| 08-zsp-GS-1022 | Internationales Projektmanagement: Wirkungsorientierte Planung und Umsetzung von Projekten in der internationalen Zusammenarbeit International Project Management: Impact-oriented planning and implementation of projects in international cooperation Internationales Projektmanagement ist eine Schlüsselqualifikation für das Arbeiten in internationalen Kontexten sowie in und mit internationalen Organisationen. (…) Internationales Projektmanagement ist eine Schlüsselqualifikation für das Arbeiten in internationalen Kontexten sowie in und mit internationalen Organisationen. Politische, wirtschaftliche sowie wissenschaftliche grenzüberschreitende Kooperationen werden projektbezogen geplant, finanziert, umgesetzt sowie evaluiert. Diesen Projektzyklus gilt es gemeinsam mit Partnern und Zielgruppen wirkungsorientiert zu gestalten und dabei den Vorgaben der Geber gerecht zu werden.
Das Seminar vermittelt Grundlagen und praktische Kenntnisse einer wirkungsorientierten Planung und Umsetzung von internationalen Projekten vermitteln. Hierzu gehört zunächst die Auseinandersetzung mit den Voraussetzungen bzw. Rahmenbedingungen für die Durchführung von Kooperationsprojekten. Das Seminar behandelt entsprechend das internationale Geberumfeld sowie die dazugehörigen Finanzierungsinstrumente, ebenso die aktuellen Herausforderungen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit, den funktionalen, arbeitsteiligen Aufbau internationaler NGOs sowie verschiedene Projektansätze und Entwicklungen zur Bearbeitung internationaler Herausforderungen (Single-, Multi-Country und Konsortial-Projekte, Nexus-sowie Programmansätze, Lokalisierungsbestrebungen).
Die verschiedenen Phasen des Project Cycle Managements werden rekapituliert, um anschließend wesentliche Elemente (und Kompetenzen) wirkungsorientierter Projektplanung anhand praktischer Beispiele und Aufgaben einzuüben. Die Theory of Change wird zunächst als theoretischer Rahmen für Modelle zur Entwicklung von Interventionslogiken in internationalen Kontexten vorgestellt. Praktische Übungen zur Entwicklung von Wirkungsketten, Logical Frameworks sowie der Budgetierung von Projekten und der Erstellung von Monitoring-Systemen stehen im Mittelpunkt des Seminars.
Das Seminar richtet sich an Studierende mit Interesse an internationaler Zusammenarbeit. Grundlagenwissen im Projektmanagement ist hilfreich, jedoch keine Voraussetzung zur Teilnahme. Der Fokus des Seminars liegt auf der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Die vermittelten Methoden und Kompetenzen sind jedoch auch auf internationale Projekte im Rahmen des Wissenschaftsmanagements anwendbar. Hierzu wird durchgehend Bezug genommen. You can find course dates and further information in Stud.IP. | Rene Dennis Gradwohl |
| 12-EW-ZPS 1-2-PS | Performance Studies: Salon EW-L GO Schlüsselqualifikation EW - L PE Schlüsselqualifikationen
Das Seminar versteht sich als Salon, als Denklabor, das sich mit Fragen rund um die Relevanz und (…) EW-L GO Schlüsselqualifikation EW - L PE Schlüsselqualifikationen
Das Seminar versteht sich als Salon, als Denklabor, das sich mit Fragen rund um die Relevanz und Wirkungskraft von Theater und Performance in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation befasst. Umgekehrt fragen wir auch, worauf sich unser gegenwärtiges Theaterverständnis überhaupt gründet und welche dieser Theorien uns für die Praxis noch sinnstiftend erscheinen: Brauchen wir zum Beispiel ein distanzierendes Theater (Brecht)? Gibt es ein heiliges Theater (Brook)? Was ist ein Theater der Grausamkeit (Artaud)? Sollte man überhaupt noch Theater machen oder müssten wir neue Interaktionsformen (er)finden, um gesellschaftliche Verständigungsprozesse anzuregen? Angelehnt an Schechners These, „performance is showing doing“, werden wir auch praktische Übungen auswerten und aktuelle Inszenierungen und andere kulturelle Interaktionsformen dahingehend befragen, inwiefern sie gesellschaftliche Wirklichkeit gegenwärtig mitgestalten (können).
