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Informelle Möglichkeiten und Grenzen deutscher Universitäten im Spiegel der Erfahrungen geflüchteter Wissenschaftler*innen

Informelle Möglichkeiten und Grenzen deutscher Universitäten im Spiegel der Erfahrungen geflüchteter Wissenschaftler*innen

Projektleitung: Yasemin Karakaşoğlu (Universität Bremen)

Mitarbeiter*in: Betül Yarar (Universität Bremen)

Finanzierung: VolkswagenStiftung

Laufzeit: 01.02.2019 bis zum 31.08.2021

Die Studie „Informelle Möglichkeiten und Grenzen deutscher Universitäten im Spiegel der Erfahrungen geflüchteter Wissenschaftler*innen“ ist ein durch die Volkswagenstiftung finanziertes Drittmittelprojekt.

Diese Studie konzentriert sich auf die Erfahrungen von Wissenschaftler*innen, die ihre Heimat verlassen mussten und nach 2015 nach Deutschland flohen. Sie zielt darauf ab, die kulturellen und institutionellen Kapazitäten und Barrieren des deutschen Hochschulsystems aus der Perspektive geflüchteter Wissenschaftler*innen zu analysieren.

Innerhalb des Forschungskontextes ist geplant, qualitative Interviews mit 6-8 Expert*innen und 22-24 Wissenschaftler*innen durchzuführen, die ihre akademische Laufbahn in Deutschland an Universitäten oder akademischen Instituten fortgesetzt haben und aus verschiedenen Ländern stammen, beispielsweise aus Syrien und der Türkei. Außer mit institutionellen Kapazitäten und Barrieren befasst sich die Studie mit dem Identitätsbildungsprozess jener Wissenschaftler*innen, die ihre akademischen Positionen in ihrem eigenen Land verlassen mussten und als "gefährdete Forschende" nach Deutschland kamen.

Volkswagen Stiftung

News

Am 16.07. und 17.07. findet die Tagung "Schule und Unterricht in der Migrationsgesellschaft" digital in Regensburg statt. Die Tagung wird von Meike Munser-Kiefer (Universität Regensburg), Yasemin Karakaşoğlu (Universität Bremen) und Paul Mecheril (Universität Bielefeld) initiiert.

Dita Vogel spricht in ihrem Interview "Lernen in vielen Sprachen" mit der E&W über das Projekt Transnationale Mobilität in Schulen.

Katja Baginski, Dennis Barasi und B. Johanna Funck veröffentlichen folgende Aufsätze im Sammelband: Theorie-Praxis-Verzahnung in der Lehrkräftebildung: Ergebnisse aus dem Netzwerk „Stark durch Diversität“:

  • Katja Baginski: Integration gesamtsprachiger Ressourcen in den DaZ und Fachunterricht 
  • B. Johanna Funck und Dennis Barasi: Praxiselemente in der universitären Lehramtsausbildung der Migrationsgesellschaft 
  • Lilith Rüschenpöhler und Katja Baginski: Migrant*innen mit geringen Deutschkenntnissen im Chemieunterricht 

Dennis Barasi wird im Rahmen des von Matej Meža und Anamaría Pabón Maldonado durchgeführten Projekts IchBinUniBremen vorgestellt. Die Vorstellung finden Sie hier.

Die Sprechstunden der Mitglieder des Arbeitsbereichs Interkulturelle Bildung finden aufgrund des Coronavirus bis auf Weiteres nicht an der Universität statt, bitte senden Sie Ihre Anfragen per Mail an die entsprechenden Mitarbeiter*innen.