Course Catalog

Study Program SoSe 2020

Kunst-Medien-Ästhetische Bildung, B.A.

Modul 1a Einführung Profil- und Komplementärfach, Lehramt Gym/OS und BiPEB großes Fach

Für Studierende Kunst-Medien-Ästhetische Bildung im Profil- und Komplementärfach, Lehramt Gym/OS sowie BiPEB großes Fach des ersten Studienjahres.
Bitte belegen Sie im WiSe 1x Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten 1 und 1x Einführung in das Profil/Komplementärfach / Einführung ind die Kunstpädagogik (nur für Lehramtsstudierende)
Bitte belegen Sie im Sommersemester 1x Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten 2 und die Ringvorleseung.
Course numberTitle of eventLecturer
09-51-M1-1Ringvorlesung Kunst-Medien-Ästhetische Bildung

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 17:00 - 19:00 (3 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Weiter Informationen werden in Kürze gegeben.

Die einführende Vorlesung „Kunst-Medien- Ästhetische Bildung“ widmet sich grundlegenden Fragen und Themen des BA-Studiengangs. Sie stellt die fachliche Bandbreite des Instituts für Kunstwissenschaft - Filmwissenschaft - Kunstpädagogik vor und knüpft Verbindungen zwischen den drei verschiedenen Schwerpunkten. Die einzelnen Vorlesungen werden von verschiedenen Kolleg_innen des Instituts und anderer fachlicher Bereiche konzipiert, die ausgehend vom eigenen Forschungschwerpunkt beispielhaft Grundlagen des Studiums vermitteln und dabei auch Bezüge zu den anderen Bereichen aufzeigen. Sie widmen sich grundlegenden Kategorien – wie Bild, Bewegtbild, Ästhetische Bildung – und Institutionen – wie Kino und Museum –, den Prozessen der Rezeption, Produktion, Forschung und Vermittlung, wissenschaftlichen Ansätzen der Genderforschung, der Intertextualität und Kulturwissenschaft, ebenso wie spezifischen Kunstformen wie der Performance oder dem modernen Kino.

Die Vorlesung richtet sich an Studierende im Modul 1, steht aber auch allen anderen Interessierten offen und kann im Rahmen der General Studies belegt werden (Anmeldung über Stud.IP).

Dr. Christiane Keim
Prof. Dr. Maria Peters
09-51-M1-2Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Sat. 09.05.20 09:00 - 17:00
Sun. 10.05.20 10:00 - 16:00
Sat. 30.05.20 09:00 - 17:00
Sun. 31.05.20 10:00 - 16:00

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

N. N.
09-51-M1-3Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Wed. 15.04.20 14:00 - 16:00
Sat. 18.04.20 10:00 - 17:00
Sat. 06.06.20 10:00 - 17:00
Sat. 13.06.20 10:00 - 17:00

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Tobias Dietrich

Modul 1 Einführung Lehramt

Fuer Studierende Kunst-Medien-Ästhetische Bildung Lehramtsoption und BIPEB grosses Fach, erstes Studienjahr
Course numberTitle of eventLecturer
09-51-M1-1Ringvorlesung Kunst-Medien-Ästhetische Bildung

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 17:00 - 19:00 (3 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Weiter Informationen werden in Kürze gegeben.

Die einführende Vorlesung „Kunst-Medien- Ästhetische Bildung“ widmet sich grundlegenden Fragen und Themen des BA-Studiengangs. Sie stellt die fachliche Bandbreite des Instituts für Kunstwissenschaft - Filmwissenschaft - Kunstpädagogik vor und knüpft Verbindungen zwischen den drei verschiedenen Schwerpunkten. Die einzelnen Vorlesungen werden von verschiedenen Kolleg_innen des Instituts und anderer fachlicher Bereiche konzipiert, die ausgehend vom eigenen Forschungschwerpunkt beispielhaft Grundlagen des Studiums vermitteln und dabei auch Bezüge zu den anderen Bereichen aufzeigen. Sie widmen sich grundlegenden Kategorien – wie Bild, Bewegtbild, Ästhetische Bildung – und Institutionen – wie Kino und Museum –, den Prozessen der Rezeption, Produktion, Forschung und Vermittlung, wissenschaftlichen Ansätzen der Genderforschung, der Intertextualität und Kulturwissenschaft, ebenso wie spezifischen Kunstformen wie der Performance oder dem modernen Kino.

Die Vorlesung richtet sich an Studierende im Modul 1, steht aber auch allen anderen Interessierten offen und kann im Rahmen der General Studies belegt werden (Anmeldung über Stud.IP).

Dr. Christiane Keim
Prof. Dr. Maria Peters
09-51-M1-2Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Sat. 09.05.20 09:00 - 17:00
Sun. 10.05.20 10:00 - 16:00
Sat. 30.05.20 09:00 - 17:00
Sun. 31.05.20 10:00 - 16:00

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

N. N.
09-51-M1-3Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Wed. 15.04.20 14:00 - 16:00
Sat. 18.04.20 10:00 - 17:00
Sat. 06.06.20 10:00 - 17:00
Sat. 13.06.20 10:00 - 17:00

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Tobias Dietrich

Modul 2 - Grundlagen Kunstwissenschaft

Für Profilfach und Komplementärfach sowie Lehramt Gym/OS. Wählen Sie eine Veranstaltung aus diesem Bereich aus
Course numberTitle of eventLecturer
09-51-M2-1Grundlagen der Ästhetischen Bildung

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 16:00 Extern Oberschule Leibnitzplatz (Kunstraum) (2 Teaching hours per week)

Aufgrund der veränderten Lage und der geschlossenen Museen, werden wir dieses Seminar online durchführen und uns online bestimmten Kunstwerken in Museen, Sammlungen und Ateliers Bremens mittels Methoden des kreativen Schreibens nähern. Die Plattform wird zeitnah angekündigt und leicht zugänglich für alle sein. Das Seminar wird in der ausgeschriebenen Zeit gehalten. Materialien hierzu werden zusätzlich über StudIP zur Verfügung gestellt.

In diesem Seminar werden die Ausstellungen und Sammlungen verschiedener Museen Bremens besucht: Weserburg Museum für moderne Kunst; Kunsthalle Bremen, Museen Böttcherstraße, Gerhard-Marcks-Haus, Städtische Galerie u.a.
Die Entwicklung und Differenzierung der ästhetischen Wahrnehmung erfolgt hierbei über das kreative Schreiben, um den subjektiven Zugang zu Kunst zu erkennen, die Wahrnehmung anderer zu erfahren und ihre persönliche Rezeption. Es wird direkt vor den jeweiligen Kunstwerken geschrieben und gelesen (nun online).

Anke Fischer
09-51-M2-2(Einflussreiche) Filmbewegungen

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 12:00 (2 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Warum entsteht eine Filmbewegung und warum verwendet diese Bewegung Filme um ihrer Intention eine Form zu geben?
Wird sie retrospektiv dazu erklärt (Mumblecore) oder geschieht es aus einem eigenen programmatischen Ansatz (Nouvelle Vague/Berliner Schule)? Wofür oder wogegen agieren selbsternannte Filmbewegungen?
Die gängige Vorstellung von Filmbewegung als einer Gruppe von Filmemacher*innen, deren Filme eine Absicht, einen Stil, eine Zeit oder eine Region gemeinsam haben, beantwortet noch nicht die Frage nach den treibenden Kräften hinter ihrer Entstehung. Für einige Entwicklungen, wie die LGBTQ-Strömungen und das Postcolonial-Cinema, scheint der Begriff der Bewegung zu eng gefasst…
Das Seminar verbindet die Arbeit an diesen Begriffen mit konkreten Beispielen. Es sollen die Faktoren für und gegen diese Art Kategorisierungen erkannt und analysiert werden. Da es in Geschichte und Gegenwart des Films mehr „Bewegungen“ gibt als uns Seminartermine zur Verfügung stehen, sollen zu Beginn der Veranstaltung gemeinsam Schwerpunkte gesetzt werden.

Dr. Alexander Press
09-51-M2-4Grundlagen der Kunstwissenschaft: Wege zur Kunst - Räume und methodologische Zugänge

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 13:00 - 16:00 (3 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Wo wird Kunst zu sehen gegeben? Wo wird sie produziert? Wo gesammelt und wo wird sie politisch verhandelt?
In diesem Seminar machen wir uns „auf den Weg“ zu unterschiedlichen Räumen der Kunst und lernen Methoden kennen, wie wir uns künstlerischen Arbeiten unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen institutionellen Kontexte fragend nähern können.
Dabei werden wir neben offensichtlichen Räumen der Kunst, wie Museen und Ausstellungshäuser, auch solche Orte und deren Funktionen kennenlernen, an denen Kunst weniger vermutet wird, wie beispielsweise das Universitätsarchiv. Ebenso sind Besuche von Produktionsstätten wie der Hochschule für Künste oder der Kulturdeputation als ein Raum der politischen Verhandlung von Kunst vorgesehen.

Dr. Franziska Rauh
09-51-M2-5Grundlagen der Architekturgeschichte und -theorie

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Sat. 18.04.20 12:15 - 15:45
Sat. 09.05.20 - Sun. 10.05.20 (Sun., Sat.) 12:15 - 16:45
Sat. 16.05.20 12:15 - 16:45
Sat. 13.06.20 12:15 - 16:45
Sun. 14.06.20 12:15 - 15:45

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Das Seminar liefert einen Überblick über wesentliche Stationen der europäischen Architekturgeschichte, vermittelt grundlegende Begriffe der formalen Architekturanalyse und behandelt sozial- und kulturwissenschaftliche Ansätze der Architekturkritik in Form von Referaten und gemeinsamer Textdiskussion. Zudem finden an zwei Terminen (in Hamburg und in Bremen) Übungen vor Originalen statt, die die Studierenden teils eigenständig vorbereiten.

Jakob Hartmann
09-51-M2-6(Post-)koloniale Kunstgeschichte

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Fri. 17.04.20 14:00 - 17:00
Fri. 08.05.20 14:00 - 17:00
Fri. 05.06.20 14:00 - 18:00
Sat. 06.06.20 10:00 - 18:00
Fri. 19.06.20 14:00 - 18:00
Sat. 20.06.20 10:00 - 18:00
Fri. 03.07.20 14:00 - 18:00
Sat. 04.07.20 10:00 - 18:00

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

In diesem Seminar befragen wir die Kunstgeschichtsschreibung aus einer (post-)kolonialen Perspektive. Geleitet von der Frage: wo und wie kolonialistische Ordnungsmuster, Wertungen und Repräsentationsformen nach wie vor in den Bereichen der Kunst wirken?
Das Ziel des Seminar ist ein kritischer Umgang mit dem „kolonialen Unbewussten in der Kunstgeschichte“ (Schmidt-Linsenhoff ) sowie dadurch produzierte Ausschlüssen und Festschreibungen nicht-westlicher Kunst und Künstler*innen.
Anhand grundlegender Texte werden wir uns zentrale Bereiche, Begriffe und Ansätze (post-)kolonialer Kunstgeschichte bzw. -wissenschaft aneignen und beispielhaft anhand von Werk- und Ausstellungsanalysen auf ihre Anwendbarkeit hin erproben.

Dr. Franziska Rauh
09-51-M2-7Grundlagen der Filmwissenschaft: Filmanalyse
Für Studierende Profilfach, Komplementärfach, LA Gym/ OS und BIPEB großes Fach

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 12:00 (2 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Die Filmanalyse stellt das grundlegende Werkzeug der Filmwissenschaft dar. Von ihr gehen Anschlussmöglichkeiten der Blickschulung, des Erkenntnisgewinns und der Filmvermittlung im kulturellen Feld aus. Dabei ist eine Filmanalyse mehr als die Benennung von Einstellungsgrößen oder Montage-Techniken, sondern sie bildet die Grundlage für und unterstützt eine forschungsleitende Fragestellung. Das Seminar bietet eine Übersicht an verschiedenen Formen der formal-ästhetischen und inhaltlichen Filmanalyse und analytischen Begriffe, die an Filmbeispielen verdeutlicht und diskutiert werden. Empfohlen für fachwissenschaftliches Profil- und Komplementärstudium und jede*n mit ernsthaftem Interesse.

Tobias Dietrich
09-51-M2-8Grundlagen der Filmwissenschaft

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 12:00 (2 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

PD Dr. Rasmus Greiner
09-51-M2-9Einführung in die zeitgenössische Kunst – Übung vor Originalen
Übung vor Originalen

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 12:00 - 14:00 Extern Weserburg Museum für moderne Kunst (2 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Welcher Kunstbegriff steckt hinter den Dingen, die wir zeitgenössische Kunst nennen? Jeder Definitionsversuch, der von den Werken selbst ausgeht, erweist sich als nicht hilfreich. Entweder ist er zu eng gefasst, indem man z.B. von einem einzelnen Werk auf allgemeine Strukturen schließt, oder zu weit, indem man versucht, alle bisher als Kunst markierten Gegenstände in die Definition miteinzubeziehen. In beiden Fällen erhalten wir kein sinnvolles Werkzeug. Dieses Streben nach einem essentialistischen Kunstbegriff, erweist sich für aktuelle Konzepte der Kunst als nicht angemessen. Wenn wir allerdings nicht von den Werken ausgehen, sondern von den Erfahrungen, die wir als Betrachter_innen vor den Werken machen, so lassen sich einige Eigenschaften zeitgenössischer Kunst immer wieder beobachten. 
Im Seminar lernen wir Strategien zur Erschließung aktueller Kunst kennen und üben in den Räumen des Museums Weserburg Vortragssituationen vor Originalen. Darüber hinaus kommen wir mit den verschiedenen Schlüsselfiguren des Museums ins Gespräch.

Dr. Alexander Press

M2 Grundlagen Filmwissenschaften

Für Profilfach und Komplementärfach sowie Lehramt Gym/OS. Wählen Sie eine Veranstaltung aus diesem Bereich aus.
Course numberTitle of eventLecturer
09-51-M2-2(Einflussreiche) Filmbewegungen

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 12:00 (2 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Warum entsteht eine Filmbewegung und warum verwendet diese Bewegung Filme um ihrer Intention eine Form zu geben?
Wird sie retrospektiv dazu erklärt (Mumblecore) oder geschieht es aus einem eigenen programmatischen Ansatz (Nouvelle Vague/Berliner Schule)? Wofür oder wogegen agieren selbsternannte Filmbewegungen?
Die gängige Vorstellung von Filmbewegung als einer Gruppe von Filmemacher*innen, deren Filme eine Absicht, einen Stil, eine Zeit oder eine Region gemeinsam haben, beantwortet noch nicht die Frage nach den treibenden Kräften hinter ihrer Entstehung. Für einige Entwicklungen, wie die LGBTQ-Strömungen und das Postcolonial-Cinema, scheint der Begriff der Bewegung zu eng gefasst…
Das Seminar verbindet die Arbeit an diesen Begriffen mit konkreten Beispielen. Es sollen die Faktoren für und gegen diese Art Kategorisierungen erkannt und analysiert werden. Da es in Geschichte und Gegenwart des Films mehr „Bewegungen“ gibt als uns Seminartermine zur Verfügung stehen, sollen zu Beginn der Veranstaltung gemeinsam Schwerpunkte gesetzt werden.

Dr. Alexander Press
09-51-M2-4Grundlagen der Kunstwissenschaft: Wege zur Kunst - Räume und methodologische Zugänge

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 13:00 - 16:00 (3 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Wo wird Kunst zu sehen gegeben? Wo wird sie produziert? Wo gesammelt und wo wird sie politisch verhandelt?
In diesem Seminar machen wir uns „auf den Weg“ zu unterschiedlichen Räumen der Kunst und lernen Methoden kennen, wie wir uns künstlerischen Arbeiten unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen institutionellen Kontexte fragend nähern können.
Dabei werden wir neben offensichtlichen Räumen der Kunst, wie Museen und Ausstellungshäuser, auch solche Orte und deren Funktionen kennenlernen, an denen Kunst weniger vermutet wird, wie beispielsweise das Universitätsarchiv. Ebenso sind Besuche von Produktionsstätten wie der Hochschule für Künste oder der Kulturdeputation als ein Raum der politischen Verhandlung von Kunst vorgesehen.

Dr. Franziska Rauh
09-51-M2-5Grundlagen der Architekturgeschichte und -theorie

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Sat. 18.04.20 12:15 - 15:45
Sat. 09.05.20 - Sun. 10.05.20 (Sun., Sat.) 12:15 - 16:45
Sat. 16.05.20 12:15 - 16:45
Sat. 13.06.20 12:15 - 16:45
Sun. 14.06.20 12:15 - 15:45

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Das Seminar liefert einen Überblick über wesentliche Stationen der europäischen Architekturgeschichte, vermittelt grundlegende Begriffe der formalen Architekturanalyse und behandelt sozial- und kulturwissenschaftliche Ansätze der Architekturkritik in Form von Referaten und gemeinsamer Textdiskussion. Zudem finden an zwei Terminen (in Hamburg und in Bremen) Übungen vor Originalen statt, die die Studierenden teils eigenständig vorbereiten.

Jakob Hartmann
09-51-M2-6(Post-)koloniale Kunstgeschichte

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Fri. 17.04.20 14:00 - 17:00
Fri. 08.05.20 14:00 - 17:00
Fri. 05.06.20 14:00 - 18:00
Sat. 06.06.20 10:00 - 18:00
Fri. 19.06.20 14:00 - 18:00
Sat. 20.06.20 10:00 - 18:00
Fri. 03.07.20 14:00 - 18:00
Sat. 04.07.20 10:00 - 18:00

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

In diesem Seminar befragen wir die Kunstgeschichtsschreibung aus einer (post-)kolonialen Perspektive. Geleitet von der Frage: wo und wie kolonialistische Ordnungsmuster, Wertungen und Repräsentationsformen nach wie vor in den Bereichen der Kunst wirken?
Das Ziel des Seminar ist ein kritischer Umgang mit dem „kolonialen Unbewussten in der Kunstgeschichte“ (Schmidt-Linsenhoff ) sowie dadurch produzierte Ausschlüssen und Festschreibungen nicht-westlicher Kunst und Künstler*innen.
Anhand grundlegender Texte werden wir uns zentrale Bereiche, Begriffe und Ansätze (post-)kolonialer Kunstgeschichte bzw. -wissenschaft aneignen und beispielhaft anhand von Werk- und Ausstellungsanalysen auf ihre Anwendbarkeit hin erproben.

Dr. Franziska Rauh
09-51-M2-7Grundlagen der Filmwissenschaft: Filmanalyse
Für Studierende Profilfach, Komplementärfach, LA Gym/ OS und BIPEB großes Fach

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 12:00 (2 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Die Filmanalyse stellt das grundlegende Werkzeug der Filmwissenschaft dar. Von ihr gehen Anschlussmöglichkeiten der Blickschulung, des Erkenntnisgewinns und der Filmvermittlung im kulturellen Feld aus. Dabei ist eine Filmanalyse mehr als die Benennung von Einstellungsgrößen oder Montage-Techniken, sondern sie bildet die Grundlage für und unterstützt eine forschungsleitende Fragestellung. Das Seminar bietet eine Übersicht an verschiedenen Formen der formal-ästhetischen und inhaltlichen Filmanalyse und analytischen Begriffe, die an Filmbeispielen verdeutlicht und diskutiert werden. Empfohlen für fachwissenschaftliches Profil- und Komplementärstudium und jede*n mit ernsthaftem Interesse.

Tobias Dietrich
09-51-M2-8Grundlagen der Filmwissenschaft

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 12:00 (2 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

PD Dr. Rasmus Greiner
09-51-M2-9Einführung in die zeitgenössische Kunst – Übung vor Originalen
Übung vor Originalen

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 12:00 - 14:00 Extern Weserburg Museum für moderne Kunst (2 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Welcher Kunstbegriff steckt hinter den Dingen, die wir zeitgenössische Kunst nennen? Jeder Definitionsversuch, der von den Werken selbst ausgeht, erweist sich als nicht hilfreich. Entweder ist er zu eng gefasst, indem man z.B. von einem einzelnen Werk auf allgemeine Strukturen schließt, oder zu weit, indem man versucht, alle bisher als Kunst markierten Gegenstände in die Definition miteinzubeziehen. In beiden Fällen erhalten wir kein sinnvolles Werkzeug. Dieses Streben nach einem essentialistischen Kunstbegriff, erweist sich für aktuelle Konzepte der Kunst als nicht angemessen. Wenn wir allerdings nicht von den Werken ausgehen, sondern von den Erfahrungen, die wir als Betrachter_innen vor den Werken machen, so lassen sich einige Eigenschaften zeitgenössischer Kunst immer wieder beobachten. 
Im Seminar lernen wir Strategien zur Erschließung aktueller Kunst kennen und üben in den Räumen des Museums Weserburg Vortragssituationen vor Originalen. Darüber hinaus kommen wir mit den verschiedenen Schlüsselfiguren des Museums ins Gespräch.

Dr. Alexander Press

M2 Grundlagen Kunstpädagogik

Für Profilfach und Komplementärfach sowie Lehramt Gym/OS. Wählen Sie eine Veranstaltung aus diesem Bereich aus.
Course numberTitle of eventLecturer
09-51-M2-1Grundlagen der Ästhetischen Bildung

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 16:00 Extern Oberschule Leibnitzplatz (Kunstraum) (2 Teaching hours per week)

Aufgrund der veränderten Lage und der geschlossenen Museen, werden wir dieses Seminar online durchführen und uns online bestimmten Kunstwerken in Museen, Sammlungen und Ateliers Bremens mittels Methoden des kreativen Schreibens nähern. Die Plattform wird zeitnah angekündigt und leicht zugänglich für alle sein. Das Seminar wird in der ausgeschriebenen Zeit gehalten. Materialien hierzu werden zusätzlich über StudIP zur Verfügung gestellt.

In diesem Seminar werden die Ausstellungen und Sammlungen verschiedener Museen Bremens besucht: Weserburg Museum für moderne Kunst; Kunsthalle Bremen, Museen Böttcherstraße, Gerhard-Marcks-Haus, Städtische Galerie u.a.
Die Entwicklung und Differenzierung der ästhetischen Wahrnehmung erfolgt hierbei über das kreative Schreiben, um den subjektiven Zugang zu Kunst zu erkennen, die Wahrnehmung anderer zu erfahren und ihre persönliche Rezeption. Es wird direkt vor den jeweiligen Kunstwerken geschrieben und gelesen (nun online).

Anke Fischer
09-51-M2-2(Einflussreiche) Filmbewegungen

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 12:00 (2 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Warum entsteht eine Filmbewegung und warum verwendet diese Bewegung Filme um ihrer Intention eine Form zu geben?
Wird sie retrospektiv dazu erklärt (Mumblecore) oder geschieht es aus einem eigenen programmatischen Ansatz (Nouvelle Vague/Berliner Schule)? Wofür oder wogegen agieren selbsternannte Filmbewegungen?
Die gängige Vorstellung von Filmbewegung als einer Gruppe von Filmemacher*innen, deren Filme eine Absicht, einen Stil, eine Zeit oder eine Region gemeinsam haben, beantwortet noch nicht die Frage nach den treibenden Kräften hinter ihrer Entstehung. Für einige Entwicklungen, wie die LGBTQ-Strömungen und das Postcolonial-Cinema, scheint der Begriff der Bewegung zu eng gefasst…
Das Seminar verbindet die Arbeit an diesen Begriffen mit konkreten Beispielen. Es sollen die Faktoren für und gegen diese Art Kategorisierungen erkannt und analysiert werden. Da es in Geschichte und Gegenwart des Films mehr „Bewegungen“ gibt als uns Seminartermine zur Verfügung stehen, sollen zu Beginn der Veranstaltung gemeinsam Schwerpunkte gesetzt werden.

Dr. Alexander Press
09-51-M2-4Grundlagen der Kunstwissenschaft: Wege zur Kunst - Räume und methodologische Zugänge

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 13:00 - 16:00 (3 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Wo wird Kunst zu sehen gegeben? Wo wird sie produziert? Wo gesammelt und wo wird sie politisch verhandelt?
In diesem Seminar machen wir uns „auf den Weg“ zu unterschiedlichen Räumen der Kunst und lernen Methoden kennen, wie wir uns künstlerischen Arbeiten unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen institutionellen Kontexte fragend nähern können.
Dabei werden wir neben offensichtlichen Räumen der Kunst, wie Museen und Ausstellungshäuser, auch solche Orte und deren Funktionen kennenlernen, an denen Kunst weniger vermutet wird, wie beispielsweise das Universitätsarchiv. Ebenso sind Besuche von Produktionsstätten wie der Hochschule für Künste oder der Kulturdeputation als ein Raum der politischen Verhandlung von Kunst vorgesehen.

