| 08-28-GS-7 | How the West Was Won. The United States in the 19th Century Die „Eroberung des Westens“ markiert die Signatur der US-amerikanischen Geschichte im 19. Jahrhundert. Das Seminar verfolgt zwei Ziele: Zum einen werden wir uns mit (…) Die „Eroberung des Westens“ markiert die Signatur der US-amerikanischen Geschichte im 19. Jahrhundert. Das Seminar verfolgt zwei Ziele: Zum einen werden wir uns mit der klassi-schen „Frontier“-These von Frederick Jackson Turner und der Debatte um diese These be-schäftigen. Zum anderen wollen wir die wesentlichen Faktoren der Westexpansion untersu-chen, darunter den Umgang mit den Native Americans, große Entdeckerexpeditionen, den Eisenbahnbau und die Rolle, die Gewalt in diesem Prozess spielte.
Für den Erwerb eines unbenoteten General Studies-Scheines (3 CP) ist die aktive Beteiligung am Seminar und die Übernahme eines Referats bzw. Mitwirkung an einer Referatsgruppe erforderlich. Die Anmeldung erfolgt über StudIP.
Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Die Lektüre von englischsprachigen Quellen- und Literaturtexten ist erforderlich.
Literatur zur Einführung: Walsh, Margaret: The American West: Visions and Revisions, Cambridge 2005. You can find course dates and further information in Stud.IP. | Jaromir Dittmann-Balcar |
| 08-26-M11-1 | The History of the Israeli-Palestinian Conflict, Part 2 (1920-1950) In dem Seminar beschäftigen wir uns eingehend mit der britischen Herrschaft über Palästina im Rahmen des Völkerbundmandats nach dem Ersten Weltkrieg und dem Ende des (…) In dem Seminar beschäftigen wir uns eingehend mit der britischen Herrschaft über Palästina im Rahmen des Völkerbundmandats nach dem Ersten Weltkrieg und dem Ende des Osmanischen Reichs. Dabei nehmen wir die Institutionen britischer Herrschaft und ihre Folgen für jüdisch-zionistische und arabisch-palästinensische Bestrebungen und Mobilisierungen in den Blick. Wir beenden die Veranstaltung mit einer dichten Beschreibung internationalen Diplomatie nach 1945 und der Kriege von 1947 bis 1949, die zur Schaffung des Staates Israel geführt und die Ansprüche der Palästinenser zu einem arabischen Flüchtlingsproblem im Nahen Osten degradiert haben.
Literatur zur Vorbereitung/Preparatory Reading:
Krämer, Gudrun (2015): Geschiche Palästinas. München: C.H. Beck.
Prüfungsleistungen und CP/Assignments and Credits:
MPL, 3CP GPL, 6 CP You can find course dates and further information in Stud.IP. | Dr. Roy Karadag |
| 08-31-2-M4a-1 | European memory(s) and integration since 1945 Das „kurze“ 20. Jahrhundert (1914–1991), in dem der totale Krieg, Völkermorde, totalitäre Diktaturen und die Schrecken der Konzentrationslager zu Instrumenten der (…) Das „kurze“ 20. Jahrhundert (1914–1991), in dem der totale Krieg, Völkermorde, totalitäre Diktaturen und die Schrecken der Konzentrationslager zu Instrumenten der politischen Herrschaft wurden, wurde als „Zeitalter der Extreme“ bezeichnet (Eric Hobsbawm). Es war auch das Ende des Zweiten Weltkriegs - und der darauf folgende Ausbruch des Kalten Krieges - der zum Start des europäischen Projekts führte. Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg Krieg und den Holocaust hält den Kontinent als „negativer Gründungsmythos“ zusammen und bildet bis heute den moralischen Eckpfeiler der Europäischen Union. Inzwischen sind die Gräueltaten des stalinistischen Regimes in Mittel- und Osteuropa auch für viele Gesellschaften im Osten des Kontinents zentrale Erinnerungsknotenpunkte. Als Quelle der Einheit und der Spaltung haben Krieg und Totalitarismus also noch einen enormen Einfluss auf die europäische(n) Identität(en), Kultur(en) und Politik.
Dieses Seminar bietet eine kritische Einführung in den Begriff des „europäischen Gedächtnisses“ und untersucht die Entstehung und Anfechtung supranationaler Gedächtnisregime anhand der paradigmatischen Fallstudien des Zweiten Weltkriegs und des Staatssozialismus in Europa. Teilnehmer:innen werden untersuchen, wie Erinnerung auf europäischer Ebene gesetzlich geregelt wird, wie sie sich über Grenzen hinweg bewegt und vernetzt, und inwieweit supranationale Erinnerung erfolgreich geteilt werden kann. Die gesamteuropäische Erinnerung an das „Zeitalter der Extremen“ wird durch die Analyse schriftlicher Texte und visueller Inhalte (insbesondere Filme) sowie politischer und kultureller Ereignisse untersucht.
Lernziele:
Nach erfolgreichem Abschluss des Seminars sollen Teilnehmende die folgenden Lernziele erreicht haben:
sie können europäische gesellschaftspolitische Ereignisse und kulturelle Darstellungen im Hinblick auf supranationale und transkulturelle Erinnerungsströme interpretieren. sie können Kenntnisse über Schlüsselaspekte der Entwicklung des Erinnerungsdiskurses über den Zweiten Weltkrieg, den Holocaust und den Staatssozialismus in einem breiten Spektrum europäischer Länder nachweisen. sie können eine Reihe von Erinnerungserzählungen kritisch und vergleichend untersuchen, einschließlich visueller und textlicher, fiktionaler und nicht-fiktionaler Artikulationen von Erinnerung. sie können den Begriff „europäisches Gedächtnis“ durch eine differenzierte Untersuchung der Ost-West-Gefälle und Spannungen zwischen verschiedenen europäischen Gesellschaften und sozialen Gruppen kritisch analysieren.
You can find course dates and further information in Stud.IP. | Simon Lewis |
| 08-28-GS-4 | You can find course dates and further information in Stud.IP. | Prof. Dr. Delia González de Reufels Prof. Dr. Cornelius Torp Prof. Dr. Rebekka Asta E. Mallinckrodt von |
| 08-28-GS-6 | Research Seminar on Eastern European History You can find course dates and further information in Stud.IP. | Prof. Dr. Cornelius Torp |
| 08-28-GS-2 | Research Seminar on Eastern European History You can find course dates and further information in Stud.IP. | Walter Sperling |
| 08-28-GS-3 | Doing Public History: Archiving Im November 2023 wurde die Gedenk- und Bildungsstätte Liebenau in der Nähe von Nienburg/Weser eröffnet. Sie befindet sich am Standort des ehemaligen (…) Im November 2023 wurde die Gedenk- und Bildungsstätte Liebenau in der Nähe von Nienburg/Weser eröffnet. Sie befindet sich am Standort des ehemaligen „Arbeitserziehungslagers Liebenau“, in dem die Gestapo Hannover zwischen 1940 und 1943 etwa 6.000 Männer inhaftierte. Eine Dauerausstellung informiert nicht nur darüber, sondern auch über die unweit gelegene ehemalige Pulverfabrik Liebenau: Auf einem zwölf Quadratkilometer großen Areal mussten während des Zweiten Weltkriegs etwa 20.000 Zwangsarbeitende in circa 350 getarnten Fertigungsgebäuden in der Schiesspulverproduktion schuften. Im Rahmen des Seminars fahren wir zu wenig bekannten Stätten von NS-Verfolgung, Massengewalt und Krieg. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, Ihnen Einblicke in didaktische und gesellschaftspolitische Zielsetzungen aktueller Erinnerungsarbeit zu geben und gemeinsam mit Multiplikator*innen im außeruniversitären Bereich Antworten zu finden auf die Frage, welche Chancen und Herausforderungen das Konzept des Lernens am historischen Ort für eine „kritische, handlungsorientierte Auseinandersetzung mit den negativen Horizonten eigener Geschichte“ (Volkhard Knigge) in Gegenwart und Zukunft birgt.
Literatur/Links: Frank Bajohr, Dark Tourism. Überlegungen zu Tourismus, Gewalt und Erinnerung, in: APuZ 50/2021, S. 40-45, https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/344469/dark-tourism/ Volkhard Knigge, Zur Zukunft der Erinnerung, in: APuZ 25–26/2010, S. 10-16, https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/32665/zur-zukunft-der-erinnerung/ Website der Gedenk- & Bildungsstätte Liebenau, https://www.doku-liebenau.de/ You can find course dates and further information in Stud.IP. | Dr. Thekla Keuck |
| 08-28-GS-5 | The Making of a New Society. Newe Spain’s Spanish-Creole (17th Century) Erkenntnisleitendes Interesse ist die Fragestellung wie eine neue Gesellschaft, deren Mehrheitsbevölkerung zwar indigen, deren - wachsende - Minderheiten jedoch aus (…) Erkenntnisleitendes Interesse ist die Fragestellung wie eine neue Gesellschaft, deren Mehrheitsbevölkerung zwar indigen, deren - wachsende - Minderheiten jedoch aus Europa und Afrika stammten und aus denkbar unterschiedlichen Beweggründen (wirtschaftlich, sozial, religiös), Motiven und Zwängen ins Land kamen, entsteht. Inhaltlicher Schwerpunkt bildet hierbei die kreolische und spanische Bevölkerungsgruppe. Dieser Fragestellung soll anhand von Bild- und Textquellen, Vorlesungen, Fragen und Thesen gemeinsam nachgegangen werden. You can find course dates and further information in Stud.IP. | PD Dr. Dagmar Bechtloff |
| 08-26-M10-2 | Positive Political Theory. Empirical Implications of Theoretical Models Die Positive Politische Theorie (PPT) untersucht politische Phänomene mit Hilfe formaler Ansätze aus der Entscheidungs- und Spieltheorie. Die PPT hat in der (…) Die Positive Politische Theorie (PPT) untersucht politische Phänomene mit Hilfe formaler Ansätze aus der Entscheidungs- und Spieltheorie. Die PPT hat in der Politikwissenschaft erheblich an Bedeutung gewonnen und leistet wichtige Beiträge zum besseren Verständnis der Wirkung sozialer und politischer Institutionen. Der Kurs vermittelt die grundlegenden Prämissen und Ansätze der Entscheidungs- und Spieltheorie, wobei der Schwerpunkt auf der Vermittlung der experimentellen Entscheidungs- und Spieltheorie liegt. In der experimentellen Entscheidungs- und Spieltheorie werden strategische Anreiz- und Interaktionsprobleme zunächst theoretisch gelöst und dann experimentell, d.h. mit Versuchspersonen im Labor oder im Feld, durchgeführt. Die beobachteten Ergebnisse, d.h. wie die Probanden in den strategischen Anreiz- und Interaktionssituationen reagieren und entscheiden, werden dann mit den spieltheoretischen Vorhersagen verglichen. Für die verschiedenen Anreiz- und Interaktionsprobleme, von Entscheidungen unter Risiko, Koordinationsspielen, Nullsummenspielen, Spielen mit gemischten Motiven bis hin zu sequentiellen Spielen, haben sich in der experimentellen Forschung Standardspiele etabliert, die immer wieder eingesetzt werden. Der Kurs vermittelt die Grundformen dieser Spiele, ihre formalen Lösungen und die oft widersprüchlichen experimentellen Ergebnisse. Ziel ist es, die Teilnehmenden in die Lage zu versetzen, reale politische Konflikte als strategische Anreiz- und Interaktionsprobleme zu verstehen und die experimentellen Standardspiele für eigene Forschungsinteressen nutzbar zu machen.
Literatur
Behnke, Joachim 2020. Entscheidungs- und Spieltheorie. Baden. Nomos.
Riker, William H. 1982. Liberalism Against Populism: A Confrontation between the Theory of Democracy and the Theory of Social Choice. San Francisco: W. H. Freeman and Company.
Shepsle, Kenneth A. 2010. Analyzing Politics. Rationality, Behavior, and Institutions (Second Edition). New York/ London: W W Norton & Company.
Prüfungsleistungen und CP
Teilprüfung 1 (6 CP): mündliche Prüfung (30 Minuten)
Teilprüfung 2 (3 CP): mündliche Prüfung (15 Minuten) You can find course dates and further information in Stud.IP. | Prof. Dr. Markus Tepe |