Das Seminar heißt Studierende aller Fachrichtungen mit und ohne Vorkenntnisse willkommen und lädt zum interdisziplinären Dialog über die Mitgestaltung kollektiver Wirklichkeiten ein.
Die Veranstaltung wird möglicherweise außerhalb der Universität im städtischen Raum stattfinden, der Veranstaltungsort wird in dem Fall noch bekanntgegeben! You can find course dates and further information in Stud.IP. | Dr. Anna Suchard, Ph.D. Simon Makhali Carolin Bebek |
| 12-EW-ZPS 1-2-ST | Performance Studies: Theater der Versammlung's Studio EW-L GO Schlüsselqualifikation EW - L PE Schlüsselqualifikationen
Studio des Theaters der Versammlung (TdV)
montags 16-19 Uhr, UND donnerstags 16-19 Uhr, im Theatersaal (…) EW-L GO Schlüsselqualifikation EW - L PE Schlüsselqualifikationen
Studio des Theaters der Versammlung (TdV)
montags 16-19 Uhr, UND donnerstags 16-19 Uhr, im Theatersaal nur für Teilnehmer*innen des Zusatzstudiums "Performance Studies" Anmeldung nur per Mail an tdvartprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de
Das Studio des Theaters der Versammlung verbindet eine untersuchende Form der Theaterarbeit mit dem wissenschaftlichen Studium. Es entwickelt szenische Aktionen, Theater und Performances für eine kontext- und dialogorientierte Aufführungspraxis.
Ziele • Kenntnis und Einübung von produktionsorientierten Methoden im Umgang mit literarischen, dokumentarischen und theoretischen Texten (Inszenierungstypen, Dramaturgie), einschließlich experimenteller Formen der Theaterarbeit, die Raum, Bewegung, Zeitrhythmen, Klang als kompositorische Elemente benutzen • Einübung und Reflexion der Fähigkeit, Strategien der Theater- und Performancekunst in unterschiedliche Berufs- und Ausbildungsfelder einzubringen
Bei Interesse schicken Sie gern eine Mail ans Zentrum für Performance Studies (ZPS): tdvartprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de You can find course dates and further information in Stud.IP. | Dr. Anna Suchard, Ph.D. Simon Makhali Carolin Bebek |
| 07-BA37-814-01 | Projektseminar: Stadt-Natur: Biologische Vielfalt und Artenschutz in Bremen Seminar für das Zertifikat Nachhaltigkeit BRENA Biologische Vielfalt ist die Grundlage gesunder Ökosysteme, nicht nur im tropischen Regenwald oder in den Polarregionen, sondern auch direkt vor unserer Haustür. (…) Biologische Vielfalt ist die Grundlage gesunder Ökosysteme, nicht nur im tropischen Regenwald oder in den Polarregionen, sondern auch direkt vor unserer Haustür. Artenvielfalt sichert unsere Lebensgrundlagen, stabilisiert ökologische Kreisläufe und trägt zu Lebensqualität bei. Doch aktuell erleben wir weltweit und auch in Deutschland einen massiven Rückgang an Biodiversität. Ursachen sind unter anderem Lebensraumverlust durch Bebauung und Intensivlandwirtschaft, Umweltverschmutzung, Klimawandel und die Ausbreitung invasiver Arten. Aus diesen Entwicklungen erwachsen dringende Notwendigkeiten für Schutz- und Erhaltungsmaßnahmen – lokal wie global. In diesem Projektseminar erkunden wir zentrale Orte urbaner Biodiversität in Bremen: von naturnah gestalteten Gärten über innerstädtische Naturschutzgebiete bis hin zu ökologisch wertvollen Brachflächen. In Zusammenarbeit mit Praxispartner*innen wie dem BUND, NABU, der Landesjägerschaft Bremen und weiteren Initiativen lernen die Studierenden die Rolle und Bedeutung dieser Orte kennen, diskutieren aktuelle Herausforderungen im Artenschutz und setzen sich mit konkreten Maßnahmen auseinander. Bei praktischen Pflegearbeiten und Forschungsaufgaben packen die Teilnehmenden selbst mit an und erfahren, wie Schutzstrategien vor Ort umgesetzt werden können. Das Seminar verbindet fachliche Einblicke, Exkursionen und praxisorientiertes Lernen mit der Reflexion über die eigene Rolle im gesellschaftlichen Engagement für Biodiversität – und trägt so zum Erwerb zentraler Kompetenzen im Bereich Nachhaltigkeit bei. You can find course dates and further information in Stud.IP. | Fabio Nicoletti M. Sc Lennart Kötschau |
