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Maßnahmen und Angebote

Um die Situation Studierender mit Familie weiter zu verbessern, wurden im Rahmen des audit familiengerechte hochschule bereits zahlreiche Maßnahmen an der Universität Bremen umgesetzt. Einige davon möchten wir Ihnen hier vorstellen, damit Sie sich ein Bild von den Prozessen, die durch das audit in Gang gesetzt werden, machen können.

Ausbau der Kinderbetreuungsangebote auf dem Campus

Eine gesicherte und ausreichende Kinderbetreuung ist entscheidend dafür, dass Studierende mit Familie ihr Studium möglichst komplikationslos absolvieren können. Die Bedürfnisse Studierender mit Kindern entsprechen jedoch nicht immer denen, die andere Eltern an Betreuungseinrichtungen stellen - so ist es möglich, dass nur ein geringer Umfang der Betreuung gewünscht wird, um mit einem kleinen Kind einzelne Seminare besuchen zu können, oder es zeichnet sich ein durch die vorgegebenen Veranstaltungszeiten ein Betreuungsbedarf ab, der von den institutionellen Einrichtungen nur schwerlich befriedigt werden kann. Um den Studierenden die Möglichkeit zu bieten, ihre Kinder auch in solchen Situationen gut betreut zu wissen, wurden die Betreuungsangebote am Campus in den letzten Jahren ausgebaut:

  • Wuselhöhle
    Eine Kindergroßtagespflegestätte für Kleinkinder von Studierenden im Alter von ein- bis drei Jahren; geführt von einer Erzieherin mit einer Kollegin (mehr Infos siehe: Kinderbetreuungen)
  • Unikrümel
    Studierende können bei den Unikrümeln bis zu neun Stunden pro Woche kostenfrei ihre Kinder von stud. Hilfskräften betreuen lassen (mehr Infos: Kinderbetreuungen)
  • Ausbau der Kinderbetreuung des Kinderlandes
    Auch im Kinderland des AStA können Studierende, wie bei den Unikrümeln, ihre Kinder bis zu neun Stunden in der Woche betreuen lassen. Seit dem audit familiengerechte hochschule finanzieren neben dem AStA auch das Studentenwerk Bremen Betreuungsstunden durch stud. Hilfskräfte (mehr Infos: Kinderbetreuungen)

Arbeitsgruppe Familienfreundliches Studium

Um die Belange der Studierenden mit Familie zu vertreten, gründete sich 2007 die AG "familienfreundliches Studium" und besteht seitdem im Rahmen des audits familiengerechte Hochschule. 
Die AG hat in den vergangenen zehn Jahren eine wichtige Funktion erlangt, wenn es darum geht, die Studienbedingungen für Studierende mit Familie zu verbessern und führt regelmäßig Gespräche mit den relevanten Stellen, um auf die Belange Studierender mit Kindern aufmerksam zu machen. Neben Gesprächen mit den Studien- und Praxisbüros der einzelnen Fachbereiche bedeutet dies auch, dass die AG den Kontakt zu den Dekanaten pflegt, und sich mit dem Konrektor für Studium und Lehre austauscht, um mit ihm mögliche Veränderungen zu diskutieren.
Neben diesen Aufgaben steht die AG auch als Ansprechpartner zur Verfügung, wenn sich Probleme durch die Vereinbarkeit von Studium und Familie ergeben und berät Studierende.
Außerdem ist die AG eng mit den Betreuungseinrichtungen am Campus vernetzt und bietet, teilweise auch gemeinsam mit den Einrichtungen, regelmäßig Treffen für Studierende mit Familie an, die sich einer wachsenden Beliebtheit erfreuen und auch dazu dienen, Familie auf dem Campus in den Blickpunkt zu rücken, sodass im Sommersemester 2013 erstmals ein Kinderfest auf dem Campus stattfand. 

Fast zwei Jahre, bis 2017, hat sich die AG FFS aktiv für die Änderung des Allgemeinen Teil der Prüfungsordnung im Akademischen Senat (AS) und der AS Kommission Studium eingesetzt. Ihr ging es darum, dass in den Prüfungsordnungen explizit auf eine besondere Berücksichtung der Studierenden mit Familienaufgaben hingewiesen wird. Dies haben sie in einem längeren Diskussionsprozess in den Gremien auch erreicht.

Familienservicebüro von Studierenden für Studierende

Damit die Studierender der Universität Bremen eine zentrale Anlaufstelle haben, wurde im Rahmen des audit familiengerechte hochschule ein Familienservicebüro für Studierende direkt am Boulevard eingerichtet und im Januar 2014 eröffnet. 
Die Einrichtung steht allen Studierenden offen, die Fragen zum Thema Familie und Studium haben und wird von der AG Familienfreundliches Studium betrieben - es handelt sich somit um ein Angebot von Studierenden für Studierenden. Das Angebot wird sehr gut angenommen, die Studierenden schätzen es sehr.