Skip to content

Course Catalog

Study Program SoSe 2019

Musikwissenschaft, B.A.

Show courses: all | in english | for older adults

B.A. Musikwissenschaft - Prüfungsordnung 2011

Modul 2 - Musikwissenschaftliches Propädeutikum II (9 CP)

2. Semester
Course numberTitle of eventLecturer
09-53-2-BM2-1Einführung in die Systematische Musikwissenschaft
Introduction to Systematic Musicology

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 Credit hours)

Kommentar:
Der Musikwissenschaftler Guido Adler hat den Begriff „Systematische Musikwissenschaft“ 1885 geprägt. Er vertrat die Auffassung, dass die musikgeschichtliche Entwicklung allgemeingültigen Kunstgesetzen folge, die die Systematische Musikwissenschaft erklären und didaktisch aufbereiten solle. Heutzutage wird nicht mehr von solch einer gesetzmäßigen Entwicklung von Musik ausgegangen. Systematische Musikwissenschaft verfolgt vielmehr das Ziel, Bedingungen musikalischer Produktion und Rezeption zu erforschen. Entsprechend wird das Einführungsseminar grundlegende Einblicke in die Vielfalt systematischer Musikforschung (Akustik, Musikpsychologie, Musiksoziologie, Musikästhetik) bieten.

Prof. Dr. Veronika Busch
09-53-2-BM2-2Quantitative und Qualitative Methoden der Musikforschung
Quantitative and Qualitative Methods in Music Research

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 08:30 - 10:00 GW2 A4440 (Musik) (2 Credit hours)
Sebastian Ritter, M.A.

Modul 3 - Musiktheorie I (6 CP)

1. und 2. Semester
Course numberTitle of eventLecturer
09-52-2-BM13-2bMusiktheorie/Gehörbildung I

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 2) Thu. 10:30 - 12:00 HfK 2.35 (2 Credit hours)
Julian Habryka
09-53-2-BM3-1aMusiktheorie/Gehörbildung I

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 2) Tue. 16:30 - 18:30 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 Credit hours)

HfK, Raum 2.17

Hans-Jürgen Knipphals
09-53-2-BM3-1bMusiktheorie/Gehörbildung I

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 15:30 HfK 2.37 (2.37) (2 Credit hours)
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 15:30 (2 Credit hours)
Holger P. Mueller-Hartmann
09-53-2-BM3-2aFormenkunde/Analyse I

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 2) Wed. 10:30 - 11:30 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (1 Credit hours)
Prof. Dr. Florian Edler
09-53-2-BM3-2bFormenkunde/Analyse I

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 2) Thu. 12:45 - 13:30 HfK 2.35 (1 Credit hours)
Julian Habryka
09-53-2-BM3-3aGeschichte der Musiktheorie

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 2) Wed. 11:30 - 13:00 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 Credit hours)

HfK, Raum 1.01

Prof. Dr. Florian Edler
09-53-2-BM3-3bGeschichte der Musiktheorie

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 2) Wed. 11:30 - 13:00 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 Credit hours)

HfK, Raum 2.34

Volkhardt Preuß
09-53-2-BM3-3cGeschichte der Musiktheorie

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 2) Thu. 14:00 - 15:30 HfK 2.35 (2 Credit hours)
Julian Habryka

Modul 5 - Historische Musikwissenschaft I (9 CP)

3. und 4. Semester
Course numberTitle of eventLecturer
09-53-4-BM5-1J. S. Bachs Kantaten
Historische Musikwissenschaft

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 Credit hours)
Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-4-BM5-2Zur Geschichte der Schauspielmusik von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart
Historische Musikwissenschaft

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 16:00 - 18:00 GW2 A4440 (Musik) (2 Credit hours)

Kommentar:
Die Bedeutung der Musik im Sprechtheater wird in der Forschung häufig noch immer marginalisiert. Dabei wurden so prominente Werke wie Goethes „Faust“ oder „Egmont“ nicht nur mit Schauspielmusik umrahmt, sondern auch im Hinblick auf diese konzipiert. Bereits in der frühen Neuzeit ist das Phänomen Schauspielmusik europaweit greifbar. Eine erste Blüte erlebte es gleichwohl in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts mit Henry Purcell. Im Rahmen der Vorlesung werden nach allgemeinen Fragen zur Funktion von Schauspielmusik unter anderem bedeutende Schauspielmusiken des 19. Jahrhunderts besprochen werden, wie z.B. Beethovens „Egmont-Musik“, Mendelssohns Musiken zu „Ein Sommernachtstraum“ und „Antigone“ oder Griegs Musik zu „Peer Gynt“. Zudem wird ein Schwerpunkt auf die unterhaltende Dramatik, insbesondere auf die Bühnenwerke August von Kotzebues, gelegt werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-BM5-3Beethoven-Rezeption im 19. und frühen 20. Jahrhundert
Historische Musikwissenschaft

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 16:00 - 18:00 GW2 A4440 (Musik) (2 Credit hours)

Kommentar:
Kaum ein anderer Komponist hat wie Beethoven die Nachwelt immer wieder zu erneuter Auseinandersetzung und Deutung gereizt. Die heute kaum noch überschaubare Fülle an Textdokumenten (vor allem aus Zeitschriften und zeitgenössischen Monographien) dokumentiert dies ebenso anschaulich wie die kompositorische Beethoven-Rezeption namhafter Tondichter. Hinzu kommt das weite Terrain der Bearbeitungen wie z.B. Klaviertranskriptionen Beethovenscher Symphonik. Im Rahmen des Seminars sollen die vielfältigen Ebenden der Beethoven-Rezeption mit dem Ziel der Rekonstruktion der unterschiedlichen Beethovenbilder von E.T.A. Hoffmann über Robert Schumann, Franz Liszt, Richard Wagner, Hans von Bülow bis hin zu Arnold Schmitz diskutiert und kritisch hinterfragt werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-BM5-4Schullehrer, Kirchenmusiker, Komponist – Das Amt des Kantors im 18. Jahrhundert

