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Geförderte Fokusprojekte (ZF 05)

2020

Joined optical and thermal designs for next generation nanophotonics.
Prof. Dr. Gordon Callsen, FB 1: Physik

Causal inference for Earth System Models.
Prof. Dr. Veronika Eyring, FB 1: Physik

Protein engineering of molecular chaperones to combat neurodegenerative diseases.
Prof. Dr. Janine Kirstein, FB 2: Biologie

2019

Implicit attitudes towards learner diversity in inclusive foreign language education
Dr. Joana Pfingsthorn,FB 10: Anglistik, Fremdsprachendidaktik Englisch
Doktorandin: Ana Carolina F.P. Rovai

2018

Erforschung einer innovativen Designmethode für SORN-Arithmetik zur hochperformanten, anwendungsspezifischen Signalverarbeitung.
Dr.-Ing. Jochen Rust, FB 1: Elektrotechnik

Digitale Masken von anonymen Passanten
Digitale Masken von anonymen Passanten

Das Gesicht in Film- und Medienkunst als ästhetisches Spiel mit Identität und Kritik an Sicherheitssystemen
Prof. Dr. Winfried Pauleit & Dr. Rasmus Greiner, FB 09: Kulturwissenschaften (Filmwissenschaft/Medienästhetik, IKFK / ZeMKI)
Doktorand: Florian Flömer

Das Projekt erforscht die Reflexion biometrischer Gesichtserkennung und algorithmisch gesteuerter Sicherheitsdispositive in zeitgenössischer Fotografie, Film und Medienkunst. Im Zentrum steht die Fragestellung, inwiefern Film- und Medienkünstler die normativen Strukturen von unterschiedlichen Überwachungssystemen aufgreifen und in ihrer künstlerischen Praxis sichtbar machen. Gerade die Zurichtung des Menschen durch biometrische Gesichtserkennung hin zu einem reinen Datensubjekt, dessen digitale Repräsentation von unterschiedlichsten Instanzen ausgewertet werden kann, steht immer wieder im Fokus der Kritik. Das Gesicht wird dabei als Schnittstelle von kunst-, kultur und medientheoretischen Diskursen verhandelt und als zentraler Gegenstand der gegenwärtigen digitalen Bild- und Netzkultur betrachtet.

Erforschung einer innovativen Designmethode für SORN- Arithmetik zur hochperformanten, anwendungsspezifischen Signalverarbeitung
Dr.-Ing. Jochen Rust, FB 01: Elektrotechnik
Doktorand: Moritz Bärthel

Diagramm: Entwicklung der U-Häftlinge und LG-Bestände in Bremen.
Diagramm: Entwicklung der U-Häftlinge und LG-Bestände in Bremen.

Vermehrte Untersuchungshaftsachen trotz statistisch rückläufiger Anzahl von Straftaten - Die Hintergründe des Verfahrensstatus am Landgericht Bremen
Prof. Dr. Sönke Gerhold, FB 6: Rechtswissenschaften
Doktorand: Johannes Aschermann

Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit den Hintergründen des Verfahrensstaus am Landgericht Bremen. Ursache der hohen Belastung des LG ist die steigende Zahl an Verfahren, unter denen zudem ein wachsender Anteil an Untersuchungshaftsachen auszumachen ist. So stieg die Zahl der Haftsachen von 2011 (38 Fälle bzw. 27,1 Prozent der Eingänge) bis 2017 (125 Fälle bzw. 53,2 Prozent) stetig. Vor dem Hintergrund einer seit 2012 kontinuierlich stattfindenden Aufstockung des Gerichtspersonals scheint die nach wie vor hohe Arbeitslast am LG erklärungsbedürftig. Ziel des kriminologischen Forschungsprojekts ist daher die Untersuchung der steigenden Zahlen von Verfahren und Haftsachen, ihrer möglichen Wechselwirkungen sowie ihrer Hintergründe.

2017

Attention-driven Interaction Systems in Augmented Reality: Estimate a user’s attentional state from brain activity, eye movement, and context information to adapt the user interface of an augmented reality device.
Dr.-Ing. Felix Putze, FB 03: Informatik
Doktorandin: Lisa-Marie Vortmann

ZF 05 Projekt Dr. Boehnke
Hände mehrerer Personen unterschiedlichen Alters, die ineinander greifen.

Wertewandel durch Zuwanderung? - Intergenerationale Wertetransmission und der Wandel von Kernwerten in Deutschland
Dr. Mandy Boehnke, FB 08: Sozialwissenschaften
Doktorandin: Rena Tecklenburg

Unser Forschungsprojekt „Wertewandel durch Zuwanderung? – Intergenerationale Wertetransmission und der Wandel von Kernwerten in Deutschland“ untersucht den Prozess des Wertewandels im Kontext intergenerationaler Wertetransmission in Familien – also wie Werte zwischen den Familienmitgliedern weitergegeben werden. Dafür bedienen wir uns quantitativer und qualitativer Forschungsmethoden. Besonders interessieren uns dabei binationale Familien mit Kindern, weil wir vermuten, dass sich in diesen Familien das Spannungsverhältnis von Wertewandel und Wertetransmission besonders deutlich zeigt.

Doktorandin Denise Fechner
Doktorandin Denise Fechner

Die Zukunft im Datenjournalismus: Produkte, Epistemologien und Prozesse des zukunftsorientierten Journalismus
Prof. Dr. Cornelius Puschman (Prof. Dr. Christian Pentzold), FB 09: Kommunikations- und Medienwissenschaft
Doktorandin: Denise Fechner


Das in dem Fokusprojekte integrierte Promotionsprojekt untersucht, auf welche Weise im Journalismus digitale Daten und algorithmische Analysen genutzt werden, um zukünftig Szenarien abzusehen, zu entwerfen und zu bewerten. Die Forschung soll zum Verstehen komplexer zeitlicher Orientierungen datafizierter Kommunikation in Gegenwartsgesellschaften beitragen.

Im Rahmen des Projektes sollen die datenbasierten Präsentationsformen, Zeitrahmen und Themen datenjournalistischer Produkte sowie die Prozesse datenjournalistischer Arbeit untersucht werden. Im Datenjournalismus ändern sich die informationellen Grundlagen bzw. kommen neue, als Evidenzen benutzte digitale Datenbestände und datenbasierte Auswertungsverfahren dazu. Entsprechend ist zu fragen, welche Auswirkungen sich daraus für die journalistische Wissensproduktion ergeben, für die Arten, wie Fakten generiert und verifiziert werden, und für die damit verknüpften epistemologischen Ansprüche (Splendore, 2016).

Ausgehend vom prospektiven und projektiven Datenjournalismus und der hier erprobten Vermittlung, Aufbereitung und Gestaltung von Zeitbezügen liefert es neuartige Erkenntnisse über das gesellschaftspolitisch eminent wichtige, in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften studierte Verhältnis von Zeit und Medien (Assmann, 1992; Fabian, 1983; Huyssen, 1995 u. Garde-Hansen, 2011 m.w.N.)

2016

Politisches Lernen in der dualen Ausbildung: Ansprüche – Wirklichkeit – Herausforderungen 
Dr. phil. Eva Anslinger, FB 08: Sozialwissenschaften
Doktorandin: Christine Barp

Kontaktsprachen in der Diaspora: Entwicklungsverläufe französischer Kreolsprachen außerhalb von Regionen, in denen sie kolonial und postkolonial originär entstanden sind
Prof. Dr. Carolin Patzelt & Dr. Katrin Mutz, FB 10: Romanistik
Doktorand: Magnus Fischer

Von literarischen Außenseitern, dem Vampir auf der Leinwand und dem Tod im Comicbuch – Zur Genealogie einer transmedialen Motivik der Kinder- und Jugendmedien
Dr. Stefanie Jakobi (Dr. phil. Tobias Kurwinkel), FB 10: Germanistik

Das Projekt untersucht erstmalig in Deutschland die Sprachlernwege geflüchteter Menschen, die in Deutschland ein Hochschulstudium aufnehmen oder weiterführen wollen, um zu erforschen, wie geflüchtete Menschen sprachlich bestmöglich auf ein Studium vorbereitet und dadurch in das akademische und Arbeitsleben integriert werden können. 
Prof. Dr. Claudia Harsch, FB 10: Anglistik
Doktorandin: Anika Müller-Karabil

2015

Quantification of treatment effect variability in clinical trials.
Prof. Dr. rer. nat. Werner Brannath, FB 03: Mathematik 

Entzauberte Städte. Urbaner Raum und Migration in der französischsprachigen Gegenwartsliteratur.
Dr. Karen Struve, FB 10: Romanistik
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In mittelalterlichen Klöstern trafen in Person der dort lebenden Knaben und Männer verschiedene Vorstellungen laikaler und klerikaler Geschlechtsidentität aufeinander; diese vielfach in Spannung stehenden Entwürfe werden aus dezidiert männergeschichtlicher Perspektive untersucht.
Dr. Jan Ulrich Büttner, FB 08: Sozialwissenschaften 

Entwicklung eines Portfoliomanagementansatzes, welcher in allen seinen Phasen (Planung, Realisierung, Kontrolle) durch die aus Kapitalmarktanomalien ableitbaren Erwartungen determiniert ist.
Dr. Christian Fieberg, FB 07: Wirtschaftswissenschaft