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                    <title>Universität Bremen - Exkursionen</title>
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                    <description>Exkursionen des Instiuts</description>
                    <language>de</language>
                    <copyright>Universität Bremen</copyright>
                    <pubDate>Sat, 07 Mar 2026 21:44:45 +0100</pubDate>
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                            <pubDate>Thu, 02 May 2019 13:38:26 +0200</pubDate>
                            <title>Juli 2018: Higher School of Economics Moscow zu Besuch in Bremen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb8/ies/international/exkursionen/juli-2018-higher-school-of-economics-moscow-zu-besuch-in-bremen</link>
                            
                            <description>Nachdem zehn Bremer Studierende im Mai 2018 zu Gast in Moskau gewesen waren, kamen nun zehn Moskauer Studierende nach Bremen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Nachdem zehn Bremer Studierende im Mai 2018 zu Gast in Moskau gewesen waren, kamen nun zehn Moskauer Studierende nach Bremen, um im Rahmen des DAAD-Programms "Ostpartnerschaften" am deutsch-russischen Exkursionsseminar „Gedächtnis und Geschichte im musealen Raum“ (02.07.-09.07.2018) in Bremen und Umgebung teilzunehmen. Gemeinsam mit den Bremer Studierenden besuchten sie Museen, schauten sich diese unter wissenschaftlichen Aspekten an und setzten sich mit der Theorie des kulturellen Gedächtnisses auseinander. Zu Beginn des Seminars gab es eine methodische Einführung in eine kritische Ausstellungsbetrachtung von Dr. Sonja Kinzler in englischer Sprache.</p><p class="bodytext">Besucht wurden die Museen: „Haus im Schluh“ und der „Barkenhoff“ in Worpswede, die dem Leben und Wirken des Malers Heinrich Vogeler gewidmet sind, das Krankenhaus-Museum in Bremen, das einen tiefen Einblick in die Geschichte der Bremer Psychiatrie, insbesondere während NS-Zeit gibt und das Ausmaß der unmenschlichen Verbrechen zeigt, sowie das Museum der 1950er Jahre in Bremerhaven, welches in einer ehemaligen Kirche der amerikanischen Besatzungsmacht untergebracht ist und 100.000 Exponate aus der damaligen Zeit beherbergt.</p><p class="bodytext">Das Ziel war die Darstellung der unterschiedlichen Betrachtung und Präsentation der Vergangenheit in einem Museum als Ort des Gedächtnisses.</p><p class="bodytext"><em>Julian Lesniewski</em></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
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                            <pubDate>Wed, 13 Jun 2018 13:42:00 +0200</pubDate>
                            <title>Juni 2018: Exkursion nach Brüssel </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb8/ies/international/exkursionen/juni-2018-exkursion-nach-bruessel</link>
                            
                            <description>Zur Stärkung des politikwissenschaftlichen Europabezugs fand im Rahmen der Lehrveranstaltung &quot;Interessenvertretung auf der EU-Ebene&quot; eine Studienreise statt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&nbsp;</p><p class="bodytext"><strong>Besuch des Europäischen Parlaments</strong> - <em>Ein Bericht von Clara Hafner</em></p><p class="bodytext">Im Rahmen des Seminars über die Interessenvertretung in der EU und der damit verbundenen Brüssel-Reise, fand u.a. ein Besuch des europäischen Parlaments statt. Bei diesem Besuch gab es eine Gesprächsrunde mit Helga Trüpel (deutsche Abgeordnete in der Fraktion der Grünen/EFA) und eine allgemeine Einführung die Arbeiten und Arbeitsweisen des europäischen Parlaments.</p><p class="bodytext">Das Europäische Parlament ist das einzig direkt von den EU-BürgerInnen gewählte Organ der Europäischen Union. Es teil sich mit dem Ministerrat zusammen die legislative Rolle, indem sie über die Gesetzesvorschläge der Europäischen Kommission abstimmen (jedoch nicht in allen Themenbereichen). Außerdem hat es die Entscheidungsmacht über den EU-Haushalt und eine Kontrollfunktion gegenüber der Kommission. Das EU-Parlament zählt derzeit 750 Abgeordnete, die sich über die Ländergrenzen hinweg in acht Fraktionen aufteilen.</p><p class="bodytext">Die Fraktion der Grünen/EFA zählt 52 Abgeordnete aus 18 Ländern. Eine Abgeordnete, die die deutsche Seite, ist Helga Trüpel. Seit 2004 sitzt sie im EU-Parlament und ist momentan im Kultur und Bildungs- und Haushaltsausschuss tätig. &nbsp;</p><p class="bodytext">Nachdem sie uns allgemein über ihre Arbeit im EU-Parlament berichtet hatte, kam es zu einer offen Fragerunde. Zunächst wurde sie zu ihrem Berufsleben als Abgeordnete befragt. Ein interessantes Thema für unsere Gruppe, da es während der Exkursion auch um die beruflichen Perspektiven von PoWi und IES-Studierenden ging. Zunächst erzählte sie über ihre Tagesabläufe, die von Woche zu Woche variieren und davon bestimmt werden, ob in der Woche in der Fraktion, im Ausschuss oder in der Plenarsitzung getagt wird. Neben diesen Parlamentsarbeiten, zählen auch Treffen mit beispielsweise Botschaften, Besuche von Kongresse, Besuchertreffen im EP oder Besprechungen zu ihren täglichen Aufgaben. Bei ihrer Arbeit unterstützen sie drei MitarbeiterInnen in Brüssel und eine Mitarbeiterin in Bremen. Ihr Personalbudget liegt bei 22.000 Euro im Monat.