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Course Catalog

Study Program WiSe 2020/2021

Geschichte, B.A./LA

Show courses: all | in english | for older adults

Neue Bachelorstruktur ab Wise 2018/19

Veranstaltungen in der Orientierungswoche

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-M1-1aAllgemeine Einführung in das Studium der Geschichte /C
Zoom-Meeting - Den Link zum Zoom-Meeting finden Sie kurz vor dem Meeting auf der Homepage des Instituts für Geschichtswissenschaften („Aktuelles – O-Woche“)

Blockveranstaltung (Teaching)

Additional dates:
Mon. 26.10.20 10:00 - 12:00 Zoom-Meeting

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Dr. Imke Sturm-Martin
08-28-M1-1bVorstellung der Lehrenden /C
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Blockveranstaltung (Teaching)

Additional dates:
Tue. 27.10.20 14:00 - 16:00 Zoom-Meeting

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Dr. Imke Sturm-Martin
08-28-M1-1dEinführung in das Bachelorstudium der Geschichte (mit und ohne Lehramtsbezug) /C
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Blockveranstaltung (Teaching)

Additional dates:
Wed. 28.10.20 14:00 - 16:00 Zoom-Meeting

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Dr. Imke Sturm-Martin
Dr. Sabine Horn
Dr. Jan Ulrich Büttner
08-28-M1-1fStundenplanberatung in Kleingruppen

Blockveranstaltung (Teaching)

Additional dates:
Thu. 29.10.20 14:00 - 16:00 GW2 B2890
N. N.
08-28-M1-1gAusweichtermin: Allgemeine Einführung in das Studium der Geschichte /C
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Blockveranstaltung (Teaching)

Additional dates:
Tue. 27.10.20 10:00 - 12:00 Zoom-Meeting

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Dr. Imke Sturm-Martin

HIS 1a Einführung in das Studium der Geschichte

(VF, PF, LA) 9 CP
Zu belegen ist die Vorlesung in Kombination mit einem der Seminare.
Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-1.1Einführung in das Studium der Geschichte / C
Introduction to Studying History

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 12:00 (2 Credit hours)

Die Vorlesung findet ausschließlich digital statt und schließt ab mit einer Klausur zu den Themen und Inhalten der gesamten Veranstaltung. Sie leistet eine Einführung in das Fach, seine Geschichte und Besonderheiten und führt ein in wichtige Themenfelder, Literatur und Forschungskontroversen. Lektüren werden zur jeweiligen Sitzung online zur Verfügung gestellt.

Prof. Dr. Delia González de Reufels
08-28-HIS-1.1.AKolloquium zur Vorlesung His 1.1 / C
Introduction to Studying History

Colloquium (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 11:00
Prof. Dr. Delia González de Reufels
08-28-HIS-1.2aGrundlagen historischen Arbeitens / A
Basics of historical work

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 10:00 - 12:00 Online (2 Credit hours)

(Präsenz)
Das Seminar dient begleitend zur Vorlesung der Einführung in das geschichtswissenschaftliche Arbeiten. Wir beschäftigen uns zunächst mit der Frage, was historische Forschung leisten kann und sollte. Dafür werfen wir einen Blick auf sowohl klassische als auch neue Forschungsfelder der Geschichtswissenschaft. Der Fokus liegt hier in erster Linie auf dem 20. Jahrhundert aus vornehmlich deutscher aber auch europäischer und globalhistorischer Perspektive. Anhand aktueller Untersuchungen beschäftigen wir uns mit dem Erkenntnisinteresse und den Methoden geschichtswissenschaftlicher Forschung. Anschließend setzen wir uns mit den konkreten praktischen Arbeitsschritten auseinander, die Sie im Laufe Ihres Studiums beim Verfassen von Texten begleiten: Themenfindung und Entwicklung der Fragestellung, Literaturrecherche und Quellenarbeit, effizientes Lesen und wissenschaftliches Schreiben. Der Kurs wirft ein Licht auf die Relevanz und Vielfalt der Geschichtswissenschaft, gibt Ihnen das Handwerkszeug zum historischen Arbeiten mit auf den Weg und ermöglicht es Ihnen, eigene Forschungsinteressen zu entwickeln. Gemeinsam ergründen wir in Bezug auf die Geschichtswissenschaft die drei W-Fragen: Warum? Was? Wie?

Sophia Gröschel
08-28-HIS-1.2bGrundlagen historischen Arbeitens / A
Basics of historical work

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 10:00 - 12:00 GW2 B2900 (2 Credit hours)

(Präsenz)
Das Seminar begleitet die Vorlesung zur Einführung in das Studium der Geschichte und führt in das praktische wissenschaftliche Arbeiten ein. Folgende Themen finden dabei Berücksichtigung:
- Lesen und selbstständiges Verfassen wissenschaftlicher Texte
- Methoden der Literatur- und Quellenrecherche
- Erstellung von Exzerpten
- Einführung in das Arbeiten mit historischen Quellen
- Entwicklung einer Fragestellung für die erste wissenschaftliche Hausarbeit
Das Seminar dient auf diese Weise der Vertiefung und Einübung der Inhalte der Vorlesung und leistet eine weitergehende Einführung in das Studium der Geschichtswissenschaft an der Universität Bremen.

Dr. Ricardo Borrmann
08-28-HIS-1.2cGrundlagen historischen Arbeitens / A
Basics of historical work

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 12:00 GW2 B2890 (2 Credit hours)

(Präsenz)
Das Seminar begleitet die Vorlesung zur Einführung in das Studium der Geschichte und führt in das praktische wissenschaftliche Arbeiten ein. Folgende Themen finden dabei Berücksichtigung:
- Lesen und selbstständiges Verfassen wissenschaftlicher Texte
- Methoden der Literatur- und Quellenrecherche
- Erstellung von Exzerpten
- Einführung in das Arbeiten mit historischen Quellen
- Entwicklung einer Fragestellung für die erste wissenschaftliche Hausarbeit
Das Seminar dient auf diese Weise der Vertiefung und Einübung der Inhalte der Vorlesung und leistet eine weitergehende Einführung in das Studium der Geschichtswissenschaft an der Universität Bremen.

Simon Gerards Iglesias
08-28-HIS-1.2dGrundlagen historischen Arbeitens / A
Basics of historical work

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 14:00 - 16:00 GW2 B2890 (2 Credit hours)

Das Seminar begleitet die Vorlesung zur Einführung in das Studium der Geschichte und führt in das praktische wissenschaftliche Arbeiten ein. Folgende Themen finden dabei Berücksichtigung:
- Lesen und selbstständiges Verfassen wissenschaftlicher Texte
- Methoden der Literatur- und Quellenrecherche
- Erstellung von Exzerpten
- Einführung in das Arbeiten mit historischen Quellen
- Entwicklung einer Fragestellung für die erste wissenschaftliche Hausarbeit
Das Seminar dient auf diese Weise der Vertiefung und Einübung der Inhalte der Vorlesung und leistet eine weitergehende Einführung in das Studium der Geschichtswissenschaft an der Universität Bremen.

His 4: Einführung in die Neuere und Neueste Geschichte: Geschichte Lateinamerikas
(Introduction to Latin American History)

Prof. Dr. Delia González de Reufels, Dienstag, 12-14 Uhr, 2 SWS: Azteken und Maya im Mexiko des 19. und frühen 20. Jahrhunderts: Zur Rezeption indigener Geschichte und Kultur im Nationalstaat

Das Seminar bietet eine problemorientierte Einführung in die Neuere und Neueste Geschichte und in das „Handwerkszeug“ der Historikerinnen und Historiker. Thematisch stehen die Bedeutung und Rezeption prä-kolumbischer Hochkulturen im unabhängigen Mexiko ab 1821 im Mittelpunkt. Hierzu werden wir uns eingangs in einem summarischen Rückblick mit der Geschichte der Konquista beschäftigen: die Eroberung Mexikos und die Entwicklung der indigenen Bevölkerungen und die Herausbildung des Vizekönigreiches werden anhand von Bild-Quellen, zeitgenössischen Chroniken und Fachliteratur erschlossen. Danach steht der Umgang mit dem Erbe der Hochkulturen und dessen Bedeutung für den mexikanischen Nationalstaat bis zur Weltausstellung von 1929 in Sevilla und dem mexikanischen Pavillon im Mittelpunkt.

Als Prüfungsleistung sollen thematische Beiträge für einen Blog verfasst werden, der redaktionell von der Professur zur Geschichte Lateinamerikas und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleitet wird. Besonders gelungene Beiträge sollen mitsamt der Autorenschaft im Blog veröffentlicht werden.

Erste und einführende Literatur:

Melton-Villanueva, Miriam: The Aztecs at Independence. Nahua Culture Makers in Central Mexico, 1799-1832, Tucson: The University of Arizona Press 2016. (Auch als elektronische Rassource verfügbar)

Rinke, Stefan: Conquistadoren und Azteken. Cortés und die Eroberung Mexikos, München: C.H.Beck 2019.

Tenorio Trillo, Mauricio. Mexico at the World Fairs: Crafting a Modern Nation, Berkeley: University of California Press 1996.



Simon Gerards Iglesias, MA, Dienstag, 16-18 Uhr, 2 SWS: Die Inka-Hochkultur und ihre erinnerungspolitische Rezeption in den Ländern des Andenraums
Das Seminar führt ein in die Geschichte der Altamerikanischen Kulturen und wird am Beispiel der Inka-Zivilisation zeigen, welchen Einfluss das präkolumbianische Erbe in der Herausbildung einer kulturell-ethnischen Identität und kollektiven Erinnerungspolitik in den Ländern des Andenraums hatte. Zunächst soll in einem thematischen Einstieg in die Hochkultur der Inkas mitsamt ihren zivilisatorischen Leistungen eingeführt werden. Im weiteren Verlauf des Seminars wird ergründet, welches zeitgenössisches Wissen über die Inkas während der Konsolidierung der Nationalstaaten im 19. Jahrhundert bestand und welche Rolle dieses Erbe in der Herausbildung einer eigenen kulturellen Identität hatte. Schließlich soll noch auf die Entwicklung des Erbes der Inkas in und außerhalb der Andenländer bis in die Gegenwart eingegangen werden.
Als Prüfungsleistung sollen thematische Beiträge für einen Blog verfasst werden, der redaktionell von der Professur zur Geschichte Lateinamerikas und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleitet wird. Besonders gelungene Beiträge sollen mitsamt der Autorenschaft im Blog veröffentlicht werden.
Erste und einführende Literatur:
Arellano, Alexandra: The Inca Heritage Revival: Indigenismo in Cuzco, 1905–1945, in: Journal of Tourism and Cultural Change, 6/1, 2008, S. 39-56.
Davies, Nigel: The Incas, 1995, Boulder: The University Press of Colorado, S. 1-15.
Fritz, Sabine: Hybride andine Stimmen. Die narrative Inszenierung kultureller Erinnerung in kolonialzeitlichen Chroniken der Eroberten, 2009, Hildesheim: Olms.
Garrett, David: Shadows of empire. The Indian nobility of Cusco, 1750-1825, 2005, Cambridge; New York: The Cambridge University Press.
Kurella, Doris; Castro, Inés de: Inka. Könige der Anden, 2013, Darmstadt: von Zabern.
Riese, Berthold: Die Inka. Herrscher in den Anden, 2016, München: C.H. Beck.
Silverblatt, Irene: Imperial Dilemmas, the Politics of Kinship, and Inca Reconstructions of History, 30/1, 1988, S. 83-102.
Underberg-Goode, Natalie M.: Cultural heritage tourism on Peru’s north coast, in: Worldwide Hospitality and Tourism Themes, 6/3, 2014, S. 200-214.

Prof. Dr. Delia González de Reufels

HIS 1 Einführung in das Studium der Geschichte

(KF) 6 CP
Zu belegen ist die Vorlesung in Kombination mit einem der Seminare.
Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-1.1Einführung in das Studium der Geschichte / C
Introduction to Studying History

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 12:00 (2 Credit hours)

Die Vorlesung findet ausschließlich digital statt und schließt ab mit einer Klausur zu den Themen und Inhalten der gesamten Veranstaltung. Sie leistet eine Einführung in das Fach, seine Geschichte und Besonderheiten und führt ein in wichtige Themenfelder, Literatur und Forschungskontroversen. Lektüren werden zur jeweiligen Sitzung online zur Verfügung gestellt.

Prof. Dr. Delia González de Reufels
08-28-HIS-1.1.AKolloquium zur Vorlesung His 1.1 / C
Introduction to Studying History

Colloquium (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 11:00
Prof. Dr. Delia González de Reufels
08-28-HIS-1.2aGrundlagen historischen Arbeitens / A
Basics of historical work

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 10:00 - 12:00 Online (2 Credit hours)

(Präsenz)
Das Seminar dient begleitend zur Vorlesung der Einführung in das geschichtswissenschaftliche Arbeiten. Wir beschäftigen uns zunächst mit der Frage, was historische Forschung leisten kann und sollte. Dafür werfen wir einen Blick auf sowohl klassische als auch neue Forschungsfelder der Geschichtswissenschaft. Der Fokus liegt hier in erster Linie auf dem 20. Jahrhundert aus vornehmlich deutscher aber auch europäischer und globalhistorischer Perspektive. Anhand aktueller Untersuchungen beschäftigen wir uns mit dem Erkenntnisinteresse und den Methoden geschichtswissenschaftlicher Forschung. Anschließend setzen wir uns mit den konkreten praktischen Arbeitsschritten auseinander, die Sie im Laufe Ihres Studiums beim Verfassen von Texten begleiten: Themenfindung und Entwicklung der Fragestellung, Literaturrecherche und Quellenarbeit, effizientes Lesen und wissenschaftliches Schreiben. Der Kurs wirft ein Licht auf die Relevanz und Vielfalt der Geschichtswissenschaft, gibt Ihnen das Handwerkszeug zum historischen Arbeiten mit auf den Weg und ermöglicht es Ihnen, eigene Forschungsinteressen zu entwickeln. Gemeinsam ergründen wir in Bezug auf die Geschichtswissenschaft die drei W-Fragen: Warum? Was? Wie?

Sophia Gröschel
08-28-HIS-1.2bGrundlagen historischen Arbeitens / A
Basics of historical work

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 10:00 - 12:00 GW2 B2900 (2 Credit hours)

(Präsenz)
Das Seminar begleitet die Vorlesung zur Einführung in das Studium der Geschichte und führt in das praktische wissenschaftliche Arbeiten ein. Folgende Themen finden dabei Berücksichtigung:
- Lesen und selbstständiges Verfassen wissenschaftlicher Texte
- Methoden der Literatur- und Quellenrecherche
- Erstellung von Exzerpten
- Einführung in das Arbeiten mit historischen Quellen
- Entwicklung einer Fragestellung für die erste wissenschaftliche Hausarbeit
Das Seminar dient auf diese Weise der Vertiefung und Einübung der Inhalte der Vorlesung und leistet eine weitergehende Einführung in das Studium der Geschichtswissenschaft an der Universität Bremen.

Dr. Ricardo Borrmann
08-28-HIS-1.2cGrundlagen historischen Arbeitens / A
Basics of historical work

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 12:00 GW2 B2890 (2 Credit hours)

(Präsenz)
Das Seminar begleitet die Vorlesung zur Einführung in das Studium der Geschichte und führt in das praktische wissenschaftliche Arbeiten ein. Folgende Themen finden dabei Berücksichtigung:
- Lesen und selbstständiges Verfassen wissenschaftlicher Texte
- Methoden der Literatur- und Quellenrecherche
- Erstellung von Exzerpten
- Einführung in das Arbeiten mit historischen Quellen
- Entwicklung einer Fragestellung für die erste wissenschaftliche Hausarbeit
Das Seminar dient auf diese Weise der Vertiefung und Einübung der Inhalte der Vorlesung und leistet eine weitergehende Einführung in das Studium der Geschichtswissenschaft an der Universität Bremen.

Simon Gerards Iglesias
08-28-HIS-1.2dGrundlagen historischen Arbeitens / A
Basics of historical work

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 14:00 - 16:00 GW2 B2890 (2 Credit hours)

Das Seminar begleitet die Vorlesung zur Einführung in das Studium der Geschichte und führt in das praktische wissenschaftliche Arbeiten ein. Folgende Themen finden dabei Berücksichtigung:
- Lesen und selbstständiges Verfassen wissenschaftlicher Texte
- Methoden der Literatur- und Quellenrecherche
- Erstellung von Exzerpten
- Einführung in das Arbeiten mit historischen Quellen
- Entwicklung einer Fragestellung für die erste wissenschaftliche Hausarbeit
Das Seminar dient auf diese Weise der Vertiefung und Einübung der Inhalte der Vorlesung und leistet eine weitergehende Einführung in das Studium der Geschichtswissenschaft an der Universität Bremen.

His 4: Einführung in die Neuere und Neueste Geschichte: Geschichte Lateinamerikas
(Introduction to Latin American History)

Prof. Dr. Delia González de Reufels, Dienstag, 12-14 Uhr, 2 SWS: Azteken und Maya im Mexiko des 19. und frühen 20. Jahrhunderts: Zur Rezeption indigener Geschichte und Kultur im Nationalstaat

Das Seminar bietet eine problemorientierte Einführung in die Neuere und Neueste Geschichte und in das „Handwerkszeug“ der Historikerinnen und Historiker. Thematisch stehen die Bedeutung und Rezeption prä-kolumbischer Hochkulturen im unabhängigen Mexiko ab 1821 im Mittelpunkt. Hierzu werden wir uns eingangs in einem summarischen Rückblick mit der Geschichte der Konquista beschäftigen: die Eroberung Mexikos und die Entwicklung der indigenen Bevölkerungen und die Herausbildung des Vizekönigreiches werden anhand von Bild-Quellen, zeitgenössischen Chroniken und Fachliteratur erschlossen. Danach steht der Umgang mit dem Erbe der Hochkulturen und dessen Bedeutung für den mexikanischen Nationalstaat bis zur Weltausstellung von 1929 in Sevilla und dem mexikanischen Pavillon im Mittelpunkt.

Als Prüfungsleistung sollen thematische Beiträge für einen Blog verfasst werden, der redaktionell von der Professur zur Geschichte Lateinamerikas und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleitet wird. Besonders gelungene Beiträge sollen mitsamt der Autorenschaft im Blog veröffentlicht werden.

Erste und einführende Literatur:

Melton-Villanueva, Miriam: The Aztecs at Independence. Nahua Culture Makers in Central Mexico, 1799-1832, Tucson: The University of Arizona Press 2016. (Auch als elektronische Rassource verfügbar)

Rinke, Stefan: Conquistadoren und Azteken. Cortés und die Eroberung Mexikos, München: C.H.Beck 2019.

Tenorio Trillo, Mauricio. Mexico at the World Fairs: Crafting a Modern Nation, Berkeley: University of California Press 1996.



Simon Gerards Iglesias, MA, Dienstag, 16-18 Uhr, 2 SWS: Die Inka-Hochkultur und ihre erinnerungspolitische Rezeption in den Ländern des Andenraums
Das Seminar führt ein in die Geschichte der Altamerikanischen Kulturen und wird am Beispiel der Inka-Zivilisation zeigen, welchen Einfluss das präkolumbianische Erbe in der Herausbildung einer kulturell-ethnischen Identität und kollektiven Erinnerungspolitik in den Ländern des Andenraums hatte. Zunächst soll in einem thematischen Einstieg in die Hochkultur der Inkas mitsamt ihren zivilisatorischen Leistungen eingeführt werden. Im weiteren Verlauf des Seminars wird ergründet, welches zeitgenössisches Wissen über die Inkas während der Konsolidierung der Nationalstaaten im 19. Jahrhundert bestand und welche Rolle dieses Erbe in der Herausbildung einer eigenen kulturellen Identität hatte. Schließlich soll noch auf die Entwicklung des Erbes der Inkas in und außerhalb der Andenländer bis in die Gegenwart eingegangen werden.
Als Prüfungsleistung sollen thematische Beiträge für einen Blog verfasst werden, der redaktionell von der Professur zur Geschichte Lateinamerikas und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleitet wird. Besonders gelungene Beiträge sollen mitsamt der Autorenschaft im Blog veröffentlicht werden.
Erste und einführende Literatur:
Arellano, Alexandra: The Inca Heritage Revival: Indigenismo in Cuzco, 1905–1945, in: Journal of Tourism and Cultural Change, 6/1, 2008, S. 39-56.
Davies, Nigel: The Incas, 1995, Boulder: The University Press of Colorado, S. 1-15.
Fritz, Sabine: Hybride andine Stimmen. Die narrative Inszenierung kultureller Erinnerung in kolonialzeitlichen Chroniken der Eroberten, 2009, Hildesheim: Olms.
Garrett, David: Shadows of empire. The Indian nobility of Cusco, 1750-1825, 2005, Cambridge; New York: The Cambridge University Press.
Kurella, Doris; Castro, Inés de: Inka. Könige der Anden, 2013, Darmstadt: von Zabern.
Riese, Berthold: Die Inka. Herrscher in den Anden, 2016, München: C.H. Beck.
Silverblatt, Irene: Imperial Dilemmas, the Politics of Kinship, and Inca Reconstructions of History, 30/1, 1988, S. 83-102.
Underberg-Goode, Natalie M.: Cultural heritage tourism on Peru’s north coast, in: Worldwide Hospitality and Tourism Themes, 6/3, 2014, S. 200-214.

Prof. Dr. Delia González de Reufels

HIS 2 Einführung in die Alte Geschichte

(VF, PF, KF, LA, ISSU) 9 CP
Zu belegen ist eines der beiden Proseminare.

Vorlesung 1

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS 2.1Einführung in die Methoden der Alten Geschichte /C
Vorlesung und Tutorium zum Modul HIS 2

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 10:00 - 12:00

(ONLINE)
Die Vorlesung soll einen knappen Überblick über die historische Entwicklung der in den Proseminaren behandelten Epochen bieten. Hauptinhalt soll die theoretische Vermittlung und Übung der wissenschaftlichen Methoden und Hilfsmittel der Alten Geschichte sein. Wichtige Eckpunkte sollen ein Überblick über die literarische Quellengrundlage, die historisch-kritische Methode, Einarbeitung in die Forschung und das Sammeln und Finden themenspezifischer Forschungsliteratur sein. Im dritten Teil erfolgt eine Einführung in die historischen Hilfswissenschaften.
Literatur:
Leppin, Hartmut, Einführung in die Alte Geschichte, München 2005
Gehrke, Hans-Joachim / Schneider, Helmuth (Hrsg.), Geschichte der Antike, 2. Aufl., Stuttgart 2006 (4. Auflage, 2013)
Günther, Rosmarie, Einführung in das Studium der Alten Geschichte, Paderborn u. a. 2001
Schröter, Marcus, Erfolgreich recherchieren – Altertumswissenschaften und Archäologie, Berlin 2017

Für einen ausführlicheren Überblick über die historischen Entwicklungen wir der gleichzeitige Besuch der Vorlesung (HIS-6.7: Rom und die Parther) empfohlen.