Blockveranstaltung (Teaching)

Additional dates:
Mon. 15.07.19 09:00 - 12:00 GW 2, Raum A 4440
Wed. 17.07.19 - Fri. 19.07.19 (Wed., Thu., Fri.) 09:00 - 15:30 GW 2, Raum A 4440

Nicht allein in größeren Städten, sondern auch gerade an Orten abseits politischer, administrativer oder kirchlicher Zentren war der Kantor oft Hauptakteur der lokalen Musikpflege. Sein Amt verband als althergebrachte Dreiecksinstitution seit dem Reformations- bis weit hinein ins bürgerliche Jahrhundert schulische, kirchliche und musikalische Funktionsräume. Das Kantorat zählt damit nicht nur zum wesentlichen Gegenstand städtischer Musikgeschichtsschreibung, sondern stellt auch Forschungsaufgaben für die Berufs- und Institutionengeschichte, die Sozial- und Mentalitätsgeschichte, die Struktur- und Bildungsgeschichte sowie die Kompositions- und Kulturgeschichte. Im 18. Jahrhundert war das Kantorenamt, wie es beispielsweise J. S. Bach in Leipzig, Homilius in Dresden, Telemann und C. P. E. Bach in Hamburg ausübten, größeren Umgestaltungen unterworfen. In einem dynamischen Prozess der Professionalisierung und Modernisierung änderten sich die Rahmenbedingungen des Amtes erheblich. Dies kann insbesondere mit Blick auf die Ausbildung und Qualifikation, die Aufgaben und Kompetenzen, die berufliche Rangstellung und Karrierechancen der Amtsträger nachverfolgt werden, was wir uns für dieses Blockseminar vornehmen wollen.
Aktive Mitarbeit wird erwartet. Basisliteratur wird zur Verfügung gestellt.

Christian Kaempf, M. A.
09-53-6-BM7-1Konzepte zeitgenössischer Musik
Historische Musikwissenschaft

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (Musik) (2 Credit hours)
Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-6-BM7-2Salonmusik
Historische Musikwissenschaft

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (Musik) (2 Credit hours)

Kommentar:
Der Salon war spätestens ab den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts das repräsentative Zentrum der bürgerlichen Wohnung und hatte damit eine nicht unerhebliche gesellschaftliche Funktion, war sozialer Gradmesser. Entsprechend wichtig war deshalb nicht zuletzt auch die Musik, die in den Salons erklang und primär funktionalen Charakter besaß. Sie diente der angenehmen Unterhaltung und hatte Kriterien zu erfüllen, die Popularität garantierten. Es verwundert daher nicht, dass diese Musik von den Verfechtern der sogenannten „Hochkultur“ so sehr verfemt wurde, dass sie spätestens nach dem ersten Weltkrieg in Vergessenheit geraten ist und die Notenmaterialien nicht einmal als archivierungswürdig angesehen wurden. Waren Stücke wie Thekla Badarzewskas „Gebet einer Jungfrau“ tatsächlich Kompositionen einer maroden Gesellschaft, wie Kurt Weill glaubte? Das Seminar wird sich der Salonmusik des 19. Jahrhunderts vor allem auch aus sozialgeschichtlicher Perspektive anzunähern versuchen.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 6 - Systematische Musikwissenschaft I (9 CP)

3. und 4. Semester
Course numberTitle of eventLecturer
09-53-4-BM6-1Musikästhetik aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft
Systematische Musikwissenschaft

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 10:00 - 12:00 GW2 A4460 (Musik) (2 Credit hours)

Kommentar:
Musikästhetik wird üblicherweise im Sinne einer Orientierung an über längere Zeiträume hinweg gültigen Paradigmen verstanden, wobei zentrale Begriffe, Leitideen, Fragen der Wahrnehmung und des musikalischen Werturteils sowie deren komplexe Voraussetzungssituationen diskutiert werden. Bereits Hermann v. Helmholtz aber verabschiedete sich 1863 in seiner „Lehre von den Tonempfindungen“ von historischen oder auch philosophisch-metaphysischen Betrachtungsweisen und versuchte dagegen, die musikalische Wahrnehmung und das musikästhetische Empfinden auf überzeitliche physikalische Gesetzmäßigkeiten zurückzuführen: auf die Physik schwingender Körper sowie auf die Physik des menschlichen Gehörs. Die Empfindung dessen, was musikalisch „schön“, „wahr“, „gut“ oder „vollkommen“ sei, ist damit letztlich maßgeblich von der Anthropologie des Menschen sowie den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Gehirns bestimmt. Das Seminar soll dem nachgehen und auch vor dem Hintergrund neuerer Erkenntnisse der Neurobiologie einen Blick darauf eröffnen, dass Musikästhetik letztlich mehr ist als ein Diskurs über das musikalisch Schöne.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-BM6-2"Feine Unterschiede"? Zur Aktualität der Musiksoziologie Pierre Bourdieus
Systematische Musikwissenschaft

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (Musik) (2 Credit hours)

Kommentar:
Pierre Bourdieus Musiksoziologie ist Teil einer Kultursoziologie, die 1987 unter dem Titel „Die feinen Unterschiede“ in deutscher Sprache erschien. Sie basiert auf umfangreichen empirischen Studien, die Bourdieu in Frankreich durchführte. Wenngleich die Entstehung der Arbeit bereits mehrere Jahrzehnte zurückliegt, gehört sie im Bereich der Musiksoziologie und Musikpädagogik noch immer zu den grundlegenden Texten. So wurden noch in jüngster Zeit beispielsweise in den Bereichen der musikalischen Präferenz- und Begabungsforschung zentrale Prämissen, die die Distinktionstheorie Bourdieus prägen, kritisch diskutiert. Im Rahmen des Seminars sollen zunächst die wichtigsten Grundlagen der musikbezogenen Theoreme Bourdieus vor dem Hintergrund seiner Kultursoziologie nachvollzogen werden, um im Anschluss daran der Frage nachgehen zu können, inwieweit heute eine Distinktionstheorie vor dem Hintergrund aktueller musiksoziologischer Forschungen noch tragfähig sein kann.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-3Möglichkeiten und Grenzen der musikalischen Performancepraxis
Systematische Musikwissenschaft

