Zum Inhalt springen

Public Health/Gesundheitswissenschaften, B.A.

Der dreijährige Studiengang hat das Ziel, für unterschiedliche Tätigkeiten im Gesundheitswesen, vor allen in den Bereichen Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitsökonomie & Gesundheitsmanagement vorzubereiten. Auf diesen Seiten informieren wir Sie über den Aufbau und die Inhalte des Studiums, über die gesundheitswissenschaftlichen Forschungsaktivitäten im Fachbereich sowie über das Lehrpersonal im Studiengang.

Geschäftsstelle

Ulrike Meyerdierks
Besucheradresse: Grazer Straße 2 (Raum 0310), 28359 Bremen
Postanschrift: Universität Bremen, Fachbereich 11, Postfach 33 04 40, 28344 Bremen
Telefon: +49-421-218-68502

 

Das Fach Public Health/Gesundheitswissenschaften ist eine Multidisziplin und nutzt in diesem Sinne das Wissen, die Erkenntnisse und die Methoden unterschiedlicher Einzeldisziplinen, etwa der Sozialwissenschaften, der Psychologie, der Ökonomie, der Medizin, der Epidemiologie etc. Zwar hat jede der beteiligten Disziplinen ihren eigenen fachwissenschaftlichen Zugang zu (gesundheitsbezogenen) Problemen, in der Zusammenarbeit mit den anderen Fächern ergeben sich aber neue Perspektiven, die zum interdisziplinären Verständigungsprozess im Fach Public Health/Gesundheitswissenschaften beitragen. Dabei nimmt Public Health/Gesundheitswissenschaften nicht in erster Linie einzelne Individuen in den Blick (wie etwa Psychologie oder Medizin dies tun), sondern konzentriert sich vor allem auf Bevölkerungsgruppen bzw. auf das Gesundheitssystem. Es geht um die Erfassung der Verteilung von Gesundheitszuständen, von Risiken und Ressourcen in der Bevölkerung, um das Gewicht unterschiedlicher Einflussfaktoren und schließlich um die Erarbeitung konkreter Beiträge zur Lösung gesundheitlicher Probleme in der Bevölkerung. In diesem Sinne ist Public Health/Gesundheitswissenschaften ein gleichermaßen multidisziplinäres wie anwendungsorientiertes Fach, das sich der Erforschung, Analyse und Lösung gesundheitlicher Probleme der Bevölkerung als ganzer oder einzelner Bevölkerungsgruppen widmet.

Der Studiengang Public Health/Gesundheitswissenschaften ist zulassungsbeschränkt.

Als studiengangsspezifische Voraussetzung müssen englische Sprachkenntnisse auf dem Niveau B1 des Europäischen Referenzrahmens nachgewiesen werden. Das Sprachniveau B1 kann wie folgt nachgewiesen werden:

  • Beim Abitur mit 12 Schuljahren (G8) mindestens 6 Jahre Fremdsprachenunterricht fortgeführt bis mindestens Ende der 11. Klasse. Beim Abitur mit 13 Schuljahren (G9) mindestens 7 Jahre Fremdsprachenunterricht fortgeführt bis mindestens Ende der 12. Klasse oder
  • Internationale Sprachzertifikate/-diplome oder
  • Sprachtests des Fremdsprachenzentrums.

Im Abiturzeugnis ausgewiesene Sprachniveaus werden anerkannt. Sind im Abiturzeugnis für eine Fremdsprache zwei Sprachniveaus angegeben, wird das niedrigere Sprachniveau anerkannt.
Weitere Informationen zu Sprachtests unter www.fremsprachenzentrum-bremen.de/vergleichstabelle.

Als studiengangsspezifische Voraussetzung muss ein mindestens 6-wöchiges Vorpraktikum oder ein Praktikumsvertrag nachgewiesen werden. Das Praktikum muss bis zum Veranstaltungsbeginn des Studiums im Oktober abgeschlossen sein. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an den Praktikumsbeauftragten oder lesen Sie die Richtlinien für das Vorpraktikum.
Hilfe bei der Praktikumssuche erhalten Sie bei einem Berufsinformationszentrum in Ihrer Nähe oder bei der Agentur für Arbeit. Praktikumsplätze können Sie auch auf der Internetseite des Career Centers der Universität Bremen finden.

