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Lernumwelt

Mit Lernumwelt meinen wir das Gefüge aller externen, am Lernen beteiligten Faktoren, also das, was außerhalb der lernenden Person liegt. Lernumwelten können formell geprägt sein, z.B. in Institutionen wie Schule und Universität. Eine Lernumwelt entsteht aber auch informell, z.B. wenn Personen sich selbstgesteuert mit Fragen und Problemen auseinandersetzen oder Informationen suchen.

Formelle wie informelle Lernumwelten sind schon immer von den verfügbaren Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten geprägt. In unserer Forschung richten wir deshalb ein besonderes Augenmerk auf die seit den Anfängen des 21. Jahrhunderts zunehmend digitalen Umweltfaktoren:

  • Was sind Merkmale „guter“ (digitaler) Lernmaterialien und -aufgaben?
  • Welche Gestaltungsprinzipien sollten bei der Erstellung und Bereitstellung von z.B. Lernvideos berücksichtigt werden?
  • Wie können Lernende beim selbstgesteuerten Lernen mit verschiedenen (digitalen) Quellen/Materialien unterstützt werden?
  • Wie lässt sich Forschendes Lernen (blended oder online) umsetzen sowie curricular und instruktional optimieren?
  • Inwiefern beeinflusst die zunehmende Digitalisierung von Lernmaterialien und -situationen die Motivation der Lernenden?

News

31.08.22

Florian Schmidt-Borcherding wurde zu einem Vortrag eingeladen im Rahmen eines Symposium auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs, 15. bis 19.09., Universität Hildesheim). Das Symposium sammelt Befunde zur Lernförderlichkeit von Erklärvideos, der Beitrag befasst sich mit Auswirkungen der Videogestaltung auf das Blickverhalten von Lernenden.

29.08.22

Florian Schmidt-Borcherding hält einen Vortrag auf der Tagung der Special Interes Group (SIG 2) Text and Graphics Comprehension der European Association of Research on Learning and Instruction (EARLI), die vom 29. bis 31.08. am IPN in Kiel stattfindet. Der Vortrag trägt den Titel "Facing text and graphics in instructional video: The role of instructor presence and coherence signals".