Zum Hauptinhalt springen

Informelle Möglichkeiten und Grenzen deutscher Universitäten im Spiegel der Erfahrungen geflüchteter Wissenschaftler*innen

Informelle Möglichkeiten und Grenzen deutscher Universitäten im Spiegel der Erfahrungen geflüchteter Wissenschaftler*innen

Projektleitung: Yasemin Karakaşoğlu (Universität Bremen)

Mitarbeiter*in: Betül Yarar (Universität Bremen)

Finanzierung: VolkswagenStiftung

Laufzeit: 01.02.2019 bis zum 31.08.2021

Die Studie „Informelle Möglichkeiten und Grenzen deutscher Universitäten im Spiegel der Erfahrungen geflüchteter Wissenschaftler*innen“ ist ein durch die Volkswagenstiftung finanziertes Drittmittelprojekt.

Diese Studie konzentriert sich auf die Erfahrungen von Wissenschaftler*innen, die ihre Heimat verlassen mussten und nach 2015 nach Deutschland flohen. Sie zielt darauf ab, die kulturellen und institutionellen Kapazitäten und Barrieren des deutschen Hochschulsystems aus der Perspektive geflüchteter Wissenschaftler*innen zu analysieren.

Innerhalb des Forschungskontextes ist geplant, qualitative Interviews mit 6-8 Expert*innen und 22-24 Wissenschaftler*innen durchzuführen, die ihre akademische Laufbahn in Deutschland an Universitäten oder akademischen Instituten fortgesetzt haben und aus verschiedenen Ländern stammen, beispielsweise aus Syrien und der Türkei. Außer mit institutionellen Kapazitäten und Barrieren befasst sich die Studie mit dem Identitätsbildungsprozess jener Wissenschaftler*innen, die ihre akademischen Positionen in ihrem eigenen Land verlassen mussten und als "gefährdete Forschende" nach Deutschland kamen.

Volkswagen Stiftung

News

Christoph Fantini spricht im Weser Kurier in seinem Gastkommentar "Die 'Lizenz zum Daddeln'" über die Auswirkungen des Homeschooling auf das soziale Lernen.

Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu im Interview bei Radio Bremen, Buten und Binnen, 09.07.2020 zu „Schule ohne Rassismus“ https://www.butenunbinnen.de/videos/schule-ohne-rassismus-projekt-aufklaerung-veraenderung-100.html

Corona und Bildungs(un)gerechtigkeit:

Yasemin Karakaşoğlu unterschreibt als eine der Erstunterzeichner*innen den Offenen Brief des Deutschen Schulportals an die KMK. In diesem Brief fordern 42 Bildungsexpert*innen, Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Verhältnissen bei der Schuleröffnung vorrangig zu berücksichtigen.

Die Sprechstunden der Mitglieder des Arbeitsbereichs Interkulturelle Bildung finden aufgrund des Coronavirus bis auf Weiteres nicht an der Universität statt, bitte senden Sie Ihre Anfragen per Mail an die entsprechenden Mitarbeiter*innen.