Frank Schleicher

Vorlesung 2

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-2.2aDie Zeit der Severer /A

introductory seminar course (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 12:00 - 14:00 GW2 B2900 Online

Nach der Ermordung des Commodus und seines kurzzeitigen Nachfolgers Pertinax, gelangte der aus Africa stammende Septimius Severus (193–211) auf den römischen Kaiserthron. In einem langen Bürgerkrieg konnte er sich gegen seine Konkurrenten durchsetzen und die Stellung seiner neuen Dynastie in Kriegen im Osten festigen. Mit Septimius Severus begann der langsame Niedergang des Römischen Reiches, dem er mit Veränderungen in den Strukturen des Staates begegnen wollte. In diesem Modul wollen wir die Regierungszeit des Septimius Severus und seiner Nachfahren, die Strukturen und die Gesellschaft des Römischen Reiches im 2. und frühen 3. Jahrhundert n. Chr. und die Beziehungen Roms zu seinen Nachbarn betrachten.
Auf Basis der erhaltenen Quellen aus unterschiedlichen Gattungen sollen in diesem Seminar die in der Einführungsvorlesung vermittelten theoretischen Kenntnisse praktisch eingeübt werden. Dazu gehört die Lektüre einschlägiger Abschnitte, das Erstellen einer Bibliographie sowie die Ausführung verschiedener kleinerer Arbeitsaufträge.
Literatur:
Bellen, Heinz, Grundzüge der römischen Geschichte, Bd. 2, Darmstadt 1998, 172–202 (Einführung)
Birley, Anthony R., The African Emperor Septimius Severus, London 1988
Christ, Karl, Geschichte der römischen Kaiserzeit. Von Augustus bis zu Konstantin, München 62009 (S. 600–634).
Nadolny, Sonja, Die severischen Kaiserfrauen, Stuttgart 2016
Spielvogel, Jörg, Septimius Severus, Darmstadt 2006

Jean Coert
Frank Schleicher
08-28-HIS-2.2bDer Hellenistische Osten und die Römische Republik /A

introductory seminar course (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 18:00 - 20:00 GW2 B2890

Nach dem Zerfall des Weltreiches, welches Alexander der Große im Orient geschaffen hatte, konkurrierten verschiedene griechische Könige um das Erbe des Makedonen. Keinem von ihnen war es vergönnt mehr als ein Teilreich im Nahen Osten zu beherrschen. Dass die Großmachtbestreben der zahlreichen ehrgeizigen Herrscher fruchtlos blieben, lag auch an dem Kommen einer neuen politischen Macht aus Italien, die im 2. Jh. und 1. Jh. v.u.Z. zunehmend in das östliche Mediterraneum eingriff und dort ihr Imperium ausdehnte. Nicht nur die hellenischen Monarchen waren dadurch mit einer schwierigen Konstellation konfrontiert, sondern auch die Bewohner der Tibermetropole. Einige Quiriten nutzten die Hegemonie der ewigen Stadt zu ihrem eigenen Vorteil aus. Bankiers quetschten ganze Landstriche aus, ambitionierte Senatoren eröffneten eigenwillig Kriege und manch Feldherr fand Königinnen, wie Kleopatra VII., nicht nur als militärische Verbündete attraktiv.
Im Seminar wird das Vordringen Roms in diesem Raum nachverfolgt sowie zentrale Problemstellungen behandelt, die aus den zwischenstaatlichen Beziehungen der Republik mit den politischen Strukturen des griechischen Ostens resultierten. Als Grundlage dafür dienen ausgewählte Quellentexte (manchmal auch Inschriften oder Münzen), die im Seminar gelesen, analysiert und diskutiert werden.
Literatur:
Baltrusch, Ernst / Wilker, Julia (Hrsg.), Amici - socii - clientes? Abhängige Herrschaft im Imperium Romanum, Berlin 2015.
Coşkun, Altay (Hrsg.), Roms auswärtige Freunde in der späten Republik und im frühen Prinzipat, Göttingen 2005.
Gruen, Erich S., The Hellenistic world and the coming of Rome, Bd. 1–2, Berkeley 1984.
Sullivan, Richard D., Near eastern royalty and Rome 100–30 BC, Toronto u.a. 1990.
Wendt, Christian, Sine fine. Die Entwicklung der römischen Außenpolitik von der späten Republik bis in den frühen Prinzipat, Berlin 2008.

Jean Coert
Frank Schleicher
08-28-HIS-2.2cDas antike Kaukasien/ A

introductory seminar course (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 16:00 - 18:00 GW2 B2890

Im Zuge des Krieges des Pompeius gegen Roms Erzfeind Mithridates VI. von Pontos drangen die Römer nach Armenien, zum Großen Kaukasus und im Jahr 65 v. Chr. sogar bis an das Kaspische Meer vor. Damit kamen erstmals die heute als Südkaukasien bezeichneten Regionen in den Fokus der römischen Interessen. Mehr oder weniger intensive Kontakte zwischen dem römischen Senat beziehungsweise den Kaisern und den lokalen Fürsten und Königen führten in der Folge zur Einbeziehung Südkaukasiens in das System der römischen Grenzpolitik, wobei besonders Armenien zum Zankapfel zwischen dem Imperium Romanum und dem Imperium der Parther, dem mächtigen Nachbarn im Osten, wurde.
Auf Basis der erhaltenen Quellen aus unterschiedlichen Gattungen sollen in diesem Seminar die in der Einführungsvorlesung vermittelten theoretischen Kenntnisse praktisch eingeübt werden. Dazu gehört die Lektüre einschlägiger Abschnitte, das Erstellen einer Bibliographie sowie die Ausführung verschiedener kleinerer Arbeitsaufträge. Zudem sollen die Teilnehmer einen fundierten Überblick über die Besonderheiten der Region und der vorhandenen historischen Überlieferung erwerben.
Literatur:
Braund, David, Georgia in Antiquity. A History of Colchis and Transcaucasian Iberia, 550 BC–AD 562, Oxford 1994.
Burney, Charles / Lang, David M., Die Bergvölker Vorderasiens. Armenien und der Kaukasus von der Vorzeit bis zum Mongolensturm, Essen 1975.

Jean Coert
Frank Schleicher
08-28-HIS 2.1Einführung in die Methoden der Alten Geschichte /C
Vorlesung und Tutorium zum Modul HIS 2

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 10:00 - 12:00

(ONLINE)
Die Vorlesung soll einen knappen Überblick über die historische Entwicklung der in den Proseminaren behandelten Epochen bieten. Hauptinhalt soll die theoretische Vermittlung und Übung der wissenschaftlichen Methoden und Hilfsmittel der Alten Geschichte sein. Wichtige Eckpunkte sollen ein Überblick über die literarische Quellengrundlage, die historisch-kritische Methode, Einarbeitung in die Forschung und das Sammeln und Finden themenspezifischer Forschungsliteratur sein. Im dritten Teil erfolgt eine Einführung in die historischen Hilfswissenschaften.
Literatur:
Leppin, Hartmut, Einführung in die Alte Geschichte, München 2005
Gehrke, Hans-Joachim / Schneider, Helmuth (Hrsg.), Geschichte der Antike, 2. Aufl., Stuttgart 2006 (4. Auflage, 2013)
Günther, Rosmarie, Einführung in das Studium der Alten Geschichte, Paderborn u. a. 2001
Schröter, Marcus, Erfolgreich recherchieren – Altertumswissenschaften und Archäologie, Berlin 2017

Für einen ausführlicheren Überblick über die historischen Entwicklungen wir der gleichzeitige Besuch der Vorlesung (HIS-6.7: Rom und die Parther) empfohlen.

Frank Schleicher

HIS 3 Einführung in die Mittelalterliche Geschichte

(VF, PF, KF, LA, ISSU) 9 CP
Zu belegen ist eines der beiden Proseminare.
Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-3.1Interdisziplinäre Perspektiven auf Kultur und Gesellschaft im Mittelalter /B
The Middle Ages from an Interdisciplinary Perspective

introductory seminar course (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 08:00 - 10:00 GW2 B2890

Hybrid - die Veranstaltung findet in Präsenz und digital statt.

Prof. Dr. Cordula Nolte
08-28-HIS-3.2Ein Zeitalter der Gewalt? Konfliktformen im Spätmittelalter / A
An Age of Violence? Late Medieval Conflicts

introductory seminar course (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 10:00 - 14:00 GW2 B2890

(Präsenz)

Dr. Jan Ulrich Büttner

HIS 4 Einführung in die Neuere und Neueste Geschichte

(VF, PF, KF, LA, ISSU) 9 CP
Zu belegen ist eines der Proseminare

Geschichte Lateinamerikas

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-4.3Azteken und Maya im Mexiko des 19. und frühen 20. Jahrhunderts: Zur Rezeption indigener Geschichte und Kultur im Nationalstaat / A

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 12:00 - 14:00 SpT C4180 (2 Credit hours)

Das Seminar bietet eine problemorientierte Einführung in die Neuere und Neueste Geschichte und in das „Handwerkszeug“ der Historikerinnen und Historiker. Thematisch stehen die Bedeutung und Rezeption prä-kolumbischer Hochkulturen im unabhängigen Mexiko ab 1821 im Mittelpunkt. Hierzu werden wir uns eingangs in einem summarischen Rückblick mit der Geschichte der Konquista beschäftigen: die Eroberung Mexikos und die Entwicklung der indigenen Bevölkerungen und die Herausbildung des Vizekönigreiches werden anhand von Bild-Quellen, zeitgenössischen Chroniken und Fachliteratur erschlossen. Danach steht der Umgang mit dem Erbe der Hochkulturen und dessen Bedeutung für den mexikanischen Nationalstaat bis zur Weltausstellung von 1929 in Sevilla und dem mexikanischen Pavillon im Mittelpunkt.

Als Prüfungsleistung sollen thematische Beiträge für einen Blog verfasst werden, der redaktionell von der Professur zur Geschichte Lateinamerikas und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleitet wird. Besonders gelungene Beiträge sollen mitsamt der Autorenschaft im Blog veröffentlicht werden.

Erste und einführende Literatur:

Melton-Villanueva, Miriam: The Aztecs at Independence. Nahua Culture Makers in Central Mexico, 1799-1832, Tucson: The University of Arizona Press 2016. (Auch als elektronische Rassource verfügbar)

Rinke, Stefan: Conquistadoren und Azteken. Cortés und die Eroberung Mexikos, München: C.H.Beck 2019.

Tenorio Trillo, Mauricio. Mexico at the World Fairs: Crafting a Modern Nation, Berkeley: University of California Press 1996.

Prof. Dr. Delia González de Reufels
08-28-HIS-4.4Die Inka-Hochkultur und ihre erinnerungspolitische Rezeption in den Ländern des Andenraums / A

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 16:00 SpT C4180 (2 Credit hours)

Das Seminar führt ein in die Geschichte der Altamerikanischen Kulturen und wird am Beispiel der Inka-Zivilisation zeigen, welchen Einfluss das präkolumbianische Erbe in der Herausbildung einer kulturell-ethnischen Identität und kollektiven Erinnerungspolitik in den Ländern des Andenraums hatte. Zunächst soll in einem thematischen Einstieg in die Hochkultur der Inkas mitsamt ihren zivilisatorischen Leistungen eingeführt werden. Im weiteren Verlauf des Seminars wird ergründet, welches zeitgenössisches Wissen über die Inkas während der Konsolidierung der Nationalstaaten im 19. Jahrhundert bestand und welche Rolle dieses Erbe in der Herausbildung einer eigenen kulturellen Identität hatte. Schließlich soll noch auf die Entwicklung des Erbes der Inkas in und außerhalb der Andenländer bis in die Gegenwart eingegangen werden.

Simon Gerards Iglesias
Prof. Dr. Delia González de Reufels

Utopia erleben

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-4.1Utopia erleben. Reisen in die Sowjetunion der 1920er und 1930er Jahre. / A
Experiencing utopia. Travel to the Soviet Union in the 1920s and 1930s.

Seminar (Teaching)
ECTS: 9

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 16:00 - 20:00 GW2 B2880 (4 Credit hours)

Im Zeitraum von ihrer Gründung 1922 bis zum deutschen Überfall auf die Sowjetunion 1941 bereisten Schätzungen zufolge mehrere Zehntausend TouristInnen die junge UdSSR. Aus verschiedensten Gründen folgten sie den Einladungen und Werbungen sowjetischer Institutionen, um das sozialistische Projekt in Russland aus erster Hand zu erleben. Die Idee, die Russische Revolution habe eine völlig neue Kultur geschaffen, inspirierte Menschen verschiedenster politischer Couleur und nicht wenigen von ihnen erschien die Sowjetunion als Ausweg aus den internationalen wirtschaftlichen und politischen Krisen ihrer Zeit und als Zivilisationsform der Zukunft.
Die Veranstaltung wird das Phänomen des Reisens in die UdSSR sowie seine Protagonisten beleuchten und dabei in die Geschichte der frühen Sowjetunion einführen. Durch die Kontextualisierung sowjetischer Selbstdarstellung mit Projektionen und Erfahrungen Reisender sollen sowohl die gesellschaftlichen Umbrüche und Entwicklungen im revolutionären Russland erschlossen, wie auch die Faszination, die das sowjetische Projekt unter Zeitgenossen auszulösen vermochte, untersucht werden. Das Seminar richtet sich an Studienanfänger*innen und fortgeschrittene Studierende und basiert auf der Arbeit mit Literatur und Quellen in englischer und deutscher Sprache.

Benedikt Funke

In 12 Städten um die Welt

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-4.2In 12 Städten um die Welt: Eine Einführung in die Global Urban History / B
Around the World in 12 Cities: An Introduction to Global Urban History

introductory seminar course (Teaching)
ECTS: 9

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 08:00 - 10:00 External location: in Eigenregie Quellenstudium in Eigenregie
weekly (starts in week: 1) Wed. 10:00 - 12:00 External location: ZOOM

Die Global Urban History ist ein noch recht junger Zweig der Geschichtswissenschaft. Er interessiert sich vor allem dafür, welche Funktion und Rolle Städte in einer global vernetzten Welt einnehmen, ob sie Triebkräfte oder Ergebnis der Globalisierung sind, wie globale Trends in Städten erfahrbar und verhandelt wurden. Der Ansatz verbindet also die Forschungen von Stadt- und Globalgeschichte miteinander. Im Seminar bewegen wir uns mithilfe von 12 verschiedenen Fallbeispielen einmal um den Globus und gehen den offensichtlichen, fühlbaren, geheimen und gefährlichen Verflechtungen der Städte auf den Grund. Die Lektüre wird sowohl deutsch- als auch englischsprachig sein.

Norman Aselmeyer

HIS 5.1 Grundlagenmodul Vormoderne

(VF, PF, KF, LA) 9 CP
Zu belegen ist die Vorlesung in Kombination mit einer der Übungen.
Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-5.1.1Einführung in die Sozialgeschichte der Frühen Neuzeit / C
zeitl. unabhängig abrufbar

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 12:00 (2 Credit hours)

"Vorlesung, digital"
Diese Überblicksvorlesung bietet eine Einführung in das frühneuzeitliche Ständemodell, das bereits aus mittelalterlicher Zeit übernommen wurde und bis in das 19. und 20. Jahrhundert nachwirkte. Welche Idealvorstellungen waren mit der Drei- und später Vierteilung der Gesellschaft in Adel, Klerus, Bauern- und Bürgerstand verbunden, und wie veränderten sich diese im Laufe der Zeit? Welche Funktion übernahm das Ständemodell, und war es überhaupt realistisch? Was war mit den zahlreichen Gruppen, die nicht ausdrücklich darin vorkamen, wie z. B. SklavInnen und Vogelfreie, MigrantInnen und Frauen? Welche Möglichkeiten des sozialen Aufstiegs gab es in der Frühen Neuzeit? Und wie wirkte sich die zunehmende Globalisierung auf dieses gesellschaftliche Ordnungsmodell aus? Neben unterschiedlichen Perspektiven auf das Ständemodell werden auch Handlungsspielräume diverser sozialer Gruppen und Individuen beleuchtet.

Die Vorlesung eignet sich besonders für Lehramtsstudierende, die sich Überblickswissen aneignen möchten, aber auch für alle anderen Interessierten. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt. Eine Kombination mit einer der beiden Übungen ist Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss des Moduls.
Für den Abschluss des Moduls muss die Vorlesung und eine der Übungen besucht werden.

Prof. Dr. Rebekka Asta E. Mallinckrodt von
08-28-HIS-5.1.2aEinführung in die Sozialgeschichte der Frühen Neuzeit - Übung 1 / C

Exercises (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 16:00 (2 Credit hours)

"Übung, ditital"
In dieser Übung werden im engen Zusammenhang mit der Überblicksvorlesung Forschungstexte und Quellen gemeinsam erarbeitet. Während die Diskussion der Forschungstexte einer Vertiefung der Vorlesung dient, soll die gemeinsame Besprechung zeitgenössischer Texte, Bilder und Objekte nicht nur die Scheu vor den manchmal vielleicht sperrig anmutenden Darstellungen nehmen, sondern auch die Vielfalt der Zugänge zur Frühen Neuzeit verdeutlichen und mit Hilfsmitteln der Erschließung vertraut machen.

Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt. Eine Kombination mit der Vorlesung ist Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss des Moduls.
Für den Abschluss des Moduls muss die Vorlesung und eine der Übungen besucht werden.

Prof. Dr. Rebekka Asta E. Mallinckrodt von
08-28-HIS-5.1.2bEinführung in die Sozialgeschichte der Frühen Neuzeit - Übung 2 / C
Seminar Dependency, Freedom and Unfreedom in the Early Modern Era

Exercises (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 16:00 - 18:00 (2 Credit hours)

"Übung, ditital"
In dieser Übung werden im engen Zusammenhang mit der Überblicksvorlesung Forschungstexte und Quellen gemeinsam erarbeitet. Während die Diskussion der Forschungstexte einer Vertiefung der Vorlesung dient, soll die gemeinsame Besprechung zeitgenössischer Texte, Bilder und Objekte nicht nur die Scheu vor den manchmal vielleicht sperrig anmutenden Darstellungen nehmen, sondern auch die Vielfalt der Zugänge zur Frühen Neuzeit verdeutlichen und mit Hilfsmitteln der Erschließung vertraut machen.

Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt. Eine Kombination mit der Vorlesung ist Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss des Moduls.
Für den Abschluss des Moduls muss die Vorlesung und eine der Übungen besucht werden.

Prof. Dr. Rebekka Asta E. Mallinckrodt von

HIS 6 Theorien und Methoden historischen Arbeitens

(VF, PF, KF) 9 CP
Zu belegen sind zwei der angebotenen Seminare.
Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-6.2Sexualität, Gesundheit und Solidarität: Ein anderer Blick auf die Neuen Sozialen Bewegungen nach 1968 in den USA und Westeuropa /C

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 14:00 - 16:00 (2 Credit hours)

(Digital)
„Der Verlauf von Geschichte ist oft von Zufällen geprägt, meist jedoch von langfristigen Veränderungen, die an bestimmten Punkten verdichtet aufscheinen und ein rasantes Tempo gewinnen.“ Dies schreibt der Potsdamer Geschichtswissenschaftler Frank Bösch einführend in seiner 2019 veröffentlichten Studie Zeitenwende 1979: Wie die Welt von heute begann.
In der Tat zeichneten sich ab Ende der 1970er Jahre soziale und politische Transformationsprozesse ab, die die Welt nachhaltig bis heute geprägt haben: die Revolutionen in Iran und Nicaragua, die Gründung der Grünen im Zuge der Umwelt- und Friedensbewegung und der politische Aufstieg Margaret Thatchers und Ronald Reagans als VertreterInnen einer neokonservativen Politikrichtung. Zu nennen ist hier auch die Bewegung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans*Personen, kurz LSBT, die sich, parallel etwa zur Frauen- und Umweltbewegung, ab Ende der 1960er Jahre konstituierte. Mit dem Aufkommen der HIV/AIDS-Epidemie im Jahre 1981 sah diese sich vor ungeahnte Herausforderungen gestellt.
Im Seminar wollen wir die Neuen Sozialen Bewegungen, die sich nach der Globalen Revolte von 1968 formierten, aus einem neuen Blickwinkel untersuchen. Im Zentrum werden die Fragen stehen: Was unterschied die Neuen Sozialen Bewegungen von der Studierendenbewegung? Inwiefern grenzten sich diese von der so genannten „68er-Generation“ bzw. untereinander ab? Welche personellen und ideellen Überschneidungen gab es zwischen den Neuen Sozialen Bewegungen? In wessen Namen sprachen die Bewegungen? Anhand konkreter Politiken – Sexualität, Gesundheit und Solidarität – sollen beispielhaft die Entwicklungen der LSBT-Bewegung in den USA und Westeuropa sowie die Entstehung der AIDS-Bewegung vor dem Hintergrund einer zusehends globalisierten und multilateralen Weltordnung beleuchtet werden. In besonderem Maße sollen die transnationale Verflechtung lokal verankerter Aktionsgruppen, deren Verhältnis zum Staat, die strategische Bedeutung von Medienarbeit sowie die Frage der Solidarisierung mit vermeintlich entrechteten und marginalisierten sozialen Gruppen und Ländern berücksichtigt werden. Ziel ist es, bestehende Deutungsrahmen, wie etwa Stonewall, den Kalte Krieg oder die Studierendenrevolte, kritisch zu hinterfragen und auf ihren Nutzen für ein tiefergehendes Verständnis der politisch-gesellschaftlichen Entwicklungen der 1970er und 1980er Jahre hin zu überprüfen.
Erste und einführende Literatur:
Berger, Stefan/ Nehring, Holger (Hgg.): The History of Social Movements. A Survey, London: Palgrave Macmillan, 2017.
Bösch, Frank: Zeitenwende. Als die Welt von heute begann, München: C.H. Beck, 2019.
Davis, Jonathan: The Global 1980s. People, Power, and Profit, New York: Routledge, 2019.
Gilcher-Holtey, Ingrid (Hg.): 1968. Vom Ereignis zum Mythos. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2008.
Jeff Goodwin, James M. Jasper (Hgg.): The Social Movements Reader. Cases and Concepts. Malden, MA, Oxford: Wiley-Blackwell, 2009.
Tremblay, Manon/ Paternotte, David/ Johnson, Carol (Hgg.): The Lesbian and Gay Movement and the State. Comparative Insights into a Transformed Relationship, Burlington, VT: Ashgate, 2011.

