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Das Uni KLEX Konzept

Ein Pilotprojekt der Universität Bremen zur Förderung von Nachwuchswissenschaftler*innen mit Betreuungsaufgaben.

Was ist Uni KLEX?

Mit Uni KLEX wollen wir eine Verbesserung der Kinderbetreuung zu Randzeiten und in Ausnahmesituationen für Kinder von Wissenschaftler*innen in der Qualifizierungsphase erreichen.

Das Konzept baut auf 6 Säulen auf, die sich an den Bedarfen von Nachwuchs­wissenschaftler*innen mit Betreuungsaufgaben orientieren und in zwei Schritten etabliert werden sollen:

KLEX 1 Kostenübernahme für Babysitter zu Randzeiten

Betreuung durch eine vertraute Bezugsperson in gewohnter Umgebung ohne Unterbrechung der Arbeitszeit für den Transport zum Campus.

Start Mai 2019

mehr

KLEX 2 Kinderbetreuung auf dem Campus während Tagungen und Workshops

Uni KLEX unterstützt die Ausrichter von wissenschaftlichen Veranstaltungen der Universität Bremen auf dem Campus sowie im Raum Bremen bei der Organisation der Betreuung von Kindern von Unimitarbeitenden und Externen.

Start Mai 2019

mehr

KLEX 3 Betreuungspool

Vermittlung von Betreuungspersonen für den Einsatz auf dem Campus und Zuhause.

Start Mai 2019

mehr

KLEX 4 Unterstützung während Dienstreisen

Beteiligung an den Kosten für die Betreuung zu Randzeiten Zuhause (Säule 1).
In bestimmten Fällen ist auch ein Zuschuss zu den Kosten für eine mitreisende Betreuungsperson möglich.

Start Mai 2019

 

mehr

KLEX 5 Notfallbetreuung

Für die spontane Notfallbetreuung wird derzeit eine Kooperation mit einem externen Dienstleister etabliert.

Start Oktober 2019

mehr

KLEX 6 Spielekisten und mobile Kinderzimmer

Standorte von Spielekisten und mobilen Spielzimmern.

Start Oktober 2019

mehr

Hintergrund zu Uni KLEX

Für die Kinderbetreuung während der regulären Arbeitszeit bestehen, auch campusnah, bereits verschiedene Angebote. Die Betreuung zu Randzeiten, also außerhalb der regulären Arbeitszeit/Öffnungszeit der Betreuungseinrichtung, ist jedoch in der Regel nicht abgedeckt. Die Teilnahme an ganztägigen Veranstaltungen, überfachlichen Weiter­bildungsangeboten und Konferenzen ist essentieller Bestandteil der Bildung eines eigenen wissenschaftlichen Netzwerks. Dies ist insbesondere in der Qualifizierungsphase von immenser Bedeutung, welche aber häufig mit der Zeit der Familienplanung zusammenfällt. Für Nachwuchswissenschaftler*innen mit familiären Betreuungsaufgaben stellt die Teilnahme an diesen Veranstaltungen daher häufig eine große Hürde dar, zumal aufgrund der hohen Mobilitätsanforderungen in der Regel nicht auf ein familiäres Betreuungsnetzwerk vor Ort zurückgegriffen werden kann.

Das KLEX Team hat basierend auf Erfahrungen aus verschiedenen Forschungsverbünden und Einrichtungen der Universität zur flexiblen Kinderbetreuung ein schlüssiges Konzept entwickelt, welches seit März 2019 durch die Universitätsleitung als Pilotprojekt für zunächst drei Jahre unterstützt wird und nun allen Wissenschaftler*innen der Universität Bremen in der Qualifizierungsphase offen steht.

Diese Angebote sind eine karrierefördernde Maßnahme für Nachwuchswissen­schaftler*innen mit Betreuungsaufgaben. Die stundenweise flexible Kinderbetreuung zu Randzeiten schafft ihnen den nötigen Freiraum, sich ein eigenes wissenschaftliches Netzwerk aufzubauen und zu pflegen, was unabdingbar für die effektive Gestaltung der Qualifizierungsphase und den Sprung in die wissenschaftliche Unabhängigkeit ist.

Im Spannungsfeld zwischen Familie und Karriere stellt dieses Unterstützungsangebot für Familien neben der reinen finanziellen Entlastung auch eine symbolische Anerkennung dar.

