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BA Integrierte Europastudien

Das GW2 mit Ständen und jungen Menschen.

Europa zeichnet sich durch die Vielfalt der europäischen Staaten und Gesellschaften aus. Diese Vielfalt kommt auch durch Unterschiede in den Sprachen, den Kulturen und der Politik in Europa zum Ausdruck. Der Bachelorstudiengang Integrierte Europastudien setzt sich mit dieser Vielfalt intensiv und aus den Perspektiven zweier wissenschaftlicher Disziplinen auseinander: der Kulturwissenschaft und der Politikwissenschaft.

 

 

Im Mittelpunkt der kulturwissenschaftlichen Veranstaltungen stehen Fragen nach dem Erinnerungsraum Europa im 20. Jahrhundert, der für die vertiefte Integration der Europäischen Union immer wichtiger wird. An Beispielen von literarischen Texten, Filmen und Denkmälern wird erörtert, wie das kollektive und kulturelle Gedächtnis entstehen und welche Medien und Akteure sie gestalten. Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Nationenbildung und Gedächtnis? Welchen Beitrag leistet die Aufarbeitung der nationalen Vergangenheit zur Stabilisierung der Demokratie in den EU-Mitgliedstaaten? Dabei kommen auch Theorien wie Gender Studies, Postcolonial Studies und Critical Social Theory zum Einsatz.

Arndt Wonka

Prof. Dr. Arndt Wonka: „In meinen Veranstaltungen zur EU stellen wir aus politikwissenschaftlicher Perspektive Fragen an Europa: Wie wirkt sich die europäische Vielfalt auf die Politik der Europäischen Union aus? In welchen Bereichen erlaubt sie wirksames gemeinschaftliches Handeln und in welchen Politikbereichen verhindert sie es?“

Um herauszufinden, wo sich kultur- und politikwissenschaftliche Perspektiven ergänzen und wo sie voneinander vollkommen unabhängige Interessen verfolgen, setzen wir uns mit diesen Themen auch in einem inter-disziplinären Seminar auseinander. Damit Sie selbst in der Lage sind, die europäische Vielfalt zu erleben, lernen Sie in unserem Studiengang eine der folgenden Sprachen:

Französisch,   Polnisch,   Russisch   und Spanisch

Wolfgang Kissel

Prof. Dr. Wolfgang S. Kissel: „Wie erinnern europäische Länder und Gesellschaften heute an die großen Katastrophen und Ereignisse des 20 Jahrhunderts: Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg, Shoah, Gulag…? Das kulturelle Gedächtnis Europas ist Kernthema meiner Seminare und Vorlesungen."

Die politikwissenschaftliche Perspektive nimmt die Staaten und die Politik in Europa vergleichend in den Blick: Wie ist die Politik in diesen Staaten organisiert, welche Akteure spielen eine zentrale politische Rolle und welche politischen Auseinandersetzungen und Konflikte prägen die Politik der europäischen Staaten? Außerdem werden Sie in diesem Studiengang die Europäische Union, den Zusammenschluss von aktuell 27 Staaten und 450 Millionen Menschen, politikwissenschaftlich analysieren.

 

JProf. Dr. Simon Lewis: My courses offer alternative ways of studying European culture, with a focus on Poland, Belarus and Russia, but also looking at Europe’s colonialisms, its difficult histories of violence, and its diverse memory cultures.”  

bieten wir in Kooperation mit dem Sprachenzentrum zur Auswahl an. Außerdem verbringen Sie ein Semester an einer Universität in einem anderen europäischen Land. Der Studienverlaufsplan und die Modulbeschreibungen geben Ihnen Informationen zum Aufbau und den Inhalten unseres Studiengangs. Wir freuen uns, Sie in unserem inter-disziplinären Studiengang an der Universität Bremen begrüßen zu können!