Kevin-Niklas Breu
08-28-HIS-6.3Einführung in das Werk Reinhart Kosellecks / C
Reinhart Koselleck: An Introduction into His Work

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 16:00 External location: Online

(Digital)
Reinhart Koselleck zählt zu den bedeutendsten Historikern des 20. Jahrhunderts. Er legte bahnbrechende Studien zur Begriffsgeschichte, zur Historik und zur Semantik geschichtlicher Zeiten vor. Gleich ob man Politik- oder Sozialgeschichte, Wirtschafts- oder Kulturgeschichte betreibt, führt an Kosellecks Arbeiten kein Weg vorbei. In der Übung werden wir eine Reihe seiner wichtigsten Beiträge gemeinsam lesen und intensiv diskutieren. Damit soll zugleich ein erster Überblick über das vielfältige Werk Reinhart Kosellecks gewonnen werden.

Prof. Dr. Cornelius Torp
08-28-HIS-6.4Bilder des Protests – Zur Geschichte Sozialer Bewegungen in Lateinamerika im 20. Jahrhundert / B

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 08:00 - 10:00 GW2 B2900 (2 Credit hours)

In dem Seminar geht es darum die verschiedenen Formen des Protests, die Soziale Bewegungen in Lateinamerika im 20. Jahrhundert eingenommen haben, kennenzulernen. Der Fokus des Seminars liegt auf den 1960er und 1970er Jahren, in denen es zu einer Radikalisierung von Protesten kam und sich inspiriert von der Kubanischen Revolution 1959 zahlreiche Guerillagruppierungen gründeten. Auch wird es darum gehen Filmproduktionen, die im Kontext Sozialer Bewegungen entstanden sind, zu betrachten. Die militante Phase des New Latin American Cinema, welche mit Fernando Birris Tire Dié (1959) begann, markiert einen Bewusstseinswandel innerhalb Lateinamerikas. Von nun an sollte sich von vorherrschenden Filmproduktionen abgegrenzt und die Lebensrealität marginalisierter Bevölkerungsgruppen repräsentiert werden. Anhand von Filmbeispielen soll ein Blick für das Medium gewonnen und seine kritische Analyse ermöglicht werden. Was zeichnet Bilder des Protests aus? Wie können Historikerinnen und Historiker mit ihnen arbeiteb?
Erste und einführende Literatur:
Mittag, Jürgen/ Ismar, Georg (Hg.): ¿„El pueblo unido“? Soziale Bewegungen und politischer Protest in der Geschichte Lateinamerikas, Münster, Westfälisches Dampfboot 2009.
Schroeder Rodríguez, Paul A.: Latin American Cinema: A Comparative History, Oakland, CA, The University of California Press 2016.
Das Seminar dient auf diese Weise der Vertiefung und Einübung der Inhalte der Vorlesung und leistet eine weitergehende Einführung in das Studium der Geschichtswissenschaft an der Universität Bremen.

Mara Fritzsche
08-28-HIS-6.5Maritime Archäologie im Ostseeraum /C
Maritime Archaeology in the Baltic Sea

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 14:00 - 16:00

(Digital)

Philipp Grassel

HIS 7.1 Vertiefungsmodul Geschichte und Medien

(VF, PF, KF) 12 CP
Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-7.1.1Fotografie als historische Quelle: Der kolonialistische Blick / B
Photography as a Historical Source: The Colonial Gaze

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 16:00 - 18:00 GW2 B2900 (4 Credit hours) Teilweise auch als Blockseminar im Februar 2021

Die von Kaiser Wilhelm II. am 27. Juli 1900 anlässlich der Verabschiedung des deutschen Ostasiatischen Expeditionskorps in Bremerhaven gehaltene „Hunnenrede“ beschreibt ein Schlüsseldatum der deutschen Kolonialgeschichte. Unter der Devise, „Gefangene werden nicht gemacht“ nahm sie eine systemische Abwertung anderer Kulturen vor und legitimierte die aggressive Expansionspolitik der deutschen „Schutzmacht“. Von Bremerhaven und anderen Hafenstädten wurden Schiffe der Marine und ihre Besatzungen in die Kolonien entsandt, um dort die Interessen des Kaiserreichs zu vertreten und durchzusetzen. Zahlreiche fotografische Reise- und Erinnerungsalben zeugen von diesen Reisen und hielten die Wahrnehmung der Soldaten auf die fremden Kulturen fest.
Das Praxisseminar bietet eine Einführung in das Arbeiten mit Fotografien als historische Quellen und vermittelt Bildkompetenzen für die Arbeit und Interpretation bildlicher Überlieferungen. In diesem Zusammenhang ist der kolonialistische Blick nicht als ein einheitliches Bildprogramm zu verstehen; Aspekte und Variationen einer Vielzahl kolonialistischer Blicke und die von ihnen ausgehenden Ambivalenzen und Widersprüchlichkeiten werden im Seminar erörtert und kontextualisiert.
Die Ergebnisse dieser kritischen Reflexion des Bildmaterials aus dem Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven werden im Frühjahr 2021 in einer Präsentation im Museumshafen öffentlich präsentiert.
Anstelle einer schriftlichen Hausarbeit werden die für diese Installation erarbeiteten Texte bewertet.

Gisela Parak
08-28-HIS-7.1.2Was ist Public History? Geschichte, Konzeptionen und methodische Zugänge / B
What is public history? History, concepts and methodological approaches

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 18:00 Online GW2 B2900 (4 Credit hours) Kein Raum

Additional dates:
Thu. 12.11.20 18:00 - 22:00 GW2 B2890

Geschichte in der Öffentlichkeit boomt. Öffentliche Geschichtsdarstellungen in unterschiedlichsten Medien werden beobachtet und analysiert. Geht es um Geschichte in der Öffentlichkeit und für die Öffentlichkeit, hat sich international die Bezeichnung „Public History“ eingebürgert, in Deutschland wird äquivalent von „Angewandter Geschichte“ gesprochen, in Bremen von „Geschichte in der Öffentlichkeit“. Doch was genau wird mit diesen Begriffen eigentlich beschrieben? Wir fragen nach den zentralen Begriffen, Theorien und Methoden einer „Public History“, die sich als Subdisziplin der Geschichtswissenschaft versteht, und entwickeln diese für das „Bremer Modell“ weiter. Ziel des Seminars ist es, Theorien der „Angewandten Geschichte/Public History“ auf ihre Praxistauglichkeit hin zu untersuchen und die Studierenden darüber hinaus auf ihre Rolle als Vermittler*innen von akademischer Geschichtswissenschaft mit praxeologischer Geschichtsvermittlung vorzubereiten.
Grundsätzlich wird erwartet, dass sich die Teilnehmer*innen aktiv an der Veranstaltung beteiligen. Als Voraussetzung für den Erwerb von 6 bzw. 12 CP gilt regelmäßige Mitarbeit, jede*r Studierende erhält außerdem individuelle Arbeitsthemen, für die während der Vorlesungszeit unterschiedliche Textmodule selbstständig zu konzeptionieren und zu verfassen sind. Weitere Informationen zu den Prüfungsmodalitäten erhalten Sie zu Beginn der Lehrveranstaltung. Wenn die Pandemie-Bedingungen es erlauben, wird das Seminar in hybrider Form mit Präsenz- und Onlineelementen stattfinden.
Literatur:
Paul Ashton/Alex Trapeznik (Hrsg.), What is Public History Globally? Working with the Past in the Present, London, New York, Oxford, New Delhi, Sydney 2019.
Martin Lücke/Irmgard Zündorf, Einführung in die Public History, Göttingen 2018.

Dr. Thekla Keuck
08-28-HIS-10.1.1#unibremen50 – die Geschichte der Universität Bremen in 280 Zeichen / C
#unibremen50 – the history of the University of Bremen in 280 characters

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 14:00 Online

Additional dates:
Thu. 04.02.21 10:00 - 14:00 Online

(Digital)
Aufbauend auf den vorangegangenen Seminaren zur 50-jährigen Geschichte der Universität Bremen im Jahr 2021 twittern wir in diesem eigenständigen Praxismodul Bremer Universitätsgeschichte(n). Nach einem Überblick zur Universitätsgeschichte und ihren Quellen und einer Einführung in autoChirp für Twitter wählen wir Daten, Themen und Bilder für die Timeline zum Universitätsjubiläum aus. Ziel des Seminars ist es, gemeinsam eine Twitter-Timeline zu entwickeln, die für die Öffentlichkeitsarbeit der Universität im Jubiläumsjahr genutzt werden kann. Darüber hinaus lernen Sie, soziale Medien im akademischen Kontext anzuwenden; Sie vertiefen Ihre Kompetenzen, Wissenschaftsgeschichte in die Öffentlichkeit zu vermitteln, und Sie erweitern Ihr Wissen über die Geschichte der Universität Bremen.
Grundsätzlich wird erwartet, dass sich die Teilnehmer*innen aktiv an der Veranstaltung beteiligen. Als Voraussetzung für den Erwerb von 6 bzw. 12 CP gilt regelmäßige Mitarbeit, selbstständige Quellen- und Bildrecherche im Universitätsarchiv und Staatsarchiv sowie das Erstellen von Tweets; jede*r Studierende erhält individuelle Arbeitsthemen, für die während der Vorlesungszeit verschiedene Textmodule eigenständig zu konzeptionieren, zu verfassen und zu präsentieren sind. Detaillierte Informationen zu den Prüfungsmodalitäten erhalten Sie zu Beginn der Lehrveranstaltung. Wenn die Pandemie-Bedingungen es erlauben, wird das Seminar in hybrider Form mit Präsenz- und Onlineelementen stattfinden.
Literatur:
Daniel Bernsen/Ulf Kerber (Hrsg.), Praxishandbuch Historisches Lernen und Medienbildung im digitalen Zeitalter, Bonn 2017.
Alexander Mayer, Universitäten im Wettbewerb. Deutschland von den 1980er Jahren bis zur Exzellenzinitiative, Stuttgart 2019.

Dr. Thekla Keuck

HIS 7.2 Vertiefungsmodul Osteuropa

(VF, PF, KF) 12 CP

Gewissen und Erinnerung in der Sowjetunion nach 1945

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-7.2.1Politiken und Ökonomien des Erinnerns: 75 Jahre nach Ende des II.WK / B
The Politics and Economics of Memory: 75 Years after WW II

Seminar (Teaching)
ECTS: 6

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 16:00 - 18:00 GW2 B2900 Online (2 Credit hours)

“Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.“ Dies Zitat aus George Orwells „1984“ ist heute aktueller denn je. Im September 2019 hat das EU-Parlament fast unbemerkt von der Öffentlichkeit eine Resolution zur Umwertung der Geschichte des Zweiten Weltkriegs angenommen, in der der UdSSR die gleiche Verantwortung für den Krieg wie NS-Deutschland zugewiesen wird; Russlands Präsident Putin reagierte im Dezember 2019 darauf, indem er erklärte, Schuld am Zweiten Weltkrieg seien die West-Alliierten, die zusammen mit Polen Tschechien verraten hätten. Das Gedenkjahr 2020 verspricht also hitzig zu werden.
In diesem Seminar soll zunächst der theoretisch-methodischen Frage nachgegangen werden, wie (kollektive) Erinnerung funktioniert, und welche politischen und technologischen Strategien es gibt, diese zu beeinflussen. In einem zweiten Schritt werden wir dann gemeinsam analysieren, wie sich das Erinnern an den Zweiten Weltkrieg seit 1945 bis heute verändert hat, warum Veränderungen stattgefunden haben, und welche politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen zu beobachten sind. Wer und was wird (nicht) erinnert? In welcher Form? Von wem? Zu welchem Zweck und Zeitpunkt? Wie wirkt sich Erinnerungspolitik auf politische und wirtschaftliche Beziehungen zwischen Staaten aus? Die Fallstudien, die wir uns anschauen, werden sich regional hauptsächlich auf Russland, Deutschland, West- und Ostmitteleuropa konzentrieren, gleichzeitig werden aber auch einige Beispiele aus Asien - und hier insbesondere China und Japan - vergleichend diskutiert.

Prof. Dr. Susanne Schattenberg
Prof. Dr. Michael Rochlitz
08-28-HIS-7.2.2Andrei Sacharov – Vom Vater der Atombombe zum Friedensnobelpreisträger / B
Andrei Sakharov – From the father of the nuclear bomb to the Nobel peace price laureate

Seminar (Teaching)
ECTS: 6

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 14:00 - 16:00 GW2 B2880 (2 Credit hours)
weekly (starts in week: 1) Mon. 16:00 - 18:00 GW2 B2880 Online

Andrei Sacharov war in jeder Hinsicht ein außergewöhnlicher Mensch. Als herausragender Physiker entwickelte er in den 1940er Jahren die sowjetische Atombombe mit, war deshalb äußerst privilegiert und hatte z.B. auch Zugang zu sonst verbotener Literatur. Trotz entsprechender Anwerbungsversuche trat er nie der Partei bei, sondern nutzte seine exponierte Stellung, um Nikita Chruschtschow von der Schädlichkeit von Atomtests zu überzeugen – mit Erfolg. Genauso unerschrocken begann er in den 1960er Jahren, sich für verfolgte und verhaftete Menschenrechtsaktivisten einzusetzen. 1968 veröffentlichte er sein berühmtes Manifest, in dem er forderte, Ost und West müssten ihre politischen Differenzen überwinden und im Sinne der Menschheit kooperieren. In der UdSSR verlor er daraufhin seine Arbeit an den geheimen Atomprojekten; der Westen feierte ihn. 1975 bekam er den Friedensnobelpreis verliehen. Die Sowjetführung verbannte ihn schließlich 1980 in die geschlossene Stadt Gorkij, von wo ihn 1986 Gorbatschow persönlich zurückholte. Sacharov wurde 1989 in den Obersten Sowjet gewählt und entwarf eine neue Verfassung, starb aber Ende des Jahres, ohne den Zusammenbruch der UdSSR zu erleben.
In diesem Seminar werden wir das Leben und Wirken Sacharovs im Kontext seiner Zeit analysieren.
Außerdem wird eine Plakat-Ausstellung zu Sacharovs 100. Geburtstag am 21. Mai 2021 in Kooperation mit dem Sacharov-Zentrum Moskau vorbereitet. Wir werden die Ausstellungstexte gemeinsam bearbeiten und redigieren.

Prof. Dr. Susanne Schattenberg

HIS 7.3 Vertiefungsmodul Westeuropa

(VF, PF, KF) 12 CP
Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-7.3.1Die Bibel in Alltag, Kunst und Literatur des Mittelalters I / B
Using the Bible in the Middle Ages

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 16:00 GW2 B2900

Additional dates:
Wed. 04.11.20 16:00 - 18:00 GW2 B2900
Wed. 06.01.21 16:00 - 18:00
Prof. Dr. Cordula Nolte
Dr. Jan Ulrich Büttner
08-28-HIS-7.3.2Die Bibel in Alltag, Kunst und Literatur des Mittelalters II / B
The Holy Bible in Medieval Times

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 16:00 - 18:00 GW2 B2900
Dr. Jan Ulrich Büttner

HIS 7.4 Vertiefungsmodul Lateinamerika

(VF, PF, KF) 12 CP

Visions and Revisions of Latin America and Its History

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-7.4.1Envisioning Latin America in Sickness and in Health: Historic Narratives of Endemic Diseases, Epidemics and Pandemics in the Americas / C (in English)

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 16:00 - 18:00 (2 Credit hours)

Latin America is presently suffering like no other continent because of the pandemic and has registered extraordinarily high infection rates with covid-19. This equals a public health disaster of hitherto unimagined proportions which seems to contradict historic experience: Latin America has always been conceived as a continent of breathtaking natural beauty and stunning prosperity. Here, men and women could make a decent and happy living. Even more, this part of the Americas was conceived as as a special place and “idea” which we will examine as an introduction to the seminar.
Nevertheless, at the same time, natural disasters and epidemics have been occurring regularly, seemingly holding the continent and its’ people back. The indigenous population was hit hard after first contact with Europeans by contagious diseases which would continue to haunt even the nation states.
In this class we will revise and discuss important literature and historic debates on the history of health. The seminar will be held in English, the final exam will consist of two short essays to be written in English which will comment on recent literature and research.

First readings:

Armus, Diego: The Ailing City. Health, Tuberculosis, and Culture in Buenos Aires, 1870-1950, Durham & London: Duke University Press 2011.

McNeill, J.R.: Mosquito Empires. Ecology and War in the Greater Caribbean, 1620-1914, Cambridge etc.: Cambridge University Press 2010.

Tenorio Trillo, Mauricio: Latin America. The Allure and Power of an Idea, Chicago & London: University of Chicago Press 2017.

Prof. Dr. Delia González de Reufels
08-28-HIS-7.4.2Postcolonialism, Canonic Texts and Interpretations of Brazil and its History / B (in English)

Seminar (Teaching)

Dates:
fortnightly (starts in week: 1) Fri. 10:00 - 14:00 GW2 B2890 (2 Credit hours)

Seminar
Sessions/Termine:
Hybrid (Raum SpT 4180 und Zoomlink)- every other week (zweiwöchentlich) Fr 10:00 - 14:00 (2 SWS), starting on the 6.11
6.11
20.11
4.12
11.12
15.1
29.1
12.2
19.2
Description:
This seminar will analyze classic texts and contemporary interpretations on Brazil and Latin American History. It will focus on four main thematic axes: 1. economic development and social inequalities; 2. racism and social life; 3. cinema and audiovisual market; 4. literature and political culture. The seminar will be a combination of lectures based on the proposed literature for each session, class discussions and small presentations (Vorträge) by the students on specific topics connected to the reading material (as Studienleistung). International guest speakers are also expected to talk on specific themes related to the course. Classes take place every other week to allow students to work on a large volume of readings and produce insightful/meaningful comments, as well as actively engage in each class. Classes start on Nov 6, 2020 (introductory class) and run through Feb 19, 2021 (last session). To be eligible for the 12 CP (12 ECTS) students must write a small essay or project on one of the topics addressed during the course (15-20p.). All literature will be offered in English, although students are allowed to search for German translations. Final term papers/projects can be written in German. Oral presentations in class must be conducted in English.
Basic literature:
Fanon, F. (2008). Black Skin, White Masks. London: Pluto Press.
Furtado, C. (1977). Economic Development of Latin America. Historical Background & Contemporary Problems. Cambridge: Cambridge University Press.
Kilomba, G. (2010). Plantation Memories. Episodes of Everyday Racism. Münster: UNRAST-Verlag.
Piketty, T. (2019). Capital and Ideology. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press.
Rama, Á. (1996). The Lettered City. Durham: Duke University Press.

Dr. Ricardo Borrmann

HIS 7.5 Vertiefungsmodul Vormoderne

(VF, PF, KF) 12 CP

Eine Gesellschaft in Bewegung? Mobilität und Migration in der Frühen Neuzeit

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-7.5Eine Gesellschaft in Bewegung? Mobilität und Migration in der Frühen Neuzeit / B
A Society on the Move? Mobility and Migration in the Early Modern Period

Seminar (Teaching)
ECTS: 12

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 10:00 - 14:00 SpT C4180 (4 Credit hours)
Sarah Lentz

HIS 7.6 Vertiefungsmodul Moderne

(VF, PF, KF) 12 CP

Die Vereinigten Staaten im 20. Jahrhundert

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-7.6.1Amerikanische Sozialpolitik vom New Deal bis zu Obamas Gesundheitsreform / C
American Social Policy from the New Deal to Obamacare

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 16:00 - 18:00 Online

(Digital)
In der Reaktion auf die Weltwirtschaftskrise seit 1929 liegen die Ursprünge des modernen amerikanischen Wohlfahrtsstaats. Im Seminar soll die Entwicklung der Sozialpolitik von Roosevelts „New Deal“ über Johnsons „Great Society“ bis zu Obamas Gesundheitsreform verfolgt werden. Dabei richtet sich das Augenmerk nicht nur auf die Bundesebene, sondern ebenso auf die Gliedstaaten sowie den Bereich der privaten Absicherung gegen soziale Risiken. Gleichzeitig soll es darum gehen, welche Auswirkungen der spezifische Zuschnitt des amerikanischen Wohlfahrtsstaats auf die Strukturen sozialer Ungleichheit in der US-Gesellschaft hatte. (Die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Quellen und Sekundärliteratur wird vorausgesetzt)

Prof. Dr. Cornelius Torp
08-28-HIS-7.6.2Zwischen Protektionismus und Freihandel: US-Handelspolitik im 20. und 21. Jahrhundert / C
Between Protectionism and Free Trade: US Trade Policy in the Twentieth and Twenty-First Centuries

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 16:00 Online

(Digital)
Die Vereinigten Staaten haben eine weit ins 19. Jahrhundert zurückreichende protektionistische Tradition. Nach dem Zweiten Weltkrieg jedoch waren sie die entscheidende Triebkraft bei der Liberalisierung des Welthandels. Mit Präsident Trump scheinen nun wieder Protektionismus und Handelskriege auf der Tagesordnung zu stehen. Im Seminar sollen die Ideen und Interessen, die die amerikanische Handelspolitik bestimmt haben, ebenso im Zentrum stehen wie ihre ökonomischen und sozialen Auswirkungen. (Die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Quellen und Sekundärliteratur wird vorausgesetzt)

Prof. Dr. Cornelius Torp

HIS 8.1 Vertiefungsmodul Geschichte und Medien

(KF, LA) 6 CP
Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-7.1.1Fotografie als historische Quelle: Der kolonialistische Blick / B
Photography as a Historical Source: The Colonial Gaze

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 16:00 - 18:00 GW2 B2900 (4 Credit hours) Teilweise auch als Blockseminar im Februar 2021

Die von Kaiser Wilhelm II. am 27. Juli 1900 anlässlich der Verabschiedung des deutschen Ostasiatischen Expeditionskorps in Bremerhaven gehaltene „Hunnenrede“ beschreibt ein Schlüsseldatum der deutschen Kolonialgeschichte. Unter der Devise, „Gefangene werden nicht gemacht“ nahm sie eine systemische Abwertung anderer Kulturen vor und legitimierte die aggressive Expansionspolitik der deutschen „Schutzmacht“. Von Bremerhaven und anderen Hafenstädten wurden Schiffe der Marine und ihre Besatzungen in die Kolonien entsandt, um dort die Interessen des Kaiserreichs zu vertreten und durchzusetzen. Zahlreiche fotografische Reise- und Erinnerungsalben zeugen von diesen Reisen und hielten die Wahrnehmung der Soldaten auf die fremden Kulturen fest.
Das Praxisseminar bietet eine Einführung in das Arbeiten mit Fotografien als historische Quellen und vermittelt Bildkompetenzen für die Arbeit und Interpretation bildlicher Überlieferungen. In diesem Zusammenhang ist der kolonialistische Blick nicht als ein einheitliches Bildprogramm zu verstehen; Aspekte und Variationen einer Vielzahl kolonialistischer Blicke und die von ihnen ausgehenden Ambivalenzen und Widersprüchlichkeiten werden im Seminar erörtert und kontextualisiert.
Die Ergebnisse dieser kritischen Reflexion des Bildmaterials aus dem Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven werden im Frühjahr 2021 in einer Präsentation im Museumshafen öffentlich präsentiert.
Anstelle einer schriftlichen Hausarbeit werden die für diese Installation erarbeiteten Texte bewertet.

