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Aus der Historie

Seit 2000 bestehen von Thomas Stolz und Ray Fabri (Malta) initiierte und weiter vertiefte Kontakte zwischen der Bremer Linguistik, ihrem Partnerinstitut an der Università ta‘ Malta und der Abteilung für Maltesisch an derselben Universität. Aus diesen frühen Anfängen hat sich die Idee entwickelt, die maltesische Linguistik auch in internationaler Perspektive institutionell zu stärken. Zu diesem Zweck wurde 2007 die erste internationale Tagung zur maltesischen Linguistik (1. Lingwistika Maltija) in Bremen abgehalten und bei dieser Gelegenheit die Għaqda Internazzjonali tal-Lingwistika Maltija / International Association of Maltese Linguistics (GĦiLM) gegründet, deren Vorsitz seither Thomas Stolz innehat. GĦiLM hat zahlreiche aktive Mitglieder aus Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Malta, Neuseeland, Polen, der Slowakei, Spanien, den USA u.a.m. Inzwischen haben bereits sieben Konferenzen in Bremen (2x), Malta (2x), Lyon, Turin, Bratislava und Krakau stattgefunden. Die 8. Lingwistika Maltija ist für die Zeit unmittelbar nach der Aufhebung der Corona-Maßnahmen auf Malta geplant.

Aus der erfolgreichen Etablierung von GĦiLM folgte als logischer Schritt die Gründung des Malta-Zentrums am 29. Juni 2012 auf der Grundlage eines Kooperationsvertrags zwischen den damaligen Universitätsrektoren Wilfried Müller (Bremen) und Juanito Camilleri (Malta). Dieser Vertrag wurde nach fünfjähriger Laufzeit 2017 um weitere fünf Jahre bis Juni 2022 verlängert. Das Direktorat des Malta-Zentrums übernahm Thomas Stolz. Von 2012 bis 2020 war Benjamin Saade im Malta-Zentrum administrativ tätig. Im Jahr 2014 besuchte der damalige Präsident der Republik Malta, George Abela anlässlich seines Staatsbesuchs in Deutschland und unterstrich bei dieser Gelegenheit die Wichtigkeit, die dem Malta-Zentrum aus offizieller maltesischer Sicht beigemessen wird. Mehrere Besuche wurden dem Malta-Zentrum auch seitens der Botschafter Maltas, des Rektors der Università ta‘ Malta und eines Vertreters des Junior College abgestattet.