| 08-zsp-GS-1014 | Public relations for politics, cultural and social awareness, environment and economy Public relations for politics, culture, social affairs, environment and economy Welche Fähigkeiten muss ein PR-Redakteur*in haben? Wie sieht der Arbeitsalltag eines*r Pressesprechers*in in der Politik aus? Unterscheidet sich die (…) Welche Fähigkeiten muss ein PR-Redakteur*in haben? Wie sieht der Arbeitsalltag eines*r Pressesprechers*in in der Politik aus? Unterscheidet sich die Öffentlichkeitsarbeit eines Theaters von der eines Unternehmens? Diese und viele weitere Fragen rund um die Berufsfelder der Public Relations werden wir im Verlauf des Seminars gemeinsam stellen und beantworten.
Dieses Seminar richtet sich ausschliesslich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, zur Teamarbeit und zur Einhaltung von Vereinbarungen. Am 13.04.2026 werden die Regeln fuer die Teilnahme und die Leistungsanforderungen vereinbart.
Am 20.10.2025 werden die Teams gebildet, die die Aufgabe erhalten jeweils ein inhaltliches Thema zu bearbeiten. Ergänzend dazu werden Interviews mit Experten aus der Praxis geführt. Die Arbeitsergebnisse der Teams werden dem Plenum anschaulich vermittelt. Fuer ihren Vortrag erhalten die Teams ein ausführliches Feedback. Für die zweite Haelfte der Veranstaltungszeit ist eine Exkursion in einem Betrieb oder einer Organisation vorgesehen. You can find course dates and further information in Stud.IP. | Christoph Sodemann |
| 08-zsp-GS-1017 | Public Transport Lab: A roadmap for Bremen´s traffic transformation? What a mobility or transport turnaround law for Bremen could look like. Public Transport Lab: Accelerating to the Right? Mobility between Utopia and Fascism Das Seminar beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Mobilität und Autoritarismus. Dies ist aktuell besonders relevant, weil rechte und rechtsradikale Politik fast (…) Das Seminar beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Mobilität und Autoritarismus. Dies ist aktuell besonders relevant, weil rechte und rechtsradikale Politik fast ausschließlich auf die Verteidigung des motorisierten Individualverkehrs setzt – obwohl sich dazu auf den ersten Blick kein interner Zusammenhang erkennen lässt.
Die Bedeutung des Autos für den Faschismus ist sozial- und geisteswissenschaftlich bislang kaum untersucht – und wenn, dann eher aus historischem Interesse (z.B. die Entwicklung des Volkswagens). Deshalb wollen wir dieses Verhältnis für die Gegenwart anhand der folgenden drei Dimensionen analysieren:
1. Die Rolle von Subjektivität und Identität: wie trägt das Auto dazu bei, vor allem Männlichkeit, verstanden als Position im Geschlechterverhältnis, als erstrebenswerte Norm zu reproduzieren und zu stabilisieren? Was macht das Auto männlich?
2. Damit verknüpft ist die Rolle der Ästhetik und der Ästhetisierung. Sowohl diesseits als auch jenseits des Autos stellt sich die Frage, mit welchen Mitteln sich der Faschismus als erstrebens- und begehrenswert inszeniert.
3. Ein qualitative Veränderung ist die Rolle der Technologie. Zwar hat Technologie in allen Arten des Faschismus eine zentrale Rolle gespielt. Aber gerade die Elektromobilität (man denke an Tesla) befindet sich hier neuerdings in einem merkwürdig ambigen Zustand zwischen Technologiebegeisterung und ihrer Ablehnung, den es zu verstehen gilt.