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (Musik) (2 Credit hours)

Kommentar:
Die Ausführung, Ausübung, Darstellung und Interpretation von Musik zum Gegenstand der Forschung zu machen, wie dies die musikalische Performanceforschung tut, ist ein nach wie vor aktuelles Terrain der systematischen und historischen Musikwissenschaft. Dabei steht die klingende oder auch audiovisuelle Realisation eines musikalischen Kunstwerks sowie der Interpret im Fokus. Die Bestimmung dessen, was die Besonderheit einer Interpretation ausmacht, ist jedoch oft noch immer ein Problem. Neben traditionellen Interpretationsanalysen haben sich in der systematischen Musikwissenschaft computerbasierte Analysemethoden etabliert, die im Rahmen des Seminars vorgestellt und angewendet werden sollen. Darüber hinaus sollen auch visuelle Aspekte der Musikwahrnehmung thematisiert und analysiert werden.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 7 - Historische und Systematische Musikwissenschaft (6 CP)

5. Semester
Course numberTitle of eventLecturer
09-52-6-BM11-1Zauberkünste für Studio und Schulstube. Arten und Spielarten der Filmmusik.

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Fri. 24.05.19 14:00 - 18:00 GW2 A4440 (Musik)
Sat. 25.05.19 09:00 - 17:00 GW2 A4440 (Musik)
Fri. 07.06.19 14:00 - 18:00 GW2 A4440 (Musik)
Sat. 08.06.19 09:00 - 17:00 GW2 A4440 (Musik)

Die Anrechnung für Systematische Musikwissenschaft erfordert, dass bei der Studien- oder Prüfungsleistung das Thema Filmmusik aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft bearbeitet wird.

Prof. Dr. Hans Christian Schmidt-Banse
09-53-4-BM5-1J. S. Bachs Kantaten
Historische Musikwissenschaft

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 Credit hours)
Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-4-BM5-2Zur Geschichte der Schauspielmusik von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart
Historische Musikwissenschaft

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 16:00 - 18:00 GW2 A4440 (Musik) (2 Credit hours)

Kommentar:
Die Bedeutung der Musik im Sprechtheater wird in der Forschung häufig noch immer marginalisiert. Dabei wurden so prominente Werke wie Goethes „Faust“ oder „Egmont“ nicht nur mit Schauspielmusik umrahmt, sondern auch im Hinblick auf diese konzipiert. Bereits in der frühen Neuzeit ist das Phänomen Schauspielmusik europaweit greifbar. Eine erste Blüte erlebte es gleichwohl in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts mit Henry Purcell. Im Rahmen der Vorlesung werden nach allgemeinen Fragen zur Funktion von Schauspielmusik unter anderem bedeutende Schauspielmusiken des 19. Jahrhunderts besprochen werden, wie z.B. Beethovens „Egmont-Musik“, Mendelssohns Musiken zu „Ein Sommernachtstraum“ und „Antigone“ oder Griegs Musik zu „Peer Gynt“. Zudem wird ein Schwerpunkt auf die unterhaltende Dramatik, insbesondere auf die Bühnenwerke August von Kotzebues, gelegt werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-BM5-3Beethoven-Rezeption im 19. und frühen 20. Jahrhundert
Historische Musikwissenschaft

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 16:00 - 18:00 GW2 A4440 (Musik) (2 Credit hours)

Kommentar:
Kaum ein anderer Komponist hat wie Beethoven die Nachwelt immer wieder zu erneuter Auseinandersetzung und Deutung gereizt. Die heute kaum noch überschaubare Fülle an Textdokumenten (vor allem aus Zeitschriften und zeitgenössischen Monographien) dokumentiert dies ebenso anschaulich wie die kompositorische Beethoven-Rezeption namhafter Tondichter. Hinzu kommt das weite Terrain der Bearbeitungen wie z.B. Klaviertranskriptionen Beethovenscher Symphonik. Im Rahmen des Seminars sollen die vielfältigen Ebenden der Beethoven-Rezeption mit dem Ziel der Rekonstruktion der unterschiedlichen Beethovenbilder von E.T.A. Hoffmann über Robert Schumann, Franz Liszt, Richard Wagner, Hans von Bülow bis hin zu Arnold Schmitz diskutiert und kritisch hinterfragt werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-BM5-4Schullehrer, Kirchenmusiker, Komponist – Das Amt des Kantors im 18. Jahrhundert

Blockveranstaltung (Teaching)

Additional dates:
Mon. 15.07.19 09:00 - 12:00 GW 2, Raum A 4440
Wed. 17.07.19 - Fri. 19.07.19 (Wed., Thu., Fri.) 09:00 - 15:30 GW 2, Raum A 4440

Nicht allein in größeren Städten, sondern auch gerade an Orten abseits politischer, administrativer oder kirchlicher Zentren war der Kantor oft Hauptakteur der lokalen Musikpflege. Sein Amt verband als althergebrachte Dreiecksinstitution seit dem Reformations- bis weit hinein ins bürgerliche Jahrhundert schulische, kirchliche und musikalische Funktionsräume. Das Kantorat zählt damit nicht nur zum wesentlichen Gegenstand städtischer Musikgeschichtsschreibung, sondern stellt auch Forschungsaufgaben für die Berufs- und Institutionengeschichte, die Sozial- und Mentalitätsgeschichte, die Struktur- und Bildungsgeschichte sowie die Kompositions- und Kulturgeschichte. Im 18. Jahrhundert war das Kantorenamt, wie es beispielsweise J. S. Bach in Leipzig, Homilius in Dresden, Telemann und C. P. E. Bach in Hamburg ausübten, größeren Umgestaltungen unterworfen. In einem dynamischen Prozess der Professionalisierung und Modernisierung änderten sich die Rahmenbedingungen des Amtes erheblich. Dies kann insbesondere mit Blick auf die Ausbildung und Qualifikation, die Aufgaben und Kompetenzen, die berufliche Rangstellung und Karrierechancen der Amtsträger nachverfolgt werden, was wir uns für dieses Blockseminar vornehmen wollen.
Aktive Mitarbeit wird erwartet. Basisliteratur wird zur Verfügung gestellt.

