| 10-GER-BA-GR3-5 | Climate Fiction in Literatur und Medien für Kinder und Jugendliche „Der Klimawandel ist in Form von wissenschaftlichen und populären Erzählungen in die Welt gekommen, die auf viele unterschiedliche Weisen unterschiedlich erzählt (…) „Der Klimawandel ist in Form von wissenschaftlichen und populären Erzählungen in die Welt gekommen, die auf viele unterschiedliche Weisen unterschiedlich erzählt werden“ (Storch/Krauss 2013, 55). In Form von Dystopien und Utopien, apokalyptischen Erzählungen und Heldennarrativen, mit Tieren in der Hauptrolle oder Greta herself – die Bandbreite der Formen, Stile und Topoi ist groß und entfaltet sich u. a. in der Literatur, in Filmen, Serien, Theaterstücken und Videospielen. Wie wird der Klimawandel in Kunst, Medien und Literatur thematisiert, perspektiviert und ästhetisiert? Wie imaginieren Erzählungen mit dem Klimawandel verbundene Probleme und deren Lösungen? Ziel des Seminars ist es, solche Klimaerzählungen, die inzwischen auch in Kinder- und Jugendmedien omnipräsent sind, aus fachwissenschaftlicher (und fachdidaktischer) Perspektive in den Blick zu nehmen und dementsprechend sowohl medienspezifische und medienübergreifende Erzählweisen als auch didaktische Potentiale der Geschichten auszuloten.
+Hinweis: Das GR3/GR3k-Modul setzt sich aus der Vorlesung „Einführung in die Kinder- und Jugendliteratur und -medien“ und einem vertiefenden Literatur- bzw. Medienseminar zusammen. Um das Modul abzuschließen, muss jeweils • eine Studienleistung als Portfolio im Einführungsseminar bestanden und • eine Studienleistung im Literatur- bzw. Medienseminar in Form einer Präsentation o. Ä. absolviert werden. • Als Modulabschlussprüfung wird eine Hausarbeit im Zusammenhang mit dem Literatur- bzw. Medienseminar geschrieben. Dies entspricht 9 CP; im Modul G3k wird statt der Hausarbeit eine mündliche Prüfung absolviert. Zu erwerben sind hier 6 CP+ You can find course dates and further information in Stud.IP. | Dr. Nils Lehnert |
| 10-SPA-BA-B2a/V-B-1 | Die Natur, der Mensch und das Ende: Ökodystopien des 21. Jahrhunderts. In diesem Seminar werden wir uns intensiv mit zwei fiktionalen Erzähltexten auseinandersetzen: Distancia de rescate (Samanta Schweblin, 2014) und Cadáver exquisito (…) In diesem Seminar werden wir uns intensiv mit zwei fiktionalen Erzähltexten auseinandersetzen: Distancia de rescate (Samanta Schweblin, 2014) und Cadáver exquisito (Agustina Bazterrica, 2017). Das Seminar bietet eine Einführung in zentrale Ansätze der literaturwissenschaftlichen Forschung zu Dystopien, Einblicke in die Ökokritik und richtet den Blick auf literarische Verhandlungen aktueller globaler Herausforderungen. Wir werden uns den Gemeinsamkeiten und Unterschieden der beiden Romane widmen und erarbeiten, welche thematischen Aspekte und Erzählstrategien die impliziten Autoren verwenden, um verstörende Zukunftsszenarien, ökologische Krisen, toxische Beziehungen, Konsumkultur und das Ende des menschlichen Miteinanders zu erzählen. Auf dieser Grundlage analysieren und interpretieren wir die fiktionalen Erzähltexte und werden so die in den Einführungen erarbeiteten narratologischen Ansätze anwenden und festigen. Das Programm des Seminars wird in der ersten Seminarsitzung vorgestellt. Bei der Gestaltung der Sitzungen bin ich immer offen für Ihre Vorschläge und eigene Schwerpunktsetzungen und werde diese berücksichtigen. Das Seminar wird auf Deutsch und Spanisch stattfinden und auch die Referate und Hausarbeiten können in beiden Sprachen gehalten und verfasst werden. Voraussetzungen für die Teilnahme am Seminar ist die Lektüre der beiden genannten Romane, die regelmäßige und aktive Mitarbeit und die Übernahme eines Referates (Studienleistung). Die Prüfungsleistung ist eine Hausarbeit im Umfang von 10-12 Seiten, die bis zum 31.03.2026 einzureichen ist. You can find course dates and further information in Stud.IP. | Dr. Rebecca Kaewert |