Gisela Parak
08-28-HIS-7.1.2Was ist Public History? Geschichte, Konzeptionen und methodische Zugänge / B
What is public history? History, concepts and methodological approaches

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 18:00 Online GW2 B2900 (4 Credit hours) Kein Raum

Additional dates:
Thu. 12.11.20 18:00 - 22:00 GW2 B2890

Geschichte in der Öffentlichkeit boomt. Öffentliche Geschichtsdarstellungen in unterschiedlichsten Medien werden beobachtet und analysiert. Geht es um Geschichte in der Öffentlichkeit und für die Öffentlichkeit, hat sich international die Bezeichnung „Public History“ eingebürgert, in Deutschland wird äquivalent von „Angewandter Geschichte“ gesprochen, in Bremen von „Geschichte in der Öffentlichkeit“. Doch was genau wird mit diesen Begriffen eigentlich beschrieben? Wir fragen nach den zentralen Begriffen, Theorien und Methoden einer „Public History“, die sich als Subdisziplin der Geschichtswissenschaft versteht, und entwickeln diese für das „Bremer Modell“ weiter. Ziel des Seminars ist es, Theorien der „Angewandten Geschichte/Public History“ auf ihre Praxistauglichkeit hin zu untersuchen und die Studierenden darüber hinaus auf ihre Rolle als Vermittler*innen von akademischer Geschichtswissenschaft mit praxeologischer Geschichtsvermittlung vorzubereiten.
Grundsätzlich wird erwartet, dass sich die Teilnehmer*innen aktiv an der Veranstaltung beteiligen. Als Voraussetzung für den Erwerb von 6 bzw. 12 CP gilt regelmäßige Mitarbeit, jede*r Studierende erhält außerdem individuelle Arbeitsthemen, für die während der Vorlesungszeit unterschiedliche Textmodule selbstständig zu konzeptionieren und zu verfassen sind. Weitere Informationen zu den Prüfungsmodalitäten erhalten Sie zu Beginn der Lehrveranstaltung. Wenn die Pandemie-Bedingungen es erlauben, wird das Seminar in hybrider Form mit Präsenz- und Onlineelementen stattfinden.
Literatur:
Paul Ashton/Alex Trapeznik (Hrsg.), What is Public History Globally? Working with the Past in the Present, London, New York, Oxford, New Delhi, Sydney 2019.
Martin Lücke/Irmgard Zündorf, Einführung in die Public History, Göttingen 2018.

Dr. Thekla Keuck
08-28-HIS-10.1.1#unibremen50 – die Geschichte der Universität Bremen in 280 Zeichen / C
#unibremen50 – the history of the University of Bremen in 280 characters

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 14:00 Online

Additional dates:
Thu. 04.02.21 10:00 - 14:00 Online

(Digital)
Aufbauend auf den vorangegangenen Seminaren zur 50-jährigen Geschichte der Universität Bremen im Jahr 2021 twittern wir in diesem eigenständigen Praxismodul Bremer Universitätsgeschichte(n). Nach einem Überblick zur Universitätsgeschichte und ihren Quellen und einer Einführung in autoChirp für Twitter wählen wir Daten, Themen und Bilder für die Timeline zum Universitätsjubiläum aus. Ziel des Seminars ist es, gemeinsam eine Twitter-Timeline zu entwickeln, die für die Öffentlichkeitsarbeit der Universität im Jubiläumsjahr genutzt werden kann. Darüber hinaus lernen Sie, soziale Medien im akademischen Kontext anzuwenden; Sie vertiefen Ihre Kompetenzen, Wissenschaftsgeschichte in die Öffentlichkeit zu vermitteln, und Sie erweitern Ihr Wissen über die Geschichte der Universität Bremen.
Grundsätzlich wird erwartet, dass sich die Teilnehmer*innen aktiv an der Veranstaltung beteiligen. Als Voraussetzung für den Erwerb von 6 bzw. 12 CP gilt regelmäßige Mitarbeit, selbstständige Quellen- und Bildrecherche im Universitätsarchiv und Staatsarchiv sowie das Erstellen von Tweets; jede*r Studierende erhält individuelle Arbeitsthemen, für die während der Vorlesungszeit verschiedene Textmodule eigenständig zu konzeptionieren, zu verfassen und zu präsentieren sind. Detaillierte Informationen zu den Prüfungsmodalitäten erhalten Sie zu Beginn der Lehrveranstaltung. Wenn die Pandemie-Bedingungen es erlauben, wird das Seminar in hybrider Form mit Präsenz- und Onlineelementen stattfinden.
Literatur:
Daniel Bernsen/Ulf Kerber (Hrsg.), Praxishandbuch Historisches Lernen und Medienbildung im digitalen Zeitalter, Bonn 2017.
Alexander Mayer, Universitäten im Wettbewerb. Deutschland von den 1980er Jahren bis zur Exzellenzinitiative, Stuttgart 2019.

Dr. Thekla Keuck

HIS 8.3 Vertiefungsmodul Westeuropa

(KF, LA) 6 CP
Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-7.3.1Die Bibel in Alltag, Kunst und Literatur des Mittelalters I / B
Using the Bible in the Middle Ages

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 16:00 GW2 B2900

Additional dates:
Wed. 04.11.20 16:00 - 18:00 GW2 B2900
Wed. 06.01.21 16:00 - 18:00
Prof. Dr. Cordula Nolte
Dr. Jan Ulrich Büttner
08-28-HIS-7.3.2Die Bibel in Alltag, Kunst und Literatur des Mittelalters II / B
The Holy Bible in Medieval Times

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 16:00 - 18:00 GW2 B2900
Dr. Jan Ulrich Büttner

HIS 10.1 Projektbezogene Forschung und Vermittlung – Geschichte in der Praxis I

(VF) 12 CP Zu belegen ist eines der Projektseminare.

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-7.1.2Was ist Public History? Geschichte, Konzeptionen und methodische Zugänge / B
What is public history? History, concepts and methodological approaches

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 18:00 Online GW2 B2900 (4 Credit hours) Kein Raum

Additional dates:
Thu. 12.11.20 18:00 - 22:00 GW2 B2890

Geschichte in der Öffentlichkeit boomt. Öffentliche Geschichtsdarstellungen in unterschiedlichsten Medien werden beobachtet und analysiert. Geht es um Geschichte in der Öffentlichkeit und für die Öffentlichkeit, hat sich international die Bezeichnung „Public History“ eingebürgert, in Deutschland wird äquivalent von „Angewandter Geschichte“ gesprochen, in Bremen von „Geschichte in der Öffentlichkeit“. Doch was genau wird mit diesen Begriffen eigentlich beschrieben? Wir fragen nach den zentralen Begriffen, Theorien und Methoden einer „Public History“, die sich als Subdisziplin der Geschichtswissenschaft versteht, und entwickeln diese für das „Bremer Modell“ weiter. Ziel des Seminars ist es, Theorien der „Angewandten Geschichte/Public History“ auf ihre Praxistauglichkeit hin zu untersuchen und die Studierenden darüber hinaus auf ihre Rolle als Vermittler*innen von akademischer Geschichtswissenschaft mit praxeologischer Geschichtsvermittlung vorzubereiten.
Grundsätzlich wird erwartet, dass sich die Teilnehmer*innen aktiv an der Veranstaltung beteiligen. Als Voraussetzung für den Erwerb von 6 bzw. 12 CP gilt regelmäßige Mitarbeit, jede*r Studierende erhält außerdem individuelle Arbeitsthemen, für die während der Vorlesungszeit unterschiedliche Textmodule selbstständig zu konzeptionieren und zu verfassen sind. Weitere Informationen zu den Prüfungsmodalitäten erhalten Sie zu Beginn der Lehrveranstaltung. Wenn die Pandemie-Bedingungen es erlauben, wird das Seminar in hybrider Form mit Präsenz- und Onlineelementen stattfinden.
Literatur:
Paul Ashton/Alex Trapeznik (Hrsg.), What is Public History Globally? Working with the Past in the Present, London, New York, Oxford, New Delhi, Sydney 2019.
Martin Lücke/Irmgard Zündorf, Einführung in die Public History, Göttingen 2018.

Dr. Thekla Keuck
08-M28-M2-2Aus den Akten auf die Bühne -Bühne - "Zigeunerpolitik" im Dt. Kaiserreich (1900-1918) / B
From the Files to the Stage

Seminar (Teaching)
ECTS: 12

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 14:00 - 16:00 GW2 B2900
weekly (starts in week: 1) Thu. 16:00 - 18:00 GW2 B2900

(Hybrid)
„Aus den Akten auf die Bühne“ ist auf der europäischen Ebene angekommen!
Das neue (16.) Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit dem HERA BestRom-
Forschungsprojekt der Universitäten Sevilla, Liverpool, Krakóv und Helsinki:

https://bestrom.org/blog/92-theatre-in-the-time-of-covid

BestRom untersucht: „the cultural contribution to Europe’s public space/s of its Romani minorities considering them as agents in the processes of building shared commons and identities.“
https://bestrom.org/

Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Auswanderung deutscher Sinti*zze nach Großbritannien im Jahr 1906 und die „Zigeunerpolitik“ im Deutschen Kaiserreich (1871-1918). In dieser Zeit wurden die Voraussetzungen für die Verbrechen an den Sinti*zze und Rom*nja im Nationalsozialismus geschaffen.

Aufgaben der Studierenden:
- Quellen recherchieren und transkribieren (für bremer shakespeare company);
- Quellen auswählen und Einleitung zu ihnen für den Begleitband schreiben.

Dokumente zu der sogenannten Gypsy Invasion 1906 aus britischen Archiven sind von Kolleginnen der Univ. Liverpool zum Teil schon zusammengestellt. Ihre „Bühnentauglichkeit“ muss noch festgestellt werden. Britische Presse, Debatten im Reichstag und in Länderparlamenten (z.B. Bürgerschaft Bremen) müssen noch gründlich ausgewertet werden.

Wichtige Recherchen zur „Zigeunerpolitik“ im Kaiserreich werden im Staatsarchiv Bremen (StAB) stattfinden. Wie die Arbeit im StAB und anderen Archiven in Corona- Zeiten stattfinden kann, wird auf stud ip in der ersten Vorlesungswoche mitgeteilt.

Ein wichtiger Hinweis für Lehramtsstudierende:
Das neue Projekt passt auch vorzüglich zu dem Beschluss des Council of Europe vom Juni 2020, dass die Geschichte der Roma und Sinti an Schulen vermittelt werden soll.

https://www.coe.int/en/web/portal/-/schools-should-include-roma-and-traveller-history-in-teaching-curricula

Die Premiere wird im Juni 2021 im Theater der bremer shakespeare company am Leibnizplatz stattfinden.

Einführung
Oliver von Mengersen (Hrsg.): Sinti und Roma.- Eine deutsche Minderheit zwischen Diskriminierung und Emanzipation. Bonn/München 2015.

Dr. Eva Schöck-Quinteros

#unibremen 50

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-10.1.1#unibremen50 – die Geschichte der Universität Bremen in 280 Zeichen / C
#unibremen50 – the history of the University of Bremen in 280 characters

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 14:00 Online

Additional dates:
Thu. 04.02.21 10:00 - 14:00 Online

(Digital)
Aufbauend auf den vorangegangenen Seminaren zur 50-jährigen Geschichte der Universität Bremen im Jahr 2021 twittern wir in diesem eigenständigen Praxismodul Bremer Universitätsgeschichte(n). Nach einem Überblick zur Universitätsgeschichte und ihren Quellen und einer Einführung in autoChirp für Twitter wählen wir Daten, Themen und Bilder für die Timeline zum Universitätsjubiläum aus. Ziel des Seminars ist es, gemeinsam eine Twitter-Timeline zu entwickeln, die für die Öffentlichkeitsarbeit der Universität im Jubiläumsjahr genutzt werden kann. Darüber hinaus lernen Sie, soziale Medien im akademischen Kontext anzuwenden; Sie vertiefen Ihre Kompetenzen, Wissenschaftsgeschichte in die Öffentlichkeit zu vermitteln, und Sie erweitern Ihr Wissen über die Geschichte der Universität Bremen.
Grundsätzlich wird erwartet, dass sich die Teilnehmer*innen aktiv an der Veranstaltung beteiligen. Als Voraussetzung für den Erwerb von 6 bzw. 12 CP gilt regelmäßige Mitarbeit, selbstständige Quellen- und Bildrecherche im Universitätsarchiv und Staatsarchiv sowie das Erstellen von Tweets; jede*r Studierende erhält individuelle Arbeitsthemen, für die während der Vorlesungszeit verschiedene Textmodule eigenständig zu konzeptionieren, zu verfassen und zu präsentieren sind. Detaillierte Informationen zu den Prüfungsmodalitäten erhalten Sie zu Beginn der Lehrveranstaltung. Wenn die Pandemie-Bedingungen es erlauben, wird das Seminar in hybrider Form mit Präsenz- und Onlineelementen stattfinden.
Literatur:
Daniel Bernsen/Ulf Kerber (Hrsg.), Praxishandbuch Historisches Lernen und Medienbildung im digitalen Zeitalter, Bonn 2017.
Alexander Mayer, Universitäten im Wettbewerb. Deutschland von den 1980er Jahren bis zur Exzellenzinitiative, Stuttgart 2019.

Dr. Thekla Keuck

Lernort Online-Archiv

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-7.1.3Lernort Online-Archiv: Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution / C
Place of learning memorial: Online Archive: Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution

Blockveranstaltung (Teaching)

Additional dates:
Fri. 06.11.20 10:00 - 14:00
Fri. 13.11.20 10:00 - 14:00
Fri. 20.11.20 - Sat. 21.11.20 (Fri., Sat.) 10:00 - 18:00
Fri. 27.11.20 - Sat. 28.11.20 (Fri., Sat.) 10:00 - 18:00
Fri. 04.12.20 - Sat. 05.12.20 (Fri., Sat.) 10:00 - 18:00

Im Mai 2019 startete das Online-Archiv der Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs von den Alliierten als International Tracing Service (ITS) im hessischen Arolsen eingerichtet, um die Schicksale von Verfolgten des NS-Regimes zu klären, hat sich die Einrichtung zu einem Dokumentations-, Informations- und Forschungszentrum zur Geschichte von NS-Verfolgung, NS-Zwangsarbeit und der Shoah entwickelt und gehört seit 2013 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. Heute werden aus den Dokumenten alle Inhalte erfasst, die für Suche, Dokumentation, Forschung und Bildung interessant sein könnten – bei rund 30 Millionen Originaldokumenten eine gigantische Aufgabe. Anhand von Listenmaterial aus Konzentrationslagern recherchieren wir Schicksale von NS-Verfolgten und entwickeln Vermittlungstools, die einer breiten Öffentlichkeit Möglichkeiten des aktiven Gedenkens bieten. Ziel des Seminars ist es, Wissen über NS-Verfolgung in die heutige Gesellschaft zu bringen und einen Beitrag zu den aktuellen Debatten um Erinnerung und Rassismus zu leisten.
Grundsätzlich wird erwartet, dass sich die Teilnehmer*innen aktiv an der Veranstaltung beteiligen. Als Voraussetzung für den Erwerb von 6 bzw. 12 CP gilt regelmäßige Mitarbeit und selbstständige Quellenrecherche im Online-Archiv; jede*r Studierende erhält individuelle Arbeitsthemen, für die während der Vorlesungszeit verschiedene Materialien für ein Online-Vermittlungsprojekt eigenständig zu konzeptionieren, zu verfassen und zu präsentieren sind. Detaillierte Informationen zu den Prüfungsmodalitäten erhalten Sie zu Beginn der Lehrveranstaltung. Wenn die Pandemie-Bedingungen es erlauben, wird das Blockseminar in hybrider Form mit Präsenz- und Onlineelementen stattfinden.
Literatur:
Henning Borggräfe/Christian Höschler/Isabel Panek (Hrsg.), Ein Denkmal aus Papier. Die Geschichte der Arolsen Archives: Begleitband zur Dauerausstellung, Bad Arolsen 2019.
Henning Borggräfe/Christian Höschler/Isabel Panek (Hrsg.), Tracing and Documenting Nazi Victims Past and Present, Berlin 2020.

Dr. Thekla Keuck

HIS 10.2 Projektbezogene Forschung und Vermittlung – Geschichte in der Praxis II

(VF) 12 CP Zu belegen ist eines der Seminare.
Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-7.1.2Was ist Public History? Geschichte, Konzeptionen und methodische Zugänge / B
What is public history? History, concepts and methodological approaches

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 18:00 Online GW2 B2900 (4 Credit hours) Kein Raum

Additional dates:
Thu. 12.11.20 18:00 - 22:00 GW2 B2890

Geschichte in der Öffentlichkeit boomt. Öffentliche Geschichtsdarstellungen in unterschiedlichsten Medien werden beobachtet und analysiert. Geht es um Geschichte in der Öffentlichkeit und für die Öffentlichkeit, hat sich international die Bezeichnung „Public History“ eingebürgert, in Deutschland wird äquivalent von „Angewandter Geschichte“ gesprochen, in Bremen von „Geschichte in der Öffentlichkeit“. Doch was genau wird mit diesen Begriffen eigentlich beschrieben? Wir fragen nach den zentralen Begriffen, Theorien und Methoden einer „Public History“, die sich als Subdisziplin der Geschichtswissenschaft versteht, und entwickeln diese für das „Bremer Modell“ weiter. Ziel des Seminars ist es, Theorien der „Angewandten Geschichte/Public History“ auf ihre Praxistauglichkeit hin zu untersuchen und die Studierenden darüber hinaus auf ihre Rolle als Vermittler*innen von akademischer Geschichtswissenschaft mit praxeologischer Geschichtsvermittlung vorzubereiten.
Grundsätzlich wird erwartet, dass sich die Teilnehmer*innen aktiv an der Veranstaltung beteiligen. Als Voraussetzung für den Erwerb von 6 bzw. 12 CP gilt regelmäßige Mitarbeit, jede*r Studierende erhält außerdem individuelle Arbeitsthemen, für die während der Vorlesungszeit unterschiedliche Textmodule selbstständig zu konzeptionieren und zu verfassen sind. Weitere Informationen zu den Prüfungsmodalitäten erhalten Sie zu Beginn der Lehrveranstaltung. Wenn die Pandemie-Bedingungen es erlauben, wird das Seminar in hybrider Form mit Präsenz- und Onlineelementen stattfinden.
Literatur:
Paul Ashton/Alex Trapeznik (Hrsg.), What is Public History Globally? Working with the Past in the Present, London, New York, Oxford, New Delhi, Sydney 2019.
Martin Lücke/Irmgard Zündorf, Einführung in die Public History, Göttingen 2018.

Dr. Thekla Keuck
08-28-HIS-7.1.3Lernort Online-Archiv: Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution / C
Place of learning memorial: Online Archive: Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution

Blockveranstaltung (Teaching)

Additional dates:
Fri. 06.11.20 10:00 - 14:00
Fri. 13.11.20 10:00 - 14:00
Fri. 20.11.20 - Sat. 21.11.20 (Fri., Sat.) 10:00 - 18:00
Fri. 27.11.20 - Sat. 28.11.20 (Fri., Sat.) 10:00 - 18:00
Fri. 04.12.20 - Sat. 05.12.20 (Fri., Sat.) 10:00 - 18:00

Im Mai 2019 startete das Online-Archiv der Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs von den Alliierten als International Tracing Service (ITS) im hessischen Arolsen eingerichtet, um die Schicksale von Verfolgten des NS-Regimes zu klären, hat sich die Einrichtung zu einem Dokumentations-, Informations- und Forschungszentrum zur Geschichte von NS-Verfolgung, NS-Zwangsarbeit und der Shoah entwickelt und gehört seit 2013 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. Heute werden aus den Dokumenten alle Inhalte erfasst, die für Suche, Dokumentation, Forschung und Bildung interessant sein könnten – bei rund 30 Millionen Originaldokumenten eine gigantische Aufgabe. Anhand von Listenmaterial aus Konzentrationslagern recherchieren wir Schicksale von NS-Verfolgten und entwickeln Vermittlungstools, die einer breiten Öffentlichkeit Möglichkeiten des aktiven Gedenkens bieten. Ziel des Seminars ist es, Wissen über NS-Verfolgung in die heutige Gesellschaft zu bringen und einen Beitrag zu den aktuellen Debatten um Erinnerung und Rassismus zu leisten.
Grundsätzlich wird erwartet, dass sich die Teilnehmer*innen aktiv an der Veranstaltung beteiligen. Als Voraussetzung für den Erwerb von 6 bzw. 12 CP gilt regelmäßige Mitarbeit und selbstständige Quellenrecherche im Online-Archiv; jede*r Studierende erhält individuelle Arbeitsthemen, für die während der Vorlesungszeit verschiedene Materialien für ein Online-Vermittlungsprojekt eigenständig zu konzeptionieren, zu verfassen und zu präsentieren sind. Detaillierte Informationen zu den Prüfungsmodalitäten erhalten Sie zu Beginn der Lehrveranstaltung. Wenn die Pandemie-Bedingungen es erlauben, wird das Blockseminar in hybrider Form mit Präsenz- und Onlineelementen stattfinden.
Literatur:
Henning Borggräfe/Christian Höschler/Isabel Panek (Hrsg.), Ein Denkmal aus Papier. Die Geschichte der Arolsen Archives: Begleitband zur Dauerausstellung, Bad Arolsen 2019.
Henning Borggräfe/Christian Höschler/Isabel Panek (Hrsg.), Tracing and Documenting Nazi Victims Past and Present, Berlin 2020.