Die Leitfrage im Hintergrund lautet: Inwiefern steht das Auto, aber auch Mobilität ganz allgemein, im Mittelpunkt eines Kulturkampfs zwischen Faschismus und Antifaschismus? Dies wollen wir gemeinsam im Seminar soweit möglich beantworten.
Das Seminar verläuft entlang der drei oben genannten Dimensionen: 1. Subjektivität, 2. Ästhetik, 3. Technologie und ergänzt es um eine weitere, um im Kontrast des Bestehenden den Blick für mögliche Alternativen zu schärfen: 4. Utopien. Hier werfen wir abschließend einen Blick auf die Möglichkeiten von Mobilität jenseits autozentrierter Praktiken.
Wir wollen im Sinne des forschenden Lernens über verschiedene Formate projektbasiert direkt in die Stadt hineingehen. Zu den ersten drei Blöcken wird es jeweils einen Grundlagentext (voraussichtlich Deleuze/Theweleit, Connell und Amlinger/Nachtwey/ Mühlhoff) geben, auf den die Studierenden sich in den Sitzungsgestaltungen beziehen sollen. Die grundsätzliche Gestaltung der Sitzungen bleibt aber frei und richtet sich nach den Interessen der Studierenden. So haben wir im vergangenen Semester z.B. ein Parkhaus als Angstraum besucht sowie verschiedene problematische Verkehrspunkte in Bremen (u.a. am Stern, Sielwall, Herdentor). Wir haben auch Filmszenen, Musik, Kinderspielzeug, Werbung und politische Propaganda (z.B. die Vereinnahmung der Simson durch die AfD) analysiert, welche von den Studierenden eingebracht wurden. Ein ähnlich interaktives und aktivierendes Format wollen wir auch in diesem Semester beibehalten.
Abschluss des Seminars ist eine gemeinschaftlich gestaltete Ausstellung (Gallery Walk), in der die Studierenden eigenständig ausgewählte Aspekte des Themas visuell, medial oder installativ aufbereiten. Hier soll man sich bewusst kreativ entfalten dürfen! Dabei sollen theoretische Konzepte (mindestens einer der Grundlagentexte) sowie eigene Erfahrungen und Überlegungen kreativ verknüpft und umgesetzt werden. Die Ausstellung bildet gleichzeitig den letzten Teil der Studienleistung. You can find course dates and further information in Stud.IP. | Dominik Lange, M.A. |
| 08-zsp-GS-1012 | Onlinejournalism - credibility and ethics of writing in times of fake news and press crisis Storytelling ist zu einem wichtigen Instrument der Kommunikation, der Präsentation und damit des Erfolgs geworden. Teambesprechungen, Projektplanung, (…) Storytelling ist zu einem wichtigen Instrument der Kommunikation, der Präsentation und damit des Erfolgs geworden. Teambesprechungen, Projektplanung, Bewerbungsgespräch, Problemlösungen – die Bereiche, in denen Storytelling angewandt wird, sind so vielfältig wie die möglichen Inhalte einer Story. Der Aufbau einer guten Geschichte allerdings ist immer gleich. Wer diese Struktur beherrscht, begeistert und überzeugt seine Zuhörer. Wie erzähle ich eine Geschichte, wie erreiche ich meine Zielgruppe, wo setze ich Storytelling ein? Mit praktischen Übungen von der Selbstpräsentation über die Filmanalyse und das Texten bis zum eigenen Sprechen sowie fundiertem Hintergrundwissen liefert das Seminar Storytelling das perfekte Handwerkszeug für den Erfolg der eigenen Geschichte. You can find course dates and further information in Stud.IP. | Helmut Stapel |
| 08-zsp-GS-1019 | Teamarbeit in Projekten – Viel Frust oder großartige Chance? Teamwork in projects – a lot of frustration or a great opportunity? Teamarbeit begegnet uns überall – sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich. Jeder kennt frustrierende Gruppenarbeiten aus der Schulzeit, dem Ehrenamt, dem (…) Teamarbeit begegnet uns überall – sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich. Jeder kennt frustrierende Gruppenarbeiten aus der Schulzeit, dem Ehrenamt, dem (Neben)Job oder dem Studium. Aber wie können Gruppenarbeiten positiv gestaltet – und zu echter Teamarbeit werden? Wie wird aus einer Gruppe von Menschen ein wirkliches Team, das ein Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss bringt? Was macht gute Teamarbeit und gute Führung aus? Wie kann man ein Team im Projektverlauf immer wieder motivieren und Konflikten vorbeugen? Und wenn Konflikte aufkommen, wie können sie wirkungsvoll gelöst werden? Welchen Beitrag kann ich persönlich zu einer gelungenen Teamarbeit leisten – als Teammitglied oder als verantwortliche Teamleitung? Teamfähigkeit ist eine der Schlüsselkompetenzen für beruflichen Erfolg. Damit eng verbunden sind die Themen Kommunikation, Führung, Motivation und Konfliktmanagement. Aber ein gutes Teammitglied muss auch in der Lage sein, selbständig zu arbeiten und seine Aufgaben zu erfüllen. Deshalb werden auch Themen wir Organisation und Zeitmanagement angesprochen.