Ziele des BA Public Health/Gesundheitswissenschaften an der Universität Bremen

Warum werden Menschen krank und andere nicht? Wie und warum unterscheidet sich der Gesundheitszustand unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen? Wie können Krankheiten verhindert und Gesundheit gefördert werden? Müssen unsere Krankenkassenbeiträge immer weiter steigen? Und wie sieht dies in anderen Ländern aus? Diese und ähnliche Fragen sind Gegenstand von Public Health bzw. der Gesundheitswissenschaften. Zentrales Ziel des Bachelor-Programms Public Health/Gesundheitswissenschaften an der Universität Bremen ist es, eine wissenschaftlich fundierte und zugleich berufspraktische Ausbildungsstruktur anzubieten, in der die Studierenden für unterschiedliche Berufsfelder im Gesundheitswesen qualifiziert werden. Um dabei den aktuellen und zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden, werden die Veränderungsprozesse der gesundheitlichen sowie sozialen Lebenslagen ebenso behandelt wie die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen und Entwicklungen in den gesundheitlichen und sozialen Sicherungs- und Versorgungssystemen. Wie alle Bachelor-Studiengänge muss auch der BA Public Health/Gesundheitswissenschaften dabei zwei übergeordneten Zielen gerecht werden: Zum einen dient er als Grundlage für weiterführende Masterstudiengänge, zum anderen der wissenschaftlichen Vorbereitung der Studierenden auf die Berufspraxis. Die Absolventinnen und Absolventen des BA Public Health/Gesundheitswissenschaften sind in der Lage, vor dem Hintergrund theoretischer und methodischer Kenntnisse a) Berufsfelder zu erschließen, b) Problemlagen zu analysieren, c) angemessene Konzepte zu entwickeln, zu implementieren und zu evaluieren sowie d) Strukturen professionellen Handelns reflexiv zu erfassen. Um die wissenschaftlichen Qualifikationen mit den Anforderungen der Berufspraxis zu einem sinnvollen Ausbildungskonzept zu verbinden, sind die drei Studienjahre des sechssemestrigen BA-Studiums inhaltlich folgendermaßen gegliedert:

1. Studienjahr: Vermittlung wissenschaftlicher Grundlagen

Im ersten Studienjahr werden grundlegende Themen, Konzepte und Paradigmen des Faches Public Health/Gesundheitswissenschaften vermittelt. Dabei fokussiert das erste Studienjahr insbesondere die verschiedenen Theorien von Gesundheit und Krankheit sowie die wissenschaftlichen Grundlagen der beteiligten Bezugsdisziplinen.

Nach dem ersten Studienjahr verfügen die Studierenden über:

  • theoretische Grundlagen der Public Health bezogenen Disziplinen z.B. Medizin, Epidemiologie, Ökonomie, Psychologie und Soziologie, und können praktische und anwendungsnahe Fragestellungen in wissenschaftlicher Art und Weise bearbeiten;
  • Kenntnisse der historischen und gegenwärtigen sozialen, kulturellen und politischen Entwicklungen und Zusammenhänge des Berufsfeldes Gesundheit sowie der Institutionen und Organisationen des Gesundheitswesens in Deutschland, so dass diese bei der Entwicklung, Anwendung und Gestaltung professioneller Methoden eingebracht und Entscheidungen durch die Studierenden bewusst und verantwortlich getroffen werden können;
  • die Fähigkeit, Fragestellungen aus Anwendungsgebieten des multidisziplinären Bereichs Public Health/Gesundheitswissenschaften wissenschaftlich so aufzunehmen, dass spezifische und interprofessionelle Konzepte entwickelt und bewertet werden können.