Dr. Thekla Keuck
08-28-HIS-10.1.1#unibremen50 – die Geschichte der Universität Bremen in 280 Zeichen / C
#unibremen50 – the history of the University of Bremen in 280 characters

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 14:00 Online

Additional dates:
Thu. 04.02.21 10:00 - 14:00 Online

(Digital)
Aufbauend auf den vorangegangenen Seminaren zur 50-jährigen Geschichte der Universität Bremen im Jahr 2021 twittern wir in diesem eigenständigen Praxismodul Bremer Universitätsgeschichte(n). Nach einem Überblick zur Universitätsgeschichte und ihren Quellen und einer Einführung in autoChirp für Twitter wählen wir Daten, Themen und Bilder für die Timeline zum Universitätsjubiläum aus. Ziel des Seminars ist es, gemeinsam eine Twitter-Timeline zu entwickeln, die für die Öffentlichkeitsarbeit der Universität im Jubiläumsjahr genutzt werden kann. Darüber hinaus lernen Sie, soziale Medien im akademischen Kontext anzuwenden; Sie vertiefen Ihre Kompetenzen, Wissenschaftsgeschichte in die Öffentlichkeit zu vermitteln, und Sie erweitern Ihr Wissen über die Geschichte der Universität Bremen.
Grundsätzlich wird erwartet, dass sich die Teilnehmer*innen aktiv an der Veranstaltung beteiligen. Als Voraussetzung für den Erwerb von 6 bzw. 12 CP gilt regelmäßige Mitarbeit, selbstständige Quellen- und Bildrecherche im Universitätsarchiv und Staatsarchiv sowie das Erstellen von Tweets; jede*r Studierende erhält individuelle Arbeitsthemen, für die während der Vorlesungszeit verschiedene Textmodule eigenständig zu konzeptionieren, zu verfassen und zu präsentieren sind. Detaillierte Informationen zu den Prüfungsmodalitäten erhalten Sie zu Beginn der Lehrveranstaltung. Wenn die Pandemie-Bedingungen es erlauben, wird das Seminar in hybrider Form mit Präsenz- und Onlineelementen stattfinden.
Literatur:
Daniel Bernsen/Ulf Kerber (Hrsg.), Praxishandbuch Historisches Lernen und Medienbildung im digitalen Zeitalter, Bonn 2017.
Alexander Mayer, Universitäten im Wettbewerb. Deutschland von den 1980er Jahren bis zur Exzellenzinitiative, Stuttgart 2019.

Dr. Thekla Keuck

Modul FD 2: Historisches Lernen in Theorie und Praxis

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-FD2-1aVorbereitung auf das Fachpraktikum / A
Teaching History - Introduction

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 10:00 - 12:00 GW2 B2880 (2 Credit hours)
Elisabeth Waltke
08-28-FD2-1bVorbereitung auf das Fachpraktikum / A
Teaching History - Introduction

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 2) Fri. 12:00 - 14:00 GW2 B2880 Online (2 Credit hours)
Elisabeth Waltke
08-28-FD2-2aDurchführung und Reflexion der POE -2a / B
Teaching History - Practice
nur im Februar und März nach Vorlesungsende 08.02.-26.03.2021, Donnerstag 16-18 Uhr

Seminar (Teaching)
ECTS: 3

Additional dates:
Thu. 11.02.21 16:00 - 18:00 GW2 B2880
Thu. 18.02.21 16:00 - 18:00 GW2 B2880
Thu. 25.02.21 16:00 - 19:00 GW2 B2880
Thu. 04.03.21 16:00 - 19:00 GW2 B2880
Thu. 11.03.21 16:00 - 19:00 GW2 B2880
Thu. 18.03.21 16:00 - 19:00 GW2 B2880
Thu. 25.03.21 16:00 - 19:00 GW2 B2880
Dr. Sabine Horn
08-28-FD2-2bDurchführung und Reflexion der POE - 2b / B
Teaching History -Practice
nur im Februar und März nach Vorlesungsende : Donnerstag 16-18 Uhr. Der Raum wird noch bekannt gegeben. Weitere Termine nach Absprache!

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Thu. 25.02.21 16:00 - 19:00 GW2 B2900
Thu. 04.03.21 16:00 - 19:00 GW2 B2900
Thu. 11.03.21 16:00 - 19:00 GW2 B2900
Thu. 18.03.21 16:00 - 19:00 GW2 B2900
Thu. 25.03.21 16:00 - 19:00 GW2 B2900
Elisabeth Waltke
08-28-FD2-2cDurchführung und Reflexion der POE - 2c / B
Teaching History - Practice
nur im Februar und März nach Vorlesungsende 08.02.-26.03.2021, Donnerstags 18-20 Uhr

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Thu. 11.02.21 18:00 - 20:00 GW2 B2890
Thu. 18.02.21 18:00 - 20:00 GW2 B2890
Thu. 25.02.21 18:00 - 20:00 GW2 B2890
Thu. 04.03.21 18:00 - 20:00 GW2 B2890
Thu. 11.03.21 18:00 - 20:00 GW2 B2890
Thu. 18.03.21 18:00 - 20:00 GW2 B2890
Thu. 25.03.21 18:00 - 20:00 GW2 B2890
Dr. Sabine Horn

Modul FD 1: Grundlagen der Geschichtsdidaktik

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-FD1-1aGeschichtsbewusstsein und Erinnerungskultur 1a / A
Public History - Introduction

Seminar (Teaching)
ECTS: 3

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 16:00 GW2 B2900 (2 Credit hours)

Liebe Studierende,
es ist geplant, das Seminar im 14-tägigen Rythmus als Präsenz- resp. Digitalseminar stattfinden zu lassen. Da das Hygienekonzept der Universität eine starke Begrenzung der Raumnutzung vorsieht (12m²/Person), können nicht mehr als 35 Personen an dem Seminar teilnehmen, da die Raumgröße nicht mehr gestattet (es handelt sich schon um den größten Raum im GW2!!!). Davon abgesehen gab es bereits vor Corona-Zeiten die Begrenzung auf 35 Personen pro Seminar. Doch konnte ich manchmal hier und da noch ein Auge zudrücken, wenn sich bspw. in dem Seminar a 40 Personen und in dem Seminar b nur 20 Personen befanden. Das geht jetzt leider nicht mehr aus o.g. Gründen. Diese Quadratmeterregelung gilt zurzeit uniweit (Stand: Juli 2020) und betrifft alle VAs. Sollte sich diesbez. etwas ändern, werde ich dies hier vermerken.
Bitte melden Sie sich daher rechtzeitig nur für eines der beiden FD1.1 Seminare an, das besser in Ihren Stundenplan passt, damit eine gerechte Verteilung gewährleistet ist. Wenn die TN-Zahl von 35 Personen erreicht ist, kann niemand mehr aufgenommen werden. Wer sich für beide Seminare anmeldet, wird von mir kurz vor Vorlesungsbeginn dem Seminar zugeteilt, in dem die Obergrenze noch nicht erreicht wurde. Da ich mich an die Timeslots halte, die für das Lehramtsstudium im Fach Geschichte vorgesehen sind, dürften sich für Sie keine Überschneidungen mit anderen Pflichtseminaren ergeben! Sollte das trotzdem der Fall sein, sehen Sie bitte bei dem entsprechenden Fach nach, ob es im korrekten Timeslot liegt bzw. kontaktieren Sie mich per mail.
Bitte beachten Sie auch: Wer unentschuldigt in der ersten Sitzung fehlt, verliert seinen/ihren Platz im Seminar und wird dem Seminar zugeteilt, in dem noch Platz ist. Ohne Ihre verantwortungsvolle Mitwirkung ist keine sinnvolle Seminarorganisation möglich.
Herzliche Grüße
Sabine Horn

Dr. Sabine Horn
08-28-FD1-1bGeschichtsbewusstsein und Erinnerungskultur 1b / A
Public History - Introduction

Seminar (Teaching)
ECTS: 3

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 16:00 - 18:00 GW2 B2900 (2 Credit hours)

Liebe Studierende,
es ist geplant, das Seminar im 14-tägigen Rythmus als Präsenz- resp. Digitalseminar stattfinden zu lassen. Da das Hygienekonzept der Universität eine starke Begrenzung der Raumnutzung vorsieht (12m²/Person), können nicht mehr als 35 Personen an dem Seminar teilnehmen, da die Raumgröße nicht mehr gestattet (es handelt sich schon um den größten Raum im GW2!!!). Davon abgesehen gab es bereits vor Corona-Zeiten die Begrenzung auf 35 Personen pro Seminar. Doch konnte ich manchmal hier und da noch ein Auge zudrücken, wenn sich bspw. in dem Seminar a 40 Personen und in dem Seminar b nur 20 Personen befanden. Das geht jetzt leider nicht mehr aus o.g. Gründen. Diese Quadratmeterregelung gilt zurzeit uniweit (Stand: Juli 2020) und betrifft alle VAs. Sollte sich diesbez. etwas ändern, werde ich dies hier vermerken.
Bitte melden Sie sich daher rechtzeitig nur für eines der beiden FD1.1 Seminare an, das besser in Ihren Stundenplan passt, damit eine gerechte Verteilung gewährleistet ist. Wenn die TN-Zahl von 35 Personen erreicht ist, kann niemand mehr aufgenommen werden. Wer sich für beide Seminare anmeldet, wird von mir kurz vor Vorlesungsbeginn dem Seminar zugeteilt, in dem die Obergrenze noch nicht erreicht wurde. Da ich mich an die Timeslots halte, die für das Lehramtsstudium im Fach Geschichte vorgesehen sind, dürften sich für Sie keine Überschneidungen mit anderen Pflichtseminaren ergeben! Sollte das trotzdem der Fall sein, sehen Sie bitte bei dem entsprechenden Fach nach, ob es im korrekten Timeslot liegt bzw. kontaktieren Sie mich per mail.
Bitte beachten Sie auch: Wer unentschuldigt in der ersten Sitzung fehlt, verliert seinen/ihren Platz im Seminar und wird dem Seminar zugeteilt, in dem noch Platz ist. Ohne Ihre verantwortungsvolle Mitwirkung ist keine sinnvolle Seminarorganisation möglich.
Herzliche Grüße
Sabine Horn

Dr. Sabine Horn
08-28-FD1-1cGeschichtsbewusstsein und Erinnerungskultur 1c / A
Public History - Introduction

Seminar (Teaching)
ECTS: 3

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 18:00 - 20:00 GW2 B2900

Liebe Studierende,
es ist geplant, das Seminar als Präsenzseminar mit digitalen Anteilen stattfinden zu lassen . Da das Hygienekonzept der Universität eine starke Begrenzung der Raumnutzung vorsieht (12m²/Person), können nicht mehr als 35 Personen an dem Seminar teilnehmen, da die Raumgröße nicht mehr gestattet (es handelt sich schon um den größten Raum im GW2!!!). Davon abgesehen gab es bereits vor Corona-Zeiten die Begrenzung auf 35 Personen pro Seminar. Doch konnte ich manchmal hier und da noch ein Auge zudrücken, wenn sich bspw. in dem Seminar a 40 Personen und in dem Seminar b nur 20 Personen befanden. Das geht jetzt leider nicht mehr aus o.g. Gründen. Diese Quadratmeterregelung gilt zurzeit uniweit (Stand: Juli 2020) und betrifft alle VAs. Sollte sich diesbez. etwas ändern, werde ich dies hier vermerken.
Bitte melden Sie sich daher rechtzeitig nur für eines der beiden FD1.1 Seminare an, das besser in Ihren Stundenplan passt, damit eine gerechte Verteilung gewährleistet ist. Wenn die TN-Zahl von 35 Personen erreicht ist, kann niemand mehr aufgenommen werden. Wer sich für beide Seminare anmeldet, wird von mir kurz vor Vorlesungsbeginn dem Seminar zugeteilt, in dem die Obergrenze noch nicht erreicht wurde. Da ich mich an die Timeslots halte, die für das Lehramtsstudium im Fach Geschichte vorgesehen sind, dürften sich für Sie keine Überschneidungen mit anderen Pflichtseminaren ergeben! Sollte das trotzdem der Fall sein, sehen Sie bitte bei dem entsprechenden Fach nach, ob es im korrekten Timeslot liegt bzw. kontaktieren Sie mich per mail.
Bitte beachten Sie auch: Wer unentschuldigt in der ersten Sitzung fehlt, verliert seinen/ihren Platz im Seminar und wird dem Seminar zugeteilt, in dem noch Platz ist. Ohne Ihre verantwortungsvolle Mitwirkung ist keine sinnvolle Seminarorganisation möglich.
Herzliche Grüße
Sabine Horn

Dr. Sabine Horn

Alte Bachelorstruktur auslaufend

Modul HIS 2: Einführung in die Alte Geschichte:

Bitte beachten Sie den geänderten Modulaufbau.
Zu belegen ist eines der beiden Seminare im Umfang von 4 SWS.

Vorlesung 1

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS 2.1Einführung in die Methoden der Alten Geschichte /C
Vorlesung und Tutorium zum Modul HIS 2

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 10:00 - 12:00

(ONLINE)
Die Vorlesung soll einen knappen Überblick über die historische Entwicklung der in den Proseminaren behandelten Epochen bieten. Hauptinhalt soll die theoretische Vermittlung und Übung der wissenschaftlichen Methoden und Hilfsmittel der Alten Geschichte sein. Wichtige Eckpunkte sollen ein Überblick über die literarische Quellengrundlage, die historisch-kritische Methode, Einarbeitung in die Forschung und das Sammeln und Finden themenspezifischer Forschungsliteratur sein. Im dritten Teil erfolgt eine Einführung in die historischen Hilfswissenschaften.
Literatur:
Leppin, Hartmut, Einführung in die Alte Geschichte, München 2005
Gehrke, Hans-Joachim / Schneider, Helmuth (Hrsg.), Geschichte der Antike, 2. Aufl., Stuttgart 2006 (4. Auflage, 2013)
Günther, Rosmarie, Einführung in das Studium der Alten Geschichte, Paderborn u. a. 2001
Schröter, Marcus, Erfolgreich recherchieren – Altertumswissenschaften und Archäologie, Berlin 2017

Für einen ausführlicheren Überblick über die historischen Entwicklungen wir der gleichzeitige Besuch der Vorlesung (HIS-6.7: Rom und die Parther) empfohlen.

Frank Schleicher

Vorlesung 2

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-2.2aDie Zeit der Severer /A

introductory seminar course (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 12:00 - 14:00 GW2 B2900 Online

Nach der Ermordung des Commodus und seines kurzzeitigen Nachfolgers Pertinax, gelangte der aus Africa stammende Septimius Severus (193–211) auf den römischen Kaiserthron. In einem langen Bürgerkrieg konnte er sich gegen seine Konkurrenten durchsetzen und die Stellung seiner neuen Dynastie in Kriegen im Osten festigen. Mit Septimius Severus begann der langsame Niedergang des Römischen Reiches, dem er mit Veränderungen in den Strukturen des Staates begegnen wollte. In diesem Modul wollen wir die Regierungszeit des Septimius Severus und seiner Nachfahren, die Strukturen und die Gesellschaft des Römischen Reiches im 2. und frühen 3. Jahrhundert n. Chr. und die Beziehungen Roms zu seinen Nachbarn betrachten.
Auf Basis der erhaltenen Quellen aus unterschiedlichen Gattungen sollen in diesem Seminar die in der Einführungsvorlesung vermittelten theoretischen Kenntnisse praktisch eingeübt werden. Dazu gehört die Lektüre einschlägiger Abschnitte, das Erstellen einer Bibliographie sowie die Ausführung verschiedener kleinerer Arbeitsaufträge.
Literatur:
Bellen, Heinz, Grundzüge der römischen Geschichte, Bd. 2, Darmstadt 1998, 172–202 (Einführung)
Birley, Anthony R., The African Emperor Septimius Severus, London 1988
Christ, Karl, Geschichte der römischen Kaiserzeit. Von Augustus bis zu Konstantin, München 62009 (S. 600–634).
Nadolny, Sonja, Die severischen Kaiserfrauen, Stuttgart 2016
Spielvogel, Jörg, Septimius Severus, Darmstadt 2006

Jean Coert
Frank Schleicher
08-28-HIS-2.2bDer Hellenistische Osten und die Römische Republik /A

introductory seminar course (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 18:00 - 20:00 GW2 B2890

Nach dem Zerfall des Weltreiches, welches Alexander der Große im Orient geschaffen hatte, konkurrierten verschiedene griechische Könige um das Erbe des Makedonen. Keinem von ihnen war es vergönnt mehr als ein Teilreich im Nahen Osten zu beherrschen. Dass die Großmachtbestreben der zahlreichen ehrgeizigen Herrscher fruchtlos blieben, lag auch an dem Kommen einer neuen politischen Macht aus Italien, die im 2. Jh. und 1. Jh. v.u.Z. zunehmend in das östliche Mediterraneum eingriff und dort ihr Imperium ausdehnte. Nicht nur die hellenischen Monarchen waren dadurch mit einer schwierigen Konstellation konfrontiert, sondern auch die Bewohner der Tibermetropole. Einige Quiriten nutzten die Hegemonie der ewigen Stadt zu ihrem eigenen Vorteil aus. Bankiers quetschten ganze Landstriche aus, ambitionierte Senatoren eröffneten eigenwillig Kriege und manch Feldherr fand Königinnen, wie Kleopatra VII., nicht nur als militärische Verbündete attraktiv.
Im Seminar wird das Vordringen Roms in diesem Raum nachverfolgt sowie zentrale Problemstellungen behandelt, die aus den zwischenstaatlichen Beziehungen der Republik mit den politischen Strukturen des griechischen Ostens resultierten. Als Grundlage dafür dienen ausgewählte Quellentexte (manchmal auch Inschriften oder Münzen), die im Seminar gelesen, analysiert und diskutiert werden.
Literatur:
Baltrusch, Ernst / Wilker, Julia (Hrsg.), Amici - socii - clientes? Abhängige Herrschaft im Imperium Romanum, Berlin 2015.
Coşkun, Altay (Hrsg.), Roms auswärtige Freunde in der späten Republik und im frühen Prinzipat, Göttingen 2005.
Gruen, Erich S., The Hellenistic world and the coming of Rome, Bd. 1–2, Berkeley 1984.
Sullivan, Richard D., Near eastern royalty and Rome 100–30 BC, Toronto u.a. 1990.
Wendt, Christian, Sine fine. Die Entwicklung der römischen Außenpolitik von der späten Republik bis in den frühen Prinzipat, Berlin 2008.

Jean Coert
Frank Schleicher
08-28-HIS-2.2cDas antike Kaukasien/ A

introductory seminar course (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 16:00 - 18:00 GW2 B2890

Im Zuge des Krieges des Pompeius gegen Roms Erzfeind Mithridates VI. von Pontos drangen die Römer nach Armenien, zum Großen Kaukasus und im Jahr 65 v. Chr. sogar bis an das Kaspische Meer vor. Damit kamen erstmals die heute als Südkaukasien bezeichneten Regionen in den Fokus der römischen Interessen. Mehr oder weniger intensive Kontakte zwischen dem römischen Senat beziehungsweise den Kaisern und den lokalen Fürsten und Königen führten in der Folge zur Einbeziehung Südkaukasiens in das System der römischen Grenzpolitik, wobei besonders Armenien zum Zankapfel zwischen dem Imperium Romanum und dem Imperium der Parther, dem mächtigen Nachbarn im Osten, wurde.
Auf Basis der erhaltenen Quellen aus unterschiedlichen Gattungen sollen in diesem Seminar die in der Einführungsvorlesung vermittelten theoretischen Kenntnisse praktisch eingeübt werden. Dazu gehört die Lektüre einschlägiger Abschnitte, das Erstellen einer Bibliographie sowie die Ausführung verschiedener kleinerer Arbeitsaufträge. Zudem sollen die Teilnehmer einen fundierten Überblick über die Besonderheiten der Region und der vorhandenen historischen Überlieferung erwerben.
Literatur:
Braund, David, Georgia in Antiquity. A History of Colchis and Transcaucasian Iberia, 550 BC–AD 562, Oxford 1994.
Burney, Charles / Lang, David M., Die Bergvölker Vorderasiens. Armenien und der Kaukasus von der Vorzeit bis zum Mongolensturm, Essen 1975.

Jean Coert
Frank Schleicher
08-28-HIS 2.1Einführung in die Methoden der Alten Geschichte /C
Vorlesung und Tutorium zum Modul HIS 2

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 10:00 - 12:00

(ONLINE)
Die Vorlesung soll einen knappen Überblick über die historische Entwicklung der in den Proseminaren behandelten Epochen bieten. Hauptinhalt soll die theoretische Vermittlung und Übung der wissenschaftlichen Methoden und Hilfsmittel der Alten Geschichte sein. Wichtige Eckpunkte sollen ein Überblick über die literarische Quellengrundlage, die historisch-kritische Methode, Einarbeitung in die Forschung und das Sammeln und Finden themenspezifischer Forschungsliteratur sein. Im dritten Teil erfolgt eine Einführung in die historischen Hilfswissenschaften.
Literatur:
Leppin, Hartmut, Einführung in die Alte Geschichte, München 2005
Gehrke, Hans-Joachim / Schneider, Helmuth (Hrsg.), Geschichte der Antike, 2. Aufl., Stuttgart 2006 (4. Auflage, 2013)
Günther, Rosmarie, Einführung in das Studium der Alten Geschichte, Paderborn u. a. 2001
Schröter, Marcus, Erfolgreich recherchieren – Altertumswissenschaften und Archäologie, Berlin 2017

Für einen ausführlicheren Überblick über die historischen Entwicklungen wir der gleichzeitige Besuch der Vorlesung (HIS-6.7: Rom und die Parther) empfohlen.

Frank Schleicher

Modul HIS 3: Einführung in die Mittelalterliche Geschichte:

Bitte beachten Sie den geänderten Modulaufbau.
Zu belegen ist eines der Proseminare im Umfang von 4 SWS.

Leben im Mittelalter

(Pflichtmodul "HIS 2-4" / BFH, BFN, GyH, GyN, FBW / ECTS: 9)
(Pflichtmodul "HIS 2-4" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 9)
(Wahlpflichtmodul "HIS 2-4" / ISSU / ECTS: 9)
Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-3.1Interdisziplinäre Perspektiven auf Kultur und Gesellschaft im Mittelalter /B
The Middle Ages from an Interdisciplinary Perspective

introductory seminar course (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 08:00 - 10:00 GW2 B2890

Hybrid - die Veranstaltung findet in Präsenz und digital statt.

Prof. Dr. Cordula Nolte
08-28-HIS-3.2Ein Zeitalter der Gewalt? Konfliktformen im Spätmittelalter / A
An Age of Violence? Late Medieval Conflicts

introductory seminar course (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 10:00 - 14:00 GW2 B2890

(Präsenz)

Dr. Jan Ulrich Büttner

Modul HIS 4/5: Einführung in die Neuere und Neueste Geschichte:

Bitte beachten Sie den geänderten Modulaufbau.
Zu belegen ist eines der Seminare im Umfang von 4 SWS.

