Zum Inhalt springen

öffentliche Seminare und Veranstaltungen

Die Kino-Schule ist ein Ort der Filmvermittlung. Hier werden Workshops und Seminare angeboten, von Filmaufführungen im Kino flankiert und von pädagogischer bzw. wissenschaftlicher Seite begleitet. Kooperationspartner sind der Fachbereich 9 der Universität Bremen / AG Filmwissenschaft und Medienästhetik und das Kommunalkino Bremen e.V. | CITY 46. Interessierte können fortlaufend oder nur an einzelnen Terminen teilnehmen.In unterschiedlichen Reihen werden Seminare mit gekoppeltem Film-Screening in den Räumen des CITY 46 gehalten. Zu den Seminaren sind Studierende wie Interessierte außerhalb der Universität zugelassen. Zu den Seminarreihen zählen:

Schule des Sehens

Das Seminar widmet sich grundlegenden Aspekten der Filmästhetik. An Standbildern und Ausschnitten aus der Filmgeschichte wird gemeinsam erforscht, was Film und Kino ist.

film:art

Das Seminar präsentiert die künstlerische Arbeit von Filmemachern und Medienkünstlern und wird flankiert von thematisch kuratierten Filmprogrammen aus dem experimentellen und avantgardistischen Bereich. zu den film:art-Veranstaltungen

Filmreihen

zu den Filmreihen-Veranstaltungen

City 46
Filmsymposium_Forschung

Dingmagie

20:30 Uhr: film:art 85 im CITY46, Bremen

Im Film spielen gelegentlich die Dinge, nicht die Menschen, die Hauptrolle. Oskar Fischinger, einer der kreativsten Köpfe des frühen Kinos, machte schon 1934 eine Armee von Zigaretten zu Protagonisten in seinem berühmten Werbefilm Muratti greift ein. Wie ein langes physikalisches Experiment mutet der für die documenta 1987 produzierte Film Der Lauf der Dinge an, mit dem das Schweizer Künstlerduo Fischli/Weiss seinen internationalen Durchbruch hatte. Die Turner Preisträgerin Laure Prouvost lässt in Wantee das Wohnzimmer ihres fiktiven Großvater entstehen, eines angeblichen Künstlerkollegen Kurt Schwitters.In einem monströsem Theater der Dinge erzählt der mehrfach ausgezeichnete Animationsfilm Sieben mal am Tag beklagten wir unser Los und nachts stehen wir auf, um nicht zu träumen von Susann Maria Hempel eine verstörende Geschichte von Misshandlung und Trauma. Das vielfältige Programm versammelt ausnahmslos prämierte Kurzfilme und Videos, die uns irritieren, verstören, amüsieren oder staunen lassen.

Mi 13.3.2019, 20:30 Uhr im CITY 46  kuratiert und eingeführt von Christine Rüffert |Universität Bremen, begleitendzum Themenschwerpunkt ›Über die Dinge‹ in der Schwankhalle, Bremen.

Die Filme:

| Oskar Fischinger: Muratti greift ein | D 1934 | 2:36
| Peter Fischli & David Weiss: Der Lauf der Dinge | CH 1987 | 29:45
| Laure Prouvost: Wantee | UK 2013 | 15:00
| Susann Maria Hempel: 7 Mal am Tag beklagen wir unser Los und nachts stehn wir auf, um nicht zu träumen | D 2013 | 18:00

Filmstill zeigt experiment mit Feuerwerkskörper
Aktualisiert von: Steven Keller