| 10-FRA-BA-C2.1b-1 | Figures de l’anthropocène dans la littérature du Québec Depuis les années 2000, le météorologue et chimiste Paul Josef Crutzen argumente pour l’appellation d’une nouvelle période géologique succédant à l’holocène, (…) Depuis les années 2000, le météorologue et chimiste Paul Josef Crutzen argumente pour l’appellation d’une nouvelle période géologique succédant à l’holocène, l’anthropocène. Grâce au préfixe anthropo- qui renvoie à « être humain », il entend ainsi mettre en lumière l’activité humaine et ses conséquences sur la planète et ses écosystèmes. Si le terme est aujourd’hui familier, cela est dû, d’après les chercheurs Bonneuil et Fressoz, à ce que « [l]’anthropocène est un événement, un point de bifurcation dans l’histoire de la Terre, de la vie et des humains. Il bouleverse nos représentations du monde » (Bonneuil/Fressoz 2016 : 33). Lors de ce séminaire, nous nous pencherons ainsi sur le concept d’anthropocène pour ensuite déceler ses articulations littéraires dans la littérature de l’extrême-contemporain du Québec (québécoise et innue). Nos analyses seront structurées autour de trois pôles : dénoncer (par l’écocritique, les dynamiques extractivistes et capitalistes) ; imaginer (avec les cli-fi, et les réponses au changement climatique) ; repenser (notre relation à l’environnement, par et avec la littérature). Nous lirons notamment des extraits de Kukum de Michel Jean (2021), Sauvagines (2019) et Bivouac (2021) de Gabrielle Filteau-Chiba, Le fil du vivant d’Elsa Pépin (2023) et Les ressources naturelles de Christiane Vadnais (2025), ainsi que Blanc résine d’Audrée Wilhelmy (2019) et Mes forêts d’Hélène Dorion (2023) (sélection provisoire, amenée à changer). Le cours se déroulera en français. Pour une introduction et une pré-exploration, je recommande vivement la série de capsules vidéo produite par l'AIEQ : Voyage en littérature québécoise ainsi que les balados de la Maison de la littérature à Québec : Le Salon.
Littérature primaire : Dorion, Hélène : Mes forêts. Paris : Éditions Bruno Doucey 2023. Elsa Pépin : Le fil du vivant. Québec : Alto 2023. Filteau-Chiba, Gabrielle : Sauvagines. Paris : Stock 2019. Filteau-Chiba, Gabrielle : Bivouac. Montréal : Éditions XYZ 2021. Jean, Michel : Kukum. La Roche-sur-Yon : Dépaysage 2019. Vadnais, Christiane : Les ressources naturelles. Québec : Alto 2025. Wilhelmy, Audrée : Blanc résine. Montréal : Leméac 2019.
Littérature secondaire : Bonneuil, Christophe/Fressoz, Jean-Baptiste : L’événement anthropocène : la Terre, l’histoire et nous. Paris : Éditions Points 2016. Engélibert, Jean-Paul : Fabuler la fin du monde : la puissance critique des fictions d’apocalypse. Paris : la Découverte 2019. Larrère, Catherine : Les philosophies de l’environnement. Paris : Presses Universitaires de France 1997. Posthumus, Stephanie : « Écocritique et “ecocriticism”. Repenser le personnage écologique ». Dans : David, Sylvain/Vadean, Mirella (Éd.) : La pensée écologique et l’espace littéraire. Montréal : Figura, Centre de recherche sur le texte et l’imaginaire 2014, pp. 14 33.