</p><p class="bodytext">Ihren Hauptwohnsitz hat sie in Bremen, um ihren lokalen Wahlkreis besser vertreten zu können, pendelt sie. Auf die Frage, welche Verkehrsmittel sie dafür benutze, und ihrer Antwort, dass sie zumeist fliege, wurde aus Teilen der Gruppe kritisch reagiert, da es u.a. ein Paradox zu den Grundlagen ihrer Fraktion darstellt (die Kürze des Weges ist zu bemerken).</p><p class="bodytext">Ebenso gewährte sie uns Einblick in die Arbeit der Fraktion der Grünen im EP. So erzählte sie, dass die Fraktion im Vergleich zu beispielsweise der Bremer Bürgerschaft sehr viel heterogener ist. Außerdem gibt es in dieser supranationalen Fraktion keine Ländervertreter von z.B. Polen, Griechenland, Italien oder Portugal. Auch unterscheide sich die Arbeitsweise der Fraktionen zu der auf bundes- oder nationalebene. Die Kooperation funktioniere gut, da viel untereinander kommuniziert werde. Dies ist wichtig, da für jede Abstimmung neue Fraktionen Bündnisse gefunden werden. Helga Trüpel erzählt, dass MitarbeiterInnen zwischen 24 und 40 Jahren sind und die Bandbreite ihrer Aufgaben alles umfasst. So gehen ihre Aufgaben von der Beratung zu einer Bombardierung syrischer, regierungstreuer Truppen nach einem Giftangriff Assads bis hin zur Wegplanung zum Flughafen.</p><p class="bodytext">Abschließend endete die Gesprächsrunde mit Fragen zur Interessenvertretung im Europäischen Parlament. Sie erklärte, dass die Interessenvertretung über den Input der verschiedenen VertreterInnen stattfinde. Ihr Job sei es, sich die unterschiedlichen Meinungen anzuhören und trotzdem den Überblick zu behalten, in erster Linie sei sie nämlich Abgeordnete der Grünen. Außerdem wäre der lokale Bezug wichtig und dies nicht nur auf die deutsche Ebene bezogen, sondern im Speziellen auch auf Bremen. Auf die Nachfrage, wie häufig sie von Lobbyisten kontaktiert wird, spricht sie von täglichen Nachfragen. Dabei suche sie die Vertreter aus, die Termine seien dann in der Regel 30-minütige Treffen. Wichtig ist es ihr, merkt Helga Trüpel an, die Meinung der Lobbyisten nicht zu übernehmen. Sie seien die Informationsquelle für die Themen, jedoch gäbe es eine klare Teilung der Kompetenzen. Außerdem wichtig sei die Transparenz, deshalb verordnet Helga Trüpel auch den legislativen Fußabdruck als besonders positiv.</p><p class="bodytext">Abschließend lässt sich sagen, dass uns Helga Trüpel einen intensiven Einblick in ihre Arbeitswelt gegeben hat. Auch kritische Fragen hat sie beantwortet und uns einen vielseitigen Blick auf ihren Beruf als Abgeordnete gegeben.</p><p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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                            <pubDate>Thu, 24 May 2018 13:43:00 +0200</pubDate>
                            <title>Mai 2018: Sommerschule &quot;Moskau: Deutsche und die aktuelle Erinnerungskultur einer Metropole&quot; </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb8/ies/international/exkursionen/mai-2018-sommerschule-moskau-deutsche-und-die-aktuelle-erinnerungskultur-einer-metropole</link>
                            
                            <description>Eine Gruppe aus zehn Bremer Studierenden ist Anfang Mai 2018 nach Moskau geflogen, um an einer Sommerschule teilzunehmen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Gruppe aus zehn Bremer Studierenden ist Anfang Mai 2018 nach Moskau geflogen, um an einer Sommerschule teilzunehmen, die wie schon 2017 von den IES in Zusammenarbeit mit der Higher School of Economics Moscow veranstaltet wurde. - <a href="/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb8/ies/News/Exkursionen/Moskau_Mai_2018/Sommerschule_Moskau_01.05.-08.05.2018_Bericht.pdf" target="_blank" class="/download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein">Ein Bericht von Angelina Müller</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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                            <pubDate>Fri, 19 Jan 2018 13:46:00 +0100</pubDate>
                            <title>2018 Außenministerin Georgiens a.D. zu Gast in Bremen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb8/ies/international/exkursionen/2018-aussenministerin-georgiens-a-d-zu-gast-in-bremen</link>
                            
