| 08-zsp-GS-1018 | How does good climate communication work? #climateChallenge – from personal footprint to transformative handprint Die Auswirkungen der Klimakatastrophe sind global spürbar und bedrohen das Leben auf unserem Planeten und unsere Gemeinschaften. Um mit dieser Krise umzugehen und (…) Die Auswirkungen der Klimakatastrophe sind global spürbar und bedrohen das Leben auf unserem Planeten und unsere Gemeinschaften. Um mit dieser Krise umzugehen und globale Veränderungen herbeizuführen, können wir auf verschiedenen Ebenen etwas tun.
In der #climatechallenge geht es um realistische und direkte Handlungsmöglichkeiten.
Wer welche Maßnahme ergreifen kann, hängt stark mit Privilegien und Machtasymetrien zusammen. Veränderungen sind meist kompliziert, politische Auseinandersetzungen oft aufgeheizt, einfache Antworten gibt es nicht in komplexen Systemen wie der Klimakatastrophe. Diese Machtstrukturen wollen wir erkenne, aufzeigen und gemeinsam Wege finden, damit auch im Seminar umzugehen.
Während der CO²-Fußabdruck die persönlichen Verhaltensweisen in den Blick nimmt, sollen Handabdruck-Aktionen die strukturellen Rahmenbedingungen ändern und nachhaltiges Verhalten für Alle einfacher machen. Diese transformative Aktionen haben langfristige Wirkungen auf Strukturen, Regeln, Rahmenbedingungen oder Gesetze. Das funktioniert gut in Gruppen, wenn Studierende beispielsweise gemeinsam Ideen entwickeln, die den Trinkwasser- und Stromverbrauch an der Universität senken oder nachhaltiges Verhalten erleichtern, statt wie so oft zu erschweren.
Was passiert konkret im Seminar?
Wir beginnen mit einem persönlichen Einstieg, theoretischen Inputs zum wissenschaftlichen Stand und einem Blick auf den eigenen ökologischen Fußabdruck in Form der Fußabdruck-Challenge.
Anschließend befassen wir uns mit den möglichen Hindernissen bei der Durchführung der Challenges sowie verschiedenen Gerechtigkeitsperspektiven und entwickeln auf Basis dieser Erfahrungen Handabdruck-Challenges, die wir in Kleingruppen angehen.
Gemeinsam reflektieren wir die Challenges und unser Seminar, beschäftigen uns mit den Konsequenzen unserer Handlungen auf verschiedenen Ebenen und setzen unsere Erfahrungen in Form des transformativen Handabdrucks möglichst in systemische Veränderungen um.
Abschließend evaluieren wir die gemeinsamen Prozesse und halten das Gelernte und unsere Projekte, Herausforderungen, Probleme und Erfolge fest und schauen, wie wir auch andere mit unseren Erfahrungen inspirieren und unterstützen können. You can find course dates and further information in Stud.IP. | Johannes Arens |
| 08-zsp-GS-1016 | Organizing events and trade fairs* currently means "breaking a lot of new ground" also in the context of fair trade, sustainable development and international cooperation. Live communication. A seminar journey from briefing to conception to solution. Sustainable communication impact and added value for all stakeholders „Live-Kommunikation“ ist der Oberbegriff für alle Kommunikationsaktivitäten (Events und Messen), wo sich Menschen „Face to Face“ zielorientiert in einem inszenierten (…) „Live-Kommunikation“ ist der Oberbegriff für alle Kommunikationsaktivitäten (Events und Messen), wo sich Menschen „Face to Face“ zielorientiert in einem inszenierten Rahmen begegnen. Die Arbeit in der Live-Kommunikation kennt keinen Stillstand.
In diesem Seminar wird behandelt, wie die Live-Kommunikation im Kommunikationsmix (Kommunikationsinstrumente des Marketings) eingesetzt wird, um den immer neuen Herausforderungen gerecht zu werden, um den Menschen (Zielpersonen) einen nachhaltigen und zielorientierten Mehrwert mitzugeben. Wir schauen dabei gemeinsam auf Events und Messen im wirtschaftlichen und politischen Kontext.
Neue Herausforderungen wie die Auswirkungen der Klimakrise, neue Event-Formate (real live, virtuell, hybrid), das agile Arbeiten, die Nachhaltigkeit aber auch das Fehlen von Fachkräften oder Risikomanagement, aber auch die Nutzung von KI. Hinzu kommt die zunehmende Sensibilität für regionale Besonderheiten „cross culture“. Afrika, Asien, Südamerika sind bedeutende Märkte. Somit gibt es immer neue, andere Narrative, die erzählt können.
Im Seminar wird u. a. gefragt, womit kann „ich als Event-Konzept-PlanerIn“ jeweils Akzente setzen? Welche Hindernisse Unternehmen und AusstellerInnen anderer Kontinente überwinden müssen, um auf Messen in Europa, insbesondere im Messeland Deutschland erfolgreich auftreten zu können? Was wird ihnen abverlangt und was nehmen sie bereichernd an ihre Standorte mit? Welche Storys müssten erzählt werden? Mit welchen Events, mit welchen Inhalten könnten AusstellerInnen und BesucherInnen angemessen, emotional, wahrhaftig und wertschätzend angesprochen werden?
Dieses Seminar lädt Sie (mit wenig oder keinem Fachwissen) ein, sich Basis-Hintergrundwissen für die Praxis anzueignen, sich mit Beispielen aus der Praxis zu versorgen und belastbare Theorie als Grundlage für das eigene Handeln mitzunehmen. In Workshops temporäre Fachtiefe zu diskutieren und zu reflektieren. Von Analyse, über Inszenierung (Regiearbeit) und Konzeption bis Storytelling und Wirkungsprüfung wird an authentischen und erlebnisreichen Lösungsideen gemeinsam gearbeitet. „Alles ist möglich, denn es gibt keine (physischen) Grenzen mehr. Wir wollen in diesem Seminar mutig neue Event-Welten umarmen und ausprobieren." You can find course dates and further information in Stud.IP. | Frank Ernst Willy Fromme |
| 08-zsp-GS-1017 | Public Transport Lab: A roadmap for Bremen´s traffic transformation? What a mobility or transport turnaround law for Bremen could look like. Public Transport Lab: Engines, Power and Masculinity – Gender-Critical Perspectives on Mobility Die Mobilität moderner Gesellschaften ist eng mit Technik, Fortschritt und Freiheit verknüpft – aber auch mit Männlichkeit. Unser Seminar nimmt u.a. das Auto als (…) Die Mobilität moderner Gesellschaften ist eng mit Technik, Fortschritt und Freiheit verknüpft – aber auch mit Männlichkeit. Unser Seminar nimmt u.a. das Auto als symbolisch aufgeladenes Objekt in den Blick und untersucht, wie sich in und durch Mobilität Geschlechterverhältnisse manifestieren, stabilisieren und herausfordern lassen. Im Zentrum steht u.a. das Konzept der Petromaskulinität (Daggett), das aufzeigt, wie autoritäre, fossil-fixierte Männlichkeitsbilder politischen Widerstand gegen Klimapolitik, soziale Transformation und feministische Forderungen prägen.
Ausgehend von Theorien zu hegemonialer Männlichkeit, Mobilität und Infrastrukturkritik analysieren wir autozentrierte Kulturpraktiken, Werbung, politische Diskurse und soziale Medien. Dabei fragen wir unter anderem: Warum wird das Auto zur Projektionsfläche autoritärer und nationalistischer Identitäten? Wie werden Race, Class und Gender in Autokulturen verhandelt? Inwieweit bedingt eine Transformation der Mobilitätskulturen (z.B. hin zu öffentlichem Nahverkehr) auch eine Transformation von Männlichkeitsbildern?
Im Rahmen der Veranstaltung sind verschiedene Exkursionen geplant, u.a. zu: Motorsportveranstaltung, Autohaus/Tunerwerkstatt, Besuch eines Biker-Treffs, Teilnahme an städtischen Mobilitätsprojekten/ ggf. einer Messe/ öffentlichen Versammlung. Die genaue Auswahl erfolgt gemeinsam mit den Studierenden und dem Angebot in Bremen und umzu. Im Zentrum der Exkursion steht dabei das Verfassen von Erfahrungsberichten: Wie habe ich mich in diesen Umgebungen gefühlt? Welche Stimmung habe ich wahrgenommen? Welche Machtasymmetrien und Unsicherheiten wurden in diesen Räumen hergestellt und verfestigt? Wie unterscheidet sich der Erfahrungsraum "Auto" von anderen Verkehrserfahrungsräumen (z.B. Fahrrad, Fuß, ÖPNV)?
Ziel des Seminars ist eine gemeinschaftlich gestaltete Ausstellung, in der die Studierenden ausgewählte Aspekte des Themas visuell, medial oder installativ aufbereiten. Dabei sollen theoretische Konzepte sowie eigene Erfahrungen kreativ umgesetzt und vermittelt werden. Die Ausstellung bildet gleichzeitig den Rahmen für die Studienleistung. You can find course dates and further information in Stud.IP. | Dominik Lange, M.A. |