Geschichte Lateinamerikas

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-4.3Azteken und Maya im Mexiko des 19. und frühen 20. Jahrhunderts: Zur Rezeption indigener Geschichte und Kultur im Nationalstaat / A

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 12:00 - 14:00 SpT C4180 (2 Credit hours)

Das Seminar bietet eine problemorientierte Einführung in die Neuere und Neueste Geschichte und in das „Handwerkszeug“ der Historikerinnen und Historiker. Thematisch stehen die Bedeutung und Rezeption prä-kolumbischer Hochkulturen im unabhängigen Mexiko ab 1821 im Mittelpunkt. Hierzu werden wir uns eingangs in einem summarischen Rückblick mit der Geschichte der Konquista beschäftigen: die Eroberung Mexikos und die Entwicklung der indigenen Bevölkerungen und die Herausbildung des Vizekönigreiches werden anhand von Bild-Quellen, zeitgenössischen Chroniken und Fachliteratur erschlossen. Danach steht der Umgang mit dem Erbe der Hochkulturen und dessen Bedeutung für den mexikanischen Nationalstaat bis zur Weltausstellung von 1929 in Sevilla und dem mexikanischen Pavillon im Mittelpunkt.

Als Prüfungsleistung sollen thematische Beiträge für einen Blog verfasst werden, der redaktionell von der Professur zur Geschichte Lateinamerikas und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleitet wird. Besonders gelungene Beiträge sollen mitsamt der Autorenschaft im Blog veröffentlicht werden.

Erste und einführende Literatur:

Melton-Villanueva, Miriam: The Aztecs at Independence. Nahua Culture Makers in Central Mexico, 1799-1832, Tucson: The University of Arizona Press 2016. (Auch als elektronische Rassource verfügbar)

Rinke, Stefan: Conquistadoren und Azteken. Cortés und die Eroberung Mexikos, München: C.H.Beck 2019.

Tenorio Trillo, Mauricio. Mexico at the World Fairs: Crafting a Modern Nation, Berkeley: University of California Press 1996.

Prof. Dr. Delia González de Reufels
08-28-HIS-4.4Die Inka-Hochkultur und ihre erinnerungspolitische Rezeption in den Ländern des Andenraums / A

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 16:00 SpT C4180 (2 Credit hours)

Das Seminar führt ein in die Geschichte der Altamerikanischen Kulturen und wird am Beispiel der Inka-Zivilisation zeigen, welchen Einfluss das präkolumbianische Erbe in der Herausbildung einer kulturell-ethnischen Identität und kollektiven Erinnerungspolitik in den Ländern des Andenraums hatte. Zunächst soll in einem thematischen Einstieg in die Hochkultur der Inkas mitsamt ihren zivilisatorischen Leistungen eingeführt werden. Im weiteren Verlauf des Seminars wird ergründet, welches zeitgenössisches Wissen über die Inkas während der Konsolidierung der Nationalstaaten im 19. Jahrhundert bestand und welche Rolle dieses Erbe in der Herausbildung einer eigenen kulturellen Identität hatte. Schließlich soll noch auf die Entwicklung des Erbes der Inkas in und außerhalb der Andenländer bis in die Gegenwart eingegangen werden.

Simon Gerards Iglesias
Prof. Dr. Delia González de Reufels

Utopia erleben

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-4.1Utopia erleben. Reisen in die Sowjetunion der 1920er und 1930er Jahre. / A
Experiencing utopia. Travel to the Soviet Union in the 1920s and 1930s.

Seminar (Teaching)
ECTS: 9

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 16:00 - 20:00 GW2 B2880 (4 Credit hours)

Im Zeitraum von ihrer Gründung 1922 bis zum deutschen Überfall auf die Sowjetunion 1941 bereisten Schätzungen zufolge mehrere Zehntausend TouristInnen die junge UdSSR. Aus verschiedensten Gründen folgten sie den Einladungen und Werbungen sowjetischer Institutionen, um das sozialistische Projekt in Russland aus erster Hand zu erleben. Die Idee, die Russische Revolution habe eine völlig neue Kultur geschaffen, inspirierte Menschen verschiedenster politischer Couleur und nicht wenigen von ihnen erschien die Sowjetunion als Ausweg aus den internationalen wirtschaftlichen und politischen Krisen ihrer Zeit und als Zivilisationsform der Zukunft.
Die Veranstaltung wird das Phänomen des Reisens in die UdSSR sowie seine Protagonisten beleuchten und dabei in die Geschichte der frühen Sowjetunion einführen. Durch die Kontextualisierung sowjetischer Selbstdarstellung mit Projektionen und Erfahrungen Reisender sollen sowohl die gesellschaftlichen Umbrüche und Entwicklungen im revolutionären Russland erschlossen, wie auch die Faszination, die das sowjetische Projekt unter Zeitgenossen auszulösen vermochte, untersucht werden. Das Seminar richtet sich an Studienanfänger*innen und fortgeschrittene Studierende und basiert auf der Arbeit mit Literatur und Quellen in englischer und deutscher Sprache.

Benedikt Funke

In 12 Städten um die Welt

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-4.2In 12 Städten um die Welt: Eine Einführung in die Global Urban History / B
Around the World in 12 Cities: An Introduction to Global Urban History

introductory seminar course (Teaching)
ECTS: 9

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 08:00 - 10:00 External location: in Eigenregie Quellenstudium in Eigenregie
weekly (starts in week: 1) Wed. 10:00 - 12:00 External location: ZOOM

Die Global Urban History ist ein noch recht junger Zweig der Geschichtswissenschaft. Er interessiert sich vor allem dafür, welche Funktion und Rolle Städte in einer global vernetzten Welt einnehmen, ob sie Triebkräfte oder Ergebnis der Globalisierung sind, wie globale Trends in Städten erfahrbar und verhandelt wurden. Der Ansatz verbindet also die Forschungen von Stadt- und Globalgeschichte miteinander. Im Seminar bewegen wir uns mithilfe von 12 verschiedenen Fallbeispielen einmal um den Globus und gehen den offensichtlichen, fühlbaren, geheimen und gefährlichen Verflechtungen der Städte auf den Grund. Die Lektüre wird sowohl deutsch- als auch englischsprachig sein.

Norman Aselmeyer

Modul HIS 6: Theorien historischen Arbeitens

(Pflichtmodul "HIS 6" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 9)

Das Modul besteht aus der Kombination von zwei Veranstaltungen.

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-6.2Sexualität, Gesundheit und Solidarität: Ein anderer Blick auf die Neuen Sozialen Bewegungen nach 1968 in den USA und Westeuropa /C

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 14:00 - 16:00 (2 Credit hours)

(Digital)
„Der Verlauf von Geschichte ist oft von Zufällen geprägt, meist jedoch von langfristigen Veränderungen, die an bestimmten Punkten verdichtet aufscheinen und ein rasantes Tempo gewinnen.“ Dies schreibt der Potsdamer Geschichtswissenschaftler Frank Bösch einführend in seiner 2019 veröffentlichten Studie Zeitenwende 1979: Wie die Welt von heute begann.
In der Tat zeichneten sich ab Ende der 1970er Jahre soziale und politische Transformationsprozesse ab, die die Welt nachhaltig bis heute geprägt haben: die Revolutionen in Iran und Nicaragua, die Gründung der Grünen im Zuge der Umwelt- und Friedensbewegung und der politische Aufstieg Margaret Thatchers und Ronald Reagans als VertreterInnen einer neokonservativen Politikrichtung. Zu nennen ist hier auch die Bewegung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans*Personen, kurz LSBT, die sich, parallel etwa zur Frauen- und Umweltbewegung, ab Ende der 1960er Jahre konstituierte. Mit dem Aufkommen der HIV/AIDS-Epidemie im Jahre 1981 sah diese sich vor ungeahnte Herausforderungen gestellt.
Im Seminar wollen wir die Neuen Sozialen Bewegungen, die sich nach der Globalen Revolte von 1968 formierten, aus einem neuen Blickwinkel untersuchen. Im Zentrum werden die Fragen stehen: Was unterschied die Neuen Sozialen Bewegungen von der Studierendenbewegung? Inwiefern grenzten sich diese von der so genannten „68er-Generation“ bzw. untereinander ab? Welche personellen und ideellen Überschneidungen gab es zwischen den Neuen Sozialen Bewegungen? In wessen Namen sprachen die Bewegungen? Anhand konkreter Politiken – Sexualität, Gesundheit und Solidarität – sollen beispielhaft die Entwicklungen der LSBT-Bewegung in den USA und Westeuropa sowie die Entstehung der AIDS-Bewegung vor dem Hintergrund einer zusehends globalisierten und multilateralen Weltordnung beleuchtet werden. In besonderem Maße sollen die transnationale Verflechtung lokal verankerter Aktionsgruppen, deren Verhältnis zum Staat, die strategische Bedeutung von Medienarbeit sowie die Frage der Solidarisierung mit vermeintlich entrechteten und marginalisierten sozialen Gruppen und Ländern berücksichtigt werden. Ziel ist es, bestehende Deutungsrahmen, wie etwa Stonewall, den Kalte Krieg oder die Studierendenrevolte, kritisch zu hinterfragen und auf ihren Nutzen für ein tiefergehendes Verständnis der politisch-gesellschaftlichen Entwicklungen der 1970er und 1980er Jahre hin zu überprüfen.
Erste und einführende Literatur:
Berger, Stefan/ Nehring, Holger (Hgg.): The History of Social Movements. A Survey, London: Palgrave Macmillan, 2017.
Bösch, Frank: Zeitenwende. Als die Welt von heute begann, München: C.H. Beck, 2019.
Davis, Jonathan: The Global 1980s. People, Power, and Profit, New York: Routledge, 2019.
Gilcher-Holtey, Ingrid (Hg.): 1968. Vom Ereignis zum Mythos. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2008.
Jeff Goodwin, James M. Jasper (Hgg.): The Social Movements Reader. Cases and Concepts. Malden, MA, Oxford: Wiley-Blackwell, 2009.
Tremblay, Manon/ Paternotte, David/ Johnson, Carol (Hgg.): The Lesbian and Gay Movement and the State. Comparative Insights into a Transformed Relationship, Burlington, VT: Ashgate, 2011.

Kevin-Niklas Breu
08-28-HIS-6.3Einführung in das Werk Reinhart Kosellecks / C
Reinhart Koselleck: An Introduction into His Work

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 16:00 External location: Online

(Digital)
Reinhart Koselleck zählt zu den bedeutendsten Historikern des 20. Jahrhunderts. Er legte bahnbrechende Studien zur Begriffsgeschichte, zur Historik und zur Semantik geschichtlicher Zeiten vor. Gleich ob man Politik- oder Sozialgeschichte, Wirtschafts- oder Kulturgeschichte betreibt, führt an Kosellecks Arbeiten kein Weg vorbei. In der Übung werden wir eine Reihe seiner wichtigsten Beiträge gemeinsam lesen und intensiv diskutieren. Damit soll zugleich ein erster Überblick über das vielfältige Werk Reinhart Kosellecks gewonnen werden.

Prof. Dr. Cornelius Torp
08-28-HIS-6.4Bilder des Protests – Zur Geschichte Sozialer Bewegungen in Lateinamerika im 20. Jahrhundert / B

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 08:00 - 10:00 GW2 B2900 (2 Credit hours)

In dem Seminar geht es darum die verschiedenen Formen des Protests, die Soziale Bewegungen in Lateinamerika im 20. Jahrhundert eingenommen haben, kennenzulernen. Der Fokus des Seminars liegt auf den 1960er und 1970er Jahren, in denen es zu einer Radikalisierung von Protesten kam und sich inspiriert von der Kubanischen Revolution 1959 zahlreiche Guerillagruppierungen gründeten. Auch wird es darum gehen Filmproduktionen, die im Kontext Sozialer Bewegungen entstanden sind, zu betrachten. Die militante Phase des New Latin American Cinema, welche mit Fernando Birris Tire Dié (1959) begann, markiert einen Bewusstseinswandel innerhalb Lateinamerikas. Von nun an sollte sich von vorherrschenden Filmproduktionen abgegrenzt und die Lebensrealität marginalisierter Bevölkerungsgruppen repräsentiert werden. Anhand von Filmbeispielen soll ein Blick für das Medium gewonnen und seine kritische Analyse ermöglicht werden. Was zeichnet Bilder des Protests aus? Wie können Historikerinnen und Historiker mit ihnen arbeiteb?
Erste und einführende Literatur:
Mittag, Jürgen/ Ismar, Georg (Hg.): ¿„El pueblo unido“? Soziale Bewegungen und politischer Protest in der Geschichte Lateinamerikas, Münster, Westfälisches Dampfboot 2009.
Schroeder Rodríguez, Paul A.: Latin American Cinema: A Comparative History, Oakland, CA, The University of California Press 2016.
Das Seminar dient auf diese Weise der Vertiefung und Einübung der Inhalte der Vorlesung und leistet eine weitergehende Einführung in das Studium der Geschichtswissenschaft an der Universität Bremen.

Mara Fritzsche
08-28-HIS-6.5Maritime Archäologie im Ostseeraum /C
Maritime Archaeology in the Baltic Sea

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 14:00 - 16:00

(Digital)

Philipp Grassel

Modul FD 1: Grundlagen der Geschichtsdidaktik

(Pflichtmodul "HIS FD 1" / GyH, GyN, FBW / ECTS: 3)
Course numberTitle of eventLecturer
08-28-FD1-1aGeschichtsbewusstsein und Erinnerungskultur 1a / A
Public History - Introduction

Seminar (Teaching)
ECTS: 3

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 16:00 GW2 B2900 (2 Credit hours)

Liebe Studierende,
es ist geplant, das Seminar im 14-tägigen Rythmus als Präsenz- resp. Digitalseminar stattfinden zu lassen. Da das Hygienekonzept der Universität eine starke Begrenzung der Raumnutzung vorsieht (12m²/Person), können nicht mehr als 35 Personen an dem Seminar teilnehmen, da die Raumgröße nicht mehr gestattet (es handelt sich schon um den größten Raum im GW2!!!). Davon abgesehen gab es bereits vor Corona-Zeiten die Begrenzung auf 35 Personen pro Seminar. Doch konnte ich manchmal hier und da noch ein Auge zudrücken, wenn sich bspw. in dem Seminar a 40 Personen und in dem Seminar b nur 20 Personen befanden. Das geht jetzt leider nicht mehr aus o.g. Gründen. Diese Quadratmeterregelung gilt zurzeit uniweit (Stand: Juli 2020) und betrifft alle VAs. Sollte sich diesbez. etwas ändern, werde ich dies hier vermerken.
Bitte melden Sie sich daher rechtzeitig nur für eines der beiden FD1.1 Seminare an, das besser in Ihren Stundenplan passt, damit eine gerechte Verteilung gewährleistet ist. Wenn die TN-Zahl von 35 Personen erreicht ist, kann niemand mehr aufgenommen werden. Wer sich für beide Seminare anmeldet, wird von mir kurz vor Vorlesungsbeginn dem Seminar zugeteilt, in dem die Obergrenze noch nicht erreicht wurde. Da ich mich an die Timeslots halte, die für das Lehramtsstudium im Fach Geschichte vorgesehen sind, dürften sich für Sie keine Überschneidungen mit anderen Pflichtseminaren ergeben! Sollte das trotzdem der Fall sein, sehen Sie bitte bei dem entsprechenden Fach nach, ob es im korrekten Timeslot liegt bzw. kontaktieren Sie mich per mail.
Bitte beachten Sie auch: Wer unentschuldigt in der ersten Sitzung fehlt, verliert seinen/ihren Platz im Seminar und wird dem Seminar zugeteilt, in dem noch Platz ist. Ohne Ihre verantwortungsvolle Mitwirkung ist keine sinnvolle Seminarorganisation möglich.
Herzliche Grüße
Sabine Horn

Dr. Sabine Horn
08-28-FD1-1bGeschichtsbewusstsein und Erinnerungskultur 1b / A
Public History - Introduction

Seminar (Teaching)
ECTS: 3

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 16:00 - 18:00 GW2 B2900 (2 Credit hours)

Liebe Studierende,
es ist geplant, das Seminar im 14-tägigen Rythmus als Präsenz- resp. Digitalseminar stattfinden zu lassen. Da das Hygienekonzept der Universität eine starke Begrenzung der Raumnutzung vorsieht (12m²/Person), können nicht mehr als 35 Personen an dem Seminar teilnehmen, da die Raumgröße nicht mehr gestattet (es handelt sich schon um den größten Raum im GW2!!!). Davon abgesehen gab es bereits vor Corona-Zeiten die Begrenzung auf 35 Personen pro Seminar. Doch konnte ich manchmal hier und da noch ein Auge zudrücken, wenn sich bspw. in dem Seminar a 40 Personen und in dem Seminar b nur 20 Personen befanden. Das geht jetzt leider nicht mehr aus o.g. Gründen. Diese Quadratmeterregelung gilt zurzeit uniweit (Stand: Juli 2020) und betrifft alle VAs. Sollte sich diesbez. etwas ändern, werde ich dies hier vermerken.
Bitte melden Sie sich daher rechtzeitig nur für eines der beiden FD1.1 Seminare an, das besser in Ihren Stundenplan passt, damit eine gerechte Verteilung gewährleistet ist. Wenn die TN-Zahl von 35 Personen erreicht ist, kann niemand mehr aufgenommen werden. Wer sich für beide Seminare anmeldet, wird von mir kurz vor Vorlesungsbeginn dem Seminar zugeteilt, in dem die Obergrenze noch nicht erreicht wurde. Da ich mich an die Timeslots halte, die für das Lehramtsstudium im Fach Geschichte vorgesehen sind, dürften sich für Sie keine Überschneidungen mit anderen Pflichtseminaren ergeben! Sollte das trotzdem der Fall sein, sehen Sie bitte bei dem entsprechenden Fach nach, ob es im korrekten Timeslot liegt bzw. kontaktieren Sie mich per mail.
Bitte beachten Sie auch: Wer unentschuldigt in der ersten Sitzung fehlt, verliert seinen/ihren Platz im Seminar und wird dem Seminar zugeteilt, in dem noch Platz ist. Ohne Ihre verantwortungsvolle Mitwirkung ist keine sinnvolle Seminarorganisation möglich.
Herzliche Grüße
Sabine Horn

Dr. Sabine Horn
08-28-FD1-1cGeschichtsbewusstsein und Erinnerungskultur 1c / A
Public History - Introduction

Seminar (Teaching)
ECTS: 3

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 18:00 - 20:00 GW2 B2900

Liebe Studierende,
es ist geplant, das Seminar als Präsenzseminar mit digitalen Anteilen stattfinden zu lassen . Da das Hygienekonzept der Universität eine starke Begrenzung der Raumnutzung vorsieht (12m²/Person), können nicht mehr als 35 Personen an dem Seminar teilnehmen, da die Raumgröße nicht mehr gestattet (es handelt sich schon um den größten Raum im GW2!!!). Davon abgesehen gab es bereits vor Corona-Zeiten die Begrenzung auf 35 Personen pro Seminar. Doch konnte ich manchmal hier und da noch ein Auge zudrücken, wenn sich bspw. in dem Seminar a 40 Personen und in dem Seminar b nur 20 Personen befanden. Das geht jetzt leider nicht mehr aus o.g. Gründen. Diese Quadratmeterregelung gilt zurzeit uniweit (Stand: Juli 2020) und betrifft alle VAs. Sollte sich diesbez. etwas ändern, werde ich dies hier vermerken.
Bitte melden Sie sich daher rechtzeitig nur für eines der beiden FD1.1 Seminare an, das besser in Ihren Stundenplan passt, damit eine gerechte Verteilung gewährleistet ist. Wenn die TN-Zahl von 35 Personen erreicht ist, kann niemand mehr aufgenommen werden. Wer sich für beide Seminare anmeldet, wird von mir kurz vor Vorlesungsbeginn dem Seminar zugeteilt, in dem die Obergrenze noch nicht erreicht wurde. Da ich mich an die Timeslots halte, die für das Lehramtsstudium im Fach Geschichte vorgesehen sind, dürften sich für Sie keine Überschneidungen mit anderen Pflichtseminaren ergeben! Sollte das trotzdem der Fall sein, sehen Sie bitte bei dem entsprechenden Fach nach, ob es im korrekten Timeslot liegt bzw. kontaktieren Sie mich per mail.
Bitte beachten Sie auch: Wer unentschuldigt in der ersten Sitzung fehlt, verliert seinen/ihren Platz im Seminar und wird dem Seminar zugeteilt, in dem noch Platz ist. Ohne Ihre verantwortungsvolle Mitwirkung ist keine sinnvolle Seminarorganisation möglich.
Herzliche Grüße
Sabine Horn

Dr. Sabine Horn

Modul FD 2: Historisches Lernen in Theorie und Praxis

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-FD2-1aVorbereitung auf das Fachpraktikum / A
Teaching History - Introduction

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 10:00 - 12:00 GW2 B2880 (2 Credit hours)
Elisabeth Waltke
08-28-FD2-1bVorbereitung auf das Fachpraktikum / A
Teaching History - Introduction

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 2) Fri. 12:00 - 14:00 GW2 B2880 Online (2 Credit hours)
Elisabeth Waltke
08-28-FD2-2aDurchführung und Reflexion der POE -2a / B
Teaching History - Practice
nur im Februar und März nach Vorlesungsende 08.02.-26.03.2021, Donnerstag 16-18 Uhr

Seminar (Teaching)
ECTS: 3

Additional dates:
Thu. 11.02.21 16:00 - 18:00 GW2 B2880
Thu. 18.02.21 16:00 - 18:00 GW2 B2880
Thu. 25.02.21 16:00 - 19:00 GW2 B2880
Thu. 04.03.21 16:00 - 19:00 GW2 B2880
Thu. 11.03.21 16:00 - 19:00 GW2 B2880
Thu. 18.03.21 16:00 - 19:00 GW2 B2880
Thu. 25.03.21 16:00 - 19:00 GW2 B2880
Dr. Sabine Horn
08-28-FD2-2bDurchführung und Reflexion der POE - 2b / B
Teaching History -Practice
nur im Februar und März nach Vorlesungsende : Donnerstag 16-18 Uhr. Der Raum wird noch bekannt gegeben. Weitere Termine nach Absprache!