                            <description>Das Seminar &quot;Krieg und Vertreibung im Südkaukasus&quot; traf sich am 17. und 18. Januar mit Dr. Maja Panjikidze, Georgische Außenministerin zwischen 2012 und 2014 und ehemalige Botschafterin Georgiens in Deutschland. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das Seminar "Krieg und Vertreibung im Südkaukasus" traf sich am 17. und 18. Januar mit Dr. Maja Panjikidze, Georgische Außenministerin zwischen 2012 und 2014 und ehemalige Botschafterin Georgiens in Deutschland.</p><p class="bodytext">In Vorbereitung auf den Besuch haben sich die Studierenden ein Semester lang mit der Region Südkaukasus beschäftigt und sowohl die Vergangenheit des konfliktreichen Gebietes, als auch mögliche Zukunftsszenarien betrachtet. In dem zweitägigen Gespräch mit den Studierenden diskutierte Maja Panjikidze über internationalen Bemühungen zur Konfliktlösung, die Rolle Russlands im Konflikt um Georgien, und europäische und euro-atlantischen Ambitionen Georgiens trotz der Konflikte.<br> Die georgischen Gebiete Abchasien und Südossetien hatten sich nach dem Fünftagekrieg (<a href="https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/166356/kaukasuskrieg-08-08-2013" target="_blank" rel="noreferrer">www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/166356/kaukasuskrieg-08-08-2013</a>) zwischen Russland und Georgien unabhängig erklärt und sind es seit dem de facto. Hintergrundinformationen über den Konflikt finden sich hier: (<a href="http://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/54599/georgien" target="_blank" rel="noreferrer">www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/54599/georgien</a>)</p><p class="bodytext"><strong>Ein Bericht von Sonja Bakes</strong></p><p class="bodytext">Während des Fünftagekrieges ist Maja Panjikidze Botschafterin Georgiens in den Niederlanden. Nachts um eins wird sie in die Botschaft einberufen, sie müsse nun rund um die Uhr in der Botschaft sein, die Situation in Südossetien drohe zu eskalieren. Panjikidze ist eine ganze Woche lang damit beschäftigt, stündliche Updates aus Georgien weiterzuverbreiten, um internationale Hilfe, vor allem der EU und NATO, zu mobilisieren. Sie reicht außerdem Beschwerde beim internationalen Gerichtshof ein. "Ich bin damit die erste und einzige Person in der Geschichte, die bisher gegen Russland geklagt hat – und darauf bin ich stolz", berichtet sie. Die Klage bleibt allerdings erfolglos.<br> Zur Frage nach den Ursprüngen des Fünftagekrieges verweist Panjikidze auf die geschichtlichen Zusammenhänge. In den letzten 200 Jahren sei Georgien bereits von Russland und später der Sowjetunion besetzt worden. Auf die Frage nach der Verantwortung für den Ausbruch des militärischen Konfliktes hat sie eine klare Antwort: "Es ist gar keine Frage, dass Russland den Krieg angefangen hat, aber die militärischen Handlungen – da kann man Saakashwili vorwerfen, dass er einen Fehler gemacht hat und in die russische Falle getappt ist."</p><h2>Keine gemeinsame Sprache</h2><p class="bodytext">In Panjikidzes eigene Amtszeit als Außenministerin, von 2012 bis 2014, fiel vor allem die Suche nach Lösungen für den Konflikt. Keine leichte Aufgabe: allein für die Grenze zwischen Südossetien und Georgien gibt es drei verschiedene Bezeichnungen. Georgien nennt sie Okkupationslinie, Russland spricht von Staatsgrenzen, die internationale Gemeinschaft von administrativen Linien. "Wenn man so unterschiedlich auf ein und dieselbe Tatsache schaut, wie soll man da eine gemeinsame Sprache finden?" Die diplomatischen Beziehungen zu Russland wurden abgebrochen, da Russland in Zukunft zwei weitere Botschaften in Abchasien und Südossetien einrichten wollte, um deren Unabhängigkeit zu stärken. Der Dialog läuft nun über Umwege wie zwei Sondergesandte.</p><p class="bodytext">Wichtigste Plattform sind laut Maja Panjikidze die Genfer Gespräche, die unter anderem von der Europäischen Union eingerichtet wurden. Hier kommen die Vertreter Georgiens, Russlands, Abchasiens und Südossetiens regelmäßig zusammen. Schon ein Fortschritt sei, dass Russland hier nicht in seiner selbstgewählten Rolle als Vermittler auftreten kann, sondern selbst als Konfliktpartei behandelt wird. Doch laut Panjikidze wurden in den bisher 42 Sitzungen noch keine Fortschritte erzielt. "Es ist schon ein gutes Ergebnis, wenn wir ein nächstes Treffen vereinbaren konnten." Denn keiner möchte Zugeständnisse machen.</p><h2>Konflikt in der Schublade</h2><p class="bodytext">Panjikidze lobt die EU für ihre Unterstützung, das schnelle Eingreifen in den Fünftagekrieg und die Vermittlung von Nicolas Sarkozy, die zum Waffenstillstand beitrug. Gleichzeitig sagt sie auch: "Ich habe die EU schon oft dafür kritisiert, dass sie alle Instrumente geschaffen hat, um dem Konflikt einen Rahmen zu geben, eine Schublade, in die sie ihn stecken konnte, um zu sagen: 'Wir haben alles getan.'". Sie macht es der EU nicht zum Vorwurf, dass nichts mehr passiert. Sie wünscht sich aber neue Impulse abseits dieser Instrumente zur Konfliktregelung und bedauert, dass das Thema nicht mehr auf dem Fokus der internationalen Politik steht.