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Archiv "Diversity @Uni Bremen"

Veranstaltungsreihe: Diversity @ Uni Bremen: exzellent und chancengerecht?!

Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe bieten wir seit 2013 Vortrags- und Diskussionsforen an, um die internen sowie externen Prozesse des Diversitätsbewusstseins zu intensivieren und einen inneruniversitären Diskussionsprozess zur Bedeutung von Diversität in Lehre, Forschung und Verwaltung anzuregen. Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, möglichst viele Perspektiven und Beteiligte in den Diversity-Prozess miteinzubeziehen und widmen uns einem jährlich wechselnden Schwerpunktthema. Insbesondere sollen die Bereiche Lehre/Lernen und Forschung, aber auch die Leitungsperspektive und strukturelle Verankerungen in den Blick genommen werden. Die Veranstaltungsreihe erweitert dabei das gängige Format der ‚Ringvorlesung’ durch Dialoge und Diskussionen zwischen unterschiedlichen Beteiligten in der Universität sowie mit externen Akteur*innen aus der Wirtschaft und Politik.


„Queering University" -  geschlechtliche und sexuelle Vielfalt an der Uni Bremen.

Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt sind Diversity-Dimensionen, die bislang an den Hochschulen wenig thematisiert werden. Dies, obschon der gesellschaftliche Diskurs und die Gesetzgebung sich allmählich für Gendervielfalt öffnen. Haben diesbezüglich an Universitäten alle gleiche Rechte und Chancen? Oder welche spezifischen Gewalt- und Diskriminierungsformen verbergen sich hinter dem Nichtthematisieren? Gehen Lehrende und Mitarbeitende sensibel mit Geschlechteridentitäten und -zuweisungen um? Und wie steht es um die Repräsentation der Gender-/Queer-Studies in Lehre und Forschung?

Mit „Queering University“ möchten die Veranstaltungen der Reihe Diversity @ Uni Bremen 2018/19 verschiedene Ebenen des universitären Feldes queer lesen: strukturelle Faktoren, Umgang mit Selbstdefinitionen und Zuschreibungen, Repräsentationsformen, Interaktionen, Beratung, Lehre, Lernen und Forschung.


 


"Universität dis/abled? - Hochschulen in ihrem Umgang mit Behinderungen"

Was meint 'Behinderung' und wie wird diese als Kategorie konstruiert? Welche strukturellen Rahmenbedingungen braucht es zum Abbau von Barrieren? Und was kann jede*r Einzelne an der Universität dazu beitragen? Diesen und weiteren Fragen widmete sich das Schwerpunktthema des Vortrags- und Diskussionsforums im Studienjahr 2016/17. In der Weiterentwicklung stehen Hochschulen vor der Herausforderung, die gesetzlichen Grundlage zu erfüllen und zusätzlich ihrem eigenen Anspruch einer barrierefreien und inklusiven Universität gerecht(er) zu werden: „Universität dis/abled?“

 


"Wer spricht im Wissenschaftssystem? - Zu Fragen der Objektivität und Repräsentation an Hochschulen


Mit Fragen der Objektivität und Repräsentation beschäftigt sich der für das Jahr 2016 gewählte Schwerpunkt. Universitäten als Organisationen der akademischen Bildung agieren unter spezifischen Dominanz- und Machtverhältnissen, die die Produktion von Wissen beeinflussen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Wer spricht im Wissenschaftssystem aus welcher Perspektive und Position? Die Sicht auf das Spannungsfeld zwischen Repräsentation und Objektivität bei der Wissensproduktion in der Migrationsgesellschaft wirft Fragen auf nach Formen von Rassismus auch im akademischen Umfeld, nach Formen der Beteiligung sowie des Ausschlusses aus dem Wissenschaftssystem. Deshalb wurden in der Veranstaltungsreihe rassismuskritische Forschungsperspektiven auf das deutsche Wissenschaftssystem vorgestellt, einschließlich der Konzepte von Critical Whiteness. Mit dem Equity-Ansatz der USA wird zudem eine internationale Vergleichsperspektive eröffnet.
Die Reihe wurde ergänzt durch Zusatzveranstaltungen, die in Kooperation mit einzelnen Einrichtungen der Universität Bremen durchgeführt wurden und sich an verschiedene Gruppen richteten. Außerdem wurden in den General Studies Lehrveranstaltungen zum Themenschwerpunkt angeboten.

 

"Religiöse Pluralität in Bildungseinrichtungen als Herausforderung zum Umgang mit Heterogenität - Konfliktstoff Kopftuch?"

Anlass für den im Wintersemester 2014/15 verfolgten Schwerpunkt „Religiöse Pluralität – Konfliktstoff Kopftuch“ gab die Festlegung, dass im Bundesland Bremen Frauen mit Kopftuch zwar für das Lehramt ausgebildet werden, jedoch bislang gesetzlich verpflichtet waren, ihr Kopftuch für das Unterrichten abzulegen.

 

 

Auftakt der Veranstaltungsreihe im SoSe 2013: Diversity @ Uni Bremen

Im Wintersemester 2013/14 ist die Veranstaltungsreihe „Diversity @ Uni Bremen“ mit einem offenen Workshop zum Thema „Diskriminierung an der Uni Bremen – Was können wir dagegen tun?" gestartet. Es folgten drei weitere Veranstaltungen, welche von den Fachbereichen, die in dem Initiativkreis Diversity aktiv mitwirken, gestaltet wurden. In diesem Pilotprojekt (2012 -14) entwickelten ausgewählte Fachbereiche ein eigenes Diversity-Profil und setzen so die Diversity-Strategie der Universität unmittelbar um. Gemeinsam mit Studierendengruppen wurde somit ein Forum eröffnet, das sich an alle Mitglieder der Universität richtet und dabei bewährte und neue Handlungsperspektiven zur Diskussion stellt.