Christian Kaempf, M. A.
09-53-4-BM6-1Musikästhetik aus Perspektive der Systematischen Musikwissenschaft
Systematische Musikwissenschaft

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 10:00 - 12:00 GW2 A4460 (Musik) (2 Credit hours)

Kommentar:
Musikästhetik wird üblicherweise im Sinne einer Orientierung an über längere Zeiträume hinweg gültigen Paradigmen verstanden, wobei zentrale Begriffe, Leitideen, Fragen der Wahrnehmung und des musikalischen Werturteils sowie deren komplexe Voraussetzungssituationen diskutiert werden. Bereits Hermann v. Helmholtz aber verabschiedete sich 1863 in seiner „Lehre von den Tonempfindungen“ von historischen oder auch philosophisch-metaphysischen Betrachtungsweisen und versuchte dagegen, die musikalische Wahrnehmung und das musikästhetische Empfinden auf überzeitliche physikalische Gesetzmäßigkeiten zurückzuführen: auf die Physik schwingender Körper sowie auf die Physik des menschlichen Gehörs. Die Empfindung dessen, was musikalisch „schön“, „wahr“, „gut“ oder „vollkommen“ sei, ist damit letztlich maßgeblich von der Anthropologie des Menschen sowie den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Gehirns bestimmt. Das Seminar soll dem nachgehen und auch vor dem Hintergrund neuerer Erkenntnisse der Neurobiologie einen Blick darauf eröffnen, dass Musikästhetik letztlich mehr ist als ein Diskurs über das musikalisch Schöne.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-BM6-2"Feine Unterschiede"? Zur Aktualität der Musiksoziologie Pierre Bourdieus
Systematische Musikwissenschaft

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (Musik) (2 Credit hours)

Kommentar:
Pierre Bourdieus Musiksoziologie ist Teil einer Kultursoziologie, die 1987 unter dem Titel „Die feinen Unterschiede“ in deutscher Sprache erschien. Sie basiert auf umfangreichen empirischen Studien, die Bourdieu in Frankreich durchführte. Wenngleich die Entstehung der Arbeit bereits mehrere Jahrzehnte zurückliegt, gehört sie im Bereich der Musiksoziologie und Musikpädagogik noch immer zu den grundlegenden Texten. So wurden noch in jüngster Zeit beispielsweise in den Bereichen der musikalischen Präferenz- und Begabungsforschung zentrale Prämissen, die die Distinktionstheorie Bourdieus prägen, kritisch diskutiert. Im Rahmen des Seminars sollen zunächst die wichtigsten Grundlagen der musikbezogenen Theoreme Bourdieus vor dem Hintergrund seiner Kultursoziologie nachvollzogen werden, um im Anschluss daran der Frage nachgehen zu können, inwieweit heute eine Distinktionstheorie vor dem Hintergrund aktueller musiksoziologischer Forschungen noch tragfähig sein kann.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-1Konzepte zeitgenössischer Musik
Historische Musikwissenschaft

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (Musik) (2 Credit hours)
Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-6-BM7-2Salonmusik
Historische Musikwissenschaft

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (Musik) (2 Credit hours)

Kommentar:
Der Salon war spätestens ab den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts das repräsentative Zentrum der bürgerlichen Wohnung und hatte damit eine nicht unerhebliche gesellschaftliche Funktion, war sozialer Gradmesser. Entsprechend wichtig war deshalb nicht zuletzt auch die Musik, die in den Salons erklang und primär funktionalen Charakter besaß. Sie diente der angenehmen Unterhaltung und hatte Kriterien zu erfüllen, die Popularität garantierten. Es verwundert daher nicht, dass diese Musik von den Verfechtern der sogenannten „Hochkultur“ so sehr verfemt wurde, dass sie spätestens nach dem ersten Weltkrieg in Vergessenheit geraten ist und die Notenmaterialien nicht einmal als archivierungswürdig angesehen wurden. Waren Stücke wie Thekla Badarzewskas „Gebet einer Jungfrau“ tatsächlich Kompositionen einer maroden Gesellschaft, wie Kurt Weill glaubte? Das Seminar wird sich der Salonmusik des 19. Jahrhunderts vor allem auch aus sozialgeschichtlicher Perspektive anzunähern versuchen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-3Möglichkeiten und Grenzen der musikalischen Performancepraxis
Systematische Musikwissenschaft

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (Musik) (2 Credit hours)

Kommentar:
Die Ausführung, Ausübung, Darstellung und Interpretation von Musik zum Gegenstand der Forschung zu machen, wie dies die musikalische Performanceforschung tut, ist ein nach wie vor aktuelles Terrain der systematischen und historischen Musikwissenschaft. Dabei steht die klingende oder auch audiovisuelle Realisation eines musikalischen Kunstwerks sowie der Interpret im Fokus. Die Bestimmung dessen, was die Besonderheit einer Interpretation ausmacht, ist jedoch oft noch immer ein Problem. Neben traditionellen Interpretationsanalysen haben sich in der systematischen Musikwissenschaft computerbasierte Analysemethoden etabliert, die im Rahmen des Seminars vorgestellt und angewendet werden sollen. Darüber hinaus sollen auch visuelle Aspekte der Musikwahrnehmung thematisiert und analysiert werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-5Forschungskolloquium Systematische Musikwissenschaft