<br> Auch andere Ansätze scheiterten. Panjikidzes Kollege, der Versöhnungsminister Paata Zakareishvili versuchte das sogenannte Okkupationsgesetz zu lockern. Seit dem Krieg ist es unter Gefängnisstrafe verboten, die Grenzen Südossetiens oder Abchasiens zu überschreiten – ein großes Hemmnis für direkten Austausch. Die Reformversuche scheiterten. "Das wird empfunden als stünde man nicht mehr für die territoriale Integrität Georgiens, als suche man eine andere Beziehung zu Russland", erklärt Panjikidze. Annäherungsversuche finden deshalb oft inoffiziell, zum Beispiel über NGOs statt. Auch seien schon zu Saakashwilis Zeiten Krankenhäuser in den Grenzgebieten gebaut worden und die Kosten für eine Behandlung für Abchasen und Osseten werden übernommen.</p><h2>"Macht Georgien attraktiv"</h2><p class="bodytext">Besonders eindrucksvoll empfand Panjikidze 2014 ein Treffen mit Egon Bahr, der den Weg zur Annäherung zwischen BRD und DDR geebnet hatte. Die Situation damals sei aber nicht vergleichbar gewesen:&nbsp; Die BRD und DDR hätten außer ihrer Zukunft viele Gemeinsamkeiten gehabt und seien nicht im Konflikt miteinander gewesen. Im Gegensatz zu Georgien mit Südossetien und Abchasien. Für Maja Panjikidze als Germanistin war der direkte Austausch mit Bahr dennoch aufschlussreich. Er empfahl Georgien, ein Stück nachzugeben, die separatistischen Gebiete anzuerkennen, um Zugang zu ihnen zu erhalten und zu einer Lösung zu gelangen. Das ging ihr zu weit. "Aber ein Vorschlag kam eigentlich von allen", erinnert sie sich, "Macht Georgien attraktiv für Abchasen und Südosseten. Dann kommen sie von selbst zurück." Nach dieser Begegnung war sie jedoch nur noch drei Monate im Amt.</p><p class="bodytext">Die Zukunft des Konflikts sieht Panjikidze, fast zehn Jahre nach dem Fünftagekrieg und 25 Jahre nach der Unabhängigkeit Georgiens, denkbar pessimistisch. Im öffentlichen Diskurs seien andere Probleme wie die Arbeitslosigkeit mittlerweile von größerer Bedeutung. Eine junge Generation, auch an Binnenflüchtlingen, wächst in Georgien heran, die Abchasien und Südossetien nie als Teil des Landes erlebt hat. "Bald, wenn nichts passiert, wird Abchasien für viele Ausland sein."</p>]]></content:encoded>
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                            <pubDate>Thu, 13 Jul 2017 13:46:00 +0200</pubDate>
                            <title>2017 Sommerschule: Räume des europäischen Gedächtnisses (I)</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb8/ies/international/exkursionen/2017-sommerschule-raeume-des-europaeischen-gedaechtnisses-i</link>
                            
                            <description>Vom 5. Juli- 12. Juli 2017 sind wir mit einer Gruppe von zehn Studierenden nach Moskau geflogen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Vom 5. Juli- 12. Juli 2017 sind wir mit einer Gruppe von zehn Studierenden nach Moskau geflogen, um, begleitet von Frau Dr. Keuten und Frau Dr. Sveshnikova, mit weiteren zehn Studierenden der Higher School of Economics Moscow, an der Sommerschule „Räume des europäischen Gedächtnisses“ teilzunehmen. Die russische Erinnerung an politische Repressionen findet im öffentlichen Raum schwer, bzw. kaum Anerkennung. Mit Hilfe von Vorträgen und Diskussionen in den dortigen Institutionen wurden wir inhaltlich in das historisch-politische Thema eingeführt. Nicht nur Führungen durch das Sacharow-Zentrum und das Archiv der Gesellschaft „Memorial“, ebenso Exkursionen durch das Stadtzentrum mit den Titeln „Topografie des Terrors“ und „Letzte Adressen“, haben uns einen Eindruck vermitteln können, welchen Platz die Erinnerungskultur in der Öffentlichkeit einnimmt. Ein intensiver Austausch mit den Studierenden der Higher School of Economics und der Universität Bremen ist für uns während der Gruppenarbeit entstanden. Drei gemischte Gruppen haben sich mit drei verschiedenen Fragen zur Erinnerungskultur auseinandergesetzt. Ergebnisse konnten wir uns mit Hilfe historischer Quellen aus dem Archiv von „Memorial“ erarbeiten. Während der zwei letzten Tage unserer Exkursion durften wir Einblicke in die Arbeit von der Institution „Memorial“ gewinnen. Dabei durften wir kennenlernen, unter welchen Bedingungen WissenschaftlerInnen, ForscherInnnen und jene arbeiten, welche sich für die politische Aufklärung der Gesellschaft einsetzen.</p><p class="bodytext">Ergänzt wurde das bereichernde Programm mit Spaziergängen durch die Stadt, Besichtigungen des Roten Platzes, des Mausoleums Lenins, einer Flussrundfahrt und dem gemeinsamen Mittagessen, welche Raum für Diskussionen, Fragen und angehender WissenschaftlerInnen boten. Abschließend konnten wir die Ergebnisse unserer Gruppenarbeiten in den Räumen von „Memorial“ vorstellen und damit die spannende Woche mit anregenden Diskussionen abschließen.</p>]]></content:encoded>
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                            <pubDate>Wed, 05 Jul 2017 13:48:00 +0200</pubDate>
                            <title>2017 Sommerschule in Moskau: &quot;100 Jahre Revolution. Bilanz einer großen Utopie&quot;</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb8/ies/international/exkursionen/2017-sommerschule-in-moskau-100-jahre-revolution-bilanz-einer-grossen-utopie</link>
                            
                            <description>Vom 12. bis 16. Juli 2017 hat in Moskau die gemeinsame Sommerschule &quot;100 Jahre Revolution. Bilanz einer großen Utopie&quot; mit Studierenden der R.ussischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität (RGGU) und der Universität Bremen stattgefunden.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Vom 12. bis 16. Juli 2017 hat in Moskau die gemeinsame Sommerschule "100 Jahre Revolution. Bilanz einer großen Utopie" mit Studierenden der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität (RGGU) und der Universität Bremen stattgefunden.&nbsp;<br> Die russische Oktoberrevolution 1917 ist ein Ereignis, das den Gang der Weltgeschichte für immer veränderte und bis heute prägt. Bis heute existieren unterschiedliche Deutungen der Ereignisse von 1917, die eine tragende Rolle in der Geschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts einnehmen.</p><p class="bodytext">Neben Vorträgen von Wissenschaftlern und Studierenden beider Universitäten standen ein Besuch der Staatlichen Duma, des Moskauer Museums für Zeitgeschichte&nbsp;und der Menschenrechtsorganisation Memorial auf dem Programm.&nbsp;Die Studierenden diskutierten anhand ausgewählter Texte die historischen Bedingungen und Folgen der russischen Oktoberrevolution. Besonders die gemeinsamen&nbsp;Aktivitäten und Diskussionen mit den russischen Studierenden trugen zum Erfolg der Sommerschule in Moskau bei.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
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                            <pubDate>Tue, 31 Oct 2017 13:51:00 +0100</pubDate>
                            <title>2017 „Zwangsarbeit und regionale Erinnerung in Bremen und Nikojalew.“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb8/ies/international/exkursionen/2017-zwangsarbeit-und-regionale-erinnerung-in-bremen-und-nikojalew</link>
                            
                            <description>Blog und Kurzfilm zur deutsch-ukrainischen Exkursionswoche in Bremen und Norddeutschland online: „Zwangsarbeit und regionale Erinnerung in Bremen und Nikojalew.“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Blog und Kurzfilm zur deutsch-ukrainischen Exkursionswoche in Bremen und Norddeutschland online: „Zwangsarbeit und regionale Erinnerung in Bremen und Nikojalew.“</p><p class="bodytext">Im Oktober 2017 war eine Gruppe ukrainischer Studierender eine Woche in Bremen zu Gast und besuchte zusammen mit zehn Bremer Studierenden eine Woche lang viele Orte in Bremen und Norddeutschland, an denen NS-Zwangsarbeit erinnert und erforscht wird, so den Denkort Bunker Valentin, das Staatsarchiv Bremen und die Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg. Dabei ging es auch um die unterschiedlichen Perspektiven auf und familienbiographischen Verbindungen mit dem Thema NS-Zwangsarbeit.</p><p class="bodytext">Über diese Woche haben die Studierenden einen&nbsp;<a href="https://bremkraine.hypotheses.org/" target="_blank" data-mce-href="https://bremkraine.hypotheses.org/" rel="noreferrer alternate noopener">Blog sowie einen kurzen Dokumentarfilm</a>&nbsp;erarbeitet.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            
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                            <pubDate>Sun, 31 Jan 2016 13:52:00 +0100</pubDate>
                            <title>2016 Exkursion ins EU-Parlament in Brüssel</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb8/ies/international/exkursionen/2016-exkursion-ins-eu-parlament-in-bruessel</link>
                            
                            <description>Vom 25. bis 27. Januar waren 12 Studenten der Uni Bremen auf Einladung von Zdzislaw Krasnodebski hin auf Exkursion im Europaparlament.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Vom 25. bis 27. Januar waren 12 Studenten der Uni Bremen auf Einladung von Zdzislaw Krasnodebski hin auf Exkursion im Europaparlament.<br> Nach einer abenteuerlichen Hinfahrt, auf der wir auch die polnischen Studenten, die gemeinsam mit uns dort waren, kennen lernen konnten, sind wir in unserem wunderbar zentral gelegenen Hostel in Brüssel angekommen und wurden dort herzlich von Herrn Krasnodebskis Assistenten begrüßt. Am selben Nachmittag hatten wir dann schon unseren ersten Termin im Europaparlament: nach einem luxuriösen Mittagessen im Parlament, bei dem wir eine ehemalige Bremer Studentin, die jetzt im Parlament arbeitet, kennenlernen und ihr Fragen stellen konnten, haben wir uns aufgeteilt und in kleinen Gruppen verschieden Commitee-Sitzungen zu verschiedenen Themen besucht, bei denen wir miterleben konnten, wie Alltag und Abläufe im Parlament aussehen.<br> An unserem zweiten Tag in Brüssel hatten wir Gespräche mit Parlamentsabgeordneten zu Themen, auf die wir uns im Vorfeld mit Referaten vorbereitet hatten.<br> Beispielsweise hatten wir Besuch von David McAllister, welcher uns etwas über die Rollen von Deutschland und Polen in der EU erzählt hat sowie von Marek Prawda, dem polnischen Botschafter als Vertreter Polens im Europaparlament. Zum Thema des Brexit haben wir mit Catherine Stihler, einer britischen Abgeordneten und Kate Davenport, einer Vertreterin der UK in der EU diskutiert und verschiedene Ansätze beleuchtet. Weitere Themen, über die wir mit Menschen gesprochen haben, die sich damit in ihrem beruflichen Umfeld momentan intensiv auseinandersetzen, waren das EU-US Handelsabkommen TTIP und die Flüchtlingskrise in Europa.<br> An unserem letzten Tag in Brüssel hatten wir die Gelegenheit, den European External Action Service zu besuchen. Dort hatten wir Vorträge mit anschließenden Diskussionen über die Funktion und die Rolle des EEAS, die aktuelle Krise in Syrien sowie die Krise in der und um die Ukraine. Insgesamt war unsere Exkursion von spannenden Endrücken und Gesprächen geprägt, hat interessante Einblicke in die Arbeit des Europaparlaments gewährt und außerdem viel Spaß gemacht, ich hoffe sehr, dass auch in kommenden Jahren Studenten die Möglichkeit haben werden, an einer solchen Exkursion teilzunehmen!</p>]]></content:encoded>
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                            <pubDate>Thu, 21 Jan 2016 13:54:00 +0100</pubDate>
                            <title>2016 Online-Forschungsseminar Geldsoziologische Studien</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb8/ies/international/exkursionen/2016-online-forschungsseminar-geldsoziologische-studien</link>
                            
                            <description>Ein Forschungsseminar mit der Belgorod National Research University. Ergebnisse</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Forschungsseminar mit der Belgorod National Research University. <a href="https://www.bsu.edu.ru/bsu/news/news.php?ID=371905&amp;IBLOCK_ID=176" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer">Ergebnisse</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            
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                            <pubDate>Wed, 15 Apr 2015 13:56:00 +0200</pubDate>
                            <title>Belgorod Spring School, 23.-29.04.2015</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb8/ies/international/exkursionen/belgorod-spring-school-23-29-04-2015</link>
                            
                            <description>Bericht einer Bremer Teilnehmerin: Belgorod Spring School &quot;Persona Et Verbum&quot;</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Bericht einer Bremer Teilnehmerin: Belgorod Spring School "Persona Et Verbum"</p><p class="bodytext">Vom 23. bis zum 30. April fand die Sommerschule "Persona Et Verbum" in der Stadt Belgorod statt. Das Hauptthema der Sommerschule war "Indentitätsprobleme in antiken Texten". Es wurden zu dem Thema vormittags Vorträge und Vorlesungen von russischen und deutschen Professoren vorgetragen, sodass russische und deutsche Studenten nicht nur Informationen, sondern auch Einblicke in die Art und Weise der Informationsvermittlung bekommen haben.</p><p class="bodytext">In der Spring School ging es nicht nur darum, etwas in den Vorlesungen zu lernen: die deutschen und russischen Studenten hat jeden Nachmittag ein abwechslungsreiches Exkursionsprogramm erwartet. Meistens haben wir Museen besucht, in denen man Kunstwerke von Künstlern und Fotografen aus der Region Belgorod betrachten konnte. Aus Anlass des Feiertages am 9. Mai waren die meisten Exkursionen mit der Kriegsthematik verbunden. Deswegen fand ich die Exkursionen etwas einseitig gestaltet.</p><p class="bodytext">Nichtsdestotrotz habe ich sehr viele schöne Einblicke in die Kultur Russlands bekommen: die weltbekannte russische Gastfreundlichkeit (die Küche in unserem Erholungszentrum hat dafür gesorgt, dass man immer satt war (Achtung: viel Fleisch!)), russische Kultur (orthodoxe Kirchen, Denkmäler) sowie auch die Hilfsbereitschaft der russischen Studenten, die trotz der mangelnden Englischkenntnisse sehr kontaktfreudig waren. Was mir persönlich sehr gut gefiel, war, dass alle Teilnehmer in einem Haus gewohnt haben, sodass man jeden Abend etwas zusammen unternehmen konnte, zum Beispiel Werwolf (auf russisch Mafia) spielen oder einfach zusammen Tee trinken und quatschen. Am Ende der Reise hat man nicht nur Zertifikate über die Teilnahme an der Spring School erhalten, sondern, was viel wichtiger ist, neue Freunde gefunden, die wir auf jeden Fall in Bremen mit Freude erwarten.<br> Anastasija Landau</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
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                            <pubDate>Fri, 09 May 2014 13:58:00 +0200</pubDate>
                            <title>2014 St. Petersburg-Exkursion</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb8/ies/international/exkursionen/2014-st-petersburg-exkursion</link>
                            
                            <description>Die Feierlichkeiten rund um den 9. Mai, den &quot;Tag des Sieges&quot;, standen bei der Exkursion einer Gruppe aus IES-Studierenden nach St. Petersburg im Mittelpunkt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Feierlichkeiten rund um den 9. Mai, den "Tag des Sieges", standen bei der Exkursion einer Gruppe aus IES-Studierenden nach St. Petersburg im Mittelpunkt. Auf Einladung der Fakultät für internationale Beziehungen der Staatlichen Universität St. Petersburg konnten sich IESler eine Woche lang mit Geschichte und Kultur der russischen Metropole vertraut machen.</p><p class="bodytext">Die IES-Exkursion nach St. Petersburg war für viele Beteiligte die erste Russlandreise ihres Lebens. Die intensiven Erfahrungen vor Ort haben manche Klischees bestätigt, einige aber auch widerlegt.</p><p class="bodytext"><strong>Auffällig waren:</strong></p><ul class="list-normal"><li><p>das Frauen- und Männerbild und die Geschlechterrollen</p></li><li><p>die Erfahrung, im Plattenbau zu leben</p></li><li><p>die Wohnungseinrichtung</p></li><li><p>die scharfen Kontraste zwischen Arm und Reich</p></li><li><p>die Trinkfestigkeit mancher Menschen vor Ort</p></li><li><p>ihr eigenwilliger Fahrstil</p></li></ul><ul class="list-normal"><li><p>die langen Rolltreppen in der Metro</p></li><li><p>die Feierlichkeiten rund um den 9. Mai, die von den IESlern sehr ambivalent wahrgenommen wurden</p></li></ul><ul class="list-normal"><li>die Bootsfahrt durch die Flüsse und Kanäle der Stadt</li></ul><p class="bodytext"><strong>Besonders positiven Eindruck hinterlassen haben:</strong></p><ul class="list-normal"><li><p>die Blinis einer Gastgeberin</p></li><li><p>neue Freundschaften</p></li><li><p>das Stadtbild</p></li><li>die Gastfreundschaft</li></ul><p class="bodytext"><strong>Kritisch beurteilen die IESler, dass:</strong></p><ul class="list-normal"><li><p>ein vorgesehener Austauschpartner seinen Gast nicht abgeholt hat</p></li><li><p>Diskussionen über Homosexualität kaum möglich waren</p></li><li><p>Sie sich ohne Kenntnisse der russischen Sprache und des kyrillischen Alphabets vollkommen aufgeschmissen fühlten, da kaum jemand Englisch sprach</p></li><li><p>Deswegen auch die Verständigung mit Taxifahrern nahezu unmöglich war, was zu gelegentlichen Irrfahrten führte</p></li></ul><p class="bodytext">Mit der eher fleischlastigen russischen Küche mussten sich die VegetarierInnen der Gruppe erst einmal arrangieren. Auch dass sich das russische Verständnis von „süß“ bei Bonbons, Konfekt und Gebäck vom deutschen unterscheidet, war vielen neu. Aber dafür konnten viele neue leckere Spezialitäten entdeckt werden, vor allem Blini, eingelegte Gurken und Borsch.<br> Politisch, historisch, akademisch und in vielerlei weiterer Hinsicht ist und bleibt St. Petersburg ein überaus lohnendes Exkursionsziel.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            
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                            <pubDate>Tue, 07 May 2019 10:55:45 +0200</pubDate>
                            <title>Deutsch-Ukrainische Studierendenkonferenz in Dnipro/Ukraine </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb8/ies/international/exkursionen/deutsch-ukrainische-studierendenkonferenz-in-dnipro-ukraine</link>
                            
                            <description>Studierendenkonferenz im Rahmen des Projekts &quot;Memory Wiki - Sowjetische Kriegsgefangene&quot;</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Vom 16.5.-22.5.2019 werden sechs Bremer Studierende unter Begleitung von Dr. Ulrike Huhn in der Stadt Dnipro in der Ukraine zu Gast sein und sich dort mit dem Schicksal sowjetischer Kriegsgefangener und anderer vergessener Opfergruppen der NS-Verfolgung beschäftigen. Die Reise ist Teil des seit einem Jahr laufenden trilateralen deutsch-ukrainisch-russischen Begegnungsprojekts „Memory Wiki – Sowjetische Kriegsgefangene in der lokalen und nationalen Erinnerungskultur/en“.</p><p>Ein Ziel des Projekts ist es, eine interaktive Plattform zu schaffen, die gegenwärtig von den Moskauer Studierenden in Zusammenarbeit mit einem Informatiker und Webdesignerin konzipiert werden. Dort werden anschließend die Rechercheergebnisse des Projekts zu den verschiedenen lokalen Erinnerungsorten in der Ukraine, Russland und Deutschland eingepflegt (Memory-Wiki) und auf öffentlichen Veranstaltungen vorgestellt.</p><p>Im Rahmen der Reise in die Ukraine wird am 20.5.2019 eine Studierendenkonferenz an der Nationalen Oles-Hontschar-Universität Dnipro stattfinden, bei dem die Projektteilnehmenden ihre bisherigen Recherchen vorstellen. Das Programm der Konferenz findet sich <a href="https://www.geschichte.uni-bremen.de/home/wp-content/uploads/2019/05/Konferenz-Dnipro-Einladung-DE.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb8/ies/News/Exkursionen/Studierendenkonferenz_Dnipro/Ukraine/Studierendenkonferenz.jpg" length="18752" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb8/ies/News/Exkursionen/Studierendenkonferenz_Dnipro/Ukraine/Studierendenkonferenz.jpg" fileSize="18752" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright></media:copyright>
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                            <pubDate>Tue, 23 Jul 2019 11:51:00 +0200</pubDate>
                            <title>Sommerschule &quot;Räume des europäischen Gedächtnisses&quot; (III) in Moskau und Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb8/ies/international/exkursionen/sommerschule-raeume-des-europaeischen-gedaechtnisses-iii-in-moskau-und-bremen</link>
                            
                            <description>Im Rahmen des DAAD-Programms &quot;Ostpartnerschaften&quot; fand auch dieses Jahr in Zusammenarbeit mit der Higher School of Economics Moscow eine zweiteilige Sommerschule statt, an der zehn Bremer und zehn Moskauer Studierende teilnahmen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Teil der Sommerschule, zu dem zehn Bremer Studierende im Mai 2019 nach Moskau reisten, hatte zum Thema "Gender und Gedächtnis". Der zweite Teil fand in Bremen im Juli 2019 statt und widmete sich den "Museen und Gedenkstätten als Gedächtnisorten". Berichte von Clara Hafner (<a href="/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb8/ies/News/Exkursionen/Sommerschule_Moskau_Bremen_2019/Sommerschule_Moskau_30.04.-07.05.2019.pdf" target="_blank" class="/download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein">1. Teil in Moskau</a>) und Magnus Ott (<a href="/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb8/ies/News/Exkursionen/Sommerschule_Moskau_Bremen_2019/Sommerschule_Bremen_02.07.-09.07.2019.pdf" target="_blank" class="/download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein">2. Teil in Bremen</a>). &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Alla Keuten</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/1/csm_IMG_7335_f7f0d5540d.jpg" length="419230" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/1/csm_IMG_7335_f7f0d5540d.jpg" fileSize="419230" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
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                            <pubDate>Sun, 01 Sep 2019 11:38:00 +0200</pubDate>
                            <title>Delegationsreise nach Polen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb8/ies/international/exkursionen/delegationsreise-nach-polen</link>
                            
                            <description>Ein Bericht über eine Reise nach Danzig anlässlich des deutschen Überfalls vor 80 Jahren und des 30jährigen Jubiläums des demokratischen Umbruchs in Polen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Als Teil einer Bürgerdelegation aus Bremen waren zwei IES-Studierende vom 28.08. bis 01.09. in der Stadt an der Ostsee, die man auf Deutsch Danzig nennt und die auf Polnisch Gdańsk heißt. Organisiert wurde der Ausflug von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bremen, mit Unterstützung der Stiftung Deutsch-Polnische Zusammenarbeit. Der Anlass dieser Fahrt von insgesamt 14 Teilnehmer*innen in die <a href="https://www.rathaus.bremen.de/partnerstadt_danzig-2269" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">langjährige Partnerstadt Bremens</a> war ein doppelter: Beginn des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren und demokratische Revolution in Mittel- und Osteuropa vor 30 Jahren.<br> Ein abwechslungsreiches Programm erlaubte den Teilnehmenden einen tiefen Einblick in die Geschichte Polens und deren Umgang damit. Der Höhepunkt der Reise, neben einer Stadtführung, der Besuch des Museums des Zweiten Weltkriegs sowie der Gedenkstätte des KZ Stutthof, war die Gedenkveranstaltung auf der Westerplatte, eine Halbinsel vor Danzig: Am 1. September 1939 um kurz nach 4 Uhr morgens eröffnete das deutsche Schiff „Schleswig-Holstein“ das Feuer auf das polnische Munitionslager und markiert damit den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Prominente Redner wie Stadtpräsidentin Dulkiewicz, Verteidigungsminister Mariusz Błaszczak, Premierminister Mateusz Morawiecki und&nbsp;Frans Timmermans, der die EU-Kommission vertreten hat, gedenken der Opfer des Nationalsozialsimus und appelieren an den Frieden und Zusammenhalt Europas.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
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