2. Studienjahr: Vermittlung von (Handlungs)methoden, Konzepten und Theoremen der Gesundheitsökonomie, des Gesundheitsmanagements sowie der Gesundheitsförderung und Prävention

Um eine berufsfeldorientierte Qualifizierung der Studierenden zu ermöglichen, spezialisieren sich die Studierenden im zweiten Studienjahr in den beiden Studienschwerpunkten a) Gesundheitsökonomie & Gesundheitsmanagement sowie b) Gesundheitsförderung & Prävention. Wichtige Themenfelder des Studiums sind dabei z. B. die Gestaltung und Bewertung unterschiedlicher Organisations- und Versorgungskonzepte sowie die Konzeptionierung, Implementierung und Evaluation von Versorgungskonzepten, insbesondere Maßnahmen der zielgruppenorientierten Prävention und Gesundheitsförderung. Die Studierenden eignen sich im Verlauf des zweiten Studienjahres unterschiedliche (berufsfeldspezifische) Methoden an. Sie

  • können spezifische berufsfeldbezogene Strategien und Konzepte (in den Bereichen Gesundheitsökonomie, Gesundheitsmanagement, Prävention und Gesundheitsförderung) im Kontext des gesundheitlichen Sicherungs- und Versorgungssystems anwenden und bewerten.
  • verfügen über Kenntnisse Public Health-relevanter Handlungsmethoden und berufsspezifischer Kompetenzen, wie z. B. Qualitätssicherung, Evidenzbasierung, (gesundheitsökonomische) Evaluation, Gesundheitsberichterstattung, Controlling, Case- & Care-Management, zielgruppendifferenzierte und setting-orientierte Prävention und Gesundheitsförderung, gesundheitliche Bildung und Beratungsmethoden.

3. Studienjahr: Aneignung berufsfeldspezifischer Kenntnisse durch ein Praxissemester

Die begonnene berufsfeldspezifische Spezialisierung wird durch ein Praxissemester und eine ggf. darauf aufbauende Bachelor-Abschlussarbeit abgerundet. Mit dem Praktikum vermittelt der Studiengang zwischen den Bedarfen der Institutionen des Sozial- und Gesundheitswesens und der universitären Ausbildungsstruktur und erleichtert auf diese Weise den Einstieg der Studierenden in die Arbeitswelt. Die Studierenden:

  • erwerben Kenntnisse in einem konkreten Berufsfeld sowie der damit verbundenen spezifisch-institutionellen Arbeitsaufgaben und -strukturen;
  • erlernen spezifische berufsfeldrelevante Handlungskompetenzen und transferieren bisher gelernte Methoden und Konzepte in die institutionelle Praxis;
  • reflektieren konkrete berufliche Erfahrungen vor dem Hintergrund des im Studium erworbenen wissenschaftlichen Wissens (dies wird u. a. durch die universitäre Begleitung des Praxissemesters sicher gestellt);
  • erstellen eine wissenschaftliche BA-Arbeit, in der sie nachweisen, dass sie eigenständig eine wissenschaftliche Fragestellung entwickeln, die entsprechende Literatur recherchieren, die Fragestellung angemessen wissenschaftlich bearbeiten und ihre Ergebnisse im Kontext der Multidisziplin Public Health/Gesundheitswissenschaften einordnen und kritisch reflektieren können.

1. Studienjahr: Vermittlung wissenschaftlicher Grundlagen

Im ersten Studienjahr stehen grundlegende Themen, Konzepte und Herangehensweisen von Public Health/Gesundheitswissenschaften im Mittelpunkt. Konkret geht es dabei um:

Vermittlung theoretischer Grundlagen der auf Public Health bezogenen Disziplinen, z. B. Psychologie, Soziologie, Ökonomie, Medizin u. a., die es ermöglichen, praktische und anwendungsnahe Fragestellungen mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.

Vermittlung der Fähigkeit, Fragestellungen aus Anwendungsgebieten des Bereichs Public Health/Gesundheitswissenschaften aus einer multidisziplinären Perspektive so aufzunehmen, dass spezifische und interprofessionelle Konzepte entwickelt und bewertet werden können.