Dr. Franziska Rauh
09-51-M2-5Grundlagen der Architekturgeschichte und -theorie

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Sat. 18.04.20 12:15 - 15:45
Sat. 09.05.20 - Sun. 10.05.20 (Sun., Sat.) 12:15 - 16:45
Sat. 16.05.20 12:15 - 16:45
Sat. 13.06.20 12:15 - 16:45
Sun. 14.06.20 12:15 - 15:45

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Das Seminar liefert einen Überblick über wesentliche Stationen der europäischen Architekturgeschichte, vermittelt grundlegende Begriffe der formalen Architekturanalyse und behandelt sozial- und kulturwissenschaftliche Ansätze der Architekturkritik in Form von Referaten und gemeinsamer Textdiskussion. Zudem finden an zwei Terminen (in Hamburg und in Bremen) Übungen vor Originalen statt, die die Studierenden teils eigenständig vorbereiten.

Jakob Hartmann
09-51-M2-6(Post-)koloniale Kunstgeschichte

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Fri. 17.04.20 14:00 - 17:00
Fri. 08.05.20 14:00 - 17:00
Fri. 05.06.20 14:00 - 18:00
Sat. 06.06.20 10:00 - 18:00
Fri. 19.06.20 14:00 - 18:00
Sat. 20.06.20 10:00 - 18:00
Fri. 03.07.20 14:00 - 18:00
Sat. 04.07.20 10:00 - 18:00

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

In diesem Seminar befragen wir die Kunstgeschichtsschreibung aus einer (post-)kolonialen Perspektive. Geleitet von der Frage: wo und wie kolonialistische Ordnungsmuster, Wertungen und Repräsentationsformen nach wie vor in den Bereichen der Kunst wirken?
Das Ziel des Seminar ist ein kritischer Umgang mit dem „kolonialen Unbewussten in der Kunstgeschichte“ (Schmidt-Linsenhoff ) sowie dadurch produzierte Ausschlüssen und Festschreibungen nicht-westlicher Kunst und Künstler*innen.
Anhand grundlegender Texte werden wir uns zentrale Bereiche, Begriffe und Ansätze (post-)kolonialer Kunstgeschichte bzw. -wissenschaft aneignen und beispielhaft anhand von Werk- und Ausstellungsanalysen auf ihre Anwendbarkeit hin erproben.

Dr. Franziska Rauh
09-51-M2-7Grundlagen der Filmwissenschaft: Filmanalyse
Für Studierende Profilfach, Komplementärfach, LA Gym/ OS und BIPEB großes Fach

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 12:00 (2 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Die Filmanalyse stellt das grundlegende Werkzeug der Filmwissenschaft dar. Von ihr gehen Anschlussmöglichkeiten der Blickschulung, des Erkenntnisgewinns und der Filmvermittlung im kulturellen Feld aus. Dabei ist eine Filmanalyse mehr als die Benennung von Einstellungsgrößen oder Montage-Techniken, sondern sie bildet die Grundlage für und unterstützt eine forschungsleitende Fragestellung. Das Seminar bietet eine Übersicht an verschiedenen Formen der formal-ästhetischen und inhaltlichen Filmanalyse und analytischen Begriffe, die an Filmbeispielen verdeutlicht und diskutiert werden. Empfohlen für fachwissenschaftliches Profil- und Komplementärstudium und jede*n mit ernsthaftem Interesse.

Tobias Dietrich
09-51-M2-8Grundlagen der Filmwissenschaft

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 12:00 (2 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

PD Dr. Rasmus Greiner
09-51-M2-9Einführung in die zeitgenössische Kunst – Übung vor Originalen
Übung vor Originalen

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 12:00 - 14:00 Extern Weserburg Museum für moderne Kunst (2 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Welcher Kunstbegriff steckt hinter den Dingen, die wir zeitgenössische Kunst nennen? Jeder Definitionsversuch, der von den Werken selbst ausgeht, erweist sich als nicht hilfreich. Entweder ist er zu eng gefasst, indem man z.B. von einem einzelnen Werk auf allgemeine Strukturen schließt, oder zu weit, indem man versucht, alle bisher als Kunst markierten Gegenstände in die Definition miteinzubeziehen. In beiden Fällen erhalten wir kein sinnvolles Werkzeug. Dieses Streben nach einem essentialistischen Kunstbegriff, erweist sich für aktuelle Konzepte der Kunst als nicht angemessen. Wenn wir allerdings nicht von den Werken ausgehen, sondern von den Erfahrungen, die wir als Betrachter_innen vor den Werken machen, so lassen sich einige Eigenschaften zeitgenössischer Kunst immer wieder beobachten. 
Im Seminar lernen wir Strategien zur Erschließung aktueller Kunst kennen und üben in den Räumen des Museums Weserburg Vortragssituationen vor Originalen. Darüber hinaus kommen wir mit den verschiedenen Schlüsselfiguren des Museums ins Gespräch.

Dr. Alexander Press

Modul 3 Künstlerische Praxis 1 Lehramt

Nur für Studierende Kunst-Medien-Ästhetische Bildung Lehramtsoption sowie BiPEB großes und kleines Fach. Sie wählen einen Kurs \"Künstlerische Praxis I\" aus. Dieser Kurs läuft über zwei Semester (erstes Studienjahr). Im Sommersemester müssen Sie sich nicht erneut anmelden.
Course numberTitle of eventLecturer
09-51-M3-1Künstlerische Praxis I: Malerei und Experiment

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Wolfgang Rupprecht
09-51-M3-2Künstlerische Praxis 1: Zeichnung

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Im Seminar werden mittels unterschiedlicher, praktischer Übungen wesentliche Gestaltungsprinzipien vermittelt. Über das eigene Tun und die Betrachtung existierender, zeichnerische Positionen befassen wir uns mit der Frage nach dem Wesen der Zeichnung.
Hierbei werden unterschiedliche Zeichentechniken und -materialien erprobt ( Bleistift, Kohle, Fineliner…).
Aufbauend auf diesen Untersuchungen gilt es im zweiten Teil der Veranstaltung eine freie, begleitete Projektarbeit zur Zeichnung durch zu führen. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf dem Entwicklungsprozeß der künstlerischen Umsetzung einer Idee.

Petra Fiebig
09-51-M3-3Künstlerische Praxis 1: Analoge Fotografie

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week)

Additional dates:
Fri. 15.05.20 14:00 - 18:00
Sat. 16.05.20 10:00 - 18:00

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Jula Helena Schürmann, M.A.
09-51-M3-4Künstlerische Praxis 1: Malerei - Zeichnung - Fotografie
Für Studierende BiPEB kleines Fach

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Die Veranstaltung bietet eine praktische Einführung in die Medien Zeichnung, Malerei und Fotografie:
Zeichnung als Aneignung von Welt, Malerei als Experimentierfeld für Farbe und Farbkonzepte, Fotografie als den gestalteten Einschnitt in Raum und Zeit.
In einer offenen und freien Ateliersituation arbeiten wir sowohl individuell wie auch in kleinen Teams, wir erkunden in praktischen Übungen Materialien und Techniken, verzahnen gewonnene Erfahrungen mit persönlichen Beobachtungen, Interessen und Fragestellungen.Wir untersuchen Positionen ausgewählter Künstler*innen und entwickeln eigene Strategien für die Verbildlichung eines selbst gewählten Themas, das wir im zweiten Semster in einem eigenen künstlerischen Projekt konkretisieren.
Den Abschluss bildet die Teilnahme an der Grundkursausstellung am Ende des zweiten Semesters.

Judith Dürolf
09-51-M3-5Künstlerische Praxis 1: Film/Video
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS.

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Zentrale Absicht dieses Lehrangebots ist es, die Möglichkeit zu bieten, sich in der Ausübung ästhetischer Praxis als kreativ denkenden und arbeitenden Menschen zu erleben und zu reflektieren. Das Leitmedium ist dabei das Video. Dieser Videogrundkurs setzt keine technischen Kenntnisse in diesem Bereich voraus. Diese sollen während dieses Semesters zumindest ansatzweise ebenso erworben werden, wie die Kenntnisse im Umgang mit digitalen Schnittsystemen.
Künstlerische Praxis erschöpft sich dabei nicht in der Vermittlung von Technikwissen. Es geht vor allem darum, ästhetische Verfahren und künstlerische Strategien kennen zu lernen und zu erproben, den Blick zu schulen und über das Gesehene und (selbst) Produzierte nachzudenken und zu sprechen. Es geht um das Finden eines individuellen Ausdrucks für spezifische, eigene Anliegen. Kurz: um eine stimmige, individuelle Verbindung von Inhalt und Form. Wichtige Erfahrungen auch im Hinblick auf die spätere Tätigkeit als Lehrende.
In diesem Kurs soll im Rahmen forschenden Lernens im ersten Semester eine spezifische Video-Gattung erkundet werden: die des Porträts.
Wer - oder was porträtiert werden soll, kann individuell im Kurskontext abgesprochen werden, Vater, Mutter, Geschwister, LebenspartnerIn, Haustier, aus der Ferne verehrter Star oder gehaßtes Indivduum.
Dabei soll es nicht in erster Linie darum gehen, sich an Mainstream Beispielen zu orientieren, sondern darum zu versuchen eigene Ausdrucksformen im Bereich des Porträtsvideos zu finden, daß sowohl der porträtierten als auch der porträtierenden Person gerecht wird.
Alles weitere in der ersten Sitzung.

N. N.
09-51-M3-6Künstlerische Praxis 1: Im Schatten der Sichtbarkeit - Übergreifendes künstlerisches Arbeiten
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS.

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

In diesem Seminar sprinten wir zunächst in kurzen, intuitiven Übungen (Short Cuts)
durch verschiedene Medien/Gattungen (z.B. Zeichnung, Malerei, Fotografie, Linolschnitt, Installation) und setzen uns dabei mit Wahrnehmungsstrukturen und Sicht-/Unsichtbarkeitsverhältnissen im Alltag auseinander. Woran ist unser Blicken so gewöhnt, dass wir es übersehen? Was zeigt sich alltäglich als Hypervisibilität (z.B. Stereotyp)? Was findet keinen Platz in unserer „Wahrnehmungsrealität“? Im übergreifenden künstlerischen Arbeiten lassen wir uns auf längere, tiefergreifende Auseinandersetzungen (Long Takes) ein. In der zweiten Kurshälfte legen die Student*innen selbst ihre Schwerpunkte innerhalb der erprobten Medien und des Oberthemas fest und entwickeln eigene Konzepte und Zugänge. In Einzel- und Klassengesprächen reflektieren wir gemeinsam die Arbeitsprozesse und finden Auswege aus möglichen Sackgassen.
Am Ende des 2. Semesters findet die Grundkursausstellung statt.
Vorkenntnisse nicht nötig, aber Spaß am Ausprobieren!

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M3-7Künstlerische Praxis 1: Fotografie analog/digital
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS.

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Harald Rehling
09-51-M3-8Künstlerische Praxis I: Experimentelle Bildhauertechniken – Schwerpunkt Draht und Papier

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 09:00 - 13:00 (4 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Die Kunst mit Draht- und Papierskulpturen umfasst ein vielseitiges Spektrum an Darstellungsmöglichkeiten – vom Relief über Skulptur bis hin zur Rauminstallation. Zeitgenössische Künstler geben uns viele Beispiele zu diesem Thema.
Das Material Papier ist für künstlerisches Gestalten in Schulen nahezu ideal, da es für alle Altersklassen entsprechende Herausforderungen gibt, viele Möglichkeiten an Gruppen- oder Einzelarbeiten bietet. Zudem ist es kostengünstig unter dem Aspekt des Recycling.

Die Einführung in das Seminar beginnt mit „Fingerübungen“, Grundtechniken im Umgang mit dem Material Draht und Papier, z.B.
- Draht als Linie im Raum
- Pop-up,
- einfache Falttechniken,
- Reliefs und Oberflächengestaltung durch Schneiden und Aufklappen
- Prägungen
Zudem wird eine Übersicht zu möglichen Techniken gezeigt:
- Umgang mit Drahtgeflecht
- Aufbautechniken als Unterbau für Pappmaché
- Pappmaché-Rezepturen
- Kaschiertechniken
- Abdruckverfahren
Die Themengestaltung ist offen.
Aufbauend auf diesen Techniken findet jeder Teilnehmende zu einem eigenen Thema und entwickelt ihre/seine persönliche Arbeit. Individuell werden Möglichkeiten der Umsetzung von Idee und Technik besprochen und begleitet.

Sabine Emmerich
09-51-M3-9Künstlerische Praxis I : Aktzeichnen und Modellieren

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Rainer Weber

Modul 3c Forschungspraxis für Profil- und Komplementärfach

Nur für Studierende Kunst-Medien-Ästhetische Bildung Profil-und Komplementärfach! Bitte wählen Sie ein Seminar aus. Dieses wird im Sommersemester fortgesetzt.
Course numberTitle of eventLecturer
09-51-M3b-2Radical Artists - Künstlerpublikationen in Europa seit den 1950er Jahren Teil II

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 16:00 (2 Teaching hours per week)

Radical Artists – Künstlerpublikationen in Europa seit den 1950er Jahren II
Die Geschichte der Entstehung und Entwicklung der alternativen Kunstformen und der Künstlerpublikationen in Europa korreliert mit einem europäischen Wertekanon und der Entstehung und Entwicklung der Europäischen Union. Parallel zur Entwicklung der Europäischen Union knüpften Künstler*innen ein Kommunikationsnetz, das Westeuropa und die politisch abgeschotteten Länder in Osteuropa verband. So entstand trotz eisernem Vorhang und unterschiedlicher politischer und medialer Systeme, gesellschaftlicher Situationen und kultureller Kontexte eine ganz Europa umfassende Geschichte alternativer und veröffentlichter Kunst, in der dann auch aktuelle Situationen wie die der Migration und des Brexits thematisiert werden.

Ein zeitgeschichtlicher Überblick stellt die Entwicklung der alternativen und veröffentlichten Kunstformen in Europa in vier Abschnitten dar: Entstehung der alternativen Kunstformen in den 1950er Jahren, Etablierung sowie Vernetzung und politischer Widerstand in den 1960er und 1970er Jahren, Neuausrichtung in den 1980er und 1990er Jahren, digitale und gesellschaftliche Umwälzungen seit 2000. In diesem Zusammenhang werden auch die Kunstströmungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts thematisiert.
Dabei ist zu sehen, wie sich die Geschichte Europas und die Geschichte der alternativen Kunstformen parallel entwickeln und in Beziehung zueinander stehen.

Ziel des Seminares ist es, die Entwicklungsgeschichte der Künstlerpublikationen in Europa kennen zu lernen und sich parallel mit der Geschichte Europas als Kontinent und der Geschichte der europäischen Union zu beschäftigen. In der Zusammenschau dieser kunstgeschichtlichen und zeitgeschichtlichen Entwicklungen soll erkennbar werden, dass vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen neue Kunstformen entstanden, sich etablieren und weiter entwickeln konnten.

Das Seminar wird auf der Basis von ZOOM-Meetings und Videopräsentationen umgesetzt.

Dr. Annemarie Thurmann-Jajes
09-51-M3b-450 Jahre Gerhard-Marcks-Haus: Ein Ausstellungskonzept.

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 12:00 Extern Gerhard Marcks Haus (Am Wall) (2 Teaching hours per week)
Arie Ernst Hartog
Veronika Wiegartz
09-51-M3b-5Der Europa-Mythos in der Kunst: Identitätsfindung im 16. Jahrhundert – Krisenstimmung um 1900 – aktuelle Identitätssuche
Asynchrone Veranstaltung

Seminar (Teaching)
ECTS: 3 oder 6

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 10:00 - 12:00 (2 Teaching hours per week)

Dieses Seminar findet als asynchrone Veranstaltung statt. Das heißt, ich werde zum 24.4. ein Begrüßungsvideo einstellen und den Ablauf erklären. Dann werde ich regelmäßig Texte und Fragestellungen einstellen, die Sie so bearbeiten können, wie es Ihre Zeit unter Corona-Bedingungen erlaubt. Individuelle Rücksprachen werden möglich sein. Eventuell organisieren wir auch einen Gruppenchat. Das entscheiden wir, wenn klar ist, wer an dem Seminar teilnimmt. Zum Erwerb Ihrer Crédit Points werden Sie ein Referat bzw. kurzen Text erstellen. Ich freue mich schon darauf, diese neue Herausforderung für die Lehre mit Ihnen gemeinsam zu bewältigen!

Der Europa-Mythos wird in der Kunst üblicherweise durch eine helle Frau auf einem weißen Stier dargestellt. Bereits in der Antike finden wir dieses Motiv, aber auch in der Gegenwartskunst wird es immer wieder aufgenommen. In dem Seminar wollen wir entlang von gemeinsamen Lektüren, Referaten und Bildanalysen aus postkolonialer Perspektive die Entwicklung des Motivs entlang der Identitätsfindung im 16. Jahrhundert über die Krisenstimmung um 1900 bis in die Gegenwart analysieren: Wer oder was ist Europa?

Ausgewählte Literatur
- Roland Barthes: Mythen des Alltags, Frankfurt/M. 1964
- Ingrid Baumgärtner, Claudia Brinker-von der Heyde, Andreas Gardt, Franziska Sick (Hg.): Nation – Europa – Welt. Identitätsentwürfe vom Mittelalter bis 1800, Zeitsprünge, Forschungen zur Frühen Neuzeit, H. 3/4, Frankfurt am Main 2007
- Hans Blumenberg: Arbeit am Mythos, Frankfurt/M. 1996 (1. Aufl. 1979)
- Étienne François, Thomas Serrier (Hg.): Europa. Die Gegenwart unserer Geschichte, 3 Bde., Darmstadt 2019
- Anna Greve: Farbe – Macht – Körper. Kritische Weißseinsforschung in der europäischen Kunstgeschichte, Karlsruhe 2013
- Christina Lohse u.a. (Hg.): Europas Ursprung: Mythologie und Moderne, Regensburg 2007
- Brabara Munth (Hg.): Die Verführung der Europa. Ausst. Kat. Kunstgewerbemuseum Berlin, Frankfurt/M. 1988
- Marie-Louise von Plessen (Hg.): Idee Europa. Entwürfe zum „Ewigen Frieden“. Ordnungen und Utopien für die Gestaltung Europas von der pax romana zur Europäischen Union. Ausst. Kat. Deutsches Historisches Museum Berlin, Leipzig 2003
- Giovanni Reale: Kulturelle und geistige Wurzeln Europas. Für eine Wiedergeburt des „europäischen Menschen“, Paderborn u.a. 2004
- Almuth-Barbara Renger (Hg.): Mythos Europa. Von Ovid bis Heiner Müller, Leipzig 2003
- Wolfgang Schmale: Europa – die weibliche Form, in: L’Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft, Nr. 11 (2000) 2, S. 211-233
- Wolfgang Schmale: Geschichte und Zukunft der europäischen Identität, Stuttgart 2008.
- Thomas A. Szlezák: Was Europa den Griechen verdankt. Von den Grundlagen unserer Kultur in der griechischen Antike, Tübingen 2010
- Klaus Bußmann, Elke Anna Werner (Hg.): Europa im 17. Jahrhundert. Ein politischer Mythos und seine Bilder, Stuttgart 2004

Prof. Dr. Anna Greve

Modul 4, M4b, M4c 4d, M4e Geschichte - Theorien - Institutionen

Für Studierende Profilfach BPO 2021 (M4), für Studierende Komplementärfach 4c und 4d (BPO 2021) und M4e Lehramt Gym/OS , BPO 2021 sowie Profil- und Komplementärfach (M4), BPO 2011 und Lehramtsoption 3.+4. Semester (M4b) BPO 2011.
Course numberTitle of eventLecturer
09-51-M4-1Texte zur Tiertheorie mit Beispielen aus Kunst und Film

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 16:00 (2 Teaching hours per week)

Im Seminar werden zentrale Texte der Tiertheorie vom 17.-20. Jahrhundert (der Schwerpunkt liegt auf den Texten des 20. Jahrhunderts) gelesen und in ihrer Bedeutung und Tragweite für das Verständnis vom Tier bzw. des Verhältnisses von Mensch und Tier interpretiert. In einem weiteren Schritt wird jedem Text ein Beispiel aus den Bereichen Kunst und Film gegenübergestellt, um so die Übertragbarkeit theoretischer Ansätze auf die Gegenstände zu überprüfen. Im Seminar soll der Umgang mit Texten sowie mit Kunstwerken/Filmen eingeübt und die Fähigkeit ausgebildet werden, Texte und Bilder aufeinander zu beziehen.

Dr. Christiane Keim
09-51-M4-2John Cage

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 14:00 - 16:00 (2 Teaching hours per week)
Prof. Dr. Andreas Kreul
09-51-M4-3Die Geschichte der Malerei von der Renaissance bis zur Gegenwart - Theoretische Texte zur Logik ihrer Entwicklung II

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 16:00 - 18:00 (2 Teaching hours per week)

Thema des Seminars ist die Frage nach der Schlüssigkeit der Kunstgeschichte seit der Renaissance. Gibt es eine Logik, die von der realistischen und gleichzeitig noch auch idealisierten Auffassung der Wirklichkeit zur Zeit der Renaissance hinführt zur radikal abstrakten Malerei und zum Hyperrealismus heute? Das Seminar erstreckt sich über 2 Semester. Im ersten, bereits erfolgten Teil legten wir der Kunstgeschichte den Zugang zugrunde, der sich durch die Kulturkritik der Psychoanalyse erschließt. Im zweiten Teil, im Sommersemester 20, soll die Geschichte der Kunst seit der Renaissance mit Texten der Philosophie erschlossen werden.

Dr. Norbert Caspar
09-51-M4-4Lucia Moholy und die Geschichte der Fotografie

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 16:00 - 18:00 (2 Teaching hours per week)

Das Seminar befasst sich mit der (Werk-)Biografie der Fotografin und Kunsthistorikerin Lucia Moholy. Moholy ist eine zentrale Figur in der Geschichte des Bauhaus’ und seiner Rezeption. Ihre grundlegende vermittelnde Rolle (Fotografien vom Bauhaus und von seinen Produkten, Gestaltung der Bauhausbücher) wurde Jahrzehnte lang übersehen bzw. von führenden (männlichen) Persönlichkeiten der Bauhausgeschichte verschwiegen – nicht zuletzt deshalb, weil ihre Tätigkeiten nicht als „Kunst“ betrachtet wurden.
Moholy ist 1939 eine der ersten, die die Fotografie als kulturelle und gestalterische Praxis beschreibt. Mit ihrem Werk „A Hundred Years of Photography 1839‒1939“ tritt sie als kritische und innovative Kunsthistorikerin in Erscheinung.
Im Jahr nach dem Bauhausjubiläum 2019 fragt dieses Seminar danach, wie die Position Lucia Moholys in der kunstwissenschaftlichen Forschung verhandelt wurde und weiterhin zu verhandeln ist. Mit ihr und durch sie wollen wir einen Blick auf die Geschichte der Fotografie werfen. Dabei begleiten folgende Fragen unser Seminar: Wie hat Moholy die Fotogeschichte geprägt und wahrgenommen? Wie funktioniert darüber hinaus (Kunst-)Geschichtsschreibung? Was ist das Feld der Kunstwissenschaft? Und was bleibt (nicht nur) vom Bauhausjubiläum 2019?
Solchen und ähnliche Fragen wollen wir in einer gemeinsamen Abschlusssitzung mit dem von Dr. Christiane Keim veranstalteten Seminar „bauhaus/documenta. Dispositive der Moderne“ (Modul 5) diskutieren (Achtung! Abweichender Seminartermin in der letzten Veranstaltungswoche: Donnerstag, 16. Juli 2020: 10.00 bis 14.00 Uhr!). Es ist jedoch keine Voraussetzung, beide Seminar zu besuchen.

Amelie Ochs
09-51-M4-5Was ist ein Genre?