You can find course dates and further information in Stud.IP. | Jody Danard |
| 08-29-W-10 | Gender-specific division of labour in transition? On the dynamics of the "work-family-balance" Ziel des Seminars ist es, den Studierenden einen Überblick über zentrale soziologische Perspektiven, Theorien und (empirische) Gegenstandsbereiche zur Thematik „Arbeit (…) Ziel des Seminars ist es, den Studierenden einen Überblick über zentrale soziologische Perspektiven, Theorien und (empirische) Gegenstandsbereiche zur Thematik „Arbeit und Geschlecht“ zu geben. Sowohl formelle als auch informelle Arbeitsformen werden aus der Genderperspektive diskutiert. Nach einer ersten Debatte über wesentliche soziologische Klassiker:innen zur Arbeitsteilung in Familien wird die traditionelle Sichtweise der Arbeitssoziologie auf weibliche Arbeitskräfte thematisiert. Die Kritik, die aus feministischer Perspektive an der Arbeitssoziologie geübt wurde, den Arbeitsbegriff ausschließlich auf Erwerbsarbeit zu beziehen und Hausarbeiten als weitere Form von Arbeit zu vernachlässigen, wird im Seminar schrittweise durch den Einbezug von Beiträgen aus der Frauenforschung erarbeitet. Weiterführend werden ausgewählte klassische Theorien zur Arbeitsteilung und internationale Verflechtungen der Auslagerung von Sorgearbeit diskutiert, die im Rahmen von normativen Theorien zur (Un-)Gleichheits- und Gerechtigkeitsthematik kontextualisiert werden. Abschließend wird erörtert, inwieweit die Kategorie „Geschlecht“ trotz eines strukturellen Wandels der Erwerbsarbeit von Frauen nach wie vor sozial strukturierend wirkt, welche Änderungen sich seit dem Aufkommen der Frauenbewegung in Bezug auf formelle und informelle Arbeit von Frauen empirisch nachweisen lassen und welche Beharrungstendenzen nach wie vor vorzufinden sind. Die Erkenntnisse münden in einem Ausblick auf wissenschaftliche Herausforderungen einer gendersensiblen Arbeitsforschung.
Zur Einführung empfohlene Literatur: Aulenbacher, Brigitte/Funder, Maria/Jacobsen, Heike/Völker, Susanne (Hrsg.) 2007: Arbeit und Geschlecht im Umbruch der modernen Gesellschaft. Wiesbaden: Springer. Gottschall, Karin 2018: Arbeit, Beschäftigung und Arbeitsmarkt aus der Genderperspektive. In: Böhle, Fritz/Voß, G. Günter/Wachtler, Günther (Hrsg.): Handbuch Arbeitssoziologie. Band 2, 3. Auflage. Wiesbaden: Springer, 671-698. Meier-Gräwe, Uta (Hrsg.) 2015: Die Arbeit des Alltags. Gesellschaftliche Organisation und Umverteilung. Wiesbaden: Springer. Treas, Judith/Drobnič, Sonja (Hrsg.) 2010: Dividing the domestic. Stanford: Stanford University Press. You can find course dates and further information in Stud.IP. | Dr. Ruth Abramowski |
| 08-26-M13.1-1 | In diesem Kurs untersuchen wir mit Hilfe der Instrumente aus der Vergleichenden Politikwissenschaft und der Politischen Ökonomie die Sozialpolitik in Industrie- und (…) In diesem Kurs untersuchen wir mit Hilfe der Instrumente aus der Vergleichenden Politikwissenschaft und der Politischen Ökonomie die Sozialpolitik in Industrie- und Entwicklungsländern. Soziale Sicherungsprogramme wie z. B. Gesundheits-, Renten- und Bildungspolitik unterscheiden sich von Land zu Land. Besonders groß sind dabei die Unterschiede zwischen Industrienationen und Ländern des Globalen Südens. Unterschiede bestehen zum einen in der Qualität und der Höhe der Leistung und darin, welche Institution die Leistungen anbietet (Staat, Markt, Organisationen wie z.B. Gewerkschaften, Kirchen, oder private Akteure), und zum anderen in der Ausgestaltung des Zugangs zu den Programmen und Leistungen. In einigen Ländern bieten die Sozialpolitiken nur einer kleinen Gruppe von BürgerInnen soziale Sicherungsleistungen während in anderen Ländern die gesamte Bevölkerung abgedeckt ist. Der Kurs vermittelt Ihnen das Rüstzeug, um länderübergreifende Unterschiede in den Institutionen und Politiken, im Verhalten von politischen AkteurInnen und Präferenzen von WählerInnen identifizieren und verstehen zu können. Wir stellen uns die Frage, welche Rolle Institutionen, wirtschaftliche Faktoren wie Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Globalisierung, aber auch verteilungspolitische Konflikte (z.B. ausgelöst durch Migration) in der Gesellschaft für die Erklärung der Unterschiede in der Politikgestaltung spielen. Wir untersuchen dazu Fallbeispiele (durch Referate von Studierenden) aus unterschiedlichen Weltregionen und lernen dabei ein breites Spektrum empirischer Methoden kennen.
