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Fremdsprachendidaktik Englisch

Willkommen auf der Webseite der Arbeitsgruppe Fremdsprachendidaktik Englisch

Für Studierende im E-SC-Studiengang mit dem Studienziel Lehramt ist das Arbeitsgebiet Fremdsprachendidaktik Englisch ein maßgeblicher Teil ihrer universitären Ausbildung. Die Fremdsprachendidaktik als wissenschaftliche Disziplin setzt sich mit Fragen des Lehrens und Lernens der englischen Sprache, Literaturen und Kulturen auseinander und orientiert sich dabei an dem als ‚didaktisches Dreieck’ bekannten Beziehungsgefüge Lehrende – Lernende – Stoff/Gegenstand. Das enge Wechselverhältnis von Zielen, Inhalten und Methoden im Unterricht spielt eine zentrale Rolle bei der Beschreibung und Analyse von Lehr- und Lernprozessen.

Die fremdsprachendidaktische Forschung verfolgt eine doppelte Zielsetzung: Sie stellt handlungsleitende theoretische Konzepte bereit und widmet sich gleichzeitig der empirischen Erforschung der Unterrichtswirklichkeit. Damit stellt sie ein wichtiges Bindeglied zwischen der fachwissenschaftlichen Ausbildung an der Universität und dem Berufsfeld Schule dar.

Aktuelle Informationen

(in Überarbeitung)

Die große Frage – The grand question – La grande question

Ringvorlesung im Wintersemester 2017/18

AG Fremdsprachendidaktik Englisch (Leitung Prof. Dr. Sabine Doff)  

Am Anfang jedes Forschungsprozesses steht eine Frage. Sie ist das, was jede/n Forscher/in an- und umtreibt, was eine/n nicht mehr loslässt, was man genauer – am besten ganz genau – wissen will. Auch wenn die Beantwortung dieser Frage(n) manchmal schwierig, vielleicht sogar unmöglich ist, auch wenn sich die Frage(n) im Laufe eines Forschungsprozesses (immer wieder) verändern können, so sind diese Fragen doch für Erstsemester wie für Nobelpreisträger/innen (von denen es in der Fremdsprachenforschung bis dato noch gar keine/n gibt) der Treibstoff des täglichen Tuns. In dieser Ringvorlesung fragen wir alte Hasen, Newcomer, nationale und internationale Expertinnen und Experten aus der Fremdsprachenforschung: Was ist IHRE große Frage? 

Ansprechpartnerin: Sylvia Prien, fremdsprachendidaktikprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Zeit: Dienstags, 16:15 - 17:45 Uhr  

Ort: GW2 B2.880 

Sabine Doff im Interview: Lehrerbildung braucht Recruiting

Eigentlich bräuchte man die besten Köpfe für die Lehrerausbildung. Doch in der Praxis fühlten sich viele Pädagogen in der Schule besser aufgehoben als an der Uni, meint Sabine Doff, Leiterin des Zentrums für Lehrerbildung an der Universität Bremen. Ziehen Lehrer den Beamtenstatus der ungewissen akademischen Karriere vor? Oder liegt es an Ansehen und Wertschätzung, die sie an Hochschulen vermissen?"

Zukunft machen: Lehrerbildung

Wieso hat das Lehramt in Deutschland so ein geringes Ansehen? Und warum gibt es in Deutschland keinen bundeslandübergreifenden Standard für die Ausbildung zum Lehrer? Zwei Zukunftsmacher aus der Bildungsinitiative des Stifterverbandes schildern ihre Sicht auf den aktuellen Status der Lehrerbildung in Deutschland: Sabine Doff ist Professorin für Fremdsprachendidaktik an der Universität Bremen. Wolf-Rüdiger Feldmann ist Beiratsvorsitzender der Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen.

Die Zukunftsmacher verkörpern die Bildungsrepublik von morgen und zeigen, wohin die Reise gehen muss. Und sie stehen für die Ziele, die der Stifterverband im Rahmen seiner Bildungsinitiative bis 2020 erreichen will.

Sabine Doff: Heterogenität im Fremdsprachenunterricht. Impulse - Rahmenbedingungen - Kernfragen - Perspektiven

Die in einem Klassenzimmer versammelten Schülerinnen und Schüler bringen zunehmend unterschiedliche Lern- und Leistungsvoraussetzungen mit. Die steigende sprachliche, kulturelle und individuelle Heterogenität der Lernenden muss bei der Gestaltung von Schule und Fachunterricht berücksichtigt werden, wenn diese unterschiedlichen Lernausgangslagen kritisch reflektiert und nach Möglichkeit produktiv nutzbar gemacht werden sollen, statt als Hindernis im Lern- und Lehrprozess wahrgenommen oder ignoriert zu werden. Die in diesem Band versammelten Beiträge zeigen am Beispiel des Fachs Englisch (mit Übertragungsmöglichkeiten auf andere Schulfremdsprachen), wie dies im Hinblick auf fachdidaktische Kernfragen, z.B. Gestaltung von Unterstützungsmöglichkeiten bei Aufgabenstellungen sowie Leistungsmessung, gelingen kann. Dabei werden Kontexte und Rahmenbedingungen (u.a. historische Entwicklung, institutionelle Vorgaben, besondere Förderbedarfe) kritisch reflektiert, sowie Impulse aus den Erziehungswissenschaften (Schulpädagogik, Interkulturelle Bildung) sowie internationale Expertise aus Österreich, Luxemburg und Kanada im schulischen Umgang mit Heterogenität (Schwerpunkt: sprachliche Heterogenität) einbezogen.