Colloquium (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 17:45 - 18:30 (1 Credit hours)

Kommentar:
Das Forschungskolloquium richtet sich an Studierende der Musikwissenschaft und Musikpädagogik, die Studienabschlussarbeiten sowie Promotionsschriften im Bereich der Systematischen Musikwissenschaft bzw. unter Verwendung empirischer Methoden anfertigen. Neben der Auseinandersetzung mit den Arbeiten der teilnehmenden Studierenden werden wir spezifische Techniken der Literaturrecherche sowie der effizienten Lektüre wissenschaftlicher Texte vorstellen. Zudem werden wir für ein vertieftes Verständnis systematischer Musikforschung grundlegende Studien aus verschiedenen Forschungsrichtungen diskutieren und deren jeweilige Fachzeitschriften kennenlernen.
Das Kolloquium findet semesterübergreifend statt und kann im BA Musikwissenschaft als fachspezifisch erworbene Kreditpunkte für General Studies angerechnet werden.

Prof. Dr. Veronika Busch

Modul 9 - Musik und Medien II (3 CP)

6. Semester
Course numberTitle of eventLecturer
09-53-6-BM9-1Musik und Medien: Basis
Music and Media: Basic

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 14:30 - 17:15 GW2 A4160 (4 Credit hours)

In dieser Veranstaltung erwerben die TeilnehmerInnen Grundkenntnisse und Fähigkeiten im Aufnehmen von Musik und Sprache, im Bearbeiten und Abmischen von Audioaufnahmen mit Audio-Software und im Beschallen.
Themenüberblick:
Mikrofoncharakteristiken und Mikrofonierung, Laufzeit- Intensitäts- und Äquivalenzstereofonie, Signalfluss in Mischpult, PA und DAW, Aufnahmeräume, Schallausbreitung, Beschallung, digitales Schneiden und Mixing (Panorama, Lautstärkerelationen, Klangbearbeitung, Export), Audio-Dateiformate, digitale Fehler, Effektkunde (frequenzselektive Verstärker, dynamische Regelverstärker, Hall etc.), Beurteilung von Audio-Aufnahmen.

Vermittlung der Inhalte:
An eine theoretische Einführung schließen sich i.d.R. Aufgaben an, um die Kenntnisse sofort praktisch umzusetzen. Nach Möglichkeit können dabei eigene kleine Projektideen innerhalb der Gruppe realisiert werden.

In den beiden Blockveranstaltungen gegen Semesterende erstellen die Teilnehmer*innen eine gemeinschaftliche Audio-Produktion.
Falls freie Plätze vorhanden sind, ist diese Pflichtveranstaltung im Studiengang BA Musikwissenschaft auch für weitere Studierende der Uni Bremen offen.
Der erste Termin dient der Vorbesprechung und der Vorstellung des Studios.

Ezzat Nashashibi (LB)

Modul 10 - Musikvermittlung (3 CP)

6. Semester
Course numberTitle of eventLecturer
09-53-6-BM10-1Musikvermittlung

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Fri. 10.05.19 17:30 - 19:00 GW2 A4440 (Musik)

Das Blockseminar wird vom 28. bis 30. Juni stattfinden.

Lea Fink

General Studies und offene Angebote der Hochschule für Künste und sonstige Lehrveranstaltungen für Studentinnen und Studenten des Instituts für Musikwissenschaft und Musikpädagogik

Course numberTitle of eventLecturer
Einführung in das Praktikum, B. A. Musikwissenschaft, 2. Semester

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Tue. 18.06.19 13:00 - 16:00 GW2 A4440
Wiltrud D. Hoffmann
Prof. Dr. Veronika Busch
03-ME-799.99aPsychoacoustical Audio Programming (in English)

Seminar (Teaching)
ECTS: 4

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 10:00 - 12:00 MZH 6190 Seminar

3SWS, Profil: KIKR, DMI
Die Veranstaltung beginnt pünktlich um 10 Uhr !!

Dr. phil. Tim Ziemer
09-52-GS-1Chor: Konzertante Aufführung der Kabarettoper "Rufen Sie Herrn Plim" von Mischa Spoliansky aus dem Jahr1932
Chorus: Concert production of the satirical revue "Rufen Sie Herrn Plim" by Mische Soliansky from 1932

Kurs (Teaching)
ECTS: 3

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 19:30 - 22:00 GW1-HS H0070 (4 Credit hours)

Additional dates:
Fri. 14.06.19 19:00 - 22:30 GW1-HS H0070
Sat. 15.06.19 14:00 - 20:00 GW1-HS H0070
Sun. 16.06.19 12:00 - 15:00 GW1-HS H0070
Tue. 02.07.19 18:00 - 22:30 GW1-HS H0070
Wed. 03.07.19 20:00 - 22:30 GW1 HS H0070

Der Chor führt Mischa Spolianskys Kabarettoper „Rufen Sie Herrn Plim“ (komp. 1932) in der Bearbeitung von Susanne Gläß für Chor und Klavier konzertant auf.
Im Uni-Chor sind neue Mitglieder willkommen und können einfach zur ersten Probe (Schnupperprobe) kommen. Chorerfahrung und die Fähigkeit Noten zu lesen sind Voraussetzung. Noten für den Chor (Klavierauszüge) können 30 Minuten vor Beginn der ersten Chorprobe im Foyer des GW1-Hörsaals erworben werden (Kosten ca. 5 - 10 €). Ein Einstieg ins Projekt ist nur in der ersten Probe möglich. Die erste Probe ist eine Schnupperprobe; wer sich danach gegen das Mitsingen entscheidet, kann die Noten zurückgeben und erhält das Geld zurück.
Alle Details zum Programm einschließlich der Termine für Wochenendproben und das Konzert finden sich auf https://www.uni-bremen.de/de/orchester-chor/aktuell.