Wie ist Uni KLEX entstanden?

Uni KLEX startete im April 2019 als Pilotprojekt der Universität Bremen und nur ein knappes Jahr nach einem Gespräch zwischen Susan Köppen und Rita Groß-Hardt während der Teatime mit Professorinnen im Rahmen von navigare Career Coaching for Women in Science. Den Kern und Motor der Initiative bildeten vier Nachwuchswissenschaftlerinnen aus vier verschiedenen Bereichen der Universität, die über das MAPEX Center for Materials and Processes und das Netzwerk Chancengleichheit in Forschungsverbünden vernetzt sind. Strategische und inhaltliche Beratung erhielten sie von der ersten Stunde an durch den AcademiaNet Club Bremen-Oldenburg. Angetrieben von dem gemeinsamen Wunsch, alle Wissenschaftler*innen in der Qualifizierungsphase eine flexible Kinderbetreuung anbieten zu können, wuchs der Kreis der Unterstützenden stetig. Jede Iteration machte das Uni KLEX Konzept ein wenig stimmiger. Dank der schnellen und unbürokratischen Unterstützung der Unileitung konnte das Projekt nach weniger als einem Jahr Planungsphase schon als Pilot starten.

Das Uni KLEX Team wird sich während der Projektlaufzeit weiterhin regelmäßig treffen, um die Angebote zu evaluieren und sich über mögliche Ergänzungen abzustimmen.

Foto Mitarbeitende Uni KLEX

Wer steckt dahinter?

Die Entstehung des Uni KLEX Konzepts haben maßgeblich mitgestaltet:

Wissenschaftler*innen

  • Susan Köppen (BCCMS, GRK QM³)
  • Hanna Lührs (MAPEX)
  • Iwona Piotrowska (ZeTeM, GRK π³)
  • Claudia Stolle (SOCIUM)
  • Wissenschaftlerinnen des AcademiaNet Club Bremen-Oldenburg

Referat 04 – Chancengleichheit und Antidiskriminierung

  • Bettina Schweizer
  • Anna-Lena Vallentin

Außerdem unterstützen das Projekt:

  • MAPEX Equal Opportunity Board (incl. SFB 1232, SFB TRR 136, GRK 2247, GRK 2224, GRK 1860, zentrale Frauenbeauftragte)
  • Referat 12
  • BYRD

Mit Uni KLEX wollen wir eine Verbesserung der Kinderbetreuung zu Randzeiten und in Ausnahmesituationen für Kinder von Wissenschaftler*innen in der Qualifizierungsphase erreichen.

Das Konzept baut auf 6 Säulen auf, die sich an den Bedarfen von Nachwuchs­wissenschaftler*innen mit Betreuungsaufgaben orientieren und in zwei Schritten etabliert werden sollen:

KLEX 1

Kostenübernahme für Babysitter zu Randzeiten

KLEX 2

Kinderbetreuung auf dem Campus während Tagungen und Workshops

KLEX 3

Betreuungspool
Betreuung durch eine vertraute Bezugsperson in gewohnter Umgebung ohne Unterbrechung der Arbeitszeit für den Transport zum Campus.Uni KLEX unterstützt die Ausrichter von wissenschaftlichen Veranstaltungen der Universität Bremen auf dem Campus sowie im Raum Bremen bei der Organisation der Betreuung von Kindern von Unimitarbeitenden und Externen.Vermittlung von Betreuungspersonen für den Einsatz auf dem Campus und Zuhause.

KLEX 4

Unterstützung während Dienstreisen

KLEX 5

Notfallbetreuung

KLEX 6

Spielekisten und mobile Kinderzimmer
Beteiligung an den Kosten für die Betreuung zu Randzeiten Zuhause (KLEX 1). In bestimmten Fällen ist auch ein Zuschuss zu den Kosten für eine mitreisende Betreuungsperson möglich (Beschäftigtenportal).Für die spontane Notfallbetreuung wird derzeit eine Kooperation mit einem externen Dienstleister etabliertStandorte von Spielekosten und mobilen Spielzimmern.