Literatur zur Vorbereitung/Preparatory Reading:
Esping-Andersen, Gøsta(1990). The Three Worlds of Welfare Capitalism. Princeton: Princeton University Press. Haggard, Stephan & Kaufman, Robert (2009). Development, democracy and welfare states. Princeton, Princeton University Press Rodrik, Dani (1997). Has Globalization gone too far? Washington: Institute for International Economics Huber, E., & Stephens, J. D. (2012). Democracy and the left: Social policy and inequality in Latin America. University of Chicago Press.
Prüfungsleistungen und CP/Assignments and Credits:
Presentation and term paper 6CP/ In-class presentation and written report on presentation for 3 CP; Hausarbeit und Referat bei 6 CP, Referat und schriftliche Ausarbeitung (Impuls Report) bei 3CP You can find course dates and further information in Stud.IP. | Prof. Dr. Sarah Berens |
| 09-30-T2-30A | In diesem Seminar wollen wir uns mit den wichtigsten Themen der Philosophie der Biologie be-schäftigen. Dazu gehören vor allem Fragen, inwieweit die Evolution bzw. die (…) In diesem Seminar wollen wir uns mit den wichtigsten Themen der Philosophie der Biologie be-schäftigen. Dazu gehören vor allem Fragen, inwieweit die Evolution bzw. die Evolutionstheorie unser Leben bestimmt und ob sie helfen, klassische Fragen der Philosophie zu klären. Ausgehend von Dobzhanskys bekannter Aussage, dass nichts in der Biologie Sinn ergäbe außer im Licht der Evolution, wollen wir untersuchen, ob die Evolution auch heute noch als grundlegende Theorie der Biologie angesehen wird und inwieweit sie den Menschen und sein Verhalten bestimmt. Im Einzelnen wollen wir uns nach einer historischen Einführung zunächst mit der Evolutionstheorie und ihren Trends der letzten Jahre (genetischer Egoismus, Gruppenselektion, Evo-Devo, Epigenetik) beschäftigen. Da die Bedeutung der Genetik und Gentechnik für die Systematik und die Erklärung evolutionärer Vorgänge in den letzten Jahren immer größer geworden ist, spielen diese auch eine wichtige Rolle. U. a. geht es dabei um Fragen, wie sinnvoll es ist, noch von Arten zu sprechen und welche Formen von Abgrenzung es zwischen biologischen Einheiten gibt. Weiterhin beschäftigen wir uns mit der Stellung der Biologie im Kreis der Naturwissenschaften, u. a. mit wissenschaftstheo-retischen Problemen von Reduktion und Emergenz sowie mit der Frage nach allgemeinen Gesetzen in der Biologie. Zudem wird untersucht, welche Rolle Teleologie und Funktionalismus in der Biolo-gie spielen. Nach diesen eher allgemeinen Fragen beschäftigen wir uns mit der Rolle des Menschen in der Bio-logie und untersuchen, ob die Biologie helfen kann, Probleme der Erkenntnistheorie und der Ethik bzw. Willensfreiheit zu klären. Weiterhin wollen wir uns mit Fragestellungen beschäftigen, die im Wissenschaftsbetrieb der Biologie eine eher geringe Rolle spielen, aber dafür gesellschaftlich durch-aus eine Relevanz haben. Dazu gehört die Beschäftigung mit alternativen Erklärungsansätzen wie Kreationismus, Goetheanismus etc. Weiterhin wollen wir klären, inwiefern Meditation und Neuro-biologie zusammenhängen und ob Nahtoderfahrungen in den Rahmen wissenschaftlicher Erklärun-gen eingebunden werden können. Außerdem wollen wir einen speziellen Blick auf ein Thema werfen, das hohe gesellschaftliche Relevanz hat, dazu natürliche und künstliche Intelligenz vergleichen und nach dem biologischen Status von KI fragen. Abschließend werden wir untersuchen, inwieweit der Mensch von der Biologie abhängig ist bzw. die Biologie von ihm und welche Rolle die Evolutionstheorie heute noch spielt.