Dr. Susanne Gläß
09-52-GS-2Orchester: Dmitri Schostakowitsch: 5. Balletsuite op. 27a "Der Bolzen" und Suite Nr. 2 für Jazzorchester, daraus Walzer Nr. 2
Orchestra: Dmitri Shostakovich: Suite No. 5 for ballet op. 27a "The Bolt" and Waltz No. 2 from Suite for Jazz Orchestra No. 2

Exercises (Teaching)
ECTS: 3

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 19:30 - 22:00 GW1-HS H0070

Additional dates:
Fri. 21.06.19 19:00 - 22:30 GW1-HS H0070
Sat. 22.06.19 12:30 - 20:00 GW1-HS H0070
Tue. 02.07.19 20:00 - 22:30 GW1-HS H0070
Wed. 03.07.19 20:00 - 22:30 Gutsscheune Stuhr

Das Orchester spielt zwei frühe Werke von Dmitri Schostakowitsch: seine ironische 5. Ballettsuite op. 27a „Der Bolzen“ (komp. 1930/31) und als Zugabe seinen berühmten Walzer Nr. 2 aus der „Suite Nr. 2 für Jazzorchester“ (komp. 1938).
Plätze sind frei bei allen Streichinstrumenten, außerdem in Querflöte, Klarinette, Kontrafagott, Horn, Posaune und Tuba. Neue Mitglieder nehmen vorher mit Susanne Gläß Kontakt auf.
http://www.uni-bremen.de/orchester-chor

Dr. Susanne Gläß
09-52-GS-5Großer Hochschulchor der HfK und der Uni Bremen
Choir of the University Bremen an University of Arts Bremen

Kurs (Teaching)
ECTS: 2

Dates:
weekly (starts in week: 2) Tue. 18:00 - 19:30 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 Credit hours)

Weitere Infos: www.hochschulchor-bremen.de
HfK, Raum 105 / Kammermusiksaal

Prof. Friederike Woebcken
09-52-GS-6Kammerchor

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 2) Wed. 19:00 - 21:30 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 Credit hours)

HfK, Raum 105 / Kammermusiksaal

Prof. Friederike Woebcken
09-52-GS-7Popchor

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 17:30 - 19:30 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 Credit hours)

Additional dates:
Sun. 23.06.19 10:00 - 18:00 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15)

HfK, Raum 105 / Kammermusiksaal
Teilnahmevoraussetzung: Fähigkeit, die eigene Stimme zu kontrollieren und mehrstimmig zu singen. Für die Teilnahme ist ein Vorsingen erforderlich, Anmeldung unter rpopescu@hfk-bremen.de
Fachergänzende Studien/General Studies: 2 CP
Konzert: 29. Juni um 19 Uhr

Rucsandra Popescu
09-53-6-BM7-5Forschungskolloquium Systematische Musikwissenschaft

Colloquium (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 17:45 - 18:30 (1 Credit hours)

Kommentar:
Das Forschungskolloquium richtet sich an Studierende der Musikwissenschaft und Musikpädagogik, die Studienabschlussarbeiten sowie Promotionsschriften im Bereich der Systematischen Musikwissenschaft bzw. unter Verwendung empirischer Methoden anfertigen. Neben der Auseinandersetzung mit den Arbeiten der teilnehmenden Studierenden werden wir spezifische Techniken der Literaturrecherche sowie der effizienten Lektüre wissenschaftlicher Texte vorstellen. Zudem werden wir für ein vertieftes Verständnis systematischer Musikforschung grundlegende Studien aus verschiedenen Forschungsrichtungen diskutieren und deren jeweilige Fachzeitschriften kennenlernen.
Das Kolloquium findet semesterübergreifend statt und kann im BA Musikwissenschaft als fachspezifisch erworbene Kreditpunkte für General Studies angerechnet werden.

Prof. Dr. Veronika Busch
09-53-6-BM9-1Musik und Medien: Basis
Music and Media: Basic

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 14:30 - 17:15 GW2 A4160 (4 Credit hours)

In dieser Veranstaltung erwerben die TeilnehmerInnen Grundkenntnisse und Fähigkeiten im Aufnehmen von Musik und Sprache, im Bearbeiten und Abmischen von Audioaufnahmen mit Audio-Software und im Beschallen.
Themenüberblick:
Mikrofoncharakteristiken und Mikrofonierung, Laufzeit- Intensitäts- und Äquivalenzstereofonie, Signalfluss in Mischpult, PA und DAW, Aufnahmeräume, Schallausbreitung, Beschallung, digitales Schneiden und Mixing (Panorama, Lautstärkerelationen, Klangbearbeitung, Export), Audio-Dateiformate, digitale Fehler, Effektkunde (frequenzselektive Verstärker, dynamische Regelverstärker, Hall etc.), Beurteilung von Audio-Aufnahmen.

Vermittlung der Inhalte:
An eine theoretische Einführung schließen sich i.d.R. Aufgaben an, um die Kenntnisse sofort praktisch umzusetzen. Nach Möglichkeit können dabei eigene kleine Projektideen innerhalb der Gruppe realisiert werden.

In den beiden Blockveranstaltungen gegen Semesterende erstellen die Teilnehmer*innen eine gemeinschaftliche Audio-Produktion.
Falls freie Plätze vorhanden sind, ist diese Pflichtveranstaltung im Studiengang BA Musikwissenschaft auch für weitere Studierende der Uni Bremen offen.
Der erste Termin dient der Vorbesprechung und der Vorstellung des Studios.

