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Zwei internationale Raumfahrt-Masterstudiengänge starten an der Universität Bremen

Pressemitteilung der Universität Bremen Nr. 056 / 16. März 2017 MM

Englischsprachige Angebote beginnen im Wintersemester 2017/18 / Bewerbungsschluss für die Studiengänge ist der 30. April bzw. der 15. Juni

Bremen ist ein international bedeutender Raumfahrtstandort. Die Universität Bremen und ihre wissenschaftlichen Partnerinstitute auf dem Campus sind weltweit anerkannte Einrichtungen auf dem Gebiet der Raumfahrttechnik. Unternehmen, die in der Raumfahrt erfolgreich tätig sind, benötigen gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um konkurrenzfähig zu bleiben. Vor diesem Hintergrund starten an der Universität Bremen zum Wintersemester die beiden neuen englischsprachigen internationalen Raumfahrt-Masterstudiengänge „Space Sciences and Technologies“ (Space-ST) und „Space Engineering“ (SpE). Die fundierte und systemübergreifende Ausbildung qualifiziert für einen Einsatz in der Raumfahrtindustrie oder vergleichbaren Hochtechnologiebranchen sowie in Forschungseinrichtungen. Die Studiengänge werden von den drei Fachbereichen Produktionstechnik, Maschinenbau & Verfahrenstechnik (FB 04), Physik/Elektrotechnik (FB 01) und Mathematik/Informatik (FB 03) sowie dem Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen und dem Institut für Raumfahrtsysteme Bremen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt  (DLR) organisiert.  Bewerbungsschluss ist der 30. April (Space-ST) bzw. der 15. Juni (SpE).

Master of Space Engineering (SpE)

Der „Master of Space Engineering“ (SpE) ist ein interdisziplinärer Studiengang, den der Fachbereich Produktionstechnik, Maschinenbau & Verfahrenstechnik (FB 04) anbietet. Die Studierenden lernen komplette Raumfahrtsysteme zu entwerfen, zu realisieren und zu testen. Dazu zählen Satelliten, Launcher sowie Nutzlasten für Missionen aus Wissenschaft, Erdbeobachtung, Navigation und Telekommunikation. Das Masterstudium kann jedes Semester begonnen werden. Es ist forschungsorientiert und betrachtet zudem die nötigen Systemtechnologien für Anwendungen in relevanten Raumfahrtumgebungen. Dadurch werden die Studierenden qualifiziert, die ständig wachsenden Aufgaben der Hochtechnologie im Bereich der Raumfahrt und angrenzenden Fachgebieten innovativ und interdisziplinär zu lösen. www.space-engineering.uni-bremen.de

Master of Space Science and Technologies (Space-ST)

Der Fachbereich Physik/Elektrotechnik (FB 01) bietet den „Master of Space Science and Technologies” (Space-ST) an. Der interdisziplinäre Studiengang legt den Fokus auf die Erdbeobachtung mit Satellitensystemen. Er enthält in der Regel drei wesentliche Grundkomponenten: die Erfassung von Daten (Sensing), die Verarbeitung von Daten (Processing) und die Übertragung von Daten auf die Erde (Communication). Der englischsprachige viersemestrige Masterstudiengang vermittelt in diesem Forschungsgebiet theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen im Rahmen von Laborpraktika. Im Wahlbereich werden Veranstaltungen aus den Bereichen der Umweltphysik, der Elektrotechnik und Informationstechnik, der Produktionstechnik und der Mathematik/Informatik angeboten. Studierende haben während der Forschungsphase die Möglichkeit, in den Bereichen Physik für Erdbeobachtung oder Informationstechnologien für Luft- und Raumfahrt ihre Kenntnisse zu vertiefen, indem sie Einblicke in die Praxis erhalten und an konkreten Problemstellungen und Lösungsaspekten der Erdbeobachtung und Raumfahrt arbeiten.
http://www.fb1.uni-bremen.de/space-st/

Weitere Informationen:

Universität Bremen
Master of Space Engineering (SpE)
Fachbereich Produktionstechnik, Maschinenbau & Verfahrenstechnik (FB 04) ZARM – Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation
Maria Petrogiannis
E-Mail: space-engineeringprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Master of Space Science and Technologies (Space-ST)
Fachbereich Physik/Elektrotechnik
Prof.Dr.-Ing. Steffen Paul
PD. Dr. Annette Ladstätter-Weißenmayer
E- Mail: space-stprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Link zur original Pressemitteilung der Universität Bremen.

Updated by: MAPEX