Wir werden zu jeder Sitzung Texte zu den einzelnen Themen zur Verfügung stellen. Spezielle Biolo-giekenntnisse sind keine Voraussetzung, allerdings die Bereitschaft, sich mit den Grundideen der entsprechenden Theorien vertraut zu machen. Studierende der Biologie sind sehr willkommen, auch wenn sie sich bisher noch nicht mit philosophischen Fragen auseinandergesetzt haben.
Allgemeine Literatur:
- Griffiths, P.; J. Odenbaugh (2024): Philosophy of Biology. In The Stanford Encyclopedia of Philos-ophy. https//plato.stanford.edu/archives/win2024/entries/biology-philosophy/
- Godfrey-Smith, P. (2016): Philosophy of Biology. Princeton. Princeton University Press
- Krohs, U.; Toepfer, G. (Hg, 2005): Philosophie der Biologie. Frankfurt/Main. Suhrkamp
- Reydon, T. Philosophie der Biologie. In Lohse, S.; Th. Reydon (Hg, 2017): Grundriss Wissenschafts-philosophie, Hamburg. Meiner, S. 253 – 286
You can find course dates and further information in Stud.IP. | Prof. Dr. Manfred Stöckler Arend Mittwollen |
| 09-30-P2-38A / 09-30-PS-26S | Strukturelle Ungerechtigkeit Was bedeutet „strukturelle Ungerechtigkeit“ und warum spielt dieser Begriff eine zentrale Rolle in aktuellen Debatten zu Sexismus, globaler Armut oder Klimawandel? In (…) Was bedeutet „strukturelle Ungerechtigkeit“ und warum spielt dieser Begriff eine zentrale Rolle in aktuellen Debatten zu Sexismus, globaler Armut oder Klimawandel? In diesem Seminar setzen wir uns mit den theoretischen Grundlagen und praktischen Implikationen struktureller Ungerechtigkeit auseinander. Wir untersuchen gemeinsam, was strukturelle Ungerechtigkeit kennzeichnet, welche Formen sie annehmen kann und welche Verantwortung Individuen sowie gesellschaftliche Akteure* in diesem Zusammenhang tragen. Anhand konkreter Beispiele aus Literatur, Politik und Alltag analysieren wir verschiedene Formen struktureller Ungerechtigkeit und Verantwortungszuschreibung und reflektieren deren Bedeutung für unsere eigene Lebenswelt. Ein besonderer Fokus liegt auf den Überlegungen der US-amerikanischen Philosophin Iris Marion Young, deren Arbeiten die philosophische Debatte um strukturelle Ungerechtigkeit maßgeblich geprägt haben. Gemeinsam diskutieren wir, wie ihre Theorien unser Verständnis von Ungerechtigkeit, Verantwortung und gesellschaftlichem Wandel beeinflussen können.
Teilnahmevoraussetzungen: Lesen der (englischsprachigen) Texte, Aktive Teilnahme, Gruppenarbeiten, Hausarbeit
Literatur: Literatur und Unterlagen für das Seminar werden auf StudIP bereitgestellt. You can find course dates and further information in Stud.IP. | Dr. Regina Müller |