Ezzat Nashashibi (LB)
09-53-GS-1Musik und Medien: Digitale Audioproduktion

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 10:00 - 12:00 GW2 A4160 (2 Credit hours)

Das Angebot richtet sich an Studierende, die selbst ein Instrument spielen (oder mehrere) und ihre Musik (auch Band oder Ensemble) im Tonstudio der Uni Bremen aufnehmen möchten.
Alternativ sind auch Produktionen von Soundtracks zu visuellen Medien oder Hörspiele u.ä. möglich, wenn dafür überzeugende, realisierbare Ideen existieren.

Die Veranstaltung gliedert sich in Planungs- und Theoriesitzungen einerseits sowie Aufnahmetermine andererseits.

Planungs- und Theoriesitzungen:
Benennung der Projekte, inhaltliche und zeitliche Planung, Klärung von Fragen zur Mikrofonierung, Durchführung und Bearbeitung, Ggf. Präsentation und Diskussion von Arbeitsergebnissen. Insgesamt 5 Freitagstermine zu je 2 Stunden

Aufnahmetermine:
Gemeinsame Aufnahmen im Tonstudio mit gegenseitiger Unterstützung. Insgesamt 3 Termine zu je 6 Stunden am Samstag oder Sonntag nach vorheriger Absprache.

Der erste Termin dient der Vorbesprechung und der Vorstellung des Studios.

Ezzat Nashashibi (LB)
09-GS-3-8aExklusive Workshops für Studierende des FB 09
Studien- und Berufsorientierung in den Geistes und Kulturwissenschaften

Lernfeld (Teaching)

Sie finden Workshops in den Feldern Journalismus, Kulturfinanzierung, Kommunikation, Berufsorientierung, Eventmanagment und Networking im aktuellen Programm der GS des FB 09 :
https://bit.ly/2CrwHzB

N. N.
09-GS-3-14"Kulturraum für alle" ?
Culture space for everyone?
Ästhetische Forschung in der autonomen Kulturarbeit. Achtung! Der 1. Termin am 3.4. findet im kleinen Atlier statt (Raum GW 2 3800)

Research group (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 12:00 - 14:00 External location: Hulsberg Crowd (Am Schwarzen Meer 142) External location: Kleines Atelier (Raum GW 2 3800) Mit Exkursionen in kulturelle Einrichtungen

Was steht hinter einem„Kulturraum für alle“? Ein Raum, der für jedermann*frau zugänglich ist? Diesen Anspruch haben sich viele autonome Kulturräume selbst auf die Fahnen geschrieben. Aber wer hat eigentlich wirklich Zugang? Wie ist unsere Selbstwahrnehmung in diesen Räumen? Und gibt es dort eine offene Gemeinschaft oder wirkt diese eher abschreckend auf Nichtnutzer*innen?
Ziel dieses Seminars ist das gemeinsame Untersuchen, eine Analyse und Evaluation dieser Fragestellungen. Durch den Besuch verschiedener Kulturräume und/oder deren Veranstaltungen schaffen wir eine kritische Auseinandersetzung mit der kulturellen Bildung, während wir uns in den Sitzungen des ersten Semesters theoretisch damit auseinandersetzen. Im zweiten Semester folgt die künstlerisch-praktische Arbeit, welche der im vorangegangenen Semester stattgefundenen Reflexion Ausdruck verleiht. Studierende haben die Möglichkeit sich in diesem offenen Vermittlungsformat frei und individuell mit der Thematik zu beschäftigen. Sowohl die theoretischen Ergebnisse der ästhetischen Forschung als auch deren künstlerisch-praktische Ausarbeitung werden als Abschluss in einem von dem Seminar bestimmten Raum ausgestellt.
Dies ist ein Seminar von Studierenden für Studierende – ein eigenes Interesse an der Fragestellung sowie Lust auf künstlerische Arbeit werden vorausgesetzt. Ganz im Sinne der Freien Klasse (Berlin) wird „eine eigene Form des Studiums [ge]sucht, mal gegen, mal neben und mal in Zusammenarbeit mit der regulären Lehre an der Universität.“ (www.freieklasse.de)

PD Dr. Viktor Kittlausz

Studier- und Schreibcoaching des Fachbereichs 9

Schreiben ist zentraler Baustein der Forschung. Im Prozess des wissenschaftlichen Scheibens werden Ergebnisse in Forschungsstände eingebunden, Fragestellungen präzisiert und in theoretische Kontexte verwickelt. Texte in Form von Essays, Vorträgen, Hausarbeiten, BA- oder Masterarbeit zu produzieren, ist ein Akt in dem Erkenntnisse entworfen und strukturiert werden. Wissenschaftliches Schreiben ist kein unbewegliches Instrument, sondern sehr lebendig. Es muss gelernt und geübt; in jedem Themenfeld neu entwickelt werden. Der Weg ist oft mühevoll, braucht Zeit und Geduld. Sich selber Zeit zur Konzentration einzuräumen ist ein "Knackpunkt" im studentischen Alltag.
Der Umgang mit strukturellen Problemen und/oder mit „Ängsten vor dem leeren Blatt“ findet im Schreibcoaching begleitende Förderung. Der oft im „stillen Kämmerlein“ vollzogene Akt wird als Schlüsselkompetenz sichtbar und verhandelbar. Zur Motivation, Orientierung, Konkretisierung und Strukturierung gibt es diese spezifischen Angebote in Form studentischer Workshops und die Möglichkeit der Einzelberatung.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Britta Petersen/ ForstA-Beauftragte FB 9
e-mail: forstafb9@uni-bremen.de
Course numberTitle of eventLecturer
Weitere Workshops zu Studienmethoden, Kommunikation und zum wissenschaftlichen Schreiben finden Sie im Programm der zentralen Studierwerkstatt:
https://www.uni-bremen.de/studierwerkstatt/programm/

Lernfeld (Teaching)