Für die Kinderbetreuung während der regulären Arbeitszeit bestehen, auch campusnah, bereits verschiedene Angebote. Die Betreuung zu Randzeiten, also außerhalb der regulären Arbeitszeit/Öffnungszeit der Betreuungseinrichtung, ist jedoch in der Regel nicht abgedeckt. Die Teilnahme an ganztägigen Veranstaltungen, überfachlichen Weiter­bildungsangeboten und Konferenzen ist essentieller Bestandteil der Bildung eines eigenen wissenschaftlichen Netzwerks. Dies ist insbesondere in der Qualifizierungsphase von immenser Bedeutung, welche aber häufig mit der Zeit der Familienplanung zusammenfällt. Für Nachwuchswissenschaftler*innen mit familiären Betreuungsaufgaben stellt die Teilnahme an diesen Veranstaltungen daher häufig eine große Hürde dar, zumal aufgrund der hohen Mobilitätsanforderungen in der Regel nicht auf ein familiäres Betreuungsnetzwerk vor Ort zurückgegriffen werden kann.

Das KLEX Team hat basierend auf Erfahrungen aus verschiedenen Forschungsverbünden und Einrichtungen der Universität zur flexiblen Kinderbetreuung ein schlüssiges Konzept entwickelt, welches seit März 2019 durch die Universitätsleitung als Pilotprojekt für zunächst drei Jahre unterstützt wird und nun allen Wissenschaftler*innen der Universität Bremen in der Qualifizierungsphase offen steht.

Diese Angebote sind eine karrierefördernde Maßnahme für Nachwuchswissen­schaftler*innen mit Betreuungsaufgaben. Die stundenweise flexible Kinderbetreuung zu Randzeiten schafft ihnen den nötigen Freiraum, sich ein eigenes wissenschaftliches Netzwerk aufzubauen und zu pflegen, was unabdingbar für die effektive Gestaltung der Qualifizierungsphase und den Sprung in die wissenschaftliche Unabhängigkeit ist.

Im Spannungsfeld zwischen Familie und Karriere stellt dieses Unterstützungsangebot für Familien neben der reinen finanziellen Entlastung auch eine symbolische Anerkennung dar.

Uni KLEX startete im April 2019 als Pilotprojekt der Universität Bremen und nur ein knappes Jahr nach einem Gespräch zwischen Susan Köppen und Rita Groß-Hardt während der Teatime mit Professorinnen im Rahmen von navigare Career Coaching for Women in Science. Den Kern und Motor der Initiative bildeten vier Nachwuchswissenschaftlerinnen aus vier verschiedenen Bereichen der Universität, die über das MAPEX Center for Materials and Processes und das Netzwerk Chancengleichheit in Forschungsverbünden vernetzt sind. Strategische und inhaltliche Beratung erhielten sie von der ersten Stunde an durch den AcademiaNet Club Bremen-Oldenburg. Angetrieben von dem gemeinsamen Wunsch, alle Wissenschaftler*innen in der Qualifizierungsphase eine flexible Kinderbetreuung anbieten zu können, wuchs der Kreis der Unterstützenden stetig. Jede Iteration machte das Uni KLEX Konzept ein wenig stimmiger. Dank der schnellen und unbürokratischen Unterstützung der Unileitung konnte das Projekt nach weniger als einem Jahr Planungsphase schon als Pilot starten.

Das Uni KLEX Team wird sich während der Projektlaufzeit weiterhin regelmäßig treffen, um die Angebote zu evaluieren und sich über mögliche Ergänzungen abzustimmen.

Foto Mitarbeitende Uni KLEX

Die Entstehung des Uni KLEX Konzepts haben maßgeblich mitgestaltet:

Wissenschaftler*innen

  • Susan Köppen (BCCMS, GRK QM³)
  • Hanna Lührs (MAPEX)
  • Iwona Piotrowska (ZeTeM, GRK π³)
  • Claudia Stolle (SOCIUM)
  • Wissenschaftlerinnen des AcademiaNet Club Bremen-Oldenburg

Referat 04 – Chancengleichheit und Antidiskriminierung

  • Bettina Schweizer
  • Anna-Lena Vallentin

Außerdem unterstützen das Projekt:

  • MAPEX Equal Opportunity Board (incl. SFB 1232, SFB TRR 136, GRK 2247, GRK 2224, GRK 1860, zentrale Frauenbeauftragte)
  • Referat 12
  • BYRD
Aktualisiert von: Uni KLEX