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                    <title>Universität Bremen - Forschung</title>
                    <link>https://www.uni-bremen.de/forschung</link>
                    <description>Hier finden Sie Informationen zum Forschungsprofil, der Exzellenzstrategie und Serviceangeboten für Forschende der Universität Bremen.</description>
                    <language>de</language>
                    <copyright>Universität Bremen</copyright>
                    <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 11:51:22 +0200</pubDate>
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                            <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 19:22:16 +0100</pubDate>
                            <title>Stark in der Forschung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung#c14531</link>
                            
                            <description>&amp;lt;p&amp;gt;Die Wissenschaftler:innen der Universität Bremen suchen Antworten auf die großen Zukunftsfragen heutiger Gesellschaften. Die Universität Bremen ist hierfür seit mehr als 50 Jahren ein inspirierender Ort der Forschung – vielfältig, kooperativ und experimentierfreudig. Sie ist eine junge Volluniversität, die international vernetzt und sehr erfolgreich in der Einwerbung von Drittmitteln ist. Das gilt sowohl für exzellente Einzelforscher als auch für größere Verbundinitiativen.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Besonders forschungsstark ist die Universität Bremen in ihren fünf Wissenschaftsschwerpunkten, unter anderem mit zwei Exzellenzclustern aus den Wissenschaftsschwerpunkten „Meeres-, Polar- und Klimaforschung“ und „Materialwissenschaften und ihre Technologien“.&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Ansprechpartner:innen zu allen Services zur Forschung an der Universität Bremen finden Sie auf der Seite des &amp;lt;a class=&amp;quot;internal-link&amp;quot; href=&amp;quot;https://www.uni-bremen.de/dezernat1/ref-12-1&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot; title=&amp;quot;Öffnet externen Link in neuem Fenster&amp;quot;&amp;gt;Referats 12 Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs&amp;lt;/a&amp;gt;.&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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                            <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 21:35:26 +0100</pubDate>
                            <title>Forschungsprofil-Text</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung#c708730</link>
                            
                            <description>&amp;lt;p&amp;gt;Die Universität Bremen bündelt ihre Forschung in zwölf Fachbereichen sowie in der Research Faculty MARUM und zahlreichen Forschungsinstituten. Fachbereichsübergreifend entwickelt die vom Akademischen Senat eingesetzte &amp;lt;a class=&amp;quot;internal-link&amp;quot; href=&amp;quot;t3://page?uid=7012&amp;quot;&amp;gt;Forschungskommission &amp;lt;/a&amp;gt;in enger Zusammenarbeit mit dem Rektorat die strategischen Rahmenbedingungen weiter, stärkt Kooperationen, Interdisziplinarität und Wissenstransfer und begleitet die Evaluation zentraler Einheiten.&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In fünf interdisziplinären Wissenschaftsschwerpunkten greifen die Forschenden zentrale Zukunftsfragen auf – von Meeres- und Klimaforschung über nachhaltige Produktions- und Materialforschung, soziale Dynamiken und digitale Transformation bis hin zu Gesundheit und Versorgungsforschung – und arbeiten dabei eng mit außeruniversitären Partnern zusammen. Als forschungsstarke Universität ist die Universität Bremen an zahlreichen national und international geförderten Drittmittelprojekten beteiligt.&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Erfahren Sie mehr über unsere &amp;lt;a class=&amp;quot;internal-link&amp;quot; href=&amp;quot;t3://page?uid=3401&amp;quot;&amp;gt;Forschungseinrichtungen und Projekte&amp;lt;/a&amp;gt;, die &amp;lt;a class=&amp;quot;internal-link&amp;quot; href=&amp;quot;t3://page?uid=3404&amp;quot;&amp;gt;Wissenschaftsschwerpunkte &amp;lt;/a&amp;gt;sowie unsere &amp;lt;a class=&amp;quot;internal-link&amp;quot; href=&amp;quot;t3://page?uid=3401#36920&amp;quot;&amp;gt;Drittmittelförderung&amp;lt;/a&amp;gt;.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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                            <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 21:58:53 +0100</pubDate>
                            <title>Exzellenzstrategie-Text</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung#c660215</link>
                            
                            <description>&amp;lt;p&amp;gt;Die Universität Bremen ist mit zwei Exzellenzclustern erfolgreich an der &amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.exzellenzstrategie.de/&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot; rel=&amp;quot;noreferrer&amp;quot;&amp;gt;Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder&amp;lt;/a&amp;gt; beteiligt. Seit 2012 erforschen Wissenschaftler*innen im Cluster „&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.marum.de/Der-Ozeanboden.html&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot; rel=&amp;quot;noreferrer&amp;quot;&amp;gt;Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstellen der Erde&amp;lt;/a&amp;gt;“ grundlegende Prozesse und der Wechselwirkung des Ozeanbodens mit dem gesamten Erdsystem. Seit 2019 ist dieser Cluster am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften angesiedelt ist.&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Seit 2026 wird ein zweiter Exzellenzcluster gefördert: „&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.uni-bremen.de/humans-on-mars-initiative&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;Die Marsperspektive: Ressourcenknappheit als Grundlage eines Paradigmas der Nachhaltigkeit&amp;lt;/a&amp;gt;“ am MAPEX Center for Materials and Processes. Innerhalb des Clusters wird an neuen resilienten und hochautomatisierten Nachhaltigkeitsmodellen gearbeitet wird, die die Ressourcenknappheit des Mars als Modell nutzt.&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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                            <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 12:29:37 +0100</pubDate>
                            <title>Zentrale Forschungsförderung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung#c708745</link>
                            
                            <description>&amp;lt;p&amp;gt;Die &amp;lt;a href=&amp;quot;t3://page?uid=6959&amp;quot;&amp;gt;Zentrale Forschungsförderung&amp;lt;/a&amp;gt; der Universität Bremen unterstützt Forschende aller Karrierestufen und unterstützt bei der Profilbildung, Nachwuchsförderung und Verstärkung der Drittmitteleinwerbung. Gefördert werden insbesondere nachhaltige, interdisziplinäre und innovative Vorhaben, die zur Überwindung fachlicher Grenzen beitragen.&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Daneben finden Sie hier einen Überblick über weitere &amp;lt;a href=&amp;quot;t3://page?uid=3411&amp;quot;&amp;gt;Ausschreibungen&amp;lt;/a&amp;gt; der Universität Bremen.&amp;lt;/p&amp;gt;


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                            <title>Förderberatung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung#c708746</link>
                            
                            <description>&amp;lt;p&amp;gt;Unterstützung und Beratung zu nationalen Fördermöglichkeiten – etwa bei der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) oder Förderprogrammen des Bundes – sowie zu Programmen der Europäischen Union und weiteren internationalen Ausschreibungen bietet die &amp;lt;a class=&amp;quot;internal-link&amp;quot; href=&amp;quot;t3://page?uid=3418&amp;quot;&amp;gt;Förderberatung&amp;lt;/a&amp;gt;.&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Arbeitsstelle Chancengleichheit &amp;amp;amp; Diversität an der Universität Bremen bietet darüber hinaus ein eigenes &amp;lt;a class=&amp;quot;internal-link&amp;quot; href=&amp;quot;t3://page?uid=8056&amp;quot;&amp;gt;Beratungsangebot&amp;lt;/a&amp;gt;, dass sich an Antragsteller:innen und Geförderte von DFG-Verbundprojekten richtet.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Hier finden Sie zudem Informationen und Unterstützungsangebote zum Thema &amp;lt;a class=&amp;quot;internal-link&amp;quot; href=&amp;quot;t3://page?uid=3419&amp;quot;&amp;gt;Forschungsdatenmanagement&amp;lt;/a&amp;gt; sowie zu den Verpflichtungen im Rahmen des &amp;lt;a class=&amp;quot;internal-link&amp;quot; href=&amp;quot;t3://page?uid=57321&amp;quot;&amp;gt;Nagoya-Protokolls&amp;lt;/a&amp;gt;.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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                            <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 12:29:37 +0100</pubDate>
                            <title>Promovieren an der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung#c708764</link>
                            
                            <description>&amp;lt;p&amp;gt;Die gezielte Förderung und &amp;lt;a class=&amp;quot;internal-link&amp;quot; href=&amp;quot;t3://page?uid=6692&amp;quot;&amp;gt;wissenschaftliche Qualifizierung&amp;lt;/a&amp;gt; junger Forschender und die Unterstützung auf dem Weg zur wissenschaftlichen Selbstständigkeit sind zentrale Anliegen der Universität.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Als zentrales Nachwuchszentrum unterstützt BYRD - Bremen Early Career Researcher Development dabei Promotionsinteressierte, Promovierende, Postdocs und erfahrene Wissenschaftler:innen mit persönlicher Beratung, Qualifizierungs- und Vernetzungsangeboten sowie umfassenden Serviceinformationen.&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Sie finden hier weitere Informationen zu &amp;lt;a class=&amp;quot;internal-link&amp;quot; href=&amp;quot;t3://page?uid=3415&amp;quot;&amp;gt;BYRD&amp;lt;/a&amp;gt;.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;

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                            <title>Open Science &amp; Open Access</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung#c708747</link>
                            
                            <description>&amp;lt;p&amp;gt;Die Universität Bremen steht für eine offene und transparente Wissenschaftskultur. Open Access ermöglicht es, Forschungsergebnisse kostenfrei und ohne Zugangsbeschränkungen bereitzustellen. Frei zugängliche Publikationen erzielen eine größere Sichtbarkeit, erreichen ein breiteres Fachpublikum und werden häufig stärker rezipiert.&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Universität unterstützt ihre Wissenschaftler:innen aktiv bei Open-Access-Publikationen. Beratung zu Publikationsmöglichkeiten, Finanzierungsfragen und rechtlichen Aspekten bietet die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen.&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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                            <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 12:29:37 +0100</pubDate>
                            <title>Gute Wissenschaftliche Praxis</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung#c708774</link>
                            
                            <description>&amp;lt;p&amp;gt;Integrität, Transparenz und Verantwortung prägen Forschung und Lehre an der Universität Bremen. Die Einhaltung der guten wissenschaftlichen Praxis (GWP) ist verbindlicher Maßstab unseres Handelns.&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Zugleich stehen wir für verantwortungsbewusste Forschung im Dialog mit Gesellschaft und internationalen Partnern sowie für eine differenzierte Bewertung akademischer Leistungen, die Forschung, Lehre und Transfer gleichermaßen berücksichtigt.&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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                            <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 12:29:37 +0100</pubDate>
                            <title>Nachhaltigkeit in der Forschung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung#c708776</link>
                            
                            <description>&amp;lt;p&amp;gt;Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und Klimaneutralität prägen das Forschungsprofil der Universität Bremen. Mit Spitzenforschung, u. a. im Exzellenzcluster „Der Ozeanboden“ am MARUM und in von der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Verbünden, zählt sie zu eines der führenden Standorten der Klima- und Meeresforschung. Verschiedene Zentren, Reallabore und starke Kooperationen verbinden nachhaltige Grundlagenforschung mit praxisnaher Anwendung. Nachhaltigkeit ist zudem strategisch in Forschung und Förderung verankert.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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                            <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 17:23:04 +0100</pubDate>
                            <title>Weitere Themen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung#c708777</link>
                            
                            <description>&amp;lt;ul&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a class=&amp;quot;internal-link&amp;quot; href=&amp;quot;t3://page?uid=3383&amp;quot;&amp;gt;Wissens- und Technologietransfer&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a class=&amp;quot;download&amp;quot; href=&amp;quot;t3://file?uid=14666&amp;quot; title=&amp;quot;Leitet Herunterladen der Datei ein&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;Publication Policy der Universität Bremen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a class=&amp;quot;external-link&amp;quot; href=&amp;quot;https://www.bremen-research.de/welcome-center#&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;Welcome Center&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a class=&amp;quot;internal-link&amp;quot; href=&amp;quot;t3://page?uid=9969&amp;quot;&amp;gt;Erasmus-Mobiltät für Lehrende&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;/ul&amp;gt;</description>
                            
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                            <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 17:53:32 +0100</pubDate>
                            <title>Forschungseinrichtungen und Projekte</title>
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                            <description>&amp;lt;p&amp;gt;Geforscht wird an der Universität Bremen in zwölf Fachbereichen und der Research Faculty MARUM mit ihren Arbeitsgruppen und Forschungsinstituten. Hier finden Sie einen Überblick über verschiedene Forschungseinrichtungen und geförderte&amp;amp;nbsp;Projekte sowie die Zentralen Wissenschaftlichen Einrichtungen (&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung&amp;quot;&amp;gt;ZWE&amp;lt;/abbr&amp;gt;).&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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                            <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 17:53:32 +0100</pubDate>
                            <title>Sonderforschungs&amp;shy;bereiche</title>
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                            <description>&amp;lt;p&amp;gt;Derzeit gibt es an der Universität Bremen fünf von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Sonderforschungsbereiche. Sonderforschungsbereiche sind langfristige, auf die Dauer von bis zu zwölf Jahren angelegte Forschungseinrichtungen der Hochschulen, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen eines fächerübergreifenden Forschungsprogramms zusammenarbeiten.&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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                            <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 17:53:32 +0100</pubDate>
                            <title>Umgang mit Forschungsdaten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung#c15247</link>
                            
                            <description>&amp;lt;p&amp;gt;Das Management von Forschungsdaten, die bei der Entwicklung der Forschungsfrage über die Erhebung von Daten bis zur letztlichen Publikation entstehen, wird im Kontext der fortschreitenden Digitalisierung immer wichtiger. Daher hat die Universität Bremen eine eigene Forschungsdatenstrategie verabschiedet.&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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                            <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 19:22:16 +0100</pubDate>
                            <title>Wissenschaftlicher Nachwuchs</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung#c14555</link>
                            
                            <description>&amp;lt;p&amp;gt;Der Weg zur Professur oder zu einer unbefristeten Stelle in der Wissenschaft kann sowohl über eine Habilitationsstelle, eine Juniorprofessur, die Leitung einer Nachwuchsgruppe oder eine Stelle in einem Drittmittelprojekt laufen. Die Universität Bremen bietet neben der Professur noch den Karriereweg zum &amp;lt;span lang=&amp;quot;en&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Senior Lecturer &amp;lt;/span&amp;gt;und &amp;lt;span lang=&amp;quot;en&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;Senior Researcher&amp;lt;/span&amp;gt; an. Informationen zu den verschiedenen Phasen der wissenschaftlichen Karriere sowie den Unterstützungsangeboten der Universität Bremen finden Sie hier.&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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                            <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 19:22:16 +0100</pubDate>
                            <title>Promovieren an der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung#c14534</link>
                            
                            <description>&amp;lt;p&amp;gt;Über 2000 Promovierende aus dem In- und Ausland tragen essentiell zur Forschungsstärke der Universität Bremen bei. Für Promotionsvorhaben an den Fachbereichen und Instituten, in strukturierten Graduiertenprogrammen und an den außeruniversitären Forschungseinrichtungen der&amp;amp;nbsp; &amp;lt;span lang=&amp;quot;en&amp;quot; dir=&amp;quot;ltr&amp;quot;&amp;gt;U Bremen Research Alliance&amp;lt;/span&amp;gt; bietet die Universität ihren Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern attraktive Rahmenbedingungen. Informationen dazu finden Sie auf den Seiten von &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Bremen Early Career Researcher Development&amp;quot;&amp;gt;BYRD&amp;lt;/abbr&amp;gt;.&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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                            <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 19:22:16 +0100</pubDate>
                            <title>Förderangebote und Services für Forschende</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung#c14552</link>
                            
                            <description>&amp;lt;p&amp;gt;Die Universität bietet ein breites Netz an Unterstützungsangeboten für Forschende. Von der Zentralen Forschungsföderung (ZF) über die Drittmittelberatung, das Antragscoaching, die Personalentwicklung, das&amp;amp;nbsp;Nachwuchszentrum &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Bremen Early Career Researcher Development&amp;quot;&amp;gt;BYRD&amp;lt;/abbr&amp;gt;, die&amp;amp;nbsp;Arbeitsstelle Chancengleichheit bis zum Welcome Center&amp;amp;nbsp;stehen diverse Angebote und Anlaufstellen zur Verfügung.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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                            <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 19:22:16 +0100</pubDate>
                            <title>Wissens- und Technologietransfer</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung#c14556</link>
                            
                            <description>&amp;lt;p&amp;gt;Dem Transfer von Ideen, Forschungsergebnissen und Personal von der Universität in die Wirtschaft und Gesellschaft kommt an der Universität Bremen eine besondere Bedeutung zu.&amp;amp;nbsp;Sie versteht sich als Innovationsmotor der Region.&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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                            <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 19:22:16 +0100</pubDate>
                            <title>Direkt zu</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung#c14579</link>
                            
                            <description>&amp;lt;ul&amp;gt; 	&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a class=&amp;quot;externalLink&amp;quot; href=&amp;quot;https://mailman.zfn.uni-bremen.de/cgi-bin/mailman/listinfo/forschungsfoerderung&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot; title=&amp;quot;Öffnet externen Link in neuem Fenster&amp;quot;&amp;gt;Newsletter Forschungsförderung&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt; 	&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a class=&amp;quot;internalLink&amp;quot; href=&amp;quot;t3://page?uid=3411&amp;quot; title=&amp;quot;Öffnet internen Link in aktuellem Fenster&amp;quot;&amp;gt;Ausschreibungen der ZF&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt; 	&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a class=&amp;quot;internalLink&amp;quot; href=&amp;quot;t3://page?uid=54609&amp;quot; title=&amp;quot;Öffnet internen Link in aktuellem Fenster&amp;quot;&amp;gt;Gute wissenschaftliche Praxis&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt; 	&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a class=&amp;quot;download&amp;quot; href=&amp;quot;t3://file?uid=14666&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot; title=&amp;quot;Leitet Herunterladen der Datei ein&amp;quot;&amp;gt;Publication Policy der Universität Bremen&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt; 	&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a class=&amp;quot;internalLink&amp;quot; href=&amp;quot;t3://page?uid=3419&amp;quot; title=&amp;quot;Öffnet internen Link in aktuellem Fenster&amp;quot;&amp;gt;Umgang mit Forschungsdaten&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt; 	&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a class=&amp;quot;internalLink&amp;quot; href=&amp;quot;t3://page?uid=2111&amp;quot; title=&amp;quot;Öffnet internen Link in aktuellem Fenster&amp;quot;&amp;gt;BYRD - Bremen Early Career Researcher Development&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt; 	&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a class=&amp;quot;externalLink&amp;quot; href=&amp;quot;https://www.uni-bremen.de/research-alliance/welcome-center&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot; title=&amp;quot;Öffnet externen Link in neuem Fenster&amp;quot;&amp;gt;Welcome Center&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt; &amp;lt;/ul&amp;gt;</description>
                            
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                            <pubDate>Thu, 17 Aug 2017 13:34:37 +0200</pubDate>
                            <title>Übergangsregelung zur Nutzung von urheberrechtlich geschützten Dokumente bis März 2018</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uebergangsregelung-zur-nutzung-von-urheberrechtlich-geschuetzten-dokumente-bis-maerz-2018</link>
                            
                            <description>KMK und VG Wort einigen sich auf Pauschalvergütung bis zum 1. März 2018. Bis dahin darf weiter wie bisher urheberrechtlich geschützes Material für die Lehre z.B. in Stud.IP oder im Uni-Blog zur Verfügung gestellt werden.</description>
                            
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                            <pubDate>Thu, 17 Aug 2017 13:35:45 +0200</pubDate>
                            <title>Erfolgreiche Standing Conference zum Thema &quot;Blended Learning&quot;</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/erfolgreiche-standing-conference-zum-thema-blended-learning</link>
                            
                            <description>Das Thema Blended Learning stand im Zentrum der Standing Conference der Universität Bremen am 07. Juni im Haus der Wissenschaft.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen von Vorträgen und Workshops konnten die ca. 40 TeilnehmerInnnen unkomplizierte Einblicke in die Praxis anderer gewinnen, offen über Herausforderungen und Möglichkeiten unterschiedlicher Blende Learning Ansätze diskutieren und so neue Impulse für die eigene Lehre gewinnen.</p><p>&nbsp;„Die Gelegenheit für einen kollegialen Austausch über Herausforderungen und vor allem erprobte Lösungen in der Hochschullehre ist viel zu selten gegeben. Dafür bietet die Standing Conference endlich Raum: für den Blick über die Schulter und über den Tellerrand in andere Fachkulturen und Lehrbedingungen. (…) Ich habe heute viele beeindruckende Beispiele von einer Methodenvielfalt kennen gelernt – von Lehrvideos, ConceptMaps, Fallstudien zu Blogbeiträgen etc. –, die erst im Zusammenspiel und angepasst auf Fachkultur und Lerngruppe eine nahezu ansteckende Wirkung entfaltet hat.“</p><pre>
Zitat: Dr. Karen Struve, Universität Bremen, Fachbereich 10: Sprach- und Literaturwissenschaften - Romanistik</pre><p><a href="https://ml.zmml.uni-bremen.de/video/594299e7d42f1c430a8b456c" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Eindrücke von der Standing Conference</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/sites/zmml/Veranstaltungen/StandingConference_News.JPG" length="162791" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/sites/zmml/Veranstaltungen/StandingConference_News.JPG" fileSize="162791" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright></media:copyright>
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                            <pubDate>Wed, 23 Aug 2017 11:28:29 +0200</pubDate>
                            <title>Ausschreibung Kleinprojektförderung &quot;Win a tutor&quot;</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ausschreibung-kleinprojektfoerderung-win-a-tutor</link>
                            
                            <description>Kleinprojektförderung für E-Learning-Anwendungen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Sie möchten im Wintersemester 2017/18 digitale Medien zur Unterstützung Ihrer Lehre einsetzen? Im Rahmen der Kleinprojektförderung <a href="/zmml/projekte/abgeschlossene-nationale-projekte/win-a-tutor-e-learning-anwendungsszenarien" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">Win a Tutor - Didaktische E-Learning-Anwendungsszenarien</a> unterstützt Sie das Zentrum für Multimedia in der Lehre (ZMML) mit studentischen Hilfskraftstunden (max. 5 Monate, ca. 40h/Monat) für die Umsetzung Ihres Vorhabens. Gefördert werden bis zu 8 Kleinprojekte.</p><p><a href="/fileadmin/user_upload/sites/zmml/Arbeitsbereiche-und-Projekte/Mediendidaktik/Dokumente/Win-a-Tutor_ZMML-Kleinprojektfoerderung-WiSe-2017_18.pdf" target="_blank" class="/download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein">Teilnahmebedingungen und Themenvorschläge</a></p><p>Deadline ist Mittwoch, der 30. August 2017.</p><p>Wir freuen uns auf Ihre Anträge!</p><p>Ihr ZMML-Team</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/6/csm__MG_8413_00bf37118d.jpg" length="380933" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/6/csm__MG_8413_00bf37118d.jpg" fileSize="380933" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
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                            <pubDate>Thu, 21 Sep 2017 11:59:36 +0200</pubDate>
                            <title>Abfuhr von datengeschützten Unterlagen und Akten 2017</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/abfuhr-von-datengeschuetzten-unterlagen-und-akten-2017</link>
                            
                            <description>In der Woche vom 23. bis zum 27. Oktober wird ein zentraler Container für die Entsorgung datengeschützter Akten und Unterlagen zwischen dem Hörsaalgebäude (GW1) und dem Block A (GW1) aufgestellt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>In der Woche vom 23. bis zum 27. Oktober wird ein zentraler Container für die Entsorgung datengeschützter Akten und Unterlagen zwischen dem Hörsaalgebäude (GW1) und dem Block A (GW1) aufgestellt.</p><p class="bodytext">Der Anlieferungsort (<strong>X</strong>) ist in diesem Jahr sowohl über die Universitätsallee als auch über die Achterstr. zu erreichen.</p><p class="bodytext">Unterlagen können täglich in der Zeit von 9.00 bis 15.00 Uhr (Freitag bis 14.00 Uhr) entsorgt werden. Der erforderliche Schlüssel befindet sich im Universitätsarchiv, GW 1, Block A, Erdgeschoss (Herr Lietz/Frau Dauks).&nbsp;</p><p class="bodytext">Da die Entsorgungskosten nach Gewicht ermittelt werden, ist der Container bitte nur mit Material zu befüllen, das dem Datenschutz unterliegt. <strong>Archivwürdige Unterlagen dürfen nicht entsorgt werden!</strong> Im Zweifelsfall nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            
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                            <pubDate>Tue, 07 Jan 2014 10:52:00 +0100</pubDate>
                            <title>Neue Rahmenvereinbarung - DGUV Vorschrift 2</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neue-rahmenvereinbarung-dguv-vorschrift-2-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p><strong>Rahmenvereinbarung zur Umsetzung der Unfallverhütungsvorschrift <abbr title="Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung" lang="de">DGUV</abbr> Vorschrift 2</strong><br>Am 19. November 2013 ist die Rahmenvereinbarung zur Umsetzung der <abbr title="Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung" lang="de">DGUV</abbr> Vorschrift 2 unterzeichnet worden und in Kraft getreten. Die Rahmenvereinbarung gilt für alle Bediensteten im Sinne des § 3 Absatz 1 des Bremischen Personalvertretungsgesetzes (<abbr title="Bremische Personalvertretungsgesetzes">BremPersVG</abbr>) und des § 1 Absatz 1 des Bremischen Richtergesetzes (<abbr title="Bremisches Richtergesetz">BremRiG</abbr>). Sie ist im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht (Amtsblatt 2013 <abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 282 vom 10. Dezember 2013, Seite 1418) und im Internet unter <a href="http://www.finanzen.bremen.de/sixcms/media.php/13/Rahmenvereinbarung_DGUV_Vorschrift%202_Homepage_SF.pdf" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.finanzen.bremen.de/info/Rahmenvereinbarung-DGUV-Vorschrift-2</a> zugänglich.</p></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
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                            <pubDate>Fri, 14 Mar 2014 09:41:00 +0100</pubDate>
                            <title>Internetauftritt nun endlich in Englisch!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/internetauftritt-nun-endlich-in-englisch-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Seiten sind nun auch in englischer Sprache verfügbar. Oben links auf unserer Seite kann die Sprache ungestellt werden.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
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                            <pubDate>Tue, 22 Apr 2014 14:35:00 +0200</pubDate>
                            <title>Freischaltung der Gefährdungsbeurteilungsdatenbank 2.0</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/freischaltung-der-gefaehrdungsbeurteilungsdatenbank-20-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Zum 05.05.2014 wird durch den <abbr title="Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzmanagement" lang="de">AGUM</abbr><abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> das überarbeitete Tool zur Gefährdungsbeurteilung (Gefährdungsbeurteilungsdatenbank 2.0)&nbsp;freigeschaltet.
</p><p>Für weiter&nbsp;Informationen zur Nutzung <abbr title="beziehungsweise" lang="de">bzw.</abbr> Hilfestellungen wenden Sie sich bitte an Karsten Enneking.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
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                            <pubDate>Tue, 03 Jun 2014 23:39:00 +0200</pubDate>
                            <title>„Mit dem Rad zur Arbeit“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mit-dem-rad-zur-arbeit-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bremen lädt, in Zusammenarbeit mit der <abbr title="Allgemeine Ortskrankenkasse">AOK</abbr> und dem <abbr title="Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club" lang="de">ADFC</abbr>, zur bundesweiten Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ ein. 
</p><p>Weitere Informationen hier.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Referat 23</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 06 Jun 2014 14:19:00 +0200</pubDate>
                            <title>Neuer Untersuchungsbericht / Druckerstäube</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neuer-untersuchungsbericht-/-druckerstaeube-1</link>
                            
                            <description>Untersuchung möglicher gesundheitlicher 
Gefährdungen durch Drucker- und Kopierer-Emissionen

(DGUV, Kennziffer FP 294n)</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nun wurde endlich ein umfangreicher <a href="http://www.dguv.de/Projektdatenbank/0294A/3228283v1.pdf" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Abschlussbericht</a> durch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung&nbsp;veröffentlicht.&nbsp;
</p><p>Nähere Informationen stehen&nbsp;im Bericht, ansonsten können Sie sich auch direkt&nbsp;an das Referat 23 wenden.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 08 Jul 2014 10:41:00 +0200</pubDate>
                            <title>Liebe &quot;radelnde&quot; MitarbeiterInnen...</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/liebe-radelnde-mitarbeiterinnen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>...die Anmeldefrist für die Aktion „mit dem Rad zur Arbeit“ ist bereits zu Ende. Bis zum 31.08.2014 läuft die Aktionszeit. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg bei der Teilnahme und anschließend&nbsp;viel Glück bei unserer Verlosung. 
</p><p>Sobald Sie 20 Tage mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren sind, können Sie uns die Online-Ansicht Ihres Fahrtenkalenders per Post oder <a href="mailto:sekref23@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">Mail </a>zuschicken. Fristende ist der <em>12.09.2014</em>.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            
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                            <pubDate>Fri, 18 Jul 2014 08:23:00 +0200</pubDate>
                            <title>Sicherheits- und Brandschutzunterweisung für Erstsemesterstudierende</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/sicherheits-und-brandschutzunterweisung-fuer-erstsemesterstudierende-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>An der Universität Bremen dürfen Studierende der Studienfächer mit laborpraktischen Lehrinhalten erst nach Teilnahme an dieser Veranstaltung mit den Laborarbeiten beginnen. Weitere Informationen je nach Studiengang stehen in unseren Schulungsangeboten als Download für Sie bereit.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Referat 23</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 02 Sep 2014 08:57:00 +0200</pubDate>
                            <title>RÜCKENTAG AM 24.09.2014</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/rueckentag-am-24092014-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p><a href="http://www.finanzen.bremen.de/detail.php?gsid=bremen53.c.28085.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">RESSORTÜBERGREIFENDER RÜCKENTAG AM 24.09.2014</a></p></div><div></div><div><p>Nur ein gesunder Rücken kann entzücken!</p></div><div></div><div><p>Ihr Rücken ist ein wahres Multi-Talent: Er sorgt für aufrechtes Stehen und Gehen, er dreht und krümmt sich für Sie und er trägt Ihre Lasten. Um das alles gut zu meistern, sollte er kräftig, beweglich und stark sein.</p></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 05 Sep 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
                            <title>Hilfe bei der Substitution von Gefahrstoffen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/hilfe-bei-der-substitution-von-gefahrstoffen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>SUPSPORT - das Substititionsportal
</p><p>SUBPORT ist ein mehrsprachiges&nbsp;Internetportal, das Verantwortliche und Beschäftigte bei dem Austausch von gefährlichen Chemikalien unterstützt. Dabei kann&nbsp;das Portal&nbsp;auch für&nbsp;den Arbeitgeber hilfreich sein (Substitutionsplicht gemäß den Rechtvorschriften).
</p><p><a href="http://uni-bremen.agu-hochschulen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Mehr Informationen gibt es im AGUM</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 08 Sep 2014 13:24:00 +0200</pubDate>
                            <title>UNI+FY Newsletter  Ausgabe 01/2014</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-fy-newsletter-ausgabe-01/2014-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Endlich ist es soweit,&nbsp;die erste Ausgabe ist nun online! &nbsp;
</p><p>Alle Universitätsangehörigen haben nun&nbsp;die Möglichkeit sich über aktuellen Themen des Arbeitsschutzes, der&nbsp;Gesundheit und des Umweltmanagements zu informieren. Im Fokus steht die übergreifende Zusammenarbeit zu den aktuellen Themen.
</p><p>In Zukunft soll der Newsletter regelmäßig bis zu viermal im Jahr erscheinen.
</p><p><a href="http://uni-bremen.agu-hochschulen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier.</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 07 Oct 2014 16:03:00 +0200</pubDate>
                            <title>Angebote zur betrieblichen Gesundheitsförderung durch den Hochschulsport der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/angebote-zur-betrieblichen-gesundheitsfoerderung-durch-den-hochschulsport-der-universitaet-bremen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p>Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung bietet der <a href="http://www.hospo.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Hochschulsport</a> für Bedienstete der Universität besondere gesundheitsfördernde Angebote an:</p></div><div></div><div><p>1.	„GesundheitsSommer“ und „WinterFit“</p></div><div></div><div><p>2.	Yoga-Kurs nur für Bedienstete der Universität</p></div><div></div><div><p>3.	Aquafitnesskurs nur für Bedienstete der Universität
</p><p>&nbsp;</p><div><p>Auf fast alle Kurse der Semesterprogramme erhalten die Bediensteten &nbsp;</p></div><div><p>der Universität &nbsp;einen „Gesundheitsrabatt“ von 20%. Dies gilt nur für &nbsp;</p></div><div><p>Bedienstete der Universität und nicht für deren Angehörige und auch &nbsp;</p></div><div><p>in der Regel nicht für Kooperationskurse (z.B. Reiten, Drachenfliegen, Fallschirmspringen, Wellenreiten).</p></div></div><div></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Henning Erfkamp</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Sun, 09 Nov 2014 15:11:00 +0100</pubDate>
                            <title>Verlosung &quot;Mit dem Rad zur Arbeit 2014&quot; </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/verlosung-mit-dem-rad-zur-arbeit-2014-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
</p><p>die uni-interne Verlosung der Veranstaltung "Mit dem Rad zur Arbeit" hat stattgefunden. Die Gewinner wurden per Post informiert. 
</p><p><strong>Es wurden folgende Preise verlost:</strong></p><p><br>7 Werder Bremen Bücher (Jahrbuch)
</p><p>7 Werder Bremen Schlüsselanhänger (mit Tornetz)
</p><p>2 Handtücher (AOK)
</p><p>3 Fahrradwarnwesten
</p><p>1 Fahrrad-Air-X-Press Luftpumpe
</p><p>1 Fußtretpumpe
</p><p>2 Fahrradschlösser (Abus)
</p><p>2 Ergo-Gelsattel
</p><p>1 Small-Packtasche
</p><p>2 Gutscheine für das Universum
</p><p>Die kleinen Preise wurden verschickt, die Größeren müssen bei uns&nbsp;im Sekretariat abgeholt werden.
</p><p>Wir gratulieren den Gewinnern und&nbsp;danken allen&nbsp;Teilnehmern für die großartigen Ergebnisse, sowie den Sponsoren für die bereitgestellten Geschenke. 
</p><p>Wir hoffen, dass Sie auch nächstes Jahr wieder an der Veranstaltung teilnehmen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Henning Erfkamp</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 25 Mar 2015 10:27:25 +0100</pubDate>
                            <title>Weitere Fachkraft für Arbeitssicherheit bestellt!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/weitere-fachkraft-fuer-arbeitssicherheit-bestellt-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Seit 1.April 2015 hat das Referat 23 eine weitere Fachkraft für Arbeitssicherheit.
</p><p>Herr Karsten Enneking wurde durch den Kanzler der Universität bestellt.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
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                            <pubDate>Mon, 20 Apr 2015 08:01:44 +0200</pubDate>
                            <title>Produktsicherheit- &quot;Wesentliche Veränderung von Maschinen&quot;</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/produktsicherheit-wesentliche-veraenderung-von-maschinen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p>Interpretationspapier "Wesentliche Veränderung von Maschinen":</p></div><div></div><div><p>Das neue Papier ist von einer Arbeitsgruppe unter der Federführung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) erarbeitet worden, mit Beteiligung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg als Richtlinienvertreter der Länder für die EG-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG (MRL) in Abstimmung mit den Marktüberwachungsbehörden der Länder, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), einzelner Unfallversicherungsträger, des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) sowie des VGB PowerTech e.V. als Fachverband für die Strom- und Wärmeerzeugung.</p></div><div><p><a href="http://www.bmas.de/DE/Themen/Arbeitsschutz/Produktsicherheit/integrationspapier-wesentliche-veraenderung-von-maschinen.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Mehr Informationen</a></p></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 20 Apr 2015 08:10:32 +0200</pubDate>
                            <title>Videoclip zur Kennzeichnung von Gefahrstoffen nach GHS </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/videoclip-zur-kennzeichnung-von-gefahrstoffen-nach-ghs-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Unterweisungsmaterialien:
</p><p>Der Arbeitskreis „Gefährliche Stoffe“ der Internationalen Vereinigung für soziale Sicherheit (IVSS), Sektion Chemie, hat in Zusammenarbeit mit der BASF SE speziell für die Zielgruppe der kleineren und mittleren Unternehmen einen 3-minütigen Videoclip zur Kennzeichnung von Gefahrstoffen nach GHS erstellt.
</p><p><a href="http://safety-work.org/de/themen/chemikalien/ivss_video_ghs.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Zum Videoclip</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 24 Apr 2015 14:13:09 +0200</pubDate>
                            <title>PCB Informationen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/pcb-informationen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Weitere Informationen über PCB und mögliche Belastungen an der Universität Bremen finden Sie hier:
</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/dezernat4/pcb-info.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">PCB Info-Seite</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 06 May 2015 16:11:52 +0200</pubDate>
                            <title>Infoblatt : Arbeitseinsätze im Ausland</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/infoblatt-arbeitseinsaetze-im-ausland-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Info-Blatt stellt Informationen bzw. eine Hilfestellung für alle Bereiche bereit, in denen berufliche Einsätze im Ausland möglich sind.
</p><p><strong><a href="/50824" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" class="/download">Infoblatt &nbsp;- Beruflicher Einsatz im Ausland</a></strong></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 29 Jun 2015 09:48:46 +0200</pubDate>
                            <title>Schulungen für BrandschutzhelferInnen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/schulungen-fuer-brandschutzhelferinnen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>BrandschutzhelferInnen</strong></p><p>Sechs Schulungen haben seit Ende Mai stattgefunden – ca. 85 Beschäftigte haben eine Ausbildung zur Brandschutzhelferin bzw. zum Brandschutzhelfer erhalten.
</p><p>Aufgrund der Urlaubszeit ist jetzt erst einmal Sommerpause. Die nächste Schulung findet voraussichtlich im September statt.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Andrea Trapp</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 07 Jul 2015 10:12:17 +0200</pubDate>
                            <title>Empfehlungen für heiße Sommertage in Arbeitsstätten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/empfehlungen-fuer-heisse-sommertage-in-arbeitsstaetten-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Handlungrichtlinien und Empfehlungen für sommerliche Hitze in Arbeitsräumen und Büros<br> der Universität Bremen.<br><br> Einzelheiten entnehmen Sie bitte von der entsprechenden <a href="http://www.baua.de/de/Informationen-fuer-die-Praxis/Handlungshilfen-und-Praxisbeispiele/Klima/Sommertipps.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Website&nbsp;der BAUA</a>.
</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Henning Erfkamp</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 20 Jul 2015 08:40:34 +0200</pubDate>
                            <title>Laborrichtlinie &quot;Sicheres Arbeiten in Laboratorien&quot;</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/laborrichtlinie-sicheres-arbeiten-in-laboratorien-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuelle Fassung (Stand März 2015) der Laborrichtlinien "Sicheres Arbeiten in Laboratorien" (DGUV Information 213-850, bisher BGI/GUV-I 850-0) steht ab sofort als online-Version zur Verfügung. Die gedruckte Version der Laborrichtlinien mit Stand März 2015 wird ab August 2015 verfügbar sein.
</p><p><span style="font-size: 12px;"><a href="http://bgi850-0.vur.jedermann.de/index.jsp" target="_blank" rel="noreferrer">http://bgi850-0.vur.jedermann.de/index.jsp</a></span></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 06 Oct 2015 08:56:00 +0200</pubDate>
                            <title>Neue Mitarbeiterin im Referat 23</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neue-mitarbeiterin-im-referat-23-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Zum ersten September 2015 wird das Referat 23 personell aufgestockt. Frau Sylvia Moore unterstützt als <strong>Fachkraft für Arbeitssicherheit</strong> das Referat 23 in allen Fragen des Arbeitsschutzes. Die Kontaktdaten finden Sie unter "Ansprechpersonen".</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 09 Sep 2015 13:34:45 +0200</pubDate>
                            <title>Präsentationsunterlagen zur neuen Betriebssicherheitsverordnung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/praesentationsunterlagen-zur-neuen-betriebssicherheitsverordnung-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Aus dem Sifa-Workshop der b.a.u.a. vom 07.05.2015 stellen wir hier eine <a href="/artec/mitglieder/ehemalige-mitglieder/dr-habil-roland-lippuner" class="internal-link" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Präsentation zur neuen Betriebssicherheitsverordnung</a> zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
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                            <pubDate>Tue, 03 Nov 2015 10:24:41 +0100</pubDate>
                            <title>Uni-Fy News</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-fy-news-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist der zweite <a href="/fileadmin/user_upload/sites/praxisboerse/Stellenanzeigen_2017/Academic_Work_Germany_GmbH/IT_Business_Analyst_Hannover.pdf" class="/download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein">Uni-Fy Newsletter</a> veröffentlicht worden. Im Focus steht in dieser Ausgabe der Klimaschutz, Brandschutz und die Abfallentsorgung.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 14 Dec 2015 14:01:06 +0100</pubDate>
                            <title>Aufteilung der Beratungsthemen im Referat 23</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/aufteilung-der-beratungsthemen-im-referat-23-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Menüpunkt <strong>Ansprechpersonen</strong>&nbsp;finden Sie die aktuelle Aufgabenverteilung im Referat 23. Nun können Sie sich gezielt beraten lassen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 06 Jan 2016 12:13:45 +0100</pubDate>
                            <title>Neue Laborrahmenordnung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neue-laborrahmenordnung-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>In dem amtlichen Mitteilungsblatt 07-20115 wurde die&nbsp;<a href="http://uni-bremen.agu-hochschulen.de/index.php?id=146" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">neue Laborrahmenordnung</a> veröffentlicht.
</p><p>Diese steht ab sofort zum Download im AGUM bereit.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
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                            <pubDate>Fri, 08 Jan 2016 14:01:39 +0100</pubDate>
                            <title>Gesundheit im Büro</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/gesundheit-im-buero-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.vbg.de/SharedDocs/Medien-Center/DE/Broschuere/Themen/Gesundheit_im_Betrieb/Gesundheit_im_Buero.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=13" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Neuauflage der Broschüre</a> aus der Reihe VBG-Fachwissen gibt Auskunft und bietet in Form von Fragen und Antworten Hilfestellungen zu gesundheitlichen Beschwerden sowie Belastungen im Büro.
</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
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                            <pubDate>Fri, 01 Apr 2016 08:59:29 +0200</pubDate>
                            <title>Neue Aushänge stehen im AGUM zur Verfügung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neue-aushaenge-stehen-im-agum-zur-verfuegung-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der "<a href="http://uni-bremen.agu-hochschulen.de/index.php?id=260" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Notrufzettel</a>" und der Aushang "<a href="http://uni-bremen.agu-hochschulen.de/index.php?id=252" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Verhalten im Brandfall</a>" Teil A der Brandschutzordnung wurden im AGUM zweisprachig aktualisiert. Diese müssen in den Bereichen ausgetauscht werden.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
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                            <pubDate>Mon, 02 May 2016 15:24:38 +0200</pubDate>
                            <title>Aktualisierte Ersthelferliste im AGUM</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/aktualisierte-ersthelferliste-im-agum-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Liste der <a href="http://uni-bremen.agu-hochschulen.de/index.php?id=453" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Ersthelfer</a> an der Universität Bremen wurde im AGUM aktualisiert. </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 26 Jul 2016 09:09:02 +0200</pubDate>
                            <title>Auslandstätigkeiten Gefährdungsbeurteilung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/auslandstaetigkeiten-gefaehrdungsbeurteilung-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Für alle tätigkeitsbezogenen Auslandsreisen soll das hier hinterlegte <a href="/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb7/lim/Burmann_final.jpg" class="/download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein">Formular Gefährdungsbeurteilung: Auslandstätigkeiten</a> im Vorfeld der Reise ausgefüllt werden. Diese gilt unter anderem als Voraussetzung für ggf. notwendige Untersuchungen durch den Betriebsarzt.
</p><p><strong>Bitte senden Sie die Gefährdungsbeurteilung nicht an das Referat 23! Die Unterlagen verbleiben bei der verantwortlichen Person im Bereich.&nbsp;</strong></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
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                            <pubDate>Thu, 18 Aug 2016 10:02:10 +0200</pubDate>
                            <title>Standorte der Defibrillator</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/standorte-der-defibrillator-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p>Aktuelle Standorte von Automatisierter Externer Defibrillator ( AED ) auf dem Campusgelände finden Sie im AGUM unter <a href="http://uni-bremen.agu-hochschulen.de/index.php?id=254" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Erste Hilfe</a>.&nbsp;</p></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 07 Dec 2016 11:23:41 +0100</pubDate>
                            <title>Ratgeber zur Gefährdungsbeurteilung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ratgeber-zur-gefaehrdungsbeurteilung</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) veröffentlicht den überarbeiteten <a href="/fileadmin/user_upload/sites/chancengleichheit/Strategien/Strategiepapiere/Diversity_Strategie_der_Universitaet_Bremen.pdf" class="/download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein">Ratgeber zur Gefährdungsbeurteilung</a>. &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
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                            <pubDate>Thu, 08 Jun 2017 13:55:33 +0200</pubDate>
                            <title>Neuorganisation der Arbeitssicherheit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neuorganisation-der-arbeitssicherheit</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Arbeitssicherheit an der Universität Bremen wurde neu organisiert. Das Schreiben des Kanzlers können Sie hier herunterladen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karsten Enneking</author>
                            
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                            <pubDate>Fri, 17 Nov 2017 08:54:51 +0100</pubDate>
                            <title>Tag von Lehre und Studium</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/tag-von-lehre-und-studium</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<h2>Aktivitäten am IfEK zum Tag von Lehre und Studium</h2><p>22.11.2017 / SFG 2040 / 10 Uhr / 13.30 Uhr</p><p>10.00 Uhr im SFG 2040</p><p><strong>Feedbackkulturen&nbsp;</strong>-&nbsp;Austausch zwischen den Studierenden des BA Kulturwissenschaft, des MA Transkulturelle Studien und den Lehrenden am Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft</p><p>ab 13.30 Uhr</p><p><strong>Backstage</strong>&nbsp;- Tag der offenen Büros</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Werner Lakomy</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 17 Nov 2017 09:08:51 +0100</pubDate>
                            <title>Ethnografische Filmtage</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ethnografische-filmtage-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<h2>Ethnografische Filmtage</h2><p>14.-16.11.2017 / Keksdose - City 46 / ab 18:00</p><p>Die Ethnografischen Filmtage des Instituts für Ethnologie und Kulturwissenschaft der Universität Bremen finden im November zum fünften Mal statt. Ethnografischer Film versteht sich als Methode ethnologischer Forschung. Die Filme zeichnen sich durch große Nähe zu den Protagonisten aus. Oft berichten sie aus einer außergewöhnlichen Perspektive. Mitarbeitende und Studierende des Instituts haben auch dieses Jahr wieder ein spannendes Programm zusammengestellt, das sich auf drei ganz unterschiedliche Themenblöcke verteilt.&nbsp;</p><p>Am ersten Abend zeigen wir Filme die Studierende der Ethnologie und Kulturwissenschaft der Uni Bremen während ihres Studiums selbst gedreht haben. Außerdem läuft der preisgekrönte Film&nbsp;<em>The Auction House</em>. Am zweiten Abend geht es um unterschiedliche Strategien ethnografisch-filmischen Erzählens und die Herausforderungen die dabei entstehen können. Der dritte Abend, im Kino City 46, widmet sich dem Thema Flucht und Asyl im Film. Wie in den vergangenen Jahren werden einige der Filmemacher*innen anwesend sein und für eine Diskussion mit dem Publikum zur Verfügung stehen. Der Eintritt zu den Vorstellungen an der Uni ist frei. Der Eintritt für die Vorführung im City 46 beträgt für Studierende 3-5 Euro (Normalpreis 7 Euro). Die Veranstaltung im City 46 findet in Kooperation mit dem Filmbüro Bremen e.V. statt.</p><p>Das vollständige Programm finden Sie&nbsp;<a href="http://www.fb9.uni-bremen.de/fileadmin/redak_kuwi/PDFs/Programm_Ethnografische_Filmtage_2017.pdf" target="_blank" title="Initiates file download" rel="noreferrer">hier</a>.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Werner Lakomy</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 06 Jan 2016 14:57:10 +0100</pubDate>
                            <title>Die neue Karin und Heinz-Otto Peitgen-Stiftung fördert den digitalen Wandel und sozial benachteiligte Kinder</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/die-neue-karin-und-heinz-otto-peitgen-stiftung-foerdert-den-digitalen-wandel-und-sozial-benachteiligte-kinder-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 001 / 06. Januar 2016 SC
</p><p>Das Stifter-Ehepaar Karin und Heinz-Otto Peitgen und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Martin Mehrtens, Uni-Kanzler und Vorstandsvorsitzender der Stiftung der Universität Bremen, haben jetzt Satzung und Treuhandvertrag unterzeichnet. Die neu errichtete „Karin und Heinz-Otto Peitgen-Stiftung“ tritt mit unter das Dach der Stiftung der Universität Bremen.
</p><p>„Wir haben der Universität Bremen viel zu verdanken und möchten ihr durch unsere gezielte Förderung etwas zurückgeben“, begründen Karin und Heinz-Otto Peitgen ihr Engagement. „Als ich 1977 als junger Professor von Bonn nach Bremen kam, war die Universität selbst noch jung und hatte ihren Weg noch nicht gefunden. Seither hat sie eine bewundernswerte Entwicklung vollzogen. Ich bin stolz, dass ich daran mitwirken konnte. Die Universität hat mir stets jede Freiheit geboten, meine wissenschaftlichen Visionen zu verwirklichen“, ergänzt Heinz-Otto Peitgen. 
</p><p>Heinz-Otto Peitgen war mehr als 35 Jahre an der Universität Bremen als Professor für Mathematik tätig und ging 2012 in Pension. Zwischen 1985 und 1991 wurde er weltweit als Pionier der Chaosforschung und Fraktalen Geometrie bekannt. Seine Bücher, die er mit seinen Schülern Hartmut Jürgens und Dietmar Saupe verfasste, waren und sind noch immer weltweite Bestseller und wurden in sieben Sprachen übersetzt.
</p><p>In den Jahren seit 1991 wurde er ein Vorreiter und Wegbereiter des digitalen Wandels in der Medizin. Das heutige Fraunhofer Institut <abbr title="Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin" lang="de">MEVIS</abbr> – ein Institut für Bildgestützte Medizin – gründete er 1995, und 1997 rief er mit seinen Mitarbeitern Hartmut Jürgens und Carl Evertsz ein Unternehmen ins Leben, das seit 2007 als MeVis <span lang="en">Medical Solutions</span><abbr title="Arbeitsgemeinschaft">AG</abbr> an der Börse gehandelt wird. Die Verbesserung der Diagnose von Brustkrebs und die Computerunterstützung in der onkologischen Chirurgie sind Highlights seiner Forschung, für die er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. 
</p><p>Karin Peitgen hat 25 Jahre als Lehrerin in Bremen-Walle gearbeitet und täglich erlebt, dass Bildungschancengleichheit nur schwer zu erreichen ist. „Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft stehen vor einem umwälzenden Wandel, der einem gänzlich neuen Maschinenzeitalter gleichkommt und der durch eine umfassende Digitalisierung gekennzeichnet ist. Wer bisher oben war, könnte unten landen und umgekehrt. Das gilt besonders für Industrie und Wirtschaft, aber auch für Universitäten. Als Folge wird sich die während der vergangenen Jahrzehnte zunehmende soziale Spreizung noch weiter beschleunigen. Kinder aus sozial schwachen Familien werden eher noch weniger Chancengleichheit in ihren Bildungskarrieren erleben“, so Karin Peitgen. 
</p><p>Auf diesem Hintergrund wird die Karin und Heinz-Otto Peitgen-Stiftung zwei Schwerpunkte fördern: „Angewandte Forschung, die digitale Innovationen insbesondere in der Medizin zum Ziel hat und auf diesem Zukunftsfeld die Universität in ihrer Exzellenz weiter stärkt; und konkrete Projekte, etwa in der Lehrerausbildung, oder der fokussierten Unterrichtspraxis, die die Chancengleichheit von Kindern aus sozial schwachen Familien durch innovativen Einsatz digitaler Medien und Methoden anstreben.“ erläutern Karin und Heinz-Otto Peitgen die Ziele ihrer Stiftung. „Wir denken da zum Beispiel an Sugata Mitra und seine Hoffnung spendenden <span lang="en">Hole-in-the-Wall</span> Experimente oder die <span lang="en">Head Start</span> Programme in den USA“.
</p><p>Uni-Rektor und Kuratoriumsmitglied der neuen Treuhandstiftung Professor Bernd Scholz-Reiter ist beeindruckt: „Heinz-Otto Peitgen stand über fast zwei Jahrzehnte für zahlreiche Innovationen in der computergestützten Medizin, die weltweit in Krankenhäusern zum Einsatz kamen und dadurch Bremen als herausragenden Medizintechnikstandort bekannt gemacht haben. Durch seine Stiftung will er Impulse setzen, die unsere Bremer Position weiter stärken und die soziale Verantwortung der Universität in der Stadt begleiten. Die Universität Bremen darf sich glücklich schätzen, von der neuen Treuhandstiftung unterstützt zu werden.“ 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>In der Uni-Pressestelle kann ein Foto von der Vertragsunterzeichnung angefordert werden. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Transfer &amp; Externe Partner<br>Bildungskooperationen &amp; Stiftungen<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christina Jung<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> +49 421-218-60336<br>E-Mail: <a href="mailto:christina.jung@vw.uni-bremen.de">christina.jung@vw.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 08 Jan 2016 10:29:39 +0100</pubDate>
                            <title>Hallenhandball: Mini-EM Bremer Grundschulen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/hallenhandball-mini-em-bremer-grundschulen-1</link>
                            
                            <description>An der Uni Bremen spielen am 13. Januar 21 Teams Bremer Grundschulen um den Sieg</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 002 / 08. Januar 2016 SC
</p><p>Wie die Großen – so die Kleinen: Im Vorfeld der Handball-Europameisterschaften der Männer in Polen findet am 13. Januar 2016 von 9 bis 13 Uhr an der Universität Bremen die Mini-EM 2016 Bremer Grundschulen im Hallenhandball statt. Neun Jungen-Teams, acht Mixed-Teams und vier Mädchen-Teams nehmen am Turnier in den Uni-Sporthallen teil. Zuschauer sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.<br><br>Das Handball-Turnier für Bremer Grundschulen ist eine elfjährige Erfolgsgeschichte. „Es ist ein Handballfest, bei dem es natürlich auch um Leistung und Sieg geht. Aber wichtiger ist, miteinander zu spielen und Freude im Umgang mit dem Ball zu haben“, erläutert <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Lutz Müller vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Bremen das Ziel der Sportveranstaltung, die er von Beginn an federführend organisiert. Gespielt wird mit jeweils vier Spielern und einem Torwart auf drei Feldern gleichzeitig. In den Spielpausen besteht die Möglichkeit, sich in einer Bewegungslandschaft zu erproben. Für einen reibungslosen Ablauf sorgen eine Vielzahl an Helferinnen und Helfern von der Sportbetonten Schule Ronzelenstraße. <br><strong></strong></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Sportwissenschaft<abbr title="Doktor" lang="de"><br>Dr.</abbr> Lutz Müller<br>Bremen Senior Lecturer<br>Telefon: 0421 218 – 67875<br>E-Mail <a href="mailto:lmueller@uni-bremen.de">lmueller@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 08 Jan 2016 10:33:09 +0100</pubDate>
                            <title>Korallen und Schwämme kommunizieren über ihren Stoffwechsel miteinander</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/korallen-und-schwaemme-kommunizieren-ueber-ihren-stoffwechsel-miteinander-2</link>
                            
                            <description>Entdeckung jetzt in der renommierten multidisziplinären Fachzeitschrift „Scientific Reports“ veröffentlicht</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 003 / 08. Januar 2016 SC<br><br>Ein internationales Forscherteam machte kürzlich eine überraschende Entdeckung im Meer: Korallen und Schwämme kommunizieren über ihren Stoffwechsel miteinander. Dies gilt sowohl für tropische Warmwasserkorallenriffe im Flachwasser als auch für Kaltwasserkorallenriffe in den Tiefen des Nordatlantiks. Diese Entdeckungen wurden jetzt durch die vor kurzem an der Universität Bremen promovierte kanadische Nachwuchswissenschaftlerin <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Laura Rix als Erstautorin in der renommierten multidisziplinären Fachzeitschrift <a href="http://www.nature.com/articles/srep18715" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">„Scientific Reports“</a> veröffentlicht. Das Forscherteam wird gemeinsam von Professor Christian Wild (Marine Ökologie, Universität Bremen), <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Malik Naumann (Leibniz Zentrum für Marine Tropenökologie, ZMT), <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Jasper de Goeij (University of Amsterdam und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Dick van Oevelen (Royal Netherlands Institute for Sea Research, NIOZ) geleitet.
</p><h3>Schwammschleife</h3><p>Die Forscher fanden heraus, dass Schleime, die kontinuierlich und oft in großen Mengen von Korallen ins Wasser abgegeben werden, von Schwämmen in ihrer Umgebung gut als Nahrung aufgenommen werden können. Der Clou dabei: Ein Großteil der von den Korallen abgegebenen Schleime löst sich sofort im Wasser und ist mikroskopisch klein. Dieses energie- und nährstoffreiche Material ist daher für die meisten Organismen in Warm- oder Kaltwasserkorallenriffen nicht verwendbar. Schwämme allerdings besitzen eine für das Tierreich einzigartige Eigenschaft: Sie können über einen Prozess, der als „Schwammschleife“ bezeichnet wird, unsichtbares gelöstes organisches Material in sichtbare Teilchen, sogenanntes partikuläres organisches Material, umwandeln. Schwämme machen dies über einen extrem schnellen Zellstoffwechsel. Dies führt dazu, dass kurz nach der Aufnahme des gelösten organischen Materials, zelluläre Klumpen abgegeben werden. Diese können dann von vielen Rifforganismen, wie wirbellosen Tieren (zum Beispiel Würmern, Schnecken, Krebsen, und Seesternen), als Nahrung verwendet werden.
</p><h3>Parallel-Experimente in 3.000 km Entfernung</h3><p>Das Forscherteam machte diese Entdeckung durch eine Reihe von Parallel-Experimenten an Feldstationen in Jordanien am Roten Meer und Süd-Schweden am Skagerrak, also an zwei extrem unterschiedlichen Standorten, die mehr als 3.000 Kilometer auseinander liegen. Die Korallen und Schwämme für die Experimente wurden in Jordanien aus 5 bis 10 Meter Wassertiefe durch Taucher, und in Schweden aus mehr als 100 Meter Wassertiefe mit Hilfe eines Tauchroboters gesammelt. Trotz dieser starken Standort-Unterschiede fielen die Ergebnisse der Experimente sehr ähnlich aus: Der von Korallen-stammende Schleim wurde stets gut von den Schwämmen aufgenommen und zu etwa 20-40 Prozent schnell in Partikel umgewandelt.
</p><p>Das Spannende an diesen Erkenntnissen ist also, dass es offensichtlich eine weitverbreitete Verknüpfung der Stoffwechselprozesse von Korallen und Schwämmen gibt. Das führt dazu, dass Energie und Nährstoffe in Warm- und Kaltwasserkorallenriffen zurückgehalten und direkt vielen Rifforganismen wieder zur Verfügung gestellt werden. Dies beugt Verlusten vor. Es handelt sich also um einen neuentdeckten Mechanismus, der zwei der wichtigsten Meeresbewohner miteinander verknüpft. Dieser Mechanismus unterstützt offensichtlich das Funktionieren ganzer Korallenriffökosysteme sowohl in den warmen Flachgewässern der Tropen als auch im kalten Tiefenwasser der gemäßigten Breiten.<br><br>Publikation: Rix et al. Coral mucus fuels the sponge loop in warm- and cold-water coral reef ecosystems. Sci. Rep. 5, 18715; doi: 10.1038/srep18715 (2015). <a href="http://www.nature.com/articles/srep18715" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Zum Artikel</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>In der Pressestelle der Uni Bremen kann Bildmaterial angefordert werden. <br><strong></strong></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie/Chemie<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christian Wild<br>Marine Ecology <br>Telefon: +49 (0)421 218-63367 <br>E-Mail: <a href="mailto:christian.wild@uni-bremen.de">christian.wild@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_002_Anlage_00114.jpg" length="262131" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_002_Anlage_00114.jpg" fileSize="262131" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Steinkorallen im Flachwasser (ca. 3 m Wassertiefe) im untersuchten jordanischen Warmwasserkorallenriff im Roten Meer.</media:description><media:copyright>Dr. Malik Naumann</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10842</guid>
                            <pubDate>Fri, 08 Jan 2016 12:27:11 +0100</pubDate>
                            <title>Geballte Kompetenz: Uni Bremen stärkt Kristallographie mit neuem Institut</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/geballte-kompetenz-uni-bremen-staerkt-kristallographie-mit-neuem-institut-2</link>
                            
                            <description>Eröffnung mit Vortrag am 11. Januar 2016 um 17 Uhr im Gebäude NW2</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 004 / 08. Januar 2015 JS<br><br>Kristallographie — das ist mehr als die Erforschung von Glitzersteinchen unter der Lupe: Diese Wissenschaft beschäftigt sich mit dem atomaren Aufbau und den sich daraus ergebenden Eigenschaften von Materialien, seien es moderne Nano-Materialien, pulverförmige Verbindungen der chemischen oder pharmazeutischen Industrie, keramische oder metallische Werkstoffe. Die Erkenntnisse werden beispielsweise in Solarzellen oder Computerchips angewandt. Entgegen des deutschen Trends, das interdisziplinäre Fach Kristallographie auf Grund von Sparzwängen der Universitäten immer weiter abzubauen, belegt die Neugründung des Instituts für Anorganische Chemie und Kristallographie an der Universität Bremen die starke Entwicklung der Kristallographie und der Materialwissenschaften in Bremen.
</p><h4>Institutseröffnung mit Vortrag am 11. Januar</h4><p>Das Institut wird am 11. Januar 2016 um 17 Uhr im Gebäude <abbr title="Naturwissenschaften 2">NW2</abbr> (Hörsaal C0300, Leobener Straße) eröffnet. Professor Peter Luger (Freie Universität Berlin) wird zu diesem Anlass ein modernes Gebiet der Kristallographie vorstellen: Das Sichtbarmachen von Elektronen in chemischen Verbindungen durch Röntgenbeugung an Einkristallen. Mit der Kenntnis von der Lage und Ausdehnung der Elektronen können verbesserte Methoden der Strukturaufklärung entwickelt werden, was wiederum Einfluss auf Biologie, Chemie und Materialwissenschaften hat. Interessierte sind zur Eröffnung herzlich eingeladen.
</p><h4>Fünf Standorte in Bremen und Berlin</h4><p>Mit der kristallographischen Arbeitsgruppe von Professor Reinhard X. Fischer im Fachbereich Geowissenschaften und den Professoren Jens Beckmann (Metallorganische Chemie), Thorsten M. Gesing (Chemische Kristallographie fester Stoffe) und Simon Grabowsky (Quantenkristallographie) im neu gegründeten Institut im Fachbereich Biologie/Chemie sowie drei Arbeitsgruppen an der Freien Universität Berlin verfügt Bremen über fünf forschungsstarke Standorte. Gestützt durch eine Heisenberg-Professur und eine Emmy-Noether-Gruppe, beide gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (<abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr>), zeichnet sich das Institut neben der Spitzenforschung im Bereich der Materialsynthese und -charakterisierung durch sein Engagement in der Nachwuchsförderung und der Lehre aus. Neben mehr als zwanzig Doktorandinnen und Doktoranden habilitieren sich derzeit drei Nachwuchsforscher. Zudem bietet die Universität Bremen den internationalen Master „<span lang="en">Materials Chemistry and Mineralogy</span>“ an, der von beiden kristallographischen Bereichen getragen wird.
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jens Beckmann<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421/218-63160<br>E-Mail: <a href="mailto:j.beckmann@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">j.beckmann@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10843</guid>
                            <pubDate>Mon, 11 Jan 2016 16:31:32 +0100</pubDate>
                            <title>Global Game Jam: Gemeinsam in 48 Stunden ein Spiel entwickeln</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/global-game-jam-gemeinsam-in-48-stunden-ein-spiel-entwickeln-2</link>
                            
                            <description>Uni Bremen ist Standort beim weltweiten Global Game Jam vom 29. bis 31. Januar 2016</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 005 / 11. Januar 2016 SC 
</p><p>Kreativität, Kompetenz und Teamgeist sind gefragt, wenn beim <span lang="en">Global Game Jam</span> gemeinsam neue Spiele konzipiert, gestaltet und programmiert werden. Weltweit sind tausende Spieleentwickler an über 400 Orten in mehr als 60 Ländern am Wochenende vom 29. bis zum 31. Januar 2016 mit dabei, um von Null an ein Computer- oder Brettspiel aus der Taufe zu heben. Wichtig sind eigene Ideen und Begeisterung. Der <span lang="en">Global Game Jam</span> bietet sowohl Laien als auch Profis die Gelegenheit, sich auszutauschen, Erfahrungen zu sammeln, eine Menge Spaß zu haben und mit ihren Spielen ein weltweites Publikum zu erreichen. Organisiert wird die Bremer Jam-Teilnahme von Studierenden und Mitarbeitern der Arbeitsgruppe Digitale Medien von Professor Rainer Malaka am Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen.<br><br>In kleinen Gruppen entwickeln die Teilnehmer ein Konzept, kreieren die Spielwelt und erstellen die Spiellogik. In den Games aus dem vergangenen Jahr ging es beispielsweise darum, mit einem „Raumschiff“ Asteroiden auszuweichen, mit Pinguinen um Fische zu kämpfen oder in einem Alptraum seinen größten Ängsten zu begegnen. Am Ende des Programmier-Marathons treten alle Gruppen gegeneinander an und stellen ihre Ergebnisse vor, um die besten Spiele des <span lang="en">Global Game Jam</span> zu wählen. Im Fokus steht allerdings der Spaß am gemeinsamen Beratschlagen, Entwickeln und Spielen – auch im Austausch mit den Teams an anderen weltweiten Standorten. Gruppen können schon im Vorfeld gebildet werden oder auch spontan vor Ort. Zu Beginn wird ein Thema veröffentlicht, das in die Spiele mit einfließen muss. Zusätzlich werden einige Regeln für Extrapunkte in der Spielbewertung bekannt gegeben. Ansonsten können die Teilnehmer ihrer Fantasie freien Lauf lassen.<br><br>Mitzubringen sind für den Jam ein Laptop mit der individuell benötigten Software, Papier und Stifte für die Planungsphase und natürlich Essen und Trinken für die 48 Stunden, denn manche Teilnehmer bleiben die komplette Zeit vor Ort. Den Bremer Event richten <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>-Mitarbeiter bereits im sechsten Jahr aus. Er findet im Mehrzweckhochhaus (MZH), Ebene 0 in den Räumen P1, P2 und P3 an der Bibliothekstraße 1 statt. Start ist am Freitag, 29. Januar, um 16 Uhr, das Ende ist für Sonntag, 31. Januar, um 17 Uhr geplant. Um Anmeldung wird gebeten. Fragen beantwortet das Organisationsteam via E-Mail <a href="mailto:ggj@tzi.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ggj@tzi.de</a>. Anmeldungen und weitere Informationen unter: <a href="http://dm.tzi.de/ggj" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://dm.tzi.de/ggj</a><br><br>Weitere Informationen: &nbsp;<br><br>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) <br>Dirk Wenig <br>Tel.: 0421 218-64417<br>E- Mail: <a href="mailto:dwenig@tzi.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">dwenig@tzi.de</a><br>und <br>Dmitry Alexandrovsky <br>Tel.: 0421 218-64420<br>E-Mail: <a href="mailto:dimi@tzi.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">dimi@tzi.de</a><br><a href="http://dm.tzi.de/ggj" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://dm.tzi.de/ggj</a><br><br><br>&nbsp;<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 12 Jan 2016 15:17:13 +0100</pubDate>
                            <title>DFG genehmigt Reinhart Koselleck-Projekt von Herbert Obinger</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/dfg-genehmigt-reinhart-koselleck-projekt-von-herbert-obinger-1</link>
                            
                            <description>Knapp eine Million Euro für Forschung zu „Wehrpflicht, Militär und Wohlfahrtsstaatsentwicklung in Europa“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 006 / 12. Januar 2016 SC 
</p><p>Reinhart Koselleck-Projekte sollen, so die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in ihrer Ausschreibung, mehr Freiraum für innovative und im positiven Sinne risikobehaftete Forschung schaffen. Herbert Obinger, Professor für vergleichende Staatstätigkeitsforschung und vergleichende Sozialpolitik, hat nun den Zuschlag für ein solches innovatives Projekt bekommen: Der Bremer Sozialwissenschaftler wird in dem Projekt europäische Staaten in der Frage vergleichen, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang Militär und Wehrpflicht zur Herausbildung des Wohlfahrtsstaates beigetragen haben. Mit der Bewilligung geht erneut eine hohe Auszeichnung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an die Universität Bremen.<br><br>In der US-amerikanischen Diskussion wird schon seit längerem der Veteranenversorgung eine wesentliche Rolle bei der Herausbildung der besonderen Form des US-Wohlfahrtsstaates beigemessen. In der europäischen Diskussion dominierten hingegen eher Industrialisierung, Proletarisierung sowie der Aufstieg von Gewerkschaften und Sozialdemokratie als wesentliche Einflussfaktoren. Und das obwohl gerade Europa Schauplatz zweier Weltkriege gewesen ist. Kriegsvorbereitung, totale Mobilmachung, furchtbarer Kriegsverlauf und katastrophale Folgen bieten indessen auch für Europa vielfache Ansatzpunkte für ein Nachdenken darüber, wo und mit welchen unterschiedlichen Ergebnissen Militär und Wehrpflicht in die Sozial- und Bildungspolitik eingegriffen haben könnten: Von der Forderung nach gesünderen und besser gebildeten Rekruten aus den Industrierevieren über die Verhinderung eines weiteren „Steckrüben-Winters“ bis hin zur (mitunter auch fehlenden) Hilfe für die Kriegsversehrten, Hinterbliebenen, Flüchtlinge, Zwangsarbeiter, Häftlinge, Ausgebombten – jene an Leib, Leben, Gesundheit und Lebenschancen geschädigten Menschen.<br><br>Die mit diesem Koselleck-Projekt verbundene Forschung verfolgt zwei Ziele: Zum einen über die Vielzahl einzelner Geschichten hinaus zu einer systematischen, vergleichenden Bestandsaufnahme des Einflusses von Militär und Wehrpflicht auf den Wohlfahrtsstaat zu gelangen; zum anderen soll untersucht werden, inwiefern die nationalen Unterschiede in Militär und Wehrpflicht eventuell zu Unterschieden in den nationalen Bildungs- und Sozialpolitiken geführt haben.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen:<br>SOCIUM - Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br>Prof. Dr. Herbert Obinger<abbr title="Doktor" lang="de"></abbr><br>Tel.: 0421 218-58567<br>E-Mail: <a href="mailto:herbert.obinger@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">herbert.obinger@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-10845</guid>
                            <pubDate>Wed, 13 Jan 2016 12:41:13 +0100</pubDate>
                            <title>Mehr biologische Vielfalt auf dem Campus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mehr-biologische-vielfalt-auf-dem-campus-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 007 / 13. Januar 2016 SC
</p><p>Bremen summt – im Sommer auch die Universität: „Bremen summt“ ist ein Projekt vom BUND, bei dem in ganz Bremen bienenfreundliche Bäume gepflanzt werden. Auch die Universität profitiert davon. Zwischen Sportturm und Sportanlagen sind jetzt nämlich zehn Obstbäume gepflanzt worden. Sie werden in ein paar Monaten Nahrung für Wild- und Honigbienen bieten. „Mit der Pflanzaktion fördern wir die biologische Vielfalt auf dem Campus“, freut sich Uni-Kanzler <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Martin Mehrtens. Finanziert wird die Aktion von der Heinz-Wieker-Stiftung, die zahlreiche Vorhaben in Natur- und Landschaftsschutz, unterstützt.
</p><p>Die blütenreichen Obstbäume bieten nicht nur Nahrung für Bienen und andere Insekten, sondern auf Dauer auch Wohnraum für Vögel und Säuger. Die Pflanzaktion ergänzt andere Aktivitäten für mehr Artenvielfalt auf und rund um den Campus. So gibt es seit Jahren hinter dem Uni-Gebäude <abbr title="Seminar- und Forschungsverfügungsgebäude" lang="de">SFG</abbr> einen sandigen Lebensraum für Wildbienen mit Totholz und Natternkopfwiesen als Nahrungsgrundlage. „Die neuen Obstbäume erhöhen die Lebensmöglichkeiten der bereits angesiedelten Bienen“, betont Heike Schumacher, Diplombiologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin beim BUND. Sie weist auch auf den Zusammenhang zu anderen Naturierungsaktivitäten in der Nähe des Fallturms und entlang des Hochschulrings hin. „So bringen wir nach und nach mehr Natur in die Stadt.“
</p><h3>Einsatz für Biodiversität </h3><p>Die Biodiversität und damit die genetischen Ressourcen der Erde nehmen weltweit kontinuierlich ab. Nach wissenschaftlichen Schätzungen sterben täglich 130 Arten aus. Auch aus diesem Grund ist der Erhalt der Biodiversität ein wichtiger Aspekt im Umweltmanagementsystem der Universität Bremen. „Wir versuchen aus Überzeugung die biologische Vielfalt auf dem Campus zu stärken. Dazu gehört auch die jüngste Obstpflanzaktion“, sagt <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Doris Sövegjarto, Umweltmanagerin der Uni Bremen. Der Campus der Uni Bremen umfasst über eine Million Quadratmeter, Platz nicht nur für Gebäude und versiegelte Flächen, sondern auch für Natur. Herr des Uni-Areals ist Joachim Orlok, Uni-Dezernent für den „Technischen Betrieb und Bauangelegenheiten“. Er weiß: „Verantwortung für die Umwelt bedeutet auch im Kleinen und in der direkten Umgebung etwas nachhaltig zu gestalten“.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Sie können in der Uni-Pressestelle Bildmaterial anfordern.<br><br><strong>Weitere Informationen: </strong><br><br>Universität Bremen<br>Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Doris Sövegjarto-Wigbers<br>Tel.: 0421 218 63376<br>E-Mail: <a href="mailto:soeve@uft.uni-bremen.de">soeve@uft.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ums.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ums.uni-bremen.de</a></p><p>und
</p><p>BUND<br>Heike Schumacher<br>Tel.: 0421 70002 56<br>E-Mail: <a href="mailto:heike.schumacher@bund-bremen.net">heike.schumacher@bund-bremen.net</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 14 Jan 2016 09:53:08 +0100</pubDate>
                            <title>„Eine Uni für alle“: Labor-auf-Chip in Bremen gemacht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/eine-uni-fuer-alle-labor-auf-chip-in-bremen-gemacht-1</link>
                            
                            <description>Der Elektrotechniker Professor Michael Vellekoop spricht über Forschung für neue medizinische Instrumente an der Uni Bremen / Vortrag am 20. Januar 2016 um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 008 / 14. Januar 2016 SC
</p><p>Ein Tropfen genügt, um Blutwerte zu analysieren. Möglich macht es das Labor auf dem Chip. Über „Forschung für neue medizinische Instrumente“ an der Uni Bremen informiert Professor Michael Vellekoop in einem Vortrag in der Reihe „Eine Uni für alle“. Vellekoop ist Hochschullehrer für Mikro-und Nanotechnologie am Institut für Mikrosensoren, -aktuatoren, und -systeme im Fachbereich Physik/Elektrotechnik der Universität Bremen. Der Vortrag „Forschung für neue medizinische Instrumente: Labor-auf-Chip in Bremen gemacht“ findet am 20. Januar 2016 um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft (Sandstr. 4/5) statt. 
</p><p>Die Reihe „Eine Uni für alle“ ermöglicht seit mehr als zwei Jahrzehnten interessierten Bürgerinnen und Bürgern Einblicke in die Wissenswerkstatt Universität. Die Veranstaltung wird von den „unifreunden“ in Zusammenarbeit mit der Pressestelle der Universität Bremen organisiert. Der Eintritt ist frei.
</p><h3>Zum Inhalt des Vortrags:</h3><p>Für die biotechnologische und medizinische Analytik hat die Miniaturisierung bemerkenswerte Vorteile: mit nur einer kleinen Probe, zum Beispiel einem Tropfen Blut, können viele Parameter schnell und hoffentlich auch kostengünstig untersucht werden. Man muss dazu verschiedene Laboranalyseprozesse in ein winziges Element integrieren. Die Elemente werden Labor-auf-Chip genannt. Das Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme (IMSAS) des Fachbereichs Physik/Elektrotechnik betreibt sozusagen eine Chipfabrik für miniaturisierte Sensoren und Labore-auf-Chips. Hier können die Ideen der Forscherinnen und Forscher direkt in Prototypen umgesetzt werden. Beispiele die im Vortrag präsentiert werden sind Krebszellendetektion in Haut oder Lymphflüssigkeit zur Erkennung von Melanoma Hautkrebs, schnelle Identifikation von Bakterien und Sensoren für Wundmonitoring.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Pressestelle <br>Eberhard Scholz<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218 60155<br>E-Mail: <a href="mailto:eberhard.scholz@uni-bremen.de">eberhard.scholz@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10847</guid>
                            <pubDate>Thu, 14 Jan 2016 15:59:35 +0100</pubDate>
                            <title>Uni Bremen lädt zur Informationsveranstaltung zum diesjährigen GEWOBA-Preis ein</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-laedt-zur-informationsveranstaltung-zum-diesjaehrigen-gewoba-preis-ein-1</link>
                            
                            <description>Studierende der Sozialwissenschaft können Arbeiten zum Thema „Das Wohnen der Flüchtlinge“ einreichen / Preisgeld 5000 Euro</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 09 / 14. Januar 2016 KG
</p><p>Die GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen in Bremen vergibt alle zwei Jahre an Studierende der Sozialwissenschaften einen Preis für herausragende Arbeiten zur zukunftsgerechten Stadtentwicklung. In diesem Jahr lautet das Thema „Das Wohnen der Flüchtlinge“. Die Preisausschreibung wird in Kooperation mit der Universität Bremen, der Jacobs Universität und der Sozialbehörde durchgeführt.
</p><p>Teilnahmeberechtigt sind Studierende aller sozialwissenschaftlichen Studiengänge (Einzelpersonen, Gruppen oder Seminare), die derzeit an einer Hochschule oder Universität eingeschrieben sind. Der Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. Abgabeschluss der Arbeiten ist der 30. September 2016.
</p><p><strong>Öffentliche Informationsveranstaltung am 20. Januar</strong></p><p>Am Mittwoch, 20.Januar 2016, um 16 Uhr findet an der Universität Bremen eine öffentliche Informationsveranstaltung zum diesjährigen GEWOBA-Preis statt. Dabei wird die Ausschreibung näher erläutert. Interessenten wird die Gelegenheit gegeben, Fragen zu diskutieren. Ort der Informationsveranstaltung ist das UNICOM, Mary-Somerville-Str. 9 (Haus Salzburg), 3. Stock, BIGSSS Conference Room 73280.
</p><p>Um eine kurze formlose Anmeldung per Email (<a href="mailto:gewobapreis@bigsss-bremen.de">gewobapreis@bigsss-bremen.de</a>) wird gebeten.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS)<br>Maike Koschorreck<br>Telefon: 0421-218-66460<br>Email: <a href="mailto:gewobapreis@bigsss-bremen.de">gewobapreis@bigsss-bremen.de</a></p><p><a href="http://www.bigsss-bremen.de/gewobapreis" target="_blank" rel="noreferrer">www.bigsss-bremen.de/gewobapreis</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10848</guid>
                            <pubDate>Mon, 18 Jan 2016 12:44:43 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Soziologe Professor Walter R. Heinz erhält das Bundesverdienstkreuz</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-soziologe-professor-walter-r-heinz-erhaelt-das-bundesverdienstkreuz-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 010 / 18. Januar 2016 KG
</p><p>Auf Vorschlag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hat Bundespräsident Joachim Gauck dem Bremer Soziologen Walter R. Heinz das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Heinz ist Professor für Soziologie und Psychologie an der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS) der Universität Bremen. Er ist bereits im Ruhestand. Die Begründung des BMBF würdigt die überragende wissenschaftliche Arbeit des Sozialwissenschaftlers, seine großen Verdienste im Bereich der Bildungsverlaufsforschung sowie das außerordentliche Engagement in wissenschafts- und forschungspolitischen Gremien im In- und Ausland. Die Überreichung der Auszeichnung erfolgt am 3. Februar 2016 durch die Bundesforschungsministerin Professorin Johanna Wanka in Berlin.
</p><p>Die Forschungsschwerpunkte von Walter R. Heinz umfassen theoretische und empirische Aspekte der Lebenslaufforschung, insbesondere Übergänge vom Bildungssystem in den Arbeitsmarkt in international vergleichender Perspektive sowie Fragen der Selbstsozialisation. Er absolvierte viele Gast- und Forschungsaufenthalte an renommierten nordamerikanischen Universitäten, darunter die University of North Carolina (Chapel Hill), die University of British Columbia (Vancouver) und die University of Toronto.
</p><p>1972 trat Walter R. Heinz eine Professur für Soziologie und Psychologie an der Universität Bremen an. Er war einer der Initiatoren und langjähriger Sprecher des Sonderforschungsbereichs „Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf“ der Universität Bremen (1988-2001) und hat die Geschicke der BIGSSS seit ihrer Gründung 2002 als Graduate School of Social Sciences wesentlich mitgeleitet. Zuletzt übernahm er bis zum September 2015 die wissenschaftliche Leitung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), das im Herbst 2013 als eine Ausgründung vom Hochschul-Informations-System (HIS) eingerichtet wurde.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS)<br>Maike Koschorreck<br>Tel.: 0421 218 66460<br>Email: <a href="mailto:maikek@bigsss-bremen.de">maikek@bigsss-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10849</guid>
                            <pubDate>Mon, 18 Jan 2016 14:20:15 +0100</pubDate>
                            <title>Mittelalterliche Sammelhandschrift erwacht aus dem Dornröschenschlaf</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mittelalterliche-sammelhandschrift-erwacht-aus-dem-dornroeschenschlaf-1</link>
                            
                            <description>Codex der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen wird in DFG-Projekt aufgenommen / Einladung zum Werkstattgespräch am 21. Januar 2016 um 18 Uhr</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 013 / 18. Januar 2016 JS 
</p><p>Auf den ersten Blick wirkt er wie eine lose Sammlung zufälliger Texte: Der „Codex msb 0042-02“, eine mittelalterliche Handschrift, die seit dem 17. Jahrhundert in Bremen aufbewahrt wird. Sie enthält scheinbar eher unzusammenhängende Texte, beispielsweise Sprüche des Klerikers Freidank, eine Fassung der Alexiuslegende und versnovellistische Texte, die sogenannten 'Mären'. Diese Sammelhandschrift gehörte bereits zum Gründungsbestand der Bibliotheca Bremensis, dem historischen Ausgangspunkt der heutigen Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) Bremen.<br><br>Nun erwacht der Codex nach über 350 Jahren aus dem Dornröschenschlaf: Für das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte und an der Universität Köln durchgeführte Projekt „Edition und Kommentierung der deutschen Versnovellistik des 13. und 14. Jahrhunderts“ wurde die Handschrift digitalisiert und kommentiert. Sie steht der Öffentlichkeit ab dem 21. Januar 2016 kostenfrei in der neuen Kategorie „Mittelalterliche Handschriften“ der Digitalen Sammlungen der SuUB zur Verfügung.
</p><p><strong>Werkstattgespräch am 21. Januar in der SuUB</strong></p><p>Anlässlich der Veröffentlichung lädt der Freundeskreis der SuUB im Rahmen der Bremer Bibliotheksgespräche die interessierte Öffentlichkeit zu einem Werkstattgespräch am 21. Januar 2016 um 18 Uhr in die <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek" lang="de">SuUB</abbr> ein.<br><br>Zu Gast ist Manuela Gliesmann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des DFG-Projekts „Edition und Kommentierung der deutschen Versnovellistik des 13. und 14. Jahrhunderts“ der Uni Köln. Sie berichtet über besondere Herausforderungen ihrer Arbeit an der Sammelhandschrift der SuUB. So finden sich in einigen Texten beispielsweise massive Eingriffe eines Schreibers in den ursprünglichen Text, so die Expertin.
</p><p><strong>Digitalisierung auf Wunsch des Nutzers</strong></p><p>Neben dem Codex sind in den Digitalen Sammlungen der SuUB bereits regionalhistorische Werke und Grafiken, Papyri, die Sammlung Zeitungen des 17. Jahrhunderts und Historische Karten frei zugänglich. Mit der Digitalisierung des Codex startete die SuUB die „Digitalisierung auf Nutzerwunsch“: Nutzerinnen und Nutzer sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können urheberrechtsfreie Werke der SuUB digitalisieren lassen. Die Digitalen Sammlungen sind auf der Webseite der <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek" lang="de">SuUB</abbr> zu finden: <a href="http://brema.suub.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://brema.suub.uni-bremen.de/</a><strong></strong></p><p><strong><br>Achtung Redaktionen:</strong> Ein Bild des Codex kann in der Uni-Pressestelle angefordert werden.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br>Anke Winsmann<br>Referentin für Öffentlichkeitsarbeit<br>Tel.: 0421/218-59572<br>E-Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://www.suub.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/c/7/csm_UPAK_013_Codex_122d781942.jpg" length="391857" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/c/7/csm_UPAK_013_Codex_122d781942.jpg" fileSize="391857" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Diese mittelalterliche Handschrift der SuUB kann jetzt auch digital eingesehen werden.</media:description><media:copyright>SuUB</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10850</guid>
                            <pubDate>Mon, 18 Jan 2016 12:52:00 +0100</pubDate>
                            <title>Universität Bremen stellt um auf mobiles Webdesign</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-stellt-um-auf-mobiles-webdesign-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 011 / 18. Januar 2016 SC
</p><p>Noch mal schnell von unterwegs auf der Uni-Website gucken, was es zu essen gibt, sich über Studienprogramme informieren oder den Neuheiten in der Forschung folgen. Das war bislang mit dem Smartphone oder Tablet eher müßig. Ab sofort ist das Webdesign der Uni Bremen für mobile Endgeräte optimiert.
</p><p>„Die Internetnutzung mit mobilen Geräten ist heute selbstverständlich. Zurzeit greifen etwa ein Viertel unserer Besucher mit mobilen Endgeräten auf unsere Seiten zu", so Uni-Kanzler Dr. Martin Mehrtens. "Besonders internationale Besucher aus dem asiatischen und afrikanischen Raum nutzen eher moderne Smartphones als stationäre PCs. Daher war es auch für uns als zukunftsorientierte Uni unerlässlich, unsere Technik umzustellen.“
</p><h3>Plattformübergreifende Kommunikation und Suchmaschinenoptimierung</h3><p>Für Desktop-Nutzer ändert sich kaum etwas. Nur wenn sie das Browserfenster verkleinern, merken sie, dass das Design umspringt und sie auf der mobilen Ansicht landen. „Für die Außenkommunikation der Uni ist die Umstellung von großer Bedeutung“, so Mirja Uschkureit, Content-Managerin der Uni. „Wenn Sie bei Facebook, Twitter oder in einem beliebigen Onlineartikel einen interessanten Link finden, dann wollen Sie nicht erst das Gerät wechseln, um eine gute Ansicht zu bekommen. Unser Nutzerverhalten ist inzwischen so geprägt, dass wir alles auf einem Gerät erleben wollen.“
</p><p>Die mobile Nutzung von Webseiten ist nicht nur ein Trend. Es ist eher eine unumkehrbare Entwicklung, der sich alle Webseitenbetreiber stellen müssen. Auch die Suchmaschinenoptimierung erfordert dies inzwischen: Google belohnt responsive Webseiten inzwischen mit einem höheren Ranking.
</p><h3>Kaum Änderungen für die Redakteure</h3><p>So viel sich auch für die Besucher der Uniseite ändert, für die Redakteure bleibt weitgehend alles beim Alten. „Schon bei der Planung war uns wichtig, dass sich für die Redakteurinnen und Redakteure in unserem Content-Managementsystem Typo3 so wenig wie möglich ändert und alle nach der Umstellung direkt wie gewohnt weiterarbeiten können“, betont Birte Weishaupt, Typo3-Administratorin an der Uni.
</p><p><strong>Weitere Informationen</strong><br>Universität Bremen <br>Content-Management<br>Mirja Uschkureit<br>Telefon: +49 421 218-60151<br>E-Mail: <a href="mailto:mirja.uschkureit@uni-bremen.de">mirja.uschkureit@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10851</guid>
                            <pubDate>Tue, 19 Jan 2016 09:47:57 +0100</pubDate>
                            <title>The Parlement of Foules spielt „The Tempest“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/the-parlement-of-foules-spielt-the-tempest-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 014 / 19. Januar 2016 SC
</p><p>Aus Anlass des 400. Todestages von William Shakespeare hat „<span lang="en">The Parlement of Foules</span>“ Shakespeares Theaterstück „<span lang="en">The Tempest</span>“ (Der Sturm) inszeniert. Die englischsprachige Theatergruppe der Universität Bremen bringt es in einer gekürzten Fassung (ca. 90 Minuten) im Theaterhaus Schnürschuh am Buntentorsteinweg vom 20. - 23. Januar 2016 jeweils um 19 Uhr auf die Bühne. 
</p><p>„<span lang="en">The Tempest</span>“, eines von Shakespears Spätwerken, das zu den Romanzen zählt, wurde im November 1611 uraufgeführt. Jetzt, 400 Jahre nach dem Tod Williams Shakespeare, bieten die Foules eine Inszenierung vom letzten Stück des revolutionären Dramatikers, das seine ganze Kunst und Wortgewandtheit vereint. 
</p><h3>Die Theatergruppe</h3><p>„<span lang="en">The Parlement of Foules</span>“ spielt englischsprachiges Theater im Rahmen des <abbr title="Bachelor" lang="en">BA</abbr>-Programms „English-Speaking Cultures“ bzw. des Masterprogramms „Transnationale Literaturwissenschaft“ seit über 18 Jahren. Zweimal pro Jahr realisieren die Studierenden unter der Leitung von Michael Claridge ein englischsprachiges Stück mit Aufführungen im Schnürschuh-Theater. Karten für 12 Euro (ermäßigt Studierende/Schülerinnen 8 Euro) können beim Theaterhaus Schnürschuh (Buntentorsteinweg 145) unter der Telefonnummer Tel. 0421 555410 reserviert oder im Internet unter <a href="http://www.schnuerschuh-theater.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.schnuerschuh-theater.de</a>&nbsp; bestellt werden.
</p><p>Erika Stöver
</p><p>Weitere Informationen: <br>Universität Bremen<br>Fachbereich Sprach-und Literaturwissenschaften <br><span lang="en">The Parlement of Foules</span><br>Michael Claridge <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-68181<br>E-Mail: <a href="mailto:claridge@uni-bremen.de">claridge@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/foules" target="_blank" rel="noreferrer">www.fb10.uni-bremen.de/foules</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10852</guid>
                            <pubDate>Mon, 18 Jan 2016 09:54:00 +0100</pubDate>
                            <title>Schulteams entwickeln eigene Mini-Satelliten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/schulteams-entwickeln-eigene-mini-satelliten-1</link>
                            
                            <description>Anmeldung zum dritten deutschen CanSat-Wettbewerb beginnt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 012 / 18. Januar 2016 SC
</p><p>Der deutsche CanSat-Wettbewerb (engl. für Dosen-Satellit) eröffnet für engagierte Schulteams aus ganz Deutschland einen Weg, sich mit den technischen Herausforderungen einer Raumfahrtmission vertraut zu machen. Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren erhalten die außergewöhnliche Möglichkeit, einen voll funktionsfähigen Mini-Satelliten in der Größe einer Getränkedose zu entwickeln. Ähnlich wie bei einer echten Raumfahrtmission soll der Forschungssatellit im Kleinformat mit einer Rakete auf eine Höhe von 1000 m gebracht und aktiviert werden. Das Siegerteam qualifiziert sich mit der selbstentwickelten Nutzlast für die anschließende europaweite Ausscheidung. Dort darf das Team als amtierender deutscher Meister an den Start gehen. Bewerbungsschluss für den deutschen Wettbewerb ist der 12. Februar 2016.
</p><p>Das dritte deutschlandweite Wettbewerbsfinale wird vom 26. bis zum 30. September 2016 in Bremen ausgetragen. CanSat stellt Jugendliche bundesweit vor die Aufgabe, abseits des Klassenzimmers ein vollständiges Raumfahrtprojekt ganz praxisnah zu durchlaufen. Hier werden abstrakte mathematische und physikalische Inhalte angewendet, denn die Teams entwickeln nicht nur die Idee für die wissenschaftliche Funktion des Satelliten, sondern übernehmen eigenverantwortlich die Konstruktion und Integration der Bauteile in das CanSat-Modul. Sie tüfteln ein Fallschirmsystem zur Bergung der Nutzlast aus und erleben schließlich am 28. September 2016 hautnah den Höhepunkt des Wettbewerbs: den Raketenstart ihres Satelliten vom Flugplatz Rotenburg Wümme. 
</p><p>Der europäische CanSat-Wettbewerb wird seit 2010 von der Europäischen Weltraumagentur (ESA) durchgeführt; der erste deutsche Wettbewerb fand 2014 statt. Eine Vielzahl von Mitorganisatoren, Förderern und Paten unterstützen sowohl den Wettbewerb als auch die teilnehmenden Teams, darunter die Europäische Weltraumagentur (ESA), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Institut für Aerospace-Technologie (IAT) der Hochschule Bremen, die Bremer Raumfahrtunternehmen <span lang="en">Airbus Defence and Space</span>, OHB und Digitale Signalverarbeitungssysteme &amp; Informationstechnik GmbH (DSI), Watterott Electronics GmbH, das Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen, die Wirtschaftsförderung Bremen GmbH (WfB), der Flughafen Bremen, der Flugplatz Rotenburg Wümme, die Moskito Werbeagentur Szabó &amp; Christiani oHG, BerlinDruck GmbH &amp; Co. KG, Spacebenefit e.V., Aviabelt Bremen, das Technische Bildungszentrum Mitte, das Ökumenische Gymnasium zu Bremen, das Schulzentrum SII Utbremen - Europaschule, das Gymnasium Vegesack und nicht zuletzt die Europäische Union über den <span lang="en">European Regional Development Fund</span>.
</p><p>Die Ausschreibung des deutschlandweiten CanSat-Wettbewerbs läuft bis zum 12. Februar 2016. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich ab sofort bewerben: www.cansat.de <br>Weiterführende Informationen für Lehrkräfte sind verfügbar unter: <a href="mailto:info@cansat.de">info@cansat.de</a></p><p>Ansprechpartner für inhaltliche Fragen und Bildmaterial:
</p><p>Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Dirk Stiefs<br>Leiter DLR_School_Lab Bremen<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 24420 1131<br>E-Mail: <a href="mailto:dirk.stiefs@dlr.de">dirk.stiefs@dlr.de</a><br><br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Daniel Borowski<br>Gymnasium Vegesack<br>E-Mail: <a href="mailto:borowski@luft-und-raumfahrt-vegesack.de">borowski@luft-und-raumfahrt-vegesack.de</a><br>&nbsp;<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 19 Jan 2016 14:18:25 +0100</pubDate>
                            <title>Probleme mit der Motorik? Kinder für Studie gesucht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/probleme-mit-der-motorik-kinder-fuer-studie-gesucht-2</link>
                            
                            <description>Uni Bremen sucht Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren für Teilnahme an neuem Motoriktest</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 015 / 19. Januar 2016 RO
</p><p>Immer mehr Kinder weisen heutzutage bereits im Vorschulalter motorische Auffälligkeiten auf. Hat auch Ihr Kind Probleme mit den motorischen Funktionen? Fällt es ihm schwer, zu balancieren, Bälle zu werfen und zu fangen? Das können Sie jetzt in einem neuen Verfahren der Uni Bremen spielerisch prüfen lassen. Die Kinder spielen dabei einen Zirkusbesuch nach, der sie vor verschiedene motorische Herausforderungen stellt. So wird beispielsweise balanciert und ein Hürdenlauf absolviert. Um möglichst zuverlässige Ergebnisse zu erhalten, muss ein neues Verfahren in seiner Entstehungsphase mit einer Vielzahl von Kindern durchgeführt werden. Dabei muss es auch mit bereits etablierten Motorik- und Entwicklungstests verglichen werden. Deshalb sucht das Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) der Universität Bremen nach Kindern zwischen drei und sechs Jahren, die freiwillig an dieser Studie teilnehmen möchten.<br><br>Die Teilnahme dauert etwa eine Stunde. Die Eltern werden vorab gebeten, einen kurzen Fragebogen auszufüllen. Termine können ab sofort vergeben werden. Die Aufgaben werden in den Räumen des ZKPR, Grazer Straße 6, durchgeführt. Die Testergebnisse können den Eltern der Kinder auf Anfrage nach Abschluss der Datenerhebung (Herbst 2016) mitgeteilt werden. Wer Lust hat, kann dann auch noch an einer zweiten Testung mit einem anderen Verfahren teilnehmen. Dann wäre eine zeitnahe Rückmeldung von Testergebnissen über die motorische Entwicklung oder den allgemeinen Entwicklungsstand des Kindes möglich. <br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Human-und Gesundheitswissenschaften<br>Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Franziska Korsch<br>Telefon: 0421 218-68611<br>E-Mail: <a href="mailto:fkorsch@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">fkorsch@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10854</guid>
                            <pubDate>Wed, 20 Jan 2016 15:52:37 +0100</pubDate>
                            <title>Das visuelle Zeitalter. Punkt &amp; Pixel.</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/das-visuelle-zeitalter-punkt-pixel-1</link>
                            
                            <description>Öffentlicher Vortrag und Buchpräsentation von Professor Gerhard Paul am 25. Januar 2016 um 18 Uhr in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 016 / 20. Januar 2016 SC
</p><p>Im Rahmen des Forschungskolloquiums „Geschichte und Film“ der Universität Bremen stellt Professor Gerhard Paul sein neu erschienenes Buch „Das visuelle Zeitalter. Punkt &amp; Pixel.“ vor. Die Veranstaltung findet am 25. Januar 2016 um 18 Uhr in der Zentrale der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen statt. Paul lehrt und forscht am Institut für Geschichte und Geschichtsdidaktik der Universität Flensburg. Seine Schwerpunktthemen sind Herrschaft und Gewalt im 20. Jahrhundert sowie Medialität und Visualität von Geschichte. 
</p><p>Seine neue Publikation skizziert das Forschungsfeld „<span lang="en">Visual History</span> im digitalen Zeitalter". <span lang="en">Visual History</span> etabliert sich derzeit vor allem innerhalb der Neuesten Geschichte als neues Forschungsfeld, das Bilder sowohl als Quellen als auch als eigenständigen Gegenstand der historiografischen Forschung betrachtet. Im Focus steht hierbei die Frage, inwiefern Bilder die Interpretation historischer Ereignisse beeinflussen. In „Das visuelle Zeitalter. Punkt &amp; Pixel“ zeichnet Gerhard Paul die Geschichte der Moderne als eine Geschichte von Bildern und visueller Praktiken nach. Dabei analysiert er rund 1.000 Bilder aus den Bereichen Werbung, Propaganda, Wissenschaft, Publizistik, Polizeipraxis und Kriegsführung. Er stellt da, wie allgemeine Zumutbarkeitsregeln verletzt werden und sich hieraus die Zonen von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit permanent verschieben.
</p><p>Das Kolloquium „Geschichte und Film“ ist eine Veranstaltung der Abteilung der Geschichte Lateinamerikas, in der Professor Dr. Delia González de Reufels arbeitet. Es wird in Kooperation mit Professor <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Winfried Pauleit an der Universität Bremen veranstaltet, der die Bereiche Filmwissenschaft und Medienästhetik einbringt. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Staats- und Universitätsbibliothek Bremen <br>Anke Winsmann<br>Referentin für Öffentlichkeitsarbeit <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421/218-59572<br>E-Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.suub.uni-bremen.de</a>&nbsp; 
</p><p>Universität Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Delia González de Reufels<br>Geschichte Lateinamerikas, Institut für Geschichtswissenschaft, Universität Bremen<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421/218 67200<br>E-Mail: <a href="mailto:dgr@uni-bremen.de">dgr@uni-bremen.de</a></p><p>Universität Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Winfried Pauleit<br>Institut für Kunstwissenschaft - Filmwissenschaft - Kunstpädagogik<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421/218 67720<br>E-Mail: <a href="mailto:pauleit@uni-bremen.de">pauleit@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10855</guid>
                            <pubDate>Wed, 20 Jan 2016 16:17:22 +0100</pubDate>
                            <title>Uni Bremen: Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-tag-des-gedenkens-an-die-opfer-des-nationalsozialismus-1</link>
                            
                            <description>Zwei Vorträge am 27. Januar 2016: „Das Konzentrationslager Auschwitz-Monowitz: Sklavenarbeit für den IG Farbenkonzern“ / „Wissenschaft und/als Rassismus – Biologie im Nationalsozialismus“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 017 / 20. Januar 2016 RO
</p><p><br>Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist seit 1996 ein bundesweiter Gedenktag. Als Jahrestag nimmt er Bezug auf den 27. Januar 1945, den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. An der Universität Bremen wird der Gedenktag 2016 dieses Mal vom Fachbereich Biologie/Chemie ausgerichtet und mit zwei Vorträgen gewürdigt: Zum einen beschäftigt sich <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Florian Schmaltz in seinem Vortrag „Das Konzentrationslager Auschwitz-Monowitz: Sklavenarbeit für den <abbr title="Interessengemeinschaft">IG</abbr> Farbenkonzern“ mit dem Lager als Standort für das damals größte Chemiewerk Europas zur Produktion von Treibstoffen, Synthesekautschuk und Kunststoffen. Die Unternehmensspitze und die SS kooperierten hierbei auf vielfältige Weise etwa bei dem Betrieb des Konzentrationslagers. Der dort etablierte Häftlingseinsatz war modellbildend für den Einsatz von KZ-Häftlingen in der deutschen Kriegsindustrie. Der Vortrag wird auf die Arbeitsbedingungen der Häftlinge auf der Werksbaustelle der IG Auschwitz, den Häftlingswiderstand und die Todeszahlen des Lagers eingehen. Dr. Florian Schmaltz ist Forschungsdirektor des Programms „Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft“ am Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte. Der Vortrag beginnt um 16 Uhr im Hörsaalgebäude GW 1 (gegenüber Universum). Interessierte sind herzlich eingeladen. 
</p><p><strong>Der zweite Vortrag thematisiert die Rolle der Biologie im Nationalsozialismus</strong></p><p>Im Anschluss findet ein weiterer Vortrag statt mit dem Titel „Wissenschaft und/als Rassismus – Biologie im Nationalsozialismus“. Der Referent ist Professor Dr. Thomas Potthast, Sprecher des Internationalen Zentrums für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Universität Tübingen. Der Biologe und Philosoph hinterfragt in seinem Vortrag die Rolle der Biologie als Legitimationsquelle rassistischer Ideologie im Zentrum der nationalsozialistischen Weltanschauung. Dabei zeigen sich sowohl deutliche Kontinuitäten rassenbiologischer Forschung bereits vor und auch nach der NS-Zeit als auch spezifische Muster einer NS-Biologie. Potthast ist seit 2012 Professor für Ethik, Theorie und Geschichte der Wissenschaften an der Universität Tübingen. Zugleich ist er Vorsitzender des Beirats für Nachhaltige Entwicklung der Uni Tübingen. Auch zu diesem Vortrag ist die Öffentlichkeit eingeladen. Die Veranstaltung geht bis etwa 17:45 Uhr.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Sie sind herzlich eingeladen, an den beiden Vorträgen zum Tag des Gedenkens am 27. Januar 2015, 16 Uhr, Hörsaalgebäude GW 1, teilzunehmen. In der Uni-Pressestelle können Sie unter der E-Mail presse@uni-bremen.de Fotos der Referenten anfordern.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen <br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Professor / Professorin" lang="de"></abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Hoffmeister<br>Konrektor für Lehre und Studium<br>E-Mail <a href="mailto:kon2@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kon2@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_017_Florian_Schmaltz.jpg" length="1368145" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_017_Florian_Schmaltz.jpg" fileSize="1368145" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Dr. Florian Schmaltz</media:description><media:copyright>Uni Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10856</guid>
                            <pubDate>Fri, 22 Jan 2016 11:07:48 +0100</pubDate>
                            <title>Solidaritätsbekundung des Rektorats der Universität Bremen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Türkei</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/solidaritaetsbekundung-des-rektorats-der-universitaet-bremen-mit-wissenschaftlerinnen-und-wissenschaftlern-in-der-tuerkei-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 019 / 22. Januar 2016 SC
</p><p>Mit einem Appell haben über 2000 türkische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gegen die ihrer Meinung nach kriegsähnlichen Zustände im Südosten der Türkei Einspruch erhoben. Mit großer Besorgnis sehen wir, dass sich unterzeichnende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Entlassung konfrontiert sehen und bereits einige der 1128 Erstunterzeichnerinnen und -unterzeichner in Gewahrsam genommen worden sind.
</p><p>Wir, die Mitglieder des Rektorats der Universität Bremen, sind besorgt um die Einhaltung des Rechts auf freie Meinungsäußerung auch als Grundprinzip einer freien Wissenschaft in der Türkei. Das Recht muss ausgeübt werden können, ohne Repression und Verfolgung befürchten zu müssen.
</p><p>Es darf keine Repressionen wegen des Appells geben. Wir bitten weltweit alle Universitäten und wissenschaftlichen Institutionen, sich bei ihren Partnerinnen und Partnern in der Türkei dafür einzusetzen, dass die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des Appells weiter forschen und lehren und freien Gebrauch von allen ihren bürgerlichen Rechten machen können.
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Yasemin Karakaşoğlu<br>Konrektorin für Internationalität und Diversität<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218-60040 / 0421 218 60041 (Sekr.)<br>E-Mail: <a href="mailto:kon3@vw.uni-bremen.de">kon3@vw.uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10857</guid>
                            <pubDate>Fri, 22 Jan 2016 11:09:09 +0100</pubDate>
                            <title>Universität Bremen veranstaltet Fachtag zum Wohnen im Alter</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-veranstaltet-fachtag-zum-wohnen-im-alter-1</link>
                            
                            <description>Vorträge renommierter Wissenschaftler zu alternativen Wohnformen / praxisorientierte Workshops / Henning Scherf hält Einführungsvortrag / Anmeldung bis 19. Februar 2016</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 018 / 22. Januar 2016 KG
</p><p>Das Institut für <span lang="en">Public Health</span> und Pflegeforschung (ipp) der Universität Bremen lädt am Donnerstag, 25. Februar 2016, zu einem Fachtag zum Thema&nbsp; „Wohnen im Alter“ ein. Wie kann es gelingen, dass Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf weiter in das soziale Leben eingebunden sind? Welche Voraussetzungen sind nötig, damit sie in ihrem gewohnten sozialen Umfeld bleiben können? Welche Potentiale bieten verschiedene Wohn- und Unterstützungsmodelle von ambulant betreuten Wohngemeinschaften bis hin zum Dorf für Demenzkranke? Das sind die Fragestellungen.
</p><h3>Einladung an interessierte Fachöffentlichkeit</h3><p>In vier wissenschaftlichen Fachvorträgen und fünf Workshops soll diesen Fragen nachgegangen und ein praxisnaher Austausch initiiert werden. Einladende sind die Bremer Pflegeprofessorin Karin Wolf-Ostermann und Professor Dr. Sascha Köpke von der Universität zu Lüneburg. Der Fachtag beginnt um 9.30 Uhr und findet im GW2, Raum 3009 statt. Eingeladen sind die interessierte Fachöffentlichkeit, insbesondere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten und stationären Pflegeinrichtungen.
</p><h3>Heimstiftung, AWO und Caritas stellen ihre Projekte vor</h3><p>Zum Auftakt spricht um 9.45 Uhr Henning Scherf, langjähriger Bremer Bürgermeister und Präsident des Senats sowie bekannter Autor zahlreicher Sachbücher zum Altern in unserer Gesellschaft („Grau ist bunt“, „Altersreise“, „Gemeinsam statt einsam“). Es folgen Vorträge von renommierten Wissenschaftlern aus Rheinland-Pfalz, Maastricht und Bremen sowie vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). In den Workshops, die um 13.30 Uhr beginnen, stellen die Bremer Heimstiftung, der Caritasverband Bremen, die AWO Schleswig-Holstein, das Kompetenzzentrum Demenz Schleswig-Holstein und die Berliner Stephanus Stiftung alternative Wohnformen und vernetzte Versorgungsstrukturen im Alter vor.
</p><p>Eine Anmeldung für den Workshop ist bis zum Freitag, 19. Februar 2016, unter der E-Mail fachtag.wohnen.im.alter@uni-bremen.de (Telefon: 0421 218 68905) möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro (Studierende 15 Euro). Mehr Informationen zur Veranstaltung auf den Seiten des Instituts für Public Health und Pflegeforschung <a href="http://www.ipp.uni-bremen.de/veranstaltungen/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.ipp.uni-bremen.de/veranstaltungen/</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut für <span lang="en">Public Health</span> und Pflegeforschung (ipp)<br>Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann<br>Tel.: 0421 218-68960<br>E-Mail: <a href="mailto:wolf-ostermann@uni-bremen.de">wolf-ostermann@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10858</guid>
                            <pubDate>Fri, 22 Jan 2016 12:40:29 +0100</pubDate>
                            <title>Uni-Wissenschaftlerin erforscht neue Therapie gegen Brandnarben</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-wissenschaftlerin-erforscht-neue-therapie-gegen-brandnarben-1</link>
                            
                            <description>Große Auszeichnung für Ursula Mirastschijski: European Research Council und VolkswagenStiftung fördern Wundheilungsprojekte / Vierter ERC-Grant für Forscherinnen des Fachbereichs Biologie/Chemie</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 020 / 22. Januar 2016 MM
</p><p>Menschen mit schweren Hautverbrennungen sind durch zurückbleibende Narben lebenslang gezeichnet. Am Centrum für Biomolekulare Interaktionen der Universität Bremen hat Professorin Ursula Mirastschijski mit ihrer Arbeitsgruppe eine neuartige Therapie entwickelt, die diese Narbenbildungen in Zukunft verhindern soll. Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat ihr Projekt bereits in den vergangenen Jahren mit einem ERC-Starting Grant mit 1,3 Millionen Euro gefördert. Ab dem 1. März 2016 setzt er seine Unterstützung für ein weiteres Jahr mit einem sogenannten <span lang="en">Proof of Concept Grant</span> über 150.000 Euro fort. 
</p><h3>Substanz in der Lunge ermöglicht neue Therapie gegen Brandnarben</h3><p>Für die neu entwickelte Therapie zur Vorbeugung gegen Brandnarben nutzen Ursula Mirastschijski und ihr Team eine Substanz, die in der Lunge produziert wird: das sogenannte Lungensurfaktant. Es benetzt die Oberfläche der Lunge und verhindert, dass sie beim Ausatmen kollabiert. Von Geburt an produzieren Menschen diese Substanz ganz automatisch. Bei zu früh geborenen, unreifen Babys wird sie in die Lunge gespritzt, um die Atmung zu erleichtern. Die Forscherin fand mit ihrem Team heraus, dass diese Substanz entzündungshemmend und wundheilungsfördernd wirkt. „Warum sollte sie nicht auch auf der Haut bei Brandwunden wirken?“, fragte sie sich. Die ersten Forschungsjahre des Projekts SUMOWO (<span lang="en">A Surface modulation of Wounds: heal by inhalants! Novel drug-based treatment for excessive scars and chronic wounds</span>) verliefen erfolgreich. Mit den weiteren Fördergeldern hat die Wissenschaftlerin und Plastische Chirurgin am Klinikum Bremen-Mitte die Möglichkeit, die neu entwickelte Therapie in klinischen Studien zu testen. Dafür werden gesunde Probanden für Hauttests gesucht. „Sie sind ungefährlich und schmerzlos“, betont die Wissenschaftlerin. Interessierte wenden sich per Mail an :<a href="mailto:ursula.mirastschijski@klinikum-bremen-mitte.de">ursula.mirastschijski@klinikum-bremen-mitte.de.</a></p><h3>Vierter ERC-Grant für Forscherinnen des Fachbereichs Biologie/Chemie</h3><p><abbr title="European Research Council" lang="en">ERC</abbr>-Grants gehören zu den europaweit profiliertesten und begehrtesten Ausschreibungen für Forscherinnen und Forscher. Das Besondere an der Universität Bremen: Neben Ursula Mirastschijski gibt es&nbsp; am Fachbereich Biologie/Chemie jetzt mit&nbsp; Katrin Mädler und Rita Groß-Hardt drei Professorinnen, die mit insgesamt vier <abbr title="European Research Council">ERC</abbr>-Grants ausgezeichnet wurden. „Es verdeutlicht das hohe Niveau der molekularbiologischen Forschung und die nachhaltige Gleichstellungspolitik der Universität Bremen“, so die Forscherin. „Ich bin froh, an diesem Standort wissenschaftlich zu arbeiten.“ Sie habe in den Laboren optimale Bedingungen und Unterstützung für ihre Arbeit. Flache Hierarchien ermöglichen eine unkomplizierte und gute interdisziplinäre Zusammenarbeit auf kurzen Wegen und schaffen Freiräume für innovative Ideen. „Das ist einzigartig“, so Mirastschijski.
</p><h3>VolkswagenStiftung fördert weiteres innovatives Wundheilungsprojekt</h3><p>Auch für ein weiteres Konzept in der Wundheilung kann sich Professorin Ursula Mirastschijski über eine Förderung freuen: So unterstützt die VolkswagenStiftung sie im Rahmen ihrer Förderinitiative „Experiment“ mit 100.000 Euro. In dem Kooperationsprojekt wollen die Wissenschaftlerin und ihre Projektpartner menschliche Hautzellen so verändern, dass sie selbst Sauerstoff produzieren, um die Heilung chronischer Wunden zu fördern. „Vor Jahrmillionen haben Pflanzen die Fähigkeit der Photosynthese, also der Sauerstoffgewinnung durch Lichteinstrahlung, erworben“, erläutert Mirastschijski. „Was liegt also näher, als diese Möglichkeit der Sauerstoffproduktion für Wunden zu nutzen?“
</p><p>In dem Projekt arbeitet die Wissenschaftlerin mit Professor Michael Vellekoop vom Institut für Mikrosensoren, -aktuatoren und -systeme (IMSAS) des Fachbereichs Physik/Elektrotechnik der Uni Bremen zusammen sowie mit Professorin Anya Waite vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven. Professor Vellekoop entwickelt hierfür Mikrosensoren zur Sauerstoffmessung. Professorin Waite bringt ihre Expertise in der Ozeanologie in das Projekt ein.
</p><h3>Kooperation zwischen Universität und Klinikum Bremen-Mitte</h3><p>Ursula Mirastschijski kam 2013 mit ihrer Arbeitsgruppe „<span lang="en">Wound Repair Unit</span>“ von der Medizinischen Hochschule Hannover an die Uni Bremen. Zudem arbeitet sie seit 2012 als Plastische Chirurgin am Klinikum Bremen-Mitte und ist Oberärztin an der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie. „Die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Universität und Klinik macht diese angewandte Forschung erst möglich“, sagt Ursula Mirastschijski.
</p><h3>Zur Person</h3><p>Professorin Ursula Mirastschijski hat ihr Medizinstudium an der Universität Ulm absolviert, wo sie ebenfalls promovierte. Nach klinischen Auslandsaufenthalten in Schweden und Dänemark mit erfolgreichem Abschluss des Ph.D.-Studiums wurde sie zur Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg und der Medizinischen Hochschule Hannover ausgebildet. Dort habilitierte sie 2010 und wurde 2015 zur Professorin ernannt. Als Professorin lehrt sie weiterhin an der Medizinischen Hochschule Hannover und am Klinikum Bremen-Mitte. Sie ist unter anderem Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgen und im Vorstand der Europäischen Gesellschaft für Wundheilung (<span lang="en">European Tissue Repair Society</span>). 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle gibt es ein Foto von Ursula Mirastschijski. Kontakt unter Telefon: 0421 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de.</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie/Chemie<br>Centrum für Biomolekulare Interaktionen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> med. Dr. phil. Ursula Mirastschijski<br>Telefon: 0421 218-63224<br>E-Mail: <a href="mailto:mirastsc@uni-bremen.de">mirastsc@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.uni-bremen.de/glyco/research/wound-repair.html" target="_blank">www.uni-bremen.de/glyco/research/wound-repair.html</a> &nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_020_Mirastschijski_Ursula_Foto_Harald_Rehling_Universitaet_Bremen.jpg" length="847747" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_020_Mirastschijski_Ursula_Foto_Harald_Rehling_Universitaet_Bremen.jpg" fileSize="847747" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professorin Ursula Mirastschijski</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Uni Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10859</guid>
                            <pubDate>Fri, 22 Jan 2016 12:49:30 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Gymnasiasten betreiben Grundlagenforschung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-gymnasiasten-betreiben-grundlagenforschung-1</link>
                            
                            <description>Vier Schülerinnen und Schüler der elften Jahrgangsstufe des Gymnasiums Horn haben ihre Facharbeiten beim Sonderforschungsbereich 747 Mikrokaltumformen der Uni Bremen geschrieben</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 021 / 22. Januar 2016 MM
</p><p>Aller Anfang ist schwer – auch der Beginn einer wissenschaftlichen Karriere. Einen ersten Einblick in den Forschungsalltag konnten dieses Schulhalbjahr vier Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Horn beim Sonderforschungsbereich (SFB) 747 Mikrokaltumformen erhalten. Beim Mikrokaltumformen handelt es sich um Verfahren, die unter anderem bei der Produktion von Smartphones, Hörgeräten und in der Automobilindustrie eingesetzt werden. Die vier Gymnasiastinnen und Gymnasiasten haben auf Initiative ihrer Lehrerin <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ildikó Székely-Loop seit Schuljahresbeginn in den Laboren des Bremer Instituts für angewandte Strahltechnik GmbH (BIAS) an ihren Facharbeiten gearbeitet. Betreut wurden sie dabei im Rahmen des Nachwuchsförderungs- und Öffentlichkeitsprojekts „mikromal“ des SFB 747.
</p><h3>Produktion sechseckiger Mikroumformwerkzeuge</h3><p>Die Schülerinnen Julia Noël und Wiebke Rosebrock haben sich mit der laserchemischen Mikrostrukturierung von Metallen auseinandergesetzt. Dabei geht es darum, komplexe geometrische Strukturen mit einem Durchmesser von unter einem Millimeter in Metall zu ätzen. Unterstützt wurden die Schülerinnen von der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Olga Hauser und der Gastwissenschaftlerin Alina Matson aus Wisconsin (USA). Bei ihren Forschungen ging es insbesondere um die Produktion sechseckiger Mikroumformwerkzeuge aus Chromstahl. Die Schülerinnen werteten mithilfe einer Software die Welligkeit der einzelnen Mikroumformwerkzeuge in Abhängigkeit von der jeweiligen Bearbeitungsstrategie aus. Anhand der resultierenden Welligkeit waren sie in der Lage, die angewandten Strategien zu bewerten. In den kommenden Monaten werden ihre Ergebnisse in mehrere wissenschaftliche Veröffentlichungen einfließen. Ihre Arbeit am BIAS haben die beiden Schülerinnen anschließend in einer Facharbeit dargestellt.
</p><h3>Überprüfung der Mikroumformmaschine</h3><p>Malte Haßler und Jan Plieth haben sich mit der Genauigkeit der Steuerung einer Mikroumformmaschine beschäftigt und dazu das Prinzip der Massenträgheit genutzt. Dabei wurden sie vom wissenschaftlichen Mitarbeiter Hendrik Tetzel und der studentischen Hilfskraft Annika Bohlen betreut. Die Mikroumformmaschine wird im Rahmen des <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr> zur Herstellung von sehr kleinen metallischen Näpfen mit einem Durchmesser unter einem Millimeter eingesetzt. Im Rahmen der Bearbeitung ihrer Facharbeiten wurden die Schüler in die Programmierung der Maschinensteuerung sowie des Messsystems eingeführt. Nach der mehrmaligen Messung einzelner Kraft-Zeit-Verläufe diskutierten die beiden Oberstufenschüler die Messergebnisse mit ihren Betreuern und verfassten anschließend die schriftliche Ausarbeitung ihrer Facharbeit. Auch ihre Ergebnisse werden in der Forschung des <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr> 747 weiter verwendet.
</p><h3>Was ist „mikromal“?</h3><p>„mikromal“ ist das Nachwuchsförderungs- und Öffentlichkeitsprojekt des Sonderforschungsbereichs 747 „Mikrokaltumformen – Prozesse, Charakterisierung, Optimierung“ der Universität Bremen. Neben Ausstellungen und regelmäßigen Aktionen zum <span lang="en">„Kids Day“</span> und „Weltretter-Tag“ organisieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Schulprojekte rund um die Forschungsthemen des <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr>. Ziel ist es, die Mikroumformtechnik bekannter zu machen und Schülerinnen und Schüler für Technik zu begeistern. <a href="http://www.mikromal.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mikromal.de</a>&nbsp; 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle gibt es Fotos von den Schülerinnen und Schülern. Kontakt unter Telefon: 0421 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Sonderforschungsbereich 747 Mikrokaltumformen<br>Malte Behlau (Projektkoordinator „mikromal“)<br>Telefon: 0421 218-58022<br>E-Mail: <a href="mailto:behlau@bias.de">behlau@bias.de</a><br><a href="http://www.mikromal.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mikromal.de</a><br><a href="http://www.facebook.de/sonderforschungsbereich747" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.de/sonderforschungsbereich747</a><br><a href="http://www.sfb747.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.sfb747.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/a/9/csm_Bild_1_Kooperation_Gymnasium_Horn_und_SFB_747_6b89b15de2.jpg" length="269087" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/a/9/csm_Bild_1_Kooperation_Gymnasium_Horn_und_SFB_747_6b89b15de2.jpg" fileSize="269087" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Schüler Malte Haßler  und Jan Plieth sowie BIAS-Mitarbeiter Hendrik Tetzel und die studentischen Hilfskraft Annika Bohlen schauen durch die Mikroumformmaschine (von links).</media:description><media:copyright>SFB 747 / Uni Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10860</guid>
                            <pubDate>Mon, 25 Jan 2016 13:53:57 +0100</pubDate>
                            <title>26. Januar: Traditioneller Neujahrsempfang der „unifreunde“ und der Universitäten im Bremer Rathaus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/26-januar-traditioneller-neujahrsempfang-der-unifreunde-und-der-universitaeten-im-bremer-rathaus-1</link>
                            
                            <description>Grußwort von Carsten Sieling / Fototermin um 17:50 Uhr in der Oberen Rathaushalle </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 022 / 25. Januar 2016 SC
</p><p>Gemeinsame Pressemitteilung der „unifreunde“, der Jacobs <span lang="en">University</span> und der Universität Bremen:
</p><p>Der Neujahrsempfang der „unifreunde“ <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> gemeinsam mit der Universität Bremen und der Jacobs <span lang="en">University</span> Bremen läutet am morgigen Dienstag, den 26. Januar 2016, um 18 Uhr das Bremer Wissenschaftsjahr 2016 offiziell ein. Nach der Begrüßung durch Professor Bengt Beutler, dem Vorsitzenden der „unifreunde“, gibt es ein Grußwort von <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Carsten Sieling als Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen. Im Gespräch mit János Kereszti (Radio Bremen) werden dann Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Uni Bremen, und Professorin Katja Windt, Präsidentin der Jacobs University, über ihre Erwartungen an das Jahr 2016 und die Perspektiven für Bremen reden. Bei der Gelegenheit werden auch die im Jahr 2015 neuberufenen Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer vorgestellt. Danach präsentiert Professor Bengt Beutler von den „unifreunden“ Thesen zur Entwicklung des Wissenschaftsstandortes Bremen.
</p><p>Im Anschluss an das offizielle Programm laden die „unifreunde“ dazu ein, gemeinsam auf das Wissenschaftsjahr 2016 anzustoßen. Auch diesmal werden wieder mehrere hundert Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zum Neujahrsempfang erwartet.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind herzlich zum Neujahrsempfang der „unifreunde“ eingeladen. Um 17:50 Uhr stehen Ihnen die Akteure des Neujahrsempfangs in der Oberen Rathaushalle für ein Foto zur Verfügung:
</p><p><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Carsten Sieling (Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Bengt Beutler (Vorsitzender der „unifreunde“)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Katja Windt (Präsidentin der Jacobs <span lang="en">University</span>)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Bernd Scholz-Reiter (Rektor der Uni Bremen)
</p><p>Stellvertretend für die neuberufenen Professorinnen und Professoren:
</p><p><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christine Lohmeier (Uni Bremen, Kommunikations- und Medienwissenschaft)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Fabio La Mantia (Uni Bremen, Produktionstechnik)
</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10861</guid>
                            <pubDate>Tue, 26 Jan 2016 15:46:07 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Medienwissenschaftler für Dissertation ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-medienwissenschaftler-fuer-dissertation-ausgezeichnet-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 023 / 26. Januar 2016 SC
</p><p>Für <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Erik Koenen vom Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) der Universität Bremen gab es kürzlich Grund zur Freude. Die Fachgruppe Kommunikationsgeschichte der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) hat gemeinsam mit dem Nachwuchsforum Kommunikationsgeschichte 2016 dem Bremer Medienwissenschaftler den Nachwuchsförderpreis Kommunikation für die beste Dissertation verliehen. Der von der Axel-Springer-Stiftung gestiftete Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und wurden im Rahmen der Fachgruppentagung in Dortmund vergeben. 
</p><p>Gegenstand der Dissertation mit dem Titel „Erich Everth. Wissenstransformationen zwischen Journalismus und Zeitungskunde. Biographische und Fachhistorische Untersuchung“ sind biographische und fachhistorische Untersuchungen zu dem Journalisten und Zeitungskundler Erich Everth (1878-1934). Die Dissertation schließt damit eine markante Forschungslücke in der disziplinären Frühgeschichte der Kommunikationswissenschaft. Everth ist Ideengeber und Vordenker des Selbstverständnisses der Kommunikationswissenschaft als Integrationsdisziplin und einer interdisziplinären Fachperspektive auf „Öffentliche Kommunikation“. 1926 hat er als Nachfolger des Nestors der Zeitungskunde Karl Bücher den Ruf an das Leipziger Institut für Zeitungskunde erhalten und wurde dort Inhaber des neu eingerichteten ersten ordentlichen Lehrstuhls für Zeitungskunde in Deutschland. Ziel von Everths zeitungskundlichem Wirken war es, mit einer auf das Problem Öffentlichkeit fokussierten Theoriebildung den Erkenntniskern des Fachs mithilfe funktionaler und soziologischer Denkmotive neu zu fundieren. Er dachte Journalismus und Presse als soziale Formen und wies ihnen eine zentrale Funktion für die Gesellschaft zu: zwischen den einzelnen gesellschaftlichen Teilbereichen öffentliche Kommunikationsprozesse zu vermitteln und Öffentlichkeit herzustellen.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle können Sie ein Foto von <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Erik Koenen oder von der Preisverleihung anfordern. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Leif Kramp<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 67652<br>E-Mail: <a href="mailto:kramp@uni-bremen.de">kramp@uni-bremen.de</a><br><br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_023_Koenen_privat.jpg" length="878779" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_023_Koenen_privat.jpg" fileSize="878779" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Dr. Erik Koenen </media:description><media:copyright>Privat</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10862</guid>
                            <pubDate>Wed, 27 Jan 2016 13:45:09 +0100</pubDate>
                            <title>Uni-Tagungen im Februar 2016</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-tagungen-im-februar-2016-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 024 / 27. Januar 2016 RO 
</p><p>Das internationale Symposium „<strong lang="en">Materials Science and Thechnology of Additive manufacturing</strong>” findet am <strong>17. und 18. Februar 2016 </strong>statt. Veranstalter ist das Bremen <span lang="en">Center for Computational Materials Science </span>(BCCMS) im Fachbereich Physik/Elektrotechnik. Das Symposium beschäftigt sich mit den Entwicklungen der generativen Fertigung wie beispielsweise dem 3-Druck. Die generative Fertigung hat ihre Schwerpunkte in der schnellen Prototypenerstellung, dem Leichtbau und der Herstellung von individualisierten Bauteilen. Erste Serien werden derzeit in Flugzeugen getestet. In der Medizinbranche werden Implantate bereits kundenindividuell „gedruckt“. Die Uni Bremen veranstaltet in Kooperation mit Airbus Bremen bereits zum zweiten Mal dieses Symposium, zu dem Anwender und Wissenschaftler aus der ganzen Welt in Bremen zusammenkommen, um über neue Ideen und die Umsetzung aktueller Forschungsergebnisse zu diskutieren. Kontakt: Christian Kober, Tel.: 0421 218 62327, E-Mail: <a href="mailto:kober@isemp.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kober@isemp.de</a>, <a href="http://www.isemp.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.isemp.de</a><br><br>Die Arbeitsgruppe Politikdidaktik des Zentrums für die Didaktiken der Sozialwissenschaften (ZeDiS) der Universität Bremen veranstaltet am <strong>18. und 19. Februar 2016</strong> die Tagung „<strong>Kritische Politische Bildung</strong>“. Dazu kommen sowohl Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch Vertreter mehrerer Bildungsinstitutionen aus ganz Deutschland nach Bremen. Diskutiert wird die Frage nach der aktuellen Bedeutung der politischen Bildung in Vorträgen, Präsentationen und Workshops. Darüber hinaus werden neue Forschungsprojekte und neu gegründete Institutionen vorgestellt. Die Tagung richtet sich gleichermaßen an Studierende, Referendare sowie eine interessierte Fachöffentlichkeit. Kontakt: <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Marc Partetzke, Tel.: 0421 218 56704, E-Mail: <a href="mailto:marc.partetzke@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">marc.partetzke@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/kalender/pdf/Tagungsprogramm_ZeDiS.pdf" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/kalender/pdf/Tagungsprogramm_ZeDiS.pdf</a><br><br>Die geisteswissenschaftliche Verbundforschungsinitiative „<strong>Worlds of Contradiction“</strong> (Welten der Widersprüche) der Universität Bremen veranstaltet am<strong> 19. Februar 2016</strong> den Workshop der Säule 3 mit dem Titel „<strong>Verhandlungspraxen</strong>“, um inhaltliche Ziele und strategische Dimensionen der Säule im Rahmen des gemeinsamen Verbundforschungsvorhabens zu diskutieren. Beteiligt sind die Fachbereiche Sozialwissenschaften, Kulturwissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaften sowie Erziehungs- und Bildungswissenschaften. Kontakt: Meike Hethey, Tel.: 0421 218 68499, E-Mail: <a href="mailto:meike.hethey@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">meike.hethey@uni-bremen.de.</a><br><br>Die Tagung des Forschungsverbundes LogDynamics „<strong><span lang="en">5. International Conference on Dynamics in Logistics“</span> (LDIC)</strong> findet vom <strong>22. bis zum 26. Februar 2016</strong> an der Universität Bremen statt. Das Themenspektrum reicht von der Modellierung, Planung und Steuerung logistischer Prozesse, Supply Chain Management und Maritime Logistik bis zu innovativen Technologien, Roboteranwendungen, cyber-physikalischen Produktionssystemen und Logistiksystemen. Die LDIC 2016 wird im Zusammenhang mit der Tagung vom IFAC – <span lang="en">Management and Control of Production and Logistics</span> (MPCL 2016) – stattfinden. Die Konferenzen bieten eine Plattform für den wissenschaftlichen Austausch zu den neuesten technologischen Entwicklungen im Themenfeld „Logistik“ und deren Anwendungen in der industriellen Praxis. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Michael Freitag, Tel.: 0421 218 50190, E-Mail: <a href="mailto:onfo@ldic-conference.org" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">onfo@ldic-conference.org</a>, <a href="http://www.ldic-conference.org" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.ldic-conference.org</a><br><br>Die 7. Tagung des IFACs „<strong>Management and Control of Production and Logistics (MPCL 2016)</strong>“ findet vom <strong>22. bis zum 24. Februar 2016</strong> an der Universität Bremen statt. Das Themenspektrum reicht von der Informationstechnologie in Steuerung und Management, Fabrikautomation bis hin zur Roboter und Mensch-Maschine-Interaktion. Die Tagung bietet eine Plattform für den wissenschaftlichen Austausch zu den neuesten technologischen Entwicklungen im Themenfeld „Logistik“ und deren Anwendungen in der Praxis. Kontakt:&nbsp; <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Jürgen Pannek, Tel.: 0421 218 50190, E-Mail: <a href="mailto:pan@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">pan@biba.uni-bremen.de</a>.<br>&nbsp;<br>Mit dem „<strong lang="en">Internet of Things (IoT) Workshop</strong>“ über Industrie-4.0-Anwendungen am <strong>24. Februar 2016 </strong>nimmt das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen – das „iotfablab“, sein neuestes Labor, offiziell in Betrieb. Die Veranstaltung bietet Einblicke in industrielle IoT-Anwendungen und -Geschäftsmodelle sowie Möglichkeiten, selbst mit der neuen Technik zu arbeiten. Sie stellt aktuelle IoT-Technologien, -Anwendungen sowie -Infrastrukturen vor und diskutiert über deren Potenziale und Grenzen. Mit Unterstützung des Fab-Lab-Teams und mithilfe von Hands-on-Tutorials können auch eigene IoT-Anwendungen entwickelt werden. Das Angebot richtet sich an Industrie und Forschung. Kontakt: Marco Lewandowski, E-Mail: <a href="mailto:info@iotfablab.eu" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">info@iotfablab.eu</a>, <a href="http://www.iotfablab.eu" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.iotfablab.eu</a><br><br>Die Tagung „<strong>Beschriebenes und Gezeigtes: Literarische und journalistische Text/Bild-Konstellationen im Zeitalter neuer Medientechniken und globaler Wissensextension (1830–1914</strong>)“ findet am <strong>25. und 26. Februar 2016</strong> an der Uni Bremen statt. Veranstalter ist der Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften. Die Prosa des 19. Jahrhunderts wird oftmals nach Bildbegriffen organisiert: als „Reise- und Kulturbilder“‚ „Zeit-, Welt-, Lebensbilder“‚ „Skizzen und Studien“. ‚Bilder’ meint hier: ein genaues textliches Erfassen von Situationen und Eindrücken. Im Zentrum der Tagung steht die Frage, wie sich die Text-Bild-Bezüge durch die Digitalisierung der Medien verändert haben. Die Anschaulichkeit wird so auf unterschiedliche Weise neu modelliert und auch interpretiert. Mit diesem Phänomen beschäftigten sich junge Forscherinnen und Forscher aus Bremen, Berlin, Marburg und Flensburg. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Thomas Althaus, Tel.: 0421 218 68200, E-Mail: <a href="mailto:bildprosa@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bildprosa@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/fachgebiete/literatur/aga/forschung/tagungen.aspx" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/fachgebiete/literatur/aga/forschung/tagungen.aspx</a><br><br>Wie kann es gelingen, dass Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf weiter in das soziale Leben eingebunden sind? Welche Voraussetzungen sind nötig, damit sie in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können? Welche Potenziale bieten verschiedene Unterstützungsmodelle von ambulant betreuten Wohngemeinschaften bis hin zum Dorf für Demenzkranke? Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich der Fachtag „<strong>Wohnen im Alter</strong>“, der am <strong>25. Februar 2016 </strong>an der Uni Bremen stattfindet. Veranstalter ist Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen. Ziel ist es einerseits einen Überblick über „alternative Wohnformen“ und vernetzte Versorgungsstrukturen zu geben. Zum anderen werden Workshops mit ausgewählten Praxisprojekten stattfinden. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Karin Wolf-Ostermann, Tel.: 0421 218 68960, E-Mail: <a href="mailto:wolf-ostermann@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">wolf-ostermann@uni-bremen.de</a><br><br>Die <strong>LogDynamics Sommerschule</strong> findet vom<strong> 29. Februar 2016</strong><strong>bis zum 4. März 2016</strong> in Bremen statt. Sie richtet sich an Doktoranden mit Promotionsthemen in der Schnittstelle von Logistik, Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen oder verwandter Richtungen. Ziel dieser Sommerschule ist es, den Teilnehmern Konzepte und Werkzeuge zu vermitteln, mit denen logistikbezogene Daten genutzt und kombiniert werden können wie etwa Stücklisten und Sensordaten, um damit verteilte Steuerungsalgorithmen und Schnittstellen zu entwickeln. Der Schwerpunkt liegt hier bei der Vermittlung von Eigenschaften von Daten und Algorithmen, die eine Effizienzsteigerung oder Erstellung praxistauglicher Prozesse jeder Größenordnung ermöglichen. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Jürgen Pannek, Tel.: 0421 218 50190, E-Mail: <a href="mailto:summerschool@logdynamics.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">summerschool@logdynamics.de</a>, <a href="http://www.summerschool.logdynamics.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.summerschool.logdynamics.de <br></a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10863</guid>
                            <pubDate>Wed, 27 Jan 2016 13:53:25 +0100</pubDate>
                            <title>Bundespräsident lädt zur „Woche der Umwelt“ nach Berlin: Uni Bremen mit Green-IT-Housing-Center dabei!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bundespraesident-laedt-zur-woche-der-umwelt-nach-berlin-uni-bremen-mit-green-it-housing-center-dabei-1</link>
                            
                            <description>Großes Interesse am Umweltprojekt: Uni vereinbart Nutzungsvertrag mit Max-Planck-Gesellschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 025 / 27. Januar 2016 SC
</p><p>Der Bundespräsident lädt am 7. und 8. Juni 2016 gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zur „Woche der Umwelt“ – und die Universität Bremen ist mit dabei! Das wurde heute vom <abbr title="Deutsche Bundesstiftung Umwelt">DBU</abbr>-Zentrum für Umweltkommunikation bekannt gegeben. Bei der Veranstaltung im Park von Schloss Bellevue in Berlin haben Unternehmen, Institutionen, Forschungseinrichtungen, Vereine und Initiativen die Möglichkeit, ihre zukunftsweisenden Umweltprojekte einer großen Öffentlichkeit bekannt zu machen. Eine unabhängige Jury hatte zuvor die besten Projekte aus über 600 Bewerbungen nach den Kriterien Qualität, Innovation und Modellhaftigkeit ausgewählt.
</p><p>Die Universität Bremen präsentiert auf der „Woche der Umwelt“ ihr <span lang="en">Green-IT-Housing-Center</span>. Die Einrichtung ist derzeit einzigartig in der deutschen Hochschullandschaft. In einem hochmodern ausgestatteten Gebäude auf dem Campus ist die Rechnerkapazität der Uni und zahlreicher Forschungsinstitute zusammengefasst. Diese Rechnerkonzentration und eine ausgeklügelte Kühltechnik ermöglichen jährliche Energieeinsparungen von rund 3,6 Millionen Kilowattstunden und damit eine Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes um mehr als 2.000 Tonnen. 
</p><p>Das <span lang="en">Green-IT-Housing-Center</span> hat zwar seinen Standort auf dem Bremer Uni-Campus, es steht aber verschiedenen Arbeitsgruppen und Forschungseinrichtungen zur Verfügung. Das Interesse zur Nutzung ist groß, denn die Rechnereigner profitieren im neuen Housing-Center nicht nur von den bereitgestellten Ressourcen, sondern auch von extrem hohen Sicherheitsstandards beispielsweise beim Brandschutz. Vor kurzem ist ein Vertrag zwischen der Uni Bremen und der Max-Planck-Gesellschaft unterzeichnet worden. Er sieht vor, dass das Bremer Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie seine Hochleistungsrechner im <span lang="en">Green-IT-Housing-Center</span> betreibt. „Wir bewegen uns damit in eine gute Richtung. Denn das Housing-Center ist eine Kooperationsplattform für Wissenschaftseinrichtungen des Landes Bremen“, beschreibt Uni-Kanzler und <span lang="en">Green-IT-Housing-Center</span><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Martin Mehrtens die Perspektiven des Bremer Modellprojekts.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Kanzler<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Martin Mehrtens <br>E-Mail: <a href="mailto:kanzler@vw.uni-bremen.de">kanzler@vw.uni-bremen.de</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/zfn/serverhousing-webhosting/green-it-housing-center.html" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/zfn/serverhousing-webhosting/green-it-housing-center.html</a><br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=L-FlLnFn8R0" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=L-FlLnFn8R0</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10864</guid>
                            <pubDate>Wed, 27 Jan 2016 14:12:16 +0100</pubDate>
                            <title>Max Bruch: „Odysseus – Szenen aus der Odyssee“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/max-bruch-odysseus-szenen-aus-der-odyssee-1</link>
                            
                            <description>Semesterabschlusskonzert an der Uni Bremen: Nach 120 Jahren ist das Werk zum ersten Mal wieder in Bremen zu hören</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 026 / 27. Januar 2016 RO<br><br>Von Max Bruch kennen die meisten Menschen vor allem sein Violinkonzert Nr. 1, das eines der meistgespielten klassischen Musikwerke überhaupt ist. Fast ebenso erfolgreich war zu seinen Lebzeiten sein Oratorium „Odysseus - Szenen aus der Odyssee“, das heute selten zu hören ist. Doch Bremen kann sich glücklich schätzen, denn nach 120 Jahren wird das Werk jetzt wieder gespielt: Unter Leitung der Universitätsmusikdirektorin Dr. Susanne Gläß werden Orchester &amp; Chor der Universität Bremen das Oratorium am Sonnabend, den 6. Februar um 20 Uhr in der Glocke aufführen. Max Bruchs „Odysseus“ ist eine charaktervolle Musik mit ergreifenden Melodien und nuancierten Gefühlen. Das Werk hat eine enge Bindung an Bremen, denn hier wurde es 1872 uraufgeführt. Bruch hat es sogar der „Singacademie in Bremen“ gewidmet. Die Originalstimmen des Orchesters liegen noch immer in der Bibliothek der Hochschule für Künste.
</p><p><strong>Schauplatz Mittelmeer</strong></p><p>Ein zentraler Ort aus dem Oratorium ist in jüngster Zeit hochaktuell geworden: Genau der Teil des Mittelmeers, durch den Odysseus vor 3000 Jahren irrte, ist im Moment Schauplatz der Odyssee tausender Menschen, die nach Europa fliehen. Lange Zeit haben wir in Nordeuropa das Mittelmeer immer nur aus der Urlaubsperspektive wahrgenommen. Die Gefährlichkeit des Mittelmeers zusammen mit der Sehnsucht nach Heimat sind zentrale Themen von Max Bruchs Oratorium. Doch während Odysseus zehn Jahre brauchte, um in seine Heimat Ithaka zurückzukehren, sind die, die heute auf demselben Meer ihr Leben aufs Spiel setzen, auf der Flucht aus ihrer Heimat.
</p><p><strong>Ein großes romantisches Oratorium</strong></p><p>Von Bremen aus hat Bruchs „Odysseus“ seine erfolgreiche Karriere gestartet. Auch in England und den USA erfreute es sich großer Beliebtheit. Doch während Brahms‘ Requiem bis heute zum festen Repertoire der Kirchenchöre in aller Welt gehört, wurde es um Bruchs „Odysseus“ nach 1900 still. Das wollen Orchester &amp; Chor der Universität jetzt ändern. Mit dabei sind als Odysseus der Bariton Martin Kronthaler, der viele Jahre Mitglied des Ensembles des Bremer Theaters war, und als Penelope die Altistin Kerstin Stöcker, die an der Hochschule für Künste Bremen Gesang lehrt.
</p><p><strong>Geflüchtete Menschen erzählen, was für sie Heimat ist</strong></p><p>Teilnehmende des Seminars zum Konzertprojekt haben mit geflüchteten Menschen in Bremen gesprochen und sie gefragt, was für sie ‚Heimat‘ bedeutet. Ausschnitte aus den Gesprächen sind im Konzert-Programmheft zu finden. Am Sonnabend, den 30. Januar 2016 halten die Studierenden zusammen mit Susanne Gläß von 11 bis 11:30 Uhr einen öffentlichen Einführungsvortrag zum Konzert im Haus der Wissenschaft in der Sandstraße (Eintritt frei).<br><br>Die Konzertkarten kosten 26/22/18 Euro und 12 Euro, ermäßigt jeweils die Hälfte. Sie können im Weser-Kurier-Pressehaus, bei Nordwest Ticket, Eventim und in der Glocke gekauft werden, außerdem dienstags um 12:55 Uhr im Anschluss an die Konzerte im Uni-Theatersaal und vom 3. bis 5. Februar in der Uni-Mensa.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Susanne Gläß<br>Universitätsmusikdirektorin<br>Tel.: 0421 218 60109<br>E-Mail: <a href="mailto:sglaess@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sglaess@uni-bremen.de</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/orchester-chor" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/orchester-chor</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/Max_Bruch_Odysseus_Plakat.jpg" length="231676" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/Max_Bruch_Odysseus_Plakat.jpg" fileSize="231676" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10865</guid>
                            <pubDate>Thu, 28 Jan 2016 16:19:40 +0100</pubDate>
                            <title>Europa und Bedarfsplanung im Gesundheitswesen: Wichtiges EU-Steuerungsgremium trifft sich an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/europa-und-bedarfsplanung-im-gesundheitswesen-wichtiges-eu-steuerungsgremium-trifft-sich-an-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            <description>Fachtagung über Personalbedarfsplanung im Gesundheitswesen im Haus der Wissenschaft und Arbeitstreffen am SOCIUM vom 27.- 29. Januar 2016</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 027 / 28. Januar 2016 SC
</p><p>Die europäische <span lang="en">„Joint Action on Health Workforce Planning and Forecasting“ </span>bildet die zentrale Plattform zum Austausch von Daten, Erfahrungen und Konzepten zur Personalplanung im Gesundheitswesen zwischen den europäischen Mitgliedsstaaten. Das 2013 ins Leben gerufene Steuerungsgremium der <span lang="en">Joint Action</span> traf sich bislang mindestens halbjährlich in unterschiedlichen europäischen Städten. Dieses Mal sind sie in Bremen zu Gast und das Team von Professor Heinz Rothgang, Gesundheitsökonom der Universität Bremen und deutscher Vertreter in der <span lang="en">Joint Action</span>, richtet eine Tagung im Haus der Wissenschaft sowie ein Arbeitstreffen in den Räumen des SOCIUM Forschungszentrums Ungleichheit &amp; Sozialpolitik aus.
</p><p>Auf der halbtägigen Fachtagung stellte die Bremer Projektgruppe die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie bezüglich der Bedarfsplanung im Gesundheitswesen vor und diskutierte sie im Kontext der europäischen Entwicklungen im Gesundheitswesen. In der Studie prüfte die Arbeitsgruppe aus dem SOCIUM in Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Ärzteschaft, Pflegeberufen, Apothekerkammern, Hebammen, Gesundheitsbehörden der Länder sowie Krankenkassen den Nutzen eines europäischen Handbuchs zu Methoden der Bedarfsplanung. Die Studie ergab, dass zwar die direkte Übertragbarkeit von Praxisbeispielen ihre Grenzen hat. Jedoch sind deutsche Interessensvertreterinnen und -vertreter am europäischen Austausch interessiert, um Anregungen über kreative Lösungen für Probleme der Bedarfsplanung zu erhalten. 
</p><p>Außerdem berichtete Paolo Michelutti aus Italien, Projektleiter der Partnerstudien in Italien und Portugal, über die <span lang="en">Joint Action on Health Workforce Planning and Forecasting“ </span> und die nächsten Schritte bei der Veröffentlichung des Handbuchs im Internet. Als Keynote-Referent berichtete Leon van Berkel von der Europäischen Kommission über aktuelle Programme der <abbr title="Europäische Union" lang="de">EU</abbr> im Themenfeld Gesundheitsfachberufe. Van Berkel stellte unter anderem eine europäische Studie zu Strategien der langfristigen Ausbildung von Arbeitskräften für den Gesundheitssektor vor. 
</p><p>Weitere Information:
</p><p>Universität Bremen<br>SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit &amp; Sozialpolitik<br>Abteilung Gesundheit, Pflege und Alterssicherung<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Heinz Rothgang<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Melanie Böckmann<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-58556/58545<br>E-Mail: <a href="mailto:euhw@uni-bremen.de">euhw@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 29 Jan 2016 10:54:17 +0100</pubDate>
                            <title>DFG verlängert größte bundesweite Längsschnittstudie zur Beziehungs- und Familienentwicklung in Deutschland</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/dfg-verlaengert-groesste-bundesweite-laengsschnittstudie-zur-beziehungs-und-familienentwicklung-in-deutschland-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 028 / 29. Januar 2016 SC
</p><p>Das deutsche Beziehungs- und Familienpanel pairfam, das von Soziologen der Universität Bremen maßgeblich mitinitiiert wurde, geht in die nächste Runde: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Dezember 2015 die Befragungswellen 9 und 10 von pairfam (<span lang="en">Panel Analysis of Family Dynamics</span>) bewilligt. Der Förderumfang für die Dauer von 24 Monaten liegt bei fünf Millionen Euro, davon entfallen rund 20 Prozent auf die Uni Bremen.
</p><p>P<abbr title="Panel Analysis of Family Dynamics">airfam</abbr> wird gemeinsam von den Universitäten Bremen (Professor Johannes Huinink), Chemnitz (Professor Bernhard Nauck), Jena (Professor Franz Neyer), Köln (Professor Karsten Hank) und München (Professor Josef Brüderl, Professorin Sabine Walper) durchgeführt. Bei den inhaltlichen Themen geht es um die Gründung, Etablierung, Gestaltung und Stabilität von Paarbeziehungen, die Entscheidung über das Ob und Wann der Geburt von Kindern und die hierauf einwirkenden individuellen und strukturellen Faktoren, die Beziehung zwischen den Generationen, zum Beispiel der Austausch materieller und immaterieller Leistungen, das Erziehungsverhalten und die kindliche Entwicklung sowie die soziale Einbettung von Partnerschafts- und Familienentwicklungsprozessen.
</p><p>Die Befragungen finden im jährlichen Abstand statt. In der ersten Welle 2008 wurden über 12.000 Männer und Frauen in drei Altersgruppen (15-18, 25-27, 35-37 Jahre) und ihre jeweiligen Partner befragt. Ab der zweiten Welle wurden zusätzlich Eltern und Kinder in die Befragung einbezogen. Die achte Befragungswelle, die im Herbst 2015 ins Feld ging, steht kurz vor dem Abschluss. Insgesamt ist das Projekt auf 14 Jahre angelegt. 
</p><p>Die <abbr title="Panel Analysis of Family Dynamics" lang="en">pairfam</abbr>-Daten stehen der Fachöffentlichkeit für wissenschaftliche Analysen zur Verfügung und können über das GESIS-Institut bezogen werden. Die Zahl der registrierten Nutzer ist auf über 1.150 im Jahr 2015 angestiegen. Gut 160 davon kommen aus dem Ausland. Ein weiteres Indiz für die Bedeutung von pairfam ist, dass es mittlerweile knapp 140 Veröffentlichungen auf der Grundlage von pairfam Daten gibt, davon 54 in Zeitschriften, die im sogenannten Social Sciences Citation Index erfasst sind. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>SOCIUM - Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik <br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Johannes Huinink<br>E-Mail: <a href="mailto:huinink@uni-bremen.de">huinink@uni-bremen.de</a><br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Petra Buhr<br>E-Mail: <a href="mailto:buhr@uni-bremen.de">buhr@uni-bremen.de<br></a><abbr title="Master of Arts">M.A.</abbr> Timo Peter<br>E-Mail: <a href="mailto:t.peter@uni-bremen.de">t.peter@uni-bremen.de</a></p><p><a href="http://www.pairfam.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.pairfam.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 29 Jan 2016 15:13:37 +0100</pubDate>
                            <title>Wissenschaftler der Universität Bremen beraten Georgien bei seiner wirtschaftlichen Entwicklung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wissenschaftler-der-universitaet-bremen-beraten-georgien-bei-seiner-wirtschaftlichen-entwicklung-1</link>
                            
                            <description>Hochrangige Tagung am 1. Februar in Tiflis / Wirtschaftsprofessor Jochen Zimmermann hält Vortrag über zukünftige Herausforderungen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 029 / 29. Januar 2016 KG
</p><p>Seit 2014 wirken Wirtschaftswissenschaftler der Universität Bremen an der Stärkung der georgischen Zivilgesellschaft mit. Im Rahmen eines vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik geförderten Projekts wurde durch die Universität die Vernetzung von Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft begleitet und gefördert. Angestrebt und erreicht wurde ein fundierter Dialog über die wirtschaftspolitischen Ziele Georgiens für die nächste Dekade.
</p><p>Am Montag, 1. Februar 2016, findet nun in Tiflis eine hochrangige zweitägige Abschlusskonferenz zum Projekt mit dem Titel „<span lang="en">The Prospects of Georgia’s Democratic and Economic Development</span>“ statt. Der georgische Premierminister, Giorgi Kvirikashvili, die deutsche Botschafterin, Bettina Cadenbach, und Wissenschaftler der Tifliser Staatsuniversität werden daran teilnehmen. Von der Universität Bremen sind federführend der Wirtschaftsprofessor Jochen Zimmermann und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Giorgi Khishtovani beteiligt. Zimmermann wird auf der Tagung über die aktuellen Herausforderungen der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes zwischen Schwarzem Meer und Kaukasus sprechen. Besonders drängend sind die mit der Abwertung der Landeswährung Lari verbundenen Probleme im Im- und Export sowie der Aufbau eines Kapitalmarkts zur Mobilisierung von Mitteln für Investitionen in Infrastruktur, Industrieaufbau und Altersversorgung.
</p><p><strong>Hintergrund:</strong></p><p>Die Universität Bremen ist Georgien in vielfältiger Weise in den Geschichts- Rechts- und Wirtschaftswissenschaften verbunden. Enge Kooperationen bestehen zwischen Bremen und Georgien auf der Ebene der Verwaltung, in einer Zusammenarbeit der Gerichtsbarkeit und auf kulturellem Gebiet.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Wirtschaftswissenschaft<br>Dekan Prof. Dr. Dr. h.c. Jochen Zimmermann<br>Tel.: 0421 218-66680<br>E-Mail: <a href="mailto:jzimmermann@uni-bremen.de">jzimmermann@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 01 Feb 2016 16:16:52 +0100</pubDate>
                            <title>Universität Bremen begrüßt Vorschläge der Imboden-Kommission zur Fortführung der Exzellenzinitiative</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-begruesst-vorschlaege-der-imboden-kommission-zur-fortfuehrung-der-exzellenzinitiative-1</link>
                            
                            <description>Rektor Bernd Scholz-Reiter: „Die Universität ist für die Zukunft gut aufgestellt“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 030 / 1. Februar 2016 KUB
</p><p>Die Universität Bremen begrüßt die Vorschläge der Imboden-Kommission hinsichtlich der Fortführung der Exzellenzinitiative. „Als eine von aktuell elf Exzellenzuniversitäten haben wir die positiven Auswirkungen sozusagen am eigenen Leibe gespürt“, sagt Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter. „Wir sind international sichtbarer geworden, haben starke Forschungsbereiche noch weiter ausgebaut und neue, zukunftsträchtige Forschungsgebiete auf den Weg gebracht. Unsere Reputation in der Wissenschaftslandschaft ist erheblich gestiegen.“
</p><p>Ein internationales Expertengremium unter Leitung des Schweizer Umweltphysikers Dieter Imboden hatte am 29. Januar 2016 konstatiert, dass die Exzellenzinitiative das deutsche Wissenschaftssystem spürbar vorangebracht hat. Die Kommission empfiehlt nachdrücklich eine Verlängerung der Initiative unter angepassten Bedingungen.
</p><p>Ihren Erfolgsweg will die Universität Bremen in einer weiteren Runde der Exzellenzinitiative ab 2017 fortsetzen – „und wir sehen gute Chancen, weiter dabei zu sein“, so Bernd Scholz-Reiter. „Die Universität Bremen ist vorbereitet, ihr Zukunftskonzept für einen Fortsetzungsantrag bis Herbst dieses Jahres weiterzuentwickeln.“ Er hat aber auch Verständnis für die Anregung der Expertenkommission, aufgrund des Zeitdrucks in der Exzellenzinitiative die derzeitige Förderung um zwei Jahre bis 2019 auszuweiten: „Das würde Ruhe in den Prozess bringen und uns ermöglichen, die exzellenten Forschungsgebiete noch weiter zu festigen.“
</p><h3>Entscheidung erst im Sommer</h3><p>Über die Form und Ausgestaltung der Fortführung wird erst im Sommer 2016 durch die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin endgültig entschieden. Sicher scheint bisher nur, dass Spitzenforschungs-Exzellenzcluster weiter gefördert werden. „Eine positive Entscheidung“, so Rektor Scholz-Reiter: „Unser meereswissenschaftliches Exzellenzcluster ist international führend und hat herausragende Leistungen erbracht. Aber auch in anderen Bereichen arbeiten wir an der Aufstellung von Exzellenzclustern.“
</p><h3>„Zahlen ins richtige Verhältnis setzen“</h3><p>Sollte sich die Politik statt für ein antragsbasiertes Zukunftskonzept-Verfahren für eine wie von der Imboden-Kommission vorgeschlagene „Exzellenzprämie“ auf der Basis zurückliegender Leistungen entscheiden, fordert der Bremer Uni-Rektor, diese Leistungen unbedingt nach Größe der Universitäten und Verteilung der Fächer zu bereinigen: „Wir sind eine mittelgroße Universität mit einem breiten Fächerspektrum. Um im Vergleich zu großen Universitäten, die Medizin anbieten oder einen hohen Anteil Ingenieurwissenschaften haben, fair bewertet zu werden, müssen die Zahlen ins richtige Verhältnis gesetzt werden.“
</p><h3>Uni Bremen sieht sich gut aufgestellt</h3><p>Bei einer differenzierten Bewertung der Forschungsleistungen sieht der Rektor die Universität Bremen gut aufgestellt, um unter den zehn oder 15 besten deutschen Universitäten für eine weitere finanzielle Unterstützung durch die Exzellenzinitiative zu sein. „Wir wissen, dass wir jeden Tag hart arbeiten müssen, um das bisher Erreichte zu festigen und auszubauen. Aber der außergewöhnliche Anstieg an namhaften Forschungspreisen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinnen der Uni Bremen und unsere hohe Drittmittelquote sind nur zwei von zahlreichen Belegen dafür, dass hier sehr gute Arbeit geleistet wird. Und die wollen wir natürlich weiter gefördert wissen“, so Scholz-Reiter. „Ich freue mich als Rektor auf den weiteren Wettbewerb und die Arbeit an der Positionierung der Universität Bremen in der Exzellenzinitiative auch in den kommenden Jahren. Zusammen mit allen Universitätsmitgliedern werden wir die Uni Bremen gut voranbringen.“
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Bernd Scholz-Reiter<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421/218-60011<br>E-Mail: <a href="mailto:rektor@uni-bremen.de">rektor@uni-bremen.de</a><br><br>Stabsstelle Strategische Projekte und Exzellenz (SPE)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Achim Wiesner<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 421 218-60015<br>E-Mail: <a href="mailto:achim.wiesner@vw.uni-bremen.de">achim.wiesner@vw.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10869</guid>
                            <pubDate>Tue, 02 Feb 2016 12:58:34 +0100</pubDate>
                            <title>Studierende der Uni Bremen spielen die Groteske „Eine Stille für Frau Schirakesch“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studierende-der-uni-bremen-spielen-die-groteske-eine-stille-fuer-frau-schirakesch-1</link>
                            
                            <description>Premiere am Freitag, 5. Februar, 20 Uhr, im Theatersaal der Universität unter der Mensa</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 033 / 02. Februar 2016 KG
</p><p>Im Rahmen der Praktischen Theaterarbeit stellen Studierende des Instituts für Historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM) der Universität Bremen das Theaterstück „Eine Stille für Frau Schirakesch" von Theresia Walser vor. Premiere ist am Freitag, 5. Februar, 20 Uhr, im Theatersaal der Universität unter der Mensa. Regie hat Franz Eggstein, der als Lehrbeauftragter durch zahlreiche Inszenierungen des Theaters InCognito bekannt ist.
</p><p>Theresia Walser, eine Tochter Martin Walsers, hat das Stück 2004 geschrieben, es wurde 2011 im Theater Osnabrück uraufgeführt und ist eine böse Sprachgroteske mit gesellschaftskritischer Aussage.
</p><h3>Zum Inhalt:</h3><p>Hilda Ludowsky, von Beruf Moderatorin, hat Gäste zu ihrer Talkshow geladen. Thema: Die Steinigung von Frau Schirakesch in einem Land, das unschwer als Afghanistan zu identifizieren ist, in genau 77 Minuten. Dann beginnt – mit einer Stille für Frau Schirakesch – auch die Talkshow. Mit einer Ausnahme waren alle Gäste in dem Land, in dem die Steinigung stattfindet: General Gert als Oberbefehlshaber, Heidrun und Ruth als Teilnehmerinnen an einem Schönheitswettbewerb, Rose als Soldatin, die durch den Kriegseinsatz traumatisiert ist. Roses Vater begleitet sie deshalb zur Talkshow. Während die Teilnehmer auf den Beginn der warten, entwickelt sich zwischen ihnen ein absurder, sich immer mehr steigernder Wettstreit narzisstischer Darstellungssucht, hohler Wichtigtuerei und scheinheiliger Betroffenheit. Das eigentliche Thema gerät dabei aus dem Blickfeld.
</p><p>Theresia Walser verknüpft in dem Stück geschickt die Absurdität einer Talkshow, die nur auf die Quote schielt, mit dem Zusammenprall westlicher und islamischer kultureller Werte. So hat zum Beispiel General Gert als größte humanitäre Aktion ein Klohäuschen auf dem Marktplatz von Tschundakar (der Hauptstadt des fiktiven Landes) aufgestellt. Es ist für die Marktfrauen gedacht. Üblich ist es, dass sie bereits einen Tag vorher nichts mehr trinken, weil sie eben nicht die Möglichkeit haben, eine Toilette zu benutzen. Dieses Klohäuschen hat aber keinen Wasseranschluss, ist also völlig nutzlos und darüber hinaus wird es von den Marktfrauen als "Fremdkörper" nicht akzeptiert. Das ist nur ein Beispiel, wie das Stück Missverständnisse zwischen den Kulturen in einprägsamen, oftmals sehr komischen Szenen zeigt.
</p><h3><strong>Aufführungstermine und Karten:</strong></h3><p>Premiere ist am Freitag, 5.Februar, 20 Uhr im Theatersaal der Universität. Weitere Aufführungen am selben Ort: 6.2., 7.2., 9.2., 12.2., 13.2. und 14.2, jeweils um 20 Uhr. Karten zu 8 Euro, ermäßigt 5 Euro, an der Abendkasse. Reservierungen unter <a href="http://www.TheaterInCognito.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.TheaterInCognito.de</a></p><p>Achtung Redaktionen: In der Pressestelle der Universität können Probenfotos angefordert werden. Erreichbar unter Telefon : 0421 218 60150 oder per Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Franz Josef Eggstein<br>Tel: 0160 9831 5624<br>E-Mail: <a href="mailto:f.eggstein@web.de">f.eggstein@web.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/5/f/csm_UPAK_033_theater_749c6bf37c.jpg" length="242636" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/5/f/csm_UPAK_033_theater_749c6bf37c.jpg" fileSize="242636" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Theatergruppe während einer Probe </media:description><media:copyright>TiC / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 03 Feb 2016 10:34:14 +0100</pubDate>
                            <title>„Bremer Stadtforscher“: Jugendliche setzen sich mit dem Thema Flucht auseinander</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-stadtforscher-jugendliche-setzen-sich-mit-dem-thema-flucht-auseinander-1</link>
                            
                            <description>Projekt startet am 10. Februar mit dem „Markt der Ideen“ an der Uni Bremen / Sozialwissenschaftler wollen dem Schulunterricht damit neue Impulse geben</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 034 / 3. Februar 2016 MM
</p><p>Nach einem Bericht des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) sind weltweit über 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Überwiegend kommen sie aus Syrien, Afghanistan und Somalia. Daraus ergeben sich Herausforderungen, aber auch Chancen. Das diesjährige Projekt „Bremer Stadtforscher“ der Universität Bremen setzt sich mit dem Thema Flucht auseinander. Über 200 Schülerinnen und Schüler von sechs Bremer Schulen werden es aus geografischer, historischer und politischer Perspektive erforschen. Unterstützt werden sie dabei von Studierenden und Wissenschaftlern des Zentrums für die Didaktiken der Sozialwissenschaften. Am Mittwoch, 10. Februar 2016, findet der Projektauftakt mit dem traditionellen „Markt der Ideen“ an der Uni Bremen statt.
</p><h3>Schüler sollen eigene Forschungsfelder ausfindig machen</h3><p>Nach einer Begrüßung um 9 Uhr im großen Hörsaal (Keksdose) präsentieren sich regionale Museen, Archive, Institutionen und Vereine im Gebäude GW2 (Treppenhausbereich). Mit ihren Informationen und ihrer Expertise unterstützen sie die Schülerinnen und Schüler bei der Themenfindung. Vertreten sind über 15 Aussteller – unter anderem die Landeszentrale für Politische Bildung, das International Office der Uni Bremen, das Landesfilmarchiv,&nbsp; das Staatsarchiv und der Verein Zuflucht – Ökumenische Ausländerarbeit. „Der `Markt der Ideen` soll die Jugendlichen dazu anregen, eigene Forschungsfelder in ihrem Lebensumfeld ausfindig zu machen und Fragestellungen zu formulieren“, sagt der Leiter des Projekts, Professor Andreas Klee. Deshalb haben die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe bekommen, die Tätigkeitsfelder, Vorgehensweisen und Präsentationen der Markt-Aussteller zu erkunden und so Anregung und Hilfe für eigene Projekte zu erhalten.
</p><h3>Über das Projekt „Stadtforscher“</h3><p>Das Projekt „Bremer Stadtforscher“ findet seit 2010 einmal im Jahr statt. Die Idee dafür stammt vom Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften der Universität Bremen. Hier haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fächer Politik, Geographie und Geschichte zusammengetan, um dem sozialwissenschaftlichen Unterricht neue Impulse zu geben. Dabei kooperieren sie eng mit den Partnerschulen und Lehrkräften. Im Stadtforscher-Projekt sollen Schülerinnen und Schüler nach dem Prinzip des forschend-entdeckenden Lernens über die konkrete Auseinandersetzung mit stadtbezogenen Themen erste Erfahrungen eigener Recherche sammeln. Dabei lernen sie Methoden der Sozial- und Geisteswissenschaften kennen. Ihre Forschungsthemen wählen die Jugendlichen selbst. Sie entscheiden, mit welchen Personen, Institutionen und Projekten sie zur Recherche und Realisierung ihres Forschungsvorhabens kooperieren. Die Projektarbeit beginnt mit dem zweiten Schulhalbjahr und endet vor den Sommerferien. Speziell ausgebildete Lehramtsstudierende begleiten die Schülerinnen und Schüler als Projekttutoren. Unterstützt wird das Projekt „Bremer Stadtforscher“&nbsp; unter anderem von der Sparkasse Bremen. Weitere Informationen unter <a href="http://www.uni-bremen.de/de/schule/forschen-studieren-sich-orientieren/forschen/stadtforscher.html" target="_blank">www.uni-bremen.de/de/schule/forschen-studieren-sich-orientieren/forschen/stadtforscher.html</a></p><p>Die beteiligten Partnerschulen:
</p><p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wilhelm-Olbers-Schule<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Kippenberg Gymnasium<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Oberschule Findorff<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Cato Bontjes van Beek Gymnasium<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Oberschule am Leibnizplatz<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Altes Gymnasium<br><br></p><p>Kontakt:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften der Universität Bremen (ZeDiS)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Andreas Klee (Direktor)<br>E-Mail: <a href="mailto:aklee@uni-bremen.de">aklee@uni-bremen.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 04 Feb 2016 10:37:24 +0100</pubDate>
                            <title>Druckfrisch: Dokumentation einer Ausstellung der Uni Bremen über die Stadt im Ersten Weltkrieg</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/druckfrisch-dokumentation-einer-ausstellung-der-uni-bremen-ueber-die-stadt-im-ersten-weltkrieg-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 035 / 4. Februar 2016 KG
</p><p>„Bremen und seine Presse im Ersten Weltkrieg“ war Thema einer erfolgreichen Ausstellung, die die Universität Bremen im Sommer 2014 in der Bremischen Bürgerschaft gezeigt hat. Sie war außerdem in der Staats- und Universitätsbibliothek zu sehen. Nun ist eine Dokumentation der Schau bei der „edition lumière“ Bremen erscheinen.
</p><p>In der Ausstellung zeigten 15 Stationen das öffentliche Leben und die Presse in Bremen von Beginn des Ersten Weltkrieges Anfang August 1914 bis zum Waffenstillstand im November 1918. Sie wurde vom Institut Deutsche Presseforschung gemeinsam mit dem Projekt „Aus den Akten auf die Bühne" des Instituts für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen erarbeitet. Die wissenschaftliche Leitung lag bei Dr. Eva Schöck-Quinteros und Professor Michael Nagel.
</p><p>Die nun vorliegende Dokumentation bietet, nach einer Einführung in den Zusammenhang, alle Texte und Bilder der Ausstellung, beginnend mit der Julikrise 1914 und endend mit den Folgen der „Dolchstoßlegende“ nach 1918 in Bremen.
</p><p>Die Dokumentation „Bremen und seine Presse im Ersten Weltkrieg“ wurde gefördert durch die Staats- und Universitätsbibliothek, die das Werk als Band 10 in ihre Schriftenreihe aufgenommen hat, sowie durch die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Informationen zum Buch: <a href="http://www.editionlumiere.de/nagel-bremen.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.editionlumiere.de/nagel-bremen.html</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Institut Deutsche Presseforschung<br>Prof. Dr. Michael Nagel<br>Tel.: 0421-218-67681<br>E-Mail: <a href="mailto:nagel@uni-bremen.de">nagel@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 05 Feb 2016 13:49:24 +0100</pubDate>
                            <title>IWT Bremen ist ausgezeichnet familienfreundlich</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/iwt-bremen-ist-ausgezeichnet-familienfreundlich-1</link>
                            
                            <description>Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT) an der Universität Bremen erhält Bremer Siegel.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 036 / 5. Februar 2016 MM<br>Gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden und halten, das ist in der Wissenschaft genauso wichtig wie in der Industrie. Ein wichtiger Faktor, der einen Arbeitgeber heute attraktiv für Mitarbeitende macht, ist die Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Diese Unterstützung intensiviert die Geschäftsführung der Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT) Bremen seit zwei Jahren stetig in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden. Für dieses Engagement erhielt das <abbr title="Institut für Werkstofftechnik">IWT</abbr> Bremen nun das Siegel „Ausgezeichnet familienfreundlich Unternehmen im Land Bremen“. Verliehen wurde es durch den Verein Impulsgeber Zukunft im Rahmen einer Festveranstaltung im Bremer Rathaus.'
</p><h3>Sich als Unternehmen familienfreundlich aufzustellen, eröffnet neue Möglichkeiten</h3><p>„Der Trend ist unverkennbar“, sagt Claudia Sobich, Frauenbeauftragte des <abbr title="Institut für Werkstofftechnik">IWT</abbr>: „Immer mehr Frauen und Männer wünschen sich einen Arbeitsplatz, der es Ihnen ermöglicht, Familie und Beruf zu vereinbaren. Jedoch ist es immer noch so, dass Frauen häufiger Familienaufgaben übernehmen als Männer, im Beruf dafür zurückstecken oder die Karriere gleich ganz an den Nagel hängen. Unternehmen können es sich nicht leisten, so viele qualifizierte Arbeitskräfte zu verlieren.“ Sich als Unternehmen familienfreundlich aufzustellen, eröffne neue Möglichkeiten, weibliche Fachkräfte zu gewinnen, zu halten und ihnen eine Perspektive für ihre Karriere zu geben, sagt Sobich. „Ich freue mich, dass das <abbr title="Institut für Werkstofftechnik">IWT</abbr> sich auf diesen Weg gemacht hat und beweist, dass es seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Menschen im beruflichen wie im privaten Umfeld wahrnimmt und gesellschaftliche Veränderungen aufgreift und unterstützt.“
</p><h3>Attraktiver Arbeitgeber</h3><p>Auch die Geschäftsleitung des <abbr title="Institut für Werkstofftechnik" lang="de">IWT</abbr> ist stolz: „Für Frauen wie für Männer möchten wir auch in Zukunft ein attraktiver Arbeitgeber sein,“ sagte Professor Hans-Werner Zoch, Geschäftsführender Direktor des <abbr title="Institut für Werkstofftechnik">IWT</abbr>, im Rahmen der Festveranstaltung: „Wir möchten unseren Mitarbeitenden ein Umfeld bieten, in dem sie sich beruflich entfalten und weiterentwickeln können, ohne dass dies auf Kosten ihrer Familien geht. Dabei verbinden sich im <abbr title="Institut für Werkstofftechnik" lang="de">IWT</abbr> das Engagement und der Ideenreichtum unserer Mitarbeitenden mit der Offenheit und dem Rückhalt der Führungskräfte. Wir ziehen da alle an einem Strang. Mein Dank gilt daher heute allen Kolleginnen und Kollegen im <abbr title="Institut für Werkstofftechnik" lang="de">IWT</abbr>, ganz besonders unserer <abbr title="Arbeitsgemeinschaft">AG</abbr>-Familie und den Frauenbeauftragten.“
</p><h3>Über das Siegel „Ausgezeichnet familienfreundlich“</h3><p>Das Siegel „Ausgezeichnet familienfreundlich“ wird seit 2014 jährlich an Bremer Unternehmen verliehen. Die Auszeichnung geht auf eine Initiative des Vereins Impulsgeber Zukunft in Bremen zurück. Der gemeinnützige Verein ist die zentrale Servicestelle für Wirtschaft, Politik und Verwaltung rund um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Metropolregion Bremen-Oldenburg. Mitglieder sind unter anderem die Bremer Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz und die Unternehmensverbände im Land Bremen.
</p><h3>Das IWT an der Universität Bremen</h3><p>Das <abbr title="Institut für Werkstofftechnik" lang="de">IWT</abbr> Bremen entwickelt Zukunftstechnologien der Metallverarbeitung bis zur Industriereife. Hervor gegangen aus dem traditionsreichen Institut für Härterei-Technik blickt das <abbr title="Institut für Werkstofftechnik" lang="de">IWT</abbr> auf eine mehr als 50-jährige Geschichte zurück. Es hat zum Ziel, die komplexe Forschung auf dem Gebiet der Metallverarbeitung voranzutreiben. Einzigartig in Deutschland vereint das <abbr title="Institut für Werkstofftechnik">IWT</abbr> die drei Fachdisziplinen Werkstoff-, Verfahrens- und Fertigungstechnik als gleichrangige Hauptabteilungen unter einem Dach. Technologische Probleme metallverarbeitender Unternehmen können ohne zeitraubende Abstimmungsprozesse auf dem interdisziplinären Niveau gelöst werden. Angesiedelt auf dem Campus der Universität Bremen wird die Know-How-Basis des <abbr title="Institut für Werkstofftechnik">IWT</abbr> zusätzlich durch die enge Verflechtung mit dem Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen verstärkt. Alle drei Direktoren des <abbr title="Institut für Werkstofftechnik">IWT</abbr> Bremen sind gleichzeitig Professoren im Fachbereich Produktionstechnik – Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik der Universität Bremen. Neben Professor Hans-Werner Zoch sind es Professor Lutz Mädler und Professor Ekkard Brinksmeier.<br><a href="http://www.iwt-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Zur Webseite</a><br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Bildmaterial und -informationen gibt es <a href="https://seafile.zfn.uni-bremen.de/d/6b1d43562f/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">hier</a><br><strong></strong></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Stiftung Institut für Werkstofftechnik Bremen<br>Isabell Harder M. A.&nbsp; (Öffentlichkeitsarbeit)<br>Tel.: 0421 218-51188<br>E-Mail: <a href="mailto:harder@iwt-bremen.de">harder@iwt-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 09 Feb 2016 10:04:35 +0100</pubDate>
                            <title>Bund fördert Forschungsprojekt zur Steigerung der Innovationsfähigkeit im Mittelstand</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bund-foerdert-forschungsprojekt-zur-steigerung-der-innovationsfaehigkeit-im-mittelstand-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 037 / 8. Februar 2016 KUB
</p><p>In den kommenden drei Jahren arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen gemeinsam mit sechs weiteren Partnerinnen und Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft im Forschungsprojekt <span lang="en">„DETHIS – Design Thinking for Industrial Services“.</span> Ziel des Verbundprojektes ist es, die Innovationsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen zu steigern. Im Blickfeld sind hierbei insbesondere Unternehmen, die Dienstleistungen im Industriesektor anbieten. Im Projekt wird ein speziell auf die Innovation von industrienahen Dienstleistungen angepasstes <span lang="en">Design-Thinking</span>-Vorgehen und eine unterstützende elektronische Plattform entwickelt, getestet und evaluiert.
</p><p>Das Team der Universität Bremen unter der Leitung von Professor Jens Pöppelbuß erforscht im Rahmen des Projektes, wie Dienstleistungsinnovationsprozesse in der Praxis durch die schrittweise Einführung und Erprobung von Methoden aus dem angepassten Design-Thinking-Methodenbaukasten sowie durch die Nutzung der <abbr title="Design Thinking for Industrial Services">DETHIS</abbr>-Plattform verbessert werden können. 
</p><p>Neben der Universität Bremen sind am Projekt die Technische Universität Braunschweig, die Jacobs <span lang="en">University</span> Bremen gGmbH (Verbundkoordination), die Universität Duisburg-Essen sowie die Unternehmen HPKJ Hydraulik-Pneumatik-Kontor Jade <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung" lang="de">GmbH</abbr>, Kothes! Technische Kommunikation <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung" lang="de">GmbH</abbr> &amp; <abbr title="Compagnie">Co.</abbr><abbr title="Kommandit Gesellschaft">KG</abbr> und die Virtimo AG beteiligt.
</p><p>Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link <a href="http://dethis.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://dethis.de/</a>.
</p><p>Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Projektnummer 01FJ15100. Die Fördersumme beträgt knapp 1,6 Mio. Euro. Der Projektträger ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jens Pöppelbuß<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421/218-66950<br>E-Mail: <a href="mailto:jepo@is.uni-bremen.de">jepo@is.uni-bremen.de&nbsp;</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-10874</guid>
                            <pubDate>Tue, 09 Feb 2016 10:32:37 +0100</pubDate>
                            <title>Kinder-Uni: Die Welt erforschen und verstehen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kinder-uni-die-welt-erforschen-und-verstehen-2</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen lädt vom 21. bis 23. März 2016 wieder zu zahlreichen Vorlesungen und Workshops auf dem Campus ein / Ticket-Verkauf beginnt am 13. Februar</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 038 / 9. Februar 2016 RO
</p><p><br>Forschung kann auch für Kinder sehr spannend sein. Vom 21. bis 23. März 2016 haben sie bei der Kinder-Uni der Universität Bremen wieder die Möglichkeit, in die Welt der Wissenschaft einzutauchen. Die vielseitigen Vorlesungen und Workshops richten sich an Mädchen und Jungen im Alter von acht bis 12 Jahren. Von Montag bis Mittwoch können sie in spannenden Vorlesungen spektakuläre chemische Reaktionen erleben. Sie werden entdecken, wie man mit den Ohren "sehen" kann oder warum man bei Geheimschriften schnell auf riesengroße Zahlen kommt. Darüber hinaus wird erklärt, warum so viele Menschen Englisch sprechen und was Gentechnik eigentlich ist.<br><br>In den Laboren und Workshops können die Kinder nachmittags unter professioneller Anleitung selbst experimentieren und forschen. Das vielseitige Workshop- und Laborprogramm bietet neben Themen aus Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften auch Einblicke in die Weltraumforschung. So geht es beispielsweis um Fragen wie „Was sind schwarze Löcher im Weltraum?“ oder „Wie kann man Unsichtbares sichtbar machen?“<br><br>Die Vorlesungen finden vormittags von 10.30 Uhr bis 11.15 Uhr statt. Eltern können die Kinder in die Vorlesungen begleiten, denn nicht nur Kinder werden hier staunen! In den Laboren und Workshops können die Kinder nachmittags von 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr unter professioneller Anleitung selbst experimentieren und forschen. Parallel dazu bietet die Kinder-Uni auch wieder ein Elternprogramm. Genauere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es im Internet unter <br><a href="http://www.uni-bremen.de/kinderuni" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/kinderuni</a></p><p><br><strong>Kartenverkauf:</strong><br><br>Tickets gibt es zum Preis von 2 Euro (Vorlesungen) und 3 Euro (Workshops/Labore) ab dem 13. Februar ab 10 Uhr bei allen Vorverkaufsstellen von Nordwest-Ticket. Eine telefonische Reservierung ist unter der Nummer 0421 36 36 36 möglich. Online ist ab dem 13. Februar auf der Website <a href="http://www.uni-bremen.de/kinderuni" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/kinderuni</a> ein entsprechender Link zum Webshop von Nordwest-Ticket aktiviert. Wer sich über weitere Angebote für Schülerinnen und Schüler an der Uni Bremen informieren möchte, kann dies unter <a href="http://www.schule.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.schule.uni-bremen.de</a> tun.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle erhalten Sie Fotos zur Illustration der Kinder-Uni. Kontakt per Telefon: 0421 218-60150 oder per E-Mail unter <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> .<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Akademie für Weiterbildung<br>Arbeitsgebiet Universität und Schule<br>Gisela Gründl <br>Tel.: 0421 218-61613<br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gruendl@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/kinderuni" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/kinderuni</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/DG_993-4334.jpg" length="1118092" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/DG_993-4334.jpg" fileSize="1118092" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Bei der Kinder-Uni kann der Nachwuchs spielerisch die Welt entdecken</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Uni Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10875</guid>
                            <pubDate>Wed, 10 Feb 2016 09:44:52 +0100</pubDate>
                            <title>Das Wattenmeer als Archiv der Landschaftsgeschichte</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/das-wattenmeer-als-archiv-der-landschaftsgeschichte-1</link>
                            
                            <description>Verbundprojekt erforscht Landschaftsentwicklung, Klimawandel und Siedlungsgeschichte des niedersächsischen Wattenmeers / Universität Bremen beteiligt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 039 / 10. Februar 2016 SC
</p><p>Am Ende der letzten Kaltzeit vor mehr als 10.000 Jahren stiegen die Temperaturen und die Gletscher schmolzen global ab. Der Anstieg des Meeresspiegels führte zu einer großflächigen Überflutung im Schelfbereich der heutigen Nordsee. Dieser ursprünglich von Mensch und Tier besiedelte Lebensraum wurde zum Wattenmeer, in dessen Sedimenten Spuren des „ertrunkenen“ Lebens über viele hundert Jahre erhalten geblieben sind. Das heutige Wattenmeer ist also ein Archiv der Landschaftsentwicklung, des Klimawandels und der Siedlungsgeschichte. Um diesen versunkenen Schatz vor unserer Haustür zu heben, bewilligen das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die VolkswagenStiftung 1,8 Millionen Euro für das Forschungsprojekt „Wattenmeer Archiv“ (Wadden Sea Archive – WASA). Auch das Institut für Geographie der Universität Bremen ist an dem Verbundprojekt beteiligt. 
</p><h3><abbr title="Wadden Sea Archive">WASA</abbr>-Forschungsprojekt auch für das Forschende Lernen geeignet</h3><p>Unter Einsatz eines breiten Methodenkanons aus den Geo- und Biowissenschaften sowie der Archäologie soll untersucht werden, wann die Gebiete des heutigen ostfriesischen Wattenmeeres überflutet wurden und welche Überlebensstrategien die von dieser Entwicklung betroffenen Menschen entwickelt haben“ schildert <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Felix Bittmann, Sprecher von <abbr title="Wadden Sea Archive">WASA</abbr> und leitender wissenschaftlicher Direktor des <abbr title="Niedersächsischen Instituts für historische Küstenforschung">NIhK</abbr>, die Aufgaben des Verbundvorhabens. Geographieprofessor und Teilprojektleiter an der Uni Bremen Bernd Zolitschka ergänzt: „Die wissenschaftliche Untersuchung dieser Landschaftsarchive hat große Bedeutung für die Erforschung des Klimawandels im norddeutschen Küstenraum. Gleichzeitig bietet dieses Verbundprojekt für Studierende zahlreiche Optionen bei der Integration von Forschung in die Lehre, dem forschenden Lernen. Besonders profitieren können Studierende des zum kommenden Wintersemester beginnenden internationalen Masterprogramms <span lang="en">‚Physical Geography: Environmental History‘.</span><br><br>Das <abbr title="Wadden Sea Archive">WASA</abbr>-Projekt steht unter der Leitung des Niedersächsischen Instituts für historische Küstenforschung, Wilhelmshaven (NIhK). Es wird mit knapp 1,8 Millionen Euro gefördert und in den nächsten vier Jahren in Kooperation mit der Forschungsstelle Küste des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, dem Forschungsinstitut Senckenberg am Meer und dem Institut für Geographie der Universität Bremen durchgeführt. 
</p><p>Die Mittel stammen aus dem niedersächsischen „Vorab“-Programm für Meeres- und Küstenforschung. Für sechs interdisziplinäre Forschungsvorhaben stehen in den kommenden Jahren acht Millionen Euro zur Verfügung. Die aus 21 Bewerbungen ausgewählten Projekte widmen sich wissenschaftlich wie gesellschaftlich hochrelevanten Fragen und liefern Erkenntnisse für den Klimaschutz und die nachhaltige Entwicklung. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen</strong>: In der Uni-Pressestelle kann Bildmaterial angefordert werden. E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a> . <br><br>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften <br>GEOPOLAR – Institut für Geographie<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Bernd Zolitschka<br>E-Mail: <a href="mailto:zoli@uni-bremen.de">zoli@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/5/3/csm_UPAK_039_Studierende_im_GEOPOLAR-Labor_8c0082f256.jpg" length="277613" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/5/3/csm_UPAK_039_Studierende_im_GEOPOLAR-Labor_8c0082f256.jpg" fileSize="277613" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Studierende beim Beproben von Sedimentkernen im GEOPOLAR-Labor, Universität Bremen </media:description><media:copyright>(Foto: GEOPOLAR)</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10876</guid>
                            <pubDate>Fri, 12 Feb 2016 12:39:25 +0100</pubDate>
                            <title>Industrie 4.0 – Internet of Things: Auftakt für neues Labor mit internationalem Workshop</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/industrie-40-internet-of-things-auftakt-fuer-neues-labor-mit-internationalem-workshop-1</link>
                            
                            <description>Premiere für Hightech-Werkstatt / Einladung: Workshop am 24. Februar 2016 im neuen „iotfablab“ des BIBA an der Universität Bremen beschäftigt sich mit Internet-of-Things-Anwendungen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 040 / 12. Februar 2016 SC
</p><p>Mit einem Workshop anlässlich zweier internationaler Konferenzen nimmt das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen am 24. Februar 2016 sein neuestes Labor offiziell in Betrieb: Das „iotfablab“ beschäftigt sich mit Entwicklungen auf dem Feld Internet of Things (IoT) und will den Weg hin zu Industrie 4.0 praktisch unterstützen. Im Fokus der Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler steht der Transfer von Forschungsergebnissen in die industrielle Anwendung.
</p><h3>Damit auch leichterer Einstieg für kleine und mittlere Unternehmen</h3><p>„Fab Lab“ steht für <span lang="en">„fabrication laboratory</span>“ (Fabrikationslabor). Diese Hightech-Werkstätten sind zumeist in wissenschaftlichen Einrichtungen angesiedelt und sollen möglichst vielen Menschen den Zugang zu neuen Technologien und Werkzeugen ermöglichen. Fab Labs dienen damit auch dem Austausch von Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Aufgabe ist es, Hürden und Schwellenängste abzubauen, Entwicklungen voranzutreiben und die praktische Anwendung zu fördern. Sie sprechen eine größere Öffentlichkeit an und bieten damit auch kleinen und mittleren Unternehmen ohne eigene F&amp;E-Abteilungen einen leichteren Einstieg und einen besseren Zugang zu den neuen Technologien. So können sie schneller an den Entwicklungen partizipieren.
</p><p>Das neue Fab Lab am <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr> beschäftigt sich mit dem Internet der Dinge (<span lang="en">Internet of Things</span>, IoT), dem zentralen Hintergrund der Industrie-4.0-Entwicklung. Deren Ziel ist die bessere Vernetzung in Produktion und Logistik und das Schaffen sich selbst verwaltender Systeme. Das <span lang="en">Internet of Things</span> eröffnet Produktionsbetrieben enorme Chancen, ihre Wettbewerbsfähigkeit weltweit zu behaupten und zu steigern. In Deutschland wurde hierfür der Begriff „Industrie 4.0“ geprägt. Er bezeichnet die Vernetzung des Produktionsprozesses entlang der gesamten Wertschöpfungs- und Lieferkette (<span lang="en">Supply Chain</span>) inklusive der Maschinen und Produkte. Mit Kommunikations- und Informationstechnik ausgestattet, werden diese Objekte „<span lang="en">smart</span>“ (klug), können Informationen erfassen, verarbeiten sowie speichern und so mit anderen Objekten, Menschen und IT-Systemen interagieren. Damit haben sie die Fähigkeit, auf ihr Umfeld zu reagieren und auch selbst Prozesse steuern.
</p><h3>Das Ziel: industrielle <abbr title="Internet of Things">IoT</abbr>-Anwendungen etablieren</h3><p>Das „iotfablab“ ist eine Einrichtung des <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>. Es kooperiert mit dem LogDynamics Forschungsverbund der Universität Bremen sowie mit verschiedenen Technologieanbietern, unter anderem mit PTC ThingWorx, einer der führenden kommerziellen Plattformen für <abbr title="Internet of Things" lang="en">IoT</abbr>-Anwendungen. Das Labor bietet alle wichtigen Ressourcen für die Arbeit in Industrie- und Forschungsprojekten: von<span lang="en"> Single-Board</span>-Computern, Sensoren, einer <abbr title="radio-frequency identification">RFID</abbr>-Ausrüstung und <span lang="en">Wearable Computing</span>-Systemen über speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS; Programmable Logic Controller, PLC) und industrielle Sensoren zur Gestaltung von „<span lang="en">Smart Products</span>“ bis hin zu einer umfassenden IT-Infrastruktur für die Erfassung, Verarbeitung und Visualisierung von Daten.
</p><p>Mit der Einrichtung des „iotfablab“ erweitert das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> sein Serviceangebot um einen wichtigen Meilenstein. Es ergänzt die Leistungen des <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>-Kompetenz- und Transferzentrums für Industrie 4.0 und schafft neue Möglichkeiten, konkret mit den neuen Techniken zu arbeiten.
</p><h3><abbr title="Internet of Things">IoT</abbr>-Workshop am 24. Februar 2016, 9 bis17 Uhr, BIBA, Hochschulring 20, 28359 Bremen</h3><p>Workshops in dem Hightech-Labor dienen der Etablierung von industriellen <abbr title="Internet of Things">IoT</abbr>-Anwendungen. In Form von Tutorials zum Beispiel werden potenzielle Anwender an die neuen Techniken herangeführt, Schritt für Schritt mit ihnen vertraut gemacht und bei eigenen Entwicklungen wie der Erstellung von Prototypen begleitet. Der englischsprachige <abbr title="Internet of Things" lang="en">IoT</abbr>-Workshop am 24. Februar 2016, 9 bis17 Uhr, BIBA, Hochschulring 20, 28359 Bremen ist eine zentrale Veranstaltung im Rahmen der <span lang="en">5. International Conference on Dynamics in Logistics (LDIC 2016)</span>. Die Konferenz findet vom 22. bis 25. Februar 2016 im <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr> statt. Der Tagesworkshop zu <abbr title="Internet of Things">IoT</abbr> richtet sich an industrielle Anwender, Forscher, Doktoranden und Studierende. Die Teilnahme kostet 150 Euro. Für Konferenzbesucherinnen und -besucher ist die Teilnahme kostenlos. Die Anmeldung kann per E-Mail über <a href="mailto:info@iotfablab.eu">info@iotfablab.eu</a>&nbsp; oder über das ConfTool-System <a href="http://www.conftool.net/ldic2016" target="_blank" rel="noreferrer">www.conftool.net/ldic2016</a>&nbsp; erfolgen.
</p><p>Der Workshop hat zwei Schwerpunkte: Er stellt die aktuellen <abbr title="Internet of Things">IoT</abbr>-Technologien, -Anwendungen und -Infrastrukturen vor und diskutiert deren Potenziale und Grenzen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden Prototyp-Lösungen und Geschäftsmodelle kennenlernen. Andererseits können sie unter anderem mithilfe von Hands-on-Tutorials eigene <abbr title="Internet of Things">IoT</abbr>-Anwendungen entwickeln.
</p><p>(Sabine Nollmann)
</p><p>Achtung Redaktionen: <br>Fotos zur Pressemitteilung finden Sie unter www.biba.uni-bremen.de/press2015.html oder erhalten sie über Sabine Nollmann (E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de">mail@kontexta.de</a> , Mobil: 0170 904 11 67)
</p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:
</p><p><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.biba.uni-bremen.de/industrie4.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/industrie4.html</a><br><a href="http://www.iotfablab.eu" target="_blank" rel="noreferrer">www.iotfablab.eu</a><br><a href="http://www.ldic-conference.org/340.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.ldic-conference.org/340.html</a><br><a href="http://www.conftool.net/ldic2016" target="_blank" rel="noreferrer">www.conftool.net/ldic2016</a>&nbsp; und <a href="mailto:info@iotfablab.eu">info@iotfablab.eu</a>&nbsp; (Workshop-Anmeldung)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Klaus-Dieter Thoben (BIBA-Leiter),<br>Telefon: 0421 218-500 06, E-Mail: <a href="mailto:tho@biba.uni-bremen.de">tho@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Diplomwirtschaftsingenieur">Dipl.-Wi.-Ing.</abbr> Marco Lewandowski,<br>Telefon: 0421 218-501 22, E-Mail: <a href="mailto:lew@biba.uni-bremen.de">lew@biba.uni-bremen.de</a><br><br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10877</guid>
                            <pubDate>Tue, 16 Feb 2016 11:54:53 +0100</pubDate>
                            <title>Gemeinsam die Zukunft gestalten: Mentoring der Uni Bremen geht in die 6. Runde</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/gemeinsam-die-zukunft-gestalten-mentoring-der-uni-bremen-geht-in-die-6-runde-1</link>
                            
                            <description>Bewerbungsstart für Führungskräfte aus Bremen und der Region</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 041 / 16. Februar 2016 JS
</p><p>Das Mentoring-Programm „Fokus Berufseinstieg“ der Universität Bremen geht in die sechste Runde. Ab sofort werden Führungskräfte aus Wirtschaft, Verwaltung und Kultur als Mentorinnen und Mentoren gesucht!
</p><p>In dem Projekt werden besonders engagierte Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie internationale Studierende und Frauen aus den MINT-Fächern zehn Monate lang von ihren Mentorinnen und Mentoren bei der Karriereplanung begleitet. „Mein Studium ist sehr theoretisch, und ich wollte Einblicke in die Praxis gewinnen. Darüber hinaus habe ich sehr von den Erfahrungen und Einschätzungen meines Mentors profitiert“, so ein Mentee und Student der Rechtswissenschaften.
</p><h4>Mentoren treffen auf hochqualifizierten Nachwuchs</h4><p>Nicht nur für die Studierenden ist das Programm ein Gewinn: Die Mentorinnen und Mentoren erhalten Kontakt zu hochqualifizierten Nachwuchskräften. Die Betrachtung ihres Unternehmens durch Außenstehende kann neue Impulse geben. Sie können den Nachwuchs an wertvollem Wissen und Erfahrungen teilhaben lassen und eigene Netzwerke ausbauen. „Durch die Gespräche mit jungen Menschen über berufliche und persönliche Themen lerne ich unsere junge Generation besser kennen“, so ein Mentor. „Wenn es dann noch gelingt, die Mentees erfolgreich in den Berufsstart zu begleiten, ist dies ein schöner Erfolg“.
</p><p>Bislang haben 150 Mentor-Mentee-Tandems das Programm durchlaufen. Die beteiligten Führungskräfte kamen aus großen Konzernen wie Mondelez, Daimler und swb, aus mittelständischen und kleineren Unternehmen wie der Landesbausparkasse Bremen, Röhlig und vRM Von Ramdohr Marketing sowie aus Museen wie dem Gerhard-Marcks Haus und der Kunsthalle.
</p><h4>Bewerbungen ab sofort möglich</h4><p>Die Universität freut sich über interessierte Führungskräfte als Mentoren, die über Leitungserfahrung verfügen. Während der zehnmonatigen Laufzeit soll ein monatliches Treffen mit dem oder der Mentee ermöglicht und die Teilnahme an zwei dreistündigen Workshops (zu Beginn und zum Abschluss) fest eingeplant werden.
</p><p>Bewerbungsschluss für Mentorinnen und Mentoren für die 6. Runde, die von September 2016 bis Juni 2017 läuft, ist der 31. März 2016.
</p><p>Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen:
</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/fokus-berufseinstieg" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/fokus-berufseinstieg</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Wiltrud Hoffmann<br>Koordinatorin für berufsorientierendes Mentoring<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-60340<br>E-Mail: <a href="mailto:Wiltrud.Hoffmann@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">Wiltrud.Hoffmann@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10878</guid>
                            <pubDate>Wed, 17 Feb 2016 09:24:39 +0100</pubDate>
                            <title>Ökologische Innovationen und Arbeitsbedingungen in Unternehmen gleichzeitig stärken: IAW und artec starten Verbundprojekt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/oekologische-innovationen-und-arbeitsbedingungen-in-unternehmen-gleichzeitig-staerken-iaw-und-artec-starten-verbundprojekt-1</link>
                            
                            <description>Unternehmen hanseWasser Bremen, Macor Marine Solutions und Stahlbau Nord beteiligt / BMBF fördert Projekt mit 1,6 Millionen Euro</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 042 / 17. Februar 2016 MM
</p><p>Der demografische Wandel und der Klimawandel gehören zu den zentralen Herausforderungen von Unternehmen. Um ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern, müssen sie innovative Ideen entwickeln. Wie können Unternehmen qualifizierte Fachkräfte gewinnen und möglichst langfristig an sich binden? Wie ist es gleichzeitig möglich, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch klimafreundliches und ressourcenschonendes Wirtschaften zu fördern? Diese Fragen untersucht das Verbundprojekt „NAGUT – Nachhaltig Gut Arbeiten: Arbeit und Ökologie ganzheitlich verbinden“. Das Projekt wird vom Institut Arbeit und Wirtschaft (Projektleitung) und dem artec|Forschungszentrum Nachhaltigkeit an der Universität Bremen durchgeführt Die beiden Einrichtungen arbeiten dabei mit den Unternehmen hanseWasser Bremen <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr>, Macor Marine Solutions <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> &amp; <abbr title="Compagnie" lang="fr">Co.</abbr><abbr title="Kommandit Gesellschaft">KG</abbr> und Stahlbau Nord <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> zusammen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt in den nächsten dreieinhalb Jahren mit rund 1,6 Millionen Euro. 
</p><h3>Gestaltungslösungen entwickeln</h3><p>Ziel des Verbundprojekts ist es, Gestaltungslösungen für Unternehmen zu entwickeln und zu erproben, die es ihnen ermöglichen, ökologische Innovationen gezielt mit einer Förderung guter Arbeit zu verbinden. Das ist keine leichte Aufgabe. „Wenn Unternehmen die Entwicklung ökologischer Innovationen mit Verbesserungen der Arbeitsqualität verbinden, steigen auf der einen Seite die Erfolgschancen für ein klimafreundliches und ressourcenschonendes Wirtschaften“, sagt <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Guido Becke vom <abbr title="Institut Arbeit und Wirtschaft">IAW</abbr>. „Auf der anderen Seite können Veränderungen der Arbeitsbedingungen positive wie negative Folgen für die Umweltbilanz eines Unternehmens und dessen Produkte haben.“ Unternehmen stehen daher vor der Herausforderung, den Prozess so zu gestalten, dass beide Aspekte gefördert werden.
</p><h3>Neuerungen schrittweise erproben</h3><p>Im Rahmen des Projekts werden in den Unternehmen zentrale Gestaltungsfelder für die Entwicklung zukunftsfähiger Innovationen ausgewählt. Unter Beteiligung von Führungskräften, Beschäftigten beziehungsweise ihrer Interessenvertretungen werden dann Neuerungen schrittweise entwickelt und erprobt.
</p><h3>Praxisleitfäden und regionales Netzwerk aufbauen</h3><p>Die Auswertung der betrieblichen Gestaltungsfelder bildet die Grundlage dafür, Praxisleitfäden für betriebliche Fach- und Führungskräfte zu entwickeln. Parallel zur betrieblichen Innovationsentwicklung wird ein regionales Pilot-Netzwerk aus Unternehmen, Kammer, Verbänden, Politik und Verwaltung aufgebaut. Es soll weitere Unternehmen auf die Neuerungen aufmerksam machen und die Praxisleitfäden verbreiten.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW)<br><abbr title="Privatdozentin / Privatdozent">PD</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Guido Becke<br>E-Mail: <a href="mailto:becke@uni-bremen.de">becke@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-617 47<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10879</guid>
                            <pubDate>Fri, 19 Feb 2016 10:28:07 +0100</pubDate>
                            <title>Werkstoffdetektive ermitteln in Schule und Universität</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/werkstoffdetektive-ermitteln-in-schule-und-universitaet-1</link>
                            
                            <description>IWT Bremen kooperiert mit Wilhelm-Focke-Oberschule / Mädchen und Jungs entdecken mit Lehrerinnen und Forschenden die Werkstoffwelt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 043 / 19. Februar 2016 SC
</p><p>Warum ist eine Zahnbürste aus Kunststoff, auch die massierenden Borsten? Wie viel Kraft braucht man, um die beiden Metallteile einer 1-Euro-Münze auseinander zu brechen? Steckt hinter der springenden und selbstheilenden Zauberknete wirklich Magie oder besteht sie einfach aus ziemlich schlauem Material? Auf die Spur dieser und anderer Fragen rund um die Welt der Werkstoffe haben sich im Januar und Februar sechs Schülerinnen und sechs Schüler der fünften Klassen der Wilhelm-Focke-Oberschule (WFO) in Bremen-Horn gemacht. Als „Werkstoffdetektive“ nahmen sie am gleichnamigen Kooperationsprojekt ihrer Schule mit dem Institut für Werkstofftechnik (IWT) auf dem Bremer Uni-Campus teil. 
</p><p>„Wir möchten Mädchen und Jungen in ihrem Interesse für technische Themen bestärken. Studien zeigen, dass das gerade in der Entwicklungsphase der Grund- und Mittelstufe besonders wichtig ist. Später ist es viel schwerer, noch einen Beitrag zur Vielfalt jugendlicher Interessenslagen zu leisten,“ sagt Professor Lutz Mädler, Initiator des Projekts: „Im <abbr title="Institut für Werkstofftechnik">IWT</abbr> und an der Uni haben wir mit unseren Laboren und Experimentiermöglichkeiten die besten Voraussetzungen für ein Projekt wie dieses.“ Mädler leitete selbst zwei der vier Unterrichtseinheiten. Das Institut habe sich dabei ganz bewusst entschieden, sich für die Kooperation an eine Oberschule in Uninähe zu wenden. „In einer Oberschule haben wir es mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Bildungshintergründen zu tun und können gezielt solche Kinder fördern, bei denen Abitur und Studium nicht von vornherein vorprogrammiert sind,“ sagt Claudia Sobich, Mitarbeiterin von Mädler und Ideengeberin des Projekts: „Die Wilhelm-Focke-Oberschule liegt quasi in direkter Nachbarschaft und war sofort Feuer und Flamme für unseren Kooperationsvorschlag.“ 
</p><p>Insgesamt gestalteten <abbr title="Institut für Werkstofftechnik" lang="de">IWT</abbr>-Mitarbeitende und Lehrkräfte drei doppelstündige Unterrichtseinheiten vor Ort in der <abbr title="Wilhelm-Focke-Oberschule" lang="de">WFO</abbr> sowie einen dreistündigen Forschungsaufenthalt der Kinder im <abbr title="Institut für Werkstofftechnik">IWT</abbr> an der Universität. In der ersten Stunde brachten die Kinder Gegenstände mit in den Unterricht, die sie aufgrund ihres Materials spannend fanden. Neben Zahnbürste, Münze und Knete wurde auch über Saugnapf, Holznagel, Schneekugel und Spülschwamm und die Materialien, aus denen all diese Gegenstände bestehen, diskutiert. Im Fokus stand dabei das „forschende Lernen“, wie es im Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen, in dem auch Mädler lehrt, gang und gäbe ist. „Wir haben da aber auch noch einmal sehr viel in Sachen Didaktik von den Lehrerinnen gelernt. Fünftklässler wünschen sich einen anderen Unterricht als Studierende“, sagt Mädler. Ein besonderer Erfolg: Die Strategie, Mädchen und Jungen in den aktiven Experimentiereinheiten zu trennen, habe Früchte getragen. „In der ersten Stunde waren die Mädchen noch sehr zurückhaltend bei ihrer Beteiligung am Unterricht“, sagt Imke Eilers, eine der beteiligten Lehrerinnen: „Als sie dann unter sich waren beim Experimentieren, sind sie richtig aufgeblüht und waren genauso aktiv wie die Jungs.“
</p><p>Derzeit beantragen Mädler und sein Team öffentliche Fördergelder, um das erfolgreiche Kooperationsprojekt weiterführen zu können. „Kinder schon früh für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, ist ein erklärtes Ziel der Öffentlichkeitsarbeit unseres Instituts“, sagt Isabell Harder, Leiterin der Wissenschaftskommunikation des <abbr title="Institut für Werkstofftechnik" lang="de">IWT</abbr>. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Stiftung Institut für Werkstofftechnik Bremen / Universität Bremen<br>Isabell Harder <abbr title="Master of Arts" lang="en">M. A.</abbr><br>Öffentlichkeitsarbeit, <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-Förderung<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-51188<br>E-Mail: <a href="mailto:harder@iwt-bremen.de">harder@iwt-bremen.de</a><br>Bildmaterial und –infos: <a href="https://seafile.zfn.uni-bremen.de/d/0833a6d85d/" target="_blank" rel="noreferrer">https://seafile.zfn.uni-bremen.de/d/0833a6d85d/</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 19 Feb 2016 10:44:14 +0100</pubDate>
                            <title>Neue MINT-Lehrideen für heterogene Schülerschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neue-mint-lehrideen-fuer-heterogene-schuelerschaft-1</link>
                            
                            <description>Telekom-Stiftung fördert MINT-Lehrerbildungskonzepte der Uni Bremen für fachlichen und inklusiven Unterricht in heterogenen Lerngruppen / Erste Ergebnisse und Erfahrungen jetzt online unter www.mint-lehrerbildung.de </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 044 / 18. Februar 2016 SC
</p><p>Fachlich Lernen im sozialen Miteinander: So lässt sich die Kernidee des Verbundprojektes „Diagnose und individuelle Förderung“ zusammenfassen, an dem die Universität Bremen mit zwei Teilprojekten beteiligt ist. In ihnen geht es darum, die <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik" lang="de">MINT</abbr>-Lehrerausbildung in der Primar- und Sekundarstufe I im Umgang mit Heterogenität zu verbessern. Seit mehr als zwei Jahren werden die Bremer Forschungsprojekte „Inklusiver Mathematikunterricht“ und „Adapitivität von Chemie- und Mathematikunterricht“ von der Telekom-Stiftung gefördert. Die Uni Bremen gehört dabei gemeinsam mit der <abbr title="Technische Universität" lang="de">TU</abbr> Dortmund (Koordination) und den Universitäten in Gießen und Oldenburg zu dem Entwicklungsverbund „Diagnose und Förderung heterogener Lerngruppen“. Der Schwerpunkt in den Bremer Teilprojekten liegt in der Verzahnung von fachdidaktischen und schulpraktischen Studienelementen in Mathematik und Chemie.
</p><p>Seit dem 18. Februar 2016 sind erste Ergebnisse – auch aus den anderen beiden von der Telekom-Stiftung unterstützten Forschungsverbünden – in einem Online-Magazin unter <a href="http://www.mint-lehrerbildung.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mint-lehrerbildung.de</a>&nbsp; dokumentiert. Bildungsexperten, Lehrkräfte und interessierte Öffentlichkeit haben Zugriff auf spannende und unterhaltsame Geschichten, Interviews, Videos und Ton-Dokumente, die multimedial aufbereitet sind. Das Online-Magazin wird im Laufe des Jahres um neue Inhalte erweitert.
</p><h3>Mathe inklusive</h3><p>Im Projekt „Inklusiver Mathematikunterricht“ arbeiten die Bremer Professorinnen Dagmar Bönig (Mathematikdidaktik Grundschule / Elementarbereich), Natascha Korff (Inklusive Pädagogik, Schwerpunkt Didaktik) und Angelika Bikner-Ahsbahs (Lehramt Mathematik für Gymnasium / Oberschule) zusammen. Gemeinsam mit ihren Studierenden entwickeln sie Unterrichtskonzepte, die allen Schülerinnen und Schülern einer Klasse erlauben, sich trotz unterschiedlicher Lernvoraussetzungen mit denselben mathematischen Problemen auseinanderzusetzen und sich so gemeinsam auf dasselbe Thema zu konzentrieren. Den Didaktik-Expertinnen der Uni Bremen war besonders wichtig, bei ihren Studierenden Verständnis dafür zu entwickeln, dass inklusiver Unterricht bedeutet, die unterschiedlichen Entwicklungspotenziale der Schülerinnen und Schüler wach zu rütteln und auszuschöpfen. Ihnen – den zukünftigen Lehrkräften – fällt dabei die Schlüsselrolle zu. Sie müssen im Unterricht auf die Beiträge der Lernenden reagieren und ihnen mit Hilfe gezielter Aufgabenstellungen – im didaktischen Fachjargon spricht man von emergenten Aufgaben – zu adäquaten Lernfortschritten verhelfen. Die Studierenden sammeln praktische Unterrichtserfahrungen in Bremer Schulen und werten sie in Begleitveranstaltungen zum Praxissemester im kommenden Sommersemester aus. Im Online-Magazin erläutert Angelika Bikner-Ahsbahs den Begriff „emergente Aufgabe“ an konkreten Unterrichtssituationen.
</p><h3>Unterricht den Schülern anpassen</h3><p>„Adapitivität von Chemie- und Mathematikunterricht“ lautet das zweite Teilprojekt der Uni Bremen unter der Federführung von Professorin Christine Knipping (Didaktik der Mathematik), <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Silvija Markic und Yannik Tolsdorf (beide Didaktik der Chemie). Beim adaptiven Unterricht stehen die Lehrkräfte vor der Aufgabe, die Lernenden inhaltlich dort abzuholen, wo sie stehen. Der Unterricht muss sich also auf die Schülerinnen und Schüler einstellen, an ihren Vorstellungen anknüpfen und diese gemeinsam zu fachlich tragfähigen Vorstellungen weiter entwickeln. In der Didaktik spricht man hier von diagnostischer Rekonstruktion. Analytisch soll erkannt und verstanden werden, was die einzelnen Lernenden über das Lernthema wissen, um mit den Lehrinhalten didaktisch „passgenau“ ansetzen zu können. Für sehr heterogene Lerngruppen hat es sich als sinnvoll herausgestellt, in der Unterrichtsvorbereitung selbstdifferenzierende Aufgaben zu erarbeiten, um dem Entwicklungsstand und den -möglichkeiten aller Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Auch dieses Projekt wird gemeinsam mit Studierenden bis zum Schuljahresende im Praxissemester durch fachdidaktische Veranstaltungen in Mathematik und Chemie begleitet. 
</p><h3>Auf zur guten Lehrkraft </h3><p>Im Rahmen des von der Telekom-Stiftung aufgelegten Hochschulprogramms zur Verbesserung der Lehrerbildung in den <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik geht es nicht nur in Bremen weiter um die Frage: Wie macht man angesichts einer vielschichtigen und heterogenen Schülerschaft Lehramtsstudierende zu guten Lehrkräften? Diese Frage beschäftigt auch die Partner aus den anderen zwölf beteiligten Hochschulen. Über die Projektfortschritte, konkreten Erfahrungen, Unterrichtserfolge oder didaktische Sackgassen wird das Online-Magazin (<a href="http://www.mint-lehrerbildung.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mint-lehrerbildung.de</a> ) kontinuierlich berichten. 
</p><p>Weitere Informationen
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik / Informatik<br>AG Didaktik der Mathematik<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christine Knipping<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218-63720<br>E-Mail: <a href="mailto:knipping@math.uni-bremen.de">knipping@math.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.telekom-stiftung.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.telekom-stiftung.de</a><br><a href="http://www.math.uni-bremen.de/didaktik/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.math.uni-bremen.de/didaktik/</a><br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 19 Feb 2016 12:44:21 +0100</pubDate>
                            <title>Tropische Korallenriffe: DFG bewilligt Bremer Forschungsprojekt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/tropische-korallenriffe-dfg-bewilligt-bremer-forschungsprojekt-1</link>
                            
                            <description>Neuer Drittmittelerfolg am Fachbereich Biologie und Chemie</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 045 / 19. Februar 2016 SC
</p><p>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt erneut die Korallenforschung an der Universität Bremen. Sie hat jetzt der Arbeitsgruppe Marine Ökologie unter Leitung von Professor Christian Wild am Fachbereich Biologie und Chemie Forschungsmittel in Höhe von 220.000 Euro für das Projekt <span lang="en">„NICE“ (NItrogen Cycling in Coral Reef organisms under Environmental change)</span> mit einer Laufzeit von drei Jahre bewilligt. 
</p><p>Stickstoff ist ein wichtiges Mangelelement in tropischen Korallenriffen und spielt daher eine entscheidende Rolle für das Funktionieren von Riff-Organismen und ihren Ökosystemen. Die aktuelle Forschung der Arbeitsgruppe Marine Ökologie an der Universität Bremen zeigt, dass Stickstofffixierung durch Mikroorganismen assoziiert ist mit vielen unterschiedlichen Rifforganismen. Dazu gehören unter anderem Korallen, Schwämme, und Algen. 
</p><p>Andere Prozesse innerhalb des marinen Stickstoffkreislaufes in Korallenriffen sind dagegen kaum untersucht, obwohl diese Prozesse sehr wichtig sein können für Anpassungsprozesse von Rifforganismen auf Umweltveränderungen. Dies trifft vor allem für die sogenannte Denitrifizierung zu, also das Umwandeln von Nitrat und Ammonium in flüchtiges Stickstoff-Gas. Darüber hinaus deutet der aktuelle Wissenstand an, dass eine Störung im mikrobiellen Stickstoffkreislauf durch globale Erwärmung oder Düngung eng verknüpft sein könnte mit der gefährlichen Korallenbleiche. 
</p><p>Das nun von der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr> bewilligte Projekt <span lang="en">„NICE“ (NItrogen Cycling in Coral Reef organisms under Environmental change)</span> stößt genau in diese Wissenslücken vor, indem es alle Hauptprozesse innerhalb des marinen Stickstoffkreislaufes für verschiedene Rifforganismen untersuchen wird. Dabei wird ein interdisziplinärer Ansatz verwendet, der die Disziplinen Korallenphysiologie, molekulare mikrobielle Ökologie, marine Biogeochemie, und Riffökologie miteinander verbindet. 
</p><p><abbr title="NItrogen Cycling in Coral Reef organisms under Environmental change" lang="en">NICE</abbr> umfasst eine Vielzahl von Manipulationsexperimenten an wichtigen Umweltfaktoren (Temperatur und anorganische sowie organische Nährstoffverfügbarkeit) am Roten Meer, um die entsprechenden Veränderungen des Stickstoffkreislaufes in Rifforganismen zu quantifizieren und die beteiligten Mikroorganismen zu identifizieren. Insofern wird <abbr title="NItrogen Cycling in Coral Reef organisms under Environmental change">NICE</abbr> unser Verständnis des Stickstoffkreislaufes in Korallen und ihren Riffen entscheidend voranbringen und dadurch eine wichtige Wissensgrundlage für ein verbessertes Management von Korallenriffen in einer Zeit der schnellen Umweltveränderung schaffen.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>In der Uni-Pressestelle (E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; oder Tel. 0421 218 60150) kann ein Foto zum Thema Korallenriffe angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie / Chemie<br>Marine Ökologie<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christian Wild<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 63367<br>E-Mail: <a href="mailto:cwild@uni-bremen.de">cwild@uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 22 Feb 2016 13:13:07 +0100</pubDate>
                            <title>„Ein großer Freund“ erhält Preis des Bilderbuchinstitutes der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ein-grosser-freund-erhaelt-preis-des-bilderbuchinstitutes-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            <description>Erstmalige Preisvergabe an iranische Autoren gemeinsam mit Wetzlaer Initiative „Vorlesen in Familien“ / „Huckepack“-Preis soll künftig jährlich verliehen werden</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 046 / 22. Februar 2016 KG
</p><p>Das Institut für Bilderbuch- und Erzählforschung (BIBF) der Universität Bremen hat jetzt gemeinsam mit dem Wetzlarer Projekt „Vorlesen in Familien“ den Bilderbuchpreis „Huckepack" verliehen. Der mit 1000 Euro dotierte Preis wurde zum ersten Mal vergeben. Preisträger des Jahres 2016 ist das Kinderbuch „Ein großer Freund" des iranischen Autors Babak Saberi, illustriert von seinem Landsmann Mehrdad Zaeri.
</p><p>„Bilderbücher können mehr, als nur Geschichten vermitteln", sagt Professor Jochen Hering vom Bremer Institut für Bilderbuchforschung. „Sie vermögen Kinder zu tragen und nehmen sie damit Huckepack. Deshalb verleihen wir gemeinsam mit dem sozialpräventiven Wetzlarer Projekt erstmals diesen Preis." Der Huckepack-Preis soll künftig jährlich verliehen werden. Die nächste Preisverleihung findet im Februar 2017 in Bremen statt.
</p><p>Der Preisträger aus dem Verlag Baobab Books handelt von der Freundschaft eines kleinen Raben und eines Elefanten – und von den Schwierigkeiten dieser Beziehung, die eigentlich gar keine sind. Das Bilderbuch wurde von der Expertenrunde „AG Bücher für Vorleser" der beiden Institutionen (Bremen und Wetzlar) aus 268 Bilderbüchern aus dem Publikationszeitraum Oktober 2014 bis Oktober 2015 ausgewählt.
</p><p>„Huckepack" will Hauptaugenmerk auf diejenigen Bilderbücher legen, die in besonderer Weise dazu geeignet sind, Kinder im Rahmen des Vorlesens seelisch zu stärken. „Bilderbücher geben den Kindern wesentliche Grundkenntnisse für ihr weiteres Leben mit“, sagt Lese- und Literaturpädagogin Bettina Twrsnick vom Wetzlarer Projekt „Vorlesen in Familien".
</p><p>Das Bremer Institut für Bremer Institut für Bilderbuch- und Erzählforschung (BIBF) besteht seit 2005 und gehört zum Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen. Es hat sich dem forschenden Lernen im Studium der Grundschul- und der Frühpädagogik rund um das Bilderbuch verschrieben. Herzstück ist die institutionseigene Bilderbuchbibliothek.
</p><p>Informationen zum Institut: <a href="http://www.fb12.uni-bremen.de/de/literacy/bremer-institut-fuer-bilderbuchforschung-bibf.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.fb12.uni-bremen.de/de/literacy/bremer-institut-fuer-bilderbuchforschung-bibf.html</a></p><p>Informationen zur nächsten Ausschreibung für den Huckepack-Preis unter <a href="http://www.phantastik.eu" target="_blank" rel="noreferrer">www.phantastik.eu.</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Institut für Bilderbuch-und Erzählforschung<br>Prof. Dr. Jochen Hering<br>Tel.: 0421 218-69028<br><a href="mailto:jhering@uni-bremen.de">jhering@uni-bremen.de</a><a href="mailto:jhering@uni-bremen.de">jhering@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/2/1/csm_UPAK_046_kinderbuch_0b0bc7fad7.jpg" length="681436" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/2/1/csm_UPAK_046_kinderbuch_0b0bc7fad7.jpg" fileSize="681436" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Bilderbuch &quot;Ein großer Freund&quot; handelt von der Freundschaft eines kleinen Raben mit einem jungen Elefanten</media:description><media:copyright>Baobab Books</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10883</guid>
                            <pubDate>Mon, 22 Feb 2016 13:57:29 +0100</pubDate>
                            <title>Tagungen der Universität Bremen im März 2016</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/tagungen-der-universitaet-bremen-im-maerz-2016-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 47 / 22. Februar 2016 RO
</p><p>Das Zentrum für klinische Psychologie und Rehabilitation vom Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen veranstaltet zusammen mit dem Förderverein der Universitätskinderambulanz e.V. am <strong>5. und 6. März 2016 </strong>die<strong> 66. Kinderverhaltenstherapietage</strong>. Experten referieren praxisorientiert über neue pädagogische und therapeutische Ansätze in der Kinderbetreuung. Diese Veranstaltungsreihe versteht sich als interdisziplinäres Fortbildungsangebot. Die Kurse werden von der Psychotherapeutenkammer und Ärztekammer Bremen anerkannt. Eingeladen sind alle Berufsgruppen, die mit Kindern arbeiten. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Ulrike Petermann, <abbr></abbr><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Franz Petermann und Eva Todisco, Tel.: 0421 218 68603, E-Mail: <a href="mailto:todisco@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">todisco@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.zrf.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zrf.uni-bremen.de<br></a><br>Vom <strong>10. bis 12. März 2016</strong> findet an der Uni Bremen das Symposium „<strong>Verstörendes Erzählen im Film</strong>“ statt. Veranstalter ist der Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften. Im Mittelpunkt der Tagung stehen internationale Filme, die Kombinationen irritierender, täuschender, paradoxer – kurzum: verstörender – Erzählverfahren aufweisen und so die Zuschauer in besonderer Weise fordern. Im Vordergrund stehen ausdrücklich der Spielcharakter und die Kreativität. Die Tagung hat zum Ziel, das Konzept des Verstörenden Erzählens als neuen narratologischen Oberbegriff zu überprüfen und zu diskutieren Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Sabine Schlickers, Vera Toro, E-Mail: <a href="mailto:sabine.schlickers@gmx.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sabine.schlickers@gmx.de</a> und <a href="mailto:veratoro2004@yahoo.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">veratoro2004@yahoo.de</a>, <a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/verstoerendes-erzaehlen/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fb10.uni-bremen.de/verstoerendes-erzaehlen/</a><br><br>Die Winterschule „<strong>4th Bremen Winter School and Symposium: Dynamics, Chaos and Applications</strong>“ der beiden Arbeitsgruppen "Dynamische Systeme und Geometrie" und "Angewandte Analysis" findet vom <strong>14. bis zum 18. März 2016</strong> an der Universität Bremen statt. Sie richtet sich sowohl an Studierende als auch an Doktoranden. Die Winterschule beinhaltet vier Schwerpunkte, die sich mit Fraktalen, Hyperbeln und Dynamiken beschäftigen. Zusätzlich gibt es Plenarvorträge und Posterausstellungen. Während der Winterschule findet am <strong>14. März</strong> im Haus der Wissenschaft ein öffentlicher Vortrag statt. <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Anke Pohl vom Bonner Max Planck Institute for Mathematics spricht über „<strong>Die Allgegenwart dynamischer Systeme</strong>“. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Marc Keßeböhmer, Tel.: 0421 218 63640,Mail: <a href="mailto:sekr-ks@math.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sekr-ks@math.uni-bremen.de</a>, Anmeldung: <a href="http://www.wis-chaos.math.uni-bremen.de/index.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.wis-chaos.math.uni-bremen.de/index.html</a><br><br>Vom <strong>15. bis 18. März 2016</strong> findet die internationale Konferenz „<strong>Third Bremen Conference on Language and Literature in Colonial and Postcolonial Contexts</strong>“ an der Uni Bremen statt. Veranstalter ist der Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften. Die Tagung bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen akademischen Feldern zusammen und untersucht wie Wissenssysteme, Kulturen, Sprachen und literarische und andere Texttraditionen von kolonialen und postkolonialen Bedingungen beeinflusst werden. Im Mittelpunkt stehen Prozesse der Wissensproduktion und das Phänomen der eurozentrischen, intellektuellen Dominanz. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Kerstin Knopf, Tel.: 0421 218 68330, Email: <a href="mailto:kknopf@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kknopf@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.bcll.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bcll.uni-bremen.de</a>. <br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 23 Feb 2016 13:36:36 +0100</pubDate>
                            <title>Virtuelle Akademie der Universität Bremen erhält Auszeichnung des Rates für Nachhaltigkeit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/virtuelle-akademie-der-universitaet-bremen-erhaelt-auszeichnung-des-rates-fuer-nachhaltigkeit-1</link>
                            
                            <description>100 von 380 eingereichten Projekten erhalten Gütesiegel „Werkstatt N“ / Uni Bremen dabei</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 048 / 23. Februar 2016 KG
</p><p>Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit der Universität Bremen ist jetzt erneut mit dem Qualitätssiegel „Werkstatt N“ (steht für Nachhaltigkeit) ausgezeichnet worden. Vergeben wird es vom Rat für Nachhaltige Entwicklung, der damit richtungsweisende Ideen und Projekte auszeichnet, die nachhaltiges Denken und Handeln in den Alltag übernehmen. Dem Rat gehören 16 Personen des öffentlichen Lebens an, die von der Bundeskanzlerin für jeweils drei Jahre berufen werden. Beworben hatten sich 380 Projekte, von denen nach ausführlicher Prüfung 100 das Gütesiegel erhielten.
</p><p>Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit ist seit 2011 an der Universität Bremen verankert. Sie bietet Studierenden deutschlandweit Online-Lehrveranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit an. Eingeschlossen sind Prüfungen und die Vergabe von Credit Points im Bereich General Studies. Die Liste umfasst inzwischen 14 komplette Lehrveranstaltungen in deutscher und englischer Sprache. Ihre Themen reichen von menschlicher Ernährung und ihren ökologischen Folgen über weltweite Migration bis hin zum Klimawandel. Die Vorlesungen werden deutschlandweit von mehr als 30 Hochschulen genutzt. (<a href="http://(http://www.va-bne.de/)" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.va-bne.de/</a></p><p>)Das erste Mal erhielt die Akademie das Gütesiegel 2013. „Die bereits zum zweiten Mal erfolgte Auszeichnung durch den Rat für Nachhaltige Entwicklung zeigt uns, dass wir auch außerhalb der Hochschullandschaft gesehen und anerkannt werden. Sie ist eine Belohnung für das bereits Erreichte und ein Ansporn für unser Ziel, Studierenden Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen“, so der Projektleiter der Virtuellen Akademie, Professor Georg Müller-Christ.
</p><p>Alle prämierten Projekte und Impulse werden Teil des Werkstatt N-Netzwerks, in dem sie miteinander in Austausch treten können. (<a href="http://www.werkstatt-n.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.werkstatt-n.de)</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit<br>Nadine Dembski<br>Projektkoordinatorin<br>Tel.:0421 218 61813<br>E-Mail: <a href="mailto:dembski@va-bne.de">dembski@va-bne.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 24 Feb 2016 11:53:51 +0100</pubDate>
                            <title>Im Fokus: Schnittstellen logistischer Netzwerke</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/im-fokus-schnittstellen-logistischer-netzwerke-1</link>
                            
                            <description>22 Nachwuchswissenschaftler nehmen an erster LogDynamics Summer School in Bremen teil</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 049 / 24. Februar 2016 RO<br><br><br>In unserer globalisierten Welt wächst die Komplexität logistischer Netzwerke und Systeme stetig an. Die Nachfrage nach individualisierten Produkten wird immer größer. Sie reicht von Kunden, die ihre Autos individuell konfigurieren wollen, bis hin zu maßgeschneiderten Elektrogeräten wie Handys oder Tablets. Diese Entwicklung verkürzt die Zyklen des Produktlebens. Gleichzeitig nehmen aber in rasantem Tempo die Variantenvielfalt für Produkte und die Herausforderungen für Dienstleistungen - beispielsweise die Auslieferungen am selben Tag - drastisch zu. Aus diesen Entwicklungen ergeben sich neue Herausforderungen für Logistiksysteme und Logistikprozesse. Mit diesem Thema beschäftigt sich die erste <span lang="en">LogDynamics Summer School</span> (LOGISS 2016), die vom 29. Februar bis zum 4. März 2016 an der Universität Bremen stattfindet. Veranstalter ist das Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistic.
</p><p>22 Masterstudierende und Doktoranden aus Deutschland und dem Ausland werden sich bei der LOGISS 2016 mit neuen Steuerungsmethoden beschäftigen, die in der Lage sind, sich an die fortwährend ändernden Bedingungen anzupassen. Dabei ist gerade die Fähigkeit, mit der Dynamik des Systems umzugehen, entscheidend für eine erfolgreiche Produktions- und Transportlogistik. Mehr noch: Wer die Dynamiken steuern und beherrschen kann, hat strategische Wettbewerbsvorteile auf dem Weltmarkt. <br><br>Die LOGISS 2016 wird den Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern&nbsp; Konzepte und Werkzeuge vermitteln, mit denen logistikbezogene Daten genutzt und kombiniert werden können wie beispielsweise Stücklisten, Sensordaten oder Nachfrageprognosen, um damit verteilte Steuerungsalgorithmen und Schnittstellen zu entwickeln. Der Ansatz zielt dabei nicht nur auf Überwachung und Steuerung von Produktionsabläufen (Material, Personen oder Information) in dynamischen Logistiknetzen. Vielmehr sollen auch Eigenschaften von Daten und Algorithmen erlernt werden, welche eine Effizienzsteigerung, Emissionsreduktion oder Erstellung robuster Prozesse jeder Größenordnung ermöglichen. <br><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br><br>Universität Bremen<br>LogDynamics - Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistic<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jürgen Pannek, <br>E-Mail: <a href="mailto:pan@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">pan@biba.uni-bremen.de</a><br>E-Mail: <a href="mailto:summerschool@logdynamics.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">summerschool@logdynamics.de</a><br><a href="http://www.summerschool.logdynamics.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.summerschool.logdynamics.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 24 Feb 2016 13:50:21 +0100</pubDate>
                            <title>Das neue Jahrbuch der Universität Bremen ist da</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/das-neue-jahrbuch-der-universitaet-bremen-ist-da-3</link>
                            
                            <description>Schwerpunktthema der deutsch-englischen Ausgabe ist Kooperation / Neu: Film zum Jahrbuch / Alle Inhalte mit zusätzlichen Beiträgen, Links, Bildern und Filmen gibt es wieder online
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 050 / 24. Februar 2016 MM
</p><p>Kooperation ist das Schwerpunktthema des neuen Jahrbuchs der Universität Bremen. Was hat der Meereswurm Olavius damit zu tun? Seine Entdeckerin Nicole Dubilier, Professorin der Uni Bremen und Direktorin des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie (MPI), hat herausgefunden, dass der mund- und darmlose Wurm nur überlebt, weil er in Symbiose mit anderen Bakterien lebt – er kooperiert. Diese Daseinsform haben Dubilier und andere Forschende auch bei weiteren darmlosen Meereswürmern entdeckt. Auch der Mensch ist ein artenreiches Ökosystem voller symbiontischer Mikroorganismen. Die Vielfalt auf der Erde ist also nicht nur durch fressen und gefressen werden entstanden. Ohne Kooperation wäre auch die Universität Bremen nicht so erfolgreich gewachsen. In mehreren Beiträgen stellt das neue Jahrbuch beispielhaft einige Kooperationen vor, die sie pflegt: auf dem Campus, regional und international mit Einrichtungen aus Forschung, Lehre, Gesellschaft und Wirtschaft.
</p><h3>Illustration mit Werkstattcharakter und Film </h3><p>Was ist das Wesen einer Kooperation? Das fragte die Jahrbuchredaktion Menschen, die Kooperation leben. In zum Teil ungewöhnlichen Konstellationen setzten sie sich mit dem Thema bei einem Brainstorming mit Kreide an einer großen Tafel auseinander. Das Ganze hatte einen Werkstattcharakter, der sich in der Illustration des Jahresthemas widerspiegelt. Erstmals gibt es auch einen Film zum Schwerpunktthema – zu sehen auf dem Youtube-Kanal der Universität Bremen oder unter <a href="/jahrbuch/jahresthema.">www.uni-bremen.de/jahrbuch/jahresthema.</a></p><p>Wie immer umfasst das Jahrbuch auch eine Chronik mit einer Auswahl an Ereignissen sowie Preisen und Auszeichnungen aus dem Jahr 2015. Hinzu kommen weitere Projekte aus Lehre, Forschung und Weiterbildung. Das Jahrbuch wurde von der Uni-Pressestelle in Zusammenarbeit mit der Gruppe für Gestaltung (GfG) erstellt und durch Uni-Transfer von zahlreichen Freunden und Förderern der Universität Bremen finanziert.
</p><h3>Jahrbuch wieder online </h3><p>Erhältlich ist die Publikation in der Uni-Pressestelle und in der Universitätsbuchhandlung auf dem Campus-Boulevard. Im Internet findet man das Jahrbuch wieder mit zusätzlichen Beiträgen, Links, Fotos und Videos unter <a href="http://jahrbuch." target="_blank" rel="noreferrer">www.uni-bremen.de/jahrbuch.</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Pressestelle<br>Meike Mossig<br>Telefon: +49 421-218 60168<br>E-Mail: <a href="mailto:mmossig@uni-bremen.de">mmossig@uni-bremen.de</a> &nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 25 Feb 2016 12:56:57 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Masterarbeit unter den Besten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-masterarbeit-unter-den-besten-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 051 / 25. Februar 2016 SC<br><br>In der Reihe „<span lang="en">BestMasters</span>“ veröffentlicht der Springer-Verlag jedes Jahr die besten Masterarbeiten aus renommierten Hochschulen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Eine der 2015 ausgezeichneten Masterarbeit hat Vladimir Herdt 2014 in der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur (AGRA) des Studiengangs Informatik der Universität Bremen geschrieben. Die Arbeit mit dem Titel „<span lang="en">Complete Symbolic Simulation of SystemC Models</span>“ ist jetzt im Springer-Wissenschaftsverlag erschienen. Jede bereits mit Bestnoten bewertete Examensarbeit durchläuft vor der Veröffentlichung in der „BestMasters“-Publikationsreihe ein strenges gutachterliches Verfahren. „Dass die Masterarbeit bei Springer publiziert wird, belegt die hervorragenden wissenschaftlichen Kenntnisse von Herrn Herdt“, sagt der Bremer Uni-Informatiker Rolf Drechsler voller Stolz. Er hat die Arbeit betreut. Thomas Hoffmeister, Konrektor für Lehre und Studium an der Universität Bremen ergänzt: „Die Veröffentlichung als eine der besten Abschlussarbeiten ist eine außergewöhnliche Auszeichnung für einen unserer Studenten, über die ich mich sehr freue. Zeigt sie doch auch, dass die Lehre an der Universität Bremen auf einem hervorragenden Niveau stattfindet.“<br><br>In seiner Masterarbeit beschäftigte sich Vladimir Herdt mit dem Einsatz formaler Methoden im Entwurf von elektronischen <span lang="en">Hardware</span>- und <span lang="en">Software</span>-Systemen. Deren Komplexität nimmt ständig zu und damit auch die Fehlerwahrscheinlichkeit. Um hier gegenzusteuern und Fehlerquellen zu minimieren, werden bereits früh im Entwurf so genannte Systembeschreibungssprachen eingesetzt. Die Systembeschreibungssprache SystemC zählt dabei zu dem „Quasi-Standard“ für die Modellierung auf Systemebene und ist Ausgangspunkt für alle weiteren Entwicklungen. Fehler im SystemC-Entwurf führen also zu gravierenden Konsequenzen. Wissenschaftler aus aller Welt arbeiten daran, diese Fehler durch Verifikationsverfahren auszuschließen. Vladimir Herdt hat in seiner Masterarbeit nun einen wesentlichen neuen Beitrag auf diesem Forschungsfeld geleistet. Bisherige Verfahren zum Nachweis der Korrektheit von SystemC-Programmen konnten nur für kleine SystemC-Modelle eingesetzt werden. Das von Herdt entwickelte Verfahren ermöglicht es erstmals, sehr große Zustandsräume von SystemC-Programmen vollständig zu überprüfen und so Korrektheitsnachweise für große reaktive Systeme zu erbringen, die sich in ständiger Interaktion mit der Umgebung befinden. <br><br>Der Forschungsansatz von Herdt hat bereits international für Furore gesorgt. Bei der „<span lang="en">Design Automation Conference</span>“ (DAC) im Juni 2015 in San Francisco ist die Forschungsinnovation des Bremer Informatikstudenten auf große Aufmerksamkeit gestoßen. Bei der <abbr title="Design Automation Conference" lang="en">DAC</abbr>-Tagung, die jedes Jahr von vielen tausend Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern besucht wird, handelt es sich um die renommierteste Tagung im Bereich des Schaltkreis- und Systementwurfs.<strong><br></strong></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann Bildmaterial (Tel. 0421 218 60150 oder E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a> ) angefordert werden. <br><strong></strong></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik / Informatik<br>AG Rechnerarchitektur<br>Prof. Dr. Rolf Drechsler<br>Vladimir Herdt<br>Tel. 0421 218 63938<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/0/f/csm_UPAK_051_Vladimir_Herdt_-_Rolf_Drechsler_Querformat_e5c170d564.jpg" length="251356" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/0/f/csm_UPAK_051_Vladimir_Herdt_-_Rolf_Drechsler_Querformat_e5c170d564.jpg" fileSize="251356" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Vladimir Herdt (li.) wurde für seine Masterarbeit ausgezeichnet, die er in der AG Rechnerarchitektur bei Prof. Rolf Drechsler (re.) geschrieben hat.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 26 Feb 2016 10:26:07 +0100</pubDate>
                            <title>Barbecue in Zeiten von Industrie 4.0: Bremer Uni-Studierende entwickeln smarten Smoker</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/barbecue-in-zeiten-von-industrie-40-bremer-uni-studierende-entwickeln-smarten-smoker-1</link>
                            
                            <description>Uni-Lehrprojekt „BBQ 4.0“ am BIBA: 16 Studierende der Studiengänge Produktionstechnik,  irtschaftsingenieurwesen und Systems Engineering versehen einen Grill mit Grips / Produktionsprozess analysieren und mithilfe cyber-physischer Systeme optimieren</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 052 / 26. Februar 2016 SC<br><br>Dem Grill Grips einhauchen oder in Fachsprache „Erarbeitung der Grundlagen von Industrie 4.0 durch Entwicklung und Bau eines <span lang="en">cyber</span>-physischen Grills“ lautete die Aufgabe für 16 Studierende am Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen. Das Lehrprojekt „<span lang="en">BBQ</span> 4.0“ wurde vom BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik initiiert und betreut. Die Idee kam beim Ingenieurnachwuchs gut an, und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nun ist der <span lang="en">Smoker smart</span>: Die ins <span lang="en">Barbecue</span>-Gerät eingebettete Intelligenz optimiert den Garprozess und entlastet die Grillmeister und -meisterinnen.
</p><h3>Studierende präsentieren ihren Hightech-Smoker im BIBA</h3><p>Ein solches Praxis-Lehrprojekt ist Pflicht im 5. Semester der Bachelor-Studiengänge Produktionstechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und Systems Engineering der Uni Bremen. Die Systems-Engineering-Studierenden arbeiten auch im 6. Semester noch weiter an diesen Lehrprojekten. Von der Eintassenspülmaschine und dem Surfbrett mit Hilfsantrieb bis hin zum Getränkeservierroboter auf zwei Rädern – die Aufgaben, die sich die Wissenschaftler für den Ingenieurnachwuchs immer wieder einfallen lassen, bieten stets zahlreiche Herausforderungen – und sie entbehren nie eines kleinen Spaßfaktors.
</p><h3>„Studium soll fordern und auf den Beruf vorbereiten“</h3><p>„Auf der einen Seite konfrontieren wir die Studierenden mit aktuellen technischen Problemstellungen und setzen dabei auf forschendes Lernen. Andererseits vergessen wir dabei nicht, dass das Studieren auch Spaß machen soll. Wir möchten ja auch motivieren“, sagt <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>-Wissenschaftler Stefan Wiesner. Er betreut das Projekt.<br><br>Dieses Mal sollte ein sogenannter „<span lang="en">Smoker</span>“ Industrie-4.0-tauglich gemacht werden. <span lang="en">Smoker</span> sind mit Kohle oder Holz befeuerte Grillgeräte, in denen die Speisen nicht direkt über Feuer oder Glut, sondern im heißen Rauch bei möglichst konstanter, relativ niedriger Temperatur schonend gegart werden. Holz oder Kohle befinden sich in einer Kammer neben dem Garraum, in den der Rauch geleitet wird. Der Garprozess beim „Smoken“ ist somit ein anderer als beim herkömmlichen Grillen. Mit einem <span lang="en">Smoker </span>lässt es sich aber auch ganz normal grillen. Dann werden Holz oder Kohle eben direkt in der Garkammer unter dem Grillgut positioniert.
</p><h3>Grillprozess mithilfe cyber-physischer Systeme überwachen und fernsteuern</h3><p>Das Problem beim <span lang="en">Smoken </span>ist es, über viele Stunden eine möglichst konstante Temperatur im Garraum zu halten. Das heißt unter anderem, dass permanent für eine optimale Luftzufuhr und genug Brennstoff gesorgt werden muss. Um perfekte, schmackhafte Ergebnisse zu erhalten, bedarf es außerdem der steten Temperaturüberwachung der Speisen.<br><br>In dem Projekt galt es, das indirekte Grillen im <span lang="en">Smoker </span>als Produktionsprozess zu betrachten und es soweit wie möglich zu automatisieren. Eine zentrale Frage dabei war auch: Wie kann der Prozess dezentral aus der Ferne beobachtet, überwacht und gesteuert werden? Das Projekt erforderte also prozessuales Denken und den Einsatz modernster Technik, wie sie auch in der Produktion verwendet wird. So musste unter anderem das Zusammenspiel von Sensoren und Aktoren (Antriebselemente) über einen sogenannten <span lang="en">Mikrocontroller</span> geregelt werden. Diese Mini-Rechner bilden cyber-physische Systeme, die grundlegenden Industrie-4.0-Bausteine. Entsprechend programmiert, steuert der <span lang="en">Mikrocontroller </span>zum Beispiel abhängig von den Daten der Temperatursensoren im Garraum die Frischluftzufuhr der Brennstoffkammer per Lüftungsklappe.<br><br>Die konstruktionstechnische Umsetzung der Luftzufuhr bereitete zunächst Probleme. Auch das Bedienelement mit der dahinterliegenden Intelligenz und den angeschlossenen Bratthermometern forderte den Studierenden viel ab. Doch nun funktioniert es. Nachbesserungsbedarf gibt es noch bei der Fernsteuerung. Die Kommunikation zwischen <span lang="en">Smoker </span>und <span lang="en">Smartphone </span>funktioniert auch noch nicht zufriedenstellend, und die Regelung per Rechner hat noch Macken. Alles Probleme, die in der zweiten Projektphase im Sommersemester gelöst werden sollen. Aber immerhin meldet der <span lang="en">Smoker </span>schon selbstständig, wenn ihm der Brennstoff ausgeht, die Temperaturen nicht passen oder die Speisen gar sind.
</p><h3>Von der Produktentwicklung bis hin zur Platzierung auf dem Markt</h3><p>„Wir haben gar nicht erwartet, dass alle Aufgaben abschließend gelöst werden“, sagt Wiesner. „Die Anforderungen sind bewusst immer etwas anspruchsvoller ausgestaltet, als sie von den Studierenden in diesem Ausbildungsstatus tatsächlich bewältigt werden müssten“, erklärt Wiesner, und dass er überrascht sei, wie weit das Team gekommen sei. „Ich bin begeistert von den technischen Ergebnissen, besonders aber von der sehr guten Organisation.“<br><br>In drei Gruppen hatten sich die 16 Studierenden aufgeteilt. In Beschaffung und Vertrieb, Konstruktion und Fertigung sowie Systementwicklung und -integration. Jede Gruppe wählte einen Leiter, unter ihnen auch Inga Meyenborg. Ihr vertrauten die Kommilitonen die Gesamtkoordination des Projektes an. Gut habe sie ihren Job gemacht, sagen sie: „Auch dank ihr können wir jetzt einen funktionierenden Industrie-4.0-<span lang="en">Smoker</span> präsentieren.“ Der habe aber schon noch Optimierungspotenzial, relativiert die studentische Projektsprecherin und verweist auf Phase 2 des Projektes.<br><br>„Einen Blick auf das Ganze sollen die Studierenden bei diesen Lehrprojekten bekommen“, erklärt Wiesner. „Was braucht es, um ein Produkt zu entwickeln und es auch erfolgreich auf dem Markt zu platzieren?“ So mussten die Studierenden auch Marktanalysen betreiben, ein Geschäftsmodell entwickeln und sich über die Kundenansprache Gedanken machen. Sie schrieben eine Bedienungsanleitung, erstellten einen Flyer, und eine eigene Website unter anderem mit Rezepten ist bereits in Arbeit. Darüber hinaus kreierten sie auch begleitende Dienstleistungen zu ihrem Produkt namens „<span lang="en">BBQ</span> 4.0“ wie zum Beispiel einen <span lang="en">Smoker</span>-Mietservice.
</p><h3>„Überzeugende Ideen und Anregungen“</h3><p>Der mit 900 Euro für ein solches Projekt schmal bemessene Etat erforderte auch eine Sponsorensuche. Gewinnen konnten die Studierenden den Grillhersteller Landmann aus Osterholz-Scharmbeck. Für die <span lang="en">Systems-Engineering</span>-Studierenden, die den „<span lang="en">BBQ</span> 4.0“ im nächsten Semester optimieren werden, steht nun ein neuer, hochwertiger Landmann-Smoker zur Verfügung.<br><br>„Die Ideen der Studierenden haben uns überzeugt, und wir überlegen inzwischen, einige Ansätze davon aufzugreifen“, sagt Ronald Bosse, Leiter Produktmanagement bei Landmann. „Das Projekt zeigt sehr schön, was die zunehmende Digitalisierung alles möglich macht – auch beim Trendthema Grillen. Der Kunde erwartet heute nicht nur ein Produkt, sondern auch Services dazu. Hier sind die Anregungen der Bremer Studierenden zur intelligenten Vernetzung spannend“, sagt Bosse und ergänzt, dass er ein großes Interesse an einem weiteren Austausch habe. (<em>Sabine Nollmann)</em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Fotos zur Pressemitteilung finden Sie <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/press2016.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">hier</a> oder erhalten sie über Sabine Nollmann (E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de">mail@kontexta.de</a> , Mobil: 0170 904 11 67)
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Klaus-Dieter Thoben<br>Telefon: 0421 218-500 06<br>E-Mail: <a href="mailto:tho@biba.uni-bremen.de">tho@biba.uni-bremen.de</a>&nbsp;&nbsp; <br><br>Stefan Wiesner<br>Telefon 0421 218-501 69<br>E-Mail: <a href="mailto:wie@biba.uni-bremen.de">wie@biba.uni-bremen.de</a>&nbsp;&nbsp; <br><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a> , <a href="http://www.fb4.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.fb4.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 26 Feb 2016 13:14:51 +0100</pubDate>
                            <title>Herausragende Abschlussarbeiten an der Uni Bremen: „unifreunde“ verleihen Bremer Studienpreis 2015</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/herausragende-abschlussarbeiten-an-der-uni-bremen-unifreunde-verleihen-bremer-studienpreis-2015-1</link>
                            
                            <description>Festveranstaltung am 29. Februar 2016 im Bremer Rathaus mit der Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt / Fototermin um 17:45 Uhr</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 053 / 26. Februar 2016 SC<br><br>Sechs Absolventinnen und Absolventen der Universität Bremen werden am Montag, dem 29. Februar 2016, ab 18 Uhr in der Oberen Rathaushalle des Bremer Rathauses für ihre hervorragenden Dissertationen und Masterarbeiten ausgezeichnet. Viermal vergeben die „unifreunde“ den Bremer Studienpreis 2015. Bereits seit 1983 würdigt die Gesellschaft der Freunde der Universität Bremen und der Jacobs University Bremen „unifreunde“ mit diesem Preis außergewöhnliche Abschlussleistungen. Zugleich werden zwei Sonderpreise für natur- und ingenieurwissenschaftliche Dissertationen vergeben. Die Stifter sind die Firma <span lang="en">Bruker Daltonik</span> GmbH und der Rotary Club Bremen-Roland. Die Preisverleihung übernimmt Professor Bengt Beutler, Vorsitzender der „unifreunde“. Grußworte sprechen die Bremer Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Professorin Eva Quante-Brandt, und Professor Andreas Breiter, Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Bremen. Die Laudationes übernehmen die betreuenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Für den musikalischen Rahmen sorgt der Pianist Thomas Krizsan.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Ein Fototermin mit den Preisträgerinnen und Preisträgern sowie der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Professorin Eva Quante-Brandt, dem Vorsitzenden der „unifreunde“, Professor Bengt Beutler, und dem Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Uni Bremen, Professor Andreas Breiter, findet um 17:45 Uhr im Rathaus statt.
</p><p><strong>Die Preisträgerinnen und Preisträger des Bremer Studienpreises 2015 und der Sonderpreise:</strong></p><ul class="list-normal"><li>Dissertation im Bereich Natur- und Ingenieurwissenschaften: <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Jonas Warneke <br>Thema: Reaktionsmechanismen in der Elektronenstrahl-induzierten Abscheidung (FEBID)</li></ul><ul class="list-normal"><li>Masterarbeit im Bereich Natur- und Ingenieurwissenschaften: Jonghyun Lee<br>Thema: <span lang="en">Specialized search pattern of Physarum polycephalum</span></li></ul><ul class="list-normal"><li>Dissertation im Bereich Sozial- und Geisteswissenschaften: <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Miriam Stehling<br>Thema: Fernsehformate und ihre Rezeption. Eine transkulturelle Studie zur Aneignung des Top Model-Formats in Deutschland und den USA</li></ul><ul class="list-normal"><li>Masterarbeit im Bereich Sozial- und Geisteswissenschaften: Laura Otto<br>Thema: <span lang="en">In Malta, the refugees suffer from the system</span>. Eine akteurszentrierte Ethnografie der Kontaktzonen zwischen Grenzregime und Geflüchteten</li></ul><p><br><strong>Sonderpreis Bruker Daltonik für natur- und ingenieurwissenschaftliche Dissertationen:</strong></p><ul class="list-normal"><li><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Thomas Page, Thema: <span lang="en">Image reconstruction by Mumford-Shah regularization with a priori edge information</span></li></ul><p><br><strong>Sonderpreis Rotary Club Bremen-Roland für natur- und ingenieurwissenschaftliche Dissertationen:</strong></p><ul class="list-normal"><li><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Felix Patzelt, Thema: <span lang="en">Instablility and Information</span></li></ul><p><br>In der Veranstaltung präsentieren stellvertretend für alle Preisträgerinnen und Preisträger Laura Otto und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Felix Patzelt die Kernthesen ihrer Arbeiten. 
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Referat Rektoratsangelegenheiten<br>Julia Pundt<br>Telefon: 0421 218-60116<br>E-Mail: <a href="mailto:julia.pundt@vw.uni-bremen.de">julia.pundt@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 29 Feb 2016 15:20:42 +0100</pubDate>
                            <title>Soziologin der Universität Bremen mit Nachwuchspreis für Demografie geehrt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/soziologin-der-universitaet-bremen-mit-nachwuchspreis-fuer-demografie-geehrt-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 055 / 29. Februar 2016 KG
</p><p>Die Soziologin Dr. Sonja Bastin hat jetzt in Berlin den Nachwuchspreis für Demografie erhalten. Sie wurde damit für ihre herausragenden Forschungen über Partnerschaftsverläufe alleinerziehender Mütter geehrt. Der Nachwuchspreis wird in jedem Jahr von der Allianz gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Demografie vergeben. Sonja Bastin arbeitet am Institut für Arbeit und Wirtschaft der Universität Bremen.
</p><p>„Ich forsche unter anderem an der Frage, wann Alleinerziehende in eine Partnerschaft und anschließend in eine partnerschaftliche Haushaltsgemeinschaft wechseln“, sagt sie. Immer mehr Kinder leben bei ihrer Mutter, seit den 1970er Jahren hat sich der Anteil der alleinerziehenden Mütter verdoppelt. Neue Paar- und Haushaltsgemeinschaften können eine große Stütze sein. „Allerdings zeigen meine Analysen, dass es häufig lange dauert, bis junge Frauen zwischen 25 und Anfang 30 Jahren in belastenden Lebensumständen eine neue stabile Haushaltsgemeinschaft mit einem Partner aufbauen können.“
</p><p>Für ihre Arbeit konnte Sonja Bastin Daten aus dem Beziehungs- und Familienpanel (pairfam) nutzen, einer umfassenden Längsschnittstudie, in der seit 2008 über 13.000 Menschen sowie deren Partner, Eltern und Kinder aus der ganzen Bundesrepublik befragt werden. Die Studie ist weltweit einmalig und ermöglicht den Forschern sehr genau, zum Beispiel Partnerschafts- und Generationenbeziehungen in unterschiedlichen Lebensphasen zu untersuchen. Die Daten aus diesem Panel lieferten Sonja Bastin detaillierte Einblicke in die Lebenssituation der alleinerziehenden Mütter. Ziel ihrer Arbeit war, Antworten auf mehrere Fragen zu finden, die sich eben nur mithilfe der Betrachtung längerer Zeitabschnitte im Leben eines Menschen beantworten lassen. Dies ist zum Beispiel die Frage danach, wann und wie Mütter die Phase des Alleinerziehens beenden, indem sie einen neuen gemeinsamen Haushalt mit ihrem Partner begründen.
</p><p>Sonja Bastin stellte insbesondere fest, dass das Finden eines neuen Partners nicht immer die Vorstufe für das Gründen eines gemeinsamen Haushaltes ist. Viele Mütter erleben mehrere Partnerwechsel und teils lange Partnerschaftsphasen in getrennten Haushalten. Beide Prozesse müssten also, so Sonja Bastin, getrennt voneinander betrachtet werden, um zu verstehen, was dazu führt, dass manche Frauen länger, andere kürzer alleinerziehend sind. Beispielsweise zeigt die Wissenschaftlerin, dass jüngere Alleinerziehende zwar schneller Partnerschaften gründeten, jedoch nicht zügiger mit dem neuen Partner zusammenziehen als ältere Alleinerziehende. Ein zentrales Ergebnis ist zudem, dass Alleinerziehende in potenziell besonders prekären Lebenslagen nicht schneller in neue unterstützende Paargemeinschaften eintreten als Alleinerziehende in weniger belasteten Lebensumständen. 
</p><h3><strong>Zur Person:</strong></h3><p>Sonja Bastin hat 2007 an der Universität Bremen ihren Bachelor in Soziologie abgelegt und ist dann nach Melbourne, Australien, gewechselt. 2010 schrieb sie ihre Masterarbeit in Soziologie und Sozialforschung an der Uni Bremen. Sie wurde 2014 am renommierten Max-Planck-Institut für demografische Forschung der Universität&nbsp; Rostock promoviert und kehrte 2015 an die Uni Bremen zurück. Hier forscht sie derzeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Arbeit und Wirtschaft.
</p><h3><strong>Das Institut für Arbeit und Wirtschaft der Uni Bremen:</strong></h3><p>Das Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW) ist ein interdisziplinär ausgerichtetes Forschungsinstitut in gemeinsamer Trägerschaft der Universität Bremen und der Arbeitnehmerkammer Bremen. Schwerpunkt der Aktivitäten am IAW sind die Arbeits- und Lebensverhältnisse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Hierbei beteiligt sich das IAW an den Diskussionen um die Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft. Die Arbeit des IAW umfasst die Grundlagenforschung, angewandte Forschung, Wissenstransfer und wissenschaftlich beratenden Dienstleistungen (Regionalstudien, Gutachten, Evaluationen). Durch Modellprojekte und betriebliche Kooperationen verbindet das IAW grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Ein Porträtfoto von Sonja Bastin kann in der Pressestelle der Universität unter Telefon: 0421 218 60150 oder unter E-Mail presse@uni-bremen.de angefordert werden.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Institut Arbeit und Wirtschaft<br>Dr. Sonja Bastin<br>Tel.: 0421-218-61712<br>E-Mail: <a href="mailto:sbastin@uni-bremen.de">sbastin@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/b/0/csm_UPAK_055_Sonja_Bastin_cc7495ddf2.jpg" length="455588" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/b/0/csm_UPAK_055_Sonja_Bastin_cc7495ddf2.jpg" fileSize="455588" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Soziolgin Dr. Sonja Bastin erhielt den Nachwuchspreis für Demografie.</media:description><media:copyright>privat / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10891</guid>
                            <pubDate>Mon, 29 Feb 2016 15:21:33 +0100</pubDate>
                            <title>Bremen Big Data Challenge</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremen-big-data-challenge-1</link>
                            
                            <description>Uni Bremen richtet Informatikwettbewerb für Studierende aller bremischen Hochschulen aus</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 054 / 29. Februar 2016 JS
</p><p>Sie hören Ihren Lieblingssong auf dem Smartphone – die App schlägt im Anschluss dazu passende Titel vor. Ihre Mailsoftware filtert derweil dubiose Kreditangebote. Für diese Funktionen sind nicht nur große Mengen an Daten erforderlich. Die Herausforderung liegt in der Auswertung: Welche Songs passen zusammen und werden von anderen oft gehört? Welche Formulierungen kommen in Spam-Mails immer wieder vor? Und wie lassen sich diese Erkenntnisse verwerten? Dazu werden in den großen Datenmengen statistische Zusammenhänge identifiziert und Vorhersagen über die Zukunft getroffen. Solche Methoden gewinnen sowohl in der Forschung als auch der Industrie zunehmend an Bedeutung, auch weit über die Informatik hinaus.
</p><h4>Studierende üben sich in der Datenanalyse und gewinnen bis zu 500 Euro</h4><p>Um Studierende frühzeitig an das Thema Datenanalyse heranzuführen, startet im März 2016 die Bremen Big Data Challenge an der Universität Bremen. Die Challenge ist ein Programmier-Wettbewerb für alle Studierenden an Bremischen Universitäten und Hochschulen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bearbeiten eigenständig oder in Teams eine Aufgabe aus dem Bereich "Big Data" / "Data Mining". Dazu erhalten sie einen Datensatz aus einer realen Anwendung und müssen durch geschickte Auswertung der Daten zukünftige Ereignisse vorhersagen. Für die besten fünf Teams gibt es Geldpreise in Höhe von insgesamt 1.000 Euro zu gewinnen. Teilnehmer aus dem Studiengang Informatik der Universität Bremen können zudem ECTS-Punkte erarbeiten. Der Wettbewerb läuft vom 1. bis zum 31. März 2016.
</p><h4>Vorerfahrung: Nicht notwendig</h4><p>Der Wettbewerb wurde von der Arbeitsgruppe "Cognitive Systems Lab" ins Leben gerufen, um die Studierenden in Bremen für das Thema Datenanalyse zu begeistern. Die Bremen Big Data Challenge soll Studierenden eine konkrete Gelegenheit bieten, einen praktischen Einstieg in das Thema zu finden, das sie dann im Laufe Ihres Studiums weiter vertiefen können. Die Aufgabenstellung wurde aus diesem Grund explizit so gewählt, dass auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer ohne Erfahrung auf dem Gebiet der Datenanalyse Erfolge erzielen können. Eine Anmeldung zur Teilnahme ist jederzeit zwischen dem 1. und 31. März 2016 per E-Mail an <a href="mailto:bbdc@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bbdc@uni-bremen.de</a> möglich.
</p><h4>Das Cognitive Systems Lab der Uni Bremen</h4><p>Veranstalter der Big Data Challenge ist das Cognitive Systems Lab (CSL) der Universität Bremen. Die Arbeitsgruppe unter Leitung von Professorin Tanja Schultz beschäftigt sich vor allem mit der statistischen Modellierung und Interpretation von Biosignalen – beispielsweise Sprache – und Benutzerdaten.
</p><p>Mehr Informationen zur Big Data Challenge finden Sie unter <a href="http://bbdc.csl.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://bbdc.csl.uni-bremen.de.</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Cognitive Systems Lab (CSL)<br>Dr. Felix Putze<br>Tel.: 0421/218-64272<br>E-Mail: <a href="mailto:bbdc@uni-bremen.de">bbdc@uni-bremen.de</a><br><a href="http://bbdc.csl.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://bbdc.csl.uni-bremen.de</a></p></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10892</guid>
                            <pubDate>Tue, 01 Mar 2016 10:50:46 +0100</pubDate>
                            <title>Generationswechsel am ZARM</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/generationswechsel-am-zarm-1</link>
                            
                            <description>Marc Avila wird neuer Geschäftsführender Direktor des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 056 / 1. März 2016 SC
</p><p>Ab dem 1. März 2016 übernimmt Marc Avila die Leitung des Fachgebiets Strömungsmechanik im Fachbereich Produktionstechnik – Maschinenbau und Verfahrenstechnik – der Universität Bremen. Er tritt damit die Nachfolge von Hans Rath an, der das Amt 31 Jahre lang innehatte und 2012 unerwartet verstarb. Verbunden mit der Übernahme der Professur für Strömungsmechanik wird ihm auch die Institutsleitung des ZARM übertragen. Damit löst er Claus Lämmerzahl ab, der in der Zwischenzeit als Geschäftsführender Direktor des <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr> eingesetzt war.<br><br>Marc Avila stammt aus dem kleinen Dorf La Selva del Camp in der Nähe von Barcelona, Spanien, und ist im November mit seiner Familie nach Bremen gezogen. Im Anschluss an die Elternzeit wird der 34-jährige seine neue Leitungsaufgabe am ZARM wahrnehmen und zählt damit zu den jüngsten Institutsleitern der Universität Bremen. „Es ist für mich eine Ehre, die Leitung des <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr> zu übernehmen, das international ein hohes Ansehen genießt. Die interdisziplinäre Arbeitskultur des <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr> zusammen mit der Vielfalt der Forschung und der entspannten Atmosphäre im Fachbereich Produktionstechnik waren für mich sehr wichtig. Die Dynamik von Strömungen spielt eine entscheidende Rolle in verschiedensten Schwerpunktthemen der Universität Bremen, nicht nur in der Raumfahrt- und Werkstofftechnik, sondern&nbsp; beispielsweise auch in ozeanischen Prozessen. Deswegen freue ich mich auf fachübergreifende Kooperationen innerhalb der Universität“ erklärt Avila, der zuvor Professor für Simulation in der Nano- und Mikrofluidmechanik am Lehrstuhl für Strömungsmechanik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg war.
</p><p><strong>Werdegang</strong></p><p>Marc Avila studierte Mathematik an der „Universitat Autònoma de Barcelona“ und an der „University of Glasgow“. Am Institut für Angewandte Physik der „Universitat Politècnica de Catalunya“ in Barcelona promovierte er von 2005 bis 2008. In dieser Zeit entschied er sich für eine internationale wissenschaftliche Laufbahn und verbrachte die Hälfte seiner Promotionszeit an der „Arizona State University“, wo er als Gastwissenschaftler forschte. Es folgte ein Aufenthalt als Postdoktorand am Max Planck Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen, bevor er 2011 den Ruf der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg erhielt. 
</p><p><strong>Curriculum Vitae - <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> rer. nat. Marc Avila </strong></p><p>Akademischer Werdegang<br>seit 3/2016 &nbsp;&nbsp; &nbsp;Institutsleiter des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM), Professur für Strömungsmechanik im Fachbereich Produktionstechnik – Maschinenbau und Verfahrenstechnik – der Universität Bremen
</p><p><br>12/2011 bis 2/2016 &nbsp;&nbsp; &nbsp;Professur für Simulation in der Nano- und Mikrofluidmechanik am Institut für Strömungsmechanik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
</p><p><br>10/2008 bis 11/2011&nbsp;&nbsp; &nbsp;Postdoktorand am Max Planck Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen
</p><p><br>08/2006 bis 05/2008 &nbsp;&nbsp; &nbsp;Gastwissenschaftler an der „School of Mathematical and Statistical Sciences“ der „Arizona State University“, <abbr title="United States of America" lang="en">USA</abbr></p><p><br>01/2005 bis 10/2008 &nbsp;&nbsp; &nbsp;Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für angewandte Physik der „<span lang="es">Universitat Politècnica de Catalunya</span>“, Spanien
</p><p><br>Wissenschaftliche Ausbildung<br>2008 &nbsp;&nbsp; &nbsp;Promotion in angewandter Physik und wissenschaftlicher Simulation an der „Universitat Politècnica de Catalunya“, Spanien<br>2004&nbsp;&nbsp; &nbsp;M.Sc. in Mathematik an der „Universitat Autònoma de Barcelona“, Spanien<br>Preise und Auszeichnungen<br>2009 &nbsp;&nbsp; &nbsp;Nachwuchspreis für Jungwissenschaftler der „European Mechanics Society“ (Euromech)<br>2005 &nbsp;&nbsp; &nbsp;Doktorandenstipendium des “Spanish Ministry of Education and Innovation”<br>2004 &nbsp;&nbsp; &nbsp;Absolventenpreis der Fakultät für Mathematik der „Universitat Autònoma de Barcelona“
</p><p><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle (Tel. 0421 218 60150 oder E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a>) kann ein Foto von Marc Avila angefordert werden.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen <br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br>Ansprechpartnerin für inhaltliche Fragen:<br>Annette Leonhardt<br>ZARM Direktionssekretariat<br>Tel.: 0421 218-57827<br>E-Mail <a href="mailto:directorate@zarm.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">directorate@zarm.uni-bremen.de</a><br><br>Ansprechpartnerin für allgemeine Presseanfragen und Bildmaterial:<br>Birgit Kinkeldey<br>Leiterin Kommunikation<br>Tel.: 0421 218-57755<br>E-Mail: <a href="mailto:birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de</a><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_056_Marc_Avila-Copy_ZARM_134.jpg" length="1416995" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_056_Marc_Avila-Copy_ZARM_134.jpg" fileSize="1416995" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10893</guid>
                            <pubDate>Tue, 01 Mar 2016 10:59:18 +0100</pubDate>
                            <title>MINT-Fachtag an der Uni: Konkrete Unterstützung für Bremer Schulen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mint-fachtag-an-der-uni-konkrete-unterstuetzung-fuer-bremer-schulen-1</link>
                            
                            <description>MINT-Fachtag an der Uni: Konkrete Unterstützung für Bremer Schulen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 057 / 1. März 2016 SC 
</p><p>Selbständiges Experimentieren übt auf Kinder und Jugendliche eine große Faszination aus. Im Schulalltag bleibt dies viel zu häufig auf der Strecke. Deshalb erfreuen sich außerschulische Lernorte einer großen Nachfrage. 120 Lehrerinnen und Lehrer aus Bremer Schulen haben am 2. März 2015 beim <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-Fachtag in der Bremer Universität Gelegenheit, in die Rolle der Schüler zu schlüpfen und in Uni-Schülerlaboren selbst zu experimentieren. So erfahren sie aus eigener Anschauung, was die Schülerinnen und Schüler in den Laboren erwartet und können die Besuche der außerschulischen Lernorte kompetent vorbereiten.<br><br>Darüber hinaus geht es beim <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-Fachtag zugleich darum, die Fachlehrerinnen und -lehrer über aktuelle Forschungsthemen und deren konkreten Anwendungen auf dem Laufenden zu halten. An aktuellen Praxisbeispielen können Lehrkräfte im Unterricht erläutern, weshalb Lehrinhalte wichtig sind. Im Mittelpunkt des diesjährigen Fachtages, der in Kooperation mit verschiedenen Forschungseinrichtungen und dem Landesinstitut für Schule stattfindet, steht das Thema Technik. <br><br>Der Fachtag startet um 9 Uhr im Hörsaalgebäude (Keksdose) der Universität auf dem Boulevard. Hier das Programm:<br><br>Begrüßung: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Andreas Breiter, Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs<br><br>Grußwort: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Eva Quante-Brandt, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit, Verbraucherschutz<br><br>Auftaktvortrag: „Von Prinzessinnen, Großfürsten und Fragen der Mathematik“<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christof Büskens, Zentrum für Technomathematik (ZeTeM)<br><br>Im Anschluss daran haben die Lehrkräfte die Wahl zwischen vier Fachvorträgen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler informieren über aktuelle Forschungen und deren Anwendungen.<br><br>Mathematik: &nbsp;&nbsp; &nbsp;<abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christoph Knauer, Zentrum für Technomathematik&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br>&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Autopilot im Auto - Optimierung im Sekundentakt &nbsp;&nbsp; &nbsp;<br><br>Informatik: &nbsp;&nbsp; &nbsp;<abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Serge Autexier, Deutsches Zentrum für künstliche Intelligenz<br>&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Von High Tech im Alltag zum Alltag dank High Tech &nbsp;&nbsp; &nbsp;<br><br>Naturwissenschaft : &nbsp;&nbsp; &nbsp;<abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Kathrin Mädler, Centrum für biomolekulare Interaktionen Bremen<br>&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Diabetes ist keine Zuckerschlecken &nbsp;&nbsp; &nbsp;<br><br>Technik: &nbsp;&nbsp; &nbsp;<abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Marco Scharringhausen, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt<br>&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Raketen, Rover und Roboter &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br><br>Ab 13.30 Uhr experimentieren die Lehrerinnen und Lehrer dann in elf verschiedenen Schülerlaboren und Workshops. Die in diesem Bereich engagierten Forscherinnen und Forscher präsentieren ihre Schülerlabore und viele interessante Projekte. <br><br>Die Medien sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung unter <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gruendl@uni-bremen.de</a> wird gebeten.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Akademie für Weiterbildung <br>Arbeitsbereich Universität - Schule<br>Gisela Gründl<br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gruendl@uni-bremen.de</a><br>Tel.:0421/218-61613<br><a href="http://www.uni-bremen.de/mint-fachtag" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/mint-fachtag</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10894</guid>
                            <pubDate>Wed, 02 Mar 2016 08:55:20 +0100</pubDate>
                            <title>Forschen für die Stadt der Zukunft: Bremer Wissenschaftler an europäischem Verbundprojekt beteiligt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/forschen-fuer-die-stadt-der-zukunft-bremer-wissenschaftler-an-europaeischem-verbundprojekt-beteiligt-1</link>
                            
                            <description>Auf dem Weg zur „Smart City“: Offenes Internet-of-Things-Ökosystem bindet intelligente Objekte ein, verknüpft Systeme und bietet Chancen für neue digitale Dienstleistungen
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 058 / 1. März 2016 SC 
</p><p>Sie haben Verkehr, Wetter und Feinstaubbelastung im Blick, steuern Ampeln, Tempo, Straßenbeleuchtungen, Schneeräumdienste und Stromversorgung, und sie halten Rettungsfahrzeugen die Wege frei. Sie sorgen für sicherere Schulwege und optimierte Abfallentsorgung, und sie informieren über verfügbare Parkplätze, Carsharing-Ressourcen oder E-Auto-Ladestationen. Schon heute erleichtern uns unterschiedlichste IT-Systeme das Leben. In der Stadt von morgen müssen diese Systeme zusammenarbeiten. Ein europäisches Projekt mit 22 Partnern aus 10 Ländern soll hierfür die Grundlagen schaffen. Mit dabei ist das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen.
</p><p><strong>Vision: Das Leben in der Stadt von morgen ist grüner, sicherer und einfacher</strong></p><p>bIoTope (gesprochen: Biotope) – „<span lang="en">building an IoT open innovation ecosystem for connected smart objects</span>“ heißt das Verbundprojekt. Es will ein offenes Internet-<span lang="en">of-Things</span> (IoT)-Ökosystem aufbauen, um intelligente Objekte universell einbinden zu können. Das System bietet Unternehmen die Basis, um mit minimalen Investitionen neue Plattformen für vernetzte Objekte entwickeln zu können.<br><br>Die Vision der bloTope-Beteiligten lautet: Das Leben in der Stadt von morgen soll grüner, sicherer und einfacher werden. Das ist auch ein erklärtes europäisches Ziel, und so fördert die Europäische Kommission dieses Vorhaben im Rahmen ihres Programms Horizont 2020. Das Auftakttreffen fand Ende Januar beim Konsortialführer, der Aalto Universität (Espoo, Finnland) statt. Neben Institutionen aus Forschung, Wissenschaft und Verwaltung aus acht EU-Ländern sind auch der australische Partner CSIRO sowie in Kooperation die ITMO-Universität aus Sankt Petersburg beteiligt. Als deutsche Partner agieren neben dem <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr> auch BMW, eccenca und das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS.
</p><p><strong>„Wir brauchen eine einheitlich Sprache für die unzähligen, schon existierenden Systeme“</strong><br><br>bIoTope will Gegenstände miteinander vernetzen. Es will die Kommunikation von Objekten sowie Systemen untereinander ermöglichen und damit vielfältige Optionen eröffnen. Die unzähligen noch isoliert voneinander arbeitenden Netze und Systeme sollen miteinander verknüpft werden, damit sie sich gegenseitig ergänzen können.<br><br>Die Akteure im IoT benötigen standardisierte Schnittstellen, um Informationen austauschen und so bei Bedarf gemeinsam agieren zu können. „Bislang gibt es jedoch nur unzählige sogenannte ‚vertikale Silos‘ mit eigenen Sprachen, die jeweils große Mengen an Daten und Informationen beinhalten und diese jeweils nur für sich nutzen oder nutzen können“, erklärt <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>-Leiter Professor Klaus-Dieter Thoben. „Statt solcher Insellösungen mit mangelnder Interoperabilität brauchen wir in Zukunft horizontale Verknüpfungen, also die Kommunikation zwischen diesen ‚Silos‘. So entstehen umfassende, domänenübergreifende Plattformen, die das gemeinsame Nutzen der Daten und Informationen sowie deren intelligente Verknüpfung miteinander ermöglichen. Damit schaffen wir Raum für neue digitale und organisationsübergreifende Dienstleistungen.“<br><br><strong>Ein Dutzend Pilotprojekte in drei verschiedenen europäischen Städten und Regionen</strong><br><br>Das Projekt bIoTope schafft die Basis für offene Öko-Systeme, die auch kleinere, innovative und weniger finanzstarke Anbieter von Dienstleistungen mit einbeziehen. Die Projektpartner entwickeln unter anderem Standards für offene Programmierschnittstellen. Sie ermöglichen die Zusammenarbeit heterogener Informationsquellen und Dienstleistungen von verschiedenen Plattformen, erleichtern die Datenerhebung und -verarbeitung, und sie agieren intelligent sowie kontextgesteuert. Auf diese Weise unterstützen sie die Anbieter und schaffen die Basis zur Generierung neuer Dienstleistungen.<br><br>Um die Projektergebnisse zu testen, gibt es rund ein Dutzend Pilotprojekte in der Stadt Helsinki sowie den Metropol-Regionen Lyon und Brüssel, die sich für die Realisierung der „Smart City“ engagieren. Die deutschen bIoTope-Projektpartner, die bereits in der MobiVoc-Initiative kooperieren, bringen ihre Ergebnisse aus dieser Zusammenarbeit in die BIoTope-Pilotprojekte ein. So tragen sie unter anderem mit Tools im Bereich Linked Data und Metadatenmanagement sowie Erfahrungen zur erfolgreichen Umsetzung der bIoTope-Vision bei. Die MobiVoc-Initiative arbeitet an der Entwicklung eines offenen, standardisierten Vokabulars für zukunftsweisende Mobilitätslösungen und datenbasierte Mehrwertdienste zur Unterstützung der Mobilität.<br><br><strong>Unterstützung durch weltweit agierende Standardisierungsgesellschaft „<span lang="en">The Open Group</span></strong>“<br><br>Zur nachhaltigen Entwicklung von IoT-Projekten wie bIoTope hat das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr> in Kooperation unter anderem mit der Universität Bremen und seinem strategischen Partner Holonix das iotfablab, ein Fabrikationslabor für IoT-Komponenten gegründet. Es soll IoT-Projekte unterstützen sowie auch kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu neuen Technologien erleichtern.<br><br>Über diese Vernetzung hinaus unterstützt die weltweit agierende Standardisierungsgesellschaft „<span lang="en">The Open Group</span>“ das EU-Verbundprojekt. Speziell die IoT-Arbeitsgruppe der Gesellschaft engagiert sich in bIoTope. Das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr> hat die Gruppe vor vielen Jahren mit initiiert und gegründet. Seitdem arbeitet das Bremer Institut erfolgreich als aktives Mitglied mit. Denn es sieht die globale Standardisierung als einen wesentlichen Grundstein für die Nutzung des IoT und zur Realisierung von Visionen wie der von bloTope an.<br><br>Sabine Nollmann
</p><p><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong><br>Fotos zur Pressemitteilung finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/press2016.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/press2016.html</a> oder erhalten Sie über Sabine Nollmann (E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mail@kontexta.de</a>, Mobil: 0170 904 11 67)<br><br>Weitere Informationen und Ansprechpartner:<br><br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Klaus-Dieter Thoben<br>Tel.: 0421 218-500 06<br>E-Mail: <a href="mailto:tho@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">tho@biba.uni-bremen.de<br></a><br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Michael Freitag<br>Tel.: 0421 218-500 02<br>E-Mail: <a href="mailto:fre@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">fre@biba.uni-bremen.de</a><br><br>Dipl.- Inform. Karl Hribernik<br>Tel.: 0421 218-50 108<br>E-Mail: hri@biba.uni-bremen.de<br><br><abbr title="Master of Science" lang="en">M.Sc.</abbr> Robert Hellbach<br>Tel.: 0421 218-50 110<br>E-Mail: <a href="mailto:hel@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">hel@biba.uni-bremen.de</a><br><br><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 03 Mar 2016 10:52:41 +0100</pubDate>
                            <title>DAAD fördert Kooperation zwischen der Uni Bremen und Australien</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/daad-foerdert-kooperation-zwischen-der-uni-bremen-und-australien-1</link>
                            
                            <description>Programm ermöglicht Nachwuchswissenschaftlern des Fachbereichs Biologie/Chemie die Mitarbeit in Forschungsprojekten gegen Blutkrebs sowie die Erforschung von Tierseuchen und der Schlafkrankheit</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 059 / 2. März 2016 MM<br><br>Die Universität Bremen kann ihre Kooperation mit der <span lang="en">Griffith University</span> in Australien weiter ausbauen: Der Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert den Austausch von Doktorandinnen, Doktoranden und <span lang="en">Post-Docs</span>. Dadurch haben sie die Möglichkeit, an Kooperationsprojekten der beiden Universitäten mitzuarbeiten. Es geht um eine effizientere Behandlung von Blutkrebs sowie um die Erforschung von Tierseuchen und der Schlafkrankheit bei Rindern. Der <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst" lang="de">DAAD</abbr> fördert den Austausch im Rahmen seines Programms Projektbezogener Personenaustausch (PPP) in den nächsten zwei Jahren mit etwas mehr als 30.000 Euro.<br><br>„Mit dem Geld haben sechs unserer Bremer Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler die Möglichkeit, mehrere Monate an Forschungsprojekten im Institut für <span lang="en">Glycomics</span> der <span lang="en">Griffith University</span> mitzuarbeiten, die ich gemeinsam mit meinem australischen Kollegen <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Thomas Haselhorst leite“, sagt Professor Sørge Kelm vom Centrum für biomolekulare Interaktionen (CBIB) im Fachbereich Biologie/Chemie der Uni Bremen. Im Gegenzug werden vier Doktorandinnen, Doktoranden sowie Post-Docs aus Queensland nach Bremen an die Universität kommen und forschen.
</p><h3>Neues Molekül gegen Blutkrebs</h3><p>In den Forschungsprojekten entwickeln die Biochemiker in Bremen und Australien zum Beispiel ein neues Molekül gegen Blutkrebs. Mit dessen Hilfe können Krebszellen gezielter und effektiver beseitigt werden. Konkret geht es um die Erkrankung <span lang="en">Non-Hodgkin-Lymphome</span> (NHL). „Für sie gibt es zwar Chemotherapien“, sagt Kelm. „Doch das Problem ist, dass damit nicht alle Krebszellen erfolgreich bekämpft werden können.“ Auch seien die Nebenwirkungen der Behandlung recht groß. Was die Medizin brauche, sei eine genauere und gezieltere Therapie, um alle Krebszellen abzutöten. Daran arbeiten die Forschenden mit den Nachwuchswissenschaftlern.
</p><h3>Strategien gegen Schlafkrankheit und die Tierseuche Nagana</h3><p>In Bremen arbeitet das Team von Sørge Kelm am <abbr title="Centrum für biomolekulare Interaktionen" lang="de">CBIB</abbr> zudem an neuen Wegen zur Bekämpfung der afrikanischen Schlafkrankheit und der Tierseuche Nagana. Ziel ist es, neue <abbr title="desoxyribonuclein acid" lang="en">DNA</abbr>-Impfstoffe zu entwickeln und zu testen. Dabei kooperiert die Universität Bremen seit mehreren Jahren eng mit der nigerianischen Ahmadu Bello University (ABU) in Zaria. Auch in diesem Projekt werden die australischen Nachwuchswissenschaftler durch die <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst" lang="de">DAAD</abbr>-Förderung mitarbeiten können. 
</p><h3>Kooperation mit Griffith University besteht seit 2013</h3><p>Die Universität Bremen ist mit mehreren Universitäten in Australien verbunden. Mit der <span lang="en">Griffith University</span> hat sie seit 2013 einen Kooperationsvertrag Die Universität im australischen Queensland ist 1971 gegründet worden und damit genauso alt wie die Universität Bremen.
</p><p><a href="http://www.griffith.edu.au" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Website der Griffith University </a></p><p>Weitere Informationen zu internationalen Partnern der Uni Bremen gibt es <a href="http://www.uni-bremen.de/international/internationale-kooperationen.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">hier</a>.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle gibt es Bildmaterial. Kontakt unter Telefon: 0421 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a> .<br><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie/Chemie<br>Centrum für biomolekulare Interaktionen (CBIB)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Sørge Kelm<br>E-Mail: <a href="mailto:skelm@uni-bremen.de">skelm@uni-bremen.de</a>&nbsp;&nbsp; <br><a href="http://www.cbib.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.cbib.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/3/0/csm_UPAK_059_eafe63012c.jpg" length="319668" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/3/0/csm_UPAK_059_eafe63012c.jpg" fileSize="319668" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Freuen sich über die Förderung ihrer Kooperation durch den DAAD: Dr. Thomas Haselhorst von der Griffith University im australischen Queensland (li.) und Professor Sørge Kelm vom Centrum für biomolekulare Interaktionen (CBIB) der Universität Bremen.</media:description><media:copyright>Melinda Rogers / Griffith University</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10896</guid>
                            <pubDate>Thu, 03 Mar 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Wie baut man ein Flugzeug aus Plastik? Schüler lernen Materialwissenschaften der Universität Bremen kennen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-baut-man-ein-flugzeug-aus-plastik-schueler-lernen-materialwissenschaften-der-universitaet-bremen-kennen-2</link>
                            
                            <description>Internationale Gruppe aus dem Erasmus-plus-Programm „Matters of Matter“ besucht am 9. März 2016 sechs Institute und Einrichtungen der Universität</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 060 / 3. März 2016 KG
</p><p>Eine international zusammengesetzte Gruppe aus 60 Schülerinnen und Schülern im Alter von 14 bis 16 Jahren ist am Mittwoch, 9. März 2016, an der Universität Bremen zu Gast. Die naturwissenschaftlich interessierten Schülerinnen und Schüler kommen aus Deutschland, Italien, Portugal und Irland. Sie nehmen an einem von der Europäischen Union geförderten Erasmus-plus-Programm teil. „<span lang="en">Matters of Matter</span>“ (MoM) stellt Materialien der Zukunft in den Mittelpunkt wissenschaftlicher Bildung. In internationalen Kleingruppen arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit Unterstützung ihrer Lehrerinnen und Lehrer an Projekten zu Themen wie Biosensorik, „<span lang="en">Smart Houses</span>“ oder Energiegewinnung. Gegenseitige Besuche bei den jeweiligen Partnerschulen sind fester Bestandteil des Programms. Derzeit ist das Gymnasium Papenburg Gastgeber. Teil des einwöchigen Aufenthaltes in Deutschland ist eine Exkursion nach Bremen. <a href="http://www.mattersofmatter.eu/" target="_blank" rel="noreferrer">www.mattersofmatter.eu/</a></p><h3>Zu Gast beim MAPEX</h3><p>An der Universität Bremen sind sie Gast des MAPEX <span lang="en">Center for Materials and Processes</span>, einem Netzwerk von Wissenschaftlern innerhalb des Forschungsschwerpunktes Materialwissenschaften und ihre Technologien. Darin kooperieren die mathematisch-, natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fachbereiche der Universität Bremen mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und zahlreichen internationalen Partnern.
</p><p>Die Gäste werden in Gruppen sechs verschiedene Einrichtungen aus dem MAPEX-Verbund besuchen und ihre Erkenntnisse auf Postern zusammenstellen, die dann in einer Schlussrunde präsentiert und diskutiert werden. 
</p><p>Das innovative Potential von Stahl lernen sie auf einer geführten Tour durch die <strong>Stiftung Institut für Werkstofftechnik</strong> (IWT) kennen. Im <strong>Labor für Mikrozerspanung</strong> (LFM) erfahren die Gäste Details über Ultrapräzisionsmaschinen, die Metalloberflächen mit einer spiegelartigen Oberfläche erzeugen, indem sie Diamant als Schneidstoff mit Nanometer - Genauigkeit bewegen. „Wie baut man ein Flugzeug aus Plastik?“ ist die Fragestellung im <strong>Faserinstitut Bremen</strong> (FIBRE). Neue Stoffe mit exzellenten mechanischen Eigenschaften und wenig Gewicht werden dort erprobt. Die Effekte von Laserstrahlen auf die Eigenschaften von Material und ihr Verhalten werden den Schülern im „bias“, dem <strong>Bremer Institut für angewandte Strahltechnik</strong>, vorgestellt. Das Team <strong>„Bremergy“</strong>, dem 70 Studierende der Universität Bremen angehören, stellt jedes Jahr einen neuen Rennwagen her. Unterstützt werden sie dabei von 50 Unternehmen. Es geht um den Einsatz von Aluminium, Stahl, Titan und Karbon bis an seine Höchstgrenzen. Studierende stellen den Gästen in einem Workshop vor, wie sie ihr theoretisches Wissen mit Spaß in der Praxis anwenden. Beim Besuch im IMSAS, dem <strong>Institut für Mikrosensoren, -aktoren und –systeme</strong>, lernen die Schülerinnen und Schüler Laboratorien und Werkstätten zur Produktion von Sensoren kennen.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>MAPEX Center for Materials and Processes<br>Dr. Hanna Lührs<br>Tel.: 0421 218 64580<br>E-Mail: <a href="mailto:hanna.luehrs@uni-bremen.de">hanna.luehrs@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.mapex.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mapex.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10897</guid>
                            <pubDate>Mon, 07 Mar 2016 13:56:49 +0100</pubDate>
                            <title>Mehr Demokratie durch Bürgerbeteiligung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mehr-demokratie-durch-buergerbeteiligung-1</link>
                            
                            <description>Bremer Professorin Patrizia Nanz hat mit Professor Claus Leggewie (Essen) ein Modell für mehr Bürgerbeteiligung entwickelt / Wissenschaftler fordern „vierte Gewalt“ im Staat  </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 061 / 7. März 2016 MM
</p><p>Ob Flüchtlingspolitik, Energiewende oder das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP (<span lang="en">Transatlantic Trade and Investment Partnership</span>) – immer mehr Bürgerinnen und Bürger fordern Mitspracherechte und Gestaltungsmacht. „Wir sind mittendrin in der Beteiligungsrevolution“, sagt die Professorin Patrizia Nanz von der Universität Bremen. Die Politikprofessorin forscht seit über zehn Jahren zum Thema Bürgerbeteiligung und Demokratie. Gemeinsam mit Professor Claus Leggewie, Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI), hat sie ein politisches Modell entwickelt, das die Etablierung einer »vierten Gewalt« vorsieht: Neben der Legislative, Exekutive und Judikative schlagen Nanz und Leggewie die so genannte Konsultative vor. Sie sieht die Institutionalisierung von Zukunftsräten in Gemeinden, Stadtteilen, Regionen, aber auch auf der Bundes- und EU-Ebene vor, die sich aus Bürgerinnen und Bürgern zusammensetzen. 
</p><h3>Zukunftsrat soll Bürgerinnen und Bürger repräsentieren</h3><p>„Diese Konsultative ist keine Beschränkung der etablierten Gewalten“, erklärt Nanz. Vielmehr solle sie die Parlamente stärken, die gerade mächtig unter Druck stünden und an Glaubwürdigkeit und Ansehen verlieren würden. Konkret bedeutet dies für Nanz und Leggewie, dass Gemeinden und Stadtteile Zukunftsräte ins Leben rufen, in denen sich Bürgerinnen und Bürger mit dringenden Fragen beschäftigen und Lösungsvorschläge erarbeiten. Dabei handelt es sich keinesfalls um ein elitäres Expertengremium: „Einem Zukunftsrat gehören 15 bis 20 zufällig ausgewählte Personen an, welche die lokale Bevölkerung annähernd und vor allem in ihrer Generationenmischung abbilden“, so Nanz. Die Mitwirkenden sollten sich regelmäßig treffen und eine maßvolle Aufwandsentschädigung erhalten. Die Amtsperiode des Zukunftsrates sollte zwei Jahre betragen. Sinnvoll wäre es, wenn das Gremium von einem Team aus Verwaltungsmitarbeitern mit Moderationserfahrung unterstützt werde, die auch an der Geschäftsführung mitwirken. „Zukunftsräte sollen offen sein für den leidenschaftlichen politischen Konflikt, aber durch Institutionalisierung den oft sprunghaften Ereignischarakter partizipatorischer Politik abstreifen“, so Nanz. 
</p><h3>15. März: Diskussion mit dem Bundestagspräsidenten in Berlin</h3><p>Patrizia Nanz und Claus Leggewie diskutieren ihr Modell am Dienstag, 15. März 2016, um 11 Uhr mit dem Bundestagspräsidenten Norbert Lammert und Manfred Hellrigl, Leiter des Büros für Zukunftsfragen in Vorarlberg, in Berlin im Haus der Bundespressekonferenz (Schiffbauerdamm 40, Tagungsraum 05). Interessierte sind willkommen. Um Anmeldung wird bis zum 10. März 2016 unter der E-Mail-Adresse&nbsp; <a href="mailto:presse@wagenbach.de">presse@wagenbach.de</a>&nbsp; gebeten. Anlass ist ihr neues Buch, in dem sie ihre Forschungsergebnisse vorstellen: „Die Konsultative. Mehr Demokratie durch Bürgerbeteiligung“ (Verlag Klaus Wagenbach).
</p><p>&nbsp;&nbsp; <br>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS)<br>Professorin Patrizia Isabelle Nanz<br>E-Mail: <a href="mailto:patrizia.nanz@uni-bremen.de">patrizia.nanz@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10898</guid>
                            <pubDate>Tue, 08 Mar 2016 09:26:21 +0100</pubDate>
                            <title>Mathematik-Olympiade: Bremer Landessieger werden geehrt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mathematik-olympiade-bremer-landessieger-werden-geehrt-1</link>
                            
                            <description>Preisverleihung findet am 11. März ab 15.30 Uhr in der Universität statt / Fototermin mit den besten Bremer Mathematik-Schülerinnen und -Schülern zwischen 16.00 bis 16.30 Uhr</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 062 / 08. März 2016 SC
</p><p>146 Schülerinnen und Schüler aus Bremen und Bremerhaven gingen am 26. und 27. Februar 2016 in der Endrunde des Landeswettbewerbs der Mathematik-Olympiade an den Start. Alle hatten sich in der ersten Runde im November 2015 unter 1300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern dafür qualifiziert. Der jüngste Teilnehmer aus Bremen und Bremerhaven kam dieses Jahr als Frühstarter aus der 2. Klasse, die ältesten stehen kurz vor dem Abitur und sind zum Teil das achte Mal dabei. Die Besten von ihnen werden am Freitag, den 11. März 2016 geehrt. Insgesamt werden zwölf erste Preise, 19 zweite und 30 dritte Preise vergeben. Wie es sich für eine Olympiade gehört, werden die drei allerbesten Schülerinnen und Schüler mit einer Medaille geehrt.
</p><p>In der Endrunde, die in den Räumen der Universität Bremen stattfand, mussten die Teilnehmer in zwei viereinhalbstündigen Klausuren (ab Klasse 6) ihr mathematisches Können unter Beweis stellen. Die Aufgaben für diese Klausuren werden vom Trägerverein der Mathematik-Olympiaden zentral gestellt und liegen deutlich über den Anforderungen des regulären Mathematik-Unterrichts.
</p><p>Hier ein Beispiel für die Klasse 8:<br>Nach einem Einkauf zählt Herr Sparfuchs den verbliebenen Geldbetrag in seinem Portemonnaie. Er stellt erstaunt fest, dass er genau die Hälfte seines Geldes ausgegeben hat und dass der Geldbetrag jetzt genau so viele Cent wie vorher Euro und halb so viele Euro wie vorher Cent angibt. Gib an, wie viel Geld Herr Sparfuchs vor und nach dem Einkauf hatte.
</p><p>Die Siegerehrung zur Landesrunde findet am kommenden Freitag ab 15.30 Uhr im Uni-Gebäude <abbr title="Mehrzweckhochhaus" lang="de">MZH</abbr> (Bibliothekstraße), Raum 1400 (1. Ebene) statt. Dort werden die Urkunden und die vom Bankhaus Neelmeyer gespendeten Preise überreicht. Dann werden auch die zehn Schülerinnen und Schüler vorgestellt, die als Bremer Mannschaft das Bundesland in der Bundesrunde in Jena (12. bis 15. Juni 2016) vertreten.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Voraussichtlich in der Zeit von 16:00 Uhr bis 16:30 Uhr wird es Gelegenheit geben, Fotos von den Preisträgern und der „Bremer Mannschaft“ zu machen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Landesbeauftragter für die Mathematik-Olympiaden im Land Bremen<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Reimund Albers<br>Fachbereich Mathematik / Informatik<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218 63571 (mobil 0151 11314052 oder private Tel.: 0421 - 232241)<br>E-Mail: <a href="mailto:ralbers@math.uni-bremen.de">ralbers@math.uni-bremen.de</a>&nbsp; oder <a href="mailto:reimund.albers@icloud.com">reimund.albers@icloud.com</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10899</guid>
                            <pubDate>Wed, 09 Mar 2016 11:42:48 +0100</pubDate>
                            <title>„Können Nichteuropäer denken?“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/koennen-nichteuropaeer-denken-1</link>
                            
                            <description>Internationale Philosophen, Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaftler setzen sich bei einer Tagung an der Universität Bremen kritisch mit westlichen und postkolonialen Wissenssystemen auseinander</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 063 / 9. März 2016 MM
</p><p>„Können Nichteuropäer denken?“ Diese provokante Frage im Titel des jüngsten Buches des iranisch-amerikanischen Philosophen Hamid Dabashi verdeutlicht, worum es bei einer internationalen Tagung geht, die vom 15. bis 18. März 2016 an der Universität Bremen stattfindet. „Wir bringen rund 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen akademischen Disziplinen, Ländern und Kulturen zusammen und erforschen gemeinsam, wie Wissenssysteme, Kulturen, Sprachen und Literatur von kolonialen und postkolonialen Bedingungen beeinflusst werden“, sagt Kerstin Knopf. Die Professorin für postkoloniale Studien der Universität Bremen organisiert die Tagung mit dem englischen Titel <span lang="en">„Postcolonial Knowledges”</span> zusammen mit ihrer Kollegin Professorin Eeva Sippola. Die Konferenz untersucht kritisch die Dominanz westlicher Wissenssysteme in der Welt – das heißt: warum nur westliches Wissen als ‚Wissen‘ wahrgenommen und mathematisches, medizinisches, kartographisches oder philosophisches Wissen und Denken aus nicht-westlichen Kulturen ignoriert und marginalisiert wird. Neben Hamid Dabashi von der <span lang="en">Columbia University</span> (<abbr title="United States of America">USA</abbr>) diskutieren Gastrednerinnen und Gastredner renommierter Universitäten wie des <span lang="en">Massachusetts Institute of Technology (MIT)</span> und der <span lang="en">University of Hong Kong</span> mit Vortragenden aus Nordamerika, Afrika, Asien und Europa über das Thema.
</p><h3>Sprach- und kulturwissenschaftliche Aspekte</h3><p>Welche Bedeutung sprach- und kulturwissenschaftliche Aspekte bei der Tagung haben, verdeutlicht die Sprachwissenschaftlerin Eeva Sippola: „Weltweit sterben Sprachen und Kulturen immer weiter aus. Wir gehen davon aus, dass heutzutage nur noch rund 6.500 Sprachen auf der ganzen Welt aktiv gesprochen werden.“ Bei einem Viertel aller Sprachen würden sie von weniger als 1.000 Menschen gesprochen. „Kinder lernen sie meist nicht mehr“, so die finnische Wissenschaftlerin. Ein Beispiel sei die nahezu ausgestorbene Sprache Michif in Kanada – eine Mischung aus Französisch und der dortigen indigenen Sprache Cree. „Es ist wichtig, so viele Sprachen wie möglich zu erhalten und zu erforschen“, so Sippola. „Wenn wir uns nur noch auf wenige Sprachen, wie beispielsweise Deutsch und Englisch konzentrieren, können wir die vielen verschiedenen Funktionen und Bedeutungen von Sprache nicht ausreichend verstehen“, so die Forscherin. „Unsere Sichtweise auf die Dinge wäre begrenzt.“ Wie sehr der Kolonialismus die Entwicklung von Sprachen bis heute beeinflusse, verdeutliche das Beispiel Haiti. „Dort werden Kinder in der Schule auf Französisch unterrichtet, obwohl ihre eigentliche Muttersprache das haitianische Kreolisch ist. Fast die gesamte Bevölkerung mit rund 10 Millionen Menschen spricht sie“, so Sippola. Doch die offizielle Amtssprache sei überwiegend Französisch, was unter anderem zu schulischen und ökonomischen Problemen führe. 
</p><h3>Geisteswissenschaftliches Netzwerk der Exzellenzinitiative</h3><p>Bei der Tagung handelt es sich um die dritte internationale Veranstaltung in der Reihe der Konferenzen zu Sprachen und Literaturen in kolonialen und postkolonialen Kontexten. Sie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und von der Senatorin für Wissenschaft des Landes Bremen, Professorin Quante-Brandt, besucht. Die Organisatorinnen Kerstin Knopf und Eeva Sippola gehören zum neuen geisteswissenschaftlichen Netzwerk <span lang="en">„Worlds of Contradiction“</span> (Welten der Widersprüche) an der Universität Bremen. Es wird im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert.
</p><p>Website der Konferenz: <a href="http://www.bcll.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bcll.uni-bremen.de</a>&nbsp; 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Medienvertreter sind eingeladen, an der Konferenz teilzunehmen und darüber zu berichten. 
</p><p>Kontakt:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br><span lang="en">Postcolonial Literary and Cultural Studies</span><br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Kerstin Knopf<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 68330<br>E-Mail: <a href="mailto:kknopf@uni-bremen.de">kknopf@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-10900</guid>
                            <pubDate>Thu, 10 Mar 2016 12:54:07 +0100</pubDate>
                            <title>Plastisphäre: Bremer Forschungsprojekt unter „Originalitätsverdacht“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/plastisphaere-bremer-forschungsprojekt-unter-originalitaetsverdacht-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 066 / 10. März 2016 SC
</p><p>Mit Originalität zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen: So lässt sich das Ziel des Förderprogramms „Originalitätsverdacht? – neue Optionen für die Geistes- und Kulturwissenschaften" der VolkswagenStiftung beschreiben. Auch ein Förderantrag aus der Universität Bremen war in der ersten Bewilligungsrunde erfolgreich. Mit seiner Projektidee „Plastik als neue Lebensform“ setzte sich <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Sven Bergmann vom Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft der Uni Bremen unter 388 Konkurrenzanträgen durch und gehört zu den 17 von der VolkswagenStiftung geförderten Projekten unter „Originalitätsverdacht“. Der Bremer Kulturanthropologe wird in den kommenden zwölf Monaten mit der Summe von 80.000 Euro unterstützt, um seine Forschungsidee weiter zu entwickeln und in einem Essayband zu publizieren. Ihm geht es darum, sich dem ständig wachsenden Plastikmüll in den Ozeanen zu stellen und sich zu fragen, inwieweit hier neue ökologische und soziokulturelle Realitäten entstehen. 
</p><h3>Plastisphäre: Ökosysteme siedeln auf Plastik in den Meeren</h3><p>Plastik in den Weltmeeren ist zu einem der größten ökologischen Problemen unserer Zeit geworden. Durch die wachsende Kunststoffproduktion landet ständig neues Plastik im Meer und wird dort häufig zur Gefahr für Lebewesen, die sich darin verheddern oder es mit Nahrung verwechseln. Plastik zerfällt zwar irgendwann zu Mikroplastik, aber zersetzt sich nie komplett. Deshalb wird davon ausgegangen, dass alle Plastikteile, die seit Mitte des 20. Jahrhunderts in die Welt gekommen sind, auch immer noch in dieser zu finden sind – davon eben viele im Ozean, in dem sie mittlerweile Teil von neuen Lebensformen zwischen Natur und Kultur geworden sind. 2013 prägten Meeresforscherinnen und -forscher dafür den Begriff „Plastisphere“. Damit werden neue Ökosysteme und Habitate von Lebewesen (Algen, Muscheln oder auch Kolonien von Bakterien) bezeichnet, die auf treibendem Plastik in den Ozeanen siedeln.
</p><h3>Plastik – Naturen – Kulturen</h3><p>Wenn menschliche Hinterlassenschaften wie Kunststoffe dazu führen, dass in den Ozeanen durch und mit Plastik neue Ökosysteme und Lebensformen entstehen, stellt dies die Kategorien und die Unterscheidung von Natur und Kultur infrage. Es fordert die Sozial- und Kulturwissenschaften dazu heraus, einen neuen analytischen Umgang mit diesen hybriden Gegenständen zu finden. Genau dieser Fragestellung geht Sven Bergmann ethnografisch nach.
</p><p>Dabei ist er skeptisch, ob diesen modernen Problemen mit modernen Lösungen beizukommen ist. Ideen der Reinigung sind immer davon geleitet, zwischen Sphären wie Natur und Kultur sauber trennen zu können – dabei wird vernachlässigt, wie weit eben lebendige und synthetische Lebensformen miteinander verwoben sind. Vielleicht ist unsere soziale Realität schon längst Teil der Plastisphäre. Denn Kunststoffe sind allgegenwärtig: als wichtiger Teil von Infrastrukturen (Rohre und Kabelisolierung), als Dämmmaterial von Häusern, als Behältnisse, um Essen zu lagern und zu transportieren, als Spielzeug, aber auch als Teil von Körpern in Form von Zahnfüllungen, Prothesen oder Herzschrittmachern.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle (Tel. 0421 218-60150 oder E-Mail presse@uni-bremen.de) kann ein Foto von Sven Bergmann angefordert werden. 
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Sven Bergmann<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 030-69515626<br>E-Mail: <a href="mailto:s.bergmann@uni-bremen.de">s.bergmann@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/1/1/csm_UPAK_066_Sven_Bergmann__Foto_Privat_37caef7b70.jpg" length="228162" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/1/1/csm_UPAK_066_Sven_Bergmann__Foto_Privat_37caef7b70.jpg" fileSize="228162" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Dr. Sven Bergmann</media:description><media:copyright>Privat</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10901</guid>
                            <pubDate>Thu, 10 Mar 2016 13:02:30 +0100</pubDate>
                            <title>Weltretter-Sonderpreis für Müllroboter</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/weltretter-sonderpreis-fuer-muellroboter-1</link>
                            
                            <description>Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen vergibt Weltretter-Sonderpreis beim Bremer Landeswettbewerb „Jugend forscht 2016“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 067 / 10. März 2016 MM
</p><p>Ideen, die die Welt retten: Beim diesjährigen Landeswettbewerb von „Jugend forscht Bremen“ machte sich die Weltretter-Initiative des Fachbereichs Produktionstechnik der Universität Bremen erneut auf die Suche nach preisverdächtigen Arbeiten. Auch dieses Jahr wurde er wieder fündig. Bei der kürzlichen Siegerehrung erhielt Jannis Brüns den Weltretter-Sonderpreis und kann sich über eine Fallturmführung gesponsert vom Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) freuen. Seine Idee: ein mobiler Müllroboter, der Menschen dazu motiviert, ihren Müll nicht einfach liegen zu lassen. 
</p><h3>Der Müllroboter 2.0</h3><p>Ob Osterdeich, Werdersee oder Unisee: Jeder Bremer hat bereits im Sommer die Nebenwirkungen der Grillsaison am nächsten Morgen zu sehen bekommen.&nbsp; Wie kann man dieses Problem in den Griff bekommen? Jannis Brüns (15), Schüler der 10. Klasse des Gymnasiums Hamburger Straße, arbeitet seit zwei Jahren an der Beantwortung dieser Frage. Sein Müllroboter soll die passende Lösung sein: „Mein Müllroboter soll Menschen motivieren, ihren Müll nicht liegen zu lassen, sondern richtig zu entsorgen. Deshalb hatte ich die Idee, ihn aktiv auf Menschen zugehen und mit ihnen kommunizieren zu lassen.“ Für seinen zweiten Prototypen experimentierte der Schüler deshalb mit Sensoren für die Hinderniserkennung, Möglichkeiten der Fernsteuerung sowie der Sprachfunktion. Den ersten Einsatz unter realen Bedingungen hat der Schüler&nbsp; für sein Projekt ebenfalls bereits erprobt. Neben dem Weltretter-Sonderpreis durfte sich Jannis Brüns außerdem über den 3. Platz in der Kategorie Technik freuen.
</p><h3>Der Sonderpreis der Weltretter-Initiative</h3><p>Seit Jahren engagiert sich der Fachbereich Produktionstechnik mit seiner Initiative „Werde Weltretter“ für Ingenieurnachwuchs. Neben einem Informationstag, dem Weltretter-Tag, der in diesem Jahr am 3. Juni stattfindet, hat die Initiative auch den Sonderpreis bei „Jugend forscht Bremen“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Jungforscherinnen und -forscher zu fördern, die sich intensiv mit nachhaltigen Ideen für die Zukunft auseinander setzen. „Wir suchen motivierte Studierende für die ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge, die mit- und quer denken, Fragen stellen, Ideen verwirklichen und die Welt verändern wollen“, sagt Professor Ekkard Brinksmeier.&nbsp; „Mit der Werde-Weltretter-Initiative möchten wir sie erreichen.“ Der Wissenschaftler hat die Weltretter-Initiative vor neun Jahren ins Leben gerufen.
</p><p>Weitere Informationen zur Initiative und zum Weltretter-Tag finden Sie unter <a href="http://www.weltretter.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.weltretter.uni-bremen.de</a>&nbsp; .
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Bildmaterial gibt es unter <a href="https://seafile.zfn.uni-bremen.de/d/a2dc9f4cb3/" target="_blank" rel="noreferrer">seafile.zfn.uni-bremen.de/d/a2dc9f4cb3/</a></p><p>Kontakt:
</p><p>Universität Bremen<br>Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT)<br>Carolin Walter<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-513 74<br>E-Mail: <a href="mailto:cwalter@iwt-bremen.de">cwalter@iwt-bremen.de</a></p><p>Isabell Harder<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-511 88<br>E-Mail: <a href="mailto:harder@iwt-bremen.de">harder@iwt-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10902</guid>
                            <pubDate>Fri, 11 Mar 2016 09:26:06 +0100</pubDate>
                            <title>Atmosphären-Forschungsinfrastruktur ACTRIS jetzt auf der europäischen ESFRI-Roadmap</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/atmosphaeren-forschungsinfrastruktur-actris-jetzt-auf-der-europaeischen-esfri-roadmap-1</link>
                            
                            <description>123 Forschungsorganisationen gründen Verbund im Wert von einer halben Milliarde Euro – Institut für Umweltphysik (IUP) der Universität Bremen ist beteiligt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 065 / 11. März 2016 KUB
</p><p>Das freut auch das beteiligte Institut für Umweltphysik (IUP) der Universität Bremen: Das Atmosphären-Infrastrukturprojekt Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure (ACTRIS) wird zu einer dauerhaften europäischen Forschungsinfrastruktur ausgebaut. Das gab das Europäische Strategieforum für Forschungsinfrastrukturen (ESFRI) am Donnerstag bekannt. Zusammen mit fünf weiteren neuen Forschungsinfrastrukturen wurde <abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure" lang="en">ACTRIS</abbr> jetzt in die so genannte <abbr title="Europäische Strategieforum für Forschungsinfrastrukturen" lang="de">ESFRI</abbr><span lang="en">Roadmap</span> aufgenommen. Vorausgegangen war eine knapp einjährige Evaluierung, an deren Ende die Gutachter dem Antrag wissenschaftliche Exzellenz, gesamteuropäische Relevanz, sozio-ökonomische Bedeutung sowie Projektreife bescheinigten. Besonders wichtig für die Entscheidung waren auch die finanziellen Zusagen der Mitgliedsländer und der beteiligten Forschungsorganisationen für den Aufbau und Betrieb der Infrastruktur.
</p><p>Das Institut für Umweltphysik (IUP) der Universität Bremen ist innerhalb des <abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure" lang="en">ACTRIS</abbr>-Verbundes für den Betrieb von FTIR-Messstationen auf Spitzbergen, Surinam und Bremen verantwortlich.
</p><p>Durch die Aufnahme des <abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure">ACTRIS</abbr>-Projekts in die <abbr title="Europäische Strategieforum für Forschungsinfrastrukturen" lang="de">ESFRI</abbr>-<span lang="en">Roadmap</span> können bodengebundene Messungen von Aerosolen, Wolken und Spurengasen künftig dauerhaft in einem gesamteuropäischen Verbund durchgeführt und die gewonnenen Daten einem breiten Nutzerkreis zugänglich gemacht werden. Die Europäische Kommission hatte bereits im Vorjahr eine Finanzierung von 9,5 Millionen Euro für <abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure" lang="en">ACTRIS</abbr> bis 2019 beschlossen und so die laufenden Entwicklungsarbeiten unterstützt. <abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure">ACTRIS</abbr> trägt mit standardisierten und qualitätsgesicherten Langzeitbeobachtungen wesentlich dazu bei, atmosphärische Prozesse, den Klimawandel und die Wirkung von Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität zu verstehen.
</p><p><abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure">ACTRIS</abbr> widmet sich insbesondere den kurzlebigen und hoch variablen Bestandteilen der Atmosphäre und betreibt dafür etwa 70 Messstationen, hauptsächlich in Europa aber auch weltweit.&nbsp; Mit den gewonnenen Daten bietet <abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure">ACTRIS</abbr> Unterstützung für gesellschaftliche Herausforderungen wie die Verbesserung der Luftqualität und das Verständnis des Klimawandels. Die Forschungsinfrastruktur liefert nicht nur Messdaten, sondern bietet Forscherinnen und Forschern auch Zugang zu seinen Observatorien und Laboren. Ziele sind, neues Wissen zu generieren, technologische Entwicklungen anzutreiben und damit indirekt auch Arbeitsplätze zu schaffen. Mittel- und langfristig sollen die Ergebnisse von <abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure" lang="en">ACTRIS</abbr> der menschlichen Gesundheit, der Anpassung an den Klimawandel und dem Schutz der Umwelt dienen. Hierfür ist die Beratung der Politik entscheidend. <abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure" lang="en">ACTRIS</abbr> stellt dazu wissenschaftliche Daten im Geiste der EU-Strategie eines Europäischen Digitalen Binnenmarktes und einer Offenen Wissenschaft für eine breite Nutzung zur Verfügung.
</p><p><abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure" lang="en">ACTRIS</abbr> bündelt die Erfahrungen eines umfangreichen Netzwerks von renommierten nationalen Atmosphärenforschungsinstituten aus 21 europäischen Staaten. Künftig sollen zentrale Einrichtungen – dazu gehören eine Geschäftsstelle, ein Datenzentrum und Kalibrierzentren für alle eingesetzten Messinstrumente – den Betrieb der Forschungsinfrastruktur koordinieren und garantieren. Aus Deutschland sind zur Zeit an <abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure">ACTRIS</abbr> beteiligt: das Leibniz‐Institut für Troposphärenforschung in Leipzig (TROPOS, koordinierend für Deutschland), die Ludwig-Maximilians-Universität in München (LMU‐MIM), das Max‐Planck‐Institut für Meteorologie in Hamburg (MPI‐M), das Karlsruher Institut für Technologie (KIT/IMK‐IFU), das Forschungszentrum Jülich (FZJ), die Universität zu Köln (IGM), die Universität Bremen (<abbr title="Institut für Umweltphysik" lang="de">IUP</abbr>) und der Deutsche Wetterdienst (DWD). Von den bisherigen Investitionen in Höhe von ca. 279 Millionen Euro entfallen rund 30 Millionen Euro auf Deutschland. Zu den jährlichen Betriebskosten von 32 Millionen Euro tragen die beteiligten Institute aus Deutschland drei Millionen Euro bei. Gegenwärtig laufen Bestrebungen, dieses Engagement weiter auszubauen. So haben bereits sechs weitere deutsche Einrichtungen ihr Interesse bekundet, künftig an <abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure">ACTRIS</abbr> mitzuwirken.
</p><p>Der Antrag zur Aufnahme auf die <abbr title="Europäische Strategieforum für Forschungsinfrastrukturen">ESFRI</abbr>-<span lang="en">Roadmap</span> wurde von der finnischen Delegation im Frühjahr 2015 gestellt. Finnland hat sich auch bereit erklärt, die <abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure">ACTRIS</abbr>-Geschäftsstelle aufzubauen. Deutschland wird neben zahlreichen nationalen Messstationen und Forschungslabors mit fünf Standorten zu den zentralen Kalibriereinrichtungen von <abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure">ACTRIS</abbr> beitragen. Dazu gehören das Kalibrierzentrum für Aerosolphysik am TROPOS in Leipzig, das Kalibrierzentrum für Laserfernmessung an der LMU München und die Kalibrierzentren für flüchtige organische Verbindungen und Stickoxide mit Laboren am KIT/IMK‐IFU in Garmisch-Partenkirchen, am DWD-Observatorium Hohenpeißenberg und am Forschungszentrum Jülich. 
</p><p>„Die Aufnahme in die <abbr title="Europäische Strategieforum für Forschungsinfrastrukturen">ESFRI</abbr><span lang="en">Roadmap</span> ist für <abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure" lang="en">ACTRIS</abbr> ein großer Erfolg. Nach mehr als 15 Jahren gemeinsamer Arbeit mit den europäischen Partnern gewinnen wir jetzt Planungssicherheit und können die notwendigen Strukturen für einen nachhaltigen, langfristen Betrieb von <abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure">ACTRIS</abbr> schaffen. Die europäische Atmosphärenforschung erhält damit eine exzellente Grundlage für die wissenschaftliche Arbeit in den nächsten Jahrzehnten“, sagt <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ulla Wandinger vom TROPOS, die als nationale Kontaktperson für Deutschland an der Antragstellung mitgewirkt hat. 
</p><p>Der Wert von <abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure">ACTRIS</abbr> im operativen Betrieb wird auf rund 450 Millionen Euro mit einem jährlichen Umsatz von bis zu 50 Millionen Euro geschätzt. Viele Länder haben bereits ihre politische Unterstützung ausgedrückt und finanzielle Zusagen gegeben. Mit dem <abbr title="Europäische Strategieforum für Forschungsinfrastrukturen" lang="de">ESFRI</abbr>-Status wird <abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure">ACTRIS</abbr> jetzt beginnen, die Voraussetzungen für den gesamteuropäischen Betrieb und die organisatorischen Rahmenbedingungen zu schaffen. Voll funktionsfähig wird <abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure">ACTRIS</abbr> voraussichtlich in rund fünf Jahren sein. Dann wird es dauerhaft einer breiten Gemeinschaft an Nutzern aus der Wissenschaft, Politik sowie dem öffentlichen und privaten Sektor Zugang zu Atmosphärendaten und Forschungseinrichtungen bieten und zur Entwicklung und Qualitätssicherung von Instrumenten sowie zur Weiterbildung beitragen. Das Angebot richtet sich europaweit neben tausenden Nutzern aus Wissenschaft und Industrie vor allem auch an Politik, Behörden und Wetterdienste.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Zur Rolle des Instituts für Umweltphysik innerhalb der <abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure" lang="en">ACTRIS</abbr>-Projekts:
</p><p><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Mathias Palm (AG Notholt, IUP)<br>Telefon: 0421 / 218-62179<br>E-Mail: <a href="mailto:mathias.palm@uni-bremen.de">mathias.palm@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.iup.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.iup.uni-bremen.de</a></p><p>Zum <abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure" lang="en">ACTRIS</abbr>-Projekt generell:
</p><p><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ulla Wandinger, Nationale <abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure" lang="en">ACTRIS</abbr>-Kontaktperson<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Alfred Wiedensohler, Kalibrierzentrum für Aerosolphysik<br>Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS)<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> +49-341-2717-7082, -7062<br><a href="http://www.tropos.de/institut/ueber-uns/mitarbeitende/ulla-wandinger/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.tropos.de/institut/ueber-uns/mitarbeitende/ulla-wandinger/</a><br><a href="http://www.tropos.de/institut/ueber-uns/mitarbeitende/alfred-wiedensohler/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.tropos.de/institut/ueber-uns/mitarbeitende/alfred-wiedensohler/</a></p><p>oder
</p><p>Tilo Arnhold, TROPOS-Öffentlichkeitsarbeit<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> +49-341-2717-7189<br><a href="http://www.tropos.de/aktuelles/pressemitteilungen/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.tropos.de/aktuelles/pressemitteilungen/</a></p><p>&nbsp;</p><p>Weiterführende Links:<br><abbr title="Europäische Strategieforum für Forschungsinfrastrukturen" lang="de">ESFRI</abbr>-<span lang="en">Roadmap</span><br><a href="http://ec.europa.eu/research/infrastructures/index_en.cfm?pg=esfri" target="_blank" rel="noreferrer">http://ec.europa.eu/research/infrastructures/index_en.cfm?pg=esfri</a></p><p><abbr title="Europäische Strategieforum für Forschungsinfrastrukturen" lang="de">ESFRI</abbr> Roadmap Launch Event<br><a href="http://www.esfri.eu/agenda-roadmap-2016-launch-event" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.esfri.eu/agenda-roadmap-2016-launch-event</a></p><p><abbr title="Aerosol, Clouds and Trace gas Research Infrastructure">ACTRIS</abbr>:<br><a href="http://www.actris.eu/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.actris.eu/</a><br><a href="http://www.tropos.de/forschung/grossprojekte-infrastruktur-technologie/koordinierte-beobachtungen-und-netzwerke/actris/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.tropos.de/forschung/grossprojekte-infrastruktur-technologie/koordinierte-beobachtungen-und-netzwerke/actris/</a></p><p>NDACC:<br><a href="http://www.ndacc.org" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.ndacc.org</a></p><p>EARLINET:<br><a href="http://www.tropos.de/forschung/grossprojekte-infrastruktur-technologie/koordinierte-beobachtungen-und-netzwerke/earlinet/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.tropos.de/forschung/grossprojekte-infrastruktur-technologie/koordinierte-beobachtungen-und-netzwerke/earlinet/</a><br><br>Cloudnet:<br><a href="http://www.tropos.de/forschung/grossprojekte-infrastruktur-technologie/koordinierte-beobachtungen-und-netzwerke/cloudnet/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.tropos.de/forschung/grossprojekte-infrastruktur-technologie/koordinierte-beobachtungen-und-netzwerke/cloudnet/</a></p><p>GAW &amp; Weltkalibrierzentrum für physikalische Aerosolmessungen (WCCAP)
</p><p><a href="http://www.tropos.de/forschung/grossprojekte-infrastruktur-technologie/koordinierte-beobachtungen-und-netzwerke/gaw/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.tropos.de/forschung/grossprojekte-infrastruktur-technologie/koordinierte-beobachtungen-und-netzwerke/gaw/</a></p><p>TROPOS-Forschungsstation Melpitz<br><a href="http://www.tropos.de/forschung/atmosphaerische-aerosole/langzeit-prozess-und-trendanalysen/langzeitstudien-regionaler-bedeutung-und-luftqualitaet/regionale-forschungsstation-melpitz/tropos-forschungsstation-melpitz/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.tropos.de/forschung/atmosphaerische-aerosole/langzeit-prozess-und-trendanalysen/langzeitstudien-regionaler-bedeutung-und-luftqualitaet/regionale-forschungsstation-melpitz/tropos-forschungsstation-melpitz/</a></p><p>EU investiert 10 Millionen Euro in Infrastruktur zur Erforschung von Aerosolen, Wolken und Spurengasen (Pressemitteilung vom 03.06.2015)<br><a href="http://www.tropos.de/aktuelles/pressemitteilungen/details/eu-investiert-10-millionen-euro-in-infrastruktur-zur-erforschung-von-a/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.tropos.de/aktuelles/pressemitteilungen/details/eu-investiert-10-millionen-euro-in-infrastruktur-zur-erforschung-von-a/</a><br>Europäische Forschungsinfrastrukturen helfen, Probleme mit der Luftqualität zu lösen (Pressemitteilung vom 15.05.2013):<br><a href="http://www.tropos.de/aktuelles/pressemitteilungen/details/europaeische-forschungsinfrastrukturen-helfen-probleme-mit-der-luftqu/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.tropos.de/aktuelles/pressemitteilungen/details/europaeische-forschungsinfrastrukturen-helfen-probleme-mit-der-luftqu/</a><br>Leipziger Hintergrundstation gehört jetzt offiziell zum weltweiten Atmosphärenbeobachtungssystem (Pressemitteilung vom 03.04.2013):<br><a href="http://www.tropos.de/aktuelles/pressemitteilungen/details/leipziger-hintergrundstation-gehoert-jetzt-offiziell-zum-weltweiten-at/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.tropos.de/aktuelles/pressemitteilungen/details/leipziger-hintergrundstation-gehoert-jetzt-offiziell-zum-weltweiten-at/</a><br>Weltkalibrierungszentrum für Aerosolphysik wird weiterhin durch das Umweltbundesamt gefördert (Pressemitteilung vom 22.12.2011)<br><a href="http://www.tropos.de/aktuelles/pressemitteilungen/details/weltkalibrierungszentrum-fuer-aerosolphysik-wird-weiterhin-durch-das-u/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.tropos.de/aktuelles/pressemitteilungen/details/weltkalibrierungszentrum-fuer-aerosolphysik-wird-weiterhin-durch-das-u/</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-10903</guid>
                            <pubDate>Tue, 15 Mar 2016 14:21:45 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Kinder-Uni: Dauerrenner in den Osterferien</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-kinder-uni-dauerrenner-in-den-osterferien-1</link>
                            
                            <description>Labore und Workshops ausverkauft / Resttickets für drei Vorlesungen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 067 / 15. März 2016 SC 
</p><p>Spannende Wissenschaft verstehen, aktuelle Forschung hautnah erleben: Ein tolles Programm wartet auf die Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren, die sich zur Kinder-Uni angemeldet haben. Sie findet vom 21. bis 23. März 2016 in der Universität Bremen statt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen ihre Forschungsgebiete in fünf verschiedenen Vorlesungen anschaulich vor und laden die Kinder in 21 Labore und Workshops zum Experimentieren und Forschen ein. Angebote gibt es in den Fachgebieten Biologie, Chemie, Mathematik, Geowissenschaften, Luft- und Raumfahrt, Physik und Technik. Parallel dazu ist ein interessantes Elternprogramm aufgelegt worden.
</p><p>Für die Labore und Workshops sind die Tickets bereits ausverkauft. Aber für drei Vorlesungen sind noch einige Tickets erhältlich
</p><h3>Montag, 21. März, 10.30 Uhr: Mit den Ohren "sehen" - Fledermäuse und die Physik der Echoortung</h3><p>Fledermäuse sind die einzigen fliegenden Säugetiere. Wir bemerken ihr lautloses, nächtliches Treiben meist nicht. Ein Grund dafür liegt in ihrer Fähigkeit, die Umgebung und vor allem ihre Beute mit Hilfe von Schall zu „sehen“. Sie verwenden hierfür Ultraschall, der für unsere Ohren nicht hörbar ist. Was ist Schall? Was ist Ultraschall? Was ist Frequenz? Wie schnell ist Schall? Das erklärt Physik-Professor Manfred Radmacher. 
</p><h3>Dienstag, 22. März, 10.30 Uhr: Weltsprache Englisch: Past, present and future </h3><p>Englisch ist die Fremdsprache, die fast alle Kinder in Deutschland in der Schule zuerst lernen. In Europa und in der ganzen Welt kommt man damit am besten durch. Auch das Internet oder die Popmusik sind durch die englische Sprache bestimmt. Aber wie ist es überhaupt dazu gekommen? Warum sprechen so viele Menschen Englisch? Welche Rolle spielt das Englische weltweit? Das erklärt Sprach-Professor Marcus Callies.
</p><h3>Mittwoch, 23. März, 10.30 Uhr: Was ist eigentlich Gentechnik? &nbsp;</h3><p>Der Bauplan eines Lebewesens ist in Form von <abbr title="desoxyribonuclein acid">DNA</abbr> in jeder Zelle festgeschrieben. Lebende Organismen verfügen aber nicht nur über diesen Bauplan, sondern auch über Eiweiße, die diesen Bauplan zerschneiden und wieder zusammenfügen können. Die Gentechniker haben sich diese Methoden zu Nutze gemacht, um Gene gezielt neu zu kombinieren. Mit Hilfe der Gentechnik werden zum Beispiel Impfstoffe hergestellt. Darüber spricht Biologie-Professorin Rita Groß-Hardt.
</p><p>Tickets sind an allen Vorverkaufsstellen von Nordwest Ticket oder telefonisch unter 0421 / 36 36 36 erhältlich. Falls noch vorhanden, gibt es die letzten Karten an den drei Veranstaltungstagen in der Uni Bremen, und zwar an den Informationsständen in der Glashalle und im Uni-Gebäude <abbr title="Naturwissenschaften" lang="de">NW</abbr>1 (Otto-Hahn-Allee).
</p><p>Programm und Information unter <a href="/intern/direkt-zu-1/einrichtungen">www.uni-bremen.de/kinderuni</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Akademie für Weiterbildung<br>Gisela Gründl <br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421/218-61613<br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de">gruendl@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 15 Mar 2016 15:08:00 +0100</pubDate>
                            <title>Albert-Defant Medaille für Bremer Meeresphysikerin Monika Rhein</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/albert-defant-medaille-fuer-bremer-meeresphysikerin-monika-rhein-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 068 / 15. März 2016 SC 
</p><p>Größte wissenschaftliche Kompetenz gepaart mit mahnender Sachlichkeit: Dafür ist die Bremer Meeresphysikerin Monika Rhein national und international bekannt. Für ihre hervorragenden Arbeiten über Gesetzmäßigkeiten der Wasserzirkulation im Atl<span lang="en">antik und ihre führende Rolle beim Verfassen des Ozeankapitels des Weltklimaforschungsberichts des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) </span>wurde ihr am 14. März 2016 die Albert-Defant Medaille 2016 verliehen. Den hochrangigen Wissenschaftspreis teilt sich Monika Rhein, Professorin am Institut für Umweltphysik (IUP) der Uni Bremen und am Zentrum für Marine Umweltforschung (MARUM), mit dem Hamburger Ozeanographen Professor Jürgen Sündermann. Die Verleihung fand bei der Eröffnungssitzung der gemeinsamen deutsch-österreichisch-schweizerischen Meteorologentagung in Berlin statt. 
</p><p>Monika Rhein ist seit 2000 Hochschullehrerin im Fachbereich Physik / Elektrotechnik der Universität Bremen. Seither hat sie über 20 Fahrten mit deutschen und europäischen Forschungsschiffen organisiert und durchgeführt. Die Bremer Wissenschaftlerin erläuterte in ihrer Dankesrede: „Der Erfolg von Forschungsfahrten ruht auf den Schultern von engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Wissenschaft, Technik und Logistik, die hier mitgeehrt werden. Mein Dank geht auch an die Kapitäne und Besatzungen der Forschungsschiffe“.
</p><p>Mit ihren grundlegenden Beiträgen zu klimarelevanten Prozessen im Atlantik hat Monika Rhein sich einen Namen als renommierte Wissenschaftlerin mit internationalem Ansehen erworben. In der Laudatio wurde besonders ihre führende Rolle beim Verfassen des Kapitels „Ozeanbeobachtung“ im fünften Weltklimabericht hervorgehoben, der 2013/2014 veröffentlicht wurde. Darin dokumentierte die Bremer Umweltphysikerin zum ersten Mal deutlich die Rolle des Ozeans für die globale Energiebilanz.
</p><h3>Zur Albert-Defant Medaille</h3><p>Die Medaille wurde anlässlich des 100. Geburtstags von Albert Defant gestiftet. Seit 1986 vergibt die Deutsche Meteorologische Gesellschaft alle drei Jahre diese Ehrung an Persönlichkeiten, die sich als Wissenschaftler hervorragende Verdienste um die Physikalische Ozeanographie erworben haben. Entscheidend für das Lebenswerk von Albert Defant war seine Teilnahme an der deutschen südatlantischen Expedition mit dem Forschungsschiff METEOR (1925-1927), die Organisation weiterer Fahrten (1929-1935) und die Herausgabe der wissenschaftlichen Ergebnisse dieser Expeditionen.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>In der Uni-Pressestelle (E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; oder Tel. 0421 218 60150) kann ein Foto von Monika Rhein angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut für Umweltphysik<br>Zentrum für Marine Umweltforschung (MARUM)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Monika Rhein<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218 62160<br>E-Mail: <a href="mailto:mrhein@physik.uni-bremen.de">mrhein@physik.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ocean.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ocean.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_068_Rhein_Monika_Quelle_IUP.jpg" length="308954" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_068_Rhein_Monika_Quelle_IUP.jpg" fileSize="308954" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professorin Monika Rhein</media:description><media:copyright>IUP</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10905</guid>
                            <pubDate>Fri, 18 Mar 2016 09:54:44 +0100</pubDate>
                            <title>Wissenschaftlicher Austausch mit Kiew, Odessa und Uman</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wissenschaftlicher-austausch-mit-kiew-odessa-und-uman-1</link>
                            
                            <description>DAAD fördert Kooperation zwischen der Universität Bremen und drei Universitäten in der Ukraine</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 069 / 18. März 2016 RO
</p><p>Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine in Wissenschaft und Technologie gewinnt aktuell zusätzliche Bedeutung durch die jüngsten politischen Entwicklungen. So ist es für die ukrainische Uman National<span lang="en"> University of Horticulture</span> eine willkommene Herausforderung, künftig mit der Universität Bremen zusammenzuarbeiten. Dazu wurde im vergangenen Jahr das Projekt GUMLog - <span lang="en">German-Ukrainian Master Program in Logistics</span> – initiiert und im Januar 2016 gestartet. Es dient in erster Linie dem Aufbau von Masterlogistikprogrammen an den drei Ukrainischen Universitäten in Kiew, Odessa und Uman. Das vier Jahre andauernde Projekt wird mit einer Fördersumme von 200.000 Euro durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des Förderprogramms „Fachbezogene Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern“ unterstützt. Auf Bremer Seite sind die beiden Professoren Irina Dovbischuk und Hans-Dietrich Haasis aus dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften beteiligt.
</p><p><strong>Aufbau eines Masterlogistikprogramms</strong></p><p>Eine Kooperation zwischen den Universitäten in Kiew und Odessa und der Universität Bremen besteht bereits seit über zehn Jahren. Mit der <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst" lang="de">DAAD</abbr>-Förderung können die bestehenden Aktivitäten wie Austausch von Studierenden, Doktoranden, Post-Docs und Dozenten weiter ausgebaut werden. Ziel des Projektes ist eine wechselseitige Entwicklung von Curricula und die Einrichtung eines Logistik Masterprogramms auf der Basis eines beidseitig sehr hohen Entwicklungsstands der Technologie in Transport und Logistik. Die Projektleitung will ein langfristiges Deutsche-Ukrainisches Netzwerk von interdisziplinären Expertinnen und Experten in Transport- und Logistikproblemen aufzubauen. Die Ergebnisse des Projekts sollen – langfristig gesehen – einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Ukraine darstellen. 
</p><p><strong>Austausch junger Wissenschaftler</strong><br><br>In dem Projekt sollen vor allem junge Wissenschaftler und Studierende dazu angeregt werden neues Wissen im Bereich der Logistik zu entwickeln. Deshalb ist die Hälfte des Austauschs für junge Menschen unter 35 Jahren vorgesehen.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Wirtschaftswissenschaften<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Irina Dovbischuk und <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Hans-Dietrich Haasis<br>Tel.: 0421 218 66766 und 0421 218 66760<br>E-Mail: <a href="mailto:dovbischuk@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">dovbischuk@uni-bremen.de</a> und <a href="mailto:haasis@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">haasis@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.mlog.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.mlog.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10906</guid>
                            <pubDate>Fri, 18 Mar 2016 13:17:18 +0100</pubDate>
                            <title>Mehr Sicherheit für das „Internet der Dinge“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mehr-sicherheit-fuer-das-internet-der-dinge-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 070 / 18. März 2016 SC
</p><p>Das „Internet der Dinge“ wird künftig Einzug in alle Lebensbereiche halten und den Datenfluss zwischen vielfältigsten Geräten und Anwendungen ermöglichen. Mit den Chancen der umfassenden Vernetzung gehen aber auch Sicherheitsrisiken einher, und bei unzureichendem Schutz kann der Einbruch an einem Punkt des Systems gleichzeitig den Zugang zu den damit vernetzten Punkten erleichtern. Um die <span lang="en">„Smart Objects</span>“ in einem solchen intelligenten System zu schützen, reichen die bisher bekannten Strategien für das Internet nicht mehr aus. Es gilt also, neue Konzepte für die sichere Vernetzung zu entwickeln – aber welche Anwendungsszenarien müssen dabei überhaupt berücksichtigt werden?
</p><p>Dieser Frage ist die Standardisierungsorganisation<span lang="en"> „Internet Engineering Task Force“ (IETF)</span> jetzt nachgegangen: Sie hat erstmals eine umfassende Sammlung repräsentativer Szenarien für die sichere Vernetzung von Alltagsgegenständen veröffentlicht und damit einen wichtigen Grundstein für die Standardisierung von Sicherheitsmechanismen im Internet der Dinge gelegt. Maßgeblich daran mitgearbeitet hat die AG Rechnernetze am Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen.
</p><h3>Anforderungen der Nutzer definiert</h3><p>Das Dokument RFC 7744 beschreibt, welche Probleme berücksichtigt werden müssen, damit Nutzer auch in einem vollautomatisierten Umfeld die Kontrolle über ihre Daten behalten können. „RFC“-Dokumente (RFC steht für <span lang="en">Request for Comments</span>) dienen als Standards des Internet und bestimmen die Grundlagen der Netzwerktechnik. Die Anwendungsszenarien für das „Internet der Dinge“, die im RFC 7744 dargestellt werden, reichen von der Überwachung verderblicher Güter in Containern über die Heim- und Gebäudeautomation bis zu industriellen Kontrollsystemen. Dabei werden die Eigenschaften der genutzten Objekte beschrieben und die Sicherheitsanforderungen definiert, die von den Anwendern des jeweiligen Systems gestellt werden. Eine besondere Schwierigkeit besteht darin, dass Geräte in diesem Bereich oft kostengünstig sein müssen und daher nicht viel mitbringen, um die anspruchsvollen Sicherheitsanforderungen zu erfüllen.
</p><h3>Gruppe entwickelt Autorisierungsprotokolle für <span lang="en">„Smart Objects“ </span></h3><p>Mit den Anwendungsszenarien haben die Hersteller von Hard- und Software für das „Internet der Dinge“ jetzt eine fundierte Grundlage, um wirksame Sicherheitsstrategien für ihre Produkte zu entwickeln. Eine Arbeitsgruppe der <abbr title="Internet Engineering Task Force">IETF</abbr> entwickelt auf der Basis von RFC 7744 jetzt sogenannte Autorisierungsprotokolle für „<span lang="en">Smart Objects</span>“ – also Schutzmechanismen, die regeln, wer Zugriff auf die Daten eines Objekts bekommt. So soll beispielsweise verhindert werden, dass Hausautomationssysteme manipuliert werden können, um Angreifern den Zutritt zum Gebäude zu erlauben, oder dass wichtige Infrastruktureinrichtungen über ihr Netzwerk angegriffen werden können.
</p><p>Das Dokument RFC 7744 ist hier abrufbar: <a href="https://www.rfc-editor.org/info/rfc7744" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.rfc-editor.org/info/rfc7744</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI)<br>AG Rechnernetze<br>Ansprechpartner: Axel Kölling<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 2208 306<br>E-Mail: <a href="mailto:kolling@k-ms.de">kolling@k-ms.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 21 Mar 2016 10:19:55 +0100</pubDate>
                            <title>Mehr Studierende ohne Abi? Dann besser informieren und betreuen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mehr-studierende-ohne-abi-dann-besser-informieren-und-betreuen-1</link>
                            
                            <description>Zentrum für Arbeit und Politik (zap) legt Studie zum Studium ohne Abitur vor / zap-Bildungsangebot erleichtert den Übergang in ein sozialwissenschaftliches Studium
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 071 / 21. März 2016 SC 
</p><p>Politisch postuliert, aber nicht umgesetzt: Menschen ohne Abitur studieren in Deutschland nach wie vor sehr selten. Jetzt haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Zentrum für Arbeit und Politik (zap) der Universität Bremen eine Studie vorgelegt, die die Gründe für die geringe Nachfrage offen legt. Entscheidend sind Informationsmängel über die individuellen Zulassungsvoraussetzungen und fachlichen Studienanforderungen. Vor allem die Unsicherheit, das Studium im Vergleich zu Abiturientinnen und Abiturienten zu bewältigen, scheint für viele beruflich qualifizierte Studieninteressierte ohne Abitur eine unüberwindbare Hürde. Die Bremer Sozialforscher empfehlen deshalb, die qualifizierten Studierwilligen ohne Abi nicht nur gezielter zu beraten, sondern auch über einen längeren Zeitraum hinweg zu betreuen, um Selbstzweifel abzubauen und den Übergang ins Studium zu erleichtern.
</p><h3>Qualitative Befragungen</h3><p>Im Jahr 2013 besaßen in Deutschland nur 2,6 Prozent der Regelstudierenden keine allgemeine Hochschulreife. Diesen Personenkreis hat sich das Zentrum für Arbeit und Politik der Universität Bremen im Rahmen einer Forschungsarbeit genauer angeschaut, die von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert wurde. Insgesamt haben die Bremer Wissenschaftler an deutschen Universitäten 38 qualitative Interviews mit Studierenden ohne Abitur geführt. Dabei wurde die individuelle Bildungsbiographie in den Blick genommen, um den Prozess der Studienentscheidung rekonstruieren zu können. Ferner hat das Forschungsteam die Übergangsphase ins Studium sowie erste Studienerfahrungen analysiert. Der umfassende Forschungsbericht wurde von der Hans-Böckler-Stiftung veröffentlicht (<a href="http://www.boeckler.de/pdf_fof/S-2012-615-5-9.pdf)." target="_blank" rel="noreferrer">www.boeckler.de/pdf_fof/S-2012-615-5-9.pdf</a>).&nbsp; 
</p><h3>Anfängliche Selbstzweifel lösen sich im Laufe des Studiums auf</h3><p>Aus der Untersuchung geht hervor, dass Viele nur durch Zufall von der Möglichkeit erfahren, ohne Abitur studieren zu können. Außerdem äußern die Studieninteressierten Unsicherheiten hinsichtlich der individuellen Zulassungsvoraussetzungen und der fachlichen Anforderungen des Studiums. Viele glauben, den Anforderungen eines Studiums nicht genügen zu können. Dominierend ist dabei die Sorge, im Vergleich zu Abiturienten und Abiturientinnen schon zu lange aus dem Lernprozess heraus zu sein. Darüber hinaus stellt die Universität für sie eine bisher unbekannte Institution dar. Zudem begeben sie sich mit der Studienaufnahme oft in eine berufliche und finanziell unsichere Situation. 
</p><p>In der Zeit des Studiums lösen sich entsprechende Unsicherheiten jedoch langsam auf. Die Befragten dieser Untersuchung weisen insgesamt großen Ehrgeiz und Zielstrebigkeit auf – das gilt bereits für ihr Berufsleben. Sie entwickeln individuelle Bewältigungsstrategien, um den auftretenden Herausforderungen zu begegnen. Insbesondere die eigene Berufserfahrung wird als hilfreich erachtet, um Ängste und Zweifel im Studium in den Griff zu bekommen, Theorie und Praxis besser zu verknüpfen und erfolgreich zu studieren. 
</p><h3>Vier Gründe für eine Studienentscheidung</h3><p>Studierende ohne Abitur, die ein Vollzeitstudium an einer Universität aufnehmen, sind insgesamt eine sehr heterogen zusammengesetzte Gruppe. Dennoch lassen sich in ihren Biografien gemeinsame Merkmale ausmachen, die als typisch zu charakterisieren sind. Hinsichtlich der Studienentscheidung können vier Muster identifiziert werden. Demnach nutzen sie den dritten Bildungsweg: 1) als nächsten Karriereschritt, 2) als Ausweg aus einer beruflichen Tätigkeit, 3) als Mittel zur Selbstverwirklichung oder 4) als sozialen Aufstieg. 
</p><p>Darüber hinaus lassen sich Gemeinsamkeiten entlang der einzelnen Lebensstationen feststellen. Als typische Merkmale gelten zum Beispiel ein großes Lerninteresse in der Berufsausbildung und später in der Weiterbildung. Außerdem werden von den Studierenden vielfältige Unsicherheiten am Übergang vom Beruf in das Studium beschrieben. 
</p><h3>Bremer Forscherteam sieht Nachholbedarf</h3><p>Studieninteressierte ohne Abitur sind zwar nicht befragt worden. Aber die <abbr title="Zentrum für Arbeit und Politik">zap</abbr>-Studie legt nahe, dass viele beruflich Qualifizierte ihren Studienwunsch aufgrund zu großer Unsicherheiten wieder verwerfen. „Eine gezieltere Bewerbung, Beratung und Betreuung dieser Studierendengruppe kann dazu beitragen, Entscheidungen zur Studienaufnahme zu fördern und den Übergang ins Studium zu ebnen“, sagt Jessica Heibült, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Untersuchung. „Hier sehe ich Nachholbedarf, soll die bildungspolitische Zielsetzung nach mehr Durchlässigkeit von der Berufswelt in die Hochschule erreicht werden.“
</p><h3>Vorbild: Bremer Zweijahreskurs Sozialwissenschaftliche Grundbildung</h3><p>Seit fast 30 Jahren bietet die Universität Bremen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ohne Hochschulreife die Möglichkeit, ein sozialwissenschaftliches Studium aufzunehmen. Der ‚Zweijahreskurs Sozialwissenschaftliche Grundbildung‘ vom Zentrum für Arbeit und Politik bereitet Interessierte darauf vor. Konzipiert als offenes Format der langfristigen politischen Erwachsenenbildung setzen sich die Teilnehmenden mit den für sie gesellschaftlich relevanten Themen auseinander. Sie finden Zugänge zur wissenschaftlichen Fachliteratur, lernen einzelne politische Fragen in größere Zusammenhänge zu stellen und erwerben die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens. Bei erfolgreichem Abschluss wird eine fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung zu verschiedenen sozial- und geisteswissenschaftlichen Studiengängen an Bremer Hochschulen erworben. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass unsere Absolventinnen und Absolventen sehr gut auf ein Regelstudium vorbereitet werden“, sagt Frank Meng, Dozent des Zweijahreskurses.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br>Zentrum für Arbeit und Politik (zap)<br>Jessica Heibült<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: (0421) 218 – 56711<br>E-Mail: <a href="mailto:jessica.heibuelt@uni-bremen.de">jessica.heibuelt@uni-bremen.de</a></p><p>Kontakt und weitere Informationen zum Zweijahreskurs Sozialwissenschaftliche Grundbildung
</p><p><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Frank Meng<br>Zentrum für Arbeit und Politik der Universität Bremen<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: (0421) 218 – 56708<br>E-Mail: <a href="mailto:frank.meng@uni-bremen.de">frank.meng@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Peter Mehlis<br>Zentrum für Arbeit und Politik der Universität Bremen<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: (0421) 218 – 56710<br>E-Mail: <a href="mailto:peter.mehlis@uni-bremen.de">peter.mehlis@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 22 Mar 2016 09:08:15 +0100</pubDate>
                            <title>Mit Kerzenwachs und Sauerstoff hoch hinaus: Bremer Studierende tüfteln Öko-Raketenantrieb der Zukunft aus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mit-kerzenwachs-und-sauerstoff-hoch-hinaus-bremer-studierende-tuefteln-oeko-raketenantrieb-der-zukunft-aus-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 073 / 22. März 2016 SC
</p><p>Einer gewöhnlichen Kerze sieht man es gar nicht an. Doch Paraffin als Treibstoff kann ungeahnte Kräfte entwickeln, wenn die Mischung stimmt. Zusammen mit flüssigem Sauerstoff entsteht eine Treibstoffkombination, die in einer Brennkammer genügend Schubkraft und Energie freisetzt, um eine 80 kg schwere und 3,8 Meter lange Forschungsrakete mit Schallgeschwindigkeit auf mindestens 4000 Meter Höhe zu bringen. Dass dies gelingen kann, wollen Studierende am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen nun beweisen. Rund vier Jahre haben sie an ihrem Vorhaben getüftelt.
</p><p>Ihre selbstgebaute und nahezu umweltfreundliche Rakete mit Hybridantrieb wird in zwei Tagen, am 24. März 2016, ihre Reise nach Nordschweden antreten, um dort voraussichtlich am 12. April 2016 vom europäischen Weltraumbahnhof Esrange in Kiruna zu starten. Passend zum Forschungsthema und zur Jahreszeit trägt die Rakete den Namen „ZEpHyR“, was in der griechischen Mythologie so viel wie Frühlingsbote und Windgottheit bedeutet, im Rahmen des Projektes allerdings für „<abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr><span lang="en">Experimental Hybrid Rocket</span>“ steht. Die Flugpremiere von ZEpHyR ist für die Bremer Studierenden im Fachbereich Produktionstechnik das große Finale des STERN-Programms, das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefördert wird und deutschen Universitätsteams die Chance bietet, abseits des Hörsaals mit selbstgebauten Raketen Raumfahrtforschung praxisnah zu erleben. 
</p><p>Das Bremer Team hat sich die konkrete Aufgabenstellung selbst gesucht. Ziel ist es, eine neuartige Rakete zu entwickeln, die den Ansprüchen einer Raumfahrt 4.0 gerecht wird: dazu zählen Faktoren wie Kostenreduzierung, einfache Handhabung und Risikominimierung für Mensch und Umwelt durch einen Verzicht auf die üblicherweise in der Raumfahrt eingesetzten hochgiftigen und explosiven Treibstoffe wie Hydrazin. Was sich so simpel anhört, erforderte eine kreative Herangehensweise, einen Wissenstransfer aus den Bereichen der Verbrennungsforschung, Maschinenbau, Elektrotechnik und Chemie sowie handwerkliches Geschick. „Wir sind innerhalb des STERN-Programms die einzigen, die eine Kombination aus Paraffin und Sauerstoff als Antriebsmittel verwenden. Andere europäische Forschungsteams gehen bereits ähnliche Wege, was deutlich zeigt, dass in diesem Antriebskonzept großes Potenzial für zukünftige Raumfahrtprojekte steckt. Mit unserer Expertise sind wir am Puls der Zeit“, erklärt Peter Rickmers, der das ZEpHyR-Projekt am ZARM leitet und betreut.
</p><p>Im Fokus der Forschungs- und Tüftelarbeit in Bremen stand der Hybridantrieb, der von Grund auf neu konzipiert und an die Treibstoffkomponenten angepasst werden musste. 30 Triebwerkstests waren nötig, um das richtige Mischungsverhältnis von Wachs und Sauerstoff für eine gute Leistungskraft bei gleichzeitig geringer Systemkomplexität zu erreichen. Um die Kosten für Bauteile so gering wie möglich zu halten, griff das Team pragmatisch zum 3D-Drucker, fertigte die Schubdüsen aus einer Mischung aus Baumwolle und Harz und stellte teure Ventile zur Regulierung der Zufuhr des Sauerstoffs selbst her. Die Elektronik zur Steuerung der Rakete wurde im Elektrohandel eingekauft und der Fallschirm, der die Rakete nach ihrem Flug wieder sicher zur Erde bringen soll, stammt aus dem Outdoor-Freizeitbereich. Kurzum, die Bezugsquellen aller Raketenkomponenten stehen im Prinzip jedem offen und so soll auch ZEpHyR einen Beitrag dazu leisten, die Raumfahrt privatwirtschaftlich leichter zugänglich zu machen und so innovative, kreative Ideen für die Erkundung des Weltalls von morgen voranzubringen.
</p><p>Unabhängig vom Ausgang des Raketen-Programms haben die Studierenden des Bremer Teams schon jetzt gewonnen. Über 35 Bachelor- und Masterarbeiten sind im Rahmen des ZEpHyR-Projektes entstanden, was aus Sicht der universitären Lehre ein Erfolgsmodell darstellt.
</p><p>Zeitplan der Raketen-Kampagne:
</p><p>24. März 2016 Verladung der ZEpHyR-Rakete für Transport zum <span lang="en">Esrange Space Center</span> in<br>Kiruna, Schweden<br>3. April 2016 Abreise des ZEpHyR-Teams nach Kiruna, Schweden<br>4. bis 11. April 2016 Vorbereitung des Raketenstarts<br>12. April 2016 voraussichtlicher Raketenstart<br>15. April 2016 Rückkehr des ZEpHyR-Teams nach Bremen
</p><p>Videos zum ZEpHyR-Projekt
</p><p>Test des Hybridtriebwerks am <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr> (Link zum ZARM Video <a href="https://www.zarm.uni-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.zarm.uni-bremen.de/</a> )<br>Live-Übertragung des Raketenstarts <a href="http://esrange.insupport.se/" target="_blank" rel="noreferrer">http://esrange.insupport.se/</a></p><p>Allgemeine Informationen zum STERN-Programm
</p><p><a href="http://www.dlr.de/rd/desktopdefault.aspx/tabid-6978/11527_read-26906/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.dlr.de/rd/desktopdefault.aspx/tabid-6978/11527_read-26906/</a></p><p>Ansprechpartner des Bremer Studierenden-Teams für inhaltliche Fragen
</p><p>Universität Bremen<br>ZARM – Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation<br><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Peter Rickmers<br><span lang="en">Head of Space Propulsion and Energy Systems Group</span><br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> +49 421 218 57872<br>Mobil +49 172 5122120<br>E-Mail: <a href="mailto:peter.rickmers@zarm.uni-bremen.de">peter.rickmers@zarm.uni-bremen.de</a></p><p>Ansprechpartnerin für allgemeine Presse- und Bildmaterialanfragen
</p><p>Birgit Kinkeldey<br>Leiterin Kommunikation<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> +49 421 218 57755<br>Mobil +49 151 23684370<br>E-Mail: <a href="mailto:birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de">birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10909</guid>
                            <pubDate>Tue, 22 Mar 2016 09:18:57 +0100</pubDate>
                            <title>Kinder und Jugendliche für Intelligenztest gesucht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kinder-und-jugendliche-fuer-intelligenztest-gesucht-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 074 / 22. März 2016 RO 
</p><p>Bei vielen psychologischen und pädagogischen Fragestellungen ist es notwendig, sich einen Überblick über die kognitiven Fähigkeiten (Intelligenz) eines Kindes zu verschaffen. Um zu gewährleisten, dass Intelligenztests zuverlässig und aussagekräftig sind, müssen sie regelmäßig überarbeitet werden. Dies beinhaltet auch, dass neue Aufgaben darauf überprüft werden müssen, ob sie in verschiedenen Altersgruppen verständlich und lösbar sind. Dabei geht es neben den kognitiven Fähigkeiten auch um die motorischen und sozial-emotionalen Fähigkeiten des Kindes. Deshalb suchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Zentrum für klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) der Universität Bremen Kinder und Jugendliche zwischen zweieinhalb und 16 Jahren, die an der Erprobung eines neuen Intelligenztest teilnehmen möchten. <br><br>Die Aufgaben werden einzeln bearbeitet; je nach Alter des Kindes dauert es 90 bis 150 Minuten. Kinder in der Altersgruppe von drei bis sechs Jahren können an einer zusätzlichen Entwicklungsdiagnostik teilnehmen. Die Eltern werden gebeten, einen kurzen Fragebogen auszufüllen. Termine können ab sofort vergeben werden. Die Tests werden in Bremen in den Räumen des <abbr title="Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation">ZKPR</abbr>, Grazer Straße 6 durchgeführt. Die Testergebnisse können den Eltern der Kinder auf Anfrage nach Abschluss der Datenerhebung kostenlos mitgeteilt werden. Wer Lust hat, kann zusätzlich an einer zweiten Testphase teilnehmen. Hier geht es dann um die Überprüfung der Zuverlässigkeit der Ergebnisse.<br><br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Human-und Gesundheitswissenschaften<br>Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Franziska Korsch und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Franz Pauls<br>Tel.: 0421 218 68611<br>E-Mail:<a href="mailto:fkorsch@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"> fkorsch@uni-bremen.de</a>, <a href="mailto:pauls@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">pauls@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zkpr.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zkpr.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-10910</guid>
                            <pubDate>Tue, 22 Mar 2016 09:46:56 +0100</pubDate>
                            <title>Bakterien im Meer unterstützen die Gesundheit von Korallenriffen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bakterien-im-meer-unterstuetzen-die-gesundheit-von-korallenriffen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 076 / 22. März 2016 SC
</p><p>Eine bestimmte Gruppe von Bakterien ist in der Lage, einen großen Teil der Nährstoffe zu liefern, die Korallen und ihre Riffe zum Wachsen brauchen. Das ist das Ergebnis einer neuen Langzeitstudie, die ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Professor Christian Wild, Hochschullehrer für Marine Ökologie an der Universität Bremen, kürzlich am Roten Meer durchgeführt hat. Die Studie wurde nun in der renommierten internationalen Fachzeitschrift „Ecosystems“ publiziert. <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ulisse Cardini, der im vergangenen Jahr an der Universität Bremen promoviert hat und nun als Wissenschaftler an der Universität Wien arbeitet, ist Erstautor dieser Publikation. 
</p><h3>Erste Untersuchungen an einem kompletten Korallenriff</h3><p>Das Besondere an der Studie ist, dass sich die Wissenschaftler nicht auf bestimmte Organismen (zum Beispiel Steinkorallen wie in fast allen bisherigen Studien) konzentriert haben, sondern auf alle wichtigen Lebewesen (inklusive Hart- und Weichkorallen, Schwämme, Algen, Seegräser), die in einem Saumriff des nördlichen Roten Meeres (nähe Aqaba, Jordanien) vorkommen. Der Vorteil dieses Standorts ist, dass er im Vergleich zu fast allen anderen Korallenriffstandorten weit nördlich liegt und deswegen starke saisonale Veränderungen in Bezug auf Wassertemperatur und Nährstoffkonzentrationen im Wasser aufweist. Solche besonderen Standorte werden gerne als „natürliche Labore“ bezeichnet. 
</p><p>Diesen Umstand machten sich die Wissenschaftler zunutze. Für jede Gruppe von Organismen wurde jeweils im Frühling, Sommer, Herbst und Winter sowohl die Kohlenstofffixierung über die Photosynthese bestimmt, als auch die Stickstofffixierung über assoziierte Bakterien. Diesen einmaligen und riesigen Datensatz konnten die Wissenschaftler dann benutzen, um zum ersten Mal Kohlenstoff- und Stickstofffixierung für ein gesamtes Riff-Ökosystem zu beschreiben und dabei den Einfluss von saisonalen Umweltveränderungen aufzuzeigen. 
</p><p>Die Ergebnisse zeigten sehr deutlich, dass die Stickstofffixierung durch assoziierte Bakterien ein weit verbreiteter Prozess ist, der auf allen untersuchten Lebewesen gemessen wurde. Dieser Prozess ist aber offensichtlich sehr empfindlich gegenüber Umweltveränderungen: Über alle Organismen hinweg zeigte sich, dass immer dann, wenn die Nährstoffkonzentrationen im Umgebungswasser sehr gering sind (vor allem im Sommer), die Stickstofffixierung ansteigt. Das kann dann wichtige Nährstoffe für Wachstum liefern. 
</p><h3>Wie funktionieren unsere Korallenriffe in der Zukunft?</h3><p>Diese Ergebnisse sind aus zwei Gründen wichtig: Erstens offenbaren sie einen bisher nicht bekannten Mechanismus wie Korallenriffe trotz extremer Nährstoffarmut in ihrer Umgebung schnell wachsen können – ein Widerspruch, der als das Darwinsche Riff-Paradoxon bezeichnet wird. Und zweitens zeigen die neuen Daten, dass der wichtige Prozess der Stickstofffixierung in Korallenriffen sehr empfindlich ist gegenüber Umweltveränderungen. Dies deutet an, dass der globale Klimawandel mit seinen Konsequenzen im Meer (Ozeanerwärmung und -ansäuerung) und eine Reihe von lokalen Faktoren, v.a. Eintrag von Nährstoffen, sehr wahrscheinlich zu einer drastischen Veränderung des Funktionierens von Korallenriffen führen wird. 
</p><p>Publikation: <br><span lang="en">Cardini et al. Budget of primary production and dinitrogen fixation in a highly seasonal Red Sea coral reef. Ecosystems</span> (im Druck) 
</p><p>Weitere Informationen: <br>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie / Chemie<br>Marine Ökologie<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christian Wild<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 63367<br>E-Mail: <a href="mailto:christian.wild@uni-bremen.de">christian.wild@uni-bremen.de</a><br><span lang="en">University of Vienna<br>Department of Microbiology and Ecosystem Science<br>Division of Microbial Ecology</span><br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ulisse Cardini<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0043 677 61633148<br>E-Mail: <a href="mailto:cardini@microbial-ecology.net">cardini@microbial-ecology.net</a><br><a href="http://www.ulissecardini.info" target="_blank" rel="noreferrer">www.ulissecardini.info</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 22 Mar 2016 10:10:27 +0100</pubDate>
                            <title>In der Krise Brücken bauen: Forschungsstelle Osteuropa bringt Wissenschaftler aus Russland und der Ukraine zusammen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/in-der-krise-bruecken-bauen-forschungsstelle-osteuropa-bringt-wissenschaftler-aus-russland-und-der-ukraine-zusammen-1</link>
                            
                            <description>VolkswagenStiftung fördert neues Projekt an der Universität Bremen mit rund 235.000 Euro / Drei Nationen erforschen gemeinsam Proteste in der post-sowjetischen Region</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 075 /&nbsp; 22. März 2016 MM 
</p><p>Unter welchen Bedingungen entwickeln sich Proteste zu einer Bewegung, die die politische Ordnung eines Landes in Frage stellen? In&nbsp; Russland und der Ukraine ist diese Frage zurzeit besonders relevant. Die Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen hat hierzu ein Projekt entwickelt, das jetzt von der VolkswagenStiftung drei Jahre lang mit knapp 235.000 Euro gefördert wird. Das Besondere an dem Bremer Vorhaben ist nicht nur das Thema. Es bringt Historiker, Politikwissenschaftler und Soziologen aus Deutschland, Russland und der Ukraine zusammen. Dadurch fördert es auf der wissenschaftlichen Ebene den Dialog zwischen drei Nationen, bei denen zurzeit starke politische Spannungen herrschen.
</p><h3>Ein Projekt von wenigen</h3><p>Das Bremer Projekt mit dem englischsprachigen Titel<span lang="en"> „Comparing protest actions in Soviet and post-Soviet spaces“</span> ist eines von wenigen, das die VolkswagenStiftung im Rahmen ihrer Ausschreibung „Trilaterale Partnerschaften – Kooperationsvorhaben zwischen Wissenschaftlern aus der Ukraine, Russland und Deutschland“ finanziell unterstützt. Von über 200 Anträgen hat sie nur rund 20 Prozent genehmigt. Das interdisziplinäre Projekt wird an der Forschungsstelle Osteuropa von dem Politikprofessor und stellvertretenden Direktor, Heiko Pleines, und der Geschichtsprofessorin und Direktorin Susanne Schattenberg geleitet. „Wir freuen uns, dass wir dadurch die Möglichkeit bekommen, den Dialog zwischen Historikern, Politikwissenschaftlern und Soziologen aus Deutschland, Russland und der Ukraine zu fördern“, so die beiden Forschenden.
</p><h3>Drei Zeitabschnitte im Fokus</h3><p>Ziel des Projekts ist die Erforschung großer politischer Protestaktivitäten und ihrer Vorgeschichte.&nbsp; Dabei stehen bei den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern drei Zeiträume besonders im Fokus: die Sowjetunion der Perestrojka und der vorangegangenen Jahrzehnte seit der Entstalinisierung der 1950er Jahre, Russland unter Putin mit den großen politischen Protesten im Kontext der Wahlen 2011/12 sowie die Ukraine mit Schwerpunkt auf der Orangen Revolution (2004) und dem EuroMaidan (2013/14). 
</p><h3>Interviews mit Zeitzeugen und Medienberichte auswerten</h3><p>Neben der Forschung ist auch die Datensammlung eine zentrale Aufgabe des Projekts. „Zu den Protestereignissen gibt es eine Vielzahl von Informationen, die möglichst umfassend zusammengeführt werden sollen“, erläutert Heiko Pleines. So werden im Projekt Materialien der Protestorganisatoren sowie Dokumente zu den Protesten – bis hin zu den Akten der Gerichtsprozesse gegen die Organisatoren – gesammelt. Geplant ist, Interviews mit Zeitzeugen zu führen, Medienberichte auszuwerten und für die neueren Proteste auch umfangreiche Videoaufzeichnungen zu archivieren. Sowohl für Russland als auch für die Ukraine soll im Projekt eine Datenbank geführt werden, die für mehrere Jahre vor und nach den zentralen Protesten landesweit alle öffentlichen politischen Protestorganisationen dokumentiert. „Die Forschungsstelle Osteuropa ist mit ihrem Archiv weltweit ein Anziehungspunkt für internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geworden, die zu Dissens und Widerstand im Sozialismus forschen“, sagt Susanne Schattenberg. Durch die Datensammlung soll das Archiv auch eine zentrale Anlaufstelle für die Forschungen zur Opposition in der post-sowjetischen Region werden.
</p><h3>Partner in Russland und der Ukraine</h3><p>Partner des Bremer Projektes sind Memorial St. Petersburg, das <span lang="en">Public Sociology Laboratory</span> (St. Petersburg), das <span lang="en">Center for Social and Labor Research</span> (Kiew) und die Stiftung zur Erhaltung der Geschichte des Maidan (Kiew).
</p><h3>Volkswagen Stiftung sieht sich als „Brückenbauer“ zwischen den Forschenden</h3><p>Mit ihrer Ausschreibung „Trilaterale Partnerschaften“ will die VolkswagenStiftung die Zusammenarbeit zwischen Forschenden aus der Ukraine, Russland und Deutschland stärken. Denn der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland unter Beteiligung der Europäischen Union (EU) wirkt sich auch auf die Wissenschaftslandschaft der Länder aus. Für die bewilligten 39 Forschungsvorhaben investiert die VolkswagenStiftung insgesamt rund 8,6 Millionen Euro. Sie versteht sich dabei als „Brückenbauer“, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ungeachtet geografischer Grenzen oder politisch-diplomatischer Konflikte zu Dialog und Zusammenarbeit motivieren will. Dadurch will sie auch in Krisenzeiten einen Beitrag zur Annäherung, Vertrauensbildung und Verständigung leisten und helfen, für gemeinsame Forschung wieder eine tragfähige und zukunftsweisende Basis zu etablieren.
</p><p>Mehr über die Ausschreibung erfahren Sie hier: <a href="http://www.volkswagenstiftung.de/foerderung/beendet/ausschreibung-trilaterale-partnerschaften.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.volkswagenstiftung.de/foerderung/beendet/ausschreibung-trilaterale-partnerschaften.html</a>&nbsp; 
</p><p>Zur Website der Forschungsstelle Osteuropa: <a href="http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.forschungsstelle.uni-bremen.de</a>&nbsp; &nbsp;&nbsp; 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle erhalten sie ein Foto von Professor Heiko Pleines und Professorin Susanne Schattenberg. Kontakt per Telefon unter 0421 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a> . 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Forschungsstelle Osteuropa<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Heiko Pleines (stellv. Direktor)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-69602<br>E-Mail: <a href="mailto:pleines@uni-bremen.de">pleines@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_75_Pleines_Schattenberg_Quelle_Harald_Rehling.jpg" length="300768" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_75_Pleines_Schattenberg_Quelle_Harald_Rehling.jpg" fileSize="300768" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professor Heiko Pleines und Professorin Susanne Schattenberg</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Uni Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10912</guid>
                            <pubDate>Tue, 22 Mar 2016 14:06:09 +0100</pubDate>
                            <title>Tagungen der Universität Bremen im April 2016</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/tagungen-der-universitaet-bremen-im-april-2016-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Hinsichtlich der Bildung für nachhaltige Entwicklung an Hochschulen gehen Lehrende neue Wege, um forschendes und aktionsorientiertes Lernen zu ermöglichen. Sie gestalten Lernumgebungen neu, physisch sowie virtuell und stellen die Lernenden in den Fokus. Mit diesem Thema beschäftigt sich am <strong>14. April 2016</strong> die Tagung „<strong>Bildung für nachhaltige Entwicklung an Hochschulen: Innovative Transformation von Lern- und Lehrumgebungen für die Vermittlung von Nachhaltigkeitskompetenzen</strong>“. Dabei geht es um die Stärkung der Kompetenzen von Erziehern und Multiplikatoren. Kontakt: Oliver Krause, Tel.: 0421 218 66787, E-Mail: <a href="mailto:tagung@va-bne.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">tagung@va-bne.de</a>, <a href="http://www.va-bne.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.va-bne.de/</a><br><br>Um „<strong>Utopie im Exil. Literarische Figurationen des Imaginären</strong>“ geht es vom <strong>14. bis 16. April 2016</strong> bei einer literaturwissenschaftliche Tagung, organisiert vom Institut für kulturwissenschaftliche Deutschlandstudien im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften. Im Mittelpunkt stehen dabei Formen des Utopischen in der Exilliteratur. Neben der klassischen deutschsprachigen Exilliteratur der 30er und 40er Jahre setzt sich die Tagung zum Ziel, auch Autoren anders motivierter Exile (von Heinrich Heine bis Herta Müller) und andere historische Exilkonstellationen (spanisches und russisches Exil) in den Blick zu nehmen. Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt: In welchen Gattungen äußert sich das utopische Imaginäre? Welche Zeiten und Räume eignet sich das Utopische im Exil an? Auch theoretische Fragen, die Konstellation Exil und Utopie betreffend, werden mit Blick auf das Exil als Krisenerfahrung der Moderne aufgegriffen. Kontakt: <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Linda Maeding, Tel.: E-Mail <a href="mailto:maeding@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">maeding@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.ds.uzh.ch/_files/uploads/agenda/545.pdf" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.ds.uzh.ch/_files/uploads/agenda/545.pdf<br></a><br>Kindheit ist – neben Liebe und Tod – eines der universellen Themen des Kinos. Filme sind häufig Ausdruck von Kindheitserinnerungen und prägen den Blick auf die Kindheit. Das <strong>21. Internationale Bremer Symposium zum Film</strong> befasst sich vom <strong>27. April bis zum 1. Mai 2016</strong> mit dem vielschichtigen Verhältnis von Kino und Kindheit. Internationale Fachleute aus Wissenschaft, Vermittlung und Produktion diskutieren mit dem Publikum, wie Kinder und Kindheit in der filmischen Ästhetik und Kulturgeschichte vermittelt werden. Flankiert werden die Vorträge, Gespräche und Diskussionen durch ein ausgewähltes Filmprogramm, das ein Kaleidoskop an Kindheiten zeigt – vom Beginn der Filmgeschichte bis in die Gegenwart und von allen Kontinenten. Das Bremer Filmsymposium wird seit 1995 als Kooperation des City 46 / Kommunalkino Bremen e.V. und der Universität Bremen veranstaltet. Kontakt: Bettina Henzler, E-Mail <a href="mailto:henzler@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">henzler@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.film.uni-bremen.de/de/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.film.uni-bremen.de/de/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium.html<br></a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10913</guid>
                            <pubDate>Wed, 23 Mar 2016 10:53:36 +0100</pubDate>
                            <title>DFG bewilligt Bremer Materialwissenschaftlern neuartiges Röntgenmikroskop</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/dfg-bewilligt-bremer-materialwissenschaftlern-neuartiges-roentgenmikroskop-3</link>
                            
                            <description>Gerät erfasst 3D Materialmikrostrukturen / Förderung durch die DFG-Großgeräteinitiative</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 078 / 23. März 2016 SC
</p><p>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stattet sechs Universitäten in Deutschland mit neuartigen Röntgenmikroskopen aus – mit dabei ist Bremen. Die Bremer Materialwissenschaften haben sich in der Großgeräteinitiative, für die die <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> 13,4 Millionen Euro zur Verfügung stellt, unter 19 Mitbewerbern erfolgreich behauptet. „Wir konnten das mit international renommierten Expertinnen und Experten besetzte Gutachterteam von der hohen Qualität unserer materialwissenschaftlichen Forschung überzeugen“, freut sich Professor Lucio Colombi Ciacchi, Sprecher des <span lang="en">MAPEX Center for Materials and Processes</span> der Universität Bremen. Im <abbr title="Center for Materials and Processes">MAPEX</abbr> kooperieren die natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fachbereiche der Universität Bremen sowie der außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Bereich der Materialwissenschaften – einer von sechs Wissenschaftsschwerpunkte der Uni Bremen. „Dass der DFG-Hauptausschuss der Uni Bremen die Anschaffung eines Großgeräts bewilligt, zeigt erneut, dass gerade die engen Kooperationsbeziehungen zwischen Universität und außeruniversitären Forschungsinstituten eine große Stärke des Wissenschaftsstandortes Bremen darstellen“, ergänzt Professor Andreas Breiter, Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs.
</p><p>Die neuen Röntgenmikroskope sind im Labormaßstab erst seit Kurzem auf dem Markt. Das Besondere: Sie liefern eine hohe Auflösung im Submikrometerbereich und ermöglichen, automatisiert und mit hohem Probendurchsatz das Gefüge und die chemische Beschaffenheit von Materialien und Werkstoffen zu analysieren. Die Entwicklung neuartiger Materialien bei gleichzeitiger Optimierung der Synthese- und Fertigungsprozesse erfordert ein tiefes Verständnis mikrostruktureller Details. Dazu gehören beispielsweise Korngrößenverteilung, Oberflächenstrukturen, Phasenzusammensetzung etwa an Grenzflächen, Verteilung von Poren, Hohlräumen oder Mikrorissen.
</p><p>Die Bremer Materialforschung konzentriert sich auf Materialien aus den Bereichen Metall, Keramik, Hybrid- und Nanomaterialien sowie Halbleitern. Mit Hilfe des neuen Röntgenmikroskops wollen die Bremer Forscher dreidimensionale Mikrostrukturen abbilden sowie simultan die chemischen Zusammensetzungen erfassen. Das Ziel der Grundlagenforschung: Neue Wege für die parallele Entwicklung von Materialien und Prozessen eröffnen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br><span lang="en">MAPEX Center for Materials and Processes</span><br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Lucio Colombi Ciacchi<br>Tel: 0421-218-64570<br>E-Mail: <a href="mailto:colombi@hmi.uni-bremen.de">colombi@hmi.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 23 Mar 2016 13:52:29 +0100</pubDate>
                            <title>Forscherin Céline Teney von der Uni Bremen erhält wichtigsten deutschen Nachwuchspreis</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/forscherin-celine-teney-von-der-uni-bremen-erhaelt-wichtigsten-deutschen-nachwuchspreis-1</link>
                            
                            <description>Hochrangige Auszeichnung von Deutscher Forschungsgemeinschaft und Bundesministerium für Bildung und Forschung / Verleihung am 18. Mai 2016 in Berlin</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 079 / 23. März 2016 KG
</p><p>Die Soziologin Céline Teney aus dem Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Bremen hat den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2016 erhalten. Das ist der wichtigste Preis für den Forschernachwuchs in Deutschland. Er wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vergeben und ist mit 20.000 Euro dotiert. Von insgesamt 134 vorgeschlagenen hervorragenden Forscherinnen und Forschern aus allen Fachgebieten deutscher Hochschulen erhalten zehn diese Auszeichnung, die am 18. Mai 2016 in Berlin verliehen wird. Darunter ist Céline Teney von der Universität Bremen.
</p><h3>Wissenschaftliche Themen der Soziologin</h3><p>Die Professorin leitet derzeit im Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik SOCIUM im Rahmen der Exzellenzinitiative eine Kooperative Nachwuchsgruppe zum Thema „Winners of Globalization? A Study on the Emergence of a Transnational Elite in Europe“. Auf der Basis einer breiten Ausbildung in der Soziologie arbeitet Céline Teney auf dem Feld der Integrationsforschung und der politischen Soziologie. In ihrer Begründung für die Preisvergabe schrieb die Jury: „Kennzeichnend für ihre Forschung ist die thematische Bandbreite von der Akkulturation ethnischer Minderheiten, über die Transnationalisierung von Eliten und anderen sozialen Gruppen bis zum Wahlerfolg rechtsextremistischer Parteien. Dabei bedient Teney sich gekonnt einer Vielfalt von Methoden der Datenanalyse, beispielsweise geografisch gewichteter statistischer Auswertungsverfahren in ihrer Analyse des Wahlerfolgs der NPD“. Die gebürtige Belgierin hat in Freiburg und Brüssel studiert und promoviert und danach unter anderem am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung wie auch an der Universität Harvard geforscht.
</p><h3>Informationen zum Heinz Maier-Leibnitz-Preis</h3><p>Als Anerkennung und zugleich als Ansporn, ihre wissenschaftliche Laufbahn geradlinig fortzusetzen, wird der Heinz Maier-Leibnitz-Preis seit 1977 jährlich an hervorragende junge Forscherinnen und Forscher verliehen. Benannt nach dem Atomphysiker und früheren DFG-Präsidenten – in dessen Amtszeit er erstmals vergeben wurde – gilt der Preis nicht nur als der wichtigste seiner Art für den Forschernachwuchs in Deutschland. In einer Umfrage der Zeitschrift „bild der wissenschaft“ wählten die großen Forschungsorganisationen den Heinz Maier-Leibnitz-Preis zum drittwichtigsten Wissenschaftspreis in Deutschland überhaupt – nach dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der DFG und dem Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten. 
</p><p>Achtung Redaktionen: In der Pressestelle der Universität kann ein Foto von Celine Teney angefordert werden. E-Mail: presse@uni-bremen.de; Tel.: 0421 218 60150
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br>Prof. Dr. Céline Teney<br>Tel.: 0421-218-58644<br>E-Mail: <a href="mailto:celine.teney@uni-bremen.de">celine.teney@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/id_2016023_Celine_Teney.jpg" length="233061" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/id_2016023_Celine_Teney.jpg" fileSize="233061" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professorin Celine Teney leitet an der Uni Bremen eine Kooperative Nachwuchsgruppe.</media:description><media:copyright>David Ausserhofer</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10915</guid>
                            <pubDate>Tue, 29 Mar 2016 09:25:23 +0200</pubDate>
                            <title>Neue Wege zur Qualitätssicherung der Lehre finden: Projekt der Unis Bremen und Siegen wird vom Akkreditierungsrat bewilligt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neue-wege-zur-qualitaetssicherung-der-lehre-finden-projekt-der-unis-bremen-und-siegen-wird-vom-akkreditierungsrat-bewilligt-1</link>
                            
                            <description>Universitäten Bremen und Siegen wollen gemeinsam europaweit anerkanntes Verfahren zur Qualitätssicherung der Lehre entwickeln / Akkreditierungsrat bewilligt Projekt „European Quality Audit“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 080 / 29. März 2016 SC
</p><p>Seit der Konvention von Bologna gibt es nicht nur in Bachelor und Master gestufte Studiengänge, sondern einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum, der die Mobilität der Studierenden fördern soll. Wie man aber die Qualität dieser Studiengänge sichert, ist bislang nur national geregelt. In Deutschland werden seit mehr als fünfzehn Jahren Studiengänge extern zertifiziert und erhalten nach einer erfolgreichen Begutachtung mit der Akkreditierung ein offizielles Siegel für gute Lehrqualität des Studienprogramms des Akkreditierungsrats. An der Uni Bremen wurden inzwischen alle Studiengänge mehrmals akkreditiert. Da der Qualitätsgewinn durch Programmakkreditierungen in den vergangenen Jahren immer mehr nachgelassen hat, ist die Uni Bremen einen Schritt weitergegangen. Sie hat ein System für die gesamte Universität erarbeitet, das die Qualität von Lehre und Studium flächendeckend gewährleistet. Dieses System befindet sich gegenwärtig im Verfahren der Überprüfung im Rahmen einer sogenannten Systemakkreditierung. Damit wird dann der Uni Bremen bescheinigt, dass ihre internen Instrumente zur Sicherung der Qualitätsstandards in der Lehre funktionieren. 
</p><p>Die Uni Bremen plant aber schon den nächsten Schritt. Unter dem Druck der Hochschulrektorenkonferenz hat der Akkreditierungsrat als höchstes Deutsches Gremium zur Qualitätssicherung von Studium und Lehre vier Experimente für neue Wege der Qualitätssicherung zugelassen. Im Rahmen dieser Experimentierklausel des Akkreditierungsrates ist der gemeinsame Projektantrag <span lang="en">„European Quality Audit“</span> der Universitäten Bremen und Siegen jetzt bewilligt worden. 
</p><p>In der dreijährigen Projektlaufzeit soll ein europäisches Qualitätsaudit zur Sicherung und Weiterentwicklung bestehender Qualitätsstandards entwickelt werden. Dies ist ein ganz neuer Ansatz, bei dem Qualitätssicherung mit Blick auf einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum neben der Lehre auch Felder in den Blick nimmt, die mit Lehre interagieren wie zum Beispiel Forschung, Internationalisierung und Transfer. Im Idealfall soll das<span lang="en">„European Quality Audit“</span> dann als weitere Option der Qualitätssicherung von Hochschulen neben der Programm- bzw. Systemakkreditierung offiziell zugelassen werden.
</p><p>Neben Bremen und Siegen arbeiten die Universitäten Graz, Groningen, Helsinki, Luzern und Riga sowie die European University Association mit. „In unserem Projekt kommen Erfahrungsaustausch und Vision eines europäischen Hochschulraumes eine wesentliche Rolle zu. Wir wollen durch die Unterschiedlichkeit der vorhandenen Verfahren und Instrumente von Qualitätssicherung in der Lehre und angrenzenden Feldern in den beteiligten Universitäten voneinander lernen, die Ansätze in einem gemeinsamen Kommunikationsverfahren bewerten und Perspektiven zur Weiterentwicklung aufzeigen“, beschreibt Professor Thomas Hoffmeister, Konrektor für Lehre und Studium der Universität Bremen, die Zielsetzung der Projektes. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Konrektor für Lehre und Studium<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Hoffmeister<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 60030<br>E-Mail: <a href="mailto:kon2@vw.uni-bremen.de">kon2@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 29 Mar 2016 13:50:18 +0200</pubDate>
                            <title>Anstoß in Eindhoven: B-Human bei der RoboCup European Open</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/anstoss-in-eindhoven-b-human-bei-der-robocup-european-open-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 081 / 29. März 2016 SC
</p><p>Vom 29. März bis zum 3. April 2016 tritt B-Human, das Roboterfußballteam der Universität Bremen und des <abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz" lang="de">DFKI</abbr>-Forschungsbereichs Cyber-Physical Systems, bei der RoboCup European Open in Eindhoven, Niederlande, an. Die European Open findet in diesem Jahr an Stelle der German Open statt, da bereits die RoboCup Weltmeisterschaft 2016 hierzulande ausgetragen wird.
</p><p>Das Bremer Team, das mit drei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie zehn Studierenden nach Eindhoven reist, muss sich beim Wettkampf in der Standard Platform Leaque gegen insgesamt acht weitere internationale Teams durchsetzen. Eine große Neuerung ist dabei die Farbe des Fußballs, mit dem gespielt wird: Dieser ist zum ersten Mal schwarz-weiß statt orange. Da auch die Roboter weiß sind, ist es schwieriger für sie den Ball als solchen auszumachen. Außerdem werden in diesem Jahr alle Spiele wie bei einem „echten“ Fußballspiel angepfiffen und die robotischen Kicker müssen den Pfiff erkennen.
</p><p>Insgesamt verbindet B-Human sehr gute Erinnerungen mit Eindhoven: Bei der Weltmeisterschaft 2013 konnte das Team den Sieg erringen und den Pokal nach Bremen holen. Die nächste RoboCup <abbr title="Weltmeisterschaft">WM</abbr> findet übrigens vom 30. Juni bis 4. Juli in Leipzig statt. 
</p><p>Weitere Informationen unter:<br><a href="http://www.b-human.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.b-human.de</a><br><a href="http://www.robocupeuropeanopen.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.robocupeuropeanopen.org</a>&nbsp; <br>und<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Thomas Röfer<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: (0421) 218 64200 <br>E-Mail: <a href="mailto:Thomas.Roefer@dfki.de">Thomas.Roefer@dfki.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 31 Mar 2016 15:30:21 +0200</pubDate>
                            <title>Sommerakademie für Schülerinnen und Schüler: Forschung hautnah miterleben</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/sommerakademie-fuer-schuelerinnen-und-schueler-forschung-hautnah-miterleben-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 083 / 31. März 2016 SC
</p><p>Forschung beginnt mit Fragen: Was sorgt für Mobilität im heutigen Alltag? Wie verhilft Mathematik zu medizinischem Fortschritt? Kann YouTube Bildungsraum sein? Was essen wir eigentlich? Für Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe, die an Antworten auf diese – und andere – Fragen interessiert sind, ist die Sommerakademie Bremen genau das Richtige. In der ersten Woche der Bremer Sommerferien vom 27. Juni bis 1. Juli 2016 geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uni Bremen und einiger Forschungsinstitute auf dem Campus Einblicke in ihre wissenschaftlichen Arbeiten. Aber nicht nur das: Die Jugendlichen erhalten eigene Forschungsaufträge, werden selbständig experimentieren und so den Forschungsalltag zwischen Fallturm und Universum hautnah miterleben. Die Themen kommen in diesem Jahr aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, moderne medizinische Bildgebung, Medienwissenschaften, Technomathematik, Quantenphysik, Umweltforschung und Politikwissenschaft. 
</p><p>Folgende sieben Kurse werden angeboten:
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Künstliche Intelligenz:&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Mobilität im Alltag<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Angewandte Mathematik:&nbsp; Mathematik für die Medizin<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Technomathematik: &nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Mit WORHP-Antrieb durch die Mathematik<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Medienwissenschaften:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; YouTube als Bildungsraum<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Quantenphysik:&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; Die physikalische Messbarkeit der Zeit<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Umweltforschung:&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; Was wir essen!<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Politikwissenschaft:&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; "Vom Versuch einen Pudding an die Wand zu nageln"
</p><p>Von Montag bis Donnerstag forschen die Schülerinnen und Schüler intensiv in Instituten der Universität, im Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz und im Fraunhofer MEVIS – Institut für Bildgestützte Medizin. Am Freitag, den 1. Juli werden zum Abschluss der Sommerakademie die wissenschaftlichen Projektergebnisse im KonferenzCentrum der Sparkasse Bremen präsentiert. 
</p><p>An der Sommerakademie Bremen können übrigens Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet teilnehmen. Die Nachfrage ist erfahrungsgemäß groß und die Anzahl der Plätze begrenzt. Interessierte Schülerinnen und Schüler sollten sich möglichst rasch bewerben, auch wenn der Anmeldeschluss erst der 22. Mai ist. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro. 
</p><p>Weitere Informationen, die Bewerbungsunterlagen und das Kursprogramm gibt es unter: <a href="http://www.uni-bremen.de/sommerakademie" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/sommerakademie.</a></p><p>Kontakt:
</p><p>Universität Bremen<br>Akademie für Weiterbildung<br>Gisela Gründl <br>Arbeitsgebiet Universität und Schule<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-61613<br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de">gruendl@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 04 Apr 2016 12:59:13 +0200</pubDate>
                            <title>Roboterfußball: Bremer Team B-Human ist Europameister</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/roboterfussball-bremer-team-b-human-ist-europameister-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 084 / 4. April 2016 MM
</p><p>Das Bremer Team B-Human hat bei den <span lang="en">RoboCup European Open</span> im niederländischen Eindhoven den Titel in der Standard Platform League geholt. Der amtierende Vizeweltmeister besiegte den WM-Dritten, das Nao-Team <abbr title="Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur">HTWK</abbr> aus Leipzig, im Finale mit 5:0. Damit ist das gemeinsame Team der Universität Bremen und des Forschungsbereichs <span lang="en">Cyber-Physical Systems</span> des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) seit mittlerweile acht Jahren auf europäischer Ebene ungeschlagen. Die <span lang="en">Standard Platform League</span> verdankt ihren Namen der Tatsache, dass alle Fußball-Teams dasselbe Robotermodell verwenden, nämlich den humanoiden Roboter NAO der französischen Firma Aldebaran Robotics. Die Teams unterscheiden sich allein in der Software, die sie für die Roboter entwickeln. Dank ihrer Hilfe agieren die NAOs im Spiel vollständig autonom. Sie müssen ihre Umgebung erkennen, Entscheidungen fällen und diese dann gemeinsam umsetzen. In den Fußballspielen treten jeweils fünf Roboter gegeneinander an.
</p><h3>Stark in der Abwehr</h3><p>Das Finale war eine erneute Auflage des in den vergangenen Jahren bei europäischen RoboCup-Wettbewerben immer wieder ausgetragenen Endspiels zwischen dem Bremer und dem Leipziger Team. In diesem Jahr konnten die Bremer es wieder etwas deutlicher für sich entscheiden. Beide Teams hatten alle ihre Spiele auf dem Weg ins Finale hoch gewonnen. Im Finale konnten die dribbelstarken Leipziger Roboter den Ball oft in die Bremer Hälfte bringen, scheiterten aber letztlich an der starken Bremer Verteidigung. Durch gezielte Distanzschüsse und schnelle Konter setzte sich das Bremer Team Tor um Tor von den Leipzigern ab und errang somit wieder den Titel.
</p><p>Das Team B-Human besteht aktuell aus 27 Studierenden der Universität Bremen sowie den Betreuern <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Thomas Röfer vom <abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz" lang="de">DFKI</abbr>-Forschungsbereich <span lang="en">Cyber-Physical Systems</span>, der von Professor Rolf Drechsler geleitet wird, und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Tim Laue von der Universität Bremen. B-Human tritt seit 2009 bei RoboCup-Wettbewerben in der <span lang="en">Standard Platform League</span> an und hat viermal die Weltmeisterschaft, siebenmal die German Open und nun die European Open gewonnen.
</p><h3>Neu: Roboter mussten Anpfiff erkennen und Ball war schwarzweiß</h3><p>Im diesjährigen Wettbewerb gab es zwei zentrale Neuerungen: Zum einen wurde jeder Anstoß vom Schiedsrichter mit einer Trillerpfeife angepfiffen. Die Roboter mussten den Pfiff erkennen, um zu wissen, dass es losgeht. Konnten sie dies nicht, wurden sie mit einiger Verzögerung gestartet. Diese Regel wurde bereits im Vorjahr in Finalspielen angewendet, galt aber nun für alle Spiele. Zum anderen war der Ball jetzt schwarzweiß statt wie bisher orange und sah aus wie die Miniaturausgabe eines regulären Fußballs. Da die Roboter, die Feldmarkierungen und die Tore ebenfalls weiß sind, erschwerte dies den Robotern die Erkennung des Balls erheblich. Während man diese Tatsache den drei Erstplatzierten B-Human, Nao-Team <abbr title="Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur" lang="de">HTWK</abbr> und den Nao <span lang="en">Devils</span> aus Dortmund kaum anmerkte, hatte das restliche Feld noch erhebliche Probleme mit dieser Regeländerung. Bis zur Weltmeisterschaft Ende Juni in Leipzig haben deshalb viele Teams noch einiges zu tun. 
</p><h3>Über den RoboCup</h3><p>Hinter dem Wettbewerb steht eine internationale Initiative zur Förderung der Forschung in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Robotik. Gemeinsames wissenschaftliches Ziel ist, bis zum Jahr 2050 ein Team von autonomen, humanoiden Robotern zu entwickeln, das in der Lage ist, den zu diesem Zeitpunkt amtierenden menschlichen Fußballweltmeister zu schlagen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden in verschiedenen Ligen unterschiedliche Forschungsschwerpunkte gesetzt und die Anforderungen an die Teams kontinuierlich erhöht.
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Offizielle Webseite der RoboCup European Open: <a href="http://www.robocupeuropeanopen.org/en/matches/schedule-standard-platform-league" target="_blank" rel="noreferrer">www.robocupeuropeanopen.org/en/matches/schedule-standard-platform-league</a>&nbsp; <br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Webseite des Teams B-Human: <a href="http://www.b-human.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.b-human.de</a>&nbsp; <br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Webseite des DFKI-Forschungsbereichs Cyber-Physical Systems: <a href="http://www.dfki.de/cps" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.dfki.de/cps</a>&nbsp; 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Es stehen Bilder der RoboCup European Open 2016 zum Download bereit unter <a href="https://cloud.dfki.de/owncloud/index.php/s/kpXRlpKRGjSiSe7" target="_blank" rel="noreferrer">https://cloud.dfki.de/owncloud/index.php/s/kpXRlpKRGjSiSe7</a> . Diese können Sie mit Nennung der Quelle (vgl. Quellenverweis) verwenden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI)<br>Forschungsbereich <span lang="en">Cyber-Physical Systems</span><br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Röfer<br>Telefon: 0421-218 64200<br>E-Mail: <a href="mailto:Thomas.Roefer@dfki.de">Thomas.Roefer@dfki.de</a>&nbsp; 
</p><p><abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz">DFKI</abbr> Unternehmenskommunikation Bremen<br>Telefon: 0421-17845 4180<br>E-Mail: uk-hb@dfki.de <br><a href="http://www.dfki.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dfki.de</a>&nbsp; 
</p><p>Pressestelle Universität Bremen<br>Telefon: 0421 218-60150<br>E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/8/1/csm_UPAK_084_RoboCup_B-Human_2_Tsogias_5dee4c4353.jpg" length="419843" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/8/1/csm_UPAK_084_RoboCup_B-Human_2_Tsogias_5dee4c4353.jpg" fileSize="419843" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">So sehen Sieger aus!</media:description><media:copyright>Alexis Tsogias / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 06 Apr 2016 09:04:39 +0200</pubDate>
                            <title>Kinder entern Bilderbücher</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kinder-entern-bilderbuecher-1</link>
                            
                            <description>Uni-Fachgespräche „Bildung von Anfang an“ werden mit einem Vortrag von Jochen Hering über ein Kita-Family-Literacy-Projekt fortgesetzt / 14. April um 19 Uhr im Haus der Wissenschaft
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 085 / 06. April 2016 SC
</p><p>Bilderbücher befriedigen ganz ursprüngliche Bedürfnisse. Die unmittelbare Freude an Geschichten und Bilderbüchern der Kinder im Kita- und Grundschulalter hilft dabei, Kinder, vor allem auch aus bildungsferneren Milieus, in ihrer Erzähl- und Ausdrucksfähigkeit zu fördern. Um die Bedeutung des Bilderbuchs für die pädagogische Arbeit geht es in dem Vortrag „Kinder entern Bilderbücher. Ein Kita-Family-Literacy-Projekt“ von Professor Jochen Hering. Er findet am 14. April 2016 ab 19 Uhr im Rahmen der Fachgesprächsreihe „Bildung von Anfang an“ der Universität Bremen statt. Der Eintritt zum öffentlichen Vortrag ist frei. 
</p><p>Kinder gehen nicht in die Kita oder in die Schule, um sprachlich gefördert zu werden. Kinder besuchen diese Institutionen, weil sie dort Freunde treffen und neue Freundschaften schließen können, weil sie dort interessantes Spielzeug vorfinden, weil sie die Erzieherin oder den Erzieher mögen oder weil dort regelmäßig spannende und aufregende Geschichten vorgelesen werden. Diese Lust an lebendigem Austausch, an interaktiver Lektüre – für die Jüngsten dienen dazu die Bilderbücher – kann sich Pädagogik zunutze machen. 
</p><p>Das ist allerdings nicht einfach mit Kindern aus bildungsfernen Milieus, mit Kindern, die zu Hause nicht mit Geschichten, Bilderbüchern und Vorlesesituationen in Berührung kommen. Diese Kinder brauchen Brücken, um mit Geschichten „ins Gespräch“ zu kommen. Und wenn das gelingt, kommt es weiterhin darauf an, Geschichten und Vorlesegespräche in die Familien zu tragen. Auf beides zielt das familienorientierte Sprachförderprojekt ENTER. Bilderbücher als Brücken zu individueller und familialer Literalität und Leselust helfen darüber hinaus auch bei der frühen Sprachförderung.
</p><h3>Über den Vortrag</h3><p>In seinem Vortrag geht Jochen Hering zu Beginn kurz auf Bilderbücher als „Lebensmittel“ ein, wendet sich dann Prinzipien der Bilderbucharbeit mit bildungsfernen Kindern zu und stellt das Ganze dann in den Kontext des Förderprojektes „ENTER, Entdecken und erzählen“. An diesem Projekt haben in den vergangenen Jahren mehr als zweihundert Kinder aus Kita und Grundschule am familienorientierten Bremer Sprachförderprojekt teilgenommen. In ENTER geht es um die integrative Förderung von Erzählfähigkeit und Numeracy (Vertrautheit im Umgang mit Zahlen, Maßen und Formen), vor allem gerichtet an Kinder aus sozial benachteiligten Familien. Im Fachgespräch werden „Prinzipien“ dieses Förderprojektes dargelegt und zur Diskussion gestellt.
</p><h3>Über den Referenten </h3><p>Professor Jochen Hering ist Mitarbeiter im Bremer Institut für Bilderbuch- und Erzählforschung und war von 2003 bis 2014 Professor für Literatur- und Mediendidaktik an der Universität Bremen. Zuvor hat er als Lehrer an Grund-, Haupt-, Gesamtschulen sowie in der Erwachsenenbildung gearbeitet. Seine Arbeitsschwerpunkte mit dem Bilderbuch sind Erzähl- und Sprachförderung, Werkstattarbeit (literarisches Schreiben, das Verfassen und Gestalten eigener Bilderbücher) und die methodische Arbeit mit Bilderbüchern in Schule und Elementarbereich. Zu diesen Themen leitet er regelmäßig Workshops. Momentan gilt sein Interesse u.a. der Verbindung von Sprache und Mathematik im Bilderbuch.
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br>Arbeitsgebiet Elementar- und Grundschulpädagogik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ursula Carle<br>Anika Wittkowski, M. Ed.<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: (0421) 218-69228<br>E-Mail: <a href="mailto:wittkowski@uni-bremen.de">wittkowski@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.fruehpaedagogik.uni-bremen.de/fachgespraeche/20160414/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.fruehpaedagogik.uni-bremen.de/fachgespraeche/20160414/</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10920</guid>
                            <pubDate>Thu, 07 Apr 2016 10:11:36 +0200</pubDate>
                            <title>Bundeswirtschaftsministerium vergibt EXIST-Gründerstipendien an drei Bremer Uni-Startups</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bundeswirtschaftsministerium-vergibt-exist-gruenderstipendien-an-drei-bremer-uni-startups-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 086 / 07. April 2016 SC
</p><p>Ein Klettverschluss aus Metall, eine Reinigungsanlage für Förderketten und ein Unternehmensverzeichnis für die Fertigungsindustrie: Gleich drei Teams aus der Universität Bremen haben zu Anfang 2016 den Zuschlag für eine Förderung ihrer Unternehmensgründung erhalten. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt im Rahmen des EXIST-Gründerstipendiums innovative Gründungsprojekte aus Hochschulen und Forschungsinstituten für jeweils ein Jahr. Insgesamt stehen den drei Teams nun 240.000 Euro zur Verfügung, um ihren Businessplan zu erarbeiten und das Geschäftskonzept zur Gründung zu bringen. 
</p><p>Die erste Geschäftsidee stammt aus der Forschung am Bremer Institut für angewandte Strahltechnik (BIAS): Unter dem Projektnamen „Fixx-Itt“ arbeitet Heiko Brüning an der Entwicklung eines neuartigen Klettverschlusses aus Metall, der hohen Temperaturen und aggressiven Umgebungen standhält. Eine echte Alternative zu den bekannten Verschlüssen aus Kunststoff! Seine Erfahrungen mit dem EXIST-Gründerstipendium und auf Weg in die Selbstständigkeit teilt er in einem Blog unter <a href="http://www.bridge-online.de/blog" target="_blank" rel="noreferrer">www.bridge-online.de/blog</a> . 
</p><p>Kent Bridgewater und Sven Simeitis haben das Reinigungssystem „BRIGE“ entwickelt, das Förderketten in einem Schritt säubert und trocknet. Verunreinigte Förderkettensysteme sind in der Industrie ein Problem, das hohe Kosten verursacht: Die Verschmutzung der hergestellten Produkte ist dabei ebenso unerwünscht wie ein Produktionsstillstand durch gerissene Ketten. 
</p><p>An einer internetbasierten Plattform im Bereich der Fertigungsindustrie, die Geschäftspartner international miteinander vernetzen wird, arbeiten Padmaraj Pattanashetti und Sören Brockmann. Das Projekt „DiPlant“ soll dem deutschen Mittelstand alle relevanten Informationen in einer virtuellen Umgebung anbieten, um die jeweils attraktivsten Fertigungsstätten in kürzester Zeit zu finden, Angebote einzuholen und den besten Zulieferer zu identifizieren.
</p><p>Die drei Projekte werden begleitet durch das Gründungsnetzwerk <abbr title="Bremer Hochschul-Initiative zur Förderung von Unternehmerischem Denken, Gründung und Entrepreneurship" lang="de">BRIDGE</abbr>, das an der Universität Bremen sowie der Hochschulen Bremen und Bremerhaven Startups unterstützt und Ansprechpartner in allen Phasen der Gründung ist. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann ein Foto von Kent Bridgewater und Sven Simeitis (BRIGE GmbH i.G) angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen: <br>Universität Bremen<br><abbr title="Bremer Hochschul-Initiative zur Förderung von Unternehmerischem Denken, Gründung und Entrepreneurship">BRIDGE</abbr> Gründungsunterstützung<br>Sarah Thiel<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218 60343<br>E-Mail: <a href="mailto:sarah.thiel@vw.uni-bremen.de">sarah.thiel@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-10921</guid>
                            <pubDate>Thu, 07 Apr 2016 10:13:18 +0200</pubDate>
                            <title>„Arbeit muss Sinn machen!“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/arbeit-muss-sinn-machen-1</link>
                            
                            <description>Forschungsergebnisse aus studentischen Projekten werden bei der Konferenz „Work, Identity and Globalization“ vom 29. März bis 2. April 2016 präsentiert
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><br><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 072 / 21. März 2016 RO 
</p><p>Ist die Arbeit in dem anthroposophischen Unternehmen ALNATURA sinnvoller als bei anderen Firmen? Dieser und weiteren Fragen gingen Wirtschaftspsychologie-Studierende Studierende der Universität Bremen in einem Projekt nach. Denn forschendes Lernen wird an der Universität Bremen groß geschrieben. Bei der internationalen Tagung „<span lang="en">Work, Identity and Globalization</span>“ vom 29. März bis 2. April 2016 bekommen Studierende des Masterstudienganges Wirtschaftspsychologie die Chance, ihre Forschungsergebnisse vorzustellen. Teilnehmen werden Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler aus den USA, Australien und Dänemark. Organisiert wird die Tagung von einem Team um Professorin Brigit Volmerg, Hochschullehrerin für Arbeits- und Organisationspsychologie im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen.
</p><p><strong>Themen der studentischen Projekte</strong></p><p>Das wissenschaftliche Interesse im Studiengang Wirtschaftspsychologie gilt den Zusammenhängen von Arbeit, Globalisierung und Identitätsentwicklung. So beschäftigen sich die Studierenden beispielsweise mit der Frage nach dem „Sinnerleben bei der Arbeit im anthroposophischen Unternehmen ALNATURA“. Die Studierenden erforschten, ob die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kriterien wie Nachhaltigkeit, Familiengefühl, Verantwortung und Gestaltungsfreiräume und Möglichkeiten im Unternehmen ALNATURA vorfinden und ihre Arbeit hier als sinnvoller als bei anderen Unternehmen erlebt wird. Ihre Ergebnisse zeigen, wie das Unternehmen mit Hilfe einer ganzheitlichen Grundhaltung ein Konzept schaffen konnte, wodurch die Arbeit als sinnstiftend erlebt wird. Diese Erkenntnisse können wertvolle Ansatzpunkte für andere Unternehmen darstellen.<br><br>Zwei weitere Projekte beschäftigen sich beispielsweise mit Aspekten von „Dankbarkeit“ zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitszufriedenheit. So haben die Studierenden festgestellt, dass das Führen von „Dankbarkeitstagebüchern“ bei Mitarbeitern zu einer veränderten Wahrnehmung führt. Die positiven Eindrücke des Arbeitslebens wurden so mehr wertgeschätzt und die negativen Eindrücke nahmen ab. Alle Projektergebnisse werden von den angehende Wirtschaftspsychologinnen und -psychologen selber vorgestellt. 
</p><p><strong>Über den Masterstudiengang Wirtschaftspsychologie</strong></p><p>Der Masterstudiengang „Wirtschaftspsychologie“ der Fachbereiche Human- und Gesundheitswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften der Universität Bremen bietet Studierenden der Betriebswirtschaft und Psychologie eine hervorragende Qualifikation, um in vielen Bereichen und institutionellen Zusammenhängen – im Gesundheitsbereich, ebenso wie in Wirtschaftsunternehmen, in der Verwaltung und im Non-Profit-Bereich – Verantwortung zu übernehmen.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Masterstudium „Wirtschaftspsychologie“<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Birgit Volmerg<br>Tel. 0421 21868771<br>E-Mail: <a href="mailto:tips@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">tips@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.input.uni-bremen.de/das-institut/studium-und-lehre/msc-wirtschaftspsychologie/international-conference" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.input.uni-bremen.de/das-institut/studium-und-lehre/msc-wirtschaftspsychologie/international-conference</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10922</guid>
                            <pubDate>Thu, 07 Apr 2016 12:32:39 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen startet neues Programm für internationale Bachelorabsolventen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-startet-neues-programm-fuer-internationale-bachelorabsolventen-1</link>
                            
                            <description>Masterstudiengang Produktionstechnik bietet mit „speakING“ speziellen Vorbereitungskurs / Förderung durch Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Daimler-Fonds und Daimler und Benz Stiftung </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 087 / 7. April 2016 MM
</p><p>Studieninteressierte aus dem Ausland müssen oft viele Hürden überwinden, um in Deutschland ein Studium zu beginnen. Zur Vorbereitung bietet die Uni Bremen schon länger das Programm <span lang="en">„PREPARE“</span> an. Internationale Studieninteressierte aller Fachrichtungen können sich hier bereits mit dem Status eines Vorbereitungsstudenten auf ihre Deutschprüfung und ihr grundständiges Studium vorbereiten. Jetzt gibt es ein neues Angebot, das sich speziell an Bachelorabsolventen aus dem Ausland richtet, die sich für ein Masterstudium im Fachbereich Produktionstechnik qualifizieren wollen: Mit dem fachsprachlichen Vorbereitungskurs <span lang="en">„speakING</span>“ können Interessierte als Gaststudierende nach Bremen kommen und sich an der Universität in zwei Semestern auf den Eingangstest vorbereiten. Er ist Voraussetzung, um den Masterstudiengang Produktionstechnik an der Universität Bremen zu beginnen. „Insbesondere für internationale Studienbewerber ist der Test aus sprachlichen und organisatorischen Gründen nicht leicht zu meistern“, sagt Professor Thomas Hochrainer vom Fachbereich Produktionstechnik, Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik (FB4). Selbst bei ausreichenden Deutschkenntnissen setze die Bearbeitung der Testfragen fachsprachliche Kenntnisse voraus. Sie würden im Herkunftsland nicht immer vermittelt. Zudem sei es für Interessierte aufwändig und teuer nur für den Test aus ihrer Heimat nach Bremen zu reisen. Durch den Gasthörerstatus könne man dies vereinfachen.
</p><h3>Erste Runde mit Teilnehmern aus Europa, Afrika und Asien gestartet</h3><p>Das Programm <span lang="en">„speakING</span>“ richtet sich an ausländische Studienbewerberinnen und -bewerber, die bereits Deutschkenntnisse auf dem Niveau B2 oder mehr mitbringen und ein zur Aufnahme des Masterstudiengangs Produktionstechnik erforderliches Erststudium absolviert haben. Es wird im Rahmen des Projekts MINTernational vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, dem Daimler-Fonds und der Daimler und Benz Stiftung gefördert und ist jetzt mit Bewerberinnen und Bewerbern aus der Türkei, dem Libanon, Kasachstan und Tunesien gestartet. 
</p><h3>Individuelles Tutorenprogramm</h3><p>Das zentrale Angebot im Rahmen von <span lang="en">„speakING</span>“ ist ein Tutorenprogramm zur individuell angeleiteten Aneignung von Fachwörtern und typischen Ausdrucksweisen in Produktions- und Verfahrenstechnik. Es wurde in Zusammenarbeit mit dem Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen (FZHB) entwickelt. Ergänzt wird es durch monatliche gemeinsame Veranstaltungen. Hier erfahren die Teilnehmenden mehr über den Fachbereich, die Schwerpunkte im Masterstudiengang Produktionstechnik, die Studierendenvertretung und das International Office. Auch werden Informationen zum Leben in Deutschland und zur selbständigen Studiengestaltung im angestrebten Masterstudiengang vermittelt und die Vernetzung der Teilnehmer gefördert.
</p><p>Weiterführende Links:
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Programm <span lang="en">„speakING</span>“: <a href="/de/international/wege-an-die-universitaet-bremen/fachsprachliche-vorbereitung-speaking.html">www.uni-bremen.de/de/international/wege-an-die-universitaet-bremen/fachsprachliche-vorbereitung-speaking.html</a><br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Programm <span lang="en">„PREPARE“</span>: <a href="/de/international/wege-an-die-universitaet-bremen/vorbereitungsstudium.html">www.uni-bremen.de/de/international/wege-an-die-universitaet-bremen/vorbereitungsstudium.html</a> .<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Programm MINTernational an der Uni Bremen: <a href="/international/profil-international/aktuelle-projekte/projekt-minternational.html">http://www.uni-bremen.de/international/profil-international/aktuelle-projekte/projekt-minternational.html</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik, Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik (FB4)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr> Dr.-Ing. Thomas Hochrainer<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 64690<br>E-Mail: <a href="mailto:hochrain@uni-bremen.de">hochrain@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10923</guid>
                            <pubDate>Thu, 07 Apr 2016 12:41:02 +0200</pubDate>
                            <title>Studienlotsen nehmen Studieninteressierte mit in ihren Uni-Alltag</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studienlotsen-nehmen-studieninteressierte-mit-in-ihren-uni-alltag-1</link>
                            
                            <description>Rund 50 Studierende bieten an der Universität Bremen diesen kostenlosen Service an / Viel positive Resonanz / Noch Studienlotsen für bestimmte Fächer gesucht</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 088 / 7. April 2016 MM
</p><p>Wie ist es eigentlich, wenn man studiert? Wie läuft ein Seminar oder eine Vorlesung ab? Wie findet man sich auf dem Campus zurecht? Im Rahmen des Projekts „Studienlots*innen“ bieten Studierende Schülerinnen, Schülern und anderen Interessierten an, sie in ihrem Uni-Alltag zu begleiten. Sie nehmen sie mit in ihre Vorlesungen und Seminare, erzählen von ihrem Studienfach und zeigen ihnen wichtige Orte auf dem Campus, wie etwa die Mensa oder die Uni-Bibliothek. Dabei gibt es genug Gelegenheiten, Fragen zu stellen. Das Angebot der Zentralen Studienberatung läuft bereits seit einem Jahr und ist kostenlos. Interessierte können sich auf der Webseite <a href="/forschung?alias=studienlotsen&amp;cHash=254c6b0305057f6d3880948c4ced1782">www.uni-bremen.de/studienlotsen</a>&nbsp; informieren und bei der Anmeldung ihren Wunschstudiengang oder besondere Interessen angeben. Danach wird ihnen ein passender Studienlotse vermittelt, der dann einen Termin für den Uni-Besuch vereinbart. Die Studienlotsen sind auch bei Facebook. Auf der Seite „Studienorientierung Universität Bremen“ geben sie regelmäßig aktuelle Informationen und Tipps zur Studienorientierung sowie einen Einblick in das Campusleben (<a href="http://www.facebook.com/studienorientierungunibremen" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/studienorientierungunibremen</a> ).
</p><h3>„Ich kann das Programm jedem empfehlen“</h3><p>Mittlerweile engagieren sich knapp 50 Studierende als Studienlotsen. Die Rückmeldungen sind positiv: „Ich kann das Programm jedem empfehlen, der sich bezüglich seiner Studienwahl noch nicht sicher ist“, sagt die 19-jährige Schülerin Alina aus Bremen Nord. „Man bekommt einen sehr guten und vor allem persönlichen Einblick.“ Der Schüler Paul aus Bremen ergänzt: „Als Abiturient weiß ich das Engagement der Studienlotsen sehr zu schätzen“, sagt er. „Es war unglaublich einfach, sich an einen Studenten oder eine Studentin vermitteln zu lassen. So habe ich jetzt bereits einen Einblick in mehrere Fächer erhalten, bevor ich endgültig eine Entscheidung für mich treffe.“ 
</p><h3>Studienlotsen für bestimmte Fächer gesucht</h3><p>Wer Interesse hat, Studienlotse zu werden, kann sich für eine Schulung beim Projektteam unter <a href="mailto:studienlotsen@uni-bremen.de">studienlotsen@uni-bremen.de</a>&nbsp; anmelden. Besonders gesucht werden zurzeit Studienlotsen für die Fächer Romanistik, Religion, Musik, Berufliche Bildung bzw. Psychologie und Lehramt.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrale Studienberatung (ZSB)<br>Marthe Heidemann<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-61152<br>E-Mail: <a href="mailto:studienlotsen@uni-bremen.de">studienlotsen@uni-bremen.de</a>&nbsp; &nbsp; <br><a href="/forschung?alias=studienlotsen&amp;cHash=254c6b0305057f6d3880948c4ced1782">www.uni-bremen.de/studienlotsen</a>&nbsp; &nbsp; <br><a href="http://www.facebook.com/studienorientierungunibremen" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/studienorientierungunibremen</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10924</guid>
                            <pubDate>Fri, 08 Apr 2016 08:45:49 +0200</pubDate>
                            <title>Gibt es universelle Eigenschaften des Entscheidens?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/gibt-es-universelle-eigenschaften-des-entscheidens-1</link>
                            
                            <description>Uni-Ringvorlesung der Geistes-, Ingenieur-, Natur-und Sozialwissenschaften</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 089 / 08. April 2016 SC
</p><p>Was verbindet Schleimpilze, Wespen, Robotik, Börse, Logistik und Finanzpolitik? Alle Begriffe haben mit dem Thema Entscheidungen oder Entscheiden zu tun und tauchen in einer Ringvorlesung der Universität Bremen zum Thema „Universelle Eigenschaften des Entscheidens“ auf. Hier haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Geistes-, Ingenieur-, Natur- und Sozialwissenschaften zusammengetan, um sich über die unterschiedlichen Sichtweisen und Fragestellungen der Entscheidungsforschung auszutauschen. Es soll dabei geklärt werden, welche Mechanismen von Entscheidungsprozessen es gibt und ob gemeinsame universelle Eigenschaften des Entscheidungsverhaltens existieren – und zwar unabhängig von einer speziellen Lebensform oder einem speziellen Prozess. Start der Ringvorlesung ist der 13. April 2016 mit einem Vortrag von Professor Hans-Günther Döbereiner über das Thema „Der Schleimpilz Physarum polycephalum als Modellsystem universeller Entscheidungsprozesse“. Veranstaltungsort ist die Rotunde im Cartesium (Enrique-Schmidt-Straße 5), Beginn 16 Uhr. Die öffentliche Ringvorlesung findet alle zwei Wochen, jeweils mittwochs von 16 – 18 Uhr statt. Veranstaltet wird sie von den Professoren der Uni Bremen Dagmar Borchers (Institut für Philosophie), Stefan Bornholdt (Institut für Theoretische Physik) und Hans-Günther Döbereiner (Institut für Biophysik). Der Eintritt ist frei.
</p><h3>Warum die Ringvorlesung?</h3><p>Alle Lebensformen auf der Erde müssen Entscheidungen treffen, um zu überleben, Nachkommen zu sichern oder ihre spezifische Nische im Ökosystem unserer Erde auszugestalten und einzunehmen. Im täglichen Leben fällen Menschen ununterbrochen Entscheidungen, allein oder zusammen mit anderen. Wir Menschen glauben, dass wir bewusste und wissensbasierte Entscheidungen treffen. Im Gegensatz dazu stehen einfache Lebensformen zum Beispiel Hydren oder Schleimpilze, die kein Gehirn oder nicht einmal ein Nervensystem haben. Doch auch sie zeigen ein komplexes Verhalten, um optimale Entscheidungen zu treffen, die ihr Überleben sichern. Fasst man allgemein Entscheidungsprozesse als die Suche nach einer optimalen Lösung auf, lassen sich auch unbelebte Prozesse als Entscheidungsprozesse verstehen, wie sie zum Beispiel in der Logistik, Telekommunikation oder der Robotik auftreten. 
</p><p>An den Bremer Universitäten und Instituten findet sich die Entscheidungsforschung sowohl in den Geistes- und Sozialwissenschaften als auch in den Ingenieur- und Naturwissenschaften. Ein vielfältiges Fächerspektrum an der Universität Bremen und der Jacobs <span lang="en">University </span>trägt aktiv zu diesem spannenden Forschungsfeld bei. In den kommenden zwei Jahren werden Bremer Wissenschaftler im 2-wöchigen Rhythmus ihre verschiedenen Disziplinen und Sichtweisen darstellen. 
</p><h3>Vorlesungsprogramm im Sommersemester 2016</h3><p>13. April: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Hans-Günther Döbereiner<br>Der Schleimpilz Physarum polycephalum als Modellsystem universeller Entscheidungsprozesse
</p><p>27. April: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Georg Mohr<br>Entscheidung, Willensfreiheit, Zurechnung
</p><p>11. Mai: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Anna Förster<br>Entscheidungsprozesse in Kommunikationsnetzen: Naturinspirierte Verfahren
</p><p>25. Mai: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Thomas Hoffmeister<br>Informationsverarbeitung und unbewusste Regeln beim Entscheiden - Einsichten bei Wespen und Menschen
</p><p>08. Juni: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Frank Kirchner<br><span lang="en">Robotic Decision-Making</span></p><p>22. Juni: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Uwe Schimank<br>Entscheidungen in hochkomplexen Situationen: Nur noch Coping
</p><p>06. Juli: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> André Heinemann<br>Entscheiden in der Finanzpolitik
</p><p>Vorlesungsprogramm im Wintersemester 2016/17
</p><p>02. November: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Herbert Kopfer<br>Entscheidungsprozesse in Produktionswirtschaft und Logistik
</p><p>16. November : <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Adele Diederich<br>Sequentielle Samplingmodelle für binäre Entscheidungen
</p><p>30. November: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Stefan Bornholdt<br>Börse, Spiele, Herdentrieb: Die Physik kollektiver Entscheidungen
</p><p>14. Dezember: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Wolfram Elsner<br>Von Spieltheorie zur Komplexitätsökonomik. „Rationalität“, begrenzte Rationalität und fundamentale Unsicherheit in der heterodoxen Ökonomik
</p><p>18. Januar 2017: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Wolfgang Detel<br>Entscheidung und Rationalität
</p><p>01. Februar 2017: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Klaus Pawelzik:<br>Das Zittern der Unsichtbaren Hand
</p><p>Veranstaltungsort: Rotunde im Cartesium, Enrique-Schmidt-Str. 5<br>Veranstaltungszeit: zweiwöchentlich, jeweils von 16 bis 18 Uhr
</p><p>Das Vorlesungsprogramm für das Sommersemester 2017 und Wintersemester 2017/18 folgt
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Dagmar Borchers, Institut für Philosophie<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Stefan Bornholdt, Institut für Theoretische Physik<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Hans-Günther Döbereiner, Institut für Biophysik<br>E-Mail: <a href="mailto:decisions@uni-bremen.de">decisions@uni-bremen.de </a></p><p><a href="http://www.decisions.uni-bremen.de/decisions/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.decisions.uni-bremen.de/decisions/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10925</guid>
                            <pubDate>Mon, 11 Apr 2016 11:22:22 +0200</pubDate>
                            <title>„Der Prophet des Schreckens“: Ein jüdisches Leben in Deutschland</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/der-prophet-des-schreckens-ein-juedisches-leben-in-deutschland-1</link>
                            
                            <description>Bremer Historiker Holger Böning stellt Biographie über Julius Moses am 13. April 2016 in Berlin vor</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 090 / 11. April 2016 RO 
</p><p>Der Politiker und Arzt Dr. Julius Moses (1868-1942) kämpfte bereits im wilhelminischen Kaiserreich gegen den anwachsenden Antisemitismus in Deutschland. Er gab den Generalanzeiger für die Interessen des Judentums heraus und setzte sich unermüdlich gegen die Diskriminierung von Juden ein. Im proletarischen Berlin wurde Moses zum engagierten Volksarzt und zum wichtigsten Kritiker ärztlicher Menschenversuche. Von 1920 bis 1932 war Moses Reichstagsabgeordneter und gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Er kümmerte sich um die sozialen Probleme der Arbeiterinnen und Arbeiter und setzte sich für Reformen im Gesundheitswesen und im Strafvollzug ein. Über das Leben und Wirken von Julius Moses hat der Bremer Historiker Professor Holger Böning, langjähriger Direktor des Instituts Deutsche Presseforschung an der Universität Bremen, die Biografie „Volksarzt und Prophet des Schreckens“ erstellt. Am 13. April 2016 stellt er sein neues Werk im Berliner Reichstagsgebäude vor.<br><br>Schon früh warnte Moses vor den Plänen Adolf Hitlers. Er prophezeite bereits vor 1933 die Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung und den staatlich organisierten Massenmord durch die Nationalsozialisten. 1942 wurde Julius Moses in Theresienstadt ermordet. Die Buchpräsentation findet auf Einladung der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin statt. Gemeinsam mit der Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin, Professorin Stefanie Schüler-Springorum, und Paul Nemitz, einem Enkel von Julius Moses, wird Holger Böning in der öffentlichen Veranstaltung der Frage nachgehen, welche Bedeutung die Ereignisse in der Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus für die Gegenwart haben. <br><br>Holger Böning war seit 1987 zunächst als Privatdozent, später als Professor am Institut Deutsche Presseforschung der Universität Bremen tätig. Hier übernahm er das Referat zur „Presse der Aufklärungsepoche“. Seit 2003 ist er Sprecher der Forschungseinrichtung, der einzigen in Deutschland zur Geschichte der nationalen Presse seit ihren Anfängen. Die Biografie ist in der <span lang="fr">edition lumière</span> erschienen und kostet 29,80 Euro.<br><br>Weitere Informationen<br>Universität Bremen<br>Deutsche Presseforschung<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218 67680<br>E-Mail: <a href="mailto:boening@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">boening@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 12 Apr 2016 11:06:11 +0200</pubDate>
                            <title>Steigender Meeresspiegel: „Mensch spielt entscheidende Rolle“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/steigender-meeresspiegel-mensch-spielt-entscheidende-rolle-1</link>
                            
                            <description>Treibhausgase sind seit 50 Jahren Hauptgrund für den Anstieg des Meeresspiegels / Bremer Klimageograph Professor Ben Marzeion ist Koautor eines vorab online veröffentlichten Artikels in renommierter Fachzeitschrift „Nature Climate Change“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 091 / 12. April 2016 KG
</p><p>Im 20. Jahrhundert ist der Meeresspiegel um knapp 20 Zentimeter angestiegen – schneller als jemals zuvor in den vergangenen 3.000 Jahren. Ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat nun eindeutig belegt, dass der Anstieg des Meeresspiegels seit etwa 1970 hauptsächlich durch von Menschen ausgestoßene Treibhausgase verursacht wird. Zum Team mit Wissenschaftlern aus Australien, Belgien, Österreich und Deutschland gehört auch der Bremer Klimageograph Professor Ben Marzeion. Er ist unter den sechs Autoren, die ihre Ergebnisse heute in der renommierten Monatszeitschrift <span lang="en">„Nature Climate Change“</span> veröffentlichen. Die in London herausgegebene wissenschaftliche Fachzeitschrift publiziert Spitzenforschung über den Klimawandel.
</p><h3>Sturmfluten – eine der Konsequenzen des Klimawandels</h3><p>Steigt der Meeresspiegel, führen schon kleinere Stürme zu schweren Sturmfluten. So können Katastrophen wie die Überflutung New Yorks durch Hurrikan Sandy bei höherem Meeresspiegel bereits durch deutlich schwächere Stürme ausgelöst werden – und schwache Stürme treten deutlich häufiger auf. Der Anstieg des Meeresspiegels ist deshalb eine der folgenschwersten und teuersten Konsequenzen des Klimawandels.
</p><h3>Schmelzende Gletscher, wärmere Ozeane</h3><p>Bislang war aber nicht klar, welchen Anteil die menschengemachte Klimaänderung am Anstieg des Meeresspiegels hat. Die Hauptgründe für den Anstieg sind schmelzende Gletscher und Eisschilde sowie die Ausdehnung des sich erwärmenden Ozeanwassers. Allerdings schmilzt das Eis nicht nur aufgrund der Erwärmung durch menschliche Treibhausgasemissionen, sondern auch als Folge natürlicher Klimaänderungen. Das gleiche gilt für die Erwärmung der Ozeane. Erschwerend kommt hinzu, dass Ozeane und Gletscher träge sind und auch lange nach einer Klimaänderung noch auf diese reagieren. 
</p><h3>„Mensch spielt entscheidende Rolle“</h3><p>Mit Hilfe von Klimamodellsimulationen haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersucht, wie der beobachtete Anstieg des Meeresspiegels zu erklären ist. Bis 1950 war der menschengemachte Anteil am Meeresspiegel mit etwa 15 Prozent klein. Seitdem ist dieser Anteil aber stetig gestiegen. Seit 1970 sind schon etwa zwei Drittel des Anstiegs durch menschliche Emissionen verursacht worden. Der wärmende Effekt der Treibhausgase wurde dabei durch den kühlenden Effekt von Aerosolemissionen etwas abgeschwächt. Während die Wissenschaftler die Änderungen des Meeresspiegels in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch mit natürlichen Ursachen erklären können, ist das in der zweiten Hälfte nicht mehr möglich. „Hier können wir eindeutig sagen, dass der Mensch die entscheidende Rolle gespielt hat“, sagt Ben Marzeion, Professor am Institut für Geographie der Universität Bremen.
</p><h3>Verursacher von Klimaschäden werden benennbar</h3><p>Untersuchungen wie die vorgelegte sind auch vor dem Hintergrund des im Dezember 2015 in Paris verabschiedeten Klimaabkommens von Interesse: „Mit Studien wie dieser sind wir nicht mehr weit davon entfernt, menschengemachte Klimaschäden zu identifizieren“, so Marzeion. „Wir wissen auch, wer in der Vergangenheit wieviel Kohlendioxid ausgestoßen hat. Wenn dann das Verursacherprinzip zur Begleichung dieser Klimaschäden verwendet wird, wäre das ein großer Schritt in Richtung globaler Gerechtigkeit.“
</p><p>Publikation: <span lang="en">Anthropogenic forcing dominates global mean sea-level rise since 1970. Aimée B. A. Slangen, John A. Church, Cecile Agosta, Xavier Fettweis, Ben Marzeion and Kristin Richter. Nature Climate Change. Advance Online Publication</span> 11. April 2016 <br>DOI: 10.1038/nclimate2991 <br><a href="http://dx.doi.org/" target="_blank" rel="noreferrer">http://dx.doi.org/</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Geographie<br>Ben Marzeion<br>Professor für Klimageographie<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 67170<br>mobil: 0177 7611873<br>E-Mail: <a href="mailto:ben.marzeion@uni-bremen.de">ben.marzeion@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.marzeion.info" target="_blank" rel="noreferrer">www.marzeion.info</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 12 Apr 2016 13:50:58 +0200</pubDate>
                            <title>„Das Dilemma der Überwachung“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/das-dilemma-der-ueberwachung-1</link>
                            
                            <description>Auftakt der ZeMKI-MEDIENGESPRÄCHE am Montag, den 18. April, um 19 Uhr im Haus der Wissenschaft mit Markus Beckedahl, Gründer und Chefredakteur von netzpolitik.org </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 092 / 12. April 2016 SC
</p><p>Im Rahmen der Ausstellungseröffnung „Einfach Wissenswert“ im Haus der Wissenschaft findet am 18. April 2016 auch der Auftakt der <abbr title="Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung" lang="de">ZeMKI</abbr>-MEDIENGESPRÄCHE statt. Diese werden vom Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) der Universität Bremen veranstaltet. Zu Gast ist Markus Beckedahl, Gründer und Chefredakteur von <a href="https://netzpolitik.org/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">netzpolitik.org</a>. Der Vorsitzende des Vereins Digitale Gesellschaft <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> widmet sich in seinem Vortrag dem Thema „Das Dilemma der Überwachung“. 
</p><p>Mit seinen MEDIENGESPRÄCHEN möchte das <abbr title="Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung">ZeMKI</abbr> zweimal im Semester aktuelle Themen zum Medienwandel mit hoher gesellschaftlicher Relevanz gemeinsam mit einem breiten Publikum im Herzen der Bremer Innenstadt diskutieren und lädt dazu Experten aus der Medienpraxis ein. Die anschaulichen Einblicke in aktuelle Entwicklungen in der Medienpraxis und damit zusammenhängende gesellschaftliche Streitfragen werden ergänzt durch eine wissenschaftliche Einordnung von Forscherinnen und Forscher am <abbr title="Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung" lang="de">ZeMKI</abbr>. Eingeladen sind interessierte Bürgerinnen und Bürger jeden Alters: von Schülerinnen und Schülern bis hin zu Seniorinnen und Senioren, die sich über die Bedeutung des Wandels von Medien, Kultur und Gesellschaft informieren und mitdiskutieren möchten. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist das Haus der Wissenschaft (Sandstr. 4/5).
</p><h3>Zum Vortrag von Markus Beckedahl</h3><p>Die zunehmende Digitalisierung kommt mit einem Nachteil: Wir Menschen hinterlassen überall Datenspuren. Staatliche und wirtschaftliche Akteure profitieren davon und überwachen alles, was geht. Die Frage ist nicht mehr, ob wir überwacht werden, sondern nur noch wie oft, wo überall und wird das für immer gespeichert? Und wir machen es ihnen leider auch zu einfach. Denn häufig haben wir durch diese Überwachung auch Vorteile. Markus Beckedahl wird über das Dilemma reden, dass wir einerseits die Vorteile nutzen, aber nicht die Nachteile in Kauf nehmen wollen. Es liegt an uns, wie wir die digitale Gesellschaft gestalten wollen. 
</p><p>Am 11. Juni 2016 finden die ZeMKI-MEDIENGESPRÄCHE zum zweiten Mal statt. Dann spricht Marco Maas, Geschäftsführer und Datenjournalist bei <span lang="en">Open Data City</span>, ab 11 Uhr über seine „Sensorenresidenz“. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Leif Kramp<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 67652<br>E-Mail: <a href="mailto:kramp@uni-bremen.de">kramp@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zemki.uni-bremen.de/de/aktuelles/nachricht/article//das-dilem.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.zemki.uni-bremen.de/de/aktuelles/nachricht/article//das-dilem.html</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 14 Apr 2016 10:52:01 +0200</pubDate>
                            <title>AimData verbessert Dateninfrastruktur für Materialwissenschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/aimdata-verbessert-dateninfrastruktur-fuer-materialwissenschaft-1</link>
                            
                            <description>DFG-Projekt „Anpassbare Interaktion mit materialwissenschaftlichen Forschungsdaten – AimData“ gestartet / Informatiker und Materialwissenschaftler der Uni Bremen entwickeln digitale Forschungs-Infrastrukturen weiter</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 093 / 14. April 2016 SC
</p><p>Zweifelsohne hat die Digitalisierung die Arbeit von Forschenden aller Disziplinen nachhaltig vereinfacht. Große Datenmengen aus Forschungsergebnissen können dank Bits und Bytes einfach gespeichert und anderen Forschenden zur Verfügung gestellt werden. Doch mit wachsenden Datenmengen ergeben sich auch Schwierigkeiten: Wie findet man in „<span lang="en">Big Data</span>“ genau die Information, die wichtig ist? Informatiker und Materialwissenschaftler der Universität Bremen beschäftigen sich seit Jahren erfolgreich mit der Entwicklung übersichtlicher Infrastrukturen für Forschungsdaten zu metallischen Werkstoffen. Nun werden sie dabei von der Deutschen Forschungsgemeinschaft&nbsp; (DFG) für weitere drei Jahre finanziell gefördert. Das Ziel ihres Gemeinschaftsprojekts <abbr title="Anpassbare Interaktion mit materialwissenschaftlichen Forschungsdaten" lang="de">AimData</abbr>: Die geschaffenen Infrastrukturen noch nutzerfreundlicher machen.
</p><p>„Im Bereich der Werkstoffwissenschaften werden bei Untersuchungen große Mengen an Forschungsdaten gewonnen und gespeichert. Ohne eine ausreichende Dokumentation, auch der sogenannten Metadaten, können die Forschungsdaten jedoch nicht bestmöglich genutzt werden. Ein Projekt wie <abbr title="Anpassbare Interaktion mit materialwissenschaftlichen Forschungsdaten" lang="de">AimData</abbr> ist daher ein zentrales Anliegen für uns. Wir freuen uns, dass die <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> uns unter anderem mit 3,5 Wissenschaftlerstellen für 36 Monate unterstützt“, sagt Professor Hans-Werner Zoch, Leiter des Fachgebiets Werkstofftechnik/Metalle der Universität Bremen und Geschäftsführender Direktor der Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT) Bremen. Im Laufe des Projekts <abbr title="Anpassbare Interaktion mit materialwissenschaftlichen Forschungsdaten">AimData</abbr> soll das aus einem Vorläufervorhaben stammende System InfoSys als Beispiel einer digitalen Infrastruktur für Forschungsdaten weiterentwickelt werden. Hierbei steht nicht mehr die leichte, angepasste und benutzerfreundliche Eingabe der Daten, sondern deren spätere Verwertung durch Dritte im Vordergrund. Die zu erarbeitenden Erweiterungen sollen auch auf andere Infrastrukturen anwendbar sein. Bei der Entwicklung liegt ein besonderer Fokus auf der Integration nutzerfreundlichen Suchfunktionen und Auswertungstools zum Beispiel basierend auf <span lang="en">„Data-Mining“</span>-Methoden. Diese sollen den Nutzern nicht nur das Finden relevanter Daten erleichtern, sondern ihnen auch ermöglichen, die Qualität der Forschungsdaten zu erkennen. Um hinreichende Komplexität und Übertragbarkeit des Bremer Systems auf andere Systeme zu gewährleisten, werden in den kommenden Jahren auch materialwissenschaftliche Daten der Stoffklasse der faserverstärkten Kunststoffe hinzugefügt.
</p><p>Beteiligt am Projekt <abbr title="Anpassbare Interaktion mit materialwissenschaftlichen Forschungsdaten" lang="de">AimData</abbr> sind neben dem <abbr title="Institut für Werkstofftechnik" lang="de">IWT</abbr> Bremen das Faserinstitut Bremen <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> (FIBRE),&nbsp; das Institut für integrierte Produktentwicklung (BIK) und das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Uni Bremen. Der englischsprachige Begriff „<span lang="en">Big Data</span>“ steht für Datenmengen, die so groß, komplex, dynamisch und schwach strukturiert sind, dass sie wenig überschaubar geschweige denn einfach auszuwerten sind. Das sogenannte <span lang="en">„Data-Mining“</span> ist eine Strategien, solche Massendaten zu bearbeiten. Dabei wird computergestützt mit statistischen Methoden „Bergbau“ in großen Datenmengen betrieben. In der Praxis finden solche Methoden zum Beispiel schon Anwendung, um Trends beim Kaufverhalten von Verbrauchern oder Krankheitsverläufen auszuwerten.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Ein Bild zur Pressemeldung finden Sie hier zum Download: <a href="https://teraload.zfn.uni-bremen.de/uploads/gTc4dbMySeToHDQp/AimDATA_QuelleIWTBremenM.Bockhacker.jpg" target="_blank" rel="noreferrer">https://teraload.zfn.uni-bremen.de/uploads/gTc4dbMySeToHDQp/AimDATA_QuelleIWTBremenM.Bockhacker.jpg</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p><abbr title="Diplom" lang="de">Dipl.</abbr>-Wirtsch.-<abbr title="Ingenieur / Ingenieurin">Ing.</abbr> Stefan Wellsandt<br>Institut für integrierte Produktentwicklung&nbsp; (BIK)<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218 50166<br>E-Mail: &nbsp;&nbsp; &nbsp;<a href="mailto:wel@biba.uni-bremen.de">wel@biba.uni-bremen.de</a><br>Isabell Harder <abbr title="Master of Arts" lang="en">M. A.</abbr><br>Stiftung Institut für Werkstofftechnik Bremen<br>Wissenschaftskommunikation <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 51188<br>E-Mail: <a href="mailto:harder@iwt-bremen.de">harder@iwt-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10929</guid>
                            <pubDate>Thu, 14 Apr 2016 11:23:04 +0200</pubDate>
                            <title>Einstein auf dem Prüfstand</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/einstein-auf-dem-pruefstand-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 095 / 14. April 2016 SC
</p><p>In dieser Woche beginnen die finalen Startvorbereitungen für eine höchst anspruchsvolle Raumfahrtmission, an der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen seit mehr als 15 Jahren arbeiten. Die Erwartungen sind hoch: Die Mission könnte beweisen, dass Einstein falsch lag und damit alternativen physikalischen Theorien den Weg ebnen.
</p><p>Die Mission <abbr title="„MICRO Satellite à traînée Compensée pour l&apos;Observation du Principe d&apos;Equivalence“" lang="fr">MICROSCOPE</abbr> steht für „MICRO Satellite à traînée Compensée pour l'Observation du Principe d'Equivalence“ und wird am 22. April 2016 vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana starten. Ziel dieser etwa zwei Jahre dauernden Satellitenmission ist die experimentelle Überprüfung des Äquivalenzprinzips, welches besagt, dass auf der Erde alle Körper im Vakuum gleich schnell fallen, unabhängig davon aus welchen Materialien diese bestehen – vorausgesetzt, alle Störkräfte, wie u.a. magnetische Kräfte, sind ausgeschaltet. Dieses Prinzip ist nicht nur eine Basisannahme in der klassischen Mechanik, sondern vor allem einer der Grundpfeiler der Einstein’schen Allgemeinen Relativitätstheorie, deren einhundertjähriges Jubiläum im vergangenen Jahr gefeiert wurde. 
</p><p>Eine derart grundlegende Aussage wie das Äquivalenzprinzip muss immer wieder auf den Prüfstand gestellt werden. Eine genauere experimentelle Bestätigung könnte auch Antworten auf eine in der modernen Physik noch ungelöste Frage liefern, nämlich wie man die beiden grundlegenden Theorien der Physik, die Quantentheorie und die Gravitationstheorie, in einheitlicher Weise beschreiben kann. Eine Verletzung des Äquivalenzprinzips würde einen Hinweis auf eine solche alternative Theorie liefern, wie <abbr title="zum Beispiel" lang="de">z.B.</abbr> die Quantengravitationstheorie. Schon im 19. Jahrhundert wurde das Äquivalenzprinzip mit sogenannten Drehwaagen bis auf eine Genauigkeit von 10⁻8&nbsp; (bis auf die achte Kommastelle genau) bestätigt. Bis heute wurde das Ergebnis mithilfe einer Vielzahl verschiedener Experimente auf eine Genauigkeit von 10⁻13 verfeinert. Die Möglichkeit mit <abbr title="„MICRO Satellite à traînée Compensée pour l&apos;Observation du Principe d&apos;Equivalence“">MICROSCOPE</abbr> ein Experiment im Weltraum durchzuführen, bedeutet eine um den Faktor 100 höhere Messgenauigkeit (10⁻15). 
</p><h3>Der Experimentaufbau</h3><p>Ein Satellit, der sich auf einer Umlaufbahn um die Erde bewegt, ist schwerelos und befindet sich somit dauerhaft im freien Fall. So auch der an Bord befindliche Experimentaufbau, der zwei Testkörper aus unterschiedlichen Materialien beherbergt, die auf exakten Positionen im Satelliten festgehalten werden. Gilt das Äquivalenzprinzip, ändert sich die Position der Testkörper im Satelliten nicht. Sollten sich die beiden Körper allerdings nicht absolut identisch verhalten, muss das System unterschiedliche Rückstellkräfte zur Beibehaltung der jeweiligen Positionen aufwenden, woraus man schließen kann, dass die aus unterschiedlichen Materialien gefertigten Testkörper unterschiedlich von der Erdanziehungskraft beeinflusst werden und somit das Äquivalenzprinzip verletzt wäre. Gleichgültig, welches Ergebnis <abbr title="„MICRO Satellite à traînée Compensée pour l&apos;Observation du Principe d&apos;Equivalence“">MICROSCOPE</abbr> liefert, ist das Resultat für die theoretische Physik von höchster Relevanz: Eine Verletzung des Äquivalenzprinzips, das seit über 100 Jahren einen festen Bestandteil unseres physikalischen Wissens darstellt, wäre eine echte Sensation und würde die Grundlagen unseres heutigen Verständnisses von Raum und Zeit kräftig erschüttern. Aber auch eine Bestätigung des Äquivalenzprinzips mit höherer Genauigkeit als bisher wäre ein großer Erfolg, da hiermit starke Einschränkungen für bestimmte verallgemeinerte Theorien gesetzt werden. 
</p><p>Aus diesem Grund besteht ein breites internationales Interesse an einem verbesserten Test des Äquivalenzprinzips. Als das Projekt 2011 aus finanziellen Gründen auf der Kippe stand, sicherte eine internationale Petition von Professorinnen und Professoren die weitere Förderung der langjährigen Entwicklungsarbeit. <abbr title="„MICRO Satellite à traînée Compensée pour l&apos;Observation du Principe d&apos;Equivalence“" lang="fr">MICROSCOPE</abbr> wurde von den französischen Forschungseinrichtungen ONERA <span lang="fr">(Office national d'études et de recherches aérospatiales)</span> und OCA (<span lang="fr">Observatoire de la Côte d’Azur</span>) initiiert und wird zum größten Teil von der französischen Raumfahrtagentur (CNES) finanziert. Einziger internationaler wissenschaftlicher Partner ist das <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr>, dessen Projektanteil vom Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird.
</p><h3>Forschungsanteil des <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr></h3><p>Ein wesentlicher Teil der Entwicklungsarbeit bestand in Tests des Experimentaufbaus unter Schwerelosigkeit, die im Fallturm am <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr> der Universität Bremen erfolgten: <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr>-Mitarbeiter Hanns Selig hat in enger Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen von ONERA den Experimentaufbau im Fallturm Bremen im freien Fall getestet und so die Funktionstüchtigkeit der Instrumente unter Weltraumbedingungen nachgewiesen. Nun bereitet sich das Bremer <abbr title="„MICRO Satellite à traînée Compensée pour l&apos;Observation du Principe d&apos;Equivalence“" lang="fr">MICROSCOPE</abbr>-Team darauf vor, die vom Satelliten gelieferten Daten auszuwerten, auf die sie gemeinsam mit den französischen Projektpartnern Erstzugriff haben. In Vorbereitung darauf wurden in den vergangenen Jahren Computer-Simulationen entwickelt und die Datenauswertung getestet.
</p><p>Wenn der Satellitenstart am 22. April 2016 perfekt gelingt und <abbr title="„MICRO Satellite à traînée Compensée pour l&apos;Observation du Principe d&apos;Equivalence“" lang="fr">MICROSCOPE</abbr> in den nachfolgenden fünf Stunden seine vorgesehene Umlaufbahn erreicht, wird die Geduld des <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr>-Teams zunächst auf eine harte Probe gestellt. Erst am 27. April wird das Experiment aktiviert und die Datenübertragung gestartet. Dann beginnt für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler endlich die Suche nach Indizien zur Beantwortung einer der größten offenen Fragen der Physik.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)
</p><p>Allgemeine Anfragen: <br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Claus Lämmerzahl (Projektleiter)<br>E-Mail: <a href="mailto:claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de">claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de</a></p><p>Fragen zum Experiment: <br>Hanns Selig (Deputy Project Manager <abbr title="„MICRO Satellite à traînée Compensée pour l&apos;Observation du Principe d&apos;Equivalence“">MICROSCOPE</abbr>-ZARM)<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218-57830<br>E-Mail: <a href="mailto:hanns.selig@zarm.uni-bremen.de">hanns.selig@zarm.uni-bremen.de</a></p><p>* <abbr title="„MICRO Satellite à traînée Compensée pour l&apos;Observation du Principe d&apos;Equivalence“" lang="fr">MICROSCOPE</abbr> Pressekonferenz im Hauptsitz des CNES (Centre national d’études spatiales) in Paris am 15. April 2016 um 10:00 Uhr<br>* <a href="https://www.zarm.uni-bremen.de/research/space-science/micro-satellite-systems-and-modelling-methods/projects/microscope.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.zarm.uni-bremen.de/research/space-science/micro-satellite-systems-and-modelling-methods/projects/microscope.html</a><br>* <a href="https://microscope.cnes.fr/" target="_blank" rel="noreferrer">https://microscope.cnes.fr/</a></p><p>Allgemeine Presseanfragen:<br>Birgit Kinkeldey<br>Leiterin Kommunikation / <span lang="en">Corporate Communication</span><br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218 57755<br>E-Mail: <a href="mailto:birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de">birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zarm.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.zarm.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10930</guid>
                            <pubDate>Thu, 14 Apr 2016 12:42:45 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen startet die Duale Promotion in der Lehrerbildung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-startet-die-duale-promotion-in-der-lehrerbildung-1</link>
                            
                            <description>Bundesweit einzigartiges Projekt / die ersten sechs Stipendiaten beginnen im Oktober 2016</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 094 / 14. April 2016 KG
</p><p>Die Lehrerbildung an der Universität Bremen startet im Oktober 2016 ein bundesweit einzigartiges Qualifizierungskonzept: Die Duale Promotion. Die Weichen dafür sind bereits gestellt. Zum Wintersemester 2016/2017 können die ersten sechs Stipendiaten beginnen. Ziel ist es, bislang fehlenden wissenschaftlich qualifizierten Nachwuchs für die Fachdidaktiken zu gewinnen. Schulen haben einen wachsenden Bedarf an wissenschaftlich fundierter Schul- und Unterrichtsentwicklung, um den Herausforderungen der zunehmend heterogenen Schülerschaft gerecht zu werden. Diese Themen will die Duale Promotion bevorzugt aufgreifen.
</p><h3>Was ist die Duale Promotion?</h3><p>Der Lehrerberuf hat seine Besonderheiten. Nach fünfjähriger Studienzeit mit Bachelor und Master folgt der Hochschulabschluss. Um eine Lehrbefähigung zu erwerben, müssen Absolventinnen und Absolventen dann noch ein 18 Monate währendes Referendariat durchlaufen, das mit dem zweiten Staatsexamen abgeschlossen wird. Wissenschaftlich ambitionierte Hochschulabsolventen verlieren dabei nicht selten den Kontakt zur Hochschule und haben es schwer, nach ihrer Zeit an der Schule wieder an eine akademische Karriere anzuknüpfen. Die Duale Promotion soll dies ändern. Der Vorbereitungsdienst (Referendariat) soll dabei mit einer fachdidaktischen Promotion verknüpft werden. Die Kernidee ist, einen eher theoretisch und einen eher praktisch orientierten Ausbildungsabschnitt so miteinander zu kombinieren, dass Synergieeffekte entstehen. Die Themen der Promotionen sollen eng an schulische Bedürfnisse geknüpft sein. Inspiriert wurde die Duale Promotion von den Ingenieurs- und Wirtschaftswissenschaften. Dort gibt es schon länger Duale Ausbildungsgänge.
</p><h3>Organisation und zeitlicher Ablauf:</h3><p>Die Duale Promotion dauert regulär vier Jahre. Sie beinhaltet den 18-monatigen Vorbereitungsdienst. Die Promovenden werden in ein Graduiertenkolleg eingebunden, das von der Universität und dem Studienseminar am Landesinstitut für Schule gemeinsam gestaltet wird. Interessierte Kooperationsschulen sind in Bremen bereits gefunden. Für sie ist die Duale Promotion eine gute Möglichkeit, eigene drängende Fragen der Schul- und Unterrichtsentwicklung gemeinsam mit der Universität zu bearbeiten. Das Land Bremen hat die Zusammenarbeit unterstützt und Rechtsvorschriften entsprechend angepasst, sowie das Geld für die ersten sechs Stipendien bereitgestellt. Federführend für das Konzept ist die von der Exzellenzinitiative geförderte Creative Unit „Fachbezogene Bildungsprozesse in Transformation“ (FaBiT) an der Universität Bremen.
</p><p><a href="/de/cu-fabit/projekte/duale-promotion.html">http://www.uni-bremen.de/de/cu-fabit/projekte/duale-promotion.html</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Creative Unit FaBiT<br>Prof. Dr. Andreas Grünewald<br>Tel.: 0421 218 68400<br>E-Mail: <a href="mailto:gruenewald@uni-bremen.de">gruenewald@uni-bremen.de</a></p><p>oder
</p><p>Dr. Regine Komoss<br>Tel.: 0421 218 61900<br>E-Mail: <a href="mailto:rkomoss@uni-bremen.de">rkomoss@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10931</guid>
                            <pubDate>Fri, 15 Apr 2016 08:56:13 +0200</pubDate>
                            <title>Austausch über gute Lehre: Uni-Magazin „Resonanz“ erschienen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/austausch-ueber-gute-lehre-uni-magazin-resonanz-erschienen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 096 / 15. April 2016 SC
</p><p>Die neue Ausgabe des Magazins für Lehre und Studium „Resonanz“ der Uni Bremen liegt jetzt vor. Zu Beginn des laufenden Sommersemesters ist damit bereits die sechste Druckausgabe erschienen. Die „Resonanz“ wurde im Rahmen des <abbr title="Forschend Studieren von Anfang an - Heterogenität als Potenzial" lang="de">ForstA</abbr>-Projekts („Forschend Studieren von Anfang an“) als Forum für den praxisnahen Austausch und die kritische Reflexion des Lehr- und Lerngeschehens an der Uni Bremen ins Leben gerufen.
</p><p>„In der aktuellen Ausgabe wird anhand von <span lang="en">Best Practice</span>-Beispielen beleuchtet, wie Forschendes Studieren an der Universität Bremen umgesetzt wird“, erklärt Thomas Hoffmeister, Konrektor für Lehre und Studium. In der aktuellen „Resonanz“-Ausgabe sind insgesamt acht Beiträge von Lehrenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Studierenden zu finden. Zu diesen zählen beispielsweise die Berichte über die <abbr title="Forschend Studieren von Anfang an - Heterogenität als Potenzial">ForstA</abbr>-Projekte „Casus: Förderung der Reflexionskompetenz durch erziehungswissenschaftliche Kasuistik in der Studieneingangsphase“ und „Forschendes Studieren und Lernen mit linguistischen Daten“. Darüber hinaus sind auch wieder zwei studentische Beiträge eingegangen, in denen unter anderem das Ergebnis studentischer Organisation reflektiert wird.
</p><p>Die Online-Ausgabe ist unter <a href="https://blogs.uni-bremen.de/resonanz/" target="_blank" rel="noreferrer">https://blogs.uni-bremen.de/resonanz/</a>&nbsp; zu finden. An dieser Stelle werden durchgehend neue Artikel eingestellt und es besteht über eine moderierte Kommentarfunktion die Möglichkeit für Diskussionen. So soll ganz unkompliziert der Austausch über gute Lehre an der Universität Bremen befördert werden – auch zwischen den Fächern und den verschiedenen Akteuren der Institution.
</p><p>Die „Resonanz“ liegt an vielen Orten auf dem Campus aus. Neue Beiträge können jederzeit eingereicht werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Referat Lehre und Studium<br>Maximilian Hohmann<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421/218-67826<br>E-Mail: <a href="mailto:hohmann@uni-bremen.de">hohmann@uni-bremen.de</a><br>Homepage: <a href="https://blogs.uni-bremen.de/resonanz/" target="_blank" rel="noreferrer">https://blogs.uni-bremen.de/resonanz/</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-10932</guid>
                            <pubDate>Mon, 18 Apr 2016 11:17:00 +0200</pubDate>
                            <title>Studierende präsentieren Initiativen an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studierende-praesentieren-initiativen-an-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            <description>Am Donnerstag, 21. April, findet die Messe „InitiativenKompass Bremen“ im Gebäude MZH statt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 097 / 18. April 2016 MM
</p><p>Studierende präsentieren am Donnerstag, 21. April 2016, Initiativen, in denen sie aktiv mitarbeiten. Von 10 bis 16 Uhr stellen sich zahlreiche studentische Organisationen bei der Info-Messe „InitiativenKompass Bremen“ im Gebäude MZH (Bibliothekstraße 1) vor. Die Studierenden sind in unterschiedlichen Bereichen aktiv: Sie engagieren sich zum Beispiel für Flüchtlinge auf dem Uni-Campus, fördern den internationalen Austausch in Studium und Wissenschaft, arbeiten mit Unternehmen und Industrie zusammen, sind im juristischen Bereich tätig, im Journalismus oder konstruieren gemeinsam einen energieeffizienten elektrischen Rennwagen. „Wir wollen Interessierten zeigen, welche Möglichkeiten sie in Bremen haben, sich während ihres Studiums in der Praxis zu engagieren und ihnen die Vielfalt der studentischen Initiativen aufzeigen“, sagt Eric Heide. Er ist Mitglied des Zusammenschlusses studentischer Initiativen an der Universität Bremen, der die Messe „InitiativenKompass Bremen“ zum ersten Mal organisiert. Durch eine Mitarbeit könne man sein theoretisches Wissen aus dem Studium in der Praxis anwenden und sich weiterbilden, so der Student. Bei der kostenlosen Veranstaltung beantworten die Studierenden Fragen und zeigen auf, wie man sich am besten einbringen kann. <br><br>Folgende Initiativen stellen sich u.a. vor:<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;„<span lang="en">Active</span>“<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;„AIESEC in Bremen“<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;„<span lang="en">Bremergy Racing</span>“<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;„AG <span lang="en">Refugees Welcome</span>“ an der Uni Bremen<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;„Scheinwerfer“ – Bremens freies Unimagazin<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;„btS Bremen“<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;„<span lang="en">bonding</span> HSG Bremen“<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;„ELSA-Bremen“<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;„<span lang="en">market team</span> Oldenburg“<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;„VWI/ ESTIEM HSG Universität Bremen“<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;„IAESTE in Bremen“<br>‪ <br>Weitere Informationen zur Messe gibt es auf der <a href="http://www.facebook.com/InitiativenKompass-Bremen-1020464698024143/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Facebookseite „InitiativenKompass Bremen“</a>.<br><br><br><strong>Kontakt:</strong><br>Universität Bremen<br>Eric Heide <br>E-Mail: <a href="mailto:Eric.heide@aiesec.net">Eric.heide@aiesec.net</a>&nbsp; <br>Telefon: 0176 97667934<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10933</guid>
                            <pubDate>Mon, 18 Apr 2016 13:42:51 +0200</pubDate>
                            <title>Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Logistikprojekt an Bremer Uni mit 260.000 Euro</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/deutsche-forschungsgemeinschaft-foerdert-logistikprojekt-an-bremer-uni-mit-260000-euro-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 098 / 18. April 2016 KG
</p><p>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wird ein Projekt des Bremer Logistikers und Wirtschaftsinformatikers Professor Till Becker in den kommenden drei Jahren mit 260.000 Euro fördern. In seinem Konzept mit dem Titel „Stochastische komplexe Netzwerke als Vorhersage- und Erklärungsmodell für die dynamische Entwicklung von produktionslogistischen Systemen“ skizziert der Wissenschaftler, wie sich in einem oder mehreren Unternehmen der Materialfluss und damit die Produktion verändern werden. Stochastik ist die mathematisch unterlegte „Kunst des Vermutens“. Die komplette Grundlagenforschung soll danach anwendungsorientiert umgesetzt werden. „Unternehmen könnten dann rechtzeitig ihre Produktion verändern, zum Beispiel neue Maschinen und Anlagen installieren“, sagt Professor Becker von der Uni Bremen.
</p><p>Er leitet eine Kooperative Nachwuchsgruppe am Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA) und im Fachbereich Produktionstechnik. Sie wird seit zwei Jahren von der Exzellenzinitiative gefördert und fährt jetzt diesen Erfolg ein. Die Forschergruppe untersucht die Topologie und Dynamik in Produktionssystemen, also die Struktur von Herstellungsprozessen. Dazu gehören die Wege, die Material an verschiedenen Maschinen zurücklegt, ehe ein fertiges Produkt daraus geworden ist. Diese Wege bilden innerhalb eines Unternehmens ein verzweigtes Netzwerk, ähnlich einer Straßenkarte, das nicht einfach zu überblicken ist. Hier setzt Becker mit mathematischen Methoden an. „Wir finden die Matrix in solchen Netzwerken“, sagt der Forscher. „Damit können wir Wahrscheinlichkeiten berechnen.“
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik<br>Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA)<br>Prof. Dr. Till Becker<br>Tel.: 0421-218-50176<br>E-Mail: <a href="mailto:tbe@biba.uni-bremen.de">tbe@biba.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.psls.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.psls.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 19 Apr 2016 09:40:23 +0200</pubDate>
                            <title>Wie können blinde Menschen Architektur „sehen“?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-koennen-blinde-menschen-architektur-sehen-1</link>
                            
                            <description>20. April: Vortrag zur kulturellen Teilhabe und Heterogenität – Kunst trifft auf Reha</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 099 / 18. April 2016 RO<br><br>Wie erkläre ich einer blinden Person die Architektur einer Kirche? Und sind architektonische Formen für diese Person überhaupt von Interesse? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum des interdisziplinären Projektes „Kulturelle Teilhabe und Heterogenität“ an der <abbr title="Technische Universität">TU</abbr> Dortmund. Dabei geht es um die Entwicklung neuer Konzepte und Ideen für Begegnungen von Kunst und Menschen mit Sehbeeinträchtigung. Ziel dabei ist es, Kulturdenkmäler als Erinnerungsorte sowohl für Sehende als auch für blinde Menschen gleichermaßen zugänglich und erfahrbar zu machen. Die Inhalte und ersten Ergebnisse aus dem Projekt stellt Ann Kristin Malik, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem Projekt, am 20. April 2016 um 18 Uhr an der Universität Bremen vor. Ihr Vortrag „Kulturelle Teilhabe und Heterogenität – Kunstgeschichte trifft auf Rehabilitationswissenschaft“ findet um 18:15 Uhr im <abbr title="Seminar- und Forschungsverfügungsgebäude" lang="de">SFG</abbr>, Raum 1040 statt; der Eintritt ist frei.
</p><p><strong>Wie wird die Reinoldikirche „gesehen“?</strong></p><p>Im Rahmen ihres Vortrags stellt Ann Kristin Malik verschiedene Zugänge vor und zeigt auf, wie kunstgeschichtliche Themen und Fragestellungen die Reflexion über das Sehen selbst ins Zentrum rücken und sich dadurch neue Perspektiven öffnen. Im Projekt arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Kunstgeschichte, Pädagogik und Rehabilitationswissenschaften zusammen, um am Beispiel eines Kulturdenkmals (der Reinoldikirche in Dortmund) geeignete Begegnungskonzepte zu entwickeln. 
</p><p><strong>Neue geisteswissenschaftliche Initiative „Worlds of Contradiction“.</strong></p><p>Der Vortrag ist Teil der Ringvorlesung „Diversity – Geisteswissenschaften – Gesellschaften: Verhandlungspraxen in widersprüchlichen Kontexten“. Die Vorträge dieser Vorlesungsreihe gehen davon aus, dass heterogene Gesellschaften immer durch Vielfalt und Widersprüchlichkeit geprägt sind. Sie spüren daher Prozessen von gesellschaftlicher Teilhabe und Zugehörigkeit nach und beleuchten Momente kollektiver und individueller Identitätsbildung. Die Vorträge widmen sich hochaktuellen Fragen wie etwa der Umsetzung von Inklusion oder migrationsbedingten Herausforderungen. Die Reihe bildet einen Baustein zur geisteswissenschaftlichen Verbundforschungsinitiative „Worlds of Contradiction“. Mit der Reihe möchte die neue Inititiative neue Impulse in der geisteswissenschaftlichen Forschung setzen und ins Gespräch mit der Bremer Öffentlichkeit kommen. Alle Veranstaltungen gehen von 18:15 bis 19:45 Uhr; <strong>die weiteren Termine</strong>:<br><br>4. Mai 2016,: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Dr. Anne Waldschmidt (Uni Köln): „Dis/ability = Diversity? Anmerkungen zur Debatte um Diversität und Intersektionalität aus Sicht der Disability Studies“ 
</p><p><br>11 .Mai 2016: Jan Brunkenhövers und Ayla Satilmis (Uni Bremen): „Am Zerbrechen - Strategien zur Dekolonialisierung des Wissenschaftsbetriebes“ 
</p><p><br>18. Mai 2016: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr> Dr. Annelie Keil (Uni Bremen): „Hauptsache gesund!?&nbsp; Verhandeln, was nicht verhandelbar ist! Der objektive Faktor Subjektivität“
</p><p><br>&nbsp;25. Mai 2016: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr> Dr. Ursula Rust (Uni Bremen): „Die Europäische Union als Akteurin der Behindertenrechtskonvention“ 
</p><p><br>1.Juni 2016: Dr. Margrit Kaufmann (Uni Bremen): „Mind the Gaps - Diversity im Spannungsfeld zwischen wissenschaftlichen Konzepten, Management-Tools und Antidiskriminierungspraxis“ 
</p><p><br>8. Juni 2016: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Dr. Ute Gerhardt (Uni Frankfurt): „Zwischen Recht und Gewalt: Verhandlungspraxen der Suffragettenbewegung um 1900“
</p><p><br>&nbsp;15. Juni 2016: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr> Dr. Marianne Hirschberg (Hochschule Bremen): „Die Macht von Klassifikationen, Diskursen und Praktiken am Beispiel der Konstruktion von Nicht_Behinderung“
</p><p><br>&nbsp;22. Juni 2016: Doppelveranstaltung, Beginn um 18 Uhr <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Dr. Natascha Korff (Uni Bremen) Dr. Elisabeth Plate und <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Dr. Simone Seitz (beide Uni Paderborn): „Umgang von Lehrer*innen mit Widersprüchlichkeiten im Kontext inklusiver Schul- und Unterrichtsentwicklungen“ und „Einfach machen? Inklusionsforschung und inklusive Schulpraxis in widersprüchlichen Kontexten“.<br><br>29. Juni 2016: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr> Dr. Brita Rang ( Uni Frankfurt): „Höflichkeit als historisch bedeutsame Verhandlungspraxis in Räumen dichter sozialer Interaktion“<br><br>06. Juli 2016: Dr. Christoph Fantini (Uni Bremen): „Männlichkeitsentwürfe in widersprüchlichen Verhältnissen – Das Beispiel Grundschule“ &nbsp;<br><br>Weitere Informationen<br>Universität Bremen<br>Meike Hethey<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421-218-68499<br>E-Mail: <a href="mailto:meike.hethey@uni-bremen.de" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">meike.hethey@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.woc.uni-bremen.de" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.woc.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10935</guid>
                            <pubDate>Tue, 19 Apr 2016 13:34:03 +0200</pubDate>
                            <title>SmartFarm: Software optimiert Stromnutzung </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/smartfarm-software-optimiert-stromnutzung-1</link>
                            
                            <description>Mathematiker und Informatiker der Universität Bremen starten Projekt zur Optimierung des Eigenenergieverbrauchs für landwirtschaftliche Betriebe</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 100 / 19. April 2016 RO 
</p><p><br>Eine Kühlanlage für Lebensmittel, die warnt, dass sie zu warm wird? Ein Mikrochip, der die Anlage automatisch hochfährt? Das gibt es bereits. Neu ist aber, dass mathematische und kognitive Programme nicht nur eingreifen sondern auch selbstständig entscheiden können, woher der günstigste Strom für&nbsp; Aktionen bezogen wird. Damit beschäftigt sich seit Januar 2016 das Projekt <span lang="en">SmartFarm</span> an der Universität Bremen. Es ist ein Verbundvorhaben zwischen der Uni Bremen mit den Arbeitsgruppen „Optimierung und Optimale Steuerung“ und „Kognitive Neuroinformatik“ und den regionalen Partnern Elektroanlagen Meyer und IAV Automotive Engineering sowie dem Steinbeis Innovationszentrum für Optimierung, Steuerung und Regelung als Projektkoordinator. Über drei Jahre lang wird das Projekt mit einem Gesamtvolumen von 1,5 Mio Euro durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. <br><br>In dem Projekt wird eine Methodik entwickelt, die es automatisiert erlaubt erneuerbare Energien (Solar- und Windkraft) gewinnbringend einzusetzen. Bisher wird das Potential solcher Anlagen nicht optimal genutzt, wenn beispielsweise die erzeugte Energie nicht sofort verbraucht oder gespeichert wird. Andererseits muss bei hohem Energiebedarf Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen werden, falls keiner aus den erneuerbaren Energieversorgern zur Verfügung steht. SmartFarm ist insbesondere für kleine und mittelgroße landwirtschaftliche Betriebe sowie landwirtschaftliche Nebenerwerbsbetriebe (KMLB) interessant. In der Regel haben sie einen enormen Strom- und Energiebedarf. Das Projekt ist darauf angelegt, dass eine spätere Installation der Methoden kostengünstig für einen bestehenden KMLB durchgeführt werden kann.
</p><p><strong>Wie funktioniert SmartFarm?</strong></p><p>Ein Beispiel: Das neue Verfahren kann auf aktuelle Wetterdaten zugreifen. Wenn es erkennt, dass es in den nächsten Stunden weder Wind noch Sonne gibt, weiß es, dass Strom von konventionellen Anbietern eingekauft werden muss, um die landwirtschaftlichen Anlagen in Betrieb zu halten. Also prüft die Software die aktuelle eigene Energieerzeugung und speichert überschüssige Energie anstatt sie zu verkaufen. Eine weitere Option ist es, die energieaufwändigen Prozesse auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Übergeordnetes Ziel ist, die Nutzung der Anlagenkomponenten für den Eigenverbrauch eines Betriebes für die nächsten Stunden zu optimieren. Hierfür werden einerseits hochgenaue Prognosemodelle für erneuerbare Energiesysteme mit mathematischen Methoden der Modellierung entwickelt. Andererseits wird ein wahrscheinliches Verbrauchsverhalten modelliert. Die dazu benötigten Daten werden mittels Minimalsensorik erfasst. Das Projekt wird an einem Beispielhof im Bremer Umland getestet und ausgewertet.
</p><p><strong>Die Arbeitsgruppen an der Universität<br></strong><br>Die Arbeitsgruppe „Optimierung und Optimale Steuerung“ am Zentrum für Technomathematik der Universität Bremen wird von Professor Christof Büskens geleitet. Das Arbeitsgebiet umfasst die Optimierung von technischen, naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Prozessen und Systemen. Die Aufgabenstellungen stammen aus der Robotik, der Luft- und Raumfahrt, der Fahrzeugdynamik und dem Energiesektor. In den Fokus steht vermehrt die datenbasierte Modellierung. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Berechnung von Lösungen in Echtzeit gelegt.<br><br>Die Arbeitsgruppe "Kognitive Neuroinformatik" entwickelt hybride wissensbasierte Systeme und wird von Professorin Kerstin Schill geleitet. Diese Systeme kombinieren elementare kognitive Fähigkeiten, wie die Mustererkennung, mit höheren kognitiven Leistungen. Forschungsschwerpunkte sind dabei die Weiterentwicklung von Theorien des Softcomputings, die automatisches Lernen und die Verarbeitung von unsicherem Wissen ermöglichen.<br><br>Weitere Informationen:<br>Margareta Runge<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik / Informatik<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 59893<br>Email <a href="mailto:m.runge@uni-bremen.de" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">m.runge@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 19 Apr 2016 14:13:41 +0200</pubDate>
                            <title>Fablab-Workshop: „Lasercutting-Einführung und Vorlagenerstellung“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/fablab-workshop-lasercutting-einfuehrung-und-vorlagenerstellung-1</link>
                            
                            <description>4. Juni 2016 von 10 bis 16 Uhr: Universität Bremen und FabLab Bremen e.V. laden Kreativschaffende zum Kennenlernen von Produktionstechnologien ein</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 102 / 19. April 2016 SC
</p><p>Am Samstag, den 4. Juni 2016, bieten die Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung (dimeb) der Universität Bremen und das Fablab Bremen <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> einen kostenfreien Workshop zum Ausprobieren von Technologien für die Produkterstellung und Prototypenentwicklung an. Im Mittelpunkt steht dabei der <span lang="en">Lasercutter</span>, der leicht zu bedienen ist und die kreative Bearbeitung vielfältiger Materialien ermöglicht, indem er vorgegebene Formen ausschneidet oder eingraviert.&nbsp; 
</p><p>Um Objekte mit dem <span lang="en">Lasercutter</span> herzustellen, müssen diese zunächst mit entsprechender Software entworfen werden. Teilnehmende erhalten in diesem Workshop eine Einführung in die Erstellung von Grafik-Vorlagen und lernen, wie sie eigene Ideen umsetzen können. Darüber hinaus können auch andere <span lang="en">Fablab</span>-Technologien wie der 3D-Druck, der <span lang="en">Egg-Robot</span> oder der 3D-Scanner kennengelernt und ausprobiert werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit des gegenseitigen Austauschs und der Entwicklung von neuen Ideen für das eigene Berufsfeld. 
</p><p>Für den Workshop sind keine Vorkenntnisse notwendig. Eigene Laptops können mitgebracht werden. Vorher sollte jedoch die kostenfreie Grafiksoftware <span lang="en">Inkscape</span> (<a href="https://inkscape.org/de/" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://inkscape.org/de/ </a>) installiert werden. 
</p><p>Das <span lang="en">Fablab</span> Bremen bietet den Zugang zu vielen Technologien an, die besonders für die Kreativbranche interessant sind. Der Workshop ist Teil des Projekts „Fabulé“, in dem es darum geht, diese Potenziale für Akteure der Kreativwirtschaft erfahrbar und nutzbar zu machen. Gefördert wird das Projekt von der Metropolregion Nordwest. 
</p><p>Die Veranstaltung findet von 10 bis 16 Uhr im <span lang="en">Fablab</span> Bremen, An der Weide 50a (ehemaliges Postamt 5), statt. Um Anmeldung bei Wibke Duwe (E-Mail <a href="mailto:w.duwe@uni-bremen.de">w.duwe@uni-bremen.de</a> ) wird bis zum 21. Mai 2016 gebeten. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br>Technologiezentrum Informatik und Informationstechnik<br>Arbeitsgruppe Digitale Medien<br>Axel Kölling<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0171 5305119<br>E-Mail <a href="mailto:koelling@k-ms.de">koelling@k-ms.de</a><br><a href="http://www.fablab-bremen.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.fablab-bremen.org</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 19 Apr 2016 14:01:14 +0200</pubDate>
                            <title>Wem nützen unsere Datenspuren?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wem-nuetzen-unsere-datenspuren-1</link>
                            
                            <description>Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Uni Bremen veranstaltet wissenschaftliche Vortragsreihe zu aktuellem Medienphänomen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 101 / 19. April 2016 RO 
</p><p>Im Zeitalter der Digitalisierung wächst auch die Menge an Daten, die bei der Nutzung von Online-Diensten entstehen. Die Datenspuren, die wir dabei hinterlassen, ermöglichen eine umfangreiche Auswertung des Mediennutzungsverhaltens für unterschiedliche Zwecke. Damit verbunden sind denkbar unterschiedliche Interessen: Geheimdienste und Strafverfolgungsbehörden analysieren Datenspuren zum Beispiel zum Zweck der öffentlichen Sicherheit, Unternehmen nutzen Datenspuren zur Personalisierung von Werbung. Doch auch die Wissenschaft verspricht sich von digitalen Spuren neue Erkenntnisse über den Wandel der Mediennutzung. Zu diesem Thema veranstaltet das Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Uni Bremen (ZeMKI) im Sommersemester 2016 eine Vortragsreihe mit renommierten Forscherinnen und Forschern aus Großbritannien, Italien, Kanada und den USA zum Thema „<span lang="en">Digital Traces</span>" („Digitale Spuren"). <br><br>Die Veranstaltung ist Teil der Forschung der aus der Exzellenzinitiative geförderten <span lang="en">Creative Unit </span>"Kommunikative Figurationen". Die Vorträge finden im <abbr title="Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung" lang="de">ZeMKI</abbr>, Linzer Str. 4, Raum 60070 statt. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eröffnungsvortrag “<span lang="en">The evolution of personal network capture: From recall to trace data and back again</span>” von <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Bernie Hogan vom Oxford Internet Institute findet am 21. April um 18 Uhr statt. 
</p><p><strong>Spannungsfeld Effizienz und Ethik</strong></p><p>Der Experte beschäftigt sich in seinem Vortrag mit persönlichen Netzwerken im Internet und den Möglichkeiten ihrer Analyse. Hogan wird zwei Verbundprojekte vorstellen, bei denen es um die Erfassung persönlicher Netzwerke mittels neuer Technologien geht: "<strong>CollegeConnect</strong>" und "NetCanvas". Vorgestellt werden sollen verschiedene Instrumente und methodische Vorgehensweisen im Spannungsfeld zwischen Effizienz und ethischen Herausforderungen. Weitere Informationen zum Vortag in englischer Sprache: <a href="http://www.zemki.uni-bremen.de/fileadmin/redak_zemki/dateien/Dateien-News/Einladung_2016-4-21_Bernie-Hogan.pdf" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zemki.uni-bremen.de/fileadmin/redak_zemki/dateien/Dateien-News/Einladung_2016-4-21_Bernie-Hogan.pdf</a><br><br><strong>Die weiteren Termine: </strong><br><br>19. Mai 2016, <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jean-Christophe Plantin <span lang="en">(London School of Economics and Political Sciences, GB): “First as an infrastructure, then as a platform: how digital maps illustrate the politics of knowledge in the age of big data”<br></span></p><p><span lang="en"><br></span>2. Juni 2016, <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Stefania Milan (University of Amsterdam, Niederlande) Titel folgt<br><br>16. Juni 2016, <abbr></abbr><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr>&nbsp; <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Martin Hand (<span lang="en">Queen's University, Kanada): “Digital Traces and Personal Analytics: contexts and practices of engagement with temporal data about the self”<br></span></p><p><span lang="en"><br></span>30. Juni 2016, <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Daniel Anthony McFarland (<span lang="en">Stanford University, <abbr title="United States of America">USA</abbr>): “Sociology in the Era of Big Data: The Ascent of Forensic Social Science”</span><br><br>Das Programm des ZeMKI-Forschungskolloquiums sowie das Programmarchiv sind hier abzurufen. <a href="http://www.zemki.uni-bremen.de/de/forschung/zemki-forschungskolloquium.html" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zemki.uni-bremen.de/de/forschung/zemki-forschungskolloquium.html</a><br><br>Pressekontakt: <br>Universität Bremen<br>ZeMKI, Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Leif Kramp<br>Linzer Str. 4<br>Tel.: 0421-218-67652<br>E-Mail: <a href="mailto:kramp@uni-bremen.de" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kramp@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 19 Apr 2016 15:28:04 +0200</pubDate>
                            <title>“Conclusions and New Chapters”: Die Bremer Graduiertenschule BIGSSS feiert ihre Absolventinnen und Absolventen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/conclusions-and-new-chapters-die-bremer-graduiertenschule-bigsss-feiert-ihre-absolventinnen-und-absolventen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 103 / 19. April 2016 SC
</p><p>Gemeinsame Pressemitteilung der Universität Bremen und der Jacobs <span lang="en">University</span></p><p>Am Freitag, 15. April 2016, hat die Bremen <span lang="en">International Graduate School of Social Sciences</span> (BIGSSS) den erfolgreichen Promotionsabschluss von insgesamt 20 Absolventinnen und Absolventen mit einer feierlichen Zeremonie gewürdigt. Graduierte aus sieben Ländern feierten im Goldenen Saal in der Bremer Böttcherstraße ihre abgeschlossene Doktorarbeit, die sie an der von der Exzellenzinitiative geförderten Graduiertenschule erworben haben.
</p><p>Der <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr><span lang="en">Graduation Day</span> markiert für die Absolventinnen und Absolventen einen Moment des Resümierens einer ereignisreichen Promotionszeit ebenso wie einen Neuanfang. In diesem Sinne bemerkte auch Professor Olaf Groh-Samberg, Dekan der <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences" lang="en">BIGSSS</abbr>, in seiner Ansprache: „Eine Dissertation zu schreiben ist nicht nur ein großer Schritt im Leben, es ist auch eine akademische Statuspassage, auf die die Absolventinnen und Absolventen mit Recht stolz sein können. Wir freuen uns sehr, dass viele von ihnen für diesen besonderen Tag wieder nach Bremen gekommen sind, um dieses Ereignis mit ihren Angehörigen und <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> Mitgliedern zu feiern, die die Promotionsprojekte über Jahre hinweg begleitet haben.“ 
</p><p>Professor Katja Windt, Präsidentin der Jacobs <span lang="en">University</span>, unterstrich in ihrer Rede vor allem die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit der Doktoranden. Vielfalt und gegenseitiger Respekt seien zentrale Wesensmerkale der <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences" lang="en">BIGSSS</abbr>. „Wir wollen in unserem Denken und Handeln Grenzen überwinden, nicht neue schaffen. Internationalität ist in einer globalisierten Welt auch eine wissenschaftliche Notwendigkeit. Denn anders als durch nationenüberschreitende Zusammenarbeit lassen sich viele Probleme gar nicht lösen.“
</p><p>Die neuen Kapitel, die die diesjährigen Absolventen nun aufschlagen, umfassen berufliche Aufgaben als Nachwuchsforschende an renommierten internationalen Universitäten sowie Tätigkeitsfelder in Politik- und Wirtschaftsberatung, im Wissenschaftsmanagement oder in einem nordamerikanischen Nationalpark. Regina Arant, die ihre Dissertation erst kürzlich einreichte, hielt die <span lang="en">Fellow Address</span>, das Grußwort von Seiten der Doktorandinnen und Doktoranden aus. Sie hob in ihrer Rede hervor, dass die Arbeit an einer Doktorarbeit einsam sein kann, nicht jedoch an der <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr>: „Die Gemeinschaft so vieler Gleichgesinnter hat vielen von uns wertvolle Unterstützung gegeben, die dazu beigetragen hat, dass wir mit dem Abschluss unserer Dissertation ein besseres Verständnis für aktuelle Themen unserer Gesellschaft erlangt haben, das wir in den vor uns liegenden beruflichen Laufbahnen anwenden und weitergeben können.“
</p><p>Auch Professor Andreas Breiter, Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Bremen, ermutigte die Absolventen die in ihrer Promotionszeit erworbenen Stärken mit anderen zu teilen. Der Konrektor zeigte sich in diesem Kontext insbesondere von der Interdisziplinarität des Ausbildungsprogramms der <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> beeindruckt und verwies auf den hervorragenden Ruf der Bremer sozialwissenschaftlichen Forschung, zu dem die <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences" lang="en">BIGSSS</abbr> einen entscheidenden Beitrag leisten.
</p><p><abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences" lang="en">BIGSSS</abbr> wird von der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert und wird von der Universität Bremen und der Jacobs <span lang="en">University</span> gemeinschaftlich getragen. Mit einer Abschlussquote von über 90 Prozent blickt die Einrichtung mit Stolz auf eine Liste von 128 Alumni, die ihr in- und außerhalb Deutschlands alle Ehre machen. Die folgenden Erfolgszahlen sprechen für sich: Der Frauenanteil liegt seit Jahren konstant bei über 50 Prozent, und auch in diesem Jahr sind mit 92 Prozent eine deutliche Mehrzahl der Neubewerbungen aus dem Ausland eingegangen, so dass <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences" lang="en">BIGSSS</abbr> weiterhin von der kulturellen Vielfalt ihrer<span lang="en"> Fellows</span> profitieren wird. Die Graduiertenschule stellt allen Doktoranden volle Dreijahresstipendien für die Promotion zur Verfügung und bietet darüber hinaus eine exzellente Infrastruktur, auch durch namhafte internationale Kooperationen. Dazu gehören Unterstützung bei Forschungsreisen, Konferenzbesuchen und Publikationen. So ist über die Jahre eine einzigartige Promotionskultur gewachsen, die auf wissenschaftliche Unabhängigkeit und volle Teilhabe zielt und so hervorragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und-wissenschaftler hervorbringt. 
</p><p><a href="http://www.bigsss-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bigsss-bremen.de</a><br>Pressekontakt: Christian Peters, Telefon 0421 218 66400, e-mail <a href="mailto:cpeters@bigsss.uni-bremen.de">cpeters@bigsss.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 20 Apr 2016 09:45:27 +0200</pubDate>
                            <title>Umweltphysiker Professor John P. Burrows von der Universität Bremen wird mit Alfred Wegener Medaille geehrt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/umweltphysiker-professor-john-p-burrows-von-der-universitaet-bremen-wird-mit-alfred-wegener-medaille-geehrt-1</link>
                            
                            <description>Auszeichnung während Generalversammlung der European Geosciences Union in Wien / Ehrenmitgliedschaft auf Lebenszeit / Burrows hat international hoch geschätzte wissenschaftliche Verdienste bei der Fernerkundung der Erdatmosphäre erworben</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 104 / 20. April 2016 KG
</p><p>Professor John P. Burrows vom Institut für Umweltphysik und Fernerkundung der Universität Bremen wird heute, am 20. April 2016, in Wien eine hohe Ehre zuteil. Während der Generalversammlung der European Geosciences Union (EGU) wird ihm die Alfred Wegener Medaille verliehen. Zugleich wird er lebenslanges Ehrenmitglied der bedeutenden geowissenschaftlichen Gesellschaft. Bei dem Treffen in Wien werden mehr als 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet.
</p><p>Die Alfred Wegener Medaille und die damit verbundene lebenslange Ehrenmitgliedschaft in der EGU ist eine der angesehensten Auszeichnungen, die die EGU verleihen kann. Sie ist Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vorbehalten, die außergewöhnliche wissenschaftliche Leistungen in der Atmosphärenforschung, der hydrologischen Forschung oder der Meeresforschung erbracht haben.
</p><p>Professor Burrows, der an der Universität Bremen die Abteilung für Atmosphärenphysik und Atmosphärenchemie leitet, ist in der weltweiten Wissenschaftsgemeinde für seine Beiträge zur Entwicklung und Anwendung von neuen Sensoren auf Satelliten bekannt. Sie dienen der Fernerkundung der Zusammensetzung der Erdatmosphäre. Die Messungen mit dieser Art von Geräten haben zu wichtigen Fortschritten im Verständnis der Chemie und der Dynamik der Atmosphäre und zu den Ursachen der Luftverschmutzung geführt. Burrows und sein Forschungsteam an der Universität Bremen haben einzigartige Beiträge zur Evolution des Wissens gemacht, welche zu einem Paradigmenwechsel im globalen Verständnis der Erdatmosphäre geführt haben.
</p><h3>Wissenschaftlicher Werdegang von Professor John P. Burrows</h3><p>Burrows begann seine wissenschaftliche Karriere mit Untersuchungen zur Kinetik und Spektroskopie von atmosphärischen Spurengasen. Er untersuchte chemische Reaktionen, die in der Erdatmosphäre stattfinden. Der Umweltphysiker forschte in Laboren an der Universität Cambridge, dem Harvard Smithsonian Center for Astrophysics, am United Kingdom Atomic Energy Research Establishment, der Universität Oxford und dem Max Planck Institut für Chemie in Mainz.
</p><p>1992 wurde er Professor an der Universität Bremen und hier zu einem Mitbegründer des Instituts für Umweltphysik. In Bremen legte er sein Forschungsinteresse auf die Entwicklung und Verwendung von Fernerkundungsmesstechniken und konzipierte und erprobte neue Instrumente. Mit Hilfe neuartiger Sensoren gelang ihm mit seinem Forschungsteam die Gewinnung einmaliger globaler Datensätze. Sie werden weltweit von Wissenschaftlern genutzt. Die Daten ermöglichen es, dass Auswirkungen der Luftverschmutzung durch anthropogene Aktivitäten und natürliche Phänomene getrennt werden können. Dies ist von besonderer Bedeutung in einer Phase des beschleunigten Anstiegs der vom Menschen versursachten Emissionen während der Schlüsselphase der neuen geologischen Epoche namens Anthropozän.
</p><p>International anerkannt als der „Vater” der ersten europäischen Satellitensensoren, welche die atmosphärische Zusammensetzung aus dem Weltall bestimmen konnten, spielt Burrows zudem eine führende Rolle in der Weiterentwicklung der Fernerkundung der Erdatmosphäre. Er ist Mitglied des National Environment Research Council Center for Ecology and Hydrology, außerordentlicher Professor an der Universität Maryland und ein regelmäßig besuchender Wissenschaftler der NASA.
</p><p>Achtung Redaktionen: In der Pressestelle der Universität kann ein Porträtfoto von Professor Burrows angefordert werden. Tel.: 0421 218 60150 und E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Institut für Umweltphysik<br>Professor Dr. John P. Burrows<br>Tel.: 0421 218 62100<br>Sekretariat: 0421 218 62101<br>E-Mail: <a href="mailto:burrows@iup.physik.uni-bremen.de">burrows@iup.physik.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/b/5/csm_UPAK_104_burrows_117415abfd.jpg" length="454603" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/b/5/csm_UPAK_104_burrows_117415abfd.jpg" fileSize="454603" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Umweltphysiker Professor John P. Burrows</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10940</guid>
                            <pubDate>Wed, 20 Apr 2016 14:16:15 +0200</pubDate>
                            <title>Am 3. Juni ist Weltretter-Tag an der Uni Bremen – Jetzt anmelden!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/am-3-juni-ist-weltretter-tag-an-der-uni-bremen-jetzt-anmelden-1</link>
                            
                            <description>Bekannte Uni-Institute laden zum gemeinsamen Info-Tag für Ingenieurstudiengänge / Spannendes Workshop-Programm für studieninteressierte Weltverbesserer
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 105 / 20. April 2016 SC
</p><p>Sie heißen <abbr title="Bremer Institut für Strahltechnik" lang="de">BIAS</abbr>, <abbr title="Bremer Institut für Strukturmechanik und Produktionsanlagen" lang="de">bime</abbr>, <abbr title="Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt" lang="de">DLR</abbr>, <abbr title="Institut für Werkstofftechnik" lang="de">IWT</abbr>, <abbr title="Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien" lang="de">UFT</abbr> oder <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr> und sind international renommierte Forschungsinstitute, die sich aus Überzeugung für die Nachwuchsförderung engagieren. Einmal im Jahr richten die Forscherinnen und Forscher im Fachbereich Produktionstechnik gemeinsam mit Studierenden daher den sogenannten Weltretter-Tag aus. In diesem Jahr haben sie für den 3. Juni wieder ein vielseitiges Programm zusammengestellt und laden Studieninteressierte ein, einen Tag lang in das Studentenleben und den Forschungsalltag hinein zu schnuppern.
</p><p>„Eine Begegnung auf Augenhöhe soll es sein, keine der klassischen Infoveranstaltungen“, sagt Professor Ekkard Brinksmeier aus dem Institut für Werkstofftechnik (IWT) an der Uni Bremen. „Wir möchten ungewöhnliche Einblicke in unsere Arbeit geben und außerdem an einem ganz normalen Unitag zeigen, wie das Studentenleben bei uns funktioniert“, erklärt der Begründer der „Werde Weltretter“-Initiative. „Wir wollen Hürden und Schwellenängste abbauen. Hier können auch Fragen gestellt werden, die keine Berufsberatung beantworten kann – zu unseren Inhalten und auch zur Studienorganisation. Wir zeigen den Schülern Bereiche, die sonst nur Forschenden und Studierenden zugänglich sind“. Der ganze Fachbereich und die angegliederten Institute machen dabei mit: von der international renommierten Forscherin und dem Labortechniker bis hin zum Studi.
</p><p>Das Programm beim neunten Weltretter-Tag bildet das ganze Spektrum der Ingenieurswissenschaft von der Luft- und Raumfahrt, über Luftfahrt bis hin zu kleinen Tropfen zur Erzeugung von Hochleistungsmaterialien ab. In zahlreichen interaktiven Workshops mit Themen wie Mikrogravitation, Flugzeugfertigung oder Diamentenherstellung mittels Laser können Schülerinnen und Schüler in verschiedene Bereiche der Ingenieurswissenschaften hineinschnuppern. In diesem Jahr engagieren sich Studentinnen und Studenten des Fachbereichs und des bremischen Formula Student Teams Bremergy <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> mit zwei Workshops, um Einblicke in studentische Aktivitäten am Fachbereich zu geben und um von ihren eigenen Erfahrungen zu berichten. Ein besonderes Highlight ist auch in diesem Jahr wieder der Workshop der Ingenieure ohne Grenzen Bremen <abbr title="eingetragener Verein">e. V.</abbr>, bei dem die Teilnehmenden ein Konzept für die Wasserversorgung einer Dorfschule in Kanty, Guinea, entwickeln.
</p><p>Das vollständige Programm und das Anmeldeformular zum Weltretter-Tag 2016 sind im Netz unter <a href="http://www.weltretter.uni-bremen.de/der-weltretter-tag" target="_blank" rel="noreferrer">www.weltretter.uni-bremen.de/der-weltretter-tag</a>&nbsp; zu finden. Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler der Oberstufe (ab 10. Klasse) und frischgebackene Abiturientinnen und Abiturienten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine verbindliche Anmeldung über das Online-Formular der Weltretter-Homepage jedoch erforderlich, da die Plätze begrenzt sind. Ein Antrag auf Freistellung vom Schulunterricht für diesen Tag ist auf Anfrage erhältlich.
</p><p>Die „Werde Weltretter“-Initiative ist ein Projekt des Fachbereichs Produktionstechnik – Maschinenbau und Verfahrenstechnik und hat sich zum Ziel gesetzt, die Ingenieurinnen und Ingenieure von morgen für ein Studium an der Universität Bremen zu begeistern. Sie zeigt jungen Menschen, die sich für Technik und Naturwissenschaften interessieren, wie sie in Bremen an nachhaltigen Technologien für die Zukunft mitarbeiten können. Unterstützt wird die Initiative dieses Jahr durch den Technologiebroker Bremen.
</p><p>Und hier noch die Auflösung der Institutsabkürzungen:
</p><p>bias: Bremer Institut für angewandte Strahltechnik<br>bime: Bremer Institut für Strukturmechanik und Produktionsanlagen<br>DLR: Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt<br>IWT: Institut für Werkstofftechnik<br>UFT: Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien<br>ZARM: Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Bilder zum Weltretter-Tag zum Download gibt es hier: <br><a href="https://seafile.zfn.uni-bremen.de/d/75953fe5d5/" target="_blank" rel="noreferrer">https://seafile.zfn.uni-bremen.de/d/75953fe5d5/</a></p><p>Der Programmflyer ist hier hinterlegt: <br><a href="http://www.weltretter.uni-bremen.de/assets/downloads/WR-Flyer-2016-gesamt.pdf?" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.weltretter.uni-bremen.de/assets/downloads/WR-Flyer-2016-gesamt.pdf?</a></p><p>Weitere Informationen:<br><a href="http://www.weltretter.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.weltretter.uni-bremen.de</a><br>Carolin Walter M.A. (Öffentlichkeitsarbeit Weltretter-Initiative)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-513 74<br>E-Mail: <a href="mailto:cwalter@iwt-bremen.de">cwalter@iwt-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10941</guid>
                            <pubDate>Thu, 21 Apr 2016 13:57:48 +0200</pubDate>
                            <title>Wissenschaftler der Universität Bremen erklärt auf Pressekonferenz in Wien: „Abschmelzen der Gletscher ist schon festgeschrieben“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wissenschaftler-der-universitaet-bremen-erklaert-auf-pressekonferenz-in-wien-abschmelzen-der-gletscher-ist-schon-festgeschrieben-1</link>
                            
                            <description>Forschungsergebnisse der Universitäten Bremen und Innsbruck während Versammlung der European Geosciences Union veröffentlicht / Professor Ben Marzeion aus dem Institut für Geographie der Universität Bremen Leiter des Forschungsteams</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 106 / 21. April 2016 KG
</p><p>Das Abschmelzen der Gletscher in vielen Gebirgen der Welt ist bereits programmiert und nicht mehr zu stoppen. Das ist das erschütternde Ergebnis einer Langzeit-Untersuchung von Wissenschaftlern der Universitäten Bremen und Innsbruck. Ben Marzeion, Professor für Klimageographie am Institut für Geographie der Universität Bremen, leitet die Arbeit der Forschergruppe. Er hat die Kernaussagen heute auf einer Pressekonferenz in Wien öffentlich gemacht. Die Pressekonferenz ist Programmpunkt der jährlichen Versammlung der European Geosciences Union mit regelmäßig mehr als 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
</p><h3>Eindrücklichstes Zeichen globaler Erwärmung</h3><p>Schmelzende Gletscher sind eines der eindrücklichsten Zeichen der globalen Erwärmung. Sie führen den Menschen die Größe der Veränderungen im Weltklima vor Augen. Neben dem Abschmelzen der Eisschilde in Grönland und der Antarktis sowie der Ausdehnung des Meerwassers durch die Erwärmung sind schmelzende Gletscher die Hauptursache des Anstiegs des Meeresspiegels.
</p><p>Aber obwohl der Rückzug der Gletscher in vielen Gebirgen der Welt das Landschaftsbild bereits deutlich verändert hat, ist die dahinterliegende Veränderung noch größer, denn Gletscher reagieren auf Klimaänderungen zeitverzögert: Wie bei einem Eisblock, den man aus dem Gefrierschrank holt, hat sich die Umgebung der Gletscher erwärmt und das Eis schmilzt. Je größer der Eisblock ist, umso länger dauert es, bis er geschmolzen ist – und Gletscher sind natürlich besonders große Eisblöcke. Bis sie sich an eine wärmere Temperatur angepasst haben, indem sie sich in höhere Lagen zurückziehen, können viele Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte vergehen. Große Teile des Eises, das wir heute im Gebirge bestaunen können, sind keine lebendigen Gletscher mehr, sondern warten lediglich darauf zu schmelzen. Das Abschmelzen der Gletscher in den nächsten Jahrzehnten ist daher nur bedingt eine Folge der kommenden Erwärmung – stattdessen spielt die Erwärmung der vergangenen Jahrzehnte eine ausschlaggebende Rolle.
</p><h3>Marzeion: „60 Prozent der Gletscher verschwinden“</h3><p>„Weil die Gletscher zeitverzögert reagieren, hat unser heutiges Verhalten, und das heißt vor allem die Menge des Kohlendioxids, das wir ausstoßen, nur noch einen begrenzten Einfluss auf die Gletscher“, erklärt Professor Ben Marzeion. „Selbst wenn die Klimaerwärmung heute stoppen würde – was eine physikalische Unmöglichkeit ist – würde langfristig trotzdem etwa ein Drittel des Gletschereises weltweit schmelzen.“
</p><p>Bei der Gletscherschmelze wirken auch die ambitionierten Ziele des im Dezember in Paris verabschiedeten Klimaabkommens ernüchternd. Dort wurde beschlossen, die Erwärmung der Welt auf unter 2 Grad zu begrenzen. Dies würde bedeuten, dass in den kommenden Jahrhunderten etwa 60 Prozent der Gletscher der Welt verschwinden werden. Sogar bei dem viel schwieriger zu erreichenden Ziel einer Erwärmung von nur 1,5 Grad würden etwa 50 Prozent der Gletscher schmelzen.
</p><p>„Die Gletscher retten zu können, ist in vielen Gebirgen eine Illusion“, sagt Marzeion. „Wir werden uns an die Folgen der Gletscherschmelze anpassen müssen. Das betrifft die Küstenregionen der Welt, aber auch die Bevölkerung im Hochgebirge, der dann im Sommer eine Wasserquelle weniger zur Verfügung steht.“
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Pressestelle können Sie ein Foto von Forschungsarbeiten auf einem Gletscher erhalten. Kontakt: presse@uni-bremen.de; Tel.: 0421 218 60155
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Geographie<br>Ben Marzeion<br>Professor für Klimageographie<br>Tel.: 0421 218 67170<br>mobil: 0177 7611873<br>E-Mail: <a href="mailto:ben.marzeion@uni-bremen.de">ben.marzeion@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.marzeion.info" target="_blank" rel="noreferrer">www.marzeion.info</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/artesonraju.jpg" length="494422" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/artesonraju.jpg" fileSize="494422" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Feldarbeiten auf dem Gletscher Artesonraju in der Cordillera Blanca, Ancash, Peru.</media:description><media:copyright>Ben Marzeion / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10942</guid>
                            <pubDate>Fri, 22 Apr 2016 10:20:31 +0200</pubDate>
                            <title>Diversität an Hochschulen: Universität Bremen lädt zu erstem bundesweiten Vernetzungstreffen ein</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/diversitaet-an-hochschulen-universitaet-bremen-laedt-zu-erstem-bundesweiten-vernetzungstreffen-ein-1</link>
                            
                            <description>Konrektorin für Internationalität und Diversität trifft sich am 26. April mit rund 15 Amtskolleginnen und -kollegen auf dem Campus</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 107 / 22. April 2016 MM
</p><p>Die Themen Diversität und <span lang="en">Diversity Management</span> nehmen an den Hochschulen an Bedeutung zu. In den vergangenen Jahren haben sie sich für unterschiedliche Studierendengruppen geöffnet und verfolgen das Ziel, ihre internationale Attraktivität zu steigern. Die Diversität von Studierenden und Uni-Mitarbeitenden sehen Hochschulen nicht nur als besondere Herausforderung. Ihre unterschiedlichen sozialen und kulturellen Herkünfte, ihre diversen weltanschaulichen und sexuellen Orientierungen und individuellen Fähigkeiten gelten als Ressource für Kreativität und Innovation in Lehre und Forschung. Die Universität Bremen hat hier früh Akzente gesetzt: Als eine der ersten Universitäten in Deutschland hat sie 2012 eine Diversity-Strategie verabschiedet. Ihre Ziele setzt sie sukzessive in zahlreichen Maßnahmen um. Bundesweit Vorreiter war sie zudem mit ihrem Projekt „<span lang="en">IN-Touch</span>“, das Geflüchteten die Chance gibt, an der Uni Bremen Deutschkurse, Vorlesungen und Seminare zu besuchen. Um sich bundesweit mit anderen Universitäten über diese Themen auszutauschen, lädt die Konrektorin für Internationalität und Diversität, Professorin Yasemin Karakaşoğlu, am Dienstag, 26. April 2016, rund 15 Amtskolleginnen und -kollegen anderer Hochschulen in Deutschland zu einem Vernetzungstreffen an die Universität Bremen ein.
</p><h3>Qualitätsmerkmal von Universitäten</h3><p>„Das Thema Diversität wird an den Hochschulen sehr kontrovers diskutiert“, sagt Karakaşoğlu. Eine Herausforderung sei insbesondere das Spannungsfeld zwischen den Zielen Bildungsgerechtigkeit und Exzellenzuniversität. Ein angemessener Umgang mit Diversität werde zunehmend ein Qualitätsmerkmal von Universitäten. „Es ist wichtig, dass wir unsere Erfahrungen über die Herausforderungen, Chancen und Risiken, die damit verbunden sind, bundesweit austauschen und uns gegenseitig unterstützen.“ Das Treffen findet erstmals in Deutschland statt.
</p><h3>Folgende Themen stehen auf dem Programm:</h3><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Chancen und Herausforderungen der Implementierung eines Diversity-Konzeptes auf Leitungsebene<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Einbettung von Diversity-Management in die Governance und die Strukturen der jeweiligen Hochschule <br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Antidiskriminierung als wichtiger Bestandteil von Diversity-Strategien <br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Zugang für Geflüchtete an Hochschulen
</p><p>Weitere Informationen zu den Themen Diversität und <span lang="en">Diversity Management</span> an der Universität Bremen gibt es unter www.uni-bremen.de/diversity .
</p><p>Kontakt:<br>Universität Bremen<br>Dezernat für Akademische Angelegenheiten<br>Nele Haddou (Referentin für <span lang="en">Diversity Management</span> )<br>Telefon: 0421 218-60302<br>E-Mail: <a href="mailto:nele.haddou@vw.uni-bremen.de">nele.haddou@vw.uni-bremen.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10943</guid>
                            <pubDate>Fri, 22 Apr 2016 10:40:19 +0200</pubDate>
                            <title>Santander und Universität Bremen verlängern Partnerschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/santander-und-universitaet-bremen-verlaengern-partnerschaft-1</link>
                            
                            <description>Kooperation für weitere drei Jahre vereinbart / Welcome Centre der Uni Bremen öffnet sich für externe Forschungseinrichtungen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 108 / 22. April 2016 SC
</p><p>Die Universität Bremen und die Santander <span lang="en">Consumer</span> Bank haben ihre 2013 vereinbarte Kooperation um weitere drei Jahre verlängert. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten der Rektor der Bremer Universität, Professor Bernd Scholz-Reiter und Ulrich Leuschner, Vorstandsvorsitzender der Santander <span lang="en">Consumer</span> Bank, in Bremen.
</p><p>„Universitäten leisten jetzt und in Zukunft einen enormen Beitrag für die Gesellschaft“, erläuterte Ulrich Leuschner. Dafür sei die Universität Bremen ein exzellentes Beispiel. „Wir glauben fest an die Rolle der Universitäten“, so Ulrich Leuschner weiter. Daher werde Santander in den nächsten vier Jahren mehrere 100 Millionen Euro in die Finanzierung von Universitätsprojekten weltweit investieren. „Ich freue mich über die weitere Zusammenarbeit mit Santander. Dadurch wird die Strategie der Universität Bremen nachhaltig unterstützt, den Campus als Ort der internationalen und interkulturellen Begegnung in Bremen auszubauen“, betonte Scholz-Reiter am Rande der Vertragsunterzeichnung.
</p><p>Konkret geht es um drei Projekte, die von der Santander Bank gefördert werden: Das&nbsp;<span lang="en">„Welcome Centre“</span>, das „<span lang="en">Bremen International Scholarship Programm</span>“ und die Vergabe von Deutschlandstipendien. Das <span lang="en">„Welcome Centre“</span> bietet den circa 200 internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der Universität Bremen mit einem umfangreichen Beratungs- und Serviceangebot Hilfestellung bei der Integration in das soziale Leben in Bremen und soll darüber hinaus den Austausch mit deutschen Wissenschaftlern vertiefen. Geplant ist nun, die durch das <span lang="en">„Welcome Centre“</span> bisher nur für die Universität angebotenen Services auch für die außeruniversitären Forschungseinrichtungen am Campus zu öffnen und weiterzuentwickeln.
</p><p>Gefördert wird weiterhin das <span lang="en">Bremen International Scholarship Programm</span>“. Das 2011 eingeführte Programm bietet forschungsinteressierten ausländischen Studierenden der Partneruniversitäten die Möglichkeit, in renommierten Forschungsinstituten der Universität ein drei- bis sechsmonatiges Forschungspraktikum auf der Basis der eigenen Forschungsinteressen durchzuführen. Die Forschungsarbeit absolvieren die ausländischen Studierenden gemeinsam mit Bremer Tandem-Studierenden. Darüber hinaus wird die Bank zehn Deutschlandstipendien für Studierende der Universität Bremen zur Verfügung stellen. 
</p><p>Santander unterstützt die Universität Bremen im Namen von „Santander Universitäten“, Teil des globalen Unternehmensbereichs <span lang="es">„Santander Universidades“</span>. Im Rahmen des sozialen Engagements der Bank unterhält „Santander Universitäten“ in Deutschland seit 2011 Kooperationen mit inzwischen elf Partner-Universitäten sowie dem Deutschen Hochschulverband (DHV). „Für uns ist die Investition in Wissenschaft und Forschung ein Zeichen unserer Verantwortung für die Gesellschaft. Es ist Basisarbeit, damit die Ressource Bildung weiterentwickelt werden kann“, so der Vorstandsvorsitzende Ulrich Leuschner. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Pressestelle der Uni Bremen kann Bildmaterial von der Vertragsunterzeichnung angefordert werden. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Santander <span lang="en">Consumer</span> Bank AG<br>Ulrich Brüne<br>Communications<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 02161-690-5712<br><a href="mailto:ulrich.bruene@santander.de">ulrich.bruene@santander.de</a><br>Mehr Informationen unter: <a href="http://www.presse.santander.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.presse.santander.de</a></p><p>Universität Bremen<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christina Jung<br>Transfer &amp; Externe Partner<br>Bildungskooperationen &amp; Stiftungen<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218 60336<br>E-Mail: <a href="mailto:christina.jung@vw.uni-bremen.de">christina.jung@vw.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10944</guid>
                            <pubDate>Tue, 26 Apr 2016 14:57:07 +0200</pubDate>
                            <title>Tagungen an der Uni Bremen im Mai 2016</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/tagungen-an-der-uni-bremen-im-mai-2016-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 109 / 26. April 2016 RO
</p><p>Die <strong>Jahrestagung der deutschsprachigen Medizinrechtslehrerinnen und Medizinrechtslehrer</strong> findet am <strong>5. Mai 2016</strong> in Bremen statt. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, inwieweit und in welchem Sinne sich durch die Digitalisierung und informationelle Vernetzung der Medizin die&nbsp; Bedingungen juristischer Regelbildung und Entscheidungsfindung verändern. Veranstalter ist das Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht im Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Bremen. Die Veranstaltung ist nicht öffentlich. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Friedhelm Hase, <abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 66044, oder -66043, E-Mail: <a href="mailto:igmr@uni-bremen.de" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">igmr@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.igmr.uni-bremen.de" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.igmr.uni-bremen.de</a>.<br><br>Seit über zehn Jahren veranstalten die Universität Bremen und die Jacobs University zusammen mit der Handelskammer Bremen die <strong>Unternehmertage</strong>. Am 12. Mai 2016 steht der Unternehmertag unter dem Motto „<strong>Paradigmenwechsel in Strategie und Führung im Mittelstand?</strong>“. Diskutiert werden die Themen ´Sharing, Öffnen und Vernetzen` als zukünftige Erfolgsfaktoren in der Wirtschaft aus unterschiedlichen Perspektiven. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jörg Freiling, Tel.: 0421 218 66873, E-Mail: <a href="mailto:lemex@uni-bremen.de" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">lemex@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.lemex.uni-bremen.de" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.lemex.uni-bremen.de</a>.<br><br>Das deutsche (Umwelt-)Verwaltungsverfahrensrecht steht seit Jahren unter Beobachtung der Gerichtsbarkeit der Europäischen Gemeinschaft. Genormte Verwaltungsvorschriften, Klagebefugnis, Abwehr der altruistischen Verbandsklage, Unbeachtlichkeit von Verfahrensfehlern und vieles mehr - der Katalog der Korrekturen ist groß. Werden nun alte Zöpfe abgeschnitten oder unausgegorene Konzepte aufgedrängt? Diese Frage wird auf dem <strong>13. Umweltrechtsgespräch</strong> mit dem Titel<strong> "Steter Tropfen … Die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs über die Beachtlichkeit von Verfahrensfehlern und den Einwendungsausschluss im Umweltverwaltungsrecht" </strong>am <strong>19. Mai 2016</strong> erörtert. Veranstalter ist die Forschungsstelle für Europäisches Umweltrecht (FEU) im Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Bremen. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Gerd Winter, Tel.: 0421 218 66002, E-Mail: <a href="mailto:studmife@uni-bremen.de" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">studmife@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.jura.uni-bremen.de" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.jura.uni-bremen.de</a>.<br><br><br><br>&nbsp;<br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10945</guid>
                            <pubDate>Wed, 27 Apr 2016 12:05:15 +0200</pubDate>
                            <title>Wissenschaftliche Stärken in der „U Bremen Research Alliance“ weiterentwickeln und sichtbar machen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wissenschaftliche-staerken-in-der-u-bremen-research-alliance-weiterentwickeln-und-sichtbar-machen-1</link>
                            
                            <description>Universität Bremen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen unterzeichnen Vereinbarung zur weiteren Stärkung ihrer Kooperation</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 111 / 27. April 2016 SC
</p><p>Dichte Netzwerke, kurze Wege, wissenschaftliche Reputation: Die enge Zusammenarbeit von Universität und Forschungseinrichtungen rund um den Campus und im Bundesland Bremen haben dem Wissenschaftsstandort Bremen zu nationaler und internationaler Sichtbarkeit verholfen. Dieser Weg des Erfolges wird konsequent weitergegangen. Die Universität Bremen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen haben dazu heute eine multilaterale Vereinbarung geschlossen und wollen auf dieser Basis unter der Bezeichnung „<span lang="en">U Bremen Research Alliance</span>“ weitere Aspekte der Zusammenarbeit angehen. Ziel ist es, abgestimmte Forschungsstrategien zu erarbeiten, Wissenschaftsressourcen und -infrastrukturen auszubauen, Hürden ihrer gemeinsamen Nutzung abzubauen und ein abgestimmtes Wissenschaftsmarketing zu betreiben. So soll die internationale Sichtbarkeit und Attraktivität gemeinsam weiter gesteigert werden, um im Wettbewerb um die besten Forscherinnen und Forscher weltweit noch attraktiver zu sein. „Wir haben hier eine echte Win-Win-Situation. Spitzenforschung in den außeruniversitären Instituten, die profilbildenden Wissenschaftsschwerpunkte der Universität, ihre Nachwuchsförderung und Lehre. Auch die Infrastrukturen bringen Vorteile für alle Beteiligten – und das leben wir.“ betonte Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter anlässlich der Unterzeichnung der Vereinbarung im Verwaltungsgebäude der Universität. Die Bremer Wissenschaftssenatorin Professorin Eva Quante-Brandt ergänzte: „Das Wissenschaftssystem im Land Bremen zeichnet sich durch Kooperationen zwischen den Hochschulen und außeruniversitären Instituten aus. Ich bin sicher, dass alle beteiligten Einrichtungen von der Zusammenarbeit profitieren. Mit der neuen Vereinbarung wird diese erfolgreiche Strategie weiterentwickelt. Das ist gut für unseren Standort.“
</p><p>An der <span lang="en">U Bremen Research Alliance</span>“ sind folgende Einrichtungen beteiligt: die Universität Bremen, das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Deutsche Schiffahrtsmuseum (DSM) – Leibniz-Institut für deutsche Schifffahrtsgeschichte, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin (MEVIS), das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM), das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES), das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS), das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) und das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI). 
</p><p>Die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Universität und den außeruniversitären Instituten läuft seit Langem sehr erfolgreich. Anträge für Drittmittel für Forschungsvorhaben werden gemeinsam gestellt, Berufungsverfahren unter Einbeziehung der Forschungsinstitute durchgeführt oder Studien- und Promotionsprogramme gemeinsam getragen. Auch diese Kooperationen waren eine Grundlage dafür, dass die Universität Bremen 2012 Exzellenzuniversität geworden ist. Mit dem Zukunftskonzept in der Exzellenzinitiative wurden weitere Brücken gebaut und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam finanziert. Die erfolgreiche Zusammenarbeit der Forschungseinrichtungen soll mit Hilfe der Allianz auf eine neue qualitative Stufe gestellt werden. „Wir wollen die Brücken zwischen den Institutionen verstärken“, so die Überzeugung aller Beteiligten. Gemeinsame Service-Einrichtungen, abgestimmte Transfer-Konzepte oder neue Karrierewege sollen Universität und Institute noch enger zusammenbringen. „Über die seit Langem bestehenden bilateralen Vereinbarungen wird nun ein multilaterales Dach gelegt. Damit sind wir wieder einen Schritt weiter“, so der Leiter des <abbr title="Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt">DLR</abbr>-Instituts für Raumfahrtsysteme Professor Andreas Rittweger.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Rektor<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Bernd Scholz-Reiter<br>E-Mail: <a href="mailto:rektor@uni-bremen.de">rektor@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br>und <br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Achim Wiesner<br>Stabsstelle Strategische Projekte und Exzellenz<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 60015 <br>E-Mail: <a href="mailto:achim.wiesner@vw.uni-bremen.de">achim.wiesner@vw.uni-bremen.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-10946</guid>
                            <pubDate>Wed, 27 Apr 2016 12:13:27 +0200</pubDate>
                            <title>„Doping“ für Nanopartikel: Bremer Verfahrenstechniker machen Material verträglicher für Mensch &amp; Umwelt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/doping-fuer-nanopartikel-bremer-verfahrenstechniker-machen-material-vertraeglicher-fuer-mensch-umwelt-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 110 / 27. April 2016 RO 
</p><p>Sie helfen, dass die Tütensuppe gleichmäßig ins kochende Wasser rieselt, die Düse der Spraydose nicht verstopft oder die Kunstoffsohle sich auch bei Regen als rutschfest erweist: Nanopartikel aus Pyrogenem Siliciumdioxid (SiO2) werden heutzutage vielfältig industriell eingesetzt. Dabei wird immer weiter daran geforscht, dass sie bei ihrer Verarbeitung für Menschen ungefährlich sind, wenn sie versehentlich als Staub eingeatmet werden. Auch die Auswirkungen, die Partikel haben, wenn sie über Abwasser und Co in die Umwelt gelangen, werden sehr gründlich untersucht. Bremer Verfahrenstechniker beschäftigten sich nun mit der Frage, wie man die SiO2-Partikel so designen kann, dass sie immer verträglicher für Mensch und Umwelt werden. Für amerikanische Kooperationspartner im <span lang="en">Center for Environmental Implications of Nanotechnology</span> (kurz: CEIN) stellten sie mittels Flammensprühpyrolyse Pyrogenes SiO2 her, das mit Titan- und Aluminium-Partikeln dotiert, also angereichert wurde – im Englischen spricht man dabei von „doping“. Das Ergebnis: Die so veränderten Partikel wiesen signifikant bessere Verträglichkeit für die getesteten biologischen Zellen auf. 
</p><p><strong>Best Poster Award für Partikel-Design „made in Bremen“ </strong></p><p>Nun erhielten die Bremer Wissenschaftler für die Präsentation ihrer Ergebnisse bei der weltweit führenden Konferenz für Partikeltechnologie „PARTEC“ in Nürnberg den ersten Platz für das beste wissenschaftliche Poster. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Ergebnisse auch auf internationaler Ebene anerkannt werden und zum weltweiten Diskurs über die Gesundheitsgefahren von Nanopartikeln beitragen“, sagt Professor Lutz Mädler. Er ist Mitautor der Studie, Leiter des Fachgebiets Mechanische Verfahrenstechnik der Universität Bremen und Direktor der Hauptabteilung Verfahrenstechnik der Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT) Bremen. „Die PARTEC, die aller drei Jahre stattfindet, ist der zentrale Treffpunkt der Partikeltechnologen. Da unsere Ergebnisse dort Beachtung finden, sind wir zuversichtlich, dass sie in Zukunft auch in der produzierenden Industrie umgesetzt werden“, sagt&nbsp; Suman Pokhrel, federführender Post-Doc der ausgezeichneten Studie.
</p><p><strong>CEIN und Uni Bremen: Eine starke Kooperation</strong></p><p>Vor seiner Berufung an die Universität Bremen war Lutz Mädler an der <span lang="en">University of California, Los Angeles</span> (UCLA) beschäftigt und dort an der Gründung des CEIN beteiligt. Mit seinem Umzug nach Deutschland brachte er das Kooperationsprojekt mit an die Bremer Uni. Insgesamt sind am CEIN 13 Universitäten aus den USA, Europa und Asien mit 85 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern beteiligt. Das Großprojekt ist vergleichbar mit einem deutschen Sonderforschungsbereich. Es hat das Ziel herauszufinden, wie Nanopartikel mit der Umwelt interagieren und so Risiken für Mensch, Tier und Umwelt zu bewerten und zu vermeiden. Der Beitrag von Mädlers Team liegt dabei auf der Herstellung von Nanopartikeln, die in einer Art Bibliothek gesammelt werden und als Untersuchungsgegenstand für die anderen Partner dienen. Zudem besteht durch das in Bremen weiterentwickelte Verfahren der Flammensprühpyrolyse die einzigartige Möglichkeit, Nanopartikel so zu designen, dass negative Auswirkungen auf Organismen verhindert werden können. Im Rahmen der CEIN-Kooperation wurden seit 2008 bereits über 700 wissenschaftliche Veröffentlichungen publiziert. Zudem engagieren sich die Forschenden im Diskurs mit Politik und Industrie, um ihre Ergebnisse publik zu machen. Gefördert wird CEIN von der amerikanischen <span lang="en">National Science Foundation</span> (vergleichbar mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft) und der amerikanischen Umweltbehörde. 
</p><p><br>Isabell Harder<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Ein Bild zur Pressemitteilung finden Sie zum Download unter <a href="https://teraload.zfn.uni-bremen.de/uploads/m2HPqpRtiV4vhYMr/Pure_and_doped_SiO2.jpg" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://teraload.zfn.uni-bremen.de/uploads/m2HPqpRtiV4vhYMr/Pure_and_doped_SiO2.jpg</a><br>Elektronenmikroskopische Aufnahme von SiO2-Partikeln, die mittels Flammensprühpyrolyse hergestellt wurden. Fotorecht: IWT Bremen/Suman Pokhrel.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik, Fachgebiet Mechanische Verfahrenstechnik <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Lutz Mädler<br>Tel.:0421/218-51200<br>E-Mail: <a href="mailto:lmaedler@iwt.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">lmaedler@iwt.uni-bremen.de</a><br><br>Ph. D. Suman Pokhrel<br>Tel.:0421/218-51218<br>E-Mail: <a href="mailto:spokhrel@iwt.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">spokhrel@iwt.uni-bremen.de</a><br><br>Isabell Harder<br>Öffentlichkeitsarbeit<br>Tel.: 0421/218-51188<br>E-Mail: <a href="mailto:harder@iwt.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">harder@iwt.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 28 Apr 2016 09:43:32 +0200</pubDate>
                            <title>Am 13. Mai ist Open Night of Code: Die lange Programmiernacht in der Uni</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/am-13-mai-ist-open-night-of-code-die-lange-programmiernacht-in-der-uni-1</link>
                            
                            <description>Für Informatikstudis und Hobbyprogrammierer</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 112 / 28. April 2016 SC
</p><p>Am 13. Mai 2016 findet sie wieder statt, die nunmehr vierte <span lang="en">Open Night of Code</span> (kurz: ONOC). Nachdem die vorangegangen <abbr title="Open Night of Code">ONOC</abbr>s allesamt sehr erfolgreich waren, lädt das Team um den Informatikstudenten Johannes Hackbarth auch in diesem Frühjahr wieder zum nächtlichen Programmieren in die Universität Bremen. Die Einladung richtet sich abermals an Studierende der Informatik und interessierte Hobbyprogrammierer aus Stadt und Land. Auch dieses Mal wird es ein kleines Abendprogramm mit halbstündigen Vorträgen zu Themen der Programmierpraxis geben. Wer selbst ein heißes Thema vorstellen möchte, hat auch dazu noch Gelegenheit. Aus organisatorischen Gründen wird allerdings darum, gebeten, die Vortragsidee an E-Mail <a href="mailto:info@onoc.eu">info@onoc.eu</a>&nbsp; zu mailen. 
</p><p>Zwischen den Vorträgen ist ausreichend Zeit eingeplant, um Projekte, für die noch Mitstreiter gesucht werden, bekannt zu machen. Auch alle Projektideen sollen rechtzeitig an die E-Mail <a href="mailto:info@onoc.eu">info@onoc.eu</a>&nbsp; geschickt werden. 
</p><p>Die <span lang="en">Open Night of Code</span> findet erneut im Gebäude MZH (Mehrzweckhochhaus), Bibliothekstraße, Ebene 0 (Praktikumspool) statt. Beginn ist am 13. Mai um 18 Uhr (Einlass ab 17 Uhr) und es kann bis zum Morgengrauen programmiert werden. Der Eintritt ist frei. Mit Energydrinks, Süßigkeiten und Pizza wird kostenlos für den Anlass angemessene Verpflegung gesorgt. Kaffee und Softdrinks sind zum kleinen Preis erhältlich. 
</p><p>Weitere Informationen: <br>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik / Informatik<br>Johannes Hackbarth<br><abbr title="Mehrzweckhochhaus" lang="de">MZH</abbr> Raum 1196<br>E-Mail: <a href="mailto:info@onoc.eu">info@onoc.eu</a><br>Web: <a href="http://onoc.eu/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://onoc.eu/</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 28 Apr 2016 10:06:55 +0200</pubDate>
                            <title>Medienbildung in KITA und Grundschule</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/medienbildung-in-kita-und-grundschule-1</link>
                            
                            <description>Grundschulverband, ZentralElternBeirat und Uni Bremen laden am 12. Mai 2016 zum Vortrag über Kids und digitale Medien / Fortsetzung der Fachgesprächsreihe „Bildung von Anfang an“ im Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 113 / 28. April 2016 SC
</p><p>„Medienbildung in KITA und Grundschule – auf Spurensuche zwischen quietschenden Tafeln, staubigen Mäusen, wischenden Fingern und chattenden Kids“ – so lautet der Titel eines Vortrags, den Professor Thomas Irion von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd am 12. Mai 2016 um 19 Uhr im Haus der Wissenschaft (Sandstraße 4/5) hält. Viele Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen sind verunsichert, wie der Einfluss der neue Medien zu bewerten ist. Professor Irion, zugleich Fachreferent für Medienbildung im Grundschulverband, berichtet dazu aus Forschung und Praxis.
</p><p>Durch die Verbreitung von Computern und die zunehmende Nutzung von Internet und Multimedia seit Mitte der 1990er Jahre hat sich unsere Alltagswelt grundlegende verändert. Die „neuen Medien“ wie PC und Smartphones sind allgegenwärtig – auch in der Welt der Kinder. Ihre Mediennutzung hat sich seit der Einführung des Fernsehens und dessen Entwicklung zum Massenmedium ab 1950 massiv verändert. Heute nutzen Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter digitale Medien regelmäßig zur Unterhaltung und zum Spielen. Sie kommunizieren digital und bewegen sich in „sozialen“ Netzwerken. Schon Dreijährigen fällt es leicht, mit Smartphone und Tablet umzugehen. 
</p><h3>Zwischen „Digitaler Demenz“…</h3><p>Viele Erwachsene sehen das mit Sorge. „Vorsicht Bildschirm“, „Digitale Demenz“ und ähnlich lauten die Titel bekannter Bücher. Und in der Tat bringt der Umgang mit Fernseher, Tablet usw. Gefahren. Ihnen durch eine angemessene Medienbildung zu begegnen ist Aufgabe von Eltern, KITA und Schule. Wichtig ist vor allem, dass Erwachsene Spiele und andere Programme gemeinsam mit den Kindern nutzen und mit den Kindern über die Inhalte ins Gespräch kommen.
</p><h3>…und Persönlichkeitsentwicklung</h3><p>Dann enthalten die neuen Medien aber auch Chancen. Kinder erschließen sich die Welt zu großen Teilen mit und durch Medien. Sie bieten darüber hinaus für Kinder besondere Möglichkeiten zur Entwicklung und Pflege vielfältiger Interessen und zur Erweiterung des eigenen Horizonts. Sie eröffnen den Kindern neue Interessensbereiche und Entfaltungsmöglichkeiten und sind somit bedeutsam für Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsbildung. Zugleich lassen sie sich auch als fachlich interessante Lernumgebung nutzen – auch in Kindergarten und Schule. Allerdings sind solche digitale Lernumgebungen nur ein Werkzeug neben anderen. Ihr Einsatz lohnt nur, wo sie gegenüber der Originalbegegnung und anderen Medien wie dem Buch besondere Stärken haben, zum Beispiel über die Nutzung digitaler Sprache beim Lesen- und Schreibenlernen oder in Förderprogrammen für Migrantenkinder in der KITA. Auch hier gilt: Kinder lernen sehr viel besser, wenn das Medium gemeinsam genutzt wird. Das gilt im Kindergarten genauso wie&nbsp; in der Grundschule.
</p><h3>Standpunkt Medienbildung: selbstständig, kommunikativ, kooperativ</h3><p>In dem von Professor Irion mitverfassten „Standpunkt Medienbildung“ des Grundschulverbands wird ergänzend gefordert: Der Einsatz digitaler Medien „... ist vor allem dann sinnvoll, wenn er sich an diesen drei Prinzipien orientiert:
</p><p>– Selbstständigkeit fördern: Durch reichhaltige mediale Angebote, geeignete Werkzeuge und individualisierte Rückmeldungen mittels digitaler Systeme können Kinder dabei unterstützt werden, Verantwortung für ihr eigenes Lernen zu übernehmen.
</p><p>– Kommunikation erleichtern: Digitale Medien ermöglichen einerseits die Kontaktaufnahme und -pflege zu Personen außerhalb des Klassenzimmers (Klassenpartnerschaften, außerschulische Experten, Öffentlichkeit etc.) und andererseits die Unterstützung der Kommunikation innerhalb der Klassengemeinschaft (Präsentationen, Kontaktpflege außerhalb des Unterrichts...). Der Aufbau reflexiver Kompetenzen ist dabei zentral für eine solche Nutzung.
</p><p>– Kooperation anregen: Digitale Medien eröffnen neue Kooperationsformen. So können beispielsweise Tablets bei gemeinsamen Arbeiten nicht nur zur Recherche eingesetzt werden, sondern auch zur kooperativen Aufbereitung von Informationen für andere Kinder oder Eltern.“
</p><p>Gemeinsam mit dem Grundschulverband laden der ZentralElternBeirat und die Universität Bremen zu der Veranstaltung ein, in der es auch Raum für Diskussion gegeben wird. Grundschullehrerinnen und -lehrer, Eltern, Erzieherinnen und Erzieher sowie weitere Interessierte sind eingeladen, ihren fachlichen Blick und ihre Erfahrungen in die Diskussion einzubringen.
</p><p>Weiterführende Informationen zum Referenten sowie Literaturtipps zum Einlesen gibt es <a href="http://www.fruehpaedagogik.uni-bremen.de/fachgespraeche/20160512/index.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">hier</a>.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br>Arbeitsgebiet Elementar- und Grundschulpädagogik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ursula Carle<br>Anika Wittkowski, M. Ed.<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: (0421) 218-69228<br>E-Mail: <a href="mailto:wittkowski@uni-bremen.de">wittkowski@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 28 Apr 2016 10:29:06 +0200</pubDate>
                            <title>Rauminstallationen und Wohnsituationen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/rauminstallationen-und-wohnsituationen-1</link>
                            
                            <description>Vorträge des Forschungsfeldes wohnen+/-ausstellen im Sommersemester 2016</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 114 / 28. April 2016 SC
</p><p>Am 9. Mai 2016 stellt Kornelia Hoffmann (Bremen) in dem Vortrag „Irgendwo im Raum verankert“ eine Auswahl ihrer künstlerischen Arbeiten zur Bedeutung von Wohnräumen für Emotionalität und körperliche Befindlichkeiten vor. Ausgangspunkt der Projekte sind fotografische Bilder, die sich, ergänzt durch verschiedene Materialien, zu räumlichen Installationen entfalten können. Kornelia Hoffmann ist Künstlerin und Kommunikationsdesignerin. Sie hat ihre Projekte auf zahlreichen Ausstellungen in und außerhalb Bremens vorgestellt.
</p><p>Der Vortrag wird veranstaltet von der Forschungsgruppe wohnen+/-ausstellen und dem Kolloquium Bild-Raum-Subjekt des Instituts für Kunstwissenschaft – Filmwissenschaft – Kunstpädagogik im Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Bremen. Die Veranstaltung findet im Uni-Gebäude <abbr title="Geisteswissenschaften">GW</abbr> 2, Raum B 3850 und beginnt um 18 Uhr.
</p><h3>Zwei Vorträge im Juni</h3><p>In der Reihe „studio“ stehen im Juni zwei Vorträge auf dem Programm. Der Beitrag von Änne Söll (Bochum) „Was kocht denn da? Fragen an die ‚Frankfurter Küche’“ am 9. Juni widmet sich einem der bekanntesten Beispiele für modernes Design im Haushalt. In großer Zahl in die Wohnungen der 1920er Jahre eingebaut, ist das Küchenmodell der Architektin Margarete Schütte-Lihotzky inzwischen Sammlungs- und Ausstellungsobjekt prominenter Museen wie dem MoMA in New York und dem MAK in Wien geworden. Der Vortrag geht der Frage nach, welche Geschichte/n über die Frankfurter Küche als Maßstab für eine effiziente und arbeitsteilige Ökonomie in den Ausstellungspräsentationen erzählt werden. Wird Hausarbeit durch die Musealisierung der Arbeitsküche „re-gendered“ oder „de-gendered“? Änne Söll ist Professorin für Kunstgeschichte der Moderne mit einem Schwerpunkt in der Kultur- und Geschlechtergeschichte an der Ruhr-Universität Bochum.
</p><p>Die künstlerische Auseinandersetzung mit der Lebens- und Wohnrealität von Migrantinnen und Migranten steht im Fokus des Vortrags von Kea Wienand (Oldenburg) „Migrantische Wohnsituation als Thema der Kunst der 1970er/1980er Jahre“. Er findet am 28. Juni statt. Der Vortrag diskutiert, inwiefern Arbeiten wie Olaf Metzels „Türkenwohnung“ von 1982, bei der ein überdimensionales Hakenkreuz in die Wohnräume integriert wurde, die prekären Bedingungen des Lebens von Migrantinnen und Migranten nicht nur dokumentieren, sondern in spezifischer Weise nachempfindbar machen. Kea Wienand ist Kunstwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunst und visuelle Kultur der Universität Oldenburg.
</p><p>Die Vortragsreihe gehört zum Programm des Forschungsfeldes wohnen+/-ausstellen in der Kooperation des Instituts für Kunstwissenschaft-Filmwissenschaft-Kunstpädagogik mit dem Mariann Steegmann Institut. Kunst &amp; Gender, das von Professorin Irene Nierhaus und Dr. Kathrin Heinz geleitet wird. Die beiden Vorträge beginnen jeweils um 19 Uhr, im Uni-Gebäude <abbr title="Geisteswissenschaften" lang="de">GW</abbr> 2, Raum B3850.
</p><p>Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Kunstwissenschaft – Filmwissenschaft – Kunstpädagogik<br>Mariann Steegmann Institut. Kunst &amp; Gender<br>E-Mail: <a href="mailto:keim@uni-bremen.de">keim@uni-bremen.de<br></a><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-67711-67700,-67701<br><a href="http://www.mariann-steegmann-institut.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mariann-steegmann-institut.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10950</guid>
                            <pubDate>Thu, 28 Apr 2016 12:55:29 +0200</pubDate>
                            <title>EU-Forschungsprojekt unter Leitung der Universität Bremen beschreibt neue Methoden zur Bewertung von Gesundheitsleistungen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/eu-forschungsprojekt-unter-leitung-der-universitaet-bremen-beschreibt-neue-methoden-zur-bewertung-von-gesundheitsleistungen-1</link>
                            
                            <description>Drei Jahre Kooperation mit europäischen Partnerinstitutionen aus fünf Ländern beendet / Leitung hatte Professor Ansgar Gerhardus / Ergebnisse liegen jetzt zum kostenfreien Download für interessierte Öffentlichkeit vor</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 115 / 28. April 2016 KG
</p><p>In der Gesundheitsversorgung vertrauen die Patienten darauf, dass das, was von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird, unbedenklich ist und der Gesundung nutzt. Um dies sicherzustellen, müssen Erkenntnisse über den Nutzen oder den potenziellen Schaden von Gesundheitsleistungen zusammengetragen und bewertet werden. Diesen Prozess nennt man Health Technology Assessment (HTA). Die Ergebnisse werden in HTA-Berichten zusammengefasst und politischen Entscheidungsträgern, aber auch der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
</p><p>2013 startete das von der EU mit knapp drei Millionen Euro geförderte Forschungsprojekt INTEGRATE-HTA (integrated health technology assessment for complex health technologies) unter Leitung der Universität Bremen. Prof. Dr. Ansgar Gerhardus, Sprecher der Abteilung Versorgungsforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), koordinierte das Projekt. Neben der Uni Bremen arbeiteten sechs weitere Partnerinstitutionen aus den Niederlanden, Norwegen, England, Italien und Deutschland mit, um Fortschritte in der Nutzenbewertung von Gesundheitsleistungen zu machen. Nach drei Jahren Forschungszeit liegen jetzt die Ergebnisse vor.
</p><h3>Bisherige Bewertung von Gesundheitsleistungen</h3><p>Oft konzentrieren sich die Bewertungen ausschließlich auf medizinische und ökonomische Aspekte. Ethische Aspekte mit Fragen wie: „Beeinflusst die Anwendung der Technologie die Privatsphäre eines Patienten?“ werden vernachlässigt. Auch soziokulturelle Aspekte, zum Beispiel, ob sich die Akzeptanz der Technologie in verschiedenen sozialen Gruppen unterscheidet, werden nicht berücksichtigt. Ebenso wenig wie Patientenpräferenzen und der Kontext für die Einführung von Gesundheitsleistungen, zum Beispiel die regionale Infrastruktur (Beispiel: mangelhafte psychotherapeutische Versorgung in ländlichen Gebieten).
</p><h3>Der ganzheitliche Ansatz im Forschungsprojekt</h3><p>Die bislang vernachlässigten Aspekte spielen jedoch eine große Rolle, vor allem, wenn es um die Versorgung chronischer Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankungen geht. Diese haben vielschichtige Ursachen und Verläufe und erfordern in der Behandlung eine Vielzahl komplexer und gut abgestimmter Maßnahmen. Beispiele sind Disease-Management-Programme, Konzepte zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder die palliative Versorgung von schwerkranken Menschen. Bei der Frage, welche dieser Maßnahmen für wen in welcher Situation am besten geeignet sind, müssen medizinische, wirtschaftliche, ethische und soziokulturelle Aspekte ebenso beachtet werden, wie die Wünsche der Patienten und der Kontext, in dem die Maßnahmen angewandt werden.
</p><p>Am Beispiel der Palliativversorgung entwickelte das Projektteam Methoden, die es ermöglichen, all diese Aspekte zu integrieren. 31 internationale Experten aus 14 Ländern begutachteten die Leitfäden auf ihre&nbsp; Anwendbarkeit und Relevanz. Die Ergebnisse des dreijährigen Forschungsprojektes sind nun öffentlich zugänglich. Anwender, Nutzer und Entscheidungsträger sollen mit den Leitfäden Werkzeuge an die Hand bekommen, die eine systematische Einschätzung von komplexen Gesundheitsleistungen auf dem aktuellsten Stand der Forschung ermöglichen. Die Methodenleitfäden stehen zum kostenfreien Download bereit unter:&nbsp; <a href="http://www.integrate-hta.eu/downloads" target="_blank" rel="noreferrer">www.integrate-hta.eu/downloads</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Institut für Public Health und Pflegeforschung<br>Versorgungsforschung<br>Dr. Kati Mozygemba<br>Tel.: 0421 218 688 01<br>E-Mail: <a href="mailto:kati.mozygemba@uni-bremen.de">kati.mozygemba@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 28 Apr 2016 14:08:35 +0200</pubDate>
                            <title>Förderverein des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation zeichnet junge Weltraumforscherinnen und -forscher aus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/foerderverein-des-zentrums-fuer-angewandte-raumfahrttechnologie-und-mikrogravitation-zeichnet-junge-weltraumforscherinnen-und-forscher-aus-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 116 / 28. April 2016 KG
</p><p>Wie kann ein Nanosatellit mit einem zuverlässigen Computersystem ausgestattet werden? Wie funktioniert der komplexe Verbrennungsprozess in der Brennkammer einer Hybridrakete im Detail? Wieviel Masse fängt die Erde durch Staub, Meteoroiden und Asteroiden aus dem Weltall pro Tag ein? Die Antworten auf diese spannenden Fragen stehen in drei Bachelor- und Masterarbeiten, die am Freitag, 29. April 2016, mit dem Preis des Fördervereins ZARM (Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation) ausgezeichnet werden. Er ist mit insgesamt 3000 Euro dotiert. Der ZARM-Förderpreis wird jedes Jahr in einem bundesweiten Wettbewerb an junge Studierende in Anerkennung ihrer herausragenden Abschlussarbeiten zum Thema Weltraum und Raumfahrt verliehen.
</p><p>In der Siegerarbeit von Christian Fuchs von der Technischen Universität München geht es um die Weiterentwicklung von Hardware und Software für den Einsatz in der nächsten Generation von Nanosatelliten. Wegen ihrer kleinen Größe und ihres geringen Gewichtes es ist sehr preiswert, Nanosatelliten in den Weltraum zu bringen. Viele in der Raumfahrt eingesetzte Instrumente konnten bereits miniaturisiert werden, wodurch Nanosatelliten auch für den Einsatz in wissenschaftlichen Missionen immer attraktiver werden. Letzteres verlangt aber nach einem zuverlässigen Rechner an Bord des Satelliten. Dazu hat diese Masterarbeit beigetragen.
</p><p>Raumfahrt wird auch dadurch effizienter, dass Antriebe, mit denen Satelliten in den Weltraum befördert werden, verbessert werden. Damit beschäftigt sich die Bachelorarbeit von Tobias Klaus von der Technischen Universität Braunschweig, die den zweiten Platz belegen konnte. Es geht darum, den Verbrennungsvorgang in den Brennkammern von Hybridraketen besser zu verstehen, um eine höhere Effizienz zu erreichen. Dazu wurden mathematische Modelle entwickelt und für verschiedene Formen des Brennstoffblocks numerisch ausgewertet. Die mathematischen Studien wurden durch experimentelle Tests unterstützt.
</p><p>In der von Sandra Drolshagen und Jana Kretschmer (Uni Oldenburg) verfassten Bachelorarbeit, die mit dem dritten Platz ausgezeichnet wurde, geht es um die Beobachtung von Meteoroiden durch das Canary Island Long Baseline Observatory CILBO. Die Autorinnen analysieren, wie die Erde mit Staub, Meteoroiden und Asteroiden Wechselwirkungen eingeht und wieviel Masse pro Tag dadurch aus dem Weltall auf die Erde trifft. Sie kommen in ihrer Arbeit zu dem Ergebnis, dass im Durchschnitt pro Tag etwa 54 Tonnen Staub, Meteoroiden und Asteroiden durch die Erde eingefangen werden.
</p><p>Der ZARM-Förderpreis wird am Freitag, 29. April, 16:30 Uhr, im Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie (ZARM) der Universität Bremen verliehen. Interessierte sind herzlich eingeladen. Um vorherige Anmeldung unter <a href="mailto:fv@zarm.uni-bremen.de">fv@zarm.uni-bremen.de</a> wird gebeten.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br><br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br>Inhaltliche Fragen:<br>Prof. Dr. Claus Lämmerzahl<br>Tel.: 0421 218-57834<br><a href="mailto:claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de">claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de</a></p><p>Allgemeine Presseanfragen:<br>Birgit Kinkeldey<br>Tel.: 0421 218-57755<br><a href="mailto:birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de">birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de</a><br>w<a href="http://ww.zarm.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">ww.zarm.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 29 Apr 2016 14:17:01 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen startet mit anderen Hochschulen bundesweites Netzwerk zu Diversität und Diversity Management</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-startet-mit-anderen-hochschulen-bundesweites-netzwerk-zu-diversitaet-und-diversity-management-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 117 / 29. April 2016 MM<br>Hochschulen in Deutschland wollen bei den Themen Diversität und <span lang="en">Diversity Management</span> enger&nbsp; zusammenarbeiten. Das ist das Ergebnis des ersten Netzwerktreffens, zu dem die Konrektorin für Internationalität und Diversität der Universität Bremen, Professorin Yasemin <span lang="tr">Karakaşoğlu</span>, vergangenen Dienstag, 26. April 2016, eingeladen hat. Die zwölf Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen vereinbarten einen Zusammenschluss, bei dem sie sich zweimal im Jahr treffen wollen. Ziel ist es, Erfahrungen auszutauschen, wie man Diversitätsmanagement in den Strukturen von Hochschulen verankern kann. Das nächste Treffen soll im Herbst an der <abbr title="Technische Universität">TU</abbr> Dortmund stattfinden.
</p><h3>Gender- und Diversityaspekte als Qualitätsmerkmal betonen</h3><p>Hintergrund des neuen Netzwerkes ist, dass die Themen Diversität und Diversity Management an den Hochschulen an Bedeutung zunehmen. In den vergangenen Jahren haben sie sich für unterschiedliche Studierendengruppen geöffnet. Sie begreifen die Vielfalt zunehmend als Potenzial und verfolgen das Ziel, ihre internationale Attraktivität zu steigern. „Uns wurde bei dem Treffen deutlich, dass alle an der Exzellenzinitiative beteiligten Hochschulen in Vorbereitung auf die <span lang="en">Cluster</span>anträge das Ziel verfolgen, <span lang="en">Gender</span>- und Diversityaspekte stärker als bisher als Qualitätsmerkmal zu betonen“, sagt die Konrektorin der Uni Bremen, Yasemin <span lang="tr">Karakaşoğlu</span>. Auch die Suche nach internationalen Talenten sowie die Stärkung interdisziplinärer Forschung zu Diversität betrachten die Teilnehmenden als Aufgabe in diesem Bereich. Zu den weiteren Themen, die der Kreis zukünftig im verstärkten Austausch bearbeiten will, gehören der Zugang von geflüchteten Studierenden zum Regelstudium sowie der Umgang mit weltanschaulicher Vielfalt an Hochschulen.
</p><h3>Hochschulvertreter aus allen Teilen Deutschlands</h3><p>Insgesamt waren Amtskolleginnen und -kollegen der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Universität zu Köln, Georg-August-Universität Göttingen, Universität Rostock, Universität Bielefeld, Bergische Universität Wuppertal, Technische Universität Berlin, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Hochschule Reutlingen, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der <abbr title="Technische Universität">TU</abbr> Dortmund an die Universität Bremen zu dem Netzwerktreffen gekommen. 
</p><h3>Uni Bremen hat früh Akzente gesetzt</h3><p>Die Universität Bremen hat bei den Themen Diversität und <span lang="en">Diversity Management</span> früh Akzente gesetzt: Als eine der ersten Universitäten in Deutschland hat sie 2012 eine Diversity-Strategie verabschiedet. Ihre Ziele setzt sie sukzessive in zahlreichen Maßnahmen um. Bundesweit Vorreiter war sie zudem mit ihrem Projekt „<span lang="en">IN-Touch</span>“, das Geflüchteten die Chance gibt, an der Uni Bremen Deutschkurse, Vorlesungen und Seminare zu besuchen.<br><br>Weitere Informationen zu den Themen Diversität und <span lang="en">Diversity Management</span> an der Universität Bremen gibt es <a href="http://www.uni-bremen.de/diversity" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">hier</a><br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Pressestelle gibt es ein Foto vom Netzwerktreffen. Kontakt: Telefon: 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a> .<br><strong></strong></p><p><strong>Kontakt:</strong><br>Universität Bremen<br>Dezernat für Akademische Angelegenheiten<br>Nele Haddou (Referentin für Diversity Management)<br>Telefon: 0421 218-60302<br>E-Mail: <a href="mailto:nele.haddou@vw.uni-bremen.de">nele.haddou@vw.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/5/4/csm_UPAK_117-_Diversity_Netzwerktreffen_Quelle_Harald_Rehling_Universitaet_Bremen_a84725e270.jpg" length="301592" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/5/4/csm_UPAK_117-_Diversity_Netzwerktreffen_Quelle_Harald_Rehling_Universitaet_Bremen_a84725e270.jpg" fileSize="301592" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Bei einem Auftakttreffen an der Uni Bremen waren zwölf Vertreterinnen und Vertreter von deutschen Hochschulen anwesend.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10953</guid>
                            <pubDate>Mon, 02 May 2016 15:14:45 +0200</pubDate>
                            <title>Welche Rolle spielt „Dis/ability” in der Diversity-Dabatte?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/welche-rolle-spielt-dis/ability-in-der-diversity-dabatte-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 118 / 2. Mai 2016 RO
</p><p><br><span lang="en">Race – class – gender</span>, dies sind die drei zentralen Linien, denen sich die <span lang="en">Diversity Studies</span> verpflichtet fühlen.&nbsp; Behinderung wird hingegen selten als ein zentrales Diversitätsmerkmal wahrgenommen, was angesichts der aktuellen Diskussion um die Umsetzung von Inklusion in unterschiedlichstes gesellschaftlichen Feldern überraschen mag. Aber auch der wissenschaftliche Diskurs um Behinderung ist an dieser Situation nicht unbeteiligt. Denn auch in den <span lang="en">Disability Studies</span> wird Behinderung nur selten in Verbindung mit weiteren Merkmalen, wie Geschlecht, Alter oder Migration diskutiert. Mit diesem Thema beschäftigt sich 4. Mai 2016 die Kölner Soziologieprofessorin Anne Waldschmidt in ihrem Vortrag „<span lang="en">Dis/ability = Diversity?</span> Anmerkungen zur Debatte um Diversität und Intersektionalität aus Sicht der Disability Studies“. Der Vortrag findet um 18.15 Uhr im <abbr title="Seminar- und Forschungsverfügungsgebäude" lang="de">SFG</abbr>, Raum 1040 statt; der Eintritt ist frei. Die Bremer Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.<br><br>Anne Waldschmidt ist Hochschullehrerin für Soziologie und Politik der Rehabilitation an der Universität Köln. Sie ist eine der führenden Wissenschaftlerinnen im internationalen Bereich der D<span lang="en">isability Studies</span>. Ihre Forschungsschwerpunkte betreffen Themen der Körper- und Wissenssoziologie und Fragen nach Norm, Normalität, Normalisierung und Behinderung. Darüber hinaus hat sie nachhaltig dazu beigetragen das Forschungsgebiet der <span lang="en">Disability History</span> zu prägen und damit eine Brücke zu schlagen zwischen Geschichtswissenschaften und Disability Studies. Die Soziologin war Mitglied des von der Europäischen Kommission bis 2014 geförderten akademischen Netzwerks für europäische Disability-Experten. Gegenwärtig arbeitet Anne Waldschmidt an einem von der Europäischen Union geförderten Projekt, in dem Vorschläge für ein neues inklusives und nachhaltiges Gesellschaftsmodell entwickelt werden. <br><br>Der Vortrag von Anne Waldschmidt ist Teil der Ringvorlesung „Diversity – Geisteswissenschaften – Gesellschaften: Verhandlungspraxen in widersprüchlichen Kontexten“. Die Vorträge dieser Vorlesungsreihe gehen davon aus, dass heterogene Gesellschaften immer durch Vielfalt und Widersprüchlichkeit geprägt sind. Sie spüren daher Prozessen von gesellschaftlicher Teilhabe und Zugehörigkeit nach und beleuchten Momente kollektiver und individueller Identitätsbildung. Die Vorträge widmen sich damit hochaktuellen Fragestellungen wie etwa der Umsetzung von Inklusion oder migrationsbedingten gesellschaftlichen Herausforderungen. Mit dieser Vorlesungsreihe möchte die neue geisteswissenschaftliche Verbundforschungsinitiative <span lang="en">„Worlds of Contradiction“</span> ins Gespräch mit der Bremer Öffentlichkeit kommen. Der Vortrag wird barrierefrei gestaltet und von einer Gebärdensprachdolmetscherin begleitet.<br><br>Das Gesamtprogramm steht auf der Webseite von „<span lang="en">Worlds of Contradiction“</span> zur Verfügung <a href="http://www.woc.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.woc.uni-bremen.de</a>. <br><br>Weitere Informationen<br>Universität Bremen<br>Meike Hethey<br>Tel.: 0421-218-68499<br>E-Mail: <a href="mailto:meike.hethey@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">meike.hethey@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.woc.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.woc.uni-bremen.de<br></a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10954</guid>
                            <pubDate>Tue, 03 May 2016 15:11:02 +0200</pubDate>
                            <title>CHE-Ranking: Uni Bremen in der Spitzengruppe</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/che-ranking-uni-bremen-in-der-spitzengruppe-1</link>
                            
                            <description>Biologie schneidet sehr gut ab / Bei Studiendauer und Internationalität in vielen Fächern vorn</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 119 / 3. Mai 2016 SC
</p><p>Studierende der Universität Bremen schließen ihr Studium in angemessener Zeit ab. Dies ist eines von mehreren positiven Ergebnissen des aktuellen <abbr title="Centrum für Hochschulentwicklung" lang="de">CHE</abbr>-Hochschulrankings für die Bremer Uni. Konkret wird die Universität bei dem Kriterium „angemessene Studiendauer“ in den Fächern Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau, Chemie und Germanistik sehr gut beurteilt. In der Kategorie „Internationale Ausrichtung“ gehören die Fächer Anglistik/Amerikanistik und Romanistik zur Spitzengruppe. Im Fach Biologie wird die Vermittlung fachwissenschaftlicher Kompetenzen sogar mit hervorragend bewertet. Mit der Studiensituation insgesamt liegt die Uni Bremen meist im Mittelfeld.
</p><p>„Ich bin sehr zufrieden damit, dass wir Studiengänge mit Themen aus unseren Leitzielen der Universität, wie der Internationalen Ausrichtung, in der Spitzengruppe des <abbr title="Centrum für Hochschulentwicklung" lang="de">CHE</abbr>-Rankings platzieren konnten. Als Biologe freut mich besonders, dass die Biologie in einer zentralen Disziplin der Lehrqualität in die Spitzengruppe aufsteigen konnte. Hervorzuheben ist ebenso, dass unsere Studiengänge trotz der Engpässe in der Raumversorgung den Studierenden erfolgreich ein Studium in der Regelstudienzeit ermöglichen und wir hier entsprechend sehr gut bewertet wurden“, sagt Professor Thomas Hoffmeister, Konrektor für Lehre und Studium der Uni Bremen. „Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen für die Universität Bremen belegen die Ergebnisse im jüngsten <abbr title="Centrum für Hochschulentwicklung">CHE</abbr>-Ranking einmal mehr das große Engagement unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Lehre und Studium“. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Thomas Hoffmeister<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 60030<br>E-Mail <a href="mailto:kon2@uni-bremen.de">kon2@uni-bremen.de</a> .<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10955</guid>
                            <pubDate>Wed, 04 May 2016 09:44:11 +0200</pubDate>
                            <title>MICROSCOPE sendet!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/microscope-sendet-1</link>
                            
                            <description>ZARM-Team an der Universität Bremen freut sich über den erfolgreichen Funktionstest des Forschungssatelliten MICROSCOPE / Projekt ist zurzeit eines der wichtigsten Missionen zur Untersuchung der fundamentalen physikalischen Naturgesetze</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 120 / 4. Mai 2016 MM
</p><p>Am Montag, 2. Mai 2016, erreichte die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) an der Universität Bremen die erste Erfolgsmeldung von ihrem Forschungs-Satelliten. Per Videoübertragung waren sie zugeschaltet, als die französischen Kollegen das Experiment an Bord von MICROSCOPE <span lang="fr">(MICRO Satellite à traînée Compensée pour l'Observation du Principe d'Equivalence)</span> initialisierten und das Messinstrument die ersten Testdaten übermittelte. Damit ist der wichtigste Meilenstein der Testphase erreicht, bevor sich herausstellt, ob Einsteins Relativitätstheorie auch nach dieser Satellitenmission noch Bestand haben wird.
</p><h3>Erfolgsmeldung kam über Twitter</h3><p><span lang="en">“#TSAGE @onera_fr is on. The test masses have been released and servo looped!!!! Great all green“, </span>lautet die Twitter-Nachricht der französischen Partner, die bestätigt, dass die Testmassen, deren Bewegung im freien Fall nun über zwei Jahre beobachtet wird, aus der Arretierung gelöst wurden und das Messinstrument seine Arbeit aufgenommen hat. Bis es soweit war, musste das <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr>-Team, bestehend aus Hanns Selig, Meike List, Benny Rievers und Stefanie Bremer, drei Tage lang um das Projekt zittern: Dreimal wurde der Start der russischen Soyuz-Rakete verschoben bis sie schließlich am 25. April 2016 vom Raketenstartplatz in Kourou in Französisch-Guayana abhob. Nun läuft wieder alles nach Plan – und der sieht vor, dass nach der Kalibrierungsphase, die im Juni abgeschlossen sein wird, ein kurzes Zeitfenster folgt, in dem die gelieferten Daten aufgrund des Verlaufs der Umlaufbahn nicht verwendet werden können. 
</p><h3>Der perfekte Zeitpunkt</h3><p>Für die Messungen an Bord des Satelliten ist es extrem wichtig, alle äußeren Störungen so weit wie möglich zu reduzieren. Deshalb wurde der Satellit auf eine Umlaufbahn gebracht, die für den größten Teil des Jahres im Sonnenlicht verläuft, um so die extremen Temperaturschwankungen zwischen dem Aufenthalt im Erdschatten und im vollen Sonnenlicht zu vermeiden. Zwischen Juni und August taucht die Erdumlaufbahn des Satelliten zeitweise in den Erdschatten ein, so dass die gelieferten Daten während dieser Messphase nicht ausgewertet werden. Ab August beginnt dann im <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr> in Bremen und bei den französischen Projektpartnern in Paris die spannende Phase der Datenauswertung.
</p><h3>Über die Mission</h3><p><abbr title="„MICRO Satellite à traînée Compensée pour l&apos;Observation du Principe d&apos;Equivalence“" lang="fr">MICROSCOPE</abbr> ist zurzeit eine der wichtigsten Satellitenmissionen zur Untersuchung der fundamentalen physikalischen Naturgesetze. Ziel dieses etwa zwei Jahre dauernden Projekts ist die experimentelle Überprüfung des Äquivalenzprinzips, welches besagt, dass auf der Erde alle Körper im Vakuum gleich schnell fallen, unabhängig davon, aus welchen Materialien diese bestehen – vorausgesetzt, alle Störkräfte, wie unter anderem magnetische Kräfte, sind ausgeschaltet. Das Äquivalenzprinzip ist nicht nur eine Basisannahme in der klassischen Mechanik, sondern vor allem einer der Grundpfeiler der Einstein’schen Allgemeinen Relativitätstheorie, deren einhundertjähriges Jubiläum im vergangenen Jahr gefeiert wurde. Die Erwartungen an <abbr title="„MICRO Satellite à traînée Compensée pour l&apos;Observation du Principe d&apos;Equivalence“" lang="fr">MICROSCOPE</abbr> sind also hoch: Die Mission könnte beweisen, dass Einstein falsch lag und damit alternativen physikalischen Theorien den Weg ebnen.
</p><h3><abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr> ist einziger internationaler wissenschaftlicher Partner</h3><p><abbr title="„MICRO Satellite à traînée Compensée pour l&apos;Observation du Principe d&apos;Equivalence“" lang="fr">MICROSCOPE</abbr> wurde von den französischen Forschungseinrichtungen <span lang="fr">ONERA (Office national d'études et de recherches aérospatiales)</span> und <span lang="fr">OCA (Observatoire de la Côte d’Azur)</span> initiiert und wird zum größten Teil von der französischen Raumfahrtagentur (CNES) finanziert. Einziger internationaler wissenschaftlicher Partner ist das <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr>, dessen Projektanteil vom Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird.
</p><p>Weitere Informationen gibt es auf der englischsprachigen Webseite des <abbr title="„MICRO Satellite à traînée Compensée pour l&apos;Observation du Principe d&apos;Equivalence“" lang="fr">MICROSCOPE</abbr>-Teams am <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr> unter <a href="http://www.zarm.uni-bremen.de/research/space-science/micro-satellite-systems-and-modelling-methods/projects/microscope.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.zarm.uni-bremen.de/research/space-science/micro-satellite-systems-and-modelling-methods/projects/microscope.html</a>&nbsp; sowie auf der Webseite der französischen Raumfahrtagentur: <a href="https://microscope.cnes.fr/en/MICROSCOPE/index.htm" target="_blank" rel="noreferrer">https://microscope.cnes.fr/en/MICROSCOPE/index.htm</a>&nbsp; (auf Englisch).
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Unter folgendem Link gibt es Fotomaterial zum Herunterladen und die erste ZARM-Pressemitteilung vom 13. April 2016: <a href="http://www.zarm.uni-bremen.de/pressmedia/single-view/article/putting-einstein-to-the-test.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.zarm.uni-bremen.de/pressmedia/single-view/article/putting-einstein-to-the-test.html</a>&nbsp; 
</p><p>Birgit Kinkeldey
</p><p>Kontakt:<br>Universität Bremen<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Meike List (Leiterin der Forschungsgruppe <span lang="en">"Micro Satellite Systems and Modelling Methods"</span><br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-57830<br>E-Mail: <a href="mailto:meike.list@zarm.uni-bremen.de">meike.list@zarm.uni-bremen.de</a></p><p>Ansprechpartnerin für allgemeine Presseanfragen und Bildmaterial:<br>Birgit Kinkeldey<br>Leiterin Kommunikation<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-57755<br>E-Mail: <a href="mailto:birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de">birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 09 May 2016 15:30:18 +0200</pubDate>
                            <title>„Mich fasziniert, was kleinste Teilchen zusammenhält“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mich-fasziniert-was-kleinste-teilchen-zusammenhaelt-1</link>
                            
                            <description>Alumnus der Universität Bremen siegt beim 7. Bremer Science Slam / Verfahrenstechniker forscht in Bremen und Delft zur Wirkung von Adhäsion, Kapillarität und Co. auf Nanopartikeln</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 121 / 9. Mai 2016 RO<br><br>Warum zogen die alten Ägypter ihr Material für den Pyramidenbau nur über nassen Sand? Und warum bleibt der Bierdeckel am Glas mit Frischgezapftem kleben? Hinter beiden Phänomenen steckt ein und dieselbe physikalische Kraft: die Kapillarität. Sie spielt auch eine wichtige Rolle bei vielen Industrieprodukten, mit denen wir täglich zu tun haben: Aufgrund dieser Kraft zerfließt beispielsweise Zahncreme nicht auf der Bürste. In einem ebenso unterhaltsamen wie informativen zehnminütigen Vortrag führte der Verfahrenstechniker <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Samir Salameh kürzlich im Rahmen des 7. Bremer Science Slams im Lagerhaus in das Thema ein. Das Publikum belohnte Inhalt und Performance des Jungwissenschaftlers mit dem ersten Platz im Wissenschaftlerwettstreit. <br><br>„Mich fasziniert, was kleinste Teilchen zusammenhält. Überall, wo Adhäsion, Kapillarkräfte und Co. auftauchen, möchte ich ganz genau hinschauen“, sagt Salameh. Im Rahmen seiner Promotion in der Arbeitsgruppe des Nanopartikel-Experten Professor <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Lutz Mädler an der Universität Bremen hatte Salameh sich damit beschäftigt, welche Kontaktmechanismen auftreten, wenn sich Nanopartikel aggregieren, also zusammenfügen. „Auch nach Abschluss meiner Promotion hat mich das Thema nicht losgelassen, daher habe ich eine Förderung für meine weitere Forschung als Post-Doc beantragt. Die wurde glücklicherweise bewilligt“, sagt Salameh. Seit Februar 2015 forscht der Verfahrenstechniker an der Technischen Universität Delft in den Niederlanden, kehrt aber häufig an die Universität Bremen zurück, um hier die moderne Ausstattung zu nutzen. „Wir freuen uns sehr, dass Samir&nbsp; Salameh weiterhin Kontakt zu uns hält und haben beim Science Slam im Publikum für ihn mit gefiebert“, sagt Professor Mädler. <br><br>In Delft beschäftigt sich Salameh intensiv damit, welche Kontaktmechanismen auftreten, wenn eine Menge von Nanopartikeln fluidisiert, etwa mithilfe eines Luftstroms in eine fließende Konsistenz gebracht werden. Dieses und viele andere Handhabungsverfahren und damit auch das Wissen über Kontaktmechanismen sind für die industrielle Praxis zentral, wenn es darum geht, Nanopartikel zu verarbeiten. Schon während seiner Promotion hat Salameh zwei Auslandsaufenthalte in Italien und Belgien absolviert und ist begeistert von der Internationalität seines Forschungsfeldes. Delft soll daher nicht seine letzte Station bleiben: „Wenn mein Post-Doc-Projekt abgeschlossen ist, werde ich eine Weltreise machen – an all die Orte, wo Forschung zu Nanopartikeln betrieben wird. Dort werde ich bestehende Kontakte pflegen und neue knüpfen. Und dann mal sehen, was sich daraus ergibt.“<br><br>Das Video von Salamehs Siegervortrag am 20. April beim 7. Bremer Science Slam im Lagerhaus finden Sie hier: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mxapBSpHu2Y&amp;feature=youtu.be" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.youtube.com/watch?v=mxapBSpHu2Y&amp;feature=youtu.be</a></p><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=mxapBSpHu2Y&amp;feature=youtu.be" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://www.youtube.com/watch?v=mxapBSpHu2Y&amp;feature=youtu.be</a><br>Isabell Harder<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik, Fachgebiet Mechanische Verfahrenstechnik &amp; Stiftung Institut für Werkstofftechnik<br>Carolin Walter (Öffentlichkeitsarbeit)<br>Tel.: 0421 218 51374<br>E-Mail: <a href="mailto:cwalter@iwt-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">cwalter@iwt-bremen.de</a><br><br><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Samir Salameh<br>E-Mail: <a href="mailto:S.Salameh@tudelft.nl" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">S.Salameh@tudelft.nl</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 11 May 2016 14:00:56 +0200</pubDate>
                            <title>Staus auf den Datenautobahnen des Internets: Lässt sich das verhindern?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/staus-auf-den-datenautobahnen-des-internets-laesst-sich-das-verhindern-1</link>
                            
                            <description>Deutsches Physikerteam erforscht Clusterbildung von Photonen / Kooperation zwischen den Universitäten in Bremen, Dortmund, Magdeburg und Würzburg / Bremer Wissenschaftler sind Mitautoren eines Beitrags in „Nature Communications“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 123 / 11. Mai 2016 SC
</p><p>Jeder, der schon mal auf der Autobahn im Stau stand, kennt das Phänomen der Clusterbildung. Wenn nur genügend Autos unterwegs sind, und diese mit statistisch zufällig verteilten Geschwindigkeiten fahren, dann ist es wahrscheinlicher, dass sich Gruppen von Autos bilden, die sich gegenseitig ausbremsen. Damit die Autos genügend weit voneinander entfernt und gleichzeitig mit hoher Geschwindigkeit fahren, müssten sie aufeinander reagieren oder, wie Physiker sagen, in Wechselwirkung treten. Nicht unähnlich könnte es in Zukunft den Photonen (Teilchen, aus denen Lichtstrahlen bestehen) auf den Datenautobahnen des Internets ergehen. Schon heute wird ein großer Teil der Datenübertragung über Glasfaserkabel abgewickelt. Hierin sind Lichtpulse unterwegs, die durch Halbleiterlaser an den Verbindungsstellen erzeugt werden. Jeder einzelne Lichtpuls enthält viele Tausende von Photonen, deren Ankunft beim Empfänger jeweils ein Datenbit signalisieren.&nbsp; Davon wird in jedem Gigabit-Netzwerk eine Milliarde pro Sekunde übertragen. Schon aus Gründen der Energieeinsparung in einem rasant wachsenden Internet wird man die Zahl der Photonen in einem Signalpuls immer mehr reduzieren müssen, denn für jedes erzeugte Photon muss eine bestimmte Energiemenge aufgewendet werden.
</p><p>Schon seit einigen Jahren können Physiker Lichtquellen bauen, bei denen die Lichtpulse nur noch aus wenigen, im Extremfall nur noch aus einzelnen Photonen bestehen. Dies ermöglicht nicht nur große Energieeinsparungen, sondern mit einzelnen Photonen sind auch abhör- und manipulierungsgeschützte Datenübertragungen möglich. Hierzu entwickelt sich gerade ein neues interdisziplinäres Gebiet der Quanteninformationsverarbeitung. 
</p><p>Photonen und Autofahrer mit durchgetretenem Gaspedal haben allerdings eine wichtige Gemeinsamkeit, sie wechselwirken nicht mit ihresgleichen. Photonen tragen damit eine ganz charakteristische Signatur ihres Erzeugungsprozesses. Physiker aus Dortmund um Professor Manfred Bayer können in ihren Experimenten die in Lichtpulsen auftretenden einzelnen Photonen sichtbar machen, ähnlich den einzelnen Autos im Verkehrsstrom einer Straße. Dabei verwenden sie spezielle Nanolaser, die an der Universität Würzburg in einem Team um Professor Sven Höfling hergestellt werden. Das Besondere an diesen Nanolasern ist, dass ihre Lichtpulse nur wenige Photonen enthalten. Theoretische Physiker um Professor Frank Jahnke und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christopher Gies an der Universität Bremen und Professor Jan Wiersig an der Universität Magdeburg konnten zeigen, dass die Photonen eines Nanolasers, den man auf ganz schwache Lichtleistung einstellt, sich so verhalten, wie die Autos auf der vollen Autobahn. Sie zeigen eine charakteristische Clusterbildung: kommt ein Photon, dann gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass gleich noch ein zweites oder weitere unmittelbar danach folgen. Wird die Ausgangslichtleistung erhöht, dann entstehen zwar mehr Photonen, sie halten jedoch mehr Abstand. Und genau dies zeigen auch die Experimente in Dortmund. Umso bemerkenswerter ist das final&nbsp; gefundene Ergebnis. Eine Verabredung der Quellen (Atome oder Nanoemitter), welche die einzelnen Photonen aussenden, stellt eine äußerst selten anzutreffende Situation dar, die von Physikern als Superradianz bezeichnet wird. Im Falle von Superradianz, der in den Nanolasern aus Würzburg gefunden wurde, zeigen die Photonen eine Bildung von Super-Clustern. Während so etwas auf der Autobahn den Verkehr total zum Erliegen bringt, rasen die Photonen weiter mit Lichtgeschwindigkeit durch die Glasfasern, allerdings in Verbünden mit ganz charakteristischen Korrelationen. Und gerade mit Korrelationen zwischen Photonen könnte man in Zukunft viel effizienter Informationen im Internet übertragen, statt mit der bisherigen Methode, in der ein ganzer Lichtpuls nur ein einzelnes Bit darstellt.
</p><p>Die Ergebnisse der Kooperation zwischen den Wissenschaftlern der vier Universitäten Bremen, Dortmund, Magdeburg und Würzburg sind am 10. Mai 2016 in der international sehr renommierten Zeitschrift „<span lang="en">Nature Communications</span>“ veröffentlich worden. Der Artikel wird im Verfahren ohne Zugangsbeschränkungen (<span lang="en">Open Access</span>) im Internet frei zugänglich veröffentlicht unter: <a href="http://www.nature.com/ncomms/2016/160510/ncomms11540/full/ncomms11540.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.nature.com/ncomms/2016/160510/ncomms11540/full/ncomms11540.html</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut für Theoretische Physik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Frank Jahnke<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421-218 62050<br>E-Mail: <a href="mailto:jahnke@itp.uni-bremen.de">jahnke@itp.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 11 May 2016 14:44:06 +0200</pubDate>
                            <title>Mit Englischsprachkurs erfolgreich aufs Studium vorbereiten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mit-englischsprachkurs-erfolgreich-aufs-studium-vorbereiten-4</link>
                            
                            <description>Fremdsprachenzentrum an der Universität Bremen lädt Schülerinnen und Schüler in den Sommerferien wieder zu „Digging deeper“ ein / Anmeldungen jetzt noch möglich
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 124 / 11. Mai 2016 RO<br><br><br>Als Vorbereitung auf ihr Studium können Schülerinnen und Schüler ab dem 16. Lebensjahr in den Sommerferien einen Englischkurs am Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen (FZHB) machen und dabei schon mal Uniluft schnuppern. Denn die zweiwöchige Veranstaltung „<span lang="en">Digging deeper</span>“ findet vom 20. bis 29. Juli 2016 auf dem Campus der Universität Bremen statt.<br><br><strong>Abwechslungsreiches Programm</strong><br><br>Während des Kurses probieren die maximal 20 Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Lerntechniken aus, um den eigenen Lerntyp kennenzulernen und den persönlichen Lernweg zu finden. Dabei setzen die Sprachlehrer des Fremdsprachenzentrums auf eine Mischung aus individuellem Lernen sowie Projektarbeit in Gruppen und in Begleitung von studentischen Tutorinnen und Tutoren. Die Inhalte umfassen mehr als das Lernen und Üben von Vokabeln und Grammatik. Es geht zum Beispiel auch um das Trainieren des eigenen Lese- und Hörverständnisses, den Aufbau und die Erweiterung des individuellen Wortschatzes und des schriftlichen Ausdrucks sowie das Präsentieren in Kleingruppen und das freie Sprechen.<br><br>Der Kurs findet montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr im <abbr title="Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen" lang="de">FZHB</abbr> an der Universität Bremen statt und kostet 150 Euro. Informationen und Anmeldungen unter <a href="http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/schülercampus" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/schülercampus</a><br><br>Kontakt:<br><br>Universität Bremen<br>Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen (FZHB)<br>Dr. Annette Jahnke<br>Tel.: 0421 218 61970<br>E-Mail: <a href="mailto:jahnke@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">jahnke@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 13 May 2016 10:25:32 +0200</pubDate>
                            <title>Von sehr gut bis mangelhaft: Azubis bewerten ihre Berufe und ihre Ausbildung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/von-sehr-gut-bis-mangelhaft-azubis-bewerten-ihre-berufe-und-ihre-ausbildung-1</link>
                            
                            <description>Bremer Bildungsexperte veröffentlicht Studie über „Engagement und Ausbildungsorganisation - Einstellungen sächsischer Auszubildender zu ihrem Beruf und ihrer Ausbildung“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 125 / 13. Mai 2016 SC
</p><p>Es gibt 320 Ausbildungsberufe. Sie werden nach dem im Berufsbildungsgesetz festgelegten Regeln entwickelt und – wenn sie veraltet sind – modernisiert. In ihrer Attraktivität und Qualität liegen sie nach der Einschätzung von 3000 Auszubildenden meilenweit auseinander. Dazu legte die Forschungsgruppe Berufsbildungsforschung (I:BB) der Universität Bremen unter Leitung von Professor Felix Rauner jetzt die Studie „Engagement und Ausbildungsorganisation - Einstellungen sächsischer Auszubildender zu ihrem Beruf und ihrer Ausbildung“ vor.
</p><p>Unerwartet hoch ist die Identifizierung der Auszubildenden mit „ihrem“ Beruf: Die berufliche Identität überragt deutlich die emotionale Bindung an ihren Ausbildungsbetrieb. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die subjektive Bedeutung einen Beruf zu erlernen und sich mit diesem zu identifizieren – trotz oder gerade wegen der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes – zugenommen hat. Das Motto der Azubis von heute lautet also: „Meinen Beruf kann ich beim Wechsel in ein anderes Unternehmen mitnehmen – meinen Ausbildungsbetrieb nicht“.
</p><p>Berufliche Identität begründet berufliches Engagement, Qualität-und Verantwortungsbewusstsein. „Für die Unternehmen ist dies eine notwendige Voraussetzung, schlanke Organisationsstrukturen einzuführen und die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten“, sagt Rauner. „Auf die Verlagerung von Kompetenzen und Verantwortung in die direkt wertschöpfenden Prozesse kommt es also an“.
</p><p>Eine große Zahl der Ausbildungsberufe verfügt jedoch nicht über die Attraktivität, die ausreicht, um sich mit ihnen zu identifizieren. Ein niedriges Identifikationspotenzial lässt sich auch durch eine gute Ausbildung nur begrenzt kompensieren. Das belegen die Ergebnisse der insgesamt 80 untersuchten Berufe. Für eine moderne Beruflichkeit, so eine der vielen Schlussfolgerungen der Studie, bedarf es der Einführung von Gütekriterien.
</p><p>Die Studie zeigt weiter, dass die Attraktivität der Berufsausbildung auch eine hohe Ausbildungsqualität voraussetzt. Diese liegt in den untersuchten Berufen überraschend weit auseinander. Eine hohe Qualität bescheinigen die Auszubildenden ihrer Ausbildung nur, wenn sie lernen, ihre Tätigkeiten in die betrieblichen Geschäftsprozesse einzuordnen. Es überrascht daher nicht, dass das Lehrgangs-Lernen in Lehrwerkstätten die Qualität der betrieblichen Berufsausbildung mindert. Zudem wird von den Auszubildenden durchgängig die mangelnde Zusammenarbeit zwischen den beiden Lernorten Betrieb und Schule benannt. 
</p><p>Die Bremer Bildungsforscher legen in ihrer Studie nicht nur Analyseergebnisse vor, sondern leiten daraus auch Handlungsempfehlungen ab. Dazu zählt der Vorschlag, eine berufsorientierende Bildung vom Kindergarten bis zum Schulabschluss einzuführen, damit Schüler und Schülerinnen ihre Fähigkeiten und die Ausbildungsmöglichkeiten ihrer Region kennen lernen. Des Weiteren sollte die Struktur der Lernortkooperation&nbsp; auf der Grundlage rechtlich verbindlicher Regelungen die Voraussetzungen für die Weiterentwicklung der dualen zu einer dual-kooperativen Berufsausbildung schaffen. 
</p><p>Die Studie steht als Download auf der Homepage <a href="http://www.ibb.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ibb.uni-bremen.de</a>&nbsp; zur Verfügung.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Forschungsgruppe Berufsbildungsforschung (I:BB)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Felix Rauner<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218 62636<br>E-Mail: <a href="mailto:rauner@uni-bremen.de">rauner@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ibb.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ibb.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10960</guid>
                            <pubDate>Tue, 17 May 2016 12:45:48 +0200</pubDate>
                            <title>Gebärdensprache und neue Konzepte: Symposium der Uni Bremen stellt inklusive und interdisziplinäre Musikvermittlung vor</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/gebaerdensprache-und-neue-konzepte-symposium-der-uni-bremen-stellt-inklusive-und-interdisziplinaere-musikvermittlung-vor-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 126 / 17. Mai 2016 KG
</p><p>„Musikvermittlung interdisziplinär und inklusiv!“ ist Thema eines Symposiums, zu dem das Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Bremen einlädt. Am Mittwoch, 25. Mai 2016, werden von 16 bis 20 Uhr Expertinnen und Experten Impulsreferate halten, anschließend ist eine Plenumsdiskussion mit Studierenden vorgesehen. In einem Workshop stellt Laura M. Schwengber aus Berlin Aspekte der Vermittlung von Musik durch Gebärdensprache vor. Sie macht die Musik in Pop- und Rockkonzerten für Menschen zugänglich, die schwerhörig oder gehörlos sind und die deutsche Gebärdensprache beherrschen. Laura M. Schwengber war auch beim Eurovision Song Contest in Stockholm dabei und hat in Gebärdensprache gedolmetscht. Das Symposium an der Universität Bremen ist dem innovativen Konzept des „Forschenden Lehrens“ verpflichtet und richtet sich ausdrücklich an Studierende, Wissenschaftler und Musikvermittler. Es findet im Gebäude GW2, im Raum A4440 statt.
</p><h3>Hintergrund:</h3><p>Die in den letzten Jahren rasant angestiegenen Musikvermittlungsprojekte an Konzert- und Opernhäusern, die nicht selten dem Bedürfnis entsprungen sind, ein jüngeres Publikum für Klassische Musik zu begeistern und damit das Publikum von morgen zu rekrutieren, stehen auch seit jüngster Zeit im Fokus der Forschung. Musikwissenschaftler, Musikpädagogen, Musikvermittler und Wissenschaftler, die sich mit außerschulischer Musikvermittlung beschäftigen, nehmen sich dieses Feldes an. Es ist dabei zu beobachten, dass sich der Diskurs jeweils weitgehend innerhalb der jeweiligen Disziplin bewegt. Das Symposium möchte zum einen den Blick öffnen und einen interdisziplinären Diskurs anstoßen. Zum anderen möchte es Impulse geben, wie Musikvermittlung auch inklusiv fruchtbringend diskutiert und gehandhabt werden kann.
</p><h3>Das Programm:</h3><p>Professorin Hendrikje Mautner-Obst von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart stellt in ihrem Impulsreferat die musikwissenschaftliche Perspektive vor. „Musikvermittlung vor dem Hintergrund außerschulischer Musikpädagogik“ ist das Thema von Professorin Barbara Stiller von der Hochschule für Künste Bremen. Professorin Eva Verena Schmid von der Universität Bremen ist die Veranstalterin des Symposiums und stellt in ihrem Referat die musikpädagogische Perspektive vor. Lydia Grün aus Berlin berichtet anschließend vom „Netzwerk Junge Ohren“. Es folgen Plenumsdiskussion und Workshop.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik<br>Prof. Dr. Eva Verena Schmid<br>Tel.: 0421 218 67770<br>E-Mail: <a href="mailto:eva.schmid@uni-bremen.de">eva.schmid@uni-bremen.de</a><br>Anja Kamrath (Sekretariat)<br>Tel.: 0421 218 67750<br>E-Mail: <a href="mailto:akamrath@uni-bremen.de">akamrath@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10962</guid>
                            <pubDate>Wed, 18 May 2016 13:18:38 +0200</pubDate>
                            <title>Wissenschaftler der Universität Bremen unterstützen drei Landessieger beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wissenschaftler-der-universitaet-bremen-unterstuetzen-drei-landessieger-beim-bundeswettbewerb-jugend-forscht-1</link>
                            
                            <description>16-Jährige bereiten sich im Labor und in internationaler Arbeitsgruppe auf das Finale Ende Mai in Paderborn vor / „Ohne die Uni könnten wir unsere Experimente nicht machen“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 128 / 18. Mai 2016 MM
</p><p>Wenn am 26. Mai 2016 das Finale im Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ startet, werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen die Daumen drücken. Denn seit mehreren Monaten unterstützen sie mit ihrem Know-how und ihrer technischen Ausstattung drei Landessieger aus Bremen. Arta Safari vom Alten Gymnasium führt bei den Materialwissenschaften hoch komplexe Computersimulationen durch. Seine Mitschüler Henrik Feuersänger und Tobias Henke erforschen schon seit mehr als einem Jahr im Institut für Biophysik das Wachstumsverhalten von Schleimpilzen. „Wir lernen hier fürs Leben“, sagen die 16-Jährigen begeistert. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind indes beeindruckt von dem Engagement der drei Jugendlichen.
</p><h3>Sein Herz schlägt für die Quantensimulation</h3><p>Seitdem Arta Safari 14 Jahre alt ist, darf er in der internationalen Arbeitsgruppe<span lang="en"> „Hybrid Materials Interfaces“</span> des Materialwissenschaftlers Professor Lucio Colombi Ciacchi forschen. Sein Herz schlägt für die Quantensimulation. „Ich arbeite mit einem Modellsystem, mit dem ich am Computer das chemische Verhalten von Molekülen simulieren kann“, erklärt er. Der heute 16-Jährige führt hoch komplexe Formelrechnungen durch. „Bereits mit 14 Jahren hat er bei uns auf dem Niveau eines Bachelorstudenten geforscht“, sagt seine Betreuerin <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Susan Köppen beeindruckt. Seine Vorträge hält er in der Arbeitsgruppe problemlos auf Englisch. Arta ist dankbar, dass die Uni ihm diese Möglichkeit bereits mit 14 Jahren geboten hat. „Normalerweise nehmen wir keine Schüler in dem Alter, da wir denken, dass sie inhaltlich überfordert werden“, sagt Susan Köppen. Doch Arta Safari ist anders: Schon mit 14 Jahren besuchte er als Gaststudent theoretische Chemievorlesungen an der Uni Bremen. Susan Köppen wurde schnell klar: „Dem müssen wir eine Chance geben“ und bot ihm ein Schulpraktikum an.&nbsp; Aus den Forschungsaufgaben entwickelte er dann sein eigenes&nbsp; Projekt für „Jugend forscht“. 
</p><h3>Versuche wären zu Hause nicht möglich</h3><p>Artas Mitschüler Henrik Feuersänger und Tobias Henke sind „alte Hasen“ im Wettbewerb „Jugend forscht“: Bereits 2015 waren sie Landessieger und im bundesweiten Finale mit dabei. Schon damals haben Professor Hans-Günther Döbereiner und sein Forscherteam die beiden am Institut für Biophysik unterstützt. Den Kontakt zum Uni-Institut vermittelten die Bremer Betreuer von „Jugend forscht“. „Unsere Versuchsreihen zu den Schleimpilzen sind mittlerweile so komplex geworden, dass wir sie zu Hause gar nicht mehr durchführen könnten“, sagt Henrik. „Wir sind sehr froh, dass uns die Uni diese Möglichkeiten bietet!“ Fachlich werden die Beiden intensiv von Döbereiners Doktoranden und Bremer Studienpreisträger John Lee betreut, der ebenfalls an Schleimpilzen forscht. „Er ist inhaltlich ganz nah dran an unserem Thema, das ist großartig“, sagt Tobias. Professor Döbereiner ist wiederum beeindruckt von der Arbeitsdisziplin der beiden Schüler. „Sie waren mehrere Monate immer wieder für ihre Versuche im Institut“, sagt er - in der Kernphase täglich.
</p><h3>Mit dem Zug nach Paderborn</h3><p>Zu dem Wettbewerb fahren die drei Jungs gemeinsam mit dem Zug. Konkurrenten werden sie nicht sein. Denn Arta tritt in einem anderen Fachgebiet an als Tobias und Henrik.&nbsp; Ob sie gewinnen werden? „Schwer zu sagen“, sagt Tobias, „die Konkurrenz ist groß“. Das weiß er vom letzten Wettbewerb. Schließlich kommen nur die Besten aus Deutschland dorthin. Und falls es kein 1. Platz werden sollte, ist für alle drei klar: „Wir machen weiter!“ Zu sehr schlägt ihr Herz für die Forschung.
</p><p>Weiterführende Links:
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;<a href="http://www.hmi.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.hmi.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;<a href="http://www.biophysik.uni-bremen.de/start/doebereiner-group/" target="_blank" rel="noreferrer">www.biophysik.uni-bremen.de/start/doebereiner-group/</a>&nbsp; &nbsp; <br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;<a href="http://www.jufo-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.jufo-bremen.de</a>&nbsp; 
</p><p>Weiterführende Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik, Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik<br><span lang="en">„Hybrid Materials Interfaces</span><br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Susan Köppen<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>&nbsp;&nbsp; +49 421 218 64572<br>E-Mail: <a href="mailto:koeppen@hmi.uni-bremen.de">koeppen@hmi.uni-bremen.de</a></p><p>Fachbereich Physik und Elektrotechnik<br>Institut für Biophysik<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Hans-Günther Döbereiner<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>:&nbsp; +49 421 218 62305<br>E-Mail: <a href="mailto:hgd@biophysik.uni-bremen.de">hgd@biophysik.uni-bremen.de</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle gibt es Bildmaterial. Kontakt unter Telefon: 0421 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_128_Jugend_forscht_Quelle_Harald_Rehling_Uni_Bremen.jpg" length="591321" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_128_Jugend_forscht_Quelle_Harald_Rehling_Uni_Bremen.jpg" fileSize="591321" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Freuen sich über die Unterstützung der Uni Bremen für das Finale bei „Jugend forscht“: Die Schüler Tobias Henke, Arta Safari und Henrik Feuersänger vom Alten Gymnasium Bremen (v.l.). </media:description><media:copyright>Harald Rehling / Uni Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10963</guid>
                            <pubDate>Thu, 19 May 2016 12:31:42 +0200</pubDate>
                            <title>Geflüchtet, unerwünscht, abgeschoben: Neue szenische Lesung der Uni Bremen und bremer shakespeare company</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/gefluechtet-unerwuenscht-abgeschoben-neue-szenische-lesung-der-uni-bremen-und-bremer-shakespeare-company-1</link>
                            
                            <description>Anlässlich der Flüchtlingssituation gibt das Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“ Einblicke in die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und zeigt Parallelen zu heute auf / Premiere ist am 26. Mai </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 129 / 19. Mai 2016 MM
</p><p>Nach dem Ersten Weltkrieg verlassen in Europa Millionen von Menschen ihre Heimat. Sie flüchten von Ost nach West vor Krieg, Armut und hoffen auf ein besseres Leben. Forderungen nach Grenzschließungen und Abschiebungen werden in Deutschland laut. Warnungen vor „Ausländerflut“ und „Überfremdung“ machen sich breit. „Sind wir schutzlos gegen Ausländer?“, „Wird endlich durchgegriffen?“ sind nur einige Schlagzeilen der Presse. Wir befinden uns in den 1920er-Jahren in Deutschland. Große Reiche, wie Russland, die Österreichisch-Ungarische Monarchie und das Osmanische Reich lösen sich auf. Auch in Bremen suchen Menschen Zuflucht und Schutz. Zum Teil wollen sie von dort aus weiter nach Amerika. „Recherchiert man in alten Zeitungsartikeln, Dokumenten und Briefen, zeigen sich deutliche Parallelen zu heute auf “, sagt die Leiterin des Projekts „Aus den Akten auf die Bühne“ <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Eva Schöck-Quinteros von der Universität Bremen. „Parallelen sieht man vor allem darin, wie zum Teil über Geflüchtete gesprochen wurde.“ Seit 2007 bringen Eva Schöck-Quinteros und ihre Studierenden zusammen mit der bremer shakespeare company&nbsp; (bsc) historische Akten auf die Bühne und machen Bremer Geschichte lebendig. In ihrer neuen szenischen Lesung thematisieren sie die Flüchtlingsproblematik. Unter dem Titel „Geflüchtet, unerwünscht, abgeschoben – `Lästige Ausländer` in der Weimarer Republik“ ist am Donnerstag, 26. Mai 2016, um 19.30 Uhr Premiere in der bsc (Theater am Leibnizplatz, Schulstr. 26, 28199 Bremen). Karten gibt es für 13 Euro (erm. 6 Euro) im Vorverkauf im Foyer der Bremer Stadtbibliothek am Wall, telefonisch unter 0421-500 333 oder online unter <a href="http://www.shakespeare-company.com/vorverkauf/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.shakespeare-company.com/vorverkauf/</a>. Weitere Veranstaltungen sind im Herbst geplant.
</p><h3>„Was heute die Grenzen im Süden sind, waren damals die Grenzen im Osten“</h3><p>Die neue szenische Lesung knüpft an das erste Projekt aus dem Jahr 2007 an. „Damals haben wir uns mit Ausländerinnen und Ausländern in der Weimarer Republik beschäftigt, die schon jahrelang in Bremen lebten“, so Schöck-Quinteros. Die aktuelle Flüchtlingssituation hat die Historikerin dazu veranlasst, das Thema der Ausweisungen und Abschiebungen mit dem Fokus auf Geflüchtete erneut&nbsp; aufzugreifen. „Was heute die Grenzen im Süden sind, waren damals die Grenzen im Osten“, so die Wissenschaftlerin. Natürlich gibt es auch gravierende Unterschiede: Deutschland war damals vom Krieg gezeichnet und es herrschte große Wohnungsnot. Vor allem „ostjüdische“ Flüchtlinge&nbsp; stießen auf Ablehnung. Wer war „nützlich“ und durfte bleiben? Wer war „lästig“ und musste gehen? Diese Formulierungen waren damals gang und gäbe. Die Entscheidungen trafen stets die Behörden. In der neuen Lesung wird der Umgang mit Ostjuden, den „fremdstämmigen Ostausländern“ gezeigt – auch anhand zahlreicher Quellen aus der Überlieferung der Reichsministerien aus dem Bundesarchiv.
</p><h3>Kooperationsprojekt ist eine Erfolgsgeschichte</h3><p>Das Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“ ist eine Erfolgsgeschichte, die schon lange über Bremen hinaus bekannt ist. Für jede neue szenische Lesung recherchieren Geschichtsstudierende monatelang zahlreiche Akten und arbeiten sie mit Unterstützung des Bremer Staatsarchivs und anderen Einrichtungen in Bremen und Deutschland auf. Die Themen haben stets einen historischen Bezug zu Bremen. Der Regisseur und Schauspieler Peter Lüchinger konzipiert aus dem umfangreichen Material eine szenische Lesung. Das Besondere dabei: Die Quellen werden von ihm gekürzt, aber nicht verändert. Sie bleiben authentisch. Mit seinen Kolleginnen und Kollegen der bsc bringt Lüchinger die Dokumente dann auf der Bühne zum Sprechen.
</p><h3>Einladungen nach Brüssel und Zusammenarbeit mit Schulen</h3><p>Seit mehreren Jahren werden die Akteurinnen und Akteure regelmäßig in die Bremische Landesvertretung nach Brüssel und in andere Städte zu szenischen Lesungen eingeladen. Auch auf Tagungen präsentieren Eva Schöck-Quinteros und Peter Lüchinger ihr Konzept. „Dass wir die Quellen in dieser authentischen Form auf die Bühne bringen ist deutschlandweit einzigartig“, so Lüchinger. Dank der finanziellen Unterstützung der „unifreunde“, der Sparkasse Bremen, der Stiftung „die schwelle“ und des Bremer LidiceHauses gibt es eine Kooperation mit Bremer Schulen und außerschulischen Jugendbildungseinrichtungen. Schulen können das Quellenmaterial für ihren Unterricht nutzen. Dazu gehören zum Beispiel Polizeiverhöre, Gerichtsakten, Senatsprotokolle, Artikel aus der regionalen und überregionalen Presse oder Dokumente wie Feldpostbriefe und Tagebücher. Zudem bietet das Projekt&nbsp; für Schulklassen Workshops zu den recherchierten Themen. Auch szenische Lesungen in den Schulen sind möglich.
</p><p>Informationen im Internet unter <a href="http://www.sprechende-akten.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.sprechende-akten.de</a>. Folgen Sie dem Projekt auf der <a href="http://www.facebook.com/sprechende.akten" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Facebookseite „Aus den Akten auf die Bühne“</a> (<a href="http://www.facebook.com/sprechende.akten" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.facebook.com/sprechende.akten</a>).<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br><em>Achtung Redaktionen: In der Uni-Pressestelle gibt es Bildmaterial. Kontakt unter Telefon: 0421 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a><br></em></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Geschichtswissenschaft<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Eva Schöck-Quinteros<br>Telefon: +49 421 218-67251<br>E-Mail: <a href="mailto:esq@uni-bremen.de">esq@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10964</guid>
                            <pubDate>Fri, 20 May 2016 11:05:01 +0200</pubDate>
                            <title>Fluchtgeschichten von nebenan</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/fluchtgeschichten-von-nebenan-1</link>
                            
                            <description>40 Bremer Kinder bringen Flüchtlingsschicksale auf die Bühne / Flüchtlingskinder
beteiligt / Studierende der Uni Bremen unterstützen ungewöhnliches Musikprojekt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 131 / 20. Mai 2016 RO
</p><p>Gut drei Dutzend Kinder wuseln herum, Mädchen in bunten Röckchen, Jungen im Muskelshirt: Es ist Probe! Die Kinder sind zwischen vier und 12 Jahren alt und kommen aus über 15 Ländern. Sie alle machen mit beim Musiktheaterprojekt „Heba und Nagham“ der Theater-AG der Bremer Grundschule Nordstraße. Grundlage ist die Geschichte der beiden syrischen Freundinnen Heba und Nagham, die sich durch die Flucht von Naghams Familie aus den Augen verloren haben. Die Erzählung um Heba und Nagham steht stellvertretend für unzählige Fluchtgeschichten, die sich zurzeit in Südeuropa ereignen. Die Schülerinnen und Schüler haben ein Musiktheater auf die Bühne gebracht, das sich mit Erlebnissen geflüchteter Menschen in ihrer Nachbarschaft beschäftigt. Zusammen mit der Theaterpädagogin Angelika Hofner haben sie über mehrere Monate die Geschichte entwickelt und die Choreografie geprobt. Die Premiere findet am Freitag, den 27. Mai 2016 um 18 Uhr in der Aula der Grundschule Nordstraße statt. Im Juni wird das Theaterstück auch im Rahmen der Grundschultheatertage im MOKS gezeigt werden.
</p><h4>Kinder unserer Schule mussten flüchten</h4><p>Die Kinder haben sich für ihr Projekt mit Migrantinnen und Migranten, die schon vor einigen Jahren aus ihrer Heimat fliehen mussten, aber auch mit Menschen, die erst vor kurzem geflohen sind, unterhalten. Die meisten von ihnen sind Eltern von Schülerinnen und Schülern der Schule. Die Theaterpädagogin Mirjam Dirks hat dann aus den echten Fluchtgeschichten und dem, was für die Kinder besonders eindrücklich war, das Theaterstück geschrieben. Sara Ercik, 10 Jahre, übernahm die Rolle der Nagham: „Es ist unheimlich schwierig, sich in die Lage von Menschen, die diese Flucht erlebten, hineinzuversetzen. Diese Rolle spielen zu dürfen macht mich sehr glücklich. Einige Kinder unserer Schule haben das ja tatsächlich erlebt.“
</p><p>Die Theaterkinder sprechen – zum Teil auch auf der Bühne – Arabisch, Bassa, Serbisch, Kurdisch, Wolof, Urdu, Lingala, Albanisch. Viele von ihnen sind in Deutschland geboren, aber etliche sind vor dem Krieg in Syrien geflohen und in den letzten Monaten zur Theatergruppe dazugekommen. Mittlerweile sprechen die meisten Kinder ein bisschen Deutsch. Im Projekt machen Kindergartenkinder und ehemalige Schülerinnen mit, so dass das Altersspektrum breit gefächert ist.
</p><h4>Unterstützung von allen Seiten</h4><p>Mehrere Tänzerinnen aus unterschiedlichen Bereichen haben mit den Kindern die Choreografien entwickelt. Geholfen hat auch die Musikerin Marie Adamowicz, die zusammen mit den Kindern die Stücke schrieb und auch syrische Lieder ins Repertoire mit aufnahm. Um die Unwegsamkeiten von Flucht zu zeigen hat die Bremer Akrobatin Anne Reuper mit den Kindern gearbeitet: „Beim Entwickeln der akrobatischen Bilder lernten viele der geflüchteten Kinder Deutsch ganz von selbst. Denn Tanzen kann man ja in jeder Sprache.“ Weitere Unterstützung hat die Theatergruppe durch Kunststudierende der Universität Bremen erfahren. „Die Studierenden empfinden die Arbeit mit den Theaterkindern als Gewinn, wenn nicht gar als Geschenk, und wir ebenso“, beschreibt Angelika Hofner das Projekt. “Ich habe selten so viel ungebremste Energie und Teilnahme erlebt wie mit diesen Kindern.“
</p><p>Der Eintritt für „Heba und Nagham“ ist frei. Die Kinder sammeln am Ende jeder Aufführung Spenden für den Verein Kindertränen e.V., der sich für Kinder in Flüchtlingslagern einsetzt. Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Kultur macht stark“ von der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (bkj) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
</p><p>Achtung Redaktionen: Sie haben die Möglichkeit, die Kinder noch vor der Premiere bei den Proben zu interviewen. Ein Termin kann über Angelika Hofner (E-Mail: <a href="mailto:ahofner@hotmail.com" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ahofner@hotmail.com</a>) vereinbart werden.
</p><p>Weitere Informationen und Karten unter:
</p><p>Angelika Hofner<br>Tel.: 0421/361-8282<br>E-Mail: <a href="mailto:085@bildung.bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">085@bildung.bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10965</guid>
                            <pubDate>Fri, 20 May 2016 13:55:27 +0200</pubDate>
                            <title>Forschergruppe der Universität Bremen untersucht mit Partnern gefährliche Rissschäden im Aufbau von Nutzfahrzeugen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/forschergruppe-der-universitaet-bremen-untersucht-mit-partnern-gefaehrliche-rissschaeden-im-aufbau-von-nutzfahrzeugen-1</link>
                            
                            <description>Bundeswirtschaftsministerium fördert dreijähriges Forschungsprojekt mit knapp zwei Millionen Euro</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 130 / 20. Mai 2016 KG
</p><p>Der Transportbedarf von Gütern ist in den vergangenen Jahrzehnten stetig gestiegen. Mehr als 75 Prozent des Güterverkehrs in Deutschland wird heute durch Nutzfahrzeuge auf der Straße geleistet. Mit dem wachsenden Transportaufkommen und der steigenden Anzahl von Nutzfahrzeugen auf deutschen Straßen treten aber auch mehr Schäden im Aufbau der Fahrzeuge auf. Von hoher Bedeutung sind dabei die Rissschäden in tragenden Strukturen von Aufliegern, so genannten Trailern. Diese müssen rechtzeitig erkannt werden. „Nicht erkannte Rissschäden können zu gefährlichen Unfällen führen oder zu spät erkannte Risse zu erheblichen Reparatur- und Ausfallkosten führen. Hier können neuartige elektronische Systeme helfen, solche Schäden automatisch zu erkennen“, erläutert Professor Karl-Ludwig Krieger, Leiter der Forschungsgruppe „Elektronische Fahrzeug- und Mobilitätssysteme“ der Universität Bremen.
</p><h3>Renommierte industrielle Partner forschen gemeinsam mit Wissenschaftlern</h3><p>Das Konsortium des Forschungsprojekts „Elektronisches Zustandsüberwachungssystem zur vorbeugenden Wartung von Trailern“ (TraZu) setzt sich zusammen aus renommierten industriellen Partnern wie dem Fahrzeughersteller Schwarzmüller, dem Automobilsensorhersteller Hella Fahrzeugkomponenten, dem Telematik-System-Hersteller idem telematics sowie aus der Forschungseinrichtung IWT-Stiftung Institut für Werkstofftechnik und der Forschungsgruppe „Elektronische Fahrzeug- und Mobilitätssysteme“ des Institutes für Theoretische Elektrotechnik und Mikroelektronik (ITEM) der Universität Bremen.&nbsp; Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines elektronischen Sensorsystems zur Erkennung von Rissschäden im realen Fahrbetrieb der Nutzfahrzeuge. Das technische Prinzip basiert dabei auf der Auswertung von charakteristischen Körperschallsignalen bei der Rissentstehung. In der Implementierungsphase wird das System mit den Unternehmensprozessen zum Service- und Reparaturmanagement von Schwarzmüller vernetzt und im Rahmen eines Feldversuches bei assoziierten Partnern aus der Logistikbranche im Transportalltag getestet. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert das Projekt im Rahmen des Programms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologie“ mit knapp zwei Millionen Euro in den nächsten drei Jahren.
</p><h3>Sensornetzwerk „hört“ mit</h3><p>Das elektronische System ermöglicht es, mit Hilfe eines Sensornetzwerkes Rissschäden wie beispielsweise Anrisse oder Abrisse im tragenden Aufbau des Trailers zu erkennen und zu klassifizieren. „Diese neuartigen intelligenten Sensorknoten ‚hören‘ permanent mit; sie bieten darüber hinaus weitere zukunftsweisende Nutzungsmöglichkeiten, um beispielsweise unberechtigte Zugriffe auf den Trailer zu erkennen“, erklärt Thomas Niemann, Entwicklungsleiter der Hella Fahrzeugkomponenten GmbH, die neue Technologie. Die erfassten Daten werden automatisch über eine Trailertelematik an das Servicemanagementsystem des Trailer-Herstellers übermittelt, um somit eine vereinfachte und schnelle Reparaturabwicklung zu erreichen. Schwarzmüller verspricht sich durch diese Technologie eine Optimierung von Serviceprozessen und die Reduzierung oder Vermeidung von Stillstand- und Ausfallzeiten bei Kunden.
</p><h3>„Live-EKG“ über Zustand der Trailer</h3><p>Durch die Vernetzung des Systems über eine Telematikeinheit mit dem Servicemanagementsystem und dem Dispositionssystem der Logistikunternehmen können notwendige Service- und Reparaturarbeiten optimal geplant werden und Stillstand- und Ausfallkosten vermieden werden. „Ein solches vernetztes Sensorsystem bietet das Potenzial weitere wichtige Daten zu erfassen und damit ein ‚Live-EKG‘ über den aktuellen Zustand der Trailer zu liefern“, erklärt Dirk Maassen, Entwicklungsleiter der idem telematics GmbH aus Ulm. Das elektronische System soll modular aufgebaut und somit vielseitig auch für andere Anwendungen nutzbar sein. Mögliche Produktvarianten können so bei einer späteren Markteinführung leicht Eingang in die Produktion von Fahrzeugen finden oder deren unkomplizierte Nachrüstung ermöglichen. „Das System zur Erkennung von Rissereignissen in Echtzeit bietet ein enormes Potenzial auch Belastungs- und Ermüdungsrisse in anderen industriellen Anwendungen zu erkennen, wie beispielsweise in tragenden Strukturen von Offshore-Anlagen“, erläutert Professor Hans-Werner Zoch vom IWT der Universität Bremen.<br>Informationen im Internet unter: <a href="http://www.trazu.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.trazu.uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br>Institut für Theoretische Elektrotechnik und Mikroelektronik<br>Elektronische Fahrzeug- und Mobilitätssysteme<br>Prof. Dr. Karl-Ludwig Krieger<br>Tel.: 0421 218 – 62550<br>E-Mail: <a href="mailto:krieger@ae.uni-bremen.de">krieger@ae.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ae.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ae.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 23 May 2016 09:46:16 +0200</pubDate>
                            <title>Sozialstaat 4.0: SOCIUM der Uni Bremen lädt zu Podiumsdiskussion</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/sozialstaat-40-socium-der-uni-bremen-laedt-zu-podiumsdiskussion-1</link>
                            
                            <description>Öffentliche Veranstaltung findet am 26. Mai 2016 im Rahmen einer internationalen Tagung statt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 132 / 23. Mai 2016 MM
</p><p>Unter dem Titel „Sicherung der (sozialen) Rechte in der digitalen Welt“ lädt das SOCIUM – Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen, zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 26. Mai 2016, von 18.30 bis 20 Uhr in den Räumen des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Bremen statt (Außer der Schleifmühle 55-61). Sie ist Teil der wissenschaftlichen Tagung „Sozialstaat 4.0 – Digitale Ökonomie und Sozialpolitik“, die das <abbr title="Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik" lang="de">SOCIUM</abbr> vom 26. bis 27. Mai 2016 in Bremen organisiert. Der Eintritt zur Podiumsdiskussion ist frei.
</p><h3>Worum geht es?</h3><p>Die Digitalisierung in der Gesellschaft ist allgegenwärtig. Insbesondere für die industrielle Produktion und den Dienstleistungssektor hat dieser Prozess weitreichende Folgen. Arbeitsverhältnisse verändern sich und sind in der Regel weniger stabil, dauerhaft und abgesichert. Die digitale Ökonomie zieht ihre Produktivität aus der massenhaften Verfügbarkeit von Daten. Sie enthalten persönliche Informationen über einzelne Bürgerinnen und Bürger. Welche rechtlichen Folgen hat diese Veränderung für die Gesellschaft? Wie können Bürgerinnen und Bürger sich schützen? Welche neuen sozialen Ungleichheiten haben diese Prozesse zur Folge? Erleben wir eine Veränderung in Richtung eines „Sozialstaats 4.0“? Über diese und andere Fragen diskutieren folgende Personen auf dem Podium:
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Professor Benedikt Buchner (Universität Bremen, Rechtswissenschaft)<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Annette Mühlberg (ver.di Bundesvorstand, Berlin)<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Brigitte Kratzwald (Commons &amp; Co, Wien)<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Thilo Weichert (ehemaliger Datenschutzbeauftragter des Landes Schleswig-Holstein)
</p><p>Moderation: <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Sebastian Haunss (Universität Bremen, <abbr title="Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik" lang="de">SOCIUM</abbr>)
</p><p>Auf der begleitenden internationalen Tagung beschäftigen sich rund 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ebenfalls mit diesen Themen. In Vorträgen werden erste Forschungsansätze zusammen getragen und diskutiert. Hier geht es nicht nur um die sozialpolitischen Folgen der Digitalisierung in den unterschiedlichen Bereichen, wie der Industrie und im Dienstleistungssektor. Ein weiterer Aspekt sind auch die Auswirkungen der Digitalisierung in Medizin und Pflege.
</p><p>Weitere Informationen zur Tagung gibt es auf der Webseite des SOCIUM unter <a href="http://www.socium.uni-bremen.de/abteilungen/theoretische-und-normative-grundlagen/aktuelles" target="_blank" rel="noreferrer">www.socium.uni-bremen.de/abteilungen/theoretische-und-normative-grundlagen/aktuelles</a>&nbsp; . 
</p><p>Kontakt:
</p><p>Universität Bremen<br>SOCIUM – Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br><abbr title="Privatdozentin / Privatdozent" lang="de">PD</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Sebastian Haunss<br>Telefon: +49 421 218-58572<br>E-Mail: <a href="mailto:sebastian.haunss@uni-bremen.de">sebastian.haunss@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 23 May 2016 11:10:21 +0200</pubDate>
                            <title>Informationsveranstaltungen für Geflüchtete: Wie bewerbe ich mich an einer Hochschule in Bremen?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/informationsveranstaltungen-fuer-gefluechtete-wie-bewerbe-ich-mich-an-einer-hochschule-in-bremen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 133 / 23. Mai 2016 KG
</p><p>Das Büro der Bremer Hochschulen für Geflüchtete, das sich noch in Gründung befindet, bietet bereits für diese Zielgruppe Informationsveranstaltungen an. Im Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, in der Bremer Innenstadt werden an drei Nachmittagen mehrsprachige Informationen zur akademischen und sprachlichen Vorbereitung und Bewerbung an den Hochschulen im Land Bremen angeboten. Zielgruppe sind Menschen mit Fluchthintergrund und einem Interesse am Hochschulstudium. Diese Zielgruppe wird bereits mit dem Gasthörer-Projekt IN-Touch angesprochen, das von vier staatlichen Hochschulen im Land Bremen veranstaltet wird.
</p><p>Die Seminare finden am Dienstag, 24. Mai 2016, und Mittwoch, 25. Mai, von 13 bis 15 Uhr im Haus der Wissenschaft statt. Ein weiteres ist für Donnerstag, 26. Mai, von 14 bis 16 Uhr vorgesehen. In Bremerhaven wird die Informationsveranstaltung am Freitag, 27. Mai, um 11 Uhr in der dortigen Hochschule wiederholt. Es ist viermal dieselbe Veranstaltung. Bei Interesse reicht es aus, eine zu besuchen. Die Dozenten Jens Kemper von der Universität Bremen und Andrea Thode von der Hochschule Bremen werden mit den Geflüchteten sprechen und ihnen erklären, wie man sich für ein Studium an einer der staatlichen Hochschulen im Land vorbereiten und bewerben kann. Die Informationen werden in Deutsch, Arabisch und Englisch gegeben.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>International Office<br>Jens Kemper<br>Projektleiter<br>E-Mail: <a href="mailto:jkemper@uni-bremen.de">jkemper@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 23 May 2016 12:35:02 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen veranstaltet Praxisnacht für Studierende der Sozialwissenschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-veranstaltet-praxisnacht-fuer-studierende-der-sozialwissenschaft-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 134 / 23. Mai 2016 KG
</p><p>Nach dem großen Erfolg 2014 bietet der Fachbereich Sozialwissenschaften jetzt wieder eine Praxisnacht an. Sie findet am Donnerstag, 26. Mai 2016, 18 Uhr, im Gebäude GW2 statt. Veranstalter sind die Fachinstitute und das Zentrum Studium und Praxis des Fachbereichs. Erwartet werden 30 Ehemalige. Die Alumni der Fächer Politikwissenschaft, Soziologie, Geographie, Geschichte und Integrierte Europastudien werden über ihren Berufseinstieg berichten und den interessierten Studierenden Einblick in ihren beruflichen Alltag geben.
</p><h3>Berufstätigkeit in unterschiedlichsten Branchen möglich</h3><p>Die Frage, welche beruflichen Perspektiven sich für Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler nach dem Studium bieten, kann nicht eindeutig beantwortet werden. Unterschiedlichste Branchen, Tätigkeiten und Funktionen kommen in Betracht. Zur Praxisnacht haben sich Alumni angekündigt, die beispielsweise im Bereich Medien tätig sind, als Geschäftsführer, Verlagsredakteure oder PR-Berater. Weitere Alumni engagieren sich im Rahmen der europäischen oder der kommunalen Politik, als Abgeordnete oder&nbsp; Referenten der öffentlichen Verwaltung. Mit dabei sind unter anderen die Leiterin des Jobcenters Bremen, Susanne Ahlers, Karsten Binder, Leiter des Funkhauses Europa, und Jens Crueger, Abgeordneter der Bremischen Bürgerschaft.
</p><h3>Viel Raum für Austausch zwischen Alumni und Studierenden</h3><p>Um den Studierenden möglichst viele Kontakte und Einblicke zu gewähren, werden Foren mit den Schwerpunkten Public Relations, Medien und Kommunikation, Journalismus, Bildung, Soziales, Europa, Umwelt, Internationale Politik, Forschung, Stadt und Verkehr sowie Kultur angeboten. Die Foren werden von den Praktikumsbeauftragen der beteiligten Fächer moderiert. Ziel ist es, eine entspannte Atmosphäre zu schaffen. Dem Austausch zwischen Alumni und Studierenden soll viel Raum gegeben werden.
</p><h3>Posterpräsentation von Praktika</h3><p>Praktische Erfahrungen von Studierenden werden bei der Praxisnacht ebenfalls gewürdigt.&nbsp; Einige interessante Praktika werden in Form von Postern präsentiert. Somit zeigt die Veranstaltung&nbsp; vielfältige Möglichkeiten auf, dem Studium eine berufliche Ausrichtung zu geben. Beginnen wird die Praxisnacht am Donnerstag, 26. Mai 2016, um 18 Uhr. Die Begrüßung findet&nbsp; im GW 2 Raum B2900 statt. Danach verteilen sich die Besucher auf die Foren. Kooperationspartner des Fachbereichs sind das Career Center der Universität Bremen und der Verein Alumni der Universität Bremen e. V. Das Programm der Praxisnacht ist auf der Homepage des Fachbereichs veröffentlicht: <a href="http://www.fb8.uni-bremen.de/home/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.fb8.uni-bremen.de/home/</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Zentrum Studium und Praxis<br>Birgit Ennen<br>Tel. 0421 218 67309<br>E-Mail: <a href="mailto:bennen@uni-bremen.de">bennen@uni-bremen.de</a></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Politikwissenschaft<br>Betina da Rocha<br>Tel. 0421 218 67401<br>E-Mail: <a href="mailto:darocha@uni-bremen.de">darocha@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 23 May 2016 13:26:32 +0200</pubDate>
                            <title>27. Mai: Uni Bremen feiert International Day und 10 Jahre „kompass“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/27-mai-uni-bremen-feiert-international-day-und-10-jahre-kompass-1</link>
                            
                            <description>Von 12 bis 17 Uhr gibt es Info- und Mitmachstände sowie internationale Snacks in der Glashalle / Abwechslungsreiches Bühnenprogramm und Aftershow-Party</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 137 / 23. Mai 2016 MM
</p><p><span lang="en">„Go global!“</span> – unter diesem Motto lädt die Universität Bremen am Freitag, 27. Mai 2016, von 12 bis 17 Uhr wieder zum International Day in die Glashalle auf dem Campus ein. Zudem feiert sie den 10. Geburtstag ihres internationalen Netzwerks „kompass“. An dem Tag präsentieren sich rund 15 internationale Studierenden-Communities der Universität mit Infoständen, landestypischen Snacks, Mitmach-Aktionen und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm. Mit dabei sind zudem das <span lang="en">International Office</span> der Universität Bremen und Bremens Spracheninstitute. Ab 21 Uhr startet die <span lang="en">Aftershow-Party</span> in Bremens Kulturzentrum Lagerhaus (Schildstraße 12-19). Interessierte sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.
</p><h3><span lang="en">„Selfie-Contest“</span>, Modenshow und internationale Musik</h3><p>Das Bühnenprogramm beginnt um 12 Uhr mit der Eröffnung eines kleinen Wettbewerbs, bei dem Besucherinnen und Besucher ihr kreatives Selfie vom International Day bis 14 Uhr an die E-Mail-Adresse: <a href="mailto:selfie-contest-bremen@web.de">selfie-contest-bremen@web.de</a>&nbsp; schicken können. Unter dem Motto<span lang="en"> „Future Fusion Fashion“ </span>präsentieren internationale Studierende danach auf der Bühne typische Mode ihrer Heimatländer sowie eigene Kreationen. Mehrere Bands spielen internationale Musik. Höhepunkt wird ein <span lang="en">„cross-culture-dance-act“</span> sein, den das „kompass“-Team präsentiert. An den unterschiedlichen Ständen gibt es zum Beispiel Henna-Tatoo-Malerei, Kalligraphie sowie die Möglichkeit, Mode-Accessoires selber zu gestalten. Zudem kann man sich über Auslandsaufenthalte, Sprachkurse und die internationalen Kooperationen der Uni Bremen informieren. Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter <a href="/forschung?alias=international&amp;cHash=d00b46ebc11bf7801eebfe4bca6bb468">www.uni-bremen.de/international</a>.
</p><h3>Was ist „kompass“?</h3><p>Seit 10 Jahren gibt es an der Universität Bremen das internationale Netzwerk „kompass“. Hier gestaltet das International Office der Uni Bremen zusammen mit deutschen und internationalen Studierenden, Uni-Mitarbeitenden verschiedener Institute sowie Bremer Einrichtungen ein lebendiges internationales Campusleben. In dem offenen Netzwerk finden sich internationale Communities und Projektgruppen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder gemeinsamer Interessen zusammen. Sie unterstützen sich im Alltag und organisieren gemeinsam Kultur- und Freizeitprogramme. 
</p><h3>Internationaler Campus</h3><p>Insgesamt studieren 20.000 Studierende aus 120 Ländern an der Uni Bremen. Zahlreiche junge und renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen aus dem Ausland hierher, um zu forschen und zu lehren. Der Erfolg in der Exzellenzinitiative verstärkt diese Entwicklung. Denn durch die zusätzlichen finanziellen Mittel kommen laufend neue internationale Forscherinnen und Forscher an die Uni Bremen.
</p><h3>Weltweit knapp 600 Kooperationspartner</h3><p>Das internationale Netzwerk der Universität Bremen umfasst knapp 600 Kooperationspartner, an denen Studierende ihren Auslandsaufenthalt absolvieren und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen und lehren können. Mit einigen Kooperationspartnern – den sogenannten strategischen Partnern – wird die Zusammenarbeit gezielt und auf breiter Basis ausgebaut. Zu den wichtigsten Schwerpunkten der Bremer Kooperationen gehören die USA und Kanada, China, die Türkei und das südliche Afrika.
</p><p>Weitere Informationen gibt es im Internet unter <a href="/forschung?alias=international&amp;cHash=d00b46ebc11bf7801eebfe4bca6bb468">www.uni-bremen.de/international</a>&nbsp; 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle gibt es Bildmaterial zum International Day. Kontakt unter Telefon: 0421 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>International Office<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jutta Paal<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-60363<br>E-Mail: <a href="mailto:jutta.paal@uni-bremen.de">jutta.paal@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_Int.Day_Quelle_Harald_Rehling_Uni_Bremen.jpg" length="637252" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_Int.Day_Quelle_Harald_Rehling_Uni_Bremen.jpg" fileSize="637252" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Internationaler Tanz ist einer der Höhepunkte der Veranstaltung</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Uni Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10970</guid>
                            <pubDate>Mon, 23 May 2016 13:28:42 +0200</pubDate>
                            <title>Neue Technologien für den Operationssaal</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neue-technologien-fuer-den-operationssaal-1</link>
                            
                            <description>Universität Bremen und Klinikverbund Gesundheit Nord starten Kooperation / Neue Systeme für die Interaktion von Mensch und Computer im OP</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 135 / 23. Mai 2016 KG
</p><p>Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen entwickeln neue Informationstechnologien, um wichtige Daten für Chirurgen im Operationssaal leichter zugänglich zu machen. Die Praxistauglichkeit der Ergebnisse soll durch eine enge Zusammenarbeit mit regionalen Ärzten gewährleistet werden. Die Universität Bremen und die Gesundheit Nord gGmbH haben daher jetzt einen Kooperationsvertrag geschlossen: Ärzte des Klinikverbundes bieten den Forschern umfassende Einblicke in die Arbeitsabläufe rund um den OP. Darüber hinaus evaluieren sie die technischen Lösungen, die an der Universität Bremen entwickelt werden.
</p><p>Die Idee zu dem Projekt entstand, weil Ärzte vor Operationen mit Diagnosemethoden wie Ultraschall oder Computertomographie oft große Mengen an Informationen sammeln, um den Eingriff so präzise und effektiv wie möglich durchführen zu können. Sobald sie am OP-Tisch stehen, ist der Zugriff auf die Daten jedoch kompliziert und zeitraubend: Die Hände sind nicht frei, das Umfeld muss steril bleiben und das zu operierende Organ hat sich gegenüber den Computerbildern bereits wieder leicht deformiert. Die Projektteilnehmer wollen daher Instrumente entwickeln, die einen umfassenden Zugriff auf digitale Informationen erlauben, ohne den Arbeitsfluss im OP zu stören.
</p><h3>Projekt ist ein Ergebnis der Exzellenzinitiative</h3><p>Gefördert wird das Gesamtprojekt mit Mitteln, die im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder an die Universität Bremen vergeben wurden. Als Teil ihres Zukunftskonzepts hat die Universität sogenannte „Creative Units“ eingerichtet, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bereichsübergreifend neue Forschungsgebiete entwickeln. An der Creative Unit „Intra-operative Information“ sind Wissenschaftler aus den Bereichen Radiologie, Informatik, digitale Medien, kognitive Systeme und Computergrafik beteiligt. In erster Linie geht es ihnen um die Vereinfachung der Arbeit mit räumlichen Darstellungen der zu operierenden Organe, beispielsweise durch Abbildung von Sehnerven und Blutgefäßen des Gehirns in einer Art „dreidimensionaler Landkarte“.
</p><p>Geleitet wird die Creative Unit von Professor Ron Kikinis, Informatikprofessor an der Universität Bremen und Professor für Radiologie an der Harvard Medical School in Boston sowie Leiter des Fraunhofer-Instituts für Bildgestützte Medizin MEVIS. Nachdem bereits renommierte Chirurgen in Hamburg und Hannover für die Teilnahme am Projekt gewonnen wurden, ermöglicht die Kooperation mit Gesundheit Nord nun eine noch engere Anbindung an die Praxis. „Wir erhalten dadurch weiteres wertvolles Feedback für unsere Forschung“, betont Professor Rainer Malaka, Sprecher des Technologie-Zentrums Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen (TZI). „Die räumliche Nähe erlaubt auch eine spontane persönliche Abstimmung, um offene Fragestellungen zu erörtern.“
</p><h3>Hohes Forschungspotenzial bei Gesundheit Nord</h3><p>Für Gesundheit Nord passt die Kooperation in das strategische Ziel, sich verstärkt mit Einrichtungen aus der Wissenschaft und Bildung zu vernetzen. Der Klinikverbund bietet erhebliches Potenzial für die Forschung: „Wir haben einen Marktanteil von 65 Prozent“, erklärt Dr. Karin Hochbaum, die den Geschäftsbereich Unternehmensentwicklung/Medizinstrategie leitet. „Die Patientenzahlen in Bezug auf bestimmte Diagnosen und Behandlungsformen liegen teilweise über denen von Universitätskliniken.“
</p><p>An der Creative Unit werden sich zunächst die Bereiche Viszeralchirurgie – in dem es beispielsweise um Leber und Pankreas geht – mit Professor Hüseyin Bektaş sowie Neurochirurgie – also Eingriffe ins Gehirn – mit Professor Uwe Neubauer beteiligen. Sie werden den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Bremen in den ersten Schritten die Arbeitsabläufe im OP näherbringen und dann gemeinsam analysieren, welche Technologien weiterentwickelt werden sollen. „Wir sind gespannt, was sich aus den interessanten Ansätzen der Creative Unit ergeben wird“, so Hochbaum. Gesundheit Nord engagiere sich bereits sehr stark in der Lehre – eine Intensivierung der Forschung helfe nun, die Bremer Kliniken für junge Ärzte noch attraktiver zu machen, erklärt sie.
</p><p>Das TZI bringt unter anderem sein Know-how in der Computergrafik und in den digitalen Medien in die Creative Unit ein. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Mensch-Computer-Interaktion, die auch im Gesundheitsbereich rasant an Bedeutung gewinnt. Ebenfalls beteiligt sind die Arbeitsgruppen "Kognitive Systeme" und "MR-Physik" an der Universität Bremen. Über Projektleiter Professor Kikinis unterhält die Creative Unit darüber hinaus Verbindungen zur Harvard Medical School und zu Fraunhofer MEVIS. Beide Einrichtungen forschen ebenfalls an bildgebende Verfahren in der Medizin.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Prof. Dr. Ron Kikinis<br>Tel. 0421 218-63761<br><a href="mailto:kikinis@uni-bremen.de">kikinis@uni-bremen.de</a></p><p>Gesundheit Nord gGmbH<br>Dr. Karin Hochbaum<br>Tel. 0421 497-81230<br><a href="mailto:Karin.Hochbaum@gesundheitnord.de">Karin.Hochbaum@gesundheitnord.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 23 May 2016 13:33:10 +0200</pubDate>
                            <title>Studierende wählen Mitte Juni auf dem Campus ihre Interessenvertretungen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studierende-waehlen-mitte-juni-auf-dem-campus-ihre-interessenvertretungen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 136 / 23. Mai 2016 KG
</p><p>Wie die Rechtsstelle der Universität Bremen mitteilt, finden in der Woche von Montag, 13. Juni 2016, bis Freitag, 17. Juni 2016, auf dem Campus die Wahlen des Studierendenrates und Gremienwahlen statt. In den Studierendenrat werden insgesamt 25 Mitglieder gewählt, für den Akademischen Senat wählen die Studierenden vier Mitglieder, und für die 12 Fachbereiche jeweils zwei Mitglieder. Wichtig ist: In diesem Jahr wählen ausschließlich die Studierenden.
</p><p>An diesen Orten stehen die Wahlurnen: In der Glashalle, im Café Grazer Straße, im GW1, im GW2, in der Mensa, im MZH, im NW1, im SFG und im IW3.
</p><p><a href="http://sr.uni-bremen.de/wiki/SR-Wahl_2016" target="_blank" rel="noreferrer">http://sr.uni-bremen.de/wiki/SR-Wahl_2016</a> und <a href="https://www.facebook.com/SRUniBremen" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.facebook.com/SRUniBremen</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Rechtsstelle<br>Miriam Ahrenholz<br>Tel.: 0421-218-60216<br>E-Mail: <a href="mailto:ahrenholz@uni-bremen.de">ahrenholz@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 24 May 2016 11:12:49 +0200</pubDate>
                            <title>Erfolgsquote 100 Prozent: DFG bewilligt alle drei Anträge der Universität Bremen für Graduiertenkollegs</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/erfolgsquote-100-prozent-dfg-bewilligt-alle-drei-antraege-der-universitaet-bremen-fuer-graduiertenkollegs-2</link>
                            
                            <description>Neue Einrichtungen für Promovierende in der Technomathematik und den Materialwissenschaften / Kolleg in der Gravitationsphysik verlängert / Entscheidung stärkt Universität in der Exzellenzinitiative</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 138 / 24. Mai 2016 MM
</p><p>Besser geht`s nicht: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat alle Anträge der Universität Bremen für Graduiertenkollegs bewilligt. So kann sie am 1. Oktober 2016 ein Graduiertenkolleg in den Materialwissenschaften in Kooperation mit der Jacobs <span lang="en">University</span> Bremen, der Universität Oldenburg und dem Max-Planck-Institut für Dynamik und Struktur der Materie in Hamburg starten. Ein weiteres beginnt in der Technomathematik. Zudem wurde in der Gravitationsphysik ein Graduiertenkolleg verlängert, das die Uni Bremen in Kooperation mit der Uni Oldenburg betreibt.
</p><p>„Damit haben wir eine hundertprozentige Erfolgsquote“, freut sich der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter. Das Ergebnis zeige, dass sich die Exzellenzuniversität Bremen mit ihren Kooperationspartnern in der Wissenschaftslandschaft auf hohem Niveau bewege. Auch stärkt die <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr>-Bewilligung die Uni Bremen in ihrer Bewerbung für die nächste Runde in der Exzellenzinitiative. Schließlich gehören die Materialwissenschaften und die Weltraumforschung zu den Schwerpunkten der Universität. Die Technomathematik ist wiederum ein wichtiges Querschnittsfeld. Insgesamt hat die <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr> 18 Graduiertenkollegs für 4,5 Jahre mit einem Gesamtfördervolumen von 74 Millionen Euro neu bewilligt. Davon erhält die Uni Bremen rund 12 Millionen Euro (rund 3,8 Mio. Euro Technomathematik, etwa 4 Mio. Euro Materialwissenschaften, ca. 4 Mio. Euro Gravitationsphysik).&nbsp; 
</p><h3>Die Graduiertenkollegs der Uni Bremen im Überblick: </h3><h3>„Pi³“: Graduiertenkolleg für Mathematiker</h3><p>Mathematik ist eine universelle Sprache. Sie ist wie keine andere Wissenschaft geeignet, komplexe Fragestellungen handhabbar zu machen, indem sie sie auf das Wesentliche reduziert. Zahlreiche Probleme der Natur-, Lebens- und Ingenieurwissenschaften sowie aus industriellen und wirtschaftlichen Anwendungen führen auf einer abstrakten Ebene zu verwandten Modellen. In dem Graduiertenkolleg <span lang="en">„Pi³: Parameter Identification – Analysis, Algorithms, Implementations“</span> von Professor Peter Maaß (Zentrum für Technomathematik) werden internationale Promovierende an der Schnittstelle von Angewandter Mathematik und Wissenschaftlichem Rechnen für den akademischen und nicht-akademischen Arbeitsmarkt ausgebildet. Mathematisch-fachliche Qualifizierung und die Förderung wissenschaftlicher Selbstständigkeit sind die Leitmotive des neuen Kollegs. Die im Graduiertenkolleg neu entwickelten Verfahren sollen exemplarisch zur Optimierung von Vergasersystemen im Automobilbau, zur Analyse von Stoffwechselstrukturen aus massenspektrometrischen Daten und zur optischen Analyse von Faserstrukturen eingesetzt werden.
</p><h3>„QM³: Neue Wege in der quantenmechanischen Materialmodellierung</h3><p>Ziel des neuen Graduiertenkollegs <span lang="en">"QM³: Quantum Mechanical Materials Modelling”</span> der Professoren Thomas Frauenheim und Tim Wehling (Bremen Center for Computational Materials Science und Institut für Theoretische Physik) ist es, neue Möglichkeiten der Simulation von Materialeigenschaften auf atomarer Skala zu etablieren. Dabei kooperieren sie mit der Jacobs University Bremen, der Universität Oldenburg und dem Max-Planck-Institut für Dynamik und Struktur der Materie in Hamburg. Eine Vielzahl von Materialeigenschaften, die man in der Chemie oder Photovoltaik nutzt, werden durch die Gesetze der Quantenmechanik und durch atomare Strukturen bestimmt. Das Verständnis und die Simulation dieser Eigenschaften stellt die Wissenschaft vor enorme Herausforderungen, da oft unterschiedliche Quellen von Komplexität gemeinsam auftreten. Ziel des Graduiertenkollegs ist es, eine einzigartige interdisziplinäre Forschungs- und Ausbildungsinfrastruktur zu schaffen. Sie sollen die wichtigsten Richtungen in der quantenmechanischen Materialmodellierung aus den fachübergreifenden Naturwissenschaften in einem strukturierten Doktorandenprogramm miteinander verbindet. In der Forschung wird das Graduiertenkolleg neue Richtungen der quantenmechanischen Materialmodellierung etablieren und auf aktuelle Themen anwenden. 
</p><h3>Verlängert: <span lang="en">„Models of Gravity"</span></h3><p>Das Graduiertenkolleg <span lang="en">„Models of Gravity“</span> wird federführend von den Professoren Jutta Kunz (Universität Oldenburg) und Claus Lämmerzahl vom Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) an der Universität Bremen geleitet. In den vergangenen Jahren hat das Graduiertenkolleg erfolgreich in der Gravitationsphysik geforscht und junge Doktorandinnen und Doktoranden&nbsp; ausgebildet. „Wir freuen uns, dass wir dies&nbsp; weitere viereinhalb Jahre fortführen können“, so Kunz und Lämmerzahl. Neben den Universitäten Oldenburg und Bremen sind an dem Graduiertenkolleg auch die Jacobs <span lang="en">University</span> Bremen, die Universitäten Hannover und Bielefeld und als externer Partner die Universität Kopenhagen beteiligt. Weitere Informationen unter <a href="http://www.models-of-gravity.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.models-of-gravity.org.</a></p><h3>Uni Bremen hat jetzt insgesamt sechs Graduiertenkollegs</h3><p>Mit der aktuellen Bewilligung und Fortführung der Graduiertenkollegs hat die Universität Bremen jetzt insgesamt sechs Einrichtungen dieser Art, die sie zum Teil mit Kooperationspartnern betreibt. Seit 2009 gibt es das internationale Kolleg „Integrierte Küsten- und Schelfmeerforschung“. 2012 folgte <span lang="en">„Models of Gravity“</span> , das jetzt um weitere 4,5 Jahre verlängert wurde. Seit 2013 gibt es „Mikro-, meso- und makroporöse nichtmetallische Materialien: Grundlagen und Anwendungen“ (MIMENIMA) sowie das internationale Graduiertenkolleg <span lang="en">„ArcTrain – Processes and impacts of climate change in the North Atlantic Ocean and the Canadian Arctic“</span>. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="/forschung/forschung-aus-drittmitteln/foerderungen-der-dfg.html.">www.uni-bremen.de/forschung/forschung-aus-drittmitteln/foerderungen-der-dfg.html.</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle gibt es Bildmaterial. Kontakt unter Telefon: 0421 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; .
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Graduiertenkolleg<br><span lang="en">„Pi³: Parameter Identification – Analysis, Algorithms, Implementations“:</span><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik / Informatik<br>Zentrum für Technomathematik<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Tobias Kluth<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421-218 63817<br>E-Mail: <a href="mailto:tkluth@math.uni-bremen.de">tkluth@math.uni-bremen.de</a></p><p>Graduiertenkolleg<br><span lang="en">"QM³: Quantum Mechanical Materials Modelling”:</span><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br>Bremen Center for Computational Materials Science <br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Thomas Frauenheim<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-62340<br>E-Mail: <a href="mailto:frauenheim@bccms.uni-bremen.de">frauenheim@bccms.uni-bremen.de</a><br><br>Graduiertenkolleg<br><span lang="en">„Models of Gravity“</span>:<br>Universität Bremen<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Claus Lämmerzahl<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218-57834<br>Mobil: 0175-5756992<br>E-Mail: <a href="mailto:claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de">claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10973</guid>
                            <pubDate>Wed, 25 May 2016 10:48:06 +0200</pubDate>
                            <title>Informatiker der Universität Bremen erhält Stipendium für die international bedeutendste Konferenz seines Fachgebietes</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/informatiker-der-universitaet-bremen-erhaelt-stipendium-fuer-die-international-bedeutendste-konferenz-seines-fachgebietes-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 139 / 25. Mai 2016 KG
</p><p>Arun Chandrasekharan, Doktorand aus der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur an der Universität Bremen, wird eine hohe Auszeichnung zuteil. Für seine exzellenten Forschungen erhält der Nachwuchswissenschaftler den Richard Newton Young Fellow Award. Damit wird er vom 5. bis zum 9. Juni 2016 an der weltweit bedeutendsten Tagung für Informatikerinnen und Informatiker in Austin/Texas teilnehmen können. Bei der internationalen Design Automation Conference (DAC) 2016 werden mehr als 7000 Besucher erwartet. Der Preis ist mit 1100 Dollar dotiert. Das Treffen ermöglicht es dem 31-Jährigen, Netzwerke zu knüpfen und die eigene wissenschaftliche Arbeit zu präsentieren.
</p><h3>Zuverlässigkeit von Hardware und Software verbessern</h3><p>In seiner aktuellen Forschung in der Arbeitsgruppe unter Leitung von Professor Rolf Drechsler beschäftigt sich Arun Chandrasekharan mit der Zuverlässigkeit von eingebetteten Systemen in der Informatik. Die Zuverlässigkeit spielt bei neuen Entwurfsparadigmen wie dem Approximate Computing (AC) eine immer größere Rolle. Mittels AC sollen Rechnersysteme energieeffizienter, schneller und auch kleiner werden. Dabei hat sich gezeigt, dass für sehr viele praktisch relevante Anwendungen wie Videoverarbeitung, Spracherkennung oder Lernverfahren, Systeme entwickelt werden können, die nicht exakt rechnen müssen, sondern kleine Fehler zulassen. Um die Auswirkungen von Fehlern während des Hardwareentwurfs sicher abschätzen zu können, hat der Informatiker ein automatisches Verfahren entwickelt, welches er auf der Design Automation Conference präsentieren wird.
</p><p>Nach seinem Studienabschluss am Indian Institute of Technology in Bombay hat sich Arun Chandrasekharan erfolgreich auf ein Promotionsstipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes beworben. Seit Oktober 2014 promoviert er an der Universität Bremen. <a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/agra/ger/gruppe.php#ChandrasekharanArun" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.informatik.uni-bremen.de/agra/ger/gruppe.php</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Pressestelle erhalten Sie ein Porträtfoto von Arun Chandrasekharan, Telefon: 0421 218 60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur (AGRA)<br>Prof. Dr. Rolf Drechsler<br>Tel.: 0421/218-63932<br>E-Mail: <a href="mailto:drechsler@informatik.uni-bremen.de">drechsler@informatik.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/3/d/csm_UPAK_139_Arun_Chandrasekharan_Foto_Uni-Bremen_a6073f1c1f.jpg" length="287881" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/3/d/csm_UPAK_139_Arun_Chandrasekharan_Foto_Uni-Bremen_a6073f1c1f.jpg" fileSize="287881" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Arun Chandrasekharan hat ein hochrangiges Stipendium erhalten</media:description><media:copyright>AGRA / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10974</guid>
                            <pubDate>Wed, 25 May 2016 11:08:13 +0200</pubDate>
                            <title>Alumniverein der Universität Bremen feiert 10-jähriges Bestehen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/alumniverein-der-universitaet-bremen-feiert-10-jaehriges-bestehen-1</link>
                            
                            <description>Sommerfest am 27. Mai 2016 auf dem Campus</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 141 / 25. Mai 2016 KUB/JS
</p><p>An der Universität Bremen erfolgreich studieren und forschen, dabei Kontakte knüpfen und Freundschaften beginnen – das haben während des mehr als 40-jährigen Bestehens der Bremer Uni hunderttausende junger Menschen getan. Die Beziehung zwischen der Alma Mater und ihren Studierenden muss nach dem Abschluss aber noch lange nicht vorbei sein, denn seit nunmehr 10 Jahren gibt es den fachübergreifenden Verein „Alumni der Universität Bremen e.V.“. Er will seither die Verbindung zwischen ehemaligen Studierenden und der Universität erhalten und weiter mit Leben füllen. Jetzt feiert der Alumniverein seinen 10. Geburtstag – unter anderem mit einem Sommerfest am Freitag, den 27. Mai (18 Uhr) im Café Unique auf dem Uni-Campus.
</p><p>„Unsere Absolventinnen und Absolventen haben einen prägenden Teil ihres Lebens an der Universität Bremen verbracht. Wir wünschen uns natürlich, dass sie positiv an ihre Studienzeit bei uns zurückdenken und ‚ihrer Uni‘ verbunden bleiben“, sagt Rektor Bernd Scholz-Reiter. Im Alumniverein engagieren sich die Mitglieder für die Universität. „Ich weiß, dass zahlreiche ehemalige Studierende auch während ihres späteren Berufs- und Lebensweges die Entwicklung der Universität Bremen mit Aufmerksamkeit und Interesse begleiten. Der Alumniverein gibt ihnen einen Rahmen dafür.“
</p><h4>Kontakte erhalten, neue Verbindungen knüpfen</h4></div><div><p>Der Verein wurde 2006 – damals noch unter dem Namen „community bremen e.V.“ – gegründet, damit Absolventinnen und Absolventen weiter von einem Netzwerk im Zusammenhang mit der Universität Bremen profitieren können. Einerseits, so die Überlegung, sollte ihnen damit der bleibende Kontakt zu ehemaligen Kommilitonen und Lehrenden ermöglicht werden. Gleichzeitig sollte aber auch die Chance für neue Verbindungen – etwa für das berufliche Netzwerk – geboten werden.
</p><p>Das seither bestehende Alumninetzwerk wurde als eigenständiger Verein aufgebaut, der mit der Uni kooperiert: „Ich wollte nicht, dass unsere Ehemaligen als Indianerfeder am Hut des Rektors wahrgenommen werden, sondern, dass sie unabhängig agieren können“, erinnert sich der ehemalige Rektor Wilfried Müller, der die Gründung des Alumnivereins maßgeblich vorangetrieben hat. Aus engagierten Ehemaligen bildete sich bei der Gründung ein Vorstand, der bis heute zum Großteil in ursprünglicher Besetzung besteht.
</p><h4>Vielfältige Leistungen und Angebote</h4></div><div><p>Die Leistungen und das Angebot des Vereins sind im Laufe der Jahre immer vielfältiger geworden. Eine der neuesten Aktivitäten ist die seit Januar 2015 bestehende Veranstaltungsreihe „Netzwerken von, für und mit Alumni“. Dabei laden eine Alumna oder ein Alumnus an einen besonderen Ort ein, beispielsweise hinter die Kulissen der bremer shakespeare company, ins Weser-Stadion, in die JVA Oslebshausen oder sogar in den Bundestag. Eine andere Aufgabe ist die Förderung der Studierenden und der Universität. So werden aktuell vier Deutschlandstipendien pro Jahr durch den Verein finanziert. Einige der auf dem Campus als „Ruheplatz“ sehr beliebten roten „Dickinson Chairs“ wurden ebenfalls durch den Alumni-Zusammenschluss bezahlt. Moldawische Medienstudierende konnten die Uni Bremen 2015 nur besuchen, weil die Alumni ihre Reise finanziell unterstützten.
</p><h4>Intensive Alumni-Arbeit in den Fachbereichen</h4></div><div><p>Weil die Studierenden besonders eng an ihre jeweiligen Fachbereiche gebunden sind, wird hier besonders gezielt Alumniarbeit geleistet. Derzeit bestehen Kooperationen mit acht Fachbereichen. Diese benennen Alumnibeauftragte und organisieren Alumniveranstaltungen – etwa die „Praxisnacht 2016“ des Fachbereichs Sozialwissenschaften, bei der Absolventinnen und Absolventen der Uni interessierten Studierenden über ihre Erfahrungen beim Berufseinstieg und im Job berichteten.
</p><p>Zudem wird alle zwei Monate ein deutscher und englischer Newsletter mit Infos über die Geschehnisse an der Uni an Absolventinnen und Absolventen in der ganzen Welt verschickt. „Unsere Alumni kommen aus mehr als 120 Ländern“, sagt Geschäftsführer Derk Schönfeld. „Durch unsere kontinuierliche Arbeit haben sich in einige Teile der Welt – beispielsweise nach China, Kamerun, in die USA oder die Türkei – sehr enge Beziehungen aufgebaut, die beide Seiten nicht mehr missen möchten.“
</p><h4>Alumni-Sommerfest am 27. Mai 2016 auf dem Uni-Campus</h4></div><div><p>Wer 10 Jahre erfolgreich arbeitet, will dies natürlich auch feiern. Deshalb findet am 27. Mai 2016 ab 18 Uhr im Café Unique (Erdgeschoss Gebäude SFG, Enrique-Schmidt-Str. 7) das Sommerfest des Alumnivereins statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, werden für eine bessere Planung aber um vorherige Anmeldung gebeten. Möglich ist dies auf der Webseite des Vereins unter <a href="http://www.uni-bremen.de/alumni/veranstaltungen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/alumni/veranstaltungen</a>. Der Teilnahmebeitrag beträgt 15 Euro.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Alumni der Universität Bremen e.V.<br>Derk Schönfeld<br>Tel.: 0421/218-60333<br>E-Mail: <a href="mailto:alumni@uni-bremen.de">alumni@uni-bremen.de</a><br>www.uni-bremen.de/alumni<br><a href="http://www.facebook.de/unibremenalumni" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.de/unibremenalumni</a></p></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai-Uwe Bohn/Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10975</guid>
                            <pubDate>Wed, 25 May 2016 12:05:50 +0200</pubDate>
                            <title>Tagungen der Universität Bremen im Juni 2016</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/tagungen-der-universitaet-bremen-im-juni-2016-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 140 / 25. Mai 2016 RO <br><br>Flucht und Ungleichheit stellen zurzeit ein grundlegendes Schüsselproblem dar. Der Impuls, der von Migrationsbewegungen ausgeht, ist weitreichender als die verbreitete pädagogische Reaktion, die auf die Integration von Migranten fokussiert ist. Erforderlich ist auch eine Auseinandersetzung mit dem Aspekt Flucht und Bildung. Zu diesem Thema veranstalten am <strong>10. und 11. Juni 2016</strong> der Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung der Universität Bremen gemeinsam mit dem <span lang="en">Center for Migration, Education and Cultural Studies</span> der Universität Oldenburg die Tagung „Globale Ungleichheit, Flucht und Bildung“ in Oldenburg. Diskutiert werden Fragen zur Bildungsgerechtigkeit. Als Referenten konnten nahmhafte Expertinnen und Experten gewonnen werden. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Yasemin Karakasoglu, <abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218 69120, -69020 Sekretariat, E-Mail: <a href="mailto:karakasoglu@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">karakasoglu@uni-bremen.de</a>, <a href="http://unihb.eu/9OgKiSWb" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://unihb.eu/9OgKiSWb</a><br><br>Am <strong>20. und 21. Juni 2016</strong> lädt das Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht (IGMR) der Universität Bremen zur Jahrestagung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung <strong>„IT-Sicherheit in Kritischen Infrastrukturen“ </strong>ein, die diesmal in Bremen stattfindet. Im Mittelpunkt stehen elf interdisziplinäre Forschungsprojekte, die sich alle mit der Verbesserung der IT-Sicherheit in wichtigen Einrichtungen wie Kraft- und Wasserwerken, Krankenhäusern und Banken beschäftigen. Dabei geht es nicht nur darum, technische Lösungsansätze zu finden, um Computersysteme gegen Hacker zu stärken, sondern auch um die Frage, wie der Risikofaktor Mensch in die IT-Security aktiv einbezogen werden kann. Praxisnah werden die Forschungsergebnisse auch in Form von Testlabs und Simulationen dargestellt – IT-Security zum Anfassen. Highlights sind insbesondere das Live Hacking einer simulierten Windenergieanlage, sowie der Vortrag von FBI Supervisory Special Agent Edward You aus Washington, D.C.. Er wird das Thema Cybersecurity aus Sicht einer US-amerikanischen Bundesbehörde beleuchten. Gäste sowie Medienvertreter sind für den öffentlichen Teil der Veranstaltung am 20. Juni, (10 bis 15:30 Uhr), willkommen. Um Anmeldung wird gebeten. Kontakt: <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Dennis-Kenji Kipker, Tel.: 0421 218 66049, E-Mail: <a href="mailto:kipker@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kipker@uni-bremen.de</a>, <a href="http://unihb.eu/DR7BifH4" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://unihb.eu/DR7BifH4<br></a><br>In den vergangenen Jahren wurde ein enormer Fortschritt in der Synthese und Herstellung von ultradünnen zweidimsionalen Materialien erreicht. Das 2010 mit dem Nobelpreis gekrönte Graphen hat also vielfach Nachfolger erzeugt. In diesen hauptsächlich aus Oberflächen bestehenden Materialien werden ganz neue physikalische Eigenschaften beobachtet. Mit diesem Thema beschäftigt sich vom <strong>27. Juni bis 1. Juli 2016</strong> der <strong>CECAM-Workshop “Tailor-made 2D-materials and functional devices”</strong>. Dazu werden rund 70 Wissenschaftler aus aller Welt erwartet, die versuchen, die elektronischen Eigenschaften für neue Funktionen maßzuschneidern und entsprechend neue Anwendungsfelder in der Elektronik, Sensorik und Energiespeicherung zu erschließen. Besonders interessant sind Systeme, in denen verschiedene Materialien mit unterschiedlichen Funktionen in Multilagen- oder Heterostrukturen kombiniert werden. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Frauenheim, Tel.: 0421 218 62340, E-Mail <a href="mailto:frauenheim@bccms.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">frauenheim@bccms.uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.bccms.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bccms.uni-bremen.de<br></a><br>&nbsp;<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 25 May 2016 15:13:29 +0200</pubDate>
                            <title>Studierende der Sozialwissenschaften wollen ihr Wissen in der Praxis testen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studierende-der-sozialwissenschaften-wollen-ihr-wissen-in-der-praxis-testen-2</link>
                            
                            <description>Kommunale, öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen im Raum Bremen als Partner gesucht / Bewerbungsfrist bis zum 1. Juli 2016</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 142 / 25. Mai 2016 KG
</p><p>Studierende des Fachbereichs Sozialwissenschaften suchen wieder nach praxisnahen Herausforderungen. Sie haben das vierte Fachsemester absolviert und freuen sich darauf, ihre theoretischen Fach- und Methodenkenntnisse sinnstiftend anzuwenden und zu vertiefen. Für diesen Zweck wurde das „Praxisprojekt Gemeinwohl“ als Service Learning Angebot konzipiert. Es startet am 19. Oktober 2016. Aufgerufen sind kommunale, öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen in Bremen, sich mit einem anspruchsvollen Auftrag als Praxispartner zu bewerben. Fragestellungen können beispielsweise die Analyse von bestehenden und gewünschten Nutzer- oder Zielgruppen einer Einrichtung sein. Auch eine Evaluation von eingesetzten Verfahren und Instrumenten oder die Entwicklung von Handlungskonzepten auf Basis von Umfragen und qualitativen Interviews können angeboten werden.
</p><h3>Das „Praxisprojekt Gemeinwohl“</h3><p>Gemeinwohlorientierte Einrichtungen und Organisationen in Bremen sollen von der studentischen Dienstleistung profitieren. Das Service Learning Angebot wurde erstmals im Wintersemester 2013/2014 eingerichtet. Seither sind neun studentische Beratungsagenturen gegründet worden, die sich mit großem Eifer einer ganz neuen Erfahrung gestellt haben. Die empirischen Erhebungen wurden methodisch sauber geplant, durchgeführt und fristgerecht abgeschlossen. Im Verlauf des Projektes sind die Studierenden zu echten Experten geworden. Fachlich unterstützt wurden sie im wöchentlichen Begleitseminar vom Fachdozenten René Böhme, der als Sozialwissenschaftler am Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW) tätig ist. Die Projektarbeit dauerte 18 Wochen. Das herausragende Engagement der studentischen Teams wurde als Studienleistung anerkannt. Die Praxispartner erhielten einen ausgearbeiteten Bericht, und die Arbeitsergebnisse wurden vor Ort, teilweise vor großem Publikum, eindrucksvoll präsentiert.
</p><h3>Beispiel für eine erfolgreiche Kooperation</h3><p>Die ProArbeit des Landkreises Osterholz hatte die studentische Agentur „Startpunkt“ mit der Aufgabe betraut, junge Arbeitslose unter 25 Jahre zu interviewen. Aufgabe war es, neue Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie zufrieden die betroffenen jungen Menschen mit den Beratungsangeboten und der Ausbildungs- und Arbeitsvermittlung des Jobcenters sind und welche Pläne sie für die Zukunft haben. Obwohl dieser Personenkreis, wie René Böhme aus Erfahrung berichtet, „nur äußerst schwer zugänglich für Befragungen“ ist, gelang es der studentischen Agentur, 30 Probanden zu interviewen. Ein großer Erfolg für die ProArbeit, die aufgrund des erhobenen Stimmungsbilds neue Impulse und Ansätze für die tägliche Arbeit der Fallmanagerinnen und –manager erhielt.
</p><h3>Wünsche an die Partner aus der Praxis</h3><p>Das nächste „Praxisprojekt Gemeinwohl“ beginnt am 19. Oktober 2016 und endet spätestens am 10. März 2017 mit einer Abschlusspräsentation beim Praxispartner. Grundlage für die Zusammenarbeit ist eine interessante Aufgabenstellung. Die Studierenden der Fächer Soziologie, Politikwissenschaft, Geographie, Geschichte und Integrierte Europastudien erwarten einen Blick in konkrete Handlungsfelder gemeinwohlorientierter Einrichtungen und Organisationen. Die Praxispartner müssen für Kontakte und Gespräche vor Ort mit Bus und Bahn von der Universität aus innerhalb einer Stunde erreichbar sein. Für eine gute Kommunikation benennen die studentischen Beratungsagenturen und die Praxispartner jeweils eine feste Ansprechperson. Das „Praxisprojekt Gemeinwohl“ ist kein Praktikum. Die Studierenden bearbeiten die Aufgaben zusätzlich zu ihrem regulären Studium. Anspruch ist, dass die Arbeitsergebnisse von den Einrichtungen genutzt und umgesetzt werden können. Eine kritische Begutachtung der Ergebnisse ist erwünscht.
</p><h3>Bewerbung für das Wintersemester 2016/2017</h3><p>Bewerben können sich kommunale, öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen in Bremen. Wer mit Studierenden konstruktiv auf einem hohen Niveau zusammenarbeiten möchte, kann sich bis zum 1. Juli 2016 bewerben. Für weitere Auskünfte steht Birgit Ennen, Leiterin des Zentrums Studium und Praxis im Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Bremen, zur Verfügung.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Zentrum Studium und Praxis<br>Birgit Ennen<br>Tel. 0421 218 67309<br>E-Mail: <a href="mailto:bennen@uni-bremen.de">bennen@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 25 May 2016 15:59:21 +0200</pubDate>
                            <title>Salonfähig? Uni Bremen startet am 1. Juni Vortragsreihe über Antifeminismus an Hochschulen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/salonfaehig-uni-bremen-startet-am-1-juni-vortragsreihe-ueber-antifeminismus-an-hochschulen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 143 / 25. Mai 2016 RO 
</p><p><br>Antifeministische Haltungen zeigen sich an Hochschulen sehr unterschiedlich, beispielsweise durch die Behauptung, Männer würden durch gezielte Frauenförderung aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert und Frauenförderung stünde im Widerspruch zum Leistungsprinzip. Genderprofessuren oder die Einführung von geschlechtersensibler Sprache seien eine Verschwendung von Steuergeldern, sind weitere typische Vorwürfe. Mit dem Thema Antifeminismus im Wissenschaftsbetrieb beschäftigt sich die neue Veranstaltungsreihe „Salonfähig? Antifeminismus an Hochschulen“, die am 1. Juni 2016 startet. Dann wird als erster Referent der Münsteraner Soziologe Andreas Kemper in seinem Vortrag „Hochschule als Angriffsort von Antifeminismus“ hinterfragen, ob und inwieweit sich Netzwerke und Organisationen hinter der international vernetzten „Anti-Genderismus“ Bewegung verbergen. Zu der Veranstaltung ist die Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Der Vortrag beginnt um 18 Uhr, Veranstaltungsort ist das Gebäude GW2, Raum B2900. Veranstalter ist die Arbeitsstelle Chancengleichheit der Universität Bremen.&nbsp; 
</p><p><strong>Alle Termine im Überblick: </strong><br><br><strong>1. Juni 2016</strong>, 18:00 Uhr: Andreas Kemper (Soziologe und Autor, Münster): „Hochschulen als Angriffsort von Antifeminismus“ <br>Universität Bremen, GW2 Raum B2900<br><br><strong>8. Juni 2016</strong>, 18:00 Uhr: Katharina Pühl (Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin): „Anti-Genderismus“ <br>Universität Bremen, GW2 Raum B2900<br><br><strong>11. Oktober 2016</strong>, 18:00 Uhr Elli Scambor (Institut für Männer- und Geschlechterforschung Graz): „Merkmale antifeministischer Parolen und Gegenargumente“<br>Gästehaus Teerhof der Universität Bremen<br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen<br>Arbeitsstelle Chancengleichheit<br>Henriette Ullmann<br>Tel: 0421 218 60184<br>E-Mail: <a href="mailto:chancen5@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">chancen5@uni-bremen.de<br></a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 26 May 2016 12:39:18 +0200</pubDate>
                            <title>10 Jahre Bremer Centrum für Mechatronik </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/10-jahre-bremer-centrum-fuer-mechatronik-1</link>
                            
                            <description>Wissenschaftliche Einrichtung von Uni Bremen und Hochschule Bremen fördert Transfer mit der Wirtschaft und Industrie / Einladung zu öffentlicher Veranstaltung am 2. Juni in der Handelskammer</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 144 /&nbsp; 26. Mai 2016 MM
</p><p>Runde Geburtstage muss man feiern – auch mit etwas Verspätung. Seit 2005 gibt es das Bremer Centrum für Mechatronik (BCM) an der Universität Bremen in Kooperation mit der Hochschule. Am Donnerstag, 2. Juni 2016, lädt das <abbr title="Bremer Centrum für Mechatronik" lang="de">BCM</abbr> zum 6. Bremer Mechatronik-Tag in die Handelskammer Bremen ein – und nimmt die öffentliche Veranstaltung zum Anlass, seinen 10. Geburtstag nachzufeiern. Im <abbr title="Bremer Centrum für Mechatronik" lang="de">BCM</abbr> entwickeln Forscherinnen und Forscher mit Partnern aus Wirtschaft und Industrie technische Lösungen für die Windenergie, Robotik, Herstellungsverfahren und andere Bereiche. Dadurch fördert das <abbr title="Bremer Centrum für Mechatronik" lang="de">BCM</abbr> seit Jahren den Transfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Interessierte sind zu der öffentlichen Veranstaltung mit Vorträgen und einer Fachausstellung eingeladen&nbsp; (Am Markt 13, 28195 Bremen). Um Anmeldung wird bis zum 31. Mai 2016 per E-Mail unter <a href="mailto:info@mechatronik-bcm.de">info@mechatronik-bcm.de</a>&nbsp; gebeten.
</p><h3>Windenergie in Indien und Holzwolle für den Deich</h3><p>In einer Reihe von Fachvorträgen stellt das <abbr title="Bremer Centrum für Mechatronik" lang="de">BCM</abbr> aktuelle Forschungs- und Entwicklungsvorhaben vor. Die Referenten aus Wissenschaft und Wirtschaft berichten zum Beispiel über neue Herstellungsverfahren für Holzwolle, die im Deichbau verwendet wird. Wie Leistungselektronik in der Windenergie zum Beispiel in Indien eingesetzt wird ist ein weiteres Thema. In einem anderen Vortrag geht es um die Optimierung der Zusammenarbeit von Mensch und Roboter in der Industrie sowie im Reha-Bereich. Darüber hinaus gibt es eine begleitende Fachausstellung, die die Gäste mitnimmt auf eine Zeitreise von der Gründung der Einrichtung bis heute. Die Eröffnung erfolgt durch den Leiter des <abbr title="Bremer Centrum für Mechatronik" lang="de">BCM</abbr>, Professor Bernd Orlik, und Willi Lemke. Der Politiker war zur Gründungszeit des <abbr title="Bremer Centrum für Mechatronik" lang="de">BCM</abbr> Senator für Bildung und Wissenschaft in Bremen.
</p><h3>Kooperation von fünf Uni-Instituten</h3><p>Entstanden ist das <abbr title="Bremer Centrum für Mechatronik" lang="de">BCM</abbr> im Jahr 2005 auf Initiative von Bernd Orlik im Fachbereich 1 – Physik / Elektrotechnik. Nach vierjähriger Starthilfe mit Wirtschaftsförderungsmitteln des Bremer Senats agiert das <abbr title="Bremer Centrum für Mechatronik">BCM</abbr> heute als selbsttragende Wissenschaftliche Einrichtung und finanziert sich aus den Aufträgen öffentlicher und privater Drittmittelgeber. Seit den Anfängen kooperiert es mit der Hochschule Bremen. Heute gehören dem <abbr title="Bremer Centrum für Mechatronik">BCM</abbr> insgesamt fünf Institute an der Uni Bremen an. Beteiligt sind das Institut für elektrische Antriebe, Leistungselektronik und Bauelemente (IALB), das Institut für Automatisierungstechnik (IAT), das Bremer Institut für Strukturmechanik und Produktionsanlagen (BIME), das Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ) und das Arbeitswissenschaftliches Institut Bremen (AIB). „Die Bremer Mechatronik-Einrichtung mit den drei Arbeitsschwerpunkten Elektrotechnik, Informationsverarbeitung und Mechanik ist heute ein anerkannter Entwicklungspartner zahlreicher Industriebetriebe, insbesondere kleiner und mittelständischer Unternehmen“, sagt der Geschäftsleiter <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Raffel. Neben dem technologischen Know-how bietet das BCM Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Industrie persönliche und maßgeschneiderte branchenübergreifende Beratung an.
</p><p><a href="http://www.mechatronik-bcm.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mechatronik-bcm.de</a> &nbsp; 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen</strong>: Medienvertreter sind eingeladen, die Veranstaltung zu besuchen und darüber zu berichten.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br>Bremer Centrum für Mechatronik (BCM)<br><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Holger Raffel<br>Telefon: 0421 218-62690<br>E-Mail: <a href="mailto:raffel@mechatronik-bcm.de">raffel@mechatronik-bcm.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 26 May 2016 14:37:46 +0200</pubDate>
                            <title>Poetry Slam und Kleidertausch: Nachhaltigkeitstage 2016 an der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/poetry-slam-und-kleidertausch-nachhaltigkeitstage-2016-an-der-universitaet-bremen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 145 / 26. Mai 2016 KG
</p><p>„Three days of love, peace and sustainability“ ist das Motto der Nachhaltigkeitstage, die an der Universität Bremen vom Dienstag, 31. Mai, bis Donnerstag, 2. Juni 2016, gefeiert werden. Initiiert werden sie von der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit in Kooperation mit der Umweltkoordinatorin der Universität, Doris Sövegjarto-Wigbers. Auf dem Programm stehen Party, Poesie, Football und nachhaltige Aktionen und Infostände.
</p><h3>Hintergrund:</h3><p>Der Rat für Nachhaltige Entwicklung ruft 2016 bereits zum fünften Mal zu den Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit (http://www.aktionstage-nachhaltigkeit.de/) auf. Diese finden im Rahmen der Europäischen Nachhaltigkeitswoche vom 30. Mai bis zum 5. Juni 2016 statt. An der Universität Bremen gab es bereits 2014 Nachhaltigkeitstage.
</p><h3>Das Programm:</h3><p>Auf dem Campus gehört ein großes Fußballturnier am Dienstag, 31. Mai, um 15 Uhr, zum Rahmenprogramm. Das Besondere: Geflüchtete aus umliegenden Unterkünften werden daran teilnehmen. Am Mittwoch, 1. Juni, wird ab 15 Uhr ein Sommerfest am Mensasee mit Kleidertauschcafé gefeiert. Zum Poetry Slam laden die Veranstalter am Donnerstag um 18 Uhr in die Keksdose am Boulevard ein. Studierende und Profipoeten werden Texte zum Thema Nachhaltigkeit präsentieren. Begleitet wird das Rahmenprogramm von viel Musik, gesundem Essen und Infoständen zu verschiedenen Themen mit Nachhaltigkeitsbezug wie zum Beispiel Energie, Mobilität, nachhaltiger Konsum und Umweltschutz. Bei sonnigem Wetter werden alle Programmpunkte draußen unter blauem Himmel stattfinden. Unterstützung bei der Organisation erhielt die Virtuelle Akademie vom Kulturzentrum „KUKOON“ aus der Neustadt.
</p><p>Details unter: <a href="http://www.facebook.com/nachhaltigkeitstage.unibremen" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/nachhaltigkeitstage.unibremen</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit<br>Nadine Dembski<br>Tel.:0421 - 218 618 13<br>E-Mail: <a href="mailto:nachhaltigkeitstage@va-bne.de">nachhaltigkeitstage@va-bne.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-10980</guid>
                            <pubDate>Fri, 27 May 2016 11:27:16 +0200</pubDate>
                            <title>Erneut voller Erfolg bei der DFG: Uni Bremen und Partner erhalten 19 Millionen Euro für zwei neue Sonderforschungsbereiche</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/erneut-voller-erfolg-bei-der-dfg-uni-bremen-und-partner-erhalten-19-millionen-euro-fuer-zwei-neue-sonderforschungsbereiche-1</link>
                            
                            <description>Interdisziplinäre Projekte starten an der Uni Bremen in den Materialwissenschaften sowie in den Meereswissenschaften am MARUM unter Federführung der Uni Hamburg</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 147 / 27. Mai 2016 MM
</p><p>Die Erfolgsmeldungen für die Universität Bremen reißen derzeit nicht ab: Nachdem die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ihr vor kurzem alle drei Anträge für Graduiertenkollegs mit einer Förderung von rund 12 Millionen Euro bewilligt hat, gab sie jetzt grünes Licht für zwei neue Sonderforschungsbereiche (SFB). Sie werden bis 2020 mit insgesamt rund 19 Millionen Euro gefördert. An der Universität Bremen wurde in den Materialwissenschaften der Sonderforschungsbereich (SFB) „Farbige Zustände“ unter der Leitung des Verfahrenstechnikers Professor Lutz Mädler (Fachbereich Produktionstechnik) mit knapp 10 Millionen Euro bewilligt. In den Meereswissenschaften setzte sich der Sonderforschungsbereich/Transregio „Energietransfer in der Atmosphäre und im Ozean“ unter Federführung der Universität Hamburg durch (rund 9 Mio. Euro). In Bremen ist er bei Professorin Monika Rhein am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Uni Bremen angesiedelt. Beide Projekte starten am 1. Juli 2016.
</p><p>„Damit haben wir innerhalb weniger Tage zweimal die Erfolgsquote von 100 Prozent bei der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr> erreicht“, sagt Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter. Dies sei eine herausragende Leistung, auf die die Universität Bremen mit ihren Partnern sehr stolz sein könne. Der Wettbewerb bei der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> sei hart umkämpft. „Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben wieder einmal bewiesen, dass sie auf höchstem Niveau forschen“, so der Rektor. Die Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg und den weiteren Partnern zeigt, dass die Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen Kooperation intensiv leben. „Auch diese <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Entscheidung stärkt uns in der Bewerbung für die Exzellenzinitiative“, so der Rektor. Die neuen Sonderforschungsbereiche intensivieren die interdisziplinäre Zusammenarbeit am <abbr title="Zentrum für Marine Umweltwissenschaften" lang="de">MARUM</abbr>, das bereits ein Exzellenzcluster hat. In den Verfahrens-, Produktions- und Materialwissenschaften wird die Arbeit des <span lang="en">MAPEX Center for Materials and Processes</span> gestärkt, das einen Clusterantrag stellen will. Hier werden fächerübergreifend neue Materialien und deren Verarbeitungsprozesse erforscht.
</p><h3>SFB „Farbige Zustände“:<br>Hochdurchsatzmethode zur Entwicklung neuer Konstruktionswerkstoffe</h3><p>Ob Energiewende oder Mobilität: Die Anforderungen an metallische Werkstoffe der Zukunft wachsen, ihrer Entwicklung kommt inzwischen eine Schlüsselrolle zu. Dabei ist immer ausschlaggebend, die Eigenschaften der Werkstoffe entsprechend an die Anforderungen anzupassen. Die Auswahl der geeignetsten Legierungszusammensetzungen und die Einstellung der entsprechenden Kristalle eröffnen komplexe und vielfältige Suchräume. Dies macht herkömmliche Methoden der Werkstoffentwicklung langwierig und fordert Ressourcen. Oft war es bisher auch der Zufall, der einen passenden Werkstoff hervorbrachte. Das zeigt das schon hundertjährige Beispiel des Edelstahls. Auf der Basis neuer Methoden zur Urformung, Einfärbung und Charakterisierung mikroskopischer Werkstoffproben, der Probenlogistik sowie mathematischer und informatischer Verfahren zur Analyse großer Datenmengen wird in dem <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr> „Farbige Zustände“ unter der Leitung des Verfahrenstechnikers Professor Lutz Mädler vom Institut für Werkstofftechnik (IWT) an der Uni Bremen ein neuartiges Hochdurchsatzverfahren entwickelt.
</p><p>Die Methode „Farbige Zustände“ macht damit eine evolutionäre Materialentwicklung möglich, die Neuland hinsichtlich Legierungs- und Prozesskombinationen erschließt. Große Suchräume können effizient durchschritten sowie Werkstoffe erzeugt und untersucht werden. So soll die Entwicklung neuer Konstruktionswerkstoffe beschleunigt werden. „Wir haben den <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> über fast drei Jahre mit einem hochmotivierten Team vorbereitet“, sagt Mädler. „Die Bewilligung ist für uns ein großer Erfolg und wir freuen uns, ab diesem Sommer unsere Forschungsidee in die Tat umsetzen zu können.“&nbsp; Das Forschungsteam ist interdisziplinär aufgestellt und vereint die Fachrichtungen Verfahrenstechnik, Fertigungstechnik, Werkstofftechnik, Informatik, Mathematik sowie Planung und Logistik. Ein erster Film des <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> veranschaulicht die Vorgehensweise <a href="https://youtu.be/SH9piS6x5LE" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://youtu.be/SH9piS6x5LE</a></p><p>Neben dem Institut für Werkstofftechnik (IWT) sind an der Uni Bremen die Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur (AGRA), das Bremer Institut für angewandte Strahltechnik (BIAS), das Bremer Institut für Strukturmechanik und Produktionsanlagen (BIME), das Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT) sowie das Zentrum für Technomathematik (ZeTeM) beteiligt. Als überregionaler Kooperationspartner vervollständigt das Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE) aus Düsseldorf das Team des <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr>.
</p><h3>SFB/Transregio „Energietransfer in der Atmosphäre und im Ozean“:<br>Der Kaffee-Sahne-Effekt und andere Turbulenzen</h3><p>Wer schon einmal Sahne in eine Tasse Kaffee gegeben hat, weiß, wie turbulente Strömungen zur Vermischung der beiden Flüssigkeiten führen. Was sich in der Kaffeetasse auf kleiner Skala abspielt, findet ganz ähnlich auch in der Atmosphäre und im Ozean statt. Physikalische Vorgänge auf kleinster Ebene sind dabei mit den globalen Winden und Strömungen verbunden – und von entscheidender Bedeutung für das globale Klima. Die Forscherinnen und Forscher des fächerübergreifenden SFB/Transregio „Energietransfer in der Atmosphäre und im Ozean“ wollen diese turbulenten Prozesse und Wellenvorgänge untersuchen, um aktuelle Klimamodelle zu verbessern und neue Modelle mit geschlossenem Energiehaushalt zu entwickeln. „Trotz aller Fortschritte zeigen bestehende Klimamodelle immer noch energetische und mathematische Inkonsistenzen, was zu erheblichen Fehlern bei Klimavorhersagen führen kann“, sagt Professor Carsten Eden, Sprecher des Projekts vom Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) der Universität Hamburg. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Aktivitäten in den verschiedenen Disziplinen zusammenzubringen und neue Wege zu beschreiten“.
</p><p>In dem Projekt arbeiten Ozeanographen, Meteorologen und Mathematiker eng zusammen. Die Vision der Forscherinnen und Forscher ist es, den Energieaustausch im Klimasystem zu verstehen und stimmig zu beschreiben und sowohl physikalisch wie auch mathematisch verbesserte Ozean- und Atmosphärenmodelle zu entwickeln. Der <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr>/Transregio umfasst die Standorte Hamburg, Bremen und Rostock und wird am Forschungszentrum CEN der Universität Hamburg koordiniert. Die Bremer Ozeanographin Professorin Monika Rhein vom <abbr title="Zentrum für Marine Umweltwissenschaften">MARUM</abbr> und Institut für Umweltphysik repräsentiert die Uni Bremen im <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr>/Transregio. Sie bringt in den Bereichen Experimentelle Meeresforschung ihre fachliche Expertise ein. Zudem gibt es an der Universität Bremen weitere Expertise aus der Mathematik und der theoretischen Meeresforschung.
</p><p>Weitere Partner sind die Jacobs <span lang="en">University</span> Bremen, das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, die Leibniz-Institute für Atmosphärenphysik und Ostseeforschung Warnemünde der Universität Rostock, das Max-Planck-Institut für Meteorologie und das Helmholtz-Zentrum Geesthacht. Aus dem Bundesland Bremen sind sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an insgesamt&nbsp; zehn der 17 Projekte als Projektleitende beteiligt. 
</p><h3>Was sind Sonderforschungsbereiche?</h3><p>Sonderforschungsbereiche (SFB) gehören zu den begehrtesten Förderprogrammen für Forscherinnen und Forscher an deutschen Hochschulen. Es handelt sich hier um langfristig angelegte Projekte, die sich alle vier Jahre einer Prüfung unterziehen müssen, um von der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr> verlängert zu werden. Die Maximalförderung von zwölf Jahren ist eine Auszeichnung. Sie bedeutet, dass an der betreffenden Universität besonders erfolgreich zum geförderten Thema geforscht wird. An der Uni Bremen gibt es mit dem neuen <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> zurzeit drei Sonderforschungsbereiche unter der Leitung von Professoren aus dem Fachbereich Produktionstechnik. Zudem ist sie mit dem neuen <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr>/Transregio insgesamt an zwei weiteren beteiligt. Mehr Informationen unter www.uni-bremen.de/forschung/forschung-aus-drittmitteln/foerderungen-der-dfg.html&nbsp; .
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle gibt es Bildmaterial. Kontakt unter Telefon: 0421 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>SFB „Farbige Zustände“:<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik – Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Lutz Mädler (Sprecher des <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr>)<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-51200<br>E-Mail: <a href="mailto:lmaedler@iwt.uni-bremen.de">lmaedler@iwt.uni-bremen.de</a></p><p> Claudia Sobich<br>(Öffentlichkeitsarbeit)<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218 51201<br>E-Mail: <a href="mailto:sobich@iwt.uni-bremen.de">sobich@iwt.uni-bremen.de</a>&nbsp; 
</p><p><abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr>/Transregio „Energietransfer in der Atmosphäre und im Ozean“:<br>Universität Hamburg:<br>Institut für Meereskunde<br>Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Carsten Eden (Sprecher des <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr>/Transregio)<br>Tel.: 040 42838 7623<br>E-Mail: <a href="mailto:carsten.eden@uni-hamburg.de">carsten.eden@uni-hamburg.de</a></p><p>Ute Kreis<br>Öffentlichkeitsarbeit CEN<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 040 42838-4523<br>E-Mail: <a href="mailto:ute.kreis@uni-hamburg.de">ute.kreis@uni-hamburg.de</a>&nbsp; 
</p><p>Universität Bremen:<br>Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) / Institut für Umweltphysik (IUP)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Monika Rhein <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 62160<br>E-Mail: <a href="mailto:mrhein@physik.uni-bremen.de">mrhein@physik.uni-bremen.de</a>&nbsp; 
</p><p>Ulrike Prange (MARUM-Öffentlichkeitsarbeit)<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-65540<br>E-Mail: <a href="mailto:uprange@marum.de">uprange@marum.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/5/c/csm_SFB_Farbige_Zustaende_Mikrobe_aus_Stahl_Quelle_SFB_7e7cc7dd16.jpg" length="129647" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/5/c/csm_SFB_Farbige_Zustaende_Mikrobe_aus_Stahl_Quelle_SFB_7e7cc7dd16.jpg" fileSize="129647" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Für den SFB „Farbige Zustände“ werden Mikroproben aus Stahl für den Hochdurchsatz erzeugt. Der Durchmesser beträgt gerademal 840 Mikrometer (µm). </media:description><media:copyright>IWT</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10981</guid>
                            <pubDate>Mon, 30 May 2016 12:48:54 +0200</pubDate>
                            <title>Flucht und Migration: „Bremer Stadtforscher“ präsentieren ihre Ergebnisse</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/flucht-und-migration-bremer-stadtforscher-praesentieren-ihre-ergebnisse-2</link>
                            
                            <description>Veranstaltungen am 1. Juni im Haus der Wissenschaft und am 2. Juni an der Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 148 / 30. Mai 2016 MM
</p><p>Flucht und Migration stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Projekts der „Bremer Stadtforscher“. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus Bremen haben sich mehrere Monate mit den Themen aus geografischer, historischer und politischer Perspektive auseinander gesetzt und wurden dabei von Lehramtsstudierenden und Sozialwissenschaftlern der Universität Bremen betreut. So haben zum Beispiel Schülerinnen und Schüler untersucht, wie sich der Arbeits- und Wohnungsmarkt durch die derzeitige Flüchtlingssituation in Bremen verändert hat. Eine andere Gruppe hat sich mit dem Thema „Migration in Bremen nach dem 2. Weltkrieg“ beschäftigt und warum Bremen als Ziel für Migrantinnen und Migranten attraktiv war. Nun stellen sie ihre Ergebnisse gleich bei zwei Veranstaltungen vor: Den Auftakt macht am Mittwoch, 1. Juni 2016, eine Veranstaltung vom „Forum Wissenschaft und Schule“ im Haus der Wissenschaft um 18 Uhr (Olbers Saal). Am Donnerstag, 2. Juni 2016, stellen die rund 200 Teilnehmenden ihre Projekte von 9 bis 12 Uhr im Foyer des Gebäudes <abbr title="Geisteswissenschaften">GW</abbr>2 auf dem Uni-Campus vor. Die Veranstaltung ist öffentlich. Interessierte sind willkommen.
</p><p>Auftakt des Projekts war Anfang Februar: Beim „Markt der Ideen“ an der Uni Bremen hatten sich regionale Museen, Archive, Institutionen und Vereine im Gebäude <abbr title="Geisteswissenschaften" lang="de">GW</abbr>2 präsentiert, um die Schülerinnen und Schüler mit ihren Informationen und ihrer Expertise bei der Themenfindung zu unterstützen. Vertreten waren über 15 Aussteller – unter anderem das Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz), die Landeszentrale für Politische Bildung, das International Office der Uni Bremen, das Landesfilmarchiv,&nbsp; das Staatsarchiv und der Verein Zuflucht – Ökumenische Ausländerarbeit. Danach haben die Schülerinnen und Schüler mehrere Monate zu ihren Themen recherchiert. 
</p><h3>Über das Projekt „Stadtforscher“</h3><p>Das Projekt „Bremer Stadtforscher“ findet seit 2010 einmal im Jahr statt. Die Idee dafür stammt vom Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften (ZeDiS) der Universität Bremen. Hier haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fächer Politik, Geographie und Geschichte zusammengetan, um dem sozialwissenschaftlichen Unterricht neue Impulse zu geben. Dabei kooperieren sie eng mit Partnerschulen und Lehrkräften. Im Stadtforscher-Projekt sollen Schülerinnen und Schüler nach dem Prinzip des forschend-entdeckenden Lernens über die konkrete Auseinandersetzung mit stadtbezogenen Themen erste Erfahrungen eigener Recherche sammeln. Dabei lernen sie Methoden der Sozial- und Geisteswissenschaften kennen. Ihre Forschungsthemen wählen die Jugendlichen selbst. Sie entscheiden, mit welchen Personen, Institutionen und Projekten sie zur Recherche und Realisierung ihres Forschungsvorhabens kooperieren. Die Projektarbeit beginnt mit dem zweiten Schulhalbjahr und endet vor den Sommerferien. Speziell ausgebildete Lehramtsstudierende begleiten die Schülerinnen und Schüler als Projekttutoren. Unterstützt wird das Projekt „Bremer Stadtforscher“&nbsp; unter anderem von der Sparkasse Bremen.
</p><p>Weitere Informationen auf der Website zum Projekt "Bremer Stadtforscher" (<a href="/schule/forschen-studieren-sich-orientieren/forschen/stadtforscher.html">www.uni-bremen.de/schule/forschen-studieren-sich-orientieren/forschen/stadtforscher.html</a>). 
</p><p>Die beteiligten Partnerschulen:
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wilhelm-Olbers-Schule<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Kippenberg-Gymnasium<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Oberschule Findorff<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Cato Bontjes van Beek-Gymnasium<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Oberschule am Leibnizplatz<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Altes Gymnasium Bremen
</p><p>Kontakt:<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften der Universität Bremen (ZeDiS)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Andreas Klee (Direktor)<br>E-Mail: <a href="mailto:aklee@uni-bremen.de">aklee@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10982</guid>
                            <pubDate>Mon, 30 May 2016 13:44:34 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Chemiker benutzt neues Modell, um Wasserstoffatome mit Röntgenstrahlung zu finden</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-chemiker-benutzt-neues-modell-um-wasserstoffatome-mit-roentgenstrahlung-zu-finden-2</link>
                            
                            <description>Neue Erkenntnisse zu Wasserstoffatompositionen in aktueller Ausgabe der Fachzeitschrift „Science Advances“
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 149 / 30. Mai 2016 RO&nbsp; 
</p><p>Dem Bremer Chemie-Professor Simon Grabowsky vom Institut für Anorganische Chemie und Kristallographie im Fachbereich Biologie/Chemie der Universität Bremen gelang es nun erstmals, mit Hilfe von Röntgenstrahlen Wasserstoffatompositionen exakt und präzise zu bestimmen. Dies galt bis jetzt als unmöglich, da Röntgenstrahlen nur mit den Elektronen im Atomsystem eine Wechselwirkung ausüben können und nicht mit den Kernen. Deshalb wurden bisher Neutronenstrahlen benutzt, welche mit den Kernen wechselwirken. Aber eine Neutronenquelle - z.B. ein Kernreaktor - ist wesentlich teurer, schwerer zugänglich sowie mit mehr Risiken verbunden als eine einfache Röntgenröhre, die in jedem naturwissenschaftlichen Institut installiert ist. Zusammen mit einem internationalen Forscherteam der Universität Warschau und der <span lang="en">University of Western Australia</span> zeigt Grabowsky auf, dass es über eine Änderung des mathematisch-physikalischen Modells des Beugungsphänomens – dem sogenannten <span lang="en">Hirshfeld Atom Refinement</span> - möglich wird, akkurate und präzise Wasserstoffatompositionen auch aus routinemäßig durchführbaren Röntgenbeugungsexperimenten zu gewinnen. Dieses Ergebnis stellt der Bremer Forscher in seinem Artikel ,,<span lang="en">Hydrogen atoms can be located accurately and precisely by x-ray crystallography</span>" in der Fachzeitschrift „Science Advances“ vor, der am 27. Mai 2016 erschien. Die Zeitschrift gilt als eine der renommiertesten Disziplin-übergreifenden Wissenschaftsjournale und stellt den Lesern alle Artikel kostenlos zur Verfügung. 
</p><p><strong>Warum ist das Ergebnis so wichtig?</strong></p><p>Wasserstoff ist das leichteste und kleinste Atom, da es nur ein Elektron und ein Proton besitzt. Daher vervollständigt es alle freien Stellen in chemischen Verbindungen und bildet damit sozusagen die molekulare Haut um fast jedes Material oder Medikament. Deshalb ist die Kenntnis der genauen Wasserstoffatompositionen extrem wichtig für Materialwissenschaften und Pharmazie, um beispielsweise die Wirkstoff-Enzym-Wechselwirkungen zu charakterisieren. „Das ist ein großer Fortschritt, weil wir in Zukunft mit fortschreitender Computerleistung in der Lage sein werden, für jede Routine-Strukturaufklärung die Wasserstoffatome in wenigen Stunden so genau zu lokalisieren, wie es bisher nur nach erheblichem Aufwand mit tagelangen Messungen am Kernreaktor möglich war“, erklärt Simon Grabowsky, Korrespondenzautor der Studie. Der Bremer Wissenschaftler hält sich zurzeit zu Forschungszwecken in Japan auf, ist aber per E-Mail für Nachfragen gut zu erreichen.<strong></strong></p><p><strong><br>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle können Sie unter der Telefonnummer 0421 218 60150 oder der E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> ein Foto von Professor Simon Grabowsky am Röntgendiffraktometer anfordern. <br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Simon Grabowsky<br>Emmy Noether Research Group Leader<br>Institut für Anorganische Chemie und Kristallographie<br>Fachbereich Biologie/Chemie<br>E-Mail: <a href="http://simon.grabowsky@uni-bremen.de@uni-bremen.de" target="_blank" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" rel="noreferrer">simon.grabowsky@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/9/2/csm_Grabowsky__Simon_07103e67cf.jpg" length="425861" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/9/2/csm_Grabowsky__Simon_07103e67cf.jpg" fileSize="425861" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professor Simon Grabowsky an einem Einkristall-Röntgendiffraktometer. Es wird benutzt, um jene Röntgenbeugungsstudien durchzuführen, die mit dem neuen Modell ausgewertet werden. </media:description><media:copyright>Simon Grabowsky</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10983</guid>
                            <pubDate>Tue, 31 May 2016 12:47:50 +0200</pubDate>
                            <title>Spielerische Grundlagenforschung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/spielerische-grundlagenforschung-3</link>
                            
                            <description>Neue App „mikromal Mobile“ des Sonderforschungsbereichs 747 der Universität Bremen veranschaulicht spezielle physikalische Effekte im Mikrobereich / Kooperation mit der HAW Hamburg </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 151 / 31. Mai 2016 MM
</p><p>Murmel-Action gepaart mit Informationen zu Grundlagenforschungen – das bietet die neue App des Sonderforschungsbereiches (SFB) 747 Mikrokaltumformen der Universität Bremen. Das Lernspiel „mikromal Mobile“ veranschaulicht auf unterhaltsame Weise spezielle physikalische Effekte im Mikrobereich. Diese werden zum Beispiel bei der Produktion von Smartphones, Hörgeräten und in der Automobilindustrie eingesetzt. Entwickelt haben die App für Android-Geräte zwei Studenten des <span lang="en">Masters „Games“</span> der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg in Zusammenarbeit mit dem <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> 747. Die App „mikromal Mobile“ ist im <span lang="en">Google Play Store</span> unter <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.supyrb.mikromal&amp;hl=de" target="_blank" rel="noreferrer">https://play.google.com/store/apps/details?id=de.supyrb.mikromal&amp;hl=de</a>&nbsp; erhältlich. Ein kurzes Video zu dem Lernspiel gibt es auf dem Youtube-Kanal der Universität Bremen unter <a href="https://www.youtube.com/watch?v=NxmOtTWwcX0." target="_blank" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=NxmOtTWwcX0.</a></p><h3>Hindernisse geschickt überwinden</h3><p>Das von den Studenten Johannes Deml und Andreas Gaschka programmierte und gestaltete Lernspiel beruht auf einer Idee des <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr>-Sprechers Professor Frank Vollertsen. In dem Spiel treffen die Spielerinnen und Spieler auf Hindernisse, die auf besonderen physikalischen Effekten im Mikrobereich basieren und die die Spielerinnen und Spieler so näher kennenlernen. Die Hindernisse können durch die Auswahl der richtigen Kugelgröße überwunden werden. So sind die Spielerinnen und Spieler beispielsweise in der Lage, mit der kleinsten Kugel einen Abgrund zu überwinden, indem sie die Kugel mittels so genannter Adhäsionskraft an der Decke entlang laufen lassen. 
</p><h3>Ideen durch Laborbesuche entwickelt</h3><p>Die Ideen für das Spiel konnten Andreas Gaschka und Johannes Deml durch Laborbesuche und einen intensiven Dialog mit den <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr>-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ausbauen. Der Lernprozess wird von den Spielerinnen und Spielern nur unbewusst wahrgenommen. „Das Transformieren der physikalischen Effekte im Mikrobereich in spannende Spielemechaniken war für uns besonders reizvoll“, so Deml und Gaschka. Entwickelt haben die Studenten das Spiel mit Unterstützung von Professor Gunther Rehfeld im <span lang="en">Games</span>-Labor der <abbr title="Hochschule für Angewandte Wissenschaften" lang="de">HAW</abbr>-Hamburg. Professor Rehfeld doziert im Masterstudiengang zeitabhängige Medien / Audio – Vision – Games an der <abbr title="Hochschule für Angewandte Wissenschaften">HAW</abbr> Hamburg und hat langjährige Erfahrung in der Gamedesignausbildung.
</p><h3><abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr> geht neue Wege in der Wissenschaftskommunikation</h3><p>Der Sonderforschungsbereich 747 geht mit „mikromal Mobile“ neue Wege im Bereich der Wissenschaftskommunikation. Neben klassischen Elementen der Öffentlichkeitsarbeit, wie Vorträgen, Ausstellungen und Schüleraktionen soll die Anwendung der Öffentlichkeit das industrielle Verfahren Mikrokaltumformen über einen spielerischen Ansatz auf Smartphone und Tablet näherbringen. Entstanden ist die App in dem SFB 747 Öffentlichkeitsprojekt „mikromal“. 
</p><h3>Was ist „mikromal“?</h3><p> „mikromal“ ist das Nachwuchsförderungs- und Öffentlichkeitsprojekt des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereichs 747 „Mikrokaltumformen – Prozesse, Charakterisierung, Optimierung“ der Universität Bremen. Neben Ausstellungen und regelmäßigen Aktionen zum <span lang="en">„Kids Day“</span> und „Weltretter-Tag“ organisieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Schulprojekte rund um die Forschungsthemen des <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr>. Ziel ist es, die Mikroumformtechnik bekannter zu machen und Schülerinnen und Schüler für Technik zu begeistern. Besuchen Sie den <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> 747 im Internet unter <a href="http://www.sfb747.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.sfb747.uni-bremen.de</a>&nbsp; , <a href="http://www.mikromal.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mikromal.de</a>&nbsp; und bei Facebook (<a href="http://www.facebook.de/sonderforschungsbereich747" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.de/sonderforschungsbereich747</a> ). 
</p><p>Malte Behlau
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Sonderforschungsbereich 747 Mikrokaltumformen<br>Malte Behlau (Projektkoordinator „mikromal“)<br>Telefon: 0421 218-58022<br>E-Mail: <a href="mailto:behlau@bias.de">behlau@bias.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 31 May 2016 13:04:01 +0200</pubDate>
                            <title>Vorhang auf für Bremens Startup-Ideen: Wettbewerb CAMPUSiDEEN 2016 startet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/vorhang-auf-fuer-bremens-startup-ideen-wettbewerb-campusideen-2016-startet-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr><abbr></abbr> 152 / 31. Mai 2016 SC
</p><p>Wie viel kreatives Gründungspotenzial im Umfeld der Hochschulen des Landes Bremen steckt, zeigt sich auch in diesem Jahr beim Ideenwettbewerb CAMPUSiDEEN. Bereits zum 14. Mal werden hier die besten Geschäftsideen und Businesspläne der Bremer Hochschullandschaft prämiert. Für die Gewinner stehen dabei Preise im Wert von insgesamt 17.000 Euro zur Verfügung. Doch es geht um mehr: „Der Wettbewerb bietet Gründerinnen und Gründern auch eine Bühne, ihre Ideen öffentlich zu präsentieren und so mögliche Investoren aufmerksam zu machen“, fasst Holger Ruge von der den Wettbewerb ausrichtenden Hochschulinitiative <abbr title="Bremer Hochschul-Initiative zur Förderung von Unternehmerischem Denken, Gründung und Entrepreneurship" lang="de">BRIDGE</abbr> die Attraktivität von CAMPUSiDEEN zusammen.
</p><p>Noch bis zum 17. Juli 2016 können Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Alumni der Universität Bremen, der Hochschulen Bremen und Bremerhaven sowie aus den Instituten und Forschungseinrichtungen rund um die Institutionen ihre<span lang="en"> Startup</span>-Idee bei CAMPUSiDEEN 2016 einreichen. Die Teilnahmebedingungen: Eine formale Unternehmensgründung, die im Zusammenhang mit dem eingereichten Beitrag steht, darf in der Kategorie „Geschäftsideen“ bis Ende 2015 nicht vollzogen sein. In der Kategorie „Businesspläne“ werden auch Beiträge berücksichtigt, bei denen eine Gründung bereits in 2015 oder später erfolgt ist. Die Gewinner werden am 26. September 2016 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in der Handelskammer Bremen ausgezeichnet.
</p><p>CAMPUSiDEEN ist eine gemeinsame Initiative der Universität Bremen, der Hochschule Bremen, der Hochschule Bremerhaven sowie der Bremer Aufbau-Bank. Durchgeführt wird der Wettbewerb von der Hochschulinitiative <abbr title="Bremer Hochschul-Initiative zur Förderung von Unternehmerischem Denken, Gründung und Entrepreneurship" lang="de">BRIDGE</abbr>. Seit der ersten Ausschreibung 2003 sind über 550 Geschäftsideen von über 850 Teilnehmenden eingegangen. Damit gehört CAMPUSiDEEN zu den erfolgreichsten Ideenwettbewerben an deutschen Hochschulen.
</p><p>Folgende Partner unterstützen den Wettbewerb: <abbr title="Bremer Lagerhaus-Gesellschaft">BLG</abbr> Logistics Group, Bremer Aufbau-Bank, kraftwerk <span lang="en">city accelerator </span>bremen, Kanzlei Nachtwey IP, neuland - Büro für Informatik, Sparkasse Bremen, Werbeagentur marquardt &amp; marquardt und Weser Kurier.
</p><p>Weitere Informationen: www.bridge-online.de und <a href="http://www.facebook.com/campusideen" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/campusideen</a></p><p>Kontakt:
</p><p><abbr title="Bremer Hochschul-Initiative zur Förderung von Unternehmerischem Denken, Gründung und Entrepreneurship" lang="de">BRIDGE</abbr><br>Universität Bremen<br>Holger Ruge<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218 60 346 <br>E-Mail: <a href="mailto:holger.ruge@vw.uni-bremen.de">holger.ruge@vw.uni-bremen.de</a><br>Hochschule Bremen<br>Anke Truscheit<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 5905 2019<br>E-Mail: <a href="mailto:anke.truscheit@hs-bremen.de">anke.truscheit@hs-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 31 May 2016 13:43:59 +0200</pubDate>
                            <title>Unterricht einmal anders: Schulteams entwickeln eigenes Fallturmexperiment</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/unterricht-einmal-anders-schulteams-entwickeln-eigenes-fallturmexperiment-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 153 / 31. Mai 2016 SC
</p><p>Drei Schulteams des Gymnasiums Vegesack und der <span lang="en">International School </span>Bremen bereiten sich auf ihren Endspurt vor. Seitdem sie im November vergangenen Jahres von einer Jury für das DroPS-Projekt (<span lang="en">Drop Tower Project for School Students</span>) ausgewählt wurden, arbeiten sie darauf hin, ihr eigenes Experiment im Bremer Fallturm durchzuführen. Am 6. Juni 2016 werden sie in der Laborhalle des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen ihre Experimentaufbauten in eine Fallkapsel integrieren und diese dann für 4,74 Sekunden der Schwerelosigkeit aussetzen.
</p><p>Das <abbr title="Drop Tower Project for School Students">DroPS</abbr>-Projekt wurde 2014 vom <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr> initiiert und wird seit Dezember 2015 in Kooperation mit dem DLR_<span lang="en">School_Lab</span> Bremen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) durchgeführt. Das wichtigste Ziel des Programms ist es, den Schülerinnen und Schülern die Durchführung eines eigenen Forschungsprojektes zu ermöglichen, ihnen damit einen Einblick in das wissenschaftliche Berufsleben zu geben und ihr Engagement darüber hinaus mit der Anerkennung als Projektarbeit in der Oberstufe zu belohnen.
</p><p>Mittlerweile liegen bereits sechs Monate intensiver Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden des DLR_<span lang="en">School_Labs</span>, den Fallturm-Ingenieuren und den Wissenschaftlern des <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr> hinter den Schülerinnen und Schülern. Während einer zweimonatigen Planungsphase wurden die Schülerinnen und Schüler im DLR_<span lang="en">School_Lab</span> Bremen an das Projektmanagement in der Raumfahrt herangeführt. Angelehnt an die sogenannten „<span lang="en">Design Reviews</span>“ mussten sie ihre Experimententwürfe evaluieren und optimieren. Im Anschluss folgte der eigentliche Experimentaufbau. Dabei wurden die Konstruktionen in die Fallkapseln des <span lang="en">„Space Towers“</span> im DLR_<span lang="en">School_Lab</span> eingebaut, um die Experimente vorab in einer Fallhöhe von fünf Metern zu testen. Nur wenn dort alles funktioniert, werden die beiden kleinen Kapselstrukturen in den Fallturm gebracht und dort für die Fallstrecke von 110 Metern vorbereitet. 
</p><p>Wir laden Sie herzlich ein am 6. Juni 2016 beim großen Finale des <abbr title="Drop Tower Project for School Students">DroPS</abbr>-Projekts im Fallturm Bremen dabei zu sein:
</p><p>12:00 Uhr: Integration der Experimente in die Fallkapsel; Kapsel ist noch geöffnet und Schulteams erklären ihre Experimente
</p><p>12:45 Uhr: Kapsel wird in Abwurfposition gebracht und die Fallröhre geschlossen (1,5 Stunden lang wird das Vakuum erstellt) 
</p><p>14:30 Uhr: Grußwort <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Marc Avila, Geschäftsführender Direktor des <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr></p><p>14:45 Uhr: Fallturmfreigabe im Kontrollzentrum und Abwurf der Fallkapsel
</p><p>Ansprechpartner für Ihre Anmeldung oder weitere Fragen:
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ertan Göklü<br>Am Fallturm<br>28359 Bremen<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-57944<br>E-Mail: <a href="mailto:ertan.goeklue@zarm.uni-bremen.de">ertan.goeklue@zarm.uni-bremen.de</a></p><p>Ansprechpartner DLR: <br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Dirk Stiefs<br>DLR_<span lang="en">School_Lab</span> Bremen<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421-24420-1131<br>Mobil 0152-26399358 </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 31 May 2016 13:52:09 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen beteiligt sich am 4. Deutschen Diversity-Tag</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-beteiligt-sich-am-4-deutschen-diversity-tag-1</link>
                            
                            <description>7. Juni 2016: Workshops zum Thema „Vielfalt“ im Gästehaus der Uni Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 150 / 31. Mai 2016 RO 
</p><p>Am 7. Juni 2014 findet in Deutschland der 4. Deutsche Diversity-Tag statt. Unternehmen und Organisationen in ganz Deutschland organisieren an diesem Tag Veranstaltungen, die das Thema „Vielfalt“ in den Mittelpunkt rücken. Ziel ist es, die Anerkennung und Wertschätzung von Vielfalt in der Unternehmenskultur in Deutschland voranzubringen. Auch die Uni Bremen macht mit: Das BremerForum:Diversity, an dem das Bremer Institut für Kulturforschung (bik) der Universität Bremen beteiligt ist, veranstaltet zusammen mit der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport einen Fachvortrag und Workshops. Im Mittelpunkt steht das Themenfeld „Diversity im Spannungsfeld von Management, Antidiskriminierungsarbeit und Chancengerechtigkeit“. Was bedeutet die Unterzeichnung der "Charta der Vielfalt" konkret für Organisationen? Mögliche Antworten auf diese Fragen gibt die Veranstaltung, die von am 14 bis 18 Uhr im Gästehaus der Universität Bremen stattfindet.
</p><p><strong>Die Workshops </strong></p><p>Den Fachvortrag „Diversity wertschätzen – Chancengleichheit anstreben – Diskriminierungen vermeiden: Personalentscheidungen in Organisationen“ hält Dr. Günther Vedder vom Hannoveraner Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft. Die Workshops beschäftigen sich mit folgenden Fragestellungen: Wie kann man vor dem Hintergrund des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes seine Rechte als Mitabeitender umsetzen? Ist ein gerechtes Führungsverhalten möglich und wenn ja wie? Und wie funktioniert eine diverse Personalauswahl? Eingeladen sind alle Menschen, die Lust haben, sich mit diesen Themen zu beschäftigen. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Um Anmeldung unter der E-Mail <a href="mailto:nengelbracht@pbwbremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">nengelbracht@pbwbremen.de</a> wird gebeten. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Bremer Institut für Kulturforschung (bik)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Margrit E. Kaufmann<br>Tel.: 0421 218 67631<br>E-Mail: <a href="mailto:mkaufm@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mkaufm@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.kultur.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.kultur.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/diversity" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/diversity</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 31 May 2016 13:58:57 +0200</pubDate>
                            <title>Herzlich willkommen – und dann?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/herzlich-willkommen-und-dann-1</link>
                            
                            <description>6. Juni: Forschungsprojekt zum Kurs „Sozialwissenschaftliche Grundbildung“ stellt Ergebnisse zum Thema Asyl- und Flüchtlingspolitik in Deutschland vor</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 154 / 31. Mai 2016 RO 
</p><p>Welche Faktoren drängen Menschen zur Flucht? Was haben die Fluchtursachen mit uns zu tun? Gibt es legitime und illegitime Fluchtgründe? Was sind sichere Drittstaaten? Mit diesen Fragen hat sich eine Studiengruppe des Kurses „Sozialwissenschaftliche Grundbildung“ am Zentrum für Arbeit und Politik der Universität Bremen intensiv befasst. In einem einjährigen Forschungsprojekt hat die 17-köpfige Gruppe unter Leitung des Soziologen Dr. Peter Mehlis Literaturrecherchen und eigene Befragungen ausgewertet. Die Ergebnisse haben sie nun in einem Projektbericht mit dem Titel „Herzlich Willkommen!? Ein kritischer Blick auf die aktuelle Asyl- und Flüchtlingspolitik in Deutschland“ zusammengefasst. Am Montag, dem 6. Juni 2016, stellen sie ihre Ergebnisse um 18 Uhr in der Kulturwerkstatt westend, Waller Heerstr. 294 der Öffentlichkeit vor. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Themenwoche „Flucht und Exil“ statt.<br><br>In der Projektarbeit werden die Herkunft und Sozialstrukturen der geflüchteten Menschen, die Fluchtgründe und Fluchtwege sowie die politischen und juristischen Rahmenbedingungen, mit denen Flüchtlinge konfrontiert werden, beleuchtet. Des Weiteren hat sich die Studiengruppe mit der Inklusion und Exklusion von Flüchtlingen in der Gesellschaft beschäftigt. Ein besonderer Focus liegt hierbei auf der Entstehung und Verbreitung von Vorurteilen. Insgesamt wurden 18 qualitative Interviews mit geflüchteten Menschen geführt. Dabei handelte es sich um zwei Zeiträume: Die erste Gruppe der Befragten ist knapp ein Jahr in Deutschland und die andere Gruppe bereits länger.
</p><p><strong>Zum Kurs „Sozialwissenschaftliche Grundbildung“ des Zentrums für Arbeit und Politik</strong></p><p>Seit 1987 bietet das Zentrum für Arbeit und Politik – eine Einrichtung der Universität Bremen, die in Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer gegründet wurde – das Weiterbildende Studium „Sozialwissenschaftliche Grundbildung“ an. Hier werden Wissen und Arbeitstechniken vermittelt, um gesellschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen und mitzugestalten. Darüber hinaus bietet der Kurs die Möglichkeit die fachgebundene Hochschulreife zu erwerben. Das Lernen findet selbstbestimmt und selbstorganisiert statt. Im Mittelpunkt des zweijährigen Kurses steht das eigene (einjährige) Forschungsprojekt.<br><br>Weitere Informationen<br>Universität Bremen<br>Zentrum für Arbeit und Politik (zap)<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Peter Mehlis<br>Tel.: 0421 218-56710 <br>E-Mail: <a href="mailto:peter.mehlis@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">peter.mehlis@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 31 May 2016 16:42:35 +0200</pubDate>
                            <title>Neue digitalisierte mittelalterliche Handschriften der SuUB online</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neue-digitalisierte-mittelalterliche-handschriften-der-suub-online-1</link>
                            
                            <description>7.Juni: Bremer Bibliotheksgespräch mit Präsentation historischer Schriften um 17 Uhr</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 155 / 31. Mai 2016 R0 
</p><p>Anfang des Jahres 2016 wurden sechs mittelalterliche Handschriften der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB) in einem Kooperationsprojekt mit der Bibliothek Wolfenbüttel im Wolfenbütteler Digitalisierungszentrum digitalisiert. Diese Handschriften werden künftig im Portal Digitale Sammlungen der SuUB frei zugänglich sein. Zur Präsentation dieser Handschriften lädt der Freundeskreis der Bibliothek am Dienstag, 7. Juni 2016, um 17 Uhr in den&nbsp; Handschriftenlesesaal (Ebene 4) zu einem Bibliotheksgespräch ein.<br><br>Christiane Wischmann, die Leiterin der Restaurierungswerkstatt der SuUB, und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Maria Hermes-Wladarsch, die an der SuUB verschiedene Digitalisierungsprojekte geleitet hat, stellen die Abläufe und Besonderheiten der Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften anhand zweier Pergamenthandschriften vor. Dabei handelt es sich zum einen um das Stundenbuch, eine reich illustrierte Handschrift mit Originaleinband, die im 15. Jhd. wahrscheinlich in den Niederlanden entstand. Zum anderen wird das bremische Exemplar des Sachsenspiegels (entstanden 1342) gezeigt, welches eines der ältesten, sicher exakt datierten Exemplars dieser wichtigen frühen Verschriftlichung von Rechtsnormen ist.<br><br>Informationen zur Digitalisierung der mittelalterlichen Handschriften sowie die digitalisierten Werke sind über die Digitalen Sammlungen der SuUB online frei zugänglich: <a href="http://www.suub.uni-bremen.de/ueber-uns/projekte/handschriften/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de/ueber-uns/projekte/handschriften/</a><br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen<br>Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br>Referentin für Öffentlichkeitsarbeit<br>E-Mail: <a href="mailto:winsmann@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">winsmann@suub.uni-bremen.de</a><br>Anke Winsmann<br>Tel.: 0421 218-59572<br><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10989</guid>
                            <pubDate>Wed, 01 Jun 2016 09:30:08 +0200</pubDate>
                            <title>Fünfte Mobilfunkgeneration bringt Veränderungen für Unternehmen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/fuenfte-mobilfunkgeneration-bringt-veraenderungen-fuer-unternehmen-1</link>
                            
                            <description>•    Wissenschaftler der Universität Bremen arbeiten im EU-Projekt „Fantastic 5G“ am massiven Datenaufkommen und einer Beschleunigung für die nächste Mobilfunkgeneration 5G
•    Die nächste Mobilfunkgeneration wird vor allem für die Wirtschaft neue Rahmenbedingungen schaffen
•    Die EU sieht besondere Chancen in den Bereichen Automobilindustrie, Gesundheit, Energie, Medien/Unterhaltung und „Fabrik der Zukunft“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 156 / 1. Juni 2016 SC
</p><p>Das Wachstum des Mobilfunkmarkts basierte bis jetzt vor allem auf der Beschleunigung der Datenübertragung und der davon ausgelösten Verbreitung privater Smartphones. Die fünfte Mobilfunkgeneration, „5G“ abgekürzt, wird dagegen nach Meinung vieler Experten in erster Linie die Arbeitsabläufe in Unternehmen revolutionieren. Als besonders vielversprechend gelten neue Anwendungen für Bereiche wie Produktion, Medizintechnik und Energiegewinnung. 
</p><p>Um den Weg dorthin zu ebnen, arbeiten Forscher der Universität Bremen unter Leitung von Professor Armin Dekorsy im Rahmen des EU-Projekts <span lang="en">„Fantastic 5G“</span> daran, die „<span lang="en">Massive Machine Communication</span>“ – also die umfassende Kommunikation von Maschinen oder einzelnen Komponenten eines Systems untereinander – deutlich schneller und gleichzeitig energiesparender zu gestalten. Diese effiziente Vernetzung von Anlagen oder einzelnen Bauteilen kann helfen, Prozessautomatisierungen flexibler und effizienter zu gestalten. Das Schlagwort dazu lautet „Industrie 4.0“. 
</p><h3>Gleichzeitige Datenübermittlung aus vielfältigen Quellen</h3><p>Ein großer Nachteil bisheriger Kommunikationssysteme besteht darin, dass die einzelnen Komponenten sich vor dem Senden zunächst mit einem sogenannten „<span lang="en">Handshake</span>-Protokoll“ anmelden müssen. Dies ist noch kein Problem, solange – vereinfacht dargestellt – wenige Geräte im System verbunden sind und sie jeweils große Datenmengen übertragen. In diesem Fall ist der Anteil des <span lang="en">Handshake</span>-Protokolls am Datenaufkommen gering. Beispiele dafür sind Video-Downloads oder eine geringe Zahl von Smartphones an einer Basisstation. Anders verhält es sich, wenn sehr viele Geräte miteinander kommunizieren, dabei aber jeweils nur geringe Mengen an Daten übertragen wollen. Bei einer derartigen „massiven“ Kommunikation, beispielsweise von Sensoren, dauert ein Handshake-Protokoll deutlich länger und benötigt mehr Datenaustausch als die anschließende Übertragung der tatsächlichen Daten. So kann es bei einer hohen Zahl an beteiligten Geräten zu Verzögerungen oder Ungenauigkeiten kommen, die für eine Nutzung im Sinne der Industrie 4.0 zu groß sind. 
</p><p>Professor Dekorsy und sein Team arbeiten daher unter anderem daran, das <span lang="en">Handshake</span>-Protokoll durch neue Signalverarbeitungsverfahren zu ersetzen, damit eine Vielzahl von Sensoren ohne Vorlauf ihre Daten gleichzeitig übermitteln können (<span lang="en">„Direct Random Access“</span>). „Die jeweilige Basisstation muss damit umgehen können“, erklärt Dekorsy. „Allerdings brauchen wir dafür ganz neue Zugangstechnologien.“ Die Arbeitsgruppe Dekorsy hat dafür beispielsweise das Verfahren <span lang="en">Compressive Sensing Multi-User Detection (CS-MUD) </span>entwickelt. 
</p><h3><abbr title="Europäische Union" lang="de">EU</abbr> will Europa einen Vorsprung verschaffen</h3><p>Das Projekt <span lang="en">„Fantastic 5G“</span> wird von der Europäischen Union mit insgesamt acht Millionen Euro gefördert. Ziel der <abbr title="Europäische Union" lang="de">EU</abbr> ist es, europäischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen die Führung bei der Entwicklung und Einführung von 5G-Technologien zu sichern, weil sie sich dadurch umfassende wirtschaftliche Chancen verspricht. Als besonders wichtige Anwendungsfelder nennt die <abbr title="Europäische Union">EU</abbr>-Kommission vor allem die Automobilindustrie, das Gesundheitswesen, die Energiewirtschaft, die Medien- und Unterhaltungsindustrie sowie die „Fabrik der Zukunft“, also den gesamten Bereich Produktion.
</p><p>Insgesamt sind 16 Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft am Projekt <span lang="en">„Fantastic 5G“</span> beteiligt. Die Universität Bremen ist als einzige deutsche Universität in <span lang="en">„Fantastic 5G“</span> aktiv. Das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen sei für diese Aufgabe ausgewählt worden, da es bereits über das oben genannte vielversprechende Konzept CS-MUD verfüge, so Dekorsy. Darüber hinaus hat <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Carsten Bockelmann – Forschungsgruppenleiter der AG Dekorsy – bei <span lang="en">„Fantastic 5G“</span> die spezielle Rolle als Service Integrator übernommen. Er kümmert sich gezielt darum, dass die erarbeiteten Lösungen der Partner miteinander harmonieren, denn es ist ein Ziel von <span lang="en">„Fantastic 5G“</span>, die erfolgreiche Überführung der Ergebnisse in die Praxis zu gewährleisten. Am Ende des Projekts sollen technische Lösungsansätze vorliegen, die von den beteiligten Unternehmen in die 5G-Standardisierung getragen werden – dies sind die großen Telekommunikations- und Technologieunternehmen Nokia, Huawei, Intel, Samsung, Orange und Telekom Italia. Mit der Einführung der fünften Mobilfunkgeneration wird ungefähr im Jahr 2020 gerechnet. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Armin Dekorsy <br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218-62400<br>E-Mail: <a href="mailto:dekorsy@ant.uni-bremen.de">dekorsy@ant.uni-bremen.de</a></p><p>Frank Bittner<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218-62375<br>E-Mail: <a href="mailto:bittner@tzi.de">bittner@tzi.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 01 Jun 2016 14:09:48 +0200</pubDate>
                            <title>Gefährdete ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen für zwei Jahre an der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/gefaehrdete-auslaendische-wissenschaftlerinnen-und-wissenschaftler-forschen-fuer-zwei-jahre-an-der-universitaet-bremen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 157 / 1. Juni 2016 RO 
</p><p>Ein ungewöhnliches Stipendium wird seit heute, dem 1. Juni 2016, von der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben: Mit der Philipp Schwartz-Initiative werden gefährdete Forscherinnen und Forscher, die in ihren Heimatländern von Krieg und Verfolgung bedroht sind, jeweils für zwei Jahre mit einem Vollstipendium gefördert. Zwei dieser Stipendien wurden jetzt an eine türkische Wissenschaftlerin und einen türkischen Wissenschaftler vergeben, die damit künftig an der Universität Bremen arbeiten werden. Die ausgewählten Wissenschaftler haben in der Türkei eine Petition unterschrieben, in der sie die Regierung auffordern, das harte Vorgehen gehen die Zivilbevölkerung im überwiegend von Kurden bewohnten Südosten des Landes zu beenden. Seitdem ermittelt die türkische Staatsanwaltschaft. Die Fortsetzung ihrer wissenschaftlichen Arbeit ist gefährdet. 
</p><p><strong>Die beiden Bremer Stipendiaten</strong></p><p>Ab Juli 2016 wird ein türkischer Soziologieprofessor seine Forschungsarbeiten am Zentrum für Arbeit und Politik an der Universität Bremen bei Professor Andreas Klee aufnehmen. Er wird sich dort mit dem Thema Demokratische Selbst- und Mitbestimmung beschäftigen. Die zweite Stipendiatin, eine Psychologieprofessorin, forscht zurzeit zum Thema Maskulinität und Körperbild. Sie wird ab September 2016 am Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft im Fachbereich Kulturwissenschaften bei Professorin Michi Knecht arbeiten.
</p><p><strong>Deutliches Zeichen für den Schutz verfolgter Wissenschaftler</strong></p><p>Mit dem Programm schafft die Philipp Schwartz-Initiative die Basis für Solidarität in der Wissenschaftslandschaft. Mit diesem außergewöhnlichen Stipendium ermöglicht die Alexander von Humboldt-Stiftung verfolgten Wissenschaftlern, frei von Bedrohung weiter forschen zu können. Sie sind als kritische Denker oftmals die mahnende Stimme in einem Konflikt – deshalb aber auch gefährdet. „Als Gastuniversität setzen wir ein deutliches Zeichen für den Schutz verfolgter Wissenschaftler“, sagt Annette Lang, Leiterin des International Office der Universität Bremen. „Unser <span lang="en">Welcome Centre</span> unterstützt die international Forschenden während ihres Aufenthalts in allen nicht akademischen Fragestellungen. Geplant sind beispielsweise Sprachkurse, die Einbindung in fachliche Netzwerke und vor allem die Begleitung in allen Fragen rund um das Ankommen und Leben in Bremen.“
</p><p><strong>Die Philipp Schwartz-Initiative</strong></p><p>Die Philipp Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt ins Leben gerufen. 2016 und 2017 werden deutschlandweit jeweils 20 Forscher mit Stipendien unterstützt. Die Initiative ist nach dem jüdischen Arzt Philipp Schwartz benannt, der 1933 vor den Nationalsozialisten aus Deutschland fliehen musste und die „Notgemeinschaft deutscher Wissenschaftler im Ausland“ gründete. Finanziert wird diese Initiative durch das Auswärtige Amt, die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die Fritz Thyssen Stiftung, die Gerda Henkel Stiftung, die Klaus Tschira Stiftung, die Robert Bosch Stiftung sowie die Stiftung Mercator.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Dr. Annette Lang<br>Leitung International Office <br>Tel: 0421 218 60361; Mobil 0179/6797858<br>E-Mail <a href="mailto:annette.lang@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">annette.lang@vw.uni-bremen.de</a></p><p><a href="http://www.humboldt-foundation.de/web/philipp-schwartz-initiative.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.humboldt-foundation.de/web/philipp-schwartz-initiative.html</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 02 Jun 2016 15:35:37 +0200</pubDate>
                            <title>Bakterien können Korallen während der gefährlichen Bleiche unterstützen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bakterien-koennen-korallen-waehrend-der-gefaehrlichen-bleiche-unterstuetzen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 158 / 2. Juni 2016 SC
</p><p>Eine bestimmte Gruppe von Bakterien kann gebleichten Korallen helfen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Professor Christian Wild (Marine Ökologie, Universität Bremen) kürzlich am Roten Meer durchgeführt hat. Die Studie wurde nun in der renommierten internationalen Fachzeitschrift <span lang="en">„Environmental Microbiology“ </span>publiziert. <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ulisse Cardini, der vergangenes Jahr an der Universität Bremen promoviert hat und nun als Wissenschaftler an der Universität Wien arbeitet, ist Erstautor dieser Publikation. 
</p><h3>Die Korallenbleiche und ihre Verknüpfung mit der Meereserwärmung</h3><p>Warmwasser-Korallen sind Nesseltiere, die nur einen sehr engen Temperaturbereich von ca. 23-30 °C tolerieren. Übersteigt die Wassertemperatur diesen Wohlfühlbereich, kommt es oft zur sogenannten Korallenbleiche. In diesem Prozess verlieren die Korallen einen Großteil ihrer Färbung, da die Mikro-Algen, die millionenfach in ihnen leben, das Tier verlassen. Während der Bleiche sind die Korallen nicht tot, befinden sich aber in einem Stadium großer Schwäche, da ihnen die Algen fehlen, die die Koralle mit Energie und wichtigen Nährstoffen versorgen. Daher kommt es während einer Bleiche oft zum Absterben der Korallen, insbesondere wenn eine Bleiche lange andauert. Denn: Wenn die Wassertemperaturen fallen, können Korallen die Algen wiederaufnehmen und sich erholen. 
</p><p>In jüngster Zeit ist es aufgrund der ansteigenden Meerestemperaturen immer wieder zu ausgedehnten Korallenbleichen gekommen mit anschließendem Massensterben von Korallen, <abbr title="Zum Beispiel">z. B.</abbr> 1998 im Indischen Ozean, 2002 im Pazifik, und 2005 in der Karibik. Im Moment erleben wir sogar eine globale und anhaltende Korallenbleiche, die alle Weltozeane betrifft. 
</p><h3>Die wichtige Rolle von Bakterien in gebleichten Korallen</h3><p>Die aktuelle Publikation von Ulisse Cardini, Christian Wild und Kollegen zeigt allerdings an, dass bestimmte Bakterien, die Stickstoff fixieren, ihrer Wirtskoralle gerade während der Korallenbleiche entscheidend helfen können, eine Bleiche zu überleben. Diese Mikroorganismen sind offensichtlich in der Lage, die Koralle mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen, die durch den Abbruch der Symbiose mit den Mikroalgen fehlen. 
</p><p>In einer Serie von Freiland- und Labor-Experimenten am nördlichen Roten Meer (Aqaba, Jordanien) gelang es den Forschern zu zeigen, dass die Stickstofffixierung durch unterschiedliche Korallen während der Bleiche um bis zu 300 % anstieg. Allerdings reagierten unterschiedliche Korallen auch sehr unterschiedlich. 
</p><p>Dies deutet darauf hin, dass zumindest einige Steinkorallen durchaus über mikrobielle Mechanismen verfügen, die sie gegen die Konsequenzen des Klimawandels schützen können. Hierbei scheint die bisher kaum untersuchte Wechselwirkung zwischen dem Nesseltier, den Mikroalgen und den Bakterien, eine ganz entscheidende Rolle zu spielen. 
</p><p>Publikation:<br>Cardini et al. (2016)<span lang="en"> Microbial dinitrogen fixation in coral holobionts exposed to thermal stress and bleaching (im Druck bei “Environmental Microbiology”). </span></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann ein Foto mit einer im Experiment verwendeten gebleichten Koralle mit ihren ausgestreckten Polypententakeln (© Ulisse Cardini) angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie / Chemie<br>Marine Ökologie<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christian Wild<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 63367<br>E-Mail: <a href="mailto:christian.wild@uni-bremen.de">christian.wild@uni-bremen.de</a></p><p><span lang="en">University of Vienna<br>Department of Microbiology and Ecosystem Science<br>Division of Microbial Ecology</span><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ulisse Cardini<br>Tel. 0043 677 61633148<br>E-Mail: <a href="mailto:cardini@microbial-ecology.net">cardini@microbial-ecology.net</a><br><a href="http://www.ulissecardini.info" target="_blank" rel="noreferrer">www.ulissecardini.info</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_158_Koralle.jpg" length="804012" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_158_Koralle.jpg" fileSize="804012" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Eine der im Experiment verwendeten gebleichten Korallen mit ihren ausgestreckten Polypententakeln</media:description><media:copyright>Ulisse Cardini</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10992</guid>
                            <pubDate>Fri, 03 Jun 2016 10:59:10 +0200</pubDate>
                            <title>„Eine NATO in Zeiten aktueller Krisen“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/eine-nato-in-zeiten-aktueller-krisen-1</link>
                            
                            <description>Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen ist Mitveranstalter bei hochrangiger Diskussion mit Diplomaten in der Bremer Handelskammer</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 159 / 3. Juni 2016 KG
</p><p>Professor Heiko Pleines, Stellvertretender Leiter der Forschungsstelle Osteuropa (FSO) an der Universität Bremen, wird am Donnerstag, 9. Juni 2016, die hochrangige Veranstaltungsreihe „Außenpolitik live – Diplomaten im Dialog“ moderieren. Der Politikwissenschaftler ist Leiter des Arbeitsbereichs „Politik und Wirtschaft“ der FSO und Spezialist für die Funktionsweisen autoritärer Regime. Als Russland- und Ukraine-Experte ist er von den Medien stark nachgefragt. Das Thema der öffentlichen Podiumsdiskussion in Bremen lautet: „Die NATO auf dem Weg nach Warschau – Eine NATO in Zeiten aktueller Krisen?“ Veranstaltungsort ist der Große Saal der Handelskammer Bremen, Beginn ist um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
</p><p>Mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutieren Dr. Jasper Wieck, Referatsleiter für Grundsatzfragen der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik im Auswärtigen Amt, und Jürgen Bornemann, Generalleutnant a.D. Die Veranstaltung wird vom ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) in Kooperation mit der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen ausgerichtet.
</p><h3>Aktueller politischer Hintergrund:</h3><p>Im Juli tagen Vertreter der 28 NATO-Mitgliedsstaaten in Warschau. Der Gipfel steht vor einem Balanceakt: Die baltischen und mitteleuropäischen Mitglieder fühlen sich von Russland bedroht, während bei den südeuropäischen Staaten die bedrohliche Lage im Nahen und Mittleren Osten im Vordergrund steht. Es gilt, den zahlreichen Problemen gemeinsam zu begegnen und die unterschiedlichen Interessen der Mitgliedsstaaten in Einklang zu bringen. Zentral ist die Frage, wie sich die NATO gegenüber Russland positioniert und ob die Kooperation erneuert werden kann. Welche Ziele und Interessen verfolgt die deutsche Außenpolitik? Wie sieht sie die Rolle Russlands?&nbsp; Welchen Herausforderungen muss sich die NATO in Zukunft stellen? – Das sind Fragen, die zur Sprache kommen sollen.
</p><h3>Die Teilnehmer auf dem Podium:</h3><p>Dr. Jasper Wieck trat 1994 in den Auswärtigen Dienst ein. Nach seiner Tätigkeit im Russland- und Nordamerikareferat des Auswärtigen Amts sowie als Referent für Außen- und Sicherheitspolitik im Bundestag wirkte er in der Politischen Abteilung der Botschaft in Moskau. 2009 wurde er Leiter der Politischen Abteilung der Ständigen Vertretung bei der NATO in Brüssel; seit 2012 ist er Leiter des Referats für Grundsatzfragen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik im Auswärtigen Amt.
</p><p>Generalleutnant Jürgen Bornemann diente im Bundesministerium der Verteidigung u.a. als Referatsleiter für Militärpolitische Grundlagen im Führungsstab der Streitkräfte (1996-2000) und als stellvertretender Stabsabteilungsleiter FüS III (2000-2005). Von 2005 bis 2008 war er Stellvertretender Direktor der Abteilung für politische Angelegenheiten und Sicherheitspolitik des Internationalen Militärstabes der NATO (IMS). Von 2010 bis zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand 2013 war er Generaldirektor des IMS.
</p><h3>Über die Veranstalter:</h3><p>Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) engagiert sich weltweit für ein friedliches und bereicherndes Zusammenleben von Menschen und Kulturen. Es fördert den Kunst- und Kulturaustausch in Ausstellungs-, Dialog- und Konferenzprogrammen. Als Kompetenzzentrum der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik vernetzt es Zivilgesellschaft, kulturelle Praxis, Kunst, Medien und Wissenschaft. Es initiiert, moderiert und dokumentiert Diskussionen zu internationalen Kulturbeziehungen. Das ifa ist weltweit vernetzt und setzt auf langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit. Es wird gefördert vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart.
</p><p>Die Deutsche Atlantische Gesellschaft bietet durch Vorträge, Seminare und Konferenzen Raum für einen öffentlichen Diskurs über die sicherheitspolitische Lage Deutschlands in der Staatengemeinschaft und eröffnet so die Möglichkeit zu neuen inhaltlichen Impulsen. Der eingetragene und gemeinnützige Verein wurde 1956 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Berlin.
</p><p>Die Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen ist auf die interdisziplinäre Erforschung der Länder des östlichen Europas in Zeitgeschichte und Gegenwart spezialisiert. Im Mittelpunkt stehen dabei „Dissens und Konsens“ im Spannungsfeld zwischen Opposition, Zivilgesellschaft und Staat. Die Forschungsstelle besitzt ein einzigartiges Archiv zur Opposition im ehemaligen Ostblock; über aktuelle Entwicklungen informiert sie mit den online-Länder-Analysen (<a href="http://www.laender-analysen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.laender-analysen.de)</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Forschungsstelle Osteuropa<br>Prof. Dr. Heiko Pleines<br>Tel. 0421 218 69602<br>E-Mail: <a href="mailto:pleines@uni-bremen.de">pleines@uni-bremen.de</a></p><p>Pressekontakt:<br>Institut für Auslandsbeziehungen (ifa)<br>Miriam Kahrmann<br>Tel. 0711 2225 105<br><a href="mailto:presse@ifa.de">presse@ifa.de</a><br><a href="http://www.ifa.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ifa.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 06 Jun 2016 10:58:15 +0200</pubDate>
                            <title>Biomedizinische Technikforschung dient Rettung von Menschenleben</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/biomedizinische-technikforschung-dient-rettung-von-menschenleben-1</link>
                            
                            <description>Humboldt-Forschungspreisträger Karol Miller ist Gast an der Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 160 / 06. Juni 2016 KG
</p><p>Professor Karol Miller von der University of Western Australia in Perth wird für zwölf Monate an der Universität Bremen forschen. Er hat für seine exzellenten Ergebnisse auf den Gebieten Biomedizinische Technik und Medizinische Physik den Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten, der ihm den Aufenthalt in Bremen möglich macht. In der Arbeitsgruppe des renommierten Informatikprofessors Ron Kikinis wird er zwei seiner zahlreichen Themen stärker fokussieren: Bildgeführte Verfahren im Operationssaal bei Gehirntumoren und Computersimulation von Eingriffen bei Bauchaorten-Aneurysma. Seine Arbeit wird wichtige klinische Auswirkungen zur Rettung von Menschenleben haben. „Ich habe mir die Universität Bremen bewusst ausgesucht, weil Professor Kikinis eine weltweit bekannte Kapazität auf seinem Gebiet ist“, sagt der australische Gast. Kikinis leitet an der Uni Bremen die von der Exzellenzinitiative geförderte Creative Unit „Intra-operative Information“. Der australische Gastwissenschaftler wird sich vor Ort mit deren Arbeitsgruppen austauschen und vernetzen. 
</p><h3>Wissenschaftlicher Werdegang von Professor Karol Miller:</h3><p>Karol Miller studierte Angewandte Mechanik und promovierte 1994 in Robotik an der Technischen Universität Warschau. Seine Habilitation in der Biomechanik erhielt er 2003 an der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Seit 20 Jahren forscht er an der University of Western Australia. Dort etablierte er die „Intelligenten Systeme für Medizinische Labore“ (ISML). Dabei geht es um die Verbesserung klinischer Ergebnisse durch geeignete Nutzung neuer Technologien. Seine aktuellen Forschungsprojekte auf diesem Gebiet werden vom Australian Research Council, dem National Health and Medical Research Council (Australien) und dem National Institute of Health (USA) sowie anderen nationalen und internationalen Institutionen gefördert. Das übergeordnete Ziel seiner Forschung ist es, Methoden und Werkzeuge zu schaffen, die eine neue, spannende Ära der personalisierten Medizin ermöglichen. Am bekanntesten ist Professor Karol Miller für seine Arbeiten in der Biomechanik von Weichgewebe. Seine Forschungsinteressen umfassen computergestützte Biomechanik und numerische Methoden mit Anwendungen in der chirurgischen Simulation sowie bildgeführte Chirurgie. Neben dem Humboldt-Forschungspreis hat er noch zahlreiche hochrangige Auszeichnungen erhalten.
</p><h3>Erstes Forschungsthema: Bildgeführte Verfahren bei der Operation</h3><p>Professor Millers Hauptinteresse ist es, die bewährten Vorteile der bildgeführte Neurooperation bei Hirntumoren, entwickelt in Kooperation mit Forscherteams an der Harvard Medical School, für Patienten in der ganzen Welt zur Anwendung zu bringen. Er untersucht die realistische Berechnung von Verformungen weicher Organe, basierend auf biomechanischen Modellen. Damit will er die Gewebe simultan während einer Operation visualisieren und somit Navigation und Überwachung verbessern. „Das System wird eine erweiterte Realität schaffen, um die Anatomie des Patienten sichtbar zu machen, wobei in hoher Auflösung präoperative Bilddaten verwendet werden“, sagt der Wissenschaftler. „So kann der Tumor besser lokalisiert und von gesundem Gewebe abgegrenzt werden.“
</p><h3>Zweites Forschungsthema: Gefäßuntersuchungen in der Bauchchirurgie</h3><p>Die Diagnose von Aorta-Aneurysmen habe sich in den vergangenen 30 Jahren verdreifacht, sagt Karol Miller. Meist werden Arterienerweiterungen im Bauch nicht erkannt, und die Patienten wüssten von ihrer Erkrankung nichts. Reißt eine solche Arterie, so seien die Folgen katastrophal, bis zu 90 Prozent der Patienten sterben. Deshalb sollen die Fähigkeit zur Vorhersage und die Navigation bei nichtinvasiven Eingriffen verbessert werden. Die patientenspezifische Modellierung mit Computersimulationsmethoden wird dramatische Verbesserungen bei diesem Problem erzielen, ist sich der Forscher sicher.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Pressestelle der Universität kann ein Porträtfoto von Professor Karol Miller angefordert werden: Tel. 0421 218 60150; E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Prof. Dr. Ron Kikinis<br>Tel. +49 421 218-63761<br><a href="mailto:kikinis@uni-bremen.de">kikinis@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/d/0/csm_UPAK_160_karol_miller_gast_9c6d8c8c85.jpg" length="283166" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/d/0/csm_UPAK_160_karol_miller_gast_9c6d8c8c85.jpg" fileSize="283166" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professor Karol Miller aus Australien ist für zwölf Monate zu Gast an der Universität Bremen und erforscht bildgebende Verfahren in der Chirurgie. </media:description><media:copyright>Karla Götz / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10994</guid>
                            <pubDate>Mon, 06 Jun 2016 13:58:06 +0200</pubDate>
                            <title>Ein Bürgerpark auf der Bürgerweide</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ein-buergerpark-auf-der-buergerweide-1</link>
                            
                            <description>Historischer Band von 1866 wurde jetzt zum 150. Geburtstag des Bürgerparks in die Digitale Sammlung der Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) Bremen aufgenommen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 161 / 6. Juni 2016 RO 
</p><p>1865 wurde ein „Comité zur Bewaldung der Bürgerweide“ in Bremen gegründet. In seiner Denkschrift stellt der Verein seine Ziele vor und zeigt auf, welchen Nutzen die Bremer Bürgerinnen und Bürger von solch einer Parkanlage haben würden. Man hatte es sich zum Ziel gesetzt, einen Beschluss für diesen Park bei der Bürgerschaft und dem Senat zu erhalten und auch die nötigen finanziellen Mittel zur Durchführung der Pläne zu beschaffen. In der Schrift des „Comité“ werden ausführlich die Gründe für die Anlage des Bürgerparks dargelegt. Außerdem enthält sie auch einen detaillierten Plan, wie der künftige Park aussehen sollte. Nach 150 Jahren hat die <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek">Staats- und Universitätsbibliothek </abbr>Bremen jetzt den Band „Ein Bürgerpark auf unserer Bürgerweide“ des Vereins für die Verwaltung der Bürgerweide digitalisiert. Die Schrift ist über die Digitale Sammlung der Bibliothek online frei zugänglich: <a href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:46:1-5590" target="_blank" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" rel="noreferrer">http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:46:1-5590</a><br><br>Weitere Informationen<br>Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br>Anke Winsmann<br>Referentin für Öffentlichkeitsarbeit <br>Tel. 0421/218-59572<br>E-Mail: <a href="mailto:winsmann@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">winsmann@suub.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 06 Jun 2016 14:31:20 +0200</pubDate>
                            <title>Zentrum für Arbeit und Politik: Der sozialwissenschaftliche Zwei-Jahres-Kurs startet im Oktober 2016</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/zentrum-fuer-arbeit-und-politik-der-sozialwissenschaftliche-zwei-jahres-kurs-startet-im-oktober-2016-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 162 / 6. Juni 2016 RO 
</p><p>Er ist ein wahrer Dauerbrenner: Der Zwei-Jahres-Kurs des Zentrums für Arbeit und Politik der Universität Bremen findet in diesem Jahr bereits zum 29. Mal statt. In diesem bundesweit einzigartigen Weiterbildenden Studium können Erwachsene nebenberuflich eine sozialwissenschaftliche Grundbildung erwerben und Handlungsmöglichkeiten für die gesellschaftspolitische Praxis in vielen Lebensbereichen kennenlernen und entwickeln. Um interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Einblick in den Kurs zu ermöglichen, gibt es drei Schnupperabende: am 13. Juni 2016, am 24. August 2016 und am 31. August 2016, jeweils um 18:00 Uhr. Die Veranstaltungen finden im Zentrum für Arbeit und Politik der Universität Bremen statt, Wiener Str./ Ecke Celsiusstr., Gebäude FVG. Der Kurs beginnt im Oktober 2016.<br><br>Dieses Angebot der politischen Bildung steht grundsätzlich allen Interessierten offen. Unter bestimmten Bedingungen können die Teilnehmenden ein Zertifikat erwerben, mit dem sie an der Universität Bremen oder der Hochschule Bremen einige Fächer studieren können. Voraussetzung für die Zulassung zum Zertifikat sind eine abgeschlossene Berufsausbildung oder mindestens fünf Jahre Berufstätigkeit. Erziehungs-, Arbeitslosen-, Wehrdienst- und Zivildienstzeiten können mit insgesamt bis zu einem Jahr angerechnet werden. <br><br>Die Lehrveranstaltungen finden einmal wöchentlich abends, an mehreren Samstagen und drei einwöchigen Bildungsurlauben statt. Anmeldeschluss ist der 15. September 2016<br><br>Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen: <br><br>Universität Bremen<br>Studiensekretariat des Zentrums für Arbeit und Politik<br>Christina Volkmer<br>Tel.: 0421/ 218 56702 <br>Fax: 0421/ 218 56722<br>E-Mail: <a href="mailto:christina.volkmer@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christina.volkmer@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/zap/kursangebote/zwei-jahres-kurs.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/zap/kursangebote/zwei-jahres-kurs.html</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 06 Jun 2016 14:51:11 +0200</pubDate>
                            <title>Gebildete des 18. und 19. Jahrhunderts engagierten sich für Verbreitung der Aufklärungsideen im Volk</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/gebildete-des-18-und-19-jahrhunderts-engagierten-sich-fuer-verbreitung-der-aufklaerungsideen-im-volk-1</link>
                            
                            <description>Langjähriges Forschungsprojekt „Volksaufklärung“ kommt zum Abschluss</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 164 / 6. Juni 2016 SC
</p><p>Die Gedanken der Aufklärung sollten allen Menschen nahegebracht und im Alltag nützlich werden. Das ist eine Kernaussage des Forschungsprojektes „Volksaufklärung“, das jetzt mehr als drei Jahrzehnte nach dem Projektstart mit dem Erscheinen von vier umfangreichen Bänden im renommierten Stuttgart-Bad Canstatter Verlag Frommann-Holzboog vor dem Abschluss steht. Gefördert von der Thyssen-Stiftung, der VolkswagenStiftung und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) dokumentieren die Professoren Holger Böning (Universität Bremen, Deutsche Presseforschung) und Reinhart Siegert (Universität Freiburg) in insgesamt sieben Bänden eines biobibliographischen Handbuchs, dass den Gebildeten des 18. und 19. Jahrhunderts das Prinzip allgemeiner und universaler Aufklärung durchaus nicht gleichgültig war. Diese Tatsache verändert unser Bild von der Aufklärung vollständig. In einer breiten Bürgerinitiative, die von den Zeitgenossen als „Volksaufklärung“ bezeichnet wurde, engagierten sich Pfarrer beider Konfessionen, Ärzte, Publizisten und Wirtschaftsbeamte für eine allgemeine Volksbildung. 
</p><p>Mehrere zehntausend Schriften haben Böning und Siegert in die Hand genommen und die wichtigsten davon in ihren Handbüchern nach ihren Inhalten und Erscheinungsdaten beschrieben. Erfasst wurden sowohl Lesestoffe, die sich an das Volk selbst wenden, um zu seiner wirtschaftlichen, moralisch-sittlichen, religiösen und politischen Aufklärung und Unterrichtung beizutragen, als auch gedruckte Texte, in denen Gebildete miteinander über Volksaufklärung kommunizieren. Die vier jetzt erschienenen Bände des Handbuchs betreten völliges Neuland und dokumentieren ein von der neueren multidisziplinären Aufklärungsforschung als vordringlich erachtetes Desiderat. Ausklang und Nachwirkung der Aufklärungsbewegung im deutschen Sprachraum bis 1850 und darüber hinaus. Er legt 5.000 kommentierte Belege dafür vor, dass die Aufklärung im 19. Jahrhundert keineswegs „überwunden“ oder gar tot war, davon sogar 700 aus der Zeit nach 1860. Auf die zwanzig Jahre, in denen die Volksaufklärung die Volksbildung dominierte, folgte nach dem verheerenden Einbruch durch die Französische Revolution noch ein halbes Jahrhundert, in dem die Volksaufklärung in die Breite wirkte, jetzt meist ohne staatliche Unterstützung und oft gegen massive staatliche und ultramontan-katholische Repression. Die Niederschlagung der Revolution von 1848/1849 erfolgte zu einem Zeitpunkt, an dem die Volksaufklärung längst auf dem Weg aus dem Schrifttum in die Köpfe war.
</p><p>Vom 6. bis 8. Juli 2016 findet in Reckahn im Rochow-Museum die Tagung „Volksaufklärung – Vom Fortwirken der Aufklärung im 19. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum und im internationalen Vergleich“ statt, auf der die Ergebnisse der jetzt erschienenen vier Bände des Volksaufklärungshandbuches diskutiert werden. Bei der von der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> geförderten Tagung treffen sich 44 Wissenschaftler aus acht Ländern. Für die Organisation sind die Professoren Holger Böning, Reinhart Siegert, Iwan-Michelangelo D'Aprile und Hanno Schmitt (beide Universität Potsdam) verantwortlich. 
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Deutsche Presseforschung<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Holger Böning<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218 67680<br>E-Mail: <a href="mailto:boening@uni-bremen.de">boening@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 07 Jun 2016 10:59:42 +0200</pubDate>
                            <title>Eine Erfolgsgeschichte: 30 Jahre Geowissenschaften an der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/eine-erfolgsgeschichte-30-jahre-geowissenschaften-an-der-universitaet-bremen-1</link>
                            
                            <description>10. Juni: Große Feier mit Wissenschaftssenatorin / Bremer Geowissenschaften deutschlandweit auf Platz eins in der Forschung / Vorreiter in der Lehre / MARUM ist aus Fachbereich hervor gegangen </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 165 / 7. Juni 2016 MM
</p><p>Im Jahr 1986 hat die Universität Bremen den Fachbereich Geowissenschaften gegründet. Damit begann eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte, die stark dazu beigetragen hat, dass die Universität Bremen heute deutschlandweit und international angesehen ist. So ist aus dem Fachbereich das MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften hervorgegangen. Mit dem Exzellenzcluster „Der Ozean im System Erde“ hat es dazu beigetragen, dass die Universität seit 2012 Exzellenzuniversität ist. In der Lehre bietet der Fachbereich eine innovative und modern konzipierte geowissenschaftliche Ausbildung. „Unsere Studierenden können ihre Interessen in einem breit angelegten Fächerspektrum vertiefen“, sagt der Dekan, Professor Michal Kucera. Besondere Schwerpunkte sind dabei Exkursionen sowie eine enge Anknüpfung an die Forschung. Die Masterstudiengänge sind in den marinen Geowissenschaften und Materialwissenschaften international ausgerichtet. 
</p><p>Am Freitag, 10. Juni 2016, feiert der Fachbereich seinen 30. Geburtstag mit rund 200 Gästen aus Wissenschaft und Politik. Auch die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Professorin Eva Quante-Brandt, ist dabei und wird Grußworte sprechen.
</p><h3>Große Auszeichnung kurz nach der Gründung</h3><p>Die erste Erfolgsmeldung kam kurz nach der Gründung des Fachbereichs: Bereits 1989 bewilligte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Sonderforschungsbereich (SFB) „Der Südatlantik im Spätquartär“. Die Bremer Geowissenschaften bekamen Fördermittel in Millionenhöhe. Für einen so jungen Fachbereich war dies eine große Auszeichnung. Durch die zusätzlichen Gelder konnte der Fachbereich schneller wachsen. Schon damals konzentrierten sich die Professoren der ersten Stunde Gerold Wefer, Ulrich Bleil und Horst Schulz vor allem auf die Meeresforschung und kooperierten früh mit dem Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven – heute: Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung. Aus dem <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr> ging das <abbr title="Zentrum für Marine Umweltwissenschaften" lang="de">MARUM</abbr> hervor. Es umfasst im Kern das <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr>-Forschungszentrum und Exzellenzcluster „Der Ozean im System Erde“. Hier befindet sich heute eines von weltweit drei Tiefsee-Bohrkernlagern mit rund 250.000 Bohrkernsegmenten aus mehreren Ozeanen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt kommen nach Bremen, um an diesem Material zu forschen. Ihre wissenschaftliche Expertise setzen die <abbr title="Zentrum für Marine Umweltwissenschaften">MARUM</abbr>-Forscherinnen und -Forscher unter anderem auch dafür ein, hoch spezialisierte Geräte zur Erkundung der tiefen Ozeane zu entwickeln. Zahlreiche nationale und internationale Forschende profitieren davon. „Die Geowissenschaften an der Universität Bremen kooperieren seit vielen Jahren auf Augenhöhe mit den außeruniversitären Einrichtungen in der Region“, sagt <abbr title="Zentrum für Marine Umweltwissenschaften">MARUM</abbr>-Direktor Professor Michael Schulz. Gerade in der Meeresforschung ist so ein Kooperationsnetzwerk entstanden, das in Deutschland einmalig sei und außergewöhnliche Möglichkeiten für zukünftige Forschungsaktivitäten biete.
</p><h3>Vorreiter in der Lehre</h3><p>Auch in der Lehre hat der Fachbereich stets eine Vorreiterrolle an der Uni Bremen eingenommen: So war er der erste, der die Bologna-Reform unter anderem mit einem internationalen Masterstudiengang umgesetzt hat. Früh setzten die Bremer Geowissenschaften zudem auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im interdisziplinären und internationalen Umfeld. 
</p><h3>Rund 500 Studierende</h3><p>Heute umfasst der Fachbereich rund 30 Professuren. Zehn davon sind Kooperationsprofessuren und an außeruniversitären Einrichtungen angesiedelt. Hinzu kommen mit dem <abbr title="Zentrum für Marine Umweltwissenschaften">MARUM</abbr> rund 150 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie rund 500 Studierende.
</p><h3>Dank an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter</h3><p>„Die Entwicklung der Bremer Geowissenschaften ist beachtlich“, sagt Michal Kucera. „Innerhalb nur einer Generation sind wir gemessen an der Forschungsleistung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf den ersten Platz in Deutschland gestiegen.“ Zu diesem außergewöhnlichen Erfolg hätten alle jetzigen und ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs und des MARUMs entscheidend beigetragen. „Dafür möchte ich mich bedanken!“ 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle gibt es Bildmaterial. Kontakt unter Telefon: 0421 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Geowissenschaften<br>Professor Michal Kucera (Dekan)<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-65970 (Sek.: 218-65974)<br>E-Mail: <a href="mailto:mkucera@marum.de">mkucera@marum.de</a><br><a href="http://www.geo.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.geo.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10998</guid>
                            <pubDate>Tue, 07 Jun 2016 12:33:12 +0200</pubDate>
                            <title>Kino für die ganze Familie: Filmvorführung „Karakum“ und Künstlergespräch am 12. Juni mit dem Regisseur Arend Agthe im City 46</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kino-fuer-die-ganze-familie-filmvorfuehrung-karakum-und-kuenstlergespraech-am-12-juni-mit-dem-regisseur-arend-agthe-im-city-46-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 166 / 7. Juni 2016 RO 
</p><p>Der 13-jährige Robert sucht in der endlosen Weite der Salzwüste Turkmenistans seinen Vater, den Ingenieur. Die Reise wird für Robert und seinen Freund Murad zu einem Überlebenskampf, der nur mit Mut und Witz bewältigt werden kann. So beginnt der deutsch-turkmenische Abenteuerfilm „Karakum“. Der Film handelt von einer Freundschaft, die sich spielerisch über die Grenzen von Sprache und Kultur hinwegsetzt. Am Sonntag, den 12. Juni 2016 um 15 Uhr wird der Kinderfilm im Kommunalkino City 46 gezeigt. An die Filmvorführung schließt ein Gespräch mit dem Regisseur Arend Agthe, der Schauspielerin Bettina Kupfer und dem Filmexperten Horst Schäfer an. Veranstalter ist der Arbeitsbereich Kinder- und Jugendmedien am Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Bremen. „Karakum ist ein Film für die ganze Familie“, so <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Philipp Schmerheim vom Arbeitsbereich Kinder- und Jugendmedien. „An dem Abenteuer haben alle Altersgruppen Spaß, und die jungen Zuschauer können sich mit den kindlichen Hauptfiguren identifizieren.“ 
</p><p><strong>Spannend für Jung und Alt</strong></p><p>Die Veranstaltung, eine Kooperation zwischen dem Bremer Kommunalkino City 46 und dem wissenschaftlichen Internetportal KinderundJugendmedien.de, bildet den Abschluss der Lehrveranstaltung „Der deutsche Kinderfilm“, die von Horst Schäfer im Rahmen des Grundschullehramtsstudiums an der Uni Bremen angeboten wird. Sowohl Studierende als auch Lehrende sind zu der Filmvorführung und dem anschließenden Gespräch herzlich eingeladen – mit und ohne Kinder, interessierten Verwandten und Freunden. Der Eintritt beträgt sechs Euro für Erwachsene, drei Euro für Kinder.<br><br>Horst Schäfer ist Filmpublizist, Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen über Medienpädagogik, Medienpolitik und Film mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendfilm. Das von ihm herausgegebene Lexikon des Kinder- und Jugendfilms gehört zu den Standard-Nachschlagewerken der Kinder- und Jugendfilmforschung. Schäfer unterrichtet regelmäßig an zahlreichen deutschen Hochschulen – so auch an der Universität Bremen. 
</p><p><strong>Arend Agthe – einer der bekanntesten Kinderfilmregisseure Deutschlands</strong></p><p>Agthe ist einer der wenigen deutschen Filmemacher, die vorwiegend eigens für das Kino geschriebene Geschichten umsetzen. Der Grimme-Preisträger drehte und schrieb zahlreiche Folgen für die Kindersendungen Sesamstraße, Löwenzahn und Siebenstein und wurde schließlich mit Filmen wie Flussfahrt mit Huhn, Der Sommer des Falken, Wunderjahre und Rettet Raffi! zu einem der bekanntesten Kinderfilmregisseure Deutschlands. <br><br>Filmvorführung und Künstlergespräch sind Teil des Kinderkino-Programms des City 46. Das Kommunalkino zeigt an jedem Wochenende sorgfältig ausgewählte Kinderfilme, die von zeitlosen Klassikern bis hin zu Publikumslieblingen auf Kinderfilmfestivals reichen: <a href="http://www.city46.de/kinderkino.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.city46.de/kinderkino.html<br></a><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br>Wissenschaftliches Internetportal KinderundJugendmedien.de<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> phil. Tobias Kurwinkel<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Philipp Schmerheim<br>E-Mail <a href="mailto:info@kinderundjugendmedien.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">info@kinderundjugendmedien.de</a><br><a href="http://www.KinderundJugendmedien.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.KinderundJugendmedien.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-10999</guid>
                            <pubDate>Tue, 07 Jun 2016 14:44:14 +0200</pubDate>
                            <title>Laura Seelkopf erhält renommiertes Max Weber Fellowship des Europäischen Hochschulinstituts in Florenz</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/laura-seelkopf-erhaelt-renommiertes-max-weber-fellowship-des-europaeischen-hochschulinstituts-in-florenz-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 168 / 7. Juni 2016 RO 
</p><p>Große Freude im Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM) der Universität Bremen: <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Laura Seelkopf erhält eines der begehrten Max Weber Fellowships des Europäischen Hochschulinstituts in Florenz. Das Institut zählt zu den bedeutendsten sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitutionen weltweit – und das nicht nur für Fragen der Europäischen Einigung. Vielmehr hat sich das Institut zu einem der führenden Zentren für vergleichende Forschung zu Gesellschaften und politischen Systemen entwickelt. Entsprechend gefragt sind seine Ausschreibungen; seien es Professuren oder Forschungsstipendien. Zu den begehrtesten gehört dabei das „Max Weber <span lang="en">Programme for Postdoctoral Studies</span>“. Für die Ausschreibung für das Stipendienjahr 2016/2017 kamen mehr als 1100 Bewerbungen auf nicht ganz 50 Stellen: Laura Seelkopf ist eine der Glücklichen, die ab September für ein Jahr in Florenz forschen dürfen.<br><br>Laura Seelkopf forscht seit Januar 2015 im <abbr title="Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik">SOCIUM</abbr> der Uni Bremen zur vergleichenden politischen Ökonomie von Steuer- und Sozialpolitik weltweit. Sie hat in Konstanz Verwaltungswissenschaften studiert und danach in Großbritannien an der Universität Essex promoviert. Außerdem hat sie ein Forschungsjahr an der Universität Pavia in Italien verbracht. Später hat die Politologin als Postdoc im Sonderforschungsbereich "Staatlichkeit im Wandel" an der Jacobs University gearbeitet. 
</p><p><strong>Florenz bietet ausgezeichnete Forschungsbedingungen</strong></p><p>Das Forschungsvorhaben, das Laura Seelkopf in Florenz vorantreiben möchte, befasst sich mit einem internationalen Vergleich von staatlichen Steuerpolitiken und deren Auswirkungen auf die wirtschaftliche Ungleichheit verschiedener Gesellschaften. Wie lassen sich die national unterschiedlichen Entscheidungen über progressive direkte Steuern erklären? Und welchen Einfluss haben diese unterschiedlichen nationalen Steuersysteme auf die wirtschaftliche Ungleichheit? Ziel der Forschungsarbeit ist es, die Bedingungen herauszuarbeiten, unter denen direkte Steuern als Mittel zur Verringerung wirtschaftlicher Ungleichheit eingesetzt werden. Das Max Weber Programm gilt als angesehene Zwischenstation hervorragender Postdocs auf dem Weg zu einer eigenen Professur. Florenz bietet dazu nicht nur ausgezeichnete Forschungsbedingungen, sondern auch ein interdisziplinäres akademisches Umfeld.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle können Sie unter der E-Mail ein Foto von <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Laura Seelkopf anfordern.<br><br>Weitere Informationen<br>Universität Bremen<br>SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Laura Seelkopf<br>Tel.: 0421 218 58605<br>E-Mail: <a href="mailto:laura.seelkopf@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">laura.seelkopf@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.socium.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.socium.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/9/a/csm_UPAK_167_Laura_Seelkopf_c3c1cf9bbb.jpg" length="213811" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/9/a/csm_UPAK_167_Laura_Seelkopf_c3c1cf9bbb.jpg" fileSize="213811" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Laura Seelkopf</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11000</guid>
                            <pubDate>Wed, 08 Jun 2016 12:40:41 +0200</pubDate>
                            <title>AG Familienfreundliches Studium lädt zum vierten Kinderfest in den  Campuspark ein</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ag-familienfreundliches-studium-laedt-zum-vierten-kinderfest-in-den-campuspark-ein-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 169 / 8. Juni 2016 KG
</p><p>Zu einem Nachmittag voller Spiel und Spaß lädt die AG Familienfreundliches Studium am Mittwoch, 15. Juni, von 15 bis 18 Uhr auf den Campusrasen ein. Es ist bereits das vierte Kinderfest, das die Arbeitsgruppe veranstaltet. Die Kinder dürfen Riesenseifenblasen machen, können sich schminken lassen und gemeinsam mit dem Musiker Luca kleine Musikinstrumente ausprobieren. Gemeinsame Spiele, Luftballons und ein Maltisch mit Buttonmaschine runden das Angebot ab. Außerdem wird ein Buffet angeboten. Die Aktiven freuen sich über kulinarische Beiträge dazu. Auch Picknickdecken sind willkommen.
</p><p>Eingeladen sind Studierende, Universitätsangehörige und auch Gäste mit ihren Familien. Das Fest findet gegenüber dem Gebäude MZH auf der Campusparkwiese statt. Anfahrt über die Haltestelle Zentralbereich. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in die Räume von „Unikrümel“ am Boulevard, gegenüber der Mensa verlegt.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>AG Familienfreundliches Studium<br>E-Mail: <a href="mailto:ffs@uni-bremen.de">ffs@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 08 Jun 2016 14:20:46 +0200</pubDate>
                            <title>Fitnessuntersuchung bei Senioren im Stadtteil Hemelingen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/fitnessuntersuchung-bei-senioren-im-stadtteil-hemelingen-1</link>
                            
                            <description>Teilnahme an Studie im Forschungsprojekt „BUTEN AKTIV“ der Uni Bremen
noch bis Juli 2016 möglich</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 170 / 7. Juni 2016 RO
</p><p>Sport hält jung, schützt das Herz und macht meist auch noch gute Laune. Bewegung gewinnt auch im höheren Lebensalter immer mehr an Bedeutung. Eine Mischung aus Muskelaufbau, Gleichgewichtsübungen und Konditionstraining ist auch für Senioren wichtig. Körperliche Aktivität reduziert das Risiko für viele chronische Erkrankungen. Dennoch bewegt sich nur ein kleiner Teil der älteren Erwachsenen in ausreichendem Maß. Im Forschungsprojekt „BUTEN AKTIV“ der Universität Bremen wird seit Herbst 2015 die Bevölkerung im Stadtteil Hemelingen (Ortsteile Hastedt, Hemelingen, Sebaldsbrück, Arbergen und Mahndorf) zu einer schriftlichen Befragung, sowie zu einem seniorengerechten Fitnesstest und einer Bewegungsmessung eingeladen. Alle, die sich noch an der Studie beteiligen möchten, müssen sich jetzt beeilen, denn die Befragungen laufen nur noch bis zum Juli 2016. Unter der Telefonnummer 0421 218 68861 können sich alle Seniorinnen und Senioren melden, die noch Interesse an der Untersuchung haben. 
</p><p><strong>Schriftliche Befragung, Untersuchungen und Fitnesstest</strong></p><p>Die Arbeitsgruppe von <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Karin Bammann am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen möchte herausfinden, welche Gewohnheiten und Wünsche die Menschen in Hemelingen haben. Was behindert und was unterstützt die Aktivitäten im Freien? Wer zwischen dem 1. September 1940 und dem 31. August 1950 geboren ist, wurde im Laufe der letzten 8 Monate bereits zu einer Befragung eingeladen. Karin Bammann: „Wir bedanken uns bei den über 850 Menschen, die schon bei „BUTEN AKTIV“ mitgemacht haben. Die Teilnehmenden freuen sich über die genaue Rückmeldung zu ihrer körperlichen Fitness, die sie bei unserer Untersuchung erhalten. Im Herbst 2016 werden wir außerdem alle Teilnehmenden zu einer Präsentation der Untersuchungsergebnisse einladen.“ 
</p><p><strong>Forschungsprojekt BUTEN AKTIV</strong></p><p>„Wir wollen wissen, was die Seniorinnen und Senioren tun, um sich fit zu halten und was verbesserungswürdig für sie ist“, so die Projektleiterin. Dabei geht es in erster Linie um die körperliche Aktivität im Freien. Die Wissenschaftler haben bereits Kontakt zu Vereinen und Begegnungsstätten aufgebaut, um einen Blick über die Angebote im Stadtteil zu erhalten. In einem nächsten Schritt geht es darum, die Gegebenheiten vor Ort zu überprüfen: Sind die Rad- und Fußwege einladend? Gibt es konkrete Wünsche der Bevölkerung? <br><br>Karin Bammann: „Viele der bisherigen Programme zur Gesundheitsförderung wurden am Schreibtisch entwickelt. Diese wurden in der Regel aber sehr schlecht angenommen. Unser Programm zur Bewegungsförderung wird gemeinsam mit den Menschen in Hemelingen entwickelt, damit es zu den Bedürfnissen vor Ort passt“. Täglich 30 Minuten spazieren zu gehen oder im Garten zu arbeiten bringe schon eine ganze Menge, so die Projektleiterin. Fest stehe, dass Aktivität die Gedächtnisleistung steigere und den Muskelabbau verlangsame. Nicht zuletzt könne so der Einzug ins Pflegeheim hinausgezögert werden.
</p><p><strong>Präventionsnetzwerk AEQUIPA</strong></p><p>„BUTEN AKTIV“ ist eingebettet in das Präventionsnetzwerk AEQUIPA (www.aequipa.de). Dieses regionale Netzwerkprojekt der Metropolregion Bremen-Oldenburg, an dem fünf Hochschulen und zwei Forschungsinstitute beteiligt sind, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und vom Leibniz-Institut BIPS koordiniert. Es ist im Februar 2015 gestartet und läuft noch bis Anfang 2018. <br><br>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)<br>AG Epidemiologie des demographischen Wandels<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Karin Bammann<br>Tel.: 0421 218 68873<br>E-Mail: <a href="mailto:bammann@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bammann@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/ag-epidemiologie-des-demographischen-wandels/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.ipp.uni-bremen.de/forschung/ag-epidemiologie-des-demographischen-wandels/</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 08 Jun 2016 14:27:40 +0200</pubDate>
                            <title>„New Generation“: Snapchat und YouTube unter der Lupe</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/new-generation-snapchat-und-youtube-unter-der-lupe-1</link>
                            
                            <description>Studierende informieren Schülerinnen und Schüler: 13. Juni in der Oberschule Findorff / Medien willkommen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 171 / 08. Juni 2016 SC
</p><p>Facebook war gestern! Heute erfreuen sich YouTube und Snapchat großer Popularität. Besonders in der Altersklasse der 14- bis 17- Jährigen wird „<span lang="en">gesnapt</span>“, was das Zeug hält. Auch YouTube-Videos bekannter YouTube-Stars wie <span lang="en">Bibis Beauty Palace</span> und ihrer Schmink-<span lang="en">Tutorials</span> sind beliebter denn je. Im Unterricht werden diese Medien aber nie behandelt. Das ist schade, denn sowohl YouTube als auch Snapchat haben jede Menge nützliche Funktionen, die Lehrerinnen und Lehrer ohne Probleme in den Unterricht aufnehmen könnten. Aber auch Aufklärungsarbeit ist hier sinnvoll, denn selten hinterfragen Jugendliche, wie sich Social-Media-Dienste finanzieren oder welche Rolle Werbung oder Produktplatzierungen dabei spielen. 
</p><h3>Studierende klären mit eigenen Workshops auf</h3><p>Am Montag, den 13. Juni 2016 informieren Studierende der Universität Bremen in einer Klasse der 7. Jahrgangsstufe der Oberschule Findorff über die Themen Snapchat und YouTube. Ein Semester lang haben sie diese Themen unter die Lupe genommen und zwei verschiedene Workshop-Konzepte unter dem Motto „<span lang="en">Digital Natives</span> schulen <span lang="en">Digital Natives</span>“ erarbeitet. Hierbei werden die Jugendlichen sowohl durch kreative Eigenarbeit als auch durch theoretische Grundlagenarbeit motiviert, sich mit Funktionen, Datenschutz und Kommerzialisierung auseinanderzusetzen.
</p><p>Um die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler während des 3,5-stündigen Workshops zu sichern, haben die Studierenden ein abwechslungsreiches Programm mit unterschiedlichen didaktischen Methoden zusammengestellt. Die Studierenden werden dabei von Expertinnen des Zentrums für Medien, Kommunikation und Information (ZeMKI) der Universität Bremen und der Bremischen Landesmedienanstalt (bre(ma unterstützt. Ziel des Workshops ist, dass die Schüler zukünftig einen differenzierteren und bewussteren Umgang mit den entsprechenden Plattformen pflegen.
</p><h3>Live dabei sein: Einladung an Medien</h3><p>Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, sich die Vermittlung von Medienkompetenz live vor Ort anzuschauen. Hierfür bietet sich die zweite Phase nach der großen Pause um 10:30 Uhr an, weil die Schüler dann praktisch arbeiten werden. Interviews mit den Beteiligten sind ebenfalls möglich. Um Anmeldung bei <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Anke Offerhaus (<a href="mailto:offerhaus@uni-bremen.de">offerhaus@uni-bremen.de</a> ; telefonisch unter 0421 / 218-67621) wird gebeten.
</p><h3>Zum Hintergrund: <span lang="en">Peer-to-Peer-</span>Projekt mit Studierenden</h3><p>Die Universität Bremen und die (bre(ma haben dieses Sommersemester zum zweiten Mal gemeinsam ein Seminar zur Vermittlung von Medienkompetenz gestaltet. Studierende aus den Studiengängen Medien- und Kommunikationswissenschaften (Uni Bremen) und Journalistik (Hochschule Bremen) haben sich ein Semester lang intensiv über verschiedene medienpädagogische Themen informiert. Bei der Konzeptionierung und der Umsetzung der Workshops begegneten sich die Studierenden auf Augenhöhe und unterstützten sich gegenseitig. Das sogenannte <span lang="en">Peer-to-Peer-</span>Konzept zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Seminar, zunächst unter den Studierenden selbst und nun, nach Fertigstellung eigener Medienkompetenz-Workshops, bis hin in die Schule.
</p><p>Informationen zur Veranstaltung:
</p><p>„<span lang="en">Digital Natives</span> schulen <span lang="en">Digital Natives</span>"<br>Montag, den 13. Juni 2016, 8:30 - 12:00 Uhr (Pause um 10 Uhr)<br>Neukirchstraße 23 a, 28215 Bremen Findorff
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Bremischen Landesmedienanstalt (bre(ma<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Anke Offerhaus<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 / 218-67621<br>E-Mail: <a href="mailto:offerhaus@uni-bremen.de">offerhaus@uni-bremen.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11003</guid>
                            <pubDate>Wed, 08 Jun 2016 14:37:37 +0200</pubDate>
                            <title>Software kostengünstig zertifizieren lassen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/software-kostenguenstig-zertifizieren-lassen-1</link>
                            
                            <description>Erfolgreicher Technologietransfer: Experten der Universität Bremen entwickeln gemeinsam mit mittelständischem Unternehmen ein teilautomatisiertes Zertifizierungsverfahren für Softwarelösungen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 172 / 08. Juni 2016 SC
</p><p>Wissenschaftler vom Technologiezentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen (TZI) entwickeln zurzeit ein Zertifizierungsverfahren, das die Überprüfung der Sicherheit von Software deutlich vereinfachen soll. Damit wollen sie ermöglichen, dass wesentlich mehr Anwendungen zu vertretbaren Kosten mit einem Gütesiegel ausgestattet werden können – dies würde vor allem kleinen und mittleren Unternehmen helfen, das Sicherheitsniveau ihrer Software zu erhöhen. 
</p><p>Aus der Wirtschaft beteiligt sich die datenschutz cert <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung" lang="de">GmbH</abbr> (Bremen) als Partner an dem Vorhaben. Sie plant nach Abschluss der Arbeiten die Weiterentwicklung der Ergebnisse zu einem marktreifen Produkt. Gefördert wird das Projekt „<span lang="en">Certified Applications</span>“, das auf zwei Jahre angelegt ist und im April 2018 endet, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM).
</p><h3>Software testet Software</h3><p>Die Projektpartner haben in den vergangenen Jahren bereits gemeinsam ein Zertifizierungsverfahren für Android-Apps entwickelt. Dieses Mal geht es in erster Linie um Software, die auf der Java-Technologie basiert. Dabei handelt es sich beispielsweise oft um dynamische Internetseiten mit vielfältigen Funktionalitäten. Als assoziierter Partner wirkt daher auch die Polyas <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung" lang="de">GmbH</abbr> mit – das Berliner Unternehmen bietet Software für elektronische Wahlen an.
</p><p>Auf Seiten des <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr> ist die Arbeitsgruppe Softwaretechnik von Professor Rainer Koschke beteiligt. Die Vereinfachung des Zertifizierungsprozesses gelingt ihr in erster Linie durch die Automatisierung einzelner Arbeitsschritte – Software testet Software. Auf Basis einer solchen Analyse erhalten die Mitarbeiter einer Zertifizierungseinrichtung beispielsweise schnell einen Eindruck von der Struktur der Softwarelösung und von den integrierten Sicherheitsmaßnahmen.
</p><h3>Anbieter sollen Sicherheit leichter nachweisen können</h3><p>Die Zertifizierung von Anwendungen dauert heute manchmal mehrere Jahre“, erklärt Bernhard Berger, der das Projekt federführend für das <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr> betreut. „Das lohnt sich nur für sehr wenige Anwendungen, die nachweislich extrem sicher sein müssen, zum Beispiel im Bereich <span lang="en">E-Government</span>. Aber für normale Software ist das nicht machbar, obwohl der Hersteller dem Endnutzer vielleicht gerne mit einer Zertifizierung zeigen möchte, dass er großen Wert auf Sicherheit legt.“
</p><p>Eine Herausforderung des Projekts besteht darin, die Ergebnisse für ein breites Spektrum an Softwarelösungen nutzbar zu machen. „Viele Anwendungen haben sehr unterschiedliche Anforderungen an die Sicherheit“, so Berger. „Ein elektronisches Wahlsystem erfordert zum Beispiel höhere Standards als ein Programm, mit dem jemand die eigenen Fitnessdaten speichert.“ Als beispielhaftes Anwendungsfeld der Zertifizierung sieht er auch Zollanwendungen für den Import und Export von Waren. Automobilhersteller und Banken könnten ebenfalls Interesse an den entwickelten Lösungen haben. Grundsätzlich soll die Zertifizierung aber in allen Bereichen einsetzbar sein.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Technologiezentrum Informatik und Informationstechnik<br>Bernhard Berger<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218-64472<br>E-Mail <a href="mailto:berber@tzi.de">berber@tzi.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11004</guid>
                            <pubDate>Thu, 09 Jun 2016 11:11:10 +0200</pubDate>
                            <title>Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert ein Projekt aus der Chemie der Universität Bremen mit 420.000 Euro</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/deutsche-forschungsgemeinschaft-foerdert-ein-projekt-aus-der-chemie-der-universitaet-bremen-mit-420000-euro-2</link>
                            
                            <description>Nanoporöses Gold wird mit Metallkomplexen kombiniert / Ziel der „Grünen Chemie“: Umweltfreundliche Reinigung von Abwasser</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 173 / 9. Juni 2016 KG
</p><p>Erneut wurde Wissenschaftlern der Universität Bremen für ein Forschungsprojekt eine hohe Summe von Drittmitteln bewilligt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert mit insgesamt 420.000 Euro über drei Jahre ein Projekt in der Grundlagenforschung unter Leitung von Dr. Arne Wittstock und Professor Dieter Wöhrle im Studiengang Chemie. Es geht um eine Kombination von nanoporösem Gold mit Metallkomplexen, die eine wirkungsvolle photokatalytische Oxidation ermöglichen sollen. Die Hybridmaterialien werden umweltfreundliche und energiesparende Innovationen bei der chemischen Synthese und bei der Abwasserreinigung möglich machen, das Stichwort lautet: „Grüne Chemie“. So können Schadstoffe wie Phenol oder Schwefelverbindungen im Wasser abgebaut werden.
</p><p>Die Fachgutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft schreiben in ihrer Befürwortung des Projektes: „Kollege Wöhrle ist bereits seit Jahrzehnten einer der namhaftesten Vertreter der organischen Chemie.“ Der inzwischen pensionierte Chemiker hat mehr als 400 Publikationen veröffentlicht und ist weiterhin sehr aktiv. Er arbeitet seit mehreren Jahren mit Dr. Arne Wittstock aus dem Bereich der Katalyseforschung in gemeinsamen Projekten. Die DFG bescheinigt ihm wiederum „eine beeindruckende Expertise zu nanoporösen Gold-Substraten“. Dr. Wittstock könne auf mehr als 40 Publikationen verweisen, darunter ein Science Paper, das bereits 300 Mal zitiert wurde.
</p><p><strong>Über das aktuelle Forschungsprojekt</strong></p><p>„Nanoporöses Gold modifiziert mit makrozyklischen Metallkomplexen für effiziente photokatalytische Oxidationen“, so der genaue wissenschaftliche Titel, kommt unter sichtbarem Licht, also auch solarer Einstrahlung, zur Wirkung. Die auf dem Gold gebundenen Metallkomplexe, die dem Chlorophyll in ihrer Struktur ähnlich sind, geraten bei Lichteinwirkung in einen angeregten Zustand. Werden sie nun mit geringsten Mengen porösem Gold kombiniert, das man sich wie einen Schaumstoff vorstellen muss, verstärkt sich diese Wirkung deutlich. Die Poren des Goldes sind winzig klein und nur unter dem Rasterelektronenmikroskop erkennbar. Der Vorteil der Kombination beider Materialien ist, dass das Gold mit 80 Prozent Porenvolumen eine große Oberfläche hat (ein cm² Beschichtung generiert 1000 cm² Oberfläche) und auch Teile des Lichtes aufnimmt. Dadurch werden Schwingungen der freien Elektronen im Gold angeregt, und die dann frei werdende Energie wird an den Metallkomplex weiter geleitet. Dieser nun mehrfach angeregte Metallkomplex gibt Energie an energiearmen Sauerstoff der Luft ab, und der dabei gebildete energiereiche Sauerstoff reagiert dann in der Photooxidation organischer Verbindungen. Durch die Kombination hochporöser und sehr dünner Beschichtungen dieses Goldmaterials mit Metallkomplexen als Photosensibilisatoren ergibt sich eine große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten. Das Zusammenspiel beider Komponenten und eine weitere Steigerung der Effizienz der Systeme wird in dem bewilligten Projekt weiter erforscht.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie/Chemie<br>Makromolekulare Chemie und Materialwissenschaften<br>Prof. Dr. Dieter Wöhrle,<br>Tel.: 0421-21863135<br>E-Mail: <a href="mailto:woehrle@uni-bremen.de">woehrle@uni-bremen.de</a><br><a href="/fb2/forschung/woehrle.html">http://www.uni-bremen.de/fb2/forschung/woehrle.html</a></p><p>Dr. Arne Wittstock,<br>Institut für angewandte und physikalische Chemie<br>Tel.: 0421-21863400<br>E-Mail: <a href="mailto:awittstock@uni-bremen.de">awittstock@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.nanoporousgold.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.nanoporousgold.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 09 Jun 2016 12:30:16 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen lädt ein: Forschungsprojekte zur Förderung der IT-Sicherheit stellen ihre Ergebnisse vor</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-laedt-ein-forschungsprojekte-zur-foerderung-der-it-sicherheit-stellen-ihre-ergebnisse-vor-1</link>
                            
                            <description>Zweitägige Veranstaltung im Haus der Wissenschaft / Vorträge vom Bundesdatenschutzbeauftragten a.D. Peter Schaar und von FBI Supervisory Special Agent Edward H. You / Live Hacking von Industrial Control Systems</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 174 / 9. Juni 2016 KG
</p><p>Das Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht (IGMR) der Universität Bremen lädt am Montag, 20. und Dienstag, 21. Juni 2016, zur Jahrestagung „IT-Sicherheit in Kritischen Infrastrukturen“ ins Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5 ein. Zusammenkommen werden an diesem Tag elf vom Bundesforschungsministerium geförderte interdisziplinäre Forschungsprojekte, die sich alle mit der Verbesserung der IT-Sicherheit in wichtigen Einrichtungen wie Kraft- und Wasserwerken, Krankenhäusern, Verkehrssystemen und Banken beschäftigen. Dabei geht es nicht nur darum, technische Lösungsansätze zu finden, um Computersysteme gegen Hacker zu härten, sondern auch, wie der Risikofaktor Mensch als bedeutender Aspekt der IT-Security aktiv einbezogen werden kann. Man denke in diesem Zusammenhang allein an die Infektionen deutscher Krankenhaus-IT mit in E-Mail-Anhängen versteckten Trojanern.
</p><h3>Live Hacking einer Windenergieanlage</h3><p>Ganz praxisnah und anschaulich werden während der Jahrestagung die Forschungsergebnisse auch in Form von Testlabs, Demonstratoren und Simulationen dargestellt. Höhepunkte der Veranstaltung sind das Live Hacking einer simulierten Windenergieanlage am ersten Tag sowie der Vortrag von Peter Schaar, dem vormaligen Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit. Ein weiterer hochrangiger Redner ist der FBI Supervisory Special Agent Edward H. You aus Washington, D.C. Er wird das Thema Cybersecurity aus Sicht einer US-amerikanischen Bundesbehörde beleuchten.
</p><h3>Gäste am 20. Juni willkommen</h3><p>Externe Gäste sowie Vertreter der Presse werden für den öffentlichen Teil der Veranstaltung am ersten Tag, der von 10 Uhr bis 15:30 Uhr dauern wird, gern willkommen geheißen. Um eine vorherige Anmeldung bei Dr. Dennis-Kenji Kipker wird gebeten.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Rechtswissenschaft<br>Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht (IGMR)<br>Dr. Dennis-Kenji Kipker<br>Tel.: 0421 218 66049<br>E-Mail: <a href="mailto:kipker@uni-bremen.de">kipker@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 10 Jun 2016 10:39:05 +0200</pubDate>
                            <title>Europaweite Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Materialien</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/europaweite-zusammenarbeit-bei-der-entwicklung-neuer-materialien-1</link>
                            
                            <description>Das EU-Projekt P2L2 unter Bremer Führung koordiniert die Aktivitäten von sechs Regionen und unterstützt sie beim Ausbau ihrer Stärken im Bereich Materialforschung</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 175 / 10. Juni 2016 SC
</p><p>Vom 13. bis 15. Juni 2016 treffen sich in Bremen die Vertreter von sechs europäischen Regionen, um gemeinsame Strategien für die Stärkung der Materialforschung und -entwicklung zu erarbeiten. Die Konferenz dient als Auftakttreffen des EU-Projekts <span lang="en">„Public Policy Living Lab“ (P2L2)</span> – grob übersetzt: „Politik-Experimentallabor“. Die zentrale Fragestellung lautet, wie Regionen über Verwaltungsgrenzen hinweg enger zusammenarbeiten können, um die Entwicklung neuer Materialien besser zu unterstützen und die jeweiligen Stärken der Standorte weiter auszubauen. 
</p><p>Das vierjährige Projekt, das im April gestartet ist, wird vom <span lang="en">Innovation Capability Center </span>der Universität Bremen koordiniert und gemeinsam mit dem Bremer Senator für Wirtschaft und Häfen und der WFB Wirtschaftsförderung Bremen <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung" lang="de">GmbH</abbr> betreut. Ebenfalls beteiligt sind Ministerien aus Dänemark, Frankreich, Italien, Litauen und Polen. Die Europäische Union fördert das Projekt im Rahmen des <span lang="en">INTERREG Europe Programms.</span></p><h3>Regionale Spezialisierungen besser koordinieren</h3><p>Die Partnerregionen verfolgen drei übergeordnete Ziele. Erstens wollen sie das Umfeld für Innovationen im Bereich der neuen Materialien weiterentwickeln – in Bremen liegt der Fokus dabei auf dem Forschungszentrum <abbr title="Center for Eco-efficient Material &amp; Technologies" lang="en">EcoMaT</abbr> mit den begleitenden Programmen. Zweitens geht es den Beteiligten um die Intensivierung der Zusammenarbeit über Verwaltungsgrenzen hinweg: Wie können sie sich sinnvoll ergänzen, statt Doppelstrukturen aufzubauen? Das Bremer Projektteam will dabei insbesondere die Vernetzung der Materialforschungsstrategien in Bremen, Hamburg und Stade vorantreiben. Drittes Ziel ist es, allgemein die politischen Instrumente für die Förderung von regionalen Spezialisierungen zu verfeinern, unabhängig vom Thema Materialien. Dazu soll beispielsweise ein standardisierter Prozess erarbeitet werden, der Regionen als Orientierungshilfe dienen kann.
</p><h3>Interesse aus der Wirtschaft</h3><p>Das Projekt P2L2 wird in enger Abstimmung mit Einrichtungen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Behörden umgesetzt, damit die entwickelten Lösungen einen direkten Bezug zur&nbsp; regionalen Praxis haben. Ein wichtiger Partner ist unter anderem das Bremer Airbus-Werk, bei dem auch ein Teil der Auftaktveranstaltung stattfindet. Neue Materialien, Oberflächentechnologien und metallischer 3D-Druck sind in der Luft- und Raumfahrt zentrale Themen. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br><span lang="en">TZI-Innovation Capability Center</span><br>Tanja Woronowicz<br>E-Mail: <a href="mailto:worono@uni-bremen.de">worono@uni-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-64094 </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11007</guid>
                            <pubDate>Fri, 10 Jun 2016 10:43:05 +0200</pubDate>
                            <title>Sonderforschungsbereich der Universität Bremen lädt zu Bilder- und Fotowettbewerb</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/sonderforschungsbereich-der-universitaet-bremen-laedt-zu-bilder-und-fotowettbewerb-1</link>
                            
                            <description>Gesucht werden Motive zum Thema „Massenproduktion von Mikrobauteilen“ / Einsendeschluss: 10. Juli</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 176 / 10. Juni 2016 MM
</p><p>Fotofreunde und Künstler aufgepasst: Der Sonderforschungsbereich „Mikrokaltumformen“ der Uni Bremen lädt zu einem Foto- und Bilderwettbewerb ein. Gesucht werden die schönsten, spannendsten und kreativsten Interpretationen zum Thema „Massenproduktion von Mikrobauteilen“. Die prämierten Motive werden bei der Bilderausstellung „Mikrobauteile intelligent produziert – Impressionen zur beherrschten Massenproduktion“ des <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr> gezeigt. Sie wird am 7. September 2016 im Haus der Wissenschaften in der Bremer Innenstadt feierlich eröffnet. Außerdem veröffentlicht der <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr> die Motive auf der Internetseite seines Nachwuchsförder- und Öffentlichkeitsprojekts „mikromal“. Im Anschluss an die Ausstellung erhalten die Künstler ihre gedruckten Werke. Interessierte können ihre Motive bis zum 10. Juli 2016 an die E-Mail-Adresse <a href="mailto:info@mikromal.de">info@mikromal.de</a>&nbsp; senden.
</p><h3>Was macht der SFB „Mikrokaltumformen“?</h3><p>Mit den Prozessen des Mikrokaltumformens werden metallische Komponenten, die kleiner als ein Reiskorn sind, hergestellt. Diese Komponenten werden unter anderem in Smartphones, Hörgeräten und der Automobilindustrie eingesetzt. Die Forscherinnen und Forscher des <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> „Mikrokaltumformen“ gehen in diesem Zusammenhang folgenden Fragen nach: Wie lassen sich kleinste metallische Bauteile schnell, kostengünstig und in hoher Stückzahl – aber dennoch präzise – produzieren? Wie können geeignete Werkzeuge, Materialien und Fertigungsverfahren aussehen, um solche Bauteile herzustellen? Wie müssen spezielle Prüfmechanismen beschaffen sein, um eine gleichbleibende Qualität von Werkzeugen, Materialien und Fertigungsverfahren zu gewährleisten?
</p><h3>Über das Nachwuchsförder- und Öffentlichkeitsprojekt „mikromal“</h3><p>„mikromal“ ist das Nachwuchsförder- und Öffentlichkeitsprojekt des Sonderforschungsbereichs „Mikrokaltumformen“ der Universität Bremen. Neben Ausstellungen und regelmäßigen Aktionen zum <span lang="en">„Kids Day“</span> und „Weltretter-Tag“ organisieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Schulprojekte rund um die Forschungsthemen des <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr>. Ziel ist es, die Mikroumformtechnik bekannter zu machen und Schülerinnen und Schüler für Technik zu begeistern. <a href="http://www.mikromal.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mikromal.de</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle gibt es Illustrationsmaterial zum Wettbewerb. Kontakt unter Telefon: 0421 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Sonderforschungsbereich 747 „Mikrokaltumformen“<br>Malte Behlau (Projektkoordinator „mikromal“)<br>Telefon: 0421 218-58022<br>E-Mail: <a href="mailto:behlau@bias.de">behlau@bias.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.sfb747.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.sfb747.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.mikromal.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mikromal.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.facebook.de/sonderforschungsbereich747" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.de/sonderforschungsbereich747</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/e/c/csm_UPAK_176_Fotowettbewerb_SFB_36b606e049.jpg" length="174986" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/e/c/csm_UPAK_176_Fotowettbewerb_SFB_36b606e049.jpg" fileSize="174986" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Ein Beispiel für Mikrobauteilchen sind diese Mikronäpfe. Sie haben einen Durchmesser von weniger als einem Millimeter. </media:description><media:copyright>Lukas Heinrich / BIAS</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11008</guid>
                            <pubDate>Mon, 13 Jun 2016 15:59:12 +0200</pubDate>
                            <title>Viehwirtschaft und Landbau: Lassen sich Gülleüberschuss und Düngemittelbedarf nachhaltig managen?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/viehwirtschaft-und-landbau-lassen-sich-guelleueberschuss-und-duengemittelbedarf-nachhaltig-managen-1</link>
                            
                            <description>21. Juni: Institut für Umweltverfahrenstechnik organisiert Expertenworkshop „Nährstoffbioökonomie“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 177 / 13. Juni 2016 SC
</p><p>60 Millionen Tonnen, Gülle, Dung und Gärreste fallen in der Viehhaltung in Niedersachsen Jahr für Jahr an. Für die Ausbringung steht nicht genügend Fläche zur Verfügung. Nach Angaben der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und des Landesamts für Bergbau, Energie und Geologie gibt es allein für Stickstoff einen Überschuss im Flächenland Niedersachsen von 80.000 - 90.000 t/a, die in den meisten Landkreisen nicht mehr ökologisch von Boden und Pflanzen aufgenommen werden können. Neben der Gefährdung des Grundwassers durch hohe Nitrat- und Phosphateinträge besteht hierdurch auch eine hohe Belastung der Luft mit Feinstaub sowie Emissionen, die das Klima beeinflussen. Im Kontrast zu diesen Überschüssen besteht in anderen Regionen mit intensivem Landbau und geringer Viehdichte ein Nährstoffbedarf, der zu großen Anteilen durch chemische Dünger gedeckt wird. Die Herstellung von chemischen Düngern ist ebenfalls energieintensiv und die Düngung trägt nicht zur ökologischen Bodenverbesserung bei. Können intensiver Landbau und intensive Viehhaltung ökologisch und ökonomisch sinnvoll in einer Win-Win-Situation zusammenkommen? Mit Lösungswegen einer „Nährstoffbioökonomie“ beschäftigen sich Experten am 21. Juni 2016 in einem Kreativworkshop an der Universität Bremen. Das Institut für Umweltverfahrenstechnik (IUV) im Fachbereich Produktionstechnik hat zur Tagung „Nährstoffbioökonomie“: Stickstoff-/Nährstofftechnologie und -logistik“ dazu 30 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Landwirtschaft und Industrie eingeladen, um sich über den nachhaltigen Umgang mit Nährstoffen aus der Viehhaltung auszutauschen und Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten anzustoßen. <br><br>Die auf der Hand liegende Lösung, Gülle dorthin zu bringen, wo es Bedarf gibt, ist nur auf den ersten Blick plausibel. Der jetzige Kenntnisstand zeigt nämlich, dass die Wirtschaftlichkeit des Gülletransports von der Konzentration der Nährstoffe im Transportgut abhängt. Bei reinem Wirtschaftsdünger (Gülle) ist jedoch der größte Anteil Wasser. Hier liegt das Problem: Derzeit fehlen kostengünstige, sowohl für die industrielle Praxis als auch für Bauernhöfe, geeignete Technologien, um aus den Reststoffen der Viehhaltung eine hohe Nährstoffdichte zu erzeugen. Beim Workshop werden die Teilnehmer die gesamte Produktions- und Lieferkette in den Blick nehmen, um Anforderungen für eine zukünftige „Nährstoffbioökonomie“ zu definieren. Konkret werden folgende Themen behandelt: Technologieentwicklung, Logistik, potenzielle Produkte und Vernetzung, politische und rechtliche Rahmenbedingungen. Das Organisationsteam hofft, dass als Ergebnis des Treffens eine Roadmap zukünftiger Schritte und Maßnahmen vorgelegt werden kann. Der Workshop wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Neue Produkte für die Bioökonomie“ gefördert.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik<br>Institut für Umweltverfahrenstechnik (IUV)<br>Tel. 0421 218 63331<br>E-Mail: <a href="mailto:info@iuv.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">info@iuv.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11009</guid>
                            <pubDate>Mon, 13 Jun 2016 16:02:47 +0200</pubDate>
                            <title>Wie lernen Kinder selbstständiges Handeln?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-lernen-kinder-selbststaendiges-handeln-1</link>
                            
                            <description>Universität Bremen lädt am 16. Juni 2016 um 19.00 Uhr zum Fachgespräch „Selbstständiges und kooperatives Lernen in Familie, Kita und Grundschule“ ins Haus der Wissenschaft ein</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 178 / 13. Juni 2016 SC
</p><p>Kooperieren ist ein Schlüssel für vertiefte Lernprozesse. Damit Kinder kooperieren lernen, müssen Elternhaus, Kita und Schule ihnen dazu Lernmöglichkeiten eröffnen. Geeignete Impulse, eine gute Ordnung und viel Spielraum für selbstständige Welterschließung bilden die Basis. Aber was bedeutet Selbstständigkeit für junge Kinder? Auf diese Frage und darauf, wie Kinder selbstständiges Handeln erlernen, gibt Ursula Carle, Professorin für Elementar- und Grundschulpädagogik an der Universität Bremen, Antworten. Hier sind Eltern genauso gefragt, wie Kita und Schule. Im Vortrag „Selbstständiges und kooperatives Lernen in Familie, Kita und Grundschule“ begründet die Bremer Bildungswissenschaftlerin die enge Beziehung zwischen selbstständigem und kooperativem Lernen, denn mit der Selbstständigkeit erweitern sich auch die Möglichkeiten des Kindes mit anderen zusammen zu spielen und zu lernen. Der öffentliche Vortrag findet am 16. Juni 2016 um 19 Uhr im Haus der Wissenschaft statt, Sandstr. 4/5. Der Eintritt ist frei.
</p><p><strong>Zum Vortrag:</strong><br><br>Wissenschaftliche Befunde deuten darauf hin, dass Selbstständigkeit und Kooperation beim Lernen zu besseren Lernergebnissen führen. Das gilt auch für sehr heterogen zusammengesetzte Gruppen. Es gilt aber nicht unter allen Bedingungen. Vielmehr müssen Familie, Kita und Schule die Bedingungen erst herstellen, damit selbstständig und kooperativ gelernt werden kann. Kooperatives und selbstständiges Lernen brauchen zudem Entwicklungszeit. Kinder nicht zu überfordern und dennoch zur Selbstständigkeit zu erziehen ist eine anstrengende aber lohnende Aufgabe.<br><br>Im Vortrag wird der theoretische Rahmen des Themas mit Beispielen für unterschiedliche Altersstufen, für zuhause, für die Kita und für die Grundschule skizziert. Er greift auch die Frage aus dem letzten Fachgespräch auf, ob und wann digitale Medien zu Unselbstständigkeit der Kinder beitragen und Kooperation verhindern.<br><br><strong>Zur Referentin:</strong><br><br>Ursula Carle ist seit dem Jahr 2000 Professorin für Elementar- und Grundschulpädagogik an der Universität Bremen. Ihre wissenschaftliche Arbeit konnte sie auf acht Jahre Schulpraxis als Grund-, Haupt- und Sonderschullehrerin aufbauen. Die promovierte Sonderpädagogin (PH Heidelberg) erhielt aufgrund ihrer Habilitation an der Universität Osnabrück die Venia Legendi Schulpädagogik.<br><br>Wichtige Stationen in ihrer wissenschaftlichen Karriere in Bremen waren die Erforschung der flexiblen, integrativen und jahrgangsübergreifenden Schuleingangsphase sowie des Übergangs und der Anschlussfähigkeit vom Kindergarten zur Grundschule. Ihre theoretische Arbeit war von Anfang an geprägt durch die Idee, ein inklusives Bildungswesen zu entwickeln. Carle engagierte sich für die Professionalisierung der Arbeit im Elementar- und Primarbereich.<br><br>Zusammen mit der inzwischen verstorbenen Professorin Helga Krüger und Dr. Ilse Wehrmann war sie maßgeblich an der Entwicklung des 2003 eingerichteten Weiterbildenden Studiums Frühkindliche Bildung beteiligt. Im Jahr 2006 wurde unter ihrer Leitung an der Universität Bremen der erste gemeinsame grundständige Studiengang mit Berufsziel Elementarpädagogin/Elementarpädagoge B.A. eröffnet, der zugleich für das Berufspraktikum mit staatlicher Anerkennung und für das Masterstudium zum Grundschullehramt qualifiziert.<br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br>Arbeitsgebiet Elementar- und Grundschulpädagogik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ursula Carle<br>Anika Wittkowski, M. Ed.<br>Tel.: (0421) 218-69228<br>E-Mail: <a href="mailto:wittkowski@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">wittkowski@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.fruehpaedagogik.uni-bremen.de/fachgespraeche/20160616/index.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://www.fruehpaedagogik.uni-bremen.de/fachgespraeche/20160616/index.html</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 14 Jun 2016 15:30:03 +0200</pubDate>
                            <title>Kulturelle Grenzüberschreitungen im Theater</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kulturelle-grenzueberschreitungen-im-theater-1</link>
                            
                            <description>16. Juni: Werkstattgespräch mit dem Berliner Regisseur Mirko Borscht an der Uni Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr></abbr><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 180 / 14. Juni 2016 RO<br><br>Im Umgang mit Migration und Transkulturalität in der Kunst kommt dem Theater eine wichtige Rolle zu, denn im Schauspiel liegt ein besonderes Potenzial für die Überschreitung kultureller Identitäten: Auf der Bühne können einzelne Schicksale und Identitäten in besonderer Weise verhandelt werden. Mit diesem Thema beschäftigt sich das Seminar „Migration und Theater“, das unter Leitung der Romanistin <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Natascha Ueckmann im Fachbereich Literatur- und Kulturwissenschaften der Universität Bremen stattfindet. In diesem Rahmen findet am Donnerstag, den 16. Juni 2016 um 14 Uhr das Werkstattgespräch „Theaterpraktiker/n im Dialog“ statt. Dabei treffen der Berliner Regisseur Mirko Borscht und Jörg Holkenbrink (Künstlerischer Leiter des Zentrums für Performance Studies der Uni Bremen) aufeinander. Im Zentrum stehen zwei Theaterstücke: Zum einen Borschts Inszenierung "Die Schutzbefohlenen" von Elfriede Jelinek am Bremer Stadttheater. Zum anderen „Tschechow – Eine Landpartie“ vom Theater der Versammlung. Das Werkstattgespräch ist öffentlich; alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Es findet von 14 bis 16 Uhr im Studierhaus an der Universität statt.<br><br><strong>Zum Regisseur:</strong><br><br>Mirko Borscht wurde 1971 in Cottbus geboren. Seine Arbeit als Regisseur in Film und Theater wurde durch die Zusammenarbeit mit jugendlichen Laiendarstellern bestimmt. Es folgten Inszenierungen unter anderem am Centraltheater Leipzig, am Jungen Schauspiel Hannover und am Thalia Theater Halle. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Mirko Borscht als Regisseur am Theater Bremen tätig. Er hat unter anderem ein Projekt über den Rechtsextremen Odfried Hepp entwickelt sowie den Jelinek-Text „Die Schutzbefohlenen“ inszeniert.<br><br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Literatur- und Kulturwissenschaften<br><abbr title="Privatdozentin / Privatdozent" lang="de">PD</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Natascha Ueckmann<br>E-Mail: <a href="mailto:nueckmann@gmx.net" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">nueckmann@gmx.net</a><br><a href="https://blogs.uni-bremen.de/nataschaueckmann/aktuelles/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://blogs.uni-bremen.de/nataschaueckmann/aktuelles/</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 15 Jun 2016 13:17:51 +0200</pubDate>
                            <title>Vor welchen Herausforderungen steht professionelles Handeln in der aktuellen Flüchtlingsarbeit?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/vor-welchen-herausforderungen-steht-professionelles-handeln-in-der-aktuellen-fluechtlingsarbeit-1</link>
                            
                            <description>Öffentlicher Workshop der Uni Bremen: über Qualitätsmerkmale in der professionellen Flüchtlingsarbeit – Anthropology meets Social Work” am 22. Juni im Uni-Gästehaus auf dem Teerhof</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 179 / 14. Juni 2016 SC 
</p><p>Mit dem Zuzug von vielen Tausend geflüchteten Menschen hat sich in Deutschland das Arbeitsfeld der professionellen Flüchtlingsarbeit innerhalb kürzester Zeit enorm ausgeweitet. Ursprünglich ein klassisches Arbeitsgebiet der Sozialen Arbeit gibt es nun viele Quereinsteigerinnen und -einsteiger in diesem Gebiet. Im Rahmen des Semesterschwerpunktes „<span lang="en">Public Anthropology</span>“ richtet das Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaften der Universität Bremen den öffentlichen Workshop Qualitätsmerkmale in der professionellen Flüchtlingsarbeit – <span lang="en">Anthropology meets Social Work</span>” aus. Das Spannende dabei: Erstmals treffen in Bremen Praktikerinnen und Praktiker aus der Flüchtlingsarbeit auf Wissenschaftlerinnen aus der Ethnologie, Kulturwissenschaft und der Sozialen Arbeit. Im Zentrum steht die Frage, welchen Beitrag ein interdisziplinärer Austausch zwischen diesen Fächern für professionelles Handeln in der Flüchtlingsarbeit leisten kann. Wie sieht der praktische Arbeitsalltag aus und inwiefern hat die jeweilige disziplinäre Ausbildung für professionelles Handeln in diesem Feld qualifiziert? Wie sind die jeweiligen Zugänge, Theorien und Methoden zum Themenfeld Migration, Flucht und Asyl? Und welche Konsequenzen ergeben sich für eine am Wissensstand der Disziplin orientierte Flüchtlingsarbeit? Wie könnten aus der Perspektive der Fächer Qualitätsmerkmale in der Flüchtlingsarbeit definiert werden? Welche Rolle spielen Reflexion und eigene Haltung in den jeweiligen Disziplinen und in der praktischen Arbeit? Welche Bedeutung haben macht- und rassismuskritische Ansätze für das professionelle Handeln? Welche Widersprüche und Differenzen ergeben sich? Der Workshop findet am 22. Juni 2016 in der Zeit von 14 –18 Uhr im Gästehaus der Universität Bremen, Auf dem Teerhof 58 statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Um eine Anmeldung per Mail an <a href="mailto:betscher@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">betscher@uni-bremen.de</a> wird gebeten.<br><br>Neben zahlreichen Studierenden nehmen an dem Workshop teil:<br>&nbsp;<br>Nicolas Grießmeier, Lehrbeauftragter an der Hochschule München und Sozialarbeiter im Bereich unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, München<br><br>Tabbo Hankel, Sozialpädagoge, Stellv. Leitung eines Übergangswohnheims für Geflüchtete, Verein für Innere Mission, Bremen<br><br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Margrit Kaufmann, Senior Researcher, Sprecherin der Forschungsgruppe Flucht und Asyl, Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaften,&nbsp; Universität Bremen<br><br>Ninja Scholz, Kulturwissenschaftlerin, Leiterin in einer Notunterkunft für Geflüchtete, Verein für Innere Mission, Bremen<br><br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Magnus Treiber, Ethnologe mit Schwerpunkt in der Migrationsforschung, Ludwig-Maximilian-Universität München<br><br>Moderation:<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Silke Betscher, Universitätslektorin, Lehr-und Forschungsschwerpunkt Flucht und Asyl, Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft/Universität Bremen. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft, <br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Silke Betscher<br>E-Mail: <a href="mailto:betscher@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">betscher@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 15 Jun 2016 14:18:26 +0200</pubDate>
                            <title>Eine Liebeserklärung an die Musik Lateinamerikas</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/eine-liebeserklaerung-an-die-musik-lateinamerikas-1</link>
                            
                            <description>23. und 24. Juni: Semesterabschlusskonzerte „Viva la música!“ von Orchester und Chor der Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 181 / 15. Juni 2016 RO
</p><p>Wie klingt die Musik Lateinamerikas? Wer nur Sambatrommeln oder Panflöten im Ohr hat, wird beim Konzert von Orchester und Chor der Universität Bremen sicherlich überrascht werden. Denn die für den Konzertsaal komponierte klassische Musik dieses weitläufigen Kontinents kennen wir kaum, dabei ist sie so vielfältig, wie der Erdteil groß ist. Am 23. und 24. Juni spielen und singen Orchester und Chor unter der Leitung der Universitätsmusikdirektorin <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Susanne Gläß in den beiden Abschlusskonzerten „Viva la música!“ Musik aus Lateinamerika. Das erste Konzert findet am Freitag, 24. Juni, 20 Uhr, im „Haus am Walde“/Bremen statt (bei schlechtem Wetter im GW1-Hörsaal der Universität/gegenüber vom Universum). Beim zweiten Konzert am Donnerstag, 23. Juni, 20 Uhr, in der Gutsscheune Stuhr/Varrel tritt als Special Guest der brasilianische Studierendenchor der Universidade Federal do Ceará mit einem halbstündigen Set „Alguém Cantando“ auf. <br><br><strong>Deutsche Erstaufführung: Orchesterwerk „Caribeña“</strong><br><br>Wie die Tanzmusik ist auch die klassische Musik aus Lateinamerika voller rhythmischer Energie. Ein besonderes Highlight ist die deutsche Erstaufführung von Miguel del Águilas 2012 komponiertem Orchesterwerk „Caribeña“, das Anleihen beim karibischen Bigband-Sound macht. Águila stammt aus Uruguay und lebt in den USA, wo er bereits mit drei Grammy-Nominierungen ausgezeichnet wurde.<br><br><strong>Zu Herzen gehende Chormusik aus Chile</strong><br><br>In den aktuellen Stücken spielt das Schlagwerk eine zentrale Rolle; in Sarmientos‘ Marimbakonzert übernimmt es sogar den Solopart. Komplexe karibisch inspirierte Rhythmen sind in kolumbianischen, haitianischen und venezolanischen Liedern und im „Huapango“ des mexikanischen Komponisten Moncayo zu hören. Mit den afrikanischen Einflüssen in Lateinamerika spielen der „Batuque“ des Brasilianers Fernândez und die „Conga del fuego“ des Mexikaners Márquez. Aber die lateinamerikanische Musik hat auch ganz andere Seiten: Der Chor der Universität singt zu Herzen gehende Chormusik aus Chile und Tanzlieder aus Venezuela. <br><br><strong>Konzerttermine:</strong><br><br>Donnerstag, 23. Juni, 20 Uhr, Gutsscheune Stuhr/Varrel. Bei diesem Konzert tritt zusätzlich der brasilianische Studierendenchor der Universidade Federal do Ceará mit einem halbstündigen Set „Alguém Cantando“ auf. Konzertkarten kosten 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Karten gibt es an der Abendkasse, vorab im Rathaus Stuhr und bei Nordwest Ticket.<br><br>Freitag, 24. Juni, 20 Uhr, „Haus am Walde“/Bremen. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im GW1-Hörsaal der Universität an der Universitätsallee, gegenüber vom Universum statt. Bei diesem Konzert ist der Eintritt frei; um Spenden wird herzlich gebeten.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle ist unter der E-Mail presse@uni-bremen.de digitales Bildmaterial erhältlich.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Susanne Gläß<br>Universitätsmusikdirektorin <br>Tel.: 0421 218 60109<br>E-Mail <a href="mailto:sglaess@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sglaess@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/orchester-chor" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/orchester-chor</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/e/a/csm_UPAK_181_Semesterabschlusskonzert_Uni_Bremen_45e4b5b230.jpg" length="398505" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/e/a/csm_UPAK_181_Semesterabschlusskonzert_Uni_Bremen_45e4b5b230.jpg" fileSize="398505" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Michael Bahlo</media:copyright>
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                            <pubDate>Fri, 17 Jun 2016 12:49:03 +0200</pubDate>
                            <title>„Twelfth Night“: Studierende inszenieren Shakespeares Klassiker</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/twelfth-night-studierende-inszenieren-shakespeares-klassiker-1</link>
                            
                            <description>Studierende spielen William Shakespeares Klassiker ab dem 21. Juni 2016 
im Theaterhaus Schnürschuh</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 184 / 17. Juni 2016 JS</p></div><div><p>In „Twelfth Night“ – im Deutschen auch bekannt als „Was ihr wollt“ – erzählt Shakespeare die Geschichte der Zwillinge Viola und Sebastian, die nach einem Schiffbruch voneinander getrennt an der Küste von Illyria angespült werden. Während der Bruder von einem liebenswürdigen Seebären unter die Fittiche genommen wird, begibt sich Viola als Mann verkleidet zum Hofe des ansässigen Herzogs. In kürzester Zeit avanciert die junge Frau unter dem Namen Cesario zum Liebling des Herzogs Orsino, der den vermeintlichen Knaben zum Boten zwischen ihm und seiner Angebeteten, der Gräfin Olivia macht. Anstatt einer Heirat mit Orsino zuzustimmen, verliebt sich Olivia jedoch in Cesario – und das Chaos nimmt seinen Lauf. Die Komödie wird inszeniert von „The Parlement of Foules“, der englischsprachigen Theatergruppe der Universität Bremen. Die Premiere findet statt am 21. Juni 2016 um 19 Uhr im Theaterhaus Schnührschuh.
</p><h4>Die Theatergruppe</h4><p>„The Parlement of Foules“ besteht seit 1998 unter der Leitung von Michael Claridge im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Bremen. Zweimal jährlich werden neben modernen Stücken vor allem die Werke von Shakespeare gespielt. Beteiligt sind Studierende des Bachelorstudiengangs „English-Speaking Cultures“ und des Masterprogramms „Transnationale Literaturwissenschaft“. Die Studierenden sammeln Bühnen- und Regieerfahrung, werden hinter den Kulissen in den Bereichen Kostüm, Maske, Licht und Ton tätig oder kümmern sich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Während der Vorbereitungen für das neue Stück halten die Foules ihre Fans über ihre Facebookseite (www.facebook.com/foules), Twitter (The_Foules) und Instagram (TheFoules) auf dem Laufenden.
</p><p>Die Aufführungen finden vom 21. bis 24. Juni 2016 jeweils um 19 Uhr (Einlass 18:30 Uhr) im Schnürschuh-Theater statt (Buntentorsteinweg 145). Karten können für 12 Euro (ermäßigt acht Euro) direkt beim Theaterhaus unter der Telefonnummer Tel. 0421 555410 reserviert oder im Internet unter www.schnuerschuh-theater.de bestellt werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br>The Parlement of Foules<br>Michael Claridge<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-68181<br>E-Mail: <a href="mailto:claridge@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">claridge@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/anglistik/kultur/foules/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://www.fb10.uni-bremen.de/anglistik/kultur/foules/</a></p></div><div></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11014</guid>
                            <pubDate>Mon, 20 Jun 2016 14:53:01 +0200</pubDate>
                            <title>Weißsein als gesellschaftliche Kategorie</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/weisssein-als-gesellschaftliche-kategorie-1</link>
                            
                            <description>22. Juni: Uni-Vortrag über Grundlagen der Kritischen Weißseinsforschung</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 185 / 20. Juni 2016 RO 
</p><p><br>Wenn Weiße Menschen von einem Nachbarn sprechen, weiß man, dass dieser Weiß ist – einfach weil es unerwähnt bleibt. Weiße Menschen stellen sich meist diese Fragen nach Schwarz oder Weiß nicht, denn aus ihrer Sicht ist Weißsein normal. Dabei ist mit Weißsein keine Farbe oder optische Beschreibung gemeint, sondern eine gesellschaftspolitische Kategorie. Weißsein ist ein Konzept, ein Ansatz aus der kritischen Rassismusforschung, der den Blick weniger auf diejenigen richtet, die Rassismus erfahren, als vielmehr auf gesellschaftliche Strukturen. Mit diesem Thema beschäftigt sich am 22. Juni 2016 der Vortrag von <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Eske Wollrad „Am Ende der Weiß-heit? Grundlagen der Kritischen Weißseinsforschung“. Die Veranstaltung findet um 18 Uhr an der Universität Bremen, GW 2, Raum B2890 statt. Der Vortrag gehört zu der Veranstaltungsreihe „Diversity @ Uni Bremen: exzellent und chancengerecht?!“, bei der es in den letzten zwei Semestern um rassismuskritische Fragen nach Objektivität und Repräsentation an Hochschulen ging.<br><br>Für Bildungsinstitutionen und deren Diversity Öffnungsprozesse ist eine kritische Weißseinsreflexion wichtig, denn sie trägt dazu bei, strukturelle und alltägliche rassistische Diskriminierung und Benachteiligung besser zu erkennen und zu verhindern. Der Vortrag von Dr. Eske Wollrad schließt an die Frage nach dem weißen Selbstverständnis und dem Ausschluss von Schwarzen Perspektiven aus der Wissenschaft an. <br><br>Eske Wollrad ist evangelische Theologin und Geschäftsführerin des Bundesverbands Evangelische Frauen in Deutschland e.V. Sie promovierte an der Carl Ossietzky Universität Oldenburg zu afrikanisch amerikanischer feministischer Theologie, veröffentlicht unter dem Titel „Weißsein im Widerspruch. Feministische Perspektiven auf Rassismus, Kultur und Religion“. <br><br>Die Veranstaltungsreihe „Diversity @ Uni Bremen: exzellent und chancengerecht?!“, wurde von der Konrektorin für Internationalität und Diversität, Professorin Yasemin Karakasoglu und der wissenschaftlichen Expertin für Diversity, <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Margrit Kaufmann, entwickelt.<br><br>Weitere Informationen<br>Universität Bremen<br>Referentin für Diversity Management<br>Nele Haddou<br>Tel.: 0421 218 60302<br>E-Mail <a href="mailto:nele.haddou@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">nele.haddou@vw.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/diversity" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/diversity</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11015</guid>
                            <pubDate>Tue, 21 Jun 2016 10:17:37 +0200</pubDate>
                            <title>Bedingungen für das Leben auf Ozean-Planeten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bedingungen-fuer-das-leben-auf-ozean-planeten-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 186 / 21. Juni 2016 SC
</p><p>Forscher aus Belgien, Österreich, Frankreich, Berlin und Bremen haben eine Studie veröffentlicht, in der untersucht wurde, unter welchen Bedingungen Leben auf Ozean-Planeten – also Planeten mit einer Wasseroberfläche – entstehen kann. Ein in der Fachzeitschrift Icarus (Link: <a href="http://www.dx.doi.org/10.1016/j.icarus.2016.05.009" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.dx.doi.org/10.1016/j.icarus.2016.05.009</a> ) erschienener Artikel erregte in Fachkreisen viel Aufmerksamkeit. Neben dem<span lang="en"> New Scientist</span> (Link: <a href="https://www.newscientist.com/article/2093631-ocean-worlds-could-host-life-under-layers-of-high-pressure-ice/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.newscientist.com/article/2093631-ocean-worlds-could-host-life-under-layers-of-high-pressure-ice/</a> ) berichtet auch Nature Physics (in der Juli-Ausgabe) als Highlight über die Arbeit.
</p><p>Allgemein gilt flüssiges Wasser als Voraussetzung für die Entwicklung von Leben auf fremden Planeten. Die Suche nach Planeten mit flüssigem Wasser ist daher in den vergangenen Jahren deutlich intensiviert worden. Die neue Studie legt nun jedoch nah, dass zu viel Wasser für die Entstehung des Lebens auch eher hinderlich ist. Die Autoren waren der Frage nachgegangen, wie sehr große Mengen an Wasser die Entwicklung eines Planeten beeinflussen, und welche Auswirkungen dies auf die Entstehung von Leben hat. Dabei fanden die Forscher um <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Jan Hendrik Bredehöft von der Uni Bremen und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Lena Noack vom <span lang="en">Royal Observatory </span>Belgium in Brüssel heraus, dass sehr tiefe Ozeane unter ihrem eigenen Gewicht zu einer seltenen Form von Hochdruckeis werden können. Wenn der Kern des Planeten genügend Hitze produziert, kann dieses sogar Eis von unten schmelzen, so dass sich eine massive Eisschicht zwischen einem oberen und einem unteren Ozean bildet. Eine solche Eisschicht trennt die Atmosphäre vom Meeresboden. Dies macht die Entstehung des Lebens, dass sowohl auf Mineralien als auch auf organische Materie aus der Atmosphäre angewiesen, ist ziemlich schwierig.
</p><p>„Dass sich tatsächlich in sehr großen Wassertiefen von hundert und mehr Kilometern Hochdruckeis bilden kann, ist erstaunlich genug“, sagt <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jan Hendrik Bredehöft, „dass dieses Eis dann jedoch von unten schmelzen kann und sich zwei Ozeane übereinander bilden, ist schon sehr bizarr.“ Ein Ozean-Planet von der Größe der Erde, bildet ab etwa 170 Kilometern Wassertiefe Eis am Meeresboden. Dies entspricht mehr als der 15fachen Tiefe des tiefsten Punktes der Erde. Mit den beiden Exoplaneten Kepler 62e und Kepler 62f sind 2013 zwei Planeten entdeckt worden, deren Größe und Dichte tatsächlich in einem Bereich liegen, in dem derart tiefe Ozeane auf ihnen möglich sind.
</p><p>Doch auch in unserem Sonnensystem vermutet man auf einigen Monden des Saturn- und Jupitersystems große Ozeane, die unter einer Eisschicht verborgen liegen. Derzeit prüfen die Forscher, wie sich ihr Modell auf den Jupitermond Enceladus und auf den Saturnmond Titan anwenden lassen, und was sich über die Möglichkeit, dass diese Monde Leben beherbergen könnten, herausfinden lässt. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Pressestelle (E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a> ) kann Bildmaterial angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie / Chemie<br>Institut für Angewandte und Physikalische Chemie - IAPC -<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jan Hendrik Bredehöft<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 63201<br>E-Mail: <a href="mailto:jhbredehoeft@uni-bremen.de">jhbredehoeft@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11016</guid>
                            <pubDate>Tue, 21 Jun 2016 13:56:57 +0200</pubDate>
                            <title>Kommunikative Kompetenzen von Pflegenden bereits in der Ausbildung stärken</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kommunikative-kompetenzen-von-pflegenden-bereits-in-der-ausbildung-staerken-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 187 / 21. Juni 2016 SC
</p><p>Im Rahmen des Nationalen Krebsplans hat das Bundesgesundheitsministerium das Institut für <span lang="en">Public Health</span> und Pflegeforschung (ipp) im Fachbereich Human- und Gesundheitsforschung der Universität Bremen beauftragt, ein Mustercurriculum zur Förderung der kommunikativen Kompetenz in der Pflegeausbildung zu erarbeiten. Am 24. Juni 2016 findet im Haus der Wissenschaft die erste Sitzung des für das Projekt etablierten Fachbeirats mit Expertinnen und Experten aus der gesamten Bundesrepublik statt.
</p><p>Die Pflege stellt die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen dar. Pflegende treffen im Unterschied zu Ärztinnen und Ärzten nicht nur punktuell auf Patientinnen und Patienten, sondern begleiten sie kontinuierlich beispielsweise in Krankenhäusern oder Einrichtungen der Langzeitpflege, vielfach über 24 Stunden hinweg. „Die Kommunikation in der Pflege ist eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe und stellt hohe Anforderungen an die kommunikative Kompetenz von Pflegenden“, sagt Professorin Ingrid Darmann-Finck, Pflegewissenschaftlerin an der Universität Bremen, die das Curriculum-Projekt federführend koordiniert. Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohner sind oftmals in hohem Maße von den Pflegenden abhängig, wenn es um die Befriedigung ihrer grundlegenden Bedürfnisse geht. Häufig befinden sie sich in extremen Lebenssituationen. Pflegende sind gefordert, sowohl mit Kindern als auch mit alten Menschen, mit Menschen aus vielfältigen Kulturen und mit unterschiedlichen Erkrankungen, also mit ganz unterschiedlichen Zielgruppen zu kommunizieren. 
</p><h3>Kommunikation ist wichtiger Schlüssel für wirksame Pflege</h3><p>Durch empathische und an die individuelle Situation der zu pflegenden Menschen angepasste Kommunikation können Pflegende Patientinnen und Patienten begleiten und dabei unterstützen, bei auf ihre Gesundheit bezogenen Entscheidungen mitzubestimmen. Pflegende kommunizieren dabei nicht nur mit Sprache und Körpersprache, sondern auch durch Berührung oder gemeinsame Bewegung. Durch Studien ist nachgewiesen, dass Pflegende durch Kommunikation, Information, Beratung und Schulung wesentlich zur Verbesserung von Behandlungsergebnissen beitragen. Eine gute pflegerische Kommunikation befördert beispielsweise die Einhaltung der gemeinsam vereinbarten Therapieziele sowie das Wohlbefinden und die Lebensqualität der zu pflegenden Menschen. 
</p><h3>Bremer Pflegeforscher erstellen Mustercurriculum „Kommunikation“ für Pflegeausbildung</h3><p>Bereits jetzt ist die Förderung kommunikativer Kompetenzen in den Curricula der Pflegeausbildung verankert. Umfang, Inhalte und Methoden variieren aber sehr stark. Es mangelt an einheitlichen Standards hinsichtlich der Vermittlung und Überprüfung von kommunikativen Kompetenzen. Im Rahmen des Nationalen Krebsplans hat das Bundesgesundheitsministerium daher Professorin Ingrid Darmann-Finck und ihr Team vom Institut für <span lang="en">Public Health</span> und Pflegeforschung der Universität Bremen damit beauftragt, ein bundeseinheitliches Mustercurriculum „Kommunikation“ für die Pflegeausbildung zu entwickeln, an drei ausgewählten Pflegeschulen umzusetzen und zu evaluieren. „Durch das Mustercurriculum kann die Ausbildungsqualität im Bereich der Kommunikation gesteigert werden“, so Gertrud Stöcker, Vertreterin des Deutschen Bildungsrats für Pflegeberufe (DBR). Das Mustercurriculum soll bei der Überarbeitung der schuleigenen Curricula im Rahmen der Umstellung auf die generalistische Pflegeausbildung als <span lang="en">Best Practice</span> Beispiel zur Verfügung stehen. Am 24. Juni findet in Bremen die erste Sitzung des ca. 20-köpfigen Fachbeirats statt, der das Projekt begleiten wird. „Durch den Fachbeirat wird sichergestellt, dass eine breite Expertise in das Projekt einfließt“ erläutert Axel Doll, der den Deutschen Pflegerat beim Nationalen Krebsplan vertritt.&nbsp; 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften (ipp)<br>Institut für <span lang="en">Public Health</span> und Pflegeforschung <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ingrid Darmann-Finck<br>E-Mail: <a href="mailto:darmann@uni-bremen.de">darmann@uni-bremen.de </a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11017</guid>
                            <pubDate>Tue, 21 Jun 2016 15:01:41 +0200</pubDate>
                            <title>Schutz gegen Erosion und Vereisungen an den Nasenkanten der Rotorblätter von Windenergieanlagen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/schutz-gegen-erosion-und-vereisungen-an-den-nasenkanten-der-rotorblaetter-von-windenergieanlagen-1</link>
                            
                            <description>Neues Forschungsprojekt am Institut für integrierte Produktentwicklung der Universität Bremen (BIK) / Hybrides Werkstoffsystem und Heizsystem mit intelligenter Regelung soll Betrieb von Windenergieanlagen künftig effizienter gestalten</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 189 / 21. Juni 2016 SC
</p><p>Regen, Hagel und Frost setzen den Rotorblättern von Windenergieanlagen (WEA) zu. Das zeigt sich besonders an den Nasenkanten, den gegen den Wind gerichteten Vorderkanten der Rotorblätter. Dort kann es schnell zu Eisansatz kommen, und zudem treten dort gehäuft Erosionsschäden auf. Das alles reduziert die Leistungsfähigkeit einer WEA erheblich. Aktuell begegnet man dem Problem zumeist mit speziellen Lacksystemen und Beschichtungen. Auf neue Materialkombinationen in der Rotorblattfertigung und auf integrierte Enteisungssysteme setzen das Institut für integrierte Produktentwicklung (BIK) der Universität Bremen sowie der Materialspezialist SAERTEX in einem neuen Forschungsvorhaben.
</p><p>Das Verbundprojekt „Multifunktionale Hybridlösung zum Schutz von Rotorblättern“ (HyRoS) mit sieben Forschungs- und Entwicklungspartnern hat ein Gesamtvolumen von rund 2,1 Millionen Euro, wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit 1,2 Millionen Euro gefördert und vom Projektträger Jülich (PTJ) betreut. Neben BIK und SAERTEX (Projektleiter) sind das Gummiwerk KRAIBURG (Waldkraiburg), Kaschier + Laminier (Bad Bentheim), HERMES Systeme (Wildeshausen), das Institut für Verbundwerkstoffe (Kaiserslautern) und WRD, die Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft von ENERCON (Aurich) in das Projekt involviert. Initiiert wurde es von SAERTEX und vom BIK, Mitglied bei ForWind (Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen) sowie im Forschungsverbund Windenergie (FVWE).
</p><h3>Wartungskosten und Geräuschemission reduzieren</h3><p>Ziel von <abbr title="Multifunktionale Hybridlösung zum Schutz von Rotorblättern">HyRoS</abbr> ist es, das Erosionsverhalten von Rotorblättern zu verbessern und Eisansatz zu minimieren oder zu verhindern. So sollen der Verschleiß an den Rotorblättern und damit die Wartungskosten von <abbr title="Windenergieanlage">WEA</abbr> sinken sowie die Verlässlichkeit des Gesamtsystems steigen. Besonders bei den großen Anlagen wie zum Beispiel Offshore oder an Onshore-Standorten im Gebirge mit künftig noch höheren Blattumfangsgeschwindigkeiten kann die Verringerung von Blattschädigungen zu Effizienzsteigerungen führen. Außerdem: Die Erosionen an Rotorblättern verursachen zusätzliche Turbulenzen, die zu einer Erhöhung der Geräuschemission führen und gleichzeitig zu aerodynamischen Leistungsverlusten. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit soll also nicht nur zu einem kostengünstigeren Betrieb von <abbr title="Windenergieanlage">WEA</abbr> führen, sondern durch eine Verringerung der Geräuschemission auch die Umwelt entlasten und die Akzeptanz fördern.
</p><p>Um das zu erreichen, setzen die Projektpartner auf eine neuartige Kombination verschiedener Werkstoffe zu einem sogenannten hybriden Werkstoffsystem. Es vereinigt die Vorteile mehrerer Materialien, in diesem Fall die eines technischen Geleges und eines Elastomers. Das sind, vereinfacht dargestellt, Verbunde von Faserlagen mit einem elastischen Gummi. Hinzu kommt ein System mit einer intelligenten Regelung zur energieeffizienten Beheizung der Rotorblätter. In dem Projekt wird diese multifunktionale Hybridlösung zum Schutz der Rotorblätter mit der entsprechenden Materialentwicklung, Fertigungstechnologie und Regelungstechnik konzeptioniert und aufgebaut.
</p><h3>Extreme Anforderungen an das Material</h3><p>„Mehr als 100 Millionen Schwingungen bewegen die Rotorblattstruktur, und an der Blattspitze treten je nach Anlagentyp und Hersteller in Abhängigkeit der Umdrehungszahl in der Spitze Umfangsgeschwindigkeiten zwischen 160 und 250 km/h auf. Hinzu kommen die Witterungs- und Umwelteinflüsse. Es wirken also enorme Kräfte. Das stellt sehr hohe Anforderungen an das Material“, sagt Lars Ischtschuk, <abbr title="Multifunktionale Hybridlösung zum Schutz von Rotorblättern">HyRoS</abbr>-Projektleiter bei SAERTEX. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer in der Herstellung multiaxialer Gelege, wie sie unter anderem für <abbr title="Windenergieanlage">WEA</abbr>-Rotorblätter verwendet werden. Seit mehreren Jahren arbeitet das <abbr title="Institut für Integrierte Produktentwicklung" lang="de">BIK</abbr> in Forschungsprojekten mit den Gelege- und Materialspezialisten aus dem Münsterland erfolgreich zusammen. Dabei legen die Bremer Wissenschaftler den Fokus auf die Produktionsprozesse.
</p><h3>Bremer Wissenschaftler haben Produktionsprozesse für die Rotorblätter im Fokus</h3><p>„Das Aufgabenpaket des BIK umfasst insbesondere die Erforschung und Entwicklung der Applikationstechnologie, also der Produktionsprozesse und Vorrichtungen für ein prozesssicheres Applizieren des multifunktionalen Rotorblattschutzes im Formwerkzeug. Eine der größeren Herausforderung für uns ist die Integration der Rotorblattheizsysteme“, erklärt <abbr title="Institut für Integrierte Produktentwicklung">BIK</abbr>-Wissenschaftler <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Jan-Hendrik Ohlendorf. Dem <abbr title="Institut für Integrierte Produktentwicklung">BIK</abbr> obliegt außerdem die wissenschaftliche sowie die methodische Durchführung und Begleitung der Analysen und Versuchsreihen.
</p><p>In dem Verbundprojekt wird mit dem Blick auf aktuelle und künftige Szenarien eine umfassende Anforderungsanalyse für die zu entwickelnden und zu untersuchenden Technologien, Materialien, Prozesse und Vorrichtungen durchgeführt. Diese Szenarien betrachten sowohl die Prozesse der teilautomatisierten Rotorblattfertigung und die Produktionsprozesse des hybriden Rotorblattschutzes als auch den Betrieb der Rotorblätter.
</p><p>Sabine Nollmann
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>Fotos zum Herunterladen gibt es unter <a href="http://www.hyros-projekt.de/presse.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.hyros-projekt.de/presse.html</a>&nbsp; oder über Sabine Nollmann (Tel.: 0170 904 11 67, E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de">mail@kontexta.de</a>).&nbsp; 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p><a href="http://www.hyros-projekt.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.hyros-projekt.de</a><br><a href="http://www.bik.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bik.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.saertex.com" target="_blank" rel="noreferrer">www.saertex.com</a></p><p><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Klaus-Dieter Thoben (Leiter des <abbr title="Institut für Integrierte Produktentwicklung">BIK</abbr>) <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-500 06<br>E-Mail: <a href="mailto:tho@biba.uni-bremen.de">tho@biba.uni-bremen.de</a></p><p><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Jan-Hendrik Ohlendorf (HyRoS-Projektleiter <abbr title="Institut für Integrierte Produktentwicklung">BIK</abbr>)<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-648 71<br>E-Mail: <a href="mailto:johlendorf@uni-bremen.de">johlendorf@uni-bremen.de</a></p><p>Lars Ischtschuk (<abbr title="Multifunktionale Hybridlösung zum Schutz von Rotorblättern">HyRoS</abbr>-Gesamtprojektleiter SAERTEX)<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 02574 902-172<br>E-Mail: <a href="mailto:l.ischtschuk@saertex.com">l.ischtschuk@saertex.com</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/1/b/csm_UPAK_189_Breitling_RB-Rep_Mueller4_Foto_Seilpartner_Windkraft_GmbH_d0481200bd.jpg" length="593231" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/1/b/csm_UPAK_189_Breitling_RB-Rep_Mueller4_Foto_Seilpartner_Windkraft_GmbH_d0481200bd.jpg" fileSize="593231" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Arbeiten an einer Windenergieanlage: Ein Servicetechniker des Berliner Unternehmens Seilpartner Windkraft repariert Schäden an der Nasenkante eines Rotorblattes. </media:description><media:copyright>Seilpartner Windkraft Berlin</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11018</guid>
                            <pubDate>Wed, 22 Jun 2016 09:03:24 +0200</pubDate>
                            <title>Europäisch-Russischer Dialog im Fokus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/europaeisch-russischer-dialog-im-fokus-1</link>
                            
                            <description>„European-Russian Relations: Yesterday, Today, Tomorrow“: Internationale Sommerschule der Universität Bremen vom 27. bis 30. Juni im Uni-Gästehaus auf dem Teerhof</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 188 / 21. Juni 2016 KUB
</p><p>Wie lebt die kurdische Diaspora in Russland im Unterschied zu Europa? Welche geostrategische Bedeutung hat die Arktis in der Beziehung zwischen Russland und der <abbr title="Europäische Union">EU</abbr>? Wie wird das politische Image in Russland und in Deutschland geschaffen? In Kooperation mit der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität (RGGU) in Moskau laden der Studiengang Integrierte Europastudien (BA-IES) und das<span lang="fr"> Jean Monnet</span> Centrum für Europastudien zu ihrer Sommerschule 2016 ein.
</p><p>In thematischen Blöcken referieren und diskutieren je 15 Studierende aus Bremen und Moskau über verschiedene Aspekte der Europäisch-Russischen Beziehungen: <span lang="en">„Comparative Russian and European Politics“, „Russian-European Relations“, „Current Trends in Russian and European Political Cultures and Communication“ und „Money Rules the World“</span>. Vorträge von Professoren und Wissenschaftlern der Kulturgeschichte und Sozialwissenschaften aus Moskau und Bremen runden das Programm ab. Den Auftakt macht der renommierte Osteuropa-Experte Professor Otto Luchterhandt aus Hamburg mit einem Vortrag zum Wandel im postkommunistischen Osteuropa.
</p><p>Der Ursprung der Begegnungen von Doktoranden und Diplomanden beider Universitäten geht auf die ersten beiden gemeinsamen Sommerschulen <span lang="en">„Comparative European-Russian Studies“</span> im Jahre 2003 und 2004 zurück. Zur dritten Sommerschule reisten im Juni 2015 fünfzehn Bremer Bachelor-Studierende der Europastudien nach Moskau. Zur Fortsetzung des interuniversitären Europäisch-Russischen Dialogs werden nun im Gegenzug in Bremen 17 Studierende und vier Professorinnen und Professoren der RGGU erwartet. „Für das gegenseitige Kennenlernen und Verständnis ist besonders erfreulich, dass dieses Mal unsere Moskauer Besucher bei IES-Studierenden privat wohnen werden.“ so Professorin Ulrike Liebert, Direktorin des <span lang="fr">Jean Monnet</span> Centrum für Europastudien der Universität Bremen.
</p><p>Die Sommerschule findet vom 27. bis zum 30. Juni im Gästehaus der Universität Bremen, Auf dem Teerhof 58, statt. Arbeitssprache ist Englisch. Interessierte sind herzlich eingeladen. Nähere Informationen zum Programm und die Anmeldung gibt es per E-Mail von Katrin Dorow (<a href="mailto:kdorow@uni-bremen.de">kdorow@uni-bremen.de</a>). 
</p><p>Neben den Studierenden der Universität Bremen und der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität wirken am Programm der Sommerschule unter anderem mit:
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;<abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Otto Luchterhandt, Rechtswissenschaftler mit dem Schwerpunkt Öffentliches Recht und Ostrecht und lehrte bis zu seiner Emeritierung an der Uni Hamburg;
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;<abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Alexander Logunov, Geschichts- und Kulturwissenschaftler an der RGGU Moskau;
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;<abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Galina Michaleva, Politikwissenschaftlerin an der Fakultät für Geschichte, Politikwissenschaft und des Rechts an der RGGU, Lehrbeauftragte an der Uni Bremen und erste stellvertretende Vorsitzende der Moskauer Regionalabteilung der Russischen Vereinigten Demokratischen Partei „JABLOKO“;
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;<abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jakob Fruchtmann, Lektor für Soziologie im Studiengang Integrierte Europastudien;
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;<abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Wolfgang Kissel, slawistischer Kultur- und Literaturwissenschaftler an der Uni Bremen;
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;<abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ulrike Liebert, Politikwissenschaftlerin und Direktorin des <span lang="fr">Jean Monnet</span> Centrums für Europastudien (CEuS) an der Uni Bremen;
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;<abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Susanne Schattenberg, Direktorin der Forschungsstelle Osteuropa und Professorin für Zeitgeschichte und Kulturgeschichte Osteuropas an der Uni Bremen.
</p><p>Weitere Informationen und Anmeldung:
</p><p>Universität Bremen<br>Jean Monnet Centrum für Europastudien<br>Katrin Dorow<br>E-Mail: <a href="mailto:kdorow@uni-bremen.de">kdorow@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11019</guid>
                            <pubDate>Wed, 22 Jun 2016 12:39:12 +0200</pubDate>
                            <title>Kinder und Jugendliche für Intelligenztest gesucht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kinder-und-jugendliche-fuer-intelligenztest-gesucht-3</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 190 / 22. Juni 2016 RO 
</p><p>Bei vielen psychologischen und pädagogischen Fragestellungen ist es notwendig, sich einen Überblick über die kognitiven Fähigkeiten (Intelligenz) eines Kindes zu verschaffen. Um zu gewährleisten, dass Intelligenztests zuverlässig und aussagekräftig sind, müssen sie regelmäßig überarbeitet werden. Dies beinhaltet auch, dass neue Aufgaben darauf überprüft werden müssen, ob sie in verschiedenen Altersgruppen verständlich und lösbar sind. Dabei geht es neben den kognitiven Fähigkeiten auch um die motorischen und sozial-emotionalen Fähigkeiten des Kindes. Deshalb suchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Zentrum für klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) der Universität Bremen Kinder und Jugendliche zwischen zweieinhalb und 16 Jahren, die an der Erprobung eines neuen Intelligenztests teilnehmen möchten. <br><br>Die Aufgaben werden einzeln bearbeitet; je nach Alter des Kindes dauert es 90 bis 150 Minuten. Kinder in der Altersgruppe von drei bis sechs Jahren können an einer zusätzlichen Entwicklungsdiagnostik teilnehmen. Die Eltern werden gebeten, einen kurzen Fragebogen auszufüllen. Termine können ab sofort vergeben werden. Die Tests werden in Bremen in den Räumen des <abbr title="Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation">ZKPR</abbr>, Grazer Straße 6 durchgeführt. Die Testergebnisse können den Eltern der Kinder auf Anfrage nach Abschluss der Datenerhebung kostenlos mitgeteilt werden. Wer Lust hat, kann zusätzlich an einem zweiten Test teilnehmen. Hierbei geht es um eine zusätzliche Entwicklungsdiagnostik.<br><br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Human-und Gesundheitswissenschaften<br>Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR)<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Franziska Walter<br>Tel.: 0421 218 68612<br>E-Mail: <a href="mailto:fwalter@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">fwalter@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zkpr.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zkpr.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11020</guid>
                            <pubDate>Thu, 23 Jun 2016 09:43:12 +0200</pubDate>
                            <title>MobileAge-Projekt: Seniorinnen und Senioren sollen von offenen Verwaltungsdaten profitieren</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mobileage-projekt-seniorinnen-und-senioren-sollen-von-offenen-verwaltungsdaten-profitieren-1</link>
                            
                            <description>EU-Kommission fördert Projekt mit Beteiligung Bremer Wissenschaftler über leicht zugängliche und inklusive Online-Dienstleistungen für und mit älteren Menschen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 191 / 23. Juni 2016 SC
</p><p>Im Projekt <span lang="en">MobileAge</span> sollen gemeinsam mit Seniorinnen und Senioren mobile und offene Verwaltungsdienstleistungen entwickelt werden. Unter Beteiligung des Instituts für Informationsmanagement Bremen (ifib) an der Universität Bremen wollen zehn europäische Partner durch die Nutzung von offenen Verwaltungsdaten – damit sind für alle frei zugängliche Daten von Staat und Verwaltung gemeint – den mobilen Zugang zu öffentlichen Diensten verbessern. Die Zielgruppe des Projektes sind Europas Seniorinnen und Senioren – eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern die zusehends größer wird, jedoch von Entwicklungen im Bereich von Informations- und Kommunikationstechnologien bislang größtenteils ausgeschlossen ist. Denn die Bedürfnisse und Interessen älterer Menschen in Bezug auf digitale Dienste werden kaum berücksichtigt. Aufgrund ihres insgesamt schlechteren Zugangs zum Internet und geringeren digitalen Kompetenzen wird die Benachteiligung älterer Menschen durch die schnelle technologische Entwicklung oftmals noch verstärkt. An diesem Defizit setzt <span lang="en">MobileAge</span> an.
</p><p>Dazu werden in Kooperation mit lokalen Verwaltungen vier Pilotstudien in ganz Europa durchgeführt: In Bremen, <span lang="en">South Lakeland</span> (Großbritannien), der Region Zentralmazedonien (Griechenland) und Zaragoza (Spanien). Hier werden ältere Menschen selbst definieren, welche Art von Diensten entwickelt werden sollen, welche Anwendungen sie dafür nutzen wollen und welche Anforderungen für Mobilität und Zugänglichkeit des Systems erfüllt sein müssen. Auf Grundlage dieser Vorgaben werden die gewünschten Anwendungen technisch umgesetzt und gemeinsam mit Seniorinnen und Senioren in realen Situationen getestet. In jedem der vier Standorte wird ein bestimmtes Thema bearbeitet: Soziale Inklusion in Bremen, längeres unabhängiges Leben in <span lang="en">South Lakeland</span>, eine sichere und zugängliche Stadt in Zaragoza sowie persönliche Gesundheitsinformationen in Zentralmazedonien. <br><br>Neben der technischen Innovation verfolgt <span lang="en">MobileAge</span> das Ziel, Europas öffentliche Verwaltungen dabei zu unterstützen, die digitale Teilhabe von Europas Seniorinnen und Senioren durch benutzerfreundliche Anwendungen zu erleichtern. So soll auch der Zugang von Verwaltungen zu den Bürgerinnen und Bürgern in ihren lokalen Gemeinden verbessert und die Potenziale von aktiver Bürgerbeteiligung besser genutzt werden. 
</p><p>In einem ersten Schritt werden im Rahmen des Projekts digitale Anwendungen entwickelt, die in Gemeinden Europas genutzt und von lokalen Akteuren übernommen werden sollen. Dazu wird eine technisch innovative Plattform, die <span lang="en">Open Senior Citizen Public Service Engagement Platform (OSCPSEP)</span> entwickelt, um die Anwendungen zu bauen. Die MobileAge-Partner werden sicherstellen, dass die Plattform auch in anderen Kontexten und von anderen öffentlichen Verwaltungen genutzt werden kann. 
</p><p>Das Projekt mit einer dreijährigen Laufzeit wird mit knapp drei Millionen Euro von der Europäischen Kommission gefördert. Dem Bremer <abbr title="Institut für Informationsmanagement Bremen" lang="de">ifib</abbr> stehen knapp 450 000 Euro zur Verfügung.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH (ifib)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Herbert Kubicek<br>Ulrike Gerhard<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218-56572<br>E-Mail: <a href="mailto:mobileage@ifib.de">mobileage@ifib.de</a><br><a href="http://www.mobile-age.eu/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.mobile-age.eu/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11021</guid>
                            <pubDate>Mon, 27 Jun 2016 15:52:52 +0200</pubDate>
                            <title>„Achtung! Feindpropaganda!“ Lew Kopelews Frontflugblätter 1941 – 1945</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/achtung-feindpropaganda-lew-kopelews-frontflugblaetter-1941-1945-1</link>
                            
                            <description>Eine Ausstellung der Forschungsstelle Osteuropa Bremen und der Universität Bremen /
8. Juli 2016 bis 30. August 2016, Eröffnung am 7. Juli um 18 Uhr
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 192 / 27. Juni 2016 RO 
</p><p>In sibirischer Kälte wurde der deutschen Wehrmacht im Winter 1941/42 ohne Winterausrüstung der Sturm auf Moskau befohlen. Wehrmachtssoldaten berichteten später von grauenhaften Szenen in Schlamm und eisiger Kälte, die sich vor den Toren Moskaus abspielten. Der Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion jährt sich 2016 zum 75. Mal (22. Juni 1941). Zu den Waffen, mit denen sich die „Rote Arbeiter- und Bauern-Armee“ zur Wehr setzte, gehörten auch die Frontflugblätter. Sie wurden von den Propagandaeinheiten massenhaft über der Front abgeworfen. Die Druckschriften zeigen, welches Leid der Krieg den Menschen an der Front und in der Heimat brachte. Die sowjetische Propaganda versuchte damit, die deutschen Soldaten zum Aufgeben zu bewegen. Fast jedes Flugblatt endet mit der Aufforderung, sich in sowjetische Kriegsgefangenschaft zu begeben: „Gilt als Passierschein durch die Front“. Mit diesem Thema beschäftigt sich die Ausstellung „Achtung! Feindpropaganda!“ Lew Kopelews Frontflugblätter 1941 – 1945, die die Forschungsstelle Osteuropa in Kooperation mit der Universität Bremen vom 8. Juli bis 30. August 2016 im Haus der Wissenschaft, Sandstr. 5 zeigt. 
</p><p><strong>Zur Gefangennahme ermutigen</strong><br><br>Die Flugblätter mussten von den deutschen Soldaten mit „Feindpropaganda“ gekennzeichnet und an ihre Vorgesetzten abgegeben werden. Dennoch lasen die meisten Soldaten sie und schickten sie sogar in die Heimat. Sie handeln von Siegen und Verlusten an den Fronten, von Bombenangriffen auf die Heimat, dem Leben der Kriegsgefangenen und den Gefahren des russischen Winters. Sie sollten den Wehrmachtssoldaten die Sinnlosigkeit weiterer Abwehrschlachten verdeutlichen und sie zur Gefangennahme ermutigen. Die sowjetische Propaganda nutzte Fotos und Feldpostbriefe, die sie bei gefallenen deutschen Soldaten fand, und gestaltete die Flugblätter auch mit Illustrationen, wie Karikaturen und Fotomontagen. Sie ließ sich dabei von deutschen Kriegsgefangenen beraten.<br><br><strong>Material von Lew Kopelew</strong><br><br>Die Ausstellung präsentiert die Sammlung sowjetischer Flugblätter, Frontzeitungen und Plakate aus dem Archiv der Forschungsstelle Osteuropa. Entworfen und zusammengetragen hat sie Lew Kopelew (Kiew 1912 – Köln 1997), der als Kenner der deutschen Kultur ab 1941 als Propaganda-Offizier an der Front eingesetzt war. Wegen „Mitleids mit dem Feind“ wurde er 1945 zu zehn Jahren Lager verurteilt. Nach seiner Freilassung freundete Kopelew sich mit Heinrich Böll an und setzte sich für Menschenrechte ein. <br><br>Die Ausstellung beleuchtet neben der Propagandaschlacht, was deutsche Gefangene in der Kriegsgefangenschaft erwartete und was Kopelew selbst nach seiner Verhaftung erlebte. Sie will auf diese Weise zum Nachdenken über Krieg, Gewalt und ideologische Beeinflussung anregen.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Am 7. Juli um 18 Uhr wird die Ausstellung "Achtung! Feindpropaganda!"- Lew Kopelews Frontflugblätter 1941 – 1945 im Haus der Wissenschaft eröffnet. Medienvertreter sind dazu herzlich eingeladen. Die Begrüßungsworte sprechen: Dr. Klaus Sondergeld, Vorstandsmitglied des Hauses der Wissenschaft, Professorin Susanne Schattenberg, Direktorin der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen und Matthias Stauch, Staatsrat beim Senator für Justiz und Verfassung. Den Hauptvortrag hält Fritz Pleitgen, Journalist und Vorsitzender des Lew-Kopelew-Forums Köln.<br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Forschungsstelle Osteuropa<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Susanne Schattenberg (Direktorin)<br>Tel.: 0421 218-69600; Mobil 0160 732 38 02<br>E-Mail: <a href="mailto:schattenberg@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">schattenberg@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAC_192_Frontflugblaette1.jpg" length="264340" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAC_192_Frontflugblaette1.jpg" fileSize="264340" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Forschungsstelle Osteuropa </media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11022</guid>
                            <pubDate>Mon, 27 Jun 2016 16:11:07 +0200</pubDate>
                            <title>Internationale Sommerschule zum Ukrainekonflikt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/internationale-sommerschule-zum-ukrainekonflikt-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 193 / 27. Juni 2016 SC
</p><p>Gemeinsame Pressemitteilung der Jacobs University und der Universität Bremen:
</p><p>Die interuniversitäre Bremer Graduiertenschule <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr>, das Institut für Internationale Beziehungen der Taras Shevchenko Universität Kiew und die Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen veranstalten gemeinsam eine internationale Sommerschule zum Thema „Intergruppenkonflikte und ihre Lösung: Der Fall der Ukraine“.
</p><p>Die vom <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst" lang="de">DAAD</abbr> geförderte internationale <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> Sommerschule (27. Juni - 2. Juli 2016) widmet sich dem Konflikt in der Ukraine, der in Europa mindestens seit dem Ende der Balkankriege um die Jahrtausendwende, vielleicht sogar seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, beispiellos ist. Auf die Ereignisse von 2013/14, d.h. die Euromaidan-Demonstrationen, die Flucht des damaligen Präsidenten Janukowitsch sowie die Annexion der Krim durch Russland folgten im Herbst 2014 kriegerische Auseinandersetzungen im Donbass. Der Konflikt schwelt trotz des Minsker Abkommens weiter.
</p><p>Wie ist es zu diesem Konflikt gekommen? Welche Lösungswege kann es geben? Sich diesen Fragen aus einer rein strategisch-geopolitischen Perspektive zu widmen macht wenig Sinn, denn Fragen nach dem&nbsp; Ursprung und der Natur der Spannungen innerhalb der Ukraine würden dabei ausgeklammert. Anders als in vergleichbaren Konflikten wie <abbr title="zum Beispiel" lang="de">z.B.</abbr> Nordirland, Zypern oder Israel/Palästina ist aber eine multidisziplinäre Analyse der Situation in der Ukraine bisher selten. Diese Lücke versucht die Sommerschule „Intergruppenkonflikte und ihre Lösung: Der Fall der Ukraine“ zu schließen: Die Sommerschule bringt Politikwissenschaft und Psychologie zusammen.&nbsp; Für sechs Tage versammeln sich auf dem Campus der Jacobs <span lang="en">University</span> 20 Studierende aus sieben Ländern, um mit Forscherinnen und Forschern aus dem In- und Ausland eigene Masterarbeiten und Dissertationsprojekte zu diskutieren.
</p><h3>Öffentliche Abschlussveranstaltung</h3><p>Zum Abschluss der Sommerschule findet am Freitag, dem 1. Juli um 16.30 Uhr in der Stadtwaage Bremen (Langenstraße 13) eine öffentliche Podiumsdiskussion (in englischer Sprache) zum Thema <span lang="en">„Clashes, Cleavages and Contested Identies“</span> statt. Es nehmen teil: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Klaus Boehnke (<abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr>, Jacobs <span lang="en">University</span>), <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Viktor Konstantynov (IIR, Kiew), <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Lena Kornyeyeva, <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Joachim Schuster (MEP) und <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Heiko Pleines (Forschungsstelle Osteuropa, Bremen). Weiterführende Informationen zur Veranstaltung und zum Programm der Sommerschule sind unter <a href="http://www.summerschool.bigsss-bremen.de/program/" target="_blank" rel="noreferrer">www.summerschool.bigsss-bremen.de/program/</a>&nbsp; zu finden. 
</p><h3>Die Trägerinstitute</h3><p><abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> ist eine seit 2007 von der Exzellenzinitiative geförderte Doktorandenschule, die von der Universität Bremen und der Jacobs <span lang="en">University</span> getragen wird. Seit 2014 kooperiert <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> in verschiedenen Zusammenhängen mit dem Institut für Internationale Beziehungen der Taras Shevchenko Universität Kiew, einer der führenden sozialwissenschaftlichen akademischen Einrichtungen der Ukraine. Die Forschungsstelle Osteuropa (FSO) an der Universität Bremen ist ein renommiertes Institut der Regionalforschung und engagiert sich stark im Wissenstransfer in die interessierte Öffentlichkeit. Die Sommerschule „Intergruppenkonflikte und ihre Lösung: Der Fall der Ukraine“ wird durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Auswärtiges Amts (AA) gefördert.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen/Jacobs <span lang="en">University</span><br>B<span lang="en">remen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS)</span><br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christian Peters<br>Telefon: 0421 218 66400<br>E-Mail: <a href="mailto:cpeters@bigsss.uni-bremen.de">cpeters@bigsss.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.summerschool.bigsss-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.summerschool.bigsss-bremen.de</a><br><a href="http://www.bigsss-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bigsss-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.iir.edu.ua/en/" target="_blank" rel="noreferrer">www.iir.edu.ua/en/</a><br><a href="http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11023</guid>
                            <pubDate>Tue, 28 Jun 2016 10:33:15 +0200</pubDate>
                            <title>Kicken um den Titel – Bremer Team B-Human auf der RoboCup-WM 2016</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kicken-um-den-titel-bremer-team-b-human-auf-der-robocup-wm-2016-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 195 / 28. Juni 2016 SC
</p><p>Nach zehn Jahren findet die RoboCup-Weltmeisterschaft erneut in Deutschland statt, und zwar vom 30. Juni bis 3. Juli 2016 in Leipzig – mit dabei wieder das Team der Universität Bremen und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI): <span lang="en">B-Human</span>. Der derzeitige Vizeweltmeister in der <span lang="en">Standard Platform League</span> hofft, auch in diesem Jahr an der Spitze um den Titel zu kämpfen und die neuen Anforderungen zu meistern.
</p><h3>Neue Herausforderungen</h3><p>Dazu zählt – wie schon bei den diesjährigen <span lang="en">RoboCup European Open</span> in Eindhoven – das Erkennen des Anpfiffs durch den Schiedsrichter sowie der Einsatz eines schwarz-weißen Balles, wie er auch im regulären Fußball verwendet wird – allerdings in Miniaturausgabe. Da die Roboter, die Feldmarkierungen und die Tore ebenfalls weiß sind, wird den NAO-Robotern das Erkennen des Balles deutlich erschwert. Hinzu kommt die Neuerung, dass eine Auswahl von acht Teams, darunter auch <span lang="en">B-Human</span>, statt in einer Vorrunde in der <span lang="en">„Outdoor Competition“</span> antritt. Auch wenn der Name es vermuten lässt, wird nicht wirklich draußen, sondern in einer Glashalle auf einem Kunstrasenfeld gespielt. Aber auch hier herrschen wechselnde Lichtverhältnisse, auf die sich die Software der Spielerkameras einstellen muss.
</p><p>Wie auch in den Vorjahren wird es zu den eigentlichen Spielen zusätzliche Wettbewerbe geben, wie beispielsweise die <span lang="en">„Drop-In Competition“</span>. Hierbei handelt es sich um einen Auswahlmannschaftswettbewerb. Jedes teilnehmende Team stellt einen Spieler, der mit den Robotern aus anderen Teams in einer Mannschaft kooperieren muss. Zudem werden <span lang="en">„Technical Challenges“ </span>ausgetragen. Eine neue Disziplin wird die Kommunikation ohne Funk sein.
</p><h3>Das Team <span lang="en">B-Human</span></h3><p>Das Team setzt sich aus 11 NAO-Robotern, 23 Studierenden der Universität Bremen sowie den Wissenschaftlern <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Röfer vom <abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz" lang="de">DFKI</abbr>-Forschungsbereich <span lang="en">Cyber-Physical Systems</span>, der von <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Rolf Drechsler geleitet wird, und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Tim Laue von der Universität Bremen zusammen. <span lang="en">B-Human</span> tritt seit 2009 bei RoboCup-Wettbewerben in der <span lang="en">Standard Platform League</span> an und ist seit acht Jahren in Folge Deutscher Meister bzw. Europameister und hat viermal die Weltmeisterschaft gewonnen.
</p><h3>Über die <span lang="en">Standard Platform League</span></h3><p>Die <span lang="en">Standard Platform League</span> verdankt ihren Namen der Tatsache, dass alle Fußball-Teams dasselbe Robotermodell verwenden, und zwar den humanoiden Roboter NAO der Firma <span lang="en">Softbank Robotics</span>. Die Teams unterscheiden sich allein in der Software, die sie für die Roboter entwickeln. Dank ihrer Hilfe agieren die NAOs im Spiel vollständig autonom. In den Fußballspielen treten jeweils fünf Roboter gegeneinander an.
</p><p>Bildmaterial:<br>Unter dem Link <a href="https://cloud.dfki.de/owncloud/index.php/s/3fEoAyUN6wZgL6H" target="_blank" rel="noreferrer">https://cloud.dfki.de/owncloud/index.php/s/3fEoAyUN6wZgL6H</a>&nbsp; steht Bildmaterial zum Download bereit. Sie können das Foto unter Nennung der Quelle „DFKI GmbH / Universität Bremen, Foto: Annemarie Hirth“ gerne verwenden.
</p><p>Bildunterschrift:<br><span lang="en">B-Human</span> -Star Amy kämpft auf dem RoboCup 2016 in Leipzig um den Weltmeistertitel
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Offizielle Webseite des RoboCup 2016: <a href="http://www.robocup2016.org/de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.robocup2016.org/de/</a><br>Webseite des Teams <span lang="en">B-Human</span> : <a href="http://www.b-human.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.b-human.de</a><br>Webseite des <abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz" lang="de">DFKI</abbr>-Forschungsbereichs Cyber-Physical Systems: <a href="http://www.dfki.de/cps" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.dfki.de/cps</a><br><span lang="en">B-Human</span>&nbsp; bei Twitter: <a href="https://twitter.com/#!/pennybhuman" target="_blank" rel="noreferrer">twitter.com</a><br><span lang="en">B-Human</span>&nbsp; bei Facebook: <a href="http://www.facebook.com/teambhuman" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.facebook.com/teambhuman</a><br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Im Rahmen der Science Cliption-Serie (Wissenschaft clip &amp; klar) der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) ist aktuell ein unterhaltsames Video über B-Human und seinen Spieler Sheldon auf youtube erschienen, vgl. Link: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UyKMo0LPcc0" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=UyKMo0LPcc0</a></p><p>DFKI-Kontakt:<br>Dr. Thomas Röfer<br>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br>Forschungsbereich Cyber-Physical Systems <br>Telefon: +49 (0)421-218 64200<br>E-Mail: <a href="mailto:Thomas.Roefer@dfki.de">Thomas.Roefer@dfki.de</a><br><br>DFKI-Pressekontakt:<br>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) <br>Unternehmenskommunikation Bremen<br>Telefon: +49 (0)421-17845 4111<br>E-Mail: <a href="mailto:uk-hb@dfki.de">uk-hb@dfki.de</a><br>Internet: <a href="http://www.dfki.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.dfki.de</a></p><p>Kontakt Universität Bremen:<br>Pressestelle Universität Bremen<br>Telefon: +49 (0)421-218 60150<br>E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a><br>Internet: <a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">http://www.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_195_B_Human.jpg" length="238684" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_195_B_Human.jpg" fileSize="238684" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">B-Human-Star Amy kämpft auf dem RoboCup 2016 in Leipzig um den Weltmeistertitel</media:description><media:copyright>DFKI GmbH / Universität Bremen - Foto: Annemarie Hirth</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11024</guid>
                            <pubDate>Tue, 28 Jun 2016 11:10:48 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Althistoriker Professor Tassilo Schmitt als Vorsitzender des Philosophischen Fakultätentages wiedergewählt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-althistoriker-professor-tassilo-schmitt-als-vorsitzender-des-philosophischen-fakultaetentages-wiedergewaehlt-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 196 / 28. Juni 2016 SC
</p><p>Bestätigung für erfolgreiche Arbeit: Die Plenarversammlung des Philosophischen Fakultätentages 2016 in Wien hat den Bremer Professor für Alte Geschichte Tassilo Schmitt zum zweiten Mal und einstimmig als Vorsitzenden wiedergewählt. Der Hochschullehrer aus dem Fachbereich Sozialwissenschaften leitet damit zwei weitere Jahre die hochschulpolitische Vertretung der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften an deutschen Universitäten. Schmitt war 2012 an die Spitze des Fakultätentages gewählt worden Dem Philosophischen Fakultätentag gehören Fachbereiche und Fakultäten an, die einen <abbr title="Doktor der Geisteswissenschaften">Dr. phil.</abbr> vergeben. Das Gremium vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber den Hochschulleitungen, den Ländern und der hochschulpolitischen Öffentlichkeit; außerdem wirkt er mit anderen Fakultätentagen im Allgemeinen Fakultätentag zusammen, dessen Präsidium Schmitt ebenfalls angehört. 
</p><p>Schwerpunktthema bei der Plenarversammlung des Philosophischen Fakultätentages vom 23. - 25. Juni 2016 in der Universität Wien waren Fragen der Qualitätssicherung in der Lehre. Professor André Kieserling (Universität Bielefeld) hatte die Veranstaltung im Rahmen des traditionellen hochschulpolitischen Gesprächs mit einem Vortrag unter der provokanten Überschrift „Vom guten Sinn der schlechten Lehre“ eingeleitet. Der Leiter der Qualitätssicherung der Universität Wien <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Michael Hofer ergänzte die Debatte um die Erfahrungen mit dem <span lang="en">„Quality Audit“</span>, dem sich die Universität Wien kürzlich in Kooperation mit der „Schweizerischen Agentur für Akkreditierung und Qualitätssicherung“ unterzogen hat. Nach lebhaften Diskussionen hat der Philosophische Fakultätentag mit besonderem Nachdruck die Forderung unterstrichen, dass die aktuelle Debatte über Akkreditierung zu einer „fachnahen Qualitätssicherung“ führen müsse. Das sei zwingende Folge der Urteile des Bundesverfassungsgerichtes zur Akkreditierung einerseits und zur Rolle der Fakultäten in den Universitäten andererseits. 
</p><p>Auf der nächsten Plenarversammlung, die vom 24. - 26. November 2016 an der Universität Bonn stattfinden wird, sollen u.a. die Rolle von Fachwissenschaften und Fachdidaktiken in der Lehramtsausbildung, die Bedeutung der so genannten „Kleinen Fächer“ und der Nutzen von Betreuungsvereinbarungen diskutiert werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Tassilo Schmitt<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 67240<br>E-Mail: <a href="mailto:kontakt@philosophischerfakultaetentag.de">kontakt@philosophischerfakultaetentag.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 28 Jun 2016 12:26:31 +0200</pubDate>
                            <title>Computerchips: DFG fördert an der Universität Bremen neue Methoden für energiesichere Tests</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/computerchips-dfg-foerdert-an-der-universitaet-bremen-neue-methoden-fuer-energiesichere-tests-1</link>
                            
                            <description>Nachwuchswissenschaftler Dr. Stephan Eggersglüß von der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur (AGRA) erhält 260.000 Euro / Informatiker wird über die Exzellenzinitiative finanziert </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 194 / 28. Juni 2016 MM
</p><p>Ob im Smartphone, in der Kaffeemaschine oder im Auto: Moderne Computerchips findet man heutzutage in fast allen elektronischen Geräten. Sie benötigen viel Energie und ihr Akku sollte möglichst lange halten. Deshalb gibt es in modernen Computerchips stets eine große Menge an Energiespartechniken. Das Problem dabei: Wird ein neu produzierter Computerchip auf seine Funktionen getestet, können diese unter anderem aus Kosten- und Zeitgründen nicht angewendet werden. Die Folge ist, dass der Energieverbrauch des Chips während des Tests ungleich höher ist als im normalen Betrieb. Im schlimmsten Falle kann dabei sogar ein korrekt funktionierender Computerchip beschädigt werden, da er während der Tests zu heiß wird. An Lösungen dieses komplexen Problems arbeitet der Nachwuchswissenschaftler <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Stephan Eggersglüß von der Universität Bremen. In seinem neuen Projekt "FormalEST" entwickelt er mit seinem Team neue Methoden, um den Produktionstest von Computerchips effizienter und energiesparender zu gestalten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert sein dreijähriges Vorhaben mit rund 260.000 Euro.
</p><h3>„Eigenständige Einwerbung eines DFG-Projekts ist wichtiger Meilenstein“</h3><p>Stephan Eggersglüß ist Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur (AGRA) unter der Leitung von Professor Rolf Drechsler. Der Informatiker wird durch Gelder der Exzellenzinitiative im Rahmen der Fördermaßnahme für Post-Docs finanziert. Damit verfolgt die Universität Bremen das Ziel, exzellenten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern bereits früh Freiräume zu geben und selbstständiges Forschen zu ermöglichen. „Die eigenständige Einwerbung eines <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Projekts zeugt von wissenschaftlicher Qualität und ist ein wichtiger Meilenstein in der frühen akademischen Karriere“, sagt der Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Bremen, Professor Andreas Breiter. Die Nachwuchsförderung sei ein zentrales Anliegen der Universität Bremen. „Umso mehr freut es uns, wenn dies gelingt."
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann ein Foto von <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Stephan Eggersglüß angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Fachbereich 3 Mathematik/Informatik<br>Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Stephan Eggersglüß <br>Telefon: 0421 218-63936<br>E-Mail: <a href="mailto:segg@informatik.uni-bremen.de">segg@informatik.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/agra/ger/index.php" target="_blank" rel="noreferrer">www.informatik.uni-bremen.de/agra/ger/index.php</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_194_Eggersgluess_Quelle_DFKI_GmbH_Lisa_Jungmann.jpg" length="681911" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_194_Eggersgluess_Quelle_DFKI_GmbH_Lisa_Jungmann.jpg" fileSize="681911" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Dr. Stephan Eggersglüß</media:description><media:copyright>DFKI GmbH | Lisa Jungmann</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 29 Jun 2016 09:01:34 +0200</pubDate>
                            <title>Medien zwischen Fakten, Glaubwürdigkeit und Inszenierung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/medien-zwischen-fakten-glaubwuerdigkeit-und-inszenierung-1</link>
                            
                            <description>Studierende organisieren öffentliche Diskussion über Kommunikation und Medienkompetenz im digitalen Zeitalter / Hochkarätig besetztes Podium am 6. Juli im Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 197 / 29. Juni 2016 SC
</p><p>Leitmedien und Konsumgewohnheiten ändern sich, die Glaubwürdigkeit der Presse wird von bestimmten Gruppen regelmäßig in Zweifel gezogen. Die Grenzen faktischer und inszenierter Information verschwimmen. Soziale Netzwerke führen zu neuen Informations- und Partizipationsmöglichkeiten, öffnen zugleich aber im Schutz der Anonymität die Tür für öffentliche Hetze und Diskreditierung. „Fakten, Glaubwürdigkeit, Inszenierung – Kommunikation und Medienkompetenz im digitalen Zeitalter“ lautet der Titel einer Podiumsdiskussion, die am 6. Juli 2016 von 16 bis 18 Uhr im Haus der Wissenschaft stattfindet. An der von Studierenden der Uni Bremen moderierten Expertenrunde nehmen Vertreterinnen und Vertreter aus dem Journalismus, der Werbebranche und der Wissenschaft teil.
</p><p>Das Thema wurde so gewählt, dass aktuelle Fragen der Herstellung von Faktizität und der Wahrnehmung von Glaubwürdigkeit genauso in den Blick genommen werden können, wie Aspekte der verlässlichen Berichterstattung, der Werbeethik sowie der Möglichkeit, Informationen in Zeiten perfekter technischer Simulation bewusst zu inszenieren. Auch die Rolle mündiger Rezipienten ist ein Thema: Wie beeinflussen soziale Netzwerke, werbefinanzierte Onlinemedien und markengeprägte Identitäten heute und in Zukunft die wechselseitigen Wahrnehmungen und Selbstverständnisse von Journalisten, Lesern, Zuschauern, Werbetreibenden und Konsumenten? Wie positionieren sich Medien im Wettbewerb? Wie unabhängig sind Informationen, die (Medien-)Konsumenten heute – zu welchem Preis – aus der Vielfalt des Angebots wahrnehmen und wie mündig können sie damit umgehen? Wo werden Verkaufsargumente aus ethischen Gründen zurückgestellt und wo wird Ethik zum Verkaufsargument?
</p><p>An der Podiumsdiskussion, die von Professor Ingo Warnke aus dem Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften der Uni Bremen eröffnet wird, nehmen teil: 
</p><p>– <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jannis Androutsopoulos, Medienlinguist, Hamburg<br>– Moritz Döbler, Chefredakteur Weser-Kurier, Bremen<br>– <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Annabel Oelmann, Verbraucherzentrale Bremen<br>– <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Cornelius Ringe, <span lang="en">Audio Branding Academy</span>, Hamburg<br>– Andrea Schafarczyk, Chefredakteurin, Radio Bremen, Bremen
</p><h3>Forschendes Lernen in den Sprachwissenschaften</h3><p>Die Diskussion und der dazugehörige journalistische Workshop bauen auf zwei Seminaren zur Mediensprache und Werbekommunikation in der Deutschen Sprachwissenschaft auf. Diskussion und Workshop wurden von <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Andreas Rothenhöfer und Sabine Wahl, beide Sprachwissenschaftler an der Uni Bremen, in Zusammenarbeit mit Felix Frank, Redakteur beim Weser-Kurier und Absolvent der Universität Bremen, konzipiert. Die inhaltlichen Aspekte der Diskussion haben die Studierenden im ersten Teil des Wokshops vorbereitet – und die Diskussion wird in einem zweiten Teil im Juli multimedial nachbereitet. So sollen einerseits Kompetenzen des forschenden Lernens in der Verbindung wissenschaftlicher Konzepte und Modelle mit (berufs-)praktischen Anwendungsperspektiven gefördert werden. Darüber hinaus können die Studierenden technische Fertigkeiten im Bereich der journalistischen Textarbeit und des multimedialen Storytellings in einem realistischen, auf Teamwork ausgelegten Anwendungsszenario erproben und umsetzen. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br><abbr title="Doktor der Geisteswissenschaften" lang="de">Dr. phil.</abbr> Andreas Rothenhöfer<br>Lektor für Deutsche Sprachwissenschaft / Interdisziplinäre Linguistik<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421/218-68282<br>E-Mail: <a href="mailto:rothenhoefer@uni-bremen.de">rothenhoefer@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 30 Jun 2016 10:32:46 +0200</pubDate>
                            <title>Mehr Sicherheit in der Luftfrachtkette: Neues System setzt auf digitale Logistik mit Fingerabdruck</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mehr-sicherheit-in-der-luftfrachtkette-neues-system-setzt-auf-digitale-logistik-mit-fingerabdruck-1</link>
                            
                            <description>Projekt erfolgreich abgeschlossen: Forschungs- und Entwicklungspartner stellen am Bremen Airport  Modell des Fracht-Fingerprint-Informationssystems vor / Lückenlose Überwachung der Packstücke bei gleichzeitig effizienterer Prozessgestaltung</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 198 / 30. Juni 2016 SC
</p><p>Von Sichtprüfungen bis hin zum Röntgen – bis ein Packstück endlich im Frachtraum eines Flugzeuges angekommen ist, muss es vielfach kontrolliert werden. Das ist zeitaufwendig, personalintensiv und teuer. Drei Jahre hat sich das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen gemeinsam mit fünf Partnern dem Thema „Erweiterte Sicherheit in der Luftfrachtkette“ gewidmet. Mithilfe der digitalen Logistik wollten sie die Prozesse effizienter gestalten und zugleich eine lückenlose Überwachung und Dokumentation in der Luftfrachtkette sicherstellen. Nun haben sie am Airport Bremen ihre Entwicklung vorgestellt: das Fracht-Fingerprint-Informationssystem.
</p><p>Das Projekt mit dem Namen <span lang="en">„Enhanced Security for Logistics“ (ESecLog)</span> wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und hatte zum Ziel, ein Fracht-Fingerprint-Informationssystem zur revisionssicheren Kennzeichnung und Überprüfung von Luftfracht-Sendungen zu entwickeln. Daran beteiligt waren das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>, das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF, die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), <span lang="en">Airbus DS Airborne Solutions, Panalpina </span>und Viaboxx sowie als assoziierte Partner Lufthansa Cargo, <span lang="en">NXP Semiconductors Germany,</span> das Luftfahrt-Bundesamt und der Bremen Airport.
</p><p>Bei ihren Forschungen und Entwicklungen hatten die Projektpartner mit einigen Herausforderungen zu kämpfen, denn nicht nur die Packstücke selbst, sondern auch die zu deren Überwachung eingesetzten technischen Komponenten unterliegen strengsten Sicherheitsauflagen. Es durften zum Beispiel keine eigenaktiven Sender verwendet werden. Es galt also, mit möglichst einfachen technischen Komponenten und unter erschwerten Bedingungen eine komplexe Aufgabe zu lösen. So mussten die Projektpartner unter anderem auch einige neue Technikkomponenten entwickeln.
</p><h3>Frachtstück wird vom Verpacken bis zum Verladen ins Flugzeug lückenlos überwacht</h3><p>So arbeitet das System, vereinfacht dargestellt: Beim einem zertifizierten, bekannten Versender werden die Eckdaten eines Frachtstückes im Informationssystem erfasst. Dadurch wird eine eindeutige Identifikationsnummer für das Frachtstück generiert und auf einem speziellen <abbr title="radio-frequency identification">RFID</abbr>-Transponder gespeichert, über den sich das Packstück jederzeit identifizieren lässt. Zusätzlich verfügt der Transponder über eine Siegelfunktion – ein Riss des Siegeldrahts wird automatisch abgespeichert. Wird das Siegel entfernt oder beschädigt, etwa beim Öffnen des Kartons, wird das vom System registriert. Der Transponder ist in einem unauffälligen Aufkleber untergebracht und wird an einer der Sollbruchkanten eines Pakets angebracht. Über die <abbr title="radio-frequency identification" lang="en">RFID</abbr>-basierte Identifizierbarkeit des Packstücks lassen sich im Informationssystem alle relevanten Frachtdaten eindeutig zuordnen. 
</p><p>Für zusätzliche Sicherheit sorgt ein Röntgen- und Lichtsensor im Packstück, der ein Öffnen des Paketes und später am Flughafen das erfolgte Röntgen des Packstückes detektiert. Dieser Sensor ist ebenfalls über <abbr title="radio-frequency identification">RFID</abbr> auslesbar. Als weitere Information werden auch die 3D-Konturdaten des Packstücks erfasst und im Informationssystem gespeichert. Derart verpackt, wird das Packstück von einem zertifizierten Zulieferer (reglementierter Beauftragter) in einem verplombten Fahrzeug am Flughafen angeliefert und landet dort im Sicherheitsbereich des Flughafens. Beim Wareneingang in das Flughafenlager werden die Siegel und Röntgen-/Licht-Sensoren der einzelnen Packstücke automatisch mittels <abbr title="radio-frequency identification" lang="en">RFID</abbr>-Lesung kontrolliert. Zusätzlich werden so alle Ist-Daten der Fracht aufgenommen und mit den zum Lufttransport angemeldeten Frachtstückdaten abgeglichen. Hier kommt nur durch, was durchkommen darf.
</p><p>Es folgt das Verladen auf die <span lang="en">„ULDs“ (Unit Load Devices)</span> – also auf die Luftfrachtpaletten und -container. Diese werden ebenfalls über <abbr title="radio-frequency identification" lang="en">RFID</abbr> identifiziert und automatisch von den Transportwagen (Dollies) identifiziert. Und auch hier sorgen technische Komponenten dafür, dass nur bereits erfasste und unversehrte Frachtstücke verstaut werden. Ist das nicht der Fall, meldet das System den Fehler, und es ist eine manuelle Kontrolle erforderlich. Der Zugverbund aus Schlepper und Dollies mit geladenen ULDs ist ebenfalls derart ausgestattet, so dass ihr Weg verfolgt werden kann.
</p><p>Weiter geht es zum Flugzeug. Natürlich wird auch dieser Weg elektronisch überwacht. Die Fachleute nennen es „Vorfeldtracking“. Während dieses Prozesses wird auch automatisch geprüft, ob die Fracht ohne Umwege einen erlaubten Weg zum Flugzeug nimmt. Meldet das System auch hier keine Fehler, nimmt ein sogenannter Highloader die Fracht auf und hievt sie zur Ladeluke des Flugzeuges. Der Highloader registriert die empfangene Fracht, das System gleicht die Ist-Daten mit den Soll-Daten ab, und erst wenn es ein Okay gesendet hat, landen die Packstücke tatsächlich im Frachtraum. Der befindet sich zumeist in Passagiermaschinen, denn sie befördern rund 70 Prozent der Luftfracht.
</p><h3>Weniger Aufwand für Prüfungen und stets genauer Überblick über Sicherheitsstatus</h3><p>„Das System dokumentiert alle Merkmale der Fracht und fügt sie zu einem digitalen Gesamtbild zusammen. Jedes Frachtstück verfügt damit über einen digitalen Fingerabdruck. Der lässt während der gesamten Transportkette prozessübergreifend und jederzeit genaue Aussagen über den Sicherheitsstatus der Fracht zu“, erklärt Gesamtprojektleiter Olaf Poenicke vom Fraunhofer IFF.
</p><p>Vom Verpacken der Luftfrachtsendung bis hin zu seinem Weg ins Flugzeug: Nichts kann unbemerkt an den Packstücken verändert werden. „Durch die gezielte Prüfung mehrerer Frachtmerkmale an verschiedenen Punkten der Luftfrachtkette können Manipulationen der Fracht frühzeitig erkannt werden“, sagt <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>-Wissenschaftler Patrick Dittmer. „Aufwendige Nachprüfungen durch Röntgenscans und manuelle Kontrollen können also künftig weitestgehend vermieden werden. So werden die Logistikabläufe und Abfertigungsprozesse schlanker – und das bei gleichzeitig zunehmender Sicherheit in der Luftfrachtkette.“
</p><p>Auch das ist Dittmer noch wichtig zu sagen: „Dass wir uns hier in Bremen an einem innovativen Luft- und Raumfahrtstandort befinden, hat uns auch in diesem Forschungsprojekt sehr geholfen. Der Bremen Airport hat uns eine Testumgebung unter realen Bedingungen zur Verfügung gestellt und uns tatkräftig unterstützt. Das haben wir nirgendwo anders finden können.“
</p><p>Sabine Nollmann
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong><br>Fotos zur Pressemitteilung finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/press2016.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/press2016.html</a>&nbsp; oder erhalten Sie über Sabine Nollmann (E-Mail: mail@kontexta.de, Mobil: 0170 904 11 67)
</p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:
</p><p><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a> , <a href="http://www.eseclog.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.eseclog.de</a><br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Michael Freitag (Leiter <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>)<br>Telefon: 0421 218-500 02, E-Mail: <a href="mailto:fre@biba.uni-bremen.de">fre@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Diplomwirtschaftsingenieur" lang="de">Dipl.-Wi.-Ing.</abbr> Patrick Dittmer (ESecLog-Projektleiter, <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>)<br>Telefon: 0421 218-50 090, E-Mail: <a href="mailto:dit@biba.uni-bremen.de">dit@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Diplomwirtschaftsingenieur" lang="de">Dipl.-Wi.-Ing.</abbr> Olaf Poenicke (ESecLog-Gesamtprojektleiter, Fraunhofer IFF)<br>Telefon 0391 40 90-337, E-Mail: <a href="mailto:Olaf.Poenicke@iff.fraunhofer.de">Olaf.Poenicke@iff.fraunhofer.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 30 Jun 2016 11:12:39 +0200</pubDate>
                            <title>Regionale Vernetzung für den wissenschaftlichen Nachwuchs</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/regionale-vernetzung-fuer-den-wissenschaftlichen-nachwuchs-1</link>
                            
                            <description>Universitäten Bremen und Oldenburg unterzeichnen Kooperationsvertrag ihrer Graduierteneinrichtungen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 199 / 30. Juni 2016 SC
</p><p>Das Promotionszentrum Universität Bremen (ProUB) bietet rund 50 Veranstaltungen zur überfachlichen Qualifizierung im Jahr an. Promovierende der Universität Bremen können sich daraus nach Bedarf ein individuelles Kursprogramm zusammenstellen. Über den thematischen Input hinaus bieten die verschiedenen Workshops vor allem eine exzellente Möglichkeit zum Austausch und zur weiteren Vernetzung zwischen Promovierenden. Die Universität Bremen möchte ihre etablierten Angebote für den wissenschaftlichen Nachwuchs jetzt weiter stärken und hat daher einen Kooperationsvertrag mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg abgeschlossen: Mit der neuen Kooperation öffnen die beiden Graduierteneinrichtungen – in Oldenburg ist es die Graduiertenakademie – ab sofort ihre Veranstaltungen für Promovierende der jeweils anderen Universität. Die Auswahl an überfachlichen Angeboten wird also noch größer.
</p><p>„Die Kooperation ist eine tolle Chance für Promovierende sich auch über die eigene Uni hinaus zu vernetzen, und interessante Kontakte für die eigene wissenschaftliche Zukunft oder auch regionale Forschungsprojekte zu knüpfen“, so Professor Andreas Breiter, Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. Doktoranden und Doktorandinnen der Universität Bremen, die die Qualifizierungsangebote der Graduiertenakademie der Universität Oldenburg nutzen möchten, können sich für weitere Informationen an ProUB wenden. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Promotionszentrum ProUB<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Diana Ebersberger<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421-218-60309<br>E-Mail: <a href="mailto:ebersberger@vw.uni-bremen.de">ebersberger@vw.uni-bremen.de</a><br>und<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Marie Sander<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421-218-60327<br>E-Mail: marie.sander@vw.uni-bremen.de<br>www.uni-bremen.de/proub
</p><p><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11029</guid>
                            <pubDate>Thu, 30 Jun 2016 12:29:08 +0200</pubDate>
                            <title>Lässt sich Intuition programmieren?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/laesst-sich-intuition-programmieren-1</link>
                            
                            <description>Auftakt der Vortragsreihe „Words of Contradiction“ mit Professor Willard McCarty am 7. Juli 2016 an der Uni Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 200 / 30. Juni 2016 JS
</p><p>Im März 2016 besiegte der von Google DeepMind entwickelte Computer „AlphaGo“ Lee Sedol, einen der erfolgreichsten Spieler weltweit, im anspruchsvollen Brettspiel „Go“. Das Strategiespiel ist das älteste heute noch verwendete Brettspiel der Welt. Im Spielverlauf stehen unzählige mögliche Spielzüge zur Verfügung. Den Sieg der Maschine über den Menschen in diesem hochkomplexen Spiel begründen Googles Entwickler mit den intuitiven Fähigkeiten von „AlphaGo“. Eine Maschine, die über eine der menschlichsten Eigenschaften verfügt – ist das überhaupt möglich? Mit diesem Thema befasst sich Professor Willard McCarty (King’s College London/University of Western Sydney) in seinem Forschungsgebiet „Humanities Computing“. Am Donnerstag, 7. Juli 2016 um 18 Uhr hält er dazu den Vortrag “The Contradiction of Computing” in der Rotunde (Gebäude Cartesium) an der Universität Bremen.
</p><p>Der Vortrag bildet den Auftakt der Reihe „Words of Contradiction”. Angesiedelt ist die Reihe im Forschungsprojekt „Worlds of Contradiction“, an dem die Fachbereiche Sozialwissenschaften, Kulturwissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaften sowie Erziehungs- und Bildungswissenschaften beteiligt sind. In „Worlds of Contradiction“ befassen sich derzeit rund 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der beteiligten Disziplinen mit Formen des Widerspruchs aus unterschiedlichen Perspektiven. Das breite Themenspektrum verteilt sich auf die drei Felder Machtdifferenzen, Wissensformen und Verhandlungspraxen und deckt dabei sowohl die Sozial- und Geisteswissenschaften als auch Aspekte der Naturwissenschaften ab.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>WoC-Koordinationsteam<br>Dr. Daniel Schmidt-Brücken<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421/218-68499<br>E-Mail: <a href="mailto:woc@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">woc@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.woc.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://www.woc.uni-bremen.de/</a></p></div><div></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 01 Jul 2016 10:46:47 +0200</pubDate>
                            <title>Public Anthropology „Wissen für alle – durch Film-en?!“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/public-anthropology-wissen-fuer-alle-durch-film-en-1</link>
                            
                            <description>Diese Frage diskutieren internationale und Bremer Wissenschaftler und Kulturschaffende am 5. Juli im Wall-Saal der Stadtbibliothek</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 201 / 01. Juli 2016 SC
</p><p>Am 5. Juli 2015 findet ab 18 Uhr im Wall-Saal der Stadtbibliothek Bremen der feierliche Abschluss des Themensemesters „Mitten im Geschehen:<span lang="en"> Public Anthropology</span>“ vom Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft (IfEK) der Universität Bremen statt. Im Themensemester <span lang="en">Public Anthropology</span> wurden viele Seminare des regulären Studienangebots und eigens durchgeführte Workshops auf die Beschäftigung mit diesem Ansatz ausgerichtet, der ethnologische Forschungstätigkeit im Spannungsfeld von Theorie, Praxis und sozialer Gerechtigkeit sieht. „Organisiert wird das Event von uns Studierenden“, berichtet Charlotte Flemming, Studentin der Kulturwissenschaft an der Universität Bremen. „Während des Semesters haben wir an verschiedenen Workshops des Themensemesters teilgenommen. So haben wir erste Einblicke in die unterschiedlichen Felder der <span lang="en">Public Anthropology</span> bekommen.“
</p><p>Die Podiumsdiskussion fragt, inwiefern Film aus der Sicht der Wissenschaft wie auch aus der Sicht von Kulturschaffenden aktuelle gesellschaftliche Themen und Kulturkonzepte transportieren und erklären können. Hierzu diskutieren der japanische Ethnologe und Filmemacher <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Itsushi Kawase und sein deutscher Kollege <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Martin Gruber vom IfEK. Weitere Beiträge kommen von Susanne Hammacher vom Überseee-Museum, von Vertretern des Filmbüros und vom Kino 46. Zudem sitzen Johanna Schwarz und Frederik Behme mit in der Runde, die im Rahmen eines kulturwissenschaftlichen Seminars für die Kulturwerkstatt westend die Kurzfilmreihe <span lang="en">„Short-o-Rama“</span> konzipiert haben und diese inzwischen regelmäßig dort veranstalten.
</p><p>„Kulturwissenschaftliche Forschung hat den akademischen Elfenbeinturm längst verlassen und findet sich an der Schnittstelle von Forschung, Praxis, Politik und Intervention“, erklärt <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Cordula Weißköppel vom Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft, die das Themensemester erdacht und derzeit eine Vertretungsprofessur an der Uni Halle/Saale inne hat. „Dabei arbeiten Ethnologen heute nicht mehr nur mit Stift und Kladde, sondern zum Beispiel eben auch mit der Filmkamera, wie eben unser japanischer Kollege Dr. Itsushi Kawase“, fügt <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Frank Müller vom IfEK hinzu, der als Moderator durch das die das Semester abschließende Veranstaltung führt.
</p><p>Durch das Themensemester <span lang="en">Public Anthropology</span> am Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft wurden bewährte und neue Praxisfelder ethnologisch beleuchtet. Die Studierenden lernten in den öffentlichen Workshops Praktiker aus den Feldern der Auftragsforschung, der Kulturvermittlung, der Arbeit mit Geflüchteten, der sozialen Arbeit, dem humanitären Feld sowie dem ethnologischen Filmemachen kennen. Denn das berufliche Spektrum an möglichen Tätigkeiten für Kulturwissenschaftler und Ethnologen ist breit aufgestellt, wie die Bandbreite der eingeladenen Praktiker in den Workshops beweist: Ethnologen arbeiten im Auswärtigen Amt, in der Entwicklungspolitik&nbsp; oder in den Stadtteilen Bremens. Sie sind Expertinnen für kulturelle Vielfalt, sie geben antirassistische Trainings und Schulungen in Diversity. Sie sind gefragt in der Sozialen Arbeit mit Flüchtlingen und Migrantinnen. Oder sie unterrichten in der Volkshochschule und organisieren Events in Museen.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann ein Foto des studentischen Organisationsteams angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft (IfEK)<br>Fachbereich 9<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Frank Müller<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 67615<br>E-Mail: <a href="mailto:framuel@uni-bremen.de">framuel@uni-bremen.de</a><br>und<br>Marie-Helene Wichmann<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218 67645<br>E-Mail: <a href="mailto:m.wichmann@uni-bremen.de">m.wichmann@uni-bremen.de<br></a><a href="http://www.kultur.uni-bremen.de/de/public-anthropology.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.kultur.uni-bremen.de/de/public-anthropology.html</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 04 Jul 2016 13:36:23 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Team B-Human ist zum fünften Mal Weltmeister im RoboCup</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-team-b-human-ist-zum-fuenften-mal-weltmeister-im-robocup-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 202 / 04. Juli 2016 SC
</p><p>Das Team der Universität Bremen und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) jubelt. <span lang="en">B-Human</span> hat es geschafft, sich nach drei Jahren beim <span lang="en">RoboCup</span> 2016 in Leipzig den Weltmeistertitel in der <span lang="en">Standard Platform League</span> zurückzuholen. In einem spannenden Finale gegen das Team <span lang="en">B-Human</span> konnten sich die Bremer gestern im „Elfmeterschießen“ durchsetzen. Der Titel des wertvollsten Teamspielers ging ebenfalls an <span lang="en">B-Human</span>.
</p><h3>Spannendes Endspiel mit „Elfmeterschießen“</h3><p>Wie im EM-Spiel Deutschland gegen Italien müssen auch im Roboterfußball wichtige Spiele oft durch ein „Elfmeterschießen“ entschieden werden. Im diesjährigen Finale in der <span lang="en">Standard Platform League</span> stand es nach regulärer Spielzeit noch immer 0:0. Sowohl der amtierende Europameister <span lang="en">B-Human</span> als auch der amtierende <span lang="en">US-Champion UT Austin Villa</span> hatten gute Torchancen, scheiterten aber beide an der effektiven Verteidigung des Gegners und im Falle von <span lang="en">B-Human</span> auch daran, dass der neu eingeführte Ball oft nicht geradeaus rollte. Jeweils einmal brachten beide Teams den Ball auf die Torlinie ihres Gegners, dabei wurde aber Austin vom Halbzeitpfiff gerettet, und <span lang="en">B-Humans</span> Verteidiger holte den Ball noch von der Linie. So ausgeglichen die zwei Halbzeiten waren, so unterschiedlich fiel das anschließende „Elfmeterschießen“ aus, das wegen des kleineren Spielfelds tatsächlich ein Einskommadreimeterschießen ist. Das Spiel war bereits nach drei Strafstoßrunden beendet, denn B-Humans Schütze hatte dreimal getroffen, während Austins Roboter zweimal am Torwart scheiterten und einmal schlicht am Tor vorbeischossen.
</p><h3><span lang="en">B-Human</span> stellt wertvollsten Teamspieler</h3><p>Neben dem Hauptwettbewerb – der <span lang="en">„Indoor Competition“</span> – wurden noch zusätzliche Wettbewerbe ausgetragen. Im Auswahlmannschaftswettbewerb bildeten Roboter unterschiedlicher Teams eine Mannschaft und spielten gemeinsam Fußball. Hierbei wurde der wertvollste Teamspieler gekürt. Nachdem <span lang="en">B-Human</span> diesen Titel bereits 2014 gewonnen hatte, war er 2015 an das Nao-Team <abbr title="Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur">HTWK</abbr> aus Leipzig gegangen. In diesem Jahr konnte er mit deutlichem Abstand zu den Leipzigern wieder nach Bremen geholt werden. <span lang="en">B-Human</span> nahm zudem als eines von acht Teams an der <span lang="en">„Outdoor Competition“</span> teil, bei der in einer Glashalle auf einem Kunstrasenfeld gespielt wurde, und belegte hier den zweiten Platz. Im Technischen Wettbewerb, in dem es u.a. um Audiokommunikation ging, errang <span lang="en">B-Human</span> den dritten Platz.
</p><h3>Das Team <span lang="en">B-Human</span></h3><p>Das Team setzt sich aus 11 NAO-Robotern, 23 Studierenden der Universität Bremen sowie den Wissenschaftlern <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Röfer vom <abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz" lang="de">DFKI</abbr>-Forschungsbereich Cyber-Physical Systems, der von Professor Rolf Drechsler geleitet wird, und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Tim Laue von der Universität Bremen zusammen. <span lang="en">B-Human</span> tritt seit 2009 bei RoboCup-Wettbewerben in der <span lang="en">Standard Platform League</span> an und ist seit acht Jahren in Folge Deutscher Meister <abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr> Europameister und hat nun fünfmal die Weltmeisterschaft gewonnen. Seine Software legt <span lang="en">B-Human</span> nach jeder Weltmeisterschaft offen, sodass andere Teams davon profitieren können. 
</p><h3>Über die <span lang="en">Standard Platform League</span></h3><p>Die <span lang="en">Standard Platform League</span> verdankt ihren Namen der Tatsache, dass alle Fußball-Teams dasselbe Robotermodell verwenden, und zwar den humanoiden Roboter NAO der Firma <span lang="en">Softbank Robotics</span>. Die Teams unterscheiden sich allein in der Software, die sie für die Roboter entwickeln. Dank ihrer Hilfe agieren die NAOs im Spiel vollständig autonom. In den Fußballspielen treten jeweils fünf Roboter gegeneinander an.
</p><h3>Neue Herausforderungen im RoboCup 2016</h3><p>Dazu zählte – wie schon bei den diesjährigen <span lang="en">RoboCup European Open in Eindhoven</span> – das Erkennen des Anpfiffs durch den Schiedsrichter sowie der Einsatz eines schwarz-weißen Balles, wie er auch im regulären Fußball verwendet wird – allerdings in Miniaturausgabe. Da die Roboter, die Feldmarkierungen und die Tore ebenfalls weiß waren, wurde den NAO-Robotern das Erkennen des Balles deutlich erschwert. Hinzu kam die Neuerung, dass eine Auswahl von acht Teams, darunter auch <span lang="en">B-Human</span>, statt in einer Vorrunde in der <span lang="en">„Outdoor Competition“</span> antraten.
</p><p><strong>Bildmaterial:</strong></p><p>Unter dem Link <a href="https://cloud.dfki.de/owncloud/index.php/s/EQGPsxxHFoz0F3a" target="_blank" rel="noreferrer">https://cloud.dfki.de/owncloud/index.php/s/EQGPsxxHFoz0F3a</a>&nbsp; steht Bildmaterial zum Download bereit. Sie können die Fotos unter Nennung der Quelle gerne verwenden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Offizielle Webseite des RoboCup 2016: <a href="http://www.robocup2016.org/de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.robocup2016.org/de/</a>&nbsp; <br>Webseite des Teams <span lang="en">B-Human</span>: <a href="http://www.b-human.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.b-human.de</a><br>Webseite des <abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz" lang="de">DFKI</abbr>-Forschungsbereichs Cyber-Physical Systems: <a href="http://www.dfki.de/cps" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.dfki.de/cps</a><br><span lang="en">B-Human</span> bei Twitter: <a href="https://twitter.com/#!/pennybhuman" target="_blank" rel="noreferrer">twitter.com</a><br><span lang="en">B-Human</span> bei Facebook: <a href="http://www.facebook.com/teambhuman" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.facebook.com/teambhuman</a></p><p><a href="http://www.facebook.com/teambhuman" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.facebook.com/teambhuman</a><abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz" lang="de">DFKI</abbr>-Kontakt:<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Thomas Röfer<br>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br>Forschungsbereich <span lang="en">Cyber-Physical Systems</span><br>Telefon: +49 (0)421-218 64200<br>E-Mail: <a href="mailto:Thomas.Roefer@dfki.de">Thomas.Roefer@dfki.de</a></p><p><abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz" lang="de">DFKI</abbr>-Pressekontakt:<br>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) <br>Unternehmenskommunikation Bremen<br>Telefon: +49 (0)421-17845 4111<br>E-Mail: <a href="mailto:uk-hb@dfki.de">uk-hb@dfki.de</a><br>Internet: <a href="http://www.dfki.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.dfki.de</a></p><p>Kontakt Universität Bremen:<br>Pressestelle Universität Bremen<br>Telefon: +49 (0)421-218 60150<br>E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a><br>Internet: <a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">http://www.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11032</guid>
                            <pubDate>Mon, 04 Jul 2016 15:03:06 +0200</pubDate>
                            <title>Zweiter Durchgang des berufsbegleitenden Masterstudienganges „Palliative Care“ an der Universität Bremen startet im Herbst</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/zweiter-durchgang-des-berufsbegleitenden-masterstudienganges-palliative-care-an-der-universitaet-bremen-startet-im-herbst-1</link>
                            
                            <description>Info-Veranstaltung am 7. Juli / Bewerbung bis zum 12. September möglich / Zielgruppe: professionelle Fachkräfte mit erstem Hochschulabschluss</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 203 / 4. Juli 2016 RO 
</p><p>Das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen bietet zum Wintersemester 2016/2017 zum zweiten Mal den berufsbegleitenden Masterstudiengang „<span lang="en">Palliative Care</span>“ an. Der Studiengang wurde in Zusammenarbeit mit der Akademie für Weiterbildung der Universität entwickelt. „In der Pflege schwerstkranker und sterbender Menschen begegnen sich Individuum, Institutionen und Gesellschaft“, sagt Studiengangskoordinatorin Susanne Fleckinger, Gesundheits- und Pflegewissenschaftlerin an der Uni Bremen. „In der Beschäftigung mit Sterben und Tod geht es auch immer wieder um die Frage: Wie wollen wir leben?“. Genau an diesen Schnittstellen setzt der Masterstudiengang an und schafft Raum für eine theoretische und praktische Reflexivität. Am 7. Juli 2016 können sich Interessierte über das Angebot informieren. Die Info-Veranstaltung findet von 18 bis 19 Uhr in der Grazer Straße 2 (Raum 0180) statt. Weitere Info-Veranstaltungen werden am 10. August und 1. September 2016 angeboten.<br><br>Angesprochen sind professionelle Fachkräfte mit einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss, die praktisches, theoretisches und forschungsorientiertes Wissen für die Versorgung unheilbar Schwerkranker und Sterbender&nbsp; erwerben wollen. Sie können aus der Pflegewissenschaft, den Gesundheitswissenschaften, der Humanmedizin, der Psychologie, Sozialpädagogik, der Pädagogik, den Rechtswissenschaften, sowie den Religions- oder Sozialwissenschaften kommen. Das berufsbegleitende Studium berücksichtigt die jeweilige berufliche Praxis. <br><br>Der Masterstudiengang bietet die Möglichkeit, „<span lang="en">Palliative Care</span>“ aus einer gesundheits-, pflege- und sozialwissenschaftlichen Perspektive heraus zu betrachten. Das praxisorientierte Angebot vermittelt umfassende palliativ-hospizliche Kompetenzen, die zukünftig zentral zur Qualifikation der verschiedenen Berufsgruppen im Sozial- und Gesundheitswesen gehören werden. Dies bezieht sich sowohl auf die individuelle Beratung und Pflege als auch auf die kommunale Verwaltung, auf gesundheitspolitische Institutionen sowie auf Forschung und Lehre. <br><br>Weitere Informationen zum kostenpflichtigen Studiengang sowie Zugangs- und Anmeldemöglichkeiten unter: <a href="http://www.uni-bremen.de/palliative-care-master" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/palliative-care-master</a><br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften<br>Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)<br>Susanne Fleckinger<br>Tel. 0421 218 68 982<br>E-Mail: <a href="mailto:fleckinger@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">fleckinger@uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11033</guid>
                            <pubDate>Tue, 05 Jul 2016 10:58:38 +0200</pubDate>
                            <title>„Kann man musikalisch denken?“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kann-man-musikalisch-denken-1</link>
                            
                            <description>Ringvorlesung „Musik – höchste Philosophie?“ geht mit einem öffentlichen Vortrag von Professor Ulich Tadday am Donnerstag zu Ende</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 204 / 05. Juli 2016 SC
</p><p>Das Institut für Musikwissenschaft und das Institut für Philosophie im Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Bremen veranstalten im noch laufenden Sommersemester die Ringvorlesung „Musik – höchste Philosophie?“. Sie geht am Donnerstag, den 7. Juli 2016 mit einem Vortrag von Professor Ulrich Tadday über das Thema „Kann man musikalisch denken?“ zu Ende. Diese Frage ist leicht gestellt, aber schwierig zu beantworten. Vielleicht ist sie deshalb auch eine philosophische Frage. Die Musikwissenschaft überlässt die Gestalt des musikalischen Kunstwerks nicht dem bloßen Erleben, sondern führt das Gefühl reflexiv einem tieferen Verständnis zu. Sie erforscht die Entstehungsgeschichte des Kunstwerks von der gedruckten Partitur bis zur Skizze des ersten Einfalls. Durch die Erforschung des Kompositionsprozesses macht sie sichtbar, wie Musik erdacht und gedacht wurde.
</p><p>Der Vortrag findet im Uni-Gebäude <abbr title="Geisteswissenschaften 2">GW2</abbr>, 4. Ebene, Raum 4440 statt. Beginn ist um 18 Uhr. Auch wenn nach dem Vortrag noch eine Diskussion stattfindet, ist sichergestellt, dass alle Interessierten rechtzeitig zum EM-Halbfinale zu Haus sind.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Philosophie<br>Institut für Musikwissenschaft<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Silke Wulf<br>E-Mail: <a href="mailto:silke.wulf@uni-bremen.de">silke.wulf@uni-bremen.de</a><br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11034</guid>
                            <pubDate>Wed, 06 Jul 2016 14:11:27 +0200</pubDate>
                            <title>Warum nicht Italienisch, Polnisch oder Schwedisch?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/warum-nicht-italienisch-polnisch-oder-schwedisch-2</link>
                            
                            <description>Bildungsurlaub im Fremdsprachenzentrum an der Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 205 / 6. Juli 2016 RO 
</p><p>Sprachliche und kulturelle Vielfalt sind für das Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen (FZHB) ein wichtiges Anliegen – nicht nur für Studierende. Es gibt auch Bildungsurlaub für Uni-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, der nach dem Bremischen Bildungsurlaubgesetz anerkannt wird. Wer sich für Italienisch, Polnisch oder Schwedisch interessiert, hat im September 2016 die Möglichkeit, in diesem Rahmen einen oder zwei fünftägige Intensivkurse zu belegen (für Italienisch in den Zielniveaus A1, für Polnisch im Zielniveau A1.1, für Schwedisch im Zielniveau A1). Mitmachen können Studierende und Berufstätige. Vorkenntnisse sind für die Kurse im Zielniveau A1.1 nicht erforderlich. <br><br>Die Intensivkurse finden von 9 bis 14 Uhr auf dem Campus der Universität Bremen statt. Weitere Informationen zu diesem Angebot des FZHB gibt es unter http://<a href="http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fremdsprachenzentrum-bremen.de</a> =&gt; Angebote / Intensivkurse. Dort können Sie sich auch online anmelden.<br><br>Kontakt:<br><br>Universität Bremen<br>Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen (FZHB)<br>Antonella Lavagno <br>Telefon: 0421 218-61974 <br>E-Mail: <a href="mailto:alavagno@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">alavagno@uni-bremen.de</a><br><br>Violetta Kozik-Rafii<br>Telefon: 0421 218-61972<br>E-Mail: <a href="mailto:vkozik@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">vkozik@uni-bremen.de <br></a><br>Paola Kucera<br>Telefon: 0421 218-61979<br>E-Mail: <a href="mailto:paola.kucera@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">paola.kucera@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11035</guid>
                            <pubDate>Wed, 06 Jul 2016 15:08:30 +0200</pubDate>
                            <title>IT-Sicherheit in vernetzten Autos und Flugzeugen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/it-sicherheit-in-vernetzten-autos-und-flugzeugen-1</link>
                            
                            <description>Uni Bremen begleitet Projekt des BMBF aus datenschutzrechtlicher Perspektive</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 206 / 6. Juli 2016 RO 
</p><p>Heutige IT-Systeme bestehen aus einer ständig wachsenden Anzahl von Rechnern, die in einem hohen Maße vernetzt sind. Das Problem dabei ist: Solcherlei Systeme lassen sich zunehmend schwerer schützen, auch weil sich diese kaum noch von der Außenwelt abschotten lassen und daher immer mehr Angriffen von außen ausgesetzt sind. Mit dieser Herausforderung beschäftigt sich das neue Projekt „<span lang="en">Decentralized Anomaly Detection</span>“ (DecADe), welches seit dem 1. Juli 2016 vom Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht (IGMR) der Universität Bremen rechtlich begleitet wird. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „IKT 2020 – Forschung für Innovationen“ über einen Zeitraum von drei Jahren geförderte Projekt befasst sich mit den Möglichkeiten der Anomalieerkennung in vernetzten IT-Systemen. 
</p><p><strong>U<strong>ngenutzte Ressourcen nutzen</strong></strong></p><p>Das Projekt untersucht schwerpunktmäßig zwei unterschiedliche Anwendungsfälle, bei denen jeweils hohe Sicherheitsanforderungen gelten: vernetzte IT-Systeme in Flugzeugen und in Automobilen. Die stetige Überwachung von Komponenten, frühzeitiges Erkennen von Angriffen und eine umfassende Bewertung des Sicherheitsniveaus des Gesamtsystems sind hier unumgänglich, um Anomalien zu erkennen und die Systeme wirksam zu schützen. Viele in eingebetteten Systemen eingesetzte Komponenten, z. B. Steuergeräte in einem Kraftfahrzeug oder Flugzeug, verfügen über ungenutzte Rechenkapazitäten. Die Kernidee des Projekts DecADe ist es, diese ungenutzten Ressourcen zu nutzen, um die Sicherheit des Gesamtsystems zu erhöhen.
</p><p><strong>Privacy by Design</strong><br><br>Da viele der dabei anfallenden Daten einen Personenbezug aufweisen, sind bei ihrer Auswertung dann auch datenschutzrechtliche Vorgaben zu beachten. Die rechtliche Begleitung des Gesamtprojekts umfasst daher in einem ersten Schritt die datenschutzrechtliche Analyse und Bewertung der unterschiedlichen Datenverarbeitungsprozesse. Zudem wird geprüft, wie sich diese technisch möglichst so gestalten lassen, dass die ausgewerteten Daten datenschutzrechtlich irrelevant bleiben. Dort wo dies nicht möglich ist und technische Daten zugleich als personenbezogene Daten einzuordnen sind, wird in einem zweiten Schritt ein Konzept für eine rechtskonforme Datenverarbeitung erarbeitet. Ziel ist es dabei, die technische Entwicklung und Ausgestaltung der Datenverarbeitungsprozesse von Anfang an im Sinne eines <span lang="en">Privacy by Design</span> („Datenschutz durch Technik“) mitzugestalten.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Rechtswissenschaft<br>Institut für Informations- Gesundheits- und Medizinrecht (IGMR)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Benedikt Buchner<br>E-Mail <a href="mailto:bbuchner@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bbuchner@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.jura.uni-bremen.de/institute/institut-fuer-informations--gesundheits-und-medizinrecht/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.jura.uni-bremen.de/institute/institut-fuer-informations--gesundheits-und-medizinrecht/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 08 Jul 2016 10:24:34 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Doktorandin mit dem Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien 2016 ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-doktorandin-mit-dem-augsburger-wissenschaftspreis-fuer-interkulturelle-studien-2016-ausgezeichnet-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 207 / 08. Juli 2016 SC
</p><p>Eine große Auszeichnung für <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Donja Amirpur von der Universität Bremen: Sie erhielt für ihre Dissertation über Zusammenhänge von Migration und Behinderung den Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien 2016. Der mit 5000 Euro dotierte Preis wurde ihr am 7. Juli 2016 im Goldenen Saal des Rathauses der Stadt Augsburg verliehen. Die Doktorarbeit wurde von Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Hochschullehrerin für Interkulturelle Bildung an der Uni Bremen, betreut, die selbst im Jahr 2000 mit dem Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien ausgezeichnet worden ist.
</p><h3>Zum Inhalt der Dissertation</h3><p>Warum werden Familien mit Migrationshintergrund und muslimischer Religionszugehörigkeit seltener durch Angebote der Behindertenhilfe erreicht? Mit dieser Frage hat sich Donja Amirpur in ihrer an der Universität Bremen vorgelegten Dissertationsarbeit „Migrationsbedingt behindert? Zur Interdependenz der Wahrnehmung von Behinderung und strukturellen Rahmenbedingungen im Kontext migrationsbedingter Heterogenität“ auseinandergesetzt. Sie besuchte Familien türkischer oder iranischer Herkunft, die mit einem behinderten Kind zusammen leben, die unterschiedlich religiös sind und unterschiedliche formale Bildungsabschlüsse haben. Die Familien berichteten von Diskriminierungserfahrung mit Behörden, aber auch von Unterstützung durch die Umgebung, in der sie leben. Die Forscherin kommt zu dem Schluss, dass vor allem intersektionale Diskriminierungen, rechtliche und sprachliche Barrieren die Inanspruchnahme von Hilfeleistungen verhindern und nicht – wie häufig angenommen – die Religionszugehörigkeit oder eine „kulturelle Fremdheit“.
</p><p>Donja Amirpur, die heute als Post-Doc an der Uni Paderborn arbeitet, fordert, dass das Hilfesystem sich stärker interkulturell öffnet, Barrieren abbaut und Familien gezielter anspricht. Diese Meinung teilt der Vorsitzende der Jury, Professor <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Nagel: „Die Ergebnisse zeigen, dass wir über die Anerkennung von Vielfalt hinausgehen müssen. Menschen müssen befähigt werden, ihre Rechte in Anspruch zu nehmen“.
</p><h3>Inklusive und interkulturelle Forschung verbunden</h3><p>Innovativ an der Arbeit von Donja Amirpur ist die Verbindung von inklusiven und interkulturellen Forschungsansätzen und -theorien. In der Dissertation gelingt ihr die Verknüpfung von Migration, Behinderung, soziale Schicht einschließlich des (formalen) Bildungshintergrundes und Geschlecht. „Die Arbeit verdeutlicht in Zeiten von Misstrauen und eher negativer Wahrnehmung des Islam aber auch von Migration insgesamt etwas sehr Wichtiges: Die Pflege der Bezüge zur (muslimischen) Religion in sunnitischer und schiitischer Perspektive sowie zum Herkunftsland sind nicht der dominante und zusätzlich beeinträchtigende Einflussfaktor für den Umgang mit der Behinderung des Kindes“, ordnet Yasmin Karakaşoğlu die Bedeutung der Doktorarbeit ein. Probleme bereiten vielmehr der Migrationsstatus der Personen und ihre häufig negative Wahrnehmung durch Hilfestellen.
</p><h3>Der Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien</h3><p>Der 1998 von Helmut und Marianne Hartmann gestiftete Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien wird seither jährlich von der Universität Augsburg gemeinsam mit der Stadt Augsburg und dem Augsburger "Forum Interkulturelles Leben und Lernen (FILL) <abbr title="eingetragener Verein">e. V.</abbr>" verliehen – mit dem Anliegen, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Auseinandersetzung mit dem Thema "Interkulturelle Wirklichkeit in Deutschland” zu motivieren.
</p><p>Über die Preisträger 2016 hat unter dem Vorsitz von <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr><abbr title="honores causa" lang="la">h.c.</abbr> Eckhard Nagel, Mitglied des Deutschen Ethikrats sowie Geschäftsführender Direktor des Instituts für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften der Universität Bayreuth, eine elfköpfige Jury entschieden. Ihr gehörten an: die Journalistin Angela Bachmair, der Bayreuther Philosoph <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Alexander Brink, Reiner Erben, Referent für Umwelt, Nachhaltigkeit und Migration der Stadt Augsburg, Regionalbischof Michael Grabow als Vertreter der evangelischen Kirche, die Erziehungswissenschaftlerin <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Leonie Herwartz-Emden (Universität Augsburg), Prälat <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Bertram Meier als Vertreter der katholischen Kirche, die Juristin <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christine Langenfeld (Universität Göttingen), der Soziologe <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Armin Nassehi (<abbr title="Ludwig-Maximilians-Universität München" lang="de">LMU</abbr> München), die Historikerin <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Susanne Popp (Universität Augsburg) und der Friedens- und Konfliktforscher <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christoph Weller (Universität Augsburg).
</p><p><strong>Achtung Redaktionen</strong>: In der Pressestelle der Uni Bremen können Fotos von der Preisträgerin und der Festveranstaltung angefordert werden.&nbsp; 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Augsburg<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Anna Magdalena Ruile<br>Referentin im Präsidialbüro<br>Telefon 0821/598-5104<br>E-Mail: <a href="mailto:anna.ruile@praesidium.uni-augsburg.de">anna.ruile@praesidium.uni-augsburg.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/c/3/csm_FILL2016_c_Peter_Neidlinger-2_88b0564bb2.jpg" length="378771" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/c/3/csm_FILL2016_c_Peter_Neidlinger-2_88b0564bb2.jpg" fileSize="378771" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Preisträgerin Dr. Donja Amipur</media:description><media:copyright>Peter Neidlinger/Fotostelle Uni Augsburg</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11037</guid>
                            <pubDate>Tue, 12 Jul 2016 09:07:40 +0200</pubDate>
                            <title>Ökonomische Folgen der Sanktionen zwischen der EU und Russland für die deutsche Wirtschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/oekonomische-folgen-der-sanktionen-zwischen-der-eu-und-russland-fuer-die-deutsche-wirtschaft-1</link>
                            
                            <description>Wissenschaftlerinnen der Universität Bremen legen Modellrechnungen zu den unmittelbaren und mittelbaren Folgen der Wirtschaftssanktionen für Produktion und Beschäftigung in Deutschland vor.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 208 / 12. Juli 2016 SC
</p><p>Die <abbr title="Europäische Union" lang="de">EU</abbr> hat jüngst die Sanktionen gegenüber Russland bis zum 31. Januar 2017 verlängert. Sie umfassen neben der Beschränkung von Finanztransaktionen vor allem Ausfuhrverbote für Waffen und sogenannte <span lang="en">Dual-Use</span>-Güter, die für militärische Zwecke verwendet werden können, sowie für Maschinen und Zubehör zur Öl- und Gasförderung. Die russischen Gegensanktionen betreffen insbesondere Einfuhrverbote für landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel. Ein Forscherteam der Universitäten Bremen und Leipzig hat die Effekte der Sanktionspolitik im Bereich der Realwirtschaft auf Produktion und Beschäftigung in der deutschen Wirtschaft abgeschätzt. 
</p><h3>Deutsche Exporte nach Russland auf Talfahrt</h3><p>Mit der Umsetzung der Sanktionen hat sich der bereits 2013 einsetzende Rückgang der deutschen Exporte nach Russland deutlich verstärkt. Im Jahr 2015 lag der Exportanteil Russlands bei weniger als 2% (2012: 3,6%). Die Folgen des Rückgangs der deutschen Exporte in den Jahren 2014/15 in Höhe von 14 Mrd. Euro insgesamt bzw. 4,4 Mrd. Euro sanktionsbedingt sowie für 2016 geschätzte weitere 2,6 Mrd. Euro treffen nicht nur die Exportunternehmen, sondern auch deren Zulieferer. Um die Wirkungen des Exportschocks auf Produktion und Beschäftigung in Deutschland umfassend abzuschätzen, müssen auch die Verluste im Bereich der Lieferverflechtungen in die Analyse eingehen. Dazu wird die <span lang="en">Input-Output</span>-Analyse herangezogen.
</p><h3>Realwirtschaftliche Folgen der Sanktionspolitik </h3><p>Die Berechnungen für Deutschland weisen auf einen Produktionswegfall entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Exportgüter von fast 40 Mrd. insgesamt bzw. 13,5 Mrd. Euro sanktionsbedingt im Zeitraum 2014 bis 2015 hin. Dies geht mit sanktionsbedingten Beschäftigungsverlusten in Höhe von fast 60.000 Personen einher. Im Jahr 2016 kann der sanktionsbedingte Produktionsverlust fast 7,8 Mrd. Euro erreichen. Das entspricht Einbußen an Bruttowertschöpfung in Höhe von 2,6 Mrd. Euro und einem jahresdurchschnittlichen BIP-Verlust von weniger als 0,1%. Der kumulierte BIP-Verlust (2014 bis 2016) beläuft sich auf knapp ein Viertel Prozent des deutschen BIP von 2015. Exportorientierte Sektoren mit starken Zulieferbeziehungen sind besonders betroffen, bspw. die Automobilindustrie, der Maschinenbau sowie die Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. Der Nahrungsmittelsektor weist zwar einen erheblichen Exportrückgang in Höhe von über 30% im Jahr 2014 auf, der Produktionsverlust ist aber vergleichsweise moderat. 
</p><h3>Nachhaltiges Schadenspotential der Sanktionen</h3><p>Der wirtschaftliche Schaden der Sanktionen ist deutlich größer als die reinen Exportrückgänge; denn die indirekten Effekte auf Produktion und Beschäftigung sind durchweg höher als die direkten Verluste, weil stärker verflochtene Sektoren (<abbr title="zum Beispiel" lang="de">z.B.</abbr> Automobilindustrie, Maschinenbau, Metallbranche) von der Sanktionspolitik besonders betroffen sind. Mit der Dauer der Sanktionspolitik steigen die Belastungen. So können für 2014 8,7% des Produktionsverlustes infolge des Exportwegfalls auf die Sanktionen zurück geführt werden, während der Anteil 2015 bereits 56% erreichte. 2016 kann er 50% überschreiten. Außerdem bergen anhaltende Sanktionen das Risiko, Märkte an die Konkurrenz auf lange Zeit zu verlieren und auch die nicht-sanktionierten Bereiche sowie die Energieversorgungs- und die Direktinvestitionsbeziehungen mit Russland zu belasten. 
</p><p>Die Studie mit dem Titel „Folgen der Sanktionen zwischen der EU und Russland für die deutsche Wirtschaft“ (Autoren: Jutta Günther, Maria Kristalova, Udo Ludwig) ist erschienen im Wirtschaftsdienst – Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Heft 7/2016. Der Artikel kann hier: <a href="http://archiv.wirtschaftsdienst.eu/jahr/2016/7/folgen-der-sanktionen-zwischen-der-eu-und-russland-fuer-die-deutsche-wirtschaft/" target="_blank" rel="noreferrer">http://archiv.wirtschaftsdienst.eu/jahr/2016/7/folgen-der-sanktionen-zwischen-der-eu-und-russland-fuer-die-deutsche-wirtschaft/</a> &nbsp; runtergeladen werden.
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Wirtschaftswissenschaft<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Jutta Günther<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 / 218 66630 <br>Email: <a href="mailto:jutta.guenther@uni-bremen.de">jutta.guenther@uni-bremen.de</a></p><p> Universität Leipzig<br>Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät&nbsp; <br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Udo Ludwig<br>Email: <a href="mailto:udo.ludwig@iwh-halle.de">udo.ludwig@iwh-halle.de</a><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0178 6767 281<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11038</guid>
                            <pubDate>Tue, 12 Jul 2016 16:06:48 +0200</pubDate>
                            <title>Probleme mit der Motorik? Kinder für Studie gesucht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/probleme-mit-der-motorik-kinder-fuer-studie-gesucht-3</link>
                            
                            <description>Uni Bremen sucht Kinder im Alter von sechs Jahren für Teilnahme an neuem Motoriktest</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 209 / 12. Juli 2016 RO 
</p><p>Immer mehr Kinder weisen heutzutage bereits im Vorschulalter motorische Auffälligkeiten auf. Um ein neues Verfahren zur Diagnostik des motorischen Entwicklungsstandes zu erproben, suchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums für klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) an der Universität Bremen gesunde Kinder im Alter von sechs Jahren, die die neu entwickelten Motorikaufgaben ausprobieren wollen. Die Kinder spielen dabei einen Zirkusbesuch nach, der sie vor verschiedene motorische Herausforderungen stellt. So wird beispielsweise balanciert und ein Hürdenlauf absolviert. Um möglichst zuverlässige Ergebnisse zu erhalten, muss ein neues Verfahren in seiner Entstehungsphase mit einer Vielzahl von Kindern durchgeführt werden. <br><br>Die Teilnahme dauert etwa eine Stunde. Termine können ab sofort vergeben werden. Die Aufgaben werden in den Räumen des <abbr title="Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation" lang="de">ZKPR</abbr>, Grazer Straße 6, durchgeführt. Bei weiteren Fragen und Interesse an der Teilnahme wenden Sie sich bitte an: <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Franziska Korsch, E-Mail: <a href="mailto:fkorsch@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">fkorsch@uni-bremen.de</a>; Tel: 0421-218 68611.<br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Human-und Gesundheitswissenschaften<br>Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR)<br>Dr. Franziska Korsch<br>Telefon: 0421 218-68611<br>E-Mail: <a href="mailto:fkorsch@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">fkorsch@uni-bremen.de<br></a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11039</guid>
                            <pubDate>Wed, 13 Jul 2016 13:45:56 +0200</pubDate>
                            <title>John P. Burrows wird Mitglied der Royal Society</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/john-p-burrows-wird-mitglied-der-royal-society-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 210 / 13. Juli 2016 RO <br><br>Eine weitere Auszeichnung für einen herausragenden Wissenschaftler: Im April 2016 wurden die neuen Mitglieder der <span lang="en">Royal Society</span> bekanntgegeben, und einer von ihnen ist der Bremer Professor John Philip Burrows vom Institut für Umweltphysik an der Universität Bremen. Offiziell wird er am 15. Juli in die königliche Gesellschaft der Wissenschaftler aufgenommen. Er ist der dritte Bremer, der den Titel FRS hinter seinen Namen tragen darf, nach Henry von Oldenburg, (1666) und dem berühmten Astronom Wilhelm Olbers (1804). John Burrows lebt seit 1992 in Bremen und hat sein Forschungsteam, dessen Arbeit mit dieser Ehrung gleichfalls anerkannt wird, am Institut für Umweltphysik/Institut für Fernerkundung in Fachbereich Physik und Elektronik aufgebaut.&nbsp; 
</p><p><strong>Experte für Erdatmosphäre</strong><br>&nbsp;<br>John Burrows ist weltweit als “einer der Väter der ersten europäischen Satelliten zur Erkundung der Zusammensetzung der Erdatmosphäre“ anerkannt, so die Jury. Er initiierte das Projekt SCIAMACHY (<span lang="en">Scanning Imaging Absorption SpectroMeter for Atmospheric CHartographY</span>) aus dem sich kurzfristig auch der Sensor GOME (<span lang="en">Global Ozone Monitoring Experiment</span>) an Bord des Satelliten ERS-2 entwickelte. Mit beiden Instrumenten wurden die chemischen Komponenten in der Erdatmosphäre untersucht. Burrows hat dazu beigetragen, unser Verständnis der Atmosphäre zu verbessern, angefangen von der Luftverschmutzung bis hin zum Klimawandel. Er und sein Forschungsteam studierten die Kinetik und Spektroskopie wichtiger atmosphärischer Gase, entwickelten neue Techniken zur Bodenmessung atmosphärischer Spurengase, und leisteten Pionierarbeit im Bereich passiver Fernerkundung zur Zusammensetzung der Erdatmosphäre. <br><br>Der Bremer Umweltphysiker ist Mitglied zahlreicher renommierter Wissenschaftsverbände und Vereine. Durch seine Forschung hat er internationale Anerkennung erlangt und wurde mit mehreren Preisen geehrt. Einige davon sind die COSPAR William Nordberg Medaille 2006, der NASA Group Achievement Award 2008, der Haagen-Smit Preis 2012, die EGU Vilhelm Bjerknes Medaille 2013, die IUGG Silbermedaille und die Alfred Wegener Medaille EGU 2016.
</p><p><strong>Nur zehn ausländische Mitglieder pro Jahr</strong><br><br>Gegründet wurde die Royal Society in 1660 in London “um wissenschaftliche Exzellenz zu erkennen, zu fördern und zu unterstützen und um die Entwicklung und Nutzung von Wissenschaft zum Wohle der Menschheit zu fördern“. Zu den Mitgliedern der Gemeinschaft zählen prominente Forscher, Ingenieure und Technologen, die von Herkunft aus dem Commonwealth stammen, oder die in Großbritannien leben und arbeiten. Isaac Newton, Charles Darwin, Albert Einstein und Stephen Hawking, um nur einige zu nennen, gehörten dazu. Jedes Jahr werden bis zu 62 neue Mitglieder aufgenommen. Nur höchstens zehn davon kommen aus dem Ausland. <br><br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle ist unter der E-Mail presse@uni-bremen.de ein Foto von Professor John P. Burrows erhältlich.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Institut für Umweltphysik<br>Prof. John P. Burrows<br>Tel.: 0421 218 62100,<br>Mobil 0173 624 1781<br>E-Mail: <a href="mailto:burrows@iup.physik.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">burrows@iup.physik.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.iup.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.iup.uni-bremen.de</a><br><a href="https://royalsociety.org/news/2016/04/new-fellows-2016/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://royalsociety.org/news/2016/04/new-fellows-2016/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/e/5/csm_UPAK_210_John_P._Burrows_Quelle_Privat_c2ae4d2dce.jpg" length="359478" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/e/5/csm_UPAK_210_John_P._Burrows_Quelle_Privat_c2ae4d2dce.jpg" fileSize="359478" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Privat</media:copyright>
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                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11040</guid>
                            <pubDate>Fri, 22 Jul 2016 09:23:51 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen protestiert gegen den Umgang mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Türkei</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-protestiert-gegen-den-umgang-mit-wissenschaftlerinnen-und-wissenschaftlern-in-der-tuerkei-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 211 / 20. Juli 2016 SC
</p><p>Mit größter Sorge beobachtet die Universität Bremen die aktuellen Entwicklungen an den türkischen Hochschulen. In Übereinstimmung mit der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der <span lang="en">European University Association</span> (1) verurteilt das Rektorat der Universität Bremen das Vorgehen der Regierung gegen türkische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und die gravierenden Einschnitte in die akademischen Freiheiten auf das Schärfste. 
</p><p>Mehr als 15.000 Bedienstete im Bildungswesen wurden suspendiert und teilweise inhaftiert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind mit einem Ausreiseverbot und im Ausland tätige mit einem Rückruf belegt worden. Der Türkische Bildungsrat, so lässt sich Medienberichten entnehmen, habe die Amtsniederlegung aller Direktoren und Dekane an den Hochschulen des Landes angeordnet. Das legt die Vermutung nahe, dass Hochschulangehörige in der Türkei unter einen Generalverdacht gestellt werden. Das Rektorat der Universität Bremen versichert den betroffenen Hochschulangehörigen in der Türkei ihrer Solidarität und schließt sich der Stellungnahme von Professor Horst Hippler an, dem Präsidenten der HRK (<a href="http://www.hrk.de/)." target="_blank" rel="noreferrer">www.hrk.de/</a>).
</p><p>Die Universität Bremen unterhält seit vielen Jahren enge und erfolgreiche Kooperationen zu zahlreichen türkischen Universitäten Es gibt sehr enge Beziehungen zu vielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Türkei, der Studierendenaustausch ist durch große Intensität und Lebendigkeit geprägt. Wie die EUA (<a href="http://(http://www.eua.be/activities-services/news/newsitem/2016/07/19/eua-statement-condemning-the-forced-resignation-of-1577-university-deans" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.eua.be/activities-services/news/newsitem/2016/07/19/eua-statement-condemning-the-forced-resignation-of-1577-university-deans</a> ) appelliert die Universität Bremen an alle europäischen Regierungen und Universitäten, gegen die Repressionen in der Türkei Stellung zu beziehen und sich für die akademischen Freiheiten einzusetzen.
</p><p>Das Rektorat der Universität Bremen
</p><p>(1)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die <span lang="en">European University Association </span>ist mit 850 Mitgliedern in 47 Ländern die wichtigste Organisation der Universitäten in Europa. Als Stimme der europäischen Universitäten unterstützt sie die Interessen der einzelnen Institutionen und den Hochschulsektor als Ganzes. </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11041</guid>
                            <pubDate>Fri, 22 Jul 2016 09:26:40 +0200</pubDate>
                            <title>Großinfrastrukturen bieten hohe Einsparpotenziale: Energiemanagement am Beispiel eines Flughafens</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/grossinfrastrukturen-bieten-hohe-einsparpotenziale-energiemanagement-am-beispiel-eines-flughafens-1</link>
                            
                            <description>Neue Forschungen beziehen Umweltdaten und Speichertechnologien in Energiesteuerungssystem ein / BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen: „Signifikante Reduktion des Gesamtenergiebedarfs möglich.“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 212 / 21. Juli 2016 SC
</p><p>Die Energieversorgung in Großinfrastrukturen wie Krankenhäuser, Universitäten oder Flughäfen wird mithilfe zahlreicher verschiedener und zumeist unabhängig voneinander agierender Systeme geregelt. Über eine Steuerung, die die vielen Teilsysteme der Energie- und Gebäudetechnik intelligent miteinander verknüpft und zudem externe Einflüsse berücksichtigt, lässt sich der Energieverbrauch und damit der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) deutlich reduzieren. Das haben Wissenschaftler des BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen errechnet und nun ein Forschungsprojekt zur Entwicklung eines solchen Steuerungssystems initiiert.
</p><p>Das zweieinhalbjährige Vorhaben namens „Ganzheitliche Steuerung für den energieautarken Betrieb von Großinfrastrukturen unter Berücksichtigung von Umweltdaten“ (kurz: GEREGELT) umfasst knapp eine Million Euro und wird vom Bundesforschungsministerium gefördert. Neben dem <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> als wissenschaftlichem Partner und Projektleiter sind zwei Bremer Unternehmen beteiligt: Die Unternehmensberatung Apandia hat die kaufmännischen Prozesse im Fokus und der IT-Dienstleister netDV die technische Systemanbindung. Das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> forscht in dem Projekt überwiegend zur ganzheitlichen Steuerung der internen Energiequellen, -speicher und -verbraucher. Assoziierter Partner ist der Bremen Airport. Er stellt unter anderem seine Daten zur Verfügung und ermöglicht Zugriffe auf die Infrastruktur eines ausgewählten Testszenarios.
</p><h3>Jährlich rund 55 Tonnen weniger Kohlendioxid, soviel wie 4.320 Buchen im Jahr aufnehmen</h3><p>2010 hat die Bundesregierung beschlossen, dass bis 2050 bei einer gleichzeitigen Minderung des Stromverbrauchs um ein Viertel auch der Primärenergieverbrauch gegenüber 2008 um die Hälfte gesenkt werden soll. Zudem sollen 80 Prozent des Bruttostromverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt und die Energieeffizienz über die gesamte Energiekette gesteigert werden. Und bereits bis 2020 sollen die CO2-Emissionen auf 60 Prozent des Niveaus von 1990 reduziert sein. Das ist ein sehr ehrgeiziges Vorhaben, zu dem das Forschungsprojekt nun beitragen will.
</p><p>Bei ihren Vorberechnungen und der Berücksichtigung aller Optionen für das geplante Steuerungssystem kamen die <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>-Wissenschaftler am Beispiel des Bremer Flughafens auf eine mögliche Energieeinsparung für die gesamte Gebäudefläche des Flughafens von rund 10 Prozent. Das sind gut 1.200 Megawattstunden pro Jahr, was einem CO2-Ausstoß von zirka 55 Tonnen entspricht. So viel von diesem Treibhausgas nimmt ein etliche zig Hektar großer Wald mit 4.320 Buchen von 23 Metern Höhe und 30 Zentimetern Stammdurchmesser jährlich ungefähr auf (Quelle: Karlsruher Institut für Technologie, KIT).
</p><h3>Durch gezielte Ansteuerung von Verbrauchern und Speichern die Lastkurve glätten</h3><p>„Das ist zunächst nur ein theoretischer Wert, doch unter Berücksichtigung von Umweltdaten sowie der Einbeziehung von Speichertechnologien in das Gesamtsystem kann eine derart signifikante Reduktion des Gesamtenergiebedarfs erreicht werden“, sagt <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>-Wissenschaftler und Gesamtprojektleiter Moritz Quandt. „Die intelligente Vernetzung und Steuerung von internen Energiequellen, -speichern und -verbrauchern ermöglicht den Abbau von Spitzen im Energieverbrauch, also eine Glättung der Lastkurven. Das trägt zur Erhöhung der Energieautarkie von Großinfrastrukturen bei. Es gilt, durch eine gezielte Ansteuerung von Verbrauchern und Speichern Lastspitzen zu vermeiden und die Zeit niedrigeren Energieverbrauchs besser zu nutzen. Dabei bietet unter anderem der Einsatz von Solar- oder Blockheizkraftwerken eine interessante Möglichkeit. Zum Beispiel können Spitzenlasten, die im Sommer durch Kühlprozesse entstehen, mit Fotovoltaik effektiv abgefangen werden.“
</p><p>Neben der verstärkten Interaktion zwischen den einzelnen Teilsystemen ist die energetische Optimierung des Gesamtsystems durch eine verbesserte Einbindung und Steuerung bestehender Anlagen erforderlich. Die vollständige Erfassung und Bewertung der Betriebsdaten aller Energieverbraucher dient als Basis für das ganzheitliche Energiemanagement. Verkehrs-, Umwelt- und Betriebsdaten sollen in die Steuerung einfließen, um eine bedarfsgerechte Energieversorgung der einzelnen Teilbereiche der Großinfrastruktur sicherzustellen. So werden unter anderem Fluggastaufkommen, Wetter, Sonnenstand und Außentemperaturen sowie die Strommarktpreise und die Kapazitäten der innerhalb der Großinfrastruktur zur Verfügung stehenden Energiespeicher berücksichtigt.
</p><h3>Übertragbar auf andere Großinfrastrukturen wie Krankenhäuser und Universitäten</h3><p>Der Bremer Flughafen hat bereits einen starken Fokus auf Umwelttechnologien. Dort arbeiten ein Blockheizkraftwerk und eine energieeffiziente Gebäudeleittechnik, auf dem Vorfeld fahren E-Mobile und E-Fluggasttreppen, die Toiletten werden mit Regenwasser gespült, die Rolltreppen setzen sich nur bei Bedarf in Bewegung, und aktuell wird die Parkhausbeleuchtung auf LED umgestellt. So spart der Flughafen schon heute viel Energie ein und sucht hier stets nach weiteren Möglichkeiten.
</p><p>„Mit dem Bremen Airport haben wir einen innovativen Partner an unserer Seite“, sagt Apandia-Geschäftsführer Thomas Bleeker. Der Flughafen bietet die Möglichkeit, das entwickelte Steuerungssystem in ausgewählten Teilbereichen in einer realen Gebäudetechnik umfangreichen Praxistests zu unterziehen. Aus den im Testszenario gewonnenen Daten werden die Einsparpotenziale für den gesamten Flughafen abgeleitet.
</p><p>Durch den modularen Aufbau des Systems wollen die Projektpartner seine Übertragbarkeit vom prototypischen Anwendungsszenario auf weitere Anwendungsfelder sowie eine Integration in bestehende IT-Landschaften gewährleisten und damit die spätere Vermarktung ermöglichen.
</p><p>Sabine Nollmann
</p><p>Achtung Redaktionen:<br>Fotos zur Pressemitteilung finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/press2016.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/press2016.html</a>&nbsp; oder erhalten sie über Sabine Nollmann (E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de">mail@kontexta.de</a> , Mobil: 0170 904 11 67)
</p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:
</p><p><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.geregelt.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.geregelt.biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Michael Freitag, Telefon: 0421 218-500 02, E-Mail: <a href="mailto:fre@biba.uni-bremen.de">fre@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Diplomwirtschaftsingenieur">Dipl.-Wi.-Ing.</abbr> Moritz Quandt, Telefon: 0421 218-50 133, E-Mail: <a href="mailto:qua@biba.uni-bremen.de">qua@biba.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11042</guid>
                            <pubDate>Fri, 22 Jul 2016 11:33:24 +0200</pubDate>
                            <title>Gute Studienplatznachfrage an der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/gute-studienplatznachfrage-an-der-universitaet-bremen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 213 / 22. Juli 2016 SC
</p><p>Die Uni Bremen ist zufrieden: Die Zahl der Bewerbungen auf einen Studienplatz zum kommenden Wintersemester liegt auf dem gleichen hohen Niveau wie in den Vorjahren. Konkret: Bis zum 15. Juli 2016 gingen insgesamt 6.384 Bewerbungen auf Masterstudienplätze sowie 24.219 Bewerbungen auf ein Bachelorstudium oder das juristische Staatsexamen von insgesamt 18.379 Studieninteressierten ein. Hinzu kommen Bewerbungen von fortgeschrittenen Studierenden, ausländischen Vorbereitungs- und Gaststudierenden sowie Promotionsstudierenden. Die insgesamt über 33.000 Bewerbungen werden mit Hochdruck bearbeitet, um schnellstmöglich allen Bewerberinnen und Bewerbern eine Rückmeldung zu geben. 
</p><p>Im grundständigen Studium, <abbr title="das heißt">d.h.</abbr> Bachelorabschluss und juristisches Staatsexamen, erhalten die Bewerberinnen und Bewerber spätestens in der ersten Augustwoche Nachricht über ihre Zulassungschancen. Am schlechtesten stehen die Chancen bei Studienplätzen in der Psychologie, im Grundschullehramt, in den Medienwissenschaften und in der Biologie. Dies sind die am meisten nachgefragten Studiengänge an der Universität Bremen mit 10- bis 30-fach größerer Nachfrage als Studienplatzangebot. Ebenfalls hohe Bewerbungszahlen – aber im Vergleich mehr Studienplätze – sind im Gymnasiallehramt, in den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften zu verzeichnen. Die Universität freut sich besonders über gestiegene Bewerbungszahlen für das Wirtschaftsingenieurwesen und für die (Wirtschafts-)Informatik.
</p><p>Während die Zulassung für ein erstes Studium zeitgleich für alle Studiengänge erfolgt, ist das Aufnahmeverfahren für die Masterstudiengänge zeitlich gestaffelt. Die Bewerbungsfristen sind&nbsp; größtenteils inzwischen abgelaufen. Am stärksten nachgefragt sind bisher die Masterstudiengänge Klinische Psychologie, <abbr title="Betriebswirtschaftslehre">BWL</abbr>, Wirtschaftspsychologie, Wirtschaftsingenieurwesen, Produktionstechnik und Neuroscience. 
</p><p>Die Universität Bremen rechnet zum Wintersemester mit insgesamt rund 5.500 neuen Studierenden. Informationen über Bewerbung und Immatrikulation an der Universität Bremen sind zu finden unter <a href="/forschung?alias=studienplatz&amp;cHash=fc315988c76f7ecf9a1c5d732840d652">www.uni-bremen.de/studienplatz</a>&nbsp; sowie hinter dem Button „Bewerbung Studienplätze 2016/2017“.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br>Sekretariat für Studierende<br>Beatrix Bresemann<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 61100<br><a href="mailto:bresemann@uni-bremen.de">bresemann@uni-bremen.de</a></p><p>oder
</p><p>Dezernat Studentische Angelegenheiten<br>Christina Vocke<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218 61000<br>E-Mail: <a href="mailto:cvocke@uni-bremen.de">cvocke@uni-bremen.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11043</guid>
                            <pubDate>Wed, 27 Jul 2016 09:54:32 +0200</pubDate>
                            <title>Ozeanversauerung und die gesellschaftlichen Folgen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ozeanversauerung-und-die-gesellschaftlichen-folgen-1</link>
                            
                            <description>Wissenschaftler der Uni Bremen entwickeln Ökosystemmodell in Zusammenarbeit mit Akteuren in Norwegen / Veröffentlichung in der Fachzeitschrift „Frontiers in Marine Science“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 214 / 27. Juli 2016 SC
</p><p>Der Klimawandel führt nicht nur zu einer Erwärmung der Erde und einer Verstärkung von Wetterextremen – auch die Ozeane sind vom fortschreitenden Eintrag von Kohlendioxid aus der Atmosphäre betroffen, was ihren pH-Wert stetig absenkt. Diese Versauerung der Meere geht derzeit ungebremst voran, und die möglichen Folgen für die marinen Ökosysteme und menschliche Gesellschaften sind nur sehr unvollständig verstanden.&nbsp; 
</p><p>Wissenschaftler der Universität Bremen haben jetzt erste Ergebnisse zu den erwarteten ökologischen Veränderungen und ihren Auswirkungen in Norwegen veröffentlicht. Sie haben in Zusammenarbeit mit potentiell betroffenen gesellschaftlichen Akteuren ein Ökosystemmodell entwickelt, das die relevanten Umweltprozesse integriert und die resultierenden ökologischen Veränderungen und deren sozioökonomische Auswirkungen untersucht. Diese partizipative Methode beschreiben sie in dem Artikel <span lang="en">„Stakeholder-Informed Ecosystem Modeling of Ocean Warming and Acidification Impacts in the Barents Sea Region“</span> in der Open-Access-Zeitschrift <span lang="en">„Frontiers in Marine Science”. </span><br>(doi:10.3389/fmars.2016.00093)
</p><p>„Es bestehen noch große wissenschaftliche Unsicherheiten über die Folgen der Ozeanversauerung, dennoch müssen wir schon jetzt versuchen die möglichen Folgen für die Gesellschaft zu verstehen – denn wenn alle Unklarheiten ausgeräumt sind, könnte es zu spät zum Handeln sein“, beschreibt der Leiter der Studie, Professor Stefan Gößling-Reisemann vom artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit der Universität Bremen, die Motivation hinter der Arbeit, die innerhalb des deutschen Forschungsnetzes <span lang="en">BIOACID (Biological Impacts of Ocean ACIDification)</span> stattfindet. „Es ist daher wichtig, unter Berücksichtigung aller Unsicherheiten zu untersuchen, welche Akteure potentiell betroffenen sind und welche vorbeugenden Anpassungsmöglichkeiten es gibt. Unser Forschungsansatz basiert auf der Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Dazu nutzen wir Computermodelle, die auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft sind und gleichzeitig die Wahrnehmungen und Interessen der Akteure berücksichtigen.“
</p><h3>Vom Ökosystem zur Gesellschaft</h3><p>Das erstellte Modell wurde mit den Akteuren aus der Fischerei, dem Tourismussektor und von Umweltschutzorganisationen in einem Workshop in Tromsø, Nordnorwegen diskutiert, und gemeinsam über gesellschaftliche Anpassungsoptionen an die prognostizierten Veränderungen beraten. Nach übereinstimmender Meinung der Akteure ist das norwegische Fischerei- und Küstenmanagement generell gut aufgestellt, um mit den ökologischen Veränderungen der Zukunft umgehen zu können, wie <abbr title="zum Beispiel" lang="de">z.B.</abbr> mit dem Einwandern neuer Arten durch die Erwärmung der Meere. Die zusätzlichen Auswirkungen der Ozeanversauerung könnten jedoch den Druck auf die marinen Arten und damit die von ihnen abhängigen Gruppen stark erhöhen. Einige Akteure, wie Küstenfischer und lokale Tourismusunternehmen, sind stark abhängig von bestimmten Arten wie dem Kabeljau, Pottwalen oder Seevögeln, die durch indirekte Auswirkungen im Nahrungsnetz von der Versauerung und Erwärmung der Ozeane betroffen sein können. Wenn die Bestände sich verringern oder in andere Regionen abwandern, bedeutet dies daher zusätzliches gesellschaftliches Konfliktpotenzial und eine Herausforderung für das Management der Meere und Küsten.
</p><p>„Die Interaktionen zwischen den Arten im marinen Nahrungsnetz spielen eine wichtige Rolle in der Wahrnehmung von marinen Ökosystemen bei den gesellschaftlichen Akteuren. Dieses Wissen basiert auf jahrzehntelanger Erfahrung und Beobachtung. Diese Interaktionen sind daher eine Grundlage, um zukünftige Verschiebungen im Ökosystem zu verstehen und diese mit den betroffenen Gruppen zu diskutieren“ erklärt Stefan Königstein, Meeresbiologe an der Uni Bremen. „So hilft dieses Wissen uns, zu verstehen, welche Kompromisse in der Nutzung des Meeres notwendig werden können. Selbst in einem wirtschaftsstarken Land wie Norwegen gibt es Gesellschaftsgruppen, die stärker unter den vom Klimawandel verursachten Umweltveränderungen leiden werden. Diese Auswirkungen können durch gutes gesellschaftliches Management und faire Verteilung der Nutzungsrechte abgefedert werden.“
</p><h3>Das <abbr title="Biological Impacts of Ocean Acidification" lang="en">BIOACID</abbr>-Forschungsprojekt</h3><p><span lang="en">Biological Impacts of Ocean Acidification III</span> (Biologische Auswirkungen der Ozeanversauerung, Phase III) ist ein Verbundprogramm, das vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel koordiniert wird. Ziel von <abbr title="Biological Impacts of Ocean Acidification">BIOACID</abbr> III ist es, die biologischen Veränderungen in marinen Systemen zu integrieren und ihre Auswirkungen auf Gesellschaften besser zu verstehen. Das Themengebiet zu „Systemübergreifenden Auswirkungen der Ozeanversauerung für Ökosysteme und Gesellschaften“ wird dabei gemeinsam von Wissenschaftlern der Universität Bremen und dem Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven geleitet.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Pressestelle der Uni Bremen kann Bildmaterial angefordert werden. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>artec – Forschungszentrum Nachhaltigkeit<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Stefan Gößling-Reisemann<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218 64884<br>E-Mail: <a href="mailto:sgr@uni-bremen.de">sgr@uni-bremen.de</a></p><p>Stefan Königstein<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218 64894<br>E-Mail: <a href="mailto:koenigstein@uni-bremen.de">koenigstein@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.bioacid.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bioacid.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/9/2/csm_UPAK_214_Hafen_Tromso_dc8ec9b090.jpg" length="382940" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/9/2/csm_UPAK_214_Hafen_Tromso_dc8ec9b090.jpg" fileSize="382940" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Meer bildet die ökonomische Basis für eine Vielzahl von Aktivitäten im Küstenbereich, etwa für Fischerei, Tourismus und Transport</media:description><media:copyright>Stefan Königstein</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11044</guid>
                            <pubDate>Fri, 05 Aug 2016 10:07:47 +0200</pubDate>
                            <title>Großer Handlungsbedarf beim Problem Gülle</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/grosser-handlungsbedarf-beim-problem-guelle-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 215 / 05. August 2016 SC
</p><p>30 Experten und Expertinnen aus Ministerien, Kammern, Agrar- und Energiewirtschaft sowie Wissenschaftler aus dem Ingenieur-, Logistik- und Agrarbereich trafen sich auf Einladung des Instituts für Umweltverfahrenstechnik (IUV) in der Universität Bremen zu einem Workshop, um Bewegung in das Thema „Nährstoffbioökonomie“ zu bringen. Hinter dem Begriff verbirgt sich das Agrarproblem, einen Nährstoffüberschuss aus Regionen der intensiven Viehhaltung in Regionen zu bringen, die aufgrund von intensivem Landbau einen hohen Nährstoffbedarf haben, denn Gülle, und ebenso Gärreste aus Biogasanlagen, stellen wertvolle organische Dünger dar.
</p><p>Die Auswirkungen eines regionalen Nährstoffüberschusses durch Wirtschaftsdünger (Gülle) sind beim Eintrag in die Umwelt vielfältig und reichen von ökologischen Beeinträchtigungen von Grund- und Oberflächengewässern sowie Küstengebieten durch erhöhte Nährstoffeinträge (zum Beispiel im Raum Weser-Ems und Wattenmeer) bis hin zur Beeinträchtigung von Atmosphäre und Klima (zum Beispiel durch Feinstaub- und Klimagasemissionen). Diese Probleme sind seit Jahren bekannt, dennoch konnte trotz aller bisherigen Maßnahmen, beispielsweise im Weser-Ems-Gebiet, eine Verringerung der Kontamination von Wasserkörpern mit Nährstoffen nicht erreicht werden. Aufgrund des Verstoßes der Bundesrepublik Deutschland gegen die „Nitratrichtlinie“ führte dies bereits im April 2016 zu einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof. Hierdurch wird die Dringlichkeit einer „Transport-Lösung“ für Nährstoffe aus den Viehveredelungsregionen in Landbauregionen umso deutlicher. Derzeit werden laut aktuellem Nährstoffbericht des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz allein aus der Region Weser-Ems 2,6 Mio. t Gülle und Gärreste exportiert; Tendenz steigend.
</p><p>Die offensichtliche und einfache Lösung, Gülle, Dung und Gärreste – davon fallen allein in Niedersachsen jährlich 60 Millionen Tonnen an – dorthin zu transportieren, wo es Bedarf gibt, geht nicht auf: Die Kosten für Transport und Logistik von Wirtschaftsdünger und Gärresten aus Biogasanlagen in der natürlich anfallenden Form – mit einem überwiegendem Anteil von Wasser – sind zu hoch. Die Wirtschaftlichkeit des Gülletransports ist gegenwärtig nicht gegeben. Doch der Handlungsdruck auf die Viehwirtschaft ist enorm: Wie in einem Vortragsbeitrag während des Workshops plakativ veranschaulicht wurde, würden LKW aus der Weser-Ems-Region bis Hannover dicht an dicht im Stau stehen, wenn alle anfallenden Überschüsse der Wirtschaftsdünger und Gärreste in die Bedarfsregionen in Süd-Niedersachsen transportiert werden sollten. Vor dem Hintergrund der Prognosen, dass für das generelle Güterverkehrsaufkommen im Bundesgebiet, insbesondere auf der Straße, eine Verdopplung in den nächsten 10 bis 20 Jahren zu erwarten ist, wie seitens einiger Teilnehmer des Logistiksektors angeführt wurde, müssen hier dringend Lösungen gefunden werden.
</p><h3>Technologie zur Herstellung konzentrierter Düngeprodukte und Infrastruktur fehlen</h3><p>Aber, darin stimmten die Fachleute beim Treffen in Bremen überein, derzeit stehen am Markt keine ausgereiften, wirtschaftlich arbeitenden und ökologisch sinnvollen Technologien zur Verfügung, um aus Gülle, Dung und Gärresten ein konzentriertes Düngeprodukt zu machen, bei dem sich dann aufgrund des geringen Wasseranteils und einer hohen Nährstoffdichte der Transport in Abnehmerregionen rechnet. Außerdem fehle noch die Infrastruktur und eine geeignete Logistik, um die Düngermengen ökonomisch und ökologisch bedarfsgerecht für die Landwirte zu bewegen. 
</p><p>Was muss also getan werden, um den Gülleüberschuss mit einer „Nährstoffbioökonomie“ sinnvoll in den Griff zu bekommen? Die Fachleute aus ganz unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen waren sich einig: Zur Lösung des Problems müssen neue Technologien entwickelt werden, um hochkonzentrierte Nährstoffprodukte wirtschaftlich erzeugen zu können. Die vielfältigen Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen des Workshops wurden von den Initiatoren und Organisatoren des Workshops, Dr.-Ing. Saskia John und den Mitarbeitern des <abbr title="Institut für Umweltverfahrenstechnik" lang="de">IUV</abbr>, ausgewertet und in einer Roadmap mit einem Zeitfenster von zehn Jahren zusammengefasst. 
</p><h3>Anregungen für konkrete Entwicklungswege</h3><p>Konkrete Entwicklungswege bei der Aufbereitung der Gülle zu konzentrierten organischen und mineralischen Düngern könnten hiernach zum Beispiel das Gewinnen von Phosphor und insbesondere das systematische Bewahren von pflanzenverfügbarem organischen Stickstoff sein, der mit den zurzeit bekannten Verfahren noch überwiegend in die Atmosphäre entweicht und dort in Form von Lachgas klimaschädigend wirkt oder gebunden in einer Fracht mit hohem Wasseranteil und entsprechend hohen Transportkosten anfällt. Überdies ließen sich auf diese Weise große Mengen von energieintensiv produzierten chemischen Stickstoffdüngern einsparen.
</p><p>Neue Technologien, auch um eventuell eine Aufwertung zu anderen, höherwertigen Produkten zu schaffen, wurden daher als notwendig identifiziert. Bereits etablierte Technologien, wie sie beispielsweise&nbsp; aus den Bereich der Abwassertechnik bekannt sind, müssten hierfür gezielt weiterentwickelt werden, um wirtschaftlich zu arbeiten und die Produktpreise für den Verbraucher bezahlbar zu halten. Hierfür wäre neben anwendungsorientierter Entwicklungsarbeit auch Grundlagenforschung erforderlich, da die zu behandelnde Reststoffgruppe für moderne Aufbereitungstechnologien bisher nur wenig untersucht wurde.
</p><h3>Alle Beteiligten besser vernetzen</h3><p>Darüber hinaus haben Logistik und Infrastruktur in der Wertschöpfungskette einen großen Einfluss, weil die Transportkosten die maximale wirtschaftliche Transportdistanz bestimmen. Diese müsste weiter als 300 km reichen, wenn eine Nährstoffbioökonomie umgesetzt werden soll. Weiterhin müssten Datenbanken erstellt und mit modernen Messtechniken sowie mit den Aufgabenbereichen der Düngerabnehmer, der Gülleverarbeitung und des Gülletransports vernetzt werden. Für den abnehmenden Landwirt sind genaueste Produktdaten und eine entsprechend gute Dosierbarkeit notwendig, um sinnvoll düngen zu können, andernfalls würden weiterhin chemisch produzierte Dünger bevorzugt verwendet werden. Auch die Gesetzgebung als entscheidende Regulationsgröße müsste die Anforderungen an eine funktionierende Nährstoffbioökonomie berücksichtigen. Allein am Beispiel der Düngerdeklaration ließen sich viele Fragen stellen, die derzeit in Bezug auf behandelte bzw. umgewandelte Gülle und Gärreste noch offen bleiben.
</p><p>Abschließend heißt es, dass es angesichts der drängenden Problemlage zukünftig dringend erforderlich sei, noch deutlich systematischer in Forschungs- und Entwicklungsaufgaben, insbesondere im Bereich der Technologieentwicklung zu investieren, um die genannten Anforderungen technisch und infrastrukturell erfüllen zu können. Ökonomische und ökologisch verträgliche Konzepte für die regionale und überregionale Logistik und Infrastruktur seien innovativ voranzutreiben und zu erproben. Damit dies insgesamt zielgerichtet und reibungsfrei in einer ökonomischen Wertschöpfungskette münden kann, müssten alle technischen, strukturellen und informellen Entwicklungsprozesse sowie Pilotprojekte administrativ umfassend begleitet werden, zum Beispiel durch speziell ausgerichtete Zentren und Verbünde. Es wäre daher wünschenswert, diese Anstrengungen durch Politik und Wirtschaft befördert zu sehen. 
</p><p>Die am Institut für Umweltverfahrenstechnik durchgeführte Veranstaltung wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, vertreten durch den Projektträger Jülich.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik<br>Institut für Umweltverfahrenstechnik (IUV)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr><abbr title="rerum naturalium" lang="la">rer. nat.</abbr> Stefan Kurtz<br>Tel. 0421 218 63340<br>E-Mail: <a href="mailto:kurtz@iuv.uni-bremen.de">kurtz@iuv.uni-bremen.de</a><br>Internet: <a href="http://www.iuv.uni-bremen.de/projekte/biotechnologie/226-kreativworkshop-naehrstoffbiooekonomie-stickstoff-naehrstofftechnologie-und-logistik" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.iuv.uni-bremen.de/projekte/biotechnologie/226-kreativworkshop-naehrstoffbiooekonomie-stickstoff-naehrstofftechnologie-und-logistik</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 09 Aug 2016 11:15:37 +0200</pubDate>
                            <title>Sozialwissenschaftliche Grundbildung für Erwachsene: 29. Zwei-Jahres-Kurs startet im Oktober 2016</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/sozialwissenschaftliche-grundbildung-fuer-erwachsene-29-zwei-jahres-kurs-startet-im-oktober-2016-1</link>
                            
                            <description>Informationsabende am 24. und 31. August / Anmeldeschluss ist der 15. September</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 216 / 10. August 2016 SC
</p><p>In der bremischen Weiterbildung ist er eine feste Größe: Der Zwei-Jahres-Kurs des Zentrums für Arbeit und Politik der Universität Bremen findet in diesem Jahr bereits zum 29. Mal statt. In diesem bundesweit einzigartigen Weiterbildenden Studium können Erwachsene nebenberuflich eine sozialwissenschaftliche Grundbildung erwerben und Handlungsmöglichkeiten für die gesellschaftspolitische Praxis in vielen Lebensbereichen kennen lernen und entwickeln. 
</p><p>Dieses Angebot der politischen Bildung steht grundsätzlich allen Interessierten offen. Unter bestimmten Bedingungen können die Teilnehmenden ein Zertifikat erwerben, mit dem sie an der Universität Bremen und der Hochschule Bremen bestimmte Fächer studieren können. Voraussetzung für die Zulassung zum Zertifikat sind eine abgeschlossene Berufsausbildung oder mindestens fünf Jahre Berufstätigkeit (Erziehungs-, Arbeitslosen-, Wehrdienst- und Zivildienstzeiten können mit insgesamt bis zu einem Jahr angerechnet werden). Die Lehrveranstaltungen finden einmal wöchentlich abends, an mehreren Samstagen und drei einwöchigen Bildungsurlauben statt. 
</p><p>Mehr Informationen über Inhalte, Lernformen, Zeitbedarf und die Voraussetzungen für den Erwerb eines Zertifikates, das eine fachgebundene Hochschulreife beinhaltet, geben die Dozenten an zwei Infoabenden: Mittwoch, den 24. August 2016 und Mittwoch, den 31. August 2016. Die beiden Informationsveranstaltungen beginnen jeweils um 18.00 Uhr im Zentrum für Arbeit und Politik der Universität Bremen (Forschungsverfügungsgebäude (FVG) Wiener Str./ Ecke Celsiusstr., 28359 Bremen, Eingang Mitteltrakt). Anmeldeschluss für den 29. Zwei-Jahres-Kurs ist der 15. September 2016.
</p><p>Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen:
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für Arbeit und Politik<br>Studiensekretariat <br>Christina Volkmer<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421/ 218 – 56 702<br>Fax: 0421/ 218 – 56 722<br>E-Mail: <a href="mailto:christina.volkmer@uni-bremen.de">christina.volkmer@uni-bremen.de <br></a><a href="/zap/kursangebote/zwei-jahres-kurs.html">http://www.uni-bremen.de/zap/kursangebote/zwei-jahres-kurs.html</a>&nbsp; <br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 10 Aug 2016 15:17:49 +0200</pubDate>
                            <title>Kostenlose Intelligenztests für Kinder und Jugendliche an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kostenlose-intelligenztests-fuer-kinder-und-jugendliche-an-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            <description>Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation sucht Testpersonen im Alter von zweieinhalb bis 16 Jahren</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 217 / 10. August 2016 JS</p><p>Kinder, die über- oder unterdurchschnittlich begabt sind, stehen bei Schuleintritt vor besonderen Herausforderungen. Sie fühlen sich schneller unter- oder überfordert, die Anpassung an den Schulalltag fällt schwer. Auch die Eltern stehen vor einer schwierigen Entscheidung, wenn es beispielsweise um die Wahl des angestrebten Schulabschlusses geht.</p><p>Ein Intelligenztest kann eine Entscheidungshilfe für Eltern und Kind sein. In diesem Zusammenhang bietet das Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) im Rahmen mehrerer Projekte die Durchführung von Intelligenztests an. Ziel des Projektes für die älteren Kinder ist es, herauszufinden, ob ein neu entwickelter Intelligenztest die Leistung der Kinder genauso gut misst wie bereits etablierte Verfahren. Bei den jüngeren Kindern sollen insbesondere neue Aufgaben erprobt werden. Die Eltern erhalten die Testergebnisse in allen Projekten auf Anfrage kostenlos. Bei den Kindern ab sechs Jahren kann ein Ergebnis innerhalb weniger Tage zurückgemeldet werden. Bei den jüngeren Kindern ist dies erst nach Projektabschluss im Frühjahr 2017 möglich.</p><p>Gesucht werden Kinder und Jugendliche im Alter von zweieinhalb bis 16 Jahren. Die Tests werden in den Räumen des <abbr title="Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation">ZKPR</abbr>, Grazer Straße 6, auf dem Uni-Campus durchgeführt. Termine können ab sofort vergeben werden. Interessierte melden sich bei <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Lina Werpup, E-Mail: <a href="mailto:Lwerpup@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">Lwerpup@uni-bremen.de</a>.</p><p>Weitere Informationen:</p><p>Universität Bremen<br> Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften<br> Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Lina Werpup<br> E-Mail: <a href="mailto:Lwerpup@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">Lwerpup@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11047</guid>
                            <pubDate>Thu, 11 Aug 2016 09:59:53 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen zweimal für Innovation Radar Prize nominiert</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-zweimal-fuer-innovation-radar-prize-nominiert-1</link>
                            
                            <description>Online-Abstimmung bis zum 31. August 2016</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 218 / 11. August 2016 JS
</p><p>Zum zweiten Mal vergibt die Europäische Kommission den Innovation Radar Prize. Damit werden besonders innovative EU-finanzierte Projekte aus dem digitalen Bereich ausgezeichnet. In diesem Jahr wurden gleich zwei Projekte der Universität Bremen nominiert. Für beide Projekte kann bis Ende August auf der Webseite der Europäischen Kommission abgestimmt werden. Die ersten 16 Kandidaten reisen im September zum Finale nach Bratislava. Folgende Projekte der Universität Bremen sind für den Preis nominiert:
</p><h4>„openEASE“ des Institute for Artificial Intelligence (IAI) der Uni Bremen</h4><p>Roboter können heutzutage bereits komplexe Manipulationsaufgaben durchführen – jedoch nur in ihnen bekannten Umgebungen, mit bekannten Objekten und unter genau definierten Bedingungen. Aber in der realen Welt mit all ihren Unbekannten können Roboter ohne Allgemeinwissen und physikalisches Grundverständnis nicht kompetent und sicher agieren.
</p><p>Mit "openEASE" gibt es nun eine "Wikipedia für Roboter", die Robotern das erforderliche Wissen zur Verfügung stellt und es ihnen ermöglicht, Wissen zu teilen und voneinander zu lernen. In der cloud-basierten Wissensdatenbank werden Aktionen gespeichert, die Roboter im Alltag ausführen. Dazu gehört beispielsweise die Nutzung von Werkzeugen, Anleitungen für die Zubereitung einer Pizza oder auch Verhaltensregeln für die Interaktion mit Menschen. Das benötigte Wissen kann über „openEASE“ von anderen Robotern, aber auch von Wissenschaftlern abgerufen und erweitert werden. Durch die gemeinsame Nutzung von Wissen werden Programmiervorhaben wesentlich vereinfacht und vereinheitlicht.
</p><p>Entwickelt wurde „openEASE“ vom Institute for Artificial Intelligence (IAI) der Universität Bremen. Das IAI ist Mitglied des Technologie-Zentrums Informatik und Informationstechnik (<abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>) der Uni Bremen und Teil des Fachbereichs Mathematik/Informatik der Universität Bremen.
</p><p>Hier können Sie für das Projekt „openEASE“ abstimmen:
</p><p><a href="https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/innovators/institute-artificial-intelligence-innovation-radar" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/innovators/institute-artificial-intelligence-innovation-radar</a></p><h4>„InnoNetScore“ des BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Uni Bremen</h4><p>Besonders kleinere Unternehmen sind bei der Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen häufig auf externe Partner angewiesen. Werden Innovationen jedoch in einem Verbund unterschiedlicher Organisationen vorangetrieben, so gerät dies schnell zu einer komplexen Aufgabe, bei der zahlreiche Abläufe miteinander abgestimmt werden müssen.
</p><p>Mit „InnoNetScore“ hat das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> - Bremer Institut für Produktion und Logistik ein System entwickelt, das das Qualitätsmanagement in kooperativen Forschungsvorhaben unterstützt. Mittels eines Onlinefragebogens lässt sich der aktuelle Reifegrad des Innovationsmanagements feststellen. Verbesserungspotential wird gezielt identifiziert und die Forschungspartner können auf einen gemeinsamen Stand gebracht werden.
</p><p>Hier können Sie für das Projekt „InnoNetScore“ abstimmen:
</p><p><a href="https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/innovators/biba-innovation-radar" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/innovators/biba-innovation-radar</a></p><p>Weitere Informationen:</p></div><div><p>Universität Bremen<br>Institute for Artificial Intelligence<br>Prof. Dr. Michael Beetz<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421/218-64000<br>E-Mail: <a href="mailto:ai-office@cs.uni-bremen.de">ai-office@cs.uni-bremen.de</a></p><p>Universität Bremen<br>BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH<br>Benjamin Knoke<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-50185<br>E-Mail: <a href="mailto:kno@biba.uni-bremen.de">kno@biba.uni-bremen.de</a></p></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11048</guid>
                            <pubDate>Thu, 11 Aug 2016 10:31:13 +0200</pubDate>
                            <title>Nachhaltigkeit beginnt in der Ausbildung – aber wie?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/nachhaltigkeit-beginnt-in-der-ausbildung-aber-wie-1</link>
                            
                            <description>Weiterbildungsangebot: Wie lassen sich Azubis für das Thema Nachhaltigkeit interessieren? </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 219 / 11. August 2016 SC
</p><p>Wie kann Auszubildenden das Thema Nachhaltigkeit be-greifbar gemacht werden? Dazu gibt es jetzt ein besonderes Weiterbildungsangebot für Berufsschullehrende, Ausbilder und Ausbilderinnen. In Zusammenarbeit mit dem Institut Technik und Bildung der Universität Bremen hat das Norddeutsche Zentrum für Nachhaltiges Bauen ein Weiterbildungsformat zum nachhaltigen Bauen und Sanieren (nabus) entwickelt. Das Ziel: Lernen, wie das Thema Nachhaltigkeit spannend und konkret an Auszubildende herangetragen werden kann. Im Einzelnen geht es in der Weiterbildung darum,<br>(1)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Kenntnisse ökologischer Materialien und Bauweisen in Theorie und Praxis zu vertiefen;<br>(2)&nbsp;&nbsp; &nbsp;didaktische Ideen zu geben, um eigene nachhaltige Projekte mit Auszubildenden zu gestalten;<br>(3)&nbsp;&nbsp; &nbsp;sich – auch gewerkeübergreifend – mit Akteurinnen und Akteuren im Berufs- und Ausbildungsbereich Bau und energetische Sanierung zu vernetzen.
</p><p>Die Weiterbildung findet am Norddeutschen Zentrum für Nachhaltiges Bauen in Verden statt. Das ist ein außergewöhnlicher Lernort, um nachhaltiges Bauen nicht nur in seiner Komplexität zu verstehen, sondern auch um es händisch zu be-greifen. So befindet sich hier die umfassende Ausstellung nachhaltig.bauen.erleben, die u.a. das Haus als System reflektiert und das Kennenlernen unterschiedlicher Bau- und Dämmstoffe erleichtert. Darüber hinaus gibt es eine große Praxishalle, in der die Teilnehmenden der Weiterbildung den praktischen Umgang mit ökologischen Baustoffen vertiefen und Baustellensituationen mit typischen Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Gewerken erproben werden.
</p><p>Termine
</p><p>Die Teilnahme an der Weiterbildung ist kostenfrei; es entstehen lediglich Kosten für Übernachtung und Verpflegung. Die Anmeldung erfolgt unter <a href="https://weiterbildung.nznb.de/index.php/termine/" target="_blank" rel="noreferrer">weiterbildung.nznb.de/index.php/termine/</a>. Folgende Termine stehen fest: <br>Kurs 1:<br>12.-14. Oktober 2016 (Präsenzphase 1)<br>16.-18. November 2016 (Präsenzphase 2)
</p><p>Kurs 2: <br>27.-29. Oktober 2016 (Präsenzphase 1)<br>01.-03. Dezember 2016 (Präsenzphase 2)
</p><p>Austausch-Treffen<br>17. Februar 2017.
</p><p>Das Projekt „nabus“ wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung befördern. Über grüne Schlüsselkompetenzen zu klima- und ressourcenschonendem Handeln im Beruf – BBNE” durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Norddeutsches Zentrum für Nachhaltiges Bauen<br>Dirk Großmann (Anmeldung und Beratung)<br>E-Mail: <a href="mailto:grossmann@nznb.de">grossmann@nznb.de</a></p><p>Universität Bremen<br>Institut Technik und Bildung <br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Joanna Burchert (wissenschaftliche Begleitung)<br>E-Mail: <a href="mailto:burchert@uni-bremen.de">burchert@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11049</guid>
                            <pubDate>Mon, 15 Aug 2016 12:19:34 +0200</pubDate>
                            <title>Fit werden für Industrie 4.0: Kostenlose Schulungen am BIBA für kleine und mittlere Unternehmen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/fit-werden-fuer-industrie-40-kostenlose-schulungen-am-biba-fuer-kleine-und-mittlere-unternehmen-1</link>
                            
                            <description>Angebot von „Mit uns digital! Das Zentrum für Niedersachsen und Bremen“ in der Expertenfabrik „Selbststeuerung in Produktion und Logistik“ des BIBA an der Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 220 / 15. August 2016 SC
</p><p>Im Rahmen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Hannover „Mit uns digital! Das Zentrum für Niedersachsen und Bremen“ baut das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen die Expertenfabrik für „Selbststeuerung in Produktion und Logistik“ auf und bietet ab September 2016 kostenlose Schulungen zum Konzept „Selbststeuerung in der digitalisierten Logistik“ an. Ziel ist es, speziell kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei ihrem Weg in die digitale Zukunft zu unterstützen.
</p><p>Das Programm am <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr> (Hochschulring 20, 28359 Bremen) beginnt mit einem ersten Schulungstermin am 12. und 13.9.2016 (Anmeldeschluss 29.8.2016). Ein zweiter Schulungstermin folgt am 30.11. und 1.12.2016 (Anmeldeschluss 15.11.2016). Weitere Schulungen folgen 2017 und 2018. Die zweitägigen Veranstaltungen dauern jeweils von 10 bis 18 Uhr. Weitere Details zu den Schulungen sowie die Möglichkeit zum Anmelden finden sich unter <a href="http://www.mitunsdigital.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mitunsdigital.de</a>&nbsp; in der Rubrik „Schulungsangebot Produktivität.
</p><p>Das Angebot richtet sich an Fach- und Führungskräfte (Technikerinnen und Techniker, Ingenieurinnen und Ingenieure) insbesondere kleiner und mittlerer niedersächsischer oder bremischer Unternehmen aus Branchen mit Bezug zu Produktion und zur Logistik. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten Grundkenntnisse zur Logistik sowie ihrer Aufgaben und Prozesse mitbringen. Finanziert werden die Schulungen vom Bundeswirtschaftsministerium innerhalb der Förderinitiative „Mittelstand 4.0“.
</p><p>Die Schulungen vermitteln Kenntnisse zu grundlegenden Eigenschaften der Industrie-4.0-Technologien und zeigen Möglichkeiten für deren Anwendung in Produktion und Logistik auf. Sie beschäftigen sich mit konkreten Einsatzbedingungen sowie den Vor- und Nachteile von dezentralen sowie zentralen Steuerungen. Darüber hinaus betrachten sie die Potenziale und Grenzen für die Selbststeuerung logistischer Prozesse sowie für das Zusammenwachsen von Material- und Informationsfluss. Ergänzend werden die vermittelten Lerninhalte praktisch an den Demonstratoren in der <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>-Expertenfabrik angewandt.
</p><h3>„Mit uns digital! Das Zentrum für Niedersachsen und Bremen“</h3><p>Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hannover „Mit uns digital! Das Zentrum für Niedersachsen und Bremen“ wird vom Produktionstechnischen Zentrum der Universität Hannover koordiniert und hat als erstes Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum in Deutschland im Januar 2016 die Arbeit aufgenommen. Bis Ende 2018 will das Kompetenzzentrum Hunderte Informationsgespräche bei Unternehmen, Schulungen sowie Workshops in Niedersachsen und Bremen realisieren. Angeschlossen an eine Generalfabrik als Flaggschiff entstehen dafür derzeit neun auch „Expertenfabriken“ genannte Lernfabriken, eine davon in Bremen am <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>.
</p><h3>Expertenfabrik für „Selbststeuerung in Produktion und Logistik“ am <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr></h3><p>Im Rahmen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Hannover baut das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr> die Expertenfabrik für „Selbststeuerung in Produktion und Logistik“ auf und entwickelt hierzu als kostenloses und niedrigschwelliges Angebot für <abbr title="kleine und mittlere Unternehmen" lang="de">KMU</abbr> Demonstrationen, Schulungen und Dialogmaßnahmen für die digitale Produktion und Logistik. Die Veranstaltungen dienen dazu, die Unternehmen über das Thema „Industrie 4.0“ zu informieren und über konkrete Einsatzmöglichkeiten der neuen Techniken in den Unternehmen zu diskutieren.
</p><p>Unter anderem in Schulungen wollen die <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler Fach- und Führungskräfte aus der Wirtschaft hinsichtlich des Zukunftskonzeptes Industrie 4.0 qualifizieren und sie bei der Potenzialermittlung zu Cyber-physischen Systemen (CPS) in ihren jeweiligen Unternehmen unterstützen. Am <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr> werden drei Schwerpunktthemen aus dem Kontext von Industrie 4.0 vermittelt: mobile Technologien und smarte Produkte, effiziente Planung und Steuerung logistischer Prozesse und technischer Systeme sowie adaptive Systeme für eine sich ändernde Umwelt.
</p><p>Sabine Nollmann
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Fotos zur Pressemitteilung finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/press2016.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/press2016.html</a>&nbsp; oder erhalten sie über Sabine Nollmann (E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de">mail@kontexta.de</a> , Mobil: 0170 904 11 67)
</p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:
</p><p><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.mitunsdigital.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mitunsdigital.de</a><br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Michael Freitag (Institutsleiter <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>)<br>Telefon: 0421 218-500 02, E-Mail: <a href="mailto:fre@biba.uni-bremen.de">fre@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Master of Science" lang="en">M. Sc.</abbr> Christian Gorldt (<abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>, Projektleiter)<br>Telefon: 0421 218-501 00, E-Mail: <a href="mailto:gor@biba.uni-bremen.de">gor@biba.uni-bremen.de</a><br>Dipl.-Wirtsch.-Ing. Michael Teucke (<abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>, Schulungsleiter)<br>Telefon: 0421 218-50 159, E-Mail: <a href="mailto:tck@biba.uni-bremen.de">tck@biba.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Tue, 16 Aug 2016 11:10:14 +0200</pubDate>
                            <title>Mathematik zum Fühlen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mathematik-zum-fuehlen-1</link>
                            
                            <description>Interaktive Objekte sollen Schülerinnen und Schülern künftig helfen, abstrakte Konzepte der Algebra intuitiver zu verstehen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 221 / 16. August 2016 SC
</p><p>Die Konzepte der Algebra wurden bereits vor rund 2000 Jahren das erste Mal beschrieben, aber für Schülerinnen und Schüler stellen sie weiterhin eine große Herausforderung dar. Auch für Lehrkräfte ist es oft schwierig, die abstrakte Materie zu vermitteln. Ein Verbundprojekt unter Federführung des Technologie-Zentrums Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen (TZI) soll den Lernenden in Zukunft helfen, die Konzepte mit verschiedenen Sinnen zu begreifen. Dafür werden im Projekt „Multimodal Algebra Lernen“ (MAL) neueste Erkenntnisse aus der Mathematikdidaktik mit den technischen Lösungen des TZI zusammengeführt. Auch Wissenschaftler des Kompetenzzentrums für Klinische Studien der Universität Bremen und des ifib - Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH – einem Forschungsinstitut an der Universität – sind an dem interdisziplinären Projekt beteiligt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert MAL im Rahmen des Förderschwerpunkts „Erfahrbares Lernen“ bis Mai 2019 mit knapp 1,4 Millionen Euro; das gesamte Projektvolumen beläuft sich auf 1,8 Millionen Euro.
</p><p>Die Algebra steht im Fokus des Projekts, weil sie eine zentrale Rolle in der Bildung einnimmt. „Alles, was ab der 8. Klasse in Mathematik gelehrt wird, ist algebraisch unterlegt“, erklärt Professorin Angelika Bikner-Ahsbahs von der Arbeitsgruppe Didaktik in der Mathematik der Universität Bremen. Ein gutes Verständnis der Konzepte sei daher nicht nur wichtig für ein Studium in den Naturwissenschaften, sondern beispielsweise auch für die Berufsschule. Allerdings falle es vielen Lernenden aller Ausbildungsphasen schwer, abstrakte Algebra-Konzepte wie Gleichungen und Variablen nachzuvollziehen und anzuwenden.
</p><h4>Verstehen mit dem ganzen Körper</h4><p>Ziel des Projekts MAL ist es daher, ein Algebra-Lernsystem zu entwickeln, das diese Konzepte interaktiv und körperlich erfahrbar vermittelt. Das Lernen findet auf diese Weise nicht nur „im Kopf“ statt, sondern im ganzen Körper – fühlend, sehend und hörend. Dafür werden berührbare Lernelemente entwickelt, die Algebra-Konzepte wie beispielsweise Zahlen oder Variablen darstellen und mit Informationstechnologie ausgestattet sind. Die Lernenden können diese Objekte anordnen oder das System über Gesten steuern – und sie erhalten dabei per Ton- oder Lichtsignal eine Rückmeldung, ob sie auf der richtigen Spur sind.
</p><p>Ergänzt werden können diese „Smart Objects“, die in der Arbeitsgruppe Digitale Medien von Professor Rainer Malaka an der Universität Bremen entwickelt werden, durch Displays auf interaktiven Tischen oder Tablet-PCs. „Dabei geht es nicht um klassisches E-Learning, sondern um die Nutzung möglichst vieler Sinne, die das Lernen unterstützen“, erklärt TZI-Geschäftsführer Dr. Gerald Volkmann.
</p><h4>Individuelles Lernen erfordert weniger direkte Betreuung</h4><p>Von den Ergebnissen des Projekts sollen auch die Lehrkräfte profitieren, die oft zeitlich nicht in der Lage sind, allen Schülern die optimale individuelle Unterstützung zukommen zu lassen – besonders dann, wenn die Lernenden sich auf sehr unterschiedlichem Niveau befinden. Das System soll in der Lage sein, den Wissensstand der Anwender automatisch zu erfassen, indem die Lösungswege und die Geschwindigkeit analysiert werden. Eine spielerische Gestaltung der Übungen kann darüber hinaus helfen, die Motivation zu fördern.
</p><p>Die benötigten Technologien müssen jedoch zunächst entwickelt werden. Damit der praktische Nutzen gewährleistet ist, geht die technische Entwicklung mit der Didaktikforschung in diesem Projekt Hand in Hand. Professorin Bikner-Ahsbahs und ihr Team untersuchen kontinuierlich, wie die Lernprozesse mit den neuen Methoden konkret ablaufen und welche Ansätze besonders vielversprechend sind. In Zusammenarbeit mit der Abteilung Biometrie des Kompetenzzentrums für klinische Studien wird ein Konzept zu Evaluation dieser Prozesse entwickelt. Ein relativ junges Feld ist dabei das Experimentieren mit Gesten beim Lernen: „Die Forschung in der Didaktik zeigt zunehmend, wie wichtig Gesten für das Verständnis der Mathematik sein können“, erklärt die Wissenschaftlerin. Ein einfaches Beispiel ist das Anzeigen von prozentualen Verhältnissen mit den Händen. „Mit unseren Gesten verstehen wir manchmal schon Dinge, die dem Kopf noch gar nicht bewusst sind“, so Bikner-Ahsbahs.
</p><h4>Schulbuchverlag Westermann entwickelt Lerninhalte</h4><p>Um die Erkenntnisse nach Projektende in die Klassenräume zu überführen, ist die Redaktion Sekundarbereich Mathematik/Naturwissenschaften der Verlagsgruppe Westermann unter der Leitung von Dr. Dirk Wenderoth als Projektpartner eingebunden – dort werden die Lerninhalte entwickelt, an bestehende Lehrwerke angepasst und den Schulen zugänglich gemacht. Ebenfalls dabei ist das Bremer Beratungsunternehmen xCon Partners, das unter anderem sein Know-how im Einsatz von Datenbrillen und anderen Wearables, also am Körper tragbaren, interaktiven Technologien, beisteuert.
</p><p>Das Institut für Informationsmanagement Bremen fokussiert sich unterdessen auf die Wahrung der ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekte beim Einsatz der neuen Technologien im Unterricht. Ziel ist es, bereits im Entwicklungsprozess sicherzustellen, dass diese Faktoren angemessen berücksichtigt werden und nicht erst – wie so oft bei technischen Produkten – im Nachhinein. Das Kompetenzzentrum für Klinische Studien wird abschließend die Wirkung des MAL-Systems untersuchen.
</p><p>Achtung Redaktionen: In der Uni-Pressestelle kann Illustrationsmaterial angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen (<abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr>)<br>Axel Kölling<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421/33 65 99 50<br>E-Mail: <a href="mailto:koelling@k-ms.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">koelling@k-ms.de</a></p></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11051</guid>
                            <pubDate>Fri, 19 Aug 2016 10:21:01 +0200</pubDate>
                            <title>Studierendenprojekt „Mobile4D“: Bremer Katastrophenwarnsystem für Laos auf dem Prüfstand</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studierendenprojekt-mobile4d-bremer-katastrophenwarnsystem-fuer-laos-auf-dem-pruefstand-1</link>
                            
                            <description>Workshop mit Wissenschaftler aus Laos beim Capacity Lab der Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 222 / 19. August 2016 SC
</p><p>In einem Masterprojekt haben Informatik-Studierende der Universität Bremen ein Katastrophenwarnsystem für Laos entwickelt. Das „Mobile4D“-System meldet Naturkatastrophen wie Brände, Überflutungen, extreme Wettereinwirkungen sowie Krankheiten bei Menschen, Tieren und Nutzpflanzen und warnt Betroffene über ihre Smartphones. Nach zwei Jahren Entwicklungsarbeit ist „Mobile4D“ im vergangenen Jahr in drei südlichen Provinzen von Laos installiert worden und läuft seitdem im Testbetrieb unter Realbedingungen. Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Deshalb kommen vom 22. bis zum 24. August 2016 Wissenschaftler der <span lang="en">National University of Laos (NUOL)</span>, der Universität Bern sowie ein Experte des laotischen Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft (MAF) an die Universität Bremen, um sich in einem Workshop gemeinsam mit Bremer Studierenden und Wissenschaftlern auszutauschen mit dem Ziel, das Katastrophen-Informationssystems weiterzuentwickeln. 
</p><p>Konkret werden bei dem Workshop die Erfahrungen mit technischen Aspekten des Betriebs und mit der Handhabung des Systems ausgewertet und Pläne für konzeptuelle Erweiterungen erarbeitet. In Kürze soll nämlich die Installation von „Mobile4D“ flächendeckend auf ganz Laos ausgedehnt werden. „Mobile4D“ verfolgt einen auf Mobiltechnologie basierenden <span lang="en">Crowdsourcing-</span>Ansatz. Das bedeutet, dass jeder Nutzer des Systems selbst Meldungen über kritische Vorfälle beisteuern kann. Das macht das System so besonders: Behörden können natürlich Warnungen direkt und zielgerichtet an betroffene Menschen in bestimmte Regionen schicken und Katastrophen können direkt von den Menschen vor Ort per Smartphone an die verantwortlichen Behörden gemeldet werden. Das wichtigste Feature ist jedoch, dass potentiell von einer Katastrophe betroffene Menschen in einer bestimmten Region unmittelbar gewarnt werden, sobald ein Nutzer in der Umgebung eine Katastrophenmeldung über das System meldet.
</p><p>„Mobile4D“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und von der Universität Bern über Mittel des Mekong Region Land <span lang="en">Governance Innovation Funds</span> für Reisen und für die Beschaffung von Hardware unterstützt. Die technischen Erweiterungen von „Mobile4D“ werden ab dem kommenden Wintersemester erneut von einem Studierendenprojekt ausgearbeitet und umgesetzt. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Informatik / Mathematik<br>Capacity Lab<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christian Freksa <br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Thomas Barkowsky<br>Telefon: 0421 - 218 64230<br>E-Mail: <a href="mailto:freksa@uni-bremen.de">freksa@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11052</guid>
                            <pubDate>Mon, 22 Aug 2016 10:34:56 +0200</pubDate>
                            <title>Mit der Septemberakademie gut ins Studium starten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mit-der-septemberakademie-gut-ins-studium-starten-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 223 / 22. August 2016 SC
</p><p>Die kostenfreie Septemberakademie der Universität Bremen erleichtert angehenden Studierenden den Einstieg ins Studium. Neben den Veranstaltungen der Orientierungswoche, bei denen es vor allem um formale Aspekte des Studiums geht, werden bei der Septemberakademie attraktive inhaltliche Forschungsfragen in den Mittelpunkt gestellt, um Studierende an ihr Fach und einschlägige Methoden heranzuführen. Einbezogen sind alle Studienrichtungen der Universität: Gesellschaft und Bildung, Kultur, Medien, Kunst und Musik, Mensch und Gesundheit, Natur und Umwelt, Sprache und Literaturen, Wirtschaft und Recht, Zahlen, Technik und Produktion sowie Lehramt.
</p><p>Bei der Septemberakademie erhalten die Erstsemester eine Einführung in die Arbeitsweisen ihres Fachs: zum Beispiel Programmieren, Erstellen von Filmen, Auffrischen von Mathekenntnissen, die Arbeit mit Archivtexten, Untersuchungen im freien Gelände, Erstellen und Auswerten von Umfragen, Einführung in Lesetechniken oder ein Vorkurs für Rechnungswesen. Interessierte Studienanfängerinnen und -anfänger der Uni Bremen können sich ab 25. August bis zum 15. September 2016 unter <a href="/forschung?alias=septemberakademie&amp;cHash=e60e3c4db9b538ee133b0a519f009dc4">www.uni-bremen.de/septemberakademie</a>&nbsp; anmelden. Die Veranstaltungen der Septemberakademie dauern je nach Angebot einen halben Tag oder bis zu vier Wochen. Sie finden überwiegend im Zeitraum ab 19. September bis zur Orientierungswoche statt. Eine gute Gelegenheit, Mitstudierende und Lehrende schon mal näher kennenzulernen. 
</p><p>„Vom Kies zum Kontinent – Geowissenschaften erleben“, historische Arbeit mit Quellen des Bremer Staatsarchivs zum Umgang mit Flüchtlingen während der Weimarer Republik, ein sprachwissenschaftlicher Stadtrundgang durch Bremen mit Besuch des Instituts für Niederdeutsche Sprache, ein Praxis- und Projektseminar der Integrierten Europastudien in Zusammenarbeit mit dem Museum der 50er Jahre in Bremerhaven, Einblick in juristische Berufsfelder beim Bremer Landgericht – dies sind fünf von 18 Veranstaltungen, in denen Erstsemester der Uni Bremen auf aktuelle und spannende Forschungsthemen ihres Fachs neugierig gemacht werden sollen. Darunter ist auch eine mediale Spurensuche mit der Produktion eines Videos durch Kunst-Studierende zum Thema „Die Elite sind wir! – Oder doch nicht?“ Ein spezieller Vorbereitungskurs in Mathematik für Grundschulstudierende beleuchtet das faszinierende mathematische Denken von Kindern und vermittelt neue Zugangsweisen zum Rechnen in der Grundschule. 
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrale Studienberatung<br>Betina da Rocha<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 421 218 67401<br>E-Mail: <a href="mailto:septemberakademie@uni-bremen.de">septemberakademie@uni-bremen.de</a><br><a href="/forschung?alias=septemberakademie&amp;cHash=e60e3c4db9b538ee133b0a519f009dc4">www.uni-bremen.de/septemberakademie</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11053</guid>
                            <pubDate>Tue, 23 Aug 2016 09:33:45 +0200</pubDate>
                            <title>Weiterbildungstag für Azubis in Laborberufen an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/weiterbildungstag-fuer-azubis-in-laborberufen-an-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            <description>Mehr als 200 Auszubildende, Ausbilder und Lehrer aus Bremen, Bremerhaven, Cloppenburg und Oldenburg treffen sich am 30. August zum traditionellen „Tag der Ausbildung für Laborberufe“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 224 / 23. August 2016 MM
</p><p>Die Universität Bremen lädt wieder zum „Tag der Ausbildung für Laborberufe“ (TALAB) ein: Mehr als 200 Auszubildende, Lehrer und Ausbilder aus Bremen, Bremerhaven und dem Großraum Oldenburg treffen sich am Dienstag, 30. August 2016, auf dem Campus. Gemeinsam bilden sie sich in Vorträgen und Diskussionsrunden mit Fachkräften aus der Praxis fort. Zudem gibt es eine Fachausstellung. Die bereits seit 2012 jährlich stattfindende Veranstaltung organisiert das Ausbildungszentrum für Laboranten der Universität Bremen mit dem internationalen Handelsunternehmen für Chemikalien und Laborbedarf VWR International GmbH. Der <abbr title="Tag der Ausbildung für Laborberufe" lang="de">TALAB</abbr> beginnt um 9 Uhr und endet um 15 Uhr im Foyer des Gebäudes <abbr title="Naturwissenschaften" lang="de">NW</abbr>2 (Leobener Str. 1, Block C) auf dem Bremer Uni-Campus.
</p><h3>Vorträge und Fachausstellung</h3><p>Die Referenten sind Fachleute aus dem Labor- und Chemiebereich aus ganz Deutschland. Sie werden mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über fachspezifische und für die Ausbildung wichtige Themen sprechen. In den Vorträgen geht es um Grundlagen der Filtration, Fragen zur richtigen Wägetechnik, die Weiterbildung zum Chemietechniker, Chromatographie sowie Stichprobenentnahme. Zudem präsentieren sich die Laborgerätefirmen VWR, OHAUS Europe,<span lang="en"> Pall Laboratory</span> und der Fachbuchverlag Europa Lehrmittel für berufliche Aus- und Weiterbildung.
</p><p>Eröffnen werden die Veranstaltung Dagmar Schernus, Referentin des Uni-Kanzlers, der Dekan des Fachbereichs 2 Biologie/Chemie Professor Thorsten M. Gesing, und Bianca Guse von VWR International GmbH. Moderator der Veranstaltung ist <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Enno Lork aus dem Fachbereich 2.
</p><p>Weitere Informationen unter <a href="/laboranten/talab">www.uni-bremen.de/laboranten/talab</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle erhalten Sie Illustrationsmaterial vom Ausbildungszentrum für Laboranten der Uni Bremen. Kontakt per Telefon: 0421/218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a> . Medienvertreter sind eingeladen über die Veranstaltung zu berichten.
</p><p>Kontakt: <br>Universität Bremen<br>Ausbildungszentrum für Laboranten<br>Peter Brackmann<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421/218-62845 oder -62848<br>E-Mail: <a href="mailto:pbr@uni-bremen.de">pbr@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11054</guid>
                            <pubDate>Tue, 23 Aug 2016 13:35:43 +0200</pubDate>
                            <title>Fahrzeugschäden identifizieren: Projekt mit Bremer Uni-Beteiligung beim Tag der offenen Tür des Bundesforschungsministeriums</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/fahrzeugschaeden-identifizieren-projekt-mit-bremer-uni-beteiligung-beim-tag-der-offenen-tuer-des-bundesforschungsministeriums-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 225 / 23. August 2016 SC
</p><p>Kratzer und Dellen an Fahrzeugen erkennen, räumlich zuordnen und melden: Das kann das „Konfigurierbare elektronische Schadenidentifikationssystem“ (KESS). Es wurde von der Forschergruppe "Elektronische Fahrzeug- und Mobilitätssysteme" der Universität Bremen mit entwickelt – und hat jetzt den Weg bis in die Hauptstadt geschafft. Das Projekt <abbr title="Konfigurierbares elektronisches Schadenidentifikationssystem">KESS</abbr> wird am Tag der offenen Tür des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) am 27. und 28. August 2016 in Berlin vorgestellt. 
</p><h3>Mit dem Hammer das Schadenidentifikationssystem testen</h3><p>Professor Karl-Ludwig Krieger von der Universität Bremen stellt dabei die Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit erlebbar vor. So können die Besucher das System selbst ausprobieren. Dabei dürfen sie eine Fahrzeugkarosserie mit dem Hammer bearbeiten und so eine Schadensmeldung generieren. Zukünftige Nutzungsmöglichkeiten des Systems sieht Krieger beispielsweise in neuen Mobilitätslösungen wie <span lang="en">Car-Sharing</span> oder <span lang="en">Car-on-Demand</span>. Bei häufig wechselnden Nutzern sorgt die Möglichkeit einer Schadenszuordnung für mehr Transparenz in der Beziehung zwischen Dienstleistern und Kunden.
</p><h3>Sensorsystem erkennt Beschädigungen mittels Schallsignalen</h3><p>Das technische Grundprinzip des <abbr title="Konfigurierbares elektronisches Schadenidentifikationssystem" lang="de">KESS</abbr>-Systems basiert auf der Überwachung von Körperschall mit Hilfe des im Rahmen des Forschungsprojektes entwickelten Sensorsystems. Dieses neuartige elektronische Sensorsystem erfasst die bei einer Beschädigung entstehenden Körperschallsignale und wertet sie mittels spezifischer Algorithmen in Echtzeit aus. Das Sensorsystem kann dabei zwischen verschiedenen Schadensarten unterscheiden wie beispielsweise Dellen oder Verschrammungen und liefert Aussagen über die Schadensschwere an der Karosserie. Ein Bordcomputer übermittelt die erfassten Daten automatisch an ein Fahrzeugmanagementsystem. Das System wurde im Rahmen eines Feldversuchs mit vier Fahrzeugen aus der Flotte des beteiligten <span lang="en">Car-Sharing</span>-Unternehmens getestet und hinsichtlich seiner Alltagstauglichkeit bewertet.
</p><h3>Renommierte Projektpartner</h3><p>Das <abbr title="Konfigurierbares elektronisches Schadenidentifikationssystem" lang="de">KESS</abbr>-System wurde im Rahmen des <abbr title="Bundesministerium für Bildung und Forschung" lang="de">BMBF</abbr>-Förderprogramms „<abbr title="kleine und mittlere Unternehmen" lang="de">KMU</abbr>-Innovativ“ im Partnerverbund gemeinsam mit den Firmen Hella Fahrzeugkomponenten <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung" lang="de">GmbH</abbr>, Star Electronics GmbH (ehemals Berger Elektronik <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung" lang="de">GmbH</abbr>), cambio Mobilitätsservice <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> &amp; <abbr title="Compagnie" lang="fr">Co.</abbr><abbr title="Kommandit Gesellschaft">KG</abbr> sowie der Forschergruppe „Elektronische Fahrzeug- und Mobilitätssysteme“ der Universität Bremen entwickelt.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br>Elektronische Fahrzeug- und Mobilitätssysteme (ITEM)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Karl-Ludwig Krieger<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> (0421) 218 62550<br>E-Mail: <a href="mailto:krieger@uni-bremen.de">krieger@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ae.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ae.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 24 Aug 2016 09:41:50 +0200</pubDate>
                            <title>Tagungen der Universität Bremen im September 2016</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/tagungen-der-universitaet-bremen-im-september-2016-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 226 / 24. August 2016 JS
</p><p>Die <strong>67. Kindertherapietage</strong> an der Universität Bremen am <strong>10. und 11. September 2016</strong> verstehen sich als offenes Fortbildungsangebot, welches das Ziel verfolgt, neue pädagogische und therapeutische Ansätze unterschiedlichen Berufsgruppen bekannt zu machen. Die Inhalte werden dabei praxisorientiert vermittelt. Jeder Kurs umfasst 16 Ausbildungsstunden. Darüber wird ein Zertifikat ausgehändigt. Die Kurse werden von der Psychotherapeutenkammer und von der Ärztekammer Bremen mit jeweils 18 Fortbildungspunkten auf das Fortbildungszertifikat und als AiP-Ausbildungsveranstaltung anerkannt. Alle Workshops der Kindertherapietage werden im Rahmen der Weiterbildungsordnung des "Fachverband für integrative Lerntherapie (FiL)" als Teilmodul "Grundlagen Psychologie" für die Weiterbildung zum Lerntherapeuten sowie für die Ausbildung zum Lerntherapeuten (FiL) anerkannt. Lehrkräfte können sich diese Veranstaltung auf ihre Fortbildungsverpflichtung anrechnen lassen. Kontakt: Eva Todisco, Tel. 0421/218-68603, E-Mail: <a href="mailto:todisco@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">todisco@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.zrf.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.zrf.uni-bremen.de</a></p><p>In einer Zeit, in der migrationsbedingte Sprachkontaktsituationen immer häufiger und komplexer werden, ist es wichtig, die Migrationslinguistik als Forschungsbereich an der Schnittstelle zur Sprachkontaktforschung und Soziolinguistik zu vertiefen und zu internationalisieren. Die internationale Tagung <strong>„Migrationsbedingte Sprachkontakte in der Romania des 21. Jh."</strong> versammelt daher Experten des Forschungsfeldes aus Hispanistik und Frankoromanistik am <strong>14. September 2016</strong> im Gästehaus Teerhof der Universität Bremen, um das Profil einer (romanistischen) Migrationslinguistik zu diskutieren, gemeinsam zu schärfen und internationale Kooperationen anzustoßen. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Carolin Patzelt, E-Mail: <a href="mailto:hispan@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">hispan@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/migrationsbedingte-sprachkontakte-in-der-romania/" target="_blank" rel="noreferrer">www.fb10.uni-bremen.de/migrationsbedingte-sprachkontakte-in-der-romania/</a></p><p>Wie können globale Hochschulkooperationen zur Lösung von lokalen Umweltproblemen beitragen? Dieser Frage gehen die Universitäten Bremen und Ngaoundéré (Kamerun) in ihrer seit acht Jahren bestehenden Partnerschaft nach. Die Kooperation konzentriert sich dabei auf die Bereiche Umweltwissenschaften (Ökologie und Informatik), Fremdsprachenkompetenz in der Wissenschaft und Hochschulmanagement. Sie wird noch bis Ende 2016 durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert. Im Rahmen des <strong>Kameruntages</strong> am <strong>19. September 2016</strong> werden die gemeinsamen Erfolge der Kooperation ausgewertet und der interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Am <strong>20. und 21. September 2016</strong> stellen sich im Rahmen der <strong>DAAD-Netzwerkkonferenz</strong> weitere DAAD-geförderte Hochschulpartnerschaften aus ganz Deutschland vor. Im Fokus stehen die Aktivitäten der Universität Bremen und ihrer Partner im Bereich Nachhaltigkeit, Entwicklungszusammenarbeit und Hochschulkooperationen. Es besteht an allen drei Tagen die Möglichkeit, Vertreter der Hochschulen und des DAAD sowie des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (nur am 19.09.) zu treffen. Der Kameruntag und die DAAD-Netzwerktagung finden statt im Zentrum für Umweltforschung und Nachhaltige Technologie (UFT) an der Uni Bremen, Leobener Straße, Bremen. Die Tagungssprache ist Englisch. Anmeldung: Laura S. Schnee, E-Mail: <a href="mailto:laura.schnee@yahoo.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">laura.schnee@yahoo.de</a>, und <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Hartmut Koehler, E-Mail: <a href="mailto:a13r@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">a13r@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.uft.uni-bremen.de/uft/p2-revitec.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.uft.uni-bremen.de/uft/p2-revitec.html</a></p></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 29 Aug 2016 13:24:54 +0200</pubDate>
                            <title>„Bremen: Eine Stadt der Kolonien?“: Neue szenische Lesung feiert am 6. September Premiere</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremen-eine-stadt-der-kolonien-neue-szenische-lesung-feiert-am-6-september-premiere-1</link>
                            
                            <description>„Aus den Akten auf die Bühne“ ist gemeinsames Projekt der Uni Bremen und bremer shakespeare company / Weitere Aufführungen des Stücks „Geflüchtet, unerwünscht, abgeschoben“ ab 2. September</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 227 / 29. August 2016 JS
</p><p>„Gebt uns unsere Kolonien wieder“ fordern die Bremer Nachrichten im April 1924. Schlagzeilen wie diese sind in der bürgerlichen Presse nach dem Verlust der Kolonien 1919 häufig zu finden. Doch welche Interessen führten Männer und Frauen aus Bremen nach Afrika? Wie begegneten sie dort der schwarzen Bevölkerung? Und wie verhielten sich Bremer und Bremerinnen gegenüber Afrikanerinnen und Afrikanern in der Hansestadt? Die neue szenische Lesung mit dem Titel „Bremen: Eine Stadt der Kolonien?“ des Projekts „Aus den Akten auf die Bühne“ der Universität Bremen und der bremer shakespeare company (bsc) schickt das Publikum auf eine Reise durch die koloniale Vergangenheit Bremens.
</p><h3>Kolonialgeschichte Bremens aus unterschiedlichen Perspektiven</h3></div><div><p>Die Erzählung verbindet unterschiedliche Perspektiven auf die Kolonialgeschichte Bremens: Darunter die Geschichte des Bremer Kaufmanns Adolf Lüderitz, der 1883 als erster Deutscher Land im heutigen Namibia erwarb. Außerdem wird das Schicksal von Johannes Kohl aus Lomé und seinem langen Kampf um die Einbürgerung in Bremen erzählt. Die Jagd auf Chief Mkwawa, dessen Schädel 1952 im Magazin des Überseemuseums gefunden wurde, wird ebenso beleuchtet wie die Errichtung des „Elefanten“ als Reichskolonialehrenmal im heutigen Nelson-Mandela-Park hinter dem Bremer Hauptbahnhof.
</p><h3>Termine der szenischen Lesung „Bremen: Eine Stadt der Kolonien?“</h3></div><div><p>Die Premiere findet am Dienstag, 6. September 2016, um 19:30 Uhr im Theater am Leibnizplatz in Bremen statt. Weitere Aufführungen gibt es am 19. und 26. September sowie am 25. Oktober 2016. jeweils um 19:30 Uhr. Karten können für 13 Euro, ermäßigt 6 Euro, über die bremer shakespeare company erworben werden: <abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421/500333, <a href="http://www.shakespeare-company.com/" target="_blank" rel="noreferrer">www.shakespeare-company.com/</a></p><h3>Weitere Aufführungen der erfolgreichen Produktion „Geflüchtet, unerwünscht, abgeschoben“</h3></div><div><p>Aufgrund der großen Resonanz finden außerdem weitere Aufführungen der szenischen Lesung „Geflüchtet, unerwünscht, abgeschoben - “Lästige Ausländer” in der Weimarer Republik“ statt. Das Stück behandelt die ausländerfeindliche Stimmung in der Bremer Bevölkerung der 1920er Jahre und ihre Auswirkungen auf das Leben in Bremen. „Recherchiert man in alten Zeitungsartikeln, Dokumenten und Briefen, zeigen sich deutliche Parallelen zu heute auf – vor allem darin, wie zum Teil über Geflüchtete gesprochen wurde“, sagt die Leiterin des Projekts „Aus den Akten auf die Bühne“ Dr. Eva Schöck-Quinteros von der Universität Bremen.&nbsp;</p></div><div></div><div><h3>Termine der szenischen Lesung „Geflüchtet, unerwünscht, abgeschoben“</h3></div><div></div><div><p>Die Aufführungen finden am 2., 11. und 28. September 2016 jeweils um 19.30 Uhr im Theater am Leibnizplatz in Bremen statt. Karten können für 13 Euro, ermäßigt 6 Euro, über die bremer shakespeare company erworben werden: <abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421/500333, <a href="http://www.shakespeare-company.com" target="_blank" rel="noreferrer">www.shakespeare-company.com</a></p><h3>Über das Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“</h3></div><div><p>Unter dem Motto „Aus den Akten auf die Bühne” entstehen seit 2007 an der Universität Bremen Geschichts- und Theaterprojekte zu Themen aus der Vergangenheit der Hansestadt. Studierende des Instituts für Geschichtswissenschaft und Schauspielerinnen und Schauspieler der bremer shakespeare company entwickeln und inszenieren szenische Lesungen aus historischen Originaldokumenten. Das Konzept für dieses bundesweit einmalige Projekt entwickelte die Historikerin Eva Schöck-Quinteros von der Universität Bremen. Das Projekt verbindet geschichtswissenschaftliche und dramaturgische Arbeit miteinander. Ziel ist es, Akten auf der Bühne zum Sprechen zu bringen und auf diese Weise einem breiten Publikum quellenbasierte Forschung zu einem aktuellen Thema zugänglich zu machen. Das zweisemestrige Projekt ist ein Angebot im Studienschwerpunkt „Geschichte in der Öffentlichkeit“. Die Studierenden sollen erfahren, wie lebendig und anschaulich historische Dokumente sein können und wie mit ihnen kreativ umgegangen werden kann.
</p><p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.shakespeare-company.com/gastspiel/sprechende_akten/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.shakespeare-company.com/gastspiel/sprechende_akten/</a>&nbsp;und bei Facebook unter <a href="http://www.facebook.com/sprechende.akten" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/sprechende.akten</a>&nbsp;
</p><p>Achtung Redaktionen: In der Uni-Pressestelle gibt es Illustrationsmaterial zur szenischen Lesung „Bremen: Eine Stadt der Kolonien“. Zur Aufführung von „Geflüchtet, unerwünscht, abgeschoben“ kann ein Foto angefordert werden. Kontakt unter Telefon: 0421/218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p>Weitere Informationen:</p></div><div><p>Universität Bremen<br>Institut für Geschichtswissenschaft<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Eva Schöck-Quinteros<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 / 218-67251<br>E-Mail: <a href="mailto:esq@uni-bremen.de">esq@uni-bremen.de</a></p></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 29 Aug 2016 13:28:18 +0200</pubDate>
                            <title>Schwärme live erleben: Workshop für Schulkinder</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/schwaerme-live-erleben-workshop-fuer-schulkinder-1</link>
                            
                            <description>Veranstaltung am 14. Oktober 2016 / Anmeldung bis zum 1. Oktober</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p>Nr. 228 / 29. August 2016 JS
</p><p>Viele Tiere – darunter beispielsweise Vögel und Fische – bewegen sich in Schwärmen. Das ist faszinierend zu beobachten. Aber wie bewegen sich eigentlich Schwärme? Wer entscheidet zum Beispiel in einem Schwarm Wildgänse, wohin geflogen wird? Oder wie unterhalten sich Fische, die gemeinsam vor einem Raubfisch fliehen müssen? Darüber hat die Wissenschaft einiges herausgefunden. In einem Schülerworkshop können Schulkinder im Alter von 10 bis 12 Jahren mithilfe von digitalen Medien und Informatik das Schwarmverhalten live erleben und erforschen.
</p><h3>Ein Tag als Wissenschaftlerin</h3></div><div><p>In einer Installation an der Uni Bremen können die Kinder zunächst selbst in einen Schwarm „eintauchen“, ihn erproben und mit ihm spielen. In einem zweiten Schritt lernen sie die Geheimnisse des Schwarmverhaltens kennen, indem sie hinter die Fassade der Installation schauen. Die Kinder schlüpfen in die Rolle einer Wissenschaftlerin oder eines Wissenschaftlers und erkunden den Schwarm aus dieser neuen Perspektive.
</p><h3>Anmeldung bis zum 1. Oktober möglich</h3></div><div><p>Der Workshop „Schwärme live erleben“ findet am 14. Oktober 2016 von 9 bis 16:30 Uhr an der Universität Bremen im Gebäude <abbr title="Geisteswissenschaften 2" lang="de">GW2</abbr>, Raum A4100 (FabLab), statt. Es können bis zu 12 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenlos. Essensmöglichkeiten auf dem Campus sind vorhanden. Die Anmeldung ist bis zum 1. Oktober 2016 per E-Mail an Bernard Robben unter <a href="mailto:robben@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">robben@uni-bremen.de</a> möglich. Sollten sich mehr junge Menschen anmelden als es Plätze zu verteilen gibt, wird ausgelost.</p></div><div><p>Das Projekt wird ausgerichtet von der Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung (dimeb) des Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (<abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>) an der Universität Bremen. Der Workshop ist Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (<abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>) geförderten Projekts „Interaktionsdesign für reflexive Erfahrung (Reflexive Experience Design) im Bildungskontext (REDiB)“. Das Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, zu erforschen, wie interaktive Digitale Medien gestaltet sein müssen, damit Menschen mit ihnen kreativ lernen können.
</p><p>Weitere Informationen:</p></div><div><p>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (<abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>)<br>Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung (<abbr title="Digitale Medien in der Bildung">dimeb</abbr>)<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Bernard Robben<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421/218-64383<br>E-Mail: <a href="mailto:robben@uni-bremen.de">robben@uni-bremen.de</a></p></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11058</guid>
                            <pubDate>Tue, 30 Aug 2016 09:58:48 +0200</pubDate>
                            <title>Neu ausgeschrieben: CAMPUS PREIS für nachhaltige Forschung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neu-ausgeschrieben-campus-preis-fuer-nachhaltige-forschung-1</link>
                            
                            <description>Absolventinnen und Absolventen der Uni Bremen können ab sofort für den Preis vorgeschlagen werden</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 229 / 30. August 2016 SC
</p><p>Forschung für nachhaltige Zukunft ist preiswürdig, davon sind die Initiatoren des neuen „CAMPUS PREIS: Forschen für nachhaltige Zukunft“ überzeugt. Die Auszeichnung wurde von der KELLNER &amp; STOLL – STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT, dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) und der Universität Bremen ins Leben gerufen. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und wird jährlich vergeben.
</p><p>Ab sofort können herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Universität Bremen für den Preis vorgeschlagen werden. Entscheidend: Die Doktor- oder Masterarbeiten müssen sich mit Forschungsthemen zur nachhaltigen Nutzung von Ressourcen, zum Schutz der Umwelt, des Klimas und der Meere beschäftigen. Ausgezeichnet werden Abschlussarbeiten, die mit ihren besonderen Ansätzen, Methoden, Ergebnissen und deren Praxisrelevanz nachhaltige Forschung voranbringen. Die eingereichten Arbeiten müssen innerhalb der vergangenen zwei Jahre erstellt worden sein.
</p><h3>Forschung für Nachhaltigkeit und Meereswissenschaft</h3><p>„Mit der Auslobung des CAMPUS PREISES wollen wir innovative Ideen auszeichnen, die dazu beitragen, die Lebensfähigkeit der Erde für die nachfolgenden Generationen zu erhalten“, erklären <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Rita Kellner-Stoll und Reiner Stoll. Eine zukunftsfähige Nutzung der natürlichen – vor allem auch marinen – Ressourcen setze voraus, dass das erforschte Wissen umfassend, genau und praxistauglich verfügbar gemacht werde. „Ausschlaggebend für die Preisvergabe ist ein Forschungsansatz „auf Augenhöhe“ aller am Vorhaben Beteiligten sowie die Einbeziehung von lokalen Partnern, Unternehmen oder der Zivilgesellschaft“, konkretisieren die Preisstifter.
</p><p>Der „CAMPUS PREIS: Forschen für nachhaltige Zukunft“ wird auch von den Unternehmen REETEC und ADLER Solar unterstützt. „Für uns ist das Thema Nachhaltigkeit nicht nur ein Lippenbekenntnis – aus diesem Grund sponsern wir im Rahmen unserer Corporate Social Responsibility den CAMPUS PREIS der KELLNER &amp; STOLL – STIFTUNG“, erläutert Gerhard Cunze, Geschäftsführender Gesellschafter von ADLER Solar, das Unternehmensengagement.“
</p><h3>Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2016</h3><p>Bewerbungen können vom 1. September bis zum 31. Oktober 2016 eingereicht werden. Eine ausführliche Beschreibung und die Voraussetzungen für die Teilnahme finden sich auf der Internetseite <a href="http://www.campuspreis.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.campuspreis.de</a> . Eine hochrangig besetzte Jury nimmt die Bewertung vor und trifft die endgültige Auswahl: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Hildegard Westphal, Direktorin des <abbr title="Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie" lang="de">ZMT</abbr>, <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Andreas Breiter, Konrektor der Universität Bremen sowie <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Anna-Katharina Hornidge, <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Justus Notholt, <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Rita Kellner-Stoll, Reiner Stoll und ein noch namentlich zu benennendes Mitglied aus der Medienwirtschaft. Die Preisverleihung findet im April 2017 statt.
</p><p>Weitere Informationen
</p><p>KELLNER &amp; STOLL – STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Rita Kellner-Stoll und Reiner Stoll<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421-230569<br>E-Mail: <a href="mailto:info@campuspreis.de">info@campuspreis.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.campuspreis.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.campuspreis.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 31 Aug 2016 09:39:21 +0200</pubDate>
                            <title>Pflegedokumentation auf dem Prüfstand</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/pflegedokumentation-auf-dem-pruefstand-1</link>
                            
                            <description>Bremer Pflegewissenschaftler evaluieren im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums das neu entwickelte Pflegedokumentationssystem</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 231 / 31. August 2016 SC
</p><p>In der Pflegedokumentation werden wichtige Patientenmerkmale und die geplanten Pflegetätigkeiten festgehalten. Die Dokumentation ist damit ein äußerst wichtiges Arbeitsmittel in der professionellen Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege. Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit wurden im Jahr 2013 Empfehlungen zur Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation entwickelt, die in ein Strukturmodell mündeten. Die flächendeckende Einführung der neuen Pflegedokumentation „Strukturmodell“ startete dann am 1. Januar 2015. Inzwischen beteiligen sich bundesweit knapp 10.000 Pflegedienste und stationäre Pflegeeinrichtungen an dem Projekt. Professorin Karin Wolf-Ostermann und ihr Team am Institut für <span lang="en">Public Health</span> und Pflegeforschung (IPP) im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen sind jetzt vom Spitzenverband der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen (GKV Spitzenverband) beauftragt worden, Qualität und Effizienz des neu entwickelten Pflegedokumentationssystems zu erheben. Die Studie „Evaluation der Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation“ (EvaSIS) wird in Zusammenarbeit mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe durchgeführt.
</p><h3>Qualität und Aufwand der Pflegedokumentation werden evaluiert</h3><p>Der Blick der Pflegewissenschaftlerinnen und -wissenschaftler gilt der Praxis in der ambulanten und stationären Pflege. Im Zentrum der Evaluation steht die Überprüfung der Effizienz und der Qualität der neuen Pflegedokumentation im Zusammenhang mit dem damit verbundenen Aufwand. Auch die Auswirkungen auf die interne und externe Qualitätsprüfung werden untersucht. Gleichzeitig erfolgt ein Vergleich zu bislang benutzten Pflegedokumentationssystemen. 
</p><h3>Umfangreiche Datenerhebung bei allen Beteiligten</h3><p>Konkret werden in der Studie die einzelnen Schritte der Pflegedokumentation erfasst. Dieses Vorgehen erlaubt eine umfassende Untersuchung der neuen Pflegedokumentation und der Rahmenbedingungen in der Praxis sowie bereits erfassbarer Auswirkungen. Die Forscherinnen und Forscher nehmen die Datenerhebungen mit vielfältigen Methoden vor: So kommen standardisierte Befragungen involvierter Akteure, Fokusgruppen-Interviews mit Pflegekräften und Prüfungsinstanzen wie dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) und Heimaufsichten, Interviews mit Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen sowie Analysen von Pflegeakten zum Einsatz. In die Untersuchung eingeschlossen werden alle Einrichtungen, die die neue Pflegedokumentation seit mindestens drei Monaten einsetzen. Die Datenerhebung erfolgt von Oktober 2016 bis Mai 2017 und schließt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus ambulanten Pflegediensten und stationären Pflegeeinrichtungen, von Prüfinstanzen, aber auch Angehörige von Menschen mit Pflegebedarf aus dem gesamten Bundesgebiet in die Befragungen ein.
</p><h3>Zusätzliche Handlungsempfehlungen </h3><p>Das Forschungsprojekt soll nicht nur Erkenntnisse über die Umstellung der Pflegedokumentation in den in die Erhebungen einbezogenen Einrichtungen sowie Erfahrungen der direkt beteiligten Akteursgruppen liefern. Die Wissenschaftler werden ergänzend auch einen Ausblick auf Handlungsempfehlungen für den weiteren Implementierungsprozess sowie die Weiterentwicklung und Optimierung des Pflegedokumentationssystems entwickeln. 
</p><h3>Projektpartner</h3><p>Die Projektkoordination und eines der drei Studienzentren sind in der Abteilung Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung des IPP der Universität Bremen angesiedelt und werden von Professorin Karin Wolf-Ostermann geleitet. Kooperationspartner sind <abbr title="Privatdozentin / Privatdozent" lang="de">PD</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Gero Langer und Professorin Gabriele Meyer, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Studienzentrum), sowie <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Tanja Bratan, Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe (Studienzentrum).
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften<br>Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)<br>Abteilung Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Karin Wolf-Ostermann<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> (0421) 218-68960<br>E-Mail: <a href="mailto:wolf-ostermann@uni-bremen.de">wolf-ostermann@uni-bremen.de</a><br>oder<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Dirk Peschke<br>E-Mail: <a href="mailto:dpeschke@uni-bremen.de">dpeschke@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11061</guid>
                            <pubDate>Wed, 31 Aug 2016 16:00:36 +0200</pubDate>
                            <title>Weiterbildung für Beschäftige in Flüchtlingsunterkünften</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/weiterbildung-fuer-beschaeftige-in-fluechtlingsunterkuenften-2</link>
                            
                            <description>Infoveranstaltungen an der Universität Bremen am 5. und 29. September 2016</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 232 / 31. August 2016 RO&nbsp; 
</p><p>Von Beschäftigten in Unterkünften für Geflüchtete wird viel erwartet: Sie sind Ansprechpartner für die Sorgen und Nöte jedes Einzelnen, müssen zwischen verschiedenen Gruppen vermitteln und die Einrichtung mit viel Improvisationstalent am Laufen halten. Aufgrund der großen Zahl der Geflüchteten sind viele Beschäftigte als Quereinsteiger zusätzlich in diesem Bereich tätig. Interessierte, die in Unterkünften für Geflüchtete arbeiten oder arbeiten wollen, können sich nun mit dem neuen Weiterbildungskurs der Universität Bremen „<span lang="en">Refugee Assistance</span> - Kultursensible Gestaltung sozialer Arbeit in Einrichtungen für Geflüchtete“ für Ihre Tätigkeit qualifizieren. Bei zwei Infoveranstaltungen am 5. September (10 bis 13 Uhr) und 29. September 2016 (17 bis 20 Uhr) wird das Weiterbildungsangebot an der Akademie für Weiterbildung der Universität (UNICOM-Gebäude, Mary-Somerville-Straße 3, Haus Turin) vorgestellt. Der Kurs beginnt im Herbst 2016.<br><br><strong>Unterstützung für Integrationshelfer</strong><br><br>Migrationsforscher beklagen, dass es in Deutschland zu wenig Weiterbildungen und Studiengänge für Integrationshelfer gibt. Die Universität Bremen engagiert sich bereits seit längerem in dem bundesweiten Projekt „Integration durch Qualifizierung (IQ)“, mit dessen Unterstützung auch das neue Angebot entwickelt wurde. Den Planern war es besonders wichtig, durch das Angebot das Verständnis von Interkulturalität und Diversität zu vertiefen, um so die Unterschiedlichkeit aller Beteiligten in die soziale Arbeit zu integrieren. Die Teilnehmer lernen, interkulturell kompetent mit Geflüchteten und Kooperationspartnern zu kommunizieren, Organisationsstrukturen zu entwickeln und professionell mit Konflikten umzugehen.<br><br><strong>Weitere Fortbildungsangebote im Herbst</strong><br><br>Neben dem Weiterbildungskurs „<span lang="en">Refugee Assistance</span>“ werden in der Zusammenarbeit mit dem IQ-Netzwerk im Herbst 2016 zwei weitere Angebote starten: Der Kurs „Deutsch als Fremdsprache“ vermittelt Lehrenden in Integrationskursen das notwendige Handwerkszeug. Das Angebot „Fachsprache für Ingenieurinnen und Ingenieure“ wendet sich an Ingenieure mit ausländischem Studienabschluss, die sich durch integriertes Fach- und Sprachlernen für den deutschen Arbeitsmarkt qualifizieren möchten.<br><br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen <br>Akademie für Weiterbildung<br>Verica Laskaridis<br>Tel.: 0421 218 61 601<br>E-Mail: <a href="mailto:vlaskari@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">vlaskari@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/iq" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/iq</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11062</guid>
                            <pubDate>Thu, 01 Sep 2016 10:17:45 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen beteiligt sich an Bremer Integrationswoche</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-beteiligt-sich-an-bremer-integrationswoche-1</link>
                            
                            <description>Podiumsdiskussionen, Vorträge sowie Video- und Kunstpräsentationen finden im Uni-Gästehaus Teerhof, im Haus der Wissenschaft und auf dem Campus statt / Der Eintritt ist frei</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 233 / 1. September 2016 MM
</p><p>Im Rahmen der 5. Bremer Integrationswoche lädt die Universität Bremen zu drei Veranstaltungen ein. Interessierte sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. 
</p><h3>Podiumsdiskussion über Wertevorstellungen</h3><p>„Welche Werte?!“ – unter diesem Titel organisieren das Konrektorat für Internationalität und Diversität und der Fachbereich 12 – Erziehungswissenschaften am Dienstag, 6. September 2016, eine Podiumsdiskussion im Uni-Gästehaus Teerhof von 18 bis 20 Uhr (Teerhof 58, 28199 Bremen). Dabei geht es um die Problematik, dass konstruktive Diskurse über Wertvorstellungen heutzutage in unserer Gesellschaft keine Selbstverständlichkeit mehr sind. Polarisierende Versuche, den Wertediskurs zu verkürzen, fordern demokratische Verständigungsprozesse heraus. Welche Verantwortung und Möglichkeiten haben Bremische Bildungsinstitutionen hier? Das diskutieren folgende Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Podium:
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Internationalität und Diversität, Universität Bremen<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Professorin Dagmar Borchers, Institut für Philosophie, Universität Bremen<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Habiba Rode, Lehrerin für Deutsch und Religion in Bremen<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Pastor <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Andreas Quade, Evangelische Studierendengemeinde Bremen<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Moderation: <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christoph Fantini, Fachbereich 12 – Erziehungswissenschaften / Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung, Universität Bremen
</p><h3>Bilanz und Ausblick des Diskriminierungsschutzes</h3><p>Bei der zweiten Veranstaltung geht es um eine Bilanz und einen Ausblick des Diskriminierungsschutzes für Menschen mit Behinderung zehn Jahre nach Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes. Hierzu laden am Mittwoch, 7. September 2016, der Landesbehindertenbeauftragte der Stadt Bremen und das Bremer Institut für Gender-, Arbeits- und Sozialrecht (bigas) der Universität Bremen ins Haus der Wissenschaft mit Vorträgen und anschließender Podiumsdiskussion von 16.30 Uhr bis 19:45 Uhr ein (Olbers-Saal, 1. Stock). Betrachtet wird auch die Inklusion von Menschen mit Behinderungen als Querschnittsaufgabe der Europäischen Union und&nbsp; die kontinuierlichen Beteiligung der EU an den Aushandlungsprozessen zum UN-Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen als „Organisation der regionalen Integration". Zunächst werden Professorin Ursula Rust der Universität Bremen und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Michael Wrase vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) einen Vortrag halten. Um 18.30 Uhr schließt sich eine Podiumsdiskussion an zum Thema „Perspektiven des Diskriminierungsschutzes in Deutschland“ mit folgenden Gästen:
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Professorin Marianne Hirschberg, Hochschule Bremen<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Professorin Eva-Maria Feichtner, Beauftragte für inklusives Studieren der Universität Bremen<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Professor Ursula Rust, bigas, Fachbereich Rechtwissenschaft, Universität Bremen<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;<abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Joachim Steinbrück, Landesbehindertenbeauftragter Bremen<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;<abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Michael Wrase, <abbr title="Wissenschaftszentrum Berlin" lang="de">WZB</abbr> Projektgruppe Allmendinger, Berlin<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Moderation: Beate Hoffmann, Bremer Medienbüro
</p><h3>Video über Flüchtlinge auf dem Campus</h3><p>„Integration beginnt am ersten Tag“ heißt die dritte Veranstaltung am Freitag, 9. September 2016, auf dem Campus. Hier zeigt die Uni Bremen in Zusammenarbeit mit Jutta Becks und Petra Wulff-Haun von der ASB Gesellschaft für Zuwandererbetreuung eine multimediale Präsentation im Fachbereich 11 – Human- und Gesundheitswissenschaften (Grazer Straße 2a) von 10 bis 18 Uhr. Um 14.30 Uhr ist ein Video mit anschließender Diskussion zu sehen, das den Alltag junger Flüchtlinge in der Turnhalle in der Grazer Straße zeigt. Das Projekt wurde von Professorin Birgit Volmerg (Fachbereich 11) und Michael Lund vom Fachbereich Mathematik/Informatik (<abbr title="Arbeitsgemeinschaft">AG</abbr> Digitale Medien in der Bildung) entwickelt und produziert. Darüber hinaus gibt es an dem Tag einen Musikclip und andere Kunstobjekte sowie eine Tanzdarbietung zu sehen.
</p><p>Das Programm der 5. Bremer Integrationswoche finden Sie hier: <a href="http://www.bremer-integrationswoche.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bremer-integrationswoche.de</a>&nbsp; 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Podiumsdiskussion am Teerhof:<br>Universität Bremen<br>Dezernat 1 <br>Referentin für <span lang="en">Diversity Management I Diversity Management Consultant</span><br>Nele Haddou<br>Telefon: 0421 218-60302 <br>E-Mail: <a href="mailto:nele.haddou@vw.uni-bremen.de">nele.haddou@vw.uni-bremen.de</a>&nbsp; 
</p><p>Vortrag und Podiumsdiskussion im Haus der Wissenschaft:<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Rechtswissenschaft<br>Bremer Institut für Gender-, Arbeits- und Sozialrecht (bigas)<br>Professorin Ursula Rust<br>Telefon: 0421 218-66080<br>E-Mail: <a href="mailto:urust@uni-bremen.de">urust@uni-bremen.de</a></p><p>Präsentation Flüchtlingsprojekt:<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Pflege- und Gesundheitswissenschaften<br>Professorin Birgt Volmerg<br>Telefon: 0421 218-68770<br>E-Mail: <a href="mailto:b.volmerg@googlemail.com">b.volmerg@googlemail.com</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11063</guid>
                            <pubDate>Thu, 01 Sep 2016 13:08:44 +0200</pubDate>
                            <title>Ästhetik in Präzision: Sonderforschungsbereich der Uni Bremen zeigt Mikrobauteile in Fotoausstellung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/aesthetik-in-praezision-sonderforschungsbereich-der-uni-bremen-zeigt-mikrobauteile-in-fotoausstellung-1</link>
                            
                            <description>Ausstellung ab dem 7. September 2016 im Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 234 / 1. September 2016 JS
</p><p>Verblüffende Bilder kleinster metallischer Bauteile, Umformwerkzeuge, Werkstoffe und großer Maschinen: Vom 7. September bis zum 3. November 2016 präsentiert der Sonderforschungsbereich (<abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr><abbr></abbr>) 747 „Mikrokaltumformen“ der Universität Bremen die Fotoausstellung „Mikrobauteile intelligent produziert – Impressionen zur beherrschten Massenproduktion“ im Haus der Wissenschaft der Öffentlichkeit.
</p><h3>Mikrobauteile als Kunstobjekt</h3><p>Die Ausstellung zeigt in Fotos, Simulationen und Mikroskopien Facetten der Massenproduktion metallischer Mikrobauteile. Mikrobauteile sind in mindestens zwei Dimensionen kleiner als ein Millimeter. Solch winzige Bauteile werden beispielsweise in Smartphones, Fahrerassistenzsystemen und Hörgeräten verbaut. Zu sehen sind Bilder aus dem Forschungsalltag des <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> 747. Ausgestellt werden die schönsten Fotografien von Teilnehmern eines Workshops zur Industriefotografie von Mikrobauteilen, für die der <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr> seine Labortüren geöffnet hat. Außerdem zeigt der <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr> erstmals das Siegerbild des Fotowettbewerbs „Massenproduktion von Mikrobauteilen“.
</p><h3>Feierliche Eröffnung am 7. September um 18 Uhr</h3><p>Die Ausstellung „Mikrobauteile intelligent produziert – Impressionen zur beherrschten Massenproduktion“ wird am 7. September 2016 um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft (Sandstr. 4/5, Bremen) eröffnet. Die Grußworte sprechen <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Klaus Sondergeld (Vorstandsmitglied vom Haus der Wissenschaft e. V.) sowie die Professoren <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Lucio Colombi Ciacchi (Sprecher <abbr title="Center for Materials and Processes">MAPEX</abbr>) und <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Frank Vollertsen (Sprecher <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> 747). Medienvertreter und die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen.
</p><h3>Der Sonderforschungsbereich 747 „Mikrokaltumformen“</h3><p>Der Sonderforschungsbereich 747 „Mikrokaltumformen“ ist ein instituts- und fachbereichsübergreifender Forschungsverbund. Er erforscht die systematische Auslegung und den zuverlässigen Einsatz von Umformprozessen im Mikrobereich. Beim Mikrokaltumformen handelt es sich um Verfahren, die unter anderem bei der Produktion von Smartphones, Hörgeräten und in der Automobilindustrie eingesetzt werden. Das zentrale Ziel des Sonderforschungsbereichs ist die Bereitstellung von Methoden und Prozessen für die industrielle Herstellung metallischer Mikrobauteile mit Losgrößen von über eine Million Stück. Der SFB 747 besteht seit 2007 und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (<abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>) gefördert. Über 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Produktionstechnik, Mathematik/Informatik und Physik/Elektrotechnik forschen hier interdisziplinär. Der SFB 747 arbeitet als institutsübergreifende Verbund eng mit dem 2014 gegründeten <abbr title="Center for Materials and Processes">MAPEX</abbr> Center for Materials and Processes zusammen.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle können zwei der ausgestellten Bilder angefordert werden. Kontakt: <abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421/218-60150, E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a>.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Sonderforschungsbereich 747 „Mikrokaltumformen“<br>Malte Behlau (Projektkoordinator „mikromal“)<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421/218-58022<br>E-Mail: <a href="mailto:behlau@bias.de">behlau@bias.de</a><br><a href="http://www.mikromal.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mikromal.de</a><br><a href="http://www.sfb747.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.sfb747.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.facebook.de/sonderforschungsbereich747" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.de/sonderforschungsbereich747</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11064</guid>
                            <pubDate>Thu, 01 Sep 2016 15:45:37 +0200</pubDate>
                            <title>EU fördert erneut Lehrerbildung in Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/eu-foerdert-erneut-lehrerbildung-in-bremen-1</link>
                            
                            <description>Bremer Chemiedidaktik und ihre Partner erhalten 900.000 Euro für Innovationen in der Ausbildung von Lehrkräften für die Naturwissenschaften</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 235 / 1. September 2016 RO 
</p><p>Mit dem einprägsamen Namen ARTIST – „<span lang="en">Action Research to Innovate Science Teaching</span>“ startet ein neues Projekt an der Universität Bremen. Die Europäische Union fördert dieses Projekt zur Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften in den Naturwissenschaften mit 900.000 Euro. Koordiniert wird ARTIST von Professor Ingo Eilks vom Institut für Didaktik der Naturwissenschaften der Universität Bremen. Beteiligt sind weitere Partnerhochschulen aus Irland, Österreich, der Türkei, Georgien, den Philippinen und Bremens Partnerstadt Haifa in Israel. ARTIST startet im Oktober und wird für drei Jahre gefördert.<br><br><strong>Aktionsforschung – durch forscherisches Handeln die Praxis verbessern</strong><br><br>Aktionsforschung, englisch Action Research, ist ein Ansatz, in dem Praktikerinnen und Praktiker wie beispielsweise Lehrerinnen und Lehrer selber kleine Forschungsstudien zur Verbesserung ihres Unterrichts durchführen. Die Lehrkräfte lernen, wie man durch forscherisches Handeln, etwa das systematische Beobachten oder Befragen, den Unterricht besser versteht und erkennt, wie Veränderungen wirken. Die zehn Partnerhochschulen aus sieben Ländern arbeiten im Projekt zusammen wobei jeder Projektpartner kleine Netzwerke von interessierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Schulen und Lehrkräften aufbauen will. Einbezogen werden auch die Studierenden der Uni Bremen. Die jeweiligen Universitäten unterstützen und begleiten dann die Schulen auf ihrem Weg zu besserem Unterricht. Aktionsforschung hat in den letzten Jahrzehnten immer mehr Aufmerksamkeit und Anwendung erfahren. Das Projekt ARTIST will hier weiterhelfen. <br><br><strong>Ziel: Verbesserungen von Unterricht, beruflicher Orientierung und Ausbildungsfähigkeit</strong><br><br>Immer wieder hört man Klagen über mangelnde Motivation im Chemie- und Physikunterricht, über Nachwuchsmangel in naturwissenschaftlich-technischen Berufen oder eine unzureichende Ausbildungsfähigkeit der Schulabsolventinnen und -absolventen. „Hier will ARTIST ansetzen. Wir wollen in unseren Teilprojekten mehr Authentizität und Interesse im naturwissenschaftlichen Unterricht erreichen, auf bessere berufliche Orientierung abzielen und in Abstimmung mit Industrie und Ausbildungsbetrieben die Ausbildungsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern verbessern“, sagt der Bremer Projektkoordinator Ingo Eilks. Dies geschieht in einem internationalen Konsortium aus Ländern mit ganz unterschiedlichen Rahmenbedingungen. „Es wird spannend, mit- und übereinander zu lernen und neue Dinge zu gestalten. Das hat sich auch in vergangenen Projekten gezeigt, in denen wir bereits mit einem Teil unserer jetzigen Partner zusammengearbeitet haben“, so Eilks weiter. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Institut für Didaktik der Naturwissenschaften<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ingo Eilks<br>Tel.: 0421 218 – 63280<br>Mobil 0170 324 8543<br>E-Mail: <a href="mailto:ingo.eilks@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ingo.eilks@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.chemiedidaktik.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.chemiedidaktik.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 02 Sep 2016 09:18:25 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen verleiht dem Präsidenten des Bundessozialgerichts Ehrendoktorwürde</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-verleiht-dem-praesidenten-des-bundessozialgerichts-ehrendoktorwuerde-1</link>
                            
                            <description>Professor Peter Masuch, Alumnus der Uni Bremen, erhielt Auszeichnung beim Senatsempfang im Bremer Rathaus / Unter den Gästen war auch Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 236 / 2. September 2016 MM
</p><p>Die Universität Bremen hat dem Präsidenten des Bundessozialgerichts, Peter Masuch, die Ehrendoktorwürde verliehen. Der Jurist studierte in den 1970er Jahren Rechtswissenschaften an der Uni Bremen und blieb der Universität auch nach seinem Studium als Dozent erhalten. Zum Senatsempfang im Bremer Rathaus reiste sogar Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz an. Als damaliger Bundesminister für Arbeit und Soziales hatte der <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands">SPD</abbr>-Politiker Peter Masuch im Jahr 2008 zum Präsidenten des Bundessozialgerichts ernannt. Vor den Feierlichkeiten fand anlässlich der Auszeichnung ein wissenschaftliches Symposium der Uni Bremen im Gästehaus am Teerhof statt. 
</p><h3>"Etwas Besonderes“</h3><p>„Die Vergabe einer Ehrendoktorwürde ist an der Universität Bremen etwas Besonderes“, sagte der Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Professor Andreas Breiter, in seiner Rede. „Wir sind glücklich und dankbar, dass wir dieser Liste eine solch herausragende Persönlichkeit wie Herrn Masuch hinzufügen dürfen.“ Seine wissenschaftliche Tätigkeit sei neben seiner Arbeit als Richter beeindruckend und sein ehrenamtliches Engagement vorbildlich. Dies passe hervorragend zu den Leitzielen der Universität Bremen. „Es erfüllt uns mit Stolz, dass Peter Masuch ein Alumnus unserer Universität ist“, so Breiter.
</p><h3>„Bremer Ausbildung hat ihn geprägt“</h3><p>„Vor nahezu 40 Jahren haben Sie 1978 Ihr Examen an dieser Universität bestanden“, sagte der Dekan des Fachbereichs Rechtswissenschaften, Professor Lorenz Kähler, bevor er die Urkunde überreichte. Masuch habe an der Uni Bremen eine reformierte Ausbildung mit starkem Bezug zur Praxis und zu den Sozialwissenschaften durchlaufen, die seine spätere Tätigkeit als Richter und Präsident geprägt habe. Dies könne man heute noch an seinen Schriften ablesen. Masuch habe eine ausgeprägte Sensibilität für die Belange der Schwächeren und sich stets mit der Frage beschäftigt, wie das Recht zu deren Schutz beitragen könne. So hat sich Peter Masuch stets für die Verwirklichung und die Weiterentwicklung der Rechte behinderte Menschen eingesetzt. Dieser Thematik ist eine Vielzahl seiner Veröffentlichungen und Vorträge gewidmet. Seit Jahrzehnten ist Peter Masuch in diesem Bereich auch ehrenamtlich aktiv.
</p><h3>„Herausragender Bundesrichter“</h3><p>„Der Senat der Freien Hansestadt Bremen ist stolz darauf, dass ein herausragender Bundesrichter aus den Bremer Juristen hervorgegangen ist“, sagte Bremens Staatsrat für Justiz und Verfassung, Matthias Stauch in seiner Rede im Rathaus. Es sei beeindruckend, wie Peter Masuch durch seine berufliche Praxis und wissenschaftlichen Beiträge zum Fortschritt des Sozialrechts im Interesse der Menschen in Deutschland beigetragen habe.
</p><h3>Hamburgs Erster Bürgermeister geht auf Wirtschaft und Globalisierung ein </h3><p>Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz stellte Wirtschaft und Globalisierung in den Mittelpunkt seiner Rede. Themen, die erst auf den zweiten Blick Themen der Sozialgerichtsbarkeit seien: „Das oberste Sozialgericht muss nicht einmal über die Grenzen des eigenen Landes schauen, um mit Globalisierungsfragen konfrontiert zu werden. Denn sie kommen als Fragestellungen vor Gericht“, so Scholz. Der juristische Blick des Bundessozialgerichts reiche weit über den Geltungsbereich des Grundgesetzes hinaus. „Deutschland hat als wirtschaftlich starkes und bevölkerungsreiches Land in Europa, als Mitglied der G7-Staaten mit einer relativ geringen Verschuldung eine hohe Verantwortung dafür, Lösungen für die Herausforderungen der Globalisierung zu finden“, so der Erste Bürgermeister. „Mit der richtigen Politik können wir auch für andere ein Vorbild sein – ein Vorbild auch darin, zu sagen, wie es ist: Die moderne Welt ist komplex und dicht miteinander verwoben. Kein Land der Erde ist mehr in der Lage, seine Probleme alleine zu lösen." 
</p><h3>Ehrendoktorwürden der Uni Bremen</h3><p>Die Universität Bremen hat vor Peter Masuch bislang in ihrer mehr als 40-jährigen Geschichte 31 Ehrendoktorwürden verliehen – zwei von ihnen waren die ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, Professorin Jutta Limbach (2008) und Bremens ehemaliger Bürgermeister Hans Koschnick (2004). Eine Übersicht finden Sie unter diesem Link: <a href="/universitaet/die-uni-im-ueberblick/leitung/ehrendoktorwuerde.html">www.uni-bremen.de/universitaet/die-uni-im-ueberblick/leitung/ehrendoktorwuerde.html</a>&nbsp; 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle erhalten Sie Fotomaterial. Kontakt unter Telefon: 0421 218 60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a> .
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Rechtswissenschaften<br>Professor Lorenz Kähler<br>Telefon: 0421 218-66069<br>E-Mail: <a href="mailto:lkaehler@uni-bremen.de">lkaehler@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/DH_296-5316.jpg" length="1310348" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/DH_296-5316.jpg" fileSize="1310348" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">von links: Bremens Bürgermeister Carsten Sieling, Ehrendoktor Peter Masuch und Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz</media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 02 Sep 2016 11:21:52 +0200</pubDate>
                            <title>Kann ein Roboter ein Kochrezept nachkochen?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kann-ein-roboter-ein-kochrezept-nachkochen-1</link>
                            
                            <description>5. bis 9. September: Internationale Summer School zum Schwerpunkt künstliche Intelligenz tagt in Bremen
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 237 / 2. September 2016 RO 
</p><p>Können Roboter in Zukunft zuverlässig und sicher mit Menschen interagieren, um uns das Leben zu erleichtern? Kann beispielweise ein Roboter mittels eines Youtube-Videos ein Kochrezept nachkochen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich vom 5. bis 9 September 2016 die Summer School PIP (<span lang="en">Postgraduate International Programme</span>) in <span lang="en">Physics and Electrical Engineering</span>. Veranstalter sind das Institut für Theoretische Elektrotechnik und Mikroelektronik (ITEM), das Institut für Automatisierungstechnik (IAT) und das Institut für Umweltphysik (IUP) im Fachbereich Physik/Elektrotechnik der Universität Bremen. Zur Veranstaltung kommen über 100 Forscherinnen, Forscher und Studierende aus über zehn Ländern in die Hansestadt. <br><br>Thematisch befasst sich die <span lang="en">Summer School</span> mit den Bereichen Maschinelles Lernen, Erneuerbare Energien, Robotik und Stadtklima. Im Fokus stehen dabei die Anwendungen in den Bereichen Robotik. Den Teilnehmern wird ein multidisziplinäres Programm einschließlich Kursen in Bildverarbeitung oder auch <abbr title="Ultraviolett">UV</abbr> – Strahlung geboten. Die Unterstützung lokaler Firmen bei dieser Veranstaltung, wie etwa OHB System oder Hella Fahrzeugkomponenten, zeigt das große Interesse der Industrie an diesen Forschungsbereichen.<br><br><br>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik/Elektrotechnik<br>Institut für Theoretische Elektrotechnik und Mikroelektronik <br>Dipl.-Ing. Wolfgang Büter <br>Tel.: 0421 218 62522 <br>E-Mail: <a href="mailto:bueter@ids.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bueter@ids.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ids.item.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.ids.item.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 06 Sep 2016 13:57:33 +0200</pubDate>
                            <title>Daniel Meyer erhält Otto-Kienzle-Gedenkmünze</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/daniel-meyer-erhaelt-otto-kienzle-gedenkmuenze-1</link>
                            
                            <description>Bremer Naturwissenschaftler für interdisziplinäre Ansätze in der Produktionstechnik ausgezeichnet</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 238 / 6. September 2016 RO 
</p><p>Für seine interdisziplinären Forschungsansätze auf dem Gebiet der Fertigungstechnik erhielt der Bremer Produktionstechniker <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Daniel Meyer am 5. September 2016 im Rahmen des 6. Jahreskongresses der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik (WGP) die Otto-Kienzle-Gedenkmünze. „Die Forschungen von Daniel Meyer sind durch ihren interdisziplinären Ansatz einzigartig und erlauben eine völlig neue Sichtweise auf die Produktionstechnik, insbesondere in der Kühlschmierstoffforschung“, sagte Professor Eberhard Abele, Präsident der WGP, der die Medaille überreichte. „Seine national und international viel beachteten wissenschaftlichen Arbeiten stoßen auch in der Industrie auf Interesse. Sie verbessern nicht nur das Grundlagenverständnis, sondern erlauben Maschinenbauern, ressourcen- und damit energieeffizienter zu arbeiten und gleichzeitig ihre Produktivität zu steigern.“
</p><p><strong>Interdisziplinäre Kühlschmierstoffforschung</strong><br><br>In seiner Forschung rückt der Biologe und promovierte Produktionstechniker in einzigartiger Weise die mikrobiellen und chemischen Eigenschaften von Kühlschmierstoffen (KSS) in den Fokus der Wissenschaft. Darüber hinaus bringt er interdisziplinäre Ansätze in die Erforschung der Randzoneneigenschaften von Bauteilen ein. „Dank unseres Verständnisses über die Zusammenhänge in KSS und die Mechanismen bei der Werkstoffmodifikation können wir zukünftig Fertigungsprozesse wissensbasiert planen“, so Meyer, der sich im transregionalen SFB TRR 136 als Teilprojektleiter der Herleitung von Prozesssignaturen widmet. „Die erfahrungsbasierte Bearbeitung funktioniert zwar in vielen Bereichen sehr gut, aber sie kann noch optimiert werden. Wenn wir die Mechanismen verstehen, die sich in einem Werkstoff bei chemischen oder auch thermischen und mechanischen Einflüssen abspielen, können wir den Prozess so auslegen, dass exakt die gewünschte Reaktion auftritt.“ Aufbauend auf die neuen Erkenntnisse trägt der Nachwuchsforscher zu einem besseren Verständnis der Größen beim KSS-Einsatz sowie für die Steigerung der Produktivität von Fertigungsprozessen bei.<br><br><strong>Neue Verfahren in der Randzonenhärtung</strong><br><br>Die Auszeichnung mit der Otto-Kienzle-Gedenkmünze verdankt Meyer auch der Entwicklung eines Hybridverfahrens zur Härtung von Randzonen metallischer Bauteile. Bei vielbelasteten Werkstücken wie Turbinenschlaufen, Kurbelwellen oder Kugellagern sind die Randzonen besonders beansprucht. Beim kryogenen Festwalzen wird das Werkstück während der mechanischen Bearbeitung mit Trockeneis bestrahlt und dadurch gehärtet. Dieses Verfahren ersetzt somit das thermische Härten unter hohem Energieaufwand im Ofen und verkürzt die Prozesskette. „Das spart viel Zeit und Energie, und trotzdem erreichen wir die für das jeweilige Bauteil erforderlichen Härtebereiche – oder sogar noch höhere. Und das Ganze funktioniert mit einem besonders für kleinere Losgrößen deutlich energieeffizienteren Verfahren“, sagt Meyer. Das kryogene Festwalzen basiert auf einer Übertragung naturwissenschaftlicher Zusammenhänge auf die erreichbaren Materialmodifikationen in fertigungstechnischen Prozessen und spiegelt damit den wissenschaftlichen Werdegang des Preisträgers wieder. <br><br><strong>Der Preisträger</strong><br><br><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Dipl.-Biologe Daniel Meyer ist seit 2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Professor Ekkard Brinksmeier im Fachgebiet Fertigungsverfahren des Fachbereichs Produktionstechnik der Uni Bremen. Er leitet die Nachwuchsgruppe Oberflächenfunktionalisierung in der Fertigung und ist Oberingenieur der Hauptabteilung Fertigungstechnik der Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT) Bremen. Seit 2011 gehört Meyer den <span lang="en">CIRP Research Affiliates</span> an, einer Vereinigung weltweit führender Nachwuchsforscher aus der Produktionstechnik. Seit 2014 ist er zudem Mitglied der Arab German Young Academy (AGYA), die sich interdisziplinäre und interkulturelle Forschung zum Ziel gesetzt hat. Meyer erhielt bereits mehrere Auszeichnungen für seine wissenschaftlichen Arbeiten, darunter 2013 die F.W. Taylor Medal der Internationalen Akademie für Produktionstechnik (CIRP) sowie 2014 den Heinz Mayer-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Ebenfalls 2014 wurde er vom Magazin „Capital“ zu einem der 40 bedeutendsten und vielversprechendsten Nachwuchswissenschaftler Deutschlands gewählt.
</p><p><br><strong>Die Auszeichnung</strong><br><br>Die WGP vergibt seit 1970 einmal jährlich diese Auszeichnung an jüngere promovierte Ingenieure für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Fertigungstechnik. Die Medaille ist Professor Otto Kienzle gewidmet, einer der herausragenden Persönlichkeiten der ehemaligen "Hochschulgruppe Fertigungstechnik", die Vorläufer-Organisation der WGP. Daniel Meyer ist der erste in Bremen promovierte Nachwuchsforscher, dem die Ehre der Verleihung dieses Preises zuteil wird.<br><br>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik <br>Carolin Walter M. A. (Wissenschaftskommunikation)<br>E-Mail <a href="mailto:cwalter@iwt-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">cwalter@iwt-bremen.de</a><br>Tel.:0421 218 513 74<br><br>Bildmaterial unter:<br><a href="https://seafile.zfn.uni-bremen.de/d/9481bf05c9/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://seafile.zfn.uni-bremen.de/d/9481bf05c9/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika  Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/Daniel_Meyer_Preisverleihung_bea.jpg" length="1388088" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/Daniel_Meyer_Preisverleihung_bea.jpg" fileSize="1388088" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Daniel Meyer (links) erhält die Otto-Kienzle-Gedenkmünze</media:description><media:copyright>Tobias Montag</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11068</guid>
                            <pubDate>Wed, 07 Sep 2016 12:52:40 +0200</pubDate>
                            <title>Neue Medikamente sind nicht immer besser</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neue-medikamente-sind-nicht-immer-besser-1</link>
                            
                            <description>Gesundheitsexperten vom SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Uni Bremen stellen den Innovationsreport 2016 vor</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 239 / 7. September 2016 RO <br><br>Neu eingeführte Medikamente bedeuten trotz verschärfter gesetzlicher Regelungen längst nicht immer einen medizinischen Fortschritt für die Patienten. Auch führt das Verfahren eines neuen Gesetzes, das den Zusatznutzen von Medikamenten bewertet und den Titel Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) trägt, nicht zu deutlich verringerten Ausgaben für die Krankenkassen. Zu diesem Ergebnis kommt der Innovationsreport 2016, den die Bremer Gesundheitsexperten Daniela Boeschen, Dörte Fuchs und Judith Günther unter Leitung des Arzneimittelforschers Professor Gerd Glaeske vom SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen jetzt auf einer Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt haben. Der Bericht wurde mit Unterstützung der Techniker Krankenkasse (TK) erstellt und zusammen mit Professor Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Berlin und Professorin Petra Thürmann, Direktorin des Philipp-Klee-Instituts für klinische Pharmakologie am HELIOS Klinikum Wuppertal herausgegeben. Er bietet Fachkreisen Orientierung im Arzneimittelmarkt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgungsforschung. <br><br><strong>Zu den Ergebnissen</strong><br><br>Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geben eine Übersicht über 23 der im Jahr 2013 neu auf den deutschen Markt gekommenen Arzneimittel. Sie bewerten diese zum einen hinsichtlich ihres therapeutischen Stellenwertes, zum anderen bezüglich ihrer Kosten, Marktentwicklung und Versorgungsrealität mit einem Ampelsystem. Der Innovationsreport begleitet den mit dem Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) im Jahr 2011 gestarteten Prozess der Arzneimittel-Nutzenbewertung. Mit dem AMNOG wurde eine gesetzliche Regelung eingeführt, die den Innovationsgrad neuer Arzneimittel prüft. In der Studie wird auch untersucht, ob und in welchem Ausmaß neue Arzneien therapeutisch positiver zu beurteilen sind als bewährte Vergleichstherapien. <strong></strong></p><p><strong>Nicht nur neue Medikamente auf Nutzen prüfen</strong><br><br>Die im Innovationsreport beschriebene Kostenexplosion in der medikamentösen Therapie durch neu angebotene hochpreisige Arzneimittel, mündet in der Forderung nach einer Weiterentwicklung der Kriterien für die Preisgestaltung und -festsetzung neuer Wirkstoffe. Das mittlerweile fünf Jahre bestehende AMNOG, das als lernendes System eingeführt wurde, sollte weiter entwickelt werden, um Qualität, Wirtschaftlichkeit, Transparenz und Patientenorientierung in der Arzneimittelversorgung zu steigern. Eine Weiterentwicklung sollte es auf dem Gebiet der Spätbewertung vieler Arzneimittel geben, da unmittelbar nach der Zulassung noch zu wenig über den Patientennutzen bekannt ist. Vor allem für die größte Gruppe der neu auf dem Markt angebotenen Arzneimittel, nämlich der Onkologika, sind dringend Studien erforderlich, die für die drei Jahre nach der Zulassung die Behandlungsergebnisse dokumentieren. <br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle ist unter der E-Mail presse@uni-bremen.de ein Foto von Professor Gerd Glaeske erhältlich.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Gerd Glaeske<br>Tel.: 0421 218-58559<br>E-Mail: <a href="mailto:gglaeske@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gglaeske@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.socium.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.socium.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/9/7/csm_UPAK_239_Gerd_Glaeske_19c3f88c8b.jpg" length="519172" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/9/7/csm_UPAK_239_Gerd_Glaeske_19c3f88c8b.jpg" fileSize="519172" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Bremer Arzneimittelforscher Professor Gerd Glaeske untersucht neue Medikamente</media:description><media:copyright>Uni Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11069</guid>
                            <pubDate>Thu, 08 Sep 2016 12:40:29 +0200</pubDate>
                            <title>Dank RFID-Technik den Aushärteprozess von Faserverbundbauteilen künftig besser im Blick</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/dank-rfid-technik-den-aushaerteprozess-von-faserverbundbauteilen-kuenftig-besser-im-blick-1</link>
                            
                            <description>Neues Forschungsprojekt: Bremer Wissenschaftler entwickeln gemeinsam mit Unternehmen den „Curing-Transponder“ | Informationen aus dem Inneren des Werkstücks</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 240 / 8. September 2015 RO 
</p><p>Faserverbundbauteile wie sie zum Beispiel im Flugzeug-, Boots-, Fahrrad-, oder Sportgerätebau eingesetzt werden, sind sehr leicht und halten extremen Belastungen stand. Diese Composite-Bauteile bestehen aus einer Verbindung von Fasern und Harzen, die über Stunden unter Hitze und Druck aushärten müssen. Während dieses Prozesses ist es ein Problem, den Grad der Aushärtung zu überwachen. Ein kleiner Transponder, das ist ein Funkkommunikationsgerät, soll hier künftig helfen. Ihn zu entwickeln ist Aufgabe eines neuen Forschungsprojektes, in dem das Faserinstitut Bremen (FIBRE) und das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen zusammenarbeiten.<br><br>„<span lang="en">Curing</span>-Transponder“ heißt das Vorhaben (<span lang="et">Curing</span> – Aushärten). Es läuft drei Jahre, hat ein Volumen von knapp 900.000 Euro und wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Neben dem <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr> und dem FIBRE als wissenschaftliche Partner sind die Unternehmen tagItron, Hersteller und Zulieferer von <abbr title="radio-frequency identification">RFID</abbr>-Spezialtranspondern aus Salzkotten, und Haindl Kunststoffverarbeitung aus Bremen an dem Projekt beteiligt. Bei seinen Forschungen hat das Konsortium Glas- und Kohlenstofffaserbauteile (GFK und CFK) im Fokus. Sie setzen an mehreren Punkten entlang deren Fertigungs- und Produktzyklen an und nutzten die <abbr title="radio-frequency identification" lang="en">RFID</abbr>-Technik (Radio Frequency Identification) als Basis für eine intelligente Optimierung von Prozessen.<br><br><strong>Verkürzung der Prozesszeiten</strong><br><br>Projektziel ist es, einen sogenannten „<span lang="en">RFID-Curing-Transponde</span>r“ zu entwickeln, der in Composite-Bauteile integriert werden kann, um stets aktuell, online und aus dem Bauteil heraus Auskunft über den Aushärtegrad des Faser-Harz-Systems erhalten zu können. Möglich wird das durch eine Messmethode, die den in das Bauteil eingebetteten Transponder als Sensor nutzt. Die Informationen werden so gespeichert, dass sie für die Analyse und Optimierung von Fertigungsprozessen wie zum Beispiel für die Verkürzung der Prozesszeiten im Autoklav eingesetzt werden können. Der Autoklav ist ein Druckbehälter, in dem die Faserverbundbauteile bei Temperaturen bis 200° C und Drücken bis 8 bar über etliche Stunden aushärten müssen. „Der RFID-Curing-Transponder muss also auch unter schwierigsten Bedingungen zuverlässig arbeiten. Das zu realisieren, ist eine der größeren technischen Herausforderungen in dem Projekt“, sagt BIBA-Wissenschaftler <abbr title="Diplomwirtschaftsingenieur">Dipl.-Wi.-Ing.</abbr> Marius Veigt.<strong></strong></p><p><strong>Informationen dienen auch Qualitätssicherung und Plagiatschutz</strong><br><br>Der Transponder kann nicht nur detaillierte Informationen über den inneren Bauteilzustand speichern und senden, sondern auch über den gesamten Lebenszyklus des Bauteils wichtige Informationen in einer digitalen Bauteillebensakte speichern. Mit dieser digitalen Akte können zum Beispiel auch Qualitätsnachweise, die Erkennung von Plagiatbauteilen, Logistikprozesse oder das Ersatzteilmanagement beim Endanwender deutlich vereinfacht werden.<br><br><strong>Für Industrie 4.0: System liefert Daten zum ganzen Produktleben</strong><br><br>Die Daten, die über den Herstellungsprozess gesammelt werden, gehen an ein wissensbasiertes Expertensystem. Auch dieses wird in dem Projekt entwickelt. Es soll später einmal dazu in der Lage sein, weitere Informationen wie Position, Temperatur, Bauteilkennzeichnung und Fertigungsrestriktionen von verschiedenen Bauteilen in Zusammenhang zu setzen und darüber die Produktionsschritte effizient steuern können. „Durch die Möglichkeit, den Aushärtegrad zu überwachen, werden sich die Prozesszeiten im Autoklav verkürzen lassen“, ist Veigt überzeugt. „Mit den Entwicklungen in diesem Projekt können zudem auch weitere Prozessschritte digitalisiert und das gesamte Produktleben im Sinne von Industrie 4.0 dargestellt werden. Dadurch ergibt sich nicht nur ein Mehrwert für die Bauteilhersteller, sondern unter anderem auch für die Bauteilkunden und für die Logistiker.“<br><br>(Sabine Nollmann)<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Fotos zur Pressemitteilung finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/press2016.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/press2016.html</a> oder erhalten sie über Sabine Nollmann (E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mail@kontexta.de</a>, Mobil: 0170 904 11 67)<br><br>Weitere Informationen und Ansprechpartner:<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Michael Freitag, Telefon: 0421 218-50 002, E-Mail: <a href="mailto:fre@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">fre@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Diplomwirtschaftsingenieur" lang="de">Dipl.-Wi.-Ing.</abbr> Marius Veigt, Telefon: 0421 218-50 165, E-Mail: <a href="mailto:vei@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">vei@biba.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/5/4/csm_Autoklav_Foto-Haindl-Kunststoffverarbeitung_ce5f3c9df0.jpg" length="446644" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/5/4/csm_Autoklav_Foto-Haindl-Kunststoffverarbeitung_ce5f3c9df0.jpg" fileSize="446644" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"> Der Autoklav ist ein Druckbehälter, in dem die Faserverbundbauteile bei Temperaturen bis 200° C und über etliche Stunden aushärten müssen. </media:description><media:copyright>Haindl Kunststoffverarbeitung</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11070</guid>
                            <pubDate>Fri, 09 Sep 2016 10:17:33 +0200</pubDate>
                            <title>Bremen wird im September zur Hardware-Hauptstadt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremen-wird-im-september-zur-hardware-hauptstadt-1</link>
                            
                            <description>Fünf internationale Konferenzen rund um das Thema Hardware in zehn Tagen / Herausforderung in allen Spezialisierungen: Energieeffizienz / Wissenschaftler und Industrievertreter aus aller Welt kommen zu den Veranstaltungen in die Hansestadt
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 241 / 9. September 2016 RO 
</p><p>An zehn Tagen im September versammeln sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Unternehmensvertreter aus aller Welt in Bremen, um auf fünf Konferenzen neueste Erkenntnisse und Erfahrungen rund um die Hardware-Entwicklung auszutauschen. Ein zentrales Thema ist bei allen Veranstaltungen die Energieeffizienz, denn der Stromverbrauch von elektronischen Systemen hat direkte Auswirkungen auf die Kosten, die Umwelt und – im Falle von mobilen Geräten – die Nutzungsdauer. Der jeweilige Fokus der einzelnen Konferenzen reicht von neuen Methoden bei der Planung von Computerchips über die Prüfung von Komponenten für das „Internet der Dinge“ bis zu den Auswirkungen von Strahlungen – beispielsweise aus dem Weltraum – auf elektronische Systeme.<br><br><strong>Gebündeltes Hardware-Know-how an der Universität Bremen</strong><br><br>Die Konferenzen werden von verschiedenen Organisationen ausgerichtet. Dass sie alle in Bremen stattfinden, liegt an der vor Ort gebündelten Expertise im Bereich Hardware-Entwicklung. Treibende Kräfte sind in der Wissenschaft unter anderem das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI), das Institut für Theoretische Elektrotechnik und Mikroelektronik (ITEM) und die Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur (alle an der Universität Bremen) sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI).Ebenfalls in der Hansestadt sind die Unternehmen OHB AG und Airbus Defence &amp; Space angesiedelt, die das Thema Hardware aus Sicht der Raumfahrt betrachten. <br><br>„Viele Wissenschaftler im Umfeld der Universität Bremen stehen in engem Kontakt zueinander, daher haben wir frühzeitig versucht, die Konferenzen zu koordinieren“, erklärt Professor <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Alberto García-Ortiz vom TZI der Universität Bremen. „So erhalten viele Teilnehmer die Gelegenheit, gleich für zwei oder drei Konferenzen mit verwandten Schwerpunkten nach Bremen zu kommen.“<br><br><strong>Schaltungen für das „Internet der Dinge“</strong><br><br>Den Auftakt macht vom 12. bis 14. September die „Analog 2016“, die sich dem „Internet der Dinge“ widmet, also der zunehmenden Vernetzung von Maschinen und anderen Gegenständen. Konkret geht es dabei um die Verifikation (Überprüfung) von Schaltungen und Systemen, die diese Vernetzung ermöglichen. Am 14. September startet auch das „Forum <span lang="en">on Specification &amp; Design Languages</span>“ (FDL 2016). Drei Tage lang tauschen die Teilnehmer ihre Forschungsergebnisse und Erfahrungen rund um Computersprachen im Einsatz für die Entwicklung von elektronischen Systemen aus.<br><br>Am 19. September beginnt das größte der fünf Events im Congress Centrum Bremen. Auf der „RADECS Bremen 2016“ treffen sich bis zum 23. September mehrere hundert Wissenschaftler und Industrievertreter aus aller Welt, um über die Auswirkungen von Strahlungen auf Systeme und Komponenten zu diskutieren. Gastgeber sind die Unternehmen Airbus Defence &amp; Space und OHB System sowie das Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen.<br><br>Parallel finden vom 21. bis 23. September die Konferenzen „PATMOS 2016“ und „VARI 2016“ statt. PATMOS befasst sich insbesondere mit den Themen Leistung und Energieverbrauch bei integrierten Schaltungen und Systemen. Einen ähnlichen Fokus bietet VARI, allerdings mit Blick auf CMOS-Bauteile (eine spezielle Form von Halbleitern). PATMOS und VARI finden erstmals zeitgleich an einem Ort statt.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen (TZI)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Alberto García-Ortiz<br>Tel. 0421 218-62533<br>E-Mail: <a href="mailto:agarcia@item.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">agarcia@item.uni-bremen.de</a></p><p><a href="http://www.ids.item.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.ids.item.uni-bremen.de/</a><br><br>Webseiten der Veranstaltungen:<br>VARI: <a href="http://www.item.uni-bremen.de/patmos/index_vari.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.item.uni-bremen.de/patmos/index_vari.html</a><br>Analog: <a href="http://conference.vde.com/analog_2016" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">conference.vde.com/analog_2016</a><br>FDL: <a href="http://ecsi.org//fdl" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">ecsi.org//fdl</a><br>RADECS: <a href="http://www.radecs2016.com" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.radecs2016.com</a><br>PATMOS: <a href="http://www.patmos-conf.org" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.patmos-conf.org</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 09 Sep 2016 13:37:19 +0200</pubDate>
                            <title>Wie verstehen Kinder die Evolutionsgeschichte?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-verstehen-kinder-die-evolutionsgeschichte-1</link>
                            
                            <description>Dissertation der Uni Bremen untersucht Zugänge von Grundschulkindern zu Darwins Abstammungslehre</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 242 / 9. September 2016 RO 
</p><p><br>Nach Charles Darwin bleibt die absolute Zahl der Tiere und Pflanzen einer Art stabil, weil nicht alle Nachkommen überleben. Zwischen den einzelnen Individuen entbrennt vielmehr ein Kampf ums Dasein – die Selektionstheorie. Sie bildet die Grundlage für das Verständnis vieler biologischer Themen. Entwicklungspsychologische Studien legen nahe, dass bereits junge Kinder mit naturwissenschaftlichen Erklärungen vertraut sind. Dennoch werden wichtige Aspekte der Evolutionsbiologie meist erst am Ende des Mittleren Bildungsabschlusses gelehrt. Mit diesem Thema beschäftigte sich an der Universität Bremen die Sozialwissenschaftlerin <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Judith Werther in ihrer Dissertation „Evolutionstheorie und naturwissenschaftliche Grundbildung. Präkonzepte von Kindern zur Anpassung von Lebewesen unter Berücksichtigung des Naturzugangs“. Die Arbeit wurde von den beiden Uni-Professorinnen Brunhilde Marquardt-Mau und Doris Elster betreut. 
</p><p><strong>Kinder verstehen erlebbare Aspekte</strong><br><br>In ihrer Studie untersucht Judith Werther, welche Konzepte Kinder in der Primarstufe zur Theorie der Anpassung haben. Dabei spielt insbesondere die Frage eine Rolle, inwieweit der Naturzugang der Kinder, Naturerfahrungen, soziale Kontakte, naturwissenschaftlich orientierte Medien und Lernorte einen Einfluss auf das evolutionsbiologische Verständnis hat. Dafür befragte die Wissenschaftlerin 112 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren an zwei Bremer Grundschulen. Die Ergebnisse zeigen, dass bereits Primarschulkinder evolutionsbiologisch argumentieren können. Eine Unterscheidung zwischen Populations- und Individualebene, die zeitliche Einschätzung von Anpassung sowie die Vorstellung zufälliger Prozesse liegen nicht im alltäglichen Erfahrungsbereich der Kinder, so dass diese Prozesse nur bedingt nachvollzogen werden konnten. Grundsätzlich stellt die Autorin fest, dass die Kinder bei erlebbaren Aspekten von Anpassung eine höhere wissenschaftliche Verständnisstufe erreichen als bei nicht erlebbaren Aspekten. <br><br>Das Ausmaß des evolutionsbiologischen Verständnisses variiert mit der jeweiligen sozialen Lage der Kinder. Demnach sind Kinder in benachteiligter sozialer Lage stärker medienorientiert, ziehen häufiger schulische und außerschulische Lernorte als Naturzugänge heran und haben ein geringeres evolutionsbiologisches Verständnis. Dagegen beziehen sich die Kinder in begünstigten sozialen Lagen häufiger auf soziale Interaktionen und Printmedien, können auf ein ausgeprägteres Ausmaß an Naturerfahrungen zurückgreifen und verfügen über ein höheres evolutionsbiologisches Verständnis. Dennoch stellt Judith Werther in ihrer Arbeit fest, dass Naturerfahrungen das evolutionsbiologische Verständnis unabhängig von der sozialen Lage am stärksten prägen. Erst als zweithöchste Nennung tragen Medien zum Evolutionsverständnis bei. Die Aspekte soziale Kontakte, schulische sowie außerschulische Lernorte spielen nur eine marginale Rolle. 
</p><p><strong>An bestehende Ideen der Kinder anknüpfen</strong></p><p><br>Aus den Ergebnissen entwickelt die Wissenschaftlerin Empfehlungen für den schulischen Unterricht: Naturerfahrungen im Rahmen des Forschenden Lernens ermöglichen, bereits in der Primarstufe die Kinder an das Thema heranführen, an bestehende Ideen der Kinder anknüpfen, die soziale Lage der Kinder berücksichtigen, das evolutionsbiologische Konzept der Anpassung im Unterricht veranschaulichen, unwissenschaftliche Denkfiguren bewusst machen und mit wissenschaftlichen Ansätzen vergleichen, auf Naturzugänge der Kinder aufbauen. Weitere Informationen zur Dissertation sind online einsehbar <a href="http://www.klinkhardt.de/verlagsprogramm/2103.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.klinkhardt.de/verlagsprogramm/2103.html<br></a><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle können Sie unter der E-Mail presse@uni-bremen.de ein Foto von <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Judith Werther anfordern.<br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Judith Werther<br>Tel.: 0176/ 721 90 808<br>E-Mail: <a href="mailto:werther@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">werther@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/Werther__Judith.jpg" length="211150" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/Werther__Judith.jpg" fileSize="211150" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Dr. Judith Werther</media:description><media:copyright>Privat</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11072</guid>
                            <pubDate>Mon, 12 Sep 2016 12:06:22 +0200</pubDate>
                            <title>„Fokus Berufseinstieg“:  Im Tandem zum Wunschberuf</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/fokus-berufseinstieg-im-tandem-zum-wunschberuf-3</link>
                            
                            <description>Mentoring-Programm „Fokus Berufseinstieg“ geht wieder an den Start / Erstmals sind auch Studierende der MINT-Fächer mit dabei</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 243 / 12. September 2016 JS
</p><p>Das Mentoring-Programm „Fokus Berufseinstieg“ der Universität Bremen startet am 16. September 2016 in die sechste Runde. 25 Mentees werden in den kommenden zehn Monaten von ihren Mentorinnen und Mentoren bei der beruflichen Orientierung und beim Berufseinstieg unterstützt. Erstmals sind nicht nur die Geistes- und Sozialwissenschaften vertreten: Auch Studentinnen und Absolventinnen aus dem MINT-Bereich, also aus den Feldern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, nehmen am Programm teil. „Frauen sind in diesen Berufsfeldern nach wie vor unterrepräsentiert“, erklärt Projektkoordinatorin Wiltrud Hoffmann. „Daher möchten wir sie über das Programm gezielt fördern“.
</p><h3>Führungskräfte aus allen Branchen treffen auf motivierten Nachwuchs</h3></div><div><p>Viele Führungskräfte haben bereits mehrfach als Mentoren zur Verfügung gestanden. Auch in diesem Jahr ist die Bandbreite der beteiligten Unternehmen und Institutionen &nbsp;groß: Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit &amp; Verbraucherschutz ist ebenso als Mentorin dabei wie die Geschäftsführer der swb AG, der Kunsthalle und der BEGO GmbH &amp; Co. KG. Ebenfalls vertreten sind die Bremer Landesbank und Stiftungen wie die Bürgerstiftung Bremen und die Kellner-Stoll_Stiftung für Klima und Umwelt. In den vergangenen fünf Jahren haben 150 Tandems das Programm durchlaufen. Die Mentees der bisherigen Runden sind nahezu ausnahmslos in den Beruf oder in weiterführende Studiengänge eingestiegen.
</p><h3>Über das Programm</h3></div><div><p>Das Mentoring-Programm „Fokus Berufseinstieg“ startete 2010 an der Uni Bremen. Das Konzept: Führungskräfte aus Wirtschaft, Kultur, Verwaltung und Medien begleiten Studierende und Absolventen aus den Sozial- und Geisteswissenschaften bei der Karriereplanung. Sie teilen ihren Erfahrungsschatz mit den Nachwuchskräften, eröffnen Ihnen Netzwerke und beraten sie beim Einstieg in den Beruf. Im Gegenzug treffen die Mentorinnen und Mentoren auf hochmotivierte Nachwuchskräfte und knüpfen selbst neue Kontakte. Detaillierte Informationen zum Programm gibt es auf der Webseite der Universität Bremen unter <a href="http://www.uni-bremen.de/fokus-berufseinstieg/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">http://www.uni-bremen.de/fokus-berufseinstieg/</a>.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>UniTransfer<br>Wiltrud Hoffmann<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-60340<br>E-Mail: <a href="mailto:Wiltrud.Hoffmann@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">Wiltrud.Hoffmann@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/fokus-berufseinstieg/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">http://www.uni-bremen.de/fokus-berufseinstieg/</a></p></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11073</guid>
                            <pubDate>Tue, 13 Sep 2016 09:31:24 +0200</pubDate>
                            <title>Schwärme live erleben: Workshop für Schulkinder</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/schwaerme-live-erleben-workshop-fuer-schulkinder-2</link>
                            
                            <description>Es gibt noch Restplätze / Veranstaltung am 14. Oktober 2016 / Anmeldung bis zum 1. Oktober</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 245 / 13. September 2016 JS
</p><p>Viele Tiere – darunter beispielsweise Vögel und Fische – bewegen sich in Schwärmen. Das ist faszinierend zu beobachten. Aber wie bewegen sich eigentlich Schwärme? Wer entscheidet zum Beispiel in einem Schwarm Wildgänse, wohin geflogen wird? Oder wie unterhalten sich Fische, die gemeinsam vor einem Raubfisch fliehen müssen? Darüber hat die Wissenschaft einiges herausgefunden. In einem Schülerworkshop können Schulkinder im Alter von 10 bis 12 Jahren mithilfe von digitalen Medien und Informatik das Schwarmverhalten live erleben und erforschen.
</p><h3><strong>Ein Tag als Wissenschaftlerin</strong></h3><p>In einer Installation an der Uni Bremen können die Kinder zunächst selbst in einen Schwarm „eintauchen“, ihn erproben und mit ihm spielen. In einem zweiten Schritt lernen sie die Geheimnisse des Schwarmverhaltens kennen, indem sie hinter die Fassade der Installation schauen. Die Kinder schlüpfen in die Rolle einer Wissenschaftlerin oder eines Wissenschaftlers und erkunden den Schwarm aus dieser neuen Perspektive.
</p><h3><strong>Anmeldung bis zum 1. Oktober möglich</strong></h3><p>Der Workshop „Schwärme live erleben“ findet am 14. Oktober 2016 von 9 bis 16:30 Uhr an der Universität Bremen im Gebäude GW2, Raum A4100 (FabLab), statt. Es können bis zu 12 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenlos. Essensmöglichkeiten auf dem Campus sind vorhanden. Die Anmeldung ist bis zum 1. Oktober 2016 per E-Mail an Bernard Robben unter <a href="mailto:robben@uni-bremen.de">robben@uni-bremen.de</a> möglich. Sollten sich mehr junge Menschen anmelden als es Plätze zu verteilen gibt, wird ausgelost.
</p><p>Das Projekt wird ausgerichtet von der Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung (<abbr title="Digitale Medien in der Bildung" lang="de">dimeb</abbr>) des Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (<abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>) an der Universität Bremen. Der Workshop ist Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (<abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>) geförderten Projekts „Interaktionsdesign für reflexive Erfahrung (Reflexive Experience Design) im Bildungskontext (REDiB)“. Das Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, zu erforschen, wie interaktive Digitale Medien gestaltet sein müssen, damit Menschen mit ihnen kreativ lernen können.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br> Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (<abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>)<br> Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung (<abbr title="Digitale Medien in der Bildung">dimeb</abbr>)<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Bernard Robben<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-64383<br> E-Mail: <a href="mailto:robben@uni-bremen.de">robben@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 13 Sep 2016 12:23:54 +0200</pubDate>
                            <title>Auf den Spuren der französischen Künstlerin Hermine David</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/auf-den-spuren-der-franzoesischen-kuenstlerin-hermine-david</link>
                            
                            <description>Kunststudierende der Uni Bremen wirken an Ausstellung in der Städtischen Galerie Delmenhorst mit / Eröffnung am 16. September 2016</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 244 / 13. September 2016 JS
</p><p>Wie lebten und arbeiteten Künstlerinnen um 1900? Vor welchen Herausforderungen standen sie, um sich in einem von Männern dominierten Metier zu etablieren? Diesen Fragen gingen Studierende des Bachelorstudiengangs Kunst – Medien – Ästhetische Bildung am Beispiel der Künstlerin Hermine David nach. In einem Seminar am Institut für Kunstwissenschaft – Filmwissenschaft – Kunstpädagogik der Uni Bremen, das in Zusammenarbeit mit der Städtischen Galerie Delmenhorst stattfand, verbanden die Studierenden kunst- und genderwissenschaftliche Forschungsansätze mit der konzeptionellen und didaktischen Ausstellungspraxis. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit sind ab dem 16. September 2016 im Begleitprogramm der Ausstellung „À la recherche: Hermine David“ in der Städtischen Galerie Delmenhorst zu sehen. Seminar und Ausstellung werden in Kooperation mit dem Mariann Steegmann Institut. Kunst &amp; Gender veranstaltet.
</p><h3>Hermine David: Eine Künstlerinnenbiografie</h3><p>Die Ausstellung gibt einen Einblick in den Lebensweg und die künstlerischen Positionen der französischen Malerin, Grafikerin und Buchillustratorin Hermine David. Sie illustrierte etwa 70 Bücher namhafter Autoren wie Rimbaud, Verlaine, Proust oder Rilke und erwarb sich dadurch in diesem Bereich große Anerkennung. Anhand von rund 100 Exponaten, darunter Werke Davids sowie Arbeiten ihrer Zeitgenossen Pierre Bonnard, Sigrid Hjertén und Rudolf Levy, begibt sich die Ausstellung auf die Spuren einer exemplarischen, jedoch bisher weitgehend unbekannt gebliebenen Künstlerinnenbiografie. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Feld der Grafik sowie der Buchillustration.
</p><h3>Vernissage am 16. September 2016 in Delmenhorst</h3></div><div><p>Die Ausstellung „À la recherche: Hermine David“ wird am 16. September um 20 Uhr in den Räumen der Städtischen Galerie Delmenhorst (Fischstraße 20) eröffnet. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Die Werke sind bis zum 22. Januar 2017 zu sehen. Begleitend zur Ausstellung erscheint im Dezember 2016 ein Katalog mit Beiträgen von Camille Barjou-Michalec, Görel Cavalli-Björkman, Christiane Keim, Aneta Palenga, Annett Reckert und Carina Schäfer.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut für Kunstwissenschaft – Filmwissenschaft – Kunstpädagogik<br>Christiane Keim<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421-218/67711<br>E-Mail: <a href="mailto:keim@uni-bremen.de">keim@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.mariann-steegmann-institut.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mariann-steegmann-institut.de</a><br><a href="http://www.staedtische-galerie-delmenhorst.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.staedtische-galerie-delmenhorst.de</a></p></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 13 Sep 2016 14:22:51 +0200</pubDate>
                            <title>Zwischen Drehbuch und Dreharbeiten: Interaktive Technologien für die Kreativwirtschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/zwischen-drehbuch-und-dreharbeiten-interaktive-technologien-fuer-die-kreativwirtschaft</link>
                            
                            <description>Wissenschaftler der Uni Bremen entwickeln mit europäischen Partnern ein System für die Vorproduktion von Film- und Theaterprojekten</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 246 / 13. September 2016 RO 
</p><p>Zwischen dem Drehbuch und den Dreharbeiten liegt bei einem Filmprojekt die Vorproduktion: Die Szenen werden zeichnerisch visualisiert, die Szenenbilder entworfen und die Schauspieler gecastet. In diesem kreativen Prozess entwickeln Mitglieder des Produktionsteams und Schauspieler ihre Ideen zur Story, zur bildlichen Gestaltung und zu den zeitlichen Abläufen, wobei sie sich untereinander austauschen. Wissenschaftler des Technologienzentrums Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen (TZI) entwickeln jetzt zusammen mit europäischen Partnern aus Wirtschaft und Kultur computerbasierte Werkzeuge für die digitale Vorproduktion, um die Arbeit der Produktionsteams zu vereinfachen. <br><br><strong>Anwendungsmöglichkeiten in den Bereichen Film, Theater und Animation</strong><br><br>Die <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr>-Arbeitsgruppe Digitale Medien unter Leitung von Professor Rainer Malaka hat mit dem Projekt <span lang="en">„first.stage – Fast and easy previsualisation for creative industries“</span> nicht nur Filmproduktionen im Blick, sondern auch die Bereiche Theater, Animationsfilm und Visual Effects. In allen vier Feldern können die Akteure von Interaktionstechniken profitieren, die eine möglichst realistische Vorschau auf das spätere Werk ermöglichen, ohne besonderes Know-how im Umgang mit der Software zu haben. <br><br>So erhalten Filmregisseure durch „<span lang="en">first.stage</span>“ beispielsweise die Möglichkeit, ihre Vorstellungen noch früher in die Produktion einzubringen. Schauspieler einer Theaterproduktion müssen zu Beginn nicht alle gleichzeitig zu Proben anreisen, sondern können Szenen digital aufnehmen. Diese lassen sich am Bildschirm verändern, um Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen. Die Eingabemöglichkeiten sollen zur Vereinfachung von Charakteranimationen und Spezialeffekten zum Einsatz kommen. Darüber hinaus sollen sie bei der Szenengestaltung unterstützen, damit beispielsweise Landschaften und Objekte auf intuitive Art und Weise positioniert und verändert werden können. <br><br><strong>Künstlerischer Ausdruck verbindet sich mit technischen Chancen</strong><br><br>Eingaben in das System können auf verschiedenen Wegen erfolgen. So ermöglicht es kostengünstige Standard-Hardware bereits, Bewegungen mit Kameras aufzunehmen und präzise zu analysieren. Dadurch können Figuren auf dem Bildschirm – oder einzelne Körperteile – etwa durch Handbewegungen gesteuert werden. Ebenfalls denkbar ist die Steuerung mit Sprachbefehlen oder Touchscreens. Eine Möglichkeit, Bewegungen des ganzen Körpers aufzunehmen und realistisch darzustellen, bieten Anzüge, die mit einer Vielzahl von Sensoren ausgestattet sind. „Die Ausdruckskraft der Künstler soll sich mit den Möglichkeiten der Technologie verbinden“, erklärt Malaka. „Es gibt zwar schon Previs-Werkzeuge, die sehr mächtig sind, aber sie sind auch sehr kompliziert. Wir wollen, dass im Grunde jeder das System bedienen kann.“ <br><br><strong>EU-Förderung im Rahmen von „Horizon 2020“</strong><br><br>Das Projekt, das am 1. Juni 2016 gestartet und auf drei Jahre angelegt ist, wird von der Europäischen Union im Rahmenprogramm „Horizon 2020“ gefördert. Profitieren sollen vor allem kleinere Produktionsfirmen und Kultureinrichtungen, wie sie in Europa vorherrschen.<br>&nbsp;<br>Dem Konsortium gehören neben dem federführenden TZI sieben weitere Partner an. Als Technologiepartner sind Moviestorm (UK), Rokoko (Dänemark) und Next Limit Technologies (Spanien) vertreten. Das Landestheater Linz, Vogel Audiovision und Arx Anima (alle Österreich) beteiligen sich als Anwendungspartner. InfoConsult (Deutschland) unterstützt die Projektabwicklung.<br><br>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Technologierzentrum Informatik und Informationstechnik <br>Axel Kölling<br>Tel.: 0421 33 65 99 50<br>E-Mail:<a href="mailto:koelling@k-ms.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"> koelling@k-ms.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Roickel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 14 Sep 2016 12:56:21 +0200</pubDate>
                            <title>Philosophische Grundlagen des Rechts</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/philosophische-grundlagen-des-rechts</link>
                            
                            <description>Zwei Konferenzen rund um das Thema Recht / Wissenschaftler aus Deutschland kommen im September zu den Tagungen in die Hansestadt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 247 / 14. September 2016 RO 
</p><p>Im September versammeln sich Rechtsphilosophen und Juristen in Bremen, um auf zwei Tagungen neue Erkenntnisse und Erfahrungen rund um die beiden Themen „Theorien und Recht“ und „Technik und Recht“ auszutauschen. Veranstalter ist der Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Bremen. 
</p><h3>Sind rechtsfreie Räume die Zukunft im Netz?</h3><p>Den Auftakt macht vom 21. bis 22. September 2016 die Tagung des Jungen Forums Rechtsphilosophie mit dem Thema „Recht und Technik – Grenzen des Rechts im Informationszeitalter“. Die Tagung beschäftigt sich mit der Frage, welche rechtlichen Grundlagen unser Handeln innerhalb vernetzter informationstechnischer Systeme gestalten. Dabei stellt das Recht immer weniger den Impulsgeber zur Alltagsrealität dar, weil es schlicht zu spät kommt. Entsteht so eine Art „rechtsfreier Raum“? Oder treten vielmehr allgemein gültige Moralvorstellungen an die Stelle legislativen Rechts? Diese und weitere Fragen werden auf der zweitätigen Konferenz mit internationalen Expertinnen und Experten diskutiert.
</p><h3>Um Recht zu begreifen, muss man verstehen, wie Aussagen über das Recht gewonnen werden</h3><p>Vom 22. bis 24. September 2016 findet zum ersten Mal in Bremen der Kongress der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie statt, die mit ihrer deutschen Sektion in die Hansestadt kommt. „Theorien im Recht – Theorien über Recht“ so der Titel der Tagung, zu der über hundert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die Hansestadt kommen. Für den Festvortrag am 22. September um 18 Uhr im Bremer Rathaus konnte der renommierte Völkerrechtler Professor Martti Koskenniemi (Helsinki) gewonnen werden. Sein Buch „<span lang="en">From Apology to Utopia: The Structure of International Legal Argument</span>“ zählt zu den Standardwerken der internationalen Rechtswissenschaft. In seinem Vortrag „<span lang="en">Is legal science possible?</span>“ wird der finnische Rechtsexperte über die Möglichkeiten und Grenzen der Rechtswissenschaft einführen. Im Mittelpunkt der Tagung stehen rechtstheoretische Grundlagen und philosophische Aspekte. Hintergrund dafür ist die Erfahrung, dass man, um Recht zu begreifen, zunächst verstehen muss, wie Aussagen über das Recht und Aussagen im Recht gewonnen werden. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Rechtswissenschaft<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Lorenz Kähler<br>Tel.: 0421 218-66069<br>E-Mail: <a href="mailto:lkaehler@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">lkaehler@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11077</guid>
                            <pubDate>Wed, 14 Sep 2016 12:58:25 +0200</pubDate>
                            <title>Studienvorbereitung für Erstsemester: Septemberakademie vergibt Restplätze</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studienvorbereitung-fuer-erstsemester-septemberakademie-vergibt-restplaetze</link>
                            
                            <description>Anmeldung noch bis 23. September 2016 möglich</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 248 / 14. September 2016 JS
</p><p>Studienanfänger können sich bereits vor dem Start der Vorlesungen mit ihrem Studienfach vertraut machen: In der Septemberakademie werden fachspezifische Anforderungen, Methoden und Techniken vermittelt. So werden beispielsweise Mathe-Kenntnisse aufgefrischt oder Lerntechniken erprobt. Die Angebote der Fächer reichen von Exkursionen und Workshops bis zu ein- oder mehrtägigen Seminaren. In der laufenden Septemberakademie gibt es noch Restplätze für einige Fachangebote. Die Kurse beginnen ab dem 26. September 2016. Die Anmeldung ist ab sofort bis zum 23. September 2016 möglich. Programm und Online-Anmeldung sind auf der Webseite <a href="http://www.zsb.uni-bremen.de/OWoche/index.php?seite=veranliste&amp;type=forstavorauswahl" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.uni-bremen.de/septemberakademie</a>&nbsp;zu finden.
</p><h3><strong>Über die Septemberakademie</strong></h3><p>Die Septemberakademie wird seit 2013 an der Uni Bremen angeboten. Anders als die Orientierungswoche bereitet sie nicht auf die formalen Aspekte des Studiums, sondern auf die jeweiligen Studienfächer vor. Einbezogen sind dabei alle Studienrichtungen der Universität von Kultur- und Sprachwissenschaften, Natur-, Gesundheits- und Umweltwissenschaften bis zu Wirtschaft und Recht. In allen Kursen werden die Studierenden nach dem Motto „Forschend studieren von Anfang an“ an wissenschaftliches Arbeiten herangeführt, um gut ins Studium zu starten.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrale Studienberatung<br>Betina da Rocha<br>Tel.: 0421 218 67401<br>E-Mail: <a href="mailto:septemberakademie@uni-bremen.de">septemberakademie@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zsb.uni-bremen.de/OWoche/index.php?seite=veranliste&amp;type=forstavorauswahl" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.uni-bremen.de/septemberakademie</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 14 Sep 2016 13:02:44 +0200</pubDate>
                            <title>Ist die europäische Wirtschaftsethik in der Krise?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ist-die-europaeische-wirtschaftsethik-in-der-krise</link>
                            
                            <description>Norddeutsches Sommergespräch am 19. September 2016 in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 249 / 14. September 2016 JS
</p><p>Kann und darf die Gesellschaft Unternehmen zur sozialen Verantwortung zwingen? Ist Wirtschaftsethik in Europa in der Krise oder Leitbild für eine globale Zukunft? Welche Konflikte bringt die Ökonomisierung der Hochschulbildung mit sich? Vor Fragen wir diesen stehen heute Wirtschaft und Gesellschaft in Europa. Darüber diskutieren Experten aus den Bildungs- und Erziehungswissenschaften, Kulturwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften mit ihren Gästen im Norddeutschen Sommergespräch. Die verschiedenen Disziplinen werden vertreten durch die Professoren Klaus Bönkost, Rolf Oberliesen, Axel Sell und Dr. Oliver Hinkelbein (alle Uni Bremen), Professor Bodo Abel von der Uni Hamburg und Guntram Kaiser von der Deutschen Presseakademie Berlin. Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Peter Hanuschke, Wirtschaftsjournalist beim Weser-Kurier. Die Veranstaltung findet am Montag, 19. September 2016 von 19:30 bis 21:30 Uhr im Handschriftenlesesaal der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen auf dem Uni-Campus statt. Die interessierte Öffentlichkeit ist eingeladen.
</p><h3>Handbuch zur Europäischen Wirtschaftsethik erschienen</h3><p>Das Norddeutsche Sommergespräch findet anlässlich der Veröffentlichung des Handbuchs zur Europäischen Wirtschaftsethik (hrg. von Alexander Krylov) statt. Das Handbuch ist ein gemeinsames Projekt von 50 Fachautoren. Die Expertinnen und Experten kommen von fast siebzig Universitäten und Forschungseinrichtungen oder sind Praktiker aus Medien, Wirtschaft und Politik aus zwölf europäischen Ländern und den USA. Das Handbuch vermittelt einen umfassenden Überblick über die wichtigsten praktischen sowie theoretischen Entwicklungen und Themen der gegenwärtigen europäischen Wirtschaftsethik.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Klaus Bönkost<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0429/82535<br>E-Mail: <a href="mailto:boenkost@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">boenkost@uni-bremen.de</a></p></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11079</guid>
                            <pubDate>Thu, 15 Sep 2016 11:56:57 +0200</pubDate>
                            <title>Fach Psychologie der Uni Bremen stellt sich neu auf</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/fach-psychologie-der-uni-bremen-stellt-sich-neu-auf</link>
                            
                            <description>Externe Expertenkommission erarbeitet Empfehlungen zur Neugründung des Fachs Psychologie / Sechs Professuren in der Ausschreibung</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 250 / 15. September 2016 SC
</p><p>Der gesellschaftliche Bedarf an Psychologinnen und Psychologen wächst unaufhörlich. Das Interesse junger Menschen an einem Psychologiestudium ist ungebrochen hoch. Dennoch schien das Aus des Faches Psychologie an der Uni Bremen besiegelt. Vor dem Hintergrund der Konsolidierung des Uni-Haushaltes war das Fach im Entwurf des Wissenschaftsplans 2020 mit einem Prüfvermerk versehen und stand – nicht zuletzt auch angesichts altersbedingt auslaufender Professuren – zur Disposition.
</p><p>Doch es kam anders. Stadtweite Proteste von Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Psychologie und das Engagement der Uni-Leitung führten zu einem Umdenken. Das Ergebnis: Das Fach Psychologie an der Uni Bremen befindet sich in einem Neuaufbau. Für den „Reset“ des Fachs konnte Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter renommierte externe Experten als Berater gewinnen. Diese Kommission legte Empfehlungen für die „Neugründung des Instituts für Psychologie an der Universität Bremen“ vor, die jetzt umgesetzt werden.
</p><p>Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter ist mit dem Stand der Dinge sehr zufrieden: „Wir haben die Voraussetzungen dafür geschaffen, das Fach Psychologie zukunftsfähig aufzustellen. Dafür gilt mein Dank sowohl den auswärtigen Experten als auch den Akteuren im Fachbereich.“
</p><h3>Sieben Professuren im Institut für Psychologie</h3><p>Die externe Beraterkommission besteht mit den Professorinnen Amélie Mummendey (Universität Jena), Johanna Eleonore Weber (Universität Greifswald) und Professor Reinhold Kliegl (Universität Potsdam) aus renommierten Vertretern des Faches und der Fachgesellschaft. Sie empfiehlt die Neustrukturierung des Studienganges mit den folgenden sieben Professuren:
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Allgemeine Psychologie<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Sozialpsychologie und Arbeits- &amp; Organisationspsychologie<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Klinische Psychologie und Psychotherapie<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Forschungsmethoden und Evaluation sowie<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Biologische Psychologie und Neuropsychologie
</p><p>Diese Professuren sollen sowohl einen grundständigen Bachelorstudiengang Psychologie nach den Richtlinien der Psychologischen Fachgesellschaft (DGPs) als auch einen Masterstudiengang Psychologie mit einem Schwerpunkt Psychotherapie aufbauen. Des Weiteren soll eine enge Kooperation mit den Wissenschaftsschwerpunkten „<span lang="en">Minds, Media, Machines</span>“ und „Sozialer Wandel, Sozialpolitik und Staat“ der Universität Bremen mit gegebenenfalls gemeinsamen interdisziplinären Masterprogrammen erfolgen. 
</p><h3>Stand und Verfahren zur Neuaufstellung</h3><p>Die Professur für „Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie“ befindet sich bereits im Berufungsverfahren. Die Professur für „Biologische Psychologie und Neuropsychologie“ ist mit Professor Manfred Herrmann besetzt. Die fünf anderen Professuren werden jetzt gemeinsam ausgeschrieben. Die Berufungskommissionen werden auf Hochschullehrerebene u.a. jeweils mit einem Mitglied der Expertenkommission, externen fachnahen Hochschullehrern sowie jeweils einem Mitglied der Wissenschaftsschwerpunkte „<span lang="en">Minds, Media, Machines</span>“ und „Sozialer Wandel, Sozialpolitik und Staat“ der Universität Bremen besetzt.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Rektor<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Bernd Scholz-Reiter<br>E-Mail: <a href="mailto:rektor@uni-bremen.de">rektor@uni-bremen.de</a></p><p>und 
</p><p>Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften <br>Studiengang Psychologie<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Manfred Herrmann<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421/218-68730<br>E-Mail: <a href="mailto:manfred.herrmann@uni-bremen.de">manfred.herrmann@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11080</guid>
                            <pubDate>Fri, 16 Sep 2016 10:15:16 +0200</pubDate>
                            <title>Wikipedia, Facebook und Amazon in einem – extra für die Wissenschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wikipedia-facebook-und-amazon-in-einem-extra-fuer-die-wissenschaft</link>
                            
                            <description>Forschungsstelle Osteuropa an der Uni Bremen erhält DFG-Förderung für eine innovative virtuelle Forschungsumgebung</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 251 / 16. September 2016 KUB
</p><p><span lang="en">„Discuss Data“</span> – so heißt ein neues Projekt, mit dem eine Internet-Plattform für die interaktive Diskussion der Qualität von Forschungsdaten entstehen soll. Konzipiert hat es die Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen in Kooperation mit der Göttinger Staats- und Universitätsbibliothek. Als führender Partner erhält die Forschungsstelle Osteuropa für das auf drei Jahre angelegte Vorhaben von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eine Förderung von 375.000 Euro. Anfang 2017 wird das interdisziplinäre Team aus Sozialwissenschaftlern und Informatikern die Arbeit aufnehmen.
</p><p>Geschaffen werden soll eine digitale Infrastruktur, die als Kommunikationsort im Web die Diskussion von öffentlich verfügbaren Forschungsdaten ermöglicht. Laut Projektleiter Professor Heiko Pleines ist dieses Anliegen hochaktuell: „Die Zuverlässigkeit und Überprüfbarkeit von Daten wird in den Sozialwissenschaften gerade zu einem ganz großen Thema. Wir hoffen, hier eine einfache und wirksame Lösung bieten zu können.“
</p><h3>Transparenz – einen Klick von den Forschungsdaten entfernt</h3><p>Für die vielfach geforderte Herstellung von Transparenz im wissenschaftlichen Erkenntnisprozess ist die Veröffentlichung des benutzten Datenmaterials ein erster wichtiger Schritt. Die Diskussion der Datenqualität ist ein zweiter. Doch fehlt es bislang an akademischen Foren, die eine Diskussion dieser Daten auf zeitgemäße Weise ermöglichen: Wenn, dann erfolgt diese in der Regel verstreut in wissenschaftlichen Zeitschriften. Mit <span lang="en">„Discuss Data“</span> soll die Diskussion künftig maximal einen Klick von den Forschungsdaten entfernt stattfinden. „Die Kernidee ist es, Funktionen, die allen Internetnutzern schon bekannt sind, wie Kommentare, Tagging oder Verlinkungen, auf wissenschaftliche Daten zu übertragen“, erklärt Felix Herrmann, verantwortlicher Projektmitarbeiter. „Zum Projektende soll dann die Weiterführung, ähnlich wie bei Wikipedia, an die Nutzer selber übergeben werden, also an die Wissenschaftler, um deren Daten es geht und die diese Daten für ihre Forschungsarbeit erzeugen und nachnutzen.“
</p><p>Wie die global verteilte Forscher-Community angesprochen und nachhaltig eingebunden werden kann, soll im Projekt anhand der methodisch breit aufgestellten Regionalstudien zum post-sowjetischen Raum prototypisch erprobt werden. Um das Rad nicht neu zu erfinden, ist die Plattform als schlanke Softwareschicht zwischen verteilten Repositorien und den wissenschaftlichen Nutzern konzipiert und soll mit bereits etablierten digitalen Forschungsinfrastrukturen wie DARIAH-DE eng verzahnt werden. Zum Projektende ist die Übertragung der Plattform und der gemachten Erfahrungen auch auf andere Gebiete vorstellbar – der Quellcode von <span lang="en">„Discuss Data“</span> soll gut dokumentiert als Open Source Software veröffentlicht werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Felix Herrmann<br>Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 / 218-69613<br>E-Mail: <a href="mailto:felix.herrmann@uni-bremen.de">felix.herrmann@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11081</guid>
                            <pubDate>Mon, 19 Sep 2016 16:13:47 +0200</pubDate>
                            <title>Wie beeinflussen räumliche Erfahrungen unser Denken?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-beeinflussen-raeumliche-erfahrungen-unser-denken</link>
                            
                            <description>26. bis 30. September 2016: Uni-Tagung zur kognitiven Verarbeitung von Informationen zur räumlichen Umgebung</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr lang="de" title="Nummer">Nr.</abbr> 252 / 19. September 2016 RO 
</p><p>Wie nehmen wir unsere räumliche Umgebung wahr? Welche unterschiedlichen Informationsquellen nutzen wir und wie gelingt es uns, die zahllosen Sinneseindrücke und Erfahrungen miteinander in Einklang zu bringen, so dass ein sinnvoller Gesamteindruck unserer räumlichen Umgebung entsteht? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Tagung „KogWis 2016: Space for Cognition“. Sie findet vom 26. bis zum 30. September 2016 an der Universität Bremen statt und ist die Fachtagung der Gesellschaft für Kognitionswissenschaft e.V. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Forschungsschwerpunkte zur kognitiven Verarbeitung von Informationen über die räumliche Umgebung, in der wir uns bewegen, die wir gestalten und über die wir miteinander kommunizieren. Veranstalter ist neben der kognitionswissenschaftlichen Gesellschaft das Bremen Spatial Cognition Center im Fachbereich Mathematik/Informatik der Universität Bremen.
</p><h3>Wichtige Fähigkeit der menschlichen Intelligenz</h3><p>Die sogenannte räumliche Kognition ist eine der zentralen Fähigkeiten der menschlichen Intelligenz und wird bereits seit einigen Jahrzehnten intensiv und gemeinsam vor allem von Psychologinnen und Psychologen, Informatikern in der Künstlichen Intelligenz, Sprachwissenschaftlern, Neurowissenschaftlern und Philosophen untersucht. Zentrale Fragen sind: Wie beeinflussen unsere räumlichen Erfahrungen unser Denken, und wie helfen sie uns dabei, kreativ und gestalterisch neue räumliche Erfahrungen, Objekte und Umgebungen (beispielsweise in der Architektur) zu entwickeln?<br><br>Antworten auf diese und eine Vielzahl verwandter Fragen werden eine Woche lang von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus allen kognitionswissenschaftlichen Disziplinen präsentiert und diskutiert. Neben Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem deutschen Sprachraum werden auch viele internationale Gäste auf der Tagung erwartet. Die Tagungssprache ist Englisch.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik/Informatik <br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Barkowsky<br>Tel.: 0421 218 64233<br>E-Mail: <a href="mailto:barkowsky@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">barkowsky@uni-bremen.de</a><br><a href="http://kogwis2016.spatial-cognition.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://kogwis2016.spatial-cognition.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11082</guid>
                            <pubDate>Thu, 22 Sep 2016 11:23:00 +0200</pubDate>
                            <title>CanSat: Weltraummission in Dosen für Schülerinnen und Schüler</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/cansat-weltraummission-in-dosen-fuer-schuelerinnen-und-schueler</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 253 / 22. September 2016 SC
</p><p><em>Gemeinsame Pressemitteilung der Partner des CanSat-Projektes:</em></p><p>Zum dritten Mal findet Ende September der deutsche CanSat-Wettbewerb in Bremen statt. Zehn Schülerteams aus ganz Deutschland haben sich für das Finale qualifiziert. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln und bauen Satelliten in der Größe einer handelsüblichen Getränkedose, die am 28. September 2016 auf dem Flugplatz Rotenburg (Wümme) von einer Rakete in einem Kilometer Höhe ausgesetzt werden. Die Satelliten schweben anschließend an Fallschirmen zu Boden.
</p><p>Die Satelliten der Schülerinnen und Schüler müssen dabei zwei Missionen erfüllen. Als Primärmission sollen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Satelliten während der Flugphase Temperatur und Luftdruck messen und an eine Bodenstation senden. Aus diesen Daten bestimmen die Schülerinnen und Schüler dann jeweils die Höhe. Neben dieser Primärmission haben sie noch eine eigene, so genannte Sekundärmission entwickelt, die sie frei wählen konnten. Hier müssen die Schülerteams ihre Kreativität sowie physikalisches und technisches Verständnis unter Beweis stellen, um möglichst komplexe Missionsideen in dem begrenzten Raum einer Getränkedose zu realisieren.
</p><p>So hat das Gewinnerteam des vergangenen Jahres, die URSinvestigators des Erzbischöfliches Ursulinengymnasium in Köln, eine Methode entwickelt, Wasser in Form von Wasserdampf bzw. Luftfeuchtigkeit nachzuweisen. Die Existenz von Wasser gilt dabei als wichtige Voraussetzung für die mögliche Existenz von außerirdischem Leben. Mit ihrer Idee und ihren Satelliten haben die fünf Schülerinnen dann anschließend bei dem europäischen Wettbewerb der ESA den zweiten Platz belegt und sind somit Vizeeuropameisterinnen.
</p><p>In diesem Jahr will das Team BGTPioneer des Technischen Bildungszentrums (TBZ) Mitte aus Bremen die Atmosphäre auf ihre Bestandteile untersuchen und hierdurch überprüfen, ob ein Leben auf einem fremden Planeten möglich ist. Das Team <span lang="en">Earth_TU_Radios des DLR_School_Lab</span> TU Dresden will den Erdradius über eine Erkennung des Horizontes bestimmen. Außerdem soll die Photosynthese-Aktivität von Pflanzen untersucht werden. Die gemessenen Daten werden live auf der Homepage des Teams dargestellt.
</p><p>Neben diesen wissenschaftlichen und technischen Herausforderungen müssen die Schülerinnen und Schüler auch Öffentlichkeitsarbeit betreiben und für ihre Missionen Sponsorengelder einwerben. Und bei alldem müssen die Schülerinnen und Schüler zeigen, dass sie erfolgreich als Team zusammenarbeiten können. Auch das Siegerteam des diesjährigen Wettbewerbs wird anschließend als amtierender deutscher Meister zum europäischen Wettbewerb der europäischen Raumfahrtagentur (ESA) eingeladen.
</p><h3>Stationen des Wettbewerbs</h3><p>Der Wettbewerb wird am Montag, den 26. September 2016, um 17:00 Uhr mit der offiziellen Eröffnungsfeier im Bremer Fallturm des ZARM der Universität Bremen eingeleitet. Am 27. September ab 9.00 Uhr stellen die Teams ihre Projekte vor der Jury im DLR_School_Lab vor. Den Höhepunkt des Wettbewerbs, den Raketenstart ihrer CanSats vom Flugplatz Rotenburg (Wümme), erleben die Teams am 28. September 2016. Danach werten sie die empfangenen Daten aus und stellen ihre Ergebnisse der Jury und dem Publikum vor. Die Siegerehrung findet am Freitag, den 30. September um 14:00 Uhr bei Airbus DS in Bremen statt. Schirmherrin des Wettbewerbs ist Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung der Freien Hansestadt Bremen.
</p><h3>Zahlreiche Mitveranstalter, Förderer und Paten</h3><p>Eine Vielzahl von Mitveranstaltern, Förderern und Paten unterstützen sowohl den Wettbewerb als auch die teilnehmenden Teams, darunter die Europäische Weltraumorganisation (ESA), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das DLR Raumfahrtmanagement, das Institut für Aerospace-Technologie (IAT) der Hochschule Bremen, die Bremer Raumfahrtunternehmen Airbus Defence and Space &amp; Airbus Safran Launchers, OHB System AG, Digitale Signal-Verarbeitungssysteme &amp; Informationstechnik GmbH (DSI), Watterott Electronics GmbH, das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen, die ZARM Fallturm-Betriebsgesellschaft mbH, die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, der Flughafen Bremen, der Flugplatz Rotenburg (Wümme), Altimax Rocket Altimeter, die Moskito Werbeagentur Szabó &amp; Christiani oHG, BerlinDruck GmbH &amp; Co. KG, Spacebenefit e.V., Aviabelt Bremen e.V., das Technische Bildungszentrum Mitte, das Ökumenische Gymnasium Bremen, die Europaschule Schulzentrum Utbremen, das Gymnasium Vegesack und nicht zuletzt die Europäische Union über den European Regional Development Fund.
</p><p><strong>Weitere Informationen und Presseanfragen:</strong><br>Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)<br><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Dirk Stiefs<br>Leiter DLR_School_Lab Bremen<br>Tel: +49 421 24420 1131<br>E-Mail: <a href="mailto:dirk.stiefs@dlr.de">dirk.stiefs@dlr.de</a><br><br><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Daniel Borowski<br>Gymnasium Vegesack<br>Tel: +49 421 944 00 967<br>E-Mail: <a href="mailto:borowski@luft-und-raumfahrt-vegesack.de">borowski@luft-und-raumfahrt-vegesack.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11083</guid>
                            <pubDate>Thu, 22 Sep 2016 15:24:47 +0200</pubDate>
                            <title>Sommerschule „Relativistic Accretion“ bringt Licht in Schwarze Löcher</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/sommerschule-relativistic-accretion-bringt-licht-in-schwarze-loecher</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 255 / 22. September 2016 SC
</p><p>Die Anziehungskraft Schwarzer Löcher ist auf Physikerinnen und Physiker nach wie vor ungebrochen – doch häufig bleibt ihnen nicht mehr als der Blick ins Schwarze. Um dennoch Licht ins Dunkel zu bringen, widmet sich die am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation der Universität Bremen stattfindende Sommerschule „<span lang="en">Relativistic Accretion</span>" den sogenannten Akkretionsprozessen von Schwarzen Löchern, die eine indirekte Beobachtung der Phänomene zulassen und damit neue Einsichten ermöglichen. Auf Einladung des von den beiden Universitäten Bremen und Oldenburg gemeinsam geführten Graduiertenkollegs „<span lang="en">Models of Gravity</span>“ treffen sich hierzu vom 26. bis zum 30. September 2016 internationale Promovierende und weltweit führende Expertinnen und Experten aus den Forschungsgebieten der relativistischen Astrophysik und Strömungsmechanik.
</p><p>Schwarze Löcher sind eine der faszinierendsten Vorhersagen der Einsteinschen Allgemeinen Relativitätstheorie. Mit ihrer bekanntesten Eigenschaft, dass nicht einmal Licht ihrem starken Gravitationsfeld entkommen kann, bilden sie die Grenze unserer Erfahrungswelt. Doch das bedeutet auch, dass man Schwarze Löcher nicht direkt beobachten kann. Ihre Existenz kann nur indirekt durch ihren Einfluss zum Beispiel auf die Bewegungen naheliegender Sterne nachgewiesen werden.
</p><p>Ein Schwarzes Loch sammelt Materiewolken aus Gas und Staub an, welche das Schwarze Loch umkreisen und teilweise hineinfallen. Bei diesem Prozess bewegen sich die Gas- und Staubwolken bis in die unmittelbare Nähe des Schwarzen Lochs heran und es treten viele höchst interessante Phänomene auf. So lassen sich etwa die sehr aktiven Zentren von Galaxien mit solchen Akkretionsprozessen auf supermassive Schwarze Löcher erklären. Die Beobachtung der Auswirkungen dieser Akkretionsprozesse bietet somit eine ausgezeichnete Möglichkeit, die bisherigen Erkenntnisse über Schwarze Löcher und die Allgemeine Relativitätstheorie zu erweitern.
</p><p>Die Sommerschule „<span lang="en">Relativistic Accretion</span>“ wird sich mit der Physik dieser Phänomene und der Allgemeinen Relativitätstheorie befassen. Zum Beispiel erklärt ein Pionier des Fachgebiets, Marek A. Abramowicz vom renommierten „<span lang="en">Nicolaus Copernicus Astronomical Center of the Polish Academy of Science</span>“, die Grundlagen verschiedener relativistischer Modelle von Akkretionsscheiben.
</p><p><strong>Ansprechpartnerin für inhaltliche Fragen und Interviewanfragen:</strong><br>Universität Bremen<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Eva Hackmann<br>Leiterin der Arbeitsgruppe für Gravitationstheorie<br>Tel. +49 421 218-57862<br>E-Mail: <a href="mailto:eva.hackmann@zarm.uni-bremen.de">eva.hackmann@zarm.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11084</guid>
                            <pubDate>Fri, 23 Sep 2016 09:50:53 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen sucht Jugendliche für neuen Intelligenztest</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-sucht-jugendliche-fuer-neuen-intelligenztest</link>
                            
                            <description>Forscherinnen und Forscher stehen kurz vor Abschluss ihrer Datenerhebungen / Teilnehmende erhalten Ergebnisse kostenlos und eine Aufwandsentschädigung </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 256 / 23. September 2016 MM
</p><p>Das Zentrum für klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) der Universität Bremen arbeitet an der Entwicklung eines neuen Intelligenztests für Kinder und Jugendliche. Mehr als 1.000 Sechs- bis 14-Jährige haben bereits an den Testverfahren deutschlandweit teilgenommen und die Forscherinnen und Forscher in ihrer Arbeit unterstützt. Jetzt suchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch 15- und 16-Jährige, die bereit sind, einen bereits etablierten und den neu entwickelten Intelligenztest durchzuführen. „Eines unserer Ziele ist es herauszufinden, ob unser neues Verfahren kognitive Fähigkeiten genauso gut abbildet, wie ein bereits bewährtes Verfahren“, sagt der Projektkoordinator Dr. Franz Pauls.
</p><h3>Termine bis Mitte Oktober möglich</h3><p>Die Testungen werden in Bremen in den Räumen des ZKPR in der Grazer Straße 6 einzeln durchgeführt und dauern eineinhalb bis zwei Stunden. Eltern müssen ihr Einverständnis erteilen und einen kurzen Fragebogen auszufüllen. Termine können ab sofort bis Mitte Oktober 2016 telefonisch vereinbart werden. Die Testergebnisse können Eltern und Jugendliche danach auf Anfrage kostenlos erhalten, nachdem die Datenerhebung abgeschlossen ist. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Aufwandsentschädigung. Kontakt: ZKPR, Dr. Franz Pauls, E-Mail: <a href="mailto:pauls@uni-bremen.de">pauls@uni-bremen.de</a> oder Telefon: 0421 218-68611.
</p><h3>Warum wird ein neuer Intelligenztest entwickelt?</h3><p>„Intelligenztests müssen in der Regel alle zehn Jahre erneuert werden“, sagt Dr. Franz Pauls. Der Grund dafür sei, dass die Gesellschaft sich stetig weiter entwickelte und damit auch ihr Intelligenzquotient (IQ). Somit müssten die Verfahren mit ihren Fragen regelmäßig aktualisiert, geeicht und der Gesellschaft angeglichen werden. Eingesetzt werden Intelligenztests zum Beispiel im Vorschulalter, um den kognitiven Entwicklungsstand von Kindern vor dem Schulbeginn zu erfassen. Im jungen Erwachsenenalter können sie bei der Berufswahl unterstützen. In Bewerbungs- und Einstellungsverfahren gehören sie mittlerweile zu gängigen Instrumenten. <br><strong></strong></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Zentrum für klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR)<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Franz Pauls<br>Telefon: 0421 218-68611<br>E-Mail: <a href="mailto:pauls@uni-bremen.de">pauls@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zkpr.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.zkpr.uni-bremen.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11085</guid>
                            <pubDate>Tue, 27 Sep 2016 08:33:00 +0200</pubDate>
                            <title>CAMPUSiDEEN: Ausgezeichnete StartUp-Ideen aus Bremer Hochschulen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/campusideen-ausgezeichnete-startup-ideen-aus-bremer-hochschulen</link>
                            
                            <description>Drei Teams der Uni Bremen unter den Gewinnern / Preisverleihung am 26. September 2016 in der Bremer Handelskammer / Für Medienvertreter stehen die Gewinnern ab 17.15 Uhr zur Verfügung</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 253 / 22. September 2016 JS<br><br>Eine verbesserte Krebsdiagnostik, Ordnung im TV-Schrank oder Onlinemarketing für kleine Manufakturen: Beim Ideenwettbewerb CAMPUSiDEEN werden Bremer Nachwuchsgründerinnen und -gründer ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung am 26. September 2016 um 18 Uhr in der Bremer Handelskammer werden jeweils die drei besten Geschäftsideen und Businesspläne von 52 eingereichten Beiträgen prämiert. In diesem Jahr sind gleich drei Gewinner der Uni Bremen dabei:
</p><h3>Schnelle und bessere Krebsdiagnostik</h3><p>Frühe und zuverlässige Krebsdiagnosen können Leben retten. Doch noch immer steht die moderne Medizin bei der Diagnosestellung vor großen Herausforderungen. Lukas Brandhoff, Marta di Salvo und Benjamin Haubold, Wissenschaftler an der Uni Bremen, wollen dies mit RedHisto ändern: Das infrarot-spektroskopisch unterstützte digitale Pathologiesystem liefert Informationen über die chemische Zusammensetzung eines zu untersuchenden Gewebeschnitts und ermöglicht dadurch eine schnellere und genauere Diagnose von Gewebeveränderungen. Gerade in großen Krankenhäusern, in denen mehrere hundert Gewebeschnitte pro Tag untersucht werden müssen, ermöglicht dies eine Vereinfachung und Verbesserung der Untersuchungen. Die Idee zu RedHisto belegt Platz Eins der Geschäftsideen.
</p><h3>AV-Konverter verbindet alte Spielkonsole mit neuer Heimkinoanlage</h3><p>Auf Platz 3 der Geschäftsideen landen die Studenten Hendrik Leibrandt und Diemo Gajeufsky mit ihrem modularen AV-Konverter. Mit fast jedem neuen elektronischen Gerät zieht auch ein neuer Stecker ein. Das sorgt nicht nur für Kabelsalat im Wohnzimmer: Oft lassen sich alte und neue Geräte nicht verbinden, weil die Stecker nicht miteinander kompatibel sind. Der modulare AV-Konverter kann auch exotische Stecker und Formate aufnehmen und passt sich flexibel unterschiedlichen Anforderungen an. Dadurch lassen sich auch ältere Geräte mit neuer Technik verbinden.
</p><h3>Einer für alle: Vertrieb für Manufakturen</h3><p>Die „Nur Manufaktur“ von Vanessa Just – Absolventin der Universität Bremen – belegt den zweiten Platz in der Kategorie Businesspläne. Ihr Ansatz: Während sich die Manufakturen auf die Herstellung ihrer regionalen Produkte konzentrieren können, übernimmt die „Nur Manufaktur“ Vertrieb und Marketing online und offline. Online findet der Kunde hochwertige und außergewöhnliche handgefertigte Produkte aus ganz Deutschland, kann Artikel aus unterschiedlichen Betrieben auswählen und zahlt für die Lieferung nur einmal Versandkosten. Offline, im „Nur Manufaktur“ Bremen|Store, liegt der Fokus auf außergewöhnlichen Produkten aus kleinen Bremer Manufakturen, von der <span lang="en">BBQ</span>-Sauce bis hin zur Handtasche.
</p><h3>Preisverleihung am 26. September 2016</h3><p>Gemeinsam mit sieben weiteren Nachwuchsgründerinnen und -gründern, die es ins Finale geschafft haben, präsentieren sich insgesamt sechs Gewinner bei der Preisverleihung am Montag, den 26. September 2016, um 18 Uhr in der Bremer Handelskammer. Erstmals vergibt das Publikum am Abend den Publikumspreis in der Kategorie „Geschäftsideen“. Durch die Veranstaltung führt die BremenVier-Moderatorin Christina Loock.
</p><h3>Über den Wettbewerb CAMPUSiDEEN</h3><p>Mit dem Wettbewerb CAMPUSiDEEN werden die besten <span lang="en">Startup</span>-Ideen der Bremer Hochschullandschaft prämiert. Die Auszeichnung ist mit Preisen im Wert von 17.000 Euro dotiert. Der Preis wird in diesem Jahr zum 14. Mal vergeben. CAMPUSiDEEN ist eine gemeinsame Initiative der Universität Bremen, der Hochschule Bremen, der Hochschule Bremerhaven sowie der Bremer Aufbau-Bank. Durchgeführt wird der Wettbewerb von der Hochschulinitiative <span lang="en">BRIDGE</span>. Die Initiative wurde 2002 an der Universität Bremen gegründet. Mit <span lang="en">BRIDGE</span> fördern die Universität Bremen, die Hochschule Bremen, die Hochschule Bremerhaven und die Bremer Aufbau-Bank Existenzgründungen aus Hochschulen. Zu den Angeboten gehören Beratungen zum Thema Selbstständigkeit und ein Kursprogramm.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Vor der Preisverleihung stehen die Gewinner am 26. September 2016 ab 17:15 Uhr vor Ort in der Bremer Handelskammer für Gespräche und Aufnahmen bereit. Die offizielle Preisverleihung findet dann um 18 Uhr statt. Auch hierzu sind Medienvertreterinnen und -vertreter herzlich eingeladen. <br><br><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br><span lang="en"><span lang="en">BRIDGE<br></span></span>Holger Ruge<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421/218-60346<br>E-Mail: <a href="mailto:holger.ruge@vw.uni-bremen.de">holger.ruge@vw.uni-bremen.de</a></p><p><a href="http://www.bridge-online.de/campusideen.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.bridge-online.de/campusideen.html</a><br><a href="http://www.facebook.com/campusideen" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/campusideen</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 23 Sep 2016 12:26:56 +0200</pubDate>
                            <title>Mit MINT in die Zukunft:</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mit-mint-in-die-zukunft</link>
                            
                            <description>Schülerinnen und Schüler besuchen Forschungsinstitute im Technologiepark Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 257 / 23. September 2016 SC
</p><p>Was ist an <abbr lang="de" title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr> so interessant und begeisternd? Welche Studienmöglichkeiten gibt es? Welche Arbeitsbereiche eröffnen sich im Anschluss an ein Studium? Am Mittwoch, den 28. September 2016 laden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler <abbr lang="de" title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-interessierte Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe in Bremen ein. Sie bieten Einblicke in aktuelle Forschungs- und Anwendungsgebiete, zeigen ihnen die Forschungslabore und geben ihnen die Möglichkeit selbst Experimente durchzuführen.
</p><p>An dem Programm, das von der Akademie für Weiterbildung konzipiert wurde, beteiligen sich neben der Universität Bremen das Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA), das Deutsche Zentrum für künstliche Intelligenz (DFKI) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Universität beteiligt sich mit Instituten und Schülerlaboren aus den Fachbereichen Physik/Elektrotechnik, Biologie/Chemie, Mathematik/Informatik und Produktionstechnik.
</p><p>130 Schülerinnen und Schüler aus Bremer <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-Schulen nehmen teil. Sie starten gemeinsam um 9.00 Uhr im Gebäude <abbr title="Naturwissenschaften 2">NW2</abbr> C mit einem Auftakt und dem Vortrag „Mathe mal Anwenden“ von Professor Christof Büskens vom Zentrum für Technomathematik. Im Anschluss besuchen sie von 11 Uhr - 13 Uhr verschiedene Workshops in den Instituten. Sie mussten sich bei der Anmeldung entscheiden und hatten elf Themen zur Auswahl, die auf großes Interesse gestoßen und fast ausnahmslos ausgebucht sind:</p><ul class="list-normal"><li>Das Bremer physikalische Praktikum</li><li>Neuropharmakologie: Untersuchung von Drogen- und Medikamentenwirkungen</li><li>Diabetes: Welche Zellen funktionieren nicht mehr?</li><li>Nachhaltige Chemie</li><li>Wie sich Pokémon mit Mathematik fangen lassen</li><li>Entdecke die Welt des Mikrokaltumformens und baue ein Mikro Mobil</li><li>Logistik und Produktion - Wie Computerspiele dabei helfen</li><li>Die intelligente Wohnung</li><li>Faszination Raumfahrtforschung</li><li>Fügen von Luftfahrtwerkstoffen</li><li>Wie funktioniert der Fallturm und was passiert darin</li></ul><p><br>Achtung Redaktionen: Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen, über den Besuch der Schülerinnen und Schüler zu berichten. Bitte melden Sie sich aus organisatorischen Gründen vorab bei Gisela Gründl, Tel. 0421 218-61613 oder E-Mail <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de">gruendl@uni-bremen.de.</a><br><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Akademie für Weiterbildung<br>Arbeitsbereich Universität - Schule<br>Gisela Gründl <br>Tel.: 0421 218-61613<br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de">gruendl@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 26 Sep 2016 11:27:27 +0200</pubDate>
                            <title>Tagungen der Universität Bremen im Oktober 2016</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/tagungen-der-universitaet-bremen-im-oktober-2016</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 258 / 26. September 2016 MM
</p><p>Um Widersprüche geht es in einer interdisziplinären Tagung der Universität Bremen, die vom <strong>5. bis 6. Oktober 2016</strong> im Bremer Haus der Wissenschaft stattfindet (Sandstr. 4/5, 28195 Bremen, Olbers-Saal). Die interdisziplinäre Veranstaltung mit dem Titel <strong>„Historizität des Widersprüchlichen“</strong> legt dabei den Fokus auf sprachlich-kommunikative Formen des Widersprüchlichen. Sie ist Teil der Verbundforschungsinitiative „Worlds of Contradiction“ der Universität Bremen. Ziel der Tagung ist es, ausgewählte Forschungspositionen zu diskursiven Aspekten des Widerspruchs zusammenzuführen. Kontakt: Universität Bremen, <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Philipp Dreesen, E-Mail: <a href="mailto:philipp.dreesen@uni-bremen.de">philipp.dreesen@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.woc.uni-bremen.de/event/tagung-historizitaet-des-widerspruechlichen/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Zur Webseite</a> &nbsp; <br><br>Rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zum <strong>7. DGP-Hochschultag</strong> erwartet, der am Freitag, <strong>7. Oktober 2016</strong>, an der Universität Bremen stattfindet. Die Jahrestagung wird von Hochschulen mit pflegebezogenen Studienangeboten und Forschungsschwerpunkten sowie der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) organisiert. Lehrende und Studierende präsentieren ihre Forschungsaktivitäten und -ergebnisse. Kontakt: Universität Bremen, <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Karin Wolf-Ostermann, Telefon: 0421 218-68960, E-Mail: <a href="mailto:wolf-ostermann@uni-bremen.de">wolf-ostermann@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.dg-pflegewissenschaft.de/2011DGP/dgp-veranstaltungen/dgp-hochschultag/7-dgp-hochschultag-mit-expertise-in-die-zukunft" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Mehr Informationen finden Sie hier&nbsp; </a><br><br>Am Montag, <strong>10. Oktober 2016</strong>, tagen rund 60 bis 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt im Haus der Wissenschaft (Sandstr. 4/5, 28195 Bremen). Ziel des englischsprachigen Workshops zum Thema <strong>„Computational insight into photo-induced processes at interfaces“</strong> ist es, mit Hilfe von Computersimulationen die Anwendungsfelder in der solaren Energiespeicherung zu verbessern. Kontakt: Universität Bremen, <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Thomas Frauenheim, E-Mail: <a href="mailto:frauenheim@bccms.uni">frauenheim@bccms.uni-br</a><br><br>Wie hilft man gehörlosen Menschen, die keine Hörprothesen verwenden können? Wie gibt man jemandem, der keine Arme mehr hat, den Tastsinn zurück? Mit diesen Fragen beschäftigen sich rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie mehr als 20 renommierte Sprecher aus aller Welt beim<strong> 11. Bernstein Sparks Workshop</strong>, der vom <strong>20. bis 23. Oktober 2016</strong> im Hanse-Wissenschaftskolleg stattfindet (Lehmkuhlenbusch 4, 27753 Delmenhorst). Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutieren über Grundlagenforschungen und die Voraussetzungen, um die nächste Generation von Prothesen zu entwickeln. Im Rahmen des Workshops geht es darum, ob und wie man in möglichst natürlicher und sicherer Weise auf die Aktivität der Nervenzellen des Gehirns Einfluss nehmen kann. Ziel ist es, die verlorene Sinneswahrnehmung in der Sprache des Gehirns durch eine künstliche Imitation möglichst realistisch zu ersetzen. Dazu ist die Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen nötig. Bei der Veranstaltung mit dem Titel „Natürliche Integration von Information durch externe Stimulation in die ablaufenden neuronalen Aktivitäten des Gehirns"&nbsp; werden die nächsten wichtigen Schritte mit Vertretern der Neurobiologie, Computational Neuroscience, Ingenieurswissenschaften und Medizin diskutiert. Kontakt: Universität Bremen, <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Udo Ernst, Telefon: 0421 218-62002, E-Mail: <a href="mailto:udo@neuro.uni-bremen.de">udo@neuro.uni-bremen.de</a>&nbsp; und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> David Rotermund, Telefon: 0421 218-62003, E-Mail: <a href="mailto:davrot@neuro.uni-bremen.de">davrot@neuro.uni-bremen.de</a> .<br><a href="http://www.nncn.de/de/neues/termine/11-bernstein-sparks-workshop" target="_blank" rel="noreferrer">Ausführlichere Informationen gibt es hier</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 26 Sep 2016 14:09:36 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen-StartUp lässt Maschinen sprechen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-startup-laesst-maschinen-sprechen</link>
                            
                            <description>Sensosurf gewinnt Wettbewerb für hochinnovative Geschäftsideen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 259 / 26. September 2016 SC<br><br>Das Bremer <span lang="en">StartUp</span> Sensosurf digitalisiert Maschinenbauteile mithilfe von hauchdünnen sensorischen Oberflächen und lässt sie auf diese Weise fühlen, denken und sprechen. Diese Geschäftsidee begeisterte jüngst auch die Jury des Gründerwettbewerbs „WECONOMY“. Nicht zum ersten Mal erfährt die Ausgründung aus dem Studiengang Elektrotechnik der Universität Bremen damit große Anerkennung. So gewann das Gründerteam bereits mehrere Auszeichnungen und Gründerpreise, u. a. war es 2013 im Wettbewerb CAMPUSideen erfolgreich. 
</p><h3>Eine neue Sensorik-Generation</h3><p>Während bisher externe Sensoren an industriellen Anlagen Auskunft über den Zustand einer Maschine geben, entwickelten die Gründer des <span lang="en">StartUps </span><span lang="en"><span lang="en"></span>Sensosurf</span> hochrobuste sensorische Schichten, die mit Maschinen-Bauteilen zu einer Einheit verschmelzen und so noch genauere Informationen aus dem Maschineninneren ermöglichen. Dadurch können Bauteile wie Kugellager oder Schrauben Belastungen direkt dort messen, wo sie auftreten. Mithilfe einer eigens hierfür entwickelten selbstlernenden Software werden die Daten des Bauteils in Echtzeit ausgewertet und direkt zu Informationen aufbereitet. Mögliche Probleme werden so frühzeitig erkannt und können aktiv gesteuert werden. <br><br>Aktuell arbeitet das <span lang="en">StartUp</span> an der Entwicklung einer intelligenten Linearführung. „Diese wird in der Lage sein, beispielsweise in einer Fräsmaschine die Qualität des hergestellten Produktes zu überwachen“, erklärt Geschäftsführer und Gründer <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Cord Winkelmann. Die intelligenten Bauteile überzeugten auch die Jury von WECONOMY. Dank der Auszeichnung wird <span lang="en">Sensosurf </span>nun ein Jahr lang intensiv bei der weiteren Umsetzung der Geschäftsidee und beim Aufbau eines noch größeren Netzwerkes durch wichtige Partner aus der Industrie unterstützt. Zum Auftakt treffen die Gründer Ende Oktober bei einem Netzwerkwochenende <span lang="en">Top-Manager</span> der deutschen Wirtschaft, darunter Franz Fehrenbach (Bosch), Margret Suckale (BASF) und Wilfried Porth (Daimler). Die Jungunternehmer freuen sich: „Die Kontakte bringen uns einen großen Schritt näher an unser Ziel, alle industrielle Bauteile in kritischen und anspruchsvollen Einsatzfeldern ganz im Sinne von Industrie 4.0 mit der notwendigen Intelligenz auszustatten.“ 
</p><h3>Über das Unternehmen</h3><p>Hervorgegangen aus einem Forschungsprojekt am Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme der Universität Bremen gründete das Ehepaar <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr>-<abbr title="Ingenieur / Ingenieurin" lang="de">Ing.</abbr> Cord Winkelmann und <abbr title="Diplom" lang="de">Dipl.</abbr> Kauffrau Jette Winkelmann das Unternehmen <span lang="en">Sensosurf</span>. Erstmals werden integrierte Mikrosensoren für intelligente Überwachungssysteme für Maschinenbauteile entwickelt, die mithilfe einer selbstlernenden Software Aussagen über den Zustand eines einzelnen Bauteils in Echtzeit machen können. In Zusammenarbeit mit mehreren namenhaften Kunden werden diese intelligenten Bauteile erprobt und stetig weiterentwickelt. Das <span lang="en">StartUp </span>gewann bereits mehrere Auszeichnungen wie den Schaeffler Innovation Award 2014 sowie aktuell den WECONOMY <span lang="en">Award</span> 2016 und wird im Rahmen des EXIST-Forschungstransfers durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann ein Foto vom <span lang="en">Sensosurf</span>-Team angefordert werden. Kontakt unter Telefon: 0421 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a> .<br><br><strong>Weitere <strong></strong></strong><strong>Informationen</strong>:<br><br>Universität Bremen<br>Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme <br>Sensosurf GmbH<br>Jette Winkelmann<br>Telefon: 0421-21862588<br>E-Mail: <a href="mailto:j.winkelmann@sensosurf.de">j.winkelmann@sensosurf.de</a><br><a href="http://www.sensosurf.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.sensosurf.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 26 Sep 2016 14:23:30 +0200</pubDate>
                            <title>Erasmus-Jahrestagung des DAAD an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/erasmus-jahrestagung-des-daad-an-der-uni-bremen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 260 / 26. September 2016 KUB
</p><p>Die Universität Bremen richtet am 29.und 30. September 2016 die von der Nationalen Agentur für Hochschulzusammenarbeit des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) organisierte Erasmus-Jahrestagung aus. Erwartet werden mehr als 300 Erasmus-Hochschul- und Projektkoordinatoren aller deutschen Hochschulen. Dazu kommen Vertreterinnen und Vertreter der Nationalagenturen der europäischen Mitgliedsstaaten und der Europäischen Kommission.<br><br>Das Erasmus-Mobilitätsprogramm ist ein seit mehr als 15 Jahre erfolgreiches Förderprogramm der Europäischen Union, das sich mittlerweile zum weltweit größten Förderprogramm von Auslandsaufenthalten an Universitäten entwickelt hat. Bei der Zusammenkunft in Bremen steht am ersten Tag neben dem Erfahrungsaustausch zur Projektkoordination das Thema Internationalität und Diversität der Hochschulen im Fokus. Diskutiert wird unter anderem die Frage, welche Rolle das Erasmus-Programm bei der Bewältigung der gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen spielen kann.<br><br>Das Erasmus-Programm ermöglichte 2015 rund 45.000 Studierenden, Dozenten und Verwaltungsmitarbeitern deutscher Hochschulen einen Mobilitätsaufenthalt im Erasmus-Raum. An der Universität Bremen absolvierten im Hochschuljahr 2015/2016 mehr als 400 Studierende und 60 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einen Studien-oder Praktikumsaufenthalt im europäischen Ausland. Die beliebtesten Zielländer der Bremer Studierenden waren Spanien, Schweden, Frankreich, Großbritannien und die Türkei. Umgekehrt empfing die Universität Bremen knapp 300 Studierende von ihren Erasmus-Partnerhochschulen zu einem ein- oder zweisemestrigen Studienaufenthalt. Darüber hinaus beteiligt sich die Universität auch den weitergehenden Erasmus-Kooperationsprojekten.<br><br>Die organisierende <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr>-Nationalagentur ist für die Verwaltung und Vergabe von <abbr title="Europäische Union" lang="de">EU</abbr>-Fördermitteln im EU-Hochschulbereich in Deutschland zuständig. Sie ist erste Ansprechpartnerin für die deutschen Hochschulen.<br><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br><br>Universität Bremen<br>International Office<br>Barbara Hasenmüller<br>Tel.: 0421/218-60362<br>E-Mail: <a href="mailto:barbara.hasenmueller@uni-bremen.de">barbara.hasenmueller@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11090</guid>
                            <pubDate>Tue, 04 Oct 2016 10:02:00 +0200</pubDate>
                            <title>Biologie-Neubau: Ausstellung zeigt Wettbewerbsergebnisse</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/biologie-neubau-ausstellung-zeigt-wettbewerbsergebnisse</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 261 / 4. Oktober 2016 KUB
</p><p>Das Land Bremen und die Universität Bremen bauen ab 2018 ein komplett neues Gebäude auf dem Campus. Bis 2020 soll ein neues Labor-, Lehr- und Bürogebäude für die Biologie mit einer Gesamtnutzfläche von rund 6.000 Quadratmetern entstehen. Wie dieser Bau aussehen wird, wurde jetzt in einem Architektenwettbewerb entschieden. Nach dessen Beendigung werden die Ergebnisse nun vom heutigen Dienstag (4. Oktober, 12 Uhr) bis Freitag, 7. Oktober im Foyer des Mehrzweckhochhauses MZH gezeigt.
</p><h3>Entwürfe und Skizzen zu sehen</h3><p>Gewonnen hat den Wettbewerb das Köln-Leipziger Architekturbüro kister scheithauer gross architekten und stadtplaner (ksg). Im <abbr title="Mehrzweckhochhaus" lang="de">MZH</abbr> sind aber nicht nur die erfolgreichen Entwürfe, sondern auch die Skizzen der anderen teilnehmenden Architekten zu sehen. Die prominent besetzte Jury unter Leitung der Professorin Katja Pahl (School of Architecture Bremen) vergab einen 1., einen 2. und zwei 4. Plätze.
</p><h3>Gebäude wird bis 2020 gebaut</h3><p>Der neue Biologie-Komplex, der spätestens mit dem Wintersemester 2020 für Lehre und Forschung genutzt werden soll, wird an der James-Watt-Str. – zwischen dem Forschungsverfügungsgebäude (FVG) und dem Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT) – entstehen.
</p><h3>Mehr in unserer Uni-Zeitung</h3><p>Die Ausstellung der Architektenentwürfe wird zu einem späteren Zeitpunkt auch noch einmal in der Bremer Innenstadt präsentiert (Zeit und Ort noch offen). Alle Details zu dem anspruchsvollen Neubauprojekt lesen Sie in der Oktober-Ausgabe des „Bremer Uni-Schlüssels“ (BUS).<br><strong></strong></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Baudezernat<br>Hans-Joachim Orlok<br>Telefon.: 0421/218-60600<br>E-Mail: <a href="mailto:orlok@uni-bremen.de">orlok@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 06 Oct 2016 13:53:36 +0200</pubDate>
                            <title>Rund 5.500 Studierende beginnen ihr Studium an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/rund-5500-studierende-beginnen-ihr-studium-an-der-uni-bremen</link>
                            
                            <description>Orientierungswoche findet vom 10. bis 14. Oktober auf dem Campus statt / Informationen im Ersti-Portal</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 262 / 6. Oktober 2016 MU/MM
</p><p>An der Universität Bremen werden in diesem Wintersemester rund 5.500 neue Studierende ein Studium beginnen. Am kommenden Montag, 10. Oktober 2016, startet die Orientierungswoche – kurz: O-Woche. Bis zum 14. Oktober 2016 finden in allen Studiengängen Einführungsveranstaltungen unterschiedlicher Art für Erstsemester statt. Von der Begrüßung über Einführungen zum Studienverlauf bis hin zur Campus-Führung und Stadtrallye ist alles dabei.
</p><h3>Ersti-Portal</h3><p>Die einzelnen Veranstaltungen findet man im so genannten Ersti-Portal der Uni Bremen unter <a href="/ersti-portal.html">www.uni-bremen.de/ersti-portal.html</a> . Hier ist alles zusammengefasst, was Erstsemester für ihre erste Zeit auf dem Uni-Campus wissen müssen. Es gibt Hilfestellungen zur Stundenplanerstellung, Erklärungen zu Abkürzungen und Begriffen aus dem Studium, verschiedene Beratungsangebote und eine Checkliste, damit nichts Wichtiges vergessen wird.
</p><h3>Broschüre „Neuland Universität“</h3><p>Für alle, die lieber eine Broschüre zur Hand nehmen, hat die Universität auch in diesem Jahr alle wichtigen Anlauf- und Beratungsstellen, Kontaktdaten aus den Fachbereichen und Tipps für den Studienalltag in der kleinen Broschüre „Neuland Universität“ zusammengestellt. Außerdem enthält sie einen groben Überblick über die Uni-Struktur, Hinweise auf Prüfungsordnungen und Ansprechpartner an der Uni. Die Broschüre wird allen Erstsemestern per Post zugeschickt. Zusätzlich ist sie bei der Zentralen Studienberatung erhältlich und steht als Download zur Verfügung unter <a href="/fileadmin/user_upload/sites/zfn/WLAN/Android_2/step6.png">www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/single_sites/zsb/Neuland_Uni.pdf</a> .
</p><h3>Infos zur O-Woche auch bei Facebook</h3><p>Informationen zur O-Woche und zum Campus-Leben gibt es auch auf der Facebook-Seite der Universität Bremen unter <a href="https://www.facebook.com/universitaetbremen/?fref=ts" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.facebook.com/universitaetbremen/?fref=ts</a> .<br><strong></strong></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Zentrale Studienberatung<br>Telefon: 0421 218-61160<br>E-Mail: <a href="mailto:zsb@uni-bremen.de">zsb@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mirja Uschkureit</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 06 Oct 2016 14:45:11 +0200</pubDate>
                            <title>Frauenbewegung(en) in der Türkei</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/frauenbewegungen-in-der-tuerkei</link>
                            
                            <description>Vernetzungsworkshop von Frauen- und Geschlechterforscherinnen und Frauenaktivistinnen aus der Türkei und Deutschland unter besonderen politischen Vorzeichen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 263 / 6. Oktober 2016 SC
</p><p>Es gibt nicht eine Frauenbewegung in der Türkei, sondern es gibt zahlreiche Frauenbewegungen. Sie unterscheiden sich in ihren Identitäten und ideologischen Positionen, in ihren regionalen Bezügen und in ihren Themenschwerpunkten. Aber alle eint ihr Kampf für Frauen-Menschenrechte. Das ist ein wesentliches Ergebnis der Veranstaltung „<span lang="en">Building Bridges</span> – Vernetzungsworkshop zu Frauen- und Geschlechterpolitiken in der Türkei und in Deutschland“, die am vergangenen Wochenende an der Universität Bremen stattfand. 25 Aktivistinnen, Frauen- und Genderforscherinnen aus der Türkei und Deutschland waren zusammengekommen, um sich über Positionen, Themen und Strategien im Feld der Frauen- und Geschlechterpolitiken beider Länder auszutauschen. Eingeladen dazu hatten die Wissenschaftlerinnen des Forschungsprojektes „Frauenbewegungen im innertürkischen Vergleich“, das seit 2014 am Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen durchgeführt und von der Stiftung Mercator als eines von fünf Projekten des Programms „Blickwechsel. Studien zur zeitgenössischen Türkei“ gefördert wird. 
</p><h3>Aktuelle politische Situation in der Türkei überschattet den Workshop</h3><p>Neben der Vernetzung von Aktivistinnen und Wissenschaftlerinnen war es Ziel des Workshops, die ersten Ergebnisse der Forschungsprojektes „<span lang="en">Comparing women´s movements in different cities in Turkey</span>“ mit Expertinnen aus der Türkei zu diskutieren, die teilweise auch im Rahmen der Studie interviewt worden waren. Die Veranstaltung wurde allerdings von den politischen Repressalien gegenüber regierungskritischen Akademikerinnen überschattet. Fünf der eingeladenen Teilnehmerinnen aus der Türkei mussten aufgrund von Passentzug, Ausreiseverbot oder wegen unsicherer Perspektiven der Rückkehr ihre Teilnahme absagen. 
</p><h3>Frauenbewegungen als dynamische Kraft für gesellschaftliche Veränderungen</h3><p>Beim Workshop wurde deutlich, dass Frauenbewegungen mit ihren Themen, Aktivitäten und Aktionsformen nicht nur ein wichtiger Teil der sozialen Bewegungen in der Türkei insgesamt, sondern eine tragende Kraft für die Demokratiebewegung darstellen. Dabei können sie auf langjährige Erfahrungen mit Öffentlichkeitsarbeit und Auseinandersetzungen auf der Straße zurückgreifen, die es den beteiligten Frauen ermöglichen, ihre Interessen lautstark und öffentlichkeitswirksam zu artikulieren. Sie sind damit eine dynamische, mobile und unabhängige oppositionelle Kraft in der Gesellschaft. Autonomie gegenüber Staat und männlicher Dominanz sind wichtige gemeinsame Ziele der meisten im Projekt befragten Frauenbewegungen. <br><br>Die Teilnehmerinnen des Workshops waren sich einig, dass es analytisch sinnvoll sei, von Frauenbewegungen im Plural zu sprechen, da Unterschiede in den Identitätspolitiken und ideologischen Selbstverortungen (von radikal feministisch bis konservativ) sowie die regionalen Bezüge in der Türkei (Zentrum, Südosten, Südwesten, Nordosten) eine zentrale Rolle spielen, wenn es um die Konzentration auf bestimmte Themen (etwa Umwelt, Stärkung ökonomischer Unabhängigkeit von Frauen, ethnische Identität und Selbstbestimmung) und die Umsetzung bestimmter Aktionsformen (zum Beispiel öffentliche Protestaktionen oder ´Salon-Diskussionen‘) geht.&nbsp; 
</p><h3>Zusammenarbeit jenseits trennender Standpunkte</h3><p>Jenseits ideologischer Unterschiede zwischen verschiedenen Frauenbewegungen sind allerdings geschlechtliche Gewalt, Körperpolitiken, ‚Kinderbräute‘, Frauen-Menschenrechte, Bildung und Beschäftigung sowie politische Partizipation von Frauen zentrale gemeinsame Themen. So werden zum Beispiel beim Internationalen Frauentag am 8. März oder für die Einforderung der Umsetzung internationaler Standards wie der <abbr title="United Nations" lang="en">UN</abbr>-Frauenrechtskonvention UN-CEDAW (The Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination against Women) temporäre Bündnisse unter den verschiedenen Frauenbewegungen geschlossen. <br><br>Insbesondere die Teilnehmerinnen aus der Türkei betonten, dass sie inhaltlich wie mental gestärkt aus dem Austausch in ihre Arbeit als Frauen- und Genderforscherinnen und Aktivistinnen in der Türkei zurückkehren werden. Die Teilnehmerinnen aus Deutschland waren beeindruckt von der Dynamik und Vielfalt frauen- und geschlechterpolitisch aktiver <abbr title="Non-Governmental Organization">NGO</abbr>s in der Türkei und dem kritisch konstruktiven Austausch untereinander.<br><strong></strong></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br>Forschungsprojekt „Frauenbewegungen im innertürkischen Vergleich“<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr><span lang="tr">Yasemin Karakaşoğlu</span><br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218 60040<br>E-Mail: <a href="mailto:karakasoglu@uni-bremen.de">karakasoglu@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.blickwechsel-tuerkei.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.blickwechsel-tuerkei.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11093</guid>
                            <pubDate>Fri, 07 Oct 2016 10:31:29 +0200</pubDate>
                            <title>17. Oktober: Vortrag und Podiumsdiskussion über das Exzellenzcluster am MARUM der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/17-oktober-vortrag-und-podiumsdiskussion-ueber-das-exzellenzcluster-am-marum-der-universitaet-bremen</link>
                            
                            <description>Öffentliche Veranstaltung des Max Planck Länderforums im Haus der Wissenschaft / Auf dem Podium diskutieren Uni-Leitung, Kooperationspartner und die Senatorin / Anmeldung bis 14. Oktober</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 264 / 7. Oktober 2016 MM<br><br>Im Exzellenzcluster der Universität Bremen „Der Ozean im System Erde“ arbeiten zahlreiche Institutionen wie das <abbr title="Zentrum für Marine Umweltwissenschaften" lang="de">MARUM</abbr> der Universität Bremen, das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie oder das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, zusammen. Von den Küstenmeeren bis in die Tiefsee, von der Atmosphäre bis tief ins Sediment, von der Vergangenheit bis in die Zukunft ziehen Forscherinnen und Forscher verschiedener Institute und Disziplinen an einem Strang, um die gewichtige Rolle des Ozeans im System Erde besser zu verstehen. Wie gestaltet sich die über Institutsgrenzen hinausgehende Forschungszusammenarbeit im Alltag? Welche Möglichkeiten ergeben sich, beispielsweise im Hinblick auf zur Verfügung stehende Technologie und Geräte? Welche Rolle spielt der Cluster am Wissenschaftsstandort Bremen generell? Und welche Unterstützung können Bund und Land leisten, um den Erfolg eines solchen Clusters zu sichern und auszubauen? Diese Fragen diskutieren Expertinnen und Experten bei einer öffentlichen Veranstaltung. Sie findet am Montag, 17. Oktober 2016, um 19 Uhr im Haus der Wissenschaft unter dem Titel „Mit vereintem Wissen besser verstehen: Der Bremer Exzellenzcluster `<span lang="en">The Oceans in the Earth System</span> – MARUM`” statt (Olbers-Saal, 1. OG, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen). Veranstalter ist das Max Planck Länderforum. Um Anmeldung wird bis zum 14. Oktober 2016 gebeten. Kontakt unter E-Mail: <a href="mailto:forum@gv.mpg.de">forum@gv.mpg.de</a> oder Telefon: 089 2108-1668. <br><br>Nach einem Impulsreferat von der Geschäftsführenden Direktorin am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI) und Professorin der Uni Bremen, Nicole Dubilier, wird es eine Podiumsdiskussion mit folgenden Personen geben:<br><br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Professorin Eva Quante-Brandt, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien Hansestadt Bremen<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Professorin Nicole Dubilier, Geschäftsführende Direktorin am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI)<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Professor Michael Schulz, Direktor des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Moderation: János Kereszti, Radio Bremen<br><br>Mehr Informationen unter <a href="http://www.mpg.de/10713969/max-planck-laenderforum-zu-gast-in-bremen" target="_blank" rel="noreferrer">www.mpg.de/10713969/max-planck-laenderforum-zu-gast-in-bremen</a><br><strong></strong></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI)<br>Fanni Aspetsberger<br>Telefon: 0421 2028-704<br>E-Mail: <a href="mailto:presse@mpi-bremen.de">presse@mpi-bremen.de</a>&nbsp; <br><br>&nbsp;<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11094</guid>
                            <pubDate>Mon, 10 Oct 2016 10:51:20 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen organisiert App-Entwicklungsworkshop für Schülerinnen und Schüler des globalen Südens in Rio</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-organisiert-app-entwicklungsworkshop-fuer-schuelerinnen-und-schueler-des-globalen-suedens-in-rio</link>
                            
                            <description>Projekt „go4IT“ wurde vom Goethe-Institut nach Rio de Janeiro eingeladen / Im Workshop werden Spiele aus dem Süden der Welt zur App entwickelt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 265 / 7. Oktober 2016 SC
</p><p>Im Informatik-Projekt „go4IT“ hatten bisher hauptsächlich Bremer Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, eine eigene App zu entwickeln und Einblicke in das Informatik-Berufsleben zu erhalten. Ein spannendes Projekt des Fachbereichs 3 der Universität Bremen, das zunehmend Schüler und Schülerinnen aus ganz Norddeutschland anzieht, aber auch international für Aufsehen sorgte. So hat das Goethe-Institut in Rio de Janeiro das Projekt eingeladen, einen App-Entwicklungsworkshop vor Ort zu organisieren. In dieser Woche (vom 3. bis 7. Oktober 2016) lernen nun unter Anleitung der beiden Bremer Informatikerinnen Sevil Heper und Alina Hawkin 20 Schülerinnen und Schüler aus Ländern der südlichen Halbkugel, wie aus einer indigenen Spielidee eine App entsteht. Neben viel Spaß nehmen sie aus dem Workshop grundlegende IT-Kenntnisse mit und verbessern gleichzeitig ihre Deutschkenntnisse.
</p><p>Wer nimmt teil?
</p><p>20 Schüler und Schülerinnen im Alter von 14 bis 17 Jahren mit Deutschkenntnissen auf dem Niveau von A2 sind zum Workshop angereist – sie sind Sieger eines Wettbewerbs, in dem indigene Spielideen ihrer Heimatländer vorgeschlagen wurden. Der go4IT-Workshop ist Teil des Projektes „Spiele des Südens“, den die Goethe-Institute in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit durchführen und wird durch das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit finanziert. Die Schüler kommen aus folgenden Ländern: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Indien, Indonesien, Mosambik, Namibia, Peru und Südafrika.
</p><p>Was wird vermittelt?
</p><p>Im Workshop lernen die jungen Leute wichtige Grundlagen der App-Entwicklung und professionelle Designrichtlinien kennen. Sie erfahren, wie Apps zielgruppengerecht, nutzerfreundlich und ansprechend gestaltet werden. Nach Abschluss des App-Entwicklungsworkshops in Rio übernimmt ein professionelles Team von App-Entwicklern den Entwurf der Schüler und entwickelt die App bis zur Spielreife weiter. Die Spiele-App „Spiele des Südens“ wird ab Frühjahr 2017 weltweit über das Goethe-Institut in Rio vertrieben.
</p><p>MINT-Projekt „go4IT“ ein erfolgreicher Dauerläufer
</p><p>Das TZI-Angebot „go4IT“ läuft seit sechs Jahren und hat zum Ziel, Schülerinnen und Schüler für die Informatik zu begeistern. Das Projekt wurde 2013 und 2014 von der Bremer Senatorin für Bildung und Wissenschaft als MINT-Modellprojekt gefördert. Seither führen die Informatiker der Uni Bremen regelmäßige Informationsveranstaltungen durch, halten Vorträge und führen Ferien-Workshops für Schülerinnen und Schüler durch. Der Workshop „Spiele des Südens“ soll als Grundlage für eine Workshopserie für jugendliche Flüchtlinge dienen, um diesen mit viel Spaß das Erwerben von IT-Kenntnissen und gleichzeitig eine Verbesserung ihrer Sprachkenntnisse zu ermöglichen. 
</p><p>Achtung Redaktionen: In der Uni-Pressestelle kann Bildmaterial vom Workshop in Rio angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik<br>Sabine Veit <br>Tel.: 0421/218-64005 <br>E-Mail: <a href="mailto:veit@tzi.de">veit@tzi.de</a><br><a href="http://www.go4it.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.go4it.uni-bremen.de</a>&nbsp; 
</p><p>und 
</p><p>Goethe-Institut Rio de Janeiro<br>Susan Zerwinsky<br>Leiterin der Spracharbeit<br>Rio de Janeiro<br>Tel.: +55 21 3804-8201/8200<br>Fax: +55 21 3804-8228<br>E-Mail: <a href="mailto:Susan.Zerwinsky@rio.goethe.org">Susan.Zerwinsky@rio.goethe.org</a><br><a href="http://www.goethe.de/rio" target="_blank" rel="noreferrer">www.goethe.de/rio</a></p><p>Detaillierte Infos zum App-Workshop unter: <a href="http://www.goethe.de/rio/spieledessuedens" target="_blank" rel="noreferrer">www.goethe.de/rio/spieledessuedens</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11095</guid>
                            <pubDate>Mon, 10 Oct 2016 10:53:18 +0200</pubDate>
                            <title>Algen verändern den Nährstoffhaushalt von Korallenriffen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/algen-veraendern-den-naehrstoffhaushalt-von-korallenriffen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 266 / 10. Oktober 2016 SC
</p><p>Die Korallenriffe der Tropen und Subtropen sind momentan von der bis dato größten und am längsten andauernden Korallenbleiche betroffen, die weltweit bereits zu einem katastrophalen Massensterben riffbildender Steinkorallen geführt hat. In den meisten der betroffenen Riffe werden Steinkorallen nach ihrem Absterben durch schnellwachsende Algenarten überwuchert, ein Prozess, der in der Fachliteratur als „Regimewechsel“ (engl. <span lang="en">phase shift</span>) bekannt ist. Laut neuester Forschung führen solche plötzlichen Regimewechsel in der Regel zu weitreichenden funktionellen Störungen bis hin zum völligen Kollaps eines Riffökosystems, jedoch sind die dafür verantwortlichen Prozesse noch weitgehend unbekannt. Neue Forschungsergebnisse eines internationalen Forscherteams, unter gemeinsamer Leitung von Professor Christian Wild (Marine Ökologie, Universität Bremen) und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Malik Naumann (Korallenriffökologie, Bremer Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie, ZMT) zeigen nun erstmals, dass Algen im Vergleich zu Korallen einen wichtigen Prozess des Nährstoffrecyclings in Korallenriffen, die sogenannte „Schwammschleife“ (engl. <span lang="en">sponge loop</span>), entscheidend verändern können. Die Ergebnisse dieser Studie wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift<span lang="en"> „Functional Ecology“</span> durch die kanadische Erstautorin <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Laura Rix veröffentlicht, die kürzlich ihre Dissertation an der Universität Bremen und dem ZMT erfolgreich abgeschlossen hat (hier der Link zum Artikel: <a href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/1365-2435.12758/full" target="_blank" rel="noreferrer">http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/1365-2435.12758/full</a> ). 
</p><h3>Nährstoffrecycling über die Schwammschleife </h3><p>Korallen und Algen sind die wichtigsten Primärproduzenten in Korallenriffen und geben große Mengen an energiereichem gelösten organischen Material ab, das aus sehr kleinen Nährstoffbausteinen, wie Zuckern und Aminosäuren, zusammengesetzt ist. Eine weitere Organismengruppe im Riff – die Schwämme – saugt dieses unsichtbare gelöste organische Material förmlich auf und verwandelt es in größere und sichtbare Partikel, die als Produkte eines extrem schnellen Zellstoffwechsels wieder abgegeben werden. Diese wiederum energiereichen Partikel können dann von anderen Rifforganismen (zum Beispiel Krabben, Seesternen oder Würmern) direkt als Nahrungsquelle genutzt werden. Die Transformation von organischem Material über die Schwammschleife stellt einen wichtigen Energie- und Nährstoffkreislauf im Nahrungsnetz von Korallenriffen dar, der Verlusten effektiv vorbeugt. Daher vermuteten die Forscher, dass die Schwammschleife auch eine wichtige Rolle beim Transfer der energie- und nährstoffreichen Produkte von Korallen und Algen einnehmen könnte. Durch eine Reihe von Feldversuche in einem Korallenriff am Roten Meer zeigten die Wissenschaftler, dass das von Algen produzierte gelöste organische Material viel schneller von Schwämmen aufgenommen, verarbeitet und als Partikel wieder abgegeben wurde. Dies deutet an, dass Algen im Vergleich zu Korallen das Nährstoffrecycling über die Schwammschleife verstärken und somit den Nährstoffhaushalt in Riffökosystemen entscheidend verändern können.
</p><h3>Auswirkungen von Regimewechseln</h3><p>Veränderungen im Nährstoffhaushalt wirken sich auf die natürliche Zusammensetzung und Produktivität von Nahrungsnetzen sowie auf vitale Funktionen von Korallenriffökosystemen aus. Die spannenden Ergebnisse dieser Studie ermöglichen nun erstmals Aussagen zu möglichen Auswirkungen auf das Nährstoffrecycling über die Schwammschleife im Vergleich von Korallen- und Algenriffen. Demnach könnte im schlimmsten Fall nach einem Regimewechsel eine verstärkte Schwammschleife das Wachstum von Algen noch zusätzlich fördern. Ein solcher Teufelskreislauf würde es Steinkorallen dann annähernd unmöglich machen, Riffe gegen die Konkurrenz der Algen wieder zurückzuerobern. 
</p><p>Dies könnte auch einen möglichen Erklärungsansatz für die globale und oft irreversible Entwicklung von Korallen- zu Algenriffen liefern, welche weitreichende Konsequenzen nach sich zieht, nicht nur unter Wasser. Weltweit sind hunderte Millionen Menschen von Korallenriffen als Nahrungs- und Einkommensquelle abhängig. Globale und lokale Stressfaktoren, wie die Erderwärmung und Überfischung, die das Gleichgewicht zwischen Korallen und Algen stören, sind für das momentan zu beobachtende katastrophale Korallensterben verantwortlich. Die Erkenntnisse der aktuellen Studie deuten nun an, dass nicht nur das Nährstoffrecycling, sondern letztlich auch der Wert und Nutzen dieser für uns wichtigen Ökosysteme durch Regimewechsel stark verändert werden.
</p><p>Publikation: Laura Rix, Jasper M. de Goeij, Dick van Oevelen, Ulrich Struck, Fuad A. Al-Horani, Christian Wild, Malik S. Naumann (2016): <span lang="en">Differential recycling of coral- and algal-derived dissolved organic matter (DOM) by coral reef sponges. Functional Ecology (in press)</span></p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>In der Uni-Pressestelle kann Bildmaterial angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie / Chemie<br>Marine Ökologie<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christian Wild<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421/218-63367<br>E-Mail: <a href="mailto:christian.wild@uni-bremen.de">christian.wild@uni-bremen.de</a></p><p>Bremer Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT)<br>Korallenriffökologie<br>Dr. Malik Naumann<br>Tel. 0421/23800-119</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 11 Oct 2016 09:23:44 +0200</pubDate>
                            <title>Wissenschaftspreis für Bremer Absolventin</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wissenschaftspreis-fuer-bremer-absolventin</link>
                            
                            <description>Arbeitsgemeinschaft Gewerblich-Technische Wissenschaften zeichnet Masterarbeit von Britta Schlömer aus</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 267 / 11. Oktober 2016 SC
</p><p>Tolle Ehrung für Bremer Masterstudentin: Alle zwei Jahre zeichnet die Arbeitsgemeinschaft Gewerblich-Technische Wissenschaften und ihre Didaktiken (gtw) in der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft <abbr title="eingetragener Verein">e. V.</abbr> (GfA) herausragende wissenschaftliche Arbeiten aus. Einer der beiden Preise ging in diesem Jahr an Britta Schlömer, Absolventin des Studiengangs Lehramt an beruflichen Schulen der Universität Bremen. Ausgezeichnet wurde sie für ihre Masterarbeit „Entwicklung eines Kompetenzmodells für Technische Produktdesigner/ -innen". Die Abschlussarbeit in der beruflichen Fachrichtung Metalltechnik wurde von Professor Georg Spöttl und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Frank Musekamp betreut. Von der gtw werden Arbeiten ausgezeichnet, die wichtige Beiträge zur Entwicklung des Erkenntnisstandes in den gewerblich-technischen Wissenschaften und ihren Didaktiken leisten. Im Rahmen der <abbr title="Arbeitsgemeinschaft Gewerblich-Technische Wissenschaften und ihre Didaktiken" lang="de">gtw</abbr>-Herbstkonferenz in Hannover wurde der Wissenschaftspreis „Gewerblich-technische Wissenschaften“ 2016 jetzt an die Preisträger verliehen. 
</p><p>Neben der Exzellenz der Arbeiten war ein wichtiges Entscheidungskriterium der Auswahljury auch der Aspekt, dass durch die ausgewählten Arbeiten charakteristische Arbeits- und Forschungsschwerpunkte der gewerblich-technischen Wissenschaften und ihrer Didaktiken repräsentiert werden. Das als „Einschlägigkeit“ benannte Kriterium ist nach Auffassung der gtw „insbesondere in Hinblick auf die Bildungsbedeutsamkeit von Analysen betrieblicher Arbeitsprozesse und gewerblicher Technikfelder zu gewichten.“ Die ausgezeichneten Arbeiten befassen sich in diesem Sinne mit dem gesamten Spektrum aus technikwissenschaftlichen, berufswissenschaftlichen und berufsdidaktischen Themenstellungen.
</p><p>Der mit jeweils 600 Euro dotierte Preis wird von der Firma FESTO, einem renommierten Technologie- und Lehrmittelhersteller, finanziell unterstützt. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle können Fotos von Britta Schlömer und von der Preisverleihung angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Gesellschaft für Arbeitswissenschaft <abbr title="eingetragener Verein" lang="de">e.V.</abbr><br>Arbeitsgemeinschaft Gewerblich-Technische Wissenschaften und ihre Didaktiken (gtw)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Matthias Becker (Sprecher)<br>Leibniz Universität Hannover<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0511 762 17215<br>E-Mail: <a href="mailto:becker@ibm.uni-hannover.de">becker@ibm.uni-hannover.de</a><br>und<br>Universität Bremen<br>Zentrum für Technik, Arbeit, Berufsbildung (TAB)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> h. c. Georg Spöttl <abbr title="Master of Arts">M.A.</abbr><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0151 19489678<br>E-Mail: <a href="mailto:spoettl@uni-bremen.de">spoettl@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 11 Oct 2016 10:27:42 +0200</pubDate>
                            <title>Großbrand in einer Raumkapsel: Experiment zur Feuersicherheit auf der ISS startet ins All</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/grossbrand-in-einer-raumkapsel-experiment-zur-feuersicherheit-auf-der-iss-startet-ins-all</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 268 / 11. Oktober 2016 SC
</p><p>Am 14. Oktober 2016 wird um 3:15 Uhr (MESZ) ein CYGNUS-Raumtransporter der US-amerikanischen Firma Orbital ATK auf einer Antares 230 Rakete von <span lang="en">Wallops Island, Virginia</span>, zur Internationalen Raumstation <abbr title="International Space Station">ISS</abbr> starten. Der Inhalt des Transporters ist für das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen von besonders großem Interesse. Neben den Verbrauchsgütern zur Versorgung der Astronauten befindet sich unter den wissenschaftlichen Experimenten auch der internationale Versuchsaufbau SAFFIRE II, an dem das <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr> mit einer großen Materialprobe beteiligt ist. Angezündet im All soll sie Aufschluss über die Ausbreitung von Feuer auf bemannten Raumfahrzeugen geben. 
</p><h3>Das Experiment:</h3><p>Den Hintergrund zu SAFFIRE II bilden die Bemühungen eines internationalen Wissenschaftsteams aus den <abbr title="United States of America" lang="en">USA</abbr>, Russland, Japan und Europa um ein besseres Verständnis der Verbrennung fester Materialien in der Schwerelosigkeit. Die <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr>-Wissenschaftler fokussieren sich mit ihrem Beitrag insbesondere auf die Frage nach der Feuersicherheit auf bemannten Raumfahrzeugen. Zwar gibt es Prüfmethoden, nach denen derzeit Materialien zum Bau von Raumfahrzeugen qualifiziert werden, jedoch ist die Aussagekraft von Ergebnissen, die in einem Labor auf der Erde erzielt werden und dann 1:1 auf die Gegebenheiten auf einer Raumstation im Weltall übertragen werden, stark zu bezweifeln: An Bord einer Raumstation brennt ein Feuer deutlich schwächer als am Boden und die Ausbreitung ist stark verlangsamt, örtlich wird es aber viel heißer, da der fehlende Auftrieb in der Schwerelosigkeit die heißen Abgase nicht von der Brandstelle fortträgt. Ein Material, das im Erdlabor von selbst verlischt, kann also auf einer Raumstation im All durchaus weiter brennen. Auch sehen die bisherigen Standardtests nur die Untersuchung glatter, ebener Proben vor. Unsere alltägliche Erfahrung zeigt uns jedoch, dass Ecken und Kanten leichter Feuer fangen als eine Fläche. Daher ist die Brandgefahr im Inneren einer Raumstation, die nicht vollkommen glatt und ohne Strukturen ist, auch wahrscheinlich höher als die bisherigen Testverfahren vermuten lassen.
</p><p>Im Rahmen des internationalen SAFFIRE II Experiments, welches von der <abbr title="National Aeronautics and Space Administration">NASA</abbr> geleitet und finanziert wird, untersucht das <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr> daher den Verbrennungsfortschritt sowie die Flammenausbreitung einer großen Acrylglasprobe mit strukturierter Oberfläche, die in einem offenen Windkanal bei einer Luftgeschwindigkeit – ähnlich der der Klimaanlagen an Bord der <abbr title="International Space Station" lang="en">ISS</abbr> – entzündet und beobachtet wird. Bisher konnten solche Experimente nur an sehr kleinen Proben unter großen Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt werden; die Frage nach der Übertragbarkeit der Ergebnisse auf ein großes, offenes Feuer blieb jedoch unbeantwortet. Erst im Jahr 2011 ist mit der Idee zum SAFFIRE-Experiment die Überlegung entstanden, derartig gefährliche Versuche auf einem Raumtransporter durchzuführen, der am Ende ohnehin in der Erdatmosphäre verglühen wird. Mit der CYGNUS-Kapsel steht somit nicht nur eine für die Forschungsfrage der <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr>-Wissenschaftler optimale Umgebung zur Verfügung, auch die enormen Kosten für eine eigenständige Weltraummission können drastisch reduziert werden. 
</p><h3>Der Missionsverlauf und die Experimentserie:</h3><p>Der CYGNUS-Raumtransporter koppelt zunächst am 16. Oktober 2016 an die Raumstation an, wird von den Astronauten der <abbr title="International Space Station">ISS</abbr> entladen, mit Abfällen und nicht mehr benötigtem Equipment beladen und voraussichtlich am 18. November 2016 zur Erde zurückgeschickt, wo er wenig später beim Eintritt in die Atmosphäre verglühen wird. In der Zeit zwischen dem Abdocken von der <abbr title="International Space Station" lang="en">ISS</abbr> bis zum Wiedereintritt und Verglühen wird das SAFFIRE-Experiment an Bord des Transporters gestartet, die Materialprobe des <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr> entzündet und die Daten zum Boden übertragen. 
</p><p>Doch soll es nicht allein bei einem Experiment bleiben. Um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, wird SAFFIRE als Experimentserie auf sechs Flügen von CYGNUS-Raumtransportern im Zeitraum zwischen 2016 und 2019 durchgeführt werden. Die Erwartungen der ZARM-Wissenschaftler sind immens hoch, handelt es sich doch um bahnbrechende Experimente – die Bremer Forscher und ihre Kolleginnen und Kollegen legen mit SAFFIRE II den ersten echten Brand im Weltraum. 
</p><p>Mit großer Spannung blickt das <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr> auch auf den Raketenstart an sich. Der letzte Start der Antares 130 Trägerrakete im Oktober 2014 missglückte, die Rakete stürzte ab, wurde völlig zerstört und das <span lang="en">Launch-Pad</span> schwer beschädigt. Am 14. Oktober 2016 soll sich nun die Nachfolgerakete Antares 230 zum ersten Mal bewähren. Sie ist in der ersten Stufe mit zwei russischen RD 181 Motoren ausgestattet.
</p><p>Auf einen Blick:
</p><p>* 14. Oktober 2016 ab 2:15 (MESZ) / 13. Oktober 2016 ab 8:15 p.m. (EDT): Countdown für den Raketenstart in Wallops Island, Virginia, USA<br>* 16. Oktober 2016 ab 11:45 (MESZ) / 16. Oktober 2016 ab 5:45 a.m. (EDT): Andocken von CYGNUS an die ISS<br>* 18. November 2016 (Uhrzeit tbd): Abdocken der CYGNUS-Kapsel und Durchführung des SAFFIRE II-Experiments<br>* Live-Stream des Raketenstarts: <a href="http://www.nasa.gov/multimedia/nasatv/#public" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.nasa.gov/multimedia/nasatv/</a><br>#public* Animation des Missionsverlauf und des SAFFIRE II-Experiments (in englischer Sprache): <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0JkQ12JluJ0" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=0JkQ12JluJ0</a>&nbsp; (Quelle: NASA Glenn Research Center)
</p><p>Ansprechpartner für inhaltliche Fragen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation, <br>Christian Eigenbrod<br>Leitung der Forschungsgruppe „Aerospace Combustion Engineering“<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-57780<br>E-Mail: <a href="mailto:christian.eigenbrod@zarm.uni-bremen.de">christian.eigenbrod@zarm.uni-bremen.de</a></p><p>Ansprechpartnerin für allgemeine Presseanfragen:
</p><p><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Lucie-Patrizia Arndt<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-57817<br>E-Mail: <a href="mailto:lucie-patrizia.arndt@zarm.uni-bremen.de">lucie-patrizia.arndt@zarm.uni-bremen.de</a><br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard  Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11098</guid>
                            <pubDate>Fri, 14 Oct 2016 11:50:40 +0200</pubDate>
                            <title>Auf dem Weg zur nächsten Generation von Hirn-Prothesen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/auf-dem-weg-zur-naechsten-generation-von-hirn-prothesen</link>
                            
                            <description>11. Bernstein Sparks Workshop im Hanse-Wissenschaftskolleg wird von der Universität Bremen organisiert
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 269 / 14. Oktober 2016 SC
</p><p>Wie ermöglicht man einem Blinden, wieder zu sehen? Wie hilft man einem tauben Menschen, um wieder hören zu können? Wie kann man jemandem, der seine Arme verloren hat, den Tastsinn wiedergeben? Mit diesen Fragen beschäftigen sich rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie mehr als 20 renommierte Referentinnen und Referenten aus aller Welt beim 11. Bernstein <span lang="en">Sparks Workshop </span>„Natürliche Integration von Information durch externe Stimulation in die ablaufenden neuronalen Aktivitäten des Gehirns“. Er findet vom 20. bis 23. Oktober 2016 im Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst statt und wird von den Neurowissenschaftlern <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Udo Ernst (Preisträger des Bernstein Preises 2010) und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> David Rotermund vom Institut für Theoretische Physik und vom Zentrum für Kognitionswissenschaften der Universität Bremen organisiert. <br><br>Beim <span lang="en">Workshop</span> wird diskutiert, ob und wie man in möglichst natürlicher und sicherer Weise auf die Aktivität der Nervenzellen des Gehirns Einfluss nehmen kann, um in der (noch fernen) Zukunft die verlorene Sinneswahrnehmung in der Sprache des Gehirns durch eine künstliche Imitationen möglichst realistisch zu ersetzen. In Zusammenarbeit von Vertretern aus den Fachdisziplinen Neurobiologie, Computational Neuroscience, Ingenieurswissenschaften und Medizin sollen die weiteren wichtigen Schritte festgelegt werden, um die nächste Generation von Prothesen zu entwickeln und so beeinträchtigten Menschen in ihrem Alltag zu unterstützen. Finanziert wird dieser Workshop durch die Bernstein Koordinationsstelle (Außenstelle des Forschungszentrum Jülich an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg), die den Workshop auch mit organisiert, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK).
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut für Theoretische Physik/Zentrum für Kognitionswissenschaften<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Udo Ernst<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-62002<br>E-Mail: <a href="mailto:udo@neuro.uni-bremen.de">udo@neuro.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> David Rotermund<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-62003<br>E-Mail: <a href="mailto:davrot@neuro.uni-bremen.de">davrot@neuro.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.nncn.de/de/neues/termine/11-bernstein-sparks-workshop" target="_blank" rel="noreferrer">www.nncn.de/de/neues/termine/11-bernstein-sparks-workshop</a><br>und <br>Hanse-Wissenschaftskolleg<br>Heidi Müller-Henicz<br>Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br>E-Mail: <a href="mailto:hmuehenicz@h-w-k.de">hmuehenicz@h-w-k.de</a> &nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 14 Oct 2016 13:41:06 +0200</pubDate>
                            <title>An der Uni Bremen konzipiert: Ausstellung in Prag über die offizielle Künstlervereinigung „Jazz-Sektion“ in der Tschechoslowakei</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/an-der-uni-bremen-konzipiert-ausstellung-in-prag-ueber-die-offizielle-kuenstlervereinigung-jazz-sektion-in-der-tschechoslowakei</link>
                            
                            <description>Kurator ist der Historiker Dr. Rüdiger Ritter von der Uni Bremen / Ausstellung kommt im März 2017 nach Bremen
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 270 / 14. Oktober 2016 SC
</p><p>Gegenwärtig läuft in Prag die Ausstellung „Ein schmaler Grat. Die Jazz-Sektion, zeitgenössische Kunst und Musik in der Tschechoslowakei“. Das Besondere dabei aus Bremer Sicht: Sie wird von Dr. Rüdiger Ritter kuratiert, der Historiker im Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Bremen ist. Das Konzept zur Ausstellung ist im Fachgebiet Kulturgeschichte Ostmitteleuropas mit dem Schwerpunkt Tschechische Geschichte unter der Leitung von Professorin Martina Winkler in Kooperation mit der Forschungsstelle Osteuropa, dem Tschechischen Nationalmuseum in Prag, dem Slowakischen Nationalmuseum (Abteilung Musikmuseum) und der Galerie Villa sponte in Bremen entstanden. 
</p><h3>„Jazz-Sektion“: Ein Forum für oppositionelle Kunst und Musik</h3><p>Von 1969 bis 1986 existierte die „Jazz-Sektion“, eine Künstlervereinigung in der Tschechoslowakei, die offiziell mit dem Hintergedanken zugelassen worden war, dem rebellischen Jazz den Wind aus den Segeln zu nehmen – was nicht klappte. Die „Jazz-Sektion“ entwickelte sich zu einem Forum oppositioneller Kunst und Musik und damit in die Richtung der Charta ’77 um Václav Havel. In der Ausstellung wird anhand zahlreicher Bilddokumente rekonstruiert, wie die Musik-, Kunst- und Kulturszene der sozialistischen Tschechoslowakei trotz der Gängelung des Regimes mehrere Jahrzehnte lang den Anschluss an die internationale Moderne aufrechtzuerhalten suchte, bis das Regime schließlich einen Schauprozess konstruierte und die Hauptakteure verhaften ließ – im selben Jahr, als in der Sowjetunion bereits die Perestrojka eingeleitet wurde. „Wie die Kulturschaffenden sich auf dem „schmalen Grat“ bewegten, ist ein Lehrstück für die Funktionsweise des Staatssozialismus und ganz allgemein für die politische Kraft der Kultur in autoritären Regimes“, bringt Rüdiger Ritter die Kernbotschaft der Ausstellung auf den Punkt.
</p><h3>Im März 2017 in der Villa sponte</h3><p>Die Ausstellung, die bis zum 8. Januar 2017 in Prag im <span lang="ce">Narodní Památník na Vítkově</span>, einem Teil des Tschechischen Nationalmuseums, für Besucher geöffnet ist, kommt auch nach Bremen und wird im März und April 2017 in der Galerie Villa sponte (Osterdeich 59 B) präsentiert. In der zweiten Jahreshälfte 2017 wandert sie weiter nach Bratislava. In Bremen ergänzt ein Begleitprogramm aus Konzerten mit Jazzmusik und Lesungen die Exposition. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Geschichtswissenschaft<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Rüdiger Ritter<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: (0421) 218 67368<br>E-Mail: <a href="mailto:rritter@uni-bremen.de">rritter@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11100</guid>
                            <pubDate>Tue, 18 Oct 2016 10:12:45 +0200</pubDate>
                            <title>Austausch über gute Lehre: Uni-Magazin „Resonanz“ erschienen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/austausch-ueber-gute-lehre-uni-magazin-resonanz-erschienen-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 271 / 18. Oktober 2016 JS
</p><p>Die neue Ausgabe des Magazins für Lehre und Studium „Resonanz“ der Uni Bremen liegt jetzt vor. Zu Beginn des Wintersemesters ist damit bereits die siebte Ausgabe erschienen. Im aktuellen Heft schreiben Lehrende und Studierende unter anderem über den Aufbau einer dezentralen Schreibwerkstatt im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften, über ein Coaching-Projekt für Studienanfänger in der Produktionstechnik und über das Zukunftskonzept für die Lehrerbildung an der Universität Bremen. Das Magazin liegt an vielen Orten auf dem Campus aus. Neue Beiträge können jederzeit eingereicht werden.
</p><p>Die „Resonanz“ wurde im Rahmen des <abbr title="Forschend Studieren von Anfang an - Heterogenität als Potenzial" lang="de">ForstA</abbr>-Projekts („Forschend Studieren von Anfang an“) als Forum für den praxisnahen Austausch und die kritische Reflexion des Lehr- und Lerngeschehens an der Uni Bremen ins Leben gerufen. Sie erscheint einmal im Semester als gedruckte Ausgabe. In erster Linie ist die „Resonanz“ jedoch ein Onlinemagazin: Unter <a href="https://blogs.uni-bremen.de/resonanz/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://blogs.uni-bremen.de/resonanz/</a> werden durchgehend neue Artikel eingestellt und es besteht über eine moderierte Kommentarfunktion die Möglichkeit für Diskussionen. So soll ganz unkompliziert der Austausch über gute Lehre an der Universität Bremen befördert werden – auch zwischen den Fächern und den verschiedenen Akteuren der Institution.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Referat Lehre und Studium<br>Maximilian Hohmann<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-67826<br>E-Mail: <a href="mailto:hohmann@uni-bremen.de">hohmann@uni-bremen.de</a><br><a href="https://blogs.uni-bremen.de/resonanz/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://blogs.uni-bremen.de/resonanz/</a></p></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11101</guid>
                            <pubDate>Wed, 19 Oct 2016 13:17:53 +0200</pubDate>
                            <title>Weiteres Gütesiegel für die Universität Bremen: Schweizer Akkreditierungsrat verleiht der Uni Bremen die Systemakkreditierung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/weiteres-guetesiegel-fuer-die-universitaet-bremen-schweizer-akkreditierungsrat-verleiht-der-uni-bremen-die-systemakkreditierung</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 272 / 19. Oktober 2016 SC
</p><p>Die Universität Bremen hat eine neue Stufe der Qualitätssicherung von Studium und Lehre erreicht. Der Schweizer Akkreditierungsrat bescheinigt der Universität Bremen in einem Zertifikat, dass sie ein System zur Qualitätssicherung von Studiengängen entwickelt hat, welches die Studienqualität nachhaltig sichert. Das bedeutet: Alle Studiengänge, die die unieigenen Prüfverfahren durchlaufen, sind von nun an akkreditiert. „Die Systemakkreditierung ist ein großartiger Erfolg für die Universität Bremen, die sie dem intensiven Engagement zahlreicher Uniangehöriger quer durch die Institution verdankt“, freut sich Professor Thomas Hoffmeister, Konrektor für Lehre und Studium, voller Anerkennung.
</p><p>Das nun zertifizierte Qualitätsmanagement (QM) in Lehre und Studium setzt an der Universität Bremen besonders stark dort an, wo Lehre durchgeführt wird, also in den Studiengängen und Fachbereichen. Es bindet dabei zahlreiche Hochschulmitglieder in ganz unterschiedlichen Funktionen und aus allen Statusgruppen ein. Um die Qualität des Studiums langfristig zu sichern und gezielt zu verbessern, hat sich die Universität Bremen für ein unterstützendes Qualitätsmanagement entschieden. Es evaluiert sowohl die Rahmenbedingungen für Lehre und Studium als auch die Lehre selbst und dient zugleich der zielgerichteten Weiterentwicklung von Lehre und Studium. Auch im Rahmen der Systemakkreditierung wird allerdings weiterhin dem programmbezogenen „Blick von außen“ durch externe Expertinnen und Experten eine große Bedeutung zukommen.
</p><h3>Was sind Stärken des Qualitätsmanagementsystems in Lehre und Studium?</h3><p>Das Gutachten der Akkreditierungsagentur hebt einige <abbr title="Qualitätsmanagement">QM</abbr>-Stärken der Universität Bremen besonders hervor. So finden die Studiengangsevaluationen flächendeckend und studienprogrammübergreifend statt. Aus den Ergebnissen werden Maßnahmen abgeleitet, die zum Beispiel zu Anpassungen im Curriculum oder bei Modulen führen. Um dabei zusätzliche Erkenntnisse zu gewinnen und die Verfahren kontinuierlich zu optimieren, wird in unterschiedlichen Formen evaluiert. Ein übergreifendes Datenmanagement unterstützt dieses Aufgabenfeld. Als positiv bewerten die externen Experten die Perspektiv- und Qualitätsmanagementgespräche zwischen Rektorat und Fachbereichen. Dadurch lassen sich die Qualitätsstandards hoch halten sowie Transparenz und Studierbarkeit erhöhen. Sehr gelobt wurden die Beratungsangebote für Studierende auf allen Ebenen und die unbürokratische Art, Studienleistungen zum Wohle der Studierenden anzuerkennen. Das Forschende Lehren wurde vom Gutachterteam als ein Markenzeichen der Universität bezeichnet. Es sei in den Studiengängen sehr gut sichtbar verankert.
</p><p>Im Gutachten gibt es auch eine Auflage für die Entwicklung an der Uni. So lasse sich bei fachbereichsübergreifenden Studiengängen die Beratung der Studierenden, insbesondere im Lehramt, noch verbessern. Zuständigkeiten beispielswiese sollten transparenter dargestellt und deren Verbindlichkeit erhöht werden.
</p><h3>Zum Verfahren</h3><p>Im Juli 2014 hat der Akademische Senat den Beschluss gefasst, die Systemakkreditierung der Universität Bremen anzustreben. Nach Anhörung verschiedener Akkreditierungsagenturen entschied sich das Rektorat für die Schweizer Agentur AAQ, die am besten geeignet erschien, ein <span lang="en">bottom-up</span> gesteuertes Qualitätsmanagementsystem in Lehre und Studium „á la Uni Bremen“ zu begleiten. Unter breiter Beteiligung von Dekanaten, Studienzentren und Studierenden wurden die relevanten Unterlagen erstellt. Die Vorbereitungen mündeten dann im Februar in einer zweitägigen und im Juni 2016 in einer viertägigen Vor-Ort-Begehung durch eine externe Gutachtergruppe.
</p><p>Die Verleihung der Akkreditierungsurkunde fand am 19. Oktober 2016 im Anschluss an die Sitzung des Akademischen Senats in der Universität Bremen statt.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Konrektor für Lehre und Studium<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Hoffmeister<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 60031<br>E-Mail: <a href="mailto:kon2@uni-bremen.de">kon2@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 19 Oct 2016 14:27:10 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Uni-Studierende mit Hilfsfahrzeug für Zusteller im Finale bei weltweitem Robotik-Wettbewerb</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-uni-studierende-mit-hilfsfahrzeug-fuer-zusteller-im-finale-bei-weltweitem-robotik-wettbewerb</link>
                            
                            <description>Erfolg für BIBA-Studentenprojekt / „Last Mile Assistant Robot“ soll Kurieren die Paketauslieferung erleichtern / Endausscheidung des „DHL Robotics Challenge“ am 17. November 2016</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 274 / 19. Oktober 2016 SC
</p><p>Ein Platz auf der Siegertreppe des „DHL <span lang="en">Robotics Challenge 2016</span>“ ist dem Studenten-Team aus drei Fachbereichen der Universität Bremen nun sicher, denn es zählt zu den drei Finalisten des weltweit ausgelobten Robotik-Wettbewerbs. Ihr <span lang="en">„Last Mile Assistant Robot“ (LaMA)</span> hat die Jury überzeugt: Am 17. November 2016 darf das Team sein Fahrzeug, das Paketzustellerinnen und -zustellern die Arbeit erleichtern soll, im DHL Innovation Center in Troisdorf bei Bonn vor 180 ausgewählten Experten präsentieren. Der Roboter entstand im Rahmen mehrerer Lehrprojekte am BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen. Daran mitgewirkt haben sieben Studierende aus sechs Nationen von vier Kontinenten.
</p><p>Für den <span lang="en">„Robotics Challenge 2016"</span> sollte ein <span lang="en">„Prototype of a Self-driving Delivery Cart“,</span> ein Demonstrator für einen selbstfahrenden kleinen Wagen entwickelt werden. Auf der sogenannten „letzten Meile“, der Auslieferung zum Endkunden, soll das Fahrzeug die Kuriere autonom begleiten können und ihnen die schweren Lasten abnehmen. Der Wagen muss also in der Lage sein, sich in typischen städtischen und ländlichen Umgebungen mit Paketen beladen im Schritttempo fortzubewegen. Dabei soll er einfach zu steuern sowie robust und wetterfest sein.
</p><p>„Unser Fahrzeug erfüllt diese Bedingungen, aber bis zur Präsentation gibt es noch einiges zu tun“, sagt Nils Hoppe, im Team zuständig für die Mechanik des „<abbr title="Last Mile Assistant Robot" lang="en">LaMA</abbr>“. Er studiert Produktionstechnik und macht im nächsten Jahr seinem Master-Abschluss. Über Monate haben Hoppe und seine Kommilitonen an dem Projekt gearbeitet.
</p><h3>Video-Film zeigt Anwendung und Funktion des „<abbr title="Last Mile Assistant Robot" lang="en">LaMA</abbr>“</h3><p>Für die Teilnahme an dem Innovationswettbewerb mussten die Studenten eine Beschreibung der Entwicklung sowie ein Video einreichen. Den Film zum Projekt hat Team-Mitglied und Mathematik-Student Simon Stock erstellt. Zu finden ist das zweieinhalbminütige Video unter <a href="http://www.youtube.com/watch?v=v6V4kztcS-0" target="_blank" rel="noreferrer">www.youtube.com/watch?v=v6V4kztcS-0</a> . Es zeigt die Anwendung und die Funktionen des Wagens. Allein über Hand- und Armgesten lässt sich das batteriebetriebene Kettenfahrzeug einfach dirigieren. So fährt es bei Bedarf zum Beispiel vorwärts oder seitwärts, folgt dem Paketzusteller, und es kann die Ladefläche heben, damit der Kurier die Pakete ohne Bücken bequem entnehmen kann.
</p><h3>Innovatives Fahrkonzept gewährleistet hohe Flexibilität, Stabilität und Wendigkeit</h3><p>Eine der Besonderheiten an dem Fahrzeug ist sein innovatives Fahrkonzept, das eine außerordentliche Flexibilität und Wendigkeit gewährleistet. Möglich wird das über die Funktionsweise von Mecanum-Rädern, die hier in ein Kettenantriebssystem übertragen wurde. Mithilfe der Bremer Patent- und Verwertungsagentur InnoWi wurde dazu bereits ein europäisches Patent angemeldet. Die ursprüngliche Idee zu dieser Antriebstechnik kommt von <abbr title="Diplom Ingenieur" lang="de">Dipl.-Ing.</abbr> &amp; Pat.-Ing. Claudio Uriarte, der sich bereits in mehreren Forschungsprojekten damit auseinandergesetzt hat. Der <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>-Wissenschaftler ist einer der drei Betreuer des „<abbr title="Last Mile Assistant Robot">LaMA</abbr>“-Lehr- und Studentenprojektes.
</p><p>„Mecanum-Räder funktionieren anders als die Räder eines Autos. Die auf die Lauffläche schräg montierten Rollen übertragen die Kräfte 45° versetzt zur Radachse statt wie üblich zum Beispiel bei einem Auto in einem Winkel von 90°. Eine Änderung der Fahrtrichtung erfolgt nicht durch das Lenken der Räder, sondern durch eine gezielte Einstellung der Drehgeschwindigkeit der jeweiligen Räder“, erklärt Uriarte. „Sie ermöglichen einen sogenannten ‚omnidirektionalen‘ Antrieb. Das heißt, dass sich das Fahrzeug in alle Richtungen bewegen und nahezu auf der Stelle seine Bewegungsrichtung ändern kann.“ Übertragen auf einen Kettenfahrantrieb wie beim „<abbr title="Last Mile Assistant Robot" lang="en">LaMA</abbr>“ sorgt diese Konstruktion für beste Manövrierbarkeit sowie höchste Beweglichkeit und Stabilität auch in unebenem Gelände.
</p><h3>„Erfolgreiche Lehre braucht auch Spaßfaktor“</h3><p>„Das war eine sehr komplexe Aufgabe, und ich bin beeindruckt davon, wie die Studierenden sie gelöst haben – sehr ideenreich und professionell. Besonders begeistert mich die kompakte Bauweise des Roboters“, sagt Uriarte. Auch <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>-Leiter <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Michael Freitag freut sich über den Erfolg der Studenten. „Sie haben wirklich eine hervorragende Arbeit geleistet. Mit viel Engagement haben sie in relativ kurzer Zeit ein funktionierendes System geschaffen, das offensichtlich auch Profis in der Wirtschaft zu überzeugen scheint.“
</p><p>Freitag sieht das Ergebnis des Studentenprojektes zudem als Bestätigung für die Lehre des Uni-Fachbereiches Produktionstechnik an, in die das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr> stark eingebunden ist. „Es ist eine Sache, Methodenwissen zu vermitteln. Eine ganz andere ist es, dabei immer wieder den Praxisbezug herzustellen und die Studierenden bei der vielen trockenen Theorie und in einem zunehmend verschulten Studium auch noch zu Eigeninitiativen und so kreativen Leistungen wie dieser hier mit dem Roboterfahrzeug zu motivieren“, sagt Freitag. „Wir dürfen nicht vergessen, dass die akademische Lehre auch stets anwendungsorientiert sein muss und einen gewissen Spaßfaktor bieten sollte, wenn sie erfolgreich sein will.“
</p><h3>Entscheidung am „DHL <span lang="en">Innovation Day“</span> per Live-Abstimmung</h3><p>Die drei Finalisten des Robotik-Wettbewerbes haben nun die Möglichkeit, ihre Entwicklungen am „DHL <span lang="en">Innovation Day</span>“ vor Fachleuten aus aller Welt zu präsentieren. In einer Live-Abstimmung werden dann die Ränge vergeben – und damit Preisgelder zwischen 2.000 und 10.000 Euro. Zudem darf der Erstplatzierte seine Idee in den „DHL Innovation Centern“ in Troisdorf und Singapur vorstellen und ist eingeladen, die Realisierung der Idee gemeinsam mit DHL im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zu prüfen.
</p><p>Sabine Nollmann
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong><br>Fotos zur Pressemitteilung finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/press2016.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/press2016.html</a>&nbsp; oder erhalten sie über Sabine Nollmann (E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de">mail@kontexta.de</a> , Mobil: 0170 904 11 67)
</p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:
</p><p><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.youtube.com/watch?v=v6V4kztcS-0" target="_blank" rel="noreferrer">www.youtube.com/watch?v=v6V4kztcS-0</a>&nbsp; (Bewerbungsfilm „<abbr title="Last Mile Assistant Robot">LaMA</abbr>“ der Studierenden)<br><a href="http://www.dhlinnovationchallenge.com/roboticschallenge/" target="_blank" rel="noreferrer">www.dhlinnovationchallenge.com/roboticschallenge/</a>&nbsp; (Wettbewerbsausschreibung)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Michael Freitag, Telefon: 0421 218-50 002, E-Mail: <a href="mailto:fre@biba.uni-bremen.de">fre@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Diplom Ingenieur">Dipl.-Ing.</abbr> &amp; Pat.-Ing. Claudio Uriarte, Telefon: 0421 218-50 163, E-Mail: <a href="mailto:uri@biba.uni-bremen.de">uri@biba.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 19 Oct 2016 15:03:47 +0200</pubDate>
                            <title>Von Merlin und dem Schwanenritter: Mythen des Mittelalters</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/von-merlin-und-dem-schwanenritter-mythen-des-mittelalters</link>
                            
                            <description>Ringvorlesung zu „Mythen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit“ startet am 27. Oktober 2016 an der Universität</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 273 / 19. Oktober 2016 RO 
</p><p>Mythen geben in Bildern und Erzählungen Antworten auf die elementaren Fragen des Lebens: Woher kommen wir, und warum sind wir, wie wir sind? Mit diesem Thema beschäftigt sich im kommenden Wintersemester das Institut für Mittelalter- und Frühneuzeitforschung (IMFF) im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften in der Ringvorlesung „Mythen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit“. Sie findet in der Vorlesungszeit bis Weihnachten jeden Donnerstag von 16.15 bis 17.45 Uhr im <abbr title="Seminar- und Forschungsverfügungsgebäude" lang="de">SFG</abbr> Raum 1040 statt. <br><br>Behandelt werden etwa der Mythos um den Zauberer Merlin und die Figur des Schwanenritters; die Anfänge des Faust-Mythos und Formen des Aberglaubens im Mittelalter. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Rezeption von&nbsp; Mittelaltermythen, z. B. in Gedichten der Gegenwart, die Scheibenwelt sowie in zeitgenössischen, transkulturellen Auseinandersetzungen mit dem Orient und den Kreuzzügen. <br><br><strong>Die weiteren Termine:</strong><br><br>27.10.2016, <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Gisela Febel, Bremen: Der Kreuzzug aus Sicht der Nicht-Christen: Überlegungen zu Amin Maaloufs Studie Der Heilige Krieg der Barbaren: Die Kreuzzüge aus der Sicht der Araber (2000)<br><br>03.11.2016, <abbr title="Privatdozentin / Privatdozent">PD</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Sonja Kerth, Bremen: Faust. Die Anfänge des Mythos<br><br>10.11.2016, Dr. des. Hauke Kuhlmann, Bremen: Das Mittelalter in Gedichten der Gegenwart<br><br>17.11.2016, <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Jana Jürgs, Bremen: Scheibenwelt, Nachthexen und Prinzessinnen in Not. Moderne Mythen über das Mittelalter<br><br>24.11.2016, <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Maryvonne Hagby, Bremen: Genealogische Phantasien: Die Tradition des Chevalier au Cygne und des Schwanenritters im europäischen Mittelalter<br><br>01.12.2016, <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christian Schmitt, Bremen: Merlin 2.0. Oder: Wie man Artusromane im TV erzählt<br><br>08.12.2016, <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Jana Nittel, Bremen: Reisen und Mobilität im englischen Mittelalter und der frühen Neuzeit: Mandeville, Kempe und Chaucer<br><br>15.12.2016, <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ute Siewerts, Bremen: "Wilde Jagd und Totenschwärme". Aberglauben im Mittelalter <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br>Institut für Mittelalter- und Frühneuzeitforschung<br><abbr title="Privatdozentin / Privatdozent" lang="de">PD</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Sonja Kerth<br>Tel.: 0421 218 68241<br>E-Mail: <a href="mailto:skerth@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">skerth@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11104</guid>
                            <pubDate>Thu, 20 Oct 2016 15:06:56 +0200</pubDate>
                            <title>Wie fit ist Hemelingen? Uni-Projekt macht Bewegungscheck im Stadtteil</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-fit-ist-hemelingen-uni-projekt-macht-bewegungscheck-im-stadtteil</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 275 / 20. Oktober 2016 SC
</p><p>Sie wurden schriftlich befragt, einem Fitnesstest unterzogen und eine Woche lang wurden alle Bewegungen aufgezeichnet: Gesundheitswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus dem Institut für <span lang="en">Public Health</span> (IPP) der Universität Bremen erfassten im Rahmen des Forschungsprojektes „BUTEN AKTIV“ nicht nur den Fitnessgrad und Bewegungsdrang der Menschen aus Hemelingen. Diese hatten auch die Möglichkeit, selbst Anregungen und Ideen für mehr Bewegung einzubringen. Im Mittelpunkt stand die Frage: „Was muss geändert werden, damit ich mich in meinem Ortsteil besser bewegen kann?“ Zahlreiche Vorschläge wurden gemacht, zum Beispiel für eine zusätzliche Fußgängerampel zur Überquerung einer vielbefahrenen Straße und für überfällige Reparaturen von Schäden an Rad- und Fußwegen. Häufig gewünscht wurden auch die bessere Pflege vernachlässigter Grünflächen und ein Trim-dich-Pfad im Stadtteil. 
</p><p>Projektleiterin <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Karin Bammann vom <abbr title="Institut für Public Health und Pflegeforschung">IPP</abbr> war von der großen Resonanz aus der Bevölkerung überwältigt. Bei einer Informationsveranstaltung für die Beteiligten im <abbr title="Arbeiterwohlfahrt" lang="de">AWO</abbr>-Saal Arbergen dankte sie allen Teilnehmenden. „Für uns sind alle Beiträge und Gespräche hier im Stadtteil wertvoll.“
</p><h3>Wie geht es weiter?</h3><p>In Zukunft wird es einen BUTEN AKTIV Newsletter und eine BUTEN AKTIV Internetseite geben. So will das Team um <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Karin Bammann die Bevölkerung über weitere Ergebnisse und Aktivitäten in den Ortsteilen informieren. Zusätzlich sind schon ab November dieses Jahres weitere Aktionen geplant, an denen sich Interessierte aktiv beteiligen können. Die gesammelten Daten sowie die zahlreichen Ideen und Anregungen werden derzeit weiter ausgewertet und aufbereitet.
</p><h3>Das Projekt BUTEN AKTIV</h3><p>Im Forschungsprojekt „BUTEN AKTIV“ entwickelt die Arbeitsgruppe von Karin Bammann gemeinsam mit den Menschen im Bremer Stadtteil Hemelingen ein Bewegungsprogramm für die Altersgruppe 65 plus. Dabei soll es in erster Linie um die körperliche Aktivität im Freien gehen, da die Bewegung an frischer Luft zusätzlich das Wohlbefinden und die Gesundheit fördert. Dazu arbeitet das Forscherteam mit Vereinen, Bürgern und Politikern vor Ort eng zusammen.
</p><h3>Präventionsnetzwerk AEQUIPA</h3><p>„BUTEN AKTIV“ ist eingebettet in das Präventionsnetzwerk AEQUIPA (<a href="http://www.aequipa.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.aequipa.de</a> ). Dieses regionale Netzwerkprojekt der Metropolregion Bremen-Oldenburg, an dem fünf Hochschulen und zwei Forschungsinstitute beteiligt sind, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und ist im Februar 2015 gestartet.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Karin Bammann<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 68873<br>E-Mail: <a href="mailto:bammann@uni-bremen.de">bammann@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/senior-researcher/" target="_blank" rel="noreferrer">www.ipp.uni-bremen.de/forschung/senior-researcher/</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11105</guid>
                            <pubDate>Fri, 21 Oct 2016 09:00:00 +0200</pubDate>
                            <title>Politische Bildung als Auftrag</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/politische-bildung-als-auftrag</link>
                            
                            <description>Ringvorlesung: „Politische Bildung im Bundesland Bremen – Akteure, Herausforderungen, Perspektiven“ / Auftakt am 25. Oktober 2016</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 276 / 21. Oktober 2016 RO
</p><p>Unter dem Begriff Politik lässt sich all dasjenige Handeln begreifen, das – in ganz unterschiedlichen Formen – auf menschliches Zusammenleben gerichtet ist. Eine Demokratie verlangt ein Mindestmaß an politischer Bildung ihrer Bürgerinnen und Bürger. In der politischen Bildung geht es darum, Menschen zu einer kompetenten und reflektierten Teilhabe am gesellschaftlichen Handeln zu befähigen. Schulen und Politikunterricht sind allerdings keineswegs die einzigen Orte, an denen politische Bildung stattfindet. Grund genug also, sich mit dem weiten Feld der (außer-)schulischen politischen Jugend- und Erwachsenenbildung intensiver zu befassen. Hierzu bieten im Wintersemester 2016/17 das Zentrum für Arbeit und Politik (<abbr title="Zentrum für Arbeit und Politik" lang="de">zap</abbr>), das Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften (<abbr title="Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften" lang="de">ZeDiS</abbr>) der Universität Bremen sowie der Bremer Landesverband der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung (DVPB) in Kooperation mit ganz unterschiedlichen Trägern der politischen Bildung im Land eine Ringvorlesung an. Diese richtet sich sowohl an Lehramtsstudierende, Referendare, Lehrerinnen und Lehrer als auch an die interessierte (Fach-)Öffentlichkeit.
</p><p>Die erste Veranstaltung findet am 25. Oktober 2016 um 18 Uhr an der Universität Bremen, <abbr title="Geisteswissenschaften 2">GW2</abbr>, Raum B2900 statt. Die Kultur- und Erziehungswissenschaftlerin <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Helle Becker wird in ihrem Vortrag „Außerschulische Politische Jugend- und Erwachsenenbildung – Ziele, Herausforderungen, Perspektiven“ einen Überblick über die Geschichte, fachlichen Grundsätze und Strukturen außerschulischer Jugend- und Erwachsenenbildung geben.
</p><h4>Die weiteren Termine</h4><p>(jeweils um 18 Uhr im Gebäude <abbr title="Geisteswissenschaften 2">GW2</abbr>, Raum B2900):
</p><p>01.11.2016: Nikolai Goldschmidt (Bremer Jugendring): „Die politische Bildungsarbeit des Bremer Jugendrings“ (Arbeitstitel)
</p><p>08.11.2016: Hendrik Schröder (<abbr title="Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften">ZeDiS</abbr>, Uni Bremen): „Politikdidaktik im Wandel? – Eine Zeitreise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einer jungen Wissenschaftsdisziplin“
</p><p>15.11.2016: Prof. Dr. Andreas Klee (<abbr title="Zentrum für Arbeit und Politik" lang="de">zap</abbr>, Uni Bremen): „Politische Bildung als Auftrag der Universität?!“
</p><p>22.11.2016: Jessica Heibült/Dr. Asmus Nitschke (Arbeitnehmerkammer Bremen/Wirtschafts- und Sozialakademie): „Die politisch-kulturelle Bildung von WiSoAk und Arbeitnehmerkammer – Einblicke in die Bildungspraxis“
</p><p>29.11.2016: Willi Derbogen/Annette Knobbe (Arbeit und Leben Bremen/Arbeit und Leben Bremerhaven): „Politische Bildung bei Arbeit und Leben“ (Arbeitstitel)
</p><p>06.12.2016: Andreas Ebert/Jutta Redlich (Bremer Volkshochschule/Volkshochschule Bremerhaven): „Die Volkshochschulen – Weiterbildung und Teilhabe in öffentlicher Verantwortung“/„50 Orte der Diktatur in Bremerhaven – Kooperationsprojekt zum Tag der Stadtgeschichte“
</p><p>13.12.2016: Dr. Thomas Köcher (Landeszentrale für politische Bildung Bremen): „Aufgaben und Herausforderungen der Landeszentrale für politische Bildung“
</p><p>10.01.2017: Dieter Niermann (Evangelisches Bildungswerk): „'Warum in Gottes Namen?' – Evangelische Kirche und politische Bildung“
</p><p>17.01.2017: Christian Scheidt/Regina Piontek (Landesinstitut für Schule Bremen (LIS)): "Gemeinsamkeiten leben – Auseinandersetzungen führen. Demokratie und Grundrechte als Querschnittsaufgabe an der Schule in der Migrationsgesellschaft"
</p><p>24.01.2017: Anne Dwertmann (Lidice Haus): „Gesellschaftliches Engagement von Jugendlichen als Thema der politischen (Jugend-)Bildung“
</p><p>31.01.2017: Tina Brinkmann-Lange (Landessportbund): „Politische Bildung im organisierten Sport“
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Politikwissenschaft<br>Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften (<abbr title="Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften" lang="de">ZeDiS</abbr>)/Zentrum für Arbeit und Politik (<abbr title="Zentrum für Arbeit und Politik">zap</abbr>)<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Marc Partetzke<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-56704<br>E-Mail: <a href="mailto:partetzke@uni-bremen.de">partetzke@uni-bremen.de</a><br>http://www.uni-bremen.de/zap</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11106</guid>
                            <pubDate>Fri, 21 Oct 2016 09:50:57 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Wissenschaftlerin koordiniert EU-Netzwerk über verantwortungsbewussten Umgang mit den Weltmeeren</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-wissenschaftlerin-koordiniert-eu-netzwerk-ueber-verantwortungsbewussten-umgang-mit-den-weltmeeren</link>
                            
                            <description>EU Cost Action-Netzwerk „Ocean Governance for Sustainability” startete mit Kick-Off Meeting in Brüssel</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 277 / 21. Oktober 2016 SC
</p><p>Das Meer als Nahrungsquelle, Ausbeutung der Bodenschätze der Tiefsee, Klimawandel und Ozeanversauerung: Die Nutzung der Ozeane durch den Menschen kann nicht wie bisher fortgesetzt werden, sollen nicht 70 Prozent der Erdoberfläche auf Dauer kollabieren. Um sich dem Thema Zukunft der Weltmeere intensiv zu stellen, hat die Europäische Union jetzt das COST-Action-Netzwerk <span lang="en">„Ocean Goveranance for Sustainability – Challenges, Options and the Role of Science“</span> ins Leben gerufen. Es startete vor Kurzem mit einem Kick-Off und Management Committee-Treffen in Brüssel. Die Leitung des Gesamtprojektes mit einer vierjährigen Laufzeit und einem Fördervolumen von 500.000,00 Euro liegt bei Professorin Anna-Katharina Hornidge aus dem Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Bremen und dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT). Dem Netzwerk gehören 22 europäische Länder und 74 institutionelle Partner über ganz Europa verteilt an. Die U Bremen <span lang="en">Research Alliance</span> ist im Management Committee durch Anna-Katharina Hornidge (Chair) vertreten. Darüber hinaus ist Bremen mit Professor Achim Schlüter (Leiter der Arbeitsgruppe ‚<span lang="en">Land-Sea-Interaction</span>‘) vom ZMT und der Jacobs University präsent. 
</p><p>Im Zentrum des Projekts über den verantwortungsbewussten Umgang mit den Ozeanen stehen die Vernetzung innerhalb der europäischen Wissenschaften sowie die auf den Ozean bezogene europäische und nationale Politikgestaltung. Das Netzwerk bietet so eine übergreifende Plattform für die Partner-Institutionen innerhalb der Wissenschaft und baut eine Brücke zu Politik und Zivilgesellschaft mit Raum für transdisziplinären Dialog, Kapazitätsentwicklung und die gemeinsame Entwicklung integrativer Steuerungsinstrumente. 
</p><p>Die Arbeit im EU-Netzwerk fokussiert sich auf die folgenden sechs Themenschwerpunkte: 
</p><p>1. Land-Meer-Interaktion<br>2. Flächenbasiertes Management<br>3. Tiefseeressourcen<br>4. Ernährungssicherheit und -systeme<br>5. Meer, Klimawandel und Ozeanversauerung<br>6. Fischereimanagement
</p><p>Die „<span lang="en">EU Cost Action</span>“ ist offen für alle interessierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft, die sich aktiv mit formellen und informellen Steuerungsmechanismen unserer Ozeane und marinen Ressourcen auseinandersetzen und in das Netzwerk einbringen möchten. Die Eröffnungskonferenz des Projektes findet am 6. und 7. März 2017 in Bremen statt. Informationen über das Projekt und Möglichkeiten der Beteiligung gibt es hier: <a href="http://www.cost.eu/COST_Actions/ca/CA15217" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.cost.eu/COST_Actions/ca/CA15217</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Anna-Katharina Hornidge<br>Fachbereich Sozialwissenschaften / Institut für Soziologie<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> (0421) 238 00168<br>E-Mail: <a href="mailto:anna-katharina.hornidge@leibniz-zmt.de">anna-katharina.hornidge@leibniz-zmt.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11107</guid>
                            <pubDate>Fri, 21 Oct 2016 12:20:33 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen in der Festivalleitung des Bremer Literaturfestivals globale°</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-in-der-festivalleitung-des-bremer-literaturfestivals-globale</link>
                            
                            <description>Umfangreiches Programm zum zehnjährigen Bestehen des Festivals für grenzüberschreitende Literatur</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 278 / 21. Oktober 2016 SC
</p><p>Seit vier Jahren ist die Universität offiziell in der Festivalleitung des Bremer Literaturfestivals globale° - Festival für grenzüberschreitende Literatur engagiert. Insbesondere der Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften (FB 10) ist aktiv an der Gestaltung dieser Kooperation beteiligt, an der aber auch die Forschungsstelle Osteuropa und der Fachbereich Sozialwissenschaften&nbsp; mitwirken. Mit dem Festival teilt die Universität zentrale Überzeugungen: In erster Linie das Bestreben, Diversität und Pluralität sichtbar zu machen, zu fördern und zu einer breiteren gesellschaftlichen Reflexion dieser die globalisierte Welt prägenden Erscheinungen mitzuwirken.
</p><h3>Deutschsprachige Gegenwartsliteratur von Autorinnen und Autoren mit ausländischen Wurzeln</h3><p>Das diesjährige Festivalprogramm (vom 25. Oktober bis 15. November) ist nahezu doppelt so umfangreich wie in den Jahren zuvor, denn globale° feiert sein zehnjähriges Bestehen. Seit 2007, dem ersten globale°-Jahr, hat die deutschsprachige Literatur derjenigen Autorinnen und Autoren, deren biographische Wurzeln nicht in Deutschland liegen, die sich aber der deutschen Sprache meisterhaft bedienen, den Status einer literarischen und kulturellen Randerscheinung verloren und ist zu einem selbstverständlichen Bestandteil deutschsprachiger Gegenwartskultur geworden.
</p><h3>globale° 2016 ist noch internationaler</h3><p>Auch globale° hat sich weiter entwickelt und ist internationaler geworden. Die deutschsprachige Literatur bleibt das „Kerngeschäft“ des Festivals, daneben finden jedoch auch andere Literaturen ihren Platz im Festivalprogramm, die auf andere Weise grenzüberschreitend sind. In erster Linie sind dies die frankophonen Literaturen, die außerhalb Frankreichs entstehen – die eingeladenen französischschreibenden Autorinnen und Autoren kommen aus Indien, der Türkei, aus Martinique, Algerien, Tunesien und Vietnam. Hier zeigt sich die Signatur der Kooperation mit dem <abbr title="Fachbereich">FB</abbr> 10, zu deren Lehr- und Forschungsprofil diese Literaturen gehören. Hier treffen sich globale° und Universität mit dem Institut Francais Bremen, mit dem zusammen die Kooperation mit dem größten Literaturfestival Frankreichs,<span lang="fr"> Étonnants voyageurs</span> eingerichtet wurde. 
</p><h3>Ehrengast <span lang="en">Cees Nooteboom</span></h3><p>Die Internationalisierung von globale° lässt sich auch an der Liste der Autorinnen und Autoren ablesen: Als Ehrengast wird <span lang="en">Cees Nooteboom</span>, einer der wichtigsten niederländischen Autoren, das Festival eröffnen. Auch der Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels aus dem Jahr 2011, der Algerier Boualem Sansal, ist der Einladung von globale° gefolgt. Eine Diskussionsrunde zur aktuellen Lage von Intellektuellen in der Türkei unterstreicht den politischen Anspruch des Festivals, das auch einen aktuellen filmischen Beitrag aus der Tschechischen Republik im Programm hat. 
</p><h3>Wissenschaftliche Forschung für den gesellschaftlichen Diskurs</h3><p>Für die Universität Bremen ist wichtig, die Erkenntnisse der wissenschaftlichen Forschung aus den Fachbereichen in den gesellschaftlichen Diskurs hinein zu übersetzen. Dazu wurden zum Beispiel im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften eigens Seminare eingerichtet, in denen sich Studierende intensiv mit den Festivaltexten beschäftigen; in anderen Kursen werden fremdsprachige Texte übersetzt und damit auch Lesungen vorbereitet. Neu im Programm ist in diesem Jahr ein ganztägiger Workshop zur Frage des Übersetzens, in dem renommierte Übersetzerinnen, ein Autor und ein Verleger mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über diesen Gegenstand sprechen. Für Studierende und interessiertes Publikum veranstalten sie Workshops, in denen Einblick in die vielen spannenden Fragen gegeben wird, die mit dem Übersetzen verbunden sind. Was in Diskussionsrunden wie etwa der zur Türkei, die von der Universität ausgehen, öffentlich diskutiert wird, ist ebenfalls ein Beitrag zur Übersetzung von Forschungserkenntnissen für ein nicht akademisches Publikum.&nbsp; 
</p><p>Das globale°-Jubiläumsprogramm hat, wie auch in den vergangenen Jahren, nicht unbedingt einen thematischen Fokus – die Gegenwartsliteratur ist zu reich an Themen und Fragen. Viele Texte widmen sich diesmal der Suche nach den Wurzeln und den Familiengeschichten; darüber hinaus ist Europa ein Thema in diesem globale°-Herbst. Aus der Türkei, aus der Tschechischen Republik und den Niederlanden, aus Frankreich und den Ländern der Frankophonie stammende Autorinnen und Autoren werden das Auditorium mitnehmen auf ihre Erzählungen von Grenzüberschreitungen, über Konflikte und Politik, über Nähe und Ferne.&nbsp; 
</p><p>Neben der Kulturstiftung des Bundes haben viele lokale Kooperationspartner und Förderer zur Realisierung des reichen Festivalprogramms beigetragen, darunter auch der Fachbereich 10 und die Stiftung der Universität. 
</p><h3>Feierliche Eröffnung am 28. Oktober im Rathaus</h3><p>globale° 2016 wird am 28.Oktober feierlich im Rathaus eröffnet; in der Vertretung des Landes Bremen in Berlin findet am 26.Oktober eine Lesung mit dem Preisträger der Leipziger Buchmesse von 2014, Sasa Stanisic, statt. In den Räumlichkeiten der Bremischen Bürgerschaft wird das Festival am 14. November&nbsp; mit einer Finissage-Veranstaltung offiziell beendet. 
</p><p>Für die Festivalleitung globale°
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br>Romanische und Transnationale Literaturwissenschaft <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Elisabeth Arend<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 68051 (Sekretariat)<br>E-Mail: <a href="mailto:info@globale-literaturfestival.de">info@globale-literaturfestival.de</a><br>E-Mail: <a href="mailto:earend@uni-bremen.de">earend@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.globale-literaturfestival.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.globale-literaturfestival.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11108</guid>
                            <pubDate>Fri, 21 Oct 2016 13:52:05 +0200</pubDate>
                            <title>Ehrendoktorwürde für Bremer Rechtswissenschaftler</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ehrendoktorwuerde-fuer-bremer-rechtswissenschaftler</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 279 / 20. Oktober 2016 SC
</p><p>Große Ehre für den Bremer Rechtswissenschaftler Gerd Winter und damit hohe Anerkennung für die Universität Bremen: Die Staatliche Javakhishvili Universität Tiflis hat vor Kurzem Gerd Winter, Professor im Fachbereich Rechtswissenschaft, die Ehrendoktorwürde verliehen. Die Auszeichnung erfolgt, wie es in der Urkunde heißt, für seinen Beitrag zur Vertiefung der internationalen Beziehungen der rechtswissenschaftlichen Fakultät und zur Entwicklung des Verwaltungs- und Umweltrechts in Georgien. In der feierlichen Verleihungszeremonie sprachen die Vizeministerin für Umweltschutz, der Rektor der Universität, der Dekan der juristischen Fakultät, der Leiter des Rechtsprojekts der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) für Georgien und der Leiter des Instituts für Verwaltungswissenschaften. Sie alle hoben hervor, Gerd Winter zeichne sich durch die Fähigkeit aus, Recht und Gesellschaft in vergleichender Perspektive zu verstehen. Er habe durch seine nunmehr 20-jährige Beratungstätigkeit wesentlich dazu beigetragen, dass Georgien ein Rechtsstaat geworden sei, und dass das Land seine natürlichen Ressourcen immer besser schütze. Die Veranstaltung klang aus mit einem Fachvortrag des Geehrten über seine eigenen Beratungserfahrungen und eine allgemeinere Methodologie der transnationalen Gesetzgebungsberatung.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann ein Foto von Professor Gerd Winter angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Rechtswissenschaft<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Gerd Winter<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 / 218 66102 oder 0421 / 703112<br>Email: <a href="mailto:gwinter@uni-bremen.de">gwinter@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/3/5/csm_UPAK_279_Gerd_Winter__DSC8435__2__fbcaf4c114.jpg" length="184851" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/3/5/csm_UPAK_279_Gerd_Winter__DSC8435__2__fbcaf4c114.jpg" fileSize="184851" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professor Gerd Winter</media:description><media:copyright>Privat</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11109</guid>
                            <pubDate>Mon, 24 Oct 2016 10:49:30 +0200</pubDate>
                            <title>Schutz vor IT-Angriffen auf Häfen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/schutz-vor-it-angriffen-auf-haefen</link>
                            
                            <description>Ein Konsortium aus Wirtschaft und Wissenschaft entwickelt unter Beteiligung der Universität Bremen ein System für das Risikomanagement von Informations- und Kommunikationstechnologien in Häfen, um dem Ausfall wichtiger Infrastrukturen vorzubeugen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 280 / 24. Oktober 2016 SC
</p><p>Mehr als 90 Prozent der weltweit gehandelten Güter werden auf dem Seeweg transportiert – gerade für den „Exportweltmeister“ Deutschland sind die Häfen daher eine zentrale Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg. Ein Ausfall der Hafeninfrastrukturen würde jedoch nicht nur finanzielle Folgen haben, sondern könnte auch zu Versorgungsengpässen bei der Bevölkerung führen. Nicht zuletzt können auch gravierende Sicherheitsrisiken entstehen, wenn Gefahrgüter nicht sachgemäß umgeschlagen und überwacht werden. Einen möglichen Angriffspunkt bilden dabei die Informations- und Kommunikationstechnologien: In modernen Häfen wird der gesamte Umschlag mittlerweile elektronisch gesteuert und der Datenaustausch zwischen einer Vielzahl von Beteiligten zentral organisiert. Ein Konsortium aus Bremer Forschungseinrichtungen und Unternehmen entwickelt daher jetzt Lösungen für die verstärkte Absicherung dieser Kommunikationsplattformen, die als Hafentelematik-Systeme bezeichnet werden. 
</p><h3>Förderung vom Forschungsministerium</h3><p>Koordiniert wird das Projekt, das bis August 2018 läuft, vom Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL). Als weiterer wissenschaftlicher Partner ist das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen (TZI) dabei, aus der Wirtschaft beteiligen sich die dbh Logistics IT AG und die datenschutz cert GmbH. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt „IT-Risikomanagement in der Hafentelematik (PortSec)“ im Rahmen des Programms KMU-innovativ mit rund 1,28 Millionen Euro.&nbsp; 
</p><h3>Verschiedene Bedrohungsszenarien </h3><p>Das <abbr title="Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik" lang="de">ISL</abbr> betrachtet seit vielen Jahren Bedrohungen bezüglich der Sicherheit der Lieferkette mit Schwerpunkt auf den Containerverkehr. Im Projekt PortSec geht es nun erstmals gezielt um die jüngste Art der Bedrohung – Angriffe auf IT-Systeme. „So könnten zum Beispiel vertrauliche Daten über manipulierte Nutzerkonten abgegriffen werden, um damit kriminelle Handlungen wie Drogenschmuggel vorzubereiten“, erklärt Professor Frank Arendt, wissenschaftlicher Geschäftsführer am <abbr title="Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik">ISL</abbr>. „Auch Sabotageakte sind vorstellbar.“ Das Projektkonsortium untersucht daher, wie existierende Hafentelematik-Systeme künftig weitgehend automatisch auf Schwachstellen getestet werden können, um sie im Voraus gegen verschiedene Bedrohungsszenarien abzusichern. „Hierbei soll auch ein entsprechender Standard entwickelt werden, damit sich Betreiber bezüglich der Sicherheit ihrer Hafentelematik-Systeme zertifizieren lassen können“, erklärt Arendt. 
</p><h3>Schwachstellen auf Knopfdruck finden</h3><p>Das <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> der Universität Bremen verfügt über umfassendes Know-how bei der automatisierten Prüfung von Software auf mögliche Schwachstellen. „Es wäre sehr zeitaufwändig und teuer, jede Zeile eines Programms einzeln durchzusehen und von einem Analysten prüfen zu lassen“, erklärt <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Karsten Sohr, der am <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> das Thema Informationssicherheit koordiniert. „Wir entwickeln daher Systeme, die den Bauplan der Software untersuchen und dort vor allem die Kommunikationsschnittstellen nach außen aufzeigen. Diese Zugänge müssen ausreichend gesichert sein.“ Im Bereich der Hafentelematik wird jedoch nicht nur der Programmcode auf diese Weise durchleuchtet, sondern das gesamte Netzwerk, sodass die Software-Analyse mit der Sicherheit des Rechnernetzes verbunden wird.
</p><h3>Zertifizierung für Telematiksysteme</h3><p>Die Ergebnisse der automatischen Untersuchung werden anschließend von Experten begutachtet, um aufgeworfene Fragen zu klären und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Übernommen wird diese Rolle von der datenschutz cert <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung" lang="de">GmbH</abbr>, einer Prüf- und Zertifizierungsgesellschaft mit Fokus auf Datenschutz und IT-Sicherheit. „Wir haben bereits andere Projekte erfolgreich mit dem <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> durchgeführt und daraus neue Dienstleistungen entwickelt, die vom Markt nachgefragt werden“, berichtet Jan Schirrmacher. Akuten Handlungsbedarf bei Häfen sieht er aufgrund des neuen IT-Sicherheitsgesetzes, das die Bundesregierung im vergangenen Jahr verabschiedet hat. Betreiber von sogenannten „kritischen Infrastrukturen“ müssen in Zukunft sicherstellen, dass sie nach dem aktuellen Stand der Technik geschützt sind. datenschutz cert will die Ergebnisse des Projekts PortSec nutzen, um entsprechende Zertifizierungen für Hafentelematiksysteme anzubieten.&nbsp; 
</p><h3>Mehr Sicherheit als bei Qualitätsnormen</h3><p>Als weiterer Wirtschaftspartner ist die dbh Logistics IT AG ebenfalls zentral am Verbundprojekt beteiligt – sie entwickelt und betreibt unter anderem die Hafentelematik- und Port-Community-Systeme für die Bremischen Häfen (Bremen und Bremerhaven) sowie den Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven. Das Unternehmen ist bereits nach dem IT-Qualitätsstandard ISO 27001 zertifiziert, möchte aber noch einen Schritt weitergehen, denn eine aktive Suche nach Schwachstellen in der Software ist noch kein geforderter Bestandteil der internationalen Norm. Im Rahmen des Projekts will die dbh dieses Thema angehen und dabei untersuchen, wie werkzeugunterstützte Risikoanalysen von Software in das ISO-27001-Rahmenwerk eingebunden werden können. 
</p><p>Zum Abschluss des Projekts will das Konsortium prüfen, inwiefern der PortSec-Ansatz auch auf andere Branchen übertragen werden kann.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen (TZI)<br><a href="http://www.tzi.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.tzi.de</a></p><p>Ansprechpartner:
</p><p>Axel Kölling<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0171 5305119<br>E-Mail <a href="mailto:koelling@k-ms.de">koelling@k-ms.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 24 Oct 2016 14:25:55 +0200</pubDate>
                            <title>Podiumsdiskussion über die Zivilklausel</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/podiumsdiskussion-ueber-die-zivilklausel</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 281 / 24. Oktober 2016 SC
</p><p>Im vergangenen Jahr ist das Bremische Hochschulgesetz novelliert worden. Eine Neuerung im Hochschulreformgesetz ist die Festschreibung der Zivilklausel für die Hochschulen im Lande Bremen. Sie sieht vor, dass Forschung, Lehre und Studium friedliche Zwecke verfolgen. Die Universität Bremen hatte sich bereits im Mai 1986 mit der Verabschiedung der Zivilklausel eine Selbstverpflichtung gegeben und „jede Beteiligung von Wissenschaft und Forschung mit militärischer Nutzung bzw. Zielsetzung“ abgelehnt. Die inhaltliche Ausgestaltung der Zivilklausel ist mitunter strittig und sorgt immer wieder für Diskussionsbedarf. Ein aktuelles Beispiel ist die Kooperation der Hochschule Bremen mit der Bundeswehr im dualen Studiengang für Informatikerinnen. 
</p><p>Am Freitag, den 11. November 2016 findet um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft dazu eine öffentliche Podiumsdiskussion mit dem Thema „Zapfenstreich für die Zivilklausel?“ statt. Auf dem Podium diskutieren Susanne Grobien (Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses&nbsp; der Bremischen Bürgerschaft), Hans-Jörg Kreowski (Universität Bremen und Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF)), Cornelia Mannewitz (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)) und Axel Viereck (Hochschule Bremen, Konrektor Studium und Lehre). Im Mittelpunkt steht die Frage, ob der kürzlich von der Hochschule Bremen eingerichtete duale Studiengang für Informatikerinnen durch seinen Zusammenarbeit bei der Ausbildung von Frauen mit der Bundeswehr gegen die Zivilklausel verstößt. Die Podiumsdiskussion wird von Tim Voss (Deutscher Gewerkschaftsbund Bremen-Elbe-Weser) moderiert.
</p><p>Die Podiumsdiskussion ist Teil des zweitägigen „<span lang="en">Cyberpeace</span>-Forum“, das am 12. November ab 14 Uhr&nbsp; zum Thema „Aufrüstung zum Cyberkrieg&nbsp; – aktuelle Entwicklung und Gegenentwurf“ fortgesetzt wird. Die nahezu täglichen Nachrichten über Cyber- und Drohnenangriffe zeigen, dass die Gefahr heute schon real ist. Auch die Kriegsgefahr allgemein wächst, weil Cyberwaffen vergleichsweise billig und einfach zu beschaffen und zu bedienen sind und weil die Schwelle, sie einzusetzen, eher niedrig ist. Es ist deshalb dringend erforderlich, sich der Gefahren des Cyberkriegs bewusst zu werden und ihnen friedliche Alternativen entgegenzusetzen. Das Programm kann im Internet unter <a href="http://cyberpeace.fiff.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://cyberpeace.fiff.de</a>&nbsp; aufgerufen werden. Die Veranstaltungen sind öffentlich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
</p><p>Das „<span lang="en">Cyberpeace</span>-Forum“ wird organisiert vom Bremer Friedensforum, von der Bremischen Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung, vom <span lang="en">Cyberpeace</span>-Team Bremen, vom Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) und von der GEW – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Bremen – die Podiumsdiskussion „Zapfenstreich für die Zivilklausel?“ zusätzlich auch vom <abbr title="Deutscher Gewerkschaftsbund">DGB</abbr> Bremen-Elbe-Weser. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Eine Pressekonferenz zum „<span lang="en">Cyberpeace</span>-Forum“ findet am Freitag, dem 4. November, um 11 Uhr in der Villa Ichon statt. Eine gesonderte Einladung folgt.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Hans-Jörg Kreowski<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik/Informatik<br>Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF)<br><abbr lang="de" title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 – 218 64451<br>E-Mail: <a href="mailto:kreo@informatik.uni-bremen.de">kreo@informatik.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 24 Oct 2016 15:09:21 +0200</pubDate>
                            <title>Zwischen Ästhetik und Nützlichkeit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/zwischen-aesthetik-und-nuetzlichkeit</link>
                            
                            <description>„Bremen Lectures in Mathematics 2016“: Ein Plädoyer für die Schönheit einer Rechenkunst</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 282 / 24. Oktober 2016 RO 
</p><p><br>In der neunten Klasse musste man die Formel für das Lösen einer quadratischen Gleichung auswendig lernen. Warum eigentlich? Nützte einem das später einmal? Mit einem klaren „Ja“ beantwortet Bernd Sturmfels von der University of California Berkeley diese Frage. Der international führende Experte in experimenteller Mathematik wird am 31. Oktober 2016 im Rahmen der „<span lang="en">Bremen Lectures in Mathematics</span>“ mittels der quadratischen Formel veranschaulichen, wie die Lösung komplexer Probleme, etwa in der Statistik, Optimierung oder Bioinformatik von den gegebenen Daten abhängt. Bunte Bilder laden den Zuhörer ein, über die Schönheit und Nützlichkeit der Algebra nachzudenken. Die kostenlose Veranstaltung findet um 18:15 Uhr im Haus der Wissenschaft, Olbers-Saal, allgemeinverständlich und in deutscher Sprache statt. <br><br>Die Reihe "<span lang="en">Bremen Lectures in Mathematics</span>" gibt es bereits seit etlichen Jahren an der Uni Bremen. Dazu kommen auf Einladung des Instituts für Algebra, Geometrie, Topologie und deren Anwendungen (ALTA) international renommierte Mathematikerinnen und Mathematiker in die Hansestadt, um Vorträge an der Uni Bremen und auch für die Öffentlichkeit zu halten. Mit seinem Vortrag am 1. November 2016 um 14:15 Uhr in der Rotunde des Cartesiums an der Uni Bremen wendet sich Professor Sturmfels dann mit seinem zweiten Vortrag „<span lang="en">Nearest Points on Toric Vareties</span>“ an das Fachpublikum in Mathematik und Informatik. <br><br><strong>Zum Referenten:</strong> Bernd Sturmfels ist Professor an der University of California Berkeley, USA, und derzeit im Rahmen eines Forschungssemesters am Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften in Leipzig zu Gast. Er arbeitet in der angewandten Algebra und Geometrie, favorisiert einen experimentellen Zugang und hat Gebiete wie die Tropische Geometrie und die Algebraische Statistik nachhaltig geprägt.<br><br><strong>Achtung Redaktionen</strong>: Professor Bernd Sturmfels steht am 31. Oktober und 1. November 2016 für ein Interview zur Verfügung.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik und Informatik <br>Institut ALTA<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Eva-Maria Feichtner<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Dmitry Feichtner-Kozlov<br>Tel.: 0421 218 63 691 oder 0421 218 63 681<br>E-Mail: <a href="mailto:emf@math.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">emf@math.uni-bremen.de</a>, <a href="mailto:dfk@math.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">dfk@math.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.alta.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.alta.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/Sturmfels.jpg" length="2158552" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/Sturmfels.jpg" fileSize="2158552" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professor Bernd Sturmfels ist bei den &quot;Bremen Lectures in Mathematics&quot; zu Gast</media:description><media:copyright>privat</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 25 Oct 2016 10:21:02 +0200</pubDate>
                            <title>Bundesweit einzigartig: Uni Bremen fördert wissenschaftlichen Nachwuchs in der Lehrerbildung mit „Dualer Promotion“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bundesweit-einzigartig-uni-bremen-foerdert-wissenschaftlichen-nachwuchs-in-der-lehrerbildung-mit-dualer-promotion</link>
                            
                            <description>Qualifizierungskonzept in der Referendariatsphase ist jetzt mit den ersten sechs Stipendiaten gestartet / Enge Zusammenarbeit mit Schulen / Konzept wurde durch Exzellenzinitiative ermöglicht  </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 283 / 25. Oktober 2016 MM
</p><p>Die Lehrerbildung braucht wissenschaftlichen Nachwuchs für die Fachdidaktiken. Nach dem <br>18-monatigen Referendariat im Schuldienst verlieren wissenschaftlich ambitionierte Absolventinnen und Absolventen jedoch oft den Kontakt zu ihrer Hochschule. Die Universität Bremen hat deshalb ein bundesweit einzigartiges Qualifizierungskonzept gestartet: die „Duale Promotion“. Hier wird das Referendariat – also die zweite Ausbildungsphase in der Lehrerbildung nach dem universitären Abschluss – mit einer Dissertation kombiniert. Ziel ist es, bislang fehlenden wissenschaftlich qualifizierten Nachwuchs für die Fachdidaktiken und die Erziehungswissenschaften zu gewinnen. „Die Schulen haben einen wachsenden Bedarf an wissenschaftlich fundierter Schul- und Unterrichtsentwicklung, um den Herausforderungen der zunehmend heterogenen Schülerschaft gerecht zu werden“, sagt einer der Koordinatoren des Projekts, Professor Andreas Grünewald. Diese Themen will die „Duale Promotion“ bevorzugt aufgreifen. Die ersten sechs Stipendiatinnen und Stipendiaten wurden jetzt bei einer feierlichen Auftaktveranstaltung im Haus der Wissenschaft von der Senatorin für Wissenschaft, Professorin Eva Quante-Brandt, sowie Vertretern aus Wissenschaft und der Lehrerbildung der Uni Bremen begrüßt.&nbsp; 
</p><h3>Enge Zusammenarbeit mit Schulen</h3><p>Die Stipendiatinnen und Stipendiaten promovieren in den Fächern Mathematik, Spanisch, Kunst, Deutsch, Biologie sowie Musik und kooperieren dabei eng mit mehreren Schulen in Bremen. Für sie ist die Duale Promotion eine gute Möglichkeit, eigene drängende Fragen der Schul- und Unterrichtsentwicklung gemeinsam mit der Universität zu bearbeiten. Das Land Bremen hat die Zusammenarbeit unterstützt und Rechtsvorschriften entsprechend angepasst. Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz begrüßt die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses für die Fachdidaktiken: „Die `duale Promotion` bietet den Absolventinnen und Absolventen eine hervorragende Möglichkeit, Referendariat und Promotion zu verknüpfen. Sie haben damit einen hohen Anreiz, ihre wissenschaftliche Arbeit nach der Promotion an der Universität fortzusetzen. Ich gehe davon aus, dass wir mit der Förderung den notwendigen Aufwuchs des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich Lehrerbildung erreichen werden.“
</p><h3>Wie funktioniert die „Duale Promotion“?</h3><p>Die Duale Promotion dauert regulär vier Jahre. In den ersten zehn Monaten entwickeln die Stipendiatinnen und Stipendiaten das Konzept für ihr Forschungsvorhaben in enger Zusammenarbeit mit den Schulen. Danach absolvieren sie dort ihr Referendariat und erheben gleichzeitig die Daten für ihre Dissertation. In der restlichen Promotionszeit werden die Forschungsergebnisse abschließend bearbeitet. Während der Dualen Promotion werden die Promovendinnen und Promovenden in ein Graduiertenkolleg eingebunden, das von der Universität und dem Landesinstitut für Schule (LIS) gemeinsam gestaltet wird. Finanziert werden die ersten Stipendien durch die Universität Bremen als Eigenbeteiligung im Rahmen des <abbr lang="de" title="Bundesministerium für Bildung und Forschung">BMBF</abbr>-geförderten Projekts „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“. Entwickelt wurde die „Duale Promotion“ von der <span lang="en">Creative Unit</span> „Fachbezogene Bildungsprozesse in Transformation“ (FaBiT) der Universität Bremen. Sie wird mit Exzellenzgeldern gefördert. Weitere Informationen unter <a href="/de/cu-fabit/projekte/duale-promotion.html">www.uni-bremen.de/de/cu-fabit/projekte/duale-promotion.html</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle gibt es ein Foto von den sechs Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie von der Auftaktveranstaltung. Kontakt unter Telefon: 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de.</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br><span lang="en">Creative Unit FaBiT</span><br><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Andreas Grünewald <br><abbr lang="de" title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 / 218-68400<br>E-Mail: <a href="mailto:gruenewald@uni-bremen.de">gruenewald@uni-bremen.de</a></p><p>Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)<br><abbr>Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Sabine Doff<br>Tel.: +49 421 218-68170<br>E-Mail: <a href="mailto:doff@uni-bremen.de">doff@uni-bremen.de</a></p><p>Dr. Regine Komoss<br>Tel.: +49 421 218-61900<br>E-Mail: <a href="mailto:rkomoss@uni-bremen.de">rkomoss@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_283_Duale_Promotion_Stipendiaten.jpg" length="1216131" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_283_Duale_Promotion_Stipendiaten.jpg" fileSize="1216131" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die ersten Stipendiatinnen und Stipendiaten der Dualen Promotion (von links): Valentina Hahn, Malte Ternieten, Katharina Schleinschock, Marlon Schneider, Nathalie Werner und Eric Wolpers.</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Uni Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 25 Oct 2016 10:37:28 +0200</pubDate>
                            <title>Tagungen der Universität Bremen im November 2016</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/tagungen-der-universitaet-bremen-im-november-2016</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr lang="de" title="Nummer">Nr.</abbr> 284 / 25. Oktober 2016 RO<br><br>Seit gut zwei Jahren wird in Deutschland eine „Leichtere Sprache“ etabliert. So wurden etwa die Bremer Wahlunterlagen 2015 bewusst in „Leichter Sprache“ verfasst. Mit dem Zuzug von Flüchtlingen bekommt dieser Trend eine neue Dimension: Bildungsressorts untersuchen aktuell die Frage, welche Standards deutscher Sprache vorgegeben und praktiziert werden. Mit diesem Thema beschäftigt sich die Tagung „<strong>Deutsch in Unterricht und Ausbildung unter den Herausforderungen der Inklusion und der Integration“</strong>, die am<strong> 2. November 2016</strong> in Bremen stattfindet. Die Tagung zielt auf eine politisch-gesellschaftliche Diskussion über die kulturellen, wissenschaftlichen und rechtlichen Vorgaben des Erwerbs der deutschen Sprache. Darüber hinaus geht es um die sprachlichen Anforderungen der Arbeits- und der Lebenswelt und um die Evaluation dieser Prozesse. Veranstalter ist das Institut Technik und Bildung der Uni Bremen gemeinsam mit der Handelskammer und der IHK Bremen und Bremerhaven. Kontakt: <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Rainer Bremer, Tel.: 0421 218-66340, E-Mail: <a href="mailto:bremer@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bremer@uni-bremen.de</a>.<br><br>Vom <strong>3. bis 5. November 2016</strong> wird an der Uni Bremen die „<strong lang="en">International Conference on Digital Media and Textuality“</strong> (ICDMT) stattfinden. Bei der Tagung geht es unter anderem um die Anwendung neuer Technologien für das Studium von Schlüsselwerken der Moderne und den Einfluss der digitalen Medien auf kreative Schreibprozesse. Zudem wird die <strong>Ausstellung „<span lang="en">Shapeshifting Texts</span>“</strong> gezeigt und die Stadtbibliothek Bremen veranstaltet einen <strong>Performance-Abend.</strong> Die Tagung wird durch Mittel der Exzellenzinitiative finanziert. Die Ausstellung und der Performance-Abend können kostenlos besucht werden. Für die Teilnahme an der Konferenz ist vorab eine Registrierung nötig. Kontakt: <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Daniela Côrtes Maduro, E-Mail: <a href="mailto:cortesm@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">cortesm@uni-bremen.de</a>, <a href="https://digmediatextuality.wordpress.com" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://digmediatextuality.wordpress.com</a>.<br><br>Der Workshop „<strong>Literatur übersetzen – Kulturen übersetzen</strong>“ findet am <strong>8. November 201</strong>6 an der Uni Bremen statt. Er bringt renommierte Übersetzerinnen und Übersetzer in den Dialog mit der Wissenschaft. Nach einem Eröffnungsvortrag und Kurzbeiträgen in der Sektion „Denkanstöße“ werden parallel vier Workshops angeboten, die von den Übersetzern (aus dem Serbischen, Tschechischen, Französischen und Spanischen) geleitet werden. Veranstalter ist der Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften der Uni Bremen gemeinsam mit dem Literaturfestival globale 2016, der Uni Oldenburg und dem <span lang="es">Instituto Cervantes</span>. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Elisabeth Arend, Tel.: 0421 218-68051, E-Mail: <a href="mailto:artes@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">artes@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.fb10.uwww.fb10.uni-bremen.de/tnl/pdf/Faltflyer_Workshop_Uebersetzen_16.pdfni-bremen.de/tnl" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fb10.uni-bremen.de/tnl/pdf/Faltflyer_Workshop_Uebersetzen_16.pdf</a><br><br>Im Forschungsverbund <strong>BRAGECRIM (<span lang="en">Brazilian German Collaborative Research Initiative in Manufacturing Technology)</span></strong> bündeln mehr als 30 universitäre Forschungsinstitute und industrielle Partner aus Brasilien und Deutschland ihr Wissen zur Behandlung strategischer Themen aus dem Bereich der Produktionstechnik. Das Hauptziel der Kooperation ist die Entwicklung nachhaltiger Produktionstechnologien zur Stärkung des industriellen Sektors in beiden Ländern. Beim 8. BRAGECRIM-Jahrestreffen am <strong>14. November 2016</strong> präsentieren die Projekte ihre Forschungsergebnisse. Dazu kommen Professoren der deutschen und brasilianischen Universitäten sowie Vertreter der Fördermittelgeber in die Hansestadt. Kontakt: Mirko Kück, Tel.: 0421 218-50119, E-Mail: <a href="mailto:kue@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kue@biba.uni-bremen.de</a>, <a href="http://bragecrim.biba.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://bragecrim.biba.uni-bremen.de</a>.<br><br>Das internationale Laser Anwenderforum findet alle zwei Jahre in Bremen statt und wird vom Bremer Institut für angewandte Strahltechnik GmbH (BIAS) organisiert. Vom verzugsgerechten Schweißen von Getriebebauteilen bis zu gewichts- und kostenoptimierten Strukturen für den Flugzeugbau – der Laser ist ein vielseitiges Werkzeug, das sich fest in der industriellen Fügetechnik etabliert hat. Das <strong>LAF’16 – Laser Anwenderforum</strong> gibt am <strong>23. November 2016</strong> einen Überblick über innovative Lösungen, neue Einsatzmöglichkeiten und Chancen des Laserstrahlfügens. Kontakt: <abbr lang="de" title="Doktor"></abbr><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Claus Thomy, Tel.: 0421 218-58037, E-Mail: <a href="mailto:thomy@bias.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">thomy@bias.de</a>, <a href="http://www.das-schweisst-zusammen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.das-schweisst-zusammen.de</a>. <br><br>Der Sonderforschungsbereich (SFB) 747 Mikrokaltumformen veranstaltet am <strong>29. November 2016</strong> zum mittlerweile 8. Mal das „<strong>Industriekolloquium Mikrokaltumformen</strong>“. Zum ersten Mal wird diese Veranstaltung bei einem der Kooperationspartner, der WAFIOS Umformtechnik GmbH in Wuppertal stattfinden. Teilnehmen können alle, die sich für die Forschung des SFB 747 interessieren. In Vorträgen wird über die aktuelle Forschung des Sonderforschungsbereichs und industrielle Anwendungen berichtet. Der thematische Schwerpunkt liegt auf den sogenannten Transferprojekten, in denen der <abbr lang="de" title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> gemeinsam mit seinen Partnern aus der Industrie aktuelle industrielle Fragestellungen bearbeitet. Kontakt: <abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Frank Vollertsen, Tel.: 0421 218-58 000, E-Mail: <a href="mailto:sfb747@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sfb747@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.sfb747.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.sfb747.uni-bremen.de</a>.<br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 25 Oct 2016 11:25:21 +0200</pubDate>
                            <title>Deutsch in Unterricht und Ausbildung unter den Herausforderungen der Inklusion und der Integration</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/deutsch-in-unterricht-und-ausbildung-unter-den-herausforderungen-der-inklusion-und-der-integration</link>
                            
                            <description>Öffentliche Tagung über Leichte Sprache und Deutsch als Zweitsprache am 2. November im Haus der Wissenschaft
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 285 / 25. Oktober 2016 SC
</p><p>Leichte Sprache steht seit zwei Jahren auf der gesellschaftlichen Agenda im deutschsprachigen Raum: So veröffentlichte die Neue Züricher Zeitung den Artikel „Weil einfach einfach ist. Über den Trend hin zur Leichten Sprache“; dann wurden zum ersten Mal in Deutschland die Unterlagen zu den Bremer Wahlen in Leichter Sprache verfasst, und schließlich hat der Zuzug von Flüchtlingen – nicht nur aus dem Nahen und Mittleren Osten – den Erwerb der deutschen Sprache vor neue, ja neuartige Herausforderungen gestellt. 
</p><p>Doch welcher Standard deutscher Sprache soll vorgegeben und umgesetzt werden? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Bildungsressorts in allen Bundesländern. Sie steht auch im Mittelpunkt&nbsp; der Tagung „Deutsch in Unterricht und Ausbildung unter den Herausforderungen der Inklusion und der Integration“, die am 2. November 2016 von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Haus der Wissenschaft stattfindet. Veranstalter sind das Institut Technik und Bildung (ITB) der Universität Bremen und die Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen, um Anmeldung unter E-Mail: <a href="mailto:anmeldung.itb@uni-bremen.de">anmeldung.itb@uni-bremen.de</a>&nbsp; wird gebeten. Der Eintritt ist frei.
</p><p>Das Konzept der Tagung zielt auf eine politisch-gesellschaftliche Diskussion über die kulturellen, wissenschaftlichen und rechtlichen Vorgaben des Erwerbs der deutschen Sprache. Darüber hinaus geht es um die sprachlichen Anforderungen der Arbeits- und der Lebenswelt und um die Evaluation dieser Prozesse. Der Fokus richtet sich auf die allgemeine und berufliche Bildung – also die Phasen der Bildungsbiographie junger Menschen, die nach und neben Elternhaus und Kindergarten verlaufen und unter Umständen auf weiterführende Schulen und auf Hochschulen gerichtet sind. 
</p><p>Nach der Begrüßung durch Professor Gerold Wefer (Wittheit zu Bremen) gibt es thematische Einführungsreferate von Professor Gert Sautermeister (Uni Bremen), Michael Huesmann (Senatorin für Kinder und Bildung), Professor Hans-Peter Füssel (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung), Karlheinz Heidemeyer (Handelskammer Bremen) und <abbr title="Privatdozentin / Privatdozent">PD</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Rainer Bremer (Institut Technik und Bildung der Uni Bremen). Im zweiten Teil der Tagung wird aus Forschung und Praxis berichtet von Daisy Lange (Uni Leipzig), <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Paul Benteler (Arcelor Mittal), Bettina Müller-Herling und Elif Eraslan (Wilhelm Kaisen Oberschule) sowie von <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Wolfram Grams (Schulzentrum Neustadt). Die Leitung der Gesamtveranstaltung liegt bei Volker Kröning, Bremer Senator und Mitglied des Bundestages a.D.. 
</p><p>Anmeldung unter: <a href="mailto:anmeldung.itb@uni-bremen.de">anmeldung.itb@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 26 Oct 2016 08:49:33 +0200</pubDate>
                            <title>Verstädterung – die historische Ursache für niedrigen Sauerstoffgehalt in vielen Seen Europas</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/verstaedterung-die-historische-ursache-fuer-niedrigen-sauerstoffgehalt-in-vielen-seen-europas</link>
                            
                            <description>Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ veröffentlicht Studienergebnisse mit Beteiligung des Instituts für Geographie der Uni Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 286 / 26. Oktober 2016 SC
</p><p>Mangelnde Sauerstoffkonzentrationen in Seen lassen sich seit mehr als 160 Jahren nachweisen. Die Entwicklung der Städte mit ihren Abwässern sowie der Einsatz von Kunstdünger in der Landwirtschaft haben das ökologische Gleichgewicht der europäischen Seen kontinuierlich verändert. Das haben internationale Wissenschaftler – unter ihnen Geographie-Professor Bernd Zolitschka von der Universität Bremen – in einer Studie nachgewiesen, deren Ergebnisse jetzt in einer Fachzeitschrift <span lang="en">„Proceedings of the National Academy of Sciences“</span> publiziert worden sind. Sie belegt auch, dass die Regeneration der Seen nur langsam voranschreitet.
</p><p>Bereits seit 1850 entwickeln sich niedrige Sauerstoffkonzentrationen in zahlreichen europäischen Seen. Diese sogenannten Hypoxia sind Folge der Anreicherung von Nährstoffen in den Seen durch von Menschen hervorgerufene Umweltbelastungen – Wissenschaftler sprechen von anthropogener Eutrophierung. Sie stört das ökologische Gleichgewicht der stehenden Gewässer erheblich. Dieser Zustand erfasste seit Beginn des 20. Jahrhunderts viele Seen, lange bevor Kunstdünger großflächig angewandt (1950er Jahre) oder der globale Klimawandel nachweisbar wurde (1970er Jahre). Ein internationales Team von Wissenschaftlern konnte den Wandel der Lebensstile und das damit verbundene Wachstum von Städten (Urbanisation) als Ursache für die niedrige Verfügbarkeit von Sauerstoff in einer großen Anzahl an Seen in Europa nachweisen. 
</p><p>Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass ein erhöhter Abwassereintrag seit Beginn des 20. Jahrhunderts die biologische Produktivität in Seen steigerte, was zu einem Anstieg der Sauerstoffzehrung führte. Forscher aus Deutschland, Finnland, Frankreich und Kanada, darunter der Geographie-Professor Bernd Zolitschka von der Universität Bremen, haben jetzt diese Forschungsergebnisse in der renommierten Fachzeitschrift<span lang="en"> „Proceedings of the National Academy of Sciences“ </span>veröffentlicht. Die Studie basiert auf Arbeiten der „<span lang="en">Varve Working Group</span>“ des Internationalen Geosphären-Biosphären Programms, IGBP-PAGES (Past Global Changes), an dem Bernd Zolitschka ebenfalls mitarbeitete.
</p><h3>Ein Hauptverursacher für Sauerstoffmangel sind städtische Abwässer</h3><p>Die Wissenschaftler haben mögliche Auslöser, darunter klimatische Rahmenbedingungen und historische Landnutzung, und die Sedimentdaten von mehr als 1500 Einzugsgebieten europäischer Seen analysiert. Erstmalig verglichen sie Rekonstruktionen der Flächennutzung und deren zeitliche Entwicklung im kontinentalen Maßstab mit Daten der Sauerstoffzehrung in Seen während der vergangenen 300 Jahre. Somit konnten städtische Abwässer, vor allem das darin gelöste Phosphor, als ursächliche Faktoren für den markanten Anstieg von Hypoxia am Grunde von Seen seit Beginn des 20. Jahrhunderts identifiziert werden. 
</p><h3>Ein zweiter Hauptverursacher ist Dünger aus der Landwirtschaft</h3><p>Die Variationen der regionalen Umweltfaktoren sowie ihre Interaktionen aber auch Unsicherheiten bei den Langzeitstudien stellten eine große Herausforderung bei der Durchführung dieser Untersuchung dar. Dabei ist zu berücksichtigen, dass punktuelle und diffuse Quellen stets gemeinsam zum Nährstoffeintrag in Seen beitragen. Ihre Anteile variieren jedoch in Raum und Zeit. Die vorgestellten Ergebnisse dokumentieren die Bedeutung von punktuellen Einträgen städtischer Abwässer als dominierende Ursache der Eutrophierung in europäischen Seen während der gegenwärtigen Epoche der Erdgeschichte – dem Anthropozän. Allerdings lösten diffuse Nährstoffquellen durch den vermehrten Einsatz von Düngemitteln und die Beseitigung punktueller Nährstoffquellen durch den Bau von Abwasserreinigungsanlagen in den vergangenen Jahrzehnten diese als vorherrschende Eutrophierungsursache in den Industrieländern ab. 
</p><h3>Trotz verbessertem Umweltschutz regenerieren sich die Seen nur langsam</h3><p>Trotz der generellen Umweltverbesserung in den meisten Einzugsgebieten von Seen seit den 1980er Jahren sind die tiefsten Schichten dieser Seen weiterhin sauerstofffrei und die einmal etablierten Hypoxia bleiben bestehen. „Diese sehr langsamen Reaktionszeiten der Seesysteme illustrieren die Bedeutung historischer Landnutzungsstudien, aber auch die Notwendigkeit von Langzeitstrategien zur Erhaltung und Verbesserung der Wasserqualität in Seen“, ist die Quintessenz der Autoren. 
</p><p>Publikation: <span lang="en">“Urban point sources of nutrients were the leading cause for the historical spread of hypoxia across European lakes”.</span> Jenny, J.-P., A. Normandeau, P. Francus, Z.E. Taranu, I. Gregory-Eaves, F. Lapointe, J. Jautzy, A.E.K. Ojala, J.-M. Dorioz, A. Schimmelmann and Bernd Zolitschka. <span lang="en">Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)</span>. Online verfügbar ab 24. Oktober 2016: <br><a href="http://www.pnas.org/cgi/doi/10.1073/pnas.1605480113" target="_blank" rel="noreferrer">www.pnas.org/cgi/doi/10.1073/pnas.1605480113</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Geographie<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Bernd Zolitschka<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421-218.67150<br>E-Mail: <a href="mailto:zoli@uni-bremen.de">zoli@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 26 Oct 2016 13:08:10 +0200</pubDate>
                            <title>Mehrsprachigkeit an der Uni Bremen konsequent fördern</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mehrsprachigkeit-an-der-uni-bremen-konsequent-foerdern</link>
                            
                            <description>Universität verständigt sich über Sprachenpolitik</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 287 / 26. Oktober 2016 SC 
</p><p>International und divers: Die Uni Bremen ist ein „Campus der Vielfalt“. In ihrer Internationalisierungs- und <span lang="en">Diversity</span>-Strategie sieht sie die eigene Zukunftsfähigkeit genau in der Vielfalt ihrer Mitglieder. Um dieses Potenzial im universitären und gesellschaftlichen Raum zu nutzen, ist Mehrsprachigkeit eine entscheidende Voraussetzung. Jetzt hat sich der Akademische Senat und damit das wichtigste Selbstverwaltungsgremium der Universität einstimmig auf eine „verbindliche Strategie zum Umgang mit Mehrsprachigkeit“ verständigt. Diese ist in ihrer umfassenden Orientierung daran, Mehrsprachigkeit im institutionellen Rahmen und als persönliche Befähigung bei allen Universitätsangehörigen gezielt zu fördern, bundesweit einmalig. Konkret bezieht sich die universitäre Sprachkultur auf Deutsch, Englisch und weitere Sprachen, die für Fachkulturen wichtig sind. „Um Mehrsprachigkeit als ein Profilmerkmal der Universität Bremen weiterzuentwickeln, werden wir Sprachausbildungs- und Unterstützungsangebote für alle Universitätsmitglieder auflegen“, beschreibt Professorin Yasemin Karakasoglu, Uni-Konrektorin für Internationalität und Diversität, die bevorstehenden Aufgaben.<br><br>Die Sprachenpolitik der Uni Bremen orientiert sich an den Empfehlungen der Hochschulrektorenkonferenz, die „ein verstärktes Bewusstsein für sprachenpolitische Fragen und damit einen bewussten Einsatz von unterschiedlichen Sprachen im Hochschulalltag“ befürwortet. Die Universität Bremen versteht es als ihre institutionelle Aufgabe, in Forschung und Lehre neben Englisch und Deutsch weitere Wissenschaftssprachen zu fördern. Sie begrüßt auch die aktive Nutzung von Mehrsprachigkeit auf dem Campus, die über Deutsch und Englisch hinausgeht. Vor allem in der international ausgerichteten Lehre sind englischsprachige Angebote ausdrücklich gewünscht. Zwar erfolgt die Lehre in den grundständigen Studiengängen in der Regel in Deutsch, sie soll aber durch anderssprachige Angebote auf Dauer ergänzt werden. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verwaltung und Technik sollen auf die sprachlichen Erfordernisse einer Universität mit wachsendem Anteil nicht deutschsprachiger Angehöriger vorbereitet werden.<br><br>Neben den auf die Institution mit Forschung, Lehre, Studium und Verwaltung bezogenen Sprachaktivitäten wird die Universität Bremen sprachfördernde Maßnahmen für Angehörige aller Statusgruppen anbieten, um die individuelle Sprachkompetenz zu stärken und eine aktive Partizipation am universitären Alltagsgeschehen und an der Selbstverwaltung der Uni zu ermöglichen. Die Universität Bremen verpflichtet sich mit ihrer Sprachpolitik, deutsche und ausländische Studierende beim Erwerb von Sprachkenntnissen für&nbsp; den Umgang mit den Herausforderungen einer globalisierten Arbeitswelt zu unterstützen. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung werden Fortbildungen und Coachings zur Erweiterung der Mehrsprachigkeit aufgelegt.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Konrektorin für Internationalität und Diversität <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Yasemin Karakasoglu<br>E-Mail: <a href="mailto:kon3@uni.bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kon3@uni.bremen.de</a><br>International Office<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Annette Lang<br>Tel. 0421 218 60361<br>E-Mail: <a href="mailto:annette.lang@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">annette.lang@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 26 Oct 2016 13:11:32 +0200</pubDate>
                            <title>Wissenschaftspreis Logistik 2016 geht an Bremer Uni-Absolvent</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wissenschaftspreis-logistik-2016-geht-an-bremer-uni-absolvent</link>
                            
                            <description>Besonderes Lob für hohen Praxisbezug der Arbeit von Dr.-Ing. Max Gath</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 288 / 26. Oktober 2016 RO<br><br>Mit dem Wissenschaftspreis Logistik 2016, der erstmals an zwei Preisträger ging, wurde vor kurzem <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Max Gath für seine Dissertation an der Universität Bremen ausgezeichnet. Der Titel der Arbeit lautet: „<span lang="en">Optimizing Transport Logistics Processes with Multiagent Planning and Contro</span>l“. Ziel der Dissertation war es, logistische Transportprozesse zu optimieren, um den erhöhten Anforderungen an Kosteneffizienz, Qualität, Flexibilität und Zuverlässigkeit gerecht zu werden. Gath entwickelte eine Multiagenten-basierte Steuerung, bei der Logistikobjekte durch digitale Stellvertreter repräsentiert werden. Diese Agenten konnten sich autonom koordinieren, miteinander verhandeln und bestmögliche Lösungen finden, etwa für die Routenplanung. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Entwicklung hocheffizienter Algorithmen, die bei der Entscheidungsfindung der Agenten eingesetzt werden. Die Arbeit wurde von Professor Otthein Herzog vom Fachbereich Mathematik/Informatik der Universität Bremen betreut.<br><br><strong>Lob für hohen Praxisbezug und konkrete Anwendung</strong><br><br>Die Entscheidung fiel in der Endrunde des zweistufigen Wettbewerbs beim 33. Deutschen Logistik-Kongress in Berlin. Die Jury lobte den sehr hohen wissenschaftlichen Anspruch der Doktorarbeit und ihr Ergebnispotenzial. Auch sei der Weg in die Anwendung bereits konkret vorgegeben. Max Gath konnte mit seiner neugegründeten Firma XTL Kommunikationssysteme bereits erste Anwendungsprojekte mit bundesweiten Logistikunternehmen erfolgreich realisieren.<br><br>Der Wissenschaftspreis Logistik ist mit 10.000 Euro für die Preisträger und 10.000 Euro für die betreuenden Institute dotiert. Der Preis wird entsprechend der Entscheidung der Jury in diesem Jahr geteilt. Zweite Preisträgerin ist die Karlsruher Wissenschaftlerin <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Zäzilia Seibold für ihre Dissertation “Logical Time for Decentralized Control of Material Handling Systems”. Als Bewerber zugelassen sind Wissenschaftler aller Sparten der Logistik mit ihren Dissertations- bzw. Habilitationsschriften, die einen engen Bezug zu praxisnahen logistischen Fragestellungen aufweisen. Entscheidend für die Wertung sind der Praxisbezug sowie der Neuheitscharakter der Arbeiten.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann unter der E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> ein Foto von <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Max Gath und <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Zäzilia Seibold angefordert werden.<br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen<br><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Max Gath<br>Tel.: 0421 218-64017<br>E-Mail: <a href="mailto:mgath@tzi.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mgath@tzi.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/c/4/csm_UPAK_288_Wissenschaftspreis_Loigistik_21_10_16_28_84392b698e.jpg" length="283562" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/c/4/csm_UPAK_288_Wissenschaftspreis_Loigistik_21_10_16_28_84392b698e.jpg" fileSize="283562" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die beiden glücklichen Preisträger: Die Karlsruher Wissenschaftlerin Dr.-Ing. Zäzilia Seibold und Dr.-Ing. Max Gath von der Universität Bremen</media:description><media:copyright>Bundesvereinigung Logistik / Kai Bublitz</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 26 Oct 2016 13:43:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Wissenschaftler im Organisationskomitee für hochkarätige binationale Konferenz</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-wissenschaftler-im-organisationskomitee-fuer-hochkaraetige-binationale-konferenz</link>
                            
                            <description>Nachwuchswissenschaftler Dr. Stephan Eggersglüß an Vorbereitungen zur gemeinsamen Tagung der Alexander von Humboldt-Stiftung und National Academy of Sciences beteiligt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 289 / 26. Oktober 2016 RO<br><br>Bereits seit 1995 besteht eine intensive Zusammenarbeit zwischen der Alexander von Humboldt-Stiftung und der <span lang="en">National Academy of Sciences</span> (NAS), USA. Ihre binationale, interdisziplinäre Konferenzreihe <span lang="en">German-American Frontiers of Science</span> (GAFOS) findet in einem Zwei-Jahres-Turnus statt. Das Programm wird von einem Organisationskomitee – bestehend aus je sieben deutschen und amerikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den naturwissenschaftlichen Disziplinen zusammengestellt. Jetzt wurde <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Stephan Eggersglüß, Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur (AGRA) im Fachbereich Mathematik/Informatik der Universität Bremen – und des Forschungsbereichs Cyber-Physical Systems des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) – beides unter Leitung von Professor Rolf Drechsler –, als eines der Mitglieder des Organisationskomitees ausgewählt – eine hohe Auszeichnung für den jungen Nachwuchswissenschaftler. Eggersglüß ist ab sofort für den Programmbereich Mathematik/Informatik der Tagung zuständig. Zu seinen Fachgebieten gehört die Anwendung von formalen Beweismethoden als auch die Entwicklung von neuen Methoden zum Test von digitalen Schaltungen. In seinem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt "FormalEST" entwickelt er mit seinem Team neue Methoden, um den Produktionstest von Computerchips energie-effizienter zu gestalten. <br><br>Ziel der Tagung: Neue Impulse für ihre eigene Forschung<br><br>Als Mitglied des OC-Teams nimmt Eggersglüß an der Gestaltung des Programms für das 21. GAFOS Symposium 2018 teil, welches vom 8. bis 11. März 2018 in Irvine, CA (USA) stattfinden wird. Die Hauptaufgaben umfassen die Teilnahme an dem Vorbereitungstreffen (OC Meeting), die Auswahl der Vortragsthemen, die Nominierung der Sprecherinnen und Sprecher, die Nominierung von potentiellen Teilnehmern sowie die inhaltliche Gestaltung der eigenen Session. An der Tagung nehmen rund 70 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teil. Ziel dabei ist es, den Nachwuchswissenschaftlern den Blick über die eigene Disziplin hinaus zu ermöglichen und neue Impulse für ihre eigene Forschung zu geben. <br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann unter der E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> ein Foto von <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Stephan Eggersglüß angefordert werden.<br><br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik/Informatik<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Stephan Eggersglüß<br>Tel.: 0421 218 63936<br>E-Mail <a href="mailto:segg@informatik.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">segg@informatik.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_194_Eggersgluess_Quelle_DFKI_GmbH_Lisa_Jungmann_01.jpg" length="681911" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_194_Eggersgluess_Quelle_DFKI_GmbH_Lisa_Jungmann_01.jpg" fileSize="681911" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Dr. Stephan Eggersglüß</media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11119</guid>
                            <pubDate>Mon, 31 Oct 2016 14:21:31 +0100</pubDate>
                            <title>CAMPUS PREIS für nachhaltige Forschung: Bewerbungsfrist verlängert</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/campus-preis-fuer-nachhaltige-forschung-bewerbungsfrist-verlaengert</link>
                            
                            <description>Absolventinnen und Absolventen der Uni Bremen können noch bis zum 11. November für den Preis vorgeschlagen werden</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 290 / 31. Oktober 2016 SC
</p><p>Die KELLNER &amp; STOLL – STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT, das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) und die Universität Bremen haben im Sommer 2016 den „CAMPUS PREIS: Forschen für nachhaltige Zukunft“ ins Leben gerufen. Jetzt haben die Initiatoren sich entschieden, die Bewerbungsfrist für den erstmals ausgelobten „CAMPUS PREIS“ zu verlängern. Neuer und endgültiger Bewerbungsschluss ist Freitag, der 11. November 2016, 11 Uhr. Es sind bereits vielversprechende Nominierungen eingegangen. Dennoch haben sich die Beteiligten zur Fristverlängerung entschieden, um noch einmal deutlich zu machen, dass es nicht nur um technische Lösungen oder naturwissenschaftliche Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft geht. Das Verständnis von Nachhaltigkeit, das dem Preis zugrunde liegt, ist umfassender und schließt soziale und ökonomische Aspekte ein. Die Auslobenden des Preises sind sich sicher: An der Universität Bremen wird ein breites Feld von Nachhaltigkeitsforschung abgedeckt. Es muss nur entdeckt werden. Genau dazu soll der Preis auch einen Beitrag leisten.
</p><h3>Zur Erinnerung</h3><p>Herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Universität Bremen können für den Preis vorgeschlagen werden. Entscheidend: Die Doktor- oder Masterarbeiten müssen sich mit Forschungsthemen zur nachhaltigen Nutzung von Ressourcen, zum Schutz der Umwelt, des Klimas und der Meere beschäftigen. Ausgezeichnet werden Abschlussarbeiten, die mit ihren besonderen Ansätzen, Methoden, Ergebnissen und deren Praxisrelevanz nachhaltige Forschung voranbringen. Die eingereichten Arbeiten müssen innerhalb der vergangenen zwei Jahre erstellt worden sein.
</p><p>Der „CAMPUS PREIS: Forschen für nachhaltige Zukunft“ wird auch von den Unternehmen REETEC und ADLER Solar unterstützt. „Für uns ist das Thema Nachhaltigkeit nicht nur ein Lippenbekenntnis – aus diesem Grund sponsern wir im Rahmen unserer Corporate Social Responsibility den CAMPUS PREIS der KELLNER &amp; STOLL – STIFTUNG“, erläutert Gerhard Cunze, Geschäftsführender Gesellschafter von ADLER Solar, das Unternehmensengagement.“
</p><h3>Hochrangig besetzte Jury</h3><p>Bewerbungen können also noch bis zum 11. November 2016, 11 Uhr eingereicht werden. Eine ausführliche Beschreibung und die Voraussetzungen für die Teilnahme finden sich auf der Internetseite www.campuspreis.de. Eine hochrangig besetzte Jury nimmt die Bewertung vor und trifft die endgültige Auswahl: Professorin Hildegard Westphal, Direktorin des <abbr title="Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie" lang="de">ZMT</abbr>, Professor Andreas Breiter, Konrektor der Universität Bremen sowie Professorin Anna-Katharina Hornidge, Professor Justus Notholt, <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Rita Kellner-Stoll, Reiner Stoll und Fritz Habekuß, ZEIT-Redakteur im Ressort Wissen. Die Preisverleihung findet im April 2017 statt.
</p><p>Weitere Informationen
</p><p>KELLNER &amp; STOLL – STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Rita Kellner-Stoll und Reiner Stoll<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421-230569<br>E-Mail: <a href="mailto:info@campuspreis.de">info@campuspreis.de</a> &nbsp; <br><a href="http://www.campuspreis.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.campuspreis.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Tue, 01 Nov 2016 11:08:40 +0100</pubDate>
                            <title>Wem gehören Künstliche Intelligenz und Robotik?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wem-gehoeren-kuenstliche-intelligenz-und-robotik</link>
                            
                            <description>Bremer Universitäts-Gespräche mit strategischer Relevanz für unsere Gesellschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 291 / 01. November 2016 SC
</p><p>Noch ist die Nachricht nicht überall durchgedrungen: <span lang="en">IBM, Amazon, Google, Facebook</span> und Microsoft, fünf der größten IT-Firmen der Welt, bildeten im September ein Konsortium, um in der Künstlichen Intelligenz (KI) – nach ihren eigenen Angaben - „einen signifikanten Schritt vorwärts zu machen“ und ethische und gesellschaftliche Auswirkungen der <abbr title="Künstliche Intelligenz">KI</abbr>-Technologien zu erforschen. Das Konsortium, das sich&nbsp; „Partnerschaft in der KI zum Wohle der Bevölkerung und Gesellschaft“ nennt, will die großen und schwierigen Probleme der heutigen Gesellschaft mittels <abbr title="Künstliche Intelligenz">KI</abbr>-Technologien gemeinsam lösen. 
</p><p>Der japanische Telekom-Riese Softbank hatte sich bereits vor einem Jahr durch den Zukauf der französischen Firma Aldebaran die Technologie der humanoiden Roboter in sein Portfolio geholt. Diesen Sommer wurde für 29 Milliarden Euro der britische Chip-Designer ARM übernommen, um im Internet der Dinge aktiv zu werden. Außerdem hat das Unternehmen gemeinsam mit Saudi-Arabien vor wenigen Tagen mit 100 Milliarden Euro den weltgrößten Technologiefonds aufgelegt.
</p><p>Warum ist dieser Zusammenschluss der IT Riesen aus den USA oder die japanisch-saudische Kooperation mit den einhergehenden hohen Investitionen in die <abbr title="Künstliche Intelligenz" lang="de">KI</abbr> und Robotik für uns in Europa, und auch für Bremen, das als ein bedeutsames Zentrum der <abbr title="Künstliche Intelligenz" lang="de">KI</abbr> und Robotik gilt, von größter wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung?
</p><h3>Kombination von <abbr title="Künstliche Intelligenz" lang="de">KI</abbr> und Robotik ist gesellschaftlich richtungsweisend</h3><p>Robotik und <abbr title="Künstliche Intelligenz" lang="de">KI</abbr> erleben zurzeit – nach einer langen Anlaufzeit in der Forschung – insbesondere durch kommerzielle Unternehmen eine Goldgräberstimmung. Autonome Fahrzeuge, Roboter, die mit Menschen zusammen arbeiten, die Analyse riesiger Bestände von Kundendaten, um nur einige Beispiele zu nennen, versprechen einen Boom neuartiger Produkte und Dienstleistungen. Märkte mit zweistelligen jährlichen Wachstumsraten sind entstanden, Investoren suchen händeringend Start-ups mit interessanten Ideen. In den USA und Asien beträgt das Venture Capital für Robotik und <abbr title="Künstliche Intelligenz" lang="de">KI</abbr> das Zehnfache dessen Deutschlands, wobei Universitäten dort häufig exklusiv für Unternehmen mit den größten Wachstumschancen arbeiten. 
</p><p>Die Bremer Universitäts-Gespräche (BUG) mit dem Thema <span lang="en">„Cognition-enabled Robotics: Democratising a Disruptive Technology“</span> nehmen sich dieses brandaktuellen Topthemas an. Eine hochkarätig besetzte Runde von 40 Vertreterinnen und Vertretern aus der internationalen Wissenschaft und Wirtschaft wird am 10. und 11. November 2016 darüber beraten, mit welchen Aussichten wir noch konkurrieren können. Wie können unter solchen Voraussetzungen Wissenschaftler, kleine und mittelständische Unternehmen und die Forschungs- und Innovationspolitik ein Technologiefeld, das von hohen Investitionen geprägt wird, erfolgreich und nachhaltig mitgestalten? Sicher ist, dass die Kombination von Künstlicher Intelligenz und Robotik richtungsweisend für gesellschaftliche Entwicklungen sein wird: Während intelligente Roboter die internationalen Arbeitsmärkte tiefgreifend verändern, sind viele Fragen zur Zukunft der Arbeit, zu gesellschaftlichen Konsequenzen und letztlich auch zur Verteilung der Erlöse aus „Roboterarbeit“ noch völlig ungeklärt und werden kontrovers diskutiert. 
</p><h3>Es wird ein offenes System für KI-basierte Robotik benötigt</h3><p>Professor Michael Beetz, gemeinsam mit Professor Andreas Birk Koordinator der Konferenz, sieht die erfolgversprechendste Antwort auf die Konzentration der Forschung in den Händen weniger IT-Giganten im Aufbau einer Interessengemeinschaft von Forschern und Unternehmern, die offene Standards, Software nach dem <span lang="en">Open-Source</span>-Prinzip und einen möglichst großen Pool in verschiedensten Anwendungen flexibel einsetzbarer Verfahren entwickeln und sich gegenseitig zur Verfügung stellen. Ob Robotik in der Landwirtschaft oder unter Wasser, in der Offshore-Industrie, ob im produzierenden Gewerbe oder in der Pflege – „wir benötigen ein „Linux“ für die <abbr title="Künstliche Intelligenz">KI</abbr>-basierte Robotik“, so der renommierte Professor an der Universität Bremen. Ähnlich dem Betriebssystem Linux, das von freiwilligen Software-Entwicklern in der Form frei zugänglicher Programmen realisiert wurde und sich in weiten Bereichen gegen kommerzielle Betriebssysteme durchgesetzt hat, sei es erforderlich, ein „offenes System auch für die KI-basierte Robotik“ zu entwickeln. 
</p><p>In den Bremer Universitäts-Gesprächen 2016 sollen dafür, so die Koordinatoren Michael Beetz und Andreas Birk, gemeinsame Strategien entwickelt und die Initiative für ein Netzwerk unterstützt werden. Ziel ist es, die Entwicklung von <abbr title="Künstliche Intelligenz" lang="de">KI</abbr> und Robotik zum Nutzen möglichst vieler Menschen als Gemeinschaftswerk zu organisieren und den Zugang zu den Informationen offen zu halten. 
</p><h3>Hintergrund:</h3><p>Die Bremer Universitäts-Gespräche finden dieses Jahr zum 29. Mal statt. Sie werden finanziert von der Wolfgang-Ritter-Stiftung. Die Koordination liegt in den Händen von Prof. Dr. Michael Beetz (Universität Bremen) und <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Andreas Birk (<span lang="en">Jacobs University</span> Bremen). Das Programm ist zu finden auf: <a href="/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb7/lim/Application_Process_-_Bachelor_s_Thesis_2016-04-18.pdf">www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/single_sites/bug/BUG_2016/130951_programmheft_2016_v4.pdf</a> . 
</p><p>Die Grußworte halten <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Helge Bernd von Ahsen, Vorstandsmitglied der Wolfgang-Ritter-Stiftung und <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Eva Quante-Brandt, Bremer Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz. 
</p><p>Die Eröffnungsveranstaltung am 10. November 2016 um 18 Uhr mit dem Festvortrag <span lang="en">„The Grammar of Action and Thought”</span> von <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Yiannis Aloimonos, <span lang="en">Institute for Advanced Computer Studies, University of Maryland (USA),</span> in der Stadtwaage Bremen ist öffentlich. Die Teilnahme an der Konferenz am 11. November 2016 ist nur auf Einladung möglich.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Die Teilnahme für die Medienvertreterinnen und -vertreter ist nach vorheriger Anmeldung (E-Mail: <a href="mailto:christina.jung@vw.uni-bremen.de">christina.jung@vw.uni-bremen.de</a> ) möglich. Die Organisatoren und Experten werden am 11. November 2016 auf Anfrage für Interviews zur Verfügung stehen. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christina Jung<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421-218-60336<br>E-Mail: <a href="mailto:christina.jung@vw.uni-bremen.de">christina.jung@vw.uni-bremen.de</a><br><a href="/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb7/lim/Application_Process_-_Bachelor_s_Thesis_2016-04-18.pdf">www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/single_sites/bug/BUG_2016/130951_programmheft_2016_v4.pdf</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 02 Nov 2016 09:04:25 +0100</pubDate>
                            <title>9. November: Vergabe des Berninghausen-Preises für hervorragende Lehre</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/9-november-vergabe-des-berninghausen-preises-fuer-hervorragende-lehre</link>
                            
                            <description>Fototermin mit Preisträgern um 17:45 Uhr in der Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 292 / 2. November 2016 RO<br><br>Bereits zum 24. Mal wird am 9. November 2016 an der Uni Bremen der Berninghausen-Preis für hervorragende Lehre vergeben. Mit diesem Preis werden Lehrende für ihr außergewöhnliches Engagement geehrt. Der Preis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert und wird von den „unifreunden“ (Gesellschaft der Freunde der Universität Bremen und der Jacobs University Bremen) auf Vorschlag der Universität vergeben. Die Vergabe findet um 18 Uhr im Gebäude <abbr title="Geisteswissenschaften" lang="de">GW</abbr> 2, Raum B 3009 statt. Die Preisträgerinnen und Preisträger: In der Kategorie „Hervorragend gestaltete Lehrveranstaltung im Sinne des forschenden Lernens: im Bachelor“ <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Julia Borst und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Natascha Ueckmann (Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften); die Professoren Ansgar Gerhardus und Heinz Rothgang (Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften) für den Bereich „Hervorragend gestaltete Lehrveranstaltung im Sinne des forschenden Lernens: im Master“ und in der Kategorie „Studierendenpreis“ Michael Claridge (Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften). <br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Vor der Vergabe des Berninghausen-Preises stehen die Preisträger, Bildungssenatorin Eva Quante Brandt und Uni-Konrektor Professor Thomas Hoffmeister sowie Carl Berninghausen um 17:45 Uhr, GW 2, Raum B 3009 für ein Foto zur Verfügung. Alle Journalistinnen und Journalisten sind zudem herzlich eingeladen, an der Preisverleihung teilzunehmen. <br><br><strong>Die Preisträgerinnen und Preisträger 2016</strong><br><br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Julia Borst und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Natascha Ueckmann werden ausgezeichnet für die Lehrveranstaltung <span lang="fr">„Le roman haitien du XXte et CCle siecle</span>“. Sie besteht aus den beiden Elementen Seminar und Studientag. In kleinen Arbeitsgruppen entwickelten Studierende hier eigenständig Forschungsfragen. So wurden sie besonders motiviert, selbständig zu arbeiten. Zudem wurde ihnen Freiraum für eigene Ideen und Forschungsansätze geboten. Den beiden Romanistinnen ist es gelungen, mit den Studierenden eine sehr lebendige und produktive Arbeitsatmosphäre zu schaffen, so die Jury. <br><br>Der Preis für die Professoren Ansgar Gerhardus und Heinz Rothgang wird ihnen für ihre Veranstaltung „Themenfindung Forschungsprojekt“ vergeben. Sie bildet den Auftakt für das zentrale, dreisemestrige Forschungsprojekt. In Kleingruppen entwickeln hier die Studierenden wissenschaftlich fundierte Interventions- und Evaluationskonzepte zu jeweils einem aktuellen Gesundheitsthema ihrer Wahl. Die Arbeit wird zusammen mit einem Praxispartner erstellt, damit die Studierenden einen realen Bezug bekommen und dies die Motivation erhöht.<br><br>Den Studierendenpreis erhält Michael Claridge. Die Studierenden werden in seinem integrativen Kurs „<span lang="en">English Theatre Workshop“ zu „learning by doing“</span> angeregt. Schwerpunkt des Workshops sind Zeit und Werke von William Shakespeare. Der Workshop ist mit Exkursionen zu Originalschauplätzen Shakespeares in England verbunden. Die Studierenden loben die gute Arbeitsstruktur sowie das herausragende Arbeitsklima, sowohl in den Sprachkursen als auch während des Theaters-Workshops.<br><br><strong>Berninghausen-Preis für hervorragende Lehre </strong><br><br>Mit dem seit 1992 verliehenen Berninghausen-Preis für hervorragende Lehre wird außergewöhnliches Engagement und besondere Kreativität von Lehrenden gewürdigt. Er ist mit insgesamt 6.000 Euro (je 2.000 Euro pro Kategorie) dotiert und wird von den „unifreunden“ (Gesellschaft der Freunde der Universität Bremen und der Jacobs University Bremen) vergeben. Der Preis ist nach seinem Stifter Friedo Berninghausen benannt.<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 02 Nov 2016 12:41:13 +0100</pubDate>
                            <title>Vereinte Nationen präsentieren Bremer Afrika-Jahrbücher in Ruanda</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/vereinte-nationen-praesentieren-bremer-afrika-jahrbuecher-in-ruanda</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 293 / 02. November 2016 KG
</p><p>Die Forschungsgruppe Afrikanische Entwicklungsperspektiven an der Universität Bremen, geleitet von Professor Karl Wohlmuth, gibt seit 1989 das „African Development Perspectives Yearbook“ heraus. Jetzt wurde den Autoren eine besondere Anerkennung zuteil. Die UN-Wirtschaftskommission für Afrika hat in Kigali, Ruanda, die beiden Ausgaben des Jahrbuchs für 2016 und 2017 vorgestellt. Der Band für 2017 ist bereits kurz nach dem Band für 2016 erschienen, weil beide Jahrbücher Afrikas Fortschritte bei der regionalen und globalen ökonomischen Integration zum Inhalt haben. Modell für die terminliche Abfolge ist der berühmte World Development Report der Weltbank, der auch bereits für 2017 erschienen ist. Eingeladen zu der Veröffentlichung waren Pressevertreter, Botschafter aus den Ländern der Ostafrikanischen Gemeinschaft, Politiker und Beamte der ruandischen Regierung, Experten von UN-Organisationen, die Chefökonomen der Regierung und der Zentralbank, Vertreter von Universitäten und Experten von Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit.
</p><h3>Strukturprobleme in ganz Afrika thematisiert</h3><p>Der Inhalt des Bandes für 2016 „Towards Transformative Regional Integration in Africa“ wurde mit großem Interesse aufgenommen, da auch in Ostafrika effektivere Wege einer regionalen Zusammenarbeit gesucht werden. Die regionale Integration in Afrika ist in den letzten Jahren zu einem Schwerpunktthema der Afrikanischen Union geworden. Die UN-Wirtschaftskommission für Afrika (UNECA) thematisiert die Strukturprobleme der regionalen Integration für ganz Afrika. Im Jahrbuch 2016 gehen die Autoren unter Leitung des Bremer Wirtschaftswissenschaftlers Professor Wohlmuth auf strukturverändernde Interventionen ein, die den regionalen Integrationsprozess in Afrika unumkehrbar machen könnten und insgesamt zu mehr Wachstum, Beschäftigung und sozialem Ausgleich führen würden. An dem Band waren Experten der Welthandelskonferenz UNCTAD/Genf, der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO/Rom, der Wirtschaftskommission für Afrika UNECA/Kigali und Forscher aus afrikanischen Ländern sowie von der Bremer Forschungsgruppe beteiligt. In mehreren grundlegenden Abhandlungen wurde verdeutlicht, dass die regionale Integration in Afrika nicht nach dem Modell der EU funktioniert, sondern zunächst bei den Strukturdefiziten ansetzen muss.
</p><h3>Neue Handels- und Investitionspolitik durchsetzen</h3><p>Im Band für 2017 zum Thema „New Trade and Investment Policies for Africa“ wird darauf aufbauend analysiert, wie eine neue Handels- und Investitionspolitik in Afrika durchgesetzt werden kann, um global wettbewerbsfähig zu werden. Es geht dabei um Fragen, die lange in Afrika vernachlässigt wurden. Wie kann eine Handels- und Investitionspolitik so weiterentwickelt werden, dass es zu mehr Wachstum, zu höherer Beschäftigung und zu schnelleren Strukturveränderungen kommt? Welche Rolle spielen neue Politiken bei der dringend notwendigen Exportausweitung in Afrika? Wie können die Öl exportierenden Länder in Afrika ihre Handels- und Investitionspolitik so steuern, dass Landwirtschaft und Industrie Entwicklungschancen haben? Wie können durch neue Politiken auch international konkurrenzfähige Unternehmen in Afrika gefördert werden? Bei diesem Band waren neben den Experten der Forschungsgruppe dänische, tunesische, gambische und nigerianische Ökonomen und Ökonominnen beteiligt.
</p><h3>Informationen zu den Jahrbüchern:</h3><p>Wohlmuth, Karl/Achim Gutowski/Tobias Knedlik/Patrick N. Osakwe/Isabelle Ramdoo (Editors), 2016, African Development Perspectives Yearbook 2015/16, Volume 18, Theme: Africa's Progress in Regional and Global Economic Integration – Towards Transformative Regional Integration, Wien/Zürich/Münster: LIT Publishers, 456 Seiten, ISBN 978-3-643-90523-9 (Web Information: <a href="http://www.lit-verlag.de/reihe/adpy)" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.lit-verlag.de/reihe/adpy)</a></p><p>Wohlmuth, Karl/Reuben A. Alabi/Achim Gutowski/Tobias Knedlik/Oyebanke Oyelaran-Oyeyinka, 2016, African Development Perspectives Yearbook 2017, Volume 19, Theme: Africa's Progress in Regional and Global Economic Integration – Towards New Trade and Investment Policies, Wien/Zürich/Münster: LIT Publishers, 486 Seiten, ISBN 978-3-643-90785-1 (Web Information: <a href="http://www.lit-verlag.de/reihe/adpy)" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.lit-verlag.de/reihe/adpy)</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Wirtschaftswissenschaft<br>Forschungsgruppe Afrikanische Entwicklungsperspektiven<br>Prof. Dr. Karl Wohlmuth<br>Tel.: 0421 218-66517<br>E-Mail: <a href="mailto:wohlmuth@uni-bremen.de">wohlmuth@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11123</guid>
                            <pubDate>Wed, 02 Nov 2016 15:19:11 +0100</pubDate>
                            <title>„Behinderungen“ und wissenschaftliche Teilhabe</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/behinderungen-und-wissenschaftliche-teilhabe</link>
                            
                            <description>Uni-Veranstaltungsreihe startet am 8. November über Barrierefreiheit in der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 296 / 2. November&nbsp; 2016 RO <br><br>Was meint „Behinderung“ und wie wird diese als Kategorie konstruiert? Wo steht die Universität Bremen auf ihrem Weg, einen diskriminierungsfreien Zugang zum Studium und zur wissenschaftlichen Karriere zu ermöglichen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich im Wintersemester 2016/2017 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität in der öffentlichen Veranstaltungsreihe „Universität dis/abled? – Hochschulen in ihrem Umgang mit Behinderungen“. Sie ist Teil der Uni-Reihe „Diversity @ Uni Bremen: exzellent und chancengerecht?!“. Den Auftakt macht am 8. November 2016 die Podiumsdiskussion „Barrierefreie Uni Bremen: Anspruch – Realität – Visionen“. Teilnehmen werden Professorin Eva-Maria Feichtner (Beauftragte für Inklusives Studieren), Jan-Eric Hahn (AStA-Vorstand), Professorin Yasemin Karakasoglu (Konrektorin für Internationalität und Diversität), Professorin Cordula Nolte (Creative Unit homo debilis) sowie Anna Benecken (Interessensgemeinschaft Handicap). Veranstaltungsort ist das Gebäude MZH, Raum 1470. Beginn ist um 18 Uhr. <br><br><strong>Spannungsfeld zwischen Inklusion und Leistungsorientierung</strong><br><br>Bei der Veranstaltungsreihe geht es zentral um die Frage, wie die hochschulpolitische Praxis im Umgang mit „Behinderungen“ aussieht. Es wird zum Beispiel diskutiert, wie Hochschulen sich so weiter entwickeln können, dass sie dem Anspruch einer barrierefreien und inklusiven Universität gerecht(er) werden. Auch das Spannungsfeld zwischen Inklusion und Leistungsorientierung bzw. Exzellenz wird thematisiert. Formen der Beteiligung sowie des Ausschlusses aus dem Wissenschaftssystem werden beleuchtet. Damit möchte die Reihe dazu beitragen, eine inklusivere Gestaltung von Bedingungen und Handlungsweisen an den Hochschulen zu befördern.<br><br>Am 29. November geht es in einem Vortrag von Viktoria Nicole Przytulla vom Institut für Public Health und Pflegeforschung um „Das Leistungsprinzip (Meritokratie): Schlüssel oder Barriere auf dem Weg zu einer inklusiven Uni“. Im Januar 2017 folgen Vorträge zu den Themen „Teilhabe an der Forschung“ (12.01.17, 18 Uhr, SFG 1030) und „Hörsensible Universität“ (24.01.17, 18 Uhr, MZH 1470). <br><br>Weitere Informationen: <br>Universität Bremen<br>Nele Haddou<br>Tel.: 0421-218-60302<br>E-Mail: <a href="http://nele.haddou@uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">nele.haddou@uni-bremen.de </a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/diversity/aktuelles" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/diversity/aktuelles</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 02 Nov 2016 15:34:09 +0100</pubDate>
                            <title>Das Selbstverständnis von Flucht- und Migrationsforschung </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/das-selbstverstaendnis-von-flucht-und-migrationsforschung</link>
                            
                            <description>Vortragsveranstaltungen an der Uni Bremen zur aktuellen Fluchtdebatte</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 295 / 2. November 2016 RO<br><br>Kontroverse Vorstellungen bestimmen die aktuelle Fluchtdebatte: Welche Rolle kann dabei die Migrationsforschung übernehmen? Mit diesem Thema beschäftigt sich die Themengruppe „Flucht &amp; Asyl - intersektionell und transdisziplinär“ im Programm „Promovieren in den Geisteswissenschaften“ der Universität Bremen. Die Gruppe besteht aus Forschenden aus den Fachbereichen Kulturwissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaften und Erziehungs- und Bildungswissenschaften. Im Mittelpunkt steht die analytisch-kritische Diskussion zu gegenwarts- und zukunftsbezogenen Fragestellungen rund um Flucht und Migration, wie beispielsweise zu den Lebenswirklichkeiten der Ankommenden, den besonderen Problemlagen junger Geflüchteter und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für eine Integration. Im November lädt die Gruppe zu zwei öffentlichen Vorträgen ein. Die Öffentlichkeit ist dazu herzlich eingeladen.<br><br><strong>Die Vorträge:<br></strong></p><p><strong></strong>Am Mittwoch den 9. November wird Professor Paul Mecheril, Leiter des Center für Migration, Education and Cultural Studies (CMC) der Universität Oldenburg, um 16.30 Uhr im Gebäude GW2, Raum B1410 einen Vortrag halten zum Thema „Migrationswissenschaft als Kritik“. Dabei steht die Diskussion um das Selbstverständnis von Migrationsforschung im Mittelpunkt, die sich von der „Beforschung“ von Migranten distanziert.<br><br>Professorin Helen Schwenken vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück wird dann am 30. November um 16.30 Uhr, GW 2 Raum B1410 den Vortrag „Gender - Politik - Flucht: Zum Verhältnis von Geschlecht und Fluchtdebatte“ halten. Helen Schwenken wird sich mit der neuen Sichtbarkeit von Frauen im Flüchtlingsdiskurs beschäftigen. <br><br>Die Veranstaltungen werden aus Mitteln der Exzellenzinitiative der Uni Bremen unterstützt.<br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen<br>Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft (IfEK) und Bremer Institut für Kulturforschung (bik)<br>Sprecherin der Themengruppe Flucht &amp; Asyl<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Margrit E. Kaufmann<br>Tel.: 0421 218 676 31<br>E-Mail: <a href="mailto:mkaufm@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mkaufm@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/forschung/junge-talente/promovieren-in-den-geisteswissenschaften/themengruppe-flucht-asyl.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/forschung/junge-talente/promovieren-in-den-geisteswissenschaften/themengruppe-flucht-asyl.html</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 02 Nov 2016 15:39:41 +0100</pubDate>
                            <title>Studium und Praktikum im Ausland: Chengdu, Shanghai oder Peking?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studium-und-praktikum-im-ausland-chengdu-shanghai-oder-peking</link>
                            
                            <description>International Office lädt zur 6. Internationalen Hochschulmesse am 9. November 2016</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 294 / 2. November 2016 RO<br><br>Noch nie gab es so viele Möglichkeiten wie heute, einen Auslandsaufenthalt während des Studiums zu realisieren. Ob Praktikum oder Auslandssemester: Durch Fachbereichskooperationen, Erasmus-Programme und Stipendien stehen den Studierenden viele Türen offen. Das International Office der Universität Bremen lädt alle Studierenden ein, sich im Rahmen der 6. Internationalen Hochschulmesse über die verschiedenen Förderprogramme und Zielregionen zu informieren. Die Messe findet am Mittwoch, 9. November 2016 von 10 bis 16 Uhr im Gebäude GW2 (Haupttreppe) statt.<br><br>Ein Auslandsaufenthalt während des Studiums ist eine besondere Erfahrung. Er bietet den Studierenden die Chance, sich akademisch, beruflich und persönlich weiterzuentwickeln. Viele berichten begeistert von der persönlichen Bereicherung, die ein Leben in einer fremden Kultur mit sich bringt. Zudem ist Auslandserfahrung heutzutage für viele Arbeitgeber ein unerlässliches Kriterium. <br><br>An rund 20 Ständen informieren universitätsinterne und -externe Anbieter über Programme, Finanzierung und individuelle Möglichkeiten eines kurz- oder längerfristigen Aufenthalts in Europa und Übersee. Zusätzlich gibt es Informationsmaterialien von den zahlreichen Partnerhochschulen der Universität Bremen. Erfahrene Studierende geben einen ganz persönlichen Einblick ins Abenteuer Ausland. Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Vortragsprogramm: In vier Räumen laufen parallel Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen wie Austausch- und Stipendienprogramme, Freiwilligendienst in Südostasien oder Auslandspraktika für Studierende der Natur- und Ingenieurswissenschaften. <br><br><strong>Themenschwerpunkt China</strong><br><br>In diesem Jahr steht der Themenschwerpunkt China im Fokus der Hochschulmesse. In Zusammenarbeit mit dem Konfuzius-Institut bietet das Länderspezial umfassende Informationen über das chinesische Hochschulsystem, Austauschmöglichkeiten an chinesischen Partnerhochschulen, die deutsch-chinesischen Wissenschaftsbeziehungen, Stipendienprogramme sowie Jobs und Praktika in China. Ferner gibt das vielfältige Programm einen ersten Einblick in die chinesische Kultur. Eine Übersicht über die Stände, das detaillierte Veranstaltungsprogramm stehen auf der Webseite der Universität: <a href="http://www.uni-bremen.de/hochschulmesse" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/hochschulmesse.</a><br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>International Office<br>Mathias Bücken<br>Tel.: 0421 218 60374<br>E-Mail: <a href="mailto:mbuecken@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mbuecken@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/hochschulmesse" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/hochschulmesse</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 03 Nov 2016 11:10:33 +0100</pubDate>
                            <title>Fit studieren und die Karriere im Blick behalten: Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Uni Bremen lädt zum Informationstag ein</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/fit-studieren-und-die-karriere-im-blick-behalten-fachbereich-human-und-gesundheitswissenschaften-der-uni-bremen-laedt-zum-informationstag-ein</link>
                            
                            <description>Anspruchsvolles Programm am Montag, 7. November 2016 / Prominent besetzte Podiumsdiskussion zum Thema Organspende / Zahlreiche Workshops für gesunde Lebensweise im Studium</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 297 / 03. November 2016 KG
</p><p>„Pro und Contra Organspende“ ist Thema der Podiumsdiskussion zum Auftakt des Informationstages Gesundheit am Montag, 7. November 2016, in den Räumlichkeiten an der Grazer Straße 2. Veranstalter ist der Fachbereich Human-und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen. Angesprochen sind Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In der prominent besetzten Diskussion über Organspende wird Gesundheitssenatorin Professorin Eva Quante-Brandt den Eröffnungsvortrag halten. Von 10.20 bis 11.15 Uhr diskutieren Marco Bode vom SV Werder Bremen, die Organspendenbeauftragte des Landes Bremen, Sonja Schäfer, und der renommierte Neurobiologe Professor Gerhard Roth mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Frage: „Wie treffe ich meine Entscheidungen?“.
</p><h3>Brain Food und dynamischer Rücken</h3><p>Sieben Workshops unterschiedlicher Anbieter aus der Universität und verschiedener regionaler Beratungsstellen schließen sich von 11.15 bis 13.30 Uhr an. Im Fokus stehen Gesundheitsstrategien wie „Brain Food: Die Richtige Ernährung fürs Studium“, „Der Sportverein als Gesundheitssportanbieter“, „Dynamischer Rücken“ oder auch eine Schnupperstunde Yoga.
</p><h3>Karriere-Ideen bei Smoothies und Snacks</h3><p>Im dritten Teil des Informationstages Gesundheit geht es von 14 bis 16 Uhr um Karriere-Ideen. Die Studierenden werden zu zwanglosen Treffen bei Smoothies und Snacks eingeladen und können sich von Expertinnen und Experten beraten lassen. Das Career Center der Universität, die Techniker Krankenkasse, die Agentur für Gesundheit und Kommunikation, der Hochschulsport und die Psychologisch-Therapeutische Beratungsstelle des Studentenwerks sind mit Informationsständen vertreten.
</p><h3>Wie sieht meine Wirbelsäule aus?</h3><p>Die gesamte Zeit über gibt es Kurz-Checks von 15 Minuten Dauer, bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren können, wie es um ihre persönliche Kondition und Gesundheit steht. So können sie mit der Medimouse die eigene Wirbelsäule in 3D am Bildschirm betrachten, die Variabilität ihres Herzschlags in Stresssituationen kennenlernen, sowie Körperstabilität, Maximalkraft und Koordinationsfähigkeit messen.
</p><p>„Fit studieren und Ihre Karriere im Blick behalten, das wollen wir unseren Studierenden mit dem Informationstag Gesundheit ermöglichen“, beschreibt Professor Stefan Görres, Dekan des Fachbereiches Human- und Gesundheitswissenschaften, das Ziel dieses besonderen Angebotes.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften<br>Prof. Dr. Stefan Görres<br>Dekanatssekretätin Katy Joost<br>Tel.: 0421 - 218 68906<br>Fax: 0421 - 218 98 68906<br>E-Mail: <a href="mailto:joost@uni-bremen.de">joost@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 07 Nov 2016 10:11:53 +0100</pubDate>
                            <title>„Intellektuelle im Ausnahmezustand?“: Podiumsdiskussion zur Lage in der Türkei </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/intellektuelle-im-ausnahmezustand-podiumsdiskussion-zur-lage-in-der-tuerkei</link>
                            
                            <description>Auftakt zur Veranstaltungsreihe „Deutsch-türkische Beziehungen im Ausnahmezustand“ am 9. November im EuropaPunkt Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 298 / 07. November 2016 SC
</p><p>Mit einer Diskussion über die aktuelle Lage von Intellektuellen in der Türkei startet die Universität Bremen eine Veranstaltungsreihe über „Deutsch-türkische Beziehungen im Ausnahmezustand“. Die öffentliche Podiumsdiskussion „Intellektuelle im Ausnahmezustand? Zur aktuellen Lage von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Journalistinnen und Journalisten, Schriftstellerinnen und Schriftstellern in der Türkei“ findet am 9. November 2016 um 17.30 Uhr im EuropaPunkt Bremen statt. 
</p><p>Auf dem Podium sitzen: <br>Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Internationalität und Diversität an der Universität Bremen; <br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Cetin Gürer, Politikwissenschaftler und Philipp-Schwarz-Stipendiat, Zentrum für Arbeit und Politik, Universität Bremen;<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Roy Karadag, Geschäftsführer des Instituts für interkulturelle und internationale Studien, Universität Bremen; <br>Turgay Doğan; in Istanbul lebender deutsch-türkischer Schauspieler, Regisseur und Dramatiker, Gründer und Autor der Istanbuler Theatergruppe „gnlv“ und <br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Hilde Stadler, TV-Korrespondentin ARD/ Bayerischer Rundfunk und stellvertretende Landesvorsitzende Bayerischer Journalistenverband.
</p><p>Moderiert wird die Runde von der WDR-Redakteurin Elmas Topcu. Diese Veranstaltung der Universität Bremen findet statt im Rahmen der globlale° in Kooperation mit EuropaPunkt, dem Deutschen Journalisten-Verband Bremen und dem Festival Literatürk.
</p><h3>Hintergrund </h3><p>Bereits seit Jahren sind regierungskritische Journalistinnen, Autorren und andere Intellektuelle in der Türkei von strafrechtlicher Verfolgung bedroht, viele von ihnen haben wiederholt für die öffentliche Äußerung ihrer Meinung Gefängnisstrafen verbüßen müssen, u.a. der Chefredakteur der Zeitung Cumhuriyet, Can Dündar, der 2014 für die Erstaufführung seiner Dokumentation zu den Gezi-Protesten auch Bremen besucht hat. Im Januar 2016 führte der Aufruf von 2000 „Akademikerinnen und Akademiker für den Frieden“, in dem die Regierung aufgefordert wurde, den Krieg in den kurdischen Gebieten des Südostens der Türkei, unter dem insbesondere die Zivilbevölkerung zu leiden hat, zu beenden, zu heftigen Reaktionen von offizieller Regierungsseite. In der Folge wurden zahlreiche unterzeichnende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch ihre Hochschulleitungen mit Sanktionen belegt oder sogar entlassen. Die Kriterien der Auswahl von Betroffenen erscheinen dabei willkürlich. 
</p><p>Nach dem gescheiterten Putsch vom 15. Juli 2016 wurden mehr als 10.000 Angestellte in allen Bereichen der öffentlichen Verwaltung und insbesondere in den Hochschulen unter dem Verdacht der Kollaboration mit den Putschisten, die die Regierung Erdogan unter den Anhängern der Gülen-Bewegung ausmacht, außer Dienst gesetzt: Ihnen wurde die Ausreise verwehrt, Pässe wurden eingezogen. Die Situation insgesamt ist unüberschaubar und weitere Schritte der Regierung nicht vorhersehbar. Die aktuelle Nachricht über den Umgang mit der Zeitung Cumhuriyet – die Verhaftungen ihres neuen Chefredakteur und weiterer Redaktionsmitgliedern – verdeutlicht dies erneut. Große Verunsicherung bestimmt gegenwärtig die deutsch-türkischen Beziehungen. Was all das für die Zusammenarbeit, die Haltung, die Arbeit von Intellektuellen hier in Deutschland und dort in der Türkei bedeutet, darüber diskutieren die Podiumsgäste.
</p><h3>Weitere Veranstaltungen über die deutsch-türkischen Beziehungen folgen</h3><p>Die Universität Bremen wird sich auch in Zukunft&nbsp; angesichts der aktuellen Entwicklungen zur Wissenschafts- und Meinungsfreiheit in der Türkei mit der immer drängender werdenden Frage auseinandersetzen, ob und wie bestehende Beziehungen aufrechterhalten und gestaltet werden können. Dabei wird es auch darum gehen, welche Rolle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen und anderer deutscher Hochschulen für die Unterstützung von bedrohten Kolleginnen und Kollegen an Hochschulen in der Türkei spielen können.
</p><p>Die Veranstaltungsreihe „Deutsch-türkische Beziehungen im Ausnahmezustand“ ist ein Angebot sowohl für Hochschulangehörige als auch für die Bremer Öffentlichkeit. Sie soll als ein Forum dienen, in dem transdisziplinär die aktuellen Entwicklungen in der Türkei beleuchtet und der weitere Umgang mit türkischen Partnern und Partnerinnen in diesem Kontext kritisch diskutiert werden können. Neben der Podiumsdiskussion am 9. November sind bis zum Sommersemester 2017 drei weitere Veranstaltungen zu folgenden Themen vorgesehen: 
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;„Politisch-ideologische Einflussnahme auf das türkische Bildungs- und Wissenschaftssystem“ (Januar 2017)
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;„Die Gülen-Bewegung – historische Entwicklungen, Grundüberzeugungen und Ziele im Schnittpunkt von Religion und Politik“ (April 2017)
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;„Stand der deutsch-türkischen (Wissenschafts-)Beziehungen ein Jahr nach dem Putschversuch“ (Juni 2017)
</p><p>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Konrektorin für Internationalität und Diversität <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Yasemin Karakaşoğlu <br>E-Mail: <a href="mailto:kon3@vw.uni-bremen.de">kon3@vw.uni-bremen.de</a><br>und<br>Nurten Kurnaz<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 60 378<br>E-Mail: <a href="mailto:nurten.kurnaz@vw.uni-bremen.de">nurten.kurnaz@vw.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11128</guid>
                            <pubDate>Mon, 07 Nov 2016 14:48:44 +0100</pubDate>
                            <title>Kinder im Vorschulalter für Intelligenztest gesucht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kinder-im-vorschulalter-fuer-intelligenztest-gesucht-1</link>
                            
                            <description>Ergebnisse können den Eltern mitgeteilt werden</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 299 / 7. November 2016 RO 
</p><p><br>Bei vielen psychologischen und pädagogischen Fragestellungen ist es notwendig, sich einen Überblick über die kognitiven Fähigkeiten, also die Intelligenz eines Kindes zu verschaffen. Um zu gewährleisten, dass Intelligenztests zuverlässig und aussagekräftig sind, müssen sie regelmäßig überarbeitet werden. Deshalb suchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) der Universität Bremen Kinder zwischen zweieinhalb und siebeneinhalb Jahren, die an der Erprobung eines neuen Intelligenztests teilnehmen möchten. Die Teilnahme wird mit einem Spielzeug-Gutschein im Wert von 10 Euro belohnt.<br><br>Teilnehmen können Kinder, deren Eltern die Schule mit einem Hauptschulabschluss oder ohne Schulabschluss beendet haben. Die Termine dauern je nach Alter des Kindes ein bis zwei Stunden und werden in den Räumen des <abbr title="Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation">ZKPR</abbr> in der Grazer Straße 6 durchgeführt. Die Eltern werden vor Beginn der Untersuchung gebeten, einen kurzen Fragebogen auszufüllen. Die Testergebnisse können den Eltern auf Anfrage nach Abschluss der Datenerhebung (2017) mitgeteilt werden. Falls ein Kind jedoch an einem weiteren Test teilnehmen möchte, würden hier die Ergebnisse zeitnah mitgeteilt. Termine können ab sofort vergeben werden. <br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Human-und Gesundheitswissenschaften<br>Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR)<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Franziska Korsch<br>Tel.: 0421 218 68611<br>E-Mail: <a href="mailto:fkorsch@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">fkorsch@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zkpr.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zkpr.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 08 Nov 2016 09:48:04 +0100</pubDate>
                            <title>Die Wiederkehr der Machtpolitik im 21. Jahrhundert</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/die-wiederkehr-der-machtpolitik-im-21-jahrhundert</link>
                            
                            <description>Vortrag in der Reihe Dieter Senghaas Lectures der Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 300 / 08. November 2016 KG
</p><p>Auf Einladung der Universität Bremen wird Professor Josef Joffe, Herausgeber der ZEIT, am Mittwoch, 16. November 2016, einen Vortrag in Bremen halten. Der prominente Gast spricht zum Thema „Zurück in die Zukunft: Die Wiederkehr der Machtpolitik im 21. Jahrhundert“. Veranstaltungsort ist die Stadtwaage an der Langenstraße 13, Beginn ist um 19.30 Uhr. 
</p><p>Die Wiederkehr der Machtpolitik – unter anderem Russlands in Europa und im Nahen Osten, Chinas im Pazifik – spiegelt die Muster des 19. Jahrhunderts wider. Wie reagiert der Westen auf diese Wiederkehr oder ist er sogar selbst Teil davon? Das sind zentrale Fragen des Vortrags. Die Einführung hält Professor Lothar Probst, langjähriger Geschäftsführer des Instituts für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) im Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Bremen.
</p><p>Der öffentliche Vortrag gehört zur Reihe der jährlich stattfindenden Dieter Senghaas Lectures. Das InIIS hat anlässlich seines 20-jährigen Bestehens diese Vortragsreihe ins Leben gerufen. Gewürdigt wird damit einer der Gründer und langjähriges Mitglied des Instituts. Der Friedensforscher und Konfliktforscher Dieter Senghaas zählt zu den international renommiertesten Wissenschaftlern seiner Zunft. Die Vortragsreihe wird in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Bremen organisiert und finanziell von der Manfred und Ursula Fluß-Stiftung unterstützt.
</p><h3>Zur Person:</h3><p>Josef Joffe, geboren 1944, in Berlin aufgewachsen, hat Politik, Wirtschaft und Philosophie in Amerika und Europa studiert und wurde 1975 an der Harvard University promoviert. Als Dozent für internationale Politik lehrte Joffe in den USA an der Johns Hopkins University, in Harvard, Princeton und Stanford – in Europa an der Universität München und am Salzburg Seminar. Seine journalistische Karriere begann Joffe 1976 bei der Wochenzeitung DIE ZEIT. Erst als politischer Redakteur, dann als Chef des Ressorts „Dossier“. Von 1985 bis 2000 war Joffe Leiter des Ressorts Außenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung. Im April 2000 wurde er neben Helmut Schmidt schließlich Herausgeber der ZEIT und war von 2001 bis 2004 auch deren Chefredakteur. Im Ausland sind seine Aufsätze und Artikel in namhaften Medien erschienen, so im New York Times Magazine, im Wall Street Journal und in der Washington Post. Er erhielt mehrere Preise, darunter den Ludwig-Börne-Preis, den Bundesverdienstorden und den Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Interkulturelle und Internationale Studien<br>Prof. Dr. Lothar Probst<br>Tel. 0421 218-67480<br>E-Mail: <a href="mailto:lothar.probst@uni-bremen.de">lothar.probst@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 08 Nov 2016 09:51:25 +0100</pubDate>
                            <title>Forscher als Filmemacher: 4. Ethnografische Filmtage an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/forscher-als-filmemacher-4-ethnografische-filmtage-an-der-uni-bremen</link>
                            
                            <description>Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft organisiert Filmtage vom 15. bis 17. November 2016</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 301 / 8. November 2016 JS
</p><p>Ethnografen beschreiben und erforschen die Welt. Dabei nehmen sie oftmals selbst die Kamera in die Hand. Das macht ihre Aufnahmen besonders unmittelbar und direkt. Ihre Filme dokumentieren eine große Bandbreite kultureller und sozialer Phänomene: Sie zeigen beispielsweise einen estländischen Künstler, der sich auf die Spuren eines arktischen Märchens begibt ebenso wie eine Ethnologin, die mit ihrer Tochter um die Welt reist, um die sozialen Folgen des Klimawandels zu erforschen. Während der 4. Ethnografischen Filmtage vom 15. bis 17. November 2016 zeigt das Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft im Fachbereich Kulturwissenschaften der Uni Bremen einige ausgewählte Werke. Verbindendes Element der Filme sind zum einen das Thema Umweltkonflikte, zum anderen die Rolle der Ethnologen vor und hinter der Kamera. Einige der Filmproduzenten stehen nach der Filmaufführung für eine Diskussion zur Verfügung.
</p><h3>Das Programm:</h3><p><strong>Dienstag, 15.11.2016</strong></p><p>18:00 Uhr, Kleiner Hörsaal (Keksdose)
</p><p>„Journey to the Maggot Feeder“; Liivo Niglas &amp; Priit Tender; Estland; 2015; 68 min
</p><p>„The Anthropologist“; Seth Kramer, Daniel A. Miller &amp; Jeremy Newberger, USA, 2015, 81 min.
</p><p><strong>Mittwoch, 16.11.2016</strong></p><p>18:00 Uhr, Kleiner Hörsaal (Keksdose)
</p><p>Filme von Studierende des Instituts für Ethnologie &amp; Kulturwissenschaft der Uni Bremen
</p><p>„Flowers of Freedom“; Mirjam Leuze; Deutschland; 2014; 92 min, Filmemacherin anwesend
</p><p><strong>Donnerstag, 17.11.2016</strong></p><p>20:30 Uhr, City 46
</p><p>„Wolf’s Liar“; Catarina Mourão, Portugal, 2015, 102 min, Filmemacherin anwesend
</p><p>Der Eintritt zu den Vorstellungen an der Uni ist frei. Der Eintritt für die Vorführung im City 46 beträgt für Studierende 3 Euro (Normalpreis 7 Euro).
</p><h3>Über die Ethnografischen Filmtage</h3><p>Die Ethnografischen Filmtage werden vom Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft im Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Bremen veranstaltet, Die Vorführung im City 46 findet in Kooperation mit dem Filmbüro Bremen e.V. statt. Die Filmtage werden von Studierenden und Lehrenden gemeinsam organisiert. Ziel ist es, den ethnografischen Film in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Darüber hinaus haben die Studierenden Gelegenheit, ihre eigenen Filme der Öffentlichkeit vorzustellen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft<br>Martin Gruber<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0178-2141301<br>E-Mail: <a href="mailto:gruber@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gruber@uni-bremen.de<br></a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 08 Nov 2016 09:52:38 +0100</pubDate>
                            <title>„Aus den Akten auf die Bühne“ jetzt auch mit anschließender Podiumsdiskussion</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/aus-den-akten-auf-die-buehne-jetzt-auch-mit-anschliessender-podiumsdiskussion</link>
                            
                            <description>Expertinnen und Experten diskutieren am 27. November und am 18. Dezember 2016 im Anschluss an die szenischen Lesungen mit dem Publikum</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 302 / 8. November KG
</p><p>Wissenschaft meets Theater: Die Veranstaltungsreihe „Aus den Akten auf die Bühne“ ist äußerst beliebt. Seit sie 2007 aus der Taufe gehoben wurde, haben mehr als 11.500 Zuschauerinnen und Zuschauer die szenischen Lesungen bei der bremer shakespeare company (bsc) besucht. Studierende des Instituts für Geschichtswissenschaften der Universität Bremen recherchieren unter Leitung der Hstorikerin Eva Schöck-Quinteros in Bibliotheken und Archiven und tragen Material für brisante Themen zusammen. Diese werden dann unter Regie von Peter Lüchinger von seinen Kollegen der bremer shakespeare company wirkungsvoll und packend in Szene gesetzt. Zu jeder Aufführung erscheint ein Begleitband, der ein Nachschlagewerk in Sachen Bremer Geschichte ist. Wohlgemerkt auch der dunklen Seiten.
</p><p>Nun wird das lokalhistorische Komplettpaket noch um eine Facette reicher. Bei zwei der kommenden Aufführungen stehen im Anschluss Podiumsdiskussionen auf dem Programm. Am Sonntag, 27. November, zeigt die company „Bremen, eine Stadt der Kolonien?“ Es ist die jüngste Produktion in dieser Reihe. Danach diskutieren mit dem Publikum Professor Manfred Hinz, Mitbegründer der Rechtsfakultät der University of Namibia und Dekan der Fakultät, Dr. Hartmut Müller, ehemaliger Direktor des Staatsarchivs Bremen, Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Internationalität und Diversität der Universität Bremen, sowie Dr. Aissatou Bouba, Kulturwissenschaftlerin an der Uni Bremen.
</p><h3>Worum geht es in der szenischen Lesung „Bremen: Eine Stadt der Kolonien?“</h3><p>„Gebt uns unsere Kolonien wieder“ fordern die Bremer Nachrichten im April 1924. Schlagzeilen wie diese sind in der bürgerlichen Presse nach dem Verlust der Kolonien 1919 häufig zu finden. Doch welche Interessen führten Männer und Frauen aus Bremen nach Afrika? Wie begegneten sie dort der schwarzen Bevölkerung? Und wie verhielten sich Bremer und Bremerinnen gegenüber Afrikanerinnen und Afrikanern in der Hansestadt? Die szenische Lesung „Bremen: Eine Stadt der Kolonien?“ schickt das Publikum auf eine Reise durch die koloniale Vergangenheit Bremens.
</p><p>Auch zu der erfolgreichen Produktion „Geflüchtet, unerwünscht, abgeschoben – ,lästige Ausländer‘ in der Weimarer Republik, steht eine angeschlossene Diskussion auf dem Spielplan. Am Sonntag, 18. Dezember, diskutieren nach der Aufführung Claudia Jacob vom Flüchtlingsrat Bremen und taz-Redakteur Christian Jakob mit dem Publikum.
</p><h3>Inhalt der Lesung „Lästige Ausländer“ in der Weimarer Republik:</h3><p>Der Flüchtlingsbewegung aus Osteuropa nach dem Ersten Weltkrieg begegneten weite Teile der deutschen Politik und Gesellschaft ablehnend – auch in Bremen. Forderungen nach Schließung der Grenzen, nach Abschiebung von Flüchtlingen oder Einrichtung von Internierungslagern wurden immer lauter, das Reden über „Ausländerflut“ und „Überfremdung“ war weit verbreitet. Wer war „nützlich“ und durfte bleiben, wer war „lästig“ und musste gehen? Diese Zuschreibungen entschieden über die Zukunft der Geflüchteten.
</p><p>Am Sonntag, 27. November, und am Sonntag, 18. Dezember, beginnen die&nbsp; Aufführungen der bremer shakespeare company am Leibnizplatz jeweils um 18 Uhr. Informationen: <a href="http://www.shakespeare-company.com/spielplan/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.shakespeare-company.com/spielplan/</a>; <a href="http://www.sprechende-akten.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.sprechende-akten.de</a>; facebook.com/ sprechende.akten
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Institut für Geschichtswissenschaft<br>Dr. Eva Schöck-Quinteros<br>Tel.: 0421 / 218-67251<br>E-Mail: <a href="mailto:esq@uni-bremen.de">esq@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 08 Nov 2016 14:32:16 +0100</pubDate>
                            <title>Binationales Forschungsprojekt beschäftigt sich mit adaptiver Produktionsplanung und -steuerung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/binationales-forschungsprojekt-beschaeftigt-sich-mit-adaptiver-produktionsplanung-und-steuerung</link>
                            
                            <description>Werkstattfertigung im Fokus: BIBA und Universität von Santa Catarina (Brasilien) kooperieren im Rahmen der BRAGECRIM-Initiative von Deutscher Forschungsgemeinschaft und brasilianischem Ministerium für Bildung</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 303 / 08. November 2016 SC
</p><p>Produkte sollen zunehmend individuellen Kundenwünschen entsprechen und möglichst schnell geliefert werden. Das stellt hohe Anforderungen an die Organisation der Produktion. Mit dem Fokus auf die sogenannte Werkstattfertigung entwickeln Wissenschaftler des BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen und der Universität von Santa Catarina (Brasilien) nun in einem gemeinsamen Projekt ein Verfahren, das Herstellern die Planung und Steuerung ihrer Fertigungsprozesse künftig erleichtern soll.
</p><p>Ziel des Vorhabens „Adaptive SBO“ ist – wie der Langtitel beschreibt – die „Entwicklung eines adaptiven simulationsbasierten Optimierungsverfahrens zur Planung und Steuerung dynamischer Produktionssysteme“. Es wird im Rahmen der brasilianisch-deutschen Forschungsinitiative <span lang="en">„Brazilian-German Collaborative Research Initiative on Manufacturing“ (BRAGECRIM)</span> gefördert. Das Programm wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem brasilianischen Bildungsministerium (CAPES) ins Leben gerufen, um binationale Forschungskooperationen auf dem Gebiet der Produktionstechnik zu unterstützen. 
</p><p>In Deutschland wird das Projekt von <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>-Leiter Professor Michael Freitag koordiniert, in Brasilien von Professor Enzo Morosini Frazzon aus der Arbeitsgruppe Intelligente Logistik- und Produktionssysteme der Universität von Santa Catarina (UFSC). Frazzon hat an der <span lang="en">International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS)</span> der Universität Bremen promoviert und hat danach bereits mehrfach als Gastwissenschaftler am <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> geforscht sowie am Fachbereich Produktionstechnik auf Einladung der <abbr title="International Graduate School for Dynamics in Logistics">IGS</abbr> Vorlesungen zum Thema <span lang="en">„Dynamics in Global Production and Logistic Systems“</span> gehalten. Industriepartner in dem Projekt ist das von einer deutschen Auswandererfamilie gegründete brasilianische Unternehmen Rudolph Usinados, unter anderem Hersteller mechanischer Komponenten für die Automobilindustrie.
</p><h3>„Herkömmliche Methoden und Systeme werden den Anforderungen nicht mehr gerecht“</h3><p>Produktionsplanung und -steuerung haben einen wesentlichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit von Produktionssystemen. Diese unterliegen dynamischen Einflüssen wie Störungen durch Maschinenausfälle oder Eilaufträge, die es zu berücksichtigen gilt. Die derzeit verfügbaren Methoden und Systeme werden den Anforderungen nicht mehr gerecht. Die erstellten Ablaufpläne sind oft nicht optimal, da sie nicht auf der aktuellen Situation des Produktionssystems basieren.
</p><p>In dem Projekt wird ein simulationsbasiertes Optimierungsverfahren entwickelt, das die Dynamik einer Werkstattfertigung berücksichtigt und ermöglicht, dass die Optimierung von Planungsentscheidungen sowie Steuerungsregeln stets auf Grundlage des aktuellen Systemzustands erfolgen können. Zur Verknüpfung der Optimierung mit dem realen Produktionsprozess wird ein Verfahren zum Datenaustausch zwischen einem <span lang="en">Manufacturing Execution System</span> (MES, auch Fertigungsmanagement- oder Produktionsleitsystem genannt) und dem simulationsbasierten Optimierungsverfahren entwickelt. In der Werkstattfertigung von Projektpartner Rudolph Usinados wird das neue Verfahren geprüft und bewertet.
</p><h3>„Werkstattfertigung birgt besondere Herausforderungen für Planung und Steuerung“</h3><p>„Die Werkstattfertigung ist anders organisiert als zum Beispiel die klassische Fließbandfertigung in der Automobilproduktion, bei der die Arbeit in festen Abläufen mit immer wieder denselben und statisch aufeinanderfolgenden Prozessschritten erledigt wird“, erklärt <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>-Wissenschaftler Mirko Kück. „Bei der Werkstattfertigung gibt es an verschiedenen Orten unterschiedliche Teilbereiche wie zum Beispiel die Dreherei oder die Lackiererei. Diese agieren nicht jeweils nach starren Routinen in einem standardisierten Ablauf, sondern nach Bedarf.“
</p><p>Bei der Werkstattfertigung existieren keine linearen, festgelegten Durchlaufwege. Hier müssen die Reihenfolge der einzelnen Produktionsschritte durch die verschiedenen Stationen und die Aufgaben je nach Produkt und individuellen Anforderungen immer wieder neu gestaltet werden. Jede der einzelnen Produktionsstätten ist eine abgeschlossene Einheit und es gilt, sie möglichst optimal in die Produktionsprozesse einzubinden.
</p><p>„Die Vorteile der Werkstattfertigung liegen darin, dass sie mehr Möglichkeiten für die Herstellung unterschiedlicher und auch kleiner Produktlinien sowie individualisierter Produkte bietet. Sie gewährleistet eine höhere Flexibilität im Hinblick auf die Kundenwünsche“, sagt Kück. Allerdings sei diese Art der Fertigung komplexer und deutlich aufwendiger zu planen und zu steuern. Daher berge sie auch besondere Herausforderungen. Denen solle mithilfe der Entwicklungen in dem Projekt besser begegnet werden können.
</p><h3>„Diese Kooperation ist ein Gewinn nicht nur für Forschung und Lehre“</h3><p>„Angesichts der weltweiten Produktionsnetzwerke und der Digitalisierung müssen wir heute auch bei der Fertigungsplanung und -steuerung über Unternehmens- und Ländergrenzen hinweg denken und arbeiten. Daher pflegen wir zahlreiche Kooperationen und setzen auf Internationalisierung“, sagt Freitag. Dieses gemeinsame Forschungsprojekt sei ein schöner Beleg für den Erfolg einer langjährig gewachsenen Verbindung und zeige den Mehrwert derartiger internationaler Kooperationen für alle Beteiligten, meint Freitag. „Sie bereichern nicht nur unsere Forschung und unseren Arbeitsalltag im <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>. Auch unsere Studierenden profitieren davon – in der akademischen Ausbildung, durch praktische Erfahrungen, durch den interkulturellen Austausch und durch die Möglichkeiten, Kontakte knüpfen zu können.“
</p><h3>Jährliches BRAGECRIM-Jahrestreffen erstmals in Bremen</h3><p>Im September kamen die Projektpartner in Brasilien zusammen, um die Arbeitspakete zu diskutieren, und schon vom 14. bis 16. November treffen sie sich wieder: Das große BRAGECRIM-Jahres-Meeting findet dieses Mal am BIBA in Bremen statt. Dort präsentieren sich dann unter anderem alle laufenden Projekte des BRAGECRIM-Programms.
</p><p>Sabine Nollmann/Mirko Kück
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong><br>Fotos zur Pressemitteilung finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/press2016.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/press2016.html</a>&nbsp; oder erhalten Sie über Sabine Nollmann (E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de">mail@kontexta.de</a> , Mobil: 0170 904 11 67).
</p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:
</p><p><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.bragecrim.rwth-aachen.de/projects.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.bragecrim.rwth-aachen.de/projects.html</a><br><a href="http://www.rudolph.com.br/de" target="_blank" rel="noreferrer">www.rudolph.com.br/de</a><br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Michael Freitag, Telefon: 0421 218-50 002, E-Mail: <a href="mailto:fre@biba.uni-bremen.de">fre@biba.uni-bremen.de</a><br>Dipl.-Math. Mirko Kück, Telefon: 0421 218-50 119, E-Mail: <a href="mailto:kue@biba.uni-bremen.de">kue@biba.uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 09 Nov 2016 10:16:19 +0100</pubDate>
                            <title>Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Bremen stellt Sammelband über Musikreformator Wilhelm Christian Müller vor</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/institut-fuer-musikwissenschaft-und-musikpaedagogik-der-universitaet-bremen-stellt-sammelband-ueber-musikreformator-wilhelm-christian-mueller-vor</link>
                            
                            <description>Veranstaltung mit Herausgeber Christian Kämpf im Olbers-Saal des Hauses der Wissenschaft am Mittwoch, 16. November um 19 Uhr 2016</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 304 / 09. November 2016 KG
</p><p>Der Domkantor, Pädagoge und Schriftsteller Wilhelm Christian Müller (1752–1832) gilt als Schlüsselfigur und treibende Kraft der Bremer Musik-, Kultur- und Bildungslandschaft um 1800. Das Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Bremen hat ihm ein Buch gewidmet und lädt jetzt zu einer Veranstaltung in den Olbers-Saal ins Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4, ein. Am Mittwoch, 16. November, 19 Uhr, stellt dort der Herausgeber Christian Kämpf den kürzlich erschienenen Sammelband „Wilhelm Christian Müller. Beiträge zur Musik- und Kulturgeschichte Bremens um 1800“ der Öffentlichkeit vor. Der Eintritt ist frei.
</p><h3>Schlüsselfigur und Reformator Wilhelm Christian Müller</h3><p>Müller war Bremens erster musikalischer Erzieher, Wegbereiter der Wiener Klassik und Initiator des bürgerlichen Konzertwesens. Er reformierte die Kirchenmusik und war Bremens erster Musikhistoriker. Müller äußerte sich schriftstellerisch zu pädagogischen, historischen und politischen Themen. Er veröffentlichte mehrbändige Reisebeschreibungen sowie Abhandlungen zur Musikästhetik und motivierte kirchen- und kulturpolitische Neuerungen, die für das kulturelle Aufblühen Bremens im 19. Jahrhundert grundlegend waren.
</p><h3>Interdisziplinärer Sammelband zum Bremer Kulturleben um 1800</h3><p>Nun ist erstmals eine umfassende Darstellung von Leben und Werk dieser bemerkenswerten Persönlichkeit erschienen. Herausgegeben von Christian Kämpf, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Bremen, vereint der Sammelband 14 Aufsätze. Sie beleuchten nicht allein Einzelaspekte einer bildungsbürgerlichen Biographie in der Umbruchphase zwischen Früher Neuzeit und Moderne, sondern liefern zugleich Beiträge zum Verständnis des Bremer Musik- und Kulturlebens um 1800. Ermöglicht wurde dieses Projekt durch eine großzügige Förderung der Karin und Uwe Hollweg Stiftung.
</p><h3>Renommierte Fachautoren forschen in Bonn, Zwickau, Berlin und Wien</h3><p>Renommierte Fachautoren, wie Ulrich Tadday, Tilman Hannemann, Kerstin Jergus, Andreas Schulz und Michael Ladenburger haben für diesen Sammelband bislang unerforschte Quellen in Bibliotheken und Archiven in Bremen, Bonn, Zwickau, Berlin und Wien unter die Lupe genommen. So thematisiert der Band Müllers musikalische Tätigkeit am Bremer Dom, sein Engagement für die Bremer Singakademie, die frühe Beethoven-Pflege in Bremen und die Goethe-Rezeption in den Klavierliedern von Müllers Tochter Elise. Aber auch den Bremer Philhellenismus, die antinapoleonischen Kriege, die von Müller betriebene überkonfessionelle Religionspädagogik und deren Auswirkung auf das bürgerliche Religionsverständnis in Bremen. Einzelne Aspekte wie die in der Hansestadt geführten Diskussionen über Pestalozzis Erziehungsmethode, die Lavater-Begeisterung und die Beziehungen zu Friedrich Schleiermacher zusammen mit Müllers Lyriksammlungen und Reisebeschreibungen sind zu einer spannende Kulturgeschichte der Hansestadt verknüpft, die nicht nur eine Brücke über Fachgrenzen hinweg, sondern auch über Bremen und Norddeutschland hinaus schlägt.
</p><p>Der Sammelband mit 14 Beiträgen, 272 Seiten und über 40, meist farbigen Abbildungen und Notenbeispielen ist in Bremen 2016 im Schünemann-Verlag erschienen.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Bei der Pressestelle der Universität kann ein Foto vom Cover des Buches mit einem Porträt von Wilhelm Christian Müller angefordert werden. Tel.: 0421 218 60150; E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik<br>Christian Kämpf<br>Tel.: 0421 218 67761<br><a href="mailto:kaempf@uni-bremen.de">kaempf@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/c/4/csm_UPAK_304_Buchcover_Wilhelm_Christian_Mueller_dc93106d87.jpg" length="291295" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/c/4/csm_UPAK_304_Buchcover_Wilhelm_Christian_Mueller_dc93106d87.jpg" fileSize="291295" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Titelbild des soeben erschienenen Sammelbandes mit dem Porträt von Wilhelm Christian Müller</media:description><media:copyright>Schünemann-Verlag / Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11134</guid>
                            <pubDate>Wed, 09 Nov 2016 16:19:46 +0100</pubDate>
                            <title>Der Schock nach den Wahlen und der Siegeszug des Populismus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/der-schock-nach-den-wahlen-und-der-siegeszug-des-populismus</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 305 / 09. November 2016 SC
</p><p>Nur wenige Tage nach der überraschenden Präsidentschaftswahl in den USA werden hochkarätige Expertinnen und Experten am 17. November 2016 in New York City über den boomenden politischen Populismus auf beiden Seiten des Atlantiks debattieren. Die Diskussionsveranstaltung geht zurück auf eine gemeinsame Initiative der Bremen <span lang="en">International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS</span>), der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gert Bucerius, der Columbia Journalism School und dem <span lang="en">German Center for Research and Innovation, New York.</span> Sie ist Abschluss und Höhepunkt eines mehrtägigen „<span lang="en">think labs</span>“ mit Promovierenden aus aller Welt. „Im Moment reagieren viele von uns schockiert und enttäuscht, aber man muss es als Herausforderung betrachten: Das Denklabor macht es sich zur die Aufgabe, zugleich frische Ideen und Ordnung in eine hoch brisante Debatte zu bringen – eine Debatte, die uns alle betrifft. Zudem wollen wir den internationalen Austausch zwischen jungen und erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern fördern“, sagt <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christian Peters, Geschäftsführer der <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences" lang="en">BIGSSS</abbr>.
</p><p>Populismus, so der Duden, ist eine „von Opportunismus geprägte, volksnahe, oft demagogische Politik, die das Ziel hat, durch Dramatisierung der politischen Lage die Gunst der Massen (im Hinblick auf Wahlen) zu gewinnen." In Europa ist dieses Phänomen ebenso verbreitet wie in den USA, etwa bei dem Brexit, der Abstimmung in Großbritannien über den Verbleib in der EU.
</p><p>Populisten polarisieren und simplifizieren. Sie bieten scheinbar einfache Lösungen für komplexe Probleme. Sie nehmen für sich in Anspruch besonders demokratisch zu sein, im Namen der von den etablierten Parteien angeblich vernachlässigten „einfachen“ Leute zu sprechen, grenzen aber gleichzeitig viele Menschen aus.&nbsp; 
</p><h3>Wie erklärt sich der Populismus-Boom?</h3><p>Wie erklärt sich dieser Boom? Warum ist er zeitgleich in Nordamerika und vielen Ländern Europas zu beobachten? Welche Rolle spielen die Medien, insbesondere die sozialen, bei der Entstehung und Verbreitung des Populismus? Über Fragen wie diese wird das interdisziplinär zusammengesetzte Panel aus renommierten Wissenschaftlern, Journalisten und Kommunikationsexperten am 17. November im German House in New York diskutieren. Es besteht aus den Politik-Professoren Jan-Werner Müller <span lang="en">(Princeton University)</span> und Martin Nonhoff (Uni Bremen), dem Journalisten und Soziologen Professor <span lang="en">Todd Gitlin (Columbia University)</span> sowie T<span lang="en">ara McGuiness, Senior Advisor to the Director of the White House’s Office of Management</span>. Als Moderator fungiert Michael Werz, Professor an der <span lang="en">Georgetown University</span> und <span lang="en">Senior Fellow am Center for American Progress</span>. 
</p><p>Dem Panel voraus geht ein dreitägiges, intensives Denklabor unter dem Titel <span lang="en">“Booming populism. On the Language and Practice of Political Polarization”</span>. An diesem neuartigen Format nehmen 13 Promovierende unterschiedlichster Fachrichtungen der <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences" lang="en">BIGSSS</abbr>, der<span lang="en"> Columbia Journalism School</span> sowie Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten der ZEIT-Stiftung teil. Ihre Aufgabe ist es, Fragestellungen und Hypothesen zum politischen Populismus zu entwickeln, die dann in der Diskussionsrunde am 17. November aufgenommen werden. Der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter betont die Aktualität der Veranstaltung: „Gerade am heutigen Tag, so kurz nach dem überraschenden Wahlergebnis in den Vereinigten Staaten, ist noch einmal klar geworden sein, welche Dramatik und Brisanz das Thema Populismus für uns alle hat. Ich freue mich ganz besonders, dass sich die <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> - und damit die Bremer Sozialwissenschaften - an so prominenter Stelle in diese Diskussion einmischen.“
</p><p>Die <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences" lang="en">BIGSSS</abbr> wird gemeinsam von der Universität Bremen und der Jacobs University betrieben. An der Graduiertenschule für Sozialwissenschaften werden derzeit rund 110 Promovierende aus der ganzen Welt in den Kerndisziplinen Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie ausgebildet. Die Veranstaltung „Booming Populism“ wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie die Stiftung Bremer Wertpapierbörse unterstützt.
</p><p>Weitere Informationen: <br><a href="https://www.bigsss-bremen.de/about/bigsss-specials-2016/populism-think-lab-panel-2016" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bigsss-bremen.de/about/bigsss-specials-2016/populism-think-lab-panel-2016</a></p><p>Ansprechpartner: <br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christian Peters<br>Geschäftsführer BIGSSS<br>E-Mail: <a href="mailto:c.peters@bigsss-bremen.de">c.peters@bigsss-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: +49 421 218-66400<br><br>Maike Koschorreck<br>Senior Coordinator of the Dean‘s Office BIGSSS<br><a href="mailto:maikek@bigsss-bremen.de">E-Mail</a>:<a href="mailto:maikek@bigsss-bremen.de">maikek@bigsss-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: +49 421 218-66460<br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11135</guid>
                            <pubDate>Fri, 11 Nov 2016 09:12:35 +0100</pubDate>
                            <title>Wo liegt der Massemittelpunkt eines Besens? Wie lässt sich Musik mit einem Laserstrahl übertragen?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wo-liegt-der-massemittelpunkt-eines-besens-wie-laesst-sich-musik-mit-einem-laserstrahl-uebertragen</link>
                            
                            <description>Studiengang Physik der Universität Bremen lädt am Samstag, 26. November 2016, wieder zur adventlichen Experimentalshow ein</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 306 / 10. November 2016 KG
</p><p>Die physikalischen Praktika und das Institut für Umweltphysik am Fachbereich Physik/Elektrotechnik der Universität Bremen laden pünktlich zum Sonnabend vor dem ersten Advent zur traditionellen Physik-Experimentalshow um 11 Uhr in den Hörsaal 1 im Gebäude NW1 ein.
</p><p>Angesprochen sind insbesondere Schüler, Eltern, Lehrer und Studierende. Die Wissenschaftler versprechen ein abwechslungsreiches und spannendes Programm mit vielen bekannten und neuen Experimenten. Dabei werden unter anderem Wärmestrahlung, Vakuum, Luftballons, Ultraschall, Kälte und Laserstrahlen genutzt werden. Vom Massenmittelpunkt eines Besens über die kleinste elektrische Eisenbahn bis hin zur Musikübertragung mittels eines Laserstrahls werden in der Show in kurzer und lockerer Folge physikalische Phänomene aus der Mechanik, Elektrizität und Optik und ihr Bezug zum Alltag gezeigt und erklärt. Einige Experimente können sogar zu Hause nachgemacht werden.
</p><p>Termin: Samstag, 26.November 2016, 11 Uhr im Hörsaal 1, Gebäude NW 1, Otto-Hahn-Alle 1. Der Eintritt ist frei. Einlass ab 10.40 Uhr.
</p><p>Achtung Redaktionen: Bei der Pressestelle der Universität Bremen kann ein Foto für die Ankündigung angefordert werden. Tel.: 0421 218 60156; E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br>Prof. Dr. Ilja Rückmann<br>Leiter der physikalischen Praktika<br>Tel.: 0421-218-62210<br>E-Mail: <a href="mailto:ir@physik.uni-bremen.de">ir@physik.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/c/e/csm_UPAK_306_Adventsphysik_feb6c53102.jpg" length="572245" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/c/e/csm_UPAK_306_Adventsphysik_feb6c53102.jpg" fileSize="572245" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professor Justus Notholt bei der Experimentalshow des Fachbereichs Physik.</media:description><media:copyright>Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11136</guid>
                            <pubDate>Fri, 11 Nov 2016 11:19:48 +0100</pubDate>
                            <title>24. Cheffrühstück der Universität und des Technologieparks Bremen im Kletterzentrum</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/24-cheffruehstueck-der-universitaet-und-des-technologieparks-bremen-im-kletterzentrum</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr lang="de" title="Nummer">Nr.</abbr> 307 / 11. November 2016 SC
</p><p>Das Cheffrühstück der Unternehmen, der Universität Bremen und der wissenschaftlichen Institute im Technologiepark ist eine liebgewonnene Tradition. Am 15. November 2016 findet es bereits zum 24. Mal statt. Gastgeber ist in diesem Jahr das „Unterwegs – DAV Kletterzentrum“ in der Robert-Hooke-Straße 19, das von der Bremer Sektion des Deutschen Alpenvereins (DAV) betrieben wird. Das Cheffrühstück dient wie immer dem Gedanken- und Informationsaustausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Dabei können neue Projekte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ihren Anfang nehmen.
</p><p>Ronald Hillebrand, 2. Vorsitzender der Bremer Sektion des Deutschen Alpenvereines, und Jonas Loss, Betriebsleiter des Kletterzentrums, sowie Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter begrüßen ab 9.00 Uhr die Gäste. Danach berichten zwei junge Wissenschaftler der Universität Bremen in Kurzvorträgen aus ihren aktuellen Forschungsgebieten: Professorin Maren Petersen aus dem Fachbereich Produktionstechnik – Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik spricht über „Industrie 4.0 – Brauchen wir in Zukunft noch&nbsp; Facharbeiter?“ Danach referiert Professor Thorsten-Ingo Dickhaus aus dem Fachbereich Mathematik und Informatik über das Thema „Anwendungsorientierte Beispiele aus der Statistikforschung – Analyse komplexer Datenbestände“. Im Anschluss bieten die Gastgeber nach einem Frühstück ausreichend Gelegenheit, das Kletterzentrum Bremen zu besichtigen, interessante Gespräche zu führen und neue Kooperationspartner kennenzulernen. Das Buffet wird vom Hotel Munte ausgerichtet.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen, am Cheffrühstück teilzunehmen. Bitte melden Sie sich mit einer Mail an unter E-Mail <a href="mailto:andrea.duerkop@vw.uni-bremen.de">andrea.duerkop@vw.uni-bremen.de</a> . Dort können Sie auch Interviewanfragen stellen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>UniTransfer<br>Andrea Dürkop<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 60332<br>E-Mail: <a href="mailto:andrea.duerkop@vw.uni-bremen.de">andrea.duerkop@vw.uni-bremen.de</a><br><a href="/forschung/wissens-und-technologietransfer/transferveranstaltungen/cheffruehstueck.html">http://www.uni-bremen.de/forschung/wissens-und-technologietransfer/transferveranstaltungen/cheffruehstueck.html</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11137</guid>
                            <pubDate>Fri, 11 Nov 2016 12:48:48 +0100</pubDate>
                            <title>Keiner blieb verschont: Die Deportation der Juden nach Minsk vor 75 Jahren begann in der Schule Am Barkhof</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/keiner-blieb-verschont-die-deportation-der-juden-nach-minsk-vor-75-jahren-begann-in-der-schule-am-barkhof</link>
                            
                            <description>Gedenkveranstaltung am 18. November 2016 in der Oberschule Am Barkhof / Als ehemalige Nutzerin hat die Uni Bremen das Gedenken initiiert</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 308 / 11. November 2016 SC
</p><p>Am 18. November 1941 wurden jüdische Frauen, Männer und Kinder aus Bremen, Bremerhaven und Verden ins Ghetto Minsk deportiert. Dies war die erste Deportation von Bremer Bürgern mit jüdischen Wurzeln in die Vernichtungslager. Schon in den Jahren zuvor hatte die Diskriminierung und Verdrängung aus dem öffentlichen Raum immer bedrohlichere Züge angenommen: Sie führten zu den Gewaltexzessen in der sogenannten „Reichskristallnacht“ und zwangen viele Juden ins Exil. Zur Erinnerung hat das Schulmuseum Bremen in Zusammenarbeit mit der Oberschule Am Barkhof für Freitag, den 18. November 2016, um 11 Uhr, eine öffentliche Gedenkveranstaltung organisiert. Sie findet 75 Jahre nach der Deportation dort statt, wo jüdische Familien vor ihrem Transport zusammengepfercht wurden: in der Oberschule Am Barkhof (damals Carl-Peters-Schule, wie das Gymnasium ab 1938 nach dem rassistischen Kolonialbeamten Peters hieß). 
</p><h3>Erinnerungen eines ehemaligen Schülers</h3><p>Ein ehemaliger Schüler der heutigen Schule Am Barkhof schrieb später seine Erinnerungen an diesen Tag auf: „Das Ereignis selbst steht mir noch recht deutlich vor Augen. Auf unserem Schulhof versammelten sich – aus heutiger Kenntnis müsste ich sagen &gt;wurden zusammengetrieben&lt; – im Laufe des Vormittags Männer – nur an sie kann ich mich erinnern. Sie waren in dunkler Winterkleidung. (…) Es hieß, sie würden bei uns nur verpflegt und zögen dann weiter. Selbstverständlich war uns Schülern strikt verboten, aus unseren Klassenräumen auf den Flur zu gehen. Nicht verhindern konnte man dann allerdings, daß wir Augen-, ja Ohrenzeugen des Abzugs der Juden wurden.“
</p><h3>Bürgerschaftspräsident Christian Weber nimmt an der Gedenkveranstaltung teil </h3><p>Bei der Gedenkveranstaltung am 18. November erinnert Rolf Rübsam, Autor bremisch-jüdischer Geschichte, an den Leidens- und Todesweg Bremer Juden und berichtet aus biografischen Erinnerungen. Manfred Schürz, ehemaliger Dozent an der Akademie für Arbeit und Politik (das heutige Zentrum für Arbeit und Politik) der Universität Bremen, der sich maßgeblich für eine Gedenktafel am Ort des Geschehens einsetzte, spricht über die Entstehungsgeschichte der an der Schule angebrachten Gedenktafel. Schüler und Schülerinnen der Oberschule tragen ihre Eindrücke aus dem Gespräch mit einer Zeitzeugin des Holocaust vor. Auch Bürgerschaftspräsident Christian Weber nimmt an der Veranstaltung in der Aula des Barkhofs teil, um der Opfer des Nazi-Terrors zu gedenken. Schüler und Schülerinnen des Schwerpunkts Musik im 10. Jahrgang der Oberschule begleiten die Veranstaltung musikalisch. 
</p><h3>Universität hat den Gedenktag mit initiiert</h3><p>Die Universität als ehemalige Nutzerin des Gebäudes hatte bereits vor 17 Jahren eine Gedenktafel an der Schule am Barkhof anbringen lassen. Manfred Schürz, ehemaliger Dozent an der Akademie für Arbeit und Politik, die in dem Gebäude an der Parkallee 39 ihre Räume hatte, kennt die Vorgeschichte. „Vergesst nicht den 18. November“, habe eines Morgens am Eingang gestanden. Eine gespraytes Zitat von Unbekannt. „Wir sind der Sache dann nachgegangen und haben die Rolle des Barkhofs recherchiert“, sagte Schürz. Solange der Barkhof von der Uni genutzt wurde, organisierte die Akademie für Arbeit und Politik jedes Jahr zum 18. November eine Gedenkveranstaltung.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Schulmuseum Bremen<br>Frauke Hellwig<br>Museumsleitung<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421/ 696 23313<br>E-Mail: <a href="mailto:frauke.hellwig@schulverwaltung.bremen.de">frauke.hellwig@schulverwaltung.bremen.de</a><br><a href="http://www.schulmuseum-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.schulmuseum-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11138</guid>
                            <pubDate>Mon, 14 Nov 2016 14:53:51 +0100</pubDate>
                            <title>Das Öffentliche im Privaten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/das-oeffentliche-im-privaten</link>
                            
                            <description>Vortragsreihe „studio“ im Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen wird am 19. November mit der Buchpräsentation „Matratze/Matritze“ fortgesetzt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 309 / 14. November 2016 SC
</p><p>Am 19. November 2016 stellen die Herausgeberinnen Irene Nierhaus und Kathrin Heinz den dritten Band der Schriftenreihe wohnen+/-ausstellen vor, der im Juli diesen Jahres beim transcript Verlag erschienen ist. Unter dem Titel „Matratze/Matrize: Möblierung von Subjekt und Gesellschaft. Konzepte in Kunst und Architektur“ versammelt das Buch Beiträge zur Bedeutung von Intimität und Körperlichkeit in Subjektivierungsprozessen und sozialen Beziehungen an den vermeintlich privatesten Orten von Schlafzimmer und Bett.
</p><p>Im Rahmen der Buchpräsentation beschäftigt sich Hanne Loreck (Hamburg) in einem Vortrag mit der zunehmenden Überwachung des öffentlichen Raumes und dessen Auswirkungen auf die Subjekte. Der Vortrag untersucht, auf welche Weise durch Aktionen von Künstlerinnen und Künstlern das „Sichtbarkeitsdiktat“ unterbrochen werden kann. Im Weiteren wirft die Referentin ebenso einen Blick in die Kolonialgeschichte wie auf die Genese der Camouflage um 1900. Hanne Loreck ist Kunstwissenschaftlerin und lehrt als Professorin für Kunst- und Kulturwissenschaft, gender studies an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, deren Vizepräsidentin sie seit 2006 ist.
</p><h3>Zweiter Vortrag der Reihe im Januar</h3><p>Am 17. Januar 2017 diskutiert Sabine Pollak (Linz/Wien) in ihrem Vortrag „Die Gesetze der Gastfreundschaft. Praktiken des Privaten“ das Konzept der sogenannten Post-Privatheit, die den bekannten Begriff des Privaten mehr und mehr zu verdrängen scheint. Was geschieht bei dieser Transformation mit den Praktiken, die seit jeher das private Wohnen bestimmten? Was machen wir in post-privaten Räumen? Welche Rituale sind neu, welche widersetzen sich Veränderungen? Sabine Pollak leitet mit Roland Köb das Architekturbüro Köb &amp; Pollak Architektur Wien. Außerdem ist sie Professorin für Architektur und Urbanistik an der Kunstuniversität Linz.
</p><p>Die Veranstaltungen gehören zum Programm des Forschungsfeldes wohnen+/-ausstellen in der Kooperation des Instituts für Kunstwissenschaft – Filmwissenschaft – Kunstpädagogik mit dem Mariann Steegmann Institut. Kunst &amp; Gender, das von Professorin Irene Nierhaus und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Kathrin Heinz geleitet wird. Beide Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr, im Uni-Gebäude GW 2 (Geisteswissenschaften 2), Raum B3850.
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Kunstwissenschaft – Filmwissenschaft – Kunstpädagogik<br>Mariann Steegmann Institut. Kunst &amp; Gender<br>E-Mail: <a href="mailto:keim@uni-bremen.de">keim@uni-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421-218-67711-67700,-67701<br><a href="http://www.mariann-steegmann-institut.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mariann-steegmann-institut.de</a>&nbsp; (<a href="http://(http://www.mariann-steegmann-institut.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.mariann-steegmann-institut.de</a> )<br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11139</guid>
                            <pubDate>Tue, 15 Nov 2016 12:59:36 +0100</pubDate>
                            <title>Mietrechte im europäischen Vergleich: Von fast rechtlosen Bewohnern bis zu Quasi-Eigentümern</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mietrechte-im-europaeischen-vergleich-von-fast-rechtlosen-bewohnern-bis-zu-quasi-eigentuemern</link>
                            
                            <description>Zentrum für Europäische Rechtspolitik der Uni Bremen leitet EU-Projekt zum Vergleich von Wohnungspolitik und Mietrecht in Europa und erarbeitet Empfehlungen für die EU</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 310 / 15. November 2016 RO<br><br>Wo wollen Sie mieten? In England unterzeichnet man beispielsweise einen Mietvertrag für meist nur sechs Monate, eine Verlängerung liegt im Ermessen des Vermieters. In Osteuropa wird das offizielle Mietrecht wenig genutzt, die meisten Wohnungen werden ohne Verträge unter der Hand vergeben. In Schweden sind hohe illegale Ablösesummen von bis zu 100.000 Euro für günstige Altverträge verbreitet. Zu diesen Erkenntnissen kommt jetzt eine Studie des Zentrums für Europäische Rechtspolitik (ZERP) der Universität Bremen. Unter Bremer Führung hat das Konsortium „Tenlaw“ (<span lang="en">Tenancy Law and Housing Policy in Multi-level Europe</span>), bestehend aus Forschungsinstituten aus England, den Niederlanden, Schweden, Italien, Spanien, Slowenien, Ungarn, Polen und Estland, über die letzten fünf Jahre Wohnungspolitik und Mietrecht in allen EU-Staaten und weiteren Ländern (Türkei, Japan und Norwegen) untersucht. Finanziert wurde dieses Großprojekt von der Europäischen Kommission nach dem 7. Rahmenprogramm für Forschung und Entwicklung.<br><br><strong>„Wild-West-Verhältnisse“ auf den Wohnungsmärkten</strong><br><br>Obwohl nationale Mietrechte das Leben von ungefähr einem Drittel der europäischen Bürger existentiell betreffen, wurden diese noch nie aus vergleichender und europäischer Perspektive analysiert. Für Deutschland ist der Vergleich besonders spannend, da hier die Hälfte der Bevölkerung in Mietwohnungen lebt. „Wir haben in der Studie den ersten europäischen Atlas zum nationalen Mietrecht zusammengestellt“, erklärt Professor Christoph Schmid vom <abbr lang="de" title="Zentrum für Europäische Rechtspolitik">ZERP</abbr> der Uni Bremen. „Und die Ergebnisse sind verblüffend. Jedes Land hat eigene Regeln und Praktiken im Mietrecht entwickelt – teils legale, teils illegale. Es herrschen vielerorts „Wild-West-Verhältnisse“ auf den Wohnungsmärkten.“<br><br><strong>Der Schwarzmarkt in Osteuropa blüht</strong><br><br>Generell sind die europäischen Mietrechte stark politikabhängig und inhaltlich unterschiedlich ausgerichtet: Neoliberale Regelungen fast ohne Mieterschutz stehen an der Seite von stark sozial-interventionistischen Regimen, unter denen der Mieter eine Quasi-Eigentümerstellung hat. Zudem werden nationale Mietrechte von europäischen Rahmenbedingungen immer stärker beeinflusst. „In vielen osteuropäischen Ländern hat der Schwarzmarkt für Wohnungen bedrohliche Ausmaße angenommen, ohne Bestechungen und Beziehungen ist hier kaum etwas zu machen“, so Schmid weiter. „Bei uns ist das Mietrecht dagegen trotz aktueller Konflikte wie bei der Mietpreisbremse verhältnismäßig ausgewogen, und Streitigkeiten verlaufen meist in rechtlichen Bahnen: In Deutschland gibt es mehr Gerichtsverfahren zum Mietrecht als in allen europäischen Ländern zusammen.“ <br><br>Eine Harmonisierung der Mietrechte ist angesichts zu unterschiedlicher wirtschaftlicher und sozialer Verhältnisse in den EU-Staaten weder wünschenswert noch realistisch, so die Studie. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler empfehlen eher eine von der EU vermittelte Orientierung an nationalen „best practice“ Beispielen im Mietrecht, die auf ein regulatives Gleichgewicht zwischen Mieter- und Vermieterseite unter Einbeziehung öffentlicher Interessen abzielen. <br><br><strong>Länderberichte online einsehbar</strong><br><br>Die Ergebnisse des Projekts sind in 32 englischsprachigen Länderberichten sowie 12 vergleichenden Berichten dokumentiert. Alle Ergebnisse sind auf der Projektwebsite <a href="http://www.tenlaw.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.tenlaw.uni-bremen.de </a>kostenfrei abrufbar. Für Nicht-Juristen besonders interessant ist ein Praxisführer zum Mietrecht aller EU-Staaten („<span lang="en">My rights as tenant in the EU</span>“). <br>„Tenlaw“ erreichte bei einer Auswertung der EU-Kommission in punkto „social impact“ einen Spitzenplatz unter den sozialwissenschaftlichen Projekten des 6. und 7. EU-Rahmenprogramms. Auf Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit wurde „Tenlaw“ vor kurzem als deutscher Beitrag zur Habitat III-Konferenz der Vereinten Nationen in Quito/Ecuador vorgestellt. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Rechtswissenschaften <br>Zentrum für Europäische Rechtspolitik (ZERP) <br><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Christoph U. Schmid, Ph.D. <br>Tel.:&nbsp; 0421/218 66203<br>E-Mail: <a href="mailto:cschmid@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">cschmid@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zerp.eu" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zerp.eu</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11140</guid>
                            <pubDate>Tue, 15 Nov 2016 14:14:06 +0100</pubDate>
                            <title>Erstmals in Bremen: Jahrestreffen des deutsch-brasilianischen Forschungsverbundes BRAGECRIM</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/erstmals-in-bremen-jahrestreffen-des-deutsch-brasilianischen-forschungsverbundes-bragecrim</link>
                            
                            <description>Initiative von Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG) und brasilianischem Ministerium für Bildung (CAPES) fördert Entwicklung von Produktionstechnologien / Rund 50 Wissenschaftler beider Nationen beim „8th Annual Meeting“ im BIBA</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 312 / 15. November 2016 SC
</p><p>Erstmals findet das Jahrestreffen des Forschungsverbundes <span lang="en">„Brazilian-German Collaborative Research Initiative in Manufacturing Technology“ (BRAGECRIM)</span> der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des brasilianischen Ministeriums für Bildung (CAPES) in Bremen statt. Noch bis morgen (16.11.) tagen im BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen rund 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Nationen und tauschen sich während des <span lang="en">„8th Annual <abbr lang="en" title="Brazilian-German Collaborative Research Initiative in Manufacturing Technology">BRAGECRIM</abbr> Meeting“ </span>unter anderem zu aktuellen Forschungsfragen und -projekten aus.
</p><h3>Deutschlands wichtigster Wirtschafts- und Forschungspartner in Lateinamerika</h3><p>„In Brasilien beschäftigen über 1.300 deutsch-brasilianische Unternehmen etwa 250.000 Menschen, und <span lang="pt">São Paulo</span> ist mit rund 900 deutsch-brasilianischen Unternehmen einer der großen Standorte der deutschen Wirtschaft weltweit“, berichtet das Auswärtige Amt. Brasilien sei Deutschlands wichtigster Handelspartner in Lateinamerika. Auch im Bereich Bildung und Forschung zählt Brasilien zu unseren wichtigsten Partnern in Lateinamerika.
</p><h3>Mehr als 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler</h3><p>Unter anderem die 2009 gegründete Forschungskooperation <abbr title="Brazilian-German Collaborative Research Initiative in Manufacturing Technology">BRAGECRIM</abbr> soll diese Beziehung weiter fördern. Ihr Hauptziel ist die Entwicklung nachhaltiger Produktionstechnologien zur Stärkung des industriellen Sektors in beiden Ländern. Sie befasst sich mit zentralen Fragestellungen zum gesamten Produktionszyklus und umfasst neben der Produktionstechnik auch die Felder Metrologie und Logistik sowie materialwissenschaftliche Themen. In den acht Jahren seines Bestehens haben in dem Verbund mehr als 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus über 30 deutschen und brasilianischen Universitäten, wissenschaftlichen Einrichtungen und der Industrie in 29 Projekten geforscht.<br><br>Die deutsch-brasilianische Zusammenarbeit hat am Fachbereich „Produktionstechnik – Maschinenbau und Verfahrenstechnik“ der Universität Bremen eine lange Tradition. Schon seit Jahrzehnten pflegt er Kontakte nach Brasilien und ist von Beginn an bei <abbr title="Brazilian-German Collaborative Research Initiative in Manufacturing Technology">BRAGECRIM</abbr> dabei. So haben das Institut für Werkstofftechnik (IWT) und das BIBA bereits vier über das BRAGECRIM-Programm geförderte Forschungsprojekte erfolgreich abgeschlossen, und erst jüngst startete am <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> ein weiteres. Koordinator des neuen Vorhabens auf deutscher Seite ist <abbr lang="de" title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>-Leiter Professor Michael Freitag, und auf brasilianischer Professor Enzo Morosini Frazzon aus der Arbeitsgruppe Intelligente Logistik- und Produktionssysteme der Universität von Santa Catarina (UFSC, Florianópolis/Brasilien).
</p><h3>Enzo Morosini Frazzon: „Eine sehr lebendige Verbindung“</h3><p>Als Student und auch nach dem Studium hatte Frazzon bei VW und Audi in Brasilien gearbeitet, hatte Deutsch gelernt und war 2006 nach Bremen gekommen, um an der <span lang="en">International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS)</span> der Universität Bremen zu promovieren. Danach arbeitete er als Gastwissenschaftler am <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>, kehrte 2010 in seine Heimat zurück und besucht seitdem immer wieder die Uni Bremen – für Forschungen und Konferenzen, auf Einladung der <abbr title="International Graduate School for Dynamics in Logistics">IGS</abbr> hat der Brasilianer hier auch schon Lehrveranstaltungen gehalten. „Es ist eine sehr lebendige Verbindung nach Bremen. Mir wurden hier optimale Integrationsmöglichkeiten geboten, und ich habe mich schnell zuhause gefühlt. Die Menschen sind so empathisch“, sagt Frazzon. Offensichtich haben seine Berichte in Brasilien überzeugt, denn ab Dezember 2016 werden ein Wissenschaftler und ein Student seiner Abteilung für Forschungsaufenthalte an die Uni Bremen kommen.
</p><p>Am 9. November 2016 wurde Frazzon zum <span lang="en">„Research Ambassador“</span> der Universität Bremen ernannt. Als Forschungsbotschafter werde er nun in Brasilien weiter für Bremen als exzellentes Forschungs- und Studienziel werben und seine Erfahrungen gerne weitergeben, sagt er. Zudem fließen seine Erfahrungen in das neue <abbr lang="en" title="Brazilian-German Collaborative Research Initiative in Manufacturing Technology">BRAGECRIM</abbr>-Projekt von <abbr lang="de" title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> und UFSC ein.
</p><h3>Michael Freitag: „Netzwerk mit nachhaltiger Wirkung“</h3><p>„Es ist schön zu beobachten, wie aus ersten Kontakten Beziehungen wachsen, und dann weitere Kontakte und Kooperationen entstehen“, sagt Freitag. „Die <abbr lang="en" title="Brazilian-German Collaborative Research Initiative in Manufacturing Technology">BRAGECRIM</abbr>-Initiative eröffnet wertvolle Optionen für gemeinsame Forschungen und den Austausch zwischen Wissenschaftlern und Studierenden beider Länder. So schafft sie die Basis für vielfältige Verbindungen – auch jenseits der Labore und Hörsäle.“ Über die Jahre sei durch <abbr lang="en" title="Brazilian-German Collaborative Research Initiative in Manufacturing Technology">BRAGECRIM</abbr> ein beeindruckendes Netzwerk entstanden, das nachhaltig wirke, meint Freitag und freut sich über die große Resonanz auf die Einladung zum 8. Jahrestreffen.
</p><p>Sabine Nollmann
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong><br>Fotos zur Pressemitteilung finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/press2016.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/press2016.html</a>&nbsp; oder erhalten sie über Sabine Nollmann (E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de">mail@kontexta.de</a> , Mobil: 0170 904 11 67).
</p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:
</p><p><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.bragecrim.rwth-aachen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bragecrim.rwth-aachen.de</a><br><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Michael Freitag, Telefon: 0421 218-50 002, E-Mail: <a href="mailto:fre@biba.uni-bremen.de">fre@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr lang="de" title="Diplom">Dipl.</abbr>-Math. Mirko Kück, Telefon: 0421 218-50 119, E-Mail: <a href="mailto:kue@biba.uni-bremen.de">kue@biba.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 15 Nov 2016 16:33:42 +0100</pubDate>
                            <title>Masterstudiengang „Inklusive Pädagogik“ an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/masterstudiengang-inklusive-paedagogik-an-der-uni-bremen</link>
                            
                            <description>Infoveranstaltung für Bremer Lehrerinnen und Lehrer am 24. November 2016</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 311 / 15. November 2016 RO<br><br>Die Schulen in Bremen haben den Auftrag, sich zu inklusiven Schulen zu entwickeln. So sieht es das Bremische Schulgesetz vor. Aber im Schulalltag zeigt sich, dass es vor allem an den Oberschulen zu wenig ausgebildete Inklusionspädagogen gibt. Um diesem Engpass zu begegnen, gibt es an der Universität Bremen seit 2013 den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Inklusive Pädagogik“, mit dem Bremer Lehrkräfte die Qualifikation zum „Inklusiven Pädagogen / Sonderpädagogen“ erwerben können. Der nächste Durchgang startet am 1. August 2017; Bewerbungen sind ab sofort möglich. Auf einer Infoveranstaltung am 24. November 2016 um 18 Uhr können sich Interessierte über Inhalte und Perspektiven des Studienangebots informieren. Veranstaltungsort ist die Akademie für Weiterbildung an der Uni Bremen (Raum B0770); eine Anmeldung ist nicht erforderlich. <br><br>Mit dem Weiterbildungsangebot werden Bremer Lehrerinnen und Lehrer angesprochen, die ein besonderes Interesse an der praktischen und wissenschaftlichen Arbeit im Bereich der Inklusiven Pädagogik haben. Das berufsbegleitende Studium, das bereits zum vierten Mal angeboten wird, dauert vier Semester und schließt mit dem Masterabschluss in Inklusiver Pädagogik / Sonderpädagogik ab. Finanziert wird das Angebot von der Senatorin für Kinder und Bildung – unter anderem mit einer Teilfreistellung vom Unterricht. <br><br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Akademie für Weiterbildung<br>Martina Siemer<br>Telefon: 0421/218-6904<br>E-Mail: <a href="mailto:m.siemer@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">m.siemer@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/inklusive-paedagogik" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/inklusive-paedagogik</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 16 Nov 2016 11:38:14 +0100</pubDate>
                            <title>Fachbereich Biologie / Chemie der Universität Bremen und Französische Grand Ecole aus Strasbourg vereinbaren Zusammenarbeit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/fachbereich-biologie-/-chemie-der-universitaet-bremen-und-franzoesische-grand-ecole-aus-strasbourg-vereinbaren-zusammenarbeit</link>
                            
                            <description>Unterzeichnende streben Doppelabschlussprogramm für Studierende an: Master an der Exzellenzuni Bremen und zusätzlich Diplom der französischen Eliteuniversität Strasbourg</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 313 / 16. November 2016 KG
</p><p>Am Donnerstag, 17. November 2016, unterzeichnen Vertreter der Ecole européenne de Chimie, Polymères et Matériaux (ECPM), Université de Strasbourg, und der Rektor der Bremer Universität, Professor Bernd Scholz-Reiter, ein Memorandum of Understanding. Der Fahrplan reicht von einer Kooperation auf wissenschaftlicher Ebene über den Austausch von Studierenden bis hin zur Einführung eines Doppelabschlussprogramms zum Wintersemester 2018/2019. „Wir freuen uns, unseren Studierenden einen Teil ihres Studiums an einer derart renommierten Institution anbieten zu können“, betont der Bremer Uni-Rektor.
</p><h3>Mehrere Besuche im Vorfeld</h3><p>Zur Anbahnung der Kooperation besuchten im Vorfeld Studierendengruppen der ECPM dreimal den Studiengang Chemie der Universität Bremen. Auf Initiative des Projektes MINTernational am International Office, ein Projekt des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft zur Internationalisierung der MINT-Studienfächer, gab es im März 2016 den Gegenbesuch einer Bremer Delegation in Strasbourg. Bei diesem Treffen wurde dann der Aufbau eines Doppelabschlussprogramms verabredet, das jetzt in Bremen schriftlich festgehalten wird.
</p><h3>Vorteil für spätere Karriere in Industrie und Forschung</h3><p>Als nächsten Schritt gilt es am Fachbereich alles für das Doppelabschlussprogramm vorzubereiten: „Da der Unterricht an der ECPM auch in Französisch stattfindet, werden wir frühzeitig anfangen, unsere Bremer Studierenden dafür zu begeistern und sie in der Vorbereitung unterstützen“, so der Dekan des Fachbereichs Biologie / Chemie, Professor Thorsten M. Gesing. Und der Aufwand lohnt sich: Neben dem Master-Abschluss der Universität Bremen erwerben die Studierenden zusätzlich ein Diplom einer französischen Eliteuniversität. „Das ist für die spätere Karriere in Industrie oder Forschung ein enormer Vorteil“, betont der Dekan. Zudem sei das französische Studium an der ECPM deutlich praxisorientierter und ergänze das forschende Lernen an der Universität Bremen in hervorragender Weise.
</p><h3>Ausweitung der Kooperation im Blick</h3><p>Zunächst ist nur das Fach Chemie an der Kooperation beteiligt. Da die ECPM innerhalb ihres Studiums und ihrer Forschung neben der Chemie auch die Polymer- und Materialwissenschaften vertritt, ist eine Ausweitung der Kooperation auf andere Bereiche der Universität Bremen in Zukunft ebenfalls möglich.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Pressestelle der Universität Bremen kann am 17. November 2016 Bildmaterial von der Vertragsunterzeichnung angefordert werden. Kontakt: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>; Tel.: 0421 218 60150
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie / Chemie<br>Prof. Dr. Thorsten M. Gesing<br>Tel.: 0421 218 63140<br>E-Mail: <a href="mailto:gesing@uni-bremen.de">gesing@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11143</guid>
                            <pubDate>Wed, 16 Nov 2016 13:38:33 +0100</pubDate>
                            <title>Fachbereich Wirtschaftswissenschaft verabschiedet seine Absolventinnen und Absolventen am 18. November 2016 im Rathaus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/fachbereich-wirtschaftswissenschaft-verabschiedet-seine-absolventinnen-und-absolventen-am-18-november-2016-im-rathaus</link>
                            
                            <description>Beste Promotionen, Master- und Bachelorarbeiten werden prämiert</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 314 / 16. November 2016 KG
</p><p>Studienabschluss und Preisverleihung in festlicher Atmosphäre: 165 Absolventinnen und Absolventen, darunter fünf Promovenden, verabschiedet der Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen am Freitag, 18. November 2016, 16 Uhr, in Bremens Oberer Rathaushalle. Bei der Festveranstaltung werden die besten sieben Master- und Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen mit dem Wolfgang-Ritter-Studienpreis ausgezeichnet. Die Wolfgang-Ritter-Stiftung stiftet dafür Geldpreise in Höhe von insgesamt 4.000 Euro.
</p><p>Der Segnitz-Preis, der mit insgesamt 10.000 Euro dotiert ist, wird in diesem Jahr wieder für herausragende Promotionen verliehen. Die Preisträger sind Frau Dr. Aki Harima und Dr. Claudius Gräbner. Hermann Segnitz war Bremer Familienunternehmer und führte einen großen Weinhandel in der Hansestadt. Er brachte sein Vermögen in eine Stiftung ein, die sich der Förderung unternehmerischen Nachwuchses in Bildungseinrichtungen widmet und unter anderem den Segnitz-Preis vergibt.
</p><p>Erstmals in diesem Jahr wird der Sonderpreis der Deutschen Bundesbank für wirtschaftswissenschaftliche Abschlussarbeiten verliehen. Ihn erhält Dr. Ludwig Heinzelmann. Dieser Sonderpreis ist mit 2.000 Euro dotiert. Für die festliche Umrahmung sorgt das Metropol Ensemble mit Gero John am Cello und Nicolai Thein am Klavier.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Um 15.40 Uhr besteht die Möglichkeit, vor Beginn der Veranstaltung ein Foto der Preisträgerinnen und Preisträger aufzunehmen.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Wirtschaftswissenschaft<br>Nicola Ihde<br>Tel.: 0421 218-66502<br>E-Mail: <a href="mailto:nihde@uni-bremen.de">nihde@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.wiwi.uni-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.wiwi.uni-bremen.de/</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11144</guid>
                            <pubDate>Thu, 17 Nov 2016 10:46:18 +0100</pubDate>
                            <title>Schnelle Rauheitsmessung spiegelnder Oberflächen im Labormaßstab</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/schnelle-rauheitsmessung-spiegelnder-oberflaechen-im-labormassstab</link>
                            
                            <description>Zur Bestimmung der Rauheit von spiegelnden Oberflächen erforscht das BMBF-Verbundprojekt OptOCHar laserbasierte Messverfahren im Nanometerbereich. Anwendung findet das Verfahren zum Beispiel in der Metallbearbeitung und der Halbleiterindustrie. Die Universität Bremen ist mit dem Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ) Projektpartner. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr lang="de" title="Nummer">Nr.</abbr> 315 / 17. November 2016 SC
</p><p>Die Überwachung der Rauheit technischer Oberflächen direkt im Fertigungsprozess stellt hohe Anforderungen an Verfahren und Datenverarbeitung. Aufgrund der hohen Auswirkung auf die Qualität des Gesamtergebnisses ist der Bedarf an Lösungen für eine schnelle Rauheitsmessung sehr hoch. Rauheit wird nach DIN-Standard taktil gemessen, was mit einigen Nachteilen wie Zeitaufwand und Beschädigung der Oberfläche einhergeht. Auch alternative optische Messverfahren erfordern einen ruhigen Messort, insbesondere bei spiegelnden Oberflächen.
</p><p>Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekt OptOCHar wird ein neuartiges Verfahren für die flächenhafte optische Rauheitsmessung für den direkten Einsatz im Produktionsprozess konzipiert, das alle genannten Nachteile vermeidet.
</p><p><strong>Erster Demonstrator für Oberflächencharakterisierung mit Streulicht-Sensoren erreicht 600Hz Messtakt</strong></p><p>Das im Projekt OptOCHar erforschte Laserstreulicht-Messverfahren des Bremer Instituts für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft ist prädestiniert für die flächenhafte Charakterisierung von metallischen, spiegelnden Oberflächen. Die Auswertung analysiert Digitalbilder von Laserreflexionen, die auch in unruhiger Umgebung, etwa im Fertigungsprozess, aufgenommen werden können. Das Verfahren nutzt dabei besondere Eigenschaften des Laserlichts aus, um Rauheiten im Nanometerbereich zu erkennen. Ziel ist eine möglichst vollständige Charakterisierung von großen, schnell bewegten Oberflächen.
</p><p>Im Projekt wurde nun der Labordemonstrator zur Projekthalbzeit vorgestellt. Mit dem Demonstrator wurde die grundsätzliche Machbarkeit des Verfahrens gezeigt, vor allem aber wurden auch wichtige Meilensteine bezüglich der Kennzahlen des Sensorsystems erreicht. Mit über 600 Bildern pro Sekunde verarbeitet die bei der CoSynth <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> &amp; Co. KG entwickelte FPGA-Auswerteeinheit bereits weit mehr Daten als ursprünglich geplant und hat noch Potenzial nach oben. Die so verarbeitete Fläche liegt bei über 40.000 mm²/s. Das System eignet sich so hervorragend für die vorgesehenen Anwendungsfälle großer und schnell bewegter Oberflächen. Auf hoch spiegelnden Metalloberflächen mit Rauheiten im Bereich um Ra = 20 nm konnten Auflösungen von 2 nm im Ra-Wert-Äquivalent erreicht werden. Unter Wiederholbedingungen ist die Messunsicherheit σ<sub>Ra</sub> deutlich geringer als 1 nm.
</p><p>Für die beiden Anwendungsfälle des Projekts wird der Labordemonstrator in den nächsten Monaten auf den Einsatz im Fertigungsprozess vorbereitet. Beim assoziierten Partner <span lang="en">Tata Steel Plating Hille</span> &amp; Müller <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> wird das System an polierten Walzen und direkt in der Stahlblechveredelung evaluiert. Für die schnelle, flächenhafte Analyse von Oberflächen in stationären Messgeräten wird das System bei der FRT <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> vorbereitet.
</p><p>Durch die Robustheit und Schnelligkeit bei gleichzeitig extrem hoher Auflösung bietet sich das Verfahren für viele Bereiche an. Im Projekt werden u.a. die Halbleiterindustrie, die Solarindustrie, die Medizintechnik, die Stahlproduktion und die metallverarbeitende Industrie adressiert. Nach Projektende werden die Verbundpartner den Sensor zur Serienreife bringen und in unterschiedlichen Konfigurationen auf den Markt bringen. Das mit knapp 1,4 Millionen Euro durch die <abbr lang="de" title="Bundesministerium für Bildung und Forschung">BMBF</abbr>-Initiative „KMU-innovativ: Photonik / Optische Technologien“ geförderte Projekt läuft seit März 2015. Die Verbundpartner CoSynth <abbr lang="de" title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> &amp; Co. KG aus Oldenburg, FRT <abbr lang="de" title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> aus Bergisch Gladbach, Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft der Universität Bremen und als assoziierter Anwendungspartner <span lang="en">Tata Steel Plating Hille</span> &amp; Müller GmbH aus Düsseldorf forschen insgesamt drei Jahre an dem Thema und werden Anfang 2018 die Ergebnisse präsentieren.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann Bildmaterial angefordert werden. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik<br>Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ)<br><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Stefan Patzelt<br>Tel. 0421 218 64618<br>E-Mail: <a href="mailto:pa@bimaq.de">pa@bimaq.de</a><br>und <br>CoSynth <abbr lang="de" title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> &amp; Co. KG<br>Christian Stehno<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0441/36116-756<br>E-Mail: <a href="mailto:stehno@cosynth.com">stehno@cosynth.com</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 17 Nov 2016 13:21:49 +0100</pubDate>
                            <title>Forschungsverbund lädt zu Industrie-Symposium über Logistik in Windenergiebranche ein</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/forschungsverbund-laedt-zu-industrie-symposium-ueber-logistik-in-windenergiebranche-ein</link>
                            
                            <description>Am 1. Dezember 2016 im BIBA an der Universität Bremen: Tagung des Bremer Forschungsverbundes LogDynamics beschäftigt sich mit „Logistik für die Windenergie – Herausforderungen und Lösungen für moderne Windkraftwerke“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 316 / 17. November 2016 SC
</p><p>Sein zweites Industrie-Symposium hat das Bremen <span lang="en">Research Cluster for Dynamics in Logistics (LogDynamics)</span> der Universität Bremen dem Thema „Logistik für die Windenergie – Herausforderungen und Lösungen für moderne Windkraftwerke“ gewidmet. Es findet am 1. Dezember 2016, 9 bis 17 Uhr, im BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen statt und wendet sich an Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft. Der Forschungsverbund LogDynamics lädt herzlich zur Teilnahme an der Tagung ein.
</p><h3>Mithilfe neuer Prozesse und Technologien dem Kostendruck begegnen</h3><p>Die Windenergiebranche hat mit der Herausforderung zu kämpfen, die Kosten für die Stromerzeugung senken zu müssen. Das gilt sowohl für die Off- als auch die Onshore-Windindustrie. Wesentliche Effizienzpotenziale liegen in einer lebenszyklusübergreifenden Betrachtung und Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette – von der Produktentwicklung über den Transport und die Errichtung der Anlagen, ihren Betrieb bis hin zu ihrem Rückbau.
</p><p>Dazu bringt das Symposium namhafte Akteure und Stakeholder der Branche sowie führende Forschungseinrichtungen zusammen. So beschäftigen sich die Fachvorträge und Diskussionen der Tagung zum Beispiel mit der Gestaltung von Prozessen, mit Handhabungs- und Automatisierungstechniken, mit der Produktion und dem Transport größerer, komplexer Komponenten sowie mit Intelligenter Instandhaltung. Unter dem Begriff „Windenergie-Logistik“ werden hierzu verschiedene Konzepte, Prozesse und Technologien vorgestellt, die einen entscheidenden Beitrag zur Kostensenkung leisten können.
</p><p>Ob Operation <span lang="en">Research, IT</span> oder der erfolgreichen Umgang mit den zahlreichen Unsicherheitsfaktoren wie Wind, Wetter und Getriebeausfälle – unter dem Fokus Logistik betrachtet das Symposium Fragestellungen entlang des ganzen Lebenszyklus. Es diskutiert die Herausforderungen und Lösungsansätze. Hinsichtlich der kritischen Erfolgsfaktoren für den weiteren Ausbau der Branche in Deutschland und Europa will die Tagung Impulse für die künftige Entwicklung der Logistik für die Windenergie bieten.
</p><p>Die Tagungsgebühr beträgt 150 Euro inklusive Mehrwertsteuer und beinhaltet die Teilnahme, die Bewirtung, gedruckte Tagungsunterlagen und den Tagungsband von dem Symposium. Anmeldungen können unter <a href="http://www.windenergie-logistik.logdynamics.de/anmeldung_wl.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.windenergie-logistik.logdynamics.de/anmeldung_wl.html</a>&nbsp; erfolgen.
</p><h3 lang="en">Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics (LogDynamics)</h3><p>Das <span lang="en">Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics (LogDynamics)</span> steht für interdisziplinäre Forschung in logistischen Themenbereichen. Es verbindet Grundlagenforschung und anwendungsnahe Forschung mit Transfer und Lehre an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. In dem 1995 gegründeten Forschungsverbund arbeiten die Uni-Fachbereiche Physik/Elektrotechnik, Mathematik/Informatik, Produktionstechnik und Wirtschaftswissenschaften mit den Instituten <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> (Bremer Institut für Produktion und Logistik) und ISL (Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik) sowie die Jacobs <span lang="en">University</span> Bremen zusammen.
</p><p>Sabine Nollmann
</p><p>Achtung Redaktionen:<br>Bilder finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/press2016.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/press2016.html</a>&nbsp; zum Herunterladen oder erhalten sie über Sabine Nollmann (E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de">mail@kontexta.de</a> ; Telefon: 0421 330 47 61; Mobil: 0170 904 11 67).
</p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:
</p><p><a href="http://www.logdynamics.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.logdynamics.de</a><br><a href="http://www.windenergie-logistik.logdynamics.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.windenergie-logistik.logdynamics.de</a>&nbsp; (Informationen zu Symposium)<br><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Klaus-Dieter Thoben (LogDynamics-Sprecher und BIBA-Leiter)<br><abbr lang="de" title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-50 006, E-Mail: <a href="mailto:tho@biba.uni-bremen.de">tho@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr lang="de" title="Diplomwirtschaftsingenieur">Dipl.-Wi.-Ing.</abbr> Marco Lewandowski<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-50 122, E-Mail: <a href="mailto:lew@biba.uni-bremen.de">lew@biba.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Fri, 18 Nov 2016 10:06:33 +0100</pubDate>
                            <title>Deutschlandstipendien: Uni Bremen vergibt am 23. November 2016 die neuen Stipendien</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/deutschlandstipendien-uni-bremen-vergibt-am-23-november-2016-die-neuen-stipendien</link>
                            
                            <description>Spender und Studierende des Deutschlandstipendiums lernen sich gegenseitig kennen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 317 / 18. November 2016 SC
</p><p>Fünf Jahre Deutschlandstipendium haben zu einer neuen Stipendienkultur in Deutschland und in Bremen beigetragen. So gehört zum festen Bestandteil des universitären Lebens heute die feierliche Überreichung der Förderurkunden. Am 23. November vergibt die Universität Bremen bereits zum sechsten Mal Deutschlandstipendien. 124 begabte und engagierte Studierende der Universität Bremen erhalten seit Oktober 2016 eine monatliche Förderung von 300 Euro. Rund zwei Drittel der Stipendiatinnen und Stipendiaten wird erstmalig gefördert. Das Stipendium ist eine besondere Auszeichnung: Die aus 450 Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählten Studierenden haben sich nicht nur durch ausgezeichnete Noten, sondern auch durch soziales und gesellschaftliches Engagement besonders hervorgetan. 
</p><p>Am kommenden Mittwoch wird allen neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten die Urkunde überreicht. Die Feier findet ab 18:30 Uhr im Hörsaal des Uni-Gebäudes GW1 (gegenüber dem Universum) statt. Grußworte werden der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter, und der Staatsrat für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Gerd-Rüdiger Kück, sprechen. In der anschließenden Talkrunde diskutieren Förderer und Stipendiaten über ihre Erfahrungen, ihr Engagement und ihre Erwartungen an das neue Förderjahr. Moderiert wird die Runde von Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Internationalität und Diversität. Nach der Stipendienvergabe haben die Spender, Stipendiatinnen und Stipendiaten die Gelegenheit, sich kennen zu lernen.
</p><p><strong>Achtung Redaktion: </strong>Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen. Auf Wunsch können Interviews mit Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Stipendiengebern und Vertretern der Uni Bremen und dem Wissenschafts-Staatsrat vermittelt werden. In der Uni-Pressestelle (E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp;) kann auch Bildmaterial der vergangenen Stipendienvergabefeiern anfordert werden. 
</p><h3>Ideelle Begleitförderung</h3><p>Mit der Stipendienvergabefeier geht auch die ideelle Begleitförderung für die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Universität Bremen los. Sie soll den Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Workshops zu Soft Skills bei der Orientierung in Lebens- und Berufsfragen helfen. Angebote der Stipendiengeber verschaffen Einblicke in Arbeitswelten und wertvolle Netzwerke. „Mit der Begleitförderung wollen wir den Stipendiatinnen und Stipendiaten helfen, ihre eigenen Potenziale und Vernetzungsmöglichkeiten noch stärker zu nutzen“, erläutert Professorin Yasemin Karakaşoğlu.
</p><h3>Was ist das Deutschlandstipendium?</h3><p>Mit dem Deutschlandstipendium erhalten Studierende eine monatliche Förderung von 300 Euro. Nach dem Prinzip „Die eine Hälfte vom Bund, die andere von Ihnen“ trägt der Bund je 1.800 Euro der Stipendien, wenn die andere Hälfte von privater Seite kommt. Mehr als 50 Unternehmen, Institutionen, Stiftungen, Vereine und Privatpersonen aus Bremen und darüber hinaus haben sich in diesem Jahr für die Studierenden der Universität Bremen engagiert. Viele Spender begrenzen ihr Stipendium nicht auf ein Jahr, sondern haben ihre Förderzusage für mehrere Jahre gemacht. Das Spendenvolumen beträgt 2016 mehr als 225.000 Euro. Dieselbe Summe fließt damit auch vom Bund zusätzlich nach Bremen. 
</p><h3>Wer hat die Stipendien erhalten? </h3><p>Es erhalten Studierende ein Stipendium, die besondere Begabungen und besonderes Engagement erkennen lassen. Ein Kriterium sind daher die Studienleistungen, bei Studienanfängern die Schulnoten. Bei der Auswahl werden – und dies ist eine Besonderheit der Vergabekriterien an der Universität Bremen – zudem das gesellschaftliche und soziale Engagement, Eigeninitiative und besondere persönliche Umstände, wie zum Beispiel die Betreuung von Kindern oder Familienangehörigen, ein nichtakademischer Familienhintergrund oder ein Migrationshintergrund berücksichtigt. Vergeben werden die Stipendien durch einen Stipendienrat. Ihm gehören sowohl Studierende als auch Professoren und Professorinnen der Universität an. 
</p><p>Von den 124 geförderten Studierenden sind 8 Prozent Studienanfänger. Sie konnten ihr Studium somit gleich mit einem Stipendium beginnen. Rund 40 Prozent studieren im Master. Fast 60 Prozent der Stipendiaten engagieren sich neben dem Studium ehrenamtlich. Rund 56 Prozent kommen aus einem sogenannten Nichtakademikerhaushalt, fast 18 Prozent haben einen Migrationshintergrund. „Unser Ziel, junge Menschen zur Aufnahme eines Studiums zu bewegen und die Zivilgesellschaft in der Region weiter zu stärken, konnten wir auch in diesem Jahr wieder gut umsetzen“, freut sich Yasemin Karakaşoğlu.
</p><h3>Wer sind die Stipendiengeber?</h3><p>Die Universität bedankt sich bei folgenden Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmen für das Engagement zugunsten ihrer Studierenden:
</p><p>Alumni der Universität Bremen e.V. | AOK Bremen/Bremerhaven | BEGO GmbH &amp; Co. KG | BREBAU GmbH | Brede Stiftung | BREKOM GmbH | Bremer Umweltinstitut | Bremische Volksbank e.G. – Stiftung | Conrad Naber Stiftung | Dr. Heinz-Horst Deichmann-Stiftung | Prof. Dr. Rolf Drechsler | Ernst A.C. Lange-Stiftung | FERCHAU ENGINEERING GmbH | Frits und Dorothea Witte-Stiftung | Gerda-Weßler-Stiftung | GESTRA AG | GUT FÜR BREMEN Stiftung der Sparkasse in Bremen | Hanseatische Software-Entwicklungs- u. Consulting GmbH (HEC) | Hanseatische Waren Handelsgesellschaft | Henry Lamotte Services GmbH | hkk Krankenkasse | i2b idea2business GmbH | IC International Campus AG | INDICO-SOLUTIONS GmbH | IPSEN LOGISTICS GmbH | KAEFER Isoliertechnik GmbH &amp; Co. KG | Karin und Uwe Hollweg Stiftung | KELLNER &amp; STOLL – STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT | Kieserling Stiftung | Dr. Elisabeth Klatte | Monika und Gerd-Rüdiger Kück | Prof. Dr. Rüdiger Lautmann | LIDL Vertriebs GmbH | Lions Club Bremen | Lions Club Bremen Wilhelm Olbers | Luers-Stiftung | Manfred und Ursula Fluß-Stiftung | MLP Finanzdienstleistungen AG | Prof. Dr. Ivo Mossig | Rector‘s Circle | reimer logistics GmbH &amp; Co. KG | Rotary Distrikt 1850 | Rotary Club Bremen Bürgerpark | Rotary Club Bremen Hansa | Rotary Club Oyten | Santander Universitäten | Stiftung der Universität Bremen | Tandler Zahnrad- und Getriebefabrik GmbH &amp; Co. KG | team neusta GmbH | Reiner Thöle | TRECOLAN GmbH | Uwe Heinrich Suhr Stiftung | Weber- Steinhaus &amp; Smith Rechtsanwälte | Wolfgang Ritter Stiftung
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>UniTransfer<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christina Jung<br><abbr lang="de" title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 60336<br>E-Mail: <a href="mailto:christina.jung@vw.uni-bremen.de">christina.jung@vw.uni-bremen.de</a><br><a href="/forschung?alias=deutschlandstipendium&amp;cHash=8e725c78e72aa3724e183a573cfc17fd">www.uni-bremen.de/deutschlandstipendium</a></p></div><div></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11147</guid>
                            <pubDate>Fri, 18 Nov 2016 10:34:00 +0100</pubDate>
                            <title>Gemeinsame Pressemitteilung der Universität Bremen und der Senatskanzlei der Freien Hansestadt Bremen: „Silicon Wadi“ oder was kann Bremens StartUp-Szene von Haifa lernen?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/gemeinsame-pressemitteilung-der-universitaet-bremen-und-der-senatskanzlei-der-freien-hansestadt-bremen-silicon-wadi-oder-was-kann-bremens-startup-szene-von-haifa-lernen</link>
                            
                            <description>Hochschulinitiative BRIDGE lädt zu öffentlicher englischsprachiger Podiumsdiskussion mit drei israelischen Jungunternehmern ein / Einführungsvortrag von Professor Freiling, Wirtschaftswissenschaftler der Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 318 / 18. November 2016 KG
</p><p>Israel ist bekannt für seine dichte, bunte und kreative StartUp-Szene. Bremens Partnerstadt Haifa gehört zu den Standorten, die Neugründungen einen hervorragenden Rahmen bieten. Über seine Hochschulen und über die Städtepartnerschaft ist Bremen seit 1988 eng mit Haifa verbunden. Auch in Bremen entstehen im Umfeld der Hochschulen Ausgründungen und Unternehmen. Im Jahr 2015 waren es 25 Gründungen mit 40 beteiligten Gründern. Was können wir voneinander lernen, wie können wir künftig gemeinsam vorankommen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion mit Gästen aus Haifa am Dienstag, 22. November 2016, um 18 Uhr im Kaminsaal des Rathauses Bremen. Den Einführungsvortrag hält Wirtschaftswissenschaftler Professor&nbsp; Jörg Freiling. Er hat den Gründungslehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship (LEMEX) an der Universität Bremen inne. Das Thema seines Impulsvortrages lautet: „Global and Local Lessons for Driving StartUp Ecosystems“.
</p><p>Die Gäste aus Haifa werden einen direkten und persönlichen Einblick in ihre Erfolgsfaktoren geben. Es sind Monika Rozalska, Managing Director CREATORS, einem StartUp, das Existenzgründer mit etablierten, internationalen Unternehmen zusammenbringt. Amir Trabelsi ist Mitbegründer von CEO Geenox, einer jungen Firma, die Genomstrukturen analysiert und in Datenbanken ordnet, so dass sie medizinischer Forschung zur Verfügung stehen. Sivan Baram ist Gründerin und Head of Marketing des Haifa Business Accelerators, eines Technologieparks mit dem Fokus auf Neugründungen.
</p><p>Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Dr. Martin Heinlein von der Universität Bremen, Geschäftsführer von BRIDGE, der Bremer Hochschul-Initiative zur Förderung von unternehmerischem Denken, Gründung und Entrepreneurship. Grußworte sprechen Wissenschaftsstaatsrat Gerd-Rüdiger Kück und die Konrektorin für Internationalität und Diversität der Universität Bremen, Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu.
</p><p>Die Hochschulinitiative BRIDGE wird bei der Veranstaltung von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, der Freien Hansestadt Bremen und dem Technologiepark Bremen unterstützt. Gründungsinteressierte sind zu der kostenlosen, englischsprachigen Veranstaltung eingeladen. Um Anmeldungen wird unter <a href="http://www.bridge-online.de/kurse/anmeldung.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.bridge-online.de/kurse/anmeldung.html </a>gebeten.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>BRIDGE Gründungsunterstützung<br>Holger Ruge<br>Tel.: 0421 218-60 346<br>E-Mail: <a href="mailto:holger.ruge@vw.uni-bremen.de">holger.ruge@vw.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.bridge-online.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.bridge-online.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11148</guid>
                            <pubDate>Mon, 21 Nov 2016 12:35:58 +0100</pubDate>
                            <title>Akademische Abschlussfeier im Fachbereich Physik und Elektrotechnik</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/akademische-abschlussfeier-im-fachbereich-physik-und-elektrotechnik-4</link>
                            
                            <description>Beste Abschlussarbeiten werden durch OHB und GULP honoriert</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr lang="de" title="Nummer">Nr.</abbr> 319 / 21. November 2016 SC
</p><p>Am Freitag, den 25. November 2016 beendet der Fachbereich Physik / Elektrotechnik der Universität Bremen das Studienjahr 2015/16 mit seiner traditionellen Akademischen Abschlussfeier. Dabei werden die Absolventinnen und Absolventen des vergangenen Jahres feierlich verabschiedet. Die Feier findet ab 15 Uhr in Hörsaal 1 des Gebäudes <abbr title="Naturwissenschaften 1">NW1</abbr> (Otto-Hahn-Allee) statt.
</p><p>Im Rahmen dieser Veranstaltung werden auch die OHB-Preise für die besten Studienabschlüsse sowie die beiden Promotionspreise der Fa. GULP Solution Services GmbH &amp; <abbr title="Compagnie">Co.</abbr> KG für die besten Promotionen in Physik und Elektrotechnik vergeben. Der Fachbereich honoriert damit hervorragende Studienleistungen und will so zum geistigen Wettbewerb anregen. Die Preisverleihung erfolgt gemeinsam durch den Dekan Professor Jens Falta sowie Dr. Fritz Merkle (OHB), Inna Khasina und Lea Nörmann (GULP) als Vertreterinnen und Vertreter der unterstützenden Firmen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Jens Falta<br><abbr lang="de" title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 62700<br>E-Mail: <a href="mailto:dekan@fb1.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">dekan@fb1.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11149</guid>
                            <pubDate>Tue, 22 Nov 2016 10:25:40 +0100</pubDate>
                            <title>Stiftung Mercator fördert Forschungsprojekt der Universität Bremen über Frauen- und Geschlechterforschung in der Türkei</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/stiftung-mercator-foerdert-forschungsprojekt-der-universitaet-bremen-ueber-frauen-und-geschlechterforschung-in-der-tuerkei</link>
                            
                            <description>Frauenforschung in der Türkei im Spannungsfeld von Staat, Forschungsfreiheit und Zivilgesellschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr lang="de" title="Nummer">Nr.</abbr> 320 / 22. November 2016 SC
</p><p>Die Lage in der Türkei ist gegenwärtig sehr unübersichtlich. Das gilt auch für die Hochschulen und die Zukunft der Forschung. Bleibt die Wissenschaft unabhängig? Können Forscherinnen und Forscher in der Türkei auch weiterhin an Themen arbeiten, die sie selbst für wichtig halten? Vor diesem Hintergrund sind der Austausch von deutschen und türkischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie ein differenzierter Blick auf das jeweils andere Land von besonderer Bedeutung. Im Rahmen des Forschungsprogramms „Blickwechsel. Studien zur zeitgenössischen Türkei“ hat die Stiftung Mercator an fünf Universitäten Forschungsprojekte zu aktuellen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in der Türkei bewilligt, darunter eines für die Universität Bremen. <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Felix Streiter, Leiter des Bereichs Wissenschaft der Stiftung Mercator, erläutert den Stellenwert des Programms: „Das Verhältnis zwischen Deutschland, Europa und der Türkei ist in den vergangenen Monaten schwieriger geworden. Gerade in diesen Zeiten ist es jedoch wichtig, die wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen aufrecht zu erhalten“.
</p><p>Die bewilligten Projekte wurden im Rahmen einer Ausschreibung durch eine wissenschaftliche Jury ausgesucht. Das Bremer Vorhaben „Universitäre Frauen- und Geschlechterforschung in der Türkei – zwischen staatlichem Auftrag, unabhängiger Grundlagenforschung und zivilgesellschaftlichem Widerstand“ mit einer Laufzeit von 2017 bis 2019 wird von Yasemin Karakaşoĝlu geleitet, Professorin für Interkulturelle Bildung im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen. Für diesen Forschungs- und Lehrbereich ist es die zweite Zusage der Stiftung Mercator in Folge und bestätigt die Bremer Expertise zur Frauen- und Geschlechterforschung in der Türkei.
</p><h3>Institutionalisierte Frauen- und Geschlechterforschung im Blick</h3><p>Die Uni Bremen führt ihre Forschungen in Kooperation mit der Istanbul Üniversitesi durch. Gemeinsam soll untersucht werden, in welchem historischen Zusammenhang, mit welchem Selbstverständnis, welchen Zielen und Forschungsinhalten sich institutionalisierte Frauen- und Geschlechterforschung entwickelt hat. Die ersten universitären Frauenforschungszentren sind Ende der 1980er und zu Beginn der 1990er Jahre in Istanbul und Ankara von Wissenschaftlerinnen gegründet worden, die sich mit den Frauenbewegung als soziale Bewegung verbunden fühlten. Viele der heutigen Forschungszentren etablierten sich jedoch erst als eine unmittelbare Folge der Gründungsimpulse durch den türkischen Staat seit Mitte der 1990er Jahre. Im Jahr 2015 gab es insgesamt 51 universitäre Frauen- und Geschlechterforschungszentren an staatlichen und privaten Universitäten sowohl in Millionenstädten wie Izmir, Gaziantep und Antalya als auch in Provinzstädten, wie zum Beispiel Aydın, Çorum und Bingöl. ”Unser Blick gilt insbesondere der Frage, wie unabhängige Frauen- und Geschlechterforschung und zivilgesellschaftliche Ansprüche in Zeiten veränderter staatlicher Rahmenbedingungen zu realisieren sind”, betont die Bremer Projektleiterin Yasemin Karakaşoĝlu.
</p><h3>Über die Stiftung Mercator</h3><p>Die Stiftung Mercator ist eine private, unabhängige Stiftung. Sie strebt mit ihrer Arbeit eine Gesellschaft an, die sich durch Weltoffenheit, Solidarität und Chancengleichheit auszeichnet. Dabei konzentriert sie sich darauf, Europa zu stärken, den Bildungserfolg benachteiligter Kinder und Jugendlicher insbesondere mit Migrationshintergrund zu erhöhen, Qualität und Wirkung kultureller Bildung zu verbessern, Klimaschutz voranzutreiben und Wissenschaft zu fördern. Die Stiftung Mercator steht für die Verbindung von wissenschaftlicher Expertise und praktischer Projekterfahrung. Als eine führende Stiftung in Deutschland ist sie national wie international tätig.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br>Fachgebiet Interkulturelle Bildung<br><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Yasemin Karakaşoĝlu<br>Tel.: 0421 218 69120 oder 69020 (Sekretariat)<br>E-Mail: <a href="mailto:karakasoglu@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">karakasoglu@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 22 Nov 2016 11:30:43 +0100</pubDate>
                            <title>Studierende der Universität Bremen suchen als PR-Profis von Morgen nach Herausforderungen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studierende-der-universitaet-bremen-suchen-als-pr-profis-von-morgen-nach-herausforderungen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr lang="de" title="Nummer">Nr.</abbr> 321 / 22. November 2016 KG
</p><p>Studierende des Fachbereichs Sozialwissenschaften der Universität Bremen suchen für das Sommersemester 2017 spannende Aufgaben im Bereich Public Relations. Zurzeit bereiten sie sich in einer Grundlagenveranstaltung auf die neuen praktischen Herausforderungen im Sommersemester 2017 vor. Vom 5. April bis 21. Juli 2017 wollen sie dann anspruchsvolle Aufträge bearbeiten, um ihr theoretisches Wissen zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Praxis anzuwenden und zu vertiefen. Gesucht werden daher Bremer Firmen, Organisationen, Verbände oder Vereine, die den Studierenden konkrete Aufgaben aus dem Bereich Public Relations stellen.
</p><h3>Zum Hintergrund</h3><p>Seit 2006 haben Studierende der Sozialwissenschaften jedes Jahr die Möglichkeit, das zweisemestrige Praxismodul „Public Relations“ zu belegen. Im ersten Semester befassen sie sich mit den theoretischen Grundlagen der PR-Arbeit. Im zweiten Semester können sie dann ihr Wissen und ihre Kreativität in der Praxis unter Beweis stellen. 24 bis 36 Studierende nehmen diese Chance war und gründen fünf- bis sechsköpfige Modellagenturen. Fachliche Unterstützung erhalten sie bei Bedarf von Axel Hausmann, der sie als Fachdozent im wöchentlichen Seminar begleitet. Ansonsten freuen sich die Studierenden darauf, sich im Team selbst zu organisieren und die gestellten Praxisaufgaben zielgerichtet zu bewältigen.
</p><h3>Beispiele für studentische Öffentlichkeitsarbeit</h3><p>Zuletzt wurden im Sommersemester 2015 drei studentische PR-Agenturen gegründet, die in die Rolle eines Dienstleisters geschlüpft sind: Die studentische Agentur „ArtBreaker“ entwickelte beispielsweise für den Restaurator Roger Kossann eine PR-Strategie. Ein wichtiger Aspekt war dabei, die zu einem späteren Zeitpunkt geplante Firmenübergabe an seine Nachfolgerin reibungslos zu gestalten.
</p><h3>Kunden sind begeistert</h3><p>Ein weiteres Beispiel ist die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Firma Myna Großhandel: Hier wurde von der studentischen PR-Agentur „Utkieker“ eine Strategie für den Vertrieb der „SoapRocks“-Körperseifen erarbeitet. Von der Verpackung bis zum Werbeslogan wurde alles unter die Lupe genommen. Bei der Präsentation der Ergebnisse lautete ein Kommentar des Inhabers Uwe Stratmann: „Die Ideen der Studierenden überzeugen mich zu 100 Prozent. Ich bin begeistert und überrascht.“
</p><h3>Bewerbung für das Sommersemester 2017:</h3><p>Bewerben können sich Unternehmen, gemeinnützige Einrichtungen, Verbände und Vereine. Die zukünftigen Praxisprojekt-Partner sollen für die Studierenden innerhalb einer Stunde mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sein. Zudem muss eine Ansprechperson für die Zusammenarbeit mit der studentischen PR-Agentur benannt werden, um die Kommunikation zu gewährleisten. Wer mit Studierenden konstruktiv auf einem hohen Niveau zusammenarbeiten möchte, kann sich noch bis zum 20. Januar 2017 bewerben. Für weitere Auskünfte steht Birgit Ennen, Leiterin des Zentrums Studium und Praxis im Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Bremen, unter der Telefonnummer 0421 218 67309 oder <a href="mailto:bennen@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bennen@uni-bremen.de</a> zur Verfügung.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Zentrum Studium und Praxis<br>Birgit Ennen<br><abbr></abbr><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 67309<br>E-Mail: <a href="mailto:bennen@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bennen@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 22 Nov 2016 13:13:28 +0100</pubDate>
                            <title>Tagungen der Universität Bremen im Dezember 2016</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/tagungen-der-universitaet-bremen-im-dezember-2016</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 322 / 22. November 2016 RO
</p><p>Sein zweites Industrie-Symposium hat das Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics (LogDynamics) der Uni Bremen dem Thema „<strong>Logistik für die Windenergie – Herausforderungen und Lösungen für moderne Windkraftwerke</strong>“ gewidmet. Es findet am 1. Dezember 2016 statt und wendet sich an Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft. Dazu bringt das Symposium namhafte Akteure der Branche sowie führende Forschungseinrichtungen zusammen. So beschäftigen sich die Vorträge und Diskussionen mit der Gestaltung von Prozessen, mit Automatisierungstechniken, mit der Produktion und dem Transport größerer, komplexer Komponenten sowie mit intelligenter Instandhaltung. Unter dem Begriff „Windenergie-Logistik“ werden hierzu verschiedene Konzepte, Prozesse und Technologien vorgestellt, die einen entscheidenden Beitrag zur Kostensenkung leisten können. Die Tagungsgebühr beträgt 150 Euro. Anmeldung: <a href="http://www.windenergie-logistik.logdynamics.de/anmeldung_wl.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.windenergie-logistik.logdynamics.de/anmeldung_wl.html.</a> Kontakt: <abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Klaus-Dieter Thoben, Tel.: 0421/218-50006, E-Mail: <a href="mailto:tho@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">tho@biba.uni-bremen.de</a><br><br>Das ZeMKI, Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Uni Bremen veranstaltet in Kooperation mit dem <abbr title="Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik">SOCIUM</abbr> und dem Hamburger Hans-Bredow-Institut für Medienforschung die internationale Tagung <strong lang="en">Communicative Figurations</strong>. Dazu kommen am <strong>7. Dezember 2016 </strong>zahlreiche Referenten aus Europa und den USA in die Hansestadt. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit dem Wandel von Kommunikation vor dem Hintergrund der zunehmenden Komplexität der Medienumgebung. Medienkommunikation ist in unserer Lebenswelt unabdingbar geworden: Arbeit, Freizeit, Sozialisation und öffentliches Handeln werden durch verschiedene Arten medienvermittelter Kommunikation geprägt. Wie verändert sich dadurch unser Zusammenleben? Der Tagungsschwerpunkt liegt auf der Transformation von Journalismus, Religion, Bildung, Gemeinschaften und öffentlichem Diskurs. Die Konferenz bildet den Abschluss der Creative Unit "Kommunikative Figurationen" an der Uni Bremen, die im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert wurde. Kontakt: <abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Leif Kramp, Tel.: 0421/218-67652, E-Mail: <a href="mailto:commfigurations@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">commfigurations@uni-bremen.de</a>.<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 23 Nov 2016 10:47:37 +0100</pubDate>
                            <title>Wie schlau ist mein Kind?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-schlau-ist-mein-kind-2</link>
                            
                            <description>Kinder für sprachfreien Intelligenztest gesucht / Ergebnis wird mitgeteilt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr lang="de" title="Nummer">Nr.</abbr> 323 / 22. November 2016 RO 
</p><p>Mit Intelligenztests kann man den kognitiven Entwicklungsstand von Kindern im Vor- und Grundschulalter erfassen. Dadurch kann man frühzeitig Entwicklungsstörungen erkennen und die Notwendigkeit für Fördermaßnahmen oder Behandlungen klären. Um zu gewährleisten, dass Intelligenztests zuverlässig und aussagekräftig sind, müssen sie regelmäßig überarbeitet werden. Um die Vergleichswerte eines sprachfreien Intelligenztests (des SON-R 2-8) für Deutschland zu aktualisieren, suchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) Kinder im Alter von zwei bis sieben Jahren, die das Projekt unterstützen. <br><br>Der SON-R 2-8 zählt in Deutschland zu den am häufigsten angewendeten Intelligenztests für das Kindergartenalter und ermöglicht die Untersuchung vielfältiger Intelligenzfunktionen. Als sprachfreier Intelligenztest bietet der Test die Möglichkeit, die kognitiven Fähigkeiten eines Kindes unabhängig von seiner Sprachkompetenz zu beurteilen. Dadurch ist er insbesondere auch für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache sowie für Kinder mit Hörbeeinträchtigungen und Sprachentwicklungsstörungen geeignet. Die Aufgaben werden einzeln durchgeführt. Ihre Bearbeitung dauert etwa 45 Minuten. Die Eltern werden gebeten, einen kurzen Fragebogen auszufüllen. Termine können ab sofort vergeben werden. Die Tests werden in den Räumen des ZKPR, Grazer Straße 6, durchgeführt. Die Testergebnisse können den Eltern der Kinder auf Anfrage nach Abschluss der Datenerhebung kostenlos mitgeteilt werden.<br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Human-und Gesundheitswissenschaften<br>Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR)<br>Pola Ronniger<br>Tel.: 0421/218-68638<br>E-Mail: <a href="mailto:ronniger@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ronniger@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 23 Nov 2016 10:57:03 +0100</pubDate>
                            <title>Wie lässt sich die Digitalisierung in der ambulanten Pflege am besten gestalten?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-laesst-sich-die-digitalisierung-in-der-ambulanten-pflege-am-besten-gestalten</link>
                            
                            <description>Verbundprojekt „KOLEGE“ untersucht die Einsatzchancen digitaler Tourenbegleiter</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 325 / 23. November 2016 SC 
</p><p>Die Diskussionen um die Digitalisierung der Arbeit – Stichwort Arbeit 4.0 – konzentrieren sich oft auf die Veränderungen in der Industrie. Allerdings verbreitet sich die Digitalisierung der Arbeit mittlerweile auch in Branchen, die traditionell eher wenig technikorientiert waren. Hierzu gehören die personenbezogenen sozialen Dienstleistungen, wie beispielsweise die Pflege. <br><br><strong>Digitale Tourenbegleiter</strong><br><br>Während die stationäre Pflege in Krankenhäusern bereits stark vernetzt und technikunterstützt arbeitet, fällt in der ambulanten Pflege derzeit der Startschuss in der umfassenden Verbreitung „digitaler Tourenbegleiter“. Das sind Tablets oder Smartphones, die Pflegekräfte mit spezieller Software ausgestattet auf den Pflegetouren mit sich führen. Diese stehen im mobilen Einsatz mit der Pflegezentrale in Verbindung und bieten etwa Möglichkeiten, den Tourenverlauf zu kontrollieren, laufend zu verändern sowie eingehende Daten sofort in die Leistungsabrechnung oder die Dokumentation zu übernehmen. Die Geräte und ihre Software sind oft stark auf die Unternehmensanforderungen zum Beispiel der Wirtschaftlichkeit ausgerichtet. Die Ansprüche der Pflegekräfte an gute Arbeitsqualität wird noch zu wenig berücksichtigt. Das kann zu Akzeptanzproblemen auf Seiten der Pflegekräfte führen, die sich in ihrer Arbeit kontrolliert und unter Zeitdruck gesetzt fühlen können. Oftmals wird die Technik auch als Störfaktor in der Beziehung mit den Pflegebedürftigen empfunden. Hinzu kommt, dass Geräte und Software nur dann von den Pflegekräften genutzt werden, wenn sie die notwendigen Kompetenzen hierfür besitzen. Dabei bietet der Einsatz digitaler Medien in der ambulanten Pflege vielfältige Möglichkeiten, den Arbeitsalltag für Pflegekräfte sowie die Leitung der Unternehmen zu erleichtern. <br><br><strong><abbr title="Bundesministerium für Bildung und Forschung">BMBF</abbr> und <abbr lang="de" title="Europäischer Sozialfonds">ESF</abbr> fördern das Projekt</strong><br><br>An diesen Herausforderungen setzt das kürzlich am Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) gestartete Verbundprojekt KOLEGE („Interagieren, koordinieren und lernen – Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der ambulanten Pflege“) an. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Europäische Sozialfonds fördern das Verbundvorhaben mit fast 1,2 Mio. Euro. In einem dreijährigen Forschungs-, Entwicklungs- und Erprobungsprozess sollen die bislang noch nicht ausgeschöpften Potenziale der Digitalisierung in der ambulanten Pflege herausgefunden werden. Das Verbundprojekt entwickelt sowohl ein organisatorisches Gestaltungskonzept für die Digitalisierung der Arbeit als auch eine auf Praxistauglichkeit ausgerichtete Kommunikations-, Koordinations- und Lernsoftware. Das Ziel: Geräte und Software sollen beidem dienen, einer besseren Arbeitsqualität der Pflegekräfte und einer effizienten und effektiven Arbeitsorganisation.<br><br><strong>Fünf Verbundpartner</strong><br><br>Partner des iaw, welches das Projekt koordiniert und die arbeitswissenschaftliche Expertise einbringt, sind für die Praxisseite die Bremer Pflegedienst GmbH und die Johanniter Unfall-Hilfe e.V. Darüber hinaus beteiligt sind die Qualitus GmbH, die die Software entwickelt, und die Wirtschafts- und Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer Bremen gGmbH, die Lehr- und Lernkonzepten erstellt. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) der Universität und Arbeitnehmerkammer Bremen<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Peter Bleses<br>Tel.: 0421-218 61748<br>E-Mail: <a href="mailto:pbleses@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">pbleses@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 23 Nov 2016 14:28:05 +0100</pubDate>
                            <title>29. November: Vortrag über unser Leistungsprinzip – Schlüssel oder Barriere auf dem Weg zu einer inklusiven Uni?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/29-november-vortrag-ueber-unser-leistungsprinzip-schluessel-oder-barriere-auf-dem-weg-zu-einer-inklusiven-uni</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 326 / 23. November 2016 RO 
</p><p>Wer etwas leistet, soll etwas werden. Auf diesem Leistungsprinzip fußt unsere Gesellschaft. Dadurch soll eine Privilegierung auf Grund der Herkunft wie Klasse und sozialer Schicht vermieden werden. Doch wie sieht unsere Realität aus? Wie funktioniert dieses Leistungsprinzip in der Praxis von Hochschulen? Mit diesem Thema beschäftigt sich am 29. November 2016 Nicole Viktoria Przytulla, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen in ihrem Vortrag „Das Leistungsprinzip (Meritokratie): Schlüssel oder Barriere auf dem Weg zu einer inklusiven Uni?“. Die Veranstaltung findet um 18 Uhr im Gebäude MZH, Raum 1740 statt.<br><br>Das Leistungsprinzip wird von einigen Fachkreisen als gerechtes Mittel zur Herstellung von Ungleichheit angesehen. So würde es beispielsweise für einen erfolgreichen Universitätsabschluss allein auf die individuellen Leistungen und nicht auf die kulturelle, sprachliche, ethnische oder soziale Herkunft, Geschlecht oder auch körperliche Fähigkeiten ankommen. In ihrem Vortrag zeigt die Wissenschaftlerin auf, ob das Leistungsprinzip der Universitäten und sein Versprechen, mehr Chancengleichheit zu schaffen, bei behinderten Studierenden und Promovierenden tatsächlich zu einer Teilhabeverbesserung führt oder ob es eher zu mehr Behinderung und Barrieren für Studierende beiträgt.<br><br>Mit Fragen zu Inklusion und Exklusion im Wissenschaftssystem und damit, wie Hochschulen sich so weiter entwickeln können, dass sie der gesetzlichen Grundlage und ihrem eigenen Anspruch einer barrierefreien und inklusiven Universität gerecht(er) werden, beschäftigen sich im Wintersemester 2016/2017 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen der öffentlichen Veranstaltungsreihe „Universität dis/abled? – Hochschulen in ihrem Umgang mit Behinderungen“. <br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Nele Haddou<br>Tel.: 0421/218-60302<br>E-Mail: <a href="mailto:nele.haddou@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">nele.haddou@uni-bremen.de </a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/diversity/aktuelles" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/diversity/aktuelles</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 24 Nov 2016 10:18:04 +0100</pubDate>
                            <title>Wissenschaftliche Konferenz der Universität Bremen untersucht transnational agierende Diaspora-Unternehmer</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wissenschaftliche-konferenz-der-universitaet-bremen-untersucht-transnational-agierende-diaspora-unternehmer</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 324 / 23. November 2016 KG
</p><p>Nach dem großen Erfolg der ersten „Conference on Migration and Diaspora Entrepreneurship“ (MDE) im Dezember 2015 in Bremen tagt die MDE nun ein zweites Mal in der Hansestadt. Damals waren 67 interdisziplinäre&nbsp; Forscherinnen und Forscher, Praktiker, Politiker und Studierende aus 25 Ländern nach Bremen gekommen, um sich über die potentiellen Möglichkeiten einer transnational agierenden Gründerszene auszutauschen. Auch diesmal wird seitens der Veranstalter, Professor Jörg Freiling und Dr. Aki Harima (beide Uni Bremen), wieder großes internationales Interesse erwartet. 
</p><p>Diaspora-Unternehmer tragen wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung in ihren neuen Heimatländern bei. Mit Standbeinen in zwei Welten sind diese Unternehmer gut gerüstet, Chancen in den Ziel-, aber auch ihren Herkunftsländern zu erkennen. Darüber hinaus sind sie motiviert, bei der Schaffung von Arbeitsplätzen und Wirtschaftswachstum in ihrer neuen Heimat mitzuwirken. Mit diesen Herausforderungen und potentiellen Lösungen beschäftigt sich die zweite internationale „Conference on Migration/Diaspora Entrepreneurship“, die am Montag, 28. und Dienstag, 29. November 2016, im Bremer Haus der Wissenschaft und an der Universität stattfindet. Sie wird ausgerichtet vom Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship – kurz LEMEX – am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen. LEMEX kooperiert auch bei dieser Konferenz wieder mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der finnischen University of Turku.
</p><p>In verschiedenen Workshops befassen sich die Konferenzteilnehmer mit Unternehmern unterschiedlicher Nationalitäten in unterschiedlichen Ländern von Spanien bis Vietnam. Sie hören Fachvorträge von Expertinnen und Experten aus Amsterdam, Warschau und Washington, um nur einige zu nennen. Das Besondere an der zweiten MDE-Konferenz ist eine zentrale studentische Tagung. Bachelor- und Masterstudierende werden dabei ihre Forschungen vorstellen und sich wissenschaftlichen Rat holen.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Wirtschaftswissenschaft<br>LEMEX - Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship<br>Professor Dr. Jörg Freiling<br>E-Mail: <a href="mailto:freiling@uni-bremen.de">freiling@uni-bremen.de</a><br>Dr. Aki Harima<br>Tel.: 0421 218 66876<br>E-Mail <a href="mailto:harima@uni-bremen.de">harima@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.lemex.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lemex.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.mde-conference.com" target="_blank" rel="noreferrer">www.mde-conference.com</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11156</guid>
                            <pubDate>Thu, 24 Nov 2016 11:02:18 +0100</pubDate>
                            <title>14. Weltkorallenriffkonferenz kommt im Sommer 2020 nach Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/14-weltkorallenriffkonferenz-kommt-im-sommer-2020-nach-bremen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 327 / 24. November 2016 SC
</p><p>Vor zwei Wochen war es soweit. Die Universität Bremen bekam den Zuschlag, die 14. Weltkorallenriffkonferenz (International Coral Reef Symposium - ICRS) im Sommer 2020 ausrichten zu dürfen. Dies ist das erste Mal in der fast 50-jährigen Geschichte dieser Konferenz, dass sie überhaupt in Europa stattfindet; und daher ein Riesenerfolg für die Sichtbarkeit der Korallenriffforschung an der Universität Bremen und ihrer wissenschaftlichen Partnerinstitute.
</p><h3>Von der Idee zum erfolgreichen Antrag</h3><p>Die Idee, die 14. Weltkorallenriffkonferenz nach Bremen zu holen, entstand diesen Sommer während der 13. Konferenz in Honolulu, Hawaii. Professor Christian Wild, Leiter der Abteilung Marine Ökologie und der Arbeitsgruppe Korallenriffökologie im Fachbereich Biologie / Chemie der Universität Bremen, führte dort eine Reihe von Gesprächen mit internationalen Kollegen. Daraus ergaben sich der Wunsch und die Initiative, das ICRS zum ersten Mal nach Europa zu holen. In guter Kooperation mit der Bremer Touristik-Zentrale (BTZ) gelang es dann in kurzer Zeit eine überzeugende Bewerbung zu erstellen, die durch Schreiben des Bremer Bürgermeisters, Carsten Sieling, der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Professorin Eva Quante-Brandt, und des Rektors der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter, entscheidend unterstützt wurde.
</p><h3>3.000 Besucher werden erwartet</h3><p>Anfang Juli 2020 werden ca. 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt in Bremen erwartet, um eine Woche lang über die Situation und den neuesten Stand der Forschung in Bezug auf Korallenriffe zu diskutieren. Die Konferenz wird in nahezu allen Hallen und Räumen des Messe- und Veranstaltungszentrums Bremen an der Bürgerweide stattfinden. Das Motto lautet „Korallenriffe der Zukunft“, um zu verdeutlichen, dass sich nicht nur die Forscher Sorgen um unsere Riffe machen, sondern mehrere Milliarden Menschen, die von ihnen profitieren, sie aber auch schädigen und verändern. Es gilt, Lösungen zu finden, um unsere Korallenriffe in einer Zeit der raschen Veränderung zu verstehen und nachhaltig zu schützen. Außerdem ist es wichtig, die aktuellen Erkenntnisse so zu erklären, dass sie für Entscheidungsträger und Öffentlichkeit spannend und verständlich sind.
</p><h3>Korallenriffe sind Frühwarnsysteme für den Klimawandel</h3><p>Die Weltkorallenriffkonferenz 2020 in Bremen wird dazu einen entscheidenden Beitrag leisten. Neben dem eigentlichen wissenschaftlichen Programm sind eine Vielzahl von Aktivitäten für die Öffentlichkeit und die Medien geplant, so dass sich eine große Zahl von Menschen über die Konferenz und ihre Themen informieren kann. Ein weiteres erklärtes Ziel des ICRS 2020 in Bremen ist es, diese Veranstaltung klimaneutral zu gestalten, denn der Klimawandel mit seinen marinen Konsequenzen Ozeanerwärmung und -ansäuerung ist ein Schlüsselproblem für Korallenriffe, die als Frühwarnsysteme für den Klimawandel angesehen werden können.
</p><p>Bis Sommer 2020 wartet viel Arbeit auf das 20-köpfige ICRS-Organisationsteam, das von Professor Christian Wild geleitet wird, und dem der Konrektor für Forschung, die Uni-Pressestelle sowie Professoren der Fachbereiche Biologie / Chemie und Geowissenschaften der Universität Bremen und Vertreter aller in Korallenriffen arbeitenden Bremer Institutionen (das Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie (<abbr title="Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie">MPI</abbr>), das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (<abbr title="Alfred Wegener Institut">AWI</abbr>), das Leibniz-Zentrum für marine Tropenökologie (<abbr title="Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie">ZMT</abbr>), die Kellner-Stoll Stiftung, die SECORE (Sexual Coral Reproduction) Foundation) angehören.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie / Chemie<br>Marine Ökologie<br><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christian Wild<br><abbr lang="de" title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 63367<br>E-Mail: <a href="mailto:christian.wild@uni-bremen.de">christian.wild@uni-bremen.de</a><br>Link zur Bekanntgabe der Entscheidung auf der Seite der Internationalen Gesellschaft für Riffstudien (ISRS): <a href="http://coralreefs.org/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://coralreefs.org/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11157</guid>
                            <pubDate>Thu, 24 Nov 2016 15:24:59 +0100</pubDate>
                            <title>Absolvent der Uni Bremen erhält Bremer Ingenieurpreis 2016</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/absolvent-der-uni-bremen-erhaelt-bremer-ingenieurpreis-2016</link>
                            
                            <description>Auszeichnung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) für hervorragende Masterarbeit</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr lang="de" title="Nummer">Nr.</abbr> 328 / 24. November 2016 SC
</p><p>Innovativ, anwendungsorientiert, praxisbezogen: Das sind die Kriterien des <abbr lang="de" title="Verein Deutscher Ingenieure">VDI</abbr>, um hervorragende Abschlussarbeiten mit dem Bremer Ingenieurpreis auszuzeichnen. In diesem Jahr geht ein Preis an Ingo Hunfeld, Absolvent des Studiengangs Systems Engineering der Universität Bremen. Seine Masterarbeit „Kalibrierung der Kinect 1&amp;2 und Evaluierung unterschiedlicher 3D-Scanner mit Ableitung einer Anwendungsmatrix“ wurde von der Jury als herausragende technisch-wissenschaftliche Leistung bewertet. Ingo Hunfeld erhält ein Preisgeld von 1.000 Euro.
</p><h3>Zum Inhalt der Masterarbeit</h3><p>Zur Herstellung von Autokarosserieteilen werden Presswerkzeuge benötigt. Ingo Hunfeld beschäftigte sich in seiner Masterarbeit mit 3D Messanwendungen im Werkzeugbau, die von Mercedes-Benz im Werk Bremen eingesetzt werden. Eine 3D-Kamera der Spielekonsole Xbox wurde zur Minimierung von Messunsicherheiten für das industrielle Umfeld des Werkzeugbaus kalibriert. Darüber hinaus evaluierte Hunfeld unterschiedliche kommerzielle Messsysteme.
</p><p>Innerhalb der Universität Bremen wurde die Arbeit von Professor Udo Frese (Fachbereich Mathematik/Informatik) und <abbr></abbr><abbr lang="de" title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Hendrik Thamer (<abbr lang="de" title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> - Bremer Institut für Produktion und Logistik) betreut. Professor Bernd Kuhfuss, verantwortlich für den Studiengang Systems Engineering, gratuliert: „Die Arbeit von Herrn Hunfeld ist ein attraktives Beispiel: Absolventen des Studiengangs Systems Engineering der Universität Bremen integrieren die Ingenieurdisziplinen Produktionstechnik, Elektrotechnik und Informatik, um erfolgreich komplexe technische Systeme in großen Projekten zu entwickeln und zu realisieren.“
</p><h3>Feierliche Preisverleihung am Abend des 24. Novembers bei der Firma AMF-Bruns in Apen</h3><p>Organisiert über den <abbr title="Verein Deutscher Ingenieure">VDI</abbr> Bezirk Oldenburg findet die Preisverleihung am 24. November 2016 bei der Firma AMF-Bruns in Apen statt. Zur Begrüßung spricht Marin Schouten, Vorsitzender des Bremer <abbr lang="de" title="Verein Deutscher Ingenieure">VDI</abbr> Bezirksverein Bremen. Elke Seeliger, Sportschützin und Teilnehmerin der diesjährigen Paralympics hält die Festrede.
</p><p>Der Bremer <abbr title="Verein Deutscher Ingenieure">VDI</abbr>-Bezirksverein verleiht jedes Jahr einen Preis für hervorragende Abschlussarbeiten an Studierende der Ingenieurswissenschaften. Beim Auswahlverfahren des Kuratoriums stehen die Kandidaten im Wettbewerb mit Absolventinnen und Absolventen der nachfolgenden Hochschulen: Universität Bremen, Jacobs-Universität in Bremen, Hochschule Bremen, Universität Oldenburg, Fachhochschule Oldenburg und die Fachhochschule Emden / Leer.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik – Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik<br>Bremer Institut für Strukturmechanik und Produktionsanlagen (<abbr title="Bremer Institut für Strukturmechanik und Produktionsanlagen">bime</abbr>)<br><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr></abbr> Bernd Kuhfuß<br><abbr lang="de" title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421-218-64800<br>E-Mail: <a href="mailto:kuhfuss@bime.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kuhfuss@bime.de</a> und<br>Ingo Hunfeld<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0176-309 37334<br>E-Mail: <a href="mailto:Ingo.Hunfeld@daimler.com" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">Ingo.Hunfeld@daimler.com</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 25 Nov 2016 12:37:56 +0100</pubDate>
                            <title>Erfolgsgeschichte: Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit der Universität Bremen erhält neue Förderung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/erfolgsgeschichte-virtuelle-akademie-nachhaltigkeit-der-universitaet-bremen-erhaelt-neue-foerderung</link>
                            
                            <description>Eine Million Euro in den nächsten drei Jahren vom Bund / Kostenloses Angebot der Online-Lehrveranstaltungen wird ausgeweitet / Netzwerk der Partnerhochschulen wird erweitert</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 329 / 25. November 2016 KG
</p><p>Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit an der Universität Bremen bietet als einzige Einrichtung im deutschen Hochschulsystem Lehrveranstaltungen zu Nachhaltiger Entwicklung hochschulübergreifend an. Dabei ist sie sehr erfolgreich und kann dank ihrer Virtualität jederzeit und von nahezu überall aus erreicht werden. Gemeinsam mit dem Zentrum für Multimedia in der Lehre (ZMML) sind derzeit bereits 17 digitale Vorlesungen im Netz anklickbar. Sie reichen von menschlicher Ernährung und ihren ökologischen Folgen über Klimaschutz und Weltfinanzierungssystem bis hin zur Energiewende. 
</p><h3>Partner: Bundesministerium für Bildung und Forschung</h3><p>Nach dem Erfolg der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit während der UN-Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung 2005 bis 2014 und der Förderung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt geht das Projekt der Professur für Nachhaltiges Management und des Zentrums für Multimedia in der Lehre nun in die nächste Phase. Das kostenlose Angebot an Online-Lehrveranstaltungen für Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung soll ausgeweitet und an weiteren Hochschulen in Deutschland etabliert werden. Dafür konnte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Partner und Förderer gewonnen werden. In den kommenden drei Jahren wird das Projekt mit einem Volumen von mehr als einer Million Euro gefördert. 
</p><h3>Forschungsorientiertes Lernen im Fokus</h3><p>In diesem Förderzeitraum soll das bisherige Angebot der Akademie stetig weiterentwickelt werden. Dafür wird unter anderem eine neue Lernplattform geschaffen, die Vertiefungslehrangebote sowie forschendes Lernen ermöglicht. Die Konzeption neuer mediendidaktischer Lernszenarien soll individuelleres und forschungsorientiertes Studieren ermöglichen und zukünftig auch aktuelle Forschungsergebnisse aus dem FONA-Rahmenprogramm didaktisch aufbereitet in das Lehrangebot integrieren. FONA ist das Forschungsprogramm für Nachhaltige Entwicklung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). 
</p><h3>Erweiterung und Stärkung des Partnerhochschulnetzwerks</h3><p>Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit plant außerdem eine Ausweitung des Angebots auf weitere Partnerhochschulen in Deutschland. Gestützt durch den Erfolg einer weiteren Förderzusage für das Projekt „Nachhaltigkeit an Hochschulen (HOCHN): entwickeln – vernetzen – berichten“ – ein Verbundprojekt mehrerer Hochschulen, sollen neue Partner angesprochen werden. So soll das Potenzial der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit weiter ausgeschöpft werden. Die umfangreiche Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung macht dies möglich.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit:<br>Projektleiter: Prof. Dr. Müller-Christ<br><a href="mailto:gmc@uni-bremen.de">gmc@uni-bremen.de</a><br>Projektkoordinatorin: Katharina Lingenau<br>E-Mail: <a href="mailto:lingenau@uni-bremen.de">lingenau@uni-bremen.de</a><br>Tel.: 0421/218-66788<br><a href="http://www.va-bne.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.va-bne.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11159</guid>
                            <pubDate>Fri, 25 Nov 2016 13:39:00 +0100</pubDate>
                            <title>Die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen bezieht ihren neuen Bücherturm</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/die-staats-und-universitaetsbibliothek-bremen-bezieht-ihren-neuen-buecherturm</link>
                            
                            <description>Feierliche Eröffnung am 29. November 2016</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 330 / 25. November 2016 JS
</p><p>Dem Digitalisierungs-Trend zum Trotz: Der gedruckte Bestand der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (<abbr lang="de" title="Staats- und Universitätsbibliothek">SuUB</abbr>) wächst kontinuierlich. Mittlerweile verfügt die SuUB über mehr als 3,45 Mio. gedruckte Bände – Tendenz steigend. Das braucht Platz, und der ist künftig wieder ausreichend vorhanden: Die SuUB nimmt am Dienstag, dem 29. November 2016 einen viergeschossigen Bücherturm in Betrieb, der auf dem Magazingebäude am Uni-Boulevard errichtet wurde. Die feierliche Eröffnung in Anwesenheit der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz Professorin Eva Quante-Brandt findet um 15 Uhr im Foyer der Zentrale auf dem Universitätscampus statt (Bibliothekstraße, 28359 Bremen). Die interessierte Öffentlichkeit ist dazu herzlich eingeladen.
</p><p>Das Magazingebäude gibt es bereits seit 1998 am Uni-Boulevard. Die vier Etagen des Büroturmes wurden auf den bisherigen Flachbau gesetzt. Auf 1.530 Quadratmetern bietet der funktionale Zweckbau im energiesparenden Passivhausstandard nun Platz für 725.000 Bücher. Die Rollregalanlage schafft auf insgesamt 25 Kilometern ausreichend Stellfläche für die Unterbringung der neuen Bestände in den nächsten zehn Jahren und voraussichtlich auch darüber hinaus. Der Turm kann bei Bedarf mit vergleichsweise geringem baulichem Aufwand erweitert werden. Die Baukosten in Höhe von 3,4 Mio. Euro wurden durch die SuUB und die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz finanziert. Bauherrin war die Universität Bremen.
</p><p>„Durch seine markante Fassade setzt der Bücherturm auf dem Campus neue architektonische Akzente“, so Anke Winsmann, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit der <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek">SuUB</abbr>. „Der Baukörper ist vollständig mit weiß eloxierten Metallplatten verkleidet, die reliefartig Wörter erkennen lassen. So ist die Funktion als ‚Bücherturm‘ auch von außen zu erkennen.“
</p><p>Bei der feierlichen Eröffnung am 29. November werden Grußworte von Professorin Eva Quante-Brandt (Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz), Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter und Maria Elisabeth Müller (Direktorin der <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek">SuUB</abbr>) gesprochen. Anschließend kann der Bücherturm besichtigt werden.
</p><h3>Über die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen</h3><p>Die Staats- und Universitätsbibliothek (<abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek">SuUB</abbr>) Bremen ist die größte und älteste wissenschaftliche Bibliothek des Landes. Sie versorgt die staatlichen Hochschulen in Bremen und Bremerhaven mit wissenschaftlicher Literatur und Information und ist Lernort für die Studierenden. Das Bibliothekssystem der SuUB Bremen ist in dieser Form einzigartig in Deutschland. Als Landesbibliothek bewahrt und erschließt die SuUB das schriftliche kulturelle Erbe Bremens.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>Medienvertreter sind zu der Veranstaltung am 29. November 2016 um 15 Uhr im Foyer der SuUB auf dem Uni-Campus herzlich eingeladen. Um Anmeldung bei Anke Winsmann (<abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-59572, E-Mail: <a href="mailto:awinsmann@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">awinsmann@suub.uni-bremen.de</a>) wird gebeten.
</p><p>Fotos des neuen Magazingebäudes können unter <a href="https://teraload.zfn.uni-bremen.de/uploads/J6PMhmlntQtflyAn/Bücherturm_SuUB.zip" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://teraload.zfn.uni-bremen.de/uploads/J6PMhmlntQtflyAn/Bücherturm_SuUB.zip</a> heruntergeladen werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br>Referentin für Öffentlichkeitsarbeit<br>Anke Winsmann<br><abbr lang="de" title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-59572<br>E-Mail: <a href="mailto:winsmann@suub.uni-bremen.de">winsmann@suub.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.suub.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11160</guid>
                            <pubDate>Mon, 28 Nov 2016 12:42:57 +0100</pubDate>
                            <title>Richard von Hoff: das Wirken des Bremer Bildungssenators in der NS-Zeit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/richard-von-hoff-das-wirken-des-bremer-bildungssenators-in-der-ns-zeit</link>
                            
                            <description>Masterarbeit an der Uni Bremen untersucht die völkische Bewegung zwischen Weser und Ems</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 331 / 28. November 2016 SC
</p><p>In seiner Studie „Völkische Bewegung zwischen Weser und Ems. Richard von Hoff und die Nordische Gesellschaft in Bremen und Nordwestdeutschland“ untersucht Matthias Loeber die Rolle des Bremer Senators für Bildung und Kultur Richard von Hoff (im Amt 1933-1945) in der völkischen Bewegung. Richard von Hoff hatte seit der Jahrhundertwende als völkischer Ideologe und Mitglied rechtsradikaler Verbände einen zweifelhaften Ruf erlangt. 1933 übernahm der Studienrat, der zuvor an der Oberrealschule Dechanatstraße unterrichtet hatte, die Zuständigkeit für Bildung und Kultur.
</p><h3>Ideologie von der Überlegenheit der „nordischen Rasse“</h3><p>Die Nordische Gesellschaft war ursprünglich 1921 als wirtschafts- und kulturpolitische Organisation in Lübeck gegründet worden, um Kontakte mit den skandinavischen Ländern zu pflegen. 1933 bot sie ihre Mittel der <abbr lang="de" title="Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei">NSDAP</abbr> an und wurde „gleichgeschaltet“. Als Teil des Außenpolitischen Amtes der <abbr lang="de" title="Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei">NSDAP</abbr> unter Alfred Rosenberg sollte sie vordergründig weiterhin kultur- und wirtschaftspolitische Kontakte nach Skandinavien pflegen, gleichzeitig aber den „Nordischen Gedanken“, die Ideologie der Überlegenheit einer „nordischen Rasse“ fördern – mit dem langfristigen Ziel, in den skandinavischen Staaten Sympathien für das nationalsozialistische Deutschland aufzubauen. Während andere völkische Gruppen durch die <abbr lang="de" title="Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei">NSDAP</abbr> marginalisiert wurden, stieg die Nordische Gesellschaft zum Dachverband der nordisch-völkischen Ideologie auf, der von der <abbr title="Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei">NSDAP</abbr> kontrolliert wurde.
</p><h3>Ein führender Protagonist der nordisch-völkischen Bewegung in Deutschland</h3><p>Richard von Hoffs völkisches Streben, das sich in rassenideologischen Aufsätzen und Vorträgen, aber auch in konkreten politischen Forderungen, wie der schulischen Behandlung von Rassenkunde und Erbgesundheitslehre manifestierte, fand in der Nordischen Gesellschaft seine endgültige Entfaltung. Ab 1934 war er stellvertretender Leiter der Bremer Niederlassung der Organisation, die für Nordwestdeutschland zuständig war. Er entwickelte umfangreiche Tätigkeiten für die Gesellschaft, hielt bis zu 50 Vorträge im Jahr und verband die dort entwickelten Forderungen eng mit seinem Senatorenamt, indem er zum Beispiel staatliche Mittel in Infrastruktur für die Arbeit der Nordischen Gesellschaft zur Verfügung stellte. Er wurde zu einem der führenden Protagonisten der nordisch-völkischen Bewegung in Deutschland, was sich – etwa durch Gründung der Nordischen Kunsthochschule 1934 – auch in der Bildungs- und Kulturlandschaft bemerkbar machte.
</p><h3 class="expander">Matthias Loeber untersucht geschichtlichen Inhalt des „Völkischen“ oder „Nordischen“</h3><p>Die regionalen Aktivitäten der Nordischen Gesellschaft wurden bis in das letzte Kriegsjahr aufrechterhalten, noch 1944 fanden Veranstaltungen statt. In den Krieg versuchte die Organisation einzugreifen, indem sie SS-Freiwillige aus Nordeuropa materiell unterstützte. Die Arbeiten der Nordischen Gesellschaft kamen mit Kriegsende zum Erliegen. Eine in Lübeck angestrebte Neugründung verlief sich. Richard von Hoff kam in den letzten Kriegstagen durch einen Luftangriff um, die Organisation wurde in Bremen nicht wiederbelebt.
</p><p>Loebers Studie stellt die erste intensive wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Richard von Hoffs Werdegang dar. Auch blickt sie erstmals auf die regionalen Aktivitäten der Nordischen Gesellschaft. „Wohin Geschichtsvergessenheit führen kann, zeigt sich momentan, wenn Rechtspopulisten versuchen, den Begriff „völkisch“ wieder positiv zu besetzen und zu benutzen. Matthias Loebers Untersuchung der Geschichte hat einen großen aktuellen Wert und Bezug, weil er deutlich zeigt, dass die sogenannte völkische Bewegung eine große Schnittmenge mit der Rassenideologie und dem Antisemitismus der Nationalsozialisten aufweist“, sagte die Bremer Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz. 
</p><h3>Über den Autor der Studie</h3><p>Matthias Loeber hat in Bremen Geschichte und Germanistik studiert. Die Forschungen über Richard von Hoff und die Nordische Gesellschaft waren Inhalt seiner Master-Arbeit, mit der er 2016 sein Studium abschloss. Die Arbeit wurde betreut durch die Bremer Landesarchäologin Professorin Uta Halle und den führenden Experten in der Forschung zur völkischen Bewegung, Professor Uwe Puschner (Freie Universität Berlin). Matthias Loeber ist seit Mai 2016 wissenschaftlicher Volontär am Historischen Museum Bremerhaven.
</p><p>Die Studie „Völkische Bewegung zwischen Weser und Ems. Richard von Hoff und die Nordische Gesellschaft in Bremen und Nordwestdeutschland“ ist 2016 im Peter Lang-Verlag, Frankfurt am Main erschienen und über den Buchhandel erhältlich.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Geschichtswissenschaft<br>Landesarchäologie Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Uta Halle<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 / 361 3390<br>E-Mail: <a href="mailto:Uta.Halle@landesarchaeologie.bremen.de">Uta.Halle@landesarchaeologie.bremen.de</a><br>und<br>Historisches Museum Bremerhaven<br>Matthias Loeber<br>E-Mail: <a href="mailto:matthiasloeber@gmx.de">matthiasloeber@gmx.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 29 Nov 2016 10:26:38 +0100</pubDate>
                            <title>Britischer Diabetesforscher hält Gastvortrag an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/britischer-diabetesforscher-haelt-gastvortrag-an-der-uni-bremen</link>
                            
                            <description>Preisträger der Feldberg-Stiftung entscheidet sich für Bremen als Vortragsort</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 332 / 29. November 2016 SC
</p><p>Professor Patrik Rorsman gehört zu den renommiertesten Diabetesforschern in Großbritannien – mit zahlreichen internationalen Auszeichnungen. In diesem Jahr hat er den Preis der Feldberg-Stiftung erhalten. Die Stiftung fördert die Kontakte zwischen deutschen und britischen Wissenschaftlern im Bereich der experimentellen medizinischen Forschung, insbesondere in der Physiologie und Pharmakologie. Seit 1961 werden jedes Jahr ein deutscher und ein britischer Wissenschaftler mit herausragenden wissenschaftlichen Leistungen geehrt. Es ist inzwischen guter Brauch, dass der Preisträger eine Vorlesung im jeweils anderen Land hält. Den Ort kann der Geehrte selbst wählen und die Wahl ist eine große Anerkennung für die Gastuniversität. Professor Rorsman hat sich für Universität Bremen entschieden und hält seinen Feldberg-Preisvortrag mit dem Titel „Fehlfunktion der Beta-Zelle und Diabetes-assoziierte Komplikationen: eine süße Geschichte“ am 6. Dezember 2016. Veranstaltungsort ist das Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT) der Uni Bremen in der Leobener Straße, Raum 1790. Der öffentliche Vortrag beginnt um 16 Uhr. Die Veranstaltung wird von Professorin Kathrin Mädler, Leiterin des Zentrums für Biomolekulare Interaktionen, organisiert. 
</p><p>Diabetes wird durch eine unzureichende Insulinausschüttung (Insulinsekretion) der Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) hervorgerufen. Insulin wird aus den ß-Zellen der Pankreasinseln abgegeben, wenn die Blutzucker-Konzentration über den normalen physiologischen Nüchtern-Wert ansteigt. Genaue Kenntnisse über die zelluläre Kontrolle und die Kinetik der Insulinsekretion sind essentiell, da Typ-2-Diabetes den vollständigen Verlust einer schnellen Insulinsekretion nach Nahrungsaufnahme und eine wesentliche Reduktion der anhaltenden Sekretion beinhaltet. Der Verlust der Insulinsekretion bei Diabetes ist weiterhin begleitet von Defekten bei der Freisetzung der anderen blutzuckerregulierenden Hormone. 
</p><p>Patrik Rorsman, Professor für Diabetische Medizin an der Universität Oxford, untersucht intensiv die Vorgänge in den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse. Bei seinen Arbeiten konzentriert sich Rorsman auf eine Kombination von Techniken, um die Abgabe von Stoffen (Sekretion) auf molekularer, zellulärer und systemischer Ebene zu untersuchen. Dies erfordert eine ausgefeilte Methodik, um die kleinen elektrischen Ströme aufzuzeichnen, die über biologische Membranen fließen und zur Sekretion in einzelnen Zellen in Millisekunden führen. Hierbei verwendet er auch optische Techniken, die es ermöglichen, die Bewegungen von einzelner sekretorischer Granula in der Zelle vor und während der Sekretion zu überwachen. Die bisherigen Erkenntnisse des britischen Diabetesforschers haben bereits wesentlich zum besseren Verständnis und zu besserer Therapie bei Diabetes beigetragen. In seinem Vortrag in Bremen erläutert Patrik Rorsman, wie Veränderungen der Blutzuckerkonzentration die elektrische Aktivität der Zelle stimuliert und zur Zunahme der zellulären Calcium-Ionen-Konzentration beiträgt und damit die Freisetzung von Insulin und anderen Hormonen regulieren. 
</p><p>Weitere Informationen
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie / Chemie<br>Zentrum für Biomolekulare Interaktionen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Kathrin Mädler<br><abbr lang="de" title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 63290<br>E-Mail: <a href="mailto:kmaedler@uni-bremen.de">kmaedler@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 30 Nov 2016 10:01:43 +0100</pubDate>
                            <title>Maciej Grodzicki erhält begehrte Postdoktoranden-Förderung des DAAD zur Erforschung ökonomischer Fragen der europäischen Integration</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/maciej-grodzicki-erhaelt-begehrte-postdoktoranden-foerderung-des-daad-zur-erforschung-oekonomischer-fragen-der-europaeischen-integration</link>
                            
                            <description>Nachwuchswissenschaftler der Universität Bremen beschäftigt sich mit der Frage, ob die internationale Fragmentierung der Produktion Länder zu Gewinnern oder Verlieren macht.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 333 / 30. November 2016 SC
</p><p>In der diesjährigen Bewerbungsrunde um eine der begehrten Förderungen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) wurde Maciej Grodzicki im Rahmen des Programms <span lang="en">„Postdoctoral Researchers International Mobility Experience“ (P.R.I.M.E.)</span> für die Universität Bremen ausgewählt. Der <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr> fördert mit diesem Programm exzellente Postdoktorandinnen und Postdoktoranden, die ihre Forschungsprojekte an einer Universität in Deutschland und einer kooperierenden Forschungseinrichtung im Ausland durchführen. 
</p><p>Das Programm <abbr lang="de" title="„Postdoctoral Researchers International Mobility Experience“">P.R.I.M.E.</abbr> wurde durch den <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr> im Jahr 2014 eingeführt und dient der Nachwuchsförderung. Aus einer Vielzahl von Bewerbungen wird nach einem fachlichen Begutachtungsverfahren jährlich eine kleine Gruppe exzellenter Nachwuchswissenschaftler aus allen Disziplinen gefördert. Finanziert wird „<abbr title="„Postdoctoral Researchers International Mobility Experience“">P.R.I.M.E.</abbr>“ aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des EU-Programms COFUND (Marie-Curie-Maßnahmen). In diesem Jahr wählte der <abbr lang="de" title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr> aus 179 Bewerbungen 29 Postdoktorandinnen und Postdoktoranden für die Förderung aus, darunter Maciej Grodzicki für die Universität Bremen. 
</p><p>Ab 1. Dezember 2016 wird Maciej Grodzicki für 18 Monate mit seinen Kolleginnen und Kollegen im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft und an der kooperierenden Forschungseinrichtung, der <span lang="en">University of Sussex</span> in Großbritannien, zusammenarbeiten. Maciej Grodzicki studierte Soziologie (Bachelor) und Volkswirtschaftslehre (Master) an der <span lang="en">Jagiellonian University in Cracow</span>. Er promovierte im Juni 2016 an der <span lang="en">Cracow University of Economics</span> im Fach Volkswirtschaftslehre mit einer Arbeit, die sich ökonomischen Fragen der europäischen Integration widmet. In dem vom <abbr lang="de" title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr> geförderten Projekt wird Maciej Grodzicki sich der Analyse von internationalen Wertschöpfungsketten und deren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung europäischer Volkswirtschaften widmen. 
</p><h3>Ausdifferenzierte Wertschöpfungskette</h3><p>Es ist ein weltweit zu beobachtender Trend, dass die Produktion von Gütern entlang einer immer stärker ausdifferenzierten Wertschöpfungskette stattfindet und oftmals viele Standorte in unterschiedlichen Ländern involviert. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von fragmentierter Produktion, die sowohl Vor- als auch Nachteile für die entsprechenden Produktionsstandorte mit sich bringen kann. Weltweit gilt Europa als eine Region, innerhalb derer die stärksten internationalen Vernetzungen der Produktion zu beobachten sind. Zugleich zeichnen sich die europäischen Volkswirtschaften durch sehr unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklungsniveaus aus, welche u.a. mittels strukturpolitischer Maßnahmen der <abbr title="Europäische Union">EU</abbr> abgebaut werden sollen. In der fragmentierten Produktion nehmen die europäischen Länder Positionen mit unterschiedlichen Zulieferfunktionen ein. Diese Positionen in der Wertschöpfungskette und ihre Veränderung über die Zeit kann man messen, um zu analysieren, ob und inwiefern sie die wirtschaftliche Entwicklung der Länder mitbestimmen. 
</p><p>Vor allem für die aufholenden, mittelosteuropäischen Länder, aber auch für Südeuropa sind diese Fragen von besonderem Interesse und wirtschaftspolitisch relevant. Haben die peripheren Regionen Europas in der Vergangenheit von der Integration in die Wertschöpfungsketten profitiert? Welche Rolle spielt die technologische Entwicklung und die Internationalisierung von Forschung und Innovation im Zuge der Fragmentierung der Produktion? Lassen sich Lehren für die zukünftige Ausgestaltung strukturpolitischer Maßnahmen ziehen? Maciej Grodzicki wird sich diesen und weiteren Forschungsfragen mit seinen Kolleginnen und Kollegen an der Universität Bremen und der University of Sussex widmen und damit die struktur- und innovationsökonomische Forschung sowie die Internationalisierung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft an der Universität Bremen stärken.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen</strong>: In der Pressestelle der Universität Bremen können Fotos von Maciej Grodzicki angefordert werden. Kontakt: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de.</a></p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Wirtschaftswissenschaft<br><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jutta Günther<br>E-Mail: <a href="mailto:jutta.guenther@uni-bremen.de">jutta.guenther@uni-bremen.de</a><br><abbr lang="de" title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 / 218 66 630</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/f/9/csm_Maciej_Grodzicki_Quelle_Privat_2921476dc9.jpg" length="176173" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/f/9/csm_Maciej_Grodzicki_Quelle_Privat_2921476dc9.jpg" fileSize="176173" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Maciej Grodzicki</media:description><media:copyright>Privat</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 30 Nov 2016 14:24:32 +0100</pubDate>
                            <title>Fahrerlos auf dem Unicampus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/fahrerlos-auf-dem-unicampus</link>
                            
                            <description>Ein Plug-In-Hybrid-Auto für Uni-Wissenschaftler / Mathematiker und Informatiker bringen autonomes Fahren nach Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr lang="de" title="Nummer">Nr.</abbr> 334 / 30. November 2016
</p><p>In naher Zukunft werden Autos selbst im dichten Stadtverkehr vollständig autonom fahren – und die Mathematik und Informatik fahren mit! Assistenzsysteme wie Tempomat, Einparkhilfen oder Stauassistent sind bereits jetzt in modernen Autos üblich. Bis zum vollautonomen Fahren ist es allerdings noch ein weiter Weg. Jetzt wurde an der Universität Bremen ein Serienfahrzeug, ein sogenannter Plug-In-Hybrid, in Empfang genommen. Ab sofort können Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Mathematik und Informatik ihre Forschungsarbeiten aufnehmen. Sie werden neue autonome Fahrmanöver entwickeln und testen mit dem Fokus auf Autos im Stadt- und Landverkehr und in der Fahrgast-Assistenz. Das Projekt mit dem Namen „AO-Car - Autonome, optimale Fahrzeugnavigation und -steuerung im Fahrzeug-Fahrgast-Nahbereich für den städtischen Bereich“ ist bereits im September 2016 gestartet. Es wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn gefördert.
</p><h3><strong>Die Bremer Forschungsmethoden sind anders</strong></h3><p>Parkplatzsuche, automatisches Einparken, Fahrspurassistenz oder Brems- und Ausweichstrategien zur Unfallvermeidung sind nur wenige der vielen Herausforderungen, die vom Fahrzeug selbstständig und individuell angepasst gemeistert werden müssen. Im Allgemeinen wird hierbei für jede Fahrsituation eine eigene Technik erstellt. Der Ansatz der Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist anders – denn gerade die abstrakte Denkweise der Mathematik erweist sich hier als Schlüssel zum Erfolg: Alle diese Fahrsituationen lassen sich auf ein und dieselbe mathematische Fragestellung des Auffindens von optimalen Bahnen zurückführen. Mit dieser Forschungsrichtung beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren die Arbeitsgruppe für Optimierung und Optimale Steuerung unter Leitung von Professor Christof Büskens. Dagegen ist der Bereich rechnergestützte Entscheidungen zu finden die Kernkompetenz der Arbeitsgruppe für Kognitive Neuroinformatik unter Leitung von Professorin Kerstin Schill. Diese Entscheidungsfindung basiert hier auf Hintergrundwissen und multisensorischen Informationen, wie etwa „nur Bremsen“ oder doch „besser Ausweichen“. Auch hier helfen allgemein anwendbare Methoden der Informatik.
</p><h3><strong>Das Fahrzeug wird zuerst umgebaut</strong></h3><p>Das sowohl elektrisch als auch herkömmlich angetriebene Forschungsauto, das den Bremer Forschern nun zur Verfügung steht, wird zunächst umfangreich technisch ergänzt, um auf die zentralen Fahrfunktionen (Lenken, Beschleunigen, Bremsen) des Autos zugreifen zu können. Wie groß bereits jetzt das Interesse an den Bremer Ergebnissen ist, zeigt sich bei der Unterstützung des anspruchsvollen Umbaus durch die in diesem Bereich erfahrene Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr GmbH (IAV) und durch den Continental Konzern, der eine zusätzliche Stereokamera und dessen Einbau sponsert.
</p><h3><strong>Mit Sensoren erkennt das Auto seine Umgebung</strong></h3><p>Das Hybridfahrzeug ermöglicht eine effektive und umweltfreundliche Wahl zwischen elektrischem und konventionellem Antrieb. Des Weiteren ist das Forschungsauto mit einer Vielzahl an Sensoren, wie Kameras, Radar, Ultraschall- und Laserscannern ausgestattet, um autonom agieren zu können. Mit diesen Sensordaten kann das Auto seine Umgebung erkennen. Ein im Computer erzeugtes Abbild des realen Testfahrzeugs und der erkannten Umgebung erlauben dann die Umsetzung optimaler, schneller, komfortabler, sicherer und kraftstoffsparender Fahrmanöver.
</p><h3><strong>Der menschliche Faktor</strong></h3><p>Nahes Ziel des Forschungsprojektes ist es, den Campus als Teststrecke zu verlassen um die Entwicklungen im Realverkehr zu testen, natürlich zunächst immer mit einem menschlichen Fahrer, der verantwortlich jederzeit in die Entscheidungen des Fahrzeugs eingreifen kann.
</p><h3><strong>Die Bremer Arbeitsgruppe „Optimierung und Optimale Steuerung“</strong></h3><p>Die Arbeitsgruppe „Optimierung und Optimale Steuerung“ am Zentrum für Technomathematik der Universität Bremen wird von Professor Christof Büskens geleitet. Das Arbeitsgebiet umfasst die Optimierung und Steuerung von technischen, naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Prozessen und Systemen. Die Aufgaben stammen aus der Robotik, der Raumfahrt, der Fahrzeugdynamik und dem Energiesektor. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Berechnung von Lösungen in Echtzeit gelegt. Im Bereich Automotive hat die Arbeitsgruppe umfangreiche Industrieerfahrungen: Ausweichstrategien in Echtzeit, Energiemanagementoptimierung von Hybridfahrzeugen sowie der Audi <span lang="en">Autonomous Driving Cup</span>.
</p><h3><strong>Die Arbeitsgruppe „Kognitive Neuroinformatik“</strong></h3><p>Die Arbeitsgruppe "Kognitive Neuroinformatik" entwickelt biologieinspirierte intelligente Systeme unter der Leitung von Professorin Kerstin Schill. Diese Systeme kombinieren elementare kognitive Fähigkeiten, wie die Mustererkennung, mit höheren kognitiven Leistungen wie das Entscheiden. Forschungsschwerpunkte sind dabei die Weiterentwicklung von Theorien zum Umgang mit unsicherem Wissen, die multisensorische Perzeption und Informationsverarbeitung, die selbstständige Lokalisation und Navigation sowie sensomotorisches Lernen und Entscheiden.
</p><p>Weitere Partner in dem Projekt sind die Arbeitsgruppe für Computergraphik und Virtuelle Realität der Universität Bremen und das Institut für Raumfahrttechnik und Weltraumnutzung an der Universität der Bundeswehr München.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann unter E-Mail presse@uni-bremen.de ein Foto des Forschungsautos angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik/Informatik<br>Zentrum für Technomathematik<br><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Christof Büskens<br>Tel.: 0421/218-63861<br>E-Mail: <a href="mailto:bueskens@math.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bueskens@math.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/3/e/csm_UPAK_334_Auton._Auto_Christof_Bueskens_Kerstin_Schill_Rechte_Uni_Bremen_b5e52f6b12.jpg" length="394966" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/3/e/csm_UPAK_334_Auton._Auto_Christof_Bueskens_Kerstin_Schill_Rechte_Uni_Bremen_b5e52f6b12.jpg" fileSize="394966" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das neue Plug-In-Hybrid-Auto mit den beiden Uni-Professoren Christof Büskens und Kerstin Schill</media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 01 Dec 2016 12:29:18 +0100</pubDate>
                            <title>Wissenschaftler der Universität Bremen will Magnetresonanztomographie revolutionieren</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wissenschaftler-der-universitaet-bremen-will-magnetresonanztomographie-revolutionieren</link>
                            
                            <description>Professor Matthias Günther erhält für seine Forschungen 100.000 Euro von der VolkswagenStiftung</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 335 / 01. Dezember 2016 KG
</p><p>Gewagte Forschungsideen, unkonventionelle Hypothesen oder ganz neue Forschungsrichtungen fördert die VolkswagenStiftung mit ihrer Initiative "Experiment!". In der aktuellen Antragsrunde wählte die Jury auch ein Projekt der Universität Bremen aus. Eingegangen waren 544 Projektanträge, 18 davon wurden als förderwürdig eingestuft. Professor Matthias Günther aus dem Fachbereich Physik / Elektrotechnik sowie Leiter des Bereichs Magnetresonanz-Bildgebung am Fraunhofer-Institut MEVIS erhält die Förderung für seine Forschungsgruppe Magnetresonanz-Physik. Mit „Experiment!“ kann er für eine Dauer von 18 Monaten 100.000 Euro einsetzen. 
</p><h3>Das Projekt der Bremer Physiker</h3><p>Professor Günthers Forschungsvorhaben „Direkte Magnetresonanztomographie unter Verwendung einer magnetoinduktiven Linse und Mikrospulen“ hat das Ziel, ein hochauflösendes Bild des zu untersuchenden Körpergewebes statt in Sekunden in wenigen Millisekunden zu liefern und damit das MRT zu revolutionieren. Magnetresonanztomographie hat sich zu einem wichtigen Instrument in der medizinischen Diagnostik und den Neurowissenschaften entwickelt. Der gesamte Prozess der Bildaufnahme ist allerdings langwierig und ineffizient. Eine wichtige Kenngröße für das bildgebende Verfahren ist das Signal-Rausch-Verhältnis. Ist es möglich, dieses deutlich zu erhöhen und gleichzeitig die Erfassungszeit radikal zu reduzieren? Eigentlich widersprechen sich diese beiden Anforderungen, die Bremer Physiker wollen es dennoch versuchen. Mit einer Linse aus sogenanntem Metamaterial soll es möglich werden, die heutzutage in der Magnetresonanztomographie verwendete räumliche Kodierung durch viele kleine Spulen zu ersetzen. Damit könnte das Signal ohne zeitraubende Kodierungsschritte in wenigen Millisekunden aufgenommen werden. Das Hauptziel der Bremer Forschungen ist es, die Hypothese zu testen, dass eine virtuelle Kopie der internen Verteilung der Magnetisierung auch außerhalb des Körpers erstellt werden kann. Diese virtuelle Kopie kann dann durch eine Reihe von Mikrospulen aufgenommen werden, die ein hochauflösendes Bild innerhalb von einigen Millisekunden liefern. Dies würde neue Einsatzmöglichkeiten der Magnetresonanztomographie eröffnen und die großen, sperrigen Magneten vielleicht sogar überflüssig machen.
</p><h3>Die Förderinitiative „Experiment!“ der VolkswagenStiftung</h3><p>Mit der Förderinitiative "Experiment!" will die VolkswagenStiftung grundlegend neue Forschungsvorhaben mit ungewissem Ausgang in ihrer Startphase unterstützen. Ein Scheitern des Konzeptes und unerwartete Befunde werden als Ergebnis akzeptiert. Das Angebot richtet sich an Forscher und Forscherinnen aus den Natur-, Ingenieur-, und Lebenswissenschaften einschließlich der Verhaltensbiologie und der experimentellen Psychologie, die eine radikal neue Idee verfolgen möchten. Nach einem Jahr Förderung&nbsp; wird die Entwicklung der Projekte bei einem von der Stiftung veranstalteten "Forum Experiment!" betrachtet. Die Initiative erfreut sich mit mehr als 500 Anträgen pro Jahr einer hohen Resonanz unter deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br>Prof. Dr. Matthias Günther<br>Tel.: 0421 218 59006<br>E-Mail: <a href="mailto:m.guenther@uni-bremen.de">m.guenther@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 01 Dec 2016 13:33:15 +0100</pubDate>
                            <title>Neuartiges Fördersystem überzeugt bei „Shark Tank“: Bremer Forscher siegen in Innovationswettbewerb</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neuartiges-foerdersystem-ueberzeugt-bei-shark-tank-bremer-forscher-siegen-in-innovationswettbewerb</link>
                            
                            <description>BIBA-Wissenschaftler mit intelligenter Logistiklösung „Celluveyor“ bei DHL-Contest erfolgreich / Europäisches Patent angemeldet | Unternehmensgründung in Vorbereitung</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 336 / 01. Dezember 2016 SC
</p><p>Allein schon die Einladung hatten die drei Wissenschaftler des BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen als eine Auszeichnung empfunden: Sie durften ihre Erfindung am „DHL <span lang="en">Innovation Day</span>“ vor großem internationalen Publikum und einer kleinen, hochkarätig besetzten Jury präsentieren. Nur drei Teams waren für die Teilnahme am <span lang="en">„Shark Tank“</span> ausgewählt worden. Das ist ein Wettbewerb, bei dem Existenzgründer und Start-ups die Gelegenheit bekommen, einer Gruppe potenzieller Investoren ihre Ideen vorzustellen. Die Bremer Forscher haben die Chance genutzt, mit ihrem neuartigen Fördersystem <span lang="en">„Celluveyor“ überzeugt und den Contest gewonnen.</span></p><h3>Gesucht: innovative Ideen und hoffnungsvolle Start ups aus Wirtschaftszweig Logistik</h3><p>Im Rahmen des Shark Tank suchte die DHL „innovative Ideen und führende Jungunternehmen aus dem Wirtschaftszweig Logistik“. Bei einem sogenannten <span lang="en">Start-up-Pitch</span> traten die Kandidaten gegeneinander an, mussten jeweils innerhalb sehr kurzer Zeit den Unternehmensgegenstand sowie ihr Geschäftsmodell überzeugend darstellen und wurden danach bewertet. Das Votum des Publikums und der Expertenjury – besetzt mit <abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Alex von Frankenberg vom High-Tech Gründerfonds, Peer Bentzen von der DHL sowie Investor Frank Thelen, bekannt aus der <span lang="en">Shark Tank</span>-TV-Serie „Die Höhle der Löwen“ – fiel auf das <span lang="en">Celluveyor-Team</span> aus Bremen. Als Sieger darf es seine Entwicklung nun in der <span lang="en">„Start-up-Hall-of-Fame“</span> des „DHL <span lang="en">Innovation Center</span>“ in Troisdorf ausstellen.
</p><h3>Ein elementarer Baustein für die digitale Fabrik von morgen</h3><p><span lang="en">„Cellular Conveyor“</span> oder kurz <span lang="en">„Celluveyor“</span> hat <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>-Wissenschaftler Claudio Uriarte das Fördersystem genannt. Von ihm stammt die Idee zum Celluveyor. <span lang="en">„Cellular“</span> steht für eine aus Zellen gebildete Struktur, und „Conveyor“ ist das englische Wort für „Förderband“. Obwohl: Mit dem klassischen Förderband hat diese neuartige omnidirektionale und multifunktionale Anlage nicht mehr viel gemein.
</p><p><span lang="en">Celluveyor</span> ist ein hochflexibles modulares Förder- und Positioniersystem, das auf dem Ansatz der zellularen Fördertechnik basiert. In kleinen sechseckigen Modulen befinden sich speziell angeordnete omnidirektionale Räder, die jeweils einzeln und gezielt angesteuert werden. So können mehrere Objekte gleichzeitig und unabhängig voneinander auf beliebigen Bahnen bewegt und positioniert werden. Auf kleinstem Raum erledigt der <span lang="en">Celluveyor</span> komplexe Materialflussaufgaben.
</p><p>Aufgrund seines einfachen Aufbaus ist das System höchst flexibel an unterschiedliche Bedarfe anzupassen und bietet hier unendlich viele Möglichkeiten. Zudem ist es sehr leicht sowie kostengünstig durch die Anwender selbst zu warten. Und durch seine intelligente Steuerung wird es zu einem elementaren Baustein für die digitale Fabrik von morgen.
</p><h3>Mithilfe des EXIST-Programms: Hochschulausgründung „Celluveyor“ soll 2017 erfolgen</h3><p>„Dieser Erfolg ist eine weitere, hervorragende Motivation für uns“, sagt <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>-Forscher <abbr lang="de" title="Doktor der Ingenieurwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Hendrik Thamer. Gemeinsam mit Uriarte und Ariandy Yoga Benggolo, einem weiteren Kollegen aus dem <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>, bereitet er derzeit die Unternehmensgründung vor. Geplant ist sie für das erste Quartal 2017. Unterstützt werden die angehenden Unternehmer dabei im EXIST-Forschungstransferprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums.
</p><h3>„Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit dürfen nicht ungenutzt in Laboren verstauben“</h3><p>„Es reicht nicht aus, nur eine gute Idee zu haben und einen funktionierenden Demonstrator zu entwickeln. Letztlich muss auch ein passendes und tragfähiges Geschäftsmodell erarbeitet werden, um die Entwicklung dann erfolgreich am Markt platzieren zu können“, sagt <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>-Leiter Professor Michael Freitag. „Denn was bringen die besten Ideen und Entwicklungen, wenn sie nach getaner wissenschaftlicher Arbeit ungenutzt in den Hochschullaboren verstauben?“ fragt er und kritisiert, dass das leider noch immer viel zu oft geschehe.
</p><p>„Wir wollen da andere Wege gehen. Der Forschungsarbeit und Entwicklung soll die Anwendung folgen“, sagt Freitag. Daher kooperiert das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> mit der Bremer Patent- und Verwertungsagentur InnoWi und bietet seinen Wissenschaftlern gemeinsam mit ihr zum Beispiel regelmäßig Infoveranstaltungen unter anderem zu den Themen Patentverfahren und Marketing an. Außerdem holt es die Technik- und Marktexperten auch frühzeitig zu anwendungsnahen Forschungsprojekten hinzu.
</p><h3>„Industrie 4.0 braucht Lösungen genau dieser Art für die technische Logistik“</h3><p>Seit gut vier Jahren begleitet Innovationsmanager Ernesto Morales Kluge von der InnoWi das Projekt <span lang="en">Celluveyor</span>. Seit der Idee zu dem neuen Produkt steht er in stetem Austausch mit dem Gründerteam. Er hat zum Beispiel Markt- und Nutzenanalysen sowie Weiterentwicklungs- und Verwertungskonzepte erstellt und an Förderanträgen mitgearbeitet. Und er hat die Anmeldung des <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> für ein europäisches Patent vorbereitet – ein langwieriger und aufwendiger Prozess.
</p><p>Morales Kluge freut sich über den Erfolg des Celluveyor. „Dadurch sehen auch wir Innovationsmanager uns in unserer Arbeit bestätigt.“ Nach zahlreichen Recherchen und Analysen war die Empfehlung der InnoWi an das <abbr lang="de" title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>, in die <span lang="en">Celluveyor</span>-Forschungen, Patentierungsverfahren sowie Aktivitäten wie Messeauftritte und Präsentationen zu investieren. „Industrie 4.0 und der Markt brauchen Lösungen genau dieser Art für die technische Logistik“, ist sich Morales Kluge sicher.
</p><p>Sabine Nollmann
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong><br>Fotos zur Pressemitteilung finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/press2016.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/press2016.html</a>&nbsp; oder erhalten sie über Sabine Nollmann (E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de">mail@kontexta.de</a> , Mobil: 0170 904 11 67)
</p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:
</p><p><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.celluveyor.com" target="_blank" rel="noreferrer">www.celluveyor.com</a><br><a href="http://www.youtube.com/watch?v=DhPVQwtX3hg" target="_blank" rel="noreferrer">www.youtube.com/watch?v=DhPVQwtX3hg</a>&nbsp; (3-Minuten-Film über Celluveyor)<br><a href="http://www.innowi.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.innowi.de</a><br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieurwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Michael Freitag, Telefon: 0421 218-50 002, E-Mail: <a href="mailto:fre@biba.uni-bremen.de">fre@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr lang="de" title="Doktor der Ingenieurwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Hendrik Thamer, Telefon: 0421 218-50 160, E-Mail: <a href="mailto:tha@biba.uni-bremen.de">tha@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr lang="de" title="Diplomwirtschaftsingenieur">Dipl.-Wi.-Ing.</abbr> Ernesto Morales Kluge, Telefon: 0421 96007 19, E-Mail: <a href="mailto:ernesto.morales@innowi.de">ernesto.morales@innowi.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 02 Dec 2016 09:30:21 +0100</pubDate>
                            <title>Über die Zukunft der Kommunikation</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ueber-die-zukunft-der-kommunikation</link>
                            
                            <description>Internationale Konferenz im Haus der Wissenschaft zu den Interdependenzen des Wandels von Medien, Kultur und Gesellschaft / Über 50 Forscherinnen und Forscher aus ganz Europa und Nordamerika</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr lang="de" title="Nummer">Nr.</abbr> 337 / 02. Dezember 2016 SC
</p><p>Am 8. und 9. Dezember 2016 findet im Bremer Haus der Wissenschaft (Sandstr. 4/5) die internationale Konferenz <span lang="en">„Communicative Figurations</span>“ statt. Wie verändern sich unsere Medienumgebung und mit ihr die Art und Weise, wie wir kommunizieren? Wie verändern sich die Politik, der Journalismus, das Lernen? Wie verändern sich Religion, wie unsere Erinnerung? Das Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) der Universität Bremen lädt ein, um mit führenden Forscherinnen und Forschern aus Europa und Nordamerika über die „Kommunikativen Figurationen“ sich verändernder Gesellschaften und Kulturen zu diskutieren.
</p><p>In zwölf Panels präsentieren mehr als 50 Kommunikations- und Medienwissenschaftler, Soziologen und Politologen sowie Religions- und Erziehungswissenschaftler ihre Forschungen zur Transformation von Medienkommunikation vor dem Hintergrund einer wachsenden Komplexität der Medienumgebung. Die Keynotes der internationalen Konferenz halten Professor <span lang="en">Richard Rogers (Digital Method Initiative, </span>Universität Amsterdam) und Professorin Gina Neff (Oxford Internet Institute, Universität Oxford).
</p><p>Das <abbr title="Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung">ZeMKI</abbr> organisiert die Tagung gemeinsam mit dem Hans-Bredow-Institut für Medienforschung, Hamburg, und dem <abbr lang="de" title="Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik">SOCIUM</abbr>, Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen. Die Konferenz markiert den Abschluss der interdisziplinären <span lang="en">Creative Unit</span> „Kommunikative Figurationen“ im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder.
</p><p>Der Eintritt ist frei, um Registrierung wird gebeten bis 4. Dezember an die E-Mail-Adresse <a href="mailto:commfigurations@uni-bremen.de">commfigurations@uni-bremen.de</a> . Das vollständige Programm kann auf der Website <a href="http://www.kommunikative-figurationen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.kommunikative-figurationen.de</a>&nbsp; abgerufen und heruntergeladen werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen (ZeMKI)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Leif Kramp<br>E-Mail: <a href="mailto:kramp@uni-bremen.de">kramp@uni-bremen.de</a><br>Telefon: 0421-218-67652 </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 05 Dec 2016 14:03:26 +0100</pubDate>
                            <title>Flüssiger Wasserstoff im freien Fall</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/fluessiger-wasserstoff-im-freien-fall</link>
                            
                            <description>Wissenschaftler des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen untersuchen tiefkalten Wasserstoff im Fallturm Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr lang="de" title="Nummer">Nr.</abbr> 338 / 05. Dezember 2016 SC
</p><p>Flüssiger Wasserstoff wird in der Raumfahrt als Treibstoff verwendet. Im Fallturm führt eine Forschungsgruppe des <abbr lang="de" title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr> nun Experimente in der Schwerelosigkeit durch, um mehr über dessen Strömungsverhalten und den Einfluss Raumfahrt-typischer Temperaturbedingungen zu erfahren. Der Umgang mit diesem Treibstoff ist allerdings heikel, da er an der Luft ein explosionsfähiges Gemisch bilden kann und auf eine Temperatur von minus 253 Grad Celsius gekühlt werden muss. Zudem stellen die thermodynamischen wie fluiddynamischen Eigenschaften die Wissenschaftler vor Herausforderungen.
</p><p>Dass die Experimentserie nun erfolgreich gestartet ist, bedurfte hoher Sicherheitsvorkehrungen und einer langen Vorbereitung: Zunächst hat die Arbeitsgruppe Mehrphasenströmungen den Versuchsaufbau mit anderen kryogenen – also tiefkalten – Flüssigkeiten wie Argon, Methan und Neon getestet, deren Handhabung insgesamt einfacher ist. So musste bei allen verwendeten Materialien und Werkstoffen auf die Verträglichkeit mit den Flüssigkeiten geachtet werden. Es werden spezielle Temperatursensoren eingesetzt, um die tiefen Temperaturen präzise zu messen. Aber auch der Umgang mit flüssigem Helium als Kühlmittel (minus 269 Grad Celsius) stellte das Team vor Herausforderungen, da es außerordentlich leicht flüchtig ist und bei Kontakt stets die Gefahr von Kälteverbrennungen birgt. Dieses Risiko ist auch der Grund, warum sich der Fallturm als besonders geeignetes Mikrogravitationslabor herausgestellt hat.
</p><h3>Versuchsaufbau gleicht einem Treibstofftank</h3><p>Der Versuchsaufbau orientiert sich an den tatsächlichen Begebenheiten und Anforderungen in der Raumfahrt: In die Fallkapsel wurde ein zylindrisches Gefäß eingesetzt, das teilweise mit flüssigem Wasserstoff gefüllt ist und einen Treibstofftank simulieren soll. Die darüber liegende Gasatmosphäre besteht ebenfalls aus Wasserstoff. Vor dem Experimentstart wurden die Wände des Gefäßes gezielt überhitzt, denn auch die Wände von Raketentanks sind aufgrund von Sonneneinstrahlung und Restwärme der Triebwerke deutlich wärmer als der flüssige Treibstoff. Die Überhitzung beeinflusst neben der Flüssigkeitsbewegung auch die Druckentwicklung im System.
</p><h3>4,7 Sekunden Schwerelosigkeit im freien Fall</h3><p>Bei Erdschwerkraft verhält sich der flüssige Wasserstoff wie Wasser in einem teilgefüllten Glas. Eine freie Flüssigkeitsoberfläche trennt den flüssigen vom gasförmigen Wasserstoff. Die Flüssigkeitsoberfläche ist überwiegend flach, an der Wand zieht sich die Flüssigkeit aufgrund der Kapillarwirkung einige Millimeter hoch. In der Schwerelosigkeit von 4,7 Sekunden Dauer zieht sich die Flüssigkeitsoberfläche weit nach oben, bis sie vollständig gekrümmt ist. Der Übergang zwischen diesen beiden Konfigurationen geht mit einer Schwappbewegung der Flüssigkeit einher. Dieses Schwappen wird durch die Überhitzung der Wände maßgeblich beeinflusst und ist entscheidend für den Wärme- und Stofftransport an der Flüssigkeitsoberfläche und somit für die Entwicklung des Drucks im Tank.
</p><h3>Flüssigen Wasserstoff länger lagern</h3><p>Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die beim Übergang zur Schwerelosigkeit entstehende Schwingung so exakt wie möglich zu beschreiben sowie die damit verbundenen Änderungen der Temperatur und des Drucks. Der angestrebte praktische Nutzen liegt darin, die aus den Experimentergebnissen gewonnen Daten für die Entwicklung von neuen Tanksystemen zu verwenden. Eine Möglichkeit, den Treibstoff in der Schwerelosigkeit zu positionieren, besteht darin, das Raumfahrzeug kurzfristig zu beschleunigen. Die Arbeiten am <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr> könnten dazu beitragen, andere Methoden zu finden, und die Möglichkeit eröffnen, flüssigen Wasserstoff für längere Zeit in entsprechenden Tanks im Weltraum lagern zu können.
</p><p>Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR e.V.) gefördert.
</p><p>Ansprechpartner für inhaltliche Fragen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor der Ingenieurwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr><abbr title="habilitatus">habil.</abbr> Michael Dreyer<br><span lang="en">Head Multiphase Flow Group</span><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-57866<br>E-Mail: <a href="mailto:michael.dreyer@zarm.uni-bremen.de">michael.dreyer@zarm.uni-bremen.de</a></p><p><a href="mailto:michael.dreyer@zarm.uni-bremen.de"><br></a>Ansprechpartnerin für allgemeine Presseanfragen:
</p><p><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Lucie-Patrizia Arndt<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-57817<br>E-Mail: <a href="mailto:lucie-patrizia.arndt@zarm.uni-bremen.de">lucie-patrizia.arndt@zarm.uni-bremen.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11168</guid>
                            <pubDate>Mon, 05 Dec 2016 15:11:40 +0100</pubDate>
                            <title>Iris Kirchner-Freis ist neue Vorstandsvorsitzende des Freundeskreises der SuUB</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/iris-kirchner-freis-ist-neue-vorstandsvorsitzende-des-freundeskreises-der-suub</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 339 / 5. Dezember 2016 RO<br><br>Nach fast zehnjähriger Amtszeit freut sich die bisherige Vorstandsvorsitzende Gaby Schuylenburg ihr Amt an Professorin Iris Kirchner-Freis übergeben zu können: „Mir hat das Amt sehr viel Freude gemacht, aber nun ist es an der Zeit neue Kräfte wirken zu lassen“, so Gaby Schuylenburg. „Selbstverständlich werde ich den Verein weiterhin tatkräftig unterstützen.“<br>Die neue Vorsitzende des Freundeskreises Iris Kirchner-Freis wird zusätzlich zu den bewährten Veranstaltungsformaten zukünftig auch ihre Expertise als Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht einbringen: „Ich liebe das gedruckte Buch, sehe aber auch die vielfältigen Aufgaben, die eine moderne Bibliothek im digitalen Zeitalter zu bewältigen hat.“<br><br>Der Freundeskreis der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen wurde im März 2007 gegründet. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die <abbr lang="de" title="Staats- und Universitätsbibliothek">SuUB</abbr> ideell wie finanziell zu unterstützen und die Schätze, die in der Bibliothek aufbewahrt werden, den Bürgerinnen und Bürgern von Bremen und Bremerhaven zugänglich zu machen. Die Mitglieder engagieren sich für das Kulturgut Buch und möchten zur Bestandserhaltung sowie zur Erweiterung der Sammlung der Staats- und Universitätsbibliothek beitragen.<br><br>Der Freundeskreis lädt unter anderem regelmäßig zu Beiträgen im Rahmen der Vortragsreihe „Bremer Bibliotheksgespräche“ ein, in denen verschiedenste Themen diskutiert werden. Außerdem hat er die Aktion „Buchpaten“ ins Leben gerufen, über die Interessierte zur Restaurierung ausgewählter historischer Bände beitragen können. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen. Einzelpersonen wie auch Firmen können direkt bei der Geschäftsstelle bzw. über die Webseite eine Mitgliedschaft beantragen: <a href="http://www.suub.uni-bremen.de/ueber-uns/freundeskreis/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de/ueber-uns/freundeskreis/</a><br><br>Weitere Informationen:<br><br>Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br>Anke Winsmann<br>Referentin für Öffentlichkeitsarbeit <br>Tel. 0421/218-59572<br>E-Mail: <a href="mailto:winsmann@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">winsmann@suub.uni-bremen.de</a></p><p><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de</a></p><p><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11169</guid>
                            <pubDate>Mon, 05 Dec 2016 16:16:26 +0100</pubDate>
                            <title>Kinder für Sprachdiagnostik gesucht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kinder-fuer-sprachdiagnostik-gesucht</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 340 / 5. Dezember 2016 RO<br><br><br>Der Spracherwerb gehört zu den wichtigsten Entwicklungsaufgaben in der Kindheit. Die Sprache steht in enger Wechselwirkung zu vielfältigen Entwicklungs- und Leistungsbereichen. Kein anderer Bereich ist so häufig von Störungen betroffen wie die Sprachentwicklung. Die Auseinandersetzung mit Sprachentwicklungsstörungen und Diagnostik sind deshalb im Interesse der Kinder besonders wichtig. Um die Vergleichswerte eines Verfahrens zur Erfassung des Sprachstandes zu aktualisieren, suchen die Mitarbeiter des Zentrums für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) der Universität Bremen Kinder im Alter von fünf und sechs Jahren, die an dem Projekt teilnehmen wollen. <br><br>Das Testverfahren besteht aus mehreren Fragebereichen, die Wortschatz, semantische Relationen, Sprachverständnis, Sprachproduktion, Grammatik sowie Verarbeitungsgeschwindigkeit und Merkfähigkeit erfassen. Es besteht auch die Möglichkeit sowohl Therapiebedarf als auch Förderpotentiale zu ermitteln. <br><br>Die Aufgaben werden einzeln durchgeführt. Zuvor werden die Eltern gebeten, einen kurzen Fragebogen auszufüllen. Termine können ab sofort vergeben werden. Die Tests dauern rund 45 Minuten und werden in den Räumen des <abbr lang="de" title="Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation">ZKPR</abbr>, Grazer Straße 6, durchgeführt. Die Testergebnisse können auf Anfrage nach Abschluss der Datenerhebung kostenlos mitgeteilt werden.<br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Human-und Gesundheitswissenschaften<br>Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR)<br>Pola Ronniger<br>Telefon: 0421 218-68638<br>E-Mail: <a href="mailto:ronniger@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ronniger@uni-bremen.de<br></a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11170</guid>
                            <pubDate>Tue, 06 Dec 2016 08:34:08 +0100</pubDate>
                            <title>Nanotechnologie in Europa stärken</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/nanotechnologie-in-europa-staerken</link>
                            
                            <description>Chemie ist grundlegend für die Nanotechnologie / Bremer Wissenschaftler sind an multinationalem EU-Projekt beteiligt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr lang="de" title="Nummer">Nr.</abbr> 341 / 06. Dezember 2016 SC
</p><p>Nanotechnologie gilt als die Technologie des 21. Jahrhunderts. Sie liefert die Grundlagen, um Produkte von nur wenigen Nanometern Größe in jeder gewünschten Form herzustellen: für Mikroprozessoren, elektronische Schaltungen in Computern und in der Telekommunikation, in der Medizin und in der Biotechnologie, um nur einige Einsatzfelder zu nennen. Die wirtschaftliche Bedeutung der Nanotechnologie nimmt rasant zu. Vor diesem Hintergrund fördert die Europäische Kommission seit kurzem das Marie-Curie Trainings-Netzwerk <span lang="en">ELENA (Low energy ELEctron driven chemistry for the advantage of emerging NAnofabrication methods)</span>, an dem 13 Universitäten, vier Forschungsinstitute und fünf Unternehmen aus 13 europäischen Ländern beteiligt sind. Ziel von <abbr lang="en" title="Low energy ELEctron driven chemistry for the advantage of emerging NAnofabrication methods">ELENA</abbr> ist es, eine neue Generation europäischer Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern im Bereich der Nanotechnologie auszubilden. Von ihnen sollen innovative Impulse für Forschung und wirtschaftliche Nutzung ausgehen, die Europa im internationalen Wettbewerb halten.
</p><p>An <abbr lang="en" title="Low energy ELEctron driven chemistry for the advantage of emerging NAnofabrication methods">ELENA</abbr>, das vom isländischen Professor Oddur Ingólfsson geleitet wird, ist – neben den Universitäten Bielefeld und Erlangen-Nürnberg – auch die Universität Bremen mit Professorin Petra Swiderek vom Institut für Angewandte und Physikalische Chemie beteiligt. Alle drei Unis arbeiten bereits im Vorläufer-Projekt<span lang="en"> CELINA (Chemistry for ELectron-Induced NAnofabrication)</span> eng zusammen, das sich im europäischen Netzwerk COST Action konstituiert hat. Es wird seit 2013 von der Bremer Chemikerin koordiniert. 
</p><h3>Neue Chemie für die Nanotechnologie</h3><p>Die Europäische Union stellt in den kommenden vier Jahren vier Millionen Fördermittel für <abbr title="Low energy ELEctron driven chemistry for the advantage of emerging NAnofabrication methods">ELENA</abbr> zur Verfügung. Im Mittelpunkt von <abbr title="Low energy ELEctron driven chemistry for the advantage of emerging NAnofabrication methods">ELENA</abbr> stehen zwei hochaktuelle Verfahren der Nanotechnologie, die allerdings nur mit der passenden Chemie funktionieren. Eins davon, die Elektronenstrahl-induzierte Abscheidung (<span lang="en">Electron Beam Induced Deposition = EBID)</span>, schreibt Strukturen auf eine Oberfläche, wobei die Schrift durch Moleküle entsteht, die unter dem Elektronenstrahl zersetzt werden und dabei Abscheidungen auf der Oberfläche hinterlassen. Will man mit <abbr title="electron beam induced deposition">EBID</abbr> Nanostrukturen aus einem bestimmten Material herstellen, braucht man Moleküle, die Atome dieses Materials enthalten, die aber auch leicht zu verdampfen sind, damit sie für den Schreibvorgang zur Oberfläche gelangen können. Leider ist die Zersetzung der bisher verwendeten Moleküle bei <abbr lang="en" title="electron beam induced deposition">EBID</abbr> meist nur unvollständig. Daher werden neue und speziell für <abbr title="electron beam induced deposition">EBID</abbr> entwickelte Moleküle benötigt, die auch tatsächlich Nanostrukturen nicht nur mit gewünschter Form, sondern auch mit gewünschter Reinheit und damit präzise einstellbaren physikalischen Eigenschaften entstehen lassen. 
</p><p>Vor ähnlichen Problemen steht die Extrem-Ultraviolett-Lithographie. EUVL prägt ebenfalls einer Oberfläche extrem feine Strukturen auf. Allerdings werden hier sogenannte Photolacke durch Schablonen mit extrem energiereicher UV-Strahlung belichtet und dadurch chemisch umgewandelt. Auch EUVL benötigt speziell auf das Verfahren angepasste Materialien, in diesem Fall die Photolacke, die sich unter der Bestrahlung effizient und präzise zu den gewünschten Strukturen umwandeln lassen. Das Design neuer Moleküle für <abbr title="electron beam induced deposition">EBID</abbr> wie auch die Entwicklung neuer, effizienterer Photolacke für EUVL stehen im Zentrum der Forschung, die insgesamt 15 herausragende internationale Promovierende gemeinsam im Rahmen von <abbr lang="en" title="Low energy ELEctron driven chemistry for the advantage of emerging NAnofabrication methods">ELENA</abbr> betreiben werden.
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie / Chemie<br>Institut für Angewandte und Physikalische Chemie<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Petra Swiderek<br><abbr lang="de" title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 63200<br>E-Mail: <a href="mailto:swiderek@uni-bremen.de">swiderek@uni-bremen.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11171</guid>
                            <pubDate>Tue, 06 Dec 2016 10:48:24 +0100</pubDate>
                            <title>American Chemical Society zeichnet Bremer Chemiedidaktik aus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/american-chemical-society-zeichnet-bremer-chemiedidaktik-aus</link>
                            
                            <description>Professor Ingo Eilks wird für seine Arbeiten über Nachhaltigkeit in Lehre und Unterricht ausgezeichnet / Der Preis wird zum 1. Mal nach Deutschland verliehen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 342 / 6. Dezember 2016 RO 
</p><p>Große Ehre für den Bremer Chemiedidaktiker Professor Ingo Eilks: Er erhält im Frühjahr kommenden Jahres die Auszeichnung für <span lang="en">Incorporating Sustainability into Chemistry Education der American Chemical Society</span> (ACS). Es ist das erst Mal, dass dieser Preis nach Deutschland verliehen wird. Ausgezeichnet werden die forschungsbasiert entwickelten Konzepte von Ingo Eilks, die sich mit Nachhaltigkeit im Chemieunterricht und der Ausbildung von Chemielehrkräften auseinandersetzen. Dies betrifft speziell ein Lehrerbildungsmodul zu Nachhaltigkeit und Grüner Chemie in der Bremer Chemielehrerausbildung. 
</p><h3>Drei international wichtige Auszeichnungen</h3><p>Der Bremer Wissenschaftler ist überhaupt erst der dritte Europäer, dem diese Auszeichnung zuteilwird. Er ist damit einer von nur wenigen Chemiedidaktikern weltweit, die Auszeichnungen der drei international wichtigsten chemischen Fachgesellschaften erhalten hat, der <span lang="en">American Chemical Society, der Royal Society of Chemistry</span> in Groß-Britannien und der Gesellschaft Deutscher Chemiker. Verbunden mit der Auszeichnung ist eine Einladung zu einem Festsymposium aller Preisträger auf der Frühjahrstagung der ACS. Dieses Symposium wird im April 2017 in San Francisco stattfinden.
</p><h3>J<strong>ahrzehntelanger Einsatz für mehr Nachhaltigkeitsbildung in der Chemie</strong></h3><p>Ingo Eilks bemüht sich seit Ende der 1990er Jahre für eine stärkere Berücksichtigung von Themen der Nachhaltigkeitsdebatte im naturwissenschaftlichen Unterricht und der Ausbildung von Chemikerinnen und Chemikern. Seine Arbeiten etwa zum Lernen über nachwachsende Rohstoffe, Klimawandel, nachhaltige Produktion in der Chemie oder den Umgang mit Risikochemikalien kennzeichnen diesen Weg. Wiederholt wurden seine Projekte auch in der UN Weltdekade einer Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.
</p><h3><strong>Preis gilt hervorragenden Lehrkonzepten</strong></h3><p>„Nachhaltigkeit beginnt in den Köpfen unserer Schülerinnen und Schüler“, so Ingo Eilks. „Bereits in der Agenda 21 wurde der Bildung eine zentrale Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung unserer Welt zugeschrieben. Daran wollen wir mitwirken und insbesondere auch unsere künftigen Lehrkräfte in Bremen so ausbilden, dass sie diese Herausforderung meistern können. Die Auszeichnung ist für uns eine sehr wertvolle Anerkennung“, so Eilks weiter. Der Preis wird seit 2010 jährlich verliehen. <br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle ist unter der E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> ein Foto von Professor Ingo Eilks erhältlich.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Institut für Didaktik der Naturwissenschaften<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Ingo Eilks<br>Tel.: 0421/218-63280 / 0170 324 8543<br>E-Mail: <a href="mailto:ingo.eilks@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ingo.eilks@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.chemiedidaktik.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.chemiedidaktik.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/Eilks_Ingo_2015_sehr_klein_fuers_netz_Foto_privat.jpg" length="60684" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/Eilks_Ingo_2015_sehr_klein_fuers_netz_Foto_privat.jpg" fileSize="60684" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Hochkarätige Auszeichnung für Chemididaktiker Ingo Eilks</media:description><media:copyright>privat</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11172</guid>
                            <pubDate>Wed, 07 Dec 2016 08:57:25 +0100</pubDate>
                            <title>Ukrainische Studentin erhält DAAD-Preis 2016</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ukrainische-studentin-erhaelt-daad-preis-2016</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p><abbr lang="de" title="Nummer">Nr.</abbr> 343 / 7. Dezember 2016 JS
</p><p>Eine besondere Auszeichnung für eine besondere Studentin: Kateryna Solopova hat den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) 2016 erhalten. Die Auszeichnung wird für besondere akademische Leistungen und gesellschaftliches Engagement an internationale Studierende verliehen. Kateryna Solopova ist gebürtige Ukrainerin und studiert an der Uni Bremen Geschichte. Neben ihrem Studium und zwei Nebenjobs übernimmt sie diverse Ehrenämter: Sie gibt Sprachkurse für Jugendliche mit Migrationshintergrund, engagierte sich für Geflüchtete und ist als Journalistin für das Nachrichtenblatt „Stephanus“ aktiv. Darüber hinaus arbeitet sie an einer Dokumentation über die Geschichte der russlanddeutschen Gemeinde. Seit September 2016 ist sie außerdem Mentee im Programm „Fokus Berufseinstieg“ der Uni Bremen. Dort unterstützt sie Wissenschaftler des Denkortes „Bunker Valentin“ in einem Projekt über die Zwangsarbeiter aus der Ukraine, die während des Zweiten Weltkrieges den Bunker errichtet haben.
</p><h3>„Soziales Engagement ist der Kitt unserer Gesellschaft“</h3><p>„Das Preisgeld ermöglicht es mir, meine Bachelorarbeit schnell fertig zu bekommen“, freut sich Kateryna Solopova. „Dafür bin ich sehr dankbar“. Nominiert wurde sie gleich zweimal: Von den Lehrenden Michael Thiele, Fachbereich Sozialwissenschaften, und Mathias Rösel, Fachbereich Kulturwissenschaften. Bei ihm belegte Solopova einen Kurs in Hebräisch. „Ihr ehrenamtliches Engagement ist beeindruckend. Es gehört viel Mut und Energie dazu, die eigenen Fähigkeiten zu Erkennen und dann auch noch so zielgerichtet einzubringen", so Rösel. „Soziales Engagement ist der Kitt unserer Gesellschaft – und mit ihrer Arbeit leistet Kateryna einen großartigen Beitrag dazu.“ Die Auszeichnung wurde beim traditionellen „Christmas Jamboree“ des International Office der Uni Bremen verliehen.
</p><h3>Über den DAAD-Preis</h3><p>Die Auszeichnung wird jedes Jahr über die deutschen Hochschulen durch den DAAD vergeben. Die Auszeichnung würdigt das Engagement internationaler Studierender und ist mit 1.000 Euro dotiert. Vorschläge können von allen Hochschullehrern und Dozenten eingereicht werden.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann ein Foto von der Preisträgerin Kateryna Solopova angefordert werden. Kontakt: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp;, Tel.: 0421/218-60150.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>International Office<br>Claudia Pellegrino<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-60365<br>E-Mail: <a href="mailto:claudia.pellegrino@vw.uni-bremen.de">claudia.pellegrino@vw.uni-bremen.de</a>&nbsp;</p></div><div></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_343_Kateryna_Solopova_Quelle_Rehling.jpg" length="871300" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_343_Kateryna_Solopova_Quelle_Rehling.jpg" fileSize="871300" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">von links: Professorin Yasemin Karakaşoĝlu und DAAD-Preisträgerin Kateryna Solopova</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Uni Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11173</guid>
                            <pubDate>Wed, 07 Dec 2016 11:14:53 +0100</pubDate>
                            <title>Zu Nikolaus in die Universität: 1. Forschertag Optimierung faszinierte mit spannenden Praxisaufgaben</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/zu-nikolaus-in-die-universitaet-1-forschertag-optimierung-faszinierte-mit-spannenden-praxisaufgaben</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr lang="de" title="Nummer">Nr.</abbr> 344 / 7. Dezember 2016 RO<br><br>Wie regelt ein Pilot eine sichere Mondlandung an einem Flugsimulator? Wie balanciert ein Industrieroboter einen Tischtennisball? Und was hat Mathematik mit echten Anwendungen zu tun? Um Fragen wie diese ging es am 6. Dezember 2016 beim ersten Forschertag Optimierung der Universität Bremen für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe. Veranstalter waren die beiden Arbeitsgruppen ´Optimierung und Optimale Steuerung` und ´Didaktik der Mathematik` im Fachbereich Mathematik/Informatik. Am Nikolaustag fanden sich 22 Schülerinnen und Schüler der Oberschule am Leibnizplatz mit ihrem Lehrer im Mathe-Atelier ein, kurz Matelier. In den Laboren der Optimierer probierten sie ihr mathematisches Wissen in praktischen Fragestellungen aus. 
</p><h3>Von der Faszination angesteckt </h3><p>Nach einer kurzen Einführung über den Bereich der Optimierung – ein spannendes und aktuelles Teilgebiet der Mathematik – teilten sich die jungen Nachwuchsforscher in Gruppen auf. An insgesamt vier Stationen bearbeiteten sie ihre jeweiligen Themen. Bei Optimierungsproblemen müssen unbekannte Größen bestimmt werden – etwas kompliziert, weil gleichzeitig vorgegebene Bedingungen eingehalten werden müssen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben solch eine Begeisterung für ihr Fach gezeigt, das hat die Schülerinnen und Schüler unglaublich beeindruckt“, sagt Mathematikprofessorin Christine Knipping. „Die gestellten Aufgaben wie beispielsweise ´Wie findet man die besten Parameter, um mit einem Lego-Fahrzeug eine Strecke nachzufahren?’ wurden so lebendig in die Praxis umgesetzt, dass einfach jede und jeder von der Faszination angesteckt wurde.“
</p><h3>Selbstständig Problemlösestrategien entwickeln</h3><p>Am Forschertag lernten die Schülerinnen und Schüler dabei nicht nur Mathematik als wichtiges Werkzeug kennen, sondern erwarben zugleich eine Reihe von Kompetenzen wie etwa das Entwickeln und Anwenden von Problemlösestrategien sowie Teamfähigkeit, die auch für außermathematische Bereiche von großer Bedeutung sind. Darüber hinaus ging es auch um Transferaufgaben wie etwa „Wie komme ich von einer technischen Fragestellung auf ein mathematisches Problem? Oder wie übertrage ich die mathematische Lösung zurück auf die technische Fragestellung?“. Abschließend wurde den jungen Nachwuchsforschern die Bedeutung der vermittelten Inhalte auf aktuelle Forschungsthemen aufgezeigt. Die Veranstaltung war so erfolgreich, dass zehn weitere Forschertage geplant sind. Die Termine finden jeweils dienstags von 9 bis 12 Uhr statt. Der nächste Forschertag findet am 13. Dezember 2016 statt.<br><br></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle ist unter der E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> Bildmaterial vom 1. Mathe-Forschertag Oberstufe erhältlich. 
</p><p><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik/Informatik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Christof Büskens, Tel.: 0421/218-63861<br>E-Mail: <a href="mailto:bueskens@math.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bueskens@math.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Matthias Knauer, Tel.: 0421/218-63863<br>E-Mail: <a href="mailto:optimierung@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">optimierung@uni-bremen.de</a><br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Christine Knipping, Tel.: 0421/218-63721<br>E-Mail: <a href="/forschung?alias=knipping%40uni-bremen&amp;cHash=1ba8060dcf4d05964742f493bf0888aa" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">knipping@uni-bremen</a><br><a href="http://www.matelier.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.matelier.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_344_Mathe_Forscher_1.jpg" length="1081682" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_344_Mathe_Forscher_1.jpg" fileSize="1081682" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Die Schüler beschäftigten sich mit der Frage, wie man am besten mit einem Lego-Fahrzeug eine Strecke nachfahren kann</media:description><media:copyright>Uni Bremen/Harald Rehling</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11174</guid>
                            <pubDate>Thu, 08 Dec 2016 14:01:38 +0100</pubDate>
                            <title>Höchste Auszeichnung für Bremer Wissenschaftler: Lutz Mädler erhält Leibniz-Preis 2017</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/hoechste-auszeichnung-fuer-bremer-wissenschaftler-lutz-maedler-erhaelt-leibniz-preis-2017</link>
                            
                            <description>Preisverleihung findet am 15. März 2017 in Berlin statt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p><abbr lang="de" title="Nummer">Nr.</abbr> 345 / 08. Dezember 2016 SC
</p><p>Professor Lutz Mädler, Verfahrenstechniker im Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen, erhält für seine herausragenden Arbeiten im Gebiet der Mechanischen Verfahrenstechnik den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2017 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Der renommierteste deutsche Wissenschaftspreis ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert. Neben Mädler wurden neun weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet. „Ich freue mich sehr für Lutz Mädler und für die Universität Bremen über diese hohe Auszeichnung“, kommentierte Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter die Entscheidung der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>. „Nach der Bewilligung des Sonderforschungsbereichs „Farbige Zustände“ unter der Leitung von Lutz Mädler im Mai dieses Jahres hat die <abbr lang="de" title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> mit dem Leibniz-Preis für Professor Mädler den Bremer Materialwissenschaften erneut ihre überragende Exzellenz bescheinigt“, so Rektor Scholz-Reiter. „Auch diese <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Entscheidung stärkt uns für den bevorstehenden Wettbewerb in der Exzellenzstrategie.“ Professor Mädler zeigte sich ebenso erfreut über seine Auszeichnung: „Der Leibniz-Preis ist für mich persönlich eine hohe Ehre und Anerkennung. Ich bedanke mich bei der Universität Bremen und meinen Kolleginnen und Kollegen für die hervorragende Unterstützung und Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Die zusätzlichen Mittel werden mir viele neue Möglichkeiten zur Umsetzung meiner Forschungsideen bieten.“ Die Universität Bremen hat jetzt sechs Leibniz-Preisträger in ihren Reihen.
</p><h3>Zu den Forschungsschwerpunkten von Lutz Mädler</h3><p>Professor Lutz Mädler wurde 2008 zum Direktor der Hauptabteilung Verfahrenstechnik des außeruniversitären Instituts „Stiftung Institut für Werkstofftechnik“ bestellt, das mit seinen drei Hauptabteilungen auf dem Campus der Universität angesiedelt ist. Zugleich wurde er als Professor für Mechanische Verfahrenstechnik im Fachbereich Produktionstechnik an die Universität Bremen berufen. In seiner Forschung konzentriert sich Professor Mädler auf die Materialsynthese durch Aerosol- und Sprühprozesse. Er entwickelte eine neue Technik für die Synthese innovativer und komplexer Nanopartikel-Materialien, die heute für Lacke, Textilien, Zahnfüllungen, Gassensoren und als Katalysatoren angewendet werden. Auch Mädlers Definition vom Prozess der Flammsprühpyrolyse ist weltweit anerkanntes Grundlagenwissen. Die Fortführung dieser Arbeiten mit der Entdeckung von Tröpfchen-Explosion-Phänomenen in Flammensprays gilt als Meilenstein der Aerosolwissenschaft. Im kürzlich bewilligten Sonderforschungsbereich „Farbige Zustände“ beschäftigt sich das Team um Lutz Mädler mit evolutionärer Materialentwicklung, die Neuland hinsichtlich Legierungs- und Prozesskombinationen erschließt.
</p><p>Lutz Mädler gehört darüber hinaus zu den internationalen Pionieren, die sich grundlegend mit Fragen der Wechselwirkung von synthetischen Partikeln mit biologischen Geweben beschäftigen. Sein zweiter Forschungsschwerpunkt gilt den sogenannten Nanomaterial-Biologie-Wechselwirkungen. Auf diesem Gebiet arbeitet Mädler seit vielen Jahren mit dem amerikanischen Forschungsverbund <span lang="en">Center for Environmental Implications of Nanotechnology</span> (kurz: CEIN) zusammen, der in der Nano-Bio-Wechselwirkungsforschung weltweit führend ist. Das Bremer Fachgebiet Mechanische Verfahrenstechnik und die Verfahrenstechnik am Institut für Werkstofftechnik (IWT) unter der Leitung von Professor Lutz Mädler stellen für das <abbr lang="en" title="Center for Environmental Implications of Nanotechnology">CEIN</abbr> hoch spezifische Nanomaterialien her, die den amerikanischen Forscherinnen und Forschern ähnlich einer Forschungsbibliothek als Gegenstand dienen. Ziel der Untersuchungen ist es, Material- und „Nano“-Eigenschaften und ihre Wirkung auf die Umwelt zu erfassen. 
</p><p>Über Lutz Mädlers vielfältige Forschungstätigkeiten haben zahlreiche renommierte Fachjournale mit internationaler Sichtbarkeit berichtet. So wurde ein Artikel mit seinen Ergebnissen in „<span lang="en">Nature Materials</span>“, einer erstplatzierten Zeitschrift im interdisziplinären Bereich Materialwissenschaften, 937 Mal zitiert. Auch in den Publikationen der hochrangigen <span lang="en">American Chemical Society</span> ist Professor Mädler vertreten.
</p><h3>Zum Werdegang von Lutz Mädler</h3><p>Professor Lutz Mädler ist seit 2008 Professor für Verfahrenstechnik im Fachbereich Produktionstechnik an der Universität Bremen. Zugleich ist er Direktor der Hauptabteilung Verfahrenstechnik des außeruniversitären Instituts „Stiftung Institut für Werkstofftechnik“. Davor arbeitete Lutz Mädler mehrere Jahre an der University of California Los Angeles (UCLA), der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich und am Fraunhofer Institut (ITEM) in Hannover.
</p><h3>Zum Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis</h3><p>Der Leibniz-Preis wird seit 1986 jährlich von der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> vergeben. Er zeichnet herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre Forschungen auf allen Gebieten der Wissenschaft aus. Sie erhalten mit dem Preis ein Preisgeld von in der Regel jeweils 2,5 Millionen Euro, das sie in einem Zeitraum von bis zu sieben Jahren nach ihren eigenen Vorstellungen und ohne bürokratischen Aufwand für ihre wissenschaftliche Arbeit ausgeben können. Pro Jahr werden bis zu zehn Preise vergeben. Bislang wurden 364 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Preis ausgezeichnet, der auch weltweit als einer der wichtigsten Wissenschaftspreise gilt. Sieben Preisträger erhielten nach dem Leibniz-Preis auch den Nobelpreis.
</p><h3>Leibniz-Preisträger an der Universität Bremen</h3><p>An der Uni Bremen wirken neben Professor Lutz Mädler folgende Leibniz-Preisträger: Professor Ekkard Brinksmeier (Fertigungstechnik, 1999), Professor Frank Vollertsen (Fertigungstechnik, 2002), Professorin Antje Boetius (Mikrobielle Ökologie, 2009), Professor Kai-Uwe Hinrichs (Organische Geochemie, 2011) und Professorin Nicole Dubilier (Marine Ökologie, 2014).
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik – Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik<br><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr lang="de" title="Doktor der Ingenieurwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Lutz Mädler <br><abbr lang="de" title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 421 218-51200<br>E-Mail: <a href="mailto:lmaedler@iwt.uni-bremen.de">lmaedler@iwt.uni-bremen.de</a>&nbsp;</p></div><div></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_345_Leibniz_Preis_Lutz_Maedler_Quelle_IWT_Joerg_Klampaecker.jpg" length="627746" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/UPAK_345_Leibniz_Preis_Lutz_Maedler_Quelle_IWT_Joerg_Klampaecker.jpg" fileSize="627746" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Leibniz-Preisträger Professor Lutz Mädler</media:description><media:copyright>IWT - Jörg Klampäcker</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11175</guid>
                            <pubDate>Mon, 12 Dec 2016 11:27:11 +0100</pubDate>
                            <title>Das Rektorat informiert am 15. Dezember ab 15 Uhr in der Mensa</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/das-rektorat-informiert-am-15-dezember-ab-15-uhr-in-der-mensa</link>
                            
                            <description>Alle Angehörigen der Uni sind zu Information und Diskussion herzlich eingeladen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 347 / 12. Dezember 2016 SC
</p><p>Es ist bereits gute Tradition geworden: Einmal im Semester lädt das Rektorat die Universitätsöffentlichkeit zu einer Informationsveranstaltung ein. Das ist im laufenden Semester am Donnerstag, den 15. Dezember 2016 von 15.00 bis 17.00 Uhr, wie immer in der der Mensa. Zunächst berichten die Rektoratsmitglieder kurz und knapp über aktuelle Themen der ihrer Arbeit. Im zweiten Teil haben dann alle Universitätsangehörigen Gelegenheit, das Rektorat zu befragen.
</p><p>Folgende Themen stehen unter anderem auf der Tagesordnung:
</p><p>* Verfahrensablauf Exzellenzstrategie<br>* Neue Rechtsprechung zum Urhebergesetz (UrhG)<br>* Nachwuchspakt und Konzept Akademische Karrierewege<br>* Auswirkungen der politischen Situation in der Türkei auf die Universität Bremen<br>* Stand der PCB-Sanierung
</p><p>Für Berichte, Fragen und Diskussionen stehen am Donnerstag, den 15. Dezember 2016 in der Mensa das gesamte Rektorat zur Verfügung mit:
</p><p><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieurwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Bernd Scholz-Reiter (Rektor)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Andreas Breiter (Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Thomas Hoffmeister (Konrektor für Lehre und Studium)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Yasemin Karakasoglu (Konrektorin für Internationalität und Diversität)<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Martin Mehrtens (Kanzler)</p></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11176</guid>
                            <pubDate>Mon, 12 Dec 2016 12:43:49 +0100</pubDate>
                            <title>Universität Bremen und Mahidol University Bangkok intensivieren ihre Zusammenarbeit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-und-mahidol-university-bangkok-intensivieren-ihre-zusammenarbeit</link>
                            
                            <description>Fachbereich Mathematik/ Informatik unterzeichnet Memorandum of Understanding / Forschungszusammenarbeit, Studierendenaustausch, Durchführung gemeinsamer Promotionen sowie Einrichtung einer ständigen Forschungspräsenz in Thailand geplant</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 346 / 12. Dezember 2016 KG
</p><p>Ein Memorandum of Understanding unterzeichnen die Dekanin der „Faculty of Information and Communication Technology“ der Mahidol University aus Thailand, Professorin Jarernsri Mitrpanont, und die Dekanin des Fachbereichs Mathematik und Informatik, Professorin Kerstin Schill, am Dienstag, 13. Dezember. Bei dem Treffen in Bremen diskutieren die Beteiligten eine Verstetigung ihrer Kooperation sowie die mögliche Einrichtung einer ständigen Forschungspräsenz der Universität Bremen im Bereich Gesundheitsinformatik an der thailändischen Universität. „Durch die Zusammenarbeit mit der Mahidol University bieten wir vor allem unseren Studierenden verschiedene Möglichkeiten zum Austausch an“, betont Professorin Kerstin Schill.
</p><h3>Die bisherige Zusammenarbeit</h3><p>Seit drei Jahren unterhält die Arbeitsgruppe Cognitive Systems im Rahmen des Bremen Spatial Cognition Center eine Kooperation mit der Mahidol University in Thailand. Ein erstes Memorandum of Understanding zwischen dem Fachbereich Mathematik/ Informatik der Universität Bremen und der „Faculty of Information and Communication Technology“ der Mahidol University wurde von den Dekaninnen beider Institutionen bereits im Jahr 2014 unterzeichnet.
</p><h3>Erste Erfolge werden sichtbar</h3><p>Seither sind 14 Studierende von der thailändischen Universität zu dreimonatigen Studienaufenthalten nach Bremen gekommen. „Sie sind in unsere Projekte eingebunden und haben hervorragende Arbeit geleistet, die bereits zu Konferenzbeiträgen und Publikationen geführt hat“, erläutert Professor Christian Freksa, Wissenschaftlicher Direktor des Bremen Spatial Cognition Center. Von Juni bis Dezember 2016 ist auch der Kooperationspartner Professor Peter Haddawy von der Mahidol University als Fellow des Hanse Wissenschaftkollegs (HWK) gemeinsam mit zwei Doktorandinnen in der Arbeitsgruppe tätig.
</p><h3>Ausweitung der Kooperation im Fokus</h3><p>Der Besuch der thailändischen Delegation wird zum Teil über das Projekt MINTernational am International Office der Universität Bremen finanziert. MINTernational ist eine Förderung des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft zur Internationalisierung der Studienfächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Mit einer Informationsveranstaltung sollen Bremer Studierende für Auslandsaufenthalte an der thailändischen Universität gewonnen werden. Sie bietet ein reichhaltiges Spektrum an englischsprachigen Studiengängen an. „Der Campus nahe Bangkok ist ein attraktiver Ort für einen Auslandsstudienaufenthalt“, resümiert Professor Christian Freksa.
</p><h3>Weitere Schritte geplant</h3><p>Als nächster Schritt ist geplant, dass Anfang 2017 im Zusammenhang mit der gegenseitigen Doktorandenbetreuung ein Vertreter des Bremen Spatial Cognition Center zur Mahidol University reist, um dort ebenfalls eine Informationsveranstaltung für Studierende durchzuführen und die wissenschaftliche Kooperation weiter voranzubringen.
</p><p>Achtung Redaktionen: In der Pressestelle der Universität Bremen kann am 13. Dezember 2016 Bildmaterial von der Vertragsunterzeichnung angefordert werden. Kontakt: presse@uni-bremen.de; Tel.: 0421 218 60150
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik/Informatik<br>Wissenschaftlicher Direktor des Bremen Spatial Cognition Center<br>Prof. Dr. Christian Freksa<br>Tel.: 0421 218 64230<br>E-Mail: <a href="mailto:freksa@uni-bremen.de">freksa@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11177</guid>
                            <pubDate>Tue, 13 Dec 2016 13:55:27 +0100</pubDate>
                            <title>Gefährdete ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen für zwei Jahre an der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/gefaehrdete-auslaendische-wissenschaftlerinnen-und-wissenschaftler-forschen-fuer-zwei-jahre-an-der-universitaet-bremen-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr lang="de" title="Nummer">Nr.</abbr> 348 /13 . Dezember 2016 RO<br><br>Die Universität Bremen hat sich mit einem ungewöhnlichen Stipendium bereits bewährt: Im Sommer 2016 kamen zwei politisch gefährdete Wissenschaftler an die Universität, um hier in einem sicheren Umfeld ihre Studien voranzutreiben. Möglich wird dies durch die Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung. Sie vergibt Stipendien an gefährdete Forscherinnen und Forscher, die in ihren Heimatländern von Krieg und Verfolgung bedroht sind. Jeweils für zwei Jahre werden sie mit einem Vollstipendium gefördert. Heute, 13. Dezember 2016, hat die Humboldt-Stiftung neue Stipendien vergeben – drei davon an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die damit künftig an der Universität Bremen arbeiten werden. Darüber hinaus hat der Auswahlausschuss der Philipp Schwartz-Initiative der Uni Bremen den Titel „Best Practice“ zuerkannt: Die Universität wird von der Kommission ausdrücklich für ihr herausragendes Engagement bei der Unterstützung gefährdeter Akademiker gewürdigt. Die Best-Practice-Förderung ist mit 10.000 Euro dotiert.
</p><h3>Die drei Bremer Stipendiaten</h3><p>Ab Januar 2017 wird ein syrischer Geowissenschaftler aus Homs seine Forschungsarbeiten in der Arbeitsgruppe von Professor Jochen Kuss im Fachbereich Geowissenschaften aufnehmen. Er wird sich dort mit dem Thema Muschelkalk in Mitteldeutschland, konkret mit „Kontrollfaktoren der Ablagerungsprozesse an einer Karbonatrampe im Anis“ beschäftigen. Die zweite Stipendiatin, eine Soziologieprofessorin aus Istanbul, forscht über „Neoliberal-neokonservative Biopolitiken der AKP und Gegenstrategien feministischer Frauen in der Frauenbewegung in der Türkei“. Sie wird ab Januar 2017 im Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften bei Professorin Yasemin Karakasoglu arbeiten. Der dritte Stipendiat, (ebenfalls aus der Türkei), ist Politologe und forscht zum Demokratieverständnis und dem Wechsel hoher politischer Militärs in die Politik. Seine Forschungsarbeiten beschreibt er aus ländervergleichender Perspektive. Der Wissenschaftler wird im Mai 2017 im Institut für Interkulturelle und Internationale Studien der Universität bei Professor Klaus Schlichte seine Studien aufnehmen.
</p><h3>Deutliches Zeichen für den Schutz verfolgter Wissenschaftler</h3><p>Die Philipp Schwartz-Initiative schafft mit dem Programm eine Basis für Solidarität in der Wissenschaftslandschaft. Damit ermöglicht die Humboldt-Stiftung verfolgten Wissenschaftlern, frei von Bedrohung weiter forschen zu können. Sie sind als kritische Denker oftmals die mahnende Stimme in einem Konflikt – deshalb aber auch gefährdet. „Als Gastuniversität setzen wir ein deutliches Zeichen für den Schutz verfolgter Wissenschaftler“, sagt Professorin Yasemin Karakasoglu, Konrektorin für Internationalität und Diversität der Universität Bremen. „Mit der Best-Practice-Förderung für den Ausbau der Informations- und Vermittlungstätigkeit, der stärkeren Einbindung in vorhandene Angebote und der Erhöhung der Sichtbarkeit des Themas in der Öffentlichkeit fühlen wir uns in unserem Ansatz bestätigt. Sie unterstützt uns, unser Engagement für gefährdete Akademiker an unserer Hochschule weiter auszubauen.“
</p><h3>Ein sicherer Ort für die Forschungsarbeit</h3><p>Wie kann man gefährdete Forscher am besten unterstützen? Vor kurzem ist die Universität Bremen der deutschen Sektion des Scholars at Risk Network beigetreten, um auf Eingriffe in die Wissenschaftsfreiheit aufmerksam zu machen. „Ein Schwerpunkt unserer Internationalisierungsstrategie ist die Unterstützung und Integration ausländischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, insbesondere wenn ihre Forschungsfreiheit in ihrem Herkunftsland bedroht ist. Mit unserem Beitritt wollen wir ein Signal setzen“, erklärt Annette Lang, Leiterin des International Office der Uni Bremen. Die deutsche Sektion ist Teil des internationalen <span lang="en">Scholars at Risk Network</span>, in dem Bildungseinrichtungen weltweit zusammenarbeiten.
</p><h3>Die Philipp Schwartz-Initiative</h3><p>Die Philipp Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt ins Leben gerufen. Die Initiative ist nach dem jüdischen Arzt Philipp Schwartz benannt, der 1933 vor den Nationalsozialisten aus Deutschland fliehen musste und die „Notgemeinschaft deutscher Wissenschaftler im Ausland“ gründete. Finanziert wird diese Initiative durch das Auswärtige Amt, die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die Fritz Thyssen Stiftung, die Gerda Henkel Stiftung, die Klaus Tschira Stiftung, die Robert Bosch Stiftung sowie die Stiftung Mercator.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Annette Lang<br>Leitung International Office <br>Tel: 0421 218 60361; Mobil 0179/6797858<br>E-Mail <a href="mailto:annette.lang@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">annette.lang@vw.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.humboldt-foundation.de/web/philipp-schwartz-initiative.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.humboldt-foundation.de/web/philipp-schwartz-initiative.html</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11178</guid>
                            <pubDate>Tue, 13 Dec 2016 14:29:43 +0100</pubDate>
                            <title>Bildungsurlaub im Fremdsprachenzentrum: Warum nicht Italienisch oder Polnisch</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bildungsurlaub-im-fremdsprachenzentrum-warum-nicht-italienisch-oder-polnisch-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 349 / 13. Dezember 2016 RO
</p><p>Sprachliche und kulturelle Vielfalt sind dem Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen (FZHB) ein wichtiges Anliegen – nicht nur für Studierende. Im Rahmen der sprachlichen und interkulturellen Weiterbildung gibt es deshalb auch Bildungsurlaub, der nach dem Bremischen Bildungsurlaubgesetz anerkannt wird. Wer sich für Italienisch oder Polnisch interessiert, hat im Februar / März die Möglichkeit, in diesem Rahmen einen oder zwei fünftägige Intensivkurse zu belegen (für Italienisch I und II mit den Zielniveaus A1, für Polnisch I und II im Zielniveau A1.1). Mitmachen können Studierende und Berufstätige. Vorkenntnisse sind für die Kurse mit Zielniveau A1.1 nicht erforderlich. <br><br>Die Intensivkurse finden von 9 bis 14 Uhr auf dem Campus der Universität Bremen statt. Weitere Infos zu diesem Angebot gibt es im Internet unter www.fremdsprachenzentrum-bremen.de. Dort können Interessierte sich auch online anmelden. Wer über Vorkenntnisse verfügt, kann einen Termin für einen Einstufungstest vereinbaren.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen (FZHB)<br>Antonella Lavagno <br>Telefon: 0421 218-61974 <br>E-Mail: <a href="mailto:alavagno@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">alavagno@uni-bremen.de</a><br>Violetta Kozik-Rafii<br>Telefon: 0421 218-61972<br>E-Mail: <a href="mailto:vkozik@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">vkozik@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11179</guid>
                            <pubDate>Wed, 14 Dec 2016 16:14:11 +0100</pubDate>
                            <title>Akademischer Senat bestätigt Rektor</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/akademischer-senat-bestaetigt-rektor</link>
                            
                            <description>Professor Bernd Scholz-Reiter für zweite Amtszeit gewählt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr lang="de" title="Nummer">Nr.</abbr> 350 / 14. Dezember 2016 JS
</p><p>Der Akademische Senat der Universität Bremen hat den amtierenden Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter am 14. Dezember 2016 für weitere fünf Jahre gewählt. „Ich danke dem Akademischen Senat für sein Vertrauen und freue mich auf die zweite Amtszeit als Rektor der Universität Bremen“, so Bernd Scholz-Reiter. „Die Universität hat sich hervorragend entwickelt. Diesen ambitionierten Weg möchten wir in den nächsten Jahren weitergehen.“ Die laufende Amtszeit des Rektors endet am 31. August 2017.
</p><p>„Durch die Umsetzung des Zukunftskonzeptes in der Exzellenzinitiative und die damit verbundenen zusätzlichen finanziellen Möglichkeiten ist es gelungen, die Forschung der Universität Bremen noch besser zu positionieren“, so Scholz-Reiter. „Parallel dazu haben wir in der Lehre eine Reihe von Erfolgen vorweisen können. Nicht zuletzt die kürzlich erfolgte Systemakkreditierung unterstreicht unser erfolgreiches Qualitätsmanagementsystem und erweitert die Autonomie der Universität Bremen.“ Im Mittelpunkt seiner zweiten Amtsperiode sieht Scholz-Reiter den Ausbau der bisherigen Erfolge in Forschung und Lehre. Ein wichtiger Aspekt wird die Bewerbung in der kommenden Exzellenzstrategie von Bund und Ländern, der Nachfolge der Exzellenzinitiative, sein. Für den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Uni Bremen möchte der Rektor verlässliche Karrierewege schaffen. Ein hierzu in den letzten Monaten erarbeitetes Konzept wird bald umgesetzt. Weitere wichtige Aufgaben der kommenden Jahre sind darüber hinaus die Weiterentwicklung von forschungsorientierter Lehre, die Internationalisierung von Studiengängen und die Digitalisierung in Lehre und Studium.<br>„Eine solide finanzielle Basis ist wesentlich für die Zukunftsfähigkeit der Universität Bremen“, so Bernd Scholz-Reiter. Die Grundfinanzierung der Uni Bremen ist durch den Wissenschaftsplan bis 2020 gesichert. Dennoch befindet sich die Grundfinanzierung der Universität im Land Bremen im Vergleich der 16 Bundesländer laut Statistischem Bundesamt pro Professur auf Platz 16 und pro Studierenden auf Platz 14. Die Verbesserung der Zweit- und Drittmittelfinanzierung bleibt somit auch in der zweiten Amtszeit ein wichtiger Punkt auf der Agenda des Rektors, ebenso wie der Einsatz für eine stabile und auskömmliche Absicherung der Finanzierung der Universität Bremen durch den folgenden Wissenschaftsplan.
</p><h3>Angaben zum Werdegang</h3><p>Professor <abbr title="Doktor der Ingenieurwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Bernd Scholz-Reiter ist seit 2012 Rektor der Universität Bremen. Seit 2000 hält er eine Professur im Fachbereich Produktionstechnik. Bis zu seinem Amtsantritt als Rektor vertrat er das Gebiet „Planung und Steuerung produktionstechnischer Systeme“ und leitete seit 2002 das Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA). Dort verantwortete Scholz-Reiter den Bereich „Intelligente Produktions- und Logistiksysteme“. Er war Initiator und Sprecher des <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Sonderforschungsbereichs „Selbststeuerung logistischer Prozesse – Ein Paradigmenwechsel und seine Grenzen“. Von 2007 bis Ende 2011 war Bernd Scholz-Reiter Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Darüber hinaus ist er ordentliches Mitglied der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften – acatech sowie <span lang="en">Fellow</span> der <span lang="en">International Academy for Production Engineering (CIRP).</span></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Unter <a href="https://seafile.zfn.uni-bremen.de/f/e374ef4006/?dl=1" target="_blank" rel="noreferrer">https://seafile.zfn.uni-bremen.de/f/e374ef4006/?dl=1</a>&nbsp; oder in der Uni-Pressestelle (Tel.: 0421/218-60150, E-Mail: presse@uni-bremen.de) können Fotos von der Wahl von Professor Bernd Scholz-Reiter angefordert werden.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/0/8/csm_UPAK_350_Gratulation_e670b6003f.jpg" length="259186" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/0/8/csm_UPAK_350_Gratulation_e670b6003f.jpg" fileSize="259186" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Der Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs Andreas Breiter (rechts) gratuliert Bernd Scholz-Reiter zur Wiederwahl</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Uni Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 15 Dec 2016 13:17:53 +0100</pubDate>
                            <title>Universität Bremen wird Partner bei einem der größten Forschungsvorhaben zur Energiewende</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-wird-partner-bei-einem-der-groessten-forschungsvorhaben-zur-energiewende</link>
                            
                            <description>Arbeitsgruppe Resiliente Energiesysteme am Kopernikus-Projekt ENavi beteiligt / Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert mit 40 Millionen Euro / Verlängerung auf zehn Jahre Laufzeit geplant</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 351 / 15. Dezember 2016 KG
</p><p>Die Universität Bremen ist Partner bei dem zukunftsweisenden Forschungsvorhaben „Energiewende-Navigationssystem“ (ENavi). Es ist eines von vier Kopernikus-Projekten, der bislang größten Forschungsinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Energiewende. ENavi untersucht die Frage: „Wie müssen die vielen Elemente eines zukünftigen erneuerbaren Energiesystems zusammenspielen, damit Haushalte und Industrie immer versorgt sind und die Klimaziele erreicht werden?“ Die Transformation der Energieversorgung hat Auswirkungen auf eine Vielzahl miteinander vernetzter und gegenseitig abhängiger Systeme: Technische Systeme, die organisatorischen, politischen und sozialen Strukturen sowie das Verhalten von Unternehmen, Konsumenten und Bürgern bestimmen die zukünftige Stabilität und Qualität der Energieversorgung. Das untersuchen die Kopernikus-Projekte, wobei sich ENavi vornehmlich mit der Integration und Steuerung der Energiewende beschäftigt.
</p><h3>Mehr als 40 Universitäten und Institute beteiligt</h3><p>Geleitet wird ENavi vom Institute for Advanced Sustainability Studies (Institut für Nachhaltigkeitsstudien) Potsdam. Mehr als 40 Universitäten und Forschungsinstitute, nahezu alle wissenschaftlich relevanten Akteure der Energieforschung, sind beteiligt. An der Universität Bremen arbeitet das Fachgebiet „Resiliente Energiesysteme“ im Fachbereich Produktionstechnik mit. „Der Anteil meines Fachgebietes ist gemessen am Gesamtprojekt zwar klein, aber strategisch sehr wertvoll, da wir zu den wenigen Experten für Resilienz im System gehören“, sagt Professor Stefan G. Reisemann, Leiter der Arbeitsgruppe. Die Resilienz eines Systems beschreibe seine Fähigkeit, auch unter massivem Stress und inneren oder äußeren Störungen noch seine Leistung aufrecht erhalten zu können. Nach einem Zusammenbruch kann ein resilientes System, eventuell auch in einer neuen Konfiguration, schnell wieder seine Leistungsfähigkeit aufbauen. Bei sozio-technischen Systemen seien dafür folgende Eigenschaften hilfreich: Robustheit, Anpassungsfähigkeit, Innovationsfähigkeit und Improvisationsfähigkeit.
</p><h3>Welche Aufgaben hat die Universität Bremen bei ENavi?</h3><p>Im Projekt ENavi wird das Fachgebiet Resiliente Energiesystem die Bewertung der Resilienz von möglichen zukünftigen Energiesystemen erarbeiten. Die Resilienz tritt dabei als grundlegende Forderung an das Energiesystem heran, gleichberechtigt neben den Bewertungsdimensionen Effizienz, Effektivität und Fairness. Zusammen mit der Nachhaltigkeit ergibt sich daraus im Projekt eine Bewertung für zukünftige Energiesysteme und den Weg dahin. Als Ergebnis soll ENavi dann Optionen entwickeln, wie sich die verschiedenen Energiesektoren (Strom, Wärme, Gas, Kraftstoffe) gemeinsam in einer gesellschaftlich akzeptierbaren und nachhaltigen Art und Weise entwickeln lassen, um so den Klimaschutz und den Aufbau einer erneuerbaren Energieversorgung voranzubringen. Das Fachgebiet wird dabei seine Expertise zu technischen und organisatorischen Resilienzoptionen und seine Erfahrung in der Technikbewertung einbringen. In diesen Bereichen hat sich das Fachgebiet Resiliente Energiesysteme in den letzten Jahren eine exponierte Stellung in der deutschen Forschungslandschaft erarbeitet, sichtbar zum Beispiel an der Beteiligung im Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft" (AG Risiko und Resilienz) und der Herausgabe einer Sonderausgabe der Zeitschrift Energies zu „Resilience of Energy Systems", die gerade in die zweite Auflage geht.
</p><h3>Start der dreijährigen Förderphase am 19. Dezember in Berlin</h3><p>Bis zu 40 Millionen Euro stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung in der ersten, dreijährigen Förderphase für jedes der insgesamt vier Kopernikus-Projekte zur Energiewende bereit. Bis 2025 sollen weitere 280 Millionen Euro aus dem Energieforschungsprogramm der Bundesregierung in die Kopernikus-Projekte fließen. Start der Förderphase ist am Montag, 19. Dezember 2016, in Berlin.
</p><p><strong>Nützliche Links:</strong></p><p>Fachgebiet der Universität Bremen: <a href="http://www.res.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.res.uni-bremen.de</a><br>ENavi: <a href="https://www.kopernikus-projekte.de/projekte/systemintegration" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.kopernikus-projekte.de/projekte/systemintegration</a><br>ESYS: <a href="http://www.acatech.de/de/projekte/projekte/energiesysteme-der-zukunft-phase-2.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.acatech.de/de/projekte/projekte/energiesysteme-der-zukunft-phase-2.html</a><br>Sonderausgabe: <a href="http://www.mdpi.com/journal/energies/special_issues/RES_2017" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.mdpi.com/journal/energies/special_issues/RES_2017</a></p><p><br><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik<br>Fachgebiet Resiliente Energiesysteme<br>Prof. Dr. Stefan G. Reisemann<br>Tel.: 0421-218-64884<br>E-Mail: <a href="mailto:sgr@uni-bremen.de">sgr@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 19 Dec 2016 12:58:32 +0100</pubDate>
                            <title>Plattform NIMBLE soll kleine und mittlere Unternehmen künftig im weltweiten Wettbewerb unterstützen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/plattform-nimble-soll-kleine-und-mittlere-unternehmen-kuenftig-im-weltweiten-wettbewerb-unterstuetzen</link>
                            
                            <description>Neues EU-Forschungsprojekt mit Gesamtumfang von rund 8 Millionen Euro schafft digitale Plattform für europäische Unternehmen / Institut für integrierte Produktentwicklung der Universität Bremen als einziger deutscher Forschungspartner beteiligt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 352 / 19. Dezember 2016 SC
</p><p>Besonders kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) haben es schwer mit der digitalen Vernetzung in der globalen Produktions- und Wirtschaftswelt. Die digitale Business-to-Business (B2B)-Plattform „NIMBLE“ soll europäischen KMU künftig dabei helfen, einfacher miteinander zu kooperieren, um sich so im weltweiten Wettbewerb besser behaupten zu können. Die Plattform entsteht im Rahmen eines neuen <abbr lang="de" title="Europäische Union">EU</abbr>-Forschungsprojektes unter anderem mit Beteiligung von Wissenschaftlern des Instituts für integrierte Produktentwicklung (<abbr title="Institut für Integrierte Produktentwicklung">BIK</abbr>) der Universität Bremen.
</p><h3>Kooperationsnetzwerk für Produktion, Logistik und Wirtschaft in Europa</h3><p>NIMBLE steht für „<span lang="en">Collaborative Network for Industry, Manufacturing, Business and Logistics in Europe</span>“ (Kooperationsnetzwerk für Produktion, Logistik und Wirtschaft in Europa), und es ist auch der Name des dreijährigen Verbundprojektes. Das Vorhaben hat ein Gesamtvolumen von rund 8 Millionen Euro und wird von der Europäischen Kommission im Horizont 2020-Technologieforschungsprogramm „Fabriken der Zukunft“ gefördert.
</p><p>Ziel der Forschungen ist es, eine europäische Föderation von kommerziell nutzbaren NIMBLE-Plattformen ins Leben zu rufen. 17 Forschungs- und Entwicklungspartner aus Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten in dem Projekt zusammen. Sie kommen aus sieben Nationen. Einziger deutscher Forschungspartner ist die Universität Bremen mit dem <abbr lang="de" title="Institut für Integrierte Produktentwicklung">BIK</abbr>. Als deutscher Entwicklungspartner aus der Wirtschaft ist BALance Technology Consulting (Bremen) beteiligt.
</p><h3>Open Source, und auf regionale sowie branchenspezifische Bedürfnisse anzupassen</h3><p>NIMBLE ist eine Open-Source-Infrastruktur für eine B2B-Plattform, auf der KMU Produkte, Daten und Dienstleistungen anbieten, Lieferketten (Supply Chains) definieren sowie ihre Produktionslogistik synchronisieren und optimieren können. Die Plattform soll von ihren Betreibern auf regionale oder sektorspezifische B2B-Bedürfnisse angepasst werden können. So eröffnet sich für die angeschlossenen Unternehmen die Möglichkeit, international besser sichtbar zu sein, sich produktionslogistisch enger zu vernetzen und so firmenübergreifende Optimierungspotenziale zu erschießen.
</p><p>Die Arbeit in dem Projekt konzentriert sich auf drei Hauptaktivitäten: die Entwicklung der Plattform-Infrastruktur, einem Veranstaltungsprogramm zum Werben von Plattformnutzern sowie die Prüfung der Plattform am Beispiel von vier Lieferketten aus den Bereichen weiße Ware, Fertighäuser, Mode und Möbel.
</p><h3>Möglichkeit, sich an der Gestaltung der Plattform zu beteiligen</h3><p>Interessierte Unternehmen können sich an der Gestaltung der Plattform beteiligen. Das Projekt verfügt dazu über ein sogenanntes „Botschafter“-Programm. Mehr Informationen dazu finden sich auf der Projektwebseite (<a href="http://www.nimble-project.org/ambassador-programme" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://www.nimble-project.org/ambassador-programme</a>).
</p><h3>Eine der Herausforderungen: Gewährleistung der Sicherheit von betrieblichen Daten</h3><p>Zu den technischen Herausforderungen des Projekts zählen die Gewährleistung der Sicherheit von betrieblichen Daten und die Erweiterbarkeit der Plattform-Funktionalität bei gleichzeitiger Gewährleistung der Interoperabilität zwischen verschiedenen auf NIMBLE basierenden Plattformen.
</p><p>Das <abbr lang="de" title="Institut für Integrierte Produktentwicklung">BIK</abbr> übernimmt in dem Projekt die Erforschung von Mechanismen zur semantischen Modellierung, Integration und Suche von Daten. „Diese Aufgaben sind wichtig für das Zusammenführen örtlich verteilter Datenquellen, die sich in ihrer Datenstruktur und den Inhalten unterscheiden“, erklärt <abbr title="Diplom">Dipl.</abbr>-Wirtsch.-<abbr lang="de" title="Ingenieur / Ingenieurin">Ing.</abbr> Stefan Wellsandt, NIMBLE-Projektleiter am <abbr title="Institut für Integrierte Produktentwicklung">BIK</abbr>.
</p><p>Hierbei können die Bremer Wissenschaftler auf ihre Erkenntnisse aus langjährigen Forschungen zurückgreifen und sie weiterführen. Zudem koordiniert das BIK in dem Vorhaben das Arbeitspaket zur Erhebung und Analyse von Anforderungen an die Plattform. Seine dritte Aufgabe ist die Entwicklung eines Konzepts zur Sicherung der Informationsqualität auf der geplanten Plattform-Infrastruktur.
</p><h3>„Schneller und kostengünstiger digital zusammenarbeiten“</h3><p>„Es ist von zentraler Bedeutung für die europäische mittelständische Industrie, weltweit sichtbar und aktiv zu sein“, sagt <abbr title="Institut für Integrierte Produktentwicklung">BIK</abbr>-Leiter Professor Klaus-Dieter Thoben. „Das gilt nicht nur für die Bewerbung der eigenen Produkte und Dienstleistungen, sondern auch für die kooperative Entwicklung und Produktion. Die digitale Vernetzung spielt dabei eine wichtige Rolle, denn sie hilft Menschen und Systemen, sich untereinander auszutauschen“.
</p><p>Auch kleine produzierende Betriebe müssten heute zunehmend international agieren, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden und erfolgreich arbeiten zu können, meint Thoben. „Das Projekt NIMBLE soll hierfür Möglichkeiten schaffen und auch die Kleinen mitnehmen. Ziel unserer Forschungen in diesem Projekt ist es, dass insbesondere europäische KMU durch Informations- und Kommunikationstechnik schneller und kostengünstiger digital zusammenarbeiten können.“
</p><p><em>Sabine Nollmann</em></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut für integrierte Produktentwicklung (<abbr title="Institut für Integrierte Produktentwicklung">BIK</abbr>)
</p><p><abbr lang="de" title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieurwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Klaus-Dieter Thoben (Leiter <abbr title="Institut für Integrierte Produktentwicklung">BIK</abbr>)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-50 006<br>E-Mail: <a href="mailto:tho@biba.uni-bremen.de">tho@biba.uni-bremen.de</a></p><p><abbr title="Diplom">Dipl.</abbr>-Wirtsch.-<abbr title="Ingenieur / Ingenieurin">Ing.</abbr> Stefan Wellsandt (Projektleiter <abbr title="Institut für Integrierte Produktentwicklung">BIK</abbr>)<br><abbr lang="de" title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-50 166<br>E-Mail: <a href="mailto:wel@biba.uni-bremen.de">wel@biba.uni-bremen.de</a></p><p><a href="http://www.nimble-project.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.nimble-project.org</a><br><a href="http://www.bik.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bik.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 20 Dec 2016 15:14:36 +0100</pubDate>
                            <title>Winterakademie in Kasan: Internationale Bildungskooperationen wichtiger denn je</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/winterakademie-in-kasan-internationale-bildungskooperationen-wichtiger-denn-je</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr lang="de" title="Nummer">Nr.</abbr> 353 / 20. Dezember 2016 SC<br><br>„Weltoffenheit ist eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen gemeinsamer internationaler Kooperationen“, so lautete eines der Leitziele der Winterakademie, die kürzlich an der Universität Kasan in Russland stattfand. Die Wissenschaftler Doris Sövegjarto-Wigbers, Oliver Hinkelbein und Fritz Frey von der Universität Bremen sowie der Schulleiter der Oberschule Findorff Uwe Lütjen nahmen auf Einladung des Goethe-Instituts Moskau als Fachreferenten und Workshop-Leiter an der Winterakademie mit dem Titel „Bildung mit Europa“ teil. <br><br>Die Veranstaltung richtete sich an Nachwuchsführungskräfte, die in staatlichen und nichtstaatlichen Bildungseinrichtungen arbeiten. Gemeinsam beschäftigten sie sich mit verschiedenen Aspekten der internationalen Zusammenarbeit im Bildungsbereich. Die 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 34 Bildungseinrichtungen in Russland, der Ukraine, Georgien und Deutschland befassten sich in Kasan mit der Frage, wie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg funktionieren. Darüber hinaus wurde diskutiert, wie man trotz konfliktbehafteter politischer Rahmenbedingung erfolgreich neue Projekte in Forschung und Lehre initiieren kann. <br><br>Ein besonderer Schwerpunkt der Winterakademie war das Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ – Bildung also, die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt und sie verantwortungsvolle Entscheidungen treffen lässt. Nach drei Tagen Austausch und Zusammenarbeit wurde als Schlusspunkt der Winterakademie eine „Kasaner Erklärung“ verabschiedet. In dieser sind die Handlungsempfehlungen für gelungene grenzüberschreitende Bildungskooperationen festgehalten, so dass auch andere von ihnen profitieren können. Wichtige Voraussetzungen für gemeinsame Bildungskooperationen sind – so heißt es in der „Kasaner Erklärung“ – interkulturelle Vorkenntnisse, interdisziplinäres Arbeiten und der Abbau von Stereotypen. Mit der Abschlusserklärung setzten alle Beteiligten bildungspolitische Impulse, die die Freiheit der Bildung, den Erhalt von Freiräumen in der grenzübergreifenden Zusammenarbeit und den demokratischen Dialog als grundlegende Leitlinien für eine freie Bildung in Europa verfolgen. <br><br>Einigkeit bestand auch in der Einschätzung, dass vor allem in Zeiten internationaler Krisen und Konflikte die Kraft internationaler Bildungskooperationen als wichtiges Gut zur Entspannung und Friedenssicherung genutzt werden kann.<br><br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen <br>Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT) <br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Doris Sövegjarto-Wigbers<br>Tel.: 0421 218-63376<br>E-Mail: <a href="mailto:soeve@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">soeve@uni-bremen.de</a>&nbsp; &nbsp;<br><br>Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft (IfEK)<br><abbr lang="de" title="Doktor">Dr.</abbr> Oliver Hinkelbein<br>Tel.: 0421 218-67613<br>E-Mail: <a href="mailto:hinkelbein@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">hinkelbein@uni-bremen.de</a><br><br>Schulleiter Oberschule Findorff<br>Uwe Lütjen<br>Tel.: 36196911<br>E-Mail: <a href="mailto:uwe.luetjen@schulverwaltung.bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">uwe.luetjen@schulverwaltung.bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11183</guid>
                            <pubDate>Wed, 21 Dec 2016 13:19:41 +0100</pubDate>
                            <title>Forschungsprojekt untersucht Bedeutung und Dynamik der Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft in Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/forschungsprojekt-untersucht-bedeutung-und-dynamik-der-nahrungs-und-genussmittelwirtschaft-in-bremen</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 354 / 21. Dezember 2016 SC
</p><p>Coca Cola hat Bremen verlassen, Kelloggs wird die Bremer Produktionsstätte in der Überseestadt schließen, AB Inbev verlagert Bremer Abteilungen nach außerhalb. In den vergangenen Monaten hat die Lebensmittelindustrie in Bremen für negative Schlagzeilen gesorgt. Wie geht es weiter mit der Nahrungsmittelindustrie in Bremen? Diese Frage untersuchen Wissenschaftler vom <span lang="en">Centre for Regional and Innovation Economics (CRIE)</span> am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen in dem Forschungsvorhaben „Bedeutung und Dynamik einer etablierten Branche in einer Region – Das Beispiel der Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft in Bremen“. Das Projekt wird durch die WFB Wirtschaftsförderung Bremen <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> und den Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft Bremen e.V. gefördert.
</p><h3>Zum wissenschaftlichen Hintergrund</h3><p>Im Rahmen der Europa 2020-Strategie strebt die Europäische Union wirtschaftliches Wachstum an, um sowohl die Beschäftigung und Produktivität zu erhöhen als auch den sozialen Zusammenhalt innerhalb der Regionen zu stärken. Dieser Prozess wird in einer regionalen Strategie der Intelligenten Spezialisierung (RIS3) beschrieben. Aufbauend auf den regional vorhandenen Kompetenzen erfolgen ein gezielter Strukturwandel und eine Weiterentwicklung der regionalen Kompetenzfelder.
</p><p>Vor diesem Hintergrund wird in dem sechsmonatigen Projekt die Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft als etablierte Branche in Bremen analysiert. Dabei geht es insbesondere darum herauszuarbeiten, welche gesellschaftlichen, branchenspezifischen und technologischen Trends eine Anpassung und Erneuerung der lokalen Strukturen und Prozesse erfordern und inwieweit diese bereits aktuell aber auch zukünftig wirken. Darüber hinaus soll untersucht werden, welche Bedeutung die Branche für die Entwicklung der Region hat. Schließlich sollen Empfehlungen für Unternehmen der Branche – speziell für <abbr lang="de" title="kleine und mittlere Unternehmen">KMU</abbr> – formuliert werden, um im Sinne der bremischen RIS3 ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und zu erhöhen. 
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Wirtschaftswissenschaft<br><span lang="en">Centre for Regional and Innovation Economics (CRIE)</span><br>Dominik Santner<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421-218-66538<br>E-Mail: <a href="mailto:dsantner@uni-bremen.de">dsantner@uni-bremen.de</a><br>Website: <a href="http://www.crie.uni-bremen.de/projekte" target="_blank" rel="noreferrer">www.crie.uni-bremen.de/projekte</a>&nbsp;</p></div><div></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11184</guid>
                            <pubDate>Thu, 08 Jan 2015 10:34:11 +0100</pubDate>
                            <title>Eine Uni für alle: Kommunikationsethik im Medienwandel</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/eine-uni-fuer-alle-kommunikationsethik-im-medienwandel-1</link>
                            
                            <description>Bremer Kommunikationswissenschaftlerin Stefanie Averbeck-Lietz über neue moralische Leitlinien für die Medienwelt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 001 / 08. Januar 2015 SC
</p><p><span lang="en">Facebook, YouTube, Blogs</span>: Die sich dynamisch ändernde Medienwelt wird immer interaktiver, aber auch anonymer. Wie reagiert die akademische Kommunikations- und Medienethik auf diesen Medienwandel? Mit diesem Thema befasst sich Professorin Stefanie Averbeck-Lietz in der Reihe „Eine Uni für alle“ am Mittwoch, 14. Januar 2015 um 18:00 Uhr im Haus der Wissenschaft (Sandstraße 4/5). Die Hochschullehrerin ist Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienwandel am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung im Fachbereich Kulturwissenschaften der Uni Bremen und leitet die Fachgruppe „Internationale und Interkulturelle Kommunikation“ in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Die Reihe „Eine Uni für alle“ wird von den „unifreunden“ in Zusammenarbeit mit der Pressestelle der Universität Bremen veranstaltet. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ermöglicht sie interessierten Bürgerinnen und Bürgern Einblicke in die Wissenswerkstatt Universität. Der Eintritt ist frei.
</p><h3>Zum Inhalt des Vortrags</h3><p>Thematisieren die Wissenschaftler das, was die journalistischen Praktiker und/oder das Publikum erleben? Klassischerweise unterscheidet die Kommunikations- und Medienethik zwischen den Ebenen der Produktion und der Rezeption von Medieninhalten. Ist das noch möglich in Zeiten, in denen die Nutzer selbst Inhalte erstellen und verbreiten? Und welche moralischen Leitlinien greifen dabei eigentlich für wen? Korporative Kodizes wie der Pressekodex sind dem (bloggenden) Publikum ohnehin meist nicht vertraut. Eignen sich solche langfristig und innerhalb von Institutionen gewachsenen Kodizes für den Transfer in Medienumgebungen, die häufig von anonymer Kommunikation geprägt sind? Und wie sollen professionelle Kommunikatoren künftig mit den neuen Inhalten und ihren teils intransparenten Quellen und Autoren, auch dem Verschwimmen der Grenzen zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, umgehen? Diesen Fragen wird Professorin Averbeck-Lietz nachgehen.
</p><p>Meike Jentzsch
</p><h3>Das weitere Vortragsprogramm im Wintersemester 2014/15:</h3><p><strong>28. Januar 2015<br></strong>Dr. Heiko Pleines (Forschungsstelle Osteuropa)<br>„Die Ukraine auf der Suche nach Stabilität“ <br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Pressestelle<br>Eberhard Scholz<br>Tel. 0421 218 60155<br>E-Mail: <a href="mailto:eberhard.scholz@uni-bremen.de">eberhard.scholz@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Jentzsch</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11185</guid>
                            <pubDate>Thu, 08 Jan 2015 14:43:59 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Informatiker international geehrt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-informatiker-international-geehrt-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr.002 / 8. Januar 2015 SC 
</p><p>Der weltweit größte Berufsverband von Ingenieuren der Elektrotechnik und Informatik, das <span lang="en">Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) </span>verleiht Professor Rolf Drechsler die Auszeichnung des <span lang="en">„IEEE Fellow“</span>. Der Hochschullehrer für Rechnerarchitektur im Studiengang Informatik der Universität Bremen erhält diesen Titel als Anerkennung<span lang="en"> „for contributions to test and verification of electronic circuits“. </span></p><p>Elektronische Schaltungen sind heute in nahezu allen technischen Geräten unseres täglichen Lebens integriert – vom Smartphone über das Auto bis hin zur Waschmaschine. Um Sicherheit, Robustheit und Zuverlässigkeit dieser immer komplexer werdenden Systeme zu gewährleisten, müssen sie bereits im Entwurfsprozess kontinuierlich durch&nbsp; automatisierte und intelligente Verfahren getestet werden. Dies ist besonders in sicherheitskritischen Anwendungsfeldern relevant. Um die Entwicklung dieser Testverfahren sowie von Methoden der Qualitätssicherung hat sich Professor Rolf Drechsler verdient gemacht. 
</p><p>Der <span lang="en">„IEEE Fellow“</span> ist ein besonderer Mitgliederstatus des IEEE. Diese Ehrenmitgliedschaft wird an Personen mit außergewöhnlichen Leistungen in einem Interessenbereich der IEEE vergeben. Es ist der höchste Grad, den ein Mitglied des Verbands erreichen kann. Wie besonders die Aufnahme in diesen Grad ist, zeigt sich daran, dass pro Jahr nur so viele Personen ausgewählt werden dürfen, dass ihre Gesamtzahl nicht 0,1% der stimmberechtigen Mitglieder übersteigt.
</p><h3>Zur Person</h3><p>Rolf Drechsler studierte Mathematik und Informatik an der Goethe-Universität in Frankfurt und schloss sein Studium 1992 mit dem Informatik-Diplom ab. 1995 promovierte er und veröffentlichte vier Jahre später seine Habilitationsschrift zum Thema „Automatische Synthese und Verifikation im computergestützten Schaltkreisentwurf“. Die Stationen seiner wissenschaftlichen Karriere führten ihn an die Universitäten in Saarbrücken, Frankfurt und Freiburg. 2000 wurde er Mitarbeiter der Zentralabteilung Technik <span lang="en">(Corporate Technology)</span> im Fachzentrum Entwicklungsautomatisierung der Siemens AG in München, bevor er 2001 nach Bremen kam. Neben seiner Tätigkeit als Hochschullehrer an der Universität Bremen war Drechsler von 2008 bis 2013 auch als Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs tätig. Heute ist er Sprecher des Graduiertenkollegs <span lang="en">"System Design" (SyDe)</span>, das er im Rahmen der Exzellenzinitiative an der Bremer Universität mitbegründet hat. Drechsler leitet zudem seit 2011 den Forschungsbereich <span lang="en">Cyber-Physical Systems </span>des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz. Seit Anfang 2014 ist er Mitherausgeber der IEEE-Zeitschrift <span lang="en">„Transactions on Computer-Aided Design of Integrated Circuits and Systems“</span>.
</p><h3>IEEE</h3><p>Das <span lang="en">Institute of Electrical and Electronics Engineers</span> wurde 1884 gegründet und ist weltweit der größte Berufsverband von Ingenieuren hauptsächlich aus den Bereichen Elektrotechnik und Informationstechnik. Zu seinen mehr als 400.000 Mitgliedern zählen Forscher und Studenten aus 160 Ländern. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle können Fotos von Professor Rolf Drechsler mit der Auszeichnungsurkunde angefordert werden. 
</p><p>Meike Jentsch
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br>Fachbereich Mathematik/Informatik<br>Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur (AGRA)<br>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br>Forschungsbereich Cyber-Physical Systems<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Rolf Drechsler<br>Tel. 0421 218 – 63932<br>E-Mail: <a href="mailto:drechsler@informatik.uni-bremen.de">drechsler@informatik.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ieee.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.ieee.org.</a> &nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Jentsch</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11186</guid>
                            <pubDate>Fri, 09 Jan 2015 10:19:53 +0100</pubDate>
                            <title>Können EU-Mitgliedsstaaten noch selbst über ihre Sozialhilfesysteme bestimmen?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/koennen-eu-mitgliedsstaaten-noch-selbst-ueber-ihre-sozialhilfesysteme-bestimmen-1</link>
                            
                            <description>Uni Bremen leitet Projektverbund über Auswirkungen von Armutsmigration und die Rolle der Gerichte</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 003 / 9. Januar 2015 KG
</p><p>Armutsmigration innerhalb der Europäischen Union ist ein aktuell häufig diskutiertes Thema. In welchem Umfang erheben erwerbslose EU-Bürger Anspruch auf soziale Transferzahlungen in den Gastländern, in die sie eingewandert sind? Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich in europäischen Verhandlungen immer bemüht, ihre Systeme der sozialen Sicherung weitgehend unter nationaler Kontrolle zu behalten. Gilt das noch vor dem Hintergrund zahlreicher Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs? Das oberste rechtssprechende Organ der EU hat auf der Basis von EU-Bürgerschaftsrechten den Anspruch von ökonomisch inaktiven EU-Bürgern auf nationale Leistungen in den vergangenen Jahren weiter ausgebaut. 
</p><p>Diese Thematik ist Forschungsthema einer internationalen Projektgruppe, die jetzt ihre Arbeit aufgenommen hat. Im Projekt <span lang="en">„Transnationalization and the judicialization of welfare“ (TransJudFare)</span> untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Bremen gemeinsam mit Partnern in Kopenhagen, Salzburg und Amsterdam die Problematik des Rechts auf soziale Leistungen und wie es judizialisiert, also durch Gerichte geprägt wird. Die Projektleitung und Koordination wurde der Politikwissenschaftlerin Professorin Susanne K. Schmidt vom Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) der Universität Bremen übertragen. Beteiligt sind Benjamin Werner als Postdoc und Angelika Schenk als Doktorandin. <abbr title="Transnationalization and the judicialization of welfare" lang="en">TransJudFare</abbr> wird von NORFACE, einem Netzwerk von 15 nationalen Forschungsförderorganisationen, finanziert. Den deutschen Anteil trägt die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Innerhalb von drei Jahren werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Entwicklungen in fünf Ländern untersuchen: Deutschland, Großbritannien, Dänemark, Österreich und den Niederlanden. NORFACE fördert das Projekt mit insgesamt einer Million Euro, die Universität Bremen erhält davon rund 360.000 Euro. 
</p><h3>Hintergrund des Projektes:</h3><p>Der Projektverbund untersucht vergleichend für die fünf Mitgliedstaaten, in welchem Umfang EU-Bürger nach nationalem Recht Anspruch auf soziale Leistungen haben, inwieweit diese Leistungen wahrgenommen werden und wie dies politisch diskutiert wird. Das betrifft nicht nur unterschiedliche Maßnahmen der Sozialhilfe. Erforscht wird auch, inwieweit Studierenden aus anderen EU-Mitgliedsstaaten finanzielle Unterstützung wie BAföG gewährt wird.
</p><p>Kommen diese Mitgliedstaaten ihren europarechtlichen Verpflichtungen nach, halten sie vereinbarte Leistungen vor oder sind ihre nationalen Kriterien zur Bewilligung von Leistungen so weit gefasst, dass es erst hierdurch zu den diskutierten Problemen von Armutsmigration kommt? Letzteres wurde wiederholt von der Europäischen Kommission ins Feld geführt. Da sich viele Ansprüche erst aus der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs ergeben, fragt das Projekt danach, inwiefern Gerichte in den Mitgliedstaaten dieser Rechtsprechung folgen und es so zu einer Judizialisierung des Rechts auf soziale Leistungen kommt. Ist dieser Bereich ein Beispiel für die oft vertretene These, dass Gerichte zunehmend wichtige politische Akteure sind? Wie groß ist überhaupt noch der rechtliche Spielraum, der den Mitgliedstaaten verbleibt, um über ihre Wohlfahrtssysteme zu bestimmen? Durch die vergleichende Analyse geht das Projekt den durch die Freizügigkeit in der EU hervorgebrachten Veränderungen der nationalen Wohlfahrtsstaaten nach. Ebenso der Frage, inwieweit Politikänderungen auf fortschreitende Judizialisierung zurückgeführt werden können.
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Interkulturelle und Internationale Studien<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Benjamin Werner<br>Tel.: 0421 218 67469<br>E-Mail: <a href="mailto:bwerner@uni-bremen.de">bwerner@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 09 Jan 2015 10:42:31 +0100</pubDate>
                            <title>Bundesforschungsministerium fördert Projekt zur IT-Sicherheit kritischer Infrastrukturen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bundesforschungsministerium-foerdert-projekt-zur-it-sicherheit-kritischer-infrastrukturen-1</link>
                            
                            <description>Bremer Teilprojekt untersucht die datenschutzrechtlichen Aspekte</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 004 / 09. Januar 2015 SC 
</p><p>Kritische Infrastrukturen wie Energie, Transport, Telekommunikation oder Finanzwesen sind immer häufiger von Hackerangriffen betroffen. Was mit dem Btx-Hack vor 30 Jahren harmlos begann, nimmt mit der zunehmenden Vernetzung informationstechnischer Systeme immer größere und schwerwiegendere Ausmaße an. Computerwürmer wie Stuxnet oder Duqu, die in der Lage sind, Atomkraftwerke zu befallen und in dortige Prozesse einzugreifen, sind keine Seltenheit mehr. Ebenso halten Schadprogramme oder Trojaner IT-Sicherheitsstrategen in Atem, wenn sie Regierungen, Konzerne und Forschungseinrichtungen ausspionieren. 
</p><p>Gerade in technologisch hochentwickelten Staaten wie Deutschland ist das Risiko besonders groß, dass die Infiltrierung sensibler IKT-Systeme enorme Schäden nach sich zieht, weil weite Bereiche unseres gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens vom Funktionieren der Computertechnologie abhängig sind. Die herausragende Bedeutung des Schutzes kritischer informationstechnischer Systeme hat auch die Bundesregierung mit dem Beschluss ihrer<span lang="en"> Cyber</span>-Sicherheitsstrategie sowie der „Digitalen Agenda“ erkannt.
</p><p>Das auf dreieinhalb Jahre angelegte und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit drei Millionen Euro geförderte Begleitforschungsvorhaben „Vernetzte IT-Sicherheit für Kritische Infrastrukturen“ (VeSiKi) greift diese Problematik auf. Innerhalb des interdisziplinär angelegten Projekts sollen systemübergreifende Lösungen für das sichere und zuverlässige Funktionieren von Informations- und Kommunikationssystemen im sensiblen Bereich der kritischen Infrastrukturen entwickelt werden. Beteiligt an diesem Forschungsprojekt ist neben der Universität der Bundeswehr München als Koordinatorin, der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik (DKE) und der Universität Erlangen-Nürnberg auch die Universität Bremen. Ihr kommt innerhalb des Gesamtprojekts die Aufgabe zu, die datensicherheitsrechtlichen Anforderungen an moderne IT-Systeme im Bereich kritischer Infrastrukturen für die Zukunft neu zu definieren. Dazu werden am Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht (IGMR) im Fachbereich Rechtswissenschaft der Uni Bremen in den kommenden Jahren die in diesem Bereich bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen analysiert und in enger Zusammenarbeit mit Einrichtungen aus dem Bereich kritischer Infrastrukturen auf ihre Praxistauglichkeit hin untersucht. Ziel der bremischen Forschung ist es, Handlungsempfehlungen für die datensicherheitsrechtliche Praxis zu geben, um daran anknüpfend Vorgaben zur Fortschreibung eines IT-Sicherheitsrechts zu erarbeiten, das den Bedrohungslagen unseres Zeitalters gerecht wird.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Rechtswissenschaft<br>Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht (IGMR)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Benedikt Buchner (Bremer Projektleitung) <br>Dennis-Kenji Kipker (Ansprechpartner)<br>Tel.: 0421-218-66049<br>E-Mail: <a href="mailto:kipker@uni-bremen.de">kipker@uni-bremen.de</a><br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11188</guid>
                            <pubDate>Fri, 09 Jan 2015 13:19:27 +0100</pubDate>
                            <title>Was hat die Wissenschaftsszene mit der Kopftuchdebatte zu tun?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/was-hat-die-wissenschaftsszene-mit-der-kopftuchdebatte-zu-tun-1</link>
                            
                            <description>Uni-Veranstaltungsreihe „Diversity @ Uni Bremen“ wird am 15. Januar über Ausgrenzung in Wissenschaft und Gesellschaft fortgeführt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 005 / 09. Januar 2015 SC
</p><p>Können Menschen aus nicht-europäischen Ländern bei uns wissenschaftliche Karriere machen? Darf man auch mit Kopftuch in Schulen unterrichten? Haben wir die gleichen Chancen auf Ausbildung? 
</p><p>Mit diesen Fragen beschäftigen sich am 15. Januar 2015 diverse Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt. Die öffentliche Veranstaltung mit dem akademischen Titel „Dekolonisierung der Wissenschaft – was hat das mit dem Thema Kopftuch zu tun?“ findet im Rahmen der Uni-Reihe „Diversity @ Uni Bremen: exzellent und chancengerecht?!“ statt. Veranstaltungsort in der Universität ist das Gebäude GW 2, Raum B 3009. Beginn ist 18 Uhr.
</p><p>Bei der Veranstaltung mit Impulsreferaten und einer Podiumsdiskussion geht es zentral um die Frage, wer in deutschen Bildungsinstitutionen welchen Platz einnehmen kann. Dabei geht es vor allem um das Thema des „Andersseins“: Wer wird hier zu „Anderen“ gemacht und wie wird dies in Deutschland und Europa erfahren? Welche Lösungen für ein solidarisches Miteinander in Wissenschaft und Gesellschaft sind möglich und umsetzbar?
</p><p>Die Diskussion dieser Fragen wird besonders spannend, weil an der Veranstaltung Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Argentinien, Brasilien und Finnland teilnehmen, die zu einer Fachtagung des Instituts für Ethnologie und Kulturwissenschaft über Fragen der Dekolonisierung der Wissenschaft (<a href="http://(http://www.kultur.uni-bremen.de/de/aktuelles/nachricht/article//symposium-i.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.kultur.uni-bremen.de/de/aktuelles/nachricht/article//symposium-i.html</a> ) nach Bremen gekommen sind. Diese Tagung wurde von der Ethnologin Dr. Eliane Fernandes Ferreira organisiert.
</p><p>An dem internationalen, interdisziplinären Podium sind von der Uni Bremen Vertreterinnen und Vertreter aus den Kultur-, Sprach- und Literaturwissenschaften, das Projekt „<span lang="en">enter science</span> für studierende mit migrationshintergrund“ und die Arbeitsgruppe „Mit Kopftuch im Lehramt“ beteiligt.
</p><h3>Diversity an der Uni Bremen</h3><p>Vielfalt und Unterschiedlichkeit gibt es in allen Bereichen des Lebens. Besonders an Orten, an denen Menschen aufeinander treffen, wird dies sehr deutlich. Dazu setzt sich die Universität Bremen seit Jahren mit dem Thema „Diversity“ auseinander. Besonders aktiv steht dabei das „Diversity Management“ im Fokus und ist eng mit Themen wie Antidiskriminierung, Chancengleichheit und Interkulturalität verknüpft. Seit 2012 kann sich die Universität bei erfolgreicher Teilnahme an bundesweiten Diversity-Projekten offiziell „Diversity Hochschule“ nennen.
</p><p>Meike Jentsch
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Bremer Institut für Kulturforschung (bik)<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Margrit E. Kaufmann<br>Tel.: 0421-218 67631<br>E-Mail: <a href="mailto:mkaufm@uni-bremen.de">mkaufm@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/diversity/aktuelles.html" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/diversity/aktuelles.html</a> &nbsp; <br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11189</guid>
                            <pubDate>Mon, 12 Jan 2015 12:35:37 +0100</pubDate>
                            <title>Uni Bremen slammt für den guten Zweck</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-slammt-fuer-den-guten-zweck-1</link>
                            
                            <description>Studierende organisieren „Charity Slam“ zur Unterstützung der Bremer Suppenengel</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 006 / 12. Januar 2015 SC
</p><p>Mit eigenen Sprüchen und Gedichten das Publikum zum Jubeln bringen – und das alles in nur sechs Minuten. Das zeigen am Dienstag, 13. Januar 2015 Studierende beim <span lang="en">„Charity Slam“</span> im großen Hörsaal der Uni Bremen. Bei diesem P<span lang="en">oetry Slam</span> für den guten Zweck werden sie von bekannten Gesichtern des Bremer <span lang="en">Slammer Filet</span> Teams unterstützt. Beginn ist 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr.
</p><p>Organisiert wird der&nbsp; <span lang="en">„Charity Slam“</span> von den fünf Soziologiestudentinnen Jeanette Schmidt, Sina Köster, Delali Kaisz, Tamara Treichek und Nadja Fohrholtz der Uni Bremen im Rahmen ihres Seminars „Projekte planen und erfolgreich umsetzen“. Die Eintrittsgelder in Höhe von 3 Euro gehen zu 100% an die Bremer Suppenengel zur Unterstützung ihrer Hilfe für Obdachlose und Bedürftige. Die Suppenengel sind selbst auch vor Ort und verkaufen ihre Suppen. 
</p><p>Entstanden ist die Kultur der <span lang="en">Poetry Slams</span> bereits in den 80er Jahren und verbreitet sich seitdem weltweit. Aufgabe ist es, selbstgeschriebene Texte in kurzer Zeit vor Publikum vorzutragen, Hilfsmittel wie Gesang und Requisiten sind nicht zulässig.&nbsp; Am Ende küren die Zuschauer mit ihrem Applaus den Sieger.
</p><p>Meike Jentzsch
</p><p>Weitere Information:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Zentrum Studium und Praxis<br>Birgit Ennen<br>Tel.: 0421/218-67309<br>E-Mail: <a href="mailto:bennen@uni-bremen.de">bennen@uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Jentzsch</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 13 Jan 2015 08:56:48 +0100</pubDate>
                            <title>Die Gehirnaktivität sensorisch überwachen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/die-gehirnaktivitaet-sensorisch-ueberwachen-1</link>
                            
                            <description>Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt Informationstechnikern der Uni Bremen Forschungsprojekt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 007 / 13. Januar 2015 SC
</p><p>Das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen erforscht die Grundlagen für eine drahtlose Datenübertragung der Gehirnaktivität zur sensorischen Überwachung. Dafür haben die Bremer Wissenschaftler knapp 500.000 Euro Fördergelder von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingeworben. Ziel des dreijährigen Projekts „INNS“ (Algorithmen und Hardwarestrukturen zur effizienten Bereitstellung von Rohdaten in invasiven Neurosystemen) ist es, mit Hilfe mikroskopisch kleiner Nadeln gemessene Hirnströme sehr effizient in Form digitaler Daten zu erfassen, um eine höchst zuverlässige und schnelle Funkübertragung zu ermöglichen.
</p><p>Im „<abbr title="(Algorithmen und Hardwarestrukturen zur effizienten Bereitstellung von Rohdaten in invasiven Neurosystemen)" lang="de">INNS</abbr>“-Projekt werden innovative nachrichtentechnische Verfahren und Technologien entwickelt, um zukünftig etwa die Gehirnaktivität von Epilepsie-Patienten zuverlässig und präzise zu überwachen. Die Arbeitsgruppen Nachrichtentechnik von Professor Armin Dekorsy (<abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr>) und Kommunikationselektronik von Professor Steffen Paul (Microsystems Center Bremen, MCB, Fachbereich Physik / Elektrotechnik der Uni Bremen) arbeiten hierfür an folgender Fragestellung: Wie lassen sich die gemessenen Signale derart vorbereiten, dass diese mit kleinstmöglicher Datenmenge höchst zuverlässig und mit minimaler Verzögerung aus dem Gehirn heraus übertragen werden können? Die Arbeiten sind Teil zahlreicher Aktivitäten im Bereich der Erfassung und Auswertung von Hirnströmen an der Universität Bremen und beide Arbeitsgruppen greifen auf Know-how von Vorgängerprojekten am MCB und am Zentrum für Kognitionswissenschaft der Universität Bremen zurück.
</p><p>„Alle heutzutage verwendeten Verfahren der Signalerfassung und der Datenübertragung, etwa in <abbr title="Wireless Local Area Network" lang="en">WLAN</abbr> oder <span lang="en">Bluetooth</span>, sind deutlich zu langsam, zu unzuverlässig und benötigen in ihrer Hardware-Umsetzung zu viel Platz. Zudem wird zu viel Energie gebraucht und damit zu viel Wärme im Gehirn produziert“, erläutert Dekorsy. „Wir setzen hingegen auf das sogenannte Compressed Sampling und führen dabei direkt beim Abtasten der Hirnströme eine Datenreduktion durch. Dabei nutzen wir auch aus, wenn Signale im Hirn Ähnlichkeiten aufweisen, also korreliert sind, und erfassen diese dann deutlich effizienter.“ Das Team von Professor Paul erforscht für die Umsetzung der neuen Verfahren innovative energie- und chipflächeneffiziente Schaltungsstrukturen für die <span lang="en">Compressed Sensing</span> Analog-Digital-Wandlung. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Armin Dekorsy<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421/218-62400<br>E-Mail: <a href="mailto:dekorsy@ant.uni-bremen.de">dekorsy@ant.uni-bremen.de</a><br>und<br>Microsystems Center Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Steffen Paul<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421/218-62540<br>E-Mail: <a href="mailto:steffen.paul@item.uni-bremen.de">steffen.paul@item.uni-bremen.de</a><br>und<br>Knut Köstergarten<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421/3800353 oder mobil 0176/28059267<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11191</guid>
                            <pubDate>Tue, 13 Jan 2015 15:29:11 +0100</pubDate>
                            <title>Deutlicher Trend: Logistikbranche setzt verstärkt auf Unterstützung durch Roboter</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/deutlicher-trend-logistikbranche-setzt-verstaerkt-auf-unterstuetzung-durch-roboter-1</link>
                            
                            <description>Bremer Logistikforscher legen Marktstudie „RoboScan’14“ vor / Erkenntnisse zu Handlungs- und Investitionsbedarfen / Schwerpunktthema „Mensch-Maschine-Interaktion“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 008 / 13. Januar 2015 SC
</p><p>Was in der Automobilindustrie schon lange gang und gäbe ist, setzt sich auch zunehmend in der Logistikbranche durch: Um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, bauen immer mehr Unternehmen auf den Einsatz von Robotern. Wichtige Aspekte sind dabei eine einfache Integration, Programmierung, Bedienung und Wartung der Systeme sowie die Sicherheit. So belegt es die Marktstudie „RoboScan‘14“ des BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen.
</p><p>Um anwendungsorientiert forschen und passgenaue Lösungen für die Herausforderungen in der Logistik entwickeln zu können, bedarf es auch umfassender Kenntnisse zum aktuellen Stand am Markt sowie zu den Bedarfen, Potenzialen und Trends. Daher führt das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr> seit 2007 die Studienreihe „RoboScan“ durch. Die Untersuchung gibt Aufschlüsse über den Status quo zum Einsatz von Robotik in der Logistik und betrachtet jeweils einen Bereich vertiefend. Nach den Schwerpunkthemen „Automatisierte Entladung“ (2007), „Modulare Robotik“ (2010) und „Intuitive Roboterprogrammierung“ (2012) stellt „RoboScan'14“ die Mensch-Maschine-Interaktion in den Fokus.
</p><p>Die Studie richtet sich an Experten in Logistikunternehmen, bei Technologieanbietern sowie in Forschung und Beratung. „RoboScan’14“ wurde von der Kieserling Stiftung gefördert und in Kooperation mit Pfeffermann <span lang="en">Strategy Consulting</span> durchgeführt. Die Onlinebefragung erfolgte von April bis Ende Juli 2014.
</p><h3>Besonders wichtig: Sicherheit und einfache Handhabung</h3><p>Der Trend ist deutlich: Gaben 2007 nur 41 Prozent der befragten Logistikunternehmen an, Robotertechnologien einzusetzen, waren 2012 bereits 47 Prozent und 2014 schon 67 Prozent. Alle sehen die „Mehrauslastung“, die „Effizienzsteigerung bei der Gestaltung von Warenflüssen“ und die „Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit“ als wichtige Potenziale der Robotik-Logistik an, wobei zwei Drittel die „Neugestaltung von Logistikkonzepten und Innovation“ für „extrem wichtig“ halten.
</p><p>Nach den Herausforderungen und Grenzen des Robotereinsatzes in Unternehmen befragt, wurde unter anderem der Sicherheitsaspekt in den Vordergrund gestellt. Gewünscht wird die Gewährleistung einer sicheren Mensch-Maschine-Interaktion ebenso wie die Datensicherheit. Zudem sollen Robotersysteme möglichst einfach zu integrieren und zu bedienen sowie und durch eigenes Personal zu programmieren und zu warten sein.
</p><h3>Konkrete Aufgaben für die Forschung</h3><p>Schon bei den vorangegangenen „RoboScan“-Studien hatte sich unter anderem der Bedarf nach einem möglichst von externen Fachleuten unabhängigen Betrieb von Robotersystemen abgezeichnet. Daher forscht das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr> schon seit Langem nicht nur zur technischen Umsetzung von Roboterlösungen, sondern entwickelt parallel dazu Methoden und Werkzeuge zur Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Logistikunternehmen. Auch aus den Studienergebnissen zum „RoboScan‘14“-Schwerpunktthema „Autonome Roboter – Kooperation zwischen Mensch und Maschine“ leitet das BIBA für sich Forschungsziele ab.
</p><p>Zwei Drittel der befragten Logistiker halten den Einsatz von autonomen Robotern für wichtig, sehen aber auch Probleme und knüpfen Bedingungen an den Einsatz dieser im direkten Umfeld des Menschen arbeitenden Systeme. Aus den Antworten der Befragten ergeben sich für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun zum Beispiel diese Fragen: Wie können wir die Aspekte der Arbeitssicherheit im Sinne von Industrie 4.0 verbessern?, Wie können neue Arbeitsmodelle für die Interaktion zwischen Menschen und Maschinen aussehen? oder Wie können Akzeptanz und Verbreitung von neuen Technologien für den Bereich Mensch-Maschine-Interaktionen positiv beeinflusst werden?<br>Ein Kurzreport mit den zentralen Ergebnissen der Untersuchung findet sich auf dem Portal <a href="http://www.robotik-logistik.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.robotik-logistik.de</a> . Dort kann auch die ganze „RoboScan‘14“-Studie bestellt werden.
</p><p>Sabine Nollmann
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>Fotos finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/20150113_Fotos_RoboScan14.zip" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/20150113_Fotos_RoboScan14.zip</a>&nbsp; oder erhalten sie über Sabine Nollmann, E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de">mail@kontexta.de</a> ; mobil: 0170 904 11 67.
</p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:
</p><p><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.robotik-logistik.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.robotik-logistik.de</a><br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Michael Freitag<br>Telefon: 0421 218-500 02, E-Mail: <a href="mailto:fre@biba.uni-bremen.de">fre@biba.uni-bremen.de</a><br>Dipl.-Ing. Ann-Kathrin Rohde<br>Telefon: 0421 218-50 132, Mobil: 0176 20 90 83 07, E-Mail: <a href="mailto:rod@biba.uni-bremen.de">rod@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Diplom Ingenieur" lang="de">Dipl.-Ing.</abbr><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 14 Jan 2015 11:11:13 +0100</pubDate>
                            <title>Integration tut uns allen gut</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/integration-tut-uns-allen-gut-1</link>
                            
                            <description>Bremer Uni-Professorin Yasemin Karakaşoğlu erhält Ehrenurkunde für Integrationsarbeit</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 009 / 14. Januar 2015 SC
</p><p>Wie funktioniert Integration durch Bildung in Bremen? Wie beeinflussen Vorurteile und Ausgrenzung das Zusammenleben? Welche Chancen bietet die migrationsbedingte Vielfalt von Sprachen, Religionen und Kulturen für die Zukunft unserer Gesellschaft? Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität der Universität Bremen, setzt sich in ihrer täglichen Arbeit mit diesen Themen auseinander. Jetzt wird sie beim Neujahrsempfang des Zentrums für Migranten und interkulturelle Studien <abbr title="eingetragener Verein" lang="de">e. V.</abbr> in Bremen am 14. Januar 2015 um 17:30 Uhr in der Albert-Einstein-Schule Bremen für ihre langjährige, erfolgreiche Arbeit im interkulturellen Bereich mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.
</p><p>Professorin Yasemin Karakaşoğlu vertritt im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen das Fachgebiet „Interkulturelle Bildung“. Im Mittelpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit stehen das soziale Leben junger Migrantinnen und die Bedeutung von Familie, Schule und Religion. Die Bremer Wissenschaftlerin hat sich bundesweit einen Namen in Wissenschaft und Politikberatung gemacht. So wurde sie im Juni 2013 in das Kompetenzteam vom SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück zur Bundestagswahl 2013 berufen und dort zuständig für die Wissenschafts- und Bildungspolitik. Im vergangenen Jahr erhielt sie den Deutschen Dialogpreis und wurde zudem als Bremer Diversity-Persönlichkeit ausgezeichnet. 
</p><h3>ZIS: Zentrum für Migranten und interkulturelle Studien </h3><p>Das Zentrum für Migranten und interkulturelle Studien <abbr title="eingetragener Verein" lang="de">e. V.</abbr> (ZIS) setzt sich seit 1981 für die Integration in Bremen lebender Migrantinnen ein. Sie fördern die Gleichberechtigung von Deutschen und Migranten und versuchen durch interkulturelle Veranstaltungen für ein besseres Verständnis zwischen beiden zu sorgen. Ziel des ZIS ist es dabei immer, die eigene Kultur zu wahren, sich jedoch auch auf Neues einzulassen und voneinander zu lernen.
</p><p>Meike Jentzsch
</p><p>Weitere Information:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Yasemin Karakaşoğlu<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-69120 <br>E-Mail: <a href="mailto:kon3@uni-bremen.de">kon3@uni-bremen.de</a><br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11193</guid>
                            <pubDate>Wed, 14 Jan 2015 12:48:51 +0100</pubDate>
                            <title>Gemeinsam in 48 Stunden ein Spiel entwickeln</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/gemeinsam-in-48-stunden-ein-spiel-entwickeln-2</link>
                            
                            <description>Bremer Uni-Informatik ist ein Standort beim weltweiten Global Game Jam vom 23. bis 25. Januar 2015</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 010 / 14. Januar 2015 SC
</p><p>Kreativität, Kompetenz und Teamgeist sind gefragt, wenn beim <span lang="en">Global Game Jam</span> (GGJ) gemeinsam neue Spiele konzipiert, gestaltet und programmiert werden. Weltweit sind tausende Spieleentwickler an über 400 Orten in mehr als 60 Ländern am Wochenende vom 23. bis zum 25. Januar 2015 mit dabei, um von Null an ein Computer- oder Brettspiel aus der Taufe zu heben. Wichtig sind die eigene Idee und Begeisterung. Der <span lang="en">Global Game Jam</span> bietet sowohl Enthusiasten und Studierenden, als auch Profis die Gelegenheit, sich auszutauschen, Erfahrungen zu sammeln, eine Menge Spaß zu haben und mit ihren Spielen ein weltweites Publikum zu erreichen. Organisiert wird der Jam von Studierenden und Mitarbeitern der Arbeitsgruppe Digitale Medien von Professor Rainer Malaka am Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen.
</p><p>Gemeinsam in einer Gruppe entwickeln die Teilnehmer ein Konzept, kreieren die Spielwelt und erstellen die eigentliche Spiellogik. Am Ende des Programmier-Marathons treten alle Gruppen gegeneinander an und stellen ihre Ergebnisse vor, um die besten Spiele des <abbr title="Global Game Jam" lang="en">GGJ</abbr> zu wählen. Im Fokus steht allerdings der Spaß am gemeinsamen Beratschlagen, Entwickeln und Spielen. Gruppen können schon im Vorfeld&nbsp; gebildet werden oder auch spontan vor Ort. Zu Beginn wird ein geheimes Thema veröffentlicht, welches in die Spiele mit einfließen muss. So können die Teilnehmer ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Zusätzlich werden einige Regeln für Extrapunkte in der Spielbewertung bekannt gegeben. 
</p><p>Mitzubringen sind für den <span lang="en">Jam</span> ein Laptop mit der individuell benötigten Software, Papier und Stifte für die Planungsphase und natürlich Essen und Trinken für die 48 Stunden. Den Bremer Event richten <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr>-Mitarbeiter bereits im sechsten Jahr aus. Er findet im Mehrzweckhochhaus (MZH), Ebene 0 in den Räumen P1, P2 und P3 an der Bibliothekstraße 1 statt. Start ist am Freitag, 23. Januar, um 15 Uhr, das Ende ist für Sonntag, 25. Januar, um 17 Uhr geplant. Fragen beantwortet das Organisationsteam via Mail <a href="mailto:ggj@tzi.de">ggj@tzi.de.</a></p><p>Anmeldungen und weitere Infos unter: <a href="http://dm.tzi.de/ggj" target="_blank" rel="noreferrer">http://dm.tzi.de/ggj</a></p><p>Ansprechpartner für die Presse:
</p><p>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen<br>Marc Herrlich<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218-64410<br>E-Mail: <a href="mailto:mh@tzi.de">mh@tzi.de</a>&nbsp; &nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11194</guid>
                            <pubDate>Thu, 15 Jan 2015 10:30:24 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Politikwissenschaftler erhält ERC Starting Grant über 1,1 Millionen EURO</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-politikwissenschaftler-erhaelt-erc-starting-grant-ueber-11-millionen-euro-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 012 / 15. Januar 2015 SC
</p><p>Der Bremer Politikwissenschaftler Professor Ingo Rohlfing hat einen <span lang="en">Starting Grant</span> des<span lang="en"> European Research-Council (ERC)</span> erhalten – und war damit in einer der profiliertesten und begehrtesten Ausschreibungen der EU-Forschungsförderung erfolgreich. Über einen Zeitraum von fünf Jahren fördert der <abbr title="European Research Council" lang="en">ERC</abbr> mit 1,1 Mio. Euro Ingo Rohlfings Forschung in seinem Arbeitsschwerpunkt über sozialwissenschaftliche Methoden und Techniken, die in der empirischen Forschung zur Anwendung kommen.
</p><p>Ingo Rohlfing ist seit September 2013 Professor für Qualitative Methoden und Politikwissenschaft an der Exzellenzuniversität Universität Bremen sowie <span lang="en">Adjunct</span> Professor an der Bremer Jacobs <span lang="en">University</span> und gehört zur Bremen <span lang="en">International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS)</span>. Die BIGSSS wird im Rahmen der Exzellenzinitiative als Graduiertenschule durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und ist eine Gemeinschaftseinrichtung der Uni Bremen und der Jacobs <span lang="en">University</span> . 
</p><p>Das vom <abbr title="European Research Council" lang="en">ERC</abbr> bewilligte Projekt <span lang="en">„Enhanced Qualitative and Multimethod Research in Political Science“</span> erlaubt es Ingo Rohlfing, seine bisherige Arbeit über qualitative Techniken wie Prozessanalyse und Qualitative Comparative Analysis sowie Multimethodendesigns zu vertiefen und zu verbreitern. In Zusammenarbeit mit drei Mitarbeitern ist das Ziel, neue und verbesserte Methoden und Instrumente zu entwickeln, die Politikwissenschaftler in ihrer Forschung anwenden können, um valide Schlussfolgerungen über politische und soziale Zusammenhänge zu ziehen.
</p><p>Ingo Rohlfing hat an der Universität Konstanz Verwaltungswissenschaften studiert und im Rahmen des Bremer Sonderforschungsbereichs „Staatlichkeit im Wandel“ im Herbst 2007 promoviert. Anschließend war er zwei Jahre Post-Doc an der Universität Köln und hatte dort vier Jahre lang eine Juniorprofessur in International-vergleichender Sozialforschung inne, bevor er an die <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences" lang="en">BIGSSS</abbr> kam.
</p><p>Weitere Informationen zur Arbeit von Ingo Rohlfing unter <a href="http://ingorohlfing.wordpress.com" target="_blank" rel="noreferrer">http://ingorohlfing.wordpress.com.</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Bremen <span lang="en">International Graduate School of Social Sciences</span> (BIGSSS)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ingo Rohlfing<br>E-Mail: <a href="mailto:rohlfing@bigsss.uni-bremen.de">rohlfing@bigsss.uni-bremen.de</a><br>und <br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christian Peters (BIGSSS-Geschäftsführer)<br>E-Mail: <a href="mailto:cpeters@bigsss-bremen.de">cpeters@bigsss-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218-66400<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11195</guid>
                            <pubDate>Thu, 15 Jan 2015 10:50:31 +0100</pubDate>
                            <title>Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung aus Nigeria forscht an der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/stipendiat-der-alexander-von-humboldt-stiftung-aus-nigeria-forscht-an-der-universitaet-bremen-1</link>
                            
                            <description>Dr. Obinna Ekwunife für ein Jahr Gast in der Kooperativen Nachwuchsgruppe „Evidence-Based Public Health“ / Forschungsthema: Gebärmutterhalskrebs bei Frauen in Nigeria</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 011 / 15. Januar 2015 KG
</p><p>Die Exzellenz-Forschungsgruppe des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) und des Instituts für Public Health (IPP) der Universität Bremen hat hochrangige Verstärkung bekommen. Seit Beginn dieses Monats forscht der Forster-Stipendiat Dr. Obinna Ekwunife aus Nigeria im Team der Kooperativen Nachwuchsgruppe „Evidence-Based Public Health“ unter Leitung von Professor Stefan K. Lhachimi. Die Gruppe wertet kontrollierte Studien (evidence) zum Gesundheitsschutz vergleichend aus und zieht wissenschaftliche Schlussfolgerungen. Der Gast aus Nigeria hat das Georg Forster-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten. Damit wird er ein Jahr lang an der Universität Bremen tätig sein. Seine Fachgebiete sind Präventivmedizin und Gesundheitsökonomie.
</p><p>Dr. Ekwunife befasst sich mit Gebärmutterhalskrebs, der in Nigeria ein großes Problem ist. Jährlich sterben in dem westafrikanischen Land ca. 8000 Frauen daran, nach dem Brustkrebs ist sie die am häufigsten vorkommende Krebsart bei nigerianischen Frauen. Der Wissenschaftler vergleicht die Kosten von präventiven Gebärmutterhals-Schutzimpfungen vor erstem sexuellen Kontakt mit den Behandlungskosten bei Befall mit dem humanen Papillomavirus. „Cost effectiveness analysis of primary prevention against secondary prevention of cervical cancer in Nigeria” ist der genaue Titel seiner Forschungsarbeit. Um effektive Präventionsmaßnahmen einzuleiten, evaluiert Dr. Ekwunife verschiedene medizinische Interventionen. Sein Forschungsvorhaben lässt sich hervorragend in den Kontext der Nachwuchsforschungsgruppe Evidence-Based Public Health einbinden. Nicht nur die Theorie seines Themas, sondern auch die methodische Herangehensweise, nämlich die Durchführung einer systematischen Übersichtsarbeit mit anschließender gesundheitsökonomischer Modellierung, passt zu den Themen der anderen Forscherinnen und Forscher im Team. „Durch die Expertise, die Dr. Ekwunife mitbringt und durch den stetigen Austausch mit den Mitgliedern der Forschungsgruppe ist zu erwarten, dass sowohl Dr. Ekwunife als auch die Nachwuchsforschungsgruppe von dieser Kooperation profitieren werden“, sagt Professor Stefan K. Lhachimi.
</p><p>Der Forster-Stipendiat hat sich die Universität Bremen selbst ausgewählt. Der wissenschaftliche Austausch, der für ihn hier möglich ist, war einer der Beweggründe für seine Entscheidung. „Besonders im Bereich Public Health hat die Universität Bremen einen internationalen Bekanntheitsgrad errungen“, sagt der Gast. „Mich erwartet eine eindrucksvolle wissenschaftliche Erfahrung.“
</p><h3>Zur Person:</h3><p>Dr. Ekwunife war 2007 und 2008 Graduate Assistant am „Department of Clinical Pharmacy and Pharmacy Management” der University of Nigeria in Nsukka im Südosten Nigerias. Seine Doktorarbeit schrieb er über die Verbesserung von Blutdruckkontrollen. 2008 bis 2011 unterrichtete er als Dozent an der Universität in Nsukka. 2013 übernahm Dr. Ekwunife eine Leitungstätigkeit im „Department of Clinical Pharmacy and Pharmacy Management” der Nnamdi Azikiwe University in Awka. Seit Januar ist der 37-Jährige Mitglied in der Kooperativen Nachwuchsgruppe, die sowohl am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie, als auch im Fachbereich Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen forscht.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Ein Porträtfoto von Dr. Obinna Ekwunife erhalten Sie in der Pressestelle unter Telefon: 0421 218 60150; E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS)<br>Dr. Obinna Ekwunife<br>Tel.: 0157-334-63647<br>E-Mail: <a href="mailto:oekwunife@gmail.com">oekwunife@gmail.com</a></p><p>Prof. Dr. Stefan K. Lhachimi<br>Tel.: 0421-218-56919<br>Mail: <a href="mailto:stefan.lhachimi@uni-bremen.de">stefan.lhachimi@uni-bremen.de</a></p><p><a href="http://www.ebph.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ebph.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11196</guid>
                            <pubDate>Thu, 15 Jan 2015 10:56:42 +0100</pubDate>
                            <title>Wichtiger Schritt für die Nanotechnologie: Erste Messung elektrischer Felder zwischen Atomen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wichtiger-schritt-fuer-die-nanotechnologie-erste-messung-elektrischer-felder-zwischen-atomen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 013 / 15. Januar 2015 SC
</p><p>Wissenschaftlern ist es jetzt erstmals gelungen, elektrische Felder zwischen Atomen in einem Kristall zu messen. Das Forscherteam aus der Arbeitsgruppe von Professor Andreas Rosenauer am Institut für Festkörperphysik der Universität Bremen setzte dazu mit seinen internationalen Kooperationspartnern der Universitäten Antwerpen, Regensburg und Wien eines der derzeit leistungsfähigsten Elektronenmikroskope ein. Die Forschungsergebnisse wurden kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift <span lang="en">„Nature Communications“</span> veröffentlicht.
</p><p>Für ihre Experimente griffen die Forscher auf Strontiumtitanat (SrTiO3) zurück, das aufgrund seines hohen Brechungsindex für optische Bauelemente verwendet wird. Der Durchmesser des Elektronenstrahls des Hochleistungs-Elektronenmikroskops war mit etwa 50 pm (Pikometer) drei- bis viermal kleiner als der Abstand zwischen den einzelnen Atomen in der Kristallstruktur von Strontiumtitanat. Der Strahl konnte daher dazu genutzt werden, um den Raum zwischen den Atomen abzutasten. Dort existierende elektrische Felder – mit verantwortlich für die Bindung der Atome untereinander – beeinflussen den Elektronenstrahl. Mit Hilfe eines quantenphysikalischen Ansatzes gelang die Rekonstruktion der interatomaren Felder.
</p><p>Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten der Materialcharakterisierung auf atomarer Ebene. Von großer Bedeutung ist dies für den Bereich der Nanotechnologie, in dem besondere physikalische Eigenschaften schon allein durch Bearbeitung oder Manipulation von einer oder wenigen Atomlagen erzeugt werden können.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>Eine Illustration zum Thema können Sie in der Uni-Pressestelle anfordern.
</p><p>Titel der Original-Publikation:<br>Knut Müller, Florian F. Krause, Armand Béché, Marco Schowalter, Vincent Galioit, Stefan Löffler, Johan Verbeeck, Josef Zweck, Peter Schattschneider, Andreas Rosenauer (2014):<span lang="en"> Atomic electric fields revealed by a quantum mechanical approach to electron picodiffraction, in Nature Communications 5, Article number: 5653</span> (DOI: 10.1038/ncomms6653)
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br>Institut für Festkörperphysik<br>Prof. Dr. Andreas Rosenauer<br>Dr. Knut Müller-Caspary<br>Tel. 0421 218 62267<br>E-Mail Mueller@ifp.uni-bremen.de<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 16 Jan 2015 09:20:15 +0100</pubDate>
                            <title>TITANIC – Mythos und Realität</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/titanic-mythos-und-realitaet-1</link>
                            
                            <description>Begleitvortrag zur Ausstellung „See-Not-Retter 150 Jahre Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)“ am 22. Januar in der Uni-Bibliothek</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 014 / 16. Januar 2015 SC
</p><p>Sie galt als unzerstörbar – bis sie 1912 auf ihrer Reise nach Amerika einen Eisberg rammte und sank. In unzähligen Büchern und Filmen wird von dem Untergang der Titanic berichtet, oft mit verklärenden Liebesgeschichten. Mit der Katastrophe aus historischer Sicht befasst sich der Bremer Historiker <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christian Ostersehlte bei seinem Vortrag „Titanic – Mythos und Realität“ am 22. Januar 2015 um 18:00 Uhr in der Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) Bremen. Dier Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „See-Not-Retter 150 Jahre Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)“ statt. Im Mittelpunkt steht dabei die Berichterstattung der bremischen Presse, die Katastrophe aus Bremer Sicht. Der Bremer Historiker <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christian Ostersehlte promovierte über die Geschichte der <abbr title="Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" lang="de">DGzRS</abbr> und ist Experte in deutscher und internationaler Schifffahrtsgeschichte.
</p><p>Weitere Vorträge im Rahmen der Ausstellung:<br>Bremen: Hafenstadt am Fluss – auch im 21. Jahrhundert?<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Hartmut Roder (Übersee-Museum Bremen)<br>Donnerstag, 5. Februar 2015, 18:00 Uhr
</p><p>Die Bedeutung der <abbr title="Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" lang="de">DGzRS</abbr> heute<br>Christian Stipeldey (<abbr title="Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" lang="de">DGzRS</abbr>)<br>Donnerstag, 26. Februar 2015, 18:00 Uhr
</p><p>Im Anschluss an die Vorträge lädt der Freundeskreis der Bibliothek zu einem kleinen Umtrunk ein.
</p><p>Die Ausstellung ist noch bis zum 14. März 2015 in der <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek" lang="de">SuUB</abbr> (Öffnungszeiten Mo-Fr: 10-22 Uhr; Sa: 10-18 Uhr) zu sehen. Der Eintritt ist frei.
</p><p>Weitere Information:
</p><p>Universität Bremen<br>Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br>Anke Winsmann<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 / 218-59572<br>E-Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 16 Jan 2015 12:29:21 +0100</pubDate>
                            <title>Uni Bremen lädt zum Fachgespräch „Kinderrechte und Partizipation von Kindern“ ein</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-laedt-zum-fachgespraech-kinderrechte-und-partizipation-von-kindern-ein-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 016 / 16. Januar 2015 SC
</p><p>Kinder sind die Zukunft. Sie haben Rechte, die wir achten und fördern müssen. Doch wie haben sich die Kinderrechte im Laufe der Jahre verändert? Und was können wir tun, damit unsere Kinder sich beteiligen können? Das ist die Fragestellung der Fachgesprächsreihe „Bildung von Anfang“ der Universität Bremen im Januar, Februar, März und April 2015.
</p><p>Zum Start des neuen Themenzyklus lädt die Universität Bremen am Donnerstag, den 22. Januar 2015 ins Haus der Wissenschaft ein. Thema ist diesmal „Kinderrechte und Partizipation von Kindern in Kindergarten und Grundschule“. Hierzu werden Professorin Ursula Carle, Hochschullehrerin an der Uni Bremen, und Hans-Günter Schwalm, Fachberater bei KiTa Bremen, Impulsvorträge halten. Beginn ist um 19:00 Uhr, die Teilnahme ist kostenfrei.
</p><p>Im Jahr 2014 feierte die Welt das 25-jährige Bestehen der UN-Kinderrechtskonvention. Mittlerweise ist sie von fast allen Staaten der Welt unterzeichnet. In der Konvention werden Versorgungsrechte, Schutzrechte und Beteiligungsrechte formuliert, die sich auch in Ländergesetzen wiederfinden. Ihre Umsetzung geschieht international unterschiedlich. Auch wenn in Deutschland immer noch Mängel an Versorgung und Schutz zu beklagen sind, so muss insbesondere die Beteiligung der Kinder vom Kindergarten an mehr Beachtung erhalten. Allerdings wird aktuell in Deutschland wie international immer noch – wie schon vor 1924 – darüber diskutiert, ab welchem Alter Kinder bereits ihr Recht auf Beteiligung und Mitbestimmung wahrnehmen können. 
</p><h3>Zum Ablauf:</h3><p>Professorin Ursula Carle eröffnet mit einem kurzen historischen Überblick, von der Deklaration der Rechte der Kinder im Jahr 1924 bis hin zu der seit 1989 geltenden umfassenden UN-Kinderrechtskonvention. Sie zeigt beispielhaft auf, wo es auch heute in Deutschland noch Verstöße gegen die Kinderrechte gibt. Anschließend geht Hans-Günter Schwalm auf die Partizipation von Kindern in unserer Gesellschaft ein. Wie können Kinder bereits im Kindergarten und in der Grundschule aktiv an der Gestaltung ihrer Einrichtungen teilhaben, und welcher Stellenwert erhält dabei die „Strukturelle Verankerung“ und „Verbindlichkeit“? Bei der anschließenden Diskussion sind alle Gäste zum Mitwirken eingeladen. 
</p><h3>Über die Referenten:</h3><p>Professorin Dr. Ursula Carle ist Hochschullehrerin im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen und Leiterin des Arbeitsgebiets Elementar- und Grundschulpädagogik. Hans-Günter Schwalm arbeitet als Fachberater bei KiTa Bremen, dem Eigenbetrieb für Bremens städtische Kindertageseinrichtungen. Zugleich ist er Vorsitzender der Bremischen Kinder- und Jugendstiftung. Von besonderer Bedeutung sind für ihn die Konzepte „Planen mit Phantasie“ und „Die Kinderstube der Demokratie“ vom Institut für Partizipation und Bildung.
</p><p>Meike Jentzsch
</p><p>Weitere Information:<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br>Arbeitsgebiet Elementar- und Grundschulpädagogik<br>Anika Wittkowski<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218-69228<br>E-Mail: <a href="mailto:wittkowski@uni-bremen.de">wittkowski@uni-bremen.de</a> &nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Jentzsc</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11199</guid>
                            <pubDate>Fri, 16 Jan 2015 12:38:37 +0100</pubDate>
                            <title>Chor und Orchester der Universität Bremen führen Paul McCartney’s „Liverpool Oratorio“ im Konzerthaus Glocke auf</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/chor-und-orchester-der-universitaet-bremen-fuehren-paul-mccartneys-liverpool-oratorio-im-konzerthaus-glocke-auf-1</link>
                            
                            <description>240 Musikerinnen und Musiker wirken mit / Aufführung am 30. Januar 20 Uhr/ Einführung am 24. Januar 11 Uhr im Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 015 / 16. Januar 2015 KG 
</p><p>Orchester und Chor der Universität Bremen realisieren unter Leitung von Universitätsmusikdirektorin Dr. Susanne Gläß ein Mammutprojekt: Am Freitag, 30. Januar 2015, führen sie um 20 Uhr im Großen Saal der Glocke Paul McCartney’s <span lang="en">„Liverpool Oratorio“</span> auf. Vorausgegangen sind intensive Proben im vergangenen Semester. Neben den Musikerinnen und Musikern aus der Universität wirken mit: Der Knabenchor Unser Lieben Frauen Bremen unter Leitung von Landeskirchenmusikdirektor Ansgar Müller-Nanninga sowie die Solostimmen Jieun Kowollik (Sopran), Maria Kowollik (Alt), Professorin an der Hochschule für Künste, Clemens Löschmann (Tenor) und Martin Kronthaler (Bass), langjähriges Mitglied des Opernensembles des Bremer Theaters. Das klassische Musikwerk, das einer der berühmtesten Popmusiker der Welt gemeinsam mit dem Filmmusik-Komponisten Carl Davis komponiert hat, wird zum Semesterabschluss ein musikalischer Höhepunkt werden. 240 Musikerinnen und Musiker sind während der zweistündigen Aufführung auf der Bühne: 95 Chormitglieder, 80 Orchestermitglieder und 60 Sänger vom Knabenchor sowie die Solostimmen und die Dirigentin. Wer sich vorab über das Werk informieren möchte, kann am Samstag, 24. Januar 2015 um 11 Uhr im Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, den halbstündigen Einführungsvortrag in der Reihe „Wissen um 11“ besuchen. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.
</p><h3>Geschichte und Inhalt des Oratoriums:</h3><p>Das 150-jährige Jubiläum des <span lang="en">Royal Liverpool Philharmonic Orchestra</span> sollte auf ganz besondere Weise begangen werden: Der renommierte amerikanischen Filmmusik-Komponist und Dirigent Carl Davis wurde beauftragt, sich etwas einfallen zu lassen. Vielleicht, so legte man Davis nahe, sei Paul McCartney interessiert. Der Ex-Beatle ließ sich nicht lange bitten: „Für mich war es die ideale Entschuldigung, mein früheres Kokettieren mit Orchester- und Choreinlagen zu einem ganzen Stück auszuweiten." Bei der Komposition trafen zwei Vollblutmusiker aufeinander, die beide in ihrer jeweiligen musikalischen Welt schon große Erfolge hatten feiern können. Paul McCartney und Carl Davis verbrachten Hunderte von Stunden mit Komponieren, Orchestrieren und Umorchestrieren, bis das Werk vollbracht war: Das Liverpool Oratorio wurde 1991 uraufgeführt. Immer wieder blitzt in der realistischen Beschreibung des Liverpooler Alltags der 1960er Jahre treffsicher der trockene britische Humor auf. Es geht um einen Jungen, der in Liverpool während des Krieges geboren wird und dort aufwächst. Paul McCartney hätte als Junge gerne im Chor der Liverpool Cathedral gesungen und ist nur wegen fehlender Notenkenntnisse nicht aufgenommen worden. Das Oratorium ist keine Biografie von ihm, aber die Ähnlichkeiten sind sicher nicht zufällig.
</p><h3>Musik und Stil:</h3><p>Es ist ein sehr britisches Werk. Von hemmungsloser Sentimentalität, wenn es um Gefühle geht, und gleichzeitig treffsicher und voll trockenen Humors in der realistischen Beschreibung des Alltags. Musikalisch springt das Werk – frei von Berührungsängsten – von einem musikalischen Genre zum anderen. Es klingt erst wie moderne Kunstmusik. Dann wie Musik von den Beatles, dann wie neobarocke Kirchenmusik oder wie ein Musical. Es könnte auch Filmmusik für einen großen Hollywood-Film sein, oder Musik von Igor Strawinsky. In Deutschland tut man sich schwer mit allem, was von der reinen Lehre abweicht. Die in Großbritannien sehr populären Londoner Promenadenkonzerte, die „Proms“, zeigen genau wie das Liverpool Oratorio, dass es viel Spaß machen kann, musikalische Stilgrenzen unbefangen in alle Richtungen zu überschreiten.
</p><h3>Tickets:</h3><p>Der Eintritt kostet 12 bis 26 Euro, ermäßigt die Hälfte. Karten gibt es im Pressehaus des Weser-Kuriers, bei Nordwest Ticket, in der Glocke und bei Eventim sowie vom 28. bis 30. Januar in der Uni-Mensa.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Universitätsmusikdirektorin Dr. Susanne Gläß<br>Tel. : 0421 218 60109<br>E-Mail: <a href="mailto:sglaess@uni-bremen.de">sglaess@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/orchester-chor" target="_blank">www.uni-bremen.de/orchester-chor</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11200</guid>
                            <pubDate>Mon, 19 Jan 2015 12:22:08 +0100</pubDate>
                            <title>Wichtiger Schritt für die Mikroskopie von Atomen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wichtiger-schritt-fuer-die-mikroskopie-von-atomen-1</link>
                            
                            <description>Physikern der Uni Bremen gelingt Abbildung von Atomen jenseits der konventionellen Auflösungsgrenze für Elektronenmikroskope</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 017 / 19. Januar 2015 SC
</p><p>Dem Bremer Forscherteam aus der Arbeitsgruppe von Professor Andreas Rosenauer ist es gelungen, Atome mit einem Abstand von 63 pm (Pikometer = billionstel Meter) mit einem Elektronenmikroskop getrennt abzubilden. Das Bemerkenswerte daran: Für das verwendete Hochauflösungs-Transmissionselektronenmikroskop des Instituts für Festkörperphysik der Universität Bremen gilt eine klassische Auflösungsgrenze von 100 pm, die unter Verwendung konventioneller Abbildungstechniken theoretisch als unüberwindbar gilt. Die Forschungsergebnisse wurden kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift<span lang="en"> „Physical Review Letters“</span> veröffentlicht.
</p><p>Um eine nahezu verdoppelte Auflösung zu erreichen, entwickelten die Physiker einen neuartigen, sog. inkohärenten Abbildungsmodus für Elektronenmikroskope. Hierzu wird ein fokussierter Strahl über die untersuchte Probe gerastert, während eine Kamera gleichzeitig die Bilder aller Rasterpunkte aufzeichnet und addiert. Die Forscher nutzen dabei aus, dass die Atome der Probe wie atomare Sammellinsen wirken, welche die Elektronen im Mikroskop fokussieren. 
</p><p>Die höchstaufgelöste Abbildung von Atomen wurde an einem Galliumnitridkristall demonstriert. Dieser Halbleiter wird aufgrund seiner optischen Eigenschaften vor allem für Laser und Leuchtdioden im grünen bis blauen Spektralbereich eingesetzt. Die physikalischen Eigenschaften solcher Materialien hängen empfindlich von der atomaren Struktur ab, die mit der entwickelten Abbildungsmethode mit bislang unerreichter Präzision vermessen werden können. Die Forscher erhoffen sich, damit zukünftig ein besseres Verständnis von elektronischen und optischen Eigenschaften insbesondere von Nanostrukturen zu erlangen.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>In der Uni-Pressestelle kann eine Illustration zum Thema angefordert werden.
</p><p>Titel der Original-Publikation:<br>Andreas Rosenauer, Florian F. Krause, Knut Müller, Marco Schowalter, and Thorsten Mehrtens (2014): <span lang="en">Conventional Transmission Electron Microscopy Imaging beyond the Diffraction and Information Limits, Physical Review Letters 113, <br>Article number: 096101 (DOI: 10.1103/PhysRevLett.113.096101)</span></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br>Institut für Festkörperphysik<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Andreas Rosenauer<br>Florian F. Krause <br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218 62270<br>E-Mail <a href="mailto:Rosenauer@ifp.uni-bremen.de">Rosenauer@ifp.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11201</guid>
                            <pubDate>Mon, 19 Jan 2015 13:04:23 +0100</pubDate>
                            <title>Hej, wer ist in der IKEA-Family zuhause?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/hej-wer-ist-in-der-ikea-family-zuhause-1</link>
                            
                            <description>Studierende der Uni Bremen untersuchen verschiedene mediale Produkte von IKEA</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 019 / 19. Januar 2015 SC
</p><p>„Wohnst du noch oder lebst du schon?“ „Ich mach‘s mir schön zuhaus!“ „Aus Schweden in die ganze Welt“, oder „Vom Wohnzimmer zur Kasse“ sind einige der Vorträge, die Studierende des Studienganges Kunst-Medien-Ästhetische Bildung der Uni Bremen am Samstag, 24. Januar 2015 bei einem öffentlichen Workshop mit dem Titel „Hej, wer ist in der IKEA-Family zuhause? Raum- und Subjektkonstitutionen in den medialen Verfahren einer globalen Wohnerzählung“ vorstellen. Die Veranstaltung beginnt um 9:30 Uhr im <abbr title="Geisteswissenschaften 2" lang="de">GW2</abbr> B3010 der Uni Bremen.
</p><p>Der Workshop ist aus dem forschenden Lernen eines Seminars heraus entstanden, dass von Professorin Irene Nierhaus und Johanna Hartmann (M.A.) geleitet wird. Er wird im Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen realisiert, einer Kooperation zwischen dem Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik der Universität Bremen und dem Mariann Steegmann Institut Kunst &amp; Gender.
</p><p>Die Vorträge des Workshops fragen nach den Wohnerzählungen von IKEA und den darin unternommenen Verhandlungen von Wohnraum und Bewohnern und Bewohnerinnen. Mit dem Katalog, der Verkaufsausstellung, mehreren Websites, Werbespots und einer Lifestyle-Zeitschrift macht IKEA deutlich, dass es bei der Einrichtung der Wohnung immer schon um mehr geht als nur um das richtige Sofa oder Bücherregal. Die Studierenden setzen sich mit den medialen Produkten, wie den Titelblättern des Möbelkatalogs aus der Zeit von 1980 bis heute, den Innenseiten ausgewählter Kataloge seit 1995, dem von IKEA herausgegebene Lifestylemagazin „live“ und drei Fernsehwerbespots des Unternehmens auseinander und beschäftigen sich mit der Präsentation des Parcours durch die Verkaufsausstellung im hiesigen IKEA in Bremen-Brinkum. Außerdem werden das Phänomen des kreativen „Hackens“ von IKEA-Produkten durch Kunden und Kundinnen in den Blick genommen, mehrere künstlerische Auseinandersetzungen mit dem Möbelhaus betrachtet und nicht zuletzt die Erzählung der eigenen Geschichte durch das Unternehmen kritisch beleuchtet.
</p><p>Programm:<br>9:30-9:45 Uhr<br>Begrüßung<br>Irene Nierhaus, Johanna Hartmann
</p><p>9:45-10:30 Uhr<br>Das „unmögliche Möbelhaus“<br>Katalogtitelblätter von 1980 bis 2015<br>Samira Alssaedi, Ulrike Miriam Bausch, Jennifer Gätjen, Hanna Weidemann
</p><p>10:30-11:15 Uhr<br>Ich mach‘s mir schön zuhaus!<br>IKEAs Wohlfühlrhetoriken – eine Analyse der Kataloginnenseiten von 1995, 2000, 2007 und 2015<br>Armin Ahmadi, Lara Nathalie Bader, Karin Grummert, Lena Rieger
</p><p>PAUSE
</p><p>11:30-12:15 Uhr<br>Aus Schweden in die ganze Welt<br>Die Geschichte des bekanntesten Einrichtungshauses<br>Anna Lingemann-König, Madita Schumacher, Moyo von Wahlert
</p><p>12:15-13:00 Uhr<br>„Wohnst Du noch oder lebst Du schon?“<br>Untersuchung und Vergleich von drei aktuellen IKEA-Werbespots<br>Carina Claassen, Johanna Hanke, Clara Mittelgöker, Carla Ravens
</p><p>PAUSE<br><br>13:45-14:30 Uhr<br><span lang="en">„live“ is Life</span>?<br>Das Style-Magazin von IKEA als Teil der Unternehmensphilosophie<br>Isabell Hellemann, Marlene Holenda, Claire Marielle Fröhlich, Melanie Wichlein
</p><p>14:30-15:15 Uhr<br>Weil Zuhause der öffentlichste Platz der Welt ist<br>Eine Betrachtung des Blogs hej.de, dem „begehbaren Wohnmagazin“<br>Christine Britting, Anna Riedel, Frauke von Oesen
</p><p>PAUSE
</p><p>15:30-16:15 Uhr<br>Vom Wohnzimmer zur Kasse<br>Display- &amp; Parcoursanalyse im IKEA Brinkum<br>Magali Nicol, Johanna Pockels
</p><p>16:15-17:00 Uhr<br>Zwischen Hacken und Recyceln<br>(Pseudo-)Individualisierung von Massenprodukten<br>Jana Matschke, Theresa Thiemann, Miriam Wendel, Hülya Yalçın
</p><p>17:00-17:45 Uhr<br>IKEArt<br>Künstlerische Auseinandersetzungen mit einem Einrichtungshaus<br>Kevin Barth, Janine Hoffmann, Lisa Hoffmann, Rosa-Maria Kramer
</p><p>17:45-18:00 Uhr<br>Abschluss
</p><p>Meike Jentzsch
</p><p>Weitere Information:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik <br>Johanna Hartmann<br>Tel +49(0)421-218-67713<br><a href="mailto:joha@uni-bremen.de">joha@uni-bremen.de</a>&nbsp; 
</p><p>Mariann Steegmann Institut<br>Kunst &amp; Gender<br><a href="http://www.mariann-steegmann-institut.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mariann-steegmann-institut.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 20 Jan 2015 13:30:05 +0100</pubDate>
                            <title>Interdisziplinäres Colloquium untersucht Rituale und Symbole in der Kommunikation des Mittelalters und der Frühen Neuzeit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/interdisziplinaeres-colloquium-untersucht-rituale-und-symbole-in-der-kommunikation-des-mittelalters-und-der-fruehen-neuzeit-1</link>
                            
                            <description>Institut für Mittelalter- und Frühneuzeitforschung lädt zur öffentlichen Veranstaltung mit Kurzvorträgen und Diskussionen am Freitag, 23. Januar, 15 bis 18 Uhr ins Gebäude MZH ein</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 020 / 20. Januar 2015 KG
</p><p>Das Institut für Mittelalter- und Frühneuzeitforschung lädt gemeinsam mit dem Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen am Freitag, 23. Januar 2015, von 15 bis 18 Uhr zu einem interdisziplinären Colloquium ein. Themen sind die vielfältige symbolische Kommunikation und rituelle Handlungen im Mittelalter und der Frühen Neuzeit. Drei Referenten und eine Referentin werden in 15-minütigen anschaulichen Vorträgen unterschiedliche Fragen des Themenkomplexes beleuchten, Überraschendes bereithalten und Stoff für eine differenzierende Diskussion bieten. Das Freitagscolloquium im MZH, Raum 1380/1400 (Senatssaal), richtet sich an Studierende und die interessierte Öffentlichkeit.
</p><p>Die Spannbreite der Themen reicht geographisch von Island über Norwegen, die Niederlande nach Bremen bis zum Oberrhein. Zeitlich reicht sie von Texten des 13. Jahrhunderts, die über das 10. Jahrhundert berichten, bis zum Bremer Pietisten Theodor Undereyck im 17. Jahrhundert. Fragestellungen der Geschichts-, Religions- und Kunstwissenschaft beleuchten die symbolische Kommunikation aus ganz verschiedenen Perspektiven.
</p><p>Hintergrund:
</p><p>In der vormodernen Gesellschaft, vor allem aber auch in der überwiegend nicht schriftlichen Gesellschaft des frühen und hohen Mittelalters, waren Rituale und Symbole ein wichtiger Bestandteil des politischen, gesellschaftlichen und religiösen Lebens. Damit wurden Gruppenbindungen ausgedrückt, Identitäten bestimmt oder Exklusivität signalisiert. Seit den 1980er Jahren fand in der Geschichtswissenschaft eine starke Hinwendung zur Erforschung von Riten und Symbolen statt, die in vielen Punkten zu schlüssigen Erklärungen geführt hat. Andererseits haben diese Forschungen auch Widerspruch hervorgerufen. In dem interdisziplinären Colloquium werden verschiedene Fächer und Fragestellungen zusammengeführt.
</p><p>Das Programm:
</p><p>Dr. Heiko Hiltmann vom Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen erläutert in seinem Vortrag „Wie Du mir, so ich Dir“ rituelle Erfahrungen der Konfliktbewältigung im mittelalterlichen Norden. Die mögliche Interpretation einiger druckgrafischer Bilder des 16./17. Jahrhunderts stellt Dr. Anne Röver-Kann aus dem Kupferstichkabinett der Kunsthalle Bremen in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen. Nach einer kurzen Pause spricht Christoph Wieselhuber vom Institut für Geschichtswissenschaft über „Die Symbolik des Exemplums – Johannes Geiler von Kaysersberg auf der Kanzel“. Mit dem Bremer Pietisten Theodor Undereyck (1635-1693) beschäftigt sich Dr. Jan van de Kamp vom Institut für Religionswissenschaft der Universität. Sein Thema lautet: „Ritualabgrenzung im Pietismus. Die Unterlassung der Elevation im Abendmahl“. Die Kurzvorträge dauern jeweils 15 Minuten. Die anschließende Diskussion moderieren Professorin Cordula Nolte und Dr. Jan Ulrich Büttner.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Institut für Geschichtswissenschaft / Abteilung Mittelalterliche Geschichte<br>Prof. Dr. Cordula Nolte<br>Tel.: 0421 218-67018<br>E-Mail: <a href="mailto:cnolte@uni-bremen.de">cnolte@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11203</guid>
                            <pubDate>Tue, 20 Jan 2015 13:38:41 +0100</pubDate>
                            <title>Wissenschaftler der Universität Bremen erforschen Restlebensdauer der Leistungselektronik von Windenergieanlagen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wissenschaftler-der-universitaet-bremen-erforschen-restlebensdauer-der-leistungselektronik-von-windenergieanlagen-1</link>
                            
                            <description>Bund fördert Verbundprojekt mit 1,1 Millionen Euro / drei Unternehmen als Partner
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 018 / 19. Januar 2015 KG
</p><p>Wissenschaftler der Universität Bremen wollen in einem Verbundprojekt die Lebensdauer von Leistungselektronik in Windenergieanlagen erhöhen und die Möglichkeiten einer rechtzeitigen und planbaren Wartung der Leistungselektronik erforschen. Das Institut für elektrische Antriebe, Leistungselektronik und Bauelemente (IALB) der Universität Bremen arbeitet im Projekt mit den Unternehmen Windrad Engineering GmbH, WindGuard Certification GmbH und FREQCON GmbH zusammen. Das Verbundprojekt mit dem genauen Titel „Herstellerunabhängiges Retrofitting und Restlebensdauerbewertung der Leistungselektronik von Windenergieanlagen mit doppeltgespeistem Asynchrongenerator“, kurz „WEA-Retrofit“, wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie über einen Zeitraum von drei Jahren mit 1,1 Millionen Euro gefördert.
</p><h3>Stark abweichende Belastungen</h3><p>Die Lebensdauer der Leistungselektronik in Windenergieanlagen wird entscheidend durch die tatsächlich durchlebten Belastungen bestimmt, denen die Elektronik im rauen Alltag einer Windenergieanlage ausgesetzt ist. Sie muss sowohl die Belastungen aus dem Wind, Wechselwirkungen verschiedener leistungselektronischer Systeme untereinander als auch die Belastungen aus dem Netz ertragen. Selbst bei Anlagen, die sich innerhalb ein und desselben Windparks befinden, können diese stark voneinander abweichen. Welche Belastungen die Leistungselektronik einer Windenergieanlage tatsächlich erfährt, ist folglich noch unbekannt.
</p><h3>Ausfälle bislang nicht vorhersehbar</h3><p>Analysen der Ausfallstunden verschiedener doppeltgespeister Windenergieanlagen zeigen, dass die Summe der Ausfallzeiten von Generatoren und Umrichtern in den Anlagen genauso hoch ist wie die von Getrieben. Bei Getrieben werden durch den systematischen Einsatz von „Condition Monitoring Systemen“ und Untersuchungen im Innern entstehende Schäden bereits frühzeitig erkannt und somit Reparaturen schon vor dem Ausfall geplant. Ausfälle in der Leistungselektronik und elektrische Fehler am Generator von Windenergieanlagen hingegen sind nach wie vor nicht vorhersehbar. Eine vorausschauende Reparaturplanung, Bereitstellung von Spezialisten und Ersatzteilen ist derzeit nicht möglich.
</p><h3>Ziel: Schäden vorhersagen</h3><p>Ziel des Verbundprojektes ist es, basierend auf der Online-Auswertung spezifischer Messungen eine modellbasierte Berechnung der zu erwartenden Restlebensdauer der Leistungselektronik von Windenergieanlagen durchzuführen. Dieser neue Ansatz soll unmittelbar im Labor- und vor allem im Feld-Versuch erprobt werden, um die Vorhersage von Schäden in der Leistungselektronik zu verbessern. Zukünftig wäre dann beispielsweise eine rechtzeitige Wartung der Leistungselektronik möglich, wie sie bei Getrieben bereits existiert und lange sowie teure Ausfallzeiten verhindert.
</p><h3>Ablauf des Projektes und Partner</h3><p>In einem ersten Schritt sollen die Ausfallursachen der Leistungselektronik von Windenergieanlagen durch umfangreiche hochauflösende Messungen ergründet werden. Der Projektpartner WindGuard Certification GmbH unterstützt die Forscher der Universität Bremen mit Expertenwissen bei der Vermessung der Netzeigenschaften. Das Institut für elektrische Antriebe, Leistungselektronik und Bauelemente (IALB) der Universität Bremen erarbeitet als Mitglied im Zentrum für Windenergieforschung (ForWind) der Universitäten Bremen, Hannover und Oldenburg zusammen mit der Windrad Engineering GmbH im Rahmen des Vorhabens spezielle Messsysteme. Beide Partner werden die Messsysteme dann im Sommer dieses Jahres in Windenergieanlagen mit doppeltgespeistem Asynchrongenerator installieren. Sie sollen zu einem herstellerunabhängigen Überwachungssystem der Leistungselektronik von Windenergieanlagen weiterentwickelt werden. Hierzu sind umfangreiche Versuchsreihen in den Laboren des IALB geplant. Auf Basis der im Verlauf des Projektes gewonnen Erkenntnisse sollen dann die erarbeiteten Online-Modelle zur Bestimmung der Restlebensdauer der Leistungselektronik durch den Projektpartner FREQCON GmbH in die Steuerung eines&nbsp; Kompensationsumrichters als Funktionsmuster integriert werden. Hierdurch ist eine Nachrüstung von über zehn Jahre alten Anlagen unter Vermeidung einer erneuten Anlagenzertifizierung möglich. Darüber hinaus stellt der Umrichter auch moderne Systemdienstleistungen für ältere Windenergieanlagen zur Verfügung. Die während der Messkampagne generierten Messdaten und Auswertungen werden darüber hinaus den Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Bremerhaven zur Verfügung gestellt, um erstmalig einen Datenpool mit hochaufgelösten Messdaten von Windenergieanlagen in Deutschland zu etablieren.
</p><p>Weitere Informationen zu den Verbundpartnern unter <a href="http://www.ialb.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ialb.uni-bremen.de</a>; <a href="http://www.windrad-online.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.windrad-online.de</a>; <a href="http://www.windguard-certification.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.windguard-certification.de</a> und <a href="http://www.freqcon.com" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.freqcon.com</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik/Elektrotechnik (FB 1)<br>Institut für elektrische Antriebe, Leistungselektronik und Bauelemente (IALB)<br>Prof. Dr.-Ing. Bernd Orlik<br>Tel. 0421 218 62680<br>E-Mail: <a href="mailto:b.orlik@ialb.uni-bremen.de">b.orlik@ialb.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11204</guid>
                            <pubDate>Wed, 21 Jan 2015 11:06:53 +0100</pubDate>
                            <title>Uni Bremen macht jetzt Online-Radio</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-macht-jetzt-online-radio-1</link>
                            
                            <description>Neuer Radiosender KROSSE.fm berichtet vom Bremer Campus</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 021 / 21. Januar 2015 SC
</p><p>Radio – was bedeutet das heute? Für den Einen wohl das Beste aus den 80ern, 90ern und von heute, oder auch die Überbrückungsmusik im Stau. Für den Anderen ist es gelebte Nostalgie, ein Erinnerungsträger, Entertainer und Infoquelle. 
</p><p>Das haben sich auch die Redakteure des Online-Magazins KROSSE, das von Studierenden der Uni Bremen gemacht wird, gedacht und senden mit ihrem neuen, frischen Internet-Radiosender KROSSE.fm jetzt vom Campus der Uni Bremen. Mit Themen aus Musik und Freizeit wollen sie ihre Hörer begeistern und sie an der Entwicklung vom Sender teilhaben lassen. Die Pilotsendung dazu ist bereits auf der Internetseite von <a href="http://krosse.info/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">KROSSE.info</a> zu hören und in einigen Wochen geht der reguläre Betrieb on air.
</p><p><a href="http://krosse.info/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">KROSSE.info</a> ist bekannt für seine Berichte aus Freizeit, Musik und Kultur und informiert seine Leser immer fleißig über Veranstaltungen auch außerhalb der Uni. Mit dem neuen Radiosender wollen sie jetzt auch ihr Angebot an die Leser erweitern, denn sie haben ihre eigene Vorstellung vom Radio: „Wir haben unsere ganz eigene Vision von zeitgemäßer Unterhaltung. Radio – das ist musikalische Horizonterweiterung, spannend aufbereitete Information und ein Sprachrohr jener Menschen zwischen Uni und WG, zwischen Bib und Bier.“ Mit KROSSE.fm geht also ein Radiosender on air, der aktuelle Themen genauso wie unentdeckte Schätze der Musik und Medienwelt abdeckt und seinen Hörern die Chance gibt, die Entwicklung des Senders live mitzuerleben. 
</p><p>Hier gibt es einen kleinen Promofilm, den die Studierenden zum Start ihres Radiosenders gedreht haben: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gCEOj8mgimk&amp;ab_channel=KROSSE.fm" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=gCEOj8mgimk&amp;ab_channel=KROSSE.fm</a>&nbsp; 
</p><p>Meike Jentzsch
</p><p>Weitere Information:
</p><p><a href="http://krosse.info/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://krosse.info</a> &nbsp; <br><a href="http://krosse.info/krosse-fm/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://krosse.info/krosse-fm/ </a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 21 Jan 2015 12:26:47 +0100</pubDate>
                            <title>Wie kann zeitgemäße Bildungsarbeit nach Auschwitz aussehen?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-kann-zeitgemaesse-bildungsarbeit-nach-auschwitz-aussehen-1</link>
                            
                            <description>Vortrag zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2015 an der Uni Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 022 / 21. Januar 2015
</p><p>Jedes Jahr gedenkt die Universität Bremen der Opfer des Nationalsozialismus. Mit der Zeit schwinden die Möglichkeiten der nachfolgenden Generationen, mit Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen und so Erfahrungen aus erster Hand zu sammeln. Welche Auswirkungen hat dies auf die pädagogische Auseinandersetzung mit diesem Thema – beispielsweise im Schulunterricht? Mit diesen Fragen beschäftigt sich <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Matthias Heyl in seinem Vortrag „Erziehung nach Auschwitz – was uns radikal in Frage stellt“ am 27. Januar 2015 anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus an der Universität Bremen. Organisiert wird die Veranstaltung vom Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften. Der Vortrag beginnt um 16 Uhr im Hörsaalgebäude <abbr title="Geisteswissenschaften 1" lang="de">GW1</abbr> (Wiener Straße, gegenüber des Universums). Interessierte sind herzlich eingeladen.
</p><h3>Auseinandersetzung mit Geschichte muss neu gedacht werden</h3><p>„Die Geschichte der nationalsozialistischen Massenverbrechen ist überwältigend“, sagt <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Matthias Heyl, Pädagogischer Leiter der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück. Er erinnert damit auch an die Gewalterfahrung der Opfer. „Dennoch erscheint es mir unlauter, Jugendliche heute mit dem Überwältigenden überwältigen zu wollen.“ Oft würden Schüler emotional überfordert, wenn sie Empathie mit den Opfern zeigen sollen. Einfühlung aber brauche Übung, und manche Jugendliche würden selber zu wenig Empathie erfahren. Der Gedenkstättenpädagoge misstraut Versuchen einer „schnellen emotionalen Identifikation mit den Opfern“: „Sie tragen kaum zu einem Verständnis dafür bei, wie aus ‚ganz normalen‘ Deutschen Täter werden konnten.“ Heyl formuliert in seinem Vortrag Anforderungen an eine zeitgemäße Bildungsarbeit, die Auschwitz zum Gegenstand und Inhalt hat, gleichzeitig aber auch Begriffe wie Kultur, Erziehung, Bildung und Gesellschaft nach und durch Auschwitz in Frage stellt.
</p><h3>Zur Person</h3><p><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Matthias Heyl ist seit 2002 als Pädagogischer Leiter der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück und der Pädagogischen Dienste der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück tätig. Nach seinem Studium der Geschichte, Psychologie und Erziehungswissenschaft in Hamburg promovierte er 1996 mit einer vergleichenden Studie unter dem Titel „Erziehung nach Auschwitz. Eine Bestandsaufnahme. Deutschland, Niederlande, Israel, USA“. Im selben Jahr kam sein Band „Thema Holocaust. Ein Buch für die Schule“ heraus. Zuletzt erschien 2014 seine 2002 bei Rowohlt veröffentlichte Monographie über Anne Frank in tschechischer Übersetzung. 1998 bis 2002 war Heyl Leiter der Hamburger Forschungs- und Arbeitsstelle „Erziehung nach/über Auschwitz“. Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats für den Denkort Bunker Valentin.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Sie sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung zum Tag des Gedenkens am 27. Januar 2015, 16 Uhr, Hörsaalgebäude <abbr title="Geisteswissenschaften 1" lang="de">GW1</abbr>, teilzunehmen. Ein Foto des Referenten kann in der Pressestelle angefordert werden, E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Monika Rothweiler<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421/218-69309<br>E-Mail: <a href="mailto:rothweil@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rothweil@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11206</guid>
                            <pubDate>Wed, 21 Jan 2015 12:52:02 +0100</pubDate>
                            <title>Schüler entwickeln eigenen Mini-Satelliten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/schueler-entwickeln-eigenen-mini-satelliten-1</link>
                            
                            <description>Anmeldung zum zweiten deutschen CanSat-Wettbewerb beginnt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 023 / 21. Januar 2015 SC
</p><p>Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren aus ganz Deutschland erhalten erneut die außergewöhnliche Möglichkeit, einen voll funktionsfähigen Mini-Satelliten in der Größe einer Getränkedose zu entwickeln und diesen im Rahmen des deutschen CanSat-Wettbewerbs in den „Weltraum“ fliegen zu lassen. Dieses Jahr findet die zweite Auflage des im vergangenen Jahr mit großem Erfolg durchgestarteten ersten deutschen CanSat-Wettbewerbs statt. Bewerbungsschluss für den deutschen Wettbewerb ist der 27. Februar 2015. Dabei wird, wie bei einer echten Raumfahrtmission, der Forschungssatellit im Kleinformat mit einer Rakete auf eine Höhe von 1000 m gebracht und aktiviert. Im Laufe des Wettbewerbs müssen sich die Schülerteams und ihre CanSat-Projekte hinsichtlich des wissenschaftlichen Anspruchs, der technischen Umsetzung und der Teamarbeit beweisen. Das Siegerteam qualifiziert sich mit der selbstentwickelten Nutzlast für den von der Europäischen Weltraumagentur (ESA) veranstalteten europaweiten Wettbewerb. Dort darf das Team dann als amtierender deutscher Meister an den Start gehen. So nimmt das letztjährige Siegerteam Spaceclub_berlin aus Berlin im kommenden Juni am Wettbewerb in Portugal teil.<br><br>Seit den späten 1990ern gibt es schon CanSat-Initiativen in den <abbr title="United States of America" lang="en">USA</abbr>. Es folgte 2010 der europaweite Wettbewerb der ESA und 2014 der erste deutsche Wettbewerb in Bremen. Das zweite deutschlandweite Wettbewerbsfinale findet vom 5. bis zum 9. Oktober 2015 wieder in Bremen statt. CanSat stellt Jugendliche vor die Aufgabe, abseits des Klassenzimmers ein vollständiges Raumfahrtprojekt ganz praxisnah zu durchlaufen. Mathematische und physikalische Inhalte werden hier in praktische Anwendungen umgesetzt, denn die Teams entwickeln nicht nur die Idee für die wissenschaftliche Funktion des Satelliten, sondern übernehmen eigenverantwortlich die Konstruktion und Integration der Bauteile in das CanSat-Modul. Sie tüfteln ein Fallschirmsystem zur Bergung der Nutzlast aus und erleben schließlich am 7. Oktober 2015 hautnah den Höhepunkt des Wettbewerbs: den Raketenstart ihres Satelliten vom Flugplatz Rotenburg Wümme.<br><br>Während der Flugphase müssen die Nutzlast und das Bergungssystem des CanSat dann ihre Funktionsfähigkeit beweisen. Vorgabe ist, dass neben den technischen Anforderungen zwei wissenschaftliche Missionen erfüllt werden: Bei der Primärmission sollen Luftdruck, Steighöhe, Temperaturveränderung und Fallgeschwindigkeit gemessen werden. Dagegen ist es das Ziel der Sekundärmission, von den teilnehmenden Schüler-Teams selbst entwickelte wissenschaftlich-technische Aufgaben durchzuführen, <abbr title="zum Beispiel" lang="de">z.B.</abbr> ein Sensor zur Messung der UV-Strahlung einzusetzen, wodurch ein wissenschaftlicher Beitrag zur Atmosphärenforschung geleistet würde.
</p><h3>CanSat-Kooperationspartner</h3><p>Als Partner unterstützt das Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen den Deutschen CanSat-Wettbewerb in organisatorischen Belangen, begutachtet die eingereichten Wettbewerbsvorschläge, stellt Jury-Mitglieder während der Durchführung des CanSat-Wettbewerbs und organisiert eine Abendveranstaltung, den sogenannten "Icebreaker", auf der sich die für die Finalrunde qualifizierten Schüler-Teams vor Beginn der Startkampagne kennenlernen können. Diese findet in der Integrationshalle des Fallturms statt und bietet den Schülerinnen und Schülern nebenbei die Möglichkeit, viel Interessantes über die Funktionsweise der Fallturmanlage zu erfahren.<br><br>Weitere Förderer und Paten unterstützen sowohl den Wettbewerb als auch die teilnehmenden Teams, darunter die Europäische Weltraumagentur (ESA), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Institut für Aerospace-Technologie (IAT) der Hochschule Bremen, die Bremer Raumfahrtunternehmen Airbus Defence and Space, OHB und Digitale Signalverarbeitungssysteme &amp; Informationtstechnik GmbH (DSI), Watterott Electronics GmbH, die Wirtschaftsförderung für Bremen (WfB), Sparkasse Bremen, der Flugplatz Rotenburg Wümme, die Moskito Werbeagentur Szabó &amp; Christiani oHG, BerlinDruck GmbH &amp; Co. KG, Spacebenefit e.V., Aviabelt Bremen, das Technische Bildungszentrum Mitte, das Ökumenische Gymnasium zu Bremen, das Schulzentrum SII Utbremen - Europaschule, das Gymnasium Vegesack und nicht zuletzt die Europäische Union über den European Regional Development Fund.<br><br>Die Ausschreibung des deutschlandweiten CanSat-Wettbewerbs läuft bis zum 27. Februar 2015. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich ab sofort bewerben: <a href="http://www.cansat.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.cansat.de</a> . Weiterführende Informationen für Lehrkräfte sind verfügbar unter: <a href="mailto:info@cansat.de">info@cansat.de</a><br><br>Weitere Informationen: <br><br>Gymnasium Vegesack<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Daniel Borowski,<br>Kerschensteiner Str. 2<br>28757 Bremen<br>E-Mail: <a href="mailto:borowski@luft-und-raumfahrt-vegesack.de">borowski@luft-und-raumfahrt-vegesack.de</a>&nbsp; <br><br><br>Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Dirk Stiefs<br>Leiter DLR_School_Lab Bremen<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: +49 421 24420-1131<br>E-Mail: <a href="mailto:dirk.stiefs@dlr.de">dirk.stiefs@dlr.de</a><br><br>Für allgemeine Presse- und Bildanfragen:<br>Birgit Kinkeldey<br>Leiterin Kommunikation <br>ZARM Fallturm-Betriebsgesellschaft mbH<br><a href="mailto:birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de">birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> +49 421 218-57755<br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 21 Jan 2015 13:04:25 +0100</pubDate>
                            <title>“Studentische Konferenz „Self-Service Technologies 2015“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studentische-konferenz-self-service-technologies-2015-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 024 / 21. Januar 2015 SC
</p><p>Jeder kennt sie, man begegnet ihnen jeden Tag und oft genug ärgern wir uns über sie: Fahrkartenautomaten, Online-Banking-Tools, <span lang="en">E-Commerce</span>-Selbstbedienungs-Systeme sind in unserer modernen Welt allgegenwärtig und wir haben gelernt, mit ihnen umzugehen. Dabei ersetzen sie oft Dienstleistungen, die vorab von Servicepersonal übernommen wurden. Hier ergeben sich neue Herausforderungen für Unternehmen sowie Kundinnen und Kunden. Mit diesem Thema setzen sich am Freitag 23. Januar 2015 von 9 - 16 Uhr in der Universität Bremen, MZH 8090, Studierende des Studienganges Informatik der Uni Bremen bei der studentischen Konferenz <span lang="en">„Self-Service Technologies 2015“</span> auseinander. 
</p><h3>Themenbereiche</h3><p>„Welche Selbstbedienungstechnologien gibt es, wer ist an ihrer Gestaltung und Einführung beteiligt, welche unterschiedlichen Interessen spielen dabei eine Rolle und mit welchen Folgen ist zu rechnen? Wie können Self-Service Technologies nutzerorientiert entwickelt und gestaltet werden? Hierzu versuchen die Studierenden Antworten zu finden. Es gibt Vorträge und Diskussion zu Themen wie „Der arbeitende Kunde“, <span lang="en">„Mass Customization“ </span>oder „Beschwerdemanagement“; hinzu kommen Fallstudien zu Online-Banking und <span lang="en">E-Commerce</span>.
</p><h3>Zum Hintergrund</h3><p>Diese Konferenz wird von Studierenden organisiert, und zwar im Rahmen eines „Konferenzseminars“ im Studiengang Informatik bei Professorin Susanne Maaß. Die Studierenden sollen sich in die wissenschaftliche Literatur zu Teilaspekten des Themas einarbeiten, Vorträge halten und Poster präsentieren. Sie sollen erfahren, was zur Veranstaltung einer wissenschaftlichen Konferenz gehört, und alle relevanten Rollen übernehmen: Alle Studenten sind mit Beiträgen beteiligt, erstellen aber auch Gutachten zu den Exposés und Langtexten und nutzen dazu ein professionelles Konferenzmanagementsystem. Ebenfalls tragen alle auch zur Öffentlichkeitsarbeit und zur Organisation vor Ort bei. 
</p><h3>Unterstützung für die Studierenden</h3><p>Sponsor für diese Konferenz ist Interwall vom Team Neusta. Die Agentur findet die Idee so spannend, dass sie Mitarbeiterinnen teilnehmen lässt und die Unkosten der Konferenz tragen will. Inhaltlich tragen sie einen Bericht aus der Praxis bei.
</p><p>Weitere Informationen: <br><a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/sst2015" target="_blank" rel="noreferrer">www.informatik.uni-bremen.de/sst2015</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 21 Jan 2015 14:24:16 +0100</pubDate>
                            <title>Erfolg für Bremer Informatikstudierende: Katastrophenwarnsystem „mobile4D“ wird in Laos in Betrieb genommen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/erfolg-fuer-bremer-informatikstudierende-katastrophenwarnsystem-mobile4d-wird-in-laos-in-betrieb-genommen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 025 / 21. Januar 2015 KG
</p><p>Informatik-Studierende der Universität Bremen haben 2012 das „mobile4D“-System entwickelt. Es meldet Naturkatastrophen und warnt Betroffene über ihre Smartphones. Nun sind Wissenschaftler und Studierende in Laos vor Ort, um den Einsatz des Pilotsystems zu betreuen. Vorausgegangen war ein erfolgreicher Feldtest im Frühjahr 2013. Das System wird jetzt in drei Provinzen in Laos in den produktiven Betrieb gehen und innerhalb der behördlichen Infrastruktur des Landes installiert. Dazu finden umfangreiche Schulungen mit Mitarbeitern der Provinz- und Distriktbüros aus den besonders von Armut betroffenen südlichen Provinzen Salavan, Atapeu und Sekong statt.
</p><p>In ländlich geprägten Gebieten wie Laos sind Naturkatastrophen wie Überflutungen und infektiöse Krankheiten von Menschen, Tieren und Pflanzen in besonderem Maße eine Gefahr für die Nahrungssicherheit der Bevölkerung. Vor allem eine mangelnde Kommunikation zwischen Behörden und Betroffenen kann dabei gravierende Folgen haben. Dem tritt das „mobile4D“-System durch den Einsatz von <span lang="en">Crowdsourcing</span> und ortsbasierten Diensten auf Smartphones aktiv entgegen, indem es insbesondere die effiziente Kommunikation zwischen direkt Betroffenen fördert.
</p><p>„Ich finde es gut, eine Software entwickelt zu haben, die dann auch tatsächlich in der Praxis genutzt wird. Die Motivation ist noch höher, wenn man weiß, dass die eigene Entwicklung auch sinnvoll eingesetzt wird“, sagt Daniel Langerenken, Studierender des „mobile4D“-Projekts. „Es ist schön zu erfahren, dass die Menschen hier das Gefühl haben, die Software wirklich sinnvoll nutzen zu können“, ergänzt sein Kommilitone Denny Teuchert. 
</p><p>In Laos wird die Installation des Pilotsystems gemeinsam mit dem laotischen Ministerium für Land- und Forstwirtschaft vorangetrieben. Zudem wird das Vorhaben über eine Kooperation mit der National University of Laos vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt. Die Reisemittel für die Studierenden wurden durch eine erfolgreiche <span lang="en">Crowdfunding</span>-Aktion eingeworben. Die Schulung findet mit Unterstützung des <span lang="en">International Forum for Agricultural Development (IFAM)</span>, einer Agentur der UN, statt.
</p><p>Mobile4D: <a href="http://mobile4d.capacitylab.org" target="_blank" rel="noreferrer">http://mobile4d.capacitylab.org</a> ; <a href="http://www.facebook.com/mobile4D" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.facebook.com/mobile4D</a><br>Capacity Lab: <a href="http://www.capacitylab.org" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.capacitylab.org</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik / Informatik<br>Capacity Lab<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Lutz Frommberger, Projektleiter „mobile4D“<br>E-Mail: <a href="mailto:lutz@capacitylab.org">lutz@capacitylab.org</a><br><br>Julia Gantenberg<br>Public Relations<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-64235<br>E-Mail: <a href="mailto:gantenberg@capacitylab.org">gantenberg@capacitylab.org</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 22 Jan 2015 15:54:46 +0100</pubDate>
                            <title>Uni Bremen veranstaltet Deutsch-Chinesisches Symposium zum Thema Altenpflege</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-veranstaltet-deutsch-chinesisches-symposium-zum-thema-altenpflege-1</link>
                            
                            <description>Vorträge und Diskussionen am 5. und 6. Februar 2015 im Haus der Bürgerschaft / Hochrangige Expertinnen und Experten aus beiden Ländern zu Gast / Anmeldung noch möglich</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 026 / 22. Januar 2015 KG
</p><p>Das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen veranstaltet am 5. und 6. Februar 2015 ein Deutsch-Chinesisches Symposium zur Altenpflege in beiden Ländern. Im Haus der Bürgerschaft werden hochrangige Expertinnen und Experten aus Universitäten, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Vereinen und Verbänden erwartet. „Wie stellen sich die beiden sehr unterschiedlichen Länder der demographischen Herausforderung und insbesondere dem Thema Altenpflege?“ ist Kern der Vorträge und Podiumsdiskussionen. Das IPP hat als Sponsor und Unterstützer des Symposiums das Bremer Konfuzius-Institut gewonnen.
</p><p>Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden sich an den beiden Tagen unter anderem über innovative Versorgungsmodelle, Konzepte der geriatrischen Versorgung und Rehabilitation, Pflegekonzepte bei speziellen Erkrankungen, insbesondere Demenz, bauliche Umgebungen und technische Hilfsmittel zur Erhaltung der Selbständigkeit und Lebensqualität austauschen und Möglichkeiten künftiger Zusammenarbeit ausloten. „Verglichen mit Europa ergraut China mit doppelter Geschwindigkeit“, sagt Professor Stefan Görres, Dekan des Fachbereichs Human- und Gesundheitswissenschaften und Direktionsmitglied des Instituts für Public Health und Pflegeforschung, der das Symposium initiiert hat. Das Thema Alter stehe in beiden Ländern auf der politischen Agenda, insbesondere China sei wegen seiner Ein-Kind-Politik und einer fehlenden Pflegeinfrastruktur zu raschem Handeln gezwungen.
</p><p>Zu der Veranstaltung im Haus der Bürgerschaft werden hochrangige Gäste erwartet. Von chinesischer Seite ist das insbesondere Professorin Xiuhua Li, Präsidentin der Chinese Nursing Association, sowie Wissenschaftler von der Universität in Bremens Partnerstadt Dalian. Über den aktuellen Stand der Altenpflege in Deutschland referiert Dr. Matthias von Schwanenflügel, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Grußworte sprechen Christian Weber, Präsident der Bremischen Bürgerschaft, sowie Vertreter der chinesischen Botschaft in Deutschland und des chinesischen Konsulats in Hamburg. Gesundheitssenator Dr. Hermann Schulte-Sasse wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Donnerstagabend im Rathaus empfangen. Die Veranstalter hoffen, dass der Austausch auf einer Folgeveranstaltung in China fortgeführt wird.
</p><p>Anmeldungen für das Symposium sind noch möglich bei <a href="mailto:sarah.voltmann@uni-bremen.de">sarah.voltmann@uni-bremen.de</a><br>Anmeldeformulare unter <a href="http://www.ipp.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ipp.uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Gesundheitswissenschaften<br>Institut für Public Health und Pflegeforschung<br>Prof. Dr. Stefan Görres<br>Tel.: 0421 218 68900<br>E-Mail: <a href="mailto:sgoerres@uni-bremen.de">sgoerres@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11210</guid>
                            <pubDate>Fri, 23 Jan 2015 11:49:37 +0100</pubDate>
                            <title>Islamischer Religionspädagoge Professor Mouhanad Khorchide aus Münster kommt in die Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/islamischer-religionspaedagoge-professor-mouhanad-khorchide-aus-muenster-kommt-in-die-uni-bremen-1</link>
                            
                            <description>Uni-Veranstaltung findet im Rahmen des Aktionsbündnisses „Bremen tut was“ von Bürgermeister Jens Böhrnsen am 28. Januar um 18.30 Uhr im Großen Hörsaal (Keksdose) auf dem Boulevard statt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr>. 027 / 22. Januar 2015 SC
</p><p>„Bremen tut was“ – gegen gesellschaftliche Spaltung und Intoleranz: So lautet das vom Bremer Bürgermeister Jens Böhrnsen initiierte Aktionsbündnis, in dem alle relevanten gesellschaftlichen Vereinigungen und Institutionen der Stadt aufgerufen sind, sich mit öffentlichen Veranstaltungen an einem Dialog über das Gelingen einer pluralen Gesellschaftsordnung einzubringen – angesichts der Bedrohung dieser Ordnung durch Fremdenfeindlichkeit, Radikalisierung und Terrorakte.
</p><p>Die Beteiligung der Universität Bremen an dieser Initiative ist eine Selbstverständlichkeit, ebenso wie die Teilnahme zahlreicher Uni-Angehöriger an der Kundgebung am kommenden Montag (26. Januar 2015) auf dem Bremer Marktplatz. Nicht so selbstverständlich ist es allerdings, dass der international hoch anerkannte Islamische Theologe und Soziologe mit einem Lehrstuhl für Islamische Religionspädagogik an der Universität Münster, Professor Mouhanad Khorchide, am Mittwoch, den 28. Januar 2015 zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung in die Universität Bremen kommt. Mouhanad Khorchide hält einen Vortrag zum Thema „Vom ´Wir´ und ´die Anderen` zu einem neuen `Wir´ – Radikalisierung und religiöser Pluralismus als kommunikative Herausforderungen“. Veranstaltungsort ist der Große Hörsaal (Keksdose) auf dem Boulevard, Beginn um 18.30 Uhr.
</p><p>Mouhanad Khorchide ist aktuell bundes- und europaweit ein sehr angefragter Interview- und Gesprächspartner. Er gilt als der wissenschaftliche Spezialist in Deutschland zur Frage nach dem Platz und der Rolle eines zukunftsweisenden, verständigungsorientierten Islams in der Mitte europäischer Gesellschaften.
</p><p>Die Eröffnung und Einführung übernimmt Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Uni-Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität. Nach dem Vortrag von Mouhanad Khorchide gibt es Gelegenheit zur Diskussion, die von <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christoph Fantini aus dem Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung des Fachbereichs Bildungs- und Erziehungswissenschaften moderiert wird.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Yasmin Karakaşoğlu <br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421/218-60040<br>E-Mail: <a href="mailto:kon3@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kon3@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11211</guid>
                            <pubDate>Fri, 23 Jan 2015 11:53:39 +0100</pubDate>
                            <title>Eine Uni für alle: „Die Ukraine auf der Suche nach Stabilität“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/eine-uni-fuer-alle-die-ukraine-auf-der-suche-nach-stabilitaet-1</link>
                            
                            <description>Dr. Heiko Pleines von der Forschungsstelle Osteuropa über Handlungsmöglichkeiten der Ukraine zur Überwindung der Krisensituation im Lande</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 028 / 22. Januar 2015 SC
</p><p>Gibt es eine Strategie der in der Ukraine politisch Verantwortlichen? Was sagt eigentlich die Bevölkerung? Wie realistisch ist die Hoffnung auf Stabilität? Mit einem Vortrag über „Die Ukraine auf der Suche nach Stabilität“ endet der aktuelle Durchgang der Vortragsreihe „Eine Uni für alle“. Am 28. Januar 2015 referiert der Politikwissenschaftler <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Heiko Pleines von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen über die Situation in der Ukraine heute. Veranstaltungsort ist das Haus der Wissenschaft (Sandstr. 4/5), Beginn 18 Uhr. Heiko Pleines ist Russlandexperte und leitet in der Forschungsstelle Osteuropa die Abteilung „Politik und Wirtschaft“.
</p><p>Die Reihe „Eine Uni für alle“ wird von den „unifreunden“ in Zusammenarbeit mit der Pressestelle der Universität Bremen veranstaltet. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ermöglicht sie interessierten Bürgerinnen und Bürgern Einblicke in die Wissenswerkstatt Universität. Der Eintritt ist frei.
</p><p><strong>Zum Inhalt des Vortrags</strong></p><p>Die Ukraine ist im Laufe des vergangenen Jahres in eine tiefe Krise gestürzt, die viele Aspekte hat. Zuerst ging es um die außenpolitische Orientierung des Landes zwischen der Europäischen Union und Russland, dann um Demokratie im Innern, anschließend um die territoriale Integrität und einen bewaffneten Konflikt in der Ostukraine. Im Hintergrund droht der wirtschaftliche Zusammenbruch des Landes und die <abbr title="Europäische Union" lang="de">EU</abbr> sorgt sich um den Erdgastransit durch die Ukraine.
</p><p>Die Ukraine wird dabei oft nur als Objekt im Konflikt der Großmächte gesehen. Der Vortrag von Heiko Pleines wird die Perspektive der Ukraine beschreiben, die innenpolitisch, außenpolitisch und wirtschaftlich auf der Suche nach Stabilität ist. Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es für die Ukraine? Hat die derzeitige politische Führung des Landes eine klare Strategie? Wie sieht die Bevölkerung die Lage? Und wie groß sind die Chancen auf ein Ende der Krise?
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Pressestelle<br>Eberhard Scholz<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218 60155<br>E-Mail: <a href="mailto:eberhard.scholz@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">eberhard.scholz@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11212</guid>
                            <pubDate>Fri, 23 Jan 2015 11:58:00 +0100</pubDate>
                            <title>Unitheater „InCognito“ sucht den Superstar</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/unitheater-incognito-sucht-den-superstar-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 029 / 23. Januar 2015 KG
</p><p>Mit einer vergnüglichen Theaterrevue, bei der die Zuschauerinnen und Zuschauer durch die Länge und Intensität ihres Beifalls am Ende den Superstar des Abends küren werden, feiert das Theater InCognito seine nächste Premiere. Am Freitag, 30. Januar 2015, wird um 19 Uhr im Theatersaal der Universität das neue Stück, „Unglaubliches Talent“ gezeigt. Darin werden TV-Showformate wie „Germany's next Top Model“ oder „Das Dschungelcamp“ auf die Schippe genommen.
</p><p><strong>Kabarettistische Analyse medialer Zustände</strong></p><p>Kern der Revue sind acht kleine Stücke, sogenannte Minidramen, die zum Teil von arrivierten Autoren wie Hans Magnus Enzensberger und F.K. Wächter geschrieben wurden. Jedes Minidrama erzählt für sich eine Geschichte, die sich oft kritisch mit bestimmten – vor allem auch medialen – Zuständen unserer Gesellschaft auseinandersetzt. Der unendliche Einfluss der Werbung auf fast alle Bereiche der Gesellschaft und die Jagd nach der Quote bei Rundfunk und Fernsehen sind Themen der Minidramen. Ebenso das Styling des eigenen Körpers, das medial vermittelten Vorbildern folgt, oder die Unfähigkeit unmittelbarer Kommunikation zwischen zwei Menschen in einer Zeit des Informationsüberflusses. Tanz und Gesang gehören zur Revue und das Lachen kommt nicht zu kurz.
</p><p><strong>Applaus entscheidet über Super-Show-Talent</strong></p><p>Gesucht wird am Ende das „Super-Show-Talent“ aus den Bereichen Theater, Tanz und Musik. Die Darsteller jedes einzelnen Stückes, jedes Songs oder der Tänze stehen in Konkurrenz zueinander. Sie geben ihr Bestes, um die Zuschauer zu überzeugen, dass sie das „unglaubliche Talent“ haben, zum Super-Showstar aufzusteigen. Am Ende entscheidet der stärkste Applaus über den Gewinner des Abends.
</p><p><strong>Termine und Karten</strong></p><p>Die weiteren Aufführungen von „Unglaubliches Talent“, jeweils um 19 Uhr im Theatersaal der Universität, sind am Samstag, 31. Januar, Sonntag 1. Februar, Donnerstag, 5., Freitag, 6., Sonntag 7. und Dienstag, 10. Februar 2015. Ticketreservierung über <a href="http://www.theaterincognito.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.theaterincognito.de</a> oder Karten an der&nbsp; Abendkasse.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Franz Josef Eggstein<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 5305 89<br>E-Mail: <a href="mailto:eggstein@uni-bremen.de">eggstein@uni-bremen.de</a></p><p>Lars Grochla<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0151 27 525 217<br>E-Mail: grochla@googlemail.com</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 23 Jan 2015 12:01:09 +0100</pubDate>
                            <title>Tagungen der Universität Bremen im Februar 2015</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/tagungen-der-universitaet-bremen-im-februar-2015-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 030 / 23. Januar 2015 KG
</p><p>Das Institut für Public Health und Pflegeforschung (<abbr title="Institut für Public Health und Pflegeforschung" lang="de">IPP</abbr>) veranstaltet am <strong>Donnerstag, 5. und am Freitag, 6. Februar 2015</strong> ein Deutsch-Chinesisches Symposium zum Thema Altenpflege. <strong>„Demographische Herausforderungen und Lösungspotentiale – Altenpflege in Deutschland und China im Vergleich“</strong> ist Thema der zweitägigen Veranstaltung im Haus der Bürgerschaft. Sie wird vom Bremer Konfuzius-Institut als Sponsor gefördert. Expertinnen und Experten aus den Bereichen Management, Ausbildung, Wissenschaft und Politik beider Länder diskutieren aktuelle Entwicklungen. Unter anderem in den Bereichen: Versorgungs-Modelle für das Altern, Konzepte der geriatrischen Versorgung und Rehabilitation, Pflegekonzepte bei speziellen Erkrankungen, insbesondere Demenz, sowie bauliche Umgebungen und technische Hilfsmittel zur Erhaltung der Selbständigkeit und Lebensqualität. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Stefan Görres, <abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218 68900, E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de; Anmeldungen sind noch möglich bei <a href="mailto:sarah.voltmann@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sarah.voltmann@uni-bremen.de</a>; Anmeldeformulare unter <a href="http://www.ipp.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.ipp.uni-bremen.de</a></p><p>Geschlechterunterschiede in der Gesundheitsforschung wie zum Beispiel die geschlechterspezifische Entwicklung von Präventionsangeboten sind Thema eines zweitägigen Workshops, zu dem das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (<abbr title="Institut für Epidemiologie und Präventionsforschung" lang="de">BIPS</abbr>) am <strong>Donnerstag, 12. und Freitag, 13. Februar 2015</strong> in den Raum 1.550 des Instituts an der Achterstraße 30 einlädt. Im Rahmen des vom Bund geförderten Projektes „Epi goes Gender“ hat das <abbr title="Institut für Epidemiologie und Präventionsforschung" lang="de">BIPS</abbr> von 2012 bis 2014 bereits regelmäßig Februar-Workshops durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Public Health und Pflegeforschung wird diese Reihe nun fortgesetzt. Der vierte Workshop trägt den Titel <strong>„Geschlechtersensibilität und Intersektionalität in der Epidemiologie“</strong>. Intersektionalität meint den Abbau von Ungleichheit und Ungerechtigkeit in der Gesundheitsversorgung wie Geschlecht, Ethnie, kultureller Hintergrund und Sozialstatus der Patientinnen und Patienten. Ziel des Workshops ist es, interessierten Studierenden sowie Nachwuchs- und Senior-Wissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern ein Forum zu bieten, sich über aktuelle Entwicklungen geschlechtersensibler Forschung sowie den Forschungsansatz Intersektionalität zu informieren und ihre eigenen Arbeiten zur Diskussion zu stellen. Weitere Informationen, Programm und Anmeldung unter <a href="http://www.epi-goes-gender.net/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.epi-goes-gender.net</a>; Kontakt: <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ingeborg Jahn, <abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 21856904; E-Mail: <a href="mailto:jahn@bips.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">jahn@bips.uni-bremen.de</a></p><p><strong>„Neue Herausforderungen für das Sprachenlernen und -lehren an Hochschulen"</strong> sind Thema des fünften Bremer Symposiums, das das Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen am <strong>Freitag, 20. Februar, und am Samstag, 21. Februar</strong> veranstaltet. Internationale Verflechtungen und Kooperationen, aber auch verstärkte Wanderungsbewegungen in Europa und der Welt machen die Hochschulen sprachlich und kulturell bunter. Damit verändern sich auch die Anforderungen an die Sprachvermittlung. Auf der einen Seite sollen heterogene und mehrsprachige Lerngruppen so „bedient“ werden, dass alle Lernenden ihre individuellen Lernprozesse voranbringen können – fachorientiert, interkulturell und möglichst mit Berücksichtigung vorhandener oder angestrebter Mehrsprachigkeit. Andererseits wird immer mehr nach Standardisierung und Zertifizierung gerufen. In diesem Spannungsfeld stellen sich neue Fragen. Das Symposion möchte ein Forum bieten für die Präsentation von Konzepten und den Austausch von Ideen und praktischen Beispielen zur Beantwortung dieser Fragen. Die Veranstaltung findet im Gebäude <abbr title="Geisteswissenschaften 2" lang="de">GW2</abbr> statt und richtet sich an Fremdsprachenlehrkräfte an Schulen und Hochschulen, sowie an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Fremdsprachendidaktik und der Sprachlehrforschung Kontakt: Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen, <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Bärbel Kühn, <abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218 61962; E-Mail: <a href="mailto:bkuehn@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bkuehn@uni-bremen.de</a>; <a href="http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fremdsprachenzentrum-bremen.de</a></p><p>Neue Wege in der Diagnostik und Therapieentwicklung bei Krebs und Erkrankungen des Gehirns hat das Projekt „EngCaBra“ aufgezeigt. Die Abkürzung steht für <strong>„Biomedical engineering for cancer and brain disease diagnosis and therapy development"</strong>. Am <strong>Montag, 23. und Dienstag, 24. Februar 2015</strong> laden beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu einer öffentlichen Postersession in den Pavillon des Gebäudes <abbr title="Naturwissenschaften 1" lang="de">NW1</abbr> ein. Vier Jahre lang, seit April 2011, lief das Projekt, an dem ein Konsortium aus acht Forschungsgruppen aus sieben Ländern, darunter zwei Unternehmen und ein Krankenhaus, beteiligt waren. Das durch das Marie Curie-Programm der <abbr title="Europäische Union" lang="de">EU</abbr> geförderte Projekt wurde von Professor Michael Vellekoop vom Institut für Mikrosensoren, -aktuatoren und -systeme (IMSAS) des Fachbereichs Physik/Elektrotechnik der Universität Bremen geleitet. Die Kombination der Forschungsdisziplinen Elektronik, Mikrosensoren, Nanotechnologie und Biotechnologie hat völlig neue Messtechniken als Ergebnis. Sie liefern Informationen über die Analyse und Behandlung von Melanomen, Leukämie und Schizophrenie. Der gemeinsame Nenner dieser Krankheiten ist eine Fehlfunktion von menschlichen Zellen. So wurde beispielsweise ein Biopsie-Messgerät entwickelt, das Experten, die Gewebeproben von einem Patienten genommen haben, bei der Analyse unterstützt. Das Ziel des Instruments ist es, die Anzahl der falschen positiven und falschen negativen Ergebnisse, die beide eine hohe Belastung für die Patienten und für das finanzielle Budget des Krankenhauses darstellen, stark zu verringern. Ein weiteres Ergebnis von „EngCaBra“ ist ein Microarray-Chip zur Bestimmung der neuronalen Aktivität von Gehirnzellen. Sie können Hinweise auf spezifische Hirnerkrankungen geben. Gleichzeitig wird auf dem Chip die Wirkung der medikamentösen Behandlung erfasst. Kontakt: Kai Burdorf, Microsystems Center Bremen, <abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218 62640, E-Mail: <a href="mailto:kburdorf@mcb.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kburdorf@mcb.uni-bremen.de</a></p><p>Wie sich das rasant steigende Datenvolumen im Mobilfunk bewältigen lässt, darüber diskutieren die Teilnehmer aus Wissenschaft und Industrie in der iJOIN Winter School am <strong>23. und 24. Februar 2015</strong>. <strong>Zentrales Thema ist die Einbindung von Cloud-Technologien bei der Entwicklung des neuen Mobilfunkstandards 5G.</strong> Organisiert wird die Winter School von der Arbeitsgruppe Nachrichtentechnik des Technologie-Zentrums Informatik und Informationstechnik im Rahmen des dreijährigen EU-Forschungsprojekts iJOIN. Dort geht es um die zentrale Frage, wie sich hohe Datenraten mit möglichst wenig Energieverbrauch, kostengünstig und auch an Orten mit sehr vielen Teilnehmern mit Hilfe von dezentralen, über die Cloud gesteuerten Small Cells, in Ergänzung zu großen Funkmasten ermöglichen lassen. Kontakt: <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Dirk Wübben; <abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-62385; E-Mail: <a href="mailto:wuebben@ant.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">wuebben@ant.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11214</guid>
                            <pubDate>Fri, 23 Jan 2015 12:19:24 +0100</pubDate>
                            <title>Wearable Computing: Unternehmen Ubimax nach erfolgreichem Transferprojekt gegründet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wearable-computing-unternehmen-ubimax-nach-erfolgreichem-transferprojekt-gegruendet-1</link>
                            
                            <description>Kooperationsprojekt vom Bremer Unternehmen xConPartners und dem TZI der Uni Bremen / Mit xPick bietet Ubimax eine innovative und marktfähige Lösung für die Kommissionierung in der Produktionslogistik</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 031 / 23. Januar 2015 SC
</p><p>Erfolgreiche Transferprojekte sind immer noch selten. xPick gehört dazu. Das Bremer Unternehmen xCon Partners und das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (<abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr>) der Universität Bremen haben in diesem von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekts eine innovative Wearable Computing-Lösung für die Kommissionierung entwickelt, die insbesondere für Datenbrillen optimiert ist und hier einen signifikanten Mehrwert liefert. So bietet eine Datenbrille, etwa Google Glass, Mitarbeitern über eine grafische Darstellung alle relevanten Informationen. „Das Visuelle prägt sich besser und leichter ein. Das führt zu einer Kommissionierung, die schneller ist und geringere Fehlerraten aufweist als die zumeist verwendeten Picklisten auf Papier oder Audiolösungen, die Mitarbeiter über eine Sprachsteuerung zu den Regalen führen“, sagt Professor Michael Lawo, Projektleiter am <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr>.
</p><p>Schnelligkeit, Fehlerrate aber auch Flexibilität sind die zentralen Stellschrauben, um Kosten zu sparen. „Denn je nach Branche entfallen auf die Kommissionierung zwischen 55 und 70 Prozent der gesamten Lagerhallenkosten“, sagt <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Hannes Baumann, xPick-Produktleiter bei Ubimax. Ein zentrales Feature: Mit dem Plausibilitäts-Wiegeverfahren wird ermittelt, ob der Werker tatsächlich das richtige Teil im Regal entnommen und in die richtige Sammelbox gelegt hat. „Wir messen das Gewicht und entspricht es nicht dem benötigten Teil, erhält der Kommissionierer eine Fehlermeldung im Display. So wird etwa auch bemerkt, ob er die richtige Anzahl pro Teil entnommen hat“, sagt Lawo.
</p><p>Die Kommissionierlösung xPick ist ein Standbein für das neu gegründete Unternehmen Ubimax. Allein im Bereich der Produktion kommen xMake für Fertigung und Qualitätssicherung und xInspect für Service, Wartung und Instandhaltung hinzu. „Wir decken mit unseren standardisierten Lösungen die gesamte Wertschöpfungskette in der Produktion ab“, sagt Geschäftsführer <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Hendrik Witt. Ubimax macht inzwischen weltweit Projekte mit Kunden wie Daimler, DHL, BMW oder der GC Gruppe. Darüber hinaus ist das Unternehmen der einzige Glass Certified Partner von Google in Deutschland und kann somit exklusiv Google Glass Projekte anbieten. Die erfolgreiche Kooperation mit dem <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr> soll auch in Zukunft auf jeden Fall fortgesetzt werden. „Das ist sehr gut gelaufen. Die Zusammenarbeit war bei xPick fokussiert auf anwendungsorientierte Ergebnisse. Und inzwischen beschäftigen wir auch viele Mitarbeiter, die vorher am <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr> ihr Know-how erworben haben“, berichtet Witt. Neue gemeinsame Anträge für Forschungsprojekte sind bereits gestellt. „Wir wollen unsere Lösungen immer weiter ausbauen und verbessern. Dafür brauchen wir das Know-how und die Ideen der Wissenschaftler.“
</p><p>Den Forschungsbereich Wearable Computing hat das <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr> seit über zehn Jahren aufgebaut. „Das ist schon eine Alleinstellung. Es gibt wenig Wissen im Markt der Wearables“, sagt Witt, der selbst am <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr>&nbsp; in diesem Bereich promoviert hat. In Transferprojekten mit Industriepartnern, wie „wearIT@work“&nbsp; und „SiWear“, legten <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr>-Forscher die Grundlagen für heute mögliche marktreife Lösungen. Diese Kompetenz hat auch die Bremer Wirtschaftsförderung überzeugt. „Wir haben die beiden Partner für das Projekt xPick an einen Tisch gebracht. Die finanzielle Förderung hat sich voll ausgezahlt. Das Projekt ist beispielhaft für gelungenen regionalen Transfer. Es gibt eine marktreife Lösung und es sind über die Firmengründung neue Arbeitsplätze entstanden“, erläutert <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Norbert Möllerbernd, Innovationsmanager im Bereich Innovationsförderung bei der WFB.
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen <br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Michael Lawo<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218 64002<br>E-Mail: <a href="mailto:mlawo@tzi.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mlawo@tzi.de</a></p><p>oder<br>Knut Köstergarten<br>Tel. 0421/3800353 oder mobil 0176/28059267<br><a href="http://www.ubimax.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.ubimax.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11215</guid>
                            <pubDate>Fri, 23 Jan 2015 12:30:56 +0100</pubDate>
                            <title>Politikwissenschaft sprachlos? Politische Theorie und die Krisen der Gegenwart</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/politikwissenschaft-sprachlos-politische-theorie-und-die-krisen-der-gegenwart-1</link>
                            
                            <description>Bremer Politikwissenschaftler veranstalten am 29. Januar öffentliche Diskussion im Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 032 / 23. Januar 2015 SC
</p><p>Während derzeit allerorten neue politische Konflikte in Besorgnis erregender Schärfe ausbrechen, scheinen die Schlachten in der Politischen Theorie geschlagen: Der politische Liberalismus in seinen verschiedenen Spielarten regiert und seine Kontrahenten sind entweder weitgehend verschwunden (Marxismus, Kommunitarismus) oder haben sich in ihrer Oppositionsrolle mehr oder minder gemütlich eingerichtet(Postkolonialismus, Poststrukturalismus). Insofern sehen wir eine friedliche Theorielandschaft in friedlosen Zeiten – und hören erstaunlich wenig von einer Politischen Theorie, die doch den Anspruch erhebt, Orientierungswissen liefern zu können. Wie also verhält sich die Politische Theorie zu den aktuellen Krisen? Ist der Politische Liberalismus selbst ein Grund für die Schwierigkeiten der Politischen Theorie, angemessene Diagnosen zu liefern, und damit eine Ursache ihrer Sprachlosigkeit? Diese und verwandte Fragen werden auf der öffentlichen Podiumsdiskussion „Sprachlos? Politische Theorie und die Krisen der Gegenwart“ am 29. Januar 2015 von 19-21 Uhr im Haus der Wissenschaft erörtert.
</p><p>Es diskutieren Franziska Dübgen (Universität Göttingen), Jeanette Ehrmann (Universität Frankfurt), Regina Kreide (Universität Gießen), Peter Niesen (Universität Hamburg), Martin Nonhoff (Universität Bremen) und Frank Nullmeier (Universität Bremen); moderiert wird die Veranstaltung von Frieder Vogelmann (Universität Bremen). Veranstalter ist das Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) der Universität Bremen.
</p><p>Weitere Information:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut für Interkulturelle und Internationale Studien<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Martin Nonhoff<br>E-Mail: <a href="mailto:martin.nonhoff@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">martin.nonhoff@uni-bremen.de</a><br>Dr. Frieder Vogelmann<br>E-Mail: <a href="mailto:frieder.vogelmann@iniis.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">frieder.vogelmann@iniis.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11216</guid>
                            <pubDate>Mon, 26 Jan 2015 12:37:47 +0100</pubDate>
                            <title>29. Januar: Traditioneller Neujahrsempfang der „unifreunde“ und der Universitäten im Bremer Rathaus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/29-januar-traditioneller-neujahrsempfang-der-unifreunde-und-der-universitaeten-im-bremer-rathaus-4</link>
                            
                            <description>Grußwort von Jens Böhrnsen / Fototermin um 17:50 Uhr in der Oberen Rathaushalle </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 033 / 26. Januar 2015 MM
</p><p>Der Neujahrsempfang der „unifreunde“ <abbr title="eingetragener Verein" lang="de">e. V.</abbr> gemeinsam mit der Universität Bremen und der Jacobs University Bremen läutet am kommenden Donnerstag, den 29. Januar 2015, um 18 Uhr das Bremer Wissenschaftsjahr 2015 offiziell ein. Nach der Begrüßung durch Professor Bengt Beutler, dem Vorsitzenden der „unifreunde“, gibt es ein Grußwort von Jens Böhrnsen als Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen. Danach blicken Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Uni Bremen, und Professorin Katja Windt, Präsidentin der Jacobs University, auf das vergangene Jahr zurück und erläutern Ihre Erwartungen und Wünsche für 2015. Professor Bernd Scholz-Reiter wird in seiner Rede unter anderem darauf eingehen, welche Bedeutung die Universität Bremen für die Stadt und das Land Bremen hat. Zudem stellt er die neuberufenen Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer kurz vor. Im Anschluss an das offizielle Programm laden die „unifreunde“ dazu ein, gemeinsam auf das Wissenschaftsjahr 2015 anzustoßen. Auch diesmal werden wieder mehrere hundert Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zum Neujahrsempfang erwartet.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind herzlich zum Neujahrsempfang der „unifreunde“ eingeladen. Um 17:50 Uhr stehen Ihnen die Akteure des Neujahrsempfangs in der Oberen Rathaushalle für ein Foto zur Verfügung. Folgende Personen sollen da sein:
</p><p>Jens Böhrnsen (Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen)
</p><p>Prof. Dr. Bengt Beutler (Vorsitzender der „unifreunde“)
</p><p>Prof. Dr. Katja Windt (Präsidentin der Jacobs University)
</p><p>Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter (Rektor der Uni Bremen)
</p><p>Prof. Dr. Bettina Hollstein (eine neuberufe Professorin der Universität Bremen)
</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 27 Jan 2015 15:22:33 +0100</pubDate>
                            <title>Sicherere und gesündere Nahrungsmittelproduktion durch bessere Nützlinge für die biologische Schädlingsbekämpfung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/sicherere-und-gesuendere-nahrungsmittelproduktion-durch-bessere-nuetzlinge-fuer-die-biologische-schaedlingsbekaempfung-1</link>
                            
                            <description>Arbeitsgruppe der Universität Bremen am Europäischen Forschungsprogramm BINGO beteiligt / 450.000 Euro für Bremer Populations- und Evolutionsökologie</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Es muss nicht immer die chemische Keule sein: Auch Nützlinge wie Insekten oder Spinnentiere sorgen in der Natur für eine effiziente Schädlingsbekämpfung – beispielsweise, indem sie diese ganz einfach fressen. Der biologischen Schädlingsbekämpfung kommt wachsende Bedeutung zu, und mittlerweile beschäftigen sich breit angelegte Forschungsvorhaben mit diesem Thema. Eines davon ist das BINGO Training Network (Breeding Invertebrates for Next Generation Biocontrol), das mit 3,3 Millionen Euro durch das EU Horizon 2020 Programm gefördert wird. Zwei der insgesamt 13 Forschungsprojekte werden dabei von der Arbeitsgruppe Populations- und Evolutionsökologie am Fachbereich 2 (Biologie/Chemie) der Universität Bremen durchgeführt; dafür gehen 450.000 Euro an die Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
</p><p>Am 22. Januar 2015 fand jetzt das Starttreffen des internationalen Forschungsnetzwerks BINGO statt. Es will die natürliche genetische Variabilität einheimischer Nützlingsinsekten erforschen. Das Ziel ist, die Effizienz in der biologischen Bekämpfung von Schadinsekten zu verbessern, ohne dabei auf nicht-heimische Arten zurückgreifen zu müssen. Das BINGO Training Network vereint Forscher aus neun Europäischen Staaten. Sie wollen Produktion und Erfolg einheimischer Nützlinge in der Schädlingsbekämpfung durch selektive Zucht von Arten verbessern, die sich besonders gut für die biologische Bekämpfung eignen. Letzten Endes soll hiermit die Abhängigkeit der Nahrungsproduktion von chemischen Pestiziden reduziert und eine sicherere und gesündere Nahrungsmittelproduktion erreicht werden.
</p><p>Zum Hintergrund: Die Welternährung ist beständig durch bereits vorhandene oder neu eingeschleppte, invasive Schädlinge gefährdet. Um Nahrungsmittelsicherheit zu gewährleisten und Ökosysteme gesund zu erhalten, werden die EU-Richtlinien für den Einsatz von Pestiziden laufend verschärft. Die biologische Schädlingsbekämpfung mithilfe von nützlichen Insekten birgt hier ein großes Potenzial, beide Ziele zu erreichen. Die Kontrolle invasiver Schädlinge macht es bislang häufig nötig, exotische Nutzinsekten zu „importieren“, die unter Umständen die lokale Biodiversität bedrohen können. Die Optimierung einheimischer Nutzinsekten durch selektive und auf die jeweilige Feldfrucht bezogene Zucht kann die Abhängigkeit von eingeführten Nützlingen verringern. Obwohl die Zuchtwahl von Agrarpflanzen und Nutztieren seit Jahrhunderten gang und gäbe ist, wurden solche Ansätze bislang nicht zur Verbesserung von Nützlingen genutzt.
</p><p>Das BINGO-Forschungsprogramm wird genetische Information und Zuchtwahl in die Nützlingsproduktion bringen und gleichzeitig genomische Spitzentechnologie in die biologische Schädlingsbekämpfung einführen. BINGO wird durch das renommierte Marie Sk?odowska-Curie Innovative Training Network (ITN) Format der Europäischen Kommission gefördert. 13 Nachwuchswissenschaftler erfahren bei zwölf Partnern von Universitäten, Forschungsinstituten, non-profit Organisationen und der Industrie der Niederlande, Deutschlands, Frankreichs, Spanien, der Tschechischen Republik, Österreichs, der Schweiz, Griechenlands und Portugals wissenschaftliches Training. Koordiniert wird das Projekt von der niederländischen Universität Wageningen. 
</p><p>ACHTUNG Redaktionen: In der Universitäts-Pressestelle, <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a>, können sie ein Foto einer Brackwespe anfordern, die eine Mehlmottenlarve parasitiert. Fotovermerk: Nils Linek/Universität Bremen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie/Chemie<br>Institut für Ökologie<br>Dr. Andra Thiel und Prof. Dr. Thomas S. Hoffmeister<br>Tel.: 0421/218-62937<br>E-mail: <a href="mailto:thiel@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">thiel@uni-bremen.de</a>, <a href="mailto:tsh@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">tsh@uni-bremen.de </a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 28 Jan 2015 15:41:41 +0100</pubDate>
                            <title>Bewegende Geschichte auf großer Leinwand</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bewegende-geschichte-auf-grosser-leinwand-1</link>
                            
                            <description>Die Uni Bremen zeigt am 3. Februar im Kino City 46 kanadisch-jiddischen Film über ein Liebespaar in Zeiten des Nationalsozialismus / Regisseurin zu Gast / Film in jiddischer Sprache mit englischen Untertiteln</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Schicksal führt Jakob und Leah in einer halbverfallenen Scheune irgendwo im litauischen Hinterland zusammen. Die Begegnung eines jüdischen Jungen und Mädchen ohne Aufsichtsperson ist eigentlich tabu. Doch es ist Krieg. Zusammen durchlaufen sie alle Phasen der Fremdheit, Annäherung und eines Lebenshungers, wie er nur in Ausnahmesituationen möglich wird: Liebe, Heirat und eine folgenschwere Entscheidung. Jakob erinnert sich noch einmal nach langer Zeit an seine erste große Liebe und erzählt aus seiner Perspektive ihre Geschichte. Aus Anlass des Internationalen Gedenktags der Opfer des Nationalsozialismus zeigen die Universität Bremen und die Forschungsstelle Osteuropa zusammen mit der Regionalgruppe Weser-Ems von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. im Bremer Kino City 46 den kanadisch-jiddischen Film „Di Schpilke“ (The Pin / Die Nadel) am Dienstag, 3. Februar 2015. Beginn ist um 20:30 Uhr. Der Film hat beim Jewish Film Festival in Warschau einen Grand Prix gewonnen und wird an dem Abend in jiddischer Sprache mit englischen Untertiteln gezeigt. Nach der Vorstellung gibt es ein Treffen mit der Regisseurin Naomi Jaye. 
</p><p>Die Autorin und Regisseurin hat zehn Jahre lang Kurzfilme gedreht. In dieser Zeit reifte der Entschluss zu ihrem ersten Spielfilm „Di Schpilke“. Es ist gleichzeitig der erste kanadische jiddisch-sprachige Film und der zweite in den Annalen Nordamerikas nach über siebzig Jahren. Inspiriert wurde sie für diese Geschichte und den Titel „The Pin“ (Die Nadel) durch ihre Großmutter Leah. Sie hatte gebeten, nach ihrem Tode mit einer Nadel gepikst zu werden. Denn sie fürchtete sich davor, lebendig begraben zu werden.
</p><p>Karten gibt es für 8 Euro (ermäßigt 5,50 Euro) an der Abendkasse im City 46 (Birkenstraße 1). Weitere Informationen unter <a href="http://www.city46.de/" target="_blank" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" rel="noreferrer">www.city46.de</a> und <a href="http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.forschungsstelle.uni-bremen.de</a></p><p>Link zum Trailer: <a href="http://youtu.be/N6lImifpiZM" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://youtu.be/N6lImifpiZM</a></p><p><em>Meike Jentzsch</em></p><p>&nbsp;</p><p>Kontakt:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut für Geschichtswissenschaft<br>Prof. Dr. Magdalena Waligórska<br>Tel.: 0421 218 67 360<br>E-Mail: <a href="mailto:mwaligor@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mwaligor@uni-bremen.de </a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 29 Jan 2015 10:54:08 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Informatiker kooperieren mit Universität in Shanghai</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-informatiker-kooperieren-mit-universitaet-in-shanghai-1</link>
                            
                            <description>Wissenschaftler verbessern mit virtuellen Prototypen technische Systeme / Kooperation soll Studierenden und Forschenden Gastaufenthalte ermöglichen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Bremer Informatiker der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur (AGRA) bauen die Kooperation zwischen der Universität Bremen und der <span lang="en">East China Normal University</span> (ECNU) in <span lang="zh-CN">Shanghai</span> weiter aus. Das Vorhaben wird in den kommenden zwei Jahren vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) mit über 17.000 Euro finanziert. „Durch diese Förderung werden längerfristige Gastaufenthalte möglich, die eine intensive gemeinsame Bearbeitung unseres Forschungsthemas erlauben“, sagt der Leiter der <abbr title="Arbeitsgruppe Rechner Architektur" lang="de">AGRA</abbr>, Professor Rolf Drechsler. Geplant ist ebenfalls, dass Studierende und junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einbezogen werden und somit Auslandserfahrung sammeln können. Das Projekt reiht sich in eine Folge von erfolgreichen Anträgen ein, die die <abbr title="Arbeitsgruppe Rechner Architektur" lang="de">AGRA</abbr> in den vergangenen Jahren über den <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst" lang="de">DAAD</abbr> gefördert bekam. Dabei sind zahlreiche namenhafte Universitäten auf der ganzen Welt involviert, wie zum Beispiel in <span lang="en">Berkeley</span>, <span lang="en">Dallas</span>, Paris und Tokyo.
</p><h3>Woran forschen die Informatiker?</h3><p>Die Bremer Informatiker der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur sind spezialisiert auf die Konstruktion komplexer technischer Systeme, wie man sie zum Beispiel in Computern oder Mobiltelefonen findet. Bei ihren Forschungen steht die Qualität und Korrektheit stets im Vordergrund. So wird bereits vor der Fertigung eines technischen Systems in einer ersten Entwurfsphase ein Prototyp erstellt. Anhand dessen überprüfen die Forschenden, ob alle Funktionalitäten wie gewünscht umgesetzt wurden. Bei heutigen Systemen, deren <span lang="en">Hardware</span> aus vielen Milliarden Transistoren und die zugehörige <span lang="en">Software</span> aus vielen Millionen Zeilen <span lang="en">Code</span> besteht, ist dieses Vorgehen allerdings kaum noch effizient durchführbar. Daher wird in einer ersten Phase nicht ein reales System erstellt, sondern ein entsprechendes Modell im Computer erzeugt. Dieses bezeichnet man als virtuellen Prototypen.
</p><h3>Komplexe Systemmodelle</h3><p>Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen von der <span lang="en">East China Normal University in Shanghai</span> wollen die Bremer Informatiker komplexe Systemmodelle untersuchen, die sogar erlauben sollen Prozessoren mit mehreren Kernen zu modellieren. Hierbei kommen verschiedene Programmiersprachen für Hard- und <span lang="en">Software</span> zum Einsatz – teilweise sogar in Kombination miteinander. Auf den virtuellen Prototypen wird dann schon in einem frühen Entwurfsstadium die Korrektheit der Umsetzung überprüft. Es werden Testfälle generiert oder sogar bewiesen, dass die Komponenten das gewünschte Verhalten haben.
</p><h3>China ist wichtiger Kooperationspartner</h3><p>Für die Universität Bremen gehört China neben den USA, Kanada, Indien, der Türkei und dem südlichen Afrika zu den wichtigsten internationalen Partnern. Mit der <span lang="en">East China Normal University </span>(ECNU) in Shanghai ist die Universität Bremen bereits seit 1987 verbunden.<br><br><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich 3 Mathematik/Informatik<br>Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Rolf Drechsler (Leitung)<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-63932<br>E-Mail: <a href="mailto:drechsler@uni-bremen.de">drechsler@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/agra" target="_blank" rel="noreferrer">www.informatik.uni-bremen.de/agra</a>&nbsp; <br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 02 Feb 2015 13:29:26 +0100</pubDate>
                            <title>Bremen: Hafenstadt am Fluss – auch im 21. Jahrhundert?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremen-hafenstadt-am-fluss-auch-im-21-jahrhundert-1</link>
                            
                            <description>Bremer Historiker hält Vortrag über Bremens Perspektiven als Hafenstadt in der Staats- und Universitätsbibliothek</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 037 / 02. Februar 2015 SC
</p><p>Welchen Herausforderungen muss sich Bremen mit seiner jahrhundertealten Tradition als Hafen- und Handelsstadt heute stellen? Im Rahmen der Ausstellung „See-Not-Retter: 150 Jahre Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)“ stellt <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Hartmut Roder in seinem Vortrag „Bremen: Hafenstadt am Fluss – auch im 21. Jahrhundert?“ am 5. Februar um 18 Uhr in der Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) die Perspektiven vor, die Bremen als Hafenstadt hat.
</p><p><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Hartmut Roder ist Historiker, Buchautor und Museumswissenschaftler. Seit 1993 leitet er die Abteilung Handelskunde im Überseemuseum Bremen. Neben der neuen Dauerausstellung „Bremen ? Handelsstadt am Fluss“ konzipierte er eine Reihe von Ausstellungen zu klassischen Handelsprodukten. Er veröffentlichte eine Reihe von Büchern zur deutschen Zeit? und zur bremischen Handelsgeschichte. Zuletzt beschäftigte er sich mit der Zukunft der bremischen Häfen.
</p><p>Weiterer Vortrag im Begleitprogramm:<br>Donnerstag, 26. Februar 2015, 18 Uhr<br>Christian Stipeldey, (<abbr title="Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" lang="de">DGzRS</abbr>) „Die Bedeutung der <abbr title="Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" lang="de">DGzRS</abbr> heute“<br><br>Im Anschluss an die Vorträge lädt der Freundeskreis der Bibliothek zu einem kleinen Umtrunk.
</p><p>Die Ausstellung „See-Not-Retter: 150 Jahre Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (<abbr title="Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" lang="de">DGzRS</abbr>)“ ist noch bis zum 14. März 2015 in der Zentrale der SuUB während deren Öffnungszeiten (Mo – Fr: 10 – 22 Uhr, Sa: 10 – 18 Uhr) zu sehen. Der Eintritt ist frei. 
</p><p>Meike Jentzsch
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br>Anke Winsmann<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 – 218 59572<br>E-Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11221</guid>
                            <pubDate>Mon, 02 Feb 2015 14:33:25 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Schülerinnen und Schüler auf den Spuren der Zukunftsgestaltung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-schuelerinnen-und-schueler-auf-den-spuren-der-zukunftsgestaltung-1</link>
                            
                            <description>Auftakt der Bremer Stadtforscher 2015 am kommenden Mittwoch in der Universität / 200 Schüler beim „Markt der Ideen“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 038 / 02. Februar 2015 SC
</p><p>„Bremens Zukunft gemeinsam gestalten“ – so lautet das Leit-Motto für über 200 Schülerinnen und Schüler, die zu „Bremer Stadtforschern“ werden. Am Mittwoch, den 4. Februar startet das Projekt von 9 – 12 Uhr im Hörsaalgebäude (Keksdose) und im Gebäude GW 2 der Universität Bremen. Bis zum Sommer arbeiten die jungen Leute dann an selbst gewählten Fragestellungen zum Thema. 
</p><p>Das Modell der „Bremer Stadtforscher“ hat sich als Kooperationsprojekt von Universität und Schule bereits seit 2010 einen Namen gemacht. Die Didaktiken der Lehramts-Studiengänge Geschichte, Politik und Geographie initiieren und begleiten bereits zum 5. Mal gemeinsam mit Lehrkräften aus 7 Partnerschulen jeweils halbjährliche Projekte. In diesem Jahr sind insgesamt neun Lerngruppen der Jahrgänge 8 bis 12 des Kippenberg-Gymnasiums, des Alten Gymnasiums, des Cato-van-Beek-Gymnasiums Achim, der Oberschulen Walle-Lange Reihe, am Leibnizplatz und Findorff sowie der Schule St. Johann beteiligt.
</p><p>Bei der zentralen Auftaktveranstaltung am Mittwoch in der Keksdose werden die Schülerinnen und Schüler zunächst in das Konzept und den Ablauf des Forschungsprozesses eingeführt. Als Anregung für ihre Suche nach einem attraktiven Thema erkunden sie dann im GW 2 den „Markt der Ideen“ und führen Gespräche mit den Ausstellern. Das sind in diesem Jahr 20 Bremer Institutionen und Initiativen, die mit ihrer Arbeit selbst zur Zukunftsgestaltung Bremens beitragen und inhaltliche oder methodische Hilfestellung geben können: So präsentieren sich die in der Bürgerschaft vertretenen Parteien ebenso wie zum Beispiel der Bremer Flüchtlingsrat, das Referat für Integrationspolitik der Senatskanzlei, der Petitionsausschuss, aber auch das Staatsarchiv, das Landesfilmarchiv sowie das Focke- und das Schulmuseum. Die Schüler sollen die Gespräche zur Entwicklung eigener Projektideen nutzen. Ihre Projektergebnisse werden sie dann Anfang Juli 2015 auf dem „Bremer Stadtforscher-Kongress“ in der Universität öffentlich präsentieren.
</p><p>Das Modell der „Bremer Stadtforscher“ wurde vom Team des Zentrums der Didaktiken der Sozialwissenschaften (ZeDiS) unter der Leitung von Professor Andreas Klee entwickelt. Es möchte Schüler und Schülerinnen frühzeitig für eine reflektierte Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen und Diskursen interessieren. Am konkretesten ist dies in ihrem lebensweltlichen und lokalen Umfeld möglich: Was ist mir in Bremen wichtig? Was kann ich dazu beitragen? In welcher Weise haben in der Vergangenheit Bremerinnen und Bremer auf die Gestaltung der Zukunft ihrer Stadt Einfluss genommen? Zu welchen Fragen engagieren sich Bremer aktuell, und welche Möglichkeiten gibt es überhaupt, sich als Bürger zu engagieren und auf Willensbildung und Entscheidungsprozesse einzuwirken? So möchten die „Bremer Stadtforscher“ auch der Politikverdrossenheit Jugendlicher entgegenwirken und ihnen in der eigenen Erforschung von Beispielen demokratischer Mitwirkung Erfahrungen und Wege aufzeigen. Methodische Prinzipien der „Bremer Stadtforscher“ sind das entdeckend-forschende Lernen und die Projektarbeit. Dazu bietet die Universität den Schülern vielfältige Unterstützung, unter anderem durch speziell geschulte studentische Tutoren - angehende Lehrkräfte, die so ihrerseits Erfahrungen bei der Projektbetreuung sammeln können.
</p><p>Näheres zum Konzept und zu den bisherigen Durchgängen der Bremer Stadtforscher siehe: <a href="http://www.uni-bremen.de/zedis/transfer/bremer-stadtforscher.html" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/zedis/transfer/bremer-stadtforscher.html</a>&nbsp; &nbsp;&nbsp; 
</p><p>Weitere Information:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut für Geschichtswissenschaft<br>Burkhard Sachse<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 - 218 - 67250<br>E-Mail: <a href="mailto:bsachse@uni-bremen.de">bsachse@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11222</guid>
                            <pubDate>Tue, 03 Feb 2015 14:20:08 +0100</pubDate>
                            <title>Uni-Weiterbildung: Erfolgreicher Einsatz von Robotern in Unternehmen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-weiterbildung-erfolgreicher-einsatz-von-robotern-in-unternehmen-1</link>
                            
                            <description>Weiterbildendes Studium „Robotik &amp; Automation“ für Ingenieure an der Universität Bremen startet im März / Info-Veranstaltung am 10. Februar in der Uni</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 039 / 03. Februar 2015 SC
</p><p>Automation ist ein globaler Trend, doch nicht alle Automatisierungsprojekte erhöhen zwangsläufig die Produktivität. Man muss nicht selbst zum Experten werden, um mit Experten auf Augenhöhe zu verhandeln. Aber nur wer über fundierte Kenntnisse über Grundlagen und aktuelle Trends der Robotik verfügt, kann entscheiden, welche Vorhaben Erfolg versprechen. Mit dem Weiterbildenden Studium „Robotik &amp; Automation“ lernen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, wie Automatisierungsprojekte auch in kleinen und mittleren Unternehmen erfolgreich konzipiert und kostengünstig umgesetzt werden können. Hierzu gibt es am Dienstag, den 10. Februar 2015 um 17 Uhr eine Infoveranstaltung in der Akademie für Weiterbildung (Zentralbereich Universität Bremen, Raum B1300). Das Weiterbildende Studium für Ingenieurinnen und Ingenieure startet am 6. März 2015. 
</p><p>Das neue Weiterbildende Studium bietet die Akademie für Weiterbildung der Universität Bremen in Kooperation mit dem Fachbereich Physik / Elektrotechnik an. Es besteht aus den drei Modulen: „Robotik-Grundlagen“, „Industrielle Automatisierungstechnik“ und „Einführungsstrategien und Wirtschaftlichkeitsanalysen“. In einem daran anschließenden Praxis-Transfer-Projekt können die Teilnehmenden eine angepasste Automatisierungslösung entwickeln und die betriebliche Umsetzung projektieren. Die Themen sind speziell für Ingenieurinnen und Ingenieure konzipiert, die an betrieblichen Automatisierungslösungen arbeiten oder sich für diesen Aufgabenbereich qualifizieren möchten. Die wissenschaftliche Weiterbildung steht darüber hinaus auch Technikern und Technikerinnen mit mehrjähriger Berufspraxis offen. 
</p><p>Für das Programm sind die Uni-Professoren Axel Gräser (Institut für Automatisierungstechnik), Josef Binder (Institut für elektrische Antriebe, Leistungselektronik und Bauelemente) und Franz J. Heeg (arbeitswissenschaftliches institut bremen) verantwortlich. Die Module wurden im Rahmen der Qualifizierungsinitiative Robotik des Landes Bremen erstellt und mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. 
</p><p>Meike Jentzsch
</p><p>Weitere Infos unter: <a href="http://www.uni-bremen.de/weiterbildung" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/weiterbildung</a>&nbsp; und <a href="http://www.robotik-weiterbildung.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.robotik-weiterbildung.de</a></p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Akademie für Weiterbildung <br>Jürgen Eritt<br>Telefon: (04 21) 218 – 616 18<br>E-Mail: <a href="mailto:eritt@uni-bremen.de">eritt@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 06 Feb 2015 18:58:52 +0100</pubDate>
                            <title>OLB-Wissenschaftspreis für Absolvent der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/olb-wissenschaftspreis-fuer-absolvent-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            <description>Dr. Fabian Meder hat für seine Doktorarbeit im Fachbereich Produktionstechnik den 1. Platz erhalten. Auszeichnung der Oldenburgischen Landesbank ist mit 5.000 Euro dotiert.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 040 / 06. Februar 2015 MM <br><br>Der Absolvent <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Fabian Meder von der Universität Bremen ist mit dem Wissenschaftspreis der Stiftung der Oldenburgischen Landesbank (OLB) ausgezeichnet worden. Der 30-jährige Materialwissenschaftler erhielt für seine Doktorarbeit über Nanomaterialien den 1. Platz. Einen weiteren 1. Platz bekam Andreas Schönfeld von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Institut für Physik) für seine Abschlussarbeit. Die beiden Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Insgesamt wurden sieben Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus der Nordwest-Region ausgezeichnet. Der OLB-Wissenschaftspreis würdigt alle zwei Jahre herausragende Doktorarbeiten und Studienabschlussarbeiten (Magister-, Diplom-, Staatsexamens-, Bachelor- oder Masterarbeiten).
</p><h3>Nicht die erste Auszeichnung für den Materialwissenschafter</h3><p><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Fabian Meder hat seine ausgezeichnete Doktorarbeit im Fachgebiet Keramische Werkstoffe und Bauteile der Universität Bremen bei Professor Kurosch Rezwan verfasst. Meder untersuchte Nanomaterialien, die mit biologischen Substanzen oder dem menschlichen Gewebe kombiniert werden können. Sie sind zukunftsweisend für die Bio-, Umwelt- und Medizintechnik. Solche Materialien könnten etwa Viren und andere Schadstoffe aus belastetem Trinkwasser entfernen, Geweberegeneration unterstützen oder dabei helfen, biologische Reaktionen technisch auszunutzen. Für den Nachwuchswissenschaftler ist dies nicht die erste Auszeichnung: Für einen Fachartikel in der international renommierten Fachzeitschrift „Acta Biomaterialia“ erhielt er den „Acta Student Award 2012“.
</p><h3>„Wissenschaft und Forschung sind in der Region zukunftsweisend aufgestellt“</h3><p>„Viele bedeutende Wissenschaftler haben ihre Wurzeln im Nordwesten, auch Sie haben mit ihrem exzellenten Abschneiden unterstrichen, dass sich unsere Wissenschaftsregion nicht verstecken muss“, sagte die Vorsitzende des Vorstands der OLB-Stiftung, Karin Katerbau, bei der Preisverleihung im Theater Laboratorium in Oldenburg diese Woche. Die Bandbreite der Fachbereiche sei beeindruckend groß: Produktionstechnik, Physik, Biologie und Bauwesen seien ebenso vertreten wie Kognitionswissenschaften, Logistik sowie Sprach- und Kulturwissenschaften. „Wissenschaft und Forschung sind in der Region zukunftsweisend aufgestellt“, betonte sie. Davon profitiere auch die Wirtschaft des Nordwestens.
</p><h3>Die weiteren Preisträgerinnen und Preisträger:</h3><p>Einen zweiten Platz (jeweils 3.500 Euro) belegten <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Svenja Engels (Institut für Biologie und Umweltwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) und Ole Roggenbuck (Fachbereich Bauwesen und Geoinformation der Jade Hochschule Oldenburg).<br><br>Einen dritten Preis (2.500 Euro) erhielten Georgiana Ciobotaru (Jacobs University Bremen) und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Tim Christian Kietzmann (Institut für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück).<br><br>Über einen Sonderpreis in Höhe von 2.500 Euro freute sich <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Patricia Mühr (Fakultät für Sprach- und Kulturwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg).<br><br><strong>Achtung Redaktionen: </strong>In der Uni-Pressestelle erhalten Sie ein Foto von der Preisverleihung sowie ein Portrait von <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Fabian Meder. Kontakt: Telefon: 0421 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; .<br><strong></strong></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik<br>Keramische Werkstoffe und Bauteile<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Kurosch Rezwan<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218 64930<br>E-Mail: <a href="mailto:krezwan@uni-bremen.de">krezwan@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ceramics.uni" target="_blank" rel="noreferrer">www.ceramics.uni-bremen.de</a><br>&nbsp;<br>Öffentlichkeitsarbeit OLB-Wissenschaftspreis:<br>Daniel Meier<br>Telefon: 0163 288 5688<br>E-Mail: <a href="mailto:info@med8.de">info@med8.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 09 Feb 2015 13:42:18 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Informatiker erhält hochrangige Auszeichnung des Europäischen Forschungsrates</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-informatiker-erhaelt-hochrangige-auszeichnung-des-europaeischen-forschungsrates-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 041 / 9. Februar 2015 KG
</p><p>Der Informatikprofessor Carsten Lutz von der Universität Bremen wurde für seine Forschungen jüngst mit dem hochrangigen „Consolidator Grant“ des Europäischen Forschungsrates (ERC) ausgezeichnet. Damit war er bei einer der profiliertesten und begehrtesten Ausschreibungen des <span lang="en">European Research-Council</span> erfolgreich. In seinem Fachgebiet wurden 2014 europaweit 1201 Anträge von exzellenten Forscherinnen und Forschern eingereicht. Die Bewilligungsquote liegt üblicherweise unter 10&nbsp; Prozent. Die Europäische Union will den Antragstellern mit dieser Förderlinie ermöglichen, ihre eigenen Forschungsgruppen zu konsolidieren und ihre Forschungsprojekte voranzutreiben.
</p><h3>Zwei Millionen Euro eingeworben</h3><p>Professor Lutz wird in den nächsten fünf Jahren ca. zwei Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat erhalten. Sein Arbeitsgebiet sind künstliche Intelligenz und theoretische Informatik. „Ich freue mich über die hohe Auszeichnung“, sagt Lutz. Mit dem Fördergeld wird er sein Team weiter ausbauen und gewinnt Freiheit für neue Forschungsarbeiten. Der Titel seines ERC Projektes ist „<span lang="en">Custom-Made Ontology Based Data Access</span> (CODA)“.
</p><h3>Wikipedia für Maschinen</h3><p>„Es geht darum, Methoden der künstlichen Intelligenz auf die Datenintegration anzuwenden“, sagt er. „Aus unterschiedlichen Quellen wie zum Beispiel dem Web und Mobilgeräten fallen viele unstrukturierte Daten an.“ Das sei etwas gänzlich anderes als eine klassische Datenbank. „Wir überlegen, wie wir die Daten zusammenbringen, verarbeiten und analysieren können. Dazu nutzen wir sogenannte Ontologien, die man sich wie eine Wikipedia-Version für Maschinen statt für Menschen vorstellen kann.“
</p><h3>Zur Person:</h3><p>Der 43-jährige Wissenschaftler lehrt und forscht seit Ende 2008 an der Universität Bremen. Er stammt aus Hamburg, hat an der RWTH Aachen in Informatik promoviert und sich an der TU Dresden habilitiert.
</p><p>Achtung Redaktionen: In der Pressestelle der Universität kann ein Porträtfoto von Prof. Carsten Lutz angefordert werden. Telefon: 0421 218 60150; E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik/Informatik<br>Prof. Dr. Carsten Lutz<br>Tel.: 0421 218 64431<br>E-Mail: <a href="mailto:clu@uni-bremen.de">clu@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11225</guid>
                            <pubDate>Mon, 09 Feb 2015 14:21:33 +0100</pubDate>
                            <title>Das richtige Studienfach gesucht?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/das-richtige-studienfach-gesucht-1</link>
                            
                            <description>Uni-Veranstaltungsreihe EINBLICKE stellt naturwissenschaftliche, mathematische und technische Studiengänge vor / Anmeldung ab sofort</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 043 / 09. Februar 2015 SC
</p><p>Studieren für einen Tag: Das heißt Probevorlesungen besuchen, Labore besichtigen oder Versuche durchführen. Durch EINBLICKE erhalten Schülerinnen und Schüler in ihren Osterferien einen Einblick in studientypische Inhalte. In Kursen, praktischen Übungen und im Gespräch mit Professorinnen, Professoren und Studierenden können Erwartungen überprüft, Fragen gestellt und Zukunftschancen geklärt werden. Das kann die Studienfachwahl erleichtern. Diese Studieninformationen bietet die Uni Bremen am 25. und 26. März 2015 für Schülerinnen und Schüler der 11. bis 13. Klasse. <br><br>Das EINBLICKE-Programm in der Übersicht: <br><br>EINBLICKE am 25. März 2015:<br>* Biologie<br>* Digitale Medien/Medieninformatik &amp; Informatik <br>* Physik <br>* Systems Engineering<br>* Wirtschaftsingenieurswesen Elektrotechnik/Informationstechnik <br>* Wirtschaftsingenieurswesen Produktionstechnik - Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik <br><br>EINBLICKE am Donnerstag, 26. März 2015:<br>* Chemie<br>* Elektrotechnik/Informationstechnik <br>* Geowissenschaften <br>* Mathematik &amp; Technomathematik <br>* Produktionstechnik- Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik<br>* Wirtschaftsinformatik <br><br>Weitere Information und Anmeldung: <a href="http://www.uni-bremen.de/einblicke" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/einblicke </a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11226</guid>
                            <pubDate>Wed, 11 Feb 2015 11:31:09 +0100</pubDate>
                            <title>Die Prozesssignatur geht online</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/die-prozesssignatur-geht-online-1</link>
                            
                            <description>Sonderforschungsbereich 136 schaltet heute neue Website www.prozesssignaturen.de frei</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 045 / 11. Februar 2015 SC
</p><p>Was wird in meinem Land und Bundesland geforscht? Welcher Aufgaben haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler angenommen? Wem kommen meine Steuergelder als Förderung zu Gute? Unter anderem auf solche Fragen geben Websites von öffentlichen Forschungseinrichtungen eine Antwort. Mit der Seite <a href="http://www.prozesssignaturen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.prozesssignaturen.de</a> stellt ab heute auch der neue Transregionale Sonderforschungsbereich (<abbr title="Sonderforschungsbereich Transregio" lang="de">SFB</abbr>/TRR 136) „Prozesssignaturen“ der Universität Bremen seine Arbeit online vor. <br><br><strong>Kontaktzone zur Wissenschaft</strong></p><p>Durch seine Arbeiten ist der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte <abbr title="Sonderforschungsbereich Transregio" lang="de">SFB/TR</abbr>R 136 Teil des Bremer Wissenschaftsschwerpunkts „Materialwissenschaft und ihre Technologien“, der sich derzeit auch im Haus der Wissenschaft im Rahmen der Ausstellung „Einfach Wissenswert – Material“ präsentiert. Mithilfe der neuen Website eröffnet der <abbr title="Sonderforschungsbereich Transregio" lang="de">SFB/TR</abbr>R 136 für die interessierte Öffentlichkeit nun eine digitale „Kontaktzone“ zur Wissenschaft, die 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche zur Verfügung stehen wird. „Auf der Website stellt unser Team für Wissenschaftskommunikation aktuell und zielgruppengerecht Informationen zu unserer Arbeit zusammen“, sagt <abbr title="Sonderforschungsbereich Transregio" lang="de">SFB/TR</abbr>R 136-Sprecher Professor Ekkard Brinksmeier. Die Seite dokumentiere dabei nicht nur die wissenschaftlichen Forschungs- und Veröffentlichungsaktivitäten des <abbr title="Sonderforschungsbereich Transregio" lang="de">SFB/TR</abbr> 136 sondern auch sein Engagement auf den Gebieten Gleichstellung, Nachwuchsförderung und Öffentlichkeitsarbeit. Eine Besonderheit, die <a href="http://prozesssignaturen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">prozesssignaturen.de</a> von vielen anderen Wissenschafts-Websites unterscheidet: Durch das stetig wachsende Online-Glossar können interessierte Laien genauso wie Kollegen aus Wissenschaft und Wirtschaft verfolgen, wie sich die Auseinandersetzung mit dem neuen fertigungstechnischen Paradigma der Prozesssignatur&nbsp; entwickelt.<br><br><strong>Prozesssignaturen als Paradigmenwechsel in der werkstofforientierten Fertigung</strong></p><p>In den nächsten Jahren ist es das Ziel der Wissenschaftler im <abbr title="Sonderforschungsbereich Transregio" lang="de">SFB/TR</abbr>R 136, das Konzept der sogenannten „Prozesssignaturen“ zu entwickeln, zu konkretisieren und damit einen Paradigmenwechsel in der werkstofforientierten Fertigung einzuleiten. Bei der industriellen Produktion hochbelasteter Bauteile – wie z. B. Zahnrädern für Windkraftanlagen – gelingt es recht gut, Maße, Formen und die Oberflächengeometrie gezielt einzustellen. Für oberflächennahe Werkstoffeigenschaften, sogenannte Randzoneneigenschaften wie beispielsweise Eigenspannungen und Härte, ist dies bisher jedoch kaum möglich. Genau diese Eigenschaften sind allerdings für die Lebensdauer und das Betriebsverhalten der Bauteile von entscheidender Bedeutung, da die Beanspruchungen in Form von Betriebslasten von der Oberfläche aus in das Innere des Bauteils wirken. Ziel ist, dass der formgebende Fertigungsprozess gleichzeitig die verlangten Eigenschaften der Randschicht des Werkstoffs erzeugt. Deshalb ist es wichtig, ein besseres Verständnis der in Fertigungsprozessen ablaufenden Vorgänge zu erhalten, die zu einer Veränderung der Werkstoffeigenschaften führen und diese in einer für alle Fertigungsprozesse einheitlichen Schreibweise, der Prozesssignatur, zu konkretisieren.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>SFB/TRR 136 Teilprojekt Öffentlichkeitsarbeit<br>Isabell Harder M. A.<br>Tel.: 0421 218 51188<br>E-Mail: <a href="mailto:harder@iwt-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">harder@iwt-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11227</guid>
                            <pubDate>Wed, 11 Feb 2015 16:27:47 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer und Hamburger Wissenschaftler überprüfen Einhaltung neuer Umweltvorschriften auf See</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-und-hamburger-wissenschaftler-ueberpruefen-einhaltung-neuer-umweltvorschriften-auf-see-1</link>
                            
                            <description>
Seeschifffahrt hält neue SECA-Grenzwerte überwiegend ein
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 046 / 11. Februar 2015 SC
</p><p>Mit wenigen Ausnahmen setzt die Seeschifffahrt regelkonformen Treibstoff mit Schwefelgehalten bis 0,10 Prozent Schwefelmasseanteil ein. Dies ist seit dem 1. Januar 2015 der zulässige Schwefelgehalt in Schiffskraftstoffen. Von den knapp 600 im Januar 2015 untersuchten Schiffsbewegungen waren rund 95 Prozent regelkonform.<br><br>Dies ist das Ergebnis der Messungen entlang der Elbe, die das Institut für Umweltphysik der Universität Bremen und das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie im Rahmen des Forschungsprojektes MeSMarT (Measurements of shipping emissions in the marine troposphere) seit dem 1. Januar 2015 durchgeführt haben. Stationen in Wedel und auf Neuwerk messen die Emissionen im laufenden Schiffsverkehr. Auswertealgorithmen ermöglichen es, aus der Messung der Abgaszusammensetzung Informationen über die Qualität des Treibstoffs abzuleiten, den die Schiffe verwenden. Mit diesen Ergebnissen können Schiffe mit auffälligen Werten im Treibstoff im nächsten Hafen gerichtsfest untersucht werden. Ein Ausbau der Überwachung auf weitere Standorte im Nord- und Ostseeraum wird zurzeit geprüft, ebenso die Möglichkeit, mittelfristig die Stationen automatisiert zu betreiben. Gleichzeitig testen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Überwachung auf offener See durch den kampagnenartigen Einsatz der Messsysteme auf Forschungsschiffen.<br><br>Damit sollen gleiche Wettbewerbsbedingungen beim Betrieb von Seeschiffen sichergestellt werden. Die vorhandenen großen Preisunterschiede unterschiedlicher Treibstoffqualitäten können sonst zu einer Wettbewerbsverzerrung führen.<br><br>Seit dem 1. Januar 2015 gelten in besonderen Emissionsüberwachungsgebieten (<span lang="en">Sulfur Emission Control Areas SECA</span>) wie der Nordsee und der Ostsee verschärfte Qualitätsanforderungen an Treibstoffe, die auf Schiffen eingesetzt werden dürfen. Der Grenzwert ist durch die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) im MARPOL Übereinkommen in Anlage VI sowie durch die EU-Schwefelrichtlinie 1999/32/EG festgelegt. Seit Inkrafttreten der neuen Grenzwerte zum 01.01.2015 wird die Einhaltung überwacht. Europäische Staaten kontrollieren verstärkt die Schiffstreibstoffe sowohl durch Prüfung der erforderlichen Dokumentationen als auch durch Probenahmen an Bord. Die Ergebnisse dieser Kontrollen tauschen sie über eine europäische Datenplattform der EMSA (Lissabon) aus. Darüber hinaus arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor allem im Ostsee- und Nordseeraum an der Entwicklung neuer effizienter Methoden zur Überwachung der Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte mittels Fernerkundung, wie beispielsweise im MeSMarT-Projekt (<a href="http://www.mesmart.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.mesmart.de</a>).<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Institut für Umweltphysik<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Folkard Wittrock<br>Tel.: 0421-21862111<br>Mobil: 0175-2443506<br><br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Stefan Schmolke<br>Chemie des Meeres (BSH)<br>Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie<br>Tel.: 040/3190 – 3330<br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11228</guid>
                            <pubDate>Mon, 09 Feb 2015 08:42:00 +0100</pubDate>
                            <title>Körperliche Aktivität beeinflusst bereits bei Kindern die Höhe des Blutdrucks</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/koerperliche-aktivitaet-beeinflusst-bereits-bei-kindern-die-hoehe-des-blutdrucks-1</link>
                            
                            <description>Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) sind Mitautoren eines Artikels im &quot;International Journal of Cardiology&quot; / Ergebnisse basieren auf Daten der IDEFICS-Studie, die das BIPS und die Uni Bremen koordinieren</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 044 / 9. Februar 2015 MM
</p><p>Kinder, die körperlich aktiv sind, beeinflussen positiv ihren Blutdruck. Dies zeigt eine neue Studie, die untersucht hat, wie sich körperliche Aktivität und sitzendes Verhalten auf den Blutdruck bei Kindern auswirken. Sie basiert auf Daten von Kindern aus acht europäischen Ländern, die am <abbr title="Europäische Union" lang="de">EU</abbr>-Projekt IDEFICS (Identification and prevention of dietary- and lifestyle-induced health effects in children and infants) teilgenommen hatten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) sind Mitautoren der Studie, die jetzt im "<span lang="en">International Journal of Cardiology</span>" erschienen ist.<br><br>Mehr als 18.000 Kinder aus acht europäischen Ländern – Belgien, Deutschland, Estland, Italien, Schweden, Spanien, Ungarn und Zypern – nahmen an der <abbr title="Identification and prevention of dietary- and lifestyle-induced health effects in children and infants" lang="en">IDEFICS</abbr>-Studie teil. Von diesen wurden 5.061 im Alter zwischen zwei und neun Jahren mit einem Accelerometer ausgestattet, der ihre Bewegungsaktivität aufzeichnete.
</p><h3>Körperliche Anstrengung stimuliert die innere Zellschicht der Blutgefäße</h3><p>Die Ergebnisse dieser Studie untermauern bisherige Untersuchungen, die eine günstige Wirkung von körperlicher Aktivität auf den Blutdruck zeigen. Es werden verschiedene Mechanismen diskutiert, durch die sich Bewegung regulierend auf den Blutdruck auswirkt. So gibt es überzeugende Belege, dass die körperliche Anstrengung die innere Zellschicht der Blutgefäße stimuliert, so dass die Gefäße erweitert werden und der Blutdruck sinkt.<br><br>Das <abbr title="Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie" lang="de">BIPS</abbr> und die Universität Bremen koordinierten gemeinsam die <abbr title="Identification and prevention of dietary- and lifestyle-induced health effects in children and infants" lang="en">IDEFICS</abbr>-Studie. Die Untersuchung zu Bluthochdruck bei Kindern im Zusammenhang mit körperlicher Aktivität wurde von der GENUD-Forschungsgruppe (<span lang="en">Growth, Exercise, Nutrition and Development Research Group</span>) der Universität von Zaragossa in Spanien unter der Leitung von Professor Luis Moreno durchgeführt. Dies erfolgte in Zusammenarbeit mit <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Augusto F. de Moraes von der YCARE-Forschungsgruppe (<span lang="en">Youth/Child and Cardiovascular Risk and Environmental Research Group</span>) der medizinischen Universität von Sao Paulo in Brasilien.
</p><h3>Höhe des Blutdrucks in der Kindheit beeinflusst Entwicklung im Erwachsenenalter</h3><p>Der brasilianische Forscher De Moraes erklärt: „Chronische Erkrankungen machen den Hauptanteil der globalen Krankheitslast aus und stellen somit ein zentrales öffentliches Gesundheitsproblem dar. Unter den chronischen Erkrankungen bei Erwachsenen kommt Bluthochdruck am häufigsten vor. Studien haben gezeigt, dass die Höhe des Blutdrucks in Kindheit und Jugend die Entwicklung von Bluthochdruck im Erwachsenenalter maßgeblich beeinflusst. Für eine langfristige Gesundheit ist es daher wichtig, frühzeitig ein gesundes Verhalten zu entwickeln. Hierzu gehört es zum Beispiel, bereits bei Kindern und Jugendlichen eine regelmäßige körperliche Aktivität zu fördern."<br><br>Die Untersuchungen der <abbr title="Identification and prevention of dietary- and lifestyle-induced health effects in children and infants" lang="en">IDEFICS</abbr>-Studie werden in der <abbr title="Europäische Union" lang="de">EU</abbr>-finanzierten I.Family-Studie weitergeführt, die das <abbr title="Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie" lang="de">BIPS</abbr> gemeinsam mit der Universität Bremen leitet. Die <abbr title="Identification and prevention of dietary- and lifestyle-induced health effects in children and infants" lang="en">IDEFICS</abbr>-Kinder sind mittlerweile ins Teenageralter gekommen. Bei der I.Family-Studie sind sie als Probanden wieder mit dabei, auch ihre Geschwister und Eltern sind zur Teilnahme eingeladen. Das Projekt will erforschen, welche Motive zu einem gesunden Ernährungs- und Lebensstil führen und welche Hemmnisse dies verhindern können. Dabei soll auch herausgefunden werden, ob diese Einflussfaktoren das Risiko für Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Johann Böhmann, Chefarzt der Kinderklinik in Delmenhorst und Mitglied des Beirates der I.Family-Studie, erklärt: „Ich kann aus meiner Erfahrung bestätigen, dass die Fälle von Bluthochdruck bei Kindern und Jugendlichen zunehmen. Umso erfreulicher ist es, dass einfache Maßnahmen helfen, den Blutdruck nachweisbar zu senken. Hierzu zählt, dass wir die Kinder unterstützen, mit Freude körperlich aktiv zu sein."
</p><h3>Publikation:</h3><p>"<span lang="en">Incidence of high blood pressure in children – Effects of physical activity and sedentary behaviors: The IDEFICS study: High blood pressure, lifestyle and children</span>."<br>de Moraes AC, Carvalho HB, Siani A, Barba G, Veidebaum T, Tornaritis M, Molnar D, Ahrens W, Wirsik N, De Henauw S, Mårild S, Lissner L, Konstabel K, Pitsiladis Y, Moreno LA; IDEFICS consortium. International Journal of Cardiology. 2015 Feb 1;180:165-70. doi: 10.1016/j.ijcard.2014.11.175. Epub 2014 Nov 26. <br><a href="http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0167527314023560" target="_blank" rel="noreferrer">Zur Publikation</a>&nbsp; <br><strong></strong></p><p><strong>Links:</strong><br><a href="http://www.ideficsstudy.eu" target="/" title="external-link-new-window" rel="noreferrer">Website zur IDEFICS-Studie</a><a href="http://www.ifamilystudy.eu/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer"><br>Website zur I.Family-Studie</a><br><br><strong>Kontakt:</strong><br>Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS)<br>Prof. Dr. Wolfgang Ahrens<br>Tel. 0421 218-56822<br>E-Mail: <a href="mailto:ahrens@bips.uni-bremen.de">ahrens@bips.uni-bremen.de</a><br><br><abbr title="Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie" lang="de">BIPS</abbr> Pressestelle<br>Anja Wirsing<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218-56780<br>Fax: 0421 218-56761<br>E-Mail: <a href="mailto:presse@bips.uni-bremen.de">presse@bips.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.bips-institut.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bips-institut.de</a>&nbsp; <br><br>Pressestelle I.Family<br><span lang="en">Rhonda Smith / Kate Viggers</span><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> +44/(0)1264 326427<br>E-Mail: <a href="mailto:rhonda@minervacomms.net">rhonda@minervacomms.net</a> &nbsp; / <a href="mailto:kate@minervacomms.net">kate@minervacomms.net</a> &nbsp; <br><br>Klinikum Delmenhorst gGmbH<br>Klinik für Kinder- und Jugendmedizin<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Hans Böhmann<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 04221 994400<br>E-Mail: <a href="mailto:boehmann.hans@klinikum-delmenhorst.de">boehmann.hans@klinikum-delmenhorst.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11229</guid>
                            <pubDate>Mon, 09 Feb 2015 09:02:00 +0100</pubDate>
                            <title>Fremdsprachenzentrum bietet sprachliche Vielfalt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/fremdsprachenzentrum-bietet-sprachliche-vielfalt-1</link>
                            
                            <description>Bildungsurlaub auf dem Uni-Campus: Warum nicht Italienisch oder Polnisch?</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 042 / 09. Februar 2015 SC<br><br>Sprachliche und kulturelle Vielfalt sind dem Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen (FZHB) ein wichtiges Anliegen – nicht nur für Studierende! Im Rahmen der sprachlichen und interkulturellen Weiterbildung gibt es deshalb auch Bildungsurlaub, der nach dem Bremischen Bildungsurlaubgesetz anerkannt wird. Wer sich für Italienisch oder Polnisch interessiert, hat im Februar und März die Möglichkeit, in diesem Rahmen einen fünftägigen Intensivkurs zu belegen. Mitmachen können Studierende und Berufstätige von in- und außerhalb der bremischen Hochschulen. Vorkenntnisse in der Sprache sind nicht erforderlich. <br><br>Die Intensivkurse Italienisch finden vom 23. bis 27. Februar (Zielniveau A1.1) und vom 09. bis zum 13. März 2015 (Zielniveau A1.2), von 9 bis 14 Uhr auf dem Campus der Universität Bremen statt.<br><br>Die Intensivkurse Polnisch finden vom 16. bis 20. Februar (Zielniveau A1.1) und vom 02. bis zum 06. März 2015 (Zielniveau A1.2), von 9 bis 14 Uhr auf dem Campus der Universität Bremen statt.<br><br>Weitere Informationen zu diesen Angeboten des FZHB gibt es unter <a href="http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.fremdsprachenzentrum-bremen.de</a> .Dort ist auch die Anmeldung online möglich.<br><strong></strong></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen (FZHB)<br>Antonella Lavagno<br>Telefon: 0421 218-61974<br>E-Mail: <a href="mailto:alavagno@uni-bremen.de">alavagno@uni-bremen.de</a><br><br>Violetta Kozik-Rafii<br>Telefon: 0421 218-61972<br>E-Mail: <a href="mailto:vkozik@uni-bremen.de">vkozik@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11230</guid>
                            <pubDate>Thu, 12 Feb 2015 12:26:12 +0100</pubDate>
                            <title>Szenische Lesung: Feldpost aus dem Ersten Weltkrieg an den Bremer Pastor Ernst Baars</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/szenische-lesung-feldpost-aus-dem-ersten-weltkrieg-an-den-bremer-pastor-ernst-baars-1</link>
                            
                            <description>Studentisches Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“ präsentiert mit bremer shakespeare company am 18. Februar im forum Kirche Korrespondenz zwischen Pastor aus Vegesack und seinen Gemeindemitgliedern</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 047 / 12. Februar 2015 MM
</p><p>Unzählige Deutsche waren während des ersten Weltkrieges von 1914 bis 1918 an der Front oder in Gefangenenlagern in ganz Europa. So auch viele Gemeindemitglieder aus Bremen Vegesack. Rund 1.500 Briefe und Karten erreichten den damals zuständigen Pastor Ernst Baars in dieser Zeit. Er stand über die Feldpost während der gesamten Zeit in Kontakt zu seinen Mitgliedern. Als Antwort bekam er oft Danksagungen, Geschichten und persönliche Berichte aus dem Kriegsgeschehen. Das Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“ der Universität Bremen in Zusammenarbeit mit der bremer <span lang="en">shakespeare company</span> (bsc) zeigt am Mittwoch, den 18. Februar 2015, die szenische Lesung: „Wie glücklich müssen wir sein, den Krieg nicht im Lande zu haben!” Feldpost an Pastor Ernst Baars in Vegesack (1914−1918)“.
</p><p>Die Feldpostsammlung stammt aus dem Archiv des Heimatmuseums Schloss Schönebeck. Für die szenische Lesung haben Geschichtsstudierende der Uni Bremen unter Leitung von Eva Schöck-Quinteros und Nils Steffen die Briefe entziffert und ausgewertet, um verschiedene Dimensionen der Kriegswahrnehmung zu verdeutlichen. Beginn der Lesung ist um 19:30 Uhr im forum Kirche (Holleralle 75, 28209 Bremen). Karten gibt es für 6 Euro (ermäßigt 4 Euro) an der Abendkasse.
</p><h3>Zum Projekt: „Aus den Akten auf die Bühne“</h3><p>Seit 2007 entwickeln und inszenieren Studierende des Instituts für Geschichtswissenschaft zusammen mit Schauspielerinnen und Schauspieler der bremer <span lang="en">shakespeare company</span>  (bsc) szenische Lesungen aus selbst recherchierten historischen Originaldokumenten. Das Konzept für dieses bundesweit einmalige Projekt, das geschichtswissenschaftliche und dramaturgische Arbeit miteinander verbindet, entwickelte die Bremer Historikerin Eva Schöck-Quinteros. Ziel ist es, Akten auf der Bühne&nbsp; zum Sprechen zu bringen und auf diese Weise Forschung und Geschichte einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Das Projekt findet im Rahmen des Studienschwerpunktes „Geschichte in der Öffentlichkeit“ statt. Die Studierenden sollen&nbsp; lernen, wie man mit historischen Dokumenten kreativ umgehen kann. 
</p><h3>Neuer Band zur aktuellen Lesung</h3><p>Zu der Lesung ist der siebte Band der Reihe „Aus den Akten auf die Bühne“ erschienen. Er enthält Artikel der Studierenden und zahlreiche Briefe. Eva Schöck-Quinteros/Nils Steffen (Hg.): „Wie glücklich müssen wir sein, den Krieg nicht im Lande zu haben!“ Feldpost an Pastor Baars in Vegesack (1914-1918). (Aus den Akten auf die Bühne, Bd.7), Bremen 2014, ISBN 978-3-88722-745-6, Preis: 11,90 Euro.
</p><p>Meike Jentzsch
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut für Geschichtswissenschaft<br>Eva Schöck-Quinteros<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-67251<br>E-Mail: <a href="mailto:esq@uni-bremen.de">esq@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.sprechende-akten.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.sprechende-akten.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11231</guid>
                            <pubDate>Thu, 12 Feb 2015 14:13:39 +0100</pubDate>
                            <title>Kinder-Uni: Die Welt erforschen und verstehen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kinder-uni-die-welt-erforschen-und-verstehen-3</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen lädt vom 25. bis 27. März 2015 wieder zu zahlreichen Vorlesungen und Workshops auf dem Campus ein / Ticket-Verkauf beginnt am 18. Februar</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 048 / 12. Februar 2015 MM
</p><p>Forschung kann auch für Kinder sehr spannend sein. Vom 25. bis 27. März 2015 (Mittwoch bis Freitag) haben sie bei der Kinder-Uni der Universität Bremen wieder die Möglichkeit, in die Welt der Wissenschaft einzutauchen. Die vielseitigen Vorlesungen und Workshops richten sich an Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 12 Jahren und bieten neben Themen aus Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften auch dabei auch Einblicke in die Weltraumforschung.
</p><p>In den Veranstaltungen erklären Forscherinnen und Forscher anschaulich, was zum Beispiel ein Fahrraddynamo mit einem Windstromgenerator gemeinsam hat, warum so viele Menschen Englisch sprechen, was schwarze Löcher im Weltraum sind, wie man Unsichtbares sichtbar macht und vieles mehr. Die Vorlesungen finden jeweils vormittags von 10.30 Uhr bis 11.15 Uhr statt. Eltern können ihre Kinder begleiten. In den Laboren und Workshops können die Kinder nachmittags von 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr unter professioneller Anleitung selbst experimentieren und forschen. Parallel dazu bietet die Kinder-Uni auch wieder ein Elternprogramm. Genauere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es im Internet unter <a href="http://www.kinderuni.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.kinderuni.uni-bremen.de</a> .
</p><h3>Kartenverkauf:</h3><p>Tickets gibt es zum Preis von 2 Euro (Vorlesungen) und 3 Euro (Workshops/Labore) ab dem 18. Februar ab 9 Uhr bei allen Vorverkaufsstellen von Nordwest-Ticket. Eine telefonische Reservierung ist unter der Nummer 0421 36 36 36 möglich. Online ist ab dem 18. Februar auf der Website <a href="http://www.kinderuni.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.kinderuni.uni-bremen.de</a>&nbsp; ein entsprechender Link zum Webshop von Nordwest-Ticket aktiviert.
</p><p>Wer sich über weitere Angebote für Schülerinnen und Schüler an der Uni Bremen informieren möchte, kann dies unter <a href="http://www.schule.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.schule.uni-bremen.de</a>&nbsp; tun.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>In der Uni-Pressestelle erhalten Sie Fotos zur Illustration der Kinder-Uni. Kontakt per Telefon: 0421 218-60150 oder per E-Mail unter <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; .
</p><p>Meike Jentzsch
</p><p>Kontakt:
</p><p>Universität Bremen<br>Akademie für Weiterbildung<br>Arbeitsgebiet Universität und Schule<br>Gisela Gründl <br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-61613<br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de">gruendl@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.kinderuni.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.kinderuni.uni-bremen.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11232</guid>
                            <pubDate>Fri, 13 Feb 2015 10:27:27 +0100</pubDate>
                            <title>Raumfahrtprojekt entnimmt erstmals eine unberührte Wasserprobe aus den Blood Falls der Antarktis</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/raumfahrtprojekt-entnimmt-erstmals-eine-unberuehrte-wasserprobe-aus-den-blood-falls-der-antarktis-1</link>
                            
                            <description>Universität Bremen entwickelt Navigationssoftware</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 049 / 13. Februar 2015 SC
</p><p>Seit den ersten Hinweisen auf flüssige Ozeane unter den dicken Eispanzern einiger Monde des äußeren Sonnensystems wird darüber spekuliert, ob sich dort eigenständiges Leben entwickelt haben könnte. In diesem Zusammenhang ist der kleine Saturnmond Enceladus von besonderem Interesse, der aus Spalten an seinem Südpol Wasserpartikel in den Weltraum spuckt. Von der <abbr title="National Aeronautics and Space Administration" lang="en">NASA</abbr>-Sonde Cassini konnten darin einfache organische Verbindungen nachgewiesen werden. Eine Landemission zur genaueren Untersuchung dieser Wasservorkommen wäre ein entscheidender Schritt zur Beantwortung der Frage nach dortigem Leben, stellt aber aufgrund der Abgelegenheit und den extremen Bedingungen eine große technische Herausforderung für zukünftige Raumfahrtmissionen dar. 
</p><p>Einen ersten wichtigen Schritt in diese Richtung hat nun das Vorhaben Enceladus Explorer <abbr title="Enceladus Explorer" lang="en">EnEx</abbr> erreicht, in welchem sich, auf Initiative und Förderung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Ingenieure und Wissenschaftler von sechs deutschen Hochschulen zu einem Forschungsverbund zusammengeschlossen haben. Ziel des Verbundprojekts EnEx war die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die Entnahme einer unkontaminierten (<abbr title="das heißt" lang="de">d.h.</abbr> nicht durch mitgebrachte Mikroorganismen verschmutzten) Wasserprobe auf Enceladus, die Untersuchung von Missionsszenarien, sowie ein möglichst realitätsnaher Test der entwickelten Technologien auf der Erde. Dieser Feldtest sollte im Rahmen einer Zusammenarbeit mit amerikanischen Wissenschaftlern erfolgen, deren Projekt <span lang="en">MIDGE (Minimally Invasive Direct Glacial Exploration)</span> parallel von der US-amerikanischen <span lang="en">National Science Foundation (NSF)</span> gefördert wurde. Ziel des gemeinsamen MIDGE/EnEx-Projektes war es, erstmals eine unkontaminierte subglaziale (<abbr title="das heißt" lang="de">d.h.</abbr> sich unter dem Eis befindliche) Wasserprobe aus den sog. <span lang="en">Blood Falls</span> (Blutfällen) in der Antarktis zu nehmen.
</p><p>Eine wesentliche Schlüsselkomponente für eine solche Mission ist eine frei durch das Eis steuer- und navigierbare Einschmelzsonde, die vor sich in das Eis „sehen“ kann und ihre Position darin genau kennt. Die dafür notwendigen Navigationstechnologien wurden in den letzten drei Jahren von Ingenieuren und Wissenschaftlern an der <abbr title="Fachhochschule" lang="de">FH</abbr> Aachen, an der <abbr title="Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule" lang="de">RWTH</abbr> Aachen, an der <abbr title="Technische Universität" lang="de">TU</abbr> Braunschweig, an der Universität Bremen, an der Universität der Bundeswehr München und an der Universität Wuppertal entwickelt und in eine am Fachbereich für Luft- und Raumfahrttechnik der<abbr title="Fachhochschule" lang="de">FH</abbr> Aachen entwickelte Einschmelzsonde, genannt <abbr title="Enceladus Explorer" lang="en">EnEx</abbr>-IceMole (EnEx-Eismaulwurf), integriert.
</p><p>Nun gelang es dem <abbr title="Minimally Invasive Direct Glacial Exploration" lang="en">MIDGE</abbr>/<abbr title="Enceladus Explorer" lang="en">EnEx</abbr>-Team vor kurzem erstmals, an den <span lang="en">Blood Falls</span> minimal-invasiv eine unkontaminierte, subglaziale Wasserprobe aus einer Eistieftiefe von 16 Metern zu entnehmen. Die amerikanischen Kollegen analysieren nun die vermutlich über eine Million Jahre von der Außenwelt abgeschlossene Wasserprobe mit den darin enthaltenen an die extremen Bedingungen angepassten Mikroorganismen. Eine große Herausforderung für die Entnahme der Probe lag in der Klassifizierung des Feldtestgebietes als international besonders geschütztes Gebiet <span lang="en">(ASPA, Antarctic Specially Protected Area),</span> was mit sehr strengen Auflagen verbunden war und eine mehrfache schrittweise Sterilisierung der Sonde erforderte. Diese wäre natürlich auch für den extraterrestrischen Einsatz unbedingt notwendig, um nicht den Eismond mit irdischen Mikroorganismen zu verseuchen. Mit der erfolgreichen Probenentnahme konnten die <abbr title="Enceladus Explorer" lang="en">EnEx</abbr>-Verbundpartner erfolgreich zeigen, dass die entwickelten Technologien grundsätzlich funktionieren und potenziell auch auf Enceladus eingesetzt werden könnten.
</p><h3>Universität Bremen entwickelt Navigationssoftware der Sonde</h3><p>Seitens der Universität Bremen ist das Institut „Kognitive Neuroinformatik“ an dem Projekt beteiligt. Unter Leitung von Professorin Kerstin Schill entwickelten Bremer Wissenschaftler Verfahren, welche die Position der Sonde im Eis berechnen und die Umgebung kartieren. Die Herausforderung bei der Navigation im Eis besteht darin, dass oberirdisch eingesetzte Technologien wie Satelliten-Navigation oder optische Ortungsverfahren nicht verwendet werden können. Außerdem ist im Vorfeld nicht bekannt, wo und welche Hindernisse sich im Eis befinden. Die Sonde musste daher ausschließlich mit der an Bord befindlichen Sensorik sowie einem externen System zur akustischen Ortung navigiert werden. Die Daten aller Sensoren fließen in der Software der Universität Bremen zusammen, welche damit die Position der Sonde auf wenige Zentimeter genau bestimmt. Gleichzeitig wird aus erkannten Strukturen im Eis, wie Steinen, Lufteinschlüssen und Spalten, eine dreidimensionale Karte der Umgebung erstellt. Anschließend werden die Navigationsdaten für den Operator der Sonde aufbereitet und grafisch dargestellt, damit dieser die Sonde sicher durch das Eis steuern kann.
</p><p>Nach dem Abschluss dieses erfolgreichen Projektes soll die Forschung im Rahmen der „EnEx – Enceladus Explorer“-Initiative des <abbr title="Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt" lang="de">DLR</abbr> fortgeführt werden. Der Fokus liegt dabei auf der Weiterentwicklung der eingesetzten Verfahren zu einem autonom agierenden System, welche die Sonde selbstständig durch das Eis navigieren und steuern kann und eine wichtige Voraussetzung für zukünftige Weltraummissionen darstellt. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>In der Uni-Pressestelle kann Bildmaterial angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik / Informatik<br>Institut Kognitive Neuroinformatik<br>Joachim Clemens<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218 64218<br>E-Mail: <a href="mailto:jaycee@informatik.uni-bremen.de">jaycee@informatik.uni-bremen.de</a> &nbsp; <br><a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/cog_neuroinf" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.informatik.uni-bremen.de/cog_neuroinf</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 13 Feb 2015 13:49:47 +0100</pubDate>
                            <title>Fachgespräch über „Das miteinander Lernen – frühe politisch-soziale Bildungsprozesse&quot;</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/fachgespraech-ueber-das-miteinander-lernen-fruehe-politisch-soziale-bildungsprozesse-1</link>
                            
                            <description>Vortragsreihe „Bildung von Anfang an“ der Universität Bremen lädt am 19. Februar ins Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 050 / 13. Februar 2015 SC
</p><p>Kinder eignen sich schon früh eine politische Meinung an, die relativ stabil ist. Dabei spielt besonders die Verteilungsgerechtigkeit eine wichtige Rolle. Dieser wichtige Aspekt der Gerechtigkeit wird bereits im Kindergarten geprägt. Zur praktischen Umsetzung fehlen aber immer noch, vor allem für den vorschulischen Bereich, die dafür notwendigen, altersgemäßen pädagogischen Konzepte. In der Fachgesprächsreihe „Bildung von Anfang an“ der Universität Bremen hält <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Iris Lüschen von der Uni Oldenburg am 19. Februar 2015 einen Vortrag über Gerechtigkeit aus der Sicht von Kindern. Am Forschungsprojekt „Das miteinander Lernen – frühe politisch-soziale Bildungsprozesse“ zeigt Lüschen, wie wichtig eine frühe politische Bildung für Kinder ist und wie diese in der Praxis umgesetzt werden kann. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Haus der Wissenschaft.
</p><h3>Forschungsprojekt „Das miteinander Lernen“</h3><p>In dem Forschungsprojekt „Das miteinander Lernen – frühe politisch-soziale Bildungsprozesse. Eine empirische Untersuchung zum Sachlernen im Rahmen von <span lang="en">Peer-Education</span> zwischen Grundschule und Kindergarten“ wurden gemeinsame Lernprozesse von Vor- und Grundschulkindern beobachtet und analysiert, um den Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule und die damit verbundenen Lernprozesse auf zu zeigen. Das Interesse des Forschungsprojektes richtet sich auf die Kommunikations- und Interaktionsmuster von Kindern des Elementar- und Primarbereichs untereinander. Die Gestaltung einer Lehr-Lernsituation, in der Kinder in altersübergreifenden Teams arbeiten <span lang="en">(Cross-Aged-Peer-Tutoring) </span>sollte Kommunikationssituationen herausfordern und die Ko-Konstruktion anregen. Die Untersuchung basiert auf der Idee, dass schulisches Lernen auf frühen Bildungserfahrungen aufbaut und dass eine intensive Kooperation der beiden Bereiche diese Lernkompetenz verbessern kann. Der Fokus des Projektes richtete sich zum einen darauf, die Interaktions- und Kommunikationsmuster während der gemeinsamen Arbeit zu analysieren und zum anderen sollten Erkenntnisse über kindliche Erklärungsmuster zu verschiedenen Aspekten des politisch-sozialen Lernens generiert werden.
</p><h3>Über die Referentin</h3><p><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Iris Lüschen ist Grundschullehrerin und seit 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg. Zunächst arbeitete sie als Lehrende und Projektmitarbeiterin im Arbeitsbereich Didaktik des Sachunterricht. Seit 2013 ist sie im Arbeitsbereich Empirische Lehr-Lern-Forschung tätig. Iris Lüschen hat 2013 im Programm „Prozesse fachdidaktischer Strukturierung“ (ProfaS) ihre Dissertation abgeschlossen. 2014 wurde die Arbeit mit dem Faraday-Preis der Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts ausgezeichnet.
</p><p>Meike Jentzsch
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br>Arbeitsgebiet Elementar- und Grundschulpädagogik<br>Anika Wittkowski<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218-69228<br>E-Mail: <a href="mailto:wittkowski@uni-bremen.de">wittkowski@uni-bremen.de</a> &nbsp; <br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 18 Feb 2015 09:53:00 +0100</pubDate>
                            <title>Das neue Jahrbuch der Universität Bremen ist da: „Halbzeit in der Exzellenz“ ist das Schwerpunktthema</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/das-neue-jahrbuch-der-universitaet-bremen-ist-da-halbzeit-in-der-exzellenz-ist-das-schwerpunktthema-1</link>
                            
                            <description>Deutsch-englische Publikation stellt beispielhaft Menschen und Projekte vor, die durch die Exzellenzinitiative gefördert werden / Jahrbuch informiert auch über weitere Themen der Universität</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 052 / 18. Februar 2015 MM
</p><p>„Halbzeit in der Exzellenz“ – so heißt das Schwerpunktthema des neuen Jahrbuchs der Universität Bremen. Denn seit dem Erfolg in der Exzellenzinitiative und dem Beginn der Förderung im Jahr 2012 sind jetzt etwa zweieinhalb Jahre vergangen – und damit die Hälfte der Förderzeit durch das Programm des Bundes und der Länder. Zeit für eine Zwischenbilanz: Das Jahrbuch stellt beispielhaft Menschen und Projekte vor, die durch das Zukunftskonzept „Ambitioniert und agil“ gefördert werden.
</p><h3>Einige Beispiele:</h3><p>So erfährt man etwa durch die Creative Unit des Medienwissenschaftlers Professor Andreas Hepp, wie die Universität neue Ideen unterstützt. Zentral ist für die Uni auch die Kooperation mit Instituten der Spitzenforschung auf dem Campus, im Land Bremen und auf internationaler Ebene. Eine Person, die dies hervorragend zusammenbringt, ist Informatikprofessor Ron Kikinis. Er zählt zu den weltweit führenden Persönlichkeiten der computergestützten Medizin, ist Leiter des Surgical Planning Lab an der Harvard Medical School und seit 2014 Professor am Fachbereich Mathematik/Informatik sowie einer der beiden Leiter des Fraunhofer MEVIS. Im Jahrbuch gibt es ein Interview mit ihm.
</p><h3>Exzellenz braucht Motivation</h3><p>Auch das Thema Motivation begleitet die Leserinnen und Leser durch das Jahrbuch. Denn ohne hoch motivierte und engagierte Menschen wäre diese Universität nicht eine der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland. Als Reformuniversität schafft sie es immer wieder neue Wege zu gehen
</p><h3>Gleichstellungsförderung, „Forschendes Lernen“, Inklusion an Bremer Schulen und mehr</h3><p>Das Jahrbuch informiert noch über weitere Themen der Universität Bremen: So erklärt zum Beispiel der neue Konrektor für Lehre und Studium im Interview, warum er auf das „Forschende Lernen“ in der Lehre setzt und wie dies die Uni durch die „kleine“ Exzellenzinitiative für die Lehre fördert. Zudem erfährt man etwas über die Gleichstellungsförderung der Universität Bremen und lernt zwei engagierte Professorinnen kennen, die sich für die Förderung von Frauen in ihren Fächern einsetzen. Der Beitrag „Globale Fragen – Bremer Antworten“ stellt die Sonderforschungsbereiche der Universität Bremen vor. Last but not least: die Freunde und Förderer der Uni, die Uni-Chronik, der neu aufgestellte Alumni-Verein und eine Liste der Absolventinnen und Absolventen aus 2013/2014.
</p><h3>Jahrbuch auch online mit zusätzlichen Links, Bildern und Filmen</h3><p>Traditionsgemäß hat der Herausgeber und Rektor Bernd Scholz-Reiter das neue Jahrbuch zunächst den Freunden und Förderern, Gästen aus der Politik sowie zahlreichen Uni-Angehörigen beim traditionellen Jahrbuchempfang vorgestellt. Jetzt ist die deutsch-englische Publikation in der Uni-Pressestelle und in der Universitätsbuchhandlung auf dem Campus (Zentralbereich) für alle Interessierten erhältlich. Im Internet findet man sie mit zusätzlichen Beiträgen, Links, Fotos und Filmen unter <a href="http://www.uni-bremen.de/jahrbuch" target="_blank">www.uni-bremen.de/jahrbuch</a> (englische Version unter <a href="http://www.uni-bremen.de/en/jahrbuch" target="_blank">www.uni-bremen.de/en/jahrbuch</a>).
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Interessierte Journalistinnen und Journalisten können das Uni-Jahrbuch in der Pressestelle anfordern. Kontakt unter Telefon: 0421 218-60150, E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; .
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Pressestelle<br>Meike Mossig<br>Telefon: 0421 218-60168<br>E-Mail: <a href="mailto:mmossig@uni-bremen.de">mmossig@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/presse" target="_blank">www.uni-bremen.de/presse</a> &nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 18 Feb 2015 16:06:44 +0100</pubDate>
                            <title>20 Jahre Sprachenvielfalt: Das Fremdsprachenzentrum in Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/20-jahre-sprachenvielfalt-das-fremdsprachenzentrum-in-bremen-1</link>
                            
                            <description>
Symposion am 20. und 21. Februar 2015 mit Senatsempfang im Bremer Rathaus zum Jubiläum </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 054 / 18. Februar 2015 RO 
</p><p>Alle zwei Jahre lädt das Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen (FZHB) zu einer internationalen Tagung nach Bremen. In diesem Jahr gibt es bereits das fünfte „Bremer Symposion“. Das diesjährige Thema lautet: „Inhalt und Vielfalt: Neue Herausforderungen für das Sprachenlernen und –lehren an Hochschulen“. Am 20. und 21. Februar 2015 werden über 300 Menschen aus 28 Ländern in der Hansestadt erwartet, denn in diesem Jahr gibt es darüber hinaus ein Jubiläum zu feiern: Das Fremdsprachenzentrum der vier öffentlichen Hochschulen des Landes (<abbr title="Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen" lang="de">FZHB</abbr>) feiert seinen 20. Geburtstag. Das besondere des Bremer Fremdsprachenzentrums? Es kooperiert von Beginn an eng mit den drei renommierten europäischen Kulturinstituten, Instituto Cervantes, Institut Français und Goethe-Institut – und das ist in ganz Europa einmalig!<br><br>Die enge Verbindung zum Land Bremen unterstreicht die Senatorin für Bildung und Wissenschaft mit einem Sektempfang am Freitagnachmittag in der Oberen Rathaushalle. An der anschließenden Podiumsdiskussion zur „Internationalisierung und Sprachenpolitik“ nimmt sie ebenfalls teil. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion verleiht das <abbr title="Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen" lang="de">FZHB</abbr>, gemeinsam mit dem Arbeitskreis der Sprachenzentren an deutschen Universitäten, zum dritten Mal den „Bremer Forschungspreis“. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert und wird für herausragende wissenschaftliche Arbeiten zur Erforschung des Fremdsprachenlernens und -lehrens an Hochschulen verliehen. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen<br>Dr. Bärbel Kühn<br>Tel.: 0421-218-61962<br>E-Mail: <a href="mailto:bkuehn@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bkuehn@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fremdsprachenzentrum-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 19 Feb 2015 14:01:44 +0100</pubDate>
                            <title>Last Minute-Anmeldung zum MINT-Fachtag in der Uni Bremen noch möglich</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/last-minute-anmeldung-zum-mint-fachtag-in-der-uni-bremen-noch-moeglich-1</link>
                            
                            <description>Lehrerinnen und Lehrer experimentieren im Schülerlabor</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 055 / 19. Februar 2015 SC
</p><p>Experimentieren und Forschen wecken die Neugier von Kindern und Jugendlichen und fördern das Interesse an den Naturwissenschaften. Im Schulalltag gibt es manchmal nicht ausreichend Gelegenheit dazu. Deshalb erfreuen sich die Schülerlabore einer großen Nachfrage. Die Universität Bremen und andere Bremer Forschungseinrichtungen bieten eine Vielzahl davon an und laden am 4. März 2015 Lehrerinnen und Lehrer der <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik" lang="de">MINT</abbr>-Fächer ein, in den Schülerlaboren und in verschiedenen Workshops selbst zu experimentieren. Es sind noch einige Plätze frei. Die Anmeldefrist läuft bis zum 22. Februar.
</p><p>Der Fachtag startet um 8.30 Uhr mit einer Begrüßung durch den Konrektor für Lehre und Studium Professor Thomas Hoffmeister, einem Auftaktvortrag von Professorin Christine Knipping und einer Präsentation zum Thema „Berufsorientierung“. Im Anschluss stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in parallelen Vorträgen ihre Forschungsgebiete vor, zeigen Anwendungen und liefern Ideen für einen innovativen Unterricht:
</p><p>Mathematik: <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christoph Büskens, Zentrum für Technomathematik (ZeTeM)<br>Raumfahrt ist teuer - Mathematik unbezahlbar 
</p><p>Informatik: <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Rolf Drechsler, Deutsches Zentrum für künstliche Intelligenz (DFKI)<br>Technik als Chance: zwischen Berührungsangst und Wissensdrang 
</p><p>Naturwissenschaft: <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Claus Lämmerzahl, Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation (ZARM)<br>Warum ist die Lichtgeschwindigkeit konstant? 
</p><p>Technik: <br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Meike List, Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation (ZARM) <br>Satellitengestützte Geodäsie - Die Vermessung der Welt&nbsp; 
</p><p>Von 13.00 Uhr bis 16 Uhr experimentieren die Lehrerkräfte dann in 14 verschiedenen Schülerlaboren und Workshops. Das Programm ist unter <a href="http://www.uni-bremen.de/mint-fachtag" target="_blank">www.uni-bremen.de/mint-fachtag</a>&nbsp; abrufbar. Dort können sich Interessierte auch anmelden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Gisela Gründl<br>Akademie für Weiterbildung der Universität Bremen<br>Arbeitsbereich Universität - Schule<br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de">gruendl@uni-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421/218-61613<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 20 Feb 2015 09:26:45 +0100</pubDate>
                            <title>Uni-Vortragsreihe „Exzellent. in 60 Minuten“ ist Gast in der Handelskammer</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-vortragsreihe-exzellent-in-60-minuten-ist-gast-in-der-handelskammer-1</link>
                            
                            <description>Öffentliche Einblicke in Forschungsinhalte der Exzellenz-Uni am 26. Februar um 18 Uhr im Schütting</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 056 / 20. Februar 2015 SC
</p><p>Die Universität Bremen ist eine von bundesweit elf Exzellenz-Universitäten. Sie setzt derzeit die in ihrem Zukunftskonzept für die Exzellenzinitiative beschriebenen Maßnahmen konkret um: Zahlreiche neue Forschungsprojekte werden intensiv bearbeitet, viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt sind inzwischen in die Hansestadt gekommen. Mit den Geldern aus der Exzellenz-Initiative von Bund und Ländern ist viel zusätzliche Forschungsdynamik in die Universität Bremen gekommen. Um der Öffentlichkeit Einblicke in die Wissenschaftswerkstatt Exzellenz-Uni Bremen zu geben, geht die Uni erneut in die Stadt und setzt ihre Vortragsreihe „Exzellent. in 60 Minuten“ fort. Am Donnerstag, den 26. Februar 2015 ist sie ab 18 Uhr zu Gast in der Handelskammer. In einer Stunde stellen eine Wissenschaftlerin und drei Wissenschaftler aus der Exzellenzinitiative ihre Forschungsthemen vor: prägnant, informativ, unterhaltsam. Die Vorträge kommen diesmal aus den Bereichen Informatik, Religionswissenschaften, Nachrichtentechnik und Soziologie. Die von Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter moderierte einstündige Exzellenz-Session ist öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
</p><h3>Zum Vortragsprogramm „Exzellent. in 60 Minuten“</h3><p>Der Entwicklungsprozess von Robotersteuerungen ist eine schwierige Aufgabe, egal ob es sich um fahrende Haushaltsroboter oder industrielle Fertigungsroboter handelt. Der Vortrag „Die Automatisierung der Automatisierung“ vom Nachrichtentechniker Rüdiger Ehlers berichtet von der aktuellen Arbeit auf dem Gebiet der Automatisierung dieses Entwicklungsprozesses. Ziel ist es, eine solche Steuerung automatisch ausgehend von einer Beschreibung des gewünschten Systemverhaltens zu berechnen. Die so erstellten Steuerungen haben dabei eine Korrektheitsgarantie, was in Umgebungen, in denen auch Menschen arbeiten Unfälle vermeidet.
</p><p><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Simone Scherger vom Zentrum für Sozialpolitik spricht über „Erwerbstätigkeit jenseits der Rentengrenze“. Denn immer mehr Menschen gehen auch im Ruhestand noch einer bezahlten Erwerbstätigkeit nach. Der Vortrag, der auf einem ländervergleichenden soziologischen Projekt beruht, präsentiert Befunde dazu, wer diese erwerbstätigen Älteren sind, warum sie noch arbeiten und wie sie diese Erwerbstätigkeit erleben.
</p><p>Jan van de Kamp aus dem Institut für Religionswissenschaft präsentiert sein Forschungsthema „Vorgeschichte der Reformation in Bremen“. Der niederländische Religionswissenschaftler geht der Frage nach, ob am Vorabend der Reformation in Bremen ein Krisenbewusstsein existierte – oder ob es vielmehr im Nachhinein konstruiert worden ist.
</p><p><span lang="en">„In-Network Processing</span>: Signalverarbeitung in Sensornetzwerken“ lautet das Vortragsthema des Nachrichtentechnikers Henning Paul aus dem Studiengang Elektrotechnik. Sensornetzwerke spielen eine immer größere Rolle in unserem Alltag. Während die von ihnen erfassten Daten jedoch heute in der Regel zentral verarbeitet werden, verspricht die verteilte Verarbeitung im Netzwerk selbst eine höhere Flexibilität und Robustheit gegen Übertragungsfehler.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Dezernat Akademische Angelegenheiten (Dez 1)<br>Referat Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Achim Wiesner<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218 60320<br>E-Mail: <a href="mailto:achim.wiesner@vw.uni-bremen.de">achim.wiesner@vw.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/exzellent" target="_blank">www.uni-bremen.de/exzellent</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11238</guid>
                            <pubDate>Wed, 18 Feb 2015 09:33:00 +0100</pubDate>
                            <title>„unifreunde“ verleihen Bremer Studienpreis 2014 für herausragende Abschlussarbeiten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/unifreunde-verleihen-bremer-studienpreis-2014-fuer-herausragende-abschlussarbeiten-1</link>
                            
                            <description>Festveranstaltung am 23. Februar 2015 im Bremer Rathaus mit der Bremer Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt / Fototermin um 17:50 Uhr</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 53 / 18. Februar 2015 SC
</p><p>Sechs Absolventinnen und Absolventen der Universität Bremen werden am Montag, dem 23. Februar 2015, ab 18 Uhr in der Oberen Rathaushalle des Bremer Rathauses für ihre hervorragenden Dissertationen und Masterarbeiten ausgezeichnet. Viermal vergeben die „unifreunde“ den Bremer Studienpreis 2014. Bereits seit 1983 würdigt die Gesellschaft der Freunde der Universität Bremen und der Jacobs University Bremen („unifreunde“) mit diesem Preis außergewöhnliche Abschlussleistungen. Zugleich werden zwei Sonderpreise für natur- und ingenieurwissenschaftliche Dissertationen vergeben. Die Stifter sind die Firma Bruker Daltonik GmbH und der Rotary Club Bremen-Roland. Die Preisverleihung übernimmt Professor Bengt Beutler, Vorsitzender der „unifreunde“. Ein Grußwort spricht die Bremer Senatorin für Bildung und Wissenschaft, Professorin Eva Quante-Brandt. Die Laudationes hält Professor Kurosch Rezwan, Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Bremen. Für den musikalischen Rahmen sorgt das Bremer Trio Permesso.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Ein Fototermin mit den Preisträgerinnen und Preisträgern sowie der Senatorin für Bildung und Wissenschaft, Professorin Eva Quante-Brandt, dem Vorsitzenden der „unifreunde“, Professor Bengt Beutler, und dem Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Uni Bremen, Professor Kurosch Rezwan, findet um 17:50 Uhr im Rathaus statt.
</p><p>Die Preisträgerinnen und Preisträger des Bremer Studienpreises 2014 und der Sonderpreise:
</p><p>Dissertation im Bereich Natur- und Ingenieurwissenschaften: Dr. Hanna Lührs<br>Thema: The Influence of Boron on the Crystal Structure and Properties of Mullite
</p><p>Masterarbeit im Bereich Natur- und Ingenieurwissenschaften: Georg Pesch <br>Thema: Simulation von chemischen Reaktionsmechanismen in hoch porösen Filmen mittels Volume of Fluid Methode
</p><p>Dissertation im Bereich Sozial- und Geisteswissenschaften: Dr. Andrea Schmeichel <br>Thema: The sustainability criteria for biofuels and bioliquids: imports into the EU
</p><p>Masterarbeit im Bereich Sozial- und Geisteswissenschaften: Hanna Grube <br>Thema: Wie beeinflusst regelmäßige Lernberatung das Lernen von Schülerinnen und Schülern? – Qualitative Schülerinterviews an einem Schulversuch
</p><p>Sonderpreis Bruker Daltonik für natur- und ingenieurwissenschaftliche Dissertationen: Dr.-Ing. Mathias Soeken; Thema: Formal Specification Level
</p><p>Sonderpreis Rotary Club Bremen-Roland für natur- und ingenieurwissenschaftliche Dissertationen:<br>Dr.-Ing. Fabian Meder <br>Thema: Interactions of proteins, peptides, and viruses with surface functionalized colloidal alumina particles
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Referat Rektoratsangelegenheiten<br>Jenny Roskosch<br>Tel.: 0421 218-60113<br>E-Mail: <a href="mailto:jenny.roskosch@uni-bremen.de">jenny.roskosch@uni-bremen.de</a> &nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11239</guid>
                            <pubDate>Mon, 23 Feb 2015 10:41:05 +0100</pubDate>
                            <title>Neue Chancen für internationale Promotionen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neue-chancen-fuer-internationale-promotionen-1</link>
                            
                            <description>Promotionszentrum und International Office der Uni Bremen können durch Unterstützung des DAAD mehr Förderung für internationalen Austausch leisten</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 057 / 23. Februar 2015 SC
</p><p>Im vergangenen Jahr wurde ein Viertel aller Promotionen an der Universität Bremen von internationalen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern abgeschlossen. Viele Bremer Promovierende verbringen Forschungsaufenthalte an Institutionen im Ausland. Dieser internationale Austausch kann jetzt noch stärker gefördert werden: Das seit 2010 bestehende Promotionszentrum der Universität Bremen (ProUB) erweitert seine Förderungen für internationale Promovierende und unterstützt Bremer Doktoranden und Doktorandinnen bei Auslandsaufenthalten mit dem neuen Programm BremenIDEA. Außerdem gibt es zur universitären Ausrichtung und Unterstützung der Promotionsphase internationalen Input. So besucht die US-Expertin für Nachwuchswissenschaftler Professorin Maresi Nerad von der <span lang="en">University of Washington</span> im kommenden Monat die Uni Bremen. Am 3. März 2015 hält sie von 16 – 18 Uhr den öffentlichen Vortrag <span lang="en">„Current Issues in Doctoral Education and Innovation Policies: Looking beyond the German Horizon”,</span> zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Veranstaltungsort ist die Rotunde im Cartesium.
</p><h3>BremenIDEA – International Doctoral Education Action</h3><p>In Zusammenarbeit mit dem <span lang="en">International Office</span> hat <abbr title="Promotionszentrum der Universität Bremen" lang="de">ProUB</abbr> erfolgreich eine Fördersumme von 440.000 Euro beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des <abbr title="Bundesministerium für Bildung und Forschung" lang="de">BMBF</abbr>-finanzierten Programms „International Promovieren in Deutschland – for all (IPID4all)“ eingeworben, um die Internationalisierung der Promotionsphase an der Universität Bremen zu stärken. BremenIDEA erweitert das bestehende finanzielle und ideelle Förderangebot und läuft ab dem Frühjahr 2015 zunächst bis zum Herbst 2017. Die neuen Förderungen umfassen Forschungspraktika von ausländischen Masterstudierenden, Kennenlern-Aufenthalte internationaler Graduierter, Forschungsaufenthalte im Ausland von Promovierenden, englischsprachige Workshops zur Gestaltung des Promotionsprozesses und zur Berufsorientierung sowie den Ausbau des Informationsangebots zur internationalen Forschermobilität. BremenIDEA wird auch die Datenverfügbarkeit zur Internationalisierung der Promotionsphase an der Universität Bremen verbessern und so den Weg für zukünftige Internationalisierungsmaßnahmen bereiten. Die Ausschreibungen für die genannten Fördermöglichkeiten für Studierende und Graduierte aus dem Ausland und Bremer Promovierende gibt es ab April 2015 auf den Internetseiten von <abbr title="Promotionszentrum der Universität Bremen" lang="de">ProUB</abbr>.
</p><h3>Besuch von Professorin Maresi Nerad (University of Washington)</h3><p><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Maresi Nerad ist Gründerin und Direktorin des <span lang="en">Center for Innovation and Research in Graduate Education (CIRGE)</span> und Professorin für <span lang="en">Higher Education</span> an der Universität Washington, Seattle. Sie ist Expertin für die Promotionsphase in der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung, war in der Exzellenzinitiative als Gutachterin tätig und berät als Mitglied des Zukunftsrates die Universität Bremen. Im März diskutiert sie mit Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, dem Rektorat, <abbr title="Promotionszentrum der Universität Bremen" lang="de">ProUB</abbr> und Bremer Promovierenden Rahmenbedingungen der Promotionsphase, Fördermöglichkeiten sowie zentrale Belange von Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen. 
</p><p>Weitere Informationen
</p><p>Universität Bremen<br>Promotionszentrum (ProUB)<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Diana Ebersberger <br>d<abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Marie Sander<br>E-Mail: <a href="mailto:proub@vw.uni-bremen.de">proub@vw.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/proub" target="_blank">www.uni-bremen.de/proub</a> &nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11240</guid>
                            <pubDate>Mon, 23 Feb 2015 13:02:12 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Informatiker als Gastprofessor in Indien</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-informatiker-als-gastprofessor-in-indien-1</link>
                            
                            <description>Uni-Professor Rolf Drechsler lehrt und forscht an indischer Elite-Universität
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 058 / 23. Februar 2015 SC
</p><p>Die Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur (AGRA) der Universität Bremen unter der Leitung von Professor Rolf Drechsler kooperiert schon seit vielen Jahren intensiv mit Partnern aus Indien. Dies führte schon zu gemeinsamen Forschungsprojekten und zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen. Ab diesem Jahr wird diese Zusammenarbeit weiter intensiviert: Professor Drechsler wurde für die kommenden zwei Jahre an die Elite-Universität IIT Kharagpur berufen und wird dort zeitweise lehren, forschen sowie Studierende und Promovierende betreuen. IIT steht für <span lang="en">Indien Institute of Technology</span>, was in Deutschland den Technischen Universitäten entspricht. Nach der Unabhängigkeit Indiens im Jahre 1947 wurden diese bundesfinanzierten Institute mit dem expliziten Auftrag der Ausbildung exzellenten Nachwuchses für die Indische Wirtschaft und der sozialen Entwicklung des Landes gegründet. Die Aufnahmeprüfung ist als eine der schwierigsten weltweit bekannt. Jedes Jahr bewerben sich über 300.000 Schülerinnen und Schüler auf die begehrten Plätze, wobei weniger als zwei Prozent Zusagen erhalten. 
</p><p>Mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am IIT Kharagpur, das sich im Großraum Kalkutta befindet, soll insbesondere an den Themen der Korrektheit von Schaltungen und Systemen sowie den Computerarchitekturen der nächsten Generation geforscht werden. „Dies sind die Schwerpunkte der Gruppe in Bremen und auch die indischen Kollegen gehören zur Weltspitze in diesen Bereichen“, freut sich Drechsler auf die Zusammenarbeit. Wie schon in den vergangenen Jahren werden durch diese Kooperation insbesondere Studierenden und Promovierenden der beiden Universitäten Möglichkeiten gegeben, das jeweils andere Institut zu besuchen und so wichtige internationale Erfahrungen zu sammeln. 
</p><h3>Indien gehört zu den wichtigsten Partnern</h3><p>Für die Universität Bremen gehört Indien neben den USA, Kanada, China, der Türkei und dem südlichen Afrika zu einem der wichtigsten internationalen Partner. Dass es nun gelingt die Zusammenarbeit mit einer Institution von Weltruf zu vertiefen, ist von großer Bedeutung. Das 1951 gegründete IIT Kharagpur ist unter allen Universitäten Indiens dieser Art das älteste – sozusagen das „Ur-IIT“. Es gilt noch heute in Indien bei vielen Neugründungen als Vorbild.
</p><h3>Zur Person Rolf Drechsler</h3><p>Rolf Drechsler studierte Mathematik und Informatik an der Goethe-Universität in Frankfurt und schloss sein Studium 1992 mit dem Informatik-Diplom ab. 1995 promovierte er und veröffentlichte vier Jahre später seine Habilitationsschrift zum Thema „Automatische Synthese und Verifikation im computergestützten Schaltkreisentwurf“. Die Stationen seiner wissenschaftlichen Karriere führten ihn an die Universitäten in Saarbrücken, Frankfurt und Freiburg. 2000 wurde er Mitarbeiter der Zentralabteilung Technik (<span lang="en">Corporate Technology</span>) im Fachzentrum Entwicklungsautomatisierung der Siemens AG in München, bevor er 2001 nach Bremen kam. Neben seiner Tätigkeit als Hochschullehrer an der Universität Bremen war Drechsler von 2008 bis 2013 auch als Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs tätig. Heute ist er Sprecher des Graduiertenkollegs <span lang="en">"System Design"</span> (SyDe), das er im Rahmen der Exzellenzinitiative an der Bremer Universität mitbegründet hat. Drechsler leitet zudem seit 2011 den Forschungsbereich<span lang="en"> Cyber-Physical Systems</span> des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz. Seit Anfang 2014 ist er Mitherausgeber der IEEE-Zeitschrift <span lang="en">„Transactions on Computer-Aided Design of Integrated Circuits and Systems“.</span></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle können Fotos von Rolf Drechsler auf dem Campus der Universität IIT Kharagpur angefordert werden. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich 3 Mathematik/Informatik<br>Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Rolf Drechsler (Leitung)<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-63932<br>E-Mail: <a href="mailto:drechsler@uni-bremen.de">drechsler@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/agra/ger/index.php" target="_blank" rel="noreferrer">www.informatik.uni-bremen.de/agra/ger/index.php</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11241</guid>
                            <pubDate>Tue, 24 Feb 2015 11:14:45 +0100</pubDate>
                            <title>Uni Bremen lädt Masterstudierende und Promovierende zu Internationaler Sommerschule über soziale Ungleichheit ein</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-laedt-masterstudierende-und-promovierende-zu-internationaler-sommerschule-ueber-soziale-ungleichheit-ein-1</link>
                            
                            <description>Organisatoren sind die Bremen International Graduate School of Social Sciences, das Zentrum für Sozialpolitik und eine Graduiertenschule der Universität Edinburgh / Bewerbungsschluss ist der 15. März</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 060 / 24. Februar 2015 MM
</p><p>Junge Talente in Lehre und Forschung zu fördern ist für die Universität Bremen ein wichtiges Ziel. In den Sozialwissenschaften haben Masterstudierende sowie Promovendinnen und Promovenden dieses Jahr die Möglichkeit, an einer zehntägigen internationalen Sommerschule in Bremen teilzunehmen. Organisatoren der <span lang="en">European Campus of Excellence (ECE) Summer School</span> sind die Bremen <span lang="en">International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS)</span>, das Bremer Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) der Universität Bremen und die schottische <span lang="en">Graduate School of Social and Political Sciences </span>der Universität Edinburgh. Bei der englischsprachigen Veranstaltung mit dem Titel<span lang="en"> „The Welfare State and Inequality – Europe in the 21st Century" </span>können die 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem internationalen Umfeld unter optimalen Bedingungen ihre eigenen Projekte diskutieren und weiterentwickeln. Dabei erhalten sie Unterstützung von renommierten internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Zusagen gab es bereits von Giuliano Bonoli (Lausanne), Gosta Esping-Andersen (Barcelona), Anton Hemerijck (Amsterdam), Michelle Jackson (Stanford), Angela O’Rand (Durham, USA) und Bruno Palier (Paris).
</p><h3>Im Mittelpunkt stehen der Wohlfahrtsstaat und die soziale Ungleichheit </h3><p>Schwerpunkte der<span lang="en"> ECE Summer School</span> sind der Wohlfahrtsstaat und die soziale Ungleichheit. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde der Wohlfahrtsstaat ein zentrales Merkmal europäischer Demokratien. Dadurch wurden nicht nur soziale Risiken in vielerlei Hinsicht minimiert und berechenbar gemacht, auch soziale Integration und gesellschaftliche Teilhabe wurden auf ein bisher ungeahntes Maß gesteigert. Allerdings basierte dieser Erfolg auf ökonomischen, sozialen und politischen Grundlagen, die sich im Verlauf der letzten Jahrzehnte massiv verändert haben und den heutigen Wohlfahrtsstaat vor bislang ungeahnte Herausforderungen stellen.
</p><h3>Bewerbungen sind bis zum 15. März möglich</h3><p>Die Summer School findet vom 30. Juni bis 10. Juli 2015 im Haus der Wissenschaft statt (Sandstraße 4/5, 28195 Bremen). Interessierte können sich bis zum 15. März 2015 bewerben. Informationen zum Programm und den Bewerbungsvoraussetzungen gibt es unter <a href="http://www.summerschool.bigsss-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.summerschool.bigsss-bremen.de</a> .
</p><h3>Zeit-Redakteurin eröffnet Sommerschule mit deutschsprachiger Podiumsdiskussion</h3><p>Eröffnet wird die <span lang="en">ECE Summer School</span> am Dienstag, 30. Juni 2015, um 19 Uhr durch eine deutschsprachige Podiumsdiskussion in der Stadtwaage Bremen (Langenstraße 13, 28195 Bremen). Moderatorin ist Zeit-Redakteurin Elisabeth Niejahr. Zudem sind Professor <span lang="en">Colin Crouch (University of Warwick, UK)</span> und Professor Steffen Mau (Berlin) auf dem Podium vertreten.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS)<br>Maike Koschorreck<br>E-Mail: <a href="mailto:maikek@bigsss-bremen.de">maikek@bigsss-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.bigsss-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bigsss-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11242</guid>
                            <pubDate>Tue, 24 Feb 2015 12:53:35 +0100</pubDate>
                            <title>26. Februar in der SuUB: Vortrag über die heutige Bedeutung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/26-februar-in-der-suub-vortrag-ueber-die-heutige-bedeutung-der-deutschen-gesellschaft-zur-rettung-schiffbruechiger-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die heutige Bedeutung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) steht im Mittelpunkt eines Vortrags, zu dem die Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) am Donnerstag, 26. Februar 2015, um 18 Uhr in ihre Zentrale am Boulevard auf dem Uni-Campus einlädt (Bibliothekstraße, 28359 Bremen). Referent ist der Pressesprecher der <abbr title="Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" lang="de">DGzRS</abbr>, Christian Stipeldey. Im Anschluss an den Vortrag lädt der Freundeskreis der Bibliothek zu einem kleinen Umtrunk ein. Anlass der Veranstaltung ist eine aktuelle Ausstellung über die <abbr title="Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" lang="de">DGzRS</abbr>, die seit November in der SuUB zu sehen ist. Denn die traditionsreiche Gesellschaft feiert in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen. Die Ausstellung zeichnet in sechs Meilensteinen die Entwicklung der <abbr title="Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" lang="de">DGzRS</abbr> von ihren Ursprüngen bis zur Gegenwart nach. Sie ist noch bis zum 14. März 2015 in der Zentrale der <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek" lang="de">SuUB</abbr> während ihrer Öffnungszeiten zu sehen (Mo. bis Fr: 10 bis 22 Uhr, Sa.: 10 bis 18 Uhr). Der Eintritt ist frei. Mit dem Vortrag am 26. Februar wird das Begleitprogramm zur Ausstellung abgeschlossen.
</p><p>Jubiläumswebsite der DGzRS: <a href="http://www.150-jahre-seenotretter.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.150-jahre-seenotretter.de</a><br>Website der SuUB: <a href="http://www.suub.uni-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de/</a></p><p>Weitere Informationen:<br>Staats‐ und Universitätsbibliothek Bremen<br>Anke Winsmann<br>Telefon: 0421 218‐59572<br>E‐Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni‐bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni‐bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11243</guid>
                            <pubDate>Wed, 25 Feb 2015 14:26:49 +0100</pubDate>
                            <title>Schülerexperimente im freien Fall</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/schuelerexperimente-im-freien-fall-1</link>
                            
                            <description>Bremer Gymnasiasten forschen in der Schwerelosigkeit</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 062 / 25. Februar 2015 SC
</p><p>Drei Monate lang tauschten zwölf Bremer Schüler im Alter von 17 bis 18 Jahren einmal wöchentlich ihr Klassenzimmer gegen einen Laborplatz im Bremer Fallturm am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen. Hier entwickelten sie im Rahmen des Schulprojekts DroPS <span lang="en">(Drop Tower Project for School Students)</span> vier Experimente rund um die Frage, wie sich verschiedene Flüssigkeiten im Weltraum verhalten. Am 2. März 2015 sollen diese nun unter Schwerelosigkeitsbedingungen getestet werden. 
</p><p>Das Ökumenische Gymnasium, das Gymnasium Vegesack und die Internationale Schule Bremen qualifizierten sich im Frühjahr 2014 durch ihre kreativen Konzeptvorschläge für das Projekt und boten Ihren Schülern damit die außergewöhnliche Gelegenheit, ein physikalisches Experiment von der Idee bis zur Durchführung entwickeln zu dürfen. Voraussetzung für die Teilnahme war einzig das Interesse an der Raumfahrtforschung. Seitdem beschäftigen sich zwölf Schüler aus den Kursen Biologie, Chemie, Physik, Mathematik, Wirtschaftslehre und Englisch mit der Erarbeitung verschiedener Experimente. Dabei steht nicht nur das Vermitteln der wissenschaftlichen Grundlagen im Mittelpunkt, sondern auch die strukturierte Erarbeitung einer Problemstellung im Team, so dass Schüler aus naturwissenschaftlichen und sprachlichen Fächern ihre Kenntnisse gleichermaßen anwenden können. Das Projekt ist im Vorfeld in enger Absprache mit den Schulen in den Lehrplan eingebettet und wird zum Teil sogar als Prüfungsleistung im jeweiligen Leistungskurs anerkannt.
</p><p>Unterstützt von Wissenschaftlern und Ingenieuren des <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr> entwickeln die Schüler vier Experimente, die das Verhalten von Flüssigkeiten in der Schwerelosigkeit untersuchen. Zwei der Teams beschäftigen sich zum einen mit dem mechanischen Verhalten von frei schwebenden Seifenblasen, sowie Oberflächen aus Seifenfilm, die sich entlang geometrischer Formen bilden, so genannte Minimalflächen. Diese Seifenfilme werden mit Schall angeregt, um deren Schwingungen und die farbige Schlierenbildung beobachten zu können. Das dritte Team untersucht in zwei weiteren Experimenten, wie sich Flüssigkeiten beim Übergang von normaler Schwerkraft zur Schwerelosigkeit verhalten. Zu diesem Zweck wird ein Federpendel mit einem angehängten Gewicht in einem Gefäß mit Öl positioniert. Im freien Fall wird dann untersucht, wie sich das Pendel in Abhängigkeit von der Flüssigkeit und der Masse bewegt und verändert. Das zweite Experiment geht der Frage nach, wie sich zwei Flüssigkeiten, die auf der Erde nicht mischbar sind, in der Schwerelosigkeit verhalten. 
</p><p>Nach der langen Zeit der Planung und Vorbereitung geht das Schulprojekt DroPS nun in die finale Phase. Die Experimente werden gemeinsam mit den Schülern in eine Fallkapsel integriert und dann im Bremer Fallturm unter Schwerelosigkeit getestet. Dies ist der große Moment, dem die Bremer Schüler so lange entgegen gefiebert haben: die Kapsel fällt aus 120 Metern Höhe in den Abbremsbehälter und auf der Leinwand des Kontrollzentrums können die Nachwuchsforscher live das Verhalten der Flüssigkeiten beobachten.&nbsp; 
</p><p>DroPS ist ein Projekt des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation, das zusätzlich durch den Rotary Club Bremen unterstützt wird. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen</strong>: Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich eingeladen, das Experiment am 2. März 2015 vor Ort mitzuerleben: 
</p><p>11 Uhr: Einbau des Experiments in die Fallkapsel<br>12 Uhr: Fallkapsel wird in die Fallröhre gebracht<br>14 Uhr: Experiment wird gestartet
</p><p>Um Anmeldung wird gebeten.<br><br>Anmeldungen oder Anfragen zu Bildmaterial richten Sie bitte an:<br>Birgit Kinkeldey<br><a href="mailto:birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de">birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-57755
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br>Holger Oelze<br>E-Mail: <a href="mailto:holger.oelze@zarm.uni-bremen.de">holger.oelze@zarm.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-57770<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 26 Feb 2015 15:10:50 +0100</pubDate>
                            <title>Universität Bremen erprobt Standards zur Erhaltung und Förderung der Mobilität in der Pflege</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-erprobt-standards-zur-erhaltung-und-foerderung-der-mobilitaet-in-der-pflege-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 063 / 26. Februar 2015 KG
</p><p>Viele pflegebedürftige Menschen können sich nicht selbstständig oder nur stark eingeschränkt bewegen. Mobil zu sein, trägt für Pflegebedürftige jedoch entscheidend zur Gesundheit und Lebensqualität bei. Wie kann die Mobilität pflegebedürftiger Menschen erhalten und verbessert werden? Zu diesem Thema haben Professor Stefan Görres vom Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) und Professor Heinz Rothgang vom Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) der Universität Bremen einen hochrangigen Forschungsauftrag erhalten.
</p><p>Sie haben jetzt damit begonnen, den aktuellen Expertenstandard „Erhaltung und Förderung der Mobilität in der Pflege“, der als Entwurf vorliegt, in der Praxis zu testen. Der Expertenstandard wurde vom Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) im Auftrag der Vertragsparteien des Sozialgesetzbuches (§ 113 SGB XI) entwickelt und soll nun in Bezug auf Praxistauglichkeit, Wirksamkeit und Kosten in einem bundesweiten Projekt mit 45 stationären und teilstationären Einrichtungen sowie ambulanten Pflegediensten unterschiedlicher Träger erprobt werden. Die Vertragspartner im Sozialgesetzbuch, die den Auftrag an die Uni Bremen gegeben haben, sind unter anderen der Spitzenverband der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen, die Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe, die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände und die Vereinigungen der Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene.
</p><p>Das Projekt hat im Februar 2015 begonnen. Auf Grundlage der Ende 2016 vorliegenden Ergebnisse entscheiden die genannten Vertragspartner dann über die verpflichtende bundesweite Umsetzung des Expertenstandards.
</p><p>Die Entwurfsfassung des Expertenstandards steht zur Information auf den Internetseiten des GKV-Spitzenverbandes, der Vereinigungen der Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene und der Interessenvertretungen der Pflegebedürftigen und Selbsthilfe zum kostenfreien Download zur Verfügung. Der Expertenstandard ist in diesem Entwurfsstand für die Pflegeeinrichtungen und Dienste aber noch nicht verbindlich. <a href="http://www.gkv-spitzenverband.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.gkv-spitzenverband.de</a></p><p><strong>Weitere&nbsp; Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) und Zentrum für Sozialpolitik (ZeS)<br>Projektteam-ExMo<br>Dr. Claudia Stolle, Kathrin Seibert und Lydia Neubert<br>Tel: 0421 218 68902<br>E-Mail: <a href="mailto:exmo@uni-bremen.de">exmo@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11245</guid>
                            <pubDate>Mon, 02 Mar 2015 14:02:51 +0100</pubDate>
                            <title>Uni Bremen für den europäischen Umweltmanagement-Preis „Emas Award 2015“ nominiert</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-fuer-den-europaeischen-umweltmanagement-preis-emas-award-2015-nominiert-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 064 / 02. März 2015 SC
</p><p>Die Universität Bremen hat im vergangenen Jahr das <span lang="en">Green IT Housing Center </span>eröffnet und spart durch die Konzentration der universitären Rechnerkapazität und eine ausgeklügelte Kühltechnik jährlich 3,6 Millionen Kilowattstunden Strom; Uni-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter haben eine Solargenossenschaft gegründet und die Installation von zahlreichen Solarzellen auf Unigebäuden finanziert; auch das Lehrangebot der Uni Bremen zum Thema „Nachhaltige Entwicklung“ ist sehr breit. Das sind drei Gründe, weshalb die Universität Bremen für den Umweltpreis <span lang="en">„EMAS Award 2015“ (EMAS: Eco Management and Audit Scheme) </span>nominiert worden ist. In der Kategorie der großen Organisationen aus der öffentlichen Verwaltung ist sie von einer Jury aus Vertretern des Bundesumweltministeriums, des Umweltbundesamts, des Umweltgutachterausschusses, der Deutschen Akkreditierungsgesellschaft für Umweltgutachter und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages ausgewählt worden. 
</p><p>Die <abbr title="Eco Management and Audit Scheme" lang="en">EMAS</abbr>-Awards werden am 20. Mai 2015 im Rahmen des 18. Europäischen Forums für Öko-Innovationen in Barcelona vergeben. Die Preise werden diesmal für „Umweltinnovationen als Beitrag zur Verbesserung der Umweltleistung“ vergeben. Die Universität Bremen gehört zum engsten Bewerberkreis und wird auf Einladung der <abbr title="Europäische Union" lang="de">EU</abbr>-Kommission bei der <abbr title="Eco Management and Audit Scheme" lang="en">EMAS</abbr>-Awards-Verleihung durch ihre Umweltbeauftragte <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Doris Sövegjarto-Wigbers vertreten. Die Uni Bremen gehört damit zu den fünf aus Deutschland beteiligten Organisationen, die ein Umweltmanagement nach der <abbr title="Eco Management and Audit Scheme" lang="en">EMAS</abbr>-Verordnung der Europäischen Union anwenden und besondere Leistungen auf Feldern der Umweltinnovationen vorweisen können. Der <abbr title="Eco Management and Audit Scheme" lang="en">EMAS</abbr>-Award ist die renommierteste Auszeichnung für ein Umweltmanagement. Seit 2005 kürt die Europäische Kommission <abbr title="Eco Management and Audit Scheme" lang="en">EMAS</abbr>-Organisationen, die ihre Umweltanstrengungen in engagierter Weise ausführen. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Doris Sövegjarto-Wigbers<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218 63376<br>E-Mail: <a href="mailto:soeve@uft.uni-bremen.de">soeve@uft.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ums.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ums.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 02 Mar 2015 14:41:49 +0100</pubDate>
                            <title>Wie schlau ist mein Kind?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-schlau-ist-mein-kind-3</link>
                            
                            <description>
Kinder für die Erprobung von neuen Intelligenztestaufgaben gesucht / Ergebnis wird mitgeteilt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 065 / 2. März 2015 RO
</p><p>Das Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) der Universität Bremen sucht freiwillige Testpersonen im Alter von sechs, neun, zehn und 16 Jahren, die bei der Erprobung von Sprachaufgaben für einen neuen Intelligenztest teilnehmen möchten.<br><br>In verschiedenen Arbeitsbereichen sind Psychologen auf den Einsatz von Intelligenztests angewiesen. Bei vielen psychologischen und pädagogischen Fragstellungen ist es notwendig, sich einen Überblick über geistigen Fähigkeiten (Intelligenz) eines Kindes zu verschaffen. Um zu gewährleisten, dass Intelligenztests zuverlässig und aussagekräftig sind, müssen sie regelmäßig überarbeitet werden. Dies beinhaltet auch, dass neue Aufgaben darauf überprüft werden müssen, ob sie in verschiedenen Altersgruppen verständlich und lösbar sind. Deswegen suchen die Mitarbeiter vom <abbr title="Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation" lang="de">ZKPR</abbr> nun Freiwillige, die an der Erprobung von Sprach- und Rechenaufgaben teilnehmen möchten. <br><br>Die Freiwilligen nehmen einmalig teil. Die Aufgaben werden einzeln durchgeführt. Ihre Bearbeitung dauert etwa eine Stunde. Termine können ab sofort vergeben werden. Die Untersuchungen finden in den Räumen des <abbr title="Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation" lang="de">ZKPR</abbr>, Grazer Straße 6, statt. Es können auch Termine in den Osterferien vereinbart werden. Die Testergebnisse werden nach Abschluss mitgeteilt. <br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Human-und Gesundheitswissenschaften<br>Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR)<br>Lina Werpup-Stüwe<br>Telefon: 0421 218 68610<br>E-Mail: <a href="mailto:Lwerpup@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">Lwerpup@uni-bremen.de </a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 02 Mar 2015 15:37:08 +0100</pubDate>
                            <title>„Raus mit der Sprache!“ – Stärkung der Mündlichkeit im Fremdsprachenunterricht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/raus-mit-der-sprache-staerkung-der-muendlichkeit-im-fremdsprachenunterricht-1</link>
                            
                            <description>Bremer Fremdsprachentag 2015 findet am 6. März an der Uni Bremen statt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 066 / 2. März 2015 RO
</p><p>Mit Menschen aus anderen Ländern sprechen, sich streiten, zusammen lachen oder auch singen – all das wird durch das Fremdsprachenlernen möglich. Doch genau hier gibt es ein Problem: Wer eine Sprache lernt, sollte sie auch sprechen und das will geübt werden. Im Fremdsprachenunterricht an Schulen spricht größtenteils nur der Lehrer, die Schüler schweigen oder zeigen ihre Leistungen in schriftlichen Arbeiten. Wie sollen also die Schülerinnen und Schüler die wichtige Sprachkompetenz erlangen? Wodurch lässt sich der Sprechanteil jedes einzelnen Schülers erhöhen? Wie lassen sich „mündliche Klassenarbeiten“ oder Sprechprüfungen umsetzen? Und wie können möglichst realitätsnahe Dialoge in den Unterricht integriert werden? Mit diesem Thema beschäftigt sich der Bremer Fremdsprachentag „Raus mit der Sprache!“ – Stärkung der Mündlichkeit im Fremdsprachenunterricht am 6. März 2015 an der Universität Bremen. In Workshops werden Lösungsvorschläge und Sprechaufgaben für Schüler vorgestellt und neue Wege gezeigt, mit denen man das Sprachliche besser bewerten kann. Bereits ab 9:00 Uhr gibt es verschiedene Workshops zu den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Türkisch und Russisch.<br><br>Veranstaltet wird der Bremer Fremdsprachentag vom Landesinstitut für Schule und den Fremdsprachendidaktiken der Universität Bremen. Der Fachtag möchte zur Sensibilisierung der Fremdsprachenlehrkräfte für dieses Thema und zur Beantwortung dieser Fragen beitragen. In den Workshops werden für unterschiedliche Lerngruppen differenzierte und originelle Sprechaufgaben vorgestellt, die eng mit der Erlebniswelt der Schülerinnen und Schüler verbunden sind. Zudem werden Wege aufgezeigt, wie Mündlichkeit in größerem Maße in die Bewertung integriert werden kann.<br><br>Den Eröffnungsvortrag „Stärkung der Sprechkompetenz“ hält Engelbert Thaler, Professor für Didaktik des Englischen an der Universität Augsburg und ehemaliger Gymnasiallehrer für Englisch. Er gibt einen Überblick zur Förderung der Sprechkompetenz im Fremdsprachenunterricht und berichtet über Erfahrungen mit mündlichen Prüfungen und Klassenarbeiten. <br><br>Weitere Informationen und Anmeldung: <a href="http://www.bremerfremdsprachentage.uni-bremen.de" target="/" title="external-link-new-window" rel="noreferrer">www.bremerfremdsprachentage.uni-bremen.de </a><br><br>Weiterer Kontakt<br>Universität Bremen<br>Sprach- und Literaturwissenschaften<br>Prof. Dr. Andreas Grünewald, Prof. Dr. Sabine Doff<br>Tel.: 0421 218 68400<br>E-Mail: <a href="mailto:gruenewald@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gruenewald@uni-bremen.de<br></a>und <a href="mailto:doff@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">doff@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 04 Mar 2015 09:50:48 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Landessieger der Mathematik-Olympiade werden geehrt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-landessieger-der-mathematik-olympiade-werden-geehrt-2</link>
                            
                            <description>Preisverleihung findet am 6. März ab 15.30 Uhr im Haus der Wissenschaft statt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 067 / 04. März 2015 SC
</p><p>147 Schülerinnen und Schüler aus Bremen und Bremerhaven gingen Ende Februar 2015 in der Endrunde des Landeswettbewerbs der Mathematik-Olympiade an den Start. Alle hatten sich in der ersten Runde im November 2014 unter 1400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern dafür qualifiziert. Der jüngste Teilnehmer kommt dieses Jahr als Frühstarter aus der 2. Klasse, die ältesten stehen kurz vor dem Abitur. Einige machen bereits zum achten Mal bei der Bremer Mathe-Olympiade mit. 
</p><p>In der Endrunde mussten die Schülerinnen und Schüler in zwei viereinhalbstündigen Klausuren (ab Klasse 6) ihr mathematisches Können unter Beweis stellen. Die Aufgaben für diese Klausuren werden vom Trägerverein der Mathematik-Olympiaden zentral gestellt und liegen deutlich über den Anforderungen des regulären Mathematik-Unterrichts.
</p><p>Die Landesrunde wird wie jedes Jahr mit der Siegerehrung abgeschlossen. Diesmal findet sie am Freitag, 6. März, ab 15:30 Uhr im Haus der Wissenschaft, statt. Insgesamt werden 14 erste Preise, 14 zweite und 30 dritte Preise vergeben. Neben den Urkunden werden auch vom Bankhaus Neelmeyer gespendete Preise überreicht. Zum ersten Mal werden, wie sich das für eine Olympiade auch gehört, die drei allerbesten Schülerinnen und Schüler mit einer Medaille geehrt. Nach der Siegerehrung werden die zehn Schülerinnen und Schüler vorgestellt, die Bremen in der Bundesrunde in Cottbus (14. – 17. Juni 2015) vertreten. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>In der Zeit von 16:00 – 16.30 Uhr besteht die Möglichkeit, Fotos von den ersten Preisträgern und der „Bremer Mannschaft“ zu machen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br>Fachbereich Mathematik / Informatik<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Reimund Albers<br>Landesbeauftragter für die Mathematik-Olympiaden im Land Bremen<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 63571<br>E-Mail: <a href="mailto:ralbers@math.uni-bremen.de">ralbers@math.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11249</guid>
                            <pubDate>Wed, 04 Mar 2015 10:45:59 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Ausstellung „Rebellion mit der Kamera“ reist nach Tschechien</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-ausstellung-rebellion-mit-der-kamera-reist-nach-tschechien-1</link>
                            
                            <description>Ab dem 17. März zeigt die Forschungsstelle Osteuropa den Werdegang vom Bildchronisten der tschechischen Bürgerrechtsbewegung Ivan Kyncl in Brünn</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 068 / 4. März 2015 RO 
</p><p>Großer Erfolg für die Forschungsstelle Osteuropa: Die Ausstellung „Ivan Kyncl. Rebellion mit der Kamera“, die im Sommer 2014 in der Unteren Rathaushalle in Bremen zu sehen war, wurde von über 18.000 Menschen besucht. Jetzt wandert die Ausstellung zur nächsten Station: Am 17. März 2015 wird sie im Mährischen Landesmuseum in Brno (Brünn) eröffnet und bis zum 17. Mai im Dietrichstein Palais in der Altstadt zu sehen sein. Anschließend wird die Ausstellung im Nationalmuseum in Prag präsentiert und dort am 4. Juni im Museum für die Geschichte Tschechiens im 20. Jahrhundert eröffnet.
</p><p><strong>Worum geht es?</strong></p><p>Ivan Kyncl gehörte zu den Unterzeichnern der tschechoslowakischen Bürgerrechtsbewegung Charta 77. Seine Fotografien schrieben in zweifacher Weise Geschichte: zum einen dokumentieren sie die Verfolgung der tschechischen Dissidenten durch das Husák-Regime und zeigen den Alltag sozialer Randgruppen in der Tschechoslowakei nach der Niederschlagung des Prager Frühlings von 1968. Zum anderen sind seine Fotografien selbst Ausdruck einer widerständigen Praxis. Kyncl gelang es, die Überwachung des repressiven Staatsapparats genau zu dokumentieren und diese Fotos im Westen, etwa in <span lang="en">The Sunday Times</span> oder im Stern, zu publizieren. 1980 ging Kyncl ins Londoner Exil und konnte sich dort eine erfolgreiche Existenz als Theaterfotograf aufbauen. <br><br>Die Fotografien stammen aus dem fotografischen Nachlass Ivan Kyncls, der im Archiv der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen aufbewahrt wird. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Forschungsstelle mit dem Nationalmuseum Prag und dem Landesmuseum in Brünn. Unterstützt wird die Ausstellung von der Stiftung Aufarbeitung, dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, der Sparkasse Bremen, der Karin-und Uwe-Hollweg-Stiftung, der Stiftung der Universität Bremen sowie den unifreunden <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr>. <br><br>Weitere Informationen zur Ausstellung in Brünn: http://<a href="http://www.mzm.cz/de/de-dietrichsteinsky-palac-vystavy/ivan-kyncl-rebell-mit-fotoapparat/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.mzm.cz/de/de-dietrichsteinsky-palac-vystavy/ivan-kyncl-rebell-mit-fotoapparat/</a><br><br><strong>Ein Ausstellungskatalog</strong><br><br>Zur Ausstellung ist im Kerber Verlag ein dreisprachiger Katalog mit einem Vorwort des Bundesministers a. D. Hans-Dietrich Genscher erschienen. ISBN 978-3-86678-986-9 (Soft-Cover, 224 Seiten)<br><br>Weitere Informationen: <br><br>Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ulrike Huhn <br>Tel. 0421/ 218 69611<br>E-Mail <a href="mailto:ulrike.huhn@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ulrike.huhn@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.forschungsstelle.uni-bremen.de<br></a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/b/b/csm_UPAK-2014-214_Ivan_Kyncl_2_klein_01_fa74cf065e.jpg" length="1268793" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/b/b/csm_UPAK-2014-214_Ivan_Kyncl_2_klein_01_fa74cf065e.jpg" fileSize="1268793" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Pavel Büchler wird zum Prozess geführt, 1979 </media:description><media:copyright>Ivan Kyncl</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11250</guid>
                            <pubDate>Thu, 05 Mar 2015 09:20:02 +0100</pubDate>
                            <title>Mit Infrarot dem Krebs auf der Spur</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mit-infrarot-dem-krebs-auf-der-spur-1</link>
                            
                            <description>Bremer Forschungsprojekt entwickelt neues Verfahren zur Vermeidung von medizinischen Fehldiagnosen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 069 / 5. März 2015 RO
</p><p>Neue Wege in der Diagnostik und Therapieentwicklung bei Krebs und Erkrankungen des Gehirns hat das Projekt „EngCaBra“ aufgezeigt. Vier Jahre lang lief das Gesamtprojekt, an dem ein Konsortium aus acht Forschungsgruppen aus sieben Ländern, darunter zwei Unternehmen und ein Krankenhaus, beteiligt waren. Das von der EU geförderte Projekt wurde von Professor Michael Vellekoop vom Institut für Mikrosensoren, -aktuatoren und -systeme (IMSAS) des Fachbereichs Physik/Elektrotechnik der Universität Bremen geleitet. In vier Teilprojekten wurden ungewöhnliche Methoden zur Krebserkennung entwickelt. Besonders beeindruckend: Das Bremer Teilprojekt <span lang="en">„Biopsy Analysis using an Infrared Quadruplewavelength Sensor“</span>. Es könnte künftig tausenden Menschen aufwendige Krebsuntersuchungen ersparen und unerkannten Krebs vermeiden. 
</p><p>Die Abkürzung EngCaBra steht für <span lang="en">„Biomedical engineering for cancer and brain disease diagnosis and therapy development"</span>. Die Kombination der Forschungsdisziplinen Elektronik, Mikrosensoren, Nanotechnologie und Biotechnologie hat zu völlig neuen Messtechniken geführt: Sie liefern Informationen über die Analyse und Behandlung von Melanomen, Leukämie und Schizophrenie. Der gemeinsame Nenner dieser Krankheiten ist eine Fehlfunktion von menschlichen Zellen. So wurde beispielsweise in Bremen ein Biopsiemeter entwickelt, das Experten, die Gewebeproben von einem Patienten genommen haben, bei der Analyse unterstützt. 
</p><h3>Ergebnisse des Bremer Projekts</h3><p>„Die Beurteilungen über einen positiven oder negativen Befund zu fällen ist nicht einfach und Fehler kommen vor“, erklärt Professor Michael Vellekoop. „Oftmals werden weitere teure Untersuchungen notwendig, weil die Diagnose nicht eindeutig ist. Untersuchungen zeigen, dass bei Melanom-Befunden rund sieben Prozent falsch sind. Das hört sich erst einmal nicht so viel an, aber konkret bekommen bei 100.000 Untersuchungen 6.600 Menschen fälschlicherweise die Diagnose „Krebs“ und werden weiter untersucht bzw. operiert. Knapp 400 Menschen mit Krebs sind in Gefahr – ihnen wird die falsche Diagnose „kein Krebs“ mitgeteilt.“
</p><p>Jährlich werden einige Hunderttausend Menschen untersucht. Neue Wege in der Diagnostik sind also sehr gefragt. „In unserem Bremer Projekt arbeiten wir mit Infrarotlicht“, so der Bremer Projektleiter. „Das funktioniert folgendermaßen: In den Zellen gibt es sehr lange Ketten von CH2-Molekülen, die auf verschiedene Arten schwingen können – symetrisch oder antisymetrisch. Beide absorbieren unterschiedliche Wellenlängen von Infrarotlicht. Mit unserem neuen Instrument vermessen wir, wie viel Licht absorbiert wird. Wenn sich im Gewebe Krebs entwickelt, verschiebt sich der eine Wert zum anderen. An diesem Verhältnis können wir eine Gewebeveränderung und somit eine Erkrankung erkennen.“ Mit dem neuen Verfahren können die Wissenschaftler punktgenau die Proben untersuchen und innerhalb einer Gewebeprobe mehrere Abschnitte miteinander vergleichen. Mit einer speziellen Software werden die Schwingungen dann ausgewertet. Das Verfahren wurde zusammen mit einer Ärztin von der Medizinischen Universität Wien entwickelt.
</p><h3>Wann ist das neue Verfahren in der Praxis einsetzbar?</h3><p>„Es ist uns wirklich gelungen hier einen Durchbruch zu erzielen“, freut sich Vellekoop. „Wir können künftig definitiv eine Menge Fehldiagnosen verhindern. Der nächste Schritt ist, mit dem Microsystems Center Bremen (MCB), unserer Organisation für den Kontakt zu Industrieunternehmen, eine Firma zu finden, mit der wir das Produkt weiterentwickeln. Ich glaube, es wird allen Krankenhäusern möglich sein, das Gerät zu beschaffen – es wird unter 20.000 Euro kosten, vielleicht sogar nur die Hälfte.“
</p><h3>Ein weiteres Projektergebnis</h3><p>Ein weiteres Teilprojekt von „<abbr title="Biomedical engineering for cancer and brain disease diagnosis and therapy development">EngCaBra</abbr>“ beschäftigte sich mit dem Schmelzverhalten von Proteinen im Blut, das die holländischen Partner des Projekts, die Firma Xensor Integration B.V., entwickelt haben. Mithilfe eines neuen physikalischen Verfahrens werden die Proteine im Blutserum in einem relativ einfachen Verfahren in einer sehr kleinen Versuchsanlage erhitzt. Durch unterschiedliche Schmelzpunkte lassen sich Indikatoren ableiten, wann eine Probe abweichende Werte zeigt, die auf eine Krebserkrankung hinweisen. Dieses Verfahren wurde auf der Basis neuer Chiptechnologien entwickelt.
</p><p>Am europäischen Projekt „<abbr title="Biomedical engineering for cancer and brain disease diagnosis and therapy development">EngCaBra</abbr>“ sind folgende Partner beteiligt: 
</p><p>•<span lang="en">Department of Biosystems Science and Engineering</span>, ETH Zürich, Schweiz<br>•<span lang="en">Department of Micro- and Nanotechnology, Technical University Denmark, Lyngby,</span> Dänemark<br>•<span lang="en">Department of Molecular Medicine, Institute of Virology, Slovak Academy of Sciences, Bratislava,</span> Slowakische Republik<br>•<span lang="en">Institute of Pathophysiology and Allergy Research – Biotechnology</span>, Medizinische Universität Wien, Österreich<br>•<span lang="en">Department of Veterinary Disease Biology, University of Copenhagen</span>, Kopenhagen, Dänemark <br>•<span lang="en">Xensor Integration BV, Delft</span>, Niederlande<br>•Hoffmann-La Roche Ltd, Basel, Schweiz<br>•<span lang="en">Siemens Austria, Life Science Systems, Research &amp; Technologies, </span>Wien, Österreich <br>•<span lang="en">Rigshospitalet (Copenhagen State Hospital),</span> Kopenhagen, Dänemark
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle können Sie unter der E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; digitales Bildmaterial anfordern.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereichs Physik/Elektrotechnik<br>Institut für Mikrosensoren, -aktuatoren und -systeme (IMSAS) <br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Michael Vellekoop<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 62604<br>E-Mail: <a href="mailto:vellekoop@uni-bremen.de">vellekoop@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.imsas.uni-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.imsas.uni-bremen.de/</a><br><abbr title="Biomedical engineering for cancer and brain disease diagnosis and therapy development">EngCaBra</abbr> homepage: <a href="http://www.engcabra.eu/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.engcabra.eu/</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/Prof._Vellekoop_4.jpg" length="685121" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/uploads/tx_news/Prof._Vellekoop_4.jpg" fileSize="685121" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Das Verfahren der holländischen Partner zur Krebsdiagnostik wurde auf der Basis neuer Chiptechnologien entwickelt</media:description><media:copyright>Harald Rehling / Uni Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11251</guid>
                            <pubDate>Thu, 05 Mar 2015 10:00:24 +0100</pubDate>
                            <title>Ohrringe gestalten und mit Lasercutter herstellen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ohrringe-gestalten-und-mit-lasercutter-herstellen-1</link>
                            
                            <description>Workshop „Schmuckprogrammierung“ gewinnt einen der Code Week Awards 2015 / Mädchen ab zwölf Jahren können in den Osterferien im FabLab der Universität Bremen Ohrringe oder Ketten gestalten und mit dem Lasercutter herstellen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 070 / 05. März 2015 SC
</p><p>Der von der Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung der Universität Bremen mit gegründete Verein Fablab Bremen hat für das Projektkonzept „Schmuckprogrammierung“ einen <span lang="en">Code Week Award </span>in Höhe von 5.000 Euro gewonnen. Mit diesem Geld kann ein kostenloser Workshop für Mädchen ab zwölf Jahren am 30. und 31. März 2015, jeweils von 10 bis 15 Uhr, im Fablab der Universität Bremen im Gebäude GW2 angeboten werden. „Die Teilnehmerinnen brauchen keine Vorkenntnisse in Sachen Programmierung. Mit dem Workshop in den Osterferien wollen wir besonders Gruppen aus Mädchentreffs oder Jugendfreizeitheimen ansprechen“, sagt Mitorganisatorin Antje Moebus.
</p><p>In dem zweitägigen Workshop erhalten die Mädchen Einblicke, was im Fablab alles möglich ist, etwa mit 3D-Druckern. Sie lernen die leicht verständliche Programmiersprache <span lang="en">Processing</span> kennen und können mit deren Hilfe Muster und Formen von Schmuckstücken entstehen lassen. Die Designs werden dann mit einem Lasercutter ausgeschnitten, wobei unterschiedliche Materialen von Holz über Moosgummi bis zu Plexiglas verwendet werden können. Die Arbeitsgruppe Digitale Medien des Technologie-Zentrums Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen erhält über den <span lang="en">Code Week Award </span> zudem die Möglichkeit, die Ergebnisse des Workshops auf der Leitkonferenz der Netzcommunity, re:publica, Anfang Mai in Berlin vorzustellen.
</p><p>Mädchen, die sich für den Workshop interessieren, können sich noch bis 25. März bei Melanie Schaumburg per Mail unter <a href="mailto:me_sc@uni-bremen.de">me_sc@uni-bremen.de</a>&nbsp; anmelden. Für einen kleinen Imbiss und Getränke wird gesorgt. 
</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11252</guid>
                            <pubDate>Fri, 06 Mar 2015 13:11:20 +0100</pubDate>
                            <title>Schülerinnen und Schüler aufgepasst: Uni Bremen gibt Einblicke in MINT-Fächer</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/schuelerinnen-und-schueler-aufgepasst-uni-bremen-gibt-einblicke-in-mint-faecher-1</link>
                            
                            <description>Noch freie Plätze für die Uni-Veranstaltungsreihe EINBLICKE in naturwissenschaftliche, mathematische und technische Studiengänge / Anmeldung unter www.uni-bremen.de/einblicke</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 071 / 06. März 2015 SC
</p><p>Uni-Luft schnuppern und einen Tag lang studieren: Das können Schülerinnen und Schüler der 11. – 13. Klasse in den Osterferien machen. Die Uni Bremen ermöglicht ihnen am 25. und 26. März 2015 tiefe Einblicke in naturwissenschaftliche, mathematische und technische Studiengänge. Konkret können die Studierenden in spe Probevorlesungen besuchen, Labore besichtigen oder selbst Versuche durchführen. In Kursen, praktischen Übungen und im Gespräch mit Professorinnen, Professoren und Studierenden können sie alles über die studientypischen Fachinhalte erfahren, die eigenen Erwartungen überprüfen und ihre Zukunftschancen klären. Die traditionelle Uni-Veranstaltungsreihe EINBLICKE macht’s möglich und erleichtert so eine gut durchdachte Studienfachwahl. Da nur noch wenige Plätze zur Verfügung stehen, sollten sich interessierte Schülerinnen und Schüler umgehend online unter <a href="http://www.uni-bremen.de/einblicke" target="_blank">www.uni-bremen.de/einblicke</a>&nbsp; anmelden.
</p><p>So sieht das EINBLICKE-Programm aus: 
</p><p>EINBLICKE am Mittwoch, 25. März 2015 in:<br>* Biologie<br>* Digitale Medien/Medieninformatik &amp; Informatik <br>* Physik <br>* Systems Engineering<br>* Wirtschaftsingenieurswesen Elektrotechnik/Informationstechnik <br>* Wirtschaftsingenieurswesen Produktionstechnik - Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik
</p><p>EINBLICKE am Donnerstag, 26. März 2015 in:<br>* Chemie<br>* Elektrotechnik/Informationstechnik <br>* Geowissenschaften <br>* Mathematik &amp; Technomathematik <br>* Produktionstechnik- Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik<br>* Wirtschaftsinformatik
</p><p>Alle Informationen stehen unter <a href="http://www.uni-bremen.de/einblicke" target="_blank">www.uni-bremen.de/einblicke</a> . <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11253</guid>
                            <pubDate>Tue, 10 Mar 2015 13:33:44 +0100</pubDate>
                            <title>Nach Fernost mit einem Stipendium</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/nach-fernost-mit-einem-stipendium-1</link>
                            
                            <description>Schwerpunkt Logistik: Asien-Stipendien für einen Forschungsaufenthalt / Jetzt bewerben</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 072 / 10. März 2015 RO
</p><p>Immer mehr Studierende absolvieren einen Teil ihres Studiums im Ausland. Fast alle berichten später, dass das Auslandssemester das schönste Erlebnis ihrer Studienjahre war. Jetzt gibt es durch das ERASMUS MUNDUS Projekt gLINK die Chance in Ländern auf dem asiatischen Kontinent zu studieren. gLINK steht für <span lang="en">Sustainable Green Economies through Learning, Innovation, Networking and Knowledge Exchange</span>. Asien lohnt sich in vielerlei Hinsicht: Der größte Kontinent der Erde ist mit mehr als 4 Milliarden Einwohnern zugleich auch der bevölkerungsreichste. Auch das höchste Gebirge, der tiefste See und das größte Waldgebiet der Welt befinden sich in Asien. Studierende können ihre Forschungsaufenthalte in Ländern wie Bhutan, Nepal oder Indien antreten. Interessierte können sich ab sofort hier online bewerben <a href="http://www.glink-edu.eu/apply" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.glink-edu.eu/apply</a>. Die Bewerbungsfrist endet am 10. April 2015.
</p><p><strong>Beteiligt sind vier Fachbereiche</strong></p><p>Mit den Mobilitätsprogrammen unterstützt die Europäische Union internationale Kooperationen, die den interdisziplinären und interkulturellen Austausch beleben. Der Forschungsverbund LogDynamcis (<span lang="en">Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics</span>) ist mittlerweile mit der <span lang="en">International Graduate School for Dynamics in Logistics</span> (IGS) an drei derartigen Projekten beteiligt: cLINK, FUSION und gLINK. Dabei findet ein reger Austausch mit den jeweiligen asiatischen Partnern statt. Studierende, Doktoranden, PostDocs, Lehrende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen die Möglichkeit an den beteiligten Universitäten zu studieren oder zu forschen. Finanziert werden Stipendien und Flug. Seitens der Universität Bremen sind die vier Fachbereiche von LogDynamics am Austausch beteiligt: Physik/Elektrotechnik, Mathematik/Informatik, Produktionstechnik, Wirtschaftswissenschaft. Das Programm ermöglicht Aufenthalte an einer der Partneruniversitäten in den folgenden Ländern: Afghanistan, Bangladesch, Bhutan, Nepal, Pakistan, China, Indien und Thailand.&nbsp; 
</p><p><strong>Exzellente Promotionsmöglichkeiten</strong></p><p>Die <span lang="en">International Graduate School for Dynamics in Logistics</span> (IGS) der Universität Bremen bietet seit zehn Jahren exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus aller Welt die Möglichkeit einer strukturierten Promotionsausbildung im Forschungsverbund LogDynamics. Durch die Kombination von betriebswirtschaftlichen, informationstechnischen und produktionstechnischen Forschungsansätzen forciert die IGS bereits die interdisziplinäre Zusammenarbeit zur Lösung von logistischen Problemstellungen. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS): <br><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Ingrid Rügge<br>Telefon: 0421 218 50139 <br>E-Mail: <a href="mailto:info@IGS.LogDynamics.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">info@IGS.LogDynamics.de</a><br><a href="http://www.glink.logdynamics.de/233.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.glink.logdynamics.de/233.html</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11254</guid>
                            <pubDate>Fri, 13 Mar 2015 11:32:37 +0100</pubDate>
                            <title>Ebola-Problematik: Institut für Public Health und Pflegeforschung der Uni Bremen lädt zu öffentlicher Diskussion</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ebola-problematik-institut-fuer-public-health-und-pflegeforschung-der-uni-bremen-laedt-zu-oeffentlicher-diskussion-1</link>
                            
                            <description>Zu Gast sind Ärzte, die 2014 und 2015 in West-Afrika gearbeitet haben / Veranstaltung wird von der Deutschen Gesellschaft für Public Health (DGPH) unterstützt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 073 / 13. März 2015 KG
</p><p>„Der Ebola-Ausbruch in West-Afrika&nbsp; – Was ist passiert und was können oder müssen wir daraus lernen?“, ist Thema einer öffentlichen Podiumsdiskussion am Freitag, 20. März 2015. Sie findet von 11 bis 13 Uhr im Seminar-Forschungs-Gebäude der Universität Bremen (SFG), Enrique-Schmidt-Str. 7, Raum 2010, statt.
</p><p>Zu Gast sind die Ärzte Frank Dörner von der Organisation Ärzte ohne Grenzen und Klemens Ochel vom Missionsärztlichen Institut Würzburg. Die beiden Mediziner haben 2014 und 2015 in West-Afrika gearbeitet. Sie berichten von ihren Erfahrungen vor Ort und diskutieren, welche Konsequenzen daraus gezogen werden sollten.
</p><h3>Hintergrund:</h3><p>Die Ebolafieber-Epidemie in den Ländern Westafrikas hat bereits 2014 die Öffentlichkeit erschüttert. In Guinea, Liberia, Sierra Leone, Nigeria, Senegal und Mali sind laut der&nbsp; Weltgesundheitsorganisation bisher&nbsp; etwa 23 000 Menschen an Ebola erkrankt und 9 000 daran gestorben.
</p><p>Die öffentliche Podiumsdiskussion findet im Rahmen der 94. Sitzung des deutschlandweiten Arbeitskreises Medizinische Entwicklungshilfe (AKME) und der Kommission Internationale Zusammenarbeit (KIZ) der Deutschen Gesellschaft für <span lang="en">Public Health</span> statt. Sie wird in Kooperation mit dem Institut für <span lang="en">Public Health</span> und Pflegeforschung (IPP) und dem Exzellenz-Wissenschaftsschwerpunkt 6, Epidemiologie und Gesundheitswissenschaften, der Universität Bremen veranstaltet.
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften<br>Institut für <span lang="en">Public Health</span>und Pflegeforschung <br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr><abbr></abbr> Ansgar Gerhardus, <abbr title="Master of Arts">M.A.</abbr>, <abbr title="Master of Public Health">MPH</abbr><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421-218-68800<br>E-Mail: <a href="mailto:ansgar.gerhardus@uni-bremen.de">ansgar.gerhardus@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ipp.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ipp.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11255</guid>
                            <pubDate>Fri, 13 Mar 2015 13:48:02 +0100</pubDate>
                            <title>„Schwarze Löcher haben keine Haare“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/schwarze-loecher-haben-keine-haare-1</link>
                            
                            <description>Astrophysiker vom Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation an der Universität Bremen publiziert neue Erkenntnisse in renommierter Fachzeitschrift Physical Review Letters</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 074/ 13. März 2015 MM
</p><p>Schwarze Löcher sind erstaunlich einfache Himmelskörper, welche nur durch ihre Masse, ihre Rotation und ihre elektrische Ladung charakterisiert werden. Norman Gürlebeck, Wissenschaftler am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) an der Universität Bremen, ist es gelungen, diese erstaunliche Einfachheit schwarzer Löcher auch in komplexen astrophysikalischen Situationen zu beweisen. Über seine Forschungen und Erkenntnisse berichtet die Fachzeitschrift Physical Review Letters in ihrer nächsten Ausgabe, die am 3. April 2015 erscheint. Die Erwartungen an diese Entdeckung sind hoch: Sie erlaubt den direkten Nachweis der Existenz schwarzer Löcher mit Hilfe von Gravitationswellen sowie Tests der Grundlagen der Gravitationstheorie.
</p><h3>Was sind schwarze Löcher?</h3><p>Schwarze Löcher sind ein Endstadium in der Entwicklung von Sternen, die entstehen, wenn sich die Masse dieser Sterne immer stärker verdichtet. Dies geschieht allerdings nur mit Sternen, die mindestens die doppelte Sonnenmasse besitzen, und dadurch eine so hohe Anziehungskraft haben, dass sich der Stern in seinem Entwicklungsprozess immer mehr komprimiert. Um den Grad der Verdichtung zu verdeutlichen, der notwendig ist, um ein schwarzes Loch zu erhalten, müsste man sich vorstellen, dass die gesamte Masse der Erde auf die Größe einer Haselnuss verdichtet würde. Die starke Anziehungskraft der extrem verdichteten Masse des schwarzen Lochs führt dazu, dass weder Materie noch Licht einem solchen Objekt entkommen können – eine Tatsache, der das schwarze Loch seinen Namen verdankt.
</p><h3>Wie die Gezeiten auf der Erde</h3><p>Dennoch kann ein schwarzes Loch von außen durch nur drei Parameter vollständig charakterisiert werden: die Masse, die Rotation und die elektrische Ladung. Aufgrund fehlender weiterer Eigenschaften prägte John Archibald Wheeler die Aussage: „Schwarze Löcher haben keine Haare“. Diese Eigenschaft war bis jetzt nur unter idealisierten Bedingungen bewiesen worden, in denen das schwarze Loch allein im Universum existiert und keine weiteren Sterne vorhanden sind. Diese Annahme gilt folglich nicht für schwarze Löcher, die sich in Systemen mit mehreren Objekten befinden, wie zum Beispiel in Binärsystemen, die generell aus einem schwarzen Loch und einem Stern, zwei schwarzen Löchern oder zwei Sternen bestehen. Das Gravitationsfeld des Begleiters eines schwarzen Lochs in einem Binärsystem führt nun dazu, dass sich das schwarze Loch verformt. Dieses Phänomen ähnelt den Gezeiten auf der Erde, welche durch die Anziehung des Mondes verursacht werden. Bedeutet eine solche Verformung, dass das schwarze Loch durch mehr Parameter beschrieben werden muss, es also Haare bekommen hat? 
</p><h3>Bremer Erkenntnis ist für Gravitationsphysiker eine wichtige Grundlage</h3><p>Mehrere internationale Forschungsteams gingen dieser Frage nach und fanden erste Indizien dafür, dass dies nicht so ist. Norman Gürlebeck vom <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr> an der Universität Bremen hat nun aber zweifelsfrei gezeigt, dass trotz der Verformung der schwarzen Löcher keine weiteren Parameter zur Charakterisierung erforderlich sind. Die renommierte Zeitschrift <span lang="en">Physical Review Letters </span>publiziert dieses wegweisende Ergebnis, das außerdem auch praktische Anwendung findet. Die neue Erkenntnis ist für Gravitationsphysiker eine wichtige Grundlage zur Interpretation von Gravitationswellen, die vorrangig in Binärsystemen entstehen. Über die Analyse dieser Gravitationswellen können schwarze Löcher in Binärsystemen direkt nachgewiesen werden. Darüber hinaus liefert die sogenannte<span lang="en"> „no-hair“ </span>Eigenschaft schwarzer Löcher die Möglichkeit Gravitationstheorien für sehr starke Gravitationsfelder zu testen.
</p><p>Eine Zusammenfassung und einen Volltext des englischsprachigen wissenschaftlichen Artikels kann man hier nachlesen:
</p><p><a href="https://journals.aps.org/prl/accepted/40074Yc6I731354154cc21e2620a83227ec611919" target="_blank" rel="noreferrer">https://journals.aps.org/prl/accepted/40074Yc6I731354154cc21e2620a83227ec611919</a></p><p><a href="http://arxiv.org/abs/1503.03240" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://arxiv.org/abs/1503.03240</a>&nbsp; &nbsp; 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Von dem Wissenschaftler&nbsp; Norman Gürlebeck gibt es ein Foto. Kontakt: Uni-Pressestelle, Telefon: 0421 218-60150, E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; oder ZARM-Presseabteilung, Telefon: 0421 218-57755, E-Mail: <a href="mailto:birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de">birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de</a> .
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br>Birgit Kinkeldey (Presseabteilung)<br>E-Mail: <a href="mailto:birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de">birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br>Telefon: 0421 218-57755
</p><p>Norman Gürlebeck<br>E-Mail: <a href="mailto:norman.guerlebeck@zarm.uni-bremen.de">norman.guerlebeck@zarm.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br>Telefon: 0421 218-57857<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/d/e/csm_UPAK_2015_074_Norman_Guerlebeck_Bildquelle_ZARM_8d369f9084.jpg" length="247358" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/d/e/csm_UPAK_2015_074_Norman_Guerlebeck_Bildquelle_ZARM_8d369f9084.jpg" fileSize="247358" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Wissenschaftler Norman Gürlebeck </media:description><media:copyright>ZARM</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11256</guid>
                            <pubDate>Tue, 17 Mar 2015 11:39:18 +0100</pubDate>
                            <title>Studierende der Wirtschaftspsychologie diskutieren ihre Forschungsarbeiten mit internationalem Publikum</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studierende-der-wirtschaftspsychologie-diskutieren-ihre-forschungsarbeiten-mit-internationalem-publikum-2</link>
                            
                            <description>Studentische Konferenz „Work, Identity and Globalization“ vom 23. bis 27. März an der Uni Bremen / Themen reichen von „Wie eine Idee zum Virus wird“ bis zum „Einfluss feministischer Werbung“ 
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 075 / 17. März 2015 RO
</p><p>„Forschendes Lernen“ ist ein Kennzeichen der Universität Bremen. Im Masterstudiengang Wirtschaftspsychologie wird die Lehre noch um ein außergewöhnliches Element ergänzt. Studierende präsentieren während der internationalen Konferenz „<span lang="en">Work, Identity and Globalization</span>“ ihre Forschungsarbeiten. Rund um den Themenzusammenhang Arbeit, Globalisierung und Identitätsentwicklung stellen sie ihre Projektergebnisse vor. Sie stellen sich damit der Kritik von hochkarätigen Gastwissenschaftlern aus Australien, England und Dänemark. Die Konferenz findet vom 23. bis 27. März 2015 an der Universität Bremen statt. Organisiert wird sie vom Team um Professorin Birgit Volmerg, Hochschullehrerin für Arbeits- und Organisationspsychologie im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Uni Bremen. 
</p><p><strong>Zu den Themen der Forschungsarbeiten</strong></p><p>Das wissenschaftliche Interesse im Studiengang Wirtschaftspsychologie gilt den Zusammenhängen von Arbeit, Globalisierung und Identitätsentwicklung. So beschäftigen sich die Studierenden beispielsweise mit der Frage: „Wie eine Idee zum Virus wird - eine Betrachtung viraler Markenkommunikation aus wirtschaftspsychologischer Perspektive“. Den Studierenden geht es hier darum, Faktoren zu ermitteln, die Internetnutzer beeinflussen können, digitale Videos mit ihrem sozialen Umfeld zu teilen. Die beiden anderen Forschungsprojekte beschäftigen sich mit der „Konzeption eines internationalen Austauschprogramms auf Sachbearbeiterebene“ und der Frage nach dem „Einfluss feministischer Werbung auf die Gleichstellung der Geschlechter“. Alle Projektergebnisse werden von den angehenden Wirtschaftspsychologinnen und –psychologen selbst vorgestellt. 
</p><p><strong>Zum Thema der Tagung</strong></p><p>Globalisierungsprozesse betreffen mittlerweile alle Bereiche der Wirtschaft und des alltäglichen Arbeitslebens. Vor diesem Hintergrund wird für die Gestaltung von internationalen Kontakten eine interkulturelle Kooperation zunehmend wichtiger. Die daraus resultierenden Veränderungen haben auch Auswirkungen auf Organisationsstrukturen, Arbeitsbeziehungen und individuelle Biographien. Internationalisierung setzt nicht nur für Firmen, sondern auch für Individuen veränderte Normen und Werte voraus. Aus diesem Grund gilt das wissenschaftliche Interesse im Studiengang Wirtschaftspsychologie den Zusammenhängen von Arbeit, Globalisierung und Identitätsentwicklung.<br><br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften <br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Birgit Volmerg<br>Tel. 0421 218-68771<br>E-Mail: <a href="mailto:tips@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">tips@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.input.uni-bremen.de/das-institut/studium-und-lehre/msc-wirtschaftspsychologie/international-conference" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.input.uni-bremen.de/das-institut/studium-und-lehre/msc-wirtschaftspsychologie/international-conference <br></a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11257</guid>
                            <pubDate>Wed, 18 Mar 2015 13:51:38 +0100</pubDate>
                            <title>Schülerinnen und Schüler können App entwickeln für Google Glass</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/schuelerinnen-und-schueler-koennen-app-entwickeln-fuer-google-glass-1</link>
                            
                            <description>TZI bietet in den Osterferien drei Robotik- und App-Workshops</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 077 / 18. März 2015 SC
</p><p>Reinschnuppern in die <span lang="en">App</span>-Entwicklung, Lego Mindstorms-Roboter mit Java programmieren oder eine eigene App konzipieren und im <span lang="en">App-Store</span> hochladen: Um diese spannenden Aufgaben geht es in drei Robotik- und App-Workshops in den Osterferien. Das „<span lang="en">go4IT</span>“-Projekt des Technologie-Zentrums Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen bietet Schülerinnen und Schülern ab Klasse 8 aufwärts die Chance, sich dem Programmieren auf spielerische Weise zu nähern. „Wir kombinieren Spaß mit praktischem Lernen. Die Workshops sind kostenlos und auf verschiedene Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler zugeschnitten“, erläutert Projektleiterin Sabine Veit. 
</p><h3>Schnupper-Workshop App-Entwicklung </h3><p>In diesem Tages-Workshop am 26. März 2015 von 10 bis 15 Uhr können Schüler unter dem Motto „Ostergrüße“ das eine oder andere Geschenk programmieren. Ostereier bemalen ist gut, sie zu programmieren noch besser. Vorkenntnisse sind keine erforderlich.
</p><h3>Roboter schlau machen</h3><p>Nicht fernsteuern, sondern den Roboter so schlau machen, dass er Aufgaben selbst erledigen kann: In diesem Workshop vom 30. März bis 2. April, jeweils von 9.30 bis 16.30 Uhr, konstruieren und programmieren Schülerinnen und Schüler einen Lego Mindstorms-Roboter so, dass er in einem vorgegebenen Parcours selbstständig Aufgaben ausführen kann. 
</p><h3><span lang="en">Apps</span> entwickeln für Android-Handys und Google Glass </h3><p>Diesen Workshop vom 8. bis 10. April, jeweils von 10 bis 16 Uhr, leitet eine professionelle <span lang="en">App</span>-Entwicklerin. Hier haben die Schüler die Möglichkeit, eine eigene <span lang="en">App</span> zu entwickeln und sie nach Fertigstellung in den App-Store hochzuladen. Wer teilnehmen will, sollte Java-Kenntnisse besitzen und wissen, worum es bei Schleifen, ArrayList, Objekten oder Vererbung geht. Mitmachen kann auch, wer bereits einen Roboterworkshop für Einsteiger absolviert hat.
</p><p>Anmeldungen für alle drei Workshops sind bis 24. März unter Telefon 0421/218-64005 oder per Mail <a href="mailto:veit@tzi.de">veit@tzi.de</a>&nbsp; möglich. Weitere Informationen finden sich unter: <a href="http://www.go4it.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.go4it.uni-bremen.de</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) <br>Knut Köstergarten<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421/3800353 oder 0176/28059267<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11258</guid>
                            <pubDate>Wed, 18 Mar 2015 15:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>100 Jahre Allgemeine Relativitätstheorie</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/100-jahre-allgemeine-relativitaetstheorie-1</link>
                            
                            <description>Großer Andrang beim 8. Bremer Physiktag der Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 076 / 18. März 2015 RO
</p><p>Die totale Sonnenfinsternis von 1919 diente der Physik als spektakulärer Meilenstein bei der Überprüfung von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie. Einstein hatte 1915 vorhergesagt, dass auch Licht im Gravitationsfeld massereicher Sterne abgelenkt wird. Am 20. März 2015 wird die Sonne wieder vom Mond verdeckt. Wie könnte es da besser passen, dass der Bremer Physiktag an diesem Freitag mit einer Schüler-Vorlesung von Professor Claus Lämmerzahl zum Thema „100 Jahre Relativitätstheorie“ eingeleitet wird? Als Direktor des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) ist Claus Lämmerzahl ein internationaler Experte der Gravitationsforschung. 330 Schülerinnen und Schüler werden ihm zuhören. Das Interesse an der kostenlosen Veranstaltung ist groß: Die Plätze im Hörsaal und bei den Laborführungen sind leider schon ausgebucht.<br><br>Im Anschluss geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen Einblick in ihre Forschungen, beantworten Fragen rund ums Studium und informieren über die hervorragenden Berufsperspektiven, die man mit einem Physikstudium hat. Führungen durch die Labore der Experimentalphysik, zum Fallturm (<abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr>) und zu den Laserphysikern des Bremer Instituts für angewandte Strahltechnik sind attraktive Programmpunkte. Die begleitenden Lehrkräfte treffen sich zu einer Gesprächsrunde mit dem Organisationsteam der Physikdidaktik. Das Angebot richtet sich an Physikkurse der gymnasialen Oberstufe mit ihren Lehrkräften. Weitere Informationen <a href="http://www.fb1.uni-bremen.de/tag-der-physik" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://www.fb1.uni-bremen.de/tag-der-physik</a>/<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich 1 – Physik/ Elektrotechnik<br>Institut für Didaktik der Naturwissenschaften, Abteilung Physikdidaktik<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Horst Schecker<br>Telefon: 0421 218 62020<br>E-Mail: <a href="mailto:schecker@physik.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">schecker@physik.uni-bremen.de </a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/a/e/csm_UPAK-076-Physiktag_Schecker_32407ab065.jpg" length="544673" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/typo3temp/assets/_processed_/a/e/csm_UPAK-076-Physiktag_Schecker_32407ab065.jpg" fileSize="544673" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Bei Schülerinnen und Schülern sehr begehrt: der Physiktag an der Uni Bremen</media:description><media:copyright>Uni Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11259</guid>
                            <pubDate>Thu, 19 Mar 2015 10:14:04 +0100</pubDate>
                            <title>Künftig auch mit direkten Nutzerinformationen aus dem Internet zu besseren Produkten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kuenftig-auch-mit-direkten-nutzerinformationen-aus-dem-internet-zu-besseren-produkten-1</link>
                            
                            <description>Neues EU-Forschungsprojekt FALCON mit zwölf Partnern aus acht Ländern unter Leitung des BIBA beschäftigt sich mit der Gestaltung neuer Produkt-Service-Systeme</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 078 / 19. März 2015 SC
</p><p>Ob medizinisches Gerät, Werkzeugmaschine, Waschmaschine oder auch exklusive Kleidung – nicht das Produkt selbst, sondern die begleitenden Services entscheiden zunehmend über deren Markterfolg. Das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH an der Universität Bremen hat dafür den Begriff <span lang="en">„Extended Products“</span> (erweiterte Produkte) etabliert. Seit gut 15 Jahren leistet das Institut angewandte Forschung auf dem Gebiet der Produkt-Service-Kombinationen und leitet nun das neue EU-Forschungsprojekt FALCON. Es beschäftigt sich im Wesentlichen mit dem Gewinnen und Verarbeiten von Nutzungsinformationen für die Gestaltung von Produkten und begleitenden Dienstleistungen.
</p><h3>„Erhebliche Entwicklungs- und Optimierungspotenziale“</h3><p>In dem dreijährigen Projekt mit dem offiziellen Titel<span lang="en"> „Feedback mechanisms Across the Lifecycle for Customer-driven Optimization of iNnovative product-service"</span> designarbeiten zwölf Partner aus acht Ländern. <abbr title="Feedback mechanisms Across the Lifecycle for Customer-driven Optimization of iNnovative product-service">FALCON</abbr> wird mit knapp 4,6 Millionen Euro von der EU-Kommission gefördert. Die Gesamtkoordination hat <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>-Leiter Professor Klaus-Dieter Thoben. „Die Unterschiede liegen inzwischen immer weniger im Produkt und seinem Herstellungsprozess. Es sind vielmehr die Services, die heute die Besonderheiten und den Mehrwert ausmachen. Unternehmen müssen zusätzliche Dienstleistungen bieten und individuelle Kundenwünsche umfassend wie zeitnah berücksichtigen. Gefragt sind komplexe Produkt-Service-Systeme, Bündel an Leistungen und Angeboten“, sagt er. „Hier gibt es noch erhebliche Entwicklungs- und Optimierungspotenziale.“ Genau da greift <abbr title="Feedback mechanisms Across the Lifecycle for Customer-driven Optimization of iNnovative product-service">FALCON</abbr>.
</p><p>Informationen aus dem Internet könnten besser und systematisch genutzt werden, meinen die Bremer Forscher schon lange. Daher haben sie das Projekt initiiert. Durchschnittlich zwei bis drei <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>-Wissenschaftler werden sich im Rahmen dieser EU-Forschung nun in den nächsten Jahren mit semantischer Interoperabilität von Daten und der wissensbasierten Konstruktion neuer Produkt-Service-Bündel beschäftigen. Mit dabei sind <abbr title="Diplom" lang="de">Dipl.</abbr>-Inform. Karl Hribernik, operativer Leiter des Projektes, und <abbr title="Diplom Ingenieur">Dipl.-Ing.</abbr> Johannes Lützenberger als Projektmanager.
</p><h3>Den ganzen Produktlebenszyklus im Blick</h3><p>Wertvolle Aufschlüsse für die Gestaltung von Produkten und den zugehörigen Services ergeben sich aus der Beobachtung eines Produktes über seinen ganzen Lebenszyklus hinweg. Wie wird es wann und wofür genutzt, was erwarten die Nutzerinnen und Nutzer, wo gibt es Fragen und Probleme, und welche Anforderungen leiten sich daraus für die Produkt- und Service-Entwicklung ab? Mithilfe neuer Sensor- sowie Informations- und Kommunikationstechniken ließen sich schon viele dieser Fragen beantworten, sagen Hribernik und Lützenberger. „Die immer häufiger in die Produkte eingebetteten Sensoren und auch Feedbacks zur Nutzungsphase eines Produktes in sozialen Medien können hilfreiche Informationen für ein besseres Produktdesign liefern. Das Projekt beleuchtet die Sinnhaftigkeit beider Nutzungsdatenquellen mit dem Ziel einer wissensbasierten Konstruktion“, erklären die <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>-Wissenschaftler.<br><br>Die <abbr title="Feedback mechanisms Across the Lifecycle for Customer-driven Optimization of iNnovative product-service">FALCON</abbr>-Partner untersuchen, welche der Datenquellen welchen Nutzen für welches Produkt haben. Die systematische Auswertung der Informationsquelle „Internet“ spielt dabei eine zentrale Rolle. Die Forscher versprechen sich zum Beispiel aus den direkt an der Basis wie in Foren, Blogs und sozialen Netzwerken gewonnenen Bewertungen und Verbesserungsvorschlägen von Nutzern wertvolle Anregungen für die Entwicklung neuer Produkt-Service-Systeme.<br><br></p><h3>Das Ziel: Neue Werkzeuge für die Produktentwicklung</h3><p>Über eine integrierte <span lang="en">Software</span>-Plattform soll die Realisierung neuer Produkt-Service-Bündel unterstützt werden, in dem Benutzererfahrungen und Nutzungsdaten zusammengeführt, ausgewertet und in Form entsprechender produktbezogener Anforderungen an Produktentwickler, Programmierer und Designer weitergegeben werden. Die <abbr title="Feedback mechanisms Across the Lifecycle for Customer-driven Optimization of iNnovative product-service">FALCON</abbr>-Partner nutzen auch die in heutige Produkte eingebetteten Sensorsysteme (<span lang="en">Product Embedded Information Devices</span>) sowie IT-Module mithilfe der sogenannten <span lang="en">„Collaborative Intelligence Software“ </span>und entwickeln Werkzeuge für die Gestaltung neuer Produkt-Service-Bündel.
</p><p>Sabine Nollmann
</p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:
</p><p><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Klaus-Dieter Thoben (Institutsleiter <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>, Koordinator <abbr title="Feedback mechanisms Across the Lifecycle for Customer-driven Optimization of iNnovative product-service">FALCON</abbr>)<br>Telefon:+49 421 218-500 05, E-Mail: <a href="mailto:tho@biba.uni-bremen.de">tho@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Diplom">Dipl.</abbr>-Inform. Karl Hribernik (Abteilungsleiter <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>, Technischer Koordinator <abbr title="Feedback mechanisms Across the Lifecycle for Customer-driven Optimization of iNnovative product-service">FALCON</abbr>)<br>Telefon: +49 421 218-501 08, E-Mail: <a href="mailto:hri@biba.uni-bremen.de">hri@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Diplom Ingenieur">Dipl.-Ing.</abbr> Johannes Lützenberger (Projektmanagement <abbr title="Feedback mechanisms Across the Lifecycle for Customer-driven Optimization of iNnovative product-service">FALCON</abbr>)<br>Telefon: +49 421 218-501 26, E-Mail: <a href="mailto:lue@biba.uni-bremen.de">lue@biba.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11260</guid>
                            <pubDate>Tue, 24 Mar 2015 11:20:13 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Visionen und Legenden in Ausstellung zu sehen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-visionen-und-legenden-in-ausstellung-zu-sehen-1</link>
                            
                            <description>27. März 2015: Eröffnung der Ausstellung „Da staunt die Maus“ der Bremer Museen für Alltagsgeschichte und der SuUB / Präsentation „Schlaglichter der Bremer Alltagsgeschichte“ am 29. April 2015
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><br><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 79 / 24. März 2015 RO <br>Die Maus im Bremer Dom – eine Legende, ein Hexensymbol oder doch Handwerkersymbol im Mittelalter? Zehn Zentimeter lang, streckt sie sich in Stein gemeißelt an der rechten Seitenwand des <abbr title="Sankt">St.</abbr> Petri Doms. Ihre Bedeutung ist bis heute nicht eindeutig geklärt, doch Geschichten gibt es reichlich. Diese und weitere Legenden gehören zu den außergewöhnlichen Sammlungen der Bremer Museen für Alltagsgeschichte. Jetzt zeigen sie gemeinsam mit der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB) eine Ausstellung mit ungewöhnlichen Perspektiven auf die Alltags- und Kulturgeschichte Bremens. Die Ausstellung wird am 27. März im Foyer der <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek" lang="de">SuUB</abbr> um 16 Uhr eröffnet. Die Begrüßung übernimmt Maria Elisabeth Müller, Direktorin der <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek">SuUB</abbr>. Eine Einführung in die Ausstellung gibt <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Henrike Weyh vom Dom-Museum. Im Anschluss an die Eröffnung lädt der Freundeskreis der Bibliothek zu einem kleinen Umtrunk ein.
</p><p>In dem Arbeitskreis „Bremer Museen für Alltagsgeschichte“ haben sich das Alte Pumpwerk, das Dom-Museum, das Hafenmuseum Speicher XI, die KulturAmbulanz, das Bremer Rundfunkmuseum und das Schulmuseum zusammengefunden. Im Begleitprogramm zur Ausstellung stellen am Mittwoch, den 29. April um 18 Uhr Vertreterinnen und Vertreter&nbsp; aller beteiligten Einrichtungen jeweils ihren Beitrag in der Ausstellung unter dem Titel „Schlaglichter der Bremer Alltagsgeschichte“ vor. Die Ausstellung wird bis zum 6. Juni 2015 in der Zentrale der <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek">SuUB</abbr> während deren Öffnungszeiten (Montag bis Freitag 10 bis 22 Uhr, Samstag 10 bis 18 Uhr) zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.<br><br>Weitere Informationen<br><br>Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br>Anke Winsmann<br>Tel.: 0421 218-59572<br>E-Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.suub.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 25 Mar 2015 13:53:13 +0100</pubDate>
                            <title>Exzellente Forschung: Europäischer Forschungsrat zeichnet zwei Wissenschaftlerinnen und zwei Wissenschaftler der Uni Bremen aus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/exzellente-forschung-europaeischer-forschungsrat-zeichnet-zwei-wissenschaftlerinnen-und-zwei-wissenschaftler-der-uni-bremen-aus-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der <abbr title="European Research Council">ERC</abbr><span lang="en">Consolidator Grant</span> ist eine der profiliertesten und begehrtesten Ausschreibungen für Forscherinnen und Forscher in ganz Europa. Gleich viermal ging die Auszeichnung jetzt an die Universität Bremen. Die Projekte der Professorinnen Rita Groß-Hardt (Biologie) und Rebbeka von Mallinckrodt (Geschichte) sowie der Professoren Andreas Fischer-Lescano (Rechtswissenschaft) und Carsten Lutz (Informatik) werden vom European Research Council (ERC) in den kommenden fünf Jahren mit jeweils mehr als 1,9 Millionen Euro gefördert. „Diese Auszeichnungen zeigen, dass wir im europaweiten Wettbewerb der forschungsstarken Universitäten ganz vorne mitspielen“, sagt Uni-Konrektor Professor Kurosch Rezwan. „Besonders freue ich mich darüber, dass sich hier Kolleginnen und Kollegen aus ganz unterschiedlichen Disziplinen gegen starke internationale Konkurrenz durchgesetzt haben“.<br><br><strong>Rita Groß-Hardt</strong>, seit April 2013 Professorin für Molekulare Genetik der Pflanzen im Fachbereich Biologie / Chemie der Uni Bremen, untersucht in ihrem Forschungsprojekt das Thema „Polyspermy“. Die Befruchtung, also das Verschmelzen von Eizelle und Spermazelle, ist essentiell für den Fortbestand vieler Pflanzen und Tiere. Um die Befruchtung zu sichern, produzieren einige Lebewesen gewaltige Mengen an Spermazellen. Diese Strategie birgt aber die Gefahr, dass mehr als eine Spermazelle mit einer Eizelle verschmilzt. Diese sogenannte Polyspermy endet in vielen Lebewesen einschließlich uns Menschen tödlich. Das Team um Rita Groß-Hardt untersucht mit den <abbr title="European Research Council" lang="en">ERC</abbr>-Mitteln, welche Strategien Pflanzen entwickelt haben, um Polyspermy zu verhindern und was passiert, wenn diese Mechanismen nicht greifen.<br>Kontakt: <a href="mailto:gross-hardt@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gross-hardt@uni-bremen.de</a><br><br><strong>Rebekka von Mallinckrodt</strong> ist bereits seit April 2012 Hochschullehrerin im Fachbereich Sozialwissenschaften der Uni Bremen und vertritt die Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit. In ihrem vom Europäischen Forschungsrat bewilligten Projekt geht es um das Thema „Verschleppte Menschen im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation im 18. Jahrhundert“ (Geschichte der Frühen Neuzeit).<br>Kontakt: <a href="mailto:von.mallinckrodt@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">von.mallinckrodt@uni-bremen.de</a><br><br>„<span lang="en">Transnational Force of Law</span>“ heißt das Forschungsvorhaben von Professor <strong>Andreas Fischer-Lescano</strong>, seit sieben Jahren Hochschullehrer für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht im Fachbereich Rechtswissenschaft der Uni Bremen. Fischer-Lescano untersucht die transnationalen rechtspolitischen Bereiche der Finanzmarktgestaltung, der Internetregulierung und der Sicherung der Ernährungssouveränität. Das Projekt wird einerseits die relevanten Akteure und Strukturen identifizieren, um die Entstehung neuartiger transnationaler Rechtsordnungsmuster nachzuzeichnen. Zugleich geht es darum, eine normative Perspektive auf diese Prozesse zu entwickeln. Ziel ist es herauszufinden, wie diese verselbständigten und staatlicher Regelung nur schwer zugänglichen Sphären demokratisch und menschenrechtskonform gestaltet werden können.<br>Kontakt: <a href="mailto:fischer-lescano@zerp.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">fischer-lescano@zerp.uni-bremen.de</a><br><br>Aus unterschiedlichen Quellen wie dem Web und Mobilgeräten fallen täglich viele unstrukturierte Daten an. Wie können sie zusammengebracht, verarbeitet und analysiert werden? Dieses Thema ist <abbr title="European Research Council" lang="en">ERC</abbr>-geförderter Forschungsgegenstand des Informatikprofessor<strong> Carsten Lutz</strong>. Er vertritt seit 2008 im Fachbereich Mathematik / Informatik das Fachgebiet Theorie der künstlichen Intelligenz.<br>Kontakt: <a href="mailto:clu@informatik.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">clu@informatik.uni-bremen.de</a><br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs<br>Prof. Dr. Kurosch Rezwan<br>E-Mail: <a href="mailto:kon1@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kon1@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 25 Mar 2015 14:27:44 +0100</pubDate>
                            <title>Kinder-Uni ist pickepackevoll!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kinder-uni-ist-pickepackevoll-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit über 300 Mädchen und Jungen ist die Kinder-Uni an der Universität Bremen heute gestartet. Bis Freitag erleben die 8- bis 13-Jährigen hautnah, dass Wissenschaft und Forschung spannend sind und Spaß machen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erklären ihnen anschaulich, was sie an ihrem Fachgebiet begeistert und nehmen die Kinder auf eine spannende Reise mit. Die 26 Veranstaltungen sind nahezu ausgebucht.
</p><p>Vormittags erleben die Kinder in verschiedenen Vorlesungen, dass Physik so witzig sein kann wie Comedy, warum so viele Menschen Englisch sprechen,&nbsp;&nbsp; wie man Unsichtbares sichtbar macht, was es mit den schwarzen Löchern im Weltraum auf sich hat und ob Feuer und Wasser chemische Elemente sind. In 23 Laboren und Workshops experimentieren und forschen sie nachmittags zu Themen aus Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften, Weltraumforschung und Archäologie. Parallel dazu gibt es wieder ein Programm für die Eltern, bei dem sie zum Beispiel das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) mit dem Fallturm besuchen. Weitere Informationen unter <a href="http://www.kinderuni.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.kinderuni.uni-bremen.de.</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle gibt es Bildmaterial. Kontakt unter Telefon: 0421-218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de.</a></p><p><strong>Weitere Informationen:<br></strong>Universität Bremen<br>Akademie für Weiterbildung der Universität Bremen<br>Arbeitsgebiet Universität und Schule<br>Gisela Gründl <br>Tel.: 0421 218-61613<br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de">gruendl@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 26 Mar 2015 12:47:30 +0100</pubDate>
                            <title>Eine Theorie verändert die Welt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/eine-theorie-veraendert-die-welt-1</link>
                            
                            <description>Vortragsreihe zum 100-jährigen Jubiläum der Allgemeinen Relativitätstheorie</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 83 / 26. März 2015 SC
</p><p>Spätestens seit Star Trek sind Begriffe wie Schwarzes Loch, Wurmloch oder auch Warp-Antrieb im Alltagsbewusstsein angelangt. Die Grundlage für diese Phänomene entstand allerdings schon deutlich früher: Als der ehemalige Patentamtsangestellte Albert Einstein zu Beginn des 20. Jahrhunderts seine Gedanken zur Struktur von Raum und Zeit niederschrieb, ahnte jedoch kaum jemand, dass er damit die Wissenschaftswelt derart nachhaltig revolutionieren würde. 100 Jahre nach Einsteins denkwürdigem Vortrag zur Allgemeinen Relativitätstheorie an der Preußischen Akademie der Wissenschaften soll seine bahnbrechende Entdeckung mit einer öffentlichen Vortragsreihe im Bremer Haus der Wissenschaft gefeiert werden. Die Auftaktveranstaltung findet am 30. März 2015 statt.
</p><p>Den Startschuss markiert ein Vortrag des Geschäftsführenden Direktors des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) Professor Claus Lämmerzahl. Als Sprecher des Graduiertenkollegs „Models of Gravity“ ist er gleichzeitig Initiator der Vortragsreihe. Gemeinsam mit Dr. Volker Perlick (ZARM) nutzt er die Auftaktveranstaltung, um die Grundlagen der Allgemeinen Relativitätstheorie anschaulich zu vermitteln und darzustellen, wie die Gravitation mit einer Geometrie des Raumes und der Zeit in Verbindung gebracht werden kann. So bildet sie nicht nur den Ausgangspunkt für die Erklärung des Urknalls und die Existenz Schwarzer Löcher, sondern ist ebenso unerlässlich für praktische Anwendungen wie das alltäglich genutzte GPS oder die Vermessung der Erde. Als weitere Vortragende haben renommierte Gravitationsphysikerinnen und -physiker, wie zum Beispiel Professorin Jutta Kunz von der Universität Oldenburg, Vorstandsmitglied des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt Professor Hansjörg Dittus oder Professor Karsten Danzmann vom Albert-Einstein-Institut in Hannover, spannende und allgemeinverständliche Vorträge angekündigt. Sie beschäftigen sich unter anderem mit der Frage, ob Zeitreisen zukünftig möglich sein werden, wie sich das Universum entwickelt und was sich hinter dem Mysterium der Schwarzen Löcher verbirgt. 
</p><p>Die Vorträge sind ohne vorherige Anmeldungen für alle Interessierten frei zugänglich. Der Veranstaltungsort ist der Olbers-Saal im Haus der Wissenschaft (Sandstr. 4/5):
</p><p><strong>Montag, 30. März 2015, 19:30 Uhr <br></strong>Was ist eigentlich Relativitätstheorie?<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Claus Lämmerzahl und <abbr title="Privatdozentin / Privatdozent">PD</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Volker Perlick – Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM), Universität Bremen
</p><p><strong>Montag, 13. April 2015, 19:30 Uhr<br></strong>Hat Einstein wirklich Recht? – Zur experimentellen Bestätigung der Allgemeinen Relativitätstheorie<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Claus Lämmerzahl – Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM), Universität Bremen
</p><p><strong>Montag, 27. April 2015, 19:30 Uhr<br></strong>Schwarze Löcher<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jutta Kunz – Universität Oldenburg
</p><p><strong>Montag, 4. Mai 2015, 19:30 Uhr<br></strong>Wurmlöcher und Zeitreisen<br>Saskia Grunau – Universität Oldenburg 
</p><p><strong>Dienstag, 12. Mai 2015, 19:30 Uhr<br></strong>Kosmologie<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Dominik Schwarz – Universität Bielefeld 
</p><p><strong>Donnerstag, 28. Mai 2015, 19:30 Uhr<br></strong>Raumfahrt und Relativitätstheorie<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Hansjörg Dittus – Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Köln
</p><p><strong>Donnerstag, 04. Juni 2015, 19:30 Uhr<br></strong>Gravitationslinsen<br><abbr title="Privatdozentin / Privatdozent">PD</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Volker Perlick – Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM), Universität Bremen
</p><p><strong>Montag, 08. Juni 2015, 19:30 Uhr<br></strong>Neutronensterne und Allgemeine Relativitätstheorie<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ulrich R.M.E. Geppert – Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Institut für Raumfahrtsysteme, Bremen
</p><p><strong>Montag, 15. Juni 2015, 19:30 Uhr</strong><br>Gravitationswellenastronomie: Bald Neues von der dunklen Seite des Universums!<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Karsten Danzmann – Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut), Universität Hannover
</p><p><strong>Montag, 13. Juli 2015, 19:30 Uhr<br></strong>Quanten und Gravitation<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Domenico Giulini – Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM), Universität Bremen 
</p><p><strong>Ansprechpartner für inhaltliche Fragen:<br></strong><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Claus Lämmerzahl<br>E-Mail: <a href="mailto:claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de">claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de</a><br>Tel. 0421-218 57826 (Direktionssekretariat) <br><br><strong>Ansprechpartnerin für allgemeine Presseanfragen:<br></strong>Birgit Kinkeldey<br>E-Mail: <a href="mailto:birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de">birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de</a><br>Tel. 0421-218 57755</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 27 Mar 2015 11:21:27 +0100</pubDate>
                            <title>Doktorandenausbildung: Bremer Impulse für La Paz</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/doktorandenausbildung-bremer-impulse-fuer-la-paz-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 085 / 27. März 2015 SC
</p><p>Die Bremer Exzellenz-Universität hat international auch in der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses einen guten Ruf. Ein Beispiel: Die Doktorandenförderung an der Universidad Mayor de San Andrés (UMSA) in La Paz (Bolivien). Bereits seit zehn Jahren unterstützt die Universität Bremen dort Entwicklung, Begleitung und Evaluierung eines internationalen multidisziplinären Doktorandenprogramms an dem zentralen fakultätsübergreifend arbeitenden CEPIES-Institut (<span lang="es">Centro Psicopedagógico y de Investigación en Educación Superior</span>). Diese Kooperation ist jetzt aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit der Universität La Paz und Bremen um weitere fünf Jahre verlängert worden. Die gemeinsame Aufgabe besteht nun darin, postgraduierte Studienprogramme zu reformieren und Qualitätsstandards der universitären Bildung zu sichern.
</p><p>„Nach zehn Jahren der Zusammenarbeit kann man von einer Kooperation „auf Augenhöhe“ sprechen“, sagt die Bremer Uni-Professorin Monika Fikus aus dem Fachbereich Kulturwissenschaften, die auf Bremer Seite die Kooperation organisiert. Einerseits existiert auch in Europa eine rege Debatte über Reformen der Promotionsphase und anderseits beschreitet der Vielvölkerstaat – unter der Führung des indigenen Präsidenten Evo Morales – beispielhaft für viele Staaten Lateinamerikas einen neuen Weg der Entwicklung des Landes aus (post)kolonialen Strukturen, der zwischen dem Anschluss an Standards westlicher Wissenschaft und der Wahrung traditioneller Wissensformen entlang führt." Inzwischen haben sich gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsfelder ergeben. Dazu gehören die Themen Dekolonialisierung von Wissenschaft, Wissen und Macht oder – Stichwort „<span lang="es">Buen Vivir</span>“ – nachhaltige Wirtschaft und materieller Wohlstand in Einklang mit der Umwelt und sozialen Normen.
</p><p>Jährlich sind mehrere Wissenschaftler der Universität&nbsp; Bremen verschiedener Fachbereiche als Lehrende in der Universität von La Paz tätig. Dabei übernehmen Betreuung und Begutachtung von Dissertationen. Im Gegenzug kommen bis zu drei Doktorandinnen oder Doktoranden der <abbr title="Universidad Mayor de San Andrés">UMSA</abbr> zu Forschungsaufenthalten an die Uni Bremen, die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst mitfinanziert werden. 
</p><p>Die <abbr title="Universidad Mayor de San Andrés">UMSA</abbr> ist mit mehr als 72.000 Studierenden und 2.000 Lehrenden die größte staatliche Universität in Bolivien. Zahlreiche Absolventinnen und Absolventen des Doktorandenprogramms sind mittlerweile in Führungspositionen an bolivianischen Universitäten aufgestiegen und etablieren die auch mit Hilfe der Uni Bremen erarbeiteten Bildungsstandards landesweit. 
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Monika Fikus<br>E-Mail: <a href="mailto:mfikus@uni-bremen.de">mfikus@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11265</guid>
                            <pubDate>Mon, 30 Mar 2015 10:58:32 +0200</pubDate>
                            <title>Schaeffler FAG Stiftung: Erster Preis des „Innovation Award“ geht an Bremer Doktoranden der Mikrosystemtechnik</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/schaeffler-fag-stiftung-erster-preis-des-innovation-award-geht-an-bremer-doktoranden-der-mikrosystemtechnik-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 086 / 30. März 2015 SC
</p><p>Für seine Promotionsarbeit ist <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Cord Winkelmann aus dem Studiengang Elektrotechnik der Universität Bremen mit dem „<span lang="en">Innovation Award</span>“ der Schaeffler FAG Stiftung ausgezeichnet worden. Der Mikrosystemtechniker erhielt für seine Dissertation über sensorische Oberflächen den mit 10.000 Euro dotierten ersten Preis der Stiftung. Die von Winkelmann entwickelte Methode, Wälzlager mit Sensorik auf der Lauffläche auszustatten, um die dort wirkenden Kräfte zu messen, wurde in der Laudatio als „absolute Pionierarbeit“ gelobt. Cord Winkelmann hat sich inzwischen mit der Idee der sensorischen Oberflächenüberwachung von Maschinen- und Anlagenkomponenten als Bremer Uni-Ausgründung „Winkelmann Mikrosysteme“ (<a href="http://(http://www.winkelmann-mikrosysteme.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.winkelmann-mikrosysteme.de/</a> ) selbstständig gemacht. 
</p><h3>Die Promotion</h3><p>Seine Promotion erstellte Winkelmann unter Betreuung von Professor Walter Lang am Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme (<abbr title="Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme">IMSAS</abbr>) der Universität Bremen. Dabei erforschte der erfolgreiche Bremer Nachwuchswissenschaftler die Ausstattung eines Wälzlagers mit Sensorik zur Kraftmessung auf der Lauffläche. Dazu wurden Sensorelemente in der Lauffläche versenkt, um sie vor den Belastungen durch die Überrollung zu schützen. Hauptaufgabenstellung war die Entwicklung eines Fertigungsprozesses, mit dem gehärtete Stähle mit Mikrostrukturen, sowohl auf ebenen als auch auf gekrümmten Oberflächen, versehen werden können. Sensorintegration ist am <abbr title="Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme">IMSAS</abbr> ein Schwerpunk der Forschung. Neben Metallen werden Sensoren auch in Faserverbundwerkstoffe für den Flugzeugbau, Windkraftanlagen oder auch in Polymere, wie beispielsweise Dichtungen, integriert.
</p><h3>Die Schaeffler Gruppe</h3><p>Seit 1983 fördert die Schaeffler FAG Stiftung Forschung und Lehre in naturwissenschaftlichen-technischen Fächern. Jährlich zeichnet die Schaeffler Gruppe Nachwuchswissenschaftler und Studierende aus, die mit ihren Arbeiten auf den Gebieten Fertigungstechnologie, Produktinnovation und Marketingstrategie einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Wälzlagertechnik geleistet haben. Darüber hinaus erhalten auch schulische Projekte eine Auszeichnung, die das Verständnis und die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik bei Schülerinnen und Schülern fördern. 
</p><p>Weltweit entwickelt und produziert die Schaeffler Gruppe Präzisionskomponenten und Systemen in Motor, Getriebe und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen für eine Vielzahl von Industrieanwendungen und leistet so einen entscheidenden Beitrag für die „Mobilität für morgen“. Mit rund 80.000 Mitarbeitern an 170 Standorten ist die Schaeffler Gruppe in 49 Ländern aktiv. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle können Fotos von den Preisträgern angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br>Microsystems Center Bremen (MCB)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Walter Lang<br>Kai Burdorf (Wissenschaftlicher Koordinator)<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218 - 62640<br>E-Mail: <a href="mailto:kburdorf@mcb.uni-bremen.de">kburdorf@mcb.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.winkelmann-mikrosysteme.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.winkelmann-mikrosysteme.de/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 01 Apr 2015 10:33:20 +0200</pubDate>
                            <title>Manfred und Ursula Fluß-Stiftung gegründet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/manfred-und-ursula-fluss-stiftung-gegruendet-1</link>
                            
                            <description>Zweite Treuhandstiftung unter dem Dach der Stiftung der Universität Bremen fördert Forschung und Lehre</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 087 / 01. April 2015 SC
</p><p>Am Dienstag, den 31. März 2015 unterzeichneten die Stifter und langjährigen Förderer der Universität Bremen, das Ehepaar Manfred und Ursula Fluß, und der Vorstandsvorsitzender der Stiftung der Universität Bremen, <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Martin Mehrtens, Satzung und Treuhandvertrag. Die neu eingerichtete Manfred und Ursula Fluß-Stiftung fördert die Universität Bremen zukünftig vor allem durch die Vergabe von Stipendien, die Unterstützung wissenschaftlicher Tagungen sowie von Forschungsprojekten.
</p><p>„Ich fühle mich mit der Universität Bremen vielfältig verbunden“, sagt Manfred Fluß, ehemaliger Finanzsenator und Abgeordneter der Bremischen Bürgerschaft. „Ich habe ihren Weg von den Anfängen hin zur Exzellenzuniversität aktiv mit begleitet“. Mit der Gründung dieser Stiftung verbinden die Stifter daher auch eine Anerkennung der Arbeit der beiden Rektoren Professor Jürgen Timm und Professor Wilfried Müller. „Denn ihr Wirken hat maßgeblich dazu geführt, dass die Universität Bremen sich zu einer exzellenten Universität entwickelt hat“, so Manfred und Ursula Fluß. 
</p><p>Das Ehepaar gehörte bereits zu den Gründungsstiftern der 2012 entstandenen Stiftung der Universität Bremen. „Da war es nur konsequent, dass wir nun einen Schritt weiter gehen und die Universität mit unserer eigenen Stiftung langfristig unterstützen.“ Die Manfred und Ursula-Fluß-Stiftung ist nach der Kellner &amp; Stoll – Stiftung für Klima und Umwelt nun die zweite Treuhandstiftung unter dem Dach der Stiftung der Universität Bremen.
</p><p><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Bernd Scholz-Reiter, Uni-Rektor und Kuratoriumsmitglied der neuen Treuhandstiftung, ist begeistert vom Engagement des Stifterpaars: „Ich kenne Manfred Fluß als entschiedenen Streiter für die Wissenschaft und schätze ihn als Berater. Daher freut es mich besonders, dass das Ehepaar Fluß meiner Universität auf diese Weise in Zukunft verbunden bleiben wird.“ 
</p><h3>Zur Person Manfred Fluß</h3><p>Manfred Fluß war in der Gründungsphase der Universität von 1969 bis 1971 ehrenamtlicher Vertreter der Planungskommission Mathematik und Naturwissenschaften. In seiner Zeit als Abgeordneter der Bremischen Bürgerschaft war Manfred Fluß 26 Jahre für Wissenschaft und Kunst zuständig, davon 17 Jahre als Deputationssprecher für die Universität Bremen. Er war somit politisch maßgeblich mit verantwortlich für die Konsolidierung und erfolgreiche Entwicklung der Bremer Uni in den 80er und 90er Jahren. Von 1994 bis 1995 war Manfred Fluß Senator für Finanzen.
</p><p>Seit 14 Jahren ist Manfred Fluß Kuratoriumsvorsitzender der Nolting Hauff Stiftung zur Förderung der Universität Bremen, als Vertreter des Senats ist er seit 2012 Kuratoriumsmitglied der Stiftung der Universität Bremen und seit neun Jahren aktiv im <span lang="en">Rector’s Circle</span>, einem Beraterkreis des jeweiligen Rektors. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Bilder von der Unterzeichnung können bei der Pressestelle der Universität Bremen angefordert werden
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christina Jung<br>Fon +49-421-218-60336 <br>E-Mail: <a href="mailto:christina.jung@vw.uni-bremen.de">christina.jung@vw.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/ExP" target="_blank">www.uni-bremen.de/ExP</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 01 Apr 2015 15:23:50 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Schüler im Finale von Jugend forscht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-schueler-im-finale-von-jugend-forscht-1</link>
                            
                            <description>Zwei Bremer Gymnasiasten erforschen mit Unterstützung von Uni-Wissenschaftlern die Natur der Schleimpilze / Sieg beim diesjährigen Landeswettbewerb Jugend forscht </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 088 / 1. April 2015 RO 
</p><p>Schleimpilze gibt es überall in der Natur. Diese auf den ersten Blick primitiv wirkenden Einzeller verfügen über eine hochentwickelte Strategie, um Nahrung und Umweltinformationen zu transportieren. Dabei nutzen sie ein verzweigtes Adernetzwerk. Die beiden 15-jährigen Schüler Tobias Henke und Henrik Feuersänger vom Alten Gymnasium Bremen stießen eher zufällig auf Schleimpilze, erkannten aber schnell das Potenzial für weitere Anwendungsbereiche. Denn die Fähigkeit, Knotenpunkte so effizient miteinander zu vernetzen, könnte auch für andere Bereiche sinnvoll sein. Bei ihrer Recherche stellten sie fest, dass es an der Universität Bremen dazu einen Forschungsschwerpunkt gibt. Professor Hans-Günther Döbereiner und sein Team aus dem Fachbereich Physik / Elektrotechnik der Uni Bremen beschäftigen sich seit vielen Jahren mit der Erforschung der Wirkungsweise von Schleimpilzen. Christina Oettmeier, Doktorandin im Team Döbereiner, erklärte sich schnell bereit, die beiden Gymnasiasten bei ihrer Forschungsarbeit für Jugend forscht zu unterstützen. <br><br>„Der einzige Weg einen Schleimpilz zu erwerben, war ein Biologieunternehmen in den <abbr title="United States of America" lang="en">USA</abbr>“, erklärt Tobias Henke rückblickend. „Doch allein Porto und Steuern sollten über 100 Dollar kosten. Wenn die Uni uns hier nicht geholfen hätte, wäre unsere Forschungsidee geplatzt“. Auf kurzem Wege stellte Christina Oettmeier den beiden Nachwuchsforschern Schleimpilze zur Verfügung und erklärte ihnen die wichtigsten Forschungsmethoden. Nach einigen Wochen intensiver Arbeit stellten die beiden Schüler im März 2015 ihre Arbeit beim Bremer Landeswettbewerb Jugend forscht vor. Dabei setzten sie sich gegen eine Konkurrenz von knapp 600 Bremer Schülerinnen und Schüler durch. Sie gehören nun zu den sechs qualifizierten Bremer Schülern, die zum Bundeswettbewerb Ende Mai in Ludwigshafen eingeladen sind.
</p><p><strong>Die Forschungsarbeit der Schüler</strong></p><p>Die beiden Gymnasiasten stellten unter anderem eine Petrischale mit Schleimpilzen auf eine Deutschland-Karte mit Autobahnverbindungen Auf die größeren Städte wurden Haferflocken als Nahrung für die Schleimpilze gelegt. Während sich das Netzwerk ausbreitete und der Schleimpilz sich auf die Suche nach Nahrung machte, stellte er Verbindungen zwischen den Haferflocken her. Denselben Versuchsaufbau wiederholten sie mit dem ICE-Streckennetz und einer schematischen Karte des Bremer ÖPNV. Nun verglichen die beiden Nachwuchs-Wissenschaftler das vom Schleimpilz gebildete Transportnetzwerk mit der existierenden Infrastruktur und fanden heraus, dass es viele Ähnlichkeiten, aber auch einige Unterschiede gab. Während es beim ICE-Streckennetz viele Übereinstimmungen zwischen Raumplanern und Schleimpilz gab, suchte der Schleimpilz in der Abbildung des Straßenbahnnetzes in Bremen nach anderen Wegen. In der Bremer Innenstadt behindern eben doch viele Gebäude eine optimale Trassenführung. Eine Überraschung hatte der Schleimpilz noch in petto: Er verband zwei Haferflocken mit einer neuen Brücke über die Weser. Tobias Henke und Henrik Feuersänger recherchierten und fanden kurzerhand heraus, dass eine neue Weserbrücke durchaus in Planung ist. <br><br>Christina Oettmeier ist stolz auf die beiden Nachwuchsforscher, denn sie haben ein schwieriges und ungewöhnliches Forschungsgebiet hervorragend bearbeitet: „Tobias und Henrik haben sehr selbständig gearbeitet und viele neue Ideen entwickelt. Ihre Arbeit, die sie auch an unserem Institut vorgestellt haben, kann sich sehen lassen“. Henke und Feuersänger wollen auf jeden Fall weitermachen. Die nächsten Schritte sind Versuche unter Berücksichtigung der Topographie. „Wir danken dem Team von der Uni Bremen welches immer wieder dazu beigetragen hat, das Projekt weiter zu verbessern und uns jetzt auch unter Laborbedingungen in der Universität weiterforschen lässt“, freut sich Henrik Feuersänger. <br><br><strong>Die Bedeutung der Schleimpilze in der Wissenschaft</strong></p><p><strong><br></strong>Die Erforschung von Transportnetzwerken des Schleimpilzes zeigt die verblüffende Eigenschaft dieser Organismen, den kürzesten und effizientesten Weg zwischen mehreren Nahrungsquellen zu finden. Während Computer komplizierte Algorithmen und viel Zeit brauchen, findet der Schleimpilz die Lösung für solche mathematischen Probleme aufgrund von einfachen physikalischen und biochemischen Prozessen. Die Informationsverarbeitung in diesem gigantischen Einzeller ist ein faszinierender Vorgang, der sogar über den Ursprung von Intelligenz nachdenklich macht. Des Weiteren machte die Analyse des Transportnetzwerkes einige Gemeinsamkeiten mit anderen biologischen Transportnetzwerken deutlich. In einer 2012 veröffentlichten Studie über die Entstehung des Schleimpilz-Netzwerks aus ursprünglich unzusammenhängenden Teilen konnten Döbereiner und seine Mitarbeiter zeigen, dass unter anderem auch die Aderbildung in Tumoren den gleichen Regeln folgt. „Unsere Erkenntnisse sind für Krebstherapien sehr interessant. Da es essenziell ist die Blutversorgung in Tumoren zu unterdrücken ist eine medizinische Anwendung möglich“, zeigt sich der Bremer Biophysiker Döbereiner überzeugt.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle ist unter der E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> ein Foto von Tobias Henke und Henrik Feuersänger erhältlich.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br>Institut für Biophysik<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Hans-Günther Döbereiner<br>E-Mail: <a href="mailto:hgd@biophysik.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">hgd@biophysik.uni-bremen.de</a><br><br>Henrik Feuersänger<br>E-Mail: <a href="mailto:h@feuersaenger.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">h@feuersaenger.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 02 Apr 2015 10:44:13 +0200</pubDate>
                            <title>Fünfte „Yuri’s Night Bremen“: Ein Feiertag der bemannten Raumfahrt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/fuenfte-yuris-night-bremen-ein-feiertag-der-bemannten-raumfahrt-1</link>
                            
                            <description>Enthusiasten der Raumfahrt laden am 11. April zu einem abwechslungsreichen Abend mit Kino, Musik, Quiz und Party ins Viertel ein / ZARM und andere Institute an der Uni Bremen sind beteiligt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 089 / 2. April 2015 / MM
</p><p>Die Erde einmal von oben zu sehen ist ein Menschheitstraum, der für nur sehr wenige wahr wird. Yuri Gagarin hat sich diesen Traum als erster erfüllt. In Erinnerung an das historische Ereignis des ersten bemannten Weltraumfluges findet am Donnerstag, 11. April 2015, die fünfte „<span lang="en">Yuri’s Night</span> Bremen“ im Viertel statt. Zum Organisationsteam des gleichnamigen Vereins gehören auch mehrere Forschungseinrichtungen an der Universität Bremen, wie zum Beispiel das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation (ZARM), das Institut für Raumfahrtsysteme des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) und das DLR School_Lab. 
</p><p>Ausgangspunkt der Feierlichkeiten sind die Morgenstunden des 12. Aprils 1961, als der damals 27‐jährige Kosmonaut Gagarin mit seinem Raumschiff „<span lang="en">Wostock 1</span>“ einen Flug in den Weltraum startete und die Erde für 106 Minuten umkreiste. Für seinen Mut wurde er mit einem überwältigenden Anblick belohnt und seine Pionierleistung wurde im „<span lang="en">Space Race</span>“ des Kalten Krieges zur Weltsensation. Der Grundstein für die bemannte Raumfahrt war gelegt. Mit der Faszination für die Raumfahrt und motiviert durch die erfolgreichen Thementage der vergangenen Jahre mit über 600 Besuchern laden die Enthusiasten des Vereins „<span lang="en">Yuri’s Night</span> Bremen“ zusammen mit den Lokalitäten im Bremer Viertel bereits zum fünften Mal zu einem abwechslungsreichen Abend ein, der traditionell dem Motto der Raumfahrt gewidmet ist: Die Ideen reichen von der Dekoration mit Raumschiffen über die Sondervorführung eines <span lang="en">Science Fiction</span> Klassikers im Kino bis hin zu einem <span lang="en">Space</span>‐Quiz, <span lang="en">Space</span>‐Cocktails, <span lang="en">Space</span>‐Food und<span lang="en">Space</span>‐<span lang="en">Sounds</span>. Damit hat sich „<span lang="en">Yuri’s Night</span>“ zum jährlichen Treffpunkt etabliert, der die Bremer Raumfahrtgemeinde abseits von Konferenzen, Hörsälen und Meetings in ungezwungener Atmosphäre mit allgemein Raumfahrtinteressierten zusammen bringt, um den Feiertag des ersten bemannten Weltraumfluges zu zelebrieren. Dies ist dann auch der passende Anlass, um den eigenen Astronautenanzug oder Star Trek‐Overall aus dem Schrank zu holen und mit ins Bremer Viertel zu bringen.
</p><p><strong>Programm im Bremer Viertel:</strong></p><p>17 Uhr: Cinema im Ostertor „<span lang="en">The 5th Element</span>“ im <abbr title="Originalfassung mit Untertiteln">OmU</abbr>. Ein <span lang="en">Space</span>‐Quiz mit Raumfahrtgewinnen stimmt auf den Film ein. Eintritt 5 Euro.
</p><p>ab 19 Uhr: Galaktischer Networking‐Abend im Fehrfeld, Wohnzimmer, <span lang="en">Heartbreak Hotel</span>, Bistro Brazil, Capri Bar und Bermuda.
</p><p>21 Uhr: Band „Vladi Wostok“ im <span lang="en">Heartbreak Hotel</span> zu Ehren des russischen Helden Yuri Gagarin
</p><p>23 Uhr: "<span lang="en">Yuri’s Night meets The Bad Touch</span>" in der Lila Eule. Die Musik der 90er im Raumfahrtgewand als <span lang="en">Countdown‐Party</span> zum 12. April, dem Feiertag der bemannten Raumfahrt. Eintritt 4 Euro
</p><p>Mehr über Yuri’s Night Bremen <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> unter: <a href="http://www.yurisnight-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.yurisnight-bremen.de/</a> &nbsp; <br>Facebook: <a href="http://www.facebook.com/pages/Yuris‐Night‐Bremen/113551455334948" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/pages/Yuris</a> ‐Night‐Bremen/113551455334948&nbsp; 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle erhalten Sie Bildmaterial. Kontakt unter Telefon: 0421 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de.</a></p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation (ZARM)<br>Lucie‐Patrizia Arndt (Kommunikation / Corporate Communication)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-57817<br>E-Mail: <a href="mailto:lucie-patrizia.arndt@zarm.uni-bremen.de">lucie-patrizia.arndt@zarm.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 07 Apr 2015 09:59:18 +0200</pubDate>
                            <title>Sprachentwicklung bei hörgeschädigten Kindern</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/sprachentwicklung-bei-hoergeschaedigten-kindern-1</link>
                            
                            <description>Fach- und Fortbildungstag am 11. April 2015 in der Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 090 / 07. April 2015 SC
</p><p>Am 11. April 2015 (9:30 - 16.00 Uhr) findet an der Universität Bremen ein Fach- und Fortbildungstag zur Sprachentwicklung hörgeschädigter Kinder statt. Ausgerichtet wird der Tag von einem DGF-geförderten Kooperationsprojekt der Universitäten Bremen und Köln und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, das seit 2009 zu diesem Thema arbeitet. Schwerhörigkeit infolge einer angeborenen Schallempfindungsstörung beider Ohren gehört zu den häufigsten Schädigungen im Kindesalter. Ein intaktes Gehör ist die Grundlage für den Lautspracherwerb. Bislang fehlten jedoch detaillierte Erkenntnisse über den Spracherwerb und mögliche Beeinträchtigungen bei Kindern mit einer Innenohrschwerhörigkeit, die mit Hörgeräten versorgt wurden. Das Forschungsprojekt legt zu diesem Forschungsfeld erstmals zentrale Ergebnisse vor, die auf dem Fachtag vorgestellt werden. 
</p><p>Der inzwischen ausgebuchte Fachtag richtet sich insbesondere an Pädaudiologinnen und Pädaudiologen, Logopädinnen und Logopäden, Sprachtherapeutnnen und -therapeuten sowie Eltern betroffener Kinder. In Fachvorträgen werden u.a. die folgenden Fragen diskutiert: Hören wir mit den Ohren oder mit dem Gehirn? Welche sprachlichen Probleme haben schwerhörige Kinder? Was sind mögliche Prädikatoren für einen erfolgreichen Spracherwerb? Welche Konsequenzen ergeben sich für die diagnostische und therapeutische Praxis? Drei Workshops bieten einen Einblick in die Nutzung diagnostischer und therapeutischer Verfahren in der Arbeit mit hörgeschädigten Kindern. Unter anderem wird hier die Möglichkeit gegeben, die praktische Anwendung eines im Rahmen des Forschungsprojekts entwickelten FinKon-Tests zur Diagnostik der Wahrnehmung finaler Konsonanten zu erproben. Für die Teilnahme an der Fortbildung gibt es Fortbildungspunkte. 
</p><p>Das Projekt leiten die Professorinnen Monika Rothweiler (Inklusive Pädagogik, Förderschwerpunkt Sprache, Uni Bremen), Martina Penke (Psycholinguistik, Uni Köln) und der Pädaudiologe, Phoniater und Leiter der Deutschen Stimmklinik Professor Markus Hess (Facharzt am Universitätsklinikum Eppendorf). 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br>Inklusive Pädagogik<br>Prof. Dr. Monika Rothweiler<br>E-Mail: <a href="mailto:rothweiler@uni-bremen.de">rothweiler@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.spracherwerb-schwerhoerige-kinder.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.spracherwerb-schwerhoerige-kinder.de</a>.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11270</guid>
                            <pubDate>Tue, 07 Apr 2015 10:15:02 +0200</pubDate>
                            <title>„Paranoia“: Ein Thriller aus einem vergessenen Land</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/paranoia-ein-thriller-aus-einem-vergessenen-land-1</link>
                            
                            <description>10. April 2015: Lesung und Gespräch mit dem weißrussischen Autor Viktor Martinowitsch</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 091 / 7. April 2015 RO 
</p><p>Weißrussland – amtlich Belarus – ein Land, in dem das Belarussische als unterdrückte Sprache der Opposition gilt. Westliche Kritiker bezeichnen das Land gern als „letzte Diktatur Europas“. Weißrussland hat aber in den vergangenen Jahren eine erstaunlich lebendige Literaturszene hervorgebracht, die mittlerweile auch ihren Weg ins Deutsche findet. Der Autor Viktor Martinowitsch ist am 10. April 2015 mit seinem in Belarus verbotenen Roman „Paranoia“ in Bremen zu Gast. Er erzählt einen hochspannenden politischen Thriller und eine tragische Geschichte von Liebe und Verrat. Dabei wirft er nicht zuletzt ein Schlaglicht auf die Mechanismen eines totalitären Staates dreißig Jahre nach 1984. Um 20 Uhr lesen der Autor und sein Übersetzer Thomas Weiler in der Villa Ichon aus dem Thriller der Öffentlichkeit vor. Martinowitsch ist auf Einladung der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen in der Hansestadt. An der Veranstaltung beteiligt sind der EXIL-Pen, das Literaturkontor Bremen, der German Marshall Fund sowie der Kesselman-Verlag, Bremen. Der Abend bietet Gelegenheit zum Austausch über die gegenwärtige Literatur- und Kunstszene in Belarus. Im Anschluss wird zu einem kleinen Umtrunk geladen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. 
</p><p><strong>Zum Inhalt des Buches</strong></p><p>Ein totalitäres Regime im Osten Europas. Der junge Schriftsteller Anatoli lebt relativ unbehelligt – bis die geheimnisvolle Jelisaweta in sein Leben tritt, mit der er eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Doch plötzlich ist Jelisaweta spurlos verschwunden und Anatoli wird vom allmächtigen Geheimdienst zum Gespräch gebeten. Einige Verhöre später löst sich die Grenze zwischen vermeintlicher Realität und Geheimdienstprosa auf. Die Paranoia schlägt zu.
</p><p><strong>Zum Autor</strong></p><p>Der Autor, Viktor Martinowitsch, 1977 in Belarus geboren, studierte Journalistik in Minsk und lehrt heute Politikwissenschaften an der Europäischen Humanistischen Universität in Vilnius. Martinowitsch machte als russischsprachiger Autor mit seiner Erzählung „Tabu“ und besonders mit dem Roman „Paranoia“ von sich reden. 2012 erhielt er den Maksim-Bahdanovic-Preis. Seine Räuberpistole „Sphagnum“ stand auf der Liste für den russischen National Bestseller <span lang="en">Prize</span> 2013.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Magdalena Waligórska<br>Telefon: 0421 218- 67 360<br>E-Mail: <a href="mailto:magdalena.waligorska@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">magdalena.waligorska@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.forschungsstelle.uni-bremen.de/</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 08 Apr 2015 10:39:39 +0200</pubDate>
                            <title>Premiere auf Hannover Messe: Kletternder Roboter versieht Paletten mit Transpondern</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/premiere-auf-hannover-messe-kletternder-roboter-versieht-paletten-mit-transpondern-2</link>
                            
                            <description>Bremer Forscher präsentieren patentiertes System erstmals in der Öffentlichkeit: „PaTRo“ vom 13. bis 17. April 2015 am Gemeinschaftsstand des Bundeswirtschaftsministeriums (Halle 2, Stand C28) auf weltweit wichtigster Industriemesse</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 092 / 08. April 2015 SC
</p><p>Er erklimmt selbstständig Palettenstapel, und auf seinem Weg nach oben bestückt er jede Palette mit zwei Funketiketten – nach der Palettenproduktion, vollautomatisch und zuverlässig. „Paletten-Tagging-Roboter“ oder kurz „<abbr title="Paletten-Tagging-Roboter">PaTRo</abbr>“ heißt das neue System. Entwickelt wurde es am BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH an der Universität Bremen, und auf der Hannover Messe vom 13. bis 17. April 2015 feiert es am Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (Halle 2, Stand C28) seine Premiere in der Öffentlichkeit.
</p><p>Die Holzflachpalette ist einer der bedeutendsten Mehrwegladungsträger in der Logistik. Nach Angaben des größten Palettenpoolbetreibers, der <span lang="en">European Pallet Association (EPAL)</span>, befanden sich schon 2012 weltweit mehr als 450 Millionen der sogenannten „Europaletten“ im Umlauf. Um künftig eine bessere Transparenz der Palettenströme gewährleisten zu können, plant die <abbr title="European Pallet Association">EPAL</abbr> eine dauerhafte Möglichkeit zur Identifikation und Lokalisation der Paletten auf Basis von <abbr title="radio-frequency identification">RFID</abbr> (Radio Frequenz Identifikation). Daher hat sie eine Richtlinie für die effiziente und standardisierte Anbringung von <abbr title="radio-frequency identification">RFID</abbr>-Transpondern (<abbr title="radio-frequency identification">RFID</abbr>-Tags) herausgegeben. Eine Lösung dafür, diese Auflage mit relativ wenig Aufwand kostengünstig umsetzen zu können, bietet eine neue Entwicklung der <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>-Wissenschaftler.
</p><h3>Palettentürme erobern mithilfe einer ausgeklügelten Kombination aus Standardkomponenten</h3><p>Mit <abbr title="Paletten-Tagging-Roboter">PaTRo</abbr> stellen die Forscher nun auf der weltweit wichtigsten Industriemesse ein patentiertes System vor, das Logistikunternehmen und Palettenhersteller künftig eine wertvolle Unterstützung bieten kann. Der Roboter arbeitet die fertigen Paletten stapelweise ab. Er startet am Fuß eines Palettenturmes, erklimmt ihn selbstständig, stoppt an jeder Palette, fräst jeweils zwei Vertiefungen hinein und platziert dort je einen <abbr title="radio-frequency identification" lang="en">RFID</abbr>-Transponder. Mithilfe einer Kombination von Elektroantrieben, Pneumatikkomponenten und Sensoren, die an eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) angebunden sind, erobert sich der Roboter die Palettentürme. Beim Klettern nutzt er den Stapel, um sich bei seiner Aufwärtsbewegung daran abzustützen.
</p><h3>Mobil, leicht und unabhängig vom Produktionsprozess einzusetzen</h3><p>Der Einsatz der Maschine erfolgt unabhängig von der Palettenproduktion, losgelöst vom Produktionstakt im Anschluss an den Herstellungsprozess. Der Roboter nutzt die Verweilzeit nach der Produktion für seine Arbeit, braucht nur sehr wenig Platz und natürlich einen Palettenstapel, um loslegen zu können. Vorteil dieser Nachschaltung ist, dass bestehende Produktionsprozesse nicht geändert und somit keine kostenintensiven Änderungen der Prozesse und der Automatisierungstechnik erfolgen müssen.
</p><p>„Um eine größtmögliche Mobilität der Maschine zu gewährleisten, haben wir versucht, die Anzahl der Komponenten des Gerätes möglichst gering zu halten“, sagt <abbr title="Paletten-Tagging-Roboter">PaTRo</abbr>-Projektleiter und -Miterfinder Diplomwirtschaftsingenieur Dirk Werthmann. „Dank moderner, modularer Leichtbauweise in Verbindung mit einer ausgeklügelten Automatisierungstechnik lässt sich die mobile Einheit problemlos transportieren und an verschiedenen Standorten nutzen“, erklärt er. Durch die Entwicklung eines einfachen, innovativen Kletterkonzeptes konnten für den gesamten Roboter Standardkomponenten verwendet werden, was sich vorteilhaft auf die Kosten für seine Herstellung und seine Wartung auswirkt.
</p><h3>Prototyp entstand mithilfe des BMWi in Rahmen der SIGNO-Förderung</h3><p>Am <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> entstand die Idee zu dem Roboter, und ohne den Einsatz von Drittmitteln wurde dann dort das System entworfen und entwickelt. Für die Erstellung des Prototypen, der unter anderem die Machbarkeit der Erfindung veranschaulichen soll, engagierten sich schließlich das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und der Projektträger Forschungszentrum Jülich im Rahmen der SIGNO-Förderung. Dieses Programm leistet einen Beitrag dazu, hoffnungsvollen und patentierten Entwicklungen aus Forschungslaboren auf den Weg in den Markt zu verhelfen. Sowohl bei der Patentierung als auch beim SIGNO-Förderantrag half die Bremer Patent- und Vermarktungsagentur InnoWi. Sie kümmert sich auch weiterhin um den leichten, kletternden Tagging-Roboter und betreut das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> bei der Verwertung der Erfindung.
</p><p>Sabine Nollmann
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>Fotos finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/pressemitteilungen.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/pressemitteilungen.html</a>&nbsp; oder erhalten sie über Sabine Nollmann (E-Mail: mail@kontexta.de; Mobil: 0170 904 11 67).
</p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:<br><br><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Michael Freitag<br>Telefon: 0421 218-500 02, E-Mail: <a href="mailto:fre@biba.uni-bremen.de">fre@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Diplomwirtschaftsingenieur">Dipl.-Wi.-Ing.</abbr> Dirk Werthmann<br>Telefon: 0421 218-50 167, E-Mail: <a href="mailto:wdi@biba.uni-bremen.de">wdi@biba.uni-bremen.de</a> &nbsp; <br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 08 Apr 2015 11:01:25 +0200</pubDate>
                            <title>Die Stadt der Zukunft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/die-stadt-der-zukunft-1</link>
                            
                            <description>Bremer Symposium zur Stadtentwicklung und der Rolle der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 093 / 08. April 2015 SC
</p><p>Am 6. und 7. Mai 2015 befasst sich ein Symposium im Bremer Haus der Wissenschaft mit der Frage, welche Faktoren unser Leben in der Stadtgesellschaft zukünftig bestimmen und welche Rolle der Wissenschaft zukommt. Dabei geht es <abbr title="unter anderem" lang="de">u.a.</abbr> um städtebauliche Entwicklungen und um die Frage, welche Optionen die Digitalisierung demokratisch organisierten Stadtgesellschaften bietet. Das Symposium richtet sich an interessierte Wissenschaftler, an Experten aus dem Bereichen Stadtentwicklung/Stadtmarketing, aber auch an Journalisten, Wissenschaftskommunikatoren und an die interessierte Öffentlichkeit. Anmeldung: <a href="http://www.hausderwissenschaft.de/symposium2015.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.hausderwissenschaft.de/symposium2015.html</a></p><p>2015 ist es zehn Jahre her, dass Bremen und Bremerhaven im Rahmen einer Ausschreibung des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft als erste „Stadt der Wissenschaft“ gekürt wurden. Über ein Jahr hinweg präsentierten die Institute mit vielfältigen Ansätzen ihre Forschungsergebnisse und entwickelten viele neue Initiativen zum Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Anlass genug, um im Wissenschaftsjahr 2015, das der Stadt der Zukunft gewidmet ist, erneut Denkanstöße zu initiieren. Das geplante Symposium bietet dafür eine Plattform. Die Idee des Symposiums ist es, den Bezug zwischen Wissenschaft und Stadtentwicklung nicht einfach nur als „Wirtschaftsentwicklung“ zu denken. Vielmehr soll in einem weiteren Rahmen diskutiert werden, welche Beiträge die Wissenschaft zur soziokulturellen Entwicklung der Stadt als Gemeinwesen leisten können.
</p><p>Auf dem Symposium erörtern (inter-)nationale Experten in Form von Impulsreferaten und ausreichend Zeit für Diskussionen mit dem Publikum vier Themenfelder: 
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Stadt als gebaute Umwelt: Welche Rolle spielt die Wissenschaft bei der Entwicklung technischer Versorgungssysteme? Welche Beiträge kann sie zur Stadtentwicklung leisten? 
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ungleichheiten und Partizipation in der Stadtgesellschaft: Welche Rolle spielt die Wissenschaft mit Blick auf <abbr title="so genannt">sog.</abbr> benachteiligte Stadtteile? Trägt sie möglicherweise zur Verstärkung räumlicher Ungleichheiten bei?
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Verwaltungstransparenz durch offene Daten: Welche Bedeutung haben offene Verwaltungsdaten für die Stadtentwicklung im digitalen Zeitalter? Welche Rolle kommt dabei der Wissenschaft zu und welche Erwartungen haben Bürgerinnen und Bürger?
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Urbaner Raum, Medienkommunikation und Gemeinschaftsleben: Die Stadt gilt als „Pionierort“ des Wandels von Medienkommunikation? Geht dies mit einem Bedeutungsverlust lokaler Gemeinschaften zugunsten des bestens vernetzten Individualismus einher? Oder verstärkt mediatisierte Kommunikation die Stadt als Ort von Vergemeinschaftung? 
</p><p>Ein Abendvortrag von Professorin Gabriela Christmann zum Thema Zukunftsstadt – Über innovative urbane Experimente und wissensbasierte Stadtentwicklung sowie die Präsentation des Projekts <span lang="en">„Science Scorecard“ </span>durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft runden das Symposium ab.
</p><p>Weitere Informationen und Anmeldungen zum Symposium bitte auf der Webseite <a href="http://www.hausderwissenschaft.de/symposium2015.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.hausderwissenschaft.de/symposium2015.html</a></p><p>Weitere Informationen / Interviewanfragen / Bildmaterial:
</p><p>Albert Gerdes<br>MARUM-Öffentlichkeitsarbeit <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 65540<br>E-Mail: agerdes@marum.de<br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 08 Apr 2015 12:26:05 +0200</pubDate>
                            <title>„NaturenKulturen“ - eine interdisziplinäre Vortragsreihe</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/naturenkulturen-eine-interdisziplinaere-vortragsreihe-1</link>
                            
                            <description>Neue Sichtweisen auf die Wissenschaftsforschung an den Schnittstellen von Kultur und Natur</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 095 / 8. April 2015 RO 
</p><p>Klimawandel, Bekämpfung globaler Epidemien, ökologisch verantwortbares Wirtschaften: gesellschaftliche Problemstellungen von großer Dringlichkeit sind an den Schnittstellen von Kultur und Natur angesiedelt. Zur Lösung dieser Probleme werden häufig rein wissenschaftlich-technokratische Fakten ohne einen gesamtgesellschaftlichen Diskurs geschaffen. Deshalb sind umso dringender Denk- und Forschungsansätze gefragt, die über Disziplingrenzen hinweg neue Perspektiven auf Menschen, andere Lebewesen und ihre Umwelten ausloten und in ihren Verbindungen neu zu denken wagen. Daran mitzuwirken ist das Ziel der Vortragsreihe „NaturenKulturen“, die vom Bremen <span lang="en">NatureCultures Lab</span> veranstaltet wird. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Initiative des Instituts für Ethnologie und Kulturwissenschaft (IfEK) und des artec Forschungszentrums Nachhaltigkeit der Universität Bremen. <br><br>Die Vortragsreihe fand bereits im vergangenen Semester sehr erfolgreich statt und wird ab dem 21. April mit Gästen aus Deutschland, Großbritannien und den USA fortgesetzt. Die Vorträge der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Sozial- und Kulturanthropologie/Ethnologie, Geographie, <span lang="en">Science and Technology Studies</span> und den sogenannten „<span lang="en">Environmental Humanities</span>“ eröffnen neue Sichtweisen auf Umwelt-, Technik- und Wissenschaftsforschung. Das Themenspektrum reicht von Bienenzucht und Auswilderung über Influenza-Epidemien und virologische Forschung bis hin zu Naturschutzkonflikten im deutschen Wattenmeer und dem Einsatz von Informationstechnologien in postkolonialen Gesellschaften. Alle Interessierten aus Uni und Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltungen finden jeweils dienstags von 18 bis 20 Uhr in der Rotunde (Cartesium) statt, Enrique-Schmidt-Str. 5. <br><br>Das Vortragsprogramm: <br><br>21. April 2015: Nick Bingham, Open University<br><span lang="en">Beekeeping in the age of the Anthropocene: Lessons for inheriting a crisis of inhabitation<br></span></p><p><span lang="en"><br></span>28. April 2015: Sarah Whatmore, Oxford University<br><span lang="en">Living with flooding: science, democracy and the redistribution of environmental expertise</span><br><br>5. Mai 2015: Steve Hinchliffe, Exeter University<br><span lang="en">Pathogenicities and the spatialities of disease situations<br></span><br>12. Mai 2015: Owain Jones, Bath Spa University <br><span lang="en">Is My Flesh Not Public? Thinking of bodies and ‘the public’ through water<br></span></p><p><span lang="en"><br></span>26. Juni 2015: Werner Krauß, Exzellenzcluster „<span lang="en">Integrated Climate System Analysis and Prediction" </span>(CliSAP), Universität Hamburg<br>Vom Natur- zum Klimaschutz: Dingpolitik an der Nordseeküste<br><br>2. Juni 2015: Melanie Stilz, TU Berlin<br><span lang="en">Whose technology for whose development? </span></p><p><br>9. Juni 2015: Tanja Bogusz, Centre Marc Bloch, HU Berlin<br>Zwischen Natur und Kultur. Ethnographische Übersetzungsversuche einer meeresbiologischen Expedition in Papua Neuguinea<br><br>30. Juni 2015: Michael Flitner, Universität Bremen<br>Der Kiwi und das Possum: Räume schaffen für Leben und Tod<br><br>7. Juli 2015: Jamie Lorimer, University of Oxford<br><span lang="en">Wild experiments: Rethinking environmentalism for the Anthropocene </span></p><p><br>14.Juli 2015: Kim Fortun, <span lang="en">Rensselaer Polytechnic Institute<br></span><span lang="en">Experiments in Environmental Public Health: Scientific, Political, Ethnographic, Digital</span><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft <br>Friederike Gesing<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 676 41<br>E-Mail: <a href="mailto:f.gesing@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">f.gesing@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.naturenkulturen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.naturenkulturen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 08 Apr 2015 12:26:51 +0200</pubDate>
                            <title>Mehr als 200 internationale Nachwuchsforscherinnen und -forscher aus 49 Ländern in Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mehr-als-200-internationale-nachwuchsforscherinnen-und-forscher-aus-49-laendern-in-bremen-1</link>
                            
                            <description>Stipendiatentreffen der Alexander von Humboldt-Stiftung vom 15. bis 17. April an der Universität Bremen. Eröffnungsvortrag von Kovalevskaja-Preisträgerin Elizabeta Briski</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 094 / 08. April 2015 SC
</p><p>Anlässlich der Netzwerktagung der Alexander von Humboldt-Stiftung sind mehr als 200 junge Forscherinnen und Forscher aus 49 Ländern vom 15. bis 17. April 2015 zu Gast an der Universität Bremen. Die Wissenschaftler sind derzeit als Stipendiaten der Humboldt-Stiftung in Deutschland und arbeiten an Forschungseinrichtungen bundesweit mit deutschen Kollegen zusammen. Ziel der Veranstaltung ist es, die neuen Humboldtianer untereinander und mit Bremen – exemplarisch für den Forschungsstandort Deutschland – vertraut zu machen. Im Gespräch mit Mitarbeitern der Stiftung erhalten sie Tipps für das Forschen und Leben in Deutschland.
</p><p><strong>Eröffnung:</strong> Mittwoch, 15. April 2015, 15:00 Uhr<strong><br>Ort:</strong> Universität Bremen, HS (Hörsaalgebäude auf dem Boulevard), Raum 2010 (Großer Hörsaal)<strong><br>Achtung Redaktionen:</strong> Journalistinnen und Journalisten sind herzlich willkommen. Gerne vermitteln wir Ihnen Gespräche.<br><strong>Pressekontakt vor Ort:</strong> Nina Hafeneger: Tel. 0160-97287564
</p><p>Am Mittwoch, den 15. April, begrüßen um 15:00 Uhr der Rektor der Universität Bernd Scholz-Reiter und Thomas Hesse, stellvertretender Generalsekretär der Humboldt-Stiftung, die Tagungsteilnehmer. Im Anschluss hält Elizabeta Briski, Sofja Kovalevskaja-Preisträgerin der Humboldt-Stiftung, den Eröffnungsvortrag „Non-indigenous Species“. Die Biologin leitet seit 2014 mit der Humboldt-Förderung eine eigene Forschungsgruppe am GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel. Dort untersucht sie invasive Arten und die Frage, warum es einigen Arten gelingt, fremde Ökosysteme zu erobern und anderen nicht.<br><br>Am Donnerstag, den 16. April, besuchen die Humboldtianer Institute der Universität und berichten über ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte. Dort können die jungen Wissenschaftler Kontakte untereinander sowie zu ihren deutschen Kollegen knüpfen. In einem Informationsvortrag stellt die Humboldt-Stiftung um 16:00 Uhr allen Interessierten ihr Profil und ihre Programme vor (VWG -Verwaltungsgebäude, Raum 2060 („Kapelle“) Bibliothekstraße 1, 28359 Bremen). <br><br>Die Mehrheit der Teilnehmenden kommt aus den Naturwissenschaften (137), gefolgt von 52 Wissenschaftlern aus den Geisteswissenschaften und 22 aus den Ingenieurwissenschaften. Die meisten Gäste stellen China und Deutschland (jeweils 26), die USA (15) sowie Indien und Italien (jeweils 10). Fünf Teilnehmende forschen derzeit in Bremen.
</p><h3>Die Alexander von Humboldt-Stiftung</h3><p>Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 26.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 140 Ländern – unter ihnen 51 Nobelpreisträger.
</p><p>Pressekontakt
</p><p>Nina Hafeneger<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0228 833-450<br>Mobil 0160-97287564<br>E-Mail: <a href="mailto:presse@avh.de">presse@avh.de</a><br><br>Leiter Referat Presse, Kommunikation und Marketing<br>Georg Scholl<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0228 833-258<br>E-Mail: <a href="mailto:presse@avh.de">presse@avh.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 09 Apr 2015 13:43:57 +0200</pubDate>
                            <title>Uni-Vortragsreihe „Exzellent. in 60 Minuten“ zu Gast in der Arbeitnehmerkammer</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-vortragsreihe-exzellent-in-60-minuten-zu-gast-in-der-arbeitnehmerkammer-1</link>
                            
                            <description>Öffentliche Einblicke in Forschungsinhalte der Exzellenz-Uni am 16. April um 18 Uhr in der Arbeitnehmerkammer</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 096 / 09. April 2015 SC
</p><p>Halbzeit in der Exzellenzinitiative: Die Universität Bremen lädt zum dritten Mal die Öffentlichkeit ein, sich Einblicke in die Wissenschaftswerkstatt Exzellenz-Uni Bremen zu verschaffen. Alle, die wissen wollen, was mit den Exzellenz-Geldern getan wird, haben am Donnerstag, den 16. April 2015 dazu Gelegenheit. Ab 18 Uhr stellen drei junge Wissenschaftlerinnen und ein junger Wissenschaftler der Universität Bremen in der Arbeitnehmerkammer (Bürgerstr. 1) vor, an welchen Forschungsfragen sie arbeiten. 
</p><p>Die Universität Bremen ist eine von bundesweit elf Exzellenz-Universitäten. Seit 2013 setzt sie ihr Zukunftskonzept, mit dem sie im Bund-Länder-Wettbewerb „Exzellenzinitiative“ erfolgreich war, konkret um. Seither sind zahlreiche neue Forschungsprojekte initiiert worden, viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt nach Bremen gekommen. Mit den Geldern aus der Exzellenz-Initiative hat die Uni Bremen viel zusätzliche Forschungsdynamik erhalten, von der auch viele positive Impulse für die Lehre ausgehen. 
</p><p>Die Vorträge kommen diesmal aus den Bereichen Neurokognition, Informatik, Geowissenschaften und Sozialwissenschaften. Die von Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter moderierte einstündige Exzellenz-Session ist öffentlich. Alle Interessierten sind zu „Exzellent. In 60 Minuten“ herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
</p><h3>Das Vortragsprogramm „Exzellent. in 60 Minuten“ am 16. April</h3><p><strong>Christina Fehr: „Weckt Lebenserfahrung positives Denken?“</strong></p><p>Viele ältere Menschen haben körperliche Beschwerden und schwere Erkrankungen. Gleichzeitig beschreiben diese Menschen hohes Wohlbefinden und Zufriedenheit, soziale Verbundenheit und Anpassungsfähigkeit. Der Vortrag greift diese Diskrepanz auf und beschäftigt sich mit der Frage, ob Lebenserfahrung positives Denken weckt, wie man solche Phänomene experimentell-neurowissenschaftlich untersuchen kann und was uns ein Blick ins Gehirn darüber verrät.
</p><p><strong>Michael Thomsen: „Computer mit Rückwärtsgang“</strong></p><p>Reversible Rechnungen suchen nach Wegen, Berechnungen durchzuführen, in denen alles "leicht" rückgängig gemacht werden kann. Dies hat eine direkten Bezug dazu, Informationen zu erhalten und Energie einzusparen. Beide Aspekte werden einen großen Einfluss auf die zukünftige Computerentwicklung haben. Der Vortrag stellt die Motivation der Forschungsarbeit vor und zeigt Beispiele für Probleme, die Forscherinnen und Forscher bei ihrer Arbeit begegnen
</p><p><strong>Florence Schubotz: „Nahrungsquelle Öl“</strong></p><p>Im südlichen Golf von Mexiko gibt es natürliche Austritte von Öl und Asphalt, die sich mit skurrilen, teilweise Lava-ähnliche Strukturen kilometerweise am Meeresboden erstrecken. Fernab von der Welt, wie wir sie kennen, bildet das schwerverdauliche Öl die Lebensgrundlage für ein florierendes Ökosystem und zeigt, wie anpassungsfähig Leben ist. 
</p><p><strong>Carina Schmitt: „Sozialpolitik in Entwicklungsländern“</strong></p><p>Etwa 75% der weltweiten Bevölkerung sind nicht oder nur mangelhaft sozial abgesichert.&nbsp; Soziale Sicherungssysteme sind aber wesentlich, um Armut und soziale Ungleichheit insbesondere in Entwicklungsländern zu reduzieren. Während manche Staaten des Globalen Südens mittlerweile über funktionierende Sozialsysteme verfügen, geht in anderen die Schere zwischen Arm und Reich durch aktuelle Sozialpolitik noch weiter auseinander. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Dezernat Akademische Angelegenheiten (Dez 1)<br>Referat Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Achim Wiesner<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 60320<br>E-Mail: <a href="mailto:achim.wiesner@vw.uni-bremen.de">achim.wiesner@vw.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/exzellent" target="_blank">www.uni-bremen.de/exzellent</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11276</guid>
                            <pubDate>Fri, 10 Apr 2015 11:24:00 +0200</pubDate>
                            <title>Informatik: Bachelorstudierende laden zum Projekttag an die Uni Bremen ein</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/informatik-bachelorstudierende-laden-zum-projekttag-an-die-uni-bremen-ein-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 097 / 10. April 2015 MM
</p><p>Bachelorstudierende der Studiengänge Informatik und Wirtschaftsinformatik stellen am Freitag, 17. April 2015, ihre Arbeiten an der Universität Bremen vor. Bei dem Projekttag zeigen sie zum Beispiel, wie man seine technischen Geräte – ob Computer, Fernseher oder Smartphone – zu Hause besser organisiert, sichert und vernetzt. Auch arbeiten sie an Lösungen, wie man Paketzustellern mit Hilfe einer Datenbrille die Arbeit erleichtern kann und haben sich Spielideen überlegt, wie sie Erstsemestern in der Informatik das Lernen von Programmiersprachen erleichtern. Die Veranstaltung findet im ersten Stock des Uni-Gebäudes <abbr title="Mehrzweckhochhaus">MZH</abbr> (Bibliothekstraße 1) zwischen 10:30 und 16 Uhr statt. Die Studierenden informieren in rund 20-minütigen Vorträgen über ihre Projekte sowie an Info-Ständen. Der Eintritt ist frei.
</p><h4>Ein paar Beispiele</h4><p>Bis zu 50 Milliarden Dinge sollen bis zum Jahr 2020 mit dem Internet verbunden werden – von kleinsten Sensoren in der Kleidung bis zu intelligenten Kaffeemaschinen. Das Problem dabei: Zuhause ist bislang das WLAN-Passwort der Generalschlüssel zu allen Geräten im Heimnetz. Es gibt keine Unterscheidung zwischen Nutzern und keine Möglichkeiten selektiv Berechtigungen zu verteilen. Obwohl manche Stereoanlagen und Fernseher sich über eigene Apps steuern lassen, können sie nicht untereinander interagieren. Daten werden in die Cloud geschoben. Was dort damit gemacht wird, bleibt dem Benutzer verborgen. Studierende des Projekts „Nevada“ wollen zeigen, dass man es besser machen kann. Sie haben Lösungen für das Management, die Sicherheit und die Interaktion von Heimgeräten entwickelt.<br><a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/projekttag/2015/nevada.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.informatik.uni-bremen.de/projekttag/2015/nevada.html</a></p><h4>Erstis lernen spielerisch Programmiersprachen</h4><p>In dem Projekt PIE-LOOP möchten Studierende den Erstsemestern dabei helfen, Probleme beim Lernen der Programmiersprache Java spielerisch zu lösen. Dafür haben sie drei unterschiedliche Konzepte entwickelt, wie etwa das Spiel „Javalda“: In einer Art Abenteuer-Action-Spiel lernt man mit kniffligen Rätseln und Kämpfen autodidaktisch die Grundkenntnisse dieser Programmiersprache und stellt sich noch dazu sein eigenes Nachschlage-Lexikon zusammen, erhält Medaillen und findet sich vielleicht sogar in den Highscores wieder.<br><a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/projekttag/2015/pie-loop.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.informatik.uni-bremen.de/projekttag/2015/pie-loop.html</a></p><h4>Datenbrille für Pakethersteller</h4><p>In dem studentischen Bachelor-Projekt BoSS (<span lang="en">Big Data on Small Screens</span>) wollen Studierende Paketzusteller mit Hilfe einer Datenbrille unterstützen. Insbesondere geht es um den Be- und Entladeprozess sowie die Navigation, den Zielort der Pakete besser und schneller zu erreichen. Das Projekt soll Paketzustellern mit wenig Erfahrungen helfen und ihre Einarbeitungszeit verkürzen. Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Post DHL (DPDHL).<br><a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/projekttag/2015/boss.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.informatik.uni-bremen.de/projekttag/2015/boss.html</a></p><p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/projekttag/" target="_blank" rel="noreferrer">www.informatik.uni-bremen.de/projekttag/</a></p><p>Achtung Redaktionen: Medienvertreter sind herzlich eingeladen, den Projekttag zu besuchen und darüber zu berichten. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten. Kontakt: Johannes Petersen, Telefon 01577 42 55 484, E-Mail: <a href="mailto:petersen@tzi.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">petersen@tzi.de</a> oder Uni-Pressestelle, Telefon: 0421 218-60150 oder <span lang="en">E-Mail</span>: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a>.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik/Informatik<br>Christopher-M. Wuthe<br>Telefon: 01573 965 13 19<br>E-Mail: <a href="mailto:cwuthe@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">cwuthe@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 13 Apr 2015 13:09:18 +0200</pubDate>
                            <title>Wohnräume und Identitäten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wohnraeume-und-identitaeten-1</link>
                            
                            <description>Drei neue Vorträge im Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen im Sommersemester 2015</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 099 / 13. April 2015 SC
</p><p>Im Sommersemester 2015 stehen drei Vorträge auf dem Veranstaltungsprogramm des Forschungsfeldes <em>wohnen+/-ausstellen</em>. Im Forschungsfeld kooperieren das Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik an der Universität Bremen und das Mariann Steegmann Institut Kunst &amp; Gender.
</p><h3>Stadtentwicklungsprozesse in Istanbul</h3><p>Die Reihe der Veranstaltungen beginnt am 20. April 2015 um 18.00 Uhr im Zentrum für Künstlerpublikationen in der Weserburg mit einem Vortrag der Künstlerinnengruppe Oda Projesi aus Istanbul. Die Künstlerinnen Özge Açıkkol, Güneş Savaş and Seçil Yersel stellen gemeinschaftliche Projekte zu Stadtentwicklungsprozessen und den damit verbundenen Veränderungen von Wohn- und Arbeitsräumen in Istanbul vor, die seit 2000 in Zusammenarbeit mit Partnerinnen und Partnern aus Kunst, Architektur und Sozialwissenschaften entwickelt wurden. Zunächst konzentrierten sich die Aktivitäten auf eine Wohnung im Stadtteil Galata, die zum Treffpunkt von Künstlergruppen und Nachbarschaft wurde. In den vergangenen Jahren richtete sich die Arbeit von Oda Projesi auf verschiedene Raumsituationen und bezog mediale Formate wie Radiosender, Bücher, Postkarten oder Zeitungen mit ein.
</p><p>Der Abend mit Oda Projesi wird vom Forschungsfeld <em>wohnen+/-ausstellen</em> an der Universität Bremen und dem Zentrum für Künstlerpublikationen in der Weserburg veranstaltet.
</p><h3>Wohnen und Identität von „türkischen Gastarbeitern“ im Nachkriegsdeutschland</h3><p>Die Reihe „studio“ wird im Sommersemester am 19. Mai 2015 um 19.00 Uhr in der Universität Bremen (GW2, B 3850) mit dem Vortrag von Ela Kaçel (Istanbul) fortgesetzt. Unter dem Titel: „Arbeiterwohnheime: Spaces of Migration and their Sensual Perception“ gibt die Referentin einen Einblick in ihre Forschungen zu den von der Wohnsituation abhängigen Raumwahrnehmungen von sogenannten „Gastarbeitern“ im Nachkriegsdeutschland. Am Beispiel der aus der Türkei eingewanderten männlichen Arbeiter der&nbsp; Kölner Ford-Werke wird dargestellt, welchen Einfluss räumliche Verhältnisse und Wohnerfahrungen in innerstädtischen Gemeinschaftsunterkünften auf die Identitätsentwürfe von Migranten nehmen. Das Material der Untersuchung bilden Fotografien, darunter Schnappschüsse der „Gastarbeiter“ ebenso wie Aufnahmen professioneller Fotoateliers.
</p><p>Ela Kaçel ist Assistent Professor der Bahçeşehir Universität, Istanbul. Als Stipendiatin der Humboldt-Stiftung forscht sie derzeit zum Thema Migration und Raumwahrnehmung in Köln. Die Vorträge von Oda Projesi und Ela Kaçel finden in englischer Sprache statt.
</p><h3>Kreatives Wohnen und mediale Selbstentwürfe</h3><p>Am 2. Juni 2015 spricht Annette Tietenberg um 19.00 Uhr in der Universität Bremen (GW2, B3850) zum Thema „Kreativ wohnen. Mediale Selbstentwürfe in Internet-Blogs.“ Der Vortrag fragt danach, welche Rolle Interieurbilder in digitalen Medien für die Konstitution des Selbst, sein Verhältnis zu sich und der Welt spielen. Annette Tietenberg interpretiert Interieurfotografien, die in Internet-Blogs (wie z.B. The Selby) kursieren, auf ihren Vorbildcharakter für den Entwurf einer kreativen Identität. Welche Bild- und Einrichtungspraktiken, so fragt die Referentin, finden Anwendung, um Interieurs ins Bild zu setzen, die zeigen, dass in ihnen ein freiheitlicher und weltoffener Geist zu Hause ist?
</p><p>Annette Tietenberg ist Professorin für Kunstwissenschaft mit dem Schwerpunkt Kunst der Gegenwart an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und Kuratorin bzw. Co-Kuratorin zahlreicher Ausstellungen.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik<br>und Mariann Steegmann Institut Kunst &amp; Gender<br>Christiane Keim<br>Tel.: 0421/218-67711, -67700, -67701<br>E-Mail: <a href="mailto:keim@uni-bremen.de">keim@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.mariann-steegmann-institut.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mariann-steegmann-institut.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11278</guid>
                            <pubDate>Wed, 15 Apr 2015 10:08:17 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen weist Rechnungshof-Vorwürfe der Steuergeldverschwendung entschieden zurück</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-weist-rechnungshof-vorwuerfe-der-steuergeldverschwendung-entschieden-zurueck-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 100 / 14. April 2015 SC/KUB
</p><p>Die Universität Bremen weist die im Jahresbericht 2015 des Landesrechnungshofes der Freien Hansestadt Bremen erhobenen Vorwürfe der Steuergeldverschwendung entschieden zurück. „Die Behauptung, Professorinnen und Professoren der Universität Bremen hätten zwischen 2011 und 2013 rechtswidrig zu viel Gehalt bekommen, ist so nicht richtig. Bei differenzierter Betrachtung ergibt sich ein komplett anderes Bild“, sagt Uni-Kanzler <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Martin Mehrtens.<br><br>Der Rechnungshof kritisiert <abbr title="unter anderem">u. a.</abbr>, die Universität habe Hochschullehrende mit besonderen Leitungsfunktionen, wie zum Beispiel Dekane, rechtswidrig doppelt honoriert. „Diese Aussage ist falsch“, so Mehrtens. „Die zwölf Dekaninnen und Dekanen der Universität Bremen leisten für die Dauer ihrer Amtsführung umfassende Management-Aufgaben. Neben ihrer Tätigkeit als Hochschullehrerinnen und -lehrer leiten sie Bereiche mit bis zu 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und übernehmen damit Aufgaben, für die an anderen Stellen des Öffentlichen Dienstes hochbezahlte Vollzeitstellen besetzt werden“, so der Uni-Kanzler. Damit die Dekaninnen und Dekane diese vielschichtigen Aufgaben neben ihrer Tätigkeit in Lehre, Forschung und Transfer überhaupt bewältigen können, erhalten sie die gesetzlich vorgeschriebene zeitliche Entlastung bei der Lehre. Auch eine für die Dauer der Aufgabenwahrnehmung gewährte Zulage zum Gehalt ist durch das Land Bremen geregelt. „Die Universität hat sich an die Vorgaben des Landes gehalten“, so Martin Mehrtens.
</p><p>Zudem sei es falsch, die Gewährung von Leistungszulagen bei Professoren-Gehältern als „Steuerverschwendung“ zu bezeichnen. Zum Beispiel hat das Bundesverfassungsgericht im Februar 2012 entschieden, dass die Besoldung von Professoren in Deutschland nicht amtsangemessen ist. Die Länder wurden aufgefordert, die Besoldung anzupassen. „Diese gesetzliche Vorgabe haben wir umgesetzt. Der Vorwurf der Rechtswidrigkeit trifft hier nicht zu“, unterstreicht der Uni-Kanzler.
</p><p>Die Universität Bremen steht permanent in einem intensiven Wettbewerb um die „klügsten“ Köpfe. Um Professorinnen und Professoren mit ihren Leistungen an die Uni Bremen zu holen oder sie bei einem Außenangebot in Bremen zu halten, geht es stets auch darum, inwieweit hervorragende Leistungen auch finanziell – natürlich im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten – honoriert werden können. „Wenn wir als Exzellenz-Universität erfolgreich bleiben wollen, benötigen wir hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Und dabei konkurriert die Universität Bremen mit den Universitäten in Deutschland und im Ausland.“ 
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Kanzler<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Martin Mehrtens<br>Tel.: 0421/218-60851<br>E-Mail: <a href="mailto:kanzler@vw.uni-bremen.de">kanzler@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz/Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11279</guid>
                            <pubDate>Wed, 15 Apr 2015 10:56:12 +0200</pubDate>
                            <title>Mit Experimenten die Welt der Nachhaltigkeit und Chemie entdecken</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mit-experimenten-die-welt-der-nachhaltigkeit-und-chemie-entdecken-1</link>
                            
                            <description>Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert Bremer Chemie-Schülerlabor und Partner mit 340.000 Euro</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 101 / 15. April 2015 SC
</p><p>„Nachhaltigkeit geht alle an“, sagt Professor Ingo Eilks vom Institut für Didaktik der Naturwissenschaften (IDN) der Universität Bremen über die Intention eines neuen Schülerlaborprojekts. „Jeder muss in Zeiten knapper werdender Ressourcen einen Beitrag leisten, ist aber auch aufgefordert, in der Gesellschaft über eine nachhaltigere Entwicklung mitzubestimmen.“ Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen wollen die Bildung über mehr Nachhaltigkeit in der Chemie durch die Entwicklung innovativer Angebote im Schülerlabor stärken. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Projekt fachlich und finanziell mit 340.000 Euro. „Dieses experimentelle Umweltbildungsangebot in Chemie-Schülerlaboren speziell für Kinder und Jugendliche aus Familien mit Migrationshintergrund ist ein Novum in der Schülerlaborlandschaft“, sagt Petra Gerstenkorn, Kuratoriumsmitglied der DBU und Mitglied des ver.di-Bundesvorstands.
</p><p>„Schülerlaborprojekte zur Chemie für die Sekundarstufe richten sich oftmals eher an Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums. Die Gymnasiasten verfügen aber oft schon über gute Einstellungen und Kenntnisse zu mehr Nachhaltigkeit“, so Professor Eilks. Das Bremer Projekt wähle bewusst einen anderen Ansatz. Es richte sich gezielt auch an Schülerinnen und Schüler, die Nachteile oder Lücken in ihren Bildungsbiographien haben. Solche Benachteiligungen entstünden häufig durch ein schwieriges soziales Umfeld oder migrationsbedingte sprachliche Probleme. So werden in enger Abstimmung mit einer ganzen Reihe Bremer Oberschulen, insbesondere auch aus Stadtteilen mit einem großen Anteil von Familien mit schwierigen sozialen Verhältnissen, Schülerlaborangebote zu chemiebezogenen Themen der Nachhaltigkeitsdebatte entwickelt, etwa zur nachhaltigen Mobilität. Diese Angebote zeichnen sich durch ein detailliertes System der Differenzierung und Förderung aus. Sie wollen auch diejenigen Schülerinnen und Schüler zu Themen der Nachhaltigkeit mitnehmen, die vom bisherigen Bildungssystem nach einschlägigen Studien nur eingeschränkt berücksichtigt worden seien.
</p><p>„Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten in der Gesellschaft über die Chancen und Benachteiligungen von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem kommt diesem Projekt eine besonders große Bedeutung zu“, sagt Gerstenkorn. Als Leiterin des ver.di-Bundesfachbereichs für Bildung, Wissenschaft und Forschung betont sie den innovativen und neuartigen Ansatz der geplanten Schülerlaborangebote, die besonders Kompetenzen im alltäglichen Handeln und zu umweltrelevanten Fragen vermitteln sollen. „Die Kinder und Jugendlichen sollen die Bedeutung der Chemie für viele Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen erkennen und die ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Auswirkungen chemisch-technischer Zusammenhänge verstehen“, so Gerstenkorn. Thematisch werden je nach Alter beispielsweise auf der Basis alter Kulturpflanzen Farben und Kleidung hergestellt, die Ver- und Entsorgung von Wasser erklärt, metallische Werkstoffe und umweltfreundliche Antriebstechniken behandelt und die Umweltauswirkungen von Treibstoffen diskutiert.
</p><p>In der Vergangenheit wurde das Bremer Schülerlabor in der Chemiedidaktik bereits von der DBU gefördert. Ziel war es auch bisher, über das regionale Einzugsgebiet eines Schülerlabors hinaus zu wirken. So ist es auch Ziel des Projekts, möglichst wirksam differenzierende Strategien zu entwickeln, die dann in anderen Schülerlaboren Einsatz finden. Hierzu wurde das Projekt im Verbund mit der Universität des Saarlandes, der Universität Erlangen-Nürnberg und der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe eingeworben. Die in Bremen entwickelten Angebote stehen in jeweils angepasster Form somit auch in Schülerlaboren in Saarbrücken, Nürnberg und Karlsruhe für interessierte Schulklassen zur Verfügung. Sie werden daneben an allen vier Standorten auch in Kooperation mit Partnern aus der außerschulischen Bildung sowie mit Migrantenverbänden angeboten. Zusätzlich erhoffen sich die Forscher Einblicke in funktionierende Strategien der individuellen Förderung beim Experimentieren im Schülerlabor, die dann auch für die Entwicklung des naturwissenschaftlichen Unterrichts in der Schule hilfreich sein können.
</p><p>Koordiniert wird das Projekt an der Universität Bremen von Professor Ingo Eilks, <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Antje Siol und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Silvija Markic aus der Abteilung Chemiedidaktik des <abbr title="Institut für Didaktik der Naturwissenschaften">IDN</abbr>. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren. Interessierte Schulklassen (nicht nur von Oberschulen) können erste Angebote ab dem Frühsommer 2015 besuchen. Kontakt zum Schülerlabor über Fiona Affeldt: <a href="mailto:faffeldt@uni-bremen.de">faffeldt@uni-bremen.de</a>.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen <br>Institut für Didaktik der Naturwissenschaften (IDN) <br>Prof. Dr. Ingo Eilks <br>E-Mail: <a href="mailto:ingo.eilks@uni-bremen.de">ingo.eilks@uni-bremen.de</a></p><p>Deutsche Bundesstiftung Umwelt<br>Franz-Georg Elpers <br>- Pressesprecher - <br>Tel.: 0541 9633-521 <br>E-Mail: <a href="mailto:presse@dbu.de">presse@dbu.de</a><br>Fotos nach IPTC-Standard zur kostenfreien Veröffentlichung unter <a href="http://www.dbu.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dbu.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhardt Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11280</guid>
                            <pubDate>Wed, 15 Apr 2015 11:18:53 +0200</pubDate>
                            <title>Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka testet das Schadenidentifikationssystem KESS</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bundesministerin-fuer-bildung-und-forschung-prof-dr-johanna-wanka-testet-das-schadenidentifikationssystem-kess-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 102 / 15. April 2015 SC
</p><p>Auf der Hannover Messe stellt die Forschergruppe "Elektronische Fahrzeugsysteme" der Universität Bremen das Schadenidentifikationssystem KESS (Konfigurierbares elektronisches Schadenidentifikationssystem) einem breiten Fachpublikum vor. Auf dem Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) (Halle 2, Stand B22) kann das <abbr title="Konfigurierbares elektronisches Schadenidentifikationssystem" lang="de">KESS</abbr>-System noch bis zum 17. April 2015 an einer Fahrzeugkarosserie von den Besuchern persönlich getestet werden.
</p><p>Als erste konnte sich Bundesministerin Professorin Johanna Wanka von der Funktionsfähigkeit des <abbr title="Konfigurierbares elektronisches Schadenidentifikationssystem">KESS</abbr>-Systems anlässlich ihres Besuches am 13. April 2015 auf der Hannover Messe überzeugen. Professor Karl-Ludwig Krieger und Diplomingenieur Sergei Gontscharov von der Universität Bremen erläuterten ihr das technische Konzept und die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten eines solchen Schadenidentifikationssystems für neue Mobilitätslösungen, wie beispielsweise CarSharing oder Car-on-Demand.
</p><p>Das <abbr title="Konfigurierbares elektronisches Schadenidentifikationssystem">KESS</abbr>-System erkennt Bagatellschäden an Karosserien von Fahrzeugen. Das technische Grundprinzip des Systems basiert auf der Überwachung des Körperschalls mit Hilfe des im Rahmen des Forschungsprojektes <abbr title="Konfigurierbares elektronisches Schadenidentifikationssystem">KESS</abbr> entwickelten Sensorsystems. Dieses neuartige elektronische Sensorsystem erfasst die Körperschallsignale und wertet diese mittels spezifischer Algorithmen in Echtzeit aus. Das Sensorsystem kann dabei zwischen verschiedenen Schadenarten unterscheiden wie beispielsweise Dellen oder Verschrammungen und liefert ebenso Aussagen über die Schadenschwere an der Karosserie. Gegenwärtig wird das System im Rahmen eines Feldversuchs mit vier Fahrzeugen aus der Flotte des beteiligten CarSharing-Unternehmens getestet und hinsichtlich seiner Alltagstauglichkeit bewertet.
</p><p>Das <abbr title="Konfigurierbares elektronisches Schadenidentifikationssystem">KESS</abbr>-System wurde im Rahmen des <abbr title="Bundesministerium für Bildung und Forschung" lang="de">BMBF</abbr>-Förderprogramms "<abbr title="kleine und mittlere Unternehmen">KMU</abbr>-Innovativ" im Partnerverbund gemeinsam mit den Firmen Hella Fahrzeugkomponenten <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr>, Berger Elektronik <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr>, cambio Mobilitätsservice <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> &amp; <abbr title="Compagnie" lang="fr">Co.</abbr><abbr title="Kommandit Gesellschaft" lang="de">KG</abbr> sowie der Forschergruppe "Elektronische Fahrzeugsysteme" der Universität Bremen entwickelt.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann eine Foto vom Besuch der Bundesministerin für Bildung und Forschung <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Johanna Wanka bei den Bremer Forschern angefordert werden. <br><br><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik <br>Institut für Theoretische Elektrotechnik und Mikroelektronik (ITEM)<br>Elektronische Fahrzeugsysteme<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Karl-Ludwig Krieger<br>Tel.: 0421 218 62550<br>E-Mail: <a href="mailto:krieger@uni-bremen.de">krieger@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.kess.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.kess.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11281</guid>
                            <pubDate>Wed, 15 Apr 2015 15:09:46 +0200</pubDate>
                            <title>Am „Tag der Logistik“ im BIBA an der Uni Bremen hören, sehen und erleben, was morgen bewegt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/am-tag-der-logistik-im-biba-an-der-uni-bremen-hoeren-sehen-und-erleben-was-morgen-bewegt-1</link>
                            
                            <description>Zur bundesweiten Veranstaltung am 16. April 2015 präsentiert der Forschungsverbund LogDynamics im BIBA 11 Unternehmen und 12 Forschungsprojekte / Tiefere Einblicke unter anderem in die Themen Industrie 4.0, Robotik-Logistik und Mensch-Maschine-Interaktion
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 103 / 15. April 2015 SC 
</p><p>Auch zum achten bundesweiten der „Tag der Logistik“ am 16. April 2015, einer Initiative der Bundesvereinigung Logistik (BVL), bieten sich im BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH wieder einige Attraktionen und zukunftsweisenden Themen. Zwischen 16 und 21 Uhr präsentieren sich im futuristisch anmutenden Ambiente der <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>-Forschungshalle 11 Unternehmen sowie zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit 12 Projekten. Vier Vorträge und ein abschließendes <span lang="en">Get-together</span> runden die Veranstaltung ab. Sie richtet sich vornehmlich an Fachleute sowie an die interessierte Öffentlichkeit.<br><br>Bremen zählt zu den herausragenden Logistikstandorten Deutschlands, und das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> gilt nicht nur hier als eine der ersten Adressen im Bereich der Logistikforschung. Es agiert federführend im Forschungsverbund <span lang="en">LogDynamics – Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics</span> an die Universität Bremen, der in Bremen gemeinsam mit den Kooperationspartnern WFB Wirtschaftsförderung Bremen, der Stiftung VIA BREMEN, der Handelskammer Bremen und dem <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr> zum „Tag der Logistik“ auf den Bremer Uni-Campus einlädt. Die Veranstaltung steht unter dem Thema „Innovationen in der Logistik“.<br><br>Vom intelligenten System, dem mitdenkenden Produkt oder dem interaktiven Roboter und der vernetzten Maschine oder Palette – die Präsentationen und Vorträge geben einen Überblick zum Status quo, zu Neuigkeiten, Trends und Potenzialen. Sie zeigen und erklären das, was heute vielleicht unmöglich erscheint, in naher Zukunft aber schon Realität und Alltag in der Logistikbranche sein wird.
</p><p><strong>Seit vielen Jahren entscheidende Akzente aus dem BIBA und der Bremer Logistikforschung</strong></p><p>Auch das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>- und das Uni-Bremen-Engagement unter anderem in der Grundlagenforschung im Sonderforschungsbereich „Selbststeuerung logistischer Prozesse - Ein Paradigmenwechsel und seine Grenzen“ (<abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> 637) haben entscheidend dazu beigetragen, Visionen wahr werden zu lassen. Die <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>-Forscher – allen voran der damalige Institutsleiter und heutige Uni-Bremen-Rektor Professor <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Bernd Scholz-Reiter – waren hier initiativ, mit ihrer Arbeit maßgebend aktiv und haben entscheidende Akzente gesetzt.<br><br>„Noch vor knapp 20 Jahren wurde das, was wir hier nun gemeinsam mit zahlreichen Akteuren aus Wirtschaft und Forschung präsentieren können, als Utopie und als ‚eher unwahrscheinlich‘ angesehen“, sagt der<abbr></abbr><abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>-Leiter und <span lang="en">LogDynamic</span>s-Sprecher Professor <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Klaus-Dieter Thoben. Auch eine intensive Transferarbeit, so der Forscher, habe diesen langen Weg unterstützt. „Wir leben auch von dem steten Austausch mit der Praxis und fördern ihn nach Kräften. Der ‚Tag der Logistik‘ ist daher für uns auch immer wieder eine besondere Gelegenheit, die Leistungen der Forschung und die innovative Umsetzung in der Wirtschaft lebendig darzustellen zu können und neue Anregungen für unsere wissenschaftliche Arbeit zu erhalten.“<br><br>Weltweit agierende Unternehmen wie die <abbr title="Bremer Lagerhaus-Gesellschaft">BLG</abbr> Logistics Group, OHB Teledata, DB Schenker, Hellmann Worldwide Logistics oder Willenbrock Fördertechnik zeigen in der den Logistiktag begleitenden Ausstellung neue Highlights der Logistikbranche. Zudem geben in <span lang="en">LogDynamics</span> zusammengeschlossene Forschungsinstitute Einblicke in das, was ihrer Ansicht nach morgen bewegen wird und teilweise noch als Vision gilt.<br>Sabine Nollmann<br><br><strong>Vorträge „Innovationen in der Logistik – Wirtschaft trifft Wissenschaft“</strong><br>* Industrie 4.0 – Von der Vision zur praktischen Anwendung (<abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Michael Freitag, Institutsleiter <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr><br>* Cyber-Physische Produktionssysteme – Produktivitäts- und Flexibilitätssteigerung durch die Vernetzung intelligenter Systeme in der Fabrik (Heiko Frank, Wittenstein AG)<br>* Best Practice: Bei <abbr title="Bremer Lagerhaus-Gesellschaft" lang="de">BLG</abbr> LOGISTICS revolutionieren Roboter die Intralogistik (Alexander Hilgert, <abbr title="Bremer Lagerhaus-Gesellschaft" lang="de">BLG</abbr> Handelslogistik <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> &amp; Co.KG)<br>* Lithium-Ionen Batterien. Der Wettbewerb spricht darüber – Wir machen (Kai von Berg, Jungheinrich Deutschland <abbr title="Arbeitsgemeinschaft">AG</abbr> &amp; Co.KG)<br><br><strong>Aussteller</strong><br><abbr title="Bremer Lagerhaus-Gesellschaft"></abbr><abbr></abbr>BLG&nbsp; LOGISTICS GROUP AG &amp; Co. KG<br>BSB Bremer Software &amp; Beratungs GmbH<br>ELA Container GmbH<br>HEC GmbH<br>Hellmann Worldwide Logistics GmbH &amp; Co. KG<br>Jungheinrich Vertrieb Deutschland AG &amp; Co. KG<br>OHB Teledata GmbH<br>ORTEC GmbH<br>REITZE Systemlieferant für Anlagentechnik GmbH &amp; Co. KG<br>Schenker Deutschland AG<br>Willenbrock Fördertechnik GmbH &amp; Co. KG<br><br><strong>Präsentationen aus der Forschung</strong><br>LogDynamics Lab – Demonstrations- und Anwendungszentrum für Schlüsseltechnologien in der Logistik<br>COMPI – Nachgiebige Roboter für sichere Zusammenarbeit mit Menschen (DFKI GmbH)<br>Gaming Lab – Spielerisch Logistik lernen<br>PlaSMA - Smarte Logistik 4.0 durch agentenbasierte Optimierung<br>BIBA Vision Lab – Maschinelles Sehen für die Automatisierung logistischer Prozesse<br>CyProS – Industrie 4.0 in der vernetzten Fabrik der intelligenten Produkte<br>ArKoH – Kompetenzentwicklung für die Logistikprozesse im Hafen der Zukunft<br>InSA – Sichere Mensch-Roboter Kollaboration in der Fabrik der Zukunft<br>BOMA / Fortissimo / ThroughLife – Maritimes Produktlebenszyklusmanagement<br>BreTeC / STEVE – Verteiltes Testen in der Luftfahrtindustrie<br>LaMa – Intelligentes Ladungsträgermanagement<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong><br>Erste Bilder finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/pressemitteilungen.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/pressemitteilungen.html</a> oder erhalten sie über Sabine Nollmann (E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mail@kontexta.de</a>; Telefon: 0421 330 47 61; Mobil: 0170 904 11 67). Fotos von der Veranstaltung selbst stehen ab Freitag, 17.April, 10 Uhr, unter <a href="http://www.bvl.de/presse/Fotos" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bvl.de/presse/Fotos</a> für Sie bereit.<br><br><strong>Weitere Informationen und Ansprechpartner:</strong><br><a href="http://www.tag-der-logistik.de/veranstaltung/3025" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.tag-der-logistik.de/veranstaltung/3025</a><br><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.logdynamics.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.logdynamics.de</a><br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr> Klaus-Dieter Thoben (Institutsleiter <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>, Sprecher LogDynamics)<br>Telefon:+49 421 218-500 05, E-Mail: <a href="mailto:tho@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">tho@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Diplom">Dipl.</abbr>-Betriebswirtin Aleksandra Himstedt (<span lang="en">LogDynamics – Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics</span>)<br>Telefon: 0421 218-50 106, E-Mail: <a href="mailto:him@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">him@biba.uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Fri, 17 Apr 2015 08:42:47 +0200</pubDate>
                            <title>Wahlen im Land Bremen: eine Vorwahlanalyse</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wahlen-im-land-bremen-eine-vorwahlanalyse-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 104 / 16. April 2015 SC
</p><p>Nach den Wahlen in Hamburg dürfen die Bremerinnen und Bremer am 10. Mai 2015 ihre Kreuze machen. Die Bürgerschaftswahlen in beiden Stadtstaaten sind die einzigen Landtagswahlen in diesem Jahr. Das erhöht die öffentliche Aufmerksamkeit, auch wenn die meisten politischen Beobachter davon ausgehen, dass sich an der jetzigen Regierungskoalition aus SPD und Grünen nichts ändern wird. Deshalb richtet sich das Interesse in Bremen vor allem auf das Abschneiden der CDU und auf die Frage, ob FDP und AfD auch in Bremen über die Fünfprozenthürde kommen.
</p><p>Vor diesem Hintergrund hat Professor Lothar Probst, Politikwissenschaftler der Universität Bremen eine Vorwahlanalyse verfasst. Zunächst erläutert er die Besonderheiten von Wahlen in Bremen und die Grundzüge des Wahlsystems. Dann skizziert der Bremer Parteienforscher die Entwicklung des Bremer Parteiensystems, die politische Ausgangslage sowie die finanziellen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen vor der Wahl. Es folgt eine Analyse der voraussichtlichen Wahlkampfthemen und der Wahlkampfstrategien der Parteien. Die Vorwahlanalyse ist nicht mit einer Prognose über den Wahlausgang zu verwechseln.
</p><p><a href="/fileadmin/user_upload/universitaet/Uni_Allgemein/tx_news/tx_news/nnano.2015.193-f2.jpg" class="/download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein">Die Vorwahlanalyse von Professor Lothar Probst finden Sie als PDF-Dokument hier</a>.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (INIIS)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Lothar Probst<br>Tel. 0421 218 67480<br>E-Mail <a href="mailto:Lothar.probst@iniis.uni-bremen.de">Lothar.probst@iniis.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.lotharprobst.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lotharprobst.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11283</guid>
                            <pubDate>Tue, 21 Apr 2015 12:42:21 +0200</pubDate>
                            <title>Neuartige passgenaue Unterstützung für Chirurgen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neuartige-passgenaue-unterstuetzung-fuer-chirurgen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 105 / 21. April 2015 SC
</p><p>Informatiker und Physiker der Universität Bremen wollen gemeinsam mit Forschern des Bremer Fraunhofer-Instituts für Bildgestützte Medizin MEVIS Chirurgen bei ihrer anspruchsvollen Arbeit unterstützen. Dafür werden neue Ansätze für die Interaktion mit dreidimensionalen präoperativen Planungsdaten im Operationsaal entwickelt. Das Projekt erhält im Rahmen der Exzellenzinitiative der Universität Bremen eine dreijährige Förderung als <span lang="en">Creative Unit</span> mit dem Titel <span lang="en">„Intra-Operative Information“</span> von insgesamt 750.000 Euro.
</p><p>Zukünftig sollen Chirurgen während der Eingriffe am Gehirn oder an der Leber die zum jeweiligen Zeitpunkt benötigten komplexen Informationen optimal aufbereitet zur Verfügung gestellt bekommen. „Unsere Ausgangsidee ist, dass Chirurgen während der Operation nicht alle Informationen haben, die sie brauchen“, erklärt Projektleiter Ron Kikinis, Informatikprofessor an der Universität Bremen und Professor für Radiologie an der <span lang="en">Harvard Medical School</span> in Boston sowie Institutsleiter von Fraunhofer <abbr title="Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin">MEVIS</abbr>. Er ist ein Pionier der computergestützten Medizin und gründete bereits 1990 in Boston das <span lang="en">„Surgical Planning Laboratory“ (SPL)</span>. „In der <span lang="en">Creative Unit</span> gehen wir der Frage nach, wie welche Informationen zu welchem Zeitpunkt optimal als Bilddaten während der laufenden OP zur Verfügung gestellt werden können.“ Um ein vertieftes Verständnis vom klinischen Workflow zu erhalten, sollen Forscher ohne medizinischen Hintergrund, beispielsweise aus der Informatik, sich nicht nur eng mit medizinischem Personal und Chirurgen austauschen, sondern auch selbst vor Ort bei Operationen am Gehirn und der Leber hospitieren.
</p><p>Die Bremer Wissenschaftler kooperieren mit zwei erfahrenen klinischen Spezialisten: Dem Leberchirurgen Professor Karl Oldhafer vom Klinikum Hamburg-Barmbek und dem Gehirnchirurgen Professor Arya Nabavi vom <span lang="en">International Neuroscience Institute (INI)</span> in Hannover. In beiden Kliniken haben die Informatiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler bereits live Operationen begleitet. Später sollen Ergebnisse des dreijährigen Projekts dort auf ihre praktische Tauglichkeit hin getestet werden. „Bei der Tumor-OP am Gehirn schauen die Chirurgen durch ein Mikroskop. Hier können wir womöglich ansetzen und 3D-Infos direkt einspielen, wenn sie jeweils benötigt werden“, berichtet Professor Rainer Malaka vom Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI), der das <span lang="en">Know-how</span> im Bereich Interaktion einbringt. „Im OP ist alles steril, der Chirurg braucht beide Hände für den Eingriff. Wir benötigen also eine Steuerung von außerhalb des Raumes installierter Hardware über Gesten oder Sprache. Die klassischen Interfaces wie Tastatur oder Maus funktionieren hier nicht.“
</p><p>Professor Gabriel Zachmann, der am TZI die Arbeitsgruppe <span lang="en">Computer Graphics</span> leitet, hat ein erstes Arbeitspaket für die automatische Ausleuchtung bei einer Leber-OP gestartet. „Hier steht ein Team rund um den OP-Tisch und arbeitet auch stärker gemeinsam, während bei der Gehirn-OP der Chirurg allein im Fokus steht. Mehrere Menschen sind beteiligt, bewegen sich am Tisch und verdecken so mit Händen oder anderen Körperteilen den Eingriffsbereich“, berichtet Zachmann. Damit es nicht immer wieder Pausen gibt, in denen die OP-Lampen nachjustiert werden müssen, soll es eine automatische Steuerung der Ausleuchtung geben. „Wir wollen das über ein Echtzeit-Tracking der Menschen und den Einbau von Motoren in die Lampen erreichen“, erklärt Zachmann.
</p><p>Weitere wissenschaftliche Partner in der<span lang="en">Creative Unit</span> sind die Professoren Christian Freksa, Leiter der Arbeitsgruppe Kognitive Systeme, und Matthias Guenther, <abbr title="Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin">MEVIS</abbr> und Forschungsgruppe MR-Physik am Zentrum für Kognitionswissenschaften. Eingebunden in ein weltweites Netzwerk aus klinischen und akademischen Partnern entwickelt Fraunhofer <abbr title="Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin" lang="de">MEVIS</abbr> praxistaugliche Softwaresysteme für die bildgestützte Früherkennung, Diagnose und Therapie. Im Mittelpunkt stehen Krebsleiden sowie Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, des Gehirns, der Brust, der Leber und der Lunge.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann ein Foto mit Wissenschaftlern aus dem Team der <span lang="en">Creative Unit</span> angefordert werden. 
</p><p>Ein Interview mit Professor Kikinis finden Sie hier: <a href="http://www.uni-bremen.de/jahrbuch/jahresthema/kooperationen-staerken.html" target="_blank">www.uni-bremen.de/jahrbuch/jahresthema/kooperationen-staerken.html</a></p><p>&nbsp;</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI)<br>Knut Köstergarten<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421/ 89781696<br>oder mobil 0176/28059267<br>E-Mail: <a href="mailto:koestergarten@wortpiraten.de">koestergarten@wortpiraten.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11284</guid>
                            <pubDate>Tue, 21 Apr 2015 16:28:46 +0200</pubDate>
                            <title>Girls‘ Day und Boys‘ Day an der Universität</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/girls-day-und-boys-day-an-der-universitaet-1</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen beteiligt sich mit mehreren Angeboten am Programm des Girls’ Day und am zeitgleich stattfindenden Boys’ Day am 23. April 2015</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 106 / 21. April 2015 RO<br><br>Bereits zum 15. Mal wird am Donnerstag, 23. April 2015, bundesweit der <span lang="en">Girls‘ Day</span> stattfinden. Der Mädchenzukunftstag bietet den Schülerinnen die Gelegenheit, mit viel Spaß spannende Tätigkeiten zu entdecken. Rund 100 Schülerinnen werden am Mädchenzukunftstag in der Universität von der Zentralen Frauenbeauftragten begrüßt. In ganztägigen Projekten stellen ihnen dann die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Werkstätten und Forschungsinstituten unterschiedliche Arbeitsbereiche in der Universität vor.&nbsp; Der Schwerpunkt liegt auf den naturwissenschaftlich-technischen Berufen und Studienfächern. <br><br><strong>Grundschulwerkstatt für Jungen </strong><br>Zum vierten Mal beteiligt sich die Uni Bremen auch am Zukunftstag für Jungen. Die Idee dahinter ist, Schüler des 7. und 8. Jahrgangs für Tätigkeiten zu interessieren, die nicht zur typischen männlichen Berufswahl gehören wie Erzieher, Grundschullehrer oder Kommunikationswissenschaftler. 70 Jungen aus vier Kooperationsschulen – der Gesamtschule Ost, der Neuen Oberschule Gröpelingen, aus dem Gymnasium Horn und der Oberschule Koblenzer Straße sind angemeldet. Das Programm enthält Workshops zu Themen wie: Grundschulwerkstatt, „Mit Kindern arbeiten – Zukunft gestalten“, „Wie kommt die Welt in den Kopf?“ oder einen Vortrag über Zuckerkrankheit - Diabetes.
</p><p>Alle Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer und Uni-Angehörigen haben auf Freiwilligenbasis die Programme zum Zukunftstag erstellt.
</p><p>A<strong>uszüge aus dem Programm <span lang="en">Girls´Day</span>:</strong><br>Schon am frühen Morgen haben wir mit Verfahrens-, Werkstoff- und Fertigungstechnik zu tun. Verfahrenstechnik beginnt bereits beim Zähneputzen mit einer Zahncreme, die Nanopartikel enthält. Wer mit dem Fahrrad oder dem Auto unterwegs ist, verlässt sich auf die Sicherheit von Materialien wie Stahl, Aluminium und Kunststoffen, die von Ingenieurinnen und Ingenieuren der Werkstofftechnik entwickelt und von Materialprüfern getestet wurden. Bei ihrem Workshop legt das Team der Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT) Bremen Wert darauf, den Schülerinnen zu zeigen, wo sie im Alltag ganz selbstverständlich mit Technik in Berührung kommen und welche Berufe sich damit beschäftigen. Die Mädchen erleben auch spannende Einblicke in das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation. Durch Mitmachexperimente kommen sie dort der Schwerelosigkeit auf die Spur. Darüber hinaus entwickelt das Team im Kompetenzzentrum Frauen in Naturwissenschaft und Technik zusammen mit den Schülerinnen bewegliche Roboter, die von den Mädchen gebaut und programmiert werden.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Einladung zur Berichterstattung in Wort und Bild. Die Angebote und genauen Zeiten sind unter folgenden Adressen zu finden: <a href="http://www.girlsday.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.girlsday.uni-bremen.de</a>; <a href="http://www.boysday.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.boysday.uni-bremen.de</a><br><br>Weitere Informationen zum Girls‘ Day:<br><br>Universität Bremen<br>Kompetenzzentrum Frauen in Naturwissenschaft und Technik<br>Leiterin Veronika Oechtering<br>Telefon: 0421 218-64466<br>E-Mail: <a href="mailto:girlsday@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">girlsday@uni-bremen.de</a><br>Website: <a href="http://www.girlsday.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.girlsday.uni-bremen.de</a><br><br>Weitere Informationen zum Boys‘ Day<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Erziehungswissenschaften<br>Arbeitsgebiet Interkulturelle Bildung<br>Dr. Christoph Fantini<br>Tel.: 0421-21869123<br>E-Mail: <a href="mailto:cfantini@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">cfantini@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 22 Apr 2015 14:32:46 +0200</pubDate>
                            <title>Tagungen der Universität Bremen im Mai 2015</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/tagungen-der-universitaet-bremen-im-mai-2015-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 107 / 22. April 2015 RO
</p><p>Aus Anlass seines 20. Jubiläums blickt das Internationale Bremer Symposium zum Film dieses Jahr auf Zukunft und Vergangenheit: Unter dem Motto „Die Zukunft ist jetzt. <span lang="en">Science-Fiction</span>-Kino als audio-visueller Entwurf von Geschichte(n), Räumen und Klängen“ laden das CITY 46 / Kommunalkino Bremen <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> und der Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Bremen alle Interessierten dazu ein, verschiedene Facetten des Filmgenres genauer zu betrachten. Das Symposium findet vom 6. bis 10. Mai 2015 statt. 1995 wurde das Symposium im Rahmen des <abbr title="United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization">UNESCO</abbr>-Projekts 100 Jahre Kino vom Kommunalkino Bremen e.V. und der Uni Bremen ins Leben gerufen. Damals als einmaliges Event geplant, hat sich diese außergewöhnliche Veranstaltungsform zwischen Wissenschaft und Unterhaltung zu einer festen Größe entwickelt. Kontakt: Louisa Manz, Tel.: 0421 449 635 85, E-Mail: <a href="mailto:manz@city46.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">manz@city46.de</a>, <a href="http://www.city46.de/symposium" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.city46.de/symposium</a>.<br><br>In Zusammenarbeit mit der <span lang="en">Duke University</span>, <abbr title="United States of America">USA</abbr>, und der <span lang="en">University of North Carolina at Chapel Hill</span>, <abbr title="United States of America">USA</abbr>, veranstaltet der Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften der Uni Bremen vom 15. bis 26. Mai 2015 die <span lang="en">Summer School „Borders, Borderthinking, Borderlands“</span>. Die Veranstaltung konzentriert sich auf die Dekonstruktion und konkrete Fälle politischer Anfechtungen von Grenzen. Sie versteht Grenzen als verbindende Elemente ineinander übergehender <span lang="en">Borderlands</span> und nicht mehr, wie etwa in etablierten Konzepten, als Trennlinien zwischen verschiedenen Einheiten. Das Verständnis des Grenzbegriffs reicht hierbei von den physischen und politischen Grenzen zwischen Nationalstaaten, über Grenzen zwischen Zivilisationen und Kulturen bis hin zu Grenzen zwischen Geschlechtern und Rassen. Die Sommerschule verknüpft die Analyse theoretischer, literarischer, historischer und künstlerischer Auseinandersetzungen mit aktuellen Problematiken wie zum Beispiel der Flüchtlingskrise im Mittelmeer. Die Veranstaltung findet in Englischer Sprache statt und richtet sich an Promovierende und Post-Docs, die ihre Arbeit vorstellen und diskutieren werden. Kontakt: Sebastian Weier, E-Mail: <a href="mailto:sebastian.weier@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sebastian.weier@uni-bremen.de</a>.<br><br>Am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) findet vom 18. bis 20. Mai 2015 der Workshop „(<span lang="en">Non-)Universal Properties of Neutron Stars</span>" statt. Expertinnen und Experten aus den Gebieten der relativistischen Astrophysik, der Kernphysik und der Astronomie diskutieren aktuelle Entwicklungen zur Modellierung und Beobachtung von Neutronensternen und gehen folgenden Fragen nach: Welche Eigenschaften sind (un)abhängig vom zugrunde liegenden Modell der Materie im Inneren des Sterns? Wie können diese für Beobachtungen genutzt werden und welche Schlussfolgerungen zu alternativen Gravitationstheorien können aus den Beobachtungen gezogen werden? Anmeldungen sowie weitere Informationen sind unter <a href="http://www.zarm.uni-bremen.de/nestar/index.php" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zarm.uni-bremen.de/nestar/index.php</a> möglich. Kontakt: <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Norman Gürlebeck, Tel.: 0421 218 57857, E-Mail: <a href="mailto:norman.guerlebeck@zarm.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">norman.guerlebeck@zarm.uni-bremen.de</a>.<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 22 Apr 2015 14:39:04 +0200</pubDate>
                            <title>29. April 2015: „Speed Dating“ für Bremer Kunsteinrichtungen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/29-april-2015-speed-dating-fuer-bremer-kunsteinrichtungen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 108 / 22. April 2015 RO
</p><p>Um alte Bremer Geschichten und Legenden geht es in der Ausstellung „Da staunt die Maus“, die noch bis zum 6. Juni 2015 in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB) zu sehen ist. Veranstalter sind die „Bremer Museen für Alltagsgeschichte“ gemeinsam mit der <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek">SuUB</abbr>. In dem Arbeitskreis „Bremer Museen für Alltagsgeschichte“ haben sich das Alte Pumpwerk, das Dom-Museum, das Hafenmuseum Speicher XI, die KulturAmbulanz, das Bremer Rundfunkmuseum und das Schulmuseum zusammengefunden. Am Mittwoch den 29. April um 18 Uhr stellen sich Vertreterinnen und Vertreter aller beteiligten Einrichtungen jeweils mit einem eigenen Beitrag vor. Das Konzept ist an das Prinzip des „Speed Dating“ angelehnt: Das Publikum hat die Chance diese Bremer Einrichtungen kennenzulernen und anzusprechen. <br><br><strong>Die Themen der Präsentation:</strong></p><p><strong></strong>-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Was ist ein Tefifon: Beitrag des Bremer Rundfunkmuseum<br><br>-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wie man aus Schiete Gold macht: Beitrag vom Alten Pumpwerk<br><br>-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Weltsprache Esperanto: Beitrag vom Schulmuseum<br><br>-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Das "Beinwunder": Beitrag vom Dom-Museum<br><br>-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Vision vom Neustädter Hafen: Beitrag vom Hafenmuseum<br><br>-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Bremer "Kaiserattentäter": Beitrag der KulturAmbulanz<br><br>-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Bremensien und Pflichtexemplare: unser Beitrag (SuUB)<br><br>Weitere Informationen<br><br>Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br>Anke Winsmann<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-59572<br>E-Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Thu, 23 Apr 2015 09:11:50 +0200</pubDate>
                            <title>Am 12. Juni ist Weltretter-Tag an der Uni Bremen – Jetzt anmelden!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/am-12-juni-ist-weltretter-tag-an-der-uni-bremen-jetzt-anmelden-1</link>
                            
                            <description>Bekannte Uni-Institute laden zum gemeinsamen Info-Tag für Ingenieurstudiengänge / Spannendes Workshop-Programm für studieninteressierte Weltverbesserer</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 109 / 23. April 2015 SC
</p><p>Sie heißen <abbr title="Bremer Institut für Strahltechnik" lang="de">BIAS</abbr>, <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>, <abbr title="Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft" lang="de">BIMAQ</abbr>, <abbr title="Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt">DLR</abbr>, <abbr title="Institut für Werkstofftechnik">IWT</abbr>, <abbr title="Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien">UFT</abbr> oder <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr> und sind international renommierte Forschungsinstitute, die sich aus Überzeugung für die Nachwuchsförderung engagieren. Einmal im Jahr richten die Forscherinnen und Forscher im Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen daher den Weltretter-Tag aus. In diesem Jahr haben sie für den 12. Juni wieder ein vielseitiges Programm zusammengestellt und laden Studieninteressierte (ab der 10. Klasse) ein, einen Tag lang in das Studierendenleben und den Forschungsalltag hinein zu schnuppern. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.
</p><p>„Eine Begegnung auf Augenhöhe soll es sein, keine der klassischen Infoveranstaltungen“, sagt Professor Ekkard Brinksmeier aus dem Institut für Werkstofftechnik (IWT). „Wir möchten ungewöhnlich Einblicke in unsere Arbeit geben und außerdem an einem ganz normalen Unitag zeigen, wie das Studentenleben bei uns funktioniert“, erklärt der Begründer der „Werde Weltretter“-Initiative. „Wir wollen Hürden und Schwellenängste abbauen. Hier können auch Fragen gestellt werden, die keine Berufsberatung beantworten kann – zu unseren Inhalten und auch zur Studienorganisation. Wir zeigen den Schülern Bereiche, die sonst nur Forschenden und Studierenden zugänglich sind“. Der ganze Fachbereich und die angegliederten Institute machen dabei mit: von der international renommierten Forscherin und dem Labortechniker bis zum Studi.
</p><p>Das Programm beim achten Weltretter-Tag reicht dabei von einer Fallturmführung und einem Vortrag des Vereins Deutscher Ingenieure – Bremen (VDI Bremen) über Berufsperspektiven bis hin zu zahlreichen Workshops, in denen <abbr title="unter anderem" lang="de">u.a.</abbr> mit Themen wie Elektromobilität und 3-D-Druck unterschiedlichste Bereiche der Ingenieurwissenschaften vorgestellt werden. Ein besonderes Highlight ist diesmal ein ganztägiger Workshop der Ingenieure ohne Grenzen Bremen <abbr title="eingetragener Verein">e. V.</abbr>, bei dem die Teilnehmenden ein Konzept für die Wasserversorgung einer Dorfschule in Kanty, Guinea, entwickeln. 
</p><p>Das vollständige Programm und das Anmeldeformular zum Weltretter-Tag 2015 sind im Netz unter <a href="http://www.weltretter.uni-bremen.de/der-weltretter-tag" target="_blank" rel="noreferrer">www.weltretter.uni-bremen.de/der-weltretter-tag</a>&nbsp; zu finden. Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler der Oberstufe&nbsp; und frischgebackene Abiturientinnen und Abiturienten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine verbindliche Anmeldung bis spätestens 29. Mai 2015 über das Online-Formular der Weltretter-Homepage jedoch erforderlich, da die Plätze begrenzt sind. Ein Antrag auf Freistellung vom Schulunterricht für diesen Tag ist auf Anfrage erhältlich.
</p><p>Die „Werde Weltretter“-Initiative ist ein Projekt des Fachbereichs Produktionstechnik – Maschinenbau und Verfahrenstechnik und hat sich zum Ziel gesetzt, die Ingenieurinnen und Ingenieure von morgen für ein Studium an der Universität Bremen zu begeistern. Sie zeigt jungen Menschen, die sich für Technik &amp; Naturwissenschaften interessieren, wie sie in Bremen an nachhaltigen Technologien für die Zukunft mitarbeiten können. Unterstützt wird die Initiative dieses Jahr durch den VDI Bremen.
</p><p>Und hier noch die Auflösung der Institutsabkürzungen:
</p><p>Bias: Bremer Institut für angewandte Strahltechnik<br>BIBA: Bremer Institut für Produktion und Logistik<br>BIMAQ: Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft<br>DLR: Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt<br>IWT: Institut für Werkstofftechnik<br>UFT: Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien<br>ZARM: Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Bilder zum Weltretter-Tag finden Sie zum Download hier <a href="http://www.weltretter.uni-bremen.de/hier-gibt-es-weitere-infos-zum-thema-weltretter/fotos/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.weltretter.uni-bremen.de/hier-gibt-es-weitere-infos-zum-thema-weltretter/fotos/</a>&nbsp; unter „Pressefotos Weltretter-Tag 2015“. Der Programmflyer ist hier für Sie hinterlegt: <a href="http://www.weltretter.uni-bremen.de/assets/downloads/ProgrammWeltretter-Tag2015.pdf?" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.weltretter.uni-bremen.de/assets/downloads/ProgrammWeltretter-Tag2015.pdf?</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik / Institut für Werkstofftechnik<br>Isabell Harder M.A. (Öffentlichkeitsarbeit Weltretter-Initiative)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>&nbsp; 0421 218-511 88<br>E-Mail: <a href="mailto:harder@iwt-bremen.de">harder@iwt-bremen.de</a><br><a href="http://www.weltretter.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.weltretter.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Thu, 23 Apr 2015 15:17:18 +0200</pubDate>
                            <title>Forschung für „massiven Leichtbau“ geht weiter</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/forschung-fuer-massiven-leichtbau-geht-weiter-1</link>
                            
                            <description>Großer AiF-Forschungsverbund bewilligt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 110 / 23. April 2015 SC
</p><p>Je leichter ein Auto, desto weniger Treibstoff verbraucht es – eine einfache Rechnung. Damit unser Auto aber auch sicher ist, uns bei Unfällen optimal schützt und lange in gutem Zustand erhalten bleibt, müssen seine Bestandteile nicht nur leicht, sondern auch hochbelastbar sein. Eine Schlüsseltechnologie stellt hier der Leichtbau mit Stahl dar, der sich aber bisher häufig nur auf die Karosserie beschränkt hat. Mit der Finanzierung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> (AiF) wird nun ab 1. Mai 2015 deutschlandweit unter Koordination der Forschungsvereinigung Stahlanwendung <abbr title="eingetragener Verein">e. V.</abbr> (FOSTA) und der Produktionstechniker der Uni Bremen im Institut für Werkstofftechnik (IWT) ein aus dem Ideenwettbewerb "Leittechnologien für <abbr title="kleine und mittlere Unternehmen" lang="de">KMU</abbr>" entstandenes ambitioniertes Projekt gestartet. Das Ziel des Forschungsverbunds „massiver Leichtbau“: Mithilfe neuer Stahlwerkstoffe sowie&nbsp; Bauteilkonstruktionen und Fertigungsmethoden auch den sog. Antriebsstrang von Automobilen – vom Motor über das Getriebe bis zu den Radlagerungen – noch leichter zu machen und trotzdem höchste Lebensdauererwartungen zu erfüllen.
</p><p>„Wir freuen uns sehr über die Möglichkeiten, die uns die Förderung des neuen Forschungsverbundes gibt und sind optimistisch, dass wir das Image des Werkstoffs Stahl in Sachen Leichtbau weiter verbessern werden“, sagt Professor Hans-Werner Zoch, Geschäftsführender Direktor des <abbr title="Institut für Werkstofftechnik">IWT</abbr> und Professor für Werkstofftechnik an der Universität Bremen. Bei Leichtbau im Auto denke man heute eher an Aluminium als an Stahl. Dabei sei Stahl sowohl in der Herstellung als auch im Recycling deutlich ressourcenschonender als Aluminium und böte noch vieles an Entwicklungspotenzial. Die Idee für das neue Vorhaben des Forschungsverbunds „massiver Leichtbau“ ist eine Weiterführung einer gleichnamigen durch zahlreiche Stahlhersteller und Automobilzulieferer finanzierten Initiative. Hier wurden durch die Ausschöpfung schon vorhandener Leichtbaupotenziale für den Antriebsstrang bereits 42 kg Gewicht an einem Mittelklasse-Pkw eingespart. Darauf aufbauend entstanden neue Ideen, durch werkstoff- und fertigungstechnische sowie konstruktive Maßnahmen das Gewicht weiter zu reduzieren. 
</p><p>Beteiligt am Forschungsverband sind ferner das Institut für Eisenhüttenkunde IEHK, Aachen (<abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Wolfgang Bleck), die Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebebau FZG, München (<abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr> Karsten Stahl), der Lehrstuhl für Umformtechnik und Gießereiwesen utg, München (<abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr> Wolfram Volk), das Institut für Umformtechnik IFU, Stuttgart (<abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr> Mathias Liewald), das Institut für Spanende Fertigung ISF, Dortmund (<abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Dirk Biermann), das Institut für Umformtechnik und Leichtbau IUL, Dortmund (<abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr> A. Erman Tekkaya), das Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen IFUM, Hannover (<abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Bernd-Arno Behrens), das&nbsp; Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung RWI, Essen (<abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Christoph M. Schmidt), das Institut für Kraftfahrzeuge ika, Aachen (<abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr> Lutz Eckstein) sowie 58 Industriepartner aus der Stahlherstellung, Massivumformung, Wärmebehandlung und Automobilindustrie. Eingereicht wurden die Anträge des Forschungsverbundes unter Federführung der Forschungsvereinigung Stahlanwendung <abbr title="eingetragener Verein" lang="de">e.V.</abbr>, Düsseldorf (FOSTA) gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Wärmebehandlung und Werkstofftechnik <abbr title="eingetragener Verein" lang="de">e. V.</abbr>, Bremen (AWT), der Forschungsvereinigung Antriebstechnik e.V., Frankfurt (FVA) und der Forschungsgesellschaft Stahlverformung <abbr title="eingetragener Verein" lang="de">e.V.</abbr>, Hagen (FSV).
</p><p>Weitere Informationen zur Industrieinitiative „massiver Leichtbau“ finden Sie hier: <a href="http://www.massiverleichtbau.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.massiverleichtbau.de/</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>In der Uni-Pressestelle kann eine Illustration zum Thema angefordert werden. 
</p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:
</p><p>Universität Bremen und Stiftung Institut für Werkstofftechnik Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Hans-Werner Zoch<br><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Rainer Tinscher <br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-51302<br>E-Mail: <a href="mailto:tinscher@iwt-bremen.de">tinscher@iwt-bremen.de</a><br>und<br>Isabell Harder (Öffentlichkeitsarbeit)<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218 51188<br>E-Mail: <a href="mailto:harder@iwt-bremen.de">harder@iwt-bremen.de</a>&nbsp; &nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11289</guid>
                            <pubDate>Mon, 27 Apr 2015 13:11:32 +0200</pubDate>
                            <title>Kinder willkommen: AG Familienfreundliches Studium lädt zum ersten Café-Termin ein</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kinder-willkommen-ag-familienfreundliches-studium-laedt-zum-ersten-cafe-termin-ein-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 111 / 27. April 2015 KG
</p><p>Die AG Familienfreundliches Studium der Universität Bremen lädt Studierende mit Familie und alle, die sich für das Thema Studium und Familienfreundlichkeit interessieren, herzlich zum ersten AG-Café ein. Der offene Treffpunkt findet am Mittwoch, 29. April 2015, von 15 bis 17 Uhr in den neu gestalteten Räumen des Familienservicebüros statt. Das Büro befindet sich unmittelbar gegenüber der Staats- und Universitätsbibliothek. Im Café, das künftig in regelmäßigen Abständen angeboten werden soll, können sich Studierende in ähnlichen Lebenssituationen austauschen und vernetzen. Es ist ein offener Treffpunkt und somit ist Kommen und Gehen möglich. Kinder sind herzlich willkommen, es gibt für sie genügend Platz zum Spielen. Bei Kaffee, Tee und kleinen Snacks bietet die AG Familienfreundliches Studium Gelegenheit, andere Studierende mit Familienverantwortung oder Interesse an dem Thema kennenzulernen. Zudem können die Besucherinnen und Besucher das Beratungsteam ansprechen.
</p><h3>Die AG Familienfreundliches Studium</h3><p>Seit Beginn des Jahres 2014 bietet die AG Familienfreundliches Studium mit dem Familienservicebüro eine Anlaufstelle für Studierende mit familiären Aufgaben oder Interesse am Thema Studium und Familie. Wurde die Beratung anfangs nur von studentischen Mitgliedern der AG geleistet, so werden sie hierbei seit einiger Zeit von Bettina Schweizer von der Arbeitsstelle Chancengleichheit unterstützt.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>E-Mail: <a href="mailto:familien.service@uni-bremen.de">familien.service@uni-bremen.de</a><br>oder <a href="mailto:agffs@uni-bremen.de">agffs@uni-bremen.de</a></p><p>Homepage: <a href="http://www.uni-bremen.de/familie" target="_blank">www.uni-bremen.de/familie</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11290</guid>
                            <pubDate>Mon, 27 Apr 2015 14:05:05 +0200</pubDate>
                            <title>Wahlhearing der „unifreunde“ am 28. April im Haus der Wissenschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wahlhearing-der-unifreunde-am-28-april-im-haus-der-wissenschaft-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 112 / 27. April 2015 SC
</p><p>Die Bürgerschaftswahl im Mai 2015 wird für die weitere Entwicklung des Wissenschaftsstandortes Bremen entscheidende Weichenstellungen bringen. Das Glücksgefühl der Exzellenzentscheidung von 2012 für die Universität Bremen ist inzwischen von der nüchternen Erkenntnis verdrängt worden, dass die finanziellen Spielräume der Wissenschaftseinrichtungen in Bremen immer enger werden. Vor diesem Hintergrund laden die „unifreunde“ für den 28. April 2015 um 17.30 Uhr zu einem Wahl<span lang="en">hearing</span> in das Haus der Wissenschaft. Dabei werden die wissenschaftspolitischen Sprecher von SPD, Bündnis 90 / Die Grünen, CDU und die Linke befragt, wie sie mit der Situation umgehen wollen, welche Pläne und Prioritäten sie haben und welchen Wert sie der Wissenschaft als Motor der gesellschaftlichen Entwicklung beimessen. Das öffentliche Wahl<span lang="en">hearing</span> wird von Christian Berg moderiert. Die einführende Begrüßung übernimmt Professor Bengt Beutler, Vorsitzender der „unifreunde“.
</p><p>Die „unifreunde“ Bremen engagieren sich seit mehr als 50 Jahren für einen angemessenen gesellschaftlichen Stellenwert von Wissenschaft und Forschung im Allgemeinen und für die Förderung der bremischen Wissenschaftsszene und der Universitäten im Besonderen. Durch die vielfältigen Aktivitäten der „unifreunde“-Mitglieder wurde die Entwicklung der Universität Bremen zur Exzellenzuniversität&nbsp; aktiv gefördert und positiv beeinflusst. Die „unifreunde“ sehen sich als Akteure und Multiplikatoren des wissenschaftspolitischen Diskurses in Bremen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>„unifreunde“ <br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Bengt Beutler<br>Tel. (0421) 30 55-214</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11291</guid>
                            <pubDate>Mon, 27 Apr 2015 14:46:41 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Team B-Human gewinnt zum siebten Mal infolge bei den RoboCup German Open</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-team-b-human-gewinnt-zum-siebten-mal-infolge-bei-den-robocup-german-open-1</link>
                            
                            <description>Team der Universität Bremen und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) erhielt zudem wieder den Titel des „Besten Spielers“ </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 113 / 27. April 2015 MM
</p><p>Das Team <span lang="en">B-Human</span> hat bei den <span lang="en">RoboCup German Open 2015</span> erfolgreich seine beiden Vorjahrestitel in der <span lang="en">Standard Platform League</span> verteidigt. Zum einen siegte das gemeinsame Team der Universität Bremen und des Forschungsbereichs <span lang="en">Cyber-Physical Systems </span>des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) in einem packenden Finale gegen den amtierenden Vizeweltmeister, Nao-Team <abbr title="Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur">HTWK</abbr> aus Leipzig, mit 4:1. Damit hat <span lang="en">B-Human</span> seit sieben Jahren alle seine Spiele bei den <span lang="en">RoboCup German Open 2015</span> gewonnen. Zum anderen konnte wieder der Titel des „Besten Spielers“ nach Bremen geholt werden. Die Meisterschaften fanden am Wochenende, 24. bis 26. April 2015, in Magdeburg statt.
</p><h3>Bis zur Halbzeitpause war alles offen</h3><p>Das Finale war eine Neuauflage des Endspiels des Vorjahres und sein Ergebnis eine gewisse Genugtuung für das erfolgsverwöhnte Bremer Team. Es hatte bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr nur den dritten Platz hinter den Leipzigern erreicht, dort aber nie gegen sie gespielt. Bis zur Halbzeitpause war der Ausgang des Finales völlig offen. Beide Teams hatten ihre Halbfinale mit 7:0 gewonnen. Die jeweiligen Gegner Berlin <span lang="en">United</span> (Humboldt Universität zu Berlin) und die Nao Devils (Technische Universität Dortmund) hatten zuvor erst im Elfmeterschießen eine Entscheidung über den dritten Platz erreicht (4:3 für Berlin). In der ersten Halbzeit ging t <span lang="en">B-Human</span> schnell mit 1:0 in Führung. Das Leipziger Nao-Team <abbr title="Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur">HTWK</abbr> konnte aber noch vor der Pause zum 1:1 ausgleichen. In der zweiten Hälfte zog dann aber B-Human mit drei weiteren Toren uneinholbar davon. Dabei bewiesen die Spieler einmal mehr ihre Zweikampfstärke, gute Koordination und dass sie für jede Situation vor dem generischen Tor den richtigen Schuss parat haben.
</p><h3>Niveau im Wettbewerb hat sich erhöht</h3><p>Neben dem normalen Fußballturnier wird seit zwei Jahren bei den <span lang="en">RoboCup German Open</span> auch der Auswahlmannschaftswettbewerb ausgetragen. Hier wird in gemischten Teams mit wechselnden Zusammenstellungen der NAO-Roboter gespielt. Jedes teilnehmende Team stellt nur einen Spieler, der mit Robotern aus anderen Teams zusammenspielen muss. Bei diesem Wettbewerb geht es zwar auch darum, die Spiele zu gewinnen, viel stärker wird aber berücksichtigt, wie gut sich ein Roboter als Mitspieler verhält und ob er die Regeln befolgt. Dies wird von Punktrichtern bewertet. Auch hier konnte B-Human seinen Vorjahrestitel knapp vor dem Leipziger Team verteidigen. Insgesamt hat sich das Niveau in diesem Wettbewerb gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht.
</p><h3>Warum heißt es „<span lang="en">Standard Platform League</span>“?</h3><p>Die <span lang="en">Standard Platform League</span> verdankt ihren Namen der Tatsache, dass alle Fußball-Teams dasselbe Robotermodell verwenden, nämlich den humanoiden Roboter NAO der französischen Firma Aldebaran Robotics. Die Teams unterscheiden sich allein in der Software, die sie für die Roboter entwickeln. Dank ihrer Hilfe agieren die NAOs im Spiel vollständig autonom. Sie müssen ihre Umgebung erkennen, Entscheidungen fällen und diese dann gemeinsam umsetzen. In den Fußballspielen treten jeweils fünf Roboter gegeneinander an.
</p><h3>Über das Team <span lang="en">B-Human</span></h3><p>Das Team <span lang="en">B-Human</span> besteht aktuell aus 11 Studierenden der Universität Bremen sowie den Betreuern Dr. Thomas Röfer vom <abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz">DFKI</abbr>-Forschungsbereich <span lang="en">Cyber-Physical Systems</span>, der von Professor Rolf Drechsler geleitet wird, und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Tim Laue von der Universität Bremen. <span lang="en">B-Human</span> tritt seit 2009 bei den <span lang="en">RoboCup German Open</span> und der Weltmeisterschaft in der <span lang="en">Standard Platform League</span> an und hat siebenmal die deutschen Meisterschaften gewonnen sowie viermal den Weltmeistertitel errungen.
</p><h3>Drei Neuerungen im Wettbewerb</h3><p>Im diesjährigen Wettbewerb gab es drei zentrale Neuerungen: Die Tore waren weiß statt wie bisher gelb, wodurch sie viel schwieriger für die Roboter auszumachen waren, da Weiß in der Umgebung wesentlich häufiger vorkommt und die NAOs selbst auch weiß sind. Zudem durften die einzelnen Teams eigene Trikots entwerfen und verwenden, wodurch es für das Publikum deutlicher war, welche Teams gerade gegeneinander gespielt haben. Die Roboter mussten aber auch die verschiedenen Variationen an Trikots erkennen. <span lang="en">B-Human</span> und das Leipziger Nao-Team <abbr title="Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur">HTWK</abbr> haben diese Möglichkeit genutzt und traten in ihren traditionellen Farben Schwarz <abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr> Blau an. Die dritte neue Herausforderung bestand darin, dass die NAOs ab dem Halbfinale das Pfeifen des Schiedsrichters selbst erkennen mussten. <span lang="en">B-Human</span>, das Nao-Team <abbr title="Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur">HTWK</abbr> und Berlin United hatten damit keine Probleme.
</p><h3>Über den <span lang="en">RoboCup</span></h3><p>Hinter dem Wettbewerb steht eine internationale Initiative zur Förderung der Forschung in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Robotik. Gemeinsames wissenschaftliches Ziel ist, bis zum Jahre 2050 ein Team von autonomen, humanoiden Robotern zu entwickeln, das in der Lage ist, den zu diesem Zeitpunkt amtierenden menschlichen Fußballweltmeister zu schlagen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden in verschiedenen Ligen unterschiedliche Forschungsschwerpunkte gesetzt und die Anforderungen an die Teams kontinuierlich erhöht.
</p><p>Weitere Informationen:<br><a href="http://www.b-human.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.b-human.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.robocupgermanopen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.robocupgermanopen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/spl/bin/view/Website/GermanOpenResults2015" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.informatik.uni-bremen.de/spl/bin/view/Website/GermanOpenResults2015</a>&nbsp; <br><a href="http://www.dfki.de/cps" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.dfki.de/cps</a>&nbsp; <br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Bildmaterial liegt unter folgendem Link zum Download bereit: <a href="ftp://ftp.dfki.de/OUTGOING/B-Human" target="_blank" rel="noreferrer">ftp://ftp.dfki.de/OUTGOING/B-Human</a> . Bitte beachten Sie die Angaben zur Bildquelle
</p><p>Kontakt:
</p><p>Universität Bremen<br>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH<br>Forschungsbereich Cyber-Physical Systems <br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Röfer<br>Telefon: 0421 218 64200<br>E-Mail: <a href="mailto:Thomas.Roefer@dfki.de">Thomas.Roefer@dfki.de</a></p><p><abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz">DFKI</abbr>-Pressekontakt:<br>Franziska Martin, <abbr title="Master of Arts">M.A.</abbr><br>Team Unternehmenskommunikation DFKI Bremen<br>Telefon: 0421 17845-4111<br>E-Mail: <a href="mailto:uk-hb@dfki.de">uk-hb@dfki.de</a> &nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 28 Apr 2015 13:48:11 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Juraprofessor erhält hochrangige Auszeichnung des Deutschen Aktieninstituts</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-juraprofessor-erhaelt-hochrangige-auszeichnung-des-deutschen-aktieninstituts-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 114 / 28. April 2015 KG
</p><p>Professor Thilo Kuntz aus dem Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Bremen hat den hochrangigen Hochschulpreis des Deutschen Aktieninstituts erhalten. Er wurde in Frankfurt am Main für seine Habilitationsschrift „Gestaltung von Kapitalgesellschaften zwischen Freiheit und Zwang – <span lang="en">Venture Capital</span> in Deutschland und den USA" ausgezeichnet. Der in einem Wettbewerbsverfahren vergebene Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Über die Preisvergabe entscheidet der mit renommierten Professoren der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften besetzte wissenschaftliche Beirat des Deutschen Aktieninstituts.
</p><p>In seiner Habilitationsschrift hat der Jurist das deutsche Recht, insbesondere das Aktienrecht, unter Einbeziehung ökonomischer Aspekte umfassend mit dem US-Recht verglichen. Er untersucht am Beispiel von Wagniskapitalvereinbarungen, welche Schranken für die freie Gestaltung von Kapitalgesellschaften gelten. Die Arbeit wird im Verlag Mohr Siebeck in der angesehenen Schriftenreihe „Jus Privatum" erscheinen. Bereits 2014 hat Kuntz für seine Arbeit den Dr. Herbert Stolzenberg-Preis der Justus-Liebig-Universität Gießen erhalten.
</p><h3>Angaben zur Person</h3><p>Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen erlangte Thilo Kuntz 2007 den <span lang="en">Master of Laws</span> an der <span lang="en">University of Chicago Law School</span>. 2008 wurde er in Gießen promoviert. 2010 folgte ein Forschungsaufenthalt an der Stanford Law School. 2014 habilitierte sich der Rechtswissenschaftler ebenfalls an der Uni Gießen. Seit Januar 2015 ist er Professor an der Universität Bremen. Seine Arbeitsgebiete sind: Bürgerliches Recht, Gesellschaftsrecht und Rechtstheorie.
</p><p>Die Pressemitteilung des Deutschen Aktieninstituts ist unter <a href="http://www.dai.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dai.de</a> zu finden.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen</strong>, bei der Pressestelle der Universität Bremen können Sie ein Foto von der Preisverleihung anfordern. E-Mail: presse@uni-bremen.de; Tel.: 0421 218 60150
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Rechtswissenschaften<br>Prof. Dr. Thilo Kuntz<br>Tel.:0421 218-66004 (Sekretariat)<br>E-Mail: <a href="mailto:tkuntz@uni-bremen.de">tkuntz@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11293</guid>
                            <pubDate>Tue, 28 Apr 2015 14:33:47 +0200</pubDate>
                            <title>In der Praxis erfolgreich erprobt: Bremer Fernerkundungssensor visualisiert Methanemissionen von Ölfeldern</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/in-der-praxis-erfolgreich-erprobt-bremer-fernerkundungssensor-visualisiert-methanemissionen-von-oelfeldern-1</link>
                            
                            <description>Umweltphysiker der Uni Bremen präsentierten Ergebnisse einer Messkampagne in Kalifornien auf der Europäischen Geophysikalischen Konferenz in Wien</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 115 / 28. April 2015 SC
</p><p>Messen und auswerten von Methan- und Kohlendioxidemissionen durch Fernerkundung: Das war der Schwerpunkt der von europäischen und amerikanischen Wissenschaftlern im Auftrag von <abbr title="European Space Agency">ESA</abbr> und <abbr title="National Aeronautics and Space Administration" lang="en">NASA</abbr> gemeinsam durchgeführten COMEX-Kampagne (CO2 and Methane EXperiment) im Sommer 2014 über ausgewählten Gebieten in der Umgebung von Los Angeles in Kalifornien. Zielgebiete für mehrere zu diesem Zweck eingesetzte amerikanische Forschungsflugzeuge waren unter anderem Öl- und Erdgasfelder, Stallungen für Massentierhaltung und Mülldeponien. Auf einem Flugzeug war der Bremer Fernerkundungssensor <abbr title="Methane Airborne Mapper">MAMAP</abbr> installiert.
</p><p>Das wichtigste Ergebnis für die beteiligten Wissenschaftler vom Institut für Umweltphysik der Universität Bremen: MAMAP (Methane Airborne MAPper) bestand den Praxistest und erfasste schon zum Anfang der Messkampagne Treibhausgasemissionen aus bisher unbekannten Quellen. Der Sensor war unter Federführung der Universität Bremen in Kooperation mit dem Deutschen GeoForschungsZentrum Potsdam entwickelt worden. Erste Messergebnisse der <abbr title="CO2 and Methane EXperiment">COMEX</abbr>-Kampagne wurden kürzlich auf der Europäischen Geophysikalischen Konferenz in Wien vorgestellt und diskutiert. Sie sind ein wichtiger Meilenstein bei der Entwicklung eines satellitengestützten Sensorsystems namens „CarbonSat“. Mit „CarbonSat“ sollen zukünftig weltweit und unabhängig Treibhausgase gemessen werden. Die Entscheidung der Europäischen Weltraumagentur <abbr title="European Space Agency">ESA</abbr>, ob das Projekt realisiert wird, fällt im Herbst 2015.
</p><h3>Überraschung beim ersten Flug</h3><p>Gleich beim ersten Flug stieg die Spannung bei den beteiligten Bremer Wissenschaftlern. <abbr title="Methane Airborne Mapper">MAMAP</abbr> erfasste über einem kalifornischen Ölfeld eine unerwartet große Methanfahne, welche über viele Kilometer hinweg detektiert werden konnte. Damit wurde weltweit das erste Mal demonstriert, dass luftgestützte passive Fernerkundungsmethoden in der Lage sind, starke lokale Emissionen aus dem Bereich der Öl- und Gasförderung nachzuweisen. „Wir waren sehr zufrieden damit, dass wir mit <abbr title="Methane Airborne Mapper">MAMAP</abbr> diese riesige Methanwolke unbekannten Ursprungs erfassen und über mehrere Kilometer in Windrichtung verfolgen konnten“, erzählt Konstantin Gerilowski, einer der <abbr title="CO2 and Methane EXperiment">COMEX</abbr>-Forscher und zuständigen Wissenschaftler für das <abbr title="Methane Airborne Mapper">MAMAP</abbr>-Instrument. „Die Echtzeit-Daten von Methan im Flug auf dem Monitor zu sehen, war sehr aufregend”, ergänzt sein Kollege Sven Krautwurst von der Universität Bremen, der zweite Forscher an Bord des Forschungsflugzeuges. „Es gelang uns damit die Wolke zu verfolgen und so das vermeintliche Ursprungsgebiet im Ölfeld zu lokalisieren“. 
</p><p>Auf mehreren nachfolgenden Flügen konnten mit <abbr title="Methane Airborne Mapper">MAMAP</abbr> erneut großräumige Methanwolken über den Ölfeldern beobachtet werden. Messungen vor Ort sowie Luftaufnahmen eines amerikanischen Flugzeugsensors zeigten ebenfalls erhöhte Methansignale an demselben Ort, an dem auch <abbr title="Methane Airborne Mapper">MAMAP</abbr> die Wolke erfasst hatte. Damit bestätigten sich die von <abbr title="Methane Airborne Mapper">MAMAP</abbr> gelieferten Daten.&nbsp; 
</p><h3>Kenntnisse über Methanemissionen unzureichend </h3><p>„Unsere bisherigen Kenntnisse über Methanemissionen aus verschiedenen Quellen sind sehr unzureichend”, sagt Ira Leifer, amerikanischer Leiter der <abbr title="CO2 and Methane EXperiment">COMEX</abbr>-Kampagne. „So hat zum Beispiel eine kürzlich veröffentlichte Auswertung von Feldstudien der vergangenen zehn Jahre ergeben, dass die Menge von Methanemissionen durch die Produktion fossiler Brennstoffe – eine der Hauptquellen von Methan – um den Faktor 2 unterschätzt wurde. Die <abbr title="CO2 and Methane EXperiment">COMEX</abbr>-Daten helfen uns nun, neue Techniken zu entwickeln und Emissionen genauer zu bestimmen“. 
</p><p>Heinrich Bovensmann von der Universität Bremen, europäischer Leiter der <abbr title="CO2 and Methane EXperiment" lang="en">COMEX</abbr>-Kampagne und wissenschaftlicher Leiter der „CarbonSat“-Mission, ist von den Kampagne-Ergebnissen begeistert: „Abgesehen von der Sammlung wichtiger Daten, welche die Auswertung von Treibhausgasemissionen verbessern, zeigen die im Rahmen der <abbr title="CO2 and Methane EXperiment">COMEX</abbr>-Kampagne gewonnenen Daten in beeindruckender Weise, welches Potenzial eine Satellitenmission wie „CarbonSat“ hat.“
</p><p>Finanziert wurde die <abbr title="CO2 and Methane EXperiment">COMEX</abbr>-Kampagne gemeinsam von <abbr title="European Space Agency">ESA</abbr> und <abbr title="National Aeronautics and Space Administration" lang="en">NASA</abbr>. Das Forschungsteam besteht aus Wissenschaftlern von <abbr title="National Aeronautics and Space Administration">NASA</abbr>s&nbsp; <span lang="en">Ames Research Center </span>in Moffett Field, Kalifornien, von <span lang="en">Bubbleology Research International</span> in Solvang, Kalifornien, von der Universität Bremen in Deutschland, von <abbr title="National Aeronautics and Space Administration">NASA</abbr>s <span lang="en">Jet Propulsion Laboratory in Pasadena,</span> Kalifornien, von <span lang="en">Naval Postgraduate School (NPS)</span> in Monterey, Kalifornien, von <span lang="en">Aerospace Corporation</span> in El Segundo, Kalifornien, von <span lang="en">California Polytechnic State University in San Luis Obispo</span> und von E<span lang="en">SA-ESTEC (European Space Research and Technology Centre)</span> in Noordwijk, Niederlande.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Bildmaterial steht unter dem folgenden Link zur Verfügung:<br><a href="http://www.iup.uni-bremen.de/optronics/downloads/COMEX%20Release%20Oil_Field_final_v3_short_de_Pictures_Only.pdf" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://www.iup.uni-bremen.de/optronics/downloads/COMEX%20Release%20Oil_Field_final_v3_short_de_Pictures_Only.pdf </a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br>Institut für Umweltphysik<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> John. P. Burrows<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 421 218 62100<br>E-Mail: <a href="mailto:burrows@iup.physik.uni-bremen.de">burrows@iup.physik.uni-bremen.de</a>&nbsp; &nbsp; <br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Heinrich Bovensmann<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 421 218-62102<br>E-Mail: <a href="mailto:heinrich.bovensmann@uni-bremen.de">heinrich.bovensmann@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br>Konstantin Gerilowski<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 421 218 62109<br>E-Mail: <a href="mailto:gerilows@iup.physik.uni-bremen.de">gerilows@iup.physik.uni-bremen.de</a> &nbsp; <br><a href="http://www.iup.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.iup.uni-bremen.de</a>&nbsp; 
</p><p>MAMAP: <br><a href="http://www.iup.uni-bremen.de/optronics/projects/methaneairbornemappermamap/index.htm" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.iup.uni-bremen.de/optronics/projects/methaneairbornemappermamap/index.htm</a></p><p>CarbonSat: <br><a href="http://www.iup.uni-bremen.de/carbonsat/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.iup.uni-bremen.de/carbonsat/</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11294</guid>
                            <pubDate>Wed, 29 Apr 2015 13:07:59 +0200</pubDate>
                            <title>Doktoranden der Bremen International Graduate School of Social Sciences laden zur Podiumsdiskussion über die Ebola-Krise ein</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/doktoranden-der-bremen-international-graduate-school-of-social-sciences-laden-zur-podiumsdiskussion-ueber-die-ebola-krise-ein-1</link>
                            
                            <description>Experten aus verschiedenen Disziplinen reflektieren, welche Lehren aus der Krise gezogen werden können / Anmeldung erforderlich</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 116 / 29. April 2015 KG
</p><p>Die Ebola-Epidemie in Westafrika stellt den bisher katastrophalsten und weitreichendsten Ausbruch dieses Virus‘ dar. Eine Gruppe von acht Doktorandinnen und Doktoranden der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS) haben sich 2014 zusammengeschlossen, um die Öffentlichkeit über das Thema zu informieren und zu diskutieren, wie Krisen eines solchen Ausmaßes in Zukunft verhindert werden können. Für eine öffentliche Podiumsdiskussion am Montag, 11. Mai 2015, von 18.30 bis 20.00 Uhr im Bremer Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, haben sie hochrangige Experten gewinnen können. Eingeladen sind Babah Tarawally, Journalist und Autor aus Sierra Leone; Dr. Denis Pineda, Mitarbeiter des Bremer Gesundheitsamtes und 2014 als Arzt vor Ort in der westafrikanischen Krisenregion Kailahun; Professorin Uli Beisel (Universität Bayreuth) mit einem Forschungsschwerpunkt auf Westafrika und Gesundheitstechnologie, und Dr. Frank Dörner, ehemaliger Leiter der Organisation Ärzte ohne Grenzen in Deutschland und Koordinator der Abteilung für Sierra Leone. Die Experten aus verschiedenen Disziplinen werden die Krise aus ihrer Sicht schildern und reflektieren, welche Lehren gezogen werden können. Professor Klaus Schlichte, Dekan der BIGSSS und Professor für internationale Beziehungen, moderiert die Diskussion.
</p><h3>Informationen zur Ebola-Krise</h3><p>Die hauptsächlich betroffenen Länder Guinea, Sierra Leone und Liberia dokumentierten 22.000 Verdachtsfälle und 9.000 Todesfälle. Für diese erschreckenden Zahlen werden verschiedenste Gründe debattiert. Zum einen mussten die betroffenen Länder während der Bekämpfung und Eindämmung der Epidemie mit einer Überlastung ihrer medizinischen Infrastruktur kämpfen, da sie auf eine solche Katastrophe nicht vorbereitet waren. Zum anderen führte eine verspätete internationale Reaktion auf die Epidemie dazu, dass das Virus sich so weitflächig ausbreiten konnte.
</p><h3>Ablauf der Veranstaltung</h3><p>Die Podiumsdiskussion am 11. Mai beginnt um 18.30 Uhr. Sie findet in englischer Sprache statt. Im Anschluss wird zu einem Empfang eingeladen. Da es ein eingeschränktes Kontingent an Sitzplätzen gibt, wird um Anmeldung unter folgender Email- Adresse gebeten: <a href="mailto:nbinder@bigsss.uni-bremen.de">nbinder@bigsss.uni-bremen.de</a></p><p>Flyer und weiterführende Informationen unter: <a href="http://www.stopebolabremen.wordpress.com" target="_blank" rel="noreferrer">www.stopebolabremen.wordpress.com</a>; <a href="http://www.bigsss-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bigsss-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS)<br>Lara Minkus<br>PhD Fellow / Doktorandin an der <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr><br>Tel.: 0421 218 66452<br>E-Mail: <a href="mailto:lminkus@bigsss.uni-bremen.de">lminkus@bigsss.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11295</guid>
                            <pubDate>Thu, 30 Apr 2015 09:46:51 +0200</pubDate>
                            <title>Times Higher Education Ranking „100 Under 50“: Universität Bremen weltweit unter den besten jungen Universitäten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/times-higher-education-ranking-100-under-50-universitaet-bremen-weltweit-unter-den-besten-jungen-universitaeten-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 117 / 30. April 2015 SC
</p><p>Aus dem Stand auf Platz 26: Zum ersten Mal beteiligte sich die Universität Bremen an einem Ranking des britischen Wissenschaftsmagazin <span lang="en">Times Higher Education (THE)</span> und belegte im <span lang="en">Ranking „100 Under 50“</span> der jungen Universitäten weltweit Platz 26. Damit zählt die Uni Bremen im Ranking der Universitäten, die jünger als 50 Jahre sind, zu den besten Hochschulen der Welt. „Unser hervorragendes Abschneiden bestätigt den Exzellenzstatus der Universität Bremen auch auf internationaler Ebene“, freut sich Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter. „Unsere seit vielen Jahren überdurchschnittlich hoch engagierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben diesen Erfolg möglich gemacht. Die Platzierung im <span lang="en">Times Higher Education Ranking</span> ist für uns Anerkennung für Geleistetes und zugleich Ansporn für die Zukunft.“ 
</p><p>Das <abbr title="Times Higher Education">THE</abbr>-Ranking <span lang="en">„100 Under 50“</span> der jungen Universitäten weltweit erhebt Umfang, Produktivität und Reputation der Forschung (30 %), Kennziffern der Lehre wie etwa Betreuungsrelationen (30 %), die Anzahl der Zitationen nach Fächern (30 %), die Internationalität (7,5 %) und die Kooperation mit Unternehmen (2,5 %). Danach gehört die Uni Bremen gemeinsam mit Ulm und Konstanz zu den besten jungen deutschen Universitäten. Auch die Unis Bochum, Bielefeld, Duisburg-Essen und Bayreuth haben es in die Top 100 weltweit geschafft. 
</p><p>Auch wenn zahlreiche Hochschulrankings wegen methodischer Schwächen im Wissenschaftsbetrieb umstritten sind, gilt das <abbr title="Times Higher Education">THE</abbr>-Ranking <span lang="en">„100 Under 50“</span> als vergleichsweise solide. Im traditionellen <span lang="en">„Times Higher World University Ranking“</span> – dort gehört die Uni Bremen zu den Hochschulen auf den Rängen 251 bis 275 – spielt über Jahrhunderte erworbene wissenschaftliche Reputation eine weit größere Rolle. „Deshalb ist es für uns jungen Universitäten sehr fair, dass <span lang="en">Times Higher Education</span> ein Ranking für Hochschulen eingeführt hat, die nicht älter als 50 Jahre sind“, unterstreicht Professor Kurosch Rezwan, Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Bremen. Er nahm am 29. und 30. April 2015 am <span lang="en">„The Young Universities Summit“</span> im irischen Dublin teil, bei dem auch das aktuelle <abbr title="Times Higher Education" lang="en">THE</abbr>-Ranking „100 Under 50“ bekannt gegeben wurde. Anlässlich der Konferenz trafen sich auch die Mitglieder von YERUN, dem <span lang="en">Young European Research Universities Network</span>. Die Universität Bremen ist Gründungsmitglied dieses Netzwerks junger forschungsstarker Universitäten in Europa. „Meine Erfahrung bei den Treffen in Dublin stimmt mich sehr optimistisch. Die Universität Bremen ist international angekommen und hat weltweit einen guten Ruf. Wir müssen unseren erfolgreichen Bremer Weg weitergehen“, so Kurosch Rezwan.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Achim Wiesner<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218 60320<br>E-Mail <a href="mailto:achim.wiesner@uni-bremen.de">achim.wiesner@uni-bremen.de<br>http://www.timeshighereducation.co.uk/world-university-rankings/2015/one-hundred-under-fifty<br></a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11296</guid>
                            <pubDate>Thu, 30 Apr 2015 11:06:45 +0200</pubDate>
                            <title>Wissenschaft zum Mitmachen für Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wissenschaft-zum-mitmachen-fuer-schuelerinnen-und-schueler-der-gymnasialen-oberstufe-1</link>
                            
                            <description>Sommerakademie Bremen vom 27. - 31. Juli 2015 / Anmeldung ab sofort</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 118 / 30. April 2015 SC
</p><p>Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe haben in den Sommerferien die Möglichkeit, mit renommierten Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern spannenden Forschungsfragen nachzugehen. Den Rahmen dafür bietet die Sommerakademie Bremen, die vom 27. bis 31 Juli 2015 auf dem Uni-Campus stattfindet. Auf die zukünftigen Studierenden warten eigene Forschungsaufträge, selbstständiges Experimentieren und interessante Einblicke in den wissenschaftlichen Alltag. In diesem Jahr können interessierte Schülerinnen und Schüler Themen aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, medizinische Bildgebung, Medienpädagogik, Technomathematik, Sensortechnik, Quantenphysik und Umweltforschung in sieben verschiedenen Kursen bearbeiten.
</p><p>Diesmal beteiligen sich Forscherinnen und Forscher aus folgenden Einrichtungen der Universität Bremen: die Arbeitsgruppe Didaktik multimedialer Lernumgebungen, das Physikalische Praktikum, das Zentrum für Didaktik der Sozialwissenschaften, das Zentrum für Raumfahrttechnik und Mikrogravitation, das Zentrum für Technomathematik und das Zentrum für Umweltforschung und Nachhaltige Technologien. Folgenden Forschungseinrichtungen sind ebenfalls mit dabei: Das Deutsche Forschungszentrum für künstliche Intelligenz, das Institut für bildgestützte Medizin Fraunhofer MEVIS und die Hochschule Bremerhaven. 
</p><p>Für das Programm und die Organisation der Sommerakademie ist die Arbeitsgruppe Universität - Schule der Akademie für Weiterbildung der Universität Bremen verantwortlich. Die langjährige Organisatorin Gisela Gründl freut sich, dass jedes Jahr zahlreiche junge Menschen nach Bremen kommen, um den Forschungsalltag hautnah mitzuerleben und sich innerhalb der Wissenschaften zu orientieren. „Die Schülerinnen und Schüler sind genauso wie unsere Forschenden von der gemeinsamen Arbeit begeistert.“
</p><p>Von Montag bis Donnerstag forschen die Schülerinnen und Schüler intensiv in den Instituten. Am Freitag bildet eine Projektpräsentation im KonferenzCentrum der Sparkasse Bremen einen feierlichen Abschluss. Dazu sind auch Lehrkräfte, Eltern und Freunde eingeladen.
</p><p>Wer teilnehmen möchte, sollte sich jetzt bewerben, da die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 €. Anmeldeschluss ist der 20. Juni 2015.
</p><p>Informationen und Bewerbungsunterlagen: <a href="http://www.sommerakademie.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.sommerakademie.uni-bremen.de</a> .
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Akademie für Weiterbildung <br>Arbeitsgebiet Universität und Schule<br>Gisela Gründl <br>Tel.: 0421/218-61613<br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de">gruendl@uni-bremen.de</a> &nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11297</guid>
                            <pubDate>Thu, 30 Apr 2015 12:13:31 +0200</pubDate>
                            <title>Studierende machen die Nacht durch: Zweite “Open Night of Code”</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studierende-machen-die-nacht-durch-zweite-open-night-of-code-1</link>
                            
                            <description>Programmierer treffen sich am 8. Mai auf dem Uni-Campus</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 119 / 30. April 2015 JS
</p><p>Nach dem Erfolg der ersten <span lang="en">Open Night of Code</span> (ONOC) mit über 200 Teilnehmern im vergangenen Herbst treffen sich am 8. Mai 2015 erneut Informatikstudierende und Hobbyprogrammierer zum nächtlichen Programmieren. Die ONOC findet statt im Gebäude <abbr title="Mehrzweckhochhaus">MZH</abbr> (Mehrzweckhochhaus), Bibliothekstraße, Ebene 0 (Praktikumspool). Einlass ist um 17 Uhr, Beginn um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
</p><p>Während der ONOC werden Aufgaben in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen gestellt. Das Team steht dabei beratend zur Seite. Ebenso können eigene Projekte bearbeitet werden. Programmierer, die für eine eigene Idee noch Mitstreiter suchen, können ihr Projekt zu Beginn kurz vorstellen. Interessierte schicken ihre Projektidee vorab per E-Mail an <a href="mailto:onoc@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">onoc@uni-bremen.de</a>.
</p><p>Die ONOC richtet sich in erster Linie an Informatikstudierende, die ihre Programmierpraxis verbessern wollen. Aber auch andere Studierende und Hobbyprogrammierer sind herzlich eingeladen. Für eine Basis an Energydrinks und Süßigkeiten ist gesorgt. Pizza kann zum studentenfreundlichen Preis von 3 Euro erworben werden.
</p><p>Organisiert wird die zweite <span lang="en">Open Night of Code</span> von fünf Informatikstudenten der Universität Bremen. Auf vielfachen Wunsch hin wird die ONOC nun in jedem Semester stattfinden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Johannes Hackbarth<br>E-Mail: <a href="mailto:onoc@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">onoc@uni-bremen.de</a><br>Web: <a href="http://onoc.stugen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://onoc.stugen.de/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11298</guid>
                            <pubDate>Thu, 30 Apr 2015 14:46:55 +0200</pubDate>
                            <title>Vierte Printausgabe des Uni-Magazins „Resonanz“ erschienen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/vierte-printausgabe-des-uni-magazins-resonanz-erschienen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 120 / 30. April 2015 SC
</p><p>Zum Beginn des Sommersemesters ist die vierte Printausgabe der „Resonanz“, dem Magazin für Lehre und Studium an der Uni Bremen erschienen. Die neue Ausgabe versammelt herausragende Beispiele und innovative Experimente in der Hochschullehre aus sieben verschiedenen Fachbereichen. Darunter befinden sich Berichte aus den <abbr title="Forschend Studieren von Anfang an">ForStA</abbr>-Projekten (ForStA = „Forschend Studieren von Anfang an“) zur Reform der Studieneingangsphase sowie viele Stimmen von Studierenden.
</p><p>„Dank den immer zahlreicher werdenden Einreichungen etabliert sich die ‚Resonanz‘ als Medium für den lehr- und lernbezogenen Erfahrungsaustausch“, betont Thomas Hoffmeister, Konrektor für Lehre und Studium. Das im Rahmen des <abbr title="Forschend Studieren von Anfang an">ForStA</abbr>-Projekts ins Leben gerufenen Magazin bietet Lehrenden, Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein crossmediales Forum für praxisnahen Austausch und die kritische Reflexion des Lehr- und Lerngeschehens.
</p><p>Im Fokus der neuen Printausgabe steht das für die Universität Bremen profilgebende „Forschende Studieren“. Ob anwendungsorientiert im Projekt, als „Teamplay von Lehrenden und Lernenden“, zum Kompetenzerwerb für die berufliche Praxis oder in Verbindung mit innovativen Prüfungsformen wie E-Portfolios oder <span lang="en">Travel-Blogs</span> – die Bandbreite fachspezifischen Umsetzungsformen ist groß. Weitere Artikel, beispielsweise einen zur Einrichtung von mathematischen Brückenkursen in <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-Fächern gibt es in der ständig aktuellen Online-Ausgabe unter <a href="http://www.uni-bremen.de/forsta/resonanz" target="_blank">www.uni-bremen.de/forsta/resonanz</a> . Hier erscheinen alle eingereichten Artikel in voller Länge. Darüber hinaus gibt es dort die Möglichkeit, mit Hilfe der Kommentarfunktion über die Beiträge zu diskutieren.
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Referat Lehre und Studium<br>Philipp Wronker<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421/218-60356<br>E-Mail: <a href="mailto:resonanz@uni-bremen.de">resonanz@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/forsta/resonanz" target="_blank">www.uni-bremen.de/forsta/resonanz</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11299</guid>
                            <pubDate>Mon, 04 May 2015 12:33:01 +0200</pubDate>
                            <title>Forschungsprojekt belegt: Qualität beruflicher Bildung lässt sich systematisch erfassen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/forschungsprojekt-belegt-qualitaet-beruflicher-bildung-laesst-sich-systematisch-erfassen-1</link>
                            
                            <description>Berufsbildungsforscher der Uni Bremen leitet internationales Forschungsprojekt über Messen und Entwickeln beruflicher Kompetenz / Forschungsnetzwerk legt Zwischenbilanz vor</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 122 / 4. Mai 2015 SC
</p><p>Aufgabe beruflicher Bildung ist es, junge Menschen zur aktiven Mitgestaltung der Arbeitswelt in sozialer und ökologischer Verantwortung zu befähigen. Ein hehres Ziel, doch wird es auch nachhaltig erreicht? Die Frage nach der Qualitätssicherung und -entwicklung beruflicher Bildung treibt den international renommierten Berufsbildungsforscher Felix Rauner, Professor an der Universität Bremen, bereits seit Jahren um – mit Erfolg, der auch international anerkannt wird. Rauner und seine Forschergruppe FG Berufsbildungsforschung (I:BB) erarbeiteten Methoden zum Messen und Entwickeln beruflicher Kompetenz. Dieses „Berufsbildungs-<abbr title="Program for International Student Assessment">PISA</abbr>“ sollte Kompetenzprofile und berufliches Engagement von Auszubildenden erfassen. Dazu wurde es in der rauen Wirklichkeit beruflicher Ausbildung auf Praxistauglichkeit hin geprüft. Zunächst in den Bundesländern Bremen und Hessen erprobt, richtet die internationale Berufsbildungsforschung schnell ihren Fokus auf das Projektmodell. Es entstand ein großes Internationales Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk (COMET) zum Thema „Methode zur Evaluation und Gestaltung beruflicher Bildungsprozesse“, an dem zahlreiche europäische und außereuropäische Länder teilgenommen haben bzw. noch teilnehmen. Das COMET-Netzwerk legte jetzt in einem Erfahrungsbericht eine Zwischenbilanz vor. Die Quintessenz: Das Bremer Messmodell beruflicher Ausbildungsqualität hat sich in der Praxis bewährt, und zwar international.
</p><h3>Schlüsselrollen bei Lehrern und Ausbildern</h3><p>Auch forschungsmethodisch hat das COMET-Forschungsnetzwerk Neuland betreten. So wurden die Lehrer und Ausbilder in den COMET-Projekten als unverzichtbare Experten im Forschungsprozess gesehen. Vor allem sie verfügen über die beruflichen und fachdidaktischen Kompetenzen, um in der großen Zahl von Ausbildungsberufen und Studiengängen inhaltlich valide Testaufgaben zu entwickeln und nach einem von der wissenschaftlichen Begleitung durchgeführten Training die extrem große Vielfalt von Aufgabenlösungen (der Testteilnehmer) auf einem hohen Niveau der Übereinstimmung zu bewerten.
</p><h3>Positive Rückmeldungen</h3><p>Professor Felix Rauner ist mit den bisherigen Forschungsergebnissen sehr zufrieden. „Die jetzt vorgelegte Zwischenbilanz des COMET-Forschungsnetzwerkes zeigt eindrucksvoll, wie es in einem besonders wichtigen Bereich der Berufsbildungsforschung in enger Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern, Experten der Berufsbildungsplanung und der Berufsbildungspraxis gelingt, die Grundlagenforschung mit der Organisation von Innovationsprojekten miteinander zu verknüpfen.“ Otto Vesper, Mitinitiator des COMET-Projekts in Hessen, stellt fest: „Aus der Sicht des Hessischen Kultusministeriums hat COMET maßgeblich dazu beigetragen, dass das Konzept einer gestaltungsorientierten Berufsbildung in die Schulpraxis Eingang fand“.
</p><p>Die Leiterin des Instituts für berufliche Aus- und Weiterbildung der Akademie der Erziehungswissenschaften (Peking) <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ji Li begründet ihre positive Bilanz mit&nbsp; Forschungsergebnissen und Erfahrungen aus COMET-Kooperations-Projekten (Hessen - Peking) mit einem für die internationale Berufsbildungsforschung wichtigen Ergebnis: „Die internationale Übertragbarkeit des Messmodells, der Testaufgaben und des Bewertungsverfahrens waren die Grundlage für den erfolgreichen Projektverlauf in China. Dieses Ergebnis stützt die Annahme, dass das COMET-Kompetenzmodell über eine gute wissenschaftliche Grundlage verfügt, den Regeln und Ausbildungszielen der beruflichen Bildung entspricht und eine gute Basis für einen Ländervergleich darstellt.“ COMET China startete 2009 und ist seit 2013 zentraler Bestandteil eines nationalen Schlüsselprojekts zur Qualitätssicherung der modernen Berufsbildung in China. 
</p><p>In den Berichten der Berufsbildungspraxis wird durchgängig vor allem auf die didaktische Qualität des COMET-Kompetenz- und Messmodells verwiesen. Thomas Scholz, Koordinator eines der COMET-Projektes für Industriemechaniker, verweist in seinem Beitrag darauf, dass selten ein Modellversuch, an dem die Mitglieder der Projektgruppe COMET-Industriemechaniker (Hessen) beteiligt waren, in so kurzer Zeit so tiefgreifende neue Einsichten in das didaktische Handeln der Lehrkräfte ermöglicht habe.
</p><p>Literaturhinweis: Martin Fischer, Felix Rauner, Zhiqun Zhao (Hg.):<br>Kompetenzdiagnostik in der beruflichen Bildung<br>Methoden zum Erfassen und Entwickeln beruflicher Kompetenz. COMET auf dem Prüfstand<br>Reihe: Bildung und Arbeitswelt<br>Bd. 30, 2015 <br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Institut für Berufliche Bildung<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr><abbr title="honores causa">h.c.</abbr> Felix Rauner<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 62636 <br>E-Mail: <a href="mailto:rauner@uni-bremen.de">rauner@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ibb.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ibb.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.inap-network.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.inap-network.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 04 May 2015 12:58:02 +0200</pubDate>
                            <title>Vom Material bis zu dessen Verarbeitung: Das MAPEX-Zentrum der Universität Bremen stellt sich vor</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/vom-material-bis-zu-dessen-verarbeitung-das-mapex-zentrum-der-universitaet-bremen-stellt-sich-vor-2</link>
                            
                            <description>Auftaktveranstaltung am Montag, 11. Mai 2015, im Bremer Innovations-und Technologiezentrum (BITZ)</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 121 / 4. Mai 2015 KG
</p><p>Materialwissenschaften und ihre Technologien ist einer der sechs Wissenschaftsschwerpunkte der Universität Bremen. Um diesen Schwerpunkt zu stärken, wurde im Zuge der Exzellenzinitiative 2014 das MAPEX <span lang="en">Center for Materials and Processes</span> an der Universität Bremen gegründet. Am Montag, 11. Mai 2015, werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Zentrum und die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekte in einer Auftaktveranstaltung vorstellen. Sie findet im BITZ, dem Bremer Innovations- und Technologiezentrum, Fahrenheitstraße 1, statt. Als Gastredner konnte Professor Wolfgang Peukert, Koordinator des Exzellenzclusters „<span lang="en">Engineering of Advanced Materials</span>" an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen, gewonnen werden.
</p><h3>Ziele des MAPEX Center for Materials and Processes:</h3><p>Hinter MAPEX verbergen sich die Begriffe „<span lang="en">Material, Process, Excellence</span>“. Ziel ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interdisziplinär zusammenzubringen, die im weit gefächerten Gebiet der Materialwissenschaften, der Werkstofftechnik und der Werkstoffverarbeitung forschen und arbeiten. An der Universität Bremen sind die Fachbereiche Produktionstechnik, Mathematik/Informatik, Biologie/Chemie, Physik/Elektrotechnik und Geowissenschaften beteiligt. Ziele des Kompetenznetzwerks sind neben der Erhöhung der internationalen Sichtbarkeit der MAPEX- Forschungslandkarte im Allgemeinen die gegenseitige Unterstützung bei der Beantragung und Durchführung von kooperativen Drittmittelprojekten. Insbesondere sollen Nachwuchs-wissenschaftlerinnen und -wissenschaftler gefördert werden. Weitere Schwerpunkte sind die Unterstützung der interdisziplinären Doktorandenausbildung und die gemeinsame Beschaffung und Verwendung von wissenschaftlicher Infrastruktur.
</p><h3>Programm der Auftaktveranstaltung am 11. Mai 2015</h3><p>Kurosch Rezwan, Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Bremen, wird um 8.30 Uhr das Grußwort sprechen. Anschließend stellt Professor Lucio Colombi Ciacchi, Sprecher des Zentrums, dessen Struktur und Aufgaben vor. Es schließen sich 20-minütige Kurzvorträge an, die die Vielfalt der Thematik verdeutlichen. Sie reichen vom Lasereinsatz in der Umformtechnik über Hochleistungszerspanung bis zur Herstellung funktionaler Feststoffpartikel in Sprühverfahren.
</p><p>Das gesamte Programm ist zu finden unter: <a href="http://www.uni-bremen.de/de/mapex" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/de/mapex</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>MAPEX Center for Materials and Processes<br>Dr. Hanna Lührs<br>Scientific Manager<br>Tel.: 0421 218 64580<br>E-Mail: <a href="mailto:hanna.luehrs@uni-bremen.de">hanna.luehrs@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/de/mapex/ueber-mapex/governance-structure" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/de/mapex/ueber-mapex/governance-structure</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 04 May 2015 14:03:47 +0200</pubDate>
                            <title>Informationsveranstaltungen für pflegende Uni-Angehörige</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/informationsveranstaltungen-fuer-pflegende-uni-angehoerige-1</link>
                            
                            <description>Fachvorträge über Pflegestärkungsgesetz sowie Demenzerkrankungen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 123 / 4. Mai 2015 SC
</p><p>Die Universität Bremen unterstützt Uni-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, die Angehörige pflegen. Zusätzlich zum monatlichen Pflegestammtisch gibt es im laufenden Sommersemester Fachvorträge zu den Themen Pflegestärkungsgesetz und Demenzerkrankungen.
</p><p>Am 20. Mai 2015 hält Stefanie Berger einen Vortrag über die seit Jahresbeginn geltenden Änderungen im Pflegegesetz. Einige Neuerungen bieten arbeitsrechtliche Vorteile für pflegende Angehörige. Der Vortrag findet in der Zeit von 10 – 12 Uhr im <abbr title="Geisteswissenschaften">GW</abbr> 2, Raum B 3009 statt. Interessierte Kolleginnen und Kollegen können während der Arbeitszeit an der Veranstaltung teilnehmen. Stefanie Berger gehört zum Pflegestützpunkt Land Bremen, das mit der Uni eine Kooperation vereinbart hat. 
</p><p>Immer mehr Kolleginnen und Kollegen werden im persönlichen Umfeld mit Demenz- und Alzheimererkrankungen konfrontiert. Diese Problematik wird im Juni Thema bei zwei Veranstaltungen sein. Eva-Maria Strobel, psychotherapeutische Heilpraktikerin und Systemische Beraterin &amp; Therapeutin, stellt dann unterschiedliche Formen von Alzheimer und Demenz vor und erklärt diagnostische Verfahren zur Erkennung der Erkrankungen. Außerdem werden Hinweise und praktische Tipps zum Umgang mit betroffenen Angehörigen sowie auch Beispiele über den sorgsamen Umgang mit den eigenen Ressourcen gegeben. Nähere Informationen erfolgen rechtzeitig.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br>Frauenbeauftragte <br>Monica Wehaus<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 218 60070<br>Email: <a href="mailto:frauenbeauftragte@uni-bremen.de">frauenbeauftragte@uni-bremen.de</a><br>Bettina Schweizer<br>Chancengleichheit / Antidiskriminierung<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 218 60182<br>Kassandra Ruhm<br>Betriebliche Sozialberatung<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 218 60106
</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 04 May 2015 15:08:12 +0200</pubDate>
                            <title>Professor Rudolf Hickel von der Uni Bremen als wichtiger Politikberater auf Platz 4 im bundesweiten Ranking</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/professor-rudolf-hickel-von-der-uni-bremen-als-wichtiger-politikberater-auf-platz-4-im-bundesweiten-ranking-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 124 / 4. Mai 2015 KG
</p><p>Professor Rudolf Hickel, Wirtschaftswissenschaftler der Universität Bremen, ist ein gefragter Mann. Politik und Medien interessieren sich permanent für seine Einschätzung breit gefächerter Themen der politischen Ökonomie. Sie reichen von den Kosten für Risiko-Fußballspiele über das Billionenprogramm der Europäischen Zentralbank bis hin zur Solidarität mit Griechenland, um nur einige Beispiele zu nennen. Vor wenigen Tagen erst, am 1. Mai 2015, hat Hickel in Nürnberg vor 6.000 Zuhörern über Alternativen zur Wirtschaftspolitik und über Mindestlöhne gesprochen.
</p><p>Nun haben aktuelle Forschungen gezeigt, dass Ökonomen sowohl in den Medien als auch in Kreisen wirtschaftspolitischer Entscheidungsträger deutlich mehr Gehör finden, als andere Wissenschaftler in beratender Funktion. Bundesweit steht Professor Rudolf Hickel als bevorzugter Politikberater auf dem vierten Platz. Das hat das Ökonomenranking 2014 der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ergeben.
</p><p>„Den Rat oder die Publikationen welcher Ökonomen schätzen Sie am meisten für Ihre Arbeit?“ – Diese Frage stellten die Universität Düsseldorf, der Verein für wissenschaftliche Politikberatung Econwatch und die Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften in einer Umfrage Parlamentariern und Führungskräften von Ministerien auf Bundes- und Landesebene. 153 Teilnehmer beteiligten sich an der ganzen Umfrage, 127 beantworteten die Frage nach den Ökonomen. Sie konnten bis zu fünf Namen nennen. Die Autoren der Umfrage haben jetzt in der Neuen Zürcher Zeitung einen viel beachteten Artikel publiziert. Wer wird von Entscheidungspolitikern in der Wirtschaftspolitik als relevant angesehen? Professor Rudolf Hickel ist mit Platz 4 dabei.
</p><h3>Zur Person:</h3><p>Rudolf Hickel wurde 1971 an der Universität Bremen, an deren Aufbau er aktiv beteiligt war, zum Professor für politische Ökonomie mit dem Schwerpunkt öffentliche Finanzen ernannt. 1973 erhielt er die Professur für Finanzwissenschaften und leitete das Institut für Arbeit und Wirtschaft der Universität Bremen.
</p><p>Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung: <a href="http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2015/04/hoert-jemand-auf-uns-oekonomen/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2015/04/hoert-jemand-auf-uns-oekonomen/</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut für Arbeit und Wirtschaft / Arbeitnehmerkammer Bremen<br>Prof. Dr. Rudolf Hickel<br>E-Mail: <a href="mailto:hickel@uni-bremen.de">hickel@uni-bremen.de</a><br><a href="http://rhickel.iaw.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://rhickel.iaw.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11303</guid>
                            <pubDate>Tue, 05 May 2015 12:10:40 +0200</pubDate>
                            <title>Praxisbörse am 7. Mai für Studierende und Absolventen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/praxisboerse-am-7-mai-fuer-studierende-und-absolventen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 125 / 4. Mai 2015 JS
</p><p>Kostenlose Vorbereitung auf den Berufseinstieg direkt auf dem Campus: Regionale Arbeitgeber aus unterschiedlichen Branchen kommen am Donnerstag, 7. Mai 2015, zur Praxisbörse der Universität Bremen ins GW2. Sie suchen Studierende und Absolventen für Einstiegspositionen und Praktika. Die Angebote der Unternehmen und Einrichtungen reichen dabei von Präsentationen am Stand bis hin zu eigenen Vorträgen.
</p><p>Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen können Workshops wie „Networking in 30 Minuten“ oder „Do’s and Don’ts der schriftlichen Bewerbung“ nutzen. Beim Bewerbungsmappencheck erhalten sie Feedback zu ihren Bewerbungsunterlagen. Erstmals sind auch einige Praxisbüros der Fachbereiche vertreten und beraten Studierende zu Praktika und Jobsuche. Alle Angebote sind für Besucher kostenlos.
</p><p>Auf der Ausstellerfläche haben Besucher Gelegenheit, persönlich mit den Unternehmen und Einrichtungen ins Gespräch zu kommen und ihre Fragen zu stellen. Auf der Jobwand finden sich außerdem die aktuellen Stellenanzeigen der Aussteller. Diese können vorab online angesehen werden: <a href="http://www.uni-bremen.de/praxisboerse/stellenangebote-der-aussteller-2015.html" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/praxisboerse/stellenangebote-der-aussteller-2015.html</a></p><p>Der aktuelle Katalog der Praxisbörse 2015 mit einer Übersicht nach Fachbereichen, Standplan, Programm und Portraits der Aussteller liegt auf dem Campus aus. Das Programm ist außerdem online zu finden: <a href="http://www.uni-bremen.de/praxisboerse/information-fuer-besucher/programm.html" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/praxisboerse/information-fuer-besucher/programm.html</a></p><p>Die Praxisbörse ist auch auf Facebook aktiv: <a href="https://www.facebook.com/praxisboerseunibremen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.facebook.com/praxisboerseunibremen</a></p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>UniTransfer<br>Fatma Arici<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: +49 421/218-60334<br>E-Mail: <a href="mailto:fatma.arici@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">fatma.arici@vw.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/praxisboerse" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">http://www.uni-bremen.de/praxisboerse</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11304</guid>
                            <pubDate>Tue, 05 May 2015 15:04:23 +0200</pubDate>
                            <title>CHE-Ranking: Uni Bremen bei Bezug zur Berufspraxis und Studiendauer häufig in der Spitzengruppe</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/che-ranking-uni-bremen-bei-bezug-zur-berufspraxis-und-studiendauer-haeufig-in-der-spitzengruppe-1</link>
                            
                            <description>Das Fach Politikwissenschaft schneidet sehr gut ab</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 127 / 5. Mai 2015 SC
</p><p>Abschluss in angemessener Zeit und Bezug zur Berufspraxis: In diesen beiden Kriterien schneidet die Uni Bremen im aktuellen <abbr title="Centrum für Hochschulentwicklung">CHE</abbr>-Hochschulranking in den Fächern Geographie, Geowissenschaften, Mathematik, Physik, Pflegewissenschaften und Politikwissenschaften sehr gut ab. Im letztgenannten Fach Politikwissenschaft sind die Studierenden mit der Betreuung durch Lehrende und dem Lehrangebot insgesamt sehr zufrieden. Die Geowissenschaften belegen beim Einwerben von Forschungsgeldern einen Spitzenplatz, und die Informatik ist bei der internationalen Ausrichtung und den Promotionen ganz vorne. Das sind Ergebnisse des neuesten Hochschulrankings vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) und DIE ZEIT, das jetzt veröffentlicht worden ist. 
</p><p>Bewertet wurden diesmal die Fächer Geographie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Pflegewissenschaften, Physik und Politikwissenschaft. „Angesichts der Spardiskussionen in der Uni Bremen, die auch den Studierenden bekannt sind, bin ich mit den Ergebnissen des jüngsten <abbr title="Centrum für Hochschulentwicklung">CHE</abbr>-Hochschulrankings sehr zufrieden. Gerade angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen belegt es das große Engagement unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Lehre und Studium“, sagt Professor Thomas Hoffmeister, Konrektor für Lehre und Studium der Uni Bremen. So gehört die Uni Bremen im Punkt Studiensituation insgesamt zum Mittelfeld. „Dort, wo nach dem <abbr title="Centrum für Hochschulentwicklung">CHE</abbr>-Ranking Nachholbedarf ist, werden wir genau hinschauen und nachsteuern“, so Hoffmeister.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Hoffmeister<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 60030<br>E-Mail <a href="mailto:kon2@uni-bremen.de">kon2@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11305</guid>
                            <pubDate>Tue, 05 May 2015 15:26:40 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen ist Mitveranstalter der arabischen Kulturwoche im Mai in der Hansestadt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-ist-mitveranstalter-der-arabischen-kulturwoche-im-mai-in-der-hansestadt-1</link>
                            
                            <description>Vortrag zur Integration minderjähriger Flüchtlinge im Studierhaus am Boulevard / Arabische Filme im Kino City 46 / Podiumsdiskussion über Islamischen Staat im Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 126 / 5. Mai 2015 KG
</p><p>Der Verein „Gusour – interkulturelle Brücken“, veranstaltet bereits zum dritten Mal in Norddeutschland das arabische Filmfestival Aflamna. Von April bis Juli werden in Hamburg, Bremen, Braunschweig, Osnabrück und Hannover aktuelle Filme der arabischen Welt gezeigt. Das Festival wird in Bremen von einer Kulturwoche begleitet. Daran ist das Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft der Universität Bremen beteiligt. In diesem Jahr stehen Flüchtlingspolitik, Migration aus Nahost und Nordafrika und die Integration&nbsp; in den Einwanderungsländern im Zentrum. Diese drängenden Themen sollen im Spektrum der kulturellen, musikalischen und politischen Veranstaltungen im Dialog angegangen werden.
</p><h3>Auszüge aus dem Programm der arabischen Kulturwoche und des Filmfestivals in Bremen:</h3><p>Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) präsentiert am Samstag, 16. Mai 2015, um 18 Uhr im Kino City 46 die von ihr geförderte Kurzfilmreihe „Ana Hunna“. Sie behandelt die Gleichberechtigung von Frauen in der arabischen Welt. Für die anschließende Diskussion wird auch ein Gast der GIZ anwesend sein.
</p><p>„Religiös bedingter Extremismus in Bremen und Präventionsmöglichkeiten" ist Thema einer öffentlichen Podiumsdiskussion am Donnerstag, 21.Mai, um 19 Uhr im Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5. Immer wieder gibt es neue Schreckensmeldungen über die Kämpfe um einen Islamischen Staat (IS) im Nahen Osten. Auch in Deutschland gibt es Sympathisanten für den IS. Besonders für Jugendliche kann diese Anziehungskraft gefährlich sein. In der Podiumsdiskussion sollen Radikalisierungsformen des Islam das Thema sein. Teilnehmen wird ein Vertreter des Bremer Verfassungsschutzes, die Erste Vorsitzende des „Bremer Rates für Integration“, Libuse Cerna, sowie Vertreterinnen und Vertreter von muslimischen Gemeinden, der Schura – Islamischen Religionsgemeinschaft und der Stadtverwaltung Bremen.
</p><p>Am Samstag, 23. Mai, werden um 18 und um 20 Uhr zwei Teile der Dokumentation „Jews of Egypt“ ebenfalls im Kino 46 gezeigt. Der Regisseur Amir Ramsis wird anwesend sein. Die Dokumentationsreihe behandelt die Ausreise der Juden aus Ägypten in den 1960er Jahren aufgrund der starken gesellschaftlichen Veränderungen, die zur Ablehnung von Minderheiten führte.
</p><p>Im Studierhaus der Universität Bremen (am Boulevard) findet am Freitag, 5. Juni, um 18 Uhr ein öffentlicher Vortrag zur „Integration von minderjährigen Flüchtlingen“ statt. Der Polizeibeamte Andreas Böhme und Diana Göhmann, Mitarbeiterin der Sozialsenatorin, berichten über ihre Erfahrungen mit jungen Flüchtlingen in Bremen und über institutionelle und juristische Vorgänge. Welche Schwierigkeiten gibt es bei der Integration? Welche langfristigen Möglichkeiten haben diese jungen Menschen in Deutschland? Auch&nbsp; besondere Problemlagen wie die Kriminalität von minderjährigen Flüchtlingen werden thematisiert. Fragen und Anregungen aus dem Publikum sind willkommen.
</p><h3>Über den Verein „Gusour – interkulturelle Brücken“</h3><p>Der Verein gründete sich 2011 mit dem Ziel, Verbindungen zwischen der arabischen Welt und Deutschland zu schaffen. Gründer ist Mohammad Salem. Nach seinem Diplom an der Ayn Shams Universität in Kairo kam der gebürtige Ägypter nach Deutschland, um sein Studium an der Hochschule Bremen in Wirtschaftsarabistik zu absolvieren. Motiviert durch seine Leidenschaft für die arabische Filmkunst begann Salem noch während seines Studiums verschiedene arabische Filme in die deutsche Sprache zu übersetzen, um sie anderen Studenten vorzustellen. Daraus ist das Aflamna Filmfestival hervorgegangen, das nun die umfassendste Präsentation arabischer Filme in Norddeutschland ist. Mit einer Auswahl an aktuellen Spielfilmen, Dokumentar- und Kurzfilmen gibt das Festival einen Einblick in die Filmkunst arabischsprachiger Länder. Das Filmfestival wird dabei stets von einer Reihe politischer und kultureller Veranstaltungen begleitet.
</p><p>Das gesamte Programm gibt es auf der Website: <a href="http://www.gusour.com" target="_blank" rel="noreferrer">www.gusour.com</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft<br>Dr. Cordula Weißköppel<br>Telefon: 0421-218-67632<br>E-Mail: <a href="mailto:cordula@uni-bremen.de">cordula@uni-bremen.de</a></p><p>Verein Gusour – interkulturelle Brücken<br>Tel.: 0151 17813560 oder 0157 55244509<br>E-Mail: <a href="mailto:info@gusour.com">info@gusour.com</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 06 May 2015 14:08:21 +0200</pubDate>
                            <title>8. Mai: Politikdidaktiker der Uni Bremen informieren auf dem Marktplatz rund um das Thema Bürgerschaftswahlen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/8-mai-politikdidaktiker-der-uni-bremen-informieren-auf-dem-marktplatz-rund-um-das-thema-buergerschaftswahlen-1</link>
                            
                            <description>Info-Stand von 10 bis 14 Uhr / Interessierte können mit Wissensquiz „Bachelor of Election“ erwerben</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 128 / 6. Mai 2015 MM
</p><p>Am kommenden Sonntag wählen die Bremerinnen und Bremer ihre neue Regierung. Doch nach welchen Kriterien kann man eigentlich eine gute Wahlentscheidung treffen? Wie funktioniert das Bremer Wahlrecht? Was machen eigentlich Abgeordnete? Sollte man überhaupt zur Wahl gehen? Und warum darf man erst – oder schon – mit 16 Jahren wählen?
</p><p>Das sind Fragen, die sich zurzeit vielleicht einige Wählerinnen und Wähler stellen. Darüber wollen Politikdidaktiker der Universität Bremen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern am Freitag, dem 8. Mai 2015, auf dem Bremer Marktplatz ins Gespräch kommen. Unter dem Motto <span lang="en">„Street University“</span> laden sie von 10 bis 14 Uhr an ihren Info-Stand ein. Dabei besteht auch die Möglichkeit, den „Wahl-O-Mat“ der Bundeszentrale für politische Bildung auszuprobieren und mit den Bremer Uni-Experten darüber zu diskutieren. Wer Lust hat, kann in einem kleinen Wissensquiz spielerisch einen <span lang="en">„Bachelor of Election“</span> erwerben. Organisiert wir die Aktion vom Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften (ZeDiS) in Kooperation mit dem Zentrum für Arbeit und Politik (zap) der Uni Bremen.
</p><h3>Über das Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften (ZeDiS)</h3><p>Das interdisziplinäre Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften (ZeDiS) ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Universität Bremen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der Fachdidaktiken Ökonomie, Geschichte, Geographie und Politikwissenschaft zu fördern und weiter zu entwickeln. Das <abbr title="Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften">ZeDiS</abbr> führt Forschungsvorhaben im Bereich der fachspezifischen und fachübergreifenden Didaktikforschung durch. Es koordiniert Kooperationen mit Schulen sowie anderen, an der Lehrerbildung beteiligten Institutionen und außerschulischen Bildungsträgern. Zentral ist dabei die Arbeitsweise in interdisziplinären Teams aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der beteiligten Fachdidaktiken. Das <abbr title="Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften">ZeDiS</abbr> fördert die nationale und internationale Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen der Didaktikforschung. <br><a href="http://www.uni-bremen.de/zedis/zedis0.html" target="_blank">www.uni-bremen.de/zedis/zedis0.html</a>&nbsp; 
</p><h3>Über das Zentrum für Arbeit und Politik (zap)</h3><p>Am 27. Juli 1971 haben sich die neugegründete Reformuniversität Bremen und die Arbeiterkammer Bremen – jetzt Arbeitnehmerkammer Bremen – im Rahmen eines Kooperationsvertrags zur gleichberechtigten gegenseitigen Zusammenarbeit im Bereich der Arbeiterbildung verpflichtet. Ziel war es, arbeitsweltbezogene Forschung zu initiieren, zu fördern und durchzuführen sowie gezielten Wissenschaftstransfer in die Arbeitswelt zu leisten und wissenschaftliche Weiterbildung für Arbeiterinnen und Arbeiter anzubieten. Aus diesem Kooperationsbereich Universität-Arbeiterkammer (KUA) ist unter anderem das Zentrum für Arbeit und Politik (zap) – ehemals Akademie für Arbeit und Politik – hervorgegangen. Das <abbr title="Zentrum für Arbeit und Politik">zap</abbr> bietet in enger Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer Bremen Lernangebote für alle, die sich mit Gesellschaft auseinandersetzen möchten.<br><a href="http://www.zap.uni-bremen.de/ccm/navigation/das-zap/" target="_blank" rel="noreferrer">www.zap.uni-bremen.de/ccm/navigation/das-zap/</a>&nbsp; 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaft (ZeDiS)<br>Marc Partetzke<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-56704<br>E-Mail: <a href="mailto:partetzke@uni-bremen.de">partetzke@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 07 May 2015 09:16:24 +0200</pubDate>
                            <title>Arbeiten wie im Berufsleben: Studierende entwickeln Maschine zum Fräsen, 3D-Drucken und Messen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/arbeiten-wie-im-berufsleben-studierende-entwickeln-maschine-zum-fraesen-3d-drucken-und-messen-1</link>
                            
                            <description>Studium am Fachbereich Produktionstechnik – Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik der Universität Bremen ermöglicht Ingenieurnachwuchs praxisnahe Anwendung der theoretischen Kenntnisse</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 129 / 7. Mai 2015 KUB
</p><p>Erst in der Anwendung zeigen sich die echten Herausforderungen. Neben all dem fachlichen und praktischen Wissen, das die Studierenden im Lehrprojekt <span lang="en">„LighTool“</span> am Fachbereich Produktionstechnik – Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik der Universität Bremen erworben haben, ist das sicher eine ihrer wichtigsten Erkenntnisse. Ihre Aufgabe war es, eine Maschine für kleinere Fräsarbeiten, für den 3D-Druck und für messtechnische Aufgaben zu entwickeln und zu bauen. Das Portal funktioniert, und nebenbei sieht es auch noch richtig gut aus. Inzwischen sind die letzten Berichte geschrieben, und schon arbeiten die nächsten Studierenden an und mit der multifunktionalen und wandelbaren Maschine.
</p><p>Für Produktionstechnik- und <span lang="en">Systems Engineering</span>-Studierende an der Uni Bremen ist es Pflicht, ein derartiges Lehrprojekt zu absolvieren, denn der Fachbereich Produktionstechnik setzt neben der fundierten grundlagenorientierten Ausbildung auch auf eine praxisnahe Anwendung. Die Ausschreibung zu der Lehrveranstaltung war mit „Entwicklung eines universell einsetzbaren (Tisch-)Flächenportals“ überschrieben und enthielt 12 Teilaufgaben wie zum Beispiel diese: „Unterstützung der Auslegung und Konstruktion mit Hilfe einer FEM- und MKS-Analyse“. Ein insgesamt anspruchsvolles Projekt, das nur in Teams und mit gut durchdachter Organisation, Definition und Aufteilung der Arbeiten zu lösen war – genauso wie es später im Berufsleben erwartet wird. Ebenfalls wie in der Realität: Der Etat war sehr knapp bemessen. Nur 2.000 Euro standen den Studierenden für Anschaffungen zur Verfügung.
</p><h3>Schon im Studium erfahren: Vorteile einer disziplinenübergreifenden Zusammenarbeit</h3><p>13 Studierende sowohl aus dem Bachelor- als auch aus dem Master-Studium beider Studiengänge stellten sich dieser Herausforderung. Aufgeteilt in Teams mit unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkten konstruierten und bauten sie neben ihren zahlreichen anderen Studienverpflichtungen rund ein Jahr lang an dem „Flächenportal“. So werden Werkzeugmaschinen dieser Art auch genannt.
</p><p>Betreut wurden die Studenten dabei von zwei Wissenschaftlern des Instituts für Integrierte Produktentwicklung (BIK) und des Bremer Instituts für Strukturmechanik und Produktionsanlagen (bime). Weitere Unterstützung fanden sie bei anderen wissenschaftlichen und technischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Fachbereich. So lernten die Studierenden nicht nur viel in Sachen Selbstorganisation hinzu, sondern erfuhren auch einiges über die Vorteile einer disziplinen- und institutionenübergreifender Zusammenarbeit. In dem Projekt mussten sie sich unter anderem mit mechanischen sowie elektro-, regelungs-, mess- und informationstechnischen Problemstellungen beschäftigen und dabei stets auch wirtschaftliche Aspekte einbeziehen.
</p><h3>Theoretisches Fachwissen alleine reicht nicht</h3><p>Einerseits gab es die große technische Herausforderung, eine komplexe Werkzeugmaschine zu entwickeln, andererseits mussten sich die Studierenden mit Organisatorischem wie Zeitmanagement, Aufgabenverteilung und Arbeitsplanung auseinandersetzen. Echte Probleme bereitete das schmale Budget. Dafür, so stellten die jungen Entwickler schnell fest, ließen sich kaum die für den Bau der Maschine erforderlichen Materialien kaufen, und so übten sie sich darin, potenzielle Zulieferer für das Projekt zu begeistern. Erfolgreich waren sie dann bei der Kölner igus <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung" lang="de">GmbH</abbr>, einem Hersteller unter anderem von Kunststoffgleitlagern. Er gewährte nicht nur einen großzügigen Rabatt, sondern half den Nachwuchsingenieuren im Rahmen seiner Initiative <span lang="en">„Young Engineer Support“ (YES) </span>zudem noch mit wertvollem <span lang="en">Know-how</span>. Auch die Mädler <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> (Stuttgart), Produzent und technischer Großhandel für Verzahnungselemente, unterstützte die Bremer Studierenden mit Sonderkonditionen.<br>„Ohne die vielfältige Unterstützung am Fachbereich und auch ohne die Sponsoren hätten wir unsere Ideen wohl nicht umsetzen können“, sagt Julian Garr, einer der Projektteilnehmer. Stolz präsentieren er und seine Mitstreiter einen kleinen Würfel und ein kleines Zahnrad. Beides haben sie mit einem am Portal angebrachten 3D-Druckkopf erstellt. Fräsen und messen kann die Maschine auch. Noch funktioniert sie jedoch nicht perfekt. Nicht alles habe so geklappt wie geplant, erzählen die Studierenden und bekennen, dass es doch noch etwas Optimierungspotenzial gebe.
</p><h3>„Praxiserfahrungen wirken sich auch motivierend auf die weiteren Studienaktivitäten aus“</h3><p>„Wir haben keinen Erfolg vorgeschrieben und auch keine perfekte Maschine oder bahnbrechenden Neuerungen erwartet“, erklärt <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Jan-Hendrik Ohlendorf vom <abbr title="Institut für Integrierte Produktentwicklung" lang="de">BIK</abbr>, einer der das Projekt betreuenden Wissenschaftler. „Wichtig ist es uns bei diesen Lehrveranstaltungen, die Studierenden an die Praxis heranzuführen. Sie sollen lernen, ihr Wissen umzusetzen. Darüber erkennen sie auch die große Bedeutung der vielen im Studium zu lernenden und oft als recht theoretischen empfundenen Grundlagen für die spätere berufliche Praxis“, erklärt Ohlendorf. „Die Erfahrungen in diesen Praxisprojekten wirken sich in der Regel auch motivierend auf die weiteren Studienaktivitäten aus, denn sie ermöglichen den Studierenden einen unmittelbaren Bezug von der Theorie zur praktischen Anwendungen.“
</p><h3>„Harte Arbeit, viel Spaß und ein tolles Gefühl“</h3><p>Jeweils 18 <span lang="en">Credit Points</span> (CP, Leistungspunkte) der pro Semester rund 30 zu sammelnden <abbr title="Credit Points" lang="en">CP</abbr> haben die Studierenden für die erfolgreiche Teilnahme an dem zweisemestrigen Lehrprojekt erhalten. „Die haben wir uns wirklich hart erarbeitet“, sagt Julian Garr und spricht hier auch für seine Kommilitonen: Das Projekt habe auch sehr viel Spaß gemacht und es sei ein tolles Gefühl, als Ergebnis einer so langen und erkenntnisreichen Teamarbeit eine selbst entworfene und funktionsfähige Werkzeugmaschine zu sehen.
</p><p>(Sabine Nollmann)
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Fotos zum Herunterladen finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/pressemitteilungen.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/pressemitteilungen.html</a>&nbsp; oder erhalten sie über Sabine Nollmann (Telefon: 0421 330 47 61, Mobil: 0170 904 11 67, E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de">mail@kontexta.de</a> ).
</p><p>Weitere Informationen:<br><a href="http://www.fb4.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.fb4.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.bik.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bik.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.bime.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bime.de</a><br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Bernd Kuhfuss (Institutsleiter bime)<br>Telefon: 0421 218-648 20, E-Mail: <a href="mailto:kuhfuss@bime.de">kuhfuss@bime.de</a><br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Klaus-Dieter Thoben (Institutsleiter BIBA und BIK)<br>Telefon: 0421 218-50 005, E-Mail: <a href="mailto:tho@biba.uni-bremen.de">tho@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Jan-Hendrik Ohlendorf (BIK)<br>Telefon: 0421 218-648 71, E-Mail: <a href="mailto:johlendorf@uni-bremen.de">johlendorf@uni-bremen.de</a><br>Arne Bloem, MSc (bime)<br>Telefon: 0421 218-648 05, E-Mail: <a href="mailto:bloem@bime.de">bloem@bime.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11308</guid>
                            <pubDate>Thu, 07 May 2015 14:37:38 +0200</pubDate>
                            <title>Forschungsstelle Osteuropa der Uni Bremen lädt zu Lesung und Gespräch mit Gast aus Litauen ein</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/forschungsstelle-osteuropa-der-uni-bremen-laedt-zu-lesung-und-gespraech-mit-gast-aus-litauen-ein-1</link>
                            
                            <description>Tomas Venclova, litauischer Dichter, Schriftsteller und Bürgerrechtler am 18. Mai in der Villa Ichon zu Gast / Veranstaltung in Kooperation mit Exil-PEN und Literaturkontor Bremen / Eintritt frei</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 130 / 7. Mai 2015 KG
</p><p>Die Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen hat Tomas Venclova, einen 1937 geborenen litauischen Dichter, ehemaligen Bürgerrechtler und Exilant, zu einer Lesung mit anschließendem Gespräch eingeladen. Sie findet am Montag, 18. Mai 2015, um 19 Uhr in der Villa Ichon am Goetheplatz 4 statt und ist eine Kooperation mit dem Exil-PEN und dem Literaturkontor Bremen. Tomas Venclova wird aus seinem jüngsten in deutscher Sprache erschienenen Gedichtband „Gespräch im Winter“ (2007) lesen. Der Autor liest in litauischer Sprache, seine Texte trägt Professor Wolfgang Schlott, Forschungsstelle Osteuropa, dann auch in deutscher Sprache vor.
</p><h3>Themen des Gesprächs:</h3><p>Im anschließenden Gespräch wird der Gast über seine Erfahrungen in der Sowjetunion und die Rolle, die Litauen für sowjetische Intellektuelle in den 1960er und 70er Jahren spielte, berichten. Litauen und die baltischen Länder galten in der Sowjetunion als „Zwischenraum”, aber auch als Brücke zum Westen. Wegen der späten Eingliederung in die Sowjetunion erst nach Kriegsende war in diesen Ländern mehr möglich, als in anderen Sowjetrepubliken. Zu den aktuellen großen Fragen der unabhängigen Existenz Litauens gehört der Status des Litauischen als einer der kleinen europäischen Sprachen sowie der Umgang mit dem Russischen als Erbe der zerfallenen Sowjetunion – ein Problem, das Litauen mit der Ukraine teilt. Das Gespräch findet in englischer Sprache statt und wird moderiert von Yasha Klots, Gastwissenschaftler an der Forschungsstelle Osteuropa und Spezialist zu sowjetischer und russischer Exilliteratur. Im Anschluss wird zu einem kleinen Umtrunk geladen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
</p><h3>Zur Person des Autors:</h3><p>Der 77-jährige Tomas Venclova ist Dichter, Übersetzer und Literaturwissenschaftler. Er engagierte sich in der 1976 ins Leben gerufenen Litauischen Helsinki-Gruppe in Vilnius und musste wenig später, 1977, das Land verlassen. Im selben Jahr wurde ihm auch die sowjetische Staatsangehörigkeit entzogen. Seither unterrichtet er Literatur- und Sprachwissenschaften sowie Semiotik an verschiedenen US-Amerikanischen Universitäten, unter anderem in Berkeley und Yale. Die 1991 wieder errungene litauische Unabhängigkeit erlebte er so aus der Perspektive des US-amerikanischen Exils. Gegenwärtig ist Tomas Venclova als Fellow an der <span lang="en">American Academy</span> in Berlin zu Gast.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Forschungsstelle Osteuropa<br>Dr. Ulrike Huhn<br>Telefon: 0421 218- 69 611<br><a href="mailto:ulrike.huhn@uni-bremen.de">ulrike.huhn@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.forschungsstelle.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11309</guid>
                            <pubDate>Fri, 08 May 2015 09:39:04 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen sucht noch Zimmer für internationale Sommerkurs-Gäste</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-sucht-noch-zimmer-fuer-internationale-sommerkurs-gaeste-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 131 / 8. Mai 2015 KG
</p><p>Für die Sommerkurse der Universität Bremen sucht das Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen noch Zimmer für internationale Gäste. Vom 20. Juli bis 14. August 2015 werden 150 Studierende aus mehr als 20 Nationen auf dem Campus erwartet. Sie wollen innerhalb der vier Wochen die deutsche Sprache erlernen oder ihre Kenntnisse festigen. Das Fremdsprachenzentrum präsentiert den Gästen ein attraktives Angebot aus Exkursionen, Vorträgen und Besichtigungen. Die Internationalen Sommerkurse sind mehr als nur Sprachunterricht. Die Kursteilnehmer aus aller Welt haben viele Möglichkeiten, gemeinsam Deutschland, seine Kultur, seine Wissenschaft und seine Menschen zu erleben. Sie lernen Bremen und die Bremer Landeskultur kennen und unternehmen Studienfahrten in die Umgebung. In diesem Jahr stehen Vorträge und Besichtigungen im Rahmen des Projekts MINTernational der Universität Bremen im Mittelpunkt. Dabei werden von den technisch-naturwissenschaftlichen Fachbereichen besondere Workshops angeboten.
</p><p>Noch gibt es nicht für alle jungen Leute Unterkünfte. Die Universität bittet deshalb die Bremer Bevölkerung um Hilfe. Wer einen internationalen Gast in dieser Zeit für eine Miete von 270 Euro aufnehmen möchte, kann sich mit dem Sommerkurs-Büro der Universität Bremen im Fremdsprachenzentrum in Verbindung setzen.
</p><p><strong>Weitere Informationen:<br></strong>Universität Bremen<br>Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen<br>Sommerkurs-Büro<br>Tel.: 0421 218 61965<br>E-Mail: <a href="mailto:sommerkurs@uni-bremen.de">sommerkurs@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 11 May 2015 10:13:34 +0200</pubDate>
                            <title>Forschung auf hohem Niveau zahlt sich aus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/forschung-auf-hohem-niveau-zahlt-sich-aus-1</link>
                            
                            <description>ZARM Förderverein e.V. prämiert außergewöhnliche Abschlussarbeiten</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 132 / 11. Mai 2015 KUB
</p><p>Es gehört schon eine gute Portion Leidenschaft, Wissensdurst und Motivation dazu, exzellente Forschungsergebnisse zu erzielen. All dies trifft auf die vier jungen Nachwuchstalente zu, die am 8. Mai 2015 mit dem Förderpreis des <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr> Fördervereins <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität, Bremen für ihre herausragenden Abschlussarbeiten ausgezeichnet wurden. Der mit insgesamt 3.000 Euro dotierte Förderpreis soll Jungwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus den Bereichen der Strömungsmechanik, Raumfahrttechnik und Weltraumforschung darin bestärken, einen Werdegang in den technisch-naturwissenschaftlichen Berufen anzustreben. Besonders erfreulich ist daher, dass sich unter den Preisträgern gleich drei Absolventinnen befinden.
</p><p>Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger fiel der fünfköpfigen Jury, die sich aus Vertretern der Bremer Raumfahrtbranche sowie Forschung und Wissenschaft zusammensetzt, aufgrund der hohen Anzahl an überdurchschnittlich guten Einreichungen nicht leicht. Dennoch fand die Masterarbeit von Bianca Reinhardt vom Faserinstitut Bremen schnell große Beachtung unter den Raumfahrtexperten. In ihrem Forschungsvorhaben erarbeitete sie die Computersimulation einer Marslandung. Da die realen Bedingungen des Landevorgangs einer Raumsonde auf fernen Planeten – wie veränderte Gravitation, Strahlung oder Bodenbeschaffenheit – im Labor nur schwer nachgebildet werden können, zeigte sich Reinhardts Modellierung am Computer als ausgesprochen geeignete Methode, um Erkenntnisse über das Verhalten und die Funktionsfähigkeit einzelner Bauteile und Materialien des Landefahrzeuges zu gewinnen. Die erzielten Ergebnisse waren von großem Wert für das Bremer Verbundprojekt „Marslander“ und fanden damit sogleich eine Anwendung. Der <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr> Förderverein <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> prämiert ihre Arbeit daher mit dem 1. Preis.<br><br>In eine thematisch völlig andere, jedoch genauso anwendungsbezogene Richtung forscht der zweite Preisträger Maximilian Kuhnhenn von der TU Darmstadt. Seine Masterarbeit ist im Bereich der Aerodynamik und Strömungsmechanik angesiedelt und beschäftigt sich mit der aktiven Kontrolle und Beeinflussung von Strömungen. In der Praxis werden hierzu Instrumente eingesetzt, die bestimmte Strömungseigenschaften herbeiführen, um <abbr title="zum Beispiel">z.B.</abbr> eine Geräuschreduktion bei der Umströmung eines Objektes oder die Kontrolle des Strömungsabrisses an Flugzeugtragflächen zur Steuerung des Auftriebsverhaltens eines Flugkörpers zu erzielen. Kuhnhenn ist es gelungen, eines dieser Instrumente auf der Basis von experimentellen Untersuchungen als Computersimulation zu modellieren, wodurch das Verhalten des Instruments in der technischen Anwendung nun per Rechenmodell vorhergesagt werden kann.<br><br>Eine besondere Arbeit aus dem Bereich der Weltraumforschung reichten zwei Studentinnen der Universität Oldenburg ein. Theresa Ott und Esther Drolshagen untersuchten in ihrer Bachelorarbeit die Häufigkeit von Meteoriten, deren Flugbahnen und Geschwindigkeiten, indem sie die Messdaten einer Sternwarte detailliert auswerteten und auch eigene Messungen vornahmen. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass sich in der Erdatmosphäre in einem Quader von 1000 km Kantenlänge im Durchschnitt ein Meteorit von mindestens einem Gramm befindet – eine wichtige Erkenntnis für die Raumfahrt und die Planung zukünftiger Missionen, weshalb das Forschungsprojekt auch in Kooperation mit der <abbr title="European Space Agency">ESA</abbr> durchgeführt wurde. Nachdem die Arbeit von Ott und Drolshagen bereits von der Universität Oldenburg als beste Bachelorarbeit des Semesters ausgezeichnet wurde, erkennt auch der <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr> Förderverein die besondere Leistung an und belohnt die jungen Forscherinnen mit dem 3. Platz.<br><br>In einer feierlichen Verleihung empfingen die Preisträgerinnen und Preisträger ihre Ehrungen und konnten sich im Anschluss mit Vertretern der Bremer Wissenschafts- und Raumfahrtbranche vernetzen. Einzig die Erstplatzierte Bianca Reinhardt konnte aufgrund einer neuen beruflichen Herausforderung in den USA nicht dabei sein.<br><br>Weitere Informationen und Bildmaterial:<br><br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Lucie-Patrizia Arndt<br>E-Mail: <a href="mailto:lucie-patrizia.arndt@zarm.uni-bremen.de">lucie-patrizia.arndt@zarm.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218-57817<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 11 May 2015 14:15:15 +0200</pubDate>
                            <title>Forschungsgruppe der Universität Bremen entwickelt Online-Tool zur Messung von Ausbildungsqualität</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/forschungsgruppe-der-universitaet-bremen-entwickelt-online-tool-zur-messung-von-ausbildungsqualitaet-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 133 / 11. Mai 2015 KG
</p><p>Was kostet Unternehmen die Ausbildung junger Menschen? Welchen produktiven Beitrag erwirtschaften Azubis? Wie sieht es mit der Ausbildungsqualität aus? Geht es um diese Fragen, haben viele Betriebe eher vage Vorstellungen als konkrete Antworten. Berechnungen sind aufwändig und kompliziert. Dabei bilden die meisten Betriebe nur dann aus, wenn es sich auch wirtschaftlich lohnt. Abhilfe verspricht das einzigartige Online-Analyseinstrument QEK (Qualität-Ertrag-Kosten), das von der Forschungsgruppe Berufsbildungsforschung (i:BB) der Universität Bremen entwickelt wurde.
</p><p>Das Online-Tool wurde bereits von zahlreichen Unternehmen im Rahmen von Praxisprojekten erfolgreich erprobt. Wer die Software mit verlässlichen Daten füttert, erhält eine differenzierte Kosten-Nutzen-Analyse der betrieblichen Ausbildung. Die Eingabe der Daten ist schnell erledigt. Sie dauert zwischen 20 und 50 Minuten. Neben den betriebsspezifischen Analysen erfahren Anwender auch, wie sich ihre Ausbildung im Vergleich zu anderen Unternehmen der Branche darstellt.
</p><p>Tobias Nardmann, Personalreferent bei der BUW Unternehmensgruppe in Osnabrück, einem Dienstleister für Kundenmanagement, zeigt sich vom Nutzen des QEK-Tools überzeugt: „Unsere Auswertungen haben gezeigt, dass wir im Branchenvergleich gut aufgestellt sind. Sehr geholfen haben uns die Kosten- und Ertragsberechnungen der Ausbildungsberufe je Lehrjahr. Jetzt wissen wir, wo wir ansetzen müssen, um unsere Ausbildung weiter nach vorne zu bringen.“
</p><p>Die Wissenschaftler der Universität Bremen konnten auf der Basis der gesammelten Firmendaten auch neue Erkenntnisse über den Zusammenhang von Qualität und Rentabilität der Ausbildung gewinnen. Es habe sich gezeigt, so Prof. Dr. Felix Rauner von der Forschungsgruppe I:BB, dass hohe Ausbildungskosten kombiniert mit niedrigen Ausbildungserträgen – etwa bei der Ausbildung in Lehrwerkstätten – in der Tendenz eher ein Indikator für Qualitätsdefizite sind. ,,Auszubildende sollten deshalb möglichst früh in die innerbetrieblichen Arbeitsprozesse eingebunden werden", rät Dorothea Piening, Leiterin des Forschungsschwerpunktes. Vor allem aber lohne es sich, auf die Qualität in der Ausbildung zu setzen: ,,Je höher diese ist, umso höher ist die Rentabilität", lautet eine der zentralen Thesen der Bremer Wissenschaftler.
</p><p>QEK ist auch ein gutes Beispiel dafür, wie Forschungsergebnisse für die Praxis nutzbar gemacht werden können. Seit Mai ist die AUBI-plus GmbH exklusiver Vertriebspartner für das Tool. Die Ausbildungsexperten aus dem ostwestfälischen Hüllhorst sind außerdem gemeinsam mit der Bremer Agentur KIBO Kommunikation Anbieter von „Best Place to Learn“, Deutschlands Gütesiegel für die betriebliche Ausbildung. Dieter Sicking, Co-Chef von Best Place To Learn, zeigt sich hochzufrieden mit der Kooperation: „Professor Rauner hat mit seinen Forschungsarbeiten maßgeblich unser Verständnis von Ausbildungsqualität und damit die Entwicklung des Gütesiegels beeinflusst. Das QEK-Tool ergänzt unser Zertifizierungsverfahren in hervorragender Weise und erweitert unser Portfolio im Bereich der Ausbildungsberatung.“
</p><p>Interessierte Betriebe erhalten auf der Webseite www.best-place-to-learn weitere Informationen über das Online-Tool.
</p><h3>Die Forschungsgruppe i:BB der Universität Bremen</h3><p>Das i:BB ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Berufsbildungsforschung an der Universität Bremen. Es forscht in den Bereichen Kompetenzdiagnostik, Rentabilität und Qualität der beruflichen Bildung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die international vergleichende empirische Berufsbildungsforschung.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Forschungsgruppe I:BB<br>Dorothea Piening<br>Telefon 0421 21862635<br><a href="mailto:piening@uni-bremen.de">piening@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 11 May 2015 14:22:09 +0200</pubDate>
                            <title>Psychologen der Uni Bremen suchen Kinder und Jugendliche für die Durchführung von Intelligenztests</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/psychologen-der-uni-bremen-suchen-kinder-und-jugendliche-fuer-die-durchfuehrung-von-intelligenztests-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 134 / 11. Mai 2015 KG
</p><p>Das Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) der Universität Bremen sucht freiwillige Testpersonen im Alter von 6 bis 16 Jahren, die an Intelligenztests teilnehmen möchten.
</p><p>In verschiedenen Arbeitsbereichen sind Psychologen auf den Einsatz von Intelligenztests angewiesen. Bei vielen psychologischen und pädagogischen Fragestellungen ist es notwendig, sich einen Überblick über die geistigen Fähigkeiten eines Kindes zu verschaffen. In manchen Fällen, zum Beispiel bei Kindern, die noch nicht gut deutsch sprechen oder bei denen die Entwicklung der Sprachfähigkeiten gestört ist, müssen dafür sprachfreie Intelligenztests eingesetzt werden. Um zu gewährleisten, dass diese Tests zuverlässig sind, soll nun untersucht werden, ob eine sprachfreie und eine sprachintensive Testung der Intelligenz vergleichbare Ergebnisse erbringen. Deswegen suchen die Mitarbeiter vom ZKPR Freiwillige, die an der Erprobung von Sprach- und Rechenaufgaben teilnehmen möchten.
</p><p>Die Freiwilligen nehmen einmalig teil. Die Aufgaben werden einzeln durchgeführt. Ihre Bearbeitung dauert etwa zweieinhalb Stunden. Termine können ab sofort vergeben werden. Die Untersuchungen finden in den Räumen des Zentrums für Klinische Psychologie und Rehabilitation, Grazer Straße 6, statt. Wenige Tage nach der Datenerhebung werden die Testergebnisse schriftlich mitgeteilt. Wer teilnehmen möchte oder Fragen hat, kann sich an Lina Werpup-Stüwe wenden.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Human-und Gesundheitswissenschaften<br>Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR)<br>Lina Werpup-Stüwe<br>Telefon: 0421 218 68610<br>E-Mail: <a href="mailto:Lwerpup@uni-bremen.de">Lwerpup@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11313</guid>
                            <pubDate>Tue, 12 May 2015 10:40:21 +0200</pubDate>
                            <title>Geschichtsstudierende und shakespeare company bringen Prunk und Pleite einer Bremer Unternehmerdynastie auf die Bühne  </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/geschichtsstudierende-und-shakespeare-company-bringen-prunk-und-pleite-einer-bremer-unternehmerdynastie-auf-die-buehne-1</link>
                            
                            <description>Im Mittelpunkt des Uni-Projekts „Aus den Akten auf die Bühne“ steht der Konkurs des Textilkonzerns „Nordwolle“ und die Bankenkrise 1931 / Premiere ist am 19. Mai / Der Vorverkauf läuft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 135/ 12. Mai 2015 MM
</p><p>„Das Prunkschloss der bankrotten Wollkönige“ – so lautete eine der reißerischen Schlagzeilen der Bremer Presse, als sie im Sommer 1931 über die Krise der Norddeutschen Wollkämmerei &amp; Kammgarnspinnerei AG – kurz „Nordwolle“ – berichtete. Für den Konkurs des größten europäischen Textilkonzerns aus Bremen wurden die Brüder G. Carl und Heinz Lahusen verantwortlich gemacht. Die Folgen des Niedergangs waren dramatisch: Einige Banken mussten schließen. Der Konkurs hatte Einfluss auf die nationale und internationale Wirtschaftskrise. Wer könnte diese Geschichte besser auf die Bühne bringen, als Geschichtsstudierende der Universität Bremen und die bremer shakespeare company (bsc). „Prunk und Pleite einer Unternehmerdynastie. Der Konkurs der Nordwolle und die Bankenkrise 1931" heißt ihre neue szenische Lesung, die sie im Rahmen ihres Projekts „Aus den Akten auf die Bühne“ erarbeitet haben. Premiere ist am Dienstag, 19. Mai 2015, um 19.30 Uhr in der bsc im Theater am Leibnizplatz. Es folgen fünf weitere Termine am 29. Mai, 4. Juni, 9. Juni, 22. Juni und 1. Juli 2015 jeweils um 19.30 Uhr. Eine zusätzliche Aufführung gibt es am 2. Juli 2015 an einem historischen Ort: Im Nordwestdeutschen Museum für Industriekultur in Delmenhorst – dem ursprünglichen Sitz&nbsp; der „Nordwolle“. Die Einrichtung hat die Studierenden bei ihrer Recherche unterstützt und ihnen zum Beispiel Zugang zur Familienkorrespondenz der Familie Lahusen ermöglicht und Fotos zur Verfügung gestellt. Karten sind für alle Vorstellung zum Preis von 13 Euro (erm. 6 Euro) bei der bremer shakeapeare company erhältlich. Kontakt unter <a href="http://shakespeare-company.com/gastspiel/_prunk_und_pleite/" target="_blank" rel="noreferrer">shakespeare-company.com/gastspiel/_prunk_und_pleite/</a> oder Telefon: 0421-500333.
</p><h3>Der Fall Lahusen</h3><p>Anfang 1931 ist die Bremer Familie Lahusen auf dem Höhepunkt ihrer Macht angekommen. G. Carl Lahusen, Vorstandsvorsitzender des „Nordwolle“-Konzerns, ist ein gefeierter „Wirtschaftsführer“ und Präses der Handelskammer Bremen. Er residiert mit seiner Familie unter anderem auf Gut Hohehorst, das er zu einem schlossähnlichen Herrenhaus hat umbauen lassen. In der Bremer Innenstadt entsteht ein prunkvolles Verwaltungsgebäude für den Konzern, das heutige Haus des Reichs. Nur wenige Monate später beginnt der rasante Absturz: Im Juli 1931 verhaftet die Polizei die Brüder G. Carl und Heinz Lahusen. Dies ist der Auftakt zu dem letzten großen Wirtschaftsprozess am Ende der Weimarer Republik. Nach langwierigen Ermittlungen wird das Hauptverfahren erst im August 1933 vor dem Landgericht Bremen eröffnet. Das Gericht verurteilt die Brüder Lahusen wegen Fälschung der Bilanzen und Veruntreuung durch persönliche Entnahmen im Dezember 1933 zu Haft- und Geldstrafen. In der szenischen Lesung wird zum ersten Mal auch der bisher unbekannte Weg von G. Carl Lahusen nach seiner Haftentlassung verfolgt, der ihn nach Berlin und 1941 erneut vor Gericht führt.
</p><h3>Über das Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“</h3><p>Unter dem Motto „Aus den Akten auf die Bühne” entstehen seit 2007 an der Universität Bremen Geschichts- und Theaterprojekte zu Themen aus der Vergangenheit der Hansestadt. Studierende des Instituts für Geschichtswissenschaft und Schauspielerinnen und Schauspieler der bremer shakespeare company (bsc) entwickeln und inszenieren szenische Lesungen aus historischen Originaldokumenten. Das Konzept für dieses bundesweit einmalige Projekt entwickelte die Historikerin Eva Schöck-Quinteros von der Universität Bremen. Das Projekt verbindet geschichtswissenschaftliche und dramaturgische Arbeit miteinander. Ziel ist es, Akten auf der Bühne zum Sprechen zu bringen und auf diese Weise einem breiten Publikum quellenbasierte Forschung zu einem aktuellen Thema zugänglich zu machen. Das zweisemestrige Projekt ist ein Angebot im Studienschwerpunkt „Geschichte in der Öffentlichkeit“. Die Studierenden sollen erfahren, wie lebendig und anschaulich historische Dokumente sein können und wie mit ihnen kreativ umgegangen werden kann. Weitere Informationen unter <a href="http://www.sprechende-akten.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.sprechende-akten.uni-bremen.de</a> und bei Facebook unter <a href="http://www.facebook.com/sprechende.akten" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/sprechende.akten</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen</strong>: In der Uni-Pressestelle gibt es Fotomaterial und das Plakat zur Lesung. Kontakt unter Telefon: 0421-218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Geschichtswissenschaft<br>Dr. Eva Schöck-Quinteros<br>Telefon: 0421 218-67251<br>E-Mail: <a href="mailto:esq@uni-bremen.de">esq@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 12 May 2015 13:59:00 +0200</pubDate>
                            <title>Mit Englischsprachkurs erfolgreich aufs Studium vorbereiten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mit-englischsprachkurs-erfolgreich-aufs-studium-vorbereiten-5</link>
                            
                            <description>Fremdsprachenzentrum an der Universität Bremen lädt Schülerinnen und Schüler in den Sommerferien wieder zu „Digging deeper“ ein / Anmeldungen ab sofort </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 137 / 12. Mai 2015 KG
</p><p>Als Vorbereitung auf ihr Studium können Schülerinnen und Schüler ab dem 16. Lebensjahr in den Sommerferien einen Englischkurs am Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen (FZHB) machen und dabei schon mal Uniluft schnuppern. Denn die zweiwöchige Veranstaltung „Digging deeper“ findet vom 23. Juli bis 5.August 2015 auf dem Campus der Universität Bremen statt.
</p><h3>Abwechslungsreiches Programm</h3><p>Während des Kurses probieren die maximal 20 Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Lerntechniken aus, um den eigenen Lerntyp kennenzulernen und den persönlichen Lernweg zu finden. Dabei setzen die Sprachlehrer des Fremdsprachenzentrums auf eine Mischung aus individuellem Lernen sowie Projektarbeit in Gruppen und in Begleitung von studentischen Tutorinnen und Tutoren. Die Inhalte umfassen mehr als das Lernen und Üben von Vokabeln und Grammatik. Es geht zum Beispiel auch um das Trainieren des eigenen Lese- und Hörverständnisses, den Aufbau und die Erweiterung des individuellen Wortschatzes und des schriftlichen Ausdrucks sowie das Präsentieren in Kleingruppen.
</p><p>Der Kurs findet montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr im FZHB an der Universität Bremen statt und kostet 150 Euro. Informationen und Anmeldungen unter <a href="http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/1252.0.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/1252.0.html</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen (FZHB)<br>Dr. Annette Jahnke<br>Tel. 0421 218 – 61970<br>E-Mail: <a href="mailto:jahnke@uni-bremen.de">jahnke@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 13 May 2015 10:08:48 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Ökonomen unterstützen Ingenieurwissenschaftler aus Tunis</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-oekonomen-unterstuetzen-ingenieurwissenschaftler-aus-tunis-1</link>
                            
                            <description>Delegation der tunesischen Elitehochschule ENIT informiert sich eine Woche in Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 138 / 13. Mai 2015 KUB
</p><p>Tunesien ist auf dem Weg in die Zukunft. Unter den Ländern, in denen der „Arabische Frühling“ für tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen sorgte, gilt das Mittelmeer-Land momentan als das stabilste. Eine der größten aktuellen Herausforderungen für das Land ist es, international konkurrenzfähige Wirtschafts- und Wissenschaftsstrukturen aufzubauen. So werden in Tunesien beispielsweise dringend Ingenieure benötigt, um die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu stärken. Um dabei voranzukommen, helfen auch Experten aus Bremen und Hamburg, die gemeinsam in der Forschungsgruppe „Afrikanische Entwicklungsperspektiven“ an der Universität Bremen arbeiten. Sie empfangen vom 17. bis 24. Mai 2015 in der Hansestadt eine Gruppe von Professorinnen und Professoren unter Leitung des Präsidenten der tunesischen Wissenschaftsvereinigung, Professor Jelel Ezzine.
</p><h3>Bremer Expertise in Tunis sehr gefragt</h3><p>Ezzine ist wie die meisten anderen Mitglieder der Delegation Hochschullehrer an der renommierten Ecole Nationale des Ingenieurs de Tunis (ENIT). Hier wurde 2014 das neue Studienprogramm „Ingenieurwesen und Technologiepolitik“ (<span lang="en">„Engineering and Technology Policy“</span>) gestartet, an dessen Umsetzung die Ökonomie-Professoren Karl Wohlmuth (Uni Bremen), Hans-Heinrich Bass (Hochschule Bremen), Achim Gutowski <span lang="en">(International Business School Hamburg)</span> und die Kulturwissenschaftlerin Cordula Weisskoeppel (Uni Bremen) mitwirken. Die Mitglieder der Forschungsgruppe „Afrikanische Entwicklungsperspektiven“ an der Universität Bremen waren vor einigen Monaten bereits ihrerseits in Tunis zu Gast und haben einen Bericht über ihre Eindrücke verfasst. Ihre Erfahrungen im Bereich des Aufbaus nationaler Innovationssysteme in afrikanischen Ländern und in anderen Entwicklungs- und Schwellenländern sind dort sehr gefragt.
</p><p>„Wir unterstützen die tunesischen Wissenschaftler, weil Tunesien das einzige arabische Land ist, in dem politische Reformen nach 2011 erfolgreich durchgesetzt wurden und in dem jetzt auch die dringend notwendigen ökonomischen und sozialen Reformen angegangen werden“, sagt Professor Karl Wohlmuth. „Wir sind sicher: Nur durch die starke Vernetzung von Wissenschaft, Forschung, Universitäten und beruflicher Bildung einerseits und den Unternehmen, der staatlichen Verwaltung, der Zivilgesellschaft und den Banken andererseits kann ein Reformerfolg erreicht werden.“
</p><h3>Wirtschaft und Wissenschaft sind in Tunesien nicht verzahnt</h3><p>Die Delegation aus Tunis wird sich in Bremen umfassend darüber informieren, wie Wirtschaft und Wissenschaft erfolgreich miteinander verzahnt werden können. Wie plant man in Deutschland gemeinsam mit der Industrie innovative Projekte und führt sie zur Marktreife? In Tunesien sind Universitäten und Unternehmen noch weitgehend voneinander abgeschottet. Auch die berufliche Bildung führt ein „Inseldasein“. Der Systemzusammenhang fehlt völlig.
</p><p>Zum Programm in Bremen gehören neben dem intensiven Austausch mit Wissenschaftsexperten aus den beiden Hansestädten auch Besuche von Universität, Hochschule und Forschungsinstituten, Handels- und Handwerkskammer, Wirtschaftsförderung Bremen und Bremer Aufbau-Bank sowie Airbus. Die Besucher erhalten einen tiefen Einblick, wie die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft funktioniert und wie Standortmarketing, Wirtschaftsförderung, Technologietransfer, Existenzgründung und vieles mehr in Bremen funktionieren. Für einen Online-Kurs über Innovationspolitik werden Teile des Besuchsprogramms aufgezeichnet.
</p><h3>Zum Hintergrund: Das Studienprogramm „Ingenieurwesen und Technologiepolitik“</h3><p>Ausgangspunkt für das neue Studienangebot war die Erkenntnis, dass gut ausgebildete Ingenieure für die weltwirtschaftliche Integration der tunesischen Wirtschaft in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie, Automobil- und Flugzeugteile, Elektrotechnik, Chemie, Pharmazie und Gesundheit sowie Landwirtschaft und Agroindustrien dringend benötigt werden. Für das Curriculum des Studienprogramms bedeutet dies, dass die Studierenden befähigt werden müssen, Schwachstellen im nationalen, regionalen und auch im sektoralen Innovationsystem Tunesiens zu identifizieren und Vorschläge für die Verbesserung der Integration von Wissenschaft, Technologie und Innovation in die globalen Wertschöpfungsketten zu machen – für Unternehmen, Politik und Bildungssystem. Bisher ist das System der staatlichen Ausbildung in Tunesien weitgehend von den Unternehmen und von den beruflichen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten abgeschottet. Auch dies ist eine große Hürde für ausländische Investoren in Tunesien. Das neue Studienprogramm soll dieses Defizit durch Lehrangebote zu Themen der Innovationprozesse und der Innovationspolitik und durch Lehrprojekte und Praxisphasen gezielt beheben.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> ENIT-Professor Jelel Ezzine steht während seines Aufenthaltes für Pressegespräche zur Lage in Tunesien und zur Situation der Universitäten sowie der Forschung und Entwicklung im Lande zur Verfügung. Professor Ezzine spricht englisch und französisch; der Bremer Organisator Professor Karl Wohlmuth ist bei der Übersetzung behilflich.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Wirtschaftswissenschaft<br>Forschungsgruppe Afrikanische Entwicklungsperspektiven<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Karl Wohlmuth <br>E-Mail: <a href="mailto:wohlmuth@uni-bremen.de">wohlmuth@uni-bremen.de</a><br>Telefon: 218-66517<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 13 May 2015 12:35:02 +0200</pubDate>
                            <title>Mit Kopftuch im Lehramt: Was folgt aus dem Verfassungsgerichts-Urteil für Bremen?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mit-kopftuch-im-lehramt-was-folgt-aus-dem-verfassungsgerichts-urteil-fuer-bremen-1</link>
                            
                            <description>Podiumsdiskussion am 20. Mai u.a. mit Senatorin Eva Quante-Brandt / Abschluss des Themenschwerpunkts „Religiöse Pluralität – Konfliktstoff Kopftuch“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 139 / 13. Mai 2015 KUB
</p><p>Frauen mit Kopftuch im Lehramt – das ist nicht nur in Bremen ein viel diskutiertes Thema. In einer dauerhaften <span lang="en">Diversity</span>-Veranstaltungsreihe der Universität Bremen (mehr dazu siehe unten) wurde seit dem Wintersemester 2014/15 deshalb der Schwerpunkt auf „Religiöse Pluralität – Konfliktstoff Kopftuch“ gelegt. Anlass war die Festlegung, dass im Bundesland Bremen Frauen mit Kopftuch zwar für das Lehramt ausgebildet werden, sie jedoch bislang gesetzlich verpflichtet waren, ihr Kopftuch im Unterricht abzulegen. Im März 2015 haben sich die Rahmenbedingungen zum Kopftuch an deutschen Schulen jedoch geändert: Das Bundesverfassungsgericht entschied, dass ein pauschales Kopftuchverbot für Lehrerinnen nicht rechtens ist.
</p><p>Welche Konsequenzen hat dieses Urteil der Karlsruher Richter für die Bremer Schulen? Diese Frage wird im Rahmen einer 
</p><p class="align-center"><strong>Podiumsdiskussion an der Universität Bremen am Mittwoch, dem 20. Mai (18 Uhr, Gebäude GW2, Raum B3009)</strong></p><p>erörtert. Auf dem Podium sitzen dabei
</p><p>Professorin Eva Quante-Brandt, Senatorin für Bildung und Wissenschaft<br>Havva Temirlenk und Habiba Rode, Akteurinnen der „Arbeitsgruppe mit Kopftuch im Lehramt“<br>Marcus Schreyer, Konrektor der Bremer Oberschule Koblenzer Straße und<br>Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Uni-Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität
</p><p>Moderiert wird die Diskussion von <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christoph Fantini (Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften). Eingeleitet wird die Veranstaltung durch Schlaglichter auf die bisherige Diskussion im Rahmen der Veranstaltungsreihe, die <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Margrit Kaufmann (Wissenschaftliche Expertin für <span lang="en">Diversity</span>-Fragen) formuliert.
</p><p>Zum Hintergrund: Die Podiumsdiskussion bildet den Abschluss des zweisemestrigen Themenschwerpunkts „Religiöse Pluralität in Bildungseinrichtungen als Herausforderung zum Umgang mit Heterogenität – Konfliktstoff Kopftuch?“ in der uniweiten Veranstaltungsreihe „<span lang="en">Diversity</span>@Universität Bremen: exzellent und chancengerecht?!“ Diese Veranstaltungsreihe des Rektorats ist fester Bestandteil der <span lang="en">Diversity</span>-Strategie der Universität Bremen. Sie stellt das zentrale Forum sowohl zur inneruniversitären Auseinandersetzung mit der Umsetzung der <span lang="en">Diversity</span>-Strategie als auch zur Information der Öffentlichkeit über die entsprechenden zentralen Aktivitäten der Universität Bremen dar. Über ein bis zwei Semester verfolgt sie jeweils spezifische Schwerpunkte aus der Strategie. Veranstalterinnen sind die Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität, Professorin Yasemin Karakaşoğlu, und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Margrit E. Kaufmann (Wissenschaftliche Expertin für <abbr></abbr>-Fragen).
</p><p><br>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen <br>Professorin Yasemin Karakaşoğlu<br>Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität der Universität Bremen<br>Telefon: 0421/218-60040<br>E-Mail: <a href="mailto:KON3@vw.uni-bremen.de">KON3@vw.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 18 May 2015 11:13:43 +0200</pubDate>
                            <title>„Wohlfahrtsbastelei“: Forscher der Universität Bremen starten Projekt in Gröpelingen und der Neustadt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wohlfahrtsbastelei-forscher-der-universitaet-bremen-starten-projekt-in-groepelingen-und-der-neustadt-1</link>
                            
                            <description>Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft sowie Leibniz Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie kooperieren in neuem NORFACE-DFG-Projekt / Weitere lokale und internationale Partner beteiligt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 140 / 18. Mai 2015 MM
</p><p>Die Globalisierung beschleunigt weltweit einen gesellschaftlichen Wandel: Städte werden vielschichtiger, die Schere von Arm und Reich geht auseinander, die sozialen Probleme steigen. Diese zunehmende Komplexität und Heterogenität wirft Fragen auf: Wie ist es möglich, Menschen mit unterschiedlichen Sprachen, Erfahrungen und unterschiedlichem Wissen im Gesundheitssystem angemessen zu versorgen? Wie können Wohlfahrtsstaaten, wie zum Beispiel Deutschland, von den Kompetenzen, Kenntnissen und Strategien sozial und kulturell extrem diverser Bevölkerungen lernen? „Wir gehen davon aus, dass Gesundheitsversorgung unter den gesellschaftlichen Bedingungen der Globalisierung nicht mehr für alle Menschen ohne weiteres zugänglich ist“, sagt Professorin Michi Knecht vom Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft der Universität Bremen. Insbesondere in sozial und kulturell heterogenen Stadtvierteln würden sich die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Gesundheitsversorgung immer häufiger „zusammenbasteln“. Manche suchen nicht nur Ärztinnen und Ärzte in Bremen auf, sondern organisieren sich Informationen und Unterstützung auch informell zum Beispiel in religiösen Gemeinschaften, im Internet oder in ihren Heimatländern. Einige sind nicht krankenversichert. Häufig geht es&nbsp; um Fragen wie: „Wer spricht meine Sprache?“, „Wer versteht meine Situation?“, „Wo fühle ich mich respektvoll und gut behandelt?“
</p><h3>„Wohlfahrtsbastelei“</h3><p><span lang="en">„Welfare-Bricolage“</span> – Wohlfahrtsbastelei –&nbsp; heißt deshalb ein neues Projekt, das seit kurzem Ethnologen und Gesundheitswissenschaftler der Uni Bremen in den Bremer Stadtteilen Gröpelingen und der Neustadt gestartet haben. „In dem Forschungsprojekt wollen wir all diese Praktiken und Strategien der Bewohnerinnen und Bewohner kennen lernen und besser verstehen“, sagt die Ethnologin Michi Knecht, die das Bremer Vorhaben leitet. Das Projekt mit dem offiziellen Titel <span lang="en">„Understanding the Practice and Explaining the Concept of Welfare-Bricolage” (UPWEB) </span>wird in Kooperation mit Professor Hajo Zeeb und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Tilman Brand vom Leibniz Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie –BIPS, durchgeführt. Gefördert wird es drei Jahre lang von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund 300.000 Euro im Rahmen des Forschungsprogramms <span lang="en">„Welfare State Futures“</span> des europäischen Forschungsförderungsnetzwerks NORFACE.
</p><h3>Bremer Forscher arbeiten in den Stadtteilen eng mit „Community Researchern“ zusammen</h3><p>In den beiden Bremer Stadtteilen führen die Gesundheitswissenschaftlerin <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Florence Samkange-Zeeb und der Ethnologe <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Martin Gruber die Untersuchungen mit einem Methoden-Mix aus teilnehmender Beobachtung, Kartierungen und Befragungen durch. „Vor Ort unterstützen uns <span lang="en">Community Researcher</span>, die wir zuvor für unsere Arbeit in kleinen Workshops ausbilden“, sagt Gruber. Dabei handelt es sich um Bürgerinnen und Bürger aus Gröpelingen und der Neustadt, die den beiden Forschenden sowie sprachliche und kulturelle Übersetzer zur Seite stehen. 
</p><h3>Weitere Partner</h3><p>Die Bremer Forscherinnen und Forscher kooperieren zudem mit einer Vielzahl internationaler und lokaler Partner. Dazu gehören unter anderem das <span lang="en">„Institute for Research in Superdiversity“ (IRIS) </span>der Universität Birmingham (UK), das Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen, der Gesundheitstreffpunkt West in Gröpelingen und das Interkulturelle Gesundheitsnetzwerk (IGN).
</p><h3>Auch Untersuchungen in Großbritannien, Portugal und Schweden</h3><p>Bremen ist dabei nicht das einzige Forschungsfeld. Insgesamt werden in dem internationalen Projekt in Großbritannien, Portugal und Schweden je vier benachteiligte und vier wohlhabendere Stadtteile untersucht.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle gibt es Bildmaterial zum Projekt. Kontakt unter Telefon: 0421-218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de.</a></p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaften (IFEK)
</p><p><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Michi Knecht<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421-218 67640<br>E-Mail: <a href="mailto:knecht@uni-bremen.de">knecht@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Florence Samkange-Zeeb<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421-218 67642<br>E-Mail: <a href="mailto:samkange@uni-bremen.de">samkange@uni-bremen.de</a>&nbsp; 
</p><p><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Martin Gruber<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421-218 67646<br>E-Mail: <a href="mailto:gruber@uni-bremen.de">gruber@uni-bremen.de</a> &nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 20 May 2015 14:35:34 +0200</pubDate>
                            <title>Uni-Tagungen im Juni</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-tagungen-im-juni-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 141 / 20. Mai 2015 RO<br><br>In der kognitiven Linguistik gelten Metaphern als eine der wesentlichen Strukturierungen des Denkens. Sie werden als ‚konzeptuelle Metaphern‘ beschrieben. Die Variation von konzeptuellen Metaphern und ihrer sprachlichen Ausdrucksformen ist bislang fast ausschließlich nur hinsichtlich bestehender Unterschiede zwischen verschiedenen Sprachen und Kulturen untersucht worden. Innersprachliche Variation, regionale und soziale Herkunft, Ethnizität, Geschlecht oder Alter blieben bislang weitgehend unberücksichtigt. Mit diesem Thema beschäftigt sich die Tagung „<strong><span lang="en">Metaphor variation in Englishes around the world</span>“</strong>, die am <strong>13. Juni 2015</strong> in Bremen stattfindet. Veranstalter ist der Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Bremen. Kontakt: Prof. Dr. Marcus Callies Tel.: 0421 218 68150, E-Mail: <a href="mailto:callies@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">callies@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.metaphor.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.metaphor.uni-bremen.de</a>.<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11320</guid>
                            <pubDate>Wed, 20 May 2015 14:40:02 +0200</pubDate>
                            <title>Neue Suche nach NS-Raubgut in der Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neue-suche-nach-ns-raubgut-in-der-staats-und-universitaetsbibliothek-suub-bremen-1</link>
                            
                            <description>Dreijähriges Projekt zur systematischen Recherche nach geraubten Büchern gestartet</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 142 / 20. Mai 2015 RO<br><br>Im Dritten Reich wurden neben Kunstwerken auch Bücher von jüdischen Mitbürgern durch die NSDAP geraubt. Hinzu kamen die „erbeuteten“ Bücher in den während des Zweiten Weltkriegs besetzten Gebieten. Während ein großer Teil dieser Raubguts in den Wirren der Kriegszeit verlorenging, finden sich Exemplare auch heute noch in den Beständen wissenschaftlicher Bibliotheken. Zu diesem Thema startet nun an der Staats-und Universitätsbibliothek (SuUB) Bremen ein neues Forschungsprojekt. 
</p><p><strong>Das Bremer Forschungsprojekt</strong></p><p>In den kommenden drei Jahren wird die <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek" lang="de">SuUB</abbr> ihre Bestände systematisch nach NS-Raubgut überprüfen. Dazu wird die Herkunft aller Zugänge aus den Jahren von 1933 bis 1948 untersucht. Ziel bei der Recherche ist die Rückgabe der zu Unrecht entzogenen Bücher an ihre früheren Besitzer bzw. deren Nachfahren. Wo dies nicht möglich ist, werden die eindeutig als NS-Raubgut identifizierten Bestände in einer Datenbank dokumentiert. Insgesamt werden rund 86.000 Titel (Kauf und Geschenkzugang) von einem in der Provenienzforschung (Herkunftsforschung) erfahrenen Historiker überprüft. Das Projekt wird vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördert: http://<a href="http://arbeitsstelle-provenienzforschung.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">arbeitsstelle-provenienzforschung.de</a><br><br><strong>290 Geraubte Bücher wurden zurückgegeben</strong><br><br>Die <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek" lang="de">SuUB</abbr> Bremen zählte 1991 zu den ersten Bibliotheken in Deutschland, die sich der Thematik NS-Raubgut annahm. Bis 2009 konnten insgesamt 1.475 Titel identifiziert werden, die über so genannte „Juden-Auktionen“ in die Bibliothek gelangten. Bei diesen Büchern handelte es sich um das Eigentum vornehmlich jüdischer Emigranten, die über den Freihafen von Bremen ausreisten. Ihr Hab und Gut wurde beschlagnahmt und später versteigert. Von den 1.475 Titeln konnten damals 330 Bücher zugeordnet und davon 290 an die früheren Besitzer oder deren Erben zurückgegeben werden. 2009 hat die <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek">SuUB</abbr> eine Datenbank aller NS-Raubgut Funde erstellt, um die Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen: <a href="http://www.suub.uni-bremen.de/ueber-uns/projekte" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://www.suub.uni-bremen.de/ueber-uns/projekte</a><br><br>Da sich die vorherige Untersuchung auf die Zugänge aus den so genannten „Juden-Auktionen“ konzentrierte, ist nicht auszuschließen, dass sich im Bestand der Bibliothek weitere geraubte Bücher befinden. „Dank der Fördergelder kann nun der gesamte Bestand des fraglichen Zeitraums systematisch untersucht werden“, freut sich die Direktorin der SuUB, Maria Elisabeth Müller.<br><br>Weitere Informationen:<br>Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br>Anke Winsmann<br>Tel. 0421/218-59572<br>E-Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11321</guid>
                            <pubDate>Thu, 21 May 2015 09:13:49 +0200</pubDate>
                            <title>Wie ist das eigentlich, wenn man studiert?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-ist-das-eigentlich-wenn-man-studiert-2</link>
                            
                            <description>Zentrale Studienberatung der Uni Bremen startet neues Projekt „Studienlots*innen“ / Studierende bieten Interessierten an, sie in ihrem Uni-Alltag zu begleiten / Austausch und Infos auch auf neuer Facebookseite</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 143 / 21. Mai 2015 MM
</p><p>„Wie ist das eigentlich, wenn man studiert?“ Wer könnte das besser vermitteln als Studierende selbst? Die Zentrale Studienberatung der Universität Bremen hat deshalb das neue Projekt „Studienlots*innen“ gestartet. Hier bieten Studierende Interessierten an, sie einmal in ihrem Uni-Alltag zu begleiten. Sie können mit ihnen Vorlesungen und Seminare besuchen, in die Mensa oder Cafeteria gehen, lernen weitere typische Orte auf dem Campus kennen und erhalten auf diese Weise einen Eindruck vom Studienalltag. Dabei gibt es genug Gelegenheiten, Fragen zu stellen und sich miteinander auszutauschen. Wer keinen Besuch an der Universität einrichten kann, für den besteht die Möglichkeit, sich per E-Mail oder bei Facebook an die Studienlotsinnen und –lotsen zu wenden. Unter <a href="http://www.facebook.com/studienorientierungunibremen" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/studienorientierungunibremen</a>&nbsp; geben die Studierenden Informationen und Tipps zur Studienorientierung an der Universität Bremen. Für das Projekt wurden rund 20 Studierende von der Zentralen Studienberatung geschult. Das Angebot richtet sich an Interessierte ab der Oberstufe und informiert in erster Linie über die mehr als 40 Bachelorstudienangebote und Jura an der Universität Bremen.
</p><h3>„Ich möchte meine Erfahrungen weitergeben“</h3><p>„Ich bin Studienlotsin, weil ich mich nach dem Abitur selber sehr verloren gefühlt habe im Dschungel der Möglichkeiten an deutschen Universitäten“, sagt zum Beispiel die Soziologiestudentin Juliana. Sie hat bereits ein Fach und einen Studienort gewechselt, im Ausland studiert, neben dem Studium gearbeitet und internationale Studieninteressierte beraten. Ihre Erfahrungen möchte Juliana jetzt gerne weiter geben. An der Uni Bremen schätzt die Studentin das liberale Denken und findet es toll, verschiedene Fächer kennen zu lernen. 
</p><h3>Anmeldung über Studienlotsen-Webseite</h3><p>Wer sich für das Angebot „Studienlots*innen“ interessiert, kann sich auf der Webseite <a href="http://www.uni-bremen.de/studienlotsen" target="_blank">www.uni-bremen.de/studienlotsen</a>&nbsp; informieren und bei der Anmeldung seinen Wunschstudiengang angeben. Danach wird ihm ein passender Studienlotse vermittelt, der dann einen Termin für einen Uni-Besuch ausmacht. 
</p><h3>Neues Projekt ergänzt Angebote der Uni</h3><p>Das Projekt „Studienlots*innen“ ist eine Ergänzung zu einer Reihe von bestehenden Angeboten für Studieninteressierte an der Universität Bremen. Weitere Informationen gibt es unter <a href="http://www.uni-bremen.de/studium/studienorientierung" target="_blank">www.uni-bremen.de/studium/studienorientierung</a>&nbsp; und <a href="http://www.schule.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.schule.uni-bremen.de</a> . 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>In der Uni-Pressestelle gibt es Bilder von Studienlotsinnen und –lotsen. Kontakt per Telefon unter 0421 218-60150 oder E-Mail unter <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a> .
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrale Studienberatung (ZSB)<br>Marthe Heidemann<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-61152<br>E-Mail: <a href="mailto:studienlotsen@uni-bremen.de">studienlotsen@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/studienlotsen" target="_blank">www.uni-bremen.de/studienlotsen</a><br><a href="http://www.facebook.com/studienorientierungunibremen" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/studienorientierungunibremen</a>&nbsp;&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11322</guid>
                            <pubDate>Fri, 22 May 2015 09:22:34 +0200</pubDate>
                            <title>Europa entwickelt gemeinsam innovative IT-Lösungen für Big Data-Anwendungen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/europa-entwickelt-gemeinsam-innovative-it-loesungen-fuer-big-data-anwendungen-1</link>
                            
                            <description>Uni Bremen Partner in dem neuen EU-Netzwerk „cHIPSeT“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 144 / 22. Mai 2015 SC
</p><p>Ob in der Industrie, der Logistikbranche, der Medienwelt oder den Wissenschaften: Überall müssen heute Unmengen von digitalen Daten verarbeitet werden. Um diese Datenflut zu bewältigen, benutzen Informatiker und Ingenieure <span lang="en">High Performance Computing</span>-Systeme. Wissenschaftler vom Technologiezentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen haben im Rahmen des Sonderforschungsbereichs „Selbststeuerung logistischer Prozesse“ das <span lang="en">Open Source</span> Simulationssystem „PlaSMA“ entwickelt, um autonome Prozesse in der Logistik – konkret bei automatisierten Touren- und Routenplanung für LKW-Flotten – zu optimieren. Das „PlaSMA“-Programmsystem war zugleich Grundlage für die <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>-Ausgründung <span lang="en">„Aimpulse Intelligent Systems“</span>. Dabei geht es darum, sehr viele unterschiedlich spezialisierte und autonom arbeitende Teilsysteme, sogenannte Software-Agenten, so zu integrieren, dass ihre jeweilige künstliche Intelligenz gemeinsam zur Problemlösung – beispielsweise der Optimierung von Logistikprozessen – eingesetzt wird.
</p><p>Mit den intelligenten IT-Lösungen für komplexe Logistikprozesse sind die Bremer Wissenschaftler der Uni Bremen europaweit auf Interesse gestoßen und gehören jetzt auch dem neu gegründeten EU-Netzwerk <span lang="en">„European Concerted Research Action – cHIPSet“</span> an. Ziel ist es, IT-Systeme zu erarbeiten, die in der Lage sind, die großen Datenmengen in natur- und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen zu modellieren und analysieren. Deshalb soll die wissenschaftliche Interaktion zwischen den Gebieten Modellierung, Simulation und High Performance Computing verstärkt werden, um diese strategischen und in Europa traditionell gepflegten Forschungsgebiete zu stärken. An dem neuen Netzwerk sind Forschungsinstitutionen aus den Ländern Österreich, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Luxemburg, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien, Schweden und England beteiligt. Neben dem <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr> der Uni Bremen sind die beiden anderen deutschen Partner das Karlsruhe Institute of Technology und die Universität Lübeck. Das Projekt wurde unter der Federführung von Professorin Joanna Kolodziej, <span lang="en">Cracow University of Technology</span>, Polen erarbeitet. Zum Management Committee gehört <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>-Professor Otthein Herzog.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Technologiezentrum Informatik und Informationstechnologie (TZI)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Otthein Herzog<br>E-Mail: <a href="mailto:herzog@tzi.de">herzog@tzi.de</a><br><a href="http://www.cost.eu/COST_Actions/ict/Actions/IC1406" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.cost.eu/COST_Actions/ict/Actions/IC1406</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 22 May 2015 10:00:26 +0200</pubDate>
                            <title>Lebendiger Austausch für Gründungsinteressierte in lockerer Atmosphäre</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/lebendiger-austausch-fuer-gruendungsinteressierte-in-lockerer-atmosphaere-1</link>
                            
                            <description>Auf der 1. Bremer StartUp-Lounge berichten Gründer aus Universität und Hochschule von ihren Erfahrungen und Experten über Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 145 / 22. Mai 2015 SC
</p><p>Am 2. Juni 2015 findet ab 18 Uhr die erste <span lang="en">StartUp-Lounge</span> an der Universität Bremen (im Café im GW 2) statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Erfahrungen von Menschen, die in den vergangenen Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit Jahren gegangen sind oder sich gerade auf den Weg gemacht haben. Woran sind die jungen <span lang="en">StartUps </span>gewachsen? Was war in ihren Augen eine wichtige Unterstützung? Welche Fehler würden sie kein zweites Mal machen? 
</p><p>In entspannter und lebendiger Campusatmosphäre berichten Gründerinnen und Gründer der Uni und Hochschule aus verschiedenen Branchen in Kurzinterviews über ihre Gründungswege und geben Interessierten Tipps. Alle Besucherinnen und Besucher haben zudem die Möglichkeit, sich direkt an die jungen Unternehmen zu wenden und individuelle Fragen zu stellen. Des Weiteren werden Expertinnen und Experten aus der Bremer Gründungsszene Fragen rund um die Gründungsunterstützung beantworten. 
</p><p>Einer der anwesenden Gründer ist André Wollin. Er hat im vergangenen Jahr mit „cookasa“ seine Geschäftsidee vom „Küchensurfen mit Menschen aus aller Welt“ umgesetzt. Der ehemalige Student der Uni Bremen stellte mit seinen Partnern aus einer simplen Facebook-Gruppe ein Unternehmen auf die Beine, das mittlerweile eine professionelle bundesweite Internetplattform betreibt über die unzählige Kochevents mit Hunderten von Teilnehmenden durchgeführt worden sind. 
</p><p>Auch die anderen <span lang="en">StartUp</span>-Unternehmen vor Ort sprechen für eine interessante Mischung: So etwa <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Judith Roth als Gründerin einer Kindermedienagentur, das Unternehmen <span lang="en">„smart insights“</span> als innovativer Anbieter für mobile Marktforschung oder das Team von „einfach sprechen“, das mit einer App Schlaganfallpatienten ein selbstständiges, tägliches Training, bei der Sprachtherapie ermöglicht.
</p><p>Die Veranstaltung wird von <abbr title="Bremer Hochschul-Initiative zur Förderung von Unternehmerischem Denken, Gründung und Entrepreneurship">BRIDGE</abbr> (Gründungsinitiative der Hochschulen) sowie der B.E.G.IN-Gründungsleitstelle durchgeführt und ist kostenfrei. Eine Anmeldung wird unter <a href="http://www.bridge-online.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bridge-online.de</a>&nbsp; erbeten.
</p><h3>Zeit und Ort</h3><p>Dienstag, 2. Juni 2015, 18:00 - 20:30 Uhr<br>Universität Bremen, Café im GW 2, zweite Ebene<br>Bibliothekstraße 1, 28 359 Bremen
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br>Sarah Thiel<br><abbr title="Bremer Hochschul-Initiative zur Förderung von Unternehmerischem Denken, Gründung und Entrepreneurship">BRIDGE</abbr> Gründungsunterstützung<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421/218-60 343<br>E-Mail: <a href="mailto:sarah.thiel@vw.uni-bremen.de">sarah.thiel@vw.uni-bremen.de</a>&nbsp; &nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11324</guid>
                            <pubDate>Fri, 22 May 2015 10:47:29 +0200</pubDate>
                            <title>Studierende der Sozialwissenschaften an der Uni Bremen wollen ihr Wissen in der Praxis testen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studierende-der-sozialwissenschaften-an-der-uni-bremen-wollen-ihr-wissen-in-der-praxis-testen-1</link>
                            
                            <description>Kommunale, öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen im Raum Bremen als Partner gesucht / Bewerbungsfrist bis zum 1. Juli 2015</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr.146 / 21. Mai 2015 KG
</p><p>Studierende des Fachbereichs Sozialwissenschaften der Uni Bremen suchen wieder nach praxisnahen Herausforderungen. Sie haben das vierte Fachsemester absolviert und freuen sich darauf, ihre theoretischen Fach- und Methodenkenntnisse sinnstiftend anzuwenden und zu vertiefen. Für diesen Zweck hat das Zentrum Studium und Praxis das „Praxisprojekt Gemeinwohl“ als Service Learning Angebot konzipiert. Es startet am 14. Oktober 2015. Aufgerufen sind kommunale, öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen in Bremen, sich mit einem anspruchsvollen Auftrag als Praxispartner zu bewerben. Fragestellungen können beispielsweise die Analyse von bestehenden und gewünschten Nutzer- oder Zielgruppen einer Einrichtung sein. Auch eine Evaluation von eingesetzten Verfahren und Instrumenten oder die Entwicklung von Handlungskonzepten auf Basis von Umfragen und qualitativen Interviews können angeboten werden.
</p><h3>Das „Praxisprojekt Gemeinwohl“</h3><p>Gemeinwohlorientierte Einrichtungen und Organisationen in Bremen sollen von der studentischen Dienstleistung profitieren. Deshalb wurde das Service Learning Angebot erstmals im Wintersemester 2013/2014 eingerichtet. Seither sind sechs studentische Beratungsagenturen gegründet worden, die sich mit großem Eifer einer ganz neuen Erfahrung gestellt haben. Die empirischen Erhebungen wurden methodisch sauber geplant, durchgeführt und fristgerecht abgeschlossen. Im Verlauf des Projektes sind die Studierenden zu echten Experten geworden. Fachlich unterstützt wurden sie im wöchentlichen Begleitseminar vom Fachdozenten René Böhme, der als Sozialwissenschaftler am Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW) tätig ist. Die Projektarbeit dauerte 18 Wochen. Das herausragende Engagement der studentischen Teams wurde als Studienleistung anerkannt. Die Praxispartner erhielten einen ausgearbeiteten Bericht, und die Arbeitsergebnisse wurden vor Ort, teilweise vor großem Publikum, eindrucksvoll präsentiert.
</p><h3>Ein Beispiel für eine erfolgreiche Kooperation</h3><p>Der Geschäftsbereich Standortmarketing der Wirtschaftsförderung Bremen GmbH war mit der Idee an die studentische Beratungsagentur herangetreten, eine Kulturfreikarte für Studierende in Bremen einzuführen. Um sie zu realisieren, wurden zunächst Studierende der Bremer Hochschulen befragt, ob sie durch eine Kulturfreikarte motiviert werden können, die Kultureinrichtungen in Bremen kennenzulernen. Vor allem war von Interesse, welche Art Kultureinrichtungen Studierende favorisieren würden. Inzwischen hat sich bei der Wirtschaftsförderung eine Arbeitsgruppe gegründet, die gemeinsam mit Studierenden an der Umsetzung arbeitet. Eine Einführung der Kulturfreikarte ist für 2016 geplant.
</p><h3>Wünsche an die Partner aus der Praxis</h3><p>Das nächste „Praxisprojekt Gemeinwohl“ beginnt am 14. Oktober 2015 und endet am 11. März 2016 mit einer Abschlusspräsentation beim Praxispartner. Grundlage für die Zusammenarbeit ist eine interessante Aufgabenstellung. Die Studierenden der Fächer Soziologie, Politikwissenschaft, Geographie, Geschichte und Integrierte Europastudien erwarten einen Blick in konkrete Handlungsfelder gemeinwohlorientierter Einrichtungen und Organisationen. Die Praxispartner müssen für Kontakte und Gespräche vor Ort mit Bus und Bahn von der Universität aus innerhalb einer Stunde erreichbar sein. Für eine gute Kommunikation benennen die studentischen Beratungsagenturen und die Praxispartner jeweils eine feste Ansprechperson. Das „Praxisprojekt Gemeinwohl“ ist kein Praktikum. Die Studierenden bearbeiten die Aufgaben zusätzlich zu ihrem regulären Studium. Der Anspruch ist, dass die Arbeitsergebnisse von den Einrichtungen genutzt und umgesetzt werden können. Eine kritische Begutachtung der Ergebnisse ist erwünscht.
</p><h3>Bewerbung für das Wintersemester 2015/2016</h3><p>Angesprochen sind kommunale, öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen in Bremen. Wer mit Studierenden konstruktiv auf einem hohen Niveau zusammenarbeiten möchte, kann sich bis zum 1. Juli 2015 bewerben.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Zentrum Studium und Praxis<br>Birgit Ennen<br>Tel.: 0421 218 67309<br>E-Mail: <a href="mailto:bennen@uni-bremen.de">bennen@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 28 May 2015 14:04:32 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen koordiniert Forschungsverbund: Wie kann Bodenfruchtbarkeit langfristig erhalten werden?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-koordiniert-forschungsverbund-wie-kann-bodenfruchtbarkeit-langfristig-erhalten-werden-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 147 / 28. Mai 2015 KG
</p><p>Professorin Barbara Reinhold-Hurek, Mikrobiologin an der Universität Bremen, ist Koordinatorin eines hochrangigen Verbundprojektes im Rahmen der Fördermaßnahme BonaRes „Boden als nachhaltige Ressource für die Bioökonomie“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Das Forschungsvorhaben mit dem Titel „Catchy“ (<span lang="en">Catch-cropping as an Agrarian Tool for Continuing Soil Health and Yield-increase</span>) hat jetzt als eines von fünf Projekten die Förderzusage erhalten. Eingereicht wurden insgesamt 60 Projektskizzen.
</p><p>Die Arbeiten für das auf neun Jahre angelegte Projekt haben bei der Deutschen Saatveredelung (DSV) als beteiligten Wirtschaftspartner jetzt mit Zugang der Förderzusage begonnen. In zwei unterschiedlichen Fruchtfolgen mit Weizen und Mais sowie Weizen und Ackerbohnen soll untersucht werden, wie sich Zwischenfrüchte auf die Böden und damit auf die Erträge der Hauptfrüchte auswirken. Beteiligt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachbereiche und Fakultäten. Neben der Mikrobiologie aus Bremen, sind es die Bodenkunde aus Hannover, die Pflanzenernährung aus Gatersleben, der Pflanzenbau aus Triesdorf und die Sozioökonomie aus Gießen.
</p><h3>Die Initiative BonaRes:</h3><p>Ziel der Initiative BonaRes ist es, den nachhaltigen Umgang mit der Ressource Boden zu verbessern. Die Forschungsprojekte sollen Ergebnisse liefern, mit deren Hilfe klare ackerbauliche Handlungsoptionen formuliert werden können, die langfristig zu einer Verbesserung, zumindest aber zu einer Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit beitragen. Ausdrücklich gewünscht wurden hierzu interdisziplinäre Forschungsansätze. Darüber hinaus sollen neue Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt direkt in die Praxis umgesetzt werden.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie/Chemie<br>Allgemeine Mikrobiologie<br>Prof. Dr. Barbara Reinhold Hurek<br>Tel.: 0421 218 62860<br>E-Mail: <a href="mailto:breinhold@uni-bremen.de">breinhold@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11326</guid>
                            <pubDate>Thu, 28 May 2015 15:14:28 +0200</pubDate>
                            <title>Öffentliche Vorlesung, Ehemaligentreffen und rote Stühle</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/oeffentliche-vorlesung-ehemaligentreffen-und-rote-stuehle-1</link>
                            
                            <description>Universität Bremen und Dickinson College aus Pennsylvania feiern am 3. und 4. Juni 2015 ihre erfolgreiche 30-jährige Kooperation</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 148 / 28. Mai 2014 KG
</p><p>Die Universität Bremen und das Dickinson College in Carlisle, Pennsylvania (USA), verbindet seit drei Jahrzehnten eine erfolgreiche Kooperation. Mehr als 350 Studierende haben im Rahmen des Austauschprogramms auf beiden Seiten des Atlantiks wertvolle Erfahrungen sammeln können und Freunde gewonnen. Dieses Jubiläum wird am 3. und 4. Juni 2015 in Bremen mit mehreren Veranstaltungen gewürdigt. Unter anderem mit einer öffentlichen Vorlesung zur Diversität an Hochschulen.
</p><h3>Das Dickinson College in Carlisle</h3><p>Das Dickinson College zählt zu den besten privaten Colleges des Landes. Es gilt als das älteste College der USA, und das erste, welches nach der Amerikanischen Revolution in dem neuen Staat 1783 lizenziert wurde. Sein Gründer, Dr. Benjamin Rush, gehörte zu den Gründervätern der USA und Unterzeichnern der Unabhängigkeitserklärung. Die Schwerpunkte der Ausbildung liegen auf globaler Orientierung, Nachhaltigkeit und der engen Verknüpfung von Lehre und Forschung. Zu seinen Graduierten zählt unter anderem James Buchanan, ehemaliger Präsident der USA.
</p><h3>Das Programm</h3><p>Am Mittwoch, 3. Juni 2015, lädt das Dickinson College um 19 Uhr in die Stadtwaage, Langenstraße 13, zu einer öffentlichen Vorlesung ein. Joyce Bylander, Vizepräsidentin und Dekanin für studentisches Leben, wird einen englischsprachigen Vortrag über Multikulturalität und Diversität an Hochschulen halten. „<span lang="en">Delivering on the Promise of Diversity in Higher Education</span>“ ist bereits die dritte Dickinson College Vorlesung in Bremen. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit dem Carl Schurz Deutsch-Amerikanischen Club Bremen organisiert. Der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter, wird die Anwesenden begrüßen und Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität, durch den Abend führen. Im Anschluss sind Gäste und Publikum zu einem Empfang mit Snacks und Getränken eingeladen.
</p><p>Am Donnerstag, 4. Juni, treffen sich um 15 Uhr Alumni des Programms – vom allerersten Jahrgang bis heute – im MZH-Foyer (1. Ebene) an der Uni Bremen. Die Ehemaligen werden sich bei einem kleinen Programm an gemeinsame Erlebnisse erinnern. Mit dabei sind die aktuelle Präsidentin des Dickinson College, Professorin Nancy Roseman, und weitere Vertreter von Dickinson, der Uni Bremen sowie langjährige Mitwirkende des Programms. Auf dem Campusgelände im „Garten der Nationen“ werden anschließend die ersten „<span lang="en">Dickinson Chairs</span>“ enthüllt. Es sind modern gestaltete rote Holzstühle, die auf dem Campus in Carlisle, Pennsylvania, überall stehen und als Zeichen der engen Verbundenheit beider Partner nun auch den Campus der Uni Bremen schmücken werden. Zu den ersten Spendern solcher Stühle gehören William Durden, ehemaliger Präsident des Colleges, und Wilfried Müller, Alt-Rektor der Uni Bremen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Dickinson College<br>Dr. Janine Ludwig<br>Tel.: 0421 218 69652<br>E-Mail: <a href="mailto:ludwigj@dickinson.edu">ludwigj@dickinson.edu</a></p><p>Universität Bremen<br>International Office<br>Leiterin Dr. Annette Lang<br>Tel.: 0421 218 60361<br><a href="mailto:annette.lang@vw.uni-bremen.de">annette.lang@vw.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11327</guid>
                            <pubDate>Fri, 29 May 2015 14:03:53 +0200</pubDate>
                            <title>1.    Juni: Politikstudierende laden zur Podiumsdiskussion über die Hintergründe islamfeindlicher Bewegungen in Europa ein</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/1-juni-politikstudierende-laden-zur-podiumsdiskussion-ueber-die-hintergruende-islamfeindlicher-bewegungen-in-europa-ein-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 149 / 29. Mai 2015 MM
</p><p>Bachelorstudierende der Politikwissenschaften der Universität Bremen laden am Montag, 1. Juni 2015, zu einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Mobilisierte Unzufriedenheit – Ursachen und Wirkungen“ in den EuropaPunkt Bremen (Am Markt 20) um 18 Uhr ein. In den vergangenen Monaten war in vielen Teilen Europas eine neue politische Welle in der Bevölkerung zu beobachten, die sich unter anderem gegen die Islamisierung in den jeweiligen Ländern richtet. Ein Beispiel in Deutschland ist Pegida („Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“). Solche Bewegungen bescherten politischen Parteien, wie der AfD, einen enormen Popularitätsschub. Doch woher kommt diese „Mobilisierte Unzufriedenheit“? Wer sind die Personen, die sich zu diesem Anlass in der Öffentlichkeit politisch engagieren? Die Podiumsdiskussion soll zum Dialog über diese neue politische und gesellschaftliche Situation beitragen, Antworten auf die aufgeworfenen Fragen finden und einen Ausblick geben, was die Unzufriedenheit für die europäische und nationale Politik und für unseren Alltag bedeuten kann. Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.
</p><h3>Auf dem Podium diskutieren:</h3><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Esra Cakmakli (Vorstand der Schura Bremen, Islamische Religionsgemeinschaft Bremen)<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Jochen Grabler (Radio Bremen)<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Professor Lothar Probst und Dr. Frieder Vogelmann (Institut für Interkulturelle und Internationale Studien, Universität Bremen)<br>Moderation: Dr. Janna Wolff (Jean Monnet Centre for European Studies, Universität Bremen)
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften (FB 8)<br>Jean Monnet Centre for European Studies<br>Dr. Janna Wolff<br>Tel.: 0421 218-67033<br>E-Mail: <a href="mailto:janna.wolff@uni-bremen.de">janna.wolff@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11329</guid>
                            <pubDate>Tue, 02 Jun 2015 12:55:38 +0200</pubDate>
                            <title>„Tanzen kann man in jeder Sprache!“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/tanzen-kann-man-in-jeder-sprache-1</link>
                            
                            <description>40 Kinder bewegen mit Musical Herzen / Flüchtlingskinder sind beteiligt / Studierende der Uni Bremen unterstützen einzigartiges Musikprojekt zum Thema Mobbing
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 151 / 2. Juni 2015 RO
</p><p><br>Mobbing tut weh. Das Gefühl, nicht dazu zugehören macht einsam. Was oft am schmerzhaftesten ist: Keine Hilfe zu bekommen, alleine dazustehen. Viele Kinder haben schon Erfahrungen mit Mobbing gemacht. Anderes Aussehen, anderes Kulturverhalten oder Armut – Kinder können grausam sein und Gründe für Mobbing sind nicht immer nachvollziehbar. Die Schülerinnen und Schüler der internationalen Grundschule Nordstraße haben anhand eigener Erfahrungen ein Theaterprojekt zum Thema Mobbing entwickelt. Zusammen mit ihrer Musiklehrerin Angelika Hofner haben sich insgesamt mehr als 40 Kinder im Alter von vier bis 12 Jahren mit ihren Ausgrenzungserfahrungen beschäftigt. Über mehrere Monate hat die engagierte Musiklehrerin die jungen Darsteller auf den Bühnenauftritt vorbereitet. Die Premiere findet am Freitag, den 5. Juni um 18 Uhr in der Aula der Grundschule an der Nordstraße statt. Zusätzliche Aufführungen gibt es an einigen Vormittagen sowie Anfang Juli bei den Grundschultheatertagen im MOKS-Theater. 
</p><h3><strong>Das Musikprojekt </strong></h3><p>Amir lebt in seiner eignen Welt. Seine Freunde sind die Superhelden in seinen virtuellen Lieblingsspielen. Im wahren Leben ist er das Mobbingopfer seiner Klasse. Amir weiß oft nicht, wohin mit seiner Wut. Dann sieht er einfach rot. Seine Mutter ist ihm keine große Hilfe und auch von seiner Lehrerin wird er immer missverstanden. In diesem Spannungsfeld zwischen geringem Selbstbewusstsein, Null Bock-Verhalten und Wutattacken auf der einen und Selbsterhöhung durch die Identifizierung mit Superhelden auf der anderen Seite bewegt sich das Theaterstück. Durch die sich andeutende zarte Liebesgeschichte ausgerechnet mit der beliebten Schülerin Samira fasst der Protagonist zaghaft Mut, an sich zu glauben. <br><br>Das Team um Angelika Hofner hat die Kinder mit persönlichen Ausgrenzungserfahrungen spielerisch beschäftigt. Aus den Ergebnissen dieser Improvisationen und des Gedankenaustauschs der Kinder untereinander hat die Regisseurin Mirjam Dirks den Plot entwickelt. Für die kleinen Künstler gab es wöchentliches Tanz- und Theatertraining. Besonders beachtlich: In der Theatergruppe gibt es einen Migrationsanteil von 85 -90%, etwas mehr als in der Schule generell. Die Kinder sprechen Türkisch, Arabisch, Urdu, Albanisch, Mazedonisch, Roma, Wolof, Thai, Spanisch…und tanzen gemeinsam zur Sprache der Musik. Die beteiligten Kinder haben daheim so begeistert von diesem Projekt berichtet, dass jüngere Geschwister mitmachen wollten – nun stehen auch Vierjährige auf der Bühne.
</p><h3>Willkommen sind auch Flüchtlingskinder</h3><p>„Im Moment ist unsere Schule davon geprägt, dass aus dem gegenüber liegenden Flüchtlingsheim viele Kinder kommen, die in der Vorklasse unserer Schule Deutsch lernen. Wir haben diesen Kindern angeboten, jederzeit zu unserer Theatergruppe dazuzukommen“, erklärt Angelika Hofner. „Eine bessere Chance als in Verbindung mit Theater Deutsch zu lernen, gibt es wohl nicht. Durch die Sprache der Musik haben sie darüber hinaus weitere Kommunikationsmöglichkeiten mit den anderen Kindern. So werden sie schnell Teil einer Gemeinschaft, die sie offen aufnimmt. Und Tanzen kann man in jeder Sprache.“
</p><h3>Unterstützung von allen Seiten </h3><p>Ehemalige Schülerinnen und Schüler der Schule helfen bei der Regie und dem Tanztraining. Begleitet wird das Projekt von Lehramtsstudierenden der Universität Bremen. Das Projekt wird gefördert durch „Künste öffnen Welten“, der Bundesvereinigung für kulturelle Kinder- und Jugendbildung.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Sie haben die Möglichkeit, die Kinder noch vor der Premiere bei den Proben zu interviewen. Ein Termin kann über Angelika Hofner (E-Mail <a href="http://ahofner©hotmail.com" target="_blank" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" rel="noreferrer">ahofner©hotmail.com</a>) vereinbart werden. In der Uni-Pressestelle können unter der E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> Fotos angefordert werden. <br><br>Weitere Informationen und Karten unter:<br><br>Angelika Hofner<br>Telefon 0421 361-8282<br>E-Mail: <a href="mailto:085@bildung.bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">085@bildung.bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11330</guid>
                            <pubDate>Wed, 03 Jun 2015 15:22:04 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Bürgerschaftswahl: Wahlrecht möglicherweise verfassungswidrig</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-buergerschaftswahl-wahlrecht-moeglicherweise-verfassungswidrig-1</link>
                            
                            <description>Politikwissenschaftler der Uni Bremen weisen auf Schwachpunkte im Bremer Wahlsystem hin</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 152 / 3. Juni 2015 SC
</p><p>Nach der Bürgerschaftswahl 2015 hat in Bremen eine Diskussion über die Wirkungen des Fünfstimmen-Wahlsystems eingesetzt. Um die Diskussion zu versachlichen und die Aufmerksamkeit auf die kritischen Punkte des Wahlsystems zu lenken, haben Valentin Schröder und Lothar Probst (beide vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Bremen) kürzlich eine Analyse der Effekte des Wahlsystems in der Bremischen Bürgerschaft vorgestellt. Besonders problematisch am jetzigen Wahlrecht ist nach Ansicht der Politikwissenschaftler, dass Personenstimmen die Mandatschancen genau der Kandidatinnen und Kandidaten verschlechtern können, auf die sie entfallen sind. Es kann also passieren, dass jemand kein Mandat erzielt, gerade weil sie bzw. er Personenstimmen erhalten hat. 
</p><p>Das ist kein theoretisches Szenario. Denn dieses Personenstimmenparadox traf tatsächlich Thomas vom Bruch (CDU). Durch seine Personenstimmen wurde ein Personenmandat erzeugt, das für die CDU sonst als Listenmandat angefallen wäre. Das entfallene Listenmandat hätte vom Bruch einen Sitz in der Bremer Bürgerschaft gesichert. Um das Personenmandat zu erhalten, genügten seine Personenstimmen aber wiederum nicht. Vom Bruch hätte also ein Mandat gewonnen, wenn entweder weniger oder mehr Personenstimmen auf ihn entfallen wären. Er rutsche aber nun in eine Lücke zwischen den Listen- und Personenmandaten, weil nicht genug und gleichzeitig zu viele Wählerinnen und Wähler für ihn Personenstimmen abgaben.&nbsp; 
</p><p>Das Personenstimmenparadox erzeugt aus Sicht der Wahlberechtigten ein negatives Stimmengewicht: die abgegebene Stimme wirkt sich gerade entgegengesetzt zum damit verfolgten Ziel aus. Entlang der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts vermuten die Forscher Schröder und Probst in ihrer Analyse der Bürgerschaftswahl 2015, dass das Bremer Wahlrecht daher verfassungswidrig sein könnte. Die Analyse kann im Internet als PDF heruntergeladen werden.
</p><p>Probst, Lothar und Valentin Schröder (2015): Das Bremer Wahlsystem: Intransparent, paradox und möglicherweise verfassungswidrig. Eine Analyse aus wissenschaftlicher Perspektive am Beispiel der Bürgerschaftswahl 2015, Institut für Politikwissenschaft, Universität Bremen
</p><p>Download unter: <a href="http://www.lotharprobst.de/fileadmin/user_upload/redakteur/Aktuelles/2015/Effekte_Wahlsystem_2015.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">www.lotharprobst.de/fileadmin/user_upload/redakteur/Aktuelles/2015/Effekte_Wahlsystem_2015.pdf</a>&nbsp; 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Politikwissenschaft<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Valentin Schröder<br>Tel. 0421 218 58590<br>E-Mail: <a href="mailto:schroder@uni-bremen.de">schroder@uni-bremen.de</a></p><p><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Lothar Probst<br>Tel. 0421 218 67480<br>E-Mail: <a href="mailto:probst@uni-bremen.de">probst@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 04 Jun 2015 09:01:07 +0200</pubDate>
                            <title>Internationale Summer School über cyber-physikalische Systeme</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/internationale-summer-school-ueber-cyber-physikalische-systeme-1</link>
                            
                            <description>Graduiertenkolleg „System Design“ der Uni Bremen lädt Promovierende aus aller Welt nach Bremen ein</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 153 / 4. Juni 2015 SC
</p><p>Ein cyber-physikalisches System entsteht, wenn elektronische Komponenten in Wechselwirkung mit physikalischen Prozessen in der Umgebung treten. Dies geschieht durch Sensoren und Aktoren, wie zum Beispiel in der Steuerung von Autos, Flugzeugen oder von komplexen industriellen Prozessen. Da die Interaktion zwischen Elektronik und Umgebung zu einem sehr komplexen Verhalten führen kann, ist es schwer, die Korrektheit eines cyber-physikalischen Systems sicherzustellen. Zu dieser Thematik veranstaltet das Graduiertenkolleg <span lang="en">„System Design“ </span>der Universität Bremen in diesem Jahr eine internationale <span lang="en">Summer School</span> und lädt Promovierende aus aller Welt nach Bremen ein. Vom 9. bis 11. September 2015 halten internationale Spitzenforscher im Haus der Wissenschaft Vorlesungen über das Thema. Im Fokus der Veranstaltung stehen dabei die formale Modellierung und Korrektheitsprüfung solcher Systeme, aber auch Anwendungen aus den Bereichen Robotik und Raumfahrt. 
</p><p>Als Referenten konnten angesehene internationale Wissenschaftler gewonnen werden. Dazu gehören regelmäßige Gäste der Universität Bremen wie der Humboldt-Forschungspreisträger Krishnendu Chakrabarty von der <span lang="en">Duke Universität in North Carolina</span> in den USA. Weitere internationale Spitzenforscher reisen aus Frankreich, Dänemark, den USA und Deutschland an. Unter anderem wird ein Experte der <abbr title="National Aeronautics and Space Administration" lang="en">NASA</abbr> über die Fehlersuche in Raumfahrtsystemen berichten, für den Luft- und Raumfahrtstandort Bremen ein sehr interessantes Thema. Weitere spannende Vorlesungen beschäftigen sich mit dem medizinischen Labor auf einem Mikrochip, Erfahrungen aus dem Satellitenbau und der Interaktion zwischen Mensch und Roboter. Das vollständige Programm ist auf der Webseite des Graduiertenkollegs <abbr title="System Design" lang="en">SyDe</abbr> (<a href="http://www.syde.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.syde.uni-bremen.de</a> ) verfügbar. 
</p><p>Zusätzlich zu den Vorlesungen findet ein Rahmenprogramm mit Postervorträgen der Promovierenden und einer Podiumsdiskussion statt. Begleitend zur <span lang="en">Summer School</span> erscheinen die <span lang="en">Lecture Notes</span> in Buchform beim Springer-Verlag. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein Exemplar des Buchs (Link: <a href="http://www.springer.com/de/book/9783658099930)." target="_blank" rel="noreferrer">http://www.springer.com/de/book/9783658099930</a>).
</p><p>Das veranstaltende Graduiertenkolleg <span lang="en">„System Design“ </span> ist ein gemeinsames Projekt des Fachbereichs Mathematik und Informatik der Universität Bremen mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Das Graduiertenkolleg wurde im Rahmen der Förderung durch die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gegründet und besteht seit November 2012. Inhaltlich beschäftigen sich die Promovierenden in <abbr title="System Design">SyDe</abbr> mit dem Entwurf elektronischer Systeme: Von der Modellbildung in frühen Entwurfsphasen über Methoden für Verifikation und Testen bis hin zur Realisierung komplexer Systeme. Dabei stehen insbesondere Fragen der Korrektheit, Robustheit und Sicherheit solcher Systeme im Fokus. 
</p><p>Die <span lang="en">Summer School</span> in diesem Jahr ist bereits die dritte Veranstaltung des Graduiertenkollegs <abbr title="System Design">SyDe</abbr>. Zum ersten Mal öffnet sie sich einem internationalen Publikum. Veranstaltungsort ist das Haus der Wissenschaft im Bremer Stadtzentrum. Für internationale Promovierende, aber auch für interessierte Bremer Doktorandinnen und Doktoranden sind noch Plätze frei. Die Anmeldung ist bis zum 31. Juli möglich. 
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Graduiertenkolleg „System Design“ <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Rolf Drechsler (Sprecher)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 63932<br>E-Mail: <a href="mailto:drechsler@uni-bremen.de">drechsler@uni-bremen.de</a><br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ulrich Kühne (Wissenschaftlicher Koordinator)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 63941 <br>E-Mail: <a href="mailto:ulrichk@informatik.uni-bremen.de">ulrichk@informatik.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.syde.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.syde.uni-bremen.de</a> &nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11332</guid>
                            <pubDate>Thu, 04 Jun 2015 09:40:07 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen beteiligt sich am 3. Deutschen Diversity-Tag</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-beteiligt-sich-am-3-deutschen-diversity-tag-1</link>
                            
                            <description>11. Juni 2015: Veranstaltungen zur gesellschaftlichen Vielfalt als Normalität im DGB Haus</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 154 / 4.Juni 2015 RO
</p><p>Ob Workshops oder Diskussionen – am 11. Juni 2015 findet in Deutschland der 3. Deutsche <span lang="en">Diversity</span>-Tag statt. Ziel dabei ist es, das öffentliche Bewusstsein im Umgang mit Diversität zu schärfen. Auch die Uni Bremen macht mit: Das BremerForum:<span lang="en">Diversity</span>, an dem das Bremer Institut für Kulturforschung (bik) der Universität Bremen beteiligt ist, organisiert Veranstaltungen zum Thema „Gesellschaftliche Vielfalt ist Normalität – auch in unseren Medien?“ Der <span lang="en">Diversity</span> Tag im Gewerkschaftshaus, Bahnhofsplatz 22-28 ab 14 Uhr statt. Die Veranstaltungen sind Teil der Ringveranstaltung „<span lang="en">Diversity</span> @ Uni Bremen“.
</p><h3>Die Veranstaltungen </h3><p>- Das Programm beginnt um 14.00 Uhr mit einem Workshop zu der Vermittlung und Wahrnehmung medialer Bilder, geleitet von Gülcan Yoksulabakan-Üstay, (Aus- und Fortbildungszentrum Bremen), und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Asmus Nitschke, (Wirtschafts- und Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer Bremen).<br>- Um 17.00 Uhr folgt ein Vortrag des Kommunikationswissenschaftlers Professor Kai Hafez von der Universität Erfurt zum Thema „Der mediatisierte ‚Fremde’ – die Bedeutung der Medien für die multikulturelle Gesellschaft“. <br>- Von 18.00 bis 19.30 Uhr gibt es eine Podiumsdiskussion zur Berichterstattung regionaler Medien zu Migration. Teilnehmen werden der Erfurter Kommunikationswissenschaftler Kai Hafez, Libuse Cerna vom Bremer Rat für Integration, sowie Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Medien wie taz Bremen und Radio Bremen. Moderiert wird die Diskussion von Fuat Kamçili, ADA -Antidiskriminierung in der Arbeitswelt.
</p><p>Eingeladen sind alle Menschen, die Interesse haben, sich mit diesen Themen zu beschäftigen. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Um Anmeldung für den Workshop wird unter der E-Mail <a href="mailto:mbenn@pbwbremen.de">mbenn@pbwbremen.de</a>&nbsp; gebeten.
</p><p>Weitere Informationen
</p><p>Universität Bremen<br>Margrit E. Kaufmann<br>Wissenschaftliche Expertin für <span lang="en">Diversity</span> der Universität Bremen<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 676 31<br>E-Mail <a href="mailto:mkaufm@uni-bremen.de">mkaufm@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/diversity" target="_blank">www.uni-bremen.de/diversity</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/diversity/aktuelles.html" target="_blank">www.uni-bremen.de/diversity/aktuelles.html</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11333</guid>
                            <pubDate>Thu, 04 Jun 2015 11:23:05 +0200</pubDate>
                            <title>Wie ein Sechser im Lotto: Informatikerin erhält Stipendium für die international bedeutendste Konferenz ihres Fachgebietes </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-ein-sechser-im-lotto-informatikerin-erhaelt-stipendium-fuer-die-international-bedeutendste-konferenz-ihres-fachgebietes-1</link>
                            
                            <description>Die Doktorandin Judith Peters des Graduiertenkollegs SystemDesign der Uni Bremen reist Anfang Juni in die USA zur internationalen Design Automation Conference / Begeisterung für das Fach kam über Schüler-AG und Girls&#039;Day </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 155 / 4. Juni 2015 MM
</p><p>Für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Informatik ist es wie ein Sechser im Lotto: Ein Stipendium für die internationale <span lang="en">Design Automation Conference 2015 </span>in den USA. Sie gilt weltweit als die bedeutendste Tagung für Informatikerinnen und Informatiker, die sich mit dem Entwurf von Schaltungen und Systemen beschäftigen. Zu der Veranstaltung vom 7. bis 11. Juni 2015 werden über 7.000 Besucher erwartet. Für diese Konferenz hat die Doktorandin Judith Peters der Universität Bremen als einzige Bremer Nachwuchswissenschaftlerin ein Stipendium erhalten – den <span lang="en">Richard Newton Young Fellow Award</span>. Bei der fünftägigen Konferenz in San Francisco darf die 25-Jährige zudem ihre Doktorarbeit in einem speziellen Fachkreis vorstellen und mit international anerkannten Experten diskutieren. Die Förderung umfasst rund 2.000 Euro. Judith Peters&nbsp; promoviert an der Universität Bremen in dem durch die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern geförderten Graduiertenkolleg <span lang="en">System Design</span> (SyDe).
</p><h3>Beim Girls'Day den Weg zur Mensa berechnet</h3><p>Woher sie ihre Begeisterung für die Informatik hat? Da muss Judith Peters nicht lange überlegen: „In meiner Schule in Cuxhaven hatte ich eine Informatik-AG mit einem tollen Lehrer“, sagt sie. Und als die damalige Teenagerin dann an der Uni Bremen einen <span lang="en">Girls'Day</span> mitgemacht hat, war für Judith Peters klar: Nach&nbsp; dem Abi wollte sie Informatik studieren. „Beim <span lang="en">Girls'Day</span> haben wir uns damals mit dem Thema Raumorientierung beschäftigt“, erinnert sie sich. „Ich weiß noch, dass wir den Weg zur Mensa berechnen mussten.“ Der „Prof“, der den Workshop damals geleitet hatte, sei einfach klasse gewesen.
</p><h3>„Die Arbeitsbedingungen hier sind super“</h3><p>Nach ihrem Studienabschluss in Lübeck bewarb sich die Nachwuchswissenschaftlerin auf eine Doktorandenstelle des Graduiertenkollegs <span lang="en">System Design</span> (SyDe) der Universität Bremen. Dort promoviert Judith Peters seit 2012 in einem internationalen Team und teilt sich mit einem Doktoranden aus Ägypten das Büro. „Die Arbeitsbedingungen hier sind super“, sagt sie. Durch ein <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst" lang="de">DAAD</abbr>-Stipendium konnte die Informatikerin bereits für mehrwöchige Forschungsaufenthalte an die <span lang="en">Duke University</span> und <span lang="en">Purdue University</span> in die USA reisen. Darüber hinaus besuchte sie eine internationale Konferenz in China. Ihre Promotion will Judith Peters noch in diesem Jahr abschließen. Wer sie während der <span lang="en">Design Automation Conference </span>in San Francisco begleiten möchte, kann das über Facebook tun, wo sie unter <a href="https://www.facebook.com/LadyNinkharsag" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.facebook.com/LadyNinkharsag</a>&nbsp; bloggen will.
</p><h3>Über das Graduiertenkolleg SystemDesign (SyDe)</h3><p>Das Graduiertenkolleg <span lang="en">System Design</span> (SyDe) wurde im Rahmen der Förderung durch die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gegründet und besteht seit November 2012. Es ist ein gemeinsames Projekt des Fachbereichs 3 (Mathematik und Informatik) der Universität Bremen mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Inhaltlich beschäftigen sich die Promovierenden in <abbr title="System Design">SyDe</abbr> mit dem Entwurf elektronischer Systeme. Solche Systeme sind heutzutage – zum Beispiel in Smartphones oder <span lang="en">Tablets</span> – aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig übernehmen sie auch in sicherheitskritischen Anwendungen immer mehr Aufgaben, sei es in Autos, Flugzeugen oder medizinischen Geräten. Durch diese rasante Entwicklung werden aber auch Fragen nach der Korrektheit und Sicherheit solcher Systeme immer wichtiger.
</p><p>Weitere Informationen zu <abbr title="System Design">SyDe</abbr> gibt es unter <a href="http://www.syde.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.syde.uni-bremen.de</a>&nbsp; oder als Film bei Youtube (Deutsche Version: <a href="https://youtu.be/noVvIMpCYno" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://youtu.be/noVvIMpCYno</a> , English Version: <a href="https://youtu.be/FOJVDD3xgG4" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://youtu.be/FOJVDD3xgG4</a> .
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle gibt es ein Bild von Judith Peters. Kontakt unter Telefon: 0421-218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; .
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik/Informatik<br>Graduiertenkolleg SystemDesign (SyDe)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Rolf Drechsler (Sprecher)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-63932<br>E-Mail: <a href="mailto:drechsler@informatik.uni-bremen.de">drechsler@informatik.uni-bremen.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11334</guid>
                            <pubDate>Tue, 09 Jun 2015 12:39:09 +0200</pubDate>
                            <title>Erste offizielle Campus-App der Uni Bremen gestartet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/erste-offizielle-campus-app-der-uni-bremen-gestartet-1</link>
                            
                            <description>Uni-Mitarbeiter entwickelt iPhone-App, die den Campus-Alltag erleichtert</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 156 / 09. Juni 2015 JS
</p><p>Was als kleines Projekt „nebenbei“ begann, ist jetzt die offizielle Campus-App der Uni Bremen: Die Anwendung „Uni Bremen“, die derzeit exklusiv für das iOS-Betriebssystem von Apple bereitsteht, bietet umfangreiche Angebote für Studierende und Uni-Mitarbeiter. Entwickelt wurde sie von Jan Kulmann, Entwickler im Zentrum für Multimedia in der Lehre (<abbr title="Zentrum für Multimedia in der Lehre">ZMML</abbr>) der Uni Bremen.
</p><p>„Anfangs habe ich die App in meiner Freizeit entwickelt, als persönliche Herausforderung“, berichtet Kulmann. Doch mit der Zeit wuchsen Funktionen und Anspruch, immer mehr Studierende wurden auf das Hobby-Projekt aufmerksam. „Nach und nach habe ich immer mehr Zeit investiert, neue Funktionen hinzugefügt – immer mit dem Ziel, unseren Studierenden einen echten Mehrwert zu bieten“.
</p><h4 style="text-align:justify"><strong>Zahlreiche Funktionen für den Uni-Alltag</strong></h4><p>Mit der App können Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beispielsweise Veranstaltungen verwalten, die Uni-Bibliothek durchsuchen und Direktnachrichten an Seminarteilnehmer verschicken. Die App ist direkt mit Stud.IP, der e-Learning-Plattform der Uni Bremen, verbunden. Eine Auswahl der Funktionen:</p><ul class="list-normal"><li>Suche und Anzeige von Veranstaltungen, in denen die Nutzerin/der Nutzer eingetragen ist</li><li>Personensuche und Kontaktmöglichkeit im Stud.IP-Messenger</li><li>Stundenplan eines beliebigen Semesters und Terminausfälle der kommenden Veranstaltungen</li><li>Verwaltung von Dateien, auch im Offline-Modus</li><li>Suche in der Staats- und Universitätsbibliothek</li><li>Schwarzes Brett</li><li>Suchen und Buchen von Lernräumen an der Uni</li><li>Speisepläne für Mensa, Cafeteria &amp; Co.</li><li>Schneller Zugriff auf Stud.IP, Webmail, Prüfungsamt u.a. </li></ul><p>Zusätzlich lässt sich die News-Option aktivieren. Hier kommen Nachrichten aus verschiedenen Bereichen, z.B. aus dem ZMML, der Uni-Pressestelle, dem studentischen Blog „EULe“ oder dem Prüfungsamt zusammen. Auf Wunsch erhält der Nutzer die Nachricht direkt per Push-Funktion auf das Smartphone.
</p><p>„Die App entwickelt sich konstant weiter“, so Kulmann. „Als nächstes wird es eine englischsprachige Übersetzung und die Anpassung für das iPad geben.“ Auch eine Android-Version ist in Planung und soll in den kommenden Monaten entwickelt werden.
</p><p><strong><span lang="EN-US">Download:&nbsp;</span></strong><span lang="EN-US">Die iPhone-Anwendung <a href="https://itunes.apple.com/de/app/myuhb/id655039106?mt=8" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">"Uni Bremen" im App Store</a>.<br></span></p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Zentrum für Multimedia in der Lehre (<abbr title="Zentrum für Multimedia in der Lehre">ZMML</abbr>)<br>Jan Kulmann<br>Tel.: 0421/218-61480<br>E-Mail: <a href="mailto:kulmann@zmml.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kulmann@zmml.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11335</guid>
                            <pubDate>Tue, 09 Jun 2015 15:34:58 +0200</pubDate>
                            <title>Schwankungen im Nordatlantikstrom: kein Trend in Sicht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/schwankungen-im-nordatlantikstrom-kein-trend-in-sicht-1</link>
                            
                            <description>Wissenschaftler der Universität Bremen beschreiben Langzeit-Schwankungen beim Wassermassentransport des Golfstroms in den Nordatlantik / Studie im „Journal of Geophysical Research“ vorgestellt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 157 / 09. Juni 2015 SC
</p><p>Das Szenario wird oft beschrieben: Der Nordatlantikstrom (NAC) als Fortsetzung des Golfstroms wird schwächer. Europa wird sich abkühlen. Mit der Frage, ob es so kommt, haben sich Wissenschaftler der Universität Bremen beschäftigt. Ihre Aussage: Bei den Transport-Schwankungen wärmerer Wassermassen in den Nordatlantik ist derzeit kein Trend nachweisbar.
</p><p>Professorin Monika Rhein und ihrem Team vom Institut für Umweltphysik und dem Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) ist es erstmals gelungen, eine 21-jährige kontinuierliche Zeitreihe der Stärke des Nordatlantikstroms (NAC) beim Einströmen vom West- in den Ostatlantik zu erstellen. Die Ergebnisse wurden soeben im renommierten Fachjournal <span lang="en">„Journal of Geophysical Research“ </span>veröffentlicht. „Dies ist die erste Studie, die langfristige Transport-Schwankungen aus dem offenen Nordatlantik liefert“, sagt die Bremer Umweltphysikerin Monika Rhein. Möglich wurde dies durch den Einsatz von Bodenecholoten, die in einer Nord-Süd-Linie am Mittelatlantischen Rücken über mehrere Jahre verankert waren. „Unsere Messungen zeigen, dass der NAC beim Einstrom in den Ostatlantik immer noch halb so stark ist wie der Golfstrom in der Floridastraße“, erläutert Dr. Achim Roessler, der Erstautor der Studie, „aber die Stärke kann über vier bis neun Jahre hinweg um mehr als 30 Prozent schwanken“. Ein Teil dieses Signals ist mit dem atmosphärischen Zustand über dem Nordatlantik, der sogenannten Nordatlantischen Oszillation, verknüpft.
</p><p>Der <abbr title="Nordatlantikstrom" lang="de">NAC</abbr> ist eine der wichtigsten Meeresströmungen des Nordatlantiks. Als direkte Fortsetzung des Golfstromes transportiert er warme und salzreiche Wassermassen aus den Subtropen in unsere Breiten. Diese Wärme gelangt weit nach Norden und wird nach und nach an die Atmosphäre abgegeben. Der <abbr title="Nordatlantikstrom">NAC</abbr> hat somit für das vergleichsweise milde europäische Klima eine große Bedeutung. Wie stark der <abbr title="Nordatlantikstrom">NAC</abbr>-Transport ist und auf welchen Zeitskalen Schwankungen erzeugt werden, war bisher weitgehend unbekannt.
</p><p>Die verankerten Bodenecholote senden kontinuierlich akustische Signale aus und messen die Laufzeit bis zur Meeresoberfläche und zurück. Aus diesen Laufzeiten und aus der Abhängigkeit der Schallgeschwindigkeit von Druck, Temperatur und Salzgehalt wurden die Wassertransporte berechnet. Die Daten einer vierjährigen Verankerungsperiode konnten in der aktuellen Studie durch Satellitenmessungen der Wasserbewegungen an der Meeresoberfläche auf 21 Jahre verlängert werden. 
</p><p>Derzeit ist die Bremer Arbeitsgruppe auf dem deutschen Forschungsschiff „Maria S. Merian“ im subpolaren Nordatlantik wieder unterwegs. Im Rahmen der Forschungsreise MSM-43 werden die neuesten Messdaten ausgelesen und weitere Geräte verankert.
</p><p>Publikation: Roessler, A., M. Rhein, D. Kieke, and C. Mertens (2015), <span lang="en">Long-term observations of North Atlantic Current transport at the gateway between western and eastern Atlantic, J. Geophys. Res., </span>120, doi:10.1002/2014JC010662.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Illustrationsmaterial kann in der Uni-Pressestelle angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik/Elektrotechnik<br>Institut für Umweltphysik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Monika Rhein<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 62160<br><a href="mailto:mrhein@physik.uni-bremen.de">mrhein@physik.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ocean.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.ocean.uni-bremen.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11336</guid>
                            <pubDate>Wed, 10 Jun 2015 11:28:22 +0200</pubDate>
                            <title>Gut für die Zähne: Innovative, schadenstolerantere Stahlwerkstoffe ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/gut-fuer-die-zaehne-innovative-schadenstolerantere-stahlwerkstoffe-ausgezeichnet-1</link>
                            
                            <description>Projekt HiPerComp erhält Stahl-Innovationspreis 2015 / Deutsche Stahlindustrie zeichnet Forschungskooperation der Universitäten in Bremen, Aachen, München und Kaiserslautern aus</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 158 / 10. Juni 2015 SC
</p><p>Ob Auto oder Traktor: Das Herz unserer motorisierten Helfer bilden immer Bauteile, wie Zahnräder, die aufgrund ihrer hohen Belastung aus Stahl gefertigt werden. In der Forschung und Entwicklung von Stahlwerkstoffen wurde daher bisher besonderes Augenmerk darauf gelegt, die Festigkeit des Materials zu erhöhen. Das ging jedoch auf Kosten der Schadenstoleranz. Kleinste, bei der Stahlherstellung unvermeidliche Schlackeeinschlüsse, sorgten für Probleme und Bauteilschäden. Nun wurde mit dem Gemeinschaftsprojekt <span lang="en">HiPerComp</span> ein neuer Ansatz mit dem Stahl-Innovationspreis der Wirtschaftsvereinigung Stahl, dem Wirtschaftsverband der Deutschen Stahlhersteller, ausgezeichnet, der genau hier Lösungen gefunden hat: Entwickelt wurden Stahlwerkstoffe, die hoch beanspruchbar und trotzdem deutlich unempfindlicher gegen Einschlüsse sind – und das ist nicht nur gut für die Zähne von Zahnrädern, sondern auch für Lager, Antriebswelle und Co. „Schäden an Bauteilen sind für uns alle als Nutzer, <abbr title="Zum Beispiel" lang="de">z. B.</abbr> als Autofahrer, aber auch als Hersteller mit Ärger und Kosten verbunden. Schadenstolerante Werkstoffe helfen die Zuverlässigkeit zu erhöhen, die Ausfallraten zu reduzieren und letztlich Kosten zu senken. Der moderne Werkstoff Stahl besitzt hier ein beträchtliches Innovationspotenzial“, sagt Hans-Werner Zoch, einer der federführenden Wissenschaftler im Projekt <span lang="en">HiPerComp</span>, Professor für Werkstofftechnik der Universität Bremen und Geschäftsführer der Stiftung Institut für Werkstofftechnik Bremen.
</p><p><span lang="en">„High Performance Components</span> – Innovative Konzepte zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hochbeanspruchter Bauteile“: So lautet der volle Titel des in der Kategorie „Stahl in Forschung und Entwicklung“ ausgezeichneten Gemeinschaftsvorhabens. Ziel des Projekts <span lang="en">HiPerComp</span> war die verbesserte Auslegung sowie die Entwicklung neuer Legierungs- und Wärmebehandlungskonzepte für antriebstechnische Bauteile. Gemeinsam mit der Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebebau (FZG) der Technischen Universität München, dem Institut für Eisenhüttenkunde (IEHK) der <abbr title="Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule" lang="de">RWTH</abbr> Aachen und dem Lehrstuhl für Werkstoffkunde (WKK) der Technischen Universität Kaiserslautern arbeitete das Institut für Werkstofftechnik (IWT) an der Universität Bremen an der Steigerung des Leistungsvermögens und der Zuverlässigkeit hochbeanspruchter Bauteile. Gefördert wurde das Projekt von 2010 bis 2015 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ <abbr title="eingetragener Verein">e. V.</abbr> (AiF). Zahlreiche namhafte Industrieunternehmen begleiteten im Lenkungsgremium das Vorhaben, das von den AiF-Mitgliedsvereinigungen Arbeitsgemeinschaft Wärmebehandlung und Werkstofftechnik <abbr title="eingetragener Verein" lang="de">e. V.</abbr> (AWT), der Forschungsvereinigung Antriebstechnik e. V. (FVA) und der Forschungsvereinigung Stahlanwendung <abbr title="eingetragener Verein">e. V.</abbr> (FOSTA) getragen wurde.
</p><p>Der Stahl-Innovationspreis wird alle drei Jahre durch die Wirtschaftsvereinigung Stahl in den Kategorien „Produkte aus Stahl”, „Stahl in Forschung und Entwicklung”, „Stahl im Bauwesen” und „Stahl-Design” vergeben. In dieser Wettbewerbsrunde gingen insgesamt 578 Bewerbungen aus den Bereichen Architektur, Ingenieurwesen, Design und Forschung ein. Der Preis wurde am 9. Juni 2015 in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom in Berlin von der Bundesforschungsministerin <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Johanna Wanka verliehen.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>In der Uni-Pressestelle kann ein Bild zum Thema angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen / Stiftung Institut für Werkstofftechnik Bremen<br>Isabell Harder M. A. <br>Wissenschaftskommunikation<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-51188<br>E-Mail: <a href="mailto:harder@iwt-bremen.de">harder@iwt-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11337</guid>
                            <pubDate>Wed, 10 Jun 2015 13:56:24 +0200</pubDate>
                            <title>27. bis 31. Juli: Sommerakademie für Schülerinnen und Schüler</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/27-bis-31-juli-sommerakademie-fuer-schuelerinnen-und-schueler-1</link>
                            
                            <description>Gemeinsam mit Wissenschaftlern forschen / Jetzt bewerben</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 159 / 10. Juni 2015 RO 
</p><p>In der ersten Woche der Bremer Sommerferien (27. bis 31. Juli 2015) können Schülerinnen und Schüler Themen aus den Bereichen künstliche Intelligenz, medizinische Bildgebung, Medienpädagogik, Technomathematik, Sensortechnik, Quantenphysik und Umweltforschung bearbeiten. Denn mit der Sommerakademie bietet die Universität Bremen gemeinsam mit anderen Forschungseinrichtungen bereits seit zehn Jahren ein spannendes Programm für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe an, um sie individuell zu fördern. Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet kommen nach Bremen, um den Forschungsalltag kennenzulernen.<br><br>Eigene Forschungsaufträge, selbstständiges Experimentieren und interessante Einblicke in den wissenschaftlichen Alltag machen die Sommerakademie für die jungen Menschen zu einem besonderen Erlebnis. Sie erleben den Forschungsalltag hautnah mit und können sich innerhalb der Wissenschaften orientieren. Sowohl die Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch die Jugendlichen sind von der gemeinsamen Arbeit begeistert. Das Programm der Sommerakademie wird von der Arbeitsgruppe Universität - Schule der Akademie für Weiterbildung der Universität Bremen organisiert. <br><br>Von Montag bis Donnerstag forschen die Jugendlichen intensiv in den Instituten. Am Freitag bildet eine Projektpräsentation im KonferenzCentrum der Sparkasse Bremen einen feierlichen Abschluss. Dazu sind auch Lehrkräfte, Eltern und Freunde eingeladen. Wer teilnehmen möchte, kann sich jetzt noch bis zum 20. Juni 2015 bewerben.<br><br>Informationen und Bewerbungsunterlagen: <a href="http://www.sommerakademie.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.sommerakademie.uni-bremen.de</a>.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Akademie für Weiterbildung der Universität Bremen, Arbeitsgebiet Universität und Schule<br>Gisela Gründl <br>Tel.: 0421/218-61613<br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gruendl@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.sommerakademie.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.sommerakademie.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11338</guid>
                            <pubDate>Thu, 11 Jun 2015 10:01:05 +0200</pubDate>
                            <title>Spiele und Musik: Drittes Kinderfest auf der Campusparkwiese</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/spiele-und-musik-drittes-kinderfest-auf-der-campusparkwiese-1</link>
                            
                            <description>AG Familienfreundliches Studium der Universität Bremen lädt ein</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 160 / 11. Juni 2015 KG
</p><p>Zu einem fröhlichen Nachmittag auf der Campuswiese gegenüber dem Zentralbereich (MZH) lädt die AG Familienfreundliches Studium am Mittwoch, 17. Juni, von 15 bis 18 Uhr ein. Es ist bereits das dritte Kinderfest, das die Arbeitsgruppe ausrichtet. Eingeladen sind Studierende, Universitätsangehörige und Gäste mit ihren Familien. Die Kinder dürfen Riesenseifenblasen machen, sich schminken lassen und gemeinsam mit einem Musiker Instrumente ausprobieren. Angeboten wird auch ein Maltisch mit einer Presse zum Herstellen eigener Buttons. Außerdem stehen Spiele auf dem Programm. Zum Abschluss darf jedes Kind einen Luftballon steigen lassen.
</p><p>Die Veranstalterinnen und Veranstalter haben auch für Speisen und Getränke gesorgt und freuen sich über weitere Beiträge zum Buffet. Bei schlechtem Wetter findet das Kinderfest bei den „Unikrümeln“ am Boulevard gegenüber der Mensa statt. Der Weg dorthin ist dann mit Luftballons markiert.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>AG Familienfreundliches Studium<br>Sevda Atik<br>E-Mail: <a href="mailto:sevda1@uni-bremen.de">sevda1@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/Familie/aktuelles" target="_blank">www.uni-bremen.de/Familie/aktuelles</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11339</guid>
                            <pubDate>Fri, 12 Jun 2015 10:19:24 +0200</pubDate>
                            <title>11. Juli 2015: Farbenprächtiges Banner kündigt OPEN CAMPUS an der Universität Bremen an</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/11-juli-2015-farbenpraechtiges-banner-kuendigt-open-campus-an-der-universitaet-bremen-an-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 162/ 12. Juni 2015 MM
</p><p>Viele haben es vielleicht schon bemerkt: Seit einigen Tagen begrüßt ein großes, farbenprächtiges Banner am Gebäude <abbr title="Mehrzweckhochhaus">MZH</abbr> im Zentralbereich alle Angehörigen und Besucher der Universität Bremen. Denn in wenigen Wochen ist es soweit: Die Universität Bremen lädt am Samstag, 11. Juli 2015, wieder zum OPEN CAMPUS ein. Unter dem Motto „WELTEN ÖFFNEN – WISSEN TEILEN!“ zeigt sie Interessierten, was in ihr steckt. Fachbereiche, Institute, internationale Communities sowie Service- und Beratungseinrichtungen geben in Pagodenzelten im Campuspark Einblicke in ihre Bereiche. Vorträge und Institutsführungen gehören ebenso zum Programm wie der Kindercampus und ein <span lang="en">Diversity</span>-Parcours. Wissenschaftsshow, <span lang="en">Science Slam</span> und viel Musik unterhalten auf der Bühne im Campus-Park. Die Moderatoren Roland Kanwicher und Chrissi Loock von Radio „BremenVier“ werden durch das Programm führen. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.
</p><h3>Schnell Karten sichern für Führungen und Kindercampus</h3><p>Führungen und die Veranstaltungen vom Kindercampus sind jedoch in der Zahl der Teilnehmer begrenzt. Kostenlose Tickets erhalten Interessierte bei Nordwest Ticket (<a href="http://www.nordwest-ticket.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.nordwest-ticket.de</a> ). Den Buchungslink findet man auch beim jeweiligen Programmpunkt unter www.uni-bremen.de/open-campus. Der OPEN CAMPUS startet um 13 Uhr und endet als Party um Mittnacht.
</p><p>Weitere Informationen zum OPEN CAMPUS gibt es unter <a href="http://www.uni-bremen.de/open-campus" target="_blank">www.uni-bremen.de/open-campus</a>&nbsp; und bei Facebook unter <a href="http://www.facebook.com/events/1447296665587218/" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/events/1447296665587218/</a> . <br><br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11340</guid>
                            <pubDate>Fri, 12 Jun 2015 10:18:26 +0200</pubDate>
                            <title>Geographieprofessor Ivo Mossig von der Uni Bremen ist Stargast beim Science Slam im Lagerhaus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/geographieprofessor-ivo-mossig-von-der-uni-bremen-ist-stargast-beim-science-slam-im-lagerhaus-1</link>
                            
                            <description>Fünfter Wettbewerb am Mittwoch, 17. Juni 2015 / Einlass ab 19.30 Uhr</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 161 / 12. Juni 2015 KG
</p><p>Spannende Wissenschaft kommt beim <span lang="en">Science Slam</span> am Mittwoch, 17. Juni, 20 Uhr, auf die Bühne. Bereits zum fünften Mal veranstalten Julia Gantenberg und Isabell Harder, Öffentlichkeitsarbeiterinnen an der Universität Bremen, gemeinsam mit „Slam Bremen“ den beliebten Wettbewerb im Lagerhaus an der Schildstraße im Viertel. Eröffnet wird die Veranstaltung außer Konkurrenz von Ivo Mossig, Professor am Institut für Geographie der Universität Bremen. Der Wissenschaftler wird in seinem zehnminütigen Vortrag unterhaltsam darstellen, was man aus Asterix-Comics so alles über Wirtschaftsgeographie lernen kann. Danach treten junge Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Hochschulen gegeneinander an, um sich mit ihrem Forschungsthema den größten Applaus des Publikums zu sichern. Dafür stehen jedem Teilnehmenden zehn Minuten Zeit zur Verfügung. Am Ende entscheidet das Publikum per Abstimmung über die Siegerin oder den Sieger des Abends. Die Trophäe ist das goldene Gehirn. Angemeldet haben sich fünf Teilnehmende – drei Frauen und zwei Männer. Vier der Forschenden kommen von der Uni Bremen und der Jacobs University, der Fünfte forscht in Berlin. Thematisch vertreten sind Meeresbiologie, Informatik, Sportwissenschaften, Verfahrenstechnik und Bio-Physik.
</p><h3>Was ist Science Slam?</h3><p>Der Science Slam bietet Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte auf die Bühne zu bringen. Im Gegensatz zum Poetry Slam sind hier alle Hilfsmittel erlaubt: PowerPoint-Präsentationen, Requisiten oder Live-Experimente. Ziel ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu ermutigen, ihre Arbeit auf anschauliche und leicht verständliche Art darzustellen. Gleichzeitig bieten die kurzweiligen Vorträge auch fachfremdem Publikum die Möglichkeit, sich von der Begeisterung der Slammer für ihr Projekt anstecken zu lassen.
</p><p>Beginn des fünften Science Slams im Lagerhaus Schildstraße ist um 20 Uhr, Einlass: 19.30 Uhr. Wer keine Karte erwischt hat, kann die Show beim Public Viewing im Kafé Lagerhaus verfolgen (Eintritt frei).
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Julia Gantenberg und Isabell Harder<br>E-Mail: <a href="mailto:science@slam-bremen.de">science@slam-bremen.de</a><br><a href="http://www.facebook.com/ScienceSlamBremen" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/ScienceSlamBremen</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11341</guid>
                            <pubDate>Tue, 16 Jun 2015 11:10:22 +0200</pubDate>
                            <title>&quot;Is This War? The Crisis in Ukraine and its Effects on Society, Economy and International Relations&quot;</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/is-this-war-the-crisis-in-ukraine-and-its-effects-on-society-economy-and-international-relations-1</link>
                            
                            <description>Einladung zur Podiumsdiskussion am 24. Juni in der Uni Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 163 / 16. Juni 2015 SC
</p><p>Weitestgehend ratlos reagieren Fachleute, Politik und Öffentlichkeit auf die Ereignisse, die seit der Krimkrise im vergangenen Jahr und den heftigen militärischen Auseinandersetzungen in den Gebieten um Donezk und Lugansk die internationalen Beziehungen zu Russland stark belasten. Die beiden in Minsk vereinbarten Abkommen über einen Waffenstillstand zeigen bisher kaum Wirkung und werden von allen Seiten immer wieder gebrochen. Täglich sterben Soldaten, Milizionäre und Zivilisten in dem Konflikt. Trotz der massiven Wirtschaftssanktionen der EU und der USA gegenüber Russland hängt auch heute noch das Damoklesschwert einer Eskalation durch die erneute offene Intervention tief über der Ukraine. Zurecht sprechen Fachleute von der dramatischsten ‚heißen‘ zwischenstaatlichen Krise der Nachkriegsgeschichte Europas. Ist diese&nbsp; Konstellation schon ein Krieg? Wer kämpft gegen wen? Wer spricht in den Medien und mit welcher Legitimation? Und welche Auswirkungen hat dieser Konflikt auf die nicht erst seit den Maidan-Protesten von 2013 /14 unter einem enormen Druck stehende ukrainische Gesellschaft und Wirtschaft?
</p><p>Auf diese Fragen suchen am Mittwoch, den 24. Juni 2015 bei einer englischsprachigen Podiumsdiskussion deutsche und ukrainische Experten nach Antworten. Die Veranstaltung, zu der&nbsp; die Bremen <span lang="en">International Graduate School of Social Sciences</span> (BIGSSS) einlädt, findet zwischen 14 und 16 Uhr in der „Rotunde“ des Cartesium der Universität Bremen, Enrique-Schmidt-Straße 5, statt. Es nehmen teil:
</p><p>- <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Valerii Kopiika, Direktor des Institute of International Relations (IIR), Taras Shevchenko-Universität Kiew<br>- <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Hryhoriy Perepelytsya, Hochschullehrer für Internationale Beziehungen und Außenpolitik, Taras-Shevchenko-Universität Kiew<br>- <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Heiko Pleines, Leiter Abteilung "Politik und Wirtschaft" und stellvertretender Direktor der Forschungsstelle Osteuropa, Universität Bremen<br>- <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ulrich Schneckener, Direktor des Zentrums für Demokratie- und Friedensforschung ZeDF, Universität Osnabrück
</p><p>Die Diskussion moderiert Professor Klaus Schlichte, <span lang="en">Dean</span> der <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> und Professor für „Internationale Beziehungen: Politik in der Weltgesellschaft" der Universität Bremen. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
</p><p>Seit mehreren Monaten befindet sich die <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr>&nbsp; im Austausch mit Vertretern der Taras-Shevchenko-Universität Kiew und hofft im Zuge des Besuches der ukrainischen Delegation auf eine weitere Vertiefung der Forschungskooperationen. <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> ist eine seit 2008 von der Exzellenzinitiative geförderte Graduiertenschule, die von der Universität Bremen und der Jacobs <span lang="en">University</span> getragen wird.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Bremen <span lang="en">International Graduate School of Social Sciences</span> (BIGSSS)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christian Peters<br>Geschäftsführer <br>E-Mail: <a href="mailto:cpeters@bigsss-bremen.de">cpeters@bigsss-bremen.de</a><br>Tel: 0421 218 66400<br><a href="http://www.bigsss-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bigsss-bremen.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 17 Jun 2015 15:33:45 +0200</pubDate>
                            <title>„Die Monster und Untoten sind im Kinderzimmer angekommen“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/die-monster-und-untoten-sind-im-kinderzimmer-angekommen-1</link>
                            
                            <description>26. bis 28. Juni: Bremer Tagung zu Angst und Selbstermächtigung im Kinderfilm</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 164 / 17. Juni 2015 RO <br><br>Kinder sind die idealen Zuschauer – unbefangen, emotional und mit einer großen Portion Neugier. Das Spektrum der Kinderfilme reicht von „Findet Nemo“ über die „Wilden Kerle“ bis hin zu „Boyhood“. In den vergangenen Jahren hat sich der Kinderfilm jedoch stark gewandelt. Jetzt sind auch grausige Szenen erlaubt, was vor einigen Jahren noch unmöglich gewesen wäre: Doch wie verarbeiten Kinder die angstauslösenden Szenen? „Die Monster und Untoten sind im Kinderzimmer angekommen“, stellt <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Tobias Kurwinkel, Leiter des Bereichs Kinder- und Jugendmedien am Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften der Uni Bremen, fest. So kämpfen beispielsweise in dem Film „Paranorman“ die Helden gegen verwesende Untote (Freigegeben ab 12) und in dem dänischen Kinderfilm „Alien Teacher“ (Freigegeben ab 6), entpuppt sich eine Lehrerin als Außerirdische, die lebendige Hühner verspeist. Zu diesem Thema veranstaltet der Bereich Kinder- und Jugendmedien am Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst vom 26. bis 28. Juni 2015 die Tagung „Angst und Selbstermächtigung im Kinderfilm.“ 
</p><p><strong>Aus Angstgefühlen lernen</strong></p><p>Es sei wichtig, so <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Philipp Schmerheim, ebenfalls tätig im Bereich Kinder- und Jugendmedien, nicht nur nach den Gefahren, sondern auch nach dem lebensweltlichen Nutzen der Filmbilder zu fragen; so grausam diese zunächst auch erscheinen mögen. Angstgefühle, die ein Film hervorgerufen hat, werden auch als Möglichkeit des Kindes verstanden, mit eigenen Ängsten, aber auch mit aggressiven Impulsen umzugehen. So bieten Filme, in differenter Weise, Möglichkeiten der (spielerischen) Selbstbehauptung in der ästhetischen Erfahrung. Diese These steht im Mittelpunkt der Tagung, zu der namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Delmenhorst kommen werden. <br><br>Die Tagung gliedert sich in Panels etwa zum Diskurs über Angst im Kinderfilm, zur kinderfilmhistorischen Entwicklung der Angstbilder und zur Psychologie der Kinderängste. Ein großer Teil der Tagung widmet sich der Filmanalyse: In Einzelanalysen werden das Motiv der Angst und die damit verbundenen Inszenierungsstrategien behandelt. Auch die didaktischen Potentiale dieser Filme werden thematisiert: Davon ausgehend, dass derartige Filme eine große lebensweltliche Bedeutung für Kinder haben, liegt eine Integration in die Filmdidaktik nahe. Ein Panel ist dementsprechend den methodischen Ansätzen zur Vermittlung Angst hervorrufender Bilder im Unterricht gewidmet.<br><br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Tobias Kurwinkel<br>Telefon 0421 218 68289<br>E-Mail: <a href="mailto:Tobias@Kurwinkel.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">Tobias@Kurwinkel.de</a><br><br>Und<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Philipp Schmerheim<br>E-Mail: <a href="mailto:schmerheim@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">schmerheim@uni-bremen.de<br></a><a href="http://www.KinderundJugendmedien.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.KinderundJugendmedien.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 18 Jun 2015 10:28:01 +0200</pubDate>
                            <title>24. Juni 2015 um 15 Uhr in der Mensa: Das Rektorat informiert</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/24-juni-2015-um-15-uhr-in-der-mensa-das-rektorat-informiert-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 166 / 18. Juni 2015 SC
</p><p>Wo steht die Uni Bremen im Sommer 2015? Welche Impulse für Forschung und Lehre gingen bisher von der Exzellenzinitiative aus? Welche Perspektiven gibt es nach deren Auslaufen 2017? Wie geht die Uni mit der weiterhin unzureichenden Grundfinanzierung um? Was bedeutet Systemakkreditierung und warum ist sie für die gesamte Uni wichtig? Warum spielt <span lang="en">Diversity </span>zunehmend eine wichtige Rolle? Antworten auf diese Fragen gibt das Rektorat am Mittwoch, den 24. Juni 2015 von 15 bis 17 Uhr in der Mensa. Und nicht nur das: In erster Linie steht das Rektorat allen Universitätsangehörigen für eigene Fragen zur Verfügung. 
</p><p>Die gesamte Uni-Leitung wird dabei sein mit:
</p><p><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Bernd Scholz-Reiter (Rektor)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Kurosch Rezwan (Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs) <br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Hoffmeister (Konrektor für Lehre und Studium)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Yasemin Karakaşoğlu (Konrektorin für Internationalität und Diversität)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Martin Mehrtens (Kanzler)<br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11344</guid>
                            <pubDate>Thu, 18 Jun 2015 10:52:36 +0200</pubDate>
                            <title>Parlement of Foules präsentiert Erstlingswerk der Schauspielerin Imogen Stubbs: „We Happy Few“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/parlement-of-foules-praesentiert-erstlingswerk-der-schauspielerin-imogen-stubbs-we-happy-few-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 165 / 18. Juni 2015 RO <br><br>&nbsp;„<span lang="en">We Happy Few</span>“ ist das Erstlingswerk der erfolgreichen britischen Schauspielerin Imogen Stubbs. Bei dem Titel handelt es sich um ein Zitat aus <span lang="en">Shakespeares </span>„Henry V“. Es ist im kollektiven Bewusstsein der Briten untrennbar mit dem Zweiten Weltkrieg verbunden. <span lang="en">The Parlement of Foules</span>, die englischsprachige Theatergruppe der Universität Bremen, bringt das Stück nun auf die Bühne. Sie wird im Schnürschuh Theaterhaus am Buntentorsteinweg vom 23. bis 26. Juni 2015 jeweils um 19 Uhr zu sehen sein. <br><br>„<span lang="en">We Happy Few</span>“ nimmt den Zuschauer mit auf eine ungestüme, manchmal urkomische Reise – wenngleich auch mit Momenten der Tragödie. Sieben Frauen aus allen sozialen Schichten gehen als Theatergruppe während des Zweiten Weltkriegs auf Tournee. In Kneipen, Fabriken und Schulen präsentieren sie ihre eigenen Versionen von <span lang="en">Shakespeares</span> Dramen. Dabei geht darum, sowohl der Bevölkerung in abgelegenen Gebieten Unterhaltung und Kultur zu bringen als auch die Moral zu stärken. Ihre Reise zwingt sie, den Wert der Loyalität, gegenseitigen Respekt und wahre Freundschaft in neuem Licht zu sehen. Und sie lernen mit der Kraft des Lachens und der Musik, den schrecklichen Nachrichten vom Tode geliebten Menschen zu begegnen. Inspiriert wurde das Stück von den „Osiris <span lang="en">Players</span>“, eine Truppe von sieben Schauspielerinnen, die zwischen 1939 und 1945 rund 1.500 Vorstellungen in Großbritannien gaben. Das Theaterstück bietet eine einfach zu verstehende Geschichte, mit Sequenzen aus Shakespeare `s Werk „Juwelen in der Krone“ und der eignen Handschrift des <span lang="en">Parlement of Foules</span> – eine Mischung aus Skript, Gesang und Tanz. 
</p><p><strong>Die Theatergruppe</strong></p><p>Die Gruppe „<span lang="en">The Parlement of Foules</span>“ umfasst bei jährlich wechselnder Besetzung rund 20 bis 30 Studierende, hauptsächlich aus dem Studiengang <span lang="en">English-Speaking Cultures</span>. Zweimal pro Jahr realisieren sie unter der Leitung von Michael Claridge ein englischsprachiges Stück mit Aufführungen im Schnürschuh Theater, das auch Bremer Schulen als Unterrichtsergänzung nutzen. Karten für 12 Euro (ermäßigt 8 Euro) können reserviert werden beim Theaterhaus Schnürschuh im Buntentorsteinweg 145, Telefon: 0421-555410. <a href="http://www.schnuerschuh-theater.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.schnuerschuh-theater.de</a><br><br>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br><span lang="en">Parlement of Foules</span><br>Michael Claridge<br>Tel.: 0421/218-68181 <br>E-Mail: <a href="mailto:claridge@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">claridge@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/foules" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fb10.uni-bremen.de/foules</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11345</guid>
                            <pubDate>Thu, 18 Jun 2015 14:40:21 +0200</pubDate>
                            <title>500 DAAD-Stipendiaten treffen sich an der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/500-daad-stipendiaten-treffen-sich-an-der-universitaet-bremen-1</link>
                            
                            <description>Uni ist Gastgeber des traditionellen Stipendiatentreffens vom Deutschen Akademischen Austauschdienst / Studierende und junge Wissenschaftler stammen aus fast 90 Ländern</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 167/ 18. Juni 2015 MM
</p><p>Sie stammen aus Mexiko, Argentinien, Malaysia, Indien, Russland und anderen Teilen der Welt und studieren oder forschen zurzeit an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen: Knapp 500 internationale Studierende und junge Wissenschaftler treffen sich am Wochenende an der Universität Bremen zum bundesweiten Stipendiatentreffen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).&nbsp; Die Gäste stammen weltweit aus rund 90 Ländern und sind überwiegend im natur- und ingenieurwissenschaftlichen Bereich tätig. Der thematische Schwerpunkt des Treffens lautet deshalb auch „Mensch und Maschine – wie neue Technologien unsere Zukunft verändern“. Neben einem fachlichen Austausch hat die Veranstaltung von Freitag, 19. Juni, bis Sonntag, 21. Juni 2015, vor allem zum Ziel, dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über das Leben und Studieren in Deutschland austauschen. „Wir freuen uns, Gastgeber dieses internationalen Treffens zu sein“, sagt Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter. „Für uns ist es eine schöne Gelegenheit, die Universität Bremen als Exzellenzuni und als Campus der Vielfalt zu präsentieren. Es erhöht unsere Sichtbarkeit im internationalen Netzwerk.“ Der <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr> veranstaltet jährlich fünf Stipendiatentreffen an unterschiedlichen deutschen Hochschulen.
</p><h3>Zum Programm</h3><p>Am Freitagabend werden Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter und die Generalsekretärin des <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst" lang="de">DAAD</abbr>, Dorothea Rüland, alle Teilnehmer der internationalen Veranstaltung im Hörsaalgebäude auf dem Uni-Campus begrüßen. Den Eröffnungsvortrag wird der Produktionstechniker Professor Lucio Colombi Ciacchi von der Universität Bremen halten. Der Titel: <span lang="en">„Humans and Machines: how new Technologies Change our Future"</span>. Am Samstag stellen weitere Professoren der Universität ihre Arbeitsschwerpunkte in Parallelvorträgen vor. Professor Frank Kirchner wird über Robotik und künstliche Intelligenz sprechen, Professor Christian Freksa über kognitive Systeme, Informatikprofessor Gabriel Zachmann über virtuelle Realitäten und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Benny Rievers über Raumfahrtmissionen. Auch Professor Michael J. Vellekoop vom Fachbereich Physik/Elektrotechnik und Institut für Mikrosensoren, <br>-aktoren und –systeme (IMSAS) spricht über seine Forschungen. Danach geben <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr>-Stipendiaten in Parallelvorträgen Einblicke in ihre Forschungsarbeiten. Musikalische Beiträge gibt es zwischendurch von Musikerinnen und Musikern der Hochschule für Künste Bremen (HfK).
</p><h3>Über den <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr></h3><p>Der <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr> feiert in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag. Gegründet als private Initiative eines Heidelberger Studenten, hat er sich zur weltweit größten Förderorganisation für den wissenschaftlichen Austausch entwickelt. Alleine 2014 konnte er Auslandsaufenthalte von mehr als 70.000 deutschen und knapp 50.000 ausländischen Studierenden und Wissenschaftlern fördern. Seit seiner Gründung hat sich der <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr> von einer reinen Stipendienorganisation zu einer Internationalisierungsagentur der deutschen Hochschulen und zur Denkfabrik für Wissenschaftskooperationen entwickelt. Dafür hat er ein weltweites Netzwerk von rund 70 Außenstellen und Informationszentren aufgebaut. Mehr als zwei Millionen Studierende und Wissenschaftler konnten schon mit dem <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr> im Ausland studieren und forschen. Weitere Informationen unter <a href="http://www.daad.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.daad.de</a> . 
</p><p>Kontakt:
</p><p>Universität Bremen<br>International Office<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Annette Lang<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-60361<br>E-Mail: <a href="mailto:annette.lang@vw.uni-bremen.de">annette.lang@vw.uni-bremen.de</a></p><p>Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)<br>Simone Wiesner (Referentin Veranstaltungen)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0228 882-278<br>E-Mail: <a href="mailto:wiesner@daad.de">wiesner@daad.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11346</guid>
                            <pubDate>Thu, 18 Jun 2015 15:35:27 +0200</pubDate>
                            <title>Wetter und Wellen besser im Blick: Werkzeug für Planung von Offshore-Serviceeinsätzen soll helfen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wetter-und-wellen-besser-im-blick-werkzeug-fuer-planung-von-offshore-serviceeinsaetzen-soll-helfen-1</link>
                            
                            <description>Bundeswirtschaftsministerium fördert Verbundprojekt mit einer Million Euro: Entwicklung eines umfassenden Informationssystems zur Planung und Steuerung sowie zur Unterstützung operativer logistischer Prozesse</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 168 / 18. Juni 2015 SC
</p><p>Von Betreiber, Auftraggeber und Planer über Schiffseigner und Subunternehmer bis hin zum Kapitän und der Service-Crew: Viele entscheiden mit über den Einsatz eines Offshore-Serviceschiffes – und das zum Teil auf Basis unterschiedlicher Techniken und Informationen. So fahren die Schiffe nicht selten heraus zu den Windkraftanlagen auf See, um dann unverrichteter Dinge zurückkehren zu müssen, weil Wetter und Wellen nicht mitspielen. Ein neues Planungswerkzeug soll hier künftig Abhilfe schaffen. Entwickelt wird es von BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH an der Universität Bremen, Cluetec (Karlsruhe), <span lang="en">energy &amp; meteo systems </span>(Oldenburg) und der Jade Hochschule (Elsfleth).
</p><h3>Einsätze sind hart, gefährlich und teuer</h3><p>Offshore-Tätigkeiten zählen zu den härtesten und gefährlichsten überhaupt. Die Arbeitseinsätze sind nicht nur risikoreich, sondern auch sehr teuer. So steht hier bei allem zunächst die Sicherheit im Vordergrund, und bei den verantwortlichen Planern natürlich auch stets die Kostenfrage. Es gilt zu vermeiden, Schiffe nebst Servicepersonal vergeblich auf hohe See zu schicken. Neue, innovative Technik kann hier für mehr Sicherheit sowie für höhere Effizienz sorgen.
</p><p>Genau dazu forschen die Partner im Projekt „Informationssystem zur echtzeitnahen Koordination des Offshore-Transports unter Berücksichtigung von Ressourcenspezifika und dynamischen Wetter- und Seegangsbedingungen“, kurz „IeK“ nun in den nächsten zwei Jahren. Marktrecherchen der Projektteilnehmer haben ergeben, dass es ein solches Hilfsmittel bis heute nicht gibt. Seine Entwicklung wird nun vom Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des Programms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) mit rund einer Million Euro gefördert. 
</p><h3>Die raue Nordsee erlaubt an zirka 120 Tagen im Jahr keine „Überstiege“</h3><p>Wechseln Servicetechniker oder -technikerinnen vom Schiff auf eine Offshore-Windenergieanlage, nennt man das „Überstieg“. In der rauen Nordsee sind solche Überstiege bedingt durch Wetter- und Seegangssituation an rund 120 Tagen im Jahr nicht möglich. Die Zeit ist also knapp, und eine Planung von Einsätzen gestaltet sich unter anderem angesichts von Wetter- und Seegangsbedingungen in der Regel schwierig.
</p><p>Durch den steten Ausbau der Offshore-Windenergie und dem daraus erwachsenden Bedarf der Instandhaltung dieser Anlagen wächst auch die Zahl der Versorgungsfahrten. Wegen der Vielzahl an Anlagen, der hohen Kosten für den Transport von Material und Personal sowie der steigenden Komplexität der Planung reichen die herkömmlichen Methoden hier inzwischen nicht mehr aus. Es bedürfe eines umfassenden Informationssystems zur Planung und Steuerung sowie der Unterstützung der operativen logistischen Prozesse, meinen nicht nur die <abbr title="Informationssystem zur echtzeitnahen Koordination des Offshore-Transports unter Berücksichtigung von Ressourcenspezifika und dynamischen Wetter- und Seegangsbedingungen">IeK</abbr>-Projektpartner.
</p><h3>Ein echtzeitnahes Planungs- und Steuerungsinstrument</h3><p>„Für den wirtschaftlichen Betrieb eines Offshore-Windparks braucht die Windenergiebranche eine gut abgestimmte und kostengünstige Logistik. Durch die Verbindung von Vorhersage- und realen Wetter-, Seegangs-, Schiffsbewegungs- sowie Auftragsdaten streben wir in unserem Projekt die Entwicklung eines echtzeitnahen Planungs- und Steuerungsinstruments an“, sagt <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>-Wissenschaftler Thies Beinke. Er hat dieses Verbundprojekt initiiert. Ziel sei es, ein System zu entwickeln, das den Akteuren der Offshore-Windenergie-Servicelogistik in den operativen Entscheidungsprozessen eine fundierte Informationsgrundlage bietet. Dies beziehe unter anderem die aktuelle und zukünftige Wetter- und Seegangssituation und das individuelle Verhalten der eingesetzten Transportschiffe mit ein. „Zudem soll das System die Grundlage für eine effiziente und qualitativ hochwertige Vorabplanung des Ressourceneinsatzes auf See ermöglichen, erklärt der Forscher. Darüber hinaus entwickeln die Projektpartner ein <span lang="en">Low-Cost-System</span> zur Wellenmessung.
</p><h3>Das System soll insgesamt fünf Teile umfassen:</h3><p>* Basis ist das Planungs- und Steuerungsinstrument für die Leitwarte. In diesem fließen sowohl die Wetter- und Seegangdaten als auch die Auftragsdaten zusammen.<br>* Zur kostengünstigen Erfassung einer Vielzahl von Seegangsdaten dient eine neu entwickelte <span lang="en">Low-Cost</span> Wellenmesssensorik.<br>* Neue Algorithmen steigern die Qualität der integrierten Wetter- und Wellenprognosen.<br>* Das seegangsabhängige Verhalten des Schiffes wird in die Planung einbezogen.<br>* Ein Informationssystem für die Schiffsführer, in dem Auftrags-, Wetter- und Seegangsdaten dargestellt werden, ermöglicht ein Feedback der Kapitäne, die letztlich vor Ort auf See über den Einsatz entscheiden. Dieses Teilsystem soll die Planungsqualität langfristig steigern.
</p><h3>„Risiken minimieren, Umwelt schonen und Kosten reduzieren“</h3><p>„Mit guten Softwarelösungen, neuen Techniken und wissenschaftlichen Erkenntnissen lassen sich Daten zu Wellen und Wetter deutlich besser erfassen und können die Planung von Offshore-Serviceeinsätzen erheblich erleichten“, sagt Cluetec-Geschäftsführer Thomas Rieger. „So können unnötige Fahrten vermieden und das Risiko für die Besatzungen, Umweltbelastungen sowie Kosten reduziert werden. Ich sehe das Projekt auch als ein schönes Beispiel dafür, wie Forscher mit ihrem Wissen um die Möglichkeiten neuer Technologien und Praktiker aus der Wirtschaft mit ihren Erfahrungen ein Problem gemeinsam angehen und neue, dringend benötigte Lösungen entwickeln können.“
</p><p>Sabine Nollmann
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:<br></strong>Bilder finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/pressemitteilungen.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/pressemitteilungen.html</a>&nbsp; zum Herunterladen (zip, 20 MB) oder erhalten sie über Sabine Nollmann (E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de">mail@kontexta.de</a> ; Telefon: 0421 330 47 61; Mobil: 0170 904 11 67).
</p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:
</p><p><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.iek.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.iek.biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Michael Freitag<br>Telefon: 0421 218-500 02, E-Mail: <a href="mailto:fre@biba.uni-bremen.de">fre@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Diplomwirtschaftsingenieur">Dipl.-Wi.-Ing.</abbr> M.Sc. Thies Beinke<br>Telefon: 0421 218-50 086, E-Mail: <a href="mailto:ben@biba.uni-bremen.de">ben@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Diplomwirtschaftsingenieur">Dipl.-Wi.-Ing.</abbr> Moritz Quandt<br>Telefon: 0421 218-50 133, E-Mail: <a href="mailto:qua@biba.uni-bremen.de">qua@biba.uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 19 Jun 2015 11:03:21 +0200</pubDate>
                            <title>Rhythmus und Leidenschaft: Tango für Chor</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/rhythmus-und-leidenschaft-tango-fuer-chor-1</link>
                            
                            <description>Semesterabschlusskonzerte am 4. Juli um 20 Uhr bringt Komposition von Juan María Solare „Caissas Gedächtnis“ durch den Chor der Universität zur Uraufführung
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 169 / 19. Juni 2015 RO
</p><p>Kann ein normaler Chor argentinischen Tango? Und wie! Das beweist jetzt der Chor der Universität Bremen bei den drei Semesterabschlusskonzerten am 4. Juli um 20 Uhr in der Gutsscheune Stuhr, am 5. Juli um 19 Uhr im „Haus am Walde“ und am 16. Juli um 19.30 Uhr auf der Breminale. Alles, was einen Chor ausmacht wird, hier gefordert: Massivität des Klangs, emotionale Präsenz, Eindringlichkeit und Kraft. Universitätsmusikdirektorin <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Susanne Gläß, die den Chor der Universität leitet, und Juan María Solare, Komponist und Leiter des Tangoorchesters der Universität, haben sich zusammengetan und das Konzept eines originär für den Chor komponierten Tangozyklus entwickelt. Die meisten Tangos sind nur mit Instrumenten oder höchstens mit einer Solostimme besetzt. Was bisher fehlte, sind reine Chor-Werke. Das haben die beiden Vollblutmusiker nun geändert – das Ergebnis kann sich hören lassen.
</p><p><strong>Caissa ist die Muse des Schachspiels</strong></p><p>Der gebürtige Argentinier Solare lebt seit 15 Jahren im Raum Bremen und bewegt sich als Komponist und Pianist frei zwischen Tango Argentino und Neuer Musik. Seinen Tangozyklus „Caissas Gedächtnis“ hat er für vier- bis achtstimmigen Chor und Klavier komponiert. „Caissa“ ist die Muse des Schachspiels. Als Texte liegen der Komposition Gedanken aus der Schachwelt zu Grunde, die gleichzeitig auch als Chiffren für das Leben im Allgemeinen verstanden werden können. So verbindet sich in dem Werk die Konzentration des Schachspiels mit der rhythmischen Spannung des modernen Tango Argentino zu einem lebhaften Chorwerk. Die Karin und Uwe Hollweg Stiftung hat der Universität großzügig Mittel für den Kompositionsauftrag zur Verfügung gestellt.
</p><p><strong>400 Mitwirkende bei der Musik aus Lateinamerika</strong></p><p>Die Uraufführung ist Teil der Semesterabschlusskonzerte „Musik aus Lateinamerika“, an denen neben dem Chor auch noch das Orchester und das Tangoorchester der Universität sowie der Popchor der Hochschule für Künste mit eigenen halbstündigen Beiträgen teilnehmen werden. Das große sinfonische Orchester spielt, dirigiert von Susanne Gläß, mexikanische Musik, darunter Márquez‘ mitreißenden Danzón No. 2. Der Popchor unter der Leitung von Micha Keding singt populäre brasilianische Bossa-Nova-Songs wie „Black Orpheus“. Juan María Solare tritt nicht nur als Komponist von „Caissas Gedächtnis“ in Erscheinung, sondern zusätzlich als Leiter des Tangoorchesters mit argentinischen Tangos von 1898 bis heute. Das Publikum kann sich auf Konzerte mit fast 400 Mitwirkenden und mit drei verschiedenen Dirigentinnen und Dirigenten freuen.
</p><p><strong>Konzerte „Musik aus Lateinamerika“</strong></p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Sonnabend, 4. Juli, 20 Uhr, Gutsscheune Stuhr/Varrel, Eintritt 12 Euro, ermäßigt 8 Euro, VVK Nordwestticket und Rathaus Stuhr (ohne Popchor)<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Sonntag, 5. Juli, 19 Uhr, Garten des „Haus am Walde“ (bei schlechtem Wetter im GW1-Hörsaal der Universität/gegenüber vom Universum), Eintritt frei, Spenden willkommen<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Donnerstag, 16. Juli, 19.30 Uhr, Tanzboden auf der Breminale (nur Chor der Universität mit „Caissas Gedächtnis“), Eintritt frei<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Susanne Gläß, Universitätsmusikdirektorin<br>Tel.: 0421 218 60109<br>E-Mail: <a href="mailto:sglaess@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sglaess@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/orchester-chor" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/orchester-chor</a></p><p><br>„Caissas Gedächtnis“: <a href="http://www.uni-bremen.de/de/orchester-chor/presse/aktuelle-werkeinfuehrung" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/de/orchester-chor/presse/aktuelle-werkeinfuehrung</a><br>Fotos von Juan Maria Solare: <a href="http://www.juanmariasolare.com/Solare_JuanMaria_2005_by_Lea_Dietrich_100.jpg" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.juanmariasolare.com/Solare_JuanMaria_2005_by_Lea_Dietrich_100.jpg</a> oder <a href="http://www.juanmariasolare.com/Solare_JuanMaria_2005_by_Lea_Dietrich_043.jpg" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.juanmariasolare.com/Solare_JuanMaria_2005_by_Lea_Dietrich_043.jpg</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 19 Jun 2015 15:07:51 +0200</pubDate>
                            <title>Professor der Universität Bremen in Bundesgremium zur Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung berufen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/professor-der-universitaet-bremen-in-bundesgremium-zur-umsetzung-von-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung-berufen-1</link>
                            
                            <description>Nationale Plattform nimmt ihre Arbeit im Herbst auf / Ziel: Aktionsplan für die nächsten fünf Jahre</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 170 / 19. Juni 2015 KG
</p><p>Georg Müller-Christ, Professor für Nachhaltiges Management an der Universität Bremen, ist eine hohe Ehre zuteil geworden. Als Leiter der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit an der Uni Bremen und Experte im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist er in die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung neu gegründete „Nationale Plattform zur Umsetzung des Weltaktionsprogramms BNE“ berufen worden. Das Gremium, bestehend aus 35 hochrangigen Mitgliedern, soll einen Nationalen Aktionsplan erstellen, der Nachhaltigkeit strukturell in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens verankert. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, hat Professor Müller- Christ persönlich zur Mitarbeit eingeladen. Die konstituierende Sitzung der Nationalen Plattform ist für September 2015 vorgesehen.
</p><h3>Bildung als Schlüssel zur Meisterung globaler Herausforderungen</h3><p>In den nächsten 20 Jahren wird sich entscheiden, ob und wie globale Herausforderungen wie Klimawandel, Wasserknappheit, Verschlechterung der ökologischen Qualität von Böden und Rohstoffmangel gemeistert werden können. Neben den ökologischen und ökonomischen Herausforderungen sind soziale Aspekte wie Chancengerechtigkeit oder die Frage nach Lebensqualität von entscheidender Bedeutung. „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ist ein Schlüssel in diesem Prozess. Von 2005 bis 2014 hatten die Vereinten Nationen deshalb eine gleichnamige Dekade ins Leben gerufen. Darauf folgt jetzt ein fünfjähriges Weltaktionsprogramm, das bis 2020 reichen wird. Im Nationalen Aktionsplan will Deutschland dabei wichtige Ziele verfolgen. So sollen herausragende Beispiele und Erfolgsmodelle von Bildung für nachhaltige Entwicklung für neue Partner und Bereiche erschlossen und zur Verfügung gestellt werden. Eine Vielzahl verteilter und zeitlich begrenzter Projekte soll miteinander vernetzt werden, um sie zu verstetigen. Bildung für nachhaltige Entwicklung soll in Strukturen, Institutionen und Lehrplänen stärker verankert werden und als roter Faden in allen Stationen einer Bildungsbiografie auftauchen.
</p><h3>Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit</h3><p>Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit wurde 2011 mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt an der Universität Bremen aufgebaut. Beteiligt sind das Zentrum für Multimedia in der Lehre und Georg Müller-Christ, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Nachhaltiges Management. Studierende aller deutschen Hochschulen erhalten über die Virtuelle Akademie die Möglichkeit, videobasierte Lehrveranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit zu belegen und Credit Points für ihr Studium zu erwerben. Das Projekt ist mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem als einer der „Leuchttürme der Bildung für nachhaltige Entwicklung“ vom Ausschuss für Bildung, Forschung und Technologiefolgenabschätzung des Deutschen Bundestages und der Deutschen UNESCO-Kommission. „Mir ist es schon lange wichtig, dass wir möglichst vielen Studierenden einen unkomplizierten Zugang zu Lehrveranstaltungen mit Nachhaltigkeitsinhalten ermöglichen. Das gelingt uns gut mit dem eLearning-Format, welches wir hier an Universität Bremen entwickelt haben“, sagt Professor Müller-Christ.
</p><p>Achtung Redaktionen: In der Pressestelle kann ein Porträtfoto von Professor Müller-Christ angefordert werden. Tel.: 0421 218 60150; E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit<br>Projektleiter: Prof. Dr. Georg Müller-Christ<br>Projektkoordinatorin: Nadine Dembski<br>Tel. 0421 - 218 618 13<br>E-Mai: <a href="mailto:dembski@va-bne.de">dembski@va-bne.de</a><br><a href="http://www.va-bne.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.va-bne.de/</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 22 Jun 2015 11:09:16 +0200</pubDate>
                            <title>Frisch, frischer, CAMPUSiDEEN 2015: Wettbewerb gestartet!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/frisch-frischer-campusideen-2015-wettbewerb-gestartet-1</link>
                            
                            <description>14.000 Euro für die besten Geschäftsideen aus den Bremer Hochschulen / Bis zum 15. Juli 2015 Konzepte einreichen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 171 / 22. Juni 2015 RO
</p><p>Hochschulen sind Ideenschmieden! Aber welche Idee hat das Zeug dazu, sich am Markt zu behaupten? Findige Existenzgründerinnen und -gründer in spe haben beim CAMPUSiDEEN-Wettbewerb die Möglichkeit, Feedback zu ihren Geschäftsideen und Businessplänen zu erhalten und Preise im Gesamtwert von 14.000 Euro zu gewinnen. Bis zum 15. Juli 2015 können Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Alumni der Universität Bremen, der Hochschule Bremen und der Hochschule Bremerhaven sowie aus Instituten und Forschungseinrichtungen ihre Konzepte bei BRIDGE einreichen. BRIDGE steht für Bremer Hochschul-Initiative zur Förderung von Unternehmerischem Denken, Gründung und Entrepreneurship. Im Oktober 2015 werden die besten Ideen prämiert. <br><br>Der CAMPUSiDEEN-Wettbewerb findet in diesem Jahr bereits zum 13. Mal statt. Mit über 500 ein-gereichten Geschäftsideen gehört er inzwischen zu den erfolgreichsten Ideenwettbewerben an deutschen Hochschulen. Da neben den Preisen die Beratung von potenziellen Gründern im Vordergrund steht, werden alle Finalisten zu einem exklusiven Feedbackgespräch mit hochkarätigen Expertinnen und Experten eingeladen. In diesem Jahr wird darüber hinaus erstmals eine kostenlose Markenberatung und -anmeldung als Sonderpreis ausgelobt. <br><br>Der Wettbewerb wird seit 2003 von der Gründungsinitiative <abbr title="Bremer Hochschul-Initiative zur Förderung von Unternehmerischem Denken, Gründung und Entrepreneurship" lang="de">BRIDGE</abbr> veranstaltet.&nbsp; Die Initiative wird getragen von der Universität Bremen, der Hochschule Bremen, der Hochschule Bremerhaven sowie der Bremer Aufbau-Bank GmbH. Den Wettbewerb unterstützen darüber hinaus die Sparkasse Bremen, die Handelskammer Bremen, die BLG LOGISTICS GROUP AG &amp; Co. KG, die neuland bremen GmbH und Nachtwey IP. <br><br>Für weitere Informationen und Online-Bewerbung: <a href="http://www.bridge-online.de/ueber-uns/campusideen.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bridge-online.de/ueber-uns/campusideen.html</a>; <a href="http://www.facebook.com/campusideen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.facebook.com/campusideen</a><br><br>Universität Bremen<br>BRIDGE<br>Pressekontakt Holger Ruge <br>Tel.: 0421 218 60 346 <br>E-Mail: <a href="mailto:holger.ruge@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">holger.ruge@vw.uni-bremen.de</a><br>Anke Truscheit<br>Tel.: 0421 5905 2019<br>E-Mail: <a href="mailto:anke.truscheit@hs-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">anke.truscheit@hs-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11350</guid>
                            <pubDate>Tue, 23 Jun 2015 09:23:44 +0200</pubDate>
                            <title>Podiumsdiskussion: „Der europäische Wohlfahrtsstaat und soziale Ungleichheit – Europa im 21. Jahrhundert“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/podiumsdiskussion-der-europaeische-wohlfahrtsstaat-und-soziale-ungleichheit-europa-im-21-jahrhundert-1</link>
                            
                            <description>Die Graduiertenschule BIGSSS und das Forschungsinstitut ZeS der Universität Bremen laden am 30. Juni in die Stadtwaage ein / Veranstaltung ist Auftakt zu internationaler Summer School in Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 173 / 23. Juni 2015 MM
</p><p>Der Wohlfahrtsstaat ist ein zentrales&nbsp; Merkmal europäischer Demokratien im 20. Jahrhundert. Durch ihn wurden nicht nur soziale Risiken in vielerlei Hinsicht minimiert und berechenbarer gemacht, auch soziale Integration und gesellschaftliche Teilhabe konnten auf ein bisher ungeahntes Maß gesteigert werden. Dieser Erfolg basiert auf ökonomischen, sozialen und politischen Grundlagen, die sich im Verlauf des letzten Jahrhunderts massiv verändert haben. Es stellt den heutigen Wohlfahrtsstaat vor ungeahnte Herausforderungen. <br><br>Die&nbsp; <span lang="en">Bremen International Graduate School of Social Sciences</span> (BIGSSS) und das Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) der Universität Bremen veranstalten zu diesem Thema eine Podiumsdiskussion. Sie findet am Dienstag, 30. Juni 2015, um 19 Uhr in der Stadtwaage Bremen (Langenstraße 13) statt und ist der Auftakt der internationalen Summer School „<span lang="en">European Campus of Excellence</span>“ (ECE). Hier werden bis zum 10. Juli insgesamt 30 ausgewählte internationale Masterstudierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden mit ebenso vielen Forscherinnen und Forschern aus dem In- und Ausland teilnehmen. Organisatoren der <abbr title="European Campus of Excellence">ECE</abbr> sind die <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> und das <abbr title="Zentrum für Sozialpolitik" lang="de">ZeS</abbr>. &nbsp;<br><br>Zu den teilnehmenden Gästen der Podiumsdiskussion gehören:<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Professor Colin Crouch (International Centre for Governance and Public Management, University of Warwick, U.K.)<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Professor Richard Hauser (Goethe Universität, Frankfurt am Main)<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Professor Steffen Mau (Humboldt Universität, Berlin)<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Moderation: Elisabeth Niejahr (Die ZEIT, Berlin und Hamburg)<br><br>Die Eröffnungsveranstaltung ist weitgehend ausgebucht, einige Karten sind noch zu haben. Kontakt: Maike Koschorreck, E-Mail: <a href="mailto:maikek@bigsss.uni-bremen.de">maikek@bigsss.uni-bremen.de</a><br><br></p><h3>Die BIGSSS und das ZeS</h3><p>Die <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> ist eine seit 2008 von der Exzellenzinitiative geförderte Graduiertenschule, die von der Universität Bremen und der Jacobs University getragen wird. Das <abbr title="Zentrum für Sozialpolitik">ZeS</abbr> ist ein interdisziplinär arbeitendes Forschungsinstitut der Universität Bremen, das sich mit den Institutionen und Organisationsformen der sozialen Sicherung befasst und ihre historische Entwicklung im internationalen Bereich analysiert. Die Summer School „<span lang="en">European Campus of Excellence</span>“ wird im Wesentlichen von der Volkswagen-Stiftung&nbsp; und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert.<br><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br><span lang="en">Bremen International Graduate School of Social Sciences</span> (BIGSSS)<br>Maike Koschorreck<br>Telefon: 0421 218-66362<br>E-Mail: <a href="mailto:maikek@bigsss.uni-bremen.de">maikek@bigsss.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.summerschool.bigsss-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.summerschool.bigsss-bremen.de</a><br><a href="http://www.bigsss-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bigsss-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.zes.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.zes.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 23 Jun 2015 10:23:03 +0200</pubDate>
                            <title>Studierende der Universität Bremen gestalten Ausstellung mit Schülerarbeiten in der Weserburg</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studierende-der-universitaet-bremen-gestalten-ausstellung-mit-schuelerarbeiten-in-der-weserburg-1</link>
                            
                            <description>Kooperationsprojekt mit dem Kunstmuseum, der Bremer Schuloffensive und der Universität Bremen/ Eröffnung am 2. Juli 2015 um 17 Uhr</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 172 / 23. Juni 2014 KG
</p><p>Studierende der Uni Bremen haben für das Kunstmuseum Weserburg ein Ausstellungskonzept entwickelt. Das experimentelle Ausstellungsprojekt „KUS“ wird am Donnerstag, 2. Juli 2015, um 17 Uhr in der Aktionswerkstatt der Kunstvermittlung in der Weserburg eröffnet.
</p><p>14 Studierende des Studiengangs Kunst/Medien/Ästhetische Bildung haben in diesem Sommersemester bei einem Projekt hospitiert. Durch eine Kooperation des Museums mit der Bremer Schuloffensive wurde es Bremer Schülerinnen und Schülern der 1. bis 11. Klassen ermöglicht, regelmäßig ins Museum für moderne Kunst auf dem Teerhof zu kommen. Unter Anleitung der Kunstvermittlerinnen der Weserburg haben sie sich mit den dort ausgestellten Kunstwerken auseinandergesetzt und eigene Objekte produziert. Sie reichen von Malerei, Zeichnungen, Collagen, Fotografien bis hin zu dreidimensionalen Figuren und lebensgroßen Wandbildern. Insgesamt liefen sechs solcher Projekte. Die Studierenden der Uni Bremen - die meisten von ihnen wollen Grundschullehrerinnen werden - haben sich dann mit den künstlerischen Produkten der Schülerinnen und Schüler beschäftigt.
</p><p>Ihr Ziel und ihre Aufgabe war es, eine Ausstellung zu kuratieren, zu organisieren und zu konzipieren. Britta Petersen, Dozentin am Institut für Kunstwissenschaften und Kunstpädagogik der Universität Bremen, die das Projekt leitet, unterstreicht: „Ausstellungen sind inzwischen eine eigene Größe in der Kunstvermittlung, deshalb ist das Projekt auch im Studiengang so wichtig.“ Die Studierenden haben sowohl die Einladungskarte entworfen, als auch einen kleinen Film produziert und werden die Ausstellung eröffnen.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Am 2. Juli 2015 stehen Studierende ab 15 Uhr in der Aktionswerkstatt der Kunstvermittlung der Weserburg / Museum für moderne Kunst, Teerhof 20, für Presseanfragen bereit. Ausstellungseröffnung ist dann um 17 Uhr. Die Ausstellung mit den Schülerarbeiten ist bis zum 30. August 2015 zu sehen.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik<br>Britta Petersen<br>Tel.: 0421 222 98778<br>E-Mail: <a href="mailto:freiheit@uni-bremen.de">freiheit@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11352</guid>
                            <pubDate>Tue, 23 Jun 2015 13:16:33 +0200</pubDate>
                            <title>Wie können Computerspiele bei Rückenleiden helfen?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-koennen-computerspiele-bei-rueckenleiden-helfen-1</link>
                            
                            <description>Im Forschungsprojekt „Adaptify“ entwickeln fünf Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheitswesen neue Technologien für die Physiotherapie und die Rehabilitation</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 174 / 23. Juni 2015 RO
</p><p><br>Auf Grund steigender Lebenserwartung werden immer mehr Menschen Rehabilitation und Physiotherapie benötigen. Um die Bewegungsfähigkeit wiederherstellen zu können, müssen Übungen auch alleine fortgesetzt werden. Trainingsspiele können motivieren, solche Maßnahmen zu Hause weiterzuführen. Im neuen Forschungsprojekt „<span lang="en">Adaptify</span>“ (adaptive Nutzermodelle für den Einsatz im Gesundheitssektor) gehen fünf Partner aus Forschung und Unternehmen nun noch einen Schritt weiter: Sie entwickeln ein System mit Hardware- und Softwarekomponenten, das Rückmeldungen zur Umsetzung der Übungen durch den Patienten liefert. In Kombination mit dem individuellen Profil des Nutzers kann die Therapie somit jederzeit an die aktuellen Fortschritte und Behandlungsziele eines Patienten angepasst werden. Das Projekt ist im Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen angesiedelt. Die federführende Leitung hat Professor Rainer Malaka inne. 
</p><p><strong>Sensormatte prüft die Qualität der Übungen</strong></p><p>Das dreijährige Projekt Adaptify wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bis 2018 mit rund 1,35 Millionen Euro gefördert. Während dieser Laufzeit werden erste Spiele – sogenannte <span lang="en">Serious Games</span> – entwickelt und auf ihre Praxistauglichkeit getestet. Die spielerischen Bewegungsprogramme erhöhen so die Motivation, Übungen auch alleine durchzuführen. Ein virtueller Therapeut gibt Hinweise zur Verbesserung. Neben der Software für die Spiele entwickeln die Projektteilnehmer auch eine Sensormatte, auf der die Patienten ihre Übungen absolvieren. Die Matte erfasst die Bewegungen, indem sie Druckveränderungen an einer Vielzahl von Punkten misst. Ergänzt werden diese Daten durch ein sogenanntes Ganzkörper-Tracking, bei dem die einzelnen Bewegungen durch eine Kamera erfasst werden. Auf diese Weise kann das System präzise Rückmeldungen zur Qualität der Durchführung der Übungen liefern.
</p><p><strong>Ziele und Vorgehen</strong></p><p>Ebenfalls neu entwickelt wird die Software, die alle Informationen – unter strenger Wahrung des Datenschutzes – mit dem Nutzerprofil verknüpft und so individuell anpasst. Die Software kann sogar Entwicklungsprognosen abgeben. Diese können die Arbeit der Therapeuten in Zukunft unterstützen. Wichtig ist dabei, so die Projektpartner, dass auch ältere Menschen die <span lang="en">Serious Games</span> intuitiv nutzen können. Viel Erfahrung mit digitalen Spielen müssen sie nicht mitbringen: Die entwickelten <span lang="en">Serious Games</span> passen sich dem Vorwissen und der körperlichen Belastbarkeit des Anwenders an. Deshalb werden von Beginn an Therapeuten, medizinisches Personal und Patienten in den Entwicklungsprozess der Software eingebunden.<br><br><span lang="en">Adaptify</span> widmet sich zunächst der Behandlung von unspezifischen Rückenbeschwerden, die für viele Menschen ein großes Problem darstellen. Die Software dient der Hilfestellung für Therapeuten in Rehabilitation und Physiotherapie. In Verbindung mit der leistungsfähigen und kostengünstigen Sensormatte bietet sie auch Chancen für eine Vermarktung, die über das Webportal PhysioNetzwerk bereits anläuft. Mehr als 600 Praxen und Reha-Zentren haben sich dem Portal schon angeschlossen. Die Therapieangebote von PhysioNetzwerk wurden bislang europaweit für über 10.000 Patienten eingesetzt. In einem weiteren Schritt soll die Personalisierungs-Software, die im Rahmen von „<span lang="en">Adaptify</span>“ entwickelt wird, für medizinisch betreute Fitness-Studios angepasst werden.<br><br>Zu den Projektpartnern zählen neben dem TZI auch die Delmenhorster Physiotherapiepraxis Rehamed mit dem PhysioNetzwerk, die Online-Agentur HFC inter.net aus Cloppenburg, vacances, mobiler Sozial- und Pflegedienst Bremen und das Bremer Institut für IT-, Medien- und Immaterialgüterrecht (MLS LEGAL).<strong></strong></p><p><strong><br>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle ist unter der E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> ein digitales Foto einer Übung mit der Sensormatte erhältlich.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik<br><br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Rainer Malaka<br>Tel.: 0421 218 64401<br>E-Mail <a href="mailto:malaka@tzi.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">malaka@tzi.de</a><br><br>Pressekontakt: Axel Kölling<br>Tel.: 0421 2208-306<br>E-Mail: <a href="mailto:koelling@k-ms.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">koelling@k-ms.de </a><br><a href="https://adaptify.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://adaptify.de/</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 23 Jun 2015 13:53:29 +0200</pubDate>
                            <title>Ruderer der Uni Bremen holen dreimal Gold in München</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ruderer-der-uni-bremen-holen-dreimal-gold-in-muenchen-1</link>
                            
                            <description>Uni-Kanzler ehrt die Sportlerinnen und Sportler für ihr Engagement</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 175 / 23. Juni 2015 MM
</p><p>Große Freude an der Universität Bremen: Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) haben die Uni-Ruderinnen und -Ruderer insgesamt neun Medaillen gewonnen. In München gab es dreimal Gold, zwei Silbermedaillen und viermal Bronze für die Sportlerinnen und Sportler. Damit landeten die Teams der Uni Bremen in der Gesamtwertung unter 48 teilnehmenden Hochschulen auf Platz zwei. In den sogenannten Ausbildungsrennen erkämpfte sich die Uni Bremen den 3. Platz. Damit war sie das erste Mal auch in dieser Kategorie sehr erfolgreich. Das Besondere an den Ausbildungsrennen ist, dass die Studierenden nicht aus dem Leistungssport stammen, sondern erstmals an den Hochschulen mit dem Rudersport in Kontakt gekommen sind.
</p><h3>Kanzler dankt Ruderern für ihr langjähriges Engagement</h3><p>Mit den Ergebnissen in München konnten die Ruder-Teams der Uni Bremen ihre langjährige Erfolgsgeschichte fortsetzen. Erst 2014 gewannen sie den Deutschen Hochschulpokal als erfolgreichste Universität in den 19 Meisterschaftsrennen. Noch vor den Deutschen Meisterschaften in München lud Uni-Kanzler <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Martin Mehrtens die Sportlerinnen und Sportler als Anerkennung für die Spitzenleistungen zum Empfang ein. „Sie sind national und international im Hochleistungssport aktiv und holen seit vielen Jahren zahlreiche Lorbeeren für die Universität Bremen. Für dieses Engagement möchte ich mich sehr herzlich bei Ihnen bedanken“, sagte Martin Mehrtens zur Begrüßung der elf Athletinnen und Athleten, die der Einladung gefolgt waren. Mit dabei Sören Dannhauer, der nicht nur aktiv rudert, sondern als Obmann der gute Geist der Rudergemeinschaft der Uni Bremen ist.
</p><p>Nach einer kurzen Urlaubspause werden die Ruderinnen und Ruderer der Uni Bremen sich nun als nächstes auf die Europameisterschaften vorbereiten, die vom 9. bis 12. September 2015 in Hannover stattfinden. Insgesamt werden 400 Sportlerinnen und Sportler aus 17 Nationen von 30 europäischen Hochschulen erwartet.
</p><h3>DHM 2015: Die Medaillengewinner der Uni Bremen im Überblick</h3><p><strong>3 x Gold:<br></strong>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Männer-Doppelvierer: Malte Prohn, Cedric Borchers, André Müller, Nils Hülsmeier<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Frauen-Doppelzweier, Leichtgewicht: Julia Strübig und Melanie Baues<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Mix-Doppelvierer: Lisa Baues, Judith Maurer, Bolko Maass, Sören Dannhauer
</p><p><strong>2 x Silber: <br></strong>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Mix-Achter: Steuerfrau Julia Strübig, Nils Hülsmeier, Mateusz Cienciala, Eleni Melis und Studierenden der <abbr title="Technische Universität">TU</abbr> Dresden<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Frauen-Doppelvierer: Ann-Kathrin Weber, Lisa Baues, Judith Maurer und Sportlerin der <abbr title="Technische Universität">TU</abbr> Dresden
</p><p><strong>4 x Bronze: <br></strong>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Frauen-Einer: Wiebke Schütt<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Frauen-Zweier-ohne: Julia Strübig und Ann-Kathrin Weber<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Frauen-Achter: Melanie Baues, Judith Maurer, Julia Strübig, Eleni Melis, Wiebke Schütt, Ann-Kathrin Weber und zwei Sportlerinnen und Steuerfrau der <abbr title="Technische Universität">TU</abbr> Dresden<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Männer-Doppelzweier: Malte Prohn und Cedric Borchers
</p><p><strong>Ausbildungsrennen: <br></strong>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Frauen-Doppelvierer mit Steuerfrau: Melanie Kanz, Alena Schwinges, Lara Müller, Nicole Weymann, Steuerfrau Melanie Baues<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Mix-Doppelvierer: Melanie Kanz, Nicole Weymann, Max Sudhoff, Sebastian Balke, Steuerfrau Judith Maurer
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Bei der Uni-Pressestelle gibt es Bildmaterial. Kontakt unter Telefon: 0421 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de.</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Sören Dannhauer<br>E-Mail: <a href="mailto:soerendannhauer@gmx.de">soerendannhauer@gmx.de</a><br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 24 Jun 2015 10:41:00 +0200</pubDate>
                            <title>Synästhesie: Wenn Töne bitter schmecken</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/synaesthesie-wenn-toene-bitter-schmecken-1</link>
                            
                            <description>29. Juni: Renommierter Hirnforscher Lutz Jäncke hält an der Uni Bremen einen Vortrag über „Das Gehirn des Synästhetikers“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 176 / 24. Juni 2015 RO<br><br>Der Züricher Neurokognitionswissenschaftler Professor Lutz Jäncke ist am Montag, 29. Juni 2015 Gast im Neuro-Kognitionswissenschaftlichen Kolloquium an der Universität Bremen. Lutz Jäncke ist einer der weltweit renommiertesten und meistzitierten Neurowissenschaftler und Ordinarius für Neuropsychologie an der Universität Zürich. In seinen wissenschaftlichen Arbeiten beschäftigt er sich vorwiegend mit der Plastizität, das heißt mit den enormen Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten des menschlichen Gehirns. In seinem Vortrag „T<span lang="en">he Brain of Synesthetes: When Tones Taste Bitter</span>“ geht es um die Synästhesie. Manche Synästhetiker können Buchstaben fühlen oder Worte schmecken. Andere können Töne in bunten Farben oder Aromen wahrnehmen, also eine Vermischung der Sinnesebenen. Der hochinteressante Vortrag findet in englischer Sprache um 17:15 Uhr im Cognium, Hochschulring 18, Raum 2030 statt.<br><br>Synästhesie ist ein seltenes und gleichzeitig faszinierendes Wahrnehmungsphänomen. Aufgrund der außergewöhnlichen Fähigkeiten, ist es nicht überraschend, dass Synästhetiker ihre Umwelt teilweise anders als gewöhnliche Menschen wahrnehmen. Im Prinzip können bei Menschen mit Synästhesie verschiedene Sinne miteinander gekoppelt sein, wobei es sich hier nicht um ein psychiatrisches Phänomen, etwa eine Illusion oder Halluzination handelt, sondern um eine Variante der Wahrnehmung, die ihre Ursache in einer speziellen Verschaltung der dieser Wahrnehmung zugrundeliegenden neuronalen Schaltkreise hat. Dieser Vortrag wird Experimente und Studien zeigen, die darauf hinweisen, dass die außergewöhnlichen Fähigkeiten von Menschen mit Synästhesie auf einer anatomisch und neurophysiologisch sehr starken Verbindung von Netzwerken im Gehirn beruhen. Die Synästhesie ist somit auch ein Beispiel für das Verständnis der Vielfalt und Plastizität des menschlichen Gehirns.
</p><p><strong>Zur Person</strong></p><p>Lutz Jäncke studierte an den Universitäten Bochum, Braunschweig und Düsseldorf Psychologie und Hirnforschung. Nach dem Studium gab es mehrere Forschungsaufenthalte am Beth Israel Hospital der <span lang="en">Harvard University</span> in Boston. Bevor der Kognitionswissenschaftler an die Universität Zürich wechselte, war er von 1997 bis 2002 Lehrstuhlinhaber für Allgemeine Psychologie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Jäncke gilt weltweit als Spezialist für Neuropsychologie und Pionier der Musik-Neurowissenschaft.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle ist unter der E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> ein Foto von Professor Lutz Jäncke erhältlich.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Zentrum für Kognitionswissenschaften <br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> med. <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> phil. Manfred Herrmann <br>Tel.: 0421 218 68740 <br>E-Mail: <a href="mailto:manfred.herrmann@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">manfred.herrmann@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.neuropsychologie.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.neuropsychologie.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11355</guid>
                            <pubDate>Wed, 24 Jun 2015 13:10:50 +0200</pubDate>
                            <title>Uni-Tagungen im Juli</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-tagungen-im-juli-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>8. Workshop der Arbeitsgemeinschaft Pharmakoepidemiologie </strong>der DGEpi und der GMDS findet am <strong>2. und 3. Juli 2015</strong> im Bremer Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie, kurz BIPS statt. Zu der Fachtagung wurden zwei international renommierte Pharmakoepidemiologen als Gastreferenten eingeladen. Am 2. Juli wird Professor Miguel Hernan über den Einsatz von pharmakoepidemiologischen Studien zur Emulation von randomisierten kontrollierten Studien (RCT) sprechen. Am 3. Juli referiert Professorin Sonia Hernández-Díaz über methodische Aspekte der Arzneimittelsicherheit während der Schwangerschaft. Beide Experten kommen von der <span lang="en">Harvard University</span> (USA). Kontakt und Anmeldung: Heike Gerds, Tel.: 0421 218 56860, E-Mail <a href="mailto:gerds@bips.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gerds@bips.uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.bips-institut.de/no_cache/aktuelles/veranstaltungen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bips-institut.de/no_cache/aktuelles/veranstaltungen</a>.<br><br>Am <strong>13. Juli 2015</strong> findet die Tagung „<strong>Next generation quantum based molecular dynamics: challenges and perspectives</strong>“ in Bremen statt. Veranstalter ist das <span lang="en">Bremen Center for Computational Materials Science</span> (BCCMS) an er Uni Bremen. Quanten-Molekulardynamik-Methoden tragen heute wesentlich zum Verständnis und zur Entwicklung von neuen Materialien bei. Zudem erlauben sie atomistische Einblicke in Prozesse des Lebens in biomolekularen Systemen und Strukturen. Ein Ziel ist es deshalb, die Effizienz dieser Methoden zu steigern, um neue Anwendungsfelder zu erschließen. Zu dem Cecam-Workshop werden rund 70 namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt erwartet, die mit genauesten quantenmechanisch basierten Simulationen auf atomarer Skala helfen, neue Materialien für Anwendungen in der Elektronik und Energiespeicherung zu entwickeln. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Thomas Frauenheim, Tel.: 0421 218 62340; E-Mail: <a href="mailto:frauenheim@bccms.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">frauenheim@bccms.uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.bccms.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bccms.uni-bremen.de</a><br><br>Das Nagoya Protokoll zum Zugang zu genetischen Ressourcen und Vorteilsausgleich schlägt hohe Wellen. Sowohl die EU als auch Deutschland befinden sich im Prozess rechtliche Verpflichtungen zu entwickeln, welche erhebliche Auswirkungen darauf haben werden, wie die Biowissenschaften in Zukunft mit biologischem Material arbeiten dürfen. Die Einhaltung dieser Regeln wird Forscher vor neue Herausforderungen stellen. Deshalb organisiert das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) an der Uni Bremen am <strong>14. Juli 2015</strong> das Seminar "<strong lang="en">Access and Benefit Sharing" within the academic research sector</strong>". Ziel ist es, Wissenschaftler, die mit biologischem Material arbeiten, darin zu unterstützen, die Regelwerke zu verstehen und umzusetzen. Eine Anmeldung ist erforderlich; die Veranstaltung ist auf 70 Teilnehmer begrenzt. Kontakt: <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Bevis Fedder, Tel.: 0421 2380067, E-Mail <a href="mailto:bevis.fedder@zmt-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bevis.fedder@zmt-bremen.de</a>, <a href="http://www.zmt-bremen.de/ZMT_Seminar" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zmt-bremen.de/ZMT_Seminar</a>.<br><br>Um die Dienstleistungsberufe geht es bei der Tagung „<strong>Soziale Dienstleistungen: Arbeitspolitik und Arbeitsbedingungen auf dem Prüfstand</strong>“ am <strong>15. und 16. Juli 2015</strong>. Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Arbeitsbedingungen bei Gesundheit, Pflege und Erziehung. Denn diese haben sich in den letzten Jahren vor dem Hintergrund von Ökonomisierung, demografischem Wandel und neuen Managementformen stark verändert. Welche Auswirkungen hat das auf die Beschäftigten und die Arbeitsorganisation? Auch die Frage nach den Chancen und Risiken der arbeitspolitischen Gestaltung auf der betrieblichen, überbetrieblichen und gesetzlichen Ebene wird diskutiert. Veranstalter ist das Institut Arbeit und Wirtschaft an der Uni Bremen zusammen mit der Arbeitnehmerkammer Bremen. Kontakt: <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Peter Bleses, Tel.: 0421 218 61748, E-Mail <a href="mailto:pbleses@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">pbleses@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.arbeitnehmerkammer.de/veranstaltungen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.arbeitnehmerkammer.de/veranstaltungen</a>. <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 24 Jun 2015 14:03:16 +0200</pubDate>
                            <title>Konrektorin der Uni Bremen in den Vorstand des DAAD gewählt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/konrektorin-der-uni-bremen-in-den-vorstand-des-daad-gewaehlt-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Hohe Anerkennung für die Internationalisierungsarbeit der Universität Bremen: Mit großer Mehrheit der Stimmen wurde Professorin Yasemin Karakasoglu, Konrektorin für Interkulturalität und Diversity der Universität Bremen, am 23. Juni 2015 zum neuen Vorstandsmitglied des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) gewählt. Für die Universität bedeutet es eine noch intensivere Zusammenarbeit mit dem <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr>. „Diese Auszeichnung würdigt die erfolgreiche Umsetzung unserer Internationalisierungsstrategien an der Universität“, freut sich Yasemin Karakasoglu. „Es ist eine schöne Bestätigung unserer Arbeit und erhöht bundesweit unsere Sichtbarkeit". Die Amtszeit beträgt vier Jahre und beginnt am 1. Januar 2016. Der Vorstand des <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst" lang="de">DAAD</abbr> umfasst insgesamt neun Mitglieder.
</p><p>Die vielseits engagierte Professorin ist seit 2004 Hochschullehrerin für Interkulturelle Bildung im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften. Vor kurzem wurde sie für eine dritte Amtsperiode als Konrektorin bestellt. Zusammen mit dem International Office der Universität Bremen hat sie sich intensiv dafür eingesetzt, Bedingungen und Räume an der Universität zu schaffen, um sich mehr und mehr zu einem Integrationsmotor zu entwickeln. Yasemin Karakasoglu forscht zu Erziehungswissenschaftlicher Integration und Migration und gilt bundesweit als Expertin für interkulturelle Fragen. Aus Bremen wurde auch noch die Rektorin der Hochschule Bremen, Professorin Karin Luckey, in den Vorstand gewählt.
</p><p><strong>Der DAAD</strong></p><p>Der Deutsche Akademische Austauschdienst ist die weltweit größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern. Seit seiner Gründung hat der <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr> mehr als 1,9 Millionen Akademiker im In- und Ausland unterstützt. Im Jahr 2013 förderte der <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr> 119.906 Personen aus allen Weltregionen – davon 52 Prozent Frauen. Die Förderprogramme des <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst" lang="de">DAAD</abbr> reichen vom Auslandssemester für junge Studierende bis zum Promotionsstudium, vom Praktikum bis zur Gastdozentur, vom Informationsbesuch bis zum Aufbau von Hochschulen im Ausland. <br><strong><br>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle ist unter der E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> ein Foto von Professorin Karakasoglu erhältlich.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Konrektorin für Interkulturalität und Diversity<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Yasemin Karakasoglu<br>Tel.: 0421 218 60040<br>E-Mail: <a href="mailto:karakaso@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">karakaso@uni-bremen.de</a><br><br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Annette Lang<br>Tel.: 0421 218 60361<br>E-Mail: <a href="mailto:lang@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">lang@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 25 Jun 2015 14:51:24 +0200</pubDate>
                            <title>Theater InCognito zeigt die geheimnisvolle Geschichte einer Klavierspielerin</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/theater-incognito-zeigt-die-geheimnisvolle-geschichte-einer-klavierspielerin-2</link>
                            
                            <description>Moderne Tragödie „Liv Stein“ von Nino Haratischwili hat am 5. Juli 2015 um 20 Uhr im Theatersaal der Universität Premiere / Karten für 8 Euro an der Abendkasse</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 179 / 25. Juni 2015 KG
</p><p>Mit der Tragödie „Liv Stein“ präsentiert das Theater InCognito (TIC) der Universität Bremen am Samstag, 4. Juli 2015, 20 Uhr, seine nächste Premiere. Das anspruchsvolle Stück der deutsch-georgischen Dramatikerin Nino Haratischwilli wurde 2008 mit dem Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts ausgezeichnet, dem wichtigsten Preis für junge Nachwuchsautoren. In bewährter Zusammenarbeit inszenieren Franz Josef Eggstein und Roland Klahr, Lehrbeauftragte im Fachbereich Kulturwissenschaften, die packende Tragödie der 1983 in Tiflis geborenen Autorin. Die fünf Darstellerinnen und Darsteller sind internationale Studierende aus verschiedenen Fachbereichen der Universität.
</p><h3>Zum Inhalt des Stückes:</h3><p>Im Zentrum der Handlung steht die erfolgreiche Konzertpianistin Liv Stein, die über den Tod ihres krebskranken Sohnes Henri in eine tiefe Depression verfallen ist. Ihre Karriere hat sie an den Nagel gehängt und ihren Flügel in den Keller verbannt. Wenige Monate zuvor war das noch undenkbar. Bisher drehte sich alles in ihrem Leben um Musik. Für Freunde und Familie blieb nicht viel Zeit, auch nicht für Henri, der den Großteil seiner Jugend im Internat verbrachte. Nun befindet sich Liv in einer Spirale aus Schuldgefühlen, aus der sie niemand befreien kann, weder Managerin Simone noch Exmann Emil. Das Blatt wendet sich, als die junge Klavierschülerin Lore Levin in Livs Leben tritt. Sie kannte Henri aus dem Internat und bietet ihr an, Geschichten aus seinem Leben zu erzählen, wenn sie im Gegenzug Klavierunterricht erhält. Liv willigt ein und findet schon bald Gefallen an der frechen, lebensfrohen und talentierten Lore. Sie beschließt, ihre Karriere fortzusetzen. Auch Simone, Emil und seine neue Frau Helene erblühen unter Lores Einfluss zu neuem Leben. Doch nach und nach entsteht der Eindruck, dass Lore etwas zu verbergen scheint... .
</p><h3>Weitere Aufführungen:</h3><p>Die Aufführungen finden jeweils um 20 Uhr im Theatersaal der Uni Bremen (Zentralbereich unter der Mensa) statt. Nach der Premiere am Samstag, 4. Juli 2015, gibt es weitere Aufführungen am 5.,18., 19. und 20. Juli. Die Karten kosten 8 Euro, ermäßigt 5 Euro, und sind jeweils an der Abendkasse erhältlich.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Franz Josef Eggstein<br>Tel: 0160 9831 5624<br>E-Mail: <a href="mailto:f.eggstein@web.de">f.eggstein@web.de</a><br><a href="https://de-de.facebook.com/pages/TIC-Theater-InCognito/100153016698642" target="_blank" rel="noreferrer">https://de-de.facebook.com/pages/TIC-Theater-InCognito/100153016698642</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 26 Jun 2015 12:09:28 +0200</pubDate>
                            <title>Studentisches Wohnen in Bremen: Neustadt im Aufwind</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studentisches-wohnen-in-bremen-neustadt-im-aufwind-1</link>
                            
                            <description>Bachelor-Studienprojekt im Fach Geographie untersucht Wohnsituation Bremer Studentinnen und Studenten: Wohnraum wird knapper und teurer</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 180 / 26. Juni 2015 SC
</p><p>In der Neustadt und Horn-Lehe wohnen die meisten Studierenden. Die Wohngemeinschaft ist weiterhin die beliebteste Wohnform. Die durchschnittliche Mietbelastung liegt für Studierende in Bremen bei 334 EUR im Monat. Das sind zentrale Ergebnisse einer Studie über studentisches Wohnen in Bremen im Wintersemester 2014/2015. Im Rahmen einer Projektarbeit im Bachelor-Studiengang Geographie haben Studierende der Uni Bremen die Wohnsituation ihrer Kommilitoninnen und Kommilitonen untersucht.&nbsp; 
</p><p>Anlass der Untersuchung bildet die Diskussion um einen immer angespannteren Mietwohnungsmarkt in deutschen Großstädten. Kleinere Haushaltsgrößen, höhere Wohnflächenansprüche und Veränderungen von Präferenzen hin zu zentralen, innerstädtischen Wohnquartieren sorgen vielerorts für einen angespannten Markt und steigende Mietpreise. Von dieser Entwicklung bleibt Bremen nicht verschont und betrifft besonders wohnungssuchende Studentinnen und Studenten mit kleinem Geldbeutel. In Zeiten wachsender Studierendenzahlen nimmt die Konkurrenz um studentischen Wohnraum zu. Die Entscheidung, in welcher Wohnlage und in welcher Wohnform die Studierenden leben möchten, unterliegt zunehmend finanziellen Restriktionen. 
</p><p>Die Grundlage der von Professor Ivo Mossig und seiner wissenschaftlichen Mitarbeiterin Verena Andreas geleiteten Untersuchung bildete eine Befragung von insgesamt 461 Studierenden der Universität Bremen. Im Fokus standen drei zentrale Fragestellungen: Wo wohnen die Studierenden in Bremen, in welchen Wohnformen leben sie und welche finanzielle Belastung geht für die Studierenden mit der jeweiligen Wohnsituation einher? Die Untersuchung schließt an eine Befragung aus dem Wintersemester 2009/10 an, so dass Veränderungen im Zeitverlauf erfasst werden konnten.
</p><p>Wo wohnen die Studierenden?
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Mehrheit der Studierenden an der Universität Bremen lebt in der Stadt Bremen (82,6%). Die Neustadt ist der Stadtteil in Bremen, in dem die meisten der befragten Studierenden wohnen (15,5%). Horn-Lehe liegt mit 13,9% der befragten Studierenden auf dem zweiten Platz.<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;In Findorff sind die Befragten insgesamt am zufriedensten mit ihrem Wohnstandort (Mittelwert 1,7 auf einer Skala von 1 ‚vollkommen zufrieden‘ – 6 ‚gar nicht zufrieden‘), dicht gefolgt von der Neustadt und Walle (jeweils 1,8). Der Durchschnitt aller befragten Studierenden liegt bei 2,0.<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Bei der Wohnortwahl spielen in erster Linie finanzielle Aspekte eine Rolle, aber auch eine gute ÖPNV-Anbindung sowie die Nähe zur Uni.<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Im Vergleich zur Erhebung 2009/2010 ist eine Tendenz zur Dezentralisierung erkennbar. Aktuell leben 65,8% der Studierenden in einem der sechs zentrums- und uninahen Stadtteile Mitte, Neustadt, Östliche Vorstadt, Findorff, Schwachhausen und Horn-Lehe. Fünf Jahre zuvor war dieser Anteil um 6,7%-Punkte höher (72,5%). <br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Rund ein Drittel aller Befragten (31,9%) würde lieber in einem anderen Stadtteil wohnen als derzeit. Davon gaben 28,2% das „Viertel“ als bevorzugten Wohnstandort an. 2009/2010 wollten noch 41,1% lieber im „Viertel“ als in ihrem derzeitigen Stadtteil wohnen. Auch Schwachhausen hat als Wunschstadtteil deutlich an Bedeutung verloren (von 30,1% auf 21,1%). Demgegenüber konnte die Neustadt eine deutliche Steigerung bei den Nennungen als bevorzugter Wohnstandort verzeichnen (von 6,9% auf 14,1%).
</p><p>In welcher Wohnform leben die Studierenden?
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die meisten Studierenden leben in einer Wohngemeinschaft (34,6%). Mit 28,6% folgt das Wohnen bei den Eltern oder Verwandten. 2009/2010 lebten nur rund 23% der Studierenden bei der Familie. In dieser Wohnform leben zudem deutlich mehr Männer (34,5%) als Frauen (25,0%). An dritter Stelle steht die gemeinsame Wohnung mit dem Lebenspartner oder der Lebenspartnerin (14,4%). In einer Wohnung allein leben 13,7%, in einem Studentenwohnheim 6,7%.<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Bei der Entscheidung für die jeweilige Wohnform spielen finanzielle Aspekte die wichtigste Rolle. <br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der größte Teil der Studierenden ist mit seiner Wohnform zufrieden. Die besten Bewertungen erhält die gemeinsame Wohnung mit der Freundin oder dem Freund (1,4), gefolgt von der Wohnung allein (1,8).<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Wohnform Eltern/Verwandte stellt nur für 25,8% der dort lebenden Studierenden auch die gewünschte Wohnform dar. Auch ist das Studentenwohnheim nur für ein Drittel (33,3%) der dort wohnenden Studierenden die gewünschte Wohnform.
</p><p>Welche finanzielle Belastung geht für die Studierenden mit der jeweiligen Wohnsituation einher?
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Studierenden geben in Bremen durchschnittlich 334,60 € für ihre Warmmiete aus. Studierende, die bei ihren Eltern wohnen, wurden nicht berücksichtigt. Im Vergleich mit der Erhebung 2009/2010 hat sich die Warmmiete im Schnitt um 40 € erhöht. <br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Warmmiete macht 43,5% des monatlichen Budgets der Studierenden aus (2009/10: 46%). <br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Am günstigsten wohnen die Studierenden im Studentenwohnheim (251,66 €), am teuersten ist die Wohnung mit dem Partner (451,18 €) bzw. die Wohnung allein (371,23 €). Für die häufigste studentische Wohnform der Wohngemeinschaft werden im Durchschnitt 295,95 € gezahlt.<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Das Preis-Leistungs-Verhältnis ihrer Wohnform wird von allen Befragten mit einem Mittelwert von 2,1 überwiegend positiv beurteilt. Dabei erhält die Wohnform Eltern/Verwandte die besten Noten (1,6). Das Studentenwohnheim als die günstigste Wohnform wird beim Preis-Leistungs-Verhältnis mit der Durchschnittsnote 2,0 positiv bewertet, ebenso die teuerste Wohnform, die Wohnung für das Paar, mit 2,1. Die Wohngemeinschaft als häufigste Wohnform der Studierenden erhält hingegen mit einem Mittelwert von 2,5 die schlechteste Bewertung aller Wohnformen.<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Das studentische Wohnen ist in Schwachhausen (durchschnittliche Warmmiete 378,22 €) und in der Östlichen Vorstadt (378,17 €) am teuersten. Am günstigsten wohnen die Studierenden in Horn-Lehe (291,36 €).<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Für die häufigste Wohnform der Wohngemeinschaft müssen in Schwachhausen die höchsten Warmmieten (341,93 €) gezahlt werden. Die geringsten Warmmieten pro WG-Mitbewohner werden mit 269,44 € in der Vahr gezahlt. <br><br>Die Studienergebnisse sind abrufbar unter: <a href="http://www.regionalentwicklung.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.regionalentwicklung.uni-bremen.de</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Geographie<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ivo Mossig<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 / 218 67410<br>E-Mail: <a href="mailto:mossig@uni-bremen.de">mossig@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 29 Jun 2015 16:16:24 +0200</pubDate>
                            <title>Kinder im Vorschulalter für Intelligenztest gesucht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kinder-im-vorschulalter-fuer-intelligenztest-gesucht-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 181 / 29. Juni 2015 RO <br><br>Bei vielen psychologischen und pädagogischen Fragestellungen ist es notwendig, sich einen Überblick über die kognitiven Fähigkeiten (Intelligenz) eines Kindes zu verschaffen. Um zu gewährleisten, dass Intelligenztests zuverlässig und aussagekräftig sind, müssen sie regelmäßig überarbeitet werden. Dies beinhaltet auch, dass neue Aufgaben darauf überprüft werden müssen, ob sie in verschiedenen Altersgruppen verständlich und lösbar sind. Deshalb suchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Zentrum für klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR)&nbsp; der Universität Bremen Kinder zwischen zweieinhalb und siebeneinhalb Jahren, die an der Erprobung eines neuen Intelligenztest teilnehmen möchten. <br><br>Die Aufgaben werden einzeln bearbeitet; je nach Alter des Kindes dauert es 60 bis 90 Minuten. Die Eltern werden gebeten, einen kurzen Fragebogen auszufüllen. Die Testergebnisse können den Eltern auf Anfrage nach Abschluss der Datenerhebung (Anfang 2017) mitgeteilt werden. Falls ein Kind jedoch an einem zweiten Test mit weiteren Testverfahren teilnehmen möchte, würden hier die Ergebnisse über die kognitiven Fähigkeiten des Kindes zeitnah mitgeteilt. Termine können ab sofort vergeben werden. Die Aufgaben werden in den Räumen des <abbr title="Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation">ZKPR</abbr>, Grazer Straße 6, durchgeführt. <br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Human-und Gesundheitswissenschaften<br>Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR)<br>Franziska Walter<br>Telefon: 0421 218-68612<br>E-Mail: <a href="mailto:fwalter@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">fwalter@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zkpr.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zkpr.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11360</guid>
                            <pubDate>Tue, 30 Jun 2015 09:12:25 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen wird von polnischer Universität für hervorragende Kooperation geehrt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-wird-von-polnischer-universitaet-fuer-hervorragende-kooperation-geehrt-1</link>
                            
                            <description>Preis der Medizinischen Universität Poznań für erfolgreiche Zusammenarbeit mit Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Uni Bremen / Gemeinsame Themen: Versorgung älterer Menschen und Ausbildung von Pflegekräften</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 182 / 30. Juni 2015 KG
</p><p>Der Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen hat einen Preis für hervorragende Kooperation mit der Medizinischen Universität in Posen (Poznań) erhalten. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Fakultät Health Sciences der Medizinischen Universität Karola Marcinkowskiego wurde die fünfjährige erfolgreiche Zusammenarbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gewürdigt. Stellvertretend für den Dekan des Fachbereichs Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen, Professor Stefan Görres, hat die Pflegewissenschaftlerin, Dr. Miriam Tariba Richter, den Preis aus den Händen des Dekans Professor Włodzimierz Samborski sowie des Vize-Dekans, Prof. Michał Musielak, entgegengenommen. Vorausgegangen war ein internationaler Kongress mit Themen aus den Bereichen Pflegewissenschaft, Public Health, Radiologie, Physiotherapie, Ergotherapie, Geburtshilfe und Rettungswesen, an dem mehr als 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teilgenommen haben.
</p><h3>Inhalte der Kooperation</h3><p>Seit Oktober 2010 besteht ein Kooperationsvertrag zwischen der medizinischen Universität Karola Marcinkowskiego in Poznań und der Universität Bremen. Er sieht die Zusammenarbeit in unterschiedlichen Forschungsbereichen von Gesundheits- und Pflegewissenschaften vor: So etwa zu den Themen „Versorgung älterer Menschen“ und „Ausbildung von Pflegekräften“ im deutsch-polnischen Vergleich. Auch der Austausch von Lehrenden und Studierenden sowie die Veranstaltung gemeinsamer Summerschools im Rahmen des Erasmus-Programms sind im Vertrag festgelegt. Vor dem Hintergrund der historischen Vergangenheit beider Länder sind die regelmäßigen Seminare in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Auschwitz mit polnischen und deutschen Studierenden besonders bedeutsam.
</p><h3>Die Partneruniversität in Poznań</h3><p>Die Karola Marcinkowskiego Medizinuniversität (Poznan University of Medical Sciences) ist eine der bekanntesten Universitäten in Polen. Sie ist eine derjenigen Universitäten, die beim jährlichen Ranking seit Jahren sehr gut abschneiden und weit vorne liegen. Sie hat 8.100 Studierende, davon alleine die medizinische Fakultät 4.000.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften<br>Dekan Prof. Dr. Stefan Görres<br>Tel.: 0421 218 68900<br>Sekretariat: 0421 218 68901/ 68906<br>E-Mail: <a href="mailto:sgoerres@uni-bremen.de">sgoerres@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11361</guid>
                            <pubDate>Tue, 30 Jun 2015 14:02:43 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Know-how im Bereich der Logistik weltweit gefragt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-know-how-im-bereich-der-logistik-weltweit-gefragt-1</link>
                            
                            <description>Logistikforscher und –studierende aus Asien zu Gast an der Uni Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 183 / 30. Juni 2015 RO<br><br>Das Königreich Bhutan ist ein Binnenstaat in Südasien, geprägt vom Himalaya Gebirge. Über 80 Prozent des Landes liegen in über 2.000 Metern Höhe – eine logistische Herausforderung für sämtliche Gütertransporte. Deshalb ist die Logistik in Bhutan ein zentrales Forschungsfeld. Der bhutanesische Dozent Parashuram Sharma ist vor kurzem an die Universität Bremen gekommen, um das deutsche Bildungssystem kennen zu lernen und Ideen mitzunehmen, wie logistische Herausforderungen in seinem Heimatland gelöst werden könnten. Denn das Bremer Know-how im Bereich der Logistik ist weltweit anerkannt und gefragt.<br><br>Parashuram Sharma arbeitet als Studiendekan an der <span lang="en">Royal University of Bhutan</span>. Seit Juni ist er zu Gast an der Uni Bremen und besucht im Rahmen des Erasmus Mundus Austauschprogramms cLINK (<span lang="en">Centre of Excellence for Learning, Innovation, Networking and Knowledge</span>) den Forschungsverbund LogDynamics (<span lang="en">Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics)</span>. Um den Gastwissenschaftler bei seiner Forschungsarbeit zu unterstützen, greift LogDynamics auf lokale Kontakte zur regionalen Wirtschaft zurück: Ein Mitarbeiter der hiesigen Müllentsorgung wird eigens für Parashuram Sharma einen Vortrag zum Thema nachhaltige Entsorgungskonzepte halten. In diesem Rahmen wird er einen Überblick über die Erfahrungen in Bremen in den letzten 20 Jahren geben. Im Gegenzug wird Sharma einen Einblick in die bhutanesische Weltsicht und ihre Umsetzung in der Bildung geben.
</p><p><strong>Bremen besonders interessant</strong></p><p>„Die University of Bhutan wird im Juli 2015 erstmals das Diplomstudium Material- und Beschaffungsmanagement anbieten, das ist einmalig in Buthan“, erklärt Parashuram Sharma die heimatliche Situation. „Das ist notwendig, denn bislang beschäftigen wir oftmals Menschen ohne Vorkenntnisse im Logistikmanagement als Führungskräfte. Für mich ist der Besuch in Bremen besonders spannend, weil ich mich hier nicht nur über Logistik sondern auch über Bildungsprogramme und Lehr- und Lernprozesse informieren kann."
</p><p><strong>Gut in der Hansestadt angekommen</strong></p><p>Der Gastwissenschaftler ist zwar nur für einen Monat in Bremen, doch fühlt er sich hier gut aufgehoben. Dazu beigetragen hat die Unterstützung durch die cLINK-Projektkoordinatorin sowie durch das <span lang="en">International Office</span> und das <span lang="en">Welcome Centre</span> der Universität. Auch Landsleute hat er schon getroffen: Drei bhutanische Studierende, die in LogDynamics gerade einen zweisemestrigen Studienaufenthalt absolvieren, helfen dem Studiendekan bei der Eingewöhnung. Parashuram Sharma ist der erste in einer Reihe von Dozenten aus Asien, die mehr über europäische Forschung und Bildungssysteme lernen wollen. In der nächsten Zeit kommen noch weitere Studierende, Doktoranden und Post-Docs an die Uni Bremen, um die Wissenschaftslandschaft Bremens kennen zu lernen und mit ihrem Beitrag die Logistikbildung und -forschung zu bereichern.
</p><p><strong>Aus Deutschland nach Asien</strong></p><p>Mit den Erasmus Mundus Projekten von LogDynamics haben auch Studierende und Forscherinnen und Forscher aus Bremen die Möglichkeit, nach Asien zu reisen. Die Projekte bieten Stipendien für einen Studien- oder Forschungsaufenthalt in Bhutan oder einem anderen asiatischen Partnerland (<a href="http://www.erasmusmundus.logdynamics.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.erasmusmundus.logdynamics.de</a>).<strong></strong></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle ist unter der E-Mail presse@uni-bremen.de ein Foto von Parashuram Sharma erhältlich.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS) <br><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Ingrid Rügge<br>Telefon: 0421 218-50139 <br>E-Mail: <a href="mailto:info@IGS.LogDynamics.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">info@IGS.LogDynamics.de</a><br><a href="http://www.logistics-gs.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.logistics-gs.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 30 Jun 2015 15:34:00 +0200</pubDate>
                            <title>Zentrum für Arbeit und Politik: Der sozialwissenschaftliche Zwei-Jahres-Kurs startet im Oktober 2015</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/zentrum-fuer-arbeit-und-politik-der-sozialwissenschaftliche-zwei-jahres-kurs-startet-im-oktober-2015-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 184 / 30. Juni 2015 RO 
</p><p><br>Er ist ein wahrer Dauerbrenner: Der Zwei-Jahres-Kurs des Zentrums für Arbeit und Politik der Universität Bremen findet in diesem Jahr bereits zum 28. Mal statt. In diesem bundesweit einzigartigen Weiterbildenden Studium können Erwachsene nebenberuflich eine sozialwissenschaftliche Grundbildung erwerben und Handlungsmöglichkeiten für die gesellschaftspolitische Praxis in vielen Lebensbereichen kennenlernen und entwickeln. Um interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Einblick in den Kurs zu ermöglichen, gibt es zwei Schnupperabende. Der erste Termin ist am 29. September 2015 und der zweite findet am 6. Oktober 2015 jeweils um 18:00 Uhr statt. Noch sind einige, wenige Plätze frei. Der Kurs beginnt im Oktober 2015.<br><br>Dieses Angebot der politischen Bildung steht grundsätzlich allen Interessierten offen. Unter bestimmten Bedingungen können die Teilnehmenden ein Zertifikat erwerben, mit dem sie an der Universität Bremen oder der Hochschule Bremen einige Fächer studieren können. Voraussetzung für die Zulassung zum Zertifikat sind eine abgeschlossene Berufsausbildung oder mindestens fünf Jahre Berufstätigkeit. Erziehungs-, Arbeitslosen-, Wehrdienst- und Zivildienstzeiten können mit insgesamt bis zu einem Jahr angerechnet werden. <br><br>Die Lehrveranstaltungen finden einmal wöchentlich abends, an mehreren Samstagen und drei einwöchigen Bildungsurlauben statt. Mehr Informationen über Inhalte, Lernformen, Zeitbedarf und die Voraussetzungen für den Erwerb eines Zertifikates, das eine fachgebundene Hochschulreife beinhaltet, geben die Dozenten an drei Infoabenden: <br><br>Donnerstag, den 16. Juli 2015 <br>Dienstag, 21. Juli 2015<br><br>jeweils um 18.00 Uhr im Zentrum für Arbeit und Politik der Universität Bremen, Am Fallturm 1, 28359 Bremen (TAB, Eingang A). Anmeldeschluss ist der 31. Juli 2015<br><br>Weiter Informationen und Bewerbungsunterlagen: <br><br>Studiensekretariat des Zentrums für Arbeit und Politik<br>Christina Volkmer<br>Tel.: 0421/ 218 – 56 702 <br>Fax: 0421/ 218 – 56 722<br>E-Mail: <a href="mailto:christina.volkmer@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christina.volkmer@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zap.uni-bremen.de/ccm/navigation/kursangebote/zwei-jahres-kurs" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zap.uni-bremen.de/ccm/navigation/kursangebote/zwei-jahres-kurs</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 03 Jul 2015 13:47:30 +0200</pubDate>
                            <title>11. Juli 2015: Uni Bremen lädt alle zum OPEN CAMPUS ein </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/11-juli-2015-uni-bremen-laedt-alle-zum-open-campus-ein-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 185 / 3. Juli 2015 SC
</p><p>Wissenschaft zum Anfassen: Das bietet die Universität Bremen beim OPEN CAMPUS am Samstag, 11. Juli 2015. Unter dem Motto „WELTEN ÖFFNEN – WISSEN TEILEN!“ zeigt sie Interessierten, was in ihr steckt. „Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern in Bremen und umzu Einblicke in Forschung, Lehre und Service unserer Universität geben“, beschreibt Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter das Ziel des OPEN CAMPUS. Er findet in dieser Form zum zweiten Mal statt. Bernd Scholz-Reiter und die gesamte Universitätsleitung kann man an diesem Tag übrigens in der Rektoratspagode einmal persönlich kennenlernen. Hier gibt es zudem Informationen, die weitest gehend barrierefrei angeboten werden.
</p><h3>40 Pagoden im Campus-Park</h3><p>Herzstück des OPEN CAMPUS sind 40 Pagodenzelte im Campus-Park. Hier stellen Fachbereiche Forschungsschwerpunkte vor oder informieren über Studium und Lehre. Internationale Studierende beschäftigen sich an konkreten Beispielen mit den Auswirkungen der Globalisierung, berichten über ihre Heimatländer und ihre Erfahrungen in Deutschland. In den Sprachpagoden gibt es Schnupperkurse für zahlreiche Sprachen (Anmeldung erforderlich unter <a href="http://www.uni-bremen.de/open-campus" target="_blank">www.uni-bremen.de/open-campus</a> ) und in einem Diversity-Parcours können Interessierte einmal selbst ausprobieren, wie sich Beeinträchtigungen oder Barrieren im Alltag anfühlen. In einer eigenen Pagode stellen Studierende ihr selbstkonstruiertes Elektroauto BreMo 15 vor. 
</p><h3>Führungen</h3><p>Zahlreiche Institute und Uni-Bereiche bieten Führungen durch ihre Einrichtungen an. Einblicke gibt es in Institute der Meeresforschung, der Ingenieurwissenschaften oder Robotik. Die Medienwissenschaftler informieren über Menschen und Medien im Wandel, stellen ihr Medienprojekt „Krosse“ vor und machen Experimente im Rezeptionslabor. Die Uni-Bibliothek lädt unter dem Motto „Leichen im Keller?“ zu einem Rundgang ins Magazin ein und in der Restaurationswerkstatt wird gezeigt, wie wertvolle historische Bücher erhalten werden. Das Theater der Versammlung setzt Denkräume in Bewegung und Lehramtsstudierende stellen ihre Grundschulwerkstatt vor. Auszubildende führen durch die Tischlerwerkstatt im Betriebshof und stellen in der Uni-Bibliothek ihren Ausbildungsplatz vor. Im Studiengang Chemie können die Forschungs- und Ausbildungslabore inspiziert werden. Wer einen Blick in das neue Computer-Zentrum der Uni werfen möchte, sollte eine Führung durch das <span lang="en">Green-IT Housing</span> Center buchen. Und bei „Mathe mal anders“ kann man Mathematik in einer anderen Dimension erleben. Für alle kostenfreien Führungen sind Anmeldungen erforderlich unter <a href="http://www.uni-bremen.de/open-campus" target="_blank">www.uni-bremen.de/open-campus</a> . 
</p><h3>Vorträge</h3><p>Interessante Vorträge finden im Mehrzweckhochhaus (MZH) statt: Der inhaltliche Bogen spannt sich dabei von Kriminalprävention in Bremen und <span lang="en">Burnout</span>-Syndrom über Reiseliteratur in der DDR und Gegenwartsliteratur aus Mauritius bis hin zu Gravitationslinsen und der Zuckerkrankheit Diabetes. In einer fiktiven Gerichtsverhandlung (<span lang="en">Moot Court</span>) wird das Verfahren Vattenfall versus Bunderepublik nachgestellt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
</p><h3>Kindercampus</h3><p>Für die Jüngsten gibt es extra einen Kindercampus. Hier können die Kids hüpfen, toben, spielen oder basteln. An einer Torwand kann der Fußball begeisterte Nachwuchs die eigene Zielgenauigkeit ausprobieren. In zwei Kinderpagoden werden wissenschaftliche Workshops altersgerecht angeboten. Dabei geht es um Themen wie „Wahr oder erfunden? Mysteriöses zum Wahrnehmen“, „Jung trifft steinalt – Fossilien selbst gemacht“, „Kopfgymnastik für Kinder: Philosophieren über eine Welt ohne Erwachsene“ oder „Vom Kompass zum Elektromotor“. Für die kostenlosen Workshops ist eine Anmeldung erforderlich, weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist.<br>Alle Informationen gibt es unter <a href="http://www.uni-bremen.de/open-campus" target="_blank">www.uni-bremen.de/open-campus</a></p><h3>Bühnenprogramm</h3><p><span lang="en">Science Slam</span>, Tango, Wissenschaftsshows und Indie-Rock: Bis Mitternacht gibt es beim OPEN CAMPUS ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, das am Nachmittag von Roland Kanwicher (Bremen Vier) moderiert wird. Mit Pädagogik-Pop-Punk der GSW-Band aus dem Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften (FB 12) geht es um 13 Uhr los, bevor Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter das Fest um 13.25 Uhr eröffnet. Um 13.30 Uhr folgen vier internationale Communities mit Musik aus ihren Heimatländern. Experimentell wird es ab 14.30 Uhr, wenn Professor Justus Notholt und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Stephan Leupold ihre Wissenschaftsshows zur Physik und Chemie zeigen. Um 15.30 Uhr gibt es argentinische Tangomusik vom Universitäts-Tango-Ensemble <span lang="es">„Orquesta no Típica“</span> unter der Leitung von Juan María Solare. Ab 16 Uhr spielen sich „<span lang="en">The Educators</span>“ aus dem FB 12 durch die Rockgeschichte. Spot an für Uni-Absolventen heißt es um 17 Uhr beim Science Slam. Die Party ab 19 Uhr wird von Chrissie Loock (ebenfalls Radio Bremen Vier) moderiert. <span lang="fr">„Punk en français“</span> gibt es ab 19.05 Uhr von der Band „Pari Pari“, nachdem der Rektor um 19 Uhr den Abend eingeläutet hat. Mit dem Indie-Elektro-Trio „<span lang="en">We had to leave“</span> (20.15 Uhr) und der Indie-Rock-Band „<span lang="en">The Eternal Spirit</span>“ (21.30 Uhr) folgen zwei weitere Bremer Bands. Ab 22.30 Uhr kann mit <span lang="en">DJ-Team Elvis and Friends</span> bis Mitternacht weiter getanzt werden – elf Stunden Uni Bremen pur.
</p><h3>Breite Unterstützung durch Sponsoren und Partner</h3><p>Ohne Unterstützung von außen ließe sich ein OPEN CAMPUS in dieser Form nicht realisieren. Medial unterstützen der Weser-Kurier und Radio Bremen Vier den Uni-Event. Als Exzellenzsponsoren konnte die Uni die Sparkasse Bremen und die <abbr title="Allgemeine Ortskrankenkasse">AOK</abbr> gewinnen. Weitere Sponsoren sind die „unifreunde“, die Wirtschaftsförderung Bremen, die <abbr title="Bremer Straßenbahn Aktiengesellschaft">BSAG</abbr>, die Stiftung Bremer Wertpapierbörde, die Stiftung der Universität Bremen, die Wolfgang-Ritter-Stiftung und das Alumni-Netzwerk <span lang="en">Community</span> Bremen. Die Evaluation der Veranstaltung übernimmt die Uni-Ausgründung smartinsights. 
</p><h3>Wo gibt es alle Informationen und Tickets?</h3><p>Alle Informationen und Tickets zum OPEN CAMPUS 2015 gibt es im Internet unter <a href="http://www.uni-bremen.de/open-campus" target="_blank">www.uni-bremen.de/open-campus</a> . Alles Wichtige ist auch auf Facebook-Seite der Universität <a href="https://www.facebook.com/universitaetbremen" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.facebook.com/universitaetbremen</a>&nbsp; zu finden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Yasemin Karakaşoğlu<br>Konrektorin für Interkulturalität und Diversität
</p><p>Jenny Roskosch<br>Zentrale Projekt- und Veranstaltungsbetreuung<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 60113<br>E-Mail: <a href="mailto:jenny.roskosch@vw.uni-bremen.de">jenny.roskosch@vw.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11364</guid>
                            <pubDate>Mon, 06 Jul 2015 11:37:53 +0200</pubDate>
                            <title>Bremens Zukunft gemeinsam gestalten: Fünfter Stadtforscher-Kongress an der Universität</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremens-zukunft-gemeinsam-gestalten-fuenfter-stadtforscher-kongress-an-der-universitaet-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 186 / 6. Juli 2015 KG
</p><p>Wie kann man unbegleitete minderjährige Flüchtlinge langfristig in die deutsche Gesellschaft integrieren? Leben und Arbeiten im Bremer Speckgürtel – ist Achim attraktiv für Familien? Wie kann man mehr Bio-Lebensmittel in die Gastronomie einführen? Das sind drei der Themen, mit denen sich 250 Schülerinnen und Schüler aus acht Partnerschulen in den vergangenen Monaten beschäftigt haben. Am Dienstag, 7. Juli 2015, stellen die „Bremer Stadtforscher“ bei einem Kongress ihre Ergebnisse an der Universität Bremen vor. Sie zeigen ihre Exponate von 9.30 bis 12.30 Uhr im Treppenhaus des Gebäudes GW2 am Boulevard und erläutern Projektergebnisse und Forschungserfahrungen in 14 Gesprächskreisen. Die erfolgreiche Initiative „Bremer Stadtforscher“ ist ein Projekt der Didaktiken der Politik, Geschichte und Geographie. Die Fähigkeit und Bereitschaft Jugendlicher zu eigenem gesellschaftlichen Engagement bei Fragen der Zukunftsgestaltung soll so gestärkt und fachlich wie methodisch begleitet werden.
</p><h3>Forschendes Lernen: Studierende als Tutoren dabei</h3><p>Fünf Monate lang haben die Schülerinnen und Schüler an selbst gewählten Fragestellungen zum diesjährigen Leitthema „Bremens Zukunft gemeinsam gestalten“ gearbeitet. Sie haben in Bibliotheken, Archiven und im Internet recherchiert, Umfragen durchgeführt, Zeitzeugen befragt und die Informationen in Text, Statistik, Bild und Film aufbereitet. Das methodische Rüstzeug des fachbezogenen forschenden Lernens in Projekten stammt nicht nur aus dem Politik-, Geschichts- und Geographie-Unterricht, sondern auch aus begleitenden universitären Workshops für Schülerinnen und Schüler. Außerdem wurden sie durch eigens ausgebildete studentische Tutorinnen und Tutoren beraten und unterstützt.
</p><h3>Themen von Nachhaltigkeit bis Städtebau</h3><p>Die insgesamt 50 einzelnen Forschergruppen haben sich mit aktuellen und historischen Problemen und Prozessen der Zukunftsgestaltung in Bremen beschäftigt. Besonders großes Interesse hatten die Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren an Fragen der Aufnahme von Flüchtlingen in Bremen, aber auch an der unterschiedlichen Entwicklung von Stadtteilen, an städtebaulichen Projekten in Vergangenheit und Gegenwart und an Fragen des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit. Das erstmals beteiligte Cato-van-Beeck-Gymnasium in Achim konzentrierte sich auf die Problematik der Bremer „Speckgürtels“. Insgesamt sind es lauter Themen, zu denen eine eigene Meinung und die Einmischung in gesellschaftliche Diskurse gefragt und nötig sind.
</p><p>Näheres zu den Bremer Stadtforschern unter: <a href="http://www.uni-bremen.de/zedis/transfer/bremer-stadtforscher.html" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/zedis/transfer/bremer-stadtforscher.html</a></p><p><strong>Weitere Informationen:<br></strong>Universität Bremen<br>Institut für Geschichtswissenschaft/Fachdidaktik<br>Burkhard Sachse<br>Tel.: 0421 218 67250<br>E-Mail: <a href="mailto:bsachse@uni-bremen.de">bsachse@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11365</guid>
                            <pubDate>Mon, 06 Jul 2015 15:09:12 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Meeresforscherin Antje Boetius in den Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft gewählt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-meeresforscherin-antje-boetius-in-den-senat-der-deutschen-forschungsgemeinschaft-gewaehlt-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 187 / 6. Juli 2015 SC
</p><p>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist europaweit die größte Forschungsförderorganisation. Der Senat ist das wichtigste Gremium der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> - und dort ist jetzt eine zweite Bremer Stimme dabei. Nach der Informatikerin Kerstin Schill ist jetzt die Bremer Meereswissenschaftlerin Antje Boetius von der Mitgliederversammlung der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> in den Senat gewählt worden. Sie gehört damit in den kommenden vier Jahren dem 39-köpfigen Gremium an und vertritt dort den Bereich Atmosphären- und Meeresforschung. 
</p><p>Der Senat der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr> nimmt übergeordnete Anliegen der Forschung wahr, fördert ihre Zusammenarbeit und berät Regierungen, Parlamente und Behörden durch wissenschaftlich begründete Stellungnahmen. Durch die Einrichtung von Schwerpunktprogrammen und Forschergruppen setzt er Akzente in der Forschungsplanung. Die Fachkollegien wiederum sind die wichtigsten Beratungsgremien bei der Vergabe von Forschungsmitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
</p><h3>Fachkollegium Informatik tagte in der Uni Bremen </h3><p>Ende Juni 2015 war das Fachkollegium Informatik der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> auf Einladung der Bremer Hochschullehrerin und <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Senatorin Kerstin Schill zu Gast an der Universität Bremen. Das Fachkollegium besteht aus 16 Mitgliedern und bewertet die Anträge auf finanzielle Förderung von Forschungsvorhaben. Sie kontrollieren dabei auch die Wahrung einheitlicher Maßstäbe bei der Begutachtung. Zu Fragen der Weiterentwicklung und Ausgestaltung der Förderprogramme der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr> wird ihr Rat gehört. Sitzungen wie diese und die Präsenz im Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft stärken die Bedeutung der bremischen Wissenschaften bundesweit.
</p><h3>Über die beiden Bremer Senatorinnen der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr></h3><p>Antje Boetius ist seit 2009 Professorin für Geomikrobiologie an der Universität Bremen. Zugleich leitet sie am Bremer Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie die Forschungsgruppe Mikrobielle Habitate und am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven die Helmholtz-Max-Planck-Forschungsgruppe für Tiefseeökologie und -technologie. Diese Brückengruppe ist gemeinsam von der Helmholtz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft im Dezember 2008 eingerichtet worden. Im Januar 2014 wurde Antje Boetius auch der Vorsitz der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrates übertragen.
</p><p>Kerstin Schill ist seit 2003 Professorin für Kognitive Neuroinformatik im Fachbereich Mathematik / Informatik der Universität Bremen. Sie entwickelt mit ihrem Team biologisch inspirierte informatische Systeme, die neuronale und kognitive Verarbeitungsprozesse integrieren. Seit fünf Jahren ist Kerstin Schill zudem Dekanin im Fachbereich Mathematik / Informatik.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11366</guid>
                            <pubDate>Wed, 08 Jul 2015 10:08:14 +0200</pubDate>
                            <title>Wohn/Raum/Denken: Politiken des Häuslichen in Kunst, Architektur und visueller Kultur</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wohn/raum/denken-politiken-des-haeuslichen-in-kunst-architektur-und-visueller-kultur-1</link>
                            
                            <description>Internationale Tagung am 10. und 11. Juli in der Uni Bremen über „Wohnwissen“ / Ausstellung „Dazwischentreten“ im Künstlerhaus Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 188 / 8. Juli 2015 SC 
</p><p>Häuslichkeit, Häusliches, Haus – mit diesen Begriffen verbinden wir gemeinhin das so genannte Private. Der häusliche Raum wird als Rückzugsort aufgefasst, der mit Wünschen, Erwartungen und Versprechungen in Wechselbeziehung steht. Dieser Raum der Wunschanordnungen und der Zuschreibungen steht im Fokus der Internationalen Tagung „Wohn/Raum/Denken. Politiken des Häuslichen in Kunst, Architektur und visueller Kultur“, die am 10. und 11. Juli 2015 im Uni-Gebäude <abbr title="Geisteswissenschaften">GW</abbr> 2 (Raum B 3009) veranstaltet wird. Anlass ist der 60. Geburtstag von Irene Nierhaus, Professorin für Kunstwissenschaft und ästhetische Theorie am Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik der Universität Bremen und Leiterin des Mariann Steegmann Instituts. Kunst &amp; <span lang="en">Gender</span>. <br><br>Die Konferenz gehört zum Programm des langfristig angelegten Forschungsfeldes wohnen+/-ausstellen in der Kooperation des Instituts für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik mit dem Mariann Steegmann Institut. Konzipiert und organisiert von Katharina Eck, Johanna Hartmann, Kathrin Heinz und Christiane Keim, nimmt die Veranstaltung den von Irene Nierhaus entwickelten Begriff des „Wohnwissens“ zum Ausgangspunkt, um mit deutsch- und englischsprachigen Forscherinnen und Forschern aus verschiedenen Fachrichtungen das Häusliche als ein diskursives Feld (weiter) zu denken, das mit Erziehungsstrategien, Arbeitsbeziehungen und geschlechtlichen Zu- und Ein-Richtungen verknüpft ist. Der Wohn/Raum und seine Zuschreibungen werden als Denkfigur und mediale Formation in den Blick genommen, die einen Kernbereich des Gesellschaftlichen darstellt. 
</p><p><strong>Finissage der Ausstellung „Dazwischentreten“ am 10. Juli um 19 Uhr </strong></p><p>In Verbindung mit der Tagung findet die Ausstellung „Dazwischentreten” im Künstlerhaus Bremen statt. Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt des Mariann Steegmann Instituts, Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen, mit dem Künstlerhaus Bremen. Gezeigt werden Werke von Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit aktuellen Produktionsbedingungen und Raumsituationen der Kunst und von Künstlerinnen und Künstlern auseinandersetzen. Am Freitagabend um 19 Uhr findet die Finissage der Ausstellung statt (Künstlerhaus Bremen, Am Deich 68-69, weitere Informationen: www.kuenstlerhausbremen.de).<br><br>Wer Interesse hat, an der Tagung teilzunehmen, kann sich auch kurzfristig unter der Mailadresse <a href="mailto:wohnen@msi.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">wohnen@msi.uni-bremen.de</a> anmelden. Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben. Das ausführliche Programm ist zu finden unter: <a href="http://www.mariann-steegmann-institut.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.mariann-steegmann-institut.de</a><br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik<br>und Mariann Steegmann Institut. Kunst &amp; <span lang="en">Gender<br></span>Christiane Keim<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-67711,-67700,-67701<br>E-Mail: <a href="mailto:keim@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">keim@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.mariann-steegmann-institut.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.mariann-steegmann-institut.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11367</guid>
                            <pubDate>Thu, 09 Jul 2015 11:00:38 +0200</pubDate>
                            <title>Patenschaften retten kostbare Bücher</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/patenschaften-retten-kostbare-buecher-1</link>
                            
                            <description>Einladung zur Präsentation restaurierter Bremer Schätze in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 189 / 8. Juli 2015 RO
</p><p><br>Die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB) bewahrt kostbare mittelalterliche Handschriften und Drucke. Verschleiß durch Kriegsschäden, Pilzbefall, Tintenfraß und materialbedingte Verfallsprozesse haben dazu geführt, dass zunehmend auch wichtige Schriften vom Zerfall bedroht sind. Durch eine Buchpatenschaft kann sich jeder Interessierte an der Rettung eines vom Verfall bedrohten historischen Dokuments, einer Handschrift oder eines gedruckten Buches beteiligen. Mit der „Aktion Buchpatenschaften“ weist der Freundeskreis der <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek" lang="de">SuUB</abbr> auf die Problematik hin und bittet die Öffentlichkeit um Unterstützung. Als Buchpaten ermöglichten die Landesbank Bremen und die Bremer Sparkasse die aufwendige Restaurierung historischer Werke in der SuUB-eigenen Werkstatt. In Anwesenheit der Vorsitzenden des Freundeskreises, Gaby Schuylenburg, und der Direktorin der <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek" lang="de">SuUB</abbr>, Maria Elisabeth Müller, werden die ersten restaurierten Werke präsentiert. Die Werkstattleiterin Christiane Wischmann stellt am 13. Juli um 12:30 Uhr der Kulturreferentin der Landesbank, Matina Lohmüller, folgende Bände vor: <br>&nbsp;<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gerd Rinesberch/Herbord Schenke: Chronica Bremensis, um 1540<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Franz Grambecke: Diurnale Bremense, Bremen 1525 <br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Nikephoros Blemmydes: Epitome Logike, um 1400 <br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gebet- und Messbuch, Köln 1476 <br><br>Am 17. Juli um 11 Uhr zeigt sie dem Vorstandsmitglied der Sparkasse Bremen, <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Heiko Staroßom, die restaurierten Werke von Johann Renner: Chronica der Stadt Bremen, 1582-1583 (2 Bände) <br><br>Die Werkstattleiterin wird dabei auf einzelne Arbeitsschritte eingehen sowie den Paten eine ausführliche Dokumentation der gesamten Restaurierungsmaßnahmen übergeben. Beide Veranstaltungen finden im Lesesaal der Ebene 4 in der SuUB statt. Interessierte Bremer Bürger und Bürgerinnen sowie Medienvertreter sind zu beiden Terminen herzlich eingeladen! <br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle können Sie unter der E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> Fotos der restaurierten Werke anfordern.<br><br>Weitere Informationen: <br>Gaby Schuylenburg <br>Vorsitzende des Freundeskreises der SuUB <br>Geschäftsstelle Freundeskreis<br>Tel: 0421 218 59400/59401<br>E-Mail: <a href="mailto:freundeskreis@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">freundeskreis@suub.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.suub.uni-bremen.de/ueber-uns/freun" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de/ueber-uns/freun<br></a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 09 Jul 2015 14:41:07 +0200</pubDate>
                            <title>„Quai Ouest“: Französisches Theater an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/quai-ouest-franzoesisches-theater-an-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 190 / 9. Juli 2015 RO<br><br>Ein Semester hat sich die Theatergruppe der Uni Bremen auf diese Aufführung vorbereitet – nun ist es soweit: Unter Leitung von Bernard Ginsbourger hat das zwölfköpfige Team das Stück „<span lang="fr">Quai Ouest</span>“ von dem zeitgenössischen französischen Dramatiker Bernard Marie Koltès auf Französisch einstudiert. Die Generalprobe von „<span lang="fr">Quai Ouest</span>“ findet am Montag, 13. Juli um 10 Uhr (Generalprobe) statt. Die Premiere ist am Mittwoch, 15.Juli um 20 Uhr im Theatersaal der Universität. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen; der Eintritt ist frei.
</p><p><strong>Zum Inhalt:</strong></p><p>„Quai Ouest" ist Drama pur: Das Theaterstück spielt größtenteils in einer verlassenen Fabrikhalle am Ufer eines unbekannten Flusses in den 80er Jahren. Hier versucht sich eine völlig verarmte Familie im Überleben. Der Vater ist ein ehemaliger Söldner der französischen Armee; die aus Südamerika stammende Mutter eine vom Leben völlig frustrierte Frau. Ihr Sohn Charles träumt davon, aus dieser Welt auszubrechen. Die Fabrikhalle beherbergt noch zwei Gestalten: Fakh, Charles Freund, und Abbad, eine stumme Figur. Dieser Mikrokosmos erlebt am Anfang des Stückes einen Schock: Maurice Koch, ein verzweifelter Geschäftsmann kommt an den Fluss, um hier Selbstmord zu begehen. <br><br>Die Theatergruppe der Universität Bremen ist eine binationale Gruppe, die im Rahmen des frankoromanistischen Studiums ein französisches Stück pro Semester einstudiert. Interessierte Studierende aus anderen Fachbereichen machen auch mit. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br>Bernard Ginsbourger<br>Tel.: 0421 7926503 / 0157 74537273<br>E-Mail: <a href="mailto:ginsbour@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ginsbour@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11369</guid>
                            <pubDate>Fri, 10 Jul 2015 13:46:16 +0200</pubDate>
                            <title>Morgen ist es soweit: Die Uni lädt zum OPEN CAMPUS</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/morgen-ist-es-soweit-die-uni-laedt-zum-open-campus-1</link>
                            
                            <description>Restkarten für Führungen und Sprachkurse noch bis Samstagmittag 12 Uhr online buchbar oder beim OPEN CAMPUS erhältlich </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 191 / 10. Juli 2015 SC
</p><p>Der Adrenalinspiegel vieler Uniangehöriger steigt. Der OPEN CAMPUS steht unmittelbar bevor. Die 40 Pagoden im Campus-Park sind aufgebaut und werden nach und nach bestückt. Am Samstag, den 11. Juli muss bis 13 Uhr alles fertig sein. Unter dem Motto „WELTEN ÖFFNEN – WISSEN TEILEN!“ gibt die Universität Bremen viele Einblicke in Forschung, Lehre und Transfer. Vorträge und Institutsführungen gehören ebenso zum Programm wie der Kindercampus und ein <span lang="en">Diversity-Parcours</span>. Wissenschaftsshow, Science Slam und viel Musik unterhalten auf der Bühne. 
</p><h3>Einige Führungen sind noch buchbar</h3><p>Viele Führungen sind bereits komplett „ausverkauft“. Einige Restkarten für Führungen und Sprachkurse können noch bis Samstag, 12 Uhr online (<a href="http://www.uni-bremen.de/open-campus" target="_blank">www.uni-bremen.de/open-campus</a> ) gebucht werden. Wer erfahren will, ob Mathe auch anders geht, was sich hinter dem kleinen Stahlwerk verbirgt, wie die Labore der Biologie und Chemie von innen aussehen, oder was Uni-Tischlerei, Grundschulwerkstatt und die Staats- und Universitätsbibliothek zu bieten haben, sollte schnell zugreifen und sich Tickets sichern. Schülerinnen und Schüler, die an Biologie oder Medizin Interesse haben, sollten die Gelegenheit nutzen, um 17 Uhr die Laborräume der Diabetesforschung kennen zu lernen.
</p><p>Aber selbst diejenigen, die keine Karten besitzen, haben noch eine Chance: Auch beim OPEN CAMPUS sind Karten – soweit noch vorhanden - am Info-Point erhältlich. Aber bitte rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn melden. 
</p><h3>Zur Erinnerung hier noch einmal einige Programmhinweise:</h3><h3>Vorträge</h3><p>Interessante Vorträge finden im Mehrzweckhochhaus (MZH) statt: Der inhaltliche Bogen spannt sich dabei von Kriminalprävention in Bremen und Burnout-Syndrom über Reiseliteratur in der DDR und Gegenwartsliteratur aus Mauritius bis hin zu Gravitationslinsen und der Zuckerkrankheit Diabetes. In einer fiktiven Gerichtsverhandlung (<span lang="en">Moot Court</span>) wird das Verfahren Vattenfall versus Bunderepublik nachgestellt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
</p><h3>Kindercampus</h3><p>Für die Jüngsten gibt es extra einen Kindercampus. Hier können die Kids hüpfen, toben, spielen oder basteln. An einer Torwand kann der Fußball begeisterte Nachwuchs die eigene Zielgenauigkeit ausprobieren. In zwei Kinderpagoden werden wissenschaftliche Workshops altersgerecht angeboten. Dabei geht es um Themen wie „Wahr oder erfunden? Mysteriöses zum Wahrnehmen“, „Jung trifft steinalt – Fossilien selbst gemacht“, „Kopfgymnastik für Kinder: Philosophieren über eine Welt ohne Erwachsene“ oder „Vom Kompass zum Elektromotor“. Für die kostenlosen Workshops ist eine Anmeldung erforderlich, weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
</p><p>Alle Informationen gibt es unter <a href="http://www.uni-bremen.de/open-campus" target="_blank">www.uni-bremen.de/open-campus</a></p><h3>Bühnenprogramm</h3><p>Science Slam, Tango, Wissenschaftsshows und Indie-Rock: Bis Mitternacht gibt es beim OPEN CAMPUS ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, das am Nachmittag von Roland Kanwicher (Bremen Vier) moderiert wird. Mit Pädagogik-Pop-Punk der GSW-Band aus dem Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften (FB 12) geht es um 13 Uhr los, bevor Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter das Fest um 13.25 Uhr eröffnet. Um 13.30 Uhr folgen vier internationale Communities mit Musik aus ihren Heimatländern. Experimentell wird es ab 14.30 Uhr, wenn Professor Justus Notholt und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Stephan Leupold ihre Wissenschaftsshows zur Physik und Chemie zeigen. Um 15.30 Uhr gibt es argentinische Tangomusik vom Universitäts-Tango-Ensemble <span lang="es">„Orquesta no Típica“</span> unter der Leitung von <span lang="es">Juan María Solare</span>. Ab 16 Uhr spielen sich „<span lang="en">The Educators</span>“ aus dem FB 12 durch die Rockgeschichte. Spot an für Uni-Absolventen heißt es um 17 Uhr beim Science Slam. Die Party ab 19 Uhr wird von Chrissie Loock (ebenfalls Radio Bremen Vier) moderiert. „<span lang="fr">Punk en français</span>“ gibt es ab 19.05 Uhr von der Band „Pari Pari“, nachdem der Rektor um 19 Uhr den Abend eingeläutet hat. Mit dem Indie-Elektro-Trio „<span lang="en">We had to leave</span>“ (20.15 Uhr) und der Indie-Rock-Band „<span lang="en">The Eternal Spirit</span>“ (21.30 Uhr) folgen zwei weitere Bremer Bands. Ab 22.30 Uhr kann mit <abbr title="Disc Jockey">DJ</abbr>-Team <span lang="en">Elvis and Friends</span> bis Mitternacht weiter getanzt werden – elf Stunden Uni Bremen pur.
</p><h3>Breite Unterstützung durch Sponsoren und Partner</h3><p>Ohne Unterstützung von außen ließe sich ein OPEN CAMPUS in dieser Form nicht realisieren. Medial unterstützen der Weser-Kurier und Radio Bremen Vier den Uni-Event. Als Exzellenzsponsoren konnte die Uni die Sparkasse Bremen und die AOK gewinnen. Weitere Sponsoren sind die „unifreunde“, die Wirtschaftsförderung Bremen, die BSAG, die Stiftung Bremer Wertpapierbörse, die Stiftung der Universität Bremen, die Wolfgang-Ritter-Stiftung und das Alumni-Netzwerk Community Bremen. Die Evaluation der Veranstaltung übernimmt die Uni-Ausgründung smartinsights. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Yasemin Karakaşoğlu<br>Konrektorin für Interkulturalität und Diversität<br><br>Jenny Roskosch<br>Zentrale Projekt- und Veranstaltungsbetreuung<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 60113<br>E-Mail: <a href="mailto:jenny.roskosch@vw.uni-bremen.de">jenny.roskosch@vw.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11370</guid>
                            <pubDate>Sat, 11 Jul 2015 18:34:13 +0200</pubDate>
                            <title>Zweiter OPEN CAMPUS der Universität Bremen war großer Besuchermagnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/zweiter-open-campus-der-universitaet-bremen-war-grosser-besuchermagnet-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 193 / 11. Juli 2015 KG
</p><p>Raus aus dem Hörsaal und rauf auf die grüne Wiese – das Konzept des OPEN CAMPUS der Universität Bremen erwies sich am Samstag, 11. Juli 2015, erneut als großer Erfolg. Bei strahlendem Sonnenschein schlenderten ab 13 Uhr im Laufe des Nachmittags etwa 18.000 Besucherinnen und Besucher über den von 40 Pagodenzelten gerahmten Boulevard der Wissenschaften im Campuspark. Die Fachbereiche stellten ihre Forschungen, unterstützt mit Postern, Objekten und Experimenten, vor. Zahlreiche Eltern nutzten gemeinsam mit ihren schon älteren Kindern die Möglichkeit, sich in Informationsgesprächen nach möglichen Studienfächern zu erkundigen.
</p><p>Besonders gefragt waren bei diesem zweiten OPEN CAMPUS (der erste war 2013) die Angebote für Kinder. Der Kindercampus war dicht umlagert und eine echte Familienattraktion. Auch das Begleitprogramm, Führungen, Vorträge, Science Slam, Musik und die chemisch-physikalische Wissenschaftsshow kamen gut an. Mehr als 1.000 Interessenten ließen sich bei organisierten Führungen Labore und Institute auf dem Campus zeigen. Auch die 20 Vorträge im MZH-Gebäude fanden starken Zulauf. Die in jeweils 30 Minuten kompakt dargebotenen Forschungsthemen reichten von den ungelösten Rätseln der Mathematik über dunkle Energie und schwarze Materie in den Galaxien bis hin zu Gesundheitsfragen im Alter. 
</p><p>Mit viel Musik von Tango bis Indie-Rock wurde bis Mitternacht gefeiert. Der Rektor der Universität, Professor Bernd Scholz-Reiter, zeigte sich äußert zufrieden. „Wir haben die Leistungen unserer Exzellenzuni eindrucksvoll und unterhaltsam vorstellen können. Wir freuen uns sehr, dass die Bürgerinnen und Bürger aus Bremen und umzu solch starkes Interesse an uns gezeigt haben.“
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Fotos vom OPEN CAMPUS können hier heruntergeladen werden: <a href="https://seafile.zfn.uni-bremen.de/f/509551a3ec/" target="_blank" rel="noreferrer">https://seafile.zfn.uni-bremen.de/f/509551a3ec/</a></p><p>Weitere Informationen<br>Universität Bremen<br>Pressestelle<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218 60150<br>E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 13 Jul 2015 12:49:36 +0200</pubDate>
                            <title>Wie verändert sich Anonymität in Gegenwartsgesellschaften?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-veraendert-sich-anonymitaet-in-gegenwartsgesellschaften-1</link>
                            
                            <description>Forschungsprojekt an der Uni Bremen zum Wandel von Identifizierbarkeit, Gegenseitigkeit und Verantwortlichkeit  in unserer Gesellschaft </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 192 / 10. Juli 2015 RO
</p><p><br>Anonymität ist eines der Schlüsselthemen moderner Gesellschaften – so lautet die These eines im Juli an den Universitäten Bremen, Hamburg und Lüneburg beginnenden Forschungs-Projekts. Die Sprecherin des Projekts ist die Bremer Professorin Michi Knecht vom Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaften der Uni Bremen. Anonymität zählte bislang zu den grundlegenden kulturellen Formen sozialer Ordnungen. In Zeiten der Datenspeicherung, Handyortung bis hin zum aktuellen NSA-Abhörskandal scheint das nicht mehr sicher. Unsere Vorstellungen und Praktiken von Anonymität befinden sich zurzeit in einem tiefgreifenden Wandel – ausgelöst nicht zuletzt durch neue Kommunikations-, Informations-, Identifikations- und Überwachungstechnologien. Mit diesem Wandel beschäftigt sich das Forschungsprojekt „Re-Konfigurationen von Anonymität: Reziprozität, Identifizierbarkeit und Verantwortlichkeit im Umbruch“. Es wird im Programm „Schlüsselthemen für Wissenschaft und Gesellschaft“ der VolkswagenStiftung mit einer Million Euro über einen Zeitraum von dreieinhalb Jahren gefördert. 
</p><p><strong>Wie wird Anonymität gesichert, verändert oder demontiert?</strong></p><p>Obwohl die mit diesem Wandel verbundenen Fragen in der Öffentlichkeit immer breiter diskutiert werden, liegen kaum fundierte qualitativ-empirische Forschungsarbeiten zu den gegenwärtigen Dynamiken von Anonymität vor. Hier setzt das Forschungsprojekt an, bei dem sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ganz unterschiedlicher Disziplinen beteiligen: Ethnologie und Kulturananthropologie sind ebenso vertreten wie Soziologie, Medienwissenschaften und Kunstwissenschaft. Sie wollen gemeinsam herausfinden, wie Anonymität gesichert, verändert oder demontiert wird und wie sich die veränderte Rolle der Anonymität auf das gesellschaftliche und kulturelle Leben auswirkt: auf den Einzelnen ebenso wie auf Gemeinschaften. Im Mittelpunkt stehen sogenannte „Anonymitätsregime“, in denen Online- und Offlinewelten auf das Engste verzahnt sind, so die Wissenschaftler. Anonymitätsregime entstehen aus dem Zusammenspiel von sozialen, technisch-infrastrukturellen, normativen und politischen Elementen. In vergleichenden Studien werden diese Figurationen in Deutschland und Großbritannien untersucht.
</p><p><strong>Wissenschaft und Kunst</strong></p><p>Das Wissenschaftlerteam erforscht beispielsweise Aspekte zur Nutzung sozialer Medien, zu Interaktionen zwischen Polizei und Bürgerinnen und Bürgern, zu Infrastrukturen und dem Gebrauch von Magnetstreifen- und Chipkarten, sowie zu anonymen Eizell- und Samenspenden. Ergänzt wird das Forschungsprojekt um sogenannte kollaborative Formen der Wissensproduktion. Dafür arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Experten aus der Praxis, Programmierern und Künstlern zusammen. So sollen theoretische Modelle und künstlerische Positionen zum Thema entstehen, die als Grundlage für künftige politische und rechtliche Diskussionen dienen können.<br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaften<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Michi Knecht<br>Tel.: 0421-21867640<br>E-Mail: <a href="mailto:knecht@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">knecht@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.kultur.uni-bremen.de/de/personen/alphabetische-liste/detail/knecht" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.kultur.uni-bremen.de/de/personen/alphabetische-liste/detail/knecht</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Tue, 14 Jul 2015 09:39:55 +0200</pubDate>
                            <title>Wie kann die Qualität von Pflegeheimen zuverlässig gemessen werden?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-kann-die-qualitaet-von-pflegeheimen-zuverlaessig-gemessen-werden-1</link>
                            
                            <description>Wissenschaftler der Universität Bremen untersuchen die Pflegequalität in 50 stationären Einrichtungen und erheben Daten von 2000 alten Menschen / Ziel: „praxiserprobtes Qualitätsmessinstrument“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 194 / 14. Juli 2015 KG
</p><p>Bleiben Menschen in Pflegeeinrichtungen lange mobil? Bewahren sie ihre Selbstständigkeit bei alltäglichen Verrichtungen und sind sie nach dem derzeit verfügbaren Wissen gepflegt worden? Ein Forscherteam der Uni Bremen hat jetzt begonnen, mit diesen und weiteren Fragestellungen die Messbarkeit der Qualität von stationären Pflegeeinrichtungen zu untersuchen. Das Team wird geleitet von Professor Stefan Görres vom Zentrum für Alterns- und Pflegeforschung und von Professor Heinz Rothgang vom Zentrum für Sozialpolitik. Vorausgegangen war eine Ausschreibung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), die die Studie federführend organisiert. Die Universität Bremen hat den Zuschlag bekommen. Über einen Zeitraum von 18 Monaten sollen nun in 50 Pflegeeinrichtungen in Baden-Württemberg und Brandenburg Daten erhoben werden. Ziel ist es, die Qualität der Einrichtungen verbraucherfreundlich miteinander vergleichen zu können. Auftraggeber sind die Vertragspartner des Sozialgesetzbuches, das sind der GKV-Spitzenverband und die Vereinigungen der Träger der Sozialhilfe und der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene.
</p><h3>Bislang Ergebnisse kaum gemessen</h3><p>15 pflegebezogene Indikatoren sollen geprüft werden, die von Dr. Klaus Wingenfeld von der Uni Bielefeld und Dr. Dietrich Engels vom ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik Köln im Auftrag der beiden Bundesministerien für Gesundheit sowie für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entwickelt worden sind. Für diese Prüfung werden Daten von etwa 2.000 Pflegeheimbewohnerinnen und -bewohnern erhoben. „Entscheidend ist die Ergebnisqualität, das heißt das, was bei den alten Menschen ankommt, in welchem gesundheitlichen Zustand sie sind, wie sie sich fühlen“, sagt Pflegeexperte Professor Görres. „Bislang wurde das kaum gemessen, vielmehr standen Strukturen und Abläufe in stationären Einrichtungen im Mittelpunkt der Qualitätsuntersuchungen.“
</p><h3>Hochrangige Themen für Bremer Pflegeforscher</h3><p>Der Bremer Projektkoordinator Mathias Fünfstück nennt als einen der wichtigsten Indikatoren Dekubitus, das Wundliegen. Gelingt es, die alten Menschen davor zu bewahren? Weitere Fragen sind Stürze mit gravierenden Folgen, Gewichtsverlust, Schmerzen. „Wir werden in jeder stationären Einrichtung mit ausgewählten Pflegefachkräften zusammenarbeiten“, sagt der Wissenschaftler. Um die Dokumentation anzupassen und praktikabel zu machen, sei auch ein Softwareentwickler mit im Boot. „Wir wollen herausfinden, ob sie praxistauglich, vollständig und genau sind, eventuell müssen auch Anpassungen vorgenommen werden“, sagt Görres. Von zentraler Bedeutung ist dabei, dass Pflegeeinrichtungen nicht Dinge angelastet werden, für die sie nichts können. „Wenn eine Einrichtung mehr bettlägerige Patienten hat als andere, so muss das berücksichtigt werden, wenn die Rate der Bewohner mit Dekubitus verglichen wird“, führt Rothgang aus. „Die Regeln für diese sogenannte Risikoadjustierung sind bisher noch unvollständig und werden im Laufe des Projektes erarbeitet und konkretisiert“. Am Ende solle ein „praxiserprobtes Qualitätsmessinstrument“ herauskommen, ergänzt Fünfstück. Die Experten der Universität Bremen sind bereits zum dritten Mal innerhalb kürzester Zeit mit Themen betraut, die eine hohe gesellschaftliche und politische Bedeutung haben. Das ist ein großer Erfolg. Görres: „Wir bearbeiten fast zeitgleich ein Projekt zur Mobilität im Alter“. Ein weiteres Projekt, das Grundlage für die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs war, wurde von Rothgang und Fünfstück gerade abgeschlossen.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften<br>Zentrum für Alterns-und Pflegeforschung<br>Prof. Dr. Stefan Görres<br>Universitätsallee 19, 28359 Bremen<br>Tel.: 0421 218 68901<br><a href="mailto:sgoerres@uni-bremen.de">sgoerres@uni-bremen.de</a></p><p>Zentrum für Sozialpolitik<br>Prof. Dr. Heinz Rothgang<br>Universitätsallee 19, 28359 Bremen<br>Tel.: 0421 218 58557<br><a href="mailto:rothgang@uni-bremen.de">rothgang@uni-bremen.de</a></p><p>Uni Bremen Campus GmbH (UBC)<br>Mathias Fünfstück<br>Universitätsallee 19, 28359 Bremen<br>Tel. 0421 218 58637<br><a href="mailto:m.fuenfstueck@uni-bremen.de">m.fuenfstueck@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 14 Jul 2015 16:23:57 +0200</pubDate>
                            <title>100 Jahre Albert Einstein: Astrophysiker diskutieren in Rom</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/100-jahre-albert-einstein-astrophysiker-diskutieren-in-rom-1</link>
                            
                            <description>Bremer Wissenschaftler beteiligen sich am renommierten Marcel Grossmann Meeting</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 195 / 14. Juli 2015 RO 
</p><p>Die Marcel Grossmann <span lang="en">Meetings</span> beschäftigen sich mit den jüngsten Entwicklungen in der theoretischen und experimentellen Allgemeinen Relativitätstheorie. Das Ziel dieser Treffen ist es, den Austausch zwischen Wissenschaftlern, die auf dem Gebiet der Gravitationsphysik&nbsp;&nbsp; forschen, zu befördern. Die Konferenzen sind nach dem Schweizer Mathematiker Marcel Grossmann (ein Freund und Mitarbeiter Albert Einsteins) benannt und finden alle drei Jahre statt. Das vierzehnte Marcel Grossmann <span lang="en">Meeting</span> feiert das 100-jährige Jubiläum der Einsteingleichungen sowie das Internationale Jahr des Lichts. Es steht unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen. Die Tagung findet vom 12. bis 18. Juli 2015 in Rom, Italien statt. Neben so renommierten Wissenschaftlern wie <span lang="en">Stephen Hawking</span> wird auch Professor Claus Lämmerzahl, Direktor des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen zum Thema&nbsp; „Experimentelle Gravitation“ sprechen. Vom ZARM tragen außerdem Volker Perlick, Meike List, Eva Hackmann und Dirk Pützfeld vor.<br><br>Während der sechstägigen Konferenz werden eine Vielzahl von Themen diskutiert. So geht es beispielsweise um Quantenaspekte der Schwerkraft, Präzisionstests der allgemeinen Relativitätstheorie, relativistische Astrophysik, Kosmologie und Astroteilchenphysik. Die Marcel Grossmann M<span lang="en">eetings</span> wurden 1975 vom italienischen Astrophysiker Remo Ruffini mit der Prämisse gegründet, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Nationen unabhängig von nationalen Grenzen das Recht haben, Wissen auszutauschen und voranzubringen. <strong></strong></p><p><strong><br>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle ist unter der E-Mail presse@uni-bremen.de ein Foto von Professor Claus Lämmerzahl erhältlich.<br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen<br>ZARM - Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Claus Lämmerzahl <br>Direktionssekretariat:<br>Tel.: 0421 218 57827<br>E-Mail <a href="mailto:directorate@zarm.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">directorate@zarm.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zarm.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zarm.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11374</guid>
                            <pubDate>Wed, 15 Jul 2015 14:14:42 +0200</pubDate>
                            <title>„Silver Medal“ der Geophysiker für John Burrows</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/silver-medal-der-geophysiker-fuer-john-burrows-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 196 / 15. Juli 2015 RO 
</p><p>Für seine herausragende Leistung in der Wissenschaft und seine dauerhaft führende Rolle in der Förderung internationaler Kooperationen wurde dem Bremer Physikprofessor John Philip Burrows vor kurzem die IUGG „<span lang="en">Silver Medal</span>“ verliehen. IUGG steht für <span lang="en">International Union of Geodesy and Geophysics</span>. Burrows hat seit 1992 den Lehrstuhl für „Physik und Chemie der Atmosphäre" im Fachbereich Physik / Elektrotechnik der Universität Bremen inne. Die Verleihung fand Ende Juni bei der Eröffnungszeremonie der 26. IUGG <span lang="en">General Assembly</span> in Prag, Tschechien statt. IUGG Präsident Harsh Gupta überreichte die Silbermedaille zusammen mit einer Ehrenmitgliedschaftsurkunde. <br><br>Die wissenschaftliche Reputation des Bremer Hochschullehrers gründet auch in seinem unermüdlichen Engagement für die Wissenschaft: Am Institut für Fernerkundung/Umweltphysik der Universität Bremen hat Burrows in den vergangenen Jahrzehnten ein hervorragendes Forschungsteam aufgebaut. In seinem Fachgebiet hat er eine ganze Generation von europäischen Wissenschaftlern auf den Weg gebracht und geprägt. Burrows hat sich einen Namen als renommierter Wissenschaftler mit internationalem Ansehen erarbeitet, so beispielsweise mit wichtigen Beiträgen in den Bereichen Satellitenfernerkundung, Biogeochemie, chemische Kinetik und der Photochemie der Erdatmosphäre. Gleichzeitig hat er kontinuierlich zu den Grundlagen der atmosphärischen Physik und Chemie unter Verwendung von atmosphärischen Messungen aus dem Weltall geforscht. 
</p><p><strong>Pionierarbeiten zu den Satellitensensoren SCIAMACHY</strong></p><p>Besonders herausragend sind seine Pionierarbeiten zu den Satellitensensoren <span lang="en">SCIAMACHY (Scanning Imaging Absorption Spectrometer for Atmospheric Chartography</span>) auf dem europäischen Umweltsatelliten ENVISAT und GOME (<span lang="en">Global Ozone Monitoring Experiment</span>) auf dem Satellit ERS-2 von ESA. Beide Sensoren lieferten wertvolle Beiträge zum besseren Verständnis der Entwicklung der Ozonschicht, der Änderungen der Luftqualität weltweit und zu Änderungen in der Verteilung der Treibhausgase, um nur einige Forschungsbereiche zu nennen. Aus <span lang="en">SCIAMACHY</span> und GOME ist eine ganze Generation neuer Satellitensensoren entstanden, die Teil des operationellen meteorologischen Satellitensystem Europas sind <abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr> sein werden. <br><br>Burrows ist Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Vereinigungen, Verbänden und Kommissionen. Dazu gehören seine langjährige Arbeit als Mitglied der <span lang="en">Scientific Steering Group</span> von SPARC (<span lang="en">Stratospheric Processes and their role in Climate</span>), als stellvertretender Vorsitzender der Commission A von COSPAR (<span lang="en">Committee on Space Research</span>) und als Vorstandsmitglied von IGAC (<span lang="en">International global Atmospheric Chemistry</span>). Auszeichnungen wie der William-Nordberg-Preis von COSPAR zeugen vom hohen Respekt seiner Kollegen. Zurzeit ist er Präsident der International <span lang="en">Commission on Atmospheric Chemistry and Global Pollution</span> (ICACGP). <br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle ist unter der E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> ein Foto von Professor John Burrows erhältlich.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Institut für Umweltphysik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr> John Burrows<br>Tel.: 0421 218 62100,<br>Mobil 0173 624 1781<br>E-Mail: <a href="mailto:burrows@iup.physik.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">burrows@iup.physik.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.iup.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.iup.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 16 Jul 2015 14:23:20 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen vertieft Kooperation mit der Ocean University of China</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-vertieft-kooperation-mit-der-ocean-university-of-china-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 197 / 16. Juli 2015 SC
</p><p>Mit der Unterschrift unter den aktualisierten Kooperationsvertrag wurde die strategische Partnerschaft zwischen der Universität Bremen und der <span lang="en">Ocean University of China (OUC)</span> in Qingdao am 15. Juli 2015 bekräftigt. Das ist das Ergebnis des Besuchs einer Delegation unter Leitung des Präsidenten der <abbr title="Ocean University of China">OUC</abbr>, Professor Yu Zhigang, in der Uni Bremen. 
</p><p>Die <abbr title="Ocean University of China">OUC</abbr> gehört zu den besten Adressen der Meeresforschung in Ostasien. Sie ist ähnlich dem deutschen Exzellenzstatus in den chinesischen staatlichen Förderprogrammen vertreten. Die mehr als zehnjährige Zusammenarbeit zwischen beiden Universitäten ermöglicht Studierenden der meereswissenschaftlichen Masterstudiengänge ein einjähriges Gaststudium an der jeweiligen Partneruniversität. Dabei kann ein Doppelabschluss erlangt werden. Auch eine binationale Promotion ist möglich. Von Beginn an ist auch die Universität Kiel mit dem Forschungsinstitut GEOMAR eingebunden gewesen.
</p><p>In Zukunft wird die Kooperation ausgeweitet. Die Universität Bremen ist dabei Mittelpunkt eines Netzwerks mehrerer norddeutscher Universitäten und Forschungsinstitute. So waren am 15. Juli&nbsp; auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hamburg, Oldenburg und vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht in&nbsp; Bremen zu Gast, um mit der <abbr title="Ocean University of China">OUC</abbr> und den Kollegen der Universität Bremen und des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenökologie weitere Aktivitäten zu besprechen. Dazu zählen die gemeinsame Einbindung in bestehende Programme und die gemeinsame Betreuung von Doktoranden. Vorrangiges Ziel ist es, die Zahl der Studierenden und Doktoranden zu steigern sowie regelmäßig Gastdozierende an die Partneruniversität zu entsenden.
</p><p>Auch der thematische Ausbau der Kooperation wurde diskutiert. Das breite Netzwerk an Partnern auf deutscher Seite ermöglicht nun, diese thematische Vielfalt nicht nur in den Meereswissenschaften, sondern auch in angrenzenden Gebieten zu gewährleisten. In einem nächsten Schritt werden gemeinsam Fördermöglichkeiten bei deutschen und chinesischen Organisationen eruiert. Auf der Basis der erfolgreichen Gespräche wurde vom Bremer Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter und seinem chinesischen Kollegen Yu Zhigang der neue Kooperationsvertrag unterzeichnet. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Konrektorin für Internationalität und Diversität<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Yasemin Karakaşoğlu<br>E-Mail: <a href="mailto:kon3@uni-bremen.de">kon3@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br>und<br>International Office <br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Annette Lang<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421- 218 60361<br>E-Mail: <a href="mailto:annette.lang@vw.uni-bremen.de">annette.lang@vw.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11376</guid>
                            <pubDate>Mon, 20 Jul 2015 13:01:16 +0200</pubDate>
                            <title>Informatiker-Nachwuchs: Uni Bremen bildet Lehrer als Multiplikatoren aus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/informatiker-nachwuchs-uni-bremen-bildet-lehrer-als-multiplikatoren-aus-1</link>
                            
                            <description>Leistungskurs des Beruflichen Gymnasiums an der Grenzstraße lernt am Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) gemeinsam mit seinen Lehrern die Programmierung von Smartphone-Apps</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 199 / 20. Juli 2015 SC
</p><p>Wer Informatik studiert, hat sehr gute Berufsaussichten – dennoch entscheiden sich noch immer zu wenige Abiturienten für eine Karriere in diesem Bereich. Das Problem beginnt bereits in den Schulen: Bis auf wenige Ausnahmen bieten sie nur wenig oder überhaupt keinen Informatikunterricht an. Das Berufliche Gymnasium am Schulzentrum Grenzstraße ist eine solche Ausnahme – und hat jetzt im Rahmen eines gemeinsamen Projekts mit dem Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen einen neuen Ansatz entwickelt, um das Problem an der Wurzel zu packen. Mit einem fünftägigen Kurs zur App-Entwicklung wurde die Informatik nahe an die Lebenswelt der teilnehmenden Zwölftklässler geholt. Gleichzeitig wurden zwei Lehrer fortgebildet, die dieses Wissen künftig als Multiplikatoren weitertragen werden. 
</p><p>„Ein Problem besteht darin, dass Jugendliche oft nicht genau wissen, was Informatik überhaupt ist“, erklärt <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>-Professor Michael Lawo. „Wir arbeiten daher schon seit Jahren daran, stabile Beziehungen zu Schulen aufzubauen und besondere Angebote zu machen, um das Interesse am Fach zu wecken.“ Das <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr> verfüge über Technologien, die bei den Schülerinnen und Schülern die Neugier wecken, beispielsweise Roboter oder Datenbrillen von Google. Im Rahmen von Projekttagen, Projektwochen oder Ferienkursen würden Kinder und Jugendliche an die Technologien herangeführt. Das primäre Ziel ist dabei laut Professor Lawo, die Schülerinnen und Schüler für ein Informatikstudium zu begeistern.
</p><h3>Know-how an der Schule verankern</h3><p>Mittlerweile kommen die Schulen aktiv auf das <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr> zu, um sich über Lehrangebote oder Praktikumsplätze zu informieren. Allerdings sind die zeitlichen Ressourcen begrenzt, sodass in jedem Jahr nur eine überschaubare Zahl von Jugendlichen betreut werden kann. Um den Effekt der Maßnahmen zu verstetigen, wurden im aktuellen Projekt „go4IT“ erstmals auch zwei Lehrer gemeinsam mit ihrer Klasse ausgebildet. In Zukunft werden sie selbst die App-Entwicklung in ihren Unterricht integrieren können. Immerhin ein Thema, das in dieser Form sonst nur im Studium vermittelt wird. 
</p><p>Harry Gröpler, der Wirtschaftsinformatik und Informationsverarbeitung am Schulzentrum Grenzstraße lehrt, hat dabei viel Spaß gehabt. „Mit den Schülern zusammen zu lernen ist eigentlich ideal, weil man dann selbst merkt, wo es schwierig wird“, berichtet er. 
</p><p>Professor Lawo betont, dass diese Form des Lernens für einen Lehrer ungewohnt sein kann: Die Schüler sehen, dass er auch nicht „allwissend“ ist und Fehler macht. „Andererseits ist das auch ein wichtiges Signal – das Lernen setzt sich heute ein Leben lang fort.“ Die gemeinsame Lösung von Schwierigkeiten in der Gruppe sei dabei eine positive Erfahrung für die zwölfköpfige Klasse gewesen, berichtet Gröpler.
</p><h3>Über den Spieltrieb zur App-Entwicklung</h3><p>Der stellvertretende Schulleiter des Schulzentrums Grenzstraße und Leiter des Beruflichen Gymnasiums, Hermann Kück, sieht mehrere Vorteile in der Kooperation mit dem <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>. Der Praxisbezug helfe den Schülerinnen und Schülern zu sehen, was sie mit der Informatik konkret anfangen können, und fördere die Begeisterung für das Fach. Gleichzeitig lernten sie das Arbeiten an der Universität kennen, bei dem sie die Aufgaben verstärkt auf eigene Faust lösen müssen. Nicht zuletzt sei es auch eine didaktische Bereicherung: „Es sind methodische Variationen, die wir den Schülern anbieten können, aber auch den Lehrern.“
</p><p>Die Jugendlichen sind auf jeden Fall dankbar. „Es macht Spaß und wir kriegen Einblicke, die wir in der Schule nicht haben“, berichtet Steffen Harms (20), der mit seinem Mitschüler Steffen Lüpke (18) das Spiel „<span lang="en">Hangman</span>“ (Galgenraten) für das Smartphone umgesetzt hat. Dafür haben sie beispielsweise eine kleine Datenbank mit verschiedenen Wörtern hinterlegt und ein Hintergrundbild entworfen. Es reizt sie, dass sie hier sehr selbstständig arbeiten können und sich das Know-how teilweise selbst aneignen müssen – eine Vertiefung des Unterrichts in der Schule. Beide planen, Informatik zu studieren oder eine Ausbildung in diesem Bereich zu absolvieren.
</p><h3>Erst Schwierigkeiten, dann Erfolgserlebnisse</h3><p>Auch Jordi Sögtrop (18) und Niklas Rompf (20) loben die Atmosphäre des Lernens am <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr>. Sie hätten jetzt eine bessere Vorstellung davon, „was mit Informatik alles möglich ist“, erklären sie. Gemeinsam programmieren sie ein Spiel, bei dem es auf Reaktionsschnelligkeit ankommt. Wie alle anderen arbeiten sie dabei mit dem professionellen Programm „Android Studio“. Im Vergleich zu dem Programm, das sie in der Schule nutzen, sei dies sehr komplex, aber „wenn man es verstanden hat, kann man damit jede App der Welt programmieren“, erklärt Jordi.
</p><p>Das einzige Mädchen im Leistungskurs, Sophie, hadert unterdessen mit ihrem Spiel. Trotz guter Zensuren hat sie sich wie ihr Team-Partner entschieden, dass Informatik als Berufsziel nicht ihr Ding ist. „Ich interessiere mich nicht so dafür“, sagt sie. Und auch das ist aus Sicht von Professor Lawo eine wertvolle Erkenntnis, denn sie hilft, einen Studienabbruch zu vermeiden – obwohl gerade Frauen in der Informatik händeringend gesucht werden und höchstwillkommen sind.&nbsp; 
</p><p>Das go4IT-Projekt umfasst auch Projekttage für Schüler und Lehrer ohne Informatik-Vorkenntnisse – für den Herbst hat sich bereits eine reine Lehrergruppe angemeldet. Ansprechpartnerin für Lehrerinnen und Lehrer ist Sabine Veit unter <abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218-64005 oder <a href="mailto:veit@tzi.de">veit@tzi.de</a> .&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann Bildmaterial nagefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik<br>Sabine Veit<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218 64005<br>E-Mail: <a href="mailto:veit@tzi.de">veit@tzi.de</a><br><a href="http://www.go4it.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.go4it.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11377</guid>
                            <pubDate>Tue, 21 Jul 2015 13:57:24 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Umweltphysiker bei Flugzeugmission durch den Monsun</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-umweltphysiker-bei-flugzeugmission-durch-den-monsun-1</link>
                            
                            <description>Atmosphärenforscher untersuchen Bedeutung des Monsuns auf Luftqualität und Klimawandel / Messgerät aus Bremen im Einsatz</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 200 / 21. Juli 2015 SC
</p><p>Deutsche Umweltwissenschaftler wollen herausfinden, wie sich die Selbstreinigungskraft der Atmosphäre unter dem Einfluss des asiatischen Monsuns verändert. Dafür geht es mit dem Flugzeug 100.000 Kilometer durch den Monsun. Unter Federführung von Wissenschaftlern des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie ist ein Team von 65 Expertinnen und Experten an der 30-tägigen Forschungsmission beteiligt, um mit dem Flugzeug HALO des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Erdatmosphäre zu untersuchen. Mit dabei sind auch Wissenschaftler des Instituts für Umweltphysik der Universität Bremen (IUP-UB). Sie haben eigens für die Kampagne ein Messgerät entwickelt, mit dem sich Peroxy-Radikale detektieren lassen. Diese Forschungsaktivität der Bremer Umweltphysiker wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Land Bremen unterstützt. 
</p><p>Peroxy-Radikale sind kurzlebige chemische Verbindungen, die die photochemische und chemische Transformationen der Atmosphäre sowie das Oxidationspotenzial und die Verschmutzung der Troposphäre durch ihre hohe Reaktivität prägen. Trotz der bedeutenden Beteiligung dieser Spurengase an vielen atmosphärischen Reaktionszyklen ist das Verständnis ihrer Rolle in der Chemie der Troposphäre noch mit großen Unklarheiten behaftet. Die Messung der Mengen und Verteilung der Peroxy-Radikalen von HALO aus liefert wichtige und notwendige Information, um Bildung und Abbau von Ozon, komplexe atmosphärische Wechselwirkungen und die Ursprünge und Verschmutzung der Luftmassen zu bestimmen. 
</p><h3>Mit OMO in die Atmosphäre</h3><p>In Anlehnung an ein Waschmittel nennen die Forscher ihr Projekt OMO, was wissenschaftlich aber für <span lang="en">„Oxidation Mechanism Observations“</span> steht. In mehr als 120 Flugstunden werden sie mit dem Flugzeug HALO etwa 100.000 Kilometer in der Atmosphäre zurücklegen und während dieser Zeit die Luftmassen des Monsuns über Asien und dem Nahen Osten untersuchen. HALO ist ein speziell für die Atmosphärenforschung angepasster Jet, der vom <abbr title="Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt">DLR</abbr> betrieben wird. Gemeinsam mit Kollegen des Forschungszentrums Jülich, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, des Karlsruher Institut für Technologie und der Universitäten Bremen, Heidelberg, Leipzig und Wuppertal haben die Mainzer Atmosphärenchemiker in den vergangenen Jahren die umfangreiche und einmalige Mission entwickelt.
</p><p>Start der Messkampagne ist am 21. Juli 2015 in Paphos auf Zypern, von wo aus HALO in den ersten Tagen zu Analysen über der arabischen Halbinsel und dem arabischen Meer startet. Dann wechseln Flugzeug, Crew und Team auf die Malediven, um von dort aus die Atmosphäre über dem indischen Ozean und dem Golf von Bengalen zu analysieren. Anschließend geht es nochmals zwei Wochen nach Zypern bevor Forscher und Jet Ende August wieder nach Deutschland zurückkehren werden. Da HALO eine Reichweite von etwa 8000 Kilometer hat und über 15 Kilometer hoch fliegen kann, können die Forscher Flugrouten von bis zu zehn Stunden zurücklegen und auch vertikale Profile der Luftmassen erstellen. 
</p><h3>Monsun</h3><p>Der Monsun ist eine gigantische Luftströmung, die regelmäßig im Sommer über Asien entsteht, wenn sich Luftmassen über Land schneller als über dem Wasser erwärmen. Der Monsun ist das weltweit größte Wettersystem und entwickelt sich besonders stark über Asien. Seine Ausläufer reichen über den Nahen Osten und das Mittelmeer und er kann sich bis in die Stratosphäre bemerkbar machen. 
</p><h3>HALO</h3><p>HALO <span lang="en">(High-Altitude and Long Range Research-Aircraft)</span> ist ein deutsches Forschungsflugzeug zur wissenschaftlichen Untersuchung der Erdatmosphäre. Es wurde gemeinsam von der <abbr title="Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt" lang="de">DLR</abbr>, der Max Planck Gesellschaft und der universitären Forschungsgruppen initiiert. Es ermöglicht eine bisher unerreichte Qualität von Messungen, vor allem in den hoch gelegenen Schichten zwischen der Troposphäre und der Stratosphäre, die man mit anderen Messflugzeugen nur schwer erreicht. Die Untersuchungen leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Ozonchemie und dem atmosphärischen Transport von Luftschadstoffen. 
</p><h3>OMO</h3><p>Die OMO-Flugzeugmesskampagne befasst sich mit der "Selbstreinigungskraft" der Atmosphäre. Sie konzentriert sich auf die Oxidationsprozesse und die Chemie der Luftverschmutzung im Abwind von Südasien während des Sommermonsuns. Der Selbstreinigungsmechanismus wandelt natürliche und vom Menschen verursachte Schadstoffe in lösliche Stoffe um, die durch Niederschläge entfernt werden können. Dies ist sowohl regional, als auch weltweit angesichts der rasant wachsenden Schadstoffemissionen, insbesondere in Asien, entscheidend für die Luftqualität und den Klimawandel.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>In der Uni-Pressestelle kann Illustrationsmaterial angefordert werden. 
</p><p>Weitere Informationen zum Bremer Programmanteil der Messkampagne:
</p><p>Universität Bremen <br>Institut für Umweltphysik und Fernerkundung<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> John P. Burrows und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Maria Dolores Andrés Hernández<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 21862100 <br>E-Mail: <a href="mailto:burrows@iup.physik.uni-bremen.de">burrows@iup.physik.uni-bremen.de</a><br><br>Weitere Information zur gesamten Messkampagne:
</p><p>Max-Planck-Institut für Chemie (Mainz)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jos Lelieveld<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 06131-305-4040<br>E-Mail: <a href="mailto:jos.lelieveld@mpic.de">jos.lelieveld@mpic.de</a><br>E-Mail: <a href="mailto:info@mpic.de">info@mpic.de</a><br><a href="http://www.mpic.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.mpic.de</a><br><br>Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Susanne Benner<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 06131-305-3000<br>Anne Reuter<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 06131-305-3001<br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <guid isPermaLink="false">news-11378</guid>
                            <pubDate>Wed, 22 Jul 2015 11:06:02 +0200</pubDate>
                            <title>Energieeinsparung in Kühlhäusern: Bremer Strömungssensoren machen es möglich</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/energieeinsparung-in-kuehlhaeusern-bremer-stroemungssensoren-machen-es-moeglich-1</link>
                            
                            <description>Neues Kooperationsprojekt startet im Juli 2015 / Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 201 / 22. Juli 2015 SC
</p><p>Frisches Obst zu jeder Jahreszeit hat seinen Preis. Äpfel werden zum Beispiel bis zu acht Monaten in Kühlhäusern gelagert. Ziel des neuen Forschungsprojekts „Strömungssensor gestützte Luftführung in Obst- und Gemüselagern (COOL)“ ist es, bei der dazu erforderlichen Energie zu sparen. In dem vom Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> koordinierten Projekt arbeiten acht Partner aus Industrie und Forschung eng zusammen. Auch die Universität Bremen ist mit dem Institut für Mikrosensoren, -aktoren, Bremen und -systeme (IMSAS) dabei. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert im Rahmen des Programms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ die Arbeiten über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren mit rund 1,2 <abbr title="Millionen">Mio.</abbr> Euro.
</p><h3>Energiefresser Lüftung</h3><p>Energie wird nicht nur zur Bereitstellung der Kühlleistung benötigt, sondern insbesondere auch für Ventilatoren, um eine gleichmäßige Luftströmung in jedem Spalt aufrechtzuerhalten. Der Anteil der Lüfter am Gesamtenergiebedarf beträgt etwa 40%. Hier setzt <abbr title="„Strömungssensor gestützte Luftführung in Obst- und Gemüselagern">COOL</abbr> an. Um eine sichere und ausreichende Kühlung in jeder Kiste zu garantieren, sind die Lüfter bisher oft überdimensioniert. Eine neue intelligente Regelung soll die tatsächlich erzielte Strömung zwischen und in den Kisten messen. Wenn die Kühlung ausreichend ist, wird der für diese Sektion zuständige Lüfter heruntergefahren, wenn es Probleme gibt, die Drehzahl erhöht. Man spart sogar doppelt: Lüfter produzieren Abwärme. Wenn die Lüfter weniger Energie umsetzen, muss die Kühlung auch weniger Wärme aus dem Lager abführen. Feuchtigkeits- und der damit verbundene Gewichtsverlust der Ware durch Verdunstung werden ebenfalls reduziert. 
</p><h3>Mini-Strömungssensoren aus Bremen </h3><p>Gleichzeitig wird anhand einer genauen Messung der Strömungsverhältnisse das Design der Kisten optimiert. Die Luftführung im Raum soll ebenfalls durch zusätzliche Leitbleche optimiert werden. Erfahrene Biologen werden die Auswirkung von Strömungsänderungen auf die Früchte untersuchen, Verpackungen optimieren und ein Computermodell der Strömung erstellen.
</p><p> Der Aufbau von miniaturisierten Strömungssensoren ist seit zehn Jahren eine der Kernkompetenzen des <abbr title="Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme">IMSAS</abbr>. Ein neues Chip-Design soll nun die Strömungen in unterschiedliche Richtungen mit Betrag und Winkel messen. Damit wird eine genauere Analyse des Strömungsprofils möglich. 20 oder sogar 100 Sensoren sollen für die ersten Messungen eingesetzt werden. Das geht natürlich nur mittel drahtloser Übertragung, dazu wird der Sensor mit einem neuen Funkmodul von micorsensys verbunden. Daneben wird das Projekt von einem weiteren Forschungspartner und insgesamt fünf Industrieunternehmen unterstützt. 
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br>Institut für Mikrosensoren, -aktoren, Bremen und -systeme (IMSAS)<br><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Reiner Jedermann<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218 62603<br>E-Mail: <a href="mailto:rjedermann@imsas.uni-bremen.de">rjedermann@imsas.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.imsas.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.imsas.uni-bremen.de</a><br>oder<br>Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V.<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ulrike Praeger&nbsp; <br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0331 5699-917<br>E-Mail: <a href="mailto:upraeger@atb-potsdam.de">upraeger@atb-potsdam.de</a><br><a href="http://www.atb-potsdam.de/meta/presse/pressemitteilungen.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.atb-potsdam.de/meta/presse/pressemitteilungen.html</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11379</guid>
                            <pubDate>Thu, 23 Jul 2015 10:58:38 +0200</pubDate>
                            <title>RoboCup 2015: Team B-Human wird Vizeweltmeister und holt drei Trophäen nach Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/robocup-2015-team-b-human-wird-vizeweltmeister-und-holt-drei-trophaeen-nach-bremen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 202 / 23. Juli 2015 SC
</p><p>Das Bremer Team <span lang="en">B-Human</span> konnte beim RoboCup 2015 in Hefei, China, in der <span lang="en">Standard Platform League</span> den Titel des Vizeweltmeisters sowie die Hälfte der insgesamt sechs vergebenen Trophäen erringen. Neben den zweiten Plätzen in den Fußball- und Auswahlmannschaftswettbewerben erzielte das gemeinsame Projekt der Universität Bremen und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH den ersten Platz im technischen Wettbewerb. Den Weltmeistertitel im Fußballwettbewerb holte erneut das Team <span lang="en">UNSW Australia</span> aus Sydney. 
</p><p>Das Finale im Fußballwettbewerb gegen den amtierenden Weltmeister <span lang="en">UNSW Australia</span> war eine Neuauflage des Halbfinales des Vorjahres. Mit 1:3 war der Spielausgang zwar weniger deutlich als 2014, es blieb eine bittere Niederlage für den vierfachen Weltmeister aus Bremen. <span lang="en">UNSW Australia</span> attackierte das Bremer Tor in der ersten Halbzeit unermüdlich, scheiterte aber bis kurz vor der Halbzeitpause immer wieder an der starken Bremer Defensive. Dann allerdings konnten die Australier einen Schuss aus kurzer Distanz zum 1:0 verwandeln. Die zweite Halbzeit begann ausgeglichener und der Ball wechselte zwischen beiden Hälften hin und her. Nach sechseinhalb Minuten – eine Halbzeit dauert zehn – schafften die Bremer Roboter den Ausgleich zum 1:1. Das australische Team nahm daraufhin einen <span lang="en">Time-out</span>, d.h. eine Spielunterbrechung von fünf Minuten. Zurück im Spiel gelang es ihnen, eine Minute vor Ende der zweiten Halbzeit erneut mit 2:1 in Führung zu gehen. Schließlich setzten die Roboter aus Down Under noch eins drauf und erzielten sechs Sekunden vor dem Abpfiff durch einen Distanzschuss sogar noch das 3:1, weil der Bremer Torwart den Ball erst hinter der Linie aufhalten konnte. Insgesamt war es ein packendes Finale.
</p><h3>Der Auswahlmannschaftswettbewerb</h3><p>Neben dem normalen Fußballturnier wird beim RoboCup seit zwei Jahren auch der Auswahlmannschaftswettbewerb ausgetragen. Dabei wird in gemischten Teams mit wechselnden Zusammenstellungen der NAO-Roboter gespielt. Jedes teilnehmende Team stellt nur einen Spieler, der mit Robotern aus anderen Teams kooperieren muss. Bei diesem Wettbewerb geht es zwar auch darum, die Spiele zu gewinnen, viel stärker wird aber berücksichtigt, wie gut sich ein Roboter als Mitspieler verhält und ob er die Regeln befolgt. Dies wird von Punktrichtern bewertet. Im Vorjahr konnte B-Human diesen Wettbewerb für sich entscheiden und auch diesmal erhielt das Team von den Punktrichtern die beste Bewertung. Allerdings lag das Nao-Team HTWK in der Bewertung nur knapp dahinter, war aber häufiger auf der Seite der siegreichen Mannschaft und konnte so B-Human auf den zweiten Platz verdrängen. Insgesamt wurden in diesem Wettbewerb die vier ersten Plätze von deutschen Teams belegt, denn nach Leipzig und Bremen folgten gleich die <span lang="en">Nao Devils</span> aus Dortmund sowie Berlin United.
</p><h3>Die technischen Wettbewerbe</h3><p>Traditionell werden beim RoboCup auch die so genannten technischen Wettbewerbe ausgetragen, bei denen es Einzelaufgaben zu lösen gilt, mit denen mögliche Regeländerungen für die Zukunft getestet werden. Dieses Jahr ging es erstens um den Ablauf eines Eckstoßes, den es bisher in den Regeln nicht gibt, zweitens um das Laufen auf unterschiedlichen Teppichen, um dem letztendlich anvisierten Spielen auf Rasen näher zu kommen, und drittens um das Spiel mit beliebigen Bällen, denn bisher wird nur ein ganz bestimmter, farblich auffälliger Ball verwendet. In jedem dieser Einzelwettbewerbe erreichte <span lang="en">B-Human</span> jeweils den zweiten Platz unter 27 Teams und konnte damit den technischen Wettbewerb als Ganzes deutlich für sich entscheiden.
</p><p>Das Team <span lang="en">B-Human</span> besteht aktuell aus zehn Studierenden der Universität Bremen sowie den Betreuern <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Röfer vom <abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz">DFKI</abbr>-Forschungsbereich <span lang="en">Cyber-Physical Systems</span>, der von Professor Rolf Drechsler geleitet wird, und Dr. Tim Laue von der Universität Bremen. <span lang="en">B-Human</span> tritt seit 2009 bei den RoboCup German Open und der Weltmeisterschaft in der <span lang="en">Standard Platform League</span> an und hat siebenmal die deutschen Meisterschaften gewonnen und viermal den Weltmeistertitel errungen.
</p><p>In der <span lang="en">Standard Platform League</span> verwenden alle Fußball-Teams dasselbe Robotermodell, nämlich den humanoiden Roboter NAO der französischen Firma Aldebaran Robotics. Die Teams unterscheiden sich allein in der Software, die sie für die Roboter entwickeln. Dank ihrer Hilfe agieren die NAOs im Spiel vollständig autonom. Sie müssen ihre Umgebung erkennen, Entscheidungen fällen und diese dann gemeinsam umsetzen. In den Fußballspielen treten jeweils fünf Roboter gegeneinander an.
</p><p>Im diesjährigen Wettbewerb gab es drei zentrale Neuerungen: Die Tore sind nun weiß statt wie bisher gelb, wodurch sie viel schwieriger für die Roboter auszumachen sind, da weiß in der Umgebung wesentlich häufiger vorkommt und die NAOs selbst auch weiß sind. Zudem dürfen die einzelnen Teams nun eigene Trikots entwerfen und verwenden, wodurch es für das Publikum deutlicher ist, welche Teams gerade gegeneinander spielen. Allerdings müssen die Roboter nun verschiedenen Variationen an Trikots unterscheiden können. Die dritte neue Herausforderung besteht darin, dass die NAOs ab dem Halbfinale das Pfeifen des Schiedsrichters selbst erkennen müssen. <span lang="en">B-Human</span> nutzt dafür eine Erkennung, der genau ein Pfeifengeräusch eintrainiert wurde, damit die Roboter in einer Halle voller Fußballfelder nicht auf das Pfeifen von Nachbarwettbewerben reagieren. Leider erzeugten die beim Wettbewerb verwendeten Pfeifen nicht immer denselben Ton, so dass die Erkennung zwar meistens, aber nicht immer funktionierte. Andere Teams verwendeten tolerantere Ansätze, wodurch die Erkennung besser funktionierte, die Roboter aber auch manchmal ein Pfeifen hörten, obwohl der Schiedsrichter gar nicht gepfiffen hatte.
</p><h3>Über den RoboCup</h3><p>Hinter dem Wettbewerb steht eine internationale Initiative zur Förderung der Forschung in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Robotik. Gemeinsames wissenschaftliches Ziel ist, bis zum Jahre 2050 ein Team von autonomen, humanoiden Robotern zu entwickeln, das in der Lage ist, den zu diesem Zeitpunkt amtierenden menschlichen Fußballweltmeister zu schlagen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden in verschiedenen Ligen unterschiedliche Forschungsschwerpunkte gesetzt und die Anforderungen an die Teams kontinuierlich erhöht.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann ein Foto des Bremer Teams angefordert werden.
</p><p>Kontakt:
</p><p>Universität Bremen <br>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH<br>Forschungsbereich <span lang="en">Cyber-Physical Systems </span><br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Röfer<br>Tel.: (0421) 218 64200<br>E-Mail: <a href="mailto:Thomas.Roefer@dfki.de">Thomas.Roefer@dfki.de</a><br><br>Weitere Informationen:
</p><p><a href="http://www.b-human.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.b-human.de</a><br><a href="http://www.robocup2015.org" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://www.robocup2015.org</a><br><a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/spl/bin/view/Website/Results2015" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.informatik.uni-bremen.de/spl/bin/view/Website/Results2015</a><br><a href="http://www.dfki.de/cps" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.dfki.de/cps</a><br><br>Link zum Bild: <a href="http://uk.dfki.de/extern/RoboCup" target="_blank" rel="noreferrer">http://uk.dfki.de/extern/RoboCup</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 24 Jul 2015 09:39:12 +0200</pubDate>
                            <title>Mehr Blackouts durch Intelligente Stromzähler?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mehr-blackouts-durch-intelligente-stromzaehler-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 203 / 24. Juli 2015 KUB<br>&nbsp;&nbsp;<br>Seit Anfang 2010 ist es in Deutschland Pflicht, sogenannte „Intelligente Stromzähler“ in Neubauten oder grundsanierten Gebäuden zu installieren. Zusammen mit Tarifen, die je nach Tageszeit unterschiedlich sind, soll mit ihnen aktives Stromsparen möglich werden: Die programmierbare Waschmaschine beispielsweise soll dann laufen, wenn der Strom am billigsten ist. Wissenschaftler des Instituts für Theoretische Physik der Universität Bremen äußern jedoch Zweifel daran, dass dieser Ansatz immer das leistet, wozu er erdacht wurde – nämlich Stromschwankungen im Netz zu verringern. Sie haben den Markt, der bei massenhaftem Einsatz von Intelligenten Stromzählern entsteht, simuliert und sind zu einem überraschenden Ergebnis gekommen. Danach wird durch die Intelligenten Stromzähler ein neuer künstlicher Strom-Markt geschaffen, der – wie alle Märkte – auch Blasen und sogar Crashs produzieren kann. Publiziert haben die Bremer Physiker ihre Untersuchungsergebnisse jetzt in der größten und ältesten Physikzeitung der Welt, der Physical Review der Amerikanischen Physikalischen Gesellschaft.
</p><h3>Den günstigsten Strompreis für die Wäsche nutzen</h3><p>Es ist eine Folge der Energiewende und des technischen Fortschritts: Statt eines 24 Stunden geltenden Einheitsstrompreises können Haus-und Wohnungsbesitzer ihre Verbrauchsgeräte heute so programmieren, dass diese den günstigsten Strompreis nutzen – beispielsweise, um ihre Wäsche zu waschen. Voraussetzung sind ein Intelligenter Stromzähler, der den aktuellen Strompreis übermittelt, und ein entsprechender Tarif, der die Schwankungen im Stromnetz berücksichtigt.
</p><p>Strom ist noch nie gleichmäßig ins Netz eingespeist worden; Wind- und Solarenergie sorgen aber mittlerweile dafür, dass diese Schwankungen im Netz noch markanter sind. Die Idee hinter dem vorgeschriebenen Einsatz Intelligenter Stromzähler ist, diese Schwankungen zu dämpfen: Wird viel Strom ins Netz eingespeist – zum Beispiel weil der Wind stark bläst –, wird der Strom günstiger. Steht wenig Strom zur Verfügung, ist er teurer und wird daher seltener abgerufen.
</p><p>Für den Nutzer einer Waschmaschine heißt dies ganz konkret, diese zu programmieren. In Verbindung mit dem Intelligenten Stromzähler bekommt sie erst dann ein Startsignal für die Wäsche, wenn eine vorher definierte Preisgrenze unterschritten wurde.
</p><p>So weit, so gut. „Die Grundidee dahinter stammt aus der Wirtschaftstheorie, nach der Angebot und Nachfrage den Preis regeln. Und darüber soll dann wiederum die Stromnachfrage angepasst werden: Viel Strom – viele Abnehmer, wenig Strom – wenige Abnehmer“, sagt Professor Stefan Bornholdt vom Institut für Theoretische Physik der Universität Bremen. „Die Standardtheorie von Angebot und Nachfrage ist jedoch unvollständig, wenn eine riesige Zahl Konsumenten gleichzeitig um den günstigsten Preis konkurriert. Denn natürlich wollen alle ihre Wäsche waschen, wenn der Strom am billigsten ist.“
</p><h3>Neuer Markt „chaotisch, wild und zappelig“</h3><p>Doch das, so haben der Bremer Hochschullehrer und seine Mitarbeiter Stefan Börries und Sebastian Krause herausgefunden, könnte womöglich nicht klappen. Sie haben die Konkurrenzsituation der Konsumenten im Computer simuliert und herausgefunden, dass es in diesem neu entstehenden Segment des Strommarktes „chaotisch, wild und zappelig“ zugehen kann – ähnlich wie an einer Finanzbörse.
</p><p>Ein Beispiel: „Wenn wenig Strom im Netz und der Preis daher teuer ist, wird das Waschen einfach verschoben. Aber das geht nicht unendlich lang, weil es sich beim Waschen um ein Grundbedürfnis handelt“, erläutert Stefan Bornholdt. „Je mehr von den Menschen vorprogrammierte Waschmaschinen nun auf ihren Start warten, desto höher steigt die potentielle Nachfrage: Eine Nachfrage-Blase bildet sich.“ Und die platzt spätestens, sobald der Preis wieder etwas absinkt: Weil viele Konsumenten aufgrund des sich aufstauenden Waschbedürfnisses ihre „Schmerzgrenze“ nach oben angepasst haben, starten plötzlich unzählige Waschmaschinen auf einmal. „Dann wird ein kollektiver Lawinen-Mechanismus ausgelöst, der die Stromnetze extrem belastet – Blackouts wegen unerwarteter Überlastung nicht ausgeschlossen“, so der Bremer Physiker.
</p><h3>Versorger vor dem Ansturm warnen</h3><p>Nach Meinung seines Teams ist der massenhafte Einsatz der neuen Intelligenten Stromzähler „ein Schnellschuss, der nicht sorgfältig bis zum Ende durchdacht ist“. Man müsse die Versorger darauf aufmerksam machen, dass sich derartige Szenarien abspielen könnten. „In unserem Computermodell haben wir mit verschiedenen Variablen das nachvollzogen, was reale Menschen in solchen Situationen logischerweise tun würden“, so Bornholdt. „Der Einzelne weiß in solch einer Situation natürlich nicht, welche Folgen sein Verhalten hat, wenn es sich potenziert. Und leider wissen es auch diejenigen noch nicht, die den Strom bereitstellen.“
</p><p>Sebastian M. Krause, Stefan Börries, Stefan Bornholdt: „Econophysics of adaptive power markets: When a market does not dampen fluctuations but amplifies them” (Wirtschaftsphysik der adaptiven Strommärkte: Wenn ein Markt Schwankungen nicht dämpft, sondern verstärkt), Physical Review E 2015, <a href="http://journals.aps.org/pre/abstract/10.1103/PhysRevE.92.012815" target="_blank" rel="noreferrer">http://journals.aps.org/pre/abstract/10.1103/PhysRevE.92.012815</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Institut für Theoretische Physik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Stefan Bornholdt<br>Tel: 0421/218-62060<br>E-Mail: <a href="mailto:bornholdt@itp.uni-bremen.de">bornholdt@itp.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.itp.uni-bremen.de/complex" target="_blank" rel="noreferrer">www.itp.uni-bremen.de/complex</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 24 Jul 2015 12:38:06 +0200</pubDate>
                            <title>Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit der Universität Bremen entwickelt neue digitale Bildungsbausteine</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/virtuelle-akademie-nachhaltigkeit-der-universitaet-bremen-entwickelt-neue-digitale-bildungsbausteine-1</link>
                            
                            <description>Konzept mit vielen Innovationen wird erneut von der deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 204 / 24. Juli 2015 KG
</p><p>Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit, eine erfolgreiche Einrichtung der Universität Bremen, wird in den nächsten 18 Monaten mit 338.000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert. Ziel ist die Entwicklung neuer Bildungsbausteine. Das Projekt von Prof. Dr. Georg Müller-Christ (Professur für Nachhaltiges Management) bietet derzeit bereits 14 hochwertige Online-Vorlesungen an. Mehr als 50 renommierte Nachhaltigkeits- und Klimaexperten waren an der Erstellung der videobasierten Lehrveranstaltungen, die in Kooperation mit dem Zentrum für Multimedia in der Lehre (ZMML) produziert wurden, beteiligt. Dabei geht es stets um Bildung für nachhaltige Entwicklung. Studierende können die Lernvideos frei zugänglich nutzen, Credit Points erwerben und an den 35 Partnerhochschulen auch Prüfungen ablegen. So wird es einer großen Anzahl von Studierenden zeit- und ortsunabhängig ermöglicht, sich auf die komplexen Anforderungen der modernen Welt vorzubereiten.
</p><p>Mit dem Fördergeld sollen neue Themenschwerpunkte erschlossen werden, die dann in zusätzlichen Online- Lehrveranstaltungen angeboten werden. Hier wird auf die Expertise und die hochwertige Produktion von Lernvideos im Filmstudio des ZMML gesetzt. Dafür werden Themen wie Zukunftsstadt, die Ressource Wasser, Stiftungen als Förderer von Nachhaltigkeit und Postwachstumsökonomie aufbereitet. Zusätzlich wird ein Konzept für die Verknüpfung von Online-Lernphasen zur Grundlagenvermittlung mit Präsenzlehre zur Vertiefung entwickelt sowie ein Lehr-Lernkonzept für gemeinsames, forschendes Lernen in einer ersten Lehrveranstaltung getestet. Das Lernangebot aus Bremen wird auch außerhalb Deutschlands nachgefragt. Dafür ist eine Pilotphase für die Anerkennung der Leistungen und die Gestaltung von Prüfungen mit internationalen Partnerhochschulen vorgesehen. Des Weiteren soll das Lernangebot stärker modularisiert werden, um auch für unterschiedliche Zielgruppen als Online-Weiterbildungsangebot zum Thema Nachhaltigkeit nutzbar zu sein.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit<br>Projektleiter: Prof. Dr. Georg Müller-Christ<br>Projektkoordinatorin: Nadine Dembski<br>Tel. 0421 - 218 618 13<br>E-Mai: <a href="mailto:dembski@va-bne.de">dembski@va-bne.de</a><br><a href="http://www.va-bne.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.va-bne.de/</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 29 Jul 2015 08:22:58 +0200</pubDate>
                            <title>Bewerbungszahlen für die Uni Bremen konstant hoch</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bewerbungszahlen-fuer-die-uni-bremen-konstant-hoch-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 205 / 29. Juli 2015 SC
</p><p>Mit rund 30.000 Bewerbungen ist das Interesse an der Aufnahme eines grundständigen Studiums (Bachelor und Juristisches Staatsexamen) an der Universität Bremen so groß wie vor einem Jahr. Die Anzahl der Bewerberinnen und Bewerber für ein Grundstudium ist mit rund 20.000 im Vergleich zum Vorjahr um rund 1.000 gestiegen. Die Möglichkeit der Mehrfachbewerbungen wurde von den Studieninteressierten auch in diesem Jahr gleichbleibend häufig genutzt. Das unterstreicht den Willen der jungen Leute, ein Studium unbedingt an der Uni Bremen zu beginnen. Besonders nachgefragt sind die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Rechtswissenschaft, Psychologie und das Grundschullehramt. Mehr Bewerbungen als vor einem Jahr verzeichnen die Geowissenschaften, Informatik, Integrierte Europastudien, Systems Engineering und Wirtschaftsinformatik. Besonders erfreulich diesmal: Die Zulassungsangebote konnten bereits eine Woche nach Ende der Bewerbungsfrist unterbreitet werden konnten.
</p><p>Die Bewerbungsfristen auf Masterstudienplätze - von Fach zu Fach verschieden - sind mehrheitlich abgelaufen. Hier sind erneut rund 6.700 Bewerberinnen und Bewerber zu verzeichnen. Am stärksten nachgefragt sind bisher die Masterstudiengänge Klinische Psychologie, <abbr title="Betriebswirtschaftslehre" lang="de">BWL</abbr>, Wirtschaftspsychologie, Erziehungs- und Bildungswissenschaften und Neuroscience. Insgesamt bietet die Uni Bremen rund 4.000 Plätze für das grundständige Studium und ca. 1.700 Masterplätze an. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br>Sekretariat für Studierende<br>Beatrix Bresemann<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218 61100<br><a href="mailto:bresemann@uni-bremen.de">bresemann@uni-bremen.de</a><br>oder<br>Dezernat Studentische Angelegenheiten<br>Christina Vocke<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 61000<br>E-Mail: <a href="mailto:cvocke@uni-bremen.de">cvocke@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11383</guid>
                            <pubDate>Thu, 30 Jul 2015 08:43:56 +0200</pubDate>
                            <title>Engagierte Schüler treffen engagierte Forscher</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/engagierte-schueler-treffen-engagierte-forscher-1</link>
                            
                            <description>Erfolgreiche Sommerakademie in der Uni Bremen geht mit Abschlusspräsentation am Freitag zu Ende</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 206 / 30. Juli 2015 SC
</p><p>Auch in diesem Jahr bietet die Universität Bremen mit der Sommerakademie ein spannendes Programm für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe an, um sie individuell zu fördern. Seit Montag stellen sich 38 Schülerinnen und Schüler wissenschaftlichen Herausforderungen und forschen gemeinsam mit Uni-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern in den Fachgebieten Quantenphysik, Technomathematik und Umweltforschung. Selbstständiges Experimentieren und interessante Einblicke in den wissenschaftlichen Alltag machen die Sommerakademie für die jungen Menschen zu einem besonderen Erlebnis. Auch die beteiligten Wissenschaftler der Bremer Uni sind vom Engagement der jungen Partner und der gemeinsamen Arbeit begeistert. 
</p><p>Bis Donnerstag, den 30. Juli 2015 bearbeiten die Schüler-Teams intensiv ihre Projektthemen in den Instituten. Am Freitag bildet dann eine gemeinsame Projektpräsentation aller Workshops den Abschluss der Sommerakademie. Von 10 Uhr bis 12 Uhr berichten die Schülerinnen und Schüler im FinanzCentrum der Sparkasse Bremen Am Brill über ihre Projektergebnisse. Die Kursleiterinnen und Kursleiter stellen zudem ihre Forschungseinrichtungen vor. Lehrkräfte, Eltern und Freunde sind ebenfalls dabei. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Interessierte Medienvertreterinnen und -vertreter sind zur Projektpräsentation herzlich eingeladen. Um eine kurze Anmeldungen per Mail an <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de">gruendl@uni-bremen.de</a>&nbsp; oder <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; wird gebeten
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br>Akademie für Weiterbildung<br>Arbeitsgebiet Universität und Schule<br>Gisela Gründl <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-61613<br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de">gruendl@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.sommerakademie.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.sommerakademie.uni-bremen.de</a> .</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11384</guid>
                            <pubDate>Fri, 31 Jul 2015 08:39:38 +0200</pubDate>
                            <title>Rosetta-Mission: Hinweise auf außerirdischen Ursprung des Lebens verdichten sich</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/rosetta-mission-hinweise-auf-ausserirdischen-ursprung-des-lebens-verdichten-sich-1</link>
                            
                            <description>SCIENCE-Artikel berichtet über Nachweis von organischen Molekülen auf dem Kometen Tschuri / Chemiker der Uni Bremen gehören zum Autorenteam</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 207 / 31. Juli 2015 SC
</p><p>Es ist eine lange Geschichte – und sie ist noch längst nicht beendet. Die Rede ist von der Rosetta-Mission zum Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenka, kurz Tschuri. Nach knapp elf Jahren Flugzeit setzte die Rosetta-Sonde am 12. November 2014 die Landeeinheit PHILAE auf dem Kometen ab. Mit im Gepäck war ein Instrument namens <span lang="en">COSAC (Cometary Sampling and Composition Experiment)</span>, das von den Bremer Wissenschaftlern Wolfram Thiemann, Uwe Meierhenrich (heute Uni Nizza) und Jan Hendrik Bredehöft unter Federführung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Göttingen mitentwickelt worden war. Seine Aufgabe: Suche nach organischen Molekülen auf dem Kometen. Erste Ergebnisse der von <abbr title="Cometary Sampling and Composition Experiment" lang="en">COSAC</abbr> gelieferten Daten werden in der <span lang="en">SCIENCE</span>-Ausgabe am 31. Juli 2015 im Artikel <span lang="en">„Organic compounds on comet 67P/Churyumov-Gerasimenko revealed by COSAC mass spectrometry“</span> veröffentlicht. Die 21 Autoren – maßgeblich daran beteiligt Jan Hendrik Bredehöft und Wolfram Thiemann vom Institut für Angewandte und Physikalische Chemie der Uni Bremen – belegen die Existenz von 16 verschiedenen typisch organischen Molekülen auf Tschuri. „Das Datenmaterial bietet einen klarer Hinweis darauf, dass die gefundenen Moleküle kleinere Fragmente von im Boden enthaltenen Aminosäuren sein dürften“, ist sich Professor Wolfram Thiemann sicher. Die Aminosäuren sind entscheidende Bausteine der Proteine oder der Eiweiße, die wiederum Grundbausteine aller Zellen und damit Ursprung allen Lebens sind. 
</p><p>Allerdings reichen vorliegenden Daten noch nicht aus, um lebensstiftende Materie außerhalb der Erde zweifelsfrei nachzuweisen. Deshalb hoffen die Wissenschaftler, dass <abbr title="Cometary Sampling and Composition Experiment" lang="en">COSAC</abbr> weitere Bodenproben auch aus tieferen Schichten entnehmen und dann weitere Informationen über den möglichen Ursprung des Lebens senden wird.
</p><h3>Zur Rosetta-Mission</h3><p>Vor elf Jahren startete am Weltraumbahnhof der <abbr title="European Space Agency">ESA</abbr> in Kourou (Französisch Guyana) eine ARIANE-Rakete, die den Satelliten ROSETTA auf eine lange Reise zum an die Sonne heranrückenden Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenka beförderte. Planmäßig erreichte Rosetta im Herbst 2014 den angesteuerten Kometen, ging nach Annäherung auf etwa 100 km auf eine etwa kreisförmige Umlaufbahn um den Kometen und setzte am 12. November 2014 die Landeeinheit PHILAE weich auf der Kometenoberfläche ab. Das Interesse der Bremer Wissenschaftler richtet sich besonders auf die Arbeit des <abbr title="Cometary Sampling and Composition Experiment" lang="en">COSAC</abbr>-Instruments. Das wissenschaftlich einmalige Gerät kann nämlich gaschromatographische und massenspektrometrische Untersuchungen von Bodenproben durchführen. Neben organischen Molekülen soll es auch deren Chiralität (Händigkeit) bestimmen. Das wäre ein wichtiger Hinweis auf den außerirdischen Ursprung des Lebens auf der Erde.
</p><p>In dem <span lang="en">SCIENCE</span>-Aufsatz wird über die bisherigen Auswertungsergebnisse berichtet: Es wurden in einer ersten „Schnüffel“-Phase einige vom Massenspektrometer aufgenommene Staubkörnchen analysiert. Sie enthalten nachweislich mindestens 16 verschiedene typisch organische Moleküle. Es handelt sich hierbei – neben dem Hauptmolekül Wasser – um relativ einfache Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff enthaltende Moleküle wie Methan, Kohlenmonoxid, Acetaldehyd, Aceton, Propionaldehyd, Glykolaldehyd und 1,2-Ethylenglykol. Interessanterweise konnten auch chemische Verbindungen wie Blausäure, Methylamin, Acetonitril, Isocyansäure, Formamid, Ethylamin, Methylisocyanat und Acetamid nachgewiesen werden, die zusätzlich das wichtige Element Stickstoff enthalten.
</p><p>Aber der letzte Nachweis von lebender Materie auf Tschuri steht noch aus. Denn bis zum heutigen Tage hat der Lander PHILAE mangels ausreichender Energieversorgung noch nicht seine wichtigsten ihm aufgetragenen Hausaufgaben erledigt: nämlich nicht nur – wie geschehen – aufgewirbelten Staub zu analysieren, sondern richtige Bodenproben bis zu einer Tiefe von bis zu 20 cm heranzuholen und durch den Gaschromatographen mit angeschlossener massenspektrometrischer Detektion auf Aminosäuren und ähnliche Moleküle zu untersuchen. Damit könnten, so die Hoffnung der Bremer Wissenschaftler, zusätzliche Informationen zur „Chiralität“ (der Händigkeit) erworben werden. 
</p><p>Die Hoffnung auf das Erwachen von PHILAE scheint nicht unbegründet. Bis Mitte August nähert sich Tschuri immer mehr der Sonne, so dass die Solarbatterien aufgeladen werden könnten, um die sehnlichst erwarteten analytischen Arbeiten abzuschließen.&nbsp;&nbsp; 
</p><h3>Was ist Chiralität?</h3><p>Die Chiralität beschreibt ein von Biomolekülen her gut bekanntes Phänomen. Man weiß, dass sich Biomoleküle aus Bausteinen zusammensetzen, die einheitlich entweder ausschließlich rechts- oder ausschließlich linkshändig sind. Beispielsweise sind Eiweiße (Proteine) ausschließlich aus L-Aminosäuren aufgebaut, wohingegen deren Spiegelbilder, die D-Aminosäuren, in Eiweißen keine Verwendung finden. Auf ähnliche Weise nutzen sowohl die Kohlenhydrate wie auch die <abbr title="desoxyribonuclein acid">DNA</abbr> ausschließlich D-Zucker und haben keine Verwendung für etwaig vorkommende L-Zucker-Einheiten. Eine zentrale wissenschaftliche Frage ist nun, wie zu Beginn der biologischen Evolution die rechts-/links-Symmetrie gebrochen werden konnte, um die molekularen Bausteine des Lebens einheitlich entweder in rechts- oder in links-Form generieren zu können. Heute sprechen viele Gründe dafür, dass dieser Symmetriebruch nicht erst auf der frühen Erde, sondern bereits im interstellaren Raum stattfand. In solchem Falle sollten diejenigen Moleküle, die wie Aminosäuren oder Zucker das Phänomen der Händigkeit (griechisch: Chiralität) aufweisen, im Kometenmaterial in rechts- oder links-Form in ungleicher Menge nachgewiesen werden. 
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie / Chemie<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Wolfram Thiemann<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421-218-63211<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 71270<br>E-Mail: <a href="mailto:thiemann@uni-bremen.de">thiemann@uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11385</guid>
                            <pubDate>Mon, 03 Aug 2015 14:31:24 +0200</pubDate>
                            <title>Neue Standards für die Funktechnologien der Industrie 4.0</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neue-standards-fuer-die-funktechnologien-der-industrie-40-1</link>
                            
                            <description>Wissenschaftler des Technologiezentrums Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen sind Partner der Begleitforschung für das BMBF-Programm „Zuverlässige drahtlose Kommunikation in der Industrie“ (ZDKI)</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 208 / 3. August 2015 SC
</p><p>In der Fabrik der Zukunft werden Maschinen intensiv miteinander kommunizieren. Weil diese Kommunikation oft zwischen Tausenden von einzelnen Sensoren, Aktoren und Steuerungseinheiten in einer sich dynamisch verändernden Produktionsumgebung und mit zum Teil beweglichen Maschinen wie Roboter stattfinden wird, sind drahtlose Kommunikationstechnologien ein absolutes Muss. Allerdings existieren derzeit keine Funktechnologien, welche die harten Anforderungen im Industrieeinsatz bezüglich Reaktionsgeschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität erfüllen. Den Weg zu den Fabriken der „Industrie 4.0“ soll jetzt das bundesweite Programm „Zuverlässige drahtlose Kommunikation in der Industrie“ ebnen, das sich in mehreren Verbundprojekten mit der Erforschung und Umsetzung von industriellen Kommunikationslösungen befasst. Das Technologiezentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen leistet gemeinsam mit weiteren Partnern die zugehörige Begleitforschung: Sie soll die Partner der einzelnen Verbundvorhaben auf technologischer Ebene zusammenbringen, um mittels einer im Vorfeld der Marktentwicklung abgestimmten Vorgehensweise die Standardisierung der notwendigen Funktechnologien aus Deutschland heraus zu bestimmen.
</p><h3>Ziel: Standardisierte Lösungen</h3><p>Der offizielle Startschuss für das Programm „Zuverlässige drahtlose Kommunikation in der Industrie“ war am 28. und 29. Juni 2015 bei einer Auftaktveranstaltung in Bad Pyrmont. Dort stellten sich zunächst die acht technischen Verbundprojekte vor, die sich sowohl mit den Funktechnologien als auch deren Integration zu einem industriellen Funksystem befassen. Das <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr> ist dabei durch Professor Armin Dekorsy zusätzlich als Projektleiter mit dem Projekt „HiFlecs“ an der Entwicklung eines neuartigen Funksystems für die Fertigungsautomation beteiligt.
</p><p>Als Maßnahme der „Begleitforschung Zuverlässige drahtlose Kommunikation in der Industrie“ (BZKI), wurden im Rahmen der Auftaktveranstaltung mehrere Fachgruppen gebildet, die sich mit übergeordneten strategischen Fragestellungen zur drahtlosen Kommunikation in der Industrie beschäftigen. Mitglieder aller technischen Projekte arbeiten darin gemeinsam an Themen wie der Funkschnittstelle, der Architektur und Koexistenz von Funksystemen oder der Gewährleistung der Sicherheit. In diesem Prozess sollen Anforderungen aus den Anwendungsfeldern harmonisiert und eine abgestimmte Standardisierungsstrategie vorbereitet werden. Die Zusammenarbeit der wissenschaftlichen Einrichtungen mit Unternehmen und Verbänden soll sicherstellen, dass die Bedürfnisse der deutschen Unternehmen bei der Festlegung von Standards berücksichtigt werden. Darüber hinaus soll im Rahmen der Begleitforschung die Abstimmung von Schnittstellen der verschiedenen entwickelten Lösungen erfolgen, um dafür zu sorgen, dass sie auch im Zusammenspiel funktionieren. 
</p><h3>Verwertung unter dem Label „Industrial Radio.DE“</h3><p>Das komplementär aufgestellte Konsortium der Begleitforschung setzt sich neben dem <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>, das im Wesentlichen die Aspekte des „Radio Air Interface“ betrachtet, zusammen aus dem Institut für Automation und Kommunikation (ifak), <abbr title="Technische Universität">TU</abbr> Dresden und der <abbr title="Technische Universität" lang="de">TU</abbr> Kaiserslautern sowie der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE), die die Projektleitung innehat. So können nicht nur alle fachlichen Aspekte des Forschungsprogramms adressiert werden, sondern vor allem auch die hervorragende Vernetzung in die verschiedenen Fachgremien aktiv genutzt werden, um die Verwertung des Labels Industrial Radio möglichst erfolgreich zu unterstützen.
</p><p>Die Forschungsvorhaben und ihre Ergebnisse werden auf der Website <a href="http://industrialradio.de/Home/Index" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">industrialradio.de</a> präsentiert. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Technologiezentrum Informatik und Informationstechnik (TZI)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Armin Dekorsy <br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218-62400<br>E-Mail: <a href="mailto:dekorsy@ant.uni-bremen.de">dekorsy@ant.uni-bremen.de</a></p><p>Frank Bittner<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218-62375<br>E-Mail: <a href="mailto:bittner@tzi.de">bittner@tzi.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 04 Aug 2015 15:15:27 +0200</pubDate>
                            <title>Unter Bremer Leitung: Internationale Chemie-Fachzeitschrift im Aufwind</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/unter-bremer-leitung-internationale-chemie-fachzeitschrift-im-aufwind-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 209 / 4. August 2015 SC
</p><p>Seit acht Jahren ist Wolffram Schröer einer der beiden Chefredakteure der Zeitschrift <span lang="en">„Journal of Molecular Liquids“</span>. In dieser Zeit hat sich das Journal von einer fachwissenschaftlichen Randfigur zu einer international führenden Zeitschrift für Physik und Chemie entwickelt. So sind die von Wissenschaftlern eingereichten Artikel seit 2008 von 200 auf 1400 gestiegen. Auch der <span lang="en">Impact Factor </span>(IF) hat sich von 0,98 auf 2,52 erhöht. Der <abbr title="Impact Factor">IF</abbr> gibt an, wie oft im Durchschnitt die publizierten Arbeiten zitiert werden. „Das <span lang="en">„Journal of Molecular Liquids“</span> belegt heute im interdisziplinären Bereich der Physikalischen Chemie und der Chemischen Physik Rang 11 unter 34 internationalen Fachzeitschriften“, freut sich der Editor in Chief Wolffram Schröer. „Dieser Erfolg stärkt auch das internationale Ansehen der Universität Bremen.“ 
</p><p>Schließlich war Wolffram Schröer 30 Jahre lang bis zu seiner Pensionierung 2008 Professor für Physikalische Chemie mit den Schwerpunkten Chemische Thermodynamik und Statistische Thermodynamik an der Uni Bremen. Seinem Forschungsgebiet „Eigenschaften von Flüssigkeiten auf molekularstatistischer Grundlage“ ist er im Rahmen seiner redaktionellen Tätigkeit treu geblieben. Das 1966 gegründete <span lang="en">„Journal of Molecular Liquids“</span> veröffentlicht experimentelle und theoretische Arbeiten sowie Simulationen über einfache und komplexe Flüssigkeiten wie flüssige Kristalle und kolloide Lösungen, die zum Verständnis der physikalischen Eigenschaften auf molekular-statistischer Grundlage beitragen. Neben Schröer ist Professor Takami Yamaguchi von der <span lang="en">Tohoku University Editor in Chief.</span> Er forscht und lehrt an der Tohoku University, eine der angesehensten staatlichen Hochschulen in Japan.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie/Chemie<br>Institut für Anorganische und Physikalische Chemie<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Wolffram Schröer<br>E-Mail: <a href="mailto:schroer@uni-bremen.de">schroer@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 05 Aug 2015 11:04:20 +0200</pubDate>
                            <title>ZARM-Direktor zum Mitglied der „International Academy of Astronautics“ gewählt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/zarm-direktor-zum-mitglied-der-international-academy-of-astronautics-gewaehlt-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Der geschäftsführende Direktor des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen, Professor Claus Lämmerzahl, wurde für seine Verdienste im Bereich der Weltraumwissenschaften zum korrespondierenden Mitglied der „<span lang="en">International Academy of Astronautics“</span> (IAA) gewählt. Die IAA widmet sich der Förderung der internationalen Zusammenarbeit in der Weiterentwicklung der Raumfahrt zu friedlichen Zwecken. Sie ist eine unabhängige NGO, die 1960 von Theodore von Karman in Schweden gegründet und 1996 von den Vereinten Nationen anerkannt wurde. Zu Ihren Mitgliedern gehörten berühmte Raumfahrtpioniere wie zum Beispiel Hermann Oberth, Eugen Sänger oder Yuri Gagarin. Heute setzt sich die Organisation u. a. aus Vorsitzenden aus Raumfahrtagenturen sowie führenden Raumfahrtwissenschaftlern und -ingenieuren aus Universitäten, Instituten und Industrie zusammen.<br><br>Die <span lang="en">„International Academy of Astronautics“</span> ist die einzige Organisation im Bereich der Weltraumwissenschaften und der Raumfahrt, die ausschließlich aus gewählten Mitgliedern besteht. Ausgewählt werden die Raumfahrtexpertinnen und -experten aufgrund ihrer herausragenden Leistungen für die Astronautik und die Erforschung des Weltalls. Claus Lämmerzahl wird am 11. Oktober 2015 in einer feierlichen Zeremonie seine Mitgliedsurkunde entgegennehmen. Diese Vergabe der Auszeichnung findet im Rahmen des „International Astronautical Congress“ (IAC) in Jerusalem, Israel, statt. Dabei wird Claus Lämmerzahl zugleich die Bewerbung Bremens um die Ausrichtung des IAC 2018 präsentieren. „Ich fühle mich sehr geehrt, in diese hochangesehene Akademie gewählt worden zu sein“, sagt Lämmerzahl. „Dies war nur möglich, weil die Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unterstützt von der Universität Bremen, dem <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr> zu einer weltweit anerkannten wissenschaftlichen Reputation verholfen haben.“<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Claus Lämmerzahl<br>Tel. 0421 218-57827<br>E-Mail: <a href="mailto:directorate@zarm.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">directorate@zarm.uni-bremen.de</a><br><br>Allgemeine Presseanfragen:<br>Birgit Kinkeldey<br>Tel. 0421 218-57755<br>E-Mail: <a href="mailto:birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de <br></a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 05 Aug 2015 11:13:41 +0200</pubDate>
                            <title>Im Schnupperworkshop ‚coole Apps‘ entwickeln</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/im-schnupperworkshop-coole-apps-entwickeln-1</link>
                            
                            <description>Uni bietet 13. August eintägigen App-Workshop für Schülerinnen und Schüler</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Sommerferien, <span lang="en">chillen</span> statt Schule und dann noch einen Tag lang Spaß und Spannung in der Uni Bremen: Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse, die schon immer mal in die Entwicklung von Apps hineinschnuppern wollten, haben dazu am 13. August 2015 Gelegenheit. Das go4IT-Projekt der Universität Bremen bietet ihnen die Chance, sich dem Programmieren auf spielerische Weise zu nähern, eine eigene App zu entwickeln und im <span lang="en">App-Store</span> hochzuladen. Vorkenntnisse sind für den eintägigen Schnupperworkshop ‚Coole Apps‘ nicht erforderlich. Wer Lust hat, bei dem Workshop „<span lang="en">coole Apps</span>“ mitzumachen, sollte sich schnell entscheiden. Es stehen nur noch wenige Restplätze zur Verfügung. Anmeldungen sind bis zum 11. August per Mail an veit@tzi.de möglich. Der Workshop geht von 10 bis 15 Uhr.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnologie<br>Sabine Veit<br>Tel. 0421 218 64005<br>E-Mail: <a href="mailto:veit@tzi.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">veit@tzi.de</a><br><a href="http://www.go4it.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.go4it.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 13 Aug 2015 10:14:29 +0200</pubDate>
                            <title>IN-Touch: Flüchtlinge studieren an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/in-touch-fluechtlinge-studieren-an-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            <description>Deutschlandweit einzigartiges Projekt jetzt als Good Practice Beispiel auf den Webseiten der Europäischen Kommission gelistet</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 212 / 13. August 2015 RO
</p><p>Krieg, Verfolgung, Gewalt: Immer mehr Menschen müssen aus ihren Heimatländern flüchten und suchen auch in Bremen Zuflucht. Viele davon haben in ihren Heimatländern studiert. Seit dem Sommersemester 2014 lädt die Universität Bremen Geflüchtete mit akademischem Hintergrund ein, als Gäste an den regulären Veranstaltungen teilzunehmen. Hier können sie ihre Kenntnisse auf dem neuesten Stand halten und erweitern. Die Uni Bremen hat dieses deutschlandweit einzigartige Pilotprojekt namens „<span lang="en">IN-Touch</span>“ entwickelt und bereits 2014 umgesetzt. Jetzt wurde es als <span lang="en">Good Practice</span> Beispiel auf den Webseiten der Europäischen Kommission (<a href="http://(https://ec.europa.eu/migrant-integration/index.cfm?action=furl.go&amp;go=/intpract/in-touch" target="_blank" rel="noreferrer">https://ec.europa.eu/migrant-integration/index.cfm?action=furl.go&amp;go=/intpract/in-touch</a> ) gelistet. In der Begründung heißt es, dass das Bremer Projekt „Vorbildcharakter für andere Institutionen“ hat. Als Leuchtturmbeispiel solle es nun europaweit bekannt gemacht werden.
</p><h3>Ein großes Tor in Sachen Integration aufgestoßen</h3><p>Innerhalb des ersten Jahres haben sich 76 Menschen für <span lang="en">IN-Touch</span> beworben. Bislang haben 20 von ihnen ein Zertifikat erhalten. „Wir erwarten schon bald weitere Abschlüsse“, erklärt Projekt-Koordinator Jens Kemper vom International Office der Universität Bremen. „Ein kontinuierliches Studium ist jedoch für Flüchtlinge nicht so leicht - viele haben mit posttraumatischen Belastungen zu kämpfen, andere versuchen ihre Angehörigen zu finden. IN-Touch ist für die Menschen, die zu uns kommen, Brücke für ein neues Leben in Deutschland. Die Uni Bremen hat hier ein großes Tor in Sachen Integration aufgestoßen. Schön, dass unsere Idee nun sogar europaweit wahrgenommen wird.“
</p><p>Das Projekt hat Signalwirkung: Die Idee <span lang="en">IN-Touch</span> wird an immer mehr deutschen Hochschulen aufgenommen und ähnliche Projekte werden jetzt vielerorts gestartet. Dazu gab es viele Nachfragen, die an der Uni Bremen aufliefen. Das Besondere des Pilotprojekts ist, dass die Flüchtlinge direkt in Vorlesungen und Seminaren mitmachen können. 
</p><p>„Menschen, die geflüchtet sind, brauchen nicht nur eine Unterkunft und Essen, sondern auch Anerkennung und geistige Nahrung“, sagt die Konrektorin für Internationalität und Diversität, Professorin Yasemin Karakaşoğlu. Insgesamt ist das Projekt eine Win-Win-Situation. „Die <span lang="en">IN-Touch</span>-Teilnehmenden bringen ihre Kenntnisse in die Veranstaltungen ein, gleichzeitig erhalten und erweitern sie ihr mitgebrachtes Wissen. Darüber hinaus sind sie auch für uns als zukünftige Studierende und Mitarbeitende interessant. <span lang="en">IN-Touch</span> ist gelebte gesellschaftliche Verantwortung, ist Bekenntnis der Universität zu Vielfalt und ihrer Rolle in Bremen und der globalisierten Welt“, so Karakaşoğlu.
</p><h3>Europäische Website für Integration</h3><p>Die europäische Website für Integration (EWSI) ist eine einzigartige Anlaufstelle für Praktiker, die sich mit Integrationsfragen befassen, sowohl in Nichtregierungs- als auch Regierungsorganisationen. Ihr Angebot umfasst: Eine Sammlung guter Praktiken, die für leichte Entnahme und Import klar und vergleichbar dargestellt sind. Die Website fungiert als zentraler Punkt für die Gemeinschaft der Integrationsakteure und gilt daher als virtuelles Pendant des Europäischen Integrationsforums.
</p><h3>Viele Angehörige der Uni Bremen engagieren sich</h3><p>Das Engagement der Uni Bremen für und mit Flüchtlingen geht aber über das <span lang="en">IN-Touch</span>-Projekt hinaus. Seit Juni 2015 sind Zelte für Flüchtlinge auch am Campus der Universität Bremen aufgestellt worden und seither gibt es eine große Bereitschaft von Seiten vieler Universitätsmitglieder, die neuen Nachbarn willkommen zu heißen und sie sinnvoll zu unterstützen. Das Rektorat koordiniert und bündelt in der <abbr title="Arbeitsgemeinschaft">AG</abbr> Flüchtlinge die ehrenamtlichen Uni-Aktivitäten für die Bewohner der Zelte. Zahlreiche Studierende haben sich in der Initiative „<span lang="en">Refugees Welcome</span>“ zusammengeschlossen (<a href="http://www.facebook.com/RefugeesWelcomeUniBremen?fref=ts" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/RefugeesWelcomeUniBremen?fref=ts</a> ) und kümmern sich um konkrete Unterstützung vor Ort. Alle aktuellen Informationen über benötigte Hilfen und Unterstützung für die Bewohner der Zelte am Uni-Campus gibt es auf der Uni-Homepage unter <a href="http://www.uni-bremen.de/fluechtlinge." target="_blank">www.uni-bremen.de/fluechtlinge.</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>International Office <br>Jens Kemper<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 60365<br>E-Mail: <a href="mailto:jkemper@uni-bremen.de">jkemper@uni-bremen.de</a><br><a href="/de/international/wege-an-die-universitaet-bremen/uni-fuer-gefluechtete">https://www.uni-bremen.de/de/international/wege-an-die-universitaet-bremen/uni-fuer-gefluechtete</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 18 Aug 2015 09:34:28 +0200</pubDate>
                            <title>Uni-Ausgründung encoway: Eine 15-jährige Erfolgsgeschichte</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-ausgruendung-encoway-eine-15-jaehrige-erfolgsgeschichte-1</link>
                            
                            <description>Das Spin-off des Technologie-Zentrums Informatik und Informationstechnik (TZI) hat sich mit nur drei Leuten gegründet / Heute zählt das Unternehmen im Technologiepark Bremen 120 Mitarbeiter</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 213 / 18. August 2015 MM
</p><p>Es ist die Erfolgsgeschichte einer Ausgründung, wie man sie sich an der Universität Bremen nicht besser wünschen kann: Vor 15 Jahren startete der damalige wissenschaftliche Mitarbeiter des Technologie-Zentrums Informatik und Informationstechnik (TZI) der Uni Bremen, Christoph Ranze, das Software-Unternehmen <span lang="en">encoway</span>. Das <span lang="en">Spin-off</span> im Technologiepark Bremen umfasst mittlerweile über 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dazu weitere Auszubildende und Studierende. Zu seinen Kunden gehören international bedeutende Unternehmen wie <span lang="en">ABB, Sartorius, Phoenix Contact</span> und Festo. <span lang="en">encoway</span> entwickelt für diese Industriekunden individuell zugeschnittene Softwarelösungen, mit denen ihre Vertriebsmitarbeiter variantenreiche Produkte besser verkaufen können.
</p><h3>Talentschmiede für Studierende</h3><p>Mit der Universität Bremen sind der Geschäftsführer Christoph Ranze und seine Kollegen nicht nur als Alumni eng verbunden. Das Bremer <span lang="en">Start-up</span>-Unternehmen gilt im Informatikbereich der Uni als Talentschmiede für den wissenschaftlichen Nachwuchs: Zahlreiche Studierende und Promovenden haben bei <span lang="en">encoway</span> bereits ihre Abschlussarbeit gemacht, arbeiten als Werkstudierende oder absolvieren Praktika. Nicht selten ist <span lang="en">encoway</span> ihr Einstieg ins Berufsleben. „Etwa die Hälfte unserer Leute kommt von der Universität Bremen“, sagt Ranze. Für Professor Rainer Malaka, den Sprecher des <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr>, ist <span lang="en">encoway</span> gleich aus drei Gründen ein Musterbespiel für Technologietransfer: „Als <span lang="en">Spin-off</span> wurde hier aus einer Idee von <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>-Mitarbeitern ein erfolgreiches Unternehmen. Zudem findet kontinuierlich ein Wissenstransfer über Absolventen statt, die zu <span lang="en">encoway</span> gehen. Darüber hinaus gibt es immer wieder Forschungs- und Transferprojekte mit dem <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> und <span lang="en">encoway</span>.“
</p><h3>„Waren anfangs eine graue Maus unter den <span lang="en">Start-ups</span>“</h3><p>Dabei fing alles ganz unscheinbar an: Mit nur drei Leuten gründete Christoph Ranze im Jahr 2000 ein zunächst kleines Unternehmen. Schnell kamen weitere Mitarbeiter hinzu, wie zum Beispiel Klaas Nebuhr, der ebenfalls wissenschaftlicher Mitarbeiter am <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> war und früh mit in die Leitung von <span lang="en">encoway</span> einstieg. „Wir waren Untermieter bei einer Agentur im Technologiepark und hatten nur gebrauchte Möbel“, erinnert sich Ranze. „Unter den damaligen glanzvollen <span lang="en">Start-ups</span> waren wir eine graue Maus“. Doch Ranze, Nebuhr und ihr Team hatten eine gute Geschäftsidee, waren durch ihre Uni-Ausbildung ausgewiesene Experten in Sachen Softwareentwicklung und hatten einen strategischen Investor. Das Familienunternehmen Lenze aus Hameln hielt ihnen nicht nur finanziell den Rücken frei, sondern beriet sie auch in unternehmerischen Fragen. Den Kontakt hatten Ranze und Nebuhr aus ihrer Zeit beim <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>, als sie gemeinsam mit Lenze in Forschungs- und Entwicklungsprojekten gearbeitet hatten.
</p><h3>„Professor Herzog war mein Mentor“</h3><p>Bis heute ist <span lang="en">encoway</span> Teil der Lenze-Gruppe. Seinen jungen <span lang="en">Start-up</span>-Charakter hat das Unternehmen auch nach 15 Jahren erhalten. Ranzes Firmenphilosophie? <span lang="en">„People Business“</span>, sagt er. „Wir leben bei <span lang="en">encoway</span> ein Miteinander und investieren in das <span lang="en">Know-how</span> unserer Leute.“ Ganz nach dem Motto von Werder: „Wir kaufen keine Stars, wir machen welche“. Teamgeist und nach außen füreinander einstehen sind wichtige Maxime für den Firmen-Chef. Gelernt hat er das von seinem langjährigen Chef, Professor Otthein Herzog. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter baute Ranze mit ihm zusammen in den 1990er Jahren das <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> der Uni Bremen auf. „Er war mein Mentor.“
</p><h3>Was macht <span lang="en">encoway</span>? </h3><p>Bei dem Software-Unternehmen <span lang="en">encoway</span> dreht sich alles um die Individualisierung von Produkten. Ranze, Nebuhr und ihre Mitarbeiter bauen so genannte Produktkonfiguratoren für Industriekomponenten, Geräte oder Maschinen. Sucht ein Kunde beispielsweise einen bestimmten Elektromotor mit Getriebe für seine Maschine, dann stellt <span lang="en">encoway</span> die Software bereit, mit der er sich aus der millionenfachen Vielfalt der Kombinationsmöglichkeiten den genau passenden zusammenstellen – konfigurieren – kann. „Wir haben Softwarelösungen entwickelt, mit denen produzierende Unternehmen ihre Vielfalt an Produkten beherrschen können“, erklärt Nebuhr den Markterfolg von <span lang="en">encoway</span>. „Und wir haben das Glück, hier in Bremen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, mit denen diese Erfolge erst möglich sind“.
</p><h3>Was macht das <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr>?</h3><p>Im TZI – Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik – arbeiten fachübergreifend 15 Professorinnen und Professoren der Uni Bremen sowie mehr als 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an zentralen Fragestellungen der modernen Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft. Die Wissenschaftler forschen in über 100 nationalen und internationalen Projekten für eine bessere Bildungs- und Lebensperspektive der Menschen sowie eine höhere Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Themen sind die Zukunft der Industriearbeit, lebenslanges Lernen, der demografische Wandel, der sichere Umgang mit Informationen in Zeiten des Internets oder Ressourceneffizienz. Mit dem studentischen Projekt „WuppDi!“ gehörte das <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> im Jahr 2012 zu den 365 „Ausgewählten Orten“ in Deutschland. In dem Projekt haben Studierende am <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> Bewegungsspiele für Parkinsonkranke entwickelt. Auch die mittlerweile 13 Ausgründungen aus dem TZI mit heute rund 220 zusätzlich geschaffenen Arbeitsplätzen zeigen, wie nutzerorientiert die Forschung ausgerichtet ist. 
</p><p>Der Alumnus Christoph Ranze im Video bei Youtube: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=R-ZlkhfbTFI" target="_blank" rel="noreferrer">www.youtube.com/watch?v=R-ZlkhfbTFI</a> &nbsp; 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen</strong>: Bei der Uni-Pressestelle erhalten Sie Bildmaterial. Kontakt unter Tel.: 0421 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; .
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Michael Lawo<br>Telefon: 0421 218-64002<br>E-Mail: <a href="mailto:mlawo@informatik.uni-bremen.de">mlawo@informatik.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.tzi.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.tzi.de</a></p><p><span lang="en">encoway</span> GmbH<br>Christoph Ranze<br>Telefon: 0421 33003 500<br>E-Mail: <a href="mailto:ranze@encoway.de">ranze@encoway.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11391</guid>
                            <pubDate>Wed, 19 Aug 2015 13:24:04 +0200</pubDate>
                            <title>Zentrum für Arbeit und Politik: Der sozialwissenschaftliche Zwei-Jahres-Kurs startet im Oktober 2015</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/zentrum-fuer-arbeit-und-politik-der-sozialwissenschaftliche-zwei-jahres-kurs-startet-im-oktober-2015-3</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 214 / 19. August 2015 RO 
</p><p>Er ist ein wahrer Dauerbrenner: Der Zwei-Jahres-Kurs des Zentrums für Arbeit und Politik der Universität Bremen findet in diesem Jahr bereits zum 28. Mal statt. In diesem bundesweit einzigartigen Weiterbildenden Studium können Erwachsene nebenberuflich eine sozialwissenschaftliche Grundbildung erwerben und Handlungsmöglichkeiten für die gesellschaftspolitische Praxis in vielen Lebensbereichen kennenlernen und entwickeln. Um interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Einblick in den Kurs zu ermöglichen, gibt es zwei Schnupperabende. Der erste Termin ist am 29. September 2015 und der zweite findet am 6. Oktober 2015 jeweils um 18:00 Uhr statt. Noch sind einige, wenige Plätze frei. Der Kurs beginnt im Oktober 2015.<br><br>Dieses Angebot der politischen Bildung steht grundsätzlich allen Interessierten offen. Unter bestimmten Bedingungen können die Teilnehmenden ein Zertifikat erwerben, mit dem sie an der Universität Bremen oder der Hochschule Bremen einige Fächer studieren können. Voraussetzung für die Zulassung zum Zertifikat sind eine abgeschlossene Berufsausbildung oder mindestens fünf Jahre Berufstätigkeit. Erziehungs-, Arbeitslosen-, Wehrdienst- und Zivildienstzeiten können mit insgesamt bis zu einem Jahr angerechnet werden. <br><br>Die Lehrveranstaltungen finden einmal wöchentlich abends, an mehreren Samstagen und drei einwöchigen Bildungsurlauben statt. Mehr Informationen über Inhalte, Lernformen, Zeitbedarf und die Voraussetzungen für den Erwerb eines Zertifikates, das eine fachgebundene Hochschulreife beinhaltet, geben die Dozenten am Donnerstag, den 3. September 2015 um 18:00 Uhr im Zentrum für Arbeit und Politik der Universität Bremen, Am Fallturm 1, 28359 Bremen (<abbr title="Technische Akademie Bremen" lang="de">TAB</abbr>, Eingang A). Anmeldeschluss ist der 11. September 2015<br><br>Weiter Informationen und Bewerbungsunterlagen: <br><br>Studiensekretariat des Zentrums für Arbeit und Politik<br>Christina Volkmer<br>Tel.: 0421/ 218 – 56 702 <br>Fax: 0421/ 218 – 56 722<br>E-Mail: <a href="http://www.uni-bremen.de/zap/kursangebote/zwei-jahres-kurs.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">christina.volkmer@uni-bremen.de</a></p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/zap/kursangebote/zwei-jahres-kurs.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">http://www.uni-bremen.de/zap/kursangebote/zwei-jahres-kurs.html</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11392</guid>
                            <pubDate>Thu, 20 Aug 2015 14:28:56 +0200</pubDate>
                            <title>Editionsprojekt „Das Gemeindebuch Schrebitz“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/editionsprojekt-das-gemeindebuch-schrebitz-1</link>
                            
                            <description>Geschichtsstudierende der Uni Bremen transkribieren 500 Jahre alte Handschrift</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 215 / 20. August 2015 SC
</p><p>Studierende und Lehrende des Masterstudiengangs „Geschichte“ der Universität Bremen bearbeiten seit dem Wintersemester 2013/14 gemeinsam eine bisher völlig unbekannte Handschrift: das Gemeindebuch des Dorfes Schrebitz in Sachsen aus dem 16. Jahrhundert. Jetzt&nbsp; steht eine Transkription als Online-Edition zur Verfügung.
</p><p>Für die Studierenden bedeutete das Projekt „Das Gemeindebuch Schrebitz“ forschendes Lernen par excellence. Sie mussten Grundlagenforschung betreiben: Es gab keine Transkription, keine Forschungsliteratur, keine direkten Hilfsmittel. Eine solche unverbrauchte, gewissermaßen „jungfräuliche“ Quelle aus dieser Zeit ist sehr selten. So konnten die Studierenden im Seminar&nbsp; Lernen und Forschen verbinden und historisches Arbeiten in all seinen Arbeitsstufen und Facetten erproben und anwenden. Das Ziel dabei war es, eine zitierfähige Online-Edition zu erstellen, die den Standards einer historisch-kritischen Edition entspricht und der interessierten Öffentlichkeit wie der Forschung zugänglich gemacht werden kann. Die Daten wurden sukzessiv in die Online-Edition eingepflegt und sind auf der Webseite zu finden: <a href="http://www.schrebitz.uni-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.schrebitz.uni-bremen.de/</a> . Hintergrundtexte, Register und Kommentare werden nach und nach ergänzt.
</p><p>Spiegel des „Kosmos Dorfgemeinschaft“
</p><p>Mit der Edition dieser 500 Jahre alten Handschrift ist&nbsp; ein Amtsbuch zugänglich, das Rechtsgeschäfte innerhalb einer dörflichen Gemeinschaft protokolliert. Das „gemeyne buch“ aus Schrebitz in Sachsen verzeichnet im Kernzeitraum von 1534 bis 1563 eine Vielzahl von Angelegenheiten der sogenannten kleinen bzw. freiwilligen Gerichtsbarkeit wie Erbschaftssachen und Kaufverträge. Als ein klassisches Mischbuch enthält es auf 249 Seiten ferner andere Texte, vom Inventar über ein Rezept bis zur Konfliktregelung. Es ermöglicht vielfältige und anschauliche Einblicke in nachbarschaftliche Beziehungen und familiale Strukturen, Besitzverhältnisse und topographische Gegebenheiten, Rechtsbräuche in der Zeit des Übergangs zum verschriftlichten Recht und gibt Aufschluss über zahlreiche Aspekte materieller Kultur im Alltag. Auf diese Weise spiegelt es den „Kosmos Dorfgemeinschaft“ in der frühen Neuzeit wider. 
</p><h3>„Ein ambitioniertes Lehrprojekt“</h3><p><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jan Ulrich Büttner, der für dieses Seminar 2014 den Berninghauspreis für ausgezeichnete Lehre und ihre Innovation erhielt, und Professorin. Cordula Nolte bewerten das Projekt so: „Die Erstellung einer historisch-kritischen Online-Edition einer bisher unbekannten Handschrift mit mehr als 200 Seiten während eines Seminars gehört sicher zu den ambitionierteren Projekten. Doch es ist ein zentrales Anliegen des neuausgerichteten Masterstudiengangs „Geschichte“, die Studierenden zu eigenständigen Forschungen im Bereich der Geschichtswissenschaft zu befähigen. Die Relevanz einer Online-Edition im digitalen Zeitalter hängt auch von ihrer quantitativ und qualitativ überzeugenden Präsenz im Internet ab. Denn interessierte Nutzer bekommen so die Möglichkeit die Transkription einer Handschrift aus dem 16. Jahrhundert abzurufen.“ Der Dank aller Beteiligten gilt Ortrud Schönfeld, der Besitzerin der Handschrift, die das Projekt durch ihre großzügige Unterstützung erst ermöglicht hat. Langfristig ist geplant, die für das Projekt verwendete Literatur durch Stammbäume und studentische Texte über die freiwillige Gerichtsbarkeit, Maße, Währungen und Rechtsformeln zu ergänzen.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann Illustrationsmaterial angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Geschichtswissenschaft<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jan Ulrich Büttner<br>Telefon: 0421 / 218-67231<br>E-Mail: <a href="mailto:editores@uni-bremen.de">editores@uni-bremen.de</a><br>und<br>Jan-Nikolas Döllinger (Masterstudent Geschichte)<br>E-Mail: <a href="mailto:s_8yei4h@uni-bremen.de">s_8yei4h@uni-bremen.de</a> &nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11393</guid>
                            <pubDate>Fri, 21 Aug 2015 10:11:35 +0200</pubDate>
                            <title>Schon vor dem Abitur an die Uni Bremen: Frühstudium für Schülerinnen und Schüler</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/schon-vor-dem-abitur-an-die-uni-bremen-fruehstudium-fuer-schuelerinnen-und-schueler-1</link>
                            
                            <description>Informationsveranstaltung am 2. September 2015 um 17 Uhr im Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 216 / 20. August 2015 SC
</p><p>Die Universität Bremen bietet seit zehn Jahren das Frühstudium für Schülerinnen und Schüler an. Damit gibt sie begabten und leistungsstarken jungen Menschen die Chance, sich frühzeitig fachlich zu orientieren und neuen Herausforderungen zu stellen. Gleichzeitig unterstützt die Uni die Schulen im Bereich der Begabtenförderung. Angesprochen sind Schülerinnen und Schüler, die selbständig, zielorientiert und engagiert arbeiten können und wollen und in der Schule insgesamt gute bis sehr gute Leistungen zeigen. Sie können regelmäßig Veranstaltungen besuchen und bei erfolgreichem Abschluss bereits „<span lang="en">credit points</span>“ erwerben, die ihnen für ihr zukünftiges Studium angerechnet werden können.
</p><p>Informationen über das Frühstudium bietet interessierten Schülerinnen, Schülern, Lehrerinnen, Lehrern und Eltern das Forum Wissenschaft und Schule am Mittwoch, den 2. September 2015 um 17 Uhr im Haus der Wissenschaft (Sandstraße 4/5). In kurzen Präsentationen wird die Organisation und der Ablauf des Frühstudiums erklärt. Ausführlich wird über die Vereinbarungen zwischen Schule, Universität und Schülern sowie Eltern informiert. Im Anschluss an den Informationsteil beantworten die Vertreterinnen der Universität Bremen alle individuellen Fragen.
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen <br>Akademie für Weiterbildung<br>Gisela Gründl<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 / 218-61613<br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de">gruendl@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11394</guid>
                            <pubDate>Tue, 25 Aug 2015 14:32:29 +0200</pubDate>
                            <title>Uni-Tagungen im September 2015</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-tagungen-im-september-2015-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 217 / 25. August 2015 RO
</p><p>Die Tagung <strong><span lang="en">YOUMARES</span></strong><span lang="en"> (Young Marine Researchers)</span> ist eine meereswissenschaftliche Konferenz mit mehr als 200 Teilnehmern aus mehr als 20 Ländern. Sie wird ausschließlich von jungen Meereswissenschaftlern organisiert und koordiniert. Die 6. Konferenz mit dem Titel <strong><span lang="en">„A journey into the blue, Ocean Research and Innovation</span></strong>” findet vom <strong>16. bis 18. September 2015</strong> an der Universität Bremen statt. Eingeladen zu Gastvorträgen werden immer auch prominente Meereswissenschaftler. Ziel der<span lang="en"> YOUMARES</span> ist es, jungen Forschern eine Chance zur Präsentation ihrer ersten Forschungsergebnisse zu bieten. Das Programm umfasst über 60 Vorträge mit internationalen Referenten. Kontakt: Theresa Schwenke, E-Mail: <a href="mailto:info@youmares.net" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">info@youmares.net</a>, <a href="mailto:Th.M.Schwenke@gmx.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">Th.M.Schwenke@gmx.de</a>, <a href="http://www.youmares.net" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://www.youmares.net</a><br><br>Teilzeitarbeit, Mini-Jobs und Schwarzarbeit: Immer mehr Menschen arbeiten, obwohl sie das Rentenalter erreicht haben. Mit diesem Thema beschäftigt sich das Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM) der Uni Bremen am <strong>18. September 2015</strong> bei der Tagung „<strong>Arbeit jenseits der Rentengrenze: Zwischen Entpflichtung und Unruhestand</strong>“. Dabei geht es um die Ursachen und Folgen von Arbeit jenseits der Rente. Diskutiert werden die erwerbsbiographischen Voraussetzungen und ungleichheitsbezogene Implikationen wie etwa das Geschlecht. Außerdem werden die Rentenplanung sowie sozialpolitische Perspektiven thematisiert. Ziel ist es, den Trend der zunehmenden Arbeit im Rentenalter sozialwissenschaftlich fundiert zu reflektieren. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Simone Scherger, Tel.: 0421 218 58569, E-Mail: <a href="mailto:simone.scherger@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">simone.scherger@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.sektion-altern.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.sektion-altern.de</a><br><br>Das Zentrum für klinische Psychologie und Rehabilitation vom Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen veranstaltet zusammen mit dem Förderverein der Universitätskinderambulanz e.V. am <strong>19. und 20. September 2015</strong> die <strong>65. Kinderverhaltenstherapietage</strong>. Experten referieren praxisorientiert über neue pädagogische und therapeutische Ansätze in der Kinderbetreuung. Diese Veranstaltungsreihe versteht sich als interdisziplinäres Fortbildungsangebot. Die Kurse werden von der Ärztekammer Bremen anerkannt. Eingeladen sind alle Berufsgruppen, die mit Kindern arbeiten. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr> Ulrike Petermann, Prof. Franz Petermann und Eva Todisco, Tel.: 0421 218 68603, E-Mail: <a href="mailto:todisco@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">todisco@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.zrf.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zrf.uni-bremen.de</a><br><br>Die <strong>„<span lang="en">European Urban Summer School (EUSS)</span>“</strong> für junge Stadtplaner zum Thema: „<strong>Stadt am Wasser</strong>“ wird 2015 vom Institut Arbeit und Wirtschaft der Uni Bremen ausgerichtet. Vom<strong> 21. bis zum 26. September 2015</strong> werden sich junge Stadtplaner einer der größten Herausforderungen für Stadtplanung widmen: der Gestaltung der sensiblen Schnittstellen zwischen Wasser und Land. Zu berücksichtigen sind dabei stets die politischen Debatten, die soziale Entwicklung des Stadtteils und die Architektur. Wasserflächen sind ein entscheidendes Element für die Attraktivität von Städten. Bremens Lage an der Weser bietet die Gelegenheit, alle Herausforderungen des Bauens am Wasser zu studieren. Die Teilnehmer werden sich mit konkreten Planungsprojekten in Bremen befassen, darunter Planungen zum Hochwasserschutz in der Innenstadt oder die Aufwertung bislang „vergessener“ Weser-Areale. Am <strong>26. September</strong> werden die Ideen der Forscher im Uni-Gästehaus präsentiert. Kontakt: <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr>Günter Warsewa, Tel.: E-Mail: <a href="mailto:gwarsewa@iaw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gwarsewa@iaw.uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.iaw.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.iaw.uni-bremen.de </a><br>&nbsp;<br>Der Begriff Multimodalität bezeichnet in den Sprachwissenschaften die parallele Nutzung verschiedener Sinneskanäle zur Informationsvermittlung. Typischerweise werden in multimodalen Lernumgebungen visuelle und auditive Systeme eingesetzt wie etwa beim <span lang="en">E-Learning</span>. Mit „Multimodalität“ beschäftigt sich vom 21. und 22. September 2015 die internationale Tagung „<strong><span lang="en">Second International Symposium on the Theory and Practice of Multimodal Research”</span></strong>an der Uni Bremen. Ziel der Tagung ist es, die sprach- und fachübergreifenden Unterschiede in Terminologie und Methodik zusammenzubringen, denn das Multimodalitäts-Konzept in Deutschland entspricht nicht dem internationalen Standard. Veranstalter ist der Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften. Kontakt: <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Janina Wildfeuer, Tel.: 0421 218 68287, E-Mail: <a href="mailto:wildfeuer@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">wildfeuer@uni-bremen.de</a>, <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ognyan Seizov, E-Mail: <a href="mailto:bremm15@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bremm15@uni-bremen.de</a>, <a href="http://unihb.eu/1JlJYLMQ" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://unihb.eu/1JlJYLMQ</a><br><br>Am <strong>22. und 23. September 2015</strong> findet an der Uni Bremen die Tagung „<strong>Idyllen in Gegenwartsliteratur und –medien</strong>“ statt. Dabei werden sowohl Anknüpfungsmöglichkeiten an historische Gattungsformen als auch aktuelle Erscheinungsformen der Idylle in der Literatur und in anderen Medien wie u.a. Film, Fernsehen und Computerspiel untersucht. Ziel der Tagung ist es, zum einen gegenwärtige Formen und Funktionen des Idyllischen in der Kultur der Gegenwart zu untersuchen, zum anderen zu fragen, welche Konsequenzen sich für einen wissenschaftlich fundierten Begriff von „Idylle“ daraus ergeben. Kontakt: <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Jan Gerstner, Tel.: E-Mail: <a href="mailto:gerstner@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gerstner@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.deutschlandstudien.uni-bremen.de/tagungen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://www.deutschlandstudien.uni-bremen.de/tagungen</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 26 Aug 2015 13:14:04 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen veröffentlicht Klimaschutzkonzept</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-veroeffentlicht-klimaschutzkonzept-1</link>
                            
                            <description>Verbindliches Programm für den Umgang mit Energie entwickelt
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 218 / 26. August 2015 RO
</p><p><br>Die Universität Bremen ist eine der wenigen Hochschulen in Deutschland, die ein Klimaschutzkonzept erstellt haben. In Bremen basiert es auf dem Fundament von EMAS („Eco Management and Audit Scheme“). <abbr title="Eco Management and Audit Scheme" lang="en">EMAS</abbr> gilt weltweit als das anspruchsvollste System für nachhaltiges Umweltmanagement. Mit dem neuen Konzept lässt sich die heutige <abbr title="Kohlendioxid" lang="de">CO²</abbr>-Bilanz der Universität schon 2016 mit kurzfristigen Maßnahmen um mindestens fünf Prozent verbessern, so die Prognose. Das Programm schafft damit die Grundlage für zeitgemäße und zukunftsfähige Umwelt- und Klimaschutzprojekte an der Hochschule. <br><br>„Klimaschutz geht nur gemeinsam. Gerade Universitäten haben hier eine Vorbildfunktion“, erklärt <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Martin Mehrtens, Kanzler der Universität Bremen. „Forschungsprozesse und Lehre benötigen viel Energie. Deshalb stellt unser Klimaschutzkonzept die Verbesserung des Wirkungsgrades der Energienutzung in den Mittelpunkt. Unser Klimaschutzkonzept beinhaltet viele Maßnahmen und initiiert hierüber eine nachhaltige Verbesserung der CO²-Bilanz. Ich glaube, damit haben wir gute Chancen, unserer wissenschaftlichen Vorreiterrolle gerecht zu werden.“<br><br>Herzstück des Konzeptes ist ein Ideenkatalog, der für sieben Handlungsfelder insgesamt 30 konkrete technische, organisatorische und verhaltensbedingte Maßnahmen formuliert und auf dieser Grundlage Einsparungspotentiale für verschiedene Szenarien aufzeigt. Dazu gehören beispielsweise die Sanierung von Fassaden und Fenstern verschiedener Gebäude, der Austausch von Leuchtmitteln mit <abbr title="Light Emitting Diode" lang="en">LED</abbr> und der Umbau von Lüftungsanlagen im Zentrum für Umweltforschung und Technologien (UFT) mit Wärmerückgewinnung. Aber auch temporäre Schließungen bestimmter Gebäude etwa über die Weihnachtstage bedeuten deutliche Einsparungen. Auch eine Optimierung der Verkehrsanbindung des Campusgeländes beispielsweise durch den Bau eines Bahnhofs an der Universität und verbesserte Taktzeiten von Bus und Bahn sind geplant. Insgesamt gibt es Empfehlungen für kurz-, mittel- und langfristige Aktivitäten.<br><br>Mit einem Controlling-Konzept wird sichergestellt, dass Strukturen entstehen, die mittels Kennzahlen, Audits und Berichtswesen eine echte Steuerung ermöglichen. Inhaltlich besteht das Klimaschutzkonzept aus zwei zentralen Elementen: Zum einen geht es um die Darstellung der Energieverbräuche und der <abbr title="Kohlendioxid" lang="de">CO²</abbr>-Emissionen; zum anderen um die Entwicklung und Fortschreibung von einzelnen Maßnahmen zur Energieeinsparung. <br><br>Bei der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes wurden alle Akteure aus Forschung und Betrieb mit ihrem Fach- und Erfahrungswissen eingebunden. Konkrete Grundlage für das Konzept war eine Richtlinie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Diese Richtlinie ermöglichte auch die Förderung des Vorhabens. Das Institut für Hochschulentwicklung e. V. (HIS) war als externer Berater mit der Projektsteuerung beauftragt. http://<a href="http://www.ums.uni-bremen.de/pdf/Abschlussbericht_Uni-HB_20150623.pdf" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.ums.uni-bremen.de/pdf/Abschlussbericht_Uni-HB_20150623.pdf</a><br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle ist unter der E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> ein Foto aus der Technikzentrale der Universität erhältlich.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Umweltmanagementkoordinatorin<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Doris Sövegjarto-Wigbers<br>Tel: 0421&nbsp; 218-63376<br>E-Mail: <a href="mailto:soeve@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">soeve@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Thu, 27 Aug 2015 10:07:46 +0200</pubDate>
                            <title>Windkraftanlagen: Müssen sie nach 20 Jahren vom Netz?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/windkraftanlagen-muessen-sie-nach-20-jahren-vom-netz-1</link>
                            
                            <description>Bremer Materialwissenschaftler entwickeln gemeinsam mit Firma HD-Technic Untersuchungsleitfaden für den Weiterbetrieb</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 219 / 27. August 2015 SC
</p><p>Sollen Windkraftanlagen zukünftig auch nach 20 Jahren weiterbetrieben werden können? Die Amtliche Materialprüfungsanstalt Bremen (MPA) arbeitet derzeit gemeinsam mit Wissenschaftlern der Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT) Bremen und der Universität Bremen sowie mit der Firma HD-<span lang="en">Technic </span>an Methoden zur Untersuchung von in die Jahre gekommenen Windkraftanlagen. 
</p><p>Derzeit sind die Tage so manch einer Windenergieanlage gezählt: Denn – was viele Verbraucher nicht wissen – Windkraftanlagen haben eine festgelegte Betriebsdauer von 20 Jahren. Doch was sollte nach dieser Zeit passieren? Müssen wirklich alle Anlagen aus Sicherheitsgründen abgebaut werden? Die MPA <abbr></abbr> Bremen sowie die Materialwissenschaftler des <abbr title="Institut für Werkstofftechnik" lang="de">IWT</abbr> Bremen und der Uni Bremen widmen sich in einem aktuellen Pilot-Projekt dieser Frage und befassen sich dabei insbesondere mit der Standsicherheit von über 20-jährigen Windkraftanlagen. Ziel ist es, den Weiterbetrieb von älteren aber noch rentablen und sicheren Windkraftanlagen zu ermöglichen und so Ressourcen einzusparen.
</p><p>Auch wenn Windkraftanlagen rechtlich gesehen Bauwerke sind, haben sie nach der geltenden Richtlinie des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) eine begrenzte Betriebsdauer von lediglich 20 Jahren. Im Anschluss daran ist ein Nachweis zur Standsicherheit zu führen, um einen Weiterbetrieb zu ermöglichen. In den nächsten Jahren erreichen auch zunehmend größere Windenergieanlagen diese entscheidende Marke. Bisher kommt es aus Kostengründen häufig zu einem sogenannten Repowering, bei dem alte Anlagen durch neue, größere Anlagen ersetzt werden. Inzwischen hat sich sogar ein internationaler Markt für gebrauchte Windkraftanlagen entwickelt. 
</p><p>Um Ressourcen zu schonen, arbeiten die Bremer Materialwissenschaftler nun zusammen mit der Firma HD-<span lang="en">Technic </span> an einem detaillierten Fahrplan als schnellere und kostengünstigere Alternative. „Wir versuchen unser Tätigkeitsfeld ständig dem aktuellen Bedarf anzupassen. Die effiziente Untersuchung von Windkraftanlagen für den Weiterbetrieb wird ein zentrales Thema werden – vor allem auch für private Betreiber, wie <abbr title="Zum Beispiel" lang="de">z. B.</abbr> Landwirte, für die sich das richtig lohnen kann“, sagt <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Andree Irretier, Leiter der Abteilung Metallische Werkstoffe und Bauteile der MPA. Die aktuelle Richtlinie des DIBt verweist noch auf eine Inspektionsliste des Germanischen Lloyd, die Vorgaben für eine rein oberflächliche Untersuchung beinhaltet. „Da mit den lediglich visuellen Untersuchungen nicht genügend Informationen über den tatsächlichen Zustand der Windkraftanlage gewonnen werden können, wird die Möglichkeit des Weiterbetriebs bisher nur eingeschränkt genutzt. Zumal die Untersuchungen trotzdem sehr teuer sind“, sagt <abbr title="Diplom Ingenieur">Dipl.-Ing.</abbr> Hugo Dierkes, Inhaber des Ingenieur- und Sachverständigenbüros der Fa. HD--<span lang="en">Technic</span> „Das möchten wir mit unserem Konzept für eine schnelle und kostengünstige Untersuchung zukünftig ändern. Denn viele Windkraftanlagen sind auch nach 20 Jahren noch in einem sehr guten Zustand“, so <abbr title="Diplom Ingenieur">Dipl.-Ing.</abbr> Axel Meyer, Leiter der Abteilung Bauwesen der MPA.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle können Fotos angefordert oder unter: <a href="https://seafile.zfn.uni-bremen.de/d/891a7f0f92/" target="_blank" rel="noreferrer">https://seafile.zfn.uni-bremen.de/d/891a7f0f92/</a>&nbsp; heruntergeladen werden. Bitte beachten Sie die Informationen in der Read-Me-Datei!
</p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:
</p><p>Universität Bremen<br>Amtliche Materialprüfungsanstalt der Freien Hansestadt Bremen (MPA)<br>Axel Meyer<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 53708 21<br>E-Mail: <a href="mailto:meyer@mpa-bremen.de">meyer@mpa-bremen.de</a></p><p>Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT) Bremen <br>Fachgebiet Werkstofftechnik/Metalle<br>Carolin Walter (Wissenschaftskommunikation)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 51374<br>E-Mail: <a href="mailto:cwalter@iwt-bremen.de">cwalter@iwt-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz </author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 27 Aug 2015 12:17:24 +0200</pubDate>
                            <title>Septemberakademie erleichtert Studieneinstieg</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/septemberakademie-erleichtert-studieneinstieg-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 220 / 27. August 2015 RO
</p><p>Die kostenfreie Septemberakademie der Universität Bremen erleichtert angehenden Studierenden den Einstieg ins Studium. Neben den bereits erprobten Veranstaltungen der Orientierungswoche, bei denen es vor allem um formale Aspekte des Studiums geht, werden bei der Septemberakademie attraktive inhaltliche Forschungsfragen in den Mittelpunkt gestellt, um Studierende an ihr Fach heranzuführen. Einbezogen sind alle Studienrichtungen der Universität: Gesellschaft und Bildung, Kultur, Medien, Kunst und Musik, Mensch und Gesundheit, Natur und Umwelt, Sprache und Literaturen, Wirtschaft und Recht, Zahlen, Technik und Produktion sowie Lehramt. Neu in diesem Jahr ist ein spezieller Vorbereitungskurs in Mathematik für Grundschulstudierende.
</p><p>Gleichzeitig erhalten die Erstsemester eine Einführung in die Methoden ihres Fachs: zum Beispiel Programmieren, Erstellen von Filmen, Auffrischen von Mathekenntnissen, die Arbeit mit Archivtexten, Untersuchungen im freien Gelände, Erstellen und Auswerten von Umfragen, Rechnungswesen, Experimente im Labor oder juristische Berufspraxis. Interessierte Studienanfängerinnen und -anfänger der Uni Bremen können sich ab sofort bis zum 11. September 2015 unter <a href="http://www.uni-bremen.de/septemberakademie" target="_blank">www.uni-bremen.de/septemberakademie</a>&nbsp; anmelden. Die Veranstaltungen der Septemberakademie dauern je nach Angebot einen halben Tag oder bis zu vier Wochen und finden zwischen dem 14. September und 23. Oktober statt. 
</p><p>„Vom Kies zum Kontinent – Geowissenschaften erleben“, „Das Archiv – eine Entdeckungsreise in die Vergangenheit – Arbeit mit Quellen zur Ausweisungspraxis während der Weimarer Republik“, „Europa macht Geschichte –Projektarbeit mit Exkursion zum Museum der 50er Jahre in Bremerhaven“, Philosophie studieren – selbst philosophieren“, „Regenerative Energien“ – dies sind fünf von 19 Veranstaltungen, in denen Erstsemester der Uni Bremen auf aktuelle und spannende Forschungsthemen ihres Fachs neugierig gemacht werden sollen. Darunter ist auch eine mediale Spurensuche mit der Produktion eines Videos durch Kunst-Studierende zum Thema „Die Elite sind wir! – Oder doch nicht?“ 
</p><p>Im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften werden die Studierenden unter dem Motto „In 80 Sprachen um die Welt“ in die Linguistik eingeführt und im Workshop „Lust auf Lesen“ an Lesestrategien für Primär- und Sekundärliteratur herangeführt.
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrale Studienberatung<br>Betina da Rocha<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: +49 421 218 67401<br>E-Mail: <a href="mailto:darocha@uni-bremen.de">darocha@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/septemberakademie" target="_blank">www.uni-bremen.de/septemberakademie</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 31 Aug 2015 13:31:12 +0200</pubDate>
                            <title>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation der Universität Bremen erhält Zugriff auf Galileo-Daten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/zentrum-fuer-angewandte-raumfahrttechnologie-und-mikrogravitation-der-universitaet-bremen-erhaelt-zugriff-auf-galileo-daten-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 222 / 31. August 2015 SC
</p><p><br>Als im August 2014 bekannt wurde, dass die Galileo-Satelliten 5 und 6 nicht die vorgesehene Höhe erreichten, erkannte Professor Claus Lämmerzahl, geschäftsführender Direktor des <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr>, darin sofort einen möglichen Glücksfall für seine Forschungen zu Einsteins Relativitätstheorie. Inzwischen hat er vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Genehmigung und Unterstützung für sein „<span lang="en">scientific recycling</span>“-Projekt erhalten und beginnt im Oktober 2015 mit der wissenschaftlichen Auswertung der Galileo-Daten. <br><br>„Milena“ und „Doresa“ waren ursprünglich dafür konzipiert, die Erde in 23.000 Kilometern Höhe zu umkreisen und als Teil des europäischen GPS-Systems hochpräzise Navigationsdaten zu liefern. Aufgrund von eingefrorenen Treibstoffleitungen auf der russischen Trägerrakete SOJUS wurden die beiden Satelliten statt auf der geplanten Kreisbahn auf einer elliptischen Umlaufbahn ausgesetzt und sind folglich für diesen Zweck nicht mehr geeignet. Da ihr Abstand zur Erde regelmäßig zwischen 17.500 und 25.000 Kilometern variiert, lassen sich die von den Satelliten gespeicherten Zeitdaten allerdings hervorragend zur Untersuchung der sogenannten gravitativen Rotverschiebung verwenden. Die Rotverschiebung ist eine der zentralen Vorhersagen der von Albert Einstein vor 100 Jahren aufgestellten Allgemeinen Relativitätstheorie. Sie besagt, dass Gravitation – in diesem Fall die Erdanziehungskraft – die Zeit beeinflusst. Das bedeutet, dass eine Uhr, die an der Spitze eines hohen Turms angebracht ist, aufgrund der dort schwächeren Gravitation schneller läuft als eine Uhr am Fuße desselben Turms.<br><br>Das bisher genaueste Experiment zur Rotverschiebung fand 1978 statt. Damals wurde in einem Raketenversuch der Einfluss der Gravitation auf zwei identische hochgenaue Uhren untersucht, von denen sich eine auf der Erde und die andere in der Rakete befand, die einmalig auf 10.000 Kilometer Höhe geschossen wurde. Die von der Allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagte Beeinflussung der Zeit durch die Gravitation konnte mit diesem Experiment bis auf die vierte Nachkommastelle genau nachgewiesen werden. Da die Galileo-Satelliten nicht nur einmalig, sondern zweimal täglich ihre Höhe um fast 8.000 Kilometer ändern, liefern sie eine immense Datenmenge, von der Claus Lämmerzahl erwartet, den Effekt der Rotverschiebung mit einer um den Faktor 10 verbesserten Genauigkeit nachweisen zu können.<br><br>In den vergangen Jahrzehnten haben zahlreiche Forschungsteams Projektanträge zur präziseren Messung der Rotverschiebung eingereicht, von denen viele – <abbr title="und andere">u.a.</abbr> aufgrund sehr hoher technologischer Anforderungen und extrem hohen Kosten solcher Missionen – nicht bewilligt wurden. Da die fehlgeleiteten Galileo-Satelliten aber ebenfalls mit hochpräzisen Atomuhren (Abweichung von <abbr title="circa">ca.</abbr> einer Sekunde in einer Million Jahren) ausgestattet sind, erfüllen sie in dieser Beziehung die Anforderungen solcher Forschungsmissionen und stehen ab sofort zu vergleichsweise sehr geringen Kosten zur Verfügung. <br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Bildmaterial kann unter <a href="http://www.zarm.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zarm.uni-bremen.de</a> heruntergeladen werden.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Claus Lämmerzahl (Ansprechpartner für inhaltliche Fragen)<br>Tel. 0421 218-57834<br>E-Mail: <a href="mailto:claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de</a><br>und<br>Birgit Kinkeldey (Ansprechpartnerin für allgemeine Presseanfragen)<br>Tel. 0421 218-57755<br>E-Mail: <a href="mailto:birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 01 Sep 2015 15:02:40 +0200</pubDate>
                            <title>Osteuropaexperte als Humboldt-Stipendiat an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/osteuropaexperte-als-humboldt-stipendiat-an-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            <description>Huseyn Aliyev forscht zu politischen Reformen in Moldawien, Georgien und der Ukraine 
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 223 / 1. September 2015 RO<br><br>Seit Anfang Mai 2015 forscht <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Huseyn Aliyev in der Forschungsstelle Osteuropa (FSO) an der Universität Bremen. Aliyev hat als exzellenter Wissenschaftler ein Forschungsstipendium für Postdoktoranten der Alexander-von-Humboldt-Stiftung erhalten, das es ihm ermöglicht, zwei Jahre an der Forschungsstelle an einem eigenen Projekt zu arbeiten. Der gebürtige Aserbaidschane hat sich bisher mit gewaltsamen Konflikten im Kaukasus und mit der Rolle von Zivilgesellschaft für Demokratisierungsbestrebungen beschäftigt. In Bremen wird er sich nun am Beispiel Georgiens, Moldawiens und der Ukraine mit dem Einfluss von informellen Institutionen auf politische Reformen beschäftigen. Er will dabei herausfinden, auf welche Weise informelle Praktiken und Akteure konstruktiv in Reformprozesse eingebunden werden können. Derzeit arbeitet Aliyev an der Fallstudie zur Ukraine und ist gerade von einem Forschungsaufenthalt aus Kiew nach Bremen zurückgekehrt. Unterstützt wird Aliyev in Bremen von <abbr title="Professor / Professorin">Professor</abbr> Heiko Pleines, dem Leiter der Abteilung "Politik und Wirtschaft" und stellvertretendem Direktor der Forschungsstelle.
</p><p><strong>Erste Wahl: Uni Bremen</strong></p><p>Die Forschungsstelle kannte Huseyn Aliyev bereits seit seinem Masterstudium an der Ruhr-Universität Bochum. Damals war er mehrfach extra nach Bremen gekommen, um für seine Abschlussarbeit über Menschenrechtsorganisationen im Nordkaukasus das umfangreiche Archiv der FSO zu nutzen. Jetzt erklärt er: „Nachdem ich durch meine Masterarbeit die FSO kennengelernt hatte, war sie für mich die einzige Option für meine Bewerbung bei der Humboldt-Stiftung. Die Forschungsstelle wird international geschätzt für ihre umfangreichen Ressourcen und ihr interdisziplinäres Team. Hinzu kommt, dass hier viele Forscher zu meinem thematischen Schwerpunkt arbeiten. Dies waren für mich die zentralen Auswahlkriterien.“ <br><br>Aliyev hat in Aserbaidschan, Korea und Deutschland Studienabschlüsse erworben und in Neuseeland promoviert. Er hat bereits zwei Bücher in renommierten Verlagen sowie etliche wissenschaftliche Zeitschriftenaufsätze publiziert. Seinen zweijährigen Aufenthalt an der FSO, bei dem er <abbr title="unter anderem" lang="de">u.a.</abbr> auch Lehrerfahrung an der Uni Bremen sammelt, sieht er als ideales Sprungbrett für eine Bewerbung auf eine Professur im englischsprachigen Raum. <br><br>Jährlich vergibt die Alexander von Humboldt-Stiftung an mehr als 2.000 Forscherinnen und Forscher weltweit Stipendien und Forschungspreise. Hierdurch wird hoch qualifizierten, ausländischen Wissenschaftlern ein Forschungsaufenthalt in Deutschland ermöglicht. <br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Sie können unter der E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> ein digitales Foto von <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Huseyn Aliyev anfordern. Ein Kontakt kann über Professor Heiko Pleines hergestellt werden.<br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Forschungsstelle Osteuropa<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Heiko Pleines<br>Tel.: 0421 218 69602<br>E-Mail <a href="mailto:pleines@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">pleines@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.forschungsstelle.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 02 Sep 2015 14:32:29 +0200</pubDate>
                            <title>Workshop zu „FabLab-Technologien für Kreativschaffende“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/workshop-zu-fablab-technologien-fuer-kreativschaffende-1</link>
                            
                            <description>Design. Make. Learn. Share – unter diesem Motto können im FabLab Bremen neue kreative Produktideen entwickelt und umgesetzt werden</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 224 / 2. September 2015 RO
</p><p>Die Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung und das FabLab (Fabrikationslaboratorium) an der Universität Bremen bieten am 17. Oktober 2015 von 10 bis 16 Uhr im Projekt „Fabulé“ einen kostenfreien Workshop zum Kennenlernen und kreativen Ausprobieren der <abbr title="Fabrication Laboratorie">FabLab</abbr>-Technologien für freiberuflich arbeitende Designer, Künstler und Kulturschaffende sowie Kleinstunternehmer an. Gefördert wird das Projekt „Fabulé“ von der Metropolregion Bremen-Oldenburg. Es soll die Möglichkeiten der FabLabs auch für Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung nutzbar machen. Der Workshop findet im <abbr title="Fabrication Laboratorie" lang="en">FabLab</abbr> Labor an der Uni Bremen, GW2, Raum A4100 statt. Eine Anmeldung ist bis zum 30. September 2015 per E-Mail an Wibke Duwe <a href="mailto:w.duwe@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">w.duwe@uni-bremen.de</a> möglich.<br><br>Im Workshop erhalten Teilnehmende eine Einführung in die Arbeit mit 3D-Druck, <span lang="en">Lasercutter</span> und Vinylcutter. Darüber hinaus wird gezeigt, wie eigene Ideen umgesetzt werden können. Interessierte können zum Beispiel erfahren und selbst ausprobieren, wie ein einfaches Objekt mit Hilfe einer 3D-Software erstellt und anschließend für den 3D-Drucker umgewandelt und gedruckt wird. Zusätzlich besteht die Möglichkeit des gegenseitigen Austauschs und zur Entwicklung neuer Ideen für den eigenen Geschäftsbereich. &nbsp;<br><br>Das <abbr title="Fabrication Laboratorie">FabLab</abbr> Bremen <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> ist ein gemeinnütziger Verein und eine offene Hightech-Werkstatt, ausgestattet mit digitalen Produktionsmaschinen wie zum Beispiel 3D-Druckern, einem <span lang="en">Lasercutter</span> und Vinyl-Cuttern. Hier erhalten Interessierte Zugang zu kostenintensiven und innovativen Maschinen, um die Technologien kennenzulernen und gemeinsam zu experimentieren. <br><br><abbr title="Fabrication Laboratorie" lang="en">FabLab</abbr>-Technologien bieten auch für die freie Wirtschaft vielseitige Möglichkeiten. Modelle und Prototypen für den kommerziellen Bereich können beispielsweise mit 3D-Druck kostengünstig und schnell hergestellt werden. Ingenieure, Architekturbüros, Designer oder Künstler können mithilfe des 3D-Druckers, Lasercutters und anderen <abbr title="Fabrication Laboratorie">FabLab</abbr>-Technologien kreative Ideen umsetzen - egal ob Schmuck, Möbel oder Modelle für ganze Gebäude.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>AG Digitale Medien in der Bildung <br>FabLab Bremen e.V. <br>David Wewetzer<br>Tel.: 0421 218 64093<br>E-Mail <a href="mailto:wewetzer@tzi.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">wewetzer@tzi.de</a><br><a href="http://www.fablab-bremen.org/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fablab-bremen.org/</a><br><a href="http://dimeb.informatik.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://dimeb.informatik.uni-bremen.de/</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 03 Sep 2015 09:44:28 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Produktionstechniker ist Präsident der Internationalen Akademie für Produktionstechnik CIRP</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-produktionstechniker-ist-praesident-der-internationalen-akademie-fuer-produktionstechnik-cirp-1</link>
                            
                            <description>Ekkard Brinksmeier auf der CIRP-Hauptversammlung zum Präsidenten des Collège International pour la Recherche en Productique (CIRP) ernannt / Universität Bremen stellt 2016 erstmals CIRP-Präsidenten</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 225 / 3. September 2015 SC
</p><p>Die Produktionstechnik an der Universität Bremen ist mit ihren 30 Jahren zwar eine der jüngsten deutschen Fakultäten im Bereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik. In diesen Tagen hat sich jedoch wieder gezeigt, dass sie inzwischen auch weltweit tonangebend ist: Im Rahmen der Vollversammlung des <span lang="fr">Collège International pour la Recherche en Productique (CIRP)</span> in Kapstadt übernahm Produktionstechnik-Professor Ekkard Brinksmeier für das kommende Jahr das Amt des Präsidenten der internationalen Akademie von seinem Vorgänger Professor Kanji Ueda (<span lang="en">University of Tokyo, Japan</span>). In den Vorstand war Brinksmeier 2013 gewählt worden. Anschließend war er zunächst jeweils ein Jahr <span lang="en">„Vice President-Elect“</span> und <span lang="en">„Vice President“</span>– so sehen es die <abbr title="College International pour la Recherche en Productique" lang="fr">CIRP</abbr>-Statuten vor.
</p><p>„Die Ernennung ist eine große Ehre für mich und ein sehr schöner Erfolg für die Universität Bremen – wer hätte vor 20 Jahren gedacht, dass einmal ein Präsident der Internationalen Akademie für Produktionstechnik aus Bremen kommt“, sagt Ekkard Brinksmeier. Glückwünsche kamen umgehend von der Unileitung. „Schon die starke Präsenz von Bremer Forschern in dieser weltweit hoch geachteten Akademie bestätigt die Exzellenz der Bremer Forschung auch auf dem Gebiet der Produktionstechnik. Dass nun sogar der <abbr title="College International pour la Recherche en Productique">CIRP</abbr>-Präsident aus unseren Reihen kommt, ist eine ganz besondere Auszeichnung“, freut sich Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen. Das kommende Jahr werde für ihn sehr arbeitsreich, sagt Professor Brinksmeier, schließlich sei sein Engagement in der <abbr title="College International pour la Recherche en Productique" lang="fr">CIRP</abbr> ehrenamtlich. „Aber ich habe hier in Bremen und in der <abbr title="College International pour la Recherche en Productique">CIRP</abbr>-Zentrale in Paris tolle Teams, die mich unterstützen und mir den Rücken freihalten!“
</p><p>Brinksmeier ist Professor im Fachgebiet Fertigungsverfahren und Direktor der Hauptabteilung Fertigungstechnik in der Stiftung Institut für Werkstofftechnik (<abbr title="Institut für Werkstofftechnik">IWT</abbr> Bremen). Er gilt als hochangesehener Wissenschaftler im Bereich der Produktionstechnik und hat bereits zahlreiche Auszeichnungen wie den „Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis“ der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr> erhalten. Zudem ist er Gründungsmitglied und erster <span lang="en">Fellow</span> der<span lang="en"> European Society For Precision Engineering and Nanotechnology (euspen)</span>. Mitglied der <abbr title="College International pour la Recherche en Productique">CIRP</abbr> ist Brinksmeier seit 1991. Seitdem engagierte er sich in verschiedenen Gremien der Akademie, <abbr title="unter anderem">u. a.</abbr> im „<span lang="en">Council</span>“, das den Vorstand berät, im <span lang="en">„Nomination Committee“</span>, das über die Neuaufnahme von Mitgliedern berät und im <span lang="en">„Editorial Committee“</span>, das die Herausgeberschaft der renommierten <abbr title="College International pour la Recherche en Productique">CIRP</abbr>-Annals kontrolliert. 
</p><p>Neben seinem internationalen Engagement setzt sich Brinksmeier auch für die Lehre vor Ort ein: Die Bremer Studierenden zeichneten Ihn 2009 mit dem „Berninghausen-Preis für hervorragende Lehre“ aus. Die <abbr title="College International pour la Recherche en Productique" lang="fr">CIRP</abbr> besteht seit 1950 und ist ein internationaler Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Fachgebiet der Produktionstechnik. Die Anzahl der Mitglieder – vom Jungwissenschaftler bis zum Fellow – ist begrenzt auf etwa 550 Personen aus 41 Ländern. Deutschland darf maximal 20 <span lang="en">Fellows</span> stellen, von denen aktuell vier von der Universität Bremen kommen. In der über 60-jährigen <abbr title="College International pour la Recherche en Productique" lang="fr">CIRP</abbr>-Geschichte stellte Deutschland bisher acht Mal den Präsidenten – zuletzt im Jahr 2007 mit Professor Fritz Klocke (<abbr title="Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule" lang="de">RWTH</abbr> Aachen).
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Ein Porträtfoto von Professor Ekkard Brinksmeier finden Sie zum Download unter: <a href="https://teraload.zfn.uni-bremen.de/uploads/AL1ExTu9ajpl8TFz/Brinksmeier.jpg" target="_blank" rel="noreferrer">https://teraload.zfn.uni-bremen.de/uploads/AL1ExTu9ajpl8TFz/Brinksmeier.jpg</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik, Fachgebiet Fertigungsverfahren <br>Isabell Harder <abbr title="Master of Arts">M. A.</abbr> (Wissenschaftskommunikation)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>:0421 218 511 88<br>E-Mail <a href="mailto:harder@iwt-bremen.de">harder@iwt-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 03 Sep 2015 11:22:41 +0200</pubDate>
                            <title>Gesundheitsforscherinnen der Uni Bremen bringen Hemelinger Bürger in Bewegung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/gesundheitsforscherinnen-der-uni-bremen-bringen-hemelinger-buerger-in-bewegung-1</link>
                            
                            <description>Programm „BUTEN AKTIV“ beginnt am 13. September mit Aktionswoche im Stadtteil</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 226 / 3. September 2015 KG
</p><p>Bewegung ist eine wichtige Voraussetzung für gesundes Altern. Körperliche Aktivität reduziert das Risiko für viele chronische Erkrankungen und Verletzungen. Dennoch bewegt sich nur ein kleiner Teil der älteren Erwachsenen in ausreichendem Maß. Im Forschungsprojekt „BUTEN AKTIV“ der Universität Bremen soll gemeinsam mit den Menschen im Bremer Stadtteil Hemelingen in den nächsten drei Jahren ein Bewegungsprogramm für die Altersgruppe 65 plus entwickelt werden. Dabei soll es in erster Linie um die körperliche Aktivität im Freien gehen, da die Bewegung an frischer Luft zusätzlich das Wohlbefinden und die Gesundheit fördert.
</p><h3>Schriftliche Befragung, Untersuchungen und Fitnesstest</h3><p>Die Arbeitsgruppe von Dr. Karin Bammann am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen möchte herausfinden, welche Gewohnheiten, Wünsche und Vorstellungen die Menschen in Hemelingen haben. Was behindert und was unterstützt die Aktivitäten im Freien? Karin Bammann: „Viele der bisherigen Programme zur Gesundheitsförderung wurden im Elfenbeinturm entwickelt und den Menschen dann einfach vorgesetzt. Diese wurden in der Regel aber sehr schlecht angenommen. Unser Programm zur Bewegungsförderung wird gemeinsam mit den Menschen in Hemelingen entwickelt, damit es zu den Wünschen und Bedürfnissen vor Ort passt“. Dabei will das Forscherteam mit Vereinen, Bürgern und Politikern vor Ort eng zusammenarbeiten. Die Bevölkerung im Alter von 65 bis 75 Jahren soll zwischen Oktober 2015 und Sommer 2016 nach und nach zu einer schriftlichen Befragung sowie zu einer körperlichen Untersuchung und einem seniorengerechten Fitnesstest eingeladen werden. Für die Untersuchung werden abwechselnd Untersuchungsräume in den fünf Hemelinger Ortsteilen (Hastedt, Hemelingen, Sebaldsbrück, Arbergen und Mahndorf) eingerichtet.
</p><h3>Vorstellung des Projektes vom 13. bis 17. September</h3><p>Im September veranstaltet „BUTEN AKTIV“ in Kooperation mit Partnern vor Ort eine Aktionswoche zur körperlichen Aktivität. Vom 13. bis zum 17.9. wird das Projekt in allen fünf Ortsteilen vorgestellt. Die Termine: Sonntag, 13. September 2015, 13 Uhr in Mahndorf (Sportplatz am Mahndorfer Deich), Montag, 14. September, um 13 Uhr in Hastedt (DRK Dienstleistungszentrum, Hastedter Heerstr. 250), Dienstag, 15. September, 15 Uhr in Arbergen (Begegnungsstätte Arbergen, Hermann-Osterlohstraße 117), Mittwoch, 16. September, um 15 Uhr in Sebaldsbrück (Begegnungsstätte „Die Brücke“, Sebaldsbrücker Heerstraße 52) und am Donnerstag, 17. September, um 15 Uhr in Hemelingen (Bürgerhaus Hemelingen, Godehardstraße 4). Begleitet werden diese Projektvorstellungen von einem bunten Angebot an Bewegungsangeboten, zu dem die Bevölkerung in der Altersgruppe ab 65 Jahren herzlich eingeladen ist. Interessierte erhalten das Programm der Aktionswoche unter <a href="http://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/senior-researcher/aktuelles/." target="_blank" rel="noreferrer">www.ipp.uni-bremen.de/forschung/senior-researcher/aktuelles/</a></p><h3>Präventionsnetzwerk AEQUIPA</h3><p>„BUTEN AKTIV“ ist eingebettet in das Präventionsnetzwerk AEQUIPA (<a href="http://www.aequipa.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.aequipa.de</a>). Dieses regionale Netzwerkprojekt der Metropolregion Bremen-Oldenburg, an dem fünf Hochschulen und zwei Forschungsinstitute beteiligt sind, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und ist im Februar 2015 gestartet.
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)<br>Dr. Karin Bammann<br>Tel.: 0421 218 68873<br>E-Mail: <a href="mailto:bammann@uni-bremen.de">bammann@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/senior-researcher/" target="_blank" rel="noreferrer">www.ipp.uni-bremen.de/forschung/senior-researcher/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 04 Sep 2015 12:37:55 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen im DFG-Förderatlas gut platziert</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-im-dfg-foerderatlas-gut-platziert-1</link>
                            
                            <description>Bremer Geowissenschaften und Sozialwissenschaften weiter auf Rang 1</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 227 / 4. September 2015 SC
</p><p>Bremer Platzhirsche im <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr>-Förderatlas sind die Geowissenschaften und die Sozialwissenschaften. Die Bremer Geowissenschaften liegen mit weitem Abstand auf Rang 1, und das bereits zum vierten Mal nacheinander. Mit einem <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Bewilligungsvolumen von mehr als 36 Millionen Euro haben sie mehr als das Doppelte der Fördersumme des Zweitplatzierten eingeworben. Auch im Forschungsfeld Sozialwissenschaften ist die Uni Bremen mit einer Bewilligungssumme von 14,5 Millionen Euro weiterhin bundesweit führend.
</p><p>Die Universität Bremen kann insgesamt mit der Platzierung im jetzt veröffentlichten <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr>-Förderatlas zufrieden sein: In der Rangliste der 40 bewilligungsstärksten Hochschulen belegt die Uni Bremen Platz 27. Sie rutschte damit zwar um sechs Plätze nach hinten. Aber: Mit einem Bewilligungsvolumen von 100 Millionen Euro (2012: 117 Millionen Euro) wirbt sie immer noch 30 Prozent mehr <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr>-Gelder ein als statistisch gesehen von einer Universität dieser Größe zu erwarten ist.
</p><p>„Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betreiben hervorragende Forschung“, zeigt sich Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter zufrieden. „Dass es beim Einwerben von <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Mitteln in den Jahren von 2011 bis 2013 einen leichten Rückgang gegeben hat, ist nicht überraschend. In dem Zeitraum sind große <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Förderungen für die Uni Bremen ausgelaufen und das Zukunftskonzept der Exzellenzinitiative ist erst zum Ende des erfassten Förderzeitraums richtig angelaufen.“ Wenn man zudem die absoluten Summen in Bezug zu den Forschern sieht, die sie eingeworben haben, landet die Uni Bremen noch weiter vorne.
</p><h3>Wissenschaftsschwerpunkte sorgen für klares Bremer Profil</h3><p>Der Förderatlas dokumentiert, dass die Wissenschaftsschwerpunkte der Uni Bremen ihr Profil geben. Insgesamt rangiert die Uni Bremen im Wissenschaftsbereich Geistes- und Sozialwissenschaften mit einer Bewilligungssumme von 21,7 Millionen Euro auf Rang 16. Wenn man diese Fördersumme auf die Professorenköpfe umrechnet, stehen die Bremer Hochschullehrer auf Platz 10. Im untergeordneten Fachgebiet Sozial- und Verhaltenswissenschaften liegt die Uni Bremen auf Rang 5 und führt hier das zugehörige Forschungsfeld Sozialwissenschaften bundesweit an.
</p><p>Im Wissenschaftsbereich Naturwissenschaften insgesamt nimmt die Uni Rang 9, auf Forscher und Forscherinnen bezogen sogar Rang 5 ein, Das untergeordnete Fachgebiet Geowissenschaften erzielt hier in doppelter Hinsicht Rang 1 – sowohl in absoluten Zahlen als auch in Bezug auf die Professorenschaft.
</p><p>Die Bremer Ingenieurwissenschaften finden sich insgesamt auf Platz 16 wieder. Umgerechnet auf die Anzahl der Professorenköpfe erzielt die Universität Bremen hier Rang 11.
</p><h3>Bremen als mittelgroße Uni bundesweit vorne dabei</h3><p>Das erste <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Förderranking bezog sich auf die Jahre 1991 – 1995. Jetzt kommt es unter dem Namen Förderatlas alle drei Jahre heraus und erfasst die drei vorgehenden Jahre. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich die Universität Bremen von Rang 32 auf aktuell Platz 27 verbessert, und zwar gemessen an den absoluten Bewilligungssummen der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr>. Dabei gilt: Je größer eine Universität, desto mehr Geld kann sie auch einwerben. Die Uni Bremen ist in Deutschland eine mittelgroße Universität, zudem ohne die „drittmittelintensive“ Medizin. Gerade deshalb ist ihr guter Rang auch bei den absoluten Bewilligungssummen bemerkenswert.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Kurosch Rezwan<br>Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-60021<br>E-Mail: <a href="mailto:kon1@uni-bremen.de">kon1@uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11405</guid>
                            <pubDate>Mon, 07 Sep 2015 14:48:56 +0200</pubDate>
                            <title>„Brückenschläge“: Mathematikdidaktiker treffen sich zur Summerschool in Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/brueckenschlaege-mathematikdidaktiker-treffen-sich-zur-summerschool-in-bremen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 228 / 7. September 2015 KG
</p><p>Die Arbeitsgruppen „Didaktik der Mathematik“ der Fachbereiche Mathematik/Informatik und Erziehungswissenschaften der Universität Bremen richten vom 14. bis 17. September 2015 die Summerschool der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik (GDM) aus. Erwartet werden über 40 Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler, Doktoranden und Postdocs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
</p><p>Unter dem Thema „Brückenschläge“ soll die Summerschool einen Einblick in die Vielfalt mathematikdidaktischer Forschung und in die Vernetzung ihrer Ansätze, Perspektiven, Theorien und Methoden geben. Angeboten wird ein Programm mit Workshops und Vorträgen hochrangiger Expertinnen und Experten. Darunter ist die emeritierte Professorin Michèle Artigue aus Paris, die 2013 mit der Felix Klein Medaille, einer Art Nobelpreis der Mathematikdidaktik, sowie 2014 mit der Luis Santalò Medaille für ihr Engagement in Südamerika geehrt wurde. Kürzlich wurde sie zudem für ihre wissenschaftliche Arbeit zum Mitglied der Ehrenlegion in Frankreich (<span lang="fr">Légion d’Honneur</span>) ernannt. Neben zahlreichen Fachkollegen aus Bremen werden außerdem Wissenschaftler aus Hamburg, Kiel, Lüneburg und Bamberg erwartet. Die Themen reichen von der Konstruktion von Wissens- und Kompetenztests über den Methodenmix und die Bedeutung von Theorien in der mathematikdidaktischen Forschung bis hin zu sozialen Netzwerken und ihrer Rolle in der statistischen Modellierung.
</p><h3>Die Gesellschaft für Didaktik der Mathematik</h3><p>Die GDM ist eine wissenschaftliche Vereinigung mit dem Ziel, die Didaktik der Mathematik – insbesondere in deutschsprachigen Ländern – zu fördern und mit entsprechenden Institutionen in anderen Ländern zusammenzuarbeiten. Mathematikdidaktik beschäftigt sich mit dem Lernen und Lehren von Mathematik in allen Altersstufen. Sie sucht Antworten auf Fragen der Art: Was könnten, was sollten Schülerinnen und Schüler im Mathematikunterricht lernen? Wie könnte oder sollte ein bestimmter mathematischer Inhalt gelehrt, eine bestimmte mathematische Fähigkeit vermittelt werden? Wie können Schüler mehr Freude an mathematischen Tätigkeiten gewinnen? Die Summerschool wird jährlich von unterschiedlichen Hochschulen ausgerichtet.
</p><p>Informationen zum Programm der Summerschool unter <a href="http://www.math.uni-bremen.de/didaktik/summerschool.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.math.uni-bremen.de/didaktik/summerschool.html</a></p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik/Informatik<br>Professorin Angelika Bikner-Ahsbahs<br>Tel.: 0421 218 63711 (Sekretariat: 63720)<br>E-Mail: <a href="mailto:bikner@math.uni-bremen.de">bikner@math.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 08 Sep 2015 11:24:21 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen will „Ständige Konferenz für Exzellenz in der Lehre“ einrichten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-will-staendige-konferenz-fuer-exzellenz-in-der-lehre-einrichten-1</link>
                            
                            <description>Konrektor für Lehre und Studium mit Projekt beim Bündnis für Lehre erfolgreich / Teilnahme an fünf Workshops im Jahresprogramm 2016</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 229 / 8. September KG
</p><p>Mit einem Projekt, von dem die ganze Universität profitieren soll, hat sich Professor Thomas Hoffmeister erfolgreich beim Bündnis für Hochschullehre, „Lehre hoch n“, beworben. Hoffmeister, Konrektor für Lehre und Studium an der Universität Bremen, wird einer von 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der fünf Workshops für Lehre im Jahresprogramm 2016 sein. Beworben hatten sich 100 Interessenten aus dem ganzen Bundesgebiet. Das Bündnis für Hochschullehre, dem der Stifterverband der Deutschen Wissenschaft, sowie vier weitere hochrangige Stiftungen angehören, organisiert mit „Lehre hoch n“ ein Weiterbildungs- und Netzwerkangebot. Das Jahresprogramm 2016 richtet sich an Führungskräfte in der Wissenschaft und im akademischen Management, die als Multiplikatoren auftreten können.
</p><h3>Forschendes Studieren fest an der Uni verankern</h3><p>Und damit war die Universität Bremen in der Bewerbung erfolgreich: Professor Hoffmeister will im kommenden Jahr eine „Ständige Konferenz für Exzellenz in der Lehre“ einrichten. Ihr sollen 30 Mitglieder angehören. Es sollen Expertinnen und Experten aus allen Statusgruppen sein: Lehrende, Studierende und Verwaltungsmitarbeiter. Zweimal jährlich soll die Ständige Konferenz sich inneruniversitär und interdisziplinär über Qualitätskriterien und Möglichkeiten der Weiterentwicklung guter Lehre austauschen. „Entwicklungen wie Forschendes Studieren von Anfang an (ForstA) haben zur Schärfung eines breiten Bewusstseins an der Universität Bremen beigetragen“, schreibt der Konrektor in seinem Antrag. Dennoch spiele die Einheit von exzellenter Forschung und Lehre in der Wahrnehmung der breiten Hochschulöffentlichkeit noch eine untergeordnete Rolle. Die Ständige Konferenz soll das verbessern. So können zum einen Vorschläge für innovative Lehrveranstaltungen, wie die Verzahnung von Präsenzveranstaltungen und E-Learning oder freie Forschungsanteile in den Praktika der Studierenden diskutiert und empfohlen werden. Zum anderen können sich exzellente Lehrkonzepte vorstellen und sollen so ihren Weg in die Breite der Universität finden. Mithilfe externer Expertinnen und Experten soll das neue Gremium konkrete Ziele beschließen und ihre Umsetzung nachhaltig begleiten.
</p><p>Professor Hoffmeister: „Von den fünf Workshops des Bündnisses für Hochschullehre verspreche ich mir ein Jahr lang interessante Anregungen für die Umsetzung unseres Projektes an der Universität Bremen. Im Austausch mit anderen Teilnehmern wollen wir erkunden, wie Neues in Lehre und Studium an den Hochschulen etabliert werden kann.“
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Professor Dr. Thomas Hoffmeister<br>Konrektor für Lehre und Studium<br>Tel.: 0421 218 60031<br>E-Mail: <a href="mailto:kon2@vw.uni-bremen.de">kon2@vw.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.lehrehochn.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lehrehochn.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 08 Sep 2015 11:27:33 +0200</pubDate>
                            <title>Wenn sich Elektronen um die eigene Achse drehen: Wissenschaftler der Universität Bremen erforschen „Hundsche Metalle“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wenn-sich-elektronen-um-die-eigene-achse-drehen-wissenschaftler-der-universitaet-bremen-erforschen-hundsche-metalle-1</link>
                            
                            <description>Internationales Projekt sucht nach neuen Materialien für Energie- und Informationstechnologie / Renommierte Fachzeitschrift „Nature Nanotechnology“ veröffentlicht erste Forschungsergebnisse</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 230 / 8. September 2015 KG
</p><p>Ein internationales Team von Physikerinnen und Physikern der Universitäten Bremen, Hamburg, aus dem niederländischen Nijmegen sowie der Tschechischen Akademie der Wissenschaften hat den Grundbaustein eines sogenannten „Hundschen Metalls“ erstmals detailliert untersucht und verstanden. Ihnen ist damit ein wichtiger Schritt auf der Suche nach neuen Materialien für die Energie- und Informationstechnologie gelungen, die einige der drängendsten Probleme in diesen Bereichen lösen könnten. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Nanotechnology“ veröffentlicht worden. Es ist die weltweit am meisten zitierte Fachzeitschrift aus dem Feld der Nanowissenschaft und Nanotechnologie. Das Publizieren eines Artikels ist für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sehr prestigeträchtig. Federführend bei dem Forschungsprojekt ist an der Universität Bremen Professor Tim Oliver Wehling aus dem Fachbereich Physik/Elektrotechnik.
</p><h3>Was sind Hundsche Metalle?</h3><p>Die elektronischen Eigenschaften von Festkörpermaterialien beruhen auf den Eigenschaften der Elektronen, die in den Bestandteilen dieser Materialien – den Atomen – gebunden sind. Der Physiker Friedrich Hund stellte bereits vor fast 90 Jahren fest, dass die Besetzung der Atomorbitale mit Elektronen, die durch deren gegenseitige Abstoßung dominiert ist, auch zu einer bemerkenswerten Ordnung, den sogenannten „<span lang="en">Spins</span>“ dieser Elektronen, führt. Der <span lang="en">Spin</span> des Elektrons ist die Drehrichtung seiner Kreiselbewegung um die eigene Achse. Alle Elektronen in dem Atom tendieren dazu, mit demselben Drehsinn zu rotieren. Diese Faustregel wird auch Hundsche Regel genannt. Metallische Materialien, in denen die Elektronenbewegung tatsächlich durch die Hundsche Regel dominiert wird, werden Hundsche Metalle genannt.
</p><h3>Das Forschungsprojekt</h3><p>Da der elektrische Strom in elektronischen Bauteilen aus den Elektronen besteht, die von einem zum anderen Atom hüpfen, könnte die Gleichrichtung der Kreiselbewegung der Elektronen einen beträchtlichen Einfluss auf die elektronischen Eigenschaften des Bauteils haben. In den vergangenen Jahren hat sich herausgestellt, dass sich die Elektronen in einer besonderen Klasse der Hochtemperatur-Supraleiter in der Tat wie in einem Hundschen Metall verhalten. In diesen Materialien hüpfen die Elektronen ohne Widerstand von Atom zu Atom und können daher ohne Energieverlust durch das Material fließen. In sogenannten Hochtemperatur-Supraleitern überlebt dieser Suprastrom aber nur bei Temperaturen unter minus 130°C. Das klingt zwar sehr kalt, ist aber schon deutlich höher als die typischen Sprungtemperaturen von unter minus 250°C, die man von vielen klassischen Supraleitern kennt. Daher der Name „Hochtemperatur-Supraleiter“. In allen Fällen müssen entsprechende Bauteile stark heruntergekühlt werden. Wissenschaftler suchen intensiv nach neuen Materialien, in denen der Suprastrom bei normalen Umgebungsbedingungen überlebt. Allerdings müssen für eine zielgerichtete Suche nach solchen Materialen die Grundbausteine der Hundschen Metalle erst einmal genauer verstanden werden. Genau das hat nun die Forschungskooperation der Universitäten Bremen, Hamburg, Nijmegen und der Tschechischen Akademie der Wissenschaften Prag erreicht.
</p><h3>Zielgerichtete Suche nach Hochtemperatur-Supraleitern</h3><p>Dazu hat eine von Bremen aus koordinierte Gruppe theoretischer Physiker erstmals realistische Modelle Hundscher Störstellen, die Grundbausteine der Hundschen Metalle, entwickelt und deren Eigenschaften untersucht. Durch eine Verknüpfung der Theorie mit in Hamburg durchgeführten rastertunnelmikroskopischen Experimenten ist es dann gelungen, den Nachweis zu führen, dass sich Eisen-Wasserstoff-Moleküle auf der Oberfläche eines Platinkristalls tatsächlich wie Hundsche Störstellen verhalten. Die Forscher waren weiterhin in der Lage, diese Störstellen sogar auf atomarer Skala zu manipulieren, in dem der Wasserstoff gezielt abgespalten wurde. Dabei stellte das Team fest, dass der Wasserstoff einen sehr starken Einfluss auf die elektronischen Eigenschaften hat. Professor Wehling: „In einem nächsten Schritt wollen wir die Kopplung sehr vieler solcher Hundscher Störstellen untersuchen, um zu verstehen, wie sich Hundsche Metalle Atom für Atom aufbauen lassen. Durch das genaue Studium dieser Modellsysteme erhoffen wir uns wichtige Einsichten für die zielgerichtete Suche nach neuen Hochtemperatur-Supraleitern“.
</p><p>Zum Artikel: <a href="http://www.nature.com/nnano/journal/vaop/ncurrent/full/nnano.2015.193.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.nature.com/nnano/journal/vaop/ncurrent/full/nnano.2015.193.html</a></p><p>Achtung Redaktionen: Bei der Pressestelle der Universität Bremen kann zur Illustration eine Grafik mit ausführlicher Erläuterung angefordert werden. Tel. 0421 218 60150; E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p>Erläuterung zur Grafik: Besetzung von fünf Atomorbitalen (Boxen) mit fünf oder sechs Elektronen, deren Spin nach oben (magenta-farbene Pfeile) oder nach unten (cyan-farbene Pfeile) zeigen kann, gemäß der Hundschen Regel. Für die Besetzung eines Orbitals mit dem sechsten Elektron ist aufgrund der gegenseitigen elektrostatischen Abstoßung der Elektronen eine Energie von UCoulomb erforderlich. Wenn eines der Elektronen seinen Spin ändert, ist eine Energie von JHund erforderlich. <br>Rechte Seite: Rastertunnelmikroskopische Abbildung eines Eisenatoms (Kegel mit roter Spitze) und dreier Eisen-Wasserstoff-Moleküle (Kegel mit gelben Spitzen) auf der Oberfläche von Platin.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik/Elektrotechnik<br>Prof. Dr. Tim Oliver Wehling<br>Tel.: 0421 218 62039<br>E-Mail: <a href="mailto:twehling@uni-bremen.de">twehling@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 09 Sep 2015 13:00:41 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen macht fit für Industrie 4.0: Werkzeug für Produktionsplanung und -steuerung in kleinen und mittleren Unternehmen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-macht-fit-fuer-industrie-40-werkzeug-fuer-produktionsplanung-und-steuerung-in-kleinen-und-mittleren-unternehmen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 231 / 9. September 2015 RO
</p><p>Stetig wechselnde Auftragslagen und neue Produktvariationen, dazu Termin- und Kostendruck – das fordert besonders kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) extrem. Sind sie als Zulieferer und Lohnfertiger auch noch eingebunden in komplexe Produktionsnetzwerke, bedarf es einer modernen Produktionsplanung und -steuerung (PPS). Ein Werkzeug soll ihnen künftig helfen, hier die jeweils passenden Methoden zu finden. Entwickelt wird das Tool am BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen. Projektpartner sind die Hamburger Unternehmen Quast Präzisionstechnik und deren Zulieferer FMM Finkenwerder Metall- und Maschinenbau.<br><br>„Entscheidungstool zur adaptiven Gestaltung von PPS-Methoden für Lohnfertiger in dynamischen Auftragsnetzen der Luftfahrtbranche“ oder kurz „JobNet 4.0“ heißt das zweijährige Forschungsprojekt. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms <abbr title="kleine und mittlere Unternehmen" lang="de">KMU</abbr>-Innovativ gefördert. Mit dieser Initiative will das <abbr title="Bundesministerium für Bildung und Forschung">BMBF</abbr> auch kleineren Unternehmen die „Teilhabe an Spitzenforschung in wichtigen Zukunftsbereichen“ wie Industrie 4.0 erleichtern. Das im Projekt JobNet 4.0 entwickelte Werkzeug wird zwar mit dem Fokus auf die Luftfahrtbranche gestaltet, soll jedoch auch für andere Industriezweige modifiziert werden können.
</p><p><strong>Zulieferer und Lohnfertiger zunehmend unter Druck</strong></p><p>In der Luftfahrtbranche werden stetig Produktionsaufträge vergeben: von den Flugzeugherstellern an deren Zulieferer sowie von den Zulieferern an Lohnfertiger. Beides sind zumeist <abbr title="kleine und mittlere Unternehmen">KMU</abbr><abbr></abbr>, die sich um die Produktionsaufträge bewerben. Ihr Auftragseingang schwankt für gewöhnlich sehr stark. Das betrifft sowohl das Volumen als auch die zu fertigenden Produktvariationen. In diesen Auftragsnetzen herrscht eine große Dynamik, und die Schwankungen erschweren es den Zulieferern extrem, ihre Produktion so zu planen und zu steuern, dass die Leistungsfähigkeit (Durchlaufzeit, Liefertreue, Auslastung) konstant hoch und die Produktionskosten dabei möglichst niedrig bleiben.
</p><p><strong>„Organisationsverantwortung verlagert sich zulasten der Zulieferer“</strong></p><p>„Das ist eine gigantische Aufgabe für den Mittelstand, und sie wird immer komplizierter“, sagt Dorit Kleinerüschkamp, Mitglied der Quast-Geschäftsführung. Das Unternehmen mit derzeit rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist spezialisiert auf die Fertigung hochpräziser Bauteile hauptsächlich für die Luftfahrtindustrie und beliefert unter anderem Airbus. Dabei bedient es sich selbst auch der Leistungen von Zulieferern und Lohnfertigern. „Wir spüren deutlich, wie sich die Organisationsverantwortung zulasten der Zulieferer verlagert“, sagt Kleinerüschkamp. „Wenn wir weiter am Markt erfolgreich bleiben wollen, müssen wir uns verstärkt zukunftsfähiger Produktionsplanung- und -steuerungssysteme bedienen“. Das neue Werkzeug solle helfen, die jeweils richtigen Methoden zu finden, um so die Fertigung weiter optimieren und noch flexibler reagieren zu können. „Damit rüsten wir uns auch für Industrie 4.0.“
</p><p><strong>„Wichtig: KMU unmittelbar an Forschung teilhaben lassen“</strong></p><p>„Die mittelständische Wirtschaft zählt in vielen Bereichen als Vorreiter des technologischen Fortschritts und ist eine solide Stütze des deutschen Wirtschaftssystems. Aber gerade kleine Unternehmen können sich in der Regel keine eigenen Forschungsabteilungen leisten und sind deswegen gegenüber den Großen oft im Nachteil“, sagt <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>-Institutsleiter Professor Dr.-Ing. Michael Freitag. „Wir betrachten es als eine unserer zentralen Aufgaben, auch <abbr title="kleine und mittlere Unternehmen">KMU</abbr> aktiv einzubinden. Angesichts der Entwicklungen wie ‘Industrie 4.0‘, also der rasant zunehmenden Digitalisierung von Produkten und der Produktion, ist das besonders wichtig“, meint er. Hier gelte es Schwellenängste abzubauen und Optionen zu schaffen. „Ich sehe aktuell auch die Gefahr, dass gerade kleinere Unternehmen schnell von der Entwicklung abgehängt werden könnten“, sagt Freitag.<br><br>In seiner Zusammenarbeit mit <abbr title="kleine und mittlere Unternehmen">KMU</abbr> sowie durch seine intensive Transferarbeit erhalte das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr> auch immer wieder viele wertvolle Impulse für seine Forschungen – wie unter anderem nun durch die Projektpartner für das Projekt JobNet 4.0, sagt Freitag. „Hier können wir jetzt mithilfe der <abbr title="Bundesministerium für Bildung und Forschung">BMBF</abbr>-Initiative gemeinsam mit zwei engagierten Unternehmen arbeiten und halten das für eine beispielhafte Win-Win-Kooperation.“
</p><p><strong>Dynamischen Auftragssituationen gerecht werden, schnell und flexibel reagieren können</strong></p><p>Mit dem JobNet-4.0-Tool können Produktionsplaner besonders der Zulieferer künftig flexibel geeignete PPS-Methoden in Abhängigkeit der jeweils vorliegenden dynamischen Auftragssituation auswählen. In einer Simulationsstudie bewerten die Projektpartner auf der Basis vorliegender Auftragsszenarien verschiedene PPS-Methoden. Als Bewertungskriterien dienen hierbei die logistischen Kennzahlen wie Durchlaufzeit, Termintreue und Auslastung. „Die Erkenntnisse der Simulationsstudie fließen dann in die Entwicklung des softwareunterstützten Entscheidungstools ein. Es wird die situationsgerechte Auswahl von PPS-Methoden ermöglichen“, erklärt <abbr title="Diplomwirtschaftsingenieur" lang="de">Dipl.-Wi.-Ing.</abbr> Marius Veigt, JobNet-Projektleiter am <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>.<br><br>Das kompatibel zu bestehenden Softwaresystemen gestaltete Werkzeug – so das Ziel der Forschungen – kann schnell in die Abläufe der Produktionsplanung und -steuerung integriert werden und gewährleistet die Übertragbarkeit auf andere Branchen. Dazu BIBA-Wissenschaftler Veigt: „Auch Zulieferer und Lohnfertiger zum Beispiel im Maschinen- und Anlagenbau sowie im Automobilbau werden davon profitieren können.“<br><br>(Sabine Nollmann)<br><br><strong>Achtung Redaktionen: </strong>Fotos zur Pressemitteilung finden Sie unter<a href="http://www.uni-bremen.de/http://" target="www.biba.uni-bremen.de/press2015.html" title="external-link-new-window"> www.biba.uni-bremen.de/press2015.html</a> oder erhalten sie über Sabine Nollmann (Mobil: 0170 904 11 67 oder E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mail@kontexta.de</a>)<br><br>Weitere Informationen und Ansprechpartner:<br><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.quast-technik.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.quast-technik.de</a>, <a href="http://www.fmm-service.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fmm-service.de</a>, <br><a href="http://www.bmbf.de/de/20635.php" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bmbf.de/de/20635.php</a><br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Michael Freitag (Institutsleiter BIBA)<br>Telefon: 0421 218-500 02, E-Mail: <a href="mailto:fre@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">fre@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Diplomwirtschaftsingenieur">Dipl.-Wi.-Ing.</abbr> Marius Veigt (BIBA, Projektleiter JobNet)<br>Telefon: 0421 218-501 65, E-Mail: <a href="mailto:vei@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">vei@biba.uni-bremen.de<br></a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11409</guid>
                            <pubDate>Wed, 09 Sep 2015 15:32:45 +0200</pubDate>
                            <title>Auf internationalem Parkett lernen: Junge Meereswissenschaftler der Uni Bremen richten die „YOUMARES“ aus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/auf-internationalem-parkett-lernen-junge-meereswissenschaftler-der-uni-bremen-richten-die-youmares-aus-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 232 / 9. September 2015 RO
</p><p><span lang="en">YOUMARES</span> (<span lang="en">Young Marine Researchers)</span> ist eine meereswissenschaftliche Konferenz mit ca. 150 Teilnehmern aus mehr als 20 Ländern, die jährlich durch den Arbeitskreis „Studium und Lehre“ der Deutschen Gesellschaft für Meeresforschung (DGM) organisiert wird. Übergreifendes Ziel der Konferenz ist es, jungen Forschern und Ingenieuren, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen, eine Plattform zur Präsentation und Vernetzung zu bieten. Es soll erste Konferenzerfahrung gesammelt und Sicherheit auf wissenschaftlichem Parkett gewonnen werden. Sie wird ausschließlich von jungen Meereswissenschaftlern organisiert und richtet sich explizit an junge Nachwuchswissenschaftler. Die <span lang="en">YOUMARES</span> 2015 mit dem Titel<span lang="en"> „A journey into the blue, Ocean Research and Innovation”</span> findet vom 16. bis 18. September 2015 am Institut für Umweltphysik der Universität Bremen statt. <br><br>Anlässlich des 35-jährigen Bestehens der <abbr title="Deutsche Gesellschaft für Meeresforschung" lang="de">DGM</abbr> findet die<span lang="en"> YOUMARES</span> Hand in Hand mit dem <abbr title="Deutsche Gesellschaft für Meeresforschung" lang="de">DGM</abbr>-Meeresforum statt, (15. bis 16. September 2015). Gastgeber des Meeresforums ist ebenfalls das Institut für Umweltphysik. Namhafte Persönlichkeiten aus Meeresforschung und Politik wie Gesine Meißner (Abgeordnete des Europaparlaments), der Klimaforscher und Buchautor Professor Stefan Rahmstorf (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung) und der Meeresbiologe Professor Victor Smetacek (Alfred-Wegener-Institut) beteiligen sich an diesem Zukunfts-Dialog. Die Bremer Finanzsenatorin Karoline Linnert lädt die Teilnehmer des Meeresforums zu einem Senatsempfang in das Bremer Rathaus ein. <br><br>Ines Stuhldreier (28, Doktorandin für Korallenriffökologie, der Uni Bremen) und Sabrina Kalita (25, Studentin im Masterstudiengang Biotechnologie, der Hochschule Bremerhaven) organisieren <span lang="en">YOUMARES</span>. „Seriös, locker und entspannt“, lautet ihr Wahlspruch für das Projekt, das bereits zum sechsten Mal stattfindet. Eingeladen sind Studierende und junge Wissenschaftler, die sich in den deutschen und internationalen Meereswissenschaften vernetzen wollen. Die englischsprachige Konferenz wird nach dem „<span lang="en">Bottom-up-</span>Prinzip“ vorbereitet. Jeder Interessierte kann Themen anmelden, die als klassische Vorträge gehalten oder in moderierten Tischrunden besprochen werden. Junge Wissenschaftler sorgen für Qualitätssicherung. <br><br>Das Themenspektrum reicht von „Nachhaltigem Management von Wasserressourcen“, über „Herausforderungen und innovative Lösungen in der Überwachung von Verschmutzung von Küstenregionen“, „bis hin zu „Aquatischer Plastikverschmutzung“. Auch neue wissenschaftliche und öffentlichkeitswirksame Trends werden mit dem Themenblock „<span lang="en">ScienceTainment</span>“ aufgegriffen. In einer international besetzten Podiumsdiskussion zum Thema „Frauen in der (Polar) Forschung“ diskutieren hochkarätige Wissenschaftlerinnen die Chancen von Frauen in der Wissenschaft.<br><br>„Es beflügelt unheimlich“, sagt Sabrina Kalita, die an allen sechs Konferenzen engagiert mitgewirkte und Vorsitzende des <abbr title="Deutsche Gesellschaft für Meeresforschung">DGM</abbr>-Arbeitskreises Studium und Lehre ist. Sie berichtet von Studierenden, die aus Europa, Australien, Mexiko und Russland anreisen und die Konferenz im Low-Budget-Modus für sich gestalten. „YOUMARES hat mir gezeigt, wie wichtig Teamarbeit ist“, so die junge Studentin. „Und ich habe gelernt, wie man vor internationalem Publikum spricht. Das ist schon eine besondere Herausforderung.“<br><br>In Bezug auf wissenschaftliche Qualität und Rahmenprogramm braucht sich YOUMARES hinter professionell organisierten Konferenzen nicht zu verstecken. So entsteht unter dem Dach der <abbr title="Deutsche Gesellschaft für Meeresforschung" lang="de">DGM</abbr> und unterstützt von zahlreichen Partnern und Sponsoren ein junges Netzwerk, das in die Zukunft weist. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Sabrina Kalita<br>Tel.: 0471 80934-100 <br>E-Mail <a href="mailto:info@youmares.net" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">info@youmares.net</a><br><a href="http://www.youmares.net" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.youmares.net</a><br><br>Und<br><br>Deutsche Gesellschaft für Meeresforschung <br>Prof. Boris Koch (Vorstandsvorsitzender)<br>Tel.: 040 42838 6221<br>E-Mail: <a href="mailto:vorstand@dg-meeresforschung.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">vorstand@dg-meeresforschung.de</a><br><a href="http://www.dg-meeresforschung.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.dg-meeresforschung.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 09 Sep 2015 15:46:46 +0200</pubDate>
                            <title>Anwendungen in der Robotik und Raumfahrt: Internationale Summer School über cyber-physische Systeme tagt in Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/anwendungen-in-der-robotik-und-raumfahrt-internationale-summer-school-ueber-cyber-physische-systeme-tagt-in-bremen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 233 / 9. September 2015 RO 
</p><p>Bereits zum dritten Mal lädt das Graduiertenkolleg "<span lang="en">System Design"</span> (SyDe) der Universität Bremen zur <span lang="en">Summer School </span>ein, die vom 9. bis 11. September 2015 im Haus der Wissenschaft in Bremen veranstaltet wird. Neu: Zum ersten Mal öffnet sich die <span lang="en">Summer School</span> auch einem internationalen Publikum und kann mehr als 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 13 verschiedenen Ländern, wie beispielsweise Dänemark, Frankreich, Italien, Ungarn, den USA oder Algerien verzeichnen.<br><br>Thematisch befasst sich die <span lang="en">Summer School </span>2015 mit der Korrektheit von cyber-physischen Systemen. Im Fokus stehen dabei die formale Modellierung und die Korrektheitsprüfung solcher Systeme, aber auch Anwendungen aus den Bereichen Robotik und Raumfahrt. Das Programm setzt sich aus Vorlesungen, Postervorträgen der Promovierenden sowie einer Podiumsdiskussion zusammen.<br><br>Als Referenten konnten angesehene internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gewonnen werden, wie beispielsweise der Humboldt-Forschungspreisträger Krishnendu Chakrabarty von der Duke University in North Carolina (USA). Zu den weiteren internationalen Referentinnen und Referenten zählen: Goran Frehse (Verimag, Grenoble), Klaus Havelund (NASA Jet Propulsion Lab, Pasadena), Anne Haxthausen (Technical University of Denmark), Frédéric Mallet (Université Nice Sophia Antipolis, Nizza) und Jens Dalsgaard Nielsen (Aalborg University, Dänemark).<br><br><strong>Über SyDe:</strong><br>Das Graduiertenkolleg „System Design“ (SyDe) ist ein gemeinsames Projekt des Fachbereichs Mathematik und Informatik der Universität Bremen mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Das Graduiertenkolleg wurde im Rahmen der Förderung durch die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gegründet und besteht seit November 2012. Inhaltlich beschäftigen sich die Promovierenden in SyDe mit dem Entwurf elektronischer Systeme: Von der Modellbildung in frühen Entwurfsphasen über Methoden für Verifikation und Testen bis hin zur Realisierung komplexer Systeme. Dabei stehen insbesondere Fragen der Korrektheit, Robustheit und Sicherheit solcher Systeme im Fokus. <strong></strong><strong></strong></p><p><strong><br>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle ist unter der E-Mail presse@uni-bremen.de Bildmaterial zur Summer School erhältlich.<br><br>Kontakt:<br>Universität Bremen<br>Graduiertenkolleg „System Design“ (SyDe)<br>Prof. Dr. Rolf Drechsler (Sprecher)<br>Tel.: 0421 218 63932<br>E-Mail: <a href="mailto:drechsler@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">drechsler@uni-bremen.de</a><br>Dr. Daniel Große (Koordinator)<br>Tel.: 0421 218 63935<br>E-Mail: <a href="mailto:grosse@informatik.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">grosse@informatik.uni-bremen.de</a><br><br>Weitere Informationen:<br><a href="http://www.syde.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.syde.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/syde/index.php?summerschool-21" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.informatik.uni-bremen.de/syde/index.php?summerschool-21</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 11 Sep 2015 11:04:09 +0200</pubDate>
                            <title>Studienvorbereitung für Erstsemester: Septemberakademie vergibt noch Restplätze</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studienvorbereitung-fuer-erstsemester-septemberakademie-vergibt-noch-restplaetze-1</link>
                            
                            <description>Anmeldungen sind bis zum 18. September 2015 möglich</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 234 / 11. September 2015 MM
</p><p>Für den optimalen Einstieg ins Studium bietet die Universität Bremen ihren Studienanfängern ein besonderes Programm:&nbsp; Im Rahmen der Septemberakademie starten am Montag, 14. September 2015, Vorbereitungskurse in unterschiedlichen Fächern zur methodischen und inhaltlichen Studienvorbereitung. Die Anmeldungen laufen bereits, es sind jedoch noch Restplätze frei – mit Ausnahme des sozialwissenschaftlichen Methoden-Workshops und der Geowissenschaften. Studienanfänger können sich bis zum 18. September 2015 für attraktive Workshops anmelden. Die Veranstaltungen der Septemberakademie dauern je nach Angebot einen halben Tag, mehrere Tage oder bis zu vier Wochen und finden zwischen dem 14. September und 23. Oktober 2015 statt. Die noch verfügbaren Angebote starten ab dem 21. September.
</p><h3>Studierende werden an ihr Fach herangeführt</h3><p>Ergänzend zu den Veranstaltungen der Orientierungswoche, bei denen es vor allem um formale Aspekte des Studiums geht, werden bei der Septemberakademie auch inhaltliche Forschungsfragen in den Mittelpunkt gestellt. Es wird bereits konkretes methodisches Rüstzeug mit auf den Weg gegeben. Auf unterschiedlichem Wege werden die Studierenden an ihr Fach herangeführt – auf dem Programm stehen beispielsweise eine Einführung ins Programmieren, das Erstellen von Filmen, Lesestrategien für Primär- und Sekundärliteratur, Einblicke in die juristische Berufspraxis oder auch Versuche im Labor zum Thema Regenerative Energien.
</p><h3>„Forschend studieren von Anfang an“</h3><p>Einbezogen sind alle Studienrichtungen der Universität: Gesellschaft und Bildung, Sprache und Literaturen, Kultur, Medien, Kunst und Musik, Mensch und Gesundheit, Natur und Umwelt, Wirtschaft und Recht, Zahlen, Technik und Produktion und in diesem Jahr auch Lehramt: Hier wird erstmalig ein spezieller Vorbereitungskurs in Mathematik für Grundschulstudierende angeboten. Unter dem Motto „Forschend studieren von Anfang an“ werden die Studierenden an wissenschaftliches Arbeiten herangeführt, um so gut ins Studium zu starten.
</p><p>Zusätzliche Informationen, das Programm und die Online-Anmeldung gibt es unter: 
</p><p><a href="http://www.zsb.uni-bremen.de/OWoche/index.php?seite=veranliste&amp;type=forstavorauswahl" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.zsb.uni-bremen.de/OWoche/index.php?seite=veranliste&amp;type=forstavorauswahl</a>. <br>&nbsp;<br>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Zentrale Studienberatung<br>Betina da Rocha<br>Tel.: 0421 218 67401<br>E-Mail: <a href="mailto:darocha@uni-bremen.de">darocha@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zsb.uni-bremen.de/OWoche/index.php?seite=veranliste&amp;type=forstavorauswahl" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.zsb.uni-bremen.de/OWoche/index.php?seite=veranliste&amp;type=forstavorauswahl</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossg</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11412</guid>
                            <pubDate>Fri, 11 Sep 2015 13:04:09 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen und Hochschule Bremen begrüßen 140 Flüchtlinge als Gasthörer in ihren Lehrveranstaltungen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-und-hochschule-bremen-begruessen-140-fluechtlinge-als-gasthoerer-in-ihren-lehrveranstaltungen-1</link>
                            
                            <description>Auftakt am Dienstag, 15. September 2015, auf dem Campus der Uni</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 235 / 11. September 2015 KG
</p><p>Das erfolgreiche Flüchtlingsprojekt IN-<span lang="en">Touch</span> der Universität Bremen geht in die vierte Runde. Am kommenden Dienstag, 15. September, wird der Auftakt um 14 Uhr im Kleinen Saal des Hörsaalgebäudes am Boulevard (Keksdose) sein. Zum Wintersemester 2015/2016 werden 140 Flüchtlinge mit akademischem Hintergrund als Gäste an Lehrveranstaltungen teilnehmen. Neu ist, dass auch die Hochschule Bremen mit im Boot ist. Jens Kemper vom <span lang="en">International Office</span> der Universität: „Mit den 140 Anmeldungen haben wir dreimal so viele wie im vorausgegangenen Sommersemester. 100 Gäste beginnen bei uns, 40 in der Hochschule Bremen“. Die Flüchtlinge kommen in der Mehrheit aus Syrien, darunter sind viele Kurden. Außerdem aus Eritrea, Sudan, Iran, Kosovo, Albanien, Irak und Pakistan. Viele von ihnen leben in Zelten. An den beiden Hochschulen können sie direkt in Vorlesungen und Seminaren mitmachen, die Bibliotheken und Computer nutzen und Zertifikate erwerben. Zum Auftakt wird Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Internationalität und Diversität, die Gäste begrüßen. Anschließend stellen die Hochschulen ihr jeweiliges Projekt vor.
</p><p>Die Idee von <span lang="en">IN-Touch</span>, das als Pilotprojekt an der Uni Bremen 2014 startete, hat große öffentliche Beachtung gefunden. Nicht nur andere deutsche Hochschulen haben sich daran orientiert und ähnliche Projekte begonnen. Auch die Europäische Kommission hat kürzlich das Flüchtlingsprojekt auf seinen Webseiten als „Good Practice“ gelistet. Als Leuchtturmbeispiel soll es europaweit bekannt werden.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>Die Redaktionen sind eingeladen, über die Auftaktveranstaltung von IN-Touch am Dienstag, 15. September 2015, 14 Uhr im Hörsaalgebäude am Boulevard zu berichten.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>International Office<br>Jens Kemper<br>Tel.: 0421 218 60365<br>E-Mail: <a href="mailto:jkemper@uni-bremen.de">jkemper@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11413</guid>
                            <pubDate>Tue, 15 Sep 2015 11:17:52 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen will ausländischen Absolventen den Übergang in den regionalen Arbeitsmarkt erleichtern</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-will-auslaendischen-absolventen-den-uebergang-in-den-regionalen-arbeitsmarkt-erleichtern-1</link>
                            
                            <description>Bremen ist Mitglied im bundesweiten Beratungsnetzwerk „Willkommensregionen“ der Bertelsmann Stiftung / neues Programm an der Universität „Mind the gap“ startet im Wintersemester</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 237 / 15. September 2015 KG
</p><p>Welche Hürden müssen ausländische Studierende nehmen, wenn sie nach erfolgreichem Abschluss ihres Studiums in Deutschland bleiben wollen? Das ist eines der Themen des bundesweiten Beratungsnetzwerks „Willkommensregionen für ausländische Studierende“. Zum Netzwerk gehören insgesamt 12 Hochschulstandorte. Dabei ist auch der Wissenschaftsstandort Bremen, vertreten durch die Universität. Am Auftakttreffen in Berlin nahmen außerdem Vertreterinnen und Vertreter aus Aachen, Hannover, Heilbronn, Jena, Konstanz, Nürnberg, Osnabrück, Paderborn, Potsdam, Stuttgart und Ulm teil. Ziel ist es, den Übergang von ausländischen Studierenden in den regionalen Arbeitsmarkt zu fördern. Das Beratungsnetzwerk wird von der Bertelsmann Stiftung begleitet und wissenschaftlich evaluiert.
</p><p>In Bremen arbeiten die Hochschulen sowie weitere Partner wie die Handelskammer, die Agentur für Arbeit, das Stadtamt und Jobinitiativen seit mehr als zwei Jahren im „Netzwerk Arbeitsmarktperspektiven für ausländische Studierende“ zusammen, das die Universität initiiert hat. „Es ist unser Ziel, ausländischen Studierenden den Übergang in den regionalen Arbeitsmarkt zu erleichtern und Unternehmen in der Region für das Potenzial unserer Absolventinnen und Absolventen zu sensibilisieren“, sagt Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Internationalität und Diversität. „Dass unsere Bewerbung um eine Beteiligung im Beratungsnetzwerk der Bertelsmann-Stiftung erfolgreich war, zeigt dass auch hier der Wissenschaftsstandort Bremen bundesweit in führender Rolle aktiv ist.“
</p><p>An der Universität Bremen studieren rund elf Prozent Ausländer vor allem in den Ingenieurswissenschaften, der Informatik, den Elektro-und Produktionswissenschaften und den Wirtschaftswissenschaften. „Zwei Drittel von ihnen würden nach ihrem Abschluss gern in der Region bleiben“, sagt Annette Lang, Leiterin des International Office der Universität Bremen. „Es schaffen aber nur etwa 40 Prozent.“ Informationslücken, Sprachbarrieren und die Befürchtung, auf dem Arbeitsmarkt nicht gewünscht zu werden, seien Hemmnisse auf Seiten der interessierten Studierenden. Aber auch auf Seiten der Unternehmen gibt es Barrieren bei der Einstellung dieser hochqualifizierten Absolventen und Absolventinnen. Die Universität will insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen ansprechen und zugleich die Studierenden unterstützen. „<span lang="en">Mind the Gap</span>“ (Auf die Lücke achten) heißt deshalb ein neues Programm an der Universität Bremen, das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert wird. Nach einer Pilotphase startet es jetzt regulär im Wintersemester 2015/2016. Beteiligt sind das International Office und das Career Center der Universität. Die Studierenden erhalten in zwei Semestern in verschiedenen Modulen Bewerbungstraining und Sprachtraining und besuchen Unternehmen, um erste Kontakte zum gegenseitigen Kennenlernen zu&nbsp; knüpfen.
</p><p>Vom bundesweiten Beratungsnetzwerk erwartet die Universität Austausch und Anregungen. „Die Regionen sind sehr unterschiedlich aufgestellt“, sagt Annette Lang. „Wir haben das Thema Flüchtlinge eingebracht, und dazu einen intensiven Austausch initiiert. Überlegt werden muss, wie gemeinsam mit der Politik nachhaltige Angebote an den Hochschulen gemacht werden können. Es geht darum, dass die informellen Angebote, die als schnelle Reaktion auf die ersten Flüchtlingsströme entstanden sind, zu Regelangeboten werden müssen. Die Hochschulen müssen sich darauf einstellen können, dass die Menschen nicht nach ein bis zwei Semestern wieder gehen, sondern dauerhaft bleiben und ein reguläres Studium absolvieren wollen.“
</p><p>Informationen zum Netzwerk: <a href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/einwanderung-und-vielfalt/projektnachrichten/willkommenskultur-fuer-auslaendische-studierende-entwickeln/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/einwanderung-und-vielfalt/projektnachrichten/willkommenskultur-fuer-auslaendische-studierende-entwickeln/</a></p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>International Office<br>Dr. Annette Lang<br>Tel.:0421 218 60361<br>E-Mail: <a href="mailto:annette.lang@vw.uni-bremen.de">annette.lang@vw.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11414</guid>
                            <pubDate>Tue, 15 Sep 2015 12:42:56 +0200</pubDate>
                            <title>Vergessene Orte am Fluss</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/vergessene-orte-am-fluss-1</link>
                            
                            <description>21. bis 26. September: Junge Stadtplaner treffen sich in Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 236 / 15. September 2015 RO<br><br>Die Stadt Bremen erstreckt sich über 50 Kilometer entlang der Weser. Damit bietet die Hansestadt die gesamte Palette an möglichen Problemen bei der städtebaulichen Entwicklung am Wasser. Denn eine besondere Herausforderung stellt sich dabei immer durch die spezielle Funktion von Wasserflächen in der Stadt: So entsteht etwa die besondere Faszination der Wolkenkratzerskylines von New York bis Shanghai meist gerade durch ihren Kontrast zu der Weite von benachbarten Wasserflächen. Deshalb ist auch die Wahrnehmbarkeit von Wasserflächen ein entscheidendes Element für unser Verständnis von Schönheit und Attraktivität von Städten. Mit diesem Thema beschäftigt sich die diesjährige <span lang="en">European Urban Summer School </span>(EUSS), die vom 21. bis 26. September in Bremen stattfindet. Die jährlich von ISOCARP (<span lang="en">International Society Of City And Regional Planners) und AESOP (Association Of European Schools Of Planning)</span> veranstaltete Sommerschule wird in diesem Jahr vom Institut Arbeit und Wirtschaft der Universität Bremen ausgerichtet. <br><br>Die jungen Stadtplaner/innen werden sich in Vorträgen, Diskussionen, Stadterkundungen und eigenen kleinen Planungsprojekten Stadtplanung mit und am Wasser widmen: Bei der Gestaltung der sensiblen Schnittstellen zwischen Wasser und Land sind viele Fragen zu berücksichtigen, die sich aus den vielfältigen politischen Debatten, aus der sozialen Entwicklung der jeweiligen Stadt, der lokalen Kultur oder auch den globalen Entwicklungen von Baustilen und Architektur ergeben.<br><br>Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden sich in dieser Woche mit verschiedenen konkreten Planungsprojekten in Bremen befassen, darunter zum Beispiel Hochwasserschutz in der Innenstadt, Regenerierung alter Industriegebiete am Wasser oder Nutzung und Aufwertung bislang „vergessener“ Areale an der Weser. Angeleitet und unterstützt werden sie dabei von Lehrenden der Universität Bremen, der Hochschule Bremen und internationalen Gästen sowie Experten und Expertinnen aus der bremischen Planungsbehörde. Am Nachmittag des 26. September 2015 ab 14.30 UHR werden die Ideen der Teilnehmer im Haus der Wissenschaft präsentiert. <br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen / Arbeitnehmerkammer Bremen<br>Institut Arbeit und Wirtschaft<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Günter Warsewa<br>Tel.: 0421 218 61700/61703<br>E-Mail: <a href="mailto:gwarsewa@iaw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gwarsewa@iaw.uni-bremen.de </a><br><a href="http://www.iaw.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.iaw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Tue, 15 Sep 2015 12:57:58 +0200</pubDate>
                            <title>„Der Bauernfürst“ kehrt nach Bremen zurück</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/der-bauernfuerst-kehrt-nach-bremen-zurueck-1</link>
                            
                            <description>Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) Bremen erhält vermisstes Buch aus Tiflis zurück
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 238 / 15. September 2015 RO<br><br>Es ist ein weiter Weg von Tiflis nach Bremen: „Der Bauernfürst“, ein Roman von Levin Schücking, wurde vor kurzem vom georgischen Botschafter Professor Lado Chanturia persönlich der Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) Bremen Maria Elisabeth Müller übergeben. Das Buch – ein historischer Druck aus dem 19. Jahrhundert – zählt zu den Bibliotheksbeständen der damaligen Staatsbibliothek, die zum Schutz vor Kriegszerstörungen während des Zweiten Weltkrieges in ein ehemaliges Bergwerk nach Bernburg/Saale ausgelagert worden sind. In den Nachkriegswirren wurden große Teile dieser Bestände als Kriegsbeute von der Roten Armee mitgenommen und an unterschiedliche Bibliotheken abgegeben. Viele Bücher aus Bremen gelangten auf diese Weise nach Georgien. <br><br>Bereits im März erhielt die SuUB ein abhanden gekommenes Buch aus Georgien zurück. Nun ist nochmals ein einzelnes Buch aus Georgien wohlbehalten in der SuUB angekommen. „Der Bauernfürst“ ist ein Roman aus dem Jahr 1851, der von dem Schriftsteller und Journalisten Levin Schücking verfasst wurde. Seinerzeit war Schücking ein sehr beliebter und viel gelesener Autor, weshalb sein Werk von der Vorgängerinstitution der <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek">SuUB</abbr>, der damaligen wissenschaftlichen Stadtbibliothek, erworben wurde und einen entsprechenden Besitzstempel trägt. Das Buch ist in einem recht guten Zustand, so dass das Werk ohne größere Restaurierungsmaßnahmen in den historischen, jetzt wiederhergestellten Bibliotheksbestand zurückgeführt werden kann. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Staats- und Universitätsbibliothek Bremen <br>Referentin für Öffentlichkeitsarbeit<br>Anke Winsmann <br>Tel. 0421/218-5972 <br>E-Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a></p><p><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de </a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Tue, 15 Sep 2015 13:19:56 +0200</pubDate>
                            <title>Sicher durch das richtige Design: Nanopartikel „made in Bremen”</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/sicher-durch-das-richtige-design-nanopartikel-made-in-bremen-1</link>
                            
                            <description>Bremer Verfahrenstechniker weiterhin Partner bei internationaler Forschungskooperation für sichereren Einsatz von Nanopartikeln</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 239 / 15. September 2015 KUB
</p><p>Ob Regenjacke oder Zahnpasta: Forschung auf dem Gebiet der Nanotechnologie liefert wichtige Innovationen in lebensnahen Bereichen. Dabei sind ihre Forschungsgegenstände nur wenige Nanometer groß und mit dem bloßen Auge oder den meisten Mikroskopen nicht zu erkennen, denn ein Nanometer misst nur einen Milliardstel Millimeter. Mit den neuen Möglichkeiten ergibt sich eine wichtige Frage: Welche Auswirkungen haben die Innovationen der Nanotechnologie auf biologische Systeme, also Menschen, Tiere und Umwelt? Seit sieben Jahren arbeitet das Fachgebiet Mechanische Verfahrenstechnik im Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen auf diesem Gebiet mit dem amerikanischen<span lang="en"> Center for Environmental Implications of Nanotechnology</span> (kurz: CEIN) zusammen. Im Rahmen des Jahrestreffens der <abbr title="Center for Environmental Implications of Nanotechnology" lang="en">CEIN</abbr>-Mitglieder in Los Angeles wurde diese Grundlagenforschung nun durch die Förderer evaluiert. Das Ergebnis: Die Arbeit der Bremer Arbeitsgruppe überzeugte und wird auch in den kommenden drei Jahren weiter gefördert.
</p><p>„Wir freuen uns sehr, dass unsere Forschung auf diesem Gebiet zusammen mit den Kollegen aus aller Welt weitergehen kann“, sagt Professor Lutz Mädler, Leiter des Fachgebiets Mechanische Verfahrenstechnik der Universität Bremen und einer der Direktoren des Instituts für Werkstofftechnik (IWT) Bremen. Vor seiner Berufung an die Bremer Uni war Mädler an der <span lang="en">University of California, Los Angeles (UCLA)</span> beschäftigt und dort an der Gründung des <abbr title="Center for Environmental Implications of Nanotechnology" lang="en">CEIN</abbr> beteiligt. Mit seinem Umzug nach Deutschland brachte er das Kooperationsprojekt mit an die Bremer Uni. Insgesamt sind am <abbr title="Center for Environmental Implications of Nanotechnology">CEIN</abbr> 13 Universitäten aus den USA, Europa und Asien mit 85 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern beteiligt. 
</p><p>Das Großprojekt ist vergleichbar mit einem deutschen Sonderforschungsbereich. Es hat das Ziel herauszufinden, wie Nanopartikel mit der Umwelt interagieren, um die Risiken für Mensch, Tier und Umwelt zu bewerten und zu vermeiden. Der Beitrag von Mädlers Team liegt dabei auf der Herstellung von Nanopartikeln, die in einer Art Bibliothek gesammelt werden und als Untersuchungsgegenstand für die anderen Partner dienen. Zudem besteht durch das in Bremen weiterentwickelte Verfahren der Flammensprühpyrolyse die einzigartige Möglichkeit, Nanopartikel so zu designen, dass negative Auswirkungen auf Organismen verhindert werden können. Ein konkretes Beispiel: Ein Nanopartikel aus Zinkoxid allein ist für eine Zelle schädlich, kombiniert man allerdings Zinkoxid mit Eisen, gleicht man diese Wirkung aus. 
</p><p>Im Rahmen der <abbr title="Center for Environmental Implications of Nanotechnology" lang="en">CEIN</abbr>-Kooperation wurden seit 2008 bereits über 700 wissenschaftliche Veröffentlichungen publiziert. Zudem engagieren sich die Forschenden im Diskurs mit Politik und Industrie, um ihre Ergebnisse publik zu machen. Gefördert wird <abbr title="Center for Environmental Implications of Nanotechnology">CEIN</abbr> von der amerikanischen <span lang="en">National Science Foundation</span> (vergleichbar mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft) und der amerikanischen Umweltbehörde. Damit auch die Bremer als deutsche Forschergruppe gefördert werden können, ist die Universität im <span lang="en">System of Award Management (SAM)</span> – der&nbsp; zentralen amerikanischen Datenbank für Empfänger von Forschungsförderung – registriert.
</p><p>Isabell Harder
</p><p>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik, Fachgebiet Mechanische Verfahrenstechnik<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> habil. Lutz Mädler<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>:0421/218-51200<br>E-Mail: <a href="mailto:lmaedler@iwt.uni-bremen.de">lmaedler@iwt.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 16 Sep 2015 10:54:21 +0200</pubDate>
                            <title>Mehr als je zuvor: 140 Flüchtlinge beginnen als Gäste ein Studium in Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mehr-als-je-zuvor-140-fluechtlinge-beginnen-als-gaeste-ein-studium-in-bremen-1</link>
                            
                            <description>Universität hat das Programm IN-Touch im Sommer 2014 initiiert / Hochschule Bremen bei der vierten Runde erstmals dabei / Studierende helfen als Mentoren</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 240 / 16. September 2015 KG
</p><p>140 Flüchtlinge, doppelt so viele wie in drei vorausgegangenen Semestern, haben als Gasthörer ihr Studium an der Universität Bremen begonnen. Bei dieser vierten Runde ist erstmals auch die Hochschule Bremen mit im Boot, sie nimmt 40 Flüchtlinge auf. „Sie haben Furchtbares erlebt und auch ihre akademische Heimat verloren“, sagte Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Internationalität und Diversität, in ihrer warmherzigen Begrüßung. „Wir laden Sie zu Lehrveranstaltungen und Workshops ein.“ Ziel sei es, die Flüchtlinge als reguläre Studierende an der Universität zu halten. Momentan erlaubten die gesetzlichen Grundlagen das aber noch nicht. Am Ende des Semesters bekommen die Flüchtlinge keine Credit Points, sondern erst einmal ein Zertifikat. „Seien Sie sicher, dass alle Hochschulen bundesweit gemeinsam nach einer besseren Lösung suchen“, sagte die Konrektorin.
</p><p>Die Flüchtlinge kommen mehrheitlich aus Syrien, aus dem Irak, aus Pakistan und aus afrikanischen Ländern. Sie können an der Universität englischsprachige Vorlesungen und Seminare auswählen, die Bibliothek und die Computerräume nutzen und Einblicke in die Abläufe auf dem Campus gewinnen. „Die Forschungsansätze und die Lehrmethoden können sich durchaus davon unterscheiden, was Sie in Ihren Heimaltländern gewohnt waren“, sagte Professorin Karakaşoğlu. Sie forderte die Gäste ausdrücklich auf, ihr Wissen und ihre Erfahrungen einzubringen. „Sie sind für uns eine Bereicherung“, sagte sie. Viel Beifall gab es für die Studierenden, die ehrenamtlich den Gästen zur Seite stehen wollen.
</p><p>Unter den Flüchtlingen ist auch eine Gruppe junger Menschen, die auf dem Campus in einem Zelt untergebracht sind. Tarek Ghabra hat in seiner Heimat Syrien englische Literatur studiert. „Wir sind sehr, sehr dankbar für das Angebot, hier aufgenommen zu werden“, sagt er und spricht für die ganze Gruppe. „Es ist für uns eine große Chance.“
</p><p>Jens Kemper, der IN-Touch an der Universität Bremen koordiniert, erläuterte bei der Auftaktveranstaltung die Abläufe, darunter eine Bibliotheksführung und Treffen mit Studierenden. „Es wird nicht leicht“, sagte er, „aber Sie schaffen das.“ Die Universität überlegt derzeit, auch ein arabischsprachiges Seminar im Bereich General Studies anzubieten.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Fotos von der Auftaktveranstaltung können bei der Pressestelle der Universität angefordert werden. Telefon: 0421 218 60 150; E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>International Office<br>Jens Kemper<br>Tel.: 0421 218 60365<br>E-Mail: <a href="mailto:jkemper@uni-bremen.de">jkemper@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            
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                            <pubDate>Wed, 16 Sep 2015 13:29:10 +0200</pubDate>
                            <title>Schülerinnen und Schüler starten selbst gebaute Miniatursatelliten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/schuelerinnen-und-schueler-starten-selbst-gebaute-miniatursatelliten-1</link>
                            
                            <description>Der Countdown hat begonnen: Der zweite deutsche CanSat-Wettbewerb findet vom 5. bis 9. Oktober 2015 in Bremen und Rotenburg statt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 241 / 16. September 2015 RO<br><br>Der Wettbewerb CanSat (englisch für Dosen-Satellit) bietet Schülerinnen und Schülern die außergewöhnliche Möglichkeit, einen voll funktionsfähigen Mini-Satelliten in der Größe einer Getränkedose zu entwickeln und in den „Weltraum“ zu schicken. Die Teams entwickeln nicht nur die Idee für die wissenschaftliche Funktion des Satelliten, sondern übernehmen eigenverantwortlich die Konstruktion. CanSat wurde von der ESA (Europäische Weltraumbehörde) initiiert, um Jugendliche für Naturwissenschaften und Technik, insbesondere die Raumfahrt, zu begeistern. Der zweite deutsche CanSat-Wettbewerb findet vom 5. bis 9. Oktober 2015 in Bremen und Rotenburg statt.<br><br>Nachdem im Frühjahr zehn Teams durch die Jury ausgewählt wurden, entwickelten 69 Jugendliche aus fünf Bundesländern sieben Monate lang ihre Miniatursatelliten. Am 7. Oktober wird es nun ernst – dann fliegen die kleinen Forschungssatelliten mit einer Rakete auf eine Höhe von 1.000 Meter und werden dort ausgeworfen. Der Raketenstart findet vom Flugplatz Rotenburg statt. Das Siegerteam nimmt anschließend als amtierender deutscher Meister am europäischen Wettbewerb der europäischen Raumfahrtagentur teil. 
</p><p><strong>Die einzelnen Projekte</strong></p><p>Während der Flugphase müssen die Satelliten dann ihre Funktionsfähigkeit beweisen. So möchte das Team „Projekt Milkyway“ aus Buchholz Strukturen auf der Erdoberfläche detektieren, ähnlich wie es die NASA mit der New-Horizons-Sonde bei der Untersuchung des Pluto durchführte. Das reine Mädchenteam „URSinvestigators“ des Gymnasiums Erzbischöfliche Ursulinenschule aus Köln testet ein System, mit dem Wasser auf dem erforschenden Planeten nachgewiesen werden kann.<br><br>Kern aller Satelliten ist ein Mikrocontrollerboard, das von den Teams programmiert und mit den zugehörigen Sensoren bestückt wird. Die Teams entwickeln und fertigen ihren Satelliten in Eigenregie, vom Gehäuse bis zur Elektronik. Auch für die Finanzierung des Projekts sind die Jugendlichen zuständig und warben bei Sponsoren Gelder für die Beschaffung der Bauteile ein. Beim CanSat-Wettbewerb ist technisches<span lang="en"> Know-how</span> allein nicht ausreichend, ebenso kommt es auf Erfindungsreichtum, Kreativität und vor allem gute Teamarbeit an. 
</p><p><strong>Der Zeitplan</strong></p><p>Der Wettbewerb wird am Montag, den 5. Oktober um 17:00 Uhr im Bremer Fallturm des ZARM zu Beginn der <span lang="en">World Space Week</span> eröffnet. Am 6. Oktober ab 09:00 Uhr stellen die Teams ihre Projekte vor der Jury im DLR-School_Lab vor. Den Höhepunkt des Wettbewerbs, den Raketenstart ihrer CanSats vom Flugplatz Rotenburg (Wümme), erleben die Teams am 07. Oktober 2015. Danach werten sie die empfangenen Daten aus und stellen ihre Ergebnisse der Jury und dem Publikum vor. Die Siegerehrung ist am Freitag, den 09. Oktober um 14:00 Uhr bei <span lang="en">Airbus Defence und Space</span> in Bremen. 
</p><p><strong>Zahlreiche Mitveranstalter, Förderer und Paten</strong></p><p>CanSat hat eine Vielzahl von Mitveranstaltern; über 20 Förderer und Paten unterstützen sowohl den Wettbewerb als auch die teilnehmenden Teams. Das vollständige Programm ist zu finden unter: <a href="http://www.cansat.de/wettbewerb" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.cansat.de/wettbewerb</a><strong><br>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni Pressestelle ist unter der E-Mail presse@uni-bremen.de digitales Bildmaterial aus dem vergangenen Jahr erhältlich.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Dirk Stiefs<br>Leiter DLR_School_Lab Bremen<br>Tel: 0421 24420 1131<br>E-Mail: <a href="mailto:dirk.stiefs@dlr.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">dirk.stiefs@dlr.de</a><br>&nbsp;<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Daniel Borowski<br>Gymnasium Vegesack<br>Tel: 0421 944 00 967<br>E-Mail: <a href="mailto:borowski@luft-und-raumfahrt-vegesack.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">borowski@luft-und-raumfahrt-vegesack.de</a><br>&nbsp;<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 21 Sep 2015 14:54:56 +0200</pubDate>
                            <title>Discourse: Language, Society, Critique </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/discourse-language-society-critique-1</link>
                            
                            <description>Fachkongress am Schnittpunkt von Sozial-, Sprach- und Geisteswissenschaften hat noch Plätze frei</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 242 / 21. September 2015 KUB
</p><p>Vom 24. bis 26. September 2015 findet an der Universität Bremen der erste internationale DiskursNetz Kongress <span lang="en">“Discourse: Language, Society, Critique“ </span>statt. Mehr als 100 Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Welt diskutieren dann Fragen der gesellschaftlichen Konstruktion von Sinn, dem politischen Kampf um Bedeutung oder der Verwobenheit von Materialität und sozialem Sein. Unter den geladenen Gästen sind <span lang="en">Ruth Amossy, Paul Chilton, Tony McEnery, Bob Jessop, Barbara Johnstone, Theo van Leeuwen, Dominique Maingueneau, Ann Phoenix, André Salem, Yannis Stavrakakis und Jef Verschueren. <br><br></span>Der Kongress wird von Martin Nonhoff (Institut für Interkulturelle und Internationale Studien/InIIS der Universität Bremen) und Johannes Angermuller (Universität Warwick) organisiert. Weitere Informationen und das akademische Programm finden Sie auf der Konferenz-Website unter <a href="http://www.discourseanalysis.net/wiki.php?wiki=DiscourseNet%20Congress::DiscourseNet%20Congress" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://unihb.eu/BGTPgfpX</a>.
</p><p>Für Kurzentschlossene ist die Teilnahme an der Konferenz ist noch möglich. Sie können sich noch am 24. September im Konferenzbüro für das akademische Programm registrieren. 
</p><p>Weitere Informationen:<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Martin Nonhoff<br>Juniorprofessor für Politische Theorie<br>Universität Bremen<br>Institut für Interkulturelle und Internationale Studien<br>Telefon: 0421/218-67476<br>E-Mail: <a href="mailto:martin.nonhoff@uni-bremen.de">martin.nonhoff@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 22 Sep 2015 14:15:58 +0200</pubDate>
                            <title>Datenbrille soll den Service an Windenergieanlagen deutlich einfacher gestalten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/datenbrille-soll-den-service-an-windenergieanlagen-deutlich-einfacher-gestalten-1</link>
                            
                            <description>Computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung: Projekt „AR Maintenance System“ setzt auf „Augmented Reality“ / Herausforderungen bei 3D-Objekterkennung, Indoor-Navigation und Datenmanagement</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 243 / 22. September 2015 RO
</p><p>Der Servicetechniker betritt die Windenergieanlage, setzt seine Datenbrille auf und wird zu der Stelle navigiert, wo er eine Wartung oder Reparatur zu erledigen hat. Dort erhält er, ebenfalls über die Brille, genaue Instruktionen für seinen Job. Mehr noch: Die Datenbrille erfasst seine Arbeit und übernimmt für ihn die zahlreichen, lästigen Dokumentationspflichten. Keine Handblätter, Zettel, Stifte und Formulare mehr. Schon in naher Zukunft wird das Realität sein, wissen die Entwicklungspartner BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH an der Universität Bremen, <span lang="en">AnyMotion</span> GmbH (Bremen) und COMback GmbH (Oberreichenbach).<br><br>„<span lang="en">AR Maintenance</span> System“ heißt das gemeinsame Forschungsprojekt. Es läuft zwei Jahre und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Programms "Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand"&nbsp; gefördert. Damit will die Regierung mittelständische Unternehmen in ihrer Zusammenarbeit mit anwendungsorientierten Forschungsinstituten nachhaltig unterstützen und so einen Beitrag zum Wachstum kleinerer Unternehmen sowie Handwerkern und freiberuflich Schaffenden leisten und Arbeitsplätze schaffen und sichern.
</p><p><strong>Allein in Deutschland derzeit rund 26.000 Windenergieanlagen an Land und in der See</strong></p><p>Ein Windpark nach dem anderen geht ans Netz. In Deutschland standen laut <span lang="en">WindGuard</span> Ende 2014 insgesamt 24.867 Windenergieanlagen (WEA). Und allein im ersten Halbjahr 2015 gingen 422 <span lang="en">Offshore</span>-WEA neu ans Netz. Damit speisten zum 30. Juni 2015 auf See auch insgesamt 668 deutsche WEA ihren Strom für etwa drei Millionen Haushalte ins Netz ein. Die Anzahl der <abbr title="Windenergieanlage" lang="de">WEA</abbr> steigt rasant, und so wächst auch der Aufwand für die Instandhaltung. Diese Servicetätigkeiten sind sehr kosten- und zeitintensiv, und das aufwendig ausgebildete Fachpersonal ist knapp. Es gilt also, die Arbeit dieser Fachleute so einfach und effektiv wie eben möglich zu gestalten. Dabei hilft künftig das <span lang="en">AR-Maintenance</span>-System.<br><br>„AR“ steht für „<span lang="en">Augmented Reality</span>“ und bezeichnet die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. „<span lang="en">Maintenance</span>“ steht für „Instandhaltung“. Die Projektpartner entwickeln also ein Assistenzsystem für Servicetechniker und -technikerinnen, das die Realität durch die visuelle Darstellung von Informationen zum Instandhaltungsprozess erweitert und die Dokumentation erleichtert.
</p><p><strong>Assistenzsystem für WEA-Industrie, und später auch für andere Branchen</strong></p><p>Leicht ist die Brille, sie drückt nicht auf der Nase, schränkt das Gesichtsfeld nicht ein, und sie passt unter jeden Helm. Sobald der Techniker die <abbr title="Windenergieanlage">WEA</abbr> betreten hat, setzt er die Brille auf. Sie hilft ihm bei der Orientierung in der <abbr title="Windenergieanlage" lang="de">WEA</abbr> muss über ihre Lebenszeit eine Vielzahl an Daten genauestens festgehalten und die Datensicherheit gewährleistet werden. Auch dabei wird die Datenbrille helfen. Der Techniker hat die Hände frei für seine Arbeit, muss nicht mehr in Handbüchern blättern und keine Berichte mehr fertigen. So kann er seine Arbeitsaufträge effizienter abarbeiten als bisher und sie zeitgleich auch noch dokumentieren.<br><br>Durch eine halbtransparente 3D-Datenbrille sehen deren Trägerinnen und Träger ganz normal alles Reale vor sich. Zudem liefert die Brille über den Objekten positioniert ergänzend eine hilfreiche Arbeitsansicht und unterstützende Daten. Darüber hinaus registriert die Brille per Kamera auch das, worauf ihr Träger seinen Blick richtet. Möglich wird das alles durch neueste Technik und eine höchst komplexe, dahinterliegende Software. Zunächst wird das System nur den WEA-Servicetechnikerinnen und -technikern wertvolle Dienste leisten, aber eine Übertragbarkeit auf andere Branchen, so BIBA-Projektleiter Moritz Quandt, sei möglich. Das System werde kompatibel sein mit unterschiedlichen AR-Brillen auch der nächsten Generation.
</p><p><strong>Unterstützung auch durch das Computer Vision Lab des BIBA</strong></p><p>Die Herausforderungen in dem Projekt bestehen in der Indoor-Navigation (AnyMotion), der Visualisierung, dem Erfassen und Liefern von Instandhaltungsanweisungen und -tätigkeiten sowie der Objekterkennung (BIBA) und zudem im Management der großen Datenmengen (COMback).<br>In das Projekt fließen die langjährigen Erfahrungen und Forschungserkenntnisse des <abbr></abbr>BIBA IBA zur 3D-Objekterkennung ein. So nutzt das Institut für dieses Forschungsprojekt auch sein Computer Vision Lab (VisionLab). Es beschäftigt sich mit Bildverarbeitung und Künstlicher Intelligenz für Produktion und Logistik, und es unterstützt den direkten Transfer von der Forschung in die Praxis. Themen des <span lang="en">VisionLab</span> sind unter anderem die 3D-Objekterkennung, die Qualitätskontrolle in der Produktion und die Mensch-Maschine-Interaktion, die in Zeiten von Industrie 4.0 stetig an Bedeutung gewinnen.
</p><p>„<strong>Aus der wissenschaftlichen Theorie werden kurzfristig praktische Lösungen“</strong></p><p>„Über das Projekt bekommen wir einen direkten Zugang zu neuesten Forschungsergebnissen“, sagt AnyMotion-Geschäftsführer Frank Bischoff. Er freut sich: „In dieser F&amp;E-Kooperation kommen nicht nur langjährige industrielle Erfahrung und Wissenschaft zusammen, sondern es entstehen neue Impulse, und aus der wissenschaftlichen Theorie werden kurzfristig praktische Lösungen.“
</p><p><br>(Sabine Nollmann)<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong><br>Fotos zur Pressemitteilung finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/press2015.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/press2015.html</a> oder erhalten sie über Sabine Nollmann (Mobil: 0170 904 11 67 oder E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mail@kontexta.de</a>)<br><br>Weitere Informationen und Ansprechpartner:<br><br>Prof. Dr.-Ing. Michael Freitag (Institutsleiter BIBA)<br>Telefon: 0421 218-500 02, E-Mail: <a href="mailto:fre@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"><abbr></abbr>fre@biba.uni-bremen.de</a><br>Dipl.-Wi.-Ing. Moritz Quandt (BIBA, Projektleiter AR Maintenance System)<br>Telefon: 0421 218-501 33, E-Mail: <a href="mailto:qua@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">qua@biba.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.anymotion.com" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.anymotion.com</a>, <a href="http://www.comback.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.comback.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11421</guid>
                            <pubDate>Fri, 25 Sep 2015 10:57:00 +0200</pubDate>
                            <title>Großer Erfolg für die Universität Bremen: Lehrerbildung auf dem Weg zur Exzellenz</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/grosser-erfolg-fuer-die-universitaet-bremen-lehrerbildung-auf-dem-weg-zur-exzellenz-1</link>
                            
                            <description>Uni erfolgreich bei der Ausschreibung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz / Konzept „Schnittstellen gestalten“ wird in den nächsten drei Jahren mit 2,8 Millionen Euro vom Bund gefördert.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 244 / 24. September 2015 KG
</p><p>Die Lehrerbildung der Universität Bremen wird in den nächsten drei Jahren deutlich gestärkt: Mit seinem Antrag „Schnittstellen gestalten – das Zukunftskonzept für die Lehrerbildung“ war das Zentrum für Lehrerbildung in der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ des Bundes und der Länder erfolgreich. Die Universität hat in der Ausschreibung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz für die Zeit von 2016 bis 2018 insgesamt 2,8 Millionen Euro einwerben können.
</p><h3>Theorie und Praxis besser verknüpfen</h3><p>Neun von zwölf Fachbereichen der Universität bilden Lehrerinnen und Lehrer in den unterschiedlichsten Fächern und Fachdidaktiken aus. Dazu gehört auch die professionelle Begleitung von Praxisphasen an Bremer Schulen. Das Konzept „Schnittstellen gestalten“ strebt die bessere Abstimmung fachlicher, fachdidaktischer und erziehungswissenschaftlicher Anteile im Lehramtsstudium sowie die passgenaue Verzahnung von Theorie und Praxis an. „Studierende sollen dabei unterstützt werden zu erkennen, dass die einzelnen Bestandteile ihres Studiums sich aufeinander beziehen“, sagt Professorin Sabine Doff, Wissenschaftliche Direktorin des Zentrums für Lehrerbildung. Ihre Einrichtung koordiniert das Lehramtsstudium in enger Absprache mit den lehrerbildenden Fachbereichen und der Vielzahl der beteiligten Fächer sowie in Kooperation mit den zuständigen Behörden und den Bremer Schulen. Die Qualitätsoffensive soll wesentlich dazu genutzt werden, die verschiedenen Phasen der Lehreraus- und -weiterbildung durch starke Kooperationen im Stadtstaat besser miteinander zu verschränken. 
</p><h3>Neuen Herausforderungen stellen</h3><p>Ein weiterer Schwerpunkt des Bremer Konzeptes ist die Berücksichtigung neuer Herausforderungen im Lehrerberuf: Wie werden digitale Medien didaktisch sinnvoll eingesetzt? Wie können Angebote für eine heterogene Schülerschaft sinnvoll in den Fachunterricht integriert werden? Wie beeinflusst Inklusion die Konzeption und Durchführung von Unterricht? Das sind beispielhafte Fragen, die bei Studium und Ausbildung stärker berücksichtigt werden sollen. Insgesamt geht es um die Professionalisierung des Lehrerberufs, also darum, Studierende in die Lage zu versetzen, nicht nur mit aktuellen sondern auch mit zukünftigen Herausforderungen umgehen zu können: „Lehrkräfte müssen Experten für das eigene lebenslange Lernen sein“, sagt Sabine Doff. „An der Universität Bremen sind wir davon überzeugt, dass dies wesentlich gelingt, indem Studierende lernen, ihr eigenes Handeln theoretisch zu fundieren, praktisch zu erproben und kritisch zu reflektieren.“ Mit dieser konsequenten Forschungsorientierung im Lehramtsstudium und darüber hinaus knüpft die Lehrerbildung an das forschende Studieren und das Zukunftskonzept der Universität Bremen an.
</p><h3>Breite Beteiligung an der Universität</h3><p>Der erfolgreiche Antrag der Universität Bremen wurde mit Beteiligung von 18 Verantwortlichen für die Lehrerbildung an sieben Fachbereichen unter Federführung von Professorin Doff vom Konrektor für Lehre und Studium, Thomas Hoffmeister, gestellt. Das Gesamtprojekt „Qualitätsoffensive“ wird in den kommenden drei Jahren intern und extern begutachtet. „Unser Zukunftskonzept Lehrerbildung folgt der im Stadtstaat bereits angebahnten Strategie, die Lehrerbildung als Teil einer exzellenten, bisher auf Forschung fokussierten Spitzenuniversität zu etablieren“, sagt der Konrektor, Professor Hoffmeister.
</p><h3>Hintergrund: Die „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“</h3><p>Die Lehrerbildung ist in Bewegung. Neue Medien und besserer Praxisbezug, professionelle Beratungsangebote und eine engere Verzahnung von Studium, Referendariat und Weiterbildung – das sind nur einige Ziele der gemeinsamen „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ von Bund und Ländern. Nach einer ersten Auswahlrunde Anfang des Jahres wurden nun in einer zweiten Auswahlrunde weitere 30 Projekte als förderungswürdig bewertet. In den beiden Ausschreibungen für den ersten Förderzeitraum 2015 bis 2018/2019 haben sich damit 59 lehramtsausbildende Hochschulen aus allen 16 Bundesländern erfolgreich behauptet. Insgesamt haben sich 85 Hochschulen an den Ausschreibungen beteiligt. <a href="http://www.qualitaetsoffensive-lehrerbildung.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.qualitaetsoffensive-lehrerbildung.de</a><br><br></p><h3>Weitere Informationen:</h3><p>Universität Bremen<br>Zentrum für Lehrerbildung <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Sabine Doff<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218 68170<br>E-Mail: <a href="mailto:doff@uni-bremen.de">doff@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11422</guid>
                            <pubDate>Fri, 25 Sep 2015 11:02:00 +0200</pubDate>
                            <title>„Tag der Ausbildung für Laborberufe“ an der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/tag-der-ausbildung-fuer-laborberufe-an-der-universitaet-bremen-1</link>
                            
                            <description>Mehr als 200 Auszubildende, Ausbilder und Lehrer aus dem Großraum Bremen, Bremerhaven und Oldenburg tauschen sich am 29. September auf dem Campus aus.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 245 / 25. September 2015 MM
</p><p>Die Universität Bremen lädt wieder zum „Tag der Ausbildung für Laborberufe“ (TALAB) ein: Mehr als 200 Auszubildende, Lehrer und Ausbilder aus Bremen, Bremerhaven und dem Großraum Oldenburg treffen sich am Dienstag, 29. September 2015, auf dem Campus. Gemeinsam bilden sie sich in Vorträgen und Diskussionsrunden mit Fachkräften aus der Praxis fort. Zudem gibt es eine Fachausstellung. Die bereits seit 2012 jährlich stattfindende Veranstaltung organisiert das Ausbildungszentrum für Laboranten der Universität Bremen mit dem internationalen Handelsunternehmen für Chemikalien und Laborbedarf VWR International <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr>. TALAB beginnt um 9 und endet um 15 Uhr im Foyer des Gebäudes <abbr title="Naturwissenschaften 2" lang="de">NW2</abbr> (Leobener Str. 1, Block C).<br><br>Die Referenten sind Fachleute aus dem Labor- und Chemiebereich aus ganz Deutschland. Sie werden mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über fachspezifische und für die Ausbildung wichtige Themen sprechen. In den Vorträgen geht es neben einem Experimentalvortrag zum Beispiel um den exakten Umgang mit Volumenmessgeräten, den sicheren und kontaminationsfreien Umgang mit Analytik in der Arzneimittelüberwachung sowie richtiges Sterilisieren im Labor. Zudem präsentieren sich die Laborgerätefirmen VWR International, PEQLAB, Brand, Binder, SHP Steriltechnik und der Fachbuchverlag Europa Lehrmittel für die berufliche Aus- und Weiterbildung.<br><br>Eröffnen werden die Veranstaltung Dagmar Schernus, Referentin des Uni-Kanzlers, der Dekan des Fachbereichs 2 Biologie/Chemie Professor Thorsten M. Gesing, und Michael Raue von VWR International GmbH. Moderator der Veranstaltung ist <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Enno Lork aus dem Fachbereich 2.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Medienvertreter sind eingeladen über die Veranstaltung zu berichten.<br><br><strong>Kontakt:</strong><br>Universität Bremen<br>Ausbildungszentrum für Laboranten<br>Peter Brackmann<br>Telefon: 0421 218-62845 oder 62848<br>E-Mail: <a href="mailto:pbr@uni-bremen.de">pbr@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11423</guid>
                            <pubDate>Mon, 28 Sep 2015 10:48:25 +0200</pubDate>
                            <title>Internationale Experten für Softwaretechnik treffen sich an der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/internationale-experten-fuer-softwaretechnik-treffen-sich-an-der-universitaet-bremen-1</link>
                            
                            <description>Rund 250 Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft werden diese Woche zur „International Conference on Software Maintenance and Evolution“ (ICMSE) in Bremen erwartet</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 246 / 28. September 2015 MM
</p><p>Die weltweit größte Konferenz, die sich auf die Weiterentwicklung von Software fokussiert, findet vom 29. September bis 2. Oktober 2015 an der Universität Bremen statt. Zur <span lang="en">„International Conference on Software Maintenance and Evolution“ (ICMSE)</span> und den daran angeschlossenen Veranstaltungen haben sich rund 250 internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet. Organisiert wird sie von Professor Rainer Koschke. Der Wissenschaftler der Uni Bremen leitet die Arbeitsgruppe Softwaretechnik am Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik. Aufgrund der erfolgreichen und international beachteten Arbeit dieser Gruppe hat der renommierte Berufsverband <span lang="en">IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers)</span> die Konferenz in die Hansestadt vergeben. Damit findet die wissenschaftliche Konferenz zum ersten Mal in Deutschland statt.
</p><h3>Innovationen, Trends und Herausforderungen für Computerprogramme</h3><p>Die Gäste der internationalen Konferenz sind überwiegend Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Universitäten. Parallel wird aber auch ein<span lang="en"> „Industrial Track“</span> angeboten, an dem Forscherinnen und Forscher aus der Wirtschaft teilnehmen werden. Die Qualität der Beiträge ist dabei ausgesprochen hoch: Nur jedes fünfte eingereichte Thema schaffte es tatsächlich ins Programm. Inhaltlich geht es um aktuelle Innovationen, Trends und Herausforderungen bei der Aktualisierung und Weiterentwicklung von Computerprogrammen.
</p><h3>Vortrag über Software für die internationale Raumstation ISS</h3><p>Zu den Highlights der Konferenz zählen die beiden Keynote-Vorträge. Als Vertreter der Industrie wird Uwe Westerholt von <span lang="en">Airbus Defence and Space (DS)</span> über die komplexen Aufgaben bei der Betreuung der Software für die internationale Raumstation ISS berichten. Professor <span lang="en">James Cordy</span> von der <span lang="en">Queen's University</span> (Kanada) wird als Vertreter der Wissenschaft einen kritischen Blick auf weit verbreitete Grundsätze der Software-Entwicklung werfen. 
</p><p>Im Vorfeld der <abbr title="International Conference on Software Maintenance and Evolution" lang="en">ICSME</abbr> finden bis zum 28. September 2015 bereits zwei weitere Konferenzen in Bremen statt: die<span lang="en"> „15th IEEE International Working Conference on Source Code Analysis and Manipulation“ (SCAM)</span> und die <span lang="en">„IEEE Working Conference on Software Visualization“ (VISSOFT 2015). </span>Zusätzliche Workshops schließen sich am 28. September und 2. Oktober 2015 an.
</p><p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.icsme.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.icsme.uni-bremen.de</a>&nbsp; 
</p><p>Kontakt:<br>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Rainer Koschke<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218-64481<br>E-Mail: <a href="mailto:koschke@informatik.uni-bremen.de">koschke@informatik.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11424</guid>
                            <pubDate>Mon, 28 Sep 2015 13:09:16 +0200</pubDate>
                            <title>Leichter Zugang zur Informatik über YouTube-Videos</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/leichter-zugang-zur-informatik-ueber-youtube-videos-1</link>
                            
                            <description>Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur erstellt Video-Reihe für Einsteiger</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 247 / 28. September 2015 JS
</p><p>Architekten kennt man viele: Sie gestalten Häuser, Gärten, Landschaften. Doch was genau macht eigentlich ein Rechnerarchitekt?&nbsp;Dies und andere Grundlagen der Informatik erklärt Professor Rolf Drechsler, Leiter der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur (<abbr title="Arbeitsgruppe Rechner Architektur" lang="de">AGRA</abbr>) an der Uni Bremen, in sechs kurzen Videoclips, die jetzt auf YouTube abrufbar sind.
</p><p>Ziel der Videos ist die informative und gleichzeitig unterhaltsame Wissensvermittlung aus dem Gebiet der Technischen Informatik. Gefördert wurde das Projekt von der Stiftung der Universität Bremen. „Die Idee entstand, nachdem ich beim ersten Science Slam in Bremen einen Gastauftritt hatte und von der Zustimmung und Begeisterung dort überwältigt war“, so Drechsler. „Auf Basis neuer Medien möchte ich auch mit alternativen Wegen der Wissensvermittlung experimentieren, um in dieser Weise mehr junge Menschen für das spannende Gebiet der Informatik zu interessieren.“ Beteiligt an der Produktion sind auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsgruppe, um sie frühzeitig mit unterschiedlichen Ansätzen der Wissensaufbereitung und -darstellung vertraut zu machen.
</p><p>Die Videos sind auf in einer <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLvS5ILvM4R4bCUvvNbIn3OEZa7g3bC-xr" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">YouTube-Playlist</a>&nbsp;abrufbar.
</p><p><strong>Uni-Stiftung fördert neue Lehransätze</strong></p><p>Die Stiftung der Universität Bremen ist 2009 aus der Stiftung der Freunde der Universität Bremen hervorgegangen und engagiert sich langfristig und nachhaltig für Forschung und Lehre in Bremen. Dabei konzentriert sich die Stiftung auf die Förderung neuer Ansätze in Lehre und Forschung, des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Kommunikation von Wissenschaft in die Öffentlichkeit. Einen Überblick über die geförderten Projekte bietet die Webseite der Uni-Stiftung unter <a href="http://www.uni-bremen.de/stiftung" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/stiftung</a>.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur (AGRA)<br>Prof. Dr. Rolf Drechsler<br>Tel.: 0421/218-63932<br>E-Mail: <a href="mailto:drechsler@informatik.uni-bremen.de">drechsler@informatik.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/agra/ger/index.php" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.informatik.uni-bremen.de/agra/ger/index.php</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11425</guid>
                            <pubDate>Tue, 29 Sep 2015 13:11:27 +0200</pubDate>
                            <title>Vernetzung intelligenter Systeme: BIBA präsentiert Forschungsergebnisse in Schaufensterfabrik</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/vernetzung-intelligenter-systeme-biba-praesentiert-forschungsergebnisse-in-schaufensterfabrik-1</link>
                            
                            <description>Cyber-Physische Systeme für effizientere Produktionssteuerung / Bremer Forscher liefern Beiträge zum Zukunftsprojekt „CyProS“ der Hightech-Strategie Industrie 4.0</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 248 / 29. September 2015 SC
</p><p>Das Projekt „Cyber-Physische Produktionssysteme – Produktivitäts- und Flexibilitätssteigerung durch die Vernetzung intelligenter Systeme in der Fabrik“ (CyProS) ist eines der ersten drei Forschungsvorhaben, die die Bundesregierung im Rahmen der Hightech-Strategie als „Zukunftsprojekt Industrie 4.0“ vorangetrieben hat. Unter dem Motto „Forschung trifft Praxis“ präsentieren das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen und seine Projektpartner ihre Forschungsergebnisse am 29. und 30. September 2015 im Pilotbetrieb in der „Schaufensterfabrik Industrie 4.0“ des Gesamtprojektleiters Wittenstein in Fellbach.
</p><h3>Flexible, anpassbare und transparente Produktions- und Logistikprozesse</h3><p>Cyber-Physische Systeme (CPS) ermöglichen es physischen Objekten wie Maschinen, Fördersystemen und Produkten, Daten zu erfassen, zu speichern, zu verarbeiten sowie über digitale Netze miteinander zu kommunizieren. Über Sensoren erfassen <abbr title="Cyber-Physische Systeme">CPS</abbr> die Umgebungsparameter und wirken mithilfe von Aktoren auf physische Vorgänge ein. Das heißt, eingebunden in die existierenden IT-Systeme können sie auf Situationen reagieren und auf Basis ihrer individuellen Aufgaben zielorientiert ohne Eingriffe von außen eigene Entscheidungen treffen und Prozesse steuern.
</p><p>Unter anderem per Chips mit einem digitalen Gedächtnis ausgestattet, können zum Beispiel auch die Produkte selbst über das Internet Daten austauschen und die Prozesse aktiv beeinflussen – bis hin zur autonomen Steuerung der Produktion. Diese ermöglicht flexible, anpassbare und transparente Produktions- und Logistikprozesse. Hierdurch kann das produzierende Gewerbe den aktuellen Trends wie der zunehmenden Variantenvielfalt und Individualisierung von Produkten besser gerecht werden. „Darüber hinaus erlaubt diese Technologie auch eine Betrachtung der Produkte über ihren ganzen Lebenszyklus hinweg“, sagt <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Klaus-Dieter Thoben, Leiter des <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>-Bereiches Informations- und kommunikationstechnische Anwendungen in der Produktion (IKAP). „Durch die zunehmende Verfügbarkeit von produktbeschreibenden Informationen im Lebenszyklus steigt auch die Qualität eines Produktes.“
</p><h3>Im realen Industrieumfeld im Einsatz: neue Industrie-4.0-Methoden und –Werkzeuge</h3><p>Durch die Verwendung von <abbr title="Cyber-Physische Systeme">CPS</abbr> entstehen Cyber-Physische Produktionssysteme (CPPS). Ziel von <abbr title="„Cyber-Physische Produktionssysteme – Produktivitäts- und Flexibilitätssteigerung durch die Vernetzung intelligenter Systeme in der Fabrik">CyProS</abbr>&nbsp;<abbr title="Cyber-Physische Produktionssysteme" lang="de"></abbr> war es, <abbr title="Cyber-Physische Produktionssysteme">CPPS</abbr> zu entwickeln und die Basis für deren Einsatz in der Industrie zu schaffen. Dafür haben die Projektpartner ein repräsentatives Spektrum an <abbr title="Cyber-Physische Systeme">CPS</abbr>-Modulen entwickelt und deren Einsatz in Produktion und Logistik erforscht und erprobt. So entstanden die technische und methodische Grundlage für den wirtschaftlichen Betrieb von <abbr title="Cyber-Physische Systeme">CPS</abbr> in realen Produktionsumgebungen sowie universelle Vorgehensweisen und Plattformen zur Einführung von <abbr title="Cyber-Physische Produktionssysteme">CPPS</abbr>.
</p><p>Mithilfe der in <abbr title="„Cyber-Physische Produktionssysteme – Produktivitäts- und Flexibilitätssteigerung durch die Vernetzung intelligenter Systeme in der Fabrik" lang="de">CyProS</abbr> entwickelten Methoden und Werkzeuge können bestehende Produktions- und Logistikumgebungen in <abbr title="Cyber-Physische Produktionssysteme">CPPS</abbr> übertragen werden – zu sehen nun in der Schaufensterfabrik sowie im Kompetenz- und Transferzentrum für Cyber-Physische Systeme in der Logistik, das im Rahmen des Projektes am <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr> aufgebaut wurde. „Die Akzeptanz und die Potenziale durch den Einsatz von <abbr title="Cyber-Physische Systeme">CPS</abbr> sollen durch die Demonstratoren gefördert werden, wie es zum Beispiel durch das Kompetenz- und Transferzentrum im <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> möglich ist“, sagt Thoben.
</p><h3>Milchbote als Vorbild, doch „Milkrun 4.0“ mit 30 Prozent weniger Aufwand unterwegs</h3><p>Die <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>-Aufgaben in dem Verbundprojekt lagen unter anderem in der Entwicklung eines Cyber-Physischen Logistiksystems sowie in der Anpassung autonomer Steuerungsmethoden. Ein plastisches Beispiel für den Gewinn in der Produktionslogistik durch die neue Technologie ist der „<span lang="en">Milkrun 4.0</span>“, ein Versorgungsfahrzeug, das in der Fabrik von morgen für den bedarfsgerechten Nachschub an Material sorgt. Das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr> entwickelte das Konzept, die Umsetzung lag bei Projektpartner <span lang="en">aio IT for logistics</span>, die erste Erprobung erfolgte im Kompetenz- und Transferzentrum des BIBA und der prototypische Test im realen Umfeld in der Schaufensterfabrik.
</p><p>Wie beim Milchboten, der nur dann eine neue Milchflasche vor der Tür abstellte, wenn dort ein leere Flasche stand, es also einen Bedarf an Nachschub gab, liefert der „<span lang="en">Milkrun 4.0</span>“ in der Fabrik zu berechneten, idealen Zeiten auf optimalen Touren das erforderliche Material. Die Digitalisierung des Materialflusses und die bessere Vernetzung der bestehenden IT-Systeme, so zeigte es die Simulation, reduziert den Aufwand gegenüber herkömmlichen Systemen um bis zu 30 Prozent. Der Schwerpunkt in diesem Projektbeitrag lag in der Vernetzung intelligenter Systeme. Dazu <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Michael Freitag, Leiter des BIBA-Bereiches Intelligente Produktions- und Logistiksysteme (IPS): “Die im Projekt implementierte Materialversorgung ‚<span lang="en">Milkrun 4.0</span>‘ zeigt, wie bereits mit Industrie-4.0-Basistechnologien logistische Prozesse transparenter und effizienter gestaltet werden können.“
</p><p>Ein weiterer <abbr title="„Cyber-Physische Produktionssysteme – Produktivitäts- und Flexibilitätssteigerung durch die Vernetzung intelligenter Systeme in der Fabrik" lang="de">CyProS</abbr>-Beitrag des <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> ist der „Semantische Mediator“, ein Softwaretool, das verschiedenste Datenquellen miteinander verbindet und dabei auch die Semantik der Daten übermittelt. Es erspart aufwendige Schnittstellenprogrammierungen. Die theoretischen Grundlagen für diese Entwicklung schaffte das BIBA bereits vor Jahren im <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Sonderforschungsbereich „Selbststeuerung logistischer Prozesse“ (SFB 637). Mit <abbr title="„Cyber-Physische Produktionssysteme – Produktivitäts- und Flexibilitätssteigerung durch die Vernetzung intelligenter Systeme in der Fabrik" lang="de">CyProS</abbr> wurden sie jetzt in die Praxis transferiert.
</p><h3>„Stets im Fokus unserer Forschung: Der Mensch in seiner täglichen Arbeit.“</h3><p>„<abbr title="„Cyber-Physische Produktionssysteme – Produktivitäts- und Flexibilitätssteigerung durch die Vernetzung intelligenter Systeme in der Fabrik">CyProS</abbr> und die Schaufensterfabrik zeigen sehr gut, dass die lückenlose Digitalisierung im Rahmen von Industrie 4.0 voranschreitet. Es wird deutlich, wie sich logistische Objekte wie Ladungsträger oder Produkte in Zukunft selbstständig durch die Materialflussketten steuern können“, sagt Freitag und ergänzt: „Neben diesen vor allem technischen Ansätzen verfolgt das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> auch Möglichkeiten zur Nutzung von <abbr title="Cyber-Physische Systeme">CPS</abbr> zur Generierung neuer Geschäftsmodelle sowie für die Aus- und Weiterbildung des Menschen, der in seiner täglichen Arbeit durch <abbr title="Cyber-Physische Systeme" lang="de">CPS</abbr> unterstützt werden soll und daher stets im Fokus unserer Forschungsarbeit steht.“
</p><p>Sabine Nollmann
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong><br>Fotos zur Pressemitteilung finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/press2015.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/press2015.html</a> , und Kurzfilme zum Projekt finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/industrie4.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/industrie4.html</a></p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:
</p><p><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a> , <a href="http://www.projekt-cypros.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.projekt-cypros.de</a> , <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/industrie4.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/industrie4.html</a><br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Michael Freitag (Institutsleiter BIBA)<br>Telefon: 0421 218-500 02, E-Mail: <a href="mailto:fre@biba.uni-bremen.de">fre@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Klaus-Dieter Thoben (Institutsleiter BIBA)<br>Telefon: 0421 218-500 05, E-Mail: <a href="mailto:tho@biba.uni-bremen.de">tho@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Diplomwirtschaftsingenieur">Dipl.-Wi.-Ing.</abbr> Marius Veigt (BIBA, Mitglied der Gesamtprojektleitung)<br>Telefon: 0421 218-501 65, E-Mail: <a href="mailto:vei@biba.uni-bremen.de">vei@biba.uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 30 Sep 2015 10:45:57 +0200</pubDate>
                            <title>Henning Ziegler von der Uni Bremen ist einer der besten Hacker Deutschlands</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/henning-ziegler-von-der-uni-bremen-ist-einer-der-besten-hacker-deutschlands-1</link>
                            
                            <description>Informatikstudent war bei „Cyber Security Challenge“ in Berlin erfolgreich / Sicherheitslücken finden und beseitigen ist seine Passion</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 249 / 30. September 2015 KG
</p><p>Einer der fünf besten Nachwuchshacker Deutschlands studiert an der Universität Bremen. Henning Ziegler hat sich auf Computersicherheit spezialisiert und jetzt erfolgreich an der „<span lang="en">Cyber Security Challenge Germany</span>“ in Berlin teilgenommen. Er schreibt gerade im Fachbereich Mathematik/Informatik seine Masterarbeit. Der Wettbewerb ist eine Initiative zur Förderung des Fachkräftenachwuchses in der IT-Sicherheit. Ein Institut und zwei Firmen loben ihn aus, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert ihn.
</p><h3>Masterarbeit über Android-Apps</h3><p>Vom Bild des kriminellen Hackers, der zur persönlichen Bereicherung Daten ausspioniert oder Unternehmen und Behörden unter Druck setzt, muss man sich verabschieden, wenn man über Henning Zieglers Talent spricht. „Die Medien haben den Begriff ausschließlich negativ besetzt“, sagt er und bezeichnet sich als „guten Hacker“. Der Student will mit Kreativität Sicherheitslücken finden und beseitigen. Das ist seine Passion. Nach dem Studium der Informatik in Oldenburg und seinem Bachelorabschluss hat er sich nach der Spezialisierung „IT-Sicherheit und Qualität“ umgesehen und ist an der Universität Bremen fündig geworden. Jetzt schreibt er seine Masterarbeit bei Dr. Karsten Sohr. Darin untersucht er die Wirksamkeit von Datenverschlüsselung in <span lang="en">Android-Apps.</span></p><h3>Acht Stunden hoch konzentriert</h3><p>„Den Wettbewerb habe ich per Zufall im Netz entdeckt“, sagt Henning Ziegler, der bereits zum zweiten Mal an der „Cyber Security Challenge Germany“ teilnimmt. Zur Bewerbung mussten die Teilnehmer zunächst Online-Aufgaben lösen. Die zehn Besten in den Kategorien Studenten und Schüler traten dann in Berlin in jeweils zwei Gruppen gegeneinander an. „Im Finale standen wir unter Zeitdruck und arbeiteten acht Stunden lang hoch konzentriert“, sagt der 26-Jährige. Dabei ging es auch um Teamfähigkeit und gegenseitige Hilfe. Bei einer „Forensik-Aufgabe“ sollten die Hacker Polizeiarbeit leisten. Simuliert wurde ein Angriff auf ein Unternehmen. „Dafür erhalten wir ein Abbild vom Rechner, alle Daten und Speicherinhalte, die drauf sind, und müssen uns durcharbeiten“, beschreibt er die Strategie. Dabei ginge es um die Frage „wie ist der Angreifer in das System reingekommen?“ Man müsse die Sicherheitslücken aufspüren und Empfehlungen zu deren Schließung geben. Am Ende siegte das Team, in dem neben Henning Ziegler noch Studenten aus Berlin, Karlsruhe und Konstanz kämpften. Sie freuen sich jetzt auf das europäische Finale am 21. Oktober in Luzern. Gruppen aus der Schweiz, Österreich, England, Spanien und Rumänien treten gegeneinander an. „Ich hoffe, dass wir im Mittelfeld mitspielen können“, sagt der Informatiker.
</p><h3>Nachwuchskräfte gefragt</h3><p>Dass Nachwuchskräfte im Bereich Cyber Security dringend gesucht werden, wird sich in Zeiten der weiteren Vernetzung noch verstärken. Davon ist Ziegler überzeugt. Weil IT-Sicherheitsspezialisten gesucht werden, hat er auf der Praxisbörse der Uni auch gleich ein Angebot erhalten. Nach Abschluss seiner Masterarbeit im November wird er in einem Bremer Unternehmen beginnen, das zum „team neusta“ in der Überseestadt gehört.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen</strong>: Ein Porträtfoto des preisgekrönten Hackers kann in der Pressestelle der Universität angefordert werden. Tel.: 0421 218 60150; E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik/Informatik<br>Henning Ziegler<br>E-Mail: <a href="mailto:hziegler@uni-bremen.de">hziegler@uni-bremen.de</a><br><a href="http://cscg.de/team-deutschland-steht-nun-fest-deutsche-meister-der-nachwuchshacker-wurden-gekuert" target="_blank" rel="noreferrer">cscg.de/team-deutschland-steht-nun-fest-deutsche-meister-der-nachwuchshacker-wurden-gekuert</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 30 Sep 2015 11:00:03 +0200</pubDate>
                            <title>Meereisportal ist „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/meereisportal-ist-ausgezeichneter-ort-im-land-der-ideen-1</link>
                            
                            <description>Stadt, Land, Netz: Die Universität Bremen und das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung aus Bremerhaven liefern eine ausgezeichnete Innovation für die digital vernetzte Welt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 250 / 30. September 2015 KUB
</p><p>Die Universität Bremen und das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) sind jetzt mit der Wissensplattform „meereisportal.de“ als Preisträger im bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2015 geehrt worden. Die Wissensplattform ist eine Initiative des Helmholtz-Forschungsverbundes regionale Klimaänderungen REKLIM. Die Preisverleihung fand am 29. September auf der 5. <abbr title="regionale Klimaänderungen" lang="de">REKLIM</abbr>-Konferenz mit dem Thema „Klimawandel in Regionen“ in Bremen statt. Zum Thema „Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt“ liefert das Projekt in der Kategorie Wissenschaft eine Antwort auf die Frage, wie ein Internetportal zu einem Dach für Expertenwissen sowie zu einem vielseitigen Karten- und Datenarchiv zum Thema Meereis werden kann.
</p><p>Der Klimawandel lässt die Temperaturen auf der Erde steigen – und das Eis an den Polen schmelzen. Welche Folgen das hat, untersucht das Alfred-Wegener-Institut. Das Institut für Umweltphysik der Universität Bremen liefert hierzu Satellitenbeobachtungen. Auf der Internetplattform „meereisportal.de“ stellen beide Einrichtungen gemeinsam schon seit 2013 wissenschaftlich gesicherte Hintergrundinformationen, Forschungsergebnisse sowie aktuelles Karten- und Datenmaterial für jedermann bereit. So wollen die Wissenschaftler zum einen den Austausch zwischen Forschung und Öffentlichkeit anregen und zum anderen die nötige Informationsbasis für eine gesellschaftliche Debatte über das Zukunftsthema Klimawandel schaffen.
</p><p>Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank zeichnen im Rahmen des Wettbewerbs gemeinsam Ideen und Projekte aus, die einen positiven Beitrag zur Gestaltung einer vernetzten Welt leisten und Antworten auf die Herausforderungen des digitalen Wandels geben. Lars Müller, Filialdirektor der Deutschen Bank Bremerhaven, überreichte <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Klaus Grosfeld, <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Georg Heygster und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Renate Treffeisen stellvertretend für das meereisportal-Team die Auszeichnung als „Ausgezeichneter Ort“ und betonte: „Mit ihrer neuen Wissensplattform sind die beiden Institute ein lebendiges Beispiel dafür, wie vielfältig und umfassend der digitale Wandel in Forschung, Wissenschaft und Bildung voranschreitet. Das Projekt zeigt uns aber auch, dass sich die Digitalisierung in allen beruflichen und gesellschaftlichen Bereichen vollzieht und wie sie zu einer aktuellen Information der Öffentlichkeit auf einem komplexen Gebiet zu nutzen ist. Das Bundesland Bremen besitzt damit ein hervorragendes Aushängeschild, nicht zuletzt nun auch auf der digitalen Landkarte.“
</p><p><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Klaus Grosfeld, der Geschäftsführer von <abbr title="regionale Klimaänderungen">REKLIM</abbr>, kommentierte die Auszeichnung: „Wir freuen uns sehr, ein ‚Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen‘ zu sein und damit eine Lösung für die Herausforderungen des digitalen Wandels aufzeigen zu können. Die Wissensplattform&nbsp; ‚meereisportal.de‘ ist ein hervorragendes Beispiel des gelebten Dialogprozesses, den die moderne Wissenschaft führen sollte. Ein gelungenes interdisziplinäres Projekt, das neben der Geschäftsstelle von <abbr title="regionale Klimaänderungen">REKLIM</abbr> auch durch das AWI-Klimabüro für Polargebiete und Meeresspiegelanstieg sowie den Kolleginnen und Kollegen aus der Wissenschaft unterstützt und getragen wird.“
</p><p><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Georg Heygster vom Institut für Umweltphysik der Universität Bremen ergänzt: „Wir freuen uns, die langjährige Kooperation mit dem <abbr title="Alfred Wegener Institut">AWI</abbr> auf so zeitgemäße Art auszubauen und die Stärken beider Institute jetzt auch zum Nutzen der Öffentlichkeit zu kombinieren. Die tagesaktuellen Fernerkundungsergebnisse zu Eisbedeckung, Dicke und Schneeeigenschaften von der Universität Bremen zusammen mit den Hintergrundinformationen und Feldmessungen vom <abbr title="Alfred Wegener Institut">AWI</abbr> stehen unseren weltweiten Nutzern zur Verfügung. Jetzt im September etwa interessieren sich viele Menschen für die Details des jährlichen arktischen Meereisminimums, das wir am 6. September mit 4,35 Millionen Quadratkilometern registriert haben, dem viertniedrigsten Wert seit Beginn unserer Zeitreihe im Jahr 1979. Dann registrieren wir besonders viele Abfragen auf unserem Portal.“
</p><p>„Wir sind überzeugt: Deutschland hat für die digitale Zukunft viel zu bieten. Die kreativen Köpfe, ihre Experimentierfreude und auch Risikobereitschaft nehmen uns alle mit in eine veränderte Zukunft und machen den Standort Deutschland in den unterschiedlichsten Bereichen attraktiv“, begründete Lars Müller das diesjährige Wettbewerbsthema. Eine Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern wählte gemeinsam mit einem fünfköpfigen Fachbeirat aus über 1.000 Bewerbungen die Wissensplattform meereisportal.de als Preisträger aus. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Fotos von der Preisverleihung und weiteres Illustrationsmaterial wie Screenshot der Webseite und von der Meereisverteilung Anfang September 2015 können Sie hier herunterladen: <a href="https://seafile.zfn.uni-bremen.de/f/18775d6216/?raw=1" target="_blank" rel="noreferrer">https://seafile.zfn.uni-bremen.de/f/18775d6216/?raw=1</a><br><br>Weitere Informationen:<br><br>Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung <br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Klaus Grosfeld <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 (471) 4831 1765<br><a href="mailto:Klaus.Grosfeld@awi.de">Klaus.Grosfeld@awi.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.awi.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.awi.de</a><br><a href="http://www.reklim.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.reklim.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.meereisportal.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.meereisportal.de</a></p><p>Universität Bremen, Institut für Umweltphysik<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Georg Heygster<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 (0)421 218 62180<br><a href="mailto:Heygster@uni-bremen.de">Heygster@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.iup.uni-bremen.de:8084/amsr2/" target="_blank" rel="noreferrer">www.iup.uni-bremen.de:8084/amsr2/</a></p><p>Deutschland – Land der Ideen<br>Dörte Schütz<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 (0)30 206459-155<br><a href="mailto:schuetz@land-der-ideen.de">schuetz@land-der-ideen.de</a><br><a href="http://www.ausgezeichnete-orte.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ausgezeichnete-orte.de</a><br><a href="http://www.facebook.com/deutschland.landderideen" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/deutschland.landderideen</a><br><a href="http://www.twitter.com/Land_der_Ideen" target="_blank" rel="noreferrer">www.twitter.com/Land_der_Ideen</a></p><p>Deutsche Bank<br>Sandra Haake-Sonntag<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 (0)69 910-42925<br><a href="mailto:sandra.haake-sonntag@db.com">sandra.haake-sonntag@db.com</a><br><a href="http://www.deutsche-bank.de/ideen" target="_blank" rel="noreferrer">www.deutsche-bank.de/ideen</a><br><a href="http://www.facebook.com/DeutscheBank" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/DeutscheBank</a><br><a href="http://www.twitter.com/DeutscheBank" target="_blank" rel="noreferrer">www.twitter.com/DeutscheBank</a><br><br>Detaillierte Informationen zum Thema Digitalisierung in Form von Interviews, Multimediareportagen und aktuellen Studien erhalten Sie auf dem Themenportal <a href="http://www.deutschland-vernetzt.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.deutschland-vernetzt.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 30 Sep 2015 13:01:57 +0200</pubDate>
                            <title>5.500 Studierende beginnen ihr Studium an der Universität Bremen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/5500-studierende-beginnen-ihr-studium-an-der-universitaet-bremen-1</link>
                            
                            <description>O-Woche startet am 5. Oktober 2015 / ERSTI-PORTAL bietet hilfreiche Informationen /
Festlicher Studienauftakt am 23. Oktober / Kartenverkauf in der Mensa</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 252 / 30. September 2015 MM
</p><p>Mit einem Mix aus Info-Veranstaltungen, Partys und einem festlichen Studienauftakt im Goethe-Theater beginnen rund 5.500 Studierende zum Wintersemester 2015/16 ihr Studium an der Universität Bremen. Das ERSTI-PORTAL im Internet bietet hilfreiche Informationen für den Start. Unter <a href="http://www.uni-bremen.de/ersti-portal" target="_blank">www.uni-bremen.de/ersti-portal</a>&nbsp; gibt es zum Beispiel Tipps für den Stundenplan, Erläuterungen wichtiger Begriffe und Abkürzungen, eine <span lang="en">To-Do</span>-Checkliste und wichtige Ansprechpartner.
</p><p>Von den rund 5.500 Studierenden starten etwa 4.000&nbsp; im Bachelorstudium oder juristischen Staatsexamen, 1.500&nbsp; befinden sich im Masterstudium. „Der Oktober wird auch in diesem Jahr der Monat des Orientierens“, sagt Stephan Determann von der Zentralen Studienberatung. Denn mehr als jeder vierte Studierende befindet sich im ersten Fachsemester und hat entsprechend viele Fragen zur Ausgestaltung des Studiums. Stark nachgefragte Studiengänge sind ähnlich wie in den Vorjahren Psychologie, Grundschullehramt, Betriebswirtschaftslehre (BWL), Biologie und Medienwissenschaften. 
</p><h3>Infos, Kontakte und „Ersti-Fete“ während der O-Woche</h3><p>Seit Mitte September bieten einige Fächer bereits Vorkurse im Rahmen der Septemberakademie der Uni an, um den Einstieg ins Studium zu erleichtern. Richtig los geht es jetzt am Montag, 5. Oktober 2015, mit der traditionellen Orientierungswoche – kurz: O-Woche. Die einzelnen Fächer informieren in zahlreichen Einführungsveranstaltungen über ihre Studieninhalte und -organisation. Lehrende und Studierende höherer Semester stehen für Fragen rund um das Studium zur Verfügung und stellen die Räumlichkeiten vor. Viele Studiengangsausschüsse (Stugen) – die studentische Vertretung in den einzelnen Studiengängen – organisieren für die Erstsemester eine „Ersti-Fete“. Auch die gewählte Vertretung der Studierenden, der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss), sowie viele studentische Gruppen bieten Einführungsveranstaltungen an. Zusätzlich zu den allgemeinen Campus-Führungen organisiert auch die Arbeitsgruppe Handicap spezielle Rundgänge für Studierende mit Beeinträchtigungen.
</p><h3>Informationsbörse am 8. Oktober</h3><p>Bei der Informationsbörse am Donnerstag, 8. Oktober 2015, stellen sich von 10 bis 14 Uhr wichtige Institutionen an Info-Ständen im Gebäude <abbr title="Geisteswissenschaften" lang="de">GW</abbr>2 vor. Mit dabei sind zum Beispiel das <span lang="en">Career Center</span> und das Fremdsprachenzentrum, das International Office, die Studierwerkstatt und die Zentrale Studienberatung. Zeitgleich bieten Veranstaltungen Informationen über Themen wie Auslandsaufenthalte, General Studies, Hochschulsport und die Lernplattform Stud.IP an. 
</p><h3>MOIN – festlicher Studienauftakt am 23. Oktober</h3><p>Mit einem festlichen Studienauftakt wird die Universität Bremen auch in diesem Jahr alle neuen Studierenden und ihre Familien im Theater am Goetheplatz (Ostertorsteinweg) begrüßen. Unter dem Motto MOIN erwartet die Gäste am Freitag, 23. Oktober 2015, ab 19.30 Uhr eine abwechslungsreiche Abendshow mit Orchester- und Rockmusik, Hiphop, Tanz, Theater und Film. Danach kann bei der <span lang="en">After-Show-Party</span> im Moments noch weiter gefeiert und getanzt werden (Vor dem Steintor 65). Karten gibt es während der O-Woche in der Mensa für 2 Euro (plus <span lang="en">After-Show-Party</span> 5 Euro).
</p><p>Weitere Informationen zur O-Woche und zum festlichen Studienauftakt unter <a href="http://www.uni-bremen.de/OWoche." target="_blank">www.uni-bremen.de/OWoche.</a></p><p>Kontakt:<br>Universität Bremen<br>Zentrale Studienberatung<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Stephan Determann<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218 61150<br>E-Mail: <a href="mailto:zsb@uni-bremen.de">zsb@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 30 Sep 2015 14:01:35 +0200</pubDate>
                            <title>Fachgespräch über „Essenssituationen als Bildungsgelegenheiten“ in KiTA und (Ganztags) Grundschule</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/fachgespraech-ueber-essenssituationen-als-bildungsgelegenheiten-in-kita-und-ganztags-grundschule-1</link>
                            
                            <description>Fachgespräch über „Essenssituationen als Bildungsgelegenheiten“ in KiTA und (Ganztags) Grundschule</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 251 / 30. September 2015 RO <br><br>Gemeinsame Mahlzeiten sind ein wichtiger Bestandteil im Kita-Alltag. Schon die ganz Kleinen können hier erfahren, dass Essen etwas Schönes ist, das mit Geborgenheit zu tun hat. Kinder spüren hier, dass sie Teil einer Gemeinschaft sind. Zudem findet die Erziehung zu gutem Essverhalten statt. Es geht also um viel mehr als um Sattwerden und die Versorgung mit Nährstoffen. Gemeinsames Essen kann soziales Verhalten trainieren. Essen und Trinken bieten darüber hinaus vielfältige Zugänge für Bildungsprozesse, denn Ernährungswissen ist Wissen um Natur, Nahrungsmittel und die Bedeutung für Menschen. In der Fachgesprächsreihe „Bildung von Anfang an“ der Universität Bremen hält Professorin Birgit Althans von der Universität Lüneburg am Donnerstag, 8. Oktober 2015, einen Vortrag über Essen im Elementar- und Primarbereich. Die Veranstaltung ist kostenlos und beginnt um 19 Uhr im Haus der Wissenschaft. 
</p><p><strong>Forschungsprojekt zur Essenssituation als Bildungschance</strong></p><p>Birgit Althans stellt bei der Veranstaltung die Ergebnisse ihres Forschungsprojekts „Erwartungen, Praktiken und Rituale. Explorationen zum Übergang zwischen Elementar- und Primarbereich (am Beispiel von Ernährung)“ vor. Hierbei wurde die Frage des Übergangs zwischen Kindergarten und Grundschule auf der Ebene der Essensituationen genauer in den Blick genommen. Im Mittelpunkt standen folgende Fragen: Wer gestaltet Essenssituationen in Kindertagesstätten und Grundschulen und wie? Was können Kindertagesstätten hier leisten und was Grundschulen (noch) nicht? Liegt im Essen ein Bildungspotenzial, das Pädagogen und Lehrkräften die Möglichkeit bietet, einen guten Übergang für die Kinder zu gestalten? In ihrem Vortrag geht Birgit Althans der Frage nach, warum es in der Grundschule so viel schwerer als in der KiTa ist, Essenssituationen als Bildungsraum zu nutzen.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br>Arbeitsgebiet Elementar- und Grundschulpädagogik<br>Anika Wittkowski<br>Tel. 0421 218-69228<br>E-Mail: <a href="mailto:wittkowski@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">wittkowski@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 30 Sep 2015 14:21:48 +0200</pubDate>
                            <title>Uni-Angehörige engagieren sich nachhaltig für Flüchtlinge in den Notunterkünften auf dem Campus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-angehoerige-engagieren-sich-nachhaltig-fuer-fluechtlinge-in-den-notunterkuenften-auf-dem-campus-1</link>
                            
                            <description>Bildungsangebote seit drei Monaten / mehr als 100 Studierende geben Sprachkurse und organisieren Sportaktivitäten / Rektorat hat Koordinierungsstelle und Runden Tisch eingerichtet</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 253 / 30. September 2015
</p><p>Die Universität Bremen fühlt sich mitverantwortlich für den Alltag der geflüchteten Menschen, die auf dem Campus in Zelten leben. Bereits seit drei Monaten, als die erste Notunterkunft für minderjährige unbegleitete Jugendliche am Fallturm errichtet wurde, gibt es stabile Hilfs- und Freizeitangebote von Universitätsangehörigen, insbesondere von Studierenden, die sich als Arbeitsgruppe „<span lang="en">Refugees Welcome</span>“ zusammengeschlossen haben. Im Mittelpunkt steht, wie bei einer Universität nicht anders zu erwarten, die „geistige Nahrung“. Deutsch-Sprachkurse, Computerkurse, Kunstprojekte, Chor- und Orchesterangebote und das Gaststudium IN-Touch werden von den Geflüchteten in den Notunterkünften dankbar angenommen. Eine zweite Säule sind die sportlichen Aktivitäten: Ob Fußballturniere, Fahrradtouren, der Besuch des Fitnessstudios oder die Möglichkeit, Kurse des Hochschulsports zu belegen – die Liste der Angebote ist lang. Das Zentrum für Netze hat an beiden Zeltstandorten zudem offenes WLAN eingerichtet. Partner war dabei die Freifunk-Initiative Bremen.
</p><h3>Koordinierungsstelle des Rektorats bündelt Aktivitäten</h3><p>Das Besondere: Um die Unterstützung und die ehrenamtlichen Aktivitäten aus der Uni zu bündeln, hat das Rektorat eigens eine Koordinierungsstelle eingerichtet. Zwei Mitarbeiterinnen beantworten die zahlreichen Anfragen der Universitätsangehörigen und halten engen Kontakt zu den Betreibern der Zelte. Gleichzeitig hat die Konrektorin für Internationalität und Diversität, Professorin Yasemin Karakaşoğlu, einen „Runden Tisch geflüchtete Menschen auf dem Campus“ ins Leben gerufen. Das Gremium, dem Studierende, Träger&nbsp; der Notunterkünfte, Vertreterinnen und Vertreter aus den zuständigen Behörden, aus den Fachbereichen und der Verwaltung der Universität sowie der Staats- und Universitätsbibliothek angehören, hat jetzt in großer Runde zum zweiten Mal getagt. „Ziel ist es, sich ein aktuelles Bild von der Lage in den Flüchtlingszelten zu machen und aktuelle Unterstützungsbedarfe der Zeltbewohnerinnen und Zeltbewohner wie auch der Helfenden aus der Mitte der Universität zu ermitteln“, sagt Professorin Yasemin Karakaşoğlu. In der Koordinierungsstelle werde nun an Unterstützungsmöglichkeiten für die Helfer und Helferinnen gearbeitet. Konkret sollen Beratungs-, Supervisions- und Qualifizierungsangebote für die Studierenden, die mit besonderen Herausforderungen in der ehrenamtlichen Arbeit mit den geflüchteten Menschen tagtäglich konfrontiert werden, durch Lehrende der Universität organisiert und zentral koordiniert werden. Auch müssen ganz praktische Fragen geklärt werden. Es geht&nbsp; jetzt darum, Räumlichkeiten zu finden, um Sport- und Sprachlernangebote auch in der kälteren Jahreszeit und während des Semesterbetriebs aufrecht zu erhalten.
</p><h3>660 geflüchtete Menschen leben auf dem Campus</h3><p>Im Zelt „Am Biologischen Garten“ leben 110 minderjährige unbegleitete Jugendliche aus 15 Nationen. Sie werden auf der Grundlage des Jugendhilfegesetzes von 20 pädagogischen Fachkräften betreut. Dass es manchmal zu Konflikten kommt, sei auch den Wohnbedingungen geschuldet. „Wir rufen die Polizei lieber einmal mehr als einmal zu wenig“, sagt Radek Romanowski vom Betreiber Wolkenkratzer. Insgesamt laufe es aber relativ gut. Wie lange das Zelt stehen bleibe und wann es durch Container ersetzt würde, darüber wisse er nichts Genaueres. Die Jugendlichen fragten ungeduldig, wann sie zur Schule gehen könnten oder wann ihr Aufenthaltsstatus geklärt werde. „Die Studierenden aus der AG Refugees Welcome sind uns eine wahnsinnig große Hilfe“, sagt Romanowski. „Bei ihren regelmäßigen Sportangeboten können sich die Jugendlichen richtig auspowern, das nimmt viele Aggressionen raus.“ In den Zelten an der Otto-Hahn-Allee leben derzeit 550 Personen, vor allem Familien. In dieser Notunterkunft gibt es einen enormen Wechsel. „Wir sind nur eine Anlaufstelle, die Flüchtlinge werden danach in Übergangswohnheime weitervermittelt“, erläutert Nesrin Manduz, Ansprechpartnerin des Trägers Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). „Um die 200 Personen wechseln alle paar Wochen und neue kommen hinzu.“ Sie ist den Studierenden insbesondere dankbar für die Begleitung der Flüchtlinge bei Behördengängen und Arztbesuchen.
</p><h3>Die studentische Arbeitsgemeinschaft <span lang="en">Refugees Welcome</span></h3><p>Seit mehr als drei Monaten machen Studierende der Universität Bremen den Zeltbewohnern stabile Angebote. 20 Studierende gehören zum festen Kreis, weitere 100 unterstützen die Aktivitäten. Dazu gehören Sprachkurse, regelmäßiges Training für Basketball, Handball und Fußball, Kunstworkshops, Chorsingen und Begleitung der Geflüchteten zu Ärzten, Ämtern und in die Stadtbibliothek. Auch Feste hat die AG für die Zeltbewohnerinnen und – bewohner schon organisiert. Außerdem werden mit dem Equipment des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) Computerkurse angeboten. Im Programm IN-Touch, bei dem in diesem Wintersemester 140 Gaststudierende beginnen, helfen die Studierenden der Bremer Uni als Mentorinnen und Mentoren. „Uns ist wichtig, dass wir die Aktivitäten nachhaltig anbieten“, sagt Sprecherin Sevda Atik. Im Zelt am Fallturm laufe das nach einem Stundenplan, der dort aushängt. „Auch wenn jetzt nach der vorlesungsfreien Zeit das Studium wieder beginnt, wollen wir weitermachen. Wir werden dabei aus unseren jeweiligen Fachbereichen und vom Rektorat unterstützt.“
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Koordinierungsstelle „Geflüchtete Menschen auf dem Campus“<br>Referat Rektoratsangelegenheiten<br>Anke Semrau<br>Tel: 0421 218-60110<br>E-Mail: <a href="mailto:anke.semrau@vw.uni-bremen.de">anke.semrau@vw.uni-bremen.de</a><br><a href="https://www.facebook.com/RefugeesWelcomeUniBremen" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.facebook.com/RefugeesWelcomeUniBremen</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/fluechtlinge.html" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/fluechtlinge.html</a><br><a href="/de/international/wege-an-die-universitaet-bremen/uni-fuer-gefluechtete">https://www.uni-bremen.de/de/international/wege-an-die-universitaet-bremen/uni-fuer-gefluechtete</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 30 Sep 2015 15:07:57 +0200</pubDate>
                            <title>Schlaganfall: Rehabilitation im eigenen Heim</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/schlaganfall-rehabilitation-im-eigenen-heim-1</link>
                            
                            <description>Forschungsverbund entwickelt im Projekt „Rehab@Home“ ein System zum spielerischen Training von motorischen und kognitiven Funktionen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 254 / 30. September 2015 SC
</p><p>Für die bestmögliche Genesung nach einem Schlaganfall ist ein intensives Rehabilitationsprogramm von entscheidender Bedeutung: Individuell gestaltete Übungen können helfen, verlorengegangene Körperfunktionen wieder zurückzubringen. Patienten verlieren jedoch häufig die Motivation, wenn sie nach dem Reha-Aufenthalt wieder zu Hause sind und das Training selbstverantwortlich durchführen müssen. Darüber hinaus fehlt ihnen die fachliche Anleitung. Ein Forschungsverbund unter Federführung des Technologie-Zentrums Informatik&nbsp; der Universität Bremen (TZI) hat jetzt den Prototypen eines Systems entwickelt, das Patienten durch spielerische Übungen zum Fortsetzen der Reha im eigenen Heim animiert. Das System gibt ihnen unmittelbare Rückmeldungen zur Ausführung der Bewegungen. Bis zur Marktreife müssen jedoch noch offene Fragen geklärt werden.
</p><p>Das Projekt Rehab@Home, das Ende September 2015 nach drei Jahren ausläuft, macht&nbsp; technologische Fortschritte für die praktischen Bedürfnisse von Patienten nutzbar. Im Mittelpunkt stehen dabei Spiele, die von den behandelnden Therapeuten auf den individuellen Bedarf der Anwender abgestimmt sind. Beispielsweise kann geübt werden, virtuelles Geschirr in ein Regal zu stellen. Sensoren und Kameras verfolgen dabei die Bewegungen des Patienten und ermitteln, ob – und inwieweit – die Aufgabe bewältigt wurde. Ein Therapeut kann einstellen, wann der nächste Schwierigkeitsgrad absolviert werden soll. 
</p><h3>Patienten, Therapeuten und Familie werden vernetzt</h3><p>Das Gesamtsystem besteht aus einem Server und drei verschiedenen Stationen, die für die Nutzung durch Patienten, Therapeuten oder Familienmitglieder vorgesehen sind. Die Station der Patienten beinhaltet neben einem Fernseher auch eine handelsübliche Spielkonsole für die Erkennung von Gesten. Hinzu kommt eine kleine „<span lang="en">Blackbox</span>“ – der Computer, der die Software enthält und über das Internet mit der behandelnden Klinik verbunden werden kann. Die zuständigen Therapeuten haben somit die Möglichkeit, den Fortschritt des Patienten zu beobachten, den Trainingsplan anzupassen oder Rückmeldungen zu geben. Die Station für Familienmitglieder oder Betreuungspersonal erlaubt es ebenfalls, unterstützend einzugreifen, kann aber auch für das gemeinsame Spielen ausgelegt werden. <br><br>Zusammengestellt und miteinander verknüpft werden die Geräte beim <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr>. „Wir setzen dabei Standard-Hardware ein, um die Kosten für Patienten niedrig zu halten“, erklärt Professor Michael Lawo von der Universität Bremen. Die Universität Genua steuert unterdessen ihre Expertise im Bereich der Sensorik bei. Eine Besonderheit besteht darin, dass der Zustand der Patienten überwacht werden kann, beispielsweise durch die Messung des Pulses oder des Hautleitwerts. „Der Trainingseffekt ist bei positiver Stimmung nachweislich größer“, erläutert Lawo. Die Spiele können Rücksicht darauf nehmen und bei Bedarf für bessere Laune sorgen, unter anderem durch schnell erreichte Erfolge.
</p><h3>Küchen-Szenarien gewährleisten Nähe zum Alltag</h3><p>Umgesetzt werden die Spiele vom italienischen Unternehmen Imaginary. „Wir haben zuerst mit den Ärzten besprochen, welche Bewegungen geübt werden sollen“, berichtet Geschäftsführerin Lucia Pannese. Anschließend seien die Wünsche der Patienten aufgenommen worden, damit sie die größtmögliche Motivation mitbringen und nicht aufgeben. „Dabei handelt es sich oft um ältere Menschen“, so Pannese. „Sie legen Wert darauf, dass sie die virtuelle Welt leicht mit der Realität in Verbindung bringen können.“ Aus diesem Grunde seien für die Spiele überwiegend Szenarien aus dem Küchenumfeld gewählt worden. 
</p><p>Die technischen Aspekte sind laut Pannese bei der Entwicklung eines marktfähigen Produkts keine Hürde mehr, allerdings besteht noch großer Bedarf bei der Klärung der Rahmenbedingungen. Unklar sei beispielsweise, wie die Gesundheitsspiele in den unterschiedlichen Ländern reguliert werden und ob die Krankenkassen einen Teil der Kosten übernehmen. Wer sich für die Nutzung der Spiele interessiert, kann sie zurzeit für einen kostenlosen Test erhalten.
</p><h3>Therapiezentrum sammelt Praxis-Erfahrungen</h3><p>Im Idealfall setzen Reha-Kliniken das System bereits während der stationären Therapie ein und binden es in ihr Krankenhausinformationssystem ein, um die Handhabung so einfach und effektiv wie möglich zu machen. Getestet wurden die Entwicklungen unter anderem am Neurologischen Therapiezentrum Gmunderberg (NTGB) in Österreich. Die Einrichtung brachte ihr medizinisches und therapeutisches Wissen in das sonst eher technisch orientierte Projekt ein. „Unsere Aufgabe bestand darin, die sich entwickelnde Lösung immer wieder an realen Patienten zu erproben und systematisch deren Feedback zu erheben“, erklärt <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Wolfhart Klein vom NTGB. „Wir waren sozusagen die Stimme der Patienten in diesem Projekt.“ Es sei allerdings eine schwierige Aufgabe, therapeutisches Wissen und Können in Form von Computerprogrammen umzusetzen. Daher werde jetzt erst einmal versucht, Teilergebnisse des Projekts in die täglichen Routinen einfließen zu lassen.&nbsp; 
</p><p>Neben den genannten Einrichtungen beteiligen sich an Rehab@Home auch die Partner <span lang="en">Create-Net, Edna Pasher Ph.D. &amp; Associates, Fondazione Don Carlo Gnocchi Onlus, InfoConsult </span>Gesellschaft für Informationstechnik <abbr title="mit beschränkter Haftung">mbH</abbr> und Netural <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung" lang="de">GmbH</abbr>. Das Forschungsprojekt „Rehab@Home“ ist durch die Europäische Union mit 2,4 Millionen Euro gefördert worden.&nbsp; 
</p><p>Weitere Informationen: <br><a href="http://www.rehabathome-project.eu" target="_blank" rel="noreferrer">www.rehabathome-project.eu</a></p><p>Ein Video von den Spielen kann hier abgerufen werden:<br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=4Y15U6efQBs" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=4Y15U6efQBs</a></p><p>Ansprechpartner:<br>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrums Informatik an der Universität Bremen (TZI)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Michael Lawo<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218-64002<br>E-Mail: <a href="mailto:mlawo@tzi.de">mlawo@tzi.de</a><br><br>Lucia Pannese<br>Imaginary s.r.l.<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0039 02 89458576 Fax +39 02 89458695<br>E-Mail: lucia.pannese@i-maginary.it<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11432</guid>
                            <pubDate>Fri, 02 Oct 2015 11:02:44 +0200</pubDate>
                            <title>„In jedem Smartphone steckt Bremen“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/in-jedem-smartphone-steckt-bremen-1</link>
                            
                            <description>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Uni Bremen feiert am Dienstag, 6. Oktober 2015, 20-jähriges Bestehen / Wirtschaftspolitisches Netzwerktreffen „i2b“ lädt ein</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 255 / 2. Oktober 2015 MM<br><br>Es ist eine Erfolgsgeschichte für die Universität und das Land Bremen: Seit 20 Jahren entwickelt das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen innovative Technologien für unterschiedliche Arbeits- und Lebensbereiche. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betreiben weitaus mehr als Grundlagenforschung. Mit regionalen und internationalen Forschungsverbünden erarbeiten sie Softwarelösungen für den Therapie-, Bildungs- Robotik-, und Industriebereich sowie die mobile Kommunikation.&nbsp; Das Besondere dabei: Die Forschenden beziehen ihre Studierenden oft eng mit ein. Ein weiterer Erfolg des TZI sind auch seine Ausgründungen. Mittlerweile gibt es im Land Bremen mehr als 24 Start-Ups vom TZI, die sich erfolgreich etabliert und rund 250 Arbeitsplätze geschaffen haben. Stark ist die Einrichtung auch bei der Einwerbung von Drittmitteln: Seit seiner Gründung vor 20 Jahren warb das TZI mit seinen mittlerweile rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 80 Millionen Euro Drittmittel ein. 
</p><h3>Grußworte der Senatorin</h3><p>Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens steht das<abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr> beim nächsten Treffen des Bremer Ideen- und Innovationsnetzwerk „i2b“ im Mittelpunkt: "<abbr title="Informationstechnologie" lang="de">IT</abbr>-Wirtschaft in Bremen – 20 Jahre <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr> in Bremen“ heißt die Veranstaltung am Dienstag, 6. Oktober 2015, die um 18 Uhr im Gebäude <abbr title="Naturwissenschaften 1">NW1</abbr> der Universität Bremen (Otto-Hahn-Allee 1) beginnt. Nach einem Grußwort der Wissenschaftssenatorin Professorin Eva Quante-Brandt wird <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>-Sprecher Professor Rainer Malaka die Keynote halten. Daran schließt sich eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft an. Weitere Informationen und Anmeldung unter <a href="http://www.i2b.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.i2b.de</a> .
</p><h3>„Industrie 4.0“ und Roboter für den Alltag</h3><p>„In jedem Smartphone steckt Bremen“, sagt <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>-Sprecher Professor Rainer Malaka. Denn die Bremer Wissenschaftler sind schon seit Jahren ganz vorne mit dabei, wenn es um die Weiterentwicklung von Funkstandards und Übertragungstechniken im Mobilfunkbereich geht. „Industrie 4.0“ ist ein weiterer wichtiger Forschungsbereich: Hier arbeiten die Forscherinnen und Forscher mit Industriepartnern daran, dass die Maschinenkommunikation im Produktionsbereich über Funktechnologien noch weiter optimiert wird. In der Rehabilitation entwickelt das <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr> mit Partner aus der regionalen und internationalen Wirtschafts- und Gesundheitsbranche Therapiehilfen. So waren Informatikstudierende des <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> im Jahr 2012 Preisträger des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“. Mit ihrem Projekt „WuppDi!“ entwickelten sie Bewegungsspiele für Parkinsonkranke. Ein weiterer Bereich ist die Robotik: So machte das <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr> schon oft Schlagzeilen mit seinem Roboter PR2, der selbständig Popcorn und Pfannkuchen herstellen kann. Ziel ist es, hilfsbedürftigen Menschen im Alltag leichte Aufgaben abzunehmen.
</p><h3>Schülerlabor „Go4IT“</h3><p>Im Bildungsbereich unterstützt das <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> Bremer Schulen und die Lehrerbildung der Universität Bremen. So können Schüler und Lehrer zum Beispiel im Schülerlabor „<span lang="en">Go4IT</span>“&nbsp; des <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> lernen, wie man <span lang="en">Apps</span> entwickelt. Lehramtsstudierende erhalten Unterstützung beim Einsatz digitaler Medien im Schulbereich. Auch Studierende sind im Bildungsbereich aktiv: So hat eine Gruppe vor kurzem für die Bremer Oberschule Rockwinkel eine Software für die Bibliotheksverwaltung programmiert. 
</p><h3>Programm der Veranstaltung „i2b“:</h3><p>18:00 Uhr Einlass<br>19:00 Uhr Begrüßung durch das „i2b“-Team und den Hausherrn<br>19:05 Uhr Grußwort der Senatorin Professorin Eva Quante-Brandt, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz<br>19:15 Uhr Keynote von Professor Malaka, Sprecher, TZI Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik<br>19:40 Uhr Podiumsdiskussion<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dr. Norbert Schulz, Geschäftsführer, BREKOM GmbH<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mehmet Kus, Geschäftsführer, OTARIS Interactive Services GmbH<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Klaas Nebuhr, Mitglied der Geschäftsleitung, encoway GmbH<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Prof. Dr. Rainer Malaka, Sprecher, TZI Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Prof. Dr. Anna Förster, Professorin für nachhaltige Kommunikationsnetzwerke (Fachbereich Physik/Elektrotechnik und TZI der Uni Bremen)<br>Moderation: Christian Berg, Geschäftsführender Gesellschafter Bockfilm GmbH<br>20:45 Uhr Get-Together<br>22:00 Uhr Ende der Veranstaltung
</p><h3>Geschichte des TZI: </h3><p>Im April 1995 gründete die Universität das <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> unter der Leitung des Professors Otthein Herzog mit rund 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Wissenschaftliche Einheit des Fachbereichs Mathematik/Informatik. Im Juli 2005 konstituierte der Akademische Senat das <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> als Wissenschaftliche Einrichtung der Fachbereiche Physik/Elektrotechnik und Mathematik/Informatik. In diesem Zusammenhang wurde das bisherige Zentrum für Kommunikations- und Informationstechnologie (ikom) mit dem <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr> zusammengeführt. Durch die einzelnen Arbeitsgruppen des <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> entstand ein vernetztes, interdisziplinär ausgerichtetes Forschungs- und Transferinstitut mit mehr als 160 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 15 Professorinnen und Professoren der Universität Bremen arbeiten fachübergreifend zusammen.<br><br>„Das <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> verfolgte von Anfang an die Strategie, in der interdisziplinären Forschung durch Technologietransfer und Lehre ein Beispiel zu setzen für eine verantwortliche Unterstützung des Landes Bremen“, sagt <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>-Sprecher Professor Rainer Malaka. Heutzutage gehört es zu den international besten Forschungs- und Transferinstituten. „Das ist eine wichtige Voraussetzung, auch längerfristig technologische Entwicklungen aktiv mitzugestalten. Auf dieser Basis soll auch in Zukunft eine positive und nachhaltige Wirkung in der Region erreicht werden.“<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Medienvertreter sind zur Veranstaltung am Dienstag, 6. Oktober 2015, eingeladen (Beginn: 18 Uhr im Gebäude <abbr title="Naturwissenschaften 1">NW1</abbr> der Universität Bremen, Otto-Hahn-Allee 1). Zudem gibt es Bildmaterial zum <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>. Kontakt: Uni-Pressestelle, E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a> , Telefon: 0421 218-60150 oder Axel Kölling (Pressearbeit TZI), Telefon: 0171 5305119, E-Mail: <a href="mailto:koelling@k-ms.de">koelling@k-ms.de</a> .<br><br></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI)<br>Axel Kölling (Pressearbeit)<br>Telefon: 0171 5305119<br>E-Mail: <a href="mailto:koelling@k-ms.de">koelling@k-ms.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 05 Oct 2015 13:11:16 +0200</pubDate>
                            <title>Großes Finale des Wettbewerbs CAMPUSiDEEN 2015</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/grosses-finale-des-wettbewerbs-campusideen-2015-1</link>
                            
                            <description>Ausgezeichnete Geschäftsideen und Businesspläne aus der Universität und Hochschule Bremen / Prämierung am 8.Oktober 2015 im Schütting</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 256 / 5. Oktober 2015 MM
</p><p>Ein Getränk aus Dattelkernen, ein Paddelfahrrad oder Sensornetze, die Rohrbrüche aufspüren – am 8. Oktober 2015 stehen in der Handelskammer innovative Konzepte von Studierenden, Alumni und Mitarbeitern der Bremer Hochschulen für Unternehmen von morgen im Mittelpunkt. Von den insgesamt 33 Einreichungen beim CAMPUSiDEEN-Wettbewerb von BRIDGE wurden 13 Teams ausgewählt, die ihre Projekte vor kurzem der hochkarätig besetzten Jury präsentieren durften. Wer dabei in den Kategorien „Geschäftsideen“ und „Businesspläne“ überzeugen konnte, bleibt allerdings bis zur Prämierungsfeier im Bremer Schütting streng geheim.<br><br>Achtung Redaktionen: Medienvertreter sind zur Preisverleihung im Schütting am Donnerstag, 8. Oktober 2015, eingeladen. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr (Am Markt 13, 28195 Bremen). Die Ideengeber der prämierten Projekte stehen der Presse ab 17.15 Uhr für Gespräche zur Verfügung. 
</p><h3>Wettbewerb mit bundesweitem Vorbildcharakter</h3><p>Der Wettbewerb CAMPUSiDEEN findet in diesem Jahr zum 13. Mal statt. Mit über 500 eingereichten Geschäftsideen gehört er zu den erfolgreichsten Ideenwettbewerben an deutschen Hochschulen. Insgesamt gibt es in diesem Jahr Preise im Wert von 14.000 Euro für die Teilnehmer.<br><br>CAMPUSiDEEN wird seit 2003 von der Gründungsinitiative BRIDGE veranstaltet. BRIDGE hat sich zum Ziel gesetzt, unternehmerisches Denken und Gründungen an den Bremer Hochschulen zu fördern. Die Initiative wird getragen von der Universität Bremen, der Hochschule Bremen, der Hochschule Bremerhaven sowie der Bremer Aufbau-Bank GmbH. Darüber hinaus unterstützen die Sparkasse Bremen, die Handelskammer Bremen, die BLG LOGISTICS GROUP AG &amp; Co. KG, die neuland bremen GmbH und Nachtwey IP den Wettbewerb in diesem Jahr.<br><br>Weitere Informationen im Internet gibt es unter <a href="http://www.bridge-online.de/campusideen.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.bridge-online.de/campusideen.html</a> und <a href="http://www.facebook.com/campusideen" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/campusideen</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Holger Ruge<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-60 346<br>E-Mail: <a href="mailto:holger.ruge@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">holger.ruge@vw.uni-bremen.de</a><br><br>Hochschule Bremen<br>Anke Truscheit<br>Tel.: 0162 1843295<br>E-Mail: <a href="mailto:anke.truscheit@hs-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">anke.truscheit@hs-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 07 Oct 2015 11:25:36 +0200</pubDate>
                            <title>Anneliese Niehoff mit überragender Mehrheit im Vorstand der Bundeskonferenz der Frauenbeauftragten bestätigt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/anneliese-niehoff-mit-ueberragender-mehrheit-im-vorstand-der-bundeskonferenz-der-frauenbeauftragten-bestaetigt-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 257 / 07. Oktober 2015 SC
</p><p>Hohe Anerkennung für ihre Tätigkeit in Sachen Geschlechtergleichstellung: Mit überragender Mehrheit wurde Anneliese Niehoff, Leiterin des Referates Chancengleichheit/Antidiskriminierung der Universität Bremen, von der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (BuKoF) in ihrem Amt als Vorstandsmitglied bestätigt. Von den 92 stimmberechtigten Hochschul-Vertreterinnen votierten 90 für eine weitere Amtszeit von Anneliese Niehoff im Vorstand der <abbr title="Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen">BuKoF</abbr>. Die <abbr title="Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen">BuKoF</abbr> ist der Zusammenschluss der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen. Die inhaltliche Arbeit erfolgt unter anderem in verschiedenen Kommissionen zu Themenbereichen wie etwa Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung. Darüber hinaus gibt die <abbr title="Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen">BuKoF</abbr> geschlechterpolitische Stellungnahmen und Empfehlungen zu wissenschaftspolitischen Themen ab wie zum Beispiel zur „Geschlechtergerechtigkeit in der Exzellenzinitiative und weiteren Bund-Länder-Programmen“ sowie zur Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes. Der <abbr title="Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen">BuKoF</abbr>-Vorstand arbeitet eng mit den großen wissenschaftspolitischen Akteuren wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Wissenschaftsrat zusammen.
</p><p>In ihrer zweiten Amtszeit möchte Anneliese Niehoff die Kooperation mit diesen Organisationen weiter vertiefen. „Die Ministerin für Bildung und Forschung, Professorin Wanka, ist sehr an der Expertise der <abbr title="Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen" lang="de">BuKoF</abbr> interessiert. Dies zeigte sie deutlich in einem persönlichen Gespräch über die Wirkungen des Professorinnenprogramms. Den Dialog mit der Ministerin möchten wir vertiefen; genauso wie die fruchtbaren Gespräche mit der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr> über die Fortentwicklung der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards“ so Niehoff.
</p><p><strong>Weitere Informationen:<br><br></strong>Universität Bremen<br>Referat Chancengleichheit / Antidiskriminierung<br>Annelie Niehoff<br>Tel. +49 421 218 60181<br>E-Mail: <a href="mailto:chancen1@uni-bremen.de">chancen1@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 07 Oct 2015 11:27:45 +0200</pubDate>
                            <title>Der ehemalige Bremer Unirektor Jürgen Timm feiert 50-jähriges Arbeitsjubiläum</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/der-ehemalige-bremer-unirektor-juergen-timm-feiert-50-jaehriges-arbeitsjubilaeum-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 258 / 07. Oktober 2015 SC
</p><p>Er hat die Universität Bremen entscheidend geprägt und wesentlich dazu beigetragen, die Uni zu dem zu machen, was sie heute ist: eine national und international hoch erfolgreiche Forschungs- und Lehrinstitution. In seinen 20 Amtsjahren von 1982 bis 2002 ist Jürgen Timm zum Symbol für Neuorientierung und erfolgreichen Aufbruch der Universität Bremen geworden. Am kommenden Donnerstag gibt es nun eine Jubiläumsfeier der besonderen Art für Professor Jürgen Timm. Er blickt auf 50 aktive Jahre im öffentlichen Dienst (einschließlich Bundeswehrzeit) zurück. Zu diesem Anlass findet am 8. Oktober 2015 in der Stadtwaage eine Feier zu seinen Ehren statt. Dabei sprechen der amtierende Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter sowie sein Vorgänger Wilfried Müller, Kerstin Schill, Dekanin im Fachbereich Mathematik / Informatik, Bengt Beutler als Vorsitzender der unifreunde und Eva Quante-Brandt, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz und selbst Professorin der Universität Bremen.
</p><p>In seiner 20 Jahren als Rektor hat Jürgen Timm die Bremer Uni nach den turbulenten Anfangsjahren nach innen befriedet, konsolidiert und modernisiert sowie nach außen als national und international anerkannte Forschungs- und Lehrinstitution etabliert. Durch seine sachlich-verbindliche Art ist es Timm gelungen, nachhaltig Vertrauen in die Universität Bremen zu schaffen und mit Politik und Zivilgesellschaft zu versöhnen. Damit legte Jürgen Timm die Basis für die späteren Erfolge der Uni Bremen bis hin zu ihrem heutigen Exzellenzstatus.
</p><p>Die hanseatische Lebensart ist Professor Jürgen Timm wohl mit in die Wiege gelegt worden, als er im Februar 1941 in Hamburg das Licht der Welt erblickte. Hamburg blieb er 30 Jahre treu. Hier ging er zur Schule, hier studierte er von 1962 bis 1966 Mathematik, Physik, Pädagogik und Philosophie. Von da an ging es auf der wissenschaftlichen Karriereleiter steil bergauf: 1967 Promotion und wissenschaftlicher Assistent am Mathematischen Seminar, 1969 Habilitation und wissenschaftlicher Rat, 1970 wissenschaftlicher Oberrat, 1971 Berufung an die Uni Bremen für das Gebiet Statistik, 1979 – 1981 Konrektor für Struktur, Forschung und Naturwissenschaften, 1982 – 2002 Rektor, 1987 Ehrendoktor des Dickinson College Carlisle, 2002 – 2007 Technologiebeauftragter des Landes Bremen, 2003 – 2007 Leitung des Hochschulrats der Uni Hamburg, 2001 Gründer des Kompetenzzentrums Klinische Studien Bremen (KKSB), bis 2010 KKSB-Leiter, danach stellvertretender Leiter.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br><br>Universität Bremen<br>Kompetenzzentrums Klinische Studien<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Vassiliki Breunig-Lyriti<br>Tel. +49 421 218 63793<br>E-Mail: <a href="mailto:bessi@uni-bremen.de">bessi@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11436</guid>
                            <pubDate>Wed, 07 Oct 2015 12:54:05 +0200</pubDate>
                            <title>Uni-Konrektorin Yasemin Karakaşoğlu ins Board des YERUN-Netzwerks gewählt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-konrektorin-yasemin-karakasoglu-ins-board-des-yerun-netzwerks-gewaehlt-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 259 / 7. Oktober 2015 KUB
</p><p>Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Internationalität und Diversität der Uni Bremen, ist jetzt in das Board des „Young European Research Universities Network” (YERUN) gewählt worden. Der noch junge Zusammenschluss wurde erst im Januar 2015 etabliert. Die derzeit knapp 20 Mitgliedsuniversitäten von <abbr title="Young European Research Universities Network">YERUN</abbr> sind alle vor weniger als 50 Jahren gegründet worden, gehören aber trotzdem zu den herausragenden Forschungsuniversitäten mit exzellenten Platzierungen im „Times Higher Euducation“-Ranking der jungen Universitäten. Bremen ist neben Ulm und Konstanz eine von drei deutschen Universitäten.
</p><p>Vertreterinnen und Vertreter der Universitäten des Netzwerkes trafen sich kürzlich auf Einladung der Universität „Tor Vergata“ in Rom. Gemeinsame Ideen werden im <abbr title="Young European Research Universities Network">YERUN</abbr>-Netzwerk schnell aufgegriffen und engagiert umgesetzt – die Zusammenarbeit funktioniert. Ziele des Zusammenschlusses sind neben gemeinsamen Projekten und Austauschprogrammen die Lobbyarbeit für junge Universitäten. Im Mittelpunkt des Treffens in Rom stand die Diskussion gemeinsamer Themen und Beschlüsse zu Strukturen und Arbeitsweisen.<br><br>Das Board, in dem Yasemin Karakaşoğlu nun vertreten ist, wird aus der Mitgliederversammlung der Hochschulleitungen gewählt und besteht aus fünf Personen. Zum Präsidenten des <abbr title="Young European Research Universities Network">YERUN</abbr>-Netzwerkes wurde in Rom der Präsident der Madrider Universität Carlos III, Juan Romo, gewählt.
</p><p>Gemeinsam wird man sich aktuellen Themen des Hochschulmanagements annehmen und Veranstaltungen und Fortbildungen zu Themen wie Governance, Diversity oder Entrepreneurship organisieren. Die europäischen Förderinstrumente wie das Erasmus+ Programm und die Möglichkeiten des Personalaustauschs sollen eine wichtige Rolle spielen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen der Universität sollen von dem Netzwerk und den Erfahrungen der Partner profitieren und können beispielsweise im Rahmen des Erasmus-Verwaltungsaustauschs bei den Partnern hospitieren. Gemeinsame Studien- und Promotionsprogramme sowie die Förderung gemeinsamer Forschungsprojekte sollen mittelfristig ebenfalls entwickelt werden.
</p><p>Über eine Geschäftsstelle in Brüssel wird das Netzwerk künftig Präsenz bei der Europäischen Kommission zeigen und die Interessen der jungen Forschungsuniversitäten vertreten. Vereinbart wurde in Rom auch, dass sich in Kürze eine Arbeitsgruppe zusammenfinden wird, die die in Rom diskutierten Themen konkretisieren und eine Arbeitsplanung erstellen wird.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11437</guid>
                            <pubDate>Wed, 07 Oct 2015 12:59:10 +0200</pubDate>
                            <title>Kinder für Intelligenztests gesucht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kinder-fuer-intelligenztests-gesucht-1</link>
                            
                            <description>Ergebnisse können den Eltern mitgeteilt werden</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 260 / 07. Oktober 2015 JS
</p><p>In verschiedenen Arbeitsbereichen sind Psychologen auf den Einsatz von Intelligenztests angewiesen. Damit Intelligenztests zuverlässig und aussagekräftig sind, müssen sie regelmäßig überarbeitet werden. Dies beinhaltet auch, dass neue Aufgaben darauf überprüft werden müssen, ob sie in verschiedenen Altersgruppen verständlich und lösbar sind. Zu diesem Zweck sucht das Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (<abbr title="Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation" lang="de">ZKPR</abbr>) der Universität Bremen Kinder zwischen zweieinhalb und 16 Jahren, die an der Erprobung von neuen Intelligenztests für Kinder und Jugendliche teilnehmen möchten.
</p><p>Die Aufgaben werden einzeln durchgeführt. Ihre Bearbeitung dauert je nach Alter des Kindes ein bis zweieinhalb Stunden. Die Eltern werden gebeten, einen kurzen Fragebogen auszufüllen. Termine können ab sofort vergeben werden. Die Tests finden in den Räumen des Zentrums für Klinische Psychologie und Rehabilitation (<abbr title="Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation" lang="de">ZKPR</abbr>), Grazer Straße 6, statt.
</p><p>Die Testergebnisse können den Eltern der Kinder auf Anfrage nach Abschluss der Datenerhebung, voraussichtlich im Sommer 2016, kostenlos mitgeteilt werden. Für weitere Fragen und zur Anmeldung steht Anja Nöpel, Sekretärin <abbr title="Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation">ZKPR</abbr>, E-Mail: <a href="mailto:noepela@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">noepela@uni-bremen.de</a>; Tel: 0421/218-68601, zur Verfügung.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Human-und Gesundheitswissenschaften<br>Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (<abbr title="Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation">ZKPR</abbr>)<br>Anja Nöpel<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421/218-68601<br>E-Mail: <a href="mailto:noepela@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">noepela@uni-bremen.de</a></p></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11438</guid>
                            <pubDate>Wed, 07 Oct 2015 13:19:39 +0200</pubDate>
                            <title>Institut für Arbeit und Wirtschaft der Universität Bremen sucht achtjährige Interviewpartner</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/institut-fuer-arbeit-und-wirtschaft-der-universitaet-bremen-sucht-achtjaehrige-interviewpartner-1</link>
                            
                            <description>Studie MYWeB untersucht Wohlbefinden von Kindern / sechs europäische Länder beteiligt / Ziel: europaweite Langzeitstudie</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 261 / 7. Oktober 2015 KG
</p><p>Das Institut für Arbeit und Wirtschaft der Universität Bremen beteiligt sich am Pilotprojekt für eine europäische Studie, die das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen erforschen soll. Das EU-Projekt „MYWeB“ (Measuring Youth Well-Being) wird in sechs europäischen Ländern durchgeführt. Die Kernfrage lautet: Wie gut geht es unseren Kindern eigentlich? Dafür wird von den Forscherinnen und Forschern eine Datensammlung der Kinder- und Jugendpolitik in den einzelnen Ländern erstellt. Untersucht werden staatliche und nicht-staatliche Fürsorge, Zugangsmöglichkeiten zur Bildung, Familienleben, zivilgesellschaftliches Engagement und Freizeitaktivitäten von Kindern und jungen Menschen. Bis zum September 2016 soll damit die Machbarkeit einer europaweiten Langzeitstudie überprüft werden. Dabei wird auch das Verständnis von Wohlbefinden bei Kindern und Jugendlichen direkt erfragt und in den Studienergebnissen berücksichtigt. Diese Interviews müssen gut vorbereitet werden.
</p><h3>Interviews im Institut oder zu Hause möglich</h3><p>Das Institut für Arbeit und Wirtschaft sucht deshalb ab sofort achtjährige Kinder, die ein Interview mit erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern führen möchten. In den Interviews geht es insbesondere darum, wie die Fragen an den Entwicklungsstand von Kindern in diesem Alter angepasst werden müssen, damit diese sie auch verstehen. Alle Teilnehmer erhalten einen Kurzbericht über die Ergebnisse. Die Interviews werden jeweils von zwei Wissenschaftlern durchgeführt. Dies kann im Institut oder auch bei den Kindern zu Hause erfolgen. Die Eltern werden dann darum gebeten, einen Kurzfragebogen zu ihren Kindern auszufüllen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts hoffen auf spontane Unterstützung von Bremer Familien. Sie sind auch gerne dazu bereit, die Interviews am Wochenende durchzuführen, wenn dies den Kindern entgegen kommt.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Institut Arbeit und Wirtschaft<br>Dr. Britta Busse<br>Tel.: 0421 218-61724<br>E-Mail: <a href="mailto:bbusse@uni-bremen.de">bbusse@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.iaw.uni-bremen.de/ccm/research/Projekte/myweb" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.iaw.uni-bremen.de/ccm/research/Projekte/myweb</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11439</guid>
                            <pubDate>Thu, 08 Oct 2015 10:58:57 +0200</pubDate>
                            <title>BIOACID in finaler Phase: Welche ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen wird die Ozeanversauerung haben?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bioacid-in-finaler-phase-welche-oekologischen-und-gesellschaftlichen-auswirkungen-wird-die-ozeanversauerung-haben-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 262 / 8. Oktober 2015 KUB
</p><p>Am 1. Oktober 2015 ist der deutsche Forschungsverbund zur Ozeanversauerung BIOACID (<span lang="en">Biological Impacts of Ocean Acidification</span>) in seine dritte und finale Förderphase gestartet. In diesem Vorhaben tragen 27 wissenschaftliche Arbeitsgruppen von zehn Institutionen ihre Ergebnisse zu den Empfindlichkeiten von marinen Organismen und Ökosystemen gegenüber der Ozeanversauerung zusammen und bewerten mögliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen. Die Universität Bremen ist seit Beginn 2009 Jahren an dem Verbundprojekt beteiligt.
</p><p>Professor Stefan Gößling-Reisemann vom Forschungszentrum Nachhaltigkeit (artec) der Uni Bremen ist Co-Leiter eines Arbeitsgruppenverbunds, der die Auswirkungen von Ozeanversauerung und -erwärmung in Ökosystemen und auf die Gesellschaft zum Thema hat. „Wir versuchen, eine Brücke zu schlagen von den detaillierten experimentellen Ergebnissen zu den konkreten Auswirkungen im Kontext der marinen Ökosysteme und auf deren Nutzung durch den Menschen“, erklärt Gößling-Reisemann. Ziel ist eine integrierte Bewertung der Auswirkungen von Ozeanversauerung und -erwärmung auf sozial-ökologische Systeme, die Einbeziehung betroffener Akteure in das Forschungsprogramm und die Ausarbeitung gesellschaftlicher Anpassungsoptionen an die erwarteten Veränderungen in den Ökosystemen.<br>&nbsp;<br>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt <abbr title="Biological Impacts of Ocean Acidification">BIOACID</abbr> in seiner Abschlussphase mit 4,3 Millionen Euro. Der am GEOMAR in Kiel koordinierte Projektverbund wird neben wichtigen Erkenntnissen der einzelnen Arbeitsgruppen zum Projektende 2017 auch einen gemeinsamen Synthesereport vorlegen. In ihm werden die Ergebnisse für Interessenvertreter, Entscheidungsträger und die interessierte Öffentlichkeit verständlich und wissenschaftlich fundiert aufbereitet.
</p><p><strong>Weitere Informationen:<br></strong>Universität Bremen<br>artec - Forschungszentrum Nachhaltigkeit<br>Dr. Stefan Gößling-Reisemann<br>Tel.: +49 421 218 64884<br>E-Mail: <a href="mailto:sgr@uni-bremen.de">sgr@uni-bremen.de</a></p><p>Stefan Königstein<br>Tel.: +49 421 218 64894<br>E-Mail: <a href="mailto:koenigstein@uni-bremen.de">koenigstein@uni-bremen.de</a></p><p><a href="http://www.bioacid.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bioacid.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11440</guid>
                            <pubDate>Thu, 08 Oct 2015 13:38:36 +0200</pubDate>
                            <title>Entscheidungen managen: Neuer Weiterbildungsstudiengang an der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/entscheidungen-managen-neuer-weiterbildungsstudiengang-an-der-universitaet-bremen-2</link>
                            
                            <description>Fachbereiche und Akademie für Weiterbildung starten berufsbegleitenden Master / Kooperation mit der Senatorin für Finanzen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 263 / 8. Oktober 2015 MM
</p><p>Komplexe Entscheidungssituationen stellen große Herausforderungen dar – gerade auch für Fach- und Führungskräfte im öffentlichen Dienst. Deshalb hat die Universität Bremen einen weiterbildenden Masterstudiengang „Entscheidungsmanagement“ entwickelt, der jetzt gestartet ist. Das berufsbegleitende dreijährige Studium richtet sich an (zukünftige) Führungskräfte aus Verwaltung und Politik, die umfassende Handlungskompetenzen für die Analyse und Lösung komplexer Entscheidungslagen im öffentlichen Raum erwerben möchten. Dafür vereint das bundesweit einmalige Angebot Fragestellungen und methodische Ansätze aus so unterschiedlichen Disziplinen wie Politik-, Rechtswissenschaft, Philosophie, Soziologie, Ökonomie und Informatik. Das Besondere an dem neuen Studiengang sind nicht nur die Inhalte. Unterzeichnet wurde eine langfristige Kooperationsvereinbarung zwischen der Universität Bremen und der Bremer Senatorin für Finanzen. Beschäftigte aus dem bremischen öffentlichen Dienst können sich um die Teilnahme am Studium bewerben und werden mit Freistellungen und Stipendien unterstützt.
</p><h3>Breit angelegte Qualifizierung ermöglichen</h3><p>„Sowohl das Profil des Studiengangs als auch die Studienorganisation und Studieninhalte entsprechenden Anforderungen, die das Land Bremen an die Qualifizierung seiner Leistungs- und Entscheidungsträger stellt“, sagte Staatsrat Henning Lühr anlässlich der Eröffnungsfeier. Das Engagement begründe sich im Interesse der Freien Hansestadt Bremen, Beschäftigten mit herausragenden Leistungen eine breit angelegte Qualifizierung zu ermöglichen. „Wir wollen unseren Beschäftigten im Verwaltungsmanagement eine breit gefächerte zukunftsorientierte Qualifizierung ermöglichen. Diese Weiterbildung ist im dienstlichen Interesse, deshalb unterstützt die Senatorin für Finanzen die Studierenden bei der Finanzierung der Studiengebühren mit Stipendien.“
</p><h3>Weiterbildung wird für Universität zunehmend wichtiger</h3><p>Bei der feierlichen Eröffnung begrüßte Professor Thomas Hoffmeister, Konrektor für Lehre und Studium der Universität Bremen, die Studierenden und wünschte ihnen einen spannenden und erfolgreichen Studienstart. Er betonte, dass die Weiterbildung für die Universität als Aufgabe zunehmend wichtiger werde. Die Einrichtung des Weiterbildungsmasters „Entscheidungsmanagement“ sei ein Schritt, durchlässigere Strukturen aufzubauen und die Formen der Lehre weiterzuentwickeln. Der Kanzler der Universität, <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Martin Mehrtens, ist davon überzeugt, dass sich das neue Angebot zu einem Erfolgsmodell entwickeln wird: „Mit diesem Studium erhalten die zukünftigen Führungskräfte das nötige Rüstzeug, um kleine und große wie auch mutige Entscheidungen zu treffen.“
</p><h3>Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis</h3><p>„Der Reiz des Studiengangs liegt für uns Studierende in der interdisziplinären Ausrichtung sowie in der Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis“, sagt die Teilnehmerin Susanne Holsten. Der neue Studiengang wird von den Fachbereichen Sozialwissenschaften, Kulturwissenschaften&nbsp; Rechtswissenschaft und Mathematik / Informatik sowie von der Akademie für Weiterbildung getragen. Zum Wintersemester 2016/2017 wird der Studiengang erneut angeboten.&nbsp; Weitere Informationen: <a href="http://www.uni-bremen.de/emma" target="_blank">www.uni-bremen.de/emma</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle gibt es ein Foto von der Kooperationsvereinbarung. Kontakt unter Tel.: +49 421 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de.</a></p><p><strong>Kontakt:<br></strong>Universität Bremen<br>Akademie für Weiterbildung<br>Miriam Kahrs <br>Telefon: +49 421218 61 621<br>E-Mail: <a href="mailto:m.kahrs@uni-bremen.de">m.kahrs@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/emma" target="_blank">www.uni-bremen.de/emma</a><br>www.uni-bremen.de/weiterbildung</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 09 Oct 2015 13:17:31 +0200</pubDate>
                            <title>Mit Grips zum Erfolg: Studierende der Universität Bremen gewinnen Wettbewerb CAMPUSiDEEN 2015</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mit-grips-zum-erfolg-studierende-der-universitaet-bremen-gewinnen-wettbewerb-campusideen-2015-1</link>
                            
                            <description>Paddelfahrrad „Kaiak“ und digitaler Kanzleiassistent „edicted“ überzeugen Jury – Veranstalter BRIDGE lobt hohe Qualität der eingereichten Beiträge</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 264 / 9. Oktober 2015 MM
</p><p>Aufregung pur im Bremer Schütting: 13 Teams der Bremer Hochschulen haben am Abend der Preisverleihung des CAMPUSiDEEN-Wettbewerbs 2015 entgegengefiebert. Sie alle hatten sich mit ihren Geschäftsideen und Businessplänen bei der Gründungsinitiative BRIDGE um Preise im Wert von 14.000 Euro beworben. Letztlich siegten zwei Teams der Universität Bremen.
</p><h3>Paddelfahrrad „Kaiak“ </h3><p>In der Kategorie „Geschäftsideen“ gewannen Kai Eggemann und Michael Meyer-Coors mit ihrem „Kaiak“. Dabei handelt es sich um ein Paddelfahrrad, bei dem die drei Räder über ein Drahtseilsystem nur über die Kraft der Arme angetrieben und gelenkt werden. Dadurch können Kanuten auch im Winter an der frischen Luft auf festen Wegen trainieren. „Ich mache schon seit 18 Jahren Wassersport und habe mich immer geärgert, dass im Winter das Training so schwierig ist auf den kalten und gefrorenen Gewässern“, sagt Kai Eggemann. Das brachte den 27-jährigen auf die Idee des „Kaiaks“, das er und Michael Meyer-Coors zusammen konstruiert haben. Mit dem Paddelfahrrad sind die beiden Studenten gerne im Blockland unterwegs und haben schon weit über die Bremer Grenzen hinaus für Furore gesorgt: Nicht nur Leistungs- und Breitensportler waren interessiert. Auch gab es Anfragen von Nationalmannschaften internationaler Wassersportler. Ein Video von dem „Kaiak“ im Einsatz gibt es unter dem Titel „Paddelfahrrad“ auf dem YouTube-Kanal von Kai Eggemann zu sehen (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=X_7aAb_9vwI)." target="_blank" rel="noreferrer">www.youtube.com/watch?v=X_7aAb_9vwI</a>).
</p><h3>Digitaler Kanzleiassistent</h3><p>Bei den „Businessplänen“ überzeugten die Studenten Marco Klock und Philipp Harsleben mit ihrem digitalen Kanzleiassistenten „edicted <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung" lang="de">GmbH</abbr>". Die beiden Studenten der Rechtswissenschaft haben eine Internetplattform entwickelt, die es Anwälten ermöglicht, online Teilaufträge zu vergeben. Zunächst hatten die angehenden Juristen selbst Unteraufträge für Anwälte bearbeitet und nach und nach immer öfter auch an Kommilitonen vermittelt. Die Onlinelösung erlaubt ein schnelleres Zusammenkommen von Auftraggeber und Auftragnehmer, bildet Fachgebiete ab und überprüft die formalen Qualifikationen. Die edicted GmbH trifft damit den Bedarf vieler Kanzleien und ist bereits heute erfolgreich am Markt.
</p><h3>Insgesamt wurden 33 Beiträge eingereicht</h3><p>Neben den Gewinnern strahlten auch Holger Ruge und Anke Truscheit vom Veranstalter BRIDGE, der Gründungsinitiative der Bremer Hochschulen und der Bremer Aufbau-Bank GmbH. Sie lobten die hohe Qualität der insgesamt 33 eingereichten Beiträge und freuten sich über das große Interesse am CAMPUSiDEEN-Wettbewerb.
</p><h3>Jury lobt Präsentation der Finalisten</h3><p>Auch die Präsentationen der Finalisten, die bereits drei Wochen vor der Preisverleihung stattgefunden haben, seien insgesamt auf sehr hohem Niveau gewesen – so der einstimmige Tenor der Jury. Jörn-Michael Gauss (Geschäftsführer der Bremer Aufbau-Bank GmbH), Dr. Dennis Stockinger (Handelskammer Bremen), Professorin Uta Bohnebeck (Hochschule Bremen), Bea Engelmann (Gründerin) und Stefan Büssenschütt (Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen) hatten zehn Projekte aus der Kategorie „Geschäftsideen“ begutachtet. Drei ausgewählte „Businesspläne“ begutachteten Professor Stefan Rill (Geschäftsführer der SR Unternehmensbeteiligung GmbH), Ebru Ötztürk (Gründungsberatung RKW Bremen GmbH), Nils Götzel (Fachleiter Existenzgründung Sparkasse Bremen), Detlef Hanke ( 2. Vorsitzender Business Angels Weser Ems e.V.), Dr. Frank Thoss (Geschäftsführer Handelskammer Bremen) und Michael Görges (Projektmanager F&amp;E BLG Logistics Group AG&amp;Co.KG).
</p><h3>Über den CAMPUSiDEEN-Wettbewerb</h3><p>Der CAMPUSiDEEN-Wettbewerb fand in diesem Jahr zum 13. Mal statt. Mit über 500 eingereichten Geschäftsideen gehört er zu den erfolgreichsten Ideenwettbewerben an deutschen Hochschulen. CAMPUSiDEEN wird von der Bremer Aufbau-Bank GmbH, der Sparkasse Bremen, der Handelskammer Bremen, der BLG LOGISTICS GROUP <abbr title="Arbeitsgemeinschaft" lang="de">AG</abbr> &amp; <abbr title="Compagnie">Co.</abbr><abbr title="Kommandit Gesellschaft" lang="de">KG</abbr>, der neuland bremen <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> sowie der Kanzlei Nachtwey IP unterstützt.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Von den Siegern des Wettbewerbs und dem Paddelfahrrad „Kaiak“ gibt es Fotos. Kontakt: Uni-Pressestelle, Telefon: +49 421 218-60150, E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>. Oder BRIDGE, Holger Ruge, Tel.: +49 421 218-60 346, E-Mail: <a href="mailto:holger.ruge@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">holger.ruge@vw.uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>&nbsp;<br>Universität Bremen<br>BRIDGE<br>Holger Ruge<br>Tel.: +49 421 218 - 60 346<br>E-Mail: <a href="mailto:holger.ruge@vw.uni-bremen.de">holger.ruge@vw.uni-bremen.de</a></p><p>Hochschule Bremen<br>Anke Truscheit<br>Tel.: +49 421 5905 - 20 19<br>E-Mail: <a href="mailto:anke.truscheit@hs-bremen.de">anke.truscheit@hs-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 13 Oct 2015 09:19:55 +0200</pubDate>
                            <title>Festlicher Studienauftakt: Die Uni Bremen sagt „MOIN!“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/festlicher-studienauftakt-die-uni-bremen-sagt-moin-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 266 / 12. Oktober 2015 RO<br><br>Traditionell begrüßt die Universität Bremen auch in diesem Jahr wieder alle neuen Studenteninnen und Studenten beim Festlichen Studienauftakt am 23. Oktober 2015 im Theater am Goetheplatz. Unter dem Motto „Moin“ wird ab 19:30 Uhr ein abwechslungsreiches Programm geboten. Für gute Laune und einen abwechslungsreichen Abend sorgen die Bremer Bands „<span lang="en">We had to leave</span>“ und „<span lang="en">Moving Houses</span>“, der Bremer Schriftsteller David Safier und ein <span lang="en">Science Slamer</span> der Uni Bremen. Auch diesmal werden die Erstsemester wieder vom Orchester und dem Chor der Universität begrüßt. Dabei wird getanzt und viel gelacht.<br><br>Und da im schönen Norden zu jeder Tages- und Nachtzeit Moin gesagt wird, wird bei der After-Show-Party im Moments ab 22:30 Uhr frei nach dem Motto „Moin – geht immer!“ weitergefeiert.<br><br>Tickets gibt es für 2 Euro (+ After-Show-Party 5 Euro) werktags von 12:00 bis 14:00 Uhr in der Mensa und im Schreibwarenladen der Universität.<br><br>Weitere Informationen:<br><a href="http://www.uni-bremen.de/studienauftakt" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/studienauftakt</a><br><a href="http://www.facebook.com/studienauftakt" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.facebook.com/studienauftakt </a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11443</guid>
                            <pubDate>Wed, 14 Oct 2015 15:10:57 +0200</pubDate>
                            <title>Akademischer Senat spricht sich für Andreas Breiter als neuen Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs aus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/akademischer-senat-spricht-sich-fuer-andreas-breiter-als-neuen-konrektor-fuer-forschung-und-wissenschaftlichen-nachwuchs-aus-1</link>
                            
                            <description>Akademischer Senat und Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter danken dem ausscheidenden Konrektor Kurosch Rezwan für sein großes Engagement 
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 267 / 14.Oktober 2015 SC 
</p><p>Der Eine geht, der Andere kommt. Der Stabwechsel im Rektorat der Universität Bremen ist von inhaltlicher Kontinuität geprägt. Der Akademische Senat (AS) der Universität Bremen hat heute, am 14. Oktober 2015, Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter empfohlen, Andreas Breiter als Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität zu bestellen. Der Hochschullehrer aus der Angewandten Informatik tritt am 1. November 2015 die Nachfolge von Professor Kurosch Rezwan an, der das Amt zweieinhalb Jahre innehatte. „Ich bin froh, mit dem Kollegen Andreas Breiter einen Konrektor gewonnen zu haben, der die Arbeit seines Vorgängers mit eigenen Akzenten fortsetzen wird. Die inhaltliche Kontinuität im Rektorat ist vor dem Hintergrund der großen Herausforderungen in den nächsten Jahren, wie etwa der Fortsetzung der Exzellenzinitiative, sehr wichtig. Andreas Breiter ist in meinen Augen genau der richtige Nachfolger von Kurosch Rezwan, dem ich für sein großes Engagement für die Universität herzlich danke“, sagte Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter am Rande der heutigen <abbr title="Akademischer Senat">AS</abbr>-Sitzung. Die Amtszeit des neuen Uni-Konrektors geht bis zum 31. März 2018. <br><br>Professor Andreas Breiter sieht seine Kernaufgabe darin, die übergreifende Forschungsstrategie der Universität in enger Zusammenarbeit mit Akteurinnen und Akteuren aus allen Fachgebieten weiterzuentwickeln. Vor dem Hintergrund knapper Ressourcen und dem bevorstehenden Wettbewerb um die Exzellenz-Anschlussförderung stehen nach Einschätzung Breiters Entscheidungen über die zukünftige Profilierung der Universität ganz oben an. Dabei komme den Kooperationen sowohl uniintern als auch mit den außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Lande Bremen eine besondere Bedeutung zu. In diesem Zusammenhang ist für Andreas Breiter wichtig, neben der Verbund- auch die Einzelforschung zu unterstützen und hier interdisziplinäre Brücken zu bauen. 
</p><p><strong>Herzensangelegenheit: Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses</strong></p><p>Wie bei seinem Vorgänger liegt Andreas Breiter nicht nur qua Amt die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses besonders am Herzen. Bei den Promotionsverfahren legt Breiter nach eigener Aussage sein Hauptaugenmerk auf die Qualität der Betreuung, die „Passgenauigkeit“ der Verfahren und das Aufzeigen realistischer Karrierewege. „Insbesondere“, so Breiter, „plädiere ich auch für eine Qualifikation der Promovendinnen und Promovenden sowie Postdocs jenseits der akademischen Wissenschaft.“<br><br>Die Zentrale Forschungsförderung hält der zukünftige Konrektor für ein entscheidendes Instrument der Uni Bremen, um ihre Forschungsaktivitäten für die Zukunft wettbewerbsfähig zu halten. Dabei sieht Breiter eine große Chance darin, die inhaltliche Zusammenarbeit zwischen den Natur- und Ingenieurwissenschaften auf der einen und den Geistes- und Sozialwissenschaften auf der anderen Seite zu intensivieren und strukturell abzusichern. Auch hier sieht er das durch seinen Vorgänger Kurosch Rezwan geförderte Konzept „Promovieren in den Geisteswissenschaften“ als hervorragende Ausgangsbasis zur weiteren Vernetzung.
</p><p>Werdegang
</p><p>Andreas Breiter studierte Informatik, Soziologie und Politikwissenschaft an den Universitäten Frankfurt (Main) und Southampton (England). Nach zwei Jahren wissenschaftlicher Mitarbeit am Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung in Karlsruhe kam er 1997 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Uni Bremen, der er seither – unterbrochen von längeren Forschungsaufenthalten im Ausland – angehört. 2004 erhielt er hier im Fachbereich Mathematik / Informatik die Junior-Professur in der Angewandten Informatik mit dem Schwerpunkt „Informations- und Wissensmanagement in der Bildung", die 2008 verstetigt wurde. Seit 2011 ist er neben seiner Hochschultätigkeit Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Informationsmanagement Bremen GmbH (ifib), einem landesgeförderten An-Institut der Universität Bremen. <br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann Bildmaterial angefordert werden.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Rektor<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Bernd Scholz-Reiter<br>E-Mail:<a href="mailto:rektor@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"> rektor@uni-bremen.de<br></a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 14 Oct 2015 15:45:54 +0200</pubDate>
                            <title>Chemieprofessor Franz-Peter Montforts übernimmt  Gastprofessur in Vietnam</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/chemieprofessor-franz-peter-montforts-uebernimmt-gastprofessur-in-vietnam-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 268 / 14. Oktober 2015 RO 
</p><p>Franz-Peter Montforts, emeritierter Professor für Organische Chemie im Fachbereich Biologie/Chemie der Universität Bremen, ist von der <span lang="en">University of Science and Technology Hanoi</span> (USTH) in Vietnam für das Wintersemester 2015/16 als Gastprofessor eingeladen worden. Die Professur wird im Rahmen des Johann Gottfried Herder-Programms des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) gefördert. Die USTH wurde 2009 als Exzellenzzentrum für Lehre und Forschung durch Regierungsvereinbarungen zwischen Frankreich und Vietnam gegründet.<br><br>Neben der Lehrtätigkeit an der USTH wird sich Franz-Peter Montforts in der Vietnam <span lang="en">Academy of Science and Technology</span> zusammen mit <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Doan Duy Tien an Forschungsprojekten zur Organischen Naturstoffchemie beteiligen. Dabei geht es darum, Chlorophyll und andere biologisch aktive Pigmente aus Cyanobakterien zu isolieren und im Hinblick auf chemische und medizinische Anwendungen synthetisch zu modifizieren. Solche vom natürlichen Chlorophyll abgeleiteten Pigmente besitzen aufgrund ihrer photophysikalischen Eigenschaften Interesse am Aufbau organischer Photovoltaikzellen, die damit in gewisser Weise die Photosynthese nachahmen. Zum anderen spielen sie eine potentielle Rolle als Photosensibilisatoren in der photodynamischen Therapie von Krankheiten. <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Doan Duy Tien ist für den Bremer kein Unbekannter: Tien wurde an der Uni Bremen promoviert und ist seit einiger Zeit Professor an der vietnamesischen Akademie der Wissenschaften in Hanoi.<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Sat, 10 Oct 2015 15:52:00 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen lädt zu einer Podiumsdiskussion zum geplanten Freihandelsabkommen TTIP ein</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-laedt-zu-einer-podiumsdiskussion-zum-geplanten-freihandelsabkommen-ttip-ein-1</link>
                            
                            <description>Veranstaltung am Montag, 19. Oktober 2015, von 19 bis 20.30 Uhr im Haus der Wissenschaft / hochrangige Expertinnen und Experten diskutieren</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 265 / 12. Oktober 2015 KG
</p><p>Ist das geplante Freihandelsabkommen TTIP (<span lang="en">Transatlantic Trade and Investment Partnership</span>) eine transatlantische Bedrohung der Demokratie? Erst kürzlich haben in Berlin 150.000 Menschen dagegen protestiert. Das Institut für Internationale und Interkulturelle Studien (InIIS) der Universität Bremen hat zu der spannenden Frage eine öffentliche Podiumsdiskussion mit hochrangigen Expertinnen und Experten organisiert. Interessierte sind am Montag, 19. Oktober 2015, von 19 bis 20.30 Uhr ins Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, eingeladen.
</p><p>Chancen und Risiken einer transatlantischen Handelspartnerschaft zwischen den<abbr></abbr> USA und der EU stehen im Mittelpunkt der Diskussion. Konkret soll es um die Herausforderungen moderner Handelspolitik für die Demokratie gehen. Wie verändert TTIP das Verhältnis von Markt und Politik? Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer einer solchen Übereinkunft? Stärkt oder schwächt TTIP das Gemeinwesen?
</p><p>Zu diesen Fragen diskutieren:
</p><p><strong>Pia Eberhardt</strong>, Aktivistin vom <span lang="en">Corporate Europe Observatory</span> (CEO), Brüssel
</p><p><strong>Torsten Grünewald</strong>, Referent des Geschäftsbereichs International, Handelskammer Bremen
</p><p><strong>Joachim Schuster</strong> (SPD), Mitglied im Handelsausschuss des Europäischen Parlaments
</p><p><strong>Sebastian Botzem</strong>, Professor und Leiter der Forschungsgruppe „Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten“, Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (Universität Bremen).
</p><p>Die Moderation des Abends übernimmt <strong>Alexandra Endres,</strong> Journalistin der ZEIT online.
</p><h3>Hintergrund:</h3><p>Fragen der Handelspolitik erfahren heute eine große mediale Aufmerksamkeit. Das hängt auch damit zusammen, dass sie mehr als nur Zölle und Wirtschaftseinfuhren regeln. Vor allem das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership, deutsch: Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft) steht im Mittelpunkt kritischer Diskussionen, da es weit über klassische Handelspolitik hinausgeht. Geplant ist, dass TTIP das Verhältnis von Staaten und der Privatwirtschaft auf eine neue Grundlage stellt, indem Fragen des Marktzugangs, der öffentlichen Daseinsvorsorge und des Schutzes von Privatinvestitionen zwischen den USA und der Europäischen Union verbindlich festlegt werden. In der Vergangenheit standen vor allem Gesundheits- und Verbraucherschutz im Mittelpunkt der Diskussionen. Verstärkt dreht sich die Debatte aber auch um juristische Auseinandersetzungen zwischen Staaten und Unternehmen, die von Privatgerichten entschieden werden (Investor-Staat-Streitbeilegung) und darum, welche Rolle Parlamenten und Regierungen bei handelspolitischen Übereinkünften überhaupt zukommen soll.
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Institut für Internationale und Interkulturelle Studien (InIIS)<br>Marcus Wolf<br>Tel.: 0421 218 67462<br><a href="mailto:marcus.wolf@uni-bremen.de">marcus.wolf@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 15 Oct 2015 11:30:00 +0200</pubDate>
                            <title>Assistenzsystem reagiert auf die Emotionen des Benutzers</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/assistenzsystem-reagiert-auf-die-emotionen-des-benutzers-1</link>
                            
                            <description>Wissenschaftler der Universitäten Bremen und Passau entwickeln Systeme, die Menschen mit Behinderungen bei der Arbeit unterstützen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 269 / 15.Oktober 2015 SC<br><br>Für die erfolgreiche Erledigung von Arbeiten oder Aufgaben des täglichen Lebens spielt der emotionale Zustand der handelnden Person eine wichtige Rolle. Dies gilt in verstärktem Maße für Menschen mit körperlichen, geistigen oder psychischen Einschränkungen, die oft besonders sensibel auf Stressfaktoren reagieren. Ein Team aus Wissenschaftlern des Technologie-Zentrums Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen (TZI) und der Universität Passau hat daher jetzt das <abbr title="Bundesministerium für Bildung und Forschung">BMBF</abbr>-geförderte Verbundprojekt „Emotionssensitives Assistenzsystem zur Unterstützung von Menschen mit Einschränkungen“ (EmotAsS) gestartet. Sie wollen ein sprachgesteuertes System entwickeln, das die Anwender bei der Abwicklung bestimmter Tätigkeiten unterstützt und dabei ihren emotionalen Zustand berücksichtigt. Erprobt wird das System vom Bremer Martinshof, einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen, und dem Pflegedienst <span lang="fr">vacances</span>.<br><br>Die Erkennung der Emotionen wird eingesetzt, um den Arbeitsprozess in individuell handhabbare, kleine Arbeitsschritte aufzuteilen, die je nach Verfassung des Benutzers im Grad der Schwierigkeit variieren können. Darüber hinaus kann das System den Anwendern beispielsweise empfehlen, eine Pause einzulegen, wenn erhöhte Gefahr einer Verletzung besteht. Zentrale Bedeutung hat dabei die Sprachsteuerung: Sie ermöglicht es nicht nur, Menschen mit Lese- und Schreibproblemen einzubinden, sondern erlaubt auch die Ableitung des emotionalen Zustands anhand von Faktoren wie der Wortwahl, der Lautstärke oder der Stimmlage. Ziel ist es, Stresssituationen zu vermeiden, das selbstständige Arbeiten zu erleichtern und damit auch das Selbstvertrauen der Benutzer zu stärken.
</p><h3>Akustische Merkmale werden herausgefiltert und analysiert</h3><p>Geplant und koordiniert wird das Projekt von Christian Cohrs am Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen. Das <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr> übernimmt auch die Auswahl der <span lang="en">Hardware</span> und die Programmierung des Systems. „Die Bestandteile sollen modular einsetzbar sein, um eine große Flexibilität zu erreichen“, erklärt Cohrs. <br><br>Von der Universität Passau werden unter der Leitung von Professor Björn Schuller die Technologien zur Erkennung der Emotionen beigesteuert. Die Sprachkommandos der Nutzer werden von einem System analysiert, das die akustischen Merkmale extrahiert und mit den zuvor eingegebenen Daten abgleicht. Dieses System wurde in Passau entwickelt und lernt mit zunehmender Nutzung, Emotionen immer präziser zu erkennen. Um die Genauigkeit von Anfang an zu optimieren, können – unter Berücksichtigung des Datenschutzes – auch individuelle Profile der Anwender hinterlegt werden, die unter anderem eigene Sprachproben enthalten. Der Lehrstuhl für komplexe und intelligente Systeme an der Universität Passau bringt zusätzlich ein System ein, das hilft, die Sprache des Anwenders von den Hintergrundgeräuschen zu unterscheiden.
</p><h3>Größere Selbstständigkeit für Menschen mit Behinderungen</h3><p>Der Martinshof in Bremen verspricht sich vom Projekt <abbr title="Emotionssensitives Assistenzsystem zur Unterstützung von Menschen mit Einschränkungen" lang="de">EmotAsS</abbr> die Verbreiterung der Arbeitschancen für behinderte Menschen und die Stärkung ihres Selbstwertgefühls. Monika Emmel, die das Projekt für die Werkstatt Bremen, Träger der Werkstatt für behinderte Menschen „Martinshof“ betreut, erhofft sich zusätzlich eine Entlastung der Gruppenleiter: „Bei gesteigerter Selbstkontrolle des behinderten Menschen könnte sich die zeitintensive Zuwendungsnotwendigkeit verringern. Gruppenleiter hätten dadurch mehr Raum und Zeit für die notwendige Betreuung im Einzelfall und für die Durchführung sozialer Aufgaben.“<br><br>Der Pflegedienst <span lang="fr">vacances</span> überprüft das entwickelte System in einer späteren Projektphase auch auf Übertragbarkeit für Menschen mit einer dementiellen Erkrankung. Assistenzsysteme in Form eines Tablet-<abbr title="Personal Computer" lang="en">PC</abbr> oder eines Anrufbeantworters können dort helfen, den Tagesablauf zu strukturieren und beruhigende Rückmeldungen zu liefern, wenn beispielsweise immer wieder die gleichen Fragen auftauchen. „Wir würden uns freuen, wenn unterstützende und assistierende <span lang="en">Software</span> unseren Kunden mit einer beginnenden Demenz eine größere Selbstständigkeit ermöglicht“, erklärt Projektmanager Jürgen Weemeyer. <br><strong></strong></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI)<br>Christian Cohrs<br>Telefon: 0421-218-64367<br>E-Mail: <a href="mailto:cohrs@uni-bremen.de">cohrs@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.emotass.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.emotass.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 16 Oct 2015 15:09:40 +0200</pubDate>
                            <title>Entscheidung in Jerusalem: Bremen richtet Internationalen Weltraumkongress 2018 aus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/entscheidung-in-jerusalem-bremen-richtet-internationalen-weltraumkongress-2018-aus-1</link>
                            
                            <description>Große Freude bei Bremer Delegation / Senator Martin Günthner: Ergebnis hervorragender Kooperation zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 270 / 16. Oktober 2015 MM
</p><p>Zum Abschluss des Internationalen Weltraumkongress IAC in Jerusalem ist von der Generalversammlung am heutigen Freitag, 16. Oktober 2015, die Entscheidung über den Austragungsort für das Jahr 2018 getroffen worden. Die Freie Hansestadt Bremen konnte sich dabei gegen die Bewerbungen aus Wien (Österreich) und Punta del Este (Uruguay) durchsetzen und wird nun zum zweiten Mal nach 2003 den weltgrößten Weltraumkongress mit ca. 3.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausrichten.<br><br>Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner, der zusammen mit einer Delegation aus Wirtschaft und Wissenschaft die Bremer Bewerbung in Jerusalem vertreten hat, freut sich über die Entscheidung: „Das ist ein großer Erfolg für Bremen. Wir konnten die führende Position Bremens als europäischer Top-Standort für Raumfahrtindustrie und Raumfahrtforschung in unserer Bewerbung optimal darstellen. Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer hervorragenden Kooperation zwischen den beteiligten Unternehmen aus der bremischen Raumfahrtindustrie, der bremischen Raumfahrtforschung und der Politik. Ich danke allen Beteiligten für ihren Beitrag zu diesem herausragenden Erfolg. Gemeinsam werden wir 2018 einen erfolgreichen IAC-Kongress in Bremen ausrichten und die Gelegenheit nutzen, den Standort und die Stadt positiv darzustellen. Bremen freut sich auf viele Kongressteilnehmer aus der ganzen Welt.“<br><br>Professor Claus Lämmerzahl, geschäftsführender Direktor des Zentrums für angewandte Raumfahrtforschung und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen und Vorsitzender des lokalen Organisationskomitees, sagt: „Unser gesamtes Team ist begeistert, dass die Arbeit der letzten zwei Jahre nun belohnt wurde und ich bin überzeugt, dass die Ausrichtung des IAC einen wichtigen Beitrag leisten kann, den Raumfahrtstandort Bremen noch stärker in den Fokus zu rücken.“<br><br>Die Bremer Bewerbung wurde zudem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mitgetragen. Die Vorstandvorsitzende des DLR, Professorin Pascale Ehrenfreund zeigt sich ebenfalls hocherfreut: „Die Auswahl Bremens ist nicht nur Beweis für die jahrelangen Bemühungen und die hervorragende Bewerbung um die Austragung des IAC 2018, sondern auch eine große Anerkennung für die ausgezeichnete Kompetenz eines der großen Raumfahrtstandorte Deutschlands und Europas.“<br><br>Der IAC in Jerusalem geht am heutigen Tag, 16. Oktober 2015, zu Ende. Mehr als 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebten an den fünf Kongresstagen des weltgrößten Branchentreffens der Raumfahrtszene zahlreiche Fachvorträge und eine Ausstellung von mehr als einhundert namhaften Unternehmen.<br>&nbsp; <br><br><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für angewandte Raumfahrtforschung und Mikrogravitation (ZARM)<br>Birgit Kinkeldey<br>E-Mail: <a href="mailto:kink@zarm.uni-bremen.de">kink@zarm.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.zarm.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.zarm.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 19 Oct 2015 13:47:24 +0200</pubDate>
                            <title>Hightech-Workshop für kreative Frauen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/hightech-workshop-fuer-kreative-frauen-1</link>
                            
                            <description>Gemeinsam Ideen entwickeln, Prototypen entwerfen und neue Produkte herstellen im FabLab an der Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 271 / 19.Oktober 2015 SC
</p><p>Das FabLab und die Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung an der Universität Bremen bieten am Freitag, 27. November 2015, im Projekt „Fabulé“ einen kostenfreien Workshop an, der sich speziell an Frauen in der Kreativwirtschaft richtet. In der offenen <span lang="en">Hightech</span>-Werkstatt erhalten die Teilnehmerinnen einen Zugang zu kostenintensiven und innovativen Maschinen, um gemeinsamen zu experimentieren. Im Rahmen des Workshops, der von 11 Uhr bis 18 Uhr dauert, lernen sie die Technologien kennen und entwickeln eigene Ideen.
</p><p>Modelle und Prototypen werden im FabLab auch für den kommerziellen Bereich kostengünstig und schnell hergestellt. Ingenieurinnen, Architekturbüros, Designerinnen oder Künstlerinnen können mithilfe des 3D-Druckers, Lasercutters und anderer FabLab-Technologien kreative Ideen umsetzen – egal ob Schmuck, Möbel oder Modelle für komplette Gebäude.
</p><p>Im Workshop des gemeinnützigen FabLab Bremen <abbr title="eingetragener Verein" lang="de">e.V.</abbr> erstellen die Teilnehmerinnen mithilfe von einfacher <abbr title="computer-aided design" lang="en">CAD</abbr>-Software und Grafik-Software eigene Entwürfe, um sie anschließend zu drucken, zu gravieren oder mit dem Laser zu schneiden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit des gegenseitigen Austauschs und der Entwicklung von neuen Ideen für das eigene Berufsfeld. Um Anmeldung bis zum 13. November 2015 wird gebeten per E-Mail an Wibke Duwe (<a href="mailto:w.duwe@uni-bremen.de">w.duwe@uni-bremen.de</a>).
</p><p>Das Projekt „Fabulé“, in dessen Rahmen der Workshop stattfindet, wird von der Metropolregion Nordwest gefördert. Weitere Partner im Projekt: FabLab Oldenburg, Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, Bremer Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Landkreis Osterholz, Delmenhorst, Wachstumsregion Hansalinie <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr>, Verband Deutscher Ingenieure Landesverband und Bezirksverein Bremen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>FabLab Bremen <abbr title="eingetragener Verein" lang="de">e.V.</abbr> : <br><a href="http://www.fablab-bremen.org/" target="_blank" rel="noreferrer">www.fablab-bremen.org/</a></p><p>AG Digitale Medien in der Bildung (dimeb):<br><a href="http://dimeb.informatik.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">dimeb.informatik.uni-bremen.de</a></p><p>Ansprechpartner:<br>Axel Kölling<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 2208-306<br>E-Mail <a href="mailto:koelling@k-ms.de">koelling@k-ms.de</a><br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11449</guid>
                            <pubDate>Mon, 19 Oct 2015 15:55:31 +0200</pubDate>
                            <title>Mythen erklären uns die Welt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mythen-erklaeren-uns-die-welt-2</link>
                            
                            <description>Öffentliche Ringvorlesung zu „Mythen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit“ startet am 22. Oktober 2015
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 272 / 19. Oktober 2015 RO<br><br>Im Mythos findet sich weit zurückreichendes Wissen der Welt, von Göttern und Menschen. Seine Funktion ist die Erklärung der Welt mit Bausteinen aus Religion und Philosophie. Mythen geben Antworten auf die elementaren Fragen des Lebens: Woher kommen wir, und warum sind wir, wie wir sind? Mit diesem Thema beschäftigt sich im kommenden Wintersemester wieder das Institut für Mittelalter- und Frühneuzeitforschung (IMFF) im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften in der Ringvorlesung „Mythen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit“. Sie findet im Wintersemester 2015/16 in der Vorlesungszeit bis Weihnachten jeden Donnerstag von 16:15 bis 17:45 Uhr im <abbr title="Geisteswissenschaften" lang="de">GW</abbr> 2, Raum B 1400, statt. <br><br>Mythen des Mittelalters erzählen von Helden und Heiligen, von herausragenden Ereignissen aus ferner Vorzeit und ihrem Weiterleben bis in die Gegenwart. Dabei lassen sie sich nicht an Fakten oder Logik messen. Behandelt werden der Mythos um den Ritter Lancelot und seine ehebrecherische Liebe zu Königin Guinevere, Formen des Aberglaubens, die Krankheit Lepra ("Aussatz"), die im Mittelalter als Strafe Gottes, aber auch als Auszeichnung für potentielle Heilige galt, sowie Mythen des Alltags im Mittelalter. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Rezeption von Mittelaltermythen, beispielsweise in der deutschen Klassik und in der modernen Populärkultur sowie der Mythos Orient und Kreuzzug in transkultureller Perspektive. 
</p><p><strong>Die Termine:</strong></p><p>22.10.2015: Professorin Elisabeth Lienert, Bremen: <strong>Lancelot </strong><br>29.10.2015: <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Sonja Kerth, Bremen: <strong>Lepra - Die "Krankheit der Sünder und Heiligen" im Spiegel mittelalterlicher Literatur. </strong><br>05.11.2015: <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ute Siewerts, Bremen: <strong>"Wilde Jagd und Totenschwärme". Aberglauben im Mittelalter</strong><br>12.11.2015: <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Maryvonne Hagby, Bremen: <strong>Mythen des Alltags im Mittelalter</strong><br>19.11.2015: Professorin Gisela Febel, Bremen: <strong>Der Kreuzzug aus Sicht der Nicht-Christen: Überlegungen zu Amin Maaloufs Studie Der Heilige Krieg der Barbaren: Die Kreuzzüge aus der Sicht der Araber (2000)</strong><br>26.11.2015: Hauke Kuhlmann, <abbr title="Master" lang="en">MA</abbr>, Bremen: <strong>Mittelalter um 1800: Goethe – Schiller – Kleist</strong><br>03.12.2015: <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Jana Nittel, Bremen: <strong>Ost-westlicher Wissenstransfer und die filmische Darstellung des Orientalen im Mittelalter (Der Medicus, Robin Hood)</strong><br>10.12.2015: <abbr></abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Jana Jürgs, Bremen: <strong>Game of Thrones</strong><br><br>Eingeladen sind Studierende aller Fächer und die interessierte Öffentlichkeit. Es können auch einzelne Vorträge besucht werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br>Institut für Mittelalter- und Frühneuzeitforschung<br><abbr title="Privatdozentin / Privatdozent" lang="de">PD</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Sonja Kerth<br>Tel.: 0421 218 68241<br>E-Mail: <a href="mailto:skerth@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">skerth@uni-bremen.de</a></p><p><a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/imff/default.aspx" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fb10.uni-bremen.de/imff/default.aspx</a></p><p><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 20 Oct 2015 10:41:36 +0200</pubDate>
                            <title>Patent aus bremischer Forschung geht an Bremer Unternehmen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/patent-aus-bremischer-forschung-geht-an-bremer-unternehmen-1</link>
                            
                            <description>InnoWi vermittelt Lizenzvertrag und Forschungskooperation zwischen dem Maschinenbauer VACUTEC und der Stiftung Institut für Werkstofftechnik IWT</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 273 / 20.Oktober 2015 SC
</p><p>Der Bremer Maschinenbauer VACUTEC erwirbt die Lizenz für ein patentiertes Verfahren aus dem Portfolio der Stiftung Institut für Werkstofftechnik IWT an der Universität Bremen. Die Erfindung vermindert den Werkzeugverschleiß beim Mikrozerspanen und macht die Bearbeitung von Eisen und Stahl in der Mikrozerspanung praktisch erst möglich. Damit werden Ergebnisse bremischer Forschung direkt in die Wirtschaft Bremens transferiert. InnoWI, die Patentverwertungsagentur der Bremer Hochschulen und Forschungsinstitute, hat als Partner des <abbr title="Institut für Werkstofftechnik">IWT</abbr> die Erfindung patentiert und den Vertrag über die Lizenzvergabe ausgehandelt.
</p><p>VACUTEC fertigt in Bremen Präzisionsgeräte und Bauteile aus der Mikro- und Feinmechanik und der Messtechnik. Das Unternehmen verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in der Herstellung von Analysegeräten und Anlagen für die Hochvakuumtechnologie. In Zukunft soll die Innovation aus dem <abbr title="Institut für Werkstofftechnik">IWT</abbr> in der eigenen Produktion eingesetzt werden. Beim Mikrozerspanen werden Werkstücke auch im Mikrometerbereich bearbeitet und erreichen extrem genaue und glatte Oberflächen. 
</p><p>Seit Jahren wird intensiv daran geforscht, den hohen Verschleiß von Diamantwerkzeugen beim Mikrozerspanen in den Griff zu bekommen. Ursache für den Verschleiß ist eine chemische Reaktion, die bei Kontakt mit Eisen an der Oberfläche des Diamanten weichen Grafit entstehen lässt. Beim patentierten Verfahren wird das Werkstück zunächst thermochemisch behandelt, bevor es vom Diamanten bearbeitet wird. So wird die Grafitbildung verhindert.
</p><p>Auf der Suche nach neuen Verfahren war VACUTEC auf das veröffentlichte Patent aus dem <abbr title="Institut für Werkstofftechnik">IWT</abbr> aufmerksam geworden und hatte sich an die Erfinder gewandt. Mit der InnoWi hatte das <abbr title="Institut für Werkstofftechnik" lang="de">IWT</abbr> eine erfahrene Partnerin für die Verwertung von Erfindungen, die die Verhandlungen führte und die Verträge formulierte. Weiterhin wurde eine Forschungskooperation zwischen der VACUTEC und dem <abbr title="Institut für Werkstofftechnik">IWT</abbr> vereinbart mit dem Ziel, die Oberflächenbehandlung des Stahls für die Bearbeitung durch Diamantwerkzeuge weiter zu optimieren. 
</p><p>Die Stiftung Institut für Werkstofftechnik blickt auf eine 65-jährige Geschichte in Bremen zurück. Hier werden Zukunftstechnologien in der Metallverarbeitung bis zur Industriereife entwickelt. Die Bremer Patentverwertungsagentur InnoWi <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> unterstützt Forscherinnen und Forscher bei der Patentierung und Vermarktung ihrer Erfindungen. Unternehmen erhalten über die Agentur einen Zugang zur wissenschaftlichen Kompetenz der Region.
</p><p>Richard Verhoeven
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>InnoWi GmbH<br>Jens Hoheisel <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 96007-15 <br>E-Mail: <a href="mailto:jens.hoheisel@innowi.de">jens.hoheisel@innowi.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 21 Oct 2015 10:39:21 +0200</pubDate>
                            <title>Soziologen der Universität Bremen suchen Privatanleger als Gesprächspartner</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/soziologen-der-universitaet-bremen-suchen-privatanleger-als-gespraechspartner-1</link>
                            
                            <description>Forschungsprojekt untersucht das Handeln dieser Gruppe am Finanzmarkt / Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt / Gespräch dauert 90 Minuten</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 274 / 21. Oktober 2015 KG
</p><p>Das Institut für empirische und angewandte Soziologie im SOCIUM der Universität Bremen hat ein Forschungsprojekt über „Entscheidungspraktiken von Kleinanlegern“ begonnen. Die Soziologen bitten die Bevölkerung aus Bremen und dem Umland um Mithilfe. Es werden Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner gesucht. Was sind die Gründe dafür, am Finanzmarkt aktiv zu werden? Wie informieren sich Klein- und Privatanleger auf dem komplexen Finanzmarkt? Wie werden sie zu Experten in eigener Sache? Welche Anlagestrategien kommen zum Einsatz? Wie gehen sie mit Finanzmarktkrisen um? Diese und ähnliche Fragen sollen im Mittelpunkt der offenen Gespräche mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern stehen. Insgesamt sollen mit qualitativen soziologischen Methoden 80 Interviews mit Privatanlegern in Deutschland geführt werden. Parallel wird durch teilnehmende Beobachtung die kollektive Entscheidungsfindung in Investmentclubs untersucht.
</p><h3>Hintergrund:</h3><p>Seit dem „Börsenboom“ der 1990er Jahre sind Privatanlegerinnen und Privatanleger eine feste Größe des Finanzmarktgeschehens. Daran hat auch die Finanzmarktkrise im Jahr 2008 nichts Grundlegendes geändert. So legen aktuell nach wie vor mehr als acht Millionen Menschen in der Bundesrepublik Geld am Finanzmarkt an. Fundiertes, auf Forschungen gründendes Wissen über sie ist allerdings sehr rar. Das Projekt will daher die Erfahrungen und gegenwärtige Situation dieser Gruppe auf dem Finanzmarkt beleuchten.
</p><h3>Das Forschungsprojekt „Entscheidungspraktiken von Kleinanlegern“ (EPKA)</h3><p>Das empirische Forschungsprojekt ist auf drei Jahre ausgelegt, hat im März 2015 begonnen, und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Projektleiter ist Professor Uwe Schimank von der Universität Bremen. <a href="http://www.empas.uni-bremen.de/index.php?id=121&amp;L=1" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.empas.uni-bremen.de/index.php?id=121&amp;L=1</a></p><h3>Einladung zu Gesprächen</h3><p>Für die empirischen Untersuchungen werden Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner aus der Gruppe der Klein- und Privatanleger aus Bremen und umzu gesucht. In qualitativen Interviews wird den Befragten dabei Raum gegeben, ihre Sicht auf den Finanzmarkt zu schildern. Einen Ort, an dem das Gespräch stattfinden soll, sowie die Uhrzeit können die Teilnehmer selbst aussuchen. Die Interviews werden etwa 60 bis 90 Minuten dauern. Selbstverständlich werden in den wissenschaftlichen Auswertungen alle personenrelevanten Informationen anonymisiert. Als Dankeschön gibt es einen Büchergutschein. Privatanleger und Investmentclubs, die Interesse haben, an der Studie teilzunehmen, können sich gern telefonisch oder per E-Mail melden.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Michael Walter<br>Tel.: 0421 218 67395<br><a href="mailto:mkwalter@uni-bremen.de">mkwalter@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 21 Oct 2015 13:27:04 +0200</pubDate>
                            <title>Uni-Tagungen im November 2015</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-tagungen-im-november-2015-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 275 / 21. Oktober 2015 RO
</p><p>Das 7. <strong>Industriekolloquium „Mikrokaltumformen“</strong> des Bremer Instituts für angewandte Strahltechnik (BIAS) an der Universität Bremen tagt am <strong>3. November</strong><strong>2015</strong>. Zielgruppe der Veranstaltung sind Anwender, die sich mit Themen rund um die Produktion von Mikrobauteilen beschäftigen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Herstellungsmethoden, anforderungsgerechte Werkstoffe für Werkzeuge und Werkstücke, Werkzeugherstellung, Modellierung, Mess- und Prüftechnik sowie Aspekte der Prozessgestaltung bei der Herstellung von Mikrobauteilen. Kontakt: Sybille Friedrich, Tel.: 0421 218 58104, E-Mail: <a href="mailto:sfb747@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sfb747@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.sfb747.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.sfb747.uni-bremen.de</a>.<br><br>Vom <strong>9. bis 11. November 2015</strong> findet im Zentrum für angewandte Raumfahrtechnologie und Mikrogravitation (ZARM) an der Uni Bremen ein Workshop im Rahmen des Graduiertenkollegs „<strong>Models of Gravity</strong>“ statt. Dabei geht es um die Allgemeine Relativitätstheorie und deren Bedeutung in Astronomie, Astrophysik und Kosmologie. Diskutiert werden insbesondere die Themen Schwarze Löcher und Neutronensterne. Eingeladen sind auch Gastwissenschaftler, die über ihre jeweiligen Forschungsbereiche berichten. Ein Schwerpunkt ist dabei die Anwendung der relativistischen Gravitation auf Geodäsie, Positionierung und die potentielle Nutzung der Galileo Satelliten 5 und 6 für wissenschaftliche Zwecke. Kontakt: Bianca Hurlemann, Tel.: 0421 218 57756, E-Mail: <a href="mailto:b.hurlemann@zarm.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">b.hurlemann@zarm.uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.zarm.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zarm.uni-bremen.de</a>.<br><br>Die Tagung „<strong>Darstellungsoptik: Bild-Erfassung und Bilderfülle in der Prosa des 19. Jahrhunderts</strong>“ findet vom <strong>19. bis 21. November 2015</strong> an der Uni Bremen statt. Veranstalter ist der Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften. Die Prosa des 19. Jahrhunderts wird oftmals nach Bildbegriffen organisiert: als „Reise- und Kulturbilder“‚ „Zeit-, Welt-, Lebensbilder“‚ „Natur- und Charakterbilder“, „Skizzen und Studien“. Der Hinweis auf ‚Bilder’ meint hier: ein genaues textliches Erfassen von Situationen und Eindrücken. Im Zentrum der Tagung steht die Frage nach der Wahrnehmung in der Literatur- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts. Untersucht werden literarische Texte und Feuilletons. Die internationale Tagung ergänzt das Forschungsprojekt Bildprosa 1820–1900, das im Juli 2014 aus Mitteln der Exzellenzinitiative installiert wurde. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Thomas Althaus, Tel.: 0421 218 68200, E-Mail: <a href="mailto:bildprosa@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bildprosa@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/fachgebiete/literatur/aga/forschung/tagungen.aspx" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/fachgebiete/literatur/aga/forschung/tagungen.aspx</a><br><br>Sowohl die argentinische Militärdiktatur (1976-83) als auch der Falkland-Krieg (1982) mit Großbritannien sind Ausgangspunkte für Literatur, Theater und Film im Argentinien des 21. Jahrhunderts. Mit dem Generationswechsel – inzwischen ist die nächste Generation Kulturschaffender am Werk – treten neue Phänomene und Formen der Erinnerungskultur in den Vordergrund. Mit diesem Thema beschäftigt sich am <strong>27. November 2015</strong> an der Universität Bremen der internationale Workshop „<strong>Der andere Blick: Guerilla, Diktatur und Postmemoria in der Kulturproduktion Chiles und Argentiniens im 21. Jahrhundert“</strong>. Die Tagung findet in spanischer Sprache statt. Auf der Tagung wird der aktuelle gesellschaftliche Diskurs untersucht: die vielschichtige Beziehung zwischen der politischen Militanz der 60er und 70er Jahre und den Militärdiktaturen. Veranstalter ist der Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft. Kontakt: Regina Samson, Tel.: 0421 218 68441, E-Mail <a href="mailto:regina.samson@web.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">regina.samson@web.de</a>, <a href="http://unihb.eu/J5XkkU6A" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://unihb.eu/J5XkkU6A</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 23 Oct 2015 09:02:35 +0200</pubDate>
                            <title>Osteuropa zwischen EU und Russland</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/osteuropa-zwischen-eu-und-russland-1</link>
                            
                            <description>Podiumsdiskussion am 2. November über die Rolle deutscher Außenpolitik in der Ukraine und den Ländern der Östlichen Partnerschaften / Veranstaltung in der Reihe „Außenpolitik live – Diplomaten im Dialog“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 276 / 23.Oktober 2015 SC
</p><p>Seit dem Beginn des gewaltsamen Konflikts zwischen der Ukraine und Russland sind die Region Osteuropa und das Konzept der Östlichen Partnerschaft als Mittel europäischer Politik in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Ziel der Östlichen Partnerschaft der <abbr title="Europäische Union">EU</abbr> ist es, im Rahmen der europäischen Nachbarschaftspolitik die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen der Europäischen Union mit den Partnerländern (Ukraine, Republik Moldau, Georgien, Belarus, Armenien und Aserbaidschan) auszubauen und zugleich deren politische und sozioökonomische Reformen zu unterstützen.
</p><p>Doch wie gestalten sich konkret deutsche und europäische Außenpolitik in einer Region, die unter starkem russischen Einfluss steht? Wie geht Deutschland mit den schwelenden Konfliktherden – allen voran in der Ukraine – um? Und wie kann die Rolle der Medien und der Wissenschaft in der Ukraine-Krise beurteilt werden? Diese und weitere Fragen diskutieren Botschafter Andreas Peschke (Osteuropa-Beauftragter im Auswärtigen Amt), Professor Heiko Pleines (Forschungsstelle Osteuropa, Uni Bremen), Konrad Schuller (FAZ) und als Moderatorin Professorin Susanne Schattenberg (Forschungsstelle Osteuropa, Uni Bremen) im Haus der Wissenschaft in Bremen.
</p><p>Die Podiumsdiskussion „Wie weiter mit Osteuropa? Die deutsche Rolle in einer spannungsgeladenen Region“ findet am Montag, den 2. November 2015 um 18.30 Uhr im Haus der Wissenschaft (Sandstraße 4/5) statt. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist öffentlich. 
</p><h3>Zum Podium:</h3><p>Andreas Peschke trat 1996 nach seinem Studium der Afrikanistik ins Auswärtige Amt ein. Nach Posten in Nigeria, Russland, Kenia und zahlreichen Positionen im Inland, unter anderem als Sprecher des Auswärtigen Amtes, ist er seit 2015 Beauftragter für Osteuropa, Kaukasus und Zentralasien. 
</p><p><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Heiko Pleines ist Osteuropa-Experte und Leiter des Arbeitsbereichs „Politik und Wirtschaft“ der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen.&nbsp; 
</p><p>Konrad Schuller ist Auslandskorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für Polen und die Ukraine sowie Autor des Buches „Ukraine: Chronik einer Revolution“ über die Ereignisse des Euromaidan.
</p><p><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Susanne Schattenberg, Direktorin der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, wird die Diskussion moderieren.
</p><p>Die Veranstaltung wird vom Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) in Kooperation mit der Forschungsstelle Osteuropa und dem Haus der Wissenschaft Bremen ausgerichtet. „Außenpolitik live – Diplomaten im Dialog“ ist eine Veranstaltungsreihe des <abbr title="Institut für Auslandsbeziehungen">ifa</abbr> und des Auswärtigen Amtes. Das <abbr title="Institut für Auslandsbeziehungen" lang="de">ifa</abbr> engagiert sich weltweit für ein friedliches und bereicherndes Zusammenleben von Menschen und Kulturen. Es fördert den Kunst- und Kulturaustausch in Ausstellungs-, Dialog- und Konferenzprogrammen. Als Kompetenzzentrum der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik vernetzt es Zivilgesellschaft, kulturelle Praxis, Kunst, Medien und Wissenschaft. Es initiiert, moderiert und dokumentiert Diskussionen zu internationalen Kulturbeziehungen. Das <abbr title="Institut für Auslandsbeziehungen">ifa</abbr> ist weltweit vernetzt und setzt auf langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit. Es wird gefördert vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart. <a href="http://www.ifa.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ifa.de</a></p><p>Pressekontakt (auch Interviewwünsche): 
</p><p>Institut für Auslandsbeziehungen <br>Miriam Kahrmann, <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0711 2225 105<br>E-Mail: <a href="mailto:presse@ifa.de">presse@ifa.de</a> , <a href="http://www.ifa.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ifa.de</a></p><p>Informationen zu „Außenpolitik live“: <br>Institut für Auslandsbeziehungen<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Odila Triebel<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0711 2225 146<br>E-Mail: <a href="mailto:triebel@ifa.de">triebel@ifa.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11454</guid>
                            <pubDate>Mon, 26 Oct 2015 14:41:00 +0100</pubDate>
                            <title>Der Glaube an Globuli ist kein Argument: Homöopathie mit ethischen Grundsätzen der Medizin unvereinbar</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/der-glaube-an-globuli-ist-kein-argument-homoeopathie-mit-ethischen-grundsaetzen-der-medizin-unvereinbar-1</link>
                            
                            <description>Bremer Gesundheitswissenschaftler kritisiert rechtliche Sonderstellung der Homöopathie in Deutschland </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 277 / 26.Oktober 2015 SC
</p><p>Homöopathie gehört zu den beliebtesten Behandlungsmethoden der Alternativmedizin. Daran ändert auch nichts die Tatsache, dass es keine methodisch anerkannten Belege für den Nutzen der Homöopathie gibt. Der Bremer Gesundheitswissenschaftler Norbert Schmacke vom Institut für <span lang="en">Public Health </span>und Pflegeforschung im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen hat in einer Literaturstudie sein Augenmerk auf einen anderen Aspekt gelegt: nämlich dass die Homöopathie in Deutschland als besonderes Therapieverfahren vom Gesetzgeber geschützt ist. Die Frage, ob die politisch gewollte Doppelgleisigkeit in der Bewertung der Homöopathie und der Schulmedizin aus ethischen Gründen gerechtfertigt werden kann, beantwortet er mit Nein – und sieht den Gesetzgeber in der Pflicht. Denn hier werde, so Schmacke, „mit zweierlei Maß gemessen“.
</p><p>Der Bremer Gesundheitswissenschaftler kritisiert, dass der Gesetzgeber die Homöopathie für die Behandlung von Erkrankungen bereits dann legitimiert, wenn ihre Vertreter dies für ausreichend begründet halten (‚Binnenkonsens‘) und eine entsprechende Nachfrage unter Kranken (‚Akzeptanz‘) besteht. „Derart unterschiedliche Maßstäbe im Vergleich zur so genannten Schulmedizin sind unter dem Gesichtspunkt des gesundheitlichen Verbraucherschutzes ethisch nicht verantwortbar“, sagt Schmacke. „Der Glaube an die Wirkung von Globuli reicht nicht“.
</p><p>Er sieht im Falle der Homöopathie ethische Grundprinzipien der Medizin auch in einem anderen Aspekt verletzt. Denn in der Homöopathie werden die Kranken nicht darüber aufgeklärt, dass nach vorliegender wissenschaftlicher Evidenz der erlebte Nutzen der Homöopathie ausschließlich auf Placeboeffekte zurückgeführt werden kann. Der Einsatz von Placebos unter falschen Heilversprechen – die Homöopathen sind gerade von der pharmakologischen Wirkung der kein einziges Molekül enthaltenden so genannten Hochpotenzen überzeugt – sei illegitim.
</p><p>Schmacke zeigt in seiner Analyse, dass Homöopathen sogar so weit gehen, alleinige Heilungserfolge durch Homöopathika auch bei gravierenden Erkrankungsbildern wie Krebs und Schlaganfall zu versprechen. Nur der Gesetzgeber könne, fordert Schmacke, diese überkommene Tradition der Sonderbehandlung besonderer Therapieverfahren beenden. Die Beliebtheit der Homöopathie sei kein Gegenargument. Allerdings appelliert der Bremer Gesundheitsforscher an die Schulmedizin, sich stärker als bisher für subjektive Krankheitstheorien und Bewältigungsstrategien zu interessieren.
</p><p>Die Studie erscheint Anfang November 2015 im Suhrkamp-Verlag: Schmacke, Norbert (Hg), Der Glaube an die Globuli - Die Verheißungen der Homöopathie, suhrkamp 2015.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften<br>Institut für <span lang="en">Public Health</span> und Pflegeforschung<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Norbert Schmacke<br>E-Mail: <a href="mailto:schmacke@uni-bremen.de">schmacke@uni-bremen.de</a>&nbsp; oder <a href="mailto:norbert.schmacke@nord-com.net">norbert.schmacke@nord-com.net</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 27 Oct 2015 09:45:31 +0100</pubDate>
                            <title>Chemiker der Universität Bremen erhält Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/chemiker-der-universitaet-bremen-erhaelt-stipendium-der-alexander-von-humboldt-stiftung-1</link>
                            
                            <description>Dr. Jonas Warneke erforscht die sanfte Landung von Ionen auf Oberflächen / Stipendium ermöglicht Wechsel an das Pacific Northwest National Laboratory in den USA</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 278 / 27. Oktober 2015 KG
</p><p>Für seine außergewöhnlichen wissenschaftlichen Leistungen hat der Chemiker Dr. Jonas Warneke jetzt das Feodor Lynen-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten. Feodor Lynen war ein deutscher Nobelpreisträger in der Biochemie. Mit dem Stipendium werden jährlich 125 Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler mit überdurchschnittlichem wissenschaftlichen Werdegang ausgezeichnet. Jonas Warneke hat 2015 in der Arbeitsgruppe von Professorin Petra Swiderek im Fachbereich Biologie/Chemie der Universität Bremen seine Promotion abgeschlossen. Mit dem Stipendium wechselt er Anfang 2016 an das renommierte „<span lang="en">Pacific Northwest National Laboratory</span>“ (PNNL) in Richland im US-Bundesstaat Washington. Dort wird er, seinen bisherigen Interessen im Bereich der Massenspektrometrie folgend, an der weichen kontrollierten Landung von Ionen (Ion soft landing) auf Oberflächen forschen.
</p><h3>Zur Person:</h3><p>Jonas Warneke ist 28 Jahre alt und stammt ursprünglich aus Lohne (Niedersachsen). Er erhielt sein Abitur 2006 am Kolleg St. Thomas in Vechta. Nach dem Chemiestudium an der Universität Bremen und seiner Bachelorarbeit in der Massenspektrometrie setzte er seine Ausbildung in dem interdisziplinären Masterstudiengang „Materialwissenschaftliche Mineralogie, Chemie und Physik“ fort. In seiner Masterarbeit befasste er sich mit der Analytik komplexer organischer Moleküle. In seiner Promotion arbeitete er an dem Verständnis von Reaktionen, die an Oberflächen unter der Wirkung von Elektronenstrahlen ablaufen. Solche Reaktionen spielen eine wichtige Rolle bei aktuellen Herstellungsverfahren der Nanotechnologie.
</p><h3>Forschungsthema: <span lang="en">„Ion soft landing“</span></h3><p>„Soft landing“ ist eine Technik, die in einzigartiger Weise eine Präparierung von Oberflächen ermöglicht. Gas-Moleküle werden in einem Massenspektrometer vorbereitet und intakt auf einer Oberfläche „gelandet". Eine der großen Herausforderungen dabei ist es, den Ladungszustand der gelandeten Moleküle exakt zu kontrollieren. In seinem Antrag an die Alexander von Humboldt-Stiftung hat Jonas Warneke eine neue Methode zur Kontrolle des Ladungszustandes vorgeschlagen, die er am PNNL erproben will. Damit sollen wichtige physikalische und chemische Eigenschaften von Oberflächen gezielt eingestellt werden. Gelingt es zum Beispiel, durch dieses Verfahren die katalytische Aktivität von Molekülen, das heißt deren beschleunigende Wirkung auf chemische Reaktionen, auch bei Anbindung an Oberflächen zu erhalten, eröffnen sich neuartige Anwendungen unter anderem in Medizin, Umwelttechnik und Materialforschung.
</p><p>Der Postdoc Jonas Warneke baut in seinem Forschungsprojekt auf frühere Forschungsergebnisse aus der Massenspektrometrie und Molekülspektroskopie sowie seine während der Promotion erlangte Erfahrung in der Oberflächenanalyse auf. Diese Bremer Kompetenzen, die für das Projekt eine wichtige Rolle spielen, bringt er in die Kooperation mit den US-amerikanischen Forschern ein. Gastgeber am PNNL sind Julia Laskin, eine führende Wissenschaftlerin auf dem Gebiet des „Ion soft landing“, und der von der Humboldt-Stiftung mehrfach ausgezeichnete theoretische Chemiker Sotiris Xantheas. Das Feodor-Lynen-Stipendium finanziert einen zweijährigen Aufenthalt im Gastinstitut sowie ein weiteres Jahr nach der Rückkehr zur Vorbereitung der weiteren wissenschaftlichen Laufbahn.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Pressestelle kann ein Foto von Jonas Warneke angefordert werden. E-Mail: presse@uni-bremen.de, Tel. 0421 218 60150.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie/Chemie<br>Institut für Angewandte und Physikalische Chemie<br>Dr. Jonas Warneke / Prof. Dr. Petra Swiderek<br>Tel.: 0421 218-63200<br><a href="mailto:j.warneke@uni-bremen.de">j.warneke@uni-bremen.de</a>; <a href="mailto:swiderek@uni-bremen.de">swiderek@uni-bremen.de</a><br><a href="https://www.humboldt-foundation.de/web/lynen-stipendium.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.humboldt-foundation.de/web/lynen-stipendium.html</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 27 Oct 2015 10:27:57 +0100</pubDate>
                            <title>Nordisches Kolloquium zum Abschied</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/nordisches-kolloquium-zum-abschied-1</link>
                            
                            <description>Institut für Geographie verabschiedet am 30. Oktober den Nordeuropaexperten Professor Jörg-Friedhelm Venzke mit einem öffentlichen Kolloquium </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 279 / 27.Oktober 2015 SC
</p><p>Er ist ein ausgewiesener Wissenschaftler auf dem Forschungsgebiet der borealen Landschaften. Jetzt geht Professor Jörg-Friedhelm Venzke in den Ruhestand. Am Freitag, den 30. Oktober 2015, ab 15 Uhr veranstaltet das Institut für Geographie der Universität Bremen zu seinem Abschied das „Nordische Kolloquium“. Zu dieser öffentlichen Veranstaltung im Hörsaal Rotunde (Gebäude Cartesium, Enrique-Schmidt-Straße 5, 28359 Bremen) sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
</p><p>Jörg-Friedhelm Venzke studierte Geographie, Biologie und Erziehungswissenschaften in Hannover und schloss das Studium 1978 mit dem 1. Staatsexamen ab. Nach der Promotion an der Universität Hannover (1982) und Habilitation an der Universität Essen (1990) wurde Jörg Venzke 1994 auf die Professor für Physische Geographie mit dem Schwerpunkt Klima- und Vegetationsgeographie an der Universität Bremen berufen. Im Bremer Umland forschte und publizierte er insbesondere über Fragen der Landschaftsökologie im ländlichen Raum. Die große Vorliebe aber gehört den hohen nördlichen Breiten: die von ihm (mit)herausgegebenen Bücher „Nordeuropa“ und „Die Borealis“ wurden Standardwerke. Sein großes Engagement galt weiterhin dem „Arbeitskreis Norden“ der Deutschen Gesellschaft für Geographie sowie den Geographischen Gesellschaften in Bremen und Hannover, deren Vorsitzender er lange Jahre war. 
</p><p>Das Programm des „Nordischen Kolloquiums“ im Überblick:
</p><p><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Dietbert Thannheiser (Universität Hamburg)<br>„Vegetation in der westlichen kanadischen Arktis“ 
</p><p><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Bernd Cyffka (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt)<br>„Landschaftsschäden durch Buntmetallverhüttung auf der Halbinsel Kola“
</p><p>Hans-Martin Garche (Lutherschule Hannover)<br>„Notizen aus dem russischen Norden“
</p><p><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Axel Priebs (Universität Kiel und Region Hannover)<br>„Von der Hafenstadt zur Stadt im Hafen - Kopenhagens neue Waterfront“
</p><p><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Rolf Lindemann (Universität Münster)<br>„Faszination Arktis - eine akteurszentrierte Motivationsanalyse als Beitrag zur Mentalgeographie“
</p><p><abbr title="Privatdozentin / Privatdozent">PD</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Karin Steinecke (Universität Bremen)<br>„Die Farbe Lila, Trollpostkarten und das Niedersächsische Wurtenschutzprogramm: Geschichten aus der 25jährigen Zusammenarbeit mit Jörg-F. Venzke“
</p><p><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jörg-Friedhelm Venzke <br>„Von Lehrern und vom Lehren“ 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Geographie<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Bernd Zolitschka<br>Email: <a href="mailto:zoli@uni-bremen.de">zoli@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.geographie.uni-bremen.de/de/component/content/article/495-2015-09-02-15-00-47" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.geographie.uni-bremen.de/de/component/content/article/495-2015-09-02-15-00-47</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 27 Oct 2015 12:58:50 +0100</pubDate>
                            <title>Wie blau ist das Meer. Kulturen der See</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-blau-ist-das-meer-kulturen-der-see-1</link>
                            
                            <description>Das Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft der Universität Bremen lädt zu einer öffentlichen Vortragsreihe über „Kulturen der See“ ein.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 280 / 27.Oktober 2015 SC
</p><p>Was interessiert Kulturwissenschaftler am Meer? Wo überschneiden sich die Sichtweisen von Vertretern unterschiedlicher Fachdisziplinen, wenn sie das Meer und seine Bewohner erforschen? In der öffentlichen Veranstaltungsreihe werden kulturwissenschaftliche und transdisziplinäre Perspektiven auf das Meer vorgestellt, das wie kaum eine andere Landschaft vielförmiger Lebensraum, Bühne unterschiedlicher sozialer Praxen und kulturelles Wahrnehmungsmotiv in einem ist.
</p><p>Meere bedecken rund 70 % der Oberfläche unseres Planeten, sie dienen als romantische Sehnsuchtsorte und als Abfallhalden unserer Gesellschaften zugleich. Als elementare Urgewalt oder „blanker Hans“ wird die See gefürchtet, als Ursprung allen Lebens verehrt und als tödliche Grenze auf Flucht und Migration überwunden. Die Geschichte der See wird gerne als eine des technischen und kommerziellen Fortschritts gedacht, doch die Kehrseiten des Fortschritts sind im globalen Zeitalter besonders bei denjenigen zu suchen, die von der Arbeit auf See leben. 
</p><p>Zu der öffentlichen Veranstaltungsreihe, die auch in die Lehre des Bremer Studiengangs Kulturwissenschaft eingebunden ist, sind internationale Meeresforscher aus Kultur-, Sozial- und Naturwissenschaften eingeladen. Die Referenten haben u.a. Küstenleben auf Java, Küstenschutz und Erinnerungskultur für Sturmfluten an der Nordsee untersucht. Weitere Beiträge befassen sich mit Hochseefischerei und Walfang aus kulturwissenschaftlicher Perspektive, beleuchten die Arbeit von Seeleuten, deren kulturelle Wahrnehmung oder das amphibische Leben in Flussdeltas.
</p><p>Studierende, Lehrende und Neugierige sind zu der Vortragsreihe jeweils dienstags um 18 Uhr (Ausnahme am 12. Januar 2016 um 19 Uhr) in der Rotunde im Gebäude Cartesium (Enrique-Schmidt-Straße 5) herzlich eingeladen. Den Auftakt macht am 3. November die Ethnologin Dr. Silja Klepp vom Bremer artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit mit einem Vortrag über das Meer als Grenze: Flüchtlinge auf dem Mittelmeer zwischen Seenotrettung und Grenzkontrollen.
</p><p>Programm:
</p><p>3.11.15 <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Silja Klepp (ARTEC Universität Bremen)<br>Flüchtlinge auf dem Mittelmeer im Spannungsfeld von Seenotrettung und Grenzkontrollen.
</p><p>10.11.15 <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Norbert Fischer (Universität Hamburg)<br>Gedächtnislandschaft der Katastrophe: Über Schiffbrüche, Sturmfluten und maritime Erinnerungskultur an der Nordsee.
</p><p>24.11.15 <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Katharina Schneider (Universität Heidelberg)<br><span lang="en">Northern Javanese Waterscapes: A Comparative Perspective.</span></p><p>1.12.15 <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Dieter Richter (Universität Bremen)<br>Das Meer als kulturelle Existenz.
</p><p>8.12.15 <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Karsten Reise (Alfred Wegener-Institut/Helmholtz-Zentrum für Meeresforschung, List)<br>Kurswechsel Küste: Was tun, wenn die Nordsee steigt? 
</p><p>15.12.15 <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Rob van Ginkel (Universität Amsterdam)<br>Whaling in Europe 
</p><p>12.01.16 <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Timo Heimerdinger (Universität Innsbruck)<br>Achterlicher Wind für die Phantasie. Kulturelle Inszenierungen der Seemannsfigur.<br><strong>Achtung:</strong> Beginn: 19:00 Uhr
</p><p>19.01.16 <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jenny Sarazin (Museum Windstärke 10, Cuxhaven)<br>Hochseefischerei – ein Beruf der Extreme
</p><p>26.01.16 <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Heide Gerstenberger / <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ulrich Welke (Universität Bremen) <br>Kultur in Arbeit an Bord. <br>Kulturelle Aushandlungsstrategien in globalisierten Arbeitsverhältnissen 
</p><p>02.02.16 <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Franz Krause <span lang="en">(University Tallin)<br>Towards an amphibious anthropology of delta life: volatility, wetness, rhythms and hydrosociality.</span></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Dorle Dracklé (<a href="mailto:drackle@uni-bremen.de">drackle@uni-bremen.de)</a><br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Oliver Hinkelbein (<a href="mailto:hinkelbein@uni-bremen.de">hinkelbein@uni-bremen.de)</a><br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jan Oberg (<a href="mailto:jcoberg@uni-bremen.de">jcoberg@uni-bremen.de)</a><br><a href="http://blogs.uni-bremen.de/meer" target="_blank" rel="noreferrer">blogs.uni-bremen.de/meer</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 27 Oct 2015 14:05:54 +0100</pubDate>
                            <title>Dialog mit der Wirtschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/dialog-mit-der-wirtschaft-1</link>
                            
                            <description>Studierende des Master Wirtschaftspsychologie im Gespräch mit Experten aus der Praxis</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 281 / 27. Oktober 2015 SC
</p><p>Raus aus dem Hörsaal, hin zur Praxis: Zum dritten Mal hat der Studiengang Wirtschaftspsychologie der Universität Bremen kürzlich einen Dialog mit Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft geführt. Der diesjährige Kooperationspartner und Gastgeber war die BLG Logistic Group in Bremerhaven. 
</p><p>Im Rahmen der Veranstaltung trafen Studierende des Studiengangs mit Vertretern aus Wirtschaft, Verwaltung und Dienstleistung zu moderierten Gesprächsrunden zusammen. Insgesamt folgten über&nbsp; 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Einladung nach Bremerhaven. Das Ziel der Gespräche war, Themen, Fragestellungen und Perspektiven zu diskutieren, damit Studierende sich orientieren können, was von ihnen in der Praxis erwartet wird, und auch, was sie aus ihrem Studium einbringen können.
</p><p>In ihrer Begrüßungsansprache betonte Professorin Birgit Volmerg, Initiatorin dieser Veranstaltungsreihe, die Bedeutung der im Studium erworbenen Kompetenzen für eine erfolgreiche berufliche Karriere. In den anschließenden Gesprächskreisen brachten die Vertreter aus der Praxis ihre eigenen Empfehlungen und Tipps ein. Methodisch an ein so genanntes World Café angelehnt, diskutierten Praxisvertreter, Lehrende des Studiengangs und natürlich Studierende anhand einiger Leitfragen über Wege eines gelungenen Berufseinstiegs. In den fünf prominent besetzten Gesprächskreisen schälte sich rasch ein gemeinsamer Nenner heraus – ein Rat, den alle Praktiker den Studierenden mit auf den Weg gaben: entscheidend für beruflichen Erfolg ist die eigene Motivation: „Man muss – so ein Praktiker – für etwas brennen, bevor man eigene Mitarbeiter begeistern kann“. 
</p><p>Die Palette der erfolgversprechenden Kompetenzen umfasste nach Einschätzung der Praktiker denn auch vornehmlich so genannte Schlüsselkompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Initiative, Durchsetzungsvermögen <abbr title="et cetera">etc.</abbr> Aber auch ganz „persönliche“ Attribute wie Neugier oder Herzblut wurden genannt. Natürlich blieben fachliche Kompetenzen nicht außer Acht, hier standen vor allem Methodenkompetenzen, mit Widersprüchen professionell umgehen können und Menschen in Organisationsprozesse integrieren können im Vordergrund.
</p><p>Die Veranstaltung, die mit einem <span lang="en">Get together</span> endete, wurde von der Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung (BIS) und natürlich beim Gastgeber und Förderer BLG Logistic unterstützt.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Birgit Volmerg<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 68770<br>E-Mail: <a href="mailto:tips@uni-bremen.de">tips@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11459</guid>
                            <pubDate>Wed, 28 Oct 2015 13:50:52 +0100</pubDate>
                            <title>Open Night of Code: Die lange Nacht des Programmierens in der Uni</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/open-night-of-code-die-lange-nacht-des-programmierens-in-der-uni-1</link>
                            
                            <description>20. - 21. November: Eine Nacht für Informatikstudierende und Hobbyprogrammierer
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 282 / 28. Oktober 2015 SC
</p><p>Am 20. November 2015 findet sie wieder statt, die dritte Open Night of Code (kurz: ONOC). Nachdem die vorangegangen <abbr title="Open Night of Code" lang="en">ONOC</abbr>s mit jeweils mehr als 200 Teilnehmern sehr erfolgreich waren, wird auch in diesem Herbst wieder zum nächtlichen Programmieren in die Universität Bremen eingeladen. Die <abbr title="Open Night of Code">ONOC</abbr> richtet sich abermals an Informatikstudierende und interessierte Hobbyprogrammierer. Wie beim vergangenen Mal hat das siebenköpfige Organisationsteam um den Informatikstudenten Johannes Hackbarth von der Uni Bremen ein interessantes Abendprogramm mit halbstündigen Vorträgen zu verschiedenen Themen der Programmierpraxis zusammengestellt. 
</p><p>Zwischen den Vorträgen ist ausreichend Zeit eingeplant, um Projekte, für die noch Mitstreiter gesucht werden, vorzustellen. Aus organisatorischen Gründen sollen alle Projektideen rechtzeitig an die E-Mail <a href="mailto:onoc@uni-bremen.de">onoc@uni-bremen.de</a>&nbsp; geschickt werden. Es ist auch möglich, dafür den Link auf der Webseite <a href="http://www.onoc.eu/projekte/" target="_blank" rel="noreferrer">www.onoc.eu/projekte/</a> &nbsp; zu nutzen, um in die Liste der vorzustellenden Projekte eingetragen zu werden. 
</p><p>Die <abbr title="Open Night of Code" lang="en">ONOC</abbr> findet erneut im Gebäude MZH (Mehrzweckhochhaus), Bibliothekstraße, Ebene 0 (Praktikumspool) statt. Einlass ist um 17 Uhr, Beginn um 18 Uhr und es kann bis zum Morgengrauen programmiert werden. Der Eintritt ist frei. Mit Energydrinks, Süßigkeiten und Pizza wird kostenlos für den Anlass angemessene Verpflegung gesorgt. Kaffee und Softdrinks sind zum kleinen Preis erhältlich.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik / Informatik<br>Johannes Hackbarth<br>E-Mail: <a href="mailto:onoc@uni-bremen.de">onoc@uni-bremen.de</a><br>Web: <a href="http://www.onoc.eu/" target="_blank" rel="noreferrer">www.onoc.eu/</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 29 Oct 2015 08:27:38 +0100</pubDate>
                            <title>„Eine Uni für alle“: Ökonomische Föderalismusforschung aktuell</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/eine-uni-fuer-alle-oekonomische-foederalismusforschung-aktuell-1</link>
                            
                            <description>Traditionelle Vortragsreihe startet mit einem Vortrag vom Finanzexperten Professor André Heinemann über ökonomische Föderalismusforschung / 4. November um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 283 / 29. Oktober 2015 SC
</p><p>Wie lassen sich in dezentralen Strukturen die knappen öffentlichen Finanzmittel am besten verteilen, um die Wünsche und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger zu befriedigen? Um diese Fragestellung geht es beim Start des neuen Durchgangs der Vortragsreihe „Eine Uni für alle“. Professor André Heinemann aus dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen der Universität Bremen hält am Mittwoch, den 4. November 2015 um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft (Sandstr. 4/5) den Vortrag „Mein Geld, dein Geld, unser Geld – Aktueller Stand der ökonomischen Föderalismusforschung“. Heinemann ist seit 2007 Professor für Bundesstaatliche und regionale Finanzbeziehungen der Universität Bremen.
</p><p>Mit der Reihe „Eine Uni für alle“ wird seit mehr als zwei Jahrzehnten interessierten Bürgerinnen und Bürgern Einblicke in die Wissenswerkstatt Universität ermöglicht. Die Veranstaltung wird von den „unifreunden“ in Zusammenarbeit mit der Pressestelle der Universität Bremen organisiert. Der Eintritt ist frei.
</p><h3>Zum Inhalt des Vortrags:</h3><p>Staaten wie etwa Deutschland, die Vereinigten Staaten von Amerika, die Schweiz, Österreich, Indien, Brasilien oder Mexiko sind mehr oder weniger föderal strukturiert. Darüber hinaus lassen sich weltweit in vielen Staaten dezentralisierte Staatsstrukturen finden. Staaten wie etwa Deutschland, die Vereinigten Staaten von Amerika, die Schweiz, Österreich, Indien, Brasilien oder Mexiko sind mehr oder weniger föderal strukturiert. Darüber hinaus lassen sich weltweit in vielen Staaten dezentralisierte Staatsstrukturen finden. Grund genug, um sich aus ökonomischer Perspektive der Frage zu stellen, in welchen Strukturen die knappen öffentlichen Ressourcen und Finanzmittel so verteilt werden sollten, um die Wünsche und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger bestmöglich erfüllen bzw. befriedigen zu können. Dabei sind die unterschiedlichen Ebenen mit unterschiedlichen Entscheidungsträgern im öffentlichen Sektor, die wiederum unterschiedliche Interessen haben können, zu berücksichtigen. 
</p><p>Im Rahmen des Vortrages sollen zunächst einige grundlegende theoretische Hintergründe der aktuellen weltweiten ökonomischen Föderalismusforschung präsentiert werden. Im Anschluss wird es um praxisrelevante Fragen gehen, die auch Themenbereiche wie die Ausgestaltung von Finanzausgleichssystemen sowie der föderale Steuerwettbewerb umfassen. Abschließend wird kurz auf die aktuellen Entwicklungen bezüglich der Reform des bundesdeutschen Föderalismus Bezug genommen.
</p><p>Das weitere Vortragsprogramm der Reihe „Eine Uni für alle“ im Wintersemester 2015/16:
</p><p>18. November 2015, 18 Uhr, Haus der Wissenschaft <br>Prof. Tobias Mörz, Geowissenshaften<br><strong>„Entdeckungen vor unserer Haustür - Die eiszeitliche Ur-Ems“</strong></p><p>2. Dezember 2015, 18 Uhr, Haus der Wissenschaft <br>Prof. Martina Winkler, Geschichtswissenschaft<br><strong>„Prag, August 1968. Fotografien der Okkupation“</strong></p><p>Mi. 6. Januar 2016, 18 Uhr, Haus der Wissenschaft <br>Dr. Cordula Weißköppel, Kulturwissenschaft<br><strong>„Ringen um Demokratie in der Transformation am Beispiel Ägypten und Tunesien“</strong></p><p>20. Januar 2016, 18 Uhr, Haus der Wissenschaft <br>Prof. Michael Vellekoop, Elektrotechnik<br><strong>„Forschung für neue medizinische Instrumente“</strong></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Pressestelle <br>Eberhard Scholz<br>Tel. 0421 218 60155<br>E-Mail: eberhard.scholz@uni-bremen.de <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 29 Oct 2015 11:09:08 +0100</pubDate>
                            <title>Papierlos, aber nicht rechtlos: Die unsichtbaren Kinder</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/papierlos-aber-nicht-rechtlos-die-unsichtbaren-kinder-1</link>
                            
                            <description>Studie der Universität Bremen untersuchte bundesweit 100 Grundschulen zum Umgang mit Kindern, die keine Aufenthaltspapiere haben</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 284 / 29. Oktober 2015 RO
</p><p>Dürfen Kinder, die keine Aufenthaltspapiere haben – sogenannte papierlose Kinder – in Deutschland zur Schule gehen? Nein, meinen sechs von zehn Grundschulen in einer aktuellen Studie der Universität Bremen. Und damit liegen sie falsch. Jedes Kind darf zur Schule gehen – so verlangt es internationales Recht. „Der Rechtsanspruch auf Schule gilt für alle Kinder, unabhängig von ihrer aufenthaltsrechtlichen Situation“, sagt die Bildungsexpertin Yasemin Karakasoglu, Professorin im Fachbereich Erziehungswissenschaften und Konrektorin für Internationalität und Diversität der Universität Bremen. Zusammen mit <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Dita Vogel und Barbara Funck, beide ebenfalls aus dem Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung hat sie die Schulaufnahmemöglichkeit eines papierlosen Kindes in 100 Grundschulen im gesamten Bundesgebiet untersucht. Ein Ergebnis: Bei 62 Prozent der Schulen wurde keine Möglichkeit zur Schulanmeldung dieser Kinder aufgezeigt. In einigen Schulen und Schulbehörden wurde sogar irrtümlich angenommen, dass die Polizei informiert werden müsse.
</p><h3>Zum Hintergrund</h3><p>Die Zahl der papierlosen Kinder in Deutschland wird auf einige Tausend bis einige Zehntausend geschätzt. Wie viele Kinder davon tatsächlich die Schule besuchen, ist unklar.&nbsp; Lange war umstritten, ob Schulen an die Ausländerbehörden melden müssen, wenn sie mitbekommen, dass ein Kind ohne Aufenthaltspapiere in Deutschland lebt. Eine prekäre Situation: Die Familien mussten befürchten, wegen illegalen Aufenthaltes abgeschoben zu werden, wenn sie versuchen, ihr Kind in einer Schule anzumelden. Damit aber jedes Kind ohne Angst zur Schule gehen kann, wurde 2011 bundesgesetzlich klargestellt, dass Bildungseinrichtungen keine Informationen an die Ausländerbehörden weitergeben müssen. „Jedoch gab es Hinweise von Beratungsstellen, dass die Schulanmeldung papierloser Kinder nach wie vor nicht gelingt. Dem wollten wir auf den Grund gehen“, erklärt <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Dita Vogel.
</p><h3>Die Studie der Universität Bremen </h3><p>Mit einer telefonischen Umfrage von Mai bis Juli 2015 untersuchten die Bremer Wissenschaftlerinnen, ob und wie die Schulaufnahme aufenthaltsrechtlich nicht registrierter Kinder in Deutschland funktioniert. Nach einem Zufallsprinzip wurden in allen Landeshauptstädten und in allen Großstädten mit über einer halben Million Einwohnern die Schulen ausgewählt. Wegen ihrer Vergleichbarkeit wurden Öffentliche Grundschulen&nbsp; ausgesucht. Um eine hohe Antwortquote zu erreichen, wurden nur drei kurze Fragen zu Beispielfällen gestellt. Die Studie mit dem Titel „Es darf nicht an Papieren scheitern“ wurde von der Max-Traeger-Stiftung in Auftrag gegeben.
</p><h3>„Man kann ja nicht einfach in eine Schule reinwandern“</h3><p>Ein weiteres Ergebnis der Studie zeigt, dass Schulleitungen oft unsicher sind, wie die rechtliche Grundlage in solchen Fällen ist. Oftmals verweisen sie an höherrangige oder spezialisierte Stellen in der Bildungsadministration. Aber auch dort wird von der Hälfte der Stellen keine positive Aussage zur Schulaufnahmemöglichkeit getroffen. Darüber hinaus verweisen viele Schulen darauf, dass es bürokratische oder technische Hindernisse gibt, so dass sie die Kinder nicht aufnehmen können. So sei eine Meldebestätigung „definitiv“ erforderlich und ohne sie eine computertechnische Erfassung nicht möglich. 
</p><p>„Bei einigen Reaktionen klangen Vorbehalte gegenüber Zuwanderung durch“, so Dita Vogel. „Eine Antwort lautete: ‚Man kann ja nicht einfach in eine Schule reinwandern.‘ Das klingt nicht danach, als ob für jedes Kind eine Lösung gesucht wird.“
</p><h3>Die Handlungsempfehlungen</h3><p>Zum Schluss haben die Bremer Wissenschaftlerinnen konkrete Handlungsempfehlungen entwickelt, wie eine verbesserte Informationspolitik die Situation für beide Seiten entlasten kann:
</p><p>* Ein Zusatz in den Landesschulgesetzen, dass alle Kinder unabhängig vom Aufenthaltsstatus einen Anspruch auf Einschulung haben, stellt das Schulrecht von papierlosen Kindern unmissverständlich klar.<br>* Wenn Daten nicht gemeldet werden müssen, dürfen diese auch nicht weitergegeben werden.<br>* Schulleitungen müssen auch bei schwierigen Fällen auf Einschulungsanfragen reagieren und sich um passende Wege kümmern. Dazu müssen die Schulbehörden und Ministerien Verfahren bereitstellen.<br>* Das Schulpersonal sollte die Botschaft, dass jedes Kind zur Schule gehen kann, auch an Eltern in prekären Situationen vermitteln.
</p><p>Achtung Redaktionen: Die Studie „Es darf nicht an Papieren scheitern“ steht im Internet unter: <a href="http://www.fb12.uni-bremen.de/de/interkulturelle-bildung/forschung/aktuelle-forschung/irregulaere-migration.html#c2054" target="_blank" rel="noreferrer">www.fb12.uni-bremen.de/de/interkulturelle-bildung/forschung/aktuelle-forschung/irregulaere-migration.html</a> #c2054<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Erziehungswissenschaften<br>Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung <br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Yasemin Karakasoglu<br>Tel.: 0421 218 69120, - 60040<br>E-Mail <a href="mailto:karakaso@uni-bremen.de">karakaso@uni-bremen.de</a><br>und <br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Dita Vogel<br>Tel.: 0421 218 69122<br>E-Mail <a href="mailto:dita.vogel@uni-bremen.de">dita.vogel@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.fb12.uni-bremen.de/de/interkulturelle-bildung.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.fb12.uni-bremen.de/de/interkulturelle-bildung.html</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 30 Oct 2015 09:14:28 +0100</pubDate>
                            <title>Dem Riff-Paradoxon auf der Spur</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/dem-riff-paradoxon-auf-der-spur-1</link>
                            
                            <description>Bremer Meeresbiologen erklären, weshalb tropische Korallenriffe trotz nährstoffarmer Umgebung so produktiv sind / Fachzeitschrift veröffentlicht Forschungsergebnisse</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 285 / 30. Oktober 2015 SC
</p><p>Tropische Korallenriffe sind die artenreichsten Lebensräume auf unserem Planeten. Gleichzeitig sind sie auch sehr produktiv, obwohl sie in extrem nährstoffarmen Meeresgebieten beheimatet sind. Dieses sogenannte Riff-Paradoxon, das schon 1842 von Charles Darwin formuliert wurde, beschäftigt bis heute die Wissenschaft. Besonders Stickstoff ist ein absolutes Mangelelement in Korallenriffen, wenngleich dieses Element sehr wichtig ist für Wachstumsprozesse, da es in den Proteinen und der DNA aller Organismen zu finden ist. 
</p><p>Nun ist es einer Gruppe von Meeresbiologen unter Leitung eines Wissenschaftlers der Universität Bremen gelungen, eine plausible Erklärung für das Riff-Paradoxon zu liefern: Die Umwandlung von Stickstoff – die Stickstofffixierung – durch Mikroorganismen, die mit Korallen assoziiert sind, unterstützt offensichtlich die Umwandlung von Kohlenstoff – die Kohlenstofffixierung – durch Mikroalgen im Korallengewebe. Dies ist die Haupterkenntnis einer Bremer Studie, die am 28. Oktober 2015 in der renommierten Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society" veröffentlicht wurde.Den Artikel finden Sie <a href="http://rspb.royalsocietypublishing.org/content/282/1818/20152257" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">hier</a>. 
</p><h3>Korallen-Holobionten</h3><p>Korallen sind zwar Tiere, sogenannte Nesseltiere, aber in ihrem Gewebe leben so viele Mikroalgen und andere Mikroorganismen wie Bakterien, dass sie eigene Mikro-Ökosysteme, sogenannte Holobionten, darstellen. Mit Hilfe ihrer kleinen Mitbewohner sind Korallen-Holobionten in der Lage, einige Prozesse durchzuführen, die für Tiere völlig untypisch sind. Besonders wichtig für die Produktivität von Korallen ist die Kohlenstofffixierung über die Photosynthese der Mikroalgen: Hier wird Kohlendioxid mit Hilfe von Lichtenergie umgewandelt in organisches Material. Durch diesen Prozess sind Korallen in der Lage, extrem hohe Wachstumsraten zu erreichen und nicht nur Lebensräume sondern auch Nahrung für andere Organismen zu schaffen. Korallen-Holobionten führen die Kohlenstofffixierung in einer außergewöhnlichen Intensität durch, und das, obwohl sie fast keinen Stickstoff zur Verfügung haben, um daraus Biomasse zu bilden. 
</p><h3>Wie kommt das Paradoxon zustande?</h3><p>Können gleichzeitig stattfindende Prozesse, vor allem Stickstofffixierung durch Bakterien und Kohlenstofffixierung durch Mikroalgen, eine Rolle gespielt haben? Genau diese unorthodoxe Fragestellung beschäftigt den Bremer Meeresökologen Professor Christian Wild seit langer Zeit. Mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erforschte er gemeinsam mit mehreren Doktoranden – v.a. dem italienischen Nachwuchswissenschaftler Ulisse Cardini als Erstautor der Studie – und Kollegen den Zusammenhang zwischen Kohlenstoff- und Stickstofffixierung durch Korallen. 
</p><p>Das Team untersuchte diese Prozesse an allen dominanten Steinkorallen aus einem Korallenriff des nördlichen Roten Meers in Jordanien während mehrerer langer Expeditionen in allen Jahreszeiten des Jahres 2013. Das Besondere am Untersuchungsstandort war die hohe Saisonalität, das heißt eine starke natürliche Schwankung der Nährstoffkonzentrationen im Wasser zwischen den Jahreszeiten. Überraschenderweise war aber die Kohlenstofffixierung aller Korallen über das gesamte Jahr sehr konstant. Das galt sogar für den Sommer, wenn die Nährstoffkonzentrationen besonders niedrig waren. Der Schlüssel für diesen Befund lag offensichtlich in der Stickstofffixierung der Mikroorganismen. Diese war, das ergab eine Vielzahl von Messungen, im Sommer ungefähr um das Zehnfache erhöht im Vergleich zu den anderen Jahreszeiten. 
</p><p>Die Befunde der Studie in ihrer Gesamtheit deuten darauf hin, dass durch die Stickstofffixierung der Mikroorganismen die im Sommer vorherrschende extreme Stickstoff-Limitierung überwunden wurde. Prozesse durch Bakterien unterstützen also Prozesse durch Mikroalgen im Korallengewebe, so dass letztendlich nicht nur das Tier, sondern auch das ganze Riff, davon profitiert. Insofern betritt die Publikation von Cardini et al. in mehrfacher Hinsicht wissenschaftliches Neuland. Es wird klar, wie die einzelnen Prozesse der unterschiedlichen Korallenbewohner miteinander verzahnt sind. Und es deutet sich weiterhin an, dass die wichtige Rolle von Mikroorganismen in diesem Zusammenhang bisher unterschätzt wurde. Die Erkenntnisse des internationalen Forscherteams um den Bremer Professor Christian Wild und seinen Mitarbeiter <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ulisse Cardini liefern eine neue wichtige Erklärung für das Darwinsche Riffparadoxon.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann Bildmaterial angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie / Chemie<br>Marine Ökologie<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christian Wild<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 63367<br>E-Mail: <a href="mailto:christian.wild@uni-bremen.de">christian.wild@uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 02 Nov 2015 12:41:07 +0100</pubDate>
                            <title>Studieren ohne Abitur</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studieren-ohne-abitur-9</link>
                            
                            <description>Info-Veranstaltung am 9. November 2015 im Berufsinformationszentrum des Arbeitsamtes Bremen 
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 286 / 2. November 2015 RO<br><br>Eine qualifizierte Ausbildung ist das A und O für einen erfolgreichen beruflichen Werdegang. Eine besondere Bedeutung kommt hier dem Studium an Universität oder Fachhochschule zu. Deshalb streben immer mehr Menschen auch ohne Abitur ein Hochschulstudium an. Tatsächlich gibt es viele Wege, ein Studium aufzunehmen. Diese sind abhängig von der persönlichen Situation, der schulischen und beruflichen Vorbildung, aber auch von dem angestrebten Studiengang. Am Montag, 9. November 2015, informieren auf einer gemeinsamen Veranstaltung die Universität Bremen, die Erwachsenenschule und die Kreisvolkshochschule Verden über Möglichkeiten, ohne „übliches“ Abitur zu studieren. Die Veranstaltung findet von 17 bis 19 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) des Arbeitsamtes Bremen, Doventorsteinweg 44, statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
</p><p><strong>Zum Veranstaltungsprogramm:</strong></p><p>An der Uni Bremen gibt es verschiedene Möglichkeiten, ohne reguläres Abitur zu studieren. Welcher Weg der richtige ist, ist individuell sehr verschieden. Birgit Eilers-Born von der Erwachsenenschule Bremen berichtet über das Kolleg und das Abendgymnasium. Über die Zulassungs-Prüfung (Z-Prüfung) in Niedersachsen informiert Martina Heise von der Kreisvolkshochschule Verden. Stephan Determann von der Universität Bremen spricht über den Zugang zum Studium mit Hilfe einer beruflichen Fortbildung zum Meister oder ähnlichen Ausbildungen und das Probestudium. Die Einstufungsprüfung stellt Tina Hoffmann von der Universität Bremen vor, das weiterbildende Studium „Sozialwissenschaftliche Grundbildung" Peter Mehlis vom Zentrum für Arbeit und Politik (zap) an der Universität Bremen. Die Veranstaltung moderiert Stephan Determann von der Zentralen Studienberatung der Uni Bremen.<br><br>Weitere Informationen sind telefonisch unter 0421 218 61160 erhältlich. Alle Informationen stehen als Download zur Verfügung: <a href="http://ww.uni-bremen.de/StudierenohneAbi" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">ww.uni-bremen.de/StudierenohneAbi </a>.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Dezernat 6 – Studentische Angelegenheiten Zentrale Studienberatung (ZSB)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Stephan Determann<br>Telefon: 0421 218-61150<br>E-Mail: <a href="mailto:sdetermann@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sdetermann@uni-bremen.de </a><br><a href="http://ww.uni-bremen.de/StudierenohneAbi" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">ww.uni-bremen.de/StudierenohneAbi</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 02 Nov 2015 14:45:53 +0100</pubDate>
                            <title>Die neuronale Signatur der Konfliktverarbeitung im Alter</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/die-neuronale-signatur-der-konfliktverarbeitung-im-alter-1</link>
                            
                            <description>Universitätslektorin  Dr. Margarethe Korsch von der Universität Bremen erhält Posterpreis auf hochrangiger Konferenz zur Neuropsychologie in Lübeck</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 287 / 2. November 2015 RO Die Universitätslektorin für Biologische Psychologie <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Margarethe Korsch von der Universität Bremen ist jetzt bei der 30. Jahrestagung der Gesellschaft für Neuropsychologie (GNP) in Lübeck mit dem Preis für das beste Poster ausgezeichnet worden. Sie errang den Preis für das Poster mit dem Titel “<span lang="en">Ageing effects on early stages of conflict processing are specific for different conflict types - an ERP study</span>". Die 30-jährige Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Neuropsychologie und Verhaltensneurobiologie im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften arbeitet an den neuronalen Grundlagen der Konfliktverarbeitung im Alter und bei altersassoziierten Erkrankungen. Dabei kombiniert sie klinisch-neuropsychologische Untersuchungen mit dem Elektroenzephalogramm (EEG) und der funktionellen Kernspintomografie (fMRT). <br><br>Die Konferenz versammelt jährlich Expertinnen und Experten aus der Neuropsychologie, die sich über den Stand der Forschung austauschen und ihre Projekte vorstellen. „Ich hatte keineswegs damit gerechnet, für diese eher grundlagenwissenschaftliche Arbeit einen Posterpreis zu erhalten“, so Korsch.<br><br>An der Uni Bremen arbeitet sie seit 2009 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Abteilung für Neuropsychologie und Verhaltensneurobiologie. Seit Mai dieses Jahres ist Margarethe Korsch hier als Universitätslektorin tätig.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle ist unter der E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> ein Foto von <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Margarethe Korsch erhältlich.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Abteilung Neuropsychologie und Verhaltensneurobiologie<br>Dr. Margarethe Korsch<br>Tel.: 0421 218 68742<br>E-Mail: <a href="mailto:korsch@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">korsch@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.neuropsychologie.uni-bremen.de/people.htm" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.neuropsychologie.uni-bremen.de/people.htm</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11465</guid>
                            <pubDate>Mon, 02 Nov 2015 15:19:56 +0100</pubDate>
                            <title>„Handy aus. Kopf an.“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/handy-aus-kopf-an-1</link>
                            
                            <description>Umfrage zur Sicherheit im Straßenverkehr am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 288 / 2. November 2015 SC
</p><p>Wie effektiv sind öffentliche Kampagnen für mehr Verkehrssicherheit? Wie lassen sich Verkehrsteilnehmer gezielt ansprechen? Diesen Fragen geht aktuell eine Untersuchung am ZeMKI, Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen nach. Insbesondere die Nutzung von Mobiltelefonen und Infotainment-Systemen im Fahrzeug, stellt im Straßenverkehr ein erhebliches Risiko dar.
</p><p>Im Rahmen ihres Promotionsprojekts hat die Forscherin Karin Elbrecht eine Plakataktion am Hochschulring in Auftrag gegeben: Vorbeifahrende werden ab dem 3. November 2015 von einem auffälligen Augenpaar dazu ermahnt, sich auf den Straßenverkehr zu konzentrieren: „Augen auf die Straße“ – und nicht etwa das Handy bedienen. Das Motiv wurde bereits vom schweizerischen Fonds für Verkehrssicherheit für die Unfallprävention eingesetzt. 
</p><p>Karin Elbrecht forscht zur Wahrnehmung und Wirkung von Verkehrssicherheitskampagnen. Breit angelegte Plakataktionen sind in vielen Ländern ein fester Bestandteil in der Verkehrssicherheitsaufklärung. Die Hinweise am Straßenrand sollen auf die Gefahren und vielen Ablenkungsquellen aufmerksam machen. Dabei bleibt jedoch die Frage offen, wie solche Kampagnen tatsächlich einen effektiven Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten können. 
</p><p>Ziel des Forschungsprojektes ist es zu ermitteln, ob und wie die eingesetzten Plakate beachtet werden. Dazu wird zeitgleich eine Online-Umfrage von Verkehrsteilnehmern durchgeführt: Interessierte können sich auf der Website www.augen.uni-bremen.de an der Umfrage beteiligen. Dort gibt es auch weitere Informationen zum Thema Ablenkung im Straßenverkehr.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>ZeMKI, Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung<br>Karin Elbrecht<br>E-Mail: <a href="mailto:elbrecht@uni-bremen.de">elbrecht@uni-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421-218-67653<br><a href="http://www.zemki.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.zemki.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11466</guid>
                            <pubDate>Tue, 03 Nov 2015 10:39:11 +0100</pubDate>
                            <title>Studium und Praktikum im Ausland: Bangkok oder London?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studium-und-praktikum-im-ausland-bangkok-oder-london-1</link>
                            
                            <description>International Office lädt zur 5. Internationalen Hochschulmesse am 11. November 2015</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 289 / 3. November 2015 RO
</p><p>Noch nie gab es so viele Möglichkeiten wie heute, einen Auslandsaufenthalt während des Studiums zu realisieren. Ob Praktikum oder Auslandssemester: Durch Fachbereichskooperationen, Erasmus-Programme und Stipendien stehen den Studierenden viele Türen offen. Das International Office der Universität Bremen lädt alle Studierenden ein, sich im Rahmen der 5. Internationalen Hochschulmesse über die verschiedenen Förderprogramme und Zielregionen zu informieren. Die Messe findet am Mittwoch, 11. November 2015 von 10 bis 16 Uhr im <abbr title="Geisteswissenschaften 2">GW2</abbr> (Haupttreppe) statt.<br><br>Ein Auslandsaufenthalt während des Studiums ist eine besondere Erfahrung. Er bietet den Studierenden die Chance, sich akademisch, beruflich und persönlich weiterzuentwickeln. Viele berichten begeistert von der persönlichen Bereicherung, die ein Leben in einer fremden Kultur mit sich bringt. Zudem ist Auslandserfahrung heutzutage für viele Arbeitgeber ein unerlässliches Kriterium. <br><br>An rund 20 Ständen informieren universitätsinterne und -externe Anbieter über Programme, Finanzierung und individuelle Möglichkeiten eines kurz- oder längerfristigen Aufenthalts in Europa und Übersee. Zusätzlich gibt es Informationsmaterialien von den zahlreichen Partnerhochschulen der Universität Bremen. Erfahrene Studierende geben einen ganz persönlichen Einblick ins Abenteuer Ausland. Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Vortragsprogramm: In drei Räumen laufen parallel Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen wie Austausch- und Stipendienprogramme, Freiwilligendienst in Südostasien oder Auslandspraktika für Studierende der Natur- und Ingenieurswissenschaften. <br><br>Eine Übersicht über die Stände, das detaillierte Veranstaltungsprogramm stehen auf der Webseite der Universität: <a href="http://www.uni-bremen.de/hochschulmesse" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/hochschulmesse<br></a><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>International Office<br>Barbara Hasenmüller<br>Tel.: 0421 218 60362<br>E-Mail: <a href="mailto:barbara.hasenmueller@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">barbara.hasenmueller@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/hochschulmesse" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/hochschulmesse</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11467</guid>
                            <pubDate>Tue, 03 Nov 2015 16:15:44 +0100</pubDate>
                            <title>2. Platz beim EU Innovationspreis für Bremer TZI-Spinoff Verified Systems International GmbH</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/2-platz-beim-eu-innovationspreis-fuer-bremer-tzi-spinoff-verified-systems-international-gmbh-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 290 / 3. November 2015 RO 
</p><p>Erstmalig hat die europäische Forschungskommission den „<span lang="en">Innovation Radar Innovation Prize</span>“ ausgeschrieben. Aus über 1.000 Ideen, die in Forschungsprojekten entwickelt wurden, wählten <abbr title="Europäische Union" lang="de">EU</abbr>-Spezialisten zunächst die zehn Erfindungen mit dem größten Innovationspotenzial. Hierbei erreichte ein Forschungsergebnis, welches unter Leitung von Professor Jan Peleska vom Fachbereich Mathematik und Informatik der Universität Bremen erarbeitet wurde, den 4. Platz. Es handelt sich dabei um ein mathematisch komplexes und nur mit Computerunterstützung anwendbares Testverfahren, welches für Steuerungssysteme in Flugzeugen, Zügen oder Automobilen eine bisher noch nicht erreichte Teststärke besitzt. Noch während des Forschungsprojektes übernahm Verified Systems International GmbH, ein Spinoff Unternehmen des Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI), welches 1998 gegründet wurde, die Vermarktung: Verified Systems ist auf die Prüfung sicherheits-relevanter Systeme spezialisiert. Das neue Testverfahren wurde für das Testautomatisierungssystem des Unternehmens neu implementiert. Hierfür erhielt das Unternehmen den 2. Preis, die sogenannte „<span lang="en">Runner-up Trophy</span>“. 
</p><p><strong>Das Bremer Testverfahren </strong></p><p>Mit der neuen Teststärke des Bremer Testverfahrens, können künftig bei gleichem Testaufwand mehr Fehler entdeckt werden. Es kann sogar die vollständige Korrektheit des Testlings in Bezug auf die an ihn gestellten Anforderungen mit vertretbarem Aufwand nachgewiesen werden. Die Vorteile der neuen Teststrategie zeigen sich besonders bei Systemen mit sehr großen Eingabe-Wertebereichen. Hier ist es unmöglich, alle Eingaben in allen Systemzuständen umfassend zu erproben. Das neue Verfahren ermöglicht es, eine viel kleinere Teilmenge von Testdaten zu berechnen, die bereits ausreicht, um den erforderlichen Vertrauensgrad beim Test zu erzielen. So kann beispielsweise ein Überwachungssystem, welches Sollwert und Istwert der Zuggeschwindigkeit vergleicht und bei unzulässigen Überschreitungen die Notbremsung auslöst, auf diese Weise sehr viel effizienter getestet werden, als es mit bisherigen Verfahren möglich war.
</p><p><strong>Das TZI</strong></p><p>Im TZI arbeiten fachübergreifend 15 Professorinnen und Professoren der Uni Bremen sowie mehr als 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an zentralen Fragestellungen der modernen Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft. Die Wissenschaftler forschen in über 100 nationalen und internationalen Projekten für eine bessere Bildungs- und Lebensperspektive der Menschen sowie eine höhere Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Themen sind die Zukunft der Industriearbeit, lebenslanges Lernen, der demografische Wandel, der sichere Umgang mit Informationen in Zeiten des Internets oder Ressourceneffizienz. <br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle erhalten Sie unter der E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> digitales Bildmaterial. <br><br>Weitere Informationen<br>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik<br>Prof. Dr. Jan Peleska<br>Telefon: 0421 218 63961<br>E-Mail: <a href="mailto:jp@informatik.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">jp@informatik.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.tzi.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.tzi.de</a><br><a href="https://ec.europa.eu/digital-agenda/en/news/ict-2015-and-winners-are" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://ec.europa.eu/digital-agenda/en/news/ict-2015-and-winners-are</a><br><a href="https://ec.europa.eu/digital-agenda/en/blog/no-more-software-bugs" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://ec.europa.eu/digital-agenda/en/blog/no-more-software-bugs</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11468</guid>
                            <pubDate>Wed, 04 Nov 2015 10:35:10 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Biographien: Schüler und Studierende erforschen das Arbeitsleben</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-biographien-schueler-und-studierende-erforschen-das-arbeitsleben-1</link>
                            
                            <description>Kooperationsprojekt zum forschenden Lernen zwischen der Universität, Schulen aus Bremen und Bremerhaven sowie der bremischen Unternehmen der Luft- und Hafenindustrie / Auftakt am 6. November</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 291 / 4. November 2015 SC
</p><p>Globalisierung, Industrie 4.0, digital vernetzte Welt: die heutige Arbeitsgesellschaft wandelt sich in einer bisher nicht gekannten Dynamik – und hinterlässt Spuren bei den betroffenen Menschen in den Betrieben und in der gesamten Gesellschaft. Klassische Arbeitsbiographien des vergangenen Jahrhunderts sind Auslaufmodelle. Berufliche Lebenslagen älterer Generationen bieten jungen Menschen vor dem Berufseinstieg nur bedingt Orientierung für die Zukunft. Zudem driften individuelle, wirtschaftliche und politische Interessen immer weiter auseinander. 
</p><p>Dennoch: Um sich in der vielschichtigen Gemengelage des gegenwärtigen Berufslebens zurechtzufinden, hilft die Beschäftigung mit der Arbeitswelt. Davon sind die Organisatorinnen und Organisatoren des forschenden Lernprojekts „Bremer Leben. Aus Biographien Lernen – Arbeitsleben erforschen“ von der Universität Bremen am Zentrum für Arbeit und Politik überzeugt. Ausgangspunkt des Projekts, in dem neben Wissenschaftlern, Schulen aus Bremen und Bremerhaven sowie die bremischen Unternehmen Airbus und Eurogate zusammenarbeiten, sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihre beruflichen Werdegänge. Schülerinnen und Schüler erforschen gemeinsam mit Studierenden deren Arbeitsbiographien und lernen dabei die sozialwissenschaftliche Methode der Biographieforschung kennen.
</p><p>Ziel des Projekts ist es, jungen Leuten einen Einblick in die soziale und politische Realität zu geben. Damit sollen nicht nur die Methoden- sowie die politische Analyse- und Urteilskompetenz bei Schülerinnen, Schülern und&nbsp; Studierenden herausgebildet werden, sondern auch zentrale Beiträge zur beruflichen Orientierung der Schülerinnen und Schüler und ihrer eigenen Standortbestimmung geleistet werden.&nbsp;&nbsp; 
</p><p>Die Auftaktveranstaltung findet am Freitag, den 6. November 2015, von 15.00-16.30 Uhr im Technischen Bildungszentrum Mitte (An der Weserbahn 4 in 28195 Bremen) statt. Dabei treffen sich Wissenschaftler vom Zentrum für Arbeit und Politik der Uni Bremen, Studierende für das Lehramt an Gymnasien und Oberschulen im Fach Politik, Geschichte und Geographie sowie Lehramt an Berufsschulen, Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte des Beruflichen Gymnasiums Technik (BGT) und der gymnasialen Oberstufe des Schulzentrums Carl von Ossietzky. Die Projektbeteiligten lernen sich hier zum ersten Mal persönlich kennen und präsentieren ihre Projektintentionen. Danach erfolgt ein Austausch über Vorgehen und Ziele. Das Projekt läuft bis zum Sommer 2016.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für Arbeit und Politik<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Eva Anslinger<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421-218-56712<br>E-Mail: <a href="mailto:eans@uni-bremen.de">eans@uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11469</guid>
                            <pubDate>Wed, 04 Nov 2015 10:45:29 +0100</pubDate>
                            <title>Joachim Herz Stiftung zeichnet Bremer Chemiedidaktiker als Experten für innovative Lehre mit digitalen Medien aus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/joachim-herz-stiftung-zeichnet-bremer-chemiedidaktiker-als-experten-fuer-innovative-lehre-mit-digitalen-medien-aus-1</link>
                            
                            <description>Professor Ingo Eilks als Senior-Fellow in das neu gegründete Kolleg Didaktik:digital berufen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 292 / 4. November 2015 SC
</p><p>Um den Einsatz digitaler Medien im naturwissenschaftlichen Unterricht und in der Lehramtsausbildung zu stärken, hat die Joachim Herz Stiftung das Kolleg Didaktik:digital gegründet. Mit der Gründung wurden sechs <span lang="en">Senior-Fellows</span> ausgewählt, nach Aussage der Joachim Herz Stiftung allesamt auf dem Gebiet der digitalen Medien erfahrene Fachdidaktik-Professoren der Fächer Biologie, Chemie und Physik. Einer der Senior-Fellows ist Professor Ingo Eilks vom Institut für Didaktik der Naturwissenschaften der Universität Bremen. 
</p><p>Mit der Auswahl der <span lang="en">Senior-Fellows</span> werden, so die Joachim Herz Stiftung, „deren nachgewiesene exzellente Beiträge zum Einsatz digitaler Medien im naturwissenschaftlichen Unterricht und entsprechende Erfahrungen und Angebote in der Lehramtsausbildung“ ausgezeichnet. Die Senior-Fellows erhalten mit der Berufung je 20.000 Euro für den Ausbau und die Weiterverbreitung ihrer eigenen vorbildlichen Lehrmodule. „Die Wahl des Kollegen Ingo Eilks zum <span lang="en">Senior-Fellows</span> für das Kolleg Didaktik:digital belegt einmal mehr, was für innovative Hochschullehrende wir im Bereich der Lehramtsausbildung an der Bremer Universität haben“, freut sich Professor Thomas Hoffmeister, Bremer Uni-Konrektor für Lehre und Studium. 
</p><h3>Digitale Medien im Unterricht effektiver nutzen – Das Kolleg Didaktik:digital</h3><p>Wie sieht ein sinnvoller Einsatz digitaler Medien im naturwissenschaftlichen Unterricht aus? Das ist die zentrale Frage, mit der sich das neu eingerichtete Kolleg Didaktik:digital der Joachim Herz Stiftung befasst. „Viele Schulen sind inzwischen gut mit digitalen Medien ausgestattet. Umso wichtiger ist es, jetzt die Frage zu beantworten, wann und wie sie Mehrwert im Unterricht bieten können. Für die Naturwissenschaften wollen wir mit unserem Kolleg Impulse geben und Wege aufzeigen“, sagt Petra Herz, die Vorstandsvorsitzende der Stiftung. Gerade in den naturwissenschaftlichen Fächern können digitale Medien sehr gut zu einem besseren Verständnis beitragen. Mit ihrer Hilfe lassen sich naturwissenschaftliche Fragestellungen bearbeiten und Phänomene begreifen, die sonst im Klassenraum nur schwer oder gar nicht zugänglich sind. 
</p><h3>Erfahrene Fachdidaktiker geben ihr Wissen zur Nutzung digitaler Medien weiter</h3><p>Im Kolleg werden die <span lang="en">Senior-Fellows</span> gemeinsam mit zwölf Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern an einem sinnvollen Einsatz digitaler Medien im naturwissenschaftlichen Unterricht arbeiten. Die so gewonnenen neuen Ideen sollen dann unmittelbar in die Ausbildung von angehenden Lehrkräften einfließen. Das Kolleg Didaktik:digital setzt so auf eine möglichst frühe Ansprache angehender Lehrerinnen und Lehrer. Bereits während ihres Studiums sollen sie über Möglichkeiten und Grenzen digitaler Medien in ihrem späteren Unterricht diskutieren. So verknüpft die Joachim Herz Stiftung mit dem Projekt bestehende Aktivitäten zur besseren Implementierung digitaler Medien in der Lehramtsausbildung und schafft Anreize zur Neu- bzw. Weiterentwicklung von entsprechenden Lehr- und Lernmodulen in den Fächern Biologie, Chemie und Physik – auch an der Universität Bremen. 
</p><p>Informationen zum Kolleg Didaktik:digital: <a href="http://www.joachim-herz-stiftung.de/kolleg-didaktik-digital." target="_blank" rel="noreferrer">www.joachim-herz-stiftung.de/kolleg-didaktik-digital.</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut für Didaktik der Naturwissenschaften<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ingo Eilks<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 - 63280/0170 324 8543<br>E-Mail: <a href="mailto:ingo.eilks@uni-bremen.de">ingo.eilks@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.chemiedidaktik.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.chemiedidaktik.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11470</guid>
                            <pubDate>Wed, 04 Nov 2015 14:19:26 +0100</pubDate>
                            <title>Den radioaktiven Stoffen auf der Spur</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/den-radioaktiven-stoffen-auf-der-spur-1</link>
                            
                            <description>Maria Evangelia Souti und Dominik Höweling wurden auf internationaler Tagung zur Umweltradioaktivität jeweils für das beste Poster ausgezeichnet</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 293 / 4. November 2015 RO 
</p><p>Gleich zwei Preise für junge Nachwuchskräfte gehen an die Uni Bremen: Die Arbeit der Doktorandin Maria Evangelia Souti zum Transport von medizinischen radioaktiven Stoffen im Flusswasser und die Arbeit des Masterstudenten Dominik Höweling zur Gammaspektroskopie wurden jeweils mit dem Preis für das beste Poster ausgezeichnet. Die Auszeichnungen wurden am 25. September 2015 bei internationalen Tagung „ENVIRA 2015" (<span lang="en">Environmental Radioactivity</span>) zum Thema Umweltradioaktivität vergeben. Beide Wissenschaftler forschen in den Laboren der Landesmessstelle für Radioaktivität am Institut für Umweltphysik im Fachbereich Physik/Elektrotechnik der Universität Bremen.
</p><p><strong>Radioaktive Stoffe im Flusswasser</strong></p><p>Maria Evangelia Souti errang den Preis für das Poster mit dem Titel „Medical 131I in River Water and Sediments - Case Study of Weser River in NW Germany“. Die Bremer Wissenschaftlerin hat sich <br>in ihrem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt mit der Ausbreitung der in der Nuklearmedizin eingesetzten radioaktiven Stoffe in die Umwelt auseinandergesetzt. Ein Teil dieser Stoffe gelangt mit den Ausscheidungen der Patienten durch Kanalisation und Kläranlage in die Weser. Maria Souti untersuchte die Ablagerung in der Umgebung der Kläranlage Seehausen. Die Ergebnisse lassen allgemeine Rückschlüsse über Transport und Ausbreitung radioaktiver Stoffe in Flüssen, beispielsweise nach AKW-Unfällen, zu. Das Projekt ist eingebettet in den bundesweiten Forschungsverbund "TransAqua", der radioaktive Stoffe im Wasser zum Thema hat. An der Uni Bremen arbeitet Maria Souti seit 2012 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Physik/Elektrotechnik.
</p><p><strong>Untergrundrauschen des Gammaspektrometers um die Hälfte verringert </strong></p><p>Der messtechnische Aufwand radioaktive Belastungen zu ermitteln ist recht hoch. Deshalb ist jede Verbesserung der Laborinstrumente willkommen. Genau damit hat sich der zweite Preisträger beschäftigt. In seiner Arbeit verbessert der Masterstudent Dominik Höweling (10. Fachsemester) die Empfindlichkeit eines Gammaspektrometers: Die von der kosmischen Strahlung erzeugten Partikelschauer können die dicke Bleiabschirmung der Strahlungsdetektoren durchdringen und „falsche" Signale erzeugen. Gleichzeitig können die Schauer aber auch außerhalb der Abschirmung mittels eines zusätzlichen Schirm-Detektors registriert werden. Sprechen nun Schirm- und Messdetektor gleichzeitig an, ist anzunehmen dass das Signal von der kosmischen Strahlung verursacht wurde, und das Signal wird verworfen. Höweling ist es gelungen, das Untergrundrauschen um nahezu 50 Prozent zu reduzieren. Er erhielt die Auszeichnung für sein Poster „<span lang="en">Background Reduction in a Gamma Spectrometer Setup with an Active Shielding“.</span><br><br>Veranstaltet wurde die Tagung „ENVIRA 2015“ von der Universität Thessaloniki und der <span lang="en">International Atomic Energy Agency (IAEA)</span>. Über 220 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 40 Staaten diskutierten 135 Vorträge und 131 Poster. Die Uni Bremen war mit Mitgliedern der Landesmessstelle für Radioaktivität am Institut für Umweltphysik vertreten. <br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle können unter der E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> Fotos der beiden Preisträger angefordert werden. <br><br>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Landesmessstelle für Radioaktivität des Landes Bremen am Institut für Umweltphysik<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Helmut Fischer<br>Tel.: 0421 218 62761<br>E-Mail: <a href="mailto:hfischer@physik.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">hfischer@physik.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.radioaktivitaet.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.radioaktivitaet.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 04 Nov 2015 16:03:27 +0100</pubDate>
                            <title>Uni Bremen vertieft Kooperation mit Malta</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-vertieft-kooperation-mit-malta-1</link>
                            
                            <description>Bremer Delegation besucht Universität Malta / Neue Perspektiven bei der Zusammenarbeit</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 294 / 4. November 2015 RO
</p><p>An der Uni Bremen gibt es seit drei Jahren eine eher ungewöhnliche Einrichtung - das Malta-Zentrum. Hier wird das Maltesische sprachwissenschaftlich erforscht. Mit über 670 Publikationen verfügt das Zentrum über eine der größten Sammlungen maltesischer Literatur außerhalb Maltas. Die Universitäten Bremen und Malta haben den Kooperationsvertrag jetzt bis 2022 verlängert. Insgesamt wird die Zusammenarbeit künftig auch auf andere Bereiche ausgedehnt. So könnten die bisherigen sprachwissenschaftlichen Forschungsarbeiten um literaturwissenschaftliche Fragestellungen ergänzt werden. Zudem soll es künftig auch in den Meereswissenschaften gemeinsame Projekte geben. Das sind die Ergebnisse, die die Bremer Delegation aus Malta mitgebracht hat. Ein 5-köpfiges Team unter Leitung von Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter kehrte jetzt von einem 4-tätigen Besuch zurück.
</p><p><strong>Eine „Win-win-Strategie“ für beide Seiten</strong></p><p>„Neben der Kooperation in der Linguistik eröffnen sich an der Uni Malta zahlreiche weitere Ansatzpunkte für den Ausbau der Kooperation“, fasst <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Annette Lang, Leiterin des International Office der Uni Bremen, zusammen. „Nicht zuletzt für unsere Studierenden ist Malta als (auch) englischsprachiges Land ein attraktives Ziel für das Auslandsstudium. Umgekehrt bietet das Malta-Zentrum für maltesische Studierende zum einen die einmalige Chance für Auslandspraktika.“ Zurzeit sind sieben Bremer Nachwuchskräfte an der Universität Malta, um eigene Studien und Projekte voranzutreiben. Über gemeinsame Doppelabschlussprogramme für Studierende wird bereits nachgedacht. Auch die meereswissenschaftliche Forschung könnte schon bald profitieren: Malta wäre eine nahezu ideale Anlaufstation bei Schiffexpeditionen im Mittelmeer. Professor Gerhard Bohrmann vom MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Uni Bremen - hat mit seinen maltesischen Kollegen bereits gemeinsame Forschungsinteressen diskutiert. „Auch der seit kurzem bestehende Master in Mariner Archäologie ist für die Zusammenarbeit von Interesse“, so Annette Lang.
</p><p><strong>Das linguistische Interesse am Maltesischen</strong></p><p>Ideengeber der Kooperation und Mitbegründer ist der Bremer Professor Thomas Stolz vom Institut für Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft (IAAS) im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität. Sein Interesse an der Sprache: „Maltesisch ist mit seinen knapp 400.000 Sprechern die einzige arabische Amtssprache in der Europäischen Union, die allerdings mit dem uns vertrauten Alphabet geschrieben wird. Italienische und englische Einflüsse haben das Vokabular stark beeinflusst – für linguistische Fragestellungen ein interessantes Forschungsgebiet“. <br><br>Die Einzigartigkeit des Bremer Malta-Zentrums wird in Malta selbst mit höchster Wertschätzung wahrgenommen: Sowohl der Staatsbesuch vom maltesischen Präsidenten im vergangenen Jahr als auch der jetzige Empfang vor Ort bei der neuen Präsidentin Marie Louise Coleiro Preca unterstreichen dies nachdrücklich.<strong></strong></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann unter der E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> ein Foto der Bremer Delegation in Malta angefordert werden.<br><br>Weitere Informationen: <br>Universität Bremen<br>International Office<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Annette Lang<br>Tel.: 0421 218 60361<br>E-Mail: <a href="mailto:lang@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">lang@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 05 Nov 2015 13:47:35 +0100</pubDate>
                            <title>Wissenschaftler der Universität Bremen an Aufklärung des Ursprungs von Hepatitis-Virus beteiligt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wissenschaftler-der-universitaet-bremen-an-aufklaerung-des-ursprungs-von-hepatitis-virus-beteiligt-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 295 / 5. November 2015 SC
</p><p>Der Ursprung neuer bei Menschen auftretenden Viruskrankheiten wird meist schnell aufgeklärt. So werden Infektionen mit dem Ebolavirus von Fledermäusen, den natürlichen Wirtstieren, auf den Menschen übertragen. Demgegenüber ist der evolutionäre Ursprung der seit langem im Menschen heimischen Viren, wie den Gelbsucht hervorrufenden Hepatitisviren, immer noch geheimnisumwoben. Einem internationalen Konsortium gelang es nun mit maßgeblicher Beteiligung von Virologen der Universität Bremen um Professor Andreas Dotzauer, den rätselhaften Ursprung<span lang="en"> des Hepatitis A-Virus aufzuklären. Darüber berichtet jetzt die renommierte amerikanische Zeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS)</span>.
</p><p>Uralte Verwandte des humanen Hepatitis A-Virus wurden in kleinen Säugetieren entdeckt, und ein Stammbaum des Virus konnte rekonstruiert werden. Die ältesten Viren kommen in insektenfressenden kleinen Säugern, wie Spitzmäusen, Igeln und Flughunden vor. Hinweise lassen vermuten, dass diese Viren von sehr altertümlichen Insektenviren abstammen, denen es gelang, sich an die neuen Säugetierwirte anzupassen. Von den insektenfressenden Säugetieren wurden die Viren dann auf kleine Nagetiere, wie Mäuse, übertragen und von hier aus erfolgte schließlich der Sprung auf den Menschen oder möglicherweise auf einen unserer Primatenvorfahren vor über 29 Millionen Jahren. Schon die ältesten mit dem Hepatitis A-Virus des Menschen verwandten Säugerviren zeigen mit diesem gemeinsame Merkmale. Auch sie verursachen eine akute Infektion der Leber, werden auf dem fäkal-oralem Infektionsweg übertragen und werden von Antikörpern gegen das humane Hepatitis A-Virus angegriffen. Wie die Forscher berichten, scheinen bevölkerungsstarke Gemeinschaften der Wirte sowie deren hohe Mobilität die Überlebensfähigkeit dieses Virus zu begünstigen. 
</p><p>Die Studie zeigt außerdem die Notwendigkeit an, tierische Viren und deren Wirte genau zu analysieren, um die Gefahr von zoonotischen Übertragungen auf den Menschen, wie in den vergangenen Jahren so oft geschehen (<abbr title="Acquired Immune Deficiency Syndrome" lang="en">AIDS</abbr>, Ebolafieber, SARS, MERS, Hantafieber), und die möglichen Folgen für die Gesundheit abschätzen zu können. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann eine Illustration mit elektronenmikroskopischen Aufnahmen von Hepatitis A-Viren angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Andreas Dotzauer<br>Fachbereich Biologie / Chemie<br>Laboratorium für Virusforschung <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 63396<br>E-Mail: <a href="mailto:dotzauer@uni-bremen.de">dotzauer@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.virologie.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.virologie.uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11473</guid>
                            <pubDate>Fri, 06 Nov 2015 10:12:42 +0100</pubDate>
                            <title>„TTIP zielt auf eine Aushöhlung der Demokratie in Europa und den USA“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ttip-zielt-auf-eine-aushoehlung-der-demokratie-in-europa-und-den-usa-1</link>
                            
                            <description>Neuer Beitrag im Wissenschaftsblog IMPULSE der Uni Bremen: Sebastian Botzem und Marcus Wolf beschreiben sehr anschaulich die Risiken und Hintergründe des geplanten Freihandelsabkommens</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 296 / 6. November 2015 MM
</p><p>„Im Oktober 2015 haben in Berlin mehr als 200.000 Menschen gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP <span lang="en">(Transatlantic Trade and Investment Partnership) </span>demonstriert. Auf den ersten Blick erstaunt es, dass Themen wie Zoll- und Handelspolitik ähnlich viele Menschen auf die Straße bringen, wie sonst nur Fragen von Krieg und Frieden. Zugleich zeigt es aber, dass viele Bürgerinnen und Bürger verstanden haben, worum es bei <abbr title="Transatlantic Trade and Investment Partnership" lang="en">TTIP</abbr> geht: Nicht bloß um trockene Handelspolitik, sondern um das Verhältnis von Markt und Demokratie.“
</p><p>Mit diesen Worten beginnen die Politikwissenschaftler Professor Sebastian Botzem und Markus Wolf den neuesten Beitrag im Wissenschaftsblog IMPULSE der Universität Bremen (<a href="http://(https://blogs.uni-bremen.de/impulse" target="_blank" rel="noreferrer">https://blogs.uni-bremen.de/impulse</a> ). „Es gibt gute Gründe, die Verhandlungen um <abbr title="Transatlantic Trade and Investment Partnership" lang="en">TTIP</abbr> kritisch zu begleiten, insbesondere, weil diese streng geheim geführt werden und weder die Bevölkerung noch Parlamentarier wissen, welche Inhalte festgelegt werden“, so die Forscher der Universität Bremen. Statt zwischen den USA und der Europäischen Union lediglich neue Regeln für Lebensmittelsicherheit, Produktionsstandards in der Automobilindustrie oder Bestimmungen für das öffentliche Beschaffungswesen festzulegen, ziele das Abkommen zugleich auf einen tiefer gehenden Umbau unseres politischen Systems. Es bestehe die Gefahr, dass den Einzelinteressen wirtschaftlicher Akteure Vorrang eingeräumt wird und dafür bestehende demokratische Regeln abgebaut oder unterhöhlt werden. Die größere Gefahr von <abbr title="Transatlantic Trade and Investment Partnership" lang="en">TTIP</abbr> liege also jenseits handelspolitischer Fragen: „Das Abkommen zielt auf eine Aushöhlung der Demokratie in Europa und den USA“, so die Wissenschaftler. In ihrem Blogbeitrag erläutern die Autoren dies in drei Punkten. Der verbreitete anti-amerikanische Ton in der aktuellen <abbr title="Transatlantic Trade and Investment Partnership">TTIP</abbr>-Debatte sei dabei jedoch aus mehreren Gründen unangemessen. Den Hauptkonflikt als eine Auseinandersetzung zwischen Europäischer Union und USA zu sehen, verzerre die Problemlage.
</p><h3>IMPULSE – Der Wissenschaftsblog der Universität Bremen</h3><p>Der Wissenschaftsblog IMPULSE wird von der Pressestelle der Universität Bremen betreut. Er gibt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein Forum, über ihre Forschungsthemen zu berichten. Leserinnen und Leser haben die Möglichkeit, direkt mit den Autorinnen und Autoren zu diskutieren. Kontakt: Karla Götz, Telefon: 0421 218-60156, E-Mail: <a href="mailto:karla.goetz@uni-bremen.de">karla.goetz@uni-bremen.de</a> , Jacqueline Sprindt, Telefon: 0421 218-60154, E-Mail: <a href="mailto:jacqueline.sprindt@uni-bremen.de">jacqueline.sprindt@uni-bremen.de.</a></p><h3>Zu den beiden Autoren:</h3><p>Sebastian Botzem ist Professor am Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) der Universität Bremen und Leiter der Forschungsgruppe „Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten“. Zu seinen Forschungsthemen gehören Transnationale Governance und Regulierung von Finanzmärkten, Standardisierungsprozesse und Dynamiken sozialer Ordnungsbildung jenseits des Nationalstaats sowie Internationale Politische Ökonomie.
</p><p>Marcus Wolf ist wissenschaftlicher Mitarbeiter von Sebastian Botzem in der Forschungsgruppe „Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten“ am Institut für Internationale und Interkulturelle Studien (InIIS) der Universität Bremen. Seine Forschungsinteressen liegen im Gebiet der internationalen politischen Ökonomie und der politischen und Wirtschaftssoziologie.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS)<br>Forschungsgruppe „Transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten“<br>Professor Sebastian Botzem<br>Telefon: 0421 218 67460<br>E-Mail: <a href="mailto:sebastian.botzem@uni-bremen.de">sebastian.botzem@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.polfinance.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.polfinance.uni-bremen.de</a></p><p>Marcus Wolf<br>Telefon: 0421 218-67462<br>E-Mail: <a href="mailto:marcus.wolf@uni-bremen.de">marcus.wolf@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11474</guid>
                            <pubDate>Fri, 06 Nov 2015 12:36:55 +0100</pubDate>
                            <title>Qualitätspakt Lehre: Geldsegen für die universitäre Lehre</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/qualitaetspakt-lehre-geldsegen-fuer-die-universitaere-lehre-1</link>
                            
                            <description>Uni Bremen im Bund-Länder-Wettbewerb wieder erfolgreich / Lehre wird erneut mit mehreren Millionen Euro gefördert</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 297 / 6. November 2015 SC
</p><p>Gut für die Lehre, gut für die Uni, gut für Bremen: Zum zweiten Mal erhält die Uni Bremen aus dem Bund-Länder-Programm „Qualitätspakt Lehre“ mehrere Millionen Euro Fördergelder. Mit dieser Anschlussfinanzierung kann sie ihren Weg, die Lehrqualität über die gesamte Breite der Universität hinweg zu verbessern, konsequent weiter gehen. Nach dem erfolgreichen Erstantrag für das Projekt „Forschend Studieren von Anfang an – Heterogenität als Potenzial“ (ForstA) wurde der Uni Bremen auch der Folgeantrag „ForstAintegriert“ bewilligt. Das wurde heute von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz in Berlin bekannt gegeben. „Diese Zusage ist ein großer Erfolg für die Universität Bremen und dokumentiert nachhaltig, dass die Qualität der Lehre sehr gut ist, was uns auch neuberufene Professorinnen und Professoren mit Erfahrungen aus anderen Universitäten immer wieder bestätigen. Mit der Bewilligung unseres Antrages wird darüber hinaus signalisiert, dass die Uni Bremen sich mit ihren Entwicklungszielen in der Lehre auf dem richtigen Weg befindet“, freut sich Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter. 
</p><p>Auch Thomas Hoffmeister, Konrektor für Lehre und Studium und Initiator des Antrags, ist sichtlich zufrieden. „Wir haben jetzt die große Chance, die Universität Bremen als die „Universität des Forschenden Lernens“ weiter zu profilieren – und zwar nach innen und nach außen“. Der Projektstart im Januar 2017 schließt sich direkt an das Ende des ForstA-Projekts an. Die Laufzeit von „ForstAintegriert“ geht bis 2020. Neben der Uni Bremen wurden auch die Projektanträge der Hochschule für Künste und der Hochschule Bremerhaven bewilligt. Die genauen Fördersummen sind noch nicht bekannt. 
</p><p>Zentrales Ziel von „ForstAintegriert“ ist es, Studiengänge in ihrer Gesamtheit an das Konzept des Forschenden Lernens heranzuführen. „Wir bauen auf den Erfahrungen des Forschenden Lernens in einzelnen Modulen und Projekten auf, wollen aber in den kommenden Jahren die Lehre an der Uni Bremen in ganzen Studiengängen nach dem Konzept ausrichten“, beschreibt Professor Thomas Hoffmeister die Entwicklungsperspektive für die Lehre an der Uni Bremen. Gleichzeitig werden mit den neuen Millionen die Programmpunkte aus „ForstA“ weiterentwickelt, die sich bewährt haben und bei den Studierenden auf große Resonanz gestoßen sind. Dazu zählt beispielsweise das Angebot der studentischen Schreibcoaches. Sie unterstützen ihre Kommilitonen darin, das, was sie forschend Lernen, auch angemessen in Worte zu fassen. Diese Schreibhilfe – bisher auf wenige Fächer begrenzt – soll quer durch die Universität auf alle Fachbereiche ausgeweitet werden. 
</p><p>Ein weiteres Stichwort ist der Studienbeginn. Er steht im Fokus von „<abbr title="Forschend Studieren von Anfang an - Heterogenität als Potenzial" lang="de">ForstA</abbr>“ und „ForstAIntegriert“, weil er eine sehr sensible Studienphase mit hohem Risiko des Studienabbruchs darstellt. Anders als bisher soll den Studierenden mit dem neuen Programmpunkt „Uni-Start“ nicht nur vor oder direkt zu Beginn des Studiums, sondern über das ganze erste Semester Unterstützung beispielsweise durch Tutoren und Mentoren angeboten werden. „Uni-Start“ soll den Übergang in die Uni erleichtern und die Studienanfänger auf das anspruchsvolle forschende Lernen vorbereiten. „Als jemand, der sehr gerne lehrt, wünsche ich mir, dass bei den Studierendanfängerinnen und -anfängern Interesse und Neugier geweckt wird und ein forschend fragender Habitus entsteht, der sich vom ersten Studientag an durch das gesamte Studium zieht“, beschreibt Hoffmeister seine Vorstellungen vom guten Lehren und guten Lernen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Konrektor für Lehre und Studium<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Hoffmeister<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218 60031<br>E-Mail: <a href="mailto:kon2@vw.uni-bremen.de">kon2@vw.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11475</guid>
                            <pubDate>Mon, 09 Nov 2015 09:32:08 +0100</pubDate>
                            <title>Studienpreise für Mittelstandsforschung 2015 in der Handelskammer übergeben</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studienpreise-fuer-mittelstandsforschung-2015-in-der-handelskammer-uebergeben-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 298 / 9. November 2015 SC
</p><p>Drei junge Wissenschaftlerinnen und zwei junge Wissenschaftler wurden am Freitag, dem 6. November 2015, mit dem Studienpreis für Mittelstandsforschung 2015 ausgezeichnet. Bei einer Feierstunde im Haus Schütting überreichten Andreas Berghöfer, Vorsitzender des Mittelstandsausschusses der Handelskammer Bremen, Professor Kurosch Rezwan, Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Bremen, und Senator Martin Günthner die mit insgesamt 6.000 Euro dotierten Preise. In Grußworten betonten Andreas Berghöfer und Kurosch Rezwan die Bedeutung anwendungsbezogener Forschung für Standort und Unternehmen. Professor Franz Jürgen Marx, Vorsitzender des wiwib <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> (Verein zur Förderung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen und dessen Zusammenarbeit mit der Wirtschaft) hob die Bedeutung von Netzwerken zwischen Wirtschaft und Wissenschaft hervor. Die Festrede hielt Wirtschaftssenator Martin Günthner. Den Studienpreis vergibt das wiwib <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> alle zwei Jahre für Abschlussarbeiten an den Hochschulen der Metropolregion Nordwest.
</p><p>Den ersten Preis erhielt <strong>Magdalena Maria Pollok </strong>(Hochschule Bremen) für ihre Masterarbeit zum Thema: „Benchmarking zum Leistungspotenzial für mittelständische Unternehmen in der Nordwest-Region“ (Betreuer: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ulrich Kuron). Darin widmet sie sich der anspruchsvollen Aufgabe, zwischen der Unternehmensstrategie und der Branchenzugehörigkeit als Ursache des Unternehmenserfolgs von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) zu unterscheiden. Aus den gewonnenen Erkenntnissen ihrer empirischen Untersuchung erarbeitet die Verfasserin Handlungsempfehlungen für <abbr title="kleine und mittlere Unternehmen" lang="de">KMU</abbr>s sowie für Unternehmensberatungen. Die aufgeführten weiteren Ansatzpunkte für zukünftige Arbeiten unterstreichen die Bedeutung des gewählten Forschungsgebiets.
</p><p>Der zweite Preis ging an<strong><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Matthis Schneegaß</strong> (Universität Bremen) für seine Dissertation mit dem Thema: „Ursachen und Wirkungen der De-Internationalisierung – eine kompetenzbasierte Analyse am Beispiel mittelständisch geprägter deutscher Familienunternehmen“ (Betreuer: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Jörg Freiling). Herr <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Schneegaß beschäftigt sich mit dem Rückzug aus neu erschlossenen Auslandsmärkten. Ein solcher Rückzug ist gelegentlich notwendig, um Rückschlägen und der Vernichtung von (nicht nur finanziellen) Werten vorzubeugen. <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Matthis Schneegaß setzt sich mit einem sehr spezifischen, bisher kaum abgedeckten Forschungsbereich auseinander. In seinen Untersuchungen belässt er es nicht bei einer Rezitation vorhandenen Wissens, sondern entwickelt eigens aufgestellte systematische Modelle (<abbr title="zum Beispiel">z.B.</abbr> von international tätigen Familienunternehmen).
</p><p>Der dritte Platz wurde gleich dreimal vergeben, an <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Philipp K. Berger (Universität Bremen), Vanessa Veronike Heise (Universität Bremen) und Eva Isabelle Louisa Befeldt (Hochschule Bremen).
</p><p>Die Dissertation von <strong><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Philipp K. Berger</strong> trägt den Titel: <span lang="en">„The Role of Fear for Entrepreneurial Venture Creation – Causes of Failure be-fore and after Foundation“</span> (Betreuer: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jörg Freiling). In seiner Arbeit widmet sich <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Berger der in den vergangenen Jahren stark ausgeprägten Gründungslethargie. Sein Fokus richtet sich dabei nicht auf den Erfolg, sondern vielmehr auf das Scheitern von Neugründungen. Sein Ziel ist die Herausarbeitung der Gründe für ein solches Scheitern. Die Untersuchung beschäftigt sich jedoch nicht allein mit den Schwierigkeiten nach einer Gründung, sondern zielt zudem auch auf die Erforschung des Angstphänomens im Vorgründungskontext ab.
</p><p>Die Masterarbeit von <strong>Vanessa <strong>V</strong></strong><strong>eronike Heise</strong> gilt dem Thema: „Hemmnisse und Treiber der Kompetenzentwicklung in Born Transnationals“ (Betreuer: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Jörg Freiling) Die Arbeit thematisiert die Entwicklung von Kompetenzen in kleinen und mittleren Unternehmensformen, die bereits zum Zeitpunkt ihrer Gründung <abbr title="beziehungsweise" lang="de">bzw.</abbr> kurz darauf grenzüberschreitende Geschäftstätigkeiten übernehmen. Diese Unternehmen werden in der Literatur auch als sogenannte Born Transnationals bezeichnet. Um sich auf dem Markt zu etablieren, werden ihnen spezifische Kompetenzen abverlangt, die sich insbesondere an den Fähigkeiten der Gründerpersönlichkeiten ablesen lassen.
</p><p>Die Bachelorarbeit von <strong>Eva Befeldt</strong> behandelt das Thema: "Chancen und Herausforderungen des Social Entrepreneurship in einer sich im Wandel befindenden Marktwirtschaft" (Betreuerin: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Mechthild Schrooten). Eva Befeldt setzt sich in ihrer Arbeit mit der Beziehung zwischen Marktwirtschaft und gesellschaftlicher Verantwortung auseinander. Sie untersucht, inwiefern soziale Unternehmen (sogenannte Social Entrepreneurships) eine Alternative zu einer rein auf Profitmaximierung basierenden Marktwirtschaft liefern. Im Rahmen der Untersuchung werden auch die Probleme, die sich bei Social Entrepreneurships ergeben, herausgearbeitet. Die Erkenntnisse der Untersuchung zeigen, dass Social Entrepreneurship derzeit keine Alternative für die Privatwirtschaft ist, da ein struktureller Rahmen fehlt. Die Studie appelliert aber daran, dass dieser Rahmen u. a. durch eine passende Rechtsform geschaffen wird.
</p><p>Der Studienpreis für Mittelstandsforschung unterstützt den Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Wirtschaft. Andreas Berghöfer und Professor Franz Jürgen Marx hoben die Bedeutung des Wissenstransfers zwischen Hochschulen und Wirtschaft und der Gewinnung von Nachwuchskräften hervor: „Innovationstransfer erfolgt über Köpfe“. Seit 1996 werden die Studienpreise vergeben, insgesamt wurden inzwischen fast 66.000 Euro ausgeschüttet. <abbr title="Verein zur Förderung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen und dessen Zusammenarbeit mit der Wirtschaft">wiwib e.V.</abbr> hat die Aufgabe vom bisherigen Förderverein Mittelstandsforschung übernommen und setzt die Aktivitäten zur Unterstützung praxisorientierter wirtschaftswissenschaftlicher Ausbildung und Forschung konsequent fort.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen</strong>: In der Uni-Pressestelle kann Bildmaterial von den Preisträgern und der Preisverleihung angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen zu <abbr title="Verein zur Förderung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen und dessen Zusammenarbeit mit der Wirtschaft">wiwib e.V.</abbr> unter <a href="http://www.wiwibremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.wiwibremen.de</a> .<br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Mon, 09 Nov 2015 13:54:26 +0100</pubDate>
                            <title>TTIP-Protestler: Für Demokratie und gegen die Macht der Konzerne</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ttip-protestler-fuer-demokratie-und-gegen-die-macht-der-konzerne-1</link>
                            
                            <description>Ergebnisse einer Befragung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demonstration „TTIP &amp; CETA stoppen. Für einen gerechten Welthandel!“ am 10. Oktober in Berlin</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 299 / 9. November 2015 SC
</p><p>Sie sind gebildet und stehen politisch links, sie sind nicht mehr die Jüngsten und Protest erfahren und sie sehen durch <abbr title="Transatlantic Trade and Investment Partnership" lang="en">TTIP</abbr> und <abbr title="Comprehensive Economic and Trade Agreement" lang="en">CETA</abbr> Demokratie und staatlichen Einfluss auf wirtschaftliches Handeln gefährdet. Die Rede ist von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Demonstration gegen die Freihandelsverträge TTIP ((Transatlantic Trade and Investment Partnership) mit den USA und <abbr title="Comprehensive Economic and Trade Agreement" lang="en">CETA</abbr> „Comprehensive Economic and Trade Agreement“ mit Kanada am 10. Oktober 2015 in Berlin. Mit 150.000 (Polizeiangaben) oder 250.000 (Angaben der Veranstalter) Teilnehmenden war es die größte Demonstration seit dem Protest gegen den Irakkrieg am 15. Februar 2003. Mit einer Befragung wollte das Berliner Institut für Protest- und Bewegungsforschung in Kooperation mit dem Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM) der Universität Bremen herausfinden, wer sich mit welchen Motiven an der Demonstration beteiligte.
</p><p>Während der Demonstration verteilten 13 Zweierteams nach einem Zufallsprinzip Hinweiszettel, mit dem die Angesprochenen zur Beteiligung an der Befragung aufgerufen wurden. Die Teams verteilten insgesamt 3.393 Zettel, 482 Onlinefragebogen wurden ausgefüllt. Eine erste Auswertung liegt jetzt vor. Sie liefert ein differenziertes Bild der Demonstrierenden, ihrer Motive und ihrer Einstellungen. Dabei zeigen sich einige markante Muster:
</p><p>Die <abbr title="Transatlantic Trade and Investment Partnership">TTIP</abbr>-Demonstrierenden sind im Vergleich mit Teilnehmern anderer Demonstrationen relativ alt, ihr Bildungsniveau ist auffällig hoch. Sie sind auch erfahren in der Nutzung verschiedener politischer Aktionsformen. Nur ein Fünftel ist wegen <abbr title="Transatlantic Trade and Investment Partnership">TTIP</abbr> das erste Mal auf der Straße. Ein Drittel hat sich zuvor an den Protesten für einen Atomausstieg beteiligt, 22 Prozent waren zuletzt gegen Pegida und deren Ableger aktiv. Auch dass mehr als zwei Drittel der Teilnehmenden nicht aus Berlin kommen, sondern <abbr title="zum Teil" lang="de">z.T.</abbr> weite Wege auf sich genommen haben, zeigt, dass sie bereit sind, einiges auf sich zu nehmen, um ihre Kritik an <abbr title="Transatlantic Trade and Investment Partnership">TTIP</abbr> sichtbar zu machen.
</p><p><abbr title="Transatlantic Trade and Investment Partnership">TTIP</abbr> und <abbr title="Comprehensive Economic and Trade Agreement">CETA</abbr> werden von den Demonstrierenden als Ausdruck der Macht der Konzerne und als Gefährdung der Demokratie interpretiert. Es sind also nicht die in der Medienberichterstattung prominenten Themen der Sozial- oder Verbraucherschutzstandards – etwa das Bild des Chlorhühnchens –, die die Menschen mobilisiert haben in Berlin zu demonstrieren. Es geht vielmehr um die grundsätzliche Befürchtung, <abbr title="Transatlantic Trade and Investment Partnership">TTIP</abbr> und <abbr title="Comprehensive Economic and Trade Agreement">CETA</abbr> stellten eine Gefahr für die Demokratie und die staatliche Kontrolle ökonomischer Akteure dar.
</p><p>Auch wenn zahlreiche Medienberichte das nahegelegt haben – große Überschneidungen zwischen der <abbr title="Transatlantic Trade and Investment Partnership">TTIP</abbr>-Demonstration und den Ressentiment geladenen Demonstrationen wie Pegida legen die Befragungsergebnisse nicht nah. Zwar waren einzelne Plakate mit diesem Tenor auf der Demonstration nicht übersehbar. Aber unter den Befragten gibt es trotz deutlicher Kritik kein geschlossenes Feindbild von etablierten Medien und Regierenden. Im Vergleich mit anderen Demonstrationen sind es wenige (knapp ein Drittel), die denken, dass das politische System in der Bundesrepublik nicht funktioniert. Das Vertrauen in politische Institutionen und Medien ist vergleichsweise hoch und es geht mit einer relativ positiven Einschätzung der persönlichen Einflussmöglichkeiten auf das Handeln der Regierung einher.
</p><p>Ein Großteil der <abbr title="Transatlantic Trade and Investment Partnership">TTIP</abbr>-Demonstrierenden positioniert sich politisch eindeutig links. Linke und Grüne hätten unter den Demonstrierenden eine komfortable absolute Mehrheit. Nur die wenigsten würden für eine Partei stimmen, die sich für die Fortführung der <abbr title="Transatlantic Trade and Investment Partnership">TTIP</abbr>-Verhandlungen ausgesprochen hat. Ein sehr geringer Anteil ordnet sich politisch rechts ein und hat an Pegida-Demonstrationen teilgenommen.
</p><p>Die Größe der Demonstration ist Ausdruck der erfolgreichen Mobilisierung insbesondere des Kampagnen-Netzwerks Campact sowie von Gewerkschaften und Umweltorganisationen. Sie haben in der Mobilisierung tatsächlich die entscheidende Rolle gespielt. Dabei hatte sich schon zuvor gezeigt, als über drei Millionen Menschen eine selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen <abbr title="Transatlantic Trade and Investment Partnership" lang="en">TTIP</abbr> unterzeichnet haben, dass das hinter verschlossenen Türen verhandelte Handelsabkommen vielen Menschen keineswegs egal ist und sie die Entscheidung darüber nicht der Europäischen Kommission, dem US Handelsministerium und den privilegiert in die Verhandlungen einbezogenen Unternehmensverbänden überlassen wollen.
</p><p>Die Ergebnisse der Studie können unter folgendem Link heruntergeladen werden: <a href="https://protestinstitut.files.wordpress.com/2015/11/ipb_bericht-stop-ttip-befragung.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://protestinstitut.files.wordpress.com/2015/11/ipb_bericht-stop-ttip-befragung.pdf</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>SOCIUM – Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik<br><abbr title="Privatdozentin / Privatdozent">PD</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Sebastian Haunss<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 58571<br>E-Mail <a href="mailto:sebastian.haunss@uni-bremen.de">sebastian.haunss@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 10 Nov 2015 12:57:19 +0100</pubDate>
                            <title>Seit 25 Jahren konkurrenzlos</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/seit-25-jahren-konkurrenzlos-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 300 / 10. November 2015 MM
</p><p>Am Sonntag, 15. November 2015, feiert das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) an der Universität Bremen das Jubiläum des Bremer Fallturms mit einem „Tag der offenen Tür“. Seitdem der damalige Bundesforschungsminister <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Heinz Riesenhuber den Fallturm Bremen 1990 in Betrieb genommen hat, ist dieser konsequent technisch weiterentwickelt worden. Dadurch kann er heute mit einigen Superlativen aufwarten: Für erdgebundene Experimente unter Schwerelosigkeit bietet der 146 Meter hohe Fallturm die beste Qualität und die längste Versuchszeit. Um diese Vorteile nutzen zu können, reisen internationale Forschungsteams u.a. aus Japan, China, Kanada und Bolivien an die Universität Bremen. Mit über 7000 erfolgreichen Experimenten ist der Fallturm Bremen auch mit großem Abstand das Mikrogravitationslabor mit der besten Auslastung weltweit.
</p><h3>Von der Grundlagenforschung bis zu Technologietests</h3><p>Die im Fallturm forschenden Wissenschaftsteams kommen nicht nur geografisch, sondern auch wissenschaftlich aus den unterschiedlichsten Gebieten. Von der Grundlagenforschung bis hin zu Technologietests für den Einsatz im Weltraum sind zahlreiche Forschungsgebiete mit Experimenten im Fallturm vertreten. Damit man auch im Weltraum blasenfrei Flüssigkeit aus einem Tanksystem zapfen kann, untersuchen strömungsmechanische Experimente beispielsweise das Verhalten von Flüssigkeiten in der Schwerelosigkeit. Verbrennungsexperimente hingegen nutzen die Zeit ohne den Einfluss der Erdanziehungskraft, um herauszufinden, wie sich die Effizienz von Turbinen und Verbrennungsmotoren auf der Erde steigern lässt.
</p><h3>Tag der offenen Tür bietet Besichtigung und Verlosung</h3><p>Wenn sich am 15. November 2015 von 10 bis 16 Uhr die Türen des Fallturms öffnen, stehen über 30 <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr>-Mitarbeitende bereit, um ihre aktuellen wissenschaftlichen Experimente vorzustellen und alle offenen Fragen zu beantworten. Interessierte können sich über das grundlegende Prinzip der Schwerelosigkeit und die Funktionsweise des Fallturms informieren, einen Blick in die Fallröhre werfen, das Kontrollzentrum besichtigen und sogar selbst einfache Schwerelosigkeits-Experimente durchführen.<br>Darüber hinaus haben die Gäste vor Ort die Möglichkeit, an einer Verlosung teilzunehmen. Als Preise locken ein zweistündiger Aufenthalt, in der Fallturmspitze für 14 Personen oder eine individuelle Fallturmführung für eine Gruppe von maximal 25 Personen. 
</p><h3>Informationen auf einen Blick:</h3><p>Wann: 15. November 2015 von 10:00 bis 16:00 Uhr<br>Wo: <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr>, Am Fallturm, 28359 Bremen
</p><p>Kostenlose Parkplätze sind direkt vor dem Gebäude vorhanden. Im Innenhof werden Imbiss- und Getränkestände für das leibliche Wohl sorgen. Das gesamte Gelände ist barrierefrei. Bitte beachten Sie, dass auf dem gesamten Gelände Rauchverbot herrscht. Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen ist der Zutritt zur Fallturmspitze an diesem Tag nicht möglich.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br>Birgit Kinkeldey (Ansprechpartnerin für Presseanfragen und Bildmaterial)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-57755<br>E-Mail: <a href="mailto:birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de">birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.zarm.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.zarm.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11478</guid>
                            <pubDate>Tue, 10 Nov 2015 15:55:48 +0100</pubDate>
                            <title>Vertrauen schaffen durch zertifizierte Apps</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/vertrauen-schaffen-durch-zertifizierte-apps-1</link>
                            
                            <description>Forschungsverbund entwickelt teilautomatisierte Lösungen für die Überprüfung von Software für Android-Smartphones</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 301 / 10. November 2015 SC
</p><p>Für Smartphones, die mit dem Betriebssystem <span lang="en">Android</span> ausgestattet sind, werden mittlerweile weit mehr als eine Million Apps angeboten. Bei der Entstehung dieser Software stand die Sicherheit meist nicht an erster Stelle, sodass die Nutzung oft mit erheblichen Risiken für die Datensicherheit und die reibungslose Funktion des Geräts einhergeht. Ein Konsortium aus wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen hat daher jetzt im Rahmen des Projekts „ZertApps“ ein System entwickelt, das die Sicherheitsprüfung von <span lang="en">Android</span>-Apps teilweise automatisiert und den Anbietern eine Zertifizierung ermöglicht, um Vertrauen für ihr Produkt zu generieren – insbesondere bei Unternehmenskunden.
</p><p>„Apps werden oft sehr schnell geschrieben“, erklärt <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Karsten Sohr vom Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen das grundlegende Problem. Da es unter der Vielzahl der Angebote nur wenige zu einer nennenswerten Verbreitung schaffen, lohne es sich weder für die Programmierer noch für die kriminellen Hacker, frühzeitig viel Energie in eine bestimmte App zu investieren. Erst mit dem Durchbruch auf dem Markt wird es für beide Seiten interessant.
</p><p>Für die Anwender ist es jedoch wichtig, dass die App von Anfang an den gängigen Sicherheitsanforderungen entspricht – und sie nicht erst später geflickt wird, wenn es vielleicht schon zu spät ist. Mit dem Projekt „ZertApps“, das zum Ende dieses Jahres ausläuft, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „KMU-innovativ“ nun die Entwicklung von Lösungen, die den Herstellern die Einhaltung der wichtigsten Sicherheitsstandards mit überschaubarem Aufwand ermöglichen. Damit beugen die Anbieter nicht nur späteren rechtlichen Problemen vor, sondern sie können sich auch ein Gütesiegel verleihen lassen, um Kunden mit gehobenen Qualitätsansprüchen zu gewinnen.
</p><h3>Transfer in die Praxis ist bereits gesichert</h3><p>Die wissenschaftliche Einrichtungen im ZertApps-Verbund – Universität Bremen, Technische Universität Darmstadt und Fraunhofer SIT – haben ein Verfahren entwickelt, um die Prüfung so weit wie möglich zu automatisieren. Das <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik" lang="de">TZI</abbr> legt den Fokus dabei auf die Architektur der Software. So wird beispielsweise untersucht, ob die Verschlüsselung ausreichend ist und wie die Schnittstellen zu anderer Software aufgebaut sind. 
</p><p>Die Überführung der Ergebnisse in die Praxis ist bereits gesichert. Die Projektkoordination für „ZertApps“ liegt bei der <span lang="en">OTARIS Interactive Services</span> GmbH, die einen Schwerpunkt auf Lösungen für das <span lang="en">Customer Experience Management</span> legt, also die Optimierung des Kundennutzens und der Handhabung von Software. „ZertApps bietet uns zusätzliche Methoden, die Einhaltung der Anforderungen an den Datenschutz und an die Sicherheit zu überprüfen“, erklärt Geschäftsführer Mehmet Kus. „Wir integrieren die Ergebnisse der verschiedenen Projektpartner und erweitern damit unser Dienstleistungsangebot. Wir wollen die neuen Verfahren in die Breite bringen.“ Eine wichtige Zielgruppe von OTARIS sind Unternehmen, die im Rahmen ihres „<span lang="en">Mobile Device Management</span>“ überlegen, ob sie eine App auf den Geräten der Firma zulassen. OTARIS kann in Zukunft sowohl den Herstellern als auch den Anwendern solcher Apps schneller Antworten liefern.
</p><h3>Zertifizierungen mit überschaubarem Aufwand</h3><p>OTARIS kooperiert dabei auch mit einem weiteren Unternehmen aus der Hansestadt: Die datenschutz cert GmbH wird unter dem Namen „<span lang="en">certified app</span>“ künftig Zertifizierungen anbieten. „Es gibt bereits Kriterienwerke für die Prüfung von Apps, aber die sind sehr langwierig“, erläutert Geschäftsführer <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Sönke Maseberg. „Über dieses Verbundprojekt haben wir nun die Möglichkeit, die Prüfungen sehr viel schneller durchzuführen.“ Die Anbieter können dabei zwischen vier Stufen wählen: Mit „Bronze“ wird eine Basis-Sicherheit gewährleistet, die in erster Linie auf einer Selbstauskunft beruht. Ab „Gold“ erfolgt eine tiefere Prüfung mit Penetrationstests, während der höchste Grad an Sicherheit mit einer „Platin“-Zertifizierung dokumentiert wird. So können die Software-Entwickler sich für ein Gütesiegel entscheiden, das im Aufwand zu der jeweiligen App passt. „Auch die Bronze-Zertifizierung bringt schon eine deutliche Verbesserung der Sicherheit“, betont Maseberg.
</p><p>Die räumliche Nähe der drei Partner <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>, OTARIS und datenschutz cert in Bremen sowie <abbr title="Technische Universität" lang="de">TU</abbr> Darmstadt, Fraunhofer SIT und <abbr title="Systeme, Anwendungen, Programme in der Datenverarbeitung">SAP</abbr> rund um Darmstadt wirkt sich nach Angaben der Beteiligten sehr positiv auf den Transfer der Projektergebnisse in die Praxis aus, da sie die direkte Zusammenarbeit erleichtert. „Wir haben ein sehr starkes Konsortium“, so OTARIS-Geschäftsführer Mehmet Kus.
</p><h3>Abschlussveranstaltung am 17. November </h3><p>Als Regionalstelle des TeleTrusT Bundesverband IT-Sicherheit <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> veranstaltet OTARIS am 17. November 2015 ab 17 Uhr in Bremen eine Konferenz zum Thema „Sichere und datenschutzgerechte Entwicklung von mobilen Apps“, die den Abschluss des Projekts „ZertApps“ bildet. Das Veranstaltungsprogramm beginnt mit einem Vortrag von Achim Brucker (<abbr title="Systeme, Anwendungen, Programme in der Datenverarbeitung">SAP</abbr>) über die „Entwicklung sicherer Softaware: Von Mobilen Apps zu ERP Systemen“. Anschließend spricht Jens Heider (Fraunhofer SIT) über „Apps im Unternehmenseinsatz: Automatisierte Prüfung der Sicherheitsqualität“. Die Teilnahme an der Veranstaltung im BITZ (Fahrenheitstr. 1, 28359 Bremen) ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter E-Mail <a href="mailto:teletrust@otaris.de">teletrust@otaris.de</a> . 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik<br>Ansprechpartner:<br>Axel Kölling<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0171 5305119<br>E-Mail <a href="mailto:koelling@k-ms.de">koelling@k-ms.de</a><br><a href="http://www.zertapps.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.zertapps.de</a><br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 11 Nov 2015 10:24:12 +0100</pubDate>
                            <title>„Eine Uni für alle“: Entdeckungen vor unserer Haustür – Die eiszeitliche Ur-Ems“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/eine-uni-fuer-alle-entdeckungen-vor-unserer-haustuer-die-eiszeitliche-ur-ems-1</link>
                            
                            <description>Professor Tobias Mörz nimmt sein Publikum mit in ein Land vor unserer Zeit / 18. November um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 302 / 11. November 2015 SC
</p><p>Entdeckungen größeren geographischen Ausmaßes sind auch heute noch möglich – auch in Norddeutschland. Professor Tobias Mörz vom Forschungszentrum MARUM (Zentrum für Marine Umweltwissenschaften) berichtet in seinem Vortrag in der Reihe „Eine Uni für alle“ über „Entdeckungen vor unserer Haustür – Die eiszeitliche Ur-Ems“. Der Vortrag findet am 18. November um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft statt. Tobias Mörz ist seit 2003 Professor im Fachgebiet Marine Ingenieurgeologie im Fachbereich Geowissenschaften der Universität Bremen.
</p><p>Die Reihe „Eine Uni für alle“ ermöglicht seit mehr als zwei Jahrzehnten interessierten Bürgerinnen und Bürgern Einblicke in die Wissenswerkstatt Universität. Die Veranstaltung wird von den „unifreunden“ in Zusammenarbeit mit der Pressestelle der Universität Bremen organisiert. Der Eintritt ist frei.
</p><h3>Zum Inhalt des Vortrags:</h3><p>Das Wort Entdeckung weckt Gedanken an das Ende des 19. und den Beginn des 20. Jahrhunderts – die Zeit der großen Entdecker <span lang="en">David Livingston</span> und <span lang="en">Henry Stanley</span>, die Afrika erforscht haben, und Jahrhunderte alte Mysterien über den Verlauf des Kongos oder die Quellen des Nils entzauberten. Heute im Zeitalter von Google Maps und lückenloser Satellitenüberwachung erscheint unsere Welt transparent, kartiert und zumindest geographisch durchschaut. Dass auch heute noch Entdeckungen größeren geographischen Ausmaßes – und zwar vor unsere Haustüre – möglich sind, zeigt die in den vergangenen Jahren am Forschungszentrum <abbr title="Zentrum für Marine Umweltwissenschaften">MARUM</abbr> in Bremen gemachte Entdeckung und Kartierung des späteiszeitlichen Ems-Verlaufs in der heutigen Nordsee. Der Vortrag möchte interessierte Bürgerinnen und Bürger auf diese paläogeographische Entdeckungsfahrt mitnehmen, in ein Land vor unserer Zeit, an der Grenze zwischen Urgeschichte und Überlieferung. Neben der Erklärung der eingesetzten Methoden und der Präsentation des aktuellen Datenstandes soll auch der Bezug zur heutigen Ems und ihrer Probleme sowie ein Ausblick in die Zukunft der Küstenregion insgesamt, in Zeiten des Klimawandels, gegeben werden.
</p><p>Das weitere Vortragsprogramm der Reihe „Eine Uni für alle“ im Wintersemester 2015/16:
</p><p>2. Dezember 2015, 18 Uhr, Haus der Wissenschaft <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Martina Winkler, Geschichtswissenschaft<br>„Prag, August 1968. Fotografien der Okkupation“<br><br>Mi. 6. Januar 2016, 18 Uhr, Haus der Wissenschaft <br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Cordula Weißköppel, Kulturwissenschaft<br>„Ringen um Demokratie in der Transformation am Beispiel Ägypten und Tunesien“
</p><p>20. Januar 2016, 18 Uhr, Haus der Wissenschaft <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Michael Vellekoop, Elektrotechnik<br>„Forschung für neue medizinische Instrumente“
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen <br> Pressestelle <br>Eberhard Scholz <br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218 60155<br>E-Mail: <a href="mailto:eberhard.scholz@uni-bremen.de">eberhard.scholz@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 11 Nov 2015 11:23:53 +0100</pubDate>
                            <title>Rommé mit Carl Friedrich Gauß, Emmy Noether und Kurt Gödel</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/romme-mit-carl-friedrich-gauss-emmy-noether-und-kurt-goedel-1</link>
                            
                            <description>Drei Nachwuchswissenschaftler der Uni Bremen sind „Mathemacher des Monats“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 303 / 11. November 2015 RO
</p><p>Die Deutschen sind ein Volk der Kartenspieler – Skat, Poker und Rommé gehören dabei zu den beliebtesten Spielen. Hier gilt insbesondere: Das Auge spielt mit und so kamen Mathematikstudierende aus ganz Deutschland auf die Idee, ein Rommé-Kartenblatt mit mathematischen Motiven zu entwickeln. Zur Belohnung wurden die kreativen Nachwuchsmathematiker nun mit dem Titel „Mathemacher des Monats“ ausgezeichnet. Drei von ihnen kommen von der Universität Bremen.<br><br>Die ersten Entwürfe für das Romméblatt entstanden 2012 auf der Konferenz der deutschsprachigen Mathematikfachschaften (KoMa). „Die KoMa hatte 2004 ein Skatblatt herausgegeben“, erinnert sich Jan-Philipp Litza, Doktorand am Institut für Algebra, Geometrie, Topologie und deren Anwendungen (ALTA) an der Uni Bremen. „Das ist aber längst schon vergriffen, so dass wir ein neues Spiel entwerfen wollten.“ Zusammen mit Tim Haga, ebenfalls Wissenschaftler am ALTA und Nils Przigoda, Doktorand in der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur sowie sechs Nachwuchskräften von anderen Hochschulen hat er das Kartenspiel entwickelt. Das Team, in dem die drei Bremer mitarbeiteten, wurde nun für ihre Arbeit von der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) zu den „Mathemachern des Monats November“ gekürt. 
</p><p><strong>Schwierige Suche: Fotos bekannter Mathematiker in guter Auflösung</strong></p><p>Erschienen ist das neue Romméblatt vor gut einem Jahr, in einer Erstauflage von über 5.000 Exemplaren. Während die Zahlkarten mit Inhalten aus vielen Bereichen der Mathematik angereichert sind, zeigen die Bildkarten Mathematikerinnen und Mathematiker aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Gerade diese Bilder stellten die Macher des Kartenspiels vor große Herausforderungen. „Es war schwierig, Bilder in einer guten Auflösung und mit den passenden Lizenzen zu finden, die wir für das Kartenspiel verwenden konnten", erklärt Litza. „Es hat richtig Spaß gemacht, sich auf die Spurensuche nach bedeutenden mathematischen Persönlichkeiten zu begeben.“ <br><br>Als Mathemacher des Monats zeichnet die DMV jeden Monat Personen aus, die mit ihrem Engagement der Mathematik in Deutschland ein Gesicht geben und das Anliegen unterstützen, möglichst viele Menschen für Mathematik zu begeistern. Mehr Informationen zum Kartenspiel gibt es unter <a href="http://die-koma.org/kartenspiel." target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://die-koma.org/kartenspiel.</a> Der Studiengangsausschuss Mathematik hat einen Vorrat der Kartenspiele zur Ansicht und Abgabe (2,50 Euro).<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle können Sie unter der E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a><br>Fotos der Spielkarten und der „Mathemacher des Monats“ anfordern.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik/Informatik<br>Institut für Algebra, Geometrie, Topologie und deren Anwendungen ALTA <br>Tel.: 0421 218 63685<br>E-Mail: <a href="mailto:jplitza@math.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">jplitza@math.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.alta.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.alta.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 11 Nov 2015 14:05:09 +0100</pubDate>
                            <title>Mediatisierter Alltag: Wie wollen wir leben?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mediatisierter-alltag-wie-wollen-wir-leben-1</link>
                            
                            <description>Bei den 28. Bremer Universitäts-Gesprächen am 19. und 20. November 2015 diskutieren Expertinnen und Experten die Zukunft von Medien, Kommunikation und Information</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 304 / 11. November 2015 RO <br><br>Die Frage, was Medien mit dem Menschen machen, wie sie seine Welt, seine Wirklichkeit verändern, ist in den vergangenen Jahren zu einem der zentralen Themen der Kommunikations- und Medienforschung geworden. Und diese Frage ist berechtigt: Nie wurden Medien – und insbesondere die im Netz – so universell verwendet wie heute. Doch wohin entwickeln sich die Medienhäuser, die uns mit Nachrichten über das Weltgeschehen versorgen? Was verändert sich an der Art und Weise, wie wir im mediatisierten Alltag kommunizieren? Welchen Chance und Risiken verbinden sich mit der Digitalisierung? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die 28. Bremer Universitäts-Gespräche „Die Zukunft von Medien, Kommunikation und Information“, die am 19. und 20. November 2015 in Bremen stattfinden. 
</p><p><strong>Wie verändert sich unsere soziale Wirklichkeit? </strong></p><p>Die Frage nach der Zukunft von Medien und Kommunikation betrifft grundlegende Forschungsfragen in einer Gesellschaft, in der Informationsgewohnheiten, soziale Beziehungsstrukturen und der Umgang mit Daten einem fundamentalem Wandel unterworfen sind. Die Bremer Universitäts-Gespräche beschäftigen sich mit den Herausforderungen der medial geprägten Transformation sozialer Wirklichkeit. Drei übergreifende Fragen, die gemeinsam diskutiert werden: Wie verändert sich mit dem Medienwandel das Verhältnis von Experten und Laien? Wie wandelt sich der Gegensatz von Privatheit und Öffentlichkeit, insbesondere in Bezug auf die individuelle Lebensgestaltung? Und welche Herausforderungen ergeben sich aus dem Medienwandel für das Verhältnis von Lokalität und Globalität? 
</p><p><strong>Öffentlicher Vortrag von Professorin Sonia Livingstone </strong></p><p>Die Gespräche finden ihren Anfang am 19. November um 18 Uhr in einer öffentlichen Festveranstaltung in der Historischen Stadtwaage Bremen. Nach Grußworten von Professor Helge Bernd von Ahsen (Vorstand der Wolfgang-Ritter-Stiftung) und der Bremer Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Professorin Eva Quante-Brandt, hält eine der angesehensten Kommunikationswissenschaftlerin weltweit, Professorin Sonia Livingstone von der <span lang="en">London School of Economics and Political Science den Festvortrag „The Future of Children's Rights in the Digital Age“. <br></span></p><p><span lang="en"></span>Am Freitag, 20 November werden die Gespräche in einer geschlossenen Klausurtagung mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und politischer Praxis fortgesetzt. Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion mit Profis aus der Medienpraxis. Die Tagung wird von der Wolfgang-Ritter-Stiftung, der Universität Bremen und den „unifreunden“ veranstaltet. Die wissenschaftliche Koordination liegt bei den Professoren Andreas Hepp und Thomas Friemel, beide vom Fachbereich Kulturwissenschaften der Uni Bremen.<br><br><strong>Teilnehmer der Podiumsdiskussion:</strong> Moritz Döbler (Weser-Kurier), Anke Domscheit-Berg (Expertin für Open Government und Digitale Gesellschaft), Lars Haider (Hamburger Abendblatt), Nico Lumma (Next Media Accelerator) und Jan Metzger (Radio Bremen)<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Es besteht die Möglichkeit, an den Bremer Universitäts-Gesprächen teilzunehmen. Dazu ist eine Anmeldung bei <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christina Jung, Tel.: 0421 218 60336; E-Mail <a href="mailto:christina.jung@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christina.jung@vw.uni-bremen.de</a> erforderlich. <br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christina Jung<br>Tel.: 0421 218 60336<br>E-Mail <a href="mailto:christina.jung@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christina.jung@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 11 Nov 2015 14:58:06 +0100</pubDate>
                            <title>Tandem-Projekt der Bremer Professorin Sabine Doff ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/tandem-projekt-der-bremer-professorin-sabine-doff-ausgezeichnet-1</link>
                            
                            <description>Drei Stiftungen unterstützen Ideen für eine bessere Hochschullehre</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 305 / 11. November 2015 RO<br><br>Anregend soll die Lehre sein, motivierend, inspirierend und praxisnah – große Herausforderungen für jede Universität. Drei Stiftungen unterstützen jetzt mit den „Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre“ elf Projekte für eine bessere Hochschullehre. Prämiert wurden Konzepte, die Lehr- und Prüfungsformate an deutschen Hochschulen weiterentwickeln und verbessern sollen. Eine dieser prämierten Ideen kommt aus der Universität Bremen: Professorin Sabine Doff aus dem Fachbereich&nbsp; Sprach- und Literaturwissenschaften erhielt zusammen mit ihrer Kollegin Professorin Daniela Elsner von der Universität Frankfurt am Main ein Tandem-Fellowship für das Projekt: „Interuniversitäres Gesamtcurriculum Forschendes Lernen im Lehramt Englisch“. Das Konzept wird mit 30.000 Euro gefördert.<br><br>Die elf „Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre“ wurden bundesweit in drei Kategorien verliehen: Fellowships, Senior-Fellowships und Tandem-Fellowships. Mit ihren Ideen wollen die Fellows beispielsweise Studieneingangsphasen oder Praxissemester besser organisieren. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die Baden-Württemberg Stiftung sowie die Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung stellen dafür insgesamt 260.000 Euro zur Verfügung. Für die Jury war ausschlaggebend, inwieweit das eingereichte Konzept die Lehre tatsächlich weiterentwickelt und auch auf andere Fachbereiche übertragen werden kann. 
</p><p><strong>Das Bremer Projekt Forschendes Lernen im Lehramt Englisch </strong></p><p>Forschendes Lernen ist im Lehramtsstudium eine besondere Herausforderung. Es bietet dafür allerdings auch besondere Chancen, die im Rahmen des Tandem-Fellowships jetzt an den beiden Standorten Bremen und Frankfurt am Beispiel des Faches Englisch ausgelotet werden: Was macht eine gute Forschungsfrage aus, die dem Bedarf der Wissenschaft einerseits und den Bedürfnissen von Schulen andererseits Rechnung trägt? Welche empirischen Forschungsmethoden müssen Studierende im Bachelor kennenlernen und im Master weiter entwickeln, damit sie solche Forschungsfragen selbst entwickeln und bearbeiten lernen? Sabine Doff und Daniela Elsner verankern diese und andere Elemente forschenden Lernens in einem Curriculum. Dieses soll an beiden Standorten an bestehende Lehrveranstaltungen angebunden und in den nächsten beiden Jahren erprobt und evaluiert werden.<br><br>Informationen zu den elf geförderten Projekten stehen im Internet unter: <a href="http://www.stifterverband.de/lehrfellows2015" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.stifterverband.de/lehrfellows2015</a><br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Sabine Doff<br>Tel.: 0421 218 68170<br>E-Mail: <a href="mailto:doff@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">doff@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Thu, 12 Nov 2015 08:50:11 +0100</pubDate>
                            <title>Deutschlandstipendien: Uni Bremen vergibt am 17. November die neuen Stipendien</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/deutschlandstipendien-uni-bremen-vergibt-am-17-november-die-neuen-stipendien-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 306 / 12. November 2015
</p><p>Bereits zum vierten Mal vergibt die Universität Bremen die Deutschlandstipendien. 122 begabte und engagierte Studierende der Universität Bremen erhalten seit Oktober 2015 eine monatliche Förderung von 300 Euro. Rund Zweidrittel der Stipendiatinnen und Stipendiaten wird erstmalig gefördert. Das Stipendium ist eine besondere Auszeichnung: Die aus weit über 600 Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählten Studierenden haben sich nicht nur durch ausgezeichnete Noten, sondern auch durch soziales und gesellschaftliches Engagement besonders hervorgetan. Am 17. November 2015 wird allen neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten die Stipendien-Urkunde überreicht. Die Feier findet ab 18.30 Uhr im Hörsaal des Uni-Gebäudes <abbr title="Geisteswissenschaften 1">GW1</abbr> (gegenüber dem Universum) statt. Nach der Stipendienvergabe haben die Spender, Stipendiatinnen und Stipendiaten die Gelegenheit, sich kennen zu lernen.
</p><p><strong>Achtung Redaktion:</strong> Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen. Auf Wunsch können Interviews mit Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Stipendiengebern und Vertretern der Uni Bremen vermittelt werden. In der Uni-Pressestelle kann auch Bildmaterial der vergangenen Stipendienvergabefeiern anfordert werden. 
</p><p>Mit der Stipendienvergabefeier geht auch die ideelle Begleitförderung für die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Universität Bremen in die dritte Runde. Sie soll den Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Workshops zu <span lang="en">Soft Skills</span> bei der Orientierung in Lebens- und Berufsfragen helfen. Angebote der Stipendiengeber verschaffen Einblicke in Arbeitswelten und wertvolle Netzwerke. „Mit der Begleitförderung wollen wir den Stipendiatinnen und Stipendiaten helfen, ihre eigenen Potenziale und Vernetzungsmöglichkeiten noch stärker zu nutzen“, erläutert Professorin Yasemin Karakaşoğlu Konrektorin für Internationalität und Diversität der Universität Bremen.
</p><h3>Was ist das Deutschlandstipendium?</h3><p>Das Deutschlandstipendium sieht vor, dass Studierende eine monatliche Förderung in Höhe von 300 Euro erhalten. Nach dem Prinzip „Die eine Hälfte vom Bund, die andere von Ihnen“ trägt der Bund je 1.800 Euro der Stipendien, wenn die andere Hälfte von privater Seite kommt. Zahlreiche Unternehmen, Institutionen, Stiftungen, Vereine und Privatpersonen aus Bremen und darüber hinaus haben sich in diesem Jahr für die Studierenden der Universität Bremen engagiert. Viele Spender begrenzen ihr Stipendium nicht auf ein Jahr, sondern haben ihre Förderzusage für mehrere Jahre gemacht. „Besonders erfreulich ist auch, dass auch die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus 2014/2015 zusammengelegt haben, um ebenfalls ein Stipendium im Förderjahr 2015 bereitzustellen.“ freut sich Professorin Yasemin Karakaşoğlu. 
</p><h3>Wer hat die Stipendien erhalten? </h3><p>Es erhalten Studierende ein Stipendium, die besondere Begabungen und besonderes Engagement erkennen lassen. Ein Kriterium sind daher die Studienleistungen, bei Studienanfängern die Schulnoten. Bei der Auswahl werden – und dies ist eine Besonderheit der Vergabekriterien an der diversitätssensiblen Universität Bremen - zudem das gesellschaftliche und soziale Engagement, Eigeninitiative und besondere persönliche Umstände, wie zum Beispiel die Betreuung von Kindern oder Familienangehörigen, ein nichtakademischer Familienhintergrund oder ein Migrationshintergrund berücksichtigt. Vergeben werden die Stipendien durch einen Stipendienrat. Ihm gehören sowohl Studierende als auch Professoren und Professorinnen der Universität an. 
</p><p>Von den 122 geförderten Studierenden sind 17 Prozent im ersten Fachsemester. Sie konnten ihr Studium somit gleich mit einem Stipendium beginnen. 42 Prozent studieren im Master. Fast 62 Prozent der Stipendiaten engagieren sich neben dem Studium ehrenamtlich. Rund 52 Prozent kommen aus einem sogenannten Nichtakademikerhaushalt, fast 23 Prozent haben einen Migrationshintergrund. „Unser Ziel, junge Menschen zur Aufnahme eines Studiums zu bewegen und die Bürgergesellschaft in der Region weiter zu stärken, konnten wir gut umsetzen“, freut sich Yasemin Karakaşoğlu.
</p><h3>Wer ist Stipendiengeber?</h3><p>Die Universität bedankt sich bei folgenden Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmen:
</p><p>Alumni der Universität Bremen e.V. | AOK Bremen/Bremerhaven | BEGO GmbH &amp; Co. KG | BREBAU GmbH | Brede Stiftung | BREKOM GmbH | Bremer Heimstiftung | Bremer Umweltinstitut GmbH | Bremische Volksbank eG | Prof. Dr. Rolf Drechsler (Universität Bremen/DFKI) | Dr. Heinz-Horst Deichmann-Stiftung | Edition Temmen | Ernst A.C. Lange-Stiftung | Frits und Dorothea Witte Stiftung | FERCHAU ENGINEERING GmbH | Gerda-Weßler-Stiftung | Gestra AG, ein Unternehmen der Flowserve Corp. | Hanseatische Waren Handelsgesellschaft mbH &amp; Co. KG | HEC GmbH | Henry Lamotte Services GmbH | hkk Krankenkasse | hmmh multimediahaus AG | i2b idea2business GmbH | Indico-Solutions | International Campus AG | IPSEN LOGISTICS GmbH | KAEFER Isoliertechnik GmbH &amp; Co. KG | Karin und Uwe Hollweg-Stiftung | KELLNER UND STOLL – STIFTUNG FÜR KLIMA UND UMWELT | Kieserling Stiftung | Elisabeth Klatte | Monika und Gerd-Rüdiger Kück | Prof. Dr. Rüdiger Lautmann | Lions Club Bremen | Luers-Stiftung | Manfred und Ursula Fluß-Stiftung | MLP Finanzdienstleistungen AG | Rector‘s Circle | reimer logistics GmbH und Co. KG | Rotary-Distrikt 1850 Bremen/Weser-Ems | Santander Universitäten | SIEMER + PARTNER Partnerschaft mbB | Die Sparkasse Bremen AG | Stiftung der Universität Bremen | Stipendienjahrgang 2014/2015 | Tandler Zahnrad- und Getriebefabrik GmbH &amp; Co. KG | team neusta GmbH | Reiner Thöle | TRECOLAN GmbH | Uwe Heinrich Suhr Stiftung | Wilhelm-Herbst-Stiftung zur Förderung von Kunst und Wissenschaft | Wolfgang-Ritter-Stiftung Bremen 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>UniTransfer<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christina Jung<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 60336<br>E-Mail: <a href="mailto:christina.jung@vw.uni-bremen.de">christina.jung@vw.uni-bremen.de</a><br>unter <a href="http://www.uni-bremen.de/deutschlandstipendium" target="_blank">www.uni-bremen.de/deutschlandstipendium</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 13 Nov 2015 08:36:52 +0100</pubDate>
                            <title>VDI vergab Bremer Ingenieurpreis 2015</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/vdi-vergab-bremer-ingenieurpreis-2015-1</link>
                            
                            <description>Auszeichnungen für hervorragende Abschlussarbeiten gingen an Studenten der Uni Bremen und der Hochschule Emden / Leer</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 307 / 13. November 2015 SC
</p><p>Den Bremer Ingenieurpreis des Bremer Bezirksvereins im Verein Deutscher Ingenieure (VDI) erhalten Studierende für herausragende technisch-wissenschaftliche Leistungen, die innovativ, zugleich anwendungsorientiert und praxisbezogen sind. In diesem Jahr wurden zwei Bachelorarbeiten ausgezeichnet. Ein Preis ging an Maximilian Waack aus dem Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen für seine Arbeit „Einsatz von elektrohydrodynamischer Zerstäubung in Rieselfilmverdampfern zur Meerwasserentsalzung: Einfluss auf Berieselungsverhalten und Wärmeübertragung“. Der jetzige Masterstudent erstellte in seiner Bachelorabschlussarbeit ein Simulationsmodell für ein Verfahren zur Trinkwassergewinnung durch Meerwasserentsalzung. Darin beurteilt Maximilian Waack den neuartigen Einsatz von elektrohydrodynamischer Zerstäubung in Rieselfilmverdampfern. Seine im Fachgebiet Technische Thermodynamik geschriebene Arbeit wurde von <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Heike Glade betreut. 
</p><p>Der weitere Preis ging an Jürgen Imgrunt von der Hochschule Emden / Leer. In seiner Studie „Ultrakurzpulslaser-Mikrostrukturierung von Glassubstraten für die Anwendung in Dünnschichtphotovoltaik“ untersuchte er eine Methode, mit der Solarzellen einfallendes Licht besser ausnutzen können. Schwerpunkt seiner Arbeit war die Gefügestrukturierung von Solarzellen mittels eines Femtosekundenlasers, um auf diese Weise die optischen Verluste zu reduzieren und den Wirkungsgrad der Module zu steigern. Betreuer war Professor Ulrich Teubner.
</p><p>Die Preisverleihung fand gestern Abend&nbsp; 12. November 2015 im Alten Pumpwerk in Findorff (Salzburger Str. 12) statt. Zur Begrüßung sprachen Professor Sven Carsten Lange, Vorsitzender des Bremer <abbr title="Verein Deutscher Ingenieure">VDI</abbr> Bezirksvereins, und Diplomingenieur Jörg Broll-Bickhardt, Hausherr und Technischer Geschäftsführer von hanseWasser. Die Festrede zum Thema „Exzellenz: Anerkennung und Herausforderung“ hielt Professor Kurosch Rezwan, Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Uni Bremen. Die Laudationes und Preisverleihungen übernahm Marin Schouten, Kuratorium des VDI Bremer Bezirksvereins. Maximilian Waack und Jürgen Imgrunt erhielten ein Preisgeld von jeweils 1.000 Euro.
</p><p>Der Bremer <abbr title="Verein Deutscher Ingenieure" lang="de">VDI</abbr>-Bezirksverein verleiht jedes Jahr einen Preis für hervorragende Abschlussarbeiten an Studierende der Ingenieurwissenschaften. Beim Auswahlverfahren des Kuratoriums stehen die Kandidaten im Wettbewerb mit Absolventen der nachfolgenden Hochschulen: Universität Bremen, Jacobs-Universität in Bremen, Hochschule Bremen, Universität Oldenburg, Fachhochschule Oldenburg und die Fachhochschule Emden / Leer.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Pressestelle der Uni Bremen kann ein Foto von Maximilian Waack angefordert werden. 
</p><p>Weitere Informationen
</p><p><abbr title="Verein Deutscher Ingenieure" lang="de">VDI</abbr> Bremer Bezirksverein <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Sven Carsten Lange <br>Geschäftsstelle: Andrea Schiek <br>Telefon: 0421 / 17 16 13<br>E-Mail: <a href="mailto:bv-bremen@vdi.de">bv-bremen@vdi.de</a><br>und<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik<br>Fachgebiet Technische Thermodynamik<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Heike Glade<br>Telefon 0421 218 64773<br>E-Mail: <a href="mailto:heike.glade@uni-bremen.de">heike.glade@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 13 Nov 2015 09:55:58 +0100</pubDate>
                            <title>Ein erfolgreiches Jahrzehnt interdisziplinärer Medienforschung in Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ein-erfolgreiches-jahrzehnt-interdisziplinaerer-medienforschung-in-bremen-1</link>
                            
                            <description>Das Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen feiert sein 10-jähriges Bestehen / Große Geburtstagsfeier am 20. November 2015</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 308 / 13. November 2015 SC
</p><p>Wie verändern sich Kultur und Gesellschaft mit ihren Medien? Wie prägt Medienkommunikation unseren Alltag, unser Lernen, unseren Glauben oder die Art und Weise, wie wir uns informieren? Das Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) vereint seit zehn Jahren medienbezogene Forschung in unterschiedlichen disziplinären Zusammenhängen an der Universität Bremen. Was als Zusammenschluss von vier jungen Professoren begann, umfasst heute Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus der Kommunikations- und Medienwissenschaft, der Erziehungswissenschaft, der Geschichtswissenschaft, der Informatik, den Kulturwissenschaften und der Religionswissenschaft. Aktuell forschen am <abbr title="Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung" lang="de">ZeMKI</abbr> 13 Professoren, 49 Promovenden und Postdocs konsequent fachbereichsübergreifend.
</p><h3>Erfolgreiche Grundlagenforschung zum Wandel von Medien, Kultur und Gesellschaft</h3><p>Das <abbr title="Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung" lang="de">ZeMKI</abbr> steht für erfolgreiche Grundlagenforschung zum zusammenhängenden Wandel von Medien, Kultur und Gesellschaft. Zu den Drittmittelgebern der vergangenen Jahre gehören die Deutsche Forschungsgemeinschaft, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Europäische Union. Seit 2012 trägt das ZeMKI die profilbildende Forschungsgruppe „Kommunikative Figurationen mediatisierter Welten“ der Universität Bremen. Sie wird als „<span lang="en">Creative Unit</span>“ im Rahmen des Zukunftskonzepts „<span lang="en">Ambitious and Agile</span>“ der Universität Bremen als Teil der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert. Der lebendige Forschungskontext am Zentrum fördert auch nachhaltig die Qualifikation von Nachwuchswissenschaftlern: Ehemalige <abbr title="Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung">ZeMKI</abbr>-Mitglieder sind unter anderem auf Professuren in Deutschland, Finnland und der Schweiz berufen worden.
</p><h3>Internationale Vernetzung und zielgerichtetes Wachstum</h3><p>Seine interdisziplinäre Forschungsumgebung macht das <abbr title="Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung">ZeMKI</abbr> zu einem beliebten Ort des Austauschs für ausländische Gastwissenschaftler. Die seit einigen Jahren verfolgte Internationalisierungsstrategie mit Konferenzen, Tagungen und europäischen Summer Schools wird auf verschiedenen Ebenen zielgerichtet vorangetrieben: Mit zwei international orientierten Kolloquiumsformaten, durch die intensive Einbindung von internationalen Kooperationspartnern in die Forschungsverbünde des Zentrums, mit gemeinsamen Publikationsprojekten und in der Nachwuchsförderung mit regelmäßigen internationalen Netzwerktreffen. So wurde auch bei der jüngsten Einrichtung von weiteren Professuren am ZeMKI darauf geachtet, relevante internationale Forschungsperspektiven aufzugreifen (Mediengesellschaft, Methodeninnovationen, Vergleichende Kulturanalyse).
</p><p>Rückblick auf eine bewegte Geschichte
</p><p>Die Feier zum 10-jährigen Bestehen des ZeMKI findet am Freitag, den 20. November statt. Nach einem Grußwort von Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen, laden die Sprecher des ZeMKI, die Professoren Andreas Hepp und Andreas Breiter, zu einer kurzweiligen Reise in die bewegte Geschichte des Forschungszentrums ein. 
</p><p>Achtung Redaktionen: Es besteht für Sie die Möglichkeit, an der Geburtstagsfeier am 20. November ab 18:30 Uhr in der Bremer Schaulust (Nähe Hauptbahnhof, Beim Handelsmuseum 9, 28195 Bremen) teilzunehmen. Dazu ist eine Anmeldung bei Dr. Leif Kramp, Tel.: 0421 218 67652; E-Mail kramp@uni-bremen.de erforderlich. 
</p><p>Die Forschungsberichte mit vielen Informationen und Eindrücken zu den Aktivitäten am ZeMKI von 2005 bis 2014 sind kostenlos abrufbar auf <a href="http://www.zemki.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.zemki.uni-bremen.de</a> . </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 16 Nov 2015 13:08:54 +0100</pubDate>
                            <title>Ein Muss für Kinofreunde: Uni veranstaltet 4. Ethnografische Filmtage</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ein-muss-fuer-kinofreunde-uni-veranstaltet-4-ethnografische-filmtage-1</link>
                            
                            <description>Filmvorführungen auf dem Campus und in der Stadt vom 17. bis 19. November</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<div><p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 309 / 16. November 2015 JS</p></div><div><p>Eleganz als Symbol gegen Armut: Das ist das Erkennungsmerkmal der „<span lang="fr">Sapeurs</span>“, einer kongolesisch-disporischen Subkultur in Frankreich. Mit dramatischer Kleidung parodieren sie ihre Armut und Position am Rande der Gesellschaft. Filmemacherin Maria José Pavlovic portraitiert die „<span lang="fr">Sapeurs</span>“ im mehrfach ausgezeichneten Kurzfilm „The Yayas de L´Elegance“. Zu diesem und vier weiteren als besonders sehenswert beurteilten Filmen lädt das Institut für Kulturwissenschaft in Zusammenarbeit mit dem StugA Kulturwissenschaft vom 17. bis zum 19. November 2015 im Rahmen der 4. Ethnografischen Filmtage ein. Auch Studierende präsentieren ihre eigenen Kurzfilme.
</p><p>Die Filme werden am 17. und 18. November ab 18:30 Uhr im kleinen Hörsaal („Keksdose“) auf dem Uni-Campus, am 19. November ab 20 Uhr im Kino „City 46“ in der Innenstadt gezeigt. Der Eintritt zu den Vorführungen an der Universität ist frei. Im City46 zahlen Kulturwissenschaftsstudierende 3 Euro, der reguläre Eintrittspreis beträgt 9 Euro (ermäßigt 5 Euro).
</p><h4>Das Programm:</h4><p><strong>Dienstag, 17. November 2015</strong></p><p>Kurzfilme von Studierenden der Uni Bremen
</p><p>"The Yayas de L'Elégance" von Maria José Pavlovic (F/UK, 2012, 28 Min.)</p></div><div><p>"Kiz gibi oynarlar - Sie spielen wie Mädchen" von Kathrin Meier (T/CH, 2011, 29 Min.)
</p><p><strong>Mittwoch, 18. November 2015</strong></p></div><div><p>"Gbaya - Beekeeping and honey hunting" von Martin Gruber (DE/CAM, 2015, 44 Min.)
</p><p>"4 Students - One Fieldtrip" von Sebastian Eschenbach (DE, 2015, 60 Min.)</p></div><div><p><strong>Donnerstag, 19. November 2015</strong></p></div><div><p>"Buy buy St. Pauli" von Irene Bude, Olaf Sobczak, Steffen Jörg (DE, 2014, 90 Min.)
</p><p>Am Mittwoch und Donnerstag sind die Regisseure anwesend und stehen für Gespräche zur Verfügung.</p></div><div></div><div><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Martina Grimmig<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 67644<br>E-Mail: <a href="mailto:grimmig@uni-bremen.de">grimmig@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.kultur.uni-bremen.de/de/aktuelles/nachricht/article//ethnografisc-3.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.kultur.uni-bremen.de/de/aktuelles/nachricht/article//ethnografisc-3.html</a></p></div>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 16 Nov 2015 14:05:32 +0100</pubDate>
                            <title>Der Tod begann in der Oberschule Am Barkhof</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/der-tod-begann-in-der-oberschule-am-barkhof-1</link>
                            
                            <description>Erinnerung an die Deportation Bremer Juden / Gedenkveranstaltung am 18. November 2015 um 14.30 Uhr vor der Oberschule Am Barkhof / Medien sind herzlich eingeladen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 310 / 16. November 2015 SC
</p><p>„Keiner blieb verschont“ steht auf der Tafel rechts neben dem Eingang zur Oberschule Am Barkhof. Sie erinnert an die Deportation von 440 jüdischen Männern, Frauen und Kindern aus Bremen, Bremerhaven und Verden am 18. November 1941. Sie wurden im Schulhof und in der Turnhalle des Gymnasiums Am Barkhof gesammelt und von dort ins Getto nach Minsk deportiert – eine Fahrt in den Tod. Nur sechs überlebten die Deportation. Am 18. November 2015 findet um 14.30 Uhr eine Gedenkveranstaltung vor der Oberschule Am Barkhof statt. Für die Universität Bremen, dem ehemaligen Nutzer des Gebäudes, wird Kanzler <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Martin Mehrtens, für die Oberschule Am Barkhof Schulleiterin Nicola Roggendorf das Wort ergreifen. Manfred Schürz, einer der ursprünglichen Initiatoren der Gedenktafel und ehemaliger Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Bremen, wird an die Vernichtung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger erinnern, die in der Schule Am Barkhof begann.
</p><h3>Gedenktafel gestohlen – und wieder gefunden</h3><p>Die Universität Bremen hatte 1997 eine Messingtafel mit der Inschrift „Keiner blieb verschont“ anbringen lassen. Sie wurde im März 2014 von Unbekannten gestohlen und vor einem Jahr von der Universität durch eine Metalltafel ersetzt. Inzwischen ist die Originaltafel bei der Aktion „Bremen räumt auf“ wieder gefunden worden. Über die Leiterin des Ortsamtes Neustadt, Annemarie Czichon, bei der die Gedenktafel abgegeben wurde, ist sie der Universität zurückgegeben worden. Uni-Kanzler Martin Mehrtens wird die Messingtafel am Mittwoch offiziell der Schulleiterin Nicola Roggendorf ausgehändigen. Auch Annemarie Czichon nimmt an der Gedenkveranstaltung teil. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, über die Gedenkveranstaltung am 18. November 2015 vor der Oberschule Am Barkhof zu berichten. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Pressestelle<br>Eberhard Scholz<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 60155<br>E-Mail: <a href="mailto:eberhard.scholz@uni-bremen.de">eberhard.scholz@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11488</guid>
                            <pubDate>Mon, 16 Nov 2015 14:50:13 +0100</pubDate>
                            <title>Das Mittagessen in Bremer Kindertagesstätten und Ganztagsgrundschulen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/das-mittagessen-in-bremer-kindertagesstaetten-und-ganztagsgrundschulen-1</link>
                            
                            <description>Vortrag mit Podiumsdiskussion am 19. November im Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 311 / 16. November 2015 SC
</p><p>In Bremen gehört die pädagogische Gestaltung von Essenssituationen zum Qualitätskonzept in Krippe, Kindergarten und Schule. Wie schaffen es Schulen und Kindertageseinrichtungen tatsächlich, lustvolles und gesundes Mittagessen anzubieten? Und welche Unterstützung bekommen sie dafür? Das Thema „Das Mittagessen in Bremer Kindertagesstätten und Ganztagsgrundschulen“ bewegt Eltern, Lehrerkräfte Erzieherinnen und Erzieher täglich. Am 19. November 2015 steht es in der Fachgesprächsreihe „Bildung von Anfang an“ auf der Tagesordnung. 
</p><p>Im Impulsvortrag skizziert <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Anna Schütz, Bildungswissenschaftlerin der Universität Bremen, auf Basis ihrer Forschung die Aufgaben und möglichen Zielstellungen der alltäglichen, pädagogischen und sozialen Situation „Mittagessen“. Sie unterscheidet zwei unterschiedliche Gestaltungsformen des Mittagessens – eher Kantine oder eher Familie – und arbeitet die jeweiligen Vor- und Nachteile heraus. Deutlich wird, dass eine den Kindern zuträgliche Gestaltung des Mittagessens hohe Anforderungen an alle Beteiligten stellt.
</p><p>Danach diskutieren auf dem Podium: <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Anna Schütz, Michael Thun, Projektleiter der Vernetzungsstelle für Schulverpflegung im Land Bremen; Kirsten Hanschen, stellvertretende Leiterin des Landesverbandes Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder in Bremen, dort u.a. für die Fortbildungen zuständig, und Wiebke von Atens-Kahlenberg, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Prävention und Evaluation des Bremer Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie BIPS. Die Moderation liegt in den Händen von Kathrin Sebastian, Diplom-Ökotrophologin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Arbeitsorientierte Bildung der Universität für die Themenfelder Ernährung, Haushalt und Verbraucherbildung.
</p><p>Die öffentliche Veranstaltung findet am 19. November 2015 im Haus der Wissenschaft (Sandstr. 4/5) statt und beginnt um 19 Uhr. Es besteht für Interessierte Gelegenheit, sich mit Bremer Expertinnen und Experten auszutauschen und eigene Wünsche und Vorstellungen zur Sprache zu bringen. Der Eintritt ist frei.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br>Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br>Arbeitsgebiet Elementar- und Grundschulpädagogik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ursula Carle<br>Anika Wittkowski<br>E-Mail: <a href="mailto:Wittkowski@uni-bremen.de">Wittkowski@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.fruehpaedagogik.uni-bremen.de/fachgespraeche/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.fruehpaedagogik.uni-bremen.de/fachgespraeche/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11489</guid>
                            <pubDate>Tue, 17 Nov 2015 10:52:23 +0100</pubDate>
                            <title>Bienen für die Stadt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bienen-fuer-die-stadt-1</link>
                            
                            <description>Informatik-Team der Uni Bremen kommt beim EU-Wettbewerb FRACTALS Smart Urban Farming Challenge auf den 2. Platz</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 312 / 17. November 2015 SC
</p><p>Mehr Natur in die Städte: Seit Jahren gibt es unter jungen Leuten in den Städten den Trend, gesunde Lebensmittel in eigener Verantwortung herzustellen. Neudeutsch spricht man von Smart Urban Gardening und Smart Urban Farming. Auch der europäischen Forschungskommission ist dies nicht verborgen geblieben. Erstmalig hat sie deshalb in diesem Jahr den Ideenwettbewerb<span lang="en"> FRACTALS Smart Urban Farming Challenge </span>veranstaltet und damit innovative Lösungen für die Herausforderungen des Urban Farming prämiert. Auch ein Informatik-Team der Uni Bremen reichte seine Idee ein und landete damit auf dem 2. Platz des Wettbewerbs. 
</p><p>Mit ihrer Idee <span lang="en">SiiBii – the urban beekeepers network</span> konnten Thorsten Kluß und Carolin Zschippig aus der Arbeitsgruppe Kognitive Neuroinformatik die Jury überzeugen. SiiBii stellt eine IT-Lösung auf Basis von <span lang="en">FIWARE</span> Technologie zur Verfügung, die Stadtimker dabei unterstützt, eine produktive Kooperative zu sein. Auf einer Online-Plattform werden Wissen und Ressourcen geteilt und Produkte (Honig) lokal vermarktet. Sie bindet <span lang="en">SmartHives</span> - mit Sensoren ausgestattete, intelligente Bienenstöcke - ein, die eine ökologische Imkerei erleichtern und SiiBii-Nutzende vernetzen. Damit bekommt man mehrere Probleme in den Griff: Transportwege werden verkürzt, lokale (biologische) Produkte aus der Region für die Region vermarktet und gleichzeitig wird ein Beitrag zum Erhalt gesunder Bienenvölker geleistet. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik / Informatik<br>AG Kognitive Informatik<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Kerstin Schill<br>E-Mail: <a href="mailto:kschill@informatik.uni-bremen.de">kschill@informatik.uni-bremen.de</a></p><p>Thorsten Kluß<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 64249<br>E-Mail: <a href="mailto:tox@uni-bremen.de">tox@uni-bremen.de</a></p><p>Carolin Zschippig<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 64246<br>E-Mail: <a href="mailto:zschippig@informatik.uni-bremen.de">zschippig@informatik.uni-bremen.de</a></p><p>Web-links:<br><a href="https://www.fiware.org/event/fractals-smart-urban-farming-challenge-the-call/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.fiware.org/event/fractals-smart-urban-farming-challenge-the-call/</a><br><a href="http://fractals-fp7.com/index.php/component/content/article?id=89" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://fractals-fp7.com/index.php/component/content/article?id=89 </a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11490</guid>
                            <pubDate>Tue, 17 Nov 2015 12:29:30 +0100</pubDate>
                            <title>Hoher Bedarf an wohnumfeldverbessernden Maßnahmen für Pflegebedürftige bleibt weitgehend unbefriedigt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/hoher-bedarf-an-wohnumfeldverbessernden-massnahmen-fuer-pflegebeduerftige-bleibt-weitgehend-unbefriedigt-1</link>
                            
                            <description>Autorenteam des Forschungszentrums Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM) der Universität Bremen erstellte Pflegereport 2015 im Auftrag der BARMER GEK</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 313 / 17. November 2015 SC
</p><p>Die wissenschaftliche Analyse der Pflege zu Hause ist Schwerpunktthema des BARMER GEK-Pflegereports 2015, der heute in der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt wurde. Dazu wurden insgesamt 1.850 Versicherte befragt. Der Pflegereport ist bereits zum achten Mal von einer Arbeitsgruppe des Forschungszentrums Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM, zuvor: Zentrum für Sozialpolitik) der Universität Bremen unter Leitung von Professor Heinz Rothgang erstellt worden. Neben dem Schwerpunktthema untersucht das Autorenteam – neben Professor Rothgang sind das Thomas Kalwitzki, <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Rolf Müller, Rebecca Runte und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Rainer Unger – darin zusätzlich zentrale Entwicklungen in der Pflege. Wesentliche Datengrundlagen sind die Pflegestatistik, die rund 2,6 Millionen Pflegebedürftige ausweist, das sozio-ökonomische Panel und die Routinedaten der BARMER GEK, die rund zehn Prozent der Bevölkerung abbilden. 
</p><h3>Die Hälfte der Pflegebedürftigen wohnt in nicht altengerechten Wohnungen – dennoch werden Versicherungsleistungen zum Wohnungsumbau kaum genutzt </h3><p>Mehr als die Hälfte der Pflegebedürftigen in häuslicher Pflege wohnt in nicht altengerechten Wohnungen. Dies lässt erwarten, dass die Zuschüsse der Pflegeversicherung von inzwischen bis zu 4.000 Euro für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, die die Pflege in der eigenen Häuslichkeit ermöglichen oder erleichtern sollen, intensiv genutzt werden. Dies umso mehr als insgesamt mehr als 97 Prozent der befragten Versicherten, die einen solchen Zuschuss in Anspruch genommen haben, die Leistung für sehr hilfreich halten. Tatsächlich nutzen pro Jahr aber nur rund 3,5 Prozent der Pflegebedürftigen in häuslicher Pflege (= 65.000 Personen) diese Möglichkeit. Die sechs am häufigsten genutzten Leistungen waren in der Reihenfolge: Dusche, Treppenlift, Handlauf, WC, Haltegriff, Rampe.
</p><p>Hauptsächlich zwei Gründe sind für die geringe Nutzung des Zuschusses verantwortlich. Zum einen mussten 72 Prozent der Nutzer Zuzahlungen zu den Wohnungsumbauten entrichten, die sicherlich eine abschreckende Wirkung hatten. Durch die Anhebung des Zuschusses von 2.557 Euro auf 4.000 Euro zum 1. Januar 2015 hat sich dieser Anteil verringert. Hätte die neue Obergrenze schon 2014 gegolten, läge der Anteil der Nutzer mit Zuzahlung bei nur noch 47 Prozent. Zum anderen gelingt es den zuständigen Stellen nicht ausreichend, den Leistungsanspruch zu kommunizieren: Nur die Hälfte der Nutzer hat die Information über diesen Anspruch von Kasse, Medizinischem Dienst oder Pflegestützpunkt erhalten. Knapp ein Drittel derer, die keinen Zuschuss beantragt haben, gaben an, nicht zu wissen, dass es derartige Versicherungsleistungen gibt. Fast die Hälfte der Befragten, die auf eigene Rechnung Umbaumaßnahmen finanziert haben, wussten nicht, dass es Zuschüsse der Pflegeversicherung für Wohnungsumbauten gibt. Hier bestehen noch unübersehbare Informationslücken.
</p><h3>Pflegestärkungsgesetz II – eine sehr großzügige Reform</h3><p>Das vergangene Woche im Bundestag beschlossene Pflegestärkungsgesetz II enthält als zentrale Neuerung den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff, dessen Einführung schon seit Jahren gefordert wird. Die Umsetzung erweist sich dabei in mehrfacher Hinsicht als unerwartet großzügig: Erstens wurde die Bewertungssystematik des Neuen Begutachtungsassessment gegenüber den Empfehlungen des Expertenbeirats mehrfach so verändert, dass mehr Personen als pflegebedürftig gelten und dabei gleichzeitig mehr Personen in höhere Pflegegrade gelangen. Zweitens wurde auch für die Überleitung der bereits anerkannten Pflegebedürftigen von Pflegestufen in Pflegegrade von den drei Vorschlägen des Expertenbeirates wiederum der großzügigste gewählt. Drittens wurden die Leistungshöhen für die neuen Pflegegrade so festgelegt, dass die im (Pflegeneuausrichtungsgesetz) PNG ausdrücklich als Übergangsleistungen charakterisierten Leistungen nunmehr dauerhaft gewährt werden – und das nicht nur für die Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, sondern für alle Pflegebedürftigen.
</p><p>Schließlich ist ein umfassender Bestandsschutz vorgesehen. Im Ergebnis werden im ambulanten Bereich zum Umstellungszeitpunkt mehr als 95 Prozent der dann Leistung Beziehenden besser gestellt und niemand schlechter. Auch bei langfristiger Betrachtung gibt es nur wenige Personen, die sich dann im neuen System schlechter stellen werden als im alten.
</p><h3>Anzahl der Pflegebedürftigen steigt stärker als bisher angenommen, die Pflege wird „männlicher“ und der Anteil hochaltriger Pflegebedürftiger steigt</h3><p>Auf Basis des Zensus von 2011 und der – neuen – 13. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung&nbsp; des Statistischen Bundesamtes steigt die Anzahl der Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2060 (2055) auf 4,52 <abbr title="Millionen">Mio.</abbr> (4,64 <abbr title="Millionen">Mio.</abbr>) und damit um zusätzliche 221.000 (164.000) Pflegebedürftige gegenüber früheren Projektionen. Die Pflege wird dabei insgesamt „männlicher“, da bis zum Jahr 2060 von zusätzlichen 176.000 pflegebedürftigen Männern, aber „nur“ von zusätzlichen 45.000 pflegebedürftigen Frauen auszugehen ist. Weiterhin ist von einer drastischen Alterung der Pflegebedürftigen auszugehen, die etwa ab dem Jahr 2040 einsetzt. Waren im Jahr 2015 rund 30 Prozent aller pflegebedürftigen Männer 85 Jahre und älter, so erhöht sich deren Anteil bis zum Jahr 2060 auf knapp 60 Prozent. Auch bei den Frauen zeigt sich eine deutliche Zunahme der Hochaltrigkeit. Während der Anteil der Frauen im Alter 85 und darüber im Jahr 2015 bei etwa 50 Prozent lag, erhöht sich dieser Anteil bis zum Jahr 2060 noch weiter auf dann knapp 70 Prozent. In Zukunft wird somit zunehmend die Pflege hoch betagter Menschen und adäquater Versorgungsstrukturen im Vordergrund stehen.
</p><p>Den Pflegereport und die Mappe zum Pressegespräch finden Sie am Ende dieser Pressemitteilung. 
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>SOICIUM (Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik)<br>Dr. Rainer Unger<br>Tel.: 0421 218 58553<br>E-Mail: <a href="mailto:Rainer.Unger@uni-bremen.de">Rainer.Unger@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zes.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.zes.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 17 Nov 2015 14:48:22 +0100</pubDate>
                            <title>DroPS: Schülerinnen und Schüler experimentieren im Bremer Fallturm</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/drops-schuelerinnen-und-schueler-experimentieren-im-bremer-fallturm-1</link>
                            
                            <description>Gleich drei Schulteams wurden bei der diesjährigen DroPS-Ausschreibung ausgewählt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 314 / 17. November 2015 SC
</p><p>DroPS steht für <span lang="en">„Drop Tower Project for School Students“</span> – und bei dieser Aktion wurden die besten Ideen von Schülerinnen und Schülern aus Bremen gesucht. Bis zum 8. November 2015 konnten Nachwuchsweltraumforscherinnen und -forscher Ideen zu Schwerelosigkeitsexperimenten im Fallturm Bremen einreichen. Denn um Experimente unter Schwerelosigkeit durchzuführen, muss man nicht in den Weltraum fliegen: Im Fallturm des ZARM (Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation) der Universität Bremen können Experimente im freien Fall für 9,3 Sekunden in Schwerelosigkeit versetzt werden. Was normalerweise Wissenschaftsteams oder Raumfahrtfirmen vorbehalten ist, darf jetzt wieder von den ausgewählten Schulteams genutzt werden.
</p><p>Am 20. November 2015 werden die Gewinner durch Professor Claus Lämmerzahl, geschäftsführender Direktor des <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr>, und Professor Hansjörg Dittus, Vorstandsmitglied des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) für den Bereich Raumfahrt, feierlich im DLR_School_Lab vorgestellt gegeben. Das Besondere in diesem Jahr ist, dass aufgrund der exzellenten Projektideen gleich drei Teams teilnehmen dürfen: Das Gymnasium Vegesack gehört zusammen mit den zwei Nachwuchsforschungsgruppen der <span lang="en">International School of Bremen (ISB)</span> zu den Gewinnern. Im Rahmen der Preisverleihung werden unter Anwesenheit der Schulleitung, der betreuenden Lehrkräfte und der Presse die Experimentvorschläge der Schülerinnen und Schüler präsentiert.
</p><p>Alle drei Experimente sind sowohl spannend als auch technisch anspruchsvoll und haben die Jury überzeugt: Das Gymnasium Vegesack plant, das Mischen von Flüssigkeiten mit verschiedenen Oberflächenspannungen in Schwerelosigkeit zu untersuchen. Ein Team der <abbr title="International School of Bremen">ISB</abbr> beschäftigt sich mit der Blasenbildung des Kohlenstoffdioxids in unterschiedlichen kohlensäurehaltigen Getränken. Das zweite Team der <abbr title="International School of Bremen">ISB</abbr> möchte in ihrem Versuch testen, wie sich eine Ölblase im Wasser in Schwerelosigkeit verhält. Gebaut werden die Experimente von den Schülerinnen und Schülern im <span lang="en">DLR_School_Lab</span>. Dabei stehen ihnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr>s und des <span lang="en">DLR_School_Lab</span> über ein halbes Jahr hinweg zur Seite. Den Abschluss und Höhepunkt erreicht das DroPS-Projekt dann im Mai 2016, wenn die Schulteams ihre Experimente im Bremer Fallturm unter Schwerelosigkeit testen.
</p><p>Ansprechpartnerin für allgemeine Presseanfragen:
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br>Birgit Kinkeldey<br>E-Mail: <a href="mailto:Birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de">Birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 57755 <br>Mobil: +49 151 23684370
</p><p>Ansprechpartner für inhaltliche Fragen:<br><br>Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt <abbr title="eingetragener Verein" lang="de">e.V.</abbr><br>Leiter <span lang="en">DLR_School_Lab</span>Bremen<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Dirk Stiefs <br>E-Mail: <a href="mailto:dirk.stiefs@dlr.de">dirk.stiefs@dlr.de</a>&nbsp; <br>Tel.: 0421 244 20-1131 <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 18 Nov 2015 15:05:02 +0100</pubDate>
                            <title>Theater InCognito zeigt die geheimnisvolle Geschichte einer Klavierspielerin</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/theater-incognito-zeigt-die-geheimnisvolle-geschichte-einer-klavierspielerin-3</link>
                            
                            <description>Premiere der modernen Tragödie „Liv Stein“ von Nino Haratischwili am Sonntag, 22. November 2015, um 20 Uhr / Besonderer Spielort: Bremer Kriminaltheater an der Friesenstraße</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 315 / 18. November 2015 KG
</p><p>Mit der Tragödie „Liv Stein“ präsentiert das Theater InCognito (TIC) der Universität Bremen am Sonntag, 22. November 2015, 20 Uhr, seine nächste Premiere. Das Besondere: Die Theatergruppe der Universität wird nicht wie gewohnt im Theatersaal an der Mensa, sondern erstmals an mehreren Abenden im Viertel auftreten. „InCognito goes town“ und ist zu Gast im Bremer Kriminaltheater an der Friesenstraße. Das anspruchsvolle Stück „Liv Stein“ der deutsch-georgischen Dramatikerin Nino Haratischwili wurde 2008 mit dem Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts ausgezeichnet, dem wichtigsten Preis für junge Nachwuchsautoren. In bewährter Zusammenarbeit inszenieren Franz Josef Eggstein und Roland Klahr, Lehrbeauftragte im Fachbereich Kulturwissenschaften, die packende Tragödie der 1983 in Tiflis geborenen Autorin. Die sechs Darstellerinnen und Darsteller sind internationale Studierende aus verschiedenen Fachbereichen der Universität.
</p><h3>Zum Inhalt des Stückes:</h3><p>Im Zentrum der Handlung steht die erfolgreiche Konzertpianistin Liv Stein, die über den Tod ihres krebskranken Sohnes Henri in eine tiefe Depression verfallen ist. Ihre Karriere hat sie an den Nagel gehängt und ihren Flügel in den Keller verbannt. Wenige Monate zuvor war das noch undenkbar. Bisher drehte sich alles in ihrem Leben um Musik. Für Freunde und Familie blieb nicht viel Zeit, auch nicht für Henri, der den Großteil seiner Jugend im Internat verbrachte. Nun befindet sich Liv in einer Spirale aus Schuldgefühlen, aus der sie niemand befreien kann, weder Managerin Simone noch Exmann Emil. Das Blatt wendet sich, als die junge Klavierschülerin Lore Levin in Livs Leben tritt. Sie kannte Henri aus dem Internat und bietet ihr an, Geschichten aus seinem Leben zu erzählen, wenn sie im Gegenzug Klavierunterricht erhält. Liv willigt ein und findet schon bald Gefallen an der frechen, lebensfrohen und talentierten Lore. Sie beschließt, ihre Karriere fortzusetzen. Auch Simone, Emil und seine neue Frau Helene erblühen unter Lores Einfluss zu neuem Leben. Doch nach und nach entsteht der Eindruck, dass Lore etwas zu verbergen scheint...
</p><h3>Weitere Aufführungen:</h3><p>Die Aufführungen finden am 22., 24., 25., und 30. November jeweils um 20 Uhr im Bremer Kriminaltheater, Friesenstraße 16 bis 19 statt. Die Vorstellung am Sonntag, 29. November, beginnt bereits um 18 Uhr. Die Karten kosten 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Vorbestellung unter: <a href="http://www.bremer-kriminal-theater.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bremer-kriminal-theater.de</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Pressestelle der Universität können Probenfotos angefordert werden. Erreichbar unter Telefon : 0421 218 60150 oder per Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:<br></strong>Universität Bremen<br>Franz Josef Eggstein<br>Tel: 0160 9831 5624<br>E-Mail: <a href="mailto:f.eggstein@web.de">f.eggstein@web.de</a><br><a href="https://de-de.facebook.com/pages/TIC-Theater-InCognito/100153016698642" target="_blank" rel="noreferrer">https://de-de.facebook.com/pages/TIC-Theater-InCognito/100153016698642</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11493</guid>
                            <pubDate>Wed, 18 Nov 2015 15:42:51 +0100</pubDate>
                            <title>Ausstellung in der SuUB: „Bremische Stammbücher des 17. bis 20. Jahrhunderts“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ausstellung-in-der-suub-bremische-stammbuecher-des-17-bis-20-jahrhunderts-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 316 / 18. November 2015 RO
</p><p>Das Stammbuch ist ein Vorläufer des heute noch beliebten Poesiealbums. Die ersten Exemplare entstanden bereits im 17. Jahrhundert: Kleine Büchlein, die vor allem unter Studenten verbreitet waren, die sich ihrer Freundschaft versicherten, indem sie gegenseitig ein Blatt in ihrem Album mit einem Gedicht, Zitat oder eigenen Zeichnungen unterschrieben. Nur vordergründig sind Stammbücher jedoch Ansammlungen von Namen und Daten. In den Bremer Stammbüchern kommen nicht nur Beziehungsgeflechte zwischen berühmten und weniger berühmten Persönlichkeiten zum Vorschein. Diese Quelle ermöglicht auch neue Erkenntnisse der Bremer Kulturgeschichte. Mit diesem Thema beschäftigt sich die Ausstellung „Bremische Stammbücher des 17. bis 20. Jahrhunderts“, die am 24. November 2015 um 17 Uhr im Eingangsfoyer der Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) eröffnet wird.
</p><p><strong>Who’s who der Stadt</strong></p><p>In der Ausstellung werden 25 Stammbücher vorgestellt. Darunter befindet sich beispielsweise das Stammbuch des Theologen Johannes Coccejus, der am Bremer Gymnasium Illustre im 17. Jahrhundert lehrte, und des Bremers Gottfried Menken, der in die Bremer Kirchenstreitigkeiten des 19. Jahrhunderts involviert war. Vorwiegend gehören die präsentierten Stammbücher zu Nachlässen, die in der Bibliothek aufbewahrt werden. Sie werden jetzt zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Für die Freie Hansestadt Bremen sind sie eine sehr interessante Quelle, lesen sich die Stammbücher doch teils wie ein <span lang="en">Who‘s who</span> der Stadt.<br><br>Nach einer Begrüßung durch Maria Elisabeth Müller, der Direktorin der Bibliothek, führt die Bremer Expertin Dr. Maria Hermes-Wladarsch in die Thematik der Ausstellung ein. Im Anschluss lädt der Freundeskreis zu einem Umtrunk ein. Die Ausstellung wird bis zum 18. März 2016 im Foyer der <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek">SuUB</abbr> auf dem Unicampus zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.<br><br><strong>Achtung Redaktionen</strong>: In der Uni-Pressestelle ist unter der Telefonnummer 0421 218 60150 oder E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> ein Foto eines Stammbuches aus dem Jahr 1807 erhältlich.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br>Anke Winsmann<br>Tel. 0421 218 59572<br>E-Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de</a><br><br></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 18 Nov 2015 15:47:34 +0100</pubDate>
                            <title>25. November: Vergabe des Berninghausen-Preises für hervorragende Lehre</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/25-november-vergabe-des-berninghausen-preises-fuer-hervorragende-lehre-1</link>
                            
                            <description>Fototermin mit Preisträgern des Berninghausen-Preises um 17:45 Uhr in der Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 317 / 18. November 2015 RO
</p><p>Bereits zum 23. Mal wird am 25. November 2015 an der Uni Bremen der Berninghausen-Preis für hervorragende Lehre vergeben. Mit diesem Preis werden Lehrende für ihr außergewöhnliches Engagement und besondere Kreativität geehrt. Der Preis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert und wird von den „unifreunden“ (Gesellschaft der Freunde der Universität Bremen und der Jacobs University Bremen) auf Vorschlag der Universität vergeben. Benannt ist der Preis nach seinem Stifter Friedo Berninghausen. Die Vergabe des Berninghausen-Preises findet ab 18 Uhr im <abbr title="Geisteswissenschaften" lang="de">GW</abbr> 2, Raum B 3009 statt. Die Preisträgerinnen und Preisträger: In der Kategorie „Hervorragend gestaltetes Forschungsprojekt“ <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Janna Wolff (Fachbereich Sozialwissenschaften); Professor <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jens Pöppelbuß (Fachbereich Wirtschaftswissenschaft) für den Bereich „Exzellentes zeitgemäßes Vorlesungsformat“ und in der Kategorie „Studierendenpreis“ <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Volkmar Zielasek (Fachbereich Biologie/Chemie). <br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Vor der Vergabe des Berninghausen-Preises stehen die Preisträger, Bildungs-Staatsrat Gerd-Rüdiger Kück und Uni-Konrektor Professor Thomas Hoffmeister sowie die Stifter des Preises um 17:45 Uhr im Gebäude GW 2, vor dem Raum B 3009 für ein Foto zur Verfügung. Alle Journalistinnen und Journalisten sind zudem herzlich eingeladen, an der Preisverleihung teilzunehmen. <br><br><strong>Die Preisträgerinnen und Preisträger 2015</strong><br><br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Janna Wolff wird ausgezeichnet für das hervorragend gestaltete Forschungsprojekt zu „Populationspolitik - Europäische Gesundheitspolitiken aus vergleichender Perspektive“. Damit hat sie nicht nur ein aktuelles Thema besetzt, mit dem sie Studierende begeistern konnte, sondern sie versteht es, Studierende in zu motivieren und ihnen Freiraum für eigene Ideen und Forschungsansätze zu bieten Wolff gelinge es, mit den Studierenden eine produktive und gleichzeitig unangestrengt gute Arbeitsatmosphäre zu schaffen, so die Jury. <br><br>Der Preis für ein „Exzellentes zeitgemäßes Vorlesungsformat“ geht an Professor <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jens Pöppelbuß. Sein Vorlesungsformat in der Lehrveranstaltung „Geschäftsprozessmanagement“ zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es praktische Aufgabenpakete in selbstständiger Gruppenarbeit zu bearbeiten gibt, die mit modernen Tools, wie sie im Berufsfeld genutzt werden, bearbeitet werden können. Hervorgehoben wurde die exzellente Betreuung durch schnelles und präzises Feedback zu diesen Aufgaben. Die Veranstaltung wurde mehrfach als beste im Curriculum genannt.<br><br>Den Studierendenpreis erhält <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Volkmar Zielasek. Den Studierenden gefällt in seiner Veranstaltung „Rechenmethoden in den Naturwissenschaften“ besonders, dass er auch komplizierte Sachverhalte der Mathematik auf teils humoristische Weise, häufig auch durch die Wahl lebensnaher Beispiele erläutert. Die Studierenden attestieren ihm ein besonderes Engagement, auch nicht leicht verdauliche Inhalte engagiert zu vermitteln. 
</p><p><strong>Berninghausen-Preis für hervorragende Lehre</strong></p><p>Mit dem seit 1992 verliehenen Berninghausen-Preis für hervorragende Lehre wird außergewöhnliches Engagement und besondere Kreativität von Lehrenden gewürdigt. Er ist mit insgesamt 6.000 Euro (je 2.000 Euro pro Kategorie) dotiert und wird von den „unifreunden“ (Gesellschaft der Freunde der Universität Bremen und der Jacobs University Bremen) auf Vorschlag der Universität vergeben. Der Preis ist nach seinem Stifter Friedo Berninghausen benannt.<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11495</guid>
                            <pubDate>Wed, 18 Nov 2015 16:05:38 +0100</pubDate>
                            <title>Quo vadis, europäische Öffentlichkeit(en)?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/quo-vadis-europaeische-oeffentlichkeiten-1</link>
                            
                            <description>Zwölf Jahre quantitativer und qualitativer Forschung zur Transformation von Öffentlichkeiten in Europa in einem Band</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 318 / 18. November 2015 SC
</p><p>Europa ist immer wieder Schauplatz von Krisen: Der Ukraine-Konflikt, die Probleme der griechischen Wirtschaft, die Flüchtlingskrise oder die Schwäche der Gemeinschaftswährung Euro sind hierfür beispielhaft. Was bleibt von Europa übrig, wenn Krisen die Wertegemeinschaft auf die Probe stellen? Wie verändert sich das gemeinsame politische Projekt Europa, wenn nationalstaatliche Probleme in den Vordergrund rücken? Welchem Legitimationsdruck ist Europa in Krisenzeiten ausgesetzt? Am ZeMKI, Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen, wurden solche Fragen über einen Zeitraum von zwölf Jahren untersucht. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die europäische Idee kommunikativ konstruiert wird. Nun ist ein umfangreicher Abschlussband zu den Ergebnissen des Forschungsprojektes erschienen.
</p><p>Das Buch <span lang="en">„The Communicative Construction of Europe“</span> (erschienen bei Palgrave) zeigt, wie der Prozess der kommunikativen Konstruktion von Europa unweigerlich weitergeht. Krisen sind produktiver Teil dieses komplexen Ablaufes, der aus verschiedenen Blickwinkeln untersucht wurde. Die Autorinnen und Autoren Professor Andreas Hepp, Monika Elsler, <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Swantje Lingenberg, Anne Mollen, <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Johanna Möller und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Anke Offerhaus zeigen anhand verschiedener Teilstudien in sechs europäischen Ländern, wie unterschiedlich sich der Wandel von Öffentlichkeiten in Europa vollzieht. Das Projekt war Teil des kürzlich abgeschlossenen Sonderforschungsbereichs 597 „Staatlichkeit im Wandel“ an der Universität Bremen und der Jacobs <span lang="en">University</span>.
</p><p>Das Forscher-Team weist nach, dass Journalistinnen und Journalisten in Deutschland, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Österreich und Polen trotz der Unterschiede nationaler Diskurskulturen länderübergreifend ein ähnliches Bild von Europa haben. Trotz der Eurokrise blieben beispielsweise Muster der Berichterstattung über Europa weitestgehend stabil. Zugleich wird heftig über die Legitimation Europas gestritten. Aus Publikumsperspektive zeigt sich nicht zuletzt eine grundsätzliche Anbindung an Europa. Auch wenn Interesse und Wissensstand unter den europäischen Bürgerinnen und Bürgern stark variieren, setzt sich der Großteil der Bevölkerung mit Europa und dessen Bedeutung für den Alltag auseinander. Krisen fungieren dabei nicht selten als eine produktive Herausforderung bestehender Mediennutzungsgewohnheiten. 
</p><p>Auf diese Weise können die Forscherinnen und Forscher den zutiefst widersprüchlichen Charakter der kommunikativen Konstruktion Europas nachweisen. Kombiniert wurde die Analyse journalistischer Praktiken mit einer Langzeit-Inhaltsanalyse von Zeitungsberichterstattung, einer Analyse digitaler Bürgerkommunikation sowie mit einer Publikumsstudie. Der Abschlussband erscheint in der Reihe <span lang="en">„Transformations of the State“</span> beim britischen Verlagshaus Palgrave.
</p><p>Angaben zum Buch:<br>Titel:<span lang="en"> The Communicative Construction of Europe. Cultures of Political Discourse, Public Sphere and the Euro Crisis</span><br>Autorinnen und Autoren: Andreas Hepp, Monika Elsler, Swantje Lingenberg, Anne Mollen, Johanna Möller, Anke Offerhaus<br>ISBN: 9781137453129<br>Verlag: Palgrave Macmillan<br>Buchreihe: <span lang="en">„Transformations of the State“</span></p><p>Weitere Informationen<br>Universität Bremen<br>Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung <br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Andreas Hepp<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 67621<br>E-Mail: <a href="mailto:andreas.hepp@uni-bremen.de">andreas.hepp@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 19 Nov 2015 14:44:20 +0100</pubDate>
                            <title>Workshop für die Kreativwirtschaft: Projekte umsetzen mit Arduino</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/workshop-fuer-die-kreativwirtschaft-projekte-umsetzen-mit-arduino-1</link>
                            
                            <description>Samstag, 5. Dezember 2015, 10 bis 18 Uhr, beim Hackerspace Bremen e.V. in Kooperation mit der Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung an der Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 319 / 19. November 2015 SC
</p><p>Eine Uhr zum Sprechen bringen, einen Roboter steuern, einen Regenbogen melden – mit Hilfe des Systems „Arduino“ lassen sich unterschiedlichste Projekte umsetzen. Kreativschaffende können den Umgang mit diesem kostengünstigen und leicht bedienbaren System am Sonnabend, 5. Dezember 2015, von 10 bis 18 Uhr in einem Workshop beim Hackerspace Bremen <abbr title="eingetragener Verein" lang="de">e.V.</abbr> (Bornstraße 14/15) lernen. Die Teilnahme an der Veranstaltung, die in Kooperation mit der Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung der Universität Bremen (dimeb) angeboten wird, ist kostenlos. 
</p><p>Arduino besteht aus einer Hardware-Komponente und einer frei verfügbaren Software. Schon mit geringen Kenntnissen lassen sich technische und kreative Ideen umsetzen, aber auch für professionelle Anwender ist das System aufgrund seiner großen Flexibilität interessant. Der Hackerspace Bremen <abbr title="eingetragener Verein" lang="de">e.V.</abbr> und dimeb bieten den Arduino-Workshop im Rahmen des Projekts „Fabulé“ an, das von der Metropolregion Nordwest gefördert wird. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an alle, die in der Kreativ- und Kulturwirtschaft tätig sind – egal ob Designerin, Software-Entwickler oder Künstlerin. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. 
</p><p>In diesem Workshop erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die Programmierung und den Aufbau einfacher Schaltungen mit dem Arduino. Dabei wird beispielsweise gezeigt, wie sich Leuchtdioden (LEDs) mit dem Computer ansteuern lassen, um bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Darüber hinaus lernen die Teilnehmenden, wie Sensoren eingesetzt werden können. Anschließend bauen sie eigene kleine Objekte und „erwecken sie zum Leben“. Zusätzlich besteht die Möglichkeit des Erfahrungsaustauschs und der Entwicklung von neuen Ideen für das eigene Berufsfeld. 
</p><p>Um Anmeldung wird bis zum 28. November 2015 gebeten bei Wibke Duwe, E-Mail <a href="mailto:w.duwe@uni-bremen.de">w.duwe@uni-bremen.de.</a></p><p>Weitere Informationen:<br><br>Hackerspace Bremen e.V.:<br><a href="http://www.hackerspace-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.hackerspace-bremen.de</a><br><br>Universität Bremen<br><abbr title="Arbeitsgemeinschaft" lang="de">AG</abbr> Digitale Medien in der Bildung (dimeb): <br><a href="http://www.dimeb.informatik.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dimeb.informatik.uni-bremen.de</a><br><br>Projekt Fabulé: <br><a href="http://www.projekt-fabule.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.projekt-fabule.de</a><br><br>Ansprechpartner:<br>Axel Kölling<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 2208-306<br>E-Mail <a href="mailto:koelling@k-ms.de">koelling@k-ms.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 20 Nov 2015 11:29:01 +0100</pubDate>
                            <title>Lebensdauer von Windenergieanlagen erhöhen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/lebensdauer-von-windenergieanlagen-erhoehen-1</link>
                            
                            <description>An der Uni Bremen hat das Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ)  sein deutschlandweit einmaliges Labor für Großverzahnungsmessungen erweitert</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 320 / 20. November 2015 MM
</p><p>Windenergieanlagen (WEA) müssen hohen dynamischen Belastungen standhalten. In vielen Anlagen sind in den vergangenen Jahren mehrmals Lager- und Zahnradschäden aufgetreten. Grund für diese Schäden sind Qualitätsmängel an den Getriebebauteilen. Mit einer zuverlässigen und aussagefähigen Messtechnik kann solchen Schäden künftig nachhaltig vorgebeugt werden. Dafür hat das Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ) der Universität Bremen jetzt sein deutschlandweit einmaliges Labor für Großverzahnungsmessungen erweitert. Es versetzt das <abbr title="Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft" lang="de">BIMAQ</abbr> in die Lage, Bauteile bis zu 6.300 Kilogramm mit optischen und taktilen Sensoren zu messen. Der neue Drehtisch und das klimatisierte Lager für die Vortemperierung der Bauteile erweitern das Spektrum der einsetzbaren Messstrategien und erhöhen die Laborkapazität. Verbundpartner sind die Universität Bremen, die Hexagon Metrology <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> (Wetzlar) sowie die Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert die Universität Bremen in dem Verbundprojekt mit mehr als einer Million Euro. Die Gesamtfördersumme beträgt etwa 2,3 Millionen Euro.
</p><h3>Fertigungsprozesse optimieren</h3><p>Trotz ihrer hohen wirtschaftlichen Bedeutung ist die Messung großer Verzahnungen heutzutage immer noch eine große Herausforderung. Bei den Herstellern von Großverzahnungen gibt es zwar so genannte Meisterräder zur Beurteilung der Qualität der eigenen Zahnräder. Allerdings mangelte es bislang an wichtigen physikalischen Grundlagen zur Durchführung genauer Messungen und zur Rückführung der Messungen auf die internationale Einheit Meter. Diese wurden im Rahmen des Verbundprojekts durch die PTB in Braunschweig geschaffen. „Durch die Verbesserung der Messtechniken in unserem Labor schaffen wir die Möglichkeit, die Lebensdauer und den Wirkungsgrad von Windenergieanlagen deutlich zu erhöhen sowie Geräuschemissionen zu reduzieren“, sagt Jan Westerkamp, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am <abbr title="Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft">BIMAQ</abbr>. Zudem ermöglichen sie weitere Optimierungen der Fertigungsprozesse. Im Rahmen des Verbundprojekts und darauf aufbauenden Forschungsvorhaben sollen in den nächsten Jahren unterschiedliche Mess- und Auswerteverfahren entwickelt werden. Um die Aussagefähigkeit hinsichtlich der Qualität der gefertigten Verzahnungen weiter zu erhöhen, befasst sich das Projekt darüber hinaus mit dem Einsatz von Multi-Sensorik bei der Messung. Hierbei kommen neu entwickelte, optische Sensoren zum Einsatz, welche über eine im Projekt entwickelte Software-Schnittstelle an Koordinatenmessgeräte angeschlossen werden.
</p><h3>Über das <abbr title="Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft" lang="de">BIMAQ</abbr>:</h3><p>Das Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ) ist ein ingenieurwissenschaftliches Forschungsinstitut am Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen. Es entstand 2007 aus dem Zusammenschluss zweier Forschungseinrichtungen. Die Lage des Institutes auf dem Uni-Campus und im Technologiepark spiegelt die Bandbreite seines Engagements wider. Die <abbr title="Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft" lang="de">BIMAQ</abbr>-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler arbeiten sowohl in der Grundlagenforschung als auch in anwendungsnahen Projekten: von der Entwicklung neuer Produktions- oder Messmethoden bis hin zur Optimierung von Fertigungsprozessen oder der Entwicklung von Prototypen. Dabei kooperieren sie mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen in der ganzen Welt.
</p><p>Insgesamt zählt das <abbr title="Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft">BIMAQ</abbr> rund 40 Beschäftigte. Sie arbeiten in nationalen Forschungs- und Industrieprojekten, engagieren sich in großen EU-Vorhaben und sind an den beiden Sonderforschungsbereichen „Mikrokaltumformen“ (SFB 747) und „Prozesssignaturen“ (SFB/TR 136) der Uni Bremen beteiligt. Kernkompetenz des <abbr title="Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft">BIMAQ</abbr> ist die Messtechnik. Hinzu kommen die Bereiche Automatisierung und Qualitätswissenschaft sowie Energiesysteme.
</p><p><a href="http://www.bimaq.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bimaq.de</a>&nbsp; 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle gibt es Bildmaterial. Kontakt unter Telefon: 0421 218-60150, E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a> . 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ)<br>Jan Westerkamp (Wissenschaftlicher Mitarbeiter)<br>Telefon: 0421 218-64609<br>Mobil: 0176 61 61 98 57<br>E-Mail: <a href="mailto:wes@bimaq.de">wes@bimaq.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 20 Nov 2015 13:03:52 +0100</pubDate>
                            <title>Universität Bremen an neuem Sonderforschungsbereich beteiligt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-an-neuem-sonderforschungsbereich-beteiligt-1</link>
                            
                            <description>Institut für Umweltphysik erforscht mit  Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven und anderen Partnern Klimaveränderungen in der Arktis / Federführung hat Universität Leipzig</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 321 / 20. November 2015 MM
</p><p>Große Freude an der Universität Bremen: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat jetzt einen neuen Sonderforschungsbereich bewilligt, an dem Umweltforscher des Instituts für Umweltphysik (IUP) der Uni Bremen beteiligt sind. Der Sonderforschungsbereich Transregio 172 „Arktische Klimaveränderungen" nimmt im Januar 2016 seine Arbeit auf. Die Federführung hat die Universität Leipzig. Beteiligt sind neben der Universität Bremen das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven und Potsdam, die Universität Köln und das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) in Leipzig. Der Forschungsverbund wird in seiner ersten vierjährigen Förderphase mit rund 9 Millionen Euro gefördert. Der Anteil der Universität Bremen beträgt etwa 2 Millionen Euro.
</p><p>&nbsp;</p><p>„Die Genehmigung des <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> ist eine große Anerkennung für die Umwelt- und Klimaforschung der Universität Bremen“, sagt Professor Justus Notholt. Er ist Vizesprecher des neuen Forschungsverbundes und mit seinem Kollegen Professor John Philip Burrows an dem <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> beteiligt. Das Institut für Umweltphysik beschäftigt sich bereits seit Jahrzehnten mit der Klimaentwicklung in der Arktis. Durch den neuen <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr> können die Forschungen in den Polargebieten jetzt deutschlandweit erweitert werden. 
</p><p>Ziel des <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr> ist es, die Klimaentwicklung in der Arktis mit verschiedenen Methoden und über längere Zeiträume zu beobachten. Zum Einsatz kommen eine Vielzahl von Messungen und Modellrechnungen, um die Verlässlichkeit von Modellen zur Beschreibung der beobachteten Erwärmung in der Arktis zu testen und weiter zu entwickeln. Die Ursachen dieser überdurchschnittlichen Erwärmung in der Arktis beruhen auf vielfältigen Prozessen, die das Klima in dieser Region beeinflussen, aber bisher noch nicht vollständig beschrieben sind.
</p><h3>Arktisches Meereis hat sich im Sommer stark zurückgezogen</h3><p>In den vergangenen 25 Jahren haben Forscherinnen und Forscher einen bemerkenswerten Anstieg der bodennahen Lufttemperatur in der Arktis beobachtet, der die mittlere globale Erwärmung im Rest der Welt um das Zwei- bis Dreifache übersteigt. Dieses Phänomen, das als arktische Verstärkung bezeichnet wird, führe zu dramatischen Veränderungen einer Vielzahl von Klimaparametern, so die Wissenschaftler des SFB. Beispielsweise wurde von Satelliten aus beobachtet, dass sich das arktische Meereis im Sommer stark zurückgezogen hat. In den vergangenen 25 Jahren habe die Eisfläche des arktischen Meeres um mehr als die Hälfte abgenommen. Es könnte sein, dass dort in 40 bis 50 Jahren jeweils im Sommer gar kein Meereis mehr vorhanden ist.
</p><h3>Bremer Wissenschaftler erforschen Meereis und Landoberfläche der Arktis</h3><p>Allerdings könnten Klimamodelle diesen Rückgang noch nicht korrekt abbilden. „Daher ist es zwingend erforderlich, den Ursprung dieser Unstimmigkeiten zu identifizieren", umreißt der Sprecher des <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr>, Professor Manfred Wendisch von der Universität Leipzig, eines der wesentlichen Ziele des Forschungsverbundes.&nbsp; Um die Genauigkeit dieser Vorhersagen zu verbessern, sollen nun künftig im Rahmen des Transregio TR 172 die vorhandenen wissenschaftlichen Fachkenntnisse und Kompetenzen dreier deutscher Universitäten und zweier nichtuniversitärer Forschungsinstitute zusammengefasst werden.
</p><p>Insgesamt besteht der <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr> aus 21 Teilprojekten. „An der Universität Bremen konzentrieren wir uns auf die optische Fernerkundungen von der Arktis in Form von Boden- und Satellitenmessungen“, sagt der <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr>-Vizesprecher Professor Justus Notholt vom <abbr title="Institut für Umweltphysik" lang="de">IUP</abbr>. Dadurch wollen die Bremer Forscher genauere Erkenntnisse über das Meereis, die Landoberfläche, Phytoplankton im Meer, so genannte Aerosole, Wolken und verschiedene Spurengase der Atmosphäre erhalten, die sich in der Luft befinden. Darüber hinaus finden im SFB intensive Messkampagnen von Flugzeugen des <abbr title="Alfred Wegener Institut">AWI</abbr> statt sowie von dem Forschungseisbrecher „Polarstern“. Diese Messungen werden an der Station in Ny-Aalesund auf Spitzbergen kombiniert. Sie wird vom <abbr title="Alfred Wegener Institut" lang="de">AWI</abbr>, der Uni Bremen und&nbsp; französischen Polarforschern betrieben. Zudem wollen die Wissenschaftler das Forschungsschiff „Polarstern" des Alfred-Wegener-Instituts einfrieren und so 14 Monate lang durch den Arktischen Ozean driften lassen. Das ist für diesen Forschungseisbrecher, der bisher bei fast 100 Expeditionen im Einsatz war, eine Premiere.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Pressestelle der Universität Bremen erhalten Sie Bildmaterial. Kontakt unter Telefon: 0421 218 60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de.</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br>Institut für Umweltphysik (IUP)<br>Professor Justus Notholt<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421-218 62190<br>E-Mail: <a href="mailto:notholt@uni-bremen.de">notholt@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11499</guid>
                            <pubDate>Mon, 23 Nov 2015 13:12:44 +0100</pubDate>
                            <title>Uni Haifa: Wie geht Multikulturalität, wenn Krieg und Krisen Normalität sind?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-haifa-wie-geht-multikulturalitaet-wenn-krieg-und-krisen-normalitaet-sind-1</link>
                            
                            <description>Öffentlicher Vortrag am 30. November um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 322 / 23. November 2015 SC
</p><p>Vielfalt ist für die Universität Haifa selbstverständlich: So studieren Menschen jüdischer, drusischer, äthiopischer und arabischer Herkunft sowie Militär- und Polizeioffiziere und -offizierinnen friedlich nebeneinander. Allein 20 Prozent der Studierenden sind Araberinnen und Araber; so viele wie an keiner anderen Universität Israels. Damit ist die Uni Haifa ein Spiegelbild der Realität in Israel und gleichzeitig ein Modell für die Zukunft im Nahen Osten. Über „Die Universität Haifa in Israel: Wie geht Multikulturalität, wenn Krieg und Krisen Normalität sind“ berichtet Sonja Lahnstein-Kandel am 30. November 2015 um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft (Sandstr. 4/5). Die Referentin ist als stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats der Uni Haifa und Vorsitzende des Deutschen Förderkreises der Uni Haifa bestens mit der Situation vor Ort vertraut. 
</p><p>Die Universitäten der Partnerstädte Haifa und Bremen weisen viele Ähnlichkeiten auf: Beide sind recht junge Universitäten (Haifa: 1963, Bremen: 1971) von mittlerer Größe (Haifa 18.000 und Bremen 20.000 Studierende), gelten als liberal und offen und sind ein Abbild der Gesellschaft, mit der sie in engem Austausch stehen. „Am Beispiel der Universität Haifa wird deutlich, dass Multikulturalität keine idealistische Wunschvorstellung, sondern auch unter schwierigsten gesellschaftlichen und politischen Bedingungen als Friedenskonzept realisierbar ist“, so Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Internationalität und Diversität der Uni Bremen, die ein Grußwort halten wird. Zu der öffentlichen Veranstaltung lädt die Arbeitsgemeinschaft Bremen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Kooperation mit der Universität Bremen ein. Der Eintritt ist frei.
</p><p>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Konrektorin für Internationalität und Diversität<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Yasemin Karakaşoğlu<br>E-Mail: <a href="mailto:kon3@vw.uni-bremen.de">kon3@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11500</guid>
                            <pubDate>Mon, 23 Nov 2015 13:42:13 +0100</pubDate>
                            <title>Tag der offenen Tür in der „Uni-Kindertagesstätte e.V.“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/tag-der-offenen-tuer-in-der-uni-kindertagesstaette-ev-2</link>
                            
                            <description>Am 27. November 2015 stellt der Elternverein „Uni-Kindertagesstätte e.V.“ sich und seine Arbeit vor</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Studierende mit Kindern sind auf die Betreuung ihres Nachwuchses angewiesen, um ihr Studium zu meistern. Doch Plätze in Kindertagesstätten (Kitas) sind rar. Umso wichtiger ist deshalb die Arbeit der Uni-Kitas an der Universität Bremen. Eine der drei Uni-Kita stellt sich nun vor: Am Freitag, 27. November 2015, findet ein Tag der offenen Tür in der Uni-Kita des Elternvereins „Uni-Kindertagesstätte <abbr title="eingetragener Verein" lang="de">e.V.</abbr>“ statt. Die Kita liegt direkt an der Uni Bremen, gegenüber dem Gebäude NW1. In der Zeit von 15:00 bis 17:00 Uhr können Interessierte die Einrichtung besuchen und sich informieren. Neben Kaffee und Kuchen gibt es auch für den Nachwuchs ein buntes Programm.
</p><p><strong>Uni-Kita <abbr title="eingetragener Verein">e. V.</abbr></strong></p><p>Seit über 30 Jahren existiert der Elternverein „Uni – Kindertagesstätte <abbr title="eingetragener Verein" lang="de">e.V.</abbr>“ an der Universität. Die Uni-Kita bietet ein attraktives ganztägiges Betreuungsangebot für 48 Kinder im Alter von ein bis drei Jahren an. Bevorzugt werden Kinder von Studierenden und Angestellten der Universität aufgenommen. In den großzügigen Räumlichkeiten sind sechs Gruppen mit jeweils acht Kindern untergebracht. In jeder Gruppe arbeiten in der Regel zwei Erzieher oder Erzieherinnen. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Uni-Kindertagesstätte <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> an der Universität Bremen<br>Fabian Kinz<br>Barbara-McClintock-Str. 1<br>Tel.: 0421/21869661<br>E-Mail <a href="mailto:leitung@unikita-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">leitung@unikita-bremen.de</a><br><a href="http://www.unikita-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.unikita-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 23 Nov 2015 14:53:03 +0100</pubDate>
                            <title>Akademische Abschlussfeier im Fachbereich Physik und Elektrotechnik</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/akademische-abschlussfeier-im-fachbereich-physik-und-elektrotechnik-5</link>
                            
                            <description>Beste Abschlussarbeiten werden durch OHB und Randstadt Professionals honoriert</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 324 / 23. November 2015 SC
</p><p>Am Freitag, den 27. November 2015 beendet der Fachbereich Physik / Elektrotechnik der Universität Bremen das Studienjahr 2014/15 mit seiner traditionellen Akademischen Abschlussfeier. Dabei werden die Absolventinnen und Absolventen des vergangenen Jahres feierlich verabschiedet. Gleichzeitig gibt es wieder Preise für hervorragende Leistungen und für besonderes studentisches Engagement. Die Feier findet ab 15 Uhr in Hörsaal 1 des Gebäudes NW 1 (Otto-Hahn-Allee) statt.
</p><p>Im Rahmen dieser Veranstaltung werden auch die OHB-Preise für die besten Studienabschlüsse sowie die beiden Promotionspreise der Fa. Randstad Professionals für die besten Promotionen in Physik und Elektrotechnik vergeben. Der Fachbereich honoriert damit hervorragende Studienleistungen und will so zum geistigen Wettbewerb anregen. Die Preisverleihung erfolgt gemeinsam durch den Dekan Professor Jens Falta und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Fritz Merkle (OHB) sowie Ralf Paulenz (Randstad Professionals) als Vertreter der unterstützenden Firmen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jens Falta<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218 62700<br>E-Mail: <a href="mailto:dekan@fb1.uni-bremen.de">dekan@fb1.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 23 Nov 2015 14:59:42 +0100</pubDate>
                            <title>Alltag zwischen Chance und Risiko: Uni-Forschungsprojekt sucht Paare mit schulpflichtigen Kindern</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/alltag-zwischen-chance-und-risiko-uni-forschungsprojekt-sucht-paare-mit-schulpflichtigen-kindern-1</link>
                            
                            <description>Interviews über die Themen Arbeit, Familie, Altersvorsorge und politisches Mitwirken</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 325 / 23. November 2015 SC
</p><p>Wohin man auch schaut, die Chancen und Risiken im Alltag sind vielfältig: in Arbeit und Beruf, in Partnerschaft und Familie, bei der Altersvorsorge und dem politischen Mitwirken. Wie sehen diejenigen, die mitten im Leben stehen, ihre eigene Situation? Dieser Frage geht ein sozialwissenschaftliches Forschungsprojekt der Universität Bremen nach. Gesucht werden für qualitative Interviews Paare im Alter von 35 bis 55 Jahren mit schulpflichtigen Kindern. 
</p><p>In den Interviews wird nach Einschätzungen und (Selbst-)Wahrnehmungen zu folgenden Themen gefragt:
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Arbeit und Beruf: Unsichere Arbeitsplätze, Stress bis zum Burnout oder Selbstverwirklichung?<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Partnerschaft: Mehr Freiheiten, aber alles wird unsicherer<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Kinder: Neue Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten, aber Leistungsdruck von klein auf<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Altersversorgung: Wie sicher ist die Rente und wer kann sich private Vorsorge leisten? <br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Politische Mitwirkung: Bürger-Demokratie gegen Parteienpolitik und „Sachzwänge“
</p><p>Das Forschungsprojekt wird von Professor Uwe Schimank und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ute Volkmann aus dem Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM) der Uni Bremen geleitet. Paare, die bei der 60-90-minütigen persönlichen Befragung – der Interviewort wird verabredet – mitwirken möchten, melden sich per Telefon oder Mail bei: Juliane Klein, Tel. 0421 218 67693 oder E-Mail <a href="mailto:jklein@bigsss.uni-bremen.de">jklein@bigsss.uni-bremen.de</a> . Die Interviews werden anonymisiert ausgewertet. Als Dank erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Kinogutschein. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften <br>Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM)<br>Juliane Klein<br>Tel. 0421 218 67693<br>E-Mail: <a href="mailto:jklein@bigsss.uni-bremen.de">jklein@bigsss.uni-bremen.de</a><br><br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 24 Nov 2015 08:49:22 +0100</pubDate>
                            <title>28. November: Physik-Experimentalshow zum Advent</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/28-november-physik-experimentalshow-zum-advent-1</link>
                            
                            <description>Universität Bremen lädt Schüler, Jugendliche, ihre Eltern und Lehrer ein</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 326/ 23. November 2015 KG
</p><p>Wo liegt der Massenmittelpunkt eines Besens? Kann Musik mittels eines Laserstrahls übertragen werden? Spannende Experimente und Phänomene - und ihre physikalischen Erklärungen: Das gibt es am Samstag, dem 28. November 2015, bei der Physik-Experimentalshow in der Uni Bremen. Die Physikalischen Praktika und das Institut für Umweltphysik am Fachbereich Physik/Elektrotechnik veranstalten diese Experimentalshow traditionell am Samstag vor dem 1. Advent. Eingeladen sind alle diejenigen, die sich für Physik und Technik begeistern, insbesondere Schüler und Jugendliche mit ihren Eltern und Lehrern sowie Studierende. Veranstaltungsort am 28. November 2015 ist der Hörsaal 1 im Gebäude NW 1 in der Otto-Hahn-Allee 1. Beginn ist um 11 Uhr, Einlass ab 10.40 Uhr. Der Eintritt ist frei.
</p><p>In der Show werden in kurzer und lockerer Folge physikalische Phänomene aus der Mechanik, Elektrizität und Optik sowie ihr Bezug zum Alltag gezeigt und erklärt. Einige Experimente können sogar zu Hause nachgemacht werden. Gezeigt werden die Experimente von den beiden Professoren Hans-Ilja Rückmann (Leiter der physikalischen Praktika und Festkörperphysik) und Justus Notholt (Umweltphysik) sowie von den Mitarbeitern der Physikalischen Praktika der Universität Bremen.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br>Prof. Dr. Hans-Ilja Rückmann<br>Tel. 0421 218 62210<br>E-Mail: <a href="mailto:ir@physik.uni-bremen.de">ir@physik.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.praktikum.physik.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.praktikum.physik.uni-bremen.de</a></p><p>Prof. Dr. Justus Notholt<br>Tel. 0421 218 62190<br>E-Mail: <a href="mailto:jnotholt@iup.physik.uni-bremen.de">jnotholt@iup.physik.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.fb1.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.fb1.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11504</guid>
                            <pubDate>Tue, 24 Nov 2015 12:49:39 +0100</pubDate>
                            <title>Uni-Tagungen im Dezember 2015</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-tagungen-im-dezember-2015-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 327 / 24. November 2015 RO 
</p><p>Vom 1. bis 4. Dezember 2015 findet an der Universität Bremen der Workshop „<span lang="en">Frontiers in Vision-based Perception and Control</span>“ statt. Veranstalter ist der Fachbereich Physik/Elektrotechnik. Der Workshop bringt chinesische und deutsche Wissenschaftler zusammen, um aktuelle Forschungsfragen und Ergebnisse im Bereich bildbasierter Systeme zu diskutieren. Das Hauptaugenmerk der Veranstaltung liegt auf der Verarbeitung und Interpretation von Daten bildgebender Sensoren sowie auf der Anwendung der neuen Erkenntnisse in Bereichen der Medizin, der Mensch-Maschine-Interaktion sowie der Regelung komplexer Systeme in industrieller Umgebung. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Axel Gräser, Tel.: 0421 218 62444, E-Mail: <a href="mailto:agraeser@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">agraeser@uni-bremen.de</a>, <a href="http://unihb.eu/E7CkFIEL" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://unihb.eu/E7CkFIEL</a><br><br>Handlungsfeld Gesundheitsförderung: Sind Männer und Gesundheitsförderung unvereinbar? Männer – vor allem Männer mit niedrigem Einkommen und geringer Bildung – haben in unserer Gesellschaft die kürzeste Lebenserwartung. Dennoch fühlen Männer sich gesünder als Frauen und nehmen weniger Präventionsangebote in Anspruch. Sind diese Fakten unveränderbar männlich oder sprechen die bisherigen Angebote Männer einfach nicht an? Mit diesem Thema beschäftigt sich am 9. Dezember 2015 der Fachtag „Gesundheit Männer! Handlungsfeld Gesundheitsförderung“. Veranstalter ist das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Bremen und weiteren Partnern. Eine Anmeldung ist erforderlich. Kontakt: Dirk Gansefort, Tel.: 0421 218 56915, Mail: <a href="mailto:gansefort@bips.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gansefort@bips.uni-bremen.de</a>, <a href="http://unihb.eu/ZQpZMXfp" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://unihb.eu/ZQpZMXfp</a><br><br>Das Medienwissenschaftliche Kolloquium des Nordverbundes ist eine Initiative der Universitäten Bremen, Kiel und Hamburg sowie Fachhochschulen aus der Region. Das Kolloquium findet seit 2011 zweimal pro Jahr statt und dient dazu, aktuelle Projekte der beteiligten Institute vorzustellen. Das 12. Medienwissenschaftliche Kolloquium findet am 11. und 12. Dezember 2015 an der Uni Bremen statt. Im Mittelpunkt stehen die Themen Radio, Film und TV-Serien sowie theoretische Ansätze aus der Semiotik, Film- und Genretheorie. Veranstalter ist der Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften. Eine Anmeldung ist erforderlich. Kontakt: <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> phil. Janina Wildfeuer, Tel.: 0421 218 68287, E-Mail: <a href="mailto:wildfeuer@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">wildfeuer@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.extra.neous.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.extra.neous.de</a><br><br>Die geisteswissenschaftliche Verbundforschungsinitiative „<span lang="en">Worlds of Contradiction</span>“ der Fachbereiche Sozialwissenschaften, Kulturwissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaften sowie Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen veranstaltet am 11. Dezember 2015 ihren konstituierenden Workshop. Dabei geht es um Ziele und Dimensionen des gemeinsamen Forschungsvorhabens. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen Phänomene des Widerspruchs aus Perspektive der Geisteswissenschaften. Widerspruch wird dabei nicht allein als Gegensatz verstanden. Es geht also vielmehr um Missverhältnisse und Verschiedenheiten. Neben logischen Widersprüchen rücken damit Phänomene des „sowohl-als-auch“ in das Zentrum geisteswissenschaftlicher Betrachtung. Kontakt: <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Daniel Schmidt-Brücken, Tel.: 0421 218 68499, E-Mail: <a href="mailto:schmidtbruecken@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">schmidtbruecken@uni-bremen.de</a>, <a href="http://unihb.eu/TbHFGBDR" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://unihb.eu/TbHFGBDR</a></p><p>Diaspora-Unternehmer tragen wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung in ihren Herkunftsländern bei. Mit Standbeinen in zwei Welten sind sie gut gerüstet, Chancen in ihren Herkunftsländern zu erkennen. Mit diesem Thema beschäftigt sich die „1st International Conference on Migration/Diaspora Entrepreneurship (M/DE) – Migration and Diaspora Entrepreneurship: A 2020 Research Perspective“, die am 14. Dezember 2015 in der Universität Bremen stattfindet. Er findet in Kooperation mit der University of Turku, Finnland statt. Veranstalter ist der Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship – kurz LEMEX. Um Anmeldung wird gebeten. Kontakt: Aki Harima, Tel.: 0421 218 66876, E-Mail: <a href="mailto:harima@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">harima@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.lemex.uni-bremen.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.lemex.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 24 Nov 2015 16:29:07 +0100</pubDate>
                            <title>PR-Profis von morgen suchen Herausforderungen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/pr-profis-von-morgen-suchen-herausforderungen-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 328 / 24. November 2015&nbsp;&nbsp;
</p><p> Studierende des Fachbereichs Sozialwissenschaften der Universität Bremen suchen für das Sommersemester 2016 spannende Aufgaben im Bereich Public Relations. Zurzeit bereiten sie sich in einer Grundlagenveranstaltung auf die neuen praktischen Herausforderungen im Sommersemester 2016 vor. Vom 8. April bis 22. Juli 2016 wollen sie dann anspruchsvolle Aufträge bearbeiten, um ihr theoretisches Wissen zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Praxis anzuwenden und zu vertiefen. Gesucht werden daher Bremer Firmen, Organisationen, Verbände oder Vereine, die den Studierenden konkrete Aufgaben aus dem Bereich <span lang="en">Public Relations</span> stellen.
</p><p><strong>Zum Hintergrund</strong></p><p>Seit 2006 haben Studierende der Sozialwissenschaften jedes Jahr die Möglichkeit, das zweisemestrige Praxismodul „Public Relations“ zu belegen. Im ersten Semester befassen sie sich mit den theoretischen Grundlagen der PR-Arbeit. Im zweiten Semester können sie dann ihr Wissen und ihre Kreativität in der Praxis unter Beweis stellen. 24 bis 36 Studierende nehmen diese Chance war und gründen fünf- bis sechsköpfige Modellagenturen. Fachliche Unterstützung erhalten sie bei Bedarf von Axel Hausmann, der sie als Fachdozent im wöchentlichen Seminar begleitet. Ansonsten freuen sich die Studierenden darauf, sich im Team selbst zu organisieren und die gestellten Praxisaufgaben zielgerichtet zu bewältigen.
</p><p><strong>Beispiele für studentische Öffentlichkeitsarbeit</strong></p><p>So wurden im Sommersemester 2015 drei studentische PR-Agenturen, die in die Rolle eines Dienstleisters geschlüpft sind: Die studentische Agentur „ArtBreaker“ entwickelte beispielsweise für den Restaurator Roger Kossann eine PR-Strategie. Ein wichtiger Aspekt war dabei, die zu einem späteren Zeitpunkt geplante Firmenübergabe an seine Nachfolgerin reibungslos zu gestalten.
</p><p><strong>Kunden sind begeistert</strong></p><p>Ein weiteres Beispiel ist die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Firma Myna Großhandel: Hier wurde von der studentischen PR-Agentur „Utkieker“ eine Strategie für den Vertrieb der „SoapRocks“-Körperseifen erarbeitet. Von der Verpackung bis zum Werbeslogan wurde alles unter die Lupe genommen. Bei der Präsentation der Ergebnisse lautete ein Kommentar des Inhabers Uwe Stratmann: „Die Ideen der Studierenden überzeugen mich zu hundert Prozent. Ich bin begeistert und überrascht.“
</p><p><strong>Bewerbung für das Sommersemester 2016</strong></p><p>Bewerben können sich Unternehmen, gemeinnützige Einrichtungen, Verbände und Vereine. Die zukünftigen Praxisprojekt-Partner sollen für die Studierenden innerhalb einer Stunde mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sein. Zudem muss eine Ansprechperson für die Zusammenarbeit mit der studentischen PR-Agentur benannt werden, um die Kommunikation mit den Studierenden zu gewährleisten. Wer mit Studierenden konstruktiv auf einem hohen Niveau zusammenarbeiten möchte, kann sich noch bis zum 22. Januar 2016 bewerben. Für weitere Auskünfte steht Birgit Ennen, Leiterin des Zentrums Studium und Praxis im Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Bremen, unter der Telefonnummer 0421 218 67309 oder E-Mail <a href="mailto:bennen@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bennen@uni-bremen.de</a> zur Verfügung.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Zentrum Studium und Praxis<br>Birgit Ennen<br>Tel. 0421 218 67309<br>E-Mail: <a href="mailto:bennen@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bennen@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11506</guid>
                            <pubDate>Wed, 25 Nov 2015 10:00:23 +0100</pubDate>
                            <title>Bessel-Forschungspreisträger kommt an die Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bessel-forschungspreistraeger-kommt-an-die-uni-bremen-1</link>
                            
                            <description>Alexander von Humboldt Stiftung vergibt Forschungspreis an Professor Oleg Prezhdo</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 329 / 25. November 2015 SC
</p><p>Das Präsidium der Alexander von Humboldt-Stiftung gab jetzt bekannt, dass Oleg Prezhdo den Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis erhält. Der Professor für Chemie an der <span lang="en">University of Southern California, Los Angeles</span>, wird das Preisgeld für Forschungsaufenthalte an der Uni Bremen nutzen. Die wissenschaftlichen Beiträge von Professor Prezhdo über Schlüsselprozesse der solaren Energiespeicherung gelten weltweit als bahnbrechend. An der Universität Bremen wird er in enger Kooperation mit Professor Thomas Frauenheim aus dem Bremen <span lang="en">Center for Computational Materials Science (BCCMS) </span>im Studiengang Physik der Uni Bremen Forschungsfragen nachgehen. „Mit Oleg Prezhdo kommt ein Kollege an unser Institut, der einer der führenden Experten für theoretische Untersuchungen des photo-stimulierten Ladungs- und Energietransfers ist. Dass er sich für die Universität Bremen entschieden hat, ist für uns hohe Anerkennung und Ansporn zugleich“, freut sich Professor Thomas Frauenheim.
</p><h3>Preisträger forscht an Physik-Institut der Uni Bremen</h3><p>Der Preisträger wird im kommenden Jahr für acht Monate in der Gruppe von Thomas Frauenheim forschen und im Sommer 2017 seine Forschungsarbeiten für weitere vier Monate an der Universität Bremen fortsetzen. Prezhdo und Frauenheim kennen sich seit mehreren Jahren von Konferenzbesuchen. Im vergangenen Jahr begannen sie eine engere Kooperation, um die von beiden Gruppen entwickelten Open-Source Computerverfahren zu verbinden. Dabei geht es darum, photo-induzierten – also durch Licht ausgelösten – Prozessen beim Herstellen neuer Materialien zu verstehen.&nbsp; 
</p><h3>Nanomaterialien sollen noch besser werden</h3><p>Die geplanten Arbeiten werden sich der Erforschung photovoltaischer und photokatalytischer Prozesse in Nanomaterialien – wie Graphen oder Halbleiter – widmen. Stimuliert werden die Arbeiten durch neueste experimentelle Daten. Im Rahmen der Kooperation wird die photo-induzierte elektronische Dynamik so modelliert, wie sie auch real in der Natur abläuft. Das Verständnis der Mechanismen zur solaren Energiespeicherung wird damit neue Impulse für die Entwicklung und das Design von noch effizienteren Nanomaterialien geben.
</p><h3>Zum Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis</h3><p>Für den Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis werden international anerkannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland nominiert, die ihre Promotion vor nicht mehr als 18 Jahren abgeschlossen haben. Die Preisträger werden für ihre herausragenden Forschungsleistungen ausgezeichnet. Mit dem Preisgeld können sie eigene Forschungsvorhaben in Kooperation mit deutschen Fachkollegen durchzuführen, die sie frei wählen können. Die Humboldt-Stiftung verleiht jährlich ca. 20 Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreise, die mit jeweils 45.000 Euro dotiert sind. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br>Bremen Center for Computational Materials Science (BCCMS)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Frauenheim<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 62340<br>E-Mail: <a href="mailto:Thomas.frauenheim@bccms.uni-bremen.de">Thomas.frauenheim@bccms.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.bccms.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bccms.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 25 Nov 2015 13:56:04 +0100</pubDate>
                            <title>„Eine Uni für alle“: „Prag, August 1968. Fotografien der Okkupation“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/eine-uni-fuer-alle-prag-august-1968-fotografien-der-okkupation-1</link>
                            
                            <description>Professorin Martina Winkler analysiert Fotos aus Prag im August 1968 / Vortrag am 2. Dezember 2015 um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 330 / 25. November 2015 SC
</p><p>In der Nacht zum 21. August 1968 marschierten Truppen des Warschauer Pakts in Prag ein und beendeten damit den Prager Frühling. Diese Okkupation ist auf zahllosen Fotos festgehalten worden. Wie lässt sich dieses umfangreiche Bildmaterial zur geschichtswissenschaftlichen Analyse verwenden? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Vortrags „Prag, August 1968. Fotografien der Okkupation“, der am 2. Dezember 2015 um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft (Sandstr. 4/5) in der Reihe „Eine Uni für alle“ stattfindet. Referentin ist Professorin Martina Winkler, Hochschullehrerin im Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Bremen für das Fachgebiet Kulturgeschichte Ostmitteleuropas mit dem Schwerpunkt Tschechische Geschichte. 
</p><p>Die Reihe „Eine Uni für alle“ ermöglicht seit mehr als zwei Jahrzehnten interessierten Bürgerinnen und Bürgern Einblicke in die Wissenswerkstatt Universität. Die Veranstaltung wird von den „unifreunden“ in Zusammenarbeit mit der Pressestelle der Universität Bremen organisiert. Der Eintritt ist frei.
</p><h3>Zum Inhalt des Vortrags:</h3><p>Die Ereignisse der letzten Augusttage im Jahr 1968 in Prag, als die Staaten des Warschauer Paktes Panzer und Soldaten in die Tschechoslowakei schickten, sind auf zahllosen Fotografien festgehalten worden. Zu den Fotografen zählten prominente Fotoreporter ebenso wie Amateure, Tschechen ebenso wie Touristen. Obwohl viele dieser Fotos bekannt sind, teilweise zu den ikonischen Aufnahmen des 20. Jahrhunderts zählen, sind sie von Historikern bisher wenig beachtet worden. Im Vortrag werden Möglichkeiten einer geschichtswissenschaftlichen Analyse dieses Quellenschatzes entwickelt.
</p><p>Das weitere Vortragsprogramm der Reihe „Eine Uni für alle“ im Wintersemester 2015/16:
</p><p>Mi. 6. Januar 2016, 18 Uhr, Haus der Wissenschaft <br>Dr. Cordula Weißköppel, Kulturwissenschaft<br>„Ringen um Demokratie in der Transformation am Beispiel Ägypten und Tunesien“
</p><p>Mi. 20. Januar 2016, 18 Uhr, Haus der Wissenschaft <br>Prof. Michael Vellekoop, Elektrotechnik<br>„Forschung für neue medizinische Instrumente“
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Pressestelle <br>Eberhard Scholz<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218 60155<br>E-Mail: <a href="mailto:eberhard.scholz@uni-bremen.de">eberhard.scholz@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 26 Nov 2015 13:37:53 +0100</pubDate>
                            <title>Digitalisierung im Seehafen der Zukunft mit Cloud als Basis für Industrie-4.0-Standards</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/digitalisierung-im-seehafen-der-zukunft-mit-cloud-als-basis-fuer-industrie-40-standards-1</link>
                            
                            <description>BIBA an der Universität Bremen initiiert und leitet Verbundprojekt für maritime Wirtschaft / 1,9 Millionen Euro aus Berlin für richtungsweisende Forschung aus Bremen / Thema Hafenlogistik: Container-Umschlag und besonders Offshore-Windindustrie im Fokus</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 331 / 26. November 2015 SC
</p><p>Das Land Bremen zählt zu den weltweit leistungsstärksten Hafen- und Logistikstandorten. Zudem gilt es auf diesem Feld als international herausragendes Kompetenzzentrum. Unter anderem die disziplinen- und institutionenübergreifende Zusammenarbeit mit einem regen Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft schaffen hier ein anerkannt gutes Klima für Innovationen und ermöglichen immer wieder wegweisende Forschungen. Ein Beispiel dafür ist das neue Projekt „Prozessinnovation durch digitale Dienstleistungen für den Seehafen der Zukunft“ (ProDiS) mit sechs bremischen Partnern unter der Leitung des BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen.
</p><p>Das dreieinhalbjährige Verbundprojekt beschäftigt sich mit der Optimierung von Prozessen im Seehafen. Es hat ein Volumen von 2,4 Millionen Euro, wird vom Bundesforschungsministerium mit rund 1,9 Millionen Euro gefördert und vom Projektträger Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betreut. Forschungspartner des BIBA ist das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL, Bremen). Als Anwendungspartner arbeiten die Unternehmen Container-Service Friedrich Tiemann (Bremerhaven) sowie Kronschnabel und Franke Schwerlast Spedition (Bremerhaven) mit. Als Servicedienstleister agieren der IT-Spezialist für Cloud-Lösungen Axtrion (Bremen) und die Logistik Service Agentur (Bremerhaven).
</p><p>Darüber hinaus engagieren sich das Maritime Cluster Norddeutschland (MCN), VIA Bremen, die Bremische Hafenvertretung (BHV) und die Deutsche GVZ-Gesellschaft in dem Vorhaben. Heute am 26. November 2015 treffen sich die <abbr title="Prozessinnovation durch digitale Dienstleistungen für den Seehafen der Zukunft">ProDiS</abbr>-Akteure zum Projektauftakt im <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>. „Das Projekt ist für Bremen eine gute Möglichkeit, unsere Spitzenposition in Wirtschaft und Wissenschaft auszubauen und ein Beleg für die Arbeit des Maritimen Clusters Norddeutschland“, sagt der zuständige Innovationsmanager Andreas Born von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen.
</p><h3>„Hohes Innovations- und Optimierungspotenzial durch digitale Dienstleistungen“</h3><p>Die Optimierung entlang der Wertschöpfungsketten spielt in der logistischen Prozessgestaltung eine für den wirtschaftlichen Erfolg entscheidende Rolle. Die globalen Vernetzungen und permanent wachsenden Anforderungen sowie stetig neue technische Möglichkeiten fordern die Branche enorm. Prozesse werden immer komplexer und unübersichtlicher, es bedarf der Digitalisierung sowie der besseren Einbindung von Dienstleistungen und der intensiveren Nutzung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien. Die <abbr title="Prozessinnovation durch digitale Dienstleistungen für den Seehafen der Zukunft" lang="de">ProDiS</abbr>-Forschungen sollen hier helfen und die Innovationskraft auch kleiner und mittlerer Unternehmen steigern.
</p><p>„Die Prozesse rund um den Güterumschlag in den Seehäfen bergen ein hohes Innovations- und Optimierungspotenzial, das durch neue digitale Dienstleistungen sowie deren intelligente Verknüpfung miteinander genutzt werden kann“, sagt <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>-Leiter Professor Klaus-Dieter Thoben. „Zum Beispiel Kosten und Terminabweichungen können zumeist nur noch durch Prozessoptimierung reduziert werden – durch die Unterstützung mittels überbetrieblicher digitaler Dienstleistungen für die Planung und Durchführung“. Das Projekt <abbr title="Prozessinnovation durch digitale Dienstleistungen für den Seehafen der Zukunft">ProDiS</abbr> konzentriert sich auf dieses Optimierungspotenzial und hat dabei den Seehafen-Umschlag von standardisierten Einheiten (Container), besonders aber den Umschlag für die Offshore-Windindustrie im Fokus.
</p><h3>Verbesserung der Planung und Unterstützung der Operationen im Seehafen</h3><p>Unter anderem Güter, Equipment und Beschäftigte, so das Projektziel, werden drahtlos miteinander vernetzt automatisch Informationen an eine sogenannte Datenwolke liefern und diese übergeordnete Datensammlung (<span lang="en">Cloud</span>) anfüttern. Die gesammelten Informationen und Daten aus bisher nicht untereinander verbundenen Systemen in einer unternehmensübergreifenden, hafenbezogenen <span lang="en">Cloud</span>) bilden die Grundlage zur Generierung digitaler Dienstleistungen in den Bereichen Information, Planung und Unterstützung des Umschlags. Alle Beteiligten können daraus je nach Bedarf Informationen beziehen. Auf der Basis dieser Cloud können dann digitale Dienstleistungen konfiguriert und zeitnah zur Verbesserung der Planung und der Unterstützung der Operationen im Seehafen zur Verfügung gestellt werden.
</p><p><abbr title="Prozessinnovation durch digitale Dienstleistungen für den Seehafen der Zukunft" lang="de">ProDiS</abbr> erarbeitet ein Konzept für die Entwicklung und Integration modularisierter und skalierbarer digitaler Dienste (hybride Leistungsbündel) für in der Hafenlogistik tätige Unternehmen und erprobt sie im betrieblichen Umfeld. Die Forschungen des <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> und des <abbr title="Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik" lang="de">ISL</abbr> werden begleitet von betrieblichen Anwendern, Dienstleistern und assoziierten Partnern. So sind ein steter Anwendungsbezug und eine Umsetzung der Forschungsergebnisse entsprechend der Anforderungen neuester Industrie-4.0-Standards in reale Umgebungen gewährleistet. Darüber hinaus, heben die <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>-Wissenschaftler hervor, werde bei den Forschungen auch eine spätere, mögliche Übertragbarkeit der Projektergebnisse auf verwandte Branchen angestrebt.
</p><h3>Zahlen zur Logistik-Branche:</h3><p>Mit einem Umsatz von 235 Milliarden Euro (2014) ist die Logistikbranche nach der Automobil-Wirtschaft und dem Handel die drittgrößte Branche in Deutschland. Sie beschäftigt mehr als 2,9 Millionen Menschen. Im europäischen Logistik-Markt, der auf 930 Milliarden Euro (2013) geschätzt wird, hat Deutschland mit mehr als 20 Prozent einen europaweit einzigartig hohen Anteil und nimmt darüber hinaus eine internationale Spitzenposition in Infrastrukturqualität und Logistiktechnologie ein. (Quellen: Statistica und Bundesvereinigung Logistik – BVL)
</p><p>Sabine Nollmann
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong></p><p>Fotos zur Pressemitteilung finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/press2015.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/press2015.html</a>&nbsp; oder erhalten sie über Sabine Nollmann (E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de">mail@kontexta.de</a> , Mobil: 0170 904 11 67)
</p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:
</p><p><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Klaus-Dieter Thoben, Telefon: 0421 218-500 05, E-Mail: <a href="mailto:tho@biba.uni-bremen.de">tho@biba.uni-bremen.de</a><br>Christian Gorldt, Telefon: 0421 218-501 00, E-Mail: <a href="mailto:gor@biba.uni-bremen.de">gor@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Diplom">Dipl.</abbr>-Inform. Heiko Duin, Telefon: 0421 218-500 91, E-Mail: <a href="mailto:du@biba.uni-bremen.de">du@biba.uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Fri, 27 Nov 2015 09:26:08 +0100</pubDate>
                            <title>Weltweites Ranking: Universität Bremen erneut gut positioniert</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/weltweites-ranking-universitaet-bremen-erneut-gut-positioniert-1</link>
                            
                            <description>Beim Ranking „QS Top 50 Under 50“ landet die Uni Bremen unter den jungen Unis auf Platz 44
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 332 / 27. November 2015 SC
</p><p>Die Universität Bremen hat bei einem weltweiten Ranking junger Universitäten wieder sehr gut abgeschnitten. Im Ranking „<span lang="en">QS Top 50 Under 50“ </span>erreichte sie Platz 44 (2014: Platz 45) und gehört damit zu den drei besten jungen Universitäten in Deutschland. Nach dem erfolgreichen Abschneiden im Ranking des britischen Wissenschaftsmagazins <span lang="en">Times Higher Education (THE)</span> im Ranking „100 Under 50“ (Platz 26) konnte sich die Uni Bremen zum zweiten Mal in diesem Jahr international weit vorne positionieren. <br><br>Das Ranking <span lang="en">QS Top 50 Under 50“</span> für Hochschulen, die 1965 oder später gegründet worden sind, ist eine Sonderauswertung des <span lang="en">„QS World University Ranking“</span>, das seit 2004 von dem Unternehmen <span lang="en">QS Quacquarelli Symonds</span> vorgenommen wird. So soll eine bessere Vergleichbarkeit geschaffen und die Leistungen der Hochschulen in Lehre und Forschung unter Berücksichtigung der Tradition der Institution abgebildet werden. „Das Ranking der jungen Universitäten zeigt, dass wir mit dieser internationalen Platzierung zu den wissenschaftlichen Topadressen gehören“, betont Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter. „Dies ist umso erfreulicher, da die Universität Bremen ihre Leistungen unter äußerst effizienter Mittelverwendung erbringt und zudem über keine medizinische Fakultät verfügt.“
</p><p>Das QS-Ranking der jungen Universitäten weltweit erhebt Reputation der Forschung, Qualität der Lehre und Internationalität. Die Bewertung für das Ranking basiert auf der Beurteilung durch die internationalen Wissenschafts-Communities (40 %), der Lehrqualität (20 %), den Zitationen (20 %), dem Ansehen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (10 %) sowie der Internationalität der Studierendenschaft und der wissenschaftlich Tätigen (je 5 %).
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Rektor<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Bernd Scholz-Reiter<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 60011<br>E-Mail: <a href="mailto:rektor@uni-bremen.de">rektor@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Fri, 27 Nov 2015 12:30:21 +0100</pubDate>
                            <title>Universität verabschiedet ihre Master of Education</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-verabschiedet-ihre-master-of-education-1</link>
                            
                            <description>Veranstaltung am 4. Dezember 2015 im Großen Hörsaal am Boulevard / Marco Bode hält den Festvortrag</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 333 / 27. November 2015 KG
</p><p>Das Zentrum für Lehrerbildung und die lehrerbildenden Fachbereiche der Universität Bremen feiern am Freitag, 4. Dezember, ihre Master of Education 2015. Die Veranstaltung findet um 17 Uhr im Großen Hörsaal am Boulevard (Keksdose) statt. Erstmalig wird bei der Abschlussfeier für Absolventinnen und Absolventen des Lehramtes auch ein „Förderpreis Master of Education“ vergeben. Prämiert werden herausragende Abschlussarbeiten mit einem fundierten Forschungsbezug in der Lehrerbildung und einem interdisziplinären Verständnis berufsbezogener Aufgaben des Handelns von Lehrerinnen und Lehrern. Der Preis wird mit Unterstützung des Vereins „Alumni der Universität Bremen“ (ehemals „community bremen“) sowie der lehrerbildenden Fachbereiche vergeben.
</p><p>Die Abschlussfeier im Großen Hörsaal wird mit Grußworten von Professorin Sabine Doff, Direktorin des Zentrums für Lehrerbildung, sowie Michael Huesmann, Leiter der Abteilung Bildung bei der Senatorin für Kinder und Bildung Bremen, eröffnet. Für den Festvortrag konnte Marco Bode, Aufsichtsratsvorsitzender und ehemaliger Spieler bei Werder Bremen, gewonnen werden. Die Laudatio zum Förderpreis hält Professor Till-Sebastian Idel, Dekan des Fachbereiches Erziehungs- und Bildungswissenschaften. Einlass zur Abschlussfeier ist um 16:30 Uhr.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Herzliche Einladung zur Berichterstattung in Wort und Bild. Um 18:30 Uhr wird ein Fototermin mit Absolventinnen und Absolventen im Foyer des Gebäudes GW2 angeboten.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für Lehrerbildung<br>Dr. Sonja Bandorski<br>Tel.: 0421 - 218 61901<br>E-Mail: <a href="mailto:bandorski@uni-bremen.de">bandorski@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/zfl" target="_blank">www.uni-bremen.de/zfl</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11511</guid>
                            <pubDate>Tue, 01 Dec 2015 10:40:26 +0100</pubDate>
                            <title>Online-Befragung über Mobilität der Uniangehörigen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/online-befragung-ueber-mobilitaet-der-uniangehoerigen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 335 / 01. Dezember 2015 SC
</p><p>Wie kommen Studierende und Mitarbeiter zur Uni? Was halten Uniangehörige von Fahrradverleihstationen und einem Bahnhof in Uni-Nähe? Was soll beim <abbr title="Öffentlicher Personennahverkehr">ÖPNV</abbr> verbessert werden? Spielt der Umweltschutz bei der Nutzung des Verkehrsmittels eine Rolle? Studierende der Uni Bremen haben eine Online-Befragung gestartet, um die Mobilität der Uniangehörigen zu erfassen und mehr über Wünsche und die Mobilität von morgen zu erfahren. Alle Mitglieder der Uni werden gebeten, sich an der Online-Umfrage zu beteiligen. Der Link <a href="https://www.soscisurvey.de/test072686" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.soscisurvey.de/test072686</a>&nbsp; führt direkt zum Fragenkatalog und ist bis zum 17. Januar 2016 freigeschaltet. Die Beantwortung dauert wenige Minuten.
</p><p>Die Umfrage findet in einem studentischen Masterprojekt am Lehrstuhl für Nachhaltiges Management im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft und in enger Zusammenarbeit mit der Umweltkoordinatorin der Universität statt. Das Mobilitätsverhalten der Uniangehörigen war erstmals 2009 untersucht worden. Denn im Rahmen des Umweltmanagementsystems (EMAS-Zertifikat) der Universität spielt Mobilität als wesentlicher Umweltaspekt eine große Rolle. Auch bei der Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes und bei der Berechnung des <abbr title="Kohlendioxid">CO2</abbr>-Fußabdruckes der Universität Bremen wurde deutlich, dass ein Großteil der <abbr title="Kohlendioxid">CO2</abbr>-Emissionen aus dem Mobilitätsmanagement resultiert. 
</p><p>In Absprache mit dem Uni-Personalrat erfolgt die Datenerhebung anonym und berücksichtigt die Belange des Datenschutzes. Alle Angaben werden nach Ablauf des Projektes Ende März 2016 gelöscht. Die Ergebnisse der Befragung werden veröffentlicht.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Geschäftsführung des Umweltausschusses und Umweltkoordinatorin<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Doris Sövegjarto-Wigbers<br>E-Mail: <a href="mailto:soeve@uni-bremen.de">soeve@uni-bremen.de</a></p><p>Wirtschaftsingenieurwesen<br>Kathi Eilers<br>E-Mail: <a href="mailto:keilers@uni-bremen.de">keilers@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 01 Dec 2015 11:03:23 +0100</pubDate>
                            <title>„Grenzenlos“: Mobiles Arbeiten im Zug, im Hotel oder zu Hause</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/grenzenlos-mobiles-arbeiten-im-zug-im-hotel-oder-zu-hause-1</link>
                            
                            <description>Uni-Forschungsprojekt sucht berufstätige Menschen mit Kindern für Interviews über die Themen
mobile Arbeit, Freizeit und Familie</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 334 / 1. Dezember 2015 RO
</p><p><br>Ohne <span lang="en">Notebook, Tablet</span> und <span lang="en">Smartphone</span> geht nichts mehr - nicht nur privat, sondern auch in vielen Berufen. Doch kleine Bildschirme, winzige Tastaturen und verkrampfte Körperhaltungen machen das Arbeiten schwer, ganz zu schweigen vom Stressfaktor der ständigen Erreichbarkeit. Mobiles Arbeiten findet an unterschiedlichen Orten statt: Bahnhöfe, Flughäfen, Raststätten und der eigene Balkon werden zu Arbeitsplätzen. Dadurch werden aber die Grenzen zwischen Freizeit und Arbeitszeit aufgehoben. Die extreme Flexibilität führt unweigerlich zu Stress und psychischen Belastungen. Die Work-Life-Balance ist schwer aufrecht zu erhalten. Wie sehen diejenigen, die diesen Belastungen ausgesetzt sind, ihre eigene Situation? Dieser Frage geht ein soziotechnisches Forschungsprojekt der Universität Bremen nach. Gesucht werden berufstätige Frauen und Männer mit kleinen Kindern für qualitative Interviews. Zusätzlich zu den Befragungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, sich über einen Zeitraum von rund vier Wochen selbst zu beobachten.
</p><p><strong>Ausgeglichene <span lang="en">Work-Life Balance</span></strong></p><p>Insgesamt 14 Studierende suchen für das Bachelor-Projekt Eltern, um deren individuelle <span lang="en">Work-Life-Balance</span> zu analysieren; auch alleinerziehende Personen sind willkommen. Die Kinder sollten im Alter von ein bis 14 Jahren sein. In den Interviews wird nach Einschätzungen und (Selbst-)Wahrnehmungen zu folgenden Aspekten gefragt: Wann „schalten sie ab“? Was tun mit arbeitsbezogenen Mails, die abends oder am Wochenende eintreffen? Was erwarten sie von sich selbst und von den Anderen? Macht diese „Entgrenzung“ von Arbeit und Leben krank? Wie lässt sich eine ausgeglichene <span lang="en">Work-Life Balance</span> erreichen? Haben sie eine Art „Grenzmanagement“ entwickelt? Haben sie hierfür ein bestimmtes System verwendet? 
</p><p><strong>Lösungsvorschläge entwickeln</strong></p><p>Das Forschungsprojekt ist in der Angewandten Informatik angesiedelt und wird von Professorin Susanne Maaß vom Fachbereich Mathematik/Informatik der Uni Bremen geleitet. Ziel des Projekts ist es, die typischen „Reibungspunkte“ und Abgrenzungsprobleme der Betroffenen zu identifizieren und –mithilfe neuer Softwareprogramme, Lösungsvorschläge zu entwickeln. Interessierte, die bei der Befragung mitwirken möchten, melden sich ab sofort bei Fabian Hüsig, Tel. 0421 4760 6838 oder E-Mail <a href="mailto:fhuesig@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">fhuesig@uni-bremen.de</a>. Die Interviews werden anonymisiert ausgewertet; der Ort für die Gespräche wird individuell verabredet.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik/Informatik <br>Fabian Hüsig<br>Tel.: 0421 47606838<br>Mobil 0176 - 61833101<br>E-Mail <a href="mailto:fhuesig@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">fhuesig@uni-bremen.de</a><br><br>Tim Kratky<br>Tel.: 015772866234<br>E-Mail <a href="mailto:tkratky@tzi.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">tkratky@tzi.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 02 Dec 2015 08:47:01 +0100</pubDate>
                            <title>Mit Satelliten-Know-how der Uni Bremen für mehr Klimaschutz</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mit-satelliten-know-how-der-uni-bremen-fuer-mehr-klimaschutz-1</link>
                            
                            <description>Experten der Europäischen Kommission empfehlen Konzept der Bremer Umweltphysiker, um Treibhausgase aus dem Weltraum zu messen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 336 / 02. Dezember 2015 SC
</p><p>Kohlendioxid (CO2) ist das wichtigste vom Menschen emittierte Treibhausgas. Es trägt am stärksten zur globalen Erderwärmung bei. Ein Hauptziel der laufenden Klimakonferenz der UN („COP-21“) in Paris ist es, die <abbr title="Kohlendioxid">CO2</abbr>-Emissionen zukünftig zu reduzieren und den Anstieg der globalen Erdtemperatur zu begrenzen. Eine solche Vereinbarung ist aber nur dann wirksam, wenn die von den Nationalstaaten angegeben Emissionen auch unabhängig überprüfbar sind. Auch nach Einschätzung der Europäischen Union ist daher ein globales System dringend notwendig, welches die unabhängige Überprüfung von <abbr title="Kohlendioxid">CO2</abbr>-Emissionen erlaubt und wichtige Wissenslücken schließt. Eine Expertengruppe, die von der Europäischen Kommission beauftragt worden ist, schlägt eine Überwachung durch Boden-gebundene und Satellitenbeobachtungen vor. Als Satellitenkomponente wird das CarbonSat-Konzept empfohlen, das am Institut für Umweltphysik der Universität Bremen entwickelt worden ist. Kernidee dieses Konzeptes ist die Weltraum-gestützte Detektion von Treibhausgaskonzentrationen mit hoher räumlicher Auflösung.
</p><p>So entsteht ein Bild der räumlichen <abbr title="Kohlendioxid" lang="de">CO2</abbr>-Verteilung in der Erdatmosphäre. Dies erlaubt dann zum Beispiel die Lokalisierung und Vermessung von Abluftfahnen starker <abbr title="Kohlendioxid">CO2</abbr>-Quellen auf der Erde und daraus die Bestimmung der <abbr title="Kohlendioxid">CO2</abbr>-Emissionsquellen. Das Konzept der Bremer Forscher basiert auf dem Erfolg und den Erkenntnissen des auch in Bremen entwickelten Satellitensensors namens SCIAMACHY. SCIAMACHY war ein Sensor auf dem europäischen Umweltsatelliten ENVISAT (2002 bis 2012) und lieferte erste Satelliten-Daten von atmosphärischem <abbr title="Kohlendioxid">CO2</abbr> und Methan (CH4). Mithilfe des von Flugzeug-gestützten Sensors <abbr title="Methane Airborne Mapper" lang="en">MAMAP</abbr> haben die Wissenschaftler der Universität Bremen dieses Konzept weiter entwickelt. In umfangreichen Testreihen konnten sie nachweisen, dass damit lokale <abbr title="Kohlendioxid" lang="de">CO2</abbr>- und <abbr title="Methan">CH4</abbr>-Emissionsquellen detektiert und quantifiziert werden können.
</p><p>Die <abbr title="Kohlendioxid">CO2</abbr>-Satellitenmessungen liefern genaue, transparente und einheitliche Messwerte fossiler <abbr title="Kohlendioxid">CO2</abbr>-Emissionsquellen, einschließlich der Emissionswerte für große Städte, wichtige Industriestätten und Regionen – und zwar weltweit vergleichbar. Darüber hinaus werden die Satellitendaten mit anderen Messungen und Modellen kombiniert. Sollte das Überwachungssystem eingerichtet werden, würde Europa über eine einzigartige und unabhängige wissenschafts- und politikrelevante Informationsquelle verfügen. Die Wissenschaftler des Instituts für Umweltphysik der Universität Bremen können jederzeit ihr Know-how und ihre CarbonSat-Expertise in den Prozess zum Aufbau des Systems einbringen.
</p><p>Im November 2015 wurde in zwei Veranstaltungen die Vision dieses zukünftigen europäischen <abbr title="Kohlendioxid" lang="de">CO2</abbr>-Beobachtungssystem den Mitgliedern des Europäischen Parlaments und dem Copernicus <span lang="en">User</span> Forum vorgestellt und dort sehr positiv aufgenommen. Der nächste Schritt ist nun die Konsolidierung der Planung zwischen der Europäischen Raumfahragentur <abbr title="European Space Agency">ESA</abbr> und der Europäischen Kommission, mit dem Ziel, den Bau eines Prototypen beim nächsten Treffen der Repräsentanten der <abbr title="European Space Agency" lang="en">ESA</abbr> Mitgliedstaaten beschließen zu können. 
</p><p>CarbonSat ist als Konzept für die erforderliche globale Beobachtung von <abbr title="Kohlendioxid" lang="de">CO2</abbr>-Emissionen geeignet und anerkannt. Nun kommt es auf den politischen Willen an, dieses wichtige System zu realisieren.
</p><p>Web-Links Europäische Komission, COPERNICUS<br><a href="http://www.copernicus.eu/main/towards-european-operational-observing-system-monitor-fossil-co2-emissions" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.copernicus.eu/main/towards-european-operational-observing-system-monitor-fossil-co2-emissions</a><br>WWW-Link CarbonSat@Universität Bremen: <br><a href="http://www.iup.uni-bremen.de/carbonsat/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.iup.uni-bremen.de/carbonsat/</a><br>WWW-Link: MAMAP@Universität Bremen:<br><a href="http://www.iup.uni-bremen.de/optronics/projects/methaneairbornemappermamap/index.htm" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.iup.uni-bremen.de/optronics/projects/methaneairbornemappermamap/index.htm</a></p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Institut für Umweltphysik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> John P. Burrows<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 62100<br>E-Mail: <a href="mailto:burrows@iup.physik.uni-bremen.de">burrows@iup.physik.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Heinrich Bovensmann<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 62102<br>E-Mail: <a href="mailto:heinrich.bovensmann@uni-bremen.de">heinrich.bovensmann@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11514</guid>
                            <pubDate>Wed, 02 Dec 2015 11:12:30 +0100</pubDate>
                            <title>Universität zeichnet studentische AG „Refugees Welcome“ aus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-zeichnet-studentische-ag-refugees-welcome-aus-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 337 / 02. Dezember 2015 SC
</p><p>Für ihr Engagement in der Arbeit mit Geflüchteten zeichnen der Rektor der Universität Bremen und der Vorstand der „unifreunde“ die studentische Arbeitsgruppe „<span lang="en">Refugees Welcome</span>“ für ihr zivilgesellschaftliches Engagement auf dem Campus 2015 aus. Die Auszeichnung ist mit 1.000 Euro dotiert und wird am heutigen Nachmittag (2. Dezember ab 16 Uhr) im Rahmen des „<span lang="en">Christmas Jamboree</span>“ in der Cafeteria im Uni-Gebäude GW 2 verliehen. 
</p><p>Seit dem Sommer gibt es auf dem Campus der Uni Bremen Notunterkünfte für Geflüchtete. Seither unterstützen Universitätsangehörige mit zahlreichen Aktivitäten die geflüchteten Menschen. Besonders engagiert haben sich von Anfang an Studierende der Uni, die sich bereits im Juni in der Arbeitsgruppe „<span lang="en">Refugees Welcome</span>“ zusammengefunden haben. Sie unterrichten die neuen Uni-Nachbarn in Deutsch, bieten ihnen sportliche und kreative Aktivitäten an und begleiten Geflüchtete bei Stadtgängen zu Ämtern oder Ärzten. Lob für dieses ehrenamtliche Engagement kommt von den Bewohnern der Notunterkünfte ebenso wie von den verantwortlichen Flüchtlingsbetreuern. Zum festen Kern der AG „<span lang="en">Refugees Welcome</span>“ gehören etwa 20 Studierende, die von weiteren 100 Studierenden unterstützt werden. „Wir bemühen uns um Nachhaltigkeit“, sagt Sprecherin Sevda Atik.
</p><p>Gegenwärtig gibt es zwei Notunterkünfte an der Uni. In der Sporthalle Grazerstraße sind rund 100 unbegleitete minderjährige Geflüchtete untergebracht. Die winterfesten Zelte an der Otto-Hahn-Allee hinter dem Uni-Gebäude NW 1 bieten Platz für Familien und alleinstehende Erwachsene, insgesamt für etwa 400 Personen.
</p><p>Neben den Aktivitäten von „<span lang="en">Refugees Welcome</span>“ gibt es noch zahlreiche weitere universitäre Angebote für die Geflüchtete. So unterstützt der Verein für Hochschulsport sportliche Aktivitäten; Deutschkurse und weitere Sprachangebote werden fachwissenschaftlich begleitet; die Staats- und Universitätsbibliothek bietet Zugang zur Bibliothek und zur stundenweisen Nutzung des PC-Pools. Jeden Sonntag laden Orchester und Chor der Universität unter der Leitung von Susanne Gläß ein zum „Offenen Singen mit Geflüchteten“. 
</p><p>Die Aktivitäten der Uniangehörigen werden vom Rektorat der Universität, namentlich der Konrektorin für Internationalität und Diversität Professorin Yasemin Karakaşoğlu, koordiniert. Sie hatte bereits im Sommersemester 2014 das <span lang="en">IN-Touch</span>-Programm initiiert und damit als erste Hochschule in Deutschland Geflüchteten mit akademischem Hintergrund die Möglichkeit gegeben, Lehrveranstaltungen der Universität zu besuchen und ein Zertifikat zu erwerben – und zwar unabhängig vom Aufenthaltsstatus. <span lang="en">IN-Touch</span>- wird auf den Seiten der Europäischen Kommission als Good Practice Beispiel für Integration aufgeführt.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Konrektorin für Internationalität und Diversität <br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Yasemin Karakaşoğlu<br>E-Mail: <a href="mailto:kon3@vw.uni-bremen.de">kon3@vw.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 02 Dec 2015 13:23:28 +0100</pubDate>
                            <title>Medizinische und Biologische Experimente: Nicht mehr im Labor sondern auf einem Chip</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/medizinische-und-biologische-experimente-nicht-mehr-im-labor-sondern-auf-einem-chip-1</link>
                            
                            <description>Informatiker der Uni Bremen forschen gemeinsam mit indischen Partnern an der Entwicklung von 
Lab-on-Chips / Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 338 / 2. Dezember 2015 RO<br><br>Viele medizinische und biologische Experimente lassen sich nur mit großem Aufwand durchführen. Verschiedene Proben wie beispielsweise Blut oder Urin werden mit bestimmen Reagenzien gemischt – manchmal auch erhitzt – um bestimmte Reaktionen auszulösen. Man verbindet damit Menschen im Labor, die mit Pipette und Reagenzgläsern entsprechende Experimente durchführen. Diese Versuche sind langwierig und teuer. Zudem stehen entsprechende Labore nicht immer zur Verfügung. Die Lösung lautet: Biochips oder so genannte <span lang="en">Lab-on-Chips</span>. Sie sind eine vielversprechende Alternative zu klassischen Laboren. Deren Entwurf und Umsetzung erfordert aber Expertise aus vielfältigen Gebieten. Zusammen mit Partnern aus Indien, insbesondere aus dem renommierten <span lang="en">Indian Statistical Institute</span> in Kalkutta, forschen Informatikerinnen und Informatiker der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur unter Leitung von Professor Rolf Drechsler bereits seit längerem an entsprechenden Fragestellungen. Nun werden sie dabei auch von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt. Sie finanziert nun mehrmonatige Aufenthalte der indischen Partner in Bremen.
</p><p><strong>Experimente auf wenigen Quadratzentimetern</strong></p><p>Bei <span lang="en">Lab-on-Chips</span> werden kleinste Tropfen der oben genannten Flüssigkeiten mit Hilfe eines elektromagnetischen Feldes auf einem Chip gehalten und bewegt. Auf diese Weise lassen sich Tropfen mischen oder auf speziellen Heizstellen erhitzen. Vielfältige Operationen, die bisher nur im Labor durchgeführt werden konnten, lassen sich damit auf wenigen Quadratzentimetern im Chip umsetzen. Entsprechende Geräte können dann z.B. von Patienten selbst im Alltag benutzt werden. Das geschieht bereits beispielsweise bei Diabetes-Patienten. <br><br>Obwohl erste Geräte mit solchen Biochips bereits in Asien oder den USA kommerziell vermarktet werden, gibt es noch großen Forschungsbedarf. So müssen die Bewegungen und Operationen der Flüssigkeiten auf dem Chip korrekt gesteuert werden. Gleichzeitig gilt es entsprechende medizinische und biologische Randbedingungen zu erfüllen. Im Rahmen des Projektes „<span lang="en">Design Automation for Synthesis and Formal Verification of Digital Microfluidic Lab-on-Chip</span>“ sollen automatische Lösungen entwickelt werden, welche den Entwurf entsprechender Chips trotz dieser Herausforderungen in größerer Breite möglich machen. 
</p><p><strong>Intensive Kooperation mit Indien</strong></p><p>Diese Kooperation reiht sich damit in vielfältige weitere Aktivitäten mit Indien ein. Der Subkontinent ist seit längerer Zeit eine Schwerpunktregion der Universität Bremen. Die Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur arbeitet bereits seit vielen Jahren intensiv mit den Kolleginnen und Kollegen in Indien. Nicht zuletzt wurde kürzlich der Bremer Projektleiter Drechsler als Gastprofessor an die Elite-Universität IIT Kharagpur berufen.<br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen <br>Fachbereich Mathematik / Informatik<br>Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Rolf Drechsler<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Robert Wille<br>Telefon: 0421 218-63932<br>E-Mail: <a href="mailto:drechsler@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">drechsler@uni-bremen.de</a>, <a href="mailto:rwille@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rwille@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/agra" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.informatik.uni-bremen.de/agra</a> &nbsp;<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 03 Dec 2015 09:36:52 +0100</pubDate>
                            <title>Deutsches Forschungsprojekt zur Auswirkung der Atlantikzirkulation auf Klima und Küstenschutz setzt Arbeit fort</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/deutsches-forschungsprojekt-zur-auswirkung-der-atlantikzirkulation-auf-klima-und-kuestenschutz-setzt-arbeit-fort-1</link>
                            
                            <description>BMBF fördert Forschungsverbund RACE mit 4,4 Millionen Euro / Koordination liegt bei Bremer Umweltphysikerin Professorin Monika Rhein</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 339 / 03. Dezember 2015 SC
</p><p>Der deutsche Forschungsverbund RACE „Regionale Atlantikzirkulation im Globalen Wandel“ erforscht seit 2012 die klimarelevanten Strömungen im Atlantik vom Arktischen Ozean bis in die Tropen. Im Fokus stehen dabei die möglichen Auswirkungen auf das atlantische Klimasystem, auf den europäischen Schelfbereich und auf den Küstenschutz in Deutschland. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler setzen dabei auf eine Kombination aus effizienten Beobachtungen in Schlüsselregionen des Atlantiks und realitätsnaher Modellierung. Fünf große Klimaforschungsinstitute und das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie sind am Forschungsverbund beteiligt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt das Forschungsprojekt in den kommenden drei Jahren mit 4,4 Millionen Euro. Der Verbund wird ab Januar 2016 von Professorin Monika Rhein vom Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) und dem Institut für Umweltphysik (IUP) der Universität Bremen koordiniert. 
</p><p>In Westeuropa spielen Meeresströmungen und ihre Änderungen für das Klima eine große Rolle, da sie Wärme aus den Tropen nach Norden transportieren. Die bekannteste Strömung im Nordatlantik, der Golfstrom, gilt als Warmwasserheizung der mittleren und hohen Breiten des Nordatlantiks, und leistet einen signifikanten Beitrag zum milden Klima Nord- und Westeuropas. „Systematische lang anhaltende Zirkulationsänderungen im Atlantik können zu grundlegenden klimatischen Veränderungen in Deutschland und den angrenzenden Regionen führen mit Konsequenzen für die Umwelt und die Wirtschaft“, betont die Bremer Ozeanographin Monika Rhein. 
</p><p>Es wird erwartet, dass sich die Ozeanzirkulation in einer wärmeren Welt erheblich verändern wird. Die in <abbr title="Regionale Atlantikzirkulation im Globalen Wandel">RACE</abbr> gewonnenen Erkenntnisse werden dazu beitragen, die Schwankungen in der Atlantikzirkulation und ihre Rolle im Klimasystem besser zu verstehen und vorhersagen zu können. Außerdem wird RACE zum sechsten Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC (<span lang="en">Intergovernmental Panel on Climate Change</span>) beitragen.
</p><p>Schwankungen in der Atlantik-Zirkulation beeinflussen aber nicht nur das Klima, sondern auch die Erwärmung und den Meeresspiegelanstieg an den Küsten Westeuropas und haben somit Einfluss auf den Küstenschutz. Deshalb ist neben fünf Forschungsinstituten auch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) am Verbund beteiligt. 
</p><p>Die Partner in <abbr title="Regionale Atlantikzirkulation im Globalen Wandel" lang="de">RACE</abbr><br>- AWI Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung <br>- BSH Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg<br>- CEN Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit, Universität Hamburg<br>- GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel<br>- MPI-Max-Planck-Institut für Meteorologie Hamburg<br>- MARUM-IUP Zentrum für Marine Umweltwissenschaften – Institut für Umweltphysik, Universität Bremen
</p><p>Weitere Informationen
</p><p>Universität Bremen<br>IUP-MARUM<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Monika Rhein<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421-218-62160<br>E-Mail: <a href="mailto:mrhein@physik.uni-bremen.de">mrhein@physik.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11517</guid>
                            <pubDate>Tue, 08 Dec 2015 14:21:59 +0100</pubDate>
                            <title>16. Dezember um 14.30 Uhr in der Mensa: Das Rektorat informiert</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/16-dezember-um-1430-uhr-in-der-mensa-das-rektorat-informiert-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 340 / 08. Dezember 2015 SC
</p><p>Einmal im Semester lädt das Rektorat die Universitätsöffentlichkeit zu einer Informationsveranstaltung ein. Das ist im laufenden Semester der 16. Dezember von 14.30 – 16.30 Uhr in der Mensa. Wie üblich berichten zunächst die Rektoratsmitglieder kurz und knapp über aktuelle Themen der Rektoratsarbeit. Im zweiten Teil haben dann alle Universitätsangehörigen Gelegenheit, das Rektorat zu befragen. 
</p><p>Folgende Themen stehen auf der Tagesordnung:
</p><p>–&nbsp;&nbsp; &nbsp;Exzellenzinitiative: Stand und Zukunft<br>–&nbsp;&nbsp; &nbsp;Lehre: Auf dem Weg in die Systemakkreditierung<br>–&nbsp;&nbsp; &nbsp;Geflüchtete: Was tut die Uni?
</p><p>Für Berichte, Fragen und Diskussionen stehen am Mittwoch, den 16. Dezember 2015 in der Mensa zur Verfügung:
</p><p><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Bernd Scholz-Reiter (Rektor)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Andreas Breiter (Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Hoffmeister (Konrektor für Lehre und Studium)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Yasemin Karakaşoğlu (Konrektorin für Internationalität und Diversität)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Martin Mehrtens (Kanzler)<br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11518</guid>
                            <pubDate>Tue, 08 Dec 2015 15:11:53 +0100</pubDate>
                            <title>Uni Bremen: Institut für Interkulturelle und Internationale Studien feiert 20-jähriges Bestehen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-institut-fuer-interkulturelle-und-internationale-studien-feiert-20-jaehriges-bestehen-1</link>
                            
                            <description>Festveranstaltung und Festkolloquium am 10. und 11. Dezember</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 341 / 08. Dezember 2015 SC
</p><p>Vor 20 Jahren wurde das Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) der Universität Bremen mit Unterstützung des Senats der Freien Hansestadt Bremen gegründet. Die damalige Idee, einen politikwissenschaftlichen Forschungsschwerpunkt zu Fragen globaler und interkultureller Konfliktentwicklung einzurichten, hat sich als weitsichtige Entscheidung erwiesen. Viele der ursprünglichen Forschungsthemen des Instituts haben bis heute nichts von ihrer Bedeutung eingebüßt – im Gegenteil: Historische Konfrontationslinien, die lange überwunden schienen, haben eine neue Aktualität erfahren. Zugleich stellen international agierende terroristische Netzwerke eine neue globale Herausforderung dar. Auch die Entwicklung einer globalen Umweltpolitik ist dringender denn je zuvor, wie die gegenwärtigen Verhandlungen auf der Klimakonferenz in Paris zeigen. Die Frage, wie unter diesen Bedingungen politische Lösungen für globales Regieren möglich sind, gehört seit jeher zu den Kernanliegen der Forschungstätigkeit des Instituts.
</p><h3>Exzellent unterwegs</h3><p>Nach seiner Gründung hat das Institut maßgeblich dazu beigetragen, dass die Politikwissenschaft heute zu den führenden Disziplinen der Universität Bremen gehört. Als Initiator und eines der Trägerinstitute des Sonderforschungsbereichs Staatlichkeit im Wandel (2002 – 2014) sowie der Bremen International <span lang="en">Graduate School of Social Sciences</span> (BIGSSS), eine der erfolgreichsten Einrichtungen der sozialwissenschaftlichen Nachwuchsförderung in Deutschland, hat es zugleich einen Beitrag zur Exzellenzforschung an der Universität Bremen geleistet. 
</p><h3>Neu: DIETER SENGHAAS <span lang="en">LECTURES</span></h3><p>Das <abbr title="Institut für Interkulturelle und Internationale Studien" lang="de">InIIS</abbr> feiert seinen Geburtstag am 10. Dezember 2015 mit einer Festveranstaltung in der Stadtwaage (Langenstraße) und am 11. Dezember mit einem Symposium an der Universität Bremen. Auf der öffentlichen Festveranstaltung in der Stadtwaage werden die Bremer Wissenschaftssenatorin Professorin Eva Quante-Brandt sowie der Rektor der Universität Bremen Professor Bernd Scholz-Reiter jeweils Grußworte sprechen. Anschließend folgt ein öffentlicher Vortrag von Professor Klaus Dieter Wolf, geschäftsführendes Mitglied der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung. Mit seinen Ausführungen zum Thema „Ende oder Rückkehr der Geschichte? Weltpolitik vor neuen Herausforderungen“ eröffnet er die neue Vortragsreihe „DIETER SENGHAAS <span lang="en">LECTURES</span>“. Mit dem Namen wird das Wirken des Gründers und langjährigen <abbr title="Institut für Interkulturelle und Internationale Studien">InIIS</abbr>-Mitglieds <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr><abbr title="honores causa">h.c.</abbr> Senghaas gewürdigt, der zu den international renommiertesten Friedens- und Konfliktforschern gehört.
</p><p>Das Symposium am 11. Dezember im Vortragssaal des Cartesium (Eingang Enrique-Schmidt-Straße) widmet sich in drei Panels aktuellen Entwicklungen der Weltgesellschaft: (1) Verwaltete Welt versus Weltunordnung? Politik im Zeichen der Quantifizierung; (2) Verrechtlichung versus Weltunordnung? Regionale und globale Entwicklungen; (3) Demokratisierung versus Weltunordnung? Herausforderungen einer globalen Vision. Näheres kann dem beigefügten Programm entnommen werden. Interessierte können sich bei Tina Menge unter der E-Mail <a href="mailto:tmenge@uni-bremen.de">tmenge@uni-bremen.de</a>&nbsp; anmelden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Lothar Probst<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 67480<br>E-Mail: <a href="mailto:lothar.probst@uni-bremen.de">lothar.probst@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.iniis.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.iniis.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 09 Dec 2015 09:46:16 +0100</pubDate>
                            <title>Warum erwärmt sich die innere Antarktis nicht? Bremer Klimaforscher untersuchen die Bedeutung von CO2 über der Antarktis</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/warum-erwaermt-sich-die-innere-antarktis-nicht-bremer-klimaforscher-untersuchen-die-bedeutung-von-co2-ueber-der-antarktis-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 342 / 09. Dezember 2015 SC
</p><p>Die Erdoberfläche hat sich im Mittel in den vergangenen Jahrzehnten messbar erwärmt. Diese Erwärmung beruht zum größten Teil auf den anthropogenen Emissionen von <abbr title="Kohlendioxid" lang="de">CO2</abbr>, die den natürlichen Treibhauseffekt verstärken. Beobachtungen zeigen aber, dass in der inneren Antarktis die Oberflächentemperatur in den vergangenen Jahrzehnten kaum oder gar nicht angestiegen ist. Wissenschaftler der Universität Bremen und des Bremerhavener Alfred-Wegener Instituts haben die Besonderheit der Antarktis in Bezug auf den Treibhauseffekt mit Hilfe von Satellitenmessungen und Strahlungstransferrechnungen untersucht und in einem Artikel für die Fachzeitschrift „<span lang="en">Geophysical Research Letters</span>” veröffentlicht.<br><br>Die Erde empfängt die sichtbare Strahlung der Sonne und erwärmt sich. Als Konsequenz strahlt die Erde die empfangene Strahlung wieder ab, allerdings aufgrund der im Vergleich zur Sonne wesentlich niedrigeren Temperatur im infraroten Spektralbereich, also als Wärmestrahlung. Diese wird von der Atmosphäre, hauptsächlich vom Wasserdampf und dem <abbr title="Kohlendioxid">CO2</abbr>, absorbiert, und sowohl in den Weltraum, als auch zurück in Richtung Erdboden abgestrahlt. Die Rückstrahlung von der Atmosphäre erwärmt die Erdoberfläche zusätzlich zur solaren Einstrahlung. Dies bezeichnet man als natürlichen Treibhauseffekt. Er trägt dazu bei, dass die Temperatur auf der Erdoberfläche im Mittel +15 Grad beträgt. Ohne die Treibhausgase läge die mittlere Temperatur bei etwa –18 Grad.
</p><p>Bei einer Zunahme der <abbr title="Kohlendioxid">CO2</abbr>-Konzentration wird normalerweise mehr von der Atmosphäre absorbiert und zurückgestrahlt, und weniger in den Weltraum abgestrahlt. Diesen Zusammenhang bezeichnet man als anthropogenen Treibhauseffekt, er ist die Hauptursache für die gegenwärtige globale Erwärmung.
</p><p>Dies gilt jedoch nur, wenn die Temperatur der Erdoberfläche höher ist als die Temperatur der höheren Luftschichten. In den Hochlagen der Antarktis auf 3000 m Höhe ist es im Jahresmittel kälter als in der Stratosphäre. Dies führt dazu, dass in dieser Region bei einer Zunahme der <abbr title="Kohlendioxid">CO2</abbr>-Konzentration die langwellige Abstrahlung in den Weltraum zunimmt. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven und vom Institut für Umweltphysik der Universität Bremen haben diesen Zusammenhang jetzt im Detail untersucht. Die Arbeiten der Wissenschaftler beruhen auf Satellitenmessungen und einfachen Modellrechnungen. Die Ergebnisse belegen, dass bei einer Zunahme der <abbr title="Kohlendioxid">CO2</abbr>-Konzentration in der Antarktis der Treibhauseffekt nicht vergleichbar mit den Prozessen in mittleren Breiten ist. Darüber veröffentlichten jetzt die Klimaforscher einen Artikel in der Fachzeitschrift „<span lang="en">Geophysical Research Letters</span>”.
</p><p>Die Forschungsergebnisse erlauben aber keine Aussage darüber, wo sich dieser Energieverlust im System Erdoberfläche-Atmosphäre bemerkbar macht, ob sich also wirklich die Erdoberfläche abkühlt. Dies muss durch weitere globale Modellrechnungen erfolgen. Die neuen Ergebnisse widersprechen nicht unserem Verständnis vom Treibhauseffekt, nachdem im Rest der Welt eine <abbr title="Kohlendioxid" lang="de">CO2</abbr>-Zunahme zu einer Erwärmung führt. Die physikalischen Prozesse sind überall identisch, aber das Hochplateau in der inneren Antarktis spielt auf Grund der niedrigen Temperaturen eine Sonderrolle.
</p><p>Paper: Holger Schmithüsen, Justus Notholt, Gerd König-Langlo, Peter Lemke, Thomas Jung. <span lang="en">How increasing <abbr title="Kohlendioxid" lang="de">CO2</abbr> leads to an increased negative greenhouse effect in Antarctica. Geophysical Research Letters, in press, 2015</span>. doi: 10.1002/2015GL066749.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br>Institut für Umweltphysik<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Justus Notholt<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421-218-62190<br>Mobil: 0176-30346533<br>E-Mail: <a href="mailto:jnotholt@uni-bremen.de">jnotholt@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 09 Dec 2015 13:23:56 +0100</pubDate>
                            <title>Interdisziplinäres Kolleg bringt Nachwuchs mit Spitzen-Informatikern und -Kognitionswissenschaftlern zusammen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/interdisziplinaeres-kolleg-bringt-nachwuchs-mit-spitzen-informatikern-und-kognitionswissenschaftlern-zusammen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 344 / 09. Dezember 2015 SC
</p><p>Professor Rainer Malaka vom <span lang="en">Digital Media Lab</span> am Technologiezentrum für Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen leitet die internationale Frühjahrsschule rund um Künstliche Intelligenz, Neurobiologie, Kognitionswissenschaft und Neuroinformatik – zusammen mit Jennifer Fewell von der <span lang="en">Arizona State University.</span></p><p>Die Schnittstellen der Bereiche Künstliche Intelligenz, Neurobiologie, Kognitionswissenschaft und Neuroinformatik stehen im Mittelpunkt des „Interdisziplinären Kolleg“, das vom 4. bis 11. März 2016 in Günne (Nordrhein-Westphalen) stattfindet. Das Fokusthema des englischsprachigen Kollegs lautet in diesem Jahr <span lang="en">„Transitions and Transformations in Cognition, Biology, and Interactive Systems“</span>. Geleitet wird es von Professor Rainer Malaka (<span lang="en">Digital Media Lab</span> der Universität Bremen) und Jennifer Fewell (<span lang="en">Arizona State University</span>).
</p><p>Das hochgradig interaktive Kolleg wird jährlich von internationalen Wissenschaftlern organisiert und von gemeinnützigen Einrichtungen unterstützt. Die Kurse der einwöchigen Frühjahrsschule sind so angelegt, dass sie den gemeinsamen Dialog und die Vernetzung zwischen erfolgreich aktiven Wissenschaftlern und dem wissenschaftlichen Nachwuchs fördern. Sie werden von renommierten Dozentinnen und Dozenten aus der ganzen Welt gehalten. Zusätzlich unterstützt ein umfassendes Begleitprogramm den Austausch und die Kontaktaufnahme über die disziplinären Grenzen hinweg. 
</p><p>Auch Unternehmen mit ausgeprägten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten können davon profitieren, Mitarbeiter zum Interdisziplinären Kolleg zu entsenden. Die Beschäftigten erhalten vor Ort neben der eigenen wissenschaftlichen Fortbildung auch die Möglichkeit, Kontakte zu talentierten Nachwuchskräften zu knüpfen. 
</p><h3>Parallelen bei menschlichen und künstlichen Systemen</h3><p>Die Grundidee des diesjährigen Fokusthemas des Kollegs basiert auf den Ähnlichkeiten von biologischen und künstlichen Systemen: Beide setzen sich aus Netzwerken von individuellen Bausteinen zusammen, die gemeinsam mehr ergeben als die Summe ihrer Einzelteile. Dabei unterliegen sie Veränderungsprozessen, die das grundsätzliche Wesen der Systeme beeinflussen, beispielsweise wenn lebende Organismen altern oder kleine Gruppen zu großen Bewegungen anschwellen. Auch künstliche Systeme wandeln sich auf diese Weise und müssen sich kontinuierlich – gerade auch in Wechselwirkung mit biologischen Systemen – an neue Umweltbedingungen anpassen. 
</p><p>Das Interdisziplinäre Kolleg 2016 beleuchtet daher die Veränderungsprozesse in dynamischen interaktiven Systemen aus unterschiedlichen Perspektiven der natürlichen Welt und der Künstlichen Intelligenz. Zum Programm gehören Grundlagenkurse zu Themen wie <span lang="en">„Machine Learning“</span> und Kognitionswissenschaften sowie Methodikseminare in Bereichen wie der Modellierung dynamischer Systeme und der mobilen Robotik. Darüber hinaus werden in Spezialisierungskursen aktuelle Forschungsergebnisse präsentiert. Das <span lang="en">Digital Media Lab</span> der Universität Bremen, das die Veranstaltung in diesem Jahr unterstützt, wird auch Kurse zur Mensch-Computer-Interaktion anbieten.
</p><p>Weitere Informationen: <a href="http://www.interdisciplinary-college.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.interdisciplinary-college.de/</a>&nbsp; 
</p><p>Ansprechpartner:
</p><p>Jan Smeddinck<br>Digital Media Lab, TZI<br>Universität Bremen<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218-64416<br>E-Mail: <a href="mailto:smeddinck@tzi.de">smeddinck@tzi.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11521</guid>
                            <pubDate>Wed, 09 Dec 2015 13:28:39 +0100</pubDate>
                            <title>José Tomás Cisternas Fredes erhält DAAD-Preis 2015</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/jose-tomas-cisternas-fredes-erhaelt-daad-preis-2015-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 345 / 9. Dezember 2015 JS
</p><p>Soziales Engagement gehört für den chilenische Lehramtsstudenten José Tomás Cisternas Fredes zum Studium dazu. So betreute er eine Gruppe Jugendlicher mit und ohne geistige Behinderung, die gemeinsam in einer Band musizieren. Neben dem Spaß ging es dabei vor allem darum, die Konzentrations- und Lernfähigkeit sowie die sozialen Fähigkeiten zu verbessern. Zum anderen beteiligte sich der 29-jährige am „Bremer Förderprojekt für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund" im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften. Sein aktuelles Engagement gilt einmal dem Bremer „<span lang="en">Foodsharing</span>“-Projekt, in dem sich Ehrenamtliche gegen Lebensmittelverschwendung einsetzen. Darüber hinaus arbeitet er mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Nun wurde José Tomás Cisternas Fredes für seine Leistung und sein soziales Engagement mit dem <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr>-Preis 2015 ausgezeichnet.
</p><p>„Ich kenne José als reflektierten, interessierten, nachfragenden und sensiblen Studenten. Seine Mitwirkung in den unterschiedlichen Projekten zeugen von großem sozialen Engagement“, begründet Professorin Sabine Schlickers die Nominierung. Mit dem <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr>-Preis werden ausländische Studierende ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße in wissenschaftlichen oder sozialen Projekten engagieren. Die Auszeichnung ist mit 1.000 Euro dotiert. Der junge Vater freut sich sehr über die Auszeichnung: „Der Preis bedeutet für mich Rückhalt und Anerkennung – das motiviert mich, weiterzumachen!“
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle ist unter der E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; ein Foto des Preisträgers erhältlich.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>International Office<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jutta Paal<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-60363<br>E-Mail: <a href="mailto:jutta.paal@uni-bremen.de">jutta.paal@uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11522</guid>
                            <pubDate>Wed, 09 Dec 2015 13:36:14 +0100</pubDate>
                            <title>Wie schlau ist mein Kind?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-schlau-ist-mein-kind-4</link>
                            
                            <description>Kinder für die Erprobung von neuen Intelligenztestaufgaben gesucht / Ergebnis wird mitgeteilt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 343 / 9. Dezember 2015 RO 
</p><p>In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sind Psychologen und Pädagogen häufig auf den Einsatz von Intelligenztests angewiesen. Bei vielen Fragestellungen ist es notwendig, sich einen Überblick über die kognitiven Fähigkeiten (Intelligenz) eines Kindes zu verschaffen. Um zu gewährleisten, dass Intelligenztests zuverlässig und aussagekräftig sind, müssen sie regelmäßig überarbeitet und getestet werden. <br><br>Dafür sucht das Zentrum für klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) Kinder und Jugendliche zwischen zweieinhalb und 16 Jahren, die an einem neuen Intelligenztest teilnehmen möchten. Die Aufgaben werden einzeln durchgeführt. Ihre Bearbeitung dauert je nach Alter des Kindes eineinhalb bis zweieinhalb Stunden. Die Eltern werden zudem gebeten, einen kurzen Fragebogen auszufüllen. Termine können ab sofort auch in den Winter- und Osterferien vergeben werden. Die Tests werden in Bremen in den Räumen des <abbr title="Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation" lang="de">ZKPR</abbr>, Grazer Straße 6 durchgeführt. Im Dezember und Januar sind für Kinder ab sechs Jahren ebenfalls Testungen in Oldenburg möglich. <br><br>Die Ergebnisse können den Eltern der Kinder auf Anfrage nach Abschluss der Datenerhebung kostenlos mitgeteilt werden. Bei Fragen und Interesse an der Teilnahme melden Sie sich bitte bei: Anja Nöpel, E-Mail: <a href="mailto:noepela@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">noepela@uni-bremen.de</a>; Tel: 0421 218 68601.<br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Human-und Gesundheitswissenschaften<br>Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR)<br>Anja Nöpel<br>Telefon: 0421 218 68601<br>E-Mail: <a href="mailto:noepela@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">noepela@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11523</guid>
                            <pubDate>Wed, 09 Dec 2015 14:03:06 +0100</pubDate>
                            <title>Fünf Hochschullehrer der Uni Bremen in DFG-Fachkollegien gewählt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/fuenf-hochschullehrer-der-uni-bremen-in-dfg-fachkollegien-gewaehlt-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 346 / 09 Dezember 2015 SC 
</p><p>Bremer Kompetenz für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG): Die Professorin Karin Gottschall und die Professoren Frank Nullmeier, Justus Notholt, Wolfgang Bach und Rolf Drechsler von der Universität Bremen sind jetzt in <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr>-Fachkollegien gewählt worden. Verstärkt wird die Bremische Präsenz in den <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr>-Fachkollegien durch Professor Heinz-Otto Pörtner und Privatdozentin <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Sabine Kasten vom Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven. Beide lehren auch an der Uni Bremen.
</p><p>Die Amtsperiode der insgesamt 48 Fachkollegien beginnt im Frühjahr 2016 und dauert vier Jahre. Die Fachkollegien sind die wichtigsten Beratungsgremien bei der Vergabe von Forschungsmitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Bremer Stimmen haben in der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr>, der europaweit größten Forschungsförderorganisation, seit langem Gewicht. So gehören dem 39-köpfigen <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr>-Senat und damit dem <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Leitungsgremium drei Professorinnen aus dem Bundesland Bremen an: nämlich die Informatikerin Kerstin Schill (Uni Bremen) und die Meereswissenschaftlerinnen Karin Lochte (<abbr title="Alfred Wegener Institut">AWI</abbr>) und Antje Boetius (Uni Bremen, <abbr title="Alfred Wegener Institut">AWI</abbr>, Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie). 
</p><p>Karin Gottschall, Hochschullehrerin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Geschlechterverhältnisse im Fachbereich Sozialwissenschaften, ist für das Fach „Empirische Sozialforschung“ in das Kollegium „Sozialwissenschaften“ gewählt worden. Sie gehört in der Uni Bremen dem SOCIUM – Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik an und hat entscheidend dabei mitgewirkt, dass die Bremen <span lang="en">International Graduate School of Social Sciences</span> (BIGSSS) in der Exzellenzinitiative im Rahmen der ersten Runde der Exzellenzinitiative eingerichtet worden ist. Auch Frank Nullmeier ist Professor im Fachbereich Sozialwissenschaften und im SOCIUM aktiv. Der Experte für Theorie und Verfassung des Wohlfahrtsstaates gehört für das Fach „Politikwissenschaft“ dem Fachkollegium „Sozialwissenschaften“ an. 
</p><p>Im Fach „Physik und Chemie der Atmosphäre“ wird die Uni Bremen im Fachkollegium „Atmosphären-, Meeres- und Klimaforschung“ durch Justus Notholt vertreten, Professor am Institut für Umweltphysik im Fachbereich Physik/Elektrotechnik. Der Umweltforscher ist Vizesprecher des kürzlich bewilligten Sonderforschungsbereichs Transregio 172 „Arktische Klimaveränderungen". Mit Wolfgang Bach hat sich ein zweiter Naturwissenschaftler der Uni Bremen in der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr>-Kollegiatenwahl durchgesetzt. Er arbeitet für das Fach „Organische und Anorganische Geochemie, Biogeochemie, Mineralogie, Petrologie, Kristallographie und Lagerstättenkunde“ im Kollegium „Geochemie, Mineralogie und Kristallographie“ mit. Bach ist Hochschullehrer im Fachbereich Geowissenschaften und forscht am Zentrum für Marine Umweltwissenschaften mit dem Schwerpunkt Petrologie der Ozeankruste. 
</p><p>Der fünfte Bremer <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Kollegiat ist der Informatiker Rolf Drechsler, der für das Fach „Rechnerarchitekturen und eingebettete Systeme“ in das Fachkollegium „Informatik“ gewählt worden ist. Drechsler ist Hochschullehrer im Fachbereich Mathematik/Informatik und leitet im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz den Bereich Cyber-Physical Systems. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann ein Foto der fünf gewählten <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" lang="de">DFG</abbr>-Fachkollegiaten der Uni Bremen angefordert werden. 
</p><p>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Andreas Breiter<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421-218-60021 <br>E-Mail: <a href="mailto:kon1@vw.uni-bremen.de">kon1@vw.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11524</guid>
                            <pubDate>Thu, 10 Dec 2015 09:06:14 +0100</pubDate>
                            <title>14. Dezember 2015: Internationale Konferenz zu Migrations- und Diaspora-Entrepreneurship</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/14-dezember-2015-internationale-konferenz-zu-migrations-und-diaspora-entrepreneurship-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 347 / 10. Dezember 2015 RO
</p><p>Diaspora-Unternehmer tragen wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung in ihren Herkunftsländern bei. Mit Standbeinen in zwei Welten sind sie gut gerüstet, Chancen in ihren Herkunftsländern zu erkennen. Darüber hinaus sind Diaspora-Unternehmer motiviert, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Wirtschaftswachstum in ihren Heimatländern beizutragen. Mit diesem Thema beschäftigt sich die <span lang="en">„1st International Conference on Migration/Diaspora Entrepreneurship: A 2020 Research Perspective“</span>, die am 14. Dezember 2015 an der Universität Bremen stattfindet. Kooperationspartner ist die University of Turku, Finnland. Veranstalter ist der Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship – kurz LEMEX – der Universität Bremen. 
</p><p>Migrationswege werden immer wichtiger und moderne Staaten entwickeln sich immer stärker zu transnationalen Gesellschaften. Die Konferenz bringt internationale Forscher aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen, die unternehmerische Aktivitäten von Migranten und Diasporas untersuchen. Zudem sind auch Politiker und Fachleute aus anderen Bereichen eingeladen. Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten, E-Mail: <a href="mailto:harima@uni-bremen.de">harima@uni-bremen.de.</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Wirtschaftswissenschaft<br>LEMEX - Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship<br>Aki Harima<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 66876<br>E-Mail <a href="mailto:harima@uni-bremen.de">harima@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.lemex.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lemex.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11525</guid>
                            <pubDate>Thu, 10 Dec 2015 10:37:33 +0100</pubDate>
                            <title>Warum nicht Italienisch, Polnisch oder Schwedisch?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/warum-nicht-italienisch-polnisch-oder-schwedisch-3</link>
                            
                            <description>Bildungsurlaub im Fremdsprachenzentrum an der Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 348 / 10. Dezember 2015 MM
</p><p>Sprachliche und kulturelle Vielfalt sind für das Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen (FZHB) ein wichtiges Anliegen – nicht nur für Studierende. Es gibt auch Bildungsurlaub für Uni-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, der nach dem Bremischen Bildungsurlaubgesetz anerkannt wird. Wer sich für Italienisch, Polnisch oder Schwedisch interessiert, hat im Februar und März 2016 die Möglichkeit, in diesem Rahmen einen fünftägigen Intensivkurs zu belegen (für Italienisch in den Zielniveaus A1-A2, für Polnisch im Zielniveau A1.1, für Schwedisch im Zielniveau A1). Mitmachen können Studierende und Berufstätige. Vorkenntnisse sind für die Kurse im Zielniveau A1.1 nicht erforderlich. 
</p><p>Die Intensivkurse finden von 9 bis 14 Uhr auf dem Campus der Universität Bremen statt. Weitere Informationen zu diesem Angebot des FZHB gibt es unter <a href="http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.fremdsprachenzentrum-bremen.de</a>&nbsp; =&gt; Angebote / Intensivkurse. Dort kann man sich auch online anmelden.
</p><p>Kontakt:
</p><p>Universität Bremen<br>Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen (FZHB)<br>Antonella Lavagno <br>Telefon: 0421 218-61974 <br>E-Mail: <a href="mailto:alavagno@uni-bremen.de">alavagno@uni-bremen.de</a></p><p>Violetta Kozik-Rafii<br>Telefon: 0421 218-61972<br>E-Mail: <a href="mailto:vkozik@uni-bremen.de">vkozik@uni-bremen.de</a>&nbsp; 
</p><p>Paola Kucera<br>Telefon: 0421 218-61979<br>E-Mail: <a href="mailto:paola.kucera@uni-bremen.de">paola.kucera@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 10 Dec 2015 14:17:13 +0100</pubDate>
                            <title>Lehrerbildung: Uni Bremen im Wettbewerb „Digitales Lernen Grundschule“ erfolgreich</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/lehrerbildung-uni-bremen-im-wettbewerb-digitales-lernen-grundschule-erfolgreich-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 349 / 10. Dezember 2015 SC
</p><p>„Digitale Medien inklusive!“: So lautet der Projektantrag, mit dem ein Team aus 15 in Lehrerbildung und Medienpädagogik an der Universität Bremen tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jetzt bei der Ausschreibung der Deutschen Telekom Stiftung zur Förderung von Digitalem Lernen in der Grundschule punktete. Bundesweit bewarben sich 24 Universitäten und Pädagogische Hochschulen um fünf Förderplätze. Der Bremer Antrag unter der Teamleitung von Professor David Reid (Fachbereich Mathematik/Informatik)) schaffte den Sprung in die Förderung mit der gelungenen Verzahnung von digitalen Medien und inklusivem Lernen und der vom Zentrum für Lehrerbildung koordinierten Einbindung des Vorhabens in die Lehrerbildung der Universität Bremen. 
</p><p>In der Finalistenrunde überzeugten Professorin Dagmar Bönig und Professor Karsten D. Wolf (beide Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften) gemeinsam mit David Reid die Jury von der Qualität der vorgeschlagenen sieben Konzepte. Die Bremer Senatorin für Kinder und Bildung <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Claudia Bogedan gab mit einem <span lang="en">Letter of Intent</span> Rückendeckung. Mit einem Fördervolumen von rund 300.000 Euro erhalten die Beteiligten zusammen mit den beiden Schulpartnern „Grundschule an der Gete“ und „Grundschule an der Nordstraße“ in den nächsten drei Jahren die Möglichkeit, digitale Bildung und Inklusion voranzubringen. „Damit können wir bedeutsame Impulse für die Integration medienpädagogischer Kompetenzen in die Lehrerbildung geben“, zeigt sich David Reid zuversichtlich. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik/Informatik<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> David Reid (Projektleitung)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 63725<br>E-Mail: <a href="mailto:dreid@uni-bremen.de">dreid@uni-bremen.de</a><br>und<br>Zentrum für Lehrerbildung<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Regine Komoss<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr> 0421 218 61900<br>E-Mail: <a href="mailto:rkomoss@uni-bremen.de">rkomoss@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11527</guid>
                            <pubDate>Mon, 14 Dec 2015 14:32:58 +0100</pubDate>
                            <title>Bundesumweltministerin ehrt Umweltengagement der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bundesumweltministerin-ehrt-umweltengagement-der-uni-bremen-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 350 / 14. Dezember 2015 SC
</p><p>Gelungenes betriebliches Umweltmanagement, <span lang="en">Green IT Housing Center,</span> Nominierung für den europäischen EMAS-Award (EMAS = <span lang="en">Eco-Management and Audit Scheme</span>), Transparenz und Kommunikation in universitären Umweltfragen: Das sind einige Gründe dafür, dass die Universität Bremen kürzlich von der Bundesumweltministerin <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Barbara Hendriks für ihr vorbildliches Engagement für den Umweltschutz ausgezeichnet worden ist. Stellvertretend für die Bremer Universität nahm Dr. Doris Sövegjarto-Wigbers als Uni-Umweltkoordinatorin gleich zwei Urkunden entgegen: einmal eine Ehrung für die Nominierung für den europäischen <abbr title="Eco Management and Audit Scheme" lang="en">EMAS</abbr>-Award 2014, der im Mai diesen Jahres in Barcelona überreicht wurde; zum anderen für die innovative Umweltschutzmaßnahmen im Rahmen des betrieblichen Umweltmanagementsystems. Besonders hervorgehoben wurde das <span lang="en">Green IT Housing Center</span>, das Ende 2014 eingeweiht wurde. Hier konzentriert die Universität Bremen wissenschaftliche Rechnerkapazität und spart durch eine pfiffige Kühltechnik jährlich 3,6 Millionen Kilowattsunden Strom. Weiterhin wurde langjährige Transparenz und Kommunikation im Uni-Umweltschutz hervorgehoben. Beispielhaft erwähnt wurden die Durchführung der Energiesparkampagne, die Unterstützung der Solargenossenschaft UniBremenSOLAR eG, die Virtuelle Akademie „Nachhaltigkeit“ mit einem Lehrangebot zum Thema „Nachhaltige Entwicklung“ für ca. 25 Hochschulen in Deutschland und viele Veranstaltungen zum Klimaschutz. Neben der Uni Bremen wurde Hansewasser als Bremisches Unternehmen im Rahmen eines <abbr title="Eco Management and Audit Scheme">EMAS</abbr>–Fachtages in Berlin mit der Anerkennung der Umweltministerin belohnt. 
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Doris Sövegjarto-Wigbers<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 63376<br>E-Mail: <a href="mailto:soeve@uft.uni-bremen.de">soeve@uft.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ums.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ums.uni-bremen.de</a> &nbsp; <br><br>&nbsp;<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11528</guid>
                            <pubDate>Tue, 15 Dec 2015 09:21:11 +0100</pubDate>
                            <title>Mensch-Maschine-Interaktion: Deutsch-chinesischer Experten-Workshop</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mensch-maschine-interaktion-deutsch-chinesischer-experten-workshop-1</link>
                            
                            <description>Chinesisch-Deutschen Zentrum in Peking unterstützte die Veranstaltung in Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 351 / 15. Dezember 2015 SC
</p><p>Das Institut für Automatisierungstechnik (IAT) im Fachbereich Physik/Elektrotechnik der Universität arbeitet unter der Leitung von Professor Axel Gräser seit vielen Jahren daran, die Vision von unterstützenden Robotern Schritt für Schritt Realität werden zu lassen. Mit dem dazugehörigen Projekt <abbr title="Functional Robot arm with user-frIENdly interface for Disabled people" lang="en">FRIEND</abbr> hat sich das <abbr title="Institut für Automatisierungstechnik" lang="de">IAT</abbr> weltweit einen Namen gemacht – auch in der chinesischen Fachcommunity. Jetzt fand zum Thema <span lang="en">„Frontiers in Vision-based Perception and Control“</span> in Bremen ein deutsch-chinesischer Workshop statt, bei dem es um die binationale Zusammenarbeit im Bereich bildbasierter Systeme ging. Der Workshop wurde von Professorin Xiaoyan Liu <span lang="en">(College of Electrical and Information Engineering, Hunan University, China)</span> und Professor Axel Gräser mit Förderung des Chinesisch-Deutschen Zentrums (CDZ) ausgerichtet. Das <abbr title="Chinesisch-Deutschen Zentrums">CDZ</abbr> mit seinem Hauptquartier in Peking ist eine Gemeinschaftsinitiative der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) und der Schwesterinstitution National Natural Science Foundation of China (NSFC) und fördert Kooperationen zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern beider Länder in zahlreichen Disziplinen. 
</p><p>Das Hauptaugenmerk der Fachveranstaltung, zu der über 30 Expertinnen und Experten beider Länder in der Uni Bremen zusammenkamen, lag auf der Verarbeitung und Interpretation von Daten bildgebender Sensoren sowie auf der Anwendung der neuen Erkenntnisse in Bereichen der Medizin, der Mensch-Maschine-Interaktion sowie der Regelung komplexer Systeme in industrieller Umgebung. Der Workshop erweiterte die bereits bestehende chinesisch-deutsche Zusammenarbeit in der Forschung um neue Aspekte der zukünftigen Zusammenarbeit, insbesondere in der Kooperation zwischen Menschen und technischen Systemen und diente als Diskussionsplattform für den Aufbau neuer Kooperationsgruppen und den wissenschaftlichen Austausch. „Dieser Workshop hat wesentlich dazu beigetragen, sich persönlich kennenzulernen und auszutauschen. Damit ist die Grundlage dafür gelegt, unsere bestehende Zusammenarbeit auf dem Forschungsgebiet autonomer kooperativer Systeme zu verfestigen und auszuweiten,“ bilanziert Axel Gräser das Treffen in Bremen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik/Elektrotechnik<br>Institut für Automatisierungstechnik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Axel Gräser<br><abbr title="Telefon" lang="de">Tel.</abbr>: 0421 218 62444<br>E-Mail: <a href="mailto:agraeser@uni-bremen.de">agraeser@uni-bremen.de</a><br><a href="http://unihb.eu/E7CkFIEL" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://unihb.eu/E7CkFIEL </a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11529</guid>
                            <pubDate>Tue, 15 Dec 2015 09:31:01 +0100</pubDate>
                            <title>„Iris und Hartmut Jürgens-Stiftung Chance auf ein neues Leben“ gegründet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/iris-und-hartmut-juergens-stiftung-chance-auf-ein-neues-leben-gegruendet-1</link>
                            
                            <description>Dritte Treuhandstiftung unter dem Dach der Stiftung der Universität Bremen fördert Medizinforschung und Flüchtlingsprojekte
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 352 / 15. Dezember 2015 SC
</p><p>Die Stiftung der Universität Bremen hat mit der „Iris und Hartmut Jürgens-Stiftung Chance auf ein neues Leben“ Verstärkung erhalten. Am Montag, den 14. Dezember 2015 unterzeichneten das Stifter-Ehepaar Iris Spiegelhalter-Jürgens und Hartmut Jürgens und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Martin Mehrtens, Vorstandsvorsitzender der Stiftung der Universität Bremen, Satzung und Treuhandvertrag. Die neu errichtete Stiftung „Chance auf ein neues Leben“ fördert zwei Schwerpunkte: Sie unterstützt an der Universität Bremen vor allem medizindiagnostische und therapeutische Forschung sowie Projekte für geflüchtete Menschen. 
</p><p>„Wir haben selbst die Chance auf ein neues Leben bekommen – dies ist für uns ein Geschenk und eine Verpflichtung“, begründen Iris Spiegelhalter-Jürgens und Hartmut Jürgens ihr Engagement. Hartmut Jürgens war mehr als drei Jahrzehnte an der Universität Bremen tätig gewesen, bevor ihn eine schließlich lebensbedrohende Lungenerkrankung aus dem aktiven Leben riss – mit wenig Hoffnung auf Gesundung. Doch dank einer gerade noch rechtzeitigen Organspende und mit Hilfe moderner Medizin konnte eine Lungentransplantation erfolgreich durchgeführt werden. Heute ist Hartmut Jürgens beruflich und privat wieder sehr aktiv – auch wenn er sehr sorgsam mit seiner Gesundheit umgehen muss. Diese Grenzerfahrung verbunden mit gemeinsamem politischem und sozialem Engagement haben das Ehepaar Jürgens motiviert, ihre Stiftung „Chance auf ein neues Leben“ zu gründen. 
</p><p>„Es gibt viele Umstände wie Krankheiten, Unfälle oder Kriege, die Menschen ihre Zukunftsperspektive rauben und in ihrer Existenz bedrohen. Mit unserer Stiftung wollen wir dazu beitragen, Menschen einen Ausweg zu bieten, ihnen die Chance zu geben, Lebensqualität zurückzugewinnen“, erläutern Iris Spiegelhalter-Jürgens und Hartmut Jürgens das Ziel ihrer Stiftung. Oft sei es medizinischer, wissenschaftlicher und technologischer Fortschritt, der dies ermögliche, vor allem aber auch das soziale und humanitäre Engagement helfender Menschen. Uni-Rektor und Kuratoriumsmitglied der neuen Treuhandstiftung Professor Bernd Scholz-Reiter ist beeindruckt: „Die gemeinsamen Erfahrungen in einer schwierigen Lebensphase positiv und auf die Zukunft zu richten, zeigt die große moralische Integrität von Iris und Hartmut Jürgens. Die Universität Bremen darf sich glücklich schätzen, von der neuen Treuhandstiftung unterstützt zu werden.“ Konkret will das Stifterehepaar Forschung zur computerunterstützten Transplantation, Entwicklungen neuartiger Hilfsmittel für Menschen mit Behinderung, Initiativen zur Bildungsteilhabe oder Projekte zur Integration von Flüchtlingen fördern. 
</p><p>Hartmut Jürgens ist der Universität seit vielen Jahren eng verbunden. Er promovierte 1983 in Mathematik bei Professor Heinz-Otto Peitgen und leitete anschließend das Computergraphiklabor „Dynamische Systeme“, das durch seine weltweit beachteten Beiträge zur Chaosforschung bekannt wurde. Als Co-Autor zahlreicher Bücher zum Thema Chaostheorie und Fraktale hat er sich international einen Namen gemacht. 20 Jahre lang war er stellvertretender Leiter des Instituts CeVis am Fachbereich Mathematik und Informatik. Jürgens war wesentlich am Aufbau des Instituts MeVis (heute Fraunhofer MeVis) beteiligt und leitete zehn Jahre das Spinn-Off Unternehmen MeVis-Technology (heute <span lang="en">MeVis Medical Solutions</span> AG) als geschäftsführender Gesellschafter.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>Bilder von der Vertragsunterzeichnung können in der Pressestelle der Universität Bremen angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Transfer &amp; Externe Partner<br>Bildungskooperationen &amp; Stiftungen<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christina Jung<br>Tel. 0421-218-60336<br>E-Mail: <a href="mailto:christina.jung@vw.uni-bremen.de">christina.jung@vw.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/ExP" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/ExP</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Thu, 17 Dec 2015 11:23:10 +0100</pubDate>
                            <title>Neue Konzepte und Technologien für die berufliche Aus- und Weiterbildung in der Schweißbranche</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neue-konzepte-und-technologien-fuer-die-berufliche-aus-und-weiterbildung-in-der-schweissbranche-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 353 / 17. Dezember 2015 SC
</p><p>Neues Forschungsprojekt „Medieneinsatz in der Schweißbranche“ unter Leitung des <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> an der Universität Bremen / Einladung zu offenem Workshop am 20. Januar 2016 mit Diskussion über Bedarfe, Herausforderungen und Chancen digitaler Medien in der Schweißbranche
</p><p>Simulationen, virtuelles Training, aktualisierte Inhalte, neue Konzepte, Lehr- und Lernmethoden: Geht es nach den Vorstellungen der Partner im neuen Forschungsprojekt „Medieneinsatz in der Schweißbranche“ (MESA) unter Leitung des Bremer Instituts für Produktion und Logistik (BIBA) an der Universität Bremen, ändert sich schon in naher Zukunft die berufliche Aus- und Weiterbildung von Schweißerinnen und Schweißern. In den nächsten gut zwei Jahren will das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> gemeinsam mit dem Institut Technik und Bildung (ITB) der Universität Bremen sowie mit namhaften Akteuren der Schweißbranche hierfür die Grundlagen schaffen.
</p><p>Das Projekt wird vom Bundesforschungsministerium (BMBF) im Rahmen des Programms „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ gefördert. Neben dem <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> als Koordinator sind das <abbr title="Institut Technik und Bildung">ITB</abbr>, C+P Bildung (Breidenbach) und die Bildungszentren Rhein-Ruhr der Gesellschaft für Schweißtechnik International (GSI) beteiligt. Als assoziierte Partner wirken die Unternehmen Alexander Binzel Schweißtechnik (Buseck) und Volkswagen (Braunschweig) sowie der DVS – Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren (Düsseldorf), DVS Media (Düsseldorf) und die Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt Nord (Hamburg) mit.
</p><h3>Digitale Medien bedarfsorientiert und didaktisch fundiert integrieren</h3><p><abbr title="Medieneinsatz in der Schweißbranche">MESA</abbr> untersucht neue Konzepte und Technologien für die Aus- und Weiterbildung in der Schweißbranche und will digitale Medien bedarfsorientiert und didaktisch fundiert in Qualifizierungsmaßnahmen integrieren. Dabei können zum Beispiel branchenspezifisch neu entwickelte Schweißsimulatoren künftig deutliche Vorteile im Lernprozess bieten. Das <abbr title="Medieneinsatz in der Schweißbranche">MESA</abbr>-Projekt betrachtet bei seinen Forschungen die Systeme auf dem deutschen Markt, berücksichtigt dabei die allgemeinen Inhalte einer überbetrieblichen Schweißausbildung und untersucht beispielhaft die Möglichkeiten zu Anpassungen des Lernprozesses an spezifische Anforderungen einzelner Unternehmen.
</p><h3>Einladung zu offenem, kostenlosen Workshop am 20. Januar 2016 in Oberhausen</h3><p>Angewandte Forschung hat nur dann einen nachhaltigen Nutzen, wenn sie in enger Kooperation mit der Industrie betrieben wird. So verfolgt das Projekt <abbr title="Medieneinsatz in der Schweißbranche">MESA</abbr> einen offenen Ansatz und setzt auf den Diskurs beispielsweise auch mit kleinen und mittleren Unternehmen, die Schweißerinnen und Schweißer ausbilden oder beschäftigen, auf Unternehmen mit besonders anspruchsvollen manuellen Schweißprozessen, auf Berufsschulen im Bereich Metalltechnik sowie auf branchenspezifische Multiplikatoren.
</p><p>Schweißen an Trainingssimulatoren, Synchronübersetzung mit mobilen Endgeräten und jederzeit verfügbares Lernmaterial – digitale Medien verändern in vielen Bereichen den Berufsalltag. Um über die Chancen und Herausforderungen digitaler Medien für die Schweißbranche zu informieren und um das Thema in einer breiten Runde zu diskutieren, lädt das <abbr title="Medieneinsatz in der Schweißbranche" lang="de">MESA</abbr>-Projekt zu einem offenen Workshop am 20. Januar 2016, 10:30 bis 15:30 Uhr, im GSI-Bildungszentrum Oberhausen (Im Lipperfeld 29, 46047 Oberhausen) ein. Die Teilnahme ist kostenlos und kann formlos bei Corinna Walter (E-Mail: <a href="mailto:cwalter@gsi-slv.de">cwalter@gsi-slv.de</a> ) angemeldet werden.
</p><h3>Leitfaden, Open-Source-Software und Zielstellung</h3><p>Die <abbr title="Medieneinsatz in der Schweißbranche">MESA</abbr>-Partner werden zusammen und im Diskurs mit Fachleuten verschiedener Disziplinen aus der Schweißbranche einen evaluierten Leitfaden und eine <span lang="en">Open-Source-Software</span> entwickeln und publizieren. Dabei berücksichtigen sie nicht nur technische, sondern auch didaktische Fragestellungen. Sie haben auch die allgemeinen Inhalte überbetrieblicher Ausbildungen im Blick. Anwendungsnah orientieren sie sich an den Arbeitsprozessen und passen die Lernprozesse an die Anforderungen spezifischer Schweißprozesse an. Ihr Ziel: Das Schaffen einer Grundlage für eine moderne, zukunftsfähige Berufsausbildung und Weiterqualifizierung für Schweißerinnen und Schweißer.
</p><p>Die Innovation der <abbr title="Medieneinsatz in der Schweißbranche" lang="de">MESA</abbr>-Forschungen liegt also nicht allein in der Entwicklung neuer Technologien. Im Fokus steht vielmehr deren Einbettung in ein bedarfsorientiertes und technologieübergreifendes Blended-Learning-Konzept für die berufliche Aus- und Weiterbildung in der Schweißbranche. „<span lang="en">Blended Learning</span>“ ist die Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen mit <span lang="en">E-Learning</span>.
</p><p>Das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> forscht in diesem Projekt zu den technischen Möglichkeiten und Einsatzbedingungen digitaler Medien, insbesondere zu Schweißsimulationen, und es entwickelt mit Blick auf die künftigen Anforderungen von Industrie 4.0 neue Anwendungen und Konzepte. Das <abbr title="Institut Technik und Bildung">ITB</abbr> als zweiter Wissenschaftspartner bringt seine berufswissenschaftlichen Kompetenzen ein. Hinzu kommen renommierte Partner, die ihre vielfältigen Erfahrungen aus der täglichen Praxis einfließen lassen.
</p><h3>Disziplinen- und institutionenübergreifender Verbund fördert Verwertbarkeit der Forschungsergebnisse</h3><p>Um die Projektinhalte möglichst anwendungsnah gestalten zu können, arbeitet der Projektverbund eng mit dem Deutschen Verband für Schweißen und verwandte Verfahren sowie einem erweiterten Kreis von metallverarbeitenden Unternehmen und Bildungsträgern zusammen. In diesem Verbund werden Anforderungen an die technischen und didaktischen Konzepte gemeinsam definiert und die Projektergebnisse fortlaufend in den Qualifizierungs- und Arbeitsprozessen erprobt. „Durch die enge Kooperation mit Vertreterinnen und Vertretern von Industrieunternehmen, Bildungseinrichtungen und Verbänden wollen wir eine optimale Orientierung an branchenspezifischen Bedürfnissen erreichen“, sagt <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>-Wissenschaftler und Gesamtprojektleiter <abbr title="Master of Science">M. Sc.</abbr> Benjamin Knoke. Das fördere auch die Verwertbarkeit der Forschungsergebnisse, ist sich das Projektkonsortium einig.
</p><p>Sabine Nollmann
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong><br>Fotos zur Pressemitteilung finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/press2015.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/press2015.html</a>&nbsp; oder erhalten sie über Sabine Nollmann (E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de">mail@kontexta.de</a> , Mobil: 0170 904 11 67)
</p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:
</p><p><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a><br><a href="http://mesa-projekt.de" target="_blank" rel="noreferrer">mesa-projekt.de</a> (Projekt und Programm Workshop)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Klaus-Dieter Thoben (<abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>-Leiter)<br>Telefon: 0421 218-500 06, E-Mail: <a href="mailto:tho@biba.uni-bremen.de">tho@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Master of Science">M. Sc.</abbr> Benjamin Knoke (<abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>, Projektleiter)<br>Telefon: 0421 218-50 185, E-Mail: <a href="mailto:kno@biba.uni-bremen.de">kno@biba.uni-bremen.de</a><br>Für die formlose Anmeldung zum Workshop:<br>Corinna Walter (Gesellschaft für Schweißtechnik International)<br>E-Mail: <a href="mailto:cwalter@gsi-slv.de">cwalter@gsi-slv.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 21 Dec 2015 13:19:54 +0100</pubDate>
                            <title>Uni-Tagungen im Januar 2016</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-tagungen-im-januar-2016-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 354 / 21. Dezember 2015 KG
</p><p>Das deutschsprachige Netzwerk der internationalen Fachorganisation für Aktionsforschung wird sich am Freitag, <strong>8. Januar</strong>, und am Samstag, <strong>9. Januar 2016,</strong> erstmals in Bremen treffen. Das <strong>Collaborative Action Research Network (CARN)</strong> dient weltweit dem Austausch von Erfahrungen mit dem Ziel der Qualitätsverbesserung von Unterricht. Das Netzwerk für Deutschland, Österreich und die Schweiz (CARN-D.A.CH.) wird koordiniert vom Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung an der Universität Klagenfurt. Nach mehreren Tagungen in Österreich findet nun in Bremen auf gemeinsame Einladung von Professor Ingo Eilks und Professorin Doris Elster erstmals ein Treffen in Deutschland statt. Ziele sind der Austausch von Erfahrungen, die Anbahnung von Forschungskooperationen und die Weiterentwicklung des Netzwerkes. Kontakt: Prof. Dr. Ingo Eilks, Institut für Didaktik der Naturwissenschaften, Tel.: 0421 218 63280; E-Mail: <a href="mailto:ingo.eilks@uni-bremen.de">ingo.eilks@uni-bremen.de</a></p><p>Die geisteswissenschaftliche Verbundforschungsinitiative „Worlds of Contradiction“ (Welten der Widersprüche) der Universität Bremen veranstaltet am Freitag, <strong>15. Januar 2016</strong>, im Gästehaus der Universität, Auf dem Teerhof 58, ihren ersten Workshop der Säule 2 mit dem Titel „<strong>Plurale Wissensformen</strong>“. Beteiligt sind die Fachbereiche Sozialwissenschaften, Kulturwissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaften sowie Erziehungs- und Bildungswissenschaften. Kontakt: Koordinatorin Meike Hethey, Tel.: 0421 218 68499; E-Mail: meike.hethey@uni-bremen.de Der erste Workshop der Säule 1 des Verbundprojektes mit dem Titel „<strong>Machtdifferenzen</strong>“ findet dann am selben Ort am Freitag, <strong>22. Januar 2016</strong>, statt. Auch dabei geht es um inhaltliche Ziele und strategische Ausrichtung. Kontakt: Koordinatorin Hanna Acke, Tel.: 0421 218 68499; E-Mail: <a href="mailto:acke@uni-bremen.de">acke@uni-bremen.de</a></p><p>Simulationen, virtuelles Training, neue Konzepte, Lehr- und Lernmethoden: Das Forschungsprojekt „Medieneinsatz in der Schweißbranche“ (MESA) unter Leitung des Bremer Instituts für Produktion und Logistik (BIBA) der Universität Bremen lädt Interessierte zu einem offenen <strong>Workshop</strong> ein. Er findet am Mittwoch, <strong>20. Januar 2016</strong>, von 10:30 bis 15:30 Uhr im GSI-Bildungszentrum Oberhausen (Im Lipperfeld 29, 46047 Oberhausen) statt. MESA untersucht neue Konzepte und Technologien für die Aus- und Weiterbildung in der Schweißbranche und will digitale Medien bedarfsorientiert und didaktisch fundiert in Qualifizierungsmaßnahmen integrieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich über die Chancen und Herausforderungen dieses Einsatzes informieren. Die Teilnahme ist kostenlos und kann formlos bei Corinna Walter, Gesellschaft für Schweißtechnik International, angemeldet werden. E-Mail: <a href="mailto:cwalter@gsi-slv.de">cwalter@gsi-slv.de</a>; weitere Informationen: <a href="http://www.mesa-projekt.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.mesa-projekt.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 22 Dec 2015 15:00:23 +0100</pubDate>
                            <title>Uni Bremen für Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gewürdigt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-fuer-aktionsplan-zur-umsetzung-der-un-behindertenrechtskonvention-gewuerdigt-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 355 / 22. Dezember 2015 SC
</p><p>Mit einer offiziellen Urkunde würdigt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales das Engagement der Universität Bremen, die <abbr title="United Nations" lang="en">UN</abbr>-Behindertenrechtskonvention umzusetzen. In einem eigenen Aktionsplan legt die Uni Bremen besonderes Gewicht auf Initiativen, um die Situation von Studierenden mit Beeinträchtigung zu verbessern. Die Anerkennung aus Berlin nahm stellvertretend für die Universität Professorin Eva Feichtner entgegen. Sie ist Uni-Beauftragte für inklusives Studieren und hat die Nachfolge von Professorin Katja Nebe angetreten, die den Aktionsplan maßgeblich entwickelt, inzwischen aber die Uni Bremen verlassen hat. „Die Urkunde ist ein schönes Weihnachtsgeschenk, weil die vielfältigen Aktivitäten in der Universität zur schrittweisen Realisierung der <abbr title="United Nations" lang="en">UN</abbr>-Behindertenrechtskonvention überregionale Anerkennung finden“, freut sich Eva Feichtner. „Der Aktionsplan ist nur durch intensive Zusammenarbeit vieler machbar. Die Würdigung gilt insofern allen Akteuren vom Dezernat für Studentische Angelegenheiten über die Kontaktstelle für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen (KIS) bis hin zu den Studierenden der Interessengemeinschaft Handicap (IGH)“, betont Feichtner.
</p><p>m März 2009 trat in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft und damit die Verpflichtung, die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zu verwirklichen. In einem umfangreichen Meinungsbildungsprozess unter Beteiligung aller Fachbereiche und Statusgruppen wurde der Aktionsplan der Uni Bremen vor zwei Jahren beschlossen. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Beauftragte für inklusives Studieren<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Eva-Maria Feichtner<br>Fachbereich Mathematik / Informatik <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 63691<br>E-Mail: <a href="mailto:emf@math.uni-bremen.de">emf@math.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/studieren-mit-beeintraechtigung/beratungsangebote-auf-dem-campus-und-ueberregional/beauftragte-fuer-inklusives-studieren-bis.html" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/studieren-mit-beeintraechtigung/beratungsangebote-auf-dem-campus-und-ueberregional/beauftragte-fuer-inklusives-studieren-bis.html</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <guid isPermaLink="false">news-11533</guid>
                            <pubDate>Mon, 28 Dec 2015 10:49:22 +0100</pubDate>
                            <title>„Eine Uni für alle“: Ringen um Demokratie in der Transformation am Beispiel Ägypten und Tunesien</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/eine-uni-fuer-alle-ringen-um-demokratie-in-der-transformation-am-beispiel-aegypten-und-tunesien-1</link>
                            
                            <description>Kulturwissenschaftlerin Dr. Cordula Weißköppel über die heutige Lage in Ägypten und Tunesien / Vortrag am 6. Januar 2016 um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 356 / 28. Dezember 2015 SC 
</p><p>Vor vier Jahren begannen Aufstände und Revolten, die viele Machthaber in arabischen Ländern hinwegfegten. Das Ergebnis dieses Aufbegehrens ist höchst unterschiedlich. Wie sich die Lage in Ägypten und Tunesien darstellt, darüber berichtet <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Cordula Weißköppel aus dem Fachbereich Kulturwissenschaften der Uni Bremen. Am Mittwoch, 6. Januar 2016, hält sie um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft den Vortrag „Ringen um Demokratie in der Transformation am Beispiel Ägypten und Tunesien“. Weißköppel ist Akademische Rätin am Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft der Universität Bremen. Sie forscht zu transnationaler Migration von Sudanesen und Ägyptern, insbesondere zu Identitäten und Netzwerken von koptisch-orthodoxen Christen. Jüngst war sie mit einer Studie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) über ägyptische Vereine in Deutschland beauftragt.<br><br>Die Reihe „Eine Uni für alle“ ermöglicht seit mehr als zwei Jahrzehnten interessierten Bürgerinnen und Bürgern Einblicke in die Wissenswerkstatt Universität. Die Veranstaltung wird von den „unifreunden“ in Zusammenarbeit mit der Pressestelle der Universität Bremen organisiert. Der Eintritt ist frei.
</p><p><strong>Zum Inhalt des Vortrags:</strong></p><p>Ägypten und Tunesien gelten noch als Hoffnungsträger in der arabischen Welt, dass sie nach den politischen Umbrüchen 2011 den Prozess der Transformation hin zu mehr Demokratisierung und Partizipation in ihren Gesellschaften konstruktiv bewältigen. Dennoch sind viele Hindernisse und Herausforderungen zu meistern, wie die Ereignisse der vergangenen Jahre zeigen. Auf Basis eigener Forschung in den Ländern wird die Referentin, Ethnologin und Kulturwissenschaftlerin an der Universität Bremen, die aktuelle Lage skizzieren und strukturelle Charakteristika arabischer Gesellschaften aufzeigen, die zum besseren Verständnis für Europäer beitragen können, warum sich die Dinge anders entwickeln als erwartet. <br><br>Das restliche Vortragsprogramm der Reihe „Eine Uni für alle“ im Wintersemester 2015/16:<br><br>Mittwoch, 20. Januar 2016, 18 Uhr, Haus der Wissenschaft <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Michael Vellekoop, Elektrotechnik<br>„Forschung für neue medizinische Instrumente“<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Pressestelle <br>Eberhard Scholz<br>Tel. 0421 218 60155<br>E-Mail: <a href="mailto:eberhard.scholz@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">eberhard.scholz@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11534</guid>
                            <pubDate>Tue, 29 Dec 2015 11:13:22 +0100</pubDate>
                            <title>Die Sprache unserer Körper</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/die-sprache-unserer-koerper-1</link>
                            
                            <description>Tanztheater, das Geflüchtete und Studierende bewegt / Workshop am 16. Januar 2016</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 357 / 29. Dezember 2015 SC
</p><p>Zum Start ins neue Jahr wird ein Improtheater- und Tanzworkshop für Studierende und Geflüchtete an der Universität Bremen angeboten. Nach dem Motto „Die Sprache unserer Körper“ sollen Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenfinden und über das Medium Tanz und Theater kommunizieren – auch ohne Sprache.
</p><p>Mona Kimmer und Kathy Graumann sind die Initiatorinnen des Projektes. Sie sind Studentinnen der Kulturwissenschaften an der Universität Bremen und arbeiten freiberuflich im Theater- und Tanzbereich. Am 16. Januar 2016 führen sie einen fünfstündigen Workshop durch, in dem moderne Einflüsse aus Improvisationstheater mit aktuellen Hiphop-Moves kombiniert werden. Ziel ist es, jungen Geflüchteten und Studierenden einen Zugang zueinander und zur Theater- und Tanzwelt zu ermöglichen sowie Berührungspunkte zu schaffen.
</p><p>Der Workshop wird kostenfrei angeboten. Die Kooperation „Flüchtlingsinitiative der Universität Bremen“, der Asta, das Deutschlandstipendium sowie die Drogeriekette DM sind mit an Bord und unterstützen die jungen Initiatorinnen. Auf der Crowdfunding Plattform „startnext“ in Bremens „Schotterweg“ sammeln sie Spenden für das Projekt.
</p><p>Der Workshop richtet sich an Studierende und Flüchtlinge ab 14 Jahren. Interessierte können sich bis zum 6. Januar 2016 um einen Platz bewerben. Online unter Facebook: Die Sprache unserer Körper; oder dem Blog: <a href="http://blogs.uni-bremen.de/diespracheunsererkoerper" target="_blank" rel="noreferrer">blogs.uni-bremen.de/diespracheunsererkoerper</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Mona Kimmer<br>E-Mail: <a href="mailto:theater-hiphop@gmx.de">theater-hiphop@gmx.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 06 Jan 2014 10:47:00 +0100</pubDate>
                            <title>Internationalisierung: Kooperation zwischen Bremen und Nigeria wird durch „Exzellenzinitiative“ in Afrika gestärkt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/internationalisierung-kooperation-zwischen-bremen-und-nigeria-wird-durch-exzellenzinitiative-in-afrika-gestaerkt-1</link>
                            
                            <description>Die Ahmadu Bello University (ABU) in Zaria hat jetzt ein „Centre of Excellence“ und erhält vier Millionen Dollar / Zusammenarbeit mit Universität Bremen wichtige Voraussetzung für Förderung / Wissenschaftler erforschen Tropenkrankheiten und entwickeln neue Impfstoffe</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 001 / 06. Januar 2014 MM
</p><p>Zur Erforschung von Tropenkrankheiten und Entwicklung neuer Impfstoffe kooperiert die Universität Bremen seit mehreren Jahren mit der nigerianischen <span lang="en">Ahmadu Bello University </span>(ABU) in Zaria. Hier gibt es eine enge Zusammenarbeit mit dem Humboldtpreisträger Professor Jonathan Andrew Nok und dem Bremer Professor Soerge Kelm am Fachbereich Biologie/Chemie. Die beiden Wissenschaftler haben ein Netzwerk von Forschern in Nigeria und Kamerun aufgebaut und bilden kontinuierlich neue Nachwuchswissenschaftler aus. Diese Kooperation trägt jetzt „exzellente“ Früchte: Denn das Institut von Professor Nok gehört seit kurzem zu insgesamt sieben wissenschaftlichen Einrichtungen in Nigeria, die sich <span lang="en">„African Centre of Excellence“</span> (ACE) nennen dürfen. In den nächsten drei Jahren erhält das „<span lang="en"><abbr title="African Centre of Excellence" lang="en">ACE</abbr> for Neglected Tropical Diseases</span>“ in Zaria vier Millionen Dollar von der Weltbank, die diese Förderinitiative ins Leben gerufen hat, um die Wissenschaftsstandorte in Afrika zu stärken. Insgesamt haben 15 Universitäten diesen Titel erhalten – sieben davon in Nigeria.
</p><h3>„Unseren Erfolg haben wir der Kooperation mit der Uni Bremen zu verdanken“</h3><p>„Wir sind sehr glücklich über diese Förderung“, sagt Professor Jonathan Andrew Nok. „Dass unser Antrag erfolgreich war, haben wir vor allem unserer guten Kooperation mit der Exzellenz-Universität Bremen zu verdanken.“ Denn die Zusammenarbeit mit einer forschungsstarken Universität mit international herausragender Reputation sei Voraussetzung für einen Antrag gewesen – ebenso wie eine aktive Kooperation mit einer weiteren Universität im afrikanischen Ausland.
</p><p>Die vier Millionen Dollar wollen Nok und seine nigerianischen Kolleginnen und Kollegen vor allem dafür nutzen, um die technische Ausstattung und Infrastruktur&nbsp; zu verbessern. Insbesondere werden zwei zentrale Serviceeinrichtungen aufgebaut, mit der die Forschung an vernachlässigten Krankheiten in der Region vorangetrieben werden sollen. Zudem sollen eine Probenbank und ein Zentrallabor für innovative Impfstoffentwicklung entstehen.
</p><h3>Bremer Forscher können Tropenkrankheiten vor Ort erforschen</h3><p>Ein zentraler Bestandteil der <abbr title="African Centre of Excellence" lang="en">ACE</abbr> ist die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Sie soll durch die Förderung der Weltbank gestärkt werden, indem der Austausch mit der Universität Bremen weiter ausgebaut wird. Dazu gehört auch die Kooperation mit der <span lang="en">University of Ngaoundéré</span> in Kamerun – ebenfalls ein langjähriger Kooperationspartner der Universität Bremen. „Die Zusammenarbeit mit diesen beiden afrikanischen Universitäten ermöglicht es uns, Tropenkrankheiten direkt vor Ort zu erforschen und Verfahren zu deren Beherrschung zu entwickeln“, sagt Professor Soerge Kelm. „Das sind Möglichkeiten, die wir hier nicht haben“. Durch die Förderung könne man jetzt die dortigen Arbeitsbedingungen und den Austausch von Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern erheblich verbessern. „Unsere gemeinsame Arbeit, die seit mehreren Jahren auch von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird, zahlt sich jetzt nochmals aus“, so Kelm.
</p><h3>Uni Bremen begrüßt Kooperationsnetzwerk mit Nigeria und Kamerun</h3><p>„Die Universität Bremen freut sich sehr über diese Entwicklung der Zusammenarbeit mit Bremen, Nigeria und Kamerun“, sagt die Leiterin des International Office, <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Annette Lang. Hier gelang es, zwei Kooperationen mit afrikanischen Universitäten zusammen zu führen: Während mit der Universität in Ngaoundéré – einem strategischen Partner der Uni Bremen – seit vielen Jahren gemeinsame Projekte zum Aufbau von Studiengängen und zur Verbesserung der Universitätsstrukturen laufen, ist die Kooperation mit der Ahmadu Bello Universität in Nigeria bislang rein forschungsbasiert. „Jetzt bauen beide afrikanischen Universitäten eine Zusammenarbeit auf und geben ihre Erfahrungen aus der jeweiligen Kooperation mit Bremen an ihren Partner weiter.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen</strong>: In der Pressestelle erhalten Sie Fotomaterial. Kontakt: Telefon: 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; . 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie/Chemie (FB 02)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Soerge Kelm<br>Telefon: +49-421-218 63222<br>E-Mail: <a href="mailto:skelm@uni-bremen.de">skelm@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jonathan Nok<br>Telefon: +49-421-218 63220<br>E-Mail: <a href="mailto:nok@uni-bremen.de">nok@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mossig</author>
                            
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                            <pubDate>Thu, 09 Jan 2014 13:35:00 +0100</pubDate>
                            <title>Eine Uni für alle: Was sagt die Wissenschaft zu religiösen Online-Angeboten?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/eine-uni-fuer-alle-was-sagt-die-wissenschaft-zu-religioesen-online-angeboten-1</link>
                            
                            <description>Vortrag der Bremer Religionswissenschaftlerin Professorin Kerstin Radde-Antweiler über „Religion zwischen 0 und 1“ / 15. Januar um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 005 / 9. Januar 2014 SC<br><br>Um den Zusammenhang von Medien und Religionen und deren Wandel geht es beim nächsten Vortrag in der Reihe „Eine Uni für alle“. Professorin Kerstin Radde-Antweiler referiert über das Thema „Religion zwischen 0 und 1. Was sagt die religionswissenschaftliche Forschung zu religiösen Online-Angeboten?“ Die Religionswissenschaftlerin ist seit Januar 2012 Juniorprofessorin am Institut für Religionswissenschaft und Religionspädagogik im Fachbereich Kulturwissenschaft der Universität Bremen. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte gilt dem Thema „Religionen im Internet und in virtuellen Welten“. Im Rahmen der durch Gelder aus der Exzellenzinitiative geförderten Creative Unit „Kommunikative Figurationen“ leitet Radde-Antweiler das Teilprojekt „Kommunikative Figurationen religiöser Autorität am Beispiel des Erzbistums Köln“. Die Veranstaltung am 15. Januar im Haus der Wissenschaft beginnt um 18 Uhr. Die Reihe „Eine Uni für alle“ wird von den „unifreunden“ in Zusammenarbeit mit der Pressestelle der Universität Bremen organisiert. Der Eintritt ist frei.<br><br><strong>Zum Inhalt des Vortrags:</strong><br><br>In den vergangenen zwanzig Jahren ist das Internet zu einem festen Bestandteil von Alltagskultur geworden und weit ab davon, ein Nischenspielplatz für Menschen zu sein, die sowieso „irgendwas“ mit Computern machen: E-Mails werden massenhaft geschrieben und gelesen, Nachrichten im Netz gemacht, kommentiert und kritisiert Millionen verbringen ihre Freizeit mit Onlinespielen. Auch Religion(en) haben einen festen Platz in den täglichen Erfahrungswelten der Menschen gefunden: Kaum ein Tag, an dem nicht religiös-angehauchtes den Weg durch die Medien in die Köpfe der Menschen findet, an dem „Religion“ nicht als Konfliktherd oder Friedenspotenzial benannt wird – quer durch alle Themenbereiche hindurch. Es vergeht kein Tag, an dem nicht ein „spiritueller Ratgeber“ erscheint.<br><br>Doch was passiert, wenn Informationszeitalter und Religion(en) durch den Menschen zusammenkommen? Was ergibt sich daraus für unser Verständnis von Virtualität, Realität und Religiosität? Wie werden neuere Technologien von religiösen Institutionen und Akteuren genutzt? Religionswissenschaftliche Medienforschung befasst sich mit dem Zusammenhang von Medien und Religionen und deren Wandel. Der Blickwinkel ist dabei ein doppelter: Einerseits werden gegenwärtige sowie historische religiöse Diskurse und deren Autoritäten durch Medien geprägt. Andererseits sind religiöse Praktiken stets auch Medienpraktiken und religiöse Identitäten immer zugleich Medienidentitäten. So präsentieren, diskutieren und organisieren Akteurinnen und Akteure bzw. Gruppen ihre religiösen Vorstellungen mittels diverser Medien (Buch, Bilder, Video, virtuelle Welten usw.). In diesem Sinne ist auch Religion ein mediatisiertes Phänomen, das es entsprechend im Hinblick auf Fragen der Medienkommunikation zu analysieren gilt. <br><br><strong>Das abschließende Vortragsprogramm der Reihe „Eine Uni für alle“ im Wintersemester 2013/14:<br><br></strong>22. Januar 2014:<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Gerd Glaeske (Gesundheitswissenschaften): „Zu viele und zu viele falsche Arzneimittel? Die Verordnung von Medikamenten für ältere Menschen“ <br><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Pressestelle <br>Eberhard Scholz<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 60155<br>E-Mail: <a href="mailto:eberhard.scholz@uni-bremen.de">eberhard.scholz@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 07 Jan 2014 08:59:00 +0100</pubDate>
                            <title>UN zeichnet Bremer Berufsbildungsprojekt „Offshore-Kompetenz“ als Projekt für nachhaltige Entwicklung aus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/un-zeichnet-bremer-berufsbildungsprojekt-offshore-kompetenz-als-projekt-fuer-nachhaltige-entwicklung-aus-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 002 / 07. Januar 2014 SC 
</p><p>Nachhaltige Entwicklung und Ressourcenschonung sind zentrale Zukunftsthemen – auch in der beruflichen Bildung. Die Deutsche <abbr title="United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization" lang="en">UNESCO</abbr>-Kommission hat kürzlich das Forschungsvorhaben „Offshore-Kompetenz“ vom Institut Technik und Bildung (ITB) der Universität Bremen als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Die <abbr title="Institut Technik und Bildung">ITB</abbr>-Forscher hatten sich drei Jahre lang intensiv mit der Aus- und Weiterbildung gewerblich-technischer Fachkräfte für Windenergieanlagen beschäftigt. Ihre Empfehlungen: Es genügt nicht, Fachkräfte aus anderen Berufszweigen weiter zu qualifizieren, sondern es müssen strukturierte Bildungs- und Qualifizierungskonzepte über alle Bildungsstufen hinweg für den Windenergiesektor aufgebaut werden. Das Forschungsprojekt, das vom Bundesforschungsministerium und vom Bundesinstitut für Berufsbildung gefördert wurde, stieß auf großes Interesse. Da die Inhalte des Qualifizierungskonzepts sehr gut zu den Kernthemen der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ passen, wurde das <abbr title="Institut Technik und Bildung">ITB</abbr> – neben fünf anderen Institutionen – mit dem UN-Dekade-Preis ausgezeichnet. Die offizielle Preisverleihung findet auf der Bildungsmesse „didacta“ Ende März 2014 in Stuttgart statt.
</p><p><strong>Hintergrund zur UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014)</strong></p><p>Nachhaltige Entwicklung funktioniert nur, wenn sich jeder für eine menschenwürdige Gesellschaft einsetzt. Die notwendigen Fähigkeiten dazu vermittelt Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE. Mit der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, diese Art des Lernens in ihren Bildungssystemen zu verankern. Auf Grundlage eines einstimmigen Bundestagsbeschlusses koordiniert die Deutsche <abbr title="United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization">UNESCO</abbr>-Kommission die deutschen Aktivitäten zur UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Sie hat ein Nationalkomitee berufen und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eine Dekade-Koordinierungsstelle eingerichtet. Informationen zur UN-Dekade unter <a href="http://www.bne-portal.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bne-portal.de</a></p><p>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen<br>Institut Technik und Bildung (itb)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Georg Spöttl<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-66 271<br>E-Mail: spö<a href="mailto:ttl@uni-bremen.de">ttl@uni-bremen.de</a><br>Torsten Grantz und Frank Molzow-Voit<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218-66 283<br>E-Mail: <a href="mailto:molzow-voit@uni-bremen.de">molzow-voit@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.itb.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.itb.uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 08 Jan 2014 13:49:00 +0100</pubDate>
                            <title> Bremer Informatiker Rolf Drechsler wird Mitherausgeber internationaler Fachzeitschrift</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-informatiker-rolf-drechsler-wird-mitherausgeber-internationaler-fachzeitschrift-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 003 / 08. Januar 2014 SC <br><br>Was die FIFA für den Fußball ist, ist die <abbr title="Institute of Electrical and Electronics Engineers">IEEE</abbr> für Informatiker und Elektrotechniker. Hinter dem <span lang="en">Institute of Electrical and Electronics Engineers </span>verbirgt sich der größte internationale Dachverband für Ingenieure der Elektrotechnik und Informatik. Er organisiert renommierte Tagungen und Fachtreffen und verlegt bedeutende Fachzeitschriften – jetzt mit Kompetenz aus der Universität Bremen. Informatik-Professor Rolf Drechsler ist seit Anfang des Jahres 2014 Mitherausgeber der <abbr title="Institute of Electrical and Electronics Engineers" lang="en">IEEE</abbr>-Zeitschrift „<span lang="en">Transactions on Computer-Aided Design of Integrated Circuits and Systems</span>“ – kurz TCAD.<br><br>TCAD und weitere <abbr title="Institute of Electrical and Electronics Engineers">IEEE</abbr>-Publikationen gelten auch im Zeitalter des Internets noch immer als erste Quelle für die Wissensverbreitung. Sie werden weltweit zur Kenntnis genommen und von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern rund um den Globus gelesen. Bevor es allerdings zu einer Veröffentlichung in diesen Zeitschriften kommt, werden die jeweiligen Artikel kritisch begutachtet. Nur Beiträge, die den Qualitätskriterien genügen, werden schließlich abgedruckt. Die Entscheidung darüber obliegt einer Gruppe internationaler Experten, zu denen jetzt auch Rolf Drechsler gehört.<br><br>Drechsler ist seit 2001 als Informatiker an der Universität Bremen tätig und leitet dort die Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur. Seine Arbeiten haben in den vergangenen Jahren hohe Anerkennung erfahren und wurden auf internationalen Fachtagungen ausgezeichnet. In der Zeitschrift TCAD, die als die führende im Bereich des Schaltkreis- und Systementwurfs gilt, hat Drechsler schon selbst über 20 wissenschaftliche Arbeiten publiziert.<br><br>Das <span lang="en">Institute of Electrical and Electronics Engineers</span> ist 1884 gegründet worden, dem heute über 350.000 Mitglieder in fast 150 Ländern angehören. Unter den Mitgliedern sind auch nahezu 50.000 Studierende. Damit ist <abbr title="Institute of Electrical and Electronics Engineers">IEEE</abbr> einer der international bedeutendsten Verbände in diesem Bereich.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen <br>Fachbereich Mathematik/Informatik<br>Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur (AGRA)<br>Prof. Dr. Rolf Drechsler<br>Tel. 0421 218 – 63932<br>E-Mail: <a href="mailto:drechsle@informatik.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">drechsle@informatik.uni-bremen.de </a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 08 Jan 2014 13:55:00 +0100</pubDate>
                            <title>Bildungsurlaub: Warum nicht Italienisch oder Polnisch?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bildungsurlaub-warum-nicht-italienisch-oder-polnisch-2</link>
                            
                            <description>Angebote des Fremdsprachenzentrums der Hochschulen im Lande Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 004 / 08. Januar 2014 SC
</p><p>Sprachliche und kulturelle Vielfalt sind dem Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen (FZHB) ein wichtiges Anliegen – nicht nur für Studierende! Im Rahmen der sprachlichen und interkulturellen Weiterbildung gibt es deshalb auch Bildungsurlaub, der nach dem Bremischen Bildungsurlaubgesetz anerkannt wird. Wer sich für Italienisch oder Polnisch interessiert, hat jetzt ab Mitte Februar 2014 die Möglichkeit, in diesem Rahmen einen fünftägigen Intensivkurs zu belegen. Mitmachen können Studierende und Berufstätige. Vorkenntnisse in der Sprache sind nicht erforderlich. <br><br>Die Intensivkurse Italienisch finden vom 24. bis 28. Februar 2014 (Zielniveau A1.1) und vom 10. bis zum 14. März 2014 (Zielniveau A1.2), von 9 bis 14 Uhr auf dem Campus der Universität Bremen statt, Gebäude GW2, Raum A 4170. Die Intensivkurse Polnisch finden vom 10. bis zum 14. Februar (Zielniveau A1.1), und vom 24. bis 28. Februar 2014 (Zielniveau A1.2), von 9 bis 14 Uhr statt, Universität Bremen, Gebäude GW2, Raum A 4190. <br><br>Weitere Informationen zu diesem Angebot des <abbr title="Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen">FZHB</abbr> gibt es unter <a href="http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fremdsprachenzentrum-bremen.de</a> =&gt; Angebote / Italienisch, Zielniveau A1 / Polnisch, Niveau A1. Dort können sich Interessierte auch online anmelden.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen (FZHB)<br><br>Antonella Lavagno<br>Telefon: 0421 218-61974<br>E-Mail: <a href="mailto:alavagno@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">alavagno@uni-bremen.de</a><br>Homepage: <a href="http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/2168.0.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/2168.0.html </a><br><br>Violetta Kozik-Rafii<br>Telefon: 0421 218-61972<br>E-Mail: <a href="mailto:vkozik@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">vkozik@uni-bremen.de</a><br>Homepage: <a href="http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/579.0.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/579.0.html</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 09 Jan 2014 14:36:00 +0100</pubDate>
                            <title>Oberstufenprofil &quot;Nachhaltige Technologie&quot;: Schülerinnen und Schüler forschen und lernen am Hospitationstag in der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/oberstufenprofil-nachhaltige-technologie-schuelerinnen-und-schueler-forschen-und-lernen-am-hospitationstag-in-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 006 / 09. Januar 2014 SC <br><br>In der Oberstufe bereits Uniluft schnuppern und einen spannenden naturwissenschaftlichen Unterricht erleben, das können Schülerinnen und Schüler im Profil „Nachhaltige Technologie“. Es wird seit drei Jahren von der Oberschule Findorff in Kooperation mit der Universität Bremen angeboten. In diesem einmaligen Profil gibt es derzeit noch freie Plätze. Interessierte Schülerinnen und Schüler haben am Hospitationstag in der kommenden Woche die Möglichkeit, sich zu informieren.<br><br>Am Donnerstag, den 16. Januar, stellt nämlich die Oberschule Findorff das Profil vor und die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentieren die Labore in der Universität. Hospitationsstart ist um 8.00 Uhr in der Mensa der Oberschule Findorff, Regensburger Straße. Von dort geht es dann mit einem Shuttle zur Universität.<br><br>Die Uni Bremen hat zwei innovative Profilkurse mit interdisziplinären Konzepten eingerichtet, in deren Verlauf die Schüler drei Jahre lang jeweils einen Tag pro Woche in der Universität im eigens dafür eingerichteten „Gro-Harlem-Brundtland-Labor“ lernen und experimentieren. Sie erleben dort einen Unterricht, der alltagsbezogen und intensiv, fächerübergreifend und an aktuellen Fragestellungen der Forschung orientiert ist. Dabei können sie die Infrastruktur der Universität für vielfältige Experimente nutzen. <br><br>Lehrkräfte und Wissenschaftler stimmen die Unterrichtsinhalte miteinander ab und nutzen die in den Curricula vorhandenen Freiräume, um das Thema „Nachhaltigkeit“ zu bearbeiten. Durch den Kontakt zu den wissenschaftlichen Arbeitsgruppen werden die Schülerinnen und Schüler optimal auf ein Studium vorbereitet. Die Firma Siemens gibt als Projektpartner zudem Einblicke in moderne Technologien und in das Berufsbild der Ingenieure und Techniker (<a href="http://www.natec.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.natec.uni-bremen.de</a> ).<br><br>Ein Schüler, der das Profil durchlaufen hat, fasst seine Erfahrungen so zusammen: „Die Orientierung des Oberstufenprofils entsprach voll meinen naturwissenschaftlichen Interessen und hat mich prima auf mein Physikstudium vorbereitet. Der Übergang von der Schule zum Studium hat mir deshalb keine Probleme bereitet".<br><br>Am Hospitationstag stehen für die Schüler folgende Gesprächspartner in der Universität zur Verfügung:<br><br>Jan-Moritz Prade, Student der Physik und ehemaliger Schüler im Profil<br>Prof. Dr. Ilja Rückmann, Leiter der Physikalischen Praktika und des Schülerlabors Physik<br>Dr. Andreas Rebers, Lehrer an der Oberschule Findorff, Leiter des Oberstufenprofils<br>Dr. Doris Sövegjarto-Wigbers, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität und Koordinatorin der Oberstufenprofile<strong>.<br><br>Achtung Redaktionen:</strong> Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich eingeladen, an der Präsentation des Oberstufenprofil Nachhaltige Technologie von 9.30 Uhr bis 10 Uhr im Gebäude NW 1 (Otto-Hahn-Straße) teilzunehmen. Aus organisatorischen Gründen wird darum gebeten, sich in der Uni-Pressestelle oder bei Gisela Gründl anzumelden.<br><strong><br>Weitere Informationen: </strong><br>Universität Bremen <br>Akademie für Weiterbildung<br>Gisela Gründl <abbr title="Telefon"><br>Tel.</abbr>: 0421/218-61613<br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de">gruendl@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11541</guid>
                            <pubDate>Fri, 10 Jan 2014 10:50:00 +0100</pubDate>
                            <title>Im Weltrecht konkurrieren zahlreiche Gerichtsinstitutionen miteinander. Was ist zu tun?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/im-weltrecht-konkurrieren-zahlreiche-gerichtsinstitutionen-miteinander-was-ist-zu-tun-1</link>
                            
                            <description>Internationale Konferenz über juristische Regime-Kollisionen vom 10.- 12. Januar im Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 007 / 09. Januar 2014 SC <br><br>Wer hat eigentlich die Letztentscheidung bei internationalen Konflikten? Angesichts eines Durcheinanders von zahlreichen internationalen Gerichtsinstitutionen und Konfliktlösungsinstanzen eine für Recht und Politik schwer zu beantwortende Fragen. Über Stand und Zukunft des Weltrechts vor dem Hintergrund der juristischen <span lang="fr">Regime</span>-Kollisionen beschäftigt sich die internationale Konferenz „Contested Collisions“. Sie wird von der Universität Bremen vom 10. – 12. Januar 2014 im Haus der Wissenschaft veranstaltet. Zur Fachtagung eingeladen haben der Sonderforschungsbereich „Staatlichkeit im Wandel“ und das Zentrum für Europäische Rechtspolitik (ZERP). <br><br>Auf der dreitägigen Konferenz setzen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa, den USA und Brasilien interdisziplinär mit dem Konzept der Regime-Kollisionen auseinander und suchen nach Antworten auf die Frage, wie auf das Phänomen der fortschreitenden Fragmentierung des globalen Rechts in vielfältige und kollidierende internationale (Norm-)<span lang="fr">Regime</span> zu reagieren ist. <br><br>Zu den vortragenden Gästen zählen namhafte Rechts- und Geisteswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler wie Christoph Menke und Gunther Teubner von der Goethe-Universität Frankfurt a. M, Saskia Sassen (Columbia University, New York) und Marcelo Neves (Universidade de Brasília). <br><strong><br>Weitere Informationen:</strong><br><br>Universität Bremen<br>Sonderforschungsbereich 597 "Staatlichkeit im Wandel"<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Kerstin Blome<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 56682<br>E-Mail: <a href="mailto:kerstin.blome@sfb597.uni-bremen.de">kerstin.blome@sfb597.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.sfb597.uni-bremen.de/download/en/service/archiv/140110_CoCollisions_Program.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">www.sfb597.uni-bremen.de/download/en/service/archiv/140110_CoCollisions_Program.pdf</a> (Programm)<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 13 Jan 2014 11:10:00 +0100</pubDate>
                            <title>Schülerinnen und Schüler entwickeln eigenen Mini-Satelliten – Anmeldung zum ersten deutschen CanSat-Wettbewerb beginnt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/schuelerinnen-und-schueler-entwickeln-eigenen-mini-satelliten-anmeldung-zum-ersten-deutschen-cansat-wettbewerb-beginnt-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 009 / 13. Januar 2014 SC 
</p><p>Gemeinsame Pressemitteilung der Partner des CanSat-Projektes: 
</p><p>Viele junge Menschen träumen davon einmal in den Weltraum zu fliegen. Astronauten können leider die wenigsten werden, jedoch ist der Weg zum Erfinder und Konstrukteur eines Satelliten durch die Premiere des nun erstmals in Deutschland ausgeschriebenen CanSat-Wettbewerb (englisch für Dosen-Satellit) für engagierte Schulteams aus ganz Deutschland zum Greifen nah. Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren erhalten die außergewöhnliche Möglichkeit, einen voll funktionsfähigen Mini-Satelliten in der Größe einer Getränkedose zu entwickeln und in den „Weltraum“ zu schicken. Wie bei einer echten Raumfahrtmission soll der Forschungssatellit im Kleinformat mit einer Rakete auf eine Höhe von 1000 m gebracht und aktiviert werden. Das Siegerteam qualifiziert sich mit der selbstentwickelten Nutzlast für die anschließende europaweite Ausscheidung von CanSat in Norwegen. Dort darf das Team als amtierender deutscher Meister an den Start gehen. Bewerbungsschluss für den Deutschen Wettbewerb ist der 14. Februar 2014.
</p><p>Seit den späten 1990ern gibt es schon CanSat-Initiativen in den <abbr title="United States of America" lang="en">USA</abbr>. Im Jahr 2008 wurden in Frankreich und Spanien nationale CanSat-Wettbewerbe gegründet, es folgte 2010 der europaweite Wettbewerb der Europäischen Weltraumagentur (ESA). Nun wird das erste deutschlandweite Wettbewerbsfinale vom 6. bis zum 10. Oktober 2014 in Bremen stattfinden. CanSat stellt Jugendliche bundesweit vor die Aufgabe, abseits des Klassenzimmers ein vollständiges Raumfahrtprojekt ganz praxisnah zu durchlaufen. Sonst abstrakte mathematische und physikalische Inhalte werden hier angewendet, denn die Teams entwickeln nicht nur die Idee für die wissenschaftliche Funktion des Satelliten, sondern übernehmen eigenverantwortlich die Konstruktion und Integration der Bauteile in das CanSat-Modul. Sie tüfteln ein Fallschirmsystem zur Bergung der Nutzlast aus und erleben schließlich am 8. Oktober 2014 hautnah den Höhepunkt des Wettbewerbs: den Raketenstart ihres Satelliten vom Flugplatz Rotenburg Wümme.
</p><p>Während der Flugphase müssen die Nutzlast und das Bergungssystem des CanSat dann ihre Funktionsfähigkeit beweisen. Vorgabe ist, dass neben den technischen Anforderungen zwei wissenschaftliche Missionen erfüllt werden: Bei der Primärmission sollen Luftdruck, Steighöhe, Temperaturveränderung und Fallgeschwindigkeit gemessen werden. Die Sekundärmission ist dagegen der Kreativität der Schülerinnen und Schüler frei überlassen. So könnte beispielsweise ein Sensor zur Messung der <abbr title="Ultraviolett">UV</abbr>-Strahlung mitfliegen, wodurch ein wissenschaftlicher Beitrag zur Atmosphärenforschung geleistet würde.
</p><p>Dabei ist technisches <span lang="en">Know-how</span> allein nicht ausreichend, ebenso zählen im Wettbewerb Erfindungsreichtum, Kreativität und gute Teamarbeit. Jugendliche können ihren CanSat daher sowohl in Eigenregie entwickeln als auch im Verbund mit einer betreuenden Lehrkraft. Auch ist die Integration des Satelliten-Projektes in den Schulunterricht möglich. In jedem Fall ist es wichtig, dass die Teams ihr Projekt in der Öffentlichkeit vorstellen. 
</p><p>Eine Vielzahl von Förderern und Paten unterstützen sowohl den Wettbewerb als auch die teilnehmenden Teams, darunter die Europäische Weltraumorganisation (ESA), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) , das Institut für <span lang="en">Aerospace</span>-Technologie (IAT) der Hochschule Bremen, die Bremer Raumfahrtunternehmen Airbus <span lang="en">Defence and Space</span>, OHB System AG und Digitale Signalverarbeitungssysteme &amp; Informationtstechnik GmbH (DSI), sowie Watterott electronic GmbH, das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM), die Wirtschaftsförderung Bremen GmbH (WFB), die Sparkasse Bremen, der Flugplatz Rotenburg (Wümme) GmbH, moskito Werbeagentur Szabó &amp; Christiani oHG, BerlinDruck <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> &amp; <abbr title="Compagnie" lang="en">Co.</abbr><abbr title="Kommandit Gesellschaft" lang="de">KG</abbr>, <span lang="en">Spacebenefit</span><abbr title="eingetragener Verein">e. V.</abbr>, AVIABELT Bremen <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr>, das Technische Bildungszentrum Mitte, das Ökumenische Gymnasium zu Bremen, die Europaschule Schulzentrum Utbremen, das Schulzentrum Walle, das Gymnasium Vegesack und nicht zuletzt die Europäische Union über den European Regional Development Fund.
</p><p>Die Ausschreibung des deutschlandweiten CanSat-Wettbewerbs läuft bis zum 14. Februar 2014. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich ab sofort bewerben: <a href="http://www.cansat.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.cansat.de</a> . Weiterführende Informationen für Lehrkräfte sind verfügbar unter: <a href="mailto:info@cansat.de">info@cansat.de</a></p><p>Kontakt:
</p><p><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Daniel Borowski<br>Gymnasium Vegesack<br>Kerschensteiner Str. 2<br>28757 Bremen<br>E-Mail: <a href="mailto:borowski@luft-und-raumfahrt-vegesack.de">borowski@luft-und-raumfahrt-vegesack.de</a></p><p>Regina Herrling<br><abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr>, Universität Bremen<br>E-Mail: <a href="mailto:regina.herrling@zarm.uni-bremen.de">regina.herrling@zarm.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-57756
</p><p>Für allgemeine Presseanfragen:<br>Birgit Kinkeldey<br>Leiterin Kommunikation <br><abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr> Fallturm-Betriebsgesellschaft mbH<br><a href="mailto:birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de">birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218-57755<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11543</guid>
                            <pubDate>Tue, 14 Jan 2014 13:29:00 +0100</pubDate>
                            <title>Universität Bremen mit neuem Imagefilm</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-mit-neuem-imagefilm-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 010 / 14. Januar 2014 SC 
</p><p>Die Uni Bremen hat einen neuen Imagefilm. Er ist insgesamt elf Minuten lang, das Besondere: Er besteht aus sieben Modulen, die jeweils auch einzeln abgerufen werden können. So beschreibt Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter den Geist der Universität Bremen (53 sec.). Über Lehre auf Augenhöhe und das Konzept des „Forschenden Lernens“ informiert die Konrektorin Heidi Schelhowe (1.44 min.). Forschungsreferent Achim Wiesner weist auf die wirksame Forschungsförderung der Uni und das gute Kooperationsumfeld hin (2.03 min.) und Derk Schönfeld von UniTransfer spricht über globale Fragen und Bremer Antworten (2.13 min.). Wie Internationalität und Interkulturalität in der Uni Bremen gelebt wird, erläutert die zuständige Konrektorin Yasemin Karakasoglu (2.03 min.). Die Vielfalt des Campuslebens und Unterstützungsangebote für Studierende stellt Christina Vocke vor, Dezernentin für studentische Angelegenheiten (1.43 min.). 
</p><p>Der gesamte Film sowie die einzelnen Module sind online unter <a href="http://www.youtube.com/playlist?list=PLW_pV_ZkTLNV9XUk0XUgnG6ZKgly1_yFp" target="_blank" rel="noreferrer">www.youtube.com/playlist</a> abrufbar . Der Imagefilm ist von Michael Wolff („fact+film“) in Zusammenarbeit mit der Pressestelle hergestellt worden. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Pressestelle<br>Eberhard Scholz<br>Tel. 0421 218 60155<br>E-Mail: <a href="mailto:eberhard.scholz@uni-bremen.de">eberhard.scholz@uni-bremen.de</a><br><br><br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11544</guid>
                            <pubDate>Tue, 14 Jan 2014 13:38:00 +0100</pubDate>
                            <title>Rapper 2schneidig spricht mit Psychologiestudierenden über Sucht und Prävention</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/rapper-2schneidig-spricht-mit-psychologiestudierenden-ueber-sucht-und-praevention-1</link>
                            
                            <description>Sänger ist am Freitag, 17. Januar, um 8.30 Uhr zu Gast in einer Vorlesung an der Universität Bremen / Veranstaltung ist öffentlich</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 011 / 14. Januar 2014 JS
</p><p>Theorie einmal anders: Martin Rietsch, bekannt als <span lang="en">Rapper</span> 2schneidig, wird am kommenden Freitag, 17. Januar 2014, mit Psychologiestudierenden über die Themen Sucht und -prävention sprechen. Der Sänger und ausgebildete Suchtpräventionsberater ist zu Gast in der Vorlesung „Grundlagen der Biologischen Psychologie“ von <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Anja Lepach. Die Veranstaltung gehört für den <span lang="en">Rapper</span> zum Auftakt seiner neuen Vortragsreihe an Universitäten. Die Vorlesung beginnt um 8.30 Uhr im Hörsaal des <abbr title="Geisteswissenschaften 1">GW1</abbr> (HS 0070) und ist öffentlich. Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
</p><p>In der Vorlesung wird 2schneidig aus seinem eigenen bewegten Leben erzählen und über seine persönlichen Erfahrungen mit Süchten sprechen. Rietsch engagiert sich seit mehreren Jahren&nbsp; auf vielfältige Art und Weise für Kinder und Jugendliche. Unter anderem gestaltet er&nbsp; Sucht-, Alkohol- und Drogenpräventionsprojekte sowie Integrationsseminare an Schulen im gesamten Bundesgebiet. 
</p><p>„Martin Rietschs Vortrag ist eine wunderbare Gelegenheit, einen praktischen Anwendungsbezug über die Theorie hinaus zu vermitteln“, so <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Anja Lepach, die 2schneidigs Besuch organisiert hat. Lepach ist Klinische Neuropsychologin und Lektorin an der Universität Bremen. Sie bietet regelmäßig die Vorlesung „Grundlagen der Biologischen Psychologie“ an. Dort vermittelt sie unter anderem theoretisches Wissen zu Neuroanatomie, Genetik und den biologischen Grundlagen von Essen, Schlafen und Sucht.
</p><h3>Über Martin Rietsch alias 2schneidig</h3><p>Unter dem Namen 2schneidig ist Martin Rietsch seit 13 Jahren im Musikgeschäft tätig. Der Halbnigerianer vereint dabei die Musikstile Pop, <span lang="en">R’nB</span>, <span lang="en">Soul</span>, <span lang="en">Funk</span> und <span lang="en">Rap</span>. Abseits der Bühne engagiert sich Rietsch seit Beginn seiner musikalischen Karriere: Im „2schneidigen Unterricht“ arbeitet der Künstler deutschlandweit mit Schülern aller Jahrgangsstufen interaktiv zu Themen wie Sucht- und Gewaltprävention, Anti-Rassismus, Integration oder Anti-Mobbing in Verbindung mit HipHop-Workshops.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Anja Lepach<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-68635<br>E-Mail: <a href="mailto:alepach@uni-bremen.de">alepach@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11545</guid>
                            <pubDate>Tue, 14 Jan 2014 14:14:00 +0100</pubDate>
                            <title>„Entwertet, ausgegrenzt, getötet: Medizinverbrechen an Kindern im Nationalsozialismus“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/entwertet-ausgegrenzt-getoetet-medizinverbrechen-an-kindern-im-nationalsozialismus-1</link>
                            
                            <description>Ausstellungseröffnung am Freitag den 17. Januar 2014 um 16 Uhr in der Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 012 / 14. Januar 2014 RO
</p><p><br>Menschenversuche gehören zu den grausamsten Verbrechen der Nazi-Zeit. Auch Bremer waren Opfer dieser Gräueltaten. Die Staats- und Universitätsbibliothek zeigt vom 17. Januar bis 3. März 2014 die Ausstellung „entwertet, ausgegrenzt, getötet – Medizinverbrechen an Kindern im Nationalsozialismus“. Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Verbrechen an Bremer Kindern und thematisiert „Euthanasie“. Zwischen 1942 und 1945 wurden 36 Bremer Kinder in die „Kinderfachabteilung“ der Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg eingewiesen. Dort wurden medizinische Versuche an ihnen vorgenommen - und die meisten von ihnen wurden getötet. Die Ausstellung will an das Schicksal dieser Kinder und Jugendlichen erinnern und Fragen stellen: Was waren die Motive der Täter? Was hat Ärzte veranlasst, das Leben und das Wohl des Einzelnen dem vermeintlichen „Fortschritt“ und dem „Wohl des Volkes“ unterzuordnen. Die Ausstellung wird in Kooperation mit der KulturAmbulanz Bremen präsentiert. Zur Eröffnung im Foyer der Staats- und Universität am 17. Januar 2014 um 16 Uhr ist die Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Anschließend lädt der Freundeskreis der Bibliothek zu einem Glas Wein ein.<br><br>Die Begrüßung erfolgt durch Maria Elisabeth Müller, Direktorin der <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek">SuUB</abbr>. Eine Einführung in die Ausstellung gibt Achim Tischer vom Krankenhaus-Museum. Den Eröffnungsvortrag „Medizinverbrechen an Bremer Kindern und Jugendlichen in der NS-Zeit“ hält die Bremer Kulturwissenschaftlerin Gerda Engelbracht. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen. Ein Zeitzeuge wird an folgenden Terminen als Ansprechpartner in der Ausstellung anwesend sein: <br>Am 22., 29. Januar; 12., 19. und 26. Februar: jeweils von 11 bis 14 Uhr. <br>Am 21., 30. Januar; 6., 13., 20. und 27.Februar: jeweils von 11 bis 15 Uhr.<br><br><strong>Zeitzeugengespräch: </strong>Am 5. Februar um 16 Uhr findet ein Zeitzeugengespräch in der SuUB statt, Raum 1220. Die Bremer Friedrich Buhlrich und Hans-Walter Küchelmann werden dann von ihrer Familiengeschichte erzählen. Beide haben während der NS-Zeit ihre Brüder und Schwestern verloren – sie waren körperlich behindert. Als „lebensunwerte Ballastexistenzen“ mussten sie im Sinne der nationalsozialistischen Erbgesundheits- und Rassenpolitik sterben. Über ihre Erlebnisse und Erfahrungen im Umgang mit den Verbrechen sprechen beide Zeitzeugen mit dem Moderator Achim Tischer vom Krankenhaus-Museum.<br><br>Weitere Informationen:<br>&nbsp;<br>Staats- und Universitätsbibliothek Bremen <br>Anke Winsmann (Öffentlichkeitsarbeit der SuUB) <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 59572<br>E-Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de </a><br><a href="http://www.suub.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 15 Jan 2014 10:46:00 +0100</pubDate>
                            <title>Info-Magazin der Universität Bremen: „highlights“ stellt beispielhaft Projekte und Forschungen vor</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/info-magazin-der-universitaet-bremen-highlights-stellt-beispielhaft-projekte-und-forschungen-vor-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 013 / 15. Januar 2014&nbsp; KUB
</p><p>Die Universität Bremen hat jetzt die aktuelle Ausgabe ihres zweimal jährlich erscheinenden Informationsmagazins „<span lang="en">highlights</span>“ veröffentlicht. In deutscher und englischer Sprache werden darin beispielhafte Projekte und Forschungsvorhaben vorgestellt. Interessierte Leserinnen und Leser bekommen einen Einblick in das vielfältige Engagement der Wissenschaft in Bremen, das der Universität mittlerweile zu einem exzellenten Ruf in Lehre und Forschung verholfen hat. Besonderer Wert wird darauf gelegt, die wissenschaftlichen Zusammenhänge in „<span lang="en">highlights</span>“ möglichst verständlich und anschaulich zu präsentieren, um einen breiten Leserkreis zu erreichen. Neuigkeiten aus dem Uni-Alltag, interessante Interviews, das Portrait eines Mitarbeiters aus Frankreich sowie Kurzmeldungen aus Lehre und Forschung runden die Ausgabe ab.
</p><h3>Die zentralen Themen der neuen Ausgabe: </h3><p><strong>Diabetes: Der Kampf um das Überleben der Betazelle</strong></p><p>Chronisch erhöhte Zuckerspiegel machen krank. Mehr als 360 Millionen Menschen auf der Welt können darüber Zeugnis ablegen: Wenn das Hormon Insulin nicht mehr von Betazellen in der Bauchspeicheldrüse produziert wird, hat das viele Komplikationen zur Folge. Übermäßiger Durst, Sehstörungen, Bluthochdruck oder Schwindelgefühl machen den Gang zum Arzt unvermeidlich. „Diabetes“ lautet dann die Diagnose. Unbehandelt sind die beiden Typen dieser Krankheit auf Dauer sehr gefährlich. Sie können im Körper große Schäden anrichten. Wenn durch Umstellung der Ernährung und viel Sport der Zuckerspiegel nicht mehr normalisiert werden kann, müssen die Betroffenen Medikamente zur Senkung des Blutzuckerspiegels einnehmen oder Insulin spritzen. Doch was genau ist eigentlich der Grund für die Zerstörung der Betazellen? Welche Mechanismen laufen dabei in der Zelle ab? Können angegriffene oder zerstörte Betazellen wieder reaktiviert oder neu gebildet werden? Mit derartigen Fragen beschäftigt sich die Arbeitsgruppe für molekulare Diabetologie am Zentrum für Biomolekulare Interaktionen der Universität Bremen. Die Forschungen unter Leitung von Professorin Kathrin Mädler haben in den vergangenen Jahren zu neuen Erkenntnissen geführt, die ein besseres Verständnis von Diabetes ermöglichen. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse werden bereits neue Therapieansätze erprobt.
</p><p><strong>Neurobiologie: Die Geheimnisse des Gehirns entschlüsseln</strong></p><p>Das menschliche Gehirn ist immer noch ein großer weißer Fleck auf der Landkarte der Wissenschaften. Selbst grundlegende Mechanismen und Zusammenhänge sind nicht erkannt und erforscht; eine umfassende Theorie, wie das Gehirn als Ganzes funktioniert, gibt es bis heute nicht: Hirnforschung ist Grundlagenforschung. Kognitionswissenschaftler und Neurobiologen versuchen, das Gehirn zu verstehen. Erst wenn der Mensch mehr darüber weiß, kann er eines Tages auch dessen Krankheiten wie Schizophrenie oder Alzheimer besser heilen. Im Zentrum für Kognitionswissenschaften (ZKW) der Universität Bremen arbeitet die Abteilung Theoretische Neurobiologie unter der Leitung von Professor Andreas Kreiter zu einem hochinteressanten Teilgebiet: Die Wissenschaftler wollen herausbekommen, wie grundlegende kognitive Leistungen – Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Wahrnehmung – zustande kommen. Dazu untersuchen sie bioelektrische Aktivitätsmuster der Nervenzellen des Gehirns.
</p><p><strong>Angewandte Philosophie: Denken auf Vorrat</strong></p><p>Darf man Tieren Schmerz und Leid zufügen oder sie töten, um in wissenschaftlichen Forschungsprojekten zu neuen Erkenntnissen zu kommen? Wann ist eine humanitäre Intervention in Krisengebieten legitim? Sind wir moralisch verpflichtet, Menschen in der Dritten Welt zu helfen? Wie könnte ein weltweit gerechter Umgang mit Rohstoffen und Nahrungsmitteln aussehen? Vier von unzähligen Themen, mit denen sich die Angewandte Philosophie beschäftigt. Im Institut für Philosophie der Universität Bremen forschen und lehren Professorin Dagmars Borchers, ihre Kollegen Professor Manfred Stöckler und Professor Georg Mohr und die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung auch zu solch aktuellen Fragen.
</p><p>Wenn Sie die Themen neugierig gemacht haben oder Sie sich „<span lang="en">highlights</span>“ ganz einfach nur einmal ansehen möchten, schicken wir Ihnen die Ausgabe gerne zu. Im Internet finden Sie sie unter: <a href="http://www.uni-bremen.de/universitaet/presseservice/publikationen/highlights.html" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/universitaet/presseservice/publikationen/highlights.html</a></p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Pressestelle<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421/218 60150<br>E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 15 Jan 2014 11:11:00 +0100</pubDate>
                            <title>2. Bremer Science Slam im Lagerhaus: Forschung on stage!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/2-bremer-science-slam-im-lagerhaus-forschung-on-stage-1</link>
                            
                            <description>Sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentieren am 22. Januar spannende Forschungsthemen lebensnah und verständlich / Stargast ist Professor Klaus Boehnke von der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS)</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 014 / 15. Januar 2014 MM
</p><p>Nach dem überragenden Publikumserfolg des 1. Bremer <span lang="en">Science Slam</span> im Lagerhaus im Mai vergangenen Jahres geht der Science Slam jetzt in die zweite Runde. Am Mittwoch, 22. Januar 2014, ab 20 Uhr heißt es im Lagerhaus erneut: spannende Forschungsthemen lebensnah und verständlich präsentiert. Ob faszinierend, überraschend, amüsant oder gar abgründig, beim Bremer <span lang="en">Science Slam</span> bringen junge Forscherinnen und Forscher der Bremer Hochschulen und Forschungseinrichtungen ihre Themen auf die Bühne und erkämpfen sich die Gunst des Publikums.
</p><h3>Fünf plus eins: Die Slammerinnen und Slammer des Abends</h3><p>Als Stargast wird Professor Klaus Boehnke den Abend eröffnen. Der Sozialwissenschaftler ist der stellvertretender Leiter der Bremen <span lang="en">International Graduate School of Social Sciences </span>(BIGSSS) – eine Kooperation der Universität Bremen und Jacobs <span lang="en">University</span>. Professor Boehnkes Thema: „Haben wir dieselben Macken wie unsere Eltern? Eine Studie zur 'Vererbung' zwischenmenschlicher Probleme". Danach treten fünf Slammer – drei Männer und zwei Frauen – gegeneinander an. Ihre Vorträge beschäftigen sich mit Themen der Informatik, der Medizin, der Literatur- und der Medienwissenschaft.
</p><h3>Zehn Minuten für die Forschung</h3><p>In anderen Universitätsstädten hat der <span lang="en">Science Slam</span> schon länger Tradition. <span lang="en">Poetry Slam</span>, den modernen Dichterwettstreit, kennt inzwischen wohl jeder. Beim Science Slam läuft es ähnlich: Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hat zehn Minuten Zeit, ihr bzw. sein Forschungsthema allgemeinverständlich und unterhaltsam zu präsentieren. Anders als beim <span lang="en">Poetry Slam</span> dürfen die Teilnehmer jedoch Hilfsmittel verwenden – von der <span lang="en">Power-Point</span>-Präsentation bis zum Chemiebaukasten. Am Ende entscheidet das Publikum per Abstimmung über die Siegerin oder den Sieger des Abends. Thematische Grenzen gibt es dabei keine, vertreten sein können alle Fachgebiete von A wie Anglistik bis Z wie Zellbiologie. 
</p><p>„Wir waren begeistert, wie viel Zuspruch unser Debüt bekommen hat. Die Stimmung während des Slams war phänomenal. Deshalb freuen wir uns umso mehr auf die zweite Runde. Das ist der Anfang einer tollen neuen Bremer Tradition!“, sagt Helmut Plaß von Slam Bremen. Organisiert wird der Abend wieder von Isabell Harder (Uni Bremen, Fachbereich Produktionstechnik) und Julia Gantenberg (Uni Bremen, Sonderforschungsbereich „<span lang="en">Spatial Cognition</span>“). 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik<br>Isabell Harder<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-51188<br>E-Mail: <a href="mailto:harder@iwt-bremen.de">harder@iwt-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 15 Jan 2014 13:02:00 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Sozialwissenschaftler Professor Stephan Leibfried erhält Schader-Preis 2014</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-sozialwissenschaftler-professor-stephan-leibfried-erhaelt-schader-preis-2014-1</link>
                            
                            <description>Besondere Anerkennung für die bremische sozialwissenschaftliche Forschung zu Sozialstaat und Staat</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 015 / 15. Januar 2014 SC 
</p><p>Der Preis der Schader-Stiftung 2014 für Gesellschaftswissenschaften geht an Professor Stephan Leibfried von der Universität Bremen. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis würdigt Leibfrieds besondere Verdienste um die nationale wie internationale sozialwissenschaftliche Forschung zu Sozialstaat und Staat und betont, dass er mit seiner wissenschaftlichen Arbeit und seinem öffentlichen Wirken zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beigetragen hat: Dabei geht es unter anderem um die mit Leibfrieds Namen verbundene Institutionalisierung der international vergleichenden Wohlfahrtsstaatsforschung und um die Wirkungen seiner Forschung auf die sozialpolitische Praxis nicht zuletzt in Deutschland. 
</p><p>Der lange Weg von der Reformuniversität 1971, als „rote Kaderschmiede“ beschimpft, zur Exzellenzuniversität 2012 lässt sich an seinem Lebenswerk beispielhaft nachvollziehen: Als Leibfried 1974 Professor für Sozialpolitik und Sozialverwaltung in der Sozialpädagogik der 1971 gegründeten Universität Bremen wurde, gab es in Deutschlands Universitäten zwar vereinzelte Forschungsansätze zum Sozialstaat, aber dafür kaum breitere institutionelle Grundlagen. Leibfried war daher 1988 nicht nur ein Gründungsvater des Zentrums für Sozialpolitik (ZeS), das interdisziplinär – Soziologie, Sozialmedizin, Gesundheitspolitik, Politik- und Wirtschaftswissenschaft – international vergleichende Sozialstaatsforschung in der Universität Bremen mit Startmitteln der Volkswagen Stiftung verankerte. Er zählte auch zu den führenden Köpfen, die im gleichen Jahr von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) den soziologischen Sonderforschungsbereich (Sfb) „Statuspassagen und Risikolagen im Lebenslauf“ genehmigt bekamen, der dreimal bis 2001 und damit maximal verlängert wurde. Dieser Sfb setzte nicht nur eine neue dynamische Sicht aufs Soziale durch, sondern brachte, nachdem die Universität 1986 in die DFG aufgenommen worden war, als erster Sfb der Universität Bremen den großen sachlichen DFG-Forschungsdurchbruch – und an die 20 Millionen DM zusätzliche Forschungsmittel. 
</p><p>Dem folgte 2001 in der Ausbildung – erneut mit Mitteln der Volkswagen Stiftung – die Gründung der <span lang="en">Graduate School of Social Sciences</span> als Grundlage für die interdisziplinäre sozialwissenschaftliche Doktorandenausbildung, die 2007 als Bremen <span lang="en">International Graduate School of Social Sciences</span> (BIGSSS) Teil des ersten Erfolges der Universität Bremen – und der Jacobs <span lang="en">University</span> Bremen als ihr Juniorpartner – in der Exzellenzinitiative und dann 2012 Teil des Gewinns des Exzellenzwettbewerbs durch die Universität Bremen insgesamt wurde. Und 2003 gehörte Leibfried – seit 2001 Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Politikfeldanalyse und Sozialpolitik am Fachbereich Sozialwissenschaften – zu dem Gründungsteam, das den politikwissenschaftlich-juristischen Sonderforschungsbereich „Staatlichkeit im Wandel“ erfolgreich in den Bremer Universitätshafen lotste und das diesen zweimal und maximal erfolgreich bis 2014 verlängert bekam. Mit etwa 24 Millionen Euro Zusatzmitteln war auch dies kein kleiner Beitrag zur Arbeitsfähigkeit der Universität. Seit 2012 nimmt er zudem eine Brückenprofessur zur Jacobs <span lang="en">University</span> Bremen wahr.
</p><p>Mit Blick auf die Praxis gelang es Leibfried, nicht nur viele Brücken zwischen Forschung und Praxis zu bauen, so etwa mit einem zwölfjährigen Forschungsprojekt zur Dynamik des Sozialhilfebezugs („Einmal drin, immer drin“?), das auf Bremer Verwaltungsdaten beruhte; und in den 2000er Jahren, wieder mit der Volkswagen Stiftung, mit einem Gastprogramm für „Journalisten in der Forschung“ – gemeinsam mit dem Kölner Max-Plack-Institut und dem WZB Berlin –, und dann mit einem Austauschprogramm in Wissenschaft und Praxis mit der Londoner LSE (zum Sozialstaat) und derzeit noch mit der Universität Oxford (zum Staatswandel). 
</p><p>Er gehörte jüngst auch zu den Organisatoren mehrerer fächerübergreifender Bestandsaufnahmen zur sozialwissenschaftlichen Sozialpolitikforschung, die auf dem Hintergrund des Forschungsstands neue Forschungshorizonte eröffnen. Der erste Band zur „Wohlfahrtspolitik im 21. Jahrhundert“ erschien 2013 bei Campus. Für eine weitere zweibändige Zusammenschau der „Grundlagen und Herausforderungen des deutschen Sozialstaats“ gewann er das Bundessozialgericht in Kassel, das im September 2014 sein 60-jähriges Jubiläum mit einer großen Sozialstaatsbilanz über alle Disziplinen hinweg ganz sachbezogen feiern wird. Schließlich gehört Leibfried seit Jahren zu den profiliertesten Kommentatoren der aktuellen Wissenschaftspolitik, insbesondere der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Dabei beließ er es nicht beim Kommentieren, sondern trug „von der Pike auf“ in allen Ebenen dazu bei, dass es der Universität Bremen 2012 gelang, eine der elf deutschen Exzellenzuniversitäten zu werden. 
</p><p>„Dieser Preis für den Kollegen Leibfried dokumentiert einmal mehr, dass die Universität Bremen in allen wissenschaftlichen Disziplinen über außergewöhnliche Persönlichkeiten verfügt“, freut sich der Bremer Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter: Leibfried hat dazu beigetragen, dass die Bremer Sozialwissenschaften heute national und international hoch renommiert sind, so durch ihre vielen Bücher bei bekannten angloamerikanischen Universitätsverlagen und ihre Aufsätze in den großen internationalen Fachzeitschriften, aber auch durch ein Vierteljahrhundert des Legens solider Drittmittelfundamente und des Aufbaus von Forschungseinrichtungen. So wurden die Sozialwissenschaften und die Meereswissenschaften zu den beiden tragenden Säulen der Bremer Exzellenzuniversität. Das hat Leibfried 2001 Schritt für Schritt in dem Jubiläumsband Lichtspuren festgehalten, einem kommentierten „privaten“ Photoalbum über 40 Jahre Bremer sozialwissenschaftliche Forschungsgeschichte.
</p><p>Der Schader-Preis wird am 15. Mai 2014 in Darmstadt verliehen. Die Liste der bisherigen Preisträger umfasst unter anderem Jutta Allmendinger, Ulrich Beck, Ralf Dahrendorf, Wolf Lepenies und Gesine Schwan. Die gemeinnützige und unabhängige Stiftung wurde 1988 durch den Bauingenieur Alois M. Schader gegründet. Sie fördert seit 25 Jahren den Praxisbezug der Gesellschaftswissenschaften und unterstützt den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Schader-Stiftung<br>Peter Lonitz<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 06151 175917<br>E-Mail: <a href="mailto:lonitz@schader-stiftung.de">lonitz@schader-stiftung.de</a><br><br>Universität Bremen<br>Zentrum für Sozialpolitik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Stephan Leibfried<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 56665<br>E-Mail: <a href="mailto:stlf@zes.uni-bremen.de">stlf@zes.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 15 Jan 2014 15:18:00 +0100</pubDate>
                            <title>Global Game Jam: Gemeinsam in 48 Stunden ein Spiel entwickeln</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/global-game-jam-gemeinsam-in-48-stunden-ein-spiel-entwickeln-3</link>
                            
                            <description>Bremer Uni-Informatik ist ein Standort beim weltweiten Global Game Jam vom 24. bis 26. Januar 2014</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 016 / 15. Januar 2014 SC
</p><p>Kreativität, Kompetenz und Teamgeist sind gefragt, wenn beim <span lang="en">Global Game Jam</span> gemeinsam neue Spiele konzipiert, gestaltet und programmiert werden. Weltweit sind tausende Spieleentwickler an über 300 Orten in 61 Ländern am Wochenende vom 24. bis zum 26. Januar 2014 mit dabei, um von Null an ein Computer- oder Brettspiel aus der Taufe zu heben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen keine Profis sein. Wichtig sind die eigene Kreativität und Begeisterung. Der <span lang="en">Global Game Jam</span> bietet sowohl Enthusiasten und Studierenden, als auch Profis die Gelegenheit, sich auszutauschen, Erfahrungen zu sammeln und natürlich eine Menge Spaß zu haben. 
</p><p>Alle Spiele werden auf einer weltweiten Plattform veröffentlicht. „Der <span lang="en">Global Game Jam</span> ist eine spannende, herausfordernde und lustige Veranstaltung, die den Teilnehmern die Möglichkeit bietet, in einem ganz besonderen Rahmen zusammen zu kommen, zu ‚jammen‘ und mit ihren Spielen ein internationales Publikum zu erreichen“, erklärt Mitorganisator Dirk Wenig, Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Digitale Medien von Professor Rainer Malaka aus dem vom Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Uni Bremen.
</p><p>Für die Ideenfindung wird zum Start des Jams ein Leitthema vorgegeben, damit das Konzept nicht schon vor der Veranstaltung ausgearbeitet werden kann. Dieses Thema ist relativ allgemein gehalten, bietet aber Stoff für Ideen. Da in Teams entwickelt wird, sind die unterschiedlichsten kreativen Kenntnisse und Köpfe gefragt. Natürlich für Programmierung, aber auch für die Bereiche Konzeption oder Design von Spielen, für Audio und Video. Mitzubringen sind ein Laptop mit der individuell benötigten Software, Papier und Stifte für die Planungsphase und natürlich Essen und Trinken für die 48 Stunden. 
</p><p>Den Bremer Event richten Mitarbeiter des Technologie-Zentrums Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen bereits im fünften Jahr aus. Er findet im Mehrzweckhochhaus (MZH), Ebene 0 in den Räumen P1, P2 und P3 an der Bibliothekstraße 1 statt. Start ist am Freitag, 24. Januar, um 16 Uhr, das Ende ist für Sonntag, 26. Januar, um 17 Uhr geplant. Fragen beantwortet das Organisationsteam via Mail <a href="mailto:ggj@tzi.de">ggj@tzi.de.</a></p><p>Anmeldungen und weitere Infos unter: <a href="http://dm.tzi.de/ggj" target="_blank" rel="noreferrer">http://dm.tzi.de/ggj</a></p><p>Ansprechpartner für die Medien:
</p><p>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen<br>Dirk Wenig<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 421 218-64417<br>E-Mail: <a href="mailto:dwenig@tzi.de">dwenig@tzi.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11550</guid>
                            <pubDate>Thu, 16 Jan 2014 09:47:00 +0100</pubDate>
                            <title>Erstmals: FreiwilligenBörse für Studierende am 22. Januar in der Uni</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/erstmals-freiwilligenboerse-fuer-studierende-am-22-januar-in-der-uni-1</link>
                            
                            <description>Veranstaltungsort ist von 10 – 16 Uhr das Foyer im GW 2</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 017 / 16. Januar 2014 SC
</p><p>Ist ein Ehrenamt etwas für Studierende? Ja, sagen 16 Studierende der Universität Bremen und haben beschlossen, ihre Mitkommilitoninnen und -kommilitonen über die Möglichkeiten für zivil- und bürgergesellschaftliches Engagement zu informieren. Dazu veranstalten sie am 22. Januar 2014 in der Universität Bremen die erste FreiwilligenBörse für Studierende. 20 gemeinwohlorientierte Initiativen, Organisationen und Vereine präsentieren sich von 10 – 16 Uhr im Foyer des Gebäudes GW 2. 
</p><p>Patricia Hawel, Studentin der Soziologie, gehört zum Organisationsteam. „Ich habe Freude daran, mich zu engagieren und meinen persönlichen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Dabei spielt es keine Rolle, ob ich Geld dafür bekomme oder nicht.“ Zweck der FreiwilligenBörse ist es, das ehrenamtliche Engagement bei Studierenden der Universität Bremen attraktiv zu machen. Die Kontaktbörse für das Ehrenamt bietet interessierten Studierenden die Chance im persönlichen Gespräch zu erfahren, wo Studierende willkommen sind und sie sich mit ihren Interessen und Fähigkeiten einbringen können. Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert die Freiwilligenarbeit im Rahmen der <span lang="en">General Studies</span>, indem der Arbeitsaufwand mit bis zu drei <span lang="en">Credit Points</span> gewürdigt wird. 
</p><p>Folgende Aussteller nehmen mit einem Informationsstand an der FreiwilligenBörse teil: der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC), die Hochschulgruppe <span lang="en">Amnesty International</span>, die BUNDjugend Bremen, das Bremer Informationszentrum für Menschenrechte, die Bremer Volkshochschule, das Mentorenprogramm commpass des Vereins Arbeit und Leben (DGB/VHS), die Evangelische Kirchengemeinde Neue Vahr, die Freiwilligen Agentur Bremen mit dem Mentorenprojekt „Balu und Du“,&nbsp; der Verein „Friedenstunnel – Bremen setzt ein Zeichen“, der Hoppenbank <abbr title="eingetragener Verein" lang="de">e. V.</abbr>, der Hospitz- und Palliativverband Bremen, die Kulturkirche St. Stephani, der Lebenshilfe Bremen <abbr title="eingetragener Verein" lang="de">e. V.</abbr>, REFUGIO Bremen, Täter-Opfer-Ausgleich Bremen, die <span lang="en">Teach First</span> Deutschland gemeinnützige <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung" lang="de">GmbH</abbr>, das Technisches Hilfswerk, Trauerland <abbr title="eingetragener Verein">e. V.</abbr>, die Initiative <span lang="en">„Serve the City“</span> und UNICEF Bremen.
</p><p>Darüber hinaus begleitet ein Rahmenprogramm mit Vorträgen und einem Erzählcafé die Börse:
</p><p>11 - 15 Uhr: Erzählcafé im <abbr title="Geisteswissenschaften 2">GW2</abbr>, Foyer 2. Ebene: Hier können Studierende mit Erfahrungen im Ehrenamt befragt werden.
</p><p>Vorträge im GW 2, Raum B2880:<br>11:50 - 12:10 Uhr: Frank Mayer, Geschäftsführer, stellt die Freiwilligen Agentur Bremen vor<br>13:00 - 13:30 Uhr: Renate Kösling von der Bremer Volkshochschule gibt Tipps worauf bei der Freiwilligenarbeit geachtet werden sollte<br>13:50 - 14:10 Uhr: Mirjam Seidlitz und Kira Barurin stellen das Mentorenprojekt „Balu und Du“ vor
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften (FB 8)<br>Zentrum Studium und Praxis<br>Birgit Ennen<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421-218 67309<br>E-Mail <a href="mailto:bennen@uni-bremen.de">bennen@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.fb8zsp.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.fb8zsp.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
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                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11551</guid>
                            <pubDate>Thu, 16 Jan 2014 13:30:00 +0100</pubDate>
                            <title>Eine Uni für alle: Nehmen Ältere zu viele und zu viele falsche Arzneimittel ein?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/eine-uni-fuer-alle-nehmen-aeltere-zu-viele-und-zu-viele-falsche-arzneimittel-ein-1</link>
                            
                            <description>Vortrag des Bremer Gesundheitswissenschaftlers Professor Gerd Glaeske über Verordnung von Medikamenten für ältere Menschen / 22. Januar um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 018 / 16. Januar 2014 SC
</p><p>Risiken für ältere Menschen, die zu viele und zum Teil auch falsche Medikamente einnehmen, thematisiert Professor Gerd Glaeske beim nächsten Vortrag in der Reihe „Eine Uni für alle“. Der bundesweit bekannte Arzneimittelexperte vom Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen referiert am 22. Januar 2014 über das Thema „Zu viele und zu viele falsche Arzneimittel? Die Verordnung von Medikamenten für ältere Menschen“. Glaeske hat seit 1999 die Professur für Arzneimittelanwendungsforschung am Zentrum für Sozialpolitik inne und leitet dort die Forschungseinheit „Arzneimittelberatung und Arzneimittelinformation“. Seit sieben Jahren ist er zugleich Co-Leiter der <abbr title="Zentrum für Sozialpolitik">ZeS</abbr>-Abteilung für Gesundheitsökonomie, Gesundheitspolitik und Versorgungsforschung. Die Veranstaltung am 22. Januar findet im Haus der Wissenschaft statt und beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Reihe „Eine Uni für alle“ wird von den „unifreunden“ in Zusammenarbeit mit der Pressestelle der Universität Bremen organisiert. 
</p><h3>Zum Inhalt des Vortrags:</h3><p>Ältere Menschen leiden oftmals unter mehreren Krankheiten. Bluthochdruck, Herzschwäche, Diabetes und Osteoporose müssen in vielen Fällen nebeneinander behandelt werden. Auf diese Weise kommen schnell fünf und mehr verschiedene Arzneimittel zusammen, die gleichzeitig eingenommen werden müssen. Dazu werden dann noch vielen älteren Menschen Schlafmittel, Mittel gegen Depressionen oder andere Psychopharmaka verordnet – ganz zu schweigen von den Mitteln, die ohne Rezept in den Apotheken gekauft werden: Stärkungsmittel, Schmerzmittel, häufig auch Abführmittel. Und die Folgen: Vieles verträgt sich nicht miteinander, zu viele und insbesondere zu viele falsche Medikamente können nämlich mehr schaden als nutzen, die Risiken sind unübersehbar!
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Pressestelle <br>Eberhard Scholz<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 60150<br>E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a><br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Fri, 17 Jan 2014 08:48:00 +0100</pubDate>
                            <title>Félix Alexandre Guilmant und Gabriel Fauré</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/felix-alexandre-guilmant-und-gabriel-faure-1</link>
                            
                            <description>Am 30. Januar geben Orchester &amp; Chor der Uni Bremen im Dom ihr Semesterabschlusskonzert.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 19 / 17. Januar 2014 RO
</p><p>Musik der Französischen Romantik steht auf dem Programm des Semesterabschlusskonzerts von Orchester &amp; Chor der Universität Bremen am 30. Januar um 19 Uhr im Bremer St.Petri Dom. Gespielt werden zwei im Charakter sehr gegensätzliche Werke dieser Epoche. Zuerst erklingt die wuchtige 1. Symphonie für Orgel und Orchester des Orgelvirtuosen <span lang="fr">Félix Alexandre Guilmant</span>, die von seinem Vorbild Johann Sebastian Bach geprägt ist. Sie wurde 1878 in Paris uraufgeführt, Guilmant selbst spielte den Orgelpart. Durch sein Werk hat der Komponist eine neue Richtung des Orgelspiels geschaffen; er entlockte dem Instrument Klangwirkungen im Dialog mit dem Orchester, die bis dahin unbekannt waren. Das zweite Werk des Programms ist das Requiem von <span lang="fr">Gabriel Fauré</span>, das der Komponist selbst „ein Wiegenlied des Todes“ genannt hat. <span lang="fr">Fauré</span> verbindet hier mit dem Tod nicht die Qual des Sterbens oder die Angst vor der Hölle, sondern er versteht den Tod als einen Zustand paradiesischer Ruhe, in dem ein wunderbares ewiges Licht leuchtet. So erklärt sich, warum er in einem Brief an einen Freund rückblickend schreiben konnte: „Mein Requiem wurde 'ohne Anlass' komponiert … zu meinem Vergnügen, wenn ich so sagen darf!“
</p><p>Die französische Musik hat nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 eine ganz eigenständige Entwicklung genommen. In Deutschland scheint es fast, als hätte die Musik in Frankreich nach Berlioz’ Tod im Jahre 1869 eine Pause eingelegt und erst nach 1900 mit Debussy und Ravel wieder eingesetzt. Komponisten, die in dieser scheinbaren „Pause“ höchst aktiv waren wie <span lang="fr">Saint-Saëns, Fauré, Guilmant, Massenet </span>oder <span lang="fr">Delibes</span> sind bei uns häufig nur mit einzelnen Werken bekannt. Eine zentrale Rolle spielten in Frankreich in dieser Zeit die Organisten. Sie wurden in ihrem kompositorischen Schaffen –auch für Orchester - wesentlich beeinflusst durch die neuen klangmächtigen Orgeln des bedeutenden französischen Orgelbauers <span lang="fr">Aristide Cavaillé-Coll</span>. Auch der deutsche Orgelbauer Wilhelm Sauer hat ein Jahr lang bei <span lang="fr">Cavaillé-Coll</span> gearbeitet. Es gibt nur wenige Instrumente in Norddeutschland, die einer Aufführung der 1. Symphonie für Orgel und Orchester von <span lang="fr">Guilmant </span>gewachsen sind. Bremen hat mit der Sauer-Orgel im Bremer Dom eine solche Orgel. 
</p><p>Ausführende sind Orchester &amp; Chor der Universität Bremen unter der Leitung von Universitätsmusikdirektorin <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Susanne Gläß mit Professor Wolfgang Baumgratz (Orgel), einem Sopransolisten des Knabenchores Unser Lieben Frauen Bremen und Andreas Heinemeyer (Bariton). Der Eintritt beträgt 12 Euro (ermäßigt acht Euro). Wer sich vorab über das Werk informieren möchte, hat dazu Gelegenheit beim Einführungsvortrag, den Susanne Gläß am Sonnabend, den 25. Januar um 11 Uhr im Haus der Wissenschaft/Sandstraße im Rahmen der Reihe „Wissen um 11“ halten wird.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen</strong>: Im Internet kann unter <a href="http://www.orchester-und-chor.uni-bremen.de/bilder.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.orchester-und-chor.uni-bremen.de/bilder.html</a>&nbsp; digitales Bildmaterial von Orchester &amp; Chor der Universität Bremen heruntergeladen werden. 
</p><p>Weitere Informationen
</p><p>Universität Bremen<br>Universitätsmusikdirektorin <br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Susanne Gläß<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421/218-60109<br>E-Mail <a href="mailto:sglaess@uni-bremen.de">sglaess@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.orchester-und-chor.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.orchester-und-chor.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11553</guid>
                            <pubDate>Mon, 20 Jan 2014 15:10:00 +0100</pubDate>
                            <title>Leibhaftige Vergangenheit: Der Blick auf den Körper</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/leibhaftige-vergangenheit-der-blick-auf-den-koerper-1</link>
                            
                            <description>24. Januar: Interdisziplinäres Kolloquium zu körpergeschichtlichen Perspektiven</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 020 / 20. Januar 2014 RO
</p><p><br>Beschädigte Körper, gebrechliche Körper, inszenierte Körper: Die Analyse von Körpern und Körperbildern eröffnet uns den Zugang zu zahlreichen Bereichen der Sozial- und Kulturgeschichte. So zeigt beispielsweise die „Venus der Hottentotten“ wie Körper zeitgeschichtliche Hintergründe und Denkweisen abbilden. Die „Venus der Hottentotten“ war eine reale Person. Sie hieß Sarah Baartman und wurde in eine südafrikanische Familie von Khoikhoi – in der Kolonialliteratur als „Hottentotten“ bezeichnet – geboren. Sie wurde als absurde Zirkusattraktion berühmt. Baartman lebte von 1789 bis 1815 und wurde aufgrund ihrer anatomischen Besonderheiten (sogenannter Fettsteiß) als junge Frau nach Europa verbracht, um dort ausgestellt zu werden. Mit dem Blick auf den Körper beschäftigt sich das interdisziplinäre Kolloquium „Körper-Bilder“, das am 24. Januar 2014 von 15 bis 18 Uhr im <abbr title="Seminar- und Forschungsverfügungsgebäude">SFG</abbr>, Raum 0140 stattfindet. Veranstalter ist das Institut für Mittelalter- und Frühneuzeitforschung im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Bremen.<br><br>Das Verhältnis der Geschlechter, Gesundheit und Krankheit, lebenszyklische Abläufe und soziale Beziehungen können anhand von Körperbildern ebenso untersucht werden wie religiöse Handlungen, Aspekte materieller Kultur und Rechtspraktiken. Vier Referentinnen werfen in kurzen Vorträgen Schlaglichter auf ganz unterschiedliche Bereiche der Körpergeschichte. Die Spannbreite reicht von der anthropologischen Untersuchung menschlicher Überreste über die künstlerische Darstellung menschlicher Gebrechen bis zur Wahrnehmung fremder Völker. Das Kolloquium wendet sich ausdrücklich an Studierende und die interessierte Öffentlichkeit. <br><br>Die Vorträge:<br><br>„Der unfassbare Körper - Zur Ikonographie von Krankheit und Gebrechlichkeit im 15. und 16. Jahrhundert“, <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Bianca Frohne (Uni Bremen)<br><br>„Bilder, Texte und Realien zum Körperbild von Pater Jacob Rem (1546-1618)“, <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Kerstin Merkel (Universität Eichstätt)<br><br>„Der tote Körper: Gräber - Spiegel des Lebens?“, Cathrin Hähn <abbr title="Master of Arts">M.A.</abbr> (Uni Bremen)<br><br>„Die Venus der 'Hottentotten' - Zur Konstruktion des Schwarzen Frauenkörpers im 18. und 19. Jahrhundert“, <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Sabine Ritter (Uni Bremen)<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen
</p><p>Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br>Institut für Geschichtswissenschaft / Abteilung Mittelalterliche Geschichte <br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Cordula Nolte<br>Telefon: 0421 218-67018<br>E-Mail: <a href="mailto:cnolte@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">cnolte@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11554</guid>
                            <pubDate>Mon, 20 Jan 2014 15:21:00 +0100</pubDate>
                            <title>Schülerinnen und Schüler erzeugen an der Uni Laserlicht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/schuelerinnen-und-schueler-erzeugen-an-der-uni-laserlicht-1</link>
                            
                            <description>21. bis 24. Januar: Prämiertes Bremer Schulprojekt stellt sich auf der Hamburger Messe nortec vor</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 021 / 20. Januar 2014 RO
</p><p><br>Eine Zusammenarbeit der besonderen Art: Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Brake und Wissenschaftler aus dem Sonderforschungsbereich „Mikrokaltumformen - Prozesse, Charakterisierung, Optimierung“ (SFB 747) der Universität Bremen arbeiten zwei Jahre lang gemeinsam an ingenieurwissenschaftlichen Fragestellungen. Im Schulprojekt „Seminarfach Lasertechnik“ werden Grundlagen der Optik und der Lasertechnik behandelt. Heiko Brüning und Hendrik Flosky begleiten die jungen Nachwuchsforscher seit 2012 in diesem Projekt. Es gehört zum Nachwuchsförderprogramm „mikromal“ des Sonderforschungsbereiches. Im September 2013 erhielt diese ungewöhnliche Kooperation den Förderpreis Optische Technologien 2013 des HansePhotonik Vereins. Vom 21. bis zum 24. Januar 2014 stellen sich der HansePhotonik Förderpreis und das Siegerprojekt „Seminarfach Lasertechnik“ auf der nortec auf einem gemeinsamen Stand vor. Die nortec ist die Fachmesse für Produktion im Norden. Der Förderpreis wird einmal jährlich vergeben. Das Preisgeld beträgt insgesamt 1.500 Euro für bis zu drei Projekte.<br><br>Für das „Seminarfach Lasertechnik“ wurde eigens ein optischer Aufbau entwickelt, der&nbsp; die Erzeugung von Laserlicht ermöglicht und ist in seiner Funktionsweise an einen Stickstofflaser angelehnt. An diesem führen die Schülerinnen und Schüler unter fachkundiger Aufsicht der Wissenschaftler Experimente durch, sodass ein Grundverständnis sowohl für optische Aufbauten aber auch für die Wirkungsweise von Lasern praktisch erfahrbar gemacht wird. Neben der theoretischen und praktischen Vermittlung des physikalischen Wissens stehen Schulbesuche der Wissenschaftler ebenso auf dem Programm wie Besuche der Schülerinnen und Schüler bei den Forschungseinrichtungen des <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> 747. Während eines zweitägigen Praktikums im Sommer 2013 konnten die Jungforscher unterschiedliche Bereiche des <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> 747 selbst erleben und ihre Seminarfacharbeit darüber schreiben.<br><br>Zur Information:<br><br>mikromal ist das Nachwuchsförderungs- und Öffentlichkeitsprojekt des Sonderforschungsbereichs 747 Mikrokaltumformen – Prozesse, Charakterisierung, Optimierung der Universität Bremen. Neben Ausstellungen und regelmäßigen Aktionen zum Girls Day und Weltretter-Tag werden Schulprojekte rund um die Forschungsthemen des SFB durchgeführt, um so die Mikroumformtechnik bekannter zu machen und Schülerinnen und Schüler für Technik zu begeistern.<br><br>Mehr Informationen und Bildmaterial zum Seminarfach Lasertechnik, mikromal und dem Sonderforschungsbereich 747 Mikrokaltumformen finden Sie unter <a href="http://www.facebook.com/Sonderforschungsbereich747" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.facebook.com/Sonderforschungsbereich747</a><br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen<br>Sonderforschungsbereich 747 „Mikrokaltumformen - Prozesse, Charakterisierung, Optimierung“<br>Sabine Berk und Inken Lissy <br>Projektkoordinatorinnen mikromal<br>Tel.: 0421-218 58022<br>E-Mail <a href="mailto:berk@bias.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">berk@bias.de</a><br>E-Mail <a href="mailto:lissy@bias.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">lissy@bias.de</a><br><a href="http://www.facebook.com/Sonderforschungsbereich747" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.facebook.com/Sonderforschungsbereich747</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11555</guid>
                            <pubDate>Tue, 21 Jan 2014 13:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>  Welche Rolle nahm die Mathematik im NS-Staat ein?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/welche-rolle-nahm-die-mathematik-im-ns-staat-ein-1</link>
                            
                            <description>27. Januar 2014: Uni Bremen gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 022 / 21. Januar 2013
</p><p>Nach der Machtübernahme im Januar 1933 zählte die Mathematik zu den Disziplinen, die von der nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik stark betroffen waren. Massenentlassungen so genannter „Nichtarier“ und politisch Andersdenkender führten zum Exodus eines Drittels der habilitierten Mathematiker. Der Kriegsbeginn erwies sich dann als Zäsur für die Mathematik im NS-Wissenschaftssystem, da er die Instrumentalisierung der mathematischen Forschung und der Beteiligung von Mathematikern an der Kriegsforschung einläutete. Mit diesem Thema beschäftigt sich <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ulf Hashagen in seinem Vortrag „Die Selbstmobilisierung und Instrumentalisierung der Angewandten Mathematik im <abbr title="Nationalsozialismus" lang="de">NS</abbr>-Staat“, der am 27. Januar 2014 anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus in der Universität Bremen stattfindet. Der Vortrag findet um 16:00 Uhr im Hörsaalgebäude <abbr title="Geisteswissenschaften">GW</abbr> 1 (gegenüber Universum) statt. Die Bremer Öffentlichkeit ist dazu herzlich eingeladen. <br><br><strong>„Unpolitische“ Mathematiker waren äußerst nützlich für die Kriegsforschung<br></strong><br>In seinem Vortrag legt Ulf Hashagen anhand von Fallbeispielen dar, wie sich unter dem Anpassungsdruck des Nationalsozialismus und der Anpassungsbereitschaft der Wissenschaftler an das „Dritte Reich“ das mathematische Wissenschaftssystem in Deutschland grundlegend veränderte. Paradoxerweise erwiesen sich gerade die nach ihrem Selbstverständnis „unpolitischen“ Mathematiker durch ihre Forschungsbeiträge im Bereich der Angewandten Mathematik äußerst nützlich für die Kriegsforschung und für die Stabilität des <abbr title="Nationalsozialismus" lang="de">NS</abbr>-Regimes. Eine Folge war, dass auch Mathematiker, die sich in erster Linie ihrem Fachdenken verpflichtet fühlten, ihre Expertise für die Militärforschung des „Dritten Reiches“ zur Verfügung stellten und im Gegenzug Ressourcen des <abbr title="Nationalsozialismus" lang="de">NS</abbr>-Staates für ihre eigenen Forschungen erhielten. Einige führende Mathematiker und Physiker wurden durch ihre Arbeit in der Kriegsforschung in Vorhaben der <abbr>SS </abbr> verwickelt. Einige von ihnen setzten auch ausländische Wissenschaftlerkollegen als „Zwangsarbeiter für die mathematische Kriegsforschung“ ein. &nbsp;<br><br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ulf Hashagen ist Leiter des Forschungsinstituts für Technik- und Wissenschaftsgeschichte am Deutschen Museum. Außerdem lehrt er als Privatdozent für Wissenschafts- und Technikgeschichte an der <abbr title="Ludwig-Maximilians-Universität München">LMU</abbr> München. Er forscht vor allem zur Geschichte der Mathematik und Informatik im 19. und 20. Jahrhundert, aber auch zur Entwicklung des deutschen Wissenschaftssystems. <br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Sie sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung zum Tag des Gedenkens am 27. Januar 2014, 16 Uhr, Hörsaalgebäude GW 1, teilzunehmen.<br><br><br><br><strong>Weitere Veranstaltungen zum Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus: </strong></p><p><br>Ebenfalls am <strong>27. Januar </strong>gibt es bereits um 13 Uhr eine <strong>Ausstellungseröffnung</strong> im Foyer des <abbr title="Mehrzweckhochhaus">MZH</abbr> der Uni Bremen zum Thema „Die jüdische Berufsschule Masada in Darmstadt, 1947-48“. Die Schule bildete 45 Überlebende aus Deportationslagern als Tischler, Schlosser oder Schreiner für Aufbauarbeiten in Israel aus. Die Ausstellung wird bis zum 7. Februar 2014 gezeigt. Den Eröffnungsvortrag hält Professorin Heidi Schelhowe, Konrektorin für Lehre und Studium an der Uni Bremen. <br><br>Eine weitere <strong>Ausstellung</strong> zeigt die Staats- und Universitätsbibliothek in Kooperation mit der KulturAmbulanz Bremen vom <strong>17. Januar bis 3. März 2014</strong>: „entwertet, ausgegrenzt, getötet – Medizinverbrechen an Kindern im Nationalsozialismus“. Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Verbrechen an Bremer Kindern und thematisiert „Euthanasie“. Ein <strong>Zeitzeugengespräch</strong> mit betroffenen Bremer Angehörigen findet am <strong>5. Februar 2014</strong> um 16 Uhr in der SuUB statt.<br><br>Ein weiteres <strong>Zeitzeugengespräch</strong>: Die Auschwitz-Überlebende Aleksandra Borisowa aus Belarus berichtet in Bremen über ihre Erinnerungen. Aleksandra Borisowa wurde als Siebenjährige zusammen mit ihren Eltern zuerst in das Lager Majdanek und später nach Auschwitz gebracht. Sie wird im Rahmen des internationalen Holocaust-Gedenktages in Schulen und an der Universität Bremen ihre Geschichte erzählen. Die Teilnahme ist kostenfrei, für Schulklassen ist eine Anmeldung erbeten unter idirolf@uni-bremen.de. Die öffentlichen Termine: <strong>30. Januar 2014</strong>, 10 Uhr, Ort: Uni Bremen, GW 2, Raum B 2770; <strong>31. Januar 2014</strong>, 18 Uhr, Ort: Kulturzentrum Paradox, Bernhardstraße 10-12.<br><br>Auch die Forschungsstelle Osteuropa an der Uni Bremen beteiligt sich: Zum einen gibt es am <strong>3. Februar 2014</strong>, 19 Uhr eine <strong>Buchvorstellung mit Live-Klezmer-Musik</strong>. Das Werk „Klezmer‘s Afterlife“ untersucht die faszinierende Musikszene des Klezmer in Zentraleuropa. Die Veranstaltung verbindet ein moderiertes Gespräch mit der Autorin Magdalena Waligórska und ein Live-Konzert der bremischen Gruppe Klezgoyim. Die Veranstaltung findet mit Unterstützung der Hollweg Stiftung statt, der Eintritt ist frei. Ort: Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5. <br><br>Zum anderen zeigt die Forschungsstelle Osteuropa zusammen mit der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e. V. am <strong>4. Februar</strong> um 20 Uhr im Kino City 46 (Birkenstr. 1) den <strong>Film “Der zerbrochene Klang“</strong>. Zum Inhalt: Bis Anfang des 20. Jahrhunderts lebten und musizierten jüdische und Roma-Musikerfamilien in Bessarabien gemeinsam. So entstand eine einzigartige Musikkultur, die durch den 2. Weltkrieg zerstört wurde. 70 Jahre später begeben sich 14 international bekannte Musiker aus aller Welt auf eine Reise in die Vergangenheit. Eintritt: sieben Euro, ermäßigt fünf Euro. <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Tue, 21 Jan 2014 13:27:00 +0100</pubDate>
                            <title>„Arabischer Frühling“: Wie sehen die jungen Menschen in den Maghrebstaaten, Ägypten und Libanon ihre Zukunft?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/arabischer-fruehling-wie-sehen-die-jungen-menschen-in-den-maghrebstaaten-aegypten-und-libanon-ihre-zukunft-1</link>
                            
                            <description>Universität Bremen beteiligt sich an dreijährigem EU-Projekt „SAHWA“/ Internationales Forscherteam führt Fallstudien mit rund 10.000 Menschen durch</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 023 / 21. Januar 2014 MM
</p><p>Rund drei Jahre ist es her, dass eine Serie von Protesten und Aufständen in der Arabischen Welt begann, die mit der Revolution in Tunesien im Dezember 2010 ihren Anfang nahm. Sie richteten sich gegen die autoritär herrschenden Regime und die politischen und sozialen Strukturen der jeweiligen Staaten. Seitdem ist ein politischer und gesellschaftlicher Wandel in Gang, der vor allem für die jungen Menschen in der Arabischen Welt zahlreiche Veränderungen zur Folge hat. Wie ist heutzutage ihre politische Einstellung? Was sind ihre Vorstellungen und Ziele für die berufliche Zukunft? Wie schätzen die jungen Menschen die Rolle der Frau ein? Welche Bedeutung hat Europa für sie?
</p><p>Um das herauszufinden, führen Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler des Instituts Arbeit und Wirtschaft (IAW) der Universität Bremen mit weiteren 14 europäischen wissenschaftlichen Einrichtungen eine umfangreiche Studie durch. In den nächsten drei Jahren befragt das internationale Forscherteam rund 10.000 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 35 Jahren, die in den nordafrikanischen Maghrebstaaten (Tunesien, Algerien und Marokko) sowie in Ägypten und im Libanon leben. Zudem wird es mehrere Expertengespräche geben. „Es handelt es sich um die erste umfangreiche Studie dieser Art in diesen Ländern, seit die Proteste zu politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen geführt haben“, sagt Dr. Jochen Tholen. Der Sozialwissenschaftler leitet den Bremer Beitrag zur Studie am <abbr title="Institut Arbeit und Wirtschaft" lang="de">IAW</abbr>. Das&nbsp; gesamte Projekt trägt den Titel „SAHWA“ – was auf Arabisch „Erwachen“ bedeutet – und ist Teil des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union (EU). Die Förderung liegt insgesamt bei 3,1 Millionen Euro. Das Projekt läuft bis Ende Dezember 2016. 
</p><h3>EU-Projekt nutzt wertvolle Erfahrungen der Bremer Sozialwissenschaftler</h3><p>Dass das IAW an dieser umfangreichen Studie beteiligt ist, ist kein Zufall. Denn die Forscherinnen und Forscher haben bereits Erfahrung mit derartigen Untersuchungen: In den 1990er Jahren begleiteten die Bremer die Transformationsprozesse in Mittel- und Osteuropa. Im Rahmen von EU-Projekten führten sie ähnliche Fallstudien in Polen, der Slowakei, Ungarn, Bulgarien sowie in Ländern der ehemaligen Sowjetunion durch (Russische Föderation, Ukraine, Armenien, Georgien, Aserbaidjan, Kasachstan, Usbekistan sowie Kirgistan). „In dem jetzigen EU-Projekt übernehmen wir im IAW unter anderem die Qualitätssicherung, um die umfangreichen empirischen Fallstudien in den verschiedenen Ländern durchzuführen“, sagt Tholen, der insbesondere die Maghrebstaaten auf Grund mehrmonatiger Aufenthalte gut kennt. Zudem arbeitet das IAW an der Entwicklung der Fragebögen und Methoden sowie an der Auswertung mit. Die Ergebnisse sollen mit den Transformationsprozessen in Europa in den 1990er Jahren verglichen werden. Weitere Informationen gibt es <a href="http://www.iaw.uni-bremen.de/ccm/content/mitteilungen/2014/junge-menschen-im-arabischen-fruehling/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">hier</a> .
</p><p>Kontakt:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jochen Tholen (Projektleiter)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421-218 61718<br>E-Mail: <a href="mailto:jtholen@uni-bremen.de">jtholen@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.iaw.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.iaw.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mossig</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 22 Jan 2014 12:59:00 +0100</pubDate>
                            <title>Uni-Tagungen im Februar 2014</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-tagungen-im-februar-2014-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 24 / 22. Januar 2014 RO
</p><p>Die Universität veranstaltet im Februar 2014 folgende Tagungen und Workshops:<br><br>Am <strong>31. Januar und 1. Februar 2014</strong> veranstaltet die interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Homo debilis“ im Fachbereich Sozialwissenschaften der Uni Bremen den Workshop <strong>„<span lang="en">Dis/ability and Law in Pre-modern Societies</span>“</strong>. Die Frage nach dem gesellschaftlichen Umgang mit „Behinderung“ beziehungsweise „Beeinträchtigung“ muss immer wieder neu gestellt werden. Welche Konsequenzen haben Gebrechlichkeit, Krankheit oder Arbeitsunfähigkeit? Der Workshop thematisiert die rechtlichen Rahmenbedingungen und die vorherrschenden Normen und Normenverstößen, den Rechtsalltag und die Rechtspraxis. Die Veranstaltung ist als Werkstattgespräch konzipiert. Sie bietet die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung durch einen neuen, übergreifenden Ansatz und ist für Besucher offen. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten. Kontakt: Dr. Bianca Frohne, Telefon 0421 218 67232, E-Mail <a href="mailto:bfrohne@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bfrohne@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.homo-debilis.de" target="/" title="external-link-new-window" rel="noreferrer">www.homo-debilis.de <br></a><br>Vom <strong>6. bis 7. Februar 2014</strong> findet ein Workshop des Projekts „<span lang="en">Epi goes Gender“</span> am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS statt. Unter dem Titel „Die Kategorie Geschlecht in der epidemiologischen Forschung – Was interessiert die Praxis?" erhalten Teilnehmende, insbesondere auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die Möglichkeit, sich eingehend mit dem Thema geschlechtersensible Forschung zu beschäftigen. Um Anmeldung wird gebeten. Kontakt: Dirk Gansefort, Telefon 0421 218 56915, E-Mail <a href="mailto:gansefort@bips.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gansefort@bips.uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.epimed-gender.net/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.epimed-gender.net<br></a><br>Die vierte<strong lang="en"> „International Conference on Dynamics in Logistics“ </strong>(LDIC 2014) wird vom <strong>10. bis zum 14. Februar 2014</strong> an der Universität Bremen veranstaltet. Die Konferenz bietet eine Plattform für den wissenschaftlichen Austausch zu den neuesten technologischen Entwicklungen im interdisziplinären Themenfeld „Logistik“ und deren Anwendungen. Inhaltlich befasst sich die Tagung mit der Analyse und Modellierung der Dynamik logistischer Prozesse und Netze. Die Herausforderung besteht darin, auf die sich ständig ändernden Anforderungen in der Logistik schnell und flexibel reagieren zu können. Kontakt: Prof. Dr. Herbert Kotzab, Prof. Dr.-Ing. Klaus-Dieter Thoben, Telefon 0421 218 50106 und 0421 218 50154, E-Mail<a href="mailto:info@ldic-conference.org" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"> info@ldic-conference.org <br></a><br>Parallel zur LDIC 2014 wird am <strong>12. und 13. Februar 2014</strong>&nbsp; das <strong lang="en">„International Dialogue Event“</strong> veranstaltet. Die Konferenz fördert den grenzübergreifenden Dialog und die Zusammenarbeit in der Anwendung innovativer Technologien für den intermodalen Transport. Kontakt: Aleksandra Himstedt, Telefon 0421&nbsp; 218 50106, E-Mail <a href="mailto:him@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">him@biba.uni-bremen.de </a><br><br>Vom <strong>16. bis 24. Februar 2014</strong> veranstaltet der Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Produktionswirtschaft und Industriebetriebslehre der Uni Bremen die erste <strong>Reisekonferenz in Asien</strong>. Das Event wird unter der Schirmherrschaft des „<span lang="en">Asian-German Knowledge Networks für Transport und Logistik</span>“ (AGKN) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) organisiert. Auf der zehntägigen Reisekonferenz werden sechs deutsche sowie vier asiatische Experten/Repräsentanten von Bildungs- und Forschungseinrichtungen aus Ho Chi Minh City, Hanoi, Shanghai und Hongkong im Bereich Transport und Logistik diskutieren. Dabei geht es auch um künftige Kooperationen unter Berücksichtigung von Industrie und öffentlichen Sektor. Kontakt: Irina Dovbischuk, Telefon 0421 218 66766, E-Mail <a href="mailto:dovbischuk@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">dovbischuk@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 22 Jan 2014 16:25:00 +0100</pubDate>
                            <title> Von magnetischen Dynamos und Gravitations-Monstern</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/von-magnetischen-dynamos-und-gravitations-monstern-1</link>
                            
                            <description>29. Januar: Workshop zur Astronomie am Bremer Fallturm</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 025 / 22. Januar 2014 RO<br><br>Es wird spannend im Bremer Fallturm: Gleich zwei Experten beschäftigen sich am 29. Januar 2014 beim „Workshop zur Astronomie“ mit komplizierten astronomischen Phänomenen. Die Veranstaltung findet von 14 bis 18 Uhr statt im Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM), Raum 1730. Der Workshop bietet einen allgemeinverständlichen Einblick in Themen der Weltraumwissenschaft, speziell der Astrophysik. Nach den moderierten Vorträgen gibt es Zeit, mit den Referenten zu diskutieren. Alle Studierenden und Gäste mit Interesse an Weltraumthemen sind herzlich willkommen; um Anmeldung wird gebeten, der Eintritt ist frei.<br><br>Zuerst fragt Professor Jürgen Schmitt von der Hamburger Sternwarte in seinem Vortrag „Warum und zu welchem Ende studieren wir die Aktivität von Sonne und Sternen?" Der Vortrag handelt von der elektromagnetischen Strahlung der Sonne. Diese Strahlung ist absolut lebenswichtig für die Erde und variiert im Sonnenfleckenzyklus. Als dessen Ursache wird ein magnetischer Dynamo angenommen, der tief im Sonneninneren ein Magnetfeld erzeugt, das an die Oberfläche gelangt und die Sonnenstrahlung beeinflusst. Dabei wird die Frage diskutiert, wovon dieser Dynamo abhängt, was das für die Erde bedeutet und was wir daraus im Hinblick auf extrasolare Planeten lernen können. Moderiert wird der Vortrag von Professor Claus Lämmerzahl, geschäftsführender Direktor des ZARM.<br><br>„Wie die Schwarzen Löcher ins Universum kamen“ – mit diesem Thema beschäftigt sich im zweiten Vortrag Professor Wolfgang Duschl von der Universität Kiel. Schwarze Löcher gehören zu den seltsamsten und unheimlichsten Objekten im Universum. Sie üben die stärkste Anziehungskraft im Weltall aus und - wenn man mal in einem Schwarzen Loch ist - kommt man nie mehr heraus. Man findet diese Objekte im Zentrum jeder Galaxie, auch der Milchstraße. Wie konnten solche Gravitations-Monster entstehen und welche Folgen haben sie für Ihre Umgebung? Der Referent wird in seinem Vortrag erklären, wie diese Löcher entstanden sind und wo Dinge bleiben, die in schwarze Löcher fallen. Moderiert wird dieser Vortrag von Dr. Farid Gamgami, OHB Systems AG, Bremen. <br><br>Doch damit nicht genug: Der ausgesprochen kurzweilig referierende Wolfang Duschl hält am Abend gleich einen weiteren Vortrag zu seinem Spezialgebiet: "Schwarze Löcher - Ganz normale Monster". Hier liegt der Schwerpunkt auf dem Verdacht, dass schwarze Löcher so etwas wie kosmische Super-Staubsauger sind, die alles verschlingen, was auch nur in etwa in ihre Nähe kommt. In Wirklichkeit sind sie aber Himmelskörper, die zwar eine sehr starke Anziehungskraft aufweisen, die sich aber sonst so "benehmen" wie auch andere Himmelskörper. Duschl wird anhand eines kleinen Experiments vorführen, wie es zu dem seltsamen Verhalten von Schwarzen Löchern kommt und wie wir sie am Himmel finden können. Der Vortrag findet um 20 Uhr im Haus der Wissenschaften, Sandstr. 5 statt. <br><br>Die Anmeldung ist ab sofort möglich unter: regina.herrling@zarm.uni-bremen.de. Ausführliche Infos unter <a href="http://www.models-of-gravity.org/pages/events/conferences-workshops.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.models-of-gravity.org/pages/events/conferences-workshops.html</a><br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>ZARM - Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation<br>Regina Herrling<br>Tel.: 0421 218-57756 <br>E-Mail <a href="mailto:regina.herrling@zarm.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">regina.herrling@zarm.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.models-of-gravity.org/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.models-of-gravity.org</a><br><a href="http://www.zarm.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zarm.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Fri, 24 Jan 2014 10:23:00 +0100</pubDate>
                            <title>Aus für das Unibad – wieviel Infrastruktur braucht eine Stadt?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/aus-fuer-das-unibad-wieviel-infrastruktur-braucht-eine-stadt-1</link>
                            
                            <description>Geographen der Universität Bremen laden am 31. Januar und 1. Februar zu internationaler Tagung ein / Erwartet werden rund 150 Teilnehmer aus der Geographie, Soziologie, Politikwissenschaft und Ethnologie</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 026 / 24. Januar 2014 MM
</p><p>Die überraschende Ankündigung von Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD), das marode Unibad nicht zu sanieren, erhitzt die Gemüter. Hinter den Diskussionen steht die Frage, wieviel Infrastruktur eine Stadt braucht. Die Diskussionen zeigen aber auch, wie wichtig Infrastruktur für das städtische Leben ist: Viele Aktivitäten sind nur möglich, wenn uns die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung steht. Thematisiert wird sie aber nur, wenn sie – wie das Unibad – nicht (mehr) funktioniert. Eine internationale Tagung an der Universität Bremen geht jetzt der Frage nach, welche Bedeutung Infrastrukturen für das gesellschaftliche Leben in der Stadt haben. Rund 150 Geographen, Soziologen, Politikwissenschaftler und Ethnologen nehmen am 31. Januar und 1. Februar 2014 an der Veranstaltung mit dem Titel „Infrastrukturen der Stadt“ teil.
</p><p>„Neben Aspekten der Kommunikation, des Verkehrs und der täglichen Versorgung interessieren wir uns auch für die ökonomischen, politischen und sozialen Aspekte von Infrastruktur“, sagt die Geographieprofessorin Julia Lossau. Sie organisiert die Tagung zusammen mit <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Anna-Lisa Müller, <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Roland Lippuner und Professor Michael Flitner. Die Referentinnen und Referenten beziehen sich in ihren Vorträgen auf nationale und internationale Beispiele: Professor Bernd Belina von der Universität Frankfurt spricht über die Tendenz zur Rekommunalisierung der Stromversorgung in deutschen Städten. Die Soziologin Professorin Eva Barlösius aus Hannover fragt, ob das Dorf in Zeiten knapper öffentlicher Mittel Vorreiter für ein neues Verständnis von Infrastruktur sein kann. Gezeigt wird auch der Dokumentarfilm „<span lang="en">Liquid City</span>“, in dem die Wasserpolitik in Mumbai (Indien) unter die Lupe genommen wird. Gemacht hat den Film Professor <span lang="en">Matthew Gandy</span> vom <span lang="en">University College London</span>. Er wird anwesend sein und für Fragen und Antworten zur Verfügung stehen. Weitere Informationen zum Tagungsprogramm im Internet unter <a href="http://www.geographie.uni-bremen.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=391:11-tagung-neue-kulturgeographie-qinfrastrukturen-der-stadtq&amp;catid=27:konferenzen-kongresse-tagungen&amp;Itemid=41&amp;lang=de" target="_blank" rel="noreferrer">www.geographie.uni-bremen.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=391:11-tagung-neue-kulturgeographie-qinfrastrukturen-der-stadtq&amp;catid=27:konferenzen-kongresse-tagungen&amp;Itemid=41&amp;lang=de</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen</strong>: Medienvertreter sind zur Tagung <abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr> zu den einzelnen Veranstaltungen eingeladen. Auch gibt es die Möglichkeit Interviews zu führen. Die Veranstaltung findet an der Universität Bremen im Hörsaalgebäude am Boulevard (Keksdose) und im Seminar- und Forschungsverfügungsgebäude (SFG) statt. Kontakt: Professorin Julia Lossau (s.u.). 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Geographie<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Julia Lossau<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-67130<br>E-Mail: <a href="mailto:lossau@uni-bremen.de">lossau@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.kulturgeographie.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.kulturgeographie.org</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mossig</author>
                            
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                            <pubDate>Mon, 27 Jan 2014 15:02:00 +0100</pubDate>
                            <title>„Jung sein und alt werden in Kanada und Québec“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/jung-sein-und-alt-werden-in-kanada-und-quebec-1</link>
                            
                            <description>
Interdisziplinäre Tagung des Bremer Instituts für Kanada- und Québec-Studien (BIKQS) Bremen, 31. Januar/ 01. Februar 2014</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 027 / 27. Januar 2013 RO<br><br>Wie wird das „Älterwerden“ in der kanadischen Gesellschaft bewertet? Ähnlich wie in Deutschland oder haben Kanadier ein anderes Verständnis von Alter und Krankheit? Und welche Chancen und Möglichkeiten haben Jugendliche in Kanada? Mit diesen und weiteren Fragen zum kanadischen Gesellschaftssystem beschäftigt sich am 31. Januar und 1. Februar 2014 die Tagung „Jung sein und alt werden in Kanada und Québec“. Veranstalter ist das Bremer Institut für Kanada- und Québec-Studien (BIKQS), angesiedelt im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Bremen. Neben Vorträgen hochkarätiger Referenten aus Kanada und Europa werden auch Kinofilme zu verschiedenen Aspekten der kanadischen Kultur gezeigt. Tagungssprache ist Englisch und Französisch. Veranstaltungsort ist das Kino City 46, Birkenstr. 1. Für Konferenzteilnehmer sind die Kinofilme kostenfrei.<br><br>Schwerpunkt der Tagung sind die beiden Pole „Jugend und Alter“. Diese Lebensphasen werden aus den Perspektiven unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen beleuchtet. Das schließt Fragen der frühkindlichen und schulischen Bildung des PISA-Siegers ebenso ein wie die Einwanderungspolitik, den Arbeitsalltag in einer multikulturellen Gesellschaft und die altersspezifischen politischen und religiösen Überzeugungen ihrer Mitglieder. Auch der demografische Wandel und die Sozialsysteme stehen im Fokus. <br><br>Die Referentinnen und Referenten kommen aus den Bereichen Bildungswissenschaften, Soziologie, Politikwissenschaft, Geschichte, Literatur- und Medienwissenschaft und Arbeitsrecht. Eine Programmübersicht gibt es im Internet unter <a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/bikqs/konferenz2014/programm.aspx" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fb10.uni-bremen.de/bikqs/konferenz2014/programm.aspx</a><br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich 10, Sprach- und Literaturwissenschaften<br>Anglistik / Literaturwissenschaft<br>Prof. Dr. Norbert Schaffeld<br>Tel.: 0421 218 68054<br>E-Mail <a href="mailto:nsch@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">nsch@uni-bremen.de </a><br>und<br>Prof. Dr. Helga Bories-Sawala<br>Tel.: 0421 218 68481<br>E-Mail <a href="mailto:sawala@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sawala@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 27 Jan 2014 15:07:00 +0100</pubDate>
                            <title>29. Januar: Traditioneller Neujahrsempfang der „unifreunde“ und der Universitäten im Bremer Rathaus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/29-januar-traditioneller-neujahrsempfang-der-unifreunde-und-der-universitaeten-im-bremer-rathaus-5</link>
                            
                            <description>Grußwort von Jens Böhrnsen / Fototermin um 17:55 Uhr in der Oberen Rathaushalle </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 28 / 27. Januar 2014 SC
</p><p>Der Neujahrsempfang der „unifreunde“ gemeinsam mit der Universität Bremen und der Jacobs <span lang="en">University</span> Bremen läutet am kommenden Mittwoch, den 29. Januar 2014 um 18 Uhr das Bremer Wissenschaftsjahr 2014 offiziell ein. Nach der Begrüßung durch Professor Bengt Beutler, dem Vorsitzender der „unifreunde“, gibt es ein Grußwort von Jens Böhrnsen als Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen. Danach blicken Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Uni Bremen, und Professorin Katja Windt, Kommissarische Präsidentin der Jacobs <span lang="en">University</span>, auf das vergangene Jahr zurück und erläutern Ihre Erwartungen und Wünsche für 2014. Wie immer wird der Neujahrsempfang genutzt, die neuberufenen Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer kurz vorzustellen. Im Anschluss an das offizielle Programm bitten die „unifreunde“ zum kommunikativen Anstoßen auf das Wissenschaftsjahr 2014. Die „unifreunde“ erwarten auch diesmal wieder mehrere hundert Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zum Neujahrsempfang. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind herzlich zum Neujahrsempfang der „unifreunde“ eingeladen. Um 17:55 Uhr stehen Ihnen die Akteure des Neujahrsempfangs in der Oberen Rathaushalle für ein Foto zur Verfügung.<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 27 Jan 2014 15:47:00 +0100</pubDate>
                            <title>Nach Asien oder nach Europa?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/nach-asien-oder-nach-europa-1</link>
                            
                            <description>Doktorandenprogramm von „LogDynamics“ bietet allen Studierenden, Forschenden und Mitarbeitern der Uni Bremen neues internationales Austauschprogramm / Interessierte können sich bis 1. März bewerben</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 029 / 27. Januar 2014 MM
</p><p>Ein Auslandsaufenthalt in Europa oder Asien: Diese Möglichkeit bietet ein neues internationales Austauschprogramm der Europäischen Union (EU). Projektpartner sind elf Hochschulen in Asien und neun europäische Universitäten – unter anderem die Uni Bremen. Bewerben können sich alle Studierenden, (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Uni-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter. Von Europa aus geht es nach Afghanistan, Bangladesch, Bhutan, China, Indien, Nepal, Pakistan oder Thailand. Interessierten aus Asien bietet das Programm einen Aufenthalt an der <span lang="en">International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS) </span>der Universität Bremen Bewerbungen sind bis zum 1. März 2014 unter <a href="http://www.FUSION.LogDynamics.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.FUSION.LogDynamics.de</a>&nbsp; möglich.
</p><p><span lang="en">FUSION</span> heißt das neue internationale Austauschprogramm und steht für <span lang="en">Featured eUrope and South asIa mObility Network</span>. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen ausgewählten Universitäten beider Kontinente zu intensivieren. Die Verweildauer reicht von einem Monat (Uni-Mitarbeiter), vier bis zehn Monaten (Studierende), sechs bis zehn Monaten (Post-Docs) bis hin zu fünf bis zehn bzw. 27 Monaten für Doktoranden.&nbsp; 
</p><h3>Erste Stipendiaten aus Asien sind bereits da</h3><p>Seit 2013 wird das internationale Doktorandenteam der <abbr title="International Graduate School for Dynamics in Logistics">IGS</abbr> bereits durch erste Stipendiaten aus Asien verstärkt. Die sechs Gäste kommen aus Bangladesch, Bhutan, Indien, Pakistan und Thailand. Der Wissenschaftler Debkalpa Goswami aus Kalkutta (Indien) ist einer von ihnen. Was ihn am meisten beeindruckt hat in der IGS? „Ich habe ein Bachelor-Projekt und werde als selbstständiger Forscher respektiert. Das wäre in meiner Heimatuniversität nicht möglich.“ Debkalpa Goswami und seine Kollegen sind über das Austauschprogramm <span lang="en">cLINK (Centre of Excellence for Learning, Innovation, Networking and Knowledge)</span> hier – dem Vorgänger von FUSION. Das neue Programm ermöglicht jetzt einen wechselseitigen Austausch zwischen Europa und Asien. „Wir freuen uns über möglichst viele Bewerbungen aus Bremen und umzu sowie von Interessierten der asiatischen Partnerhochschulen“, sagt <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ingrid Rügge, Koordinatorin der IGS und lokale Projektverantwortliche der beiden Austauschprogramme. 
</p><h3>Weltweit vernetzt: das internationale Bremer Doktorandenprogramm von „<span lang="en">LogDynamics</span>“</h3><p>Die <span lang="en">International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS)</span> ist ein gefragter Partner bei Austauschprogrammen dieser Art: Schließlich verfügt sie über zehn Jahre Erfahrung in der Integration von internationalen Studierenden und Wissenschaftlern im interdisziplinären Forschungsverbund <span lang="en">LogDynamics</span>. 44 Doktoranden aus 20 Nationen haben in der IGS seit 2005 ihr Promotionsstudium aufgenommen, 16 Abschlüsse wurden bereits gefeiert. In der <abbr title="International Graduate School for Dynamics in Logistics" lang="en">IGS</abbr> betreuen sieben Arbeitsgruppen aus vier Fachbereichen der Universität Bremen Wissenschaftler, die sich für das Forschungsfeld „<span lang="en">Dynamics in Logistics</span>“ begeistern. Die <abbr title="International Graduate School for Dynamics in Logistics">IGS</abbr> ist das strukturierte Doktorandenprogramm des Forschungsverbunds <span lang="en">LogDynamics</span>. Arbeitsgruppen der Fachbereiche Physik/Elektrotechnik, Mathematik/Informatik, Produktionstechnik und Wirtschaftswissenschaften kooperieren mit dem Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH (BIBA) und dem Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL). Durch die Kombination von betriebswirtschaftlichen, informationstechnischen und produktionstechnischen Forschungsansätzen forciert der Forschungsverbund bereits die interdisziplinäre Zusammenarbeit zur Lösung von logistischen Problemstellungen. Die <abbr title="International Graduate School for Dynamics in Logistics">IGS</abbr> fügt dem noch eine weitere Dimension hinzu: Eine täglich gelebte Internationalität. 
</p><p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.FUSION.LogDynamics.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.FUSION.LogDynamics.de</a>&nbsp; und <a href="http://www.cLINK.LogDynamics.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.cLINK.LogDynamics.de</a>&nbsp; 
</p><p>Kontakt:
</p><p>Universität Bremen<br>International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS)<br><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Ingrid Rügge<br>Telefon: 0421 218-50139 <br>E-Mail: <a href="mailto:info@IGS.LogDynamics.de">info@IGS.LogDynamics.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.logistics-gs.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.logistics-gs.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 29 Jan 2014 08:55:00 +0100</pubDate>
                            <title>Schule trifft Wissenschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/schule-trifft-wissenschaft-2</link>
                            
                            <description>1. MINT-Fachtag für Lehrerinnen und Lehrer am 5. März in der Uni Bremen / Auftaktvortrag von Professor Gerhard Roth</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 30 / 29. Januar 2014 SC
</p><p>Gemeinsam in Laboren naturwissenschaftliche Fragen bearbeiten: Dazu haben viele Kinder und Jugendliche große Lust. Doch im Schulalltag fehlen häufig die Gelegenheiten. Deshalb erfreuen sich Schülerlabore einer großen Nachfrage – besonders in Bremen. Dank des Engagements der Universität und der Forschungseinrichtungen auf dem Technologiepark bietet das Bundesland Bremen bundesweit die meisten außerschulischen Lernorte pro Schüler an. Am 5. März 2014 lädt die Universität Bremer Lehrerinnen und Lehrer der MINT-Fächer ein, diese Schülerlabore kennenzulernen und dort selbst zu experimentieren. Darüber hinaus informieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über aktuelle Forschungsgebiete, erklären Anwendungsbezüge und liefern spannende Unterrichtsideen. 
</p><p>Das Programm startet um 9.00 Uhr mit einem gemeinsamen Auftaktvortrag zum Thema „Die Bedeutung der Motivation für den Lernerfolg“ vom international renommierten Bremer Neurowissenschaftler Professor Gerhard Roth. Im Anschluss daran können die <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik" lang="de">MINT</abbr>-Lehrkräfte zwischen parallelen Fachvorträgen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik auswählen. Der Nachmittag ist dann den Schülerlaboren gewidmet. 16 verschiedene Schülerlabore und -projekte öffnen ihre Türen. Jede Lehrkraft kann ein Labor kennenlernen und dort selbst experimentieren. Um 16.00 Uhr beschließen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Tag bei einem gemeinsamen Zusammensein mit <span lang="en">Science Slam</span>.
</p><p>Programm und Anmeldung unter: <a href="http://www.uni-bremen.de/mint-fachtag" target="_blank">www.uni-bremen.de/mint-fachtag</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Akademie für Weiterbildung<br>Gisela Gründl<br>Arbeitsbereich Universität - Schule<br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de">gruendl@uni-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-61613<br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 29 Jan 2014 15:19:00 +0100</pubDate>
                            <title> EMAS: Universität Bremen feiert zehn Jahre Nachhaltigkeit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/emas-universitaet-bremen-feiert-zehn-jahre-nachhaltigkeit-2</link>
                            
                            <description>Feierstunde am 4. Februar im Bremer Rathaus mit Umweltsenator Dr. Joachim Lohse</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 031 / 29. Januar 2014 RO
</p><p>Zehn Mal in Folge hat die Universität Bremen die Hürde einer so genannten <abbr title="Eco Management and Audit Scheme">EMAS</abbr>-Validierung erfolgreich gemeistert. <abbr title="Eco Management and Audit Scheme">EMAS</abbr> steht für „Eco Management and Audit Scheme“ und ist weltweit das anspruchsvollste System für nachhaltiges Umweltmanagement. Ein schöner Anlass zum Feiern: Am 4. Februar lädt die Universität Vertreter von Wirtschaft, Politik Hochschule in das Bremer Rathaus ein, um das Jubiläum gemeinsam zu begehen. Die Begrüßung übernimmt der Bremer Umweltsenator <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Joachim Lohse. Danach wird Staatsrat Gerd-Rüdiger Kück einen kurzen Überblick über <abbr title="Eco Management and Audit Scheme" lang="en">EMAS</abbr> an der Uni Bremen geben. Anschließend wird der Kanzler der Uni Bremen, <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Martin Mehrtens, einen Blick in die Zukunft wagen. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr in der Oberen Rathaushalle.<br><br><strong>Breites Spektrum im Umweltmanagement</strong></p><p>Das <abbr title="Eco Management and Audit Scheme">EMAS</abbr>-System wird regelmäßig von einem unabhängigen Gutachter überprüft. Insgesamt gibt es in Deutschland 13 Hochschulen, die erfolgreich damit arbeiten – nur sechs davon sind Universitäten. Zusätzlich zu <abbr title="Eco Management and Audit Scheme">EMAS</abbr> sind in Bremen weitere Themen hinzugekommen: Die Bereiche Solargenossenschaft, Abfallentsorgung und <span lang="en">Green</span><abbr title="Informationstechnologie">IT</abbr> haben in den vergangenen zehn Jahren das Umweltmanagementsystem der Universität geprägt. Auch das Konzept der Nachhaltigkeit wurde in allen Bereiche der Einrichtung verankert. „Insbesondere die vielfältigen Ansätze in Forschung und Lehre sind wertvoller Bestandteil des Umweltmanagementsystem der Universität Bremen“, lobte 2013 der Umweltgutachter <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Hans-Peter Wruk.<br><br><strong>Die Uni Bremen: Vorbild für andere</strong><br><br>Die Universität Bremen pflegt den Austausch mit umweltbewussten Wirtschaftsunternehmen und Einrichtungen, um ihr Umweltmanagement stetig zu verbessern und neue Impulse zu erhalten. Die Universität Tübingen hat sich in ihrem Umweltmanagementprozess die Bremer Universität als Vorbild genommen: der umfassende und ganzheitliche Ansatz sei hier besonders eindrucksvoll.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen <br>Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT) <br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Doris Sövegjarto-Wigbers<br>Tel.: 0421 218-63376<br>E-Mail: <a href="mailto:soeve@uft.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">soeve@uft.uni-bremen.de</a> &nbsp;<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Thu, 30 Jan 2014 10:35:00 +0100</pubDate>
                            <title>Uni erhält Spende zur Förderung von Familienfreundlichkeit und Internationalität</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-erhaelt-spende-zur-foerderung-von-familienfreundlichkeit-und-internationalitaet-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer finanzielle Spende unterstützt die Haufe-Lexware GmbH zwei Projekte an der Universität Bremen. Gefördert werden der Verein Xenos e.V., der sich um die Unterstützung von ausländischen Studierenden in Not kümmert sowie das neue Familienservicebüro der Universität. „Wir freuen uns über die Spende. Es ist wichtig, dass auch soziale Projekte an der Universität Bremen unterstützt werden“, so Dr. Martin Mehrtens, Kanzler der Universität Bremen. "Die Universität Bremen ist eine exzellente Forschungsuniversität. Wir freuen uns, dass wir sie durch unser Engagement auf Ihrem Erfolgskurs unterstützen können", so ein Mitarbeiter der Haufe-Lexware GmbH &amp; CO. KG. 
</p><p>Die Haufe-Lexware GmbH ist ein Zusammenschluss zweier Unternehmen, bestehend aus Lexware (<a href="http://www.lexware.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.lexware.de</a>), einem Softwareunternehmen und Haufe, einem Fachverlag der die Themenbereich Wirtschaft, Recht und Steuern abdeckt.
</p><p>&nbsp;</p><h3>Zu den unterstützen Projekten: </h3><p>Der Verein XENOS unterstützt seit mehr als 25 Jahren internationale Studierende, die unverschuldet in Not geraten sind. Jährlich werden rund 10.000 Euro aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen verteilt. Dabei geht es häufig darum, die Kosten für Miete oder Krankenversicherung für eine Überbrückungszeit zu übernehmen, oder eine finanzielle Hilfe für die Zeit der Abschlussprüfung zu bieten. Der Verein stellt eine schnelle und unbürokratische Alternative zu oft langwierigen Stipendienbewerbungen dar, ist somit auf die kurzzeitige und direkte Überbrückung von Notsituationen ausgerichtet. 
</p><p>Partner des Vereins ist das International Office der Universität, das Studierende berät, die Anträge entgegennimmt und gemeinsam mit dem Verein über die Vergabe der Stipendien entscheidet. Der Verein finanziert sich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen, v.a. aus der Bremer Öffentlichkeit und von Bremer Universitätsangehörigen und Alumni. Schirmherr von XENOS ist der ehemalige Uni-Rektor, Professor Wilfried Müller, Vereinsvorsitzende die Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität, Professorin Yasemin Karaka?o?lu. 
</p><p>Das Familienservicebüro für Studierende ist eine neue Einrichtung an der Universität Bremen. Bereits seit 2007 baut die Universität ihre Angebote zur Vereinbarkeit von Familie, Studium und Beruf stetig aus. Dafür wurde sie 2013 zum dritten Mal mit dem Audit „Familiengereichte Hochschule“ der berufundfamilie gGmbH ausgezeichnet. Mit dem Familienservicebüro wird ein Raum direkt auf dem Campus geschaffen, in dem sich Studierende von Studierenden zur Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Studium beraten lassen können. Das neue Angebot geht auf das Engagement der AG Familienfreundliches Studium zurück. Die AG ist eine Gruppe Studierender, die unter der Leitung der Arbeitsstelle Chancengleichheit verschiedene Projekte wie etwa familienfreundliche Orte auf dem Campus, kostenlose Kinderbetreuungsangebote oder familiengerechte Studienstrukturen entwickelt und umsetzt. So soll studierenden Eltern ein erfolgreiches Studium gewährleistet werden.
</p><p><strong>Weitere Informationen:<br></strong>Universität Bremen<br>Derk Schönfeld<br>Tel.: 0421 218 60333<br>Mail: <a href="mailto:derk.schoenfeld@vw.uni-bremen.de">derk.schoenfeld@vw.uni-bremen.de</a><br>Web: <a href="http://www.uni-bremen.de/transfer" target="_blank">www.uni-bremen.de/transfer</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mirja Uschkureit</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11566</guid>
                            <pubDate>Thu, 30 Jan 2014 14:21:00 +0100</pubDate>
                            <title>Demografiewandel und Fortschritt fordern: Kompetenzentwicklung und Arbeitsprozesse neu gestalten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/demografiewandel-und-fortschritt-fordern-kompetenzentwicklung-und-arbeitsprozesse-neu-gestalten-1</link>
                            
                            <description>Verbundprojekt beschäftigt sich mit betrieblichem Kompetenzmanagement, neuen Modellen der Arbeitsorganisation und Konzepten einer lebenslagenorientierten Personalpolitik</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 33 / 30. Januar 2014 SC
</p><p>Angesichts der demografischen Entwicklung sowie des technologischen und strukturellen Wandels stoßen altbewährte Modelle der Arbeitsorganisation, der Personalpolitik und der Kompetenzentwicklung in Unternehmen zunehmend an ihre Grenzen. Schon mittelfristig bedarf es hier neuer Lösungen. Damit beschäftigt sich nun ein Forschungsprojekt unter der Leitung des BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH an der Universität Bremen. Beteiligt ist unter anderem das Institut Technik und Bildung (ITB) der Universität Bremen. Vom 30. bis 31. Januar 2014 kommen die Projektpartner aus Forschung und Industrie zum Auftakttreffen im <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> zusammen.
</p><p>Das 39-monatige Forschungsvorhaben „Arbeitsprozessorientierte Kompetenzentwicklung für den Hafen der Zukunft“ (ArKoH) hat vorrangig die maritime Wirtschaft im Blick, doch seine Ergebnisse lassen sich auch auf andere Branchen übertragen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und vom Projektträger DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) betreut. Beteiligt sind das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>, das <abbr title="Institut Technik und Bildung" lang="de">ITB</abbr>, die TST – Trainingscenter für Sicherheit und Transport <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung" lang="de">GmbH</abbr> (Bremen), die M.I.T <span lang="en">e-Solutions</span><abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> (Friedrichsdorf) und die Logistik Service Agentur <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> (Bremerhaven). Die Projektkoordination liegt beim <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>. Zudem engagieren sich die Handelskammer Bremen, das Maritime Cluster Norddeutschland (Hamburg) und die <span lang="en">Pumacy Technologies</span> AG (Berlin). Sie unterstützen das Projekt unter anderem mit ihren Expertisen.
</p><h3>„Abkehr von defizitärer Sichtweise“</h3><p>Unternehmen agieren heute im Spannungsfeld zwischen Kostendruck und Erhaltung sowie Förderung der Beschäftigungsfähigkeit und Kompetenzentwicklung ihrer Mitarbeiter. Dabei müssen sie zudem die demografische Entwicklung berücksichtigen. „Neuere Untersuchungen dazu bestätigen die notwendige Abkehr von der defizitären Sichtweise, wonach ältere Beschäftigte wegen eines erhöhten Krankheitsrisikos, physisch und psychisch an Beschäftigungsfähigkeit einbüßen. Die Studien heben stattdessen das Erfahrungswissen und dessen Innovationspotenzial hervor“, sagt <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>-Wissenschaftler Heiko Duin. Der Wandel fordere ein Umdenken. Es gelte, so der <abbr title="Arbeitsprozessorientierte Kompetenzentwicklung für den Hafen der Zukunft">ArKoH</abbr>-Projektleiter, die drei sich gegenseitig beeinflussenden Faktoren betriebliche Altersstruktur, Kompetenzentwicklung und Gestaltung der Arbeitsorganisation in Einklang zu bringen.
</p><p>Ziel der Verbundpartner ist es nun, mit dem Fokus auf technische, betriebliche und demografische Entwicklungen Arbeitsprozesse zu analysieren und daraus entsprechende Weiterbildungskonzepte und auch Empfehlungen für die Gestaltung von Arbeit abzuleiten. Dabei setzen sie nicht auf herkömmliche Qualifizierungsmethoden wie zum Beispiel Seminare und Schulungen, sondern auf das Lernen mithilfe von Spielen (<span lang="en">Serious Gaming</span>), was effektiv und zudem kostengünstig sowie zeitsparend während der Arbeit eingesetzt werden könne. Anhand realer Situationen lernen die Beschäftigten, Situationen einzuschätzen und Entscheidungen zu treffen. Spielerisch bauen sie Wissen auf und aus. Die Projektpartner entwickeln ein Konzept für die arbeitsprozessintegrierte Kompetenzentwicklung, erproben es im betrieblichen Umfeld und werten es anschließend aus.
</p><h3>„Auf diese Weise werden Unternehmen ‚demografiefest‘“</h3><p>Das kommt besonders kleinen und mittleren Betrieben zugute, deren finanzielles und zeitliches Budget für Weiterbildung und Personalentwicklung zumeist sehr knapp bemessen ist. Die berufsbegleitende, in den Arbeitsprozess integrierte und professionell unterstützte Kompetenzentwicklung soll Beschäftigte vom Einstieg ins Erwerbsleben bis zum Erreichen des Rentenalters leistungsfähig erhalten. „Auf diese Weise können Unternehmen ‚demografiefest‘ werden sowie ihre Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit ausbauen“, sind sich die Projektpartner sicher. Es bedürfe einer besseren Nutzung von Kompetenzen der gesamten Belegschaft durch neue Modelle der Arbeitsorganisation, durch neue Konzepte lebenslagenorientierter Personalpolitik und durch neue Strategien unternehmensspezifischen Kompetenzmanagements.
</p><p>„Aus den Wechselwirkungen von demografischem Wandel und moderner Arbeitswelt entstehen bereits jetzt anspruchsvolle Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft, die sich mittelfristig verschärfen werden“, sagt <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Daniela Ahrens vom <abbr title="Institut Technik und Bildung" lang="de">ITB</abbr>. „Diese tiefgreifenden Veränderungsprozesse müssen von den Unternehmen aktiv mitgestaltet werden. In jedem Unternehmen treten diese Herausforderungen in speziellen Konstellationen auf.“
</p><p>Das Verbundprojekt <abbr title="Arbeitsprozessorientierte Kompetenzentwicklung für den Hafen der Zukunft">ArKoH</abbr> untersucht die künftige Entwicklung in der Fertigung und Installation von Offshore-Komponenten und anderer hafenbezogener Tätigkeiten. Dazu Ahrens: „Es gibt nicht den einen richtigen Weg hinsichtlich der Gestaltung demografiegerechter Arbeit. Es sind stets auch regionale sowie betriebs- und branchenspezifische Aspekte zu berücksichtigen, also individuelle Lösungen gefragt. Was aber für alle gilt: Wir brauchen dringend neue Modelle auf dem Feld der Kompetenzentwicklung und der Arbeitsprozessgestaltung.“
</p><p>Sabine Nollmann
</p><p>Achtung Redaktionen:<br>Fotos zur Pressemitteilung finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/pressemitteilungen.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/pressemitteilungen.html</a>&nbsp; oder erhalten sie über Sabine Nollmann (Mobil: 0170 904 11 67 oder E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de">mail@kontexta.de</a> )
</p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:
</p><p><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Klaus-Dieter Thoben (Institutsleiter <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>, Koordinator des Projektes)<br>Telefon: 0421 218-500 05, E-Mail: <a href="mailto:tho@biba.uni-bremen.de">tho@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Diplom">Dipl.</abbr>-Informatiker Heiko Duin (Projektleiter BIBA)<br>Telefon: 0421 218-500 91, E-Mail: <a href="mailto:du@biba.uni-bremen.de">du@biba.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Fri, 31 Jan 2014 10:03:00 +0100</pubDate>
                            <title>Medizinverbrechen an Bremer Kindern im Nationalsozialismus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/medizinverbrechen-an-bremer-kindern-im-nationalsozialismus-1</link>
                            
                            <description>Zeitzeugengespräch am 5. Februar 2014 um 16 Uhr in der Staats- und Universitätsbibliothek</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 34 / 31. Januar 2014 SC
</p><p>Die Bremer Friedrich Buhlrich und Hans-Walter Küchelmann haben während der NS-Zeit ihre Geschwister verloren. Einziger Grund: Brüder und Schwestern waren behindert. Als „lebensunwerte Ballastexistenzen“ mussten sie im Sinne der nationalsozialistischen Erbgesundheits- und Rassenpolitik sterben. Über ihre Erlebnisse und Erfahrungen im Umgang mit den Verbrechen sprechen beide Zeitzeugen mit dem Moderator Achim Tischer (Krankenhaus-Museum) am Mittwoch, den 5. Februar um 16 Uhr in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (Raum 1220). Der Eintritt ist frei. 
</p><p>Das Zeitzeugengespräch findet im Rahmen der Ausstellung „Entwertet, ausgegrenzt, getötet: Medizinverbrechen an Kindern im Nationalsozialismus“ statt. Die Ausstellung thematisiert „Euthanasie“-Verbrechen an Bremer Kindern im Nationalsozialismus. Zwischen 1942 und 1945 wurden 36 Bremer Kinder in die „Kinderfachabteilung“ der Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg eingewiesen und die meisten von ihnen dort getötet. 
</p><p>Die Ausstellung wird in Kooperation mit der KulturAmbulanz Bremen präsentiert und ist bis zum 3. März 2014 während der Öffnungszeiten in der Uni-Bibliothek zu sehen. Auch hier ist der Eintritt frei. Ein Zeitzeuge ist als Ansprechpartner in der Ausstellung zu folgenden Terminen anwesend: mittwochs, den 12., 19. und 26.Februar von 11 - 14 Uhr und donnerstags, den 6., 13., 20. und 27. Februar von 11 - 15 Uhr.
</p><p>Kontakt und weitere Informationen:
</p><p>Staats- und Universitätsbibliothek Bremen <br>Anke Winsmann (Öffentlichkeitsarbeit) <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421/218 59572 <br>E-Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br>Webseite: <a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.suub.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Fri, 31 Jan 2014 13:23:00 +0100</pubDate>
                            <title>200 Schülerinnen und Schüler erforschen Zuwanderung in Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/200-schuelerinnen-und-schueler-erforschen-zuwanderung-in-bremen-1</link>
                            
                            <description>Auftakt des 4. Durchgangs der „Bremer Stadtforscher“ am 5. Februar in der Uni Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 35 / 31. Januar 2014 SC
</p><p>„Menschen neu in Bremen – Erfahrungen und Perspektiven“: Unter diesem Leitthema steht der 4. Projektdurchgang „Bremer Stadtforscher“. Die Didaktiker der sozialwissenschaftlichen Fächer an der Universität Bremen laden zur Auftaktveranstaltung mehr als 200 Schülerinnen und Schüler am 5. Februar in die Uni ein. Im GW 2-Gebäude werden sie in der Zeit von 10 und 13 Uhr über die zahlreichen Forschungsmöglichkeiten zum Projektthema informiert. Bei diesem „Markt der Ideen“ präsentieren sich Aussteller, die entweder durch ihre eigene Arbeit mit der Zuwanderungs-Thematik vertraut sind oder den Schülern Hilfen im Forschungsprozess geben können. Dazu gehören das <span lang="en">International Office</span> der Universität, das Referat Integrationspolitik der Senatskanzlei, das Staatsarchiv Bremen, das Bremer Zentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz), das Focke-Museum, Refugio <abbr title="eingetragener Verein">e. V.</abbr> oder der Rat für Integration. Die beteiligten neun Lerngruppen&nbsp; des 10. bis 12. Jahrgangs kommen aus den folgenden sechs Partner-Schulen: OS Findorff, Gymnasium Hamburgerstr., Altes Gymnasium, OS Leibnizplatz, OS Lange Reihe-Walle und Kippenberg-Gymnasium. 
</p><h3>Zur Bedeutung des Themas „Zuwanderung“ </h3><p>Die Aufnahme und Eingliederung von Menschen in Bremen ist aktuell eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen für alle Kommunen und alle Beteiligten, sei es für die Alteingesessenen oder für die Neubürger. Auch die Geschichte bietet dazu zahlreiche spannende und lehrreiche Beispiele: Ob es um Arbeitsmigranten des 19./20. Jahrhunderts, ob es um Flüchtlinge und Vertriebene nach dem 2.Weltkrieg, um Russlanddeutsche in den 90er Jahren oder aktuell um Flüchtlinge aus Afrika, dem Nahen Osten oder Süd-Ost-Europa geht – stets führt dies zu gesellschaftlichen Debatten, in denen allzu schnell Ängste geschürt und Vorurteile übernommen werden oder wo populistische Argumentationen einen&nbsp; rationalen Zugang erschweren. Zugleich bringen die „Neubürger“ ihre konkreten eigenen Erfahrungen und Perspektiven ein, sodass hier eine grundsätzliche Orientierung an gesellschaftlichen Grundwerten erforderlich wird.
</p><p>Gerade für junge Menschen ist es wichtig, hier kritisch und rational eine eigene Position zu entwickeln. Dabei helfen eigene Recherchen, bei denen sie als Stadtforscher den persönlichen Sichtweisen und Erfahrungen von Neuankömmlingen und denen der „alten“ Bremer nachgehen können. Beispielhaft können frühere und aktuelle Gründe der Zuwanderung und Prozesse der Integration erforscht, deren Spuren im Stadtbild dokumentiert, die Perspektivität der Wahrnehmung in den Köpfen der Menschen herausgefunden werden. So werden hinter „den Flüchtlingen“ konkrete Menschen und Biographien sichtbar. 
</p><p>Die Herausforderung des neuen „Stadtforscher“-Durchgangs besteht darin, hierzu einen eigenen Untersuchungsaspekt zu identifizieren, eine klare Fragestellung zu entwickeln, mit sozialwissenschaftlichen, historischen oder geographischen Methoden vielfältige Motive, Prozesse und Resultate der Begegnung von „alten“ und „neuen“ Bremern selbstständig zu erforschen. Zugleich könnte dies ein möglicher Ausgangspunkt für ein eigenes gesellschaftliches Engagement werden.
</p><h3>Über die Initiative „Bremer Stadtforscher“</h3><p>Die Idee zur Denkwerk-Initiative „Bremer Stadtforscher“ stammt aus dem „Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften“ der Universität Bremen. Hier haben sich Uni-Wissenschaftlerinnen und –Wissenschaftler der Fächer Politik, Geographie und Geschichte zusammengetan, um in enger Kooperation mit Partnerschulen und Lehrkräften den sozialwissenschaftlichen Schulunterricht neue Impulse zu geben. Im Stadtforscher-Projekt, das von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert und von der Senatskanzlei unterstützt wird, sollen Schülerinnen und Schüler über konkrete Auseinandersetzung mit Stadt(teil)bezogenen Themen erste Erfahrungen eigener Recherche machen und dabei Methoden der Sozial- und Geisteswissenschaften kennenlernen. 
</p><p>Ihre Forschungsthemen wählen die Jugendlichen selbst. Sie entscheiden, mit welchen Personen, Institutionen und Projekten sie zur Recherche und Realisierung&nbsp; ihres Forschungsvorhabens kooperieren. Der Markt der Ideen als Auftaktveranstaltung soll die Schüler anregen, eigene Forschungsfelder in ihrem Lebensumfeld ausfindig zu machen und Fragestellungen zu formulieren. Deshalb haben sie die Aufgabe bekommen, die Tätigkeitsfelder, Vorgehensweisen und Präsentationen der Markt-Aussteller zu erkunden und so Anregung und Hilfe für eigene Projekte zu erhalten. Die Projektarbeit beginnt mit dem 2. Schulhalbjahr, speziell ausgebildete Lehramtsstudierende werden als Projekthelfer fungieren, die universitären Wissenschaftler bieten vielfältigen fachlichen und methodischen Rat. 
</p><p>Im Juni 2014 werden die Schülerinnen und Schüler ihre Forschungsergebnisse auf einem gemeinsamen Stadtforscher-Kongress in der Universität zur Diskussion stellen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Andreas Klee<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 67400<br>E-Mail: <a href="mailto:aklee@uni-bremen.de">aklee@uni-bremen.de</a><br><br>Burkhard Sachse<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 67250<br>E-Mail: <a href="mailto:bsachse@uni-bremen.de">bsachse@uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 03 Feb 2014 11:35:00 +0100</pubDate>
                            <title>Studienfach gesucht? Uni Bremen gibt „EINBLICKE“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studienfach-gesucht-uni-bremen-gibt-einblicke-3</link>
                            
                            <description>Schnupperkursreihe der Uni Bremen bietet am 3. und 8. April 2014 Probevorlesungen und praktische Übungen in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaft und Technik an / Anmeldung ab sofort</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 36 / 3. Februar 2014 SC
</p><p>Studieren für einen Tag: Das heißt Probevorlesungen besuchen, Labore besichtigen, Versuche durchführen, mit Studierenden reden. Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 bis 13 können all das in den Osterferien an der Universität Bremen erleben. Am Donnerstag, 3. April und am Dienstag, 8. April 2014 findet in den naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Fächern wieder die Veranstaltungsreihe „EINBLICKE“ statt. 
</p><p>Ein breites Spektrum an Studiengängen öffnet an den beiden Tagen den Schülern ihre Türen. Die Veranstaltungen bieten eine umfassende Orientierung und einen ersten Kontakt mit studientypischen Inhalten. In Kursen, Übungen und im Gespräch mit Professoren und Studierenden können Erwartungen überprüft, Fragen gestellt und Zukunftschancen geklärt werden. Das erleichtert die Studienfachwahl.
</p><p>Folgende Fächer bieten Kurse an: Biologie; Chemie; Digitale Medien / Medieninformatik; Geowissenschaften; Informatik; Mathematik; Produktionstechnik - Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik; <span lang="en">Systems Engineering</span>; Technomathematik; Wirtschaftsinformatik; Wirtschaftsingenieurwesen – Elektrotechnik &amp; Informationstechnik und Wirtschaftsingenieurwesen – Produktionstechnik. 
</p><p>Anmeldungen und detaillierte Informationen gibt es ab sofort auf der Internet-Seite <a href="http://www.uni-bremen.de/einblicke" target="_blank">www.uni-bremen.de/einblicke</a> . Die Teilnahmegebühr beträgt zehn Euro.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrale Studienberatung<br>Viktoria Thurn<br>Telefon: 0421 218 61153<br>E-Mail: <a href="mailto:einblicke@uni-bremen.de">einblicke@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/einblicke" target="_blank">www.uni-bremen.de/einblicke</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11570</guid>
                            <pubDate>Mon, 03 Feb 2014 14:33:00 +0100</pubDate>
                            <title>Jedes Kind soll lesen können!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/jedes-kind-soll-lesen-koennen-1</link>
                            
                            <description>Studierende der Uni Bremen untersuchten den Erfolg des Bremer Projekts „Lesezeit“ / Erste Ergebnisse werden am 6. Februar vorgestellt
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 37 / 3. Februar 2014 RO
</p><p>Lesen öffnet Welten. Es ist die Basis für ein ganzes Leben. Die PISA-Studien der vergangenen Jahre haben enorme Defizite beim Lesen und Schreiben von Schülerinnen und Schülern in ganz Deutschland aufgezeigt. Um die Situation in der Hansestadt zu verbessern, hat 2005 eine Initiative von Ehrenamtlichen der Bremer Freiwilligen-Agentur das Projekt „Lesezeit“ ins Leben gerufen. Die Lesehelferinnen und –helfer gehen regelmäßig in die Grundschulen, um Kindern beim Lesen und vor allem beim Verstehen des Gelesenen zu helfen. In 40 Grundschulen helfen mittlerweile rund 300 Freiwillige den Kindern beim Erlernen der deutschen Sprache. Nach acht Jahren Laufzeit haben zehn Studierende aus dem Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeiten nun die Wirkung der „Lesezeit“ anhand von Feldstudien untersucht. Betreut wurden die Arbeiten von Jennifer Reiske, Lektorin im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften. Am 6. Februar 2014 um 15:30 Uhr stellen sie ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit vor. Veranstaltungsort ist der Hörsaal (<abbr title="Hörsaalgebäude">HS</abbr> 1010) im Hörsaalgebäude (Keksdose) der Uni Bremen. In anschließenden Workshops können die Ergebnisse mit den Studierenden diskutiert werden. Die Öffentlichkeit ist zu der Veranstaltung herzlich eingeladen.<br><br>Im Fokus der Untersuchung standen sowohl Fragen zum Erfolg dieses Projektes, als auch Fragen zu den Rahmenbedingungen. Die Ergebnisse zeigen die Auswirkungen auf die Lesemotivation und Lesekompetenz auf und stellen dar, welche Kinder von dem Projekt am meisten profitiert haben. Erforscht wurden aber auch bislang wenig beachtete Faktoren wie beispielsweise die Leseumgebung oder zweisprachige Bilderbücher, die aber große Auswirkungen auf den Nutzen für alle Beteiligten haben können. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen werden in den anschließenden Workshops zusammengeführt und als Impulse allen interessierten Lesehelfern und Lehrkräften zugänglich gemacht. <br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br>Jennifer Reiske<br>Tel.: 0152 33721251<br>E-Mail <a href="mailto:jr@jennyreiske.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">jr@jennyreiske.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 05 Feb 2014 10:12:00 +0100</pubDate>
                            <title>Virtuelle Realitäten auch haptisch erlebbar machen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/virtuelle-realitaeten-auch-haptisch-erlebbar-machen-1</link>
                            
                            <description>Professor Gabriel Zachmann verstärkt das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 040 / 05. Februar 2014 SC
</p><p>Im Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen haben sich 13 Arbeitsgruppen mit über 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammengeschlossen. Die jüngste AG „<span lang="en">Computer Graphics</span>“ wird von Professor Gabriel Zachmann geleitet. Virtuellen Realitäten gilt seine Leidenschaft seit dem Informatikstudium. Doch nicht als Entwickler von Computerspielen, sondern als Grundlagenforscher für Anwendungen in der Wirtschaft hat sich Gabriel Zachmann einen Namen gemacht. 
</p><p>Seit Juni 2012 ist er Professor für <span lang="en">Computer Graphics</span>“ an der Universität Bremen und jetzt auch Mitglied im dortigen Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI). Zachmann entwickelt hochkomplexe virtuelle Realitäten, die so exakt sind, dass sie etwa die Analyse von Aerodynamik oder Ergonomie-Tests in der Automobilindustrie ermöglichen. Noch bevor es ein neues Modell als Prototypen gibt, können Nutzer mit ihrer realen Hand eine virtuelle Hand am Lenkrad, an den Instrumenten oder am Schalthebel bewegen. 
</p><p>„In einem anderen Projekt haben wir einen haptischen <span lang="en">Workspace</span> entwickelt. Das Ziel ist es, in virtuellen Realitäten fühlen zu können, wie schwer etwa ein Gegenstand ist, den ich mit der Hand anhebe“, erklärt Zachmann. Mit dieser besonderen Art von <span lang="en">Force-Feedback-Joystick</span> können zwei Nutzer gleichzeitig an einer Aufgabe arbeiten, diskutieren und zu Lösungen kommen. Verbunden nur über ihre Rechner, sitzen sie dabei womöglich an zwei getrennten Orten irgendwo auf der Welt.
</p><p>Solche Grundlagenforschungen mit Aussicht auf Anwendung in der Wirtschaft stehen im Fokus der Arbeit von Zachmann. Ein Grund, warum er TZI-Mitglied geworden ist. „Mich interessiert der Themenmix. Und ich sehe fruchtbare Anknüpfungspunkte in den Bereichen Interaktion, Robotik oder <span lang="en">Wearable Computing</span>“, sagt Zachmann, der vor seiner Bremer Berufung sieben Jahre als Professor an der Technischen Universität Clausthal gearbeitet und dort die Abteilung Computergrafik gegründet und aufgebaut hat. 
</p><p>Davor leitete er eine von der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> geförderte Nachwuchsgruppe für neuartige Interaktionsmethoden für Virtual Prototyping an der Universität Bonn. Zachmann erhielt seine Promotion im Fachgebiet Informatik an der TU Darmstadt im Jahr 2000. Während der Promotionszeit arbeitete er am dortigen Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung. Er forschte am Thema <span lang="en">„Virtual Reality in Assembly Simulation - Collision Detection, Simulation Algorithms, and Interaction Techniques“ </span>und führte Praxisprojekte mit der Automobilindustrie (<abbr title="Volkswagen-Stiftung">VW</abbr> und BMW) durch. Von der <abbr title="Technische Universität">TU</abbr> Darmstadt erhielt er auch sein Diplom in Informatik. Die Arbeit selbst schrieb er im Rahmen eines USA-Gastaufenthaltes am <span lang="en">National Center for Supercomputing Applications (NCSA)</span> in Urbana-Champaign, Illinois.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>In der Uni-Pressestelle erhalten Sie ein Foto von Professor Gabriel Zachmann. Kontakt unter Telefon: 0421 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; .
</p><p>Weitere Informationen und Kontakt:
</p><p>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik<br>Knut Köstergarten<br>Tel. 0421/3800353 oder 0176/28059267<br><a href="http://cgvr.informatik.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://cgvr.informatik.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 04 Feb 2014 13:25:00 +0100</pubDate>
                            <title>Makakenversuche: Universität Bremen gewinnt Rechtsstreit </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/makakenversuche-universitaet-bremen-gewinnt-rechtsstreit-2</link>
                            
                            <description>Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bestätigt Urteil des Bremer Oberverwaltungsgerichts: Tierversuche ethisch vertretbar, Belastungen der Makaken allenfalls mäßig / Bremen hätte die Makakenversuche von Andreas Kreiter genehmigen müssen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 038 / 04. Februar 2014 SC
</p><p>Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Beschwerde der Freien Hansestadt Bremen gegen das Nicht-Zulassen einer Revision gegen das Urteil des Bremer Oberverwaltungsgerichts (OVG) vom 11. Dezember 2012 zurückgewiesen. Damit sind die rechtlichen Auseinandersetzungen um die 2008 gestellte Genehmigung von Tierversuchen durch Andreas Kreiter endgültig zugunsten der Universität Bremen entschieden. Das <abbr title="Oberverwaltungsgericht">OVG</abbr> hatte in seiner Urteilsbegründung 2012 die hervorragende wissenschaftliche Qualität der Forschungen von Professor Kreiter bestätigt und zugleich festgestellt, dass die Belastungen für die Makaken allenfalls mäßig seien. Das Gericht betonte, dass die Versuche ethisch vertretbar sind. Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter zeigte sich erleichtert: „Ich bin froh, dass der jahrelange Rechtsstreit zwischen Gesundheitsbehörde und Universität jetzt beendet ist und hoffe, dass der Kollege Andreas Kreiter seine international hoch anerkannte Forschungsarbeit fortsetzen kann.“
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Reinhard X. Fischer (Beauftragter des Rektorats für Makakenversuche)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 65160<br>E-Mail: <a href="mailto:rfischer@uni-bremen.de">rfischer@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11573</guid>
                            <pubDate>Tue, 04 Feb 2014 13:35:00 +0100</pubDate>
                            <title>Kostengünstigere Computerchips durch Graphene?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kostenguenstigere-computerchips-durch-graphene-1</link>
                            
                            <description>Physiker der Universität Bremen haben renommierten Humboldtpreisträger aus den USA zu Gast / Professor Stephan Haas erforscht mit Bremer Wissenschaftlern neue funktionelle Nanomaterialien</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 039 / 4. Februar 2014 MM
</p><p>Sie stecken in jedem Bleistift, denn sie sind Bestandteil des Graphits. Doch mit bloßem Auge sind Graphene nicht zu erkennen: Die winzigen Schichten von Kohlenstoff-Atomen könnten dazu beitragen, dass Materialien für Computerchips oder Solarzellen zukünftig effizienter und preisgünstiger hergestellt werden. An der Universität Bremen erforschen die Physikprofessoren Tim Wehling und Thomas Frauenheim (Fachbereich Physik/Elektrotechnik) bereits seit längerem neue funktionelle Nanomaterialien auf Basis von Graphenen und ähnlichen Materialien. Ihr Ziel ist es, neue elektronische Anwendungen zu entwickeln – zum Beispiel für flexible Displays oder Solarzellen. Zurzeit haben die Bremer Wissenschaftler einen renommieren Gast und Kooperationspartner aus den USA zu Besuch: Professor Stephan Haas von der University of Southern California ist Preisträger des Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung. Die Auszeichnung ist mit 45.000 Euro dotiert. Bis Ende des Jahres wird der 46-Jährige mit seinen beiden Bremer Kollegen an der Uni Bremen forschen. Auch Studierende profitieren von seinem Aufenthalt; denn in den Forschungsprojekten arbeiten einige mit. Zudem wird Professor Haas Vorlesungen halten.
</p><h3>„Bremer Kollegen sind weltweit führend“</h3><p>Die Arbeitsgruppen der Bremer befinden sich am Bremen <span lang="en">Center for Computational Material Sciences (BCCMS)</span> und am Institut für Theoretische Physik (ITP). „Meine Bremer Kollegen sind weltweit führend in der Untersuchung physikalischer Eigenschaften neuer Materialien“, sagt Stephan Haas. „Deshalb war es für mich klar, das Stipendium der Humboldt-Stiftung für einen längeren Aufenthalt an der Universität Bremen zu nutzen. Haas arbeitet mit den Bremer Forschern bereits seit mehreren Jahren zusammen. Während seines Aufenthaltes in Bremen werden er und seine Kollegen untersuchen, wie Wechselwirkungseffekte die elektronischen Eigenschaften atomar dünner Materialien beeinflussen. „Haas ist international ausgewiesener Experte für stark wechselwirkende Quantensysteme“, sagt Professor Wehling und fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr, dass wir ihn für Bremen gewinnen konnten und haben die Hoffnung, dass es uns zusammen gelingen wird, neue atomar dünne Supraleiter zu designen.“ Zur Erklärung: In Supraleitern fließen elektrische Ströme verlustfrei. Daher finden sie zahlreiche Anwendungen: von empfindlichsten Sensoren zu stärksten Elektromagneten, wie sie etwa in Kernspintomographen zum Einsatz kommen.
</p><h3>Zur Person:</h3><p>Professor Stephan Haas ist in Berlin geboren und hat an der Technischen Universität Berlin Physik studiert. An der <span lang="en">Florida State University</span> promovierte der Wissenschaftler und war danach Post-Doc an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich. Seit 1998 hat Haas eine Professur an der <span lang="en">University of Southern California</span>. Da seine Familie aus Bremen stammt, fühlt er sich der Hansestadt sehr verbunden.
</p><h3>Der Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis:</h3><p>Die Humboldt-Stiftung verleiht jährlich bis zu 25 Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreise. Die Nominierung erfolgt durch Wissenschaftler in Deutschland. Auch ein im Ausland tätiger Preisträger der Humboldt-Stiftung kann eine Nominierung initiieren, muss diese jedoch gemeinsam mit einem in Deutschland tätigen Kollegen einreichen. Die Preisträger werden für ihre herausragenden Forschungsleistungen ausgezeichnet. Sie sind eingeladen, selbst gewählte Forschungsvorhaben in Deutschland in Kooperation mit Fachkollegen für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr durchzuführen. Der Aufenthalt kann zeitlich aufgeteilt werden.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Bei der Uni-Pressestelle erhalten Sie ein Foto des Humboldtpreisträgers Professor Stephan Haas. Kontakt unter Telefon: 0421 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; . (Bildquelle: Ben Pack)
</p><p><br>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik/Elektrotechnik<br>Institut für Theoretische Physik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Stephan Haas<br>E-Mail: shaas@usc.edu <br>Website: <a href="http://physics.usc.edu/~shaas" target="_blank" rel="noreferrer">http://physics.usc.edu/</a>~shaas<br></p><p><span lang="en">Bremen Center for Computational Material Sciences (BCCMS)<br></span><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Frauenheim<br>Telefon: +49-421 218-62340<br>E-Mail: <a href="mailto:frauenheim@uni-bremen.de">frauenheim@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br>Institut für Theoretische Physik (ITP)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Tim Wehling<br>Telefon: +49-421 218-62039<br><abbr title="electronic mail" lang="en">E-Mail</abbr>: <a href="mailto:twehling@uni-bremen.de">twehling@uni-bremen.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 25 Feb 2014 14:57:00 +0100</pubDate>
                            <title>Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur der Universität Bremen präsentiert sich auf weltgrößter Messe für eingebettete Systeme</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/arbeitsgruppe-rechnerarchitektur-der-universitaet-bremen-praesentiert-sich-auf-weltgroesster-messe-fuer-eingebettete-systeme-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 62 / 25. Februar 2014 KG
</p><p>Auf der internationalen Fachmesse „<span lang="en">embedded world Exhibition</span> &amp; <span lang="en">Conference</span>“, die heute in Nürnberg beginnt, ist auch die Universität Bremen vertreten. Die Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur (AGRA) präsentiert sich mit Beispielen für Systementwicklung. Sie erforscht, wie sich komplexe, elektronische Systeme – angefangen vom MP3-Player bis hin zur Steuerung von Flugzeugen – einfach und intuitiv entwerfen lassen. „Heutzutage gibt es schließlich kaum ein elektronisches System, eine Hardwarekomponente oder ein Stück Software, welches nicht durch spezielle Programmiersprachen wie C++, Java oder ähnliche beschrieben wird“, sagt Dr. Robert Wille. „Dabei haben Programmiersprachen einen erheblichen Nachteil: Sie erfordern spezielles Expertenwissen.“ Am Stand zeigt die <abbr title="Arbeitsgruppe Rechner Architektur">AGRA</abbr>, wie sich die Lücke zwischen Mensch und Maschine durch eine automatische Übersetzung von Sprache in Programmcodes schließen lässt. Dabei finden insbesondere aktuelle Fortschritte der natürlichen Sprachverarbeitung Anwendung. Außerdem wird gezeigt, wie sich zusätzlich die Korrektheit und damit Sicherheit solcher Systeme gewährleisten lässt. Exemplarisch wird dies unter anderem am Beispiel eines Zugangssicherungssystems illustriert.“
</p><p>Ob bei Auto, Telefon, Fernseher, Heizung und Waschmaschine, in Produktion, Flug- und Straßenverkehr oder in der Kommunikation, in Büro, Bibliothek und Krankenhaus – kaum eine Technik funktioniert heute noch ohne eingebettete Systeme. Kleinste Rechner und intelligent vernetzte Systeme aus Elektronik und Software erleichtern die Arbeit, koordinieren Abläufe und sorgen für Sicherheit. Mit rund 900 Ausstellern und mehr als 22.000 Besuchern, die erwartet werden, ist die Fachmesse für eingebettete Systeme in Nürnberg die weltweit größte ihrer Art. Bis zum 27. Februar präsentieren sich gemeinsam mit der Arbeitsgruppe der Universität Bremen noch vier weitere Aussteller aus Bremen und Oldenburg.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik/Informatik<br>Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur<br>Dr.-Ing. Robert Wille<br>Telefon: 0421 218 63947<br>E-Mail: <a href="mailto:rwille@informatik.uni-bremen.de">rwille@informatik.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11575</guid>
                            <pubDate>Wed, 05 Feb 2014 12:37:00 +0100</pubDate>
                            <title>Englisch und sprachliche Vielfalt für Studium und Beruf</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/englisch-und-sprachliche-vielfalt-fuer-studium-und-beruf-1</link>
                            
                            <description>Fit in den Frühling mit Intensivkursen im Fremdsprachenzentrum / Anmeldung ab sofort</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 041 / 05. Februar 2014 SC
</p><p>Ohne Englisch geht es nicht mehr in der Wissenschaft und in vielen akademischen Berufen. Aber immer stärker werden auch die Forderungen nach sprachlicher Vielfalt, nach Mehrsprachigkeit. Das Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen antwortet darauf mit einem Angebot in zwanzig Sprachen. Dieses Mehrsprachigkeitsprogramm ist erst vor kurzem mit dem europäischen Sprachensiegel ausgezeichnet worden. 
</p><p>Auch in diesem Frühjahr gibt es in der vorlesungsfreien Zeit wieder hochintensive Sprachkurse auf verschiedenen Niveaus: Englisch (auch spezielle Kurse zur Vorbereitung auf Cambridge-, IELTS- und TOEFL-Zertifikate) Französisch und Spanisch (auch zur Vorbereitung für das Auslandsstudium oder das -praktikum. Sprachliche Vielfalt beweist das Fremdsprachenzentrum mit Kursen in Arabisch, Italienisch, Katalanisch, Niederländisch, Polnisch und Schwedisch. Auch ein Kurs in Deutscher Gebärdensprache&nbsp; ist im Angebot. 
</p><p>Die Intensivkurse dauern jeweils ein bis zwei Wochen und finden an der Universität sowie im <span lang="es">Instituto Cervantes</span> und im <span lang="fr">Institut Français</span> statt. In der Regel gibt es vormittags Unterricht und nachmittags zusätzliche Aufgaben im Selbstlernzentrum. Wer an einem Kurs teilnimmt, kann im Selbstlernzentrum kostenlos online mit dem Europäischen Sprachenportfolio EPOS arbeiten und sich damit ein wichtiges Dokument für Bewerbungen und eine wirksame Unterstützung beim lebenslangen Sprachenlernen erarbeiten. 
</p><p>An den Kursen teilnehmen können neben den Studierenden aller Bremer Hochschulen auch alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Hochschulen sowie Gasthörer und Gasthörerinnen. Die Anmeldung kann ab sofort unter <a href="http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.fremdsprachenzentrum-bremen.de</a>&nbsp; erfolgen. 
</p><p>Englisch: <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Annette Jahnke (Fremdsprachenzentrum, Organisation Englisch), <abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 218-61970, E-Mail: <a href="mailto:jahnke@uni-bremen.de">jahnke@uni-bremen.de</a></p><p>Französisch: Institut Français, <abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 3394414, E-Mail: <a href="mailto:fsz.bremen@institutfrancais.de">fsz.bremen@institutfrancais.de</a></p><p>Spanisch: Instituto Cervantes, <abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 3403919, E-Mail: <a href="mailto:petra.pape@cervantes.es">petra.pape@cervantes.es</a></p><p>Selbstlernzentrum: Rüdiger Fehse, <abbr title="Telefon">Tel.</abbr>:218-61990, E-Mail: <a href="mailto:rfehse@uni-bremen.de">rfehse@uni-bremen.de</a></p><p>Andere Sprachen: <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Bärbel Kühn (Fremdsprachenzentrum, Geschäftsführerin), <abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 218-61962, E-Mail: <a href="mailto:bkuehn@uni-bremen.de">bkuehn@uni-bremen.de</a></p><p>Weitere Informationen und Kursanmeldung: <a href="http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.fremdsprachenzentrum-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11576</guid>
                            <pubDate>Wed, 05 Feb 2014 13:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Neue Dynamik in der Logistik – Forschung trifft Anwendung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neue-dynamik-in-der-logistik-forschung-trifft-anwendung-1</link>
                            
                            <description>Hochkarätig besetzte Logistik-Tagung vom 10. bis 14. Februar 2014 an der Uni Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 042 / 5. Februar 2014 RO
</p><p>Güter auf sinnvolle Weise von A nach B zu transportieren – das war die Logistik von gestern. Die Logistik von heute bietet Methoden, die es ermöglichen, auf die dynamischen technischen und sozioökonomischen Entwicklungen schnell und flexibel reagieren zu können. Besondere Aufmerksamkeit verdienen dabei die effiziente Ressourcenteilung und Wissensmanagement, sowie neue Technologien wie Cyber Physical Systems und Networking. Diese vielfältigen Aspekte werden im Rahmen der vierten „<span lang="en">International Conference on Dynamics in Logistics</span>“ (LDIC 2014) vorgestellt und diskutiert. Die Tagung findet vom 10. bis zum 14. Februar 2014 an der Universität Bremen statt. Mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt werden dazu in die Hansestadt kommen. Veranstalter der einwöchigen Konferenzreihe ist der Forschungsverbund LogDynamics der Universität Bremen. 
</p><h3>Was erwartet den Besucher? </h3><p>Die Konferenz bietet eine Plattform für den wissenschaftlichen Austausch zu den neuesten technologischen Entwicklungen im Themenfeld „Logistik“ und deren Anwendungen. Die Konferenz beginnt mit einem Doktorandenworkshop in dem junge Wissenschaftler ihre Promotionsideen erstmals präsentieren und diskutieren." Von Dienstag bis Donnerstag findet das Hauptprogramm der Konferenzen statt, mit Vorträgen international renommierter Expertinnen und Experten. In über 20 Vortragsblöcken werden die interdisziplinären Fragestellungen der Logistik präsentiert. Als besonderes Highlight wird das LogDynamics Lab vorgestellt, in dem Einsatzmöglichkeiten neuer Schlüsseltechnologien für komplexe Abläufe in der Produktion und Logistik erforscht werden. Der Tagungsband der Konferenz wird beim renommierten Springer-Verlag in der Schriftreihe „<span lang="en">Lecture Notes in Logistics</span>“ veröffentlicht. <br><br>Zusätzlich wird am 12. und 13. Februar 2014 das „<span lang="en">International Dialogue Event</span>“ veranstaltet. Es wird im Rahmen des europäischen Projekts InTraRegio angeboten. InTraRegio ist ein Akronym für „<span lang="en">Towards an Intermodal Transport Network through innovative research-driven clusters in Regions of organised and competitive knowledge</span>“. Die Konferenz fördert den grenzübergreifenden Dialog und die Zusammenarbeit in der Anwendung neuer Technologien für mehrgliedrige Transportketten. 
</p><h3>Was ist LogDynamics?</h3><p>Das “<span lang="en">Bremen Research Cluster for Dynamcis in Logistics</span>”, kurz LogDynamics verbindet Grundlagenforschung und anwendungsnahe Forschung mit Transfer und Lehre an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Durch die Kombination von betriebswirtschaftlichen, informationstechnischen und produktionstechnischen Forschungsansätzen forciert LogDynamics die interdisziplinäre Zusammenarbeit zur Lösung von logistischen Problemstellungen. 
</p><p>Weitere Informationen 
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik - Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Klaus-Dieter Thoben<br>Tel.: 0421 218 50005; E-Mail <a href="mailto:tho@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">tho@biba.uni-bremen.de</a><br>Fachbereich Wirtschaftswissenschaft <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Herbert Kotzab <br>Tel.: 0421 218 66981; E-Mail <a href="mailto:kotzab@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kotzab@uni-bremen.de</a></p><p>Organisation<br>Aleksandra Himstedt<br>Tel.: 0421 218 50106; E-Mail: <a href="mailto:him@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">him@biba.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ldic-conference.org/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.ldic-conference.org</a><br><a href="http://www.intraregio.eu/intraregioevents/conferences/bremenconf/bremen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.intraregio.eu/intraregioevents/conferences/bremenconf/bremen</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11577</guid>
                            <pubDate>Wed, 05 Feb 2014 13:33:00 +0100</pubDate>
                            <title>„Forschen in Europa“: Informationsveranstaltung zur Nachwuchsförderung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/forschen-in-europa-informationsveranstaltung-zur-nachwuchsfoerderung-1</link>
                            
                            <description>Nationale und europäische Forschungsförderung: Förderorganisationen stellen am 18. Februar ihre Programme in der Uni Bremen vor</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 043 / 05. Februar 2014 SC
</p><p>Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in Bremen aufgepasst: Wer sich für die zahlreichen individuellen und projektgebundenen Forschungs- und Fördermöglichkeiten in Deutschland und Europa interessiert, sollte sich den 18. Februar 2014 frei halten. Mit der ganztägigen Veranstaltung „Forschen in Europa: Nationale und europäische Forschungsförderung“ informiert die Universität Bremen gemeinsam mit der Kooperationsstelle <abbr title="Europäische Union" lang="de">EU</abbr> der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) über die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten für Promovierende sowie Postdoktorandinnen und -doktoranden. Die Alexander von Humboldt-Stiftung, die Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Deutschen Akademischen Austausch Dienst, die VolkswagenStiftung und viele weitere Organisationen stellen sich und ihre Programme vor und geben Tipps zur erfolgreichen Antragstellung und Bewerbung. 
</p><p>Der Informationstag findet am Dienstag, den 18. Februar 2014 von 9.30-16.45 Uhr im Hörsaalgebäude am Boulevard (Keksdose) statt. Nach den Informationsvorträgen stehen die Vertreterinnen und Vertreter der Förder- und Forschungsorganisationen zum persönlichen Gespräch zur Verfügung. Die Veranstaltung ist kostenlos. Es wird um Anmeldung unter <a href="http://www.kowi.de/fie-bremen" target="_blank" rel="noreferrer">www.kowi.de/fie-bremen</a>&nbsp; gebeten. Dort steht auch das detaillierte Veranstaltungsprogramm. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Promotionszentrum Universität Bremen ProUB <br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Julia Gieseler <br>Enrique-Schmidt-Str. 7 <br>28359 Bremen<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421-218 60327 <br>E-Mail: <a href="mailto:julia.gieseler@vw.uni-bremen.de">julia.gieseler@vw.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11578</guid>
                            <pubDate>Wed, 05 Feb 2014 13:49:00 +0100</pubDate>
                            <title>Impulse aus Bremen für nachhaltige Rohstoffförderung in Chile und globale Ingenieurausbildung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/impulse-aus-bremen-fuer-nachhaltige-rohstofffoerderung-in-chile-und-globale-ingenieurausbildung-1</link>
                            
                            <description>Universität Arturo Prat und Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen kooperieren in Forschungsprojekt / Im Fokus: Logistik und Nachhaltigkeit bei der Förderung mineralischer Rohstoffe sowie Serious Gaming in der akademische Lehre</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 044 / 05. Februar 2014 SC
</p><p>Bremen, Iquique/Chile. In einem zweijährigen Kooperationsprojekt forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH an der Universität Bremen sowie der Universidad Arturo Prat (UNAP) in Iquique/Chile gemeinsam zur nachhaltigen Förderung mineralischer Rohstoffe. Außerdem streben sie eine langfristige Zusammenarbeit in der Ingenieurausbildung an.
</p><h3>Von Kupfer bis Seltene Erde: Ressourcenschonender Abbau durch Prozessoptimierung</h3><p>Über einen chilenischen Gastwissenschaftler war der Kontakt zustande gekommen. Während der Logistikforscher am <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> an seiner Dissertation arbeitete, hatte er erkannt, dass das Bremer Know-how insbesondere zur nachhaltigen Gestaltung von Lieferketten (<span lang="en">Supply Chains</span>) bei der Rohstoffförderung in seiner Heimat von größtem Interesse sein könnte. Einem ersten wissenschaftlichen Austausch folgt nun das Kooperationsprojekt „Erweiterung der <span lang="en">Green Supply Chain</span> am Beispiel der Rohstoffindustrie für Kupfer“ (GSC4CRMI) zur Zusammenarbeit im Bereich nachhaltiger Ressourcennutzung in <span lang="en">Supply-Chain</span>-Prozessen in Minen. Dabei betrachten die Wissenschaftler vorrangig die Prozesse beim Abbau von Kupfer, werfen aber auch einen Blick auf die Förderung anderer mineralischer Rohstoffe.
</p><p>Über das Kooperationsprojekt wurden auch weitere Untersuchungen der <abbr title="Universidad Arturo Prat" lang="es">UNAP</abbr> zur Erkundung neuer Lagerstätten (Exploration) initiiert. So betrachten die Projektpartner mithilfe eines <abbr title="Universidad Arturo Prat" lang="es">UNAP</abbr>-Geologen nun zudem die Optionen zur Gewinnung Seltener Erden. Das sind sehr kostbare, höchst seltene Metalle. Durch die Erkenntnisse aus dem Projekt können Seltene Erden künftig möglicherweise aus dem Abraum gewonnener Erze ressourcenschonend separiert werden.
</p><h3>Abläufe analysieren, vergleichen und voneinander lernen</h3><p>Die Kompetenz der Bremer Wissenschaftler liegt unter anderem in der Erforschung unternehmensinterner und -übergreifender Geschäfts-, Produktions- sowie Logistikprozesse. Bei den Untersuchungen in diesem Projekt legen sie das weltweit anerkannte <span lang="en">GreenSCOR-Modell (Supply Chain Operations Reference-Modell – SCOR)</span> zugrunde. Es dient der Entwicklung von Standard-Methoden von Supply Chains unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit.
</p><p>Über eine Analyse und Beschreibung der Prozesse nach diesem Modell entsteht eine Vergleichbarkeit der verschiedenen Abläufe in unterschiedlichen Unternehmen, anhand der sich das jeweilige Optimierungspotenzial in den Betrieben identifizieren und durch entsprechende Maßnahmen im <span lang="en">Suppy Chain</span> Management nutzen lässt. „Hier gilt es auch, im Sinne unserer Umwelt und der bestmöglichen Nutzung unserer Ressourcen Wissen zu verknüpfen und von den Erfahrungen anderer lernen zu können“, sagt <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>-Projektleiter Matthias Kalverkamp.
</p><p>Das Projekt wird vom Bundesforschungsministerium im Rahmen der Wissenschaftlich-Technischen Zusammenarbeit (WTZ) aus dem Programm Forschung für nachhaltige Entwicklungen unterstützt. Damit will Deutschland „die Beteiligung an internationalen Forschungsprogrammen zur Lösung globaler Probleme, den Ausbau und die Verbesserung bilateraler Beziehungen und den Zugang zu interessanten Forschungsregionen“ fördern. Das Programm zielt unter anderem auf Technologieexport und Markterschließung besonders für kleine und mittlere Unternehmen. Dazu Kalverkamp: „Über diese Kooperation gewinnen wir weitere wertvolle Erkenntnisse für unsere Logistikforschung, bekommen tiefere Einblicke in zunehmend wichtige Themenfelder und können unsere internationale Zusammenarbeit ausbauen. Das kommt auch der europäischen Wissenschaft und Wirtschaft zugute.“
</p><h3>Auch deutsche Studierende könnten künftig von dieser Zusammenarbeit profitieren</h3><p>Bei seinem Forschungsaufenthalt am <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> setzte sich der chilenische Wissenschaftler auch mit neuen, an der Uni Bremen praktizierten Formen des Lehrens und Lernens in der Ingenieurausbildung auseinander – im <span lang="en">Gaming Lab </span>des <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>. Hier entwickelt und erprobt das Institut <span lang="en">Serious Games </span>mit dem Schwerpunkt in Produktion und Logistik. Spielerisch konfrontiert mit realen, komplexen Situationen, die die intelligente Verknüpfung unterschiedlicher Fertigkeiten erfordern, lernen die Studierenden zu handeln und Entscheidungen zu treffen. Das Labor bietet Forschungseinrichtungen und Unternehmen eine Plattform für den Einsatz von Planspielen im Bildungsbereich.
</p><p>Seine Begeisterung vom<span lang="en"> Serious Gaming</span> nahm der Wissenschaftler mit nach Chile, und nun strebt die <abbr title="Universidad Arturo Prat">UNAP</abbr> über das geförderte Vorhaben hinaus auch in der akademischen Lehre eine Zusammenarbeit an. Erste Schritte sind bereits getan: Bei seinem Besuch im November 2013 zum Auftakt des Projektes besichtigte Kalverkamp nicht nur Kupfer-, Molybdän- sowie Jod-Minen und tauschte sich mit den <abbr title="Universidad Arturo Prat" lang="es">UNAP</abbr>-Wissenschaftlern über Prozessmanagement aus, sondern ergänzend dazu bot er auch <span lang="en">Serious-Gaming</span>-Labore an.
</p><p>„Die Resonanz der <abbr title="Universidad Arturo Prat">UNAP</abbr>-Professoren und -Studierenden war hervorragend. Sogar die dortige Presse hat über die Veranstaltungen berichtet“, sagt Kalverkamp. Die mittelgroße Universität im Norden Chiles betrachte <span lang="en">Serious Gaming</span> als innovative Lehrmethode zur Ergänzung ihrer Ingenieurausbildung. Mit rund 11.000 Studierenden bietet sie ein großes Potenzial für eine Kooperation auch auf diesem Feld. Die Partner denken über eine Erweiterung der Planspiele nach, um sie künftig gleichzeitig an mehreren Standorten weltweit einsetzen zu können. So könnten zum Beispiel Studierende aus Bremen und Iquique gemeinsam arbeiten und Aspekte der globalen Zusammenarbeit unmittelbar erleben. Die Vision: internationale Lehrveranstaltungen. Hierfür seien aber noch Forschungs- und Entwicklungsarbeiten erforderlich, sagt Kalverkamp. Derzeit suchen <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> und <abbr title="Universidad Arturo Prat">UNAP</abbr> nach Mitteln zum Ausbau auch dieses Engagements.<br><br>Sabine Nollmann
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong>Fotos zur Pressemitteilung finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/pressemitteilungen.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/pressemitteilungen.html</a>&nbsp; oder erhalten sie über Sabine Nollmann (Mobil: +49 170 904 11 67 oder E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de">mail@kontexta.de</a> )
</p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:
</p><p><a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Klaus-Dieter Thoben (Institutsleiter <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>)<br>Telefon: +49 421 218-500 05, E-Mail: <a href="mailto:tho@biba.uni-bremen.de">tho@biba.uni-bremen.de</a><br>Matthias Kalverkamp, M.Sc. (Projektleiter BIBA)<br>Telefon: +49 421 218-50 184, E-Mail: <a href="mailto:kvp@biba.uni-bremen.de">kvp@biba.uni-bremen.de</a><br>Ing. Raúl Zúñiga Arriaza (Projektleiter Universidad Arturo Prat, Iquique/Chile)<br>Telefon: +56 572 52 62 94, E-Mail: <a href="mailto:razuniga@unap.cl">razuniga@unap.cl</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 07 Feb 2014 09:56:00 +0100</pubDate>
                            <title>„Green Creative Cities”: Über die wachsende Bedeutung der Kreativwirtschaft in Städten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/green-creative-cities-ueber-die-wachsende-bedeutung-der-kreativwirtschaft-in-staedten-1</link>
                            
                            <description>Dr. Anna-Lisa Müller vom Institut für Geographie der Universität Bremen wurde für ihre Dissertation von der Deutschen Gesellschaft für Soziologie ausgezeichnet</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 045 / 7. Februar 2014 MM
</p><p>Filmproduktionen, Werbeagenturen, Galerien, Ateliers, Kunsthandwerker, kleine Cafés und Bistros – zahlreiche Städte haben eine lebendige Kreativszene. Welche Strategien nutzen Stadtplanerinnen und Stadtplaner, damit Städte für Menschen, die in der Kreativwirtschaft und anderen innovativen Branchen arbeiten, attraktiv sind? Wie integriert man Menschen, die nicht kreativ arbeiten können oder wollen? Mit solchen Fragen hat sich <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Anna-Lisa Müller vom Institut für Geographie der Universität Bremen in ihrer Dissertation beschäftigt. Für ihre Arbeit mit dem Titel „<span lang="en">Green Creative Cities</span>. Zur Gestaltung eines Stadttypus des 21. Jahrhunderts" wurde die 32-Jährige kürzlich ausgezeichnet: Die Sektion Stadt- und Regionalsoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie hat ihr den mit 1.000 Euro dotierten Dissertationspreis verliehen. Sie teilt ihn sich mit <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Gunter Weidenhaus von der Technischen Universität (TU) Berlin. Mit der Auszeichnung werden herausragende Dissertationen gewürdigt, die sich mit grundlegenden Fragen der Stadt- und Regionalsoziologie auseinandersetzen.
</p><h3>Kreative rücken in den Fokus der Stadtplaner</h3><p>„Seit der zweiten Hälfte des 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts spielt Kreativität eine zunehmend größere Rolle im Arbeits-, Freizeit- und Alltagsleben“, sagt Anna-Lisa Müller. Für die Stadtplanung bedeutet dies, dass in vielen europäischen und nordamerikanischen Städten Menschen, die im kreativen Bereich leben und arbeiten, als Zielgruppe an Bedeutung gewinnen. Es werden Technologiezentren geplant, Universitäten ausgebaut, Bürogebäude für Designer und Ateliers für Künstler geschaffen. In den Städten selber sind es dann häufig ehemalige Industriegebäude und -flächen, die für diese neuen Nutzer umgestaltet werden: alte Werftanlagen, Fabrikgebäude oder Brachflächen.
</p><h3>Hafenstädte <span lang="en">Dublin</span> und Göteborg untersucht </h3><p>Ihre Forschungsfragen untersuchte <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Anna-Lisa Müller am Beispiel der Hafenstädte <span lang="en">Dublin</span> (Irland) und dem schwedischen Göteborg. Vor Ort führte sie zahlreiche Interviews mit Menschen aus der Kreativwirtschaft sowie Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft durch. Hinzu kam eine umfassende Literaturrecherche. Ihr Fazit: „Insgesamt haben Stadtplaner erkannt, dass Kreativität als Leitbild für eine Stadt nicht ausreicht, um sie umfassend zu gestalten.“ Vielmehr braucht man Ideen, wie man auch die Menschen integriert, die nicht im kreativen Bereich arbeiten können oder wollen. Hier handelt es sich beispielsweise um Arbeitslose, Flüchtlinge, aber auch Kinder und alte Menschen. Um diese Gruppen in die Planungen einzuschließen, arbeiten Stadtplaner vor Ort mit dem Leitbild der Nachhaltigkeit. Hiermit ist sowohl ein ressourcenschonender Umgang mit der Stadt gemeint, als auch ein sozial und ökonomisch nachhaltiges Verhalten. Möglichst viele Menschen sollen am gesellschaftlichen Leben teilhaben und Arbeit finden. „Es entstehen sogenannte `<span lang="en">Green Creative Cities</span>` (grüne kreative Städte), die international Ähnlichkeiten aufweisen“, so Müller.
</p><h3>Zur Person:</h3><p><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Anna-Lisa Müller hat in Konstanz am Bodensee Soziologie, Theoretische Sprachwissenschaft, Philosophie und Neuere Deutsche Literaturwissenschaft studiert. 2004 absolvierte sie ein dreimonatiges Praktikum am Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Dortmund, bevor sie anschließend für zwei Semester zum Studium der Soziologie nach Südschweden an die Universität Växjö gewechselt ist. Nach ihrem Magisterabschluss in Konstanz forschte Anna-Lisa Müller dort am Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ in einem Forschungsprojekt zur Bedeutung von Kreativität in heutigen Gesellschaften. Ihr Interesse galt dabei besonders der Beziehung zwischen Städten und Kreativität. 2010 wechselte die Wissenschaftlerin von Konstanz an die Universität Bielefeld und schrieb dort ihre Doktorarbeit an der Bielefeld <span lang="en">Graduate School in History and Sociology (BGHS)</span>. Seit Februar 2013 arbeitet die 32-Jährige als Post-Doc und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geographie der Universität Bremen. „Die Stelle ermöglicht es mir, Themen zu bearbeiten, die an meine Doktorarbeit anschließen, aber auch darüber hinausgehen“, so Anna-Lisa Müller.
</p><p><br>Die Dissertation mit dem Titel „<span lang="en">Green Creative Cities.</span> Zur Gestaltung eines Stadttypus des 21. Jahrhunderts“ ist 2013 im Verlag UVK in Konstanz unter dem Titel „<span lang="en">Green Creative City</span>“ erschienen und kostet 49,90 Euro. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut für Geographie<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Anna-Lisa Müller<br>Telefon: 0421 218-67141<br>E-Mail: <a href="mailto:anna-lisa.mueller@uni-bremen.de">anna-lisa.mueller@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.geographie.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.geographie.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11580</guid>
                            <pubDate>Fri, 07 Feb 2014 12:51:00 +0100</pubDate>
                            <title>Studentische Raketenprojekte im Bremer Fallturm</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studentische-raketenprojekte-im-bremer-fallturm-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 044 / 07. Februar 2014 SC
</p><p>Vier Studierenden-Teams aus Belgien, Schottland, Schweden, Rumänien und vier aus Deutschland reisen vom 10. bis 14. Februar 2014 zum Bremer Fallturm. Zweck des Besuchs sind aber keine Fallturmexperimente sondern Vorbereitungen für einen Raketenstart. Seit Anfang 2013 arbeiten die Studierenden an ihren selbstentwickelten Experimenten, die sie bereits in Raketenmodule integriert haben. Im Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen werden nun jeweils vier Experimentmodule zu einer wissenschaftlichen Nutzlast zusammengebaut und technischen Tests unterzogen, die unter anderem prüfen, ob die Konstruktionen den hohen mechanischen Anforderungen eines Raketenstarts standhalten.
</p><p>Für die Studierenden ist es eines der wichtigsten Lernziele des REXUS-Programms (RaketenEXperimente für UniversitätsStudierende), ein vollständiges, 18 Monate dauerndes Raumfahrtprojekt in eigenständiger Teamarbeit durchzuführen. Die Teams müssen sich selbstständig organisieren, ihr eigenes Experiment entwerfen und zusammenbauen und einige technische Prüfstufen erfolgreich bestehen. Nach einer einführenden Trainingswoche am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen und mehreren Überprüfungen des Designs und des Einbaus (<span lang="en">Preliminary Design Review, Critical Design Review, Integration Progress Review)</span> wurden die Versuchsaufbauten Mitte Januar 2014 von den Ingenieuren des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation am Universitätsort der Studierenden kritisch begutachtet. Mit Bestehen dieses „<span lang="en">Experiment Acceptance Review</span>“ waren die Aufbauten für die Reise zur Integrationswoche nach Bremen zugelassen. 
</p><p>In der Integrationswoche im <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr> findet als erstes eine Inspektion jedes einzelnen Moduls statt, bei der nochmals überprüft wird, ob alles richtig zusammengebaut ist, die Kabel korrekt geführt sind, Stecker und Schrauben fest sitzen. Dieses geschieht unter anderem durch den gefürchteten Shaker-Test, mit dem die Experimente dem Schwingungsprofil eines Raketenstarts ausgesetzt werden, um zu prüfen, ob ihre mechanische Stabilität diesen extremen Anforderungen auch standhält. Danach wird getestet, ob die jeweiligen Schnittstellen zum Raketenservicemodul einwandfrei funktionieren. Das Raketenservicemodul versorgt die Experimente mit Strom, sendet Signale zur Experimentsteuerung und empfängt die Experimentdaten, die während des späteren Raketenflugs per Direktübertragung in das Kontrollzentrum geleitet werden. Abschließend werden jeweils vier Module zur wissenschaftlichen Nutzlast einer REXUS-Rakete zusammengebaut, alle Experimente eingeschaltet und so betrieben, wie es beim späteren Flug vorgesehen ist. Nur so kann festgestellt werden, ob sie miteinander kompatibel sind und sich nicht gegenseitig, <abbr title="zum Beispiel">z.B.</abbr> durch elektromagnetische Felder, in ihrer Funktion stören. 
</p><p>Folgende Teams werden zur Integrationswoche im Bremer Fallturm sein:
</p><h3>Experimente der REXUS 15 Rakete </h3><p>* <span lang="en">StrathSat-R2 – Investigation into the use of two Cubesat-based deployable inflatable structures<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; University of Strathclyde</span>, Großbritannien<br>Ziel des Experiments ist eine raumfahrtorientierte Technologieentwicklung. Während des Raketenfluges werden zwei Minisatelliten aus dem <abbr title="RaketenEXperimente für UniversitätsStudierende">REXUS</abbr>-Modul ausgesetzt. Diese enthalten verschiedene Strukturen, die in der Schwerelosigkeit durch Aufblasen entfaltet werden, wie <abbr title="zum Beispiel">z.B.</abbr> ein Sonnensegel, und damit auf ihre Einsetzbarkeit für Raumfahrtmissionen getestet werden.
</p><p>* <span lang="en">FOVs – Fibre-Optic Vibration Sensing Experiment<br></span>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Technische Universität München, Deutschland<br>Im Experiment wird ein neu entwickelter faseroptischer Sensor zur Messung von Beschleunigungen während des Raketenflugs getestet. Insbesondere beim Einsatz mehrerer Sensoren in einem System liegen seine Vorteile gegenüber den bisher herkömmlich verwendeten elektrischen Sensoren vor allem in seiner geringeren Masse und Größe, der Möglichkeit, viele Sensoren als Kaskade mit nur einem Kabel zu verbinden, dem Nichtauftreten von elektromagnetischen Wechselwirkungen und dem Einsatz bei sehr hohen und tiefen Temperaturen. 
</p><p>* <span lang="en">MEDUSA – MEsurement of the D-region plasma USing Active falling plasma probes</span>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Universität Rostock, Deutschland<br>Das Atmosphärenforschungs-Experiment führt Messungen im Plasma der unteren Ionosphäre durch mit dem Hintergrund, die Bildung von Strukturen besser zu verstehen, die in der Polarregion im Winter zu Radar-Echos in 55 bis 85 Kilometern Höhe führen. Aus der Rakete werden dazu auf einer Höhe von ca. 90 Kilometern zwei Sonden ausgeworfen, die während ihres Falls zur Erdoberfläche die Ionendichte messen. Die Sonden, die durch eigene kleine Fallschirme abgebremst werden, werden zur Auswertung der Daten geborgen. 
</p><p>* <span lang="en">ISAAC – Infrared Spectroscopy to Analyse the upper Atmosphere’s Composition</span>&nbsp;&nbsp;&nbsp; <abbr title="Royal Institute of Technology" lang="en">KTH</abbr>, Schweden<br>In der Flugphase werden zwei Objekte aus der <abbr title="RaketenEXperimente für UniversitätsStudierende" lang="de">REXUS</abbr>-Rakete ausgesetzt. Dabei soll das erste Objekt während des freien Falls das andere optisch erkennen und nachverfolgen. Eine zweite Nutzlast soll die CO2-Konzentration in der Atmosphäre messen. 
</p><h3>Experimente der REXUS 16 Rakete</h3><p>* <span lang="en">HORACE – HORizon ACquisition Experiment</span>&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br>Julius-Maximillians-Universität Würzburg, Deutschland<br>Mit dem Experiment wird ein neues Verfahren zur Lagebestimmung eines Flugkörpers demonstriert. Mit Hilfe eines eingebetteten Bildverarbeitungsalgorithmus sollen aus während des Flugs aufgenommenen Bildern einer normalen Kamera direkt die Erd-Horizontlinie und der Erdmittelpunkt ermittelt werden. Dies könnte in einer zukünftigen Anwendung als Orientierung dienen, unkontrolliert trudelnde Nutzlasten, wie <abbr title="zum Beispiel">z.B.</abbr> taumelnde Satelliten, auf ihrer Flugbahn autonom zu stabilisieren. 
</p><p>* <span lang="en">MOXA – Measurements of Ozone and oXygen in upper Atmosphere</span>&nbsp;Technische Universität Dresden, Deutschland<br>An Bord der Rakete soll ein neuentwickelter hochsensibler Sensor zur Messung der Konzentration und Verteilung von Ozon in der Erdatmosphäre getestet und für den Einsatz in der Raumfahrt qualifiziert werden. Mit zwei weiteren Sensoren werden gleichzeitig atomarer und molekularer Sauerstoff gemessen. Die präzise Bestimmung von Restgasen dient der Überprüfung vorhandener bzw. der Erstellung neuer Atmosphärenmodelle.
</p><p>* <span lang="en">CWIS – Chemical Waves in Soret Effect<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; University of Naples Federico II, Italien; University of Brussels,</span> Belgien<br>Ziel des Experiments ist die Visualisierung einer chemischen Welle, die durch den Soret Effekt produziert wird. Dieser Effekt entsteht, wenn sich die kleinen, leichten Moleküle und die großen, schweren Moleküle einer binären Flüssigkeit (Mischung aus zwei verschiedenen chemischen Komponenten) aufgrund einer starken Temperaturveränderung voneinander trennen. Auf der Erde wird dieser Effekt durch den wegen der Schwerkraft auftretenden Auftrieb überlagert und ist somit nicht sichtbar.
</p><p>* <span lang="en">LOW-GRAVITY – Laser Output in microgravity<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Polytechnic University of Bucharest, Rumänien; University of Durham, </span>Großbritannien<br>Das Experiment untersucht das Verhalten von Materialien unter reduzierter Gravitation. Während des Raketenfluges werden im <abbr title="RaketenEXperimente für UniversitätsStudierende">REXUS</abbr>-Modul Legierungen durch einen Laser geschmolzen, um sie anschließend unter den herrschenden Bedingungen erstarren zu lassen. Durch Analyse der Proben können Erkenntnisse über die Deformation der Oberflächen und den Erstarrungsprozess der Materialproben gewonnen werden. 
</p><h3>Partner</h3><p>Das <abbr title="RaketenEXperimente für UniversitätsStudierende">REXUS</abbr>/BEXUS Programm basiert auf einer Vereinbarung zwischen dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der schwedischen Weltraumbehörde (SNSB). Der schwedische Anteil ist durch Zusammenarbeit mit der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) auch für Studierende aller ESA-Mitglieds- und kooperierenden Staaten zugänglich.
</p><p>Die deutschen Studierenden-Teams werden im Auftrag des DLR-Raumfahrtmanagements in Bonn/dem Ministerium für Wirtschaft und Energie während der gesamten Projektlaufzeit von der <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr> Fallturmbetriebsgesellschaft in Bremen technisch und organisatorisch unterstützt. Dabei besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem schwedischen Raumfahrtunternehmen SSC und dem <span lang="en">ESA Education Office</span>, die die nicht-deutschen Teams in entsprechender Weise unterstützen. Die Studierenden arbeiten außerdem mit EuroLaunch zusammen, einer Kooperation von <span lang="en">SSC Esrange</span> und der Mobilen Raketenbasis MoRaBa des DLR in Oberpfaffenhofen. EuroLaunch führt die Starts der <abbr title="RaketenEXperimente für UniversitätsStudierende" lang="de">REXUS</abbr>-Raketen vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Schweden durch.
</p><p><strong>Hinweis für Presseanfragen</strong>: Am Mittwoch, den 12. Februar 2014, stehen die Teams für eventuelle Interviewanfragen zur Verfügung. 
</p><p>Ansprechpartner für inhaltliche Fragen:<br>Simon Mawn: 0421 218-57758; <a href="mailto:simon.mawn@zarm.uni-bremen.de">simon.mawn@zarm.uni-bremen.de</a><br>Ansprechpartnerin für allgemeine Presseanfragen: <br>Birgit Kinkeldey: 0421 218-57755, <a href="mailto:birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de">birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 10 Feb 2014 16:29:00 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Meeresbiologin Antje Boetius mit Wissenschaftspreis der Hector-Stiftung ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-meeresbiologin-antje-boetius-mit-wissenschaftspreis-der-hector-stiftung-ausgezeichnet-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 047 / 10. Februar 2014 SC 
</p><p>Die Hector-Stiftung vergibt an herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler deutscher Spitzenuniversitäten den Wissenschaftspreis der Stiftung: Seit kurzem gehört die Bremer Professorin Antje Boetius zum exklusiven Kreis der Ausgezeichneten. Neben Professorin Antje Boetius haben in diesem Jahr die Professoren Christoph Klein (Ludwig-Maximilians-Universität München) und Karl Leo (Technische Universität Dresden) den mit jeweils 150.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis erhalten. Gleichzeitig wurden sie zum „Hector <span lang="en">Fellow</span>“ ernannt. Die Forschungsgebiete der inzwischen 18 <span lang="en">Fellows</span> sind ganz unterschiedlich, doch alle verbindet neben herausragender Forschungsaktivitäten das hohe Engagement in der Lehre. 
</p><p>Antje Boetius ist seit 2009 Professorin für Geomikrobiologie an der Universität Bremen. Zugleich leitet sie am Bremer Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie die Forschungsgruppe Mikrobielle Habitate und am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven die Helmholtz-Max-Planck-Forschungsgruppe für Tiefseeökologie und -technologie. Diese Brückengruppe ist gemeinsam von der Helmholtz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft im Dezember 2008 eingerichtet worden. Im Januar 2014 wurde Antje Boetius auch der Vorsitz der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrates übertragen. <br><br>Antje Boetius Forschungsschwerpunkte gelten der Tiefsee und den Polarregionen. Dabei untersucht sie zum Beispiel Fragestellungen, wie auch noch so kleine Energiequellen vom Leben effizient genutzt werden. Bei mehr als 40 Forschungsexpeditionen hat sie sich unter anderem mit den Veränderungen des arktischen Ökosystems durch den Eisrückgang beschäftigt.
</p><p>Achtung Redaktionen: In der Uni-Pressestelle kann ein Foto von Professorin Antje Boetius angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Geowissenschaften<br>Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie <br>Tel. 0421 2028860<br>E-Mail: <a href="mailto:aboetius@mpi-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">aboetius@mpi-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 12 Feb 2014 12:42:00 +0100</pubDate>
                            <title>Die „Heimatfront“ in Bremen : Szenische Lesung zum Ersten Weltkrieg</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/die-heimatfront-in-bremen-szenische-lesung-zum-ersten-weltkrieg-1</link>
                            
                            <description>Die „Heimatfront“ in Bremen : Szenische Lesung zum Ersten Weltkrieg - Wie verändert der Krieg Stadt und Menschen? / Lesung am 18. Februar mit der  bremer shakespeare company</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 048 / 12. Februar 2014 JS
</p><p>Bremen im Ersten Weltkrieg: Wie verändert der Krieg das Leben in der Stadt, wie verändert er die Stadt selbst? Welche Hoffnungen, Erwartungen, Ängste löst er bei den Menschen aus? Wie gestalten, erleben und erleiden sie die „Heimatfront“? Diesen Fragen widmet sich die szenische Lesung „Eine Stadt im Krieg. Bremen 1914-1918“ des Projekts „Aus den Akten auf die Bühne“ unter Leitung von <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Eva Schöck-Quinteros (Universität Bremen) in Kooperation mit der bremer <span lang="en">shakespeare company</span>. Die szenische Lesung bringt überlieferte Dokumente zum Sprechen und zeichnet auf diese Weise das Bild einer Stadt, in der der Krieg allgegenwärtig ist.
</p><p>„Eine Stadt im Krieg…“ feierte bereits im April 2013 im Theater am Leibnizplatz Premiere und steht nun wieder auf dem Spielplan der bremer <span lang="en">shakespeare company</span>. Zusätzlich zu den Aufführungen in Bremen stehen in diesem Jahr bislang zwei Gastspiele an: Auf Einladung der Bremischen Landesvertretung wird „Eine Stadt im Krieg: Bremen 1914-1918“ am 2. und 3. Juni in Brüssel gezeigt. In Dresden wird die Lesung am 19. September im Rahmenprogramm zu der Ausstellung im Militärmuseum aufgeführt.
</p><p>Die nächste Aufführung in Bremen findet statt am 18. Februar 2014 um 19.30 Uhr im Theater am Leibnizplatz. Karten sind erhältlich in der bremer <span lang="en">shakespeare company</span> (12 Euro/ermäßigt 6 Euro).
</p><h3>Alle Termine im Überblick:</h3><p>18. Februar<br>24. März<br>7. und 12. Mai<br>4. und 24. Juni<br>jeweils 19.30 Uhr, Theater am Leibnizplat
</p><h3>Über das Projekt</h3><p>Unter dem Motto “Aus den Akten auf die Bühne” entstehen seit 2007 an der Universität Bremen Geschichts- und Theaterprojekte zu Themen aus der Vergangenheit der Hansestadt. Studierende des Instituts für Geschichtswissenschaft und Schauspieler der bremer <span lang="en">shakespeare company </span>entwickeln und inszenieren szenische Lesungen auf der Basis historischer Originaldokumente. Das Konzept für dieses bundesweit einmalige Projekt entwickelte die Bremer Historikerin Eva Schöck-Quinteros. Ziel ist es, Akten auf der Bühne zum Sprechen zu bringen und auf diese Weise einem breiten Publikum quellenbasierte Forschung zugänglich zu machen. Das Projekt wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt es eine „Recognition of Distinction“ als einziges Projekt aus Deutschland in dem europaweit ausgeschriebenen Wettebewerb „<span lang="en">EngageU - Best Innovations in European University&nbsp; Outreach and Public Engagement“.</span></p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Eva Schöck-Quinteros<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-67251<br>E-Mail: <a href="mailto:esq@uni-bremen.de">esq@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.sprechende-akten.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.sprechende-akten.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 13 Feb 2014 10:24:00 +0100</pubDate>
                            <title>Ozeanversauerung: Die Augenzeugen kommen zu Wort</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ozeanversauerung-die-augenzeugen-kommen-zu-wort-1</link>
                            
                            <description>Forscher entwickeln realistische Szenarien über die Folgen des Ozeanwandels unter Beteiligung betroffener Akteure / Wissenschaftler der Uni Bremen führten Interviews mit der Fischwirtschaft, der Tourismusbranche und den Behörden in Norwegen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 050 / 13. Februar 2014 SC
</p><p>Durch den steigenden Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre nimmt die Versauerung der Weltmeere immer mehr zu. Der Säuregrad des Meerwassers wächst in einer Geschwindigkeit, die in der Erdgeschichte beispiellos ist – mit noch weitgehend unbekannten Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft. Denn der Anstieg des Säuregehalts und der Wassertemperaturen sowie weitere Stressfaktoren dürften die marinen Ökosysteme dramatisch verändern. Wissenschaftler der Universität Bremen sind innerhalb des deutschen Forschungsnetzes <span lang="en">BIOACID (Biological Impacts of Ocean ACIDification)</span> dabei, ein Computermodell zu entwickeln, das die ökologischen und sozioökonomischen Folgen dieser Veränderungen erfasst. Als Grundlagen für das Modell dienen Interviews und Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern der Fischerei- und Tourismusbranche, der staatlichen Behörden sowie der Umweltorganisationen in Norwegen. 
</p><p>„Eine systemische Sichtweise kann dabei helfen, die sozioökonomischen Auswirkungen des Ozean- und Klimawandels zu analysieren und Anpassungsstrategien zu entwickeln“, sagt <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Stefan Gößling-Reisemann vom Forschungszentrum Nachhaltigkeit artec der Universität Bremen, einer der beteiligten Bremer Wissenschaftler. „Wir bringen Betroffene und Wissenschaftler an einen Tisch, um gemeinsam die wissenschaftlichen Fragestellungen zu erkennen, die für die gesellschaftliche Zukunft entscheidend sind.“ Norwegen wurde als Untersuchungsregion gewählt, weil dort frühzeitige Veränderungen in der Ozeanchemie erwartet werden und die Fischindustrie, einer der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes, ebenso wie der Fremdenverkehr die Auswirkungen der ökologischen Veränderungen der Ozeane zuerst spüren werden. 
</p><h3>Norwegische Fischer erleben den Meereswandel täglich</h3><p>Die Fischer in Norwegen erleben bereits die Auswirkungen des marinen Ökosystemwandels. „Für uns war beeindruckend, wie viel die Fischer über ökologische Zusammenhänge und auch Veränderungen wissen“, sagt Stefan Königstein, Meeresbiologie an der Uni Bremen. Sie werden Tag für Tag mit Veränderungen im Meer konfrontiert: Kabeljau- und Makrelenbestände ändern ihre Verbreitung und ihre Laichgründe, neue Fischarten wie Sardinen tauchen in norwegischen Gewässern auf. Diese Verschiebungen könnten die Küstenfischerei vor große Probleme stellen, da die kleinen Boote den Fischbeständen nicht auf die hohe See hinaus folgen können. Gerade im hohen Norden Norwegens sind bereits immer mehr Fischbestände aus den Fjorden verschwunden, was dem indigenen Volk der Samen einen wichtigen Teil seiner Existenzgrundlage entzieht und die samische Kultur bedroht. Auch der Tourismus, mit Sportangeln und Walbeobachtung eine wichtige Einnahmequelle im Norden, wird von den Veränderungen im Nahrungsnetz betroffen sein.
</p><p>Das Bremer Forscherteam hat diese und zahlreiche weitere Erkenntnisse in einem Bericht zusammengefasst, der auf der europäischen Wissenschaftsplattform ZENODO frei verfügbar ist&nbsp; (<a href="http://www.zenodo.org/record/8317" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zenodo.org/record/8317</a>). Gößling-Reisemann und Königstein sind nun damit beschäftigt, die Zusammenhänge in ihr Computermodell einzuarbeiten. „Die Wissenschaft hat noch einen langen Weg vor sich, um die Auswirkungen des Klimawandels auf die komplexen marinen Ökosysteme zu verstehen. Aber wir haben bereits viel von den Menschen gelernt, die tagtäglich Kontakt mit dem Meer haben.“
</p><h3>Das <abbr title="Biological Impacts of Ocean Acidification" lang="en">BIOACID</abbr>-Forschungsprojekt</h3><p><span lang="en">Biological Impacts of Ocean Acidification II</span> (Biologische Auswirkungen der Ozeanversauerung, Phase II) ist ein Verbundprogramm, das vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel koordiniert wird. 14 weitere Forschungseinrichtungen und -verbünde arbeiten mit. Aus Bremen sind beteiligt das Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM), das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), die Universität Bremen sowie das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie. Ziel von <abbr title="Biological Impacts of Ocean Acidification">BIOACID</abbr> II ist es, die Kette von biologischen Mechanismen - die Reaktionen von Organismen, deren Auswirkungen auf Nahrungsnetze und Ökosysteme sowie die sozio-ökonomischen Konsequenzen zu erfassen und besser zu verstehen. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann Bildmaterial angefordert werden. Kontakt: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a> , Tel. 0421 – 218 60150
</p><p>Weitere Informationen: <a href="http://www.bioacid.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bioacid.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11584</guid>
                            <pubDate>Wed, 12 Feb 2014 13:44:00 +0100</pubDate>
                            <title>Logistik und Bildung: Reisekonferenz durch Asien</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/logistik-und-bildung-reisekonferenz-durch-asien-1</link>
                            
                            <description>16. bis 24. Februar 2014: Bremer Delegation auf zehntägiger Reise durch Asien</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 049 / 12. Februar 2014 RO
</p><p>Die Uni Bremen ist ein international anerkannter Kooperationspartner – das zeigt sich eindrucksvoll bei der Liste der Institutionsvertreter, die sich kommende Woche zur Planung internationaler Projekte zusammenfinden. Die Form ist eher ungewöhnlich: Die Treffen finden nicht an einem Tag und an einem Ort statt – es geht um eine zehntägige Reisekonferenz vom 16. bis 24. Februar 2014 in Asien, organsiert vom Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, Produktionswirtschaft und Industriebetriebslehre der Universität Bremen. Deutsche sowie asiatische Experten aus Ho Chi Minh-City, Hanoi, Shanghai und Hongkong werden im Verlauf der Konferenz über Themen aus dem Bereich Logistik und Bildung diskutieren. Das Thema der Konferenz: „Sicheres Hinterland und effiziente Hafenstädte: Bildungs- und Forschungskooperation zwischen Deutschland, der Volksrepublik China und der Sozialistische Republik Vietnam. Die Reise steht unter der Schirmherrschaft des <span lang="en">Asian-German Knowledge Networks für Transport und Logistik</span> (AGKN). Unterstützt wird sie vom internationalen Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (IB BMBF).<br><br>Der Asiatisch-Pazifische Forschungsraum ist heute neben Europa und Nordamerika der drittgrößte Forschungs- und Bildungsraum weltweit. China als auch Vietnam verzeichnen ein rapides Wachstum in der Transport- und Infrastrukturentwicklung sowie der Logistikwettbewerbsfähigkeit. Auf der Reisekonferenz werden sechs deutsche sowie vier asiatische Expertinnen und Experten aus Bildungs- und Forschungseinrichtungen aus Ho Chi Minh City, Hanoi, Shanghai und Hongkong im Bereich Transport und Logistik diskutieren und ebenso wegweisende, zukünftige Kooperationen zwischen der Heimatuniversität und dem öffentlichen Sektor im Dialog besprechen. Auch die Interessen aus Wirtschaft und Industrie sollen dabei berücksichtigt werden.<br><br>Die Liste der teilnehmenden Institutionen ist hochkarätig besetzt: Neben der Universität Bremen beteiligen sich die Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht, das Bremer Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik, die Universität Hamburg, das Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen, die <span lang="en">National Economics University Hanoi </span>(Vietnam), die <span lang="en">Hong Kong Polytechnic University</span> (China), die <span lang="en">School of Naval Architecture Ocean and Civil Engineering Shanghai</span> (China), die <span lang="en">Ho Chi Minh University of Transport </span>(Vietnam) und viele andere. Genaue Informationen über die fachlichen Vorträge einzelner Teilnehmer sind auf der Webseite des AGKN-Netzwerks verfügbar: <a href="http://agkn.de/conferenceontour2014" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://agkn.de/conferenceontour2014 </a><br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Wirtschaftswissenschaft<br>Irina Dovbischuk<br>Forschungskoordinatorin<br>Telefon: 0421 218 66766<br>E-Mail: <a href="mailto:dovbischuk@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">dovbischuk@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.agkn.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.agkn.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11585</guid>
                            <pubDate>Thu, 13 Feb 2014 10:49:00 +0100</pubDate>
                            <title>Uni Bremen erhält Büste des chilenischen Literaturnobelpreisträgers Pablo Neruda</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-erhaelt-bueste-des-chilenischen-literaturnobelpreistraegers-pablo-neruda-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 051 / 13. Februar 2014 SC
</p><p>Der Campus der Universität Bremen wird um eine Attraktion reicher: Am 7. Februar 2014 ist in einer Feierstunde im Hörsaalgebäude die Büste von Pablo Neruda der Universität Bremen übergeben worden. Es handelt sich dabei um eine Schenkung der Botschaft der Republik Chile und der chilenischen Kunstgiesserei Fundición Progreso, die durch den Bremer Honorarkonsul Chiles Reinhard R. Kütter vermittelt wurde. Die feierliche Übergabe fand im Beisein des chilenischen Botschafters in Deutschland S.E. Jorge O’Ryan Schütz und des Bremer Honorarkonsuls statt. In ihrem Festvortrag würdigte Professorin Delia González de Reufels vom Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen die literarische Bedeutung und das politische Wirken des chilenischen Schriftstellers, der 1971 den Literaturnobelpreis erhalten hat. Für den poetischen Rehmen der Veranstaltung sorgte Alsvaro Solar mit dem Flötisten Christian Vasquez.
</p><p>In einem Grußwort wies Professorin Yasemin Karakasoglu, Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität, auf die traditionellen Verbindungen der Universität Bremen zu Lateinamerika, insbesondere Chile hin. So hat die Universität Bremen nach dem Militärputsch in Chile vom 11. September 1973 gegen die gewählte sozialistische Regierung unter Salvador Allende zahlreichen Wissenschaftlern Zuflucht vor politischer Verfolgung geboten. 1978 waren acht Gastprofessoren aus Chile an der Universität tätig. Die Verbundenheit mit den Freiheitsbewegungen Lateinamerikas sind ein wichtiger Teil unserer Institutionsgeschichte. „Seither sind die Beziehungen der Universität Bremen zu Chile im Besonderen und Südamerika insgesamt ein wichtiger Bestandteil unserer internationalen Orientierung und Vernetzung“, betonte Karakasoglu. 
</p><p>Lateinamerikanische Kunst als Ausdruck politischer Aktion gehört zur Geschichte der Universität Bremen. So prägte die 1976 entstandene Wandmalerei „Antifaschistischer Widerstand in Chile“ zweieinhalb Jahrzehnte lang das Bild des Boulevards. In der Tradition der „Murales“ fertigte die berühmte Wandmalgruppe „Brigada Luis Corvalan“ – die sich später in "Brigada Pablo Nerude" umbenannte – ein flächig-expressives Gemälde über Repression und Widerstand in Chile an.
</p><p>Die Murales gingen aus der mexikanischen Bilderkunst der revolutionären 30er-Jahre hervor, die in Chile der Unidad Popular weiterentwickelt wurde. Mit dem Errichten der Glashalle und dem Umbau des Boulevards musste das Wandbild weichen. Heute ist es auf dem Erdwall vor dem Unibad der Verwitterung ausgesetzt. Es gibt aber Hoffnungen, das Bildmotiv zu retten. 
</p><p>Die der Uni Bremen geschenkte Büste von Pablo Neruda ist vom chilenischen Künstler José La Flor geschaffen worden. Er arbeitet eng mit der Giesserei Fundición Progreso. Beide haben sich zum Ziel gesetzt, Denkmäler chilenischer Persönlichkeiten mit ihrem Land verbundenen Institutionen im Ausland zu schenken. Der chilenische Botschafter Jorge O’Ryan Schütz freute sich bei der Feier in der Uni Bremen, dass die Büste Pablo Nerudas einen „angemessenen Platz in dieser Stadt findet, in dieser Universität als internationalem Ort, um sich zu begegnen und Verständnis für einander zu entwickeln.“ 
</p><p>Die Büste Nerudas wird in einigen Monaten ihren endgültigen Standort an der Enrique-Schmidt-Straße hinter der Keksdose in direkter Nähe zur Büste von Simon Bolivar und in Sichtweite zum chilenischen Wandgemälde einnehmen. In der Zwischenzeit wird der Sockel für die Neruda-Büste angefertigt.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle können Fotos von der feierlichen Übergabe der Neruda-Büste angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Yasemin Karakasoglu<br>Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität<br>E-Mail: <a href="mailto:kon3@uni-bremen.de">kon3@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11586</guid>
                            <pubDate>Fri, 14 Feb 2014 12:24:00 +0100</pubDate>
                            <title>„unifreunde“ verleihen Bremer Studienpreis 2013 für herausragende Abschlussarbeiten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/unifreunde-verleihen-bremer-studienpreis-2013-fuer-herausragende-abschlussarbeiten-1</link>
                            
                            <description>Festveranstaltung am 17. Februar 2014 im Bremer Rathaus mit der Bremer Wissenschaftssenatorin Professorin Eva Quante-Brandt / Fototermin um 17:50 Uhr</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 052 / 14. Februar 2014 SC
</p><p>Sechs Absolventinnen und Absolventen der Universität Bremen werden am Montag, dem 17. Februar 2014, ab 18 Uhr in der Oberen Rathaushalle des Bremer Rathauses für ihre hervorragenden Dissertationen, Master- und Magisterarbeiten ausgezeichnet. Viermal vergeben die „unifreunde“ den Bremer Studienpreis 2013. Bereits seit 1983 würdigt die Gesellschaft der Freunde der Universität Bremen und der Jacobs <span lang="en">University</span> Bremen („unifreunde“) mit diesem Preis außergewöhnliche Abschlussleistungen. Zugleich werden zwei Sonderpreise für natur- und ingenieurwissenschaftliche Dissertationen vergeben. Die Stifter sind die Firma Bruker Daltonik GmbH und der <span lang="en">Rotary Club </span>Bremen-Roland. Die Preisverleihung nimmt Professor Bengt Beutler, Vorsitzender der „unifreunde“, vor. Ein Grußwort spricht die Bremer Senatorin für Bildung und Wissenschaft, Professorin Eva Quante-Brandt. Die Laudationes hält Professor Kurosch Rezwan, Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Bremen. Für den musikalischen Rahmen sorgt das Bremer Trio Permesso.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Ein Fototermin mit den Preisträgerinnen und Preisträgern sowie der Senatorin für Bildung und Wissenschaft, Professorin Eva Quante-Brandt, dem Vorsitzenden der „unifreunde“, Professor Bengt Beutler, und dem Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Uni Bremen, Professor Kurosch Rezwan, findet um 17:50 Uhr im Rathaus statt.
</p><h3>Die Preisträgerinnen und Preisträger des Bremer Studienpreises 2013 und der Sonderpreise:</h3><p>Dissertation im Bereich Natur- und Ingenieurwissenschaften:<br><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Yasir Zaki <br>Thema:<span lang="en"> Future Mobile Communications: LTE Optimization and Mobile Network Virtualization</span><br><br>Masterarbeit im Bereich Natur- und Ingenieurwissenschaften:<br>Peter Hansen <br>Thema:<span lang="en"> Non-Uniform Data Complexity of Query Answering in the Presence of Weakliy Guarded TGDs</span><br><br>Dissertation im Bereich Sozial- und Geisteswissenschaften:<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Sigrid Kannengießer<br>Thema: Translokale Ermächtigungskommunikation. Die mediatisierte Vergemeinschaftung zivilgesellschaftlicher Akteure
</p><p>Magisterarbeit im Bereich Sozial- und Geisteswissenschaften:<br>Anke Katharina Drewitz<br>Thema: Religiöse Vergemeinschaftung im Internet am Beispiel des Cube-Mags und des Misawa-Forums<br><br>Sonderpreis Bruker Daltonik:<br><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Thomas Veltzke<br>Thema: <span lang="en">On gaseous microflows under isothermal conditions</span></p><p>Sonderpreis <span lang="en">Rotary Club</span> Bremen-Roland:<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Amin Ardestani<br>Thema: <span lang="en">Targeting beta-cell apoptosis in diabetes: The role mammalian Sterile Kinase 1 (MST1)</span></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Referat Rektoratsangelegenheiten<br>Jenny Roskosch<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-60113<br>E-Mail: <a href="mailto:jenny.roskosch@uni-bremen.de">jenny.roskosch@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 17 Feb 2014 15:55:00 +0100</pubDate>
                            <title>Daniel Meyer erhält begehrten Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2014</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/daniel-meyer-erhaelt-begehrten-heinz-maier-leibnitz-preis-2014-1</link>
                            
                            <description>Deutsche Forschungsgemeinschaft zeichnet den Bremer Naturwissenschaftler in der Fertigungstechnik für herausragende Leistungen aus</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 053 / 17. Februar 2014&nbsp; KUB
</p><p>Gelebte Interdisziplinarität: Dafür stehen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Daniel Meyer, der mit seiner Forschung an der Universität Bremen Natur- und Ingenieurwissenschaften weiter zusammenführt. Jetzt freut sich der studierte Biologe und promovierte Ingenieur über den renommiertesten deutschen Preis für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler: Wie heute bekannt gegeben wurde, wird ihm am 12. Mai 2014 in Berlin der Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) verliehen.
</p><h3>Der Preisträger</h3><p><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Dipl.-Biol. Daniel Meyer ist seit 2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Professor Ekkard Brinksmeier im Fachgebiet Fertigungsverfahren des Fachbereichs Produktionstechnik – Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik der Universität Bremen. Seit 2011 leitet er eine interdisziplinäre interne Nachwuchsforschergruppe und übernimmt darüber hinaus die Aufgaben des Oberingenieurs im Fachgebiet. Meyer ist 34 Jahre alt und hat an der Universität Bremen Biologie studiert. 
</p><p>Sein ausgeprägtes Interesse an interdisziplinären Arbeiten zeigte sich bereits während des Studiums und führte dazu, dass Meyer sich für eine ingenieurwissenschaftliche Promotion in der Fertigungstechnik entschied. Innerhalb kürzester Zeit gelang es ihm, seine naturwissenschaftliche Grundausbildung auf ingenieurwissenschaftliche Fragestellungen zu übertragen. Inzwischen ist Meyer ein national wie international anerkannter Fachmann für die Zusammenhänge zwischen Fertigungsprozessen und den Modifikationen im bearbeiteten Werkstoff, vor allem in Verbindung mit Kühlschmierstoffen.
</p><p>„Die mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis verknüpfte Würdigung gibt <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Meyer die in der deutschen Forschungslandschaft seltene aber unschätzbare Möglichkeit zur eigenverantwortlichen Durchführung und Vertiefung seiner hochrelevanten Studien. Der Effekt dieser Arbeiten auf den interdisziplinären Dialog in der Produktionstechnik ist enorm, da wissenschaftlicher Fortschritt heutzutage vor allem an den Schnittstellen verschiedener Fachdisziplinen stattfindet“, sagt Professor Brinksmeier.
</p><p>Im August 2013 wurde Meyer bereits mit der renommierten <span lang="fr">F.W. Taylor Medal</span> des <span lang="fr">College International pour la Recherche en Productique (CIRP) </span>ausgezeichnet. Die <span lang="fr">F.W. Taylor Medal</span> ist die höchste internationale Auszeichnung für junge produktionstechnische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
</p><h3>Die Auszeichnung</h3><p>Die <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> vergibt den nach ihrem ehemaligen Präsidenten benannten Heinz Maier-Leibnitz-Preis an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in Anerkennung für herausragende Leistungen. Der Preis gilt als die angesehenste Auszeichnung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland. Er soll die Preisträgerinnen und Preisträger darin unterstützen, ihre wissenschaftliche Laufbahn geradlinig weiterzuverfolgen. Mit dem Preis verbunden ist eine Fördersumme von 20.000 €. Die insgesamt zehn Ausgezeichneten unterschiedlicher Disziplinen wurden von einem Auswahlausschuss gewählt, der von der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) berufen wurde. Insgesamt waren 147 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorgeschlagen und begutachtet worden.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Porträtbilder von <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Daniel Meyer finden Sie zum Download unter: <a href="https://www3.zfn.uni-bremen.de/server/content/teraload/uploads/k64Q8xhIaWqeFfx4/Daniel_Meyer.zip" target="_blank" rel="noreferrer">https://www3.zfn.uni-bremen.de/server/content/teraload/uploads/k64Q8xhIaWqeFfx4/Daniel_Meyer.zip</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik <br>Isabell Harder M. A. (Öffentlichkeitsarbeit)<br>E-Mail <a href="mailto:harder@iwt-bremen.de">harder@iwt-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 /218-51188<br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 18 Feb 2014 10:14:00 +0100</pubDate>
                            <title>Neues Promotionsprogramm gestartet: EU fördert exzellente Doktorandenausbildung zu Osteuropa an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neues-promotionsprogramm-gestartet-eu-foerdert-exzellente-doktorandenausbildung-zu-osteuropa-an-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 054 / 18. Februar 2014 RO 
</p><p>„Post-Soviet Tensions“ – so lautet der Titel des neuen Doktorandenprogramms, das die Europäische Union (EU) vor kurzem bewilligt hat. Ab dem Frühjahr 2014 werden 14 Promovierende der Politik- und Sozialwissenschaften zu den Verhältnissen in Ländern der ehemaligen Sowjetunion forschen. Die Universität Bremen ist über die Forschungsstelle Osteuropa an dem Doktorandenprogramm (<span lang="en">Initial Training Network</span>) beteiligt, das mit insgesamt 3,5 Millionen Euro von der <abbr title="Europäische Union" lang="de">EU</abbr> gefördert wird. Die jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler des Projekts forschen an Partner-Universitäten in Dublin, Oslo, St. Andrews, Tallin und Warschau. Nach Bremen kommen zwei Doktorandinnen, die von <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Heiko Pleines von der Forschungsstelle Osteuropa betreut werden. Gleichzeitig werden sie als „<span lang="en">affiliated fellows</span>“ an der Bremen <span lang="en">International Graduate School of Social Sciences</span> (BIGSSS) forschen.
</p><h3>Bremen nimmt in der Osteuropaforschung eine herausragende Rolle ein</h3><p>Die Bremer Forschungsstelle Osteuropa ist bundesweit thematisch der erste Ansprechpartner für Mittel- und Osteuropafragen. Der Universität Bremen kommt, so der Wissenschaftsrat in seiner aktuellen Stellungnahme zum Hochschulsystem, in der Osteuropaforschung „eine herausragende Rolle zu“. Die Forschungsstelle hat unter allen deutschen Osteuropa-Instituten sowohl die höchste Drittmittelquote als auch die meisten Promovierenden.<br><br>Das Doktorandenprogramm startet mit einer Auftaktveranstaltung der besonderen Art: An der Universität Bremen findet vom 3. bis 7. März eine „<span lang="en">spring school</span>“ statt. Teilnehmen werden die 14 Doktoranden, deren Betreuer sowie die wissenschaftlichen Mitglieder des Projektes. Ziel dabei ist es, so Heiko Pleines, „die nächste Generation von Experten für die post-sowjetische Region auszubilden und natürlich auch die internationale Sichtbarkeit und Vernetzung der Forschungsstelle Osteuropa weiter zu stärken“. <br><br>Am Freitag, dem 7. März 2014, dem Abschlusstag der „<span lang="en">spring school</span>“, werden mit einem „Tag der offenen Tür“ die Studien- und Promotionsmöglichkeiten zum Schwerpunkt politische und kulturgeschichtliche Entwicklungen in Mittel- und Osteuropa vorgestellt. Interessierte sind eingeladen, sich über die internationale Ausrichtung von Lehre und Forschung an der Bremer Universität in Richtung Osteuropa und über die Doktorandenausbildung zu informieren. Die Veranstaltungen gehen von neun bis 13 Uhr. Zwischen den jeweiligen Programmpunkten besteht die Möglichkeit zu Einzelgesprächen. <br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen<br>Forschungsstelle Osteuropa <br>Dr. Heiko Pleines<br>Tel. 0421 218 69602<br>E-Mail <a href="mailto:pleines@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">pleines@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.forschungsstelle.uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11589</guid>
                            <pubDate>Tue, 18 Feb 2014 13:00:00 +0100</pubDate>
                            <title> Bremer Epidemiologin Iris Pigeot erneut in den Beirat des Zentrums für Krebsregisterdaten berufen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-epidemiologin-iris-pigeot-erneut-in-den-beirat-des-zentrums-fuer-krebsregisterdaten-berufen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 055 / 18. Februar 2014 RO 
</p><p>Die Bremer Epidemiologin Iris Pigeot, Institutsdirektorin des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS und Professorin im Fachbereich Mathematik/Informatik der Universität Bremen, ist erneut in den Beirat des Zentrums für Krebsregisterdaten berufen worden. Ihre Mitarbeit im Beirat verlängert sich damit um weitere vier Jahre bis Januar 2018. Die Einrichtung des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) im Robert Koch-Institut wurde 2009 im Bundeskrebsregistergesetz verankert. Ein 18-köpfiges Gremium, das vom Bundesminister für Gesundheit berufen wird, begleitet und berät das Zentrum bei seiner Arbeit. 
</p><h3>Erkrankungsrisiken werden ermittelt</h3><p>Wesentliches Ziel ist es, der wissenschaftlichen Forschung zuverlässige Daten zu Krebserkrankungen in Deutschland zur Verfügung zu stellen und der interessierten Öffentlichkeit das Krebsgeschehen in Deutschland zu beschreiben. Das Team am ZfKD prüft die Datensätze der Länder auf ihre Vollständigkeit und ihre Zuverlässigkeit und wertet sie länderübergreifend aus. Die Ergebnisse werden regelmäßig in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. (GEKID) publiziert.<br><br>Anhand der Daten aus den Landeskrebsregistern schätzt und analysiert das Zentrum regelmäßig die Zahl jährlich neu aufgetretener Krebserkrankungen. Neben Erkrankungs- und Überlebensraten werden weitere Indikatoren berechnet wie beispielsweise die mittleren Sterberisiken. Außerdem wird deren zeitliche Entwicklung analysiert. Die Daten werden auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zur Verfügung gestellt. 
</p><h3>Zur Person</h3><p>Iris Pigeot ist Professorin für Statistik der Universität Bremen. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Epidemiologie, die die Ausbreitung, die Ursachen und die Folgen von Krankheiten auf Bevölkerungsebene untersucht. Seit 2004 ist sie Direktorin des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS. Unter ihrer Leitung wuchs das Bremer Institut auf über 80 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an und ist seit Januar 2013 Institut der Leibniz-Gemeinschaft. Mit einer eigenen Abteilung widmet sich die Forschung am <abbr title="Institut für Epidemiologie und Präventionsforschung">BIPS</abbr> der Nutzbarmachung und Weiterentwicklung von Methoden der Biometrie für epidemiologische Fragestellungen und berät wissenschaftliche Einrichtungen bei der Konzeption und Durchführung von statistischen Analysen.<br><br><strong>Achtung Redaktion:</strong> In der Pressestelle der Uni Bremen kann unter der Telefonnummer 0421 218 60150 oder E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> ein Foto von Professorin Iris Pigeot angefordert werden. 
</p><p>Weitere Informationen 
</p><p>Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS GmbH<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Iris Pigeot<br>Tel.: 0421 218 56942<br>E-Mail <a href="mailto:pigeot@bips.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">pigeot@bips.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.bips-institut.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bips-institut.de</a><br><a href="http://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Home/homepage_node.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Home/homepage_node.html</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11590</guid>
                            <pubDate>Tue, 18 Feb 2014 14:18:00 +0100</pubDate>
                            <title>Projekt zu Migration und raschem Umweltwandel in Ghana und Indonesien startet am Freitag mit Auftakt-Workshop </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/projekt-zu-migration-und-raschem-umweltwandel-in-ghana-und-indonesien-startet-am-freitag-mit-auftakt-workshop-1</link>
                            
                            <description>VolkswagenStiftung fördert Projekt des Forschungszentrums Nachhaltigkeit der Uni Bremen
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 56 / 18. Februar 2014 KG
</p><p>Zum ersten Mal treffen sich in dieser Woche in Bremen die Verantwortlichen und Mitarbeiter aller Teilprojekte des von der VolkswagenStiftung geförderten Projektes „<span lang="en">New regional formations: Rapid environmental change and migration in coastal regions of Ghana and Indonesia</span>“. Das artec-Forschungszentrum Nachhaltigkeit der Universität Bremen untersucht in diesem Verbundprojekt die Wechselbeziehungen von Umweltveränderungen und Migration an den Küsten in Ghana und Indonesien. Beteiligt sind neben dem artec das Bremer Leibniz Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT), die Freie Universität Berlin und das Kulturwissenschaftliche Institut in Essen (KWI). Die VolkswagenStiftung fördert es mit 1,1 Millionen Euro in einem dreijährigen Zeitraum bis Dezember 2016. Zum Auftakt an diesem Freitag, 21. Februar 2014, reisen neben Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Forschungseinrichtungen auch internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an, die das Projekt als Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats oder als externe Expertinnen und Experten begleiten. Unter ihnen sind auch Migrationsforscherinnen und Naturwissenschaftler aus den beiden Partnerregionen. Die geschlossene Veranstaltung tagt im Gästehaus der Universität Bremen auf dem Teerhof. 
</p><p>„Ziel der Veranstaltung ist es, sich über die Forschungsvorhaben in den unterschiedlichen Teilprojekten auszutauschen und hierzu den Rat unseres Beirates einzuholen“, so Michael Flitner, Sprecher des Projektes und Professor am artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit. Zudem werde weiter an den übergreifenden theoretischen Ansätzen gearbeitet: „Hier wollen wir eine größtmögliche Abstimmung über das gesamte Projekt hinweg erreichen“, so Flitner weiter.
</p><p>Im Fokus des Vorhabens stehen zwei Regionen in Ghana und Indonesien, die schon seit einigen Jahrzehnten mit starken Veränderungen der Küstenmorphologie konfrontiert sind. Das Projekt wird aus verschiedenen Blickwinkeln erforschen, wie die in den betroffenen Gebieten lebenden Menschen die Umweltveränderungen bewerten und diese in ihre Entscheidungen einbeziehen. Vor dem Hintergrund der jeweiligen physischen Veränderungen untersuchen die Wissenschaftler ökonomische Anpassungsstrategien, Wanderungsgeschehen und den politischen Umgang mit den Veränderungen.
</p><p>Bereits am Donnerstag, 20.Februar 2014, wird um 12 Uhr am Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) Professor Muh Aris Marfai (Universitas Gadjah Mada, Indonesia) einen öffentlichen Vortrag mit dem Titel „<span lang="en">Sea level rise driven by climate change and their impact towards Indonesian coastal environment - an overview</span>“ halten. Ort der Veranstaltung ist der Seminarraum in der Fahrenheitstraße 8 des ZMT.
</p><p>Achtung Redaktionen: In der Uni-Pressestelle kann ein Foto angefordert werden <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>artec|Forschungszentrum Nachhaltigkeit<br>Prof. Dr. Michael Flitner<br>Tel. 0421 218 61844<br>E-Mail: <a href="mailto:flitner@uni-bremen.de">flitner@uni-bremen.de</a><br>und<br>Dipl. Geogr. Johannes Herbeck (Projektkoordination)<br>Tel. 0421 218 61833<br>E-Mail: <a href="mailto:herbeck@uni-bremen.de">herbeck@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11591</guid>
                            <pubDate>Thu, 20 Feb 2014 10:10:00 +0100</pubDate>
                            <title>ForWind: Zentrum für Windenergieforschung feierte zehnjähriges Jubiläum</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/forwind-zentrum-fuer-windenergieforschung-feierte-zehnjaehriges-jubilaeum-1</link>
                            
                            <description>Uni Bremen mit Windenergieanlage und Labor für Großverzahnmessungen beteiligt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 057 / 20. Februar 2014 SC
</p><p>Die Forschung zur Windenergie zu bündeln und den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu fördern – mit diesem Ziel ging 2004 das Zentrum für Windenergieforschung ForWind an den Start. Neun Forschergruppen der Universitäten Oldenburg und Hannover schlossen sich seinerzeit zusammen. 2009 trat die Universität Bremen dem Zentrum bei. Heute gehören ForWind an den drei Standorten insgesamt 28 Arbeitsgruppen mit fast 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Sie betreiben ingenieurwissenschaftliche und physikalische Forschung in allen Bereichen der Windenergie. 
</p><p>Mit einem Festakt im Hörsaalzentrum der Universität Oldenburg feierte ForWind sein zehnjähriges Jubiläum und blickte dabei auf eine dynamische Entwicklung zurück. Zu den Gästen zählten die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Gabriele Heinen-Kljaji?, <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Katharina Al-Shamery, Vizepräsidentin für Forschung der Universität Oldenburg, <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität Hannover, und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Martin Mehrtens, Kanzler der Universität Bremen, als Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Universitäten sowie zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. 
</p><p>„Der Forschungsverbund ForWind liefert bedeutende Impulse für die Zukunft der erneuerbaren Energien“, sagte die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Gabriele Heinen- Kljaji? anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Einrichtung. „Mit seinem starken internationalen Engagement und den engen Kooperationen mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie hat ForWind dazu beigetragen, dass sich der Nordwesten zu einem Spitzenstandort für die Windenergieforschung entwickelt hat.“
</p><p>Die Erforschung der erneuerbaren Energien habe an der Universität Oldenburg eine mehr als 30-jährige Tradition, betonte Al-Shamery anlässlich der Feierlichkeiten. „ForWind – gegründet mit Unterstützung des Landes Niedersachsen – belegt auf hervorragende Weise, wie Aktivitäten und Kompetenzen in einer starken Kooperation gebündelt werden können. Die nachhaltige Energieversorgung aus erneuerbaren Energien ist eine zentrale Herausforderung unserer Zeit. Mit ForWind übernehmen die Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen Verantwortung, diese Herausforderung zu meistern“, so Al-Shamery.
</p><p>Zehn Jahre nach seiner Gründung hat ForWind einen festen Platz in der nationalen und internationalen Forschungslandschaft. So arbeiten seine Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beispielsweise in Forschungsprojekten zu den großen Offshore-Windparks „Alpha Ventus“, „EnBW Baltic 1“ oder „BARD Offshore 1“ und wirken als Experten in zahlreichen Fachgremien mit. Gemeinsam mit dem Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) gründete ForWind im vergangenen Jahr den „Forschungsverbund Windenenergie“. Er vernetzt mehr als 600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich in Großprojekten dringender Fragen der On- und Offshore-Windenergie annehmen – von der Ressource Wind über die einzelne Windenergieanlage und ihre Komponenten bis hin zur Interaktion der Anlagen in großen Windparks und ihrer Einbindung in das Energieversorgungssystem. Dafür steht ihnen Forschungsinfrastruktur mit Testzentren und Laboren zur Verfügung, die weltweit Maßstäbe setzt.
</p><p>Neben zahlreichen Forschungsprojekten baute ForWind kontinuierlich seine Infrastruktur aus: 2012 wurde der Grundstein für das weltweit einmalige „Testzentrum für Tragstrukturen“ an der Universität Hannover gelegt. In der rund 20 Meter hohen Versuchshalle wollen ForWind-Wissenschaftler die Bedingungen auf hoher See simulieren und originalgetreue Komponenten von Offshore-Windenergieanlagen erproben. Ziel ist es, die Lebensdauer von Windenergieanlagen zu verlängern, die Produktionskosten zu senken und die Tragstrukturen noch sicherer zu machen. Das Investitionsvolumen des Testzentrums beläuft sich auf etwa 25 Millionen Euro.
</p><p>In Oldenburg nutzen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler seit 2010 einen eigenen Großrechner, der hochkomplexe und präzise Berechnungen der Umströmung von Rotorblättern und ganzer Windenergieanlagen sowie der Strömung innerhalb von Windparks ermöglicht. Den Bau eines Forschungslabors für Turbulenzen und Windenergiesysteme an der Universität Oldenburg befürwortete der Wissenschaftsrat 2012. Herzstück des 2.300 Quadratmeter großen und rund 21 Millionen teuren Neubaus wird ein turbulenter Windkanal sein. Seine lange Messstrecke soll unter anderem ermöglichen, das Zusammenspiel von mehreren Windenergieanlagen im Verbund experimentell zu untersuchen. Die Messungen tragen dazu bei, die Effizienz von Windparks zu steigern und technische wie finanzielle Risiken zu vermeiden. 
</p><p>Eine 180 Meter hohe Windenergieanlage im Industriepark Bremen wurde 2012 von der Universität Bremen in Betrieb genommen. Hier können ForWind-Wissenschaftler Forschungsprojekte zur Leistungsfähigkeit, Lebensdauer und Umweltverträglichkeit von Windenergieanlagen durchführen. Ebenfalls in Bremen entstand ein deutschlandweit einmaliges „Labor für Großverzahnmessungen“, um neue und defekte Getriebe-Zahnräder von Windenergielangen zu analysieren. Die Wissenschaftler wollen auf diesem Wege den Zusammenhang zwischen Auslegung, Fertigung, Qualität und Funktionseigenschaften von Großverzahnungen und deren Auswirkungen auf Verschleiß, Lebensdauer, Schadensart und Geräuschentwicklung untersuchen.
</p><p>Neben einer Windenergieforschung auf hohem Niveau bietet ForWind Aus- und Weiterbildung von zukünftigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie Fach- und Führungskräften an und engagiert sich im Bereich des Wissenstransfers. Das Spektrum reicht von Informationsangeboten für die interessierte Öffentlichkeit über Fachseminare in der ForWind-Academy bis zu berufsbegleitenden und grundständigen Windenergie-Studiengängen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Stephan Barth,<br>Geschäftsführer ForWind<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0151/15789063<br>E-Mail: <a href="mailto:stephan.barth@forwind.de">stephan.barth@forwind.de</a><br>Foto: <a href="http://www.uni-oldenburg.de/presse/mit/2014/000.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.uni-oldenburg.de/presse/mit/2014/000.html</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 24 Feb 2014 14:21:00 +0100</pubDate>
                            <title> Auszubildende der Uni Bremen: Spende für Kinderhospiz</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/auszubildende-der-uni-bremen-spende-fuer-kinderhospiz-1</link>
                            
                            <description>Buchbinder der Staats- und Universitätsbibliothek erarbeiteten größeren Betrag für die Stiftung Kinderhospiz Löwenherz</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 059 / 24. Februar 2014 RO 
</p><p>Kunstvoll gebundene Bücher und Hefte, Kästchen, Adressbücher und Briefumschläge – all das haben Auszubildende aus der Buchbinderei in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen kurz vor Weihnachten selbst gefertigt und in der Uni-Mensa zum Verkauf angeboten. Das große Interesse an den Unikaten bescherte ihnen Einnahmen von über 2.300 Euro. Mit der Aktion wollten die angehenden Buchbinderinnen und –binder dem Kinderhospiz Löwenherz helfen. Am 10. Februar 2014, dem Tag der Kinderhospizarbeit, besuchten sie das Hospiz in Syke und übergaben ihren Erlös den Mitarbeiterinnen und -mitarbeitern. Diese nahmen die Spende erfreut entgegen und bedankten sich für die Unterstützung ihrer Arbeit mit unheilbar erkrankten Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien. Zum Jahresende 2014 ist wieder ein Verkauf für einen guten Zweck von selbstgefertigten Unikaten aus der Buchbinderei geplant. 
</p><p>Weitere Informationen <br><br>Staats- und Universitätsbibliothek Bremen <br>Anke Winsmann (Öffentlichkeitsarbeit der SuUB) <br>Tel.: 0421 218 59572 <br>E-Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.suub.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.kinderhospiz-loewenherz.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.kinderhospiz-loewenherz.de</a><br>&nbsp;<br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 21 Feb 2014 12:58:00 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Informatiker im Kuratorium der Stiftung Warentest</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-informatiker-im-kuratorium-der-stiftung-warentest-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 058 / 21. Februar 2014 SC
</p><p>Das Kuratorium der Stiftung Warentest hat den Informatikprofessor Herbert Kubicek von der Universität Bremen und vom Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) für die neue Amtsperiode zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Im Kuratorium beraten und genehmigen je sechs Vertreter der anbietenden Industrie, der Verbraucherorganisationen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen die von der Stiftung geplanten Produkt- und Dienstleistungstests. Diese Abstimmung mit den Marktteilnehmern ist der erste Schritt in einem zweistufigen Verfahren der Qualitätssicherung. In einem zweiten Schritt werden für jeden genehmigten Test eigene Fachbeiräte gebildet, die bei Produktauswahl und Prüfmethoden beraten und für deren Besetzung die Mitglieder des Kuratoriums personelle Vorschläge machen. 
</p><p>Herbert Kubicek, der in dieser Woche die turnusmäßige Sitzung des Kuratoriums leitete, wies darauf hin, dass in der Öffentlichkeit wenig bekannt sei, wie gut die Stiftung die Qualität ihrer Tests sichere und es in der aktuellen Auseinandersetzung&nbsp; über den Test einer Schokolade auch nicht um den Vorwurf der Manipulation gehe, sondern um eine unterschiedliche fachliche Bewertung eines bestimmten Aromastoffs.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br>Institut für Informationsmanagement Bremen Gmbh (ifib)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Herbert Kubicek<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 56575<br>E-Mail: <a href="mailto:kubicek@ifib.de">kubicek@ifib.de</a><br>web: <a href="http://www.ifib.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.ifib.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            
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                            <pubDate>Tue, 25 Feb 2014 09:45:00 +0100</pubDate>
                            <title>Internationaler Preis für System zur Produktion von Rotorblättern für Windenergieanlagen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/internationaler-preis-fuer-system-zur-produktion-von-rotorblaettern-fuer-windenergieanlagen-1</link>
                            
                            <description>Sieg in der Kategorie Windenergie: Institut für integrierte Produktentwicklung der Universität Bremen (BIK), SAERTEX und AREVA Blades erhalten den JEC Innovation Award für ihre Forschungen / Festakt am 11. März in Paris bei europäischer Leitmesse für Verbundwerkstoffe</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 060 / 25. Februar 2014 SC
</p><p>Vor gut drei Jahren startete das Forschungsprojekt „mapretec“: Ein neues System sollte künftig die Produktion von Rotorblättern für Windenergieanlagen verbessern und beschleunigen. Nun können sich das Institut für integrierte Produktentwicklung (BIK) im Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen als Projektleiter sowie die Unternehmen SAERTEX (Saerbeck) und AREVA Blades (Stade) über eine internationale Auszeichnung für ihre Arbeit freuen. Sie erhalten den <span lang="en">JEC Innovation Award</span> der Global-Composite-Gemeinschaft JEC. Er wird während der JEC Composites Show, der europäischen Leitmesse für Verbundwerkstoffe vom 11. bis 13. März 2014 in Paris übergeben – bei einem Festakt am 11. März, 16:45 Uhr, in Halle 7.3.
</p><p>Das Projekt mapretec trägt den Langtitel „Verfahren zur preform-Herstellung durch ebene Ablage für ein räumliches Bauteil als Basis einer automatisierten Prozesskette zur Rotorblattfertigung“ und wird vom Bundesumweltministerium gefördert und vom Projektträger Jülich koordiniert. Sein Ziel ist es, die Produktion von Rotorblättern mithilfe neuer Fertigungssysteme weiter zu automatisieren.
</p><h3>Großflächige Glas- und Kohlefaserlagen faltenfrei drapieren und verarbeiten</h3><p>Flügel insbesondere von Offshore-Windenergieanlagen sind heute in der Regel mehr als 60 Meter lang und bestehen im Wesentlichen aus endlosfaserverstärkten Kunststoffen. Großflächige Glas- und Kohlefaserlagen von bis zu rund 130 Quadratmetern müssen faltenfrei aufeinander geschichtet, in eine Form gebracht und danach mit Kunstharz verbunden werden. Das Drapieren der Gelege geschieht heute noch überwiegend manuell und ist sehr aufwendig.
</p><p>Möglichst schnell und präzise ohne Falten und Verschiebungen müssen die Lagen in die richtige Form gebracht werden. Das soll nun leichter werden: durch eine Kombination von automatisiertem Zuschnitt, automatisierter Ablage der Materialien und der Preform-Technik. Mithilfe der rechnergestützten Entwicklung (<span lang="en">computer-aided engineering – CAE</span>) werden Geometrien für die räumlich komplexen Teile definiert. Unterstützt von Sensoren steuern Rechner zunächst den Zuschnitt der Gelege, und danach werden diese auf einer speziellen, neu entwickelten Vorrichtung automatisch in die gewünschte Form gebracht (<span lang="en">Preforming</span>).
</p><p>Dieses System überzeugte die JEC-Juroren. Die Entwicklung siegte in der Kategorie Windenergie. Insgesamt wurden Sieger in 15 Kategorien ausgelobt. Als einzige weitere deutsche Preisträger sind Porsche im Bereich Automobilbau und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT im Bereich Flugtechnik vertreten.
</p><p><span lang="en">JEC – die weltweit größte Organisation der Verbundwerkstoff-Branche</span></p><p>Mit einem Netzwerk von rund 250.000 Beschäftigten aus über 100 Staaten ist Global-Composite-Gemeinschaft JEC die weltweit größte Organisation der Verbundwerkstoff-Branche. Sie hat ihren Sitz in Paris. JEC repräsentiert, fördert und erweitert die Verbundwerkstoff-Märkte, indem sie sowohl lokale als auch globale Netzwerke zur Verfügung stellt sowie zahlreiche Informationsdienste und Medien anbietet. Darüber hinaus vergibt die Gemeinschaft die begehrten JEC Innovation Awards und veranstaltet weltweit 
</p><p>Messen wie die internationale JEC Europe in Paris. Eines der Hauptthemen bei der diesjährigen JEC-Ausstellung ist die Offshore-Energiegewinnung. Die Composite-Industrie – so JEC-Angaben – beschäftigt weltweit zirka 550.000 Fachkräfte und erwirtschaftete 2013 rund 90 Milliarden Euro. (Infos: <a href="http://www.jeccomposites.com" target="_blank" rel="noreferrer">www.jeccomposites.com</a>)
</p><h3>Die Forschungspartner im Verbundprojekt „mapretec“</h3><p>Institut für integrierte Produktentwicklung (BIK) der Universität Bremen: Wesentlicher Forschungsschwerpunkt des BIK liegt in der Produkt- und Prozessentwicklung sowie in der Integration bereichsübergreifender Aspekte. Dabei hat es seinen besonderen Fokus auf automatisierte Produktionsprozesse für Hochleistungsfaserverbundbauteile gelegt und forscht hier sowohl grundlagen- als auch anwendungsorientiert unter anderem im Bereich Windenergie. Das BIK ist angesiedelt am Fachbereich Produktionstechnik der Uni Bremen und leitet das Verbundprojekt mapretec. (<a href="http://www.bik.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bik.uni-bremen.de</a> )
</p><p>SAERTEX <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung" lang="de">GmbH</abbr> &amp; Co. <abbr title="Kommandit Gesellschaft" lang="de">KG</abbr>: Das Unternehmen mit Sitz im westfälischen Saerbeck und zählt weltweit knapp 900 Beschäftigte. Es ist spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion von Armierungsflächen für die Kunststoffindustrie und gilt als Weltmarktführer in der Produktion von unidirektionalen, bidirektionalen und multiaxialen Gelegekonstruktionen (<span lang="en">Non Crimp Fabrics – NCF</span>). Sie zeichnen sich aus durch gestreckte Fasern innerhalb der einzelnen Lagen, die mechanische Kräfte optimal aufnehmen. (<a href="http://www.saertex.com" target="_blank" rel="noreferrer">www.saertex.com</a> )
</p><p>AREVA Blades GmbH: Die Tochter des Energiekonzerns AREVA, ein führender Spezialist für Offshore-Windkraft, sitzt in Stade. Sie entwickelt und produziert Rotorblätter für Windenergieanlagen. Gefertigt wird im Handablegeverfahren und mittels eines Vakuuminfusionsverfahrens. Besondere Erfahrungen hat das Unternehmen beim Bau sehr großer Rotorblätter sowie bei der Herstellung von Formen. So hat es unter anderem Rotorblätter für die Windenergieanlagen des ersten deutschen Offshore-Windparks alpha ventus hergestellt. (<a href="http://www.areva.com" target="_blank" rel="noreferrer">www.areva.com</a> )
</p><p>Sabine Nollmann
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>Fotos zum Herunterladen finden Sie unter <a href="http://www.mapretec.de/presse.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.mapretec.de/presse.html</a>&nbsp; oder erhalten sie über Sabine Nollmann (s. u.).
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p><a href="http://www.mapretec.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mapretec.de</a></p><p><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Klaus-Dieter Thoben (Leiter des BIK)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-500 05, E-Mail: <a href="mailto:tho@biba.uni-bremen.de">tho@biba.uni-bremen.de</a></p><p><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Jan-Hendrik Ohlendorf (Projektleiter mapretec)<br>Tel.: 0421 218- 648 71, E-Mail: <a href="mailto:johlendorf@uni-bremen.de">johlendorf@uni-bremen.de</a></p><p>Sabine Nollmann (Wissenschaftskommunikation/PR)<br>Tel.: 0170 904 11 67, E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de">mail@kontexta.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Scholz</author>
                            
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                            <guid isPermaLink="false">news-11595</guid>
                            <pubDate>Tue, 25 Feb 2014 12:39:00 +0100</pubDate>
                            <title>Institut für Deutsche Presseforschung der Universität Bremen erarbeitet Biobibliographie der Kalendermacher von 1550 bis 1750</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/institut-fuer-deutsche-presseforschung-der-universitaet-bremen-erarbeitet-biobibliographie-der-kalendermacher-von-1550-bis-1750-1</link>
                            
                            <description>Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 61 / 25. Februar 2014 KG
</p><p>Kalender waren die populärsten Erzeugnisse seit der Erfindung des Buchdrucks. Die gebundenen Heftchen waren in den Haushalten aller Bevölkerungsschichten verbreitet. Der Frühaufklärer Christian Thomasius bezeichnete Kalender als „die Bibliothek des gemeinen Mannes“. Doch wer waren die Autoren, die astronomische Daten, Auf- und Untergangszeiten der Sonne und des Mondes, besondere Planetenkonstellationen, Wettervorhersagen und Tipps für Landwirtschaft und Gesundheit verfassten? In der Forschung ist das bisher ein weißer Fleck. Das Institut für Deutsche Presseforschung der Universität Bremen wird jetzt eine Biobibliographie der Kalendermacher von 1550 bis 1750 erarbeiten. Diese umfasst die Lebensdaten und Veröffentlichungen der jeweiligen Autoren Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stellt dafür in den kommenden drei Jahren mehr als 250.000 Euro zur Verfügung.
</p><h3>Drittes Förderprojekt in Folge</h3><p>Für Professor Holger Böning vom Institut für Deutsche Presseforschung ist das bereits das dritte <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-geförderte Projekt zur Kalenderforschung, das er leiten wird. Von 2006 bis 2008 erforschte sein Team die wissenschaftliche Professionalisierung des Kalenderwesens im 17. Jahrhundert im Kontext der Frühaufklärung. „Die Schriften waren damals vom Aberglauben dominiert. Die Frühaufklärer begannen, das vorsichtig zu ändern und ihre Ideen über das Mittel des Kalenders im Volk zu verbreiten“, erläutert Böning. In einem zweiten Projekt, das sich 2008 bis 2011 anschloss, wurde ein digitales Kalenderportal erstellt. Vorausgegangen war ein sensationeller Fund, der Bönings Mitarbeiter Klaus-Dieter Herbst von der Universität Jena gelang. Im Stadtarchiv Altenburg entdeckte er 3.700 Schreib-Kalender aus dem 17. Jahrhundert. Ein ortsansässiger Buchbinder hatte sie gesammelt. Sie enthielten neben den julianischen und gregorianischen Angaben auch leere Spalten für Notizen und waren mit ihren hohen Auflagen sehr populär. Die Kalender bieten in digitalisierter Form wertvolles Material für weitere Forschungen.
</p><h3>550 Autoren bereits namentlich bekannt</h3><p>„Bislang hat man geglaubt, die Inhalte der Kalender seien von den Buchdruckern so nebenbei zusammengestellt worden“, sagt der Historiker Böning. Zwar geben die gebundenen Heftchen viele Tipps für die günstigsten Zeitpunkte zum Aderlassen, Haareschneiden, zum Jäten und Ernten, garniert mit allerlei Prophezeiungen. Doch daneben gibt es anspruchsvolle naturwissenschaftliche Texte und Berechnungen. Die lassen eher auf Mathematiker, Astronomen, Ärzte und Gelehrte als Verfasser schließen. Das soll in dem Projekt jetzt systematisch untersucht werden. Einbezogen werden zahlreiche regionale Forschungsergebnisse, um Hinweise auf die Biographien der Verfasser zu erhalten. „550 Kalendermacher sind uns jetzt schon bekannt, am Ende werden es sicher bis zu 700 sein“, sagt Böning.
</p><p>Achtung Redaktionen: In der Pressestelle kann ein Foto eines historischen Kalenderblatts von 1675 angefordert werden <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Institut für Deutsche Presseforschung<br>Prof. Dr. Holger Böning<br>Tel.: 0421 218 67680<br>E-Mail: <a href="mailto:boening@uni-bremen.de">boening@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.presseforschung.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.presseforschung.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11596</guid>
                            <pubDate>Tue, 25 Feb 2014 15:18:00 +0100</pubDate>
                            <title>Uni-Tagungen im März 2014</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-tagungen-im-maerz-2014-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 063 / 25. Februar 2014 RO 
</p><p>Die Universität veranstaltet im März 2014 folgende Tagungen und Workshops:<br><br>Den sechsten<strong> „Erfinder-Workshop“</strong> der Fachgruppe „Begreifbare Interaktion“ der Gesellschaft für Informatik richtet das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) an der Universität Bremen vom <strong>28. Februar bis 1. März 2014 </strong>aus. Die <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>-Arbeitsgruppe organisiert den Workshop für Interessierte aus der Praxis sowie für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem gesamten Bundesgebiet. Veranstaltungsort ist das neue FabLab der Bremer Universität. Dort ist es möglich, hoch komplexe dreidimensionale Objekte jeder Art mit Hilfe von 3D-Drucker, Lasercutter, Vinylcutter und anderen Maschinen herzustellen. Diese Fertigungsverfahren ermöglichen neue Formen begreifbarer Interaktion und werden für eine weitere Integration der Computer in die Alltagswelt sorgen. Kontakt: Bernhard Robben, Tel.: 0421 218 64383, E-Mail: <a href="mailto:robben@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">robben@uni-bremen.de</a>,<a href="http://www.tzi.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer"> www.tzi.de</a><br><br>Das <strong>60. Biometrische Kolloquium</strong> der Deutschen Region der Internationalen Biometrischen Gesellschaft findet vom <strong>10. bis 13. März 2014</strong> an der Universität Bremen statt. Das Motto „Wir schätzen Leben! seit 60 Jahren“ spiegelt sich in den Schwerpunktveranstaltungen wider. So wird es beispielsweise um neue Maße zur Beurteilung von Risiko- und Prognosefaktoren gehen, um Forschungsethik oder auch um die Auswertung epidemiologischer „Mega-Studien“. Die eingeladenen Referentinnen und Referenten werden einen Bogen zwischen einem historischen Rückblick und dem jeweiligen aktuellen Forschungsstand schlagen. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Iris Pigeot-Kübler, Tel.: 0421 218 56942, E-Mail <a href="mailto:pigeot@bips.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">pigeot@bips.uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.bk60.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bk60.uni-bremen.de</a><br><br>Das Zentrum für klinische Psychologie und Rehabilitation vom Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen veranstaltet zusammen mit dem Förderverein der Universitätskinderambulanz e. V. am <strong>15. und 16. März 2014</strong> die <strong>62. Kinderverhaltenstherapietage</strong>. Experten referieren praxisorientiert über neue pädagogische und therapeutische Ansätze in der Kinderbetreuung. Diese Veranstaltungsreihe versteht sich als interdisziplinäres Fortbildungsangebot. Die Kurse werden von der Ärztekammer Bremen anerkannt. Eingeladen sind alle Berufsgruppen, die mit Kindern arbeiten. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ulrike Petermann und Eva Todisco, Telefon: 0421 218 68603, E-Mail: <a href="mailto:todisco@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">todisco@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.zrf.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zrf.uni-bremen.de<br></a></p><p>Welchen Einfluss hat die stetig zunehmende Strahlenexposition durch dosisintensive, radiologische Untersuchungen in der Medizin auf die Gesundheit von japanischen und deutschen Kindern? Wie ist der Strahlenschutz in der Medizin in Japan und Deutschland ausgestaltet, wo besteht Austauschpotential? Diese beiden Fragen stehen im Mittelunkt des internationalen Mini-Symposiums <strong>„Nagasaki-Chiba-Mainz-Bremen <span lang="en">Radiation Research Initiative</span>“</strong>, das am <strong>17. und 18. März 2014</strong> in Bremen stattfindet. Veranstalter ist das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS. Die Federführung der Tagung hat der Bremer Epidemiologe Hajo Zeeb, Abteilungsleiter des Bereichs „Prävention und Evaluation“ im <abbr title="Institut für Epidemiologie und Präventionsforschung">BIPS</abbr>. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Hajo Zeeb, Tel.: 0421 218 56900, E-Mail <a href="mailto:zeeb@bips.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">zeeb@bips.uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.bips-institut.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bips-institut.de<br></a><br>Der Deutsche Sprachenlehrerverband lädt vom<strong> 27. bis 29. März 2014</strong> alle Lehrkräfte an Schulen, Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen ein zu den <strong>„<span lang="es">Jornadas Hispánicas</span> 2014“</strong> mit dem Thema „Spanischunterricht weiterentwickeln – Perspektiven eröffnen“. Die Jornadas 2014 finden in Bremen statt und widmen sich insbesondere der Weiterentwicklung des Faches. Zudem liefern sie einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und die sich stets verändernde Unterrichtslandschaft. Dabei geht es auch um neue Impulse, um weitere Perspektiven für den Unterricht zu eröffnen. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Andreas Grünewald, Tel.: 0421 218 68400, E-Mail <a href="mailto:gruenewald@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gruenewald@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.dsv.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.dsv.uni-bremen.de</a><br><br>Vom <strong>31. März bis zum 4. April 2014</strong> findet in Bremen der Internationale CECAM-Workshop zum Thema<strong> „<span lang="en">Charge transport in organic materials</span>“</strong> statt. Zu diesem Workshop treffen sich über 90 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt, um sich über den aktuellen Stand der Forschung in der theoretischen Beschreibung des Ladungstransports in diesen Materialien auszutauschen. Diskutiert wird die Frage, wie man die quantitative Genauigkeit von Computersimulationen für Vorhersagen des Materialverhaltens so verbessern kann, dass die Materialien einerseits besser verstanden werden und andererseits Elektronikprodukte, wie beispielsweise organische Solarzellen für ihren Einsatz in Displays verbessert werden können. Das Programm umfasst 31 Vorträge sowie 45 Posterpräsentationen mit Forschungsresultaten junger Wissenschaftler. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Frauenheim, Tel.: 0421 218 62340, E-Mail <a href="mailto:frauenheim@bccms.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">frauenheim@bccms.uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.bccms.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bccms.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11597</guid>
                            <pubDate>Wed, 26 Feb 2014 15:59:00 +0100</pubDate>
                            <title>Stiftung Bremer Wertpapierbörse fördert: Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit der Universität Bremen kann zwei neue Online-Lehrveranstaltungen anbieten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/stiftung-bremer-wertpapierboerse-foerdert-virtuelle-akademie-nachhaltigkeit-der-universitaet-bremen-kann-zwei-neue-online-lehrveranstaltungen-anbieten-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 64 / 26. Februar 2014 KG
</p><p>Die Stiftung Bremer Wertpapierbörse fördert die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit, ein Projekt der Universität Bremen, mit 50.000 Euro. Sie setzt sich somit für die stärkere Integration des Themas Nachhaltigkeit in die Hochschullehre ein, und das nicht nur in Bremen, sondern deutschlandweit.
</p><p>Mithilfe der Stiftung, die 2007 von der Bremer Wertpapierbörse Holding GmbH gegründet wurde, kann die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit das <abbr title="United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization">UNESCO</abbr>-Dekade Ziel „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ weiter vorantreiben. Sie wird ihr Lehrangebot weiter ausbauen und an zusätzlichen Hochschulen integrieren. Seit 2011 wird mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt das Angebot von didaktisch aufbereiteten Lernvideos zum Thema Nachhaltigkeit an der Universität Bremen aufgebaut. Beteiligt sind das Zentrum für Multimedia in der Lehre und der Fachbereich Wirtschaftswissenschaft. Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit ist bei Professor Müller-Christ, Hochschullehrer für nachhaltiges Management, angesiedelt. Mit einem innovativen Lernformat bietet die Akademie <span lang="en">Online</span>-Lehrveranstaltungen an. Über das Angebot im Wahlpflichtbereich, wie die General Studies, wird so einer breiten Anzahl von Studierenden ermöglicht, sich auf die komplexen Anforderungen einer modernen Welt vorzubereiten. Durch die Förderung können jetzt zwei neue <span lang="en">Online</span>-Lehrveranstaltungen zu den Themen „Nachhaltige Finanzwirtschaft“ und „Nachhaltige Ernährung“ entstehen. Die Betreuung der wachsenden Zahl teilnehmender Studierender kann gesichert werden.
</p><h3>Stiftung Bremer Wertpapierbörse</h3><p>Der Zweck der Stiftung Bremer Wertpapierbörse ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, insbesondere des Finanzwesens und die Förderung von kulturellen Projekten. Förderschwerpunkt ist der Standort Bremen. Sie entstand 2007 durch die Fusionierung mehrerer Gesellschaften der Bremer Wertpapierbörse, die schon 1682 in Bremen gegründet wurde.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit<br>Nadine Dembski<br>Tel.:0421 218 618 13<br>E-Mail: <a href="mailto:dembski@va-bne.de">dembski@va-bne.de</a><br><a href="http://www.va-bne.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.va-bne.de</a><br><a href="http://www.stiftung-bwb.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.stiftung-bwb.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 27 Feb 2014 13:02:00 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Kinder-Uni: Experimentieren wie echte Forscherinnen und Forscher</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-kinder-uni-experimentieren-wie-echte-forscherinnen-und-forscher-1</link>
                            
                            <description>Uni Bremen lädt Kinder vom 9. - 11. April 2014 auf den Campus ein / Ticket-Verkauf startet am 5. März</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 065 / 27. Februar 2014 SC
</p><p>Wissenschaft und Forschung sind total spannend – und das können Kinder bei der Bremer Kinder-Uni hautnah miterleben. Forscherinnen und Forscher der Universität Bremen erklären anschaulich, was sie an ihrem Fachgebiet so begeistert. Mädchen und Jungen im Alter von 8 – 12 Jahren können vom 9. bis 11. April 2014 die Kinder-Uni auf dem Campus besuchen. Der Ticket-Verkauf beginnt am kommenden Mittwoch, den 5. März 2014.
</p><h3>Vorlesungen, Labore und Workshops </h3><p>In vier spannenden Vorlesungen erleben die jungen Studierenden die Welt der Wissenschaft. Während in der „Physik-Show“ und in der Chemievorlesung „Feuer und Wasser“ verblüffende Experimente vorgeführt werden, kommen die Kinder in „English Around the World“ selbst zu Wort. In „Geheimnisse des Weltraums" erklären Physikerinnen, was Schwarze Löcher sind und was der geniale Physiker Einstein mit dem Weltraum zu tun hat. Die Vorlesungen finden vormittags von 10.30 – 11.15 Uhr statt. Eltern können die Kinder in die Vorlesungen begleiten, denn nicht nur Kinder werden hier staunen!&nbsp; 
</p><p>Nachmittags können die Kinder dann in 21 Laboren und Workshops unter professioneller Anleitung experimentieren und forschen. Das vielseitige Workshop- und Laborprogramm bietet neben Themen aus Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften Einblick in die Weltraumforschung und zeigt, wie in Filmen getrickst wird. Die Labore und Workshops finden von 12.30 – 14.30 Uhr statt. Parallel dazu gibt es wieder ein Elternprogramm.
</p><h3>Ticket-Preise</h3><p>Tickets zum Preis von 2 € (Vorlesungen) und 3 € (Workshops/Labore) können ab dem 5. März um 9.00 Uhr in allen Vorverkaufsstellen von Nordwest-Ticket erworben werden. Eine Reservierung ist telefonisch unter 0421 – 36 36 36 möglich. Buchungen können auch online als print@home-Tickets über die Website vorgenommen werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br>Akademie für Weiterbildung der Universität Bremen<br>Arbeitsgebiet Universität und Schule<br>Gisela Gründl <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-61613<br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de">gruendl@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.kinderuni.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.kinderuni.uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 28 Feb 2014 11:31:00 +0100</pubDate>
                            <title>Die Bremer Universitätsausgründung „solvertec“ gewinnt den Embedded Award 2014</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/die-bremer-universitaetsausgruendung-solvertec-gewinnt-den-embedded-award-2014-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 066 / 28. Februar 2014 SC
</p><p>Je früher Fehler in der Chipentwicklung erkannt werden, desto besser. Sonst wird es teuer. Da Chips jedoch in atemberaubendem Tempo immer komplexer werden, wird das Aufspüren von Fehlerursachen im Chip-Entwurf immer aufwändiger. Der Grund: Es mangelt an Automatisierungslösungen. In diese Lücke stößt die junge Bremer <span lang="en">solvertec (Solution Verification Technologies) </span>GmbH. Sie hat ein Verfahren entwickelt, das Fehlerursachen beim Entwurf von komplexen Digitalchips in kürzester Zeit exakt lokalisieren kann – und aufzeigt, wie sie zu beheben sind. Für ihren weltweit einzigartigen Ansatz ist die Bremer Universitätsausgründung jüngst auf Deutschlands bedeutendsten Fachmesse, der Embedded World in Nürnberg, mit dem <span lang="en">Embedded Award</span> 2014 ausgezeichnet worden.
</p><p>Egal ob Handy, Spielkonsole, Navigationssystem, Digitalkamera oder Ampelschaltung: überall sind Chips im Einsatz. Diese bestehen aus mehreren hundert Millionen Bauteilen, die heutzutage um die 40 Nanometer groß sind. Bis aber ein Chip produziert werden kann, müssen die Chip-Entwickler ran. Sie entwerfen die äußerst komplexen Chip-Schaltkreise am Computer, um per Simulation prüfen zu können, ob die geplante Schaltung fehlerfrei funktioniert. Denn wenn fehlerhafte Chips erst einmal Stück für Stück vom Band laufen, wird es für den Hersteller richtig teuer. „Je später ein Fehler entdeckt wird, desto kostspieliger wird es“, sagt Daniel Große, der im März 2013 zusammen mit Jan Wessels und André Sülflow die Bremer solvertec <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> gegründet hat. „Intel hat eine Rückruf-Aktion mal 475 Millionen Dollar gekostet, weil Tabellenkalkulationsprogramme in bestimmten Fällen mit korrekten Formeln falsche Ergebnisse lieferten.“&nbsp; 
</p><p>Klar – je früher, desto besser. Das Problem dabei: Ungefähr alle 18 Monate verdoppelt sich die Anzahl der Komponenten in einem Chip, so lautet das Branchengesetz. Der Mensch stößt dabei an Grenzen, Programmierfehler werden immer häufiger. 
</p><h3>Fehlersuche ist sehr aufwändig</h3><p>Große weiß nach einem Jahrzehnt Erfahrung im Bereich Hardware-Verifikation und Debugging (Suche nach Entwurfsfehlern), wie er das Thema allgemeinverständlich beschreiben muss: „Stellen Sie sich einen Chip als Ampelschaltung an einer komplexen Kreuzung vor. Wenn alle Ampeln auf grün umschalten, weil zufällig im gleichen Augenblick zwei Fußgänger an verschiedenen Stellen drücken und ein Auto auf einer Nebenstraße die Sensorschleife überfährt, dann liegt offensichtlich ein unentdeckter Schaltungsfehler vor“, erläutert er. Die Folgen können bei versagenden Chips verheerend sein – teuer sind sie auf jeden Fall. Aber Große will auf etwas Anderes hinaus. „Wenn die Ampeln alle auf grün stehen, wissen Sie, dass ein Fehler vorliegt. Aber sie wissen dadurch noch lange nicht, wo genau in der Schaltung Sie die Ursache für diesen Fehler finden und wie er sich beheben lässt“, stellt er klar. „Schon heute wenden die Entwickler ein Drittel des Zeitaufwands eines neu zu entwickelnden Chips dafür aus, Fehlerursachen zu finden und zu beheben“, erläutert Große, der zusammen mit Jan Wessels die junge Firma führt. 
</p><p>In diese Marktlücke stößt die junge Bremer solvertec <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung" lang="de">GmbH</abbr> mit einer Automatisierungs-Software, die in der frühen Designphase auf der Register-Transfer-Ebene (RTL) von Digitalchips ansetzt: „Die in der Simulation eingesetzten Verifikationstools prüfen zunächst, ob der Schaltungsentwurf dem erwünschten Chip-Verhalten entspricht. Liegt ein Fehler vor, suchen die Entwickler beim sogenannten Debugging die Fehlerursachen bisher per Hand – daher der hohe Aufwand“, stellt Große klar. „Unser Werkzeug automatisiert die Suche, indem es die Daten aus den Verifikationstools einspeist, den Entscheidungsbaum der Schaltungslogik systematisch zurückverfolgt und die Ursachen des Fehlverhaltens aufspürt. Mit wenigen Klicks können so Fehlerursachen im Code aufgezeigt und behoben werden.“
</p><h3>Ideenschmiede Universität Bremen</h3><p>Geboren wurde die Gründungsidee in der Universität Bremen, in der Große und Sülflow mit Unterstützung der beiden Professoren Rolf Drechsler und Görschwin Fey, die ebenfalls zum Gründerkreis des Start-ups gehören, die Grundlagen des Verfahrens erforscht haben. Drechsler ist ausgewiesener Experte für die Entwurfsmethodik von Hardware, Fey ist auf Embedded Systems im Bereich der Raumfahrt spezialisiert, in denen sich Fehler per se verbieten. „Wir haben während unserer Forschung gemerkt, dass unser Verfahren das Potenzial für eine Gründung hat“, berichtet Große. Um einen Businessplan auszuarbeiten und den <span lang="en">Proof-of-Concept</span> vorzubereiten, bewarben sie sich für das EXIST-Forschungstransfer Programm beim Bundeswirtschaftsministerium (BMWi). 
</p><p>In dieser Phase stieß Jan Wessels zum Team, der bei solvertec für Geschäftsplanung, Marketing und Finanzierung zuständig ist. Er hatte am benachbarten Lehrstuhl für Unternehmensgründung der Bremer Uni geforscht und ohnehin damit geliebäugelt, seine Erkenntnisse in unternehmerische Praxis umzusetzen. „Umzusetzen ist vielleicht ein fehlleitender Begriff - ich habe mich zuletzt intensiv mit Gründen für das Scheitern von <span lang="en">Start-ups</span> befasst“, schmunzelt er. Oft liege es an falsch zusammengesetzten Teams und daraus folgenden Spannungen, mit denen die Beteiligten nicht offen umgehen. Auch übermäßige Gründereuphorie verkläre häufig die Sicht auf die Dinge. „Wichtig ist sich trotz erster Erfolge und wohlgemeintem Schulterklopfen klar zu machen, dass schlussendlich der Markt über Wohl und Wehe einer Gründung entscheidet.“ Wer mit seinem Produkt nicht ohne Bauchschmerzen an den Markt ginge, laufe Gefahr sein Produkt am Bedarf vorbei zu entwickeln. Eine Erkenntnis, die die Gründer umgesetzt haben: „Das EXIST-Programm ermöglichte es uns, schon aus der Universität heraus mit der Produktentwicklung zu beginnen. Wir haben sehr früh in Pilotprojekten begonnen, externe Chipentwickler mit einzubeziehen, um unsere Software genau in die Richtung zu entwickeln, die der Markt benötigt.“ 
</p><h3>In Gründerwettbewerben ausgezeichnet</h3><p>Mittlerweile hat das Team beide Phasen des EXIST-Programms durchlaufen. Für ihr Konzept wurden die Gründer von solvertec bereits bei den Gründerwettbewerben IKT Innovativ und <span lang="en">Weconomy Award</span> ausgezeichnet. Auch der <span lang="en">Proof-of-Concept</span> ist geschafft. Die automatisierte Lösung <span lang="en">„Debug!t“</span> der Bremer reduziert die Zeit für das Debugging von bisher Tagen auf wenige Minuten, wie solvertec an einer prototypischen Beispiellösung für einen mittelständischen Industriepartner belegen konnte. Neben der Technik ist auch die Organisation des jungen Unternehmens weitergekommen. Früh stieß ein Business Angel zu den Gründern. Jüngst haben sie weitere Mittel in Form einer stillen Beteiligung der Bremer Aufbau-Bank und Fördermittel der Wirtschaftsförderung Bremen erhalten. 
</p><p>Der Markt für die Erfindung ist riesig. „In der Halbleiterbranche werden weltweit jährlich 300 Milliarden US-Dollar umgesetzt.“, sagt Wessels. Ein Stück von diesem Kuchen wird von Firmen umgesetzt, die Unterstützungssoftware für die Halbleiterunternehmen entwickeln. Das Herz der Branche schlägt im „Silicon Valley“ in Kalifornien. Weil die Bremer sich dieses Systems bewusst sind, haben sie frühzeitig Fäden in den USA gespannt. Gerade war ein erfahrener Unternehmer aus der EDA-Szene im <span lang="en">Silicon Valley</span> bei ihnen zu Gast – als Coach und als wichtiger Knoten ihres Netzwerks.
</p><p>Mit dem Gewinn des Embedded Awards kann sich die junge Bremer Firma nun gewiss sein, die Aufmerksamkeit des Fachpublikums erregt zu haben: Mit dem Embedded Award werden auf der Fachmesse Embedded World jährlich herausragende technische Innovationen prämiert. In der Rubrik Tools konnte solvertec eine unabhängige Fachjury überzeigen, die besonders innovative Produkte oder Entwicklungen würdigt, die einzigartig und zukunftsorientiert sind. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Ein Foto des Solvertec-Gründungsteams mit der Auszeichnung kann in der Uni-Pressestelle angefordert werden. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Solvertec GmbH<br>Daniel Große und Jan Wessels (Geschäftsführer)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 – 40 89 84 50<br>E-Mail: <a href="mailto:info@solvertec.de">info@solvertec.de</a><br><a href="http://www.solvertec.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.solvertec.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11600</guid>
                            <pubDate>Fri, 28 Feb 2014 12:56:00 +0100</pubDate>
                            <title>Das neue Jahrbuch der Universität Bremen ist da!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/das-neue-jahrbuch-der-universitaet-bremen-ist-da-4</link>
                            
                            <description>Schwerpunktthema der deutsch-englischen Ausgabe ist Internationalität / Alle Inhalte mit zusätzlichen Beiträgen, Links, Bildern und Filmen gibt es auch online </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 067 / 28. Februar 2014 MM
</p><p>Bunt, vielfältig, kreativ und frisch: So präsentiert sich das neue Jahrbuch der Universität Bremen. Traditionsgemäß stellte der Herausgeber und Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter zunächst den Freunden und Förderern sowie zahlreichen Uni-Angehörigen die Publikation beim traditionellen Jahrbuchempfang vor. Erhältlich ist sie jetzt in der Uni-Pressestelle und in der Universitätsbuchhandlung auf dem Campus (Zentralbereich). Im Internet findet man das Jahrbuch mit zusätzlichen Beiträgen, Links, Fotos und Filmen unter <a href="http://www.uni-bremen.de/jahrbuch" target="_blank">www.uni-bremen.de/jahrbuch</a>&nbsp; (englische Version unter <a href="http://www.uni-bremen.de/en/jahrbuch" target="_blank">www.uni-bremen.de/en/jahrbuch</a> ).&nbsp;&nbsp; 
</p><h3>Illustrationen im Comic-Stil</h3><p>Schwerpunkt der deutsch-englischen Ausgabe ist dieses Mal das Thema Internationalität. Wer könnte sie besser „erzählen“, als Studierende, Senior-Studierende, Forschende, Mitarbeiterinnen und <br>Mitarbeiter sowie Alumni der Universität Bremen? Deshalb stellt das Jahrbuch eine Vielzahl an Menschen und Projekten vor, die diese interkulturelle und internationale Vielfalt widerspiegeln. Auf rund hundert Seiten gibt es Berichte, Interviews, Features mit zahlreichen Fotos. Das besondere sind dabei Illustrationen im Comic-Stil. 
</p><h3>Ein paar Beispiele:</h3><p>So stellt das Jahrbuch zum Beispiel zwei Studierende aus Pakistan und China vor, die zu einem lebendigen, internationalen Campusleben an der Bremer Uni beitragen. Ein Humboldtpreisträger aus Nigeria berichtet im Interview über seine Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Biologie/Chemie, um neue Impfstoffe gegen Malaria und die Schlafkrankheit zu entwickeln. Man erfährt, wie die Uni ihre jungen internationalen Talente unterstützt, warum sie weltweit zahlreiche Partnerschaften pflegt und was ein interkulturelles Zertifikat bringt. Dass Musik ein Mittel zur interkulturellen Kommunikation ist, zeigt ein Bericht über die internationalen Aktivitäten des Uni-Chors und -Orchesters.
</p><p>Uni-Mitarbeiterinnen aus der Verwaltung sprechen über ihre Erfahrungen an Partneruniversitäten in Europa. Ein Alumnus berichtet aus der Türkei und ein Senior-Student aus Bassum bei Bremen schildert, wie er Studierende aus Indien und Pakistan betreut und warum er von dieser ehrenamtlichen Arbeit profitiert. Im neuen Kapitel „Globale Fragen – Bremer Antworten“ erfährt man zum Beispiel etwas über den Einsatz von Informatikstudierenden in Laos.
</p><h3>Chronik und neue Wege beim Editorial</h3><p>Wie immer gibt es im Jahrbuch auch eine Chronik mit einer Auswahl an Ereignissen sowie Preisen und Auszeichnungen aus dem Jahr 2013. Neue Wege ist die Jahrbuchredaktion beim Editorial des Herausgebers gegangen: Statt des gewohnten Editorials gibt es einen kurzen Film mit Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
</p><h3>Jahrbuch wird über Freunde und Förderer finanziert</h3><p>Das Jahrbuch wurde von der Uni-Pressestelle und Uni-Transfer in Zusammenarbeit mit der Gruppe für Gestaltung (GfG) erstellt und von zahlreichen Förderern der Universität Bremen finanziert.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen</strong>: In der Uni-Pressestelle erhalten Sie ein Foto mit einer Protagonistin aus dem Jahrbuch: der chinesischen Studentin Jianping Yang. Kontakt unter Tel.: 0421 218-60150, E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; .&nbsp; 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Pressestelle<br>Meike Mossig<br>Telefon: +49 421-218 60168<br>E-Mail: <a href="mailto:mmossig@uni-bremen.de">mmossig@uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 03 Mar 2014 11:55:00 +0100</pubDate>
                            <title>Mobile Web-Apps bieten Einfallstore für Datenspione</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mobile-web-apps-bieten-einfallstore-fuer-datenspione-1</link>
                            
                            <description>Informatiker der Uni Bremen testen mobile Web-Apps von namhaften Software-Herstellern mit dem Ergebnis: Zahlreiche Schwachstellen eröffnen die Möglichkeit, das Smartphone zu knacken.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 068 / 03. März 2014 SC
</p><p><span lang="en">Apps</span> sind angesagt. Die Marktforscher von Gartner verzeichneten in 2013 weltweit 102 Milliarden Downloads aus allen <span lang="en">App</span>-<span lang="en">Stores</span>. Das schnelle Geschäft mit kurzen Entwicklungszeiten geht jedoch oft auf Kosten der Sicherheit, selbst bei Apps von großen Konzernen oder Banken. Wie sicher sind mobile <span lang="en">Web-Apps</span> eigentlich und welches sind die zentralen Schwachstellen? Dieser Frage sind Wissenschaftler des Technologie-Zentrums Informatik und Informationssicherheit (TZI) der Universität Bremen auf den Grund gegangen. Sie haben aus dem <span lang="en">Play Store</span> von Google exemplarisch <span lang="en">Apps</span> namhafter Hersteller heruntergeladen und dann zum einen das Kommunikationsverhalten und zum anderen den Softwarecode analysiert. <br><br><strong>Berechtigungen ermöglichen Spionen das Abgreifen von Daten</strong></p><p>„Wir finden immer wieder zwei Einfallstore für Datenspione“, sagt <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>-Mitarbeiter Karsten Sohr. Zum einen fordern die <span lang="en">Apps</span> eine lange Liste von Berechtigungen, von denen viele gar nicht für die Funktionalität benötigt werden. Ein Beispiel ist die <span lang="en">App</span> eines großen Konzerns, über die Konzernnachrichten verbreitet werden. „Insgesamt 22 Berechtigungen haben wir registriert, wirklich gebraucht wird eigentlich nur der Zugriff auf das Internet. Doch das Problem ist, dass diese Berechtigungen Spionen ermöglichen, Daten abzugreifen oder sogar auf Funktionen des Handys, wie Kamera, Mikro, Kontakte oder <span lang="en">GPS</span>-Ortung zuzugreifen. Das Perfide dabei: Der Nutzer bemerkt davon nichts“, sagt Christian Liebig, der am <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> seine Masterarbeit über das Thema schreibt.<br><br><strong>Einspeisen von Schadsoftware durch Lücken in der SSL-Verschlüsselung</strong></p><p>Das andere Einfallstor ist die sichere Verschlüsselung nach dem SSL-Standard. „Die Programmierer machen hier immer wieder Fehler, weil es sehr komplex ist und hohe Kenntnisse erfordert“, erläutert Sohr. Das Problem ist jedoch, dass Datenspionen eine minimale Sicherheitslücke im Softwarecode einer <span lang="en">App</span> ausreicht, um Java-Code einzuspeisen und das Smartphone übernehmen zu können. „Wir haben selbst in sicherheitssensiblen Bereichen wie <span lang="en">Online-Banking</span> oder der Steuerung von Alarmanlagen unverschlüsselte Einfallstore in Apps gefunden“, berichtet Liebig. Basis für sehr viele <span lang="en">Apps</span> ist das <span lang="en">Framework </span>Cordova von Apache. Es kann von Programmierern ohne großen Aufwand für die verschiedenen App-Stores angepasst werden, fordert aber standardmäßig viele Berechtigungen. „Doch wer Cordova einsetzt, muss den gesamten Softwarecode sicher machen. Und er muss sich die Zeit nehmen, nur die Berechtigungen vom Nutzer abzufordern, die für die Funktionalität der <span lang="en">App</span> unerlässlich sind“, sagt Liebig. Um Programmierern zu helfen, hat <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>-Kollege Bernhard Berger ein Tool entwickelt, mit dem sich jetzt Cordova-Apps für Android automatisiert auf Lücken testen lassen. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI)<br>Karsten Sohr<br>Tel. 0421 218-63922<br>E-Mail: <a href="mailto:sohr@tzi.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sohr@tzi.de</a><br>oder <br>Knut Köstergarten<br>Tel. 0421 3800353 <br>Mobil: 0176 28059267<br>E-Mail: <a href="mailto:koestergarten@wortpiraten.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">koestergarten@wortpiraten.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11602</guid>
                            <pubDate>Tue, 04 Mar 2014 13:20:00 +0100</pubDate>
                            <title>1. MINT-Fachtag: 180 Lehrerinnen und Lehrer besuchen am 5. März 2014 die Schülerlabore der Universität</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/1-mint-fachtag-180-lehrerinnen-und-lehrer-besuchen-am-5-maerz-2014-die-schuelerlabore-der-universitaet-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 069 / 4. März 2014 RO
</p><p>Experimente wecken die Neugier von Kindern und Jugendlichen und fördern das Interesse an den Naturwissenschaften. Weil es im Schulalltag manchmal nicht ausreichend Gelegenheit dazu gibt, erfreuen sich Schülerlabore einer großen Nachfrage. Die Universität Bremen bietet eine Vielzahl davon an. Am 5. März 2014 hat sie gemeinsam mit weiteren Forschungseinrichtungen aus dem Technologiepark, Lehrerinnen und Lehrer der <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik" lang="de">MINT</abbr>-Fächer eingeladen und bietet ihnen die Gelegenheit in Schülerlaboren und Workshops selbst zu experimentieren. Dieses Angebot haben 180 Lehrerinnen und Lehrer angenommen. Der <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-Fachtag ist seit zwei Wochen ausgebucht.<br><br>Um 9:00 Uhr startet der Fachtag mit der Begrüßung durch die Konrektorin für Lehre und Studium, Professorin Heidi Schelhowe, und einem Vortrag zum Thema "Die Bedeutung der Motivation für den Lernerfolg" von dem Neurowissenschaftler Professor Gerhard Roth im Gebäude <abbr title="Naturwissenschaften">NW</abbr> 2, Block C. Im Anschluss daran stellen drei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Vorträgen aktuelle Forschungsgebiete vor, zeigen Anwendungen und liefern Ideen für einen spannenden Unterricht. <br><br>Um 13.00 Uhr starten die Lehrerinnen und Lehrer dann in 13 verschiedene Schülerlabore und Workshops. Um 16.00 Uhr beschließen sie den Tag gemeinsam bei einem <span lang="en">Get-Together</span> mit Science Slam in der Cafeteria des Gebäudes <abbr title="Geisteswissenschaften">GW</abbr> 2.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Die Presse ist zu dem <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-Fachtag herzlich eingeladen.<br><br>Programm und Ablaufplan finden Sie unter: <a href="http://www.uni-bremen.de/mint-fachtag" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/mint-fachtag</a><br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Gisela Gründl<br>Akademie für Weiterbildung der Universität Bremen<br>Arbeitsbereich Universität - Schule<br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gruendl@uni-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 61613<br><a href="http://www.schule.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.schule.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11603</guid>
                            <pubDate>Thu, 06 Mar 2014 13:55:00 +0100</pubDate>
                            <title>Umweltdetektiv für Treibhausgase: CarbonSat-Messkonzept der Uni Bremen erfolgreich getestet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/umweltdetektiv-fuer-treibhausgase-carbonsat-messkonzept-der-uni-bremen-erfolgreich-getestet-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 071 / 06. März 2014 SC
</p><p>Emissionsquellen von Treibhausgasen lassen sich aus großer Höhe mittels einer neuen Technologie genau erfassen: Das ist das Ergebnis einer Forschungsmesskampagne, die im Auftrag der europäischen Weltraumbehörde ESA unter der Leitung des Instituts für Umweltphysik (IUP) der Universität Bremen erfolgte. Dabei haben Sensormessungen von Flugzeugen aus erstmals gezeigt, dass sich lokale Emissionen der beiden wichtigen Treibhausgase <abbr title="Kohlendioxid">CO2</abbr> und Methan (CH4) aus der Ferne – und wie zukünftig auch vom Weltraum aus geplant – genau bestimmen lassen. Diese Ergebnisse sind ein wichtiger Meilenstein bei der Entwicklung eines zukünftigen satellitengestützten Sensorsystems („CarbonSat“), um weltweit und unabhängig Treibhausgase zu messen. <br><br>Im Sommer 2012 wurde mit zwei Flugzeugen eine intensive Messkampagne durchgeführt, um die Frage zu beantworten, ob man Änderungen des atmosphärischen <abbr title="Kohlendioxid">CO2</abbr>, wie sie beispielsweise durch Emissionen von Kohlekraftwerken verursacht werden, so genau vermessen kann, dass man daraus zuverlässig die Emission der <abbr title="Kohlendioxid">CO2</abbr>-Quelle bestimmen kann. Deutsche Kohlekraftwerke eignen sich sehr gut für solche Untersuchungen, da ihre Emissionen bekannt sind – was längst nicht bei allen Quellen und in allen Ländern der Erde der Fall ist. Deshalb ist ein wichtiges Ziel des CarbonSat-Projektes, die jetzt erprobte Messtechnik später auf unbekannte Quellen anzuwenden. CarbonSat wird zudem erfassen, wie viel Kohlendioxid Pflanzen aus der Atmosphäre aufnehmen. In der Kombination lässt sich dann besser erforschen, wie natürliche und von Menschen verursachte Prozesse das Klima beeinflussen oder auch vom Klima beeinflusst werden. <br><br>Im Rahmen der Messkampagne wurde mit dem in Bremen in Kooperation mit dem GeoForschungsZentrum Potsdam entwickelten flugzeuggestützten Sensor MAMAP die <abbr title="Kohlendioxid">CO2</abbr>-„Wolke“ eines Kohlekraftwerkes „von oben“ – also wie vom Satelliten – vermessen. Mit einem zweiten Forschungsflugzeug wurden Querschnitte durch die <abbr title="Kohlendioxid">CO2</abbr>-„Wolke“ erfasst. Letzteres geschah mit einem sehr genauen Standardverfahren, so dass die neuartige Messtechnik von MAMAP verlässlich überprüft werden konnte. Neben CO2-Emissionen aus Kohlekraftwerken wurden auch Methanemissionen aus Wetterschächten des aktiven Kohlebergbaus vermessen. <br><br>Die Auswertung der mit MAMAP (<span lang="en">Methane Airborne Mapper</span>) gemessenen Daten belegt in doppelter Hinsicht die erfolgreiche Bremer Entwicklungsarbeit. Zum einen konnte nachgewiesen werden, dass mit spektroskopischen Fernerkundungsmethoden auch sehr kleine Konzentrationsänderungen in <abbr title="Kohlendioxid">CO2</abbr> und <abbr title="Methan">CH4</abbr> sehr genau festgestellt werden können. Zum anderen lassen sich die Emissionsquellen bestimmen. Die unabhängigen Messungen des zweiten Kontrollforschungsflugzeuges bestätigen die hohe Qualität der neuen Fernerkundungsmethode. <br><br>Nach dem Erfolg der CarbonSat-Messkampagne werden Forscher vom <abbr title="Institut für Umweltphysik" lang="de">IUP</abbr> gemeinsam mit amerikanischen Kollegen in diesem Jahr eine zweite Forschungsrunde in Kalifornien vornehmen. Neben guten Wetterbedingungen zeichnet sich Kalifornien durch eine Vielzahl interessanter „Hot Spots“ (zum Beispiel durch natürliche Leckagen von Erdgas aus dem Meeresboden) aus. Dieses Projekt wird von der <abbr title="European Space Agency">ESA</abbr> und der <abbr title="National Aeronautics and Space Administration">NASA</abbr> unterstützt. Der Bremer Umweltphysiker und Initiator des <abbr title="Methane Airborne Mapper" lang="en">MAMAP</abbr>-Projektes Heinrich Bovensmann blickt optimistisch nach vorn: „Wir haben inzwischen so viel gelernt, dass wir die Messtechnik des Flugzeugsensors nochmals drastisch steigern können. Das Projekt ‚<abbr title="Methane Airborne Mapper">MAMAP</abbr> Next Generation‘ steht bereits in den Startlöchern.“<br><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br><br>Universität Bremen<br>Institut für Umweltphysik<br>Heinrich Bovensmann<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 62102<br>E-Mail: <a href="mailto:heinrich.bovensmann@uni-bremen.de">heinrich.bovensmann@uni-bremen.de</a> &nbsp;&nbsp; <br><br>CarbonSat Universität Bremen<br><a href="http://www.iup.uni-bremen.de/carbonsa" target="_blank" rel="noreferrer">www.iup.uni-bremen.de/carbonsat</a><br><br>Weitere Hintergrundinformationen (Deutsch):<br><br><a href="http://www.iup.uni-bremen.de/deu/downloads/CarbonSat_PM_Uni-Bremen_Langversion_mit_Bildmaterial_DE_v4.pd" target="_blank" rel="noreferrer">www.iup.uni-bremen.de/deu/downloads/CarbonSat_PM_Uni-Bremen_Langversion_mit_Bildmaterial_DE_v4.pd</a>f<br><br>ESA Web-Story zu CarbonSat (Englisch):<br><a href="http://www.esa.int/Our_Activities/Observing_the_Earth/The_Living_Planet_Programme/Campaigns/Pinpointing_sources_of_greenhouse_gases" target="_blank" rel="noreferrer">www.esa.int/Our_Activities/Observing_the_Earth/The_Living_Planet_Programme/Campaigns/Pinpointing_sources_of_greenhouse_gases</a><br><br>METAIR<br><a href="http://www.metair.ch/" target="_blank" rel="noreferrer">www.metair.ch/</a><br><br>ESA Earth Explorers<br><a href="http://www.esa.int/Our_Activities/Observing_the_Earth/The_Living_Planet_Programme/Earth_Explorers" target="_blank" rel="noreferrer">www.esa.int/Our_Activities/Observing_the_Earth/The_Living_Planet_Programme/Earth_Explorers</a><br><br><br><br>Universität Bremen<br>Pressestelle<br>Tel. 0421- 218 - 60150<br>Fax&nbsp; 0421-218 - 60152<br>E-Mail&nbsp;&nbsp; <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.facebook.com/universitaetbremen" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.facebook.com/universitaetbremen</a><br><a href="https://twitter.com/unibremen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://twitter.com/unibremen </a>&nbsp; &nbsp; <br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 06 Mar 2014 14:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Landessieger der Mathematik-Olympiade werden geehrt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-landessieger-der-mathematik-olympiade-werden-geehrt-3</link>
                            
                            <description>Preisverleihung findet am 7. März ab 15.30 Uhr im Haus der Wissenschaft statt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 072 / 06. März 2014 SC<br><br>136 Schülerinnen und Schüler aus Bremer und Bremerhaven gingen Ende Februar 2014 in der Endrunde des Landeswettbewerbs der Mathematik-Olympiade an den Start. Alle hatten sich in der ersten Runde im November 2013 unter 1400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern dafür qualifiziert. Die jüngsten Teilnehmer kommen aus der 3. Klasse, die ältesten stehen kurz vor dem Abitur. Einige machen bereits zum achten Mal bei der Bremer Mathe-Olympiade mit. <br><br>In der Endrunde mussten die Schülerinnen und Schüler in zwei viereinhalb-stündigen Klausuren (ab Klasse 6) ihr mathematisches Können unter Beweis stellen. Die Aufgaben für diese Klausuren werden vom Trägerverein der Mathematik-Olympiaden zentral gestellt. Es handelt sich also um einen bundesweiten Vergleichstest für ausgesucht gute Mathematikschülerinnen und -schüler, bei dem sich das Bundesland Bremen seit Jahren im guten Mittelfeld behauptet.<br><br>Die Landesrunde wird wie jedes Jahr mit der Siegerehrung abgeschlossen. Diesmal findet sie am Freitag, 7. März, ab 15:30 Uhr im Haus der Wissenschaft, statt. Insgesamt werden 12 erste Preise, 20 zweite und 26 dritte Preise vergeben. Neben den Urkunden werden auch vom Bankhaus Neelmeyer gespendete Preise überreicht. Nach der Siegerehrung werden die zehn Schülerinnen und Schüler vorgestellt, die Bremen in der Bundesrunde in Greifswald (13. – 16. Juni 2014) vertreten. <strong><br></strong></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Zeit von 16:00 – 16.30 Uhr besteht die Möglichkeit, Fotos von den ersten Preisträgern und der „Bremer Mannschaft“ zu machen.<br><br><strong>Weitere Informationen</strong>:<br><br>Universität Bremen <br>Fachbereich Mathematik / Informatik<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Reimund Albers<br>Landesbeauftragter für die Mathematik-Olympiaden im Land Bremen<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 63571<br>E-Mail: <a href="mailto:ralbers@math.uni-bremen.de">ralbers@math.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11605</guid>
                            <pubDate>Wed, 05 Mar 2014 13:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Mini-Symposium zum Thema Strahlenepidemiologie</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mini-symposium-zum-thema-strahlenepidemiologie-1</link>
                            
                            <description>17.-18. März 2014: Internationale Expertinnen und Experten diskutieren in Bremen über aktuelle Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen von Strahlenbelastungen in Deutschland und Japan.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 070 / 5. März 2014 RO 
</p><p>Welchen Einfluss hat die stetig zunehmende Strahlenexposition durch dosisintensive, radiologische Untersuchungen in der Medizin auf die Gesundheit von japanischen und deutschen Kindern? Wie ist der Strahlenschutz in der Medizin in Japan und Deutschland ausgestaltet, wo besteht Austauschpotential? Diese beiden Fragen stehen im Mittelpunkt des internationalen Mini-Symposiums der „Nagasaki-Chiba-Mainz-Bremen Radiation Research Initiative“, das am 17. und 18. März 2014 in Bremen stattfindet.
</p><p>Veranstalter ist das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS. Die Federführung hat der Bremer Epidemiologe Professor Hajo Zeeb, Abteilungsleiter des Bereichs „Prävention und Evaluation“ im <abbr title="Institut für Epidemiologie und Präventionsforschung" lang="de">BIPS</abbr>.
</p><p>Zum Symposium kommt eine kleine Delegation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Japan in die Hansestadt. Darüber hinaus nehmen auch Vertreterinnen und Vertreter internationaler und nationaler Institutionen teil wie beispielsweise der World Health Organization (WHO), der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) sowie von deutschen Universitäten. Es werden neue Ansätze und Herausforderungen in der Strahlenepidemiologie sowie aktuelle Forschungsarbeiten im Bereich der medizinischen Strahlenepidemiologie vorgestellt. Ferner werden neue Themen im Bereich des Strahlenschutzes in der Medizin diskutiert. Ziele des Symposiums sind, zukünftige gemeinsame Forschungsmöglichkeiten auszuloten und die bestehende wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen nachhaltig zu etablieren.
</p><p>Darüber hinaus wird im Rahmen des öffentlichen Bremer Kolloquiums Epidemiologie - Public Health von japanischer Seite über die Auswirkungen der Atomreaktorkatastrophe in Fukushima auf die Bevölkerung in Japan berichtet. Von deutscher Seite werden die Strahlenauswirkungen und Gegenmaßnahme in Deutschland vorgestellt. <br><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS GmbH<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Hajo Zeeb<abbr title="Telefon"><br>Tel.</abbr>: 0421 218 56900<br>E-Mail: <a href="mailto:zeeb@bips.uni-bremen.de">zeeb@bips.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.bips-institut.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bips-institut.de</a><br><br>&nbsp;<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 21 Mar 2014 13:26:00 +0100</pubDate>
                            <title>Forschendes Lernen international im Masterstudium „Wirtschaftspsychologie“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/forschendes-lernen-international-im-masterstudium-wirtschaftspsychologie-1</link>
                            
                            <description>Bei der internationalen Konferenz „Work, Identity and Globalization“ vom 24. – 28. März 2014 präsentieren Studierende der Uni Bremen ihre Projektergebnisse / Ein Thema: Gemeinsame Büroarbeitsplätze</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 090 / 21. März 2014 SC
</p><p>Forschendes Lernen ist ein Kennzeichen der Universität Bremen. Im Masterstudiengang „Wirtschaftspsychologie“ wird die Lehre noch um ein außergewöhnliches Element ergänzt. Studierende präsentieren bei einer internationalen Konferenz ihre Forschungsarbeiten. Rund um den Themenzusammenhang Arbeit und Identitätsentwicklung stellen sie sich der Kritik von hochkarätigen Gastwissenschaftlern aus den USA, Australien, England und Dänemark. Die aktuelle Konferenz <span lang="en">„Work, Identity and Globalization“</span> findet vom 24. – 28. März 2014 in der Uni Bremen statt. Organisiert wird die Tagung vom Team um Professorin Birgit Volmerg, Hochschullehrerin für Arbeits- und Organisationspsychologie im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen und Hauptinitiatorin des Studiengangs Wirtschaftspsychologie. 
</p><h3>Zum Thema der Tagung</h3><p>Globalisierungsprozesse betreffen mittlerweile alle Bereiche der Wirtschaft und des alltäglichen Arbeitslebens. Vor diesem Hintergrund wird für die Gestaltung von internationalen Kontakten eine transnationale und interkulturelle Kooperation zunehmend wichtiger. Die daraus resultierenden Veränderungen haben auch Auswirkungen auf Organisationsstrukturen, Arbeitsbeziehungen und individuelle Biographien. Internationalisierung setzt nicht nur für Firmen sondern auch für Individuen veränderte Normen und Werte voraus. Im Prozess des sozialen Wandels des 21. Jahrhunderts werden Identitätskonstruktionen durch sich verändernde Herausforderungen und Chancen bestimmt. Aus diesem Grund gilt das wissenschaftliche Interesse im Studiengang Wirtschaftspsychologie den Zusammenhängen von Arbeit, Globalisierung und Identitätsentwicklung.
</p><h3>Themen der studentischen Projekte</h3><p>„Die differenzierte Betrachtung der Kaufbarrieren des Konsumenten in Bezug auf biologische, fair gehandelte und saisonal-regionale Lebensmittel“, „Erfahrungen und Umgang mit nonterritorialen Arbeitsplätzen“, „Reisemotivation von Alleinstehenden auf dem deutschen Hochseekreuzfahrtenmarkt am Beispiel von Aida Cruises“, „Wahrnehmung von <span lang="en">Crowdvoting</span> am Beispiel der Aktion „Meine Milka“ oder „Lebenswelten deutscher Expatriates in Frankreich“ sind einige Themen, die von den angehenden Wirtschaftspsychologinnen und -psychologen vorgestellt werden. Die Konferenz eröffnet den Studierenden einen Diskussionsraum, in dem sie ihre Arbeitsergebnisse vor verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven und unterschiedlichem Expertenwissen „verteidigen“ müssen – eine anspruchsvolle theoretische und praktische Unternehmung, die zu einer ungewöhnlichen Ausbildungsqualifizierung beiträgt.
</p><h3>Projektbeispiel: Wenn zwei sich einen Arbeitsplatz im Büro teilen (müssen)</h3><p>Die Studentinnen Nina Hentschel, Sarah Herz und Michelle Weise haben in ihrem Forschungsprojekt „nonterritoriale Arbeitsplätze bei Büromitarbeitern“ untersucht. Hinter der fachwissenschaftlichen Ausdrucksweise verbirgt sich die Frage, wie Büroangestellte damit klar kommen, dass sie nicht länger ihren eigenen Arbeitsplatz haben, sondern ihn mit anderen gemeinschaftlich nutzen. Um den Folgen des „depersonalisierten“ Arbeitsplatzes – auch für die Vorgesetzten – auf die Spur zu kommen, führten die Studentinnen Interviews mit vier Betroffenen und einem Experten in einem Unternehmen, in dem das Konzept der nonterritorialen Arbeitsplätze besteht. 
</p><p>Die Befragung ergab, dass die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Entwicklungen ambivalent gegenüber stehen. Zwar akzeptieren sie den Wegfall ihres eigenen, durch sie geprägten Arbeitsplatzes. Gleichzeitig hadern sie mit der regelmäßigen Besetzung ihrer Lieblingsplätze durch Kollegen. Neben der emotionalen Ebene werden von den Betroffenen zwei Hauptprobleme identifiziert: Das Wahrnehmen von Leitungsfunktionen ist schwieriger geworden, da es keinen regelmäßigen persönlichen Kontakt gibt. Außerdem erfordert das Arbeiten im <span lang="en">„Open Space“</span> eine erhöhte Selbstdisziplin, um die Arbeit der anderen nicht durch persönliche Arbeitseigenheiten zu beeinträchtigen. 
</p><p>Positiv, so ein weiteres Ergebnis der studentischen Erhebung, wird die flexible Gestaltung von Arbeitszeit gesehen bis hin zum Rückzug ins <span lang="en">Home Office</span>, wenn eine konzentrationsintensive Aufgabe bearbeitet werden muss. Die variable Gestaltung der Arbeitszeit ermöglicht daher auch einen gewissen Freiheitsgrad, sich selbst zu organisieren. Diese Ergebnisse werden die Studentinnen beim Workshop präsentieren und sich anschließend der kritischen Diskussion im Plenum stellen.
</p><h3>Über den Bremer Masterstudiengang Wirtschaftspsychologie</h3><p>Der Masterstudiengang „Wirtschaftspsychologie“ der Fachbereiche Human- und Gesundheitswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften der Universität Bremen bietet Studierenden betriebswirtschaftlicher und psychologischer Herkunft eine hervorragende Qualifikation, um in vielen Bereichen und institutionellen Zusammenhängen – im Gesundheitsbereich, ebenso wie in Wirtschaftsunternehmen, in der Verwaltung und im Non-Profitbereich – Verantwortung zu übernehmen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Masterstudium „Wirtschaftspsychologie“<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Birgit Volmerg<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421-21868771<br>E-Mail: <a href="mailto:tips@uni-bremen.de">tips@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.input.uni-bremen.de/das-institut/studium-und-lehre/msc-wirtschaftspsychologie/international-conference.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://v.gd/input_conf </a><br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Thu, 06 Mar 2014 14:05:00 +0100</pubDate>
                            <title>Langer Samstag der ungeschriebenen Hausarbeiten in der Staats- und Universitätsbibliothek</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/langer-samstag-der-ungeschriebenen-hausarbeiten-in-der-staats-und-universitaetsbibliothek-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 073/ 6. März 2014 KG
</p><p>Die Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) bietet gemeinsam mit der Studierwerkstatt erneut den „Langen Samstag der ungeschriebenen Hausarbeiten“ an. Er findet diesen Samstag, 8. März, von 10 bis 16 Uhr in der SuUB, Raum 1220, statt. Treffpunkt für alle Interessierten ist an der Information auf Ebene 1.
</p><p>In entspannter und konzentrierter Umgebung unterstützt eine Schreibtrainerin Studierende bei der Bearbeitung liegengebliebenen Schreibprojekte. Neben der persönlichen Betreuung setzt die Studierwerkstatt auch auf die gegenseitige Motivation der Studierenden. Die Bibliothek stellt dabei die Umgebung für ein entspanntes und konzentriertes Arbeiten zur Verfügung und bietet Beratung bei der Recherche nach Informationen und Literatur. Zu diesem „Langen Samstag der ungeschriebenen Hausarbeiten“ sind alle eingeladen, die Lust haben, im Schreiben neue Wege zu gehen, neue Schreibzeiten auszuprobieren und gemeinsam mit anderen an alten oder neuen Schreibprojekten zu arbeiten. Das Seminar ist gebührenpflichtig und kostet 8 Euro.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br>Heike Kamp<br>Tel. 0421 218 59511<br>E-Mail: <a href="mailto:kamp@suub.uni-bremen.de">kamp@suub.uni-bremen.de</a></p><p><br>Studierwerkstatt der Universität Bremen<br>Gabi Meihswinkel<br>Tel. 0421 218 61011<br>E-Mail: <a href="mailto:meihswin@uni-bremen.de">meihswin@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/studierwerkstatt.html" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/studierwerkstatt.html</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
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                            <pubDate>Thu, 06 Mar 2014 14:18:00 +0100</pubDate>
                            <title>Studienfach gesucht? Uni Bremen gibt „EINBLICKE“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studienfach-gesucht-uni-bremen-gibt-einblicke-4</link>
                            
                            <description>Schnupperkursreihe der Uni Bremen bietet am 3. und 8. April 2014 Probevorlesungen und praktische Übungen in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaft und Technik an</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 074 / 6. März 2014 SC<br><br>Studieren für einen Tag: Das heißt Probevorlesungen besuchen, Labore besichtigen, Versuche durchführen, mit Studierenden reden. Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 bis 13 können all das in den Osterferien an der Universität Bremen erleben. Am Donnerstag, den 3. April und am Dienstag, den 8. April 2014, findet in den naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Fächern der Universität Bremen wieder die Veranstaltungsreihe „EINBLICKE“ statt. <br><br>Ein breites Spektrum an Studiengängen öffnet an den beiden Tagen den Schülern ihre Türen. Die Veranstaltungen bieten eine umfassende Orientierung und einen ersten Kontakt mit studientypischen Inhalten. In Kursen, Übungen und im Gespräch mit Professorinnen, Professoren und Studierenden können Erwartungen überprüft, Fragen gestellt und Zukunftschancen geklärt werden. Das erleichtert die Studienfachwahl.<br><br>Folgende Fächer bieten Kurse an: Biologie, Chemie, Digitale Medien/Medieninformatik, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Produktionstechnik – Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik, Systems Engineering, Technomathematik, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen – Elektrotechnik &amp; Informationstechnik und Wirtschaftsingenieurwesen – Produktionstechnik.<br><br>Anmeldungen und detaillierte Informationen gibt es ab sofort auf der Internet-Seite von "EINBLICKE". Die Teilnahmegebühr beträgt zehn Euro.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Zentrale Studienberatung<br>Viktoria Thurn <br>Telefon: 0421 218 61153<br>E-Mail: <a href="mailto:einblicke@uni-bremen.dde">einblicke@uni-bremen.de </a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Fri, 07 Mar 2014 12:05:00 +0100</pubDate>
                            <title>An der Universität Bremen soll langfristig ein Zentrum für Katastrophenforschung aufgebaut werden</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/an-der-universitaet-bremen-soll-langfristig-ein-zentrum-fuer-katastrophenforschung-aufgebaut-werden-1</link>
                            
                            <description>Wissenschaftler aus der Pflege- und Gesundheitsforschung besuchen das Disaster Research Center der Flinders University im australischen Adelaide</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 075 / 7. März 2014 KG
</p><p>Wissenschaftler der Universität Bremen haben die Flinders University in Adelaide, Südaustralien, besucht. Finanziert wurde die Reise durch das Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft „Kooperation und Workshop zur Verbesserung der Forschungsqualität in der internationalen Disasterforschung, Schwerunkt Gesundheit/Pflege“. Langfristiges Ziel ist der Aufbau eines Katastrophen-Forschungszentrums an der Universität Bremen.
</p><p>Professor Stefan Görres und Niels Harenberg vom Institut für <span lang="en">Public Health</span> und Pflegeforschung (IPP) sowie Professor Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) haben sich in Adelaide das weltweit renommierte Katastrophen-Forschungszentrum (<span lang="en">Disaster Research</span><span lang="en">Center</span>) zeigen lassen. Im Mittelpunkt standen Fragen möglicher gemeinsamer Forschungsprojekte. In einem Workshop thematisierten australische und deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Fragen des Einsatzes von Gesundheitsexperten im Katastrophenfall sowie komplexe Entscheidungsszenarien, mit denen die örtlichen Behörden und Einsatzstellen bei Katastrophen konfrontiert sind. Betrachtet wurde auch die Rolle der öffentlichen Medien bis hin zu den Anforderungen an Meteorologische Institute in einem solchen Fall. Ziel ist, dass langfristig an der Universität Bremen ein „<span lang="en">German Disaster Research Center</span>“ nach australischem Vorbild gegründet werden soll. Ihm sollen neben Vertreterinnen und Vertretern einschlägiger Hilfsorganisationen, Bildungseinrichtungen, Berufsverbänden und Ministerien national ausgewiesene Expertinnen und Experten aus der Forschung angehören.
</p><h3>Hintergrund:</h3><p>Auch Deutschland ist in wachsendem Maß von Katastrophen betroffen. Das können Überflutungen, Schneestürme, Epidemien oder Massenunfälle wie bei der Loveparade in Duisburg sein. Ist die Praxis der humanitären Katastrophenhilfe vergleichsweise gut entwickelt, so ist ein deutliches Defizit in Wissenschaft und Forschung festzustellen, insbesondere dort, wo es um Gesundheit und Pflege geht. Dabei ist neben technischen und logistischen Herausforderungen doch die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung in solchen Fällen von zentraler Bedeutung. Bisher gibt es noch keine wissenschaftliche Einrichtung, die sich explizit der Katastrophenforschung in Bezug auf pflegerisch-gesundheitliche Versorgung widmet. Das soll sich langfristig ändern.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften<br>Institut für <span lang="en">Public Health</span> und Pflegeforschung (IPP)<br>Prof. Dr. Stefan Görres<br>Telefon: 0421 218 68900<br>E-Mail: <a href="mailto:sgoerres@uni-bremen.de">sgoerres@uni-bremen.de</a></p><p>Sekretariat:<br>Christiane Degering-Machirus<br>Tel.: 0421 218 68901<br>E-Mail: <a href="mailto:degering@uni-bremen.de">degering@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ipp.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ipp.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
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                            <pubDate>Tue, 11 Mar 2014 10:27:00 +0100</pubDate>
                            <title> Rüstige Rentner gesucht!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ruestige-rentner-gesucht-1</link>
                            
                            <description>Teilnehmer für Neuropsychologische Tests gesucht / Ergebnis wird mitgeteilt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 076 / 11. März 2014 RO 
</p><p>Nach jeder Verletzung des Gehirns wie bei einem Schlaganfall oder Verkehrsunfall, aber auch bei beginnender Demenz ist eine genaue Überprüfung der vorhandenen Fähigkeiten für eine Therapie wichtig. So kann festgestellt werden, in welchen Funktionsbereichen es Beeinträchtigungen gibt und wo individuelle Stärken erhalten sind, auf denen aufgebaut werden kann. Dazu müssen die Tests jedoch zuverlässig und aussagekräftig sein. Denn um eine maßgeschneiderte neuropsychologische Therapie zu entwickeln, ist eine exakte Diagnostik von entscheidender Bedeutung.<br><br>Um dies zu gewährleisten, werden Vergleichswerte von vielen gesunden Personen benötigt. Darum sucht das Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) der Universität Bremen freiwillige Testpersonen im Alter zwischen 18 und 100 Jahren, besonders wichtig sind dabei Teilnehmer ab 60 Jahren.<br><br>Die Freiwilligen nehmen einmalig (auf Wunsch auch gerne zweimalig) an einer Neuropsychologischen Testbatterie teil. Die Tests umfassen die Bereiche Aufmerksamkeit, Sprache, Gedächtnis, Wahrnehmung und Planungsfähigkeit. Die Durchführung dauert drei bis vier Stunden und findet in den Räumen des <abbr title="Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation">ZKPR</abbr>, Grazer Straße 2a, statt. Termine können ab sofort vereinbart werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Vergütung in Höhe von 30 Euro. Außerdem erhalten sie die Ergebnisse, nachdem die Vergleichswerte ermittelt worden sind.<br><br>Wer teilnehmen möchte oder Fragen hat, kann sich ab sofort an <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Mona Bornschlegl wenden unter der Telefonnummer 0421 218-68675 oder einen Termin unter der E-Mail: <a href="mailto:nab.unibremen@gmail.com" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">nab.unibremen@gmail.com</a> vereinbaren.<br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Human-und Gesundheitswissenschaften<br>Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR)<br>Dr. Mona Bornschlegl <br>Telefon: 0421 218 68675<br>E-Mail: <a href="mailto:m.bornschlegl@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">m.bornschlegl@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zkpr.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zkpr.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 11 Mar 2014 14:25:00 +0100</pubDate>
                            <title>Staatspräsident der Republik Malta besucht Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/staatspraesident-der-republik-malta-besucht-uni-bremen-1</link>
                            
                            <description>Besuch des Linguistik-Malta-Zentrums der Uni / Treffen mit Studierenden</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 077 / 11. März 2014 2012 SC 
</p><p>Großer Bahnhof an der Uni Bremen: Am 13. März 2014 besucht der Staatspräsident der Republik Malta <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> George Abela im Rahmen seiner Deutschlandvisite auch die Universität Bremen. Er wird von einer hochrangigen Delegation aus Ministern, Wirtschaftsvertretern und dem Botschafter begleitet. Auch der Rektor der Uni Malta Professor Juanito Camilleri ist anwesend. Im Mittelpunkt des Uni-Besuchs steht das Malta-Zentrum, in dem das Maltesische sprachwissenschaftlich erforscht wird. Seit Jahren widmen sich die Bremer Linguisten dieser Sprache, die zwar fester Bestandteil der Europäischen Union ist, über die aber die Öffentlichkeit wenig weiß. Das Malta-Zentrum wurde 2012 in einem Kooperationsvertrag der Universitäten von Malta und Bremen offiziell eingerichtet. Es basiert auf der langjährigen Zusammenarbeit beider Hochschulen.
</p><h3>Zum Programm</h3><p>Zunächst heißen Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter und die Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität Professorin Yasemin Karaka?o?lu den Staatspräsidenten Maltas im Verwaltungsgebäude willkommen. Nach einer kurzen Präsentation der Universität Bremen erfolgt der Eintrag ins Gästebuch. Danach stellt Thomas Stolz, Professor vom Institut für Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft (IAAS) im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Bremen, die Aktivitäten des von ihm geleiteten Malta-Zentrums vor. Das Zentrum in Bremen verfügt über eine der größten Sammlungen maltesischer Literatur außerhalb Maltas. Hier finden sich nahezu alle Veröffentlichungen auf Maltesisch seit dem Jahr 2000.
</p><h3>Das linguistische Interesse am Maltesischen</h3><p>Thomas Stolz ist Bremer Initiator der maltesisch-bremischen Kooperation. Das Maltesische lässt sein Linguistik-Herz höher schlagen: „Maltesisch ist mit seinen knapp 400.000 Sprechern die einzige arabische Amtssprache in der Europäischen Union, die allerdings mit dem uns vertrauten Alphabet geschrieben wird. Durch den langen Kontakt mit dem Italienischen und dem späteren Einfluss des Englischen unter der Kolonialherrschaft Großbritanniens ist das Vokabular des Maltesischen stark durch andere Sprachen beeinflusst – für linguistische Fragestellungen ein interessantes Forschungsgebiet.“
</p><p>Nach der Besichtigung der maltesischen Bibliothek im GW 2 gibt es ein Zusammentreffen mit Studierenden der Universität Bremen. In den Curricula der Bremer Linguistik-Studiengänge besteht die Möglichkeit, maltesische Linguistik anzuwählen. Im Anschluss wird der Staatsgast von der Uni-Leitung verabschiedet.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Pressestelle<br>Eberhard Scholz<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 60150<br>E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11612</guid>
                            <pubDate>Wed, 12 Mar 2014 15:05:00 +0100</pubDate>
                            <title>Universität Bremen veranstaltet am 27. März neben dem Girls‘ Day auch einen Boys‘ Day</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-veranstaltet-am-27-maerz-neben-dem-girls-day-auch-einen-boys-day-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 78 / 12. März 2014 KG
</p><p>Bereits zum 14. Mal wird am Donnerstag, 27. März 2014, bundesweit der <span lang="en">Girls‘ Day</span> stattfinden. Die Universität Bremen ist mit zahlreichen attraktiven Angeboten dabei und veranstaltet zusätzlich bereits zum dritten Mal auch einen Boys‘ Day, organisiert vom Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften.
</p><p><strong>Jungen für das Grundschullehramt werben</strong></p><p>Der <span lang="en">Boys‘ Day</span> an der Universität Bremen für Schüler der 7. und 8. Klassen ist ausgebucht. Er gibt Schülern die Gelegenheit, in spannenden Workshops verschiedene Studiengänge kennen zu lernen, die für gewöhnlich häufiger von Frauen angewählt werden. Dazu gehören unter anderem die Erziehungswissenschaften, die Gesundheitswissenschaften, die Kulturwissenschaften, die Kommunikationswissenschaften und die Psychologie. In Kooperation mit sechs verschiedenen Bremer Schulen werden knapp 70 Schüler einen Tag lang Uni-Luft schnuppern und auf diese Weise wertvolle Erfahrungen für ihren Berufsfindungsprozess sammeln. Insbesondere geht es darum, Jungen für das Grundschullehramt zu interessieren.
</p><p><strong>Auszüge aus dem Programm:</strong></p><p>So erläutert das Team der Grundschulwerkstatt in einem Workshop, was ein guter Lehrer ist. Studierende stellen sich den Fragen und geben einen Einblick in das Lehramtsstudium. Mit einer Schreibwerkstatt erhalten die Teilnehmer einen Einblick in das <span lang="en">Online</span>-Magazin KROSSE.info. Der so erstellte Text wird dann unter Anleitung mit dem richtigen Layout und mit Fotos versehen und veröffentlicht. Die Schüler erfahren auch, wie über Social Media die Aufmerksamkeit auf den Artikel gelenkt werden kann. „Magischer Brei - Forschung zum nicht-newtonschen Fluid im Grundschulbereich“ heißt ein Workshop, in dem die Anforderungen an den Sachunterricht in der Grundschule vorgestellt werden. Die Schüler können nach einer kurzen Einführung selbst Experimente durchführen und dadurch einen Einblick bekommen, dass Kinder bereits im Grundschulbereich in der Lage sind, naturwissenschaftliche Phänomene zu begreifen. „Wie kommt die Welt in den Kopf?- Einführung in die Psychologie und Gestaltwahrnehmung“ ist Titel eines Workshops, in dem visuelle Täuschungen vorgestellt werden. Die Teilnehmer erfahren beim Experimentieren viel über den Unterschied zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit. Was macht unser Stoffwechsel mit Gummibärchen, Schokolade und Nutella? Und warum kommt es zu einem ständigen Überschuss an Zucker im Körper? Bei diesem Workshop erhalten die Teilnehmer durch eigene Laborexperimente mit Gewebeproben Einblicke, was mit den Zellen der Bauchspeicheldrüse in einem Patienten mit der Zuckerkrankheit Diabetes passiert.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Einladung zur Berichterstattung in Wort und Bild. Die Angebote und genauen Zeiten sind unter folgenden Adressen zu finden: <a href="http://www.boysday.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.boysday.uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br>Sven Trostmann<br>Telefon: 0421 218 69227<br>Email: <a href="mailto:svetro@uni-bremen.de">svetro@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 13 Mar 2014 09:24:00 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Meereswissenschaftlerin Nicole Dubilier mit Leibniz-Preis ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-meereswissenschaftlerin-nicole-dubilier-mit-leibniz-preis-ausgezeichnet-1</link>
                            
                            <description>Sie erhält von der Deutschen Forschungsgemeinschaft ein Preisgeld von 2,5 Millionen Euro für ihre Symbioseforschung</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 079 / 13. März 2014 SC
</p><p>Die Bremer Meereswissenschaftlerin Nicole Dubilier ist am 12. März 2014 in Berlin mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Sie hat den renommiertesten und höchstdotierten deutschen Wissenschaftspreis für ihre Forschung an Symbiosen zwischen Mikroorganismen und marinen Tieren erhalten. Nicole Dubilier ist im Fachbereich Biologie / Chemie der Universität Bremen Professorin für Mikrobielle Symbiosen. Zugleich ist sie Direktorin am Bremer Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie. Dort leitet sie die Abteilung Symbiose. Darüber hinaus ist Nicole Dubilier Projektleiterin am MARUM, dem Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen. Das besondere Interesse der international renommierten Marinen Mikrobiologin gilt Forschungsfragen der ökologischen und evolutionären Anpassungen zwischen Bakterien und wirbellosen marinen Lebewesen. <br><br>„Mich freut nicht nur ein weiterer Leibniz-Preis für die Bremer Wissenschaft, sondern ganz besonders auch, dass aufgrund der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit den außeruniversitären Forschungsinstituten eine hervorragende Forscherin ihr Wissen auch als Hochschullehrerin an der Universität Bremen weitergibt“, kommentierte der Bremer Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter die Preisvergabe. Mit Nicole Dubilier wurde zum vierten Mal der Leibniz-Preis nach Bremen vergeben. Zuvor wurden der Geochemiker Kai Uwe-Hinrichs (2011), die Meeresbiologin Antje Boetius (2008) und der Produktionstechniker Ekkard Brinksmeier (1999) für ihre außergewöhnlichen Forschungsleistungen mit dem Leibniz-Preis geehrt. <br><br>Nach dem Studium und der Promotion in Biologie forschte Nicole Dubilier ab 1992 zunächst als Postdoc in Harvard, danach am Max-Planck-Institut (MPI) für Marine Mikrobiologie in Bremen und als Gastprofessorin in Paris. 2013 erhielt sie vom Europäischen Forschungsrat (ERC) einen ERC Advanced Grant. <br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11614</guid>
                            <pubDate>Mon, 17 Mar 2014 11:19:00 +0100</pubDate>
                            <title> Universität Bremen lädt ein zum Fachgespräch „Sprachliche Fähigkeiten mehrsprachiger Kinder erkennen“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-laedt-ein-zum-fachgespraech-sprachliche-faehigkeiten-mehrsprachiger-kinder-erkennen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 81 / 17. März 2014 KG
</p><p>Seit 2006 veranstaltet das Arbeitsgebiet Elementar- und Grundschulpädagogik des Fachbereichs Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen das erfolgreiche Fachgespräch „Bildung von Anfang an“. Im Kern geht es darin um den Reformbedarf an Kindertagesstätten und Grundschulen und die Gestaltung von Übergängen. Am Donnerstag,&nbsp; 20. März 2014, steht die Diagnostik sprachlicher Fähigkeiten mehrsprachiger Kinder im Mittelpunkt. Dr. Barbara Geist, Sprachwissenschaftlerin der Goethe-Universität Frankfurt am Main, präsentiert aktuelle Forschungserkenntnisse und Anregungen für die Praxis, anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Eingeladen wird um 19 Uhr ins Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5.
</p><h3>Hintergrund:</h3><p>Wie kann ich die sprachlichen Fähigkeiten eines mehrsprachigen Kindes feststellen? Diese Frage beschäftigt pädagogische Fachkräfte aus Kita und Schule, Kinderärzte und Eltern besonders in der Übergangsphase vom Kindergarten in die Grundschule. Schon für Kinder, die mit nur einer Sprache aufwachsen, stellt die Beurteilung der Sprachkompetenz eine Herausforderungen dar. Umso größer ist sie bei Kindern, die mit mehreren Sprachen aufwachsen. In pädagogischen und medizinischen Institutionen steht meist wenig Zeit zur Verfügung, um die sprachlichen Fähigkeiten von Kindern zu erfassen. Sowohl Alltagsbeobachtungen als auch Sprachtests bergen die Gefahr der Fehleinschätzung, wenn die Besonderheiten des Spracherwerbs mehrsprachiger Kinder unberücksichtigt bleiben. Die genaue Kenntnis der sprachlichen Fähigkeiten eines Kindes ist wiederum die Voraussetzung für die Unterstützung seiner weiteren Sprachentwicklung. In dem Vortrag werden Ergebnisse aus Forschungsprojekten zur Sprachdiagnostik mehrsprachiger Kinder vorgestellt und daraus Empfehlungen für die Praxis abgeleitet.
</p><h3>Zur Person:</h3><p>Die Referentin, Dr. Barbara Geist ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Deutsch als Zweitsprache von Professorin Petra Schulz an der Universität Frankfurt am Main. Sie ist Klinische Linguistin und Sprachdidaktikerin mit den Forschungsschwerpunkten Sprachdiagnostik ein- und mehrsprachiger Kinder, sprachdiagnostische Kompetenz pädagogischer Fachkräfte, frühkindliche Sprachdidaktik (Sprachförderung) und früher Zweitspracherwerb von Lexikon und Syntax.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich 12, Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br>Arbeitsgebiet Elementar- und Grundschulpädagogik<br>Prof. Dr. Ursula Carle<br>Dr. Heike Hegemann-Fonger<br>Tel: 0421 218 69222<br>E-Mail: <a href="mailto:hege@uni-bremen.de">hege@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.fruehpaedagogik.uni-bremen.de/fachgespraeche" target="_blank" rel="noreferrer">www.fruehpaedagogik.uni-bremen.de/fachgespraeche</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 17 Mar 2014 11:34:00 +0100</pubDate>
                            <title> Humboldt-Stipendiat untersucht Interkulturalität an den beiden Exzellenz-Universitäten Bremen und Köln</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/humboldt-stipendiat-untersucht-interkulturalitaet-an-den-beiden-exzellenz-universitaeten-bremen-und-koeln-1</link>
                            
                            <description>Huang Lihe aus China ist mit Bundeskanzler-Stipendium für fünf Monate Gast an der Uni Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 080 / 17. März 2014 RO Der chinesische Doktorand Huang Lihe forscht von März bis August 2014 im Team von Yasemin Karakasoglu, Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität und Professorin für Interkulturelle Bildung im Bereich „Interkulturelle Bildung“ im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen. Als Nachwuchs-Wissenschaftler mit hervorragendem Potential hat Huang Lihe eines der begehrten Bundeskanzler-Stipendien der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten. Die Stiftung bietet angehenden Führungskräften aus China, Russland und den USA die Chance, in Deutschland ein Projekt als Gast bei einem selbst gewählten Partner zu realisieren. Liehe entschied sich für Bremen und wird in dieser Zeit seine Forschungsarbeit zum Thema „I<span lang="en">mproving International Education for Chinese Universities: Lessons from Germany</span>“ fertigstellen. In seiner Arbeit untersucht er die Umsetzung von Interkulturalität an den beiden Exzellenz-Universitäten Köln und Bremen. <br><br>Huang Lihe erforscht aus der Perspektive der Interkulturellen Bildungsforschung, welche Integrationsangebote über die <span lang="en">International Offices </span>internationalen Studierenden vermittelt und angenommen werden. Darüber hinaus geht um die Frage, ob und in welcher Form einheimischen Studierenden interkulturelle Kompetenz vermittelt wird. Ziel der Promotion ist es, „<span lang="en">best-practise</span>“ Beispiele für die Umsetzung an chinesischen Universitäten beider Institutionen zu finden. „Huang Lihes Forschungsprojekt ist nicht nur ein wertvoller Beitrag für die Kooperation zwischen unseren Universitäten“, freut sich Yasemin Karakasoglu. „Durch seine innovative Arbeit versprechen wir uns auch einen wertvollen Blick von außen auf unsere Internationalisierungsstrategie: Zum einen wollen wir internationale Studierende nach Bremen holen und ihren Studienerfolg sichern — zum anderen wollen wir unsere Studierenden fit für weltweite Mobilität machen.“ 
</p><p><strong>Zur Person: </strong>Huang Lihe ist 30 Jahre alt und arbeitet als Lecturer an der School of Foreign Languages der Tongji Universität, Shanghai, einer der Partneruniversitäten der Universität Bremen in China. Darüber hinaus nimmt er dort die Aufgaben eines ´<span lang="en">Chair of Youth League`</span> wahr. „Ich habe mich für die Universität Bremen entschieden, weil sie als einzige Exzellenz-Universität in Deutschland Interkulturalität als Ressource für alle Mitglieder der Universität fördert und einen sehr fortschrittlichen Ansatz in der Internationalisierung verfolgt“, erklärt Lihe. „Ich freue mich auf viele neue Impulse, die ich persönlich für meine Forschung und auch für mein Land China erhalten werde.“ <br><br><strong>Die Alexander von Humboldt-Stiftung:&nbsp; </strong>Jährlich ermöglicht die Alexander von Humboldt-Stiftung mehr als 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Sie vergibt Stipendien und Forschungspreise. Die Stiftung mit Sitz in Bonn und Berlin pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 26.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in mehr als 130 Ländern. Es werden jedes Jahr bis zu 50 Bundeskanzler-Stipendien vergeben – jeweils bis zu zehn pro Land. Das Programm zielt darauf ab, die Beziehungen zwischen den beteiligten Ländern und Deutschland zu stärken. Bundeskanzlerstipendiaten sind nach ihrer Rückkehr in ihre Heimat wichtige Brückenbauer, sei es im Bereich der Wirtschaft, der Gesellschaft oder Wissenschaft. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Pressestelle erhalten Sie ein Porträtfoto des Humboldt-Stipendiaten. Kontakt unter Telefon: 0421 218 60150, E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de </a><br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Prof. Dr. Yasemin Karakasoglu <br>Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität<br>Tel.: 0421 218-69120, -60040<br>E-Mail <a href="mailto:KON3@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">KON3@vw.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.humboldt-foundation.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.humboldt-foundation.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 17 Mar 2014 11:45:00 +0100</pubDate>
                            <title> „BIGSSS Success“: Bremer Graduiertenschule BIGSSS feiert 30 Absolventen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bigsss-success-bremer-graduiertenschule-bigsss-feiert-30-absolventen-1</link>
                            
                            <description>Gemeinsame Pressemitteilung der Universität Bremen und der Jacobs University Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 082 / 17. März 2014 SC Am Freitag, dem 14. März 2014, hat die Bremen <span lang="en">International Graduate School of Social Sciences</span> (BIGSSS) den erfolgreichen Promotionsabschluss von 30 Absolventinnen und Absolventen mit einer feierlichen Zeremonie im Goldenen Saal in der Bremer Böttcherstraße gewürdigt. Die anwesenden Doktorandinnen und Doktoranden aus insgesamt elf Ländern feierten ihre abgeschlossenen Doktorarbeiten, die sie an der von der bundesdeutschen Exzellenzinitiative geförderten Graduiertenschule <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> erworben haben. Die <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> wurde 2007 gemeinsam von der Universität Bremen und der Jacobs University gegründet.<br><br>Die <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> konnte in den sechs Jahren ihres Bestehens bisher 89 Doktorandinnen und Doktoranden erfolgreich verabschieden. Die <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr>-Alumni arbeiten inzwischen als Professoren und Wissenschaftler in Shanghai und Seoul, an der London <span lang="en">School of Economics</span>, an der <span lang="en">Higher School of Economics</span> in Moskau, für die Europäische Kommission in Brüssel, den Wissenschaftsrat oder am Goethe-Institut in Nairobi. So ist ein breit gefächertes internationales Netzwerk entstanden, das den „<abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences" lang="en">BIGSSS</abbr> Success“ über die Grenzen Bremens hinaus in die Welt trägt. <br><br>Marzena Kloka-Kohnen, die ihre Dissertation zum Thema „<span lang="en">Business as usual? Negotiation Dynamics and Legislative Performance in the Council of the European Union after the Eastern Enlargement</span>“ kaum zwei Wochen vor der Graduierungsfeier verteidigte, hielt das Grußwort von Doktorandenseite. Sie sagte über <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences" lang="en">BIGSSS</abbr>: „Ruhe und Anregung, Freiraum und positiver Druck, Finanzierung der Forschungsprojekte, die Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen und sich persönlich weiter zu entwickeln und wunderbare Kontaktmöglichkeiten in einem großen Netzwerk – das alles bietet <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr>. <br>Die Herausforderung besteht darin, mit all diesen Chancen den eigenen optimalen Weg zu gestalten.“<br><br>„Dies ist ein ganz besonderer Tag für unsere Doktorandinnen und Doktoranden und natürlich auch für die Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Angehörigen, die die Promotionsprojekte über Jahre hinweg unterstützt und begleitet haben“, so Professor Klaus Schlichte, Dekan der <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr>. „Wir sind stolz auf unsere erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen und hoffen, dass sie uns als <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr>-Alumni auch weiterhin eng verbunden bleiben.“<br><br><abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> wird von der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert und wird von der Universität Bremen und der Jacobs University Bremen gemeinschaftlich getragen. Mit einer Abschlussquote von über 90 Prozent kann <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> nun mit Stolz auf eine Liste von 89 Alumni blicken, die an Instituten und Universitäten im In- und Ausland, aber auch in nicht-akademischen Positionen ihrer Graduiertenschule alle Ehre machen. Die folgenden Erfolgszahlen sprechen ebenfalls für sich: Der Frauenanteil liegt seit Jahren konstant bei über 50 Prozent. Auch in 2014 sind mit 85 Prozent eine deutliche Mehrzahl der Neubewerbungen aus dem Ausland eingegangen, so dass <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> weiterhin von der kulturellen Vielfalt ihrer Fellows profitieren kann. Die Graduiertenschule stellt nicht nur allen Doktoranden volle 3-Jahresstipendien zur Verfügung, sondern verfügt darüber hinaus über eine exzellente Infrastruktur, hat namhafte internationale Kooperationen und bietet Unterstützung bei Forschungsreisen, Konferenzbesuchen und Publikationen. So ist über die Jahre eine einzigartige Doktorandenkultur gewachsen, die auf volle Teilhabe zielt und so hervorragende Wissenschaft ermöglicht. <br><br>Weitere Informationen:<br><br><a href="http://www.bigsss-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bigsss-bremen.de</a><br>Christian Peters<br>Tel. 0421 218 66400<br>E-Mail <a href="mailto:cpeters@bigsss.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">cpeters@bigsss.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11617</guid>
                            <pubDate>Mon, 17 Mar 2014 14:26:00 +0100</pubDate>
                            <title>Getriebe für Diabetes gefunden</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/getriebe-fuer-diabetes-gefunden-1</link>
                            
                            <description>Forscherteam der Universität Bremen veröffentlicht Fachartikel im &quot;Nature Medicine“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 083 / 17. März 2014 SC
</p><p>Forscher der Universität Bremen haben ein Schlüsselprotein identifiziert, das für das Absterben der Insulin-produzierenden Zellen, so genannte Betazellen, in der Bauchspeicheldrüse verantwortlich ist. Ist dieses Protein einmal aktiv, greifen bio-chemische Reaktionen wie Zahnräder eines Getriebes ineinander und führen zur Zellzerstörung, zum Verlust des blutzuckersenkenden Hormons Insulin und somit zur Zuckerkrankheit Diabetes.
</p><p>Diesen Durchbruch berichten Kathrin Maedler und ihr Forscherteam in der neusten Ausgabe des Journals "Nature Medicine", der führenden Fachzeitschrift für biomedizinische Forschung (siehe Artikel von Amin Ardestani et al.). Ihre Studien zeigen dabei bereits neue Wege, wie durch gezielte Beeinflussung dieses Proteins das Fortschreiten von Typ 1 und Typ 2 Diabetes verhindert werden kann. Bisher sind Therapien, die die Betazelle schützen und damit der Ursache des Diabetes entgegenwirken, nicht verfügbar.&nbsp;
</p><p>Betazellen sind in den Langerhanschen Inseln angesiedelt. Sie sind Miniorgane in der Bauchspeicheldrüse und bestehen aus verschiedenen hormonproduzierenden Zellen, die maßgeblich an der Steuerung des Blutzuckerspiegels beteiligt sind. Sowohl im Typ 1 als auch im Typ 2 Diabetes führt ein Absterben dieser Zellen zu einem Mangel an Insulin.
</p><p>Auf der Suche nach einem Protein, dessen Signalwege zur Zerstörung der Betazelle führen, stießen die Forscher auf MST1. MST1 ist in diabetischen Inseln aktiviert und führt zu deren Absterben und Funktionsverlust. Dabei wird eine Kettenreaktion über die Mitochondrien, den Kraftwerken der Zelle, ausgelöst und die Regelung für die Insulinproduktion zerstört.
</p><p>Eine Hemmung von MST1 konnte die Betazellen in den Arbeiten der Bremer Forscher schützen, die Funktion und das Überleben in bereits diabetischen Betazellen wurden verbessert. In Modellen von Typ 1 und Typ 2 Diabetes verhindert ein gezieltes Ausschalten des MST1 den Ausbruch der Erkrankung. Daraus könnte erstmalig eine Diabetestherapie entwickelt werden, die wirklich die insulinproduzierenden Zellen schützt.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen</strong>: In der Forschungszeitschrift „Highlights“ der Universität Bremen gibt es weitere Informationen über die Forschungsarbeit von Professorin Kathrin Mädler (<a href="http://(http://www.uni-bremen.de/universitaet/presseservice/publikationen/highlights.html)." target="_blank" rel="noreferrer">http://www.uni-bremen.de/universitaet/presseservice/publikationen/highlights.html)</a></p><p>Weitere Informationen
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie / Chemie<br>Zentrum für Biomolekulare Interaktionen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Kathrin Mädler<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218-63290<br>E-Mail: <a href="mailto:kmaedler@uni-bremen.de">kmaedler@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Mon, 17 Mar 2014 14:48:00 +0100</pubDate>
                            <title>Spanisch – heimliche Weltsprache?!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/spanisch-heimliche-weltsprache-1</link>
                            
                            <description>Jornadas Hispánicas 2014: Internationaler Spanischlehrerkongress mit mehr als 400 Gästen aus aller Welt findet vom 27. -29. März an der Universität Bremen statt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 084 / 17. März 2014 RO Spanisch ist der Schlüssel zu einem großartigen Kulturerbe: In dieser Sprache schrieben Schriftsteller wie Miguel de Cervantes, Federico García Lorca und Pablo Neruda. Sie ist auch die Sprache vieler großartiger Künstler wie Picasso und Goya. Spanisch gilt mit rund 400 Millionen Muttersprachlern als die dritte Weltsprache. Es gibt viele verschiedene Gründe, Spanisch zu lernen – und viele Wege die Sprache zu erlernen. Wie Spanisch im Fremdsprachenunterricht zeitgemäß vermittelt werden kann ist Thema des internationalen Spanischlehrerkongresses Jornadas Hispánicas 2014, der vom 27. -29. März an der Universität Bremen stattfindet. Veranstaltet wird die Tagung von Professor Andreas Grünewald, Leiter des Arbeitsbereiches Didaktik der romanischen Sprachen im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Bremen. <br><br>„Wir sind froh, mit dem hochkarätigen, internationalen Kongress gerade in der Hansestadt Bremen, wo Spanisch traditionell eine wichtige Rolle spielt, wichtige Impulse für die Lehrerfortbildung geben zu können,“ erläutert Professor Andres Grünewald. „Denn die bildungs- und gesellschaftspolitischen Veränderungen der letzten Jahre verlangen auch von Spanischlehrerinnen und -lehrern neue Unterrichtsansätze“.<br><br>Mit dem Motto der Jornadas Hispánicas „Spanischunterricht weiterentwickeln – Perspektiven eröffnen“ wird auf die veränderten Rahmenbedingungen im Schulsystem und in der Gesellschaft reagiert und nach neuen Perspektiven für einen modernen und schülerorientierten Spanischunterricht gesucht. Die Veranstaltung widmet sich einem Fach, welches im Rahmen der Globalisierung der letzten Jahrzehnte eine rasante Verbreitung erfahren hat. Im Land Bremen ist Spanisch die meist gewählte zweite Fremdsprache. Der Kongress umfasst über 80 Vorträge und Workshops zu Themen des Spanischunterrichts etwa in den Bereichen Interkulturelles Lernen, Digitale Medien, Berufsbildende Schulen, Literatur und Film, Lehrwerke und Erwachsenenbildung. Geboten wird ein gleichermaßen praxisnahes und wissenschaftlich fundiertes Programm. <br><br>Die Ausrichtung der Tagung an der Universität Bremen zeigt darüber hinaus, wie aktiv die Lehrerbildung der Universität Bremen Diskurse des Lehrens und Lernens nicht nur an der Universität, sondern auch im Land Bremen mitgestaltet. Die Bremer Bildungssenatorin Professorin Eva Quante-Brandt hat die Schirmherrschaft übernommen und wird den Kongress im Rahmen eines Senatsempfanges in Gegenwart des spanischen Botschafters (aus Berlin) am 27. März um 17 Uhr in der oberen Rathaushalle eröffnen.<br><br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Andreas Grünewald<br>Didaktik der romanischen Sprachen<br>Tel. 0421 218 68400<br>E-Mail <a href="mailto:gruenewald@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gruenewald@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.didrom.uni-bremen.de/gruenewald.htm" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.didrom.uni-bremen.de/gruenewald.htm</a><br><a href="http://www.dsv.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.dsv.uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 19 Mar 2014 08:51:00 +0100</pubDate>
                            <title>Neu gegründet: Netzwerk für Industrial Ecology</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neu-gegruendet-netzwerk-fuer-industrial-ecology-1</link>
                            
                            <description>Auftakttreffen am 21. März in der Uni Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 085 / 19. März 2014 SC
</p><p>Die Universität Bremen, die Hochschule München und die Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung (VÖW) haben die Gründung eines Netzwerks <span lang="en">Industrial Ecology</span> initiiert. Beteiligen können sich Forschungseinrichtungen und Lehrstühle, die zu <span lang="en">Industrial Ecology</span> forschen und lehren. Das Ziel des Netzwerks sind Austausch und Zusammenarbeit zum Beispiel im Rahmen von Tagungen, Workshops oder Publikationen zu den Themen des kreislauforientierten, ressourceneffizienten und nachhaltigen Wirtschaftens. Im Mittelpunkt steht die qualitative und quantitative Einbettung von Stoff- und Energieströmen in die Naturkreisläufe. Dies geschieht beispielsweise durch den Umstieg auf regenerative Energiequellen, Recycling und Vermeidung von Abfällen und die ökologische Optimierung von Industrieanlagen, Produkten und Dienstleistungen.
</p><h3>Auftaktveranstaltung in Bremen</h3><p>Ein erstes Netzwerktreffens findet am 21. März 2014 in Bremen statt. Dabei sollen sich die Netzwerkmitglieder kennen lernen und sich über gemeinsame Aktivitäten verständigen. Institutionen, die bisher nicht an dem Netzwerk beteiligt sind und zu <span lang="en">Industrial Ecology</span> arbeiten, sind eingeladen, sich mit einer kurzen Beschreibung ihrer Institution und ihres Forschungsgebiets an <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Stefan Gößling-Reisemann zu wenden (<a href="mailto:sgr@uni-bremen.de">sgr@uni-bremen.de</a> ). Der VÖW-Vorstand und Wissenschaftler am Fachgebiet Technikgestaltung und Technologieentwicklung der Universität Bremen koordinieren das Netzwerk.
</p><h3>Internetseite und Blog</h3><p>Die neue Internetseite des Netzwerks <span lang="en">Industrial Ecology</span> (Link: <a href="http://www.industrialecology.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.industrialecology.de</a> ) wird in Zukunft regelmäßig über Themen und Aktivitäten des Netzwerks informieren. Aktuelle Beiträge und Hinweise der Mitglieder werden auf einem Blog veröffentlicht
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik<br>Fachgebiet Technikgestaltung und Technologieentwicklung<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Stefan Gößling-Reisemann<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 64884<br>E-Mail: <a href="mailto:sgr@uni-bremen.de">sgr@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.industrialecology.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.industrialecology.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 19 Mar 2014 13:52:00 +0100</pubDate>
                            <title>Welche Rolle spielt Diversity in der Beratungsarbeit? </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/welche-rolle-spielt-diversity-in-der-beratungsarbeit-1</link>
                            
                            <description>Veranstaltungsreihe „Diversity@Uni Bremen: Exzellent und Chancengerecht?“ wird am 27. März 2014 um 18 Uhr im Gästehaus der Universität auf dem Teerhof fortgesetzt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 086 / 19. März 2014 RO Diversitätsaspekte treten in vielerlei Gestalt auch in Beratungskontexten auf und bringen zusätzliche Anforderungen an die Professionalität mit sich. Werden sie nicht beachtet kann es zu (unbeabsichtigten) Diskriminierungen oder Integritätsverletzungen kommen. Wie können also Aspekte der kulturellen, körperlichen, sexuellen, geschlechtlichen, religiösen und sozialen Vielfalt in die Arbeit von Beraterinnen und Beratern aufgenommen werden? Diese Frage wird bei der Veranstaltung „Die Bedeutung von Diversitätskompetenz in der Beratungsarbeit“ am 27. März 2014 um 18 Uhr im Gästehaus der Universität, Teerhof 58 behandelt. Referentin ist die Trainerin und Supervisorin Surur Abdul-Hussain. Die Bildungswissenschaftlerin ist Lehrbeauftragte an den Universitäten Wien und Krems und gilt als Expertin im Bereich Diversitätskompetenz. Die Veranstaltung wurde von der Arbeitsstelle ADE – Antidiskriminierung und Konfliktmanagement - an der Universität Bremen in Kooperation mit DGSV- SupervisorInnen (Deutsche Gesellschaft für Supervision e.V.) organisiert. <br><br>Surur Abdul-Hussain geht in ihrem Vortrag auf die Grundlagen zu Diversität, Diversitätskompetenz und Integrität in der Beratungsarbeit ein und vernetzt sie mit praktischen Perspektiven. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen <br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Bremer Institut für Kulturforschung<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Margrit E. Kaufmann<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421-218 67631<br>E-Mail: <a href="mailto:mkaufm@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mkaufm@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/diversity" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/diversity</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 19 Mar 2014 15:00:00 +0100</pubDate>
                            <title>Im Tandem zum Wunschberuf</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/im-tandem-zum-wunschberuf-2</link>
                            
                            <description>Mentoring-Programm des Career Centers geht in die fünfte Runde</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 87 / 19. März 2014 KG
</p><p>Nach dem erfolgreichen Start des Mentoring-Programms „Fokus Berufseinstieg“ haben Führungskräfte aus Wirtschaft, Kultur, Verwaltung und Medien sowie Studierende und Absolventen der Sozial- und Geisteswissenschaften jetzt erneut die Chance, an dem Projekt des Career Centers der Universität Bremen teilzunehmen. Bewerbungsschluss ist der 15. April, Beginn ist im September 2014.
</p><p>Das zehnmonatige Mentoring-Programm war im September 2010 erstmals als Pilotprojekt gestartet und konnte sich aufgrund des großen Erfolgs an der Universität etablieren. Inzwischen haben 130 Tandems das Programm durchlaufen. 43 Unternehmen haben sich bereits mehrfach für die Teilnahme beworben. Die Mentees, Studierende und Absolventen der Universität Bremen, sind nahezu ausnahmslos in den Beruf oder in weiterführende Studiengänge eingestiegen.
</p><p>Zurzeit beraten und begleiten 32 Führungskräfte im vierten Durchgang Studierende und Absolventen der Sozial- und Geisteswissenschaften beim Einstieg in das Berufsleben. Im Rahmen eines von den Mentees gewählten Projekts unterstützen ihre Mentoren sie bei der Planung ihrer Karriere und öffnen Netzwerke für sie. Ziel ist es, besonders motivierten Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern und eine enge Verbindung zwischen Arbeitgebern aus der Region und der Universität zu schaffen. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sollen Kontakt zu hochqualifizierten Nachwuchskräften erhalten. Die Bandbreite der beteiligten Unternehmen ist groß: Vertreten sind unter anderem die Mondelez Deutschland GmbH, die Daimler AG und die Lampe &amp; Schwartze KG. Aus der Gesundheitswirtschaft engagieren sich zum Beispiel das DIAKO und die Tagesklinik Change! Therapiehilfe. Aus dem Kulturbereich sind Museen wie die Kunsthalle, das Schifffahrtsmuseum und das Overbeck-Museum dabei. Die Mentees des laufenden Durchgangs kommen unter anderem aus der Psychologie, der Kunst- und Kulturwissenschaft der Rechtswissenschaft, der Geschichte und Soziologie, der Gesundheits- und der Politikwissenschaft sowie der Literatur- und der Religionswissenschaft.
</p><p>Informationen zum Programm und Bewerbungsformulare gibt es unter <a href="http://www.uni-bremen.de/career-center/mentoring-programm-fokus-berufseinstieg.html" target="_blank">www.uni-bremen.de/career-center/mentoring-programm-fokus-berufseinstieg.html</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Career Center<br>Koordinatorin für berufsorientierendes Mentoring<br>Wiltrud Hoffmann<br>Telefon: 0421 218 61034<br>E-Mail: <a href="mailto:Wiltrud.Hoffmann@uni-bremen.de">Wiltrud.Hoffmann@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11622</guid>
                            <pubDate>Thu, 20 Mar 2014 12:21:00 +0100</pubDate>
                            <title>Lichtstreuung: Internationaler Workshop wird zum interdisziplinären Treffpunkt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/lichtstreuung-internationaler-workshop-wird-zum-interdisziplinaeren-treffpunkt-1</link>
                            
                            <description>Am 24. und 25 März findet das Symposium „Scattering by aggregates” in Bremen statt – vertreten sind Disziplinen von Astronomie bis Zellbiologie</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 088 / 20. März 2014 MU
</p><p>Ob Herzinfarktwarnung oder die Zusammensetzung von Staub im Weltraum: Das Phänomen der Lichtstreuung (engl. <span lang="en">scattering</span>) wird in vielen naturwissenschaftlichen, technischen und medizinischen Forschungsprojekten eingesetzt, um dem auf die Schliche zu kommen, was zu klein oder zu weit weg ist, um es mit anderen Messverfahren zu untersuchen. Am 24. und 25. März 2014 treffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen, um über die Möglichkeiten der Nutzung von Lichtstreuungsphänomenen und ihrer Simulation am Computer zu diskutieren. Dazu werden auch Teilnehmende aus Russland, den USA und Kanada erwartet.
</p><p>Die Initiative für diesen Workshop geht von der Verfahrenstechnik im Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen aus. „Die meisten Wissenschaftler haben sich über ihr Interesse am gemeinsamen Thema und mittels des von mir initiierten Informationsportals Lichtstreuung www.ScattPort.org&nbsp; zusammengefunden“, sagt <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Thomas Wriedt, Organisator des Workshops und Abteilungsleiter für „Partikelmesstechnik“ am Institut für Werkstofftechnik (IWT) Bremen. Die Veranstaltung bietet der Lichtstreu-Community um ScattPort Gelegenheit zum persönlichen Treffen und Austausch.
</p><p>Lichtstreuung und ihre Simulation werden unter anderem in der Astronomie genutzt, um herauszufinden, aus welchen Elementen weit entfernte Sterne, Planeten und Galaxien bestehen. Sie wird aber auch im biomedizinischen Bereich eingesetzt. Wriedt und seine Kollegen arbeiten beispielsweise derzeit an einem gemeinsamen Projekt mit der Firma Philips, bei dem ein Vor-Ort-Schnelltest auf Herzinfarkt untersucht wird. Mit dem neuen Biosensor könnte sich ein Arzt unmittelbar mittels eines einzigen Tropfens Blut des Patienten Klarheit verschaffen. Bei einem Herzinfarkt findet sich im Blut vermehrt der Biomarker kardiales Troponin I. Dieser heftet sich im Messgerät an Kunststoffpartikeln in Nano-Größe an, die sich dann wiederum auf einer Oberfläche ablagern. Fährt nun eine Lichtquelle die Oberfläche ab, kann anhand der Lichtstreuung schnell ermittelt werden, ob der Anteil des Troponin I im Blut erhöht und damit eine Behandlung auf Herzinfarkt geboten ist. 
</p><p>Achtung Redaktionen:<br>Das Bild zur Pressemitteilung finden Sie zum Download unter: <br><a href="https://www3.zfn.uni-bremen.de/server/content/teraload/uploads/DubSerT1zLwcXB1s/PM_Lichtstreuung_Internationaler_Workshop_wird_zum_interdisziplinären_Treffpunkt.jpg" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www3.zfn.uni-bremen.de/server/content/teraload/uploads/DubSerT1zLwcXB1s/PM_Lichtstreuung_Internationaler_Workshop_wird_zum_interdisziplinären_Treffpunkt.jpg</a></p><p>Bildunterschrift: Latexkugel in einem Laserstrahl, Quelle: Universität Bremen<br><br><strong>Weitere Informationen:<br></strong>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik <br><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Thomas Wriedt (Organisator)<br>E-Mail: <a href="mailto:thw@iwt.uni-bremen.de">thw@iwt.uni-bremen.de</a><br>Tel.: 0421 218 51250<br><a href="http://www.ScattPort.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.ScattPort.org</a></p><p>Isabell Harder M. A. (Öffentlichkeitsarbeit)<br>E-Mail <a href="mailto:harder@iwt-bremen.de">harder@iwt-bremen.de</a><br>Tel.: 0421 218 51188<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mirja Uschkureit</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11623</guid>
                            <pubDate>Thu, 20 Mar 2014 14:19:00 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Wissenschaftler veröffentlichen ihre Erkenntnisse zum Klimawandel und zur derzeitigen Erwärmungspause</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-wissenschaftler-veroeffentlichen-ihre-erkenntnisse-zum-klimawandel-und-zur-derzeitigen-erwaermungspause-1</link>
                            
                            <description>Bremer Beitrag bei der aktuellen Tagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Berlin</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 89 / 20. März 2014 KG
</p><p>Neue, spektakuläre Erkenntnisse zum Klimawandel haben Wissenschaftler der Universität Bremen in Kooperation mit Forschern vom Max-Planck-Institut in Hamburg, dem Geomar Forschungszentrum in Kiel und dem Forschungszentrum Jülich jetzt während der aktuellen Tagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Berlin veröffentlicht. Das wichtigste nationale Treffen der Fachwissenschaftler findet derzeit an der Humboldt-Universität Berlin statt und dauert noch bis zum 21. März an.
</p><p>Drei Professoren des Instituts für Umweltphysik der Universität Bremen nehmen an dieser Konferenz&nbsp; teil und erläutern, warum sich der Anstieg der Erdoberflächentemperatur verlangsamt hat. Sie untersuchten die Variabilität des Klimasystems, den Einfluss der Sonneneinstrahlung auf die Stratosphäre und die Rolle des Ozeans beim Klimawandel. Justus Notholt, Professor am&nbsp; Institut für Umweltphysik der Universität Bremen: „Die steigende Emission von Treibhausgasen, vor allem von CO? hat seit Beginn der Industrialisierung zur nachweisbaren globalen Erwärmung geführt.“ Während jedoch die globale Oberflächentemperatur in den vergangenen 60 Jahren im Mittel um 0,11 Grad Celsius pro Jahrzehnt angestiegen sei, habe sie seit 1998 nur noch um 0,05 Prozent pro Jahrzehnt zugenommen. „Dies wird in der Öffentlichkeit als Erwärmungspause diskutiert und wirft die Frage auf, ob der Klimawandel zum Stillstand gekommen ist.“
</p><h3>Klimawandel schreitet fort</h3><p>Die klare Antwort der Wissenschaftler ist aber, dass der Klimawandel nicht zum Stillstand gekommen ist, die globale Erwärmung schreitet ungehindert fort. Eine wichtige Rolle bei der Erklärung dieses Phänomens spielt der Ozean. Professor Monika Rhein vom der Universität Bremen forscht auf diesem Gebiet und ist eine der Hauptautoren des IPCC-Berichtes (Intergovernmental Panel on Climate Change). Der Ozean ist der wichtigste Wärmespeicher im Klimasystem. „In den vergangenen 40 Jahren hat er mehr als 90 Prozent der zusätzlich erzeugten Wärmeenergie aufgenommen“, sagte Rhein. Insgesamt hat der Ozean im letzten Jahrzehnt im gleichen Maße Wärme aufgenommen wie vorher. Trotz der in den letzten Jahren besseren Abdeckung ist keine eindeutige Aussage aus den Messungen u?ber eine Umverteilung der Wärme in größere Tiefen des Ozeans möglich. Es gibt aber Anhaltspunkte aus mit Messungen kombinierten Modellrechnungen, dass die unteren Meeresschichten in den letzten 15 Jahren mehr Wärme aufgenommen haben könnten als zuvor, was einer Erwärmung der Erdoberfläche entgegenwirken wu?rde.
</p><p>John P. Burrows erforscht die Atmosphäre vom Satelliten aus. „Einige kleine Vulkanausbrüche haben die Anzahl von Schwefelsäureteilchen in der Stratosphäre seit dem Jahr 2000 zunehmen lassen“, sagte er. Diese streuten die einfallende Sonneneinstrahlung und seien ebenso für einen Teil der derzeitigen Abkühlung verantwortlich.
</p><p>Die Deutsche Physikalische Gesellschaft hat die Erkenntnisse in ihrem aktuellen Faktenblatt „Physik konkret“ veröffentlicht und stellt sie jetzt zur Information von Politikern und anderen Multiplikatoren zur Verfügung.
</p><h3>Deutsche Physikalische Gesellschaft:</h3><p>Die Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. (DPG), deren Tradition bis in das Jahr 1845 zurückreicht, ist die älteste nationale und mit mehr als 62.000 Mitgliedern auch die größte physikalische Fachgesellschaft weltweit. Sie versteht sich als Forum und Sprachrohr der Physik und verfolgt als gemeinnütziger Verein keine wirtschaftlichen Interessen. Die DPG unterstützt den Gedankenaustausch innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft mit Tagungen und Publikationen. Sie engagiert sich in der gesellschaftspolitischen Diskussion zu Themen wie Nachwuchsförderung, Chancengleichheit, Klimaschutz, Energieversorgung und Rüstungskontrolle. Sie fördert den Physikunterricht und möchte darüber hinaus allen Neugierigen ein Fenster zur Physik öffnen.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Institut für Umweltphysik<br>Prof. Dr. Justus Notholt<br>Tel.: 0421 218 62190<br>E-Mail: <a href="mailto:jnotholt@iup.physik.uni-bremen.de">jnotholt@iup.physik.uni-bremen.de</a><br><a href="https://www.dpg-physik.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.dpg-physik.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 24 Mar 2014 09:31:00 +0100</pubDate>
                            <title>Ausgezeichnete Jung-Forscher untersuchen Drachenflug und Nanopartikel</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ausgezeichnete-jung-forscher-untersuchen-drachenflug-und-nanopartikel-1</link>
                            
                            <description>Fachbereich Produktionstechnik vergibt Weltretter-Sonderpreise beim Bremer Landeswettbewerb von „Jugend forscht“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Weltretter-Ideen gesucht: Beim diesjährigen Landeswettbewerb von „Jugend forscht Bremen“, machte sich der Fachbereich Produktionstechnik wieder auf die Suche nach preisverdächtigen Arbeiten. Auch dieses Jahr wurde er wieder fündig. Bei der Siegerehrung am vergangenen Freitag erhielt eine Gruppe, die sich mit den Auswirkungen von Silber-Nanopartikeln auf das Ökosystem beschäftigte, einen Geldpreis von 100 €. Über eine Fallturmführung gesponsert vom Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM), kann sich ein Team freuen, das die Effizienzsteigerung beim Antrieb von Schiffen durch Kites (Surf-Drachen) untersuchte. Beide Teams belegen in ihren Kategorien zudem den ersten Platz in der Gesamtwertung der Landesmeisterschaften. Sie werden Bremen daher auch im Mai beim Bundeswettbewerb vertreten.
</p><h3>Untersuchung zu Risiken von Silber-Nanopartikeln</h3><p>Ob Kosmetika oder Medizinprodukte: In vielen Produkten werden heute Silber-Nanopartikel eingesetzt. Über den Wasserkreislauf können solche Partikel auch in das Grundwasser gelangen. Welche Auswirkungen haben diese sehr kleinen Partikel auf Lebewesen in unserem Ökosystem? Mit dieser Frage haben sich Tammo Gürtzgen (18), Kian Lamprecht (18) und Florian Damke (17) vom Schulzentrum Rübekamp beschäftigt. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von Wissenschaftlern am Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT) der Universität Bremen. Das Ergebnis ihrer Untersuchungen: „Wir würden den Unternehmen, die Silber-Nanopartikel verwenden, empfehlen, erst noch eingehendere Studien zu den Auswirkungen ihrer Produkte auf die Umwelt und den menschlichen Organismus zu machen. Schon unsere klein angelegte Studie hat gezeigt, dass gerade gelöste Silber-Ionen, die immer zusammen mit Nano-Silberpartikeln auftreten, toxisch auf die von uns untersuchten Bakterien und Kleinstlebewesen wirken“, sagt Tammo Gützgen.
</p><h3>Kitesurfen: Hobby trifft Wissenschaft</h3><p>Einige Reedereien setzen zusätzliche Segel ein, um bei der Fahrt ihrer Containerschiffe Treibstoff zu sparen. Diese Segel ähneln dabei überdimensionalen Kite-Drachen, die auch im Wassersport eingesetzt werden. Die Segel sind an den Container-Schiffen befestigt, fliegen Achten und unterstützen durch den entstehenden Zug den Antrieb des Schiffes. Den Hobby-Kitern Johannes Conradi (18), Beve Akkermann (17) und Felix Sievers (19) vom Kippenberg Gymnasium kam eine Idee, als sie von dieser Technik hörten. Aus eigener Erfahrung wussten sie, dass eine höhere Geschwindigkeit beim Kiten möglich ist, wenn man Kreis-Bahnen statt Achten fliegt. Und tatsächlich: Ihre Untersuchung, bei der sie von einem Wissenschaftler der TU Delft und der Firma Airbus unterstützt wurden, bestätigte ihre Hypothese. „Wenn die Segel in Kreisbahnen fliegen würden, könnten sie bis zu 17 Prozent mehr Energie erzielen“, sagt Felix Sievers.
</p><h3>Der Sonderpreis der Weltretter-Initiative</h3><p>Seit Jahren engagiert sich der Fachbereich Produktionstechnik mit seiner Initiative „Werde Weltretter“ für Ingenieurnachwuchs. Neben einem Informationstag, dem Weltretter-Tag, der dieses Jahr am 16. Mai stattfindet, hat die Initiative auch den Sonderpreis bei „Jugend forscht Bremen“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Jung-Forscher zu fördern, die sich intensiv mit nachhaltigen Ideen für die Zukunft auseinander setzen.
</p><p>Weitere Informationen zur Initiative und zum Weltretter-Tag finden Sie unter <a href="http://www.weltretter.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.weltretter.uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen: <br></strong>Isabell Harder M. A. <br>E-Mail <a href="mailto:harder@iwt-bremen.de">harder@iwt-bremen.de</a><br>Tel.: +49 421 218 511 88</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mirja Uschkureit</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 24 Mar 2014 10:31:00 +0100</pubDate>
                            <title>Uni-Tagungen im April 2014</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-tagungen-im-april-2014-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 092 / 24. März 2014 RO Die Universität veranstaltet im April 2014 folgende Tagungen und Workshops:<br><br>Vom <strong>31. März bis zum 4. April 2014</strong> findet in Bremen der Internationale CECAM-Workshop zum Thema <strong>„Charge transport in organic materials“</strong> statt. Dazu treffen sich über 90 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt in Bremen. Diskutiert wird die Frage, wie man die quantitative Genauigkeit von Computersimulationen für Vorhersagen des Materialverhaltens so verbessern kann, dass die Materialien einerseits besser verstanden werden und andererseits Elektronikprodukte, wie beispielsweise organische Solarzellen für ihren Einsatz in Displays, verbessert werden können. Das Programm umfasst über 30 Vorträge sowie 45 Posterpräsentationen mit Forschungsresultaten junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Frauenheim, Tel.: 0421 218 62340, E-Mail: <a href="mailto:frauenheim@bccms.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">frauenheim@bccms.uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.bccms.uni-bremen.de" target="/" title="external-link-new-window" rel="noreferrer">www.bccms.uni-bremen.de <br></a><br>Am <strong>2. und 3. April 2014</strong> findet die Auftakt-Tagung der BMBF-Förderlinie <strong>„Leistungsbewertung in der Wissenschaft“</strong> am Institut für empirische angewandte Soziologie (EMPAS) im Fachbereich Sozialwissenschaften der Uni Bremen statt. Ziel dieser Förderlinie ist es, die bestehenden Lücken im Wissen über Steuerungsansätze in der Wissenschaft (Forschung und Lehre) zu füllen. Bei der Auftakt-Tagung stellen die einzelnen Projekte ihre Vorhaben vor und ermöglichen sowohl einen Einblick in die interdisziplinären Forschungsfelder als auch Austausch und Vernetzung. Die Tagung richtet sich an alle, die sich für die Vorhaben der Förderlinie interessieren. Kontakt: Enno Aljets, Tel.: 0421 218 67377, E-Mail:<a href="mailto:leistwi@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"> leistwi@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.hochschulforschung-bmbf.de/de/1333.php" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.hochschulforschung-bmbf.de/de/1333.php <br></a><br>Vom<strong> 7. bis zum 11. April 2014</strong> richtet die Arbeitsgruppe ‚Dynamische Systeme und Geometrie‘ des Fachbereichs Mathematik / Informatik der Uni Bremen die <strong>„Bremen Winter School on Kleinian Groups and Transcendental Dynamics“</strong> aus. Ziel der Veranstaltung ist es, den Ideentransfer zwischen der Theorie der Kleinschen Dynamischen Systeme und der Holomorphen Dynamik wiederzubeleben. Dies war Gegenstand der in den 1980er und 1990er Jahren initiierten sogenannten „Sullivan Dictionary“, welche die Gemeinsamkeiten beider Theorien hervorhebt. Eine vereinheitlichte Theorie ist bisher jedoch nicht erwachsen; die zwei verschwesterten Ansätze haben sich unabhängig voneinander weiterentwickelt. Auf der Tagung wird diskutiert, wie der Ideentransfer zwischen diesen beiden Forschungsgebieten wieder hergestellt werden kann. Kontakt: Kurt Falk, Tel. 0421 218 63662, E-Mail: <a href="mailto:khf@math.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">khf@math.uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.wisdict.math.uni-bremen.de/" target="http//wisdict.math.uni-bremen.de" class="external-link-new-window" title="external-link-new-window" rel="noreferrer">www.wisdict.math.uni-bremen.de <br></a><br>Seit der Wahl Barack Obamas zum amerikanischen Präsidenten haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich der African American Studies das mögliche oder sogar notwendige Verschwinden von „Rasse“ (Race)als soziale Strukturkategorie diskutiert. Im Mittelpunkt steht dabei die Bedeutung der Geschichte von transatlantischer Versklavung. Mit dieser Diskussion beschäftigt sich die international ausgerichtete Tagung <strong>"The Futures of Black Studies – Historicity, Objectives and Methodologies, Ethics“</strong>, die vom <strong>24. bis 26. April 2014</strong> an der Uni Bremen stattfindet. Veranstalter ist der Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften der Uni Bremen. Bei der Tagung geht es auch um ethische Fragen der Wissensproduktion im Feld der Black Studies. Interdisziplinäre Perspektiven der Literatur- und Kulturwissenschaften, der Kunst- und Musikwissenschaften als auch der Geschichte und Sozialwissenschaften kommen dabei zum Tragen. Kontakt: Prof. Dr. Sabine Broeck, und Jana Geisler, Tel. 0421 218 68054, E-Mail: <a href="mailto:geisler@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">geisler@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.bbs.uni-bremen.de" target="/" title="external-link-new-window" rel="noreferrer">www.bbs.uni-bremen.de <br></a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 25 Mar 2014 10:28:00 +0100</pubDate>
                            <title>Hochkarätiges Symposium mit Bremer Beteiligung in Brasilien </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/hochkaraetiges-symposium-mit-bremer-beteiligung-in-brasilien-1</link>
                            
                            <description>Dr. Stephan Eggersglüß als Experte für „Frontiers of Research Symposia 2014“ vom 25. bis 28. September 2014 in Recife berufen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 093 / 25. März 2014 RO Seit nunmehr fast fünf Jahren kooperiert die Alexander von Humboldt-Stiftung mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, (kurz acatech), im Rahmen ihres Programms „<span lang="en">Frontiers of Research</span>“. Die jeweils bi-national durchgeführten Symposien haben zum Ziel, deutsche Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler international zu vernetzen. Nur wissenschaftlich hochkarätige Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler werden zur Teilnahme am Symposium eingeladen. Insgesamt werden zehn Symposien in verschiedenen Ländern ausgerichtet. Der Bremer Informatiker <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Stephan Eggersglüß aus der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur wird beim „<span lang="en">Brazilian-German Frontiers of Science and Technology Symposia</span>“ (BRAGFOST) in Recife, Brasilien, teilnehmen. Das BRAGFOST wird in Zusammenarbeit mit der <span lang="en">Brazilian Federal Agency for Support and Evaluation of Graduate Education</span> veranstaltet.
</p><p><strong>Große Chance für den wissenschaftlichen Nachwuchs</strong></p><p>Ziel der Veranstaltung ist die Erörterung globaler Fragestellungen anhand von Experten aus verschiedenen Fachdisziplinen. Auch der Leiter der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur Professor Rolf Drechsler ist hoch erfreut über die Nominierung: „Das Symposium gibt den Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit, in ihren Fachdisziplinen andere Wege zu gehen und neue Themen zu erschließen. Zu den Fragestellungen gehören beispielsweise die technischen Herausforderungen zur Umsetzung von „Smart Cities“ als auch für die Entwicklung von Assistenz-Systemen für eine alternde Gesellschaft. Darüber hinaus befasst sich das Symposium mit den zukünftigen Trends für komplexe Optimierungen, die in großen Systemen der Zukunft (sogenannten „Exascale Systemen“), notwendig werden.“ Internationale Kooperationen, die sich aus diesem Symposium ergeben sind explizit erwünscht und werden von der Alexander von Humboldt-Stiftung finanziell gefördert.
</p><p><strong>Die Arbeit des Bremer Wissenschaftlers wissenschaftlich herausragend<br></strong><br>Stephan Eggersglüß hat für seine Dissertation zur Steigerung der Qualität bei Produktionstests für digitale Schaltungen bereits mehrere internationale Auszeichnungen erhalten. Auch wissenschaftlich ist die Arbeit des Bremer Wissenschaftlers herausragend. So ist er Mitautor von zahlreichen Konferenzbeiträgen und hat schon an fünf Artikeln mitgearbeitet, die in den weltweit führenden Fachzeitschriften erschienen sind. Außerdem ist er Ko-Autor von zwei wissenschaftlichen Fachbüchern, sowie einem Lehrbuch über den Test digitaler Schaltungen. Eggersglüß ist seit 2006 im Fachbereich Mathematik/Informatik der Universität Bremen tätig.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik/Informatik<br>Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Stephan Eggersglüß <br>Tel.: 0421 218-63936, E-Mail: <a href="mailto:segg@informatik.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">segg@informatik.uni-bremen.de </a><br>oder<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Rolf Drechsler<br>Tel.: 0421 218-63932, E-Mail: <a href="mailto:drechsler@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">drechsler@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.humboldt-foundation.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.humboldt-foundation.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 26 Mar 2014 15:14:00 +0100</pubDate>
                            <title>Schleimpilze im Dienste der Krebsforschung und Verkehrsplanung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/schleimpilze-im-dienste-der-krebsforschung-und-verkehrsplanung-1</link>
                            
                            <description>Großer Andrang beim 7. Bremer Physiktag der Universität: Führungen für Schülerinnen und Schüler bereits ausgebucht</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 095 / 26. März 2014 RO Schleimpilze und Physik – was hat das miteinander zu tun? Eine ganze Menge, wie der Biophysiker Erik Bernitt in seinem Eröffnungsvortrag des 7. Bremer Physiktags am Freitag, dem 28. März 2014 um 9 Uhr berichten wird. Zumindest das sei verraten: Diese auf den ersten Blick primitiv wirkenden Einzeller verfügen über eine hochentwickelte Strategie, um Nahrung und Umweltinformationen zu transportieren. Wer mehr darüber wissen will, sollte sich den Bremer Physiktag nicht entgehen lassen. Das Programm geht bis 14 Uhr. Das Interesse an der kostenlosen Veranstaltung ist groß: Die Laborführungen sind mit mehr als 270 Oberstufenschülerinnen und -schüler bereits ausgebucht.<br><br>Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geben an diesem Tag einen Einblick in ihre Forschungen, beantworten Fragen rund ums Studium und informieren darüber, welche Berufsperspektiven man mit einem Physikstudium hat. Auch Führungen durch die Labore der Experimentalphysik gehören zum Programm. Das Angebot richtet sich insbesondere an Physikkurse der gymnasialen Oberstufe mit ihren Lehrkräften. Weitere Informationen <a href="http://www.fb1.uni-bremen.de/tag-der-physik/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fb1.uni-bremen.de/tag-der-physik/</a><br><br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik/ Elektrotechnik<br>Institut für Didaktik der Naturwissenschaften, Abt. Physikdidaktik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Horst Schecker<br>Telefon: 0421 218 62020<br>E-Mail: <a href="mailto:schecker@physik.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">schecker@physik.uni-bremen.de </a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 26 Mar 2014 13:13:00 +0100</pubDate>
                            <title>Die Besten aus dem Nordwesten: Forschungsverbund für Maritimes Recht gewinnt den NordWest Award</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/die-besten-aus-dem-nordwesten-forschungsverbund-fuer-maritimes-recht-gewinnt-den-nordwest-award-1</link>
                            
                            <description>Forschungsprojekte an der Uni Bremen erfolgreich abgeschlossen / Gezielte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 094 / 26. März 2014 SC<br><br>Der Verbund ist noch jung, hat aber bereits nachhaltige Akzente für die Metropolregion Nordwest gesetzt: durch praxisnahe Forschung im internationalen See- und Handelsrecht und in der Ausbildung des juristischen Nachwuchses. Dafür ist der Forschungsverbund für Maritimes Recht jetzt mit dem NordWest Award 2014 ausgezeichnet worden. Mit dem Preis werden seit 2005 Aktivitäten anerkannt, die das Zusammenleben und -arbeiten im Nordwesten in besonderem Maße stärken. „Es ist eine großartige Auszeichnung für unsere Arbeit. Ganz konkret zeigt der Forschungsverbund, dass die regionale Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Maritimen Rechts in der Forschung, bei der Nachwuchsförderung und in den Lehrkooperationen ausgezeichnet funktioniert“, freut sich Professor Gralf-Peter Calliess, Hochschullehrer im Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Bremen und Mitinitiator des Forschungsverbundes.<br><br>Nach mehrjähriger Vorarbeit wurde der Forschungsverbund im Jahr 2012 durch Abschluss von Kooperationsverträgen zwischen der Universität Bremen, der Jacobs University und der Hochschule Bremen mit dem „Verein zur Förderung von Forschung und Lehre auf den Gebieten des Maritimen Rechts in der Metropolregion Bremen–Oldenburg im Nordwesten e.V.“ ins Leben gerufen. Parallel gründete sich ein gemeinnütziger Förderverein, um Forschungsgelder einzuwerben. Zu den Mitgliedern des Fördervereins gehören Rechtsanwälte, Spediteure, aber auch Reederei-Angehörige, die regionalen Handelskammern und das Netzwerk „VIA BREMEN“. Die Gelder werden auf Vorschlag eines fachwissenschaftlichen Beirats an Universitäten und Hochschulen vergeben und dienen der Umsetzung relevanter Forschungsarbeiten. Mittelfristiges Ziel des Verbundes ist es, den Nordwesten deutschlandweit als ein Kompetenzzentrum im Bereich des Maritimen Rechts zu etablieren. 
</p><h3>Forschungsprojekte zu maritimen Rechtsfragen</h3><p>„Die Kompetenzvernetzung im Forschungsverbund für Maritimes Recht bringt uns in der Forschung, aber auch in der maritimen Wirtschaft und Politik in der Region enorme Vorteile“, betont Calliess. Konkret haben zum Beispiel die beiden Juristen <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Till Markus und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Andreas Maurer von der Uni Bremen in Zusammenarbeit mit einer am Forschungsverbund beteiligten Anwaltskanzlei für das Land Bremen ein umfangreiches Gutachten zu der Frage verfasst, wem die Gewerbesteuer zusteht, die beim Betrieb von <span lang="en">Offshore</span>-Windenergieanlagen anfällt. Mit diesem Gutachten haben die beiden Wissenschaftler eine Diskussion angestoßen, die mittlerweile neben den Ländern auch die Bundespolitik erreicht hat. <br><br>In einem anderen Projekt, das bereits vor Gründung des Forschungsverbundes vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde, haben Calliess und Maurer die juristischen Auswirkungen eines US-amerikanisches Gesetzes untersucht, nach dem 100 Prozent der Transportcontainer, die für den Seetransport in die USA bestimmt sind, im Ausgangshafen gescannt werden müssen. „Damit sind bereits zwei große Forschungsprojekte durchgeführt worden, die eine Bedeutung weit über die Region hinaus hatten. Außerdem findet eine enge Kooperation zwischen dem Fachbereich Rechtswissenschaft und den Einrichtungen zur Erforschung der Meere wie zum Beispiel dem <abbr title="Alfred Wegener Institut">AWI</abbr>, dem <abbr title="Zentrum für Marine Umweltwissenschaften">MARUM</abbr> und dem Graduiertenkolleg <abbr title="Internationale Bremer Graduiertenschule für Meereswissenschaften">GLOMAR</abbr> statt“, ergänzt <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Andreas Maurer. <br><br>Auch der Dekan des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität Bremen, Professor Friedhelm Hase, freut sich über die Auszeichnung: „Nach der Einwerbung der prestigeträchtigen Lichtenberg-Stiftungsprofessur und der Einrichtung einer Nachwuchsgruppe im Bereich der Erforschung transnationalen Umweltrechts ist die Auszeichnung des Forschungsverbunds für Maritimes Recht eine weitere großartige Anerkennung unserer Forschungsstärke. Der Fachbereich Rechtswissenschaft entwickelt sich damit auch zu einem wichtigen Akteur in der Region. Mit dem Forschungsverbund für Maritimes Recht werden zentrale Vernetzungen zu unserer Partneruniversität Oldenburg, zu den Hochschulen in Bremen, Bremerhaven und Elsfleth sowie zu anderen Forschungseinrichtungen in der Region hergestellt.“ 
</p><p><strong>Weitere Informationen:<br><br></strong>Universität Bremen<br>Fachbereich Rechtswissenschaft<br>Institut für Handelsrecht<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Gralf-Peter Calliess<br>Tel: 0421-218-66207<br>E-Mail: <a href="mailto:g.calliess@uni-bremen.de">g.calliess@uni-bremen.de</a></p><p>und
</p><p><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Andreas Maurer<br>Tel. 0421-218-66211<br>E-Mail: <a href="mailto:a.maurer@uni-bremen.de">a.maurer@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.handelsrecht.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.handelsrecht.uni-bremen.de</a> &nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 27 Mar 2014 12:45:00 +0100</pubDate>
                            <title>Tagung zu Schwarzen Löchern und Pulsaren</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/tagung-zu-schwarzen-loechern-und-pulsaren-1</link>
                            
                            <description>Das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen ist Mitorganisator der hochkarätig besetzten Veranstaltung</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 096 / 27. März 2014 SC<br><br>Vom 31. März bis 4. April 2014 organisiert ZARM-Mitarbeiterin <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Eva Hackmann gemeinsam mit ihren Kollegen <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Norbert Wex vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn und Professor Heino Falcke von der Universität Nijmegen ein Seminar im Physikzentrum Bad Honnef. Unter dem Thema „<span lang="en">The Strong Gravity Regime of Black Holes and Neutron Stars</span>” treffen sich führende Relativitätstheoretiker und Astronomen, um sich über Systeme mit sehr starker Gravitation auszutauschen. Die Tagung wird von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung gefördert.<br><br>Dabei geht es insbesondere um Systeme, die Schwarze Löcher oder Pulsare enthalten. Schwarze Löcher beschreiben ein Gebiet, in dem so viel Materie auf engstem Raum zusammengedrängt ist, dass nicht einmal Licht entweichen kann. Pulsare sind nicht ganz so klein und dicht, aber trotzdem schwerer als die Sonne und das bei einem Durchmesser von nur 20 Kilometern. Solche Objekte eignen sich wegen ihrer extrem starken Gravitation besonders gut, um die Gültigkeit der Allgemeinen Relativitätstheorie auszuloten und alternative Gravitationstheorien zu testen. Dies könnte zum Beispiel dazu beitragen, die Gravitation mit den anderen fundamentalen Naturkräften zu vereinen.<br><br>Um die gesamte Breite des Forschungsfeldes abzudecken, kommen in diesem Seminar international anerkannte Experten und Nachwuchswissenschaftler aus Beobachtung und Theorie zusammen. So berichtet zum Beispiel mit Professor Reinhard Genzel einer der Entdecker des Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Milchstraße über dessen Gewicht. Ebenfalls 'aus erster Hand' spricht Professor Michael Kramer über ein System aus zwei Neutronensternen, einem sogenannten Binärpulsar, der ausgezeichnete Tests der Allgemeinen Relativitätstheorie ermöglicht. Behandelt werden auch internationale Großprojekte für astronomische Beobachtungen wie etwa das <span lang="en">Event Horizon Telescope</span>, das in Zukunft erlaubt, den Schatten Schwarzer Löcher genau zu vermessen.<br><br>Mit der wesentlichen Bremer Beteiligung an dieser hochkarätig besetzen Konferenz zeigt sich der hohe Stellenwert, den die Gravitationsforschung in der Region weltweit genießt.<br><br><strong>Weitere Informationen: </strong></p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Eva Hackmann<br>T<abbr title="Telefon">el.</abbr> 0421 218-57862<br>E-Mail: <a href="mailto:eva.hackmann@zarm.uni-bremen.de">eva.hackmann@zarm.uni-bremen.de</a> &nbsp; <br><a href="http://www.zarm.uni-bremen.de/sgr2014" target="_blank" rel="noreferrer">www.zarm.uni-bremen.de/sgr2014</a>&nbsp; <br>oder <br>Birgit Kinkeldey<br>Leiterin Kommunikation / Corporate Communication<br>Tel. 421 218-57755<br>E-Mail: <a href="mailto:birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de">birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 28 Mar 2014 13:13:00 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Forschungsgruppe Praxisnahe Berufsbildung erhält Deutschen Bildungsmedienpreis „digita 2014“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-forschungsgruppe-praxisnahe-berufsbildung-erhaelt-deutschen-bildungsmedienpreis-digita-2014-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 097 / 28. März 2014 KG
</p><p>Während der aktuell stattfindenden didacta-Bildungsmesse in Stuttgart hat die Forschungsgruppe Praxisnahe Berufsbildung der Universität Bremen den Deutschen Bildungsmedienpreis „digita 2014“ erhalten. Mit dem „Lernsystem Wilo-Brain Box zur Optimierung von Heizungsanlagen mit multimedialen Ausbildungsunterlagen“ errangen die Forscher um Professor Manfred Hoppe einen der zehn begehrten Preise. Das Produkt wurde für das Dortmunder Unternehmen Wilo SE entwickelt und ist 2009 zum ersten Mal ausgezeichnet worden. Mit seinen Verbesserungen konnte es die Jury erneut überzeugen.
</p><h3>Virtuelles Angebot für Auszubildende im Heizungsbereich</h3><p>Die Wilo-Brain Box ist ein stationäres Modell einer kompletten Heizungsinstallation in einem dreistöckigen Haus. Es ist mit echten Komponenten einer Heizungsanlage ausgestattet, die es ermöglichen, Simulationen verschiedener Betriebszustände darzustellen und Messungen durchzuführen. Das Lernsystem ergänzt die Modellanlage um ein umfangreiches, medial aufbereitetes Paket von Online-Begleitmaterialien, die ohne Beschränkungen und ohne einen kostenpflichtigen Zugang über das Internet abrufbar sind. Finanziert wird dieses Online-Angebot über den Verkauf der „Brain Box“. Zielgruppe sind Auszubildende im Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnikgewerbe, wobei sich das Angebot auch in der überbetrieblichen Ausbildung im Handwerk und im Laborunterricht der Berufsschulen nutzen lässt. In der Würdigung der Jury heißt es: „Das Lernsystem Wilo-Brain Box überzeugt durch sein ganzheitliches Konzept der konsequenten Handlungs- und Projektorientierung unter Berücksichtigung der relevanten technischen und kaufmännischen Lerninhalte. Angehende Fachhandwerkerinnen und –handwerker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bearbeiten einen kompletten Auftrag vom ersten Kundenkontakt bis zur Auftragsauswertung. Sie werden unterstützt durch realitätsnahe Videos und ein reichhaltiges Angebot an Arbeitsunterlagen. Mit dem Lernsystem lassen sich alle Heizungsinstallationen verständlich und funktional demonstrieren.“
</p><h3>Der Bildungsmedien-Preis „digita 2014“</h3><p>Träger des Deutschen Bildungsmedien-Preises sind das IBI - Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft an der TU Berlin, die Intel GmbH und die Stiftung Lesen. Zur Jury gehören acht Fachleute aus Wissenschaft, Bildungsadministration und Wirtschaft. In einer ersten Runde hatten die Juroren nach ausführlicher Beratung mit Fachgutachtern 17 Produkte für den „digita 2014“ nominiert, unter denen dann die 10 Preisträger ermittelt wurden. <a href="http://www.digita.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.digita.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Forschungsgruppe Praxisnahe Berufsbildung (FPB)<br>Prof. Dr. Manfred Hoppe<br>Tel.: 0421 218 649 20<br>E-Mail: <a href="mailto:fpbhoppe@uni-bremen.de">fpbhoppe@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.fpb.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.fpb.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 01 Apr 2014 15:25:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Kinder-Uni (fast) ausgebucht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-kinder-uni-fast-ausgebucht-1</link>
                            
                            <description>Start ist am 9. April um 10:30 Uhr / Für Kurzentschlossene gibt es noch Restkarten für zwei Vorlesungen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 098 / 1. April 2014 SC Das Interesse ist wieder riesig: mehr als 1.100 Tickets wurden bereits für die Bremer Kinder-Uni 2014 verkauft. Damit sind fast alle Veranstaltungen ausgebucht. Rest-Tickets gibt es lediglich noch für zwei Vorlesungen. Einmal am Mittwoch, den 9. April für „<span lang="en">English Around the World</span>“. Professorin Sabine Doff zeigt anschaulich und spielerisch, warum so viele Menschen Englisch sprechen und warum man damit in der ganzen Welt am besten durchkommt. Auch für die Vorlesung „Geheimnisse des Weltraums“ sind noch wenige Eintrittskarten erhältlich. <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Meike List beantworte dabei die Frage: Können Schwarze Löcher im Weltall wirklich alles aufsaugen und verschlingen sie sogar ganze Planeten und Sterne? <br><br>Die Rest-Tickets gibt es bis Dienstag, den 8. April bei Nordwest Ticket unter 0421 - 363636 und am Mittwoch und am Freitag am Info-Stand im Foyer des Uni-Gebäudes NW1, Otto-Hahn-Allee. Das gesamte Programm ist im Internet unter <a href="http://www.kinderuni.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.kinderuni.uni-bremen.de</a> abrufbar. <br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Mädchen und Jungen im Alter von 8 – 12 Jahren besuchen vom 9. bis 11. April 2014 die Kinder-Uni auf dem Campus der Universität Bremen. Falls Sie über die Kinder-Uni berichten wollen, wenden Sie sich am besten im Vorfeld an Gisela Gründl (<a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gruendl@uni-bremen.de</a>), damit Sie Laborveranstaltungen Ihrer Wahl besuchen können.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen <br>Akademie für Weiterbildung <br>Gisela Gründl <br>Tel. 0421 218-61613 <br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gruendl@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.kinderuni.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.kinderuni.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 01 Apr 2014 16:42:00 +0200</pubDate>
                            <title>InduKOCH: Wissenschaftler machen Induktionsherde energiesparender und preiswerter</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/indukoch-wissenschaftler-machen-induktionsherde-energiesparender-und-preiswerter-1</link>
                            
                            <description>
Elektrotechnik-Institut der Uni Bremen forschte mit Halbleiter-Hersteller und Haushaltsgeräte-Zulieferer / Beitrag zum Klimaschutz</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 99 / 1. April 2014&nbsp; KUB Wissenschaftler der Universität Bremen haben daran mitgewirkt, dass Induktionsherde schon bald preiswerter und noch energieeffizienter werden. Die Elektrotechniker vom Institut für elektrische Antriebe, Leistungselektronik und Bauelemente (IALB) arbeiteten dafür im Forschungsprojekt „InduKOCH“ zusammen mit Mitarbeitern der E.G.O.-Gruppe – einem weltweit tätigen Zulieferer für Hersteller von Haushaltsgeräten – und dem Halbleiter-Produzenten <span lang="en">Infineon Technologies</span>, der das Projekt leitete.<br><br>„Es ist uns gelungen, die Anzahl der notwendigen Komponenten in Induktionsherden zu verringern“, erläutert Professor Nando Kaminski von der&nbsp; Uni Bremen das Ergebnis des dreijährigen Forschungsprojekts. „Die Vorteile für Verbraucher: Ein Standard-Induktionsherd ist in Zukunft kaum teurer als ein herkömmlicher Elektroherd. Außerdem hat er eine geringere Verlustleistung, so dass das schon heute sehr energiesparsame Induktionsverfahren zukünftig noch weniger Strom benötigt.“<br><br>Induktionsbeheizungen- und herde, die auf InduKOCH-Technologie basieren, verbrauchen jährlich zwischen 20 und 100 Kilowattstunden (kWh) weniger Strom als Elektroherde – ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. In Deutschland ließe sich so pro Jahr eine CO2-Menge einsparen, die dem Ausstoß von 100.000 Autos entspricht (bei durchschnittlicher Fahrleistung von jährlich 13.000 km). Voraussetzung dafür ist, dass künftig doppelt so viele Haushalte wie bisher Induktionsherde verwenden und bei der Anschaffung auf die energiesparenden und preiswerteren Herde setzen. Schon 2014 könnten sie von der Neuentwicklung profitieren, denn dank InduKOCH lohnt sich der Austausch des Elektroherds noch mehr als bisher. 
</p><p><br><strong>Neue Chips und neues Innenleben für Induktionsherde</strong></p><p><br>Um Induktionsherde sparsamer und preiswerter zu machen, hat der Halbleiter-Hersteller Infineon die so genannten IGBT-Chips (<span lang="en">Insulated Gate Bipolar Transistor</span>) weiterentwickelt. Die IGBTs schalten im Induktionsherd die hochfrequenten Ströme der Induktionsspulen, deren elektromagnetisches Feld die Kochhitze in den Töpfen erzeugt. Die neuen IGBTs werden bis zu 40 Prozent effizienter sein als ihre Vorgänger zu Projektbeginn. Die E.G.O.-Gruppe, die als einer der weltweit führenden Zulieferer für Heiz- und Steuerelemente für Hersteller von Hausgeräten gilt, konnte dank der neuen IGBT-Leistungshalbleiter von Infineon das elektronische und mechanische Innenleben der Induktionsbeheizungen optimieren. Das IALB der Universität Bremen wiederum unterstützte hier tatkräftig: „Wir haben die Modellierung und Simulation der hochfrequenten Schaltvorgänge erforscht. Unsere Computermodelle haben sehr schnell die unterschiedlichen Varianten der IGBT-Komponenten und der Schaltungsumgebung durchgerechnet“, so Nando Kaminski. „Das war die Basis für die Bestimmung des optimalen Gesamtsystems durch die InduKOCH-Forscher – ohne langwierige und teure Experimente durchführen zu müssen.“<br><br>Im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung und des Programms „Informations- und Kommunikationstechnologie 2020“ (IKT 2020) förderte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Forschungsprojekt InduKOCH über drei Jahre mit einem Betrag von etwa 1,2 Millionen Euro. InduKOCH steht für „Innovative Schaltungskonzepte und Bauelemente zur Steigerung der Energieeffizienz beim Kochen durch den Einsatz von Induktionsherden“. Das Projekt lief seit Mai 2010 und wurde am 31. Januar 2014 mit Übergabe des Forschungsberichts an das BMBF abgeschlossen. 
</p><p><br><strong>Induktionsverfahren in deutschen Haushalten</strong></p><p><br>Mit einem Induktionsherd sind heute etwa 17 Prozent der insgesamt mehr als 40 Millionen Haushalte in Deutschland ausgestattet. Bis zu 25 Prozent an elektrischer Energie lassen sich beim Kochen einsparen, wenn nicht der herkömmliche Elektroherd eingeschaltet wird, sondern das Induktionsverfahren zum Einsatz kommt, bei dem nur Töpfe und Pfannen erwärmt werden und nicht die Herdplatte.<br><br>Das am Projekt beteiligte Institut für elektrische Antriebe, Leistungselektronik und Bauelemente (IALB) der Universität Bremen wurde 1994 gegründet. Es forscht und lehrt auf den Gebieten der elektrischen Antriebe, der Mechatronik und der erneuerbaren Energien sowie im Bereich der Leistungshalbleiterkomponenten und ihrer Anwendung. Bei den Halbleiterkomponenten stehen alternative Halbleitermaterialien, Materialgrundlagen, Bauelementkonzepte, Simulation, Packaging und der Einfluss von parasitären Komponenten im Vordergrund.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Institut für elektrische Antriebe, Leistungselektronik und Bauelemente (IALB)<br>Prof. Dr.-Ing. Nando Kaminski<br>Tel.:0421/218 -62660<br><a href="mailto:nando.kaminski@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">nando.kaminski@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ialb.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.ialb.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11633</guid>
                            <pubDate>Wed, 02 Apr 2014 09:43:00 +0200</pubDate>
                            <title>Sicher über Stock und Stein mit der neuen ReiterApp</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/sicher-ueber-stock-und-stein-mit-der-neuen-reiterapp-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 101 / 02. April 2014 SC
</p><p>Für Reiterinnen und Reiter gibt es jetzt eine passende App für das <span lang="en">Smartphone</span>: Die ReiterApp ermöglicht beste Orientierung und Planung mit Kompass und <abbr title="Global Positioning System">GPS</abbr> auf mehr als 40.000 Routen in Deutschland und Österreich. Neun Monate nach der Version für iOS bekommt die Apple-Gemeinschaft mit 13.000 Nutzern Zuwachs. Ebenfalls als freie App ist die für Reiter und Reiterinnen passende App für <span lang="en">Android-</span><span lang="en">Smartphone</span> ab sofort erhältlich. Dies ist ein großer Erfolg für die NOMA <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> - einer Gemeinschaftsausgründung aus dem Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen sowie der Hochschule Bremen. „Besonders freuen wir uns“, so David Wewetzer, Mitarbeiter des <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> und geschäftsführender Gesellschafter der NOMA <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung" lang="de">GmbH</abbr>, „dass wir eine sehr starke Community in Österreich aufbauen konnten. Damit finden Ergebnisse eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts nicht nur in Deutschland sondern direkt in der Europäischen Union Anwendung."
</p><h3>Entdecken – Erfassen – Erleben</h3><p>Die Anwendung der ReiterApp ist kostenlos und in ihrer Art einzigartig. Sie verbindet die drei Funktionsbereiche Entdecken, Erfassen und Erleben. Denn die App stellt die größte Routensammlung mit über 44.000 Routen für Reiter zur Verfügung. Damit wird es Reitern leicht gemacht, neues Gelände und persönliche Traumpfade frei und unabhängig zu entdecken. Unterwegs lassen sich mit Hilfe der App Streckendaten zusammen mit Bildern und Kommentaren aufzeichnen. Auch zu Hause im Stall können Information über Training, den Schmied- oder Tierarztbesuche festgehalten werden. Die ReiterApp bietet den Reitern und Reiterinnen und der Stallgemeinschaft ein eigenes Netzwerk. Fotos, Erlebnisse, die Routen der Ritte und alles, was ein Reiterherz bewegt, kann geteilt werden. Außerdem gibt es noch weitere Zusatzfunktionen: So lässt sich beispielsweise ein Pferdeprofil mit allen wichtigen Daten über das eigene Pferd ebenso anlegen wie ein Trainingstagebuch oder eine Dokumentation der eigenen Reitaktivitäten. Die ReiterApp ist unter <a href="http://www.reiterapp.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.reiterapp.de</a>&nbsp; im <span lang="en">App-Store</span> und <span lang="en">Play Store</span> zu erhalten.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik<br>David Wewetzer<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 64093<br>E-Mail: <a href="mailto:wewetzer@tzi.de">wewetzer@tzi.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11634</guid>
                            <pubDate>Wed, 02 Apr 2014 09:56:00 +0200</pubDate>
                            <title>Neues Uni-Windrad für Studierende und Schüler </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neues-uni-windrad-fuer-studierende-und-schueler-1</link>
                            
                            <description>Forschendes Lernen wird am Fachbereich Physik/Elektrotechnik durch die Unterstützung der Kellner &amp; Stoll Stiftung und Stiftung der Universität Bremen gefördert</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 100 / 2. April 2014 MM
</p><p>An der Universität Bremen gibt es eine neue Windenergieanlage, mit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Thema regenerative Energien noch anschaulicher vermitteln können. Dank der Unterstützung der Kellner &amp; Stoll Stiftung für Klima und Umwelt und der Stiftung der Universität Bremen konnte die rund 3 Meter hohe Konstruktion jetzt in Betrieb genommen werden. „Dadurch haben unsere Expertinnen und Experten aus dem IALB – Institut für elektrische Antriebe, Leistungselektronik und Bauelemente –&nbsp; die Möglichkeit, praxisnah zu forschen“, sagt der Projektleiter <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Holger Raffel vom Bremer Centrum für Mechatronik (BCM) am Fachbereich Physik/Elektrotechnik (FB1). „Wir danken den Stiftern für Ihre Unterstützung!“ Mit einer Nennleistung von 500 Watt ist das Windrad leistungsfähig genug, um verwertbare Messergebnisse zu erhalten.
</p><h3>Studierende arbeiten an Erweiterung der Anlage</h3><p>Die neue Windenergieanlage eröffnet den Studierenden jetzt zahlreiche Forschungsmöglichkeiten: Zurzeit arbeiten am <abbr title="Institut für elektrische Antriebe, Leistungselektronik und Bauelemente" lang="de">IALB</abbr> zum Beispiel Bachelor-Studierende an der Erweiterung des Windrads. Sie konstruieren einen Windsensor sowie eine Mikrocontroller gesteuerte Windnachführung, mit der die Rotorblätter nach der entsprechenden Windrichtung ausgerichtet werden. Weitere studentische Projekte folgen in Form von Bachelor- und Masterarbeiten im Laufe des Sommers. Kleinere Projekte sollen auch im Rahmen der Septemberakademie (Studierende des ersten Semesters) durchgeführt werden. „Neben Laborversuchen und studentischen Arbeiten dient das Windrad auch als Demonstrationsobjekt, um Schülerinnen und Schüler für regenerative Energien zu begeistern“, sagt Professor Bernd Orlik vom <abbr title="Institut für elektrische Antriebe, Leistungselektronik und Bauelemente" lang="de">IALB</abbr>. Sein Institut bearbeitet seit vielen Jahren Fragestellungen zu erneuerbaren Energien. 
</p><h3>Metallrahmen schützt vor Unfällen</h3><p>Wer jetzt am Gebäude <abbr title="Naturwissenschaften">NW</abbr>1 in der Hildegard-von-Bingen-Straße allerdings ein klassisches Windrad sucht, wird nicht fündig. Denn der Rotor der kleinen Windenergieanlage wird aus Sicherheitsgründen nur montiert, wenn diese in Benutzung ist. Zudem ist er durch einen äußeren Metallrahmen geschützt, um Unfälle durch Berührungen oder defekte Flügel zu vermeiden. Das Windrad haben unter anderem Studierende und Uni-Mitarbeiter gemeinsam konstruiert: Die Fertigung des „Mastes“ erfolgte durch die Schlosserei der Zentralwerkstatt der Uni sowie die mechanische Werkstatt des Fachbereichs Physik/Elektrotechnik. Die studentische Arbeitsgemeinschaft „Wind“ bereitete zeitgleich die Windenergieanlage für die Aufstellung vor. Am Fuß der Konstruktion befindet sich eine gravierte Tafel mit Nennung der Förderer. 
</p><p>„Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Windenergieanlage ein großes, handfestes Förderprojekt vorweisen können“, sagen die Stifter <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Rita Kellner-Stoll und Reiner Stoll. „Dieses Projekt verbindet eine Vielzahl der Kernthemen unserer Stiftung miteinander: Forschung, erneuerbare Energien und Projektförderung in Kooperation.“ Am Einweihungstag kam noch ein weiterer Aspekt hinzu: die Hinführung junger Menschen an Themen des Klimaschutzes. Denn sechs Mädchen halfen im Rahmen des <span lang="en">Girls‘ Day</span> beim erstmaligen Auf- und Abbau der Anlage.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen</strong>:&nbsp; In der Uni-Pressestelle gibt es Fotos von der Windenergieanlage. Kontakt per Telefon unter 0421 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; .
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik/Elektrotechnik (FB1)<br>Bremer Centrum für Mechatronik (BCM)<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Holger Raffel (Geschäftsleiter)<br>Telefon: 0421 218-62690<br>E-Mail: <a href="mailto:raffel@mechatronik-bcm.de">raffel@mechatronik-bcm.de</a> &nbsp; <br><a href="http://www.mechatronik-bcm.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mechatronik-bcm.de</a> &nbsp;&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 02 Apr 2014 15:56:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Roboterfußballer bei den German Open des RoboCup in Magdeburg</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-roboterfussballer-bei-den-german-open-des-robocup-in-magdeburg-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 102 / 2. April 2014 SC
</p><p>Das Bremer Fußballroboterteam <span lang="en">„B-Human“</span> startet am Donnerstag, den 3. April 2014 in Magdeburg seine Mission Titelverteidigung bei den internationalen <span lang="en">RoboCup German Open</span>. Die Bremer Mannschaft, die auf einer Kooperation des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und der Universität Bremen basiert, will dort den sechsten Titel in Folge in der <span lang="en">Standard Platform League</span> holen. „Natürlich ist die Titelverteidigung unser Ziel“, sagt Teamleiter und DFKI-Wissenschaftler <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Röfer. „Aber es ist wie bei jedem Turnier: Wir wissen nicht, wie weit die anderen Teams in der Zwischenzeit sind.“ Dazu kommt bekanntlich die Tagesform des Teams.
</p><p>Neben weiteren deutschen Mannschaften kommt die Konkurrenz bei dem größten europäischen RoboCup-Turnier aus der Schweiz, Irland, Italien und dem Iran. Der Wettbewerb in der Standard Platform League fokussiert – bei gleichen Hardware-Voraussetzungen, denn alle spielen mit den kleinen NAO-Robotern der Firma Aldebaran Robotics – die Weiterentwicklung der Software, die den Kickern ein besseres Zusammenspiel und eine ausgefeiltere Spieltechnik ermöglichen soll. 
</p><p>Jedes Jahr werden dabei die Anforderungen erhöht. Während im vergangenen Jahr das Spielfeld vergrößert wurde, kommt es jetzt mit der Einführung eines Trainerroboters zu einer wesentlichen Neuerung. Der Coach darf Anweisungen von außen geben. Außerdem wird es neben dem fünfköpfigen Team einen sechsten Auswechselspieler geben und einen zweiten Wettbewerb, in dem Spieler verschiedener Teams zu einer Mannschaft zusammengestellt werden. Da die Roboter mit unterschiedlicher Software ausgestattet sind, wird hier das Zusammenspiel auf andere Art herausgefordert.
</p><p>Ziel des RoboCup-Wettbewerbs, dem eine internationale Initiative von wissenschaftlichen Einrichtungen zugrunde liegt, ist es, intelligente Roboter kontinuierlich weiterzuentwickeln. Der Fußball dient dabei als komplexes und zugleich spannendes Szenario. Die autonom agierenden Roboter können per WLan miteinander kommunizieren.
</p><p><span lang="en">„B-Human“</span> ist eine Kooperation zwischen dem Forschungsbereich<span lang="en"> „Cyber Physical Systems“</span> des DFKI und dem Fachbereich Mathematik und Informatik der Universität Bremen. Hinter den <span lang="en">„B-Human“</span>-Kickern steht ein 14-köpfiges Team, das aus Bachelor- und Master-Studierenden sowie einem Betreuerstab aus Uni- und DFKI-Wissenschaftlern besteht. Sie gehen in Magdeburg als amtierende Weltmeister und Gewinner der German Open 2013 an den Start. Am Donnerstag und Freitag finden die Vorrunden- und Platzierungsspiele statt, am Sonnabend kommt es zum Finale.<br><br>Weitere Informationen<br><br>Zum Team: <a href="http://www.b-human.de/?lang=de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.b-human.de/?lang=de</a>&nbsp; <br>Zum Turnier: <a href="http://www.robocupgermanopen.de/de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.robocupgermanopen.de/de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11636</guid>
                            <pubDate>Thu, 03 Apr 2014 14:38:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Gesundheitsexperten: Neue Medikamente sind nicht immer besser</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-gesundheitsexperten-neue-medikamente-sind-nicht-immer-besser-2</link>
                            
                            <description>Dr. Roland Windt, Daniela Boeschen und Professor Gerd Glaeske vom Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) der Uni Bremen haben zusammen mit der Techniker Krankenkasse (TK) den Innovationsreport 2014 erstellt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 103 / 3. April 2014 MM
</p><p>Neu eingeführte Medikamente bedeuten trotz verschärfter gesetzlicher Regelungen längst nicht immer einen medizinischen Fortschritt für die Patienten. Auch führt das Verfahren eines neuen Gesetzes, das den Zusatznutzen von Medikamenten bewertet und den Titel Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) trägt, nicht zu deutlich verringerten Ausgaben für die Krankenkassen. Zu diesem Ergebnis kommt der Innovationsreport 2014, den die Gesundheitsexperten <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Roland Windt, Daniela Boeschen und Professor Gerd Glaeske vom Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) der Universität Bremen erstellt haben. Der Bericht wurde mit Unterstützung der Techniker Krankenkasse (TK) realisiert und kürzlich auf der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt. Er bietet Fachkreisen Orientierung im Arzneimittelmarkt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgungsforschung.
</p><h3>Zu den Ergebnissen:</h3><p>Die Wissenschaftler stufen in dem Bericht nur drei von zwanzig untersuchten Wirkstoffen, die 2011 in Deutschland neu auf den Markt gekommen sind, als therapeutischen Fortschritt ein. Dagegen wurden sieben der zwanzig neuen Wirkstoffe als nicht innovativ klassifiziert. Insgesamt fallen die Bewertungsergebnisse damit etwas besser aus als im letztjährigen Innovationsreport, in dem es um die 2010 zugelassenen Arzneimittel ging: Damals erhielt nur eines die Bestbewertung und 14 von 21 untersuchten Wirkstoffen wurden als gar nicht innovativ bewertet.
</p><p>Der seit dem Jahr 2011 durch das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes AMNOG geforderte Nachweis eines Zusatznutzens hat offensichtlich nicht zu einer wesentlichen Zunahme wirklich innovativer Wirkstoffe geführt“, sagt Professor Gerd Glaeske. Der therapeutische Nutzen neu zugelassener Arzneimittel könnte jedoch in Zukunft möglicherweise besser nachweisbar sein, sofern sich vor dem Hintergrund des <abbr title="Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz">AMNOG</abbr> die Qualität der durchgeführten klinischen Studien weiter verbessert.
</p><h3>Nicht nur neue Medikamente auf Nutzen prüfen</h3><p>Thematisiert wird auch der Bestandsmarkt. Denn aus Sicht der Autoren ist es notwendig, nicht nur neue Arzneimittel auf Nutzen und Wirtschaftlichkeit hin zu überprüfen, sondern auch solche, die bereits seit vielen Jahren im Markt sind. Zudem wird das Thema „Stratifizierte Medizin" beleuchtet: Der Einsatz neuerer Arzneimittel ist gerade im Bereich der Krebsmedizin an den Nachweis von Biomarkern im Körper gebunden. Eine solche Biomarker basierte Medizin bietet Chancen, aber auch Risiken – etwa, dass Personen eine neuartige Therapie fälschlicherweise vorenthalten wird, weil sie keinen solchen Biomarker aufweisen. Biomarker sind ebenfalls das Ziel von Gentests aus der Apotheke. Auch hier mangelt es an Belegen für einen wirklichen patientenrelevanten Nutzen solcher Tests. Um hier dringend benötigte Erkenntnisse zu gewinnen, ist die Durchführung geeigneter Studien nötig.
</p><p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.zes.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.zes.uni-bremen.de</a>&nbsp; .
</p><p>Innovationsreport zum Download:
</p><p>Langfassung:<br><a href="http://www.zes.uni-bremen.de/uploads/News/2014/140403_Innovationsreport_2014_Langfassung.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.zes.uni-bremen.de/uploads/News/2014/140403_Innovationsreport_2014_Langfassung.pdf</a>&nbsp;&nbsp; <br><br>Kurzfassung:<br><a href="http://www.zes.uni-bremen.de/uploads/News/2014/140403_Innovationsreport_2014_Kurzfassung.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.zes.uni-bremen.de/uploads/News/2014/140403_Innovationsreport_2014_Kurzfassung.pdf</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für Sozialpolitik (ZeS)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Roland Windt<br>E-Mail: <a href="mailto:rwindt@zes.uni-bremen.de">rwindt@zes.uni-bremen.de</a><br>Daniela Boeschen<br>E-Mail: <a href="mailto:dboeschen@zes.uni-bremen.de">dboeschen@zes.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Gerd Glaeske<br>E-Mail: <a href="mailto:gglaeske@zes.uni-bremen.de">gglaeske@zes.uni-bremen.de</a><br>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11637</guid>
                            <pubDate>Fri, 04 Apr 2014 13:36:00 +0200</pubDate>
                            <title>EU-Studie: Schlechte Mundgesundheit und unregelmäßige Zahnarztbesuche steigern Krebsrisiko</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/eu-studie-schlechte-mundgesundheit-und-unregelmaessige-zahnarztbesuche-steigern-krebsrisiko-1</link>
                            
                            <description>Bremer Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) an der Uni Bremen arbeitet mit internationaler Forschergruppe zusammen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 104 / 4. April&nbsp; 2014 MM
</p><p>Eine Untersuchung an Patienten mit Krebs der oberen Luft-und Speisewege zeigt, dass eine schlechte Mundgesundheit und unregelmäßige Zahnarztbesuche eine Rolle bei der Krebsentstehung spielen. Außerdem gibt es Hinweise, dass der exzessive Gebrauch von Mundwasser möglicherweise eine weitere Ursache für diese bestimmte Krebsform ist. Das ist das Ergebnis einer europaweiten Verbundstudie, an der das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) an der Universität Bremen mitgearbeitet hat. Die Studie hat das Internationale Institut für Krebsforschung <span lang="en">(International Agency for Research on Cancer)</span> der Weltgesundheitsorganisation (WHO) koordiniert. Leiter der Studie in Bremen war Wolfgang Ahrens, Professor für epidemiologische Methoden.
</p><p>Die beteiligten Wissenschaftler identifizierten neue Risikofaktoren für Krebs der oberen Luft- und Speisewege (Mundhöhle, Kehlkopf, Rachen und Speiseröhre). Die Studie, die 1.962 Patienten mit Mundhöhlen- und Kehlkopfkrebs und weitere 1.993 gesunde Vergleichspersonen umfasste, wurde in 13 Zentren in neun Ländern durchgeführt und durch Mittel der Europäischen Union (EU) finanziert. 
</p><h3>Nicht nur Rauchen und Alkohol sind Ursachen für Krebs</h3><p>In der Fachwelt als erwiesen gilt, dass Rauchen und Alkoholkonsum – besonders in Kombination – die Entstehung von Mundhöhlen- und Kehlkopfkrebs verursacht. Auch ein niedriger sozioökonomischer Status ist ein anerkannter Risikofaktor für die Krebsentstehung. Wolfgang Ahrens, stellvertretender Institutsdirektor des BIPS und Professor für epidemiologische Methoden an der Universität Bremen, fasst es so zusammen: „Diese Ergebnisse sind sehr wichtig. Bisher war nicht klar, ob diese zahnmedizinischen Risikofaktoren unabhängig von den bereits bekannten Risikofaktoren wie Rauchen, Alkohol und niedrigem sozioökonomischen Status wirken.”
</p><p>Erstmals sei es durch die methodische Vorgehensweise und die große Teilnehmerzahl gelungen, den Einfluss der einzelnen&nbsp; Risikofaktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum und niedrigem sozioökonomischen Status voneinander zu trennen. Und obwohl mehrere Risikofaktoren in Kombination natürlich die Wahrscheinlichkeit für die Krebsentstehung erhöhen, fanden die Forscher heraus, dass schlechte Mundgesundheit und unregelmäßige Zahnpflege als unabhängige Einflussfaktoren zu betrachten sind. Als Anzeichen für schlechte Mundgesundheit wurden in der Studie unter anderem häufiges Zahnfleischbluten und das Tragen von Zahnersatz angesehen. Als Anzeichen für eine schlechte Zahnpflege wurden insbesondere seltenes Zähneputzen und seltene Zahnarztbesuche bewertet. 
</p><h3>„Wer eine Prothese trägt, sollte auch regelmäßig zur zahnärztlichen Kontrolle gehen“</h3><p>Menschen, die Prothesen tragen und keine eigenen Zähne mehr haben, sollten nicht glauben, Zahnarztbesuche seien überflüssig”, sagt <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> David Conway, Dozent an der Zahnklinik der Universität Glasgow und Mitautor der Studie.&nbsp; „Im Gegenteil, wer eine Prothese trägt sollte trotzdem regelmäßig zur zahnärztlichen Kontrolle gehen“, so der Wissenschaftler weiter. Die Häufigkeit der Zahnarztbesuche sollte vom Zahnarzt festgelegt werden. Bei Patienten mit niedrigem Risiko reicht einmal im Jahr, bei höherem Risiko kann hingegen ein halbjährlicher Besuch notwendig sein. 
</p><h3>Exzessiver Gebrauch von Mundwasser erhöht Krebsrisiko </h3><p>„Die ursächliche Rolle von Mundspülung bei der Krebsentstehung muss noch weiter untersucht werden“, so der Bremer Professor Wolfgang Ahrens. In der Studie konnte gezeigt werden, dass exzessiver Gebrauch von Mundwasser – mehr als dreimal pro Tag – mit einem erhöhten Risiko für Mundhöhlen- und Kehlkopfkrebs verbunden war. Es konnte allerdings nicht ermittelt werden, ob eine bestimmte Sorte von Mundwasser für die Risikoerhöhung verantwortlich ist. <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Conway empfiehlt Mundwasser nicht täglich zu benutzen. Das wichtigste sei das regelmäßige Zähneputzen und die Verwendung von Zahnseide in Kombination mit regelmäßigen Zahnarztbesuchen.
</p><h3>Ergebnisse veröffentlicht, Forschungen gehen weiter</h3><p>Die internationale Forschergruppe mit Wissenschaftlern aus Deutschland, Estland, Schweiz, Griechenland, Großbritannien, Tschechien, Italien, Norwegen, Spanien, USA, Kroatien, Irland und Frankreich hat jetzt weitere Fördermittel erhalten, um die Forschung an der Krebsentstehung in den oberen Luft- und Speisewegen fortzuführen.
</p><p>Ein wissenschaftlicher Artikel ist kürzlich im englischsprachigen Journal Oral Oncology&nbsp; unter dem Titel <span lang="en">„Oral health, dental care and mouthwash associated with upper aerodigestive tract cancer risk in Europe: the ARCAGE (Alcohol-Related Cancers and Genetic-susceptibility in Europe) study”</span> erschienen.<br><a href="http://www.oraloncology.com/article/PIIS1368837514000657/abstract" target="_blank" rel="noreferrer">www.oraloncology.com/article/PIIS1368837514000657/abstract</a>&nbsp; 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik/Informatik<br>Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Wolfgang Ahrens<br>Telefon: 0421&nbsp; 218-56820<br>Mobil: 0172 408-8706<br>E-Mail: <a href="mailto:ahrens@bips.uni-bremen.de">ahrens@bips.uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 07 Apr 2014 12:49:00 +0200</pubDate>
                            <title>Völlig losgelöst von der Erde</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/voellig-losgeloest-von-der-erde-1</link>
                            
                            <description>Yuri’s Night Bremen beamt am 12. April Raumfahrtgeschichte in die Gegenwart </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 105 / 07. April 2014 SC
</p><p>Am 12. April 2014 findet die vierte <span lang="en">Yuri‘s Night</span> in Bremen statt. Neun Enthusiasten aus unterschiedlichen Bremer Raumfahrtinstitutionen haben in ihrer Freizeit den Verein <span lang="en">Yuri’s Night</span> Bremen <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> gegründet und wieder ein spannendes und unterhaltsames Programm auf die Beine gestellt. Mit der <span lang="en">Yuri’s Night</span> möchten die Organisatoren die Faszination an der Raumfahrt mit der Bremer Bevölkerung teilen und den 12. April als Gedenktag des ersten bemannten Weltraumfluges zelebrieren. 
</p><p>Dieser Initiative haben sich raumfahrtnahe Einrichtungen an der Universität Bremen – neben dem Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) - und viele Lokalitäten im Bremer Viertel angeschlossen. Gemeinsam laden sie dazu ein, die <span lang="en">Yuri’s Night</span> Bremen zu erleben.
</p><h3>Das Programm</h3><p>17:00 Uhr Cinema im Ostertor: <span lang="en">„The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“</span> (Original mit Untertitel), vorher Space-Quiz mit Preisverlosung, Kinokarte 5 EUR
</p><p>17:30 Uhr Olbers Planetarium: „Rosetta oder die 2. Entschlüsselung der Hieroglyphen“, Sondervorstellung mit Detlef Wilde und Andreas Vogel, Eintritt frei, Platzreservierung empfohlen unter: <a href="http://planetarium.hs-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">planetarium.hs-bremen.de</a>&nbsp; 
</p><p>21:00 Uhr Club Moments: <span lang="en">„Galactic Party“</span> mit Kostümwettbewerb, bestes <span lang="en">„Space Traveler Outfit</span> gewinnt”, Eintritt frei
</p><p>Satellitenevents im Viertel mit Space-Cocktails und Space-Visuals: Capri Bar, Bermuda, Heartbreak, Fehrfeld, Wohnzimmer, Bistro Brasil
</p><p>Im Vorfeld zur <span lang="en">Yuri’s Night</span> findet vom 11.-12. April 2014 die erste Bremer <span lang="en">SpaceUp UnConference</span> am DLR Institut für Raumfahrtsysteme Bremen statt, u.a. mit dem DLR-Vorstandsvorsitzenden Professor Johann-Dietrich Wörner als Gastredner (mehr unter: <a href="http://www.spaceup-bremen.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.spaceup-bremen.org</a> ).
</p><h3>Das geschah am 12. April 1961</h3><p>Die weltweit stattfindenden Feierlichkeiten zum ersten bemannten Weltraumflug sind dem Kosmonauten Yuri Gagarin gewidmet. Für den damals 27-jährigen Bauernsohn begann am 12. April 1961 um 9:08 Uhr das wohl größte Abenteuer der Menschheitsgeschichte: Er startete mit seinem Raumschiff Vostok 1 als erster Mensch für einen Flug in den Weltraum, umkreiste für 106 Minuten die Erde und erlebte erstmals wie es ist, schwerelos zu sein. Sein Pionierflug markierte nicht nur einen der wichtigsten Meilensteine der bemannten Raumfahrt, sondern löste inmitten des Kalten Krieges eine Weltsensation aus. In dem Wissen um die tiefgreifende Bedeutung des Ereignisses formulierte Gagarin seine Eindrücke als behutsamen Appell an die Menschheit: „In meinem Raumschiff um die Erde kreisend durfte ich die Schönheit unseres Planeten bewundern. Menschen dieser Welt, lasst uns diese Schönheit gemeinsam bewahren und verbessern, nicht zerstören!“ 
</p><h3>Mehr über das Konzept der <span lang="en">Yuri’s Night</span> Bremen</h3><p>Seit 2011 wird der historische Tag des 12. April als Yuri’s Night in mehr als 75 Ländern auf allen fünf Kontinenten gefeiert. Ausgangspunkt dieser Initiative ist die spannende Wechselwirkung zwischen dem Themenspektrum der Raumfahrt und weitreichenden soziokulturellen Aspekten. Obwohl Flüge ins All heute schon zum Alltag gehören, übt die Erforschung des Universums noch immer eine große Faszination auf uns Menschen aus. Die <span lang="en">Yuri’s Night</span> verbindet die Spezialisten der Bremer Raumfahrt mit der Bremer Öffentlichkeit. Erst dadurch entsteht die Diskussion über historische Betrachtungen, unterschiedliche Mentalitäten, Wissensvermittlung, ebenso wie vielfältige Einflüsse in Science-Fiction Literatur, Musik, Filmkunst und die verbindende Kraft der Raumfahrt. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p><span lang="en">Yuri’s Night</span> Bremen e.V.<br>Lucie-Patrizia Arndt (Vorstand)<br>Universität Bremen<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br><abbr>Tel</abbr>: 0421 218-57817<br>E-Mail: <a href="mailto:lucie-patrizia.arndt@zarm.uni-bremen.de">lucie-patrizia.arndt@zarm.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.yurisnight-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.yurisnight-bremen.de</a><br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 07 Apr 2014 14:28:00 +0200</pubDate>
                            <title>German Open 2014: Bremer Roboterfußballer verteidigen Meistertitel</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/german-open-2014-bremer-roboterfussballer-verteidigen-meistertitel-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 106 / 07. April 2014 SC
</p><p>Das Bremer Team <span lang="en">B-Human</span>, vierfacher und amtierender Weltmeister im Roboterfußball, entschied am Samstagabend (5. April 2014) erneut die German Open des <span lang="en">RoboCups</span> für sich. In Magdeburg setzte sich das Team gegen neun Mannschaften aus vier Ländern in der <span lang="en">Standard Platform League</span> durch. Den ungebrochenen Erfolg von <span lang="en">B-Human</span> krönen zudem zwei weitere Preise der international ausgerichteten deutschen Meisterschaft: Für ihre Verdienste um den Roboterfußball erhielt die Mannschaft der Uni Bremen und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) den <span lang="en">„HARTING Open Source Prize“</span>, für die gelungene Einzelpräsenz ihrer Roboter den<span lang="en"> „Best Player Award“</span>. „Wir sind stolz auf unsere Leistung und blicken freudig der Weltmeisterschaft im Juli entgegen“, sagt Teamchef und <abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz">DFKI</abbr>-Forscher <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Thomas Röfer.
</p><p>Das Finale war eine Neuauflage des Endspiels der letztjährigen Weltmeisterschaft in Eindhoven, in dem <span lang="en">B-Human</span> wieder auf das Nao-Team HTWK aus Leipzig traf. Die gesamte Spielzeit lang war der Ball hart umkämpft, beide Mannschaften zeigten ihre offensiven und defensiven Stärken. Zur Halbzeit hatte sich <span lang="en">B-Human</span> einen komfortablen Vorsprung von 3:0 Toren herausgespielt und gewann am Ende mit 4:1. Bemerkenswert unterschiedlich war die Methodik der beiden Rivalen: Während die Leipziger grundsätzlich dribbelten und dazu wenige Pässe spielten, dribbelten die Bremer Roboter nur, wenn gegnerische Spieler in der Nähe waren. Sie zielten unmittelbar aufs Tor und passten nur, wenn ein direkter Schuss nicht möglich war. Am Ende wurde den Leipzigern der Einsatz des Torwarts als Feldspieler zum Verhängnis. Dieser versuchte, den Ball im Zweikampf zu erobern, warf sich aber nie hin, um einen Fernschuss zu halten.
</p><h3>Zwei Auszeichnungen für Bremen</h3><p>Neben dem Titel brachte <span lang="en">B-Human</span> den dieses Jahr erstmals ausgeschriebenen <span lang="en">„Best Player Award“</span> nach Hause. Der sogenannte Auswahlmannschaftswettbewerb wird neben dem normalen Spielplan durchgeführt. Dabei stehen sich Mannschaften gegenüber, die aus Robotern unterschiedlicher Teams zusammengewürfelt sind. Alle Roboter führen jeweils unterschiedliche Software aus, müssen aber miteinander kooperieren. Bewertet werden hier nicht nur Endergebnisse, sondern ebenso die Teamspieler-Qualitäten der Roboter. 
</p><p>Die Bremer Mannschaft überzeugte außerdem beim Entscheid um den<span lang="en"> „HARTING Open Source Prize“</span>. Dieser wird von der HARTING Technologiegruppe jährlich an ein Team vergeben, das sich durch die Veröffentlichung von Software oder Bauplänen für Hardware um die Weiterentwicklung des RoboCup verdient gemacht hat. <span lang="en">B-Human</span> legt seine Software nach jeder Weltmeisterschaft offen. So benutzte die Hälfte der anderen Teams der diesjährigen German Open Komponenten aus dem <span lang="en">B-Human</span>-System. Zudem entwickelten die Bremer eine Schiedsrichter-Anwendung. Diese ermöglicht zum Beispiel, den Teilnehmern nach dem Wettbewerb Statistiken über ihre Spiele zur Verfügung zu stellen. 
</p><p>Diesen Statistiken kann man entnehmen, dass <span lang="en">B-Human</span> im Schnitt alle zwei Minuten Spielzeit ein Tor schießt und – ebenfalls wichtig – im Mittel nur zwei Roboter pro Spiel eine Zeitstrafe erhalten. Beide Werte heben sich deutlich von denen der Konkurrenz ab. Im Juli wird <span lang="en">B-Human</span> in Brasilien antreten, um seinen Weltmeistertitel zu verteidigen. 
</p><h3>Über <span lang="en">B-Human</span></h3><p>„<span lang="en">B-Human</span>“ tritt regelmäßig beim <span lang="en">RoboCup</span> an, hinter dem eine internationale Initiative zur Förderung der Forschung in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Robotik steht. Gemeinsames wissenschaftliches Ziel ist, bis zum Jahre 2050 ein Team von autonomen, humanoiden Robotern zu entwickeln, das in der Lage ist, den zu diesem Zeitpunkt amtierenden menschlichen Fußballweltmeister zu schlagen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden in verschiedenen Ligen unterschiedliche Forschungsschwerpunkte gesetzt und die Anforderungen an die Teams kontinuierlich erhöht. Im Zentrum der Standard Platform League steht etwa die Software-Entwicklung. Die teilnehmenden Teams setzen in den Spielen identische zweibeinige Roboter ein (Hersteller Aldebaran Robotics), haben also nur über die Software die Möglichkeit, die Konkurrenz zu besiegen. 
</p><p><span lang="en">B-Human</span> ist ein studentisches Projekt des Fachbereichs Mathematik und Informatik der Universität Bremen und des Forschungsbereichs „<span lang="en">Cyber-Physical Systems</span>“ des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI). Der Forschungsbereich wird von Professor Rolf Drechsler geleitet. Das 17-köpfige „<span lang="en">B-Human</span>“-Team besteht aus Studenten höherer Semester und wird von Forschern des <abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz">DFKI</abbr> und der Uni Bremen betreut.
</p><h3>Bildmaterial</h3><p>Unter <a href="ftp://ftp.dfki.de/OUTGOING/RoboCup_GermanOpen2014" target="_blank" rel="noreferrer">ftp://ftp.dfki.de/OUTGOING/RoboCup_GermanOpen2014</a>&nbsp; stehen Bilder der RoboCup German Open 2014 zum Download bereit. Diese können Sie mit Nennung der Quelle „Universität Bremen/DFKI GmbH“ gerne verwenden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Offizielle Webseite der RoboCup German Open 2014: <br><a href="http://www.robocupgermanopen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.robocupgermanopen.de</a><br>Ergebnistabelle: <a href="http://www.tzi.de/spl/bin/view/Website/GermanOpenResults2014" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.tzi.de/spl/bin/view/Website/GermanOpenResults2014</a>&nbsp; <br>Webseite Team B-Human: <a href="http://www.b-human.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.b-human.de</a><br><span lang="en">B-Human</span> bei Twitter: <a href="https://twitter.com/#!/pennybhuman&amp;nbsp" target="_blank" rel="noreferrer">twitter.com</a>; <br><span lang="en">B-Human</span> bei Facebook: <a href="https://www.facebook.com/teambhuman" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.facebook.com/teambhuman</a>&nbsp; <br><br><abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz" lang="de">DFKI</abbr>-Kontakt:<br>Dr. Thomas Röfer<br>Forschungsbereich Cyber-Physical Systems<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 64200<br>E-Mail: <a href="mailto:Thomas.Roefer@dfki.de">Thomas.Roefer@dfki.de</a><br>E-Mail: Team B-Human: <a href="mailto:grp-bhuman@informatik.uni-bremen.de">grp-bhuman@informatik.uni-bremen.de</a><br>Internet: <a href="http://www.dfki.de/cps" target="_blank" rel="noreferrer">www.dfki.de/cps</a><br><br>Pressekontakt DFKI Bremen:<br>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) <br>Team Unternehmenskommunikation Bremen<br>Daniela Menzel<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 178 45 4180<br>E-Mail: <a href="mailto:uk-hb@dfki.de">uk-hb@dfki.de</a><br>Internet: <a href="http://www.dfki.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dfki.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 09 Apr 2014 16:15:00 +0200</pubDate>
                            <title> Universität Bremen bietet vier neue Masterstudiengänge an</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-bietet-vier-neue-masterstudiengaenge-an-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 107 /09. April 2014 KG
</p><p>Beginnend mit dem Wintersemester 2014/15 werden im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften vier neue Masterstudiengänge angeboten. Seit 2007 gibt es den Masterstudiengang <span lang="en">Public Health</span>/Pflegewissenschaften an der Universität Bremen, der stark nachgefragt ist. Mit der Differenzierung in vier Masterstudiengänge werden die unterschiedlichen Interessen und Stärken der Studierenden besser abgebildet und deutlicher an die Erfordernisse der beruflichen Praxis angepasst. Damit öffnen sich für die Absolventinnen und Absolventen hervorragende berufliche Perspektiven. Die neue Struktur ist das Ergebnis einer fast zweijährigen Planung, an der Lehrende und Studierende aktiv beteiligt waren.
</p><p>Studieninteressierte können ab dem kommenden Wintersemester im Bereich der Gesundheits- und Pflegewissenschaften an der Universität Bremen unter folgenden Masterstudiengängen wählen:
</p><h3><span lang="en">Public Health</span> - Gesundheitsförderung und Prävention</h3><p>Der Studiengang will die Studierenden in die Lage versetzen, im Rahmen von Forschung sowie angewandten Tätigkeiten theoretisch und empirisch fundierte sowie ethisch reflektierte Konzepte und Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention eigenständig zu entwickeln und durchzuführen. Mögliche Tätigkeitsfelder für Absolventinnen und Absolventen liegen in den Bereichen Forschung und Lehre sowie Gesundheitsförderung und Prävention in Betrieben, Behörden, Kommunen, Stadtteilen, Krankenhäusern, Schulen und Kindertagesstätten.
</p><h3><span lang="en">Public Health</span> - Gesundheitsversorgung, -ökonomie und -management</h3><p>Studierende werden darauf vorbereitet, in Forschung und Praxis zu einem effektiven, effizienten und gerechten Versorgungssystem beizutragen. Das Studium vermittelt Kenntnisse über&nbsp; Gesundheitssysteme sowie Versorgungsstrukturen und -prozesse. Die Studierenden erlernen Methoden der Versorgungsforschung, der Gesundheitsökonomie und des Gesundheitsmanagements. Es werden Kompetenzen zur Planung und Bewertung von neuen Versorgungsmodellen sowie zur Bewertung von gesundheitspolitischen Reformvorschlägen vermittelt. Mögliche Tätigkeitsfelder liegen in der wissenschaftlichen Fundierung des Gesundheitssystems, der Versorgungsplanung, dem Qualitätsmanagement oder der Politikberatung.
</p><h3>Epidemiologie</h3><p>Auf der Grundlage der Theorie und Praxis der Epidemiologie als interdisziplinäre Wissenschaft vermittelt dieses Studium fortgeschrittene Kenntnisse der epidemiologischen und statistischen Forschungsmethoden. Es werden Kompetenzen in der eigenständigen Planung und Entwicklung von Forschungsvorhaben sowie die Fähigkeit zur kritischen Bewertung epidemiologischer Studienergebnisse gelehrt. Die Studierenden erwerben Wissen zur epidemiologischen Analyse von Gesundheitsproblemen einschließlich der Risikokommunikation. Der Studiengang wird in enger Zusammenarbeit der epidemiologischen Lehr- und Forschungseinrichtungen in Bremen angeboten.
</p><h3><span lang="en">Community and Family Health Nursing</span></h3><p>Der neue Studiengang fokussiert die Entwicklung innovativer Versorgungsansätze: Kommunale Gesundheitsversorgung und Familiengesundheitspflege. Beide Ansätze sind aus dem anglo-amerikanischen Bereich übernommen. Gefragt sind in Zukunft neue „intelligente“ Versorgungsmöglichkeiten, die sowohl der demographischen Entwicklung, Veränderungen in den klassischen Versorgungssituationen und dem Fachkräftemangel in der Pflege Rechnung tragen. Für die Bundesrepublik Deutschland wird damit ein nahezu einzigartiges Masterangebot vorgelegt. Gesundheitsprobleme werden nicht auf der individuellen, sondern auf kommunaler und familialer Ebene lokalisiert.
</p><h3>Ablauf des zweijährigen Masterstudiums</h3><p>Um die Gemeinsamkeiten in den Gesundheits- und Pflegewissenschaften herauszuheben, werden im ersten Semester für alle Studierenden übergreifende Themen gelehrt. Neu ist ein Einstieg mit der Methode des Problemorientierten Lernens. In Kleingruppen lösen die Studierenden realitätsnahe Aufgaben und können dabei ihre Kenntnisse und spezifischen Stärken aus den unterschiedlichen Bachelorstudiengängen einbringen. Ein weiteres innovatives Element des neuen Masterangebotes ist die Durchführung eines zweisemestrigen Forschungsprojektes als zentrales Element ab dem zweiten Semester. Neben methodischen Kompetenzen erlernen die Studierenden hier auch praktische Fähigkeiten wie Projektmanagement, Teamarbeit und Präsentationen. Das Fachwissen wird in begleitenden Seminaren vermittelt.
</p><h3>Bewerbung</h3><p>In jeden der vier Studiengänge können jeweils zum Wintersemester 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgenommen werden. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2014 für den Masterstudiengang Gesundheitsversorgung, -ökonomie und -management und der 15. Juli 2014 für die anderen drei Studiengänge. <a href="http://dbs.uni-bremen.de/sixcms/detail.php?id=18811&amp;template=studienfeld" target="_blank" rel="noreferrer">http://dbs.uni-bremen.de/sixcms/detail.php?id=18811&amp;template=studienfeld</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften<br>Studienzentrum<br>Britta Schowe<br>Tel. 0421 218-68506<br>E-Mail: <a href="mailto:schowe@uni-bremen.de">schowe@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 10 Apr 2014 09:51:00 +0200</pubDate>
                            <title>Intelligent klein: Mikrosysteme aus Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/intelligent-klein-mikrosysteme-aus-bremen-1</link>
                            
                            <description>3. Mikrosystemtechnik-Tag Bremen am 14. Mai 2014 im Hotel Munte / Anmeldung ab sofort</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 108 / 10. April 2014 SC
</p><p>Was tut sich in der Mikrosystemtechnik-Forschung in Bremen? Auf diese Frage gibt es am 14. Mai 2014 umfangreiche Antworten. Dann veranstaltet das Microsystems Center Bremen (MCB) zum dritten Mal den Bremer Mikrosystemtechnik-Tag, diesmal im Hotel Munte. Mit einer Reihe von Fachvorträgen wird das Spektrum bremischer Forschung zum Thema Mikrosystemtechnik (MST) präsentiert und interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Anwendungen von Mikrosystemtechnik in Bremen ermöglicht.
</p><p>Als eine der wesentlichen Schlüsseltechnologien findet die Mikrosystemtechnik Einsatz in vielen Bereichen wie der Automobilindustrie, der Logistik und in der Biotechnologie. Unzählige Produkte aus den Anwendungsgebieten der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrttechnik sowie der Telekommunikation sind ohne mikrosystemtechnische Komponenten nicht mehr vorstellbar. „Mikrosystemtechnik ist die Integration von Mikroelektronik, Sensorik und Aktorik mit den Methoden der Mikroelektronik und Halbleitertechnologie, wobei die Merkmale von Mikrosystemtechnik die Miniaturisierung und Multifunktionalität sind“, erläutert Professor Walter Lang, Hochschullehrer an der Universität Bremen, Sprecher des Microsystems Center Bremen und Veranstalter des MST-Tages. 
</p><p>In Vorträgen wie „Biosensoren in der Molekularbiologie“, „Sensoren in Automobil-Applikationen“, „Drahtlose Sensoren“ oder „Mikromechanischer Schalter für Hochfrequenzsignale“ sowie vielen weiteren Themen wird über aktuelle Ideen der Branche informiert. Die spannende Vielfältigkeit und Potenzial der Mikrosystemtechnik stehen dabei im Mittelpunkt.
</p><p>Als Schnittstelle zwischen Universität und Industrie, zwischen Forschungsarbeit sowie aktuellen Entwicklungen und Bedürfnissen, bietet das MCB mit dem 3. Mikrosystemtechnik-Tag in Bremen den Rahmen, um sich über Mikrosystemtechnik zu informieren und neue Kontakte zu knüpfen. Das Programm und ein Online-Anmeldeformular gibt es unter: <a href="http://www.mst-tag.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mst-tag.uni-bremen.de</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle können Sie ein Bild von einem Strömungssensor made by IMSAS anfordern.
</p><p>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Microsystems Center Bremen (MCB)<br>Kai Burdorf (Wissenschaftlicher Koordinator)<br>Tel. 0421 218 - 62640<br>E-Mail: <a href="mailto:kburdorf@mcb.uni-bremen.de">kburdorf@mcb.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.mst-tag.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mst-tag.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.mcb.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mcb.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 10 Apr 2014 14:13:00 +0200</pubDate>
                            <title>Forschend studieren: Uni Bremen fördert sechs neue Projekte für die Studieneingangsphase</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/forschend-studieren-uni-bremen-foerdert-sechs-neue-projekte-fuer-die-studieneingangsphase-1</link>
                            
                            <description>Fördermittel kommen aus dem Qualitätspakt Lehre des Bundesministeriums für Bildung und Forschung</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 109 / 10. April 2014 SC
</p><p>ForstA geht in die nächste Runde: Mit Geldern aus dem Projekt „Forschend studieren von Anfang an – Heterogenität als Potenzial“ (ForstA) fördert die Universität Bremen verschiedene Maßnahmen zu Verbesserung der Lehre. Im Teilprojekt „Reform der Studieneingangsphase“ (Säule 2) stehen für innovative Ideen zur Reform einzelner Lehrveranstaltungen oder ganzer Module zu Beginn des Studiums im Mittelpunkt.
</p><p>Möglich ist diese gezielte Projektförderung, weil die Universität Bremen für das ForstA-Projekt im Rahmen des Qualitätspakts Lehre 9 Millionen EUR vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für die Jahre 2012 – 2016 eingeworben hat. Der Qualitätspakt Lehre ist quasi das Pendant zu Exzellenzinitiative, hier natürlich zur Verbesserung von Lehre und Studium. 
</p><p>Das Interesse der Fachbereiche an der Projektförderung war groß, es gingen 13 Anträge aus zehn (von zwölf) Fachbereichen ein. Nach intensiver Prüfung schlug die ForstA-Jury Expertenkreis (<a href="http://www.uni-bremen.de/forsta/expertenkreis.html" target="_blank">www.uni-bremen.de/forsta/expertenkreis.html</a> ) sechs Projekte zur Förderung vor. Die Jury setzt sich aus internen und externen Expertinnen und Experten zusammen, zu denen neben Wissenschaftlern auch Studierende (<a href="http://www.uni-bremen.de/forsta/expertenkreis.html" target="_blank">www.uni-bremen.de/forsta/expertenkreis.html</a> ) gehören. Das Rektorat ist den Empfehlungen der Expertenrunde gefolgt und vergibt die Förderung an folgende Projekte:
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Bioscientix- Gestaltung einer Lernumgebung zur Entwicklung (Biologie, FB 2)
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;MarketingR³: Recherche – Rezeption – Reflektion (BWL, FB 7)
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Forschendes Studieren und Lernen mit linguistischen Daten (Anglistik / Romanistik, FB 10)
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Implementierung der Design Based Research-Methodologie in die Studieneingangsphase (Fremdsprachendidaktik Französisch und Spanisch, FB 10)
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Reform der Studieneingangsphase Pflegewissenschaft (Duales Studienprogramm Pflegewissenschaft, FB 11) 
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Projekt Casus: Förderung der Reflexionskompetenz durch erziehungswissenschaftliche Kasuistik in der Studieneingangsphase (Erziehungswissenschaften, FB 12)
</p><p>Die Projektförderung startet im Sommer mit einer anderhalbjährigen Laufzeit. Professorin Heidi Schelhowe, Konrektorin für Lehre und Studium der Universität Bremen und Mitglied des Expertenkreises, zeigte sich sehr zufrieden mit der hohen Qualität der Anträge und hob hervor, dass die Auswahl der sechs „Gewinner“ sehr schwer gefallen sei. Insbesondere freute sie sich, dass das Konzept des „Forschenden Studierens“ überall in der Universität angekommen ist. Im kommenden Jahr werden noch einmal drei Projekte der Studieneingangsphase gefördert. Ende 2014 erfolgt die universitätsweite Ausschreibung.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Referat Lehre und Studium:<br>Judith Jasper (Koordination ForstA Säule 2)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/ 218-60351<br>E-Mail: jasper@uni-bremen.de <br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Stefanie Grote (Öffentlichkeitsarbeit)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-60357<br>E-Mail: <a href="mailto:stefanie.grote@vw.uni-bremen.de">stefanie.grote@vw.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.uni-bremen.de/forsta" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/forsta</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 14 Apr 2014 15:07:00 +0200</pubDate>
                            <title>WhatsApp ist die meistgenutzte App</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/whatsapp-ist-die-meistgenutzte-app-1</link>
                            
                            <description>Forschungsprojekt „NuPEx“ erkundet tatsächliches User-Verhalten im Netz</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 112 / 14. April 2014 SC
</p><p>„WhatsApp“ schlägt „Facebook“ in der Nutzungshäufigkeit der Apps. Das ist ein interessantes Ergebnis aus dem Forschungsprojekt „NuPEX“ (= Nutzerzentrierte Planung von Breitbandkommunikationsnetzen unter Einbeziehung von <span lang="en">Quality of Experience</span>), für das eigens von der Bremer Uni-Ausgründung OTARIS in Kooperation mit drei Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft in Bremen und Hamburg die gleichnamige App entwickelt worden ist. Die erste Phase des vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes ist erfolgreich angelaufen und hat Licht ins tatsächliche Kundenverhalten in Mobilfunknetzen gebracht. Derzeit läuft die zweite Studienphase, in der das Nutzungsverhalten im Web und beim Videostreaming noch detaillierter untersucht werden soll. 
</p><h3>Erste Ergebnisse der <abbr title="Nutzerzentrierte Planung von Breitbandkommunikationsnetzen unter Einbeziehung von Quality of Experience">NuPEx</abbr>-App</h3><p>Fünf Monate haben App-Nutzer das <abbr title="Nutzerzentrierte Planung von Breitbandkommunikationsnetzen unter Einbeziehung von Quality of Experience" lang="de">NuPEx</abbr>-Projekt unterstützt Sie hatten zuvor ihr Android-Smartphone in ein Messgerät umgewandelt, so dass die tatsächlichen Übertragungsraten oder das genutzte Datenvolumen abgelesen werden konnten. Insgesamt wurden über 22.000 Telefonanrufe und 40.000 App-Nutzungen anonymisiert erfasst und ausgewertet. Zusätzliche Screening-Fragen und Bewertungen der Geschwindigkeit rundeten die Datenbasis ab. Folgende Ergebnisse liegen bereits vor: 
</p><p>-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gibt es eine WLAN-Verbindung, wird die Video-App doppelt so lange genutzt wie in einem mobilen Netzwerk. <br>-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Tagsüber sind ca. 80% der Teilnehmer mit der angebotenen Surfgeschwindigkeit und mit der Sprachqualität „zufrieden“ und „sehr zufrieden“, aber im Zeitraum zwischen 0 Uhr und 3 Uhr sinkt die Zufriedenheit im Durchschnitt auf 60% ab. <br>-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Nutzer rufen deutlich öfter selber an als sie von anderen angerufen werden.<br>-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Nur 52% der Teilnehmer sind mit dem Service ihres Mobilfunkanbieters zufrieden. <br>-&nbsp;&nbsp; &nbsp;46 % der aktiven Nutzungszeit wird zum Senden von Nachrichten verwendet.
</p><p>Was soll mit dem <abbr title="Nutzerzentrierte Planung von Breitbandkommunikationsnetzen unter Einbeziehung von Quality of Experience">NuPEx</abbr>-Projekt erreicht werden?<br><br>Mithilfe des Forschungsprojekts „<abbr title="Nutzerzentrierte Planung von Breitbandkommunikationsnetzen unter Einbeziehung von Quality of Experience" lang="de">NuPEx</abbr>“ sollen Lösungen entwickelt werden, wie bei der Planung schneller Breitbandkommunikationsnetze, vor allem im ländlichen Raum, die Servicequalität der Dienste stärker am Nutzungsverhalten und der Erwartungshaltung der Endkunden ausgerichtet werden kann. Aus den Forschungsergebnissen sollen effiziente Planungsfunktionen extrahiert und in eine kommerzielle Software zur Planung von Telekommunikationsnetzen integriert werden. Netzplaner erhalten die Möglichkeit, neueste Forschungsergebnisse zur Optimierung der Ressourcennutzung direkt anzuwenden. An dem Projekt sind vier Partner beteiligt: die Bremer<span lang="en"> OTARIS Interactive Services</span> GmbH,<span lang="en"> The Quality Group it vision </span>GmbH aus Hamburg sowie die Arbeitsgruppe Kommunikationsnetze des Technologie-Zentrums für Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen und das Institut für Kommunikationsnetze der Technischen Universität Hamburg-Harburg. 
</p><p>Link zur <abbr title="Nutzerzentrierte Planung von Breitbandkommunikationsnetzen unter Einbeziehung von Quality of Experience" lang="de">NuPEx</abbr>-App: <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.otaris.nupex&amp;hl=de" target="_blank" rel="noreferrer">https://play.google.com/store/apps/details?id=de.otaris.nupex&amp;hl=de</a>&nbsp; 
</p><p>Weitere Informationen:<br><br><span lang="en">OTARIS Interactive Services</span> GmbH <br>Mehmet Kus (OTARIS-Geschäftsführer)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 685 111 00<br>E-Mail: <a href="mailto:office@otaris.de">office@otaris.de</a>&nbsp; <br>Oder<br>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik<br><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Andreas J. Könsgen<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 62380<br>E-Mail:&nbsp; <a href="mailto:ajk@comnets.uni-bremen.de">ajk@comnets.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.nupex.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.nupex.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 11 Apr 2014 10:25:00 +0200</pubDate>
                            <title>Kinder-Uni war wieder ein voller Erfolg</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kinder-uni-war-wieder-ein-voller-erfolg-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 110 / 11. April 2014 SC
</p><p>Dass Wissenschaft und Forschung total spannend sind, haben mehr als 1.000 Kinder bei der Bremer Kinder-Uni von Mittwoch bis Freitag dieser Woche hautnah miterlebt. In vier spannenden Vorlesungen haben sie erfahren, was Forscherinnen und Forscher an ihrem Fachgebiet begeistert. Vor allem die Experimente in der „Physik-Show“ und der Vorlesung „Feuer und Wasser“ haben Hunderte von Kindern in ihren Bann gezogen. „Die Kinder-Uni war wieder ein voller Erfolg“, freut sich Organisatorin Gisela Gründl von der Akademie für Weiterbildung der Universität Bremen. „Die Resonanz war überwältigend. Die Karten für die Laborveranstaltungen gingen im Nu weg und auch die Vorlesungen waren schnell ausgebucht.“ 
</p><p>In 21 Laboren und Workshops konnten die Kinder nachmittags unter professioneller Anleitung experimentieren und forschen. Das vielseitige Workshop- und Laborprogramm bot neben Themen aus Mathematik und Naturwissenschaften auch Einblick in die Weltraumforschung. Parallel gab es für die Eltern spannende Führungen durch verschiedene Institute. Kinder und Eltern haben sich nach den Veranstaltungen in der Glashalle wieder getroffen und begeistert berichtet. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Akademie für Weiterbildung<br>Arbeitsgebiet Universität und Schule<br>Gisela Gründl <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-61613<br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de">gruendl@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.kinder-uni.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.kinder-uni.uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Fri, 11 Apr 2014 14:11:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bahnbrechende Tests von Gravitationstheorien mit Hilfe von Neutronensternen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bahnbrechende-tests-von-gravitationstheorien-mit-hilfe-von-neutronensternen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 111 / 11. April 2014 SC
</p><p>Unabhängig von Größe, Beschaffenheit und Rotationsgeschwindigkeit eines Neutronensterns weist die ihn umgebende gekrümmte Raumzeit stets eine ähnliche Struktur auf. Diese erstaunliche Universalität der Geometrie haben Wissenschaftler der NESTAR-Arbeitsgruppe, an der ein Wissenschaftler der Universität Bremen beteiligt ist, erforscht und jetzt darüber in der Zeitschrift <span lang="en">„Physical Review Letters“</span> berichtet. Die Erwartungen an diese Entdeckung sind hoch: die Allgemeingültigkeit der Struktur der Raumzeit soll sich in Zukunft zu einem leistungsfähigen Werkzeug für Beobachtungen von Neutronensternen entwickeln lassen.&nbsp; 
</p><p>Der Roman „2001 - Odyssee im Weltraum“ handelt von mysteriösen Monolithen, deren innere Struktur sich jeglicher Untersuchung entzieht und die in unterschiedlichen Größen auftreten. Aber sie weisen eine erstaunliche Gemeinsamkeit in ihrer Geometrie auf: Das Verhältnis ihrer drei Kantenlängen ist 1 zu 4 zu 9. Im Wissenschaftsmagazin<span lang="en"> „Science“</span> wurde im vergangenen Jahr eine ähnliche Eigenschaft bei Neutronensternen festgestellt. Neutronensterne sind im Durchmesser nur rund 10 Kilometer groß, dafür aber bis zu dreimal so schwer wie unsere Sonne. Sie entstehen, wenn ein großer Stern kollabiert, wodurch sein heißer Kern extrem verdichtet, also enorme Massen auf vergleichsweise kleinem Raum konzentriert. Diese hochverdichtete Materie bewirkt die Krümmung von Raum und Zeit in der Umgebung des Sterns. Auffällig ist dabei die Universalität der Struktur der gekrümmten Raumzeit. Sie stellt sich als unabhängig von der Größe der Sterne dar, als auch ihrer inneren Beschaffenheit, die noch zu großen Teilen unbekannt ist. 
</p><p>Mehrere Forschergruppen gingen daraufhin der Frage nach, in welchem Umfang diese Erkenntnis für komplexere Modelle und insbesondere für reale Neutronensterne Gültigkeit behält. Forscher der NESTAR (NEutron STAR)-Arbeitsgruppe, zu der Wissenschaftler aus Belgien, Deutschland, Indien und Portugal gehören und die vom Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Uni Bremen geleitet wird, haben in der renommierten Zeitschrift <span lang="en">„Physical Review Letters“</span> nun ihr wegweisendes Ergebnis publiziert: Die Universalität der Struktur der Raumzeit um einen Neutronenstern bleibt auch bei beliebig schnell rotierenden Neutronensternen bestehen. Dieser Nachweis stärkt das Fundament der Universalität, so dass sich diese zu einem leistungsfähigen Werkzeug für Beobachtungen von Neutronensternen entwickeln kann. Ähnlich wie die Monolithen im Science-Fiction-Roman den Erfindergeist der ersten Menschen beflügelte, sehen die Wissenschaftler nun in der Erforschung von Neutronensternen das Potenzial, unser bisheriges Verständnis von Gravitation und den anderen drei Grundkräften der Physik auf eine neue Ebene zu heben. Dadurch werden Neutronensterne zu vielversprechenden Laboratorien der physikalischen Grundlagenforschung.
</p><p>Beteiligte Forscher: <br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Sayan Chakrabarti, <span lang="en">Indian Institute of Technology Guwahati</span>, Indien<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Jan Steinhoff, <span lang="pt">Instituto Superior Técnico (IST), Universidade de Lisboa, Portugal</span><br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Térence Delsate, Universite de Mons (UMons), Belgien<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Norman Gürlebeck, Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM), Universität Bremen, Deutschland
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br>Norman Gürlebeck<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218-57857<br>E-Mail: <a href="mailto:Norman.guerlebeck@zarm.uni-bremen.de">Norman.guerlebeck@zarm.uni-bremen.de</a><br><a href="http://arxiv.org/abs/1311.6509" target="_blank" rel="noreferrer">arxiv.org/abs/1311.6509</a><br><a href="http://journals.aps.org/prl/accepted" target="_blank" rel="noreferrer">http://journals.aps.org/prl/accepted</a>5807dY1eYea1dd4673ac98c010a8851ac7d168f9b <br><br>Allgemeine Medienanfragen:<br>Birgit Kinkeldey<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218-57755<br>E-Mail: <a href="mailto:birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de">birgit.kinkeldey@zarm.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 15 Apr 2014 11:48:00 +0200</pubDate>
                            <title>Studieren an der Uni Bremen: Bange machen gilt nicht!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studieren-an-der-uni-bremen-bange-machen-gilt-nicht-1</link>
                            
                            <description>Bewerbungen in Bremen lohnen sich / Artikel im Weser-Kurier setzt falsche Akzente</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 113 / 15. April 2014 SC
</p><p>In der heutigen Weser-Kurier-Ausgabe (15. April 2014) erschien auf S. 7 der Artikel „Hohe Hürden für Studierwillige“. Da durch den Tenor des Beitrags nicht auszuschließen ist, dass Studieninteressierte in Bremen verunsichert werden, stellt die Universität Bremen klar: Eine Bewerbung um einen Studienplatz an der Universität Bremen lohnt sich und die Zulassungschancen sind überwiegend gut! Dazu die folgenden Informationen:</p><ul class="list-normal"><li>Die Zulassungsbeschränkungen sind ein Reflex auf die steigende Anzahl von Mehrfachbewerbungen. Die Bewerbungszahlen sind von 15.000 in 2008 auf 40.000 in 2013 gestiegen. Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber – also die Anzahl der Personen, die sich um einen Studienplatz im Bachelorstudium und Jura beworben haben - ist von 2012 auf 2013 mit ca. 23.000 konstant geblieben.</li></ul><ul class="list-normal"><li>Mit der umfassenden Teilnahme am Dialogorientieren Serviceverfahren hat die Universität Bremen im Interesse der Bewerberinnen und Bewerber reagiert: Studieninteressierte haben die Möglichkeit, bis zu zwölf Bewerbungen an die Uni Bremen zu richten. So erhalten Studienwillige den nach eigener Priorität bestmöglichen Platz. </li></ul><ul class="list-normal"><li>Die Ablehnungsquote im Wintersemester 2013/14 lag bei 41%, die Zulassungschancen somit bei 59%. Die Aussage, nur jede 12. Bewerbung sei erfolgreich, ist nicht korrekt. </li></ul><ul class="list-normal"><li>Rund 10.500 Zulassungen hat die Universität im Herbst 2013 für Bachelorstudiengänge erteilt, hinzu kamen über 1.500 Masterzulassungen – von diesen insgesamt über 12.000 Zugelassenen haben sich 4.944 immatrikuliert. Die anderen hatten Zulassungen anderer Hochschulen.</li></ul><ul class="list-normal"><li>Der Numerus Clausus wird nicht festgelegt, sondern ergibt sich aus dem Bewerbungsverfahren. Nicht angenommene Studienplätze werden an Nachrückerinnen und Nachrücker vergeben. Die Note oder Wartezeit der letzten zugelassenen Person einer Rangliste ist der NC des jeweiligen Verfahrens.</li></ul><p>Christina Vocke, Dezernentin für Studentische Angelegenheiten der Universität Bremen, weist mit Nachdruck darauf hin, dass gerade die Teilnahme der Uni Bremen am Dialogorientieren Serviceverfahren die Aussicht auf einen Studienplatz erhöht: Studieninteressierte können durch mehrere Anträge und deren Priorisierungen ihr Zulassungschancen optimieren. Die Mehrfachbewerbungen führen nicht mehr zu Verzögerungen in der Studienplatzvergabe. „Ich ermuntere alle, die an der Uni Bremen studieren möchten, sich um einen Studienplatz zu bewerben. Natürlich haben in zulassungsbeschränkten Studiengängen diejenigen mit den guten Abiturnoten die besseren Chancen, im Fach ihrer ersten Wahl das Studium zu beginnen. Doch erstens sind nicht alle Studiengänge zulassungsbeschränkt, zweitens werden über 50% aller Ablehnungen in nur drei Fächern ausgesprochen und drittens bewerben sich so viele an vielen Hochschulen, dass oft auch ein hinterer Rangplatz noch zur Zulassung führen kann. Bange machen gilt nicht!“.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Dezernat Studentische Angelegenheiten<br>Christina Vocke<br>Tel. 0421 218-61000<br>E-Mail: <a href="mailto:cvocke@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">cvocke@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/studieninteressierte" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/studieninteressierte</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 15 Apr 2014 12:56:00 +0200</pubDate>
                            <title>Neue Ideen und Konzepte für gute Lehre in den Fächern</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neue-ideen-und-konzepte-fuer-gute-lehre-in-den-faechern-1</link>
                            
                            <description>Internationale Tagung &quot;Teaching is Touching the Future&quot; an der Uni Bremen reflektiert über Lehre und Lernen / Deutsche Forschungsgemeinschaft und „unifreunde“ fördern die Veranstaltung</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 114 / 15. April 2014 SC Die exzellenten Erfolge der Universität Bremen in der Forschung haben einen dynamischen Begleiteffekt: Die Qualität der Lehre ist wieder stärker in den uniinternen Fokus gerückt, nicht nur bei den Studierenden und Lehrenden. Auch das Rektorat ist hier sehr aktiv - und erfolgreich. So wurden bereits 2012 aus dem <abbr title="Bundesministerium für Bildung und Forschung">BMBF</abbr>-Programm Qualitätspakt Lehre neun Millionen Euro Fördergelder für die Universität mit dem Konzept „Forschendes Lernen von Anfang an“ eingeworben. Im Herbst diesen Jahres wird an der Universität Bremen die internationale Tagungsreihe „<span lang="en">Teaching is Touching the Future</span>“ fortgesetzt. „Ich freue mich, dass wir als Universität Bremen den Zuschlag für diese Tagung erhalten haben“, sagt Professorin Heidi Schelhowe, Uni-Konrektorin für Lehre und Studium. „Es ist eine gute Gelegenheit, unser Lehr-Profil in der Fachwelt zu präsentieren und von anderen zu lernen.“ Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ist von der Bedeutung der „<span lang="en">Teaching is Touching the Future</span>“-Tagung überzeugt und stellt 30.000 Euro Fördergelder zur Verfügung. Auch die „unifreunde“ unterstützen die Veranstaltung mit 5.000 Euro.<br><br>Im Zentrum der Tagung steht unter dem Motto „<span lang="en">Academic teaching within and across disciplines</span>“ eine in den Fächern und Fachkulturen und deren Forschung verankerte Reflexion von Lehre und Lernen. Bei der Tagung am 25. und 26. September 2014 an der Uni Bremen finden parallel Workshops verschiedener Fächergruppen statt. Im Einzelnen sind folgende Workshops geplant: Technikwissenschaften/Informatik; Mathematik; Naturwissenschaften; Kunst und Musik; Rechtswissenschaften; Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie Sprach-, Kultur- und Geisteswissenschaften. Dabei erhalten Lehrende und auch Studierende die Gelegenheit, in ihren Fach-<span lang="en">Communities</span> über gute Lehre in ihrer Disziplin zu diskutieren und die Ergebnisse anschließend über die Fächerdisziplinen hinaus auszutauschen. Interessierte sind aufgefordert, Kurzbeiträge und Poster für die Workshops anzumelden (<a href="http://www." target="tittf.uni-bremen.de/" title="external-link-new-window" rel="noreferrer">www. tittf.uni-bremen.de</a>)<br><br>Als <span lang="en">Keynote-Speaker</span> konnten die folgenden Rednerinnen und Redner gewonnen werden: Carolin Kreber (<span lang="en">University of Edinburgh</span>, GB), Peter Felten (<span lang="en">Elon University</span>, USA), William M. Sullivan (<span lang="en">Carnegie Foundation</span>, USA) und James Wisdom (<span lang="en">Oxford Brooke University</span>, GB). Ein Panel zur Zukunft der MOOCs (<span lang="en">Massive Open Online Courses</span>) rundet die Tagung ab.<br><br>Zur Veranstaltung in Bremen, zu der weitere zahlreiche Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland ihre Teilnahme zugesagt haben, hat es zwei erfolgreiche Vorgängertagungen mit den Schwerpunkten „<span lang="en">From Vision to Practice</span>“ (Universität Bochum 2011) und „<span lang="en">Emphasis on Skills</span>“ (Universität Mainz 2012) gegeben.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Konrektorin für Lehre und Studium<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Heidi Schelhowe<br>E-Mail: <a href="mailto:kon2@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kon2@uni-bremen.de</a><br><br>Tagungsbüro:<br>Universität Bremen<br>Melanie Schaumburg<br>Tel. 0421 218-64378<br>E-Mail: <a href="mailto:schaumb@informatik.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">schaumb@informatik.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11648</guid>
                            <pubDate>Thu, 17 Apr 2014 09:16:00 +0200</pubDate>
                            <title>Europa bewegt den wissenschaftlichen Nachwuchs</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/europa-bewegt-den-wissenschaftlichen-nachwuchs-2</link>
                            
                            <description>EU-Informationsbus kommt am 23. April in die Uni Bremen / EURAXESS Roadshow informiert über Forschermobilität in Europa</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 115 / 17. April 2014 SC
</p><p>Der europäische Forschungsraum wächst zusammen und damit steigt auch die Mobilität der einzelnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die EU-Initiative EURAXESS - <span lang="en">Researchers in Motion</span> unterstützt die Mobilität des wissenschaftlichen Nachwuchses und informiert alle interessierten Forscherinnen und Forscher bei ihren Karriereplanungen in Europa. Die EURAXESS <span lang="en">Roadshow</span> tourt gegenwärtig durch 22 Länder und 29 Städte in Europa. In Deutschland sind es Köln, Hamburg und Bremen. Am 23. April macht der EURAXESS-Bus Halt an der Universität Bremen.
</p><p>Von 10 – 16 Uhr können sich Masterstudierende, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uni Bremen über die Service-Angebote der EURAXESS-Initiative informieren. Es gibt individuelle Tipps für die eigene Wissenschaftskarriere innerhalb der EU. Wer will, kann seinen Lebenslauf direkt vor Ort in das EURAXESS Jobportal (<a href="http://(http://ec.europa.eu/euraxess/index.cfm/jobs/index" target="_blank" rel="noreferrer">http://ec.europa.eu/euraxess/index.cfm/jobs/index</a> ) einpflegen, inklusive eines aktuell gemachten Fotos. Darüber hinaus wird ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Workshops, Vorträgen und Diskussionsrunden rund um das Thema EU-Mobilität und Finanzierung (<a href="http://(http://ec.europa.eu/euraxess/" target="_blank" rel="noreferrer">http://ec.europa.eu/euraxess/</a> ) angeboten. Es findet im MZH-Gebäude statt. Der Informationsbus steht direkt davor.
</p><h3>Was ist EURAXESS?</h3><p>EURAXESS – <span lang="en">Researchers in Motion</span> ist eine Initiative der Europäischen Union für junge Forscherinnen und Forscher, die ihre Karriere in Europa planen oder mit europäischen Forschungseinrichtungen verbunden bleiben wollen. Die EURAXESS-Plattform bietet Zugang zu allen relevanten Informationen und Kontakt zu den wichtigsten Forschungs- und Serviceeinrichtungen. Im EURAXESS Jobportal posten schon jetzt alle wichtigen Arbeitgeber ihre neuen Ausschreibungen. Wer mehr über ein Jobangebot wissen will, erfährt über die Webseite den richtigen Ansprechpartner in der Einrichtung. So werden Interessierte von Anfang an optimal auf den Auslandsaufenthalt vorbereitet.
</p><h3>EURAXESS an der Universität Bremen</h3><p>An der Universität Bremen ist das <span lang="en">Welcome Centre</span> des <span lang="en">International Office</span> (IO) die Anlaufstelle für neue internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das IO ist als <span lang="en">Local Contact Point </span>bei EURAXESS registriert. „Wir möchten unseren internationalen Gästen den Start an der Universität und in Bremen so angenehm und unkompliziert wie möglich gestalten“, erklärt Janna Rodi, Koordinatorin des <span lang="en">Welcome Centre</span>. Das Angebot der Servicestelle reicht entsprechend von persönlichen Beratungsgesprächen, der Begleitung bei Behördengängen über die Vermittlung von Deutschkursen, Wohnungen oder Schulplätzen für den Nachwuchs bis hin zu Veranstaltungen, die zur Vernetzung der Gäste und ihrer Familien beitragen sollen.
</p><p>Weitere Informationen
</p><p>Universität Bremen<br>International Office<br>Welcome Centre<br>Janna Rodi<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218-60382<br>E-Mail: <a href="mailto:welcomecentre@vw.uni-bremen.de">welcomecentre@vw.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.uni-bremen.de/welcomecentre" target="_blank">www.uni-bremen.de/welcomecentre</a>&nbsp; <br><a href="http://ec.europa.eu/euraxess/index.cfm/jobs/index" target="_blank" rel="noreferrer">http://ec.europa.eu/euraxess/index.cfm/jobs/index</a><br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 17 Apr 2014 11:20:00 +0200</pubDate>
                            <title>Am 16. Mai ist Weltretter-Tag an der Uni Bremen – Jetzt anmelden!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/am-16-mai-ist-weltretter-tag-an-der-uni-bremen-jetzt-anmelden-1</link>
                            
                            <description>Bekannte Uni-Institute laden zum gemeinsamen Info-Tag für Ingenieurstudiengänge / Spannendes Workshop-Programm für studieninteressierte Weltverbesserer</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 116 / 17. April 2014 SC
</p><p>Sie heißen bias, <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>, <abbr title="Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft">BIMAQ</abbr>, bime, <abbr title="Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt" lang="de">DLR</abbr>, <abbr title="Institut Technik und Bildung">ITB</abbr>, <abbr title="Institut für Werkstofftechnik">IWT</abbr> oder <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr> und sind international renommierte Forschungsinstitute, die sich aus Überzeugung für die Nachwuchsförderung engagieren. Einmal im Jahr richten die Forscherinnen und Forscher im Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen daher den Weltretter-Tag aus. In diesem Jahr haben sie für den 16. Mai wieder ein vielseitiges Programm zusammengestellt und laden Studieninteressierte ein, einen Tag lang in das Studentenleben und den Forschungsalltag hinein zu schnuppern.
</p><p>„Eine Begegnung auf Augenhöhe soll es sein, keine der klassischen Infoveranstaltungen“, sagt Professor Ekkard Brinksmeier aus dem Institut für Werkstofftechnik (IWT). „Wir möchten ungewöhnliche Einblicke in unsere Arbeit geben und außerdem an einem ganz normalen Unitag zeigen, wie das Studentenleben bei uns funktioniert“, erklärt der Begründer der „Werde Weltretter“-Initiative. „Wir wollen Hürden und Schwellenängste abbauen. Hier können auch Fragen gestellt werden, die keine Berufsberatung beantworten kann – zu unseren Inhalten und auch zur Studienorganisation. Wir zeigen den Schülerinnen und Schülern Bereiche, die sonst nur Forschenden und Studierenden zugänglich sind“. Der ganze Fachbereich und die angegliederten Institute machen dabei mit. Von der international renommierten Forscherin und dem Labortechniker bis zum Studi.
</p><p>Das Programm beim 7. Weltretter-Tag reicht dabei von einer Fallturmführung über eine Raumfahrt-Vorlesung bis hin zu zahlreichen Workshops, in denen von Klebstoff bis Verbrennungsmotor unterschiedlichste Bereiche der Ingenieurwissenschaften vorgestellt werden. Ein besonderes Highlight ist diesmal ein Schiffs-Rennen, bei dem Studierende gegen Schüler antreten. Die teilnehmenden Schiffe sind alle sogenannte „ChemShips“ und werden angetrieben von umweltfreundlichen chemischen Reaktionen – zum Beispiel mit Essig und Backpulver.
</p><p>Das vollständige Programm und das Anmeldeformular zum Weltretter-Tag 2014 sind im Netz unter <a href="http://www.weltretter.uni-bremen.de/der-weltretter-tag" target="_blank" rel="noreferrer">www.weltretter.uni-bremen.de/der-weltretter-tag</a>&nbsp; zu finden. Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler der Oberstufe (ab 10. Klasse) und frischgebackene Abiturientinnen und Abiturienten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine verbindliche Anmeldung jedoch erforderlich, da die Plätze begrenzt sind. Ein Antrag auf Freistellung vom Schulunterricht für diesen Tag ist auf Anfrage erhältlich.
</p><p>Die „Werde Weltretter“-Initiative ist ein Projekt des Fachbereichs Produktionstechnik – Maschinenbau und Verfahrenstechnik und hat sich zum Ziel gesetzt, die Ingenieurinnen und Ingenieure von morgen für ein Studium an der Universität Bremen zu begeistern. Sie zeigt jungen Menschen, die sich für Technik &amp; Naturwissenschaften interessieren, wie sie in Bremen an nachhaltigen Technologien für die Zukunft mitarbeiten können.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen</strong>: Bilder zum Weltretter-Tag 2014 finden Sie zum Download hier <a href="http://www.weltretter.uni-bremen.de/hier-gibt-es-weitere-infos-zum-thema-weltretter/fotos/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.weltretter.uni-bremen.de/hier-gibt-es-weitere-infos-zum-thema-weltretter/fotos/</a>&nbsp; unter „Pressefotos Weltretter-Tag 2014“ .
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p><a href="http://www.weltretter.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.weltretter.uni-bremen.de</a><br>Sabine Nollmann (kontexta, Wissenschaftskommunikation)<br>Telefon: 0170 904 11 67, E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de">mail@kontexta.de</a><br>Isabell Harder M.A. (Öffentlichkeitsarbeit Weltretter-Initiative, Universität Bremen)<br>Telefon: 0421 218-511 88, E-Mail: <a href="mailto:harder@iwt-bremen.de">harder@iwt-bremen.de</a><br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 22 Apr 2014 08:51:00 +0200</pubDate>
                            <title>Piraterie in einer mediatisierten Welt: Bekannter französischer Kommunikations- und Medienforscher als Gastprofessor an der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/piraterie-in-einer-mediatisierten-welt-bekannter-franzoesischer-kommunikations-und-medienforscher-als-gastprofessor-an-der-universitaet-bremen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 117 / 22. April 2014 SC
</p><p>Im Sommersemester lehrt und forscht Professor Tristan Mattelart von der <span lang="fr">Université Paris 8</span> am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen. Mattelart gehört zu den führenden Forschern Frankreichs in Fragen des grenzüberschreitenden Medienwandels und dessen Folgen für Politik, Wirtschaft, Kultur und das soziale Miteinander. Am <abbr title="Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung">ZeMKI</abbr> wird sich Mattelart als Gastprofessor in die Forschung zu transkultureller Kommunikation und Mediatisierung einbringen. Zudem gibt er von April bis Juli vier Seminare für Studierende der Studiengänge <abbr title="Bachelor">BA</abbr> Kommunikations- und Medienwissenschaft und MA Medienkultur. Finanziert wird die Gastprofessur über das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte Schwerpunktprogramm „Mediatisierte Welten“, das an der Universität Bremen koordiniert wird <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Mattelart vertritt den Koordinator dieses Programms, <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Friedrich Krotz, der dadurch für Forschung freigestellt wird. <br><br>Mattelart ist Spezialist für internationale Kommunikation. Er hat sich insbesondere mit dem Problem der Medien-Piraterie, mit der Mediennutzung von Migranten und der Macht transnationaler Medien bei der Umgehung staatlicher Zensur auseinander gesetzt. Während seiner Gastprofessur lehr und forscht er dazu, mit welchen Strategien und Konsequenzen die unrechtmäßige Vervielfältigung und der Vertrieb von urheberrechtlich geschützten Werken kriminalisiert wird. Auch wird er sich eingehender mit der Frage auseinandersetzen, wie ethnische Minderheiten im familiären Kontext Medien aus ihrer alten und neuen Heimat nutzen und welche Rolle die Globalisierung auf den Wandel der Berichterstattung und von Mediensystemen insgesamt noch haben wird. Am 17. Juli hält Mattelart einen Vortrag im <abbr title="Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung">ZeMKI</abbr>-Forschungskolloquium (18-20 Uhr, Linzer Str. 4). <br><br>Als fachbereichsübergreifendes Forschungsinstitut der Universität Bremen befasst sich das <abbr title="Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung">ZeMKI</abbr> mit Fragen des Medien- und Kommunikationswandels an der Schnittstelle von Kultur- und Sozialwissenschaften einerseits und Technikwissenschaften andererseits. Das Besondere ist dabei die interdisziplinäre Ausrichtung des Forschungsinstituts: An ihm sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Kommunikations- und Medienwissenschaft, der Kulturwissenschaft, des Informationsmanagements und der Medienpädagogik beteiligt. Am ZeMKI wird das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte Schwerpunktproramm „Mediatisierte Welten“ koordiniert. Das <abbr title="Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung">ZeMKI</abbr> ist zudem an dem Forschungsnetzwerk „Kommunikative Figurationen“ der Universitäten Bremen und Hamburg beteiligt. Der Bremer Teil dieses Netzwerks ist eine profilbildende Forschungsgruppe der Universität Bremen und wird als <span lang="en">„Creative Unit</span>“ im Rahmen ihres Zukunftskonzepts „<span lang="en">Ambitious and Agile</span>“ als Teil der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert.<br><br>Weiter Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI)<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Leif Kramp<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421-218-67652<br>E-Mail: <a href="mailto:kramp@uni-bremen.de">kramp@uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 22 Apr 2014 15:08:00 +0200</pubDate>
                            <title>Wie können armutsgefährdete Bevölkerungsgruppen besser erreicht und interviewt werden?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-koennen-armutsgefaehrdete-bevoelkerungsgruppen-besser-erreicht-und-interviewt-werden-1</link>
                            
                            <description>Sozialwissenschaftler der Universität Bremen richten internationale Tagung aus</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 118 / 22. April 2014 KG
</p><p>Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen veranstalten in der kommenden Woche einen hochrangigen internationalen Experten-Workshop zur soziologischen Datenerhebung bei schwer zu erreichenden Bevölkerungsgruppen. Die Tagung trägt den Titel „<span lang="en">Protocol development for hard-to-reach and hard-to-identify groups in living conditions surveys to enhance cross-country comparative research</span>” (Entwicklung von Leitlinien zur Befragung von schwer identifizierbaren und erreichbaren Bevölkerungsgruppen in international vergleichenden Umfragen).
</p><p>Eingeladen haben die Bremer Internationale Graduiertenschule für Sozialwissenschaften (<abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr>) gemeinsam mit dem Zentrum für Sozialpolitik (<abbr title="Zentrum für Sozialpolitik">ZeS</abbr>) der Universität. 28 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – Soziologen, Politikwissenschaftler und Ökonomen aus elf Ländern, unter anderen den USA, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Irland und Ungarn – werden sich am Montag, 28. April 2014 für drei Tage in Bremen treffen. Im Zentrum des wissenschaftlichen Austauschs steht eine international vergleichbare Datenerhebung bei besonders armutsgefährdeten Bevölkerungsgruppen. Dazu gehören Wohnungslose, Migrantinnen und Migranten ohne legalen Aufenthaltsstatus, Sinti und Roma, Heimbewohner und Inhaftierte. Diese Personengruppen sind für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mitunter schwer zu identifizieren und zu interviewen. Sie bleiben daher zumeist ausgeblendet, wenn vermeintlich repräsentative Zahlen etwa zu Armut und materieller Entbehrung in europäischen Mitgliedsstaaten ausgewiesen werden. Statistische Erhebungen werden aber gebraucht, um soziale und politische Entwicklungen besser einschätzen zu können und Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituation dieser Menschen zu empfehlen.
</p><p>Deshalb nehmen neben Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft auch Vertreterinnen und Vertreter internationaler Organisationen teil, darunter OECD, European Union Agency for Fundamental Rights und Eurofound, die EU-Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Europa.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für Sozialpoitik (ZeS)<br>International Graduate School for Social Sciences (BIGSSS)<br>Andrea Schäfer<br>Tel.: 0421 218 58597<br>E-Mail: <a href="mailto:andrea.schaefer@uni-bremen.de">andrea.schaefer@uni-bremen.de</a><br><a href="http://inclusivegrowth.be" target="_blank" rel="noreferrer">inclusivegrowth.be</a><br><a href="http://www.zes.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.zes.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11652</guid>
                            <pubDate>Tue, 22 Apr 2014 15:35:00 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen kritisiert Anzeigenkampagne gegen den Hirnforscher Andreas Kreiter</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-kritisiert-anzeigenkampagne-gegen-den-hirnforscher-andreas-kreiter-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 119 / 22. April 2014 SC
</p><p>Am 16. April 2014 wurden in ZEIT, FAZ, Tagesspiegel und Weser-Kurier ganzseitige Anzeigen mit der Überschrift „Kreiter macht eiskalt weiter“ veröffentlicht. Professor Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen, brachte in einem Offenen Brief an die Verlagsleitungen und Chefredaktionen sein Unverständnis und seine Empörung über den Abdruck dieser Anzeige zum Ausdruck.
</p><p>Nach jahrelangem Rechtsstreit war erst kürzlich ein höchstrichterliches Urteil ergangen, das die im Rahmen der Forschungen von Professor Kreiter, Mitglied der Universität Bremen, durchgeführten Tierversuche an Makaken als erforderlich und gemäß ethischer Standards durchgeführt ausweist, stellt Scholz-Reiter klar. Es handele sich mithin in der Fortsetzung der Forschungstätigkeit von Professor Kreiter nicht um ein „Eiskaltes Weitermachen“, sondern um die richterlich überprüfte Fortsetzung von Forschung, die Teil des gesetzlichen Auftrags einer Universität sei. 
</p><p>In der Anzeige werde, so Scholz-Reiter, eine Fülle unwahrer Behauptungen aufgestellt. So werden die anerkannten und im wissenschaftlichen Wettbewerb um Forschungsmittel ständig überprüften und begutachteten Methoden von Professor Kreiter als antiquiert und pseudowissenschaftlich diffamiert. Die Universität Bremen verwehre sich nachdrücklich gegen diese Unterstellungen.
</p><p>Der Bremer Uni-Rektor in seiner öffentlichen Stellungnahme weiter: „Es wird aber in dieser Anzeige vor allem auch ein Angehöriger meiner Universität in seiner Menschenwürde angegriffen. Es wird suggeriert, als Durchführender von Tierversuchen sei Professor Kreiter das Menschsein abzusprechen. Mit dieser Ausgrenzung und Entmenschlichung einer Person ist die Grenze zulässiger öffentlicher Meinungsbildung und -äußerung überschritten.“ 
</p><p>Die Verantwortung für diesen Angriff auf die Menschenwürde sei nicht nur eine Frage an den im Sinne des Presserechts Verantwortlichen, also den Auftraggeber der Anzeige. Die Frage nach der ethischen Verantwortung gehe in einem solchen Fall auch an die Verantwortlichen, die diese Anzeige angenommen und veröffentlicht haben. Im Offenen Brief der Universität Bremen heißt es dazu weiter: „Sie gehören über den Verlegerverband zu den Trägern der freiwilligen Presse-Selbstkontrolle und binden sich damit an den Pressekodex. In § 1 heißt es, „die Wahrung der Menschenwürde“ zählt zu den obersten Geboten der Presse. Dieser Paragraph des Pressekodex muss auch für Anzeigen Gültigkeit haben, deren Verantwortung nicht in erster Linie bei der Redaktion liegen. Die Wahrung der Menschenwürde ist unteilbar. Ein solcher Angriff auf die Menschenwürde einer Person sollte in einem demokratischen Rechtsstaat nicht in Zeitungen wie den Ihren publiziert werden.“ 
</p><p>Bisher habe Bernd Scholz-Reiter die genannten Zeitungen stets als kritische Begleiter gesellschaftlicher Entwicklungen wahrgenommen, als Institutionen öffentlicher Verantwortung. „Ich hoffe sehr“, so der Bremer Uni-Rektor abschließend in seinem Offenen Brief“, dass Sie dies auch in Zukunft sein wollen, und appelliere an Sie, zukünftig Anzeigen, die ganz offensichtlich die Menschenwürde von Personen verletzen, nicht mehr anzunehmen.“ 
</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11653</guid>
                            <pubDate>Wed, 23 Apr 2014 14:37:00 +0200</pubDate>
                            <title>Unterstützung für die Inklusion an den Bremer Schulen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/unterstuetzung-fuer-die-inklusion-an-den-bremer-schulen-1</link>
                            
                            <description>Berufsbegleitender Master-Studiengang für Lehrerinnen und Lehrer an der Uni Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 120 / 23. April 2014 SC
</p><p>Die Umsetzung der Inklusion an den Schulen in Bremen ist eine große Aufgabe. Unterstützung finden Lehrerinnen und Lehrer durch den berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang „Inklusive Pädagogik“, der seit 2013 durchgeführt wird. Ein zweiter Durchgang startet im September 2014; für interessierte Lehrkräfte gibt es am 28. April 2014 ab 16.30 Uhr in der Akademie für Weiterbildung der Universität eine Informationsveranstaltung. 
</p><p>Bremen ist Vorreiter auf dem Gebiet der Inklusion. In einer bundesweiten Studie zur Inklusion in Deutschland stellt die Bertelsmann Stiftung fest: „Inklusion ist richtig und wichtig, aber die Schulen brauchen Unterstützung und vor allem genügend gut ausgebildetes Personal.“ Daher hat die Universität Bremen in enger Abstimmung mit der Senatorin für Bildung und Wissenschaft den weiterbildenden Master-Studiengang „Inklusive Pädagogik“ ins Leben gerufen. Zurzeit sind es in der Stadtgemeinde Bremen 24 Lehrerinnen und Lehrer, die sich berufsbegleitend mit den Anforderungen und der Umsetzung der Inklusion auseinander setzen. Wesentliches Merkmal ist der intensive Theorie-Praxis-Bezug. So profitieren nicht nur die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch die Schulen und die Universität, denn das Studium ist eng mit der konkreten Praxis im Schulalltag verzahnt.
</p><h3>Kompendium „Kooperationspartner in Bremen (Stadt)“</h3><p>Diesen Ansatz verfolgt auch das Kompendium „Kooperationspartner für Schulen in Bremen (Stadt)“, das Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen des Studiums erarbeitet haben. „Unser Ziel ist es, uns und unseren Kolleginnen und Kollegen an den Bremer Schulen die Arbeit zu erleichtern“, so die Autorinnen und Autoren. Ein Griff ins Regal soll helfen, das passende Hilfs- und Unterstützungsangebot für ein Kind zu finden. Das Kompendium ist nach Regionen unterteilt und erfasst zusätzlich zentrale Kooperationspartner sowie Unterstützungsangebote zur beruflichen Orientierung von Jugendlichen. Es erscheint im Sommer und wird den Schulen zur Verfügung gestellt. 
</p><p>Der neue Durchgang für den Weiterbildungsstudiengang „Inklusive Pädagogik“ beginnt im September 2014 und wendet sich an Lehrerinnen und Lehrer inklusiv arbeitender Oberschulen und Berufsschulen. Das Bewerbungsverfahren läuft über die Abteilung Bildung bei der Senatorin für Bildung und Wissenschaft. Informationen dazu sowie zu den Inhalten des Studiums erhalten interessierte Lehrkräfte bei der Informationsveranstaltung am 28. April 2014, 16:30 – 18:00 Uhr, in der Akademie für Weiterbildung der Universität Bremen (TAB-Gebäude, Am Fallturm 1, Eingang A, Raum 0.17). 
</p><p>Weitere Informationen bei der Universität Bremen (Martina Siemer, Telefon 0421 / 218-69304, <a href="mailto:m.siemer@uni-bremen.de">m.siemer@uni-bremen.de</a>&nbsp; oder unter <a href="http://www.uni-bremen.de/weiterbildung" target="_blank">www.uni-bremen.de/weiterbildung</a> ) oder bei der Senatorin für Bildung und Wissenschaft (Andrea Herrmann-Weide, <abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 / 361-16552, <a href="mailto:andrea.herrmann-weide@bildung.bremen.de">andrea.herrmann-weide@bildung.bremen.de</a>).
</p><p>Ansprechpartnerinnen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Erziehungswissenschaften<br>Martina Siemer<br>Telefon: 0421 / 218-69304<br>E-Mail: <a href="mailto:m.siemer@uni-bremen.de">m.siemer@uni-bremen.de</a><br><br>Universität Bremen<br>Akademie für Weiterbildung<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Petra Boxler<br>Telefon: 0421 / 218-61600<br>E-Mail: <a href="mailto:boxler@uni-bremen.de">boxler@uni-bremen.de</a><br><br>Senatorin für Bildung und Wissenschaft<br>Abteilung Bildung<br>Andrea Herrmann-Weide<br>Telefon: 0421 / 361-16552<br>E-Mail: <a href="mailto:andrea.herrmann-weide@bildung.bremen.de">andrea.herrmann-weide@bildung.bremen.de</a><br><br>Weitere Informationen:<br><a href="http://www.uni-bremen.de/weiterbildung" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/weiterbildung</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 23 Apr 2014 15:34:00 +0200</pubDate>
                            <title>Uni-Tagungen im Mai 2014</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-tagungen-im-mai-2014-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 121 / 23. April 2014
</p><p>Am <strong>14. Mai 2014</strong> veranstaltet das <span lang="en">Microsystems Center</span> Bremen (MCB) bereits zum dritten Mal den Bremer Mikrosystemtechnik-Tag. Als eine der wesentlichen Schlüsseltechnologien findet die Mikrosystemtechnik Einsatz in vielen Bereichen wie in der Automobilindustrie, der Logistik und der Biotechnologie. Unzählige Produkte aus den Anwendungsgebieten der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrttechnik sowie der Telekommunikation sind ohne mikrosystemtechnische Komponenten nicht mehr vorstellbar. Vorträge wie „Biosensoren in der Molekularbiologie“, „Sensoren in Automobil-Applikationen“, „Drahtlose Sensoren“ oder „Mikromechanischer Schalter für Hochfrequenzsignale“ stehen auf dem Programm. Als Schnittstelle zwischen Universität und Industrie, zwischen Forschungsarbeit sowie aktuellen Entwicklungen und Bedürfnissen der Wirtschaft bietet das MCB mit diesem Tag in Bremen den Rahmen, um sich über Mikrosystemtechnik zu informieren und neue Kontakte zu knüpfen. Kontakt: Kai Burdorf, Tel.: 0421 218 62640, E-Mail: <a href="mailto:kburdorf@mcb.uni-bremen.de">kburdorf@mcb.uni-bremen.de</a>; <a href="http://www.mcb.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mcb.uni-bremen.de</a></p><p>Am <strong>15. und 16. Mai 2014</strong> findet die Abschlusstagung des Verbundes „Geschlechtersensible Forschung in Epidemiologie, Neurowissenschaften und Genetik/Tumorforschung" statt. Sie wird vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) organisiert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert. Die Tagung richtet sich an ein interdisziplinäres Fachpublikum aus Medizin, Epidemiologie, Public Health und Geschlechterforschung. Die Forschungsergebnisse des Verbundes werden präsentiert und zukünftige Wege geschlechtersensibler Forschung in Medizin und Epidemiologie diskutiert. Die Veranstalterinnen haben die Professorin Kate Hunt, Leiterin des Forschungsprogramms Gender and Health an der Universität Glasgow, und Kerstin Palm, Professorin für Gender und Science an der Humboldt Universität Berlin, zu Vorträgen eingeladen. Kontakt: Johann Frick, Tel.: 0421 218 56915; E-Mail: <a href="http://www.epimed-gender.net" target="_blank" rel="noreferrer">frick@bips.uni-bremen.de; www.epimed-gender.net</a></p><p>Vom <strong>19. bis 21. Mai 2014</strong> richtet die Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur des Fachbereichs Mathematik/Informatik der Universität Bremen gemeinsam mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz das 44. „<span lang="en">International Symposium on Multiple-Valued Logic des IEEE</span>” (<span lang="en">Institute of Electrical and Electronics Engineers</span>) aus. Digitale Schaltungen arbeiten nach landläufiger Meinung mit Nullen und Einsen. Darüber hinaus gibt es aber auch viele Technologien, die von weiteren Basiszuständen ausgehen. Dies führt zu so genannten mehrwertigen Beschreibungen, welche für viele Anwendungen mächtiger aber auch komplizierter sind. Um sich über die neusten Trends und Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet auszutauschen, treffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Informatik, den Ingenieurwissenschaften und der Mathematik auf dem Symposium in Bremen. Kontakt: Rolf Drechsler, Tel.: 0421 218 63932, E-Mail: <a href="mailto:drechsler@informatik.uni-bremen.de">drechsler@informatik.uni-bremen.de</a>; <a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/ismvl2014/" target="_blank" rel="noreferrer">www.informatik.uni-bremen.de/ismvl2014/</a></p><p>Die Fremdsprachendidaktik Englisch im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Bremen veranstaltet am <strong>21. Mai 2014</strong> im Gästehaus Teerhof eine Arbeitstagung zu Aufgabenformaten und Materialien für die Differenzierung im kommunikativen Englischunterricht. Lehrkräfte stehen vor der Aufgabe, der großen Heterogenität der Schülerschaft durch geeignete Lernwege und -inhalte konstruktiv zu begegnen. Vor diesem Hintergrund werden verschiedene, zum Teil selbst erstellte Materialien und Aufgabenformate von Studierenden, Lehrenden und Lehrkräften aus Schulen&nbsp;diskutiert und weiter entwickelt. Zudem wird eine im Rahmen des Projekts erstellte Online-Datenbank mit Materialien präsentiert, die interessierten Lehrkräften zugänglich gemacht werden soll. Bei der Arbeitstagung soll darüber hinaus ein „Arbeitskreis Englisch“ ins Leben gerufen werden, in dem ein regelmäßiger Austausch zwischen Universität und Schule etabliert und gemeinsam an der Weiterentwicklung von Lehr- und Lernmaterialien für Differenzierung im kommunikativen Englischunterricht gearbeitet werden soll. Kontakt: Prof. Dr. Sabine Doff, Tel.: 0421 218 68170, E-Mail: <a href="mailto:doff@uni-bremen.de">doff@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 24 Apr 2014 09:47:00 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen gewinnt den Wettbewerb &quot;MINTernational</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-gewinnt-den-wettbewerb-minternational-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit ihren Konzepten „MINTernational – Von den Erfolgreichen lernen“ haben die Universität Bremen und die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt den vom Stifterverband und der Daimler und Benz-Stiftung ausgeschriebenen Wettbewerb „MINTernational“ für sich entschieden. Sie erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 250.000 Euro.
</p><p>Unter der Federführung des International Office konnte die Uni Bremen die Jury mit ihrem eingereichten Antrag zur Internationalisierung der MINT-Studienfächer überzeugen. Die Bremer Uni vertraten Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter, Dr. Annette Lang, Leiterin des International Office, sowie Dr. Annette Ladstätter-Weißenmayer, Internationalisierungsbeauftragte des Fachbereichs Physik / Elektrotechnik, und Antoine Olivier Nguelefack, Kameruner Student der Neurowissenschaften.
</p><p>In den kommenden zwei Jahren wird das Geld dafür eingesetzt, Projekte in den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fachbereichen der Uni Bremen anzustoßen. Die Leitidee des Antrags „Von den Erfolgreichen lernen“ bezieht sich auf die Tatsache, dass es bereits viele erfolgreiche Internationalisierungsansätze in einzelnen Fächern gibt. Die Übertragbarkeit dieser guten Beispiele soll nun in den nächsten beiden Jahren erprobt werden, um vergleichbare Qualitätsstandards der Internationalisierung in allen Bereichen zu erreichen. Dazu gehören beispielsweise die Einführung weitere Doppelabschlussprogramme, der Aufbau von Sommerschulen oder die Erhöhung der Teilnehmerzahl aus den <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-Fächern in bestehenden Angeboten wie dem Zertifikat Interkulturelle Kompetenz. Neben Personalmitteln fließt das Preisgeld unter anderem in die Organisation von Workshops mit Partneruniversitäten.
</p><p>Neben dem überzeugenden Konzept hat insbesondere die breite Präsenz aller Statusgruppen bei der Präsentation zum Wettbewerbserfolg beigetragen. Die Bremer hatten als einzige der konkurrierenden Hochschulen die eigentliche Zielgruppe – nämlich ihre Studierenden – dabei. „Damit haben wir einmal mehr deutlich machen können, dass die Uni Bremen nicht nur von flachen Hierarchien redet, sondern sie tatsächlich lebt“, zeigt sich Rektor Bernd Scholz-Reiter überzeugt.
</p><p>Weitere Informationen: Universität BremenInternational OfficeDr. Annette LangE-Mail: lang@uni-bremen.dehttp://www.stifterverband.info/presse/pressemitteilungen/2014_04_23_minternational/index.html</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 24 Apr 2014 10:44:00 +0200</pubDate>
                            <title>Mensch und Roboter arbeiten Hand in Hand</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mensch-und-roboter-arbeiten-hand-in-hand-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 123 / 24. April 2014 SC
</p><p>Bremer Transfer-Kooperation: Das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen, das Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA) und <span lang="en">neusta mobile solutions</span> erforschen mit der <span lang="en">ThyssenKrupp System Engineering</span><abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> im Projekt „InSA“ Lösungen für eine effektive Zusammenarbeit von Mensch und Roboter an industriellen Produktionsstraßen. Mit Hilfe von ausgeklügelter Sensorik soll die Sicherheit der Arbeiter gewährleistet werden. 
</p><p>Mächtige Roboter mit enormen physischen Kräften sind in der industriellen Produktion im Einsatz. In weitem Abstand von ihnen oder durch Zwischenwände geschützt gehen die Arbeiter ihrer Tätigkeit nach. Diese strikte und der Arbeitssicherheit geschuldete Trennung führt zu geringerer Produktivität und einem hohen Planungsaufwand für Produktionsstraßen. Effektive Zusammenarbeit sieht anders aus. Das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen will das im Projekt InSA ändern. Es wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Zukunfts-Themenfeldes „AUTONOMIK für Industrie 4.0“ bei einer Laufzeit von drei Jahren mit rund 2,2 Millionen Euro gefördert. „Wir erforschen Lösungen, die es ermöglichen sollen, dass Mensch und Roboter künftig Hand in Hand arbeiten können“, erläutert <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>-Professor Michael Lawo. Das würde etwa der Automobilindustrie große Vorteile bringen. „Es lassen sich auf diese Weise die Produktivität verbessern, der Planungsaufwand verringern und die Arbeitsplätze können ergonomischer gestaltet werden.“
</p><p>Gemeinsam mit dem Bremer Institut für Produktion und Logistik <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr>, dem IT-Unternehmen <span lang="en">neusta mobile solutions</span><abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung" lang="de">GmbH</abbr> als Projektkoordinator sowie den Industriepartnern <span lang="en">ThyssenKrupp System Engineering</span><abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> mit Standorten unter anderem in Bremen-Farge und S-GARD Schutzkleidung aus Heinsberg geht es darum, die Sicherheit der Arbeiter über eine ausgeklügelte Sensorik zu gewährleisten. „Der Roboter muss einen Arbeiter erkennen und sofort stoppen oder ausweichen. Dafür bleiben im Steuerzyklus des Roboters gerade 20 Millisekunden. Das ist eine Herausforderung“, berichtet <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Eckhard Wellbrock, Projektleiter bei der <span lang="en">ThyssenKrupp System Engineering</span><abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr>, einem Systempartner für alle wesentlichen Komponenten der Prozessketten Karosserie und Antriebsstrang in der Automobilindustrie. 
</p><p>Interagieren soll der intelligente Roboter mit einer in die Schutzkleidung des Arbeiters integrierten Sensorik. „Die muss wie eine Art Aura den Sicherheitsabstand garantieren“, erklärt Geschäftsführer Bruno Schmitz von S-GARD Schutzkleidung. Das Unternehmen bringt in Sachen Schutzkleidung die industrielle Expertise ein. Erprobt werden die zu entwickelnden Prototypen in realer Testumgebung bei der ThyssenKrupp System Engineering GmbH, wo industrielle Produktionsstraßen entwickelt und gefertigt werden. „Das ist ein großer Vorteil für uns, weil wir die Prototypen nicht nur in der Simulation, sondern im tatsächlichen Ablauf auf Herz und Nieren testen können“, berichtet Professor Klaus-Dieter Thoben, Geschäftsführer des <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>.
</p><p>Im Projekt InSA arbeitet das <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> erneut mit der Bremer neusta mobile solutions GmbH zusammen. „Die Verzahnung ist sehr eng, im IT-Unternehmen arbeiten jetzt frühere Mitarbeiter von uns“, sagt <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>-Professor Michael Lawo. Er ist in Personalunion selbst einer der beiden Geschäftsführer der <span lang="en">neusta mobile solutions</span><abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> und Projektkoordinator von „InSA“. „Was wir gemeinsam als Prototypen in Bereichen wie persönliche Schutzausrüstung, <span lang="en">Health Care</span> oder IT-Sicherheit entwickeln, vermarktet neusta als Dienstleistung. Die enge Zusammenarbeit ist ein gutes Beispiel für einen gelingenden Technologietransfer.“ Das gilt auch für die universitäre Kooperation von <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> und <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>. So greifen die Wissenschaftler im Projekt InSA auf Ihr Know-how in den Bereichen Robotik aus der Produktionstechnik (<abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr>) und persönliche Schutzausrüstung (<abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>) zurück. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Michael Lawo<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0170 2351652<br>E-Mail: <a href="mailto:mlawo@tzi.de">mlawo@tzi.de</a><br>und<br>Knut Köstergarten<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 3800353 oder mobil 0176 28059267
</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 25 Apr 2014 09:50:00 +0200</pubDate>
                            <title>DAAD fördert Internationalisierung des Graduiertenkollegs System Design der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/daad-foerdert-internationalisierung-des-graduiertenkollegs-system-design-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 124 / 25. April 2014 SC
</p><p>Das Graduiertenkolleg System Design (SyDe) der Universität Bremen wird demnächst internationalen Nachwuchs bekommen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert die Internationalisierung des Promotionsprogramms mit insgesamt vier Stipendien für ausgezeichnete Promovierende aus aller Welt. Die Projektleitung von <abbr title="System Design" lang="en">SyDe</abbr> hatte sich in einer speziell auf strukturierte Promotionsprogramme zugeschnittenen Ausschreibung des <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr> um diese Fördermittel beworben. Mit dieser erfolgreichen Bewerbung erhält SyDe nun die Möglichkeit, vier neue Doktorandinnen oder Doktoranden über jeweils drei Jahre zu finanzieren; Bewerberinnen und Bewerber aus Schwellen- und Entwicklungsländern können sogar von einer vierjährigen Förderzeit profitieren.
</p><p><abbr title="System Design" lang="en">SyDe</abbr> ist ein gemeinsames Projekt des Fachbereich 3 (Mathematik und Informatik) der Universität Bremen mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Das Graduiertenkolleg wurde im Rahmen der Förderung durch die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gegründet und besteht seit November 2012. Inhaltlich beschäftigen die Promovierenden in <abbr title="System Design">SyDe</abbr> sich mit dem Entwurf elektronischer Systeme. Solche Systeme sind heutzutage – zum Beispiel in <span lang="en">Smartphones, Tablets</span> oder auch Staubsauger-Robotern – aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig übernehmen sie auch in sicherheitskritischen Anwendungen immer mehr Aufgaben, sei es in Autos, Flugzeugen oder medizinischen Geräten. Durch diese rasante Entwicklung werden aber auch Fragen nach der Korrektheit und Sicherheit solcher Systeme immer wichtiger. 
</p><p>Mit dem „<span lang="en">Graduate School Scholarship Programme</span>“ ermöglicht der <span lang="en">DAAD</span> strukturierten Promotionsprogrammen, zusätzliche Mittel gezielt zur Internationalisierung einzusetzen. Damit möchte der <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr> die Promotionsprogramme auch beim Aufbau und Ausbau von Forschungskooperationen mit Partnern im Ausland nachhaltig unterstützen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung um einen der neu zu besetzenden Promotionsplätze ist neben einem überdurchschnittlichen Studienabschluss, dass sich die Kandidatinnen und Kandidaten nicht länger als ein Jahr in Deutschland aufhalten. Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren sind auf der Webseite von SyDe (<a href="http://www.syde.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.syde.uni-bremen.de</a> ) verfügbar.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Graduiertenkolleg System Design (SyDe)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Rolf Drechsler (Sprecher)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 63932<br>E-Mail: <a href="mailto:drechsler@uni-bremen.de">drechsler@uni-bremen.de</a><br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ulrich Kühne (Wissenschaftlicher Koordinator)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 63941 <br>E-Mail: <a href="mailto:ulrichk@informatik.uni-bremen.de">ulrichk@informatik.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.syde.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.syde.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11658</guid>
                            <pubDate>Fri, 25 Apr 2014 10:36:00 +0200</pubDate>
                            <title>Studierende und Lehrende der Universität Bremen organisieren Veranstaltungsreihe „Gegen Grenzen denken“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studierende-und-lehrende-der-universitaet-bremen-organisieren-veranstaltungsreihe-gegen-grenzen-denken-1</link>
                            
                            <description>Diskussionen, Workshop und Filme greifen im Sommersemester kritische Perspektiven zu den Themen Flucht und Asyl auf</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 125 / 25. April 2014 KG
</p><p>Die vielen Toten vor Lampedusa, in der türkischen Ägäis und entlang anderer Fluchtrouten haben die Öffentlichkeit wachgerüttelt. Wie sind postnationale Formen von Weltbürgerschaft möglich? Was sind die Grundpfeiler eines solidarischen Asylrechts? Die interdisziplinäre Veranstaltungsreihe der Universität Bremen „Gegen Grenzen denken – kritische Perspektiven auf Flucht und Asyl“ nimmt diese und weitere Fragen auf. Sie beginnt am Dienstag, 29. April 2014, mit einer Podiumsdiskussion und erstreckt sich über das gesamte Sommersemester. Studierende und Lehrende des Masterstudiengangs Transkulturelle Studien, des Masterstudiengangs Transnationale Literaturwissenschaft und des Bachelorstudiengangs Kulturwissenschaft haben dafür acht Veranstaltungen – Diskussionen, einen Workshop und moderierte Filmvorführungen – organisiert.
</p><p>Die Außengrenzen Europas werden immer undurchlässiger. In viele europäische Länder können Menschen, die Asyl beantragen wollen, auf legalen Reisewegen gar nicht mehr gelangen. Die Risiken, die Flüchtlinge auf See- und Landwegen, bei der Überwindung von Mauern und Hochsicherheits-Grenzanlagen eingehen, sind enorm. Immer wieder kommt es zu Katastrophen und Versuchen, die mit dem Tod enden. Die Europäische Gemeinschaft installiert Regime der Ausnahme, um nur wenige – ökonomisch produktive oder ganz besonders verwundbare oder kranke – Flüchtlinge aufnehmen zu müssen. Einige der Geflüchteten und Asylsuchenden selbst haben begonnen, in den Zentren europäischer Städte neue, politische Formen der Selbstrepräsentation und des Protestes zu praktizieren. Damit eröffnen sie grundsätzliche und dringliche Fragen über die Organisation von Schutz, Rechten und Zugehörigkeit in einer zunehmend global verflochtenen Welt und fordern die Sozial-, Kultur- und Rechtswissenschaften heraus, nach neuen Formen der Wissensproduktion und der Analyse zu suchen.
</p><h3>Die Veranstaltungen im Einzelnen:</h3><p><strong>29. April 2014, 18 Uhr</strong>: Podiumsdiskussion „Offene Grenzen sind möglich“ mit Sabine Hess, Kulturanthropologin und Migrationsforscherin, Göttingen, Gundula Oerter, Flüchtlingsinitiative Bremen, Vassilis Tsianos, Sozialwissenschaftler und Migrationsforscher, Hamburg. Die Moderation hat Jean- Philipp Baeck von der taz Bremen. Die Diskussion findet im Gebäude GW2, Raum B3009 der Universität Bremen statt.
</p><p><strong>13. Mai 2014, 20 Uhr</strong>: Dokumentarfilm „Land in Sicht“ von Antje Kruska und Judith Keil, Deutschland 2014. Moderation: Cordula Weißköppel und Elena Klußmann. Der Film wird im Kino City 46, Birkenstraße 1, gezeigt.
</p><p><strong>3. Juni 2014, 18 Uhr</strong>: „Antirassismus in der Flüchtlingsarbeit – Austausch mit Bremer Initiativen“, Moderation Milena Detzner, Kulturzentrum Lagerhaus, Schildstraße 12-19, 3. Etage
</p><p><strong>4. Juni 2014, 10 bis 13 Uhr</strong>: „Über Flucht und Asyl forschen“, Veranstaltung zum Tag der Lehre, Moderation: Michi Knecht und Henning Koch, Ort: Universität Bremen, GW2, B3009
</p><p><strong>17. Juni 2014, 18 Uhr</strong>: „<span lang="en">Fighting against borders</span>. <span lang="it">La Carta di Lampedusa</span>“, Diskussion im Rahmen des „Festival contre le racisme“ mit Referentinnen und Referenten der Gruppe Lampedusa, Hamburg, Moderation: Sabine Broeck, Ort: Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5
</p><p><strong>24. Juni 2014, 18 Uhr</strong>: Film „Harragas“ von Merzak Allouache, Algerien, Frankreich 2010. Moderation und Diskussion: Elisabeth Arend und Merzak Allouache. Ort: Institut français Bremen, Contrescarpe 19.
</p><p><strong>5. und 6. Juli 2014</strong>: Workshop „Aktivismus und Wissenschaft - Möglichkeiten kollaborativer Wissensproduktion“ im Gästehaus der Universität Bremen, Auf dem Teerhof 58
</p><p><strong>15. Juli 2014, 18 Uhr</strong>: Abschlussveranstaltung mit dem Dokumentarfilm „<span lang="en">Other Europe</span>“ von Rossella Schillaci, Italien. Moderation: Cordula Weißköppel und Elena Klußmann, Universität Bremen, Kleiner Hörsaal (Keksdose)
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft<br>Prof. Dr. Michi Knecht<br>Tel.: 0421 218 67600<br>E-Mail: <a href="mailto:etnsekr@uni-bremen.de">etnsekr@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.kultur.uni-bremen.de/de/aktuelles.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.kultur.uni-bremen.de/de/aktuelles.html</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 25 Apr 2014 11:00:00 +0200</pubDate>
                            <title>Zweite Ausgabe des Uni-Magazins „Resonanz“ erschienen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/zweite-ausgabe-des-uni-magazins-resonanz-erschienen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 126 / 25. April 2014 SC
</p><p>Das neue Uni-Magazin mit dem inhaltlichen Schwerpunkt Lehre und Studium ist zu Beginn des Sommersemesters zum zweiten Mal als Druckausgabe erschienen. In der im Rahmen des ForstA-Projekts (ForstA = „Forschend Studieren von Anfang an“) ins Leben gerufenen „Resonanz“ berichten Lehrende, Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über innovative Lehrformate, Forschendes Lernen und studierendenzentrierte Angebote auf dem Campus. Die Artikel der neuen Ausgabe kommen aus sieben verschiedenen Fachbereichen, zusätzlich gibt es auch wieder Beiträge von Studierenden. Die aktuelle Ausgabe liegt an vielen Orten auf dem Campus aus.
</p><p>Heidi Schelhowe, Konrektorin für Lehre und Studium und Initiatorin des Magazins, freut sich, dass diesmal sogar mehr Artikel eingereicht wurden, als in der Druckausgabe Platz gefunden haben. Dafür gibt es die Online-Ausgabe der Resonanz. Unter <a href="http://www.uni-bremen.de/forsta/resonanz" target="_blank">www.uni-bremen.de/forsta/resonanz</a>&nbsp; erscheinen alle eingereichten Artikel in voller Länge. Darüber hinaus gibt es dort die Möglichkeit, mit Hilfe der Kommentarfunktion über die Beiträge zu diskutieren. Die Konrektorin verfolgt mit der „Resonanz“ das Ziel, den inneruniversitären Diskurs über die Lehre zu beleben, die guten Beispiele und zahlreichen Lehrprojekte bekannter zu machen und die wissenschaftliche Reflexion über Lehre und Studium zu fördern.
</p><p>In der aktuellen Ausgabe wird u.a. über verschiedene <abbr title="Forschend Studieren von Anfang an - Heterogenität als Potenzial">ForstA</abbr>-Projekte zur Reform der Studieneingangsphase berichtet. Studierende stellen die AG Familienfreundliches Studium vor und Lehrende berichten von ihren Methoden, Theorie und Praxis erfolgreich in Seminaren zu integrieren. Neue Beiträge werden kontinuierlich online veröffentlicht und können daher jederzeit eingereicht werden. 
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Referat Lehre und Studium<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Stefanie Grote<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421/218-60357<br>E-Mail: <a href="mailto:stefanie.grote@vw.uni-bremen.de">stefanie.grote@vw.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/forsta/resonanz" target="_blank">www.uni-bremen.de/forsta/resonanz</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 28 Apr 2014 13:11:00 +0200</pubDate>
                            <title>Uni-Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“ baut Zusammenarbeit mit Bremer Schulen und dem LidiceHaus aus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-projekt-aus-den-akten-auf-die-buehne-baut-zusammenarbeit-mit-bremer-schulen-und-dem-lidicehaus-aus-1</link>
                            
                            <description>Kooperation mit bremer shakespeare company wird  von der Stiftung „die schwelle“ und dem Bremer LidiceHaus gefördert / Projekt zeigt ab Mai weitere szenische Lesungen in Bremen, Brüssel und Dresden
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 127 / 28. April 2014 MM&nbsp;
</p><p>Geschichte zum Anfassen: Das ermöglicht seit sieben Jahren das mehrfach ausgezeichnete Projekt „Aus den Akten auf die Bühne” des Instituts für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen. Unter der Leitung von <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Eva Schöck-Quinteros entwickeln und inszenieren Studierende zusammen mit Schauspielern der bremer shakespeare company (bsc) szenische Lesungen zu historischen Themen an Originalschauplätzen in der Hansestadt. Zurzeit bringen Schauspieler der bsc unter der Regie von Peter Lüchinger zum Beispiel den Alltag in Bremen während des Ersten Weltkriegs auf die Bühne. Für Pädagogen ist das Projekt eine gute Möglichkeit, Jugendlichen Bremer Geschichte anschaulich zu vermitteln. Dank der finanziellen Unterstützung der Stiftung „die schwelle“ und des Bremer LidiceHauses soll die Kooperation mit Bremer Schulen und außerschulischen Jugendbildungseinrichtungen jetzt ausgebaut werden. Die Förderung beträgt für die nächsten drei Jahre insgesamt 45.000 Euro. 
</p><p><strong>Pädagogen können recherchierte Quellen für Geschichtsprojekte nutzen </strong></p><p>„Bislang war eine Zusammenarbeit mit Schulen aufgrund unser knappen Ressourcen leider nur punktuell möglich“, sagt die Projektleiterin Eva Schöck-Quinteros. Seit einiger Zeit häufen sich jedoch die Anfragen von Lehrkräften und Fachleitern. Die finanzielle Förderung schaffe jetzt neue Möglichkeiten. Während eines Workshops im Landesinstitut für Schulen (LIS) und in Gesprächen mit der Stiftung „die schwelle“ und dem LidiceHaus entstand die Idee, die Kooperation von Universität und Theater mit Bremer Schulen und Jugendbildungseinrichtungen zu erweitern. „Die Pädagogen sollen mit ihren Jugendlichen die Möglichkeit haben, die recherchierten historischen Quellen der Studierenden zu nutzen“, so Schöck-Quinteros. Seit 2007 ist ein umfangreicher Fundus an digitalisierten und transkribierten Quellen zu zentralen Themen des 20. Jahrhunderts entstanden. Es&nbsp; soll möglich sein, an aktuellen Projekten mitzuarbeiten. Um das zu realisieren, soll mit den neuen Finanzmitteln eine zusätzliche halbe Stelle im Projekt eingerichtet werden. „Weitere Förderer für die Einrichtung dieser Stelle sind willkommen“, sagt die Projektleiterin Eva Schöck-Quinteros.
</p><p><strong>Förderer: „Uni-Projekt betreibt historische Friedensforschung“</strong></p><p>„Wir unterstützen seit langem historische Friedensforschung“, sagt Wiebke Jung vom Vorstand der Stiftung „die schwelle“. Diese setzt sich mit ihren Partnern weltweit für Frieden und Gerechtigkeit ein und vergibt zum Beispiel den internationalen Bremer Friedenspreis. „Zur historischen Friedensforschung zählen wir auch die Arbeit dieses Uni-Projektes.“ Die Art der Lehre und Vermittlung durch „Aus den Akten auf die Bühne“ erreiche sehr viele Leute, so Wiebke Jung. Ähnlich sieht es eine Vertreterin des LidiceHauses: „Wir unterstützen das Uni-Projekt, weil es moderne, jugendgerechte Zugänge zur (Bremer) Geschichte ermöglicht“, sagt die dortige Sozialpädagogin Anette Klasing. Ihre Einrichtung sehe sich hier als ein geeigneter Ort, an dem Forschung und Praxis zusammen kommen und lebendig werden können. Das LidiceHaus ist eine gemeinnützige Bildungs-, Beratungs- und Informationseinrichtung für Jugendliche und Fachkräfte der Jugendarbeit. Unter seinem Dach arbeiten die Jugendbildungsstätte und das ServiceBureau Jugendinformation.
</p><p><br><strong>Weitere Termine für szenische Lesungen:</strong></p><p><br>Das aktuelle Projekt „Eine Stadt im Krieg: Bremen 1914-1918“ zeigt die bremer shakespeare company am 7. und 12. Mai sowie am 4. und 24. Juni 2014 jeweils um 19.30 Uhr am Theater am Leibnizplatz (12 Euro/ermäßigt 6 Euro).<br><br>Neben den Aufführungen in Bremen sind weitere Gastspiele geplant: Auf Einladung der Bremischen Landesvertretung wird „Eine Stadt im Krieg: Bremen 1914-1918“ am 2. und 3. Juni 2014 in Brüssel gezeigt. In Dresden wird die Lesung am 19. September 2014 im Rahmenprogramm der Ausstellung „14-Menschen-Krieg“ im Militärhistorischen Museum aufgeführt.<br><br>Karten und weitere Informationen gibt es unter <a href="http://www.sprechende-akten.de" target="/" title="external-link-new-window" rel="noreferrer">www.sprechende-akten.de </a>sowie<a href="https://www.uni-bremen.de/http://" target="www.shakespeare-company.com/gastspiel/eine_stadt_im_krieg" title="external-link-new-window"> www.shakespeare-company.com/gastspiel/eine_stadt_im_krieg</a>. Informationen zu den Förderern findet man unter <a href="http://lidicehaus.de" target="_blank" rel="noreferrer">lidicehaus.de</a> und <a href="http://dieschwelle.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://dieschwelle.de</a> .<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Fotomaterial zum aktuellen Projekt „Eine Stadt im Krieg: Bremen 1914-1918“ finden Sie unter<a href="https://www.uni-bremen.de/http://" target="www.sprechende-akten.de/" title="external-link-new-window"> www.sprechende-akten.de/ </a>(Projektreihe?Presseservice).<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Geschichtswissenschaft<br>Dr. Eva Schöck-Quinteros<br>Tel.: 0421 218-67251<br>E-Mail: <a href="mailto:esq@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">esq@uni-bremen.de </a><br><a href="http://www.sprechende-akten.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.sprechende-akten.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11661</guid>
                            <pubDate>Wed, 30 Apr 2014 09:55:00 +0200</pubDate>
                            <title>Auszubildende: Interaktives Lernen löst Berichtsheft ab</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/auszubildende-interaktives-lernen-loest-berichtsheft-ab-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 128 / 30. April 2014 SC
</p><p>Drei Unternehmen testen ab Mai die von Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen und dem Verein <span lang="en">Centers of Competence (CoC)</span> mit zwei weiteren Partnern entwickelte neuartige Onlineplattform für Auszubildende. Zum Beginn des neuen Lehrjahres im August soll „expertAzubi“ allen interessierten Unternehmen im Nordwesten angeboten werden.
</p><p>Eine interaktive Alternative zum klassischen Berichtsheft in der Ausbildung ist jetzt mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds im Projekt „expertAzubi“ entstanden. „Wir haben eine Online-Plattform mithilfe von Web2.0-Technologien entwickelt, auf der Auszubildende ihren Lernerfolg darstellen, sich in der Community gegenseitig bei Aufgaben und Fragen unterstützen und ihre Kompetenzen auch für Unternehmen als potenzielle Arbeitgeber präsentieren können“, berichtet Anja Zeising, Mitarbeiterin am Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen. Ein zentraler Bestandteil ist das Thema Berichtsheft, ein Problemfall in der Ausbildung, weil viele Lehrlinge es nicht regelmäßig führen. „Die Wochenberichte können Tag für Tag über die Plattform geführt und dann direkt mit dem Ausbilder für Feedback und Unterstützung geteilt werden. So wird sichergestellt, dass am Ende die ausgedruckte Version auch in Ordnung ist“, beschreibt Zeising. 
</p><p>Zudem kommen die Auszubildenden über die Online-Plattform auch mit Facharbeitern und Berufsschullehrern ins Gespräch. Und es gibt in der Software ein intelligentes Empfehlungssystem (<span lang="en">Recommender</span>). „Diese Intelligenz im Hintergrund ist eine echte Alleinstellung von „expertAzubi“. Das läuft ähnlich wie etwa bei Amazon. Nach dem Motto: Dieser Bericht eines anderen Auszubildenden könnte Dich interessieren“, erläutert Zeising. „expertAzubi“ ermöglicht so ein die klassischen Lernorte wie Betrieb und Berufsschule verbindendes und übergreifendes Lernen zur Verbesserung der Ausbildungspraxis. Die TZI-Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung&nbsp; hat die Basiskomponenten und -dienste der Plattform unter Verwendung von Web2.0 Technologien entwickelt. Sie war zudem verantwortlich für die grafische Gestaltung der Benutzungsoberfläche. Das Konzept für beide Bereiche wurde in zehn Workshops mit Lehrlingen und Ausbildern gemeinsam erarbeitet. 
</p><p>Der Verein <span lang="en">Centers of Competence</span>, ein Branchen übergreifender Verbund von aktuell 43 Unternehmen aus dem Nordwesten, koordinierte das Projekt, hat die Partnerbetriebe akquiriert sowie dort und in den teilnehmenden Berufsschulen den Einsatz und die Implementierung der Lernumgebung organisiert. „Ab Mai testen drei Unternehmen – Nanno Janssen Spedition (Emden), Nietiedt Gruppe (Wilhelmshaven) und M&amp;K ProCon (Leer) – „expertAzubi“ auf Herz und Nieren. Und nach letzten Optimierungen wollen wir die Online-Plattform dann zum neuen Ausbildungsjahr im August 2014 allen Firmen im Nordwesten zur Nutzung anbieten“, erklärt Johanna Brons von <abbr title="Centers of Competence" lang="en">CoC</abbr>. „Wir haben das Projekt dem Berufsbildungsausschuss der IHK für Ostfriesland und Papenburg präsentiert und die Resonanz war sehr gut. Allen Institutionen, Verbänden oder Unternehmen, die Interesse an „expertAzubi“ haben, stellen wir die Online-Plattform gerne vor.“
</p><p>Das Informatikinstitut OFFIS aus Oldenburg erstellte das sogenannte <span lang="en">Recommender-System</span>, das zum einen den Auszubildenden auf sie persönlich zugeschnittene Informationen bereitstellt und zum anderen die Kommunikation mit Gleichgesinnten ermöglicht. Das Institut Technik und Bildung (ITB) der Universität Bremen entwickelte die für die Plattform benötigten didaktischen Konzepte. expertAzubi zeigt damit auch, wie Wissenschaftskooperation und Technologietransfer in der Metropolregion möglich ist.
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik<br>Knut Köstergarten<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 3800353 oder mobil 0176 28059267<br>und <br>Verein Centers of Competence (CoC)<br>Johanna Brons<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 04921 5887-121<br><a href="http://www.expertazubi.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.expertazubi.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 30 Apr 2014 12:00:00 +0200</pubDate>
                            <title>Mentoring-Program „Fokus Berufseinstieg“: Bewerbungen sind noch bis 5. Mai möglich</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mentoring-program-fokus-berufseinstieg-bewerbungen-sind-noch-bis-5-mai-moeglich-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 129 / 30. April 2014 JS
</p><p>Studierende und Absolventen der Sozial- und Geisteswissenschaften aufgepasst: Bis Montag, 5. Mai 2014, besteht noch die Möglichkeit, sich für das Mentoringprogramm „Fokus Berufseinstieg“ zu bewerben. Das zehnmonatige Programm startet im September 2014.
</p><p>Nach dem Erfolg der vergangenen Jahre geht das Mentoring-Programm in die fünfte Runde: Studierende und Absolventen der Sozial- und Geisteswissenschaften erhalten Unterstützung bei der Karriereplanung von Führungskräften aus Wirtschaft, Kultur, Verwaltung und Medien. Rund die Hälfte der Teilnehmer schaffte über das Programm den Berufseinstieg, andere fingen ein weiterführendes Studium oder eine Dissertation an.
</p><p><strong>Nachwuchsförderung im Tandem</strong></p><p>Bei dem Programm treffen sich Mentees und Mentoren auf Augenhöhe: Als „Tandem“ gestalten sie gemeinsam die Mentoringbeziehung. Je nach Bedürfnissen und Interessen können Mentees zum Beispiel ein Projekt im Unternehmen ihres Mentors umsetzen oder sie erhalten ein regelmäßiges <span lang="en">Coaching</span>. Das zehnmonatige Programm wird von zusätzlichen Seminarangeboten begleitet. So gibt es beispielsweise Coachingseminare für Mentoren und den „Businessknigge“ für Mentees.
</p><p><strong>Programm stärkt Verbindung zwischen Arbeitgebern aus der Region und der Universität</strong></p><p>Im aktuellen Durchgang des Programms beraten und begleiten 32 Führungskräfte Mentees beim Einstieg in das Berufsleben. Ziel ist es, besonders motivierten Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern und eine enge Verbindung zwischen Arbeitgebern aus der Region und der Universität zu schaffen. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sollen Kontakt zu hochqualifizierten Nachwuchskräften erhalten.
</p><p>Die Bandbreite der beteiligten Unternehmen ist groß: Vertreten sind unter anderem die Mondelez Deutschland <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr>, die Daimler <abbr title="Arbeitsgemeinschaft" lang="de">AG</abbr> und die Lampe &amp; Schwartze <abbr title="Kommandit Gesellschaft" lang="de">KG</abbr>. Aus der Gesundheitswirtschaft engagieren sich zum Beispiel das DIAKO und die Tagesklinik <span lang="en">Change</span>! Therapiehilfe. Aus dem Kulturbereich sind Museen wie die Kunsthalle, das Schifffahrtsmuseum und das Overbeck-Museum dabei.
</p><p>Die Mentees des laufenden Durchgangs kommen unter anderem aus der Psychologie, der Kunst- und Kulturwissenschaft der Rechtswissenschaft, der Geschichte und Soziologie, der Gesundheits- und der Politikwissenschaft sowie der Literatur- und der Religionswissenschaft.
</p><p>Informationen zum Programm und Bewerbungsformulare gibt es unter <a href="http://www.uni-bremen.de/career-center/mentoring-programm-fokus-berufseinstieg" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/career-center/mentoring-programm-fokus-berufseinstieg</a></p><p>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br><span lang="en">Career Center</span><br>Wiltrud Hoffmann<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-61034<br><span lang="en">E-Mail</span>: <a href="http://Wiltrud.Hoffmann©uni-bremen.de" target="_blank" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" rel="noreferrer">Wiltrud.Hoffmann©uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11663</guid>
                            <pubDate>Wed, 30 Apr 2014 14:32:00 +0200</pubDate>
                            <title>Wie durch Töne und bewegte Bilder Geschichte erfahrbar wird</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-durch-toene-und-bewegte-bilder-geschichte-erfahrbar-wird-1</link>
                            
                            <description>Universität Bremen veranstaltet gemeinsam mit dem Kommunalkino City 46 das 19. Internationale Bremer Symposium zum Film</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 130 / 30. April 2014 KG
</p><p>Ein Wiedersehen mit anspruchsvollen Filmklassikern und die Begegnung mit aktuellen, aufrüttelnden Filmen zu historischen Themen bietet das 19. Internationale Bremer Symposium zum Film. Es wird vom Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Bremen gemeinsam mit dem City 46 Kommunalkino Bremen veranstaltet. In dem umfangreichen fünftägigen Programm stehen vom Mittwoch, 7. Mai, bis zum Sonntag, 11. Mai 2014, im Kino an der Birkenstraße Vorträge hochkarätiger internationaler Wissenschaftler, Filmvorführungen und Diskussionen im Mittelpunkt. Das Symposium widmet sich dem thematischen Komplex Film und Geschichte und untersucht, wie mit Bild und Ton historische Prozesse erfahrbar werden. Professor Winfried Pauleit, Direktor des Instituts für Kunstwissenschaft mit dem Arbeitsschwerpunkt Film- und Medienwissenschaft, hat gemeinsam mit Delia González de Reufels, Professorin am Institut für Geschichtswissenschaft mit dem Schwerpunkt Geschichte Lateinamerikas, die wissenschaftliche Veranstaltung konzipiert. Sie ist Teil einer längerfristigen Kooperation, die auch die gemeinsame Lehre umfasst.
</p><p>Das Programm ist umfangreich: 14 Filme werden gezeigt. Darunter sind Klassiker wie „<span lang="fr">Madame Dubarry</span>“ von Ernst Lubitsch und „<span lang="fr">Hiroshima mon amour</span>“ des kürzlich verstorbenen Regisseurs Alain Resnais. Neu zu entdecken ist beispielsweise „Majubs Reise“. Filmemacherin Eva Knopf hat dafür die Biographie eines farbigen Kleindarstellers im deutschen Film, der 1944 im KZ Sachsenhausen starb, akribisch recherchiert. Sie wird für ein Gespräch über ihren Film anwesend sein. Ebenfalls von 2013 ist Oskar Roehlers Familiengeschichte über drei Generationen mit dem Titel „Quellen des Lebens“. Unter den dokumentarischen Filmen findet sich auch ein Bremer Beitrag: Daniel Tilgner hat Dokumente des Landesfilmarchivs aus den 1920er-Jahren bis in die 1970er-Jahre zusammengestellt.
</p><p>Die Veranstalter freuen sich besonders, dass hochkarätige Gastredner der Einladung nach Bremen gefolgt sind: Professor Dr. Thomas Elsaesser von der Columbia University New York, Professor Richard Dyer vom King’s College London und Professorin Gertrud Koch von der Freien Universität Berlin geben Einblicke in ihre Forschungen. In einem anderen Format des Symposiums, jeweils 40-minütigen Vorträgen, beleuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, welche spezifischen Formen der Aneignung von Geschichte sich seit den 1930er-Jahren bis in die Gegenwart entwickelt haben. Weitere Schwerpunkte sind der Umgang mit Archiven und Archivmaterial und die neue Form der filmischen Geschichtserfahrung nach dem Zweiten Weltkrieg. Siegfried Kracauer, einem der Begründer der Filmsoziologie, und seinen Überlegungen zum Verhältnis von Film und Geschichte ist ein weiteres Forum gewidmet. Die Impulsvorträge halten international renommierte Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftler, die von Universitäten unter anderem aus Berkeley, Paris, Wien, München und Berlin anreisen.
</p><p>Das ausführliche Programm ist zu finden unter: <a href="http://www.film.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.film.uni-bremen.de</a> sowie <a href="http://www.city46.de/symposium" target="_blank" rel="noreferrer">www.city46.de/symposium</a></p><p><strong>Ort:</strong> CITY 46/ Kommunalkino Bremen e.V., Birkenstraße 1
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Geschichtswissenschaft<br>Prof. Dr. Delia González de Reufels<br>Tel.: 0421 218 67200<br>E-Mail: <a href="mailto:dgr@uni-bremen.de">dgr@uni-bremen.de</a></p><p>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Kunstwissenschaft<br>Prof. Dr. Winfried Pauleit<br>Tel.: 0421 218 67720<br>E-Mail: <a href="mailto:pauleit@uni-bremen.de">pauleit@uni-bremen.de</a></p><p>Institut für Kunstwissenschaft<br>Christine Rüffert<br>Tel.: 0421 218 67722<br>E-Mail: <a href="mailto:rueffert@uni-bremen.de">rueffert@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 02 May 2014 11:16:00 +0200</pubDate>
                            <title>Slammen für den guten Zweck: Professoren treten gegen Profis an</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/slammen-fuer-den-guten-zweck-professoren-treten-gegen-profis-an-1</link>
                            
                            <description>Am 8. Mai 2014 treten drei Dozenten und die Konrektorin für Lehre und Studium ab 20 Uhr in der „Keksdose“ der Universität Bremen auf</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 132 / 2. Mai 2014 JS
</p><p>Premiere an der Universität Bremen: Drei Professoren und die Konrektorin für Lehre und Studium stellen sich vier professionellen Poetry-Slammern. Unter dem Motto „Profs <abbr title="versus" lang="la">vs.</abbr> Profis <span lang="en">for Charity</span>“ wird am Donnerstag, 8. Mai 2014, ab 20 Uhr im Hörsaal HS2010 („Keksdose“) geslammt. Karten gibt es im Vorverkauf für 5 Euro und an der Abendkasse für 8 Euro. Sie sind montags bis freitags von 11 bis 14.30 Uhr in der Uni-Mensa und in der Cafeteria GW2 erhältlich. Die Erlöse gehen an ein <span lang="en">Learning Center</span> für Waisenkinder der Organisationen <span lang="en">Go Ahead!</span> und <span lang="en">Hearbeat</span> in Südafrika.
</p><p><strong>Mit dabei: YouTube-Star Julia Engelmann</strong></p><p>Die Seite der Professoren wird vertreten von dem Erziehungswissenschaftler Professor Till-Sebastian Idel, dem Politikprofessor Lothar Probst, dem Wirtschaftswissenschaftler Professor Stefan Traub und der Konrektorin für Lehre und Studium, Professorin Heidelinde Schelhowe. Zu den Profis zählen der amtierende deutschsprachige Meister Jan Philipp Zymny, Mona Harry und Lasse Samström (mehrfacher deutschsprachiger Meister) sowie die Bremer Psychologiestudentin Julia Engelmann. Sie ist bekannt durch ihren Slam im Bielefelder Hörsaal, der im Juli 2013 als <span lang="en">YouTube-Hit</span> über sechs Millionen Menschen erreichte.
</p><p>Organisiert wird der Slam von der Hochschulgruppe <span lang="en">Go Ahead!</span> Bremen mit Unterstützung des Netzwerks kompass des <span lang="en">International Office</span> der Universität Bremen. Nachdem das von Go Ahead! initiierte Konzept „Prof vs. Profis“ bereits an der Universität Paderborn für volle Hörsäle sorgte, tourt der Slam nun durch mehrere deutsche Hochschulen.
</p><p><strong>Wie bringt man einen Prof zum Slammen?</strong></p><p>Lasse Paetz, Mathematikstudent und Mitglied bei <span lang="en">Go Ahead! </span>Bremen, und sein Team haben die Bremer Professoren und Konrektorin zum Mitmachen motiviert: „Wir haben uns vorher ein Skript für das Gespräch erstellt und zunächst unverbindlich die Idee vorgestellt – denn wir wollten nicht direkt mit der Tür ins Haus fallen!“, sagt er. Die subtile Herangehensweise ging auf: Gleich vier Professorinnen und Professoren erklärten sich bereit zu Slammen.
</p><p>Konrektorin Heidi Schelhowe wird das erste Mal bei einem Poetry Slam am Mikro stehen: "Ich habe mich auf dieses Abenteuer eingelassen, weil ich die Initiative der Studierenden super finde und ihr Anliegen unterstützen möchte. Jetzt wird mir langsam ganz schön mulmig, nachdem ich mir die genialen Auftritte der Profis angeschaut habe. Aber ich freue mich, überhaupt dabei sein zu dürfen - irgendwie werde ich mich schon durchschlagen."
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Medienvertreter sind zur Veranstaltung herzlich eingeladen!
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Hochschulgruppe Go Ahead! Bremen<br>Chistian Lichtenberg<br>Tel.: 01578/30 58 253<br>E-Mail: <a href="mailto:c.lichtenberg@goahead-organisation.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">c.lichtenberg@goahead-organisation.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 02 May 2014 12:35:00 +0200</pubDate>
                            <title>100 Jahre Erster Weltkrieg: Vortrag am 6. Mai</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/100-jahre-erster-weltkrieg-vortrag-am-6-mai-1</link>
                            
                            <description>Gedenkveranstaltung in der Oberen Rathaushalle mit dem Referenten und Historiker Professor Roger Chickering aus Washington / Mit Uni und Stadt eng verbunden</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 131 / 30. April 2014 MM
</p><p>In diesem Jahr jährt sich zum hundertsten Mal der Beginn des Ersten Weltkrieges, der oftmals als die historische „Urkatastrophe" bezeichnet wird. Die Auswirkungen des Krieges waren tatsächlich katastrophal in seinen Ausmaßen und traumatisch für viele Generationen. Millionen von meist jungen Menschen wurden in einen vermeidbaren Krieg geschickt. Der Erste Weltkrieg markiert einen Einschnitt in die Geschichte unserer Zivilisation, ohne ihn sind der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg nicht zu erklären. Der amerikanische Historiker Professor Roger Chickering wird auf einer Gedenkveranstaltung in der Oberen Halle des Bremer Rathauses am Dienstag, 6. Mai 2014, um 19.30 Uhr einen Vortrag halten, zu der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind. Der Eintritt ist frei. Titel: „Der sonderbare Krieg des Deutschen Kaiserreichs 1914-1918 – ein Vergleich der politischen Zustände in den beteiligten Ländern“. Er wird auch beleuchten, wie sich die Lage des Deutschen Kaiserreiches auf den militärischen Verlauf des Krieges und die politischen Entwicklungen in Deutschland nach dem Krieg ausgewirkt hat.
</p><p>Bürgermeister Jens Böhrnsen spricht das Grußwort. Die Veranstaltung wird von der Landeszentrale für politische Bildung Bremen, der Stiftung „die schwelle" und dem Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen organisiert.
</p><p><strong>Der Referent:</strong></p><p>Roger Chickering ist Professor Emeritus für Geschichte im <span lang="en">Center for German and European Studies an der Georgetown University in Washington D.C.</span> Zu den Schwerpunkten seiner Forschungen zählen vor allem das Deutsche Kaiserreich und der Erste Weltkrieg. In den vergangenen Jahren setzte er sich vor allem mit dem Begriff, der Entstehung und Bedeutung des „totalen Krieges“ auseinander und arbeitete dabei eng mit Professor Stig Förster von der Universität Bern zusammen.&nbsp; In diesem Kontext entstand seine grundlegende Studie über „Freiburg im Ersten Weltkrieg: Totaler Krieg und städtischer Alltag 1914-1918“ (Schöningh 2009). Zu den Standardwerken zum Ersten Weltkrieg zählt seine Veröffentlichung „Das Deutsche Reich und der Erste Weltkrieg“ (Beck 2002) Roger Chickering ist (Mit-)Herausgeber der Cambridge History of War und gehört zu dem Board of Editors von „1914-1918 online. International Encyclopedia of the First World War“, die im Herbst 2014 startet.<br><br><strong>Eng mit Bremen und der Universität verbunden</strong></p><p>Der Historiker ist seit langem eng mit der Stadt und der Universität Bremen verbunden. Unter anderem gründete er in den 1980er Jahren zusammen mit Professor Karl Holl, Wolfram Wette und dem Bremer Unternehmer Dirk Heinrichs (Stiftung „die schwelle“) den Arbeitskreis Historische Friedensforschung (AKHF). <br><br><strong>Sein Werk inspirierte Studierende für szenische Lesung</strong></p><p>Professor Roger Chickering wird am 7. Mai 2014 die szenische Lesung „Eine Stadt im Krieg: Bremen 1914-1918“ im Theater am Leibnizplatz besuchen. Seine Studie über Freiburg im Ersten Weltkrieg inspirierte die Studierenden, die die Lesung im Rahmen ihres Projekts „Aus den Akten auf die Bühne“ in Zusammenarbeit mit der shakespear company bremen (bsc) konzipiert haben. Informationen und Karten gibt es unter <a href="http://www.sprechende-akten.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.sprechende-akten.de</a> sowie <a href="http://www.shakespeare-company.com/gastspiel/eine_stadt_im_krieg" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.shakespeare-company.com/gastspiel/eine_stadt_im_krieg</a>.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Geschichtswissenschaft<br>Dr. Eva Schöck-Quinteros<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-67251<br>E-Mail: <a href="mailto:esq@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">esq@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.sprechende-akten.de" target="/" title="external-link-new-window" rel="noreferrer">www.sprechende-akten.de </a><br><br>Freie Hansestadt Bremen<br>Pressestelle des Senats<br>Senatskanzlei<br>Peter Lohmann<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 361-2193 <br>E-Mail: <a href="mailto:peter.lohmann@sk.bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">peter.lohmann@sk.bremen.de</a><br><a href="http://www.senatspressestelle.bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.senatspressestelle.bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 05 May 2014 13:29:00 +0200</pubDate>
                            <title>CHE-Ranking: Betriebswirtschaftslehre schneidet gut ab</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/che-ranking-betriebswirtschaftslehre-schneidet-gut-ab-1</link>
                            
                            <description>Probleme gibt es bei der Studiensituation insgesamt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 133 / 5. Mai 2014 SC<br><br>Heute ist das aktuelle <abbr title="Centrum für Hochschulentwicklung" lang="de">CHE</abbr>-Ranking bekannt geworden, das morgen im ZEIT-Studienführer veröffentlicht wird. In den Fächern Betriebswirtschaft (BWL), Jura und Wirtschaftsingenieurwesen ist auch die Universität Bremen untersucht worden. Im Fach BWL wurden Internationalität und Forschungsstärke besonders positiv bewertet. Wirtschaftsingenieurwesen kam in Bezug auf das Einhalten der Regelstudienzeit in die Spitzengruppe. Allerdings belegt das Ranking die ungenügende Ausstattung der Universität. In der Studiensituation insgesamt kamen alle drei Fächer in die Schlussgruppe. „Wir wissen natürlich, dass der Ressourcenmangel der Universität mitunter zu schwierigen Situationen in der Lehre führt“, sagt dazu Professorin Heidi Schelhowe, Uni-Konrektorin für Lehre und Studium der Universität Bremen. „Wir arbeiten beständig daran, die Lehre zu verbessern. Doch so lange der Betreuungsschlüssel zwischen Studierenden und Lehrenden sich nicht deutlich verbessert, wird ein Potenzial an Problemen und Unzufriedenheit bestehen bleiben.“<br><br>Die Uni Bremen hat im Rahmen des Qualitätspaktes Lehre neun Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Verbesserung der Lehre eingeworben. Mit diesem Geld wird das Projekt „Forschend studieren von Anfang an – Heterogenität als Potenzial“ (ForstA) für konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Lehre finanziert. „Ich gehe fest davon aus, dass die bereits angestoßenen Projekte positive Impulse für die gesamte Lehre an der Uni Bremen mit sich bringen“, zeigt sich Schelhowe überzeugt.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Konrektorin für Lehre und Studium<br>Prof. Dr. Heidi Schelhowe<br>E-Mail: kon2@uni-bremen.de<br><br><br>Universität Bremen<br>Pressestelle<br>Tel. 0421- 218 - 60150<br>Fax&nbsp; 0421-218 - 60152<br>E-Mail&nbsp;&nbsp; presse@uni-bremen.de<br><a href="http://www.facebook.com/universitaetbremen" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/universitaetbremen</a><br><a href="https://twitter.com/#!/UniBremen" target="_blank" rel="noreferrer">twitter.com</a><br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11667</guid>
                            <pubDate>Tue, 06 May 2014 14:56:00 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen lädt zu Performance und Künstlergespräch in die Ausstellung „Frauen, Männer, Macht“ ein</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-laedt-zu-performance-und-kuenstlergespraech-in-die-ausstellung-frauen-maenner-macht-ein-1</link>
                            
                            <description>Theater der Versammlung bringt Gender-Fragen auf die Bühne / Künstlerin Marlis Glaser konzipierte 1980 Wandbild im Zentralbereich der Universität</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 134 /6. Mai 2014 KG
</p><p>Mit zahlreichen Exponaten und zwei Veranstaltungen im Mai beteiligt sich das Universitätsarchiv an der aktuellen Ausstellung „Archivsplitter: Frauen-Männer-Macht“. Sie wurde vom Arbeitskreis Bremer Archive ausgerichtet und ist noch bis zum 1. Juni 2014 im Studienzentrum für Künstlerpublikationen in der Weserburg, Teerhof 20, zu sehen. 25 Bremer Archive präsentieren in dieser Gemeinschaftsausstellung ausgewählte, zum Teil seltene Archivalien: Plakate, Fotografien, Objekte, Dokumente individueller Biographien, Schallplattencover, Filme, Fernsehbeiträge, Interviews und literarische Werke. Sie zeigen die Beziehungen zwischen den Geschlechtern, verdeutlichen Machtstrukturen und deren Veränderung. <a href="http://www.weserburg.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.weserburg.de</a></p><p>Das Universitätsarchiv ist mit Exponaten zu drei Themen aus der Universitätsgeschichte dabei. Es zeigt Skizzen und Fotografien des Wandbildes „Frauen im Kampf um Frieden und Emanzipation“, das von Studentinnen im Herbst 1980 im Zentralbereich der Uni gemalt wurde. Des Weiteren erinnern Fotos, Programmhefte und Briefe an die „Bremer Frauenwoche“, die hier von 1982 bis 1992 stattfand und von Tausenden Frauen aus der gesamten Bundesrepublik Deutschland besucht wurde. Schlaglichtartig wird außerdem mit amtlichen Dokumenten, Broschüren und Plakaten die Entwicklung der Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität beleuchtet. <a href="http://www.uni-bremen.de/archiv" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/archiv</a></p><h3>Szenischer Forschungsabend am 16. Mai 2014</h3><p>Zur Ausstellung gehört ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm. Am Freitag, 16. Mai, 18 Uhr, laden das Zentrum für Performance Studies der Universität Bremen und das ihm angeschlossene Theater der Versammlung zu einem szenischen Forschungsabend ein. Er trägt den Titel „Gender-Splitter: Welche Rolle spiele ich?“ und wird von Jörg Holkenbrink, dem Leiter des Zentrums für Performance Studies, moderiert. Sechs Performerinnen und Performer schlüpfen in die Rollen von fiktiven Seminarteilnehmern, die sich in der Kunst der Selbstdarstellung üben. Ihr „Trainer“ bittet sie, literarische Liebesszenen als Verhandlungssituationen zu spielten. Auch eine Arbeitsstudie aus der Harvard Business Review wird mit nur geringen Textänderungen zum Dialog zwischen Liebenden am Frühstückstisch. Die Darstellerinnen und Darsteller untersuchen gemeinsam mit dem Publikum, wie sich Frauen und Männer in wirtschaftlich prekären Lebenslagen glauben inszenieren zu müssen. Mit welchen Gesten und mit welchem Verhalten sollen Bilder einer erfolgreichen Frau oder eines erfolgreichen Mannes vermittelt werden?
</p><h3>Was verbirgt sich hinter dem Theater der Versammlung?</h3><p>Das Theater der Versammlung wirkt seit 1992 als Bühne und Labor an den Schnittstellen zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst. An der Universität Bremen ist es das Herzstück des Zentrums für Performance Studies (ZPS). Seine Mitglieder, Theaterleute und Studierende, wandern durch die verschiedenen Fachbereiche von der Produktionstechnik über die Informatik bis zu den Kultur- und Bildungswissenschaften. Dort untersuchen sie mit den Mitteln der Performance Themen und Fragestellungen, die in den Seminaren theoretisch behandelt werden. Die entstehenden Inszenierungen werden weit über Bremen hinaus aufgeführt und diskutiert. Die Performance Studies bilden Studierende für diese untersuchende und intervenierende Form der Theaterarbeit aus. <a href="http://www.tdv.uni-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.tdv.uni-bremen.de/</a></p><h3>Gespräch mit Künstlerin am 18. Mai 2014</h3><p>Am Sonntag, 18. Mai 2014, wird dann um 11.30 Uhr die Künstlerin Marlis Glaser in der Weserburg zu Gast sein. Im Mittelpunkt des Gesprächs, das die Kunsthistorikerin Bettina Brach mit der in Schwaben lebenden Künstlerin führen wird, steht die Entstehung und Geschichte des Wandbildes „Frauen im Kampf um Frieden und Emanzipation“. Marlis Glaser entwarf das Konzept dieser 1980 im Zentralbereich der Universität Bremen entstandenen Gemeinschaftsarbeit von Studentinnen und erfahrenen Malerinnen (u.a. Susanne Klockow und Dorit Hillebrecht) und malte viele der Porträts. Sie war außerdem 1976 an der Entstehung des Murale „Antifaschistischer Widerstand in Chile” der Künstlergruppe „Brigada Luis Corvalán“ an der Uni beteiligt. In dem Gespräch werden aber auch ihre Arbeiten zur deutsch-jüdischen Geschichte und ihre Porträts jüdischer Künstlerinnen und Künstler vorgestellt. Marlis Glaser studierte Malerei an der Hochschule für Gestaltung in Bremen und der Akademie für Kunst in Hamburg sowie Kunsterziehung und Französisch an der Universität Bremen. Bis 1998 lebte und arbeitete sie in Bremen, dann zog sie nach Attenweiler im Kreis Biberach. Mehr Informationen: <a href="http://www.marlis-glaser.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.marlis-glaser.de</a></p><p>Beide Veranstaltungen finden im Studienzentrum für Künstlerpublikationen in der Weserburg, Teerhof 20, statt.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Universitätsarchiv<br>Archivleiterin Sigrid Dauks<br>Tel.: 0421 218 60390<br>E-Mail: <a href="mailto:dauks@uni-bremen.de">dauks@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 06 May 2014 15:01:00 +0200</pubDate>
                            <title>Wie verändern digitale Medien unser Leben?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-veraendern-digitale-medien-unser-leben-1</link>
                            
                            <description>Wissenschaftsjahr 2014: Creative Unit „Kommunikative Figurationen“ der Universität Bremen mit Multimedia-Tisch an Bord der MS Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 135 / 6. Mai 2014 KG
</p><p>Wenn das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft Anfang Mai in Berlin die Leinen los macht, um 38 Städte anzusteuern, wird auch ein Exponat der Universität Bremen an Bord sein. Das umgebaute Frachtschiff präsentiert viereinhalb Monate lang die zentrale Ausstellung zum Thema des Wissenschaftsjahres 2014 „Die Digitale Gesellschaft“. In Bremen legt es am Wochenende vom 30. Mai bis 1. Juni 2014 an der Tiefer an. Mit einem eigens entwickelten interaktiven Multimedia-Tisch ist die <span lang="en">Creative Unit</span> „Kommunikative Figurationen“ des Zentrums für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) der Universität Bremen dabei. Unter dem Titel ‚Menschen und Medien im digitalen Wandel’ werden elf Teilprojekte der <span lang="en">Creative Unit</span> vorgestellt. Bilder, Videos, Audios können von den Ausstellungsbesuchern auf einem 42-Zoll-Bildschirm durch Berührung der Oberfläche aufgerufen werden. Die Nutzer können damit auf unterhaltsame Weise in den aktuellen Wandel mediatisierter Gesellschaften und Kulturen eintauchen. Die vorgestellten Forschungsthemen der Bremer Forscherinnen und Forscher sind vielfältig. Wie verändern Soziale Netzwerke und digitale Technologien unser Leben? Wie wirken sich digitale Medien auf Bildung und Arbeit aus? Wie verändern sich Lernprozesse von Jugendlichen? Welche Rolle spielt die persönliche Begegnung in der Politik heute noch? Dies sind einige Fragen, die multimedial aufgegriffen werden. Das Exponat wird dann ab November in einer Ausstellung des Bremer Hauses der Wissenschaft, die dem Thema des Wissenschaftsjahres gewidmet ist, zu sehen sein.
</p><p><strong>Die <span lang="en">Creative Unit</span> „Kommunikative Figurationen“</strong></p><p>Gefördert als Teil der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder, bringt die <span lang="en">Creative Unit</span> „Kommunikative Figurationen” Forscherinnen und Forscher unterschiedlicher Disziplinen der Geistes- und Sozialwissenschaften an der Universität Bremen zusammen. Gemeinsam suchen sie Antworten auf die Frage: Welchen Stellenwert hat der Wandel von Medien und Kommunikation für Kultur und Gesellschaft? Das Ziel der Creative Unit ist es, auf diese Weise die bestehende exzellente Grundlage für eine solche Forschung an der Universität Bremen weiter auszubauen. Die Creative Unit wird von Professor Andreas Hepp geleitet.
</p><p><strong>Das Wissenschaftsjahr 2014</strong></p><p>Seit 2000 rufen das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Wissenschaft im Dialog (WiD) gemeinsam ein Wissenschaftsjahr aus. Das Wissenschaftsjahr 2014 – „Die Digitale Gesellschaft“ – stellt die Frage, wie wir uns durch die Digitalisierung als Einzelner und als Gesellschaft verändern. Wie wir uns informieren, wie wir leben und wie wir kommunizieren, hat sich in den vergangenen 25 Jahren dramatisch verändert – eine Revolution, die sich wohl nur mit der Erfindung des Buchdrucks vergleichen lässt. Diese Entwicklungen bergen viel Potenzial, wecken aber auch Ängste und werfen Fragen auf. Das Wissenschaftsjahr 2014 bietet eine Plattform, um Fragen, Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung zu diskutieren.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI)<br>Sebastian Kubitschko<br>Tel.: 0421 218 67699<br>E-Mail: <a href="mailto:sebastian.kubitschko@uni-bremen.de">sebastian.kubitschko@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.kommunikative-figurationen.de/de/creative-unit.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.kommunikative-figurationen.de/de/creative-unit.html</a><br><a href="http://www.ms-wissenschaft.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.ms-wissenschaft.de/</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 07 May 2014 10:01:00 +0200</pubDate>
                            <title>Forschung über Nano-Kompetenz in der Gesellschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/forschung-ueber-nano-kompetenz-in-der-gesellschaft-1</link>
                            
                            <description>Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien der Universität Bremen schreibt acht Stipendien für ein Promotionskolleg aus</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 137 / 7. Mai 2014 KG
</p><p>Das Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT) der Universität Bremen koordiniert erneut ein Promotionskolleg zum Thema Nanotechnologie. Stipendien für acht herausragende Absolventinnen und Absolventen werden für die Dauer von maximal drei Jahren von der Hans-Böckler-Stiftung des Deutschen Gewerkschaftsbundes finanziert. An dem Promotionskolleg „NanoCompetence in der Gesellschaft: Forschung-Vermittlung-Gestaltung“ beteiligen sich sieben Arbeitsgruppen der Universität Bremen aus den Fachbereichen Biologie/Chemie, Produktionstechnik und Kulturwissenschaften und eine an der westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Umweltrecht). Die Nanotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts und durchdringt zunehmend alle Bereiche von Alltagsprodukten über Industrieanwendungen bis hin zu High-Tech-Applikationen. Die winzig kleinen, für das menschliche Auge unsichtbaren, Teilchen können zu einem hohen sozialen Nutzen (Arzneimittel, Medizintechnik, Wasseraufbereitung) und ebenso zur Einsparung von Energie und Ressourcen beitragen. Andererseits kann der vermehrte Eintrag von Nanomaterialien in die Umwelt zu dauerhaften Schäden führen. Für einen zukünftigen sinnvollen und sicheren Umgang mit der Nanotechnologie sind die heute geltenden politischen, ökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen und Instrumente nur bedingt geeignet.
</p><p>In dem paritätisch aus Gesellschafts- und Naturwissenschaftlern zusammengesetzten Kolleg werden Chancen und Risiken ausgewählter Nanomaterialien auf ihr Potenzial zur Belastung oder Entlastung der Umwelt hin untersucht und an praxistauglichen Fallbeispielen bewertet. Ein zweiter Themenschwerpunkt ist die Verbesserung der Wissenskommunikation über Chancen und Risiken der Nanotechnologie in der Öffentlichkeit. Die Doktorandinnen und Doktoranden werden im Kolleg, das die Ökologie-Professorin Juliane Filser leitet, jeweils in Tandems arbeiten. Als Modellsubstanzen wurden metalloxidische Nanopartikel ausgewählt. Sie gehören zu den am meisten produzierten und am häufigsten eingesetzten Nanomaterialien. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden acht verschiedene Themen bearbeiten. Sie reichen von der toxikologischen Risikoabschätzung über Nanotechnologie als komplexes Entscheidungsproblem bis hin zur Entwicklung und empirischen Überprüfung eines Modells zur Wissenskommunikation für die Vermittlung von Nanotechnologie. Bis zum 30. Mai 2014 können sich herausragende Absolventinnen und Absolventen aus Umwelt- Natur und Gesellschaftswissenschaften, die interdisziplinär forschen möchten, bewerben. Das Kolleg nimmt seine Arbeit zu Beginn des Jahres 2015 auf.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie/Chemie<br>Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT)<br>Prof. Dr. Juliane Filser<br>Tel.: 0421 218 63470<br>E-Mail: <a href="mailto:filser@uni-bremen.de">filser@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uft.oekologie.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.uft.oekologie.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.boeckler.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.boeckler.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 07 May 2014 12:19:00 +0200</pubDate>
                            <title>Hohe Auszeichnung für Bremer Paläontologen Jens Lehmann</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/hohe-auszeichnung-fuer-bremer-palaeontologen-jens-lehmann-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 140 / 7. Mai 2014 JS
</p><p>Als erster Forscher außerhalb Großbritanniens hat <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jens Lehmann, Leiter der Geowissenschaftlichen Sammlung des Fachbereiches Geowissenschaften der Universität Bremen, den Richard Owen Award der Palaeontographical Society in London erhalten. Mit dem Award wird Lehmanns Forschung über englische Kreidefossilien und deren Vergleich mit Kontinentaleuropa gewürdigt. Der Bremer Wissenschaftler ist Spezialist für die Schalen ausgestorbener Meerestiere. Im Mittelpunkt seiner Forschung stehen Ammoniten, die mit den&nbsp; heutigen Tintenfischen verwandt sind. Ammoniten stellen über einen Zeitraum von etwa 350 Millionen Jahren eine große Zahl der Leitfossilien; mit ihnen lässt sich in vielen Sedimentgesteinen die zeitliche Abgrenzung vornehmen. Sie sind für die Geologie und die Paläontologie daher von großer Bedeutung. Wegen ihrer Vielfalt und Schönheit sind sie aber auch bei Fossiliensammlern und Schmuckhändlern beliebt.
</p><p><strong>3D-Modelle ergänzen deskriptive Analyse</strong></p><p>Bedeutend ist vor allem Lehmanns neue Herangehensweise an die Fossilgruppe der Kreideammoniten: „Früher hat man vor allem versucht, die einzelnen Arten durch simple Beschreibungen und mit einfachen Messwerten abzutrennen“, erklärt Lehmann. „Das ist sicherlich sinnvoll und richtig gewesen, jedoch sind wir durch 3D-Technik und statistische Verfahren nun in der Lage die Gruppen besser abzugrenzen und besser zu verstehen welche morphologischen Gruppen wirklich Arten waren.“
</p><p>Darauf aufbauend wird untersucht, in welcher Art und Weise Ammoniten ihre Kalkschalen bauen und wie sie dabei von Umweltveränderungen beeinflusst werden. „Vereinfacht gesagt: Ammoniten mit schmalen Gehäusen und wenig Ornamentierung der Schale sind wahrscheinlich hochseetüchtige Schwimmer gewesen. Dagegen kamen&nbsp; kompaktere, stark verzierte Schalen eher in flacherem Wasser vor“, erläutert Lehmann. „Zurzeit erforschen wir, wie wichtig die einzelnen Ornamentierungen der Ammoniten waren und ob sie eine funktionale Bedeutung hatten. Die Ergebnisse können wir dann mit Daten über Sedimente, den Sauerstoffgehalt der einzelnen Wasserschichten und Verschiebungen des Meeresspiegels vergleichen und auch neue Erkenntnisse zur Zeitabfolge der Veränderungen gewinnen, das heißt, wir können versuchen, Evolutionsraten abzuschätzen.“
</p><p><strong>Der Preis - Sir Richard Owen</strong></p><p>Der Richard Owen Award wird seit 2006 von der <span lang="en">Palaeontographical Society in London</span> vergeben und ist nach dem Paläontologen Sir Richard Owen benannt. Owen ist der Begründer des Begriffs „Dinosaurier“ und der wohl zweitbedeutendste Naturforscher der viktorianischen Zeit nach Charles Darwin. Die <span lang="en">Palaeontographical Society</span> hat sich der Forschung speziell über die fossile Fauna und Flora der Britischen Inseln verschrieben.
</p><p>Der Award ist zugleich ein Ansporn für die monographische Bearbeitung der Ammoniten des <span lang="en">Lower Greensand</span> im Südosten Englands. Der <span lang="en">Lower Greensand</span> ist eine geologische Einheit aus Sandstein der Zeit des Aptium, ein Abschnitt der Kreidezeit, und entstand vor rund 120 Millionen Jahren. Durch neue Forschungsergebnisse soll die vielzitierte Monographieserie „<span lang="en">The Ammonoidea of the Lower Greensand</span>“ von Raymond Casey, entstanden zwischen 1960 und 1980, fortgesetzt werden.
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Dr. Jens Lehmann<br>Tel.:&nbsp; 0421/218-65016<br>E-Mail: <a href="mailto:jens.lehmann@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">jens.lehmann@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 07 May 2014 13:47:00 +0200</pubDate>
                            <title>Dauert die digitale Revolution ewig?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/dauert-die-digitale-revolution-ewig-1</link>
                            
                            <description>Auftakt Wissenschaftsjahr 2014: Professoren der Universität Bremen diskutieren mit Publikum
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 139 / 7. Mai 2014 KG
</p><p>Mit einer publikumsoffenen Diskussion zur Entwicklung der Digitaltechnik und zu ihrem Einfluss auf unsere Gesellschaft beginnt das Wissenschaftsjahr 2014. In der bundesweiten Auftaktveranstaltung, die in Bremen stattfindet, diskutieren die Professoren Armin Dekorsy und Rainer Malaka vom Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen am Donnerstag, 8. Mai, um 19 Uhr im Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5. Der Eintritt ist frei.
</p><p>Das Wissenschaftsjahr 2014 – „Die Digitale Gesellschaft“ – stellt die Frage, wie wir uns durch die Digitalisierung als Einzelner und als Gesellschaft verändern. Es wird jedes Jahr gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und Wissenschaft im Dialog ausgerichtet. Dazu gehört auch die Dialogreihe „Wissenschaft kontrovers“, in der Bürger auf Augenhöhe mit Experten diskutieren und ihr Feedback direkt an die Forschung weitergeben. Zur bundesweiten Auftaktveranstaltung stellen die Professoren Armin Dekorsy, Experte für Kooperative Kommunikationstechnologien, und Rainer Malaka, Experte für intelligente mobile Systeme an der Universität Bremen, ihre Positionen in einer so genannten <span lang="en">Fishbowl</span>-Diskussion im Haus der Wissenschaft vor. Dabei wird das klassische frontale Vortragsformat aufgebrochen. Die <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>-Professoren sitzen mit Moderator Jan Oliver Löfken in der Saalmitte, das Publikum im Kreis um sie herum.
</p><p>Und dies ist das Thema: Die digitale Revolution scheint unaufhaltsam, unser Wissen vermehrt sich explosionsartig. Arbeit wird immer effizienter und dank digitaler Technik entstehen neue Kultur- und Wertschöpfungsansätze. Die Entwicklung birgt viel Potenzial, wirft aber auch viele Fragen auf: Wie verändert sich unsere Identität? Wie sichern wir unsere Privatsphäre? Ist aufgrund solcher Zweifel das Ende der digitalen Revolution absehbar oder wird sie immer weiter voranschreiten? Welche Prognosen lassen sich aus den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen für die Zukunft ableiten? Um diese und weitere Fragen soll es in der <span lang="en">Fishbowl</span>-Diskussion gehen.
</p><p>Informationen: <a href="http://www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/diskussionsreihe-wissenschaft-kontrovers" target="_blank" rel="noreferrer">www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/diskussionsreihe-wissenschaft-kontrovers</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik/Informatik<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI)<br>Prof. Dr. Rainer Malaka<br>Tel: 0421 218 64091<br>E-Mail: <a href="mailto:malaka@informatik.uni-bremen.de">malaka@informatik.uni-bremen.de</a></p><p>Knut Köstergarten<br>Tel.: 0421 3800353<br>mobil: 0176 28059267<br>E-Mail: <a href="mailto:koestergarten@wortpiraten.de">koestergarten@wortpiraten.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 07 May 2014 14:31:00 +0200</pubDate>
                            <title>Extrem heiße Forschung: Kristalle züchten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/extrem-heisse-forschung-kristalle-zuechten-1</link>
                            
                            <description>Uni Köln schenkt Uni Bremen eine spezielle Züchtungsanlage / Einweihung am 14. Mai 2014</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 138 / 7. Mai 2014 RO<br><br>Geschenke zwischen Universitäten sind eher ungewöhnlich. Umso bedeutender ist die Schenkung der Universität Köln an die Universität Bremen: eine Kristallzüchtungsanlage im Wert von einer halben Million Euro. Mit dieser Anlage (eine sogenannte Czochralski-Anlage und drei Anlagen nach dem "Top Seeded Solution Growth"-Verfahren) können reine, kristalline Materialien künstlich hergestellt werden. Bundesweit gibt es nur etwa ein Dutzend solcher Labore. Die Schenkung erfolgte bereits zu Jahresbeginn – jetzt sind die Geräte nach dem Abschluss der Aufbauten betriebsbereit. Die feierliche Einweihung findet am Mittwoch, dem 14. Mai 2014, um 16 Uhr im Geogebäude, Raum 0340 statt. Den Festvortrag „Crystal Growth in Materials Science and Engineering” hält Professor Manfred Mühlberg vom Institut für Kristallographie der Universität zu Köln, der maßgeblich an der Schenkung beteiligt war.<br><br>„Die Schenkung basiert auf der langjährigen Kooperation beider Universitäten. Wir haben viele Projekte zur Ionenleitung von Kristallen gemeinsam mit den Kölner Kollegen durchgeführt“, erläutert Professor Reinhard X. Fischer, Kristallograph im Fachbereich Geowissenschaften der Universität Bremen. Er ist gemeinsam mit Manfred Mühlberg Initiator der Transaktion. Mit der Kristallzüchtungsanlage können in Bremen nun erstmals Kristalle beispielsweise für die Laseroptik oder Referenzkristalle für petrologische Modellsysteme hergestellt werden. Die Kristalle können aus der Schmelze bei Temperaturen bis nahezu 2000°C gezogen werden. Die Schmelze enthält die chemischen Elemente, die den neuen Kristall bilden sollen. Zur Züchtung von Kristallen für optische Messungen wurde der bisherige Laborleiter in Köln, <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Manfred Burianek, im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierten Vorhabens gewonnen . 
</p><h3>Rubine und Granate</h3><p>„Wir werden in Bremen künftig Kristalle mit bestimmten Eigenschaften herstellen. In einem von der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> unterstützen Projekt liegt der Schwerpunkt unserer Forschung auf den optischen Eigenschaften der Kristalle. Gleichzeitig stellen wir in einem anderen Projekt Kristalle mit multiferroischen Eigenschaften her. Hier liegt der Forschungsschwerpunkt auf den magnetischen Eigenschaften“, erklärt Fischer. „Mit der neuen Anlage könnte man sicherlich auch wunderschöne Kristalle herstellen, wie beispielsweise künstliche Rubine oder Granate. Das ist allerdings nicht unser Forschungsauftrag“.
</p><h3>Das Verfahren:</h3><p>Das Czochralski-Verfahren wurde 1918 vom Polen Jan Czochralski entdeckt. In einem Tiegel befindet sich die Schmelze eines bestimmten Materials, beispielsweise Silizium als Halbleiter oder auch ein Oxid. Von oben wird ein langsam rotierender Metallstab mit aufgesetztem Keimkristall in die Schmelze getaucht, langsam wieder nach oben gezogen, ohne dass der Kontakt zur Schmelze abreißt. Durch die Abkühlung des langsam herausgezogenen Keimes erstarrt die anhaftende Schmelze. Langsam heißt hier: „Wir ziehen rund 1 mm Kristall pro Stunde aus dem Tiegel. Bei zähflüssigerer Schmelze kann es aber auch nur 0,25 mm sein. Durch Variation von Ziehgeschwindigkeit und Temperatur wächst der Kristall. Das dauert in der Regel einige Tage. Das Prinzip gleicht dem des Kerzen ziehens“, erläutert <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Manfred Burianek. „Wenn der Ofen auf höchster Temperatur läuft, ist die Schmelze extrem heiß und blendend weiß, ähnlich wie die Sonne, so dass man nur durch einen Filter hineinschauen darf. Daher benutzen wir eine spezielle Kamera zur Kontrolle des Züchtungsprozesses.“<strong><br></strong></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong>&nbsp; Medienvertreter sind zur Einweihungsveranstaltung herzlich eingeladen! Sie können digitales Bildmaterial in der Uni-Pressestelle unter <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; anfordern. <br><br>Weitere Informationen<br>Universität Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Reinhard X. Fischer<br>Telefon: 0421 218 65160<br>E-Mail: <a href="mailto:rfischer@uni-bremen.de">rfischer@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.geo.uni-bremen.de/page.php?pageid=57" target="_blank" rel="noreferrer">www.geo.uni-bremen.de/page.php?pageid=57</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 08 May 2014 10:54:00 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen lädt zu öffentlichem Vortrag über den Klimawandel im Alpenraum ein</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-laedt-zu-oeffentlichem-vortrag-ueber-den-klimawandel-im-alpenraum-ein-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 141 / 8. Mai 2014 KG
</p><p>Das Institut für Geographie der Universität Bremen lädt am Mittwoch, 14. Mai, zu einem öffentlichen Vortrag im Rahmen des Bremer Geographischen Kolloquiums ein. Professor Martin Grosjean, Direktor des Oeschger-Zentrums für Klimaforschung der Universität Bern, spricht zum Thema „Klimawandel im Alpenraum: Ein Beitrag der Wissenschaft zur Lösung eines gesellschaftlichen Problems“. Der Vortrag beginnt um 18 Uhr im Kleinen Hörsaal „Keksdose“ (HS 1010) der Universität Bremen.
</p><h3>Zum Inhalt des Vortrags:</h3><p>Die Alpen sind Lebensraum für Millionen Menschen und zugleich eine beliebte Ferienregion für ganz Europa. Bedingt durch den Gebirgscharakter ist das zentraleuropäische Hochgebirge ein besonders empfindliches Ökosystem und reagiert dramatisch auf die globale Klimaerwärmung. Temperaturtrends in den vergangenen Jahrzehnten wirkten sich in den Alpen mehr als doppelt so stark aus wie auf den Mittelwert der Erde. Der Gletscherschwund und Veränderungen im Wasserhaushalt haben Auswirkungen auf Land- und Forstwirtschaft, die ihrerseits einhergehen mit Naturgefahren. Das hat Folgewirkungen auf den Tourismus und die Gesundheit der Menschen. Die Wissenschaft steht daher vor großen Herausforderungen. Quantitative Aussagen müssen getroffen werden, um insbesondere Zukunftsprojektionen für Klima-Modelle zu erstellen. Erst dadurch gelingt es, sinnvolle Szenarien für nachhaltige Lösungen aufzuzeigen und das politisch verankerte Vorsorgeprinzip umzusetzen. Als Folge des Klimawandels spielen extreme Wetterereignisse eine besondere Rolle. Sie sind wissenschaftlich schwierig zu erfassen. Ihr Eintreffen ist kaum vorhersagbar und der ursächliche Zusammenhang mit der globalen Erwärmung ist schwer zu belegen. Aber es sind genau diese Extremereignisse, die gesellschaftliche und politische Prozesse auslösen und die nachweislich die Anpassungsprozesse an den Klimawandel entscheidend beeinflussen. So stellt sich schließlich die Frage, ob eine komplexe Entscheidungsfindung in einer direkten Demokratie den Herausforderungen des Klimawandels gewachsen ist.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Geographie<br>Prof. Dr. Bernd Zolitschka<br>Tel. (direkt): 0421 218 67150<br>Tel. (Sekr.): 0421 218 67152<br>E-Mail: <a href="mailto:zoli@uni-bremen.de">zoli@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.geographie.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.geographie.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 20 Jun 2014 13:44:00 +0200</pubDate>
                            <title>Nachhaltigkeitstage an der Uni Bremen: Recycling- und Spendenaktionen, Kleidertausch, Poetry Slam und mehr</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/nachhaltigkeitstage-an-der-uni-bremen-recycling-und-spendenaktionen-kleidertausch-poetry-slam-und-mehr-1</link>
                            
                            <description>Organisatoren laden am 24. und 26. Juni zu zahlreichen Aktionen auf dem Uni-Campus ein / Unterstützung von Kellner &amp; Stoll Stiftung für Klima und Umwelt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 209 / 20. Juni 2014 JS
</p><p>Wer kennt das nicht: Eine alte Brille wird nicht mehr gebraucht und liegt im Schrank, daneben das langjährig genutzte Handy, das vom <span lang="en">iPhone</span> verdrängt wurde. Zum Wegwerfen zu schade, aber wohin damit? Eine Lösung bieten die Nachhaltigkeitstage an der Universität Bremen. Am Dienstag, 24., und Donnerstag, 26. Juni 2014, gibt es zahlreiche Aktionen, wie Recycling- und Spendenstationen, Kleidertausch, <span lang="en">Poetry Slam</span> und ein Quiz zum Thema Klimaschutz sowie zahlreiche Info-Stände. Organisatoren sind die Umweltkoordinatorin der Universität Bremen, <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Doris Sövegjarto, der Wirtschaftswissenschaftler Professor <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Georg Müller-Christ und die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit der Uni Bremen. Finanzielle Unterstützung erhalten sie von der Kellner &amp; Stoll Stiftung für Klima und Umwelt. Anlass der Aktionen ist die bundesweite Nachhaltigkeitswoche, ausgerufen vom Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung. Ziel an der Uni ist es, Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Themen wie Energie sparen, Mobilität und das Umweltmanagementsystem der Universität zu informieren und sie darüber hinaus zum Mitmachen anzuregen.
</p><h3>An beiden Tagen Recycling- und Spendenmöglichkeiten</h3><p>An beiden Tagen kann man alte Brillen an die Organisation „Brillen ohne Grenzen“ spenden, die diese zur weiteren Verwendung in Entwicklungsländer schicken. Für alte Handys gibt es ein umweltfreundliches Recycling. Anlaufstelle ist am Dienstag ein Stand an der Mensa auf dem Boulevard und Donnerstag vor der Glashalle.
</p><h3>Dienstag: <span lang="en">Poetry Slam</span> mit Studierenden des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft</h3><p>Am Dienstag, 24. Juni 2014, treten Studierende des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft beim „Klimaschutz-<span lang="en">Poetry-Slam</span>“ gegen Profi-Slammer an. Beginn ist um 18.30 Uhr im großen Hörsaal der Keksdose, Einlass ist ab 18 Uhr, der Eintritt frei. Unterstützt wird die Aktion vom Bremer Slammer Filet.
</p><h3>Donnerstag: Kleidertausch, Quiz und Infostände im GW2</h3><p>Bei der Kleidertauschparty am Donnerstag, 26. Juni um 16 Uhr, können im GW2 alte gegen neue Kleider getauscht werden. Die Organisatoren bitten, die „alten“ Sachen von 10 bis 14 Uhr im GW2 unter den Treppen abzugeben. Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail: <a href="mailto:nachhaltigkeitstage2014@gmail.com">nachhaltigkeitstage2014@gmail.com</a> . Die Aktion gegen Ressourcenverschwendung wird unterstützt vom Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz), der Bremer Co-Werkstatt “Kalle” und dem Bremer Online-Magazin “Die Glucke”.<br><br>Ebenfalls am Donnerstag, den 26. Juni von 9 bis 15 Uhr neben der Glashalle informieren lokale Organisationen wie das Bremer biz, der BUND, Brot für die Welt, energiekonsens und weitere über Nachhaltigkeitsmaßnahmen. Beim Klima-Quiz können Besucher außerdem attraktive Preise gewinnen.<br><br>Weitere Informationen unter <a href="http://www.facebook.com/nachhaltigkeitstage2014" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/nachhaltigkeitstage2014</a>&nbsp; .<br>Hier gibt es auch Filme zu den Aktionstagen an der Uni Bremen: <br><a href="https://www.facebook.com/photo.php?v=652367088182189" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.facebook.com/photo.php?v=652367088182189</a>&nbsp; (Kleidertauschparty)<br><a href="https://www.facebook.com/photo.php?v=653683734717191" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.facebook.com/photo.php?v=653683734717191</a>&nbsp; (Handys recyceln)<br><a href="https://www.facebook.com/photo.php?v=653037494781815" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.facebook.com/photo.php?v=653037494781815</a>&nbsp; (Brillen sammeln)<br><br><br><br>Kontakt:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Wirtschaftswissenschaft<br>Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit<br>Prof. Dr. Georg Müller-Christ<br>E-Mail: nachhaltigkeitstage2014@gmail.com<br>Telefon: 0421 218-618 13<br>www.va-bne.de <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 15 May 2014 14:15:00 +0200</pubDate>
                            <title>Best of 2013: Bremer Mathematiker Dmitry Feichtner-Kozlov auf Computing-Bestenliste</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/best-of-2013-bremer-mathematiker-dmitry-feichtner-kozlov-auf-computing-bestenliste-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 153 / 15. Mai 2014 RO
</p><p>Internationale Anerkennung der Bremer Mathematik: Zum zweiten Mal wurde jetzt von der amerikanischen Informatik-Gesellschaft „ACM“ eine Liste für die weltweit besten Publikationen im Bereich "Computing" erstellt. Die Liste „Best of 2013“ ist ziemlich umfassend, da es hier um das gesamte "Computing" geht. Das Buch des Bremer Mathematikprofessors Dmitry Feichtner-Kozlov “Distributed Computing Through Combinatorial Topology”, das er zusammen mit zwei Fachkollegen schrieb, hat es auf Platz 3 dieser Liste gebracht. Das ist umso beachtlicher, da es in dem Werk um grundlegende interdisziplinäre Forschung geht. Und mehr noch: Für einen Mathematiker ist es mehr als unüblich bei der „ACM“ eine Auszeichnung zu bekommen. ACM steht für Association for Computing Machinery und ist die erste in den USA gegründete Gesellschaft für Informatik - und mit 100.000 Mitgliedern auch die größte.
</p><p>Seit 2007 ist Dmitry Feichtner-Kozlov Hochschullehrer für Algebra und Geometrie im Fachbereich Mathematik/Informatik der Uni Bremen. Sein Arbeitsgebiet ist die diskrete Mathematik, die sich mit mathematischen Operationen über endliche oder zumindest abzählbar unendliche Mengen beschäftigt. Vor fünf Jahren hat er sich in die Welt des Computing - genauer: der Theorie der Berechnungen - vorgewagt, um mit mathematischen Modellen und geometrischen Räumen die Kommunikation von Netzwerken zu studieren. Seine Forschung zu Computing hat er mit Fördergeldern aus der Exzellenzinitiative betreiben können.
</p><h3>Wie kommunizieren Netzwerke miteinander?</h3><p>„Im Zeitalter des Internet ist die wichtigste Frage nicht mehr unbedingt „Wie schnell ist ein Rechner“ sondern vielmehr „Wie kommunizieren Computer miteinander“, meint Dmitry Feichtner-Kozlov. „In unserer Forschungsarbeit haben wir mathematische Modelle entworfen, um zu verstehen, wie Netzwerke miteinander reden. Bei zentralen Netzwerken ist das nicht so problematisch. Anders sieht es bei dezentralen Netzwerken aus – wenn die Rechner nicht miteinander kommunizieren können, kann es weitreichende und gefährliche Folgen haben.“
</p><p>Das betrifft beispielsweise die Flugsicherung: Für die Flugkoordination ist es wichtig, dass die einzelnen Radarsysteme und Computersysteme sich exakt verständigen können. „Wenn es hier zu Störungen in den Abläufen kommt, kann ein Flugzeugabsturz die Folge sein, das hat man 2002 bei der Flugzeugkollision in Überlingen in der Schweiz gesehen. Die Piloten erhielten widersprüchliche Instruktionen: der Tower gab eine bestimmte Flughöhe vor – das Antikollisionssystem im Flugzeug eine andere Höhe. Das Ergebnis war die Kollision, die 71 Menschen das Leben kostete. Auch wenn letztlich menschliches Versagen eine große Rolle spielte, kann eine exakte Kommunikation der Netzwerke untereinander solche Unfälle verhindern helfen. Hier Lösungen aus der diskreten Mathematik beisteuern zu können, empfinde ich wirklich als aufregend und bereichernd.“
</p><h3>Die wichtigsten Regeln werden ins System eingebrannt</h3><p>Dmitry Feichtner-Kozlov arbeitet mit Algorithmen und parallelen Berechnungen zu den Fragen: Welche Kommunikationsregeln sind die wichtigsten? Wie viele Nachrichten können schnell verarbeitet und neu berechnet werden? Wie erkennt das System die Reihenfolge? Was passiert, wenn eine Nachricht nicht ankommt? Die wichtigsten Parameter und Operationen werden in das System dann eingebrannt. „Unsere Aufgabe ist es, durch algebraische Topologie die Liste der Spezifikationen festzulegen“, erläutert der Mathematiker. „Für einen Programmierer ist es wichtig zu wissen, welche Regeln beim Bau eines Netzwerkes berücksichtigt werden müssen.“
</p><h3>„A big deal“</h3><p>Besonders spannend findet der Wissenschaftler die Forschung zu „Shared Memory Systemen“ – also der Umgang mit geteilten Speichern. „Das muss man sich wie ein Schwarzes Brett vorstellen. Wenn ich dort eine Nachricht hinhänge, kann der nächste das lesen, eine weitere Nachricht einstellen und für dritte verfügbar machen. Problematisch wird es, wenn zwei gleichzeitig etwas einstellen, aber nichts voneinander wissen und dennoch glauben, dass sie den neusten Stand haben. Für solche Probleme haben wir geometrische Räume konstruiert, um diese Eigenschaften zu studieren und Lösungen für die Praxis zu entwickeln.“
</p><p>Die internationale Beachtung, die das Buch erhält, kommt nicht von ungefähr: Die Modellberechnungen, die in der Forschungsarbeit vorgestellt werden, sind für den Bereich Computing bahnbrechend und können den Bereich komplett neu definieren. Amerikanische Kollegen haben dem Bremer Forscher mit den Worten „<span lang="en">A big deal</span>“ gratuliert.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik / Informatik<br>Prof. Dr. Dmitry Feichtner Kozlov<br>Tel.: 0421 218 63681<br>E-Mail <a href="mailto:dfk@math.uni-bremen.de">dfk@math.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.alta.uni-bremen.de/MMDC13/" target="_blank" rel="noreferrer">www.alta.uni-bremen.de/MMDC13/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11677</guid>
                            <pubDate>Fri, 09 May 2014 13:44:00 +0200</pubDate>
                            <title> Universität Bremen lädt ein zum Fachgespräch: „Mathematik spielend lernen“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-laedt-ein-zum-fachgespraech-mathematik-spielend-lernen-1</link>
                            
                            <description>Wissenschaftlerin gibt Einblicke in ein Projekt zur Entwicklung und Erprobung von Regelspielen für die mathematische Frühförderung
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 142 / 9. Mai 2014
</p><p>Seit 2006 veranstaltet das Arbeitsgebiet Elementar- und Grundschulpädagogik des Fachbereichs Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen die erfolgreiche Fachgesprächsreihe „Bildung von Anfang an“. Am Donnerstag, 15. Mai 2014, steht das frühe mathematische Lernen im Mittelpunkt. Professorin Elisabeth Rathgeb-Schnierer von der Pädagogischen Hochschule Weingarten präsentiert aktuelle Ergebnisse aus ihrem Forschungsprojekt, anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Der Vortrag ist für Kindergarten, Grundschule und Elternhaus interessant. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5.
</p><h3>Hintergrund:</h3><p>Elisabeth Rathgeb-Schnierer führt derzeit innerhalb einer binationalen Forschergruppe (Pädagogische Hochschule St. Gallen, Pädagogische Hochschule Weingarten, Universität Zürich) das Projekt Spielintegrierte mathematische Frühförderung „SpiMaF“ durch. 20 Spiele umfasst das Set, das zur arithmetischen Frühförderung samt differenzierter Handreichung entwickelt wurde. Jeweils in zehn Kitas in Deutschland, Österreich und Schweiz wurden die Sets über die Zeitspanne eines halben Jahres erprobt. Dabei bezieht sich das Forschungsinteresse auf das mathematische Potenzial der Spiele, die praxistaugliche Weiterentwicklung der Handreichung, die Spielbegleitung der pädagogischen Fachkräfte sowie die mathematischen Aktivitäten und Aushandlungsprozesse der Kinder.
</p><p>Im Vortrag wird zunächst ein Überblick über das Projekt gegeben. Die Vorstellung erster Ergebnisse umfasst dabei Aspekte wie Spielhäufigkeiten und die Einschätzung der Spiele durch die pädagogischen Fachkräfte. Anhand von Videobeispielen wird abschließend ein erster, exemplarischer Einblick in die mathematischen Aktivitäten der Kinder gewährt. In den Videobeispielen finden sich zahlreiche Anregungen, die sich in der eigenen Praxis – sowohl in der Kita als auch in Klasse 1 - hervorragend umsetzen lassen.
</p><h3><strong>Zur Person:</strong></h3><p>Elisabeth Rathgeb-Schnierer ist Grund- und Hauptschullehrerin, Professorin für das Lehren und Lernen von Mathematik an der oberschwäbischen Pädagogischen Hochschule Weingarten und Leiterin der Beratungsstelle für Kinder mit Lernschwierigkeiten in Mathematik. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Förderung flexibler Rechenkompetenzen bei allen Kindern, Umgang mit Heterogenität beim Mathematiklernen, Mathematische Bildung im Elementarbereich sowie Diagnostische Kompetenzen von Grundschullehrkräften im Bereich Arithmetik. Derzeit forscht sie im binationalen Verbundprojekt Spielintegrierte mathematische Frühförderung (SpiMaF).
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich 12, Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br>Arbeitsgebiet Elementar- und Grundschulpädagogik<br>Prof. Dr. Ursula Carle<br>Dr. Heike Hegemann-Fonger<br>Tel: 0421 218 69222<br>E-Mail: <a href="mailto:hege@uni-bremen.de">hege@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.fruehpaedagogik.uni-bremen.de/fachgespraeche" target="_blank" rel="noreferrer">www.fruehpaedagogik.uni-bremen.de/fachgespraeche</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11678</guid>
                            <pubDate>Mon, 12 May 2014 11:36:00 +0200</pubDate>
                            <title>„Mit guten Wünschen für Ihre Teilnahme am Feldzug“: Bremen und seine wissenschaftliche Bibliothek im Ersten Weltkrieg</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mit-guten-wuenschen-fuer-ihre-teilnahme-am-feldzug-bremen-und-seine-wissenschaftliche-bibliothek-im-ersten-weltkrieg-1</link>
                            
                            <description>Ausstellungseröffnung in der Bremischen Bürgerschaft am 13.Mai um 18 Uhr</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 144 / 12. Mai 2014 MM
</p><p>„Mit guten Wünschen für Ihre Teilnahme am Feldzug“: Mit diesem Satz endigte Henry Seedorf manchen Brief seit dem August 1914. Der Direktor der wissenschaftlichen Bibliothek Bremens forderte so Soldaten auf, ihre entliehenen Bücher zurückzugeben. Er zeigte damit die Selbstverständlichkeit, die der „erste totale Krieg“ für das alltägliche Leben hatte und die sich auch in der Sprache niederschlug. Die wissenschaftliche Bibliothek Bremens befand sich „im Krieg“: Die Zahl ihrer aktiven Nutzer nahm ab, die verbliebenen brachten andere Interessen mit. Dies traf auf veränderte Rahmenbedingungen, weniger Personal, die Frage, ob Ausländer zur Nutzung zugelassen werden sollten etc. Auch legte die Bibliothek seit Kriegsbeginn eine „Kriegssammlung“ an, in der die Bedeutung des Medienkrieges für zukünftige Generationen dokumentiert und archiviert werden sollte.
</p><h3>Staats? und Universitätsbibliothek Bremen lädt zur Ausstellung</h3><p>Eine Ausstellung der Staats? und Universitätsbibliothek Bremen befasst sich mit diesen und weiteren Aspekten ihrer Geschichte zwischen 1914 und 1918 und arbeitet dieses Kapitel erstmals auf. Interessierte sind zur Eröffnung am Dienstag, 13. Mai 2014, um 18 Uhr in die Bremische Bürgerschaft (Am Markt) herzlich eingeladen. Die Ausstellung wird in der Bürgerschaft bis zum 6. Juni 2014 zu sehen sein, anschließend wird sie bis zum 7. September 2014 in der Zentrale der Staats? und Universitätsbibliothek präsentiert. Der Eintritt ist frei.<br><br>Die Einführung in die Ausstellung werden Christian Weber, Präsident der Bremischen Bürgerschaft, und Maria Elisabeth Müller, Direktorin Staats? und Universitätsbibliothek Bremen, zu Beginn geben. Bei Interesse führen im Anschluss die Kuratorinnen Dr. Maria Hermes und Alla Keuten durch die Räumlichkeiten.
</p><h3>Weitere öffentliche Führungen Anfang Juni</h3><p>Weitere Führungen gibt es am Mittwoch, 4. Juni 2014, um 12 Uhr und Donnerstag, 5. Juni 2014, um 12 Uhr. Treffpunkt ist jeweils im Eingangsbereich der Bremischen Bürgerschaft. <br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Medienvertreter sind zur Ausstellungseröffnung herzlich eingeladen. Sie beginnt am Dienstag, 13. Mai 2014, um 18 Uhr in der Bremischen Bürgerschaft (Am Markt)<br><br><strong>Weitere Informationen</strong><br>Universität Bremen<br>Staats? und Universitätsbibliothek Bremen<br>Anke Winsmann<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 59572<br>E?Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11679</guid>
                            <pubDate>Mon, 12 May 2014 15:56:00 +0200</pubDate>
                            <title>Internationale Tagung der Universität Bremen widmet sich der Bedeutung von Matratze und Matrize</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/internationale-tagung-der-universitaet-bremen-widmet-sich-der-bedeutung-von-matratze-und-matrize-1</link>
                            
                            <description>Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen verschiedene Facetten zwischen Kunst und Architektur</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 143 / 12. Mai 2014 KG
</p><p>Eine internationale Tagung der Universität Bremen ist vom Donnerstag, 15. Mai, bis Sonntag, 18. Mai 2014 verschiedenen Konzepten von Kunst und Architektur rund um die Begriffe Matratze und Matrize gewidmet. Sie wird vom Forschungsfeld „wohnen+/-ausstellen“, einer Kooperation des Instituts für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik der Universität Bremen mit dem Mariann Steegmann Institut Kunst &amp; Gender ausgerichtet und findet im Gästehaus der Universität auf dem Teerhof statt.
</p><p>Im Mittelpunkt der interdisziplinären Tagung steht die Matratze, jenes Grundelement des Wohnens, auf dem die Menschen schlafen, lieben, faulenzen, träumen, gesunden und sterben. Die Matrize als Mutterform prägt, vervielfältigt, speichert, reproduziert und kopiert. Matratze und Matrize werden von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern als Medien und Mittler untersucht. Zu der Tagung werden hochkarätige Gäste aus Kalifornien, Kanada, Österreich und Deutschland erwartet. Konzipiert wurde der viertägige wissenschaftliche Austausch von den Leiterinnen des Forschungsfeldes „wohnen+/-ausstellen“, Professorin Irene Nierhaus und Dr. Kathrin Heinz. Die Vorträge behandeln so unterschiedlicheThemen wie den Haftraum einer Justizvollzugsanstalt, das Playboy-Bett, das Recht auf Obdach, das Neue Wohnen in der Weimarer Republik, Messie-Matratzen, das Bett als Arbeitsort und den Blick unter die Matrize. Die transdisziplinäre Debatte wird Beiträge aus Kunst, Architektur, visueller Kultur und Theorie umfassen.
</p><p>Das ausführliche Programm ist zu finden unter: <a href="http://www.mariann-steegmann-institut.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mariann-steegmann-institut.de;</a><a href="http://www.kunst.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.kunst.uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik<br>Mariann Steegmann Institut Kunst &amp; Gender<br>Katharina Eck<br>Tel.: 0421 218 69711<br><a href="mailto:katharina.eck@msi.uni-bremen.de">katharina.eck@msi.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11680</guid>
                            <pubDate>Tue, 13 May 2014 10:18:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Forscher an CeMAT-Highlight beteiligt: Neue Entwicklungen in Live-Logistikkette erleben</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-forscher-an-cemat-highlight-beteiligt-neue-entwicklungen-in-live-logistikkette-erleben-1</link>
                            
                            <description>Vom 19. bis 23. Mai zur Weltleitmesse der Intralogistik in Hannover: BIBA präsentiert neue Systeme bei Sonderschau „Innovative Logistiklösungen“ in Halle 27</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 145 / 13. Mai 2014 SC<br><br>Gleich mehrfach ist das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH an der Universität Bremen – auf der Weltleitmesse der Intralogistik CeMAT in Hannover vertreten. Vom 19. bis 23. Mai stellt es dort im Rahmen der neuen CeMAT-Sonderschau „Innovative Logistiklösungen“ zwei neue Systeme vor. Die Schau bildet eine Live-Logistikkette ab und zeigt, wie Einzellösungen in komplexe Prozessfolgen integriert werden können. Auch zum begleitenden Forum bietet das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr> Fachbeiträge.
</p><h3>Neue und außergewöhnliche Demonstrationen</h3><p>Die Sonderschau wird von der Deutschen Messe als das CeMAT-Highlight angekündigt, denn es ist eine neue und außergewöhnliche Demonstration aktueller Entwicklungen. Mit entscheidenden Ideen auch aus dem <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr> wurde diese Form der Präsentation realisiert. Mehr als 40 Aussteller aus Wissenschaft und Wirtschaft haben sich zur CeMAT nun dafür zusammengefunden: In Halle 27 zeigen sie auf rund 2.000 Quadratmetern nicht nur isoliert einzelne Module, sondern sie präsentieren sie in ihrem Zusammenspiel.<br><br>Statt auf Insellösungen zu setzen, bedarf es heute ganzheitlicher Konzepte. Entsprechend zeigt die Sonderschau die Waren- und Informationsflüsse in ihren übergeordneten Zusammenhängen. Sie ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Der erste Teil, in dem das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr> vertreten ist, beschäftigt sich mit den Prozessen vom Seehafen bis zur Einlagerung einzelner Produkte, der zweite Teil betrachtet die Prozesse von der Kommissionierung bis hin zur Auslieferung der Produkte.
</p><h3>Neuartige Fördertechnik und automatische Entladeeinheit</h3><p>Mit dem System „Celluveyor“ präsentieren die Forscher in der <span lang="en">Live</span>-Logistikkette eine neuartige, omnidirektionale Fördertechnik. Sie ist in der Lage, mehrere Objekte gleichzeitig auf beliebigen Bahnen zu bewegen und kann zum Beispiel als Ausschleuser, Sorter oder zur Erstellung von Paketlagen für Palettieranlagen eingesetzt werden.
</p><h3> Roboterprototyp entlädt Kaffeesäcke aus Container</h3><p>In der Sonderschau arbeitet auch ein Roboterprototyp, der automatisch Kaffeesäcke aus einem Container entladen kann. Die Kombination von Standartkomponenten mit neu entwickelten Hard- und Softwaresystemen ermöglicht die Bewältigung dieser schwierigen Aufgabe. Dieser Demonstrator ist eine Entwicklung aus dem <abbr title="Europäische Union" lang="de">EU</abbr>-Projekt „RobLog“, an dem neben dem <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH" lang="de">BIBA</abbr> sechs weitere Partner beteiligt sind. Die Besonderheit des Systems zur automatisierten Entladung von standardisierten Ladungsträgern liegt in der Erkennung und Handhabung von Stückgütern.<br><br>Darüber hinaus stellen die Bremer Logistikforscherinnen und -forscher auf der CeMAT das neue modulare Weiterbildungsangebot „RobidLog“ vor. Mit seinem inhaltlichen Fokus auf dem Einsatz von Robotik in der Logistik fördert es die Entscheidungs- und Fachkompetenz in den Betrieben. Dabei richtet es sich sowohl an die Fachkräfte als auch an die Führungsebene in Unternehmen.
</p><h3>„Kieserling Stiftung Logistics Forum“ mit Beiträgen zur Sonderschau</h3><p>Ergänzt wird die Sonderschau durch das „Kieserling Stiftung Logistics Forum“, an dem sich auch zwei <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>-Wissenschaftler mit Vorträgen beteiligen. Der Beitrag von <abbr title="Diplom" lang="de">Dipl.</abbr>-<abbr title="Ingenieur / Ingenieurin" lang="de">Ing.</abbr> &amp; <abbr title="Patent">Pat.</abbr>-<abbr title="Ingenieur / Ingenieurin" lang="de">Ing.</abbr> Claudio Uriarte trägt den Titel „Celluveyor – Modulares Fördersystem auf Basis von omnidirektionaler Antriebstechnik“. Er erläutert unter anderem das neuartige Konzept, das seiner Entwicklung zugrunde liegt. Der Beitrag von <abbr title="Diplom" lang="de">Dipl.</abbr>-Informatiker Heiko Duin beschäftigt sich mit „<span lang="en">Serious Gaming in Logistik</span> und Produktion“. Er beantwortet die Frage, wie sich effektiv und zudem kostengünstig sowie zeitsparend Wissen in Unternehmen auf- und ausbauen lässt. Anhand realer Situationen lernen die Beschäftigten im Spiel unter anderem, Situationen einzuschätzen und Entscheidungen zu treffen.<br><br>Auf der CeMAT beginnt das BIBA auch mit den Erhebungen zu seiner deutschlandweiten Studie <span lang="en">„RoboScan</span>‘14“. 2007 startete das Institut die Studienreihe zum Thema Robotertechnologien in der Logistik und führt die Untersuchungen seitdem im Zwei- bis Dreijahresrhythmus durch. Die von der Kieserling Stiftung geförderte Studie wird in Kooperation mit dem Bremer Unternehmen ISEIC Pfeffermann Consulting durchgeführt. Der Schwerpunkt der aktuellen <span lang="en">RoboScan</span>-Studie lautet: „Autonome Roboter – Kooperation zwischen Mensch und Maschine“.<em></em><em> (Text: Sabine Nollmann</em>)
</p><p><strong></strong></p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>Fotos zur Pressemitteilung finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/pressemitteilungen.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/pressemitteilungen.html</a>&nbsp; oder erhalten sie über Sabine Nollmann (Mobil: 0170 904 11 67) oder E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de">mail@kontexta.de</a>)<br><br><strong>Weitere Informationen und Ansprechpartner:</strong><br>www.biba.uni-bremen.de ; <a href="http://www.roblog.eu" target="_blank" rel="noreferrer">www.roblog.eu</a><br>Prof. Dr.-Ing. Klaus-Dieter Thoben (Institutsleiter BIBA)<br>Telefon: 0421 218-500 05, E-Mail: <a href="mailto:tho@biba.uni-bremen.de">tho@biba.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br>Dipl.-Ing. Ann-Kathrin Rohde (BIBA)<br>Mobil: 0176 20 90 83 07, E-Mail: <a href="mailto:rod@biba.uni-bremen.de">rod@biba.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Tue, 13 May 2014 12:46:00 +0200</pubDate>
                            <title>„Intelligenter Container“ der Universität Bremen steht im Mittelpunkt einer aktuellen Publikation der Royal Society</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/intelligenter-container-der-universitaet-bremen-steht-im-mittelpunkt-einer-aktuellen-publikation-der-royal-society-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 146 / 13. Mai 2014 KG
</p><p>Seit zehn Jahren arbeiten Forscher der Universität Bremen interdisziplinär am „intelligenten Container“. Eine genaue Überwachung von Kühltransporten soll dafür sorgen, dass Verluste in der Lebensmittelkette deutlich reduziert werden können. Unter Leitung des Instituts für Mikrosensoren-, aktoren und –systeme (IMSAS) des Fachbereichs Physik/Elektrotechnik sind das Microsystems Center Bremen (MCB) und der Forschungsverbund Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics (LogDynamics) der Universität Bremen beteiligt.
</p><p>Die Bremer Forscher haben nun eine seltene wissenschaftliche Ehre erfahren. Die „Philosophical Transactions A“ der Londoner Royal Society, eine der renommiertesten und ältesten wissenschaftlichen Zeitschriften, widmet dem Thema der Lebensmittellogistik eine ganze Ausgabe und hat die Bremer Teams mit der Herausgabe betraut. Die Philosophical Transactions erscheinen seit 1665. Die Zeitschrift ist eine wichtige Lektüre für Mathematiker, Physiker, Ingenieure und andere Naturwissenschaftler. „Nach Abschluss eines aufwändigen Industrie-Projektes im vergangen Jahr war es nun endlich an der Zeit, die aufgezeichneten Daten noch einmal gründlich wissenschaftlich aufzuarbeiten und mit internationalen Experten zu diskutieren“, so Reiner Jedermann, Forscher im Bremer LogDynamics Verbund. Herausgekommen ist ein Heft mit zehn Beträgen - zur Hälfte aus dem Projekt der Universität Bremen, zur anderen Hälfte mit Artikeln von Lebensmitteltechnologen und Sensoranwendern aus den <abbr title="United States of America" lang="en">USA</abbr>, Schweden, Belgien, Frankreich und Südafrika. Die vorgestellten Fallstudien umfassen den Transport von Bananen, Brombeeren und verschiedener Fleischprodukte auf dem Land- und Seeweg.
</p><p>Das Heft ist ab sofort online verfügbar <a href="http://rsta.royalsocietypublishing.org/site/2014/2017.xhtml" target="_blank" rel="noreferrer">http://rsta.royalsocietypublishing.org/site/2014/2017.xhtml</a>, die Druckversion erscheint am 13. Juni 2014.
</p><h3>Hintergrund zum „Intelligenten Container“:</h3><p>Weltweit verderben ein Drittel aller Lebensmittel, bevor sie zum Verbraucher gelangen. Ein erheblicher Anteil davon entfällt auf Verluste entlang der Lieferkette. Eine durchgängige Temperaturüberwachung ist bisher nur eingeschränkt möglich. Gemessen wird nur die Luft-, aber nicht die Warentemperatur. Mit Barcodes und Funkchips können zwar der Lieferweg und die korrekte Zustellung der Waren überwacht werden, aber nicht deren Zustand. Aufgrund von unterschiedlichen Erntebedingungen, dem Zeitpunkt bis zum Beginn der Kühlung und lokalen Abweichungen im Kühlcontainer oder Fahrzeug, sind Veränderungen der Qualität bei frischen Lebensmitteln unvermeidbar. Durch ein Netzwerk aus bis zu 20 Funksensoren ist es nun möglich, die Temperatur direkt in der Verpackung zu messen. Anhand biologischer Modellrechnungen kann auf die Resthaltbarkeit geschlossen werden. Spezialsensoren für das Gas Ethylen liefern zusätzliche Informationen zur Warenqualität.
</p><p>Während der Projektlaufzeit wurde die Funktionsfähigkeit des Systems durch mehrere Testtransporte in einem Prototyp des „Intelligenten Containers“ belegt. Ein Beispiel, das auch im aktuellen Heft der „Philosophical Transactions A“ nachzulesen ist, ist der Seetransport von Bananen im Container von Costa Rica nach Europa. Dabei wurden Hunderte von Temperaturkurven aufgezeichnet. „Durch ein Modell des Kühlvorganges verstehen wir jetzt besser, welche Bedingungen zu einer Gefährdung führen“, so Jedermann. „Die entstehende Wärme kann dann nicht mehr abgeführt werden und die Bananen fangen vorzeitig an zu reifen.“ Anhand eines biologischen Modells kann der Container berechnen, wie viele Tage verbleiben, bis die Bananen spätestens in die Reifekammer müssen und eine entsprechende Nachricht per Satellit versenden. Somit können die Prozesse an Land besser geplant werden. „Zukünftig werden Fruchtcontainer mit Ethylen-Sensoren ausgestattet sein,“ so Steffen Janssen, Experte für Gassensorik am Microsystems Center Bremen (MCB). Gegenwärtig konkurrieren drei unterschiedliche Messprinzipien um die erste kommerzielle Anwendung von hochauflösender Ethylen-Messung. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass eine technische Lösung in Kürze verfügbar sein wird. Wir hoffen natürlich, dass es unser miniaturisierter Gas-Chromatograph sein wird, der als erster den Durchbruch schafft.“
</p><h3>Neues Projekt: Schimmelpilz</h3><p>Es gibt aber auch neue wissenschaftliche Herausforderungen. „Die nächste ungelöste Messaufgabe werden Schimmelpilze sein“, sagt Professor Walter Lang, Sprecher des Microsystems Center Bremen (MCB). In einer neuen Initiative, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) unterstützt wird, entwickelt das Microsystems Center Bremen derzeit ein Sensorsystem, das während des Transports auf See den beginnenden Befall von Lebensmitteln mit Schimmelpilzen feststellen wird.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br>Institut für Mikrosensoren, -aktoren und -systeme (IMSAS)<br>Dr. Reiner Jedermann<br>Tel.: 0421 218 62603<br>E-Mail: <a href="mailto:rjedermann@imsas.uni-bremen.de">rjedermann@imsas.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.intelligentcontainer.com" target="_blank" rel="noreferrer">www.intelligentcontainer.com</a><br><a href="http://rsta.royalsocietypublishing.org/site/2014/2017.xhtml" target="_blank" rel="noreferrer">http://rsta.royalsocietypublishing.org/site/2014/2017.xhtml</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 13 May 2014 13:16:00 +0200</pubDate>
                            <title>Staats-und Universitätsbibliothek Bremen stellt digitale Aufbereitung historischer Adressbücher vor</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/staats-und-universitaetsbibliothek-bremen-stellt-digitale-aufbereitung-historischer-adressbuecher-vor-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 148 / 13. Mai 2014 KG
</p><p>Die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB) hat jetzt Bremens historische Adressbücher digitalisiert. Beginnend mit dem ersten nachgewiesenen Adressbuch von 1794 bis ins Jahr 1955 wurden die Bücher für die Suche online aufbereitet. Damit bietet sich im Portal der digitalen Sammlungen (<a href="http://(http://brema.suub.uni-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://brema.suub.uni-bremen.de/)</a> allen Interessierten über das Internet ein kostenfreier Zugang zu mehr als 120.000 Seiten einzigartigen historischen Materials.
</p><p>In einer öffentlichen Veranstaltung im Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, wird das Projektergebnis an diesem Freitag, 16. Mai, 16.30 Uhr, im Olberssaal vorgestellt. Der Eintritt ist frei.
</p><h3>Adressbücher als Quelle bremischer Geschichtsschreibung</h3><p>Wer sich mit Familienforschung oder mit Stadt- und Häusergeschichte Bremens befasst, der kommt an den historischen Adressbüchern Bremens nicht vorbei. Mithilfe der über 150 Jahre dokumentierten Einwohnerverzeichnisse lassen sich Angaben zu Personen, ihren Wohnorten und den von ihnen ausgeübten Berufen verfolgen. Die Straßenverzeichnisse geben Hinweise zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung einzelner Quartiere. Der Wandel des politischen und sozialen Lebens in der Hansestadt wird über die zeitgenössischen Behörden-, Vereins- und Gewerbeverzeichnisse reflektiert. Weitere Übersichten (Schiffs- und Ladungslisten, Gebührenordnungen, Abgabenverzeichnisse) lassen die digitalisierten Adressbücher zu einer unverzichtbaren Quelle bremischer Geschichtsschreibung werden. In der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen und im Staatsarchiv Bremen, das als Kooperationspartner des Projektes beteiligt war, zählen die historischen Adressbücher zu den meist benutzten regionalen Beständen.
</p><h3>Ablauf der Veranstaltung:</h3><p>Maria Elisabeth Müller, Direktorin der SuUB, wird die Gäste begrüßen. Anschließend führt Projektleiter Thomas Lietz in die Aufarbeitung der digitalen Adressbücher ein. Vorträge halten Christa Lütjen vom Verein „Die Maus", Dr. Jesper Zedlitz, Verein für Computergenealogie, und der Zeithistoriker Dr. Karl-Ludwig Sommer. Die Moderation übernimmt&nbsp; die Journalistin Gaby Schuylenburg, Vorsitzende des Freundeskreises der SuUB. Wer Lust zum Stöbern hat, kann außerdem bei einem Preisausschreiben mitmachen, es gibt Unikate aus der hauseigenen Buchbinderei zu gewinnen. Die Rätselfragen stehen ab dem 16. Mai auf der Bibliotheks-Webseite: <a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.suub.uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br>Anke Winsmann<br>Referentin für Öffentlichkeitsarbeit<br>Tel.: 0421 218 59572<br>E-Mail: <a href="mailto:winsmann@suub.uni-bremen.de">winsmann@suub.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.suub.uni-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.suub.uni-bremen.de/</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 14 May 2014 10:27:00 +0200</pubDate>
                            <title> 21. Mai: Uni Bremen lädt zum 3. International Day</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/21-mai-uni-bremen-laedt-zum-3-international-day-1</link>
                            
                            <description>Von 12 bis 17 Uhr gibt es in der Glashalle einen Mix aus kulinarischen Köstlichkeiten, Tanz, Musik sowie Info-Ständen-und Sessions zu Auslandsaufenthalten, Sprachkursen und den weltweiten Kooperationen der Uni
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 149 / 14. Mai 2014 MM
</p><p>Sie stammen aus Amerika, Asien, Afrika, Europa und Asien und haben eins gemeinsam: ein Studium an der Universität Bremen. Mittlerweile gibt es unter den rund 2.000 ausländischen Studierenden 16 internationale Communities, die sich auf dem Campus kulturell und sozial engagieren. Zusammen mit dem International Office und anderen universitären Einrichtungen laden sie am Mittwoch, 21. Mai 2014, zum 3. International Day ein. Unter dem Motto: „Die Glashalle wird zum Flughafen“ gibt es dort von 12 bis 17 Uhr Jam-Sessions, Musik- und Tanzaufführungen sowie eine Vielfalt an internationalen kulinarischen Köstlichkeiten. Zudem kann man sich über Auslandsaufenthalte, Sprachkurse und die internationalen Kooperationen der Universität Bremen informieren. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.
</p><p>Der International Day findet seit 2012 einmal im Jahr statt. In diesem Jahr wird er an dem von der UNESCO initiierten „Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung“ durchgeführt. <a href="/3950" title="TEXT, Flyer I-Day final, Flyer_I-Day_final.pdf, 466 KB" class="/download">Das Programm finden Sie hier.</a></p><h3>Internationaler Campus</h3><p>An der Uni Bremen studieren 20.000 Studierende aus 120 Ländern. Zahlreiche junge und renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen aus dem Ausland nach Bremen, um zu forschen und zu lehren. Der Erfolg in der Exzellenzinitiative wird diese Entwicklung in den nächsten Jahren noch verstärken. Denn durch die zusätzlichen finanziellen Mittel kommen laufend neue internationale Forscherinnen und Forscher an die Uni. „Uns liegt es besonders am Herzen, unseren internationalen Mitgliedern – ob vorübergehende Gäste, Studierende oder festes Personal – optimale Unterstützung zu bieten“, sagt die Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität, Professorin Yasemin Karaka?o?lu.
</p><h3>Weltweit über 500 Kooperationspartner</h3><p>Das internationale Netzwerk der Universität Bremen umfasst mehr als 500 Kooperationspartner, an denen Studierende ihren Auslandsaufenthalt absolvieren und Wissenschaftler forschen und lehren können. Mit einigen Kooperationspartnern – den sogenannten strategischen Partnern – wird die Zusammenarbeit gezielt und auf breiter Basis ausgebaut. Zu den wichtigsten Schwerpunkten der Bremer Kooperationen gehören die USA und Kanada, China, Indien, die Türkei und das südliche Afrika.
</p><p>Weitere Informationen zum Thema Internationalisierung gibt es auf der Uni-Website unter www.uni-bremen.de/international sowie im aktuellen Uni-Jahrbuch www.uni-bremen.de/jahrbuch/jahresthema und der Online-Zeitung BUS aktuell www.uni-bremen.de/bus-aktuell/international.
</p><p><strong>Kontakt:<br></strong>Universität Bremen<br><span lang="en">International Office<br></span><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Jutta Paal<br>Telefon: +49 421 218-60363<br>E-Mail: <a href="mailto:jutta.paal@uni-bremen.de">jutta.paal@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/international" target="_blank">www.uni-bremen.de/international</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11684</guid>
                            <pubDate>Wed, 14 May 2014 14:14:00 +0200</pubDate>
                            <title>Lärminduzierter Hörschaden: Vierfach höheres Risiko bei professionellen Musikern</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/laerminduzierter-hoerschaden-vierfach-hoeheres-risiko-bei-professionellen-musikern-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 150 / 14. Mai 2014 SC
</p><p>Professionelle Musiker leiden fast viermal häufiger an Hörschäden und tragen ein um 57% erhöhtes Risiko einer Tinnituserkrankung im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung. Das belegt die Studie „Incidence and relative risk of hearing disorders in professional musicians“ (Häufigkeit und relatives Risiko von Hörschäden bei professionellen Musikern), die jetzt online in der Zeitschrift „Occupational &amp; Environmental Medicine“ veröffentlicht wurde. Die Studie entstand in Kooperation zwischen dem Bremer Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (<abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Tania Schink, <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Wolfgang Ahrens, <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Iris Pigeot-Kübler), dem Institut für Musik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (<abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Gunter Kreutz) und dem Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Bremen (<abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Veronika Busch). 
</p><p>Für die Studie analysierten die Wissenschaftler die Krankenversicherungsdaten von sieben Millionen Deutschen. „Hörschäden treten verstärkt in höheren Lebensaltern auf, doch selbst nach Berücksichtigung dieser und anderer Einflussgrößen, wie etwa Geschlecht und Populationsdichte, waren Profimusiker immer noch häufiger davon betroffen“, erklären die Autoren.
</p><p>Gängige medizinische Studien legen nahe, dass Musik bei Hörschäden durch Industrielärm als Therapieform positive Effekte erzielen kann und die Hörsensitivität erhöht. Jedoch nicht bei Berufsmusikern. „Unsere Daten lassen vermuten, dass die positiven Effekte, die bei dieser Therapieform auftreten, bei professionellen Musikern – wenn sie unter einem lärminduzierten Hörschaden leiden – nicht stattfinden und die Risiken die potenzielle Vorteile überwiegen”, erklärt Ahrens. Angesichts der Zahl der betroffenen Musiker und der Schwere des Problems, das&nbsp; zu Berufsunfähigkeit und starkem Verlust von Lebensqualität führen könne, stellten Hörschäden eine besondere Herausforderung an das öffentliche Gesundheitssystem dar.
</p><p>Um Hörschäden vorzubeugen, empfehlen die Wissenschaftler gehörschützende Maßnahmen wie die sogenannten <span lang="en">In-Ear</span>-Geräte. Auch verschiedene Instrumentengruppen eines Orchesters durch Schallwände zu trennen, sei eine Möglichkeit.
</p><p>Tania Schink, Gunter Kreutz, Veronika Busch, Iris Pigeot, Wolfgang Ahrens: <em><span lang="en">Incidence and relative risk of hearing disorders in professional musicians. Occupational &amp; Environmental Medicine. </span></em></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br>Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Wolfgang Ahrens<br>Tel.: 0421 218-56822<br>E-Mail: <a href="mailto:ahrens@bips.uni-bremen.de">ahrens@bips.uni-bremen.de</a></p><p>und
</p><p>Universität Oldenburg<br>Institut für Musik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Gunter Kreutz<br>Tel.: 0441 798-4773<br>E-Mail: <a href="mailto:gunter.kreutz@uni-oldenburg.de">gunter.kreutz@uni-oldenburg.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11686</guid>
                            <pubDate>Thu, 15 May 2014 14:30:00 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen lädt zum 5. Mechatronik-Tag</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-laedt-zum-5-mechatronik-tag-1</link>
                            
                            <description>Veranstaltung vom Bremer Centrum für Mechatronik (BCM) findet am 22. Mai in der Handelskammer Bremen statt / Anmeldungen sind noch möglich</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 154 / 15. Mai 2014 MM<br><br>Alle zwei Jahre veranstaltet das Bremer Centrum für Mechatronik (BCM) seine Mechatronik-Tage. Zur 5. Veranstaltung dieser Art lädt das <abbr title="Bremer Centrum für Mechatronik" lang="de">BCM</abbr> am Donnerstag, 22. Mai 2014, um 13 Uhr in die Handelskammer Bremen, Am Markt, ein. Anmeldungen sind noch unter <a href="mailto:info@mechatronik-bcm.de">info@mechatronik-bcm.de</a>&nbsp; möglich.<br><br>Interessierte können sich im Rahmen von Vorträgen über die unterschiedlichen Kooperationsvorhaben zwischen der Industrie und dem <abbr title="Bremer Centrum für Mechatronik">BCM</abbr> informieren. Unter dem Titel „Mechatronik verschiebt Grenzen“ wird zum Beispiel dargestellt, inwieweit sich technische Systeme unter dem Einfluss der Mechatronik weiterentwickelt hat. Eine Fachausstellung präsentiert Projekte und Angebote aus den Partnerunternehmen und BCM-Mitgliederinstituten. Informationen zum Programm gibt es unter <a href="http://www.mechatronik-bcm.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mechatronik-bcm.de</a>&nbsp; .
</p><h3>Über das BCM</h3><p>Das <abbr title="Bremer Centrum für Mechatronik" lang="de">BCM</abbr> ist eine wissenschaftliche Einrichtung, in der Institute der Universität Bremen und der Hochschule Bremen gemeinsam auftreten. Ziel ist es, durch Technologietransfer aus den wissenschaftlichen Forschungen Antworten auf die Technologienachfrage der Wirtschaft zu finden. Aus der Synthese der Fachgebiete Mechatronik, Elektrotechnik und Informationsverarbeitung entstehen am BCM neue Produkte, Verfahren und Dienstleitungen für die Industrie. Ausgewiesenes Expertenwissen vom Detail bis zum Ganzen ergibt eine hohe Innovationskraft und bietet Unternehmen vielfältige Ansätze zu einer Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Mechatronik.<br><br><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Bremer Centrum für Mechatronik (BCM)<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr>-<abbr title="Ingenieur / Ingenieurin" lang="de">Ing.</abbr> Holger Raffel (<abbr title="Bremer Centrum für Mechatronik" lang="de">BCM</abbr>-Geschäftsleiter)<br>Telefon: 0421 218-62690<br>E-Mail: <a href="mailto:raffel@mechatronik-bcm.de">raffel@mechatronik-bcm.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.mechatronik-bcm.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mechatronik-bcm.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 13 May 2014 12:50:00 +0200</pubDate>
                            <title>Kamerunischer Postkolonialismus-Experte übernimmt Gastprofessur an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kamerunischer-postkolonialismus-experte-uebernimmt-gastprofessur-an-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            <description>„Denkplatz Bremen“ holt international renommierten Wissenschaftler nach Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 147 / 13. Mai 2014 RO
</p><p>Was geschieht, wenn Germanistik aus afrikanischer Perspektive betrieben wird? Welche neuen Erkenntnisse tun sich auf? Der kamerunische Postkolonialismus-Experte Professor David Simo ist einer der profiliertesten afrikanischen Germanisten. Seine Analyse Europas und der außereuropäischen Welt aus kulturwissenschaftlicher Perspektive hat die Postkolonialismus-Debatte um neue Denkansätze und Impulse bereichert. Sein internationales Renommee hat ihn zu einem gesuchten Partner für Kooperationen in aller Welt gemacht. Dem Institut für postkoloniale und transkulturelle Studien (INPUTS) ist es gelungen, diesen hochkarätigen Wissenschaftler in den Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft einzuladen: Im Sommersemester 2014 ist David Simo für sechs Wochen zu Gast an der Universität Bremen.
</p><p>Simo ist Chef des Département de Langues, Littératures et Civilisations Germaniques sowie Leiter des Deutsch-Afrikanischen Wissenschaftszentrums an der Université de Yaoundé I in Kamerun. Er habilitierte sich zu „Interkulturalität und ästhetischer Erfahrung“ im Werk Hubert Fichtes. Seit vielen Jahren prägt er den Diskurs zu kolonialen und postkolonialen Studien in Kamerun und darüber hinaus. Als Vertreter der ‚Germanistik in und zwischen den Kulturen‘ gilt er als einer der profiliertesten Wissenschaftler auf dem Gebiet der Auslandsgermanistik. Simo arbeitet ebenso zur Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts wie zu Gegenwartsautor/innen und machte sich mit einschlägigen Studien wie Inszenierungen des Fremden in der deutschen Literatur einen Namen.
</p><p>Wie bei „Denkplatz Bremen“ seit Jahren üblich, bietet David Simo zwei öffentliche Gastvorträge und ein interdisziplinäres Seminar an. Masterstudierende können sich mit „Kolonialen und postkolonialen Subjektpositionen“ auseinandersetzen. Dabei geht es um Sprache und afrikanische Identitäten vor dem Hintergrund (post-)kolonialer Machtverhältnisse. Die öffentlichen Vorträge finden jeweils um 19:30 Uhr statt: Am 4. Juni spricht Simo im Gästehaus der Universität (Teerhof 58) über „Hubert Fichte und Michel Leiris oder die Kritik der ethnographischen Vernunft“. Der zweite Vortrag „Sex, Macht und Rasse: Zu Claire Golls Der Neger Jupiter raubt Europa“ findet am 18. Juni im Haus der Wissenschaft (Sandstraße 4/5) statt. Die Öffentlichkeit ist dazu herzlich eingeladen.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>Professor David Simo steht während seines Aufenthaltes (17. Mai bis 30. Juni 2014) für Interviews zur Verfügung. Der Kontakt kann über Dr. Natascha Ueckmann hergestellt werden.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft<br>Institut für postkoloniale und transkulturelle Studien (INPUTS)<br>PD <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Natascha Ueckmann (Geschäftsführerin von INPUTS)<br>Tel.: 0421 218 68421<br>E-Mail: <a href="mailto:ueckmann@uni-bremen.de">ueckmann@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/inputs/" target="_blank" rel="noreferrer">www.fb10.uni-bremen.de/inputs/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 15 May 2014 14:50:00 +0200</pubDate>
                            <title>„Ein wunderbarer Botschafter der Universität Bremen“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ein-wunderbarer-botschafter-der-universitaet-bremen-1</link>
                            
                            <description>Simón Algorta erhält den DAAD-Preis 2014 für ausländische Studierende</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 152 / 15. Mai 2014 KG
</p><p>Der Master-Student Simón Algorta aus Kolumbien wird am 21. Mai mit dem DAAD-Preis 2014 für ausländische Studierende ausgezeichnet. Algorta hat an der Universidad de los Andes, Bogotá, Systems Engineering studiert und sich unter anderem mit Software-Architektur befasst. 2011 setzte er sein Studium an der Universität Bremen fort und engagiert sich hier im internationalen Master-Studiengang Digital Media im Fachbereich Mathematik/Informatik.
</p><p>Der wichtige Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes ist mit 1.000 Euro dotiert, die jedes Jahr jeder deutschen Hochschule zur Verfügung gestellt werden. Mit der Verleihung soll deutlich gemacht werden, welche Bereicherung ausländische Studierende für die Hochschulgemeinschaft darstellen. Honoriert werden dabei besondere akademische Leistungen, gepaart mit gesellschaftlichem und interkulturellem Engagement.
</p><p>Diese Anforderungen erfüllt der 26-jährige Student der Digitalen Medien bestens. Er gehört zu den zehn Prozent der Studierenden mit den höchsten Leistungen und hat sich darüber hinaus bereits durch zwei Publikationen auf internationalen Tagungen zur Medizininformatik ausgezeichnet. In einem studentischen Master-Projekt, das von Professor Andreas Breiter betreut wurde, hat er gemeinsam mit seinem Team die Anforderungen an eine interaktive Anwendung für einen Multi-Touch-Table im Bereich der Gesundheitsförderung analysiert, den Tisch programmiert und gebaut. Durch Interaktion mit dem Tisch sollen Patienten besser über die Beschreibung von Schmerzen informiert werden. Insbesondere jene Patientinnen und Patienten, die bisher aufgrund von Sprachbarrieren und kulturellen Unterschieden in der Kommunikation mit dem Arzt benachteiligt waren. Das Gerät wurde von der Gruppe auf Veranstaltungen mit Seniorinnen und Senioren insbesondere mit Migrationsgeschichte ausprobiert und stieß auf großes Interesse.
</p><p>In seiner Masterarbeit hat der Ausgezeichnete das Konzept noch erweitert. Es wurde in einem Krankenhaus in seiner Heimat in Bogotá erprobt. Zuvor hatte er Spenden gesammelt, um den Tisch für mehrere Benutzerinnen und Benutzer zu realisieren. Die Software hat Simón Algorta eigenständig weiterentwickelt. Sie ist als Open Source frei verfügbar. Die ersten Versuche und seine wissenschaftliche Evaluation zeigen, dass durch die Interaktion mit dem Tisch und zwischen den Menschen um den Tisch herum eine Brücke geschlagen wird, die zu einer verbesserten Arzt-Patienten-Kommunikation führen kann.
</p><p>Darüber hinaus war Simón Algorta als studentischer Mitarbeiter beim Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) maßgeblich beteiligt an der Entwicklung einer interaktiven Anwendung auf dem Multi-Touch-Tisch für die Präsentation der Creative Unit „Kommunikative Figurationen“ der Universität Bremen. Der Tisch ist ein Exponat auf der aktuellen Tour der MS Wissenschaft im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2014. Professor Andreas Breiter sagt über Simón Algorta: „Er ist ein wunderbarer Botschafter der Universität Bremen im Sinne der Leitziele zu gesellschaftlicher Verantwortung und zivilgesellschaftlichem Engagement.“
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Die Verleihung des DAAD-Preises durch Stephanie Knobloch, Referatsleiterin beim Deutschen Akademischen Austauschdienst, findet im Rahmen des International Day der Universität Bremen am Mittwoch, 21. Mai 2014, um 19.15 Uhr im Foyer des Mehrzweckhochhauses (MZH), Bibliotheksstraße 1 statt. Medienvertreter sind herzlich eingeladen, darüber in Wort und Bild zu berichten. Ein Foto des Preisträgers können Sie in der Pressestelle der Universität unter <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a> anfordern.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Jens Kemper<br>Universität Bremen<br>International Office<br>Tel.: 0421 218 60365<br><a href="mailto:jkemper@uni-bremen.de">jkemper@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 14 May 2014 14:40:00 +0200</pubDate>
                            <title>Wie Männer für gesunde Ernährung und Gewichtskontrolle zu begeistern sind</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-maenner-fuer-gesunde-ernaehrung-und-gewichtskontrolle-zu-begeistern-sind-1</link>
                            
                            <description>Vortrag der Professorin Kate Hunt über schottische Gesundheitsstudie / Anmeldung erforderlich</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 151 / 14. Mai 2014 SC
</p><p>Auf Einladung des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS an der Universität Bremen spricht Professorin Kate Hunt von der Universität Glasgow am 15. Mai 2014 von 18 bis 19 Uhr im Bremer Hotel Munte über das erfolgreiche Gewichtsreduktionsprogramm für Männer „Football Fans in Training Programme - FFIT“, das sie mit Fußballvereinen der schottischen Premier League umgesetzt hat. Der Vortrag findet im Rahmen der Abschlusstagung des Verbundes „Geschlechtersensible Forschung in Epidemiologie, Neurowissenschaften und Genetik / Tumorforschung“ statt.
</p><p>Männer verringern erfolgreich ihr Übergewicht, wenn sie mit geschlechtersensiblen Maßnahmen angesprochen werden. So lässt sich das Ergebnis der Studie zusammenfassen, die Hunt mit ihrer Forschungsgruppe durchführte. Hintergrund dieser Studie sind die Fakten: Übergewicht und ungesunde Ernährung mit all ihren Folgen – wie zum Beispiel Herzkreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselstörungen – sind ein Problem von Männern und Frauen. Aktivitäten zur Gewichtskontrolle und gesunden Ernährung gelten im Allgemeinen als weiblich. Es ist bekannt, dass Männer seltener als Frauen an Präventionsprogrammen teilnehmen. Es kommt daher darauf an, Präventionsprogramme geschlechtersensibel zu gestalten, so dass sich Frauen und Männer angesprochen fühlen. Dem schottischen Gewichtsreduktionsprogramm FFIT, das Hunt mit ihrem Team im Rahmen der Studie entwickelte, ist dies geglückt.
</p><p>Hunt resümiert: „Das FFIT-Programm zeigt, dass unter den richtigen Umständen Männer gewillt und in der Lage sind, ihr Gesundheitsverhalten positiv zu verändern. Der Fußballverein ist dabei ein großartiger Ort zur Gewichtsregulierung und für andere Gesundheitsinitiativen für Männer. Die Teilnehmer genossen es, sich mit anderen betroffenen Männern auszutauschen, die sich gemeinsam für Fußball interessierten und ähnliche Gesundheitsprobleme hatten.“
</p><p>Mit Fragen geschlechtersensibler epidemiologischer, medizinischer und Public Health-Forschung beschäftigte sich in den letzten drei Jahren der Forschungsverbund „Geschlechtersensible Forschung in Epidemiologie, Neurowissenschaften und Genetik/Tumorforschung“. In diesem Verbund – gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie dem Europäischen Sozialfonds – kooperieren die Universitäten Münster und Essen mit dem Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS, das die Koordination innehat. Das Teilprojekt „Epi goes Gender“ des Verbundes zählt zu den BIPS-Aktivitäten im Wissenschaftsschwerpunkt Epidemiologie und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen.
</p><p>Dr. Ingeborg Jahn, Wissenschaftlerin am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS und Koordinatorin des Verbundes, erklärt: „Geschlechtersensible Gesundheitsforschung will Geschlechterunterschiede entdecken, ohne in Stereotypen von männlich/weiblich zu verfallen. Das FFIT-Programm ist dafür ein ausgezeichnetes Beispiel: So gilt es als typisch weiblich, dass soziale Beziehungen zum Sport motivieren. FFIT zeigt, dass dieses Motiv auch für Männer gilt.“
</p><p><strong>Achtung:</strong> Interessierte können nach schriftlicher Anmeldung per E-Mail an Dirk Gansefort, <a href="mailto:gansefort@bips.uni-bremen.de">gansefort@bips.uni-bremen.de</a>, am Vortrag von Kate Hunt teilnehmen.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>FFIT-Programm: <a href="http://www.ffit.org.uk/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.ffit.org.uk/</a><br>Verbund „Geschlechtersensible Forschung in Epidemiologie, Neurowissenschaften und Genetik / Tumorforschung“: <a href="http://www.epimed-gender.net/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.epimed-gender.net/</a></p><p><strong>Kontakt:<br></strong>Dirk Gansefort<br>Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS<br>Achterstr. 30, 28359 Bremen<br>Tel.: 0421/21856915<br>Mail: gansefort@bips.uni-bremen.de 
</p><p>Das <abbr title="Institut für Epidemiologie und Präventionsforschung">BIPS</abbr> vermittelt auch gerne den Kontakt zu <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Kate Hunt der Universität Glasgow.<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 16 May 2014 11:03:00 +0200</pubDate>
                            <title>Studierende der Sozialwissenschaften wollen ihr Wissen in der Praxis testen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studierende-der-sozialwissenschaften-wollen-ihr-wissen-in-der-praxis-testen-3</link>
                            
                            <description>Kommunale, öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen im Raum Bremen als Partner gesucht /Bewerbungsfrist bis zum 9. Juli</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 156 / 16. Mai 2014 KG
</p><p>Studierende des Fachbereichs Sozialwissenschaften suchen wieder nach praxisnahen Herausforderungen. Sie haben das vierte Fachsemester absolviert und freuen sich darauf, ihre theoretischen Fach- und Methodenkenntnisse sinnstiftend anzuwenden und zu vertiefen. Für diesen Zweck wurde das „Praxisprojekt Gemeinwohl“ als Service Learning Angebot konzipiert. Es startet&nbsp; am 15. Oktober 2014. Aufgerufen sind kommunale, öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen in Bremen, sich mit einer anspruchsvollen Aufgabenstellung als Praxispartner zu bewerben. Die Studierenden können Zielstellungen und Klientel einer Einrichtung wissenschaftlich analysieren. Sie können fundierte Umfragen und qualitative Interviews durchführen, Fragebögen oder einen Interviewleitfaden erstellen, Daten auswerten und Konzepte erarbeiten, um nur einige Beispiele zu nennen.
</p><h3>Das „Praxisprojekt Gemeinwohl“</h3><p>Das Praxisprojekt Gemeinwohl wurde von Studierenden initiiert. Die Initiatorinnen hatten die Idee, die im Studium erworbene Expertise als studentische Dienstleistung anzubieten. Profitieren sollten die gemeinwohlorientierten Einrichtungen und Organisationen in Bremen. Das Service Learning Angebot wurde erstmals im Wintersemester 2013/2014 realisiert. Es wurden drei sechsköpfige Beratungsagenturen gegründet, die sich mit großem Eifer einer ganz neuen Erfahrung gestellt haben. Die empirischen Erhebungen wurden methodisch sauber geplant, durchgeführt und fristgerecht abgeschlossen. Im Verlauf des Projektes sind die Studierenden zu echten Experten geworden. Fachlich unterstützt wurden sie im wöchentlichen Begleitseminar vom Fachdozenten René Böhme, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Arbeit und Wirtschaft (IAW) tätig ist. Die Projektarbeit dauerte 17 Wochen. Das herausragende Engagement der studentischen Teams wurde als Studienleistung erkannt. Die Praxispartner erhielten einen ausgearbeiteten Bericht, und die Arbeitsergebnisse wurden vor Ort eindrucksvoll präsentiert.
</p><h3>Resümee der Praxispartner aus dem Wintersemester 2013/2014</h3><p>Der Seniorenverein „Aktive Menschen Bremen <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr>“ war begeistert von der Möglichkeit, mit der studentischen Beratungsagentur „<span lang="en">Creating Bridges</span>“ zusammenzuarbeiten. Vereinsvorsitzender Huber Resch resümierte: „Jetzt wissen wir, wie wir bei der Zielgruppe 60 plus besser ankommen. Die Zielgruppenanalyse der Studierenden unterstützt uns bei der inhaltlichen und organisatorischen&nbsp; Neuausrichtung unserer Begegnungsstätten. Angebote für das Wohlbefinden durch Bewegung und gemeinschaftliche Aktivitäten werden wir jetzt stärker ausbauen.“
</p><p>Die Agentur „LösungsRaum“ hatte im Schweizer Viertel in Bremen-Osterholz Mieterinnen und Mieter einer in der Kritik stehenden bremischen Wohnungsbaugesellschaft zu ihren Wohn- und Lebensverhältnissen befragt. Dazu sagt Quartiersmanager Aykut Tasan: „Die Ergebnisse sind beeindruckend. Meine persönlichen Erfahrungen wurden nun wissenschaftlich fundiert bestätigt. Jetzt kann ich mich gezielt für die betroffenen Bewohner des Schweizer Viertels einsetzen.“
</p><p>In Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Schule Bremen (LIS) war die Beratungsagentur „e:pro“ ebenfalls&nbsp; erfolgreich. Inge Grothus, stellvertretende Direktorin, sagte: „Interkulturelle Kompetenz ist in Schulen ein Querschnittsthema, das alle angeht. Das LIS wird sich dieser Herausforderung stellen. Den bisherigen Erfolg des Kompetenzzentrums Interkulturelle Bildung zu ermitteln, ist zwar nur ansatzweise gelungen, aber die Bedeutung der Interkulturalität in der Lehrerausbildung und im alltäglichen Schulbetrieb kann nicht mehr geleugnet werden.“
</p><h3>Wünsche an die Partner aus der Praxis</h3><p>Das nächste „Praxisprojekt Gemeinwohl“ beginnt am 15. Oktober und endet spätestens am 27. Februar 2015 mit einer Abschlusspräsentation beim Praxispartner. Grundlage für die Zusammenarbeit ist eine interessante Aufgabenstellung. Die Studierenden der Fächer Soziologie, Politikwissenschaft, Geographie, Geschichte und Integrierte Europastudien erwarten einen Blick in konkrete Handlungsfelder gemeinwohlorientierter Einrichtungen und Organisationen. Die Praxispartner müssen für Kontakte und Gespräche vor Ort mit Bus und Bahn von der Universität aus innerhalb einer Stunde erreichbar sein. Für eine gute Kommunikation benennen die studentischen Beratungsagenturen und die Praxispartner jeweils eine feste Ansprechperson. Das „Praxisprojekt Gemeinwohl“ ist kein Praktikum. Die Studierenden bearbeiten die Aufgaben zusätzlich zu ihrem regulären Studium. Die studentischen Teams erhalten im Projektverlauf die bestmögliche Unterstützung von allen Beteiligten, um die Aufgabenstellungen bewältigen zu können. Anspruch ist, dass die Arbeitsergebnisse von den Einrichtungen genutzt und umgesetzt werden können. Eine kritische Begutachtung der Ergebnisse ist erwünscht.
</p><h3>Bewerbung für das Wintersemester 2014/2015</h3><p>Bewerben können sich kommunale, öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen in Bremen. Wer mit Studierenden konstruktiv auf einem hohen Niveau zusammenarbeiten möchte, kann sich bis zum 9. Juli 2014 bewerben. Für weitere Auskünfte steht Birgit Ennen, Leiterin des Zentrums Studium und Praxis im Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Bremen, unter der Telefonnummer 0421-218-67309 oder <a href="mailto:bennen@uni-bremen.de">bennen@uni-bremen.de</a> zur Verfügung.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Zentrum Studium und Praxis<br>Birgit Ennen<br>Tel.: 0421 218 67309<br>E-Mail: <a href="mailto:bennen@uni-bremen.de">bennen@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 16 May 2014 11:27:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Sozialwissenschaftler Professor Stephan Leibfried mit Schader-Preis 2014 ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-sozialwissenschaftler-professor-stephan-leibfried-mit-schader-preis-2014-ausgezeichnet-1</link>
                            
                            <description>Besondere Anerkennung für die bremische sozialwissenschaftliche Forschung zu Sozialstaat und Staat</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 158 / 16. Mai 2014 SC
</p><p>Professor Stephan Leibfried von der Universität Bremen hat am 15. Mai den Schader-Preis 2014 erhalten. Durch die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt die Schader-Stiftung Gesellschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die durch ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr öffentliches Wirken wichtige Beiträge für die Lösung gesellschaftlicher Probleme geleistet haben. Die Liste der bisherigen Preisträger umfasst unter anderem Jutta Allmendinger, Ulrich Beck, Ralf Dahrendorf, Wolf Lepenies und Gesine Schwan.
</p><p>Der Preis wird vom Senat der Schader-Stiftung verliehen. Für den Senat begründete Professorin Jutta Allmendinger die Entscheidung für den Bremer Wissenschaftler: „Bemerkenswert im Hinblick auf die Ziele der Schader-Stiftung sind insbesondere Leibfrieds vielfältige Versuche, Brücken in die Praxis zu schlagen.“ Seiner Initiative ist es im Wesentlichen zu verdanken, dass das Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) 1988 an der Universität Bremen gegründet wurde. Das ZeS ist eine interdisziplinäre Einrichtung, die Ökonomie, Politik, Soziologie, Sozialmedizin sowie Gesundheitspolitik umfasst und mittlerweile zu einer international führenden Forschungseinrichtung in der Sozialpolitik und der vergleichenden Wohlfahrtsstaatsforschung geworden ist. Die Auszeichnung würdigt Leibfrieds besondere Verdienste um die nationale wie internationale sozialwissenschaftliche Forschung zu Sozialstaat und Staat und betont, dass er mit seiner wissenschaftlichen Arbeit und seinem öffentlichen Wirken zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beigetragen hat. Dabei geht es unter anderem um die mit Leibfrieds Namen verbundene Institutionalisierung der international vergleichenden Wohlfahrtsstaatsforschung und um die Wirkungen seiner Forschung auf die sozialpolitische Praxis nicht zuletzt in Deutschland. 
</p><h3>Wichtiger Begleiter des langen Wegs der Uni Bremen von der „Kaderschmiede“ zur Exzellenzuniversität</h3><p>Der lange Weg von der Reformuniversität, 1971 als „rote Kaderschmiede“ beschimpft, zur Exzellenzuniversität 2012 lässt sich an seinem Lebenswerk beispielhaft nachvollziehen: Als Leibfried 1974 Professor für Sozialpolitik und Sozialverwaltung in der Sozialpädagogik der 1971 gegründeten Universität Bremen wurde, gab es in Deutschlands Universitäten zwar vereinzelte Forschungsansätze zum Sozialstaat, aber dafür kaum breitere institutionelle Grundlagen. Leibfried war daher 1988 nicht nur ein Gründungsvater des Zentrums für Sozialpolitik (ZeS), das interdisziplinär – Soziologie, Sozialmedizin, Gesundheitspolitik, Politik- und Wirtschaftswissenschaft – international vergleichende Sozialstaatsforschung in der Universität Bremen mit Startmitteln der Volkswagen Stiftung verankerte. Er zählte auch zu den führenden Köpfen, die im gleichen Jahr von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) den soziologischen Sonderforschungsbereich (SFB) „Statuspassagen und Risikolagen im Lebenslauf“ genehmigt bekamen, der dreimal bis 2001 und damit maximal verlängert wurde. Dieser <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> setzte nicht nur eine neue dynamische Sicht aufs Soziale durch, sondern brachte, nachdem die Universität 1986 in die DFG aufgenommen worden war, als erster <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> der Universität Bremen den großen sachlichen <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Forschungsdurchbruch – und an die 20 Millionen D-Mark zusätzliche Forschungsmittel. 
</p><h3>Mitgründer der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS)</h3><p>Dem folgte 2001 in der Ausbildung – erneut mit Mitteln der Volkswagen Stiftung – die Gründung der Graduate School of Social Sciences als Grundlage für die interdisziplinäre sozialwissenschaftliche Doktorandenausbildung, die 2007 als Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS) Teil des ersten Erfolges der Universität Bremen – und der Jacobs University Bremen als ihr Juniorpartner – in der Exzellenzinitiative und dann 2012 Teil des Gewinns des Exzellenzwettbewerbs durch die Universität Bremen insgesamt wurde. Und 2003 gehörte Leibfried – seit 2001 Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Politikfeldanalyse und Sozialpolitik am Fachbereich Sozialwissenschaften – zu dem Gründungsteam, das den politikwissenschaftlich-juristischen Sonderforschungsbereich „Staatlichkeit im Wandel“ erfolgreich in den Bremer Universitätshafen lotste und das diesen zweimal und maximal erfolgreich bis 2014 verlängert bekam. Mit etwa 24 Millionen Euro Zusatzmitteln war auch dies kein kleiner Beitrag zur Arbeitsfähigkeit der Universität. Seit 2012 nimmt er zudem eine Brückenprofessur zur Jacobs University Bremen wahr.
</p><h3>Zum Erfolg in der Exzellenzinitiative beigetragen</h3><p>Schließlich gehört Leibfried seit Jahren zu den profiliertesten Kommentatoren der aktuellen Wissenschaftspolitik, insbesondere der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Dabei beließ er es nicht beim Kommentieren, sondern trug „von der Pike auf“ in allen Ebenen dazu bei, dass es der Universität Bremen 2012 gelang, eine der elf deutschen Exzellenzuniversitäten zu werden.
</p><p>„Dieser Preis für den Kollegen Leibfried dokumentiert einmal mehr, dass die Universität Bremen in allen wissenschaftlichen Disziplinen über außergewöhnliche Persönlichkeiten verfügt“, freut sich der Bremer Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter: Leibfried habe dazu beigetragen, dass die Bremer Sozialwissenschaften heute national und international hoch renommiert sind.
</p><h3>Schader-Stiftung gibt es seit 1988</h3><p>Die gemeinnützige und unabhängige Stiftung wurde 1988 durch den Bauingenieur Alois M. Schader gegründet. Sie fördert seit 25 Jahren den Praxisbezug der Gesellschaftswissenschaften und unterstützt den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis.
</p><p><a href="http://www.schader-stiftung.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.schader-stiftung.de</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle erhalten Sie ein Bild von der Preisverleihung. Kontakt unter Telefon: 0421 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de.</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Schader-Stiftung<br>Peter Lonitz<br>Tel. 06151 175917<br>E-Mail: <a href="mailto:lonitz@schader-stiftung.de">lonitz@schader-stiftung.de</a></p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für Sozialpolitik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Stephan Leibfried<br>Tel. 0421 218 56665<br>E-Mail: <a href="mailto:stlf@zes.uni-bremen.de">stlf@zes.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 02 Jun 2014 12:24:00 +0200</pubDate>
                            <title>„Ich geh‘ mal schnell ‘ne Tasse drucken!“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ich-geh-mal-schnell-ne-tasse-drucken-1</link>
                            
                            <description>Universität Bremen lädt zum Science Café rund um 3D-Druck ein / 5. Juni 2014 um 12.30 Uhr in der Schauburg</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 176 / 2. Juni 2014 JS
</p><p>Können wir in Zukunft unsere online bestellten Artikel einfach zuhause ausdrucken? Was kann ein 3D-Drucker heute bereits leisten? Und wie funktioniert der 3D-Druck überhaupt? Geht das alles auch in klein? Als Antwort auf diese Fragen lädt der Sonderforschungsbereich (<abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr>) 747 „Mikrokaltumformen“ der Universität Bremen am Donnerstag, den 5. Juni 2014 um 12.30 Uhr in der Schauburg (Vor dem Steintor 14) zu einem ersten Science Café ein. In lockerer Atmosphäre während der Mittagspause erklären <abbr title="Diplom Ingenieur">Dipl.-Ing.</abbr> Frederik Feuerhahn und <abbr title="Diplom Ingenieur" lang="de">Dipl.-Ing.</abbr> Salar Mehrafsun aus dem Bremer Institut für angewandte Strahltechnik (<abbr title="Bremer Institut für Strahlentechnik">BIAS</abbr>) den Stand der aktuellen Forschung. Die Veranstaltung richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit und ist kostenlos.
</p><h3>Wissenschaft zum Anfassen</h3><p>Die Wissenschaftler erklären vor Ort, wie mithilfe eines Lasers aus Metallpulver ein kleines Werkzeug entsteht. Ein Gefühl für die Größe der Mikrobauteile des <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> 747 erhalten die Besucher zudem beim Legespiel mit Mikronäpfen. In einer Ausstellung können Exponate besichtigt werden, die mit dem 3D-Drucker und mit dem Verfahren des selektiven Laserschmelzens hergestellt wurden. Im Kurzvortrag wird die Verbindung von Forschung und Praxis hergestellt: Mikrobauteile, die so klein sind, dass sie praktisch unsichtbar werden, finden sich beispielsweise in Hörgeräten, Speicherkarten oder Mobiltelefonen.
</p><h3>Klein? Winzig? Mikro!</h3><p>Wie klein kann „klein“ werden? Und wo liegen die Herausforderungen in der Produktion? Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich der Sonderforschungsbereich (<abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr>) 747 „Mikrokaltumformen“. Er wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (<abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>) gefördert. Jährlich werden in Bremen rund 2,5 Millio-nen Euro zur Entwicklung von zuverlässigen Umformprozessen zur Herstellung von kleinen Bauteilen aus Metall investiert, damit im Anschluss an die Forschungsphasen ausreichend Grundlagenwissen für die Massenproduktion von Mikrobauteilen für die Industrie zur Verfügung steht. Hierfür forschen institutsübergreifend rund 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Fachbereichen Produktionstechnik, Physik/Elektrotechnik und Mathematik/Informatik gemeinsam und interdisziplinär.
</p><p>Das Science Café wird organisiert von mikromal, dem Nachwuchsförderungs- und Öffentlichkeitspro-jekt des Sonderforschungsbereichs 747 Mikrokaltumformen – Prozesse, Charakterisierung, Optimierung der Universität Bremen. Neben Ausstellungen und regelmäßigen Aktionen zum Girls‘ Day und Weltretter-Tag werden Schulprojekte rund um die Forschungsthemen des SFB durchgeführt, um die Mikroumformtechnik der Öffentlichkeit näher zu bringen und Schülerinnen und Schüler für Technik zu begeistern.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Bildmaterial kann im <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> angefordert werden.<br><br>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Sonderforschungsbereich (<abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr>) 747 - Mikrokaltumformen<br><abbr title="Master of Education" lang="en">M.Ed.</abbr> Inken Lissy<br>Projektkoordinatorin mikromal<br>Tel.: 0421/218-58110<br>E-Mail: <a href="mailto:lissy@bias.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">lissy@bias.de</a><br><a href="http://www.sfb747.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://www.sfb747.uni-bremen.de/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 16 May 2014 13:40:00 +0200</pubDate>
                            <title>Verarbeitung von Nullen und Einsen ist nicht genug</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/verarbeitung-von-nullen-und-einsen-ist-nicht-genug-1</link>
                            
                            <description>Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur der Universität Bremen richtet internationale Tagung über mehrwertige Beschreibungen für elektronische Schaltungen aus</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 159 / 16. Mai 2014 KG
</p><p>Die Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur des Fachbereichs Mathematik/Informatik der Universität Bremen richtet vom 19. bis 21. Mai 2014 gemeinsam mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) das „44. International Symposium on Multiple-Valued Logic” des IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) im Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5 aus. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt diskutieren über „mehrwertige Schaltungen“ und deren Anwendungen für zukünftige Technologien wie Quantencomputer oder die Nutzung mehrwertiger Systeme im Weltraum.
</p><h3>Was sind mehrwertige Beschreibungen?</h3><p>Die Informatik basiert überwiegend auf digitalen Prinzipien. Tatsächlich lässt sich die Funktionalität eines Computers mit seiner gesamten Soft- und Hardware letztlich auf die Verarbeitung von Nullen und Einsen reduzieren. Dies ist möglich, da die entsprechenden elektrischen Schaltungen Null und Eins naheliegend mit „es fließt kein Strom“ und „es fließt Strom“ übersetzt werden können. Gleichzeitig lassen sich auch Informationen durch digitale Beschreibungen darstellen: So wird zum Beispiel aus der Zahl „42“ die digitale Beschreibung „00101010“.
</p><p>Auch wenn sich diese Sichtweise überwiegend durchgesetzt hat, ist sie eine recht simple Nutzung der Möglichkeiten elektronischer Schaltungen. Immerhin könnte man neben „es fließt kein Strom“ und „es fließt Strom“ auch weitere Abstufungen wie „es fließt ein wenig Strom“ definieren. Dies führt zu so genannten mehrwertigen Beschreibungen, die neben der Null und der Eins auch eine Zwei besitzen können. Informationsdarstellungen und -verarbeitungen können damit zum Teil deutlich kompakter und effizienter durchgeführt werden. Die Zahl „42“ ließe sich so viel kürzer durch „1120“ beschreiben. 
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik/Informatik<br>Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur<br>Prof. Dr. Rolf Drechsler<br>Dr. Robert Wille<br>Tel.: 0421-218 6 39 31<br>E-Mail: <a href="mailto:ismvl2014@uni-bremen.de">ismvl2014@uni-bremen.de</a><br>Website: <a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/ismvl2014/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.informatik.uni-bremen.de/ismvl2014/</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11695</guid>
                            <pubDate>Mon, 19 May 2014 10:44:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter beim Universia International Meeting Ende Juli in Rio</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-uni-rektor-professor-bernd-scholz-reiter-beim-universia-international-meeting-ende-juli-in-rio-1</link>
                            
                            <description>1.100 Universitäten aus 46 Ländern nehmen teil / Initiative geht von der Banco Santander aus</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 160 / 19. Mai 2014 SC
</p><p>Am 28. und 29. Juli 2014 wird dieses Jahr in Rio de Janeiro das III. Universia International Meeting der Hochschulrektoren stattfinden. Universia ist das weltweit bedeutendste Hochschulnetzwerk, initiiert von Banco Santander. Rund 1.250 Universitäten aus Ländern der ganzen Welt werden an dem internationalen Treffen der Partneruniversitäten des globalen Unternehmensbereichs Santander Universidades teilnehmen. Darunter befindet sich die Universität Bremen, die durch ihren Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter vertreten wird. Die Universität Bremen wird durch Santander Universidades, in Deutschland unter dem Namen Santander Universitäten aktiv, gefördert.
</p><p>Beziehung zwischen iberischen und Spitzenuniversitäten weltweit vertiefen
</p><p>Das Treffen soll der größte Bildungskongress aller Zeiten werden. Ziel ist es, die Beziehung zwischen den iberischen Universitäten und den Spitzenuniversitäten weltweit zu vertiefen. Die eingeladenen Rektoren haben die Möglichkeit, als Stimme der von ihnen vertretenen Universitäten zu fungieren und ihren Standpunkt im Blick auf die Zukunft der internationalen Hochschulbildung zu vertreten. Des Weiteren wird es Vorträge von Vertretern fünf internationaler Top-Universitäten geben, darunter die Universitäten Yale und Oxford sowie die Universität Heidelberg. „Für uns ist das eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Universität Bremen auch in Lateinamerika noch sichtbarer zu machen. Zudem können wir auf einer solch hochrangigen Veranstaltung neue Kontakte knüpfen und neue Kooperationen vorbereiten“, freut sich der Bremer Uni-Rektor über die Einladung.
</p><p>Teilnehmer diskutieren weltweite Zukunft von Universitäten
</p><p>Insgesamt gehören zu den internationalen Teilnehmern des Zusammentreffens nicht nur Hochschulen aus Lateinamerika und Europa, sondern auch aus den Vereinigten Staaten, Russland, Asien, Afrika und dem Pazifikraum. Diese breitgefächerte Internationalität der Veranstaltungsteilnehmer ermöglicht es, hinsichtlich des Themenkomplexes „Die Universität des 21. Jahrhunderts: Eine Betrachtung aus lateinamerikanischer Sicht“, die weltweite Zukunft von Universitäten sowie deren Fähigkeit, auf gesellschaftliche Bewegungen zu reagieren, zu diskutieren. Des Weiteren wird die Erörterung des Schwerpunktes „10 Schlüssel zum lateinamerikanischen Wissensraum“ ermöglichen, eine Prognose für lateinamerikanische Hochschulen in den Globalkontext zu setzen. 
</p><p>Banco Santander sieht in der Förderung der Hochschulen einen bedeutenden Bestandteil des unternehmerischen sozialen Verantwortungsprogramms. Für Emilio Botín, Präsident der Banco Santander, ist das universitäre Engagement zugleich die Übernahme von Verantwortung für die bildungsstabile Zukunft zahlreicher Länder: „Uns ist durchaus bewusst, dass eine Investition in die Bildung eine Investition in Gleichheit und Entwicklung bedeutet. Mehr Bildung und mehr Hochschulstudenten bedeuten zweifelsohne mehr Fortschritt in den Ländern. Ich bin mir sicher, dass das Treffen in Rio der Weltgipfel für Hochschulbildung 2014 sein wird, und dass die wichtigen Ergebnisse, zu denen man hier gelangen wird, mit Hilfe aller Teilnehmer umgesetzt werden können.“ 
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Santander Consumer Bank AG<br>Alicia Santa Maria (Communications)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 02161 – 6905749<br>E-Mail: <a href="mailto:alicia.santamaria@santander.de">alicia.santamaria@santander.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.presse.santander.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.presse.santander.de</a><br><a href="http://www.santanderbank.de/universitaeten" target="_blank" rel="noreferrer">www.santanderbank.de/universitaeten</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11696</guid>
                            <pubDate>Mon, 19 May 2014 12:34:00 +0200</pubDate>
                            <title>„Ab heute rede ich...“: Die Angst vor der eigenen Präsentation in Seminaren überwinden</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ab-heute-rede-ich-die-angst-vor-der-eigenen-praesentation-in-seminaren-ueberwinden-1</link>
                            
                            <description>Sich gelassen und selbstbewusst zu präsentieren fällt manchen Studierenden schwer – ein Workshop des Studentenwerks an der Uni Bremen hilft, Ängste zu bewältigen / Anmeldungen ab jetzt möglich</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 161/ 19. Mai 2014 MM
</p><p>Viele Studierenden haben Angst vor der mündlichen Beteiligung im Studium. Referate, Diskussionen oder Prüfungen sind für sie ein großes Problem. Da sich solche Situationen jedoch nicht vermeiden lassen, bietet die Psychologisch-Therapeutische Beratungsstelle (ptb) an der Universität Bremen einen zweitägigen Workshop zur Bewältigung von Redeangst an. Am 19. und 20. Juni 2014 findet das Seminar in der ptb an der Uni Bremen (Zentralbereich) von 9 bis 16 Uhr statt und ist für Studierende aller Hochschulen des Landes Bremen kostenfrei. Es bietet diverse Möglichkeiten, das selbstbewusste und gelassene Präsentieren zu trainieren und auch in schwierigen Situationen mit der Redeangst entspannt umgehen zu können – zum Beispiel durch Rollenspiele, Präsentations- und Körperübungen. Die Seminarleitung übernimmt Doris Moormann von der ptb.
</p><p>Um persönliche Anmeldung im Sekretariat der ptb wird gebeten (Telefon: 0421 2201-11310). Alle weiteren Informationen gibt es unter: <a href="http://www.stw-bremen.de/files/main_info/ptb/ptb_seminare/ptb_seminare.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.stw-bremen.de/files/main_info/ptb/ptb_seminare/ptb_seminare.htm</a></p><p>Lara Pittelkow
</p><p>Kontakt:
</p><p>Universität Bremen<br>Studentenwerk Bremen<br>Psychologisch-Therapeutische Beratungsstelle (ptb)<br>Heike Paula Schmidt<br>Tel.: 0421 2201-11310<br>E-Mail: <a href="mailto:ptb@stw-bremen.de">ptb@stw-bremen.de</a><br><a href="http://www.stw-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.stw-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11697</guid>
                            <pubDate>Mon, 19 May 2014 12:59:00 +0200</pubDate>
                            <title> … und raus bist du! 40 tanzende Kinder bewegen mit Musical erwachsene Herzen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/und-raus-bist-du-40-tanzende-kinder-bewegen-mit-musical-erwachsene-herzen-1</link>
                            
                            <description>Studierende der Uni Bremen unterstützen einzigartiges Musikprojekt zum Thema Mobbing</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 162 / 19. Mai 2014 RO
</p><p>Mobbing tut weh. Das Gefühl, nicht dazu zugehören macht einsam. Was oft am schmerzhaftesten ist: Keine Hilfe zu bekommen, alleine dazustehen. Viele Kinder haben schon Erfahrungen mit Mobbing gemacht. Erste Erfahrungen mit Ausgrenzung werden manchmal sogar schon im Kindergarten gesammelt. Anderes Aussehen, anderes Kulturverhalten oder Armut – Kinder können grausam sein und Gründe für Mobbing sind nicht immer nachvollziehbar. Die Schülerinnen und Schüler der internationalen Grundschule Nordstraße haben anhand eigener Erfahrungen ein Theaterprojekt zum Thema Mobbing entwickelt. Zusammen mit ihrer Musiklehrerin Angelika Hofner haben sich insgesamt mehr als 50 Kinder im Alter von vier bis 13 Jahren mit ihren Ausgrenzungserfahrungen beschäftigt. Über mehrere Monate hat Hofner die jungen Darsteller auf den Bühnenauftritt vorbereitet. Die Premiere dieses einzigartigen Projekts findet am Freitag, den 23. Mai um 18 Uhr in der Aula der Grundschule an der Nordstraße statt. 
</p><p><strong>Das Musikprojekt</strong></p><p>Selma wird von ihren Mitschülern gemobbt. Sie will nur noch weg und läuft davon. Auf ihrer Flucht erlebt sie Freiheit und Anerkennung, aber auch ähnliche Ausgrenzungserfahrungen und Einsamkeit. Als sie überhaupt nicht mehr weiter weiß, hat sie im Traum eine schicksalshafte Begegnung, die ihr Leben verändert: Sie fasst wieder Selbstvertrauen und beginnt mutig den Weg zu sich selbst. Das Team um Angelika Hofner hat die Kinder mit persönlichen Ausgrenzungserfahrungen und internationalen Märchen zum Thema Ausgrenzung spielerisch beschäftigt. Aus den Ergebnissen dieser Improvisationen und des Gedankenaustauschs der Kinder untereinander wurde der Plot entwickelt. Für die kleinen Künstler gab es wöchentliches Tanz- und Theatertraining. Besonders beachtlich: Über 80 % kommen aus Migrationsfamilien. Sie haben daheim so begeistert von diesem Projekt berichtet, dass jüngere Geschwister mitmachen wollten – nun stehen auch zwei Vierjährige auf der Bühne.<br><br>Pia Knust, Lehramtsstudentin der Uni Bremen, ist Mitglied des Regieteams: „Als ich die bunte, hochmotivierte Theatergruppe kennen lernte, habe ich gleich Lust bekommen, mitzuarbeiten. Das Schöne ist, dass die Kinder im Prozess in ihrem Selbstbewusstsein deutlich gestärkt wurden. Fast nebenbei lernten sie, wie man mit schwierigen Situationen umgeht. Diese Erfahrung nehmen sie für die Zukunft sicherlich mit.“ 
</p><p><strong>Unterstützung von allen Seiten </strong></p><p>Begleitet wird das Projekt von der Bremer Theaterpädagogin Mirjam Dirks, zwei Breakdancern und weiteren Studierenden der Uni Bremen. Unterstützt wird das Projekt von Marie Adamowicz, die nicht nur eigene Lieder für das Stück geschrieben hat, sondern auch Sidos Lied „Du musst auf dein Herz hör’n“ für die Kinder umschrieb. Weitere Unterstützung kam vom Gesundheitstreff Bremen West und vom Kulturhaus Brodelpott in Walle. Beide Partner standen den Kindern zur Seite und gaben Ihnen die Möglichkeit für Gespräche auch mit anderen Betroffenen. Finanziell wird das Projekt durch die Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung im Rahmen von „Kultur macht stark: Künste öffnen Welten“ gefördert. <br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Sie haben die Möglichkeit die Kinder noch vor der Premiere bei den Proben zu interviewen. Ein Termin kann über Angelika Hofner (E-Mail <a href="http://ahofner©hotmail.com" target="_blank" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" rel="noreferrer">ahofner©hotmail.com</a> ) vereinbart werden.<br><br>Weitere Aufführungen:<br>Schule in der Nordstraße (Nordstr. 349): <br>Am Mittwoch, 28. Mai und am Donnerstag, 5. Juni, jeweils um 8.45 und 10.45 Uhr <br>Anfang Juli wird das Stück bei den Grundschultheatertagen im MOKS aufgeführt werden und am Sonntag, den 13. Juli im Rahmen des Stadtteilfestes in Walle<br>Weitere Vormittagsaufführungen sind in Absprache mit Schulen und Kindergärten möglich.<br><br>Weitere Informationen und Karten unter:<br>Angelika Hofner<br>Tel.: 0421 361-8282<br>E-Mail: <a href="mailto:085@bildung.bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">085@bildung.bremen.de<br></a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            
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                            <pubDate>Tue, 20 May 2014 09:57:00 +0200</pubDate>
                            <title>Dissertationspreis für Bremer Meeresbiologen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/dissertationspreis-fuer-bremer-meeresbiologen-1</link>
                            
                            <description>Studienstiftung des Deutschen Volkes vergibt Friedrich Hirzebruch-Preis an Manuel Kleiner vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI) / Wissenschaftler hat an der Uni Bremen promoviert</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 164 / 20. Mai 2014 MM
</p><p><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Manuel Kleiner, Wissenschaftler am Bremer Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI), wurde für seine Dissertation jetzt mit dem Friedrich Hirzebruch-Preis ausgezeichnet. Der Wissenschaftler hat seine Dissertation im Fach Biologie an der Universität Bremen mit <span lang="la">„summa cum laude“</span> abgeschlossen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird ein Mal im Jahr von der Studienstiftung des deutschen Volkes für herausragende Arbeiten im Bereich der Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften verliehen.
</p><h3>Meereswurm gewinnt aus toxischem Gas Energie</h3><p>Manuel Kleiner entdeckte in seiner Doktorarbeit, dass der Meereswurm <span lang="la">Olavius algarvensis</span> dank bakterieller Symbionten Energie gewinnen kann – und zwar aus dem toxischen Gas Kohlenmonoxid. Bei der molekularbiologischen Analyse der Wurmsymbionten kam heraus, dass sie in großen Mengen Proteine für die Verwertung von Kohlenmonoxid als Energiequelle besitzen. „Dann kam für uns die nächste Überraschung. Dort im sandigen Sediment vor der Küste Elbas fanden wir ungewöhnlich hohe Konzentrationen an Kohlenmonoxid. Dieses giftige Gas nutzt der Wurm zur Energiegewinnung“, sagt Manuel Kleiner. Der Titel seiner Doktorarbeit lautet:<span lang="en"> „Metabolism and evolutionary ecology of chemosynthetic symbionts from marine invertebrates“.</span></p><h3>Unlösbare Fragen beantwortet</h3><p>Die Auswahlkommission der Studienstiftung war beeindruckt. „Besonders gut gefallen hat der Kommission, dass Manuel Kleiner mit großem Engagement verschiedene Techniken aus unterschiedlichen Forschungsgebieten eigenständig kombiniert hat, um bislang unlösbare Fragen zu beantworten. Er hat eine fundamentale grundlagenwissenschaftliche Entdeckung gemacht, die auch für unsere Energiegewinnung, <abbr title="Zum Beispiel">z. B.</abbr> bei der Biokraftstoffgewinnung, nützlich sein könnte“, begründet der Juror Professor Christian Kurts die Wahl.
</p><p><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Nicole Dubilier, Direktorin am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, freut sich über den Erfolg ihres Doktoranden. „Manuel Kleiner hat sich den Preis redlich verdient, seine Kreativität, Zielstrebigkeit und harte Arbeit trugen maßgeblich zum Erfolg seiner Promotion bei.“
</p><p>„Mit den neuen Promotionspreisen wollen wir die herausragenden wissenschaftlichen Leistungen unserer Stipendiatinnen und Stipendiaten anerkennen und sichtbarer machen“, sagte die Generalsekretärin der Studienstiftung, <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Annette Julius, bei der Bekanntgabe der Preisträger. Alleiniges Kriterium für die Auszeichnung war die wissenschaftliche Qualität der Doktorarbeit, die einen wesentlichen und innovativen Beitrag zum wissenschaftlichen Fortschritt in ihrem Fachgebiet leisten und höchsten methodischen Ansprüchen genügen muss.
</p><p><a href="http://www.studienstiftung.de/promotion/promotionspreis.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.studienstiftung.de/promotion/promotionspreis.html</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle gibt es Fotomaterial. Kontakt unter Telefon: 0421 218-60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de.</a></p><p>Weitere Informationen:<br><br>Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI)<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Manuel Kleiner<br>Telefon: 0421 2028-905<br>E-Mail: <a href="mailto:mkleiner@mpi-bremen.de">mkleiner@mpi-bremen.de</a><br><br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Nicole Dubilier<br>Telefon: 0421 2028-932<br>E-Mail: <a href="mailto:ndubilie@mpi-bremen.de">ndubilie@mpi-bremen.de</a></p><p>oder
</p><p>Pressesprecher<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Manfred Schlösser<br>Telefon: 0421 2028-704<br>E-Mail: <a href="mailto:mschloes@mpi-bremen.de">mschloes@mpi-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 20 May 2014 10:07:00 +0200</pubDate>
                            <title>Deutschlandstipendium geht in die vierte Runde</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/deutschlandstipendium-geht-in-die-vierte-runde-1</link>
                            
                            <description>Bewerbungen ab 23. Mai möglich / Empfang für Förderer und Stipendiaten am 20. Mai im Haus Schütting</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 163 / 19. Mai 2014 JS
</p><p>Über 400 engagierte Studierende konnten seit 2010 mit einem Deutschlandstipendium in Bremen gefördert werden. Bevor die vierte Runde startet, lädt die Handelskammer Bremen am Dienstag, 20. Mai 2014, um 16.30 Uhr zum Empfang im Haus Schütting (Am Markt). Stipendiaten sowie Stipendiengeber und Hochschulvertreter treffen sich zu einem ersten Zwischenresümee im Land Bremen. Anwesend sind Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter, Christoph Weiss, Präses der Handelskammer Bremen, Peter H. Greim, Senior des Konvents der IHK Bremerhaven und Anneke Bösche, Stipendiatin der Hochschule Bremen. Interessierte sind herzlich eingeladen.
</p><h3><strong><strong>Die neue Stipendienrunde startet im Sommer 2014</strong></strong></h3><p>Auch in diesem Jahr werden an der Universität Bremen wieder Deutschlandstipendien vergeben. Bewerbungen können ab dem 23. Mai bis zum 31. Juli 2014 eingereicht werden. Dabei zählen nicht nur gute Noten: Der Fokus liegt vor allem auf sozialem und gesellschaftlichem Engagement und persönlichen Umständen wie zum Beispiel die Betreuung von Kindern oder Familienangehörigen. Auch ein nichtakademischer Familienhintergrund oder ein Migrationshintergrund werden berücksichtigt. Neben einer monatlichen Förderung von 300 Euro erhalten die Stipendiaten auch eine ideelle Begleitförderung. Workshops zu Soft Skills, Einblicke in Arbeitswelten und der Aufbau eines Netzwerks machen die Studierenden fit für das Leben nach dem Universitätsabschluss.
</p><p>Voraussetzung für den Erhalt des Stipendiums ist die Immatrikulation als ordentliche Studierende in der Regelstudienzeit oder die Zulassung zu einem Bachelor- oder Masterstudium oder zum juristischen Staatsexamen. Die Zulassung kann bis zum 31. August 2014 nachgereicht werden. Die weiteren Informationen finden Sie hier: www.uni-bremen.de/deutschlandstipendium
</p><h3>Förderung vom Bund und durch private Spender </h3><p>Die eine Hälfte der Förderung wird vom Bund getragen, die andere von privater Seite. Zahlreiche Unternehmen, Institutionen, Stiftungen, Vereinen und Privatpersonen aus Bremen und darüber hinaus engagieren sich dabei für die Studierenden der Universität Bremen, teilweise über die Mindestförderungsdauer von einem Jahr hinaus. Insgesamt hat die Universität Bremen so im laufenden Stipendienjahr private Spenden von rund 340.000 Euro erhalten, dieselbe Summe wird vom Bund übernommen. Vergeben werden die Stipendien durch einen Stipendienrat. Ihm gehören sowohl Studierende als auch Professorinnen und Professoren der Universität an.<br><br><strong>Achtung Redaktionen: </strong>Medienvertreter sind herzlich zum Empfang eingeladen am Dienstag, 20. Mai 2014 um 16.30 Uhr im Haus Schütting (Am Markt).<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>UniTransfer<br>Alexa Meyer-Hamme<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-60336<br>E-Mail: <a href="mailto:alexa.meyer-hamme@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">alexa.meyer-hamme@vw.uni-bremen.de</a><br>unter <a href="http://www.uni-bremen.de/deutschlandstipendium" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/deutschlandstipendium</a><br><br>Handelskammer Bremen<br>Annekathrin Gut<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/3637-248<br><a href="mailto:gut@handelskammer-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gut@handelskammer-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 20 May 2014 13:45:00 +0200</pubDate>
                            <title>26. Mai: Workshop zu Migration und Diaspora Entrepreneurship</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/26-mai-workshop-zu-migration-und-diaspora-entrepreneurship-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 165 / 20. Mai 2014 RO<br><br>Diaspora Unternehmer tragen wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung in ihren Herkunftsländern bei. Mit Standbeinen in zwei Welten, sind Diaspora Unternehmer gut gerüstet, Chancen in ihren Herkunftsländern zu erkennen. Darüber hinaus sind sie motiviert, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Wirtschaftswachstum in ihren Heimatländern beizutragen. Mit diesem Thema beschäftigt sich der ZenTra Workshop "<span lang="en">Migration and Diaspora Entrepreneurship</span>", der am 26. Mai 2014 von 10 bis 17 Uhr im WiWi-Gebäude der Universität Bremen stattfindet. Er findet in Kooperation mit der University of Turku, Finnland statt. Veranstalter ist der Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship – kurz LEMEX – der Uni Bermen. ZenTra steht für <span lang="en">Center for Transnational Studies</span> und ist ein interdisziplinärer Forschungsverbund von Wissenschaftlern der Universitäten Bremen und Oldenburg aus den Bereichen Volks- und Betriebswirtschaft, Soziologie, Rechts- und Politikwissenschaften.<br><br>Ziel dieses Workshops ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und Interessierte aus den Bereichen Diaspora Entrepreneurship, Migration Entrepreneurship und International Entrepreneurship zu einer gemeinsamen Diskussion zusammenzubringen und dieses Thema sowohl theoretisch als auch praxisbezogen weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt des Workshops stehen vor allem der Wissensaustausch innerhalb dieses Forschungsfeldes, die Bildung nationaler und internationaler Arbeitsgruppen zu bestimmten Schwerpunkten sowie die Präsentation erster Forschungsergebnisse. Gleichwohl soll der Workshop dazu anregen, Ideen für eine Sonderausgabe zu entwickeln und den Blick zukünftiger Forschungsvorhaben stärker auf das Thema "<span lang="en">Migration and Diaspora Entrepreneurship</span>" zu lenken. Der Workshop steht der interessierten Öffentlichkeit offen; um Anmeldung wird gebeten:<a href="mailto:harima@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail"> harima@uni-bremen.de</a>.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>LEMEX - Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship<br>Aki Harima<br>Tel.: 0421 218 66876<br>E-Mail harima@uni-bremen.de<br><a href="http://www.lemex.uni-bremen.de/files/freiling/Sonstiges/2014_Flyer_DE-Workshop.pdf" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.lemex.uni-bremen.de/files/freiling/Sonstiges/2014_Flyer_DE-Workshop.pdf</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11701</guid>
                            <pubDate>Tue, 20 May 2014 13:50:00 +0200</pubDate>
                            <title> HansePhotonik e.V. zieht in das LION an der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/hansephotonik-ev-zieht-in-das-lion-an-der-universitaet-bremen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 166 / 20. Mai 2014 RO
</p><p><br>Photonische Technologie schon bald im LION: Auf der HansePhotonik-Mitgliederversammlung wurde jetzt beschlossen, die Geschäftsstelle nach Bremen in das Gebäude für LIcht- und Optische TechnologieN (LION) der Uni Bremen zu verlegen. Im hochmodernen Forschungsgebäude LION hat auch das BIAS – Bremer Institut für angewandte Strahltechnik GmbH seine Räume. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen dort an der Entwicklung innovativer laserbasierter Technologien. Professor <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Frank Vollertsen, BIAS-Institutsleiter und Hochschullehrer im Fachbereich Produktionstechnik der Uni Bremen, wurde zum Vorstandvorsitzenden der HansePhotonik gewählt. „Der Umzug freut mich sehr, da wird das Arbeiten am Ausbau dieses Netzwerkes leichter“, sagte Professor Vollertsen. Neuer Geschäftsführer wurde <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Thomas Seefeld. <br><br>Zwei neue Ideen stehen bei diesem Ausbau im Fokus. „Wir möchten gerne eine Mitgliedschaft für Schüler und Studierende anbieten, um den Nachwuchs gezielt zu fördern“, erklärte Vollertsen den ersten Schwerpunkt. Zudem soll ein Informationsdienst eingerichtet werden, der regelmäßig über Neuerungen in Forschung und Industrie, sowie über aktuelle Stellenausschreibungen informiert. Der Umzug in das LION an der Bremer Universität ist ein weiterer Schritt auf dem Weg ein Oberzentrum für Photonische Technologien in der Metropolregion Nordwest zu etablieren und auszubauen. <br><br>Die HansePhotonik hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen, die sich industriell mit Photonischen Technologien – also den Grundlagen und Anwendungen von optischen Verfahren und Technologien – beschäftigen, in einem Netzwerk zusammen zu bringen. Für einen persönlichen Austausch bietet das vier Mal im Jahr an wechselnden Orten stattfindende „HansePhotonik Forum“ Raum. Neben den Fachvorträgen, die hauptsächlich aus der Industrie stammen, gilt die Kernaufgabe dem Networking. Das nächste, 49. „HansePhotonik Forum“ findet am 2. Juli 2014 bei der Einrichtung DESY – Deutsches Elektronen-Synchrotron - in Hamburg statt.&nbsp; 
</p><p><strong>HansePhotonik e.V. </strong></p><p>Die HansePhotonik e.V. wurde vor zwölf Jahren gegründet. Der Verein agiert als technisch-wissenschaftlicher Verein, im Dreieck zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Regional bewegt sich die HansePhotonik hauptsächlichen in der Metropolregion Nordwest. Jährlich wird der HansePhotonik Förderpreis vergeben, mit dem studentische Arbeiten und Schülerprojekte ausgezeichnet werden. Ziel des Vereins ist es, hochwertige Anwendungsprojekte aus dem Bereich der optischen Technologien anzuschieben - denn das 21. Jahrhundert gehört der Photonik.
</p><p><strong>BIAS GmbH</strong></p><p>&nbsp;„Wissen schafft Wirtschaft“ – diesem Leitsatz folgend ist das BIAS - Bremer Institut für angewandte Strahltechnik GmbH, ein kompetenter Partner für Forschung und Entwicklung in der Lasertechnik. Mit den beiden Bereichen „Materialbearbeitung und Bearbeitungssysteme“ sowie „Optische Messtechnik und optoelektronische Systeme“ entwickelt das Institut neue laserbasierte Technologien und Produkte. Das Kompetenzzentrum „Centr-Al” bietet zusätzlich eine einzigartige Expertise zu Fragen des Schweißens von Aluminiumlegierungen und anderen modernen Leichtbauwerkstoffen. Zu den Kunden des BIAS zählen Unternehmen aus den Bereichen Flugzeugbau, Raumfahrt, Schiffbau sowie Automobilbau.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle können Sie ein Foto von Professor Frank Vollertsen unter der E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> anfordern.<br><br>Weitere Informationen: <br>BIAS - Bremer Institut für angewandte Strahltechnik GmbH<br>Dr. Thomas Seefeld <br>Telefon: 0421 218 58040 <br>E-Mail <a href="mailto:hansephotonik@bias.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">hansephotonik@bias.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 20 May 2014 14:41:00 +0200</pubDate>
                            <title>Computer-Simulation optimiert generative Fertigungsverfahren</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/computer-simulation-optimiert-generative-fertigungsverfahren-1</link>
                            
                            <description>Internationales Symposium der Uni Bremen am 27. und 28. Mai 2014 zu “Materials Science and Technology of Additive Manufacturing”</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 167 / 20. Mai 2014 RO
</p><p>Sie wünschen sich einen neuen Schlüsselanhänger? Oder benötigen ein Ersatzteil für Ihren Oldtimer? Warum nicht einfach am Rechner entwerfen und dann ausdrucken? Generative Fertigungsverfahren, auch 3D-Druck genannt, erlauben die Herstellung individueller Bauteile ohne die Anfertigung spezieller Werkzeuge. Noch arbeiten diese Verfahren nur in wenigen Bereichen exakt genug, um anspruchsvollen Produkten zu genügen. Das Institut ISEMP (Integrative Simulation und Engineering von Materialien und Prozessen) an der Universität Bremen entwickelt Methoden, wie sich Probleme bei der Fertigung in der Simulation erkennen lassen. Zu diesem Thema findet am 27. und 28. Mai 2014 das internationale Symposium „<span lang="en">Materials Science and Technology of Additive Manufacturing</span>“ statt. Erwartet werden über 140 internationale Expertinnen und Experten aus acht Ländern in der Hansestadt. <br><br>Ziel der Tagung ist die Präsentation des Forschungs- und Industriestandorts Bremen und die Etablierung Bremens als ein international vernetztes Kompetenzzentrum für Additive Fertigung. Darüber hinaus fördert das Symposium den wissenschaftlichen Dialog zwischen Forschungseinrichtungen und Industrie. In parallelen Ausstellungen werden Unternehmen und Institute ihre Forschungsergebnisse und Produkte präsentieren.<br><br>Vor fünf Jahren stiftete die Firma Airbus der Universität Bremen eine Professur für Integrative Simulation und Engineering von Materialien und Prozessen. Als Bindeglied zwischen industrieorientierter und grundlagenorientierter Forschung ist sie in das Bremer Center for Computational Materials Science (BCCMS) der Uni Bremen integriert. Eines der Forschungsgebiete des ISEMP sind sogenannte generative Fertigungsverfahren. Häufig werden die Verfahren auch unter dem Namen <span lang="en">Additive Layer Manufacturing</span> (ALM), - auch Schichtbauverfahren genannt - zusammengefasst. Das Prinzip dabei ist einfach: Eine dünne, pulverförmige Schicht des Werkstoffs wird nach Vorgabe der Konstruktionsdatenmit einem Laser aufgeschmolzen (Lasercusing). Anschließend wird eine neue Lage Pulver aufgetragen und wiederum an definierter Stelle aufgeschmolzen. So entstehen Schicht für Schicht fertige Bauteile.
</p><p><strong>Der Bremer Forschungsschwerpunkt generative Fertigung</strong></p><p>Der Vorteil dieser Technologie gegenüber konventionellen Herstellungsverfahren ist schnell erkennbar: Mit ALM können kleine und komplexe Strukturen ohne die vorherige Herstellung von Werkzeugen erzeugt werden. Zudem eröffnet es Konstrukteuren ungeahnte Freiheiten für das Design neuer Bauteile und individueller Einzelstücke. Bei sogenannten bionischen Design-verfahren werden Bereiche identifiziert die nicht belastet werden und an denen folglich Material entfernt werden kann. Andersherum werden überlastete Bereiche mit mehr Material versehen. Dadurch entstehen für die Anwendung optimierte zum Teil sehr komplexe Bauteile.<br><br>So benötigt die Flugzeugindustrie beispielsweise Unmengen an Befestigungsklammern (Brackets) zur Fixierung von Kabeln und Rohren im Flugzeugen. Durch das spezielle bionische Design der Brackets wurde ihr Gewicht um 30% reduziert - bei gleicher Belastbarkeit in der späteren Anwendung. Das ISEMP hat anschließend an das Designverfahren von Airbus die Verformungen des Bauteils, die aus dem Herstellungsprozess resultieren, berechnet und geeignete Prozessverfahren entwickelt.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Sie können in der Uni-Pressestelle ein Foto einer Befestigungsklammer (Brackets) anfordern, die im Schichtbauverfahren hergestellt wurde. <br><br>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>John Schlasche <br>Tel.: 0421 218 62355<br>E-Mail <a href="mailto:schlasche@isemp.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">schlasche@isemp.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11703</guid>
                            <pubDate>Mon, 26 May 2014 11:27:00 +0200</pubDate>
                            <title>Wissenschaft und Forschung hautnah erleben</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wissenschaft-und-forschung-hautnah-erleben-1</link>
                            
                            <description>Sommerakademie für Schülerinnen und Schüler bietet an der Uni Bremen im August Einblicke in die Wissenschaft – jetzt anmelden, die Plätze sind begrenzt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 168 / 26. Mai 2014 MM
</p><p>Schülerinnen und Schüler, die sich für Forschung interessieren, können bei der Sommerakademie in den wissenschaftlichen Alltag der Universität Bremen reinschnuppern. Für die gymnasiale Oberstufe bietet die Veranstaltung vom 4. bis 8. August 2014 die Möglichkeit, gemeinsam mit Forschenden spannende wissenschaftliche Fragen zu bearbeiten und eigenständig zu experimentieren. Anmeldeschluss ist der 28. Juni 2014; die Anzahl der Plätze ist auf 53 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt. Die Kosten betragen 30 Euro.
</p><h3>„High-Tech im Alltag“ und „Sprudelnde Gewinne“</h3><p>Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Themen aus den Bereichen künstliche Intelligenz, angewandte Krebsforschung, moderne medizinische Bildgebung, Sensortechnik, Quantenphysik und Umweltforschung bearbeiten. 2014 haben sie die Wahl zwischen fünf Kursen:
</p><p>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;High-Tech im Alltag: Die intelligente Wohnung der Zukunft<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Mathematik für die Medizin<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Elektrische und optische Sensoren<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die physikalische Messbarkeit der Zeit<br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Sprudelnde Gewinne
</p><p>Von Montag bis Donnerstag forschen die Jugendlichen intensiv in den Instituten der Universität und im Fraunhofer MEVIS – Institut für Bild gestützte Medizin. Einen feierlichen Abschluss bildet die Projektpräsentation im Konferenz-Centrum der Sparkasse Bremen am Freitag. Dazu sind auch Lehrkräfte, Eltern und Freunde eingeladen.
</p><p>Weitere Informationen, die Bewerbungsunterlagen und das Kursprogramm gibt es unter: <a href="http://www.sommerakademie.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.sommerakademie.uni-bremen.de</a> .
</p><p>Lara Pittelkow
</p><p>Kontakt:<br>Universität Bremen<br>Akademie für Weiterbildung<br>Arbeitsgebiet Universität und Schule<br>Gisela Gründl<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-61613<br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de">gruendl@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/weiterbildung" target="_blank">www.uni-bremen.de/weiterbildung</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11704</guid>
                            <pubDate>Tue, 27 May 2014 12:15:00 +0200</pubDate>
                            <title> Uni Bremen beteiligt sich am 2. Deutschen Diversity-Tag</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-beteiligt-sich-am-2-deutschen-diversity-tag-1</link>
                            
                            <description>3. Juni 2014: Zwei Workshops zu diversity-sensibler Sprache im Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 169 / 26. Mai 2014 RO 
</p><p><br>Ob Workshops oder Diskussionen – am 3. Juni 2014 findet in Deutschland der 2. Deutsche Diversity-Tag statt. Unternehmen und Organisationen in ganz Deutschland organisieren an diesem Tag Veranstaltungen, die das Thema „Vielfalt“ in den Mittelpunkt rücken. Ziel ist es, das Engagement und die Projekte von Institutionen zu zeigen und die Vorteile einer vielfältigen Kultur zu präsentieren. Auch die Uni Bremen macht mit: Das BremerForum:<span lang="en">Diversity</span>, an dem das Bremer Institut für Kulturforschung (bik) der Universität Bremen beteiligt ist, veranstaltet zusammen mit dem Referat Integrationspolitik der Senatskanzlei Bremen zwei Workshops. Im Mittelpunkt steht das Themenfeld Sprache. Wo finden&nbsp; durch den alltäglichen Sprachgebrauch Diskriminierungen und Ausgrenzungen statt? Und inwiefern kann Sprache zu Inklusion beitragen? Wie kann eine <span lang="en">diversity</span>-sensible Sprachpraxis aussehen? Die Veranstaltung findet im Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, von 14 bis 18 Uhr statt.&nbsp; 
</p><p><strong>Die Workshops</strong></p><p>Im ersten Workshop „Sprache Macht Rassismus“ des Hamburger Kommunikationswissenschaftlers Dr. Ali Fathi geht es darum, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Sprache als Instrument der Verständigung sowohl die Macht zu Integration/Inklusion als auch zu Ausgrenzung/Exklusion in sich birgt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können in einer Gruppe erleben, was Sprache und sprachliche Differenzierungen bewirken, wie Begriffe unterschiedlich verletzend verwendet werden und dass Sprache nicht neutral ist. <br><br>Den zweiten Workshop „Leichte Sprache – schwerer Schritt?“ leitet die Gesundheitsreferentin Gabriele Haar. Dabei geht es um das menschliche Miteinander in „Leichter Sprache“. In Kleingruppen wird „Leichte Sprache gesprochen, geschrieben und geübt. Dafür gibt es bestimmte Regeln, die es im Alltag zu beachten gilt. Manchmal sind diese Schreib-Regeln ungewöhnlich.<br><br>Eingeladen sind alle Menschen, die Lust haben, sich mit diesen Themen zu beschäftigen. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Um Anmeldung unter der E-Mail <a href="mailto:mbenn@pbwbremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mbenn@pbwbremen.de</a> wird gebeten. 
</p><p><strong>Intersektionelle Zusammenarbeit </strong></p><p>Das besondere an dieser Veranstaltung ist die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Politik und Verwaltung, sowie die Vermittlung praktischer mit einem intersektionellen Ansatz - ein praktisches Beispiel für die Diversity-Strategie der Universität Bremen. <br><br>Den bundesweiten <span lang="en">Diversity</span>-Tag hat der Verein Charta der Vielfalt <abbr title="eingetragener Verein">e. V.</abbr> ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, die Anerkennung und Wertschätzung von Vielfalt in der Unternehmenskultur in Deutschland voranzubringen. Die Mitarbeiter sollen vorurteilsfrei arbeiten können; Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Nationalität, Religion, Alter oder Behinderung sollte am Arbeitsplatz verhindert werden.<br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen<br>Margrit E. Kaufmann<br>Wissenschaftliche Expertin für Diversity der Universität Bremen<br>Tel.: 0421 218 676 31<br>E-Mail <a href="mailto:mkaufm@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mkaufm@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.bremerforum-diversity.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bremerforum-diversity.de</a>/</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 27 May 2014 12:21:00 +0200</pubDate>
                            <title>Lernt Ihr Kind gerne?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/lernt-ihr-kind-gerne-1</link>
                            
                            <description>Kinder und Jugendliche für Studie der Uni Bremen gesucht</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 170 / 26. Mai 2024 RO
</p><p>Schule ist anstrengend. Die Bereitschaft, sich anzustrengen gilt als wesentliche Voraussetzung für schulischen Erfolg. Doch wie bereit sind Kinder und Jugendliche diese Anstrengungen auf sich zu nehmen? Und wie geschickt sind sie beim Umgehen dieser Anstrengungen? Bisher existieren dazu kaum standardisierte Messverfahren. Deshalb entwickelten Forscherinnen und Forscher vom Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) der Universität Bremen einen Fragebogen zur schulbezogenen Anstrengungsbereitschaft bzw. Anstrengungsvermeidung. Dieser Fragebogen wird jetzt getestet. Dafür sucht das Forscherteam freiwillige Testpersonen im Alter zwischen neun und 16 Jahren, die an der Befragung zu ihrer Anstrengungsbereitschaft und an einem sprachfreien Intelligenztest teilnehmen möchten.<br><br>Beim Intelligenztest handelt es sich um einen Test, der ohne Sprachverständnis durchgeführt werden kann. Es werden verschiedene Bereiche der Intelligenz (wie Beispielsweise das Logische Denken oder das Arbeitsgedächtnis) erfasst. Die Freiwilligen nehmen einmalig teil. Die Testung wird einzeln durchgeführt und dauert rund 45 Minuten. Termine können ab sofort vergeben werden. Die Untersuchungen finden in den Räumlichkeiten des <abbr title="Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation">ZKPR</abbr> der Universität Bremen statt. Die Testergebnisse werden den Probanden nach Abschluss der Datenerhebung mitgeteilt.<br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften<br>Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR)<br>Hanna Weber<br>Telefon: 0421 218 68626<br>E-Mail: <a href="mailto:hweber@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">hweber@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 27 May 2014 13:53:00 +0200</pubDate>
                            <title>Die Mensch-Roboter-Interaktion im Blick: Neue Online-Befragung zu Zukunftsszenarien</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/die-mensch-roboter-interaktion-im-blick-neue-online-befragung-zu-zukunftsszenarien-1</link>
                            
                            <description>Bremer Forscher rufen Logistikexperten zur Teilnahme an Umfrage über Einsatz von Robotern in der Logistik auf / Marktstudie „RoboScan’14“ untersucht Trends und Potenziale</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 172 / 27. Mai 2014 SC
</p><p>Mithilfe einer Marktstudie möchte das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH an der Universität Bremen weitere Erkenntnisse über den Einsatz von Robotern in der Logistik gewinnen. Dafür bittet es Logistikfachleute in Wirtschaft und Wissenschaft sowie Technologieanbieter, sich an einer Online-Befragung zu beteiligen. Die Erhebung zu der Studie „RoboScan‘14“ läuft bis 31. Juli über das Internetportal <a href="http://www.robotik-logistik.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.robotik-logistik.de</a> . Wer sich die rund 20 Minuten zur Beantwortung der Fragen nimmt, erhält später einen Kurzreport mit den zentralen Ergebnissen der Untersuchungen.
</p><h3>Was braucht und will der Logistikmarkt? Was ist wirklich sinnvoll?</h3><p>Nicht alles, was machbar ist, ist auch immer sinnvoll, und nicht jede neue Entwicklung aus den Forschungslaboren schafft den Weg auf den Markt. Daher setzt das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> auf einen steten Austausch mit Experten aus der Industrie sowie im Bereich der Robotik-Logistik auch auf eigene Marktuntersuchungen. Welche Aufgaben können Roboter in der Logistikkette übernehmen? Wo und wie können sie den Menschen die Arbeit erleichtern? Was sollen sie leisten, und was wünschen Logistikdienstleister? Über Antworten zu solchen und ähnlichen Fragen erhalten die Wissenschaftler Informationen zu Trends, Potenzialen und den Bedarfen.
</p><p>Das Schwerpunktthema der RoboScan-Studie lautet dieses Mal: „Autonome Roboter – Kooperation zwischen Mensch und Maschine“. In den Produktionsstraßen besonders der Automobilindustrie arbeiten schon lange Roboter, und inzwischen finden sie sich auch zunehmend in der Logistikbranche. Ein Beispiel für autonome Systeme sind fahrerlose Transportsysteme, die im Hafen eingesetzt werden. Das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> interessiert sich nun unter anderem dafür, wo und wie autonome Roboter in der Logistik sinnvoll eingesetzt werden können, und wie sich Unternehmen eine erfolgreiche Integration dieser eigenständig arbeitenden Systeme in logistische Prozesse vorstellen.
</p><p>2007 startete das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> seine Studienreihe zu den Robotertechnologien in der Logistik und führt die Untersuchungen seitdem im Zwei- bis Dreijahresrhythmus durch. Wie die vorherige Studie wird auch RoboScan‘14 von der Kieserling Stiftung gefördert und in Kooperation mit dem Bremer Unternehmen Pfeffermann <span lang="en">Strategy Consulting</span> realisiert.
</p><p>Sabine Nollmann<br><br><strong>Achtung Redaktionen:<br></strong>Fotos zur Pressemitteilung finden Sie unter <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/pressemitteilungen.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/pressemitteilungen.html</a>&nbsp; oder erhalten sie über Sabine Nollmann (Mobil: 0170 904 11 67 oder E-Mail: <a href="mailto:mail@kontexta.de">mail@kontexta.de</a> )
</p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:
</p><p><a href="http://www.robotik-logistik.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.robotik-logistik.de</a> , <a href="http://www.biba.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Klaus-Dieter Thoben (Institutsleiter BIBA)<br>Telefon: 0421 218-500 05, E-Mail: <a href="mailto:tho@biba.uni-bremen.de">tho@biba.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Diplom Ingenieur">Dipl.-Ing.</abbr> Ann-Kathrin Rohde (BIBA)<br>Mobil: 0176 20 90 83 07, E-Mail: <a href="mailto:rod@biba.uni-bremen.de">rod@biba.uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11707</guid>
                            <pubDate>Tue, 27 May 2014 15:36:00 +0200</pubDate>
                            <title>Autorenteam des Zentrums für Sozialpolitik der Universität Bremen legt aktuellen Arzneimittelreport vor</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/autorenteam-des-zentrums-fuer-sozialpolitik-der-universitaet-bremen-legt-aktuellen-arzneimittelreport-vor-1</link>
                            
                            <description>Im Auftrag der BARMER GEK wurden Daten von 8,6 Millionen Versicherten untersucht
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr.: 173 / 27. Mai 2014 KG
</p><p>Jedes Jahr kommen zahlreiche neue Medikamente auf den Markt, und Patienten und Ärzte setzen viele Hoffnungen in diese Präparate. Doch nicht alle Arzneimittel, die neu sind, sind tatsächlich besser. Bereits zum 14. Mal hat das Autorenteam um Professor Gerd Glaeske und Dr. Christel Schicktanz vom Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) der Universität Bremen einen Arzneimittelreport erstellt. Dafür werteten die Bremer Forscherinnen und Forscher Arzneimitteldaten von 8,6 Millionen Versicherten aus dem Jahr 2013 aus. Besonderes Augenmerk wurde auf die Bereiche der Versorgung gelegt, in denen es Potenziale zur Verbesserung gibt – Arzneimittel mit unnötigen Risiken, Präparate, die zu häufig oder zu selten verschrieben werden, und Arzneimittel mit unnötigen Kosten. Thematisiert werden neue Blutgerinnungshemmer, sogenannte orale Antikoagulanzien, Protonenpumpenhemmer (PPI) zur Unterdrückung von Magensäure und Arzneimittel zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS). Die repräsentative Analyse lässt Rückschlüsse auf das Verordnungsgeschehen bei gesetzlich Krankenversicherten in ganz Deutschland zu. Detaillierte Ergebnisse wurden heute auf einer Pressekonferenz der BARMER GEK in Berlin vorgestellt.
</p><h3>Generika und scheinbar innovative Arzneimittel</h3><p>Nach wie vor stagniert der Anteil der Verordnungen von Generika. Damit werden Arzneimittel bezeichnet, die eine wirkstoffgleiche Kopie eines ehemals patentgeschützten teuren Medikaments sind. Inzwischen sind in der BARMER GEK zwar rund 75 Prozent der verordneten Packungen Generika mit einem Umsatzanteil von 35 Prozent, doch der Anteil könnte höher sein, stellt Professor Glaeske fest. Hingegen hat sich der Ausgaben-Anteil der Scheininnovationen mit einem Rückgang von 12 auf 11 Prozent bei der BARMER GEK nur wenig verringert. Arzneimittelhersteller verwenden den Begriff „Innovation“ nicht nur für Arzneistoffe mit umfassend neuartiger Struktur oder Wirkweise, sondern auch für Präparate mit geringfügigen Änderungen. Es handelt sich dann aber um Scheininnovationen – auch „<span lang="en">Me-too</span>-Präparate“ genannt. Das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) fordert generell den Zusatznutzen von neu zugelassenen Medikamenten – allerdings wird im Bestandsmarkt auf die AMNOG-Prüfung verzichtet. Dazu Professor Glaeske: „Der Verzicht auf diese Prüfung rächt sich. Durch die Ergebnisse wäre ersichtlich gewesen, dass die meisten <span lang="en">Me-too</span>-Präparate keinerlei Vorteil in der Patientenversorgung haben. Die entsprechenden Preisverhandlungen könnten so zu einer Entlastung der Ausgaben in der Gesetzlichen Krankenversicherung führen“.
</p><h3>Forderung: Therapeutischen Nutzen prüfen</h3><p>Ein weiterer Aspekt betrifft die sogenannten Spezialpräparate, darunter vor allem die Biologika. Dies sind gen- oder biotechnisch hergestellte Wirkstoffe, die aus lebenden Zellkulturen gewonnen werden. Die Forscherinnen und Forscher der Uni Bremen stellten fest, dass die Verordnungsmengen und Ausgaben für Biologika langsam aber stetig ansteigen. Für 3,3 Prozent der Verordnungen fallen rund 36 Prozent der Ausgaben an. Glaeske: „Umso wichtiger sind frühzeitige Differenzierungen dieser Mittel danach, ob mit ihnen ein wirklicher therapeutischer Nutzen und Zusatznutzen gegenüber bestehenden Behandlungen verbunden ist“. Ziel des Arzneimittelreports 2014 ist es insgesamt, auf der Basis der ermittelten Daten unabhängige Informationen für Ärztinnen und Ärzte zu erarbeiten, im Sinne einer verbesserten Versorgungsqualität – zum Nutzen und zur Sicherheit – von Patienten und mit Vorrang vor dem Herstellerinteresse.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für Sozialpolitik<br>Dr. Christel Schicktanz,<br>E-Mail: <a href="mailto:schicktanz@zes.uni-bremen.de">schicktanz@zes.uni-bremen.de</a><br>Prof. Dr. Gerd Glaeske,<br>E-Mail: <a href="mailto:gglaeske@uni-bremen.de">gglaeske@uni-bremen.de</a><br>Kristin Bothur<br>Forschungskoordinatorin<br>Tel.: 0421-218-58503<br>E-Mail: <a href="mailto:kbothur@zes.uni-bremen.de">kbothur@zes.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11708</guid>
                            <pubDate>Wed, 28 May 2014 10:54:00 +0200</pubDate>
                            <title>Uni-Tagungen im Juni 2014</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-tagungen-im-juni-2014-1</link>
                            
                            <description>
Die Universität veranstaltet im Juni 2014 folgende Tagungen und Workshops:</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 171 / 27. Mai 2014 RO
</p><p>Am <strong>3. Juni 2014</strong> findet in Deutschland der <strong>2. Deutsche Diversity-Tag</strong> statt. Unternehmen und Organisationen in ganz Deutschland organisieren an dem Tag Veranstaltungen, die das Thema „Vielfalt“ in den Mittelpunkt rücken. Auch die Uni Bremen macht mit: Das BremerForum:Diversity, an dem das Bremer Institut für Kulturforschung (bik) der Uni Bremen beteiligt ist, veranstaltet zusammen mit dem Referat Integrationspolitik der Senatskanzlei Bremen zwei Workshops. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema Sprache. Wo finden durch den alltäglichen Sprachgebrauch Diskriminierungen und Ausgrenzungen statt? Und wie kann eine diversity-sensible Sprachpraxis aussehen? Die Veranstaltung findet im Haus der Wissenschaft von 14 bis 18 Uhr statt. Kontakt: <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Margrit E. Kaufmann, Tel.: 0421 218 676 31, E-Mail: <a href="mailto:mkaufm@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mkaufm@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.bremerforum-diversity.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bremerforum-diversity.de<br></a><br>Vom <strong>3. bis 6. Juni 2014</strong> findet in Bremen der<strong> 103. Deutsche Bibliothekartag</strong> im Messe und Congress Centrum Bremen statt. Das diesjährige Veranstaltungsmotto lautet “Bibliotheken: Wir öffnen Welten”. Die größte bibliothekarische Fachtagung Europas bietet auch dieses Jahr wieder ein umfangreiches Programm an. Geboten werden Sessions zu Themen wie Management und betriebliche Steuerung von Bibliotheken, Professionalität in Bibliotheken, (Neue) Services in Bibliotheken zwischen Best Practice und Lessons Learned, Neue Herausforderungen für wissenschaftliche Bibliotheken oder Suchen, finden, nutzen – Search and Discovery, Metadata, Social Networks. Dazu wird auch ein attraktives Rahmenprogramm mit Ausstellungen, Bibliotheksbesichtigungen, Stadtrundgängen und vielem mehr geboten. <a href="http://www.bibliothekartag2014.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bibliothekartag2014.de</a>/<br><br>Welche Aufgaben hat das Radio heute? Diese und weitere Fragen sind Thema des internationalen Symposiums „<strong><span lang="en">Radio as Art: Concepts, Spaces, Practices. Radio Art between Media Reality and Art Reception</span></strong>“, das vom <strong>5. bis 7. Juni 2014</strong> an der Universität Bremen stattfindet. Den Auftakt bildet am 5. Juni der Vortrag „<span lang="en">The Reception of Electricity</span>“ des kanadischen Radiokünstlers Hank Bull. An den folgenden Tagen werden Radiokünstler zusammen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Europa, Nordamerika und Australien über die Zukunft des Radios diskutieren. Das Symposium ist Teil eines von der VolkswagenStiftung geförderten Projektes zur Entwicklung der Radiokunst. Beteiligt sind das Institut für Kunstwissenschaft-/pädagogik im Fachbereich Kulturwissenschaften der Uni Bremen, das Zentrum für Künstlerpublikationen | Museum Weserburg und das Kunsthistorische Institut der Uni Köln. Kontakt: Studienzentrum Weserburg, Tel.: 0421 5983940, E-Mail: <a href="mailto:office.studienzentrum@weserburg.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">office.studienzentrum@weserburg.de</a>, 
</p><p>Am <strong>12. und 13. Juni 2014</strong> findet in Bremen die von der<span lang="en"> Bremen International Graduate School of Social Sciences</span> (BIGSSS) veranstaltete Konferenz “(<strong lang="en">UN-)STABLE, (UN-)EQUAL &amp; (UN-)PREDICTABLE: The Link between Social Stratification and the Welfare State</strong>” statt. Die Tagung ist dem aktuellen Komplex von Sozialpolitik und sozialer Ungleichheit und damit verbundenen Fragestellungen gewidmet: Fördert oder behindert der Sozialstaat individuelle Aufstiegschancen? Wie verändern sich Wohlfahrtsstaaten vor dem Hintergrund der gegenwärtigen (Wirtschafts-)Krisen und wachsender sozialer Ungleichheit? Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Welt werden diesen Fragen nachgehen. Kontakt: <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Nadine M. Schöneck-Voß, Tel.: 0421 218 66412, E-Mail: <a href="mailto:nsv@bigsss.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">nsv@bigsss.uni-bremen.de</a>, http://<a href="http://www.bigsss-bremen.de/conferences/bigsss-international-conference-2014" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bigsss-bremen.de/conferences/bigsss-international-conference-2014<br></a><br>Professor David Simo, Leiter des Deutsch-Afrikanischen Wissenschaftszentrums der Universität Yaoundé (Kamerun), hat im Sommersemester 2014 eine Gastprofessur im Institut für Postkoloniale und Transkulturelle Studien der Uni Bremen inne. Am <strong>16. und 17. Juni 2014</strong> wird er bei dem Workshop „<strong>Das Gedächtnis des Kolonialismus in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“</strong> die Forschungen zu postkolonialen Perspektiven deutschsprachiger Literatur und Kultur mit den zurzeit viel diskutierten Konzepten der Gedächtnisforschung verbinden. Es geht dabei um die Frage, welche Konzepte von Gedächtnis notwendig sind, um koloniale Erfahrungen von Unterdrückung und Schuld aufzuarbeiten. Gerade für den deutschen Kulturraum wird dabei auch die Frage zu stellen sein, in welchem Verhältnis das Gedächtnis des Kolonialismus und das Gedächtnis der Shoah stehen. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Axel Dunker, E-Mail: <a href="mailto:adunker@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">adunker@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/inputs" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fb10.uni-bremen.de/inputs<br></a><br>Die Dortmund-Bremer-Symposien zur Chemie- und Naturwissenschaftsdidaktik haben seit vielen Jahren ihren festen Platz in den Naturwissenschaftsdidaktiken. 2014 findet das Symposium <strong lang="en">“Science Education Research and Education for Sustainable Development (ESD)”</strong> vom <strong>19. bis 21. Juni 2014</strong> an der Uni Bremen statt. 2014 endet die UN-Weltdekade einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Tagung nutzt diesen Anlass für eine Bestandsaufnahme. Dabei werden positive Beispiele für praxisleitende Forschung ebenso diskutiert wie Beispiele forschungsbasiert entwickelter Unterrichtspraxis. Es werden aber auch die Grenzen der bisher geleisteten Arbeiten aufgezeigt, um neue Forschungsperspektiven daraus abzuleiten. Erwartet werden rund 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus über 30 Ländern. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr> Ingo Eilks, E-Mail: <a href="mailto:ingo.eilks@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ingo.eilks@uni-bremen.de</a>,<br><a href="http://www.chemiedidaktik.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.chemiedidaktik.uni-bremen.de</a><br><br>Vom <strong>23. bis 27. Juni 2014</strong> findet unter der Leitung des <span lang="en">Bremen Centers for Computational Materials Science</span> an der Uni Bremen der internationale CECAM-Workshop <strong lang="en">"Nanostructured Zincoxid and related materials" </strong>statt. Zinkoxid und vergleichbare andere Metalloxide werden nicht nur als nanostrukturierte Materialien in der Kosmetik-, Farb- und Reifenindustrie eingesetzt, sondern besitzen außerdem großes Potential für die Entwicklung effizienter Bauelemente in der solaren Energieumwandlung. Weltweit führende Forscher aus den Materialwissenschaften, der chemischen Synthese, der Photokatalyse, der Optoelektronik und Photovoltaik werden auf dem Workshop gemeinsam mit Bremer Kolleginnen und Kollegen die jüngsten Fortschritte ihrer Arbeiten präsentieren und die bestehenden Herausforderungen diskutieren. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr> Thomas Frauenheim, Tel.: 0421 218 62340, E-Mail: <a href="mailto:frauenheim@bccms.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">frauenheim@bccms.uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.bccms.uni-bremen.de/veranstaltungen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bccms.uni-bremen.de/veranstaltungen<br></a><br>Im Rahmen einer Gastdozentur von Neil Cohn an der Universität Bremen findet am <strong>23. Juni 2014</strong> von 10 bis 18 Uhr der Workshop <strong lang="en">„Open Comic-Workshop with Neil Cohn“</strong> zur visuellen Sprache von Comics statt. Der Workshop dient zum einen dazu, die Arbeiten von Neil Cohn zur linguistischen und kognitiven Comic-Analyse mit ihm zu diskutieren. Zum anderen haben Wissenschaftler und Studierende die Möglichkeit, eigene Forschungsarbeiten vorzustellen. Auch transmediale Phänomene, Comic-Film-Vergleiche oder Interpretationen von Comics und Filmen werden behandelt. Der Workshop steht allen Interessierten offen, um Anmeldung wird gebeten. Kontakt: Janina Wildfeuer, E-Mail: <a href="mailto:wildfeuer@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">wildfeuer@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/bitt/vortrage-vortragsreihen/workshop-mit-neil-cohn-im-juni-2014/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fb10.uni-bremen.de/bitt/vortrage-vortragsreihen/workshop-mit-neil-cohn-im-juni-2014/<br></a><br>Rund 130.000 Menschen sind in Deutschland von Multipler Sklerose (MS) betroffen. Noch immer ist unklar, was die Krankheit auslöst, noch immer ist sie unheilbar. Bei der Behandlung der Erkrankten geht es vorrangig um den Erhalt ihrer Selbstständigkeit. Daher sind verbesserte MS-Diagnostik und die Umsetzung adäquater Behandlungs- und Betreuungskonzepte, verbunden mit einer finanzierbaren Arzneimitteltherapie, notwendig. Der Kongress <strong>„Multiple Sklerose – Eine Krankheit mit vielen Gesichtern“</strong> will auf die Thematik aufmerksam machen und über die Umsetzung von Optimierungsmöglichkeiten diskutieren. Die Tagung findet am <strong>24. Juni 2014</strong> in der Katholischen Akademie in Berlin statt. Mitveranstalter ist das Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) an der Uni Bremen. Kontakt: Prof. Dr. Gerd Glaeske, Tel.: 0421 21858560 oder -58558, E-Mail: <a href="mailto:c.trittin@zes.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">c.trittin@zes.uni-bremen.de</a><br><br>Am <strong>25. Juni 2014</strong> findet das Abschlusskolloquium der Leitinitiative EcoForge - „Energieeffiziente Produktion von Hochleistungsbauteilen“ in der Uni Bremen statt. In dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Vorhaben forschten fünf Institute in sechs Teilprojekten, um prozessübergreifend eine Leistungssteigerung in der Herstellung von Hochleistungsbauteilen zu gewährleisten. EcoForge verfolgte das Ziel, insbesondere die energie- und kostenintensive Wärmebehandlung in der Prozesskette zu verkürzen. Wesentlicher Bestandteil war die Integration des Wärmebehandlungsprozesses in die Schmiedelinie, um so definierte Gefügezustände direkt aus der Schmiedewärme einstellen zu können. Im Kolloquium werden die Ergebnisse und die Potenziale zum Praxistransfer vorgestellt. Anmeldung: t.bucquet@iwt.uni-bremen.de. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Udo Fritsching, E-Mail: <a href="mailto:fritsching@iwt.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">fritsching@iwt.uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.ecoforge.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.ecoforge.de<br></a><br>Am <strong>26. und 27. Juni 2014</strong> findet im Bürgerhaus Weserterrassen in Bremen die 1. Messe- und Fachveranstaltung „pflegechancen“ statt. Auf der Tagung werden praxistaugliche Ergebnisse vorgestellt, die im Rahmen des Verbundprojektes NETZWERK ZUKUNFT:PFLEGE erarbeitet wurden. Ergänzt wurden die Ergebnisse um Impulse aus Wissenschaft und Praxis. Die Messe zeigt Möglichkeiten und Wege für die ambulante Pflege auf. An der Veranstaltung beteiligen sich neben dem Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) und dem Forschungszentrum Nachhaltigkeit (artec) an der Universität Bremen mehrere Unternehmen und Verbände rund um das Thema Pflege. Kontakt: <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Wolfgang Ritter, Tel.: 0421 218 58609, E-Mail: <a href="mailto:writter@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">writter@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11709</guid>
                            <pubDate>Wed, 28 May 2014 12:51:00 +0200</pubDate>
                            <title>Die Lehre im Mittelpunkt: Dies Academicus am 4. Juni 2014 und Vergabe des Berninghausen-Preises</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/die-lehre-im-mittelpunkt-dies-academicus-am-4-juni-2014-und-vergabe-des-berninghausen-preises-1</link>
                            
                            <description>Zentrale Diskussionen in den Fachbereichen / Renommierter Gastreferent Peter Tremp hält Vortrag / Fototermin mit Preisträgern des Berninghausen-Preises für hervorragende Lehre um 17:45 Uhr in der Uni Bremen
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 175 / 28. Mai 2014 RO
</p><p>Am 4. Juni 2014 dreht sich an der Universität Bremen alles um Lehre und Studium. Studierende und Lehrende werden gemeinsam zahlreiche Aspekte rund um die Lernkultur an der Universität thematisieren. Um allen Uni-Angehörigen eine Teilnahme am „Tag der Lehre“ zu ermöglichen, ist der 4. Juni 2014 zum „Dies Academicus“ erklärt worden. Statt reguläre Lehrveranstaltungen zu besuchen, wird über die Studiensituation insgesamt nachgedacht. Das Ziel: Im Dialog auf Augenhöhe Lernen und Lehre weiterhin verbessern. Höhepunkt des Tages ist die Vergabe des Berninghausen-Preises für hervorragende Lehre ab 18 Uhr im GW 2, Raum B 3009. Die Preisträgerinnen und Preisträger: In der Kategorie „Hervorragend gestaltetes Seminar“ <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jan Büttner (Studiengang Geschichte), <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Andra Thiel-Hoffmeister (Studiengang Biologie) für den Bereich ein „Exzellentes Praktikum“ und in der Kategorie „Studierendenpreis“ <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Oliver Hinkelbein (Fachbereich Kulturwissenschaften). <br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Vor der Vergabe des Berninghausen-Preises stehen die Preisträger und die Uni-Konrektorin für Lehre und Studium Heidi Schelhowe um 17:45 Uhr im Gebäude GW 2, vor dem Raum B 3009 für ein Foto zur Verfügung. Alle Journalistinnen und Journalisten sind zudem herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen zum Tag der Lehre teilzunehmen. <br><br><strong>Was passiert am Tag der Lehre?</strong></p><p>Der Vormittag wird in den Fachbereichen und Studiengängen genutzt, in Treffen von Lehrenden und Studierenden über die konkrete Studiensituation vor Ort zu sprechen. Welche Probleme gibt es? Was kann gemeinsam getan werden, Lehre und Studium zu verbessern? Außerdem wird der Tag genutzt, wichtige Informationen in den Studiengängen und Fachbereichen zu transportieren, zum Beispiel über Auslandssemester und Tutorien. Auch die Stugen bieten Veranstaltungen an, damit die Anliegen der Studierenden Gehör finden. <br><br>Den Nachmittag eröffnet die Konrektorin für Lehre und Studium Heidi Schelhowe um 16 Uhr im GW2, Raum B 3009. Danach hält Professor <strong>Peter Tremp</strong> von der PH Zürich den Vortrag „Forschung als Studiengangsprofil – Die Universität als „Großes Laboratorium“. Der Didaktik-Experte wird über die Einbindung des Forschenden Lernens in die Studiengangskonzeption sprechen. Damit schlägt er einen Bogen zwischen dem Forschenden Lernen als inhaltlichem und didaktischem Profil der Universität Bremen und der konkreten Herausforderung, diese Form des Lehrens und Studierens umzusetzen und in den Studiengängen zu verankern. <br><br><strong>Berninghausen-Preis für hervorragende Lehre</strong><br><br>Mit dem seit 1992 verliehenen Berninghausen-Preis für hervorragende Lehre wird außergewöhnliches Engagement und besondere Kreativität von Lehrenden gewürdigt. Er ist mit insgesamt 6.000 Euro (je 2.000 Euro pro Kategorie) dotiert und wird von den „unifreunden“ (Gesellschaft der Freunde der Universität Bremen und der Jacobs University Bremen) auf Vorschlag der Universität vergeben. Der Preis ist nach seinem Stifter Friedo Berninghausen benannt.<strong></strong></p><p><strong>Die Preisträgerinnen und Preisträger</strong></p><p><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr><strong>Jan Büttner</strong> aus dem Fachbereich Sozialwissenschaften wird ausgezeichnet für das hervorragend gestaltete Master-Seminar „Kulturengeschichte“. Zusammen mit den Studierenden erarbeitet er eine unbekannte Quelle aus dem 16. Jahrhundert, das Gemeindebuch des Dorfes Schrebitz in Sachsen. In der Aufarbeitung werden alle Phasen eines Forschungsprozesses durchlaufen. Dabei werden moderne technische Hilfsmittel eingesetzt und externe Partner einbezogen. Büttner stellt sich mit seinen Studierenden dem Risiko des Scheiterns, der jedem Forschungsprozess innewohnt, so die Jury. 
</p><p>Der Preis für ein exzellentes Praktikum geht an <abbr title="Doktor">Dr.</abbr><strong>Andra Thiel-Hoffmeister</strong> aus dem Fachbereich Biologie/Chemie und ihrem Team. Im Praktikum „Struktur und Funktion wirbelloser Tiere“ betreut sie mit ihrem Team 120 bis 130 Studierende mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen. Andra Thiel-Hoffmeister legt Wert auf Forschendem statt Lexikalischem Lernen. Besonders bemerkenswert findet die Jury die Begleitung des Lernens durch ein Lerntagebuch, das die Studierenden zur gründlichen Reflexion zwingt und von der Dozentin trotz der hohen Teilnehmerzahl begleitet wird.<br><br>Den Studierendenpreis erhält <abbr title="Doktor">Dr.</abbr><strong>Oliver Hinkelbein</strong> aus dem Fachbereich Kulturwissenschaften. Den Studierenden gefällt an seinen Veranstaltungen besonders, dass Hinkelbein hohe kulturwissenschaftliche mit wirtschaftswissenschaftlicher Kompetenz verbindet. Er versteht es, die Studierenden mit seiner Begeisterung für das Fach anzustecken, so die Begründung. Ihm wird eine besondere Begabung attestiert, Themen anschaulich und praxisnah aufzubereiten.<br>&nbsp;<br>Mehr Informationen: <a href="http://www.uni-bremen.de/lehre-studium/hochschuldidaktik/tag-der-lehre" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/lehre-studium/hochschuldidaktik/tag-der-lehre</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11710</guid>
                            <pubDate>Wed, 28 May 2014 13:45:00 +0200</pubDate>
                            <title>Wie wichtig ist heute noch das Radio?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-wichtig-ist-heute-noch-das-radio-1</link>
                            
                            <description>5. bis 7. Juni 2014: Internationales Symposium “RADIO AS ART” an der Uni Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 174 / 28. Mai 2014 RO 
</p><p>In Zeiten von Twitter und Online-Kommunikation verändert sich die Sicht auf die Rolle des Radios als populäres Sendemedium. Stimme, Klang, Unterhaltung, Information, politische Inhalte und Musik gehören zu radiophoner Übertragung, seit es Radio gibt. Setzten ästhetische Experimente über die Sendetechnik frühzeitig globale Austausch- und Kooperationsprozesse in Gang, so entdeckten Künstlerinnen und Künstler unter den Bedingungen von Zensur, totalitären Machtkonstellationen und in politischen Umbruchsituationen das Potential des Radios als Verbreitungsmedium mit oftmals subversiven Mitteln und widerständigen Botschaften. Mit der Zukunft des Radios beschäftigt sich das internationale Symposium <span lang="en">„Radio as Art: Concepts, Spaces, Practices. Radio Art between Media Reality and Art Reception“</span>, das vom 5. bis 7. Juni 2014 an der Universität Bremen stattfindet. Die englischsprachige Tagung findet im Gästehaus der Universität Bremen, Teerhof 58, statt.<br><br>Den Auftakt bildet am 5. Juni der Vortrag <span lang="en">„The Reception of Electricity</span>“ des kanadischen Radiokünstlers Hank Bull. An den folgenden Tagen werden Radiokünstler zusammen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Europa, Nordamerika und Australien Einblicke in die unterschiedlichen Facetten dieser besonderen Kunstform und ihrer Kontexte geben, sowie über deren Zukunft diskutieren. <br><br>Das Symposium ist Teil eines von der VolkswagenStiftung geförderten dreijährigen Forschungsprojektes zur Entwicklung der Radiokunst. Beteiligt sind das Institut für Kunstwissenschaft-/pädagogik im Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Bremen, das Zentrum für Künstlerpublikationen | Museum Weserburg und das Kunsthistorische Institut der Universität Köln. Eine Anmeldung ist unter der E-Mail <a href="mailto:office.studienzentrum@weserburg.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">office.studienzentrum@weserburg.de</a> möglich. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Kunstwissenschaft-/pädagogik<br>Tel.: 0421 5983940<br>E-Mail: <a href="mailto:office.studienzentrum@weserburg.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">office.studienzentrum@weserburg.de</a><br><a href="http://www.volkswagenstiftung.de/nc/aktuelles/aktdetnewsl/article/radio-as-art" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.volkswagenstiftung.de/nc/aktuelles/aktdetnewsl/article/radio-as-art</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <guid isPermaLink="false">news-11711</guid>
                            <pubDate>Mon, 02 Jun 2014 12:48:00 +0200</pubDate>
                            <title>Studiengang Informatik der Uni Bremen intensiviert Kooperation mit der Mahidol University in Bangkok</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studiengang-informatik-der-uni-bremen-intensiviert-kooperation-mit-der-mahidol-university-in-bangkok-1</link>
                            
                            <description>Memorandum of Understanding unterzeichnet</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 177 / 2. Juni 2014 SC
</p><p>Der Studiengang Informatik der Universität Bremen unterhält gute Kontakte zur <span lang="en">Faculty of Information and Communication Technology der Mahidol University</span> in Bangkok in den Bereichen Medizininformatik, mobile Technologien und digitale Medien. Mahidol University ist aktuell die höchstbewertete Universität in Thailand. Jetzt wird die Zusammenarbeit weiter intensiviert. Heute unterzeichneten Professorin Kerstin Schill, Dekanin des Fachbereichs Mathematik / Informatik der Uni Bremen im Beisein von Professor Peter Haddawy (Mahidol University) ein <span lang="en">Memorandum of Understanding</span> zwischen den Fachbereichen. Darin vereinbaren beide Seiten, die Forschungskooperationen zu verstärken und den Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie von Studierenden zu vertiefen. Der Studierendenaustausch ist bereits mit Leben erfüllt. Bei der feierlichen Memorandums-Unterzeichnung waren auch drei Studentinnen der Mahidol University anwesend. Sie sind die Ersten, die im Rahmen der Zusammenarbeit beider Universitäten in diesem Sommersemester an der Universität Bremen ein Studienprojekt durchführen. Dabei werden sie von Professor Peter Haddawy und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Lutz Frommberger (Uni Bremen) betreut. „Ich freue mich, dass die beiden Universitäten in der Informatik noch enger zusammenrücken und wir gemeinsam – auch unter Einbeziehung von Studierenden – an Projekten arbeiten können, die nachhaltige Entwicklungen hier bei uns und im Ausland fördern“, sagte Kerstin Schill bei der Vertragsunterzeichnung. <br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann Bildmaterial von der Vertragsunterzeichnung angefordert werden. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik / Informatik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christian Freksa<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 64230<br>E-Mail: <a href="mailto:freksa@uni-bremen.de">freksa@uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 03 Jun 2014 14:51:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Molekularbiologe von Deutscher Diabetes Gesellschaft ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-molekularbiologe-von-deutscher-diabetes-gesellschaft-ausgezeichnet-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 180 / 3. Juni 2014 SC
</p><p>Mit dem Förderpreis der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) ist jetzt der Bremer Wissenschaftler <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Amin Ardestani vom Zentrum für Biomolekulare Interaktionen Bremen im Fachbereich Biologie / Chemie der Universität ausgezeichnet worden. <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ardestani erhielt den Preis für seine Studien an den insulinproduzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse. Im Laboratorium für Molekulare Diabetologie hat er ein Schlüsselprotein (MST1) identifiziert, das maßgeblich an der Diabetesentstehung beteiligt ist. Es wird derzeit in der Arbeitsgruppe von Professorin Kathrin Mädler als Therapie getestet, um die Betazelle zu schützen und damit der Ursache des Diabetes entgegenzuwirken. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis ist in der vergangenen Woche beim 50. Jubiläumskongress der großen medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaft in Berlin vergeben worden. 
</p><p>Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat sich zur Aufgabe gemacht, sich noch wirkungsvoller für&nbsp; Prävention und Behandlung der Volkskrankheit Diabetes einzusetzen. Denn Millionen Menschen sind allein in Deutschland davon betroffen. Mit dem Förderpreis wird jährlich ein Nachwuchswissenschaftler geehrt, der mit seinen Forschungsarbeiten dieses Ziel zu verwirklichen hilft.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie / Chemie<br>Zentrum für biomolekulare Interaktionen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Kathrin Maedler<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Amin Ardestani<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421-218-63290<br>E-Mail: <a href="mailto:kmaedler@uni-bremen.de">kmaedler@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 04 Jun 2014 11:56:00 +0200</pubDate>
                            <title> Forschungsinstitute der Uni Bremen auf der Windforce 2014</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/forschungsinstitute-der-uni-bremen-auf-der-windforce-2014-1</link>
                            
                            <description>BIBA und BIK präsentieren Forschungsergebnisse</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 179 / 3. Juni 2014 RO
</p><p>Das Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA) und das Institut für integrierte Produktentwicklung (BIK) präsentieren auf der Messe Windforce 2014 gemeinsam ihre Projektergebnisse und Kompetenzen zu Offshore-Windkraftanlagen. Die Forschungsinstitute an der Universität Bremen entwickeln neue Konzepte und Lösungen von der Materialentwicklung und Rotorblattfertigung, über die Logistik und Montage bis hin zur Optimierung des Betriebs und der Wartung der Anlagen auf hoher See. Vom 17. bis 19. Juni 2014 zeigen sie auf der Windforce in der Messe Bremen (Halle 5, Stand D60+61) ausgewählte Projekte und informieren über ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeit in der Offshore-Industrie.<br><br>Bis zum Jahr 2035 soll der Anteil der erneuerbaren Energien auf 55 bis 60 Prozent ausgebaut werden. Für die Offshore-Windenergie bedeutet dies bis 2030 weitere 15 Gigawatt ans Netz zu bringen. Dafür sollen pro Jahr durchschnittlich zwei mittelgroße Windparks errichtet werden. Um den Ausbau der erneuerbaren Energien langfristig bezahlbar zu machen, gilt es die Produktion- und Wartungsprozesse der Windenergieanlagen möglichst schlank zu gestalten. Denn nach langjähriger Förderung soll die Windenergiebranche künftig ohne Fördermittel bestehen. Deshalb entwickeln die Spezialisten der Bremer Institute Lösungen zur Prozessoptimierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Auf dem Messestand der Windforce präsentieren sie ihre Ergebnisse. Der Fokus liegt vor allem auf den beiden Projekten ‚Automatisierung der Rotorblattproduktion - <span lang="en">BladeMaker</span>‘ und ‚Methoden und Werkzeuge für die preagierende Instandhaltung - PreInO‘. 
</p><p><strong>Worum geht es bei BladeMaker?</strong></p><p>Rotorblätter für Windenergieanlagen mit einer Höhe von 80 Metern werden noch überwiegend in Handarbeit gefertigt. Um eine „industrielle Produktion“ zu erreichen, arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Verbundprojekt „BladeMaker“ an Automatisierungslösungen. Ziel ist die Komponenten künftig kostengünstiger und schneller herstellen zu können. Da gerade die Rotorblätter ein hohes Optimierungspotenzial bieten, analysieren die Mitarbeiter beider Institute systematisch den Materialfluss bei der Rotorblattherstellung anhand der realen Daten eines Herstellers. 
</p><p><strong>Womit beschäftigt sich PreInO?</strong></p><p>Die Instandhaltung stellt eine der besonderen Herausforderungen der Offshore-Windenergie dar. Das BIBA optimiert Wartungs- und Reparaturabläufe auf See mittels künstlicher Intelligenz und automatischer Selbstorganisation. Hierzu wird ein Steuerungssystem geschaffen, das dezentral und selbstständig aus allen verfügbaren Daten den Zustand eines Windparks erkennt, die Dringlichkeit der Aufgaben bewertet, Risiken abwägt, Instandhaltungsumfänge einschätzt, Arbeitspläne taktet und die erforderliche Logistik anstößt. Diese Abstimmung von Material und Einsätzen ist in der Offshore?Industrie von großer Bedeutung, da jeder Verzug ein enormes Kostenpotenzial birgt.
</p><p><strong>Über BIBA und BIK</strong></p><p>Das Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen betreibt auf der Basis von Grundlagenforschung sowohl anwendungsorientierte als auch industrielle Auftragsforschung in den Bereichen Produktion und Logistik. Das Institut für integrierte Produktentwicklung beschäftigt sich mit anwendungsorientierten Forschungsfragestellungen. Der Forschungsschwerpunkt liegt auf der Produkt- und Prozessentwicklung im Zusammenhang mit Faser-Kunststoff-Verbunden. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Bremer Institut für Produktion u. Logistik (BIBA)<br>Forschungsbereich Intelligente Produktions- und Logistiksysteme (IPS)<br>Dipl.-Wi.-Ing. Stephan Oelker<br>Tel.: 0421 / 218 50130<br>E-Mail: <a href="mailto:windenergie@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">windenergie@biba.uni-bremen.de</a><br>Fotos: <a href="http://www.biba.uni-bremen.de/fotoswindforce2014.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.biba.uni-bremen.de/fotoswindforce2014.html</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 04 Jun 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
                            <title>Zwei international renommierte Rechtwissenschaftler aus den USA zu Gast an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/zwei-international-renommierte-rechtwissenschaftler-aus-den-usa-zu-gast-an-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            <description>Professorin Erin O’Hara O’Connor und Professor Paul Schiff Berman halten am 12. Juni einen öffentlichen Vortrag und geben Einblicke in ihre Forschungen / Experten im Internationalen Recht und Privatrecht</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 181 / 4. Juni 2014 MM<br><br>Zwei weltweit führende Wissenschaftler des Internationalen Rechts und Privatrechts sind zurzeit zu Gast an der Universität Bremen: Auf Einladung von Professor Gralf-Peter Calliess im Fachbereich Rechtswissenschaft forschen und lehren Professorin <span lang="en">Erin O’Hara O’Connor </span>und Professor <span lang="en">Paul Schiff Berman</span> am Zentrum für Transnationale Studien (ZenTra). Am Donnerstag, 12. Juni 2014, halten die beiden Wissenschaftler einen öffentlichen Vortrag im Rahmen des <abbr title="Zentrum für Transnationale Studien">ZenTra</abbr><span lang="en">Roundtable „Global Law: Unity – Competition – Pluralism“</span>. Interessierte sind zu dieser englischsprachigen Veranstaltung herzlich eingeladen. Sie findet von 14 bis 19 Uhr auf dem Uni-Campus im GW1, HS 1010 statt (Universitätsallee, 28359 Bremen). 
</p><h3>Worum geht es?</h3><p>Trotz Globalisierung gibt es weltweit immer noch ein fragmentiertes Rechtssystem. Jedes Land hat seine eigenen Gesetze und Regelungen. Vielschichtige Probleme sind die Folge. Vor diesem Hintergrund sollen bei der <abbr title="Zentrum für Transnationale Studien" lang="de">ZenTra</abbr>-Veranstaltung Themen wie Rechtsvereinheitlichung, Rechtswettbewerb und Rechtspluralismus als mögliche Ordnungsmechanismen eines globalen Rechts diskutiert werden. Professor Calliess wird hierzu neben Professorin <span lang="en">O’Hara O’Connor</span> und Professor <span lang="en">Paul Schiff Berman</span> auch Professorin Ingeborg Schwenzer (Universität Basel) sowie Professor Thomas Dietz (Universität Münster) in Bremen begrüßen. Weitere Informationen unter www.zen-tra.de/veranstaltungen
</p><h3>Die Referenten:</h3><p>Professorin<span lang="en"><span lang="en">Erin O’Hara O’Connor</span></span> ist Inhaberin des <span lang="en">Milton R. Underwood Chair </span>für Rechtswissenschaften an der <span lang="en">Vanderbilt Law School in Nashville</span>, USA. Die Professorin ist eine der führenden Wissenschaftlerinnen auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts. Ihr Buch „<span lang="en">The Law Market“ (Oxford University Press</span>, 2009, zusammen mit Larry E. Ribstein) erhielt im internationalen Diskurs um die Vor- und Nachteile des „Wettbewerbs der Rechtsordnungen“ große Aufmerksamkeit. Darin stellen die Autoren im Angesicht der Globalisierung die Regulierungsautorität der Nationalstaaten in Frage. Professorin <span lang="en">O’Hara O’Connor</span> ist bis zum 14. Juni 2014 an der Universität Bremen zu Gast.<br><br><span lang="en">Paul Schiff Berman</span> ist<span lang="en"> Manatt/Ahn</span> Professor für Rechtswissenschaften an der <span lang="en">George Washington University</span>, USA. Dort ist Berman auch <span lang="en">Vice Provost </span>(Konrektor)<span lang="en"> for Online Education and Academic Innovation</span>. Als einer der international führenden Experten auf dem Gebiet des internationalen Rechts befasst er sich mit den Auswirkungen der Globalisierung auf die Interaktion von Rechtssystemen. In diesem Kontext steht auch sein aktuelles Werk „<span lang="en">Global Legal Pluralism: A Jurisprudence of Law Beyond Borders” (Cambridge University Press</span>, 2012). Es hat weltweit Beachtung im rechtstheoretischen- und sozialwissenschaftlichen Diskurs gefunden. Professor <span lang="en">Paul Schiff Berman</span> ist bis zum 21. Juni 2014 an der Universität Bremen zu Gast.
</p><h3>Was ist das ZenTra?</h3><p>Das <abbr title="Zentrum für Transnationale Studien">ZenTra</abbr> ist ein 2012 gegründetes interuniversitäres Forschungszentrum der nordwestdeutschen Universitäten Bremen und Oldenburg mit Sitz am Hanse-Wissenschaftskolleg. Am <abbr title="Zentrum für Transnationale Studien">ZenTra</abbr> kooperieren Forscherinnen und Forscher der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit Gastwissenschaftlern aus dem Ausland. Derzeit wird in sechs Arbeits- und Nachwuchsgruppen an Themen wie transnationale Unternehmen &amp; Governance, transnationale Klimapolitik, transnationales Wirtschaftsrecht, transnationale politische Ordnungsbildung auf Finanzmärkten sowie transnationale Elitenbildung gearbeitet.<br><a href="http://www.zen-tra.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.zen-tra.de</a><strong></strong></p><p><strong><br>Achtung Redaktionen:</strong> In der Pressestelle gibt es Fotos der beiden Gastwissenschaftler. Kontakt per Telefon: 0421 218 60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a> . Zudem sind Medienvertreter zu dem öffentlichen Vortrag am 12. Juni herzlich eingeladen. Die Referenten stehen für Interviews bereit.<br><br><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Rechtswissenschaft<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Gralf-Peter Calliess<br>Telefon: 0421 218-66207<br>oder 0421 218-66208 (<abbr title="Sekretariat" lang="de">Sekr.</abbr>)<br><a href="http://www.handelsrecht.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.handelsrecht.uni-bremen.de</a><br><br>Professorin <span lang="en">O’Hara O’Connor</span><br>E-Mail: <a href="mailto:erin.ohara@law.vanderbilt.edu">erin.ohara@law.vanderbilt.edu</a><br><br>Professor <span lang="en">Paul Schiff Berman</span><br>E-Mail: <a href="mailto:pberman@law.gwu.edu">pberman@law.gwu.edu</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
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                            <pubDate>Thu, 05 Jun 2014 11:42:00 +0200</pubDate>
                            <title> Bremer Produktionstechniker für langjährige Leistungen in der Hochpräzisionstechnik ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-produktionstechniker-fuer-langjaehrige-leistungen-in-der-hochpraezisionstechnik-ausgezeichnet-1</link>
                            
                            <description>euspen verleiht Ekkard Brinksmeier „Lifetime Achievement Award“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 182 / 5. Juni 2014 SC
</p><p>Professor Ekkard Brinksmeier gilt international als Spitzenforscher im Bereich der Produktionstechnik und engagiert sich seit über 40 Jahren unter anderem auf dem Gebiet der werkstofforientierten und ressourcenschonenden Fertigung mit besonderem Augenmerk auf der Hochpräzisionstechnik. Brinksmeier ist Gründungsmitglied und erster<span lang="en"> Fellow der European Society for Precision Engineering and Nanotechnology</span> (euspen), die inzwischen weltweit über 500 Mitglieder hat. Die euspen verlieh Brinksmeier nun im Rahmen Ihrer jährlichen Vollversammlung den „<span lang="en">Lifetime Achievement Award</span>“. Vergeben wird der Preis in unregelmäßigen Abständen an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich im Laufe Ihrer Forschungskarriere in besonderem Maße um die Ziele der Organisation verdient gemacht haben. 
</p><p>„Brinksmeier hat sich als zweimaliger Organisator der euspen International Conference (Bremen 1999 und 2007), Mitglied des Vorstands, als Initiator des Nachwuchswettbewerbs 'euspen Challenge' und nicht zuletzt als Präsident der Gesellschaft überaus erfolgreich für die Ziele der euspen eingesetzt. Seine Forschung hat signifikant und nachhaltig dazu beigetragen, das Feld der Präzisions- und Nanotechnologie weiter voran zu bringen“, hieß es in der Laudatio des derzeitigen euspen-Präsidenten Dr. Wolfgang Knapp (ETH Zürich).
</p><p>Professor Ekkard Brinksmeier leitet das Fachgebiet Fertigungsverfahren im Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen sowie das Labor für Mikrozerspanung (LFM). Zudem ist er Direktor der Hauptabteilung Fertigungstechnik in der Stiftung Institut für Werkstofftechnik Bremen. Brinksmeier erhielt bereits mehrere bedeutende Forschungsauszeichnungen wie den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Zudem wurde er 1997 als erster Bremer Wissenschaftler in den Senatsausschuss der DFG für Sonderforschungsbereiche berufen. Derzeit sind er und seine MitarbeiterInnen an zwei Sonderforschungsbereichen (SFB)&nbsp; der Universität Bremen beteiligt: Am <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> 747 „Mikrokaltumformen“ sowie am <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr> Transregio (TRR) 136 „Prozesssignaturen“. Dabei fungiert Brinksmeier im <abbr title="Sonderforschungsbereich">SFB</abbr>/TRR 136 als Sprecher.
</p><p>Über seine von den Bremer Studierenden mit dem Berninghausen-Preis ausgezeichnete Tätigkeit als Hochschullehrer hinaus ist Brinksmeier in der Nachwuchsförderung vielseitig engagiert. Unter anderem ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech), hat im Fachbereich Produktionstechnik mit dem „Weltretter-Tag“ einen Tag zur Motivation von Ingenieur-Nachwuchs eingeführt und die Idee für den Nachwuchswettbewerb der euspen, die „euspen Challenge“, entwickelt.
</p><p>Von 1972 bis 1978 studierte Brinksmeier Maschinenbau in der Studienrichtung Werkstofftechnik an der Universität Hannover und war dort bis 1982 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Fertigungstechnik und spanende Werkzeugmaschinen. Er promovierte hier mit dem Thema „Randzonenanalyse geschliffener Werkstücke“ und war anschließend bis 1992 Oberingenieur und Leiter des Forschungsbereichs Fertigungsverfahren. 1991 folgte die Habilitation mit dem Thema „Prozess- und Werkstückqualität in der Feinbearbeitung“. Ein Jahr später wurde er an die Universität Bremen berufen.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Fotos von Professor Brinksmeier finden Sie hier zum Download: <a href="https://www3.zfn.uni-bremen.de/server/content/teraload/uploads/mApsMTqOeD5fexfb/PM-Euspen_LifetimeAchievementAward.zip" target="_blank" rel="noreferrer">https://www3.zfn.uni-bremen.de/server/content/teraload/uploads/mApsMTqOeD5fexfb/PM-Euspen_LifetimeAchievementAward.zip</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik<br>Stiftung Institut für Werkstofftechnik <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> habil. Ekkard Brinksmeier<br>Tel.: 0421 218 511 01<br>E-Mail: <a href="mailto:brinksmeier@iwt-bremen.de">brinksmeier@iwt-bremen.de</a></p><p>oder
</p><p>Isabell Harder M. A. (Öffentlichkeitsarbeit)<br>Tel.: 0421 218 511 88 <br>E-Mail: <a href="mailto:harder@iwt-bremen.de">harder@iwt-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11717</guid>
                            <pubDate>Fri, 13 Jun 2014 13:37:00 +0200</pubDate>
                            <title> Zweites Kinderfest auf der Campusparkwiese</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/zweites-kinderfest-auf-der-campusparkwiese-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 196 / 13. Juni 2014 KG
</p><p>Zu einem fröhlichen Nachmittag auf dem Campusgelände lädt die AG Familienfreundliches Studium am Mittwoch, 18. Juni, von 15 bis 18 Uhr ein. Es ist bereits das zweite Kinderfest, das die Arbeitsgruppe veranstaltet. Eingeladen sind Studierende und Universitätsangehörige mit ihren Familien. Treffpunkt ist auf der Campusparkwiese gegenüber dem MZH. Für die Kinder gibt es verschiedene Aktionen wie Schminken, Riesenseifenblasen, Balancieren und vieles mehr. Die Veranstalterinnen und Veranstalter haben auch für Speisen und Getränke gesorgt und freuen sich noch über weitere Beiträge zum Buffet. Bei Unwetter findet das Kinderfest bei den „Unikrümeln“ am Boulevard gegenüber der Mensa statt. Der Weg dorthin ist dann mit Luftballons markiert. Helena Hamacher: „Die Erfahrungen des vergangenen Jahres haben gezeigt, dass es sich lohnt, kleinere Schauer abzuwarten, weil die Sonne dann wieder rauskam.“
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>AG Familienfreundliches Studium<br>Helena Hamacher<br>E-Mail: <a href="mailto:helena.hamacher@gmail.com">helena.hamacher@gmail.com</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/Familie/aktuelles" target="_blank">www.uni-bremen.de/Familie/aktuelles</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11718</guid>
                            <pubDate>Fri, 06 Jun 2014 10:33:00 +0200</pubDate>
                            <title>Jetzt anmelden: 6. Ingenieurinnen-Sommeruni und 17. Informatica Feminale</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/jetzt-anmelden-6-ingenieurinnen-sommeruni-und-17-informatica-feminale-1</link>
                            
                            <description>Im August finden die beiden Sommeruniversitäten für Frauen in den Ingenieurwissenschaften und in der Informatik statt / Kostenlose Kinderbetreuung / Anmeldungen sind bis zum 25. Juli möglich</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 183 / 6. Juni 2014 MM
</p><p>Die Universität Bremen lädt in den Ingenieurwissenschaften und in der Informatik wieder zu zwei Sommeruniversitäten für Frauen ein: Vom 11. bis 22. August 2014 findet die 6. internationale Ingenieurinnen-Sommeruni statt. Am 18. August 2014 startet das knapp zweiwöchige 17. internationale Sommerstudium Informatica Feminale. Die beiden Sommeruniversitäten richten sich mit einem vielseitigen Angebot an Studentinnen aller Hochschularten und Fächer sowie an Frauen, die sich weiterbilden möchten. Anmeldungen sind bis zum 25. Juli 2014 unter <a href="http://www.ingenieurinnen-sommeruni.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ingenieurinnen-sommeruni.de</a>&nbsp; und <a href="http://www.informatica-feminale.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.informatica-feminale.de</a> möglich.
</p><h3>Großes Lehrangebot</h3><p>Die Sommeruniversitäten umfassen mehr als 60 Kurse mit Fachinhalten der Ingenieurwissenschaften und der Informatik – von Einführungen über Grundlagen bis hin zu Spezialthemen. Workshops zu Beruf und Karriere runden das Programm ab. Das breite Themenspektrum der Lehrveranstaltungen umfasst unter anderem Kurse zu Stoff- und Energieströmen, Datenschutz, Robotik und technischen Netzen, Werkstoffen und Qualitätsmanagement, agiler Softwareentwicklung, Betriebssystemen, Elektronik in Lebenswelten, Projektmanagement, akademischem Englisch, Stimmbildung und interkulturellen Kompetenzen.
</p><h3>Unterricht in kleinen Gruppen auf Deutsch und Englisch</h3><p><br>Der Unterricht findet in kleinen Gruppen mit internationalen Dozentinnen aus Wissenschaft und Praxis statt. Teilnehmerinnen können Wochenkurse und halbwöchige Angebote besuchen und Leistungsnachweise sowie <span lang="en">Credit Points</span> erwerben. Unterrichtssprachen sind Deutsch oder Englisch. Das Organisationsteam erwartet Teilnehmerinnen von Universitäten und Fachhochschulen aus dem In- und Ausland. Auch Abiturientinnen und Fachfrauen sind willkommen. Viele Angebote haben die Anerkennung als Bildungsurlaub.<br><br></p><h3>Rahmenprogramm: Exkursionen, Job-Forum, praxisnahe Vorträge</h3><p>Neben den Lehrveranstaltungen finden Exkursionen zu Instituten aus den beiden Bereichen Ingenieurwissenschaften und Informatik der Universität Bremen und zu regionalen Unternehmen sowie Netzwerkveranstaltungen statt. Ein Rahmenprogramm lädt ein zum Austauschen und Netzwerken unter Teilnehmerinnen und Dozentinnen. Gelegenheit bietet hier zum Beispiel ein gemeinsames Job-Forum, mit verschiedenen Firmen und Institutionen sowie einem umfangreichen Vortragsangebot am 20. August 2014. Firmen bietet es die Möglichkeit langfristige Kontakte zu engagierten Studentinnen und motivierten neuen Mitarbeiterinnen zu knüpfen. Parallel dazu wird es einzelne Vorträge zum Thema Beruf geben.
</p><h3>Kostenlose Kinderbetreuung</h3><p>Die Anmeldegebühr beträgt einmalig 35 Euro für Studentinnen und Nicht-Erwerbstätige für einen Aufenthaltszeitraum von zwei Wochen – egal bei welcher der beiden Sommerstudien. Für drei Teilnahmewochen beträgt die Gebühr 50 Euro insgesamt. Für erwerbstätige Frauen beträgt der Teilnahmebeitrag 35 Euro pro Tag. Während der gesamten Zeit steht eine kostenlose Kinderbetreuung zur Verfügung.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Kompetenzzentrum Frauen in Naturwissenschaft und Technik der Universität Bremen<br>Liv-Malin Hentschel<br>Telefon: 0421-218-64471<br>E-Mail: <a href="mailto:L.hentschel@uni-bremen.de">L.hentschel@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.meta.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.meta.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11719</guid>
                            <pubDate>Fri, 06 Jun 2014 11:08:00 +0200</pubDate>
                            <title>Vor der Fußball-Weltmeisterschaft: Bremer Student gründet mit „FUMS“ eigenes Online-Magazin</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/vor-der-fussball-weltmeisterschaft-bremer-student-gruendet-mit-fums-eigenes-online-magazin-1</link>
                            
                            <description>Unterhaltung, Meinung und Information rund um den Fußball</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 184 / 6. Juni 2014 SC
</p><p>Das Fußball-WM-Fieber steigt, auch an der Uni Bremen. Der Medienkulturstudent Cord Sauer lebt seine Fußballbegeisterung auf ganz besondere Art und Weise aus und hat das eigene Onlinemagazin „FUMS“ (http://fussballmachtspass.de/ ) gegründet. FUMS steht dabei für den Leitsatz „Fußball macht Spaß“ und genau nach diesem Motto bieten Sauer und seine Mitspieler seit wenigen Wochen kurzweilige und anspruchsvolle Unterhaltung rund um den Fußball und die Weltmeisterschaft in Brasilien. Exklusive Interviews, bissige Kommentare („Sauer gibt Saures“), aber auch leicht Verdauliches und Amüsantes lohnen einen Besuch der „FUMS“-Seiten, die u.a. bereits bei BILD, Stern, Sky und dem Münchner Abendblatt aufmerksam registriert worden sind. 
</p><p>Die Idee, Fußball-Informationen, Humor und Satire zu verbinden, kam Cord Sauer bereits im vergangenen Jahr. „Ich wollte auf alle Fälle ein Online-Magazin auf die Beine stellen, das sich von den üblichen Blogs abhebt. Es sollte als Magazin auf den ersten Blick Seriosität und Professionalität vermitteln“, sagt Sauer. Nachdem das Fundament dank diverser Social-Media-Auftritte und einer eigenen Webpräsenz gelegt wurde, konnte im Rahmen des von Marco Höhn geleiteten Seminars „Medienökonomie“ der nächste Schritt getan werden. Dort erarbeitet Sauer nun einen professionellen Businessplan für sein Magazin. „In unserem Masterstudiengang „Medienkultur“ haben engagierte und kreative Studierende die Möglichkeit, eigene Projekte in Eigenregie umzusetzen“, freut sich Höhn über das Ergebnis.
</p><p>Für Cord Sauer ist „FUMS“ ein weiterer Schritt hin zu seinem Traumberuf. „Mein berufliches Ziel ist der Sportjournalismus und da - wie im Journalismus insgesamt - liegt die Zukunft bei den Online-Medien“, ist Sauer überzeugt. Gegenwärtig kann er jede Menge journalistische Meriten ernten. Die WM in Brasilien macht’s möglich. „Da sind wir auf „<a href="http://www.fussballmachtspass.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">fussballmachtspass.de</a> “ mit einem etwas anderen WM-Ticker, täglichen Kolumnen, Sprüchen und Zitaten jeder Zeit am Ball“. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann Bildmaterial angefordert werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br>Fachbereich Kulturwissenschaften <br>Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI)<br>Marco Höhn<br>E-Mail: <a href="mailto:marco.hoehn@uni-bremen.de">marco.hoehn@uni-bremen.de</a><br>Cord Sauer<br>E-Mail: <a href="mailto:cord.sauer@yahoo.de">cord.sauer@yahoo.de</a><br><br>Web: <a href="http://www.fussballmachtspass.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://fussballmachtspass.de/&nbsp; </a><br>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/fums.magazin" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.facebook.com/fums.magazin</a><br>Twitter: <a href="https://twitter.com/@fums_magazin" target="_blank" rel="noreferrer">twitter.com/@fums_magazin</a><br>Google Plus: <a href="https://plus.google.com/110029911761906485514/posts" target="_blank" rel="noreferrer">https://plus.google.com/110029911761906485514/posts</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11720</guid>
                            <pubDate>Fri, 06 Jun 2014 12:34:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bildung – Macht – Unterschiede: Bildung in der Migrationsgesellschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bildung-macht-unterschiede-bildung-in-der-migrationsgesellschaft-1</link>
                            
                            <description>Vortrag von Professor Paul Mecheril beim Festival „Contre le Racisme“ am 10. Juni in der Uni Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 185 / 6. Juni 2014 SC
</p><p>Im Rahmen des Festivals „<span lang="fr">Contre le Racisme</span>“ in der Woche vom 10. - 19. Juni 2014 lädt der AStA der Universität Bremen in Kooperation mit der Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität, Professorin Yasemin Karaka?o?lu, alle Interessierten zum Vortrag „Bildung – Macht - Unterschiede" von Professor Paul Mecheril ein. Die Veranstaltung findet am 10. Juni 2014 um 18.30 Uhr im Uni-Gebäude GW 2, Raum B3009 statt. Mit Paul Mecheril, Hochschullehrer für Interkulturelle Bildung an der Universität Oldenburg, kommt einer der profiliertesten Forschenden zur Bildung in der Migrationsgesellschaft nach Bremen. Seine rassismuskritischen Analysen von Bildungsprozessen in der bundesdeutschen Migrationsgesellschaft nehmen insbesondere institutionelle Rahmenbedingungen von Rassismus in den Blick. Sie sind auch für hochschulpolitische Maßnahmen zur Interkulturalität an der Universität Bremen wegweisend. Professor Mecheril hat in Bielefeld, Innsbruck und Hamburg gelehrt und ist seit 2011 Professor für Interkulturelle Bildung am Pädagogik-Institut der Nachbar-Universität. Im vergangenen Jahr hat er den Höffmann-Wissenschaftspreis für Interkulturelle Kompetenz erhalten. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Yasemin Karaka?o?lu <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421-218-60041<br>E-Mail: <a href="mailto:kon3@vw.uni-bremen.de">kon3@vw.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 06 Jun 2014 12:42:00 +0200</pubDate>
                            <title>Heiraten in himmlischer Höhe auf dem Fallturm Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/heiraten-in-himmlischer-hoehe-auf-dem-fallturm-bremen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 186 / 6. Juni 2014 SC
</p><p>Verliebt, verlobt, verheiratet und schon im siebten Himmel. In der Fallturmspitze des markanten Bremer Bauwerks können Traupaare auf 146 Metern Höhe ab sofort den Bund fürs Leben schließen und dabei einen faszinierenden Blick über das Naturschutzgebiet Blockland, die Universität Bremen mit dem Technologiepark und die Freien Hansestadt genießen. 
</p><p>Paaren steht damit ein sehr ungewöhnlicher Außenstandort für standesamtliche Trauungen zur Verfügung. Der Fallturm des Zentrums für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) an der Universität Bremen ist ein europaweit einzigartiges Forschungslabor für Experimente unter Schwerelosigkeit. Während hier werktags naturwissenschaftlich-technischen Phänomenen auf den Grund gegangen wird und sowohl für den Weltraum als auch unter Weltraumbedingungen geforscht wird, können an ausgewählten Samstagen und Sonntagen nun Traupaare ihr ganz eigenes spannendes Experiment in Sachen Liebe und Partnerschaft beginnen. 
</p><p>Die standesamtliche Trauzeremonie findet im Konferenzraum der Fallturmspitze statt, der neben dem Brautpaar weiteren 11 Gästen Platz bietet. Im Anschluss an die Trauung erwartet die Hochzeitsgesellschaft die gläserne Panorama-Lounge mit einem atemberaubenden 360 Grad Rundumblick auf Bremen, wo gemeinsam bei einem Erfrischungsgetränk auf das Ereignis angestoßen werden kann.
</p><p>Für das Jahr 2014 werden folgende Trautermine angeboten:
</p><p>Sa, 28.06.2014 &nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; So, 29.06.2014<br>--------------&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; So, 20.07.2014<br>Sa, 23.08.2014&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;So, 24.08.2014<br>Sa, 06.09.2014&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;So, 07,09.2014<br>Sa, 18.10.2014&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;So, 19.10.2014<br>Sa, 29.11.2014&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;So, 30.11.2014<br>Sa, 13.12.2014&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;So, 14.12.2014<br><br>Die Trauungen finden jeweils zu den Uhrzeiten 10:30, 12:15, 14:30 und 16:15 Uhr statt. Terminreservierung können direkt beim Hochzeitsteam des Bremer Fallturms vorgenommen werden. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>ZARM Fallturm-Betriebsgesellschaft mbH<br>Lucie-Patrizia Arndt (Kommunikation)<br>Tel. 0421 218-57817<br>E-Mail: <a href="mailto:lucie-patrizia.arndt@zarm.uni-bremen.de">lucie-patrizia.arndt@zarm.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zarm.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.zarm.uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 10 Jun 2014 09:11:00 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen will zusätzliche Grundfinanzierung der Hochschulen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-will-zusaetzliche-grundfinanzierung-der-hochschulen-1</link>
                            
                            <description>Die frei werdende BAföG-Mittel müssen in den Hochschulen ankommen / Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter für Abschaffung des Kooperationsverbots</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 187 / 10. Juni 2014 SC
</p><p>Die Universität Bremen erhält seit vielen Jahren keine ausreichende Grundfinanzierung für ihre Aufgaben in Lehre und Studium, Forschung und Transfer. Das strukturelle Haushaltsdefizit, so der finanzpolitisch korrekte Terminus, zwingt sie zu einem Sparkurs mit Stellenabbau bis hin zur möglichen Schließung von Fächern. „Vor diesem Hintergrund begrüße ich die Entscheidung des Bundeskabinetts, ab 2015 die gesamten <abbr title="Bundesausbildungsförderungsgesetz">BAföG</abbr>-Kosten – also auch die bisher von den Ländern aufgebrachten 35 Prozent <abbr title="Bundesausbildungsförderungsgesetz">BAföG</abbr>-Mittel – zu übernehmen. Ich gehe davon aus, dass die politisch Verantwortlichen im Land Bremen ihre Zusagen einhalten und die frei werdenden Mittel vollständig Universität und Hochschulen zu gute kommen lassen“, betont Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter. Die <abbr title="Bundesausbildungsförderungsgesetz" lang="de">BAföG</abbr>-Kosten für das Land Bremen liegen derzeit bei einer Größenordnung von mindestens 14 Millionen EUR jährlich. „Die Universität Bremen benötigt jeden Euro, um den Haushalt vernünftig – also nicht zu Lasten von Lehre und Forschung – konsolidieren zu können“, ergänzt der Bremer Uni-Rektor. 
</p><p>Darüber hinaus teilt Scholz-Reiter die mehrheitliche Meinung der Bremer Politikerinnen und Politiker, dass das in Artikel 91 b des Grundgesetzes festgeschriebene Kooperationsverbot von Bund und Ländern in der Wissenschaft aufgehoben werden soll. „Den Beschluss des Bundeskabinetts, eine entsprechenden Gesetzesänderung auf den Weg zu bringen, begrüße ich ausdrücklich“, so Scholz-Reiter. „Denn ohne zusätzliche finanzielle Unterstützung durch Bundesmittel wird sich die hohe Qualität von Lehre und Forschung in der Universität Bremen auf Dauer nicht halten lassen. Ich bitte die im Land Verantwortlichen alles zu tun, damit die Gesetzesinitiative der Bundesregierung realisiert werden kann.“
</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11723</guid>
                            <pubDate>Tue, 10 Jun 2014 12:14:00 +0200</pubDate>
                            <title>Durchstarten am Airport: Uni lädt zum Tag der Technik</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/durchstarten-am-airport-uni-laedt-zum-tag-der-technik-1</link>
                            
                            <description>Universität Bremen und VDI Bremen organisieren „Tag der Technik“ am 13. und 14. Juni 2014 am Flughafen Bremen / Vorab Science Slam am 12. Juni 2014</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 188 / 10. Juni 2014 JS
</p><p>Der <span lang="en">City Airport</span> Bremen wird zum Drehkreuz für Technikbegeisterte aus der gesamten Region: Die Universität Bremen und der <abbr title="Verein Deutscher Ingenieure">VDI</abbr> Bezirksverein Bremen laden ein zum „Tag der Technik“ am 13. und 14. Juni 2014, von 10 bis 18 Uhr in den <span lang="en">Terminals</span> 1 bis 3 im Flughafen Bremen. <span lang="en">Science Shows</span>, Erlebnisausstellungen und Wettbewerbe sorgen für ein volles Programm. Ob Solarbootrennen für Kinder oder Speed-Dating mit Arbeitgebern aus der Region – für jeden ist etwas dabei. Zur Einstimmung auf den „Tag der Technik“ findet am Donnerstag, 12. Juni 2014 um 19 Uhr vorab ein Science Slam in der Bremenhalle des Bremer Flughafens statt.
</p><p>Der „Tag der Technik“ ist eine bundesweite Veranstaltung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI). In Bremen wird er organisiert von der Universität Bremen und dem VDI Bezirksverein Bremen in Kooperation mit dem City Airport Bremen. Der Eintritt ist frei.
</p><h3>Ob Kleinkind oder Technik-Fan: Volles Programm</h3><p>Die Besucher erwartet ein spannendes Programm: Das Klimahaus Bremerhaven und das Universum Bremen präsentieren spannende Einblicke in die Welt der Technik. Eine <span lang="en">Science Show</span> sorgt für Action auf der Bühne. Gleichzeitig können sich die Teilnehmer in Wettbewerben wie der 1. Bremer Papierfliegermeisterschaft und dem 3. Bremer SolarCup messen. Und beim 1. Bremer Junior Sience Slam zeigen auch die Kleinen, was in ihnen steckt.
</p><h3>Arbeitgeber und Fachkräfte kommen zusammen</h3><p>Auch wer sich für einen technischen Beruf interessiert, Fachkraft oder Nachwuchswissenschaftler ist, kommt beim „Tag der Technik“ auf seine Kosten. Neben Informationen über Berufseinstiegsmöglichkeiten, Studium und Karriere präsentieren sich Unternehmen wie Mercedes-Benz und swb und zeigen Neuheiten im Bereich der Elektromobilität, Energietechnik und Autotechnologie. Das <span lang="en">Speed-Dating</span> mit regionalen Arbeitgebern bietet potenziellen Bewerbern eine einmalige Chance, ungezwungen mit Unternehmen ins Gespräch zu kommen.
</p><h3>Studierende präsentieren Elektro-Rennwagen</h3><p>Neben dem Fachbereich Produktionstechnik und dem Zentrum für Techno-Mathematik präsentiert sich auch die Hightech-Werkstatt „<span lang="en">FabLab</span>“ der Universität Bremen. Ein weiteres Highlight: Auch das Formula-Student-Team Bremergy Racing der Universität Bremen wird vor Ort sein. Die Studierenden aus Produktionstechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und Elektrotechnik stellen ihren eigens konzipierten und gebauten Elektro-Rennwagen „BreMo14“ vor.<br><br><strong>Hinweis</strong> zur Teilnahme an Wettbewerben (Kurzfristige Nachmeldungen am Tag des Events sind je nach freien Kapazitäten möglich): <a href="http://www.tagdertechnik-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.tagdertechnik-bremen.de</a><br><br>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik<br><abbr title="Diplom Ingenieur">Dipl.-Ing.</abbr> Torsten Bolik<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-64782<br>E-Mail: <a href="mailto:bolik@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bolik@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.tagdertechnik-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.tagdertechnik-bremen.de</a><br>Facebook: <a href="http://www.facebook.com/TagDerTechnikBremen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.facebook.com/TagDerTechnikBremen</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11724</guid>
                            <pubDate>Tue, 10 Jun 2014 14:35:00 +0200</pubDate>
                            <title>Nanodiamanten als Bakterienkiller</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/nanodiamanten-als-bakterienkiller-1</link>
                            
                            <description>Materialwissenschaftler aus Bremen und Stanford identifizieren Nanodiamanten als effektive Bakterienkiller / Beitrag in der Fachzeitschrift „ACS Nano“ veröffentlicht</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 189 / 10. Juni 2014 SC
</p><p>Nanodiamanten sind mit einem Durchmesser von 5 Nanometern etwa 200-mal kleiner als ein Bakterium und werden durch Explosion von kohlenstoffhaltigen Verbindungen in Hochdruckbehältern hergestellt. Neben Ruß entstehen bei der Explosion auch die winzigen Explosionsdiamanten. Die Bremer Materialwissenschaftler <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Michael Maas, Julia Wehling und Professor Kurosch Rezwan identifizierten jetzt in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Stanford Universität (<abbr title="United States of America" lang="en">USA</abbr>) und der Universität Bremen die stark antibakteriellen Eigenschaften dieser Nanodiamanten. Neben Silber und Kupfer könnten die Diamanten als neues effektives Mittel gegen bakteriellen Befall und Infektionen eingesetzt werden.
</p><p>Nanodiamanten wurden bereits in den 1960er Jahren von russischen Wissenschaftlern entdeckt, doch erst vor wenigen Jahren gelang der Durchbruch in der Aufbereitung der Diamanten, so dass diese im Labor nutzbar geworden sind. Das gräulich braune Diamantpulver kann durch unterschiedliche Hitzebehandlungen so verändert werden, dass verschiedene chemische Gruppen auf der Oberfläche der Diamanten entstehen. Die Biologin Julia Wehling und der Chemiker und Projektleiter <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Michael Maas fanden heraus, dass einige dieser Diamanten innerhalb kürzester Zeit Vertreter der beiden wichtigsten Bakterienklassen töten. In einer spannenden Suche kamen die beiden Wissenschaftler des von Professor Kurosch Rezwan geleiteten Fachgebiets Keramische Werkstoffe und Bauteile (<span lang="en">Advanced Ceramics</span>) im Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen Schritt für Schritt dem möglichen Grund für die antibakteriellen Eigenschaften auf die Spur: Bestimmte sauerstoffhaltige Gruppen an den Oberflächen der Nanodiamanten, sogenannte Säureanhydride, scheinen für die antibakterielle Wirkung der Diamanten verantwortlich zu sein. 
</p><p>„Die Erkenntnis, dass Nanodiamanten ähnlich effektiv Bakterien töten wie das seit über 7000 Jahren verwendete Silber eröffnet eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Medizintechnik und Materialwissenschaften. Gleichzeitig ist belegt, dass die in der getesteten Konzentration verwendeten Nanodiamanten nicht toxisch für menschliche Zellen sind. So sind Beschichtungen von Oberflächen denkbar oder der Zusatz von Nanodiamanten zu Desinfektionsmitteln. Im Zeitalter der Antibiotikaresistenzen ist das Auffinden eines neuen antibakteriellen Materials gleichzusetzen mit einem Durchbruch“ betont Julia Wehling die Bedeutung der Entdeckung.
</p><p>Auf die noch wenig erforschten Nanodiamanten aufmerksam geworden war Projektleiter <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Michael Maas bei einem Besuch an der Stanford Universität in Kalifornien im Gespräch mit Professor Richard N. Zare. „Nach meiner Rückkehr haben wir damit begonnen Nanodiamanten in den verschiedenen Nanosystemen, die wir in Bremen untersuchen, einzusetzen. Wir waren selbst überrascht wie effizient Nanodiamanten Bakterien töten und sind überzeugt mit der Entdeckung den Grundstein für viele weitere Forschungen gelegt zu haben. Es liegt auf der Hand, dass dieses Nanomaterial in Zukunft eine wichtige Rolle in unterschiedlichsten Bereichen spielen wird, die von bakteriellem Befall betroffen sind. Unser nächstes Ziel ist es, Implantatmaterialien mit Nanodiamanten zu versetzen und diese somit mit antibakteriellen Eigenschaften auszustatten. Parallel dazu soll eine weitere Charakterisierung der Nanodiamantenoberfläche durchgeführt werden.“ 
</p><p>Auch Professor Kurosch Rezwan als Leiter des Fachgebiets <span lang="en">Advanced Ceramics </span>an der Uni Bremen ist begeistert von der antibakteriellen Wirkung der Diamanten und betont, wie wichtig die hervorragende Zusammenarbeit mit der von Professor Ralf Dringen geleiteten Arbeitsgruppe Neurobiochemie und Biomolekulare Interaktionen der Universität Bremen und Professor Richard N. Zare vom <span lang="en">Department of Chemistry</span> der Stanford Universität an der Publikation für die renommierte Fachzeitschrift „ACS Nano“ gewesen ist. 
</p><p>Vollständiger Titel des Fachartikels: 
</p><p>Julia Wehling, Ralf Dringen, Richard N. Zare, Michael Maas, Kurosch Rezwan: Bactericidal Activity of Partially Oxidized Nanodiamonds, ACS Nano, 2014, <a href="http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/nn502230m" target="_blank" rel="noreferrer">http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/nn502230m</a> .
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann eine Abbildung angefordert werden. Kontakt: Tel. 0421-218-60150, E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik<br>Keramische Werkstoffe und Bauteile / Advanced Ceramics
</p><p>M.Sc. Julia Wehling<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 421 218 64966<br>E-Mail: <a href="mailto:julia.wehling@uni-bremen.de">julia.wehling@uni-bremen.de</a><br><br>Dr. rer. nat. Michael Maas<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 421 218 64939<br>E-Mail: <a href="mailto:michael.maas@uni-bremen.de">michael.maas@uni-bremen.de</a><br><br>Prof. Dr.-Ing. Kurosch Rezwan<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 421 218 64930<br>E-Mail: <a href="mailto:krezwan@uni-bremen.de">krezwan@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.ceramics.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ceramics.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11725</guid>
                            <pubDate>Tue, 10 Jun 2014 15:30:00 +0200</pubDate>
                            <title>Wie bleiben Beschäftigte in Kitas gesund?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-bleiben-beschaeftigte-in-kitas-gesund-1</link>
                            
                            <description>Institut Arbeit und Wirtschaft der Universität Bremen stellt Ergebnisse seines EU-geförderten Forschungsprojekts „Prima-Kita“ in der Fachöffentlichkeit vor</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 190 / 10. Juni 2014 KG
</p><p>Mit drei Veranstaltungen ist das Institut Arbeit und Wirtschaft der Universität Bremen bei einem großen Fachkongress zum Gesundheitsschutz in der pädagogischen Arbeit vertreten. Er wird am Freitag, 13. Juni, und Samstag, 14. Juni 2014 von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege als „BGW forum Nord“ im Congress Centrum Bremen ausgerichtet. Unter dem Motto „Gesund arbeiten – was heißt das in der Pädagogik?“ werden Lösungswege für Kindertagesstätten, Jugendhilfe, Heilerziehungspflege sowie Beratung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen organisatorische und persönliche Strategien für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Leitungs- sowie Führungskräfte an pädagogischen Einrichtungen.
</p><p>Am Freitag, 13. Juni, wird <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Irena Medjedovi? um 11.30 Uhr einen Plenumsvortrag zum Thema „Wirksamen Gesundheitsschutz durch Mitarbeiterbeteiligung“ halten. Vorgestellt werden Methoden und Instrumente, die im Projekt „Prima-Kita“ des <abbr title="Institut Arbeit und Wirtschaft">IAW</abbr> in Zusammenarbeit mit 22 Kindertageseinrichtungen entwickelt und erprobt wurden. Das Ziel des mit EU-Mitteln geförderten Projektes war es, Präventionsmaßnahmen systematisch in Arbeitsabläufe zu integrieren und an den individuellen Bedarf der jeweiligen Einrichtung anzupassen. Dabei ließen sich die Forscherinnen und Forscher von der Erkenntnis leiten, dass Beschäftigte aktiv und systematisch an allen Stufen der Gefährdungsermittlung und Umsetzung von Maßnahmen zu beteiligen sind. Im Vortrag wird an einem konkreten Beispiel von psychischen Belastungen gezeigt, welche Bedeutung die rechtzeitige, präventive Mitarbeiterbeteiligung haben kann.
</p><p>Von 14 bis 16 Uhr geht es dann in einem Symposium erneut um den Gesundheitsschutz in Kindertageseinrichtungen. <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Irena Medjedovi? und Heike Winkler initiieren ihn als Dialog zwischen der BGW, regionalen Kita-Trägern, Politik und institutionellen Partnern im Land Bremen. Wie kann ein präventiver und beteiligungsorientierter Arbeits- und Gesundheitsschutz unter den in Bremen gegebenen Rahmenbedingungen nachhaltig fortgeführt und in die Fläche gebracht werden? Das ist eine zentrale Fragestellung des nicht-öffentlichen Symposiums. 
</p><p>„Kranke Kinder in der Kita – was tun?“ ist Thema eines Workshops, den Heike Winkler am Samstag, 14. Juni, von 11 bis 12.30 Uhr veranstaltet. Thematisiert wird der Aufenthalt von kranken Kindern in Kindertageseinrichtungen unter dem Gesichtspunkt eines präventiven und beteiligungsorientierten Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Was heißt das für die Erzieherinnen und Erzieher? Wie kann ein wirksamer, präventiv ausgerichteter Infektionsschutz die Arbeitsplätze in den Kitas gesünder gestalten? Im Workshop werden im ersten Schritt die Belastungen ermittelt und beurteilt, die an den Kita-Arbeitsplätzen wegen kranker Kinder auftreten. Im zweiten Schritt werden gemeinsam Maßnahmen entwickelt, die diese Belastungen minimieren. In die Diskussion sollen praxiserprobte Beispiele aus den Kitas der Teilnehmenden und aus dem Projekt Prima-Kita einfließen. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW)<br>Universität/Arbeitnehmerkammer Bremen<br>Heike Winkler<br>Tel.: 0421 218 61755<br>E-Mail: <a href="mailto:heike.winkler@uni-bremen.de">heike.winkler@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.prima-kita.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.prima-kita.de</a><br><a href="http://www.iaw.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.iaw.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 11 Jun 2014 10:47:00 +0200</pubDate>
                            <title>Kinder beim Spiel professionell begleiten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kinder-beim-spiel-professionell-begleiten-1</link>
                            
                            <description>Forschungsergebnisse und Anregungen für die Praxis / Vortrag am 19. Juni im Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 191 / 11. Juni 2014 SC
</p><p>Kinder brauchen freie Zeit zum Spielen. Im Spiel erschließen sie sich die Welt. Gleichzeitig sollen Bildungsprozesse auch im Kindergarten professionell unterstützt werden. Wie gelingt das? Und braucht man dazu eine akademische Ausbildung? Diesen Fragen geht Professorin Susanne Bosshart von der Pädagogischen Hochschule <abbr title="Sankt" lang="de">St.</abbr> Gallen (Schweiz) nach. 2011 war Bosshart Gastdozentin an der Universität Bremen und hat auch in Bremer Kindertageseinrichtungen Beobachtungen angestellt. Ihre Ergebnisse im Rahmen des Forschungsprojekts „Professionalisierung von Fachkräften im Elementarbereich“ (PRIMEL) präsentiert sie erstmals interessierten Eltern, Erzieherinnen und Erziehern aus Bremen am Donnerstag, den 19. Juni 2014 um 19 Uhr im Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5. 
</p><h3>Zum fachlichen Hintergrund</h3><p>Freispiel ist nicht einfach nur Selbstbeschäftigung. Für die Kinder ist es so etwas wie ihre „Arbeit“, ihr „Beruf“. Kinder spielen sehr ernsthaft, bauen, diskutieren, erproben Rollen und erfinden dabei eigene Regeln in unterstützenden Gemeinschaften und in anregenden Lernumgebungen – im besten Fall ganz ohne Anleitung von Erwachsenen. Welche Rolle fällt dann aber bei diesem Spiel den professionellen Fachkräften zu? Sollen sie sich aus dem Spiel der Kinder heraushalten? Ist es für die Kinder hilfreich, wenn die Pädagoginnen und Pädagogen in ihrem Spiel Bildungsprozesse differenziert wahrnehmen und diese theoretisch reflektieren können? Und: Was sollen sie dann mit ihren Erkenntnissen anfangen, wenn es doch gerade darum geht, die Kinder in ihrem Freispiel nicht zu stören?
</p><p>Dieser vordergründig schwierige Balanceakt war Gegenstand des internationalen Forschungsprojekts PRIMEL. Es setzt an genau dieser kritischen Stelle der pädagogischen Unterstützung des kindlichen Spiels an und greift die Forderungen nach bereichsspezifischer Bildungsarbeit auf, wie sie in den Bildungsplänen Deutschlands und der Schweiz in unterschiedlichem Ausprägungsgrad verankert ist. Dabei wurden Kindern einerseits gezielte Angebote unterbreitet und andererseits Freispielsituationen ermöglicht, in denen die Erzieherinnen die Kinder bewusst nur begleiteten. Jedes Mal ging es um naturwissenschaftliche, mathematische und künstlerisch-ästhetische Bildung sowie um Bewegungserziehung. Inwieweit gelingt es den Erzieherinnen und den akademisch ausgebildeten Elementarpädagoginnen das Freispiel der Kinder einfühlsam und achtsam zu begleiten? 
</p><p>Das Forschungsprojekt PRIMEL untersuchte auch, welchen Effekt auf die Qualität der Freispielbegleitung sowie der Angebotsplanung und Angebotsgestaltung unterschiedliche Ausbildungsmodelle für pädagogische Fachkräfte im Elementarbereich in Deutschland (fachschulische und akademische Ausbildung) und der Schweiz (akademische Ausbildung) haben. In der Schweiz werden seit 2001 Elementar- und Primarpädagoginnen und -pädagogen an Pädagogischen Hochschulen gemeinsam ausgebildet. Die Universität Bremen ist die erste Universität in Deutschland, die seit 2005 einen gemeinsamen Bachelorstudiengang mit der Option Elementar- und Primarpädagogik eingerichtet hat. Zwischenzeitlich bilden insgesamt über 60 Studiengänge in Deutschland für den frühkindlichen Bereich aus, die meisten in Süddeutschland. Das Projekt PRIMEL untersuchte in der Bodenseeregion die unterschiedlichen Arbeitsweisen im Alltag, die aus den verschiedenen Ausbildungsgängen resultieren.
</p><p>Wie immer steht im Anschluss an den Vortrag die Referentin zur Diskussion zur Verfügung.
</p><h3>Über die Referentin</h3><p>Professorin Susanne Bosshart ist Dozentin für allgemeine Didaktik an der Pädagogischen Hochschule <abbr title="Sankt" lang="de">St.</abbr> Gallen. Sie leitet den Bereich Berufspraktische Studien. Von 2011 bis 2014 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt PRIMEL und davor zehn Jahre lang Projektleiterin Basisstufe im Kanton <abbr title="Sankt">St.</abbr> Gallen. Die Arbeitsschwerpunkte liegen bei den Themen Spiel, Didaktik der Elementarstufe, Beratung und Schulentwicklung.
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Fachbereich 12, Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br>Arbeitsgebiet Elementar- und Grundschulpädagogik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ursula Carle<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Heike Hegemann-Fonger<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 69222<br>E-Mail: <a href="mailto:hege@uni-bremen.de">hege@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.fruehpaedagogik.uni-bremen.de/fachgespraeche" target="_blank" rel="noreferrer">www.fruehpaedagogik.uni-bremen.de/fachgespraeche</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11727</guid>
                            <pubDate>Wed, 11 Jun 2014 12:33:00 +0200</pubDate>
                            <title>Welche Rolle spielen neue Unterrichtsthemen in Bremer Schulen?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/welche-rolle-spielen-neue-unterrichtsthemen-in-bremer-schulen-1</link>
                            
                            <description>Wissenschaftler und Praktiker diskutieren auf Internationaler Fachtagung über „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 192 / 11. Juni 2014 RO
</p><p>Die Agenda 21 betrachtet Bildung als den Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft. Aktuell befinden wir uns im letzten Jahr der von den Vereinten Nationen ausgerufenen Weltdekade zur „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“. Nun stellt sich also die Frage: Was wurde in den 10 Jahren erreicht? Und was ist noch zu tun? Vom 19. bis 21. Juni 2014 werden diese Fragen an der Universität Bremen bei der internationalen Fachtagung „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ aus Sicht der naturwissenschaftlichen Unterrichtsfächer und Fachdidaktiken diskutiert. Erwartet werden rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 25 Ländern. 
</p><h3>Von der Forschung in die Praxis</h3><p>Zentrale Fragen bei dem Symposien sind: Wie kann fachdidaktische Forschung und Entwicklung zu einer konkreten Verbesserung von Unterricht in der Schule oder an außerschulischen Lernorten führen? Welche Konzepte sind zur „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ im naturwissenschaftlichen Unterricht vorhanden? Was ergibt die empirische Forschung über deren Wirksamkeit und Verbreitung? Welche Richtung sollen Forschung und Entwicklung zukünftig einschlagen? Es wird aber auch diskutiert, wie Schule in Bremen sich ganz konkret verändern lässt und welche Rolle etwa neue Unterrichtsthemen und –konzepte oder Besuche in den Schülerlaboren der Universität Bremen dabei spielen können. Interessierte Gäste aus Forschung und Unterricht sind herzlich willkommen. 
</p><h3>Forschungssymposien zum naturwissenschaftlichen Unterricht </h3><p>Das Symposium 2014 an der Universität Bremen findet in der 30-jährigen Tradition der Dortmund-Bremer-Sommersymposien zur Naturwissenschaftsdidaktik statt. Veranstalter in diesem Jahr sind Professor Ingo Eilks aus dem Fachbereich Biologie/Chemie der Uni Bremen und Professor Bernd Ralle von der Universität Dortmund. Auf den Symposien treffen sich regelmäßig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Praktiker und Lehrkräfte aus aller Welt, um Fragen des naturwissenschaftlichen Unterrichts und der damit befassten Forschung zu diskutieren. Gefördert wird die Tagung von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. 
</p><p>Das Programm: <a href="http://www.idn.uni-bremen.de/chemiedidaktik/symp2014/index" target="_blank" rel="noreferrer">www.idn.uni-bremen.de/chemiedidaktik/symp2014/index</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut für Didaktik der Naturwissenschaften<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ingo Eilks<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 63280<br>E-Mail: <a href="mailto:ingo.eilks@uni-bremen.de">ingo.eilks@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.chemiedidaktik.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.chemiedidaktik.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11728</guid>
                            <pubDate>Thu, 12 Jun 2014 09:39:00 +0200</pubDate>
                            <title>Ein Brasilianer zur WM-Zeit in Bremen: Humboldt-Stipendiat untersucht Müll-Problematik seiner Heimat</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ein-brasilianer-zur-wm-zeit-in-bremen-humboldt-stipendiat-untersucht-muell-problematik-seiner-heimat-1</link>
                            
                            <description>25-jähriger Rechtswissenschaftler macht Doppelpromotion in Bremen und São Paulo / Humboldt-Stiftung hat jetzt eines der renommierten Bundeskanzler-Stipendien an ihn vergeben</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 193 / 12. Juni 2014 MM
</p><p>Brasilien ist im Fußball-Fieber. Doch das Land mit den schönen Stränden hat viele Probleme, wie soziale Ungleichheit und Kriminalität. Mit einem weiteren beschäftigt sich zurzeit ein junger brasilianischer Humboldt-Stipendiat am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Bremen: dem Müll. „In manchen Städten Brasiliens gibt es am Rande meterhohe Abfallberge, in denen Menschen tagtäglich nach weiterverwertbaren Resten suchen, um sich ein Zubrot zu verdienen“, sagt <span lang="pt">Tasso Alexandre Richetti Pires Cipriano</span> in fließendem Deutsch. Nach brasilianischem Bundesabfallgesetz sollte es im Sommer 2014 dafür eine Lösung geben. „Die Realität sieht anders aus“, so der Doktorand. Der Fachanwalt für Umweltrecht aus São Paulo ist erst 25 Jahre alt und hat jetzt eines der renommierten Bundeskanzler-Stipendien erhalten, die die Alexander von Humboldt-Stiftung jährlich nur in den fünf Ländern USA, Russland, China, Brasilien und Indien vergibt.
</p><h3>Bremer Rechtswissenschaftler sind im Umweltrecht international sehr anerkannt</h3><p>Mit Hilfe der Förderung haben pro Jahr 50 herausragende angehende Führungskräfte die Möglichkeit, für zwölf Monate nach Deutschland zu kommen, um an eigenen Projekten zu forschen und sich mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu vernetzen. Ihre Forschungseinrichtung suchen sie selbst aus. <span lang="pt">Cipriano</span> hat sich für die Universität Bremen entschieden. „Die hiesigen Rechtswissenschaftler sind im Umweltrecht international sehr anerkannt“, sagt er. Dabei ist&nbsp; <span lang="pt">Cipriano</span>o einer von wenigen, der eine deutsch-brasilianische Doppelpromotion macht. Betreut wird&nbsp; <span lang="pt">Cipriano</span> an der Universität Bremen vom Leiter der Forschungsstelle für Europäisches Umweltrecht (FEU), Professor Gerd Winter. In Brasilien ist es die Professorin <span lang="pt">Ana Maria de Oliveira Nusdeo</span> an der <span lang="pt">Universidade de São Paulo</span>.
</p><p><strong>„Deutschland ist uns viele Jahre voraus“</strong></p><p>„Im Fokus meiner wissenschaftlichen Arbeit steht die Frage, wie es gelingen kann, von einer Abfallentsorgung zu einer Kreislaufwirtschaft überzugehen, in der Produkte wiederverwendet und der Einsatz von Material und Gefahrstoffen minimiert wird“, erklärt der Wissenschaftler. Dabei vergleicht <span lang="pt">Cipriano</span> das Abfallrecht der Europäischen Union (EU) mit dem brasilianischen. „In meiner Heimat wird dieses Thema heiß diskutiert“, sagt <span lang="pt">Cipriano</span>. „Doch gibt es bislang noch zu wenig Forschungen und Literatur dazu. Deutschland ist uns da viele Jahre voraus.“ Das ist auch der Grund, warum der Brasilianer schon zu Beginn seines Studiums als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ein Semester in Deutschland an der Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) in München war. Dort hat er auch angefangen, Deutsch zu lernen.
</p><h3>„Ich möchte etwas in meinem Land bewegen“</h3><p>Ein wenig traurig ist <span lang="pt">Cipriano</span> schon, dass er die Weltmeisterschaft in seiner Heimat nicht live miterleben kann. In Bremen fühlt sich der Brasilianer aber sehr wohl. „Die Menschen sind offen und unkompliziert, das schätze ich sehr!“. Fest steht für ihn, dass er nach seinem Stipendienaufenthalt nach Brasilien zurückgehen wird. „Ich möchte etwas in meinem Land bewegen“, sagt <span lang="pt">Cipriano</span>.
</p><p>Informationen zum Bundeskanzler-Stipendium unter <a href="http://www.humboldt-foundation.de/web/bundeskanzler-stipendium.html." target="_blank" rel="noreferrer">www.humboldt-foundation.de/web/bundeskanzler-stipendium.html.</a></p><p>Achtung Redaktionen: In der Uni-Pressestelle erhalten Sie ein Foto des Humboldt-Stipendiaten. Kontakt per Telefon: 0421 218 60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de.</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Rechtswissenschaft<br>Forschungsstelle für Europäisches Umweltrecht <br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Gerd Winter<br>E-Mail: <a href="mailto:gwinter@uni-bremen.de">gwinter@uni-bremen.de</a><br>Telefon: 0421 218-66102/-101<br><a href="http://www.jura.uni-bremen.de/personen/gerd-winter" target="_blank" rel="noreferrer">www.jura.uni-bremen.de/personen/gerd-winter</a><br><br>Tasso Alexandre Richetti Pires Cipriano<br>Telefon: 0421 218-66104<br>E-Mail: <a href="mailto:tassoale@uni-bremen.de">tassoale@uni-bremen.de</a><br>oder <a href="mailto:tasso@usp.br">tasso@usp.br</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 12 Jun 2014 12:25:00 +0200</pubDate>
                            <title> „Mit guten Wünschen für Ihre Teilnahme am Feldzug“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mit-guten-wuenschen-fuer-ihre-teilnahme-am-feldzug-2</link>
                            
                            <description>Staats-und Universitätsbibliothek zeigt Ausstellung über Geschichte der wissenschaftlichen Bibliothek im Ersten Weltkrieg</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 194 / 12. Juni 2014 KG
</p><p>„Bremen und seine wissenschaftliche Bibliothek im Ersten Weltkrieg“ ist Thema einer Ausstellung, die am Montag, 16. Juni 2014, um 16 Uhr im Foyer der Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) eröffnet wird. Aufgearbeitet wurde die Geschichte der Bibliothek in den Jahren von 1914 bis 1918. Die Ausstellung war zuvor in der Bremischen Bürgerschaft zu sehen und wird bis zum 7. September in der Staats- und Universitätsbibliothek präsentiert. Zur Eröffnung wird Maria Elisabeth Müller, Direktorin der <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek">SuUB</abbr>, die Gäste begrüßen. Anschließend hält die Historikerin Dr. Eva Schöck-Quinteros (Universität Bremen) einen Vortrag zum Thema: „Eine Stadt im Krieg: Bremen 1914 bis 1918“.
</p><h3>Hintergrund:</h3><p>„Mit guten Wünschen für Ihre Teilnahme am Feldzug“: Mit diesem Satz beendete Henry Seedorf manchen Brief seit dem August 1914. Der Direktor der wissenschaftlichen Bibliothek Bremens forderte so Soldaten auf, ihre entliehenen Bücher zurückzugeben. Er zeigte damit die Selbstverständlichkeit, die der „erste totale Krieg“ für das alltägliche Leben hatte und die sich auch in der Sprache niederschlug. Die wissenschaftliche Bibliothek Bremens befand sich „im Krieg“: Die Zahl ihrer aktiven Nutzer nahm ab, die verbliebenen brachten andere Interessen mit. Dies traf auf veränderte Rahmenbedingungen, weniger Personal und die Frage, ob Ausländer zur Nutzung zugelassen werden sollten. Auch legte die Bibliothek seit Kriegsbeginn eine „Kriegssammlung“ an, in der die Bedeutung des Medienkrieges für zukünftige Generationen dokumentiert und archiviert werden sollte.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Staats-und Universitätsbibliothek Bremen<br>Anke Winsmann<br>Tel. 0421 218?59572<br>E-Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.suub.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 13 Jun 2014 13:11:00 +0200</pubDate>
                            <title>Unterhaltsame Wissensvermittlung, „Forschendes Lernen“ und mehr: Stiftung der Universität Bremen fördert 13 innovative Projekte</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/unterhaltsame-wissensvermittlung-forschendes-lernen-und-mehr-stiftung-der-universitaet-bremen-foerdert-13-innovative-projekte-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 195 / 13. Juni 2014 MM
</p><p>Die Stiftung der Universität Bremen unterstützt auch in diesem Jahr wieder zahlreiche innovative Projekte. Vorstand und Kuratorium haben vor kurzem 13 Vorhaben ausgewählt, die mit einem Gesamtvolumen von rund 32.000 Euro gefördert werden. Ziel der Stiftung ist es, an der Uni Bremen neue Ansätze in der Lehre zu ermöglichen, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, Impulse für eine zukunftsfähige Entwicklung der Universität Bremen zu setzen, die Kommunikation von Wissenschaft in die Öffentlichkeit zu unterstützen und langfristig zukunftsweisende Forschungsfelder zu erschließen.
</p><h3>Projekt „Tel-Fun“: Informatiker wollen Wissen unterhaltsam per Video vermitteln</h3><p>Um unterhaltsame Wissensvermittlung in der Technischen Informatik geht es zum Beispiel im geförderten Projekt „Tel-Fun“ von Professor Rolf Drechsler (Fachbereich Mathematik/Informatik). Ähnlich wie bei einem <span lang="en">Science-Slam</span> wollen Drechsler und sein Team mit informativem und unterhaltsamem Videomaterial gesellschaftlich relevantes Wissen gut verständlich für ihre Studierenden und alle anderen Interessierten aufbereiten und präsentieren. Beispiele sind das Verständnis der internen Funktionsweise und des Entwicklungsprozesses von Handys und Automobilelektronik (von der Motorsteuerung bis zum Navigationsgerät). Die Filme sollen ab dem Sommersemester 2015 auch im Internet bei <span lang="en">Youtube</span> zu sehen sein.
</p><h3>Lehre verbessern durch interaktive Lernsoftware </h3><p>Das „Forschende Lernen“ steht im Mittelpunkt des Projekts „Biotische Interaktionen erleben!“: Im Fachbereich Biologie/Chemie entwickeln <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Andra Thiel – Berninghausenpreistägerin 2014 für hervorragende Lehre – und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Dörte Ostersehlt eine interaktive Lernsoftware, die einen intuitiven Zugang zu komplexen Themen der Populationsökologie ermöglicht. Dafür soll ein bereits erarbeitetes Brettspiel, das biotische Interaktionen bei Blattläusen simuliert, digital umgesetzt werden. Der Prototyp soll in Lehrveranstaltungen der Universität Bremen und in verschiedenen Schulklassen der gymnasialen Oberstufe erprobt und evaluiert werden. Ziel ist es, nach Abschluss der Entwicklungsphase eine kostenfreie Lernsoftware über das Internet anzubieten.
</p><h3>Rechtswissenschaftler organisiert Workshop zusammen mit <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr></h3><p>Mit zentralen Fragestellungen der eigenen Fachdisziplin setzt sich ein anderes Förderprojekt auseinander: So wird der Rechtswissenschaftler Professor Benedikt Buchner mit Unterstützung der Uni-Stiftung und der Bremen <span lang="en">International Graduate School of Social Sciences</span> (BIGSSS) einen Workshop zum Thema „Wissensgenerierung und -verarbeitung im Gesundheits- und Sozialrecht" durchführen. Dabei stehen rechtliche Grundsatzfragen der Disziplin im Mittelpunkt. Ziel des Workshops ist es, der Diskussion auf diesen Gebieten neue Impulse zu verleihen. 
</p><h3>Der Bremer Öffentlichkeit vermitteln, was an ihrer Universität passiert</h3><p>„Auch in diesem Jahr waren viele Projektanträge sehr innovativ und passten gut zu den Förderzielen der Stiftung“, sagt der Rektor der Universität Bremen und Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung, Professor Bernd Scholz-Reiter. „Die Auswahl ist uns nicht leicht gefallen.“ In der nächsten Zeit soll die Stiftung der Universität weiter wachsen. „Mit ihr haben wir als Universität die Möglichkeit, uns mehr Spielräume zur Förderung besonderer Projekte zu schaffen“, so Scholz-Reiter. „Wir können der Bremer Öffentlichkeit vermitteln, was an ihrer Universität passiert.“
</p><p>Weitere Informationen über die Stiftung unter <a href="http://www.uni-bremen.de/stiftung" target="_blank">www.uni-bremen.de/stiftung</a>&nbsp; 
</p><p>Kontakt:
</p><p>Universität Bremen<br>Transfer &amp; Externe Partner<br>Alexa Meyer-Hamme<br>Telefon: 0421 218-60336<br>E-Mail: <a href="mailto:alexa.meyer-hamme@vw.uni-bremen.de">alexa.meyer-hamme@vw.uni-bremen.de</a><br><br>Derk Schönfeld<br>Telefon: 0421 218-60333<br>E-Mail: <a href="mailto:derk.schoenfeld@vw.uni-bremen.de">derk.schoenfeld@vw.uni-bremen.de</a> &nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11731</guid>
                            <pubDate>Mon, 16 Jun 2014 11:33:00 +0200</pubDate>
                            <title>Wissenschaftsplan 2020: Informationsveranstaltung der Uni-Leitung am 18. Juni um 15 Uhr in der Mensa</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wissenschaftsplan-2020-informationsveranstaltung-der-uni-leitung-am-18-juni-um-15-uhr-in-der-mensa-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 197 / 16. Juni 2014 SC
</p><p>Das Rektorat der Universität Bremen lädt alle Uni-Angehörigen zu einer offenen Diskussion zum Thema ein: Was bedeutet der Wissenschaftsplan 2020 für:
</p><p>- die strategische Entwicklung der Universität?<br>- die Uni-Finanzierung und mögliche Optionen der Wissenschaftsfinanzierung durch den Bund?<br>- das Zukunftskonzept im Rahmen der Exzellenzinitiative?<br>- Lehre und Studium?<br>- die Orientierung der Universität an Internationalität, Interkulturalität und Diversität“?
</p><p>Die gesamte Uni-Leitung ist in der Mensa vor Ort und steht für Fragen und Diskussionen zur Verfügung:
</p><p><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Bernd Scholz-Reiter (Rektor) <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Heidi Schelhowe (Konrektorin für Lehre und Studium)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Yasemin Karaka?o?lu (Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität)<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Kurosch Rezwan (Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Martin Mehrtens (Kanzler)<br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11732</guid>
                            <pubDate>Mon, 16 Jun 2014 13:26:00 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen sucht Studien-Teilnehmer</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-sucht-studien-teilnehmer-1</link>
                            
                            <description>Freiwillige für Neuropsychologische Tests gesucht / Ergebnis wird mitgeteilt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 198 / 16. Juni 2014 RO Nach jeder Verletzung des Gehirns wie bei einem Schlaganfall oder Verkehrsunfall, aber auch bei beginnender Demenz ist eine genaue Überprüfung der vorhandenen Fähigkeiten für eine Therapie wichtig. So kann festgestellt werden, in welchen Funktionsbereichen es Beeinträchtigungen gibt und wo individuelle Stärken erhalten sind, auf denen aufgebaut werden kann. Dazu müssen die Tests jedoch zuverlässig und aussagekräftig sein. Denn um eine maßgeschneiderte neuropsychologische Therapie zu entwickeln, ist eine exakte Diagnostik von entscheidender Bedeutung.<br><br>Um dies zu gewährleisten, werden Vergleichswerte von vielen gesunden Personen benötigt. Um dies zu gewährleisten, werden Vergleichswerte von vielen gesunden Personen benötigt. Darum sucht das Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) der Universität Bremen noch freiwillige Testpersonen aus drei unterschiedlichen Kategorien: Gruppe a) Teilnehmer ohne abgeschlossene Berufsausbildung; Gruppe b) Teilnehmer mit abgeschlossener Berufsausbildung bis 60 Jahre und Gruppe c) Teilnehmer über 80 Jahre. Studierende sowie vorherige Teilnehmer an der Studie können leider nicht mehr teilnehmen.<br><br>Die Freiwilligen nehmen einmalig an einer Neuropsychologischen Testbatterie teil. Der Test umfasst die Bereiche Aufmerksamkeit, Sprache, Gedächtnis, Wahrnehmung und Planungsfähigkeit. Die Durchführung dauert drei bis vier Stunden und findet in den Räumen des <abbr title="Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation">ZKPR</abbr>, Grazer Straße 2a, statt. Termine können ab sofort vereinbart werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Vergütung in Höhe von 30 Euro. Außerdem erhalten sie die Ergebnisse, nachdem die Vergleichswerte ermittelt worden sind.<br><br>Wer teilnehmen möchte oder Fragen hat, kann sich ab sofort an <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Mona Bornschlegl wenden unter der Telefonnummer 0421 218-68675 oder einen Termin unter der E-Mail: <a href="mailto:nab.unibremen@gmail.com" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">nab.unibremen@gmail.com</a><br>vereinbaren.<br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Human-und Gesundheitswissenschaften<br>Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Mona Bornschlegl <br>Telefon: 0421 218 68675<br>E-Mail: <a href="mailto:m.bornschlegl@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">m.bornschlegl@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zkpr.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zkpr.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 16 Jun 2014 13:31:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Kanadistin erhält renommierten Preis des Canada Council</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-kanadistin-erhaelt-renommierten-preis-des-canada-council-1</link>
                            
                            <description>Der Diefenbaker-Preis 2014 geht an die Romanistikprofessorin Helga E. Bories-Sawala</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 199 / 16. Juni 2014 RO
</p><p>Der Ruf einer besonders forschungsstarken Universität eilt der Universität Bremen bis nach Kanada voraus: In seiner Begründung für die Vergabe des John-G.-Diefenbaker-Preises hat die Jury ausdrücklich die Exzellenz der Uni Bremen betont. Die Preisträgerin 2014 ist die Bremer Romanistin und Historikerin Professorin Helga E. Bories-Sawala des Fachbereichs Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Bremen. Der Diefenbaker-Preis ist eine Auszeichnung des <span lang="en">Canada Council for the Arts</span>/<span lang="fr">Conseil des Arts du Canada</span>, der zentralen staatlichen Institution für Forschungsförderung Kanadas. Der Preis wird einmal im Jahr auf Vorschlag einer kanadischen Universität an deutsche Wissenschaftler verliehen und ist mit 95.000 kanadischen-Dollar dotiert. Damit werden die Durchführung eines einjährigen Forschungsprojekts sowie Vorträge und Kooperationen mit weiteren Universitäten in Kanada gefördert. 
</p><p><strong>Neues Forschungsprojekt zu indigener Bevölkerung Québecs</strong></p><p>Helga E. Bories-Sawala wird von Oktober 2014 bis September 2015 an der Université du Québec en Outaouais ihr Forschungsprojekt umsetzen. Ihr Vorhaben beschäftigt sich mit dem Stellenwert, der der Geschichte der indigenen Bevölkerung im Geschichts-Unterricht an québecer Schulen zukommt und mit dem Bild, das dabei vermittelt wird. Das Selbstverständnis einer Gesellschaft lässt sich gut an den Werten ablesen, die sie der folgenden Generation auf den Weg gibt. Da historisches Bewusstsein in besonderer Weise die Identität von Gesellschaften prägt, erscheint der Geschichtsunterricht als ein ergiebiges Forschungsfeld. Dabei ist die Definition des „Wir“ und des „Ihr“, wie sie explizit und implizit allen Nationalgeschichten eigen ist, im Fall Québecs besonders komplex. In den vergangenen Jahren ist eine Debatte darüber entstanden, ob und wie das québecer „Wir“ im Geschichtsunterricht im Unterschied zum kanadischen „Ihr“ konzipiert werden soll. Dagegen fordert die indigene Bevölkerung immer nachdrücklicher eine stärkere und vor allem andere Berücksichtigung im Unterricht sowohl Kanadas wie Québecs ein. Die interdisziplinäre Forschergruppe, in der die Bremer Wissenschaftlerin arbeiten wird, beschäftigt sich bereits in vielfältiger Weise mit der sozialen Identität der indigenen Bevölkerung und ihrer kollektiven Erinnerung. 
</p><p><strong>Die Preisträgerin</strong></p><p>Helga E. Bories-Sawala hat sich durch ihre einschlägigen Forschungen zu Geschichtsbildern, kollektivem Gedächtnis und Erinnerungskonflikten, aber auch als Autorin zweier Schulbücher zu historischen Themen, bereits international einen Namen gemacht hat. Durch das Forschungsprojekt werden auch das Bremer Institut für Kanada- und Québec-Studien, das die Romanistin gemeinsam mit Professor Norbert Schaffeld leitet, der Fachbereich und die hier existierenden Forschungsschwerpunkte sowie die Universität Bremen insgesamt profitieren.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle erhalten Sie unter der E-Mail: <a href="http://presse©uni-bremen.de" target="_blank" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" rel="noreferrer">presse©uni-bremen.de</a> ein Foto von Professorin Helga E. Bories-Sawala.<br><br>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften <br>Prof. Helga E. Bories-Sawala<br>Tel.: 0421 218 68481<br>E-Mail <a href="mailto:sawala@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sawala@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 16 Jun 2014 15:42:00 +0200</pubDate>
                            <title>Den wissenschaftlichen Nachwuchs im Fokus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/den-wissenschaftlichen-nachwuchs-im-fokus-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 200 / 16. Juni 2014 SC
</p><p>Seit 25 Jahren widmet sich der Förderverein <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr><abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> der Unterstützung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik" lang="de">MINT</abbr>-Fächern. Dieses Jubiläum wird am 20. Juni 2014 mit der feierlichen Verleihung der <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr>-Förderpreise und einem Vortrag über „Die Physik von Star Trek“ von Professor Metin Tolan begangen.
</p><p>Neue Technologien bestimmen immer stärker unseren Alltag und es sind die Nachwuchstalente von heute, die als Ingenieure, Physikerinnen, Mathematiker und IT-Expertinnen von morgen den technischen Fortschritt mitgestalten werden. Das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) hat sich daher von Beginn an der Aufgabe verschrieben, hochqualifizierte Nachwuchskräfte darin zu bestärken, eine Ausbildung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich anzustreben. Mit dem Förderverein <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr><abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> wird dieser gesellschaftlich wichtige Auftrag seit 25 Jahren erfolgreich wahrgenommen und mit ausgewählten Initiativen umgesetzt:
</p><p>* Verleihung des <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr>-Förderpreises für herausragende Studienleistungen in den Ingenieurswissenschaften, der Mathematik und Physik,<br>* Förderung von <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr>-Schülerinnen und Schüler-Projekten im Rahmen von Schulpraktika und <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-Initiativen, <br>* Vergabe von Stipendien an <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation">ZARM</abbr>-Gaststudierende aus dem Ausland,<br>* Beschaffung von Forschungsliteratur für die ZARM- und Universitätsbibliothek, um Studierenden stets freien Zugang zu aktuellen wissenschaftlichen Publikationen zu ermöglichen.
</p><p>Dank eines Initiativkreises aus befreundeten Unternehmen, Industriepartnern und Privatpersonen gelingt es regelmäßig, diese vielfaltigen Förderinitiativen zu finanzieren und hochqualifizierte Nachwuchskräfte auf ihrem beruflichen Werdegang zu begleiten und zu motivieren. 
</p><p><strong>Hinweis für die Presse:<br></strong>Wenn Sie an der Jubiläumsfeier am 20. Juni 2014 ab 18:30 Uhr im Fallturm Bremen teilnehmen möchten, freuen wir uns über Ihre Anmeldung. 
</p><p>Programmübersicht:<br>18:30 Uhr: Einlass<br>19:00 Uhr: Begrüßung und Get Together<br>20:00 Uhr: Verleihung der ZARM Förderpreise<br>21:00 Uhr: Festvortrag von Professor Metin Tolan: „Die Physik von Star Trek“
</p><p>Weitere Informationen und Anmeldung: 
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation <br>ZARM Fallturm-Betriebsgesellschaft mbH<br>Birgit Kinkeldey<br>E-Mail: <a href="mailto:office@zarm.uni-bremen.de">office@zarm.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218-57755 oder -57817<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11735</guid>
                            <pubDate>Tue, 17 Jun 2014 10:56:00 +0200</pubDate>
                            <title>Roboter mischt Substanzen im Chemielabor</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/roboter-mischt-substanzen-im-chemielabor-1</link>
                            
                            <description>Öffentliche Robotik-Vorführung am 21. Juni in der Uni Bremen / Medien sind willkommen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 201 / 17. Juni 2014 SC
</p><p>Die Arbeitsgruppe „Künstliche Intelligenz“ der Universität Bremen macht am kommenden Samstag, den 21. Juni 2014 eine Robotik-Vorführung mit Live-Schaltung. Das Ganze findet im Rahmen des <span lang="en">Ocean Sampling Day</span> statt. Der <abbr title="Ocean Sampling Day" lang="en">OSD</abbr> ist ein internationales Gemeinschaftsprojekt, koordiniert von der Jacobs <span lang="en">University</span> Bremen und dem Bremer Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, durch das die Öffentlichkeit noch mehr für die Welt der Ozeane sensibilisiert werden soll. Die Roboter-Show in der Universität dient zudem der intensiveren Kooperationen zwischen den Bremer Forschungsschwerpunkten „<span lang="en">Minds, Machines, Media</span>“ und „<span lang="en">Ocean</span>“. Sie startet um 10.30 Uhr im TAB-Gebäude, Eingang E, Am Fallturm 1. Interessierte Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich eingeladen.
</p><p>Der Roboter als Assistent im Labor, der chemische oder biologische Proben eigenständig bearbeiten kann: An diesem Szenario arbeitet das Team von Professor Michael Beetz am Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen gerade im EU-Projekt „<span lang="en">ACat</span>“ sowie in einer Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI) und der Jacobs <span lang="en">University</span> Bremen. Die Deckel der Glasbehälter zu entfernen, mit der Pipette Flüssigkeit zu entnehmen und zu verteilen, das Einführen der Proben in die Zentrifuge sind alles hoch komplexe Tätigkeiten, die Feinmotorik erfordern. „Der Roboter lernt solche Aktionen auf Basis von Anleitungen in Wort und Bild. Die muss er verstehen und daraus einen Plan entwickeln“, erläutert Beetz und sein Mitarbeiter Gheorghe Lisca ergänzt: „Es ist das langfristige Ziel, dass Roboter auf die gleiche Weise wie Menschen in einem normalen Chemie- oder Biologielabor als Assistenten mit Proben arbeiten, aber 24 Stunden verlässlich in immer derselben Qualität.“
</p><p>Viele biologische Proben verlässlich zu analysieren, darum geht es auch beim <span lang="en">Ocean Sampling Day</span> am 21. Juni. In einer bislang in dieser Dimension einzigartigen Aktion werden an diesem einen Tag weltweit an über 160 verschiedenen Stellen unter standardisierten Bedingungen Wasserproben aus den Meeren entnommen. Analysiert werden diese Proben dann zentral von Forschern des MPI und der Jacobs <span lang="en">University</span>. „Wir versprechen uns anhand der Auswertungen der Erbsubstanz (DNA) von Mikroorganismen rund um die Welt wichtige Informationen, wie sich in den Zeiten des Klimawandels das globale Ökosystem entwickelt“, erläutert Professor Frank Oliver Glöckner von der Jacobs <span lang="en">University</span>. Er ist Koordinator in dem von der EU geförderten Projekt „Micro B3“ (Marine Mikrobielle Biodiversität, Bioinformatik, Biotechnologie).
</p><p>Das Team von Professor Beetz steht vor Ort für Fragen zur Verfügung. Ein Mitarbeiter aus dem Team von Professor Glöckner gibt weitere Informationen zum <span lang="en">Ocean Sampling Day</span>. Zudem werden bei Live-Schaltung via Internet auch 15 Schüler aus Bremen anwesend sein, die danach in einem Robotik-Workshop mit Lego Mindstorms selber erste Programmierschritte unternehmen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI)<br>Knut Köstergarten<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0176 28059267<br><a href="http://www.oceansamplingday.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.oceansamplingday.org</a>&nbsp;&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 18 Jun 2014 08:45:00 +0200</pubDate>
                            <title>Zentrum für Arbeit und Politik: Der 27. Zwei-Jahres-Kurs beginnt im Oktober 2014</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/zentrum-fuer-arbeit-und-politik-der-27-zwei-jahres-kurs-beginnt-im-oktober-2014-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 202 / 18. Juni 2014 SC
</p><p>Er ist ein wahrer Dauerbrenner, der Zwei-Jahres-Kurs des Zentrums für Arbeit und Politik der Universität Bremen. Er findet in diesem Jahr in diesem Jahr zum 27. Mal statt. In diesem bundesweit einzigartigen Weiterbildenden Studium können Erwachsene nebenberuflich eine sozialwissenschaftliche Grundbildung erwerben und Handlungsmöglichkeiten für die gesellschaftspolitische Praxis in vielen Lebensbereichen kennen lernen und entwickeln. 
</p><p>Dieses Angebot der politischen Bildung steht grundsätzlich allen Interessierten offen. Unter bestimmten Bedingungen können die Teilnehmenden ein Zertifikat erwerben, mit dem sie an der Universität Bremen oder der Hochschule Bremen einige Fächer studieren können. Voraussetzung für die Zulassung zum Zertifikat sind eine abgeschlossene Berufsausbildung oder mindestens fünf Jahre Berufstätigkeit. Erziehungs-, Arbeitslosen-, Wehrdienst- und Zivildienstzeiten können mit insgesamt bis zu einem Jahr angerechnet werden.
</p><p>Die Lehrveranstaltungen finden einmal wöchentlich abends, an mehreren Samstagen und drei einwöchigen Bildungsurlauben statt. Mehr Informationen über Inhalte, Lernformen, Zeitbedarf und die Voraussetzungen für den Erwerb eines Zertifikates, das eine fachgebundene Hochschulreife beinhaltet, geben die Dozenten an drei Infoabenden: 
</p><p>Mittwoch, den 23. Juli 2014,<br>Montag, den 08. September 2014,<br>Mittwoch, 10. September 2014,<br><br>jeweils um 18.00 Uhr im Zentrum für Arbeit und Politik der Universität Bremen, Am Fallturm 1, 28359 Bremen (TAB, Eingang A). Anmeldeschluss ist der 17. September 2014
</p><p>Weiter Informationen und Bewerbungsunterlagen:
</p><p>Studiensekretariat des Zentrums für Arbeit und Politik<br>Christina Volkmer<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/ 218 – 56 702 <br>Fax: 0421/ 218 – 56 722<br>E-Mail: <a href="mailto:christina.volkmer@uni-bremen.de">christina.volkmer@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zap.uni-bremen.de/ccm/navigation/kursangebote/zwei-jahres-kurs/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.zap.uni-bremen.de/ccm/navigation/kursangebote/zwei-jahres-kurs/</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 18 Jun 2014 09:24:00 +0200</pubDate>
                            <title>Studierende der Uni Bremen setzen Zeichen gegen Wegwerfgesellschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studierende-der-uni-bremen-setzen-zeichen-gegen-wegwerfgesellschaft-1</link>
                            
                            <description>Neues Repair Café in Bremer Innenstadt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 203 / 18. Juni 2014 SC
</p><p>Am Samstag, den 21. Juni 2014 veranstalten Studierende der Uni Bremen das neue Repair Café in der Innenstadt. Von 12 bis 16 Uhr können Menschen mit defekten Alltagsgegenständen in das Café „noon“ (Wegesende 22) kommen und diese mit Freiwilligen gemeinsam reparieren. Mitgebracht und repariert werden können Textilien, Computer, Smartphones, Radios, Fahrräder sowie kleinere Möbel und Haushaltsgeräte. Organisiert wird das Café von Studierenden des Instituts für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft im Rahmen eines Praxisseminars unter der Leitung von Dr. Sigrid Kannengießer. „Unsere Motivation ist es, Kaputtes oder Gebrauchtes wieder benutzbar zu machen. Wir wollen praktisch etwas gegen die Wegwerfgesellschaft und die Kurzlebigkeit vieler Elektrogeräte tun“, sagt Alina Götz, Studentin an der Universität Bremen.
</p><h3>Wegwerfgesellschaft schadet Mensch und Umwelt</h3><p>Vom gefährlichen Abbau von Rohstoffen wie Coltan, über die Produktion unter menschenunwürdigen Bedingungen bis hin zur Entstehung von giftigen Müllbergen: Durch die Herstellung vieler Konsumgüter wie Elektrogeräte und Textilien entstehen erhebliche Gesundheits- und Umweltschäden im Produktionsland. „Wenn wir dann auch noch Gebrauchtes so schnell wegwerfen und Neues kaufen, wird dieses Elend unnötig verstärkt“, so Alina Götz. Aber auch in Zeiten der Ressourcenendlichkeit lohnt es sich, an mögliche Alternativen zu denken - eine solche ist das Reparieren. Aber auch vor dem Hintergrund der Selbstermächtigung soll das Repair Café Menschen praktisch vermitteln, was sie eigentlich konsumieren, und wie genutzte Güter funktionieren. „In der heutigen Zeit scheint es leider selbstverständlich, dass das Smartphone nach einem Jahr kaputt oder ‚out‘ ist - und dann rennen wir zum nächsten Kaufhaus statt zum Werkzeugschrank. Eine Wertschätzung dieser Dinge ist nicht mehr zu erkennen.“ Für das Repair Café konnten Freiwillige dafür gewonnen werden, ihre Fähigkeiten im Reparieren an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiterzugeben. 
</p><p>Neben der gemeinsamen Reparatur, die im Fokus stehen soll, kann die gewohnte lockere Atmosphäre des Cafés bei selbstgebackenem Kuchen genossen werden. Das Repair Café soll ein Gemeinschaftserlebnis werden, bei dem alle mit vielen Ideen, gefülltem Magen und hoffentlich reparierten Gegenständen wieder nach Hause gehen. Auch für die kleinsten Gäste wird in einer Kinderecke gesorgt. Ein zweites Repair Café findet am 5. Juli statt.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Studiengangs Kommunikations- und Medienwissenschaft<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Sigrid Kannengießer<br>E-Mail: <a href="mailto:sigrid.kannengiesser@uni-bremen.de">sigrid.kannengiesser@uni-bremen.de</a><br><a href="https://www.facebook.com/repairbremen?fref=ts" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.facebook.com/repairbremen?fref=ts</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 18 Jun 2014 09:38:00 +0200</pubDate>
                            <title>Renommierter Comic-Forscher zu Gast an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/renommierter-comic-forscher-zu-gast-an-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            <description>US-Psychologe Neil Cohn gibt am 23. Juni einen Workshop und hält am 25. Juni einen öffentlichen Vortrag / Veranstalter ist das Bremer Institut für transmediale Textualitätsforschung</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 204 / 18. Juni 2014 MM
</p><p>Internetseiten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bestehen meist aus Texten und Fotos. Nicht die des US-Forschers Neil Cohn: Seine Website ist ein einziger Comic. Kein Wunder, denn der Psychologe der <span lang="en">University of California (San Diego)</span> erforscht seit mehr als zehn Jahren, wie unser Gehirn Bilder zu einer Geschichte zusammensetzt. Der Comic-Autor gilt als Vorreiter in diesem Bereich: Er hat sich mit dieser Ausdrucksform bereits wissenschaftlich auseinandergesetzt, als sie noch als Kinderlektüre abgetan wurde. Heute ist Cohn internationaler Experte auf diesem Gebiet. Auf Einladung von Professor John Bateman und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Janina Wildfeuer vom Bremer Institut für transmediale Textualitätsforschung (BITT) am Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften gibt es im Juni zwei öffentliche englischsprachige Veranstaltungen mit Neil Cohn. Ermöglicht wird der Besuch durch das Gastdozentenprogramm des International Office der Uni.
</p><h3>Workshop im Uni-Gästehaus, Vortrag im Cartesium auf dem Campus</h3><p>Am Montag, 23. Juni 2014, haben alle interessierten Studierenden und Wissenschaftler die Möglichkeit, mit dem US-Forscher im Rahmen eines eintägigen Workshops über seine Comic-Forschungen zu diskutieren (Anmeldung erforderlich). Die Veranstaltung findet von 10 bis 18 Uhr im Gästehaus der Universität Bremen statt (Auf dem Teerhof 58, 28199 Bremen). Weitere Informationen unter <a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/bitt/vortrage-vortragsreihen/workshop-mit-neil-cohn-im-juni-2014/" target="_blank" rel="noreferrer">www.fb10.uni-bremen.de/bitt/vortrage-vortragsreihen/workshop-mit-neil-cohn-im-juni-2014/</a></p><p>Am Mittwoch, 25. Juni 2014, wird er von 16 bis 19 Uhr einen öffentlichen Vortrag in der Rotunde im Cartesium auf dem Uni-Campus halten (Enrique-Schmidt-Straße). Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter: <a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/bitt/vortrage-vortragsreihen/vorlesungsreihe-neueste-paradigmen-der-filmwissenschaft/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.fb10.uni-bremen.de/bitt/vortrage-vortragsreihen/vorlesungsreihe-neueste-paradigmen-der-filmwissenschaft/</a></p><h3>Worum geht es inhaltlich?</h3><p>In beiden Veranstaltungen wird Neil Cohn einen Einblick in die visuelle Comicsprache geben. Dabei stellt er auch sein kürzlich erschienenes Buch zur <span lang="en">„Visual Language of Comics“</span> vor und wird narrative Strukturen des Comics und Films vergleichen. Im Workshop gibt es für Studierende und Wissenschaftler zudem die Möglichkeit, eigene Forschungsarbeiten in diesem Bereich vorzustellen bzw. mit in die Diskussion einzubauen. Der Vortrag mit dem Titel <span lang="en">„The narrative grammar of comics, film, and discourse“</span> findet im Rahmen der öffentlichen Vorlesungsreihe „Neueste Paradigmen der Filmwissenschaft” statt.
</p><h3>Bremer Wissenschaftler erforschen ebenfalls Comics</h3><p>„Neil Cohn arbeitet im Bereich der kognitiven Linguistik und erforscht, wie die visuelle Sprache von Comics verstanden und verarbeitet wird“, erklärt <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Janina Wildfeuer. Dabei geht es unter anderem auch um so genannte <span lang="en">Eye-Tracking</span>-Experimente (übersetzt: Blickregistrierung), die nachweisen, wie Comicleser auf die Struktur von Comicseiten reagieren und diese lesen beziehungsweise rezipieren. „Da wir ebenfalls in diesem Bereich forschen, haben wir ihn eingeladen und freuen uns über einen intensiven Austausch“, so Wildfeuer.
</p><p>Website von Neil Cohn: <a href="http://www.visuallanguagelab.com" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.visuallanguagelab.com</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>In der Uni-Pressestelle erhalten Sie ein Foto des US-Comic-Forschers Neil Cohn. Kontakt per Telefon: 0421 218 60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; . Medienvertreter sind zum Workshop und Vortrag herzlich eingeladen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br>Bremer Institut für transmediale Textualitätsforschung (BITT)<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Janina Wildfeuer <br>Telefon: 0421 218-68 287<br>E-Mail: <a href="mailto:wildfeuer@uni-bremen.de">wildfeuer@uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 18 Jun 2014 14:38:00 +0200</pubDate>
                            <title>Die Ökonomisierung der Medizin</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/die-oekonomisierung-der-medizin-1</link>
                            
                            <description>20. Juni 2014: Symposium präsentiert Ergebnisse von Experten-Interviews zur Ökonomisierung patientenbezogener Entscheidungen im Krankenhaus</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 205 / 18. Juni 2014 RO Die „Ökonomisierung der Medizin“ ist zu einem Reizthema geworden, das im Interesse der Weiterentwicklung des Gesundheitssystems dringend einer Versachlichung bedarf. Dazu sind empirische Untersuchungen, ethische Bewertungen aus medizinischer, betriebs- und volkswirtschaftlicher Sicht sowie eine Klärung der Begriffe notwendig. Zu diesem Thema veranstalten das Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen (ZeS) sowie der Senator für Gesundheit der Freien Hansestadt Bremen das Symposium „Die Ökonomisierung der Medizin“, das am 20. Juni von 14.00 bis 18.00 Uhr im Haus der Wissenschaft, Sandstraße 5, stattfindet.<br><br>Im Zentrum der Veranstaltung steht eine am <abbr title="Zentrum für Sozialpolitik">ZeS</abbr> der Universität Bremen angesiedelte empirische Studie des Ökonomen und früheren Geschäftsführers der Wiener Krankenanstalten Professor Heinz Naegler sowie des Hamburger Soziologen und Medizinethikers Professor Karl Heinz Wehkamp. Beide haben im vergangenen Jahr eine Serie qualitativer Interviews mit Assistenz-, Ober- und Chefärzten sowie mit Mitgliedern der Vorstände und Geschäftsführern mehrerer Krankenhäuser unterschiedlicher Größenordnung und Trägerschaft durchgeführt. Zusätzlich wurde eine Staffel von zehn Interviews mit Pflegenden begonnen. Die vorliegenden Ergebnisse belegen die hohe Brisanz der Thematik, da unverkennbar patientenbezogene Entscheidungen im Krankenhaus nicht allein durch medizinische Gesichtspunkte, sondern auch durch betriebswirtschaftliche Interessen getroffen werden.<br><br>Über die moralische Legitimität solcher Einflussnahmen bestehen Unsicherheiten, Kontroversen und damit deutlicher Klärungsbedarf. In den Interviews wurde deutlich, dass der Begriff „Ökonomisierung“ sehr unterschiedlich interpretiert und moralisch bewertet wird. Die Verständigung auf die Lösung der Probleme wird ohne die Präzisierung des Begriffs „Ökonomisierung“ erschwert. Ein Tagungsziel besteht darin, den Begriff zu versachlichen und zu entideologisieren. Dazu wird der Senator für Gesundheit, <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Hermann Schulte-Sasse, einen Beitrag einbringen. Nach der Vorstellung der Studienergebnisse werden externe Experten dazu Stellung nehmen. Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion, die vom Direktor des Zentrums für Sozialpolitik Professor Heinz Rothgang moderiert wird.<br><br>Die Veranstaltung soll weitere Forschungsschritte sichtbar machen und dient der Präzisierung ethischer Fragestellungen im Spannungsfeld zwischen Individual- und Kollektivethik. Letztlich geht es heute nicht mehr um die Frage, ob ökonomische Einflussnahmen auf die medizinische Versorgungspraxis vorkommen, sondern wie sie moralisch zu bewerten sind.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Zentrum für Sozialpolitik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Heinz Rothgang<br>Tel.: 0421 218-58557<br>E-Mail: <a href="mailto:rothgang@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rothgang@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 20 Jun 2014 09:46:00 +0200</pubDate>
                            <title>Uni-Reaktion zum Wissenschaftsplan 2020: Grundfinanzierung muss erhöht werden</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-reaktion-zum-wissenschaftsplan-2020-grundfinanzierung-muss-erhoeht-werden-1</link>
                            
                            <description>Universität begrüßt Planungssicherheit / Frei werdende Landesmittel aus BAföG und Innovationspakt müssen Universität und Hochschulen zugute kommen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 206 / 20. Juni 2014 SC
</p><p>Am Mittwoch, dem 18. Juni 2014 haben sich der Akademische Senat (AS) und das Rektorat der Universität Bremen auf eine gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf des Wissenschaftsplans 2020 der Bremer Wissenschaftssenatorin verständigt. Die Quintessenz der Stellungnahme: Die Universität begrüßt grundsätzlich die Vorlage des Wissenschaftsplans, weil er Universität und Hochschulen Planungssicherheit bis 2020 gibt. Sie erkennt an, dass das Land trotz der schwierigen Haushaltslage mehr Geld zur Verfügung stellt. Allerdings reicht der neue Finanzrahmen lediglich dazu, die seit 2007 bestehende Unterfinanzierung der Universität auszugleichen. Auch wenn dann das strukturell begründete Haushaltsloch der Uni geschlossen ist, würde sich am Istzustand der Universität nichts ändern. 
</p><h3>Verlust vom 2.000 Studienplätzen droht</h3><p>Der zweite Blick auf den Wissenschaftsplan 2020 ist allerdings ernüchternd. Denn vor dem Hintergrund der zu erwartenden jährlichen Kostensteigerungen kommt der im Wissenschaftsplan vorgelegte Finanzierungsvorschlag einer faktischen Haushaltskürzung von zehn Prozent gleich. Umgerechnet bedeutet das den Verlust von rund 2.000 Studienplätzen. Dies, so heißt es in der Stellungnahme von AS und Uni-Rektorat, stehe nicht im Einklang mit den Aussagen von Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen, die Anzahl der Studienplätze im Land Bremen zu erhalten.
</p><p>„Um den Erfolg der Universität auch für die Zukunft nicht in Frage zu stellen und gleichzeitig die Bedingungen für die Lehre zu verbessern, ist es unausweichlich, die Grundfinanzierung der Universität über das im Wissenschaftsplan ausgewiesene Maß hinaus umfänglich und dauerhaft zu erhöhen“, heißt es in der Uni-Stellungnahme weiter. „Wir benötigen pro Jahr 16 Millionen Euro zusätzlich, wenn wir die Universität in der heutigen Breite sichern wollen“, konkretisiert Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter.
</p><h3>Bundesmittel ermöglichen ab 2015 bessere Grundfinanzierung</h3><p>Der Uni-Rektor weiß auch, wie dies geschehen kann, ohne den Haushalt des Landes zusätzlich zu belasten. „Die große Chance ist die Übernahme der Länderanteile bei der BAfög-Finanzierung ab 2015 durch den Bund. Dazu kommen die Mittel aus dem Pakt für Forschung und Innovation, die dann ebenfalls vom Bund – und nicht mehr vom Land – kommen“, so Scholz-Reiter. Die Summe der bisher vom Land getragenen BAföG-Mittel für Uni-Studierende sowie die Innovationspakt-Mittel entsprechen den benötigten 16 Millionen Euro.
</p><p>Aus Sicht des Uni-Rektors steht das Land Bremen in der Verantwortung, „der jungen Generation eine gute Ausbildung zu garantieren sowie den Wissenschaftsstandort Bremen und damit die Zukunft des gesamten Landes auf solide Füße zu stellen. Dieser großen Herausforderung muss sich die Politik im Lande stellen.“
</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 20 Jun 2014 10:43:00 +0200</pubDate>
                            <title>Jung und einflussreich: Bremer Produktionstechniker in die „Top 40 unter 40“ gewählt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/jung-und-einflussreich-bremer-produktionstechniker-in-die-top-40-unter-40-gewaehlt-1</link>
                            
                            <description>
Zeitschrift „Capital“ zählt Dr.-Ing. Daniel Meyer zu den einflussreichsten Nachwuchswissenschaftlern in Deutschland</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 207 / 20. Juni 2014 SC
</p><p>Seit 2007 erstellt das Wirtschaftsmagazin „Capital“ u.a. mit Hilfe von Politikern, Spitzenbeamten und Headhuntern jährlich eine Liste der besten Talente des Landes in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Wissenschaft sowie Staat und Gesellschaft. Mit Veröffentlichung der aktuellen Ausgabe des Magazins wurde nun bekannt, dass ein Bremer zu den „Top 40 unter 40“ im Bereich Wissenschaft gehört: <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Daniel Meyer, Produktionstechniker an der Universität Bremen und bei der Stiftung Institut für Werkstofftechnik Bremen. „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, die für mich überraschend kam. Es ist schön zu sehen, dass die Arbeit von Nachwuchswissenschaftlern auch von Seiten einer Wirtschafts-Redaktion mit einer so großen Reichweite gewürdigt wird“, sagt Meyer.
</p><p>„Einige der Talente sind schon nah an der Spitze, andere auf dem Sprung dorthin. Was die Junge Elite 2014 besonders macht: Sie gestaltet als erste Generation ein Land, das durch eine komplette Vernetzung geprägt ist“, heißt es aus der Capital-Redaktion. Gut vernetzt ist Meyer allemal: Als national wie international anerkannter Fachmann für die Zusammenhänge zwischen Fertigungsprozessen und den Modifikationen im bearbeiteten Werkstoff wurde er in diesem Jahr bereits mit dem renommierten Nachwuchspreis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Heinz Meier-Leibnitz-Preis, ausgezeichnet. Meyer ist 34 Jahre alt und hat an der Universität Bremen Biologie studiert. Seit 2006 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Professor Ekkard Brinksmeier im Fachgebiet Fertigungsverfahren des Fachbereichs Produktionstechnik – Maschinenbau &amp; Verfahrenstechnik der Universität Bremen und hat dort auch promoviert. Seit 2011 leitet er eine interdisziplinäre interne Nachwuchsforschergruppe und übernimmt darüber hinaus die Aufgaben des Oberingenieurs im Fachgebiet.
</p><p>Mit der Talent-Auslese der Capital geht auch die Ausrichtung des „Junge Elite Gipfels“ am 3. Juli in Berlin einher. Zu diesem Gipfeltreffen sind alle insgesamt 160 Toptalente des Jahres 2014 eingeladen sowie Alumni und weitere Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Diskutiert wird u. a. über die Herausforderungen der Digitalisierung in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Teilnehmer. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Ein Porträtbild von Dr.-Ing Daniel Meyer finden Sie zum Download unter: <a href="https://www3.zfn.uni-bremen.de/server/content/teraload/uploads/bvHgh1hU6oIGZ5ht/DanielMeyer.jpg" target="_blank" rel="noreferrer">https://www3.zfn.uni-bremen.de/server/content/teraload/uploads/bvHgh1hU6oIGZ5ht/DanielMeyer.jpg</a></p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik &amp; Institut für Werkstofftechnik (IWT)<br>Isabell Harder M. A. (Öffentlichkeitsarbeit)<br>E-Mail <a href="mailto:harder@iwt-bremen.de">harder@iwt-bremen.de</a><br>Tel.: 0421 218 511 88<br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 20 Jun 2014 11:00:00 +0200</pubDate>
                            <title> Wie können eigentlich Institutionen internationale Diversität managen?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-koennen-eigentlich-institutionen-internationale-diversitaet-managen-1</link>
                            
                            <description>Vortrag von James Kennedy von der University of Warwick am 25. Juni in der Uni Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 208 / 20. Juni 2014 SC
</p><p>Am Mittwoch, den 25. Juni 2014 hält in der Veranstaltungsreihe „Diversity@Uni Bremen: Exzellent und Chancengerecht?“ James Kennedy, Direktor des <span lang="en">International Office</span> der renommierten britischen <span lang="en">University of Warwick</span>, in der Universität Bremen einen Vortrag zum Thema <span lang="en">„Celebrating the difference: How institutions can manage international diversity“</span>. Der Vortrag stellt einen vorläufigen Höhepunkt in der Veranstaltungsreihe dar, mit der die Uni Bremen verschiedene Zugänge zum Thema Diversity-Management an Hochschulen in einem breiteren öffentlichen Rahmen zur Diskussion stellt. Veranstaltungsort in der Uni ist das Gebäude GW 2, Raum B 3009. Beginn ist 16 Uhr.
</p><p>In seinem Vortrag wird Kennedy u.a. die Leitsätze der Internationalisierung der <span lang="en">University of Warwick</span> wie <span lang="en">„Every Student is an International Student“ oder „Multicultural Teamwork“</span> erläutern. „Wir versprechen uns interessante neue Impulse von den Erfahrungen unseres Hochschulpartners aus Großbritannien für unsere eigene Diversitäts- und Internationalisierungsstrategie. Ich freue mich auf diesen sicherlich befruchtenden Blick über den Tellerrand“, betont Professorin Yasemin Karaka?o?lu, Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität. Sie hofft auf möglichst viele Teilnehmende aus dem Kreis der international und interkulturell Interessierten. In ihren Händen liegt auch die Moderation der Veranstaltung. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Yasemin Karaka?o?lu 
</p><p>Sekretariat: <br>Heidrun Sobing<br>Tel. 0421 – 218 60041<br>E-Mail: <a href="mailto:hsobing@uni-bremen.de">hsobing@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 23 Jun 2014 10:05:00 +0200</pubDate>
                            <title>    Exzellenzinitiative: Uni Bremen hat über die Förderung der letzten beiden Creative Units entschieden</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/exzellenzinitiative-uni-bremen-hat-ueber-die-foerderung-der-letzten-beiden-creative-units-entschieden-1</link>
                            
                            <description>Alle Anträge auf hohem Niveau / Ausgewählte Forschergruppen entwickeln Methoden zur Verbesserung des Fachunterrichts an Schulen und zur Unterstützung von Chirurgen bei Operationen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 210 / 23. Juni 2014 MM
</p><p>Sieben Top-Anträge waren im Rennen, doch nur zwei konnten bewilligt werden. Im Rahmen der Exzellenzinitiative hat die Universität Bremen jetzt über die Förderung ihrer letzten beiden <span lang="en">Creative Units</span> entschieden: Freuen durften sich die beiden Antragsteller der interdisziplinären Forschergruppen von Professorin Sabine Doff (Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften) und dem Informatikprofessor Ron Kikinis. Mit dem Format will die Universität neue Ideen unterstützen. Bei den <span lang="en">Creative Units</span> handelt es sich um interdisziplinäre Gruppen, die ein Höchstmaß an Freiräumen für ihre wissenschaftliche Kreativität erhalten, um gemeinsam Fragestellungen zu entwerfen und zu erforschen. Insgesamt gibt es jetzt sechs solcher Gruppen an der Uni Bremen. Jede von ihnen erhält eine Förderung von 750.000 Euro für einen Zeitraum von drei Jahren.
</p><h3><span lang="en">Creative Unit </span>erforscht mit Bremer Schulen neue Methoden für den Fachunterricht</h3><p>Im Mittelpunkt der <span lang="en">Creative Unit</span> um Professorin Sabine Doff steht die Erforschung von Möglichkeiten und Methoden, wie man im Fachunterricht mit der zunehmenden Heterogenität von Schülerinnen und Schülern adäquat umgeht. Wie können Lehr- und Lernprozesse weiterentwickelt bzw. angepasst werden? Das Besondere an dem Forschungsverbund ist, dass hier Fachdidaktiker mehrerer Disziplinen zusammen arbeiten – Anglistik, Spanisch, Französisch, Kunst, Mathematik und Musik. Auch gibt es einen starken Praxisbezug. Die Forschenden arbeiten eng mit Bremer Schulen zusammen, so dass die Ergebnisse auch ihnen zu Gute kommen werden. 
</p><h3>Neue Methoden für Chirurgen</h3><p>Wie kann man Chirurgen gezielt Informationen während einer Operation zur Verfügung stellen, so dass diese zum Beispiel während einer Tumorentfernung wissen, wo sich nicht sichtbare Blutgefäße befinden? Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich die <span lang="en">Creative Unit</span> vom Informatikprofessor Ron Kikinis. Dabei handelt es sich um eine Kooperation mit dem Bremer Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin <abbr title="Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin">MEVIS</abbr>. Auch hier ist die Mischung der Disziplinen und die Kooperation mit Chirurgen in der Praxis etwas Besonderes. Forschenden aus den Bereichen Radiologie, Informatik, kognitive Systeme, digitale Medien, Computergrafik tauschen sich dabei regelmäßig mit Chirurgen in Operationssälen aus.
</p><h3>Besonderes Auswahlverfahren mit internationalen Workshops und Symposien</h3><p>Eine Besonderheit gab es bei dem Bewerbungsverfahren der <span lang="en">Creative Units</span>: Die Antragsteller durften ihre Projekte einem internationalen Fachpublikum in Workshops und Symposien präsentierten, deren Kosten aus dem Zukunftskonzept der Exzellenzinitiative bezahlt wurden. Die Symposien sorgten für eine hohe internationale Sichtbarkeit der Bremer Forschungen, von denen die Antragsteller profitiert haben. Viele von ihnen wollen deshalb auch nach dem Bewerbungsverfahren weiter zusammen forschen. „Uns ist bewusst, wieviel Arbeit, Innovation und Zeit in den Bewerbungen stecken“, sagt der Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Professor Kurosch Rezwan. Deshalb freut er sich, dass die Antragsteller von den Workshops und Symposien profitiert haben. „Wenn so viele internationale Experten zusammen kommen, muss man dies nutzen. Zudem waren mehrere internationale Gäste über unser innovatives Förderformat sehr begeistert", so Rezwan. Er hofft, dass die Bewerberinnen und Bewerber von den Kontakten und dem Austausch für ihre weiteren Forschungsarbeiten profitieren.
</p><p>Informationen über die vier bereits bestehenden <span lang="en">Creative Units</span> gibt es unter <a href="http://www.uni-bremen.de/exzellent/laufende-foerderungen.html" target="_blank">www.uni-bremen.de/exzellent/laufende-foerderungen.html</a>&nbsp; (siehe M5 <span lang="en">Creative Units</span>)
</p><p>Film bei Youtube zur <span lang="en">Creative Unit</span> „Homo Debilis": 
</p><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=7NMHnQgVKRA" target="_blank" rel="noreferrer">www.youtube.com/watch?v=7NMHnQgVKRA</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Dezernat Akademische Angelegenheiten<br>Frank Stengel<br>Telefon: 0421 218-60318<br>E-Mail: <a href="mailto:stengel@uni-bremen.de">stengel@uni-bremen.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 23 Jun 2014 12:56:00 +0200</pubDate>
                            <title>Nachfrage für Master in Betriebswirtschaftslehre an der Uni Bremen steigt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/nachfrage-fuer-master-in-betriebswirtschaftslehre-an-der-uni-bremen-steigt-1</link>
                            
                            <description>Bewerbungen für zahlreiche andere Master- und alle Bachelorstudiengänge sind noch bis 15. Juli 2014 möglich</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 211 / 23. Juni 2014 MM
</p><p>Die Nachfrage für die betriebswirtschaftliche Ausbildung an der Universität Bremen steigt: Für das Studienjahr 2014/15 haben sich auf die 100 Plätze im Masterprogramm Betriebswirtschaftslehre 850 Bachelor-Studierende im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft beworben. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einer Steigerung von knapp 15 Prozent.
</p><p>„Das wachsende Interesse bestätigt den Weg, den wir bei unserer Studienreform vor ein paar Jahren eingeschlagen haben“, erklärt hierzu der Dekan Professor Jochen Zimmermann. Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaft setzt auf ein breit gefächertes Angebot, in dem viele Wahlmöglichkeiten ein neigungsorientiertes Studium ermöglichen. Auch wird der Bezug zur wirtschaftswissenschaftlichen Forschung betont. „Im Gegensatz dazu setzen andere Universitäten oft auf spezialisierte Masterprogramme. Dies wird den Bedürfnissen vieler Studierender nicht gerecht“, so der Dekan.
</p><p>Der Auswahlkommission steht nun eine arbeitsreiche Zeit zur Sichtung der Unterlagen und Auswahl der besten Bewerberinnen und Bewerber bevor. Auch hier hat sich der Fachbereich ambitionierte Ziele gesetzt. Spätestens Ende Juli sollen die Zusagen verschickt sein, damit die zukünftigen Masterstudierenden ihre Zeit in Bremen verlässlich planen können.
</p><h3>Bewerbungen für andere Studiengänge an der Uni noch möglich</h3><p>Interessierte können sich für zahlreiche andere Masterstudiengänge an der Uni Bremen noch bis zum 15. Juli 2014 bewerben. Genauere Informationen gibt es unter www.uni-bremen.de/master. Gleiches gilt für ein Bachelorstudium. Für Fragen gibt es eine Bewerbungshotline unter der Telefonnummer: 0421 / 218-61234. Informationen unter <a href="http://www.uni-bremen.de/studienplatz" target="_blank">www.uni-bremen.de/studienplatz</a>&nbsp; .
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Wirtschaftswissenschaft (Master Betriebswirtschaftslehre)<br>Katy Roseland-Müller<br>Studiendekanin<br>Telefon: 0421 218-66533<br>E-Mail: <a href="mailto:stzwiwi@uni-bremen.de">stzwiwi@uni-bremen.de</a></p><p>Zentrale Studienberatung (allgemeine Studieninformationen)<br>Telefon: 0421 218-61160<br>E-Mail: <a href="mailto:zsb@uni-bremen.de">zsb@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 23 Jun 2014 13:38:00 +0200</pubDate>
                            <title>Uni-Tagungen im Juli 2014</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-tagungen-im-juli-2014-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 212 / 23. Juni 2014 KG
</p><p>Vom Mittwoch, 2. Juli, bis zum Freitag, 4. Juli 2014, veranstaltet die Universität Bremen im Atlantic Hotel Universum die zweite internationale Konferenz für systemintegrierte Intelligenz („International Conference on System-integrated Intelligence“). Zentrale Ausrichter sind das wissenschaftliche Netzwerk „Integrated Solutions in Sensorial Structure Engineering“ (ISIS) und das Research Cluster for Dynamics in Logistics (LogDynamics) der Universität Bremen. Unterstützt werden sie vom Sonderforschungsbereich 653 aus Hannover sowie dem Sonderforschungsbereich 614 und dem Spitzencluster Intelligente Technische Systeme Ostwestfalen-Lippe, beide aus Paderborn. Die Konferenz ist dem Thema „Intelligente technische Systeme“ gewidmet. Es geht um grundlegende Technologien und Fertigkeiten zur Realisierung der Industrie 4.0. Dies ist ein Zukunftsprojekt in der Hightech-Strategie der Bundesregierung, mit dem die Informatisierung der klassischen Industrien, wie&nbsp; zum Beispiel der Produktionstechnik vorangetrieben werden soll. Die Konferenz bietet ein hochgradig interdisziplinäres Themenspektrum, das von den Materialwissenschaften, der Mikrosystemtechnik, Mikroelektronik und Informatik bis hin zu Anwendungen intelligenter Systeme etwa in Robotik, Strukturüberwachung, Fertigungstechnik und Logistik reicht. Kontakt: Dr.-Ing. Dirk Lehmhus, Tel.: 0421-5665-408, E-Mail: <a href="http://www.sysint-conference.org" target="_blank" rel="noreferrer">dirk.lehmhus@uni.bremen.de; www.sysint-conference.org</a></p><p>Vom Montag, 28. Juli, bis Freitag, 1. August 2014, organisiert das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie die dritte kooperative „Summer School Epidemiology“. Die vier angebotenen Kurse umfassen sowohl Einführungen als auch Vertiefungen der Themenbereiche „Angewandte Statistik“, „Klinische Epidemiologie“, „Life Course Epidemiologie“ und „Epidemiologie der Herz-Kreislauf-Erkrankungen“. Die Kurse entsprechen den Bedürfnissen von Beschäftigten in Gesundheitsberufen und der Wissenschaft sowie Studierenden mit Interesse an Epidemiologie, Prävention und Public Health. Die Summer School Epidemiologie wird ausschließlich in englischer Sprache durchgeführt. Kontakt: Heike Gerds, Edda Hein, Tel.: 0421 218-56860 / 218-56900, E-Mail <a href="mailto:summerschool2014@bips.uni-bremen.de">summerschool2014@bips.uni-bremen.de</a>; <a href="https://www.bips-institut.de/weiteres/summer-school-2014.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bips-institut.de/weiteres/summer-school-2014.html</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11746</guid>
                            <pubDate>Mon, 23 Jun 2014 13:40:00 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen veranstaltet Fachmesse „pflegechancen“ zur Arbeit in ambulanten Pflegediensten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-veranstaltet-fachmesse-pflegechancen-zur-arbeit-in-ambulanten-pflegediensten-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 213 / 23. Juni 2014 KG
</p><p>Das artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit und das Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen veranstalten gemeinsam mit weiteren Partnern aus Wissenschaft und Praxis die Fach- und Themenmesse „pflegechancen“. Die zweitägige Messe findet am Donnerstag, 26. Juni, und am Freitag, 27. Juni 2014, im Bürgerhaus Weserterrassen in Bremen (Osterdeich 70B) statt. Im Mittelpunkt steht die aktive Gestaltung der Arbeit in den ambulanten Pflegediensten. Zur Veranstaltung „pflegechancen“ sind Pflegekräfte jeder Qualifikation, mittlere Führungskräfte, Pflegedienstleitungen und Geschäftsführungen eingeladen. Interessenten aus anderen Pflegebereichen und aus der praxisorientierten Forschung sind ebenfalls willkommen. Vorgestellt und diskutiert werden vier Themen: Laufbahn und Qualifizierung neu denken; Arbeit gut gestalten: Aber wie?; Sicher und gesund arbeiten: Chancen für Pflegekräfte und Unternehmen; Ressourcen für Pflegearbeit sichern. Das inhaltliche Programm wird durch eine Ausstellung ergänzt, in der sich Pflegedienste sowie Wissenschafts- und Praxispartner der Pflege mit Informationen an Ständen präsentieren.
</p><p>Träger der zweitägigen Fachmesse ist das Verbundprojekt „ZUKUNFT:PFLEGE“. Es wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Das im Raum Bremen und seinen niedersächsischen Umlandgemeinden verankerte Verbundprojekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in ambulanten Pflegediensten zu verbessern. Dies geschieht angesichts der demografischen Herausforderungen durch Gestaltung ihrer Arbeitsorganisation und der Personalentwicklung. Die Fach- und Themenmesse wird in Kooperation mit dem Verbundprojekt Demografieorientierte Konzepte zur Messung und Förderung von Innovationspotenzialen (DOMINNO) durchgeführt, das ebenfalls vom BMBF und dem ESF gefördert und von den Universitäten Bremen und Vechta bearbeitet wird. In diesem Verbundprojekt wird insbesondere die Zusammenarbeit verschiedener Generationen in der Pflege untersucht.
</p><h3>Hintergrund:</h3><p>Die ambulante Pflege ist ein starker Wachstumszweig des Pflegesektors. Viele ambulante Pflegeunternehmen sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten als Start-up auf den Markt gekommen und anschließend schnell gewachsen. Dieses schnelle Wachstum fordert viele Unternehmen heraus, weil die Entwicklung ihrer Unternehmensstrukturen, ihrer Arbeitsorganisation und der betrieblichen Kompetenzen mit dem Wachstum oft kaum Schritt halten konnten. Hinzu kommen die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des demografischen Wandels. Immer mehr Menschen werden zukünftig gepflegt; immer weniger jüngere Menschen stehen als mögliche Pflegekräfte zur Verfügung. Diese Herausforderungen werden durch oft stark belastende Arbeitsbedingungen verschärft. Die Folge ist eine hohe Fluktuationsrate. Viele Pflegekräfte verlassen ihren Beruf nach kurzer Zeit wieder, obwohl sie eigentlich gerne in der ambulanten Pflege arbeiten.<br><br>Die Fach- und Themenmesse im Bürgerhaus Weserterrassen beginnt am Donnerstag, 26. Juni 2014 um 13 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen zur Veranstaltung und zum Programm unter <a href="http://www.pflegechancen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.pflegechancen.de</a></p><p><br><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit<br>Kristin Jahns<br>Tel.: 0421 218-61816<br><a href="mailto:kjahns@uni-bremen.de">kjahns@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 24 Jun 2014 09:43:00 +0200</pubDate>
                            <title>Appell der Bremischen Landesrektorenkonferenz an die Politik: BAföG-Gelder für Universität und Hochschulen im Land Bremen einsetzen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/appell-der-bremischen-landesrektorenkonferenz-an-die-politik-bafoeg-gelder-fuer-universitaet-und-hochschulen-im-land-bremen-einsetzen-1</link>
                            
                            <description>Gemeinsame Presseerklärung der Universität Bremen, der Hochschule Bremen, der Hochschule Bremerhaven und der Hochschule für Künste</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 215 / 24. Juni 2014 SC
</p><p>Die in der Bremischen Landesrektorenkonferenz (LRK) zusammengeschlossenen Hochschulen sind sich in der Forderung an die politisch Verantwortlichen einig, die durch die Erhöhung des Bundesanteils an der Finanzierung des deutschen Wissenschaftssystems sowie die durch die vollständige Übernahme der <abbr title="Bundesausbildungsförderungsgesetz">BAföG</abbr>-Kosten durch den Bund freiwerdenden Landesmittel für die Bremischen Hochschuleinrichtungen einzusetzen und die Grundhaushalte der Universität und der Hochschulen dauerhaft und deutlich zu erhöhen. Dieser Schritt ist laut <abbr title="Landesrektorenkonferenz">LRK</abbr> insbesondere mit Blick auf die Zukunftssicherung des Landes dringend erforderlich. Hintergrund dieser gemeinsamen Position ist die Vorlage des Wissenschaftsplan-Entwurfes 2020, der ebenso zahlreiche wie anspruchsvolle Ziele formuliert, die jedoch nach Auffassung der <abbr title="Landesrektorenkonferenz" lang="de">LRK</abbr> im Widerspruch zu den ebenfalls im Entwurfspapier vorgesehenen Mittel stehen. 
</p><p>Die positiven regionalwirtschaftlichen Effekte und der anhaltende Bedarf an akademisch qualifizierten Fach- und Führungskräften erfordern ein leistungsfähiges und qualitätsorientiertes Wissenschafts- und Hochschulsystem. Dies erkennt auch der Wissenschaftsplan-Entwurf an. Ohne eine erhöhte Grundfinanzierung, so die <abbr title="Landesrektorenkonferenz" lang="de">LRK</abbr>, kann jedoch den vielfältigen Erwartungen des Wissenschaftsplan-Entwurfs nicht entsprochen werden. 
</p><p>Ein weiteres Argument aus Sicht der <abbr title="Landesrektorenkonferenz">LRK</abbr> ist die weiterhin hohe Anzahl der Erstsemester in den nächsten zehn Jahren: Laut einer aktuellen Prognose der Kultusministerkonferenz (KMK) verharrt die Anzahl der Studienanfängerinnen und -anfänger in dem Zeitraum von 2014 bis 2025 auf hohem Niveau. So werden bis zum Jahr 2019 Studienanfängerzahlen um 500.000 prognostiziert. Erst danach ist voraussichtlich mit einem allmählichen Rückgang auf 465.000 Studienanfängerinnen und -anfänger im Jahr 2025 zu rechnen (Anmerkung: vgl. Pressemitteilung der KMK vom 8. Mai 2014). 
</p><p>In diesem Zusammenhang erinnert die <abbr title="Landesrektorenkonferenz">LRK</abbr> an den einstimmigen Beschluss der Bremischen Bürgerschaft (Landtag) vom 14. November 2013 (Beschluss <abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 18/850), wegen des höheren Bundesanteils die entsprechenden freiwerdenden Landesmittel für die Grundfinanzierung zu nutzen. Daher zeigt sich die LRK zugleich zuversichtlich, dass im Sinne dieser einhelligen Entschließung des Bremer Landesparlaments die entsprechenden Taten folgen. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Vorsitzender der Bremischen Landesrektorenkonferenz<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Bernd Scholz-Reiter<br>Universität Bremen<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 60011<br>E-Mail: <a href="mailto:rektor@uni-bremen.de">rektor@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 24 Jun 2014 12:34:00 +0200</pubDate>
                            <title>Ivan Kyncl - Rebellion mit der Kamera</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ivan-kyncl-rebellion-mit-der-kamera-1</link>
                            
                            <description>Ausstellung im Bremer Rathaus zeigt den Werdegang vom Bildchronisten der tschechischen Bürgerrechtsbewegung / Eröffnung 10. Juli 2014 um 19 Uhr durch den Tschechischen Botschafter
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 214 / 24. Juni 2014 RO 
</p><p>Ein Fotoapparat – das war sein Mittel: Der Prager Fotograf Ivan Kyncl (1953-2004) erregte in den 1970-er Jahren internationale Aufmerksamkeit. Ihm gelang es, die Überwachungspraktiken der tschechischen Geheimpolizei heimlich zu fotografieren und Aufnahmen in den Westen zu schmuggeln. Kyncl dokumentierte nicht nur die Verfolgung der tschechischen Dissidenten. Er zeigte auch den Alltag in der CSSR nach der Niederschlagung des Prager Frühlings und rebellierte damit gegen die Normen des Sozialistischen Realismus. Vom 11. Juli bis 17. August 2014 zeigt die Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen knapp 200 Fotografien von Ivan Kyncl im Bremer Rathaus. Zur Eröffnung am Donnerstag, 10. Juli um 19 Uhr in der Unteren Rathaushalle wird der tschechische Botschafter Rudolf Jindrak anwesend sein. <br><br>Die Ausstellung präsentiert erstmals einer breiten Öffentlichkeit das Werk von Ivan Kyncl. Sie würdigt den Ideenreichtum und den Mut, mit dem dieser widerständige Fotograf gegen die verordnete Ansicht der „schönen neuen Welt“ des Sozialismus rebellierte. Die Fotografien stammen aus dem fotografischen Nachlass Ivan Kyncls, der im Archiv der Forschungsstelle Osteuropa aufbewahrt wird.&nbsp; 
</p><p><strong>Zum Hintergrund </strong></p><p>Fotografien beeinflussen aufgrund ihres scheinbar ungebrochenen Wahrheitsanspruchs unsere Weltwahrnehmung. Die kommunistischen Machthaber, versuchten, die Wahrnehmung des „real existierenden“ Sozialismus mittels Bildzensur zu lenken. Doch zu keinem Zeitpunkt gelang es ihnen, die Bildproduktionen vollständig zu überwachen. Auch wenn „abweichende“ Fotografien in den staatlichen Medien nicht veröffentlicht werden konnten, kursierten sie doch unter Gleichgesinnten in den Zirkeln der „parallelen Kultur“. 
</p><p><strong>Der Dissident Ivan Kyncl</strong></p><p>Ivan Kyncl gehörte zu den Unterzeichnern der tschechoslowakischen Bürgerrechtsbewegung Charta 77. Seine Fotografien schrieben in zweifacher Weise Geschichte: zum einen dokumentieren sie die Verfolgung der tschechischen Dissidenten durch das Husák-Regime und zeigen den Alltag sozialer Randgruppen in der CSSR nach der Niederschlagung des Prager Frühlings von 1968. Zum anderen sind seine Fotografien selbst Ausdruck einer widerständigen Praxis. Kyncl gelang es, die Überwachung des repressiven Staatsapparats genau zu dokumentieren und diese Fotos im Westen, etwa in der "Sunday Times" oder im "Stern", zu publizieren. 1980 ging Kyncl ins Londoner Exil und konnte sich dort eine erfolgreiche Existenz als Theaterfotograf aufbauen. Die Ausstellung präsentiert zudem Kyncls späte Fotografien und Reportagen, die nach seiner Emigration entstanden sind und die ihm den Ruf eines "Cartier-Bresson" der Theaterfotografie einbrachten.<br><br>Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister <abbr title="außer Dienst">a. D.</abbr> Hans Koschnick und kann täglich von 11 bis 18 Uhr besucht werden. Ein dreisprachiger Begleitkatalog wird Anfang Juli erscheinen. Zudem gibt es rund um die Ausstellung ein Begleitprogramm mit Vorträgen und Führungen.
</p><p><strong>Das Begleitprogram:</strong></p><p>5. Juli 2014, Haus der Wissenschaft, 11 Uhr, Vortrag <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Heidrun Hamersky: „Der Prager Fotograf Ivan Kyncl - Rebellion mit der Kamera“<br>10. Juli 2014, 19 Uhr Eröffnung der Ausstellung im Kaminsaal des Rathaus Bremen <br>24. Juli 2014, Europa-Punkt Bremen, Am Markt 20, 19 Uhr, Vortrag <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Marketa Spiritova (München): „Anders denken für Europa? Leben im Dissens und das Erbe der tschechischen Bürgerrechtsbewegung 10 Jahre nach dem EU-Beitritt“<br><br><strong>Kuratorenführungen</strong></p><p><br>14. Juli 2014, 17.30 Uhr Untere Rathaushalle, <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Heidrun Hamersky <br>21. Juli 2014, 17.30 Uhr Untere Rathaushalle, <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr> Wolfgang Schlott<br>28. Juli 2014, 17.30 Uhr Untere Rathaushalle, <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr>&nbsp; Wolfgang Schlott<br><br>Studentische Führungen im Rahmen des Projektes „Es war einmal im Kalten Krieg - Fotografie und Protest im Staatssozialismus“. Die Führungen richten sich besonders an Schulklassen und Jugendgruppen, aber auch an Erwachsene. Dauer der Führungen: 90 Minuten. <br>Führungen für Einzelpersonen und freie Gruppen gibt es täglich um 15 Uhr; Treffpunkt am Tresen in der Ausstellung. <strong></strong></p><p><strong><br>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle ist unter der E-Mail presse@uni-bremen.de Fotomaterial zur Ausstellung erhältlich.<br><br>Weitere Informationen: <br><br>Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ulrike Huhn <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421/ 218 69 611<br>E-Mail <a href="mailto:ulrike.huhn@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ulrike.huhn@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.forschungsstelle.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 24 Jun 2014 12:50:00 +0200</pubDate>
                            <title>JüL: Von der Notlösung in kleinen ländlichen Schulen zur zukunftsweisenden Basis für soziales Lernen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/juel-von-der-notloesung-in-kleinen-laendlichen-schulen-zur-zukunftsweisenden-basis-fuer-soziales-lernen-1</link>
                            
                            <description>Studie der Uni Bremen untersucht die Wirksamkeit des Jahrgangsübergreifenden Lernens</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 217 / 24. Juni 2014 RO 
</p><p>Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Voraussetzungen können im Unterricht viel voneinander profitieren – das ist die Idee, die sich hinter dem Kürzel JüL verbirgt. JüL steht für Jahrgangsübergreifendes Lernen und umfasst das Miteinander-Lernen von Kindern aus unterschiedlichen Alters-, Leistungs- und Interessengruppen. Dabei geht es nicht nur darum, dass die Jüngeren von den Älteren lernen. Erst wer etwas Gelerntes anderen erklärt merkt, was er schon verstanden hat. Eine gute Gemeinschaft spielt dabei eine wichtige Rolle. Es verwundert also nicht, wenn für den Deutschen Schulpreis und den internationalen WISE Prize for Education immer wieder Schulen mit Jahrgangsübergreifendem Lernen ausgewählt werden, weil sie nachweislich erfolgreich sind. Demgegenüber behaupten test-experimentelle Wirkungsstudien immer wieder, JüL sei wirkungslos. Grund genug für den Grundschulverband, diesem Widerspruch nachzugehen. Er beauftragte die Bremer Bildungsexpertin Professorin Ursula Carle vom Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen zusammen mit <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Heinz Metzen mit der Erarbeitung einer wissenschaftlichen Expertise zum aktuellen Stand der JüL-Praxis und der JüL-Wirkungsforschung. <br><br>Das Ergebnis des mehrjährigen Projekts wurde jetzt veröffentlicht. Die Studie belegt, dass mit JüL heute international ein pädagogisch-didaktisches Konzept verbunden wird, das einen umfassenden Schul- und Unterrichtsentwicklungsprozess erfordert und mit dem Mehrklassen-Provisorium der Nachkriegszeit oder einer Notlösung zur Aufrechterhaltung kleiner Dorfschulen nicht vergleichbar ist. Eine bloß organisatorisch motivierte Klassenzusammenlegung hat wenig mit der Schulreformbewegung des „Jahrgangsübergreifenden Lernens“ zu tun. Deshalb ging es in der Studie zuerst auch um Begriffserklärung: JüL ist ein globales reformpädagogisches Vorhaben zur Überwindung der Nachteile jahrgangshomogenen Lernens und zur Weiterentwicklung der unterrichtlichen und schulischen Potentiale. 
</p><p><strong>Die wichtigsten Ergebnisse</strong></p><p>Für die Studie wurden rund 2000 Quellen ausgewertet, darunter Praxisberichte, Materialien der Schulbegleitforschung, Evaluationsstudien sowie testbasierte Untersuchungen vor allem im deutsch- und englischsprachigen Raum. Hier eine knappe Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse:<br><br><strong>1.</strong> JüL ist ein Schul- und Unterrichtsentwicklungsprozess und keine Unterrichtsmethode. Es wirkt also durch die professionellen und strukturellen Entwicklungsprozesse.
</p><p><strong>2.</strong> JüL zielt auf das Miteinander- und Voneinanderlernen von Kindern unterschiedlichen Alters. Es zu entwickeln erfordert ein klares Bild davon, was JüL ist, und folglich eine klare Vorstellung von den wichtigsten Wirkfaktoren auf die Lernprozesse der Kinder. 
</p><p><strong>3.</strong> Das Prozessmodell der JüL-Entwicklung umfasst alle Ebenen vom Lernen der Kinder über die Unterrichtsgestaltung, die Schulstruktur bis hin zum Schulsystem. Entscheidend ist die Nachhaltigkeit der Entwicklungen auf allen Ebenen.
</p><p><strong>4.</strong> Die JüL-Entwicklung erfordert eine Veränderung tief verwurzelter Überzeugungen: Weg von homogenisierenden Vorstellungen hin zu Sichtweisen einer Pädagogik der Vielfalt. Mit Verständnisproblemen und Ängsten ist also zu rechnen.
</p><p><strong>5. </strong>JüL-Entwicklung benötigt hinreichende Unterstützung, die auf die Ausgangslage der Schule und der einzelnen Lehrkräfte eingeht, auf die Interaktionsprozesse, die Routinen, Strukturen und die zur Verfügung stehenden Ressourcen.<br><br><strong>JüL – ein Modell mit Zukunft?</strong></p><p>Die Bremer Bildungsexperten kommen in ihrer Studie zu dem Ergebnis, dass eine Weiterentwicklung von JüL durch Bildungsverantwortliche, Lehrkräfte sowie Pädagoginnen und Pädagogen eine zukunftsweisende Bedeutung zukomme, da das Konzept aufgrund der positiven schulischen Erfahrungen ein großes pädagogisches und didaktisches Potenzial aktivieren kann. Dies kommt allerdings erst durch eine langfristig angelegte Unterrichts- und Schulentwicklung zum Tragen. Dagegen kommt es nach einer organisatorischen Umstrukturierung alleine nicht zur Geltung. Das ist auch ein Grund für die negativen Wirkungsaussagen zum JüL aus testexperimentellen Studien. Diese legen in der Regel weder den Entwicklungsstand des Jahrgangsübergreifenden Lernens der untersuchten Schulen offen, noch berücksichtigen sie die Komplexität von JüL. Es bleibt folglich unklar, was untersucht wurde oder es wird auf der Grundlage der Untersuchung eines winzigen Ausschnittes das Gesamte bewertet. 
</p><p>Die veröffentlichten Schlussfolgerungen dieser Studien lassen sich nach Analyse der Bremer Wissenschaftler empirisch kaum nachvollziehen. Sie sehen einen erheblichen Entwicklungsbedarf. „Nur wenn es der Wirkungsforschung gelingt, sich methodisch und inhaltlich der schulischen Realisierung und der theoretischen Fassung des JüL stärker anzunähern, kann ihr eine ernstzunehmende Stimme zugestanden werden“, erklärt Professorin Ursula Carle.<br><br>Insgesamt bietet die Expertise einen reichhaltigen Überblick über die anspruchsvollen Ziele und die aufwendigen Wege hin zu JüL. Zugleich ist sie ein Lehrstück für die Grenzen der vorherrschenden testexperimentellen Bildungsforschung und für den anstehenden Entwicklungsbedarf hin zu einer entwicklungsförderlichen Schulbegleitforschung. Die Kurzfassung der Expertise ist zu finden unter: <a href="http://www.grundschulverband.de." target="/" title="external-link-new-window" rel="noreferrer">www.grundschulverband.de. </a>Die Langfassung der Expertise kann unter der E-Mail <a href="mailto:info@grundschulverband.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">info@grundschulverband.de</a> angefordert werden.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ursula Carle<br>Tel.: 0421 218 69220<br>E-Mail <a href="mailto:ucarle@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ucarle@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.grundschulpaedagogik.uni-bremen.de/personen/carle.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.grundschulpaedagogik.uni-bremen.de/personen/carle.html</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Tue, 24 Jun 2014 12:54:00 +0200</pubDate>
                            <title>Multimediales Lernsystem der Universität Bremen erhält Comenius-Auszeichnung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/multimediales-lernsystem-der-universitaet-bremen-erhaelt-comenius-auszeichnung-1</link>
                            
                            <description>„Wilo-Brain Box“ der Forschungsgruppe Praxisnahe Berufsbildung macht Heizungsinstallationen verständlich</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 216 / 24. Juni 2014 KG
</p><p>Die Forschungsgruppe Praxisnahe Berufsbildung der Universität Bremen hat jetzt eine Comenius-Auszeichnung des Europäischen EduMedia-Wettbewerbs 2014 erhalten. Mit ihrem „Lernsystem Wilo-Brain Box zur Optimierung von Heizungsanlagen mit multimedialen Ausbildungsunterlagen“ waren die Bremer Forscher um Professor Manfred Hoppe in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal erfolgreich. Sie hatten dafür im Frühjahr den Deutschen Bildungsmedienpreis „digita 2014“ errungen. Die Comenius-Auszeichnung erhielt die Bremer Forschungsgruppe jetzt in der Kategorie „Berufliche Bildung/Erwachsenenbildung. Der international besetzten Fachjury der „Gesellschaft für Pädagogik und Information e.V.“ (GPI) gehören Medienexperten aus zehn europäischen Ländern an. Gewürdigt werden pädagogisch, inhaltlich und gestalterisch wertvolle Bildungsmedien, die auf moderner Informations- und Kommunikationstechnologie basieren. Das Wilo-Brain Lernsystem ist nach Ansicht der Jury beispielhaft für derzeitige multimediale Möglichkeiten in der Berufsbildung und wird als Orientierung für die weitere Entwicklung von Lern- und Lehrsystemen verstanden. Die GPI fördert seit 1955 mit Comenius-EduMedia-Auszeichnungen didaktische und allgemeine Multimediaprodukte, Lehr- und Lernmanagementsysteme sowie kompetenzförderliche Computerspiele. 2014 wurden die Comenius-EduMedia-Auszeichnungen zum 19. Mal vergeben.
</p><h3>Virtuelles Angebot für Auszubildende in der Heizungstechnik</h3><p>Die Wilo-Brain Box ist ein stationäres Modell einer kompletten Heizungsinstallation in einem dreistöckigen Haus. Es ist mit echten Komponenten einer Heizungsanlage ausgestattet, die es ermöglichen, Simulationen verschiedener Betriebszustände darzustellen und Messungen durchzuführen. Das Lernsystem ergänzt die Modellanlage um ein umfangreiches, medial aufbereitetes Paket von Online-Begleitmaterialien, die ohne Beschränkungen und ohne einen kostenpflichtigen Zugang über das Internet abrufbar sind. Finanziert wird dieses Online-Angebot über den Verkauf der „<span lang="en">Brain Box</span>“. Zielgruppe sind Auszubildende im Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnikgewerbe, wobei sich das Angebot auch in der überbetrieblichen Ausbildung im Handwerk und im Laborunterricht der Berufsschulen nutzen lässt. Angehende Fachhandwerkerinnen und -handwerker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bearbeiten einen kompletten Auftrag vom ersten Kundenkontakt bis zur Auftragsauswertung. Sie werden unterstützt durch realitätsnahe Videos und ein reichhaltiges Angebot an Arbeitsunterlagen. Mit dem Lernsystem lassen sich alle Heizungsinstallationen verständlich und funktional demonstrieren. Das Medienpaket steht unter <a href="http://www.shk-optimal.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.shk-optimal.de</a> zum kostenlosen Download zur Verfügung.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Forschungsgruppe Praxisnahe Berufsbildung (FPB)<br>Prof. Dr. Manfred Hoppe<br>Tel.: 0421 218-64920<br>Tel.: Sekretariat: 0421 218-64921<br>E-Mail: <a href="mailto:fpbhoppe@uni-bremen.de">fpbhoppe@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.fpb.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.fpb.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.comenius-award.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.comenius-award.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11751</guid>
                            <pubDate>Wed, 25 Jun 2014 12:43:00 +0200</pubDate>
                            <title>Mit Englischsprachkurs erfolgreich aufs Studium vorbereiten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mit-englischsprachkurs-erfolgreich-aufs-studium-vorbereiten-6</link>
                            
                            <description>Fremdsprachenzentrum an der Universität Bremen lädt Schülerinnen und Schüler in den Sommerferien wieder zu „Digging deeper“ ein / Anmeldungen jetzt noch möglich</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 220 / 25. Juni 2014
</p><p>In den Sommerferien ist es wieder soweit: Als Vorbereitung auf ihr Studium können Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse einen Englischintensivkurs am Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen (FZHB) machen – und dabei schon mal Uniluft schnuppern. Denn die zweiwöchige Veranstaltung <span lang="en">„Digging deeper“</span> findet vom 4. – 12. August 2014 auf dem Campus der Universität Bremen statt.
</p><h3>Abwechslungsreiches Programm</h3><p>Während des Kurses probieren die 20 Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Lerntechniken aus, um den eigenen Lerntyp kennenzulernen und den persönlichen Lernweg zu finden. Dabei setzen die Sprachlehrer des Fremdsprachenzentrums auf eine Mischung aus individuellem Lernen sowie Projektarbeit in Gruppen und in Begleitung von studentischen Tutorinnen und Tutoren. Die Inhalte umfassen mehr als das Lernen und Üben von Vokabeln und Grammatik. So geht es auch zum Beispiel um das Trainieren des eigenen Lese- und Hörverständnisses, den Aufbau und die Erweiterung des individuellen Wortschatzes und schriftlichen Ausdrucks sowie das Üben von Präsentationen in Kleingruppen.
</p><p>Der Kurs findet täglich 9 – 16 Uhr (inkl. Samstag 9. August) im <abbr title="Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen">FZHB</abbr> an der Universität Bremen statt und kostet 150 Euro. Informationen und Anmeldungen unter <a href="http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/1252.0.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/1252.0.html</a> .
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen (FZHB)<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Annette Jahnke<br>Tel. 0421 218 – 61970<br>E-Mail: <a href="mailto:jahnke@uni-bremen.de">jahnke@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 25 Jun 2014 10:15:00 +0200</pubDate>
                            <title>Manche mögen´s heiß: Forscher verkürzen Prozessketten von Schmiedebauteilen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/manche-moegens-heiss-forscher-verkuerzen-prozessketten-von-schmiedebauteilen-1</link>
                            
                            <description>Heute findet das Abschlusskolloquium des Projekts „EcoForge - Energieeffiziente Produktion von Hochleistungsbauteilen” an der Universität Bremen statt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 219 / 25. Juni 2014 SC
</p><p>Bei der Massivumformung – der Herstellung von hochbelasteten Bauteilen zum Beispiel für die Fahrzeugtechnik – hat der deutsche Mittelstand international die Nase vorn. Damit das auch in Zukunft so bleibt, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi, heute Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) 2010 das über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ <abbr title="eingetragener Verein">e. V.</abbr> (AiF) geförderte Gemeinschaftsvorhaben „EcoForge - Ressourceneffiziente Prozessketten für Hochleistungsbauteile“ gestartet. Heute, gut dreieinhalb Jahre später, wird dieses Forschungsvorhaben abgeschlossen. Das Ergebnis: Eine signifikante Verkürzung der Prozesskette zur Herstellung von Schmiedebauteilen.
</p><p>„Gerade in der Zeit der Energiewende kommt der Energieeffizienz von Fertigungsprozessen besondere Bedeutung zu. Prozessintegration und Kombinationsprozesse in industriellen Fertigungsketten etwa für Schmiedeprozesse sind hierbei Schlüsselfaktoren für die energieeffiziente Produktion von morgen und wurden im Rahmen der Leitinitiative EcoForge vorangetrieben“, sagt Professor Udo Fritsching, wissenschaftlicher Koordinator des Vorhabens.
</p><p>Bei der umformtechnischen Herstellung hochbeanspruchter Komponenten beispielsweise für die Fahrzeugtechnik und den allgemeinen Maschinenbau werden Verarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften weitgehend durch energie- und kostenintensive Wärmebehandlungen eingestellt. In diesen Prozessketten liegen immense Einspar- und Verbesserungspotenziale, da die Bauteile dabei mehrfach stark erhitzt und wieder abgekühlt werden. Wesentlicher innovativer Bestandteil des EcoForge-Vorhabens war daher die Integration des Wärmebehandlungs- bzw. Quenchprozesses in die Bauteilfertigung der Schmiedelinie, um so definierte Bauteileigenschaften (Härte, Eigenspannungen etc.) direkt aus der Schmiedewärme einstellen zu können. Dafür wird das Bauteil unmittelbar nach dem Schmiedeprozess sensorgesteuert mittels eines an die Bauteilgeometrie angepassten Sprayfelds nur soweit abgeschreckt, wie nötig.
</p><p>Am Gemeinschaftsvorhaben EcoForge beteiligt waren das Institut für Eisenhüttenkunde der <abbr title="Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule">RWTH</abbr> Aachen, das Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen und das Institut für Werkstoffkunde der Leibniz Universität Hannover, das Institut für Umformtechnik der Universität Stuttgart sowie das Institut für Werkstofftechnik Bremen. Im heutigen Abschlusskolloquium werden sämtliche Ergebnisse und die Potenziale zum Praxistransfer vorgestellt. Alle Dokumentationen zum Vorhaben finden sich auf der Website <a href="http://www.ecoforge.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ecoforge.de</a> .
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Das Bild zur Pressemitteilung finden Sie zum Download unter:<br><a href="https://www3.zfn.uni-bremen.de/server/content/teraload/uploads/Yv3SZJA8pUzDzaYl/EcoForge.JPG" target="_blank" rel="noreferrer">https://www3.zfn.uni-bremen.de/server/content/teraload/uploads/Yv3SZJA8pUzDzaYl/EcoForge.JPG</a>&nbsp; <br>Bildunterschrift: Glühende Schmiedebauteile. 
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik &amp; Institut für Werkstofftechnik (IWT)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> habil. Udo Fritsching<br>E-Mail: <a href="mailto:fritsching@iwt.uni-bremen.de">fritsching@iwt.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 51250<br><a href="http://www.ecoforge.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.ecoforge.de/</a><br><br>Isabell Harder M. A. (Öffentlichkeitsarbeit)<br>E-Mail <a href="mailto:harder@iwt-bremen.de">harder@iwt-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 511 88<br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 25 Jun 2014 10:00:00 +0200</pubDate>
                            <title>Hamlet – die Komödie?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/hamlet-die-komoedie-1</link>
                            
                            <description>Studierende bringen Shakespeares Klassiker auf die Bühne / Aufführungen vom 30. Juni bis 4. Juli 2014 im Theaterhaus Schnürschuh</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 218 / 25. Juni 2014 JS
</p><p>Auch in diesem Jahr bringt das Parlement of Foules, die englischsprachige Theatergruppe der Universität Bremen, einen echten Klassiker auf die Bühne. Anlässlich zu William Shakespeares 450. Geburtstag spielen die Foules „Hamlet“, unter&nbsp; der Leitung von Michael Claridge&nbsp; – jedoch in vereinfachter englischer Sprache und erheblich gekürzter Fassung. Die Aufführungen finden statt vom 30. Juni bis zum 4. Juli 2014, jeweils um 19 Uhr, im Theaterhaus Schnürschuh (Buntentorsteinweg 145, Bremen). Einlass ab 18.30 Uhr. Karten sind im Theaterhaus Schnürschuh erhältlich. Schülerinnen, Schüler und Studierende zahlen acht&nbsp; Euro, alle anderen 12 Euro. Vorbestellungen unter 0421/55 54 10.
</p><p>Die Tragödie erschien erstmals zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Hamlet, Prinz von Dänemark, verkraftet den Tod seines Vaters nur schwer – da erscheint dieser ihm im Traum und verrät, wer sein Mörder war. Doch Hamlets Rachepläne gestalten sich schwieriger als gedacht. Eine Geliebte, unerwartete Gegenspieler und ein Becher mit vergiftetem Wein sorgen für unerwartete Wendungen im Kampf um den Thron von Dänemark. Trotz der tragischen Handlung legt Michael Claridge diesmal den Fokus auf die komödiantischen Aspekte des Stücks: „Shakespeares Tragödien bieten gar nicht wenig Witz, und eine Tragödie ist umso tragischer, hat man vorher mit den Hauptfiguren mitgelacht“, so Claridge.
</p><p>Die Theatergruppe ist im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften angesiedelt. Dort wird auch der Masterstudiengang Transnationale Literaturwissenschaften angeboten, bei dem der Fokus auf Literatur, Film oder Theater liegt. Studierende haben die Möglichkeit, an Bühnenproduktionen mitzuarbeiten, beispielsweise als Schauspieler, in der Regieassistenz oder in der Öffentlichkeitsarbeit. Einzigartig ist auch das Seminar „Shakespeare‘s London und Shakespeare’s Globe“, das eine Exkursion und Workshops im weltberühmten Shakespeare’s Globe Theater in London beinhaltet.
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br><abbr title="Master of Arts">M.A.</abbr><abbr title="Diplom">Dipl.</abbr> Ed. Michael Claridge<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-68181<br>E-Mail: <a href="mailto:claridge@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">claridge@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/anglistik/kultur/foules/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fb10.uni-bremen.de/anglistik/kultur/foules/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 27 Jun 2014 10:00:00 +0200</pubDate>
                            <title>Deutschland siegt gegen die USA: Studenten der Uni Bremen lassen Roboter jubeln</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/deutschland-siegt-gegen-die-usa-studenten-der-uni-bremen-lassen-roboter-jubeln-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 221 / 27. Juni 2014 SC
</p><p>Deutschland freut sich über den Sieg der DFB-Elf gegen das amerikanische Team. Nicht nur die Menschen sind begeistert. An der Uni Bremen jubelt sogar ein Industrieroboter, der von studentischen Projektgruppen aus dem Studiengang Systems Engineering modernisiert worden ist. In einem mehrjährigen Projekt wurde die technisch veraltete Steuerung eines KUKA IR 163.15 Industrieroboters auf den heutigen Stand der Technik gebracht – und sofort zur Unterstützung der deutschen Fußballnationalmannschaft eingesetzt.
</p><p>Die Studenten der Uni Bremen haben dafür alle Komponenten der numerischen Steuerung aus dem Schaltschrank entfernt und durch eine PC-basierte Steuerung ersetzt. Anschließend wurden zunächst die einzelnen Motoren und dann das Gesamtsystem wieder in Betrieb genommen. Der Hauptarbeitsaufwand bestand für die angehenden Ingenieure in der Erstellung des Betriebsprogramms. Damit aus den Bewegungen der einzelnen Achsen eine koordinierte Gesamtbewegung des Roboterarms entsteht, ist eine entsprechende mathematische Transformation der Achswinkel erforderlich. Des Weiteren müssen aus den Eingabebefehlen des Bedieners Motorenwinkel und Drehgeschwindigkeiten berechnet werden. Darüber hinaus sind auch sicherheitsrelevante Fragestellungen zu betrachten, damit keine Kollisionen eintreten oder gar Menschen verletzt werden.
</p><p>Die Inbetriebnahme erfolgt nun pünktlich zur Fußball-WM in Brasilien. Passend dazu wurde als Demonstrationsaufgabe das Schwenken einer Deutschlandfahne gewählt. Das Ergebnis kann in einem Video begutachtet werden: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=QiTEY0qBg5U" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.youtube.com/watch?v=QiTEY0qBg5U</a></p><p>Sämtliche Arbeiten von der Konzeptionierung, über den Umbau, die Programmierung bis zur Inbetriebnahme wurden von den Studenten selbst durchgeführt. Sie wurden dabei intensiv durch Mitarbeiter des Bremer Instituts für Strukturmechanik und Produktionsanlagen (bime) im Fachbereich Produktionstechnik betreut. Den Erfolg des Projektes verdanken die Bremer Studenten auch der Firma Beckhoff, die die fußballbegeisterten Ingenieure von morgen materiell und informell unterstützte.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle können Bilder des Roboters angefordert werden: Tel.: 0421 218-60150, <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de.</a></p><p><strong>Weitere Informationen:<br></strong>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik<br>bime | Bremer Institut für Strukturmechanik und Produktionsanlagen<br>Sebastian Hogreve<br>Tel.: 0421 218-64837<br>E-Mail: <a href="mailto:hogreve@bime.de">hogreve@bime.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 30 Jun 2014 14:43:00 +0200</pubDate>
                            <title>Nach dem Sensationsfund Bremer Musikwissenschaftler: Johannes Brahms‘ Bremer Triumphlied wird erstaufgeführt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/nach-dem-sensationsfund-bremer-musikwissenschaftler-johannes-brahms-bremer-triumphlied-wird-erstaufgefuehrt-1</link>
                            
                            <description>Eröffnungskonzert beim Schleswig-Holstein Musik Festival am 6. Juli / Liveübertragung in Hörfunk und Fernsehen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 223 / 30. Juni 2014 SC 
</p><p>Vor einem Jahr war es ein Sensationsfund. Jetzt wird Johannes Brahms Triumphlied in der Bremer Fassung aufgeführt. Am Sonntag, den 6. Juli 2014 eröffnet um 20 Uhr das Schleswig-Holstein Musik Festival mit der Erstaufführung von Brahms‘ Bremer Triumphlied durch das NDR Sinfonieorchester, den NDR Chor und den Rundfunkchor Berlin unter der Leitung von Thomas Hengelbrock. Das Konzert in der Musik- und Kongresshalle der Hansestadt Lübeck wird ab 20.15 Uhr live von NDR Kultur und vom NDR Fernsehen auf 3Sat übertragen. Angeschlossen sind über die Europäische Rundfunkunion (EBU) die Länder Belgien, Katalonien, die Tschechische Republik, Lettland, Rumänien, Dänemark und der Bayerische Rundfunk. 
</p><p><strong>Eigenständige Komposition </strong></p><p>Die Musikwissenschaftler Professor Ulrich Tadday und die Doktorandin Katrin Bock von der Universität Bremen haben vor mehr als einem Jahr das verschollen geglaubte Notenmaterial der Uraufführung des Triumphliedes op. 55 von Johannes Brahms im Archiv der Philharmonischen Gesellschaft Bremen wiedergefunden – und die Partitur der Uraufführung von 1871 vollständig rekonstruiert. Das gelang den Bremer Wissenschaftlern anhand der historischen Abschriften der Chor- und Orchesterstimmen und im Vergleich zur späteren Fassung des großangelegten Werks. „Die Komposition“, so Ulrich Tadday, „unterscheidet sich so sehr von der bekannten, späteren Fassung, dass es gerechtfertigt ist, die Bremer Fassung des Triumphliedes als eigenständiges Werk zu bezeichnen.“<br><br>Weit mehr als 300 Abweichungen, größere und kleinere Veränderungen, prägen die Komposition: Im Unterschied zur späteren Fassung steht die Bremer Fassung des Triumphliedes nicht in D-Dur, sondern in C-Dur. Sie verfügt über weniger Blasinstrumente und die großen Chorpartien sind in Rhythmik und Artikulation viel fließender ausgesetzt. „Insgesamt wirkt sie im musikalischen Satz wesentlich filigraner, weniger markant und martialisch“, begeistert sich der Bremer Musikwissenschaftler. 
</p><p><strong>Blick zurück</strong></p><p>Brahms hatte sich von seinem Freund, dem Bremer Musikdirektor Karl Martin Reinthaler, zu der Komposition für Doppelchor und großes Orchester anregen lassen. Es sei eine seiner „politischen Betrachtungen über dies Jahr“ der Deutschen Reichsgründung, schreibt Brahms an Reinthaler. Die Nachricht über den gewonnenen Deutsch-Französischen Krieg hatte ihn nur wenige Tage vor der Übersendung des Chorsatzes nach Bremen in Wien erreicht. Gemeinsam planten sie die Uraufführung im Karfreitagskonzert zu Ehren der im Krieg Gefallenen, das kein geringerer als Brahms selbst am 7. April 1871 unter Mitwirkung von 200 Chorsängern und 80 Orchestermusikern im Bremer Dom dirigierte. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ulrich Tadday<br>Tel. 0421 218 67760<br>E-Mail: <a href="mailto:tadday@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">tadday@uni-bremen.de </a><br>Katrin Bock<br>Tel. 0421 218 67762<br>E-Mail: <a href="mailto:kbock@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kbock@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.brahms.uni-bremen.de" target="/" title="external-link-new-window" rel="noreferrer">www.brahms.uni-bremen.de </a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 01 Jul 2014 09:14:00 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen wird erneut für Familienfreundlichkeit ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-wird-erneut-fuer-familienfreundlichkeit-ausgezeichnet-1</link>
                            
                            <description>Hertie-Stiftung hat das Zertifikat „audit familiengerechte hochschule&quot; wieder bestätigt / Besonderheit: Uni legt Fokus auf Familienfreundlichkeit nicht nur bei Mitarbeitenden, sondern auch Studierenden</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 225 / 1. Juli 2014 MM
</p><p>Die Universität Bremen ist wieder als familiengerechte Einrichtung ausgezeichnet worden. Die Hertie-Stiftung hat das Zertifikat „audit familiengerechte hochschule" vor Kurzem erneut bestätigt. Das Besondere im Vergleich zu anderen ausgezeichneten Universitäten: Die Uni Bremen legt den Fokus auf Familienfreundlichkeit nicht nur bei ihren Mitarbeitenden, sondern auch bei ihren Studierenden. Diese setzen sich in der „AG Familienfreundliches Studium“ inzwischen erfolgreich für familienfreundliche Studienbedingungen ein. Im Januar haben sie beispielsweise mit Unterstützung der Uni ein Familienservicebüro in zentraler Lage auf dem Boulevard eröffnet. Dabei handelt es sich um ein Beratungs-und Informationsangebot von Studierenden für Studierende mit Kindern.
</p><h3>Uni bietet Vielzahl an familienorientierten Angeboten</h3><p>Auf dem Campus gibt es noch weitere familienorientierte Angebote: Beispiele sind Kinderbetreuung für Uni-Mitarbeitende und Studierende, Spielräume, Wickeltische und Stillräume auf dem Campus sowie kostenloses Mensaessen für Kinder von Studierenden. Im Campuspark soll eine multifunktionelle Spielfläche entstehen. Neben der Vereinbarkeit von Studium und Kinderbetreuung ist für die Universität eine familienfreundliche Führungskultur, Personalpolitik und Karriereentwicklung in der Wissenschaft stets ein wichtiges Thema.
</p><h3>Seit 2007 erfolgreich beim Audit-Verfahren dabei</h3><p>Die Uni nimmt seit 2007 erfolgreich an dem Audit-Verfahren teil. Im Rahmen dieses Prozesses werden Zielvereinbarungen getroffen, deren Umsetzung nach drei Jahren überprüft werden – nach erfolgreicher Kontrolle wird das Zertifikat „familiengerechte Hochschule" dann bestätigt.
</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/familie" target="_blank">www.uni-bremen.de/familie</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Referat Chancengleichheit/Antidiskriminierung (04)<br>Arbeitsstelle Chancengleichheit<br>Bettina Schweizer<br>Telefon: 0421 218-60182<br>E-Mail:&nbsp; <a href="mailto:chancen3@uni-bremen.de">chancen3@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 01 Jul 2014 09:18:00 +0200</pubDate>
                            <title>Forscher der Universität Bremen reduzieren Energieverbrauch bei der Futtermittelherstellung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/forscher-der-universitaet-bremen-reduzieren-energieverbrauch-bei-der-futtermittelherstellung-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 224 / 30. Juni 2014 KG
</p><p>Der Kostendruck auf die Futtermittelhersteller wächst. Energieeffizienz spielt bei der Herstellung von Mischfutter eine entscheidende Rolle. Der größte Kostenfaktor entsteht bei der Pelletierung. Das Futtermehl wird in diesem Prozess mit Wasserdampf auf eine Temperatur von ungefähr 80 Grad Celsius erhitzt, gepresst und anschließend gleich wieder abgekühlt. Wie bei schwankender Qualität der Ausgangsstoffe das vorgeschriebene Verhältnis von Fetten, Proteinen, Vitaminen und Spurenelementen energiesparend erreicht werden kann, das untersucht ein Forscherteam der Universität Bremen. Mit einem rechnergestützten Steuerungsprogramm als lernendem Expertensystem soll Tierfutter künftig bei gleichbleibender Qualität mit weniger Strom und Wärme produziert werden.
</p><p>Seit drei Jahren forscht das Institut für Integrierte Produktentwicklung (BIK) des Fachbereichs Produktionstechnik der Universität Bremen an dem Projekt „Fu2-Experte“. Das System wird derzeit beim Kooperationspartner, einem niedersächsischen Futtermittelhersteller, in den Produktionsprozess implementiert und schrittweise evaluiert. Anschließend soll das Konzept generalisiert und auf seine Möglichkeiten der Anwendung in anderen Zweigen der Lebensmittelindustrie geprüft werden. Gedacht ist an Kaffeeröstereien und Mälzereien. Das Bremer Forscherteam unter Leitung von Dr.-Ing. André Decker und Professor Klaus-Dieter Thoben wird die Arbeit im Frühjahr 2015 abschließen können. Das Projekt wird vom Bundeministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. <br><br>Zerkleinern, Mischen Pressen und Pelletieren sind die Prozesse bei der Futtermittelherstellung, bei der bis zu 18 Komponenten wie Getreide, Soja oder Rapsschrot vermischt werden. Die groben Bestandteile werden zerkleinert, bevor Fette, Säuren und Melasse hinzugefügt werden. Das Mehl wird anschließend zu Pellets gepresst. In einem ersten Schritt erfassten die Forscher mit speziellen Messgeräten die Energieflüsse und Produktionsdaten. Mit einem Nah-Infrarot-System in der Warenannahme wurden zum Beispiel Feuchte, Protein-, Stärke-, Rohfaser- und Fettgehalt der Ausgangsstoffe analysiert. Weitere Geräte überwachten die Zugabe von Wasserdampf in Abhängigkeit von der Eingangsfeuchte des zerkleinerten Materials beim Pelletieren. Die Korngröße wird photooptisch registriert. So können im jeweiligen Prozess die jeweils optimalen Einstellungen ermittelt werden. Das System schlägt die Anpassung der Maschinen an die Rohstoffe vor und minimiert den Energieaufwand. Dabei lernt es aus den protokollierten Entscheidungen erfahrener Mitarbeiter, die Maschinengeräusche deuten und durch Zerbröseln der Masse den Fertigungsprozess einschätzen können. Außerdem werden Ergebnisse aus Versuchsreihen regelhaft einbezogen. Erste wissenschaftliche Erfahrungen liegen inzwischen vor, danach kann der Energieverbrauch für unterschiedliche Futtermengen tatsächlich reduziert werden.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik<br>Institut für Integrierte Produktentwicklung (BIK)<br>Dr.-Ing. André Decker<br>Tel.:0421 218-64874<br>E-Mail: <a href="mailto:decker@uni-bremen.de">decker@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.bine.info" target="_blank" rel="noreferrer">www.bine.info</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 01 Jul 2014 11:20:00 +0200</pubDate>
                            <title>Forschend in die Sommerferien starten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/forschend-in-die-sommerferien-starten-1</link>
                            
                            <description>Noch einige freie Plätze für Schülerinnen und Schüler in der Sommerakademie der Uni Bremen / Anmeldung bis 8. Juli 2014</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 226 / 1. Juli 2014 SC
</p><p>Zum 9. Mal bietet die Universität Bremen gemeinsam mit anderen Forschungseinrichtungen in der ersten Woche der Sommerferien vom 4. – 8. August 2014 eine Sommerakademie für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10 an. Die Sommerakademie bietet ihnen die Chance, Wissenschaft und Forschung hautnah zu erleben. Denn die jungen Leute erhalten eigene kleine Forschungsaufträge und können selbstständig experimentieren. 
</p><p>Es sind noch einige Plätze in Kursen frei, die sich mit Themen aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, moderne medizinische Bildgebung, Sensortechnik, Quantenphysik, Umweltforschung und Politik beschäftigen. Konkret handelt es sich um folgende Kurstitel: 
</p><p>* <span lang="en">High-Tech</span> im Alltag: Die intelligente Wohnung der Zukunft<br>* Mathematik für die Medizin<br>* Elektrische und optische Sensoren<br>* Die physikalische Messbarkeit der Zeit<br>* Sprudelnde Gewinne
</p><p>Die Kursbeschreibungen und das Anmeldeformular stehen unter <a href="http://www.sommerakademie.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.sommerakademie.uni-bremen.de</a> . Eine Anmeldung ist noch bis zum 8. Juli 2014 möglich.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Akademie für Weiterbildung<br>Arbeitsgebiet Universität und Schule<br>Gisela Gründl <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-61613<br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de">gruendl@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 01 Jul 2014 12:44:00 +0200</pubDate>
                            <title>Theater InCognito bringt Brechts „Heilige Johanna der Schlachthöfe“ im Theatersaal der Universität auf die Bühne</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/theater-incognito-bringt-brechts-heilige-johanna-der-schlachthoefe-im-theatersaal-der-universitaet-auf-die-buehne-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 222 / 27. Juni 2014 KG
</p><p>Das Theater InCognito (TIC) des Fachbereichs Kulturwissenschaften der Universität Bremen hat Bertolt Brechts 1932 entstandenes Drama „Die Heilige Johanna der Schlachthöfe“ inszeniert. Es wird am Sonntag, 6. Juli, 19 Uhr, im Theatersaal der Universität an der Mensa Premiere haben. 34 Studierende aus den verschiedensten Fachbereichen der Universität sind an der Aufführung beteiligt. Die Regisseure Franz Eggstein und Roland Klahr, beide Lehrbeauftragte im Institut für historische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaften (IPKM), würzten Brechts Drama mit neuen Akzenten: Es wird hin- und hergesimst und Geschäftsideen werden in Nachtclubs besprochen. Bühnenausstatter Lars Grochla, Student der Digitalen Medien, unterstützt das Bühnengeschehen mit multimedialen Effekten. Die Chorgesänge der „Schwarzen Strohhüte“ runden mit geschmackvoll jazzigen Tönen die Szenen ab.
</p><h3>Zum Inhalt der „Heiligen Johanna der Schlachthöfe“</h3><p>Chicago 1932. Eine Katastrophe bahnt sich an den Viehbörsen der Fleischmärkte an – vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise treibt der korrupte Unternehmer der Branche, Pierpont Mauler, durch eine Börsenspekulation mit Fleisch und Vieh die Stadt in eine Überproduktionskrise. Maulers geschickte Manipulationen lassen die Lücke zwischen Fleischfabrikanten und Arbeitern umso weiter aufklaffen: Während die Arbeiter der Fleischfabriken ihre Stellen verlieren und hungern müssen, nutzt Mauler die Situation aus und baut sich durch Insidertipps ein Monopol unter den anderen Fleischfabrikanten auf. Johanna Dark, eine junge Heilsarmeesoldatin, stellt sich den Folgen der Massenarbeitslosigkeit und dem damit verbundenen Elend. Zusammen mit den „Schwarzen Strohhüten“, die den Armen mit Gesängen und dünner Suppe Trost spenden wollen, versucht sie, Nächstenliebe und Wohltätigkeit in einer Welt zu bewirken, deren Zukunft nur noch trostlos auszusehen scheint. Mauler beobachtet Johannas idealistische Bemühungen und sieht sie als einen ernst zu nehmenden Risikofaktor, da sie sich mit den restlichen Arbeitern verbündet und einen Streik plant – doch dabei wird sie von Mauler für seine Zwecke benutzt und rücksichtslos in die erbitterten Machtkämpfe des Marktes hineingezogen.
</p><p>Brecht schrieb das Stück 1932 vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise, verwandte Schillers „Jungfrau von Orléans“ als Kontrast und Reibungsfläche und ließ seine Beschäftigung mit dem „Kapital“ von Karl Marx einfließen.
</p><p>Premiere: Sonntag, 6. Juli 2014, um 19 Uhr, Theatersaal. Weitere Termine: Mittwoch, 9. Juli, Donnerstag, 10. Juli, Dienstag, 15. Juli, Mittwoch, 16. Juli, Freitag, 18. Juli, Samstag, 19. Juli, jeweils 19 Uhr. Karten an der Abendkasse. Studierende und Schüler zahlen fünf Euro, alle anderen acht Euro.<br>Reservierungen unter <a href="http://www.TheaterInCognito.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.TheaterInCognito.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Lars Grochla<br>Tel.: 0151 27 525 217<br><a href="mailto:grochla@TheaterInCognito.de">grochla@TheaterInCognito.de</a></p><p>Rebecca Rücker<br>Tel.: 0174 9 312 159<br><a href="mailto:rebecca.ruecker@web.de">rebecca.ruecker@web.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 01 Jul 2014 13:43:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Pflegewissenschaftler holen Internationale Konferenz der „World Society of Disaster Nursing” 2018 an die Universität</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-pflegewissenschaftler-holen-internationale-konferenz-der-world-society-of-disaster-nursing-2018-an-die-universitaet-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 227 / 1. Juli 2014 KG
</p><p>Pflege im Katastrophenfall: Zu diesem Thema wird eine wichtige Internationale Forschungskonferenz der „<span lang="en">World Society of Disaster Nursing</span>“ (WSDN) 2018 an der Universität Bremen ausgetragen. Mit dieser Erfolgsmeldung kamen Professor Stefan Görres und Niels Harenberg vom Institut für <span lang="en">Public Health</span> und Pflegeforschung der Universität Bremen jetzt aus Peking zurück. Sie hatten an der dritten Weltkonferenz für Katastrophenforschung zum Thema „<span lang="en">Disaster Alleviation, Opportunity and Development – For the One Goal</span>” (Katastrophenmanagement: Möglichkeiten und Entwicklungen) in China teilgenommen. Professor Görres hat dort einen Impulsvortrag gehalten. Er ist zudem Mitglied des Verwaltungsrates der <span lang="en">World Society of Disaster Nursing</span>. Schwerpunkt der Konferenz in Bremen, die vom Institut für <span lang="en">Public Health</span> und Pflegeforschung (IPP) in Zusammenarbeit mit internationalen Kooperationspartnern organisiert wird, soll Katastrophenforschung mit interdisziplinärem Blickwinkel sein.
</p><p>Das Institut für <span lang="en">Public Health</span> und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen ist seit 2010 Mitglied im WSDN. Die Gesellschaft ist ein internationaler Zusammenschluss von Hochschulen und Instituten, die sich mit pflegerischen und gesundheitlichen Belangen im Kontext von Katastrophenszenarien befassen. Das IPP Bremen ist eines der wenigen europäischen und das einzige deutsche Mitglied der WSDN. Die Internationalen Konferenzen finden alle zwei Jahre statt – nach Japan, Wales und Peking wird die nächste, die vierte Konferenz, 2016 in Jakarta/Indonesien abgehalten.
</p><h3>Stand der Katastrophenforschung mit dem Schwerpunkt Pflege:</h3><p>Die Zahl der Katastrophen nimmt weltweit zu. Nach Daten des United Nations Development Programme haben mindestens 75 Prozent der Menschen in der Welt bereits ein Katastrophenereignis durchleben müssen. Nach neuesten Untersuchungen starben zwischen 2001 und 2011 dabei 107.000 Menschen und 268 Millionen Menschen waren betroffen. Schätzungen zufolge kommt hinzu, dass 300 Millionen Menschen weltweit in unsicheren oder von Gewalt geprägten Gebieten leben. Ein aktuelles Beispiel ist die grenzüberschreitende Flüchtlingssituation in Syrien. Auch Deutschland ist von Katastrophen betroffen: beispielhaft sind hier Überflutungen, Hitzeperioden, Schneestürme, Epidemien oder auch Massenunfälle wie bei der <span lang="en">Love Parade</span> in Duisburg.
</p><p>Viele Länder haben angefangen, mit technischen und logistischen Systemstrategien gegenzusteuern, um möglichst jederzeit überall vorbereitet zu sein. Dies wird vor allem in Ländern wie Japan und China angesichts der zurückliegenden Erdbeben sichtbar. Ist die Praxis in diesem Bereich schon relativ weit entwickelt, so ist ein deutliches Defizit in Wissenschaft und Forschung festzustellen, insbesondere dort, wo es um den Gegenstand Gesundheit und Pflege geht. Und dies, obwohl neben technischer und logistischer Herausforderungen die gesundheitliche Versorgung in den meisten Fällen eine zentrale Maßnahme ist.
</p><h3>Daten zum Einsatz deutscher Pflegekräfte erhoben</h3><p>Vor allem über den Einsatz, die Qualifikation und notwendige Kompetenz sowie die Wirkung von Pflegefachkräften, Medizinern und Public Health Fachkräften existieren kaum Studien, obwohl diese weltweit und bei nahezu allen Katastrophen eingesetzt werden. Im Rahmen eines von der Robert Bosch Stiftung und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geförderten Projektes konnten am Institut für <span lang="en">Public Health</span> und Pflegeforschung der Universität Bremen für Deutschland erstmals systematisch Daten zu Einsatzumfang sowie Anforderungen, Qualifikationen und Aufgaben deutscher Pflegekräfte bei internationalen Hilfseinsätzen erhoben werden. So ist eine nationale zusammenfassende Übersicht über die&nbsp; Rolle der Pflegeberufe bei internationalen Katastropheneinsätzen erstellt worden.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Institut für <span lang="en">Public Health</span> und Pflegeforschung<br>Tel.: 0421-218-68900/-68901<br>E-Mail: <a href="mailto:sgoerres@uni-bremen.de">sgoerres@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.ipp.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ipp.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 02 Jul 2014 13:24:00 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen verlängert Vertrag mit Alumni-Netzwerk</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-verlaengert-vertrag-mit-alumni-netzwerk-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 229 / 2. Juli 2014 SC
</p><p>Seit 2006 kooperieren das Alumni-Netzwerk <span lang="en">community</span> Bremen <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> und die Universität Bremen erfolgreich bei der gemeinsamen Pflege und Weiterentwicklung der Alumniaktivitäten der Universität. Diese Zusammenarbeit wurde nun erneut besiegelt: Mitte Juni trafen sich Universitäts-Kanzler <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Martin Mehrtens und community Bremen-Vorstandsvorsitzender <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Tim Nesemann zur Unterzeichnung des neuen Kooperationsvertrags zwischen der Universität und dem Netzwerk. Beide Seiten betonten, dass sie nach der jüngst erfolgten Neuaufstellung der Alumni-Arbeit durch die Universität bereits viele positive Signale erkennen, und freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit.
</p><p>Der Vertrag werde die gute Partnerschaft zwischen den Absolventen und der Universität Bremen für die nächsten Jahre stärken, betonte Nesemann bei der Unterzeichnung. Für den Uni-Kanzler Mehrtens ist die Kooperation besonders wichtig, um den Absolventinnen und Absolventen über das Alumni-Netzwerk Türen in die Berufswelt zu öffnen oder um zielgerichtet Mentoring-Programme mit Unterstützung Ehemaliger durchzuführen.
</p><h3>Der Verein:&nbsp; <span lang="en">community</span> Bremen e.V.</h3><p><span lang="en">Community</span> Bremen <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vernetzung unter den Alumni zu fördern und die Verbindung zur Uni zu pflegen. Schon im April 1998 wurde zunächst innerhalb der Universitätsverwaltung eine zentrale interdisziplinäre Kontaktstelle für Absolventinnen und/Absolventen gegründet. Im Jahr 2006 wurde das fachübergreifende Alumni-Netzwerk dann als Verein reorganisiert und wird seitdem von einem ehrenamtlichen Vorstand aus Alumni selbstständig geführt. Mitglieder des Vereins können viele attraktive Leistungen und Vorteile nutzen.
</p><p>Weitere Informationen über das Alumni-Netzwerk:
</p><p>Alumni-Netzwerk<br><span lang="en">community</span> Bremen <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421-218-69777<br>E-Mail: <a href="mailto:alumni@uni-bremen.de">alumni@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.alumni.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.alumni.uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 02 Jul 2014 14:23:00 +0200</pubDate>
                            <title>nanoMan2014: Internationale Konferenz zu Nano- und Mikrofertigung an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/nanoman2014-internationale-konferenz-zu-nano-und-mikrofertigung-an-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            <description>Vom 8. bis 10. Juli beschäftigen sich in Bremen international renommierte Forscher mit Themen von Ultrapräzisionsbearbeitung bis Nano-Messtechnik</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 228 / 2. Juli 2014 RO 
</p><p>Der weltweite Trend zu maßgeschneiderten Produkten – vom Smartphone bis zum Satellit, vom <span lang="en">Flatscree</span>n bis zum Flugzeug – hat ein ganz neues Feld für Wissenschaft und Technologie eröffnet. Die Notwendigkeit der Entwicklung anpassungsfähiger und leistungsstarker Nano&nbsp; und Mikrofertigungstechnologien für komplexe Bauteile mit hochgenauen Oberflächen hat die Herausbildung einer neuen ingenieurwissenschaftlichen Disziplin nach sich gezogen: Das sogenannte „Nanomanufacturing“ bildet heute die Klammer um wissenschaftliche und industrielle Entwicklungsarbeiten auf den Gebieten der Materialien, Werkzeuge, Werkzeugsysteme und Messtechnik. In diesen Tagen trifft sich die internationale Forschergemeinschaft des Nanomanufacturings in Bremen zum Austausch über aktuelle Entwicklungen und zukünftige Kooperationen auf dem gemeinsamen Forschungsgebiet.<br><br>Die nanoMan wurde 2008 von der „<span lang="en">International Society for NanoManufacturing</span>“ (ISNM) initiiert und wird in diesem Jahr bereits zum vierten Mal ausgerichtet. Nach Singapur, Tianjin (China) und Tokyo (Japan) findet die Konferenz erstmalig in Europa statt. Die vierte nanoMan wird organisiert und veranstaltet vom Labor für Mikrozerspanung (LFM) der Universität Bremen unter der Leitung von <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Oltmann Riemer. Mitveranstalter der nanoMan2014 ist der Sonderforschungsbereich 747 „Mikrokaltumformen“ der Universität Bremen mit seinem Sprecher Professor Frank Vollertsen. Highlights im Programm sind neben Vorträgen von Vollertsen und Professor Karl K. Berggren vom Massachusetts Institute of Technology (MIT), USA, Labor- und Werksführungen unter anderem bei Airbus und Mercedes-Benz. Weitere Informationen zum Programm finden sich unter: <a href="http://www.nanoman2014.net/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.nanoman2014.net.</a><br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Bilder zur Pressemitteilung finden Sie zum Download unter:<a href="https://www.uni-bremen.de/http://" target="www3.zfn.uni-bremen.de/server/content/teraload/uploads/pBl0POLGqyoYNbXk/PM_Nanoman.zip" title="external-link-new-window"> www3.zfn.uni-bremen.de/server/content/teraload/uploads/pBl0POLGqyoYNbXk/PM_Nanoman.zip</a><br><br>Weitere Informationen <br><br>Universität Bremen<br>Labor für Mikrozerspanung<br><abbr title="Diplom Ingenieur">Dipl.-Ing.</abbr> Christian Robert<br>E-Mail: <a href="mailto:christian.robert@lfm.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christian.robert@lfm.uni-bremen.de</a><br>Tel.: 0421 218 51161<br><a href="http://www.nanoman2014.net/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.nanoman2014.net/</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11763</guid>
                            <pubDate>Wed, 02 Jul 2014 14:27:00 +0200</pubDate>
                            <title>Religiöse Pluralität: „Konfliktstoff Kopftuch“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/religioese-pluralitaet-konfliktstoff-kopftuch-1</link>
                            
                            <description>Fortsetzung der uniweiten Veranstaltungsreihe „Diversity @ Uni Bremen: exzellent und chancengerecht“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 230 / 2. Juli 2014 RO 
</p><p>Kaum ein anderes Thema wird so kontrovers und emotional in Bildungsinstitutionen Deutschlands diskutiert wie das Thema der kopftuchtragenden muslimischen Lehrerinnen. Als Institution, die Lehrerinnen ausbildet, ist es auch Aufgabe der Universität, sich fundiert mit dem Thema auseinander zu setzen. Deshalb wird die Veranstaltungsreihe „Diversity @ Uni Bremen: exzellent und chancengerecht?!“ mit dem neuen Themenschwerpunkt „Religiöse Pluralität in Bildungseinrichtungen als Herausforderung zum Umgang mit Heterogenität – Konfliktstoff Kopftuch?“ fortgesetzt. Sie beginnt mit einem Vortrag von Professor Norbert Ricken, Professor für Vergleichende Bildungsforschung im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften, zum Thema „Religiös-weltanschauliche Neutralität als pädagogische Maxime. Das islamische Kopftuch in Schulen und Hochschulen als Widerspruch?“ Die Veranstaltung findet am 9. Juli 2014 um 18.15 Uhr im GW2, Raum B2900 statt.<br><br>Anschließend gibt es Diskussionsbeiträge von der Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität Professorin Yasemin Karakasoglu, (Interkulturelle Bildung, Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften), Professorin Gritt Klinkhammer, (Religionswissenschaft Fachbereich Kulturwissenschaften) und Dr. Christoph Fantini (Interkulturelle Bildung, Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften). Moderiert wird die Veranstaltung von dem Religionswissenschaftler <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Hans-Ludwig Frese vom Fachbereich Kulturwissenschaften. Interessierte sind herzlich eingeladen, mit den Vortragenden zu diesem gesellschaftlich höchst kontroversen Thema zu diskutieren. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, ein öffentliches Uni-Forum zum Austausch über Herausforderungen und praktische Erfahrungen im Umgang mit Diversity zu etablieren. <br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen <br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Bremer Institut für Kulturforschung<br>Dr. Margrit E. Kaufmann<br>Tel. 0421 218 67631<br>E-Mail: <a href="mailto:mkaufm@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mkaufm@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/diversity" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/diversity</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11764</guid>
                            <pubDate>Wed, 02 Jul 2014 15:51:00 +0200</pubDate>
                            <title>Dokumentation der 26. Bremer Universitäts-Gespräche erschienen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/dokumentation-der-26-bremer-universitaets-gespraeche-erschienen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 231 / 2. Juli 2014 KG
</p><p>Wie ist es um „Die Zukunft des Sozialstaates“ bestellt? Darüber haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik im Rahmen der 26. Bremer Universitäts-Gespräche im November 2013 lebhaft diskutiert. Jetzt ist eine Dokumentation erschienen, die die Vorträge für die Öffentlichkeit zugänglich macht.
</p><p>Professor Frank Nullmeier und Professor Herbert Obinger, beide Abteilungsleiter am Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) der Universität Bremen, waren für die wissenschaftliche Koordination verantwortlich. Während der Klausurtagung wurde in sechs Impulsreferaten kontrovers über die Folgen der Finanzmarkt- und Eurokrise für die Sozialpolitik, über neue und alte Ungleichheiten und über den Sozialinvestitionsstaat als Ausweg debattiert.
</p><p>Der Band enthält unter anderem Beiträge von Professor Klaus Armingeon, Dr. Werner Eichhorst, Dr. Armin Schäfer, Professorin Waltraut Schelkle, Professor Friedrich Breyer, Professorin Rita Nikolai, Professor Marius R. Busemeyer und Professor Heiko Staroßom.
</p><p>Die Dokumentation „Die Zukunft des Sozialstaates“ ist für 10,65 Euro beim Isensee Verlag (<a href="http://www.isensee.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.isensee.de</a>) erhältlich.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Bremer Universitäts-Gespräche<br>Alexa Meyer-Hamme<br>Tel. 0421-218-60336<br>E-Mail: <a href="mailto:bug@uni-bremen.de">bug@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.wolfgang-ritter-stiftung.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.wolfgang-ritter-stiftung.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11765</guid>
                            <pubDate>Thu, 03 Jul 2014 09:34:00 +0200</pubDate>
                            <title>Deutschlandstipendiat der Uni Bremen qualifiziert sich für internationale Sommerschule in den USA</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/deutschlandstipendiat-der-uni-bremen-qualifiziert-sich-fuer-internationale-sommerschule-in-den-usa-1</link>
                            
                            <description>Devrim Yilmaz aus Gröpelingen ist bundesweit einer von zwei Studenten, der am „Santander Universities – Babson Entrepreneurship Program for Students“ in Boston teilnimmt / Danach geht 22-Jähriger für ein Semester nach Harvard</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 232 / 3. Juli 2014 MM
</p><p>Große Auszeichnung für einen Deutschlandstipendiaten der Universität Bremen: Der BWL-Student Devrim Yilmaz hat sich für das „<span lang="en">Santander Universities – Babson Entrepreneurship Program for Students</span>“ qualifiziert. Dabei handelt es sich um eine hochkarätige internationale Sommerschule am privaten <span lang="en">Babson College </span>in Boston (<abbr title="United States of America">USA</abbr>). Deutschlandweit gibt es nur zwei Studenten, die das Stipendium erhalten haben. Der zweite kommt von der Universität zu Köln.
</p><p>Das zweiwöchige Programm ermöglicht 30 Studierenden aus aller Welt, sich mit Fragen rund um das Thema Selbständigkeit und Gründung auseinanderzusetzen. In dem praxisnahen Kurs werden Themen besprochen, wie man sein eigenes Unternehmen aufbaut – von der Ideenfindung über Marketing und Verhandlungen bis hin zur Finanzierung. Neben der Bearbeitung von Fallstudien in Kleingruppen erarbeiten die Teilnehmer auch eigene Gründungsideen.
</p><h3>Motivation und ehrenamtliches Engagement überzeugte Jury</h3><p>„Für uns ist die Förderung internationaler Mobilität und die Vernetzung internationaler Studierender und Wissenschaftler ein Grundanliegen“, sagt Udo Schweers, Direktor der Santander Universitäten Deutschland. „Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir zwei deutschen Studenten die Teilnahme am Babson College in Boston ermöglichen können. Devrim Yilmaz hat uns neben seiner Studienleistung vor allem durch seine persönliche Motivation und sein ehrenamtliches Engagement überzeugt.“
</p><h3>Auf dem Weg nach <span lang="en">Harvard</span></h3><p>Aufmerksam auf die Sommerschule wurde Devrim Yilmaz durch die Betreuer des Deutschlandstipendiums der Uni Bremen – dem UniTransfer-Team. Sie hatten den engagierten Studenten ermutigt und dabei unterstützt, sich zu bewerben. „Das ist ein perfektes Angebot für mich“, sagt er. „Ich fliege diesen Sommer sowieso nach <span lang="en">Boston</span>, um mein <span lang="en">Harvard</span>-Semester anzutreten, so muss ich nur drei Wochen vorher da sein.“ Das Programm an sich passt, da er in seinem Bachelorstudium International Entrepreneurship als Schwerpunkt studiert. Für einen Platz in <span lang="en">Harvard</span> hatte Devrim Yilmaz sich erfolgreich beworben, um ein Semester Ökonomie zu studieren. Boston ist dem Bremer Studenten nicht fremd: Nach dem Abitur machte er dort drei Monate lang einen Intensivsprachkurs, bevor er anfing, an der Uni Bremen Betriebswirtschaftslehre (BWL) zu studieren. 
</p><h3>„Deutschlandstipendium bietet gute Unterstützung“</h3><p>Seit 2010 konnten an der Uni Bremen über 400 engagierte Studierende mit einem Deutschlandstipendium gefördert werden. Die eine Hälfte der Förderung von jährlich 3.600 Euro wird vom Bund getragen, die andere von privater Seite. Als Kriterien gelten nicht nur gute Noten. Der Fokus liegt vor allem auf sozialem und gesellschaftlichem Engagement sowie auf persönlichen Umständen wie zum Beispiel die Betreuung von Kindern oder Familienangehörigen.<br><br>„Neben der finanziellen Förderung bekommen wir durch das Stipendium auch Unterstützung durch zusätzliche Angebote wie zum Beispiel Workshops oder Exkursionen, um die Region besser kennen zu lernen“, sagt Devrim Yilmaz. Nicht zuletzt hat er sich deshalb bei Santander Universities für die Sommerschule in Boston beworben. „Die Unterstützung durch das Team der Uni Bremen ist toll!“. Mittlerweile ist Devrim Yilmaz auch Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.
</p><h3>Santander Universitäten und die Uni Bremen</h3><p>Banco Santander unterstützt die Universität Bremen seit 2013 durch den globalen Unternehmensbereich <span lang="es">Santander Universidades</span> – in Deutschland unter dem Namen Santander Universitäten bekannt. Sie fördert pro Jahr zehn Deutschlandstipendien und engagiert sich für das <span lang="en">Welcome Centre</span>, das Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler betreut. Zudem ermöglicht Santander Universitäten Studierenden im Rahmen des <span lang="en">Bremen International Student Internship Program (BISIP)</span> internationale Forschungspraktika.
</p><p>Informationen im Web:<br>Deutschlandstipendium: <a href="http://www.uni-bremen.de/deutschlandstipendium" target="_blank">www.uni-bremen.de/deutschlandstipendium</a><br>Santander Universitäten: <a href="http://www.santanderbank.de/de_DE/Startseite/Universitaeten/Santander_Universitaeten/Partner_Universitaeten/Universitaet_Bremen" target="_blank" rel="noreferrer">www.santanderbank.de/de_DE/Startseite/Universitaeten/Santander_Universitaeten/Partner_Universitaeten/Universitaet_Bremen</a></p><p>Achtung Redaktionen: In der Uni-Pressestelle erhalten Sie ein Foto von Devrim Yilmaz. Kontakt per Telefon: 0421 218 60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; .
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Transfer und Externe Partner<br>Alexa Meyer-Hamme<br>Telefon: +49 421 218-60336<br>E-Mail: <a href="mailto:alexa.meyer-hamme@vw.uni-bremen.de">alexa.meyer-hamme@vw.uni-bremen.de</a></p><p>Pressestelle<br>Bianca Lühring<br>Telefon: 0421 218-60150<br>E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 03 Jul 2014 10:58:00 +0200</pubDate>
                            <title>9. Juli: Bremer Oberstufenschüler stellen beim 4. Stadtforscher-Kongress ihre Ergebnisse vor</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/9-juli-bremer-oberstufenschueler-stellen-beim-4-stadtforscher-kongress-ihre-ergebnisse-vor-1</link>
                            
                            <description>Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften der Uni Bremen organisiert Veranstaltung / Initiative für „Forschendes Lernen“ in der Schule / Interessierte sind herzlich willkommen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 233 / 3. Juli 2014 MM
</p><p>Stadtforscher – das sind mehr als hundert Jugendliche aus sechs Bremer Schulen, die historisch, politisch und gesellschaftlich interessiert sind. Bereits im Februar waren die Schülerinnen und Schüler zu einem „Markt der Möglichkeiten“ an die Universität Bremen gekommen, um Forschungsideen zu sammeln. Im <abbr title="Geisteswissenschaften">GW</abbr>2-Gebäude informierten sie sich damals bei Einrichtungen, wie dem Referat Integrationspolitik der Senatskanzlei oder dem Verein Refugio, über das Thema Zuwanderung in Bremen. Nach mehrmonatiger Recherchearbeit stellen sie am Mittwoch, 9. Juli 2014, die Projektergebnisse von 9.30 bis 14 Uhr im Erdgeschoß des GW2 vor. Interessierte Besucher sind herzlich willkommen. Der 4. Stadtforscher Kongress wird vom Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften (ZeDiS) der Universität Bremen organisiert und wurde von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert. Dabei handelt es sich um eine Initiative für „Forschendes Lernen“ in der Schule. Projektleiter ist der Politikwissenschaftler Professor Andreas Klee.
</p><h3>Oberstufenschüler kommen aus unterschiedlichen Stadtteilen</h3><p>Die Oberstufenschüler kommen dieses Jahr von der Oberschule am Leibnizplatz, dem Alten Gymnasium, Schulzentrum Walle, der Oberschule Findorff, dem Kippenberg Gymnasium sowie der Schule an der Hamburger Straße. Im Rahmen ihres regulären Geschichts-, Geographie- und Politikunterrichts haben sie sich auf Spurensuche begeben und mit unterschiedlichen Schwerpunkten befasst. Zum Beispiel: Welche Probleme haben Migrantinnen und Migranten, wenn sie nach Bremen kommen? Warum sind sie eingewandert? Gibt es Vorurteile gegenüber Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund? 
</p><h3>Studentische Tutoren unterstützten Jugendliche bei ihrer Arbeit</h3><p>Beim Stadtforscher-Kongress werden sich die Teilnehmenden ihre Arbeiten gegenseitig vorstellen – wie bei einem wissenschaftlichen Kongress. Die jungen Forscherinnen und Forscher wurden in ihrer Arbeit von studentischen Tutoren unterstützt, erhielten Workshop-Angebote und Kontakte zu Fachwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie Unterstützung von außerschulischen Expertinnen und Experten – zum Beispiel der Stadtbibliothek, dem Verein Refugio oder dem Rat für Integration. Im kommenden Schuljahr gehen die Bremer Stadtforscher in die fünfte Runde.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Medienvertreter sind zum Stadtforscher-Kongress herzlich eingeladen. Auch stehen Beteiligte für Interviews bereit. Kontakt: siehe unten.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften (ZeDiS)<br>Luisa Lemme<br>Telefon: 0421 218-67418<br>E-Mail: <a href="mailto:llemme@uni-bremen.de">llemme@uni-bremen.de</a></p><p>Burkhard Sachse<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218-67250<br>E-Mail: <a href="mailto:bsachse@uni-bremen.de">bsachse@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.uni-bremen.de/zedis" target="_blank">www.uni-bremen.de/zedis</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11767</guid>
                            <pubDate>Thu, 03 Jul 2014 13:03:00 +0200</pubDate>
                            <title>Spannungsfeld Entwicklungs- und Sicherheitspolitik: BIGSSS veranstaltet Podiumsdiskussion mit Militär, NGO und Wissenschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/spannungsfeld-entwicklungs-und-sicherheitspolitik-bigsss-veranstaltet-podiumsdiskussion-mit-militaer-ngo-und-wissenschaft-1</link>
                            
                            <description>Medienvertreter sind bei der nicht öffentlichen Veranstaltung am 8. Juli in Bremen herzlich willkommen / Auf dem Podium ist unter anderem der Stellvertretende Deutsche Vertreter im Militärausschuss der NATO und EU in Brüssel</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 234 / 03. Juli 2014 MM
</p><p>In den vergangenen Jahren sind die Grenzen zwischen Entwicklungs- und Sicherheitspolitik fließend geworden. Die derzeitige Diskussion um die Äußerungen des Bundespräsidenten Joachim Gauck zu deutschen Militäreinsätzen zeigt, wie konfliktträchtig die Frage von außenpolitischer Verantwortung und militärischem Einsatz ist. Dennoch wird der Terminus der „humanitären Intervention“ oft auch dann verwendet, wenn es um militärische Eingriffe im klassischen Sinne geht – etwa zur Kriegsbeendigung&nbsp; oder zur Stabilisierung politischer Ordnungen. Mit diesem spannungsreichen Thema beschäftigt sich am Dienstag, 8. Juli 2014, eine Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Gästen aus Militär, Zivilgesellschaft und Wissenschaft in Bremen.
</p><p>Unter dem Titel „Möglichkeiten und Grenzen Humanitärer Interventionen“ lädt die <span lang="en">Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS)</span> der Universität Bremen und der Jacobs <span lang="en">University</span> ins Haus der Wissenschaft ein (Sandstraße 4/5, 28195 Bremen). Podiumsgäste sind General Michael Oberneyer, Stellvertretender Deutscher Vertreter im Militärausschuss der NATO und Europäischen Union in Brüssel, sowie <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Susanne Schmeidl. Sie ist Mitbegründerin und Leiterin des Bereichs Forschung und <span lang="en">Peacebuilding</span> von <span lang="en">„The Liaison Office (TLO)“</span> in Kabul. Bei <abbr title="The Liaison Office">TLO</abbr> handelt es sich um eine in Afghanistan ansässige Nichtregierungsorganisation, die 2003 auf Anregung von Gemeindeältesten vor Ort gegründet wurde und sich seither beratend und operativ im Wiederaufbauprozess engagiert. Auf dem Podium ist außerdem Professor Klaus Schlichte, Politikwissenschaftler an der Universität Bremen. Der <span lang="en">Dean</span> der <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences" lang="en">BIGSSS</abbr> forscht und lehrt zu kriegerischen Konflikten, staatlicher Herrschaft und internationaler politischer Soziologie. Moderiert wird die Diskussion von Professor Eberhard Sandschneider, Otto Wolff-Direktor der Deutschen Gesellschaft für auswärtige Politik <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr>.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Medienvertreter sind zu der nicht öffentlichen Veranstaltung herzlich eingeladen. <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Schmeidl, <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr></abbr>. Sandschneider und <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Schlichte stehen nach der Diskussion für Interviews zur Verfügung. Um Anmeldung wird gebeten. Kontakt: <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr>, Geschäftsführer <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christian Peters, Telefon: 0421 218-66400 oder -66389, E-Mail: <a href="mailto:c.peters@bigsss-bremen.de">c.peters@bigsss-bremen.de</a> .
</p><h3>Worum geht es bei der Podiumsdiskussion?</h3><p>Auf dem Podium werden zwischen militärischer, entwicklungspolitischer und wissenschaftlicher Expertise beispielsweise folgende Fragen diskutiert: Wann sind multilaterale militärische Interventionen sinnvoll? Welche Lehren lassen sich aus den Erfahrungen mit solchen Eingriffen wie zum Beispiel in Afghanistan ziehen? Was macht die Besonderheit der deutschen Interventionspolitik aus?
</p><h3>Auftakt für die erste internationale Summer School der BIGSSS</h3><p>Mit dieser Podiumsdiskussion eröffnet die <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences" lang="en">BIGSSS</abbr> ihre erste internationale <span lang="en">Summer School</span>, an der eine kleine Gruppe von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus der ganzen Welt teilnimmt, um sich untereinander und mit einer hochkarätigen Expertengruppe zum Thema Interventionen auszutauschen. Die <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> hat dafür unter anderem Professorinnen und Professoren der <span lang="en">Duke University</span>, der <span lang="en">University of North Carolina at Chapel Hill</span> sowie der <span lang="en">Harvard University</span> gewinnen können. Hinzu kommen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universität Bremen und der Jacobs <span lang="en">University</span> Bremen. Im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung werden die Teilnehmenden vom 9. bis 11. Juli 2014 auf dem Campus der Jacobs <span lang="en">University</span> ihre eigenen Forschungsprojekte vorstellen, Vorträgen zuhören und ausgewählte Literatur diskutieren. Die nächste <span lang="en">Summer School</span> der <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences" lang="en">BIGSSS</abbr> wird im Juli 2015 unter dem Motto <span lang="en">„European Campus of Excellence“</span> in Kooperation mit dem Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen stattfinden. Thema der von der Volkswagenstiftung und vom <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr> finanzierten Veranstaltung&nbsp; ist dann <span lang="en">„The Welfare State and Inequality – Europe in the 21st Century“</span> .
</p><h3><abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr>: Exzellente internationale Graduiertenschule in Bremen</h3><p>Seit 2008 wird die <span lang="en">Bremen International Graduate School of Social Sciences</span> – kurz <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> – von der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Graduiertenschule der Universität Bremen und der Jacobs <span lang="en">University</span>. Sie steht für eine exzellente und wegweisende internationale wissenschaftliche Ausbildung in allen Disziplinen der Sozialwissenschaften. Mit einer Abschlussquote von über 90 Prozent blickt die <abbr title="Bremen International Graduate School of Social Sciences">BIGSSS</abbr> auf eine Liste von knapp hundert Alumni, die an Instituten und Universitäten im In- und Ausland, aber auch in nicht-akademischen Positionen arbeiten. Die Graduiertenschule stellt nicht nur allen Doktorandinnen und Doktoranden dreijährige Vollstipendien zur Verfügung, sondern verfügt darüber hinaus über eine exzellente Infrastruktur, hat namhafte internationale Kooperationen und bietet Unterstützung bei Forschungsreisen, Konferenzbesuchen und Publikationen. So ist über die Jahre eine einzigartige Doktorandenkultur gewachsen, die auf volle Teilhabe der Promovenden zielt und hervorragende Wissenschaft ermöglicht.
</p><p><a href="http://www.bigsss-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bigsss-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.summerschool.bigsss-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.summerschool.bigsss-bremen.de</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen / Jacobs University <br><span lang="en">International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS)</span><br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christian Peters (Geschäftsführer / Managing Director)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-66400 oder -66389<br>E-Mail: <a href="mailto:c.peters@bigsss-bremen.de">c.peters@bigsss-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11768</guid>
                            <pubDate>Fri, 04 Jul 2014 09:15:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Althistoriker Professor Tassilo Schmitt national und international gefragt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-althistoriker-professor-tassilo-schmitt-national-und-international-gefragt-1</link>
                            
                            <description>Als Vorsitzender des Philosophischen Fakultätentages im Amt bestätigt / Hochschulberater in Georgien und Russland</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 235 / 4. Juli 2014 SC 
</p><p>Zwei Jahre erfolgreiche Arbeit: Die Plenarversammlung des Philosophischen Fakultätentages Ende Juni 2014 in Siegen hat den Bremer Professor für Alte Geschichte Tassilo Schmitt ohne Gegenstimme als Vorsitzenden wiedergewählt. Der Hochschullehrer vom Fachbereich Sozialwissenschaften leitet damit zwei weitere Jahre die hochschulpolitische Vertretung der Geistes-, Kultur und Sozialwissenschaften an deutschen Universitäten. Dem Philosophischen Fakultätentag gehören Fachbereiche und Fakultäten an, die einen <abbr title="Doktor der Geisteswissenschaften">Dr. phil.</abbr> vergeben. Das Gremium vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber den Hochschulleitungen, den Ländern und der hochschulpolitischen Öffentlichkeit.
</p><p>Im Mittelpunkt der Arbeit des Philosophischen Fakultätentages stehen aktuell Themen wie die Verleihung der Doktorwürde, die Anwesenheitspflicht von Studierenden, das Forschungsrating, das Verhältnis von Fachlichkeit, Beruflichkeit und Kompetenz in den Studiengängen oder wissenschaftliches Fehlverhalten ebenso wie Fragen der Qualitätssicherung in Forschung und Lehre. Auch bei den in vielen Bundesländern geführten „Spardebatten“ tritt der Philosophische Fakultätentag als kompetenter und angesehener Diskussionspartner auf. „Wir haben in den vergangenen Jahren erhebliches Gewicht in hochschulpolitischen Diskussionen gewonnen werden auch weiterhin mit Nachdruck unsere Stimme erheben und politisch Stellung beziehen“, beschreibt Tassilo Schmitt engagiert und selbstbewusst den Kurs des Philosophischen Fakultätentages. 
</p><h3>Aktiver Berater für die Hochschulentwicklung in Georgien</h3><p>Auch auf internationalem Parkett ist Tassilo Schmitt ein gern gesehener Gast. Seit ihn die georgische Regierung im vergangenen Jahr zum offiziellen Berater für Hochschulentwicklung ernannt hat, begleitet&nbsp; er die georgische Hochschulentwicklung. Mit georgischen und deutschen Partnern hat er verschiedene Workshops mit Rektoren und Ministeriumsfachleuten durchgeführt; dabei ging es um so unterschiedliche Themen wie Akkreditierung, Hochschulfinanzierung oder Forschungsförderungsformate. Außerdem ist Tassilo Schmitt in das Programm „Winterschule“ involviert. Dabei handelt es sich um ein neues kompetitives Förderformat für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an georgischen Universitäten, das die Rustaveli-Stiftung (die „<abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>“ in Georgien) initiiert hat. Kürzlich nahm der Bremer Althistoriker in Anwesenheit des georgischen Premierministers Irakli Gharibaschwili und der Ministerin für Bildung und Wissenschaft Tamar Sanikidze an einem Erfahrungsaustausch und an Diskussionen über die weitere Fortführung dieser Initiative teil. Seine Beratertätigkeit verbindet Tassilo Schmitt mit konkreten Lehrveranstaltungen vor Ort. So brachte er sein Wissen in das Projekt „Staat und Ideologie in der Antike“ ein.
</p><h3>Internationaler Experte für die Qualitätssicherung an der Forschungsuniversität in Belgorod </h3><p>Nachdem Tassilo Schmitt in den vergangenen Jahren eine lebendige althistorische Kooperation mit der Staatsuniversität Jaroslawl aufgebaut hat, besuchte er im Frühjahr auf Einladung der Historiker Bremens Partneruniversität Belgorod, um über Perspektiven für gemeinsame Forschung und Lehre zu sprechen. Bei dieser Gelegenheit hat ihn der Rektor Oleg Poluchin zu einem Meinungsaustausch über Qualitätsentwicklung und -sicherung im Hochschulsystem empfangen. Inzwischen ist der Bremer Wissenschaftler zum Internationalen Experten im Evaluierungssystem der Universität Belgorod ernannt worden, die ihre Rolle als Nationale Forschungsuniversität festigen und ausbauen will.
</p><p>Tassilo Schmitt betont, dass das hochschulpolitische Engagement in Russland und Georgien gerade angesichts der Spannungen in diesem Raum von großer Bedeutung ist. Die Ostpartnerschaften der Universität Bremen erlaubten hier wichtige zivilgesellschaftliche und politische Kontakte.&nbsp;&nbsp; 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Tassilo Schmitt<br>Tel.: 0421 218 67240<br>E-Mail: <a href="mailto:kontakt@philosophischerfakultaetentag.de">kontakt@philosophischerfakultaetentag.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 04 Jul 2014 10:05:00 +0200</pubDate>
                            <title>Neu auf der Website der Forschungsstelle Osteuropa: „Archivale des Monats“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neu-auf-der-website-der-forschungsstelle-osteuropa-archivale-des-monats-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 236 / 4. Juli 2014 SC
</p><p>Im Archiv der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen finden sich zahlreiche Objekte von zeithistorischer Brisanz, die vom Kalten Krieg, von der Ost-West-Konfrontation, von Widerstand und Opposition gegen die kommunistischen Regime zeugen und im kulturellen <span lang="en">Underground</span> entstanden. Anlässlich von Jahrestagen und Jubiläen wird die Forschungsstelle ab jetzt auf ihrer Homepage (<a href="http://(http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/</a> ) Archivalien präsentieren, die uns Einblick in die jüngste Geschichte gewähren. „Wir möchten damit einer interessierten Öffentlichkeit authentisches Archivmaterial mit informativen Erläuterungen zugänglich machen, das Einblicke in die geteilte europäische Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg erlaubt“, sagt Manfred Zeller von der Forschungsstelle, Autor der ersten Präsentation. 
</p><p>Aus Anlass des 85. Geburtstags des aserbaidschanisch-sowjetischen Schriftstellers und Literaturwissenschaftlers Tschingis Gussejnow zeigt die Forschungsstelle den Passierschein aus dem Jahr 1966, mit dem Gussejnow Zugang zu einem der bedeutendsten Gerichtsprozesse der sowjetischen 1960er Jahre erlangte: Die Publizisten Andrej Sinjawski und Juli Daniel waren angeklagt, unter Pseudonym die Sowjetunion im Ausland verunglimpft zu haben. Sie wurden zu sieben <abbr title="beziehungsweise" lang="de">bzw.</abbr> fünf Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Nach Jahren des „Tauwetters“ unter Nikita Chruschtschow (1953-1964) fürchtete Gussejnov sowie die gesamte sowjetische Intelligenzija, dieser Prozess sei der Auftakt zu neuen Repressionen und einer Restalinisierung. Anders als zur Zeit des Großen Terrors 1937/1938 wagten die Angehörigen der Angeklagten, öffentlich gegen die Verhaftungen zu protestieren. Dies war der Beginn der Dissidentenbewegung in der Sowjetunion. Gussejnow spiegelt den Zwiespalt und die Angst vieler Menschen damals: Er war gegen die Urteile, konnte sich aber nicht durchringen, dies laut auszusprechen.
</p><p>Für die nächsten Monate ist unter anderem die Präsentation von Archivalien geplant, die an das Wirken des nonkonformen tschechischen Photographen Ivan Kyncl (Juli, anlässlich der Eröffnung der Kyncl-Ausstellung in Bremen), den Beginn des I. Weltkriegs vor 100 Jahren (August) und den Mauerfall vor 25 Jahren (November) erinnern.
</p><p>Die Forschungsstelle Osteuropa wurde 1982 mitten im Kalten Krieg gegründet und ist heute ein Ort, an dem der „Ostblock“ und seine Gesellschaften mit ihrer spezifischen Kultur aufgearbeitet sowie die Transformation und gegenwärtige Entwicklung der Nachfolgestaaten analysiert werden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Forschungsstelle Osteuropa<br>Manfred Zeller<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421-21869605<br>E-Mail: <a href="mailto:zeller@uni-bremen.de">zeller@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 07 Jul 2014 12:48:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bremen und seine Presse im Ersten Weltkrieg</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremen-und-seine-presse-im-ersten-weltkrieg-2</link>
                            
                            <description>Eine Ausstellung in der Bremischen Bürgerschaft im hundertsten Jahr des Kriegsbeginns
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 238 / 7. Juli 2014 SC
</p><p>Bremen war weit entfernt von den Fronten des Ersten Weltkrieges. Und doch war der Krieg auch hier allgegenwärtig. Wie veränderte er die Stadt? Welche Rolle spielte die lokale Presse für die „Heimatfront“ Bremen? Was sagt sie uns heute über den damaligen Alltag der Bevölkerung?
</p><p>Diesen Fragen geht die Ausstellung „Bremen und seine Presse im Ersten Weltkrieg“ nach, die zum hundertsten Jahrestag des Kriegsbeginns von der Bremischen Bürgerschaft in Zusammenarbeit mit dem Institut „Deutsche Presseforschung“ und dem Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“ des Instituts für Geschichtswissenschaft (beide Universität Bremen) sowie der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen veranstaltet wird. 15 Stationen zeigen Ausschnitte des öffentlichen Lebens in Bremen vom Beginn des Krieges Anfang August 1914 bis zum Waffenstillstand im November 1918. Zeitungsmeldungen, Bilder, Tagebucheinträge, Briefe und Schüleraufsätze berichten von Ereignissen und Stimmungen in der Stadt, von nationaler Euphorie und Siegeszuversicht, von Friedenssehnsucht, Hunger, Erschöpfung und Protest, und von einer Presse zwischen Propaganda und Kritik. Stimmen der Zeit aus persönlichen Dokumenten werden für die Besucher hörbar, Gegenstände des Alltags an der „Heimatfront“ sichtbar. In Bremen griff der Krieg, so zeigt sich, in das öffentliche Leben und in das Schicksal jedes Einzelnen ein – seit seinem Beginn und weit über sein Ende hinaus.
</p><p>Die inhaltliche Vorbereitung leisteten Studierende und Examinierte des Projektes „Aus den Akten auf die Bühne“ unter der Leitung von <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Eva Schöck-Quinteros und Mitarbeiter des Institutes „Deutsche Presseforschung“, welches die Ausstellung kuratiert (<abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Michael Nagel). Verschiedene Institutionen gewährten hilfreiche Unterstützung: Die Militärgeschichtliche Sammlung Bremen, das Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte (Focke-Museum), das Staatsarchiv Bremen, die Senatorin für Finanzen in Bremen, die Bremer Handelskammer (Haus Schütting) und das Deutsche Schifffahrtsmuseum Bremerhaven, außerdem Bremerinnen und Bremer, die freundlicherweise Exponate und Dokumente zur Verfügung stellten. Für großzügige finanzielle und tätige Förderung danken die Veranstalter der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, der Hans Böckler Stiftung, der Hapag-Lloyd AG und Hellmann <span lang="en">Worldwide</span> Logistics.
</p><p>Die Ausstellung „Bremen und seine Presse im Ersten Weltkrieg“ wird am 13. Juli 2014 um 11.30 Uhr in der Bremischen Bürgerschaft eröffnet und geht bis zum 19. September. Sie ist an jedem Wochentag von 10-17 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Eintritt ist frei. Führungen für Schulklassen oder Gruppen sind nach Absprache (bitte E-Mail an <a href="mailto:nagel@uni-bremen.de">nagel@uni-bremen.de</a>&nbsp; oder <a href="mailto:jasminsommer@arcor.de">jasminsommer@arcor.de</a> ) möglich. Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm begleitet.
</p><p>Das Programm der Rahmenveranstaltungen:
</p><p>Internationaler Buchtstraßenchor Bremen<br>Lieder zum Krieg<br>Mi, 23. Juli 2014., 19.00 Uhr
</p><p>Hans Wolf Jäger<br>Zwischen Faszination und Verdammung. Deutsche Dichtung im Ersten Weltkrieg<br>Mo, 28. Juli 2014., 19.00 Uhr
</p><p>Karl Holl<br>Ludwig Quidde und die bürgerliche Friedensbewegung [Arbeitstitel]<br>Mo, 8.9., 18.00 Uhr
</p><p>Heinz-Gerd Hofschen<br>"August 1914 - Kriegsbefürworter und Kriegsgegner in Bremen"<br>Do, 11. September 2014, 18.00 Uhr
</p><p>Eva Hausdorf<br>„Meine Kunst kriegt hier zu fressen“. Der Erste Weltkrieg als Zäsur und Initialzündung bei Max Beckmann und Otto Dix<br>Mo, 15. September, 18.00 Uhr
</p><p>Publikationen: 
</p><p>1. Eva Schöck-Quinteros, Sigrid Dauks, Maria Hermes, Imke Schwarzrock (Hg.): Eine Stadt im Krieg. Bremen 1914 bis 1918 (=Aus den Akten auf die Bühne, Bd. 6.1), Bremen 2013<br>2. Holger Böning, Michael Nagel: Erster Weltkrieg und Bremer Presse. Impressionen und Schlaglichter auf das Kriegserleben in der Hansestadt, Bremen 2014
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut „Deutsche Presseforschung“<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Michael Nagel<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 67681<br>E-Mail: <a href="mailto:nagel@uni-bremen.de">nagel@uni-bremen.de</a></p><p><br>Freie Hansestadt Bremen<br>Bremische Bürgerschaft (Landtag)<br>Horst Monsees <br>Leiter Präsidentenbüro / Sprecher der Bürgerschaft&nbsp; <br>Am Markt 20, 28195 Bremen<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 421 361- 12470 oder Mobil: +49 173 2303360<br>E-Mail: <a href="mailto:horst.monsees@buergerschaft.bremen.de">horst.monsees@buergerschaft.bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11771</guid>
                            <pubDate>Mon, 07 Jul 2014 14:53:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Informatikerin Kerstin Schill in den Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft gewählt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-informatikerin-kerstin-schill-in-den-senat-der-deutschen-forschungsgemeinschaft-gewaehlt-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 240 / 7. Juli 2014 SC
</p><p>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist europaweit die größte Forschungsförderorganisation. Der Senat ist das wichtigste Gremium der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> - und dort ist jetzt eine Bremer Stimme dabei, die ganz Deutschland im Fach Informatik vertritt. Kerstin Schill, Informatik-Professorin der Universität Bremen, ist von der Mitgliederversammlung der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> in den Senat gewählt worden. Sie gehört damit in den kommenden drei Jahren dem 39-köpfigen Gremium an. Die Bremer Informatikerin ist innerhalb der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> kein Neuling. Sie war von 2012 bis heute bereits im DFG-Fachkollegium Informatik aktiv. 
</p><p>Der Senat der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> nimmt übergeordnete Anliegen der Forschung wahr, fördert ihre Zusammenarbeit und berät Regierungen, Parlamente und Behörden durch wissenschaftlich begründete Stellungnahmen. Durch die Einrichtung von Schwerpunktprogrammen und Forschergruppen setzt er Akzente in der Forschungsplanung. Die Fachkollegien sind wiederum die wichtigsten Beratungsgremien bei der Vergabe von Forschungsmitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
</p><p>Kerstin Schill ist seit 2003 Professorin für Kognitive Neuroinformatik im Fachbereich Mathematik / Informatik der Universität Bremen. Sie entwickelt mit ihrem Team biologisch inspirierte informatische Systeme, die neuronale und kognitive Verarbeitungsprozesse integrieren. Seit vier Jahren ist Kerstin Schill zudem Dekanin im Fachbereich.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik / Informatik<br>Kognitive Neuroinformatik<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Kerstin Schill<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 64240<br>E-Mail: <a href="mailto:kschill@informatik.uni-bremen.de">kschill@informatik.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <guid isPermaLink="false">news-11772</guid>
                            <pubDate>Mon, 07 Jul 2014 15:50:00 +0200</pubDate>
                            <title>Neue Spielekisten für die Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neue-spielekisten-fuer-die-universitaet-bremen-1</link>
                            
                            <description>Kinderfreundliche Beratung auf dem Campus bekommt finanzielle Unterstützung
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 237 / 7. Juli 2014 RO 
</p><p>Wohin mit dem Nachwuchs, wenn man einen Beratungstermin an der Universität wahrnehmen möchte? Mitnehmen ist meist der einfachste Weg. Damit den Kleinen auch nicht langweilig wird, stellt die Uni Bremen in den Beratungsstellen Spielekisten für Kinder zur Verfügung. Aufgrund der sehr positiven Resonanz und der gesteigerten Nachfrage hat die <abbr title="Arbeitsgemeinschaft">AG</abbr> „familienfreundliches Studium“ erneut einen Antrag an die Sparkasse Bremen gestellt. Mit Erfolg. Die Sparkasse ist ebenfalls von dem Angebot überzeugt und hat nun weitere Mittel gespendet. Damit werden neue Spielekisten zur Verfügung gestellt und bereits bestehende aufgefüllt. Initiiert wurde das Projekt von der Arbeitsgruppe „Familienfreundliches Studium“, die sich aus Vertretern der Studierenden, dem Studentenwerk und der Uni Bremen zusammensetzt. Ziel dabei ist es, die Vereinbarkeit von Familie und Studium an der Universität stetig zu verbessern. Interessierte Beratungseinrichtungen wenden sich bitte an:<br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen<br>Referat 08<br>Zentrale Angelegenheiten der Verwaltung, Organisationsentwicklung-<br>Vanessa Klin<br>VWG, Raum 2400<br>Tel.: 0421 218 60854<br>E-Mail: <a href="mailto:vanessa.klin@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">vanessa.klin@vw.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 07 Jul 2014 15:54:00 +0200</pubDate>
                            <title> Gute Matheschüler für Studie gesucht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/gute-matheschueler-fuer-studie-gesucht-1</link>
                            
                            <description>Forschung zum Zusammenhang von rechnerischen, motorischen und visuellen Wahrnehmungsfähigkeiten</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 239 / 7. Juli 2014 RO 
</p><p>Gibt es einen Zusammenhang zwischen visueller Wahrnehmung und Lese-Rechtschreib- und Rechenschwierigkeiten? Das wollen jetzt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uni Bremen untersuchen. In den vergangenen Monaten wurden deshalb am Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) der Universität Bremen Kinder und Jugendliche untersucht, die Probleme beim Rechnen und/oder im Bereich Fein- oder Grobmotorik haben. Nun werden Freiwillige ab neun Jahren (Klassenstufe 2 bis 6) gesucht, die keine Schwierigkeiten in den genannten Bereichen haben. Sie werden für die Forschungsarbeit dringend als Vergleichsgruppe benötigt und erhalten ebenfalls eine Rückmeldung über ihre Ergebnisse.<br><br>Die Kinder und Jugendlichen nehmen einmalig an einem Intelligenztest, einem visuellen Wahrnehmungstest sowie entsprechenden Schulleistungstests teil. Die Tests erfolgen im Einzelsetting und dauern insgesamt rund 180 Minuten. Zusätzlich werden die Eltern gebeten, einen kurzen Fragebogen zu ihren Kindern auszufüllen. Die Untersuchung beginnt ab sofort und findet in den Räumen des <abbr title="Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation">ZKPR</abbr>, Grazer Straße 2a und 6, statt. Auch Termine in den Schulferien sind möglich. Die Ergebnisse werden den Probanden bereits nach einigen Tagen mitgeteilt.<br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Human-und Gesundheitswissenschaften<br>Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR)<br>Lina Werpup-Stüwe<br>Telefon: 0421 218-68610<br>E-Mail: <a href="mailto:Lwerpup@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">Lwerpup@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11774</guid>
                            <pubDate>Tue, 08 Jul 2014 09:50:00 +0200</pubDate>
                            <title>„Palliative Care“ – Universität Bremen startet neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/palliative-care-universitaet-bremen-startet-neuen-berufsbegleitenden-masterstudiengang-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 241 / 08. Juli 2014 KG
</p><p>Das Institut für <span lang="en">Public Health</span> und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen bietet einen neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang an. Der in Zusammenarbeit mit der Akademie für Weiterbildung der Universität entwickelte Studiengang <span lang="en">„Palliative Care“</span> startet im Wintersemester 2014/2015. Angesprochen sind professionelle Fachkräfte mit einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss, die praktisches, theoretisches und forschungsorientiertes Wissen für die Versorgung unheilbar Schwerkranker und Sterbender erwerben wollen. Sie können aus den Pflege- und Gesundheitswissenschaften, der Humanmedizin, der Psychologie, Sozialpädagogik, Pädagogik, den Rechtswissenschaften, sowie den Religions- oder Sozialwissenschaften und der Diakonie kommen. Das berufsbegleitende Studium berücksichtigt die jeweilige berufliche Praxis. Der Masterstudiengang bietet die Möglichkeit, <span lang="en">Palliative Care</span> aus einer gesundheits-, pflege- und sozialwissenschaftlichen Perspektive heraus zu betrachten. Palliative Kompetenzen werden zukünftig zentral zur Qualifikation der verschiedenen Berufsgruppen im Sozial- und Gesundheitswesen gehören. Dies bezieht sich gleichermaßen auf die individuelle Beratung und Pflege wie auch auf die kommunale Verwaltung, auf gesundheitspolitische und gesellschaftliche Institutionen sowie auf Forschung und Lehre.
</p><p>Die Erstellung von Konzept und Curriculum des neuen Studienangebotes wurde inhaltlich unter anderen von Professorin Annelie Keil begleitet. Die Projektleitung hatten Professor Henning Schmidt-Semisch und Professor Stefan Görres. Der berufsbegleitende Studiengang Palliative Care umfasst sechs Semester und 120 <span lang="en">Credit Points</span>. Er ist kostenpflichtig. Bewerbungsschluss ist am 12. September 2014. Detaillierte Informationen: <a href="http://www.uni-bremen.de/palliative-care/masterstudiengang.html" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/palliative-care/masterstudiengang.html</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften<br>Institut für <span lang="en">Public Health</span> und Pflegeforschung (IPP)<br>Susanne Fleckinger<br>Tel.: 0421 218 68 982<br>E-Mail <a href="mailto:fleckinger@uni-bremen.de">fleckinger@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11775</guid>
                            <pubDate>Tue, 08 Jul 2014 10:14:00 +0200</pubDate>
                            <title>Was wäre, wenn Bürger das deutsche Steuersystem selbst gestalten…?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/was-waere-wenn-buerger-das-deutsche-steuersystem-selbst-gestalten-1</link>
                            
                            <description>Forschungsprojekt an der Universität Bremen sucht Personen, die bei der ersten “CiviCon” Bürgerkonferenz über Steuern mitmachen wollen
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 242 / 8. Juli 2014 SC
</p><p>Was wäre eigentlich, wenn ganz normale Bürgerinnen und Bürger direkt das deutsche Steuersystem gestalten könnten? Was wäre eigentlich, wenn sie die Gelegenheit hätten, sich sorgfältig über das Wichtigste und Strittigste an Steuern zu informieren? Was wäre eigentlich, wenn nur noch eines zählte: der „zwanglose Zwang des besseren Arguments” (Jürgen Habermas)? Diese reale Utopie einer direkten Demokratie der argumentierenden Bürgerinnen und Bürger untersucht ein Forschungsprojekt des Doktoranden Maximilian Held von der Graduiertenschule BIGSSS – <span lang="en">Bremen International Graduate School of Social Sciences</span> der Universität Bremen und der Jacobs <span lang="en">University</span>.
</p><h3>Jede und jeder kann mitmachen</h3><p>Auf der ersten „CiviCon“ Bürgerkonferenz über Steuern vom 11. bis 17. August 2014 in Syke beraten Bürgerinnen und Bürger, auf welcher Bemessungsgrundlage und zu welchem Tarif in Deutschland besteuert werden soll. Für die Konferenz stehen 15 Plätze zur Verfügung. Wer Interesse hat, bei diesem einzigartigen Projekt mit offenem Ausgang mitzuwirken, sollte sich umgehend im Internet unter <a href="http://www.civicon.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.civicon.de</a>&nbsp; anmelden. Zusätzlich zum Wissensplus gibt es für die Teilnahme eine Aufwandspauschale von 50 EUR.
</p><h3>Was passiert bei der Konferenz?</h3><p>In der Konferenz wird es drei Arbeitsformen geben: Lernphasen, Kleingruppenarbeit und Plenarsitzungen. Die Lernphasen vermitteln das Wichtigste und Strittigste, was es über Steuern zu wissen gibt. Grundlage dafür bildet eine vorab bereit gestellte und von Experten überprüfte Informationsbroschüre. Dann wird in professionell moderierten Kleingruppen intensiv diskutiert. Im Plenum tragen alle 15 Bürgerinnen und Bürger die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen zusammen und erarbeiten – falls möglich – Empfehlungen. Zum Abschluss der Tagung wird die Öffentlichkeit bei einer Pressekonferenz über die Arbeitsergebnisse der CiviCon informiert.
</p><h3>Warum diese Bürgerkonferenz über Steuern?</h3><p>Maximilian Held will in dem Projekt mehrere Fragen untersuchen: Ist eine bessere, legitimere, direktere Demokratie möglich? Können sich gut informierte Bürgerinnen und Bürger auf eine effizientere, gerechtere und nachhaltige Steuer einigen? Und falls ja, ist solches bürgerschaftliches Engagement und solche direkte Partizipation anschlussfähig an das repräsentative Politikgeschäft, oder ist der „zwanglose Zwang des besseren Arguments“ lediglich eine intellektuelle Spielwiese? „Das Spannendste ist für uns, dass das Ende des Versuchs vollkommen offen ist. Ob, und was die mitwirkenden Bürgerinnen und Bürger aus diesem utopischen Projekt machen, wissen wir also erst am 17. August“, sagt voller Forscherneugier Doktorand und Projektleiter Maximilan Held.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>BIGSSS – <span lang="en">Bremen International Graduate School of Social Sciences</span>Maximilian Held<br>E-Mail: <a href="mailto:mheld@bigsss.uni-bremen.de">mheld@bigsss.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> +49 421 218 66406<br><a href="http://www.civicon.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.civicon.de</a>&nbsp; <br>oder<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christian Peters<br>BIGSSS-Geschäftsführer<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 421-218 66400<br>E-Mail: <a href="mailto:cpeters@bigsss.uni-bremen.de">cpeters@bigsss.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.bigsss-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bigsss-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11776</guid>
                            <pubDate>Tue, 08 Jul 2014 12:34:00 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen bekommt Starthilfe für ihre internationale Alumni-Arbeit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-bekommt-starthilfe-fuer-ihre-internationale-alumni-arbeit-2</link>
                            
                            <description>Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat die Gewinner im Wettbewerb „Forscher-Alumni-Strategien“ ausgewählt / Insgesamt werden 600.000 Euro in drei Kategorien vergeben
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 243 / 8. Juli 2014 RO 
</p><p>Wie gelingt es Universitäten, ihre Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus dem Ausland auch nach ihrem Forschungsaufenthalt einzubinden? Die besten Ideen dafür hat die Alexander von Humboldt-Stiftung jetzt im Wettbewerb „Forscher-Alumni-Strategien“ 2014 gekürt. 16 Universitäten aus ganz Deutschland werden mit dem vom Bundesforschungsministerium finanzierten Preis in drei ausgelobten Kategorien ausgezeichnet. Universitäten und Forschungseinrichtungen, die neu in die Alumni-Arbeit einsteigen, erhalten je 30.000 Euro Förderung. Einrichtungen, die bereits erste Strategien etabliert haben, werden bei Forscher-Alumni-Treffen im Ausland mit je 60.000 Euro unterstützt. Zudem werden bereits in der Alumni-Arbeit Erfahrene mit besonders gelungenen Nachhaltigkeitsstrategien mit je 30.000 Euro gefördert. Die Universität Bremen konnte mit ihrem Einstiegskonzept in der 1. Kategorie überzeugen: Dabei geht es um ein strukturiertes <span lang="en">Friendraising</span>, das vom „<span lang="en">Welcome Day</span>“ bis zum „<span lang="en">Farewell Day</span>“ reicht und internationale „Ambassadors“ auf unterschiedlichen Karrierestufen gewinnen will. Die Humboldt-Stiftung unterstützt das Konzept mit 30.000 Euro. Eine Übersicht der prämierten Einrichtungen gibt es unter <a href="http://www.humboldt-foundation.de/presse" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.humboldt-foundation.de/presse<br></a><br><strong>Bremen gleich zweimal vertreten</strong></p><p>Besonders beachtlich: Bremen ist mit dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (<abbr title="Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie">ZMT</abbr>) an der Universität Bremen gleich ein zweites Mal vertreten. Das <abbr title="Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie">ZMT</abbr> erhält ebenfalls 30.000 Euro, um Grundlagen für die Forscher-Alumni-Arbeit zu schaffen. Die Strategien, mit denen die ausgewählten Einrichtungen Gastforscher langfristig als Berater bei der Internationalisierung oder als Botschafter und Talentsucher im Ausland gewinnen wollen, sind vielfältig: Sie reichen vom virtuellen Kolleg bis zur Ernennung von Alumni-Beauftragten. Zum Abschluss der vorläufig letzten Ausschreibungsrunde des Wettbewerbs zeigt sich: Die Bedeutung von Forscher-Alumni-Arbeit ist als Thema von Universitäten und Forschungseinrichtungen gesetzt worden. Seit 2011 haben insgesamt 25 Universitäten und Forschungseinrichtungen erfolgreich an den Ausschreibungen teilgenommen. <br><br><strong>Der Wettbewerb „Forscher-Alumni-Strategien“</strong></p><p>Der Wettbewerb „Forscher-Alumni-Strategien“ ist Teil des Projekts „Internationales Forschungsmarketing“, das die Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Fraunhofer-Gesellschaft gemeinschaftlich durchführen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Es ist Teil der Initiative „<span lang="en">Research in Germany</span>“. Weitere Informationen unter: <a href="http://www.forscher-alumni.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.forscher-alumni.de</a></p><p><strong>Die Alexander von Humboldt-Stiftung</strong></p><p>Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 26.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 140 Ländern – unter ihnen 50 Nobelpreisträger.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>International Office<br>Dr. Annette Lang<br>Tel.: 0421 218 60361<br>E-Mail <a href="mailto:annette.lang@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">annette.lang@vw.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11777</guid>
                            <pubDate>Wed, 09 Jul 2014 10:17:00 +0200</pubDate>
                            <title>Künstliche Intelligenz erobert die Bäckerei</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kuenstliche-intelligenz-erobert-die-baeckerei-1</link>
                            
                            <description>Eine gemeinsame Pressemitteilung von TZI Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen und dem Technologie-Transfer-Zentrum (ttz) Bremerhaven:</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 244 / 9. Juli 2014 SC
</p><p><abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> der Uni Bremen und <abbr title="Technologie-Transfer-Zentrum">ttz</abbr> Bremerhaven erforschen im EU-Projekt <span lang="en">FLOURpower</span> gemeinsam mit sechs europäischen Partnern neue Verfahren für ein optimales Backergebnis. Am Ende soll auf der Grundlage von „<span lang="en">Big Data</span>“ eine Software den Backprozess steuern. 
</p><p>Die Herstellung von Backwaren beruht auf komplexen physikalischen und biochemischen Mechanismen. Natürlich bedingte Schwankungen der Rohwarenqualität, insbesondere der Mehleigenschaften, können eingespielte Prozesse schnell aus der Balance bringen. Dies gilt sowohl im handwerklichen als auch im industriellen Maßstab. Deshalb haben sich im dreijährigen EU-Forschungsprojekt <span lang="en">FLOURpower</span> europäische Bäckereiverbände sowie das Backhaus Häussler mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammengetan.&nbsp; „Die Idee ist, dass wir mit Verfahren der Künstlichen Intelligenz die Parameter für die besten Backergebnisse ermitteln“, erläutert Projektkoordinatorin Susanne Döring von der <span lang="fr">Association Internationale de la Boulangerie Industrielle</span> in Brüssel (AIBI). Erforderliche Prozess- und Rezepturanpassungen sollen in Zukunft computergesteuert und in Echtzeit anhand der Mehldaten berechnet werden können.
</p><p>Das <abbr title="Technologie-Transfer-Zentrum">ttz</abbr> Bremerhaven ist im Projekt für die Mehl- und Gebäckcharakterisierung zuständig. „Hier geht es zum einen um objektiv messbare Eigenschaften, die wir mit verschiedensten Techniken analysieren“ erläutert Julien Huen, Projektleiter beim <abbr title="Technologie-Transfer-Zentrum">ttz</abbr>. Zum anderen untersucht das <abbr title="Technologie-Transfer-Zentrum">ttz</abbr> die Wahrnehmung der Gebäcke durch die Verbraucher. Testpersonen bewerten dabei Brot und Brötchen im Hinblick auf verschiedene Attribute wie Knusprigkeit, Geschmack oder Geruch.
</p><p>Auf Basis dieser Daten entwickeln die Forscher am Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen dann ihre Algorithmen für den Backprozess. IT und Bäckerei, kann das funktionieren? „Wir haben bereits in sehr verschiedenen Bereichen Expertise bei der Mustererkennung mit Verfahren der Künstlichen Intelligenz aufgebaut. <span lang="en">Big Data</span>, wie wir es nennen, ist kein Zauberwerk. Auf Basis valider Daten sind wir in der Lage, die besten Lösungen herauszufinden – auch für jeden individuellen Backprozess“, sagt Professor Stefan Edelkamp, der im <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> das Projekt betreut.
</p><p>Weitere Projektpartner sind die Großbäckerverbände Deutschlands (VDG), Frankreichs (FEB) und Spaniens (Asemac) sowie das Backhaus Häussler und die Universität Cork (UCC) in Irland.
</p><p>Weitere Informationen unter: <a href="http://www.flourpowerproject.eu" target="_blank" rel="noreferrer">www.flourpowerproject.eu</a></p><p>Ansprechpartner:<br>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI)<br>Knut Köstergarten<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: (0421) 3800353 oder mobil 0176/28059267<br>und<br>Technologie-Transfer-Zentrum (ttz) Bremerhaven <br>Christian Colmer<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> (0471) 80934-903 <br>Mail: <a href="mailto:ccolmer@ttz-bremerhaven.de">ccolmer@ttz-bremerhaven.de</a><br><a href="http://www.ttz-bremerhaven.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ttz-bremerhaven.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11778</guid>
                            <pubDate>Wed, 09 Jul 2014 13:23:00 +0200</pubDate>
                            <title>Wohnen Zeigen / Platz Nehmen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wohnen-zeigen-/-platz-nehmen-1</link>
                            
                            <description>Öffentliche Buchpräsentation und Festvortrag am 15. Juli in der Uni Bremen
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 247 / 9. Juli 2014 SC
</p><p>Im Rahmen der Vortragsreihe „studio“ des Forschungsfeldes „wohnen+/-ausstellen“ wird am 15. Juli 2014 die neue Schriftenreihe „wohnen+/-ausstellen“ mit der Präsentation des ersten Bandes der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei hält Professorin Angelika Linke (Zürich) den Festvortrag über Aspekte des Ein-Richtens von Wohnungen und der Konstituierung von Subjekten. Im Forschungsfeld „wohnen+/-ausstellen“ kooperieren das Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik an der Universität Bremen und das Mariann Steegmann Institut. Kunst &amp; Gender. Die neue Schriftenreihe des Forschungsbereichs erscheint im transcript Verlag Bielefeld. Die Herausgeberinnen Professorin Irene Nierhaus und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Kathrin Heinz leiten gemeinsam das Forschungsfeld. Die öffentliche Veranstaltung findet im Uni-Gebäude <abbr title="Geisteswissenschaften">GW</abbr> 2, Raum B 3850 statt und beginnt um 19 Uhr.
</p><p>Der erste Band mit dem Titel „Wohnen Zeigen. Modelle und Akteure des Wohnens in Architektur und visueller Kultur“ (herausgegeben von Irene Nierhaus und Andreas Nierhaus) entstand in Kooperation mit dem Wien Museum. Der Sammelband widmet sich dem Wohnen als einem Schauplatz gesellschaftlichen und gesellschaftspolitischen Handelns, an dem das Subjekt gezeigt wird, gleichzeitig aber auch ihm gezeigt wird, wie man ‚richtig’ wohnt oder wohnen sollte. In den Medien Architektur, Ausstellung, bildender Kunst, Zeitschrift, Film und Literatur werden permanent Modelle und Vorbilder produziert und damit ein „Wohnwissen“ erzeugt, das an der Organisation von Wohnbauten und Wohnräumen ebenso beteiligt ist wie an den Bildwelten des Wohnens und an Vorstellungen von Bewohnerinnen und Bewohnern.&nbsp; 
</p><p>Mit Fragen des Ein-Richtens von Wohnungen und der Konstituierung von Subjekten befasst sich auch der Festvortrag von Angelika Linke. In ihrem Vortrag geht die Professorin für deutsche Sprachwissenschaft der Genealogie der Sitzgruppe zwischen 1870 und 1970 nach, eines Möbels, das man sowohl in Wohnzimmern wie in Schalterhallen oder Unterrichtsräumen vorfindet. Angelika Linke interpretiert die Sitzgruppe, diese spezifische Anordnung von Sofa und Sesseln, als Medium kommunikativer Praktiken, die vor allem im Bürgertum entwickelt und von bürgerlichen Protagonisten aus- bzw. eingeübt wurden.
</p><p><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Angelika Linke ist Lehrstuhlinhaberin am Deutschen Seminar der Universität Zürich und ständige Gastprofessorin an der<span lang="en"> Graduate School for Studies in Language and Culture</span> in Europe der Universität Linköping/Schweden.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik<br>Und<br>Mariann Steegmann Institut. Kunst &amp; Gender<br>Christiane Keim<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-67711,-67700, -67701<br>E-Mail: <a href="mailto:keim@uni-bremen.de">keim@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.mariann-steegmann-institut.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mariann-steegmann-institut.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11779</guid>
                            <pubDate>Wed, 09 Jul 2014 13:28:00 +0200</pubDate>
                            <title> Deutsche Romantik trifft chinesisches Temperament</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/deutsche-romantik-trifft-chinesisches-temperament-2</link>
                            
                            <description>Orchester &amp; Chor der Uni Bremen geben zusammen mit chinesischem Chor zwei Konzerte</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 246 / 9. Juli 2014 RO
</p><p>Gefühlvolle romantische Musik des 19. Jahrhunderts aus Deutschland und chinesische Chormusik – wie passt das zusammen? Sehr gut sogar, das wissen nicht nur die Mitglieder von Orchester &amp; Chor der Universität Bremen. Auch das chinesische Publikum zeigte sich begeistert, denn unter Leitung von Universitätsmusikdirektorin Susanne Gläß hat es im vergangenen Jahr bereits eine Konzertreise durch China gegeben. Jetzt gibt es einen Gegenbesuch: Mitte Juli 2014 kommt der Chor der Shanghai University nach Bremen und tritt gemeinsam mit Orchester &amp; Chor der Universität Bremen in zwei Konzerten auf. „Lust auf Musik“ wollen sie ihrem Publikum am Sonnabend, 19 Juli 2014 um 20 Uhr in der Gutsscheune Stuhr/Varrel machen. Der Eintritt kostet zwölf Euro, ermäßigt acht Euro. Das zweite Konzert findet statt am Sonntag, 20. Juli um 19.30 Uhr im „Haus am Walde", bei schlechtem Wetter im GW1-Hörsaal der Universität Bremen (Universitätsallee, gegenüber vom Universum). Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.<br><br>Der gemeinsame Auftritt startet temperamentvoll mit Alexander Tscherepnins Paukenkonzert (Solist: Christian Süssle). Danach wird Max Bruchs sommerlich heitere romantische 3. Sinfonie erklingen, der er ursprünglich den Titel "Der Rhein" hatte geben wollen. Während Bruchs Violinkonzert sehr populär ist, sind seine Sinfonien zu Unrecht weniger bekannt, aber unbedingt eine Entdeckung wert. Dazu passend werden beide Chöre gemeinsam Lieder der Geschwister Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy singen, die ihr Leben lang eng befreundet waren und sich beim Komponieren stets miteinander austauschten. Der romantischen deutschen Musik gegenübergestellt werden chinesische Lieder, mit denen der lebhafte Studierendenchor aus Shanghai das Konzert beschließt. Am Ende wird sich auch der deutsche Chor dazugesellen und beide Chöre werden gemeinsam vier chinesische Lieder singen. Das Besondere daran: Es gibt die ganze Bandbreite chinesischer Musik zu hören, sowohl traditionelle als auch moderne Werke. <br><br>Der Chor der Universität kooperiert seit einem Jahr mit zwei chinesischen Universitäten: Im Juni 2013 war das „Orchestra of Chinese Folk Music" von der Ocean University of China aus Qingdao zu Besuch in Bremen. Im September 2013 waren Chor und Orchester der Uni Bremen für zwei Wochen auf Konzertreise in China: in Shanghai, Qingdao und Beijing. Die Bremer Musikerinnen und Musiker haben in China Orffs Carmina Burana gesungen, internationale Lieder und Ausschnitte aus Händels Messias. Eine erfolgreiche Konzertreise, bei der das Publikum begeistert auf die in China noch erstaunlich unbekannten Carmina Burana reagierte. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Susanne Gläß<br>Universitätsmusikdirektorin<br>Tel.: 0421 218 60109<br>E-Mail <a href="mailto:susanne.glaess@t-online.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">susanne.glaess@t-online.de</a><br><a href="http://www.orchester-und-chor.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.orchester-und-chor.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11780</guid>
                            <pubDate>Thu, 10 Jul 2014 15:07:00 +0200</pubDate>
                            <title>Produkte am 3D-Drucker von Schülerfirma hergestellt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/produkte-am-3d-drucker-von-schuelerfirma-hergestellt-1</link>
                            
                            <description>Kooperation TZI-FabLab und Oberschule Ronzelenstraße: Schüler der neunten Klassen präsentieren Eltern und Lehrern, was sie in einem Jahr gelernt und gefertigt haben / Presseeinladung für den 17. Juli um 14 Uhr</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 248 / 10. Juli 2014 SC
</p><p>Einmal in der Woche lernen und arbeiten sie nicht in ihrer Oberschule Ronzelenstraße. Dann sind die Neuntklässler der dortigen Schülerfirma für einen Tag im FabLab der <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>-Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung (dimeb). Was sie dort über ein Schuljahr hinweg gelernt und an den digitalen Fertigungsmaschinen wie 3D-Druckern hergestellt haben, das präsentieren die Schülerinnen und Schüler am Donnerstag, 17. Juli, von 13 bis 17 Uhr im FabLab, Gebäude GW2, Raum A4100, der Universität Bremen. Einer der Aufträge: 600 Medaillen gestalten und fertigen für den Ende Juni ausgetragenen <span lang="en">International Girls Cup</span> im Fußball beim ATS Buntentor.
</p><p>Möglich wurde diese ungewöhnliche Kooperation durch Fördergelder. Zum einen finanzierte die swb Bildungsinitiative einzelne der Tages-Workshops. Zum anderen konnte die <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>-Arbeitsgruppe <abbr title="Digitale Medien in der Bildung">dimeb</abbr> die wissenschaftliche Begleitung und Auswertung der Kooperation über das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte zweijährige Projekt „EduFab“ abwickeln. Dort werden von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Lernszenarien für FabLabs entwickelt, ausprobiert und erforscht. 
</p><p>Die Schüler der Oberschule Ronzelenstraße verwendeten für die Abwicklung der Aufträge ihrer Firma 3D-Drucker, <span lang="en">Laser-Cutter</span> und <span lang="en">Vinyl-Cutter</span> in Kombination mit Mikrocontrollern und Zubehör. „Auf diese Weise&nbsp; entstehen neue Zugänge zu Lernthemen. In dieser besonderen Umgebung nutzen wir die Konstruktion, Gestaltung und Präsentation von Ideen, Arbeitsschritten und Produkten, um Phänomene aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik auf eine sehr praktische Weise zugänglich und verständlich zu machen“, erläutert Bernard Robben, Mitarbeiter der <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>-Arbeitsgruppe <abbr title="Digitale Medien in der Bildung" lang="de">dimeb</abbr>. Die erfolgreiche Kooperation mit der Oberschule Ronzelenstraße wird auch im kommenden Schuljahr fortgesetzt.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong></p><p>Die Presse ist ab 14 Uhr herzlich zur Präsentation eingeladen. Gegen 16 Uhr wird auch Professorin Heidi Schelhowe, Konrektorin für Lehre und Studium der Universität Bremen und Leiterin der <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr>-Arbeitsgruppe dimeb, vor Ort sein. Sie steht dann der Presse für Fragen zur Verfügung.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI)<br>Knut Köstergarten<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: (0421) 3800353 oder mobil 0176/28059267<br><a href="http://dimeb.informatik.uni-bremen.de/edufab" target="_blank" rel="noreferrer">http://dimeb.informatik.uni-bremen.de/edufab</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 10 Jul 2014 15:35:00 +0200</pubDate>
                            <title>Amerikanischer Informatiker kommt mit Humboldt-Forschungspreis an die Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/amerikanischer-informatiker-kommt-mit-humboldt-forschungspreis-an-die-uni-bremen-1</link>
                            
                            <description>Gemeinsame Forschung im Bereich Schaltkreisentwurf mit der AG Rechnerarchitektur wird fortgesetzt
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 249 / 10. Juli 2014 SC
</p><p>Professor Krishnendu Chakrabarty von der <span lang="en">Duke University (North Carolina, USA)</span> hat einen der mit 60.000 EUR dotierten Forschungspreise der Alexander-von-Humboldt (AvH) Stiftung erhalten. Er gehört damit zum illustren Kreis von 100 herausragenden ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus allen Forschungsdisziplinen, denen der Preis 2014 verliehen worden ist. Zum Auftakt seines Aufenthalts wird Professor Chakrabarty am 15. Juli 2014 eine offizielle Alexander-von-Humboldt <span lang="en">Lecture</span> an der Universität Bremen (ab 16 Uhr in der Rotunde, Cartesium) halten. In Anwesenheit vom Bremer Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter spricht der Humboldt-Forschungspreisträger über das Thema „<span lang="en">Microfluidic Biochips: Towards Functional Diversity and More than Moore“. </span></p><p>Als Gastinstitution hat der international renommierte US-Wissenschaftler gezielt die Universität Bremen gewählt. Seit vielen Jahren unterhält die <span lang="en">Duke University</span>, eine oft auch als „Harvard des Südens“ bezeichnete Privat-Universität in North Carolina, eine enge Forschungskooperation mit der AG Rechnerarchitektur im Fachbereich Mathematik / Informatik der Uni Bremen. Dabei geht es um neue Entwürfe für Schaltkreise. „In der Vergangenheit haben wir bereits gemeinsam interessante Forschungsansätze verfolgt. Durch den Forschungsaufenthalt von Professor Chakrabarty bei uns in Bremen können diese Ansätze nun intensiv weiterverfolgt werden“, freut sich Professor Rolf Drechsler, Leiter der AG Rechnerarchitektur. 
</p><p>Professor Krishnendu Chakrabarty gilt als einer der führenden Wissenschaftler im Bereich des Testens von digitalen Schaltungen und der Optimierung des Schaltkreis- und Systementwurfs. Auch in seinen weiteren Forschungsgebieten Microfluidik Bio-Chips, Diskrete Optimierungsansätze und Drahtlose Sensornetzwerke ist er ein international anerkannter Experte. Insofern kein Zufall, dass Professor Chakrabarty mit dem Humboldt-Forschungspreis ausgezeichnet worden ist. Denn die Humboldt-Stiftung vergibt den Forschungspreis an Wissenschaftler für ihr bisheriges Gesamtschaffen, deren grundlegende Entdeckungen, Erkenntnisse oder neue Theorien das eigene Fachgebiet nachhaltig geprägt haben und von denen auch in der Zukunft weitere Spitzenleistungen erwartet werden können. Die Preisträger können ihre selbst gewählten Forschungsvorhaben in Deutschland in Kooperation mit Fachkollegen für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr durchzuführen. Chakrabarty macht das an der Uni Bremen.
</p><h3>Angaben zur Person </h3><p>Seinen Doktortitel (PhD) erhielt Krishnendu Chakrabarty von der <span lang="en">University of Michigan in Ann Arbor (USA)</span> im Jahre 1995. Im Anschluss war er Assistant Professor an der <span lang="en">Boston University</span>, bevor er 1998 an die <span lang="en">Duke University</span> wechselte. Im Jahr 2007 wurde er hier Full Professor. 2013 bekam er von der <span lang="en">Duke University</span> aufgrund seiner herausragenden Leistungen den Titel William H. Younger Professor verliehen. 
</p><p>Für seine Forschungsarbeiten gab es vielfache Auszeichnungen. So wurde ihm 2008 der renommierte IEEE Fellow Grad für seine Pionierarbeiten auf dem Gebiet des Testens von sogenannten <span lang="en">System-on-Chips (SoCs)</span> verliehen. Des Weiteren wurde er im selben Jahr zum <span lang="en">ACM Distinguished Engineer </span>ernannt. Die große internationale Bedeutung seiner Forschungsleistung wird auch durch die erhaltenen internationalen Ehrungen unterstrichen. 2003-2004 erhielt Professor Krishnendu Chakrabarty ein Humboldt <span lang="en">Research Fellowship</span> und wurde 2009 zum Invitational Fellow of the Japan Society for the Promotion of Science ernannt. Er war <span lang="en">Chair Professor of Software Theory </span>in der <span lang="en">Tsinghua University</span>, China (2009-2012) und <span lang="en">Visiting Chair </span>Professor der<span lang="en"> National Cheng Kung University</span> in Taiwan (2012). Neben seinen Forschungsleistungen wurde er auch insbesondere für seine Mentoring-Fähigkeiten geehrt. Außerdem wurden mehrere von ihm betreute Doktorarbeiten international prämiert.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik/Informatik<br>Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Stephan Eggersglüß<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218-63936<br>E-Mail: <a href="mailto:segg@informatik.uni-bremen.de">segg@informatik.uni-bremen.de</a><br>&nbsp; <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Rolf Drechsler<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218-63932<br>E-Mail: <a href="mailto:drechsler@uni-bremen.de">drechsler@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/agra" target="_blank" rel="noreferrer">www.informatik.uni-bremen.de/agra</a><br><a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/agra/images/aktuelles/Humboldt_Chakrabarty_2014_A4.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">www.informatik.uni-bremen.de/agra/images/aktuelles/Humboldt_Chakrabarty_2014_A4.pdf</a>&nbsp; <br><a href="http://www.humboldt-foundation.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.humboldt-foundation.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 11 Jul 2014 08:48:00 +0200</pubDate>
                            <title>Produktionstechnik: Vertiefungsstudium „Energiesysteme“ macht fit für die Energiewende</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/produktionstechnik-vertiefungsstudium-energiesysteme-macht-fit-fuer-die-energiewende-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 250 / 11. Juli 2014 SC
</p><p>An einem Studium der Produktionstechnik an der Uni Bremen Interessierte aufgepasst: In wenigen Tagen – nämlich am 15. Juli – läuft die Bewerbungsfrist für Bachelor- und Masterstudiengänge der Produktionstechnik ab. Wer an der Energiewende und an der nachhaltigen und verantwortungsvollen Technikgestaltung in der Gesellschaft mitwirken möchte, dem bietet die Universität Bremen im Fachbereich Produktionstechnik attraktive Studienmöglichkeiten: Ab dem Wintersemester 2014/15 gibt es bei den Bremer Ingenieurwissenschaften die neue Vertiefungsrichtung „Energiesysteme“ in den Masterstudiengängen und in der im Bachelor vorlaufend breiten Qualifizierungsphase für diese oder andere attraktive Vertiefungsrichtungen. 
</p><h3>Warum wird dieses Vertiefungsstudium angeboten?</h3><p>Das Gelingen der Energiewende erfordert einen Blick auf das gesamte Energiesystem, von der Erzeugung über die Verteilung und Speicherung bis hin zur Nutzung. Zudem müssen Elektrizitäts-, Wärme-, Gas- und Treibstoffnetze zusammen betrachtet werden. Wer sich für einen solchen systemischen und produktionstechnischen Blick auf Erneuerbare Energien und deren Integration in das Energiesystem interessiert, kann sich an der Uni Bremen in diese Fragen ‚vertiefen‘. Studieninhalte sind dabei zum Beispiel Verbrennungsprozesse, Photovoltaik und Wind, Stabilität des Stromnetzes, Chemische Speicher, Energiewirtschaft und die vergleichende Bewertung der Systeme.
</p><p>Bewerbungen für Bachelor- und Masterstudiengänge nur noch bis 15. Juli 2014 unter <a href="http://www.uni-bremen.de/studienplatz" target="_blank">www.uni-bremen.de/studienplatz</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11783</guid>
                            <pubDate>Mon, 14 Jul 2014 10:34:00 +0200</pubDate>
                            <title>Nach der WM ist vor der WM: Bremer B-Human-Team tritt RoboCup-Titelverteidigung in Brasilien an</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/nach-der-wm-ist-vor-der-wm-bremer-b-human-team-tritt-robocup-titelverteidigung-in-brasilien-an-1</link>
                            
                            <description>Informatikstudierende und Mitarbeiter der Uni Bremen sowie des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) reisen am Donnerstag mit ihren Roboterfußballern in den Nordosten Brasiliens</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 251 / 14. Juli 2014 MM<br><br>Jogis Elf hat es vorgemacht: Jetzt wollen auch die Bremer Roboterfußballer vom Team B-Human in Brasilien Großes erreichen. Gut eine Woche nach dem Finale der Fifa-Fußball-Weltmeisterschaft (WM) beginnt am kommenden Montag, 21. Juli 2014, im brasilianischen João Pessoa mit dem RoboCup die Weltmeisterschaft der Roboter. B-Human – eine Kooperation von Universität Bremen und dem Forschungsbereich Cyber-Physical Systems des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) – reist am Donnerstag, 17. Juli 2014, mit dem Ziel Titelverteidigung in den Nordosten Brasiliens.
</p><h3>Bremer verteidigen Weltmeistertitel</h3><p>Rund 4.000 Wissenschaftler und Ingenieure aus der ganzen Welt werden vom 21. bis 24. Juli im Convention Center „Poeta Ronaldo Cunha Lima“ erwartet, um in verschiedenen Wettbewerben um den begehrten WM-Titel mitzuspielen und dabei die Robotik insgesamt voranzutreiben. Die Bremer zählen dabei längst zu den Dauergästen des seit 1997 jährlich ausgetragenen RoboCups. Sie sind als vierfacher und amtierender WM-Sieger sowie Gewinner der German Open im Kreis der Titelkandidaten der Standard Platform League zu nennen. In der Standard Platform League, einem von fünf Fußballwettbewerben, wird mit baugleichen Robotern gespielt. Der Fokus liegt auf der Weiterentwicklung der Software der zunehmend autonom interagierenden Roboter.
</p><h3>„Wir rechnen mit einer starken Konkurrenz“</h3><p>Dr. Thomas Röfer, der das neunköpfige Bremer „Team hinter dem Team“ als DFKI-Wissenschaftler und Teamleiter begleitet, ist sich indes sicher: „Wir rechnen mit einer starken Konkurrenz.“ Vor allem aus Australien und den USA, aber auch dem Iran und natürlich von den deutschen Wettbewerbern erwarten die Bremer spielstarke Auftritte im Kreis der 25 teilnehmenden Mannschaften. Gegen das Leipziger Nao-Team HTWK hatte man bereits das Finale der letztjährigen Weltmeisterschaft bestritten sowie das Finale der German Open im April. 
</p><h3>Fünf Roboter treten an</h3><p>Jährlich wird der Wettbewerb um neue Herausforderungen erweitert: Nachdem im vergangenen Jahr das Spielfeld erstmals auf neun mal sechs Meter verdoppelt und die Zahl der Spieler von vier auf fünf erhöht worden waren, geht es derzeit vor allem darum, das Spiel unter diesen Anforderungen auf der Software-Ebene weiter zu perfektionieren. Zudem wird es erstmals einen Wettbewerb geben, bei dem eine Auswahlmannschaft aus Spielern verschiedener Teams zusammengestellt wird. Das Besondere: Alle Roboter agieren mit unterschiedlicher Software, müssen aber in einer Mannschaft zusammenspielen. Bewertet werden hier am Ende nicht nur die Spielergebnisse und geschossenen Tore, sondern auch die Teamplayer-Qualitäten der Roboter. Bei den German Open machten die Bremer erstmals Erfahrungen in dem neuen Wettbewerb und gewannen den Best Player Award. Wie man sich nun im weltweiten Vergleich bewährt, wird sich im Nordosten Brasiliens erweisen.
</p><h3>Neues Team</h3><p>Für einige Bremer wird es zudem die erste WM sein, denn das Team hat sich neu formiert. B-Human ist ein Studierendenprojekt, das vom Fachbereich Mathematik und Informatik der Universität Bremen in Kooperation mit dem von Professor Rolf Drechsler geleiteten DFKI-Forschungsbereich Cyber Physical Systems angeboten wird. Im Rahmen des Projekts entstehen regelmäßig Bachelor- und Master-Arbeiten, die von den leitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Bremen, des Sonderforschungsbereichs „Spatial Cognition“ und des DFKI betreut werden. Insgesamt besteht das Team zurzeit aus elf Männern und fünf Frauen. Davon fliegen neun zur WM nach Brasilien.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle erhalten Sie Fotomaterial von jubelnden Robotern und einem Gruppenbild mit Mitgliedern des B-Human-Teams. Kontakt per Telefon: 0421 218 60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a> .<br><br>B-Human: zur <a href="http://www.b-human.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Website</a>&nbsp;<a href="http://www.b-human.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.b-human.de</a>&nbsp; <br>Robo Cup: zur <a href="https://www.uni-bremen.de/http://" target="http//www.robocup2014.org" title="external-link-new-window">Website</a><a href="http://www.robocup2014.org" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.robocup2014.org</a>&nbsp; <br>B-Human bei <a href="https://twitter.com/#!/pennybhuman" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Twitter</a><br>B-Human bei <a href="https://www.uni-bremen.de/http://" target="http//www.facebook.com/204965249522727" title="external-link-new-window">Facebook</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen/<br>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br>Tim Laue (B-Human-Team-Mitarbeiter)<br>Telefon: 0421-218-64209<br>E-Mail: <a href="mailto:Tim.Laue@dfki.de">tlaue@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br>DFKI-Team Unternehmenskommunikation<br>Astrid Labbert<br>Telefon: 0421-17845 6626<br>E-Mail: <a href="mailto:uk-hb@dfki.de">uk-hb@dfki.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11784</guid>
                            <pubDate>Mon, 14 Jul 2014 12:58:00 +0200</pubDate>
                            <title>Das Bild der Polen und Polens in der frühneuzeitlichen Öffentlichkeit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/das-bild-der-polen-und-polens-in-der-fruehneuzeitlichen-oeffentlichkeit-1</link>
                            
                            <description>Bekannter polnischer Historiker und Germanist ist bis September Gastprofessor an der Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 252 / 14. Juli 2014 SC
</p><p><br>In den Monaten Juli bis September 2014 forscht Professor Wlodzimierz Zientara von der Universität Toru? am Institut Deutsche Presseforschung der Universität Bremen. Finanziert wird der Gastaufenthalt unter anderem vom Deutschen Akademischen Austauschdienst. Zientara gehört zu den profiliertesten Forschern der frühneuzeitlichen Kommunikations- und Literaturverhältnisse in Mittel- und Osteuropa. Sein besonderes Interesse gilt den deutsch-polnischen Beziehungen, mehrere Publikationen befassen sich mit deutschen Reisenden in Polen und Litauen vom 16. bis zum 19. Jahrhundert. Es sind die Zeitungen und Zeitschriften des 17. und 18. Jahrhunderts, die den polnischen Forscher nach Bremen führen, finden sich am Institut für Deutsche Presseforschung doch einmalige Quellenbestände, die Auskunft geben über das frühneuzeitliche Bild der Polen und Polens in der Presse. Ziel des Forschungsaufenthalts ist die Erarbeitung einer Quellenedition, die in der Buchreihe des Instituts Deutsche Presseforschung „Presse und Geschichte – Neue Beiträge“ erscheinen wird. <br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Deutsche Presseforschung <br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Holger Böning<br>Tel.: 0421-218-67680<br>E-Mail: <a href="mailto:boening@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">boening@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11785</guid>
                            <pubDate>Tue, 15 Jul 2014 10:07:00 +0200</pubDate>
                            <title>Geschichtswissenschaftler der Universität Bremen laden zu Kolloquium über soziale Mobilität im Mittelalter ein</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/geschichtswissenschaftler-der-universitaet-bremen-laden-zu-kolloquium-ueber-soziale-mobilitaet-im-mittelalter-ein-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 253 / 14. Juli 2014 KG
</p><p>War die vormoderne Gesellschaft vom Frühmittelalter bis zur frühen Neuzeit eine statische Ständegesellschaft? War die Zugehörigkeit des einzelnen Menschen zu seinem Stand festgezurrt oder gab es Untergliederungen und Durchlässigkeiten? Das Institut für Mittelalter- und Frühneuzeitforschung und das Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen widmen dem Thema „aufsteigen –absteigen. Soziale Mobilität in der vormodernen Gesellschaft“ an diesem Freitag, 18. Juli 2014, von 15 bis 18 Uhr ein öffentliches Kolloquium.
</p><p>Vier kurze, anschauliche Beiträge, die sich mit verschiedenen Aspekten sozialer Mobilität in der Zeit zwischen dem achten und 16. Jahrhundert beschäftigen, sollen Stoff für anschließende Diskussionen bieten. Sie umfassen Sichtweisen der Geschichte, der Kunstgeschichte und der Literaturwissenschaft. Dr. Christien Melzer, Kustodin im Kupferstichkabinett der Kunsthalle Bremen, stellt Künstlerkarrieren und den Auf- und Abstieg im graphischen Bild vor. „Soziale Durchlässigkeit als ,Best Practice‘. Notgers Empfehlungen für Karl III“, sind Thema des Kurzvortrags von Dr. Sören Kaschke vom Historischen Institut der Universität Köln. Karola Meyer-Schilf vom Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen spricht über&nbsp; „Aspekte regionaler und sozialer Mobilität des Söldnerwesens im Spätmittelalter“, und Dr. Jana Jürgs, Germanische Mediävistik der Universität Bremen, untersucht soziale Zwangsmobilität im Mittelalter unter der Überschrift „Bettgeflüster, Brautraub und Barbaren“.
</p><h3>Zum Thema:</h3><p>Gerne wird die Gesellschaft des Mittelalters immer noch als weitgehend statisch beschrieben. Jeder hatte angeblich seinen Platz, wurde in ihn hineingeboren und konnte ihn auch während seines Lebens nicht verlassen. Sicher spielten die Vorstellungen einer wohlgeordneten Welt, wie sie die Bibel ebenso wie die gelehrten Werke der „Freien Künste“ vermittelten, in der Wahrnehmung der Gesellschaft auch damals eine herausragende Rolle. Doch die sozialen Gegebenheiten waren wesentlich differenzierter als die Dreiteilung in Geistliche – Krieger – Bauern. Nicht nur waren die sozial-ständischen Gruppen in sich stark untergliedert, auch gab es und entwickelten sich wesentlich mehr Schichten mit durchlässigen Übergängen. Chancen des Aufstiegs und Gefahren des Abstiegs waren reichlich vorhanden und sorgten für hohe soziale Dynamik.
</p><p>Die öffentliche Veranstaltung wendet sich an Studierende und ein breites, interessiertes Publikum. Sie findet am Freitag, 18. Juli, von 15 bis 18 Uhr auf dem Campus der Universität im Gebäude SFG, Raum 1060 statt. Organisation, Moderation und Diskussionsleitung: Professorin Claudia Nolte und Dr. Jan Ulrich Büttner.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Geschichtswissenschaft / Abteilung Mittelalterliche Geschichte<br>Prof. Dr. Cordula Nolte<br>Telefon: 0421 218-67018<br>E-Mail: <a href="mailto:cnolte@uni-bremen.de">cnolte@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
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                            <pubDate>Tue, 15 Jul 2014 11:13:00 +0200</pubDate>
                            <title>Humboldt-Stipendiat aus Gabun forscht an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/humboldt-stipendiat-aus-gabun-forscht-an-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            <description>Ökologen untersuchen in Bremer Arbeitsgruppe Auswirkungen von Nanopartikeln auf die Umwelt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 254 / 15. Juli 2014 RO
</p><p>Der Zoologe <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Patricks Voua Otomo von der Potchefstroom University in Südafrika forscht seit Anfang Mai im Team von Professorin Juliane Filser am Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT) der Universität Bremen. Patricks Voua Otomo hat ein Georg Forster-Forschungsstipendium für Postdoktoranden der Humboldt-Stiftung für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der terrestrischen Ökotoxikologie erhalten. Er hat sich für weitere Forschungen zu Auswirkungen von Schwermetallen auf Bodenorganismen für insgesamt zwei Jahre die Universität Bremen ausgesucht. 
</p><h3>Auswirkungen von Nanopartikeln auf das Bodenleben</h3><p>Vor allem an den Auswirkungen von Silbernanopartikeln auf im Boden lebende Kleinringelwürmer wird <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Otomo im Team von Professorin Juliane Filser arbeiten. So soll untersucht werden, wie stark die kleinen Teilchen diese Tiere schädigen und ob sich die Effekte über mehrere Generationen womöglich verstärken. Weiterhin untersucht der Gastwissenschaftler, ob Tiere, die wechselnden Temperaturen ausgesetzt sind, anders reagieren als unter gleichmäßigen Bedingungen. Diese Fragen ergänzen hervorragend die Untersuchungen in der Arbeitsgemeinschaft Juliane Filser, die sich mit Ökologie und Umweltrisiken beschäftigt. Schwerpunktmäßig werden seit Jahren Böden und Nanopartikel bearbeitet. Mit seiner Tätigkeit in Bremen erweitert Otomo seine Kompetenzen in der Ökotoxikologie, die er bei seiner anschließenden Tätigkeit am Centre National Anti-Pollution, einer Regierungsbehörde in Gabun, einsetzen wird. Weiterhin erhofft er sich auch über Forschungskooperationen im Rahmen seines erweiterten Netzwerks wichtige Beiträge zur Entwicklung seines Landes.
</p><h3>Das Georg Forster-Forschungsstipendium der Humboldt-Stiftung</h3><p>Mit dem Georg Forster-Forschungsstipendium werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit überdurchschnittlicher Qualifikation aus einem Entwicklungs- oder Schwellenland gefördert, die ein langfristiges Forschungsvorhaben (sechs bis 24 Monate) an einer Forschungseinrichtung in Deutschland in Zusammenarbeit mit einem selbst gewählten wissenschaftlichen Gastgeber durchführen wollen. 
</p><p>Patricks Voua Otomo forschte zuletzt als Postdoc an der Potchefstroom University in Südafrika. Er hat in seinem Heimatland Gabun Chemie und Biologie studiert und ging 2001 an die renommierte Stellenbosch University, Südafrika, um dort zunächst Englisch zu lernen. Von 2002 bis 2004 studierte er Afrikaans, Biochemie und Ökologie, um sich dann dem Masterstudiengang Ökotoxikologie zu widmen, den er 2006 mit einer Arbeit zur Schwermetallresistenz bei Regenwürmern abschloss. 2011 wurde er an der Stellenbosch University zu einem ähnlichen Thema promoviert.&nbsp; Otomo erhielt bereits einen internationalen und zwei nationale Forschungspreise. <br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle ist unter <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> ein Foto von <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Patricks Voua Otomo erhältlich.<br><br><strong>Weitere Informationen:<br></strong>Universität Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Juliane Filser<br>Telefon: 0421 218-63470<br>E-Mail: <a href="mailto:filser@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">filser@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uft.oekologie.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.uft.oekologie.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 15 Jul 2014 14:02:00 +0200</pubDate>
                            <title>Versuch macht klug und gesprächig: Naturwissenschaft und Sprache in der Kita</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/versuch-macht-klug-und-gespraechig-naturwissenschaft-und-sprache-in-der-kita-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 255 / 15. Juli 2014 SC<br><br>Vorschulkinder haben einen großen Drang zum Erforschen naturwissenschaftlicher Phänomene und zum unermüdlichen Ausprobieren. Das Elbkinder-Projekt „Versuch macht klug“ hat für diesen natürlichen Forscherimpuls die spannenden naturwissenschaftlichen Forschungs- und Experimentierstationen entwickelt. Sie sind seit langem in den Elbkinder-Kitas und in vielen norddeutschen Kitas ein wichtiger Baustein vorschulischen Lernens. Es war daher naheliegend, die Experimentierstationen gezielt für die Sprachbildung im Kita-Alltag zu nutzen. So entstand das Projekt „Versuch macht klug und gesprächig!“, ein Gemeinschaftsprojekt der Elbkinder und der Universität Bremen, unterstützt und gefördert von der NORDMETALL-Stiftung, die bereits das Vorläuferprojekt finanziert hat.<br><br>Auffällig ist, dass der naturwissenschaftliche Forscherdrang der Kinder von einem intensiven sprachlichen Austausch begleitet wird. Ausgelöst durch die herausfordernden, widersprüchlichen oder erstaunlichen Erfahrungen an den Experimentierstationen versuchten sich viele Kinder ganz selbstverständlich auch an komplexeren sprachlichen Strukturen und Begriffen: Warum hält die Brücke ohne einen einzigen Nagel? Warum ordnen sich die Eisenspäne in eine Richtung, wenn man einen Magneten dranhält? Und warum schwimmt der Tischtennisball auf dem Wasser, während die Eisenschraube untergeht? Kinder geraten angesichts solcher Beobachtungen spontan ins Sprechen, sie stellen Vermutungen an, entwickeln und verwerfen Theorien, diskutieren und überlegen. Dabei widmen sie sich einerseits grundlegenden physikalischen oder chemischen Phänomenen, andererseits entwickeln sie ihre kommunikativen Fähigkeiten.<br><br>Ziel des Projektes ist es, die Entwicklung eines differenzierten Wortschatzes und komplexer grammatischer Strukturen bei Kita-Kindern im Vorschulalter zu fördern. Dafür erarbeitete das Projektteam um Professorin Monika Rothweiler und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Tobias Ruberg, Wissenschaftler im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen, sowie Daria Skolaude und Franziska Sterner von den Elbkindern Hamburg nicht nur kindgerechte, auf die naturwissenschaftlichen Phänomene gerichtete Spiele, die Wortschatz, komplexe grammatische Strukturen und sprachliches Handeln fokussieren. Aus der Arbeit gingen auch attraktive Fortbildungs-Materialien hervor, mit deren Hilfe Kita-Erzieherinnen und Erzieher künftig die sprachliche Entwicklung der Kinder besser unterstützen können. Damit ist ein weiterer Baustein für eine Professionalisierung der Kita-Bildungsarbeit im naturwissenschaftlichen und sprachlichen Bereich gesetzt.<br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich erziehungs- und Bildungswissenschaften<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Monika Rothweiler<br>Tel.: 0421 218 69309<br>E-Mail: <a href="mailto:rothweiler@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rothweiler@uni-bremen.de</a><br><br>Nordmetall-Stiftung<br>Daniel Jakubowski<br>Tel.: 040-6378 4258<br>E-Mail: <a href="mailto:jakubowski@nordmetall.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">jakubowski@nordmetall.de <br></a><br>Elbkinder<br>Monika Tegtmeier<br>Pressestelle<br>Tel.: 040-42109 196<br>E-Mail: <a href="mailto:m.tegtmeier@elbkinder-kitas.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">m.tegtmeier@elbkinder-kitas.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 16 Jul 2014 12:39:00 +0200</pubDate>
                            <title>Neue Ausgabe des Info-Magazins „highlights“ der Uni Bremen: Projekte und Forschungen beispielhaft vorgestellt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neue-ausgabe-des-info-magazins-highlights-der-uni-bremen-projekte-und-forschungen-beispielhaft-vorgestellt-1</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen hat jetzt die aktuelle Ausgabe Nr. 29 ihres zweimal jährlich erscheinenden Informationsmagazins „highlights“ veröffentlicht. In deutscher und englischer Sprache werden darin beispielhafte Projekte und Forschungsvorhaben vorgestellt. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Interessierte Leserinnen und Leser bekommen einen Einblick in das vielfältige Engagement der Wissenschaft in Bremen, das der Universität mittlerweile zu ihrem exzellenten Ruf in Lehre und Forschung verholfen hat.
</p><p>Besonderer Wert wird darauf gelegt, die wissenschaftlichen Zusammenhänge in „highlights“ möglichst verständlich und anschaulich zu präsentieren, um einen breiten Leserkreis zu erreichen. Neuigkeiten aus dem Uni-Alltag sowie Kurzmeldungen aus Lehre und Forschung runden die Ausgabe ab. Die zentralen Themen der neuen Ausgabe:
</p><h3>Religion 2.0: Welche Rolle spielen Religionen im Internet und in virtuellen Welten?</h3><p>Kaum war das World Wide Web geboren, ging auch schon der Heilige Stuhl online: Die Seite des Vatikans war eine der ersten bedeutenden Adressen im Netz. Seither haben sich praktisch alle Glaubensrichtungen und -formen – von der großen Religionsgemeinschaft bis zur kleinen Sekte – dort präsentiert. Eine Überraschung ist das nicht: Die Ausdrucksformen von Religion waren schon immer Wort, Bild und rituelle Handlungen, und diese lassen sich im Web besonders anschaulich und nutzerfreundlich transportieren. Damit nicht genug: Neben den Internet-Angeboten mit Bezug zur realen Welt entstanden im Laufe der Zeit auch virtuelle Parallelwelten sowie Online-Spiele. Hier können Menschen in Rollen schlüpfen und ebenfalls religiöse Handlungen vollziehen – etwa bei Gottesdiensten oder Beerdigungen. Was sagt die Forschung zu den religiösen Online-Angeboten? Wie sichtet, strukturiert und bewertet sie die vielschichtigen Angebote im Netz, und welche Bedeutung haben sie für die reale Welt? Antworten hat die Religionswissenschaftlerin Kerstin Radde-Antweiler vom Institut für Religionswissenschaft und -pädagogik der Universität Bremen, die sich seit Jahren mit „Religionen im Internet und in virtuellen Welten“ beschäftigt.
</p><h3>Ausgegrenzt? Abgesondert? Integriert? Akzeptiert? Leben mit Beeinträchtigung im Mittelalter</h3><p>Wie gingen Gesellschaften im Mittelalter mit Krüppeln, Lahmen, Blinden, Taubstummen oder geistig geschädigten Mitmenschen um? Unser Bild ist oft geprägt von Darstellungen in Film und Fernsehen, in denen Menschen mit Beeinträchtigungen in der Vergangenheit nicht selten ausgegrenzt oder zur Belustigung zur Schau gestellt werden. Doch welche Rolle spielten diese Menschen in jener Zeit wirklich? Wie nahmen sie im Alltag am sozialen Leben teil? Hatten sie eine Arbeit und die Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt verdienen? Waren Heirat und Familiengründung ein Thema für sie? Wer kümmerte sich um diese Menschen, wenn sie schwerer beeinträchtigt waren – und wie? Mit Fragen dieser Art beschäftigen sich seit Jahren in fachübergreifenden Projekten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen. Sie konzentrieren sich dabei auf den sogenannten Zeitraum der Vormoderne: die Zeit von 500 bis 1800.
</p><h3>Zeolithe: Kleine Mineralien, große Wirkung </h3><p>Sie kühlen Bierfässer, sind in Millionen Tonnen von Waschmittel enthalten, machen aus Erdöl leistungsfähigen Treibstoff oder binden nach Reaktorunfällen radioaktive Isotope im Abwasser: Zeolithe sind die kleinen Helfer für die großen Aufgaben. In der Natur kommen diese Mineralien vielfach vor, für industrielle Zwecke werden sie synthetisch hergestellt. Aus dem Alltag sind Zeolithe nicht mehr wegzudenken, obwohl man sie kaum wahrnimmt. Geowissenschaftler und Chemiker der Universität Bremen gehören zu den führenden Forschern auf dem Gebiet der Kristallchemie von Zeolithen.<br><br>Wenn Sie die Themen neugierig gemacht haben oder Sie sich „highlights“ ganz einfach nur einmal ansehen möchten, schicken wir Ihnen die neueste Ausgabe gerne zu.
</p><p>Die aktuelle Ausgabe im Internet zum Ansehen und zum Herunterladen als pdf:<br><br><a href="http://www.uni-bremen.de/universitaet/presseservice/publikationen/highlights.html" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/universitaet/presseservice/publikationen/highlights.html</a><br><br>Einen Videotrailer zu der neuen Ausgabe sehen Sie hier:<br><br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=hWwtFLhqxPw" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=hWwtFLhqxPw</a><br><br>Universität Bremen<br>Pressestelle<br>Tel. 0421/218-60150<br>E-mail: presse@uni-bremen.de<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11789</guid>
                            <pubDate>Thu, 17 Jul 2014 10:16:00 +0200</pubDate>
                            <title>Produkte am 3D-Drucker für die Schülerfirma hergestellt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/produkte-am-3d-drucker-fuer-die-schuelerfirma-hergestellt-1</link>
                            
                            <description>Kooperation TZI-FabLab und Oberschule Ronzelenstraße: Schüler der neunten Klassen präsentieren Eltern und Lehrern, was sie in einem Jahr gelernt und gefertigt haben / Presseeinladung für den 17. Juli um 14 Uhr</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 257 / 16. Juli 2014 SC
</p><p>Einmal in der Woche lernen und arbeiten sie nicht in ihrer Oberschule Ronzelenstraße. Dann sind die Neuntklässler der dortigen Schülerfirma für einen Tag im FabLab der TZI-Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung (dimeb). Was sie dort über ein Schuljahr hinweg gelernt und an den digitalen Fertigungsmaschinen wie 3D-Druckern hergestellt haben, das präsentieren die SchülerInnen am Donnerstag, 17. Juli, von 13 bis 17 Uhr im FabLab, Gebäude GW2, Raum A4100, der Universität Bremen. Einer der Aufträge: 600 Medaillen gestalten und fertigen für den Ende Juni ausgetragenen International Girls Cup im Fußball beim ATS Buntentor.
</p><p>Möglich wurde diese ungewöhnliche Kooperation durch Fördergelder. Zum einen finanzierte die swb Bildungsinitiative einzelne der Tages-Workshops. Zum anderen konnte die TZI-Arbeitsgruppe dimeb die wissenschaftliche Begleitung und Auswertung der Kooperation über das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte zweijährige Projekt „EduFab“ abwickeln. Dort werden von den WissenschaftlerInnen Lernszenarien für FabLabs entwickelt, ausprobiert und erforscht. 
</p><p>Die SchülerInnen der Oberschule Ronzelenstraße verwendeten für die Abwicklung der Aufträge ihrer Firma 3D-Drucker, Laser-Cutter und Vinyl-Cutter in Kombination mit Mikrocontrollern und Zubehör. „Auf diese Weise&nbsp; entstehen neue Zugänge zu Lernthemen. In dieser besonderen Umgebung nutzen wir die Konstruktion, Gestaltung und Präsentation von Ideen, Arbeitsschritten und Produkten, um Phänomene aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik auf eine sehr praktische Weise zugänglich und verständlich zu machen“, erläutert der Mitarbeiter der TZI-Arbeitsgruppe dimeb, Bernard Robben. Die erfolgreiche Kooperation mit der Oberschule Ronzelenstraße wird auch im kommenden Schuljahr fortgesetzt.
</p><p>Die Presse ist ab 14 Uhr herzlich zur Präsentation eingeladen. Gegen 16 Uhr wird auch Professorin Heidi Schelhowe, Konrektorin für Lehre der Universität Bremen und Leiterin der TZI-Arbeitsgruppe dimeb, vor Ort sein. Sie steht dann der Presse für Fragen zur Verfügung.
</p><p>Weitere Informationen gibt es unter: <a href="http://dimeb.informatik.uni-bremen.de/edufab" target="_blank" rel="noreferrer">http://dimeb.informatik.uni-bremen.de/edufab</a></p><p><strong>Kontakt:</strong><br>TZI Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen<br>Knut Köstergarten, PR-Agentur Wortpiraten<br>Tel.:&nbsp; +49 421/3800353<br>mobil: +49 176/28059267<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11790</guid>
                            <pubDate>Thu, 17 Jul 2014 11:43:00 +0200</pubDate>
                            <title>Öffentlicher Vortrag: Virusbedingte Entstehung von Krebs</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/oeffentlicher-vortrag-virusbedingte-entstehung-von-krebs-1</link>
                            
                            <description>Nobelpreisträger Professor Harald zur Hausen ist Gast an der Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 258 / 17. Juli 2014 KG</p><p>Die Universität Bremen erwartet einen hochrangigen Gast: Nobelpreisträger Professor Harald zur Hausen wird am Freitag, 25. Juli 2014, 11.30 Uhr, einen öffentlichen Festvortrag zum Thema „Mechanismen der virusbedingten Krebsentstehung“ halten. 2008 wurde ihm für die Entdeckung, dass humane Papillomviren (Warzenviren) eine Rolle bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs spielen, der Nobelpreis für Physiologie und Medizin zuerkannt. Der renommierte Medizinforscher hält den Vortrag aus Anlass der Pensionierung von Professorin Angelika Vallbracht, die seit 1990 das Institut für Virologie der Universität Bremen leitet.</p><p>Professor zur Hausens wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit virusbedingten Krebserkrankungen des Menschen. Krebs entsteht, wenn in einer einzelnen Zelle mehrere Kontrollsysteme, die Wachstum und Teilungsfähigkeit der Zelle regulieren, beschädigt sind und sich diese Zelle daraufhin unkontrolliert vermehrt. Manche Viren können das Wachstum von Zellen fördern, da sie als intrazelluläre Parasiten von wachsenden Zellen, die für Viren besonders „nährstoffreich“ sind, profitieren. Mit dieser Fähigkeit sind sie unter bestimmten Umständen in der Lage, zur Krebsentstehung beizutragen. In seinem Vortrag beschäftigt sich der Gast mit den dabei zugrundeliegenden, molekularen Mechanismen. Die Hypothese, dass humane Papillomviren eine Rolle bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs spielten, publizierte er bereits 1976. Aus dem Verdacht wurde bald experimentell untermauerte wissenschaftliche Gewissheit. Anfang der 1980er Jahre konnte er mit seiner Arbeitsgruppe erstmals die Typen <abbr title="Humane Papillomviren">HPV</abbr> 16 und <abbr title="Humane Papillomviren">HPV</abbr> 18 des humanen Papillomvirus aus an Gebärmutterhalskrebs erkranktem Gewebe isolieren. Die Entdeckung des Auslösers der bei Frauen dritthäufigsten Krebserkrankung eröffnete völlig neue Perspektiven der Vorbeugung und Behandlung und führte letztlich zur Entwicklung von <abbr title="Humane Papillomviren">HPV</abbr>-Impfstoffen, die seit 2006 verfügbar sind. Zur Hausens Arbeiten führten zu verbesserten Methoden, mit denen sich das individuelle Krebsrisiko bei Frauen vorhersagen lässt. Unter der Leitung von Harald zur Hausen hat das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg seine Zusammenarbeit mit Universitätskliniken ausgeweitet und dadurch die Verbindung zwischen Grundlagenforschung und klinischer Praxis gestärkt. Das DKFZ ist die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland; es arbeitet mit zahlreichen internationalen Partnereinrichtungen zusammen.</p><h3>Zur Person:</h3><p>Harald zur Hausen studierte Medizin an den Universitäten Bonn, Hamburg und Düsseldorf, wo er auch promovierte. Er arbeitete als Postdoc am Institut für Hygiene und Mikrobiologie in Düsseldorf, als Assistant Professor of Virology am Children's Hospital in Philadelphia und war Oberassistent am Institut für Virologie der Universität Würzburg. 1972 leitete Harald zur Hausen das Institut für Virologie an der Universität Erlangen-Nürnberg. 1977 wurde er auf den Lehrstuhl für Virologie an die Universität Freiburg berufen. Von 1983 bis 2003 war er Vorsitzender und wissenschaftliches Mitglied des Stiftungsvorstandes des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg. Der 78-Jährige ist Träger zahlreicher nationaler und internationaler Preise, darunter der Robert-Koch-Preis, der Paul Ehrlich und Ludwig Darmstätter-Preis, der Jung-Preis, der Charles S. Mott-Preis der General Motors Cancer Foundation, der William B. Coley Award for Distiguished Research in Basic Immunology des Cancer Research Institute, der Prince Mahidol-Award und der Warren Alpert-Prize der Universität Harvard sowie der Nobelpreis für Medizin.</p><p>Der öffentliche Festvortrag findet am Freitag, 25. Juli 2014, um 11.30 Uhr im Großen Hörsaal des Gebäudes NW2 (C-Block, Raum C 0290), Eingang Leobener Straße, statt.</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle erhalten Sie ein Porträtfoto des Nobelpreisträgers Professor Harald zur Hausen per Telefon: 0421 218 60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br> Fachbereich Biologie/ Chemie<br> Institut für Virologie<br> Prof. Dr. Andreas Dotzauer<br> Tel.: 0421 218 63396<br><a href="mailto:dotzauer@uni-bremen.de">dotzauer@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.virologie.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.virologie.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 18 Jul 2014 09:30:00 +0200</pubDate>
                            <title>Software verbessert Sprechen lernen nach Schlaganfall</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/software-verbessert-sprechen-lernen-nach-schlaganfall-1</link>
                            
                            <description>Informatiker, Logopädin und Kaufmann erhalten als Team EXIST-Gründerstipendium</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 260 / 17. Juli 2014 SC
</p><p>Schlaganfälle haben häufig den Verlust der Sprechfähigkeit zur Folge. Die Behandlung dieser Aphasien ist ein langwieriger Prozess – in der Regel gibt es eine ambulante Therapie bei einem Logopäden mit gerade einmal zwei Sitzungen pro Woche. Hier setzt ein Spin-off aus dem Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen mit dem Informatiker Erik Düselder, dem Kaufmann Hagen Schwiebert und der Logopädin Edyta Kaczynska an. „Mit unserem Softwaresystem mit dem Arbeitstitel ‚Einfach Sprechen‘ können Aphasiker auf einem Tablet-PC zusätzlich zur professionellen Therapie jederzeit zusätzliche Übungen absolvieren. Der Clou ist dabei eine besondere Spracherkennung, die es dem Patienten ermöglicht, seine Fähigkeiten aktiv zu verbessern“, erläutert Hagen Schwiebert. „Die Basisaufgabe ist eine Wort-zu-Bild-Übung, bei der die Patienten ein angezeigtes Bild erkennen und das dazu passende Wort aussprechen müssen.“
</p><p>Der Prototyp wurde bereits in einer Einzelfallstudie mit Erfolg getestet. Und auch wissenschaftliche Untersuchungen haben schon gezeigt, dass mit einer erhöhten Therapiefrequenz der Lernerfolg bei Aphasie-Patienten steigt. Idee und Konzept von „Einfach Sprechen“ haben die Gründungsförderer des Bundes und des Landes Bremen überzeugt. Es gab für das interdisziplinäre Team jeweils eine Förderung im EXIST-Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie im Bremer Förderprogramm für Unternehmensgründungen (BRUT).
</p><p>Das <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> unterstützt das Spin-off auf doppelte Weise. Professor Michael Lawo von der Arbeitsgruppe Künstliche Intelligenz begleitet „Einfach Sprechen“ als Mentor. Zudem stellt das <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> Infrastruktur in Form von Technik, Projekt-Abrechnung oder Sekretariat zur Verfügung. Und auch inhaltlich gibt es Anknüpfungspunkte. „Im EU-Projekt Rehab@Home entwickeln wir Serious Games für die motorische Rehabilitation nach Schlaganfällen. Dabei kooperieren unsere Wissenschaftler eng mit Praktikern aus Rehabilitationseinrichtungen in Österreich und Italien. Bei Evaluation und Vermarktung von ‚Einfach Sprechen‘ könnte uns diese Vernetzung helfen, da diese Einrichtungen natürlich neben motorischen Beeinträchtigungen auch Aphasie behandeln“, erläutert Professor Lawo. „Einfach Sprechen“ ist schon das fünfte Spin-off aus dem <abbr title="Technologie-Zentrum für Informatik und Informationstechnik">TZI</abbr> über die Förderung aus dem EXIST-Programm. 
</p><p>Zielgruppe des Softwaresystems sind neben Reha-Kliniken vor allem logopädische Praxen. „Ihnen geben wir ein Werkzeug an die Hand, mit dem sie ihr therapeutisches Angebot nachhaltig erweitern, eine Qualitätssteigerung in der Therapieleistung erreichen und sich so von der Konkurrenz abheben können“, sagt Erik Düselder. „Einfach Sprechen“ unterstütze die Arbeit der Sprachtherapeuten, die weiterhin im Zentrum einer Therapie stehen. „Wir wollen und können die Logopäden gar nicht ersetzen“, fügt Edyta Kaczynska hinzu. Vielmehr sollen die Sprachtherapeuten über das geplante, angeschlossene Webportal weitere Funktionen nutzen, wie eine zum Teil automatisierte Dokumentation, Terminplanung und Rezeptverwaltung. „Dadurch werden Praxen in die Lage versetzt, ihre Leistungen gegenüber Ärzten und Krankenkassen durch vorher nicht existierende Kennzahlen zu belegen sowie ihre internen Arbeitsprozesse zu optimieren“, erklärt Logopädin Kaczynska.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>TZI Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik<br>Knut Köstergarten<br>Tel.: +49 421/3800353<br>mobil: +49 176/28059267</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 18 Jul 2014 09:52:00 +0200</pubDate>
                            <title>„Ethik in den Wissenschaften“: Interdisziplinäre Lehrveranstaltung widmet sich gesellschaftskritischen Themen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ethik-in-den-wissenschaften-interdisziplinaere-lehrveranstaltung-widmet-sich-gesellschaftskritischen-themen-1</link>
                            
                            <description>Studierende aus vier Fachbereichen stellen ihre Ergebnisse auf Postern vor</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 259 / 17. Juli 2014 KG
</p><p>Sollten Unis für militärische Zwecke forschen dürfen? Sind Tierversuche moralisch vertretbar? Unter welchen Umständen sind Menschenversuche zulässig? Greift die Hirnforschung in unsere Persönlichkeitsrechte ein? War es richtig, dass man Annette Schavan den Doktortitel entzogen hat? Braucht die Wissenschaft Patente?
</p><p>Diese und ähnliche Fragen sowie typische Konflikte im Wissenschaftsbetrieb standen im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung „Ethik in den Wissenschaften", die Denise Müller (Institut für Umweltphysik) und Manfred Stöckler (Institut für Philosophie) im Sommersemester 2014 angeboten haben. An den Seminaren und Vorlesungen haben 107 Studierende aus den Fachbereichen Physik/Elektrotechnik, Biologie/Chemie, Geowissenschaften und Kulturwissenschaften teilgenommen. Zwei Gastredner, ein Interview, elf studentische Referentinnen und 15 Gruppen, die Poster erarbeitet haben, sind das Ergebnis des erfolgreichen Angebotes im General Studies-Bereich. „Das Thema Wissenschaftsethik scheint für viele interessant zu sein“, resümiert Professor Stöckler. Sowohl Bachelor- als auch Masterstudierende haben teilgenommen.
</p><p>Am Montag, 21. Juli 2014, von 16.15 bis 17.45 Uhr, präsentieren die Studierenden zum Abschluss des Seminars ihre Fragen und Thesen zur Wissenschaftsethik auf Postern im Studierhaus des NW 1. Damit soll das hochinteressante und brisante Thema einem größeren Kreis von Interessierten bekannt gemacht werden.
</p><h3>Hintergrund:</h3><p>Im Mai 2014 haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Nationale Akademie der Wissenschaften „Leopoldina" Empfehlungen zum Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung veröffentlicht. In dieser Denkschrift mit dem Titel „Wissenschaftsfreiheit und Wissenschaftsverantwortung" werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aufgefordert, in der universitären Lehre und bei der Schulung des wissenschaftlichen Nachwuchses einen verantwortungsvollen Umgang mit Forschungsrisiken zu vermitteln und das Bewusstsein für Fragen der Forschungsethik zu schärfen. Diese Empfehlungen haben die Veranstalter an der Universität Bremen mit ihrem Angebot umgesetzt.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik/Elektrotechnik<br>Institut für Umweltphysik<br>Denise Müller, M.A.<br>Tel.: 0421 218 62173<br>E-Mail: <a href="mailto:dmueller@iup.physik.uni-bremen.de">dmueller@iup.physik.uni-bremen.de</a></p><p>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Philosophie<br>Prof. Dr. Manfred Stöckler<br>Tel.: 0421 218 67830<br>E-Mail: <a href="mailto:stoeckl@uni-bremen.de">stoeckl@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 18 Jul 2014 14:05:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bewerbungszahlen für die Uni Bremen konstant hoch</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bewerbungszahlen-fuer-die-uni-bremen-konstant-hoch-3</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 261 / 18. Juli 2014 SC
</p><p>Mit knapp 30.000 Bewerbungen ist das Interesse an der Aufnahme eines grundständigen Studiums (Bachelor und Juristisches Staatsexamen) an der Universität Bremen nahezu genauso groß wie vor einem Jahr. Zwar ist die Anzahl der Bewerberinnen und Bewerber für ein Grundstudium mit rund 19.000 in diesem Jahr um 4.000 Personen zurückgegangen, doch die Möglichkeit der angestiegenen Mehrfachbewerbungen unterstreicht den Willen der jungen Leute, ein Studium unbedingt an der Uni Bremen zu beginnen. Dass sich weniger Abiturientinnen und Abiturienten bewerben ist vor allem auf zwei Aspekte zurückzuführen: In den vergangenen Jahren bewarben sich die „doppelten Abiturjahrgänge“ aus Niedersachsen, Bremen und NRW; ferner steigt inzwischen die Zahl von Schülerinnen und Schülern wieder, die erst nach neun Jahren Abitur machen. Besonders nachgefragt sind die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Rechtswissenschaft, Psychologie und das Grundschullehramt. Mehr Bewerbungen als vor einem Jahr verzeichnen die Informatik, Berufliche Bildung, Elektrotechnik, Digitale Medien, Physik, Public Health und Wirtschaftsinformatik. In der ersten Augusthälfte werden die Zulassungsangebote unterbreitet.
</p><p>Die Bewerbungen auf Masterstudienplätze sind größtenteils abgelaufen, die Bewerbungsfristen sind allerdings von Fach zu Fach verschieden. Hier sind bisher über 6.600 Bewerberinnen und Bewerber zu verzeichnen. Am stärksten nachgefragt sind bisher die Masterstudiengänge Klinische Psychologie, BWL, Wirtschaftspsychologie, Erziehungs- und Bildungswissenschaften und Neuroscience.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Sekretariat für Studierende<br>Beatrix Bresemann<br>Tel: 0421 218 61100<br><a href="mailto:bresemann@uni-bremen.de">bresemann@uni-bremen.de</a></p><p>oder
</p><p>Dezernat Studentische Angelegenheiten<br>Christina Vocke<br>Tel. 0421 218 61000<br>E-Mail: <a href="mailto:cvocke@uni-bremen.de">cvocke@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 18 Jul 2014 14:09:00 +0200</pubDate>
                            <title>Intelligent, interdisziplinär, international: Ein Forum in Bremen für die Forschung auf dem Weg zur vierten industriellen Revolution </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/intelligent-interdisziplinaer-international-ein-forum-in-bremen-fuer-die-forschung-auf-dem-weg-zur-vierten-industriellen-revolution-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 262 / 18. Juli 2014 SC
</p><p>Mehr als 120 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus zwölf Ländern diskutierten Anfang des Monats in Bremen die vielen Facetten intelligenter technischer Systeme. Den Anlass dazu bot die „<span lang="en">2nd International Conference on System-Integrated Intelligence</span>“ (kurz: SysInt 2014), die vom 2.-4. Juli 2014 an der Universität Bremen stattfand. Das Programm umfasste 104 Vorträge, eine Posterausstellung, Workshops und Institutsbesichtigungen.
</p><p>Der inhaltliche Bogen reichte von Methoden zur Entwicklung intelligenter Systeme bis zu der Hard- und Software, die diese Systeme überhaupt erst ermöglicht. Ansätze dieser Art erfahren aktuell besondere Aufmerksamkeit in Forschung und Industrie als sogenannte „Cyber-Physische Systeme“. Konkrete Anwendungsfelder finden sich in der Überwachung der strukturellen Integrität von Windenergieanlagen oder Flugzeugen, der Robotik, nicht zuletzt aber auch in Produktionstechnik und Logistik.
</p><h3>Auf dem Weg zur vierten industriellen Revolution</h3><p>Neben den technologischen Grundlagen der intelligenten Systeme&nbsp; bildeten die Anwendungen in Produktion und Logistik – unter dem Oberbegriff „Industrie 4.0“ –&nbsp; einen der Konferenzschwerpunkte. „Industrie 4.0“ bezeichnet eine Entwicklungslinie, die eine zunehmende Autonomie der Fertigungs- und Logistiksysteme anstrebt. Ihr liegt die Vorstellung vom Produkt, das seinen Fertigungs- und Transportprozess selbsttätig mit beeinflusst, zu Grunde. Nach dem Beginn der Industrialisierung im 18. Jahrhundert, der Einführung der Massenproduktion in der ersten und des verstärkten Computereinsatzes in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, wird der hiermit antizipierte Umbruch heute allgemein als vierter grundlegender Wandel der Warenproduktion verstanden.
</p><h3>Interdisziplinäres Team für internationalen Erfolg</h3><p>Gemeinsame Organisatoren der SysInt-Konferenzreihe sind die Forschungsstandorte der Universitäten Bremen, Hannover und Paderborn, vertreten durch den Forschungscluster LogDynamics und die Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung ISIS der Universität Bremen, den Sonderforschungsbereich SFB 653 „Gentelligente Bauteile in ihrem Lebenszyklus“ und den Spitzencluster „Intelligente Technische Systeme Ostwestfalen-Lippe“.&nbsp; Unterstützt wurden die Forschungszentren von einem internationalen Programmkommitee sowie von der Internationalen Akademie der Produktionstechnik (CIRP) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Nach dem Auftakt im Jahr 2012 in Hannover war die Veranstaltung im laufenden Jahr erstmals in Bremen zu Gast. Dabei konnte die Zahl der Teilnehmer deutlich gesteigert, ja nahezu verdoppelt werden – ein Beweis dafür, dass mit der interdisziplinären Ausrichtung der Konferenz eine Lücke geschlossen werden konnte. Die Folgeveranstaltung im Jahre 2016 wird in Paderborn stattfinden.
</p><h3>Systemintegrierte Intelligenz an der Uni Bremen</h3><p>Die Universität Bremen forscht auf diesem Themenfeld intelligenter Systeme unter zwei Hauptgesichtspunkten: Die Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung ISIS widmet sich vor allem den Grundlagentechnologien, die zukünftig materialintegrierte intelligente Systeme ermöglichen sollen. Der Forschungsverbund LogDynamics beschäftigt sich ebenfalls mit grundlegenden Technologien, entwickelt, analysiert und optimiert diese aber speziell in Hinblick auf Anwendungen in der Logistik. Durch diese breite Aufstellung werden inhaltlich drei der insgesamt sechs Wissenschaftsschwerpunkte der Universität abgedeckt: Materialwissenschaften, Information – Kommunikation – Kognition sowie Logistik.
</p><h3>Was ist die wissenschaftliche Einrichtung ISIS?</h3><p>Die Zentrale wissenschaftliche Einrichtung (ZWE) ISIS - kurz für <span lang="en">Integrated Solutions in Sensorial Structure Engineering</span> - widmet sich Grundlagentechnologien, die zukünftig materialintegrierte intelligente Systeme ermöglichen sollen. Die Einrichtung ist interdisziplinär ausgerichtet mit Schwerpunkten in den Fachbereichen Produktionstechnik, Physik/Elektrotechnik und Informatik. Zu ihren weiteren Partnern gehören die externen Institute Fraunhofer IFAM, BIAS (Bremer Institut für Angewandte Strahltechnik GmbH), IWT (Stiftung Institut für Werkstofftechnik), FIBRE (Faserinstitut Bremen e. V.) und DFKI-RIC (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, <span lang="en">Robotics Innovation Centre</span>). Sprecher der ZWE ISIS ist Prof. Dr.-Ing. Matthias Busse, Direktor des Fraunhofer IFAM und an der Universität Bremen zuständig für das Fachgebiet Endformnahe Fertigungstechnologien. Auf der Ebene der Wissenschaftsschwerpunkte der Universität Bremen verknüpft ISIS „Materialwissenschaften und ihre Technologien“ mit „Information – Kommunikation – Kognition“.
</p><h3>Was ist LogDynamics?</h3><p>Das „Bremen <span lang="en">Research Cluster for Dynamics in Logistics</span>”, kurz LogDynamics verbindet Grundlagenforschung und anwendungsnahe Forschung mit Transfer und Lehre an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Durch die Zusammenarbeit der Fachbereiche Physik/Elektrotechnik, Mathematik/Informatik, Produktionstechnik und Wirtschaftswissenschaften mit den Instituten BIBA (Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH) und ISL (Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik) sowie mit der Jacobs University Bremen wird dem Querschnittscharakter logistischer Problemstellungen Rechnung getragen. Sprecher von LogDynamics ist Prof. Dr.-Ing. Klaus-Dieter Thoben, Geschäftsführer des BIBA und an der Universität Bremen zuständig für das Fachgebiet Integrierte Produktentwicklung. LogDynamics steht für den Uni-Wissenschaftsschwerpunkt Logistik.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>ZWE Integrated Solutions in Sensorial Structure Engineering<br>Dr.-Ing. Dirk Lehmhus<br>Tel. 0421 5665 408<br>E-Mail: <a href="mailto:dirk.lehmhus@uni-bremen.de">dirk.lehmhus@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.isis.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.isis.uni-bremen.de</a></p><p>oder
</p><p>LogDynamics<br>Aleksandra Himstedt<br>Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics – LogDynamics<br>Tel. 0421 218 50106<br>E-Mail: <a href="mailto:him@biba.uni-bremen.de">him@biba.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.LogDynamics.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.LogDynamics.de</a></p><p>Fotomaterial: <a href="http://www.sysint-conference.org/impressions.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.sysint-conference.org/impressions.html</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11795</guid>
                            <pubDate>Mon, 21 Jul 2014 13:25:00 +0200</pubDate>
                            <title>Deutschlandstipendium geht in die 4. Runde</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/deutschlandstipendium-geht-in-die-4-runde-2</link>
                            
                            <description>Interessierte Studierende können sich bis 31. Juli 2014 bewerben / Dank des Engagements der privaten Förderer ist die Anzahl der Stipendiaten seit 2011 gestiegen / Weitere Förderer sind willkommen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 265 / 21. Juli 2014 MM
</p><p>Das Deutschlandstipendium der Universität Bremen geht in die 4. Runde: Bis zum 31. Juli 2014 können sich interessierte Studierende und Studienanfänger noch bewerben. Ziel des Förderprogramms vom Bund ist es, Studierende durch privates Engagement zu unterstützen. Dabei ist jedes Stipendium pro Jahr mit 3.600 Euro dotiert. Davon kommen jeweils 150 Euro im Monat von einem privaten Förderer, 150 werden vom Bund co-finanziert. Neben der finanziellen Förderung bietet die Universität Bremen eine Begleitförderung für ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten an. Dabei helfen Workshops zu <span lang="en">Soft Skills</span> bei der Orientierung in Lebens- und Berufsfragen und Angebote der Stipendiengeber verschaffen Einblicke in Arbeitswelten und Kontakte zu wertvollen Netzwerken. Die Förderkriterien an der Universität Bremen sind vielfältig: Begabung und gute Noten sind nur ein Aspekt. Berücksichtigt werden auch gesellschaftliches und soziales Engagement, Eigeninitiative und besondere persönliche Umstände der Bewerberinnen und Bewerber. 
</p><h3>Anzahl der Stipendiaten um 40 Prozent gestiegen</h3><p>Erfreulich ist, dass das Deutschlandstipendium an der Universität Bremen offenbar immer beliebter wird: Dank des großen Engagements ihrer Freunde und Förderer hat die Universität 2013 insgesamt 154 Stipendien vergeben. Damit ist die Anzahl der Stipendiaten im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent gestiegen. Diese Zahl ist knapp vier Mal so hoch wie zum Programmstart im Jahr 2011. Rund 80 Prozent der Stipendiatinnen und Stipendiaten der Universität Bremen engagieren sich ehrenamtlich neben dem Studium, über 50 Prozent kommen aus einem Nichtakademikerhaushalt und etwa 20 Prozent haben einen Migrationshintergrund.
</p><h3>Bremen mit Saarland bundesweit an der Spitze</h3><p>Auch im bundesweiten Vergleich steht Bremen mit insgesamt 365 Deutschlandstipendien gut dar: Das Bundesland hat laut eines Länderchecks des Stifterverbandes mit dem Saarland die meisten Deutschlandstipendien vergeben – und zwar relativ zu den jeweiligen Studierendenzahlen. Laut der Studie hängt der Erfolg von der Bereitschaft und den Ideen der Hochschulen ab, das Förderinstrument kreativ zu gestalten. Hier ist die Uni Bremen offenbar auf einem guten Weg. Weitere Förderer sind herzlich willkommen. Kontakt: Uni Bremen, Transfer und Externe Partner; Alexa Meyer-Hamme; Telefon: +49 421 218-60336; E-Mail: <a href="mailto:alexa.meyer-hamme@vw.uni-bremen.de">alexa.meyer-hamme@vw.uni-bremen.de</a>&nbsp; .
</p><p>Weitere Informationen zum Deutschlandstipendium an der Uni Bremen unter: <a href="http://www.uni-bremen.de/deutschlandstipendium" target="_blank">www.uni-bremen.de/deutschlandstipendium</a></p><p>Den Ländercheck des Stifterverbandes finden Sie <a href="http://www.laendercheck-wissenschaft.de/deutschlandstipendium/index.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">hier</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Transfer und Externe Partner<br>Alexa Meyer-Hamme<br>Telefon: +49 421 218-60336<br>E-Mail: <a href="mailto:alexa.meyer-hamme@vw.uni-bremen.de">alexa.meyer-hamme@vw.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/universitaet/foerderer-partner" target="_blank">www.uni-bremen.de/universitaet/foerderer-partner</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11796</guid>
                            <pubDate>Tue, 22 Jul 2014 11:12:00 +0200</pubDate>
                            <title>Indische Schülerinnen und Schüler experimentieren im Zentrum für Humangenetik an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/indische-schuelerinnen-und-schueler-experimentieren-im-zentrum-fuer-humangenetik-an-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            <description>Medienvertreter sind am 24. Juli herzlich willkommen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 266 / 22. Juli 2014 SC
</p><p>Gegenwärtig sind indische Schülerinnen und Schüler aus Mumbai am Schulzentrum Rübekamp in Bremen-Walle. Gemeinsam mit den Bremer Schülern setzen sie sich für ein Impfprojekt ein. Sie sammeln Spenden, damit Kinder in den Slums von Mumbai Standardimpfungen erhalten können. Der Besuch der indischen Jugendlichen in Bremen wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet, in dem es um gesundheitliche Fragen geht. Am Donnerstag, den 24. Juli 2014 kommen die Schülerinnen und Schüler mit ihren deutschen Partnern einen ganzen Tag in das Zentrum für Humangenetik (ZHG) an der Universität Bremen. Im Labor werden sie einen Virusnachweis an Tumor-DNA durchführen und dabei konkret lernen, dass auch dagegen geimpft werden kann.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>Falls Sie Interesse an einer Berichterstattung über die Laborarbeiten im <abbr title="Zentrum für Humangenetik">ZHG</abbr> (Leobener Straße) haben, können Sie in der Zeit zwischen 10 – 15 Uhr den jungen Leuten über die Schulter schauen. Neben den Schülern stehen <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Volkhard Rippe vom <abbr title="Zentrum für Humangenetik">ZHG</abbr> und Joachim Stier von der Schule am Rübekamp als Gesprächspartner zur Verfügung. 
</p><p>Zur besseren Planung wird um Anmeldung in der Uni-Pressestelle (Bianca Lühring, Tel. 0421 218 60150 oder E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a> ) gebeten.
</p><p>Bereits in der vergangenen Woche hatte Professor Andreas Dotzauer, Virologe von der Universität Bremen, für die indischen Schüler einen Vortrag zum Thema „Impfen und Infektionen“ gehalten. Ein weiterer Höhepunkt steht den Gästen aus Indien am Freitag bevor. Dann haben sie nämlich Gelegenheit, mit Professor Harald zur Hausen einen Nobelpreisträger aus nächster Nähe zu erleben. Der renommierte Mediziner, der 2008 den Nobelpreis für seine Forschungsarbeiten zur Entstehung von Gebärmutterhalskrebs bekam, hält dann in der Uni Bremen einen Vortrag über „Mechanismen der virusbedingten Krebsentstehung“ – in Anwesenheit der indischen Schülerinnen und Schüler.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11797</guid>
                            <pubDate>Tue, 22 Jul 2014 11:46:00 +0200</pubDate>
                            <title>Den Roboter als Torjäger programmieren</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/den-roboter-als-torjaeger-programmieren-1</link>
                            
                            <description>TZI der Uni Bremen bietet drei Robotik- und Spiele-Workshops für Schülerinnen und Schülern in den Sommerferien</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 267 / 22. Juli 2014 SC
</p><p>Wie sich einem Roboter beibringen lässt, Tore zu schießen oder einen Container zu beladen: Um solche und viele weitere spannende Aufgaben geht es in drei Robotik- und Spiele-Workshops in den kommenden Sommerferien. Das go4ITcampus-Projekt des Technologie-Zentrums Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen bietet Schülerinnen und Schülern ab Klasse 8 aufwärts die Chance, sich dem Programmieren auf spielerische Weise zu nähern. „Wir kombinieren in unseren Workshops Spaß mit Lernen. Die Kurse sind kostenlos und jeweils auf verschiedene Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler zugeschnitten“, erläutert Projektleiterin Sabine Veit. 
</p><h3>Roboterworkshop für Einsteiger</h3><p>In diesem Workshop vom 11. bis 15. August 2014 geht es um die Programmiersprache Java und wie sich damit ein Mindstorms-Roboter von Lego steuern lässt. Vorkenntnisse sind keine erforderlich.
</p><h3>Programmier‘ dein eigenes Spiel </h3><p>In diesem Workshop vom 25. bis 29. August lernen Schülerinnen und Schüler, wie sich mit Java und der <span lang="en">Open Source</span>-Entwicklungsumgebung „Greenfoot“ eigene Spiele konzipieren und programmieren lassen. Wer teilnehmen will, sollte erste Java-Kenntnisse besitzen und wissen, worum es bei Schleifen, ArrayList, Objekten oder Vererbung geht. 
</p><h3>Robo-Parcours für Fortgeschrittene</h3><p>In diesem Workshop vom 1. bis 5. September konstruieren und programmieren Schüler und Schülerinnen einen Lego <span lang="en">Mindstorms</span>-Roboter so, dass er in einem vorgegebenen Parcours selbstständig Aufgaben ausführen kann. Wer teilnehmen will, sollte erste Java-Kenntnisse besitzen und wissen, worum es bei Schleifen, ArrayList, Objekten oder Vererbung geht. Mitmachen kann auch, wer bereits einen Roboterworkshop für Einsteiger absolviert hat.
</p><p>Alle Workshops finden von 9.30 bis 15.30 Uhr im TAB-Gebäude, Am Fallturm 1, statt. Anmeldungen sind bis zum 1. August unter Telefon 0421/218-64005 oder per Mail <a href="mailto:veit@tzi.de">veit@tzi.de</a>&nbsp; möglich. Weitere Informationen und Videos finden sich unter: <a href="http://www.go4it.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.go4it.uni-bremen.de</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>TZI Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen<br>Sabine Veit<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 64005<br>E-Mail: <a href="mailto:veit@tzi.de">veit@tzi.de</a><br><a href="http://www.go4it.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.go4it.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11798</guid>
                            <pubDate>Tue, 22 Jul 2014 15:39:00 +0200</pubDate>
                            <title>25 Jahre „Jahrbuch Afrikanische Entwicklungsperspektiven“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/25-jahre-jahrbuch-afrikanische-entwicklungsperspektiven-1</link>
                            
                            <description>Ein Projekt der Forschungsgruppe Afrikanische Entwicklungsperspektiven Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 269 / 22. Juli 2014 SC
</p><p>Die Forschungsgruppe Afrikanische Entwicklungsperspektiven Bremen feiert ein Jubiläum. Seit 25 Jahren wird das „Jahrbuch Afrikanische Entwicklungsperspektiven“ als englischsprachige Publikation (<span lang="en">„African Development Perspectives Yearbook“</span>) herausgegeben. In diesen 25 Jahren ist das Jahrbuch zu einer international anerkannten Quelle für Information und Analyse zu Afrikas Entwicklungsperspektiven geworden. Beiträge in den Jahrbüchern finden immer wieder die Aufmerksamkeit von Experten in internationalen Organisationen wie auch in nationalen Entwicklungsinstitutionen und führen zu Beratungs- und Forschungsaufträgen für Mitglieder der Forschungsgruppe. 
</p><p>Im Jubiläumsjahr 2014 sind sogar zwei Bände des Jahrbuchs erschienen. Beide Bände haben das Thema „Makroökonomische Politikgestaltung in Afrika“. Ein Band geht auf die allgemeinen Grundlagen der makroökonomischen Politikgestaltung in Afrika und auf die makroökonomische Politikgestaltung in den Ländern des „Arabischen Frühlings“ in Nordafrika ein. Im zweiten Band werden vergleichende Länderstudien für einige Sub-Sahara-Länder Afrikas präsentiert. Im Rahmen dieser beiden Bände wird ein neuer makroökonomischer Strategieansatz für Afrika entwickelt, der auf fünf Säulen beruht. 
</p><h3>Neue makroökonomische Strategien für Afrika</h3><p>Die neue makroökonomische Strategie für Afrika, die von den Experten in ihren Beiträgen vorgeschlagen wird, fordert erstens eine stärkere Nutzung der Spielräume von Geld-, Wechselkurs- und Fiskalpolitik für die Beschäftigungsschaffung. Zweitens soll die makroökonomische Politik die Bedingungen für inklusives und nachhaltiges Wachstum verbessern. Drittens gilt es, die länderspezifischen Faktoren der Verwundbarkeit bei Störungen im Wirtschaftskreislauf zu erkennen und bei der Stärkung der Abwehrkräfte durch makroökonomische Politikreformen und Strukturreformen zu berücksichtigen. Viertens sind der Grad der ökonomischen Globalisierung und der Stand der ökonomischen Governance von Bedeutung für die Wahl der makroökonomischen Instrumente. Fünftens sind die zentralen makroökonomischen Institutionen stärker als bisher zu vernetzen. In den Länderstudien zeigt sich, dass auf der Grundlage dieser Strategieelemente soziales und nachhaltiges Wachstum in Afrika gefördert werden kann.
</p><p>Der erste Band des Jahrbuchs, der 1989 erschienen ist, hatte das Thema „Menschliche Dimensionen der Anpassung“ <span lang="en">(„Human Dimensions of Adjustment“)</span>. Das Thema ist bis heute relevant, da es immer wieder darum geht, wie ökonomische Stabilisierungspolitiken sozial verträglich abgefedert werden können. Seit dem ersten Band sind Struktur und Philosophie der Jahrbuchausgaben behutsam weiterentwickelt worden. Die Grundideen, die das Projekt tragen, sind aber beibehalten worden. Dies betrifft die Themenwahl, die Struktur der Ausgaben des Jahrbuchs und die Präsentation der Inhalte, aber auch die Relevanz der Bände. Die Bände sollen zu Politikreformen anregen; alle Beiträge gehen daher auf den Handlungsbedarf in der Politik der afrikanischen Länder ein.
</p><h3>Zentrale Themen afrikanischer Entwicklung</h3><p>In diesen 25 Jahren wurden zentrale Themen afrikanischer Entwicklung fokussiert: Industrialisierung und Agrarentwicklung; Energiepolitik und nachhaltiges Wirtschaften; globale Integration und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit; Verbesserung der Regierungsführung und ökonomische Stärkung sozial schwacher Schichten der Bevölkerung; neue Wachstums- und Armutsbekämpfungsstrategien; Überwindung der Rohstoffexportabhängigkeit durch Strukturwandel; Förderung des Privatsektors und Entwicklung afrikanischen Unternehmertums; Auswirkungen der globalen Finanzkrise auf Afrika, <abbr title="et cetera" lang="la">etc.</abbr> Derzeit wird intensiv am Band für 2015 gearbeitet. Es geht um eine Bewertung der Fortschritte Afrikas bei der regionalen und globalen Wirtschaftsintegration, wobei die erfolgreichen exportorientierten afrikanischen Unternehmen besonderes Interesse finden. Auch für die Jahre 2016 und 2017 gibt es schon Pläne.
</p><p>Die Mitglieder der „Forschungsgruppe Afrikanische Entwicklungsperspektiven Bremen“ sind als Professoren an Universitäten und Hochschulen, als Mitarbeiter von internationalen Organisationen und internationalen Beratungsunternehmen und als Mitarbeiter von nationalen Regierungen, Institutionen der Entwicklungszusammenarbeit und Nichtregierungsorganisationen tätig. Stipendiaten aus afrikanischen Ländern kommen gerne nach Bremen, um im Rahmen von Projekten der Forschungsgruppe mitzuarbeiten. Professor Karl Wohlmuth ist seit 1989 der Wissenschaftliche Koordinator der Forschungsgruppe; Professor Tobias Knedlik, Universität Fulda, ist geschäftsführender Herausgeber des Jahrbuchs und Professor Achim Gutowski, Universitätscampus Hamburg, ist der für Buchbesprechungen zuständige Herausgeber.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br>Fachbereich Wirtschaftswissenschaft<br>Forschungsgruppe Afrikanische Entwicklungsperspektiven Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Karl Wohlmuth<br>E-Mail: <a href="mailto:wohlmuth@uni-bremen.de">wohlmuth@uni-bremen.de</a><br><br>Informationen über die bisherigen Bände des Jahrbuchs (1989 – 2014):<br><a href="http://www.iwim.uni-bremen.de/africa/africanyearbook.htm" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.iwim.uni-bremen.de/africa/africanyearbook.htm</a><br>und <a href="http://www.iwim.uni-bremen.de/africa/orders.htm#Contact" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.iwim.uni-bremen.de/africa/orders.htm</a> #Contact<br>Informationen zur internationalen Positionierung des Jahrbuchs: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/African_Development_Perspectives_Yearbook" target="_blank" rel="noreferrer">http://en.wikipedia.org/wiki/African_Development_Perspectives_Yearbook</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11799</guid>
                            <pubDate>Wed, 23 Jul 2014 12:58:00 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen enthüllt rekonstruiertes Wandbild „Terror und Widerstand in Chile“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-enthuellt-rekonstruiertes-wandbild-terror-und-widerstand-in-chile-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 268 / 23. Juli 2014 KUB
</p><p>Am Gebäude GW1 (Block A) der Universität Bremen ist jetzt mit einer Feierstunde ein rekonstruiertes Wandbild enthüllt worden, das an die Situation politisch verfolgter Menschen in der Zeit nach dem Militärputsch in Chile im September 1973 erinnert. Das Wandbild war in seiner ursprünglichen Form im Juni 1976 am Boulevard der Universität entstanden. Nach Renovierungsarbeiten wird es nun seit Jahren in der Nähe des Schwimmbades gelagert, wo es derzeit verwittert. Mit Mitteln der Stiftung Wohnliche Stadt gelang nun die Rekonstruktion dieses Wandbildes mit dem Titel „Terror und Widerstand in Chile“, die der Bremer Maler Jub Mönster vorgenommen hat.
</p><p>Das Wandbild – der spanische Ausdruck dafür lautet „<span lang="es">Mural</span>“ – spielt sowohl in der Geschichte der Universität als auch der Geschichte Bremens eine nicht unbedeutende Rolle. Denn nach dem chilenischen Militärputsch gegen die Regierung Allende mussten viele Menschen des Landes ins europäische Exil fliehen. Auch in Bremen war die Solidarität mit den Verfolgten des Pinochet-Regimes groß. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhielten Arbeitsverträge an der Universität. Im Juni 1976 malte die chilenische Künstlergruppe „<span lang="es">Brigada Luis Corvalán</span>” als erstes Kunstwerk an der noch jungen Uni das nun rekonstruierte Wandbild.
</p><p>Das <span lang="es">Mural</span> entstand während der Chile-Solidaritätswoche, die vom 14. bis 19. Juni 1976 an der Bremer Universität stattfand. Die Exil-Chileninnen und -Chilenen der „<span lang="es">Brigada Luis Corvalán</span>“ stellten zu dieser Zeit in unterschiedlichen europäischen Ländern den antifaschistischen Widerstand in Chile auf Wänden dar und riefen ihn dadurch ins Bewusstsein der Betrachter.
</p><p>Mit der Rekonstruktion des geschichtsträchtigen Bildes erinnert die Universität Bremen sowohl an das Werk der fünf chilenischen Künstlerinnen und Künstler als auch an die damalige Solidarität mit dem chilenischen Volk. Ergänzend ist im Auftrag des Universitätsarchivs zudem eine kleine Ausstellung mit Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichte des <span lang="es">Mural</span> erarbeitet worden. Sie ist im Foyer des Gebäudes GW1, Block A zu sehen.
</p><p>Einen Videoclip der Uni-Pressestelle zur Enthüllung des Wandbildes finden Sie unter <a href="http://youtu.be/guRsdT_ruP8" target="_blank" rel="noreferrer">youtu.be/guRsdT_ruP8</a></p><p>Detaillierte Informationen zur Geschichte und Entstehung des <span lang="es">Mural</span> finden Sie hier:
</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/single_sites/zentralarchiv/bilder/Histoerchen/kunst_uni_hb.pdf" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/single_sites/zentralarchiv/bilder/Histoerchen/kunst_uni_hb.pdf</a></p><p><a href="http://www.zentralarchiv.uni-bremen.de/kunstweb/chile.htm" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.zentralarchiv.uni-bremen.de/kunstweb/chile.htm</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Ein Foto von der Einweihung des <span lang="es">Murals</span> können Sie in der Uni-Pressestelle, <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a> , anfordern.
</p><p>Weitere Informationen bei:
</p><p>Sigrid Dauks<br>Universitätsarchiv Bremen<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421/218-60390 <br>Email <a href="mailto:dauks@uni-bremen.de">dauks@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.uni-bremen.de/archiv" target="_blank">www.uni-bremen.de/archiv</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11800</guid>
                            <pubDate>Wed, 23 Jul 2014 14:48:00 +0200</pubDate>
                            <title>Gesucht: 100 Bremer Orte, an denen etwas los ist</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/gesucht-100-bremer-orte-an-denen-etwas-los-ist-1</link>
                            
                            <description>Projekt im Masterstudiengang „Medienkultur“ der Uni Bremen untersucht Veränderungen des städtischen Gemeinschaftslebens und bittet Bremerinnen und Bremer um Hinweise</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 270 / 23. Juli 2014 MM
</p><p>Tatortkneipe? Internetcafé? Illegaler Party-Ort? Senioren-Café? Oder ein Ort für klassische Musik-Events? Für ein studentisches Forschungsprojekt zur Veränderung des Gemeinschaftserlebens in der Stadt suchen Studierende und ihr Dozent Professor Andreas Hepp vom Masterstudiengang „Medienkultur“ der Universität Bremen 100 Orte in Bremen, an denen etwas los ist.
</p><p>Wenn es um das Erleben von Gemeinschaft in der Stadt geht, spielen Medien wie Fernsehen, Radio, Zeitung, aber auch Handy, Internet und soziale Netzwerke schon lange eine Rolle: Man geht zusammen auf Konzerte oder schaut sich gemeinsam Filme im Kino an. Heutzutage werden aber auch die Nachbarschaftsfeste mit Hilfe von Medien wie Facebook und Twitter organisiert. Neue Formen des städtischen Gemeinschaftslebens entstehen. Ein Beispiel ist das <span lang="en">„urban gardening“</span>, bei dem gemeinsam in Städten an allen möglichen und unmöglichen Orten gepflanzt und geerntet wird. Vieles spricht dafür, dass sich in den letzten Jahren einiges am Gemeinschaftsleben in der Stadt geändert hat und dass dies auch mit der Veränderung der Medien zu tun hat. Diese Veränderungen will Professor Andreas Hepp mit seinen Masterstudierenden des Studiengangs „Medienkultur“ beschreiben.
</p><h3>Forschungsteam sammelt Hinweise bis 31. August</h3><p>„Es geht um Orte, an denen wir etwas gemeinsam erleben, wobei wir uns vor allem für Orte interessieren, die etwas mit Medien zu tun haben“, sagt Professor Hepp. Dabei sind nicht nur „Medien-Orte“ wie das <span lang="en">Public Viewing</span> oder Kino gemeint. „Auch Stadtteilveranstaltungen und andere Events werden mit Hilfe von Medien organisiert. Selbst gemeinsame Proteste in der Stadt sind ohne Medien nicht mehr denkbar“, so der Wissenschaftler. Ziel ist es, möglichst unterschiedliche Orte zu sammeln – offizielle und alternative, kommerzielle und nicht-kommerzielle. Das Forschungsteam hofft auf viele Vorschläge von Bremerinnen und Bremern. Diese können per Mail bis zum 31. August 2014 an die E-Mail-Adresse <a href="mailto:orte@uni-bremen.de">orte@uni-bremen.de</a>&nbsp; geschickt oder unter der Telefonnummer 0421 218-67601 mitgeteilt werden. Eine Auswahl der Orte werden die Studierenden dann mit einer Kurzbeschreibung in einer allgemein zugänglichen Internet-Karte erfassen, die im März 2015 allgemein im Internet zugänglich sein soll. 
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI)<br>Prof. Dr. Andreas Hepp<br>Linzer Straße 4<br>D-28359 Bremen<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-67620<br>E-Mail: <a href="mailto:andreas.hepp@uni-bremen.de">andreas.hepp@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 25 Jul 2014 11:11:00 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen vergibt das 70. Zertifikat für eine erfolgreiche Weiterbildung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-vergibt-das-70-zertifikat-fuer-eine-erfolgreiche-weiterbildung-2</link>
                            
                            <description>Berufsrückkehrerinnen und Arbeitsuchende nutzen an der Akademie für Weiterbildung universitäre Angebote in den Bereichen Umwelt und Energie, Digitale Medien sowie IT und Logistik</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 271 / 25. Juli 2014 KG
</p><p>Seit 2011 führt die Universität Bremen erfolgreich Weiterbildungen für Berufsrückkehrerinnen und Arbeitssuchende durch. So konnte jetzt das bereits das 70. Zertifikat überreicht werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben überwiegend einen Hochschulabschluss in technischen oder naturwissenschaftlichen Fächern oder eine vergleichbare Ausbildung. Mit den 12- bis 15-monatigen Weiterbildungen, die von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter gefördert werden und ein dreimonatiges Praktikum beinhalten, bringen sie ihr Wissen auf den aktuellen Stand von Technik und Forschung und erproben sich in realen Projektarbeiten. Die Angebote sind in zukunftsträchtigen Branchen wie Umwelt und Energie, Digitale Medien sowie <abbr title="Informationstechnologie">IT</abbr> und Logistik angesiedelt. Und der Erfolg kann sich sehen lassen: Fast 75 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer finden im Anschluss an die Weiterbildung einen neuen Job.
</p><h3>Arbeitsvertrag nach erfolgreichem Abschluss</h3><p>Eine von ihnen ist Sabine Müller. 2013 war sie gerade mit ihrer Familie von München nach Bremerhaven gezogen. Die Zeugnisse für den Nachweis der Teilnahmevoraussetzungen musste sie sogar noch aus den Umzugskartons heraussuchen. Trotzdem hat sie die Entscheidung für die Weiterbildung „FIT in <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>: Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit“ nicht bereut. „Ich wusste, worauf ich mich mit einer umfangreichen Fortbildung einlasse“, sagt die Mutter von vier Kindern. „Da ist Familien-Zeit-Management gefordert, aber wichtig war für mich ebenso wie für meine Familie, dass mir mit der Weiterbildung an der Uni Bremen die Chance auf eine interessante und zukunftsweisende Ausbildung gegeben wird.“ 15 Monate später hat Sabine Müller ihr Ziel erreicht: Sie hält nicht nur ihr Zertifikat mit der Note „sehr gut“ in der Hand, sondern auch einen Arbeitsvertrag der Firma bremenports. Dort hat sie bereits im Rahmen ihres Praktikums den Energiebericht 2013 für die bremischen Häfen erarbeitet, der als Grundlage für die erneute Zertifizierung des Nachhaltigkeitsmanagements dient. Nun hat sie ein Büro mit einem tollen Ausblick auf die Wesermündung und ist eine derjenigen, die die <span lang="en">greenports</span>-Initiative von bremenports begleiten und so die Vereinbarkeit von Ökonomie und Ökologie in den bremischen Häfen voranbringen.
</p><h3>Fachbereiche der Universität beteiligt</h3><p>Die nachhaltige Verankerung der Angebote an der Universität Bremen ist das erklärte Ziel der Programmverantwortlichen der Akademie für Weiterbildung, die für die Durchführung zuständig sind. So wurden die Weiterbildenden Studien im Projekt FIT in <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>, das ursprünglich im Chancengleichheitsprogramm des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert wurde, inzwischen verstetigt. Und mit den bislang erreichten 70 Zertifikaten ist noch lange nicht Schluss: Zwei weitere Durchgänge laufen zurzeit, und 2015 werden insgesamt vier Weiterbildungsmaßnahmen für Berufsrückkehrerinnen und Arbeitsuchende starten. Die inhaltliche Verantwortung tragen die beteiligten Fachbereiche der Universität. Weitere Projektpartner kommen von universitären Instituten, den Hochschulen aus Bremen und Bremerhaven und aus der Wirtschaft. Für die Hochschullehrer ist die Lehre in der Weiterbildung immer wieder eine Abwechslung, denn die erwachsenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bringen nicht nur viel Engagement und Ehrgeiz ein, sondern auch Berufspraxis und Lebenserfahrung.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Akademie für Weiterbildung<br>Astrid Rehbein<br>Tel.: 0421 / 218 61 609<br>E-Mail: <a href="mailto:rehbein@uni-bremen.de">rehbein@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/weiterbildung" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/weiterbildung</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/fit-in-mint" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/fit-in-mint</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 28 Jul 2014 10:38:00 +0200</pubDate>
                            <title>RoboCup 2014: B-Human wird WM-Dritter und erhält Auszeichnung für den „Wertvollsten Spieler“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/robocup-2014-b-human-wird-wm-dritter-und-erhaelt-auszeichnung-fuer-den-wertvollsten-spieler-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 272 / 28. Juli 2014 MM
</p><p>Das erfolgsverwöhnte Bremer Team B-Human, vierfacher Weltmeister im Roboterfußball, musste sich beim <span lang="en">RoboCup</span> 2014 im brasilianischen João Pessoa der starken Konkurrenz aus Australien geschlagen geben: Das Team wurde WM-Dritter, nachdem die Kicker des gemeinsamen Projekts von Universität Bremen und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) im Halbfinale am späteren Weltmeister rUNSWift gescheitert waren. Daneben konnte B-Human in Sonderwettbewerben punkten und erhielt unter anderem die Auszeichnung „Wertvollster Spieler“. 
</p><h3>Kein Grund zur Enttäuschung</h3><p>Nach souveräner Vorrunde und Viertelfinale stand noch die Null: Bei 25 geschossenen Toren hatte der Bremer Torhüter keinen einzigen Gegentreffer kassiert. Doch die gut aufgelegte Konkurrenz aus Australien setzte der Serie mit dem 0:5 im Halbfinale ein Ende. Das Spiel um Platz 3 gewannen die Bremer dann erneut souverän mit 7:0 gegen das Team UChile und schraubten so ihre Turnierbilanz der geschossenen Tore auf 37 hoch. Für Professor Rolf Drechsler, Leiter des DFKI-Forschungsbereichs <span lang="en">Cyber-Physical Systems</span> und Informatik-Professor an der Universität Bremen, ist die Bilanz denn auch kein Grund für große Enttäuschung: „Das sollte man sportlich sehen: Ein Titel kann auch einmal verloren gehen. Wir sehen das aber auch sehr optimistisch, dass das Team um Thomas Röfer wertvolle Erfahrungen im Turnier hat sammeln können und im nächsten Jahr die Chance nutzen wird, um erneut anzugreifen.“ Bereits jetzt ist klar, dass sich B-Human für die WM 2015 in China qualifiziert hat. 
</p><p>Das verlorene Halbfinale war in der Tat erst das zweite von 85 Spielen in der gesamten <span lang="en">RoboCup</span>-Geschichte von B-Human, das verlorenging. Einen ersten Erklärungsansatz lieferte Teamchef <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Röfer direkt nach dem Turnier: „Nachdem B-Human die Standard Platform League die letzten Jahre mit seinem programmierten Laufen so stark dominiert hat, dass mehr als die Hälfte der teilnehmenden Teams diesen Code einsetzten, hat rUNSWift ein eigenes Laufen entwickelt, das in diesem Jahr einen Reifegrad erreicht hat, der die australischen Roboter schneller laufen und drehen ließ.“ Zudem sei die australische Raumaufteilung besser gewesen, konstatierte Röfer und schickte damit seine Glückwünsche an den neuen Weltmeister.
</p><h3>B-Human war bei Zusatzwettbewerben erfolgreich</h3><p>Die Bremer treten seit 2009 in der <span lang="en">RoboCup</span> Standard Platform League an. In diesem Wettbewerb spielen baugleiche Roboter gegeneinander, der Fokus des Wettbewerbs liegt auf der intelligenten Software-Entwicklung. Fünf Kicker stellen ein Team und agieren nach Anpfiff ausschließlich autonom und ohne Steuerung von außen. Daneben gibt es Zusatzwettbewerbe, die die Forscher aus aller Welt vor Herausforderungen stellen. Dazu gehörten in diesem Jahr das Auswahlmannschaftsturnier und der technische Wettbewerb. In beiden konnte „B-Human“ Erfolge feiern.
</p><p>So ging der Titel „Wertvollster Spieler“ beim Turnier der Auswahlmannschaft an das Team der Bremer. In diesem Wettbewerb spielen Roboter unterschiedlicher Mannschaften in einer. Die Herausforderung: Alle Kicker sind unterschiedlich programmiert und müssen Informationen über ein vorab vereinbartes Protokoll per WLAN austauschen. „Da die Teams unterschiedlich stark sind, darf ein Roboter dabei nicht allen Informationen trauen, die ihm seine Mitspieler zuschicken, sondern muss selbst herausfinden, welche Mitspieler verlässliche Daten schicken und welche nicht“, erklärt Teamleiter <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Thomas Röfer. Der Roboter von B-Human bewältigte dies in seinen sechs Spielen am besten. 
</p><p>Bei den sogenannten „<span lang="en">Technical Challenges</span>“ werden die Teilnehmer vor besonders knifflige Aufgaben gestellt, die die Zukunft des Roboterfußballs bestimmen könnten. In diesem Jahr ging es dabei um das Erkennen von akustischen Signalen wie zum Beispiel der Trillerpfeife eines Schiedsrichters, das Fußballspielen ohne manuelles Einstellen der Software auf die vorhandene Umgebung vor dem Spiel und einen freien Wettbewerb (<span lang="en">„Open Challenge“</span>). B-Human konnte zwei der drei Aufgaben für sich entscheiden und damit den Gesamtsieg verbuchen.
</p><h3>Über den <span lang="en">RoboCup</span></h3><p>Hinter dem Wettbewerb steht eine internationale Initiative zur Förderung der Forschung in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Robotik. Gemeinsames wissenschaftliches Ziel ist, bis zum Jahre 2050 ein Team von autonomen, humanoiden Robotern zu entwickeln, das in der Lage ist, den zu diesem Zeitpunkt amtierenden menschlichen Fußballweltmeister zu schlagen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden in verschiedenen Ligen unterschiedliche Forschungsschwerpunkte gesetzt und die Anforderungen an die Teams kontinuierlich erhöht. 
</p><h3>Über B-Human</h3><p>B-Human ist ein Projekt des Fachbereichs Mathematik und Informatik der Universität Bremen und des Forschungsbereichs „<span lang="en">Cyber-Physical Systems</span>“ des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI). Der Forschungsbereich wird von Professor <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Rolf Drechsler geleitet. Das „B-Human“-Team besteht aus Studierenden und Forschern des <abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz">DFKI</abbr> und der Universität Bremen.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>unter <a href="ftp://ftp.dfki.de/OUTGOING/Robocup2014" target="_blank" rel="noreferrer">ftp://ftp.dfki.de/OUTGOING/Robocup2014</a>&nbsp; stehen Bilder des RoboCups 2014 zum Download bereit. Diese können Sie mit Nennung der Quelle „Universität Bremen/DFKI GmbH“ gerne verwenden.
</p><p>Mögliche Bildunterschriften: <br>Der Torhüter von B-Human pariert den Schuss vom späteren Weltmeister aus Australien.<br><span lang="en">RoboCup</span> 2014 in Brasilien: B-Human im Spiel gegen den späteren Weltmeister rUNSWift aus Australien.
</p><p>Offizielle Webseite des RoboCup 2014: <a href="http://www.robocup2014.org" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.robocup2014.org</a><br>Ergebnistabelle: <a href="http://www.tzi.de/spl/bin/view/Website/Results2014" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.tzi.de/spl/bin/view/Website/Results2014</a><br>Webseite Team B-Human: <a href="http://www.b-human.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.b-human.de</a><br>B-Human bei Twitter: <a href="https://twitter.com/#!/pennybhuman" target="_blank" rel="noreferrer">twitter.com</a><br>B-Human bei Facebook: <a href="https://www.facebook.com/teambhuman" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.facebook.com/teambhuman</a><br>&nbsp;<br>Weitere Informationen:
</p><p><abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz">DFKI</abbr>-Kontakt:<br>Dr. Thomas Röfer<br><abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz" lang="de">DFKI</abbr> Bremen, Forschungsbereich <span lang="en">Cyber-Physical Systems</span>Tel.: +49 (0)421 218-64200<br>E-Mail: <a href="mailto:Thomas.Roefer@dfki.de">Thomas.Roefer@dfki.de</a><br>E-Mail: Team B-Human: <a href="mailto:grp-bhuman@informatik.uni-bremen.de">grp-bhuman@informatik.uni-bremen.de</a><br>Internet: <a href="http://www.dfki.de/cps" target="_blank" rel="noreferrer">www.dfki.de/cps</a><br><br>Pressekontakt <abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz">DFKI</abbr> Bremen:<br>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br>Unternehmenskommunikation Bremen<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 178 45 4180<br>E-Mail: <a href="mailto:uk-hb@dfki.de">uk-hb@dfki.de</a><br>Internet: <a href="http://www.dfki.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dfki.de</a></p><p>Kontakt Universität Bremen:<br>Pressestelle Universität Bremen<br>Telefon: +49 (0)421-218 60 150<br>E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a><br>Internet: <a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">http://www.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 29 Jul 2014 10:49:00 +0200</pubDate>
                            <title>Uni-Sommerkurse im August</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-sommerkurse-im-august-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 273 / 29. Juli 2014 KG
</p><p>Vom <strong>Montag, 11. August, bis Freitag, 22. August 2014</strong>, veranstaltet die Universität Bremen die 6. internationale Ingenieurinnen-Sommeruni. Eingeladen sind Studentinnen aller Hochschularten und aller Fächer sowie an Weiterbildung interessierte Frauen. Das Programm umfasst 50 Kurse in deutscher und englischer Sprache mit Fachinhalten der Ingenieurwissenschaften, die von den Grundlagen bis zu Spezialthemen reichen. Angeboten werden Lehrveranstaltungen zu Stoff- und Energieströmen, zur Robotik und technischen Netzen, Werkstoffen und Qualitätsmanagement, Elektronik in Lebenswelten, Projektmanagement, akademischem Englisch, Stimmbildung und interkulturellen Kompetenzen. Workshops zu Beruf und Karriere und ein Job-Forum runden das Programm ab. Die Anmeldegebühr beträgt einmalig 35 Euro für Studentinnen und Nicht-Erwerbstätige für einen Aufenthaltszeitraum von zwei Wochen. Für erwerbstätige Frauen beträgt der Teilnahmebeitrag 35 Euro pro Tag. Während der gesamten Zeit steht eine kostenlose Kinderbetreuung zur Verfügung. Kontakt: Liv-Malin Hentschel; Tel.: 0421 218-64469; E-Mail: <a href="mailto:L.hentschel@uni-bremen.de">L.hentschel@uni-bremen.de</a>; <a href="http://www.ingenieurinnen-sommeruni.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ingenieurinnen-sommeruni.de</a></p><p>Vom <strong>Montag, 18. August bis&nbsp; Freitag, 29. August 2014</strong>, lädt die Universität Bremen Studentinnen zum&nbsp; 17. internationalen Sommerstudium Informatica Feminale ein. Teilnehmerinnen aller Hochschularten und aller Fächer sowie an Weiterbildung interessierten Frauen werden 50 Kurse in deutscher und englischer Sprache angeboten. Das Spektrum der Lehrveranstaltungen beinhaltet Kurse zu Robotik und technischen Netzen, Datenschutz, agiler Softwareentwicklung, Datenbanksystemen sowie Projektmanagement, akademischem Englisch, Stimmbildung und interkulturellen Kompetenzen. Das Sommerstudium in der Universität Bremen ist ein Ort des Experimentierens, um neue Konzepte für das Informatikstudium zu erarbeiten. Wie bei der Ingenieurinnen-Sommeruni gibt es zusätzlich Workshops zu Beruf und Karriere und ein Job-Forum. Die Anmeldegebühr beträgt einmalig 35 Euro für Studentinnen und Nicht-Erwerbstätige für einen Aufenthaltszeitraum von zwei Wochen. Wer beide Kurse miteinander kombinieren möchte und die Sommeruni drei Wochen lang besuchen will, zahlt insgesamt 50 Euro. Für erwerbstätige Frauen beträgt der Teilnahmebeitrag 35 Euro pro Tag. Während der gesamten Zeit steht eine kostenlose Kinderbetreuung zur Verfügung. Kontakt: Liv-Malin Hentschel; Tel.: 0421 218-64469 E-Mail: <a href="mailto:L.hentschel@uni-bremen.de">L.hentschel@uni-bremen.de</a>; <a href="http://www.informatica-feminale.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.informatica-feminale.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 29 Jul 2014 13:24:00 +0200</pubDate>
                            <title>Fremdsprachenzentrum bietet Intensivkurs Italienisch als Bildungsurlaub an</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/fremdsprachenzentrum-bietet-intensivkurs-italienisch-als-bildungsurlaub-an-1</link>
                            
                            <description>Zwei fünftägige Kurse an der Universität Bremen im September</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 274 / 29. Juli 2014 KG
</p><p>Sprachliche und kulturelle Vielfalt sind dem Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen (FZHB) ein wichtiges Anliegen – nicht nur für Studierende. Im Rahmen der sprachlichen und interkulturellen Weiterbildung gibt es deshalb auch Bildungsurlaub, der nach dem Bremischen Bildungsurlaubgesetz anerkannt wird. Wer sich für Italienisch interessiert, hat im September die Möglichkeit, in diesem Rahmen einen fünftägigen Intensivkurs zu belegen. Mitmachen können Studierende und Berufstätige. Vorkenntnisse in der Sprache sind nicht erforderlich.
</p><p>Die Intensivkurse Italienisch finden vom 8. bis 12. September (Zielniveau A1.1) und vom 22. bis zum 26. September 2014 (Zielniveau A1.2), von 9 bis 14 Uhr auf dem Campus der Universität Bremen statt. Unterricht ist im Gebäude GW2, Raum A 4170. Weitere Informationen und Online-Anmeldung für dieses Angebot des FZHB unter <a href="http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen (FZHB)<br>Antonella Lavagno<br>Tel.: 0421 218-61974<br>E-Mail: <a href="mailto:alavagno@uni-bremen.de">alavagno@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 30 Jul 2014 13:02:00 +0200</pubDate>
                            <title>„English for Lecturers“ – Fremdsprachenzentrum lädt zum Workshop ein</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/english-for-lecturers-fremdsprachenzentrum-laedt-zum-workshop-ein-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 275 / 30. Juli 2014 KG
</p><p>Englisch wird an deutschen Hochschulen mehr und mehr zur Lingua Franca. Allein in den Naturwissenschaften erscheinen inzwischen 96 Prozent aller Publikationen in englischer Sprache. Dieser Trend geht auch an der Universität Bremen nicht vorbei. Die Anzahl der Vorlesungen und Seminare, die in englischer Sprache abgehalten werden, steigt. Nicht zuletzt auch wegen der mehr als 11 Prozent ausländischer Studierender, die sich für Bremen entschieden haben.
</p><h3>Fit für Vorlesungen in englischer Sprache</h3><p>Das Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen reagiert jetzt mit einem besonderen Angebot auf diese Entwicklung. Im September startet der zweitägige Workshop „<span lang="en">English for Lecturers</span>“. Er richtet sich an Lehrende, die Vorlesungen in englischer Sprache abhalten oder beabsichtigen, dies zu tun. Das Spezialprogramm soll sie dabei unterstützen, ihre Sprachkompetenzen zu verbessern. Es besteht aus drei Komponenten: Ein zweitägiges Intensivseminar findet am Montag, 29., und Dienstag, 30. September 2014, statt. Die Teilnehmenden erhalten darin Gelegenheit, effektive Vorlesungstechniken kennenzulernen. Sie sehen sich per Videostream englischsprachige Vorlesungen an und analysieren sie. Im Workshop werden außerdem häufig benutzte Redewendungen und Begriffe der akademischen Lehrpraxis sowie Intonation und Rhetorik geübt. Die zweite Komponente des Programms „<span lang="en">English for Lecturers</span>“ ist individuelles Coaching, wofür vier Termine von jeweils 60 Minuten Dauer vereinbart werden. Entweder bereiten die Sprachtrainer des Fremdsprachenzentrums gemeinsam mit dem Lehrenden eine Vorlesung vor oder sie begleiten eine Lehrveranstaltung. Die Teilnehmenden erhalten persönliche Unterstützung in Bereichen wie Wortschatz, Aussprache und Grammatik. Im Januar 2015 gibt es dann als dritte Komponente ein gemeinsames Abschlussseminar, das einen halben Tag dauern wird.
</p><p>Anmeldeschluss ist der 15. September 2014, die Gebühr beträgt 366 Euro.<br>Online-Anmeldung und ausführliches Kursprogramm:<br><a href="http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/lecture" target="_blank" rel="noreferrer">www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/lecture</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen (FZHB)<br>Koordination Englisch: Sonderkurse und Coaching<br>Katrina Stollmann<br>Tel.: 0421 218 61978<br>E-Mail: <a href="mailto:katrina.stollmann@uni-bremen.de">katrina.stollmann@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11806</guid>
                            <pubDate>Thu, 31 Jul 2014 11:15:00 +0200</pubDate>
                            <title>In den Ferien in die Uni: Spannende Forschungsprojekte für Schülerinnen und Schüler</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/in-den-ferien-in-die-uni-spannende-forschungsprojekte-fuer-schuelerinnen-und-schueler-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 276 / 31. Juli 2014 SC
</p><p>Vom Smartphone über den sprechenden Kühlschrank zur mitdenkenden Wohnung - Schülerinnen und Schüler haben bei der Sommerakademie die Gelegenheit, ein Konzept für die Wohnung der Zukunft zu entwickeln oder sie erhalten einen Einblick in die Forschung bei Fraunhofer <abbr title="Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin">MEVIS</abbr>, ein Institut für Bildgestützte Medizin. Wer wissen will, was die Welt zusammen hält, findet die Antwort im Kurs des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation und wer sich für das Thema Wasser aus chemischer und aus politischer Sicht interessiert ist im Kurs „Sprudelnde Gewinne“ genau richtig.
</p><p>33 Schülerinnen und Schüler forschen vom 4. - 8. August in der Universität Bremen und in Forschungseinrichtungen im Technologiepark. Sie werden am Montag, den 4. August 2014 um 9.00 Uhr von der Konrektorin für Lehre und Studium, Professorin Heidi Schelhowe im Gebäude <abbr title="Mehrzweckhochhaus" lang="de">MZH</abbr> begrüßt. Am 8. August zum Abschluss der Sommerakademie präsentieren sie dann ihre Ergebnisse von 10 Uhr bis 12 Uhr im KonferenzCentrum der Sparkasse am Brill 1 - 3. 
</p><p>Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zum Auftakt und zur Abschlussveranstaltung herzlich eingeladen. Darüber hinaus können die Schülerinnen und Schüler auch in den Kursen besucht werden. Dann ist allerdings eine kurze Anmeldung bei Gisela Gründl per E-Mail unter <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de">gruendl@uni-bremen.de</a>&nbsp; erforderlich. 
</p><p>Programmübersicht der Sommerakademie:
</p><p>High-Tech im Alltag - Die intelligente Wohnung der Zukunft<br>Kursleitung: <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Serge Autexier, <br>Deutsches Zentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
</p><p>Mathematik für die Medizin<br>Kursleitung: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Richard-Rascher-Friesenhausen, <br>Fraunhofer MEVIS und Hochschule Bremerhaven
</p><p>Vom Beginn der Zeitmessung zur Relativitätstheorie und zur Quantenmechanik<br>Kursleitung: <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ertan Göklü und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Volker Perlick, <br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br><br>Sprudelnde Gewinne<br>Kursleitung: Dr. Doris Sövegjarto-Wigbers, <br>Zentrum für Umweltwissenschaften und nachhaltige Technologien (UFT) und Hendrik Schröder, <br>Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften (ZeDiS)
</p><p>Weitere Informationen und Anmeldung:
</p><p>Universität Bremen<br>Akademie für Weiterbildung<br>Gisela Gründl<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-61613<br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de">gruendl@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11807</guid>
                            <pubDate>Thu, 31 Jul 2014 11:18:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bis 2018 wird Banco Santander 700 Millionen Euro in Universitätsprojekte investieren</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bis-2018-wird-banco-santander-700-millionen-euro-in-universitaetsprojekte-investieren-1</link>
                            
                            <description>Größter Hochschulkongress aller Zeiten in Rio / Innovatives Treffen mit 1.103 Hochschulrektoren aus 33 Ländern / Selbstverpflichtung mit Universitätscharta von Rio 2014 / Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter vertrat Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 277 / 31. Juli 2014 SC
</p><p>Am 28. und 29. Juli 2014 fand das III. Universia International Meeting in Rio de Janeiro statt, gefördert von Banco Santander durch den globalen Unternehmensbereich Santander Universidades. 1.103 Hochschulrektoren aus 33 Ländern nahmen an dieser Veranstaltung teil, die mit der Selbstverpflichtung der Universitätscharta von Rio 2014 abschließt, die von allen Universitäten unterstützt wird. An den zwei Tagen des Kongresses fanden intensive Diskussionen zu Themen statt, die von zentraler Bedeutung für die Hochschulbildung in Lateinamerika sind. 
</p><p>Dem Kongress wohnten Hochschulangehörige von Universitäten u.a. aus Brasilien, Großbritannien, Spanien, Mexiko, Argentinien, Chile und den Vereinigten Staaten bei. Aus Deutschland waren Rektoren <abbr title="beziehungsweise" lang="de">bzw.</abbr> Prorektoren der Universität Bremen, der Goethe-Universität Frankfurt, der Universität Heidelberg, der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Universität des Saarlandes anwesend. Die Universität Bremen wurde durch ihren Rektor, Professor <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Bernd Scholz-Reiter, repräsentiert. <br><br>Der Präsident von Universia und Chairman von Banco Santander, Emilio Botín, bedankte sich für die Bemühungen und die Zusammenarbeit aller, die an der Diskussion, der Entwicklung und den Ergebnissen des von seiner Größe und Reichweite einzigartigen Kongresses teilgenommen haben. Insgesamt umfasste der Kongress mehr als 2.000 Beiträge von akademischen Experten über Online-Dienste sozialer Netzwerke, eine Vielzahl von Themen, die von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den verschiedenen Ländern diskutiert wurden, und mehr als 100.000 Universitätsstudierende, die sich im Vorfeld des Kongresses an der Entwicklung von Themen und unterschiedlichen universitätsbezogenen Technologie-Vorzeigeprojekten beteiligt hatten. <br><br>Abschließend hob Emilio Botín sechs Themen hervor, die sich als Prioritäten für die Zukunft der Universität aus den Debatten ergaben:<br><br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die erforderliche soziale Führungsrolle einer jeden Universität, um „eine signifikante Rolle in der sozialen, institutionellen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung aller beteiligten Länder zu spielen“.<br><br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Notwendigkeit zur Erneuerung von Bildungsmodellen mit der Unterstützung aller Regierungen und dem Privatsektor, um „die Universität zu öffnen und sich den neuen Anforderungen und Erwartungen, sowohl der Studenten als auch der Gemeinschaften, zu stellen“.<br><br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Internationalisierung als entscheidender Faktor in der Beziehung zwischen den Universitäten und ihrer Systeme in einer globalisierten Welt.<br><br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Strategisch und sozial relevante Bildungsinvestitionen, Entwicklung und Innovation, „mit direktem Bezug zu Arbeitsplatzbeschaffung, Wettbewerbsfähigkeit, wirtschaftlichem Wohlstand sowie zur sozialen und kulturellen Entwicklung”.<br><br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Unternehmen ist von entscheidender Bedeutung, „um das gesamte Wissen effektiv zum Nutzen der wirtschaftlichen, sozialen und unternehmerischen Entwicklung einzusetzen“.<br><br>•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die digitale Dimension der Universität, deren Ziel es ist, digitale Praktiken als „primäre Herausforderung der Universitäten“ auf institutioneller Ebene zu integrieren.
</p><h3>Eine globale Verpflichtung</h3><p>Der Präsident von Universia hob hervor, dass die Charta von Rio „nicht nur eine Prinzipienerklärung ist, sondern auch ein großartiger Plan, der dafür sorgt, dass die iberoamerikanischen Universitäten in den kommenden Jahren eine bedeutsame Rolle spielen“. In diesem Sinne hat Botín die Bemühungen von Banco Santander und Universia zur Erreichung der gesetzten Ziele hervorgehoben, und gleichzeitig die Investition von 700 Millionen Euro in Universitätsprojekte über die nächsten vier Jahre bekanntgegeben. 40 Prozent der Gelder werden in Stipendien zur Förderung der nationalen und internationalen Mobilität von Studenten und Professoren fließen, 30 Prozent werden zur Förderung von Forschung, Innovation und Unternehmertum an Universitäten eingesetzt. Die verbleibenden 30 Prozent werden zur Unterstützung von akademischen Projekten und Initiativen zur Modernisierung von Universitäten und der Einbeziehung neuer Technologien verwendet.<br><br>Das IV. Universia International Meeting der Hochschulrektoren wird 2018 in Salamanca stattfinden.
</p><h3>Uni Bremen und Santander kooperieren</h3><p>Die Universität Bremen und die Santander Consumer Bank AG haben im April 2013 eine Zusammenarbeit vereinbart. Ziel der Kooperation ist die finanzielle Unterstützung zum Ausbau eines interdisziplinären <span lang="en">„Welcome Centres“ </span>für internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Universität Bremen. Darüber hinaus stellt Santander Deutschlandstipendien für Studierende der Universität Bremen und weitere Stipendien für ausländische Studierende zur Verfügung stellen. Das jährliche Gesamtvolumen der Förderung der Uni Bremen beträgt 100.000 Euro für einen Zeitraum von zunächst drei Jahren. 
</p><h3>Was ist Universia?</h3><p>Universia ist ein Projekt, das vor 14 Jahren im Internet geboren wurde und der Gemeinschaft der lateinamerikanischen Universitäten dienen soll. Heute sind 1.290 Universitäten aus 23 lateinamerikanischen Ländern Partner und verbinden 16,8 Millionen Universitätsstudenten und Professoren miteinander, indem sie ihnen einen gemeinsamen Raum für den Austausch von Wissen und für Zusammenarbeit bieten. Universia bietet Projekte mit Universitäten, Unternehmen und Studenten an und berücksichtigt besonders die Bedürfnisse von zukünftigen Studenten, Graduierten und Lehrpersonal.
</p><h3>Der globale Unternehmensbereich Santander Universidades</h3><p>Universia ist eines der Vorzeigeprojekte des globalen Unternehmensbereichs Santander Universidades, das über Partnerschaftsabkommen mit mehr als 1.100 Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit verfügt (<a href="http://www.santander.com/universidades" target="_blank" rel="noreferrer">www.santander.com/universidades</a> ). Seit 1996 hat Santander Universities mehr als 1 Milliarde Euro in Universitätsprojekte investiert, und beabsichtigt auch weiterhin, in den Ländern, in denen Santander vertreten ist, die Hochschulbildung zu unterstützen.<br><br>Weitere Informationen: <br><br>Santander Consumer Bank<br>Alicia Santa Maria (Communications)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 02161 - 6905749<br>E-Mail: <a href="mailto:alicia.santamaria@santander.de">alicia.santamaria@santander.de</a><br>Weiteres Pressematerial unter <a href="http://www.presse.santander.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.presse.santander.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11808</guid>
                            <pubDate>Mon, 04 Aug 2014 10:24:00 +0200</pubDate>
                            <title>Internationale medienwissenschaftliche Summer School an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/internationale-medienwissenschaftliche-summer-school-an-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 278 / 4. August 2014 SC
</p><p>Vom 3. bis 16. August 2014 ist das Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) der Universität Bremen zum zweiten Mal Gastgeber der <span lang="en">European Media and Communication Doctoral Summer School. </span>Die Sommerakademie der <span lang="en">European Communication Research and Education Association (ECREA)</span> findet in diesem Jahr unter dem Titel „Dynamiken der Mediatisierung: Journalismus, Repräsentationen und Öffentlichkeit“ statt. Hierzu sind 41 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus knapp 30 Ländern nach Bremen gekommen, unter anderem auch aus China und Pakistan. In den kommenden zwei Wochen diskutieren sie über aktuelle Fragen aus Medien, Journalismus und Kommunikation. 
</p><h3>Renommierte Referentinnen und Referenten aus ganz Europa</h3><p>22 renommierte Dozentinnen und Dozenten aus über 15 Ländern sind mit Gastvorträgen und Workshops vertreten. Sämtliche Vortragsveranstaltungen (Veranstaltungsort ist das <abbr title="Seminar- und Forschungsverfügungsgebäude">SFG</abbr> in der Enrique-Schmidt-Str. 7) sind öffentlich zugänglich. Zu den behandelten Themen gehören unter anderem das Verhältnis von Medien und Globalisierung, die Macht von Medienbildern oder die Prägung unserer Erinnerungen durch alte und neue Medien. Sprechen werden <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Mirca Madianou (<span lang="en">Goldsmiths, University of London</span>), <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Stig Hjarvard (Universität Kopenhagen), <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Nico Carpentier (VU Brüssel), <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Hannu Nieminen (Universität Helsinki), <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Michael Bruun Andersen (Universität Roskilde), <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Risto Kunelius (Universität Tampere), <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Tobias Olsson (Universität Jönköping), <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Pille Pruulmann-Vengerfeld (Universität Tartu), <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ole J. Mjøs (Universität Bergen), <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Irena Reifova (Karls Universität Prag), <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Anthony McNicholas (Universtität von Westminster) und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Simone Tosoni (Katholische Universität Mailand). Das Vortragsprogramm ist auf der Website des <abbr title="Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung">ZeMKI</abbr> abzurufen: <a href="http://www.zemki.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.zemki.uni-bremen.de.</a></p><h3>Informationen zur European Media and Communication Doctoral Summer School in Bremen</h3><p>Mitarbeitern des Zentrums für Medien- Kommunikations- und Informationsforschung ist es gelungen, die international bedeutende <span lang="en">Summer School</span> für insgesamt drei Jahre von 2013 bis 2015 an die Universität Bremen zu holen. Dafür kooperiert das <abbr title="Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung">ZeMKI</abbr> mit 21 Partneruniversitäten, der <span lang="en">European Communication Research and Education Association (ECREA)</span> und dem Forschungsverbund „Kommunikative Figurationen“. Gefördert wird die zweiwöchige Veranstaltung im Jahr 2014 im Rahmen des Sommerakademie-Programms des Deutschen Akademischen Austausch-Dienstes (DAAD), maßgeblich finanziert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Leif Kramp <br>Tel.: 0421 218 67652 <br>E-Mail: <a href="mailto:kramp@uni-bremen.de">kramp@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11809</guid>
                            <pubDate>Tue, 05 Aug 2014 10:47:00 +0200</pubDate>
                            <title>ZARM-Wissenschaftler mit Zeldovich Medaille ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/zarm-wissenschaftler-mit-zeldovich-medaille-ausgezeichnet-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 279 / 5. August 2014 SC
</p><p>Der Wissenschaftler <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Benny Rievers vom Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen wurde von der Russischen Akademie der Wissenschaften mit einer Zeldovich Medaille in der Kategorie „Fundamentalphysik“ ausgezeichnet. Giovanni Bignami, Präsident des <span lang="en">Committee on Space Research</span> (COSPAR), und <abbr title="Committee on Space Research" lang="en">COSPAR</abbr><span lang="en">Bureau Member </span>Lev Zelenyi überreichten ihm am 4. August 2014 die Auszeichnung auf der Eröffnungsveranstaltung der <abbr title="Committee on Space Research">COSPAR</abbr> Raumfahrt-Konferenz in Moskau. 
</p><p>Die Medaille, die dem Gedenken an den Astrophysiker Yakov B. Zeldovich gewidmet ist, wird seit 1990 an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler unter 36 Jahren für besondere Leistungen in ihren jeweiligen Forschungsgebieten vergeben. Rievers wird für seine Untersuchungen zur Pioneer-Anomalie, einer beobachteten gleichmäßigen Abbremsung der <abbr title="National Aeronautics and Space Administration">NASA</abbr>-Sonden Pioneer 10 und 11, geehrt. 
</p><p>Nachdem die Pioneer-Anomalie lange Zeit nicht erklärt werden konnte und schon als Hinweis auf eine Notwendigkeit der Modifikation der Gravitationstheorie gehandelt wurde, gelang es Rievers mit einer aufwändigen numerischen Untersuchung zu zeigen, dass die Abbremsung der Sonden durch eine ungleichmäßige Wärmeabstrahlung hervorgerufen wird. Resultierend aus der Temperaturverteilung und der Form der Sonden wird die Wärmeabstrahlung bevorzugt in Flugrichtung emittiert, was aufgrund des Rückstoßes zu einer Abbremsung führt. Dieses Ergebnis wurde in der Zwischenzeit von amerikanischen und portugiesischen Forschungsteams bestätigt. Damit bewies Rievers, dass die Anomalie durchaus im Rahmen der bekannten physikalischen Gesetze erklärt werden kann Damit wurde eine unter Wissenschaftlern lange Zeit kontrovers geführte Debatte beendet.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle ist unter <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; ein Foto erhältlich.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen:<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)<br>ZARM Fallturm-Betriebsgesellschaft mbH<br>Lucie-Patrizia Arndt<br>Kommunikation<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421- 218-57817<br>E-Mail: <a href="mailto:lucie-patrizia.arndt@zarm.uni-bremen.de">lucie-patrizia.arndt@zarm.uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11810</guid>
                            <pubDate>Wed, 06 Aug 2014 10:48:00 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen im Bund-Länder-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung“ erfolgreich</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-im-bund-laender-wettbewerb-aufstieg-durch-bildung-erfolgreich-3</link>
                            
                            <description>Das Uni-Projekt „konstruktiv“ wird mit 2,9 Millionen Euro gefördert</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 280 / 6. August 2014 SC
</p><p>Bildungsbiografien werden bunter. Studium, Berufstätigkeit, Weiterbildung und Familienphasen werden heutzutage auf vielfältige Weise kombiniert. Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen, immer öfter auch mit Migrationshintergrund, benötigen dazu passende Studien- und Weiterbildungsangebote. Die Universität Bremen stellt sich seit vielen Jahren auf diese neuen Herausforderungen ein. Jetzt kann sie einen weiteren Schritt vorangehen. Im Bund-Länder-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ war die Uni Bremen mit dem Projektantrag „konstruktiv – Konsequente Orientierung an neuen Zielgruppen strukturell an der Universität Bremen verankern“ erfolgreich – und erhält dafür eine Förderung in Höhe von mehr als 2,9 Millionen Euro. Das Projekt unter der Leitung von <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Petra Boxler von der Akademie für Weiterbildung der Uni Bremen läuft von August 2014 bis Januar 2018. Eine weitere Anschlussförderung ist möglich. 
</p><p>„Mit Hilfe der eingeworbenen Gelder haben wir die Möglichkeit, unser Studien- und Weiterbildungsangebot zukünftig konsequent didaktisch und organisatorisch auf die vielfältigen Bildungsbiographien und -ziele ausrichten“, freut sich die Leiterin der Akademie für Weiterbildung. Dieses Ziel entspricht der von Bund und Ländern gemeinsam getragenen Qualifizierungsinitiative „Aufstieg durch Bildung“, um die Bildungschancen aller Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen. 
</p><p>Durch das Projekt werden insbesondere Personen mit Hochschulabschluss, die im Beruf stehen oder familiären Pflichten nachkommen, Berufsrückkehrerinnen und -rückkehrer, arbeitslose Akademikerinnen und Akademiker sowie Personen mit ausländischen Studienabschlüssen angesprochen. Für diese Zielgruppen entstehen berufsbegleitend studierbare (weiterbildende) Master- und Zertifikatsangebote in den Bereichen Informatik, Produktionstechnik und Pflege. „In diesem Feldern fehlen in der Region und bundesweit Fachkräfte“, erläutert Petra Boxler die Fächerwahl. Mit Hilfe sogenannter „Modulbaukästen“ werden die neuen Angebote so flexibel gestaltet, dass Menschen mit ganz unterschiedlichen Bildungsbiographien sie nutzen können, um ihre individuellen Qualifizierungsziele zu erreichen. Die im Rahmen von „konstruktiv“ entstehenden Konzepte sollen schließlich dauerhaft in die universitären Strukturen eingebettet werden.
</p><p>Übrigens: Auch die Hochschule Bremen und Bremerhaven sowie die Hochschule für Künste Bremen waren mit eigenen Projektanträgen im Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offenen Hochschulen“ erfolgreich. Für diesen bremischen Erfolg dürfte die bisherige Zusammenarbeit von Universität und Hochschulen im Rahmen des Landesprojektes „Offenen Hochschulen“ mit verantwortlich sein, das das Land durch Hochschulpaktmittel ermöglicht hat. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br>Akademie für Weiterbildung<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Petra Boxler<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 61600<br>E-Mail: <a href="mailto:boxler@uni-bremen.de">boxler@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.wettbewerb-offene-hochschulen-bmbf.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.wettbewerb-offene-hochschulen-bmbf.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Fri, 08 Aug 2014 08:53:00 +0200</pubDate>
                            <title>6. Ingenieurinnen-Sommeruni startet mit Eröffnungsvortrag zu Smart City Technologien</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/6-ingenieurinnen-sommeruni-startet-mit-eroeffnungsvortrag-zu-smart-city-technologien-1</link>
                            
                            <description>Zwei Wochen Sommerstudium in der Uni Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 281 / 8. August 2014 SC
</p><p>Am Montag, den 11. August 2014 lädt die Universität Bremen zur Eröffnung der 6. internationalen Ingenieurinnen-Sommeruni ein. 200 Frauen aus dem In- und Ausland kommen dazu nach Bremen. Zum Auftakt der Sommeruni spricht Anne-Caroline Erbstößer von der Technologiestiftung Berlin über das Thema „<span lang="en">Smart City</span> – Urbane Technologien für Metropolen“. Der öffentliche Vortrag findet um 17.00 Uhr im Gebäude <abbr title="Mehrzweckhochhaus">MZH</abbr> Raum 1470, Bibliothekstraße 1, statt. Interessierte sind willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
</p><h3>Zum Inhalt des Vortrags</h3><p>International ist der Umgang mit Ressourcen wie Energie oder Wasser sowie der demografische Wandel im Hinblick auf das rasante Anwachsen der Städte die Herausforderung, der Städte mit „<span lang="en">smartness</span>“, das heißt dem intelligenten Umgang mit Ressourcen und Verdichtung, begegnen müssen. Doch was bedeutet das? Viele Veröffentlichungen und Aktivitäten beschäftigen sich mit „<span lang="en">urban technologies</span>“ oder „<span lang="en">smart cities</span>“, dabei sind Begriffe und Inhalte nicht allgemeingültig definiert und erklärt. Aktuelle und zukünftige Technikbedarfe und Kompetenzen der Stadt werden in diesem Vortrag am Beispiel der Metropole Berlin zusammenfassend identifiziert und bewertet. Ideen und Anregungen für eine strategische Ausrichtung und Beispiele von Leuchtturm-Projekten beschreiben Wege hin zu einer zukunftssicheren Metropole. 
</p><h3>Zur Referentin</h3><p>Anne-Caroline Erbstößer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Technologiestiftung Berlin im Bereich Technologie und Innovation mit dem Schwerpunktthema „<span lang="en">Smart City</span>“. Sie ist Diplom-Ingenieurin für Innenarchitektur und Architektur. Seit 2002 lehrt sie an Berliner Hochschulen in den Bereichen <span lang="en">Facility Management</span>, Denkmalpflege, Baugeschichte und Baukonstruktion und ist als Gutachterin für Grundstücksbewertungen, Bewertung von Bauschäden und Umweltgutachten tätig. 
</p><h3>Hintergrund der 6. Ingenieurinnen-Sommeruni</h3><p>Vom 11. bis 22. August 2014 richtet die Universität Bremen die 6. Ingenieurinnen-Sommeruni aus. Am zweiwöchigen Programm der Ingenieurinnen-Sommeruni werden rund 200 Studentinnen und Fachfrauen aus dem In- und Ausland teilnehmen. Sie erwarten 60 Kurse mit Fachinhalten aus Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik, sowie IT-Grundlagen. Workshops zu Beruf und Karriere runden das Programm ab. In diesem Jahr liegt der Fokus der Lehrveranstaltungen auf den Themen Stoff- und Energieströme, Elektronik in Lebenswelten, sowie Robotik und technische Netze. Dies zeigt den interdisziplinären Charakter der aktuellen Technologieentwicklungen. Weiterhin finden Grundlagenkurse zu Produktentwicklung und Qualitätsmanagement, Modellierung, Projektmanagement, und zur persönlichen Kompetenzentwicklung in Studium und Beruf statt. 
</p><p>Das Programm umfasst ein- oder mehrtägige Vorlesungen, Workshops und Seminare von Dozentinnen aus Wissenschaft und Praxis – die Veranstaltungen finden auf Deutsch und Englisch statt. Es können Leistungsnachweise und Credit Points erworben werden. Viele Angebote haben die Anerkennung als Bildungsurlaub.
</p><p>Zusätzlich zu den Fachveranstaltungen finden Exkursionen zu Instituten der Universität Bremen und zum Airbus-Standort Bremen statt. Ein JobForum am 20. August 2014 sowie weitere Netzwerkveranstaltungen runden das Rahmenprogramm ab und laden die Technikerinnen zur Vernetzung unter einander ein.
</p><p>Die zweiwöchige Ingenieurinnen-Sommeruni wird jährlich im August vom Kompetenzzentrum Frauen in Naturwissenschaft und Technik organisiert, einer gemeinsamen Einrichtung von allen naturwissenschaftlich-technischen Fachbereichen der Universität Bremen. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p><a href="http://www.ingenieurinnen-sommeruni.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ingenieurinnen-sommeruni.de</a></p><p>Universität Bremen<br>Kompetenzzentrum Frauen in Naturwissenschaft und Technik <br>Veronika Oechtering<br>Telefon: 0421/218-64463<br>E-Mail: <a href="mailto:oechtering@uni-bremen.de">oechtering@uni-bremen.de</a><br>und <br>Liv-Malin Hentschel<br>Telefon: 0421/218-64469<br>E-Mail: <a href="mailto:info@ingenieurinnen-sommeruni.de">info@ingenieurinnen-sommeruni.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 13 Aug 2014 10:16:00 +0200</pubDate>
                            <title>Demokratie-Experiment: Was wäre, wenn Bürgerinnen und Bürger das deutsche Steuersystem selbst gestalten…?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/demokratie-experiment-was-waere-wenn-buergerinnen-und-buerger-das-deutsche-steuersystem-selbst-gestalten-1</link>
                            
                            <description>Bürgerkonferenz über Steuern stellt am 15. August um 11.30 Uhr Arbeitsergebnisse vor / Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen / Veranstaltungsort ist in Syke</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 282 / 13. August 2014 SC
</p><p>Es ist ein spannendes Demokratie-Experiment mit offenem Ausgang: Die zurzeit laufende 1. CiviCon-Bürgerkonferenz über das deutsche Steuersystem. Seit Montag, den 11. August 2014, beraten 15 Bürgerinnen und Bürger, wie sie das deutsche Steuersystem gestalten würden. In der Tagungsstätte Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Westflügel in Syke erarbeiten die Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer aus unterschiedlichen Altersgruppen und mit verschiedenen Biographien Bemessungsgrundlagen und Tarife für ein ideales Steuersystem in Deutschland. 
</p><p>Initiiert wurde das Projekt von Maximilian Held, Doktorand an der Graduiertenschule Bremen <span lang="en">International Graduate School of Social Sciences </span>(BIGSSS) der Universität Bremen und der Jacobs <span lang="en">University</span>. Er will mit der Bürgerkonferenz gleich mehrere Fragen untersuchen: Ist eine bessere, legitimere, direktere Demokratie möglich? Können sich gut informierte Bürgerinnen und Bürger auf eine effizientere, gerechtere und nachhaltige Steuer einigen? Und falls ja, ist solches bürgerschaftliches Engagement und solche direkte Partizipation anschlussfähig an das repräsentative Politikgeschäft? Oder ist der „zwanglose Zwang des besseren Arguments“ lediglich eine intellektuelle Spielwiese? 
</p><p>Die Arbeitsergebnisse der Konferenzteilnehmer und die Antworten auf die oben gestellten Fragen werden am 15. August 2014 um 11.30 Uhr bei einer öffentlichen Pressekonferenz in der Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Westflügel (Nordwohlder Str. 59 in 28857 Syke) vorgestellt. Dazu sind auch interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Da es vom Bahnhof Syke einen Shuttlebus gibt, wird unter <a href="http://www.civicon.de/ergebnisse" target="_blank" rel="noreferrer">www.civicon.de/ergebnisse</a>&nbsp; um Anmeldung gebeten.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>BIGSSS – <span lang="en">Bremen International Graduate School of Social Sciences</span><br>Maximilian Held<br>E-Mail <a href="mailto:mheld@bigsss.uni-bremen.de">mheld@bigsss.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 66406<br><a href="http://www.civicon.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.civicon.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Fri, 15 Aug 2014 09:14:00 +0200</pubDate>
                            <title>Studentisches Bewegungsprojekt für die 68er-Generation</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studentisches-bewegungsprojekt-fuer-die-68er-generation-2</link>
                            
                            <description>Disko und Rentner-Rockband „NeverTooLate“ live am 24. August im Alten Fundamt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 283 / 15. August 2014 SC
</p><p>Die „Altachtundsechziger“ sind in die Jahre gekommen. Sie haben das Universitätsleben revolutioniert, die Schlafzimmer geöffnet, gegen Atomkraftwerke und Autoritäten protestiert. Sie haben mit der Frauenbewegung Wind in den Umgang der Geschlechter gebracht. Und sind nebenbei die Kinder der Popkultur. Wenn für diese Generation zwischen 50 und 80 nun nach Wegen des Alterns (und Bewegungsprogrammen) gesucht wird, dann darf man die historischen, politischen und kulturellen Erfahrungen dieser Generation nicht einfach ausblenden. Körpererfahrungen (nicht nur im Alter) sind nicht nur an die Physis gebunden, sondern sind Teil des gelebten Lebens. An diese Überlegungen knüpft ein Projekt des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Bremen an. Studierende haben gemeinsam mit der Sportwissenschaftlerin <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Monika Thiele die Idee einer Disko für die Generation 50 Plus im Alten Fundamt bereits zweimal in die Tat umgesetzt. Am 24. August gibt es bei der 3. Disko-Nacht noch eine Steigerung: Es tritt dann die Bremer Rock-Renternband <span lang="en">„NeverTooLate“</span> auf. 
</p><h3>Rolling Stones statt Volksmusik</h3><p>Die bisherigen Theorien über Gesundheit und Wohlbefinden älterer Menschen haben die Sportstudierenden der Uni Bremen gründlich quergedacht und dabei die Trampelpfade des „Seniorensports“ links liegen gelassen. So entstand die Idee der Disko für die durch Rock und Pop sozialisierte Generation, die sich im Alten Fundamt realisieren ließ. 
</p><p>Denn nur Teile 68er-Generation verfolgen Volksmusiksendungen des TV mit Schunkeln und Betulichkeit, geben sich dem Altern hin, wie Generationen vor ihnen. Der größere Teil ist politisch immer noch hellwach, auch „wenn es im Gebälk knistert“. Dieser Teil hat musikalisch die <span lang="en">Stones</span> im Kopf, die <span lang="en">Beatles</span>, die <span lang="en">Animals</span>, <span lang="en">The Who</span>, <span lang="en">Genesis</span>... <span lang="en">Bob Dylan, Jimmy Hendrix, Joan Baez.</span> Will man diesen Teil der alternden Bevölkerung in Bewegung bringen, gilt es zunächst, die Klischees im Kopf der meist jugendlichen Planer oder des medizinischen Betreuungspersonals aufzuknacken. Die Disko-Idee hat jedenfalls einen bemerkenswerten Erfolg in der Zielgruppe: Die in die Jahre gekommenen Besucherinnen und Besucher betonten übereinstimmend, dass das Angebot genau das sei, das sie sich wünschten - Bewegung und Kommunikation. 
</p><h3>Live is Life</h3><p>Nun gibt es eine Steigerung: Neben der Musik vom „Band“ tritt am 24. August die Bremer Rentnerband <span lang="en">„NeverTooLate“</span> im Alten Fundamt auf. 13 Musiker werden dann mit <span lang="en">Rock-Soul</span>- und <span lang="en">Blues</span>musik für Stimmung sorgen. Daneben gibt es vor und nach ihrem Auftritt Gelegenheit zu tanzen und zu plaudern. Dominik Lübbe wird wieder die richtigen Lieder auflegen, vor allem Musik der 50er, 60er und 70er Jahre waren bei den letzten Malen gefragt. Also: Menschen mit Lust am Tanz und an Rockmusik sind herzlich eingeladen, am 24. August ab 19.00 Uhr ins Alte Fundamt (Auf der Kuhlen 1a) zu kommen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Sportwissenschaften <br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Monika Thiele<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 67885<br>E-Mail: <a href="mailto:mothiele@uni-bremen.de">mothiele@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 15 Aug 2014 14:54:00 +0200</pubDate>
                            <title>17. Informatica Feminale startet an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/17-informatica-feminale-startet-an-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            <description>In diesem Jahr steht das Deutsch-Türkische Wissenschaftsjahr im Mittelpunkt: Türkische und deutsche Informatikstudentinnen lernen gemeinsam beim zweiwöchigen Sommerstudium</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 284 / 15. August 2014 MM
</p><p>Das 17. Sommerstudium der Informatica Feminale startet am Montag, 18. August 2014, an der Universität Bremen. Studentinnen aller Fächer sowie an Weiterbildung interessierte Frauen besuchen das zweiwöchige Kursprogramm bis Ende August. In diesem Jahr steht das Deutsch-Türkische Wissenschaftsjahr im Mittelpunkt der Veranstaltung – eine gemeinsame Initiative der Wissenschaftsministerien beider Staaten. Die Informatica Feminale ist eines der geförderten Vernetzungsprojekte. Mehr als ein Dutzend türkische Informatikstudentinnen haben ein Reisestipendium zur Sommeruniversität nach Bremen erhalten. Ihr Aufenthalt wird den jungen Wissenschaftlerinnen Einblicke in die Bremer Technikstudiengänge und Forschungseinrichtungen bieten. 
</p><h3>Eröffnungsveranstaltung mit internationalen Referentinnen</h3><p>Zur Eröffnung sprechen am Montag, 18. August um 17 Uhr, zwei internationale Informatikerinnen: Reyyan Ayfer, Wissenschaftlerin von der Bilkent <span lang="en">University</span> aus Ankara (Türkei) und Bev Bachmayer, Forscherin bei der Intel <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung" lang="de">GmbH</abbr>. Beide engagieren sich aktiv als Sprecherinnen des <abbr title="Association for Computing Machinery">ACM</abbr><span lang="en">Women in Computing Europe Committee.</span> Die <abbr title="Association for Computing Machinery" lang="en">ACM</abbr> ist die weltweit größte Informatikfachgesellschaft. 
</p><h3>Rund 200 Teilnehmerinnen</h3><p>Am zweiwöchigen Programm der Informatica Feminale werden rund 200 Studentinnen und Fachfrauen aus dem In- und Ausland teilnehmen. Sie haben 40 Kurse mit Fachinhalten aus dem gesamten Spektrum der Informatik zur Auswahl. Workshops zu Beruf und Karriere runden das Programm ab. In diesem Jahr liegt der Fokus der Lehrveranstaltungen auf den Themen Web-Infrastrukturen, agile Softwareentwicklung, Datenanalyse und Datenschutz. Weiterhin finden Grundlagenkurse zu Programmierung, Qualitätsmanagement und zur persönlichen Kompetenzentwicklung in Studium und Beruf statt. Das Programm umfasst ein- oder mehrtägige Vorlesungen, Workshops und Seminare von Dozentinnen aus Wissenschaft und Praxis – die Veranstaltungen finden auf Deutsch und Englisch statt. Es können Leistungsnachweise und Credit Points erworben werden.
</p><h3>Job-Forum, Austausch und Exkursionen</h3><p>Am Mittwoch, 20. August, findet ein Job-Forum statt. Firmen und Organisationen aus den Bereichen Ingenieurwissenschaft und Informatik stellen sich mit Personalverantwortlichen und Fachvertreterinnen und –vertretern vor. Ein interkultureller Diskurs – <span lang="en">Intercultural Talk</span> – vertieft am selben Abend den Austausch über internationale Berufsperspektiven. Das IT-Consulting Unternehmen BTC AG lädt die Dozentinnen und Teilnehmerinnen der Sommeruni am Donnerstag, 21. August, zu einem Austausch im Weser-Tower in der Bremer Überseestadt ein. Dabei stellt sich das Unternehmen mit seinen Karrieremöglichkeiten vor. Zusätzlich zu den Fachveranstaltungen finden am 27. August Exkursionen zu Instituten und Arbeitsgruppen der Bremer Informatik statt.
</p><h3>Informationen zur Informatica Feminale</h3><p>Die Informatica Feminale wird vom Kompetenzzentrum Frauen in Naturwissenschaft und Technik organisiert, einer gemeinsamen Einrichtung von allen naturwissenschaftlich-technischen Fachbereichen der Universität Bremen. Die Sommeruniversität wird überwiegend durch Mittel des Professorinnenprogramms von Bund und Ländern unterstützt. Das Konzept von Sommeruniversitäten für Studentinnen und Fachfrauen entstand an der Universität Bremen. Es wurde mehrfach international transferiert und von der Europäischen Union als innovatives <span lang="en">Best-Practice </span>Projekt im Bereich technischer Studiengänge ausgezeichnet. Die Informatica Feminale findet seit 1997 jährlich mit bundesweiter Beteiligung statt.
</p><p>Weitere Informationen zum Deutsch-Türkischen Jahr der Forschung, Bildung und Innovation 2014 und zur Informatika Feminale gibt es unter www.deutsch-tuerkisches-wissenschaftsjahr.de und www.informatica-feminale.de 
</p><p>Kontakt:
</p><p>Universität Bremen<br>Kompetenzzentrum Frauen in Naturwissenschaft und Technik <br>Veronika Oechtering<br>Telefon: 0421 218-64463<br>E-Mail: <a href="mailto:oechtering@uni-bremen.de">oechtering@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br>und <br>Liv-Malin Hentschel<br>Telefon: 0421 218-64469<br>E-Mail: <a href="mailto:if@informatica-feminale.de">if@informatica-feminale.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11815</guid>
                            <pubDate>Wed, 20 Aug 2014 13:23:00 +0200</pubDate>
                            <title>Wissenschaftler der Universität Bremen veröffentlichten ersten Bestandsmarktreport für 17 Arzneimittel</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wissenschaftler-der-universitaet-bremen-veroeffentlichten-ersten-bestandsmarktreport-fuer-17-arzneimittel-1</link>
                            
                            <description>Gesamtbewertung ergab: Kein Zusatznutzen für die Patienten</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 285 / 20. August 2014 KG
</p><p>Das Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) der Universität Bremen hat anhand von Daten der Techniker Krankenkasse 17 auf dem Markt befindliche Arzneimittel hinsichtlich ihrer Kosten und des Zusatz-Nutzens für die Patienten im Vergleich zu gut untersuchten und bewährten Therapien bewertet. Den Report des Bestandsmarktes 2014 stellte Professor Gerd Glaeske heute während einer Pressekonferenz in Berlin vor. Das Ergebnis: Keines der Arzneimittel wurde in der Gesamtbeurteilung positiv bewertet. Untersucht wurden Neue Orale Gerinnungshemmer, neuere Antidiabetika sowie biotechnologisch hergestellte Präparate, die zur Behandlung der Rheumatoiden Arthritis eingesetzt werden. Bei den untersuchten Wirkstoffen attestierten die Gesundheitsexperten aus Bremen beispielsweise keinem der sechs Antidiabetika einen Zusatznutzen für die Patienten.
</p><h3>Gesetzlicher Hintergrund:</h3><p>Nicht nur neue Arzneimittel sollten im Rahmen des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (<abbr title="Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz" lang="de">AMNOG</abbr>) von 2011 auf ihren Nutzen bewertet werden. Der Gesetzgeber wollte auch ältere, aber patent-geschützte Präparate einer Nutzenbewertung unterziehen, ist jedoch davon wieder abgerückt. Langwierige gerichtliche Prozesse mit den betroffenen Firmen wurden befürchtet. Das Gesetz wurde deshalb zum 1. April 2014 geändert und die Prüfung des Bestandsmarktes wurde aufgehoben. Arzneimittel, die im Vergleich zu bewährten und preisgünstigen Therapiealternativen über keinen ausgewiesenen Zusatznutzen verfügen, verursachen also weiterhin mit teils exorbitanten Preisen überflüssige Kosten für die Gesetzliche Krankenversicherung in Milliardenhöhe. Im Bestandsmarktreport haben nun Wissenschaftler der Universität Bremen Präparate bewertet, die ursprünglich für derartige Nutzenbewertungen vorgesehen waren, inzwischen aber ausgeklammert sind. Damit hat das Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) das Bewertungsverfahren weitergeführt, das der Gemeinsame Bundesausschuss vor der Aufhebung des Gesetzes mit wenigen Arzneimitteln des Bestandsmarktes begonnen hatte. Professor Gerd Glaeske: „Insgesamt machen unsere Ergebnisse deutlich, wie notwendig die <abbr title="Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz" lang="de">AMNOG</abbr>-Bestandsmarktprüfung gewesen wäre, um die Effizienz der Arzneimittelversorgung zu verbessern. Die Ergebnisse dieses nun vorliegenden Bestandsmarktreports werden daher den verordnenden Ärztinnen und Ärzten von der Techniker Krankenkasse zur Verfügung gestellt.“
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für Sozialpolitik<br>Daniela Boeschen<br>E-Mail: <a href="mailto:dboeschen@zes.uni-bremen.de">dboeschen@zes.uni-bremen.de</a></p><p>Prof. Dr. Gerd Glaeske<br>E-Mail: <a href="mailto:gglaeske@uni-bremen.de">gglaeske@uni-bremen.de</a></p><p>Kristin Bothur<br>Forschungskoordinatorin<br>Tel.: 0421-218-58503<br>E-Mail: <a href="mailto:kbothur@zes.uni-bremen.de">kbothur@zes.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11816</guid>
                            <pubDate>Tue, 26 Aug 2014 09:36:00 +0200</pubDate>
                            <title>Mit Schwung ins Studium: Septemberakademie für Erstsemester</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mit-schwung-ins-studium-septemberakademie-fuer-erstsemester-1</link>
                            
                            <description>Studienanfängerinnen und -anfänger beschäftigen sich in Projekten mit attraktiven Forschungsfragen / Anmeldung ab sofort</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 286 / 26. August 2014 SC
</p><p>Die Universität Bremen macht ihren angehenden Studierenden durch die kostenfreie Septemberakademie den Einstieg ins Studium leichter. Neben den bereits erprobten Veranstaltungen der Orientierungswoche, bei denen es vor allem um formale Aspekte des Studiums geht, werden bei der Septemberakademie attraktive inhaltliche Forschungsfragen in den Mittelpunkt gestellt, um Studierende an ihr Fach heranzuführen. Gleichzeitig erhalten die Erstsemester eine Einführung in die Methoden ihres Fachs: zum Beispiel Programmieren, Erstellen von Filmen, Auffrischen von Mathekenntnissen, die Arbeit mit Archivtexten, Untersuchungen im freien Gelände, Erstellen und Auswerten von Umfragen, Rechnungswesen, Debattierregeln, Experimente im Labor oder Musikpraxis. Interessierte Studienanfängerinnen und -anfänger der Uni Bremen können sich ab sofort bis zum 10. September 2014 unter <a href="http://www.uni-bremen.de/septemberakademie" target="_blank">www.uni-bremen.de/septemberakademie</a>&nbsp; anmelden. Die Veranstaltungen der Septemberakademie dauern zwei bis fünf Tage und finden zwischen dem 15. September und dem 11. Oktober statt. 
</p><p>„Vom Kies zum Kontinent – Geowissenschaften erleben“, „Das Archiv als Labor – Arbeit mit Quellen aus dem Ersten Weltkrieg“, „Regenerative Energien“ – dies sind drei Beispiele aus 14 Veranstaltungen, bei denen Erstsemester der Universität Bremen auf aktuelle und spannende Forschungsthemen ihres Fachs neugierig gemacht werden sollen. Darunter ist auch eine mediale Spurensuche mit der Produktion eines Videos zum Thema „Wo ist hier die Exzellenz?“ Im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften werden Studierende den Anfängern Ergebnisse ihres forschenden Arbeitens vorstellen. Einbezogen sind fast alle Studienrichtungen der Universität: Gesellschaft und Bildung, Kultur, Medien, Kunst und Musik, Mensch und Gesundheit, Natur und Umwelt, Wirtschaft und Recht sowie Zahlen, Technik und Produktion. Unter dem Motto „Forschend studieren von Anfang an“ werden die Studierenden an wissenschaftliches Arbeiten herangeführt, um so mit Vorfreude ins Studium zu starten.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrale Studienberatung<br>Betina da Rocha<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 67401<br>E-Mail: <a href="mailto:darocha@uni-bremen.de">darocha@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/septemberakademie" target="_blank">www.uni-bremen.de/septemberakademie</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11817</guid>
                            <pubDate>Tue, 26 Aug 2014 15:53:00 +0200</pubDate>
                            <title>Sozialwissenschaftlerin vom Zentrum für Sozialpolitik der Uni Bremen in den Aufsichtsrat des Klinikverbunds Gesundheit Nord berufen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/sozialwissenschaftlerin-vom-zentrum-fuer-sozialpolitik-der-uni-bremen-in-den-aufsichtsrat-des-klinikverbunds-gesundheit-nord-berufen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 287 / 26. August 2014 RO 
</p><p>Professorin Karin Gottschall, Soziologin an der Universität Bremen, ist heute, am 26. August 2014, in den Aufsichtsrat des städtischen Klinikverbunds Gesundheit Nord (Geno) berufen worden. Der Aufsichtsrat der Gesundheit Nord ist ein Kontrollgremium und überwacht die Arbeit der Geschäftsführung. Die Aufsichtsratsmitglieder können zudem ihr spezielles Know-How und ihre Sichtweise einbringen und Nachfragen stellen, zum Beispiel hinsichtlich der Personalentwicklung oder medizinstrategischer Fragestellungen. „Der Aufsichtsrat eines so großen kommunalen Klinikverbundes beeinflusst auch die&nbsp; institutionelle Gesundheitspolitik in Bremen. In Zeiten angespannter öffentlicher Haushalte einen effizienten Mitteleinsatz und eine hohe Versorgungsqualität zu gewährleisten ist nicht einfach. Dass ich dabei mitwirken kann, empfinde ich als eine große Ehre“, freut sich Karin Gottschall auf die neue Herausforderung. <br><br>Hintergrund ist der Beschluss, die bisher eigenständigen vier Kliniken unter dem Dach der Gesundheit Nord zu verschmelzen. Daran gekoppelt war die Entscheidung, das Geno-Kontrollgremium auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite um jeweils einen Sitz zu erweitern – insgesamt von zwölf auf 14 Mandate.<br><br>Karin Gottschall (Jahrgang 1955) ist seit 1999 Professorin für Soziologie und Abteilungsleiterin im Zentrum für Sozialpolitik an der Universität Bremen. Sie studierte&nbsp; Sozialwissenschaften an der Universität Göttingen und promovierte mit einer Arbeit über geschlechtsspezifische Arbeitsteilung in großbetrieblichen Verwaltungen. Auslandsaufenthalte führten sie an die New York University und als Gastdozentin an das Institut für Höhere Studien Wien. Bevor sie den Ruf an die Universität Bremen erhielt, habilitierte sie sich an der Uni Göttingen mit einer Arbeit über den neueren deutschen soziologischen Diskurs zu sozialer Ungleichheit und Geschlecht. Von 2004 bis 2007 wirkte die gefragte Soziologin als Direktorin und stellvertretende Direktorin der Graduate School of Social Sciences (GSSS/BIGSSS) der Universität Bremen, einer internationale Graduiertenschule, die mit Mitteln der Exzellenzinitiative gefördert wird. Als Leiterin der Abteilung&nbsp; Geschlechterpolitik im Wohlfahrtstaat beschäftigt sie sich vor allem mit Fragen zum Strukturwandel von Erwerbsarbeit und Lebensformen, zum Staat als Arbeitgeber und zu Sozialstaatsreformen in den Bereichen Erziehung, Bildung und soziale Dienstleistungen. <strong></strong></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle können Sie ein Foto von Professorin Karin Gottschall unter der Telefonnummer 0421 218 60150, oder per E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> anfordern.<br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Karin Gottschall<br>Leiterin der Abteilung&nbsp; Geschlechterpolitik im Wohlfahrtstaat <br>Telefon: 0421 218 58595<br>E-Mail: <a href="http://karin.gottschall@uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">karin.gottschall@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11818</guid>
                            <pubDate>Wed, 27 Aug 2014 14:37:00 +0200</pubDate>
                            <title>Tagungen der Universität Bremen im September 2014</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/tagungen-der-universitaet-bremen-im-september-2014-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 288 / 27. August 2014 RO
</p><p><br>Um die Reflexion der Kategorie „Raum“ im (post-)kolonialen Kontext geht es bei der internationalen Tagung „<span lang="en"><strong>Second Bremen Conference on Language and Literature in Colonial and Postcolonial Contexts</strong></span>“ am <strong>3. September 2014</strong> an der Uni Bremen. Die Konferenz versteht sich als Forum für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die die Zusammenhänge zwischen Sprache, Literatur, Kultur und der Konstruktion von Orten erforschen. Der Fokus liegt dabei auf kulturellen Prozessen der Konstruktion und Repräsentation von „Raum“. Ziel ist es, ein interdisziplinäres Forschungsfeld zu eröffnen, das die Einflüsse von kolonialen und postkolonialen Bedingungen auf Sprache, Literatur, Kultur und Ortskonstitution thematisiert. Veranstalter ist die Creative Unit Koloniallinguistik/<span lang="en">Language in Colonial Contexts</span>, das Institut für postkoloniale &amp; transkulturelle Studien (INPUTS), das Bremer Institut für Kanada- und Québec-Studien (BIKQS) und das Institut für Geographie. Kontakt: Daniel Schmidt-Brücken, Tel.: 0421 218 68291, E-Mail: <a href="mailto:culcc@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">culcc@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.bcll.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.bcll.uni-bremen.de<br></a><br>Die ILASS 2014 ist die „<strong>26. <span lang="en">European Conference on Liquid Atomization and Spray Systems</span></strong>” und findet in Bremen statt. Die ILASS 2014 gibt Vertretern aus Industrie und Forschung sowie Studierenden den Rahmen für einen intensiven Austausch zu den Themen Zerstäubungsprozesse von Fluiden und Sprühsysteme. Die Tagung wird organisiert vom Fachbereich Produktionstechnik und findet vom <strong>8. bis 10. September 2014</strong> im Atlantic Hotel statt. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr>&nbsp; Udo Fritsching, Tel.: 0421 218 51230, E-Mail: <a href="mailto:info@ilass2014.org" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">info@ilass2014.org</a>, <a href="http://www.ilass2014.org/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.ilass2014.org<br></a><br>Der Begriff Multimodalität bezeichnet in den Sprachwissenschaften die parallele Nutzung verschiedener Sinneskanäle zur Informationsvermittlung. Typischerweise werden in multimodalen Lernumgebungen visuelle und auditive Systeme eingesetzt wie etwa beim E-Learning. Mit „Multimodalität“ beschäftigt sich vom <strong>10. bis 13. September 2014</strong> die internationale Tagung „<strong>Bridging the Gap between Here and There: Combining Multimodal Analysis from International Perspectives</strong>” an der Uni Bremen. Ziel der Tagung ist es, die sprach- und fachübergreifenden Unterschiede in Terminologie und Methodik zusammenzubringen, denn das Multimodalitäts-Konzept in Deutschland entspricht nicht dem internationalen Standard. Veranstalter ist der Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften. Kontakt: <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr>&nbsp; <abbr></abbr> Janina Wildfeuer, Tel.: 0421 218 68287, E-Mail:&nbsp; <a href="mailto:wildfeuer@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">wildfeuer@uni-bremen.de</a>,&nbsp;<a href="https://www.uni-bremen.de/http://" target="www.mm2014.uni-bremen.de/" title="external-link-new-window"> www.mm2014.uni-bremen.de<br></a><br>Vom <strong>15. September bis 19. September 2014</strong> richtet der Sonderforschungsbereich/Transregio SFB/TR 8 Spatial Cognition der Universitäten Bremen und Freiburg sowie weiteren internationalen Partnern die „<strong><span lang="en">Spatial Cognition</span> 2014</strong>“ aus. An der internationalen Tagung zu Fragen des räumlichen Denkens nehmen rund 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Informatik, Psychologie, Linguistik, Geographie, Architektur, Mathematik, Robotik, Neurowissenschaft und Philosophie teil, die sich aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven mit Facetten des räumlichen Denkens befassen. Am <strong>16. September</strong> findet das Abschlusskolloquium des <abbr title="Sonderforschungsbereich Transregio">SFB/TR</abbr> 8 <span lang="en">Spatial Cognition</span> statt, bei dem die einzelnen Forschungsprojekte ihre Gebiete präsentieren und neue Forschungsthemen vorstellen. Kontakt: <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Barkowsky, Tel.: 0421 218 64232, -64233, E-Mail: <a href="mailto:cosy@informatik.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">cosy@informatik.uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.conference.spatial-cognition.de/SC2014" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.conference.spatial-cognition.de/SC2014<br></a><br>Die <strong>Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik</strong> findet in diesem Jahr vom <strong>15. bis 18. September 2014</strong> in der Uni Bremen statt. Das Thema lautet: „Heterogenität und Diversität - Vielfalt der Voraussetzungen im naturwissenschaftlichen Unterricht“. Die Heterogenität der Lernvoraussetzungen von Schülerinnen und Schülern stellt eine der größten Herausforderungen für die Gestaltung naturwissenschaftlicher Lernumgebungen dar. Migrationsbedingte, und damit&nbsp; mehrsprachliche und kulturelle Heterogenität, ist ein noch junges Forschungsgebiet.&nbsp; Im Zentrum der Konferenz stehen neue Konzepte zum Lehren und Lernen von Chemie und Physik in inklusiven Lerngruppen, die in die universitäre Lehrerbildung einfließen können. Veranstalter ist der Fachbereich&nbsp; Physik/Elektrotechnik. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Horst Schecker, Tel.: 0421 218 62020, E-Mail: <a href="mailto:schecker@physik.uni-bremen.de" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">schecker@physik.uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.idn.uni-bremen.de/gdcp2014" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.idn.uni-bremen.de/gdcp2014<br><br></a>Das Zentrum für klinische Psychologie und Rehabilitation im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften veranstaltet zusammen mit dem Förderverein der Universitätskinderambulanz am <strong>20. und 21. September 2014</strong> die „<strong>63. Kindertherapietage</strong>“. Expertinnen und Experten referieren praxisorientiert über neue pädagogische und therapeutische Ansätze in der Kinderbetreuung. Die Veranstaltungsreihe versteht sich als interdisziplinäres Fortbildungsangebot. Die Kurse werden von der Ärztekammer Bremen anerkannt. Eingeladen sind alle Berufsgruppen, die mit Kindern arbeiten. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Franz Petermann und <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ulrike Petermann, Telefon: 0421 218 68603, E-Mail: <a href="mailto:todisco@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">todisco@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.zrf.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zrf.uni-bremen.de<br></a>&nbsp;<br>Die Jahrestagung der Deutschen Steuerjuristischen Gesellschaft zum Thema „<strong>Steuerstrafrecht an der Schnittstelle zum Steuerrecht</strong>“ findet am <strong>22. und 23. September 2014</strong> an der Uni Bremen statt. Beteiligt ist der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Im Fokus stehen Fragen der Steuerhinterziehung im Strafrechtssystem, der Selbstanzeige, der steuerstrafrechtlichen Verantwortung des Beraters und internationaler Sachverhalte. Darüber hinaus werden Steuermoral und Steuerdelikt aus psychologischer Sicht analysiert. Die von Rechtswissenschaftlern, Psychologen und Wirtschaftswissenschaftlern diskutierten Fragen haben angesichts prominenter Fälle große aktuelle Bedeutung. Es werden mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Franz Jürgen Marx, Tel.: 0421 218 66650, E-Mail <a href="mailto:fjmarx@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">fjmarx@uni-bremen.de</a>,&nbsp;<a href="https://www.uni-bremen.de/http://" target="www.dstjg.de/" title="external-link-new-window"> www.dstjg.de</a><br><br>Vom <strong>23. bis 25. September 2014</strong> findet die internationale Tagung „<strong>Arno Schmidt und der Kanon</strong>“ statt. Veranstalter ist das Institut für kulturwissenschaftliche Deutschlandstudien im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften. Der 100. Geburtstag Arno Schmidts gibt Anlass, nach der Stellung dieses Autors im Kanon der deutschsprachigen und europäischen Literatur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu fragen. Lange Jahre war der Schriftsteller in der Position des Außenseiters, dem der Ruf des Kauzig-Unverständlichen anhing. Dagegen steht Schmidts eigene Auseinandersetzung mit Kanonisierungen: der Nobelpreis war ihm „Stigma der Mittelmäßigkeit“, Mitgliedschaften in Autorenvereinigungen wie der Gruppe 47 lehnte er ab.&nbsp; Ziel der Tagung ist es, Schmidts Person und sein Werk in die Nachkriegsliteratur einzuordnen. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Axel Dunker, Tel.: 0421 218 68260, E-Mail: <a href="mailto:adunker@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">adunker@uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.deutschlandstudien.uni-bremen.de/aktuelles" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.deutschlandstudien.uni-bremen.de/aktuelles</a><br>&nbsp;<br>Ob als Unterstützung für die Chirurgie oder für die Analyse der Aerodynamik&nbsp; bei der Entwicklung neuer Automodelle: Die virtuelle Realität hält Einzug in immer mehr Lebensbereiche. Einer der deutschen Experten in diesem Forschungsbereich, der Bremer Informatikprofessor Gabriel Zachmann, richtet vom <strong>24. bis 26. September 201</strong><strong>4</strong>&nbsp; mit seiner Arbeitsgruppe am Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen gleich zwei Konferenzen zu diesem Themenfeld aus: Auf der „<strong>VRIPHYS“ (<span lang="en">Virtual Reality Interaction and Physical Simulation</span>)</strong> trifft sich an der Universität die weltweite Forschercommunity zu virtuellen Realitäten. Und vom <strong>25. bis 26. September</strong> findet die „<strong>VRAR“ (<span lang="en">Virtual and Augmented Reality</span></strong>) der gleichnamigen Fachgruppe der Gesellschaft für Informatik statt. Hier treffen sich deutsche Nachwuchskräfte und stellen ihre ersten Ergebnisse vor. Kontakt: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Gabriel Zachmann, Tel.: 0421 218 63991, E-Mail: <a href="mailto:zach@informatik.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">zach@informatik.uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.tzi.de/aktuelles/news/singleview/arbeitsgruppe-computer-graphics-richtet-zwei-konferenzen-aus" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.tzi.de/aktuelles/news/singleview/arbeitsgruppe-computer-graphics-richtet-zwei-konferenzen-aus<br></a><br>Am <strong>25. und 26. September 2014</strong> findet die internationale Tagung „<strong><span lang="en">Teaching is Touching the Future – Academic Teaching within and across Disciplines</span>“</strong> auf dem Campus der Universität Bremen statt. Die Tagung wird in Kooperation mit der Hochschulrektorenkonferenz und unter Schirmherrschaft der Senatorin für Bildung und Wissenschaft Bremen, <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Eva Quante-Brandt, ausgerichtet. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die Konferenz. Die internationale Tagung wurde erstmals im Jahr 2011 an der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt und im darauffolgenden Jahr an der Universität Mainz. Mit Fortsetzung dieser Tagungsreihe in Bremen soll insbesondere eine in den Fächern und Fachkulturen verankerte Reflexion von Lehre und Lernen ins Zentrum gestellt werden. Kontakt: Melanie Schaumburg, Tel. 0421 218 64378, E-Mail: <a href="mailto:schaumb@informatik.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">schaumb@informatik.uni-bremen.de</a>, <a href="http://www.tittf.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.tittf.uni-bremen.de </a><br><br>Um das Verhältnis von Literatur und Präsenz geht es vom <strong>25. bis 27. September 2014</strong> bei der Tagung „<strong>Unmittelbarkeit in der Gegenwartsliteratur – Brinkmann, Born und die Folgen</strong>“. Im Mittelpunkt stehen die Werke der beiden Autoren Rolf Dieter Brinkmann und Nicolas Born. Die Schreibstile der beiden Autoren markieren einen radikalen Bruch mit einem bis dahin etablierten Selbstverständnis der Literatur. Dieser Neuansatz in den 60er und 70er Jahren kommt in den literarischen Konzepten und den Inhaltsebenen der Literatur zum Ausdruck. Im Mittelpunkt steht die Frage nach den theoretischen Konzepten der Unmittelbarkeit sowie der Authentizität und nach der Rolle, die sie für die Literatur der Gegenwart spielen. Veranstalter ist der Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften. Kontakt: <abbr title="Privatdozentin / Privatdozent">PD</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Martin Schierbaum, Tel.: 0421 218 68288, E-Mail: <a href="mailto:schierbaum@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">schierbaum@uni-bremen.de</a> &nbsp;<br>&nbsp; <br>Im UNESCO Jahr der Kristallographie findet an der Universität Bremen vom <strong>28. bis 29. September 2014</strong> das „<span lang="en"><strong>1st Meeting of the Young Crystallographers</strong></span>” im Fachgebiet der Kristallographie statt. Die Deutsche Gesellschaft für Kristallographie möchte mit diesem Treffen speziell Studierende und Doktoranden ansprechen und ihnen eine Plattform für den Austausch bieten. Neben Kurzvorträgen ist in den anschließenden Postersessions Zeit für Diskussionen vorgesehen. Wirtschaftsvertreter berichten vor Ort über ihre Erfahrungen und Karrieremöglichkeiten für Kristallographen in der Industrie. Kontakt: <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Hanna Lührs, Tel.: 0421 218 65181, E-Mail: <a href="mailto:hanna.luehrs@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">hanna.luehrs@uni-bremen.de</a>, <a href="http://dgk-home.de/aks/jkyc/meeting/flyer," target="www.iycr2014.org" title="external-link-new-window" rel="noreferrer">http://dgk-home.de/aks/jkyc/meeting/flyer, www.iycr2014.org<br></a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 28 Aug 2014 10:52:00 +0200</pubDate>
                            <title>Frühstudium: Schon vor dem Abitur an die Uni</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/fruehstudium-schon-vor-dem-abitur-an-die-uni-1</link>
                            
                            <description>Informationsveranstaltung der Universität Bremen am 3. September 2014 um 17 Uhr im Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 289 / 28. August 2014 SC
</p><p>Die Universität Bremen bietet seit dem Wintersemester 2005/06 das Frühstudium für Schülerinnen und Schüler an. Sie gibt damit begabten und leistungsstarken jungen Menschen die Chance, sich in der Universität zu orientieren und neuen Herausforderungen zu stellen. Gleichzeitig möchte sie damit die Schulen im Bereich der Begabtenförderung unterstützen. Am 3. September 2014 informiert die Uni Bremen interessierte Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen, Lehrer und Eltern über die Möglichkeit des Frühstudiums. Die Veranstaltung findet im Forum „Wissenschaft und Schule“ im Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, statt und beginnt um 17 Uhr.
</p><p>Angesprochen sind Schülerinnen und Schüler, die selbständig, zielorientiert und engagiert arbeiten können und wollen und in der Schule insgesamt gute bis sehr gute Leistungen zeigen. Sie können regelmäßig Veranstaltungen besuchen und bei erfolgreichem Abschluss bereits „<span lang="en">credit points</span>“ erwerben, die ihnen für ihr zukünftiges Studium angerechnet werden können.
</p><p>In kurzen Präsentationen erfolgt ein Überblick über die Organisation und den Ablauf des Frühstudiums. Außerdem wird über die Vereinbarungen informiert, die zwischen Schule, Universität und Schülern/Eltern getroffen werden. Im Anschluss beantworten Vertreterinnen der Universität Bremen alle individuellen Fragen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br>Akademie für Weiterbildung<br>Gisela Gründl<br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de">gruendl@uni-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 / 218-61613<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 02 Sep 2014 09:40:00 +0200</pubDate>
                            <title>Neue Gedichte am „Lyrischen Pfad“ im Bürgerpark </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neue-gedichte-am-lyrischen-pfad-im-buergerpark-1</link>
                            
                            <description>Eröffnung: Dienstag, 2. September 2014 um 14:30 Uhr, Haupteingang Parkhotel</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 291 / 1. September 2014 RO<br><br>Mit neuen Gedichten bekannter Klassiker lädt die inzwischen 5.Staffel des „Lyrischen Pfades“ die Parkbesucherinnen und Besucher zum Schlendern ein. Der Pfad schlängelt sich an der Ostseite des Parks aus der Innenstadt in Richtung Bibliothek und enthält neun Tafeln mit Texten beliebter Dichter. Der Weg durch die „grüne Brücke Bürgerpark“ zum Universitätscampus ist mit Versen von Schriftstellern wie Joachim Ringelnatz, Christian Morgenstern und Wilhelm Busch angereichert. Die Idee zum „Lyrischen Pfad“ entstand aus Anlass des 350jährigen Jubiläums der Staats‐ und Universitätsbibliothek (SuUB) Bremens und des 145jährigen Bestehens des Bürgerparkvereins im Jahr 2010.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Sie sind zur Eröffnung der neuen Staffel am 2. September um 14:30 Uhr, Haupteingang Parkhotel, herzlich eingeladen. <br>Weitere Informationen: <a href="http://www.suub.uni-bremen.de/ueber-uns/neues-aus-der-suub/lyrischer-pfad-2014/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.suub.uni-bremen.de/ueber-uns/neues-aus-der-suub/lyrischer-pfad-2014/</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Tue, 02 Sep 2014 09:44:00 +0200</pubDate>
                            <title>Weiterbildendes Studium in Sozialwissenschaften für Erwachsene hat noch freie Plätze</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/weiterbildendes-studium-in-sozialwissenschaften-fuer-erwachsene-hat-noch-freie-plaetze-2</link>
                            
                            <description>27. Zwei-Jahres-Kurs beginnt im Oktober 2014 / Zwei Informationsabende im September</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 292 / 1. September 2014 SC<br><br>Das Zentrum für Arbeit und Politik der Universität Bremen führt seit nunmehr 27 Jahren erfolgreich ihren „Zwei-Jahres-Kurs“ durch. In diesem bundesweit einzigartigen Weiterbildenden Studium können Erwachsene nebenberuflich eine sozialwissenschaftliche Grundbildung erwerben und Handlungsmöglichkeiten für die gesellschaftspolitische Praxis in vielen Lebensbereichen kennen lernen und entwickeln. Die Lehrveranstaltungen finden einmal wöchentlich abends, an mehreren Samstagen und drei einwöchigen Bildungsurlauben statt. Am 8. und 10. September gibt es Informationsveranstaltungen des Zentrums für Arbeit und Politik.<br><br>Dieses Angebot der politischen Bildung steht grundsätzlich allen Interessierten offen. Unter bestimmten Bedingungen können die Teilnehmenden ein Zertifikat erwerben, mit dem sie an der Universität Bremen und der Hochschule Bremen bestimmte Fächer studieren können. Voraussetzung für die Zulassung zum Zertifikat sind eine abgeschlossene Berufsausbildung oder mindestens fünf Jahre Berufstätigkeit. Erziehungs-, Arbeitslosen-, Wehrdienst- und Zivildienstzeiten können mit insgesamt bis zu einem Jahr angerechnet werden.<br><br>Mehr Informationen über Inhalte, Lernformen, Zeitbedarf und die Voraussetzungen für den Erwerb eines Zertifikates, das eine fachgebundene Hochschulreife beinhaltet, geben die Dozenten an zwei Infoabenden: <br><br>Montag, den 08. September 2014 und<br>Mittwoch, 10. September 2014,<br>jeweils um 18.00 Uhr<br>im Zentrum für Arbeit und Politik / Universität Bremen,<br>Am Fallturm 1, 28359 Bremen (TAB, Eingang A)<br><br>Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen sind bei Christina Volkmer im Studiensekretariat des Zentrums für Arbeit und Politik, Tel.: 0421/ 218 – 56 702, Fax: 0421/ 218 – 56 722 oder E-Mail: <a href="mailto:christina.volkmer@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christina.volkmer@uni-bremen.de </a>erhältlich. Anmeldeschluss ist der 17. September 2014<br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Zentrum für Arbeit und Politik<br>Christina Volkmer<br>-Studiensekretariat -<br>Tel. 0421 218 56702<br>E-Mail: <a href="mailto:christina.volkmer@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christina.volkmer@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zap.uni-bremen.de/ccm/navigation/kursangebote/zwei-jahres-kurs/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zap.uni-bremen.de/ccm/navigation/kursangebote/zwei-jahres-kurs/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 02 Sep 2014 11:34:00 +0200</pubDate>
                            <title>Discgolf-Wettbewerb auf dem Unigelände für alle Interessierten offen </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/discgolf-wettbewerb-auf-dem-unigelaende-fuer-alle-interessierten-offen-1</link>
                            
                            <description>2. Bremer Ace Race am 27. September ab 14 Uhr / Anmeldung bis zum 10. September </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 294 / 2. September 2014 SC
</p><p>Frisbee und Golf ergibt Discgolf. Bei dieser jungen Sportart geht es darum, eine Frisbeescheibe in einem Parcours – ähnlich einer Golfanlage – von einem Startpunkt aus mit möglichst wenigen Würfen in zahlreiche Körbe bis ins Ziel zu befördern. Am Samstag, den 27. September 2014 findet ab 14 Uhr mit dem 2. Bremer <span lang="en">Ace Race</span> ein besonderer Discgolf-Wettbewerb auf der Sportanlage der Universität Bremen statt, zu dem die DISC GOLF STATION und der Verein für Hochschulsport nicht nur Fortgeschrittene, sondern auch interessierte Anfängerinnen und Anfänger einladen. Es wird auf zwölf unterschiedlichen Bahnen auf Körbe geworfen, die jeweils mit einem Wurf – also einem Ass – getroffen werden müssen. Insgesamt hat jeder Teilnehmer 48 Versuche. Die Anmeldung zum 2. Bremer <span lang="en">Ace Race</span> muss unter <a href="http://www.disc-golf-station.de/ace-race" target="_blank" rel="noreferrer">www.disc-golf-station.de/ace-race</a>&nbsp; bis zum 10. September 2014 erfolgen. 
</p><p>Das <span lang="en">Discraft</span><span lang="en">Ace Race</span> findet weltweit jedes Jahr an über 300 Orten statt. Die Bahnen werden bei diesem Event verkürzt, damit die Ketten der Körbe häufiger klingeln. Alle Teilnehmenden erhalten für 25 Euro ein eigenes Event-Set mit zwei Wurfscheiben. „Das Turnier lohnt sich auch schon deshalb für alle, die Discgolf neu ausprobieren wollen oder schon länger spielen“, so der geschäftsführende Gesellschafter der <span lang="en">Disc Golf Station</span> Christoph Acktun. Neben dem <span lang="en">Ace Race</span> wird es eine Tombola und Möglichkeiten zum Testen geben. Zuschauer sind herzlich willkommen.
</p><p>Ansprechpartner:
</p><p>Christoph Acktun<br>Geschäftsführender Gesellschafter der Disc Golf Station und Kursleiter beim Verein für Hochschulsport <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> - <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 421 1613547 <br>Mobil: +49 173 9118399 <br>E-Mail: <a href="mailto:info@disc-golf-station.de">info@disc-golf-station.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.disc-golf-station.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.disc-golf-station.de</a><br><a href="http://www.facebook.com/discgolfstation.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/discgolfstation.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11824</guid>
                            <pubDate>Tue, 02 Sep 2014 14:45:00 +0200</pubDate>
                            <title>Sprühen im Fokus: Internationale Tagung ILASS 2014 an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/spruehen-im-fokus-internationale-tagung-ilass-2014-an-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            <description>Vom 8. bis 10. September beschäftigen sich in Bremen international renommierte Forscher mit Themen rund um die Zerstäubung von Flüssigkeiten </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 293 / 2. September 2014 RO<br><br>Ob Deo, Haarspray, Sprühflasche oder Gartenschlauch: Das Verfahren der Zerstäubung von Flüssigkeiten begegnet uns im Alltag ständig. Meist machen wir uns dabei nicht bewusst, welche komplexen ingenieurwissenschaftlichen Entwicklungen dahinter stecken. An der Bremer Universität beschäftigen sich in den nächsten Tagen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa, Japan, Israel, Indien, Taiwan sowie Nord- und Süd-Amerika mit der Zerstäubung von Flüssigkeiten und der Auslegung ganzer Sprühsysteme. Der Grund: Das Verfahren der Zerstäubung spielt nicht nur in unserem Alltag eine große Rolle, sondern wird auch vielseitig in der Industrie eingesetzt. Drucker, Lackiermaschinen, die Brennstoffeinspritzung in Automotoren und Flugzeug-Turbinen oder die Pulverherstellung mittels Sprühprozessen sind nur ein kleiner Teil seines vielfältigen Anwendungsfelds.<br><br>Die&nbsp; <span lang="en">„European Conference on Liquid Atomization and Spray Systems”</span>, kurz: ILASS, wird seit 1982 jährlich vom „<span lang="en">Institute of Liquid Atomization and Spray Systems ILASS – Europe</span>“ ausgerichtet. Die ILASS 2014 ist damit die 26te Konferenz in der Tradition des internationalen Austauschs über das breite Forschungsfeld. Neben 135 Vorträgen und 30 Posterbeiträgen konnten die Organisatoren auch drei hochkarätige Experten für sogenannte „<span lang="en">plenary lectures</span>“ gewinnen, die jeden der drei Konferenztage mit einem Highlight eröffnen: Professor Nikolaus Adams (TU München), Professor Christian Clasen (KU Leuven, Belgien) und Professor Mark Linne (Chalmers Universität Göteborg, Schweden) werden aus Ihrer Forschung berichten. <br><br>„Wir freuen uns sehr, dieses Jahr als Gastgeber der etablierten ILASS zu fungieren und danken schon jetzt allen Kolleginnen und Kollegen, die zu einem spannenden und vielseitigen Konferenzprogramm beitragen werden“, sagt Professor Udo Fritsching aus dem Fachgebiet Mechanische Verfahrenstechnik des Fachbereichs Produktionstechnik der Universität Bremen, der die ILASS 2014 federführend organisiert. Ein Teil der Konferenzbeiträge wird im Journal „<span lang="en">Atomization and Spray</span>“ veröffentlicht. Weitere Informationen zur Konferenz und ihrem Programm finden sich unter <a href="http://www.ilass2014.org/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.ilass2014.org/</a>.<strong></strong></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Ein Bild zur Pressemitteilung finden Sie zum Download unter: <a href="http://www3.zfn.uni-bremen.de/server/content/teraload/uploads/jSqpFkbPE6jT7pjw/Druck-Drall-Zerstäuber.jpg" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www3.zfn.uni-bremen.de/server/content/teraload/uploads/jSqpFkbPE6jT7pjw/Druck-Drall-Zerstäuber.jpg</a><br>Bildunterschrift: Druck-Drall-Zerstäuber der Universität Bremen, wie er etwa bei der Pulverherstellung eingesetzt werden kann. <br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Produktionstechnik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften">Dr.-Ing.</abbr> Udo Fritsching<br>Tel.: 0421 218 51230; E-Mail: <a href="mailto:info@ilass2014.org" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">info@ilass2014.org</a><br>oder<br>Isabell Harder M. A. (Öffentlichkeitsarbeit)<br>Tel.: 0421-218-51188; E-Mail: <a href="mailto:harder@iwt-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">harder@iwt-bremen.de </a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11825</guid>
                            <pubDate>Tue, 02 Sep 2014 14:51:00 +0200</pubDate>
                            <title>Kfz-Unfallschadenmanagement wird auf der internationalen Messe Automechanika Frankfurt 2014 präsentiert</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kfz-unfallschadenmanagement-wird-auf-der-internationalen-messe-automechanika-frankfurt-2014-praesentiert-1</link>
                            
                            <description>Universität Bremen mit einem EU-Projekt zum europäischen Qualifizierungsprofil im Unfallschadensmanagement europaweit erfolgreich</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 295 / 2. September 2014 RO
</p><p>Vor zwei Jahren startete das Institut Technik und Bildung (ITB) an der Universität Bremen ein Leonardo da Vinci Projekt zum Unfallschadensmanagement. Ziel war es, mit Partnern aus Bulgarien, Litauen, Spanien, Niederlande, Schweden und Deutschland ein europäisches Qualifizierungsprofil zu entwickeln, das Akzeptanz in der Branche erfährt. Das Projekt wird vom ITB koordiniert. Das Ergebnis findet in der Fachwelt ein außergewöhnliches Interesse. Das führte dazu, dass sich die MesseFrankfurt Exhibition GmbH als Partner am EU-Projekt beteiligt und nun das ITB mit allen Projektpartnern eingeladen hat, die Ergebnisse des Projekts auf der Automechanika zu präsentieren. Der eintägige Kongress findet am 19. September von 10.00 bis 15.30 Uhr auf dem Messegelände statt. In einer&nbsp; weiteren Veranstaltung am 16. September 2014 von 14.00 bis 16.00 Uhr wird das ITB die Lehrlingsstudie im Kfz-Handwerk vorstellen, bei der die Frage im Raum steht, ob die Kfz-Branche vom demographischen Wandel betroffen sein wird und welche Folgen zu erwarten sind. Diese Studie wurde von der Messegesellschaft gefördert. Das <abbr title="Institut Technik und Bildung">ITB</abbr> wird vom 16. bis 20. September 2014 mit einem Stand auf der Automechanika Frankfurt präsent sein und weitere Kfz-Projekte vorstellen. Daran beteiligt sich auch das Bremer Institut für Theoretische Elektrotechnik und Mikroelektronik ITEM. Die Automechanika ist die weltweit größte Internationale Leitmesse der Automobilwirtschaft und findet alle zwei Jahre in Frankfurt statt.<br><br>Die Kfz-Unfallschaden-Abwicklung einschließlich der Instandsetzung verunfallter Fahrzeuge hat sich seit rund 15 Jahren zu einem ganz speziellen Geschäftsfeld entwickelt. Wer sich hier als Instandsetzungsbetrieb nicht auskennt, wirft sich selbst aus dem Rennen um die Reparaturaufträge. EDV Schadenkalkulation, digitale Kommunikation mit Versicherern und Fahrzeughersteller-konforme Reparaturmethoden sind nur die übergeordneten Begriffe, die dazugehören. Ein profitables Betriebsergebnis setzt die Beherrschung des kompletten Umfeldes voraus. Die Qualifizierung von Unfallschadensmanagern ist eine wichtige Etappe für den Unternehmenserfolg in ganz Europa. <br><br>Unfallschadenmanager (USM) sind die „personifizierten Schaltstellen“ im Betrieb, die sich im gesamten Spektrum der Unfallschaden-Abwicklung / -Instandsetzung als Generalisten auskennen. Sie wissen die betroffenen Autofahrer nach einem Unfallschaden richtig anzusprechen. Sie geben dem Kunden die Sicherheit, dass er alles bekommt, was ihm zusteht. Sie haben den Überblick, wann ein Rechtsanwalt und / oder Sachverständiger hinzugezogen werden muss. Der Kunde bleibt mobil und die Werkstatt erhält über die EDV-Schadenkalkulation einen minutiös geplanten Prozessablauf. Zum Arbeitsbeginn sind die Ersatzteile vorhanden, so dass die Reparatur-Vorgabezeiten wie geplant eingehalten werden können. Das ist die Basis für ein profitables Arbeiten. Die Qualitätssicherungskontrollen greifen nach jedem abgeschlossenen Reparaturschritt: Karosserie-Instandsetzung – Lackiervorbereitung – Lackierung – Endmontage. Das gilt auch für den Fall, dass eine Fremdlackiererei fester Prozessbestandteil ist. Und zu guter Letzt sorgt der USM dafür, dass die Auftragslage für den Betrieb auf hohem Niveau bleibt. Für dieses Aufgabenprofil ist ein europäisches Berufs- und Weiterbildungsprofil entwickelt worden, das in den Partnerländern bereits als Pilot implementiert wird.<br><br>An dem Projekt beteiligt sind deutsche Unternehmen wie Audatex, das Ingenieurbüro Damschen und die Messe Frankfurt Exhibition GmbH mit der Automechanika Frankfurt. Aus den Niederlanden sind es FOCWA und AIRC, die als weltweit agierende Verbände beteiligt sind, aus Schweden ist es die Alignment Academy, aus Spanien die Fundation Laboral De La Construccion, aus Litauen die Vytautas Magnus University und aus Bulgarien die Gabrovo Chamber of Commerce and Industry. Das Projekt wird von der Europäischen Kommission gefördert.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Institut Technik und Bildung<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Georg Spöttl<br>Tel.: 0421 218 66270<br>E-Mail <a href="mailto:spoettl@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">spoettl@uni-bremen.de</a><br><a href="http://events.messefrankfurt.com/automechanikafrankfurt2014" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://events.messefrankfurt.com/automechanikafrankfurt2014</a><br>Vorabregistrierung und Bestellung der Gutscheinkarte über <a href="http://academy.automechanika.com/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://academy.automechanika.com/</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 03 Sep 2014 12:54:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bilder und Artefakte: Sinnangebote der gestalteten Form</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bilder-und-artefakte-sinnangebote-der-gestalteten-form-1</link>
                            
                            <description>Tagung an der Uni Bremen beschäftigt sich vom 10. bis 13. September 2014 mit Multimodalität</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 296 / 3. September 2014 RO<br><br>Der Begriff Multimodalität bezeichnet die parallele Nutzung verschiedener Sinneskanäle. Im Alltag begegnet uns Multimodalität in Filmen, Comics, Postern oder Werbeanzeigen. Dabei steckt die Analyse hier noch in den Kinderschuhen: Vor allem die Frage nach der Semantik, der Bedeutung von Bildern und audiovisuellen Medien wird oft einfach vorausgesetzt, ohne dass genau erklärt werden kann, wie die Betrachter einen Sinn erkennen. Mit Multimodalität beschäftigt sich vom 10. bis 13. September 2014 die internationale Tagung <span lang="en">„Bridging the Gap between Here and There: Combining Multimodal Analysis from International Perspectives” </span>an der Uni Bremen. Finanziert wird sie aus Exzellenzgeldern mit Unterstützung des Fachbereichs Sprach- und Literaturwissenschaften. Die Tagung steht allen Interessierten offen; Anmeldungen sind auch kurzfristig noch möglich.<br><br>Die Konferenz widmet sich auch dem Begriff der Multimodalität und seinen verschiedenen Definitionsansätzen, die sowohl innerhalb Deutschlands als auch im internationalen Kontext sehr unterschiedlich vertreten werden. Zum Beispiel spielt sehr oft Sprache als linguistisches Werkzeug immer noch die wichtigste Rolle in der Untersuchung, obwohl viele Artefakte fast ganz ohne Sprache auskommen. Im internationalen Kontext sind Begriff und Analyse multimodaler Dokumente schon längst Bestandteil linguistischer und kommunikationswissenschaftlicher Arbeiten. In Deutschland erhalten sie erst langsam Aufmerksamkeit – an der Uni Bremen kann man sich im Master <span lang="en">Language Sciences</span> in diesem Bereich spezialisieren.<br><br>Mit Expertinnen und Experten aus über 15 Nationen wird die interdisziplinäre Tagung die unterschiedlichen Konzepte vergleichen. Dies wird vor allem mithilfe unterschiedlicher Analysen geschehen – zum Beispiel von Dokumentarfilmen, den Strips des berühmten <span lang="en">PhD-Comics</span> oder im Hinblick auf <span lang="en">EyeTracking</span>-Verfahren. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Janina Wildfeuer<br>Tel.: 0421 218 68287<br>E-Mail: <a href="mailto:wildfeuer@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">wildfeuer@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.mm2014.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.mm2014.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 03 Sep 2014 13:39:00 +0200</pubDate>
                            <title>„Mit guten Wünschen für Ihre Teilnahme am Feldzug“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mit-guten-wuenschen-fuer-ihre-teilnahme-am-feldzug-3</link>
                            
                            <description>5. September: Buchpräsentation und Finissage der Ausstellung über die Geschichte der wissenschaftlichen Bibliothek im Ersten Weltkrieg in der SuUB </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 297 / 3. September 2014 RO<br><br>„Bremen und seine wissenschaftliche Bibliothek im Ersten Weltkrieg“ ist Thema der Ausstellung, die am 5. September 2014 mit einer Finnisage in der Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) beendet wird. Aufgearbeitet wurde die Geschichte der Bibliothek in den Jahren von 1914 bis 1918. Zu dieser Ausstellung ist ein Begleitband mit Beiträgen zur <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek">SuUB</abbr> Bremen im Ersten Weltkrieg entstanden. Die Begrüßung der Finissage übernimmt Maria Elisabeth Müller, Direktorin der SuUB. Anschließend stellen die beiden Autorinnen und Kuratorinnen der Ausstellung, <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Maria Hermes und Alla Keuten, das Buch vor. Die Veranstaltung findet um 16 Uhr im Foyer der Bibliothek statt. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.<br><br><strong>Hintergrund:</strong></p><p>„Mit guten Wünschen für Ihre Teilnahme am Feldzug“: Mit diesem Satz beendete Henry Seedorf manchen Brief seit dem August 1914. Der Direktor der wissenschaftlichen Bibliothek Bremens forderte so Soldaten auf, ihre entliehenen Bücher zurückzugeben. Er zeigte damit die Selbstverständlichkeit, die der „erste totale Krieg“ für das alltägliche Leben hatte und die sich auch in der Sprache niederschlug. Die wissenschaftliche Bibliothek Bremens befand sich „im Krieg“: Die Zahl ihrer aktiven Nutzer nahm ab, die verbliebenen brachten andere Interessen mit. Dies traf auf veränderte Rahmenbedingungen, weniger Personal und die Frage, ob Ausländer zur Nutzung zugelassen werden sollten. Auch legte die Bibliothek seit Kriegsbeginn eine „Kriegssammlung“ an, in der die Bedeutung des Medienkrieges für zukünftige Generationen dokumentiert und archiviert werden sollte. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Staats-und Universitätsbibliothek Bremen<br>Anke Winsmann<br>Tel.: 0421 218 59572<br>E-Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.suub.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Mon, 08 Sep 2014 10:36:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Expertise bei Europas größter Fachtagung für Juristen gefragt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-expertise-bei-europas-groesster-fachtagung-fuer-juristen-gefragt-1</link>
                            
                            <description>Rechtswissenschaftler Professor Gralf-Peter Calliess hat für den 70. Deutschen Juristentag in Hannover ein Gutachten zur Verbesserung des Zivilprozesses formuliert / Empfehlung für Bundesregierung</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 298 / 8. September 2014 MM
</p><p>Können Zivilprozesse bürgerfreundlicher und effizienter gestaltet werden? Warum sind bei den Amts- und Landgerichten die Rechtsfälle in Zivil- und Handelssachen rückläufig? Zu diesem komplexen Thema ist auf Europas größter Fachtagung für Juristen Bremer Expertise gefragt: Der Rechtswissenschaftler Professor Gralf-Peter Calliess wurde gebeten, ein Gutachten für den 70. Deutschen Juristentag zu verfassen, der vom 16. bis 19. September 2014 in Hannover stattfindet. Seine Thesen werden von den rund 3.000 Teilnehmern diskutiert und dienen als wichtige Empfehlung für die Bundesregierung. Neben dem Gutachten von Professor Calliess gibt es noch fünf weitere zu den Themen Arbeits-, Straf-, Wirtschafts-, Urheberrecht und Öffentliches Recht.
</p><h3>Was ist der Deutsche Juristentag?</h3><p>Der Deutsche Juristentag ist ein eingetragener Verein mit rund 7.000 Mitgliedern, der Juristinnen und Juristen aus allen Berufsgruppen Deutschlands vereint. Ziel ist es, auf wissenschaftlicher Grundlage die Notwendigkeit von Änderungen und Ergänzungen der Rechtsordnung zu untersuchen, der Öffentlichkeit Vorschläge zur Fortentwicklung des Rechts vorzulegen, auf Rechtsmissstände hinzuweisen und einen lebendigen Meinungsaustausch unter den Juristen aller Berufsgruppen und Fachrichtungen herbeizuführen. Da der Verein keine Interessenvertretung bestimmter beruflicher oder gesellschaftlicher Gruppen ist, hat sein Wort in der juristischen Öffentlichkeit und auch für den Gesetzgeber besonderes Gewicht. Zu diesem Zweck veranstaltet der Verein seit 1860 alle zwei Jahre in einer anderen deutschen Stadt den „Deutschen Juristentag“.
</p><h3>Worum geht es in dem Gutachten des Bremer Juristen?</h3><p>„Die gesellschaftlichen Prozesse der Globalisierung, Europäisierung und Digitalisierung haben zu veränderten Rechtsbedürfnissen auf dem Markt für Streitschlichtung geführt: Den Konflikten liegen zunehmend grenzüberschreitende Sachverhalte zugrunde und Bürger und Unternehmen wünschen sich eine schnelle, faire und effektive Lösung“, so Calliess. Die Ziviljustiz stehe dabei unter erhöhtem Wettbewerbsdruck durch ausländische Gerichte und alternative Konfliktlösungsmechanismen wie zum Beispiel private Schiedsgerichte, Mediatoren und neuerdings auch Online-Streitschlichtung. Die national geprägte Ziviljustiz habe demgegenüber eine Reihe von Defiziten, was sich an einer rückläufigen Nachfrage bemerkbar mache. So sind die Fallzahlen in Zivilsachen in erster Instanz zwischen 2004 und 2012 bei den Amtsgerichten um 23 Prozent und bei den Landgerichten um 19 Prozent zurückgegangen. Noch größere Einbrüche sind bei den Kammern für Handelssachen zu verzeichnen. Weniger Rechtsfälle führten aber zu weniger höchstrichterlichen Präzedenzentscheidungen und damit zu abnehmender Rechtssicherheit. Im Extremfall könnten ganze Rechtsgebiete mangels Rechtsprechung austrocken, so wie dies etwa im Seehandelsrecht oder beim Unternehmenskauf bereits der Fall sei.
</p><h3>Calliess trägt Vorschläge und Beispiele zusammen</h3><p>„Diesen negativen Folgen des Prozessschwunds muss entgegengewirkt werden, soll die Zivilrechtspflege ihrem verfassungsmäßigen Auftrag auch in Zukunft gerecht werden“, sagt der Rechtswissenschaftler. Das setzte einen Wandel im Selbstverständnis der Ziviljustiz voraus, der nicht per Gesetz verordnet werden könne. Der Gesetzgeber müsse die Rahmenbedingungen für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess setzen, indem vor Ort klare Verantwortlichkeiten zur Qualitätssteigerung verankert werden. In seinem Gutachten mit dem Titel „Der Richter im Zivilprozess – sind ZPO (Zivilprozessordung) und GVG (Gerichtsverfassungsgesetz) noch zeitgemäß?“ trägt Professor Calliess eine Vielzahl von Vorschlägen und Beispielen aus der deutschen, europäischen und internationalen Diskussion zu einem Gesamtkonzept zusammen. Dabei erhebt der Wissenschaftler jedoch keinen Anspruch auf einzig richtige Lösungen oder auf Vollständigkeit. Es handele sich lediglich um eine grobe Richtung und Leitlinien für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Konkret geht es dabei etwa um Spezialisierung, Fallmanagement komplexer Verfahren, flexible Geschäftsverteilung, Modernisierung der Arbeitsorganisation, Verbesserung der Personalstruktur und das richtige Setzen von Anreizen. Das Gutachten schließt mit 18 konkreten Thesen zur Steigerung der Attraktivität der Ziviljustiz. Nachzulesen sind sie unter <a href="http://www.djt.de/fileadmin/downloads/70/Thesen_70._djt.pdf." target="_blank" rel="noreferrer">www.djt.de/fileadmin/downloads/70/Thesen_70._djt.pdf.</a></p><h3>Zur Person:</h3><p>Gralf-Peter Calliess ist seit 2007 Professor für Bürgerliches Recht, internationales und vergleichendes Wirtschaftsrecht sowie Rechtstheorie an der Universität Bremen. Am Sonderforschungsbereich „Staatlichkeit im Wandel“ leitet er ein Forschungsprojekt zur Verfassung des globalen Handels. Seit 2009 ist der Jurist zudem Richter am Hanseatischen Oberlandesgericht in Bremen und seit 2012 Direktor am Zentrum für transnationale Studien (www.zen-tra.de). Calliess studierte Rechts- und Sozialwissenschaften an der Universität Göttingen und am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz (1993/94). Nach dem Rechtsreferendariat in Konstanz war er als Rechtsanwalt in der Sozietät Hengeler Mueller in Frankfurt am Main tätig. 1998 erfolgte die Promotion an der Universität Göttingen, 2005 die Habilitation an der Universität Frankfurt am Main. Danach hatte er eine Professur für Internationales und Europäisches Privatrecht an der Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) München. Der Rechtswissenschaftler ist Verfasser der Bücher „Prozedurales Recht“ (1999), „Grenzüberschreitende Verbraucherverträge“ (2006) und <span lang="en">„Rough Consensus &amp; Running Code. A Theory of Transnational Private Law“</span> (2010, zusammen mit Peer Zumbansen). Er ist Herausgeber eines englischsprachigen Kommentars zum internationalen Privatrecht der Europäischen Union (<span lang="en">„Rome Regulations“,</span> 2011).
</p><p>Weitere Informationen zum DJT unter <a href="http://www.djt.de/70-deutscher-juristentag" target="_blank" rel="noreferrer">www.djt.de/70-deutscher-juristentag</a>&nbsp; oder bei Facebook <a href="http://www.facebook.com/juristentag." target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/juristentag.</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle erhalten Sie ein Foto von Professor Gralf-Peter Calliess. Kontakt per Telefon: 0421 218 60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; .
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Rechtswissenschaft<br>Bürgerliches Recht, Internationales Wirtschaftsrecht<br>Prof. Dr. Gralf-Peter Calliess<br>Tel: 0421-218-66207 ( oder -08 Sek.) <br><a href="http://www.handelsrecht.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.handelsrecht.uni-bremen.de</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 09 Sep 2014 11:25:00 +0200</pubDate>
                            <title>Internationale Raumkognitionsforschung zu Gast in Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/internationale-raumkognitionsforschung-zu-gast-in-bremen-1</link>
                            
                            <description>„Spatial Cognition 2014“: Internationale Tagung vom 15. bis 19. September an der Uni Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 299 / 8 September 2014 RO
</p><p>Die meisten Informationen, mit denen wir zu tun haben, beziehen sich auf die räumliche Umgebung, in der wir leben: auf unseren Körper und darauf, was sich in unmittelbarer Reichweite befindet, auf die Umgebung, in der wir uns bewegen, auf die Stadt in der wir leben, oder auf ganze Länder, Kontinente oder die Welt. Das Forschungsgebiet „Raumkognition“ untersucht, wie Menschen räumliche Information verarbeiten und wie diese Fähigkeiten auf intelligente Roboter und Softwaresysteme übertragen werden können. Vom 15. bis 19. September 2014 richtet der Sonderforschungsbereich/Transregio (SFB/TR) 8 Spatial Cognition der Universitäten Bremen und Freiburg zusammen mit internationalen Partnern die „Spatial Cognition 2014“ aus. An der interdisziplinären Tagung zu Fragen des räumlichen Denkens nehmen rund 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Informatik, Psychologie, Linguistik, Geographie, Architektur, Mathematik, Robotik, Neurowissenschaft und Philosophie teil, die sich aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven mit Facetten des räumlichen Denkens befassen.
</p><p>Im Mittelunkt der hochkarätigen Tagung stehen folgende Fragen: Wie funktioniert unser räumliches Gedächtnis? Wie kommunizieren wir über räumliche Sachverhalte und Abläufe? Wir orientieren und bewegen wir uns in bekannten und unbekannten Umgebungen? Wie können räumliche Informationen grafisch dargestellt werden? Wie müssen intelligente Assistenzsysteme konzipiert sein, damit sie Menschen räumliche Informationen so vermitteln, wie diese in der jeweiligen Situation benötigt werden? Können wir uns Roboter vorstellen, die sich so wie Menschen in der Welt zurechtfinden? Und wie sollten Informationen zu räumlichen Sachverhalten aufbereitet werden, damit intelligente Roboter sie verstehen?
</p><p>„Wir freuen uns sehr, in diesem Jahr die 'Spatial Cognition 2014' in Bremen auszurichten. Die Tagung ist Bestandteil einer internationalen Tagungsserie, die seit 2004 weltweit alle zwei Jahre stattfindet“, sagt Thomas Barkowsky vom <abbr title="Sonderforschungsbereich Transregio">SFB/TR</abbr> 8 der Universität Bremen, der die „Spatial Cognition 2014“ federführend organisiert. Am 16. September findet zudem das Abschlusskolloquium des <abbr title="Sonderforschungsbereich Transregio">SFB/TR</abbr> 8 Spatial Cognition statt, bei dem die einzelnen Forschungsprojekte ihre Gebiete präsentieren und neue Forschungsthemen vorstellen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Sonderforschungsbereich <abbr title="Sonderforschungsbereich Transregio">SFB/TR</abbr> 8 Spatial Cognition<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Thomas Barkowsky<br>Tel.: 0421 218-64232, -64233<br>E-Mail: <a href="mailto:cosy@informatik.uni-bremen.de">cosy@informatik.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.conference.spatial-cognition.de/SC2014" target="_blank" rel="noreferrer">www.conference.spatial-cognition.de/SC2014</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11830</guid>
                            <pubDate>Tue, 09 Sep 2014 11:39:00 +0200</pubDate>
                            <title>Vielfalt der Lernvoraussetzungen für Physik und Chemie </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/vielfalt-der-lernvoraussetzungen-fuer-physik-und-chemie-1</link>
                            
                            <description>Tagung der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik an der Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 300 / 8. September 2014 RO
</p><p>Naturwissenschaftlich Hochbegabte sitzen im Unterricht neben Schülerinnen und Schülern, denen das Verständnis der Physik oder Chemie besonders schwer fällt. In den Naturwissenschaften ist das Spektrum der Leistungsfähigkeiten und Interessen innerhalb einer Klasse besonders groß. Es wird durch die Inklusion noch erweitert, wenn Schüler mit Förderbedarfen, <abbr title="zum Beispiel">z.B.</abbr> im Bereich der geistigen Entwicklung oder Wahrnehmung, dazu kommen. Wie können Lehrkräfte mit der Vielfalt der Lernvoraussetzungen produktiv umgehen? Mit dieser Frage befasst sich die Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik (GDCP) vom 15. bis 18. September in der Universität Bremen. Professor Horst Schecker vom Institut für Didaktik der Naturwissenschaften im Fachbereich Physik/Elektrotechnik erwartet dazu über 400 Forschende aus dem In- und Ausland an der Universität Bremen.
</p><p>Zu einigen Bereichen heterogener Lernvoraussetzungen liegen bereits gesicherte Erkenntnisse vor. Ein Beispiel sind die Studien zu unterschiedlichen Interessen von Mädchen und Jungen an Themen der Chemie und Physik. Mehrsprachliche und unterschiedliche kulturelle Zugänge von Migranten zu den Naturwissenschaften sind ein junges Forschungsgebiet. Zum Lehren und Lernen von Chemie oder Physik in inklusiven Lerngruppen liegen hingegen erst wenige gesicherte Erkenntnisse vor, die in die Lehrerbildung und den Schulunterricht einfließen können.
</p><p>Einen weiteren Tagungsschwerpunkt bilden Studien zur Entwicklung berufsbezogener Fähigkeiten zukünftiger Physik- und Chemielehrkräfte während des Lehramtsstudiums. Darüber hinaus ist auf der GDCP-Jahrestagung das gesamte Spektrum der fachdidaktischen Forschung vertreten. Am 14. und 15. September finden Workshops für den wissenschaftlichen Nachwuchs statt, in denen sich Doktorandinnen und Doktoranden vertieft mit den aktuellen Methoden der naturwissenschaftsdidaktischen Forschung auseinandersetzen.
</p><p>Tagungshomepage: <a href="http://www.idn.uni-bremen.de/gdcp2014" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.idn.uni-bremen.de/gdcp2014</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik/Elektrotechnik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Horst Schecker <br>Tel.: 0421 218-62020 <br>E-Mail: <a href="mailto:schecker@physik.uni-bremen.de">schecker@physik.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.idn.uni-bremen.de/gdcp2014/" target="_blank" rel="noreferrer">www.idn.uni-bremen.de/gdcp2014/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 10 Sep 2014 10:59:00 +0200</pubDate>
                            <title>DFG-Schwerpunktprogramm „Mediatisierte Welten“ startet erfolgreich in die dritte Förderphase</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/dfg-schwerpunktprogramm-mediatisierte-welten-startet-erfolgreich-in-die-dritte-foerderphase-1</link>
                            
                            <description>Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) der Universität Bremen koordiniert bundesweites Vorhaben / Dritte Phase startet am 1. Oktober 2014 mit zwölf Projekten / DFG fördert das Vorhaben mit insgesamt 1,2 Millionen Euro.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 301 / 10. September 2014 KUB
</p><p>Digitale Medien wie <span lang="en">Smartphones, Social Network Sites</span> und <span lang="en">Instant-Messenger-Apps</span> sind aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken. Egal ob zu Hause, am Arbeitsplatz oder unterwegs – die neuen Medien prägen Kommunikation, zwischenmenschliche Beziehungen und Freizeitgestaltung.
</p><p>Einige Beispiele: Das Zusammenleben von Paaren im Haushalt verändert sich durch den Einzug neuer Medien in die eigenen vier Wände. Nicht nur Jugendliche sind umfassend über <span lang="en">Facebook, WhatsApp &amp; Co.</span> vernetzt. Hobbyentwickler schaffen sich und anderen durch Modifikationen von Levelstrukturen, Figuren, Sounds oder Regelwerken eines Computerspiels – sogenanntes „<span lang="en">Modding</span>“ – eigene Spielwelten. Für die Freeskiing-Szene gehören „skopische Medien“ wie Videoaufzeichnungen und Helmkameras ebenso selbstverständlich zur Ausrüstung wie Ski und Skischuhe. Und auch die Politik unterliegt einem medialen Wandel: Microblogging-Dienste wie Twitter mit bundesweit über einer Million aktiven Nutzerinnen und Nutzern verändern schon jetzt demokratische Prozesse und politische Partizipation. Lässt sich aber wirklich ein Wahlkampf mit 140 Zeichen führen? Und wie steht es mit der politischen Information und Beteiligung Jugendlicher? 
</p><h3>Dritte Förderphase des DFG-Schwerpunktprogramms startet am 1. Oktober</h3><p>Seit vier Jahren beschäftigt sich das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Schwerpunktprogramm „Mediatisierte Welten“ unter anderem mit diesen Fragen. Am 1. Oktober 2014 startet die dritte Förderphase mit zwölf Projekten an Universitäten bundesweit. Für weitere zwei Jahre wird das Schwerpunktprogramm mit einer Gesamtsumme von 1,2 Millionen Euro von der DFG gefördert. „Mediatisierung“ bezeichnet die Durchdringung aller Lebensbereiche mit Medien. Das Schwerpunktprogramm erforscht anhand unterschiedlicher „Mediatisierter Welten“ – zum Beispiel in der Politik, im Zuhause, in den Lebenswelten Jugendlicher und in Computerspiel-Communities –, wie sich Alltag und Institutionen, Kultur und Gesellschaft dadurch wandeln, dass immer mehr Menschen immer mehr mit und in Bezug auf Medien handeln und kommunizieren.
</p><h3>Koordination des Schwerpunktprogramms weiterhin am ZeMKI der Universität Bremen</h3><p>Die Koordination des gesamten Schwerpunktprogramms ist auch in der dritten Förderphase am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) der Universität Bremen angesiedelt. Unter der Leitung von <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Friedrich Krotz zeichnet sich das Koordinationsprojekt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Organisation von nationalen und internationalen Tagungen und Kooperationen verantwortlich und widmet sich darüber hinaus der Nachwuchsförderung und Gleichstellung. Zudem zielt das Koordinationsprojekt auf die theoretische Weiterentwicklung des Mediatisierungskonzepts und die Bündelung der Forschungsergebnisse unter dem theoretischen Dach der „Mediatisierten Welten“. Es fördert Synergien zwischen den einzelnen Projekten und treibt die internationale Sichtbarkeit der Arbeit des Schwerpunktprogramms voran. Übergeordnetes Ziel in der dritten Phase ist darüber hinaus die Verallgemeinerung und Vermittlung von Ergebnissen des Schwerpunktprogramms auch an außerwissenschaftliche Einrichtungen.
</p><h3>Zweites Bremer Projekt erforscht kommunikative Vergemeinschaftung im Generationenvergleich</h3><p>Als zweites in Bremen verortetes Vorhaben innerhalb des Schwerpunktprogramms wird auch das von <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Andreas Hepp (ZeMKI) geleitete Forschungsprojekt „Die kommunikative Konstruktion von Vergemeinschaftung in mediatisierten Welten“ für weitere zwei Jahre gefördert. In den vergangenen vier Jahren hat sein Forschungsteam die kommunikative Vernetzung und Vergemeinschaftung sowohl von jungen als auch von älteren Menschen untersucht. Nun rücken Menschen mittleren Alters in den Fokus. Im Zentrum steht die Frage, wodurch sich die kommunikativen Vernetzungspraktiken von Menschen mittleren Alters von denen jüngerer und älterer Mediengenerationen unterscheiden, welchen Stellenwert welche Medien in Prozessen ortsübergreifender Vernetzung und Vergemeinschaftung haben und ob (neue) Formen mediatisierter Vergemeinschaftung erkennbar sind. Gerade der Vergleich unterschiedlicher Generationen ermöglicht es dabei, die zivilgesellschaftlichen Herausforderungen der heutigen Medienwelt kritisch zu analysieren.
</p><p>Informationen zu dem DFG-Schwerpunktprogramm finden Sie unter www.mediatisiertewelten.de, zu den Bremer Projekten unter <a href="http://www.zemki.uni-bremen.de/de/forschung/dfg-schwerpunktprogramm-mediatisierte-welten.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.zemki.uni-bremen.de/de/forschung/dfg-schwerpunktprogramm-mediatisierte-welten.html</a> .
</p><p><br>Weitere Informationen bei:
</p><p><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Friedrich Krotz<br>ZeMKI, Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung<br>Universität Bremen<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-67625 und 0421 218-67603 (Sekretariat)<br>E-Mail: <a href="mailto:krotz@uni-bremen.de">krotz@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.mediatisiertewelten.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mediatisiertewelten.de</a><br><br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Andreas Hepp<br>ZeMKI, Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung<br>Universität Bremen<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: (0421) 218-67620 und (0421) 218 67601 (Sekretariat)<br>E-Mail: <a href="mailto:hepp@uni-bremen.de">hepp@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zemki.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.zemki.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 11 Sep 2014 08:48:00 +0200</pubDate>
                            <title>Auftakt zum Maschinenhaus-Transfer-Projekt an der Uni Bremen: Den Spagat zwischen den Anforderungen von Wissenschaft und Arbeitsmarkt meistern</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/auftakt-zum-maschinenhaus-transfer-projekt-an-der-uni-bremen-den-spagat-zwischen-den-anforderungen-von-wissenschaft-und-arbeitsmarkt-meistern-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 302 / 11. September 2014 SC
</p><p>Frankfurt am Main/Bremen, 10. September 2014. Inwieweit die Absolventen seines Fachbereichs Produktionstechnik die Anforderungen des Arbeitsmarktes erfüllen, darüber erhofft sich die Professorenschaft in den kommenden Monaten mehr Informationen zu erhalten. Aufschluss geben soll das Transfer-Projekt, das der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) im Rahmen seiner Maschinenhaus-Initiative am Fachbereich Produktionstechnik – Maschinenbau und Verfahrenstechnik – der Universität Bremen gestartet hat. Ziel der Initiative ist die Erhöhung des Studienerfolgs im Maschinenbau- und Elektrotechnikstudium in Deutschland. „Wir wollen dafür sorgen, dass mehr junge Leute als bisher ihr Ingenieurstudium erfolgreich abschließen“, betont <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Norbert Völker, Projektleiter beim VDMA. „Unser Hauptanliegen ist dabei zu zeigen, dass ein Qualitätsmanagement, das über die gesamte studentische Biografie hinweg etabliert wird, die optimale Basis für den Studien- und späteren Berufserfolg ist.“
</p><p>Lucio Colombi Ciacchi, Professor für Materialwissenschaft an der Uni Bremen und Studiendekan des Fachbereichs, weiß, worauf es dabei ankommt: „Mit einem wirksamen Qualitätsmanagement können wir die Beratung für Studierende verbessern und sie bei ihrer Studien- und Berufsplanung gezielt unterstützen.“ Doch damit, dass die Studierenden ihr Studium erfolgreich absolvieren, ist es allein noch nicht getan, meint der Dekan des Fachbereichs, Professor Arnim von Gleich. „Die Stärke der universitären Ausbildung liegt in der Einheit von Forschung und Lehre. Die Ausbildung an der Uni muss die Balance halten zwischen Forschungsorientierung einerseits und den unmittelbaren Bedarfen der Unternehmen andererseits. Insbesondere hier am Fahrzeug-, Luft- und Raumfahrt- sowie Logistikstandort Bremen agiert die Wirtschaft sehr international. Diesem Aspekt müssen wir als Universität Rechnung tragen.“ 
</p><p>Inwieweit das heute schon gelingt und wo es mit Blick auf den Studienerfolg noch Verbesserungsbedarf gibt, darüber können die Workshops des Transfer-Projekts Aufschluss geben. In den kommenden Monaten werden Fachleute des <abbr title="Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau">VDMA</abbr> und der <abbr title="Hochschulinformationssystem">HIS</abbr>-Hochschulentwicklung im Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) zunächst gemeinsam mit Lehrenden und Studierenden des Fachbereichs den Status quo analysieren und Maßnahmen zur Steigerung des Studienerfolgs entwickeln. Bewährte Instrumente und <span lang="en">Good-Practice</span>-Beispiele aus Studium und Lehre hat der <abbr title="Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau" lang="de">VDMA</abbr> bereits in seiner Maschinenhaus-Toolbox gesammelt. „Mithilfe dieses Werkzeugkastens können sich die Hochschulen von den Beispielen anderer Hochschulen inspirieren lassen“, sagt Völker.
</p><h3>„Maschinenhaus – Campus für Ingenieure“ im zweiten Projektjahr</h3><p>Zurzeit laufen 26 weitere Maschinenhaus-Transfers an deutschen Hochschulen oder sind bereits abgeschlossen. Bis Mitte 2015 sollen es 32 Projekte in ganz Deutschland gewesen sein. Alle teilnehmenden Hochschulen erhalten zum Abschluss das „Maschinenhaus-Teilnahmezertifikat“ und werden damit in den Kreis der Transfer-Hochschulen aufgenommen.
</p><p>Bis zum 19. September 2014 können sich Fachbereiche und Fakultäten des Maschinenbaus und der Elektrotechnik zudem um den mit 100.000 Euro dotierten <abbr title="Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau" lang="de">VDMA</abbr>-Hochschulpreis „Bestes Maschinenhaus 2015“ bewerben. Prämiert werden Ideen und Konzepte, die die Qualität der Lehre steigern und dadurch ein erfolgreiches Studium ermöglichen. Die Preisverleihung findet am 5. Mai 2015 in Berlin statt. Dann wird der Preis bereits zum zweiten Mal verliehen. Die Auszeichnung „Bestes Maschinenhaus 2013“ erhielt die Fakultät für Maschinenbau des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) im November des vergangenen Jahres.
</p><p>Kontakte für die Medien:
</p><p>Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr><br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Norbert Völker <br>Lyoner Straße 18 <br>60528 Frankfurt am Main<br>Telefon +49 69 6603-1650<br>Fax +49 69 6603-2650<br>E-Mail <a href="mailto:norbert.voelker@vdma.org">norbert.voelker@vdma.org</a></p><p>Universität Bremen<br>Pressestelle<br>Telefon +49 421 218-60150<br>E-Mail <a href="mailto:eberhard.scholz@uni-bremen.de">eberhard.scholz@uni-bremen.de</a></p><h3>Über das Maschinenhaus – die VDMA-Initiative für Studienerfolg</h3><p>Das Maschinenhaus als Campus für Ingenieure besteht aus zwei Phasen: Gemeinsam mit dem Partner, dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung, wurde das theoretische Fundament gelegt. Zunächst wurden die Studienbedingungen in den Fachbereichen und Fakultäten des Maschinenbaus und der Elektrotechnik analysiert. Darauf aufbauend entstand das Referenzmodell für gute Lehre, das mithilfe einer Befragung aller Hochschulen weiter ausgearbeitet wurde. Fallstudien an ausgewählten Pionierhochschulen stellten das zentrale Element zur Praxiserprobung dar. Phase zwei läuft seit Jahresbeginn 2013. Mit mehreren <abbr title="Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau">VDMA</abbr>-finanzierten Beratertagen an je einer Fachhochschule und Universität pro Bundesland gelangt die Theorie in die Hochschulpraxis. Eine Toolbox mit den erfolgversprechendsten Maßnahmen, Indikatoren und Instrumenten übersetzt das Konzept für die Praxis. Im „Erfahrungsaustausch (ERFA) Maschinenhaus“ kommen Fachleute von Hochschulen zweimal jährlich zusammen, um über aktuelle Fragen rund um das Thema Qualitätsmanagement und Lehre zu diskutieren. Darüber hinaus verleiht der <abbr title="Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau">VDMA</abbr> im Mai 2015 zum zweiten Mal den mit 100.000 Euro dotierten Hochschulpreis „Bestes Maschinenhaus“. <a href="http://www.vdma.org/maschinenhaus" target="_blank" rel="noreferrer">www.vdma.org/maschinenhaus</a>&nbsp; 
</p><p>An der Universität Bremen sind zurzeit knapp 20.000 Studierende eingeschrieben, rund ein Drittel davon in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Die Universität ist eine von bundesweit elf Exzellenzuniversitäten und bekannt für ihre Stärken in den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Sozial- und Geisteswissenschaften. Das Studienangebot der zwölf Fachbereiche umfasst rund 80 Studiengänge. <a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de.</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 11 Sep 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
                            <title>Studienvorbereitung für Erstsemester – Septemberakademie vergibt Restplätze Anmeldung noch bis 17. September 2014 möglich</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studienvorbereitung-fuer-erstsemester-septemberakademie-vergibt-restplaetze-anmeldung-noch-bis-17-september-2014-moeglich-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 303 / 11. September 2014 JS
</p><p>Für den optimalen Einstieg ins Studium bietet die Universität Bremen ihren Studienanfängern ein besonderes Programm: Ab dem 15. September 2014 finden im Rahmen der Septemberakademie vorbereitende Kurse verschiedener Fächer statt, darunter Kurse wie „Vom Kies zum Kontinent – Geowissenschaften erleben“ und „Das Archiv als Labor – Arbeit mit Quellen aus dem Ersten Weltkrieg“. Die Anmeldungen laufen bereits, es sind jedoch noch Restplätze frei. Vor allem in den geisteswissenschaftlichen Fächern können sich Studienanfänger noch bis zum 17. September 2014 für attraktive Workshops zur methodischen und inhaltlichen Studienvorbereitung anmelden. 
</p><p>Neben den bereits erprobten Veranstaltungen der Orientierungswoche, bei denen es vor allem um formale Aspekte des Studiums geht, werden bei der Septemberakademie attraktive inhaltliche Forschungsfragen in den Mittelpunkt gestellt. Auf unterschiedlichem Wege werden die Studierenden an ihr Fach herangeführt - auf dem Programm stehen beispielsweise Einblicke ins Programmieren, das Erstellen von Filmen, Untersuchungen im freien Gelände oder auch Experimente im Labor. Die Veranstaltungen der Septemberakademie dauern jeweils ein bis sieben Tage und finden zwischen dem 15. September und dem 11. Oktober 2014 statt. Die noch verfügbaren Angebote starten ab dem 22. September 2014.
</p><p>Einbezogen sind fast alle Studienrichtungen der Universität: Gesellschaft und Bildung, Kultur, Medien, Kunst und Musik, Mensch und Gesundheit, Natur und Umwelt, Wirtschaft und Recht sowie Zahlen, Technik und Produktion. Unter dem Motto „Forschend studieren von Anfang an“ werden die Studierenden an wissenschaftliches Arbeiten herangeführt, um so mit Vorfreude ins Studium zu starten.
</p><p>Anmeldungen für die Angebote ab dem 22. September 2014 sind zunächst noch bis zum 17. September 2014 möglich. Zusätzliche Informationen, das Programm und die Online-Anmeldung finden Sie unter&nbsp; <a href="http://www.uni-bremen.de/septemberakademie" target="_blank">www.uni-bremen.de/septemberakademie</a></p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Zentrale Studienberatung<br>Betina da Rocha<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 67401<br>E-Mail: <a href="mailto:darocha@uni-bremen.de">darocha@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11834</guid>
                            <pubDate>Fri, 12 Sep 2014 10:34:00 +0200</pubDate>
                            <title>„Russenlager“ – eine Ausstellung zeigt bewegende Bilder und Dokumente von sowjetischen Kriegsgefangenen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/russenlager-eine-ausstellung-zeigt-bewegende-bilder-und-dokumente-von-sowjetischen-kriegsgefangenen-1</link>
                            
                            <description>Eröffnung im Haus der Wissenschaft am 18. September / Absolventinnen der Bremer Universität haben regionale Dokumente aufbereitet</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 304 / 12. September 2014 KG
</p><p>Eine Wanderausstellung mit dem Titel „Russenlager und Zwangsarbeit“ mit Bildern und Erinnerungen sowjetischer Kriegsgefangener wird vom Donnerstag, 18. September, bis Donnerstag, 30. Oktober 2014, im Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, zu sehen sein. Sie wird von der Universität Bremen gefördert und unterstützt. Zwei Absolventinnen, die an der Universität Kulturgeschichte Ost- und Ostmitteleuropas studierten, haben sich in Bremen auf Spurensuche gemacht, um die Ausstellung des Berliner Vereins „KONTAKTE-KOHTAKTbI“ um regionale Bilder und Dokumente zu ergänzen. Der Bremer Freundeskreis des Vereins hat ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen, Diskussionen, einer szenischen Lesung und einer zweitägigen Lehrerfortbildung organisiert. Unter den Vortragenden sind auch zwei Professoren der Universität.
</p><h3>Zwangsarbeit sowjetischer Kriegsgefangener in Bremen</h3><p>Zwischen 1941 und 1945 wurden sowjetische Kriegsgefangene zum Bau von Luftschutzbunkern und zur Arbeit auf der Müllkippe an der Duckwitzstraße gezwungen. Die Bremer Rüstungsbetriebe profitierten von ihnen, die Bremer Vulkan Werft und die Brauerei Beck &amp; Co nutzten ihre Arbeitskraft. Sie bauten am Bunker Valentin mit, und Bremer Familien konnten sich Kriegsgefangene für schwere Gartenarbeit ausleihen. Sie hausten in Lagern in Huckelriede, Gröpelingen und Sebaldsbrück und an der Osterholzer Heerstraße. Ihre Leichen wurden nach dem Krieg auf den Osterholzer Friedhof umgebettet. Die Uni-Absolventinnen Petra Redert und Kerstin True-Biletski haben im Staatsarchiv Bremen und bei der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten recherchiert und den Bremer Teil der Ausstellung maßgeblich erstellt.
</p><h3>Inhalt der Ausstellung</h3><p>Die Ausstellung von KONTAKTE-KONTAKTbI zeigt großformatige Porträts ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener, fotografiert von Lars Nickel. Die inzwischen hochbetagten Menschen berichten über ihre Erlebnisse und Schicksale. Dokumente und Fotos bezeugen Rassismus, Brutalität und Rechtlosigkeit, denen die Gefangenen in den Lagern der Wehrmacht und bei der Zwangsarbeit ausgeliefert waren. Die Ausstellung sowie ein ausführlicher Begleitband werden gefördert von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ). Sie wurde erstmals 2011 in der Humboldt-Universität Berlin gezeigt und seither in verschiedenen deutschen Städten sowie in Moskau.
</p><h3>Termine:</h3><p>Eröffnung ist am Donnerstag, 18. September, 19 Uhr, im Olbers-Saal des Hauses der Wissenschaft, Sandstraße 4/5. Die erste Veranstaltung im Rahmenprogramm findet im Haus der Wissenschaft bereits am Samstag, 13. September, statt. In der Reihe „Wissen um 11“ spricht Dr. Marcus Meyer, wissenschaftlicher Leiter des Denkorts Bunker Valentin, über die NS-Zeit zwischen verordnetem Ritual und aktiver Auseinandersetzung. Christoph Schminck-Gustavus, Professor für Rechts-und Sozialgeschichte (im Ruhestand) am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Bremen, berichtet am Montag, 17. Oktober, 19 Uhr, unter dem Titel „Herrenmenschen“ und „Badoglio-Schweine“ über italienische Kriegsgefangene in Bremer Lagern. Am Mittwoch, 29. Oktober, 19 Uhr, geht es um die „Psychologie der Schuldverarbeitung im Krieg“. Der Vortrag und das Gespräch mit Professor Gerhard Vinnai, bis 2005 Professor für analytische Sozialpsychologie an der Universität Bremen, findet im Forum Kirche, Hollerallee 75, statt. Vollständiges Programm unter: <a href="http://www.hausderwissenschaft.de/Binaries/Binary7070/Ausstellung_Programm.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.hausderwissenschaft.de/Binaries/Binary7070/Ausstellung_Programm.pdf</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Kerstin True-Biletski<br>Tel: 0421 218-66044<br><a href="mailto:ktrue@uni-bremen.de">ktrue@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11835</guid>
                            <pubDate>Mon, 15 Sep 2014 15:10:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Führungskräfte unterstützen Studierende und Absolventen der Universität wieder beim Berufseinstieg</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-fuehrungskraefte-unterstuetzen-studierende-und-absolventen-der-universitaet-wieder-beim-berufseinstieg-1</link>
                            
                            <description>Mentoring-Programm für Geistes- und Sozialwissenschaftler ist zum fünften Mal gestartet</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 305 / 15. September 2014 MM
</p><p>Die fünfte Runde des Mentoring-Programms „Fokus Berufseinstieg“ vom Career Center der Universität Bremen ist jetzt erfolgreich gestartet. Insgesamt nehmen 20 Studierende und Absolventen der Geistes- und Sozialwissenschaften an dem zehnmonatigen berufsorientierenden Angebot teil. Jeder von ihnen hat einen Mentor an seiner Seite aus Bremens Wirtschafts-, Industrie- und Kulturbereich. Besonders erfreulich: Der Großteil der Mentoren ist bereits zum wiederholten Male dabei. So engagieren sich zum Beispiel erneut Führungskräfte der Kunsthalle Bremen, des Lebensmittelunternehmens Mondelez Deutschland <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung" lang="de">GmbH</abbr>, des Autokonzerns Daimler, der Stadtwerke Bremen (swb) sowie der Verbraucherzentrale. Neu dabei ist die Bremer Landesbank, die Bremer Aufbau Bank, die Wirtschaftsförderung Landkreis Cuxhaven und das Bischöflich Münstersche Offizialat. Die Studierenden und Absolventen kommen aus den Studiengängen Soziologie, Politik- und Kulturwissenschaft, <span lang="en">Public Health</span>, Komplexes Entscheiden, Wirtschaftspsychologie,<span lang="en"> English Speaking Cultures</span> und Transkulturelle Studien.
</p><h3>Talentförderung auf Augenhöhe</h3><p>Bei dem Programm treffen sich Mentees und Mentoren auf Augenhöhe: Als „Tandem“ gestalten sie gemeinsam die Mentoringbeziehung. Je nach Bedürfnissen und Interessen können Mentees zum Beispiel ein Projekt im Unternehmen ihres Mentors umsetzen oder sie erhalten ein regelmäßiges Coaching. Das zehnmonatige Programm ist 2010 erstmals an der Universität Bremen gestartet. Weitere Informationen unter <a href="http://www.uni-bremen.de/career-center/mentoring-programm-fokus-berufseinstieg.html" target="_blank">www.uni-bremen.de/career-center/mentoring-programm-fokus-berufseinstieg.html</a> .<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle erhalten Sie ein Foto. Kontakt per Telefon: 0421 218 60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>&nbsp; .<br><br>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Career Center<br>Wiltrud Hoffmann, M.A. (Koordinatorin für berufsorientierendes Mentoring)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-61034<br>E-Mail: <a href="mailto:Wiltrud.Hoffmann@uni-bremen.de">Wiltrud.Hoffmann@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.uni-bremen.de/career-center" target="_blank">www.uni-bremen.de/career-center</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 16 Sep 2014 12:35:00 +0200</pubDate>
                            <title>Autorenteam der Uni Bremen untersucht die Entwicklung der Heil- und Hilfsmittelversorgung auf dem Gesundheitsmarkt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/autorenteam-der-uni-bremen-untersucht-die-entwicklung-der-heil-und-hilfsmittelversorgung-auf-dem-gesundheitsmarkt-1</link>
                            
                            <description>Team um Professor Gerd Glaeske stellt BARMER GEK Heil- und Hilfsmittelreport 2014 in Berlin vor/ Ausgaben steigen/ Markt ist intransparent und regional verschieden/ Kosten-Nutzen-Bewertung fehlt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr.306 / 16. September 2014 KG
</p><p>Ein Autorenteam um Professor Gerd Glaeske vom Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen (ZeS) hat heute in Berlin den BARMER GEK Heil- und Hilfsmittelreport 2014 vorgestellt. Es ist der zehnte in Folge. Dabei werden Daten von mehr als neun Millionen Versicherten der BARMER genutzt, um Trends beim Umfang der Verordnungen und deren Kosten festzustellen. Zu den Heil- und Hilfsmitteln gehören Physiotherapien, Hörgeräte und Adaptionshilfen wie Anzieh-, Greif- und Lesehilfen, aber auch die Versorgung von Patienten mit einem künstlichen Darm- oder Harnblasenausgang (Stoma). Heil- und Hilfsmittel sollen Behinderungen vorbeugen oder ausgleichen sowie Verschlimmerungen von Krankheiten oder Behinderungen verhindern. Mit ihrer Anwendung kann häufig eine Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden. Obwohl diesen Leistungen insbesondere in einer von chronischen Krankheiten geprägten Gesellschaft längeren Lebens eine immer größere Bedeutung zukommt, ist ihr Markt von Intransparenz und regionalen Unterschieden geprägt.
</p><h3>Versorgung pro Versichertem wird teurer</h3><p>Der BARMER GEK Heil- und Hilfsmittelreport 2014 berichtet über den Verordnungsumfang und die Ausgaben im Jahr 2013 gegenüber dem Vorjahr: Für Heilmittel wurden 774 Millionen Euro ausgegeben, das ist ein Zuwachs von 5,6 Prozent. Für Hilfsmittel gab die Kasse 867 Millionen Euro aus, das ist im Vergleich zu 2012 ein Zuwachs von 10,2 Prozent. Auffällig an diesen Steigerungen ist, dass die Zunahme der Anzahl der Versicherten, die solche Leistungen erhielten, deutlich geringer ausfällt als diese Steigerungsraten. Das heißt, die Versorgung pro Versichertem wird zunehmend teurer. So unterstreichen die steigenden Hilfsmittelausgaben die Bedeutung eines Marktes, der für Hersteller und Anbieter immer lukrativer wird. Anders als bei Arzneimitteln, die einen Zulassungsprozess durchlaufen müssen, bevor sie in der ärztlichen Versorgung beim Patienten angewendet werden, reicht bei der überwiegenden Anzahl von Medizinprodukten und Hilfsmitteln lediglich eine Selbsterklärung der Hersteller. Sie erhalten dann ein CE-Kennzeichen, das als Voraussetzung für die europäische Vermarktung der angebotenen Produkte nachgewiesen werden muss. Der Nachweis eines Patientennutzens über längere Zeit gehört dagegen nicht zu den Anforderungen. Professor Glaeske: „Das ist ein unhaltbarer Zustand“. Neben der Forderung nach einer substanziellen Nutzen- und Kosten-Nutzen-Bewertung liefert der Report des ZeS Vorschläge für begleitende Maßnahmen, mit denen Qualität und Transparenz der Hilfsmittelversorgung in der Gesetzlichen Krankenversicherung verbessert werden könnten.
</p><h3>Unterversorgung chronischer Wunden</h3><p>In speziellen Kapiteln des Reports untersuchen die Bremer Gesundheitsforscher neben den allgemeinen Trends noch ausgewählte Themen einer alternden Gesellschaft mit einer hohen chronischen Krankheitslast. Sie widmen sich dabei regionalen Versorgungsaspekten. So decken sie eine Unterversorgung chronischer Wunden auf, denn nur 40 Prozent der Betroffenen erhielten eine Kompressionstherapie. Das ist der Einsatz von Druckbinden und speziellen Strümpfen. Außerdem zeigen die Analysen, dass 75 Prozent der Risikopatienten mit Diabetes mellitus nicht mit medizinischer Fußpflege (Podologie) therapiert wurden. Auch die Versorgung mit Blutzuckerteststreifen unterscheidet sich innerhalb der Bundesländer erheblich.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für Sozialpolitik<br>Kristin Sauer,<br>Tel.:0421 218 58513<br>E-Mail: <a href="mailto:ksauer@zes.uni-bremen.de">ksauer@zes.uni-bremen.de</a></p><p>Prof. Dr. Gerd Glaeske,<br>Tel.:0421 218 58558<br>E-Mail: <a href="mailto:gglaeske@uni-bremen.de">gglaeske@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 16 Sep 2014 14:46:00 +0200</pubDate>
                            <title>Knallgasreaktionen und die Enttarnung des Filzstiftes</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/knallgasreaktionen-und-die-enttarnung-des-filzstiftes-1</link>
                            
                            <description>Studiengang Chemie der Universität Bremen lädt am Samstag, 20. September, zum Tag der offenen Tür ein / Laborführungen, Experimentalvorlesungen und Mitmachaktionen für Interessierte</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 307 / 16 September 2014 KG
</p><p>Der Studiengang Chemie des Fachbereiches Biologie/Chemie der Universität Bremen öffnet am Samstag, 20. September, ab 10 Uhr seine Labore und Hörsäle für alle Interessierten. Anlass ist der bundesweite „Tag der Chemie 2014“. Mit Laborführungen, Experimentalvorlesungen und Mitmachangeboten für Kinder und Erwachsene wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen Einblick in die chemische Ausbildung an der Universität Bremen geben. Das Gebäude NW 2 Block C, Leobener Straße, ist deshalb von 10 bis 15 Uhr geöffnet.
</p><h3>Das Programm im NW2</h3><p>Die Laborführungen beginnen um 10.30, um 12 und um 13.30 Uhr. Gezeigt werden Großraumlabore für studentische Praktika, Forschungslabore der anorganischen und organischen Chemie sowie das Röntgenlabor. Treffpunkt ist jeweils im Foyer des C-Blocks. Um 10.15 und 13 Uhr werden im Hörsaal C0290 Experimentalvorlesungen gehalten. Dozenten zeigen lehrreiche und unterhaltsame Versuche zum Thema „Die vier Elemente: Feuer, Wasser, Erde und Luft". Vorgeführt werden Reaktionen mit flüssiger Luft, die Spaltung von Wasser (Elektrolyse), Knallgasreaktionen, die Brennstoffzelle und pyrophores Eisen. Im Raum C0020 gibt es ab 10 Uhr Mitmachangebote. So können die Gäste den Säuregehalt von Essig mittels Volumenanalyse bestimmen, den Umgang mit Pipetten im Mikroliterbereich über und durch Mikroskope mit unterschiedlichen Präparaten blicken. Kinder können ein Duschgel selbst herstellen und herausfinden, dass der schwarze Filzstift in Wahrheit bunt ist.
</p><h3>Flachbildfernseher und E-Bikes zu gewinnen</h3><p>Neben dem Programm des Studiengangs Chemie gibt es viele Informationen vom Verband der Chemischen Industrie, der den Tag der Chemie alle drei Jahre initiiert. Besucher können sich ebenfalls auf ein bundesweites Gewinnspiel freuen, bei dem unter anderem Flachbildfernseher und E-Bikes zu gewinnen sind. Weitere Informationen findet man unter <a href="http://www.ihre-chemie.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ihre-chemie.de.</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Institut für Anorganische Chemie<br>Dr. Enno Lork<br>Tel.: 0421 218 63155<br>E-Mail: <a href="mailto:elo@uni-bremen.de">elo@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 17 Sep 2014 11:25:00 +0200</pubDate>
                            <title>Dem Treibhausgas Methan auf der Spur: Bremer Fernerkundungssensor in Kalifornien begehrt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/dem-treibhausgas-methan-auf-der-spur-bremer-fernerkundungssensor-in-kalifornien-begehrt-1</link>
                            
                            <description>Wichtiger Meilenstein beim Aufbau eines satellitengestützten Sensorsystems zur unabhängigen Messung von Treibhausgasen / Umweltphysiker der Uni Bremen federführend beteiligt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 308 / 17. September 2014&nbsp; KUB
</p><p>Die Entwicklung eines satellitengestützten Sensorsystems zur weltweiten und unabhängigen Messung von Treibhausgasen aus dem Weltall schreitet voran. Ein wichtiger Meilenstein war jetzt die mehrwöchige intensive Zusammenarbeit eines internationalen Wissenschaftler-Teams in Kalifornien. Die Forscher hatten sich im Rahmen der COMEX-Kampagne (CO2 and Methane EXperiment) getroffen, um gemeinsam neue Methoden zur Bestimmung von Treibhausgas-Emissionen zu testen. Für den europäischen Beitrag zu dieser Messkampagne ist das Institut für Umweltphysik (IUP) der Universität Bremen verantwortlich.
</p><p>Vier amerikanische Forschungsflugzeuge hatten in dem US-Bundesstaat eine einzigartige Zusammenstellung von Messsystemen an Bord. In Kombination mit Messsystemen am Boden wurden intensive Messungen in Kalifornien durchgeführt. Die Fragestellungen: Wie stark sind die Methan-Emissionen durch Öl-Bohrungen oder Mülldeponien, aber auch durch in der Natur vorkommende Methan-Quellen wie beispielsweise natürliche Erdgas-Austritte aus dem Meer? Wie genau lassen sich derartige Emissionen mit Fernerkundungstechniken bestimmen? Welche Vor- und Nachteile bieten die unterschiedlichen Messmethoden? Wie lassen sie sich optimal ergänzen?
</p><h3>Bremer Sensor erfasst Methan-Wolken aus Mülldeponien und Ölfeldern</h3><p>Mit dabei und eingebaut in ein amerikanisches Forschungsflugzeug war <span lang="en">MAMAP (Methane Airborne MAPper)</span>: Ein unter Bremer Federführung in Kooperation mit dem GeoForschungsZentrum Potsdam entwickelter flugzeuggestützter Sensor, der in Kalifornien von einem Bremer Wissenschaftler-Team betrieben wurde. <abbr title="Methane Airborne Mapper">MAMAP</abbr> erfasste in Kalifornien Methan-„Wolken“ zum Beispiel von Mülldeponien und Ölfördergebieten „von oben“ – also wie vom Satelliten mittels Fernerkundung.
</p><p>Zudem wurden Querschnitte durch die Methan-„Wolke“ vermessen. Dies geschah mit einem sehr genauen Standardverfahren, so dass die neuartige Messtechnik von <abbr title="Methane Airborne Mapper" lang="en">MAMAP</abbr> verlässlich überprüft werden kann. Zeitgleich wurden Hyperspektralsensoren der NASA auf weiteren Forschungsflugzeugen geflogen. Diese Sensoren liefern Daten mit einer sehr hohen räumlichen Auflösung, aber einer schlechteren Methan-Empfindlichkeit als <abbr title="Methane Airborne Mapper" lang="en">MAMAP</abbr>. „Die Kombination der Datensätze wird es erlauben, die <abbr title="Methane Airborne Mapper" lang="en">MAMAP</abbr>-Methanauswertung noch weiter zu verbessern“, ist sich Heinrich Bovensmann sicher. Der Bremer Umweltphysiker ist Initiator des <abbr title="Methane Airborne Mapper">MAMAP</abbr>- und CarbonSat-Projektes.
</p><h3>CarbonSat: Eine Mission, die Emissionen aus dem Weltraum messen soll</h3><p>Zukünftig sollen solche Messungen aus dem Weltall durchgeführt werden. Die Kampagnen-Ergebnisse sind ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung des satellitengestützten Sensorsystems „CarbonSat“ zur weltweiten Messung von Treibhausgasen. Dabei wurde die neuartige Messtechnik von <abbr title="Methane Airborne Mapper">MAMAP</abbr> in Vorbereitung auf die CarbonSat-Mission nun erstmals auf Quellen angewandt, die in ihrer Emissionsstärke weniger gut bekannt sind. CarbonSat wird neben Methan (CH4) auch Kohlenstoffdioxid (CO2) erfassen. In der Kombination lässt sich dann besser erforschen, wie natürliche und von Menschen verursachte Prozesse das Klima beeinflussen oder auch vom Klima beeinflusst werden. 
</p><p>Umweltphysiker Bovensmann ist mit den in Kalifornien gesammelten Daten mehr als zufrieden: „Da unsere amerikanischen Forscherkollegen derzeit nicht über ein so empfindliches Messinstrument wie <abbr title="Methane Airborne Mapper" lang="en">MAMAP</abbr> verfügen, waren wir in Kalifornien sehr willkommen. Wir haben zum Beispiel zum ersten Mal weltweit Methan aus Mülldeponien mittels Fernerkundungstechniken so gut vermessen, dass sich aus den Daten die Emissionen bestimmen lassen.“
</p><h3>Festplatten voller Messdaten werden jetzt ausgewertet</h3><p>Die Wissenschaftler der Universität Bremen kehrten jetzt mit zahlreichen Festplatten voller Messdaten von dieser erfolgreichen internationalen Messkampagne aus Kalifornien zurück. Die Messungen erfolgten im Auftrag der europäischen Weltraumbehörde <abbr title="European Space Agency">ESA</abbr> und der amerikanischen Weltraumbehörde <abbr title="National Aeronautics and Space Administration">NASA</abbr> als Vorbereitung auf die Satellitenmissionen CarbonSat (<span lang="en">Earth Explorer 8 Candidate</span> Mission der <abbr title="European Space Agency">ESA</abbr>) und HYSPIRI (<abbr title="National Aeronautics and Space Administration" lang="en">NASA</abbr>).
</p><p>In den nächsten Wochen und Monaten werden die Daten nun ausgewertet und analysiert. Wenn alles wie geplant läuft, werden erste Ergebnisse auf internationalen Konferenzen in Amerika und Europa im Winter und Frühjahr vorgestellt und veröffentlicht.
</p><p><strong>ACHTUNG Redaktionen:</strong> Bildmaterial mit Luftaufnahmen aus Kalifornien, die eine Methan freisetzende Mülldeponie und Ölfelder zeigen, sowie ein Foto der im Flugzeug befindlichen Geräte können Sie in der Universitäts-Pressestelle, <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a> , anfordern.
</p><p>Eine pdf-Version dieses Pressetextes inkl. Bildmaterial ist unter der folgenden Web-Adresse abrufbar:
</p><p><a href="http://www.iup.uni-bremen.de/deu/downloads/201409_COMEX_IUP.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">www.iup.uni-bremen.de/deu/downloads/201409_COMEX_IUP.pdf</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen, Institut für Umweltphysik<br>Heinrich Bovensmann<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: +49 421 218-62102<br>E-Mail: <a href="mailto:heinrich.bovensmann@uni-bremen.de">heinrich.bovensmann@uni-bremen.de</a><br>John. P. Burrows<br>Tel.: +49 421 218 62100<br>E-Mail: <a href="mailto:burrows@iup.physik.uni-bremen.de">burrows@iup.physik.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.iup.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.iup.uni-bremen.de</a>&nbsp; 
</p><p>Weitere Web-Informationen in englischer Sprache finden Sie hier:
</p><p><br>ESA Web-Story zu COMEX und CarbonSat: <a href="http://www.esa.int/Our_Activities/Observing_the_Earth/The_Living_Planet_Programme/Campaigns/Paving_the_way_for_carbon_mission" target="_blank" rel="noreferrer">www.esa.int/Our_Activities/Observing_the_Earth/The_Living_Planet_Programme/Campaigns/Paving_the_way_for_carbon_mission</a></p><p>CarbonSat at University of Bremen: <a href="http://www.iup.uni-bremen.de/carbonsat/" target="_blank" rel="noreferrer">www.iup.uni-bremen.de/carbonsat/</a></p><p>MAMAP Universität Bremen: <a href="http://www.iup.uni-bremen.de/optronics/projects/methaneairbornemappermamap/index.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.iup.uni-bremen.de/optronics/projects/methaneairbornemappermamap/index.htm</a></p><p>NASA Web-Story zu COMEX: <a href="http://www.nasa.gov/ames/nasa-esa-and-navy-scientists-fly-over-california-measure-greenhouse-gases/index.html#.VBcpMRbiKiO" target="_blank" rel="noreferrer">www.nasa.gov/ames/nasa-esa-and-navy-scientists-fly-over-california-measure-greenhouse-gases/index.html</a> #.VBcpMRbiKiO
</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kai Uwe Bohn</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11839</guid>
                            <pubDate>Wed, 17 Sep 2014 14:13:00 +0200</pubDate>
                            <title>Lernen, wie Erwachsene lernen – Weiterbildungsprogramm für Dozentinnen und Dozenten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/lernen-wie-erwachsene-lernen-weiterbildungsprogramm-fuer-dozentinnen-und-dozenten-1</link>
                            
                            <description>Gemeinsames Programm der Universität Bremen, der Wirtschafts- und Sozialakademie und der Bremer Volkshochschule / Infoveranstaltung am 24. September 2014</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 309 / 17. September 2014 KG
</p><p>Erwachsene lernen an vielen Orten – etwa in Volkshochschulen, an Berufsakademien, in Umschulungsmaßnahmen oder in Betrieben. Aber während Lehrer an Schulen eine pädagogische Ausbildung durchlaufen, sind die Berufswege von Dozenten in der Erwachsenenbildung vielfältig. Die meisten sind über ihr Fachwissen zu Lehrenden geworden. Um ihre pädagogischen Kompetenzen zu stärken, bieten die Universität Bremen, die Wirtschafts- und Sozialakademie (wisoak) und die Bremer Volkshochschule ein gemeinsames Weiterbildungsprogramm für Dozentinnen und Dozenten an. Der einjährige Weiterbildungskurs „Lehrkompetenz für die Erwachsenenbildung“ beginnt am 5. November 2014 und schließt mit einem Zertifikat der Universität Bremen ab, das als Nachweis der erwachsenenpädagogischen Qualifikation gemäß dem Bremischen Weiterbildungsgesetz anerkannt ist. Bei einer Infoveranstaltung am 24. September 2014 können Interessierte sich unverbindlich über das Angebot informieren.
</p><p>„Durch den Kurs habe ich eine neue Sichtweise auf das Lehren und Lernen gewonnen“, berichtet eine ehemalige Teilnehmerin. Wie lernen Erwachsene? Was muss ich bedenken, wenn ich Lehrveranstaltungen für Erwachsene durchführe und plane? Wie reagiere ich in schwierigen Seminarsituationen? In drei Basisveranstaltungen vermittelt der Kurs die erforderlichen Grundkenntnisse. Die individuelle Schwerpunktsetzung erfolgt in den Vertiefungs- und Wahlveranstaltungen, die aus einem umfangreichen Seminarprogramm zusammengestellt werden können. Insgesamt umfasst der Kurs 170 Unterrichtsstunden. „Von dem Kurs profitieren nicht nur die Dozentinnen und Dozenten selbst, sondern vor allem auch deren Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, betont Claudia Kedenburg, Erwachsenenpädagogin an der Akademie für Weiterbildung der Universität Bremen. „Außerdem müssen viele Bildungsanbieter nachweisen, dass sie qualifiziertes Personal einsetzen – etwa für die Beantragung von Fördermitteln oder um den Qualitätsrichtlinien zu genügen.“
</p><p>Die Infoveranstaltung findet am 24. September 2014 von 17 bis 19 Uhr an der Akademie für Weiterbildung der Universität Bremen (Zentralbereich, Raum B1300) statt. Der Weiterbildungskurs beginnt am 5. November 2014; Anmeldungen sind bis zum 8. Oktober 2014 möglich. Eine ausführliche Broschüre kann bei der Akademie für Weiterbildung angefordert werden (Telefon: 0421 218 61 623, E-Mail: <a href="mailto:wettig@uni-bremen.de">wettig@uni-bremen.de)</a></p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Zentrum für Weiterbildung<br>Ulrike Wettig<br>Tel.: 0421 218 61 623<br>E-Mail: <a href="mailto:wettig@uni-bremen.de">wettig@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/weiterbildung" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/weiterbildung</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11840</guid>
                            <pubDate>Thu, 18 Sep 2014 10:17:00 +0200</pubDate>
                            <title>„Monty&#039;s Coconut“: Informatikstudierende entwickeln eigene Programmiersprache</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/montys-coconut-informatikstudierende-entwickeln-eigene-programmiersprache-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 311 / 18. September 2014 JS
</p><p>Programmiersprachen sind die wichtigsten Werkzeuge für Informatikerinnen und Informatiker: Alle Softwaresysteme werden damit entwickelt, von Apps fürs Smartphone über das Betriebssystem des heimischen <abbr title="Personal Computer">PC</abbr>s bis hin zur Steuerung von Robotern. Einige Sprachen wie beispielsweise Java sind über die Grenzen der Informatik hinaus bekannt. Ein gutes Dutzend weitere werden intensiv benutzt; insgesamt geht ihre Zahl in die Hunderte.
</p><p>Studierende der Universität Bremen haben nun eine neue Sprache namens „Monty“ entwickelt. Das Besondere: Sie schließt eine Lücke zwischen Skriptsprachen, wie sie zum Beispiel in Internetbrowsern benutzt werden, und klassischen Programmiersprachen wie Java. Die Idee zum Projekt, genannt <span lang="en">„Montys's Coconut“</span>, stammt von zwei Informatikstudierenden. Sie haben die wissenschaftlichen Mitarbeiter Marcus Ermler (Arbeitsgruppe Theoretische Informatik) und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Berthold Hoffmann (Arbeitsgruppe Programmiersprachen, Übersetzer und Softwaretechnik) als Betreuer gewonnen. Gemeinsam mit dreizehn weiteren Studierenden haben sie ein Jahr lang an „Monty“ gearbeitet und ihren Entwurf mit Professor David A. Watt von der Universität Glasgow als kompetenten Berater in einem internen Workshop diskutiert. Das Ergebnis: Die Programmiersprache Monty sowie der Compiler, mit dessen Hilfe Monty-Programme auf Computern ausgeführt werden.
</p><p>Die Studierenden laden die interessierte Öffentlichkeit zur Vorstellung des Projekts und der Ergebnisse am Mittwoch, den 24. September 2014 von 14:15 bis 15:45 Uhr in der Universität Bremen, Cartesium (Rotunde, <abbr title="Erdgeschoss" lang="de">EG</abbr>) in der Enrique-Schmidt-Straße 5, 28359 Bremen, ein.
</p><p>Mehr Informationen zum Projekt: <a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/monty" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://www.informatik.uni-bremen.de/monty</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br> Fachbereich Mathematik und Informatik<br> Arbeitsgruppe Theoretische Informatik<br> Marcus Ermler<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-64453<br> E-Mail: <a href="mailto:maermler@informatik.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">maermler@informatik.uni-bremen.de</a></p><p>Arbeitsgruppe Programmiersprachen, Übersetzer und Softwaretechnik<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Berthold Hoffmann<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-64222<br> E-Mail: <a href="mailto:hof@informatik.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">hof@informatik.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11841</guid>
                            <pubDate>Thu, 18 Sep 2014 11:07:00 +0200</pubDate>
                            <title>„Teaching is Touching the Future“ stellt neue Ideen für gute Lehre an den Hochschulen vor</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/teaching-is-touching-the-future-stellt-neue-ideen-fuer-gute-lehre-an-den-hochschulen-vor-1</link>
                            
                            <description>Universität Bremen richtet zweitägige Konferenz auf dem Campus aus / 200 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Großbritannien und den USA gemeldet / Auftakt am 25. September um 11 Uhr</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 310 / 18. September 2014 KG
</p><p>Die kritische Reflexion von Lehre und Lernen steht im Mittelpunkt einer hochrangigen Konferenz, die am Donnerstag, 25. September 2014, an der Universität Bremen beginnt. Für die internationale zweitägige Veranstaltung „<span lang="en">Teaching is Touching the Future</span>“ haben sich 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Bundesrepublik, Österreich, Großbritannien und den USA angemeldet. Es ist die dritte Tagung zu diesem für Hochschulen wichtigen Thema. Die Vorgänger fanden an den Universitäten in Bochum und Mainz statt. Die Universität Bremen ist stolz, dass sie in diesem Jahr Ausrichterin sein darf und auch ihr vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstütztes Projekt „Forschendes Lernen von Anfang an“ vorstellen kann. Die Hochschulrektorenkonferenz (Projekt Nexus) ist Mitveranstalterin der Tagung. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die Veranstaltung angesichts ihrer Bedeutung mit 30 000 Euro, die Bremer „unifreunde“ unterstützen sie mit weiteren 3000 Euro, auch die Stiftung der Universität gibt einen Zuschuss.
</p><h3>Motto: „Academic teaching within and across disciplines“</h3><p>Lehre an Hochschulen wird als ein Prozess verstanden, der wissenschaftlich vorbereitet, durchgeführt, evaluiert und kommuniziert wird und auch auf Seiten der Studierenden eine forschende Haltung fördert. Lehren und Lernen werden als eine wissenschaftlich zu begründende Tätigkeit betrachtet – sowohl in der Fachdisziplin und der fachbezogenen Forschung als auch in der Lehr-Lernforschung. Dabei gilt es, von internationalen Erfahrungen zu profitieren und die Vernetzung fächerspezifischer <span lang="en">Communities</span> für Lehre und Studium zu fördern. Während der Tagung werden unter anderem kompetenzorientiertes Lehren und Lernen und problemorientierte Aufgabenstellungen als methodische Prinzipien vorgestellt. Parallel laufen Workshops verschiedener Fächergruppen, an denen auch Studierende teilnehmen. Im Einzelnen sind das: Technikwissenschaften/Informatik; Mathematik; Naturwissenschaften; Kunst und Musik; Rechts-wissenschaften; Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie Sprach-, Kultur- und Geisteswissenschaften. Dabei werden Lehrende und Studierende über gute Lehre in ihrer jeweiligen Disziplin diskutieren und die Ergebnisse anschließend über die Fächerdisziplinen hinaus austauschen.
</p><h3>Programmablauf am 25. und 26. September 2014:</h3><p>Die Tagung findet auf dem Campus der Universität statt. Am Donnerstag, 25. September 2014, wird „<span lang="en">Teaching is Touching the Future</span>” um 11 Uhr im Großen Hörsaal HS 2010 (Keksdose) vom Rektor der Universität Bremen, Bernd Scholz-Reiter, einem Sprecher des Projekts Nexus der Hochschulrektorenkonferenz und von der Konrektorin für Studium und Lehre, Heidi Schelhowe, eröffnet. Es folgen Plenarvorträge von Bill Sullivan (<span lang="en">Carnegie Foundation</span>, USA), Carolin Kreber (<span lang="en">University of Edinburgh</span>), James Wisdom (<span lang="en">Higher Education Academy</span>, London), Peter Felten (<span lang="en">Center for Engaged Learning, Elon University</span>, USA), Untersuchungen zur Lehrkultur durch das Theater der Versammlung und Workshops für die verschiedenen Fächergruppen Am Abend des ersten Tages begrüßt die Senatorin für Bildung und Wissenschaft, Professorin Eva Quante-Brandt, bei einem Empfang um 19 Uhr im Bremer Rathaus die Gäste. Am Freitag wird es eine Podiumsdiskussion zum Thema Massive Open Online Course mit dem Titel "Nach dem MOOC-Hype – was bleibt für Präsenzhochschulen?" geben. Die Tagung endet am Freitag, 26. September, um 16 Uhr. Das gesamte Programm ist zu finden unter: <a href="http://www.tittf.uni-bremen.de/programm" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.tittf.uni-bremen.de/programm</a></p><p><strong>Weitere Informationen:<br></strong>Universität Bremen<br>Konrektorin für Lehre und Studium<br>Prof. Dr. Heidi Schelhowe<br>E-Mail: <a href="mailto:kon2@uni-bremen.de">kon2@uni-bremen.de</a></p><p>Tagungsbüro:<br>Universität Bremen<br>Melanie Schaumburg<br>Tel. 0421 218-64378<br>E-Mail: <a href="mailto:schaumb@informatik.uni-bremen.de">schaumb@informatik.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 18 Sep 2014 12:12:00 +0200</pubDate>
                            <title>Innovative Konzepte für Offshore-Windenergie</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/innovative-konzepte-fuer-offshore-windenergie-1</link>
                            
                            <description>Forschungsinstitute der Uni Bremen präsentieren neue technologische Entwicklungen auf der Messe „WindEnergy Hamburg“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 312 / 18. September 2014 JS<br><br>Der Umbau der Energieversorgung hin zu mehr Nachhaltigkeit ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Aktuell werden rund 25 Prozent des erzeugten Stroms aus regenerativen Energien gewonnen. Die Bundesregierung sieht vor, diesen Anteil bis zum Jahr 2050 auf 80 Prozent zu erhöhen. Die Offshore-Windenergie hat das Potential, mit einem Anteil von mehr als einem Viertel hierzu beizutragen. Erste Erfahrungen mit Offshore-Windkraftanlagen sind bereits in Nord- und Ostsee gemacht worden – dennoch bestehen weiterhin anspruchsvolle technische und logistische Herausforderungen, damit die Offshore-Windenergie entscheidend zur Energiewende beitragen kann: Die extremen Kräfte von Wind, Wellen und Meeresströmungen erfordern intelligente Lösungen bei Errichtung, Logistik und Instandhaltung. Außerdem müssen die Prozesse entlang des Lebenszyklus der Windenergieanlagen möglichst schlank und effizient gestaltet werden, um langfristig wettbewerbsfähig und finanzierbar zu bleiben. Das Bremer Institut für Produktion und Logistik (<abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>) und das Institut für integrierte Produktentwicklung (BIK)&nbsp; der Uni Bremen entwickeln im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Arbeit gemeinsam mit Partnern aus der Industrie innovative Konzepte und neue technische Lösungen. Vom 23. bis 26. September 2014 präsentieren beide Institute ausgewählte Projekte im Rahmen der internationalen Fachmesse „WindEnergy Hamburg“ auf dem Hamburger Messegelände (Halle B4 EG, Stand 112).
</p><h3>Wartung und Reparatur mittels künstlicher Intelligenz</h3><p>Im Projekt „Methoden und Werkzeuge für die preagierende Instandhaltung – PreInO“ entwickelt das <abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr> Konzepte, mit denen mittels künstlicher Intelligenz Wartungs- und Reparaturarbeiten auf See optimiert werden können. Das Projekt „Automatisierung der Rotorblattproduktion – Blade Maker“ beschäftigt sich mit der Automatisierung der Rotorblattproduktion. Ziel ist es, ressourcenschonende und flexible Produktionsverfahren der großflächigen Strukturbauteile zu ermöglichen, die den wachsenden Anforderungen der immer größeren Windkraftanlagen gerecht werden.
</p><h3>Über BIBA und BIK</h3><p>Das 1981 gegründete Institut für Produktion und Logistik (<abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>) ist ein ingenieurwissenschaftliches Forschungsinstitut an der Universität Bremen und zählt zu den größten Forschungseinrichtungen des Landes Bremen. Auf der Basis fundierter Grundlagenforschung betreibt das Institut sowohl anwendungsorientierte als auch industrielle Auftragsforschung in den Bereichen Produktion und Logistik in Branchen wie Automotive, Luftfahrt, Windenergie und Logistikdienstleistungen.<br><br>Das Institut für integrierte Produktentwicklung (BIK) ist am Fachbereich Produktionstechnik angeschlossen und beschäftigt sich neben seinen Aufgaben in der Lehre mit unterschiedlichen anwendungsorientierten Forschungsfragestellungen. Der Schwerpunkt liegt auf der Produkt- und Prozessentwicklung im Zusammenhang mit Faser-Kunststoff-Verbunden.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Bremer Institut für Produktion und Logistik (<abbr title="Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH">BIBA</abbr>)<br><abbr title="Diplom">Dipl.</abbr>-Wi.-<abbr title="Ingenieur / Ingenieurin">Ing.</abbr> Stephan Oelker<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-50130<br>E-Mail: <a href="mailto:windenergie@biba.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">windenergie@biba.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.biba.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://www.biba.uni-bremen.de/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 19 Sep 2014 08:59:00 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen ist wieder erfolgreich bei der Förderung von Frauen in der Wissenschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-ist-wieder-erfolgreich-bei-der-foerderung-von-frauen-in-der-wissenschaft-2</link>
                            
                            <description>Hochschule erhält finanzielle Unterstützung im Professorinnen-Programm II / Zwei ausgezeichnete Wissenschaftlerinnen sind bereits berufen / Förderung für laufende Programme in der Chancengleichheit </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 313 / 19. September 2014 MM
</p><p>Die Universität Bremen hat bei der Gleichstellungsförderung in der Wissenschaft erneut überzeugt: Im Rahmen der zweiten Runde des Professorinnen-Programms vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und den Ländern erhält sie Fördergelder für neue Professorinnen-Stellen. Zwei konnte sie bereits mit exzellenten Wissenschaftlerinnen in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften besetzen. Mit den zugesagten Geldern finanziert sie zudem das Projekt „Perspektive Promotion“ für Promovendinnen und Promotionsinteressierte der Geistes- und Sozialwissenschaften und die beiden Sommeruniversitäten „informatica feminale“ und Ingenieurinnen-Sommeruni. Die drei Projekte laufen bereits seit mehreren Jahren erfolgreich an der Uni.
</p><p>Die Fördergelder vom Bund sind eine weitere Anerkennung für unsere langjährige Arbeit, die Geschlechtergerechtigkeit an unserer Universität zu verbessern“, sagt der Kanzler <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Martin Mehrtens. Die Gleichstellungsförderung gehört seit langem zu den Leitzielen der Uni Bremen. „Dieses Ziel werden wir auch weiterhin intensiv verfolgen.“ Im Rahmen des Professorinnen-Programms II kann die Uni insgesamt drei Berufungen finanzieren, deren unbefristete Stellen in den ersten fünf Jahren über eine Anschubfinanzierung von bis zu 75.000 Euro jährlich gefördert werden.
</p><h3>Spitzenbewertungen für die Uni</h3><p>Voraussetzung für die Förderung war ein überzeugendes Gleichstellungskonzept der gesamten Institution. So gehört die Uni Bremen zu den wenigen Hochschulen in der Bundesrepublik, die in der Begutachtung für das Professorinnen-Programm II Spitzenbewertungen für Chancengerechtigkeit und ihre realisierten Maßnahmen erhalten haben. „Wir freuen uns, mit den Fördergeldern unsere bisherige Arbeit für die Wissenschaftlerinnen und Studentinnen erfolgreich fortzusetzen können“, sagt die Leiterin des Referates Chancenngleichheit/Antidiskriminierung, Anneliese Niehoff. Zurzeit liegt der Anteil der Professorinnen an der Universität Bremen mit 26 Prozent über dem Bundesdurchschnitt (21 Prozent). Ziel ist es, diesen zu erhöhen sowie den wissenschaftlichen weiblichen Nachwuchs weiterhin zu fördern. Erfreulich: Hier gab es an der Uni Bremen in den vergangenen Jahren einen Anstieg auf über 40 Prozent.
</p><h3>Viel Anerkennung auch von der DFG</h3><p>Vor der erfolgreichen Bewerbung für das Professorinnen-Programm II hatte auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die Universität Bremen bereits mehrfach gelobt. Sie stufte die Uni im vergangenen Jahr erneut in das höchste Stadium bei den forschungsorientierten Gleichstellungsstandards ein. Dies bedeutet, dass ein bereits erfolgreich etabliertes Konzept weitergeführt und durch weitere innovative Ansätze ergänzt wird. Gleichstellungsmaßnahmen und Strukturen seien an der Universität Bremen, so die <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>, sehr gut mit Leben gefüllt. Die zahlreichen Programme zur Förderung von Frauen auf allen Karrierestufen und zur Heranführung von jungen Frauen an die natur- und technikwissenschaftlichen Fächer werden besonders hervorgehoben. Auch die zielorientierte Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen und Hochschulleitung sei gute Praxis. Die <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> lobt zudem, dass Gelder aus der Exzellenzinitiative für ein eigenes Professorinnen-Programm genutzt werden.
</p><h3>Über das Professorinnen-Programm:</h3><p>Um den Anteil von Professorinnen an den deutschen Hochschulen gezielt zu steigern, hat das <abbr title="Bundesministerium für Bildung und Forschung">BMBF</abbr> gemeinsam mit den Ländern im Jahr 2007 das Professorinnen-Programm (PP) gestartet. Die Fortführung wurde 2012 beschlossen. Das erste und das zweite Professorinnen-Programm mit dem Gesamtvolumen von je 150 Millionen Euro werden zur Hälfte vom <abbr title="Bundesministerium für Bildung und Forschung" lang="de">BMBF</abbr> und den Ländern finanziert. Universitäten, Fachhochschulen und künstlerische Hochschulen erhalten auf der Grundlage einer positiven Begutachtung ihres Gleichstellungskonzepts die Möglichkeit, bis zu drei Berufungen von Frauen auf unbefristete W2- und W3-Professuren gefördert zu bekommen.
</p><p>Weitere Informationen zu den Gleichstellungsmaßnahmen der Uni Bremen unter: <a href="http://www.uni-bremen.de/de/chancengleichheit" target="_blank">www.uni-bremen.de/de/chancengleichheit</a>&nbsp; 
</p><p>Informationen zum Professorinnen-Programm unter <a href="http://www.bmbf.de/de/494.php" target="_blank" rel="noreferrer">www.bmbf.de/de/494.php</a>&nbsp; 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Referat Chancengleichheit/Antidiskriminierung<br><abbr title="Diplom" lang="de">Dipl.</abbr><abbr title="Politologie">Pol.</abbr> Anneliese Niehoff<br>Tel.: +49 421 218-60181<br>E-Mail: <a href="mailto:chancen1@uni-bremen.de">chancen1@uni-bremen.de</a> &nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11844</guid>
                            <pubDate>Fri, 19 Sep 2014 10:57:00 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen fördert Austausch und Weiterbildung für Azubis in Laborberufen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-foerdert-austausch-und-weiterbildung-fuer-azubis-in-laborberufen-1</link>
                            
                            <description>Rund 200 Auszubildende, Ausbilder und Lehrer treffen sich am Dienstag, 23. September, wieder zum „Tag der Ausbildung für Laborberufe“ (TALAB) auf dem Campus</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 314 /19. September 2014 MM
</p><p>Die Universität Bremen lädt wieder zum „Tag der Ausbildung für Laborberufe“ (TALAB) ein: Rund 200 Auszubildende, Lehrer und Ausbilder aus Bremen, Bremerhaven und dem Großraum Oldenburg treffen sich am Dienstag, 23. September 2014, auf dem Campus. Gemeinsam bilden sie sich in Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden mit Fachkräften aus der Praxis fort. „Wir wollen allen Auszubildenden wieder ein Forum bieten, um sich auszutauschen und um ihnen neue Impulse für ihren zukünftigen Beruf zu ermöglichen“, sagt Horst Kompa vom Ausbildungszentrum für Laboranten der Uni Bremen. Die Einrichtung bildet Chemie- und seit diesem Jahr auch Biologielaboranten aus. Die jährliche Veranstaltung <abbr title="Tag der Ausbildung für Laborberufe">TALAB</abbr> gibt es dort seit 2012. Am Dienstag, 23. September 2014, findet <abbr title="Tag der Ausbildung für Laborberufe">TALAB</abbr> von 9 bis 15 Uhr im Foyer des NW2–Gebäudes (Block C) der Universität Bremen (Leobener Str. 1) statt.
</p><p>Die Referenten sind Auszubildende der Universität Bremen und Fachleute aus dem Labor- und Chemiebereich aus ganz Deutschland. Sie werden mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über fachspezifische Themen sprechen. So geht es um sicheres Arbeiten im Labor, Laborarbeit auf hoher See, analytische Herausforderungen in einem Auftragslabor und Müll in der Umwelt. Zudem stellen sich im Rahmen einer Ausstellung das Ausbildungszentrum der Universität Bremen und das Studienzentrum am Fachbereich Biologie/Chemie vor. Auch präsentieren sich die Laborgerätefirmen VWR International, Mettler Toledo, PEQLAB und der Fachbuchverlag Europa Lehrmittel für die berufliche Aus- und Weiterbildung.
</p><p>Eröffnen werden die Veranstaltung Dagmar Schernus, Referentin des Kanzlers, der Prodekan des Fachbereichs Biologie/Chemie, Professor Thorsten M. Gesing, und Michael Raue von VWR International <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung" lang="de">GmbH</abbr>. Das internationale Handelsunternehmen für Chemikalien und Laborbedarf organisiert die Veranstaltung zusammen mit dem Ausbildungszentrum für Laboranten der Uni Bremen.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle erhalten Sie Fotomaterial vom Ausbildungszentrum für Laboranten der Uni Bremen. Kontakt per Telefon: 0421 218 60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>.
</p><p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.fb2.uni-bremen.de/laborantenseite" target="_blank" rel="noreferrer">www.fb2.uni-bremen.de/laborantenseite</a></p><p>Kontakt:
</p><p>Universität Bremen<br>Ausbildungszentrum für Laboranten<br>Horst Kompa und Peter Brackmann<br>Telefon 0421 218-62845 oder 62848<br>E-Mail: <a href="mailto:pbr@uni-bremen.de">pbr@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11845</guid>
                            <pubDate>Mon, 22 Sep 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
                            <title>Festkörperphysiker der Universität Bremen richten internationale Tagung zum Einsatz von neuartigen Nano-Bauelementen in der Optoelektronik aus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/festkoerperphysiker-der-universitaet-bremen-richten-internationale-tagung-zum-einsatz-von-neuartigen-nano-bauelementen-in-der-optoelektronik-aus-1</link>
                            
                            <description>Neue physikalische Ansätze garantieren künftig nicht manipulierbare Datenübertragungen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 315 / 22. September 2014 KG
</p><p>Auf Einladung des Fachbereichs Physik/Elektrotechnik der Universität Bremen treffen sich in dieser Woche bis einschließlich Donnerstag, 25. September, 140 internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Bremen. Sie arbeiten an der Herstellung von Nano-Lichtemittern zum Erzeugen eines Lichtsignals und an ihrem Einsatz in prototypischen Experimenten.
</p><p>Dabei spielen Energieeinsparungen eine wichtige Rolle. Es geht darum, wie zukünftig Informationen im Internet übertragen werden. An dieser Informationsübertragung sind Halbleiterlaser beteiligt, von denen es inzwischen so viele in sogenannten optischen Interconnects gibt, dass der Stromverbrauch zum Problem wird. Außerdem wächst ständig der Bedarf nach mehr Übertragungskapazität, da die Datenmengen kontinuierlich zunehmen. Die Physiker entwickeln gegenwärtig neue Nanolaser, die so extrem klein sind, dass sie nur noch durch die Ausdehnungen der Lichtwellenlänge bestimmt werden. Diese Laser senden nur noch wenige Photonen aus, so dass der Energieverbrauch minimal ist.
</p><p>Im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung des Internets können Physiker noch eine weitere Neuerung anbieten. In seiner jetzigen Form war das Internet nie zur absolut sicheren Datenübertragung gedacht. Die Datensicherheit wurde erst nachträglich durch Verschlüsselungsalgorithmen aufgesetzt, die immer nur so gut sind, wie ihre aktuelle Umsetzung ist. Mit neuartigen Nanoemittern können einzelne Photonen oder Paare verschränkter Photonen so erzeugt werden, dass sichere und nicht manipulierbare Datenübertragungen garantiert werden können. <a href="http://noeks.uni-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">http://noeks.uni-bremen.de/</a></p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik/Elektrotechnik<br>Institut für theoretische Physik<br>Prof. Dr. Frank Jahnke<br>Tel: 0421-218 62050<br>E-Mail: <a href="mailto:jahnke@itp.uni-bremen.de">jahnke@itp.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 22 Sep 2014 14:30:00 +0200</pubDate>
                            <title>Uni-Tagungen im Oktober 2014</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-tagungen-im-oktober-2014-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 316 / 22. September 2014 KG
</p><p><strong>Die Universität veranstaltet im Oktober 2014 folgende Tagungen und Workshops:</strong></p><p>Am <strong>2. und 3. Oktober 2014</strong>, treffen sich Kommunikationswissenschaftler im Haus der Wissenschaft, um über Theorien und Konzepte zur „Diversity“ (Vielfalt) zu diskutieren. Die Tagung wird von der Creative Unit „Kommunikative Figurationen“ des Zentrums für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung&nbsp; der Universität Bremen gemeinsam mit der Fachgruppe Internationale und Interkulturelle Kommunikation in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft ausgerichtet. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen Diversität im Schnittfeld von Kommunikations-, Kultur- und Sozialwissenschaften. Sie diskutieren unter anderem Regulierungsperspektiven im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und in der EU-Medienpolitik. Kontakt: Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz, Tel.: 0421 218-67628; E-Mail: <a href="mailto:saverbec@uni-bremen.de">saverbec@uni-bremen.de</a>; Website mit Anmeldemöglichkeit: <a href="http://niikomm.wordpress.com/dgpuk-und-niik-jahrestagung-bremen-2014/" target="_blank" rel="noreferrer">http://niikomm.wordpress.com/dgpuk-und-niik-jahrestagung-bremen-2014/</a></p><p>70 Wissenschaftler aus aller Welt kommen vom <strong>7. bis 10. Oktober 2014</strong> nach Bremen, um sich über den aktuellen Stand der Forschung in der theoretischen Beschreibung des elektrischen Ladungstransports bei Nanomaterialien auszutauschen. Ausrichter ist das <span lang="en">Bremen Center for Computational Materials Science</span>, ein interdisziplinäres Forschungszentrum der Universität Bremen zwischen den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächern. Der Schwerpunkt ist die computergestützte theoretische Materialforschung. Bei dem International CECAM-Workshop on "<span lang="en">High Performance Models for Charge Transport in Large Scale Materials Systems</span>" stehen Diskussionen im Vordergrund, wie man die Genauigkeit von Computersimulationen für Vorhersagen des elektrischen Ladungstransports der Nanomaterialien verbessern kann. So könnten Elektronikprodukte wie organische Solarzellen, Feldeffekt-Transistoren und lichtemittierende Bauelemente für den Einsatz im Display verbessert werden. 30 eingeladene Vorträge von Expertinnen und Experten sowie die Präsentration von Postern mit Forschungsresultaten junger Materialforscher stehen bei dem viertägigen Workshop auf dem Plan. Er findet im Haus der Wissenschaft und auf dem Gelände der Uni Bremen im TAB-Gebäude statt. Vorgelagert ist am <strong>5. und 6. Oktober</strong> ein zweitägiges Tutorial, in dem junge Wissenschaftler die theoretischen Grundlagen neuester Software kennenlernen und praktisch in Beispielanwendungen demonstrieren. Die Software dient der Beschreibung des elektrischen Ladungstransports von Nanomaterialien und Nanobauelementen. Kontakt: Prof. Dr. Thomas Frauenheim; Tel.: 0421 218-62340; E-Mail: <a href="mailto:frauenheim@bccms.uni-bremen.de">frauenheim@bccms.uni-bremen.de;</a><a href="http://www.bccms.uni-bremen.de/veranstaltungen" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.bccms.uni-bremen.de/veranstaltungen</a></p><p>„<span lang="en">Dis/ability History</span>, Literaturwissenschaft und Sprachgeschichte im Dialog“ ist Thema eines zweitägigen Workshops am <strong>10. und 11. Oktober 2014</strong> im Uni-Gästehaus auf dem Teerhof. Die Teilhabe von behinderten und chronisch kranken Menschen ist ein wichtiges Thema in vielen gesellschaftlichen Kreisen. Für die Wissenschaft ist dabei eine zentrale Frage, inwieweit „Behinderung“ bzw. „Beeinträchtigung“ in heutigen und vergangenen Gesellschaften Kategorien sozialer Differenzierung und Ordnung bilden oder bildeten. Ausgehend von dieser Leitfrage untersucht die Creative Unit „Homo debilis", die von der Universität Bremen im Rahmen des Zukunftskonzeptes der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert wird, Phänomene körperlicher, seelischer und geistiger Differenz im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Im Rahmen des Workshops sollen literarische Quellen erschlossen und analysiert werden. In einem offenen Werkstattgespräch diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der <span lang="en">Disability History</span>, der Literaturwissenschaft, der Sprachgeschichte und der Kulturwissenschaft über die Sprache und Inhalte der vormodernen Quellen. Der Workshop ist offen für Besucher. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung bis 1. Oktober 2014. Kontakt: Dr. Sonja Kerth, Sprach- und Literaturwissenschaften, Tel: 0421 218-68241; E-Mail: <a href="mailto:skerth@uni-bremen.de">skerth@uni-bremen.de</a>; Dr. Heiko Hiltmann, Institut für Geschichte, Geschichte des Mittelalters, Tel.: 0421 218 67235; E-Mail: <a href="http://www.homo-debilis.de" target="_blank" rel="noreferrer">hiltmann@uni-bremen.de; <br>ww.homo-debilis.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 23 Sep 2014 10:50:00 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen für faire und transparente Berufungsverhandlungen ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-fuer-faire-und-transparente-berufungsverhandlungen-ausgezeichnet-1</link>
                            
                            <description>Deutscher Hochschulverband lobt gutes Klima und hohes Gewinnungsinteresse bei den Gesprächen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 317 / 23. September 2014&nbsp; KUB
</p><p>Die Universität Bremen ist jetzt als erste norddeutsche und bundesweit sechste Hochschule mit dem Gütesiegel des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) für faire und transparente Berufungsverhandlungen ausgezeichnet worden. Der Deutsche Hochschulverband ist die bundesweite Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit mehr als 28.500 Mitgliedern.
</p><p>Die Berufungsverhandlungen an der Universität Bremen verliefen grundsätzlich fair und weitestgehend wertschätzend, heißt es in der Begründung des DHV. Sowohl Rektor als auch Kanzler führten alle Berufsverhandlungen mit Juniorprofessoren und Professoren persönlich. Berufungsverhandlungen seien durchweg von einem guten Klima und hohen Gewinnungsinteresse geprägt. Positiv sei auch die Praxis, im Rahmen individueller Zielvereinbarungen den Katalog in Betracht zu ziehender Ziele bzw. Leistungen im Konsens auszuhandeln. Neuberufenen Professoren stünden in den ersten hundert Tagen vielfältige und individuell zugeschnittene Angebote für einen erfolgreichen Start im neuen Berufsumfeld zur Verfügung. Als familienfreundlich zertifizierte Hochschule sei die Universität Bremen insbesondere bei Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser als andere Hochschulen.
</p><p>Universität hat großes Interesse an motivierten und engagierten Lehrenden
</p><p><br>„Dass uns der DHV mit dem Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen auszeichnet, bestätigt uns in unserer grundsätzlichen Personalpolitik“, freute sich Universitäts-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter. „Die Universität Bremen hat ein großes Interesse, hoch motivierte, engagierte und fachlich hervorragende Professorinnen und Professoren zu gewinnen. Den Berufungsverhandlungen wird höchste Aufmerksamkeit geschenkt, denn letztlich entscheidet die Qualität der Berufungen auch über die Qualität von Forschung und Lehre in unserer Universität. Und da sind wir offenbar gut aufgestellt.“ So sieht es auch Uni-Kanzler Dr. Martin Mehrtens: „Wir legen in den Berufungsverhandlungen die Grundlagen für eine erfolgreiche Lehre und Forschung. Viele Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer entscheiden sich schließlich für die Universität Bremen, weil wir ihnen eine attraktive Ausstattung und gute Arbeitsbedingungen bieten. Neben Arbeits- und Karrieremöglichkeiten zählen auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie dauerhafte Angebote der Personalentwicklung zu unseren Stärken.“ Die Universität verfügt in ihrer Personalentwicklung über langjährige Erfahrungen in der systematischen Förderung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.
</p><p>Nach dem Motto „Das Bessere ist der Feind des Guten“ gibt es aus Sicht des DHV jedoch noch Optimierungspotential. Die Transparenz der Verfahren könne noch weiter ausgebaut werden, beispielsweise durch die Einführung eines „Berufungsmonitors“ vor der Ruferteilung, in dem Bewerber zu jeder Zeit den Stand des Berufungsverfahrens abfragen könnte. Die Einrichtung einer „Stabsstelle Berufungen“ könnte als zentraler Anlaufpunkt für Fragestellungen nach der Ruferteilung dienen. Die Vergütung Erstberufener könnte angehoben werden, die Überprüfung der außerfachlichen Eignung von in die engere Wahl gekommenen Kandidaten durch „Assessment Center“ sollte evaluiert werden.
</p><p>Gütesiegel soll Beitrag zur Fortentwicklung der Berufungskultur sein
</p><p>„Für die erfolgreiche Gewinnung hervorragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist eine umsichtige Berufungspolitik der Schlüssel. Mit dem Gütesiegel will der Hochschulverband einen konstruktiven Beitrag zur Fortentwicklung der Berufungskultur leisten“, erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen, bei der Übergabe der Auszeichnung in der Bremer Uni. 
</p><p>Wesentliche Grundlage des DHV-Gütesiegels ist ein gewichteter Fragebogen mit 42 Fragen, den der DHV auf Grund seiner Beratungserfahrung in Berufungsverfahren entwickelt hat. Der DHV berät Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ca. 70 Prozent aller Berufungs- und Bleibeverhandlungen in Deutschland. Der Schwerpunkt in der Auswertung des Fragebogens wurde auf Fairness, Wertschätzung, Transparenz und Verlässlichkeit in den Berufungs- und Bleibeverhandlungen gelegt. Stellungnahmen der begutachteten Hochschule flossen in die Bewertung ebenfalls ein. Hinzu kamen Interviews mit an die jeweilige Hochschule berufenen Professoren zu ihren Erfahrungen im Berufungsverfahren sowie der Erfahrungsschatz und die Kenntnisse der DHV-Justitiare.
</p><p>Vor der Universität Bremen waren bereits die RWTH Aachen, die Universität zu Köln, die TU Kaiserslautern, die FernUniversität in Hagen und die Universität Duisburg-Essen ausgezeichnet worden.
</p><p>Weitere Informationen zu den Berufungsverfahren der Universität Bremen finden Sie hier:<br><a href="http://www.uni-bremen.de/berufungsverfahren.html" target="_blank">www.uni-bremen.de/berufungsverfahren.html</a></p><p>Weitere Informationen zum DHV-Gütesiegel gibt es unter:<br><a href="http://www.hochschulverband.de/cms1/guetesiegel.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.hochschulverband.de/cms1/guetesiegel.html</a></p><p><strong>ACHTUNG Redaktionen:</strong> Ein Foto von der Übergabe des Gütesiegels an Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter und Kanzler Dr. Martin Mehrtens durch den der DHV-Präsidenten Professor Bernhard Kempen können Sie in der Universitäts-Pressestelle, <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a> , anfordern.<br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            
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                            <pubDate>Wed, 24 Sep 2014 12:55:00 +0200</pubDate>
                            <title>Studierende entwickeln Katastrophenwarnsystem „mobile4D“ weiter</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studierende-entwickeln-katastrophenwarnsystem-mobile4d-weiter-1</link>
                            
                            <description>Nun sammeln sie Geld für Reisekosten nach Laos mit Crowdfunding-Kampagne</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 318 / 24. September 2014 JS<br><br>Eine App, die direkt auf dem Smartphone vor einer nahenden Naturkatastrophe warnt – das haben Informatikstudierende der Uni Bremen in ihrem Masterprojekt „mobile4D“ unter Leitung von Lutz Frommberger entwickelt. Nach erfolgreichen Tests wollen sie nun nach Laos reisen, um das System vor Ort einzusetzen. Um die Reisekosten zu stemmen, fehlt ihnen nur das nötige Kleingeld. Deshalb starten sie eine Crowdfunding-Kampagne, um die Anwendung vor Ort in Laos einzusetzen. Das Ziel: 2.860 Euro. Nach einer Woche sind bereits 717 Euro zusammengekommen. Ausgezahlt wird das Geld aber nur, wenn mindestens der Zielbetrag erreicht wird.<br><br>Das System von „mobile4D“ funktioniert in zwei Richtungen: Zum einen können Behörden Warnungen direkt und zielgerichtet an betroffene Menschen in bestimmte Regionen schicken. Zum anderen können Katastrophen aber auch direkt von den Menschen vor Ort per Smartphone an die verantwortlichen Behörden gemeldet werden. Darüber hinaus bietet das System die Möglichkeit, durch <abbr title="Global Positioning System">GPS</abbr> eine direkte Warnung vor Katastrophen zu geben. Dabei funktioniert es sowohl über den Webbrowser als auch auf Smartphones.
</p><h3>Flüge, Unterkunft und Versicherung – das brauchen die Studierenden</h3><p>Im April 2013 haben die Studierenden „mobile4D“ in einem ausgiebigen Feldversuch in Luang Prabang (Laos) bereits erfolgreich getestet. Um die weiter entwickelte Version vor Ort umzusetzen, müssen die sie ein zweites Mal nach Laos reisen. Während Entwicklung und Hardware durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (<abbr title="Bundesministerium für Bildung und Forschung">BMBF</abbr>) finanziert werden, mangelt es jedoch an finanziellen Mitteln für Flüge, Unterkunft und Krankenversicherung. Darum haben sich die Studierenden etwas einfallen lassen: Auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo können Unterstützer die Reise mit einem kleinen oder größeren Betrag fördern und erhalten im Gegenzug ein kleines Dankeschön, zum Beispiel eine Postkarte aus Laos oder eine Erwähnung auf der Projekt-Webseite.
</p><h3>Das Ziel: Menschenleben retten</h3><p>„Es ist unerlässlich, dass wir selbst vor Ort sind, um „mobile4D“ umzusetzen“, sagt der Student Denny Teuchert. „Wir müssen das Programm zunächst installieren und anpassen. Dann schulen wir Mitarbeiter des <span lang="en">Ministry of Agriculture and Forestry</span> in Laos, damit sie das Programm bedienen und das Wissen ihrerseits weitergeben können.“ Wenn Denny Teuchert und sein Team genug Unterstützer finden, könnte sogar ein dritter Student nach Laos reisen. Das würde die Arbeit um ein Vielfaches erleichtern und beschleunigen. „Unser Ziel ist es, dass die Menschen in Laos zuverlässige Katastrophenwarnungen erhalten, damit sie sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und ihre Lebensgrundlage schützen können.“<br><br>Direkt zur Crowdfunding-Kampagne: <a href="http://www.m4d.la/support-mobile4d" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.m4d.la/support-mobile4d</a><br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik/Informatik<br><br>Denny Teuchert<br>E-Mail: <a href="mailto:teuchert@informatik.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">teuchert@informatik.uni-bremen.de</a><br><a href="http://mobile4d.capacitylab.org/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://mobile4d.capacitylab.org/</a><br><br>Dr.-Ing. Lutz Frommberger<br>Tel.: 0421/218-64281<br>E-Mail: <a href="mailto:lutz@informatik.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">lutz@informatik.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 29 Sep 2014 12:42:00 +0200</pubDate>
                            <title>Satellitenmessungen von Stickoxiden und CO2: Gute und schlechte Neuigkeiten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/satellitenmessungen-von-stickoxiden-und-co2-gute-und-schlechte-neuigkeiten-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 320 / 29. September 2014 SC
</p><p>Wissenschaftler des Instituts für Umweltphysik (IUP) der Universität Bremen haben gute und schlechte Neuigkeiten bezüglich der Emissionen und den daraus folgenden atmosphärischen Konzentrationen der wichtigen gasförmigen Stickoxide („NOx“, das Gemisch der beiden giftigen Gase NO2 und NO) und des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid (CO2) zu berichten. 
</p><p>Dies geht aus einer gestern erschienenen Veröffentlichung in der angesehenen Fachzeitschrift <span lang="en">„Nature Geoscience“</span> hervor. Während Europa und Nordamerika leicht sinkende Trends zeigen, nehmen im ostasiatischen Raum, hier vor allem in China, die Emissionen weiterhin stark zu. Doch auch hier gibt es Positives zu berichten: Es werden relativ zu den CO2-Emissionen deutlich weniger Stickoxide emittiert. Dies zeigt, dass in China der Einsatz neuerer und damit sauberer Technologien pro Einheit eingesetzter fossiler Brennstoffe weniger giftige Stickoxide erzeugt.
</p><p>Die Forscher der Universität Bremen zeigen, dass die CO2-Emissionen Ostasiens im Mittel der Jahre 2003-2011 um 9.8% zunahmen, die Emissionen der Stickoxide jedoch „nur“ um 5.8% – also deutlich weniger im Vergleich zu CO2 (siehe angehängte Abbildung). Die starke Zunahme der Emissionen in China ist eng mit dem dortigen Wirtschaftswachstum verbunden. 
</p><p>Die giftigen Stickoxide entstehen zum Beispiel bei der Hochtemperatur-Verbrennung in Autos und in der Industrie, also bei Prozessen, die typischerweise auch viel CO2 erzeugen. CO2 ist außer bei sehr hohen Konzentrationen ungiftig, hat jedoch eine starke Klimawirkung. Ein CO2-Konzentrationsanstieg führt zur globalen Erwärmung mit all den erwarteten nachteiligen Konsequenzen.
</p><h3>Daten stammen vom <abbr title="Scanning Imaging Absorption Spectrometer for Atmospheric Chartography">SCIAMACHY</abbr></h3><p>Die Wissenschaftler der Universität Bremen haben diese Informationen aus den Daten des Satelliteninstrumentes <abbr title="Scanning Imaging Absorption Spectrometer for Atmospheric Chartography">SCIAMACHY</abbr> abgeleitet. Wissenschaftlicher Leiter der <abbr title="Scanning Imaging Absorption Spectrometer for Atmospheric Chartography">SCIAMACHY</abbr>-Mission ist Professor John P. Burrows vom Institut für Umweltphysik. <abbr title="Scanning Imaging Absorption Spectrometer for Atmospheric Chartography" lang="en">SCIAMACHY</abbr> ist ein deutsch-niederländisch-belgisches Satelliten-Instrument, welches sich auf dem europäischen Umweltsatelliten ENVISAT der <abbr title="European Space Agency" lang="en">ESA</abbr> befand. ENVISAT wurde 2002 in die Umlaufbahn gebracht und lieferte mehr als zehn Jahre erfolgreich Daten. Leider brach der Kontakt zu ENVISAT im April 2012 aus ungeklärter Ursache ab.
</p><p>Der <span lang="en">Nature Geoscience</span>-Hauptautor Maximilian Reuter erläutert, wie diese Erkenntnisse erlangt wurden: „CO2 und Stickoxide sind Gase, welche gleichzeitig bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen. Beide Gase können vom Satelliteninstrument <span lang="en">SCIAMACHY</span> gemessen werden. Die Stickoxide haben eine sehr kurze Lebensdauer (Stunden) im Vergleich zu CO2 (Jahrzehnte) und sind daher ein guter sogenannter Tracer oder Marker, welcher es zusammen mit einer neuentwickelten Filter-Methode erlaubt, das Signal des von uns Menschen emittierten CO2 von Überlagerungen zu trennen, die aus der CO2-Aufnahme und -Abgabe von Pflanzen resultieren. Mittels dieser neuen Methode sind wir sogar in der Lage, den „Wochentag-Effekt“ des CO2 aus dem Weltraum zu detektieren. Wir sehen zum Beispiel, dass sich an Wochenenden in Europa und Nordamerika etwas weniger CO2 in der Luft befindet als an Wochentagen. Dies demonstriert die hohe Genauigkeit dieser Methode“.
</p><p>Mitautor <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Michael Buchwitz von der Universität Bremen ergänzt: „Leider existiert derzeit und in naher Zukunft kein Satellit, welcher dafür optimiert wurde, direkt die CO2-Emissionen von Städten, Kraftwerken, Vulkanen und anderen wichtigen CO2-Quellen zu messen.“ Die Bremer Umweltphysiker hoffen deshalb auf die von ihnen vorgeschlagenen CarbonSat-Mission (<a href="http://(http://www.iup.uni-bremen.de/carbonsat/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.iup.uni-bremen.de/carbonsat/</a> ). „Übergangsweise haben wir für die Studie mit Hilfe bereits existierender Satelliten eine spezielle Methode verwendet, die auf der gleichzeitigen Beobachtung von Stickoxiden basiert. In Zukunft aber muss es möglich sein, wichtige CO2-Quellen direkt aus dem Weltraum zu beobachten, um zum Beispiel für die unabhängige Verifikation der berichteten CO2-Emissionen im Rahmen internationaler Klimavereinbarungen zu sorgen,“ so Buchwitz.
</p><p>Die Hauptresultate der Studie wurden gestern (28 September 2014) in der Fachzeitschrift <span lang="en">Nature Geoscience</span> (<a href="http://(http://dx.doi.org/10.1038/ngeo2257" target="_blank" rel="noreferrer">http://dx.doi.org/10.1038/ngeo2257</a> ) veröffentlicht.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Institut für Umweltphysik<br>Maximilian Reuter<br>E-Mail: <a href="mailto:mreuter@iup.physik.uni-bremen.de">mreuter@iup.physik.uni-bremen.de</a><br><br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Michael Buchwitz<br>E-Mail: <a href="mailto:Michael.Buchwitz@iup.physik.uni-bremen.de">Michael.Buchwitz@iup.physik.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 26 Sep 2014 12:53:00 +0200</pubDate>
                            <title>International renommierter Experte für Filmkritik und Medienhistoriographie wird Gastprofessor an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/international-renommierter-experte-fuer-filmkritik-und-medienhistoriographie-wird-gastprofessor-an-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            <description>Dr. Mattias Frey von der University of Kent hält im Wintersemester 2014/15 Seminare zur Medientheorie und zum Geschichtsfilm
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 319 / 26. September 2014 KG
</p><p>Das Institut für Kunstwissenschaft und -pädagogik und das Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) der Universität Bremen haben den international renommierten und mehrfach ausgezeichneten Filmwissenschaftler Dr. Mattias Frey von der <span lang="en">University of Kent</span> als Gastprofessor für das Wintersemester 2014/2015 gewonnen. Im Rahmen des Forschungsschwerpunktes <span lang="en">Audio History</span> des Instituts für Kunstwissenschaft und -pädagogik und des Forschungslabors „<span lang="en">Film, Media Art and Popular Culture</span>“ am ZeMKI wird der Filmwissenschaftler zwei Seminare für das Bachelorstudium Kunst – Medien – Ästhetische Bildung anbieten. Sie beginnen mit grundlegender Film- und Medientheorie und führen weiter zum Geschichtsfilm. Im Master-Studiengang Kunst- und Kulturvermittlung hält er ein Seminar zu den Forschungsmethoden der Filmwissenschaft. Außerdem wird der Gastprofessor am internationalen <span lang="en">Research Colloquium „Film, Media Art and Popular Culture</span>“ des ZeMKI-Lab teilnehmen. Mit der Einladung stärken das Institut für Kunstwissenschaft und -pädagogik und das ZeMKI ihr internationales Studien- und Forschungsprofil.
</p><h3>Zur Person:</h3><p>Mattias Frey hat an den Universitäten in Heidelberg, Mannheim und Berlin studiert und an der Harvard University promoviert. Er ist Direktor des „<span lang="en">Centre for the Interdisciplinary Study of Film and the Moving Image</span>” an der University of Kent. Frey ist Herausgeber der aus Manchester stammenden Zeitschrift „<span lang="en">Film Studies</span>“. Seine Forschungsgebiete sind Filmkritik und Europäisches Kino mit Fokus auf dem österreichischen und deutschen Film, außerdem Medienhistoriographie und historische Rezeptionsstudien. Seine Arbeiten zum Jungen Deutschen Film und zum Kino des österreichischen Regisseurs Michael Haneke (Das weiße Band, Liebe) erhielten große Anerkennung von den Kritikern und wurden in mehrere Sprachen übersetzt. In den vergangenen zwei Jahren wurde Frey zudem an der <span lang="en">Kent University</span> mit einem Preis für gute Lehre ausgezeichnet. Außerdem erhielt er ein Stipendium des englischen <span lang="en">Arts and Humanities Research Council</span>, der exzellente Leistungen in der Kunst und in den Geisteswissenschaften fördert.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Kunstwissenschaft und -pädagogik<br>Prof. Dr. Winfried Pauleit<br>Tel.: 0421 218-67720<br><a href="mailto:pauleit@uni-bremen.de">pauleit@uni-bremen.de</a></p><p>Dr. Mattias Frey<br><a href="mailto:mjf39@kent.ac.uk">mjf39@kent.ac.uk</a><br><a href="http://www.kent.ac.uk/arts/staff-profiles/profiles/film/frey.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.kent.ac.uk/arts/staff-profiles/profiles/film/frey.html</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 29 Sep 2014 11:18:00 +0200</pubDate>
                            <title>Wissenschaftler der Uni Bremen erforschen Hochleistungshalbleiter auf der Basis von Siliziumkarbid</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wissenschaftler-der-uni-bremen-erforschen-hochleistungshalbleiter-auf-der-basis-von-siliziumkarbid-1</link>
                            
                            <description>Institut für elektrische Antriebe, Leistungselektronik und Bauelemente an europäischem Projekt beteiligt/ eine Million Euro Drittmittel für vier Jahre eingeworben</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 321 / 29. September 2014 KG
</p><p>Das Institut für elektrische Antriebe, Leistungselektronik und Bauelemente (IALB) im Fachbereich Physik/Elektrotechnik der Universität Bremen ist an einem hochrangigen europäischen Forschungsprojekt beteiligt. Das Team um Professor Nando Kaminski erforscht gemeinsam mit Wissenschaftlern von 16 Universitäten und Unternehmen aus neun europäischen Ländern hocheffiziente Leistungselektronik. Sie soll in der Stromerzeugung, -übertragung und -verteilung Anwendung finden und die Einbindung erneuerbarer Energien in Europa maßgeblich verbessern. Unter dem Projekttitel <span lang="en">SPEED</span> (<span lang="en">Silicon Carbide Power Electronics Technology for Energy Efficient Devices</span>) soll eine neue Generation von leistungselektronischen Bauelementen unter Verwendung des Halbleitermaterials Siliziumkarbid entwickelt werden. Die Forscher der Universität Bremen erhalten dafür in den kommenden vier Jahren knapp eine Millionen Euro von der Europäischen Union. Ihre Arbeit hat jetzt begonnen.
</p><h3>Siliziumkarbid soll Silizium ersetzen</h3><p>Seit einiger Zeit ist bekannt, dass sich Siliziumkarbid (SiC) aufgrund seiner Materialeigenschaften für hohe Spannungen von bis über zehn Kilovolt besser eignet als das Standardhalbleitermaterial Silizium (Si). Die Entwicklung von SiC-Leistungselektronikbauelementen in dieser Leistungsklasse steht aber noch am Anfang. Professor Kaminski: „Es gibt zwar schon kleine Teststrukturen, die unter Laborbedingungen funktionieren, aber der Einsatz an irgendeinem Standort im Energienetz ist etwas ganz anderes. Das IALB wird daher versuchen, mit beschleunigten Alterungstests herauszufinden, ob die Bauelemente auch langzeitstabil sind – eine unverzichtbare Voraussetzung für den Einsatz in Energienetzen.“ Zukünftig werden diese Komponenten zu neuen Anwendungen und Märkten der Stromerzeugung und Verteilung führen und sicherstellen, dass die europäische Industrie an der Spitze der schnellen Entwicklungen in diesem Bereich bleibt. Die im Rahmen des Projekts entwickelten Leistungshalbleiter sollen in Windkraftanlagen und bei elektronischen Transformatoren Anwendung finden. Sie sollen zu einer besseren Integration dezentraler Energieressourcen wie lokale Energiespeicher und photovoltaische Stromerzeugung führen. Ziel ist ein Durchbruch in der gesamten Technologiekette vom Halbleitermaterial bis hin zum leistungselektronischen System.
</p><h3>Das IALB der Universität Bremen</h3><p>Das 1994 gegründete Institut für elektrische Antriebe, Leistungselektronik und Bauelemente (IALB) der Universität Bremen forscht und lehrt auf den Gebieten der elektrischen Antriebe, der Mechatronik und der erneuerbaren Energien sowie im Bereich der Leistungshalbleiterkomponenten und ihrer Anwendung. Bei den Halbleiterkomponenten stehen alternative Halbleitermaterialien, Materialgrundlagen, Bauelementkonzepte, Simulation sowie Gehäusetechnologie und Zuverlässigkeitsuntersuchungen im Vordergrund. <a href="http://www.ialb.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ialb.uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik/Elektrotechnik<br>Institut für elektrische Antriebe, Leistungselektronik und Bauelemente (IALB)<br>Prof. Dr.-Ing. Nando Kaminski<br>Tel.: 0421 218 626 60<br>E-Mail: <a href="mailto:nando.kaminsk@uni-bremen.de">nando.kaminsk@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 29 Sep 2014 13:21:00 +0200</pubDate>
                            <title>5.000 Studierende beginnen ihr Studium an der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/5000-studierende-beginnen-ihr-studium-an-der-universitaet-bremen-1</link>
                            
                            <description>Orientierungswoche startet am 6. Oktober / Neues ERSTI-PORTAL bietet hilfreiche Informationen / Festlicher Studienauftakt am 17. Oktober mit Flo Mega und Julia Engelmann / Kartenverkauf in der Mensa</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 323 / 29. September 2014
</p><p>Mit einem Mix aus Info-Veranstaltungen, Partys und einem festlichen Studienauftakt im Theater am Goetheplatz beginnen rund 5.000 Studierende zum Wintersemester 2014/15 ihr Studium an der Universität Bremen. Ein neues Angebot ist das ERSTI-PORTAL: Die Webseite bietet hilfreiche Informationen für den Start. Unter <a href="http://www.uni-bremen.de/ersti-portal" target="_blank">www.uni-bremen.de/ersti-portal</a>&nbsp; gibt es zum Beispiel Tipps für den Stundenplan, Erläuterungen wichtiger Begriffe und Abkürzungen, eine To-Do-Checkliste und wichtige Ansprechpartner.
</p><p>Von den rund 5.000 Studierenden starten drei Viertel im Bachelorstudium oder juristischen Staatsexamen, ein Viertel befindet sich im Masterstudium. Mehr als die Hälfte aller Erstsemester haben noch nie zuvor an einer Hochschule studiert. Jeder vierte Studierende der Universität Bremen beginnt zum Wintersemester 2014/15 das Studium im ersten Fachsemester. „Wir haben ähnlich viele Neuanfänger wie in den vergangenen Jahren“, sagt Stephan Determann von der Zentralen Studienberatung.
</p><p>Die meisten Studienanfänger gibt es bei den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen mit fast 500 neuen Studierenden. Es folgen Deutsch/Germanistik (alle Formate inklusive Lehramt) mit 255, das Fach Informatik (240) und die Rechtswissenschaften mit 230 neuen Studierenden.
</p><h3>Infos, Kontakte und „Ersti-Fete“ während der O-Woche</h3><p>Seit Mitte September bieten einige Fächer bereits Vorkurse im Rahmen der Septemberakademie der Uni an, um den Einstieg ins Studium zu erleichtern. Richtig los geht es jetzt am Montag, 6. Oktober 2014, mit der traditionellen Orientierungswoche – kurz: O-Woche. Die einzelnen Fächer informieren in zahlreichen Einführungsveranstaltungen über ihre Studieninhalte und -organisation. Lehrende und Studierende höherer Semester stehen für Fragen rund um das Studium zur Verfügung und stellen die Räumlichkeiten vor. Viele Studiengangsausschüsse (Stugen) – die studentische Vertretung in den einzelnen Studiengängen – organisieren für die Erstsemester eine „Ersti-Fete“. Auch der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) – die gewählte Vertretung der Studierenden – sowie viele studentische Gruppen bieten Einführungsveranstaltungen an. Zusätzlich zu den allgemeinen Campus-Führungen organisiert auch die Arbeitsgruppe Handicap spezielle Rundgänge für Studierende mit Beeinträchtigungen.
</p><h3>Informationsbörse am 9. Oktober</h3><p>Bei der Informationsbörse am Donnerstag, 9. Oktober 2014, stellen sich von 10 bis 14 Uhr wichtige Institutionen an Info-Ständen im Gebäude GW2 vor. Mit dabei sind zum Beispiel das <span lang="en">Career Center</span> und das Fremdsprachenzentrum, das <span lang="en">International Office</span>, die Studierwerkstatt und die Zentrale Studienberatung. Zeitgleich bieten Veranstaltungen Informationen über Themen wie Auslandsaufenthalte, <span lang="en">General Studies</span>, Hochschulsport und die Lernplattform Stud.IP an. 
</p><h3>Festlicher Studienauftakt am 17. Oktober</h3><p>Mit einem festlichen Studienauftakt wird die Universität Bremen auch in diesem Jahr alle neuen Studierenden und ihre Familien im Theater am Goetheplatz (Ostertorsteinweg) begrüßen. Unter dem Motto U’N’I erwartet die Gäste am Freitag, 17. Oktober 2014, ab 19.30 Uhr eine abwechslungsreiche Abendshow mit einem Mix aus Orchester- und Rockmusik, Gesang, Tanz, Theater und Film. Mit dabei sind zum Beispiel der Soul-Sänger Flo Mega und die Bremer Studentin und Slammerin Julia Engelmann. Auch die Wissenschaftssenatorin Professorin Eva Quante-Brandt ist anwesend. Danach kann bei der <span lang="en">After-Show-Party</span> im Lagerhaus noch weiter gefeiert und getanzt werden (Schildstraße 12-19, 28203 Bremen). Karten gibt es während der O-Woche in der Mensa für 2 Euro (plus <span lang="en">After-Show-Party</span> 5 Euro).
</p><p>Weitere Informationen zur O-Woche und zum festlichen Studienauftakt gibt es unter <a href="http://www.uni-bremen.de/OWoche." target="_blank">www.uni-bremen.de/OWoche.</a></p><p>Kontakt:
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrale Studienberatung<br>Tel. 0421 218 61160<br>E-Mail: <a href="mailto:zsb@uni-bremen.de">zsb@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 29 Sep 2014 13:20:00 +0200</pubDate>
                            <title>Schülerinnen und Schüler starten selbst gebaute Miniatur-Satelliten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/schuelerinnen-und-schueler-starten-selbst-gebaute-miniatur-satelliten-1</link>
                            
                            <description>Erster deutscher CanSat-Wettbewerb findet vom 6. bis 10. Oktober in Bremen statt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 322 / 29. September 2014 KG
</p><p><strong>Gemeinsame Pressemitteilung der Partner des CanSat-Projektes:</strong></p><p>Der Countdown hat begonnen: Sieben Monate lang haben 52 Schülerinnen und Schüler aus acht Bundesländern Miniatur-Satelliten entwickelt. Der erstmals in Deutschland ausgeschriebene CanSat-Wettbewerb (englisch für Dosen-Satellit) wird vom 6. bis 10. Oktober in Bremen ausgetragen. Dabei erhalten die zehn teilnehmenden Teams die außergewöhnliche Möglichkeit, einen selbst entwickelten voll funktionsfähigen Mini-Satelliten in der Größe einer Getränkedose in den „Weltraum“ zu schicken. Wie bei einer echten Raumfahrtmission sollen die Forschungssatelliten im Kleinformat mit einer Rakete auf eine Höhe von 1000 Meter gebracht und aktiviert werden. Während der Fallphase müssen sie ihre Funktionsfähigkeit unter Beweis stellen. Das Siegerteam nimmt anschließend als amtierender deutscher Meister am europäischen Wettbewerb teil.
</p><h3>Stationen des Wettbewerbs</h3><p>Der CanSat-Wettbewerb wurde von der Europäischen Weltraumagentur (ESA) initiiert. Er soll Jugendliche für Naturwissenschaften und Technik, insbesondere für die Raumfahrt interessieren. Beim Wettbewerb wurden sie aufgefordert, abseits des Klassenzimmers ein vollständiges Raumfahrtprojekt zu durchlaufen und dabei sonst abstrakte mathematische und physikalische Inhalte ganz praxisnah anzuwenden. Zunächst entwickelten die Teams Ideen für ein wissenschaftliches Experiment, mit dem sie sich für den Wettbewerb qualifizierten. So möchte das Team „CanSation“ aus Bremen die Suche nach außerirdischem Leben simulieren. Das Team „Gyrosat“ aus Wolnzach, Bayern, testet ein System, mit dem beim Stratosphären-Sprung von Felix Baumgartner der gefährliche "Flat-Spin" hätte sicher vermieden werden können. Und das Team „CRosSat“ aus Rostock, Mecklenburg-Vorpommern, will die Ausbreitung von Luftschadstoffen in unserer Atmosphäre untersuchen.
</p><p>Insgesamt haben sich 36 Teams beworben, von denen Ende Februar zehn für die Teilnahme an dem Wettbewerb ausgewählt wurden. Seitdem tüftelten die jungen Forscher an der Konstruktion ihres Dosen-Satelliten und der Integration der einzelnen Komponenten und Sensoren. Die Teams lernten schnell die Programmiersprache, um die Hardware anzusteuern, löteten die Bauteile zusammen und konstruierten ein Fallschirmsystem zur Bergung der Nutzlast. Wie bei einer echten Raumfahrtmission waren die Jugendlichen auch für die Finanzierung ihres Projekts zuständig und warben bei Sponsoren Gelder für die Beschaffung der Bauteile ein. Dabei ist technisches Know-How allein nicht ausreichend, es kommt ebenso auf Erfindungsreichtum, Kreativität und vor allem auf gute Teamarbeit an.
</p><p>Die Startkampagne des CanSat-Wettbewerbs wird am Montag, 6. Oktober, 14 Uhr, im Festsaal des Bremer Rathauses eröffnet. Es sprechen die Schirmherrin, Professorin Eva Quante-Brandt, Senatorin für Bildung und Wissenschaft, und Clara Cruz Niggebrugge als Repräsentantin der ESA. Am 8. Oktober 2014 erleben die Schülerinnen und Schüler schließlich hautnah den Höhepunkt des Wettbewerbs, den Raketenstart ihres CanSats vom Flugplatz Rotenburg (Wümme). Danach werden sie die empfangenden Daten auswerten und ihre Ergebnisse der Jury und dem Publikum vorstellen. Siegerehrung ist am Freitag, 10. Oktober, 14 Uhr bei Airbus Defence and Space in Bremen. Das vollständige Programm ist zu finden unter: <a href="http://www.cansat.de/wettbewerb" target="_blank" rel="noreferrer">www.cansat.de/wettbewerb</a></p><h3>Zahlreiche Förderer und Paten</h3><p>Eine Vielzahl von Förderern und Paten unterstützen sowohl den Wettbewerb als auch die teilnehmenden Teams, darunter die Europäische Weltraumorganisation (ESA), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Institut für Aerospace-Technologie (IAT) der Hochschule Bremen, die Bremer Raumfahrtunternehmen Airbus Defence and Space, OHB System AG, Digitale Signalverarbeitungssysteme &amp; Informationstechnik GmbH (DSI), Watterott Electronics GmbH, das Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie&nbsp; und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen, die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, die Sparkasse Bremen, der Flugplatz Rotenburg (Wümme), Altimax Rocket Altimeter, die Moskito Werbeagentur Szabó &amp; Christiani oHG, BerlinDruck GmbH &amp; Co. KG, Spacebenefit e.V., Aviabelt Bremen e.V., das Technische Bildungszentrum Mitte, das Ökumenische Gymnasium Bremen, die Europaschule Schulzentrum Utbremen, das Schulzentrum Walle, das Gymnasium Vegesack und nicht zuletzt die Europäische Union über den European Regional Development Fund.
</p><h3>Beitrag zur World Space Week</h3><p>Die Wettbewerbskampagne ist gleichzeitig ein Beitrag zur internationalen <span lang="en">World Space Week</span>, die offiziell durch die Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde. Während der Weltraumwoche vom <br>4. bis 10. Oktober 2014 finden rund um den Erdball Veranstaltungen zum Gedenken an zwei Höhepunkte der Weltraumfahrt: statt. Am 4. Oktober 1957 startete Sputnik I, und am 10. Oktober 1967 wurde der Weltraumvertrag unterzeichnet.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)<br>Dr. Dirk Stiefs<br>Leiter DLR_School_Lab Bremen<br>Tel: 0421 24420 1131<br>E-Mail: <a href="mailto:dirk.stiefs@dlr.de">dirk.stiefs@dlr.de</a></p><p>Gymnasium Vegesack<br>Dr. Daniel Borowski<br>Tel: 0421 944 00 967<br>E-Mail: <a href="mailto:borowski@luft-und-raumfahrt-vegesack.de">borowski@luft-und-raumfahrt-vegesack.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 29 Sep 2014 14:06:00 +0200</pubDate>
                            <title>„Bremen und seine Presse im Ersten Weltkrieg“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremen-und-seine-presse-im-ersten-weltkrieg-3</link>
                            
                            <description>2. Oktober: Ausstellungseröffnung über die Bremer Presselandschaft vor 100 Jahren in der SuUB</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 324 / 29. September 2014 RO
</p><p>Bremen war weit entfernt von den Fronten des Ersten Weltkrieges und doch war der Krieg auch hier allgegenwärtig. Wie berichtete die Bremer Presse über den Kriegsbeginn vor 100 Jahren? Wie veränderte er die Stadt? Welche Rolle spielte die lokale Presse für die „Heimatfront“ Bremen? Was sagt sie uns heute über den damaligen Alltag der Bevölkerung? Diesen Fragen widmet sich die Ausstellung „Bremen und seine Presse im ersten Weltkrieg", die am 2. Oktober 2014 um 17 Uhr in der Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) eröffnet wird. Die Begrüßung übernimmt Maria Elisabeth Müller, Direktorin der <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek" lang="de">SuUB</abbr>. Eine Einführung in die Ausstellung gibt Professor Michael Nagel vom Institut Deutsche Presseforschung der Universität Bremen. Im Anschluss lädt der Freundeskreis der Bibliothek zu einem kleinen Umtrunk ein. Die Ausstellung wird bis zum 29.Oktober 2014 während der Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen sein. Der Eintritt frei. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Staats-und Universitätsbibliothek Bremen<br>Anke Winsmann<br>Tel.: 0421 218 59572<br>E-Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.suub.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11855</guid>
                            <pubDate>Mon, 29 Sep 2014 15:41:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Unterwasserfahrzeug siegt bei europäischem Studenten-Wettbewerb</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-unterwasserfahrzeug-siegt-bei-europaeischem-studenten-wettbewerb-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 325 / 29. September 2014 SC
</p><p>Gold für Bremen: Das Studententeam der Universität Bremen und des <abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz" lang="de">DFKI</abbr> siegte am Freitagabend (26. September 2014) bei der <span lang="en">„Student Autonomous Underwater Challenge – Europe“ (SAUC-E)</span> mit ihrem Unterwasserfahrzeug Avalon. Es teilte sich den ersten Platz mit dem Team <span lang="fr">SAUC’ISSE des Ecole d'ingenierus et centre de recherche (ENSTA)</span> aus der Bretagne und setzte sich damit gegen weitere Teams aus Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich im italienischen La Spezia durch. Wissenschaftler der Universität Bremen und des <span lang="en">Robotics Innovation Centers</span> des <abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz" lang="de">DFKI</abbr> betreuten die Bremer Studierenden der Arbeitsgruppe Robotik unter Leitung von Professor Frank Kirchner.
</p><p>Zu den neuen Herausforderungen zählte in diesem Jahr unter anderem das Inspizieren und Kartographieren von Unterwasserstrukturen sowie das Auffinden von Schadstellen an einer Hafenwand. Aber auch die Kooperation mit einem autonomen Fahrzeug an der Wasseroberfläche<span lang="en"> (ASV – Autonomous Surface Vehicle)</span> war eine neue Aufgabe im Wettbewerb. Die beiden Bremer Fahrzeuge Avalon und Excalibur agierten autonom und unterstützten sich gegenseitig bei der Inspektion. 
</p><p>Die <abbr title="Student Autonomous Underwater Challenge – Europe">SAUC-E</abbr> vom 20.-26. September 2014 fand dieses Jahr bereits zum neunten Mal statt. Ziel ist es, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zur Entwicklung neuer Lösungsansätze für autonome Unterwasserfahrzeuge (AUVs) zu motivieren. <abbr title="Autonome Unterwasserfahrzeuge" lang="de">AUVs</abbr> sollen in Zukunft unter anderem zur Wartung und Inspektion von Schiffen eingesetzt werden. Dafür müssen noch eine Reihe wissenschaftlich-technischer Probleme gelöst werden.
</p><p>Der Mittelmeerhafen in La Spezia bietet realistische und damit ideale Testbedingungen. Das Wasser ist salzig, die Sicht ist schlecht. Strömung und Wellen wirken auf die Fahrzeuge ein. Die Stärken des Bremer Unterwasserroboters liegen in der Verarbeitung und Interpretation von Sonardaten, in der ausgefeilten adaptiven Missionsplanung sowie der sehr guten Lokalisierung.
</p><p>Avalon ertauchte sich in den Jahren 2010 und 2011 Bronze. 2012 startete das Team als <span lang="en">Best Qualifier</span> in die letzte Phase.
</p><h3>Hintergrund: Unterwasserfahrzeug Avalon und die <abbr title="Student Autonomous Underwater Challenge – Europe">SAUC-E</abbr></h3><p>In Hafenbecken ist der Einsatz großer <abbr title="Autonome Unterwasserfahrzeuge" lang="de">AUVs</abbr> zur Wartung und Inspektion von Schiffen unmöglich. Deshalb gewinnen <abbr title="Autonome Unterwasserfahrzeuge">AUVs</abbr> der Miniklasse an Bedeutung. Das mit nur 1,5 Metern Länge und einem Durchmesser von 24,6 Zentimetern sehr kleine AUV Avalon <span lang="en">(Autonomous Vehicle for Aquatic Learning, Operation and Navigation)</span> ist für den Einsatz in engen, hindernisreichen Gewässern geeignet: Durch sein geringes Gewicht von etwa 63 Kilogramm ist es im operativen Einsatz leicht zu handhaben. Das System ist beweglich und kann so filigrane Aufgaben bewältigen. Dank seines robusten Druckkörpers erreicht es eine Tauchtiefe von 150 Metern.
</p><p>Avalon wurde von Studierenden der Universität Bremen (AG-Robotik, FB3) und Mitarbeitern des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), <span lang="en">Robotics Innovation Center (RIC)</span> in den Jahren 2007 bis 2009 entwickelt. Seitdem wird das System ständig überarbeitet und dient als Plattform für Abschlussarbeiten und projektgebundene Lehre. 
</p><p>Unter dem Link <a href="ftp://ftp.dfki.de/OUTGOING/DFKI_Fotos_SAUC-E.zip" target="_blank" rel="noreferrer">ftp://ftp.dfki.de/OUTGOING/DFKI_Fotos_SAUC-E.zip</a>&nbsp; stehen Bilder zum Download bereit. Diese können mit Nennung der Quelle „DFKI GmbH / Foto: Jakob Weber“ sowie „DFKI GmbH / Foto: Malte Ellberg“ gerne für die Berichterstattung verwendet werden.
</p><p>Weitere Informationen zur <abbr title="Student Autonomous Underwater Challenge – Europe">SAUC-E</abbr>: <a href="http://www.sauc-europe.org/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.sauc-europe.org/</a><br>Avalon bei Twitter: <a href="https://twitter.com/#!/DFKIAVALON/" target="_blank" rel="noreferrer">twitter.com</a></p><p>Informationen zum AUV Avalon: <a href="http://www.dfki.de/robotik/de/forschung/robotersysteme/avalon.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.dfki.de/robotik/de/forschung/robotersysteme/avalon.html</a><br>Informationen zum ASV Excalibur: <a href="http://www.dfki.de/robotik/de/forschung/robotersysteme/asv.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.dfki.de/robotik/de/forschung/robotersysteme/asv.html</a></p><p>Pressekontakt:<br>Team Unternehmenskommunikation<br>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br>Robotics Innovation Center<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 178 45 4121<br>E-Mail: <a href="mailto:uk-hb@dfki.de">uk-hb@dfki.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 30 Sep 2014 15:08:00 +0200</pubDate>
                            <title>Senior Citizens schenken internationalen Gaststudierenden nützliche Dinge für den Haushalt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/senior-citizens-schenken-internationalen-gaststudierenden-nuetzliche-dinge-fuer-den-haushalt-1</link>
                            
                            <description>„Freeshop“ an diesem Donnerstag von 15 bis 19 Uhr im GW2 der Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 326 / 30. September 2014 KG
</p><p>Die Universität Bremen heißt zu Beginn des Wintersemesters 2014/2015 wieder zahlreiche Studierende aus dem Ausland mit besonderen Aktivitäten willkommen. Sie sollen sich an der Universität und in Bremen von Anfang an wohlfühlen. Ein Höhepunkt ist der Freeshop an diesem Donnerstag, 2. Oktober 2014, von 15 bis 19 Uhr im Vorraum der Cafeteria im Gebäude GW2. Er findet zum zweiten Mal statt und war im vergangenen Jahr ein voller Erfolg.
</p><p>Die Idee kommt von den <span lang="en">Senior Citizens</span>, einem Zusammenschluss von Seniorenstudierenden an der Universität Bremen, die sich ehrenamtlich engagieren. Sie wollen den jungen Studierenden, die hier zu Beginn des Wintersemesters nur mit ihrem Fluggepäck eintreffen, eine Starthilfe geben. Sie sollen nicht in spärlich ausgestatteten Zimmern im Studentenwohnheim wohnen müssen. In den vergangenen Wochen haben die Seniorenstudierenden deshalb bereits jede Menge Hausrat in neuwertiger Qualität gesammelt: Besteck, Geschirr, Töpfe, Handtücher, Bettwäsche, Bettdecken und sogar kleine Möbelstücke und Lampen. Diese Sachen reichen sie am Donnerstagnachmittag an die jungen Gaststudentinnen und -studenten weiter. Bei der Organisation werden sie vom International Office und der Akademie für Weiterbildung der Universität unterstützt.
</p><p>Neben dem Freeshop organisieren die <span lang="en">Senior Citizens</span> Stadtführungen, Exkursionen wie Ausflüge an die Nordsee, Kohlfahrten und Museumsbesuche mit internationalen Studierenden. Sie tauschen sich über die unterschiedlichen Kulturen aus, sind Ansprechpartner bei Heimweh und Problemen – und übernehmen auch schon mal die Rolle eines <span lang="en">Coachs</span>. Damit erleichtern sie den Studierenden das Einleben und sorgen für eine sehr persönliche Willkommenskultur an der Universität. Für ihre Aktivitäten wurden die <span lang="en">Senior Citizens</span> im vergangenen Jahr mit dem Preis „Campus International“ ausgezeichnet.
</p><p><a href="http://www.uni-bremen.de/de/international/internationaler-campus/seniorcitizens/seniorcitizens-presse-awards.html" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/de/international/internationaler-campus/seniorcitizens/seniorcitizens-presse-awards.html</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Akademie für Weiterbildung<br>Seniorenstudium<br>Friedrich Wilckhaus<br>Tel. : 0421 218 - 61616<br>E-Mail: <a href="mailto:wilckhaus@uni-bremen.de">wilckhaus@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11857</guid>
                            <pubDate>Wed, 01 Oct 2014 15:04:00 +0200</pubDate>
                            <title>Thomas Hoffmeister ist neuer Konrektor für Lehre und Studium</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/thomas-hoffmeister-ist-neuer-konrektor-fuer-lehre-und-studium-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 327 / 1. Oktober 2014 SC
</p><p>Ein neues Gesicht in der Chefetage der Universität Bremen: Am 1. Oktober 2014 hat Professor Thomas Hoffmeister das Konrektorat für Lehre und Studium übernommen. Der Hochschullehrer aus dem Studiengang Biologie tritt die Nachfolge von Heidi Schelhowe an, die seit April 2011 das Amt innehatte. Der Akademische Senat als wichtigstes Selbstverwaltungsgremium der Universität hatte bei seiner Sitzung im Juni 2014 Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter aufgefordert, Thomas Hoffmeister das Amt für zwei Jahre zu übertragen. Hoffmeister ist&nbsp; international anerkannter Experte für biologische Schädlingsbekämpfung und hat 2004 für die Professur „Evolutions- und Populationsökologie“ einen Ruf an die Uni Bremen erhalten. Seit 2010 engagiert er sich im Dekanat des Fachbereichs Biologie /Chemie, seit zweieinhalb Jahren als Dekan.
</p><p><strong>Forschendes Lernen – Qualitätssicherung der Lehre – Internationalisierung der Studiengänge</strong></p><p>Thomas Hoffmeister will den von Heidi Schelhowe eingeschlagenen Weg fortsetzen und das Bremer Profilmerkmal „Forschendes Lernen“ weiter stärken. „Forschendes Lernen motiviert Studierende, sich Kompetenzen und Wissen anzueignen und unterstützt den Prozess, kritisch denkende Wissenschaftspersönlichkeiten zu werden“, bringt das neue Rektoratsmitglied die Vorteile systematischen Zusammenwirkens von Forschung und Lehre auf den Punkt. Einen zweiten Schwerpunkt seiner Arbeit sieht Thomas Hoffmeister in der Qualitätssicherung in der Lehre. Hier möchte er dezentrale Maßnahmen der Fächer stärker mit der zentralen Koordination verzahnen. Vor dem Hintergrund der sich wandelnden Gesellschaft in Deutschland sieht Hoffmeister – sein dritter Arbeitsschwerpunkt –&nbsp; die Hochschule in der Pflicht, in den kommenden Jahren die Internationalisierung der Studiengänge mit dem Ziel voranzutreiben, die Attraktivität der Uni Bremen als internationalen Studienort weiter zu stärken. 
</p><p>Angesichts der unzureichenden Grundfinanzierung mit der im Wissenschaftsplan 2020 festgelegten Budgetausstattung sieht Hoffmeister die Bremer Uni allerdings auch vor schwerwiegenden Problemen. Weitere Kürzungen nach dem Rasenmäherprinzip über alle Fächer hinweg hält er für nicht mehr verantwortbar. Deshalb sieht er die Uni vor „einer schmerzhaften Debatte, die gleichwohl geführt werden muss.“
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann Fotomaterial von Professor Thomas Hoffmeister angefordert werden. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Konrektor für Lehre und Studium<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Hoffmeister<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 60031<br>E-Mail: <a href="mailto:kon2@uni-bremen.de">kon2@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11858</guid>
                            <pubDate>Mon, 06 Oct 2014 10:37:00 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen beteiligt sich an 4. Bremer Integrationswoche</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-beteiligt-sich-an-4-bremer-integrationswoche-1</link>
                            
                            <description></description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 328 / 6. Oktober 2014 MM
</p><p>Mit zwei Veranstaltungen beteiligt sich die Universität Bremen an der 4. Bremer Integrationswoche. Los geht es am Dienstag, 14. Oktober 2014, um 19 Uhr mit einer Podiumsdiskussion in der Stadtbibliothek (Am Wall 201). Unter dem Titel „Interkulturelle Kompetenz – Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts! Wozu und für wen?“ – diskutieren Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Kriminalbibliothek zu der Frage, was man unter interkultureller Kompetenz versteht und wer sie braucht. Die Diskussion wird kontrovers und interdisziplinär aus Sicht der Wirtschaftswissenschaft, Kulturwissenschaft und Psychologie geführt. Veranstalter sind die Hochschulen im Lande Bremen unter der Federführung der Universität Bremen. Auf dem Podium diskutieren der Wirtschaftsprofessor und Dekan Jochen Zimmermann der Universität Bremen, Professorin Jutta Berninghausen, Vorsitzende des Zentrums für Interkulturelles Management an der Hochschule Bremen, der Psychologieprofessor Ulrich Kühnen der Jacobs University sowie die Konrektorin für Internationalität und Interkulturalität Professorin Yasemin Karakaşoğlu der Universität Bremen. Die Moderation übernimmt Dr. Christoph Fantini, Lektor im Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung der Uni.
</p><h3>Zehn Jahre Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung an der Uni</h3><p>Die zweite Veranstaltung findet am Freitag, 17. Oktober 2014, von 16 bis 19 Uhr an der Universität Bremen im Gebäude <abbr title="Geisteswissenschaften 2" lang="de">GW2</abbr>, B 3009 statt (Bibliothekstraße 1). Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens lädt der Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung alle Aktiven und Interessierten im Bereich „Migration und Bildung“ zu einer gemeinsamen Bilanz mit Partnerinnen und Partnern aus Forschung, Lehre und Bildungsverwaltung ein. Nach den Grußworten von Cornelia von Ilsemann, langjährige Leiterin der Abteilung Bildung in der Senatorischen Behörde, gibt Professorin Yasemin Karakaşoğlu einen Einblick in den Arbeitsbereich. Im Rahmen eines interaktiven Podiumsgesprächs mit Lehrkräften, Schulleitung und Bildungsbehörde wird anschließend über Erfahrungen in der Praxis diskutiert und Perspektiven für Forschung, Lehre und Bildungspolitik ausgelotet. Die Veranstaltung endet mit den Abschlussworten des jetzigen Leiters der Abteilung Bildung der Senatorischen Behörde, Detlef von Lührte, und einem gemeinsamen Umtrunk. Um Anmeldung wird gebeten bei Aysun Doğmuş, Tel.: 0421 218-69127, E-Mail: <a href="mailto:akul@uni-bremen.de">akul@uni-bremen.de</a> &nbsp; <br><br>Informationen zur Bremer Integrationswoche gibt es im Internet unter <a href="http://www.bremer-integrationswoche.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.bremer-integrationswoche.de</a>&nbsp; <br><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Universität Bremen<br>Zur Podiumsdiskussion:<br>Referat 01 – Rektoratsangelegenheiten<br>Jenny Roskosch<br>Telefon: 0421 218-60113<br>E-Mail: <a href="mailto:jenny.roskosch@vw.uni">jenny.roskosch@vw.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br>Zu zehn Jahre Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung:<br>Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br><span lang="tr">Aysun Doğmuş</span><br>Telefon: 0421 218-69127<br>E-Mail: <a href="mailto:akul@uni-bremen.de">akul@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11859</guid>
                            <pubDate>Mon, 06 Oct 2014 10:56:00 +0200</pubDate>
                            <title>„Die Universität Bremen ist äußerst effizient und ein starker Wirtschaftsfaktor“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/die-universitaet-bremen-ist-aeusserst-effizient-und-ein-starker-wirtschaftsfaktor-2</link>
                            
                            <description>Der Bremer Rektor Bernd Scholz-Reiter über seine Universität als Wirtschaftsfaktor
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 330 / 06. Oktober 2014 SC
</p><p>Die Universität Bremen ist neben Mercedes, der BLG LOGISTICS und Airbus einer der größten Arbeitgeber in Bremen. Die Universität Bremen verausgabt seit Jahrzehnten große Drittmittelsummen, die sie im Wettbewerb von außen eingeworben hat: ab 2010 mehr als 90 Millionen Euro jedes Jahr. Die Universität Bremen ist seit 2012 Exzellenz-Universität und erhält bis 2017 insgesamt 86 Millionen Euro aus der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern. „Wir sind eine Universität mit sehr hoher Effizienz und enormen Wertschöpfungspotenzial für das Land Bremen und die gesamte Metropolregion“, betont der Bremer Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter. „Wir haben eine hohe Leistungsfähigkeit.“ Beim Indikator Drittmittelleistungen, also der eingeworbenen Gelder pro Hochschullehrerin und Hochschullehrer, schneidet die Universität sehr gut ab und gehört seit Jahren zu den Besten in Deutschland. „Die regionalökonomischen Effekte sind erheblich“, so Scholz-Reiter. „Jeder vom Land für die Uni Bremen bereitgestellte Euro zieht das 2,7-fache an Wertschöpfung nach sich. Dies ist weit mehr als bei anderen Universitäten.“
</p><h3>Höchste Beschäftigungseffekte gehen von der Uni aus</h3><p>Von der Universität Bremen gehen die höchsten Beschäftigungseffekte im Wissenschaftssektor des Landes aus: mit insgesamt 6.357 Arbeitsplätzen (2012) von der Uni vor 4.720 Arbeitsplätzen von außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Bruttowertschöpfung der Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen im Land liegt nach der heute veröffentlichten Studie „Wirtschaftsfaktor Wissenschaft in Bremen“ vom <span lang="en">Consulting</span>-Unternehmen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung DIW ECON bei 790,1 Millionen Euro. Fast die Hälfte des gesamten Bruttowertschöpfungseffektes der Wissenschaft im Lande Bremen ist allein auf die Universität Bremen zurückzuführen.
</p><h3>Konsumausgaben der Uni-Studierenden</h3><p>Neben den Ausgaben der Universität selbst sind die Konsumausgaben der Studierenden mit 111 Millionen Euro jährlich eine signifikante Größe für die Bremer Wirtschaft. An der Universität Bremen studieren knapp 20.000 junge Menschen, ein Drittel davon sind Landeskinder. Mehr als 2.000 Studierende kommen aus dem Ausland. Jedes Jahr machen 3.300 Studierenden hier ihre Abschlüsse. Für Wirtschaft, Verwaltung und Bildungseinrichtungen (Schulen) in der Region sind die Absolventinnen und Absolventen der Uni Bremen eine unverzichtbare Größe. „Die Universität Bremen arbeitet äußerst effizient, sie ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Gegenwart und sichert durch ihr Ausbildungs- und Innovationspotenzial die Zukunftsfähigkeit des Landes“, fasst Bernd Scholz-Reiter die Rolle der Universität Bremen im Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Bremen zusammen. 
</p><h3>Außeruniversitäre Forschungsinstitute eng mit Universität Bremen verknüpft</h3><p>Auch ein großer Teil der sehr positiven regionalökonomischen Effekte der außeruniversitären Forschungsinstitute ist eng mit der Universität Bremen verbunden. Über fast 50 Kooperationsprofessuren ist annähernd das gesamte Leitungspersonal der außeruniversitären Forschung in Bremen mit der Universität Bremen verbunden. Mit dem Zukunftskonzept der Universität stärkt die Universität die Kooperation weiter über Brückenprofessuren und kooperative Nachwuchsgruppen. Transfer, Lehre und gemeinsame Nutzung von Infrastrukturen zwischen Universität Bremen und den außeruniversitären Institute sind schon weit ausgebaut und werden strukturiert weiterentwickelt. Dieses wird nicht ohne weitere positive Effekte für die Regionalökonomie bleiben.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11860</guid>
                            <pubDate>Mon, 06 Oct 2014 11:11:00 +0200</pubDate>
                            <title>Stalins Team, die Große Säuberung und die aussterbende Kultur eines Volkes am Ural</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/stalins-team-die-grosse-saeuberung-und-die-aussterbende-kultur-eines-volkes-am-ural-1</link>
                            
                            <description>Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen lädt die interessierte Öffentlichkeit im Oktober zu einem Vortrag, Gesprächen und Filmen ein</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 329 / 6. Oktober 2014 KG
</p><p>Die Forschungsstelle Osteuropa, ein An-Institut der Universität Bremen, ist spezialisiert auf den früheren Ostblock und seine Gesellschaften mit ihrer spezifischen Kultur sowie die Transformationsprozesse und gegenwärtige Entwicklung in Osteuropa. Im Oktober lädt das Institut zu einer ganzen Reihe öffentlicher Veranstaltungen zur russischen Geschichte und Gegenwart ein.
</p><p>„Stalins Team“ steht am <strong>Montag, 13. Oktober, 18 bis 20 Uhr</strong>, im Mittelpunkt eines Vortrags von Sheila Fitzpatrick, einer renommierten emeritierten Professorin der University of Chicago und Professorin für Geschichte an der University of Sydney, wo sie auch lebt. Sie hat ein Buch über Stalins Team und die Jahre der Großen Säuberung verfasst, der auch viele Kommunisten zum Opfer fielen. Über Stalin ist vieles bekannt, weniger jedoch über seine Weggefährten – Molotow, Kaganowitsch, Mikojan und andere, die 25 Jahre zu Stalins Führung, aber nicht immer zum Politbüro gehörten. Sie begleiteten ihn durch die Kollektivierung, die Großen Säuberungen, den Zweiten Weltkrieg und die Mühen der Nachkriegszeit. Molotow und Mikojan überlebten nur knapp Stalins Versuch, sie in seinen letzten Jahren zu verdrängen. Es gibt keinen Zweifel daran, dass Stalin Chef dieser Führungsclique war, aber was war die Funktion der anderen? Waren sie nur Ja-Sager? Wie erklärt sich ihr Erfolg als neue kollektive Führung, nachdem ihnen nach Stalins Tod ein de facto gewaltfreier politischer Übergang zu einem konsensualen Reformprogramm gelungen war? Diesen Fragen wird die australische Wissenschaftlerin nachgehen. Der Vortrag findet im SFG (Seminar-Forschungsgebäude), Raum 0140, der Universität Bremen, Enrique-Schmidt-Straße 7, statt. Er ist Auftakt zum Kolloquium zur Ost(mittel)europäischen Geschichte der Forschungsstelle Osteuropa sowie des Instituts für Geschichte der Universität Bremen im Wintersemester 2014/15.
</p><h3>Das Haus an der Uferstraße</h3><p>Am <strong>Dienstag, 14. Oktober, 19 Uhr</strong>, lädt die Forschungsstelle Osteuropa unter dem Titel „Das ‚Haus an der Uferstraße“ zu einem Gespräch mit der Moskauer Schriftstellerin und Museumsleiterin Olga Trifonowa ein. Die Witwe des bedeutenden Moskauer Autors Jurij Trifonow (1925-1981) ist Mitbegründerin und seit 1998 Leiterin des Museums im „Haus an der Uferstraße“ gegenüber dem Kreml. In den 1930er-Jahren wohnten dort die Führungskader Stalins. Jurij Trifonow wuchs in dem Haus als Sohn eines hochrangigen sowjetischen, 1938 hingerichteten Armeeführers auf. Das Museum – finanziert in kommunaler Trägerschaft der Stadt Moskau – thematisiert die Schicksale der Bewohner des Wohnblocks während der stalinistischen Säuberungen. Im Mittelpunkt stehen jene Mitglieder der sowjetischen Nomenklatura, die während des Massenterrors in dieser Zeit als „Volksfeinde“ verfolgt und oft auch hingerichtet wurden. Ihre Familienangehörigen wurden stigmatisiert und waren Drangsalierungen ausgesetzt. Der 1976 erschienene Roman von Jurij Trifonow „Das Haus an der Uferstraße“ (auch übersetzt als „Das Haus an der Moskwa“) machte diese Schicksale und die bedrückende Atmosphäre während der Parteisäuberungen einem größeren Publikum auch im Westen bekannt. Der Nachlass von Jurij Trifonow befindet sich seit 2009 im Archiv der Forschungsstelle Osteuropa. Das Gespräch wird moderiert von Professorin Susanne Schattenberg, Leiterin der Forschungsstelle Osteuropa. Es findet im Europa-Punkt Bremen, Am Markt 20 (im Haus der Bürgerschaft, Eingang Domseite), statt.
</p><h3>Aktuelle Situation der Gulag-Gedenkstätte am Ural</h3><p>Zum Lunch Talk mit einem Werkstattbericht der Dokumentarfilmerin Galina Krasnoborova lädt die Forschungsstelle Osteuropa dann am <strong>Mittwoch, 15. Oktober, um 12.30 Uhr</strong> in ihr Gebäude an der&nbsp; Klagenfurter Straße 3 ein. Unter dem Titel „Verlorene Freiheit?“ gibt die Künstlerin einen Einblick in die Situation der russischen Gulag-Gedenkstätte „Perm-36“. Galina Krasnoborova hat in Moskau und Ludwigsburg Filmregie studiert und für ihre Arbeit viele Preise erhalten. Sie begleitet aktuell die Veränderungen in ihrer Heimatregion Perm am Ural, wo sich Russlands einzige Gulag-Gedenkstätte am authentischen Ort befindet. In dem während des Zweiten Weltkrieges geschaffenen Arbeitslager waren seit 1972 auch politische Dissidenten inhaftiert, darunter viele Aktivisten der „Helsinki-Gruppen“ in der Sowjetunion. Das Lager wurde erst 1987 unter Gorbatschow geschlossen und die letzten Häftlinge amnestiert. In enger Kooperation mit der russischen Menschenrechtsorganisation „Memorial Perm“ entstand 1994 die Gedenkstätte „Perm-36“ auf dem Gelände des ehemaligen Lagers. Das zivilgesellschaftlich getragene Museum wurde bis Ende 2013 durch die Bezirksregierung mitfinanziert, steht aber nun vor dem finanziellen Aus und dem Verlust der inhaltlichen Autonomie. Die bisherige Museumsleitung wurde kürzlich im kremlnahen Sender NTV als „Fünfte Kolonne“ und „Feinde Russlands“ denunziert.
</p><h3>Filmische Erinnerungen an die Komi</h3><p>Die 2008 und 2014 gedrehten Filme „<span lang="en">Nine Forgotten Songs</span>“ &amp; „<span lang="ru">Lov</span> (Geist)“ von Galina Krasnoborova sind in ihrer Anwesenheit dann am Abend des <strong>15. Oktober um 20 Uhr</strong> im Kino City 46, Birkenstraße 1, zu sehen. Die junge russische Regisseurin setzt mit ihrem kontrastreich in Schwarz-Weiß gedrehten Filmen einer nicht russisch sprechenden Minderheit ein Denkmal: den Komi-Permjaken im nördlichen Ural. Sie wurden im 15. Jahrhundert „russifiziert“. 1925 wurde Komi das einzige Autonome Gebiet in Russland, in der ein finno-ugrisches Volk die ethnische Mehrheit bildete. 2005 wurde die Autonomie aufgehoben. Die aussterbende Kultur der Komi filmisch festzuhalten, ist erklärtes Ziel der Regisseurin. Ohne Kommentare oder Interviews, nur durch ihre filmische Sprache, inszeniert sie beeindruckende Bilder von Verlust und Vergessen.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Forschungsstelle Osteuropa<br>Dr. Ulrike Huhn<br>Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur<br>für Zeitgeschichte und Kultur Osteuropas<br>Telefon 0421-218-69611<br><a href="mailto:ulrike.huhn@uni-bremen.de">ulrike.huhn@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 06 Oct 2014 13:18:00 +0200</pubDate>
                            <title>Was geschieht, wenn Bürger die Gestaltung ihres Stadtteils selbst in die Hand nehmen?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/was-geschieht-wenn-buerger-die-gestaltung-ihres-stadtteils-selbst-in-die-hand-nehmen-1</link>
                            
                            <description>Neue Fallstudie des Instituts Arbeit und Wirtschaft der Uni Bremen untersuchte Beispiele in drei Städten / Standortgemeinschaften sind kein Ersatz für Kommunalpolitik</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 331 / 6. Oktober 2014 KG
</p><p>Wissenschaftler des Instituts Arbeit und Wirtschaft (IAW) der Universität Bremen haben in einer Forschungsstudie neue Instrumente der Stadtentwicklung analysiert. Günter Warsewa und René Böhme untersuchten Standortgemeinschaften, in denen Bürger finanziell und gestalterisch an der Entwicklung ihrer Wohnquartiere beteiligt werden. Diese „<span lang="en">Urban Improvement Districts</span>“ so der Fachbegriff, haben sie als neues Element partizipativer Stadtgestaltung in Bremerhaven-Lehe, Hamburg-Steilshoop und Dortmund-Nordstadt drei Jahre lang verfolgt. Die Studie, die jetzt unter dem Titel „<span lang="en">Urban Improvement Districts</span> als Instrumente lokaler <span lang="en">Governance</span>“ erschienen ist, wurde von der Arbeitnehmerkammer Bremen finanziert.
</p><h3>Ergebnisse der Fallstudien:</h3><p>Die Wissenschaftler stellten sich die Ausgangsfrage: Was passiert, wenn Bürgerinnen und Bürger die Gestaltung ihres Stadtquartiers selbst in die Hand nehmen, selbst über Entwicklungen entscheiden und Maßnahmen selbst finanzieren? Die Hoffnungen richten sich auf eine Entlastung von Politik und kommunalen Haushalten, auf schnellere und bürgernähere Entscheidungen. Befürchtet werden dagegen Kirchturmspolitik sowie undemokratische und sozial unausgewogene Verfahren, bei denen sich die „Lautesten“ oder die „Wohlhabendsten“ mit ihren Interessen durchsetzen.
</p><p>Beide Erwartungen treffen jedoch in der Wirklichkeit nicht ein, so das Ergebnis. In allen drei untersuchten Stadtteilen ging es darum, Bürger verstärkt an der Finanzierung von Stadtgestaltung zu beteiligen und ihnen im Gegenzug dafür mehr Verantwortung und Entscheidungskompetenzen einzuräumen. Insofern geht diese Praxis tatsächlich deutlich über die herkömmlichen Beteiligungsangebote in der Kommunalpolitik hinaus. Im Vergleich der Fallstudien zeigte sich, dass die Reichweite und Wirksamkeit von „<span lang="en">Urban Improvement Districts</span>“ begrenzt ist. Als Instrumente einer kleinteiligen und beteiligungsorientierten Stadtgestaltungspolitik können sie jedoch vor allem dann neue Handlungskapazitäten erschließen, wenn sie als Ergänzung und nicht als Ersatz für formelle Kommunalpolitik verstanden werden. Auf diese Weise wird auch der Verselbständigung von Organisations- und Entscheidungsprozessen wirksam begegnet und die soziale und politische Kontrolle von Quartiersentwicklungen gewährleistet.
</p><p>Die Studie ist unter dem Titel „<span lang="en">Urban Improvement Districts</span> als Instrumente lokaler <span lang="en">Governance</span>“ erschienen und steht auf der Homepage des IAW zum Download bereit <a href="http://www.iaw.uni-bremen.de/redirect/?oid=NewsItem-id-5207042" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.iaw.uni-bremen.de/redirect/?oid=NewsItem-id-5207042</a> oder kann unter <a href="mailto:info@iaw.uni-bremen.de">info@iaw.uni-bremen.de</a> bestellt werden.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen / Arbeitnehmerkammer Bremen<br>Institut Arbeit und Wirtschaft<br>Dr. Günter Warsewa<br>Tel.: 0421 218 61700/61703<br>E-Mail: <a href="mailto:gwarsewa@iaw.uni-bremen.de">gwarsewa@iaw.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 06 Oct 2014 15:25:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Uni und Bildungsbehörde führen Förderprojekt für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund fort</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-uni-und-bildungsbehoerde-fuehren-foerderprojekt-fuer-schuelerinnen-und-schueler-mit-migrationshintergrund-fort-1</link>
                            
                            <description>In den Herbstferien gibt es die „Herbstakademie“ für Schülerinnen und Schüler aus Familien mit Migrationshintergrund und Interesse am Lehramtsstudium / Anmeldung sofort
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 332 / 6. Oktober 2014 SC
</p><p>Seit mehr als sieben Jahren werden Jugendliche mit Migrationshintergrund auf ihrem Bildungsweg von der Universität Bremen gezielt gefördert – mit großem Erfolg. 1300 Schülerinnen und Schüler haben bisher an den Förderprojekten „Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund“ und „MiCoach“ teilgenommen. Einige sind heute bereits als Lehrerinnen und Lehrer in Bremer Schulen tätig. Die bisherige Projektförderung durch die Stiftung Mercator läuft jetzt aus. Dank des Engagements der Bremer Bildungssenatorin Eva Quante-Brandt kann das Projekt mit Bremer Landesmittel fortgesetzt werden. Bremen ist bundesweit einer der wenigen Standorte, an denen es gelungen ist, die Förderung der Stiftung Mercator vollständig durch öffentliche Gelder fortzuführen. Damit spielt die Hansestadt an der Weser im Bereich der Bildungsförderung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund eine bundesweite Vorreiterrolle. „Wir sehen das Uni-Projekt als einen wichtigen Baustein der Bremischen Integrationsarbeit im Bildungsbereich“, betont die Senatorin. 
</p><h3>Förderung auf drei Wegen</h3><p>Die soziale Herkunft ist der zentrale, aber nicht alleinige Einflussfaktor für den Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern aus Familien mit Migrationshintergrund in Deutschland. Auch die im Elternhaus gesprochene Sprache, die Vertrautheit der Familien mit dem deutschen Bildungssystem und die Vorbildfunktion von Lehrkräften mit Migrationshintergrund spielen eine wichtige Rolle für erfolgreiche Schulkarrieren von Migrantenkindern. Hier setzt das Bremer Uni-Konzept mit seinen drei Projektteilen an: 
</p><p>1.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Im „Förderprojekt für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund“ erhalten Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II in der Universität kostenlosen Förderunterricht in Kleingruppen. Ziel ist, die schulischen Leistungen und damit Bildungs- und Ausbildungschancen zu erhöhen.
</p><p>2.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Das „MiCoach“ ist ein Beratungsprojekt für Jugendliche mit Migrationshintergrund, die gemeinsam mit erfahrenen Studierenden überlegen, was sie nach dem (Fach-)Abitur machen wollen. Hierbei werden die jungen Leute über einen längeren Zeitraum durch das Coaching von Studierenden auf ihrem (akademischen) Bildungsweg unterstützt.
</p><p>3.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Projektlinie „MiCoach Lehramt“ wendet sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II mit Migrationshintergrund, die sich für ein Lehramtsstudium interessieren. Im Rahmen von Schnuppertagen und mehrtägigen Info-Workshops, wie z.B. der „Herbstakademie“ im November 2014, erhalten sie Einblicke in die Facetten der Lehramts-Ausbildung in Bremen zu geben. 
</p><p>„Mit unserem Konzept fördern wir zum einen die fachlichen und sprachlichen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen aus Migrationsfamilien. Zum anderen werden sie darin bestärkt, sich Ausbildungsziele wie zum Beispiel ein Lehramtsstudium zu setzen, die nicht selbstverständlich sind. Hier machen wir ihnen Mut, um den Anteil von Lehrerinnen und Lehrern mit Migrationshintergrund in Bremer Schulen kontinuierlich zu erhöhen“, sagt Projektleiterin Yasemin Karakasoglu, Professorin für Interkulturelle Bildung im Fachbereich Bildungs- und Erziehungswissenschaften der Bremer Uni. 
</p><p>Das Projekt ist zugleich wichtig für die universitäre Ausbildung von Lehramtsstudierenden – mit oder ohne Migrationshintergrund. Durch ihre verantwortliche Arbeit im Coaching-Projekt werden sie für die heterogenen Lernvoraussetzungen bei Schülerinnen und Schülern sensibilisiert. 
</p><h3>Herbstakademie für Sek II-Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund</h3><p>In den kommenden Schulferien in Bremen vom 27. Oktober bis zum 8. November wird erneut eine Herbstakademie angeboten. Zwei Wochen lang erhalten Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II mit Migrationshintergrund und Interesse an einem Lehramtsstudium Gelegenheit, die Uni von innen kennenzulernen und am Studium zu schnuppern.&nbsp; 
</p><p>Die Schülerinnen und Schüler, die an der Herbstakademie mit dem Motto „Vielfalt in die Lehrerzimmer!“ teilnehmen, erwarten persönliche Einblicke in die Lehramtsausbildung und in den Alltag von Lehrkräften. Sie treffen Studierenden, angehende Lehrkräfte im Referendariat und Lehrerinnen und Lehrer aus der schulischen Praxis. Es wird erarbeitet, was eine gute Lehrerin oder ein guter Lehrer mitbringen muss und welche Gesichtspunkte bei der Entscheidung für oder gegen ein Lehramtsstudium wichtig sind. Bei gemeinsamen Aktivitäten wie Mensabesuchen oder Einzelberatungsgesprächen können alle Fragen geklärt werden. Im Anschluss an die Schnuppertage gibt es zudem die Möglichkeit, ein von Studierenden begleitetes Schnupperstudium zu absolvieren. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Bildungs- und Erziehungswissenschaften Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Yasemin Karakasoglu
</p><p>Informationen zum Förderprojekt:<br>Katja Baginski<br>E-Mail: <a href="mailto:baginski@uni-bremen.de">baginski@uni-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 69121<br><br>Informationen zu MiCoach und MiCoach Lehramt:<br>Fallon Cabral<br>E-Mail: <a href="mailto:MiCoach@uni-bremen.de">MiCoach@uni-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 69124<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 07 Oct 2014 12:42:00 +0200</pubDate>
                            <title>Geographin aus Indien forscht als Bundeskanzler-Stipendiatin an der Universität Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/geographin-aus-indien-forscht-als-bundeskanzler-stipendiatin-an-der-universitaet-bremen-1</link>
                            
                            <description>Einjähriger Aufenthalt im artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit / Dhanya Vijayan untersucht das Management von Wassereinzugsgebieten / Vergleich zwischen Deutschland und ihrer westindischen Heimat Kerala</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 333 / 7. Oktober 2014 KG
</p><p>Das artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit der Universität Bremen hat ab November 2014 eine indische Geographin zu Gast. Dhanya Vijayan hat das renommierte Bundeskanzler-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten. Es ermöglicht ihr einen einjährigen Forschungsaufenthalt in Deutschland. Die Geographin hat sich dafür das interdisziplinäre Zentrum artec der Bremer Uni ausgesucht. Sie wird ihr Forschungsprojekt in der Arbeitsgruppe „Soziale und Politische Ökologie" umsetzen. In dieser Arbeitsgruppe forschen Jill Heyde, Martin Lukas und Professor Michael Flitner zu Themen im Schnittfeld von Landnutzungswandel, <span lang="en">Water-Governance</span> und Umweltkonflikten. Ihr räumlicher Fokus liegt bislang auf Indonesien. Die Stipendiatin beschäftigt sich am <span lang="en">Centre for Earth Science Studies</span> im westindischen Bundesstaat Kerala ebenfalls mit Landnutzungswandel und dem Management von Wassereinzugsgebieten und promoviert zu diesem Thema. In ihrem Projekt will sie das Management in Flusseinzugsgebieten durch Politik, Fachbehörden sowie die Nutzer aus Landwirtschaft, Industrie und Haushalten in Indien und Deutschland vergleichend untersuchen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Probleme in Flusseinzugsgebieten von Wasserknappheit bis zum Umgang mit industriellen Abwässern sowie die unterschiedlichen Verfahren, mit diesen Problemen umzugehen.
</p><h3>Zur Person:</h3><p>Dhanya Vijayan kommt aus einem kleinen Dorf in Kerala. Sie studierte Geographie an verschiedenen Universitäten ihres Landes und schreibt ihre Doktorarbeit am <span lang="en">Centre for Earth Science Studies</span>. Durch ihre außergewöhnlichen Leistungen hat sie bereits mehrere hochrangige Auszeichnungen erhalten: 2011 den <span lang="en">Young Geographer Award</span> der <span lang="en">National Association of Geographers</span>, Indien, 2012 den Best Poster Award des Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und Umwelt Kerala. An der Universität Bremen war sie bereits 2013. Zu der Zeit wurde sie in das Programm „<span lang="en">Green Talents</span>“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung aufgenommen und lernte bei einem dreimonatigen Gastaufenthalt am artec die Bremer Forschungsansätze kennen. Es war ihr erster Auslandsaufenthalt überhaupt.
</p><h3>Bundeskanzler-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung:</h3><p>Das Stipendienprogramm holt Hochschulabsolventinnen und -absolventen aus den USA, der Russischen Förderation, der Volksrepublik China, Brasilien und Indien für ein Jahr nach Deutschland. Während dieser Zeit führen die Stipendiaten eigenständig entwickelte, forschungsnahe Projektvorhaben an den Gastinstitutionen durch, wobei sie von selbst gewählten Gastgebern in Deutschland betreut werden. Die Projekte sollen von gesellschaftlicher Relevanz sein und eine nachhaltige öffentlich sichtbare Wirkung entfalten. Die Stipendiaten sollen in Deutschland ihr Fachwissen vertiefen, neue internationale Erfahrungen sammeln und zugleich ihre interkulturellen Kompetenzen stärken, damit sie zu erfolgreichen Führungspersönlichkeiten heranwachsen. Nach Beendigung ihres Stipendiums fungieren sie als Mittler zwischen ihrem Heimatland und Deutschland und bleiben Teil des weltweiten Humboldt-Netzwerks. Pro Jahr vergibt die Stiftung bis zu 50 solcher Stipendien.
</p><h3>Das artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit</h3><p>Das artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit ist ein interdisziplinäres Zentrum der Universität Bremen. Zweck der Einrichtung ist die Forschung zu nationalen und internationalen Themen der Nachhaltigkeit sowie die wissenschaftliche Beratungstätigkeit in diesbezüglichen Fragen. Beides zielt darauf ab, nachhaltige Entwicklungen in relevanten Handlungsfeldern zu unterstützen. Aktuelle Projekte befassen sich mit Fragestellungen des globalen Wandels, der nachhaltigen Gestaltung sozio-technischer Systeme sowie Themen aus dem Bereich Arbeit und Gesundheit. Das Zentrum hat derzeit knapp 40 Mitglieder, darunter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Soziologie, der Humangeographie, den Politik- und Wirtschaftswissenschaften, der Produktionstechnik, den Kulturwissenschaften, der Umweltwissenschaft sowie der Human- und Gesundheitswissenschaft.
</p><p>Achtung Redaktionen: Ein Porträtfoto von Dhanya Vijayan erhalten Sie von der Pressestelle der Universität. E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>; Tel.: 0421 218 60150
</p><p>Weitere Informationen:<br>Universität Bremen<br>artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit<br>Martin Lukas<br>Tel.: 0421 218 61851<br><a href="mailto:martin.lukas@uni-bremen.de">martin.lukas@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.artec.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.artec.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11864</guid>
                            <pubDate>Tue, 07 Oct 2014 13:54:00 +0200</pubDate>
                            <title>Vom guten Ruf angezogen: Uni Bremen begrüßt Humboldt-Stipendiat aus Hong Kong</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/vom-guten-ruf-angezogen-uni-bremen-begruesst-humboldt-stipendiat-aus-hong-kong-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 334 / 7. Oktober 2014 RO Seit Anfang August 2014 forscht <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Hao Wang im Labor für Mikrozerspanung (LFM) an der Universität Bremen. Wang hat als exzellenter Wissenschaftler ein Forschungsstipendium für Postdoktoranten der Alexander-von-Humboldt-Stiftung erhalten, das es ihm ermöglicht, ein Jahr im <abbr title="Labor für Mikrozerspanung">LFM</abbr> an einem eigenen Projekt zu arbeiten. Dabei beschäftigt er sich mit der Computer-Modellierung eines Bearbeitungsprozesses von Calciumflorid, einem in der Optik vielseitig eingesetzten Werkstoff. Unterstützt wird Wang hierbei von den Leitern des <abbr title="Labor für Mikrozerspanung">LFM</abbr>, Professor Ekkard Brinksmeier und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Oltmann Riemer. <br><br>„Professor Brinksmeier zählt in meinem Forschungsfeld zu den angesehensten Professoren weltweit, das LFM genießt international einen hervorragenden Ruf. Ich freue mich daher sehr, die Chance zu erhalten, hier zu forschen“, sagt <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Wang. „Zudem schätze ich die Kollegen in Bremen sehr, da wir ein gutes Team bilden.“ Wang ist 33 Jahre alt und hat am „<span lang="en">Harbin Institute of Technology</span>“ in Harbin, China erfolgreich seinen Bachelor und Master absolviert. Im Jahre 2011 folgte dann die Promotion an der „<span lang="en">Hong Kong Polytechnic University</span>“ im Bereich System Engineering mit dem Schwerpunkt Ultrapräzisionsbearbeitung. Für die Zukunft strebt Wang an, seine akademische Karriere in den Bereichen Forschung und Lehre weiterzuführen. Ob dies in China oder in Deutschland der Fall sein wird, ist noch ungewiss, Priorität hat für ihn ein gutes und herausforderndes Projekt. <br><br>Jährlich vergibt die Alexander von Humboldt-Stiftung an mehr als 2.000 Forscherinnen und Forscher weltweit Stipendien und Forschungspreise. Hierdurch wird hoch qualifizierten, ausländischen Wissenschaftlern ein Forschungsaufenthalt in Deutschland ermöglicht. <strong></strong></p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>Ein Bild zur Pressemitteilung finden Sie zum Download unter: <a href="http://unihb.eu/GeDhd601" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://unihb.eu/GeDhd601</a><br><br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Labor für Mikrozerspanung (LFM)<br>Dr.-Ing. Oltmann Riemer<br>Tel.: 0421/218-51121<br>E-Mail: <a href="mailto:oriemer@lfm.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">oriemer@lfm.uni-bremen.de</a><br>oder<br>Isabell Harder M. A. (Öffentlichkeitsarbeit)<br>Tel.: 0421/218-51188<br>E-Mail: <a href="mailto:harder@iwt-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">harder@iwt-bremen.de </a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11865</guid>
                            <pubDate>Tue, 07 Oct 2014 15:12:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Uni-Honorarprofessor Shuji Nakamura erhält Nobelpreis 2014 für Physik</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-uni-honorarprofessor-shuji-nakamura-erhaelt-nobelpreis-2014-fuer-physik-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 335 / 7. Oktober 2014 SC
</p><p>Große Freude heute im Fachbereich Physik und Elektrotechnik der Universität Bremen: Einer der drei Nobelpreise 2014 für Physik geht an Shuji Nakamura, Professor an der <span lang="en">University of California</span> in Santa Barbara und zugleich Honorarprofessor der Universität Bremen. Die Preisträger Nakamura, Akasaki und Amano erhalten die Auszeichnung für ihre Entwicklung von Leuchtdioden (LED), die blaues Licht emittieren. Die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften würdigt damit die „revolutionäre“ Forschung zu „neuen energieeffizienten und umweltfreundlichen Lichtquellen“. Der Nobelpreis für Physik ist mit 880.000 Euro (8 Millionen Schwedischen Kronen) dotiert.
</p><p>Shuji Nakamura gehört seit Jahrzehnten zu den besten Halbleiterphysikern der Welt. Mit seinen Forschungsarbeiten hat er Technikgeschichte geschrieben und die Entwicklung der blauen Optoelektronik entscheidend beeinflusst. Seit 2004 ist er auch Honorarprofessor der Universität Bremen. Seither hält er sich häufig zu Vorträgen und Lehrveranstaltungen in der Hansestadt auf. Mit diesem Engagement für die Bremer Universität bestätigt Shuji Nakamura das hohe internationale Ansehen der Bremer Physiker, besonders mit ihren Forschungsarbeiten über grüne und blaue Laser. „Die Nobelpreis-Auszeichnung ehrt mit der Universität auch den Wissenschaftsstandort Bremen“, freut sich Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter. Professor Jens Falta, Dekan im Fachbereich Physik und Elektrotechnik ergänzt: „Als eine Schlüsseltechnologie mit breitem Anwendungsspektrum in der Kommunikationstechnik – Stichwort <span lang="en">Bluray</span> – und bei energiesparenden <abbr title="Light Emitting Diode">LED</abbr>s hat die Optoelektronik unseren Alltag sehr verändert. Unser Kollege Shuji Nakamura hat einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet.“
</p><p>Professor Nakamura, der heute an der <span lang="en">University of California</span> in Santa Barbara forscht und lehrt, hat wie wenige andere Wissenschaftler die Entwicklung der blauen Optoelektronik geprägt. Mitte der 90er Jahre entwickelte er für die japanische Industrie die ersten grünen, blauen und weißen Leuchtdioden auf Galliumnitrid(GaN)-Basis. Damit eröffnete er die Ära der energiesparenden Beleuchtung durch <abbr title="Light Emitting Diode" lang="en">LED</abbr>s sowie der umfangreichen Datenspeicherung und -wiedergabe (23 <abbr title="Gigabyte" lang="en">GB</abbr> disc) mit den kurzwelligen GaN-Laserdioden. Und mit der Realisierung der ersten blauen Leucht- und Laserdioden leitete er weltweit auch eine stürmische Entwicklung auf dem Gebiet der Nitride ein. 
</p><p>Für seine wissenschaftlichen Leistungen hat Professor Nakamura weltweit zahlreiche Ehrungen und Preise erhalten. Dazu gehören so renommierte Auszeichnungen wie die <span lang="en">„Benjamin Franklin Medal in Engineering“ </span>(2002), „Millennium Technology Prize“ (2006) oder der „Technology &amp; Engineering Emmy Award“ (2012). Kontakte zwischen Professor Nakamura und den Bremer Physik-Professoren vom Institut für Festkörperphysik existieren bereits seit Mitte der 90er Jahre. Gemeinsam mit Professor Detlef Hommel hat Nakamura inzwischen neun Fachpublikationen veröffentlicht. Beide halten auch ein gemeinsames Patent. 
</p><p>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br>Prof. Dr. Jens Falta<br>Tel. 0421 218 62244<br>E-Mail: <a href="mailto:falta@ifp.uni-bremen.de">falta@ifp.uni-bremen.de</a><br>und<br>Prof. Dr. Jürgen Gutowski<br>Tel. 0421 218 62200<br>E-Mail: <a href="mailto:gutowski@ifp.uni-bremen.de">gutowski@ifp.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 08 Oct 2014 13:45:00 +0200</pubDate>
                            <title>19. Oktober: Wieder „Rock &#039;n&#039; Roll für alte Knochen“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/19-oktober-wieder-rock-n-roll-fuer-alte-knochen-1</link>
                            
                            <description>Tanz-Projekt Bremer Sportstudierender für die Generationen Ü50 im Alten Fundamt wird fortgesetzt / Medieninteresse aus ganz Deutschland</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 336 / 8. Oktober 2014 SC</p><p>Wie kann man die in die Jahre gekommene 68er Generation für Bewegung und Fitness begeistern? Diese Frage stand am Anfang in einem sportwissenschaftlichen Seminar der Uni Bremen. Herausgekommen ist ein Bewegungsangebot, das bei der Zielgruppe hervorragend ankommt und überregional auf großes Interesse gestoßen ist: eine Disko speziell für Menschen über 50. Am 19. Oktober 2014 öffnet das Alte Fundamt zum fünften Mal seine Türen für „Rock 'n' Roll für alte Knochen“: erneut mit der rockenden Rentnerband „NeverTooLate“ und Musik der 50er, 60er und 70er Jahre. Alle, die Lust haben, sich zur Musik aus den eigenen Jugendtagen zu bewegen, sind herzlich eingeladen.</p><h3>Zum Entstehen des Projektes</h3><p>Sportstudierende der Universität Bremen haben im Rahmen einer Lehrveranstaltung von <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Monika Thiele zum Thema „Bewegungsangebote für Menschen Ü50“ im vergangenen Sommersemester das Tanzprogramm entwickelt. Das Neue: Die Studierenden haben sich dabei nicht – wie üblich – an traditionell naturwissenschaftlich orientierten Bewegungsförderungsmodellen orientiert. Stattdessen sind sie mit einem sozialwissenschaftlich ganzheitlichen Blick an die Menschen der älteren Generation herangetreten – und haben sich auf eine Zeitreise zurück in die Protestzeit der frühen Bundesrepublik begeben. Sie hörten etwas über alte 68er, über politische Bewegungen in dieser Zeit, über Musik, die mit politischen Bewegungen verzahnt waren. Dazu gehörten auch ganz konkret die mehr als 40jährige Geschichte der Bremer Universität und die Umbrüche in der Sportwissenschaft. Sie lernten alte Achtundsechziger „Politrecken“ kennen, spielten mit ihnen Fußball, tranken mit ihnen Kaffee und bekamen Einblick in das Leben von Menschen, die nicht einfach nur alt sind, sondern eine Geschichte haben, ein gelebtes Leben auch im Alter weiter aktiv umsetzen.</p><h3>Ein Projekt zum Nachahmen</h3><p>Mit ihrer Idee der Disko für Ü50-Menschen trafen die Sportstudierenden unter Leitung von Monika Thiele die Wünsche der Altachtundsechziger. Als sich das Disko-Angebot nämlich in der Zielgruppe herumgesprochen hatte, konnten die Veranstalter den Ansturm der Tanzwilligen kaum bewältigen. Deshalb gibt es bereits den nächsten Tanzabend mit Rock und Pop – live und vom „Band“, am 19. Oktober ab 19 Uhr im Alten Fundamt (Auf den Kuhlen 1a). Aufgrund des großen auch überregionalen Interesses planen die Sportstudierenden und ihre Dozentin eine Publikation über das Projekt – zur Nachahmung empfohlen.</p><p>Weitere Informationen</p><p>Universität Bremen<br> Fachbereich Kulturwissenschaften<br> Institut für Sportwissenschaften<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Monika Thiele<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 67885<br> E-Mail: <a href="mailto:mothiele@uni-bremen.de">mothiele@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 08 Oct 2014 14:36:00 +0200</pubDate>
                            <title>Uni Bremen erhält DFG-geförderte Forschergruppe zur Bedarfsgerechtigkeit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-erhaelt-dfg-gefoerderte-forschergruppe-zur-bedarfsgerechtigkeit-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 337 / 8. Oktober 2014 SC
</p><p>Auf seiner Oktober-Sitzung hat der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die Einrichtung der Forschergruppe „Bedarfsgerechtigkeit und Verteilungsprozeduren“ an der Universität Bremen beschlossen. Die Forschergruppe ist ein interdisziplinäres Kooperationsprojekt von insgesamt elf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitäten Bremen, Hamburg, Oldenburg und Wien sowie der Jacobs<span lang="en"> University</span> Bremen aus den Disziplinen Philosophie, Politikwissenschaft, Psychologie und Volkswirtschaftslehre. Sprecher der Forschergruppe ist der Volkswirt Professor Stefan Traub vom Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen. Die Bremer Uni ist zudem mit den Politikwissenschaftlern Professor Frank Nullmeier und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Tanja Pritzlaff (beide ebenfalls vom Zentrum für Sozialpolitik) und Professorin Dagmar Borchers (Institut für Philosophie) beteiligt.
</p><h3>Forschungsziele</h3><p>In der ersten dreijährigen Förderphase wird die Forschergruppe der Frage nachgehen, wie auf individueller Ebene Bedarfe identifiziert und auf gesellschaftlicher Ebene anerkannt werden. Führt der Prozess der Bedarfsanerkennung zu einem stabilen Ergebnis und welche ökonomischen Anreizeffekte gehen von bedarfsgerechter Umverteilung aus? Eine Besonderheit der neuen Forschergruppe ist, dass alle Teilprojekte interdisziplinär besetzt sind und die jeweiligen Fragestellungen mit Hilfe von Laborexperimenten untersuchen, in denen Versuchspersonen realistische Verteilungsentscheidungen treffen. Das langfristige Ziel der Forschungsarbeiten ist die Formulierung einer normativen Theorie der Bedarfsgerechtigkeit auf Basis dieser experimentellen Beobachtungen. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler orientieren sich dabei an zwei zentralen Vermutungen: zum einen, dass es dem Einzelnen leichter fällt, die bestehenden Verteilungsprinzipien zu akzeptieren, wenn diese transparent sind; zum anderen, dass die Zustimmung zum Verteilungsergebnis umso höher ist, je mehr Expertise bei der Verteilung herangezogen wird. Ausgehend davon sollen in der Folge genaue Analysen des Sozialstaats betrieben werden.
</p><h3>Was ist eine <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-geförderte Forschergruppe?</h3><p>Eine <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Forschergruppe ist ein enges Arbeitsbündnis mehrerer herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die gemeinsam eine Forschungsaufgabe bearbeiten. Das Forschungsvorhaben geht dabei nach seinem thematischen, zeitlichen und finanziellen Umfang über die Förderungsmöglichkeiten im Rahmen der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Einzelförderung weit hinaus. Die Förderung von Forschergruppen soll helfen, für eine mittelfristige - meist auf sechs Jahre - angelegte, enge Kooperation die notwendige personelle und materielle Ausstattung bereitzustellen. Forschergruppen tragen dazu bei, neue Arbeitsrichtungen zu etablieren. 
</p><p>Die genaue Fördersumme der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> für die Forschergruppe „Bedarfsgerechtigkeit und Verteilungsprozeduren“ ist den Antragstellern zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt, da der schriftliche Zuwendungsbescheid der <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr> noch nicht vorliegt.
</p><p>Weitere Informationen und Ansprechpartner:
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für Sozialpolitik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Stefan Taub (Sprecher Forschergruppe FOR 2104 „Bedarfsgerechtigkeit und Verteilungsprozeduren“)<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 58581<br>E-Mail: <a href="mailto:traub@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">traub@uni-bremen.de </a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 09 Oct 2014 13:15:00 +0200</pubDate>
                            <title>„Golden Eye“ hat erste Bewährungsprobe auf dem Meeresboden erfolgreich bestanden</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/golden-eye-hat-erste-bewaehrungsprobe-auf-dem-meeresboden-erfolgreich-bestanden-1</link>
                            
                            <description>Wissenschaftler des Fachgebiets Marine Geophysik der Universität Bremen haben tiefseetauglichen Elektromagnetik-Sensor entwickelt / Testfahrt mit dem neuen Forschungsschiff „SONNE“ in der Nordsee</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 338 / 9. Oktober 2014 KG
</p><p>Das „<span lang="en">Golden Eye</span>“, ein neuartiger Sensor für die Tiefseeforschung aus Bremen, hat seine ersten Tests in der Nordsee erfolgreich absolviert. Die ringförmige Plattform aus leuchtend gelbem Glasfaserkunststoff ist mit einem dreieinhalb Meter großen Elektromagnetik-Sensor und Kameras ausgestattet und kann bis in 5000 Meter Tiefe abgesenkt werden. Dr. Hendrik Müller und der Ingenieur Christian Hilgenfeldt aus dem Team von Professor Tilo von Dobeneck haben es für die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) entwickelt und nun erstmals eingesetzt. Die BGR wird das universell für die Meeresbodenkartierung nutzbare Profilersystem im kommenden Jahr zur Erforschung mariner Massivsulfid-Lagerstätten im Indischen Ozean verwenden.
</p><h3>Einsatz vor Helgoland, Schottland und im Skagerrak</h3><p>Die Bremer Wissenschaftler waren Teilnehmer der vierten Erprobungsfahrt des neuen multidisziplinären Forschungsschiffes „SONNE“. In Bremerhaven haben sie die Komponenten des „<span lang="en">Golden Eye</span>“ an drei Tagen aufgebaut und mit dem schiffseigenen Winden- und Datensystem verbunden. Der erste Einsatz erfolgte im sogenannten Helgoländer Schlickloch. „Es war schon ein aufregender Moment, als wir im Kontrollraum die ersten Videobilder und Daten vom Grund der Nordsee sehen konnten“, sagt der Geophysiker Dr. Hendrik Müller. Mit seiner großen Spule erzeugt das Gerät elektrische Wirbelströme im Meeresboden. So können die Forscher elektrisch leitende sowie magnetisierbare Strukturen im Untergrund vermessen und Aussagen über Aufbau und Materialeigenschaften der oberen zehn Meter des Meeresbodens treffen. Weitere Testgebiete waren eine 450 Meter tiefe Stelle im Skagerrak und das Devil’s Hole vor Schottland. 2015 soll „<span lang="en">Golden Eye</span>“ unter Regie der BGR erstmals im Indischen Ozean in 2000 Meter Wassertiefe großflächig eingesetzt werden. Dort hat die Bundesrepublik ein Lizenzgebiet erworben, in dem sie neben Kupfer und Nickel das Vorkommen wertvoller Spurenmetalle wie Kobalt, Germanium, Indium, Selen und Tellur erforscht. Diese Elemente sind für die elektronische Industrie überlebenswichtig. Sie sollen zukünftig unter ökologischen Auflagen gefördert werden.
</p><h3>Ökologische Schutzbedürftigkeit bewerten</h3><p>Bei der Erkundung am Meeresboden steht ein nachhaltiges und ökologisch vertretbares Förderkonzept im Vordergrund. Dazu erläutert Professor Tilo von Dobeneck, Leiter des Fachgebietes Marine Geophysik der Universität Bremen: „Das neue System ist hinsichtlich seiner Grundkonzeption keineswegs nur für die Erkundung von Tiefsee-Lagerstätten nutzbar. Es ist auch in der Grundlagenforschung universell zur Charakterisierung von Porosität und mineralischer Zusammensetzung des Meeresbodens einsetzbar. Mit integrierten Kamerasystemen soll es zukünftig zudem die Möglichkeit bieten, nur einen Meter über dem Meeresboden schwebend dessen Besiedlung mit makroskopischen Lebensformen detailliert fotografisch zu erfassen und so die ökologische Schutzbedürftigkeit der Fläche zu bewerten. Durch dieses Konzept können zukünftig Lagerstättenerforschung und Umweltmonitoring Hand in Hand gehen.“
</p><h3>Forschung an innovativen Sensorsystemen</h3><p>Am Fachgebiet Marine Geophysik der Universität Bremen werden schon seit acht Jahren innovative Sensorsysteme zur Vermessung der elektrischen und magnetischen Eigenschaften des Meeresbodens entwickelt. Weltweit sind die Bremer Meeresforscher mit ihrem kleineren Multisensor-Profiler „MARUM Neridis“ in Küsten- und Schelfmeeren aktiv. 2012 konnten sie nach dem verheerenden Unglück des Containerschiffes RENA eine detaillierte Erfassung der Sedimentzusammensetzung, Besiedelung und Kontamination des Meeresbodens vor Neuseeland liefern.
</p><h3>Open Ship Tour der „SONNE“</h3><p>Das 116 Meter lange und 21 Meter breite neue Forschungsschiff „SONNE“ wird vom 13. bis 28. November 2014 auf seiner Open Ship Tour in Wilhelmshaven, Bremerhaven, Bremen, Hamburg, Warnemünde und Kiel der Öffentlichkeit präsentiert. In Bremen ist die „SONNE“ am Dienstag, 18. November 2014, von 16 bis 20 Uhr und am Mittwoch, 19. November, von 10 bis 15 Uhr im Getreidehafen zu besichtigen „<span lang="en">Golden Eye</span>“ wird auch an Bord sein.
</p><p><strong>Achtung Redaktionen</strong>: Fotos vom "<span lang="en">Golden Eye</span>" an Bord des Forschungsschiffes „SONNE“ können in der Pressestelle angefordert werden. Telefon: 0421 218 60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Geowissenschaften<br>Fachgebiet Marine Geophysik<br>Dr. Hendrik Müller<br>Telefon: 0421 218 - 65312<br>E-Mail: <a href="mailto:hendrik.mueller@uni-bremen.de">hendrik.mueller@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/bus-aktuell/forschung.html" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/bus-aktuell/forschung.html</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11869</guid>
                            <pubDate>Mon, 13 Oct 2014 10:33:00 +0200</pubDate>
                            <title>Was bedeuteten „Behinderung“ und „Beeinträchtigung“ in der Geschichte?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/was-bedeuteten-behinderung-und-beeintraechtigung-in-der-geschichte-1</link>
                            
                            <description>Interdisziplinäres Ringseminar der Creative Unit „Homo Debilis“ bietet 14 Veranstaltungen im Wintersemester 2014/15 / Seminar ist zugleich ein Modellvorhaben für Inklusion in der Lehre der Universität / Angebot der Gebärdensprache</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 339 / 13. Oktober 2014 KG
</p><p>Die Creative Unit „Homo Debilis – <span lang="en">Dis/ability</span> in der Vormoderne“ unter Leitung von Professorin Cordula Nolte veranstaltet in diesem Wintersemester ein interdisziplinäres Ringseminar. Die Creative Unit ist ein von der Exzellenzinitiative geförderter Forschungszusammenschluss, in dem Historiker, Literaturwissenschaftler, Archäologen, Anthropologen und Kunsthistoriker sowie Vertreterinnen und Vertreter der Inklusiven Pädagogik arbeiten. Das Ringseminar zum Thema „<span lang="en">Dis/ability History</span>. Ein neuer Blick auf die Geschichte“ beginnt am Freitag, 17. Oktober 2014. Die Kategorie „<span lang="en">dis/ability</span>“ (Nicht/Behinderung) ist dabei der methodische Ansatz, um vergangene Gesellschaften zu untersuchen. Die Themen reichen von der Archäologie „Wenn Knochen reden“ über die Beeinträchtigung und Versorgung von Seeleuten in der Frühneuzeit bis hin zur Geschichte des Behindertensports nach 1945.
</p><p>Der Blick richtet sich dabei auf alle Erscheinungsformen und Ausprägungen des gesellschaftlichen Miteinanders in den Bereichen von Macht und Herrschaft, Wirtschaft, Alltag und Arbeit, Kunst und Kultur, Religion und Kirche. Aus der Sicht verschiedener Disziplinen (vor allem Geschichtswissenschaft, Literaturwissenschaft, Archäologie/Anthropologie) führen die Mitglieder des Homo Debilis-Teams in die neue Forschungsrichtung ein, stellen einzelne Projekte vor und erarbeiten mit den Seminarteilnehmenden ausgewählte Themen.
</p><p><strong>Barrierearme Sitzungen mit Gebärdensprache</strong></p><p>Das Besondere an diesem Seminar ist, dass es von der Universitätsleitung als Modellvorhaben für Inklusion in der Lehre gefördert wird. Dazu gibt es ein Bündel geeigneter Maßnahmen. So werden beispielsweise die Veranstalterinnen die Sitzungen barrierearm gestalten, bei Diskussionen ein Funkmikrophon verwenden und die Übersetzung in Gebärdensprache anbieten. Bilder in <span lang="en">Powerpoint</span>-Präsentationen werden eine Woche vor der jeweiligen Vorlesung in Stud-IP hochgeladen und beschrieben. Auch Materialien zur Vorbereitung&nbsp; werden rechtzeitig ins Netz gestellt.&nbsp; Die einzelnen Veranstaltungen werden jeweils nach 45 Minuten durch eine Pause unterbrochen und der Weg zum Seminarraum wird beschildert. Dies sind nur einige der Maßnahmen im Modellvorhaben.
</p><p>Alle Veranstaltungen des interdisziplinären Ringseminars finden jeweils freitags von 10 bis 12 Uhr im GW2, Raum B 2880 statt.
</p><p><strong>Übersicht über die Termine:</strong></p><p><strong>17. Oktober 2014</strong>: Einführung und Arbeitsbesprechung
</p><p><strong>24. Oktober 2014</strong>: Was bedeutet eigentlich „barrierefrei“? Vortrag und Diskussion mit Jan Brunkenhövers von der Interessengemeinschaft Handicap, Universität Bremen
</p><p><strong>31. Oktober 2014</strong>: <span lang="en">Dis/ability Studies</span>. Die Grundlagen. Swantje Köbsell, Alice-Salomon-Hochschule, Berlin
</p><p><strong>7. November 2014</strong>: „Neuzeitliche <span lang="en">Dis/ability History</span> am Beispiel der Geschichte des Behindertensports nach 1945“, Sebastian Schlund, Universität Kiel
</p><p><strong>14. November 2014</strong>: Anthropologische Blicke auf <span lang="en">Dis/ability</span>, „Anthropologisch-osteologische Untersuchung zu Krankheit und Versehrtheit der Bevölkerung Bremens im Mittelalter“, Swantje Krause
</p><p><strong>21. November 2014</strong>: Geschichtswissenschaft und Dis/ability History der Vormoderne, „Die Sprache der Texte“, Cordula Nolte, Institut für Geschichtswissenschaft
</p><p><strong>28. November 2014</strong>: Kunstgeschichte und Dis/ability History der Vormoderne „Die Sprache der Bilder“, Bianca Frohne, Institut für Geschichtswissenschaft
</p><p><strong>5. Dezember 2014</strong>: „Familie – Körper – Herrschaft“. Fragen der körperlichen und geistigen (Un)Tüchtigkeit im fürstlichen Adel, Jana Sonntag, Institut für Geschichtswissenschaft
</p><p><strong>12. Dezember 2014</strong>: Archäologie und <span lang="en">Dis/ability History</span> der Vormoderne, „Wenn Knochen reden – die Sprache der Dinge“, Uta Halle oder Cathrin Hähn, Landesarchäologie und Institut für Geschichtswissenschaft
</p><p><strong>19. Dezember 2014</strong>: „Körperliche Beeinträchtigung und Versorgung von Seeleuten in der Frühneuzeit“, Simone Kahlow, Deutsches Museum für Schifffahrtsgeschichte Bremerhaven
</p><p><strong>9. Januar 2015</strong>: „Beeinträchtigung im Kontext klösterlicher Normen und Regelwerke“, Jan Ulrich Büttner, Institut für Geschichtswissenschaft
</p><p><strong>16. Januar 2015</strong>: „Arbeits(un)fähigkeit im Handwerk (15./16. Jahrhundert), Ivette Nuckel, Institut für Geschichtswissenschaft
</p><p><strong>23. Januar 2015</strong>: „Literaturwissenschaft und <span lang="en">Dis/ability History</span> der Vormoderne“, Sonja Kerth, Germanistische Mediävistik, Universität Bremen
</p><p><strong>30. Januar 2015</strong>: Schlussdiskussion
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Creative Unit „Homo Debilis“<br>Prof. Dr. Cordula Nolte<br>Tel.: 0421 218 67230<br>E-Mail: <a href="mailto:cnolte@uni-bremen.de">cnolte@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.homo-debilis.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.homo-debilis.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kara Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11870</guid>
                            <pubDate>Mon, 13 Oct 2014 12:48:00 +0200</pubDate>
                            <title>Wie gelingt Sprachförderung in Kita und Schuleingangsphase?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wie-gelingt-sprachfoerderung-in-kita-und-schuleingangsphase-1</link>
                            
                            <description>Uni Bremen lädt am 16. Oktober zum Fachgespräch „Bildung von Anfang an“</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 341 / 13. Oktober 2014
</p><p>Aktivitäten zur Sprachbildung und Sprachförderung in Kita und Schuleingangsphase sind häufig wenig erfolgreich. Obwohl in Bremen wie im gesamten Bundesgebiet in den vergangenen zehn bis 15 Jahren viel Geld sowohl in die Entwicklung von sprachdiagnostischen Verfahren und Förderprojekten als auch in die konkrete Umsetzung von Sprachdiagnostik, alltagsintegrierter Sprachbildung und Sprachförderung investiert worden ist, liefern Untersuchungen zur Wirksamkeit dieser Maßnahmen einen ernüchternden Befund. Dabei sind auch im Hinblick auf Inklusion und den Ausbau gesellschaftlicher Teilhabe die frühe Sprachbildung und Sprachförderung mittlerweile in allen Bildungsplänen festgeschrieben. Es stellt sich also die Frage nach der Qualität von Fördermaßnahmen und nach der Qualifikation der frühpädagogischen Fachkräfte. Mit dieser Thematik setzt sich am kommenden Donnerstag, den 16. Oktober 2014, <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Tobias Ruberg von der Universität Bremen auseinander. Er referiert in der Reihe Fachgespräch „Bildung von Anfang an“ über die „Alltagsintegrierte Sprachbildung in Kita und Schuleingangsphase“. Die Veranstaltung findet von 19 – 21 Uhr im Haus der Wissenschaft statt, Sandstraße 4/5.
</p><p>Im ersten Teil des Vortrages bietet <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Tobias Ruberg einen Überblick über Wirksamkeitsstudien zur Sprachförderung und thematisiert grundlegende Qualitätsmerkmale von Sprachbildung sowie Sprachförderung. Im zweiten Teil werden anhand von Praxisbeispielen notwendige Voraussetzungen für gelingende Sprachbildung und Sprachförderung dargestellt. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
</p><p>Der Vortrag richtet sich an interessierte Eltern, Fachkräfte in Krippe und Kindergarten, Grundschullehrerinnen und -lehrer sowie Interessierte aus Politik und Wissenschaft. Der Eintritt ist kostenlos.
</p><p>Über den Referenten 
</p><p><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Tobias Ruberg ist Sprachbildungsforscher und arbeitet seit 2009 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsgebiet Inklusive Pädagogik / Förderschwerpunkt Sprache an der Universität Bremen. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind der kindliche Spracherwerb sowie Sprachbildung und Sprachförderung. Ruberg wirkte auch an einem Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Qualifizierung frühpädagogischer Fachkräfte im Bereich Sprache mit.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br>Arbeitsgebiet Elementar- und Grundschulpädagogik<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ursula Carle<br>Anika Wittkowski, M. Ed.<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: (0421) 218-69228<br>E-Mail: <a href="mailto:wittkowski@uni-bremen.de">wittkowski@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.fruehpaedagogik.uni-bremen.de/fachgespraeche" target="_blank" rel="noreferrer">www.fruehpaedagogik.uni-bremen.de/fachgespraeche</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11871</guid>
                            <pubDate>Mon, 13 Oct 2014 13:13:00 +0200</pubDate>
                            <title>„Junior meets Senior“: Erfahrene Forscherinnen geben ihr EU-Projekt-Wissen an Einsteigerinnen weiter</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/junior-meets-senior-erfahrene-forscherinnen-geben-ihr-eu-projekt-wissen-an-einsteigerinnen-weiter-1</link>
                            
                            <description>Rund 70 Forscherinnen aus Deutschland treffen sich am 16. und 17. Oktober im Haus der Wissenschaft / Veranstalter sind die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung eingerichtete „Kontaktstelle Frauen in die EU-Forschung“ sowie die Universität Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 342 / 13. Oktober 2014 MM
</p><p><span lang="en">„Junior meets Senior“</span> – so heißt eine Veranstaltung, zu der sich rund 70 junge und erfahrene Forscherinnen aus ganz Deutschland am 16. und 17. Oktober 2014 im Bremer Haus der Wissenschaft (Sandstr. 4/5) treffen. Im Mittelpunkt steht „Horizont 2020": das neue Rahmenprogramm der Europäischen Union (EU) für Forschung und Innovation. Wissenschaftlerinnen mit geringer oder keiner Erfahrung in der <abbr title="Europäische Union">EU</abbr>-Forschungsförderung haben die Möglichkeit, sich mit erfahrenen Antragstellerinnen auszutauschen und von Ihnen zu profitieren. Im Dialog erhalten sie Einblicke und Tipps aus erster Hand. Die „Kontaktstelle Frauen in die EU-Forschung“ (FiF) – vor über zehn Jahren eingerichtet durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) – lädt regelmäßig zu dieser Veranstaltung ein. Sie findet immer an einem anderen Ort in Deutschland statt und diesmal in Kooperation mit der Universität Bremen in der Stadt an der Weser. Eröffnet wird <span lang="en">„Junior meets Senior“</span> von der Ministerialrätin für Chancengerechtigkeit in Bildung und Forschung im <abbr title="Bundesministerium für Bildung und Forschung" lang="de">BMBF</abbr>, Christina Hadulla-Kuhlmann, dem Bremer Staatsrat Gerd-Rüdiger Kück und dem Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter.
</p><h3>Vier Wissenschaftlerinnen der Uni Bremen geben Tipps als „Senior“</h3><p>Die acht <span lang="en">Seniors</span> kommen von unterschiedlichen Universitäten in Deutschland und haben bereits vielfältige Erfahrungen mit <abbr title="Europäische Union">EU</abbr>-Projekten gesammelt. Vier von ihnen sind an der Universität Bremen: Die Leibnizpreisträgerin Antje Boetius ist Professorin für Geomikrobiologie an der Uni Bremen, am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie und Alfred-Wegener-Institut am Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung. Die Diabetesforscherin Professorin Katrin Mädler ist Leiterin vom <span lang="en">Center for Biomolecular Interactions Bremen</span> im Fachbereich Biologie/Chemie. <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Jannicke Baalsrud-Hauge arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA) an der Uni Bremen. <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Dita Vogel ist Erziehungswissenschaftlerin im Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung der Uni Bremen.
</p><h3>EU-Anträge komplexer als andere</h3><p>„Wir freuen uns über das große Interesse an der Veranstaltung“, sagt Anneliese Niehoff von der Arbeitsstelle Chancengleichheit der Uni Bremen, die die Veranstaltung mit der „Kontaktstelle Frauen in die <abbr title="Europäische Union">EU</abbr>-Forschung“ organisiert. „Ein Erfolg in der <abbr title="Europäische Union">EU</abbr>-Forschung hängt stark davon ab, wie man in wissenschaftlichen Netzwerken involviert ist und vom Wissen über die informellen Spielregeln – zum Beispiel, wie ich mich und meine Forschungsergebnisse platziere.“ Hiervon profitierten Forscher bis dato deutlich stärker als ihre Kolleginnen. „Das aktuelle Angebot trägt zur notwendigen Vernetzung bei und baut Hemmschwellen für eine Beantragung ab“, so Niehoff.
</p><h3>Uni Bremen liegt über dem Bundesdurchschnitt</h3><p>Die Gleichstellungsförderung gehört seit langem zu den Leitzielen der Universität Bremen. Dazu gehören insbesondere die Karrierewege im wissenschaftlichen Mittelbau der Uni Bremen. Die Arbeit trägt Früchte: So liegen die Frauenanteile am hauptberuflichen wissenschaftlichen Personal mittlerweile bei 37 Prozent, der Anteil der Professorinnen ist zurzeit mit 26 Prozent sogar deutlich über dem Bundesdurchschnitt. 
</p><p>Weitere Informationen gibt es unter <a href="http://www.eubuero.de/jms_oktober2014.htm" target="_blank" rel="noreferrer">www.eubuero.de/jms_oktober2014.htm</a></p><p>Kontakt:
</p><p>Universität Bremen<br>Referat Chancengleichheit/Antidiskriminierung<br>Anneliese Niehoff<br>Telefon: 0421 218-60181<br>E-Mail: <a href="mailto:chancen1@uni-bremen.de">chancen1@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.uni-bremen.de/chancengleichheit.html" target="_blank">www.uni-bremen.de/chancengleichheit.html</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 13 Oct 2014 13:31:00 +0200</pubDate>
                            <title>„Danke, wir haben schon ein Buch über Afrika.“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/danke-wir-haben-schon-ein-buch-ueber-afrika-1</link>
                            
                            <description>Uni Bremen ist Mitveranstalter der Lesereihe zur Literatur aus und über Afrika am 14. / 15. Oktober 2014</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 340 / 13. Oktober 2014 RO
</p><p>Afrikanische Autoren haben es noch immer schwer in Deutschland, obwohl sich Romane und Filme deutscher Autoren über Afrika größter Beliebtheit erfreuen. „Die weiße Massai“ von Corinne Hoffmann erschien beispielsweise in einer Auflage von zwei Millionen Exemplaren, während der kenianische Anwärter auf den Literaturnobelpreis Ngugi Wa Thiong’o hierzulande nur Eingeweihten bekannt ist. Mit der Frage, wie es zu dieser Wahrnehmung kommt, beschäftigt sich die Vortrags- und Lesereihe „Danke, wir haben schon ein Buch über Afrika.“, die am 14. Oktober (11 bis 17 Uhr) und am 15. Oktober (16 bis 21 Uhr) in der Stadtbibliothek Bremen, Am Wall 201 stattfindet. Veranstalter sind die Fachbereiche Kultur- und Literaturwissenschaften der Uni Bremen, Mate ni kani e.V., Verein zur Förderung der kulturellen Bildung in Niger, in Zusammenarbeit mit der Stiftung Partnerschaft mit Afrika, der Bremer Stadtbibliothek, der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben und dem Afrika Netzwerk Bremen e.V.. Der Eintritt ist frei.<br><br>Das Bild der meisten Deutschen vom heutigen Afrika, so die Veranstalter, ist noch immer stärker von der Vergangenheit der deutschen Kolonialliteratur als von der Aktualität afrikanischer Autoren geprägt. Warum dies so ist, damit beschäftigen an beiden Tagen afrikanische Autoren und Autorinnen zusammen mit Literatur- und Kulturwissenschaftlern. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: Warum dringen diese Zeugnisse des modernen Afrika so wenig in das allgemeine Bewusstsein? Das Spektrum der Veranstaltungen ist dabei breit gefächert: So zeigen beispielsweise der Kinderbuchautor Patrick K. Addai (Österreich/ Ghana) und der Schriftsteller Christopher Mlalazi (Zimbabwe) wie spannungsvoll und lebendig afrikanische Literatur ist. Ein Vortrag beschäftigt sich mit der literarischen Verarbeitung von Fluchterfahrungen aus afrikanischer Sicht. Und wie gelungen afrikanische Hörspiele mündliche Erzähltraditionen für das Radio in Szene setzen zeigt ein Beitrag über Hörerinnen und Hörer in Mozambique, Zimbabwe und Sambia.<br><br>Zu den Gästen der Veranstaltung gehören unter anderem <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Büttner, Sprachwissenschaftler, Autor und Pädagoge (Republik Niger), <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Manfred Loimeier, Herausgeber, Autor und Übersetzer (Mannheim); <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Margrit Kaufmann, Katharina Mevissen, Kulturwissenschaftlerinnen (Universität Bremen); <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Aissatou Bouba, Paula von Gleich, Ina Schenker, <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Natascha Ueckmann, Literaturwissenschaftlerinnen (Universität Bremen).<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften <br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Margrit Kaufmann<br>Tel.: 0421/218-67631<br>E-Mail: <a href="mailto:mkaufm@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">mkaufm@uni-bremen.de</a><br>und<br>Mate ni kani e.V.<br>Manfred Weule,&nbsp; <br>Tel.: 0421/96089-12<br>E-Mail: <a href="mailto:m.weule@aulbremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">m.weule@aulbremen.de</a>&nbsp; <br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11873</guid>
                            <pubDate>Tue, 14 Oct 2014 10:48:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Konflikt- und Friedensforscher Professor Dieter Senghaas unter den Top 50 der deutschen Politikwissenschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-konflikt-und-friedensforscher-professor-dieter-senghaas-unter-den-top-50-der-deutschen-politikwissenschaft-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 344 / 14. Oktober 2014
</p><p>Er sei ein herausragender Wissenschaftler, der „eine ganze Generation von Menschen in der Friedensforschung, in der Friedensbewegung und in der entwicklungspolitischen ‚Szene‘ geprägt“ hat. So steht es in dem von Eckhard Jesse und Sebastian Liebold neu herausgegebenen Buch „Deutsche Politikwissenschaftler – Werk und Wirkung“. Die Rede ist von Dieter Senghaas, ehemaliger Professor der Universität Bremen und heute Senior Fellow des dortigen Instituts für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS). 
</p><p>Über den international bekanntesten und geachteten Friedens- und Konfliktforscher heißt es im Buch, das die 50 bedeutendsten deutschen Politikwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler vorstellt, weiter: „Wo Senghaas ist, ist Akademie, ist der lebhafte Austausch über den Wandel der Welt und über die Dynamik, die ihm innewohnt“. Mit dem von ihm entwickelten „zivilisatorischen Hexagon“, das auf die Möglichkeiten friedlicher Entwicklung in und zwischen Gesellschaften abhebt, hat er ein Paradigma geschaffen, das es bis in die Abituraufgaben deutsche Schülerinnen und Schüler und in die bedeutendsten Lehrwerke internationaler Beziehungen geschafft hat. Nicht ohne Grund wird dieses Paradigma in einem Atemzug mit Immanuel Kants Buch über den „Ewigen Frieden“ genannt. Sein Buch „Zivilisierung wider Willen“ über den langen und schwierigen Prozess einer nachhaltigen Friedensgestaltung in Europa ist in zahlreiche Sprachen, u.a. ins Chinesische, Arabische und Koreanische übersetzt worden. Sein Gesamtwerk umfasst 35 vom ihm verfasste Bücher sowie 35 weitere Bücher, an denen er als Herausgeber oder Ko-Autor beteiligt war.
</p><p>Dieter Senghaas war in den 1990er Jahren einer der Gründer des Instituts für Interkulturelle und Internationale Studien im Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Bremen. Er ist heute noch stolz darauf, dass er damals zusammen mit seinen Kollegen Michael Zürn und Bernhard Peters sowie mit Unterstützung des Bremer Senats dieses Institut ins Leben gerufen hat. Es wurde in den Folgejahren zu einem der wichtigsten Träger des Exzellenzbereichs in den Sozialwissenschaften. Dieter Senghaas selber sagt, dass die weitsichtige Gründung dieses Instituts viele Themen vorweggenommen habe, die heute wieder im Zentrum globaler Konflikte und Entwicklungen stehen. Angesichts der gegenwärtigen, sich zum Teil chaotisierenden Weltlage sei die Forschung in diesem Bereich notwendiger denn je, und die Universität Bremen sei mit dem Institut für Interkulturelle und Internationale Studien, an dessen Aufgabenerfüllung er nach wie vor aktiv teilnimmt, dafür inhaltlich und personell hervorragend aufgestellt.
</p><p>Der Lebenslauf von <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr><abbr title="honores causa" lang="la">h.c.</abbr> Senghaas ist im Internet unter <a href="http://www.iniis.uni-bremen.de/personen/dieter-senghaas/lebenslauf/" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.iniis.uni-bremen.de/personen/dieter-senghaas/lebenslauf/</a>&nbsp; abrufbar. Ein Portraitfoto kann in der Pressestelle angefordert werden: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a>.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS)<br>Peter Arnhold<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218- 67474<br>E-Mail: <a href="mailto:peter.arnhold@iniis.uni-bremen.de">peter.arnhold@iniis.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.iniis.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.iniis.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11874</guid>
                            <pubDate>Tue, 14 Oct 2014 13:44:00 +0200</pubDate>
                            <title>Bremer Klimaschutz-Preis 2014 für Umweltkoordinatorin der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-klimaschutz-preis-2014-fuer-umweltkoordinatorin-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 343 / 14. Oktober 2014 RO
</p><p><br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Doris Sövegjarto-Wigbers, Umweltkoordinatorin und Dozentin der Universität Bremen, erhielt vor kurzem den Bremer Klimaschutz-Preis 2014. Die Bremer Chemikerin bekam die Auszeichnung für ihr nachdrückliches Engagement im Bereich Klimaschutz. Ihr Anliegen ist es, die Nachhaltigkeit von Chemikalien und Technik für Mensch und Umwelt zu berücksichtigen und naturwissenschaftliche Aspekte mit gesellschaftspolitischen Themen wie Klimawandel und Energiepolitik zu verknüpfen.<br><br>Doris Sövegjarto-Wigbers ist in der Umweltbewegung der 70er/80er Jahre groß geworden. „Ereignisse wie Tschernobyl haben mich geprägt“, beschreibt sie ihren Werdegang. Sie studierte Chemie und hat an der Universität Bremen in Biochemie promoviert. Seit 1997 ist sie Mitarbeiterin und Dozentin der Uni Bremen. Als Projektleiterin entwickelte sie Oberstufenprofile für Nachhaltige Chemie und Nachhaltige Technologie. Junge Menschen für die Themen Umwelt- und Klimaschutz zu sensibilisieren ist ein wesentliches Anliegen der Preisträgerin. So führte sie von 2011 bis 2013 das internationale Jugendumweltprojekt „<span lang="en">Greening with Goethe</span>“ zusammen mit dem Goethe-Institut, Bangalore, Indien durch.<strong></strong></p><p><strong>Engagiertes Einsparen</strong></p><p>Seit 2002 ist Doris Sövegjarto-Wigbers die Umweltkoordinatorin der Universität und betreut die Umweltmanagementsysteme. Innerhalb von zwei Jahren führte sie die Uni Bremen zur EMAS Zertifizierung, EMAS steht für Eco-Management and Audit Scheme. Seitdem hat die Uni Bremen schon zehn Mal in Folge die Hürde der EMAS-Validierung erfolgreich gemeistert. Messen und analysieren reicht ihr aber nicht: Sie möchte auch praktisch zum Handeln motivieren: So startete sie 2009 eine erste Energiesparkampagne bei Uni-Angehörigen und Studierenden, die in diesem Jahr fortgesetzt wurde. <br><br>Einsparen und Effizienz ist eine Seite der Energiewende – die erneuerbaren Energien die andere. Die Chemikerin bespielt auch diese Seite und hat 2011 die Solargenossenschaft der Uni Bremen mitgegründet. Mittlerweile hat die Genossenschaft 131 Mitglieder und betreibt sechs Photovoltaikanlagen.
</p><p><strong>Zum Klimaschutz-Preis</strong></p><p>Mit dem Klimaschutz-Preis zeichnet die Gesellschaft „energiekonsens“ Menschen aus, die richtungsweisende Leistungen und hohes persönliches Engagement für den Klimaschutz im Land Bremen und Bremerhaven gezeigt haben. „energiekonsens“ ist die gemeinnützige Klimaschutzagentur für das Land Bremen und die Regionen Elbe-Weser und Weser-Ems. Das wichtigste Ziel der Vereinigung ist es, <abbr title="Kohlendioxid">CO2</abbr>-Emissionen zu reduzieren, indem Energie effizient und klimafreundlich genutzt wird. <br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle ist unter der E-Mail <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> ein Foto von der Preisverleihung mit <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Doris Sövegjarto-Wigbers erhältlich.<br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen<br>Umweltkoordinatorin<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Doris Sövegjarto-Wigbers<br>Tel.: 0421 218 63376<br>E-Mail <a href="mailto:doris.soevegjarto-wigbers@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">doris.soevegjarto-wigbers@vw.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uft.uni-bremen.de/uft" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.uft.uni-bremen.de/uft</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11875</guid>
                            <pubDate>Wed, 15 Oct 2014 10:47:00 +0200</pubDate>
                            <title>Anthropologe, Mönch, Filmemacher: Gastprofessor aus Japan an der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/anthropologe-moench-filmemacher-gastprofessor-aus-japan-an-der-uni-bremen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 345 / 15. Oktober 2014 SC
</p><p>Mit Professor Itsushi Kawase hat das Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft der Universität Bremen eine außergewöhnliche Persönlichkeit als Gastprofessor für das laufende Wintersemester gewonnen. Als visueller Ethnologe und praktizierender buddhistischer Mönch nähert er sich anderen Kulturen auf eine Art, die für Studierende und Wissenschaftler im Fachbereich Kulturwissenschaften neu ist und ihnen ein spannendes Semester verspricht. Itsushi Kawase versteht seine kulturwissenschaftlichen Filmarbeiten immer auch als Brücke zwischen ethnologischer Wissensproduktion und öffentlich-politischer Anerkennung besonderer Kulturen. 
</p><p>Kawase ist auf Initiative der Kulturwissenschaftlerinnen <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Eliane Fernandes und Professorin Dorle Dracklé nach Bremen gekommen. Seine Veranstaltungen startet er am 22. November 2014 um 19 Uhr im Haus der Wissenschaft mit dem Vortrag <span lang="en">„Transcultural Encounters: Doing Visual Anthropology“</span>. Der öffentliche Vortrag findet im Rahmen der feierlichen Begrüßung des neuen Jahrgangs im Masterstudiengang „Transkulturelle Studien“ statt. Anhand von Filmbeispielen aus seinen Forschungen in Äthiopien wird Kawase demonstrieren, wie er den Prozess des transkulturellen Verstehens filmisch umsetzt. Dabei konzentriert er sich gerne auf Rituelles wie die Gesangskultur der Azmari und Lalibala, zwei ethnische Minderheiten in Äthiopien. Spürbar wird hier auch sein zweites Leben als buddhistischer Mönch in Japan.
</p><p>Genauso interessieren ihn aber Besessenheitskulte von Christen im Horn von Afrika oder die Lebensweisen von Straßenjungen, die er vor seinem Hotel in Addis Abeba kennenlernte <span lang="en">(„Room 11, Ethiopia Hotel")</span>. Faszinierend, wie es ihm auf sehr verschiedene Weise gelingt, Nähe zu fremden Menschen und ihren Lebenslagen zu entwickeln, so dass die Zuschauer mitten ins Geschehen driften. 
</p><h3><span lang="en">„Special guest“</span> der 4. Ethnologischen Filmtage</h3><p>Professor Kawase ist auch <span lang="en">„special guest“</span> der 4. Ethnologischen Filmtage (18. – 20. November 2014) am Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft. So kommentiert er am 19. November den Film „Surya“ von Laurent van Lancker, 18 Uhr, Kleiner Hörsaal der Keksdose auf dem Campus. Dort gastiert Kawase ebenfalls am 25. November ab 18 Uhr im Rahmen des interdisziplinären Netzwerks für Qualitative Methoden. An einem Beispiel seiner Produktionen wird er über Strategien des visuellen Ethnografierens reden. Studierende des MA „Transkulturelle Studien“ können zudem sein englischsprachiges Seminar <span lang="en">„Theory and Practice of Anthropological Filmmaking“</span> während des gesamten Wintersemesters besuchen. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann eine Foto von Professor Itsushi Kawase angefordert werden. 
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Cordula Weißköppel<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 67632<br>E-Mail: <a href="mailto:cweisskoeppel@uni-bremen.de">cweisskoeppel@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.itsushikawase.com/" target="_blank" rel="noreferrer">www.itsushikawase.com/</a>&nbsp; <br><a href="http://www.kultur.uni-bremen.de/de/aktuelles.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.kultur.uni-bremen.de/de/aktuelles.html</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 15 Oct 2014 12:33:00 +0200</pubDate>
                            <title>Mythen erklären uns die Welt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/mythen-erklaeren-uns-die-welt-3</link>
                            
                            <description>Uni-Ringvorlesung zu „Mythen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit“ startet am 23. Oktober 2014</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 346 / 15. Oktober 2014 R0
</p><p>Im Mythos findet sich weit zurückweisendes Wissen der Welt, von Göttern und Menschen, er bildet oft den Anfang der Kultur eines Volkes. Seine Funktion ist die Erklärung der Welt mit Bausteinen aus Religion und Philosophie. Mythen geben in Bildern und Erzählungen Antworten auf die elementaren Fragen des Lebens: Woher kommen wir, und warum sind wir, wie wir sind? Mit diesem Thema beschäftigt sich im kommenden Wintersemester wieder das Institut für Mittelalter- und Frühneuzeitforschung (IMFF) im Fachbereich&nbsp; Sprach- und Literaturwissenschaften in der Ringvorlesung „Mythen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit“. Sie findet in der Vorlesungszeit bis Weihnachten jeden Donnerstag von 16.15 bis 17.45 Uhr im <abbr title="Seminar- und Forschungsverfügungsgebäude">SFG</abbr> Raum 2010 statt. <br><br>Mythen des Mittelalters erzählen von Drachentötern, Fabelwesen, Helden und Heiligen, von herausragenden Ereignissen aus ferner Vorzeit und ihrem Weiterleben bis in die Gegenwart. Dabei lassen sie sich nicht an Fakten, Logik oder Wahrscheinlichkeit messen. Behandelt werden etwa der Mythos um Tannhäuser und den Venusberg, Magie und Zauberei, aber auch Vorstellungen von Alter, Heiligenbilder und wunderbare Tiere wie Einhörner. Der Rezeption vormoderner Mythen gelten Vorträge zu Arminius/Hermann, zum Nibelungenmythos im 19. Jahrhundert und zum Weiterleben der Ritter bis in die Medienwelt der Gegenwart.<br><br><strong>Die Termine:</strong></p><p>23.10.2014: <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Ute Siewerts, Bremen: Gefährliche Bücher und machtvolle Zaubersprüche. Der Mythos von Magie und Zauberei im Mittelalter
</p><p><br>30.10.2014: <abbr title="Privatdozentin / Privatdozent">PD</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Sonja Kerth, Bremen: Der Glanz der weißen Haare. Alter(n) in der deutschen Literatur des Mittelalters
</p><p><br>06.11.2014: <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Maryvonne Hagby, Bremen: Heiligenbilder im Mittelalter 
</p><p><br>13.11.2014: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Gisela Febel, Bremen: Von Pelikanen, Löwen und Einhörnern – ein Einblick in die mittelalterliche Tierwelt der Bestiarien
</p><p><br>20.11.2014: Dr. Esther Vollmer-Eicken, Bremen: Verlockende Venus. Der Mythos vom &nbsp;&nbsp; &nbsp;Tannhäuser
</p><p><br>27.11.2014: <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jana Jürgs, Bremen: Von "Ritter Rost" bis "<span lang="en">Dark Knight</span>". Ritterkonzepte in den modernen Medien
</p><p><br>04.12.2014: <abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Hans-Wolf Jäger, Bremen: Arminius – Hermann
</p><p><br>11.12.2014: <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Katrin Schumacher/Frauke Schumacher MA, Bremen: Hebbel und der Nibelungen-Mythos<br><br>Eingeladen sind Studierende aller Fächer und die interessierte Öffentlichkeit. Es können auch einzelne Vorträge besucht werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br>Institut für Mittelalter- und Frühneuzeitforschung<br>PD Dr. Sonja Kerth<br>Tel.: 0421 218 68241<br>E-Mail: <a href="mailto:skerth@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">skerth@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/imff/default.aspx" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.fb10.uni-bremen.de/imff/default.aspx</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 16 Oct 2014 09:22:00 +0200</pubDate>
                            <title>„NaturenKulturen“ - eine kulturwissenschaftliche Vortragsreihe </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/naturenkulturen-eine-kulturwissenschaftliche-vortragsreihe-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 347 / 16. Oktober 2014
</p><p>Klimawandel, Bekämpfung globaler Epidemien, ökologisch verantwortbares Wirtschaften: gesellschaftliche Problemstellungen von unaufschiebbarer Dringlichkeit sind an den Schnittstellen von Kultur und Natur angesiedelt. Zur Lösung dieser Probleme werden wissenschaftlich-technokratische Fakten ohne einen gesamtgesellschaftlichen Diskurs geschaffen. Deshalb sind umso dringender Denk- und Forschungsansätze gefragt, die über Disziplingrenzen hinweg neue Perspektiven auf Menschen, andere Lebewesen und ihre Umwelten ausloten und das Zusammenleben von <span lang="en">„more than humans“</span> heute und in der Zukunft konstruktiv mitgestalten. Daran mitzuwirken ist das Ziel der Vortragsreihe „NaturenKulturen“, die vom Bremen <span lang="en">NatureCultures Lab</span> veranstaltet wird. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Initiative des Instituts für Ethnologie und Kulturwissenschaft (IfEK) und des artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit der Universität Bremen. 
</p><p>In der auf zwei Semester angelegten Vortragsreihe „NaturenKulturen“ stellen Gäste aus unterschiedlichen disziplinären und nationalen Kontexten aktuelle Forschungsarbeiten vor, die Naturen und Kulturen in ihren Verbindungen neu zu denken wagen. Alle Interessierten aus Uni und Stadtöffentlichkeit sind sehr herzlich eingeladen. Die Veranstaltungen finden jeweils dienstags von 18 -20 Uhr in der Rotunde (Cartesium) statt, Enrique-Schmidt-Str. 5 (Ausnahme am 21. Januar 2015). 
</p><p>Vortragsprogramm: 
</p><p>28. Oktober 2014<br>Michi Knecht, Uni Bremen <br>Naturenkulturen - ein neues Forschungsparadigma der Ethnologie?
</p><p>4. November 2014 <br>Bettina van Hoven, Uni Groningen <br><span lang="en">Animal assisted activities in nursing homes: a dog-centred approach</span></p><p>9. Dezember 2014<br>Martina Schlünder, Ludwik Fleck Zentrum, Collegium Helveticum Zürich<br>Wissens-Hunger im Stall. (Knochen-)Schafe als Versuchstiere in der Unfallchirurgie
</p><p>16. Dezember 2014: <br><span lang="en">Matthew Gandy, University College London: <br>Mosquitoes, modernity, and post-colonial Lagos</span></p><p>20. Januar 2015<br>Jörg Niewöhner, HU Berlin<br>Ko-laborative Anthropologie in der <span lang="en">Global Change</span> Forschung: Praxismuster verstehen
</p><p>21. Januar 2015 <br>Christine Bauhardt, HU Berlin<br><span lang="en">Queer naturecultures</span> – Anregungen für feministisch-ökologische Forschung und Politik<br>Achtung: Abweichender Termin und Veranstaltungsort: 16 – 18 Uhr im SFG, Raum 2210, Enrique-Schmidt-Str. 7
</p><p>27. Januar 2015 <br>Emily Yates-Doerr, Uni Amsterdam<br><span lang="en">Does meat come from animals? Classification and the practice of belonging</span></p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft <br>Friederike Gesing<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421/218 676 41<br>E-Mail: <a href="mailto:f.gesing@uni-bremen.de">f.gesing@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 20 Oct 2014 14:33:00 +0200</pubDate>
                            <title>Kriege, Krisen und Gewaltkonflikte</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kriege-krisen-und-gewaltkonflikte-1</link>
                            
                            <description>Bundesministerium fördert neues Forschungsprojekt zu Feindbildern in radikalen Bewegungen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 349 / 20. Oktober 2014 RO
</p><p>Ein Blick auf die aktuelle Nachrichtenlage genügt: Die Zahl gewalttätiger politischer Konflikte nimmt zurzeit fast überall auf der Welt zu. Auch in Deutschland ist eine Zunahme politisch motivierter Gewalt zu verzeichnen. Wie funktionieren die Dynamiken der Eskalation? Welche Feindbilder befördern die Konfrontation zwischen Gewaltakteuren? Und welche politische Sozialisation haben heutige Täter erfahren? Mit diesem Thema beschäftigt sich ein neues Forschungsprojekt der Universität Bremen. Gefördert durch das Bundesministerium des Inneren führt das Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) der Uni Bremen das mit 140.000 Euro geförderte Projekt durch, das sich mit milieuspezifischen Feindbilddiskursen rechts- und linksextremistischer, salafistischer und muslimfeindlicher Gewaltakteure in Deutschland beschäftigt. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, potentielle Eskalationsdynamiken aufzudecken, die zu wechselseitiger Konfrontation zwischen solchen Gewaltakteuren führen. 
</p><p>Das Projekt ist im August 2014 gestartet und wird vorläufig bis Mitte 2015 gefördert. Im gegenwärtigen Stadium geht es zunächst darum, den Forschungsstand zu politisch motivierter Konfrontationsgewalt zwischen linken und rechten sowie zwischen salafistischen und muslimfeindlichen Gruppierungen aufzuarbeiten. Danach werden mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse Feindbilddiskurse, wie sie in den Szenen der entsprechenden Gruppierungen vorzufinden sind, erhoben und genauer analysiert. Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist außerdem eine retrospektive Analyse des politisch-sozialen Klimas zur Zeit der politischen Sozialisation heute agierender Täter, weil sich daraus Hinweise auf ihre Motive ergeben können. Verantwortliche Mitarbeiterin des Projekts ist <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> des. Matenia Sirseloudi. Die Federführung für das Forschungsprojekt hat Politikprofessor Klaus Schlichte vom <abbr title="Institut für Interkulturelle und Internationale Studien">InIIS</abbr>.
</p><p><strong>Das InIIS</strong></p><p>Das <abbr title="Institut für Interkulturelle und Internationale Studien">InIIS</abbr> ist eine Forschungseinrichtung am Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Bremen und eines der Trägerinstitute der Bremen Graduate School of Social Sciences (BIGSSS) und des Sonderforschungsbereichs „Staatlichkeit im Wandel“ (Sfb 597). Es verbindet die beiden politikwissenschaftlichen Teildisziplinen der Internationalen Beziehungen und der Politischen Theorie und repräsentiert mit seinem transnationalen Forschungsprofil einen der sozialwissenschaftlichen Forschungs- und Lehrschwerpunkte der Exzellenzuniversität Bremen.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen <br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Interkulturelle und Internationale Studien<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> des. Matenia Sirseloudi <br>Tel. 0421 218-67466<br>E-Mail: <a href="mailto:matenia.sirseloudi@iniis.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">matenia.sirseloudi@iniis.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.iniis.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.iniis.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11879</guid>
                            <pubDate>Mon, 20 Oct 2014 16:09:00 +0200</pubDate>
                            <title>Die Exzellenz-Uni geht mit der Vortragsreihe „Exzellent. in 60 Minuten“ in die Stadt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/die-exzellenz-uni-geht-mit-der-vortragsreihe-exzellent-in-60-minuten-in-die-stadt-1</link>
                            
                            <description>Auftakt ist am 29. Oktober um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 350 / 20. Oktober 2014 SC
</p><p>Im Jahr 2012 ist die Bremer Uni zu einer von bundesweit elf Exzellenz-Universitäten gekürt worden. Inzwischen hat die Exzellenzinitiative der Universität Bremen volle Fahrt aufgenommen. Seit zwei Jahren werden die im erfolgreichen Zukunftskonzept beschriebenen Maßnahmen umgesetzt: Zahlreiche Forschungsprojekte sind ins Leben gerufen worden, viele neue Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt sind in die Hansestadt gekommen. Diese interessanten Forschungsarbeiten in ganz unterschiedlichen Disziplinen werden durch die Gelder aus der Exzellenz-Initiative von Bund und Ländern ermöglicht. Um der Öffentlichkeit Einblicke in die Wissenschaftswerkstatt Exzellenz-Uni Bremen zu geben, geht die Uni in die Stadt und startet die Vortragsreihe „Exzellent. in 60 Minuten“. In einer Stunde stellen jeweils vier junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Exzellenzinitiative ihre Forschungsthemen vor: prägnant, informativ, unterhaltsam. Der Auftakt von „Exzellent. in 60 Minuten“ findet am Mittwoch, den 29. Oktober 2014, um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft statt. Die Vorträge kommen aus den Bereichen Sprachwissenschaft, Logistik, Philosophie und Kristallographie. Alle Interessierten sind zur einstündigen Exzellenz-Session herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
</p><h3>Zum Vortragsprogramm „Exzellent. in 60 Minuten“</h3><p>Die Linguistin Lidia Mazzitelli informiert über ihr Forschungsthema die „Sprachen des Ostseeraums“. Dabei stellt die Italienerin die Sprachen, die in dieser Region gesprochen werden, vor, präsentiert ihre wichtigsten Merkmale und berücksichtigt dabei besonders die possessiven Konstruktionen.
</p><p><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Michael Fischer aus dem Bereich der Kristallographie stellt in seinem Vortrag „Poröse Materialien“ Zeolithe in den Mittelpunkt. Zeolithe sind kristalline, poröse Materialien, die in diversen Prozessen zum Einsatz kommen. Eine denkbare weitere Anwendung mit großem Potenzial ist die Speicherung von Wärmeenergie. In dem Beitrag wird gezeigt, wie computerchemische Methoden genutzt werden können, um die Eigenschaften dieser Materialien auf atomarer Ebene besser zu verstehen.
</p><p><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Alice Lagaay vom Institut für Philosophie hält einen Vortrag über „Gelassenheit“. Dabei geht sie den folgenden Fragen nach: Gibt es den Raum innerhalb der Kultur- und Geisteswissenschaften für ein Bild des Menschen, das nicht primär auf dessen Produktivität hin orientiert ist? Und wenn es sich als möglich und sinnvoll erweisen sollte, einen solchen Raum zu eröffnen, was wären dann die ontologischen, epistemologischen, ethischen, ästhetischen oder sogar pädagogischen und ökonomischen Konsequenzen eines solchen Zugs?
</p><p>Den Abschlussvortrag „Logistiknetzwerke“ hält <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Till Becker aus dem Fachbereich Produktionstechnik. Logistik, Produktion und Transport haben sich zu komplexen und weltumspannenden vernetzten Prozessen entwickelt, die mit einfachen Mitteln nicht mehr zu beschreiben und zu analysieren sind. Die Sicht auf Logistik als „komplexe Netzwerke“ erlaubt nach Ansicht des Referenten, grundlegende Zusammenhänge zwischen der Struktur dieser Netzwerke und den Güterbewegungen darin zu verstehen.
</p><p>Die Veranstaltung wird von Professor Kurosch Rezwan moderiert, Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Bremen. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Dezernat Akademische Angelegenheiten (Dez 1)<br>Referat Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Achim Wiesner<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 60320<br>E-Mail: <a href="mailto:achim.wiesner@vw.uni-bremen.de">achim.wiesner@vw.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.uni-bremen.de/exzellent" target="_blank">www.uni-bremen.de/exzellent</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11880</guid>
                            <pubDate>Tue, 21 Oct 2014 12:13:00 +0200</pubDate>
                            <title>Sammelband über 20 Jahre Asylkompromiss fasst Ergebnisse einer Ringvorlesung an der Universität Bremen zusammen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/sammelband-ueber-20-jahre-asylkompromiss-fasst-ergebnisse-einer-ringvorlesung-an-der-universitaet-bremen-zusammen-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 351 / 21. Oktober 2014 KG
</p><p>Asyl- und Flüchtlingspolitik stehen seit Längerem im Mittelpunkt der politischen Diskussion und zählen zu den wichtigsten Themen der Gegenwart. „20 Jahre Asyl- und Zuwanderungskompromiss. Bilanz und Perspektiven“ war Thema einer öffentlichen Ringvorlesung an der Universität Bremen im Wintersemester 2012/13, veranstaltet vom Institut für Politikwissenschaft. Jetzt sind die Vorträge und Diskussionen in dem Sammelband „20 Jahre Asylkompromiss. Bilanz und Perspektiven“ erschienen. Er wird vom Bremer Politikwissenschaftler Stefan Luft (Universität Bremen) und dem Soziologen Peter Schimany (Universität Passau, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) herausgegeben.
</p><h3>Zum Inhalt des Sammelbandes:</h3><p>Die Entscheidungen der Jahre 1992/93 gehören zu den umstrittensten politischen Themen in der Bundesrepublik Deutschland. Der Asylkompromiss, den CDU/CSU und SPD damals vereinbarten, wurde 1993 vom Deutschen Bundestag und vom Bundesrat beschlossen. Er führte zu einer Neuregelung des Asylrechts. Durch eine Änderung des Grundgesetzes und des Asylverfahrensgesetzes wurden die Möglichkeiten eingeschränkt, sich erfolgreich auf das Grundrecht auf Asyl zu berufen. Dem Asylkompromiss ging mit der Asyldebatte eine der schärfsten, polemischsten und folgenreichsten Auseinandersetzungen der deutschen Nachkriegsgeschichte voraus.
</p><p>Die deutschen Entscheidungen haben wesentliche Auswirkungen auf die Europäisierung der Asyl- und Flüchtlingspolitik bis heute. „In Zeiten größter flüchtlingspolitischer Herausforderungen müssen wir uns mit der Komplexität dieses Politikfeldes auseinandersetzen. Der Umgang mit Fluchtmigration gehört zu den politisch größten Aufgaben, denen sich staatliche und nichtstaatliche Akteure gegenüber sehen“, sagt Stefan Luft. In dem Band analysieren Sozialwissenschaftler, Juristen, Historiker und Journalisten die damaligen Entscheidungsprozesse und deren Umsetzung. Vertreter von amnesty international, des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sowie des United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR) zeigen die Auswirkungen in Zeiten großer humanitärer Katastrophen auf.
</p><p>Auch die politischen Akteure, die beim Zustandekommen des Asylkompromisses unmittelbar oder mittelbar beteiligt waren, kommen in dem Sammelband zu Wort. Es sind der ehemalige bayerische Innenminister Dr. Günther Beckstein (CSU), Cornelia Schmalz-Jacobsen (FDP), von 1991 bis 1998 „Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Ausländer“, Konrad Weiß, 1990 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages für Bündnis 90/Die Grünen sowie Dr. Dieter Wiefelspütz (SPD), Mitglied des Deutschen Bundestages von 1987 bis 2013.
</p><p>Stefan Luft/ Peter Schimany (Hrsg.): 20 Jahre Asylkompromiss. Bilanz und Perspektiven. Bielefeld 2014, transcript Verlag, ISBN 978-3-8376-2487-8
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Institut für Politikwissenschaft<br>PD Dr. Stefan Luft<br>Tel.: 0421 218-67040<br>E-Mail: <a href="mailto:sluft@uni-bremen.de">sluft@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 21 Oct 2014 15:49:00 +0200</pubDate>
                            <title>Universität Bremen verlängert Anmeldefrist für neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang „Palliative Care“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-verlaengert-anmeldefrist-fuer-neuen-berufsbegleitenden-masterstudiengang-palliative-care-1</link>
                            
                            <description>Bewerbung bis 21. November 2014 möglich / Start im Januar 2015 / Zielgruppe: professionelle Fachkräfte mit erstem Hochschulabschluss</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 353 / 21. Oktober 2014 KG
</p><p>Das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen bietet erstmals einen neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang an. „Palliative Care“ wurde in Zusammenarbeit mit der Akademie für Weiterbildung der Universität entwickelt. Der Studienbeginn des neuen interdisziplinären Angebots wurde jetzt aus organisatorischen Gründen auf den 9. Januar 2015 verschoben. Deshalb sind Anmeldungen noch bis zum 21. November 2014 möglich. Angesprochen sind professionelle Fachkräfte mit einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss, die praktisches, theoretisches und forschungsorientiertes Wissen für die Versorgung unheilbar Schwerkranker und Sterbender&nbsp; erwerben wollen. Sie können aus der Pflegewissenschaft, den Gesundheitswissenschaften, der Humanmedizin, der Psychologie, Sozialpädagogik, der Pädagogik, den Rechtswissenschaften, sowie den Religions- oder Sozialwissenschaften kommen. Das berufsbegleitende Studium berücksichtigt die jeweilige berufliche Praxis.
</p><p>Der Masterstudiengang bietet die Möglichkeit, „Palliative Care“ aus einer gesundheits-, pflege- und sozialwissenschaftlichen Perspektive heraus zu betrachten. Das praxisorientierte Angebot vermittelt umfassende palliativ-hospizliche Kompetenzen, die zukünftig zentral zur Qualifikation der verschiedenen Berufsgruppen im Sozial- und Gesundheitswesen gehören werden. Dies bezieht sich sowohl auf die individuelle Beratung und Pflege als auch auf die kommunale Verwaltung, auf gesundheitspolitische Institutionen sowie auf Forschung und Lehre.
</p><p>Weitere Informationen zum kostenpflichtigen Studiengang sowie Zugangs- und Anmeldemöglichkeiten unter: <a href="http://www.uni-bremen.de/palliative-care/masterstudiengang.html" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/palliative-care/masterstudiengang.html</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich 11: Human- und Gesundheitswissenschaften<br>Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)<br>Susanne Fleckinger<br>Tel. 0421 218 68 982<br>E-Mail <a href="mailto:fleckinger@uni-bremen.de">fleckinger@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 22 Oct 2014 15:06:00 +0200</pubDate>
                            <title>Ü-80 Jahre gesucht!</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ue-80-jahre-gesucht-1</link>
                            
                            <description>Uni Bremen sucht Senioren für Neuropsychologische Testbatterie / Ergebnis wird mitgeteilt</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 352 / 21. Oktober 2014 RO 
</p><p>Nach einem Schlaganfall oder einer Verletzung des Gehirns ändert sich das ganze Leben: Lähmungen und geringere kognitive Leistungen sind oft die Folge. Auch Patienten mit Demenz oder anderen neurologischen Krankheiten sind von Einschränkungen betroffen. Denn um eine maßgeschneiderte neuropsychologische Therapie zu entwickeln, ist eine exakte Diagnostik von entscheidender Bedeutung. Um diese zu erhalten, benötigen Forscher Vergleichswerte von gesunden Probanden. Darum sucht das Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) der Universität Bremen ab sofort freiwillige Testpersonen über 80 Jahren.<br><br>Die Freiwilligen nehmen einmalig (auf Wunsch auch gerne zweimalig) an einer Neuropsychologischen Testbatterie (NAB) teil. Der Test umfasst die Bereiche Aufmerksamkeit, Sprache, Gedächtnis, Wahrnehmung und Planungsfähigkeit. Die Teilnahme dauert an zwei Terminen je etwa zwei Stunden und findet in den Räumen des <abbr title="Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation">ZKPR</abbr>, Grazer Straße 2a, statt. Auf Wunsch werden auch Hausbesuche vereinbart. Termine gibt es ab sofort und noch bis Weihnachten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 Euro. Außerdem können sie die Ergebnisse erhalten, nachdem die Vergleichswerte ermittelt worden sind.<br><br>Wer teilnehmen möchte oder Fragen hat, kann sich ab sofort an <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Mona Bornschlegl wenden unter der Telefonnummer 0421 218 68675 oder zur direkten Terminvergabe unter E-Mail: <a href="mailto:ProjektNAB@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ProjektNAB@uni-bremen.de</a><br><br>Weitere Informationen: <br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Human-und Gesundheitswissenschaften<br>Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR)<br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Mona Bornschlegl<br>Telefon: 0421 218-68675<br>E-Mail: <a href="mailto:m.bornschlegl@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">m.bornschlegl@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zkpr.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.zkpr.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 23 Oct 2014 13:01:00 +0200</pubDate>
                            <title>Das deutsche Gesundheitssystem nach der Wahl</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/das-deutsche-gesundheitssystem-nach-der-wahl-1</link>
                            
                            <description>Zentrum für Sozialpolitik der Uni Bremen lädt Experten zu öffentlichen Vorträgen und Diskussion ein</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 354 / 23. Oktober 2014 SC
</p><p>Die Gesundheitspolitik genießt auch in dieser Legislaturperiode einen hohen Stellenwert. Zur Situation und Zukunft der gesundheitlichen Versorgung in Deutschland nach dem Regierungswechsel veranstaltet das Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen (ZeS) im Wintersemester 2014/2015 wieder ihr „Gesundheitspolitisches Kolloquium“. Zum Thema „Das deutsche Gesundheitssystem nach der Wahl“ nehmen an sechs Abenden – jeweils mittwochs ab 20 Uhr – im Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, namhafte Expertinnen und Experten zu aktuellen Aspekten des Gesundheitswesens Stellung. Im Anschluss wird zur Diskussion eingeladen.
</p><h3>Hintergrund:</h3><p>Die im Koalitionsvertrag angekündigten Reformen reichen von einem neuerlichen Anlauf zur Verabschiedung eines Präventionsgesetzes über Maßnahmen für Qualitätssteigerungen und Innovationen bis hin zur Finanzreform. Nachdem die große Koalition jetzt ein Jahr im Amt ist, zeichnen sich die Konturen der neuen Gesundheitspolitik ab. Sind die Vorhaben geeignet, das Gesundheitssystem weiterzuentwickeln und eine qualitativ hochwertige Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen oder handelt es sich lediglich um Klientelpolitik?&nbsp;&nbsp; 
</p><h3>Programm:</h3><p><strong>Mittwoch, 29.10.2014, 20.00 Uhr:<br></strong>Qualität und Transparenz: Politische Forderungen – wissenschaftliche Antworten <br>Karen Pottkämper, <abbr title="Diplom">Dipl.</abbr>-Pflegewirtin, <abbr title="Master of Arts" lang="en">M.A.</abbr>, Leiterin Gesundheitspolitik des AQUA–Instituts für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen, Berlin
</p><p><strong>Mittwoch, 19.11.2014, 20.00 Uhr: <br></strong>Das geplante Präventionsgesetz – Anforderungen, Notwendigkeiten und Realität&nbsp;&nbsp; <br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes - Gesamtverband <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr>, Berlin&nbsp; 
</p><p><strong>Mittwoch, 10.12.2014, 20.00 Uhr:</strong><br>Supercluster – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) und seine Institute im Kosmos Gesundheitswesen <br><abbr title="Privatdozentin / Privatdozent">PD</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Matthias Perleth, <abbr title="Master of Business Administration" lang="en">MBA</abbr>, Leiter der Abteilung Fachberatung Medizin des Gemeinsamen Bundesausschusses G-BA, Berlin&nbsp; 
</p><p><strong>Mittwoch, 17.12.201, 20.00 Uhr:</strong><br>Das Pflegestärkungsgesetz – ein großer Wurf? <br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Heinz Rothgang, Leiter der Abteilung Gesundheitsökonomie, Gesundheitspolitik und Versorgungsforschung des Zentrums für Sozialpolitik, Universität Bremen 
</p><p><strong>Mittwoch, 07.01.2015, 20.00 Uhr:</strong><br>Dreiergespräch auf dem „Roten Sofa“: Verzahnung der ambulanten und der stationären Versorgung<br>Jutta Dernedde, Medizinische Geschäftsführerin der Gesundheit Nord GeNo – Klinikverbund Bremen <br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Jörg Hermann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen KVHB <br>Olaf Woggan, Vorstandsvorsitzender der <abbr title="Allgemeine Ortskrankenkasse" lang="de">AOK</abbr> Bremen / Bremerhaven&nbsp; 
</p><p><strong>Mittwoch, 28.01.2015, 20.00 Uhr:</strong><br>Innovationsfonds und Qualitätsinstitut – Garanten für eine bessere Versorgung?<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Rolf-Ulrich Schlenker, Stellvertr. Vorstandsvorsitzender der BARMER GEK, Schwäbisch Gmünd&nbsp;&nbsp; 
</p><p>Die Vorträge werden von Professor Heinz Rothgang (<abbr title="Zentrum für Sozialpolitik" lang="de">ZeS</abbr>) moderiert. Der Eintritt ist frei.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für Sozialpolitik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Heinz Rothgang<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218-58557<br>E-Mail: <a href="mailto:rothgang@uni-bremen.de">rothgang@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 23 Oct 2014 14:36:00 +0200</pubDate>
                            <title>Stäbchen rein, Spender sein! Studierende der Uni Bremen gegen Blutkrebs</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/staebchen-rein-spender-sein-studierende-der-uni-bremen-gegen-blutkrebs-1</link>
                            
                            <description>Typisierungsaktion gegen Leukämie am 11. November im GW 2 / Tombola zur Finanzierung am 28. Oktober in der Glashalle</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 355 / 23. Oktober 2014 SC
</p><p>„Stäbchen rein, Spender sein! Studierende der Uni Bremen machen ihren Mund auf gegen Blutkrebs“: Mit diesem Slogan veranstaltet eine studentische Initiativgruppe der Universität Bremen am 11. November 2014 im Uni-Gebäude GW 2 eine Typisierungsaktion gegen Leukämie. Von 9 – 16 Uhr können sich Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch eine Speichelprobe schnell und unkompliziert in die Stammzellspenderdatei aufnehmen lassen. Teilnehmen können alle Personen zwischen 17 – 55 Jahren, die gesund sind und mehr als 50 Kilo wiegen. Die Studierenden aus den Fächern <span lang="en">Public Health</span>, Bildungswissenschaften im Primar- und Elementarbereich und Kulturwissenschaften führen die Aktion gemeinsam mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei durch.
</p><h3>Warum diese Typisierungsaktion?</h3><p>Alle 16 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die Diagnose Blutkrebs. Jedoch sucht jeder fünfte Patient vergeblich nach einem passenden Spender. „Weltweit haben zahlreiche Erkrankte nur eine Überlebenschance, wenn sie eine passende Stammzellspende erhalten. Mit unserer Aktion wollen wir dazu beitragen, ein wenig zu helfen“, sagt Laura Maaß von der Studierendeninitiative.
</p><h3>Finanzierung durch eine Tombola</h3><p>Jede Neuaufnahme von potenziellen Stammzellspendern kostet die DKMS 50 Euro. Um die Uni-Aktion finanziell zu unterstützen, findet am Dienstag, den 28. Oktober 2014 von 10 - 16 Uhr in der Glashalle eine Tombola mit attraktiven Sachpreisen (zum Beispiel ein Wellnesstag im Hotel Munte, Fotoshootings, ein Skateboard, Gutscheine und vieles mehr) statt. Lose kann man am 28. Oktober in der Glashalle und auf dem Boulevard bei allen Mitgliedern der Typisierungsgruppe (zu erkennen an den DKMS-Umhängeschildern und Taschen) für 1€ erwerben.
</p><p>Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Uni sowie externe Teilnehmer werden dennoch gebeten, zumindest die Hälfte ihrer Typisierungskosten in Höhe von 25 Euro zu übernehmen. Die Registrierung für Studierende ist bei Vorlage eines gültigen Studentenausweises oder Semestertickets allerdings kostenlos. 
</p><p>Weitere Informationen gibt es auf der Facebook-Seite der Initiativgruppe <a href="http://www.facebook.com/typisierungunibremen" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/typisierungunibremen</a>&nbsp; und unter <a href="http://www.dkms.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dkms.de</a> .<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11885</guid>
                            <pubDate>Fri, 24 Oct 2014 09:48:00 +0200</pubDate>
                            <title>Software hilft beim Entziffern alter Handschriften</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/software-hilft-beim-entziffern-alter-handschriften-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 356 / 24. Oktober 2014 SC
</p><p><br>Im <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Projekt „Diptychon“ finden Methoden Künstlicher Intelligenz und geschichtliche Interpretation zusammen. Das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen (TZI) und das Akademievorhaben Monumenta Germaniae Historica der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften kooperieren, um editorisch arbeitenden Geisteswissenschaftlern die detektivische Arbeit an alten Dokumenten zu erleichtern. 
</p><p>Historische Schriften und Dokumente werden vermehrt digitalisiert, um sie sicher für die Nachwelt erhalten zu können. Denn nicht zuletzt Unglücke wie 2009 der spektakuläre Einsturz des Kölner Stadtarchivs haben hier den Druck erhöht. Für die Digitalisierung gibt es inzwischen gute und verlässliche Verfahren – doch wie können diese sogenannten Digitalisate von Philologen oder Historikern verarbeitet werden? „Das sind erst einmal nur Fotos, da lässt sich nichts suchen oder vergleichen. Wir entwickeln jetzt in Zusammenarbeit mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eine Software, die den Nutzern eine echte Hilfestellung für ihre Forschung bietet“, erklärt&nbsp; Privatdozent Björn Gottfried vom Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen. Er leitet das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) jetzt um zwei weitere Jahre verlängerte Projekt mit dem Titel „Diptychon“.
</p><p>Nachdem es im ersten Schritt vor allem darum ging, mit Verfahren der Bildverarbeitung die visuelle Qualität der Dokumentbilder zu verbessern, soll im nächsten Schritt eine Software mit konkreten Hilfestellungen realisiert werden. „Die Vision ist, dass wir Handschriften exakt vergleichen können“, erklärt Gottfried. Eine Sammlung von Urkunden Kaiser Karls IV. (1316 bis 1378) bearbeitet er beispielhaft. „Da gilt es etwa Buchstaben und Wörter sicher zu entziffern oder nachzuweisen, ob eine Urkunde von einem oder mehreren Schreibern verfasst wurde. Vielleicht handelt es sich sogar um eine nachträgliche Fälschung.“ Bisher argumentieren Historiker bei dieser detektivischen Arbeit eher subjektiv nach Ähnlichkeit und setzten auf ihre Erfahrung mit alten Handschriften. „Die Software vergleicht die Buchstaben und Wörter objektiv und&nbsp; visualisiert den Grad ihrer Übereinstimmung. Sie soll am Ende des Projekts dem Editor auch Argumente für Ähnlichkeiten und Unterschiede liefern können“, sagt Gottfried. Zudem möchte er mit der Software die Transkription von historischen Dokumenten mit einigen tausend Zeichen pro Seite über eine komfortable Suchfunktion, wie wir sie aus Textverarbeitungsprogrammen kennen, generell erleichtern. 
</p><p>Die Kooperation mit den Geisteswissenschaftlern der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften beschreibt Gottfried als einen beständigen Verständigungsprozess. „Wir sprechen verschiedene Sprachen. Deshalb ist der ständige Austausch wichtig, um Missverständnisse zu vermeiden. Doch insgesamt gibt es eine klare Annäherung und bei den Historikern ein Bewusstsein, dass unsere Arbeit mit Methoden künstlicher Intelligenz ihnen Nutzen bringen kann.“ Für ihn ist das <abbr title="Deutsche Forschungsgemeinschaft">DFG</abbr>-Projekt ein gutes Beispiel für den neueren Forschungsbereich Digitale Geisteswissenschaften.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI)<br><abbr title="Privatdozentin / Privatdozent">PD</abbr> Björn Gottfried<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421/218-64020<br>E-Mail: <a href="mailto:bg@tzi.de">bg@tzi.de</a><br>oder<br>Knut Köstergarten<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421/3800353 oder 0176/28059267<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11886</guid>
                            <pubDate>Mon, 27 Oct 2014 12:20:00 +0100</pubDate>
                            <title>&gt;right here</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/right-here-3</link>
                            
                            <description>Die deutsch-englischsprachige Ausstellung ist vom 29. Oktober 2014 bis 28. Februar 2015 in der Glashalle im Zentralbereich für alle Interessierten zu sehen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 357 / 27. Oktober 2014 MM
</p><p>Im Jahr 2011 widmete die Universität Bremen ihren führenden Professorinnen die großformatige Fotoausstellung „Unispitzen“. Drei Jahre später richtet sie den Schweinwerfer nun auf ihre Wissenschaftlerinnen im akademischen Mittelbau: Die Fotoausstellung &gt;right here&lt; präsentiert vom 29. Oktober 2014 bis 28. Februar 2015 insgesamt 30 Wissenschaftlerinnen aller Fachbereiche auf ganz besondere Weise: Ihre Porträts sind in Form von großformatigen Plakaten und ausgewählten Zitaten an der Glashalle im Zentralbereich angebracht. Dadurch sind sie für alle Interessierten gut sichtbar von außen und innen zu sehen. Die Frauen unterschiedlicher Nationalitäten sind als Doktorandin, in der Postdoc-Phase, als Lektorin oder als Nachwuchsgruppenleiterin an der Uni Bremen tätig. In Bildern, deutsch-englischen kurzbiografischen Texten und Zitaten werden sie vorgestellt: Wer sie sind, was sie tun, was ihre Begeisterung für die Wissenschaft geweckt hat und wie vielfältig ihre Arbeitsverhältnisse und ihre Karrierebedingungen sind. Dabei will die Ausstellung auch sichtbar machen, welche Ambivalenzen und Risiken mit so einer Wissenschaftskarriere verbunden sein können. Die Porträts stammen wieder von der Berliner Fotografin Julia Baier, die bereits die Professorinnen im Jahr 2011 gezeigt hat. Kuratorin und Gestalterin ist Birgit Wingrat. Begleitend zur Ausstellung gibt es einen deutsch-englischen Katalog.
</p><h3>Projekt stieß bei Wissenschaftlerinnen auf großes Interesse</h3><p>„Als wir damals unsere Projektidee unter den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen der Universität beworben haben, meldeten sich innerhalb von zwei Tagen über hundert Interessierte“, erinnert sich Anneliese Niehoff vom Referat Chancengleichheit/Antidiskriminierung. So großen Anklang fand die Idee, porträtiert zu werden und mit der eigenen Vita sowie den Arbeitsbedingungen bzw. Karrierewegen in der Wissenschaft sichtbar zu werden. „Wir mussten dann schweren Herzens – vorsortiert nach Bereichen – 30 Frauen auslosen.“ 
</p><h3>Ausstellung will Hintergründe für Ungleichgewicht beleuchten</h3><p>Zurzeit gibt es mehr als 800 Wissenschaftlerinnen im Mittelbau an der Universität Bremen. Damit liegt der Frauenanteil in diesem Bereich bei rund 37 Prozent und ist seit 2004 um etwa sieben Prozent gestiegen. Bei den Promotionen ist er seit 2004 um acht Prozent auf 43 Prozent gestiegen und bei den Professuren um sieben auf aktuell 26 Prozent. Zwar liegt die Universität Bremen damit über dem Bundesdurchschnitt. Doch verdeutlichen die Zahlen immer noch ein Ungleichgewicht in der Wissenschaftswelt. Die Ausstellung &gt;right here&lt; will einen Beitrag dazu leisten, die Hintergründe hierfür zu beleuchten, den porträtierten Wissenschaftlerinnen in der Universität Präsenz zu verschaffen und ihre Leistungen anzuerkennen.
</p><h3>Über die Fotografin</h3><p>Julia Baier, geboren 1971 in Augsburg, studierte Psychologie, Romanistik und Kunst an der Universität Bremen sowie Grafikdesign an der Bremer Hochschule für Künste mit dem Schwerpunkt Fotografie. Seit 1998 ist sie als freiberufliche Fotografin aktiv und war von 2009 bis 2011 auch als Lehrbeauftragte für Fotografie an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe tätig. Eine ihrer Vorlieben gilt dem Porträt. Allgemein liegt ihr Augenmerk immer auf der Darstellung des Menschen und des alltäglichen Lebens. Für ihre Arbeiten erhielt sie bereits zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen: u. a. 2001 den ersten Preis beim Fotosymposium für Dokumentarfotografie Bad Herrenalb und 2003 den <abbr title="Bund Freischaffender Foto-Designer">BFF</abbr>-Förderpreis. Im selben Jahr war sie unter den zehn besten Einsendungen beim Leica Oscar Barnack Preis und 2004 wurde sie zur Teilnahme an der World Press Masterclass nominiert. Sie stellte bisher in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland, Frankreich, Ungarn und der Türkei sowie in Japan aus. Auch fotografiert sie für Magazine und Zeitungen: <abbr title="unter anderem">u. a.</abbr> für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die ZEIT und die taz, sowie für den Spiegel und die Brigitte. Zurzeit sind auch Bilder von ihr in der Ausstellung: „»Augen auf!« 100 Jahre Leica Fotografie“ im Haus der Photographie in den Deichtorhallen Hamburg zu sehen. Weitere Informationen unter: <a href="http://www.juliabaier.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.juliabaier.de</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Medienvertreter sind zur Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 29. Oktober 2014, um 10.45 Uhr in der Glashalle der Universität Bremen herzlich eingeladen (Zentralbereich, Bibliothekstr. 3). Die Grußworte sprechen die Senatorin für Bildung und Wissenschaft, Professorin Eva-Maria Quante-Brandt, Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter, Uni-Kanzler <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Martin Mehrtens sowie Anneliese Niehoff, Referat Chancengleichheit/Antidiskriminierung. Die Laudatio hält <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christiane Keim vom Mariann Steegmann Institut/Kunst &amp; Gender. Porträtierte Wissenschaftlerinnen stehen für Interviews bereit. In der Uni-Pressestelle können Fotos von der Ausstellung angefordert werden. Kontakt per Telefon: 0421 218 60150 oder E-Mail: <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a>.<br><br><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br><br>Universität Bremen<br>Referat Chancengleichheit/Antidiskriminierung<br>Anneliese Niehoff<br>Telefon: 0421 218-60181<br>E-Mail: <a href="mailto:chancen1@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">chancen1@uni-bremen.de </a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/chancengleichheit.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/chancengleichheit.html </a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 30 Oct 2014 13:27:00 +0100</pubDate>
                            <title>Studierende der Musikwissenschaft gestalten Ausstellung über den Domkantor, Pädagogen und Schriftsteller Wilhelm Christian Müller</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studierende-der-musikwissenschaft-gestalten-ausstellung-ueber-den-domkantor-paedagogen-und-schriftsteller-wilhelm-christian-mueller-1</link>
                            
                            <description>Ab 9. November 2014 im Dommuseum / Exponate noch nie öffentlich präsentiert / Bedeutender Initiator des Bremer Kultur- und Geisteslebens um 1800 war bislang fast vergessen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 363 / 30. Oktober 2014 KG
</p><p>Studierende der Universität Bremen wollen einen bedeutenden Repräsentanten des Bremer Bildungsbürgertums um 1800 dem Vergessen entreißen. Unter der Leitung von Christian Kämpf, Doktorand am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik, haben sie sich in einem Forschungsseminar mit Leben und Werk von Wilhelm Christian Müller befasst. Nun sollen wertvolle Dokumente im Dommuseum ausgestellt werden.
</p><h3>Nachlass in der Staats-und Universitätsbibliothek</h3><p>Keine Straße heißt in Bremen nach ihm. Das Focke-Museum hatte immerhin ein Porträt Müllers, das für die Ausstellung genutzt werden darf. Ein Teilnachlass des Bremer Domkantors, Pädagogen und Schriftstellers Wilhelm Christian Müller (1752 bis 1831) wird in der Staats- und Universitätsbibliothek verwahrt. Der wurde wissenschaftlich bislang noch nicht aufgearbeitet. Es ist ein Konvolut von handschriftlichen Dokumenten, Vortragsmanuskripten, Gelegenheitsgedichten, Libretti zu Dommusiken, Reisebeschreibungen, Briefen und illustrierten Elementarlehrbüchern. „Noten haben wir nicht gefunden, obwohl er Kantor war“, sagt Christian Kämpf, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut von Professor Ulrich Tadday. Es hatte&nbsp; erst im vergangenen Jahr mit dem sensationellen Fund von Brahms‘ Bremer Triumphlied bundesweit auf sich aufmerksam gemacht.
</p><h3>Initiator des bürgerlichen Kulturlebens der Hansestadt</h3><p>Die Vielfalt des Nachlasses mit seinen Publikationen auf den Gebieten von Ästhetik, Geschichte und Pädagogik zeigen, dass der 1752 im thüringischen Wasungen geborene Müller ein universal begabter und tätiger Mann war. Er brachte das Bremer Bildungsbürgertum zwischen Spätaufklärung und Biedermeier in Bewegung. Auf verschlungenen Lebenswegen war der studierte Theologe zunächst als Lehrer an das berühmte Dessauer Philanthropinum gekommen, eine renommierte Reformschule. Dorthin ging der Ruf Bremischer Kaufleute, die für ihre Kinder eine fortschrittliche Bildung organisieren wollten. So wechselte Müller 1778 in die Hansestadt. Hier machte er schnell von sich reden. Er gründete sein eigenes erfolgreiches Erziehungsinstitut und wurde Domkantor. Müller gelang die Etablierung einer bürgerlichen Musikkultur, er richtete regelmäßige Privatkonzerte ein und gab ein „Bremisches Gesellschafts-Liederbuch“ heraus. Der inzwischen promovierte Philosoph gründete auch eine „Erziehungs-Lesegesellschaft“, in der die Bremer aufklärungspädagogischen Ideen diskutierten.
</p><h3>Beziehungen zu berühmten Zeitgenossen</h3><p>Meist in Begleitung seiner Tochter, der Beethoven-Interpretin Elise Müller, unternahm Wilhelm Christian Müller ausgedehnte Reisen, die ihn unter anderem nach Frankreich und Italien führten. Drei umfangreiche Reisebeschreibungen in sechs Bänden sind dabei herausgekommen. Damals war das ein beliebtes literarisches Sujet. Unterwegs knüpfte er Beziehungen zu berühmten Zeitgenossen. Sie sollen in der Ausstellung im Dommuseum mit Briefen und Dokumenten auch unter Bremer Aspekten veranschaulicht werden. Er setzte sich mit dem Schweizer Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi auseinander, verehrte den Philosophen Johann Caspar Lavater und kannte den Freiherrn Adolph Knigge sowie den Theologen Friedrich Schleiermacher. Müller besuchte Beethoven 1820 in Wien, traf Carl Philipp Emanuel Bach sowie Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller. Besondere Exponate der Ausstellung sind Original-Handschriften von Robert Schumann, eine Nachricht Beethovens an Müller und – eine Locke des berühmten deutschen Komponisten als Leihgabe aus dem Beethoven-Haus Bonn.
</p><h3>Die Ausstellung im Dommuseum</h3><p>Interessierte können die Ausstellung „Der Bremer Domkantor, Pädagoge und Schriftsteller Wilhelm Christian Müller“ bis zum 7. Februar 2015 sehen. Der Eintritt ist frei. Sie wird von der Karin und Uwe Hollweg Stiftung gefördert. Das Dommuseum hat Montag bis Freitag von 10 bis 16.45 Uhr geöffnet, Samstag von 10 bis 13.30 Uhr und Sonntag von 14 bis 16.45 Uhr; <a href="http://www.stpetridom.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.stpetridom.de</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen</strong>: Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, 9. November 2014, um 15 Uhr zur Berichterstattung eingeladen. Studierende werden dann ihre Vitrinen erläutern. Ein Porträt Wilhelm Christian Müllers (Stich um 1820) kann in der Pressestelle der Universität angefordert werden. Tel.: 0421 218 60150; <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik<br>Christian Kämpf<br>Tel.: 0421 218 67761<br>E-Mail: <a href="mailto:kaempf@uni-bremen.de">kaempf@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 30 Oct 2014 13:38:00 +0100</pubDate>
                            <title>Open Night of Code: Die lange Programmiernacht in der Uni</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/open-night-of-code-die-lange-programmiernacht-in-der-uni-1</link>
                            
                            <description>21. – 22. November: Eine Nacht für Informatikstudierende und Hobbyprogrammierer</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 364 / 30. Oktober 2014
</p><p><span lang="en">Happy Hacking</span>: Programmieren macht Spaß und wer Lust hat, eine Nacht lang an diesem Spaß teilzunehmen, sollte sich die ONOC vormerken. Die Abkürzung steht für Open Night of Code und ist eine Programmiernacht, die vom 21. zum 22. November 2014 im Mehrzweckhochhaus (kurz: MZH) an der Universität Bremen stattfindet. Mitmachen können Informatikstudierende, die mehr Praxis im Programmieren erwerben wollen. Auch andere Studierende und Hobbyprogrammierer müssen nicht draußen bleiben. Sie können in der ONOC ihre Projekte vorstellen, Mitstreiter suchen und sich mit Gleichgesinnten stärker vernetzen. Alle, die ihre Projekte vorstellen wollen, haben dazu fünf Minuten Zeit. Die Veranstalter sind vorab unter onoc@uni-bremen.de zu informieren.
</p><p>Organisiert wird die ONOC von vier Informatikstudenten der Universität Bremen. Die Nacht beginnt am 21. November um 18 Uhr (Einlass ab 17 Uhr) in der Ebene 0 (Praktikumspool) vom MZH an der Bibliothekstraße – mit <span lang="en">Open End</span>. Der Eintritt ist frei. Für Informatik typische Verpflegung (Engergydrinks, Pizza, Süßigkeiten) sorgen in begrenztem Rahmen die Veranstalter. Die Idee zur ONOC stammt von der Konferenz der deutschsprachigen Informatik-Fachschaften und wurde im Rahmen des Arbeitskreises „Praxiserfahrung im Studium“ initiiert.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Studiengang Informatik<br>Johannes Hackbarth<br>MZH Raum 1196<br>E-Mail: <a href="mailto:onoc@uni-bremen.de">onoc@uni-bremen.de</a><br>Web: <a href="https://inf.stugen.de/onoc" target="_blank" rel="noreferrer">https://inf.stugen.de/onoc</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 03 Nov 2014 10:01:00 +0100</pubDate>
                            <title>Studieren ohne Abitur</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studieren-ohne-abitur-10</link>
                            
                            <description>Gemeinsame Veranstaltung der Kreisvolkshochschule Verden, Erwachsenenschule und Universität Bremen informiert am 10. November im Berufsinformationszentrum des Arbeitsamtes Bremen über Möglichkeiten</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 365 / 3. November 2014 MM
</p><p>Eine qualifizierte Ausbildung ist das A und O für einen erfolgreichen beruflichen Werdegang. Eine besondere Bedeutung kommt hier dem Studium an Universität oder Fachhochschule zu. Deshalb streben immer mehr Menschen auch ohne Abitur ein Hochschulstudium an. Tatsächlich gibt es viele Wege, ein Studium aufzunehmen. Diese sind abhängig von der persönlichen Situation, der schulischen und beruflichen Vorbildung, aber auch von dem angestrebten Studiengang. Am Montag, 10. November 2014, informieren auf einer gemeinsamen Veranstaltung die Universität Bremen, die Erwachsenenschule und die Kreisvolkshochschule Verden über Möglichkeiten, ohne übliches Abitur zu studieren. Die Veranstaltung findet von 17 bis 19 Uhr im Berufsinformationszentrum (BIZ) des Arbeitsamtes Bremen, Doventorsteinweg 44, statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
</p><h3>Zum Veranstaltungsprogramm:</h3><p>Birgit Eilers-Born von der Erwachsenenschule Bremen berichtet über das Kolleg und das Abendgymnasium. Über die Zulassungs-Prüfung (Z-Prüfung) in Niedersachsen informiert Martina Heise von der Kreisvolkshochschule Verden. Stephan Determann von der Zentralen Studienberatung der Universität Bremen spricht über den Zugang zum Studium mit Hilfe einer beruflichen Fortbildung zum Meister oder ähnlichen Ausbildungen sowie über die Einstufungsprüfung und das Probestudium. Das weiterbildende Studium „Sozialwissenschaftliche Grundbildung" stellt Peter Mehlis vom Zentrum für Arbeit und Politik (zap) an der Universität Bremen vor. Die Veranstaltung moderiert Stephan Determann von der Uni Bremen.
</p><p>Weitere Informationen sind telefonisch unter 0421 218-61150 erhältlich. Als Vorabinformation empfiehlt sich ein Blick auf die Internetseite der Universität zum gleichen Thema. Alle Informationen stehen als Download zur Verfügung: www.uni-bremen.de/StudierenohneAbi .
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Dezernat 6 – Studentische Angelegenheiten<br>Zentrale Studienberatung (ZSB)<br>Dr. Stephan Determann<br>Telefon: 0421 218-61150<br>E-Mail: <a href="mailto:sdetermann@uni-bremen.de">sdetermann@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Meike Mossig</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11890</guid>
                            <pubDate>Mon, 03 Nov 2014 11:19:00 +0100</pubDate>
                            <title>Kolonialgeschichte ist keine Einbahnstraße: Missionsarchiv in Bremen bietet einzigartiges Material</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kolonialgeschichte-ist-keine-einbahnstrasse-missionsarchiv-in-bremen-bietet-einzigartiges-material-1</link>
                            
                            <description>Forscher aus Togo untersucht Biographien aus der Kolonialzeit</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 359 / 28. Oktober 2014 SC
</p><p>Verknotete Geschichte – im Fachterminus <span lang="en">„entangled history“</span> – spürt historischen Beziehungen nach, die durch Expeditionen, Kriegszüge oder Kolonialherrschaft entstanden sind und für alle Beteiligten langwirkende Folgen nach sich gezogen haben. Ein Beispiel für verknotete Geschichte ist die Norddeutsche Missionsgesellschaft in Togo. Das Missionsarchiv befindet sich in Bremen und verfügt über einzigartiges, bisher ungesichtetes Material aus der Geschichte der norddeutschen Missionsgesellschaft. Dazu zählen auch biographische Dokumente in der Ewe-Sprache, der Volkssprache im südlichen Togo und Ghana. <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Kokou Azamede, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der germanistischen Abteilung an der Universität Lomé in Togo, forscht jetzt ein Vierteljahr an der Universität Bremen an diesen biographischen Texten – und wird versuchen, die Verknotungen aufzuweisen.
</p><h3>Historische Spurensuche </h3><p>Die Norddeutsche Mission wurde 1836 von lutherischen und reformierten Missionsvereinen in Hamburg gegründet und konzentrierte ihre Arbeit ab 1847 auf den Bereich des Siedlungsgebietes der Ewe an der damaligen Sklavenküste. Missionare der Norddeutschen Missionsgesellschaft in Togo ließen im frühen 20. Jahrhundert eine Reihe junger Männer in Deutschland ausbilden, damit sie in nicht zu ferner Zeit selbst die Leitung der Kirche in ihrer Volkssprache übernehmen könnten. Anders als die etwas später auftretenden Kolonialherren der deutschen Kolonie Togo kamen die Missionare selbst aus bäuerlich-handwerklichem Milieu, aus dem ‚Volk‘. Für die Arbeit an der noch von deutschen Missionare geleiteten, künftig aber selbständigen Landeskirche erbaten sie von ihren (noch) „Gehilfen“ Biographien, die in der Ewe-Sprache geschrieben sind. Diese Texte wird <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Kokou Azamede bei seinem Gastaufenthalt in Bremen übersetzen, kommentieren und mit passenden Fotos aus dem reichen Missionsarchiv illustrieren. 
</p><p>Weitere Forschungsaspekte werden von Magisterstudierenden aus Lomé bearbeitet, etwa zur Frage, wie die zur Leitung Ausersehenen von ihren Landsleuten bewertet wurden. Im November 2014 folgt zudem der Bremer Wissenschaftler <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Tilman Hannemann einer Einladung zu einer Tagung in Dakar, bei der die Verbindungen zwischen dem Maghreb und Westafrika über die Sahara hinweg untersucht werden.
</p><h3>Forschungsfeld Norddeutsche Missionsgesellschaft in Togo</h3><p>Die einzigartige Bedeutung des Missionsarchivs für <span lang="en">„entangled history“</span> hat der inzwischen verstorbene Bremer Kulturwissenschaftler <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Rainer Alsheimer erkannt und bei der VolkswagenStiftung Drittmittel für ein Projekt eingeworben, das in Zusammenarbeit mit dem Religionswissenschaftler Professor Christoph Auffarth die Transkulturationen untersuchte. Drei Ausstellungen haben die wichtigsten Ergebnisse öffentlich dargestellt, in der Staats- und Universitätsbibliothek „Der Missionar und der Farmer“; im Übersee-Museum „Der dritte Raum“ und in der Bürgerschaft „Bremer Handel und Mission in Afrika“. In diesem Zusammenhang ist die Dissertation von <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Azamede entstanden. Seither hat er am (ungleich ‚dünneren‘) Bildarchiv der Deutschen Kolonialgesellschaft in Frankfurt geforscht (<a href="http://www.kolonialfotografie.com" target="_blank" rel="noreferrer">www.kolonialfotografie.com</a> ) und kehrt nun wieder an die Arbeit am ‚dichten‘ Archiv der Norddeutschen Missionsgesellschaft zurück, das heute integriert ist in das Staatsarchiv der Freien Hansestadt Bremen. 
</p><p>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Religionswissenschaft und Religionspädagogik<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christoph Auffarth<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 67 930<br>E-Mail: <a href="mailto:auffarth@uni-bremen.de">auffarth@uni-bremen.de</a><br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Gabriele Richter <br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 67925<br>E-Mail: <a href="mailto:grichter@uni-bremen.de">grichter@uni-bremen.de</a><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 03 Nov 2014 12:18:00 +0100</pubDate>
                            <title>Wissenschaftlicher Nachwuchs der besonderen Art</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wissenschaftlicher-nachwuchs-der-besonderen-art-1</link>
                            
                            <description>Zentrum für Arbeit und Politik eröffnet heute sein akademisches Jahr</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 362 / 29. Oktober 2014 SC
</p><p>„Wir bringen Politische Bildung, Wissenschaft und Arbeit zusammen“: So lautet der Anspruch des Zentrums für Arbeit und Politik (zap). Seit mehr als vierzig Jahren schafft die Kooperationseinrichtung zwischen Uni und Arbeitnehmerkammer Lernangebote für alle, die sich Wissen über Gesellschaft und Politik aneignen wollen. Ein seit Jahrzehnten erfolgreiches Zugpferd ist der Kurs „Sozialwissenschaftliche Bildung“. Hier lernen interessierte Bürgerinnen und Bürger ohne akademische Erfahrung sozialwissenschaftliches Grundwissen und wissenschaftliche Arbeitstechniken. Heute, am 29. Oktober 2014 erhalten erneut 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweijährigen Kurses ihre akademische Feuertaufe. Sie präsentieren im Rahmen der feierlichen Eröffnungsveranstaltung des akademischen <abbr title="Zentrum für Arbeit und Politik">zap</abbr>-Jahres Forschungsprojekte, die im Kurs „Sozialwissenschaftliche Bildung“ erarbeitet worden sind. 
</p><p>„Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal einen wissenschaftlichen Vortrag halte“, bringt einer der Teilnehmer das Erreichte auf den Punkt. Die Themen der Vorträge haben sich aus selbstgewählten Forschungsprojekten entwickelt, die den Abschluss des sogenannten „Zwei-Jahres-Kurses“ bilden. Die Darstellung der Forschungsergebnisse der beiden Projektgruppen wird durch Paten begleitet, die die bearbeiteten Themen mit Blick auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen für die bremische Gesellschaft beleuchten. Für das Problemfeld "Politische Partizipation" konnte Kristina Vogt (MdBB, Die Linke) als Patin und für das Problemfeld "Werkvertragsbeschäftigte" Volker Stahmann, (IG Metall Bremen) als Pate gewonnen werden. 
</p><p>Die Veranstaltung findet ab 18 Uhr im Zentrum für Arbeit und Politik der Universität Bremen (Am Fallturm 1, Eingang A, Räume: 0.16 und 0.17) statt. Interessierte Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzliche eingeladen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für Arbeit und Politik<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Andreas Klee<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218-56700<br>E-Mail: <a href="mailto:aklee@uni-bremen.de">aklee@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zap.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.zap.uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 03 Nov 2014 14:36:00 +0100</pubDate>
                            <title>Von Wohngeschichten und Lebenskonzepten</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/von-wohngeschichten-und-lebenskonzepten-1</link>
                            
                            <description>Drei Vorträge des Forschungsfeldes „wohnen+/-ausstellen“ im Wintersemester 2014/15 / Start am 11. November</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 366 / 3. November 2014 SC
</p><p>Die Vortragsreihe „studio“ des Forschungsfeldes „wohnen+/-ausstellen“ wird im Wintersemester mit drei Veranstaltungen fortgesetzt. Im Forschungsfeld kooperieren das Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik an der Universität Bremen und das Mariann Steegmann Institut. Kunst &amp; Gender.
</p><p>Im ersten Vortrag am 11. November 2014 analysiert Annelie Lütgens (Berlin) Positionen der zeitgenössischen Künstlerinnen Andrea Zittel, Alexandra Ranner und Pia Lanzinger zu Wohnraum und Lebensumwelt. Die Installationen von Zittel und Ranner im Museumsraum werden danach befragt, wie sie mit den Ausstellungsbesucherinnen und -besuchern in Kommunikation treten. Bei den konzeptionellen und kuratorischen Arbeiten von Pia Lanzinger richtet sich das Interesse auf das Verhältnis zwischen Lebensträumen, Rollenbildern und Raumanordnungen in Alltags- und Wohngeschichten.
</p><p>Dr. Annelie Lütgens ist wissenschaftliche Leiterin der Grafischen Sammlung der Berlinischen Galerie – Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur. Davor war sie mehrere Jahre am Kunstmuseum Wolfsburg als Kustodin tätig. Sie hat zahlreiche Ausstellungen und Publikationen zur Kunst und Fotografie des 20. Jahrhunderts erarbeitet.
</p><h3>Alltag und Wohnen in der Nachkriegsmoderne</h3><p>Der Vortrag von Gerda Breuer (Aachen/Wuppertal) am 9. Dezember 2014 befasst sich mit Vorstellungen von Alltag und Wohnen in der Nachkriegsmoderne. Exemplarisch werden Konzepte und Reflexionen von Architekten und Designern zur Idee eines „gutes Leben“ vorgestellt, das sich gegen die Traumata der jungen Vergangenheit wenden sollte. Dazu gibt es Beispiele von Wohnräumen und Wohnraumgestaltungen in der Internationalen Ausstellung für Wohnungsbau und Wohnkultur in Hälsingborg (Schweden) 1955, der Interbau Berlin von 1957 und der Weltausstellung 1959 in Brüssel.
</p><p>Gerda Breuer war bis 2014 Professorin für Kunst- und Designgeschichte an der Bergischen Universität Wuppertal und in den Jahren 2005-12 Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirates der Stiftung Bauhaus Dessau. Sie hat zahlreiche Ausstellungen zur Kunst-, Fotografie- und Designgeschichte konzipiert und vielfach zu diesem Forschungsbereich publiziert.
</p><h3>Der Wandel des Urbanen</h3><p>Am 26. Januar 2015 untersucht Pia Lanzinger (Berlin) Raumkonzepte und Strukturen des öffentlichen Raums mit dem Schwerpunkt auf Stadt- und Wohnarchitekturen. Dabei setzt sich Lanzinger mit dem aktuellen Wandel des Urbanen auseinander und macht ihn zum Gegenstand künstlerischer Analysen und provokativer Interventionen. So lädt sie zum Beispiel zu „Sonderermittlungen“ in die „Playstation Vienna“ ein, um die Mitspieler die illusionären urbanen Räume und ihre Inszenierungs- und Vermarktungsstrategien entdecken zu lassen.
</p><p>Pia Lanzinger ist eine international tätige Ausstellungskuratorin und lehrt als Dozentin an Akademien und Hochschulen. Der Fokus ihrer Arbeit liegt auf kooperativen Projekten im Öffentlichen Raum, die auf Bruchstellen hinweisen und diese für kommunikative Experimente nutzen. Ziel ist ein veränderter Blick auf die Bedingungen alltäglicher Existenz und die Freisetzung von Gestaltungsspielräumen.
</p><p>Alle Vorträge der Reihe „studio“ finden im Unigebäude <abbr title="Geisteswissenschaften">GW</abbr> 2, Raum B 3850 statt. Beginn ist jeweils 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik<br>und<br>Mariann Steegmann Institut. Kunst &amp; Gender<br>Christiane Keim<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/218-67711,-67700,-67701<br>E-Mail: <a href="mailto:keim@uni-bremen.de">keim@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.mariann-steegmann-institut.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mariann-steegmann-institut.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 03 Nov 2014 15:49:00 +0100</pubDate>
                            <title>11. November 2014: Zweiter ZenTra Workshop zu Migration und Diaspora Entrepreneurship</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/11-november-2014-zweiter-zentra-workshop-zu-migration-und-diaspora-entrepreneurship-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 367 / 3. November 2014 RO
</p><p><br>Diaspora Unternehmer tragen wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung in ihren Herkunftsländern bei. Mit Standbeinen in zwei Welten sind Diaspora Unternehmer gut gerüstet, Chancen in ihren Herkunftsländern zu erkennen. Darüber hinaus sind sie motiviert, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Wirtschaftswachstum in ihren Heimatländern beizutragen. Mit diesem Thema beschäftigt sich der ZenTra Workshop "Migration and Diaspora Entrepreneurship", der am 11. November 2014 in der Universität Bremen stattfindet. Er findet in Kooperation mit der University of Turku, Finnland statt. Veranstalter ist der Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship – kurz LEMEX – der Universität Bremen. ZenTra steht für Center for Transnational Studies und ist ein interdisziplinärer Forschungsverbund von Wissenschaftlern der Universitäten Bremen und Oldenburg aus den Bereichen Volks- und Betriebswirtschaft, Soziologie, Rechts- und Politikwissenschaften. <br><br>Ziel dieses Workshops ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und Interessierte aus den Bereichen Diaspora Entrepreneurship, Migration Entrepreneurship und International Entrepreneurship zu einer gemeinsamen Diskussion zusammenzubringen und dieses Thema sowohl theoretisch als auch praxisgeleitet weiterzuentwickeln. Im Rahmen dieses Workshops sollen daher vor allem der Wissensaustausch innerhalb dieses Forschungsfeldes, die Bildung nationaler und internationaler Arbeitsgruppen zu bestimmten Schwerpunktthemen sowie die Präsentation erster Forschungsergebnisse im Vordergrund stehen. <br><br>Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten: <a href="mailto:harima@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">harima@uni-bremen.de</a>.<br>Auch die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Wirschaftswissenschaften<br>LEMEX - Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship<br>Aki Harima<br>Tel.: 0421 218 66876<br>E-Mail <a href="mailto:harima@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">harima@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.lemex.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.lemex.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11894</guid>
                            <pubDate>Tue, 04 Nov 2014 14:53:00 +0100</pubDate>
                            <title>Erinnern und Vergessen als Herausforderungen politischer Bildung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/erinnern-und-vergessen-als-herausforderungen-politischer-bildung-1</link>
                            
                            <description>Veranstaltung des Zentrums für Arbeit und Politik der Uni Bremen zum Erinnerungsjahr 2014 am 6. November in der Handwerkskammer</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 368 / 4. November 2014 SC
</p><p>2014 ist das Erinnerungsjahr: 100 Jahre Erster Weltkrieg, 75 Jahre Zweiter Weltkrieg, 25 Jahre Mauerfall. Ausgehend von den Daten 1914, 1939 und 1989 widmet sich die Veranstaltung „Wohin? Zurück! – Vorwärts? Wohin? Erinnern und Vergessen als Herausforderungen politischer Bildung“ maßgeblichen Zäsuren der jüngeren deutschen und europäischen Geschichte. Sie gehört zu der von der Bremer Bildungssenatorin initiierten Reihe „Offen für Neues – Politische Bildung in Bremen und Bremerhaven“ und wird am 6. November 2014 vom Zentrum für Arbeit und Politik (zap) in der Handwerkskammer ausgerichtet. Die dreistündige öffentliche Veranstaltung wendet sich insbesondere an Lehrerinnen und Lehrer der Fächer Geschichte und Sozialkunde sowie an in der politischen Erwachsenenbildung Tätige, aber auch alle politisch und historisch Interessierte sind willkommen. Beginn ist 17 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 
</p><h3>Was sind „Ego-Dokumente“ wert?</h3><p>Im Rahmen der Veranstaltung präsentieren Expertinnen und Experten einen umfangreichen Fundus&nbsp; sogenannter „Ego-Dokumente“ wie Bilder, Fotografien, Filme, Tagebucheintragungen, Akten und Zeitzeugenaussagen. Gemeinsam mit den Teilnehmern werden Möglichkeiten und Grenzen erörtert, das individuell Dokumentierte&nbsp; in einen gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang einzuordnen und so etwas über die soziale und politische „Realität“ zu lernen. 
</p><h3>Blick auf das Programm</h3><p>Nach der Begrüßung von <abbr title="Zentrum für Arbeit und Politik">zap</abbr>-Direktor Professor Andreas Klee erinnert <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Diethelm Knauf, Bremer Historiker und ehemaliger Leiter des Landesfilmarchivs, an den Bremer Eugen Ritter: „Mit Fotoapparat und Infanteriegewehr“. <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Eva Schöck-Quinteros, Historikerin der Uni Bremen, stellt dann das Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“ vor. Um den Zugang zur DDR-Geschichte geht es im dritten Erinnerungsteil. <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Matthias Wanitschke, Mitarbeiter des Landesbeauftragten des Freistaates Thüringen zur Aufarbeitung der DDR-Diktatur, spricht über die Bearbeitung von Quellen, die Einordnung von Zeitzeugenaussagen und die Bedeutung von Schulprojekten. Dabei ist mit Hartmut Rosinger ein ehemaliger „Inoffizieller Mitarbeiter“ (IM) der DDR-Staatssicherheit anwesend. Abschließend wird es in Kleingruppen und im Plenum einen Austausch über das Gehörte geben.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen <br>Zentrum für Arbeit und Politik (zap)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Andreas Klee<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr> 0421 218 56700<br>E-Mail: <a href="mailto:aklee@uni-bremen.de">aklee@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Wed, 05 Nov 2014 10:19:00 +0100</pubDate>
                            <title>„Die Zukunft der Produktion“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/die-zukunft-der-produktion-1</link>
                            
                            <description>Bei den 27. Bremer Universitäts-Gesprächen am 13. und 14. November 2014 diskutieren Expertinnen und Experten Zukunftsperspektiven der Produktion</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 369 / 4. November 2014 RO
</p><p>Deutschland gilt als Motor der europäischen Wirtschaft. Die industrielle Produktion war schon immer einem Wandel unterzogen. Nun werden die Veränderungszyklen kürzer, denn die Produkte verändern sich gegenwärtig sehr schnell. Zusätzlich stellt die Informationstechnik ortsunabhängig immer umfangreichere Informationen bereit, die zu intelligenten Produkten und neuen Geschäftsmodellen führen. Kann Deutschland dabei auch in Zukunft eine Vorreiterrolle einnehmen? Und kann eine Industrienation, die zu einem bedeutenden Teil von der Automobilindustrie lebt, den Wandel vom Automobil zu Mobilitätslösungen erfolgreich gestalten? Denn der Mobilitätswandel wird sich in den nächsten 20 Jahren vollziehen, so die Expertenprognose. Diese Herausforderungen müssen von deutschen Unternehmen bewältigt werden. Wie das gelingen kann, ist Thema der 27. Bremer Universitäts-Gespräche „Die Zukunft der Produktion“, die am 13. und 14. November 2014 in Bremen stattfinden.
</p><p><strong>Wandel in der Automobilbranche notwendig</strong></p><p><strong></strong>Langfristig wird die Energie zum Fahren aus regenerativen Quellen kommen und in hocheffizienten elektrischen Antrieben umgesetzt. Der Weg dorthin wird in Mitteleuropa zunächst über hybride Antriebskonzepte, in Schwellenländern schon bald über reine Elektrofahrzeuge führen. Die Umstellung der Zulieferindustrie und der Fahrzeugindustrie auf den elektrischen Antriebsstrang wird tiefgreifende Veränderungen in der Fertigungstechnik nach sich ziehen. Doch wie kann sich eine solche Umstellung vollziehen? Welche politischen Weichstellungen können den Umschwung befördern? Und wie können die Unternehmen darauf reagieren? 
</p><p><strong>Öffentlicher Vortrag von Matthias Kleiner</strong></p><p>Die Gespräche finden ihren Anfang in einer öffentlichen Festveranstaltung in der Historischen Stadtwaage Bremen. Nach Grußworten von Professor Heiko Staroßom (Vorstand der Wolfgang-Ritter-Stiftung) und der Bremer Senatorin für Bildung und Wissenschaft, Professorin Eva Quante-Brandt, hält Professor Matthias Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft den Festvortrag „Produktionsforschung sichert die Zukunft". Am darauffolgenden Tag werden die Gespräche im Rahmen einer geschlossenen Klausurtagung mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und politischer Praxis fortgesetzt. Die Tagung wird von der Wolfgang-Ritter-Stiftung, der Universität Bremen und den „unifreunden“ veranstaltet.<br><br>Die wissenschaftliche Koordination der Universitäts-Gespräche liegt bei den beiden Bremer Professoren Ekkard Brinksmeier und Matthias Busse, beide aus dem Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen.<br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> Für Journalistinnen und Journalisten besteht die Möglichkeit, an den 27. Bremer Universitäts-Gesprächen teilzunehmen. Dazu ist eine Anmeldung bei <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Christina Jung, Tel.: 0421 218 60336 oder E-Mail <a href="mailto:christina.jung@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christina.jung@vw.uni-bremen.de</a> erforderlich. Ein Interview mit Professor Matthias Kleiner kann im Vorfeld vereinbart werden.<br><br>Weitere Informationen<br><br>Universität Bremen<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christina Jung<br>Tel.: 0421 218 60336<br>E-Mail <a href="mailto:christina.jung@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christina.jung@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 05 Nov 2014 10:56:00 +0100</pubDate>
                            <title>Warlam Schalamow: „Künstler der Schaufel. Erzählungen aus Kolyma“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/warlam-schalamow-kuenstler-der-schaufel-erzaehlungen-aus-kolyma-1</link>
                            
                            <description>Humboldt-Stipendiat aus den USA forscht an der Uni Bremen über den russischen Schriftsteller und Gulag-Überlebenden Warlam Schalamow</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 361 / 29. Oktober 2014 RO
</p><p>Der amerikanische Slawist <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Yakov Klots vom <span lang="en">Georgia Institute of Technology,</span> Atlanta (USA), forscht seit Anfang Oktober im Team von Professorin Susanne Schattenberg an der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen. Klots hat ein Forschungsstipendium der Humboldt-Stiftung für erfahrene Wissenschaftler für seine Arbeiten über den russischen Schriftsteller Warlam Schalamow erhalten. Das Stipendium ermöglicht es dem Philologen, bis 2016 an einem eigenen Projekt an einer Universität seiner Wahl zu arbeiten. „Ich habe mich für die Universität Bremen entschieden, weil die Forschungsstelle Osteuropa über einzigartige Dokumente über das literarische Leben der russischen Emigration in Europa und den USA verfügt“, erklärt Klots. „Solche ausgezeichneten Forschungsbedingungen finde ich sonst nirgendwo“.<br><br>Yakov Klots arbeitet gegenwärtig an einem Buch über die Rezeption des russischen Schriftstellers Warlam Schalamow, dessen Lebensthema die Auseinandersetzung mit seinen Hafterfahrungen im sowjetischen Gulag war. Insgesamt 17 Jahre verbrachte Schalamow in der lebensfeindlichen Kolyma-Region im russischen Norden. Seine Werke werden daher in engem Bezug zu den Arbeiten von Alexander Solschenizyn und anderer Gulag-Autoren gelesen. Schalamow stand dabei immer im Schatten des Nobelpreisträgers Solschenizyn. Erst kurz bevor Schalamow 1982 verstarb, erhielt er mit der Freiheitsprämie des französischen P.E.N.-Clubs eine wichtige öffentliche Anerkennung. 
</p><p><strong>Schalamow prägte ein neues literarisches Genre</strong></p><p>Ein Grund für die zögerliche Anerkennung Schalamows auch im Westen war, dass er sich den einfachen Kategorien des Kalten Kriegs von Widerstand und Dissidenz entzog. „An Schalamow hat mich gerade nicht das Dissidententum angezogen“, erklärt Yakov Klots, „sondern sein literarischer Stil und das neue Genre, in dem er schrieb, die so genannte ‚neue Prosa‘.“ Während Klots bereits über die russische Emigration arbeite, stieß er auf die ersten Publikationen Schalamows in einer New Yorker Emigranten-Zeitschrift und musste feststellen, wie stark die Redakteure in Schalamows Texte eingegriffen hatten, um sie ihren eigenen Leseerwartungen anzupassen. Ihnen, die bald nach 1917 aus der Sowjetunion emigriert waren, war Schalamows Sprache, in der er über die sowjetischen Lager schrieb, völlig fremd. Auch der Konflikt mit Solschenizyn spielte für Schalamows Rezeption im Westen eine große Rolle. „Dabei ging es nicht nur darum, ‚wer am meisten gelitten habe‘, erklärt Yakov Klots, „sondern um prinzipiell unterschiedliche literarische Formen, Genres und Stile, in denen sie schrieben.“
</p><p><strong>Neue Perspektiven auf die Phase des Kalten Krieges</strong></p><p><strong></strong>Ein wichtiges Thema der Forschungsarbeit sind daher die Reaktionen russischer Emigrantenschriftsteller und westlicher Kritiker, aber auch die ideologischen, kulturellen und sprachlichen Faktoren, die die Aufnahme seines Werkes im Westen bestimmten. Während Emigrantenschriftsteller der ersten Welle, die das Land direkt nach 1917 verlassen hatten, dazu tendierten, Schalamows „Erzählungen aus Kolyma“ als einfache Memoiren zu lesen, verstanden Autoren aus der dritten Emigrationswelle Schalamows Arbeiten als literarisches Werk der Moderne. Die Emigration wird hier als ein literarisches, linguistisches und ideologisches Brennglas verstanden, das neue Perspektiven auf die Phase des Kalten Krieges ermöglicht. <br><br><strong>Zur Person</strong></p><p>Yakov Klots promovierte 2011 an der Yale Universität in russischer Literatur. Er unterrichtete an der Yale Universität und am Williams College, bevor er als Assistant Professor am <span lang="en">Georgia Institute of Technology</span> (Atlanta, <abbr title="United States of America" lang="en">USA</abbr>) tätig war. <br><br><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle ist unter <a href="mailto:presse@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">presse@uni-bremen.de</a> ein Foto von <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Yakov Klots erhältlich.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Forschungsstelle Osteuropa<br>Dr. Ulrike Huhn<br>Telefon: 0421 218-69611<br>E-Mail: <a href="mailto:Ulrike.huhn@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">Ulrike.huhn@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/de/3/20110606111634/20141022100856/Klots.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.forschungsstelle.uni-bremen.de/de/3/20110606111634/20141022100856/Klots.html</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 05 Nov 2014 11:10:00 +0100</pubDate>
                            <title>Rausfahren, wenn andere reinkommen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/rausfahren-wenn-andere-reinkommen-1</link>
                            
                            <description>„SeeNotRetter: 150 Jahre Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“ / Ausstellungseröffnung in der SuUB am 7.November um 16 Uhr</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 370 / 5. November 2014 RO
</p><p>Schiffbrüchige aus Seenot retten. Menschen aus Gefahren befreien. Verletzte und Kranke versorgen. Die Seenotretter fahren raus, wenn andere reinkommen – und das rund um die Uhr und bei jedem Wetter. Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben eine bewegte und bewegende Geschichte. Mehr als 81.000 Menschen haben sie insgesamt aus Seenot gerettet – so die stolze Bilanz. Im Jahr 2015 begeht die <abbr title="Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger">DGzRS</abbr> ihr 150-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass zeigt die Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) die Ausstellung „SeeNotRetter: 150 Jahre Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“. Ausstellungseröffnung ist am 7. November 2014 um 16 Uhr im Foyer der <abbr title="Staats- und Universitätsbibliothek" lang="de">SuUB</abbr>. <br><br>Die Begrüßung übernimmt Maria Elisabeth Müller, Direktorin der SuUB. Eine Einführung in die Ausstellung gibt Gerhard Harder, Vorsitzender der <abbr title="Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" lang="de">DGzRS</abbr>. Er stellt die Seenotretter-„Dynastie“ der Familie Steffens vort. Im Mittelpunkt steht dabei der freiwillige Seenotretter Sven Steffens. Im Anschluss lädt der Freundeskreis der Bibliothek zu einem kleinen Umtrunk ein. Die Ausstellung ist bis zum 14. März 2015 während der Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen; der Eintritt ist frei.
</p><p><strong>Wer waren die Helferinnen und Helfer?</strong></p><p><strong></strong>Allein 2013 waren die Besatzungen der Seenotretter mehr als 2.000 Mal im Einsatz und haben dabei 781 Menschen aus Seenot gerettet. Die <abbr title="Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger">DGzRS</abbr>, die in Bremen ihre Zentrale hat, setzt zur Erfüllung ihrer Aufgabe eine moderne und leistungsfähige Rettungsflotte ein. Dabei finanzieren sie sich ausschließlich durch Spenden und freiwillige Zuwendungen. Die Ausstellung zeichnet in sechs Meilensteinen die Entwicklung der <abbr title="Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" lang="de">DGzRS</abbr> von ihren Ursprüngen bis zur Gegenwart nach. Dabei veranschaulichen einzigartige Exponate die Wegmarken. Im Mittelpunkt stehen Biografien von Menschen, deren Leben und Wirken maßgeblich mit der Gesellschaft verbunden sind.
</p><p><strong>Zusätzliche Vorträge</strong></p><p><strong></strong>Im Begleitprogramm der Ausstellung gibt es folgende Veranstaltungen in der SuUB: <br>22. Januar 2015, 18 Uhr, <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Christian Ostersehlte (Bremer Schifffahrtshistoriker): „TITANIC - Mythos und Realität“
</p><p><br>5. Februar 2015, 18 Uhr, <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Hartmut Roder (Übersee-Museum Bremen): „Bremen: Hafenstadt am Fluss auch im 21. Jahrhundert?“
</p><p><br>26. Februar 2015, 18 Uhr, Christian Stipeldey, (<abbr title="Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger">DGzRS</abbr>): „Die Bedeutung der DGzRS heute“<br><br>Weitere Informationen<br><br>Anke Winsmann<br>Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br>Tel. 0421 218 59572<br>E-Mail: <a href="mailto:oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">oeffentlichkeitsarbeit@suub.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.suub.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11898</guid>
                            <pubDate>Wed, 05 Nov 2014 15:02:00 +0100</pubDate>
                            <title>Deutscher Dialogpreis für Erziehungswissenschaftlerin der Uni Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/deutscher-dialogpreis-fuer-erziehungswissenschaftlerin-der-uni-bremen-2</link>
                            
                            <description>Professorin Yasemin Karakaşoğlu ist gestern Abend in Berlin in der Kategorie Wissenschaft ausgezeichnet worden</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 371 / 5. November 2014 SC
</p><p>Der Bund Deutscher Dialoginstitutionen (BDDI) hat am Dienstagabend (5. November 2014) den Deutschen Dialogpreis 2014 verliehen. In der Kategorie Wissenschaft wurde Professorin Yasemin Karakaşoğlu ausgezeichnet, Hochschullehrerin für Interkulturelle Bildung im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften und zugleich Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität der Universität Bremen. Die Bremer Wissenschaftlerin ist für ihre wegweisenden Forschungsarbeiten in der interkulturellen Pädagogik geehrt worden. In der Jury-Begründung heißt es: „Yasemin Karakaşoğlu setzt sich für einen Bewusstseinswandel ein, nach dem Multikulturalität und Multilingualität in Deutschland keine Gefahr sind, sondern eine Bereicherung. Die Resultate ihrer wissenschaftlichen Arbeit tragen zur Aufklärung und Differenzierung über die deutsch-türkischen sowie die muslimischen Mitbürger bei.“ Von großer Bedeutung seien insbesondere ihre Arbeiten über die Bedingungen des Aufwachsens junger Migrantinnen, die Bedeutung von Familie, Schule und Ausbildung sowie Partnerschaft und Religiosität für das gegenseitige Wahrnehmen. 
</p><p>Unter dem Motto „Menschen bauen Brücken“ würdigt der Bund Deutscher Dialoginstitutionen die Leistungen von Personen, die sich für den Dialog der Kulturen, Religionen und deren friedliches Zusammenleben einsetzen. Neben Yasemin Karakaşoğlu haben den mit jeweils 3.000 Euro dotierten Deutschen Dialogpreis in diesem Jahr erhalten: <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Navid Kermani, Orientalist und Schriftsteller; <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Tovia Ben Chorin, Rabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Thomas Lemmen von der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen. Die vier Preisträger betonten, dass besonders in der heutigen Zeit der Dialog über alle Grenzen hinweg für den gesellschaftlichen Frieden wichtiger denn je sei. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen:</strong> In der Uni-Pressestelle kann ein Foto von der Dialogpreisträgerin Yasemin Karakaşoğlu angefordert werden. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften <br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Yasemin Karakaşoğlu <br>E-Mail: <a href="mailto:kon3@uni-bremen.de">kon3@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 06 Nov 2014 10:33:00 +0100</pubDate>
                            <title>Ozonabbauende Substanz in der Stratosphäre nimmt wieder zu</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/ozonabbauende-substanz-in-der-stratosphaere-nimmt-wieder-zu-2</link>
                            
                            <description>Umweltwissenschaftler veröffentlichen Ergebnisse in der renommierten Fachzeitschrift „Nature“ / Professor Justus Notholt von der Uni Bremen ist einer der Autoren der Studie</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 372 / 06. November 2014 KG
</p><p>Ein internationales Team von Wissenschaftlern hat jetzt Messungen veröffentlich, die einen aktuellen Anstieg von Chlorwasserstoff (HCl) in der Stratosphäre zeigen. Die Substanz spielt eine wichtige Rolle beim stratosphärischen Ozonabbau. Nach dem Montreal-Protokoll, einem internationalen Abkommen zum Schutz der Ozonschicht von 1989, dürfte ein solcher Anstieg nicht zu erwarten sein. Das Umweltabkommen verpflichtet die Staaten zu einer Reduzierung und schließlich zur vollständigen Abschaffung der Emission von chlor- und bromhaltigen Chemikalien, die stratosphärisches Ozon zerstören. Als Ursache für den Anstieg von <abbr>HCl</abbr> wurde von den Wissenschaftlern eine vorübergehende, aber über einen längeren Zeitraum anhaltende Anomalie in der atmosphärischen Zirkulation ausgemacht. An der Studie mit den überraschenden Ergebnissen ist Professor Justus Notholt, Umweltphysiker der Universität Bremen, maßgeblich beteiligt.
</p><h3>Hintergrund</h3><p>Die Ozonschicht schützt die Biosphäre vor der schädlichen UV-Strahlung und ist ein wesentlicher Bestandteil des Klimasystems. In der Stratosphäre - der Atmosphärenschicht zwischen etwa 15 bis 45 Kilometern Höhe - werden die Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) durch die solare Strahlung zu Chloratomen zersetzt. Diese bilden dann Chlorwasserstoff (HCl), das Hauptreservoir von Chlor in der Stratosphäre. Chemische Prozesse im polaren Winter setzten die Chloratome aus diesem Reservoir frei. Sie können dann im polaren Frühling Ozon abbauen. Die Erholung der stratosphärischen Ozonschicht hängt vom Erfolg des Montreal-Protokolls ab, welches im Wesentlichen die Herstellung der FCKWs und ähnlicher Verbindungen schrittweise verboten hat. Diese Substanzen sind für den in den vergangenen 30 Jahren beobachteten Ozonabbau verantwortlich. Als ein Erfolg des Montreal-Protokolls hat sich die atmosphärische Belastung mit den FCKWs im vergangenen Jahrzehnt verringert und die Wissenschaftler sind optimistisch, dass sich die stratosphärische Ozonschicht in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts in vollem Umfang erholt hat.
</p><h3>Ergebnisse der Studie</h3><p>Die Beobachtung der langfristigen Entwicklung der stratosphärischen HCl-Schicht ist daher notwendig, um den Erfolg des Montreal-Protokolls bei der Reduzierung der Ozon zerstörenden Substanzen zu überwachen. Der jüngste Anstieg der HCl-Konzentration wurde nur in der nördlichen Hemisphäre beobachtet, während in der Stratosphäre der Südhemisphäre die Konzentration im Einklang mit dem Montreal-Protokoll weiter abnimmt. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass der Anstieg von HCl mit einer Anomalie der Atmosphärenzirkulation zusammenhängt, der Aufstieg der Luftmassen in der Stratosphäre der Nordhemisphäre hat sich verlangsamt. Dadurch kann die Sonne mehr Chlor aus den FCKWs freisetzen, und die Konzentration von HCl nimmt zu. Die Ergebnisse basieren auf Messungen, die von einem Netzwerk mit Stationen in Spitzbergen, Grönland, Schweden, der Schweiz, Japan, Teneriffa, Australien und Neuseeland teilweise seit Jahrzehnten systematisch durchgeführt wurden. Die Bodenmessungen werden durch Satellitenbeobachtungen und Modellsimulationen abgesichert.
</p><h3>Ist das Montreal-Protokoll wirkungslos?</h3><p>Indem der HCl Anstieg durch eine Änderung in der Zirkulation erklärt wird, und nicht durch das Auftreten von neuen, Ozon abbauenden Substanzen, bestätigt die Studie, dass das Montreal-Protokoll weiterhin ein Erfolg bleibt. Allerdings ist die zu erwartende langfristige Abnahme der Ozon abbauenden Substanzen in der Atmosphäre komplexer als gedacht. Professor Notholt: „Unsere Beobachtungen stellen nicht das Montreal-Protokoll in Frage. Sie zeigen vielmehr, dass die atmosphärische Variabilität und eventuell auch der Klimawandel einen Einfluss auf die Erholung der Ozonschicht besitzen. Sie wird kein gleichförmiger Prozess sein, sondern ein Auf und Ab. Die Abnahme der ozonabbauenden Chemikalien in der Atmosphäre wird noch viele Jahrzehnte dauern. Während dieser Zeit bleibt die stratosphärische Ozonschicht gefährdet.“
</p><h3>Veröffentlichung im Journal „Nature“</h3><p>Die spektakulären Forschungsergebnisse wurden jetzt im Wissenschaftsjournal „Nature“, einer wöchentlich erscheinenden, englischsprachige Fachzeitschrift veröffentlicht. Das renommierte Blatt ist die weltweit meist zitierte interdisziplinäre Fachzeitschrift für Naturwissenschaften.
</p><p>Achtung Redaktionen: In der Pressestelle können zwei Grafiken mit ausführlichen Erläuterungen, ein Foto der Messstation auf dem Dach des Uni-Gebäudes NW1 und ein Porträtfoto von Professor Justus Notholt angefordert werden. Telefon: 0421 218 60 150; <a href="mailto:presse@uni-bremen.de">presse@uni-bremen.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Institut für Umweltphysik<br>Prof. Dr. Justus Notholt<br>Tel.: 0421-218-62190<br>Mobil: 0176-30346533<br>E-Mail: <a href="mailto:jnotholt@iup.physik.uni-bremen.de">jnotholt@iup.physik.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 06 Nov 2014 12:56:00 +0100</pubDate>
                            <title>„Wissenschaft bewegt: Deutsch-Türkische Beziehungen“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/wissenschaft-bewegt-deutsch-tuerkische-beziehungen-1</link>
                            
                            <description>Bremer Türkeiwoche vom 10. - 16. November 2014
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 373 / 6. November 2014 SC
</p><p>Zum dritten Mal in Folge veranstalten Universität Bremen und Hochschule Bremen gemeinsam eine Türkei-Woche. Sie findet dieses Mal in einem besonderen internationalen&nbsp; Rahmen statt, denn sie ist Bestandteil des Deutsch-Türkischen Wissenschaftsjahres. Dieses wurde unter dem Motto <span lang="en">´Science Bridging Nations´</span> durch die Hochschulrektorenkonferenz, den Deutschen Akademischen Austauschdienst und den Türkischen Hochschulrat ausgerufen und soll dazu beitragen, die wissenschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern sichtbarer zu machen und weitere Kooperationen anzuregen. Die Bremer Türkeiwoche startet am 10. November mit der Eröffnung durch die Schirmherrin der Woche, der Bremer Wissenschaftssenatorin Professorin Eva Quante-Brandt um 20 Uhr im Bremer Rathaus. 
</p><h3>Themenschwerpunkte der Bremer Türkeiwoche: Frauen – Medien – Migration</h3><p>Bremen ist einer der 15 Hochschulstandorte, die eine finanzielle Förderung der Türkeiwoche durch die Wissenschaftsorganisationen eingeworben haben. Das Motto der Bremer Türkeiwoche: ´Wissenschaft bewegt: Deutsch-Türkische Beziehungen´. Die inhaltlich wie auch in der Form vielfältigen Veranstaltungen der Woche – Vorträge, Podiumsdiskussionen, Symposien, Workshops – sollen dazu beitragen, die bereits bestehenden intensiven Wissenschaftsbezüge zur Türkei in Bremen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und diese zum Mitdiskutieren anzuregen. Es soll deutlich werden, inwiefern Wissenschaft Beziehungen zwischen den beiden Ländern mitgestaltet, bewegt, befördert und kritisch begleitet. Im Mittelpunkt der Bremer Türkeiwoche stehen neueste Erkenntnisse in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen zu Politik, Geschichte und der Gesellschaft in der Türkei und unter türkischen Migrantinnen und Migranten in Deutschland, aber auch zu gemeinsamen Zukunftsthemen wie neurowissenschaftlichen Entwicklungen. Thematische Schwerpunkte der Woche sind die zu Kontroversen anregenden Themen: „Frauen“, Medien“ und „Migration“. 
</p><h3>Der Studierendentag verweist auf deutsch-türkische Wissenschaftsbeziehungen der Zukunft</h3><p>Auch der Studierendenaustausch mit der Türkei gewinnt mit Unterstützung des Erasmus-Programms zunehmend an Bedeutung. Es sind hierbei nicht nur Studierende mit türkischem Migrationshintergrund, die sich für ein Auslandssemester im Heimatland ihrer Eltern oder Großeltern entscheiden.&nbsp; Studierenden&nbsp; der Universität Bremen werden gemeinsam mit Erasmus-Studierenden aus der Türkei am Studierendentag am 12. November bei einem Glas türkischen Tee über die Studienlandschaft in der Türkei und ihre Erfahrungen vor Ort berichten. Die Hochschule Bremen widmet sich&nbsp; am gleichen Tag Themen der Bildungsgerechtigkeit in Deutschland bei Studierenden mit türkischem Migrationshintergrund.&nbsp; 
</p><h3>Studierende beschäftigen sich mit Wissenschaftstransfer von Ost nach West: Die Ausstellung „Kartographie und Geographie- Beiträge aus der Islamischen Welt“</h3><p>Die Ausstellung wurde gemeinsam mit Bremer Studierenden und Studierenden der Fatih Sultan Mehmet Vakif Universität konzipiert und macht anhand von Welt-, See- und Regionalkarten, die Aufschlüsse über mathematisch-astronomische Kenntnisse geben, die historische Dimension des Wissenschaftstransfers zwischen Ost und West deutlich. 
</p><h3>Lesung mit Ece Temelkuran </h3><p>Die regimekritische türkische Journalistin, Kolumnistin und Autorin Ece Temelkuran liest aus Ihrem in 13 Sprachen und aktuell auch in Deutsch erschienenen Buch „ Was nützt mir die Revolution, wenn ich nicht tanzen kann“. Der Roman erzählt eine Geschichte der Selbstbehauptung von vier&nbsp; Frauen, die sich im Arabischen Frühling auf einem Road-Trip von Tunis nach Beirut kennenlernen. Die Lesung wird zweisprachig deutsch-türkisch durchgeführt und gibt Teilnehmenden Gelegenheit zum direkten Austausch mit der Autorin. 
</p><h3>Filmvorführungen </h3><p>In Kooperation mit dem CITY46 Kommunalkino werden drei türkische Filme präsentiert: Das Filmdrama „Kasaba“ – zu Deutsch: „Die Kleinstadt“ – von Cannes-Preisträger Nuri Bilge Ceylan; der von Fatih Akin koproduzierte Thriller „Takva“- „Gottesfurcht“ von Ömer Kızıltan; sowie der Dokumentarfilm zu den Gezi-Park Protesten in Istanbul&nbsp;<span lang="tr"> „Gözdağı“</span> – zu Deutsch „die Abschreckung“ – des bekannten Journalisten und Produzenten Can Dündar, der im Anschluss an die Filmvorführung für ein Publikumsgespräch zu Gast im Kommunalkino sein wird. Die Vorführung<span lang="tr">„Gözdağı“</span> ist am 14. November um 20:30 Uhr kostenlos. 
</p><h3>Konzert mit Mehmet Ergin und Zoltán Lantos </h3><p>Der Hamburger Jazz Gitarrist mit Bremer Wurzel, Mehmet Ergin, verzaubert im Duo mit dem ungarischen Violinenkünstler Zoltán Lantos die Zuhörerinnen und Zuhörer in der Kulturkirche St. Stephani mit der musikalischen Darbietung <span lang="en">„Tales from Enchanted Gardens“</span>, begleitet von Ergins Geschichten aus der orientalischen Mystik. Karten sind an der Abendkasse der Kulturkirche zu erwerben. Tickets: 15/€ 10€ 
</p><p>Weitere Informationen zur Türkeiwoche: <a href="http://www.uni-bremen.de/tuerkeiwoche" target="_blank">www.uni-bremen.de/tuerkeiwoche</a>&nbsp; 
</p><p>Kontakt: 
</p><p>Universität Bremen / Hochschule Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Yasemin Karakaşoğlu <br>E-Mail: <a href="mailto:kon3@uni-bremen.de">kon3@uni-bremen.de</a><br><br>Koordinatorin: <br>Nurten Kurnaz<br>E-Mail: <a href="mailto:nurten.kurnaz@vw.uni-bremen.de">nurten.kurnaz@vw.uni-bremen.de</a><br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421/ 218 60 378 <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11901</guid>
                            <pubDate>Fri, 07 Nov 2014 09:11:00 +0100</pubDate>
                            <title>Praktikum und Studium im Ausland: Sydney oder Vancouver?</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/praktikum-und-studium-im-ausland-sydney-oder-vancouver-1</link>
                            
                            <description>International Office lädt zur 4. Internationalen Hochschulmesse am 12. November 2014</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 374 / 7. November 2014 JS
</p><p>Noch nie gab es für Studierende so viele Möglichkeiten wie heute, während ihres Studiums ins Ausland zu gehen. Ob Praktikum oder Auslandssemester: Durch Fachbereichskooperationen, Erasmus-Programme und Stipendien stehen den Studierenden viele Türen offen. Das <span lang="en">International Office</span> der Universität Bremen lädt alle Studierenden ein, sich im Rahmen der 4. Internationalen Hochschulmesse über die verschiedenen Förderprogramme und Zielregionen zu informieren. Die Messe findet am Mittwoch, 12. November 2014 von 10 bis 16 Uhr im <abbr title="Geisteswissenschaften 2">GW2</abbr> (Haupttreppe) statt.
</p><h3>Informationen und Beratung</h3><p>An 15 Ständen sind&nbsp; neben verschiedenen Organisationen, die Studierende bei der Suche nach einem Studien- oder Praktikumsplatz unterstützen, auch studentische Initiativen wie <abbr title="International Association for the Exchange of Students for Technical Experience">IAESTE</abbr> (<span lang="en">International Association for the Exchange of Students for Technical Experience</span>) und die Erasmus-Initiative vertreten. Fachbereichsvertreterinnen und -vertreter bieten an dem Tag spezielle Beratungen zu den Fachbereichskooperationen und Fragen der Anerkennung an. Vom Studium in Nordamerika oder Australien/Neuseeland, Praktikum in Asien bis zu Informationen zum Erasmus-Programm und den <abbr title="Deutscher Akademischer Austauschdienst">DAAD</abbr>-Fördermöglichkeiten werden alle relevanten Themen abgedeckt.
</p><h3>Besonderes Infoangebot: Türkei</h3><p>Die internationale Hochschulmesse findet parallel zur Türkeiwoche an der Universität Bremen statt. Daraus ergibt sich für Interessierte, die gerne in die Türkei gehen möchten, eine besondere Gelegenheit: Beim Couch-Café können Studierende sich mit türkischen Studierenden und den Experten vom International Office speziell über die Austausch- und Fördermöglichkeiten für die Türkei informieren.
</p><p>Eine Übersicht über die Stände, das detaillierte Veranstaltungsprogramm und die Sprechstunden der Erasmus und Kooperationsbeauftragten stehen auf der Webseite der Universität: <a href="http://www.uni-bremen.de/hochschulmesse" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-bremen.de/hochschulmesse</a></p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>International Office<br>Barbara Hasenmüller<br><abbr title="Telefon">Tel.</abbr>: 0421 218 60362<br>E-Mail: <a href="mailto:barbara.hasenmueller@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">barbara.hasenmueller@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jacqueline Sprindt</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11902</guid>
                            <pubDate>Fri, 07 Nov 2014 09:52:00 +0100</pubDate>
                            <title>22. Cheffrühstück der Universität und des Technologieparks</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/22-cheffruehstueck-der-universitaet-und-des-technologieparks-2</link>
                            
                            <description>Gastgeber am 11. November ist das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz / Interessierte Medienvertreter sind herzlich willkommen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 375 / 7. November 2014 SC
</p><p>Alle Jahre wieder treffen sich im November Chefs der Unternehmen aus dem Technologiepark, Leiter von wissenschaftlichen Instituten sowie Hochschullehrerinnen und -lehrer der Universität Bremen zum Cheffrühstück. Es findet in diesem Jahr am 11. November im Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (Robert-Hooke-Str. 1) statt. Bereits zum 22. Mal informieren sich dann Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft über Neuigkeiten in ihren Bereichen, knüpfen und pflegen die Kontakte untereinander, um Synergien zu fördern. 
</p><p>Das Cheffrühstück beginnt um 9.00 Uhr mit Grußworten des <abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz">DFKI</abbr>-Chefs Rolf Drechsler, Leiter des Forschungsbereichs <span lang="en">Cyber-Physical Systems</span>, und des Uni-Rektors Bernd Scholz-Reiter. Danach gibt es zwei Kurzvorträge von jungen Hochschullehrern der Uni Bremen. Professor Jens Pöppelbuß, Juniorprofessor für Industrienahe Dienstleistungen, spricht über „<span lang="en">Smart services </span>– Potenziale internetbasierter produktbegleitender Dienstleistungen“. Danach geht Professor Thomas N. Friemel vom Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung im Fachbereich Kulturwissenschaften der Frage nach, ob „Social TV - Die Internetrevolution des Fernsehens?“ sei. 
</p><p>Im Anschluss an die Reden können die Gäste die Maritime Explorationshalle des <abbr title="Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz" lang="de">DFKI</abbr> besichtigen. Dazu gehören folgende Testanlagen:
</p><p>- Ein großes Salzwasser-Testbecken 3.400 m³ (23 m x 19 m x 8 m) inklusive mechanischer Infrastruktur<br>- Zwei zusätzliche separate Testbassins im Erdgeschoss<br>- Eine Druckkammer <br>- Ein <span lang="en">Virtual Reality Lab</span></p><p>Wissenschaftler vor Ort Fragen werden die Testanlagen erklären und alle Fragen beantworten. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen</strong>: Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen, am Cheffrühstück teilzunehmen. Bitte melden Sie sich mit einer Mail an unter E-Mail <a href="mailto:swantje.schmidt@dfki.de">swantje.schmidt@dfki.de</a> . Dort können Sie auch Interviewanfragen stellen. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br>Swantje Schmidt<br>Leiterin Unternehmenskommunikation<br>Tel.:0421 178 45-4121<br>E-Mail: <a href="mailto:swantje.schmidt@dfki.de">swantje.schmidt@dfki.de</a><br>oder <br>Universität Bremen<br>Pressestelle<br>Eberhard Scholz<br>Tel. 0421 218 60155<br>E-Mail: <a href="mailto:eberhard.scholz@uni-bremen.de">eberhard.scholz@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 10 Nov 2014 11:01:00 +0100</pubDate>
                            <title>Uni-Start-up TobyRich gewinnt Teilnahme am „German Accelerator“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-start-up-tobyrich-gewinnt-teilnahme-am-german-accelerator-1</link>
                            
                            <description>Uni Bremen schneidet im Gründungsradar des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft auch für  das Jahr 2013 wieder gut ab
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 376 / 10. November 2