Die Studierwerkstatt bietet Ihnen die Möglichkeit der Ausbildung und Zertifikation zum Schreibcoach_in.
Bei Fragen zum Schreiben wenden Sie sich im Fachbereich 9 gerne an Britta Petersen: forstafb9@uni-bremen.de oder in der Studierwerstatt an Jörg Riedel: riedel@uni-bremen.de

N. N.
09-GS-3-1Von Studierenden für Studierende:
Wissenschaftliches Schreiben begleitet durch Schreibcoaches

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Thu. 25.07.19 14:00 - 18:00 GW2 B1170
Thu. 29.08.19 10:00 - 16:00 GW2 B1170

Die Veranstaltung widmet sich individuellen und allgemeinen Themen des wissenschaftlichen Schreibens. Es werden Grundlagen zum Verfassen von Hausarbeiten vermittelt: „Wie entwickle ich eine passende Fragestellung?“, „Wie strukturiere ich meine ersten Gedanken und Ideen?“ und „Wie gliedere ich meine Hausarbeit?“.
In dem Peer-to-Peer Format „Von Studierenden für Studierende“ steht neben den formalen und inhaltlichen Aspekten des wissenschaftlichen Schreibens der Austausch untereinander im Fokus. Im geschützten Rahmen bietet die Veranstaltung Raum, in dem Erfahrungen beim wissenschaftlichen Arbeiten thematisiert werden können. Gemeinsam werden Schreibprozesse beleuchtet und Ideen zum Erleichtern möglicher Hindernisse ausgetauscht.
Die Veranstaltung besteht aus zwei Terminen und richtet sich an alle Studierenden des FB09. In Absprache mit den Teilnehmenden werden die Inhalte bedarfsgerecht angepasst. Grundsätzlich gliedert sich die Veranstaltung wie folgt:
(1) Blockeinführung in die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens (Fragestellung finden, Gliederung erstellen etc.)
(2) Bearbeitung und Lösung konkreter Fragen, die während der individuellen Schreibprozesse auftreten

Britta Petersen
09-GS-3-1aVon Studierenden für Studierende:
Einzelberatung zum wissenschaftlichen Arbeiten

Lernfeld (Teaching)

Vom weißen Blatt bis zur Entfassung unterstützt unsere individuelle Schreibberatung Prozesse der Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten vom Essay über Präsentation bis zur Abschlussarbeit.

Im Einzelcoaching können Fragen und Themen gemeinsam geklärt werden - unkompliziert und unverbindlich.
Melde Dich gerne bei den Coaches (Annika Bartel, Malea Frickmann, Lucie Köhler-Göb):
coachfb9@uni-bremen.de

N. N.
09-GS-3-15Kollektive Schreibwoche vom 4. bis 8. März 2019
Ein Angebot an alle Fachbereiche

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Mon. 04.03.19 10:00 - 16:00 MZH 1100
Mon. 04.03.19 - Tue. 05.03.19 (Mon., Tue.) 10:00 - 16:00 MZH 1460
Tue. 05.03.19 10:00 - 16:00 MZH 1100
Wed. 06.03.19 10:00 - 16:00 MZH 1460
Wed. 06.03.19 - Thu. 07.03.19 (Wed., Thu.) 10:00 - 16:00 MZH 1100
Thu. 07.03.19 - Fri. 08.03.19 (Thu., Fri.) 10:00 - 16:00 MZH 1460
Fri. 08.03.19 10:00 - 16:00 MZH 1100
Sun. 21.04.19 10:00 - 11:00 Achtung: Die Schreibwoche findet im März statt!

Mit dem Angebot eines "Kollektiven Schreibraums" wollen wir gemeinsam an die Arbeit gehen und aktuelle und/oder liegen gebliebene Texte (Essay, Hausarbeit, B.A.-/ Masterarbeiten etc.) angehen. Der Anfang einer wissenschaftlichen Arbeit und die kontinuierliche Konzentration sind häufig "Knackpunkte", die das Schreiben erschweren. Das Miteinander, konzentrierte Zeiten, Angebote verschiedener Kurzworkshops sowie Einzelberatung vor Ort sind Elemente, die das Arbeiten am eigenen Text (hoffentlich) erleichtern.
An jedem Morgen wird es kurze Übungen als Beginn der Schreibphase geben. Der Nachmittag wird in einer Schlussrunde beendet. Alle Angebote können, keines muss mitgemacht werden. Die Zeiten der Anwesenheit sind frei wählbar. Die Schreibcoaches für jede/n ansprechbar. Wir freuen uns auf eine gemeinsame, produktive Schreib-Woche.
Gibt es Fragen!? Dann meldet Euch gerne bei uns.

Britta Petersen
Dr. Nadine Ochmann
09-GS-3-21Von Studierenden für Studierende
Techniken und kreative Prozesse des Schreibens - (selbstständig) wissenschaftlich arbeiten

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Mon. 18.02.19 11:00 - 15:00 GW 2 B 3800

Wie finde ich den Einstieg in ein Thema? Wie komme ich zur Fragestellung? Wie wird eine wissenschaftliche Hausarbeit strukturiert? “
In diesem Workshop wird Grundlagenwissen zum Schreiben im Hochschulkontext Peer to Peer vermittelt. Schreibprozesse werden beleuchtet und (hoffentlich) erleichtert!
Schon während der Themenfindung ist es hilfreich, Schreiben als Denk- und Lernprozess zu betrachten und einzusetzen. Insofern geht es nicht nur um die Fixierung auf Ergebnisse, sondern auch um den (kreativen) Prozess des Schreibens selbst. Angeboten werden Übungen, Tipps und natürlich das notwendige Wissen über formale Gestaltungspunkte des Schreibens im Uni-Kontext.

Das Angebot richtet sich an Studierende, die vor ihrer ersten wissenschaftlichen Arbeit stehen, ebenso wie an diejenigen, die Unterstützung beim Schreibprozess brauchen.

Coaches: Malea Frickmann und Annika Bartel

Britta Petersen