Vermittlung und Verständnis der historischen und gegenwärtigen sozialen, kulturellen und politischen Entwicklungen und Zusammenhänge des Berufsfeldes Gesundheit.

2. Studienjahr: Vermittlung von Gesundheitskonzepten und Methoden

Um eine berufsfeldorientierte Qualifizierung der Studierenden zu ermöglichen, zielt das zweite Studienjahr auf eine weitergehende inhaltliche Spezialisierung in den beiden Schwerpunkten (Gesundheitsökonomie & Gesundheitsmanagement sowie Gesundheitsförderung & Prävention) des Bachelor-Studiums und die Aneignung berufsfeldspezifischer Methoden:

Aneignung von spezifischen berufsfeldbezogenen Strategien und Konzepten sowie deren Anwendung und Evaluation im Kontext unterschiedlicher personenbezogener Dienstleistungen und institutioneller Settings.

Aneignung von Handlungsmethoden und damit der Erwerb berufsspezifischer Fertigkeiten (wie z. B. Qualitätssicherung, Controlling, Case- & Care-Management, gesundheitliche Bildung und Beratungsmethoden).

3. Studienjahr: Aneignung berufsfeldspezifischer Kenntnisse durch ein Praxissemester

Die begonnene berufsfeldspezifische Spezialisierung wird durch ein Praxissemester und eine darauf aufbauende Abschlussarbeit abgerundet. Mit dem Praktikum werden folgende ausbildungsrelevante Ziele verfolgt:

Spezialisierung auf ein konkretes Berufsfeld und Kennenlernen spezifischer institutioneller Arbeitsaufgaben und -strukturen; Erlernen spezifischer berufsfeldrelevanter Handlungskompetenzen und mögliche Integration/Implementationen bisher gelernter Methoden und Konzepte in die institutionellen Praxen; Vermittlung von Berufswissen und wissenschaftlichem Wissen durch die universitäre Begleitung des Praxissemesters; dialogische Vermittlung zwischen Bedarfen der Institutionen des Sozial- und Gesundheitswesens und universitärer Ausbildungsstrukturen (z. B. durch ein Praxisbüro/Career Service); bessere Einmündung in einen Beruf durch praktische, berufsfeldspezifische Kenntnisse.

Nachfolgend finden Sie die Studienverlaufspläne des Vollfachs und Profilfachs.

Studienverlaufsplan Bachelor Public Health/Gesundheitswissenschaften Vollfach (180 CP)

Studienverlaufsplan Bachelor Public Health/Gesundheitswissenschaften (Profilfach) (gültig ab Wintersemester 2016/2017)

Studienverlaufsplan Bachelor Public Health/Gesundheitswissenschaften mit dem Schwerpunkt "Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement"

Studienverlaufsplan Profilfach (120 CP) Bachelor Public Health/Gesundheitswissenschaften mit dem Schwerpunkt "Gesundheitsförderung und Prävention"

 

Wer sich für Public Health/Gesundheitswissenschaften als Profilfach entscheidet, hat zwei inhaltliche Schwerpunkte zur Auswahl. Diese Schwerpunkte sind:

  • Gesundheitsökonomie & Gesundheitsmanagement
  • Gesundheitsförderung & Prävention

Dies bedeutet, dass die Studierenden sich ab dem ersten Studiensemester für einen der beiden Studienschwerpunkte (inklusive Praxis und BA-Arbeit) entscheiden. Siehe auch mögliche Fächerkombinationen.

Wer sich für Public Health/Gesundheitswissenschaften als Vollfach entscheidet, studiert beide Schwerpunkte und erhält Kenntnisse und Kompetenzen über beide Berufsfeldbereiche.

Das Fach Public Health/Gesundheitswissenschaften ist wählbar im fachwissenschaftlichen Profil als

  • Vollfach oder
  • Profilfach im Zwei-Fächer-Bachelor

Die Immatrikulation im Vollfach-Bachelor erfolgt ausschließlich im Fach Public Health/Gesundheitswissenschaften; Inhalte anderer Fächer sind ins Curriculum des Vollfaches integriert.

Beim Zwei-Fächer-Bachelor wird in die beiden Fächer immatrikuliert. Im fachwissenschaftlichen Profil ist der Profilbereich in das Curriculum des Profilfaches integriert.

Beim Studium mit fachwissenschaftlichem Profil sind grundsätzlich alle Kombinationen von Profil- und Komplementärfach möglich, die die Universität Bremen anbietet. Folgende Komplementärfächer werden empfohlen: Kulturwissenschaft, Politikwissenschaft, Erziehungs- und Bildungswissenschaften.

Die Universität Bremen bietet für viele Fächerkombinationen ein überschneidungsfreies Lehrangebot an. Abgestimmte Veranstaltungszeiten der Studienfächer sollen sicherstellen, dass ein Studium in der Regelstudienzeit möglich ist. Beim Studium mehrerer Fächer lassen sich jedoch zeitliche Überschneidungen von Lehrveranstaltungen nicht immer vermeiden. Für die Planung eines überschneidungsfreien Lehrangebots werden Fächergruppen gebildet, denen Zeitfenster für ihre Lehrveranstaltungen zugewiesen werden.

Folgende Fächer werden in Gruppen zusammengefasst. Eine Kombination zweier Studienfächer aus unterschiedlichen Fächergruppen kann i.d.R. überschneidungsfrei studiert werden. Ein Studium von Fächern aus einer Gruppe ist möglich, kann aber zu Überschneidungen führen, die die Studienzeit verlängern können. Mit Fragen wenden Sie sich bitte an die jeweilige Studienfachberatung.

Fächergruppe A
Germanistik/Deutsch | Kommunikations- und Medienwissenschaft | Public Health/Gesundheitswissenschaften (PF) | Rechtswissenschaft (KF) | Religionswissenschaft (PF, KF) | Hispanistik/Spanisch | Wirtschaftswissenschaft (KF)

Fächergruppe B
English-Speaking Cultures/Englisch | Erziehungs- und Bildungswissenschaften (KF) | Geschichte | Kunst - Medien - Ästhetische Bildung | Linguistik | Musikwissenschaft | Politikwissenschaft

Fächergruppe C
Chemie | Frankoromanistik/Französisch | Geographie | Informatik (KF) | Kulturwissenschaft | Philosophie

Für ein Studium der Fächer aus der Kooperation mit der Universität OldenburgMaterielle Kultur: Textil, Niederlandistik und Slavistik/Unterrichtsfach Russisch findet keine koordinierte Stundenplanung statt. Wegzeiten zwischen den Universitäten sollten beachtet werden.

In den General Studies werden Lehrveranstaltungen zusammengefasst, in denen berufsfeldbezogene Studienanteile und allgemeine Qualifikationen vermittelt werden. Die General Studies gehören nur bei Studiengängen mit einem fachwissenschaftlichen Profil zum Curriculum und umfassen beim Vollfach und Profilfach je 24 Credit Points (CP). Das Vollfach umfasst zudem zusätzliche 12 CP (Modul 65: Open General Studies), die völlig frei aus dem Angebot der Universität gewählt werden können.

Die Lehrveranstaltungen in den General Studies dienen der Vermittlung von Studientechniken und allgemeiner Schlüsselqualifikationen sowie der Berufsorientierung. Beispiele für Angebote sind wissenschaftliches Arbeiten, Recherche, Fremdsprachen, Schreib-, Präsentations- und Moderationstechniken, Projektmanagement, Zeitmanagement, Medienkompetenz, berufsfeldbezogene Studien: Praktika, Fremdsprachenkenntnisse, Berufsfelderkundungen.

Praktika werden den Studierenden grundsätzlich empfohlen. Obligatorisch ist ein Praktikum außerhalb der Universität im 5. Semester (im Umfang von mindestens 540 Stunden) vorgesehen.

Auch wenn der Bachelor in Public Health/Gesundheitswissenschaften einen immer noch relativ neuen Ausbildungsgang darstellt und es dementsprechend noch kein klar umgrenztes Berufsfeld gibt, können etliche Tätigkeitsbereiche und Berufsfelder für die beiden Studienschwerpunkte benannt werden.

Für den Bereich Gesundheitsökonomie & Gesundheitsmanagement

Planung und Management im Kontext der Sozial- und Gesundheitsdienste, Pflegedienste und Kassen, Gesundheitsmarketing, Gesundheitsconsulting, Controlling, Diseasemanagement, Qualitätssicherung im Gesundheitsbereich, Gesundheits- und Sozialberichterstattung, Lehre & Forschung etc.

Für den Bereich Gesundheitsförderung & Prävention

Gesundheitsberatung, Gesundheitsbildung, Gesundheitsförderung und Prävention sowie Entwicklung, Implementierung und Evaluierung von Gesundheitsprojekten und -kampagnen (z. B. für Schulen und Kindergärten, Jugend-, Pflege- oder Alteneinrichtungen, Betriebe, Behörden, Strafanstalten etc.), Case- & Care-Management, Rehabilitation, Öffentlichkeitsarbeit, Lehre & Forschung etc.

Weiterführende Studienmöglichkeiten (Masterstudiengänge) an der Universität Bremen

Für einen Auslandsaufenthalt ist insbesondere das 5. Semester im Sinne eines Auslandspraktikums geeignet. Darüber hinaus sind Auslandsaufenthalte aber auch im 3. und 4. Fachsemester möglich. Weitergehende Beratung erteilen das Praxisbüro/Career Service (Auslandspraktikum) sowie die jeweiligen Ansprechpartner für Internationales (Auslandsstudium).

Anerkennungsbeauftragter des Studiengangs BA Public Health/Gesundheitswissenschaften
Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch

Bafög-Beauftragte für den Studiengang BA Public Health/Gesundheitswissenschaften
Prof. Dr. Heinz Rothgang

ERASMUS-Beauftragte für die Studiengänge Public Health/Gesundheitswissenschaften
Fabia Gansen

Fachkommission BA Public Health/Gesundheitswissenschaften
Prof. Dr. Gabriele Bolte
Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch (Vorsitzender)
Prof. Dr. Hajo Zeeb
Prof. Dr. Benjamin Schüz (Vertretung)
Dr. Martina Wachtlin
Marc Holsten (Studierende)
Florian Stoffrowski (Studierende)

Kommission zur Zulassung und Durchführung der Einstufungsprüfung
Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch
Prof. Dr. Hajo Zeeb

Praktikumsbeauftragter BA Public Health/Gesundheitswissenschaften
Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch

Prüfungsausschuss BA Public Health/Gesundheitswissenschaften
Prof. Dr. Gabriele Bolte
Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch (Vorsitzender)
Prof. Dr. Benjamin Schüz
Prof. Dr. Hajo Zeeb
Dr. Martina Wachtlin
Katharina Rosenberg (Studierende)

Studienfachberatung

Dr. Martina Wachtlin
Besucheradresse: Grazer Straße 2 (Raum 0100), 28359 Bremen
Postanschrift: Universität Bremen, Postfach 33 04 40, 28344 Bremen
Telefon: +49-421-218-68844
Sprechzeit: nach Vereinbarung

Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch
Besucheradresse: Grazer Straße 2 (Raum 0090), 28359 Bremen
Postanschrift: Universität Bremen, Fachbereich 11, Postfach 33 04 40, 28344 Bremen
Telefon: +49-421-218-68870
Sprechzeit: nach Vereinbarung
 

Bewerbung und Immatrikulation

Die Antragstellung erfolgt online.

Ansprechpartner für Bewerbung/Zulassung ist das Sekretariat für Studierende.

Vorpraktikum

Fragen zum Vorpraktikum

Praxisbüro/Career Service im Fachbereich 11
Beate Heitzhausen
Telefon: +49-421-218-68505

Merkblatt Vorpraktikum (Stand: 2018)

Prüferinnen und Prüfer für BA-Arbeit und MA-Arbeit

Liste der Prüferinnen und Prüfer (Stand: 09/2018)