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Thu. 25.02.21 16:00 - 19:00 GW2 B2900
Thu. 04.03.21 16:00 - 19:00 GW2 B2900
Thu. 11.03.21 16:00 - 19:00 GW2 B2900
Thu. 18.03.21 16:00 - 19:00 GW2 B2900
Thu. 25.03.21 16:00 - 19:00 GW2 B2900
Elisabeth Waltke
08-28-FD2-2cDurchführung und Reflexion der POE - 2c / B
Teaching History - Practice
nur im Februar und März nach Vorlesungsende 08.02.-26.03.2021, Donnerstags 18-20 Uhr

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Thu. 11.02.21 18:00 - 20:00 GW2 B2890
Thu. 18.02.21 18:00 - 20:00 GW2 B2890
Thu. 25.02.21 18:00 - 20:00 GW2 B2890
Thu. 04.03.21 18:00 - 20:00 GW2 B2890
Thu. 11.03.21 18:00 - 20:00 GW2 B2890
Thu. 18.03.21 18:00 - 20:00 GW2 B2890
Thu. 25.03.21 18:00 - 20:00 GW2 B2890
Dr. Sabine Horn

Profilmodul HIS 9: Ordnung und Dissens:

Gewissen und Erinnerung in der Sowjetunion nach 1945

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-7.2.1Politiken und Ökonomien des Erinnerns: 75 Jahre nach Ende des II.WK / B
The Politics and Economics of Memory: 75 Years after WW II

Seminar (Teaching)
ECTS: 6

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 16:00 - 18:00 GW2 B2900 Online (2 Credit hours)

“Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.“ Dies Zitat aus George Orwells „1984“ ist heute aktueller denn je. Im September 2019 hat das EU-Parlament fast unbemerkt von der Öffentlichkeit eine Resolution zur Umwertung der Geschichte des Zweiten Weltkriegs angenommen, in der der UdSSR die gleiche Verantwortung für den Krieg wie NS-Deutschland zugewiesen wird; Russlands Präsident Putin reagierte im Dezember 2019 darauf, indem er erklärte, Schuld am Zweiten Weltkrieg seien die West-Alliierten, die zusammen mit Polen Tschechien verraten hätten. Das Gedenkjahr 2020 verspricht also hitzig zu werden.
In diesem Seminar soll zunächst der theoretisch-methodischen Frage nachgegangen werden, wie (kollektive) Erinnerung funktioniert, und welche politischen und technologischen Strategien es gibt, diese zu beeinflussen. In einem zweiten Schritt werden wir dann gemeinsam analysieren, wie sich das Erinnern an den Zweiten Weltkrieg seit 1945 bis heute verändert hat, warum Veränderungen stattgefunden haben, und welche politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen zu beobachten sind. Wer und was wird (nicht) erinnert? In welcher Form? Von wem? Zu welchem Zweck und Zeitpunkt? Wie wirkt sich Erinnerungspolitik auf politische und wirtschaftliche Beziehungen zwischen Staaten aus? Die Fallstudien, die wir uns anschauen, werden sich regional hauptsächlich auf Russland, Deutschland, West- und Ostmitteleuropa konzentrieren, gleichzeitig werden aber auch einige Beispiele aus Asien - und hier insbesondere China und Japan - vergleichend diskutiert.

Prof. Dr. Susanne Schattenberg
Prof. Dr. Michael Rochlitz
08-28-HIS-7.2.2Andrei Sacharov – Vom Vater der Atombombe zum Friedensnobelpreisträger / B
Andrei Sakharov – From the father of the nuclear bomb to the Nobel peace price laureate

Seminar (Teaching)
ECTS: 6

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 14:00 - 16:00 GW2 B2880 (2 Credit hours)
weekly (starts in week: 1) Mon. 16:00 - 18:00 GW2 B2880 Online

Andrei Sacharov war in jeder Hinsicht ein außergewöhnlicher Mensch. Als herausragender Physiker entwickelte er in den 1940er Jahren die sowjetische Atombombe mit, war deshalb äußerst privilegiert und hatte z.B. auch Zugang zu sonst verbotener Literatur. Trotz entsprechender Anwerbungsversuche trat er nie der Partei bei, sondern nutzte seine exponierte Stellung, um Nikita Chruschtschow von der Schädlichkeit von Atomtests zu überzeugen – mit Erfolg. Genauso unerschrocken begann er in den 1960er Jahren, sich für verfolgte und verhaftete Menschenrechtsaktivisten einzusetzen. 1968 veröffentlichte er sein berühmtes Manifest, in dem er forderte, Ost und West müssten ihre politischen Differenzen überwinden und im Sinne der Menschheit kooperieren. In der UdSSR verlor er daraufhin seine Arbeit an den geheimen Atomprojekten; der Westen feierte ihn. 1975 bekam er den Friedensnobelpreis verliehen. Die Sowjetführung verbannte ihn schließlich 1980 in die geschlossene Stadt Gorkij, von wo ihn 1986 Gorbatschow persönlich zurückholte. Sacharov wurde 1989 in den Obersten Sowjet gewählt und entwarf eine neue Verfassung, starb aber Ende des Jahres, ohne den Zusammenbruch der UdSSR zu erleben.
In diesem Seminar werden wir das Leben und Wirken Sacharovs im Kontext seiner Zeit analysieren.
Außerdem wird eine Plakat-Ausstellung zu Sacharovs 100. Geburtstag am 21. Mai 2021 in Kooperation mit dem Sacharov-Zentrum Moskau vorbereitet. Wir werden die Ausstellungstexte gemeinsam bearbeiten und redigieren.

Prof. Dr. Susanne Schattenberg

Profilmodul HIS 10: Kulturen: Kontakt - Transfer - Konflikt:

Transatlantischer Sklavenhandel

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-7.5Eine Gesellschaft in Bewegung? Mobilität und Migration in der Frühen Neuzeit / B
A Society on the Move? Mobility and Migration in the Early Modern Period

Seminar (Teaching)
ECTS: 12

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 10:00 - 14:00 SpT C4180 (4 Credit hours)
Sarah Lentz

Profilmodul: HIS 11: Geschichtsverständnis und Vergangenheitsentwürfe:

Bibelrezeption

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-7.3.1Die Bibel in Alltag, Kunst und Literatur des Mittelalters I / B
Using the Bible in the Middle Ages

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 16:00 GW2 B2900

Additional dates:
Wed. 04.11.20 16:00 - 18:00 GW2 B2900
Wed. 06.01.21 16:00 - 18:00
Prof. Dr. Cordula Nolte
Dr. Jan Ulrich Büttner
08-28-HIS-7.3.2Die Bibel in Alltag, Kunst und Literatur des Mittelalters II / B
The Holy Bible in Medieval Times

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 16:00 - 18:00 GW2 B2900
Dr. Jan Ulrich Büttner

Profilmodul: HIS 12: Vielfalt der Moderne:

(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / BFH, BFN, GyH, FBW / ECTS: 9)
(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 12)

Zu belegen sind beide Seminare.

Lateinamerikanische Geschichte

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-7.4.1Envisioning Latin America in Sickness and in Health: Historic Narratives of Endemic Diseases, Epidemics and Pandemics in the Americas / C (in English)

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 16:00 - 18:00 (2 Credit hours)

Latin America is presently suffering like no other continent because of the pandemic and has registered extraordinarily high infection rates with covid-19. This equals a public health disaster of hitherto unimagined proportions which seems to contradict historic experience: Latin America has always been conceived as a continent of breathtaking natural beauty and stunning prosperity. Here, men and women could make a decent and happy living. Even more, this part of the Americas was conceived as as a special place and “idea” which we will examine as an introduction to the seminar.
Nevertheless, at the same time, natural disasters and epidemics have been occurring regularly, seemingly holding the continent and its’ people back. The indigenous population was hit hard after first contact with Europeans by contagious diseases which would continue to haunt even the nation states.
In this class we will revise and discuss important literature and historic debates on the history of health. The seminar will be held in English, the final exam will consist of two short essays to be written in English which will comment on recent literature and research.

First readings:

Armus, Diego: The Ailing City. Health, Tuberculosis, and Culture in Buenos Aires, 1870-1950, Durham & London: Duke University Press 2011.

McNeill, J.R.: Mosquito Empires. Ecology and War in the Greater Caribbean, 1620-1914, Cambridge etc.: Cambridge University Press 2010.

Tenorio Trillo, Mauricio: Latin America. The Allure and Power of an Idea, Chicago & London: University of Chicago Press 2017.

Prof. Dr. Delia González de Reufels
08-28-HIS-7.4.2Postcolonialism, Canonic Texts and Interpretations of Brazil and its History / B (in English)

Seminar (Teaching)

Dates:
fortnightly (starts in week: 1) Fri. 10:00 - 14:00 GW2 B2890 (2 Credit hours)

Seminar
Sessions/Termine:
Hybrid (Raum SpT 4180 und Zoomlink)- every other week (zweiwöchentlich) Fr 10:00 - 14:00 (2 SWS), starting on the 6.11
6.11
20.11
4.12
11.12
15.1
29.1
12.2
19.2
Description:
This seminar will analyze classic texts and contemporary interpretations on Brazil and Latin American History. It will focus on four main thematic axes: 1. economic development and social inequalities; 2. racism and social life; 3. cinema and audiovisual market; 4. literature and political culture. The seminar will be a combination of lectures based on the proposed literature for each session, class discussions and small presentations (Vorträge) by the students on specific topics connected to the reading material (as Studienleistung). International guest speakers are also expected to talk on specific themes related to the course. Classes take place every other week to allow students to work on a large volume of readings and produce insightful/meaningful comments, as well as actively engage in each class. Classes start on Nov 6, 2020 (introductory class) and run through Feb 19, 2021 (last session). To be eligible for the 12 CP (12 ECTS) students must write a small essay or project on one of the topics addressed during the course (15-20p.). All literature will be offered in English, although students are allowed to search for German translations. Final term papers/projects can be written in German. Oral presentations in class must be conducted in English.
Basic literature:
Fanon, F. (2008). Black Skin, White Masks. London: Pluto Press.
Furtado, C. (1977). Economic Development of Latin America. Historical Background & Contemporary Problems. Cambridge: Cambridge University Press.
Kilomba, G. (2010). Plantation Memories. Episodes of Everyday Racism. Münster: UNRAST-Verlag.
Piketty, T. (2019). Capital and Ideology. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press.
Rama, Á. (1996). The Lettered City. Durham: Duke University Press.

Dr. Ricardo Borrmann

Globalgeschichte

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-7.6.1Amerikanische Sozialpolitik vom New Deal bis zu Obamas Gesundheitsreform / C
American Social Policy from the New Deal to Obamacare

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 16:00 - 18:00 Online

(Digital)
In der Reaktion auf die Weltwirtschaftskrise seit 1929 liegen die Ursprünge des modernen amerikanischen Wohlfahrtsstaats. Im Seminar soll die Entwicklung der Sozialpolitik von Roosevelts „New Deal“ über Johnsons „Great Society“ bis zu Obamas Gesundheitsreform verfolgt werden. Dabei richtet sich das Augenmerk nicht nur auf die Bundesebene, sondern ebenso auf die Gliedstaaten sowie den Bereich der privaten Absicherung gegen soziale Risiken. Gleichzeitig soll es darum gehen, welche Auswirkungen der spezifische Zuschnitt des amerikanischen Wohlfahrtsstaats auf die Strukturen sozialer Ungleichheit in der US-Gesellschaft hatte. (Die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Quellen und Sekundärliteratur wird vorausgesetzt)

Prof. Dr. Cornelius Torp
08-28-HIS-7.6.2Zwischen Protektionismus und Freihandel: US-Handelspolitik im 20. und 21. Jahrhundert / C
Between Protectionism and Free Trade: US Trade Policy in the Twentieth and Twenty-First Centuries

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 16:00 Online

(Digital)
Die Vereinigten Staaten haben eine weit ins 19. Jahrhundert zurückreichende protektionistische Tradition. Nach dem Zweiten Weltkrieg jedoch waren sie die entscheidende Triebkraft bei der Liberalisierung des Welthandels. Mit Präsident Trump scheinen nun wieder Protektionismus und Handelskriege auf der Tagesordnung zu stehen. Im Seminar sollen die Ideen und Interessen, die die amerikanische Handelspolitik bestimmt haben, ebenso im Zentrum stehen wie ihre ökonomischen und sozialen Auswirkungen. (Die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Quellen und Sekundärliteratur wird vorausgesetzt)

Prof. Dr. Cornelius Torp

Modul HIS 13 (Vollfach): Praxis Geschichte

Aus den Akten auf die Bühne

Course numberTitle of eventLecturer
08-M28-M2-2Aus den Akten auf die Bühne -Bühne - "Zigeunerpolitik" im Dt. Kaiserreich (1900-1918) / B
From the Files to the Stage

Seminar (Teaching)
ECTS: 12

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 14:00 - 16:00 GW2 B2900
weekly (starts in week: 1) Thu. 16:00 - 18:00 GW2 B2900

(Hybrid)
„Aus den Akten auf die Bühne“ ist auf der europäischen Ebene angekommen!
Das neue (16.) Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit dem HERA BestRom-
Forschungsprojekt der Universitäten Sevilla, Liverpool, Krakóv und Helsinki:

https://bestrom.org/blog/92-theatre-in-the-time-of-covid

BestRom untersucht: „the cultural contribution to Europe’s public space/s of its Romani minorities considering them as agents in the processes of building shared commons and identities.“
https://bestrom.org/

Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Auswanderung deutscher Sinti*zze nach Großbritannien im Jahr 1906 und die „Zigeunerpolitik“ im Deutschen Kaiserreich (1871-1918). In dieser Zeit wurden die Voraussetzungen für die Verbrechen an den Sinti*zze und Rom*nja im Nationalsozialismus geschaffen.

Aufgaben der Studierenden:
- Quellen recherchieren und transkribieren (für bremer shakespeare company);
- Quellen auswählen und Einleitung zu ihnen für den Begleitband schreiben.

Dokumente zu der sogenannten Gypsy Invasion 1906 aus britischen Archiven sind von Kolleginnen der Univ. Liverpool zum Teil schon zusammengestellt. Ihre „Bühnentauglichkeit“ muss noch festgestellt werden. Britische Presse, Debatten im Reichstag und in Länderparlamenten (z.B. Bürgerschaft Bremen) müssen noch gründlich ausgewertet werden.

Wichtige Recherchen zur „Zigeunerpolitik“ im Kaiserreich werden im Staatsarchiv Bremen (StAB) stattfinden. Wie die Arbeit im StAB und anderen Archiven in Corona- Zeiten stattfinden kann, wird auf stud ip in der ersten Vorlesungswoche mitgeteilt.

Ein wichtiger Hinweis für Lehramtsstudierende:
Das neue Projekt passt auch vorzüglich zu dem Beschluss des Council of Europe vom Juni 2020, dass die Geschichte der Roma und Sinti an Schulen vermittelt werden soll.

https://www.coe.int/en/web/portal/-/schools-should-include-roma-and-traveller-history-in-teaching-curricula

Die Premiere wird im Juni 2021 im Theater der bremer shakespeare company am Leibnizplatz stattfinden.

Einführung
Oliver von Mengersen (Hrsg.): Sinti und Roma.- Eine deutsche Minderheit zwischen Diskriminierung und Emanzipation. Bonn/München 2015.

Dr. Eva Schöck-Quinteros

#unibremen 50

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-HIS-10.1.1#unibremen50 – die Geschichte der Universität Bremen in 280 Zeichen / C
#unibremen50 – the history of the University of Bremen in 280 characters

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 14:00 Online

Additional dates:
Thu. 04.02.21 10:00 - 14:00 Online

(Digital)
Aufbauend auf den vorangegangenen Seminaren zur 50-jährigen Geschichte der Universität Bremen im Jahr 2021 twittern wir in diesem eigenständigen Praxismodul Bremer Universitätsgeschichte(n). Nach einem Überblick zur Universitätsgeschichte und ihren Quellen und einer Einführung in autoChirp für Twitter wählen wir Daten, Themen und Bilder für die Timeline zum Universitätsjubiläum aus. Ziel des Seminars ist es, gemeinsam eine Twitter-Timeline zu entwickeln, die für die Öffentlichkeitsarbeit der Universität im Jubiläumsjahr genutzt werden kann. Darüber hinaus lernen Sie, soziale Medien im akademischen Kontext anzuwenden; Sie vertiefen Ihre Kompetenzen, Wissenschaftsgeschichte in die Öffentlichkeit zu vermitteln, und Sie erweitern Ihr Wissen über die Geschichte der Universität Bremen.
Grundsätzlich wird erwartet, dass sich die Teilnehmer*innen aktiv an der Veranstaltung beteiligen. Als Voraussetzung für den Erwerb von 6 bzw. 12 CP gilt regelmäßige Mitarbeit, selbstständige Quellen- und Bildrecherche im Universitätsarchiv und Staatsarchiv sowie das Erstellen von Tweets; jede*r Studierende erhält individuelle Arbeitsthemen, für die während der Vorlesungszeit verschiedene Textmodule eigenständig zu konzeptionieren, zu verfassen und zu präsentieren sind. Detaillierte Informationen zu den Prüfungsmodalitäten erhalten Sie zu Beginn der Lehrveranstaltung. Wenn die Pandemie-Bedingungen es erlauben, wird das Seminar in hybrider Form mit Präsenz- und Onlineelementen stattfinden.
Literatur:
Daniel Bernsen/Ulf Kerber (Hrsg.), Praxishandbuch Historisches Lernen und Medienbildung im digitalen Zeitalter, Bonn 2017.
Alexander Mayer, Universitäten im Wettbewerb. Deutschland von den 1980er Jahren bis zur Exzellenzinitiative, Stuttgart 2019.

Dr. Thekla Keuck

ISSU SoWi: Wahlpflichtbereich I

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-ISSU-1Einführung in die Geschichtswissenschaft für ISSU-Studierende /C

Seminar (Teaching)
ECTS: 3

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 16:00 Online Online

Die Veranstaltung findet digital statt.

Matthias Loeber, M.A.
08-28-ISSU-2Einführung in die Geschichtswissenschaft für ISSU-Studierende /C

Seminar (Teaching)
ECTS: 3

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 18:00 - 20:00 Online Online

Die Veranstaltung findet digital statt.

Matthias Loeber, M.A.

WAHLPFLICHTBEREICH II (GENERAL STUDIES)

Anerkannt sind alle Veranstaltungen, die ihm Pool GENERAL STUDIES aufgefuehrt sind.
Course numberTitle of eventLecturer
08-28-GS-1Kolloquium zur Geschichte Osteuropas / C (in English)
Colloquium on East European History

Colloquium (Teaching)
ECTS: 3

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 18:15 - 19:45 Online (2 Credit hours)

Additional dates:
Tue. 17.11.20 18:00 - 19:30 Online
Mon. 18.01.21 18:15 - 19:45 Online

(Digital)
Das Kolloquium dient Lehrenden, Forschenden und Studierenden zum Austausch über aktuelle Forschungsvorhaben, neue Ansätze und Ergebnisse in der Osteuropäischen Geschichte. Etablierte Wissenschaftler*innen, aber auch Doktorand*innen stellen in einem 45minütigen Vortrag ihre aktuelle Arbeit vor, die dann in weiteren 45 Minuten von uns diskutiert wird. Alle Studierenden und Lehrenden sind herzlich eingeladen. Das genaue Programm mit Namen und Vortragstiteln finden Sie auf der Homepage der Forschungsstelle Osteuropa http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/ unter „Veranstaltungen“.
Beginn: Die Vortragsreihe beginnt erst in der 2. Semesterwoche. Wir treffen uns aber bereits am ersten Dienstag, um zu besprechen, wie man Fragen zu einem wissenschaftlichen Vortrag stellt, welche Arten von Fragen es gibt und wie man seine Scheu überwindet, in so einem Kolloquium zu sprechen.

Prof. Dr. Susanne Schattenberg
Benedikt Funke
08-28-GS-2Rom und die Parther /C

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 08:00 - 10:00 (2 Credit hours)

(ONLINE) Zeitfenster für die Veranstaltung: Donnerstag 8-10 Uhr.

Die Zeit der ausgehenden Republik war eine Phase starker römischer Expansion. Den umgebenen Stämmen und Staaten militärisch überlegen, wurde an fortwährenden Erfolgen und Eroberungen und der ständigen Ausweitung der Grenzen römischer Herrschaft nicht gezweifelt; bis man im Orient auf die Parther traf. Da diese sich über Jahrhunderte als ebenbürtige Gegner bewiesen, entwickelte sich der Grenzraum zur Kontaktzone zwischen zwei gleichwertigen Imperien. Diese, ausschließlich im Orient in dieser Form geprägte Zone, machte wegen ihrer traditionellen Grundlagen, die eine Mischung hellenistischer, orientalischer und jüdischer Elemente waren, nun ganz eigene Entwicklungen durch. Neben einer grundlegenden Einführung in die Regionen selbst sollen in dieser Vorlesung die Phasen dieser Entwicklungen dargestellt werden: Von der Integration der hellenistischen Staatenwelt in das Imperium Romanum über das indirekte System der Klientel- und Pufferstaaten bis hin zur direkten Herrschaft und der zunehmenden Befestigung der Grenzzone in der frühen Kaiserzeit wollen wir die Entwicklungen nachverfolgen.
Literatur
Als erster Zugang zum Thema bietet sich Michael Sommer, Der römische Orient. Zwischen Mittelmeer und Tigris, Darmstadt 2006, an. Für die Phase der ersten Kontakte und das Übergreifen der römischen Macht auf den Orient ist noch immer Ernst Badian, Römischer Imperialismus in der späten Republik, Stuttgart 1980, lesenswert. Ernst Baltrusch, Caesar und Pompeius, Darmstadt 2004, bietet ebenso einen ersten Einblick in die späte Republik wie Karl Christ, Pompeius. Der Feldherr Roms, München 2004, der das Wirken des Pompeius als Administrator in dieser Zeit in besonderem Maße würdigt. Allgemein die Außenpolitik der Zeit behandelnd, wissenschaftlich allerdings nicht ganz unproblematisch, ist Christian Wendt, Sine fine. Die Entwicklung der römischen Außenpolitik von der späten Republik bis in den frühen Prinzipat, Berlin 2008.

Frank Schleicher
08-28-GS-3Die Geschichte der Sefarden und Neuchristen in Iberoamerika 16./17. Jahrhundert. / C
History of the Sefardic people and New Christians in Latinamerica 16th/17th Century

Blockveranstaltung (Teaching)

Additional dates:
Fri. 16.10.20 10:00 - 15:00
Fri. 20.11.20 10:00 - 15:00
Fri. 18.12.20 10:00 - 15:00
Mon. 18.01.21 10:00 - 15:00

Die Lehre findet digital statt.

PD Dr. Dagmar Bechtloff
08-28-GS-4Schiffswracks und ihr archäologischer Kontext /C
Shipwrecks and the archaeological context

Blockveranstaltung (Teaching)

Additional dates:
Thu. 05.11.20 10:00 - 11:30
Sat. 16.01.21 - Sun. 17.01.21 (Sun., Sat.) 10:00 - 17:00
Sat. 13.02.21 - Sun. 14.02.21 (Sun., Sat.) 10:00 - 17:00

(Digital)
Einführungsveranstaltung am 05.11. von 10.00-11.30 Uhr.
Weitere Blocktermine:
Terminen: 16./17.01. und 13./14.02. jeweils 10-17 Uhr stattfinden.

Philipp Grassel

Zusatzangebote

Course numberTitle of eventLecturer
08-28-ISSU-1Einführung in die Geschichtswissenschaft für ISSU-Studierende /C

Seminar (Teaching)
ECTS: 3

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 16:00 Online Online

Die Veranstaltung findet digital statt.

Matthias Loeber, M.A.
08-28-ISSU-2Einführung in die Geschichtswissenschaft für ISSU-Studierende /C

Seminar (Teaching)
ECTS: 3

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 18:00 - 20:00 Online Online

Die Veranstaltung findet digital statt.

Matthias Loeber, M.A.

WAHLPFLICHTBEREICH II (GENERAL STUDIES)

Anerkannt sind alle Veranstaltungen, die im Pool GENERAL STUDIES aufgefuehrt sind.

Schlüsselkompetenzen

Course numberTitle of eventLecturer
08-zsp_GS-1006Study Buddy FB 08 - Patenprogramm für Studienanfänger*innen (C)

Tutorial (Teaching)
ECTS: 3

Additional dates:
Tue. 20.10.20 12:00 - 14:00 Online (C)

Achtung, es sind keine Anmeldungen mehr möglich!
Der Fachbereich Sozialwissenschaften richtet sich mit dieser Veranstaltung an Studienanfänger*innen und Studierende höherer Semester. Die Corona-Einschränkungen wirken sich auf die Studienanfänger*innen in besonderem Maße aus. Daher ist die Idee entstanden, ein Patenprogramm einzurichten, um Unterstützung, Orientierung und Austausch untereinander und mit anderen Studierenden zu ermöglichen.

Studienanfänger*innen aller Bachelorstudiengänge des Fachbereichs Sozialwissenschaften (FB 08) sind in diesem Patenprogramm herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich für die Teilnahme an, sobald Sie den Zugang zur e-learning-Plattform „Stud.IP“ erhalten. Sollten Probleme bei der Anmeldung in Stud.IP auftreten, wenden Sie sich bitte an Birgit Ennen bennen@uni-bremen.de oder Janina Bornemann jbornemann.qm@uni-bremen.de.

Studierende der höheren Semester sind herzlich eingeladen, sich als Tutor*innen für diese Veranstaltung anzumelden. Die Tutor*innen übernehmen im Wintersemester 2020/2021 die Aufgabe, Zeit mit ein bis vier Studienanfänger*innen zu verbringen - sie kennenzulernen und ihnen den Start ins Studium zu erleichtern. Dieses freiwillige Engagement würdigen wir mit drei Kreditpunkten (CP). Die Tutor*innen verpflichten sich den Studienanfänger*innen bis 31. März 2021 zur Seite zu stehen und an der Befragung gemeinsam teilzunehmen.

Um die Organisation und Planung zu erleichtern, freuen wir uns über die Anmeldung der Tutor*innen bis zum 31.07.2020. Fragen können Sie gerne an Birgit Ennen per E-Mail richten - bennen@uni-bremen.de.

Am Dienstag, 20.10.2020, von 12 bis 14 Uhr findet die Auftaktveranstaltung online statt. Bei dieser Gelegenheit lernen wir uns kennen, tauschen uns über passende Informationsquellen, Ansprechpartner*innen und Ideen für die Gestaltung der Zusammenkünfte in den Gruppen aus.

Machen Sie mit! Die Studienanfänger*innen werden es Ihnen danken.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
Dr. Sabine Ritter
Dr. Anne Schröter
Michael Thiele
Yvonne Pörzgen
Janina Bornemann

Berufsorientierung

Course numberTitle of eventLecturer
08-zsp-GS-1016Live-Kommunikation: Events und Messe im Kontext fairer Handel, nachhaltige Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit. Mit der Besonderheit der weltweiten "Hinterlassenschaften von Corona" (Entfällt!!!!!!!!!)!!

Blockveranstaltung (Teaching)
ECTS: 3

Additional dates:
Sat. 07.11.20 - Sun. 08.11.20 (Sun., Sat.) 10:00 - 16:00 Online
Sat. 05.12.20 - Sun. 06.12.20 (Sun., Sat.) 10:00 - 16:00 Online

Events und Messen haben in den letzten Jahren etliche Bereicherungen, aber auch Veränderungen erfahren. Mit dem Einzug der sozialen Medien ist der gesamte Marketing-Sektor unwiderruflich verändert worden. Was „gestern“ noch als gesetzt galt, war am nächsten Tag hinfällig. Die Anzahl der Kommunikationskanäle überstiegen von jetzt auf gleich, alles bis dahin vorstellbare.

Events, als noch recht „junges Tool“ im Kommunikationsmix, wurde hart auf die Probe gestellt. Gleich galt und gilt für das wohl älteste Tool im Kommunikationsmix, die Messen. Hinzu kommt, dass das persönliche soziale Gewissen der Konsumenten sich zunehmend für Nachhaltigkeit begann zu sensibilisieren. Afrika, Asien, Südamerika wurden als Entwicklungsregionen bewusster wahrgenommen. Somit gab und gibt es auch neue, andere Narrative, die erzählt werden. Was für Hindernisse müssen die Unternehmen und Ausstellern beseitigen, damit sie auf die Messen, hier in Europa, insbesondere im Messeland Deutschland erfolgreich auftreten können? Was wird ihnen abverlangt?

Was ist eine spannende Story, was sind passende Messen, welche Events mit welchen Inhalten holen die Teilnehmer und Besucher angemessen ab und wirken wahrhaft? Die Corona-Krise hat die Branche noch einmal mehr herausgefordert. Alle Messen und Events abgesagt, Umsatz gleich NULL. Wie der Phönix aus der Asche erwachte innerhalb von Tagen die virtuelle Messe, das virtuelle Event aus dem Dornröschenschlaf. Was gestern noch als zu wenig emotional, zu wenig sinnlich in den Schubladen lag oder mit zu wenig „Haptik“ ausgestattet war stieg selbstbewusst mit viel Verve aufs prominente Podest und war allgegenwärtig. Aber kann die virtuelle Messe diese Erwartungen auch erfüllen?

Dieses Seminar lädt ein, sich mit fundiertem Wissen für die Praxis auszustatten, sich mit Beispielen aus der Praxis und belastbarer Theorie die Grundlagen für das eigene Handeln abzuholen. Von Analyse, über Inszenierung und Konzeption bis Storytelling und Wirkungsprüfung wird an authentischen und erlebnisreichen Lösungsideen gearbeitet und das eigene Handeln reflektiert.

Frank Ernst Willy Fromme

Studium Generale

Course numberTitle of eventLecturer
08-zsp-GS-1021Praxisprojekt: Was bedeutet Nachhaltiger Konsum und wie kann er gelingen - für dich und für die BremerInnen? - Entwicklung eines Nachhaltigkeitsposters mit der Hilfswerft gGmbH (C)

Arbeitsvorhaben (Teaching)
ECTS: 6

Additional dates:
Fri. 06.11.20 12:00 - 16:00 Online (C)
Fri. 13.11.20 12:00 - 14:00 Online
Fri. 20.11.20 12:00 - 14:00 Online
Fri. 27.11.20 12:00 - 14:00 Online
Fri. 04.12.20 12:00 - 14:00 Online
Fri. 11.12.20 12:00 - 14:00 Online
Fri. 18.12.20 12:00 - 14:00 Online
Fri. 08.01.21 12:00 - 14:00 Online
Fri. 15.01.21 12:00 - 16:00 Online (C)
Fri. 22.01.21 12:00 - 14:00 Online
Fri. 29.01.21 12:00 - 14:00 Online
Fri. 05.02.21 12:00 - 14:00 Online
Fri. 12.02.21 12:00 - 16:00 Online (C)
Fri. 19.02.21 12:00 - 14:00 Online

Achtung, es sind keine Anmeldungen mehr möglich!
„Nachhaltiger Konsum“ ist heutzutage ein Schlagwort, dass immer wieder in der Diskussionen um Klima-, Umwelt und Artenschutz im Sinne einer gelingende Zukunft auftaucht. Aber wie kann ich nachhaltig konsumieren und wo konkret auch hier in Bremen? Welche Fassetten machen „Nachhaltigen Konsum“ aus und welche Bezüge gibt es zu den Zielen zur nachhaltigen Entwicklung der Vereinten Nationen? Welche Motive verfolgen die Anbieter von nachhaltigen Produkten oder Dienstleistungen und was zeichnet ein nachhaltiges Unternehmen aus? Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam beantworten, indem wir das Thema „Nachhaltligen Konsum“ von möglichst vielen Seiten beleuchten und durch Exkursionen zu entsprechenden Unternehmungen kennen lernen.

Neben der praxisnahen Wissensaneignung und dem Ausbau der eigenen Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit ist das Ziel, ein Poster zum Nachhaltigen Konsum auf Basis des Poster „Die Nachhaltigen 222“ der gemeinnützigen Hilfswerft mit konkrete Bremer Möglichkeiten anzureichern sowie dieses Poster drucken zu lassen und in Bremen zu präsentieren.

Dipl.-Ing. Michael Pelzl (Lehrbeauftragter)

Zusatzangebote

Course numberTitle of eventLecturer
08-zsp-GS-1003Welche beruflichen Perspektiven bieten sich für Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen außerhalb der Wissenschaft und Forschung? (C)
Which career prospects for social scientists open up beyond science and research?

Seminar (Teaching)
ECTS: 6

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 16:00 - 18:00 (2 Credit hours) Online (C)

Achtung, es sind keine Anmeldungen mehr möglich!
Die Frage, wohin die berufliche Reise nach dem Studium gehen könnte, lässt sich für Studierende der Sozialwissenschaften nicht so einfach beantworten. Das Spektrum der beruflichen Möglichkeiten ist sehr breit gefächert und orientiert sich sehr stark an den individuellen Interessen und Fähigkeiten. Daher ist es ein persönlicher Lernprozess, eigene berufliche Vorstellungen zu entwickeln.

Das Seminar richtet sich im Wintersemester 2020/2021 an Masterstudierenden sowie an Bachelorstudierende ab dem 5. Fachsemester. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer*innen zu ermutigen, die eigenen Stärken zu ermitteln und herauszufinden, welche Tätigkeitsfelder das persönliche Interesse wecken. Häufig bieten Neigungen, Überzeugungen und Werte eine hilfreiche Orientierung. Zudem soll der Kurs aufzeigen, wie die beruflichen Ziele erreicht werden können.

Es gilt Strategien zu entwickeln, wie der Berufseinstieg gelingen kann. Denn Sozialwissenschaftler*innen werden von Unternehmen, Organisationen und Institutionen selten gezielt gesucht. Da sie häufig mit Psycholog*innen, Sozialpädagog*innen, Gesundheitswissenschaftler*innen, Kulturwissenschaftler*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Jurist(en)innen konkurrieren, ist es wichtig berufliche Netzwerke aufzubauen und den versteckten Arbeitsmarkt in den Blick zu nehmen.

Es werden Berufspraktiker*innen aus verschiedenen Branchen und Tätigkeitsfeldern eingeladen. Sie geben Einblicke in ihren beruflichen Alltag und berichten über ihren beruflichen Werdegang.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1010Engagiere dich! Freiwilliges Engagement für und mit Bremer Grundschulkindern bei den climb-Lernferien (der gemeinnützigen CLIMB GmbH) (A)

Blockveranstaltung (Teaching)
ECTS: 3

Additional dates:
Fri. 15.01.21 12:00 - 14:00 Altes Pumpwerk, Salzburger Straße 12, 28219 Bremen
Fri. 12.02.21 12:00 - 14:00 Altes Pumpwerk, Salzburger Straße 12, 28219 Bremen

Bei den climb-Lernferien lernen armutsgefährdete Grundschulkinder und Studierende in den Schulferien zwei Wochen lang in den Räumen einer Grundschule von- und miteinander. Die Lernferien finden vom 12.10. bis 23.10.2020 (Herbstferien) und 29.03. bis 09.04.2021 (Osterferien) an einer Grundschule in Bremen statt. Die Teilnehmer*innen entscheiden sich jeweils für eine Ferienzeit. Es wird empfohlen, insbesondere bei Interesse an den Lernferien im Herbst, frühzeitig mit Mirela Müller Kontakt aufzunehmen - unter dieser E-Mail-Adresse: muelle@climb-lernferien.de.

Die Teilnehmer*innen schlüpfen in die Rolle eines*r climb-Lehrer*in und arbeiten intensiv in einem 3er-Team zusammen. Zur Vorbereitung auf die Rolle der*s climb-Lehrers*in finden zwei Wochenend-Workshops statt - für die Herbstferien vom 02.10. bis 04.10.2020 sowie vom 10.11. bis 11.11.2020 und für die Osterferien vom 19.03. bis 21.03.2021 sowie vom 27.03. bis 28.03.2021. Im Anschluss an die Lernferien sind jeweils gemeinsame Abschlussreflexion geplant - am 24.10.2020 (Herbstferienabschluss) und am 10.04.2021 (Osterferienabschluss).

climb bietet den climb-Lehrer*innen einen Raum, die eigenen Stärken zu entdecken und zu entwickeln. Außerdem wird der ganz persönliche Umgang mit Herausforderungen geübt und die Möglichkeit sich als Führungskraft auszuprobieren – und zwar, in dem du Kinder für das Lernen begeisterst.

Darum geht es : Im Team vor der Klasse stehen, Unterricht planen, Projekte durchführen, auf Ausflüge gehen und vieles mehr. Nach einer intensiven Vorbereitung ermöglichst du zweiwöchige, schlaue Ferien für Grundschüler und nimmst an unserem Weiterbildungsprogramm teil. Du wirst dabei professionell begleitet, bekommst Feedback und viel Raum zum ausprobieren und reflektieren.

Die Auftaktveranstaltungen für die Lernferien in den Osterferien finden am 15.01. und 12.02. 2021 jeweils um 12:00 Uhr statt. Dort erfährst du mehr über climb, lernst Details zur Teilnahme kennen und beschäftigst dich in einem Workshop mit deinen Stärken und der Frage “Was kann ich eigentlich richtig gut?”.

Mirela Müller
08-zsp-GS-1013Onlinejournalismus - Glaubwürdigkeit und Ethik des Schreibens in Zeiten von Fake-News und Lügenpresse (C)
Onlinejournalism - credibility and ethics of writing in times of fake news and press crisis

Blockveranstaltung (Teaching)
ECTS: 3

Additional dates:
Fri. 11.12.20 12:00 - 18:00 Online
Sat. 12.12.20 10:00 - 16:00 Online
Wed. 16.12.20 10:00 - 16:00 Online statt Exkursion
Fri. 18.12.20 12:00 - 18:00 Online
Sat. 19.12.20 10:00 - 16:00 Online

Achtung, es sind keine Anmeldungen mehr möglich!
Onlinejournalismus und Offlinejournalismus: Zwei getrennte Welten?

Wie muss ich schreiben und sprechen, welche Bilder brauche ich, um in beiden Bereichen meine Botschaft medien- und adressatengerecht umzusetzen? Und vor allem: Wo setze ich die inhaltlichen und ethischen Grenzen, um meiner Verantwortung als Journalist der Gesellschaft gegenüber gerecht zu werden -und nicht meinem Arbeitgeber bei Einschaltquoten und Klickzahlen?

Wenn der Journalist über sein Angebot die Nachfrage schafft - wie ist die Zukunft von Offline-Angeboten und von Online-Angeboten? Wie schaffe ich Textqualität auf Basis einer sauberen Recherche? Unterscheiden sich Texte und Bilder fürs Internet von anderen Produktionen? Wie schaffe ich es, einen maximalen Inhalt in minimal vorhandenem Raum zu präsentieren, ohne dass die Inhalte verloren gehen? Was ist eine Nachricht und was ist keine? Warum der Nachrichtendruck im Netz nur durch journalistische Kompetenz kompensiert werden kann.

Mit diesen und anderen Fragestellungen beschäftigt sich das Blockseminar "Onlinejournalismus". Auf redaktioneller Basis erstellen die Teilnehmer*innen grundlegende Textformate von der Meldung bis zur Reportage. Durch die Interaktion und Praxis lernen sie, wie Berichterstattung funktioniert und die Basis für Online-Journalismus ist. Dazu gehören auch grundlegende Kenntnisse für den Foto- und Videobereich mit eigener Fototour und Shooting.

Das Seminar vermittelt fundiertes Wissen und Praxis für die selbstsichere, glaubwürdige und stilsichere journalistische Arbeit – die Grundlage für Blogs, Social Media und Webtexte. Die Arbeitsweise von Content Management Systemen (CMS) spielt dabei ebenso eine Rolle wie Kernbereiche des Medien-und Urheberrechts.

Zudem ist ein ganztätiger Aufenthalt am 16. Dezember 2020 in der Onlineredaktion des Bremer Weserkuriers geplant.

Das Blockseminar findet online statt und wird interaktiv in engem Austausch mit dem Dozenten über Downloads und Aufgabenstellungen durchgeführt.

Helmut Stapel
08-zsp-GS-1014Public Relations für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft (C)
Public relations for politics, cultural and social awareness, environment and economy

Seminar (Teaching)
ECTS: 3

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 16:00 - 18:00 (2 Credit hours) Online (C)

Welche Fähigkeiten muss ein PR-Redakteur*in haben? Wie sieht der Arbeitsalltag eines*r Pressesprechers*in in der Politik aus? Unterscheidet sich die Öffentlichkeitsarbeit eines Theaters von der eines Unternehmens? Diese und viele weitere Fragen rund um die Berufsfelder der Public Relations werden wir im Verlauf des Seminars gemeinsam stellen und beantworten.

Dieses Seminar richtet sich ausschliesslich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, zur Teamarbeit und zur Einhaltung von Vereinbarungen. Am 02.11.2020 werden die Regeln fuer die Teilnahme und die Leistungsanforderungen vereinbart.

Am 09.11.2020 werden die Teams gebildet, die die Aufgabe erhalten jeweils ein inhaltliches Thema zu bearbeiten. Ergänzend dazu werden Interviews mit Experten aus der Praxis geführt. Die Arbeitsergebnisse der Teams werden dem Plenum anschaulich vermittelt. Fuer ihren Vortrag erhalten die Teams ein ausführliches Feedback. Für die zweite Haelfte der Veranstaltungszeit ist eine Exkursion in einem Betrieb oder einer Organisation vorgesehen.

Christoph Sodemann
08-zsp-GS-1017Praxisprojekt: Public Transport Lab - Schwerpunkt öffentlicher Nahverkehr - in Kooperation mit der Initiative Einfach Einsteigen (C)

Seminar (Teaching)
ECTS: 3

Additional dates:
Wed. 04.11.20 10:00 - 12:00 Online
Wed. 11.11.20 10:00 - 12:00 Online
Wed. 18.11.20 10:00 - 12:00 Online
Wed. 25.11.20 10:00 - 12:00 Online
Wed. 02.12.20 10:00 - 12:00 Online
Wed. 09.12.20 10:00 - 12:00 Online
Wed. 16.12.20 10:00 - 12:00 Online
Wed. 06.01.21 10:00 - 12:00 Online
Wed. 13.01.21 10:00 - 12:00 Online
Wed. 20.01.21 10:00 - 12:00 Online
Wed. 27.01.21 10:00 - 12:00 Online
Wed. 03.02.21 10:00 - 12:00 Online
Wed. 17.02.21 10:00 - 14:00 Online

In Bremen geben 14% der Bürger*innen an, den öffentlichen Nahverkehr als Hauptverkehrsmittel zu nutzen (2019). Allerdings erfreuen sich Bus und Bahn keiner hohen Attraktivität. Bei einer subjektiven Bewertung der Verkehrsmittel schneidet der ÖPNV bundesweit am schlechtesten ab.

Der Koalitionsvertrag der Stadt Bremen sieht eine autofreie Innenstadt bis 2030 vor. Vor diesem Hintergrund erhält der ÖPNV eine tragende und zukunftsweisende Rolle in der Stadt . Hier darf es aber nicht bei Sonntagsreden bleiben. Wenn Menschen zum Umstieg bewegt werden sollen, müssen entsprechende Rahmenbedingungen zugunsten des Nahverkehrs geschaffen werden.

Hier hat Bremen als Stadtstaat mehr Handlungsspielraum und damit einen deutlichen Vorteil gegenüber anderen Städten. Trotzdem bleibt das Problem der Finanzierung. Hier setzt die Initiative Einfach Einsteigen an und hat ein Konzept entwickelt, das sowohl den Betrieb als auch den Unterhalt des ÖPNV finanzieren würde. Bremen könnte hier zu einer Modellstadt für die Verkehrswende werden.

Noch hat die Stadt Bremen nicht entschieden, wie der Nahverkehr zukünftig finanziert und wie das Ziel "autofreie Innenstadt" erreicht werden soll. Im Rahmen des Public Transport Lab können Fragestellungen aus verschiedenen Perspektiven entwickelt und untersucht werden. Seien es soziale, ökonomische, ökologische, planerische, politische, juristische, gestalterische, künstlerische oder auch technische Fragen.

Das Public Transport Lab bietet Studierenden den Raum, selbstgewählte Themen rund um den Nahverkehr als eigenes Praxisprojekt zu bearbeiten und Impulse für die weitere Verwertung der Ergebnisse und entstandenen Ideen zu geben. Interdisziplinäre Zusammenarbeit und innovative Ideen sind erwünscht. Daher sind Studierende verschiedenster Fachrichtungen herzlich willkommen.

Das Spektrum der Möglichkeiten ist bewusst weit angelegt und die Wahl der Vorgehensweise frei. Die Initiative Einfach Einsteigen beabsichtigt, über das Seminar hinaus, studentische Forschungsprojekte, Gestaltungsprojekte oder Geschäftskonzepte zu unterstützen und zu fördern. Es kann im Team an der Weiterentwicklung des Nahverkehrs gearbeitet werden. Ziel des Praxisprojektes ist es, dass die Arbeitsergebnisse abschließend in unterschiedlichen und angemessenen Formaten präsentiert und nutzbar gemacht werden.

Es sind Exkursionen und der Austausch mit Experten geplant.

Wolfgang Geißler
Dipl.-Psych. Mark Peter Wege

BiPEb, Master of Education ISSU (B-Fach, C-Fach)

Course numberTitle of eventLecturer
12-33-ISSU08-1Ich bin Teil der Geschichte - Frühes historisches Lernen fördern
Planning and structuring Interdisciplinary Science Education

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Sat. 23.01.21 09:00 - 16:00 GW2 B1410
Sat. 30.01.21 09:00 - 16:00 GW2 B1410
Sat. 06.02.21 09:00 - 16:00 GW2 B1410

TN-Begrenzung 30

Dr. Sabine Horn