Sie erhalten vielfältiges Hintergrundwissen zu den genannten Themen und werden für die Zusammenhänge der „soften Aspekte im Projektmanagement“ sensibilisiert, um künftige Gruppenarbeiten und Projekte in einem funktionierenden Team erfolgreich zu gestalten. Zudem arbeiten Sie während des gesamten Semesters in Teams zusammen und erfahren, wie gut Teamarbeit funktionieren kann. Das Seminar ist eine Kombination aus Wissensinput, Selbsterfahrung als Mitglied in einem Projektteam und Echtzeit-Reflektion. You can find course dates and further information in Stud.IP. | Dr. Diana Quade |
| 08-zsp-GS-1024 | How does good climate communication work? How does good climate communication work? Der klimafreundliche Umbau unserer Gesellschaft und die Anpassung an die Erdüberhitzung stellen große und somit herausfordernde Veränderungen dar. Damit diese (…) Der klimafreundliche Umbau unserer Gesellschaft und die Anpassung an die Erdüberhitzung stellen große und somit herausfordernde Veränderungen dar. Damit diese Klimawende gut gelingt, braucht es gute Klimakommunikation. Das bedeutet, die Perspektive des Gegenübers bzw. der Zielgruppe einzunehmen, realistische kommunikative Ziele zu setzen und motivierend zu kommunizieren. Dies gilt für jegliche Kommunikation, ob Gespräch, Pressemitteilung oder Kampagne und selbst für interne Kommunikation in der Entwicklung von Klimawende-Maßnahmen. Und es gilt für alle Zielgruppen, sei es z.B. die Verwaltung, politische Akteur*innen, Menschen aus dem privaten oder beruflichen Umfeld oder Bürger*innen. Gute Klimakommunikation bedeutet auch, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und Desinformation und Hass Einhalt zu gebieten.
Im Workshop werden wir uns mit den Grundlagen und Rahmenbedingungen für wirksame Klimakommunikation beschäftigen. Wir werden uns gesellschaftliche Gruppen anschauen. Thematisiert wird auch der Umgang mit Widerständen und Desinformation, Resilienz und Selbstreflexion. Etliches davon ist auch für andere Themen übertragbar.
Der Workshop ist interaktiv und es gibt Raum, um Klimakommunikation an einem selbst gewählten Beispiel anzuwenden und zu üben.
Dr. Christian Gutsche hat als erster Klimakommunikations-Trainer Deutschlands über 100 Workshops mit über 2000 Menschen geleitet, ein Netzwerk zur Aus- und Weiterbildung von Klimakommunikations-Trainer*innen mit gegründet und ist Autor des Buches „Klimakommunikation mit Wirkung“ (als pdf frei zugänglich: https://www.oekom.de/buch/klimakommunikation-mit-wirkung-9783987261435). Hier gibt es ein Video zur Einführung ins Thema: https://www.youtube.com/watch?v=ecOHSYg6drc Der Physiker ist außerdem Gründer der solidarischen Solarfirma Bremer SolidarStrom. You can find course dates and further information in Stud.IP. | Dr. Christian Gutsche |