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Marie Hoppe

Marie Hoppe

Lektorin

Sprechstundenin der vorlesungsfreien Zeit nach Absprache per Mail
Tel.: 0421 218- 69104 
Emailmarie.hoppeprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de
RaumGW 2 / A 2.470
Anschrift

 

Fachbereich 12: Erziehungs- und Bildungswissenschaften
Universität Bremen
Universitätsboulevard 11/13
D - 28359 Bremen

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte:

(Subjekt-)bildung und Differenz, postkoloniale und poststrukturalistische Theorieansätze, Rassismuskritik, qualitativ-empirische/interpretative Forschungsansätze

 

Marie Hoppe

Lehre

Universität Bremen

WiSe 2019/20

  • Grundstrukturen pädagogischen Denkens und Handelns (BA 1)
  • Mit Lebensgeschichten forschen - Einführung in die Theorie und Praxis der Biographieforschung (EWL GO4-b)
  • Bildung - Macht - neue Autorität(en). Kritische Perspektiven auf Differenz und Gesellschaft (EWL GO4-d)

SoSe 2019

  • Pädagogische Professionalität entwickeln - Einführung in das lehrerInnenbildende Studium (B.A. EWL GO1)
  • Bildung und Fremdheit (M.Ed. EWL GO4-d) (Gruppe I und II)

WiSe 2018/19

  • Subjektivität und Reflexivität in der qualitativen Sozialforschung (M.Ed. EWL GO4-b) (Gruppe I und II)
  • Bildung und Scheitern. Pädagogische Erkundungen eines Zusammenhangs (M.Ed. EWL GO4-d)

SoSe 2018

  • Haben, Sein, Machen? Zum Zusammenhang von Bildung und Biographie (M.Ed. EWL GO4-c)
  • Einen Unterschied machen. Zur Konstruktion von Differenz in Schule (M.Ed. EWL GO4-d) (Gruppe I und II)

WiSe 2017/18

  • Was lehrt uns die Schule? Migrationspädagogische Perspektiven auf (die Herstellung von) Differenz (BAUMHET)

Vorträge / Workshops / Tagungen

(Auswahl)

Subjekt, Diskurs und die Vergeschlechtlichung eines leeren Signifikanten auf der 22. DiskursNetz-Tagung "Discourse, Power, Subjectivation", Universität Gießen, 12.-14.09.2018

Subjekt – Ordnung – Biographie: Bewegungen der Subjektivierung. Input in der Arbeitsgruppe „Bewegungen in der Einstellung kritischer Migrations- und Bildungsforschung: Als Mobilität im Raum und als Verschiebung von Subjekt-Ordnungsrelationen“, DGfE Kongress, Universität Duisburg-Essen, 18.-21.03.2018

Subjektwerden in der Schule: Geschlecht und natio-ethno-kulturelle Zugehörigkeit im türkischen Schulsystem auf der Jahrestagung der Kommission Interkultuelle Bildung der DGfE „Theorie(n) in der erziehungswissenschaftlichen Migrationsforschung“, Universität Frankfurt, 26./27.10.2017

The Subjectivating Effects of Belonging: a Biographical Perspective on Education in Turkey auf der 17. Internationalen Migrationskonferenz “Migration and Belonging”, FHNW Olten, 22.-24.06.2017

Wer spricht wie und über wen? Reflexion der Forscher*innen-Position(iertheit) aus postkolonialer Perspektive, Hochschule Emden/Leer, 31.05.2017

Subjektwerden in der Schule. Posterpräsentation im Rahmen der Konferenz „Bildungsteilhabe im Zeichen von Diversität: Diskurse, empirische Zugänge und Handlungsfelder” am Zentrums für Bildungsintegration, Universität Hildesheim, 31.03.2017

Subjektwerden in der Schule. Eine Analyse von Subjektpositionierungen in biographischen Erzählungen auf der Konferenz „Aporien der Subjektivierung: Empirische und theoretische Perspektiven auf die Re- und Dekonstruktion von Subjektivierungsprozessen“, Universität Hamburg, 03./04.03.2017

Education and Difference. Experiences of Kurdish Girls in Schools in Turkey am Center for Modern Turkish Studies, Istanbul Şehir University, 15.02.2017

Subjektwerden in der Schule: Gender und natio-ethno-kulturelle Zugehörigkeiten im türkischen Schulsystem auf dem Workshop „Türkeiforschung in Deutschland IV. Grenzräume – Grenzgänge – Entgrenzungen“. Universität Hamburg, 15./16.09.2016

Veröffentlichungen

Heidrich, Lydia/Hoppe, Marie: Rezension von: Wojciechowicz, Anna Aleksandra: Erkämpfte Hochschulzugänge in der Migrationsgesellschaft, Rassismuskritische Perspektiven auf Biografien von Lehramts- und Jurastudentinnen. Wiesbaden: Springer VS 2018. In: EWR 18 (2019), Nr. 4 (Veröffentlicht am 20.11.2019), URL: http://klinkhardt.de/ewr/978365819933.html

Hoppe, Marie (2018): Methodenkritische Überlegungen für qualitative sozialwissenschaftliche Forschung im Kontext Türkei. Eine postkolonial informierte Perspektive. In: Hohberger, Wiebke et al.: Grenzräume – Grenzgänge – Entgrenzungen. Junge Perspektiven der Türkeiforschung in Deutschland. Wiesbaden: Springer. 101-125.

Lebenslauf

08/2015-07/2018 Kollegiatin im interdisziplinären Promotionskolleg „Kulturen der Partizipation“, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Seit 04/2018 Lektorin im Arbeitsbereich Allgemeine Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Bildungstheorie, Fachbereich für Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Universität Bremen

WiSe 2017/18 Lehrauftrag im Arbeitsbereich „Interkulturelle Bildung“, Fachbereich für Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Universität Bremen

10/2016-02/2017 Forschungsaufenthalt am Center for Modern Turkish Studies, Şehir University Istanbul

Seit 08/2015 Kollegiatin im interdisziplinären Promotionskolleg „Kulturen der Partizipation“, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

10/2014-07/2015 Stipendiatin des Brückenstipendiums zur Promotion der Universität Bremen im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung

2010-2011 Fremdsprachenassistentin für Deutsch, Kind Edward IV. Grammar School, Chelmsford, England

2008-2014 verschiedene Tätigkeiten als studentische Mitarbeiterin an den Instituten für Anglistik/Amerikanistik und Musikwissenschaft/Musikpädagogik der TU Dortmund und dem Fachbereich für Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen

2007-2014 Studium für das Lehramt an Gymnasien/Oberschulen für die Fächer Englisch und Musik (Technische Universität Dortmund, Universität Bremen, Boğaziçi University Istanbul)

Promotionsprojekt

Subjektwerden in der Schule. Geschlecht und natio-ethno-kulturelle Zugehörigkeiten im türkischen Schulsystem

In meinem Promotionsprojekt interessiere ich mich für Subjektwerden innerhalb rassifizierter und vergeschlechtlichter Ordnungen des Nationalstaats und untersuche dies anhand von (schulbildungs-)biographischen Erzählungen junger kurdischer Frauen in Istanbul. Anschließend an Judith Butlers Subjektivierungstheorie sowie postkoloniale, rassismuskritische und intersektionale Theorieangebote arbeite ich besonders subjektkonstituierende Verhandlungsweisen von outsiderness heraus, d.h. natio-ethno-kulturellem Außenseiter*innen-Sein und –Werden, mit Bezug auf die nationalstaatlich gerahmte Schule.