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Aktuelles

Sommerschule „Gender und Gedächtnis“ 30.04.-07.05.2019 Moskau

Die Sommerschule “Gender und Gedächtnis“ (VAK: 08-31-GS-1) wird in Zusammenarbeit mit der HSE Moskau veranstaltet und bildet organisatorisch eine Einheit mit dem Blockseminar “Museen und Gedenkstätten als Gedächtnisorte“ (VAK: 08-31-4-M6-2), das vom 03.07. bis zum 08.07.2019 in Bremen stattfindet.

Beschreibung

Die Sommerschule “Gender und Gedächtnis“ (VAK:  08-31-GS-1) wird in Zusammenarbeit mit der HSE Moskau veranstaltet und bildet organisatorisch eine Einheit mit dem Blockseminar “Museen und Gedenkstätten als Gedächtnisorte“ (VAK: 08-31-4-M6-2), das vom 03.07. bis zum 08.07.2019 in Bremen stattfindet.

Die Sommerschule in Moskau bietet deutschen und russischen Studierenden die Möglichkeit, sich mit dem großen Thema “Gedächtnis“ unter Berücksichtigung der Analysekategorie “Geschlecht“ zu beschäftigen. Im Fokus steht dabei die Erinnerung an den Gulag – das sowjetische Repressionssystem und den stalinistischen Terror, deren Opfer Millionen von Menschen wurden.

Im Rahmen der Analyse von Erinnerungskultur unter Genderaspekten werden wir außerdem näher die russischen kulturellen Institutionen kennenlernen, die als gedächtnispolitische Akteure agieren, – die historisch-aufklärerische Gesellschaft “Memorial“ sowie das Sacharow-Zentrum. Die Teilnehmer*innen erwartet ein vielfältiges Programm: Vorträge, Führungen und Diskussionen werden durch ein thematisch abgestimmtes Exkursionsangebot erweitert. Ein weiterer Schwerpunkt der Sommerschule ist eine in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft “Memorial“ konzipierte Praxiseinheit im Format “Forschendes Lernen“. Diese wird die Studierenden an die Arbeit mit archivalischen Quellen heranführen. Ergebnisse dieser Forschungsarbeit werden im Abschlussplenum der Sommerschule präsentiert und diskutiert.
 

Zielgruppe

Die Sommerschule richtet sich vor allem an Studierende der Studiengänge BA Integrierte Europastudien sowie BA und MA Geschichte, steht jedoch grundsätzlich allen interessierten Studierenden der Universität Bremen für Bewerbungen offen.   
 

Anforderungen

Die Sommerschule setzt sich zum Ziel, Russisch und Deutsch als Arbeitssprachen zu fördern, fehlende oder mangelnde Kenntnisse der russischen Sprache sind jedoch kein Hindernis für die Teilnahme. Grundkenntnisse der russischen Geschichte des 20. Jahrhunderts sowie Interesse an der Gedächtnisforschung sind wünschenswert.

Zu weiteren formalen Anforderungen gehören: das Vorhandensein eines Reisepasses, der mindestens zwei freie Seiten aufweist und bis Mitte November 2019 gültig ist, sowie die Verpflichtung, an dem Exkursionsseminar „Museen und Gedenkstätten als Gedächtnisorte“ vom 03.07. bis zum 08.07.2019 (VAK: 08-31-4-M6-2) in Bremen teilzunehmen. Die Teilnahme nur an der Moskauer Sommerschule ist nicht möglich.

 

Anrechnung

Sowohl die Sommerschule in Moskau als auch das Exkursionsseminar in Bremen sind als Lehrveranstaltungen im SoSe 2019 verankert. Je nach erbrachter Prüfungsleistung können in den beiden Lehrveranstaltungen insgesamt bis zu 8 CPs erworben werden. 

 

Kosten

Die Sommerschule ist eine Outgoing-Maßnahme im Rahmen des Mobilitätsprogramms "Ostpartnerschaften" und wird vom DAAD und der HSE Moskau gefördert. Die Teilnehmer*innen erhalten einen Reisekostenzuschuss in Höhe von bis zu 275,00 EUR sowie eine stark begünstigte bzw. evtl. ganz kostenfreie Unterbringung in einem Moskauer Hostel. Erfahrungsgemäß beträgt der Eigenbeitrag für die während der Reise entstehenden Kosten (inkl. Visagebühren, Registrierungskosten, Tickets für den öffentlichen Nahverkehr, Ausgaben fürs Essen etc.) etwa 300 EUR. Die Teilnahme am Bremer Seminar im Juli 2019 ist mit keinen Kosten verbunden.

 

Bewerbung

Die Teilnehmerzahl ist sowohl von Moskauer Seite als auch von Bremer Seite auf jeweils 10 Studierende begrenzt. Interessierte werden gebeten, ein aussagekräftiges Motivationsschreiben sowie einen Lebenslauf bei Frau Dr. Alla Keuten (keuten@uni-bremen.de) zusammengefügt in einer PDF-Datei einzureichen.

Bewerbungsfrist: 28.02.2019

Für evtl. Rückfragen steht Frau Dr. Alla Keuten gerne telefonisch unter (0421) 218 67 272 oder per eMail zur Verfügung. 

Aktualisiert von: Björn Scheetz