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Krankmeldungen

Dienst- bzw. Arbeitsunfähigkeit

Bei Dienst- bzw. Arbeitsunfähigkeit informieren Sie bitte unverzüglich, spätestens jedoch bis 9.00 Uhr die für Sie zuständige Verwaltung und Ihre Vorgesetzte/ Ihren Vorgesetzten über Ihre Erkrankung und die voraussichtliche Dauer der Erkrankung. Ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen senden Sie bitte an die für Sie zuständige Verwaltung. Ein ärztliches Attest muss spätestens am vierten Tag der Arbeitsunfähigkeit vorliegen. Dabei sind Wochenendtage und Feiertage mit zu zählen.

Folgendes Schaubild soll verdeutlichen, wann im Krankheitsfall eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) abzugeben ist.

Damit Sie nicht weiter als krank geführt werden, was letztendlich zur Einstellung Ihrer Gehaltszahlung führen würde, ist es wichtig, dass Sie sich nach der Rückkehr an Ihren Arbeitsplatz nach Krankheit oder Kur bei der für Sie zuständigen Verwaltung zurück melden.

Möchte ein Arbeitnehmer trotz laufender Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung seine Arbeit vorzeitig wieder aufnehmen, bedarf dieses grundsätzlich der ausdrücklichen Genehmigung des Arbeitgebers.
Beschäftigt der Arbeitgeber den Arbeitnehmer, obwohl der Arzt ihm eine Arbeitsunfähigkeit attestiert hat, muss er darauf achten, dass er nicht gegen seine Fürsorgepflicht verstößt. Zusätzlich stehen sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer in der Schadenersatzpflicht, sollte es aufgrund der Arbeitsunfähigkeit zu fehlerhafter Arbeit und Schaden für Dritte kommen.

Aus genannten Gründen kann die Universität Bremen einer vorzeitigen Arbeitsaufnahme trotz Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung grundsätzlich nicht entsprechen.  

Erkrankung während des Erholungsurlaubs

Erkrankt ein Arbeitnehmer während des Urlaubs, so werden gem. § 9 Bundesurlaubsgesetz die durch ärztliches Zeugnis nachgewiesenen Tage der Arbeitsunfähigkeit auf den Jahresurlaub nicht angerechnet.

Erkrankung während des Erholungsurlaubs im Ausland

Hält sich der Arbeitnehmer bei Beginn der Arbeitsunfähigkeit im Ausland auf, so ist er gem. § 5 Entgeltfortzahlungsgesetz verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit, deren voraussichtliche Dauer und die Adresse am Aufenthaltsort in der schnellstmöglichen Art der Übermittlung mitzuteilen.

Darüber hinaus ist der Arbeitnehmer, wenn er Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist, verpflichtet, auch dieser die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich anzuzeigen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als angezeigt, so ist der Arbeitnehmer verpflichtet, der gesetzlichen Krankenkasse die voraussichtliche Fortdauer der Arbeitsunfähigkeit mitzuteilen.

Kehrt ein arbeitsunfähig erkrankter Arbeitnehmer in das Inland zurück, so ist er verpflichtet, dem Arbeitgeber und der Krankenkasse seine Rückkehr unverzüglich anzuzeigen.

Durchführung eines Kur-/Heilverfahrens (Reha)

Wurde eine Kur/Heilverfahren bewilligt, ist dem Dezernat 2 vom Sozialleistungsträger (in der Regel die BfA)
 vor Antritt der Kur 
•    der Bewilligungsbescheid, aus dem die Dauer der Kur hervorgeht, sowie
 •    eine Bescheinigung gem. § 9 Entgeltfortzahlungsgesetz und
 

nach Beendigung der Kur
 •    die Kurentlassungsbescheinigung vorzulegen.
 
 Bei einer sogenannten „Freien Badekur“ besteht kein Anspruch auf Zahlung der Krankenbezüge. Hierfür muss Erholungsurlaub oder Sonderurlaub unter Fortfall der Vergütung beantragt werden.
 
 Damit Sie nicht weiter als krank geführt werden, was letztendlich zur Einstellung Ihrer Gehaltszahlung führen würde, ist es wichtig, dass Sie sich nach der Rückkehr an Ihren Arbeitsplatz nach Krankheit oder Kur bei der für Sie zuständigen Verwaltung zurück melden.

Die Durchführung eines Kur-/Heilverfahrens gilt als unverschuldete Arbeitsunfähigkeit, für die Krankenbezüge im Rahmen der tariflichen Krankenbezugsfristen (in der Regel 6 Wochen) gewährt werden, wenn sie von einem Träger der gesetzlichen Renten-, Kranken- oder Unfallversicherung, einer Verwaltungsbehörde der Kriegsopferversorgung oder einem sonstigen Sozialleistungsträger bewilligt worden ist und in einer Einrichtung der medizinischen Vorsorge oder Rehabilitation durchgeführt wird.

Aktualisiert von: K. Frank