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 16:00 - 18:00 (2 Teaching hours per week)
Dr. Alexander Press
09-51-M4-6Narration als interdisziplinäre Schlüsselkategorie

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 12:00 - 14:00 (2 Teaching hours per week)

Filme, Computerspiele, Comics, Empathie, Gedächtnis, Identität: Das Phänomen der „Erzählung“ hat eine weitreichende Bedeutung als Mittel der Sinnstiftung in gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskursen.
Ausgehend von film- und kunstwissenschaftlichen Konzeptionen von Erzählungen, wollen wir im Verlauf des Seminars über den disziplinären Tellerrand schauen. Das Phänomen der „Erzählung“ findet sich in einer bemerkenswerten Vielzahl verschiedenster Wissenschaften. Neben der Film- und Kunstwissenschaft befassen sich etwa Philosophie, Medienwissenschaften, Sozialwissenschaft, Anthropologie, Psychologie und Rechtswissenschaft mit Narrationen.
Die Form von Erzählungen hat maßgeblichen Einfluss auf die Bedeutung die den erzählten Ereignissen zugewiesen wird.
Das Seminar beschäftigt sich mit der Relevanz einer (fachübergreifenden) Auseinandersetzung mit dem Schlüsselkonzept der Narrativität.
Titelgebend für das Seminar ist ein Text der Anglistin, Philologin und Kulturwissenschaftlerin Vera Nünning, der auch im Seminar einleitend besprochen wird.

Dr. Alexander Press
09-51-M4-7Die Moderne II - Architektur, Kunst und Gestaltung – 1945–75

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 08:00 - 10:00 (2 Teaching hours per week)

Additional dates:
Mon. 20.07.20 08:00 - 10:00
Mon. 20.07.20 10:00 - 12:00
Mon. 20.07.20 13:00 - 15:00
Mon. 20.07.20 15:00 - 17:00
Tue. 21.07.20 08:00 - 10:00
Tue. 21.07.20 10:00 - 12:00
Tue. 21.07.20 13:00 - 15:00
Tue. 21.07.20 15:00 - 17:00
Thu. 23.07.20 08:00 - 10:00
Thu. 23.07.20 10:00 - 12:00
Thu. 23.07.20 13:00 - 15:00
Thu. 23.07.20 15:00 - 17:00
Fri. 24.07.20 08:00 - 10:00
Fri. 24.07.20 10:00 - 12:00

Mit der Machergreifung der Nationalsozialisten erfuhr die Klassische Moderne in Deutschland eine verheerende Zäsur. Die Verfemung der Moderne, der Exodus vieler Künstler ins Ausland und die Gleichschaltung der nationalsozialistischen Kulturpolitik führte zu einer kulturellen Leere, die nach dem Zusammenbruch des nationalsozialistischen Regimes nur langsam wieder mit Leben gefüllt werden konnte.
Für die Architektur bestand die erste Aufgabe im Wiederaufbau der kriegszerstörten Städte. In der Architektenschaft trafen hierbei die Konzepte einer weitgehenden Rekonstruktion der alten Stadtbilder und die einer radikalen Neustrukturierung aufeinander, die mit Verve an die Pläne der verfemten Moderne anknüpfen wollten. Unter dem Leitbild der autogerechten Stadt und der Funktionsteilung in der Bebauung (Geschäfte und Verwaltung im Zentrum, Wohnen und Erholung in den Randgebieten) schälten sich indes auch Entwicklungen hervor, die Alexander Mitscherlich von der „Unwirtlichkeit unserer Städte“ (1965) schreiben ließ. Die „Nachkriegs-Moderne“ wurde nunmehr vielfach als eine – zumindest teilweise – Fehlentwicklung kritisiert. Eine verspielte Postmoderne sollte hier neue Wege aufzeigen.
Das Wirtschaftswachstum insbesondere in den 1950er und 1960er Jahren brachte eine widersprüchliche Situation hervor. Der Westen Europas schwang sich auf, über den Konsum zu einem neuen Lebensgefühl mit der Hoffnung auf eine unbekümmerte Zukunft zu gelangen. Doch die politische und soziale Kultur zeigte sich als ausgesprochen bieder und spießig. Intellektuelle und Künstler hinterfragten die vordergründige Selbstzufriedenheit. Sie diagnostizierten eine „ästhetische Leere“ und eine Gesellschaft, die, verblendet durch Konsum und Massenmedien, sich immer weiter selbst entfremdete.
»Es ist die Aufgabe der Ästhetik, Aufruhr anzuzetteln«, schrieb der Künstler Asgar Jorn. Mit Ausdrucksformen, die in vieler Hinsicht an die subversive Kunst Dadas anknüpften, gingen die kritischen Künstler gegen den »guten« Geschmack der »guten Gesellschaft« vor. Niki de Saint Phalle schoss mit einem Gewehr auf ihre Werke, was zu empörten Reaktionen der Kulturwelt führte. Daniel Spoerri stellte in seinen »Fallenbildern« die Überreste von Mahlzeiten als Kunstwerke aus. Abfallreste wurde zu Plastiken zusammengefügt... Sollte das etwa »Kunst« sein?
Das Seminar führt mit ausgewählten Beispielen in die kreative Kunst der 1950er und 1960er Jahre ein. Die damals schockierenden Werke und Aktionen der Fluxus-Künstler, der Nouveau Réalistes und der Arte Povera werden vorgestellt und auf ihre Wirkung für damals und für heute hinterfragt. Neben der kunsthistorischen und kunstwissenschaftlichen Information möchte das Seminar insbesondere auch zu einer kreativen Diskussion über die Welt der Kunst und ihr Verhältnis zum Alltag beitragen.

Prof. Dr. Alarich Rooch
09-51-M4-8Queer Cinema

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 16:00 - 18:00 (2 Teaching hours per week)

Als queer können Filme mit ästhetischen oder inhaltlichen Brüchen und Normabweichungen bezeichnet werden, in denen meist LGBT*-Figuren auftreten und die die Kategorien gender/race/class verhandeln – Queer Cinema entzieht sich jedoch immer wieder der Definition. Zu Beginn der 1990er Jahre beschrieb B. Ruby Rich ihre Beobachtung, dass vermehrt queere Filmemacher*innen zu großen Filmfestivals eingeladen werden mit dem Begriff ‚New Queer Cinema‘. Seitdem wurde die Bestimmung dessen was queer oder Queer Cinema ist, beständig diskutiert, verworfen und inhaltlich, ästhetisch und politisch neu aufgeladen.

Dieses Seminar will sich den vielfältigen Zugängen zum Queer Cinema nähern. Ziel ist es, die Theorie, Geschichte und Ästhetik des Queer Cinema kennenzulernen und zusammen mit Fragen der Gender und Queer Studies in der Film- und Medienwissenschaft zu diskutieren. Dies geschieht anhand von historischen/theoretischen und überblicksartigen Texten, die gemeinsam im Seminar diskutiert werden sowie in der gemeinsamen Sichtung von Filmen und Filmausschnitten.

Die ursprünglich geplante, das Seminar begleitende Filmreihe kann leider nicht stattfinden. Wir hoffen darauf zum Ende des Semesters ein Filmprogramm im CITY 46 / Kommunalkino Bremen zeigen zu können. Nähere Informationen dazu werden es zu gegebener Zeit kommuniziert. Selbstverständlich kann das Seminar vollständig online und ohne Kinobesuch abgeschlossen werden.

Es sind keine Vorkenntnisse nötig

Angela Rabing
09-51-M4-9Phantome/Trugschlüsse/Medien – Spuren vergangener Präsenz in Film- und Medienkunst

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 16:00 (3 Teaching hours per week)

Ausgehend vom Begriff der Spur als Fixpunkt der Film- und Fototheorie sollen unterschiedliche theoretische Konzepte medialer Präsenz besprochen und an den zeitgenössischen Diskurs um Praktiken der Überwachung angeknüpft werden. Schlüsselbegriffe sind hierbei Phantombilder und Audio-Phantome, die im polizeilichen Überwachungsdiskurs als Stellvertreter einer gesucht Person/eines Kriminellen verstanden werden, aber auch von einer gespenstischen/spektralen Seite erfahren und gelesen werden (können). Im diskursiven Umfeld des Begriffs des Phantoms lassen sich unterschiedliche Konzepte von gespenstischen Erscheinungen in den Medien festmachen, zu denen frühe spiritistische Fotografien zählen, aber auch der umfangreiche Korpus an frühen Beispielen des Phantastischen Films und der frühen Radiokunst, die über einen reichen Fundus an Gespenster-, Geister- und Doppelgängerfiguren (F.Kittler) verfügen. Im Zentrum des Seminars stehen die tiefgreifenden Verbindungen zwischen menschlicher Medienerfahrung, dem kulturwissenschaftlichen Komplex des Unheimlichen/Gespenstischen und der Reduktion des Menschen zum anonymen Datensubjekt in der gegenwärtigen Überwachungsgesellschaft.

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Exkursion zur Biennale für aktuelle Fotografie (Ludwigshafen/Mannheim/Heidelberg) 23.04. – 25.04.

https://biennalefotografie.de/
Teilnehmerzahl: 10

An das Seminar angeschlossen ist eine dreitägige Exkursion zur Biennale für aktuelle Fotografie, die in diesem Jahr an mehreren Standorten in Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg stattfindet. Die Exkursion findet im Rahmen der Campus-Tage statt. Hierbei handelt es sich um ein Netzwerktreffen internationaler Studierendengruppen aus Theorie und Praxis mit Kuratorenführungen, Gesprächen mit Künst-ler*innen und Portfoliopräsentationen, das vom 23. bis 25.4.2020 stattfinden wird.

Prof. Dr. Winfried Pauleit
Dr. Florian Flömer
09-51-M4-10Künstlerische Strategien der Situationistischen Internationale
Interdisziplinarität und Theorie

Seminar (Teaching)

Dates:
fortnightly (starts in week: 1) Fri. 10:00 - 14:00 Extern Oberschule Leibnitzplatz (Kunstraum) (4 Teaching hours per week)

Die Gruppe der Situationistischen Internationale (SI) war ein Zusammenschluss von politisch engagierten Architekten, Künster*innen, Autori*innen und Theoretiker*innen. In den seltensten Fällen lassen sich die Professionen deutlich trennen. Denn wer Filme machte, schrieb auch theoretische Texte, wer malte, entwarf Städte oderbegabt sich in performative Selbstversuche. Vor allem aber die Beschäftigung mit Theorie war allen Mitgliedern eigen. Die SI war besonders in den späten 50er und 60er Jahren aktiv. Zu ihren bekanntesten Vertreter*innen gehören Guy Debord, Anger Jorn, Constant und Michele Berrnstein. In Flugblättern und eigenen Zeitschriften wurden unzählige programmatische Texte verfasst, diese widerstreitet mit der ästhetischen Ausrichtung einerseits, speist sich aber auch aus ihr. Diese theoretische Seite der Gruppe soll Ausgangspunkt des Seminars sein. Im Mittelpunkt sollen einerseits die theoretischen Texte stehen, aus denen heraus sich der inhaltliche, politische Gehalt eines ästhetischen Programms ergeben soll. Dabei wird im Seminar ein künstlerisches Medium, das als besonders theoriefern gilt, beleuchtet werden: die Malerei.

Radek Krolczyk

Modul 5a Forschungsmethoden

Fuer Profilfach und Komplementärfach BPO 2021, 3.+4. Semester. Wählen Sie bitte ein Forschungsmethodenseminar aus
Course numberTitle of eventLecturer
09-51-M5-1Kunst, Gesellschaft und Kritik II

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 10:00 - 13:00 (3 Teaching hours per week)

In Fortsetzung des Seminars im Wintersemester werden wir uns einerseits mit verschiedenen künstlerischen Strömungen und Strategien beschäftigen, beispielsweise mit einigen der klassischen Avantgardebewegungen, mit der Kunst im Nationalsozialismus und mit jüngeren Strömungen aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, die an die Avantgarden anknüpfen. Der Fokus der Betrachtungen liegt auf den in den jeweiligen Strömungen entwickelten Formen der kritischen Reflexion gesellschaftlicher Praxen und Entwicklungen.
Andererseits werden wir gemeinsam die im ersten Seminar begonnenen studentischen Projekte/Hausarbeiten besprechen und Fragen zur Umsetzung erörtern.

Der Quereinstieg seitens Studierender, die im ersten Seminar im WS nicht teilgenommen haben, ist möglich, sollte aber mit mir abgesprochen werden.

PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M5-2Körpergefühl (in Kooperation mit dem Paula Modersohn-Becker Museum)

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 15:00 - 18:00 (3 Teaching hours per week)

Additional dates:
Sat. 02.05.20 10:00 - 16:00
Sat. 16.05.20 10:00 - 16:00

Geplant sind Besuche der Ausstellung von Maria Lassnig und Paula Modersohn-Becker und der Ausstellung von Birgit Jürgenssen in der Weserburg.

Im Laufe des Seminars soll eine theoretische Auseinandersetzung, Gegenüberstellung und Einordnung der drei künstlerischen Positionen (und weiteren) im Hinblick auf Darstellbarkeit von Persönlichkeit und Identität, der Deformierung und Inszenierung von Körper, und dem Ausloten von Körpergrenzen, bzw. der Funktion von Körper als Resonanzraum, stattfinden.

Die Studierenden verpflichten sich in Gruppen Vermittlungsaktionen/Führungen für die Ausstellungen zu Maria Lassnig (26. Mai 2020), Birgit Jürgenssen (in der Weserburg) (9. Juni 2020) und Paula Modersohn-Becker (23. Juni 2020) zu erarbeiten und durchzuführen. Die Führungen sind für die Öffentlichkeit zugänglich!
Da die Termine zu den Führungen auf Grund der Ausstellungstermine schon so früh im Semester gelegt werden mussten, wird es zusätzlich zu den wöchentlichen Treffen je einen Blocktermin am 02.05 und 16.05 geben. Dafür werden alle Termine nach dem letzten Führungstermin (30.06; 7.07; 14.07) gestrichen. Bitte planen Sie den Mehraufwand für dieses Seminar zu Anfang des Sommersemesters ein!

Besondere Vorerfahrung ist nicht nötig, nur viel Enthusiasmus und Engagement!

Ausstellungsräume:
Museum Böttcherstraße - Körper. Gefühl - Maria Lassnig, aus der Sammlung Klewan 22.2. - 7.6.2020 & Paula Modersohn-Becker
Weserburg - Birgit Jürgenssen. Ich Bin. 21.3 - 9.8.2020

Prüfungsform: Vermittlungsaktion mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 10 Seiten)

Sarah Lüdemann
09-51-M5-3Künstlerische Forschung als ästhetische Erkenntnispraxis

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 10:00 - 13:00 (3 Teaching hours per week)

Künstlerische Forschung ist im Kontext einer Entwicklung in der Kunst und Kunstpädagogik zu verorten, in der seit der Jahrhundertwende nicht mehr das Kunstwerk, sondern der künstlerische Prozess in den Focus tritt.
In der Kunstpädagogik werden neue Wege erkundet: von einer werkbezogenen Vermittlung von einem codierten Sinn im Kunstwerk hin zum Initiieren von Situationen und Projekten, die künstlerisches Forschen ermöglichen, wodurch ein eigener Sinn entsteht. In Kunst und Kunstpädagogik wird Künstlerische Forschung als eine spezifische ästhetische Erkenntnispraxis verstanden. Diese umfasst eine forschende Haltung gegenüber Kunst, Wissenschaft, Alltag und dem Subjekt. In diesem Seminar verfolgen wir aus kunstphilosophischer Perspektive den Wandel von einer Werkästhetik hin zu einer Prozessästhetik, um Künstlerische Forschung näher beschreiben zu können. Die Auseinandersetzung mit Projekten von künstlerischer Forschung aus der Kunst und Kunstpädagogik dienen dazu, verschiedene ästhetische Verfahren und Modelle kennen zu lernen. Wir beschäftigen uns mit verschiedenen Fragen wie: Welche Impulse gehen von Künstlerischer Forschung für Forschungsprojekte aus?

Dr. Christiane Brohl
09-51-M5-4bauhaus/documenta.Dispositive der Moderne
mit Arbeitstagen

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week)

Bauhaus und Documenta gelten als Orientierungsmarken für kulturelle Neuorientierungen im 20. Jahrhundert und die Produktion und Vermittlung von moderner Kunst, von Design und Architektur. Im Projektseminar werden, ausgehend vom Schwerpunkt des Methodenseminars im WS 2019/20 als Dispositive verstanden (das Absolvieren des Methodenseminar ist aber ausdrücklich keine Voraussetzung für die Teilnahme). Der Begriff des Dispositivs bildet den Rahmen für die Arbeit in ersten Teil des Projektes, in dem gemeinsamen Kenntnisstand zu beiden Institutionen, deren Zielen, Arbeitsweisen, historischer Situierung, Vermittlungsformen (u.a.m.) geschaffen werden soll. Im WS 20/21 sollen auf dieser Grundlage eigenverantwortliche Projekte der Studierenden entwickelt werden.

Dr. Christiane Keim
09-51-M5-5Fenster II: Fläche – Projektion – Rahmen – Anordnungen in Kunst und visueller Kultur

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 16:00 - 19:00 (3 Teaching hours per week)

Das Seminar wird digital abgehalten. (GW2 B3770 - Die Raumnennung wird aus administrativen Gründen beibehalten)

Das Fenster ist in der Geschichte der Kunst wie Architektur jenseits seiner Funktion als Öffnung eines Raum/bildes oftmals die Fläche eines Seh- oder Bildfeldes, das mit unterschiedlichen Projektionen ‚gefüllt’ werden kann. Das folgt einer künstlerischen Tradition, die seit der Renaissance das Bild selbst als eine Art Fenster verstanden hatte und in unterschiedlichen historischen Phasen immer wieder aufgegriffen wurde.
Das Seminar umkreist das Fenster/die Bildfläche als einen Sehort, der jedoch auch immer begrenzt wird, durch Rahmen, Vorhänge, etc. Die definierende Funktion der Rahmung ist jedoch nicht bloß ein ‚Ende’ des Bildes, sondern greift ins Bild ein, ist Teil davon. Umgekehrt ist die Projektion als bildgebendes Verfahren nicht nur der ‚Anfang‘ des Bildes, sondern ihrerseits gerahmt. Somit sind Fläche, Projektion und Rahmen Formen der Sichtbarmachung und Blickführung.
Das Seminar fragt danach, wie sich die drei Aspekte gegenseitig bedingen. Dabei werden unterschiedliche Positionen zu Bildfläche und Rahmung in Geschichte und Theorie der Kunst und visuellen Kultur thematisiert.

Das Seminar wird in einer Mischform von konkreten Arbeitsaufgaben, Mailverkehr und einzelnen Videotreffen stattfinden. Es ist als Projekt für eine eigenständige, kleine Forschungsaufgabe ausgelegt. Voraussetzung dafür sind eine schriftliche Text- und eine schriftliche Analyse von künstlerischen Arbeiten. Danach weiteren soll zu einem ausgewählten Thema ein eigenständiges kleines Forschungsprojekt entwickelt werden.

Kommunikation zu Seminarzeiten jeweils Mittwoch 16-19 Uhr via Mail - Mails bitte immer an beide Lehrenden !

Allgemeine Infos zum Studium im SoSe 2020 s. Instituts-Homepage https://www.uni-bremen.de/kunst/aktuelles-alle-nachrichen/aktuelles/news/detail/News/faq-zur-lehre-im-sose-2020-am-ikfk/

Prof. Dr. Irene Nierhaus
Amelie Ochs
09-51-M5-6Projektseminar: Krankheit kuratieren
mit Exkursion

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 18:00 - 20:00 (3 Teaching hours per week)

Am Projektseminar ist nur teilnahmeberechtigt, wer am vorigen Projektseminar erfolgreich teilgenommen hat.
Ziel des Projektseminars ist es, Fähigkeiten der filmkuratorischen Praxis zu erlernen anhand einer zu konzipierenden und durchzuführenden Filmreihe im behandelten Themenfeld im Rahmen der weltweiten Aktionswoche der seelischen Gesundheit im Oktober 2020 in Kooperation mit dem CITY46 / Kommunalkino Bremen e.V., der KulturAmbulanz Bremen und weiteren beteiligten Organisationen. Die Ausrichtung ist nicht vorgegeben und wird den Studierenden überlassen, von Dozierendenseite unterstützend betreut. Die im WiSe erarbeiteten theoretischen Fragestellungen und methodischen Ansätze werden dadurch vertieft und angewendet. Zunächst werden bestehende themenbezogene Vermittlungsprojekte (zwei Veranstaltungen der Filmreihe „Wahnsinn und Postkolonialismus“, das 25. Internationale Bremer Symposium zum Film, sowie das Scottish Mental Health Arts Festival) analysiert und aus den Erkenntnissen eigene Vorgehensweisen entwickelt, die zur Projektplanung, -umsetzung und -durchführung führen.
Für das SoSe 2020 sind zwei Exkursionen zum Filmsymposium (6.–9.5.2020) und/oder zum Scottish Mental Health Arts Festival Glasgow/Edinburgh (12. bis vorauss. 17.5.2020) geplant. Modalitäten werden im Seminar besprochen.

Tobias Dietrich
09-51-M5-7Vorbilder/ Nachbilder: Film und Kunst als soziales Gedächtnis

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 14:00 - 18:00 External location: GW2 B0150 (4 Teaching hours per week)
Dr. Alexander Press
09-51-M5-8Post-Koloniale Identitäten einer Stadt II
Dieses Seminar findet in digitaler Form statt (synchrone Online-Termine)

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Sun. 17.05.20 12:15 - 16:45
Sun. 24.05.20 12:15 - 16:45
Sun. 07.06.20 12:15 - 16:45
Sun. 21.06.20 12:15 - 16:45

nur für die Teilnehmer_innen von Post-Koloniale Identitäten einer Stadt I offen

Jakob Hartmann
09-51-M5-9AG Künstlerische Forschung in kunstpädagogischer Lehre und Forschung

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Fri. 10.07.20 11:00 - 13:00
Dr. Christiane Brohl
09-352-MA2-1Berlin Biennale: Eine Diskursgeschichte
Seminar mit Arbeitstagen

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 15:00 - 18:00 (3 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Seit ihrer ersten Ausstellungspräsentation 1998-99 (u.a. im Hauptausstellungsort Kunst–Werke Berlin/ KW Institute for Contemporary Art) bildet die „Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst“ kulturgeschichtliche Wenden, visuelle Verhandlungen und vielleicht auch die mannigfaltigen Launen von Großausstellungen auf transitorische, mitunter ,Berliner Art‘ ab. War die erste Berlin Biennale als interdisziplinäres Experimentierfeld und Momentaufnahme der zukünftigen (Kunst)Hauptstadt gedacht, so waren nachfolgende Editionen zunehmend durch bestimmte Begrifflichkeiten, ortsspezifische wie glokale Drehpunkte sowie einer stets erweiterten bzw. kollektiv begriffenen kuratorischen Besetzung geprägt: von der umstrittenen „relationalen Ästhetik“ (N. Bourriaud) über die von Artur Żmijewski verantwortete, politisch intendierte „Forget Fear“ (7. Biennale) und der u.a. Hyperzirkulation, Post-Internet und Anthropozän thematisierenden „postgegenwärtigen“ 9. Berlin Biennale mit dem Titel „The Present in Drag“ (DIS-Kollektiv) bis hin zur von Gabi Ngcobo als Wendepunkt konzipierten „We dont need another hero“ (10. Berlin Biennale). In Anlehnung an Frantz Fanon, den Vordenker der Dekolonisierung, sollte sich letztere auch als „Programm absoluter Umwälzung“ artikulieren.
Für die 11. Edition stehen Anno 2020 die Begrifflichkeiten Teilhabe, Outreach, Gleichberechtigung und die Frage nach der sozialen Funktion von Kunst im Mittelpunkt. Das aus Lateinamerika stammende Kuratorenteam (Augustín Pérez Rubio, María Berríos, Renata Cervetto, Lisette Lagnado) konzipierte hierfür die Reihe „exp.“, die vor allem in migrantisch geprägten Nachbarschaften wie dem Berliner Wedding-Kiez zu sehen sein wird: kuratorische Experimente als kleine Ausstellungen, Performances und Filmvorführungen, die zum Eröffnungs-Event im Juni eine einleitende Funktion übernehmen sollen.
Das Seminar widmet sich der historisch-kulturellen, künstlerischen und kuratorischen Geschichte der Berlin Biennale in ihren Verzahnungen mit heterogenen diskursiven Bestimmungen als Wendepunkte deutscher und internationaler Gegenwartskunst. Neben der einführenden Auseinandersetzung mit wichtigen Begriffen und kuratorischen Positionen werden wir in der Berliner Exkursion die 11. Biennale selbst erkunden und einige ihrer Protagonist*innen kennenlernen.

Elena Zanichelli
09-352-MA3-1Digitaler Realismus

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Mon. 20.04.20 14:00 - 16:00
Mon. 04.05.20 14:00 - 16:00
Mon. 18.05.20 14:00 - 16:00
Mon. 08.06.20 14:00 - 16:00
Mon. 29.06.20 14:00 - 16:00
Mon. 13.07.20 14:00 - 16:00

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Der Bezug des Films zur Wirklichkeit ist eine der großen Fragen, die seit den Anfängen des Films diskutiert wird. Nicht erst seit seiner Digitalisierung wird der Wahrheitsanspruch des Films verstärkt hinterfragt. Doch entgegen der Vorwürfe von Manipulation, Fake und dem allgegenwärtigen Einsatz von Visual Effects und am Computer entstandener Bilder, will sich dieses Seminar mit den Möglichkeiten von Realismus und Wirklichkeitsbezug im digitalen Film auseinandersetzen. Es soll danach gefragt werden, wie sich der digitale Film zur dargestellten Welt verhält und welche ästhetischen, theoretischen, technologischen, politischen Strategien er entwickelt, um diesen Wirklichkeitsbezug zu verdeutlichen. Zu denken ist beispielsweise an Filme, die mit GoPros oder Smartphones gedreht werden, in einer Einstellung ohne Schnitt entstanden sind oder online gefundenes Amateur*innen-Material nutzen.
Im Seminar soll zunächst anhand der Diskussion ausgewählter Positionen ein geteiltes theoretisches Wissen geschaffen werden. Der Schwerpunkt liegt dann auf den gemeinsamen Sichtungen einschlägiger Filmbeispiele, anhand derer die vielen Facetten eines digitalen Realismus erkundet und diskutiert werden.
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.

Angela Rabing
09-352-MA3-2Aktuelle filmische Darstellungen des Nationalsozialismus
Filme, Serien, Instagram

Seminar (Teaching)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

PD Dr. Rasmus Greiner

Modul 5 B Projektarbeit 1

Für Komplementärfach 5. Semester BPO 2011. Wählen Sie bitte ein Forschungsmethodenseminar, ein Projektseminar sowie ein Seminar zum wiss. Arbeiten (3) aus.
Projektseminare und das wiss. Arbeiten (4) werden im SoSe fortgesetzt.
Course numberTitle of eventLecturer
09-51-M5-1Kunst, Gesellschaft und Kritik II

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 10:00 - 13:00 (3 Teaching hours per week)

In Fortsetzung des Seminars im Wintersemester werden wir uns einerseits mit verschiedenen künstlerischen Strömungen und Strategien beschäftigen, beispielsweise mit einigen der klassischen Avantgardebewegungen, mit der Kunst im Nationalsozialismus und mit jüngeren Strömungen aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, die an die Avantgarden anknüpfen. Der Fokus der Betrachtungen liegt auf den in den jeweiligen Strömungen entwickelten Formen der kritischen Reflexion gesellschaftlicher Praxen und Entwicklungen.
Andererseits werden wir gemeinsam die im ersten Seminar begonnenen studentischen Projekte/Hausarbeiten besprechen und Fragen zur Umsetzung erörtern.

Der Quereinstieg seitens Studierender, die im ersten Seminar im WS nicht teilgenommen haben, ist möglich, sollte aber mit mir abgesprochen werden.

PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M5-2Körpergefühl (in Kooperation mit dem Paula Modersohn-Becker Museum)

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 15:00 - 18:00 (3 Teaching hours per week)

Additional dates:
Sat. 02.05.20 10:00 - 16:00
Sat. 16.05.20 10:00 - 16:00

Geplant sind Besuche der Ausstellung von Maria Lassnig und Paula Modersohn-Becker und der Ausstellung von Birgit Jürgenssen in der Weserburg.

Im Laufe des Seminars soll eine theoretische Auseinandersetzung, Gegenüberstellung und Einordnung der drei künstlerischen Positionen (und weiteren) im Hinblick auf Darstellbarkeit von Persönlichkeit und Identität, der Deformierung und Inszenierung von Körper, und dem Ausloten von Körpergrenzen, bzw. der Funktion von Körper als Resonanzraum, stattfinden.

Die Studierenden verpflichten sich in Gruppen Vermittlungsaktionen/Führungen für die Ausstellungen zu Maria Lassnig (26. Mai 2020), Birgit Jürgenssen (in der Weserburg) (9. Juni 2020) und Paula Modersohn-Becker (23. Juni 2020) zu erarbeiten und durchzuführen. Die Führungen sind für die Öffentlichkeit zugänglich!
Da die Termine zu den Führungen auf Grund der Ausstellungstermine schon so früh im Semester gelegt werden mussten, wird es zusätzlich zu den wöchentlichen Treffen je einen Blocktermin am 02.05 und 16.05 geben. Dafür werden alle Termine nach dem letzten Führungstermin (30.06; 7.07; 14.07) gestrichen. Bitte planen Sie den Mehraufwand für dieses Seminar zu Anfang des Sommersemesters ein!

Besondere Vorerfahrung ist nicht nötig, nur viel Enthusiasmus und Engagement!

Ausstellungsräume:
Museum Böttcherstraße - Körper. Gefühl - Maria Lassnig, aus der Sammlung Klewan 22.2. - 7.6.2020 & Paula Modersohn-Becker
Weserburg - Birgit Jürgenssen. Ich Bin. 21.3 - 9.8.2020

Prüfungsform: Vermittlungsaktion mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 10 Seiten)

Sarah Lüdemann
09-51-M5-3Künstlerische Forschung als ästhetische Erkenntnispraxis

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 10:00 - 13:00 (3 Teaching hours per week)

Künstlerische Forschung ist im Kontext einer Entwicklung in der Kunst und Kunstpädagogik zu verorten, in der seit der Jahrhundertwende nicht mehr das Kunstwerk, sondern der künstlerische Prozess in den Focus tritt.
In der Kunstpädagogik werden neue Wege erkundet: von einer werkbezogenen Vermittlung von einem codierten Sinn im Kunstwerk hin zum Initiieren von Situationen und Projekten, die künstlerisches Forschen ermöglichen, wodurch ein eigener Sinn entsteht. In Kunst und Kunstpädagogik wird Künstlerische Forschung als eine spezifische ästhetische Erkenntnispraxis verstanden. Diese umfasst eine forschende Haltung gegenüber Kunst, Wissenschaft, Alltag und dem Subjekt. In diesem Seminar verfolgen wir aus kunstphilosophischer Perspektive den Wandel von einer Werkästhetik hin zu einer Prozessästhetik, um Künstlerische Forschung näher beschreiben zu können. Die Auseinandersetzung mit Projekten von künstlerischer Forschung aus der Kunst und Kunstpädagogik dienen dazu, verschiedene ästhetische Verfahren und Modelle kennen zu lernen. Wir beschäftigen uns mit verschiedenen Fragen wie: Welche Impulse gehen von Künstlerischer Forschung für Forschungsprojekte aus?

Dr. Christiane Brohl
09-51-M5-4bauhaus/documenta.Dispositive der Moderne
mit Arbeitstagen

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week)

Bauhaus und Documenta gelten als Orientierungsmarken für kulturelle Neuorientierungen im 20. Jahrhundert und die Produktion und Vermittlung von moderner Kunst, von Design und Architektur. Im Projektseminar werden, ausgehend vom Schwerpunkt des Methodenseminars im WS 2019/20 als Dispositive verstanden (das Absolvieren des Methodenseminar ist aber ausdrücklich keine Voraussetzung für die Teilnahme). Der Begriff des Dispositivs bildet den Rahmen für die Arbeit in ersten Teil des Projektes, in dem gemeinsamen Kenntnisstand zu beiden Institutionen, deren Zielen, Arbeitsweisen, historischer Situierung, Vermittlungsformen (u.a.m.) geschaffen werden soll. Im WS 20/21 sollen auf dieser Grundlage eigenverantwortliche Projekte der Studierenden entwickelt werden.

Dr. Christiane Keim
09-51-M5-5Fenster II: Fläche – Projektion – Rahmen – Anordnungen in Kunst und visueller Kultur

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 16:00 - 19:00 (3 Teaching hours per week)

Das Seminar wird digital abgehalten. (GW2 B3770 - Die Raumnennung wird aus administrativen Gründen beibehalten)

Das Fenster ist in der Geschichte der Kunst wie Architektur jenseits seiner Funktion als Öffnung eines Raum/bildes oftmals die Fläche eines Seh- oder Bildfeldes, das mit unterschiedlichen Projektionen ‚gefüllt’ werden kann. Das folgt einer künstlerischen Tradition, die seit der Renaissance das Bild selbst als eine Art Fenster verstanden hatte und in unterschiedlichen historischen Phasen immer wieder aufgegriffen wurde.
Das Seminar umkreist das Fenster/die Bildfläche als einen Sehort, der jedoch auch immer begrenzt wird, durch Rahmen, Vorhänge, etc. Die definierende Funktion der Rahmung ist jedoch nicht bloß ein ‚Ende’ des Bildes, sondern greift ins Bild ein, ist Teil davon. Umgekehrt ist die Projektion als bildgebendes Verfahren nicht nur der ‚Anfang‘ des Bildes, sondern ihrerseits gerahmt. Somit sind Fläche, Projektion und Rahmen Formen der Sichtbarmachung und Blickführung.
Das Seminar fragt danach, wie sich die drei Aspekte gegenseitig bedingen. Dabei werden unterschiedliche Positionen zu Bildfläche und Rahmung in Geschichte und Theorie der Kunst und visuellen Kultur thematisiert.

Das Seminar wird in einer Mischform von konkreten Arbeitsaufgaben, Mailverkehr und einzelnen Videotreffen stattfinden. Es ist als Projekt für eine eigenständige, kleine Forschungsaufgabe ausgelegt. Voraussetzung dafür sind eine schriftliche Text- und eine schriftliche Analyse von künstlerischen Arbeiten. Danach weiteren soll zu einem ausgewählten Thema ein eigenständiges kleines Forschungsprojekt entwickelt werden.

Kommunikation zu Seminarzeiten jeweils Mittwoch 16-19 Uhr via Mail - Mails bitte immer an beide Lehrenden !

Allgemeine Infos zum Studium im SoSe 2020 s. Instituts-Homepage https://www.uni-bremen.de/kunst/aktuelles-alle-nachrichen/aktuelles/news/detail/News/faq-zur-lehre-im-sose-2020-am-ikfk/

Prof. Dr. Irene Nierhaus
Amelie Ochs
09-51-M5-6Projektseminar: Krankheit kuratieren
mit Exkursion

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 18:00 - 20:00 (3 Teaching hours per week)

Am Projektseminar ist nur teilnahmeberechtigt, wer am vorigen Projektseminar erfolgreich teilgenommen hat.
Ziel des Projektseminars ist es, Fähigkeiten der filmkuratorischen Praxis zu erlernen anhand einer zu konzipierenden und durchzuführenden Filmreihe im behandelten Themenfeld im Rahmen der weltweiten Aktionswoche der seelischen Gesundheit im Oktober 2020 in Kooperation mit dem CITY46 / Kommunalkino Bremen e.V., der KulturAmbulanz Bremen und weiteren beteiligten Organisationen. Die Ausrichtung ist nicht vorgegeben und wird den Studierenden überlassen, von Dozierendenseite unterstützend betreut. Die im WiSe erarbeiteten theoretischen Fragestellungen und methodischen Ansätze werden dadurch vertieft und angewendet. Zunächst werden bestehende themenbezogene Vermittlungsprojekte (zwei Veranstaltungen der Filmreihe „Wahnsinn und Postkolonialismus“, das 25. Internationale Bremer Symposium zum Film, sowie das Scottish Mental Health Arts Festival) analysiert und aus den Erkenntnissen eigene Vorgehensweisen entwickelt, die zur Projektplanung, -umsetzung und -durchführung führen.
Für das SoSe 2020 sind zwei Exkursionen zum Filmsymposium (6.–9.5.2020) und/oder zum Scottish Mental Health Arts Festival Glasgow/Edinburgh (12. bis vorauss. 17.5.2020) geplant. Modalitäten werden im Seminar besprochen.

Tobias Dietrich
09-51-M5-7Vorbilder/ Nachbilder: Film und Kunst als soziales Gedächtnis

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 14:00 - 18:00 External location: GW2 B0150 (4 Teaching hours per week)
Dr. Alexander Press
09-51-M5-8Post-Koloniale Identitäten einer Stadt II
Dieses Seminar findet in digitaler Form statt (synchrone Online-Termine)

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Sun. 17.05.20 12:15 - 16:45
Sun. 24.05.20 12:15 - 16:45
Sun. 07.06.20 12:15 - 16:45
Sun. 21.06.20 12:15 - 16:45

nur für die Teilnehmer_innen von Post-Koloniale Identitäten einer Stadt I offen

Jakob Hartmann
09-352-MA2-1Berlin Biennale: Eine Diskursgeschichte
Seminar mit Arbeitstagen

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 15:00 - 18:00 (3 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Seit ihrer ersten Ausstellungspräsentation 1998-99 (u.a. im Hauptausstellungsort Kunst–Werke Berlin/ KW Institute for Contemporary Art) bildet die „Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst“ kulturgeschichtliche Wenden, visuelle Verhandlungen und vielleicht auch die mannigfaltigen Launen von Großausstellungen auf transitorische, mitunter ,Berliner Art‘ ab. War die erste Berlin Biennale als interdisziplinäres Experimentierfeld und Momentaufnahme der zukünftigen (Kunst)Hauptstadt gedacht, so waren nachfolgende Editionen zunehmend durch bestimmte Begrifflichkeiten, ortsspezifische wie glokale Drehpunkte sowie einer stets erweiterten bzw. kollektiv begriffenen kuratorischen Besetzung geprägt: von der umstrittenen „relationalen Ästhetik“ (N. Bourriaud) über die von Artur Żmijewski verantwortete, politisch intendierte „Forget Fear“ (7. Biennale) und der u.a. Hyperzirkulation, Post-Internet und Anthropozän thematisierenden „postgegenwärtigen“ 9. Berlin Biennale mit dem Titel „The Present in Drag“ (DIS-Kollektiv) bis hin zur von Gabi Ngcobo als Wendepunkt konzipierten „We dont need another hero“ (10. Berlin Biennale). In Anlehnung an Frantz Fanon, den Vordenker der Dekolonisierung, sollte sich letztere auch als „Programm absoluter Umwälzung“ artikulieren.
Für die 11. Edition stehen Anno 2020 die Begrifflichkeiten Teilhabe, Outreach, Gleichberechtigung und die Frage nach der sozialen Funktion von Kunst im Mittelpunkt. Das aus Lateinamerika stammende Kuratorenteam (Augustín Pérez Rubio, María Berríos, Renata Cervetto, Lisette Lagnado) konzipierte hierfür die Reihe „exp.“, die vor allem in migrantisch geprägten Nachbarschaften wie dem Berliner Wedding-Kiez zu sehen sein wird: kuratorische Experimente als kleine Ausstellungen, Performances und Filmvorführungen, die zum Eröffnungs-Event im Juni eine einleitende Funktion übernehmen sollen.
Das Seminar widmet sich der historisch-kulturellen, künstlerischen und kuratorischen Geschichte der Berlin Biennale in ihren Verzahnungen mit heterogenen diskursiven Bestimmungen als Wendepunkte deutscher und internationaler Gegenwartskunst. Neben der einführenden Auseinandersetzung mit wichtigen Begriffen und kuratorischen Positionen werden wir in der Berliner Exkursion die 11. Biennale selbst erkunden und einige ihrer Protagonist*innen kennenlernen.

Elena Zanichelli
09-352-MA3-1Digitaler Realismus

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Mon. 20.04.20 14:00 - 16:00
Mon. 04.05.20 14:00 - 16:00
Mon. 18.05.20 14:00 - 16:00
Mon. 08.06.20 14:00 - 16:00
Mon. 29.06.20 14:00 - 16:00
Mon. 13.07.20 14:00 - 16:00

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Der Bezug des Films zur Wirklichkeit ist eine der großen Fragen, die seit den Anfängen des Films diskutiert wird. Nicht erst seit seiner Digitalisierung wird der Wahrheitsanspruch des Films verstärkt hinterfragt. Doch entgegen der Vorwürfe von Manipulation, Fake und dem allgegenwärtigen Einsatz von Visual Effects und am Computer entstandener Bilder, will sich dieses Seminar mit den Möglichkeiten von Realismus und Wirklichkeitsbezug im digitalen Film auseinandersetzen. Es soll danach gefragt werden, wie sich der digitale Film zur dargestellten Welt verhält und welche ästhetischen, theoretischen, technologischen, politischen Strategien er entwickelt, um diesen Wirklichkeitsbezug zu verdeutlichen. Zu denken ist beispielsweise an Filme, die mit GoPros oder Smartphones gedreht werden, in einer Einstellung ohne Schnitt entstanden sind oder online gefundenes Amateur*innen-Material nutzen.
Im Seminar soll zunächst anhand der Diskussion ausgewählter Positionen ein geteiltes theoretisches Wissen geschaffen werden. Der Schwerpunkt liegt dann auf den gemeinsamen Sichtungen einschlägiger Filmbeispiele, anhand derer die vielen Facetten eines digitalen Realismus erkundet und diskutiert werden.
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.

Angela Rabing
09-352-MA3-2Aktuelle filmische Darstellungen des Nationalsozialismus
Filme, Serien, Instagram

Seminar (Teaching)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

PD Dr. Rasmus Greiner

Modul 5 d Projektarbeit und Forschungspraxis

Für Lehramtsoption Gym/OS BPO 2021. Wählen Sie bitte im Wintersemester ein Forschungsmethodenseminar, ein Projektseminar sowie ein Seminar Vertiefung in das Wissenschaftliche Arbeiten (3) aus.
Projektseminare und Vertiefung in das Wissenschaftliche Arbeiten (4) werden im Sommersemester fortgesetzt.
Course numberTitle of eventLecturer
09-51-M5-1Kunst, Gesellschaft und Kritik II

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 10:00 - 13:00 (3 Teaching hours per week)

In Fortsetzung des Seminars im Wintersemester werden wir uns einerseits mit verschiedenen künstlerischen Strömungen und Strategien beschäftigen, beispielsweise mit einigen der klassischen Avantgardebewegungen, mit der Kunst im Nationalsozialismus und mit jüngeren Strömungen aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, die an die Avantgarden anknüpfen. Der Fokus der Betrachtungen liegt auf den in den jeweiligen Strömungen entwickelten Formen der kritischen Reflexion gesellschaftlicher Praxen und Entwicklungen.
Andererseits werden wir gemeinsam die im ersten Seminar begonnenen studentischen Projekte/Hausarbeiten besprechen und Fragen zur Umsetzung erörtern.

Der Quereinstieg seitens Studierender, die im ersten Seminar im WS nicht teilgenommen haben, ist möglich, sollte aber mit mir abgesprochen werden.

PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M5-2Körpergefühl (in Kooperation mit dem Paula Modersohn-Becker Museum)

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 15:00 - 18:00 (3 Teaching hours per week)

Additional dates:
Sat. 02.05.20 10:00 - 16:00
Sat. 16.05.20 10:00 - 16:00

Geplant sind Besuche der Ausstellung von Maria Lassnig und Paula Modersohn-Becker und der Ausstellung von Birgit Jürgenssen in der Weserburg.

Im Laufe des Seminars soll eine theoretische Auseinandersetzung, Gegenüberstellung und Einordnung der drei künstlerischen Positionen (und weiteren) im Hinblick auf Darstellbarkeit von Persönlichkeit und Identität, der Deformierung und Inszenierung von Körper, und dem Ausloten von Körpergrenzen, bzw. der Funktion von Körper als Resonanzraum, stattfinden.

Die Studierenden verpflichten sich in Gruppen Vermittlungsaktionen/Führungen für die Ausstellungen zu Maria Lassnig (26. Mai 2020), Birgit Jürgenssen (in der Weserburg) (9. Juni 2020) und Paula Modersohn-Becker (23. Juni 2020) zu erarbeiten und durchzuführen. Die Führungen sind für die Öffentlichkeit zugänglich!
Da die Termine zu den Führungen auf Grund der Ausstellungstermine schon so früh im Semester gelegt werden mussten, wird es zusätzlich zu den wöchentlichen Treffen je einen Blocktermin am 02.05 und 16.05 geben. Dafür werden alle Termine nach dem letzten Führungstermin (30.06; 7.07; 14.07) gestrichen. Bitte planen Sie den Mehraufwand für dieses Seminar zu Anfang des Sommersemesters ein!

Besondere Vorerfahrung ist nicht nötig, nur viel Enthusiasmus und Engagement!

Ausstellungsräume:
Museum Böttcherstraße - Körper. Gefühl - Maria Lassnig, aus der Sammlung Klewan 22.2. - 7.6.2020 & Paula Modersohn-Becker
Weserburg - Birgit Jürgenssen. Ich Bin. 21.3 - 9.8.2020

Prüfungsform: Vermittlungsaktion mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 10 Seiten)

Sarah Lüdemann
09-51-M5-3Künstlerische Forschung als ästhetische Erkenntnispraxis

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 10:00 - 13:00 (3 Teaching hours per week)

Künstlerische Forschung ist im Kontext einer Entwicklung in der Kunst und Kunstpädagogik zu verorten, in der seit der Jahrhundertwende nicht mehr das Kunstwerk, sondern der künstlerische Prozess in den Focus tritt.
In der Kunstpädagogik werden neue Wege erkundet: von einer werkbezogenen Vermittlung von einem codierten Sinn im Kunstwerk hin zum Initiieren von Situationen und Projekten, die künstlerisches Forschen ermöglichen, wodurch ein eigener Sinn entsteht. In Kunst und Kunstpädagogik wird Künstlerische Forschung als eine spezifische ästhetische Erkenntnispraxis verstanden. Diese umfasst eine forschende Haltung gegenüber Kunst, Wissenschaft, Alltag und dem Subjekt. In diesem Seminar verfolgen wir aus kunstphilosophischer Perspektive den Wandel von einer Werkästhetik hin zu einer Prozessästhetik, um Künstlerische Forschung näher beschreiben zu können. Die Auseinandersetzung mit Projekten von künstlerischer Forschung aus der Kunst und Kunstpädagogik dienen dazu, verschiedene ästhetische Verfahren und Modelle kennen zu lernen. Wir beschäftigen uns mit verschiedenen Fragen wie: Welche Impulse gehen von Künstlerischer Forschung für Forschungsprojekte aus?

Dr. Christiane Brohl
09-51-M5-4bauhaus/documenta.Dispositive der Moderne
mit Arbeitstagen

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week)

Bauhaus und Documenta gelten als Orientierungsmarken für kulturelle Neuorientierungen im 20. Jahrhundert und die Produktion und Vermittlung von moderner Kunst, von Design und Architektur. Im Projektseminar werden, ausgehend vom Schwerpunkt des Methodenseminars im WS 2019/20 als Dispositive verstanden (das Absolvieren des Methodenseminar ist aber ausdrücklich keine Voraussetzung für die Teilnahme). Der Begriff des Dispositivs bildet den Rahmen für die Arbeit in ersten Teil des Projektes, in dem gemeinsamen Kenntnisstand zu beiden Institutionen, deren Zielen, Arbeitsweisen, historischer Situierung, Vermittlungsformen (u.a.m.) geschaffen werden soll. Im WS 20/21 sollen auf dieser Grundlage eigenverantwortliche Projekte der Studierenden entwickelt werden.

Dr. Christiane Keim
09-51-M5-5Fenster II: Fläche – Projektion – Rahmen – Anordnungen in Kunst und visueller Kultur

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 16:00 - 19:00 (3 Teaching hours per week)

Das Seminar wird digital abgehalten. (GW2 B3770 - Die Raumnennung wird aus administrativen Gründen beibehalten)

Das Fenster ist in der Geschichte der Kunst wie Architektur jenseits seiner Funktion als Öffnung eines Raum/bildes oftmals die Fläche eines Seh- oder Bildfeldes, das mit unterschiedlichen Projektionen ‚gefüllt’ werden kann. Das folgt einer künstlerischen Tradition, die seit der Renaissance das Bild selbst als eine Art Fenster verstanden hatte und in unterschiedlichen historischen Phasen immer wieder aufgegriffen wurde.
Das Seminar umkreist das Fenster/die Bildfläche als einen Sehort, der jedoch auch immer begrenzt wird, durch Rahmen, Vorhänge, etc. Die definierende Funktion der Rahmung ist jedoch nicht bloß ein ‚Ende’ des Bildes, sondern greift ins Bild ein, ist Teil davon. Umgekehrt ist die Projektion als bildgebendes Verfahren nicht nur der ‚Anfang‘ des Bildes, sondern ihrerseits gerahmt. Somit sind Fläche, Projektion und Rahmen Formen der Sichtbarmachung und Blickführung.
Das Seminar fragt danach, wie sich die drei Aspekte gegenseitig bedingen. Dabei werden unterschiedliche Positionen zu Bildfläche und Rahmung in Geschichte und Theorie der Kunst und visuellen Kultur thematisiert.

Das Seminar wird in einer Mischform von konkreten Arbeitsaufgaben, Mailverkehr und einzelnen Videotreffen stattfinden. Es ist als Projekt für eine eigenständige, kleine Forschungsaufgabe ausgelegt. Voraussetzung dafür sind eine schriftliche Text- und eine schriftliche Analyse von künstlerischen Arbeiten. Danach weiteren soll zu einem ausgewählten Thema ein eigenständiges kleines Forschungsprojekt entwickelt werden.

Kommunikation zu Seminarzeiten jeweils Mittwoch 16-19 Uhr via Mail - Mails bitte immer an beide Lehrenden !

Allgemeine Infos zum Studium im SoSe 2020 s. Instituts-Homepage https://www.uni-bremen.de/kunst/aktuelles-alle-nachrichen/aktuelles/news/detail/News/faq-zur-lehre-im-sose-2020-am-ikfk/

Prof. Dr. Irene Nierhaus
Amelie Ochs
09-51-M5-6Projektseminar: Krankheit kuratieren
mit Exkursion

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 18:00 - 20:00 (3 Teaching hours per week)

Am Projektseminar ist nur teilnahmeberechtigt, wer am vorigen Projektseminar erfolgreich teilgenommen hat.
Ziel des Projektseminars ist es, Fähigkeiten der filmkuratorischen Praxis zu erlernen anhand einer zu konzipierenden und durchzuführenden Filmreihe im behandelten Themenfeld im Rahmen der weltweiten Aktionswoche der seelischen Gesundheit im Oktober 2020 in Kooperation mit dem CITY46 / Kommunalkino Bremen e.V., der KulturAmbulanz Bremen und weiteren beteiligten Organisationen. Die Ausrichtung ist nicht vorgegeben und wird den Studierenden überlassen, von Dozierendenseite unterstützend betreut. Die im WiSe erarbeiteten theoretischen Fragestellungen und methodischen Ansätze werden dadurch vertieft und angewendet. Zunächst werden bestehende themenbezogene Vermittlungsprojekte (zwei Veranstaltungen der Filmreihe „Wahnsinn und Postkolonialismus“, das 25. Internationale Bremer Symposium zum Film, sowie das Scottish Mental Health Arts Festival) analysiert und aus den Erkenntnissen eigene Vorgehensweisen entwickelt, die zur Projektplanung, -umsetzung und -durchführung führen.
Für das SoSe 2020 sind zwei Exkursionen zum Filmsymposium (6.–9.5.2020) und/oder zum Scottish Mental Health Arts Festival Glasgow/Edinburgh (12. bis vorauss. 17.5.2020) geplant. Modalitäten werden im Seminar besprochen.

Tobias Dietrich
09-51-M5-7Vorbilder/ Nachbilder: Film und Kunst als soziales Gedächtnis

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 14:00 - 18:00 External location: GW2 B0150 (4 Teaching hours per week)
Dr. Alexander Press
09-51-M5-8Post-Koloniale Identitäten einer Stadt II
Dieses Seminar findet in digitaler Form statt (synchrone Online-Termine)

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Sun. 17.05.20 12:15 - 16:45
Sun. 24.05.20 12:15 - 16:45
Sun. 07.06.20 12:15 - 16:45
Sun. 21.06.20 12:15 - 16:45

nur für die Teilnehmer_innen von Post-Koloniale Identitäten einer Stadt I offen

Jakob Hartmann
09-352-MA2-1Berlin Biennale: Eine Diskursgeschichte
Seminar mit Arbeitstagen

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 15:00 - 18:00 (3 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Seit ihrer ersten Ausstellungspräsentation 1998-99 (u.a. im Hauptausstellungsort Kunst–Werke Berlin/ KW Institute for Contemporary Art) bildet die „Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst“ kulturgeschichtliche Wenden, visuelle Verhandlungen und vielleicht auch die mannigfaltigen Launen von Großausstellungen auf transitorische, mitunter ,Berliner Art‘ ab. War die erste Berlin Biennale als interdisziplinäres Experimentierfeld und Momentaufnahme der zukünftigen (Kunst)Hauptstadt gedacht, so waren nachfolgende Editionen zunehmend durch bestimmte Begrifflichkeiten, ortsspezifische wie glokale Drehpunkte sowie einer stets erweiterten bzw. kollektiv begriffenen kuratorischen Besetzung geprägt: von der umstrittenen „relationalen Ästhetik“ (N. Bourriaud) über die von Artur Żmijewski verantwortete, politisch intendierte „Forget Fear“ (7. Biennale) und der u.a. Hyperzirkulation, Post-Internet und Anthropozän thematisierenden „postgegenwärtigen“ 9. Berlin Biennale mit dem Titel „The Present in Drag“ (DIS-Kollektiv) bis hin zur von Gabi Ngcobo als Wendepunkt konzipierten „We dont need another hero“ (10. Berlin Biennale). In Anlehnung an Frantz Fanon, den Vordenker der Dekolonisierung, sollte sich letztere auch als „Programm absoluter Umwälzung“ artikulieren.
Für die 11. Edition stehen Anno 2020 die Begrifflichkeiten Teilhabe, Outreach, Gleichberechtigung und die Frage nach der sozialen Funktion von Kunst im Mittelpunkt. Das aus Lateinamerika stammende Kuratorenteam (Augustín Pérez Rubio, María Berríos, Renata Cervetto, Lisette Lagnado) konzipierte hierfür die Reihe „exp.“, die vor allem in migrantisch geprägten Nachbarschaften wie dem Berliner Wedding-Kiez zu sehen sein wird: kuratorische Experimente als kleine Ausstellungen, Performances und Filmvorführungen, die zum Eröffnungs-Event im Juni eine einleitende Funktion übernehmen sollen.
Das Seminar widmet sich der historisch-kulturellen, künstlerischen und kuratorischen Geschichte der Berlin Biennale in ihren Verzahnungen mit heterogenen diskursiven Bestimmungen als Wendepunkte deutscher und internationaler Gegenwartskunst. Neben der einführenden Auseinandersetzung mit wichtigen Begriffen und kuratorischen Positionen werden wir in der Berliner Exkursion die 11. Biennale selbst erkunden und einige ihrer Protagonist*innen kennenlernen.

Elena Zanichelli
09-352-MA3-1Digitaler Realismus

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Mon. 20.04.20 14:00 - 16:00
Mon. 04.05.20 14:00 - 16:00
Mon. 18.05.20 14:00 - 16:00
Mon. 08.06.20 14:00 - 16:00
Mon. 29.06.20 14:00 - 16:00
Mon. 13.07.20 14:00 - 16:00

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Der Bezug des Films zur Wirklichkeit ist eine der großen Fragen, die seit den Anfängen des Films diskutiert wird. Nicht erst seit seiner Digitalisierung wird der Wahrheitsanspruch des Films verstärkt hinterfragt. Doch entgegen der Vorwürfe von Manipulation, Fake und dem allgegenwärtigen Einsatz von Visual Effects und am Computer entstandener Bilder, will sich dieses Seminar mit den Möglichkeiten von Realismus und Wirklichkeitsbezug im digitalen Film auseinandersetzen. Es soll danach gefragt werden, wie sich der digitale Film zur dargestellten Welt verhält und welche ästhetischen, theoretischen, technologischen, politischen Strategien er entwickelt, um diesen Wirklichkeitsbezug zu verdeutlichen. Zu denken ist beispielsweise an Filme, die mit GoPros oder Smartphones gedreht werden, in einer Einstellung ohne Schnitt entstanden sind oder online gefundenes Amateur*innen-Material nutzen.
Im Seminar soll zunächst anhand der Diskussion ausgewählter Positionen ein geteiltes theoretisches Wissen geschaffen werden. Der Schwerpunkt liegt dann auf den gemeinsamen Sichtungen einschlägiger Filmbeispiele, anhand derer die vielen Facetten eines digitalen Realismus erkundet und diskutiert werden.
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.

Angela Rabing
09-352-MA3-2Aktuelle filmische Darstellungen des Nationalsozialismus
Filme, Serien, Instagram

Seminar (Teaching)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

PD Dr. Rasmus Greiner

Modul 6 Projektarbeit 2

Für Komplementärfach 6. Semester, alte BPO vor 2021!. Wählen Sie bitte ein Projektseminar aus.
Course numberTitle of eventLecturer
09-51-M5-2Körpergefühl (in Kooperation mit dem Paula Modersohn-Becker Museum)

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 15:00 - 18:00 (3 Teaching hours per week)

Additional dates:
Sat. 02.05.20 10:00 - 16:00
Sat. 16.05.20 10:00 - 16:00

Geplant sind Besuche der Ausstellung von Maria Lassnig und Paula Modersohn-Becker und der Ausstellung von Birgit Jürgenssen in der Weserburg.

Im Laufe des Seminars soll eine theoretische Auseinandersetzung, Gegenüberstellung und Einordnung der drei künstlerischen Positionen (und weiteren) im Hinblick auf Darstellbarkeit von Persönlichkeit und Identität, der Deformierung und Inszenierung von Körper, und dem Ausloten von Körpergrenzen, bzw. der Funktion von Körper als Resonanzraum, stattfinden.

Die Studierenden verpflichten sich in Gruppen Vermittlungsaktionen/Führungen für die Ausstellungen zu Maria Lassnig (26. Mai 2020), Birgit Jürgenssen (in der Weserburg) (9. Juni 2020) und Paula Modersohn-Becker (23. Juni 2020) zu erarbeiten und durchzuführen. Die Führungen sind für die Öffentlichkeit zugänglich!
Da die Termine zu den Führungen auf Grund der Ausstellungstermine schon so früh im Semester gelegt werden mussten, wird es zusätzlich zu den wöchentlichen Treffen je einen Blocktermin am 02.05 und 16.05 geben. Dafür werden alle Termine nach dem letzten Führungstermin (30.06; 7.07; 14.07) gestrichen. Bitte planen Sie den Mehraufwand für dieses Seminar zu Anfang des Sommersemesters ein!

Besondere Vorerfahrung ist nicht nötig, nur viel Enthusiasmus und Engagement!

Ausstellungsräume:
Museum Böttcherstraße - Körper. Gefühl - Maria Lassnig, aus der Sammlung Klewan 22.2. - 7.6.2020 & Paula Modersohn-Becker
Weserburg - Birgit Jürgenssen. Ich Bin. 21.3 - 9.8.2020

Prüfungsform: Vermittlungsaktion mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 10 Seiten)

Sarah Lüdemann
09-51-M5-3Künstlerische Forschung als ästhetische Erkenntnispraxis

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 10:00 - 13:00 (3 Teaching hours per week)

Künstlerische Forschung ist im Kontext einer Entwicklung in der Kunst und Kunstpädagogik zu verorten, in der seit der Jahrhundertwende nicht mehr das Kunstwerk, sondern der künstlerische Prozess in den Focus tritt.
In der Kunstpädagogik werden neue Wege erkundet: von einer werkbezogenen Vermittlung von einem codierten Sinn im Kunstwerk hin zum Initiieren von Situationen und Projekten, die künstlerisches Forschen ermöglichen, wodurch ein eigener Sinn entsteht. In Kunst und Kunstpädagogik wird Künstlerische Forschung als eine spezifische ästhetische Erkenntnispraxis verstanden. Diese umfasst eine forschende Haltung gegenüber Kunst, Wissenschaft, Alltag und dem Subjekt. In diesem Seminar verfolgen wir aus kunstphilosophischer Perspektive den Wandel von einer Werkästhetik hin zu einer Prozessästhetik, um Künstlerische Forschung näher beschreiben zu können. Die Auseinandersetzung mit Projekten von künstlerischer Forschung aus der Kunst und Kunstpädagogik dienen dazu, verschiedene ästhetische Verfahren und Modelle kennen zu lernen. Wir beschäftigen uns mit verschiedenen Fragen wie: Welche Impulse gehen von Künstlerischer Forschung für Forschungsprojekte aus?

Dr. Christiane Brohl
09-51-M5-4bauhaus/documenta.Dispositive der Moderne
mit Arbeitstagen

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week)

Bauhaus und Documenta gelten als Orientierungsmarken für kulturelle Neuorientierungen im 20. Jahrhundert und die Produktion und Vermittlung von moderner Kunst, von Design und Architektur. Im Projektseminar werden, ausgehend vom Schwerpunkt des Methodenseminars im WS 2019/20 als Dispositive verstanden (das Absolvieren des Methodenseminar ist aber ausdrücklich keine Voraussetzung für die Teilnahme). Der Begriff des Dispositivs bildet den Rahmen für die Arbeit in ersten Teil des Projektes, in dem gemeinsamen Kenntnisstand zu beiden Institutionen, deren Zielen, Arbeitsweisen, historischer Situierung, Vermittlungsformen (u.a.m.) geschaffen werden soll. Im WS 20/21 sollen auf dieser Grundlage eigenverantwortliche Projekte der Studierenden entwickelt werden.

Dr. Christiane Keim
09-51-M5-5Fenster II: Fläche – Projektion – Rahmen – Anordnungen in Kunst und visueller Kultur

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 16:00 - 19:00 (3 Teaching hours per week)

Das Seminar wird digital abgehalten. (GW2 B3770 - Die Raumnennung wird aus administrativen Gründen beibehalten)

Das Fenster ist in der Geschichte der Kunst wie Architektur jenseits seiner Funktion als Öffnung eines Raum/bildes oftmals die Fläche eines Seh- oder Bildfeldes, das mit unterschiedlichen Projektionen ‚gefüllt’ werden kann. Das folgt einer künstlerischen Tradition, die seit der Renaissance das Bild selbst als eine Art Fenster verstanden hatte und in unterschiedlichen historischen Phasen immer wieder aufgegriffen wurde.
Das Seminar umkreist das Fenster/die Bildfläche als einen Sehort, der jedoch auch immer begrenzt wird, durch Rahmen, Vorhänge, etc. Die definierende Funktion der Rahmung ist jedoch nicht bloß ein ‚Ende’ des Bildes, sondern greift ins Bild ein, ist Teil davon. Umgekehrt ist die Projektion als bildgebendes Verfahren nicht nur der ‚Anfang‘ des Bildes, sondern ihrerseits gerahmt. Somit sind Fläche, Projektion und Rahmen Formen der Sichtbarmachung und Blickführung.
Das Seminar fragt danach, wie sich die drei Aspekte gegenseitig bedingen. Dabei werden unterschiedliche Positionen zu Bildfläche und Rahmung in Geschichte und Theorie der Kunst und visuellen Kultur thematisiert.

Das Seminar wird in einer Mischform von konkreten Arbeitsaufgaben, Mailverkehr und einzelnen Videotreffen stattfinden. Es ist als Projekt für eine eigenständige, kleine Forschungsaufgabe ausgelegt. Voraussetzung dafür sind eine schriftliche Text- und eine schriftliche Analyse von künstlerischen Arbeiten. Danach weiteren soll zu einem ausgewählten Thema ein eigenständiges kleines Forschungsprojekt entwickelt werden.

Kommunikation zu Seminarzeiten jeweils Mittwoch 16-19 Uhr via Mail - Mails bitte immer an beide Lehrenden !

Allgemeine Infos zum Studium im SoSe 2020 s. Instituts-Homepage https://www.uni-bremen.de/kunst/aktuelles-alle-nachrichen/aktuelles/news/detail/News/faq-zur-lehre-im-sose-2020-am-ikfk/

Prof. Dr. Irene Nierhaus
Amelie Ochs
09-51-M5-6Projektseminar: Krankheit kuratieren
mit Exkursion

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 18:00 - 20:00 (3 Teaching hours per week)

Am Projektseminar ist nur teilnahmeberechtigt, wer am vorigen Projektseminar erfolgreich teilgenommen hat.
Ziel des Projektseminars ist es, Fähigkeiten der filmkuratorischen Praxis zu erlernen anhand einer zu konzipierenden und durchzuführenden Filmreihe im behandelten Themenfeld im Rahmen der weltweiten Aktionswoche der seelischen Gesundheit im Oktober 2020 in Kooperation mit dem CITY46 / Kommunalkino Bremen e.V., der KulturAmbulanz Bremen und weiteren beteiligten Organisationen. Die Ausrichtung ist nicht vorgegeben und wird den Studierenden überlassen, von Dozierendenseite unterstützend betreut. Die im WiSe erarbeiteten theoretischen Fragestellungen und methodischen Ansätze werden dadurch vertieft und angewendet. Zunächst werden bestehende themenbezogene Vermittlungsprojekte (zwei Veranstaltungen der Filmreihe „Wahnsinn und Postkolonialismus“, das 25. Internationale Bremer Symposium zum Film, sowie das Scottish Mental Health Arts Festival) analysiert und aus den Erkenntnissen eigene Vorgehensweisen entwickelt, die zur Projektplanung, -umsetzung und -durchführung führen.
Für das SoSe 2020 sind zwei Exkursionen zum Filmsymposium (6.–9.5.2020) und/oder zum Scottish Mental Health Arts Festival Glasgow/Edinburgh (12. bis vorauss. 17.5.2020) geplant. Modalitäten werden im Seminar besprochen.

Tobias Dietrich
09-51-M5-7Vorbilder/ Nachbilder: Film und Kunst als soziales Gedächtnis

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 14:00 - 18:00 External location: GW2 B0150 (4 Teaching hours per week)
Dr. Alexander Press
09-51-M5-8Post-Koloniale Identitäten einer Stadt II
Dieses Seminar findet in digitaler Form statt (synchrone Online-Termine)

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Sun. 17.05.20 12:15 - 16:45
Sun. 24.05.20 12:15 - 16:45
Sun. 07.06.20 12:15 - 16:45
Sun. 21.06.20 12:15 - 16:45

nur für die Teilnehmer_innen von Post-Koloniale Identitäten einer Stadt I offen

Jakob Hartmann
09-352-MA2-1Berlin Biennale: Eine Diskursgeschichte
Seminar mit Arbeitstagen

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 15:00 - 18:00 (3 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Seit ihrer ersten Ausstellungspräsentation 1998-99 (u.a. im Hauptausstellungsort Kunst–Werke Berlin/ KW Institute for Contemporary Art) bildet die „Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst“ kulturgeschichtliche Wenden, visuelle Verhandlungen und vielleicht auch die mannigfaltigen Launen von Großausstellungen auf transitorische, mitunter ,Berliner Art‘ ab. War die erste Berlin Biennale als interdisziplinäres Experimentierfeld und Momentaufnahme der zukünftigen (Kunst)Hauptstadt gedacht, so waren nachfolgende Editionen zunehmend durch bestimmte Begrifflichkeiten, ortsspezifische wie glokale Drehpunkte sowie einer stets erweiterten bzw. kollektiv begriffenen kuratorischen Besetzung geprägt: von der umstrittenen „relationalen Ästhetik“ (N. Bourriaud) über die von Artur Żmijewski verantwortete, politisch intendierte „Forget Fear“ (7. Biennale) und der u.a. Hyperzirkulation, Post-Internet und Anthropozän thematisierenden „postgegenwärtigen“ 9. Berlin Biennale mit dem Titel „The Present in Drag“ (DIS-Kollektiv) bis hin zur von Gabi Ngcobo als Wendepunkt konzipierten „We dont need another hero“ (10. Berlin Biennale). In Anlehnung an Frantz Fanon, den Vordenker der Dekolonisierung, sollte sich letztere auch als „Programm absoluter Umwälzung“ artikulieren.
Für die 11. Edition stehen Anno 2020 die Begrifflichkeiten Teilhabe, Outreach, Gleichberechtigung und die Frage nach der sozialen Funktion von Kunst im Mittelpunkt. Das aus Lateinamerika stammende Kuratorenteam (Augustín Pérez Rubio, María Berríos, Renata Cervetto, Lisette Lagnado) konzipierte hierfür die Reihe „exp.“, die vor allem in migrantisch geprägten Nachbarschaften wie dem Berliner Wedding-Kiez zu sehen sein wird: kuratorische Experimente als kleine Ausstellungen, Performances und Filmvorführungen, die zum Eröffnungs-Event im Juni eine einleitende Funktion übernehmen sollen.
Das Seminar widmet sich der historisch-kulturellen, künstlerischen und kuratorischen Geschichte der Berlin Biennale in ihren Verzahnungen mit heterogenen diskursiven Bestimmungen als Wendepunkte deutscher und internationaler Gegenwartskunst. Neben der einführenden Auseinandersetzung mit wichtigen Begriffen und kuratorischen Positionen werden wir in der Berliner Exkursion die 11. Biennale selbst erkunden und einige ihrer Protagonist*innen kennenlernen.

Elena Zanichelli
09-352-MA3-1Digitaler Realismus

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Mon. 20.04.20 14:00 - 16:00
Mon. 04.05.20 14:00 - 16:00
Mon. 18.05.20 14:00 - 16:00
Mon. 08.06.20 14:00 - 16:00
Mon. 29.06.20 14:00 - 16:00
Mon. 13.07.20 14:00 - 16:00

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Der Bezug des Films zur Wirklichkeit ist eine der großen Fragen, die seit den Anfängen des Films diskutiert wird. Nicht erst seit seiner Digitalisierung wird der Wahrheitsanspruch des Films verstärkt hinterfragt. Doch entgegen der Vorwürfe von Manipulation, Fake und dem allgegenwärtigen Einsatz von Visual Effects und am Computer entstandener Bilder, will sich dieses Seminar mit den Möglichkeiten von Realismus und Wirklichkeitsbezug im digitalen Film auseinandersetzen. Es soll danach gefragt werden, wie sich der digitale Film zur dargestellten Welt verhält und welche ästhetischen, theoretischen, technologischen, politischen Strategien er entwickelt, um diesen Wirklichkeitsbezug zu verdeutlichen. Zu denken ist beispielsweise an Filme, die mit GoPros oder Smartphones gedreht werden, in einer Einstellung ohne Schnitt entstanden sind oder online gefundenes Amateur*innen-Material nutzen.
Im Seminar soll zunächst anhand der Diskussion ausgewählter Positionen ein geteiltes theoretisches Wissen geschaffen werden. Der Schwerpunkt liegt dann auf den gemeinsamen Sichtungen einschlägiger Filmbeispiele, anhand derer die vielen Facetten eines digitalen Realismus erkundet und diskutiert werden.
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.

Angela Rabing
09-352-MA3-2Aktuelle filmische Darstellungen des Nationalsozialismus
Filme, Serien, Instagram

Seminar (Teaching)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

PD Dr. Rasmus Greiner

Modul 7 Künstlerische Praxis 2

Sie können sich nur für einen Kurs anmelden!
Course numberTitle of eventLecturer
03-51-M7-8Künstlerische Praxis II: Digital Bodies - 2D und 3D Modellierung in der Kunst

Kurs (Teaching)
ECTS: 4

Additional dates:
Fri. 08.05.20 10:00 - 13:00
Sat. 20.06.20 - Sun. 21.06.20 (Sun., Sat.) 10:00 - 16:00 A4100, GW2
Sat. 04.07.20 - Sun. 05.07.20 (Sun., Sat.) 10:00 - 16:00 A4100, GW2

In der Veranstaltung werden wir uns theoretisch und praktisch mit dem Thema Körpermodellierung und Modifikation auseinandersetzen. Die Studierenden lernen Bildbearbeitungsverfahren und 2D- und 3D-Konstruktionssoftware kennen, ebenso werden wir mit Lasercutter, Plotter und 3D-Druckern arbeiten.
Es werden keine Vorkenntnisse erwartet – wer einen eigenen Laptop hat, bringt diesen bitte mit, zudem auch Essen und Trinken.

Dr. Iris Bockermann
09-51-M7-1Künstlerische Praxis II: Zeichnen, Grundlagen und Experimente

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Ausgehend von grundlegenden Übungen zur Handzeichnung sowie von der Befassung mit künstle-rischen Vorgehensweisen und bildsprachlichen Ausprägungen bei ausgewählten Künstler*innen sollen Arbeitsprozesse initiiert werden, die in ein Projekt einmünden können. Dabei kommen auch experimentelle künstlerische Verfahrensweisen zum Tragen, die nicht immer vorhersehbare Resul-tate hervorbringen und auch nicht der strikten Kontrolle des Subjekts unterliegen. Am Beginn sol-cher Prozesse ist deren Ausgang noch unbekannt, es gibt mögliche, aber nicht notwendige Abläufe.
Der Einstieg in die Arbeit soll kursartig verlaufen (vier bis fünf Termine), der Hauptteil des Semes-ters (vierzehn Termine) soll im Arbeitsmodus einer Werkstatt stattfinden.

Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-2Künstlerische Praxis II: Experimentelle Kunstpraxis

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-3Künstlerische Praxis II: Grafikdesign: Einführung in Photoshop und Illustrator (Schwerpunkt Illustrator)

Kurs (Teaching)
ECTS: 3-6

Dates:
weekly (starts in week: 2) Tue. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week) Online-Sitzungen mit hohem Praxisanteil

In diesem Praxiskurs geht es grundlegend aber umfangreich darum, wie ihr digitale Mittel zur Umsetzung eurer Kunst nutzen könnt. Ihr könnt folgendes lernen und erleben:
  • Theoretische Grundlagen zum Thema Grafikdesign (Technisches, Rechtliches, Best Practice etc.)
  • Anleitung und Hilfestellung zur praktischen Umsetzung verschiedener Grafikprojekte mit Photoshop und Illustrator
  • Auseinandersetzung mit verschiedenen typische Anwendungsfelder
  • Kennenlernen verschiedener nützlicher Plattformen
  • Reinschnuppern in weiterführende Software (Annimation, 3D-Modellierung etc.)

ACHTUNG: Aufgrund der aktuellen Situation wird der Kurs online stattfinden (selbe Zeiten).

Nina Grüning
09-51-M7-5Künstlerische Praxis II: Kaltnadelradierung

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 12:00 - 16:00 (4 Teaching hours per week)
Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-7Künstlerische Praxis II: Siebdruck

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)
Wolfgang Hainke
09-51-M7-7aKünstlerische Praxis II: Siebdruck

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Der Kurs findet in der Druckwerkstatt statt: GW2 B0100

N. N.
09-51-M7-8Künstlerische Praxis II: Miniaturobjekt/Objektkästen

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Techniken: Sepiaguss , Sandguss

Schon in der Antike wurden diese Techniken zur Herstellung kleiner Metallplastiken verwendet.
Die Inhalte des Kurses sind:
  • Entwerfen und Erstellen der Modelle (z.B in Wachs, Holz, Plastilin)
  • Anfertigen und Gießen der Metalle (Messing, Silber max. 30 gr.)
  • Nacharbeiten der Rohlinge (Feilen, Hämmern, Versäubern, Retuschieren, Patinieren

Maria-Anna Johanna Nordiek
09-51-M7-9Künstlerische Praxis II: Rauminstallation - Papierskulptur

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week)

Rauminstallation bedeutet ein dreidimensionales, raumgreifendes Kunstwerk, bezogen auf einen Ort oder eine Situation unter Verwendung jeglichen Materials.
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf Papierskulptur mit allen seinen Facetten. Viele zeitgenössische Künstler geben uns zahlreiche Beispiele zu diesem Themenschwerpunkt.

Das Material Papier ist für künstlerisches Gestalten in Schulen nahezu ideal, da es für alle Altersklassen entsprechende Herausforderungen gibt, viele Möglichkeiten an Gruppen- oder Einzelarbeiten bietet. Zudem ist es kostengünstig unter dem Aspekt des Recycling.

Die Einführung des Seminars beginnt mit „Fingerübungen“ : Grundtechniken im Umgang mit dem Material Papier, z.B.
- Pop-up
- einfache Falttechniken
- Reliefs- und Oberflächengestaltung durch Schneiden und Aufklappen
- Konstruktives Bauen


Zudem wird eine Übersicht in mögliche Techniken gezeigt:
- Draht als dreidimensionale Linie
- Umgang mit Drahtgeflecht
- Aufbautechniken als Unterbau für Pappmaché
- Pappmaché-Rezepturen
- Kaschiertechniken
Die Themengestaltung ist offen.
Aufbauend auf diesen Techniken findet jeder Teilnehmende zu einem eigenen Thema und entwickelt ihre/seine persönliche Arbeit. Individuell werden Möglichkeiten der Umsetzung von Idee und Technik besprochen und begleitet.

Sabine Emmerich
09-51-M7-10Künstlerische Praxis II: Offene Werkstatt Druck/Radierung

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 12:00 - 16:00 (4 Teaching hours per week)
Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-11Künstlerische Praxis II: Partizipative Strategien und Kollaboration in der Kunst

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 2) Fri. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week)

Die Frage Wie wollen wir zusammen Zukunft gestalten? bewegt derzeit alle gesellschaftlichen Bereiche.
Als Projektionsfläche für Gesellschaft obliegt der Kunst die Freiheit, zu experimentieren, zu spielen, zu forschen, zu entwickeln.
In diesem Seminar lernen wir künstlerische Strategien der Partizipation und Kollaboration (anhand von künstlerischen Arbeiten regionaler bis internationaler Künstler*innen und mittels kunstwissenschaftlicher Texte) als solche Projektionsflächen kennen.
Wir entwickeln eigene visuelle partizipatorische Methoden und Formate und experimentieren dafür mit verschiedenen Medien.
Ergänzend und nach Bedarf unternehmen wir gezielte urbane field trips und besuchen in Bremen arbeitende Künstler*innen und Ausstellungen/Archive dazu.

Doris Weinberger
09-51-M7-12Inklusionsveranstaltung / Künstlerische Praxis II: Malerei

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week)
Rainer Weber
Carl F Carl F
09-51-M7-13Künstlerisches Forschen: Freie Projektarbeit

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Coronabedingt digitales Seminar, Verschiebung von Schwerpunkten:

In einer (möglichst) freien künstlerisch forschenden Praxis können die Studierenden eigenständige Projekte und Arbeitsweisen entwickeln.
Aufgrund der besonderen Situation verschiebt sich der Schwerpunkt des Seminars von kollektivem Erarbeiten von Wissen und Bildpraxis hin zum individuellen künstlerischen und künstlerisch forschenden Tun.
Was machen Bilder mit uns und was machen wir mit Bildern? Wie kann künstlerische Praxis zu einer „spekulativen Reflexion“ von Lebenswelt werden?
Voraussichtlich Einführung(en), Arbeitsanregungen, Texte, individuelles Feedback der Arbeitsprozesse. Je nach Interesse Austausch in Klein-/Großgruppe(n) – Form, Ablauf und Inhalte des Seminars können gerne mitgestaltet werden.
Vorkenntnisse nicht nötig, aber Engagement und große Selbständigkeit.

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M7-14Künstlerische Praxis II: Fotografie

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week)
Harald Rehling
09-51-M7-15Künstlerische Praxis II: Found Footage Film

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Wöchentliche Zoomkonferenz, mittwochs 14-15 Uhr, Eigenarbeit und individuelles Feedback.

Dozentin: Eva Knopf
Found Footage, also gefundenes Material, hat eine lange Tradition im künstlerisch-experimentellen Film. Bilder werden recycelt, remixt, gesampelt, kompiliert, es gibt autobiografische und historiografische Zugänge, die Collage, die Montage, die Spekulation und vieles mehr.
Wie können etablierte kulturelle Bedeutungen von Bildern aufgelöst, transformiert, rekontextualisiert oder verfremdet werden? Was bedeutet es, existierende audio-visuelle Arbeiten zu verwenden, um etwas Neues herzustellen? Gibt es eine Ethik der Wiederverwendung? Was sind die Geschichten, wie sind die Methoden und Modi von Found Footage als künstlerischer Filmpraxis?
In diesem Online-Seminar befassen wir uns mit verschiedenen Ansätzen des Found Footage Films und angrenzender „Genres“ wie dem Archiv-Kunst-Film, wobei die Teilnehmer*innen auswählen können, welche Zugänge sie durch praktische Arbeiten tiefergehend erforschen wollen. Die (begleitete) Arbeit an eigenen Found Footage Filmen macht den Hauptteil des Seminars aus. Dabei kann auf „gefundenes“ Material aus frei zugänglichen Online-Archiven ebenso zurückgegriffen werden, wie auf Funde aus der eigenen Wohnung (zum Beispiel Fotoalben und andere Sammlungen).

Ablauf:
Wöchentliche Zoomkonferenz, mittwochs 14-15 Uhr, Eigenarbeit für die Material und Anregungen zur Verfügung gestellt werden sowie individuelles Feedback. (Unter Umständen ist die Teilnahme am Seminar auch möglich, wenn an der Videokonferenz nicht teilgenommen werden kann. Sollte dies der Fall sein, wird um eine Kontaktaufnahme vorab gebeten).

Voraussetzung:
Technische Voraussetzung zur Teilnahme ist der private Zugang zu einem gängigen Rechner mit Internetzugang, sowie evtl. eine externe Festplatte zur Datenspeicherung. Als Schnittsoftware wird ein kostenfreies Programm verwendet werden. Einige der grundlegenden Filme und Texte dieses Seminars sind auf Englisch verfasst.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-16Künstlerische Praxis II: Desktop Documentaries

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week)

Wöchentliche Zoomkonferenz, donnerstags 10-11 Uhr, Eigenarbeit und individuelles Feedback.

Dozentin: Eva Knopf

Als Desktop Documentaries bezeichnet man dokumentarisch-essayistische Filme, die als Kamera die Bildschirmaufnahme eines Computers nutzen, also direkt das aufzeichnen, was auf dem Bildschirm passiert. Der Computer wird zu Kamera, Leinwand und Recherche-Werkzeug zugleich, alles was auf einem Bildschirm passieren kann, kann Teil des Films werden. Es gibt Desktop Documentaries, die entlang einer Online-Recherche erzählen, andere wurden komplett innerhalb von Google-Streetview oder in einem Videospiel gedreht.

In diesem Online-Seminar werden wir uns zunächst mit einschlägigen Werken dieses noch jungen „Genres“ befassen. Dabei handelt es sich oftmals um medienreflexive Arbeiten. Ergänzend zu ästhetischen und inhaltlichen Fragen werden die technischen Grundlagen und Fähigkeiten für diese Art des Filmemachens erarbeitet.

Parallel werden Ideen für ein eigenes Filmprojekt entwickelt, dessen individuelle Umsetzung den Hauptteil des Seminars ausmacht. Die einzelnen Produktionsschritte werden begleitet. Das Thema ist frei wählbar. Es kann mit der aktuellen Situation um den Coronavirus zu tun haben, einer Zeit, in der der eigene Desktop für viele eine noch zentralere Rolle als sonst erhält – oder sich mit etwas ganz anderem befassen. Auch Arbeiten, die ins Fiktionale gehen, sind möglich!


Ablauf:
Wöchentliche Zoomkonferenz, donnerstags 10-11 Uhr, Eigenarbeit für die Material und Anregungen zur Verfügung gestellt werden sowie individuelles Feedback. (Unter Umständen ist die Teilnahme am Seminar auch möglich, wenn an der Videokonferenz nicht teilgenommen werden kann. Sollte dies der Fall sein, wird um eine Kontaktaufnahme vorab gebeten).

Voraussetzungen:
Technische Voraussetzung zur Teilnahme ist der private Zugang zu einem gängigen Rechner mit Internetzugang. Notwendig für die Teilnahme ist zudem eine gewisse technische Neugier und die Bereitschaft, sich die notwendigen Programme anzueignen. Für Bildschirmaufnahme und Videoschnitt gibt es kostenfreie Software. Einige der Filme und Texte, mit denen wir uns befassen werden, sind auf Englisch verfasst.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-17Künstlerische Praxis II: Soziale Distanzierung und performative Videokunst

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Wöchentliche Zoomkonferenz, donnerstags von 14 - 15 Uhr, Eigenarbeit


Dozentin: Eva Knopf

Wie verändert sich die Zeit, wenn wir nirgends hinmüssen? Wie teilen wir öffentliche und private Räume? Wie kümmern wir uns umeinander? Was können wir in dieser Ausnahmezeit über unsere Kapazität lernen, unser Verhalten kollektiv und radikal zu verändern? Wie können wir die unmögliche Binarität von sozialer Distanz und sozialer Bewegung denken?

Dies sind einige der Fragen, mit denen wir uns in diesem Online-Seminar mit performativen Videos auseinandersetzen werden. Jede Woche wird es ein neues Thema, eine neue (selbstgestellte) Aufgabe geben, der wir uns in eigenen Videoarbeiten und im Austausch miteinander widmen. Dabei geht es nicht darum, ausgereifte Videos zu produzieren, sondern darum, sich mit Hilfe von Performance und Videokunst mit der aktuellen Situation um Covid-19 auseinanderzusetzen, zu experimentieren und in der Gruppe auszutauschen. Zum Beispiel: Videos über das Alleinsein. Videos über Distanz und Intimität. Wie wird Distanz gemessen? Wieviel Distanz ist zwischen dir und jemand anderem? Wie sehen zwei Meter aus? Wie kann das visualisiert oder aufgeführt werden? Welche neuen Choreografien und „Tänze“ ergeben sich im öffentlichen Raum?

Die Idee zum Seminar ist in Anlehnung an das kollektive Kunst-Projekt „Radical Self-Quarantine“ entstanden. Es ist experimentell angelegt und wird sich im Laufe der Seminarzeit je nach Entwicklung der Lage und den Ideen der Teilnehmer*innen verändern.

Für alle, die Lust haben, sich performativ und audio-visuell mit der Gegenwart auseinanderzusetzen!



Ablauf:
Jede Woche wird es donnerstags von 14-15 Uhr eine gemeinsame Videokonferenz auf Zoom geben, in der wir das jeweilige Wochenthema besprechen. Der Rest des Seminars findet in Eigenarbeit statt. Dafür stehen Materialsammlungen – vor allem Videos und Texte – zum Selbststudium zur Verfügung. Der inhaltliche und zeitliche Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung der wöchentlichen Videos und der Erforschung eigener Ideen. Die Themen können einzeln oder in Kollaboration mit Freund*innen oder Fremden realisiert werden.

Voraussetzung:
Als Equipment wird jede*r Teilnehmer*in das nutzen, was ihr oder ihm zur Verfügung steht. Das sollte zumindest ein Computer mit Kamera und Internetanschluss sein, die die Bearbeitung und das hochladen bewegter Bilder zulassen. Wer dazu noch ein Handy mit Kamerafunktion hat, ist bereits ausreichend ausgestattet. Jedes weitere Equipment darf gerne genutzt werden. Technische Fragen klären wir je nach Bedarf der Teilnehmer*innen im Kurs. Einige der Videos und Materialien des Curriculums sind auf Englisch verfasst.

Dr. Eva Knopf

Modul 8 Kunst Medien Ästhetische Bildung

Für BIPEB grosses Fach 3.+4. Semester. Bitte wählen Sie ein M8-Seminar und ein Seminar zum wiss. Arbeiten (3) aus.
Das M8-Seminar und das wiss. Arbeiten (4) werden im SoSe fortgesetzt.
Course numberTitle of eventLecturer
09-51-M8-1Kunst am Puls
Nur für Studierende BIPEB großes Fach.

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 13:00 (3 Teaching hours per week)

Gemeinsam mit dem Seminar „Zu Tisch: Spuren temporärer Gemeinschaften“ von Maja Linke werden wir eine einwöchige Ausstellung mit verschiedenen Aktionen und Formaten der Vermittlung in der Kulturkirche St. Stephani erarbeiten. Die Aufbauphase davor beginnt am 6. Juli und findet als offenes „Kunstkirchenlabor“ vor Ort statt. Eröffnung am Freitag, 10. Juli, verschiedene Aktionen bis zum 16. Juli, Abbau 17. Juli.

Die Gemeinschaft am Tisch ist ein alltägliches und zugleich einzigartiges Phänomen, das je nach Zusammensetzung der Teilnehmer*innen und Anlass rituell, einmalig, exquisit, rudimentär, diskrimierend oder privilegierend sein kann. Sie wird u.a. als ein „Urmodell der Kultur“ (G. Baudy) oder als besondere Form von Vergemeinschaftungsprozess verstanden, in dem der Menschen als ein „soziales Tier“ überhaupt nur im „Mit-Sein“ mit anderen Individuum sein kann.

Tischgemeinschaften sind immer temporär und endlos vielfältig in ihren Erscheinungsarten: Tischformen, Sitzhaltungen, Esspraktiken, Besteck und Aufbau, Dekorationen, Teilnehmende und Sitzordnungen, Sitten und Gebräuchen, kulinarischer Ausdruck, Ort und Zeit, Gesprächsformen oder Lautstärke strukturieren als kulturelle Konventionen Prozesse von Hierarchie, Ein- und Ausschluss sowie kollektiver Identität.

Am Tisch werden Menschen versammelt, Körper in Verbindung gesetzt, Essen geteilt, verzehrt sowie Affekte und Wissen ausgetauscht und – im besten Fall – vermehrt.
Die temporären Zusammenkünfte am Tisch sind selbst Vergemeinschaftungsprozess und zugleich Sinnbild anderer Konstituierungen von Nicht-/Zugehörigkeit. Wie passieren Tischgemeinschaften und welche Spuren hinterlassen sie bewusst und unbewusst, analog und digital?

Zur Einstimmung lest bitte den hochgeladenen Text Nr. 1 auf StudIP.
Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Spaß am Ausprobieren und großes Engagement!

3SWS + 3SWS (über 2 Semester)
9CP
Prüfungsform: Vermittlungsaktion + schriftliche Ausarbeitung mit eigener Fragestellung (ca. 5 Seiten)

Sarah Lüdemann

Modul 8 B Kunst Medien Ästhetische Bildung

Für BIPEB kleines Fach 3. + 4.Semester. Bitte wählen Sie ein M8-Seminar aus.
Course numberTitle of eventLecturer
09-51-M8b-1Vermittlung aktueller Kunst
Nur für Studierende BiPEB kleines Fach!

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 14:00 - 17:00 (3 Teaching hours per week)

Wer ist aktuell? Was ist Kunst? Wie nähere ich mich künstlerischen Institutionen und Positionen und schaffe den Transfer von theoretischer Kunstwissenschaft und Bildbetrachtung in den Ort Schule und der Vermittlung im Unterrichtsfach Kunst.

Im Seminar werden eine Vielzahl von Ausstellungs- und Atelierbesuchen gemacht.

3SWS + 3SWS (über 2 Semester)
6CP
Prüfungsform: Atlas + schriftliche Ausarbeitung mit eigener Fragestellung (ca. 5 Seiten)

Sarah Lüdemann

Modul 9 Praktikum

Für Profilfach
Course numberTitle of eventLecturer
09-51-M9-1Perspektiven: Auswertung des Praktikums

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 12:00 - 14:00 (2 Teaching hours per week)

Das Seminar richtet sich an Studierende des Profilfachs, die gerade ihr Pflichtpraktikum machen oder es bereits absolviert haben. In dem Seminar werden die Praktikumserfahrungen und die Arbeitsweisen der relevanten Kultureinrichtung vorgestellt, besprochen und im Hinblick auf die daraus gewonnenen Perspektiven für das weitere Studium bzw. für mögliche Berufsziele reflektiert.

PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M9-2Einblicke: Praxen und Berufe im Kunst- und Kulturbereich

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 16:00 (2 Teaching hours per week)

Das Seminar richtet sich an Studierende des Profilfachs, kann bei Interesse aber auch von Studierenden des Komplementärfachs und der Lehramtsoption belegt werden. Er geht darum, unterschiedliche Bereiche und Berufsfelder des Kunst- und Kulturbereich kennenzulernen. Wir werden Exkursionen zu einigen Kultureinrichtungen und Museen unternehmen und vor Ort mit den Praktikern aus verschiedenen Arbeitsbereichen ins Gespräch treten. An den übrigen Seminarterminen beschäftigen wir uns mit Überlegungen zur kulturellen Bildung und mit Ansätzen zur Kultur- und Vermittlungsarbeit.

PD Dr. Viktor Kittlausz

Modul 10c

Modul 10c Fachdidaktik und künstlerische Praxis

Nur für Studierende BIPEB kleines Fach, 4. Semester
Course numberTitle of eventLecturer
09-51-M10c-1Die Erforschung des Alltäglichen

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 17:00 (3 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

PD Dr. Matthias Duderstadt

Modul 11 Fachdidaktik und künstlerische Praxis

Es müssen eine Veranstaltung "Praxisorientierte Elemente" und eine Veranstaltung "Künstlerische Praxis" belegt werden. Für Lehramtsoption Gym/OS mit BA-Arbeit und BIPEB grosses Fach, 6. Semester
Course numberTitle of eventLecturer
03-51-M7-8Künstlerische Praxis II: Digital Bodies - 2D und 3D Modellierung in der Kunst

Kurs (Teaching)
ECTS: 4

Additional dates:
Fri. 08.05.20 10:00 - 13:00
Sat. 20.06.20 - Sun. 21.06.20 (Sun., Sat.) 10:00 - 16:00 A4100, GW2
Sat. 04.07.20 - Sun. 05.07.20 (Sun., Sat.) 10:00 - 16:00 A4100, GW2

In der Veranstaltung werden wir uns theoretisch und praktisch mit dem Thema Körpermodellierung und Modifikation auseinandersetzen. Die Studierenden lernen Bildbearbeitungsverfahren und 2D- und 3D-Konstruktionssoftware kennen, ebenso werden wir mit Lasercutter, Plotter und 3D-Druckern arbeiten.
Es werden keine Vorkenntnisse erwartet – wer einen eigenen Laptop hat, bringt diesen bitte mit, zudem auch Essen und Trinken.

Dr. Iris Bockermann
09-51-M7-1Künstlerische Praxis II: Zeichnen, Grundlagen und Experimente

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Ausgehend von grundlegenden Übungen zur Handzeichnung sowie von der Befassung mit künstle-rischen Vorgehensweisen und bildsprachlichen Ausprägungen bei ausgewählten Künstler*innen sollen Arbeitsprozesse initiiert werden, die in ein Projekt einmünden können. Dabei kommen auch experimentelle künstlerische Verfahrensweisen zum Tragen, die nicht immer vorhersehbare Resul-tate hervorbringen und auch nicht der strikten Kontrolle des Subjekts unterliegen. Am Beginn sol-cher Prozesse ist deren Ausgang noch unbekannt, es gibt mögliche, aber nicht notwendige Abläufe.
Der Einstieg in die Arbeit soll kursartig verlaufen (vier bis fünf Termine), der Hauptteil des Semes-ters (vierzehn Termine) soll im Arbeitsmodus einer Werkstatt stattfinden.

Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-2Künstlerische Praxis II: Experimentelle Kunstpraxis

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-3Künstlerische Praxis II: Grafikdesign: Einführung in Photoshop und Illustrator (Schwerpunkt Illustrator)

Kurs (Teaching)
ECTS: 3-6

Dates:
weekly (starts in week: 2) Tue. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week) Online-Sitzungen mit hohem Praxisanteil

In diesem Praxiskurs geht es grundlegend aber umfangreich darum, wie ihr digitale Mittel zur Umsetzung eurer Kunst nutzen könnt. Ihr könnt folgendes lernen und erleben:
  • Theoretische Grundlagen zum Thema Grafikdesign (Technisches, Rechtliches, Best Practice etc.)
  • Anleitung und Hilfestellung zur praktischen Umsetzung verschiedener Grafikprojekte mit Photoshop und Illustrator
  • Auseinandersetzung mit verschiedenen typische Anwendungsfelder
  • Kennenlernen verschiedener nützlicher Plattformen
  • Reinschnuppern in weiterführende Software (Annimation, 3D-Modellierung etc.)

ACHTUNG: Aufgrund der aktuellen Situation wird der Kurs online stattfinden (selbe Zeiten).

Nina Grüning
09-51-M7-5Künstlerische Praxis II: Kaltnadelradierung

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 12:00 - 16:00 (4 Teaching hours per week)
Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-7Künstlerische Praxis II: Siebdruck

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)
Wolfgang Hainke
09-51-M7-7aKünstlerische Praxis II: Siebdruck

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Der Kurs findet in der Druckwerkstatt statt: GW2 B0100

N. N.
09-51-M7-8Künstlerische Praxis II: Miniaturobjekt/Objektkästen

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Techniken: Sepiaguss , Sandguss

Schon in der Antike wurden diese Techniken zur Herstellung kleiner Metallplastiken verwendet.
Die Inhalte des Kurses sind:
  • Entwerfen und Erstellen der Modelle (z.B in Wachs, Holz, Plastilin)
  • Anfertigen und Gießen der Metalle (Messing, Silber max. 30 gr.)
  • Nacharbeiten der Rohlinge (Feilen, Hämmern, Versäubern, Retuschieren, Patinieren

Maria-Anna Johanna Nordiek
09-51-M7-9Künstlerische Praxis II: Rauminstallation - Papierskulptur

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week)

Rauminstallation bedeutet ein dreidimensionales, raumgreifendes Kunstwerk, bezogen auf einen Ort oder eine Situation unter Verwendung jeglichen Materials.
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf Papierskulptur mit allen seinen Facetten. Viele zeitgenössische Künstler geben uns zahlreiche Beispiele zu diesem Themenschwerpunkt.

Das Material Papier ist für künstlerisches Gestalten in Schulen nahezu ideal, da es für alle Altersklassen entsprechende Herausforderungen gibt, viele Möglichkeiten an Gruppen- oder Einzelarbeiten bietet. Zudem ist es kostengünstig unter dem Aspekt des Recycling.

Die Einführung des Seminars beginnt mit „Fingerübungen“ : Grundtechniken im Umgang mit dem Material Papier, z.B.
- Pop-up
- einfache Falttechniken
- Reliefs- und Oberflächengestaltung durch Schneiden und Aufklappen
- Konstruktives Bauen


Zudem wird eine Übersicht in mögliche Techniken gezeigt:
- Draht als dreidimensionale Linie
- Umgang mit Drahtgeflecht
- Aufbautechniken als Unterbau für Pappmaché
- Pappmaché-Rezepturen
- Kaschiertechniken
Die Themengestaltung ist offen.
Aufbauend auf diesen Techniken findet jeder Teilnehmende zu einem eigenen Thema und entwickelt ihre/seine persönliche Arbeit. Individuell werden Möglichkeiten der Umsetzung von Idee und Technik besprochen und begleitet.

Sabine Emmerich
09-51-M7-10Künstlerische Praxis II: Offene Werkstatt Druck/Radierung

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 12:00 - 16:00 (4 Teaching hours per week)
Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-11Künstlerische Praxis II: Partizipative Strategien und Kollaboration in der Kunst

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 2) Fri. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week)

Die Frage Wie wollen wir zusammen Zukunft gestalten? bewegt derzeit alle gesellschaftlichen Bereiche.
Als Projektionsfläche für Gesellschaft obliegt der Kunst die Freiheit, zu experimentieren, zu spielen, zu forschen, zu entwickeln.
In diesem Seminar lernen wir künstlerische Strategien der Partizipation und Kollaboration (anhand von künstlerischen Arbeiten regionaler bis internationaler Künstler*innen und mittels kunstwissenschaftlicher Texte) als solche Projektionsflächen kennen.
Wir entwickeln eigene visuelle partizipatorische Methoden und Formate und experimentieren dafür mit verschiedenen Medien.
Ergänzend und nach Bedarf unternehmen wir gezielte urbane field trips und besuchen in Bremen arbeitende Künstler*innen und Ausstellungen/Archive dazu.

Doris Weinberger
09-51-M7-12Inklusionsveranstaltung / Künstlerische Praxis II: Malerei

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week)
Rainer Weber
Carl F Carl F
09-51-M7-13Künstlerisches Forschen: Freie Projektarbeit

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Coronabedingt digitales Seminar, Verschiebung von Schwerpunkten:

In einer (möglichst) freien künstlerisch forschenden Praxis können die Studierenden eigenständige Projekte und Arbeitsweisen entwickeln.
Aufgrund der besonderen Situation verschiebt sich der Schwerpunkt des Seminars von kollektivem Erarbeiten von Wissen und Bildpraxis hin zum individuellen künstlerischen und künstlerisch forschenden Tun.
Was machen Bilder mit uns und was machen wir mit Bildern? Wie kann künstlerische Praxis zu einer „spekulativen Reflexion“ von Lebenswelt werden?
Voraussichtlich Einführung(en), Arbeitsanregungen, Texte, individuelles Feedback der Arbeitsprozesse. Je nach Interesse Austausch in Klein-/Großgruppe(n) – Form, Ablauf und Inhalte des Seminars können gerne mitgestaltet werden.
Vorkenntnisse nicht nötig, aber Engagement und große Selbständigkeit.

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M7-14Künstlerische Praxis II: Fotografie

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week)
Harald Rehling
09-51-M7-15Künstlerische Praxis II: Found Footage Film

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Wöchentliche Zoomkonferenz, mittwochs 14-15 Uhr, Eigenarbeit und individuelles Feedback.

Dozentin: Eva Knopf
Found Footage, also gefundenes Material, hat eine lange Tradition im künstlerisch-experimentellen Film. Bilder werden recycelt, remixt, gesampelt, kompiliert, es gibt autobiografische und historiografische Zugänge, die Collage, die Montage, die Spekulation und vieles mehr.
Wie können etablierte kulturelle Bedeutungen von Bildern aufgelöst, transformiert, rekontextualisiert oder verfremdet werden? Was bedeutet es, existierende audio-visuelle Arbeiten zu verwenden, um etwas Neues herzustellen? Gibt es eine Ethik der Wiederverwendung? Was sind die Geschichten, wie sind die Methoden und Modi von Found Footage als künstlerischer Filmpraxis?
In diesem Online-Seminar befassen wir uns mit verschiedenen Ansätzen des Found Footage Films und angrenzender „Genres“ wie dem Archiv-Kunst-Film, wobei die Teilnehmer*innen auswählen können, welche Zugänge sie durch praktische Arbeiten tiefergehend erforschen wollen. Die (begleitete) Arbeit an eigenen Found Footage Filmen macht den Hauptteil des Seminars aus. Dabei kann auf „gefundenes“ Material aus frei zugänglichen Online-Archiven ebenso zurückgegriffen werden, wie auf Funde aus der eigenen Wohnung (zum Beispiel Fotoalben und andere Sammlungen).

Ablauf:
Wöchentliche Zoomkonferenz, mittwochs 14-15 Uhr, Eigenarbeit für die Material und Anregungen zur Verfügung gestellt werden sowie individuelles Feedback. (Unter Umständen ist die Teilnahme am Seminar auch möglich, wenn an der Videokonferenz nicht teilgenommen werden kann. Sollte dies der Fall sein, wird um eine Kontaktaufnahme vorab gebeten).

Voraussetzung:
Technische Voraussetzung zur Teilnahme ist der private Zugang zu einem gängigen Rechner mit Internetzugang, sowie evtl. eine externe Festplatte zur Datenspeicherung. Als Schnittsoftware wird ein kostenfreies Programm verwendet werden. Einige der grundlegenden Filme und Texte dieses Seminars sind auf Englisch verfasst.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-16Künstlerische Praxis II: Desktop Documentaries

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week)

Wöchentliche Zoomkonferenz, donnerstags 10-11 Uhr, Eigenarbeit und individuelles Feedback.

Dozentin: Eva Knopf

Als Desktop Documentaries bezeichnet man dokumentarisch-essayistische Filme, die als Kamera die Bildschirmaufnahme eines Computers nutzen, also direkt das aufzeichnen, was auf dem Bildschirm passiert. Der Computer wird zu Kamera, Leinwand und Recherche-Werkzeug zugleich, alles was auf einem Bildschirm passieren kann, kann Teil des Films werden. Es gibt Desktop Documentaries, die entlang einer Online-Recherche erzählen, andere wurden komplett innerhalb von Google-Streetview oder in einem Videospiel gedreht.

In diesem Online-Seminar werden wir uns zunächst mit einschlägigen Werken dieses noch jungen „Genres“ befassen. Dabei handelt es sich oftmals um medienreflexive Arbeiten. Ergänzend zu ästhetischen und inhaltlichen Fragen werden die technischen Grundlagen und Fähigkeiten für diese Art des Filmemachens erarbeitet.

Parallel werden Ideen für ein eigenes Filmprojekt entwickelt, dessen individuelle Umsetzung den Hauptteil des Seminars ausmacht. Die einzelnen Produktionsschritte werden begleitet. Das Thema ist frei wählbar. Es kann mit der aktuellen Situation um den Coronavirus zu tun haben, einer Zeit, in der der eigene Desktop für viele eine noch zentralere Rolle als sonst erhält – oder sich mit etwas ganz anderem befassen. Auch Arbeiten, die ins Fiktionale gehen, sind möglich!


Ablauf:
Wöchentliche Zoomkonferenz, donnerstags 10-11 Uhr, Eigenarbeit für die Material und Anregungen zur Verfügung gestellt werden sowie individuelles Feedback. (Unter Umständen ist die Teilnahme am Seminar auch möglich, wenn an der Videokonferenz nicht teilgenommen werden kann. Sollte dies der Fall sein, wird um eine Kontaktaufnahme vorab gebeten).

Voraussetzungen:
Technische Voraussetzung zur Teilnahme ist der private Zugang zu einem gängigen Rechner mit Internetzugang. Notwendig für die Teilnahme ist zudem eine gewisse technische Neugier und die Bereitschaft, sich die notwendigen Programme anzueignen. Für Bildschirmaufnahme und Videoschnitt gibt es kostenfreie Software. Einige der Filme und Texte, mit denen wir uns befassen werden, sind auf Englisch verfasst.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-17Künstlerische Praxis II: Soziale Distanzierung und performative Videokunst

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Wöchentliche Zoomkonferenz, donnerstags von 14 - 15 Uhr, Eigenarbeit


Dozentin: Eva Knopf

Wie verändert sich die Zeit, wenn wir nirgends hinmüssen? Wie teilen wir öffentliche und private Räume? Wie kümmern wir uns umeinander? Was können wir in dieser Ausnahmezeit über unsere Kapazität lernen, unser Verhalten kollektiv und radikal zu verändern? Wie können wir die unmögliche Binarität von sozialer Distanz und sozialer Bewegung denken?

Dies sind einige der Fragen, mit denen wir uns in diesem Online-Seminar mit performativen Videos auseinandersetzen werden. Jede Woche wird es ein neues Thema, eine neue (selbstgestellte) Aufgabe geben, der wir uns in eigenen Videoarbeiten und im Austausch miteinander widmen. Dabei geht es nicht darum, ausgereifte Videos zu produzieren, sondern darum, sich mit Hilfe von Performance und Videokunst mit der aktuellen Situation um Covid-19 auseinanderzusetzen, zu experimentieren und in der Gruppe auszutauschen. Zum Beispiel: Videos über das Alleinsein. Videos über Distanz und Intimität. Wie wird Distanz gemessen? Wieviel Distanz ist zwischen dir und jemand anderem? Wie sehen zwei Meter aus? Wie kann das visualisiert oder aufgeführt werden? Welche neuen Choreografien und „Tänze“ ergeben sich im öffentlichen Raum?

Die Idee zum Seminar ist in Anlehnung an das kollektive Kunst-Projekt „Radical Self-Quarantine“ entstanden. Es ist experimentell angelegt und wird sich im Laufe der Seminarzeit je nach Entwicklung der Lage und den Ideen der Teilnehmer*innen verändern.

Für alle, die Lust haben, sich performativ und audio-visuell mit der Gegenwart auseinanderzusetzen!



Ablauf:
Jede Woche wird es donnerstags von 14-15 Uhr eine gemeinsame Videokonferenz auf Zoom geben, in der wir das jeweilige Wochenthema besprechen. Der Rest des Seminars findet in Eigenarbeit statt. Dafür stehen Materialsammlungen – vor allem Videos und Texte – zum Selbststudium zur Verfügung. Der inhaltliche und zeitliche Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung der wöchentlichen Videos und der Erforschung eigener Ideen. Die Themen können einzeln oder in Kollaboration mit Freund*innen oder Fremden realisiert werden.

Voraussetzung:
Als Equipment wird jede*r Teilnehmer*in das nutzen, was ihr oder ihm zur Verfügung steht. Das sollte zumindest ein Computer mit Kamera und Internetanschluss sein, die die Bearbeitung und das hochladen bewegter Bilder zulassen. Wer dazu noch ein Handy mit Kamerafunktion hat, ist bereits ausreichend ausgestattet. Jedes weitere Equipment darf gerne genutzt werden. Technische Fragen klären wir je nach Bedarf der Teilnehmer*innen im Kurs. Einige der Videos und Materialien des Curriculums sind auf Englisch verfasst.

Dr. Eva Knopf
09-51-M11-1Handlung. Raum. Kunst. Was haben ein Wald, ein Fab Lab und ein Klassenraum gemeinsam? Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 16:00 - 19:00 (3 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Julia Alvis-Seidel
09-51-M11-2Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: Zur Performativität im Kunstunterricht
Für Studierende mit Lehramstoption Gym/OS

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 09:00 - 12:00 (3 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Kira Hess
09-51-M11-3Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: "Wenn die Puppen tanzen können..." - Montag
Nur für Studierende BIPEB großes Fach.

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 09:00 - 12:00 (3 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Kirsten de Vries
09-51-M11-4Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: "Wenn die Puppen tanzen können..." - Freitag
Nur für Studierende BIPEB großes Fach.

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 10:00 - 13:00 (3 Teaching hours per week) entfällt wegen verspätetem Semesterbeginn auf Grund der Pandemie

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Kirsten de Vries
09-51-M11-5Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: Schwerpunkt Fotografie.
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS.

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 16:00 - 19:00 (3 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

N. N.

Modul 11 B Fachdidaktik und künstlerische Praxis

Es müssen eine Veranstaltung "Praxisorientierte Elemente" und eine Veranstaltung "Künstlerische Praxis" belegt werden. Für Lehramtsoption Gym/OS ohne BA-Arbeit, 6. Semester
Course numberTitle of eventLecturer
09-51-M7-1Künstlerische Praxis II: Zeichnen, Grundlagen und Experimente

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Ausgehend von grundlegenden Übungen zur Handzeichnung sowie von der Befassung mit künstle-rischen Vorgehensweisen und bildsprachlichen Ausprägungen bei ausgewählten Künstler*innen sollen Arbeitsprozesse initiiert werden, die in ein Projekt einmünden können. Dabei kommen auch experimentelle künstlerische Verfahrensweisen zum Tragen, die nicht immer vorhersehbare Resul-tate hervorbringen und auch nicht der strikten Kontrolle des Subjekts unterliegen. Am Beginn sol-cher Prozesse ist deren Ausgang noch unbekannt, es gibt mögliche, aber nicht notwendige Abläufe.
Der Einstieg in die Arbeit soll kursartig verlaufen (vier bis fünf Termine), der Hauptteil des Semes-ters (vierzehn Termine) soll im Arbeitsmodus einer Werkstatt stattfinden.

Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-2Künstlerische Praxis II: Experimentelle Kunstpraxis

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-3Künstlerische Praxis II: Grafikdesign: Einführung in Photoshop und Illustrator (Schwerpunkt Illustrator)

Kurs (Teaching)
ECTS: 3-6

Dates:
weekly (starts in week: 2) Tue. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week) Online-Sitzungen mit hohem Praxisanteil

In diesem Praxiskurs geht es grundlegend aber umfangreich darum, wie ihr digitale Mittel zur Umsetzung eurer Kunst nutzen könnt. Ihr könnt folgendes lernen und erleben:
  • Theoretische Grundlagen zum Thema Grafikdesign (Technisches, Rechtliches, Best Practice etc.)
  • Anleitung und Hilfestellung zur praktischen Umsetzung verschiedener Grafikprojekte mit Photoshop und Illustrator
  • Auseinandersetzung mit verschiedenen typische Anwendungsfelder
  • Kennenlernen verschiedener nützlicher Plattformen
  • Reinschnuppern in weiterführende Software (Annimation, 3D-Modellierung etc.)

ACHTUNG: Aufgrund der aktuellen Situation wird der Kurs online stattfinden (selbe Zeiten).

Nina Grüning
09-51-M7-5Künstlerische Praxis II: Kaltnadelradierung

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 12:00 - 16:00 (4 Teaching hours per week)
Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-7Künstlerische Praxis II: Siebdruck

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)
Wolfgang Hainke
09-51-M7-7aKünstlerische Praxis II: Siebdruck

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Der Kurs findet in der Druckwerkstatt statt: GW2 B0100

N. N.
09-51-M7-8Künstlerische Praxis II: Miniaturobjekt/Objektkästen

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Techniken: Sepiaguss , Sandguss

Schon in der Antike wurden diese Techniken zur Herstellung kleiner Metallplastiken verwendet.
Die Inhalte des Kurses sind:
  • Entwerfen und Erstellen der Modelle (z.B in Wachs, Holz, Plastilin)
  • Anfertigen und Gießen der Metalle (Messing, Silber max. 30 gr.)
  • Nacharbeiten der Rohlinge (Feilen, Hämmern, Versäubern, Retuschieren, Patinieren

Maria-Anna Johanna Nordiek
09-51-M7-9Künstlerische Praxis II: Rauminstallation - Papierskulptur

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week)

Rauminstallation bedeutet ein dreidimensionales, raumgreifendes Kunstwerk, bezogen auf einen Ort oder eine Situation unter Verwendung jeglichen Materials.
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf Papierskulptur mit allen seinen Facetten. Viele zeitgenössische Künstler geben uns zahlreiche Beispiele zu diesem Themenschwerpunkt.

Das Material Papier ist für künstlerisches Gestalten in Schulen nahezu ideal, da es für alle Altersklassen entsprechende Herausforderungen gibt, viele Möglichkeiten an Gruppen- oder Einzelarbeiten bietet. Zudem ist es kostengünstig unter dem Aspekt des Recycling.

Die Einführung des Seminars beginnt mit „Fingerübungen“ : Grundtechniken im Umgang mit dem Material Papier, z.B.
- Pop-up
- einfache Falttechniken
- Reliefs- und Oberflächengestaltung durch Schneiden und Aufklappen
- Konstruktives Bauen


Zudem wird eine Übersicht in mögliche Techniken gezeigt:
- Draht als dreidimensionale Linie
- Umgang mit Drahtgeflecht
- Aufbautechniken als Unterbau für Pappmaché
- Pappmaché-Rezepturen
- Kaschiertechniken
Die Themengestaltung ist offen.
Aufbauend auf diesen Techniken findet jeder Teilnehmende zu einem eigenen Thema und entwickelt ihre/seine persönliche Arbeit. Individuell werden Möglichkeiten der Umsetzung von Idee und Technik besprochen und begleitet.

Sabine Emmerich
09-51-M7-10Künstlerische Praxis II: Offene Werkstatt Druck/Radierung

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 12:00 - 16:00 (4 Teaching hours per week)
Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-11Künstlerische Praxis II: Partizipative Strategien und Kollaboration in der Kunst

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 2) Fri. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week)

Die Frage Wie wollen wir zusammen Zukunft gestalten? bewegt derzeit alle gesellschaftlichen Bereiche.
Als Projektionsfläche für Gesellschaft obliegt der Kunst die Freiheit, zu experimentieren, zu spielen, zu forschen, zu entwickeln.
In diesem Seminar lernen wir künstlerische Strategien der Partizipation und Kollaboration (anhand von künstlerischen Arbeiten regionaler bis internationaler Künstler*innen und mittels kunstwissenschaftlicher Texte) als solche Projektionsflächen kennen.
Wir entwickeln eigene visuelle partizipatorische Methoden und Formate und experimentieren dafür mit verschiedenen Medien.
Ergänzend und nach Bedarf unternehmen wir gezielte urbane field trips und besuchen in Bremen arbeitende Künstler*innen und Ausstellungen/Archive dazu.

Doris Weinberger
09-51-M7-12Inklusionsveranstaltung / Künstlerische Praxis II: Malerei

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week)
Rainer Weber
Carl F Carl F
09-51-M7-13Künstlerisches Forschen: Freie Projektarbeit

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Coronabedingt digitales Seminar, Verschiebung von Schwerpunkten:

In einer (möglichst) freien künstlerisch forschenden Praxis können die Studierenden eigenständige Projekte und Arbeitsweisen entwickeln.
Aufgrund der besonderen Situation verschiebt sich der Schwerpunkt des Seminars von kollektivem Erarbeiten von Wissen und Bildpraxis hin zum individuellen künstlerischen und künstlerisch forschenden Tun.
Was machen Bilder mit uns und was machen wir mit Bildern? Wie kann künstlerische Praxis zu einer „spekulativen Reflexion“ von Lebenswelt werden?
Voraussichtlich Einführung(en), Arbeitsanregungen, Texte, individuelles Feedback der Arbeitsprozesse. Je nach Interesse Austausch in Klein-/Großgruppe(n) – Form, Ablauf und Inhalte des Seminars können gerne mitgestaltet werden.
Vorkenntnisse nicht nötig, aber Engagement und große Selbständigkeit.

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M7-14Künstlerische Praxis II: Fotografie

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week)
Harald Rehling
09-51-M7-15Künstlerische Praxis II: Found Footage Film

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Wöchentliche Zoomkonferenz, mittwochs 14-15 Uhr, Eigenarbeit und individuelles Feedback.

Dozentin: Eva Knopf
Found Footage, also gefundenes Material, hat eine lange Tradition im künstlerisch-experimentellen Film. Bilder werden recycelt, remixt, gesampelt, kompiliert, es gibt autobiografische und historiografische Zugänge, die Collage, die Montage, die Spekulation und vieles mehr.
Wie können etablierte kulturelle Bedeutungen von Bildern aufgelöst, transformiert, rekontextualisiert oder verfremdet werden? Was bedeutet es, existierende audio-visuelle Arbeiten zu verwenden, um etwas Neues herzustellen? Gibt es eine Ethik der Wiederverwendung? Was sind die Geschichten, wie sind die Methoden und Modi von Found Footage als künstlerischer Filmpraxis?
In diesem Online-Seminar befassen wir uns mit verschiedenen Ansätzen des Found Footage Films und angrenzender „Genres“ wie dem Archiv-Kunst-Film, wobei die Teilnehmer*innen auswählen können, welche Zugänge sie durch praktische Arbeiten tiefergehend erforschen wollen. Die (begleitete) Arbeit an eigenen Found Footage Filmen macht den Hauptteil des Seminars aus. Dabei kann auf „gefundenes“ Material aus frei zugänglichen Online-Archiven ebenso zurückgegriffen werden, wie auf Funde aus der eigenen Wohnung (zum Beispiel Fotoalben und andere Sammlungen).

Ablauf:
Wöchentliche Zoomkonferenz, mittwochs 14-15 Uhr, Eigenarbeit für die Material und Anregungen zur Verfügung gestellt werden sowie individuelles Feedback. (Unter Umständen ist die Teilnahme am Seminar auch möglich, wenn an der Videokonferenz nicht teilgenommen werden kann. Sollte dies der Fall sein, wird um eine Kontaktaufnahme vorab gebeten).

Voraussetzung:
Technische Voraussetzung zur Teilnahme ist der private Zugang zu einem gängigen Rechner mit Internetzugang, sowie evtl. eine externe Festplatte zur Datenspeicherung. Als Schnittsoftware wird ein kostenfreies Programm verwendet werden. Einige der grundlegenden Filme und Texte dieses Seminars sind auf Englisch verfasst.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-16Künstlerische Praxis II: Desktop Documentaries

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week)

Wöchentliche Zoomkonferenz, donnerstags 10-11 Uhr, Eigenarbeit und individuelles Feedback.

Dozentin: Eva Knopf

Als Desktop Documentaries bezeichnet man dokumentarisch-essayistische Filme, die als Kamera die Bildschirmaufnahme eines Computers nutzen, also direkt das aufzeichnen, was auf dem Bildschirm passiert. Der Computer wird zu Kamera, Leinwand und Recherche-Werkzeug zugleich, alles was auf einem Bildschirm passieren kann, kann Teil des Films werden. Es gibt Desktop Documentaries, die entlang einer Online-Recherche erzählen, andere wurden komplett innerhalb von Google-Streetview oder in einem Videospiel gedreht.

In diesem Online-Seminar werden wir uns zunächst mit einschlägigen Werken dieses noch jungen „Genres“ befassen. Dabei handelt es sich oftmals um medienreflexive Arbeiten. Ergänzend zu ästhetischen und inhaltlichen Fragen werden die technischen Grundlagen und Fähigkeiten für diese Art des Filmemachens erarbeitet.

Parallel werden Ideen für ein eigenes Filmprojekt entwickelt, dessen individuelle Umsetzung den Hauptteil des Seminars ausmacht. Die einzelnen Produktionsschritte werden begleitet. Das Thema ist frei wählbar. Es kann mit der aktuellen Situation um den Coronavirus zu tun haben, einer Zeit, in der der eigene Desktop für viele eine noch zentralere Rolle als sonst erhält – oder sich mit etwas ganz anderem befassen. Auch Arbeiten, die ins Fiktionale gehen, sind möglich!


Ablauf:
Wöchentliche Zoomkonferenz, donnerstags 10-11 Uhr, Eigenarbeit für die Material und Anregungen zur Verfügung gestellt werden sowie individuelles Feedback. (Unter Umständen ist die Teilnahme am Seminar auch möglich, wenn an der Videokonferenz nicht teilgenommen werden kann. Sollte dies der Fall sein, wird um eine Kontaktaufnahme vorab gebeten).

Voraussetzungen:
Technische Voraussetzung zur Teilnahme ist der private Zugang zu einem gängigen Rechner mit Internetzugang. Notwendig für die Teilnahme ist zudem eine gewisse technische Neugier und die Bereitschaft, sich die notwendigen Programme anzueignen. Für Bildschirmaufnahme und Videoschnitt gibt es kostenfreie Software. Einige der Filme und Texte, mit denen wir uns befassen werden, sind auf Englisch verfasst.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-17Künstlerische Praxis II: Soziale Distanzierung und performative Videokunst

Kurs (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 14:00 - 18:00 (4 Teaching hours per week)

Wöchentliche Zoomkonferenz, donnerstags von 14 - 15 Uhr, Eigenarbeit


Dozentin: Eva Knopf

Wie verändert sich die Zeit, wenn wir nirgends hinmüssen? Wie teilen wir öffentliche und private Räume? Wie kümmern wir uns umeinander? Was können wir in dieser Ausnahmezeit über unsere Kapazität lernen, unser Verhalten kollektiv und radikal zu verändern? Wie können wir die unmögliche Binarität von sozialer Distanz und sozialer Bewegung denken?

Dies sind einige der Fragen, mit denen wir uns in diesem Online-Seminar mit performativen Videos auseinandersetzen werden. Jede Woche wird es ein neues Thema, eine neue (selbstgestellte) Aufgabe geben, der wir uns in eigenen Videoarbeiten und im Austausch miteinander widmen. Dabei geht es nicht darum, ausgereifte Videos zu produzieren, sondern darum, sich mit Hilfe von Performance und Videokunst mit der aktuellen Situation um Covid-19 auseinanderzusetzen, zu experimentieren und in der Gruppe auszutauschen. Zum Beispiel: Videos über das Alleinsein. Videos über Distanz und Intimität. Wie wird Distanz gemessen? Wieviel Distanz ist zwischen dir und jemand anderem? Wie sehen zwei Meter aus? Wie kann das visualisiert oder aufgeführt werden? Welche neuen Choreografien und „Tänze“ ergeben sich im öffentlichen Raum?

Die Idee zum Seminar ist in Anlehnung an das kollektive Kunst-Projekt „Radical Self-Quarantine“ entstanden. Es ist experimentell angelegt und wird sich im Laufe der Seminarzeit je nach Entwicklung der Lage und den Ideen der Teilnehmer*innen verändern.

Für alle, die Lust haben, sich performativ und audio-visuell mit der Gegenwart auseinanderzusetzen!



Ablauf:
Jede Woche wird es donnerstags von 14-15 Uhr eine gemeinsame Videokonferenz auf Zoom geben, in der wir das jeweilige Wochenthema besprechen. Der Rest des Seminars findet in Eigenarbeit statt. Dafür stehen Materialsammlungen – vor allem Videos und Texte – zum Selbststudium zur Verfügung. Der inhaltliche und zeitliche Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung der wöchentlichen Videos und der Erforschung eigener Ideen. Die Themen können einzeln oder in Kollaboration mit Freund*innen oder Fremden realisiert werden.

Voraussetzung:
Als Equipment wird jede*r Teilnehmer*in das nutzen, was ihr oder ihm zur Verfügung steht. Das sollte zumindest ein Computer mit Kamera und Internetanschluss sein, die die Bearbeitung und das hochladen bewegter Bilder zulassen. Wer dazu noch ein Handy mit Kamerafunktion hat, ist bereits ausreichend ausgestattet. Jedes weitere Equipment darf gerne genutzt werden. Technische Fragen klären wir je nach Bedarf der Teilnehmer*innen im Kurs. Einige der Videos und Materialien des Curriculums sind auf Englisch verfasst.

Dr. Eva Knopf
09-51-M11-1Handlung. Raum. Kunst. Was haben ein Wald, ein Fab Lab und ein Klassenraum gemeinsam? Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 16:00 - 19:00 (3 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Julia Alvis-Seidel
09-51-M11-2Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: Zur Performativität im Kunstunterricht
Für Studierende mit Lehramstoption Gym/OS

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 09:00 - 12:00 (3 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Kira Hess
09-51-M11-5Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: Schwerpunkt Fotografie.
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS.

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 16:00 - 19:00 (3 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

N. N.

Modul 12 Vertiefung

Für Profilfach 5. Semester
Wählen Sie 3 Lehrveranstaltungen aus, davon kann eine LV künstlerische Praxis sein!
Course numberTitle of eventLecturer
09-51-M5-8Post-Koloniale Identitäten einer Stadt II
Dieses Seminar findet in digitaler Form statt (synchrone Online-Termine)

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Sun. 17.05.20 12:15 - 16:45
Sun. 24.05.20 12:15 - 16:45
Sun. 07.06.20 12:15 - 16:45
Sun. 21.06.20 12:15 - 16:45

nur für die Teilnehmer_innen von Post-Koloniale Identitäten einer Stadt I offen

Jakob Hartmann
09-352-MA2-1Berlin Biennale: Eine Diskursgeschichte
Seminar mit Arbeitstagen

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 15:00 - 18:00 (3 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Seit ihrer ersten Ausstellungspräsentation 1998-99 (u.a. im Hauptausstellungsort Kunst–Werke Berlin/ KW Institute for Contemporary Art) bildet die „Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst“ kulturgeschichtliche Wenden, visuelle Verhandlungen und vielleicht auch die mannigfaltigen Launen von Großausstellungen auf transitorische, mitunter ,Berliner Art‘ ab. War die erste Berlin Biennale als interdisziplinäres Experimentierfeld und Momentaufnahme der zukünftigen (Kunst)Hauptstadt gedacht, so waren nachfolgende Editionen zunehmend durch bestimmte Begrifflichkeiten, ortsspezifische wie glokale Drehpunkte sowie einer stets erweiterten bzw. kollektiv begriffenen kuratorischen Besetzung geprägt: von der umstrittenen „relationalen Ästhetik“ (N. Bourriaud) über die von Artur Żmijewski verantwortete, politisch intendierte „Forget Fear“ (7. Biennale) und der u.a. Hyperzirkulation, Post-Internet und Anthropozän thematisierenden „postgegenwärtigen“ 9. Berlin Biennale mit dem Titel „The Present in Drag“ (DIS-Kollektiv) bis hin zur von Gabi Ngcobo als Wendepunkt konzipierten „We dont need another hero“ (10. Berlin Biennale). In Anlehnung an Frantz Fanon, den Vordenker der Dekolonisierung, sollte sich letztere auch als „Programm absoluter Umwälzung“ artikulieren.
Für die 11. Edition stehen Anno 2020 die Begrifflichkeiten Teilhabe, Outreach, Gleichberechtigung und die Frage nach der sozialen Funktion von Kunst im Mittelpunkt. Das aus Lateinamerika stammende Kuratorenteam (Augustín Pérez Rubio, María Berríos, Renata Cervetto, Lisette Lagnado) konzipierte hierfür die Reihe „exp.“, die vor allem in migrantisch geprägten Nachbarschaften wie dem Berliner Wedding-Kiez zu sehen sein wird: kuratorische Experimente als kleine Ausstellungen, Performances und Filmvorführungen, die zum Eröffnungs-Event im Juni eine einleitende Funktion übernehmen sollen.
Das Seminar widmet sich der historisch-kulturellen, künstlerischen und kuratorischen Geschichte der Berlin Biennale in ihren Verzahnungen mit heterogenen diskursiven Bestimmungen als Wendepunkte deutscher und internationaler Gegenwartskunst. Neben der einführenden Auseinandersetzung mit wichtigen Begriffen und kuratorischen Positionen werden wir in der Berliner Exkursion die 11. Biennale selbst erkunden und einige ihrer Protagonist*innen kennenlernen.

Elena Zanichelli
09-352-MA2-2Stillleben. Interieur. Genre. Repräsentationen des Individuellen, Privaten und Authentischen in Bildformen

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 14:00 (4 Teaching hours per week)

Seminar wird digital abgehalten

„Man glaubt, daß eine Zuckerdose keine Physiognomie, keine Seele hat. Aber das verändert sich auch täglich. Man muss sie zu nehmen wissen, sie umschmeicheln, (…) Diese Gläser, dieser Teller, die sprechen miteinander, sie tauschen sich unentweglich Vertraulichkeiten aus (…) Auf die Blumen habe ich verzichtet. Sie verblühen sofort. Die Früchte sind treuer. Sie lassen sich gern malen. (…) Ihre Idee strömt mit ihrem Duft aus. (…).“ (Cèzanne im Gespräch mit Gasquet, 1896/1904)

Wir alle wohnen und umgeben uns dabei beständig mit Dingen. Wir richten uns ein und werden auch von den Dingen eingerichtet, denn sie sind voller Bedeutungen. Zwischen und mit den mannigfaltigen Gegenständen gestalten wir unsere Beziehungen. In ihnen und mit ihnen wird Wohnen und Bewohner_innenschaft hergestellt. Künste und visuelle Kultur produzieren Vorstellungswelten dieses Bewohnens und unseres Verhältnisses zu den Dingen. Gerade durch das jetzige Zuhausebleiben aufgrund der Pandemie erhöht sich die Aufmerksamkeit auf das direkte Wohnumfeld.
Das Seminar widmet sich der Analyse von Bildfindungen und Bildgattungen, die das Verhältnis zu den Dingen, dem Wohnen und den darin entwickelten Beziehungsstrukturen – auch historisch – gestalten und zu sehen geben: Stillleben, Interieur und Genrebild. Sie sind zugleich Anlass, über Verhältnisse von Räumlichkeit, Bildlichkeit und Subjektivität nachzudenken.

Das Seminar wird in einer Mischform von konkreten Arbeitsaufgaben, Mailverkehr und einzelnen Videotreffen stattfinden. Es ist als Projekt für eine eigenständige, kleine Forschungsaufgabe ausgelegt. Voraussetzung dafür sind eine schriftliche Text- und eine schriftliche Analyse von künstlerischen Arbeiten, von denen ausgehend ein Projekt entwickelt werden soll, das auch auf Erfahrungen und Beobachtungen im Wohnen in Zeiten der Pandemie Bezug nimmt.

Kommunikation zu Seminarzeiten jeweils Dienstag 10-14 via Mail - Mails bitte immer an beide Lehrenden !

Allgemeine Infos zum Studium im SoSe 2020 s. Instituts-Homepage https://www.uni-bremen.de/kunst/aktuelles-alle-nachrichen/aktuelles/news/detail/News/faq-zur-lehre-im-sose-2020-am-ikfk/

Prof. Dr. Irene Nierhaus
Dr. Kathrin Heinz
09-352-MA3-1Digitaler Realismus

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Mon. 20.04.20 14:00 - 16:00
Mon. 04.05.20 14:00 - 16:00
Mon. 18.05.20 14:00 - 16:00
Mon. 08.06.20 14:00 - 16:00
Mon. 29.06.20 14:00 - 16:00
Mon. 13.07.20 14:00 - 16:00

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Der Bezug des Films zur Wirklichkeit ist eine der großen Fragen, die seit den Anfängen des Films diskutiert wird. Nicht erst seit seiner Digitalisierung wird der Wahrheitsanspruch des Films verstärkt hinterfragt. Doch entgegen der Vorwürfe von Manipulation, Fake und dem allgegenwärtigen Einsatz von Visual Effects und am Computer entstandener Bilder, will sich dieses Seminar mit den Möglichkeiten von Realismus und Wirklichkeitsbezug im digitalen Film auseinandersetzen. Es soll danach gefragt werden, wie sich der digitale Film zur dargestellten Welt verhält und welche ästhetischen, theoretischen, technologischen, politischen Strategien er entwickelt, um diesen Wirklichkeitsbezug zu verdeutlichen. Zu denken ist beispielsweise an Filme, die mit GoPros oder Smartphones gedreht werden, in einer Einstellung ohne Schnitt entstanden sind oder online gefundenes Amateur*innen-Material nutzen.
Im Seminar soll zunächst anhand der Diskussion ausgewählter Positionen ein geteiltes theoretisches Wissen geschaffen werden. Der Schwerpunkt liegt dann auf den gemeinsamen Sichtungen einschlägiger Filmbeispiele, anhand derer die vielen Facetten eines digitalen Realismus erkundet und diskutiert werden.
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.

Angela Rabing
09-352-MA3-2Aktuelle filmische Darstellungen des Nationalsozialismus
Filme, Serien, Instagram

Seminar (Teaching)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

PD Dr. Rasmus Greiner
09-352-MD1-1Kunst, Partizipation und Vermittlung

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 10:00 - 13:00 (3 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

PD Dr. Viktor Kittlausz

Modul 14 BA Arbeit

Für Profilfach; Lehramtsoption; BIPEB grosses Fach
Course numberTitle of eventLecturer
09-51-M14-1Begleitseminar zur Abschlussarbeit 1

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 08:00 - 10:00 (2 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

In dem Seminar stehen die Bachelorarbeiten der Teilnehmer*innen im Fokus. In den ersten Sitzungen geht es zunächst um die möglichen Formate einer Bachelorarbeit im Studiengang ‚Kunst – Medien – Ästhetische Bildung’ und um allgemeine Fragen rund um das Entwickeln und Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit. Im weiteren Verlauf werden wir uns dann mit den konkreten Vorhaben der Seminarteilnehmer*innen befassen, mögliche Gegenstandsbereiche erörtern und erste Fragestellungen und Gliederungen besprechen.
Das Seminar richtet sich an Studierende sowohl des Lehramts als auch des Profilfachs.

PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M14-2Begleitseminar zur BA-Arbeit

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 14:00 - 16:00 (2 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Das Seminar dient der Vorbereitung auf die BA-Arbeit im letzten Studienabschnitt. Das Programm der Seminarstunden umfasst die Behandlung formaler und organisatorischer Fragen, Hilfestellungen bei den Prozessen der Themenfindung und Textstrukturierung sowie Schreibübungen. Daneben wird Raum geboten für individuelle Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmer*innen, so können vor allem Teile der eigenen Arbeit vorgestellt und in der Gruppe diskutiert werden.

Dr. Christiane Keim
09-51-M14-3Begleitseminar zur Abschlussarbeit 2

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 12:00 (2 Teaching hours per week)

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.
In dem Seminar stehen die Bachelorarbeiten der Teilnehmer*innen im Fokus. In den ersten Sitzungen geht es zunächst um die möglichen Formate einer Bachelorarbeit im Studiengang ‚Kunst – Medien – Ästhetische Bildung’ und um allgemeine Fragen rund um das Entwickeln und Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit. Im weiteren Verlauf werden wir uns dann mit den konkreten Vorhaben der Seminarteilnehmer*innen befassen, mögliche Gegenstandsbereiche erörtern und erste Fragestellungen und Gliederungen besprechen.
Das Seminar richtet sich an Studierende sowohl des Lehramts als auch des Profilfachs.

PD Dr. Viktor Kittlausz

Forschungskolloquium für höhere Semester (Master und Promotion)

Course numberTitle of eventLecturer
09-352-Coll-1Bild-Raum-Subjekt

Colloquium (Teaching)

Additional dates:
Mon. 27.04.20 10:00 - 18:00 SFG 3070
Mon. 18.05.20 10:00 - 18:00 SFG 3070
Mon. 08.06.20 10:00 - 18:00 SFG 3070
Mon. 29.06.20 10:00 - 18:00 SFG 3070
Mon. 13.07.20 10:00 - 18:00 SFG 3070

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozentinnen per Email.

Prof. Dr. Irene Nierhaus
Dr. Christiane Keim
Elena Zanichelli
09-352-Coll-2Research Colloquium: Film, Media Art and Popular Culture

Colloquium (Teaching)

Dates:
fortnightly (starts in week: 2) Tue. 14:00 - 18:00 (2 Teaching hours per week)

Additional dates:
Tue. 07.07.20 14:00 - 18:00 GW2 B3790+B3840

Aus gegebenen Anlass findet die Lehre digital statt. Alle Zeiten und Möglichkeiten werden bei dem ersten Termin besprochen. Weitere Infos folgen von Dozierenden per Email.

Prof. Dr. Winfried Pauleit

Schreibberatung am Fachbereich 9

Schreiben ist zentraler Baustein der Forschung. Im Prozess des wissenschaftlichen Scheibens werden Ergebnisse in Forschungsstände eingebunden, Fragestellungen präzisiert und in theoretische Kontexte verwickelt. Texte in Form von Essays, Vorträgen, Hausarbeiten, BA- oder Masterarbeit zu produzieren, ist ein Akt in dem Erkenntnisse entworfen und strukturiert werden. Wissenschaftliches Schreiben ist kein unbewegliches Instrument, sondern sehr lebendig. Es muss gelernt und geübt; in jedem Themenfeld neu entwickelt werden. Der Weg ist oft mühevoll, braucht Zeit und Geduld. Sich selber Zeit zur Konzentration einzuräumen ist ein "Knackpunkt" im studentischen Alltag.
Der Umgang mit strukturellen Problemen und/oder mit „Ängsten vor dem leeren Blatt“ findet im Schreibcoaching begleitende Förderung. Der oft im „stillen Kämmerlein“ vollzogene Akt wird als Schlüsselkompetenz sichtbar und verhandelbar. Zur Motivation, Orientierung, Konkretisierung und Strukturierung gibt es diese spezifischen Angebote in Form studentischer Workshops und die Möglichkeit der Einzelberatung.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Britta Petersen/ ForstA-Beauftragte FB 9
e-mail: forstafb9@uni-bremen.de
Course numberTitle of eventLecturer
Von Studierenden für Studierende:
Schreibcoaching zum wissenschaftlichen Arbeiten

Lernfeld (Teaching)

Melde Dich gerne bei den Coaches: coachfb9@uni-bremen.de

Vom weißen Blatt bis zur Entfassung unterstützt unsere individuelle Schreibberatung Prozesse der Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten vom Essay über Präsentation bis zur Abschlussarbeit.
Im Einzelcoaching können Fragen und Themen gemeinsam geklärt werden - unkompliziert und unverbindlich.

Britta Petersen
Wissenschaftliche Schreibberatung
Individuelle Unterstützung Ihrer Schreibprojekte (Hausarbeit, Abschlussarbeit etc.)

Lernfeld (Teaching)

Aus aktuellem Anlass entfällt die persönliche Sprechstunde.

Britta Petersen
09-GS-1aVon Studierenden für Studierende: Selbstbewusst in die nächste Hausarbeit durch kreative Schreibtechniken

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Thu. 13.08.20 10:00 - 14:00 Das Seminar findet voraussichtlich online statt. Sie werden rechtzeitig eingeladen bzw. über Änderungen informiert.
Thu. 27.08.20 10:00 - 14:00 Das Seminar findet voraussichtlich online statt. Sie werden rechtzeitig eingeladen bzw. über Änderungen informiert.

Onlineveranstaltung zum wissenschaftlichen Schreiben begleitet durch Schreibcoaching:

Beim Schreiben werden Gedanken sortiert und strukturiert. Im Unialltag kann das (wissenschaftliche) Schreiben samt formaler Richtlinien oder Zeit- und Leistungsdruck durchaus schwerfallen und die Lust am Schreiben hemmen. Daher wollen wir uns in diesem Workshop positiven Schreiberfahrungen widmen. Wir werden uns die befreiende Kraft des Schreibens zu Nutze machen, um positive Gedanken und Ideen zu manifestieren und selbstbewusster in kommende wissenschaftliche Schreibprojekte zu gehen. Wir erproben außerdem Techniken zum Thema Zeitmanagement, Achtsamkeit und Konzentration.

Das Peer-to-Peer-Format „Von Studierenden für Studierende“ bietet einen geschützten Rahmen, in dem mögliche Unsicherheiten und Hindernisse beim wissenschaftlichen Arbeiten ausgetauscht werden können.

Die Veranstaltung gliedert sich in zwei Termine:

1) Kreative Schreibtechniken, Achtsamkeit, Übungen zum Gedanken strukturieren; Motivation und Zeit finden.
2) Fokus auf aktuelle Schreibprojekte der Teilnehmer*innen und Übungen zum wissenschaftlichen Arbeiten. Die Inhalte der zweiten Sitzung werden in Absprache mit den Teilnehmer*innen bedarfsgerecht angepasst.

Asima Amriko steht als Schreibcoach für individuelle Fragen und Beratungstermine währende der Zeit zwischen den Veranstaltungen für individuelle Fragen zur Verfügung.

Britta Petersen
Asima Amriko
09-GS-3-1aVon Studierenden für Studierende: Offenes Schreibatelier
Ort: Großes Atelier GW2 B3810

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Tue. 04.02.20 10:00 - 14:00
Tue. 11.02.20 10:00 - 14:00
Tue. 18.02.20 10:00 - 14:00
Tue. 25.02.20 10:00 - 14:00
Tue. 03.03.20 10:00 - 14:00
Tue. 10.03.20 10:00 - 14:00
Tue. 17.03.20 10:00 - 14:00
Tue. 24.03.20 10:00 - 14:00
Tue. 31.03.20 10:00 - 14:00
Fri. 01.05.20 10:00 - 12:00 Dieser Termin findet nicht statt!

Die Praxis des Schreibens ist Grundlage wissenschaftlichen Arbeitens, wie auch kreativer Prozesse: indem ich formuliere, präzisiert sich meine Fragestellung und mein Forschungsinteresse, klären sich Gedanken, lassen sich Argumente finden und kommunizieren. Gerade deshalb ist das Schreiben eine Praxis, die nicht einfach gelingt, sondern immer wieder ein- und ausgeübt werden muss, egal ob das Studium gerade erst begonnen wurde, oder schon der Schritt in die Wissenschaft gelungen ist.

Zur Unterstützung des Schreibens wissenschaftlicher Projekte (Essays, Hausarbeiten, Abschlussarbeiten etc.) wird das offene Schreibatelier von studentischen Schreibcoaches betreut. Die Coaches geben Impulse für Schreibprozesse und (auch außerhalb des Jour Fixe) beraten individuell. Im Peer-to-Peer können Fragen und Schwierigkeiten, Ideen und Möglichkeiten thematisiert und gemeinsam angegangen werden.
Jeder Jour Fixe beginnt mit einer Übung, die den Einstieg in das Schreiben ermöglicht und bietet die Möglichkeit an eigenen Texten zu arbeiten.Studierende sind herzlich eingeladen, jederzeit dazuzukommen und zu entscheiden, wie lange Sie an Ihrem Projekt arbeiten. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Um Änderungen und weitere Aktivitäten im Bereich des Schreibcoachings zu erfahren, können Sie sich jedoch gerne anmelden.

Britta Petersen
Dr. Bettina Henzler
09-GS-3-20Weitere Workshops zu Studienmethoden, Kommunikation und zum wissenschaftlichen Schreiben finden Sie im Programm der zentralen Studierwerkstatt:

Lernfeld (Teaching)

Die Studierwerkstatt https://www.uni-bremen.de/studierwerkstatt/programm/ bietet Ihnen, neben Veranstaltungen zum wissenschaftlichen Arbeiten, die Möglichkeit der Ausbildung und Zertifikation zum Schreibcoach_in.
Bei Fragen zum Schreiben wenden Sie sich im Fachbereich 9 gerne an Britta Petersen: forstafb9@uni-bremen.de oder in der Studierwerstatt an Jörg Riedel: riedel@uni-bremen.de

N. N.

General Studies im FB 09

Im außerschulischen Zwei-Fächer-Bachelorstudium erwerben Studierende neben fachwissenschaftlichen auch fachübergreifende Kompetenzen in Form der " General Studies".

Für Studiengänge mit LEHRAMTSOPTION kann für die zu studierenden Schlüsselqualifikationen (3 CP) aus dem General Studies Angebot des Fachbereichs 09 (Module GS I-X) oder dem Angebot der Erziehungswissenschaften (http://www.fb12.uni-bremen.de) frei gewählt werden. Eine Kombination von Veranstaltungen/Modulen aus beiden Bereichen ist dabei nicht möglich.

Die General Studies Angebote des Fachbereichs 09 finden Sie unter diesem Link: http://www.goo.gl/mHxvhe
Course numberTitle of eventLecturer
General Studis:
Angebote zur Studien- und Berufsorientierung

Lernfeld (Teaching)

Aktuelle Workshops: https://t1p.de/ohzz
In den Kultur-, Geistes- und Medienwissenschaften ist die berufliche Orientierung mit Start des Studiums nicht vorgegeben. Die vielfältigen Felder in außerschulischen und außeruniversitären Bereichen erschließen sich erst nach und nach. Im Zentrum steht die Konturierung persönlicher Interessen und Fähigkeiten, die im Studium erworben und vertieft werden. Im Modul I der General Studies zur Studien- und Berufsorientierung finden Sie laufende Veranstaltungen zur Studien- und Berufspraxis. Einerseits zur Vertiefung studentischer Elemente und andererseits zur "Einfühlung" in mögliche Berufsperspektiven. Die Anmeldung erfolgt über Stud.IP

Britta Petersen