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Event

Tagung Ästhetische Ordnungen des Wohnens | Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen

Location: Online via Zoom
Start Time: 18. June 2021
End Time: 20. June 2021
Kategorie: wohnen +/- ausstellen

Ästhetische Ordnungen des Wohnens
Zu bildlichen Politiken des Wohnens, Häuslichen und Domestischen in Kunst und visueller Kultur der Moderne

18.–20. Juni 2021
via Zoom

www.aesthetische-ordnungen-des-wohnens.com

[Please find the English version below]

Internationale Online Tagung des Forschungsfeldes wohnen+/-ausstellen in der Kooperation des Instituts für Kunstwissenschaft – Filmwissenschaft – Kunstpädagogik an der Universität Bremen mit dem Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender.

Künste und Visuelle Kultur produzieren Vorstellungswelten des Wohnens. Im Zeigen der Bilder machen verschiedene Bildsorten, Genres, Bildstrategien und visuelle Verfahren (An)Ordnungen, Prinzipien, Praxis und Poiesis vom Wohnen, Häuslichen und Domestischen augenscheinlich. Das Domestische ist ein Geflecht aus den unter-schiedlichsten Diskursen zur gesellschaftlichen Formation des Wohnens als normalisierender Aufenthalt innerhalb des Sozialen. Darin werden Beziehungen zwischen Bewohner*innenschaft, Räumlichkeit und Objekten/Dingen gestaltet. Mit der Moderne seit 1800 werden diese Beziehungen als identitätsproduzierende Verhältnisse in Subjektivierungs- und Gemeinschaftsbildungsprozessen konzipiert, gelebt und fortwährend ästhetisch entworfen und in Bildlichkeit transformiert.

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Aesthetic Orders of Dwelling
The visual politics of dwelling and domesticity in the art and visual culture of modernity

An international online conference held by the research unit wohnen+/-ausstellen (dwelling+/-exhibiting), a collaboration between the Institute for Art History – Film Studies – Art Education at the University of Bremen and the Mariann Steegmann Institute. Art & Gender.

The arts and visual culture produce imaginaries of dwelling. Specific image and media form(at)s, genres, render pictorial strategies and visual processes. Displaying these images makes evident the orders, principles, practices and poiesis of dwelling and the domestic. The domestic is a mesh made up of a diverse range of discourses on the social formation of dwelling and/or dwelling as a normalizing abidance within the social. Within this mesh, relationships are shaped between inhabitants, spatiality and objects/things. The development of modernity since 1800 has seen these relationships conceptualized, lived and continually cast in aesthetic terms within processes of subject and community formation and transformed into imagery.

German-English translation will be available in the zoom conference.

 

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PROGRAMM

FREITAG, 18. Juni 2021

14.30 Uhr
Ästhetische Ordnungen des Wohnens
Irene Nierhaus
Kathrin Heinz

15.30–15.45 Uhr Pause

15.45–16.30 Uhr
Philipp Zitzlsperger, Berlin
Interieurmalerei und das Interieur als Gesamtkunstwerk vor dem 20. Jahrhundert

16.30–17.15 Uhr
Susan Sidlauskas, New Brunswick/New Jersey
Cézanne’s Domestic Uncanny

Moderation: Elena Zanichelli

17.15–17.30 Uhr Pause

17.30–18.15 Uhr
Edith Futscher, Wien
„...aber das Haus, das war bereits ein Film“

18.15–19.00 Uhr
Amelie Ochs, Bremen
Domestische Ding-Bilder. Über das Stillleben als Einrichtungsgegenstand im 20. Jahrhundert

Moderation: Mona Schieren

19.00–20.00 Uhr Pause

20.00–20.45 Uhr
Temma S. Balducci, Fayetteville/Arkansas
Creativity, Domesticity, and the Female Body: Matisse’s Red Studio

Moderation: Christiane Keim

SAMSTAG, 19. Juni 2021

11.00–11.45 Uhr
Pierre-Emmanuel Perrier de la Bâthie, Paris
The Domestic Space as an Artistic Strategy: the Intimate Photographic Album of Pablo Picasso

11.45–12.30 Uhr
Mira Anneli Naß, Bremen
"Untitled ('My Bed')". Zum Domestischen als feministische Bildstrategie bei Lina Scheynius

Moderation: Astrid Silvia Schönhagen

12.30–12.45 Uhr Pause

12.45–13.30 Uhr
Burcu Dogramaci, München
Wohnen mit Stachel: Kaktusfenster, Kakteengefäße und Interieur(-Fotografie) der 1920er Jahre

13.30–14.30 Uhr Mittagspause

14.30–15.15 Uhr
Annette Tietenberg, Braunschweig
Wo das Domestizierte und das Domestische sich begegnen: der Monstera deliciosa und der Ficus elastica als Dekorelemente des Sachlichen Wohnens

15.15–16.00 Uhr
Christiane Keim, Bremen
CATviews. Eine Lektüre von David Hockneys Mr. and Mrs. Clark and Percy (1971) als interspecies- Begegnung im Wohnen

Moderation: Rosanna Umbach

16.00–16.30 Uhr Pause

16.30–17.15 Uhr

Piotr Korduba, Posen
Wie verwendet man die Volkstümlichkeit in Innenräumen? Die propagandistischen Bildstrategien vor und nach dem Zweiten Weltkrieg in Polen

17.15–18.00 Uhr

Philipp Oswalt, Kassel
Der Film „Wie wohnen wir gesund und wirtschaftlich“. Konstruktion und Fiktion der Marke Bauhaus

18.00–18.15 Uhr Pause

18.15–19.00 Uhr
Eliana Perotti, Zürich
Befreite Körper – befreiter Raum. Vom Unterwäschedesign zur Ausstellungs- und Wohnraumgestaltung von Lilly Reich

Moderation: Amelie Ochs

SONNTAG, 20. Juni 2021

10.00–10.45 Uhr
Rosanna Umbach, Bremen
Familienanumordnungen im Display der Zeitschrift Schöner Wohnen (1960–1979)

10.45–11.30 Uhr
Elena Zanichelli, Bremen
Zwischen Baby- und Beischlaf. Der dissonante Charme des Häuslichen in Deana Lawsons afro-amerikanischen Familienporträts (2009–2016)

11.30–11.45 Uhr Pause

11.45–12.30 Uhr
Bernadette Krejs, Wien
Insta(gram) Wohnen – How we fell for (or in love with) digital image worlds. Über die (Re)produktion neu-er Wohnideale

Moderation: Mira Anneli Naß

12.30 Uhr
Abschluss

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Konzept und Tagungsleitung
Prof. em. Dr. Irene Nierhaus
Dr. Kathrin Heinz

Koordination und Organisation
Amelie Ochs

Gestaltung
Christian Heinz

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Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender
c/o Universität Bremen, FVG M1060/ 1061
Celsiusstr. 2
28359 Bremen

http://www.mariann-steegmann-institut.de
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Die Tagung findet via Zoom statt. Um an der Tagung teilzunehmen, ist eine Anmeldung bis zum
15. Juni 2021 erforderlich, bitte per Mail an Hanna Haeusler: han_hae@msi.uni-bremen.de

The conference will be held via zoom. To participate in the conference, registration is required (deadline: June 15, 2021). Please send an email to Hanna Haeusler: han_hae@msi.uni-bremen.de

Der Eintritt ist frei.