Das neue Exzellenzcluster der Universität Bremen „Die Marsperspektive“ ist am 1. Januar offiziell gestartet. Direkt zu Beginn war die Staatsrätin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Karolina Kumar, zusammen mit Vertreter:innen der Senatorischen Behörde bei dem Cluster zu Gast.
Empfangen wurden Sie von der Präsidentin der Universität, Jutta Günther, welche zusammen mit Marc Avila (Co-Sprecher des Clusters) und Daniel Meyer (Vize-Sprecher des Clusters) der Staatsrätin und ihrem Team einen umfassenden Einblick in die Forschungsvorhaben des Clusters gab.
Besichtigt wurde das bereits etablierte Moon and Mars Base Analog (MaMBA), unter der Leitung von Christiane Heinicke. MaMBA vermittelt einen guten Eindruck davon, wie ein Habitat aussehen könnte, welches Menschen ein Überleben auf dem Mars oder Mond ermöglicht. Darauf aufbauend wird im Rahmen des Exzellenzclusters eine Mars-Produktionsanlage errichtet. Diese wird für Experimente unter marsähnlichen Bedingungen dienen.
Weiter ging der Rundgang im LASM – Laboratory of Applied Space Microbiology, welches Cyprien Verseux leitet. Er ist Teil des Cluster-Forschungsbereichs Materialgewinnung (Sourcing), in welchem (bio-)elektrochemische Verfahren zur Synthese von Rohstoffen aus minderwertigen Ressourcen entwickelt werden sollen.
Bei dem Besuch des GraviTower und des Fallturms wurden dann noch einmal die Besonderheiten der Forschung unter geringer Schwerkraft und Mikrogravitation deutlich. Die hier gewonnenen Erkenntnisse sind für die bemannte Weltraumforschung von entscheidender Bedeutung und werden auch in die Forschungsarbeit des Clusters einfließen.
Die lebhaften Diskussionen und Fragen zeugen von dem großen Interesse der Staatsrätin und ihres Teams. Wir danken der Staatsrätin für Ihren Besuch und freuen uns sehr auf den weiteren Austausch und unseren gemeinsamen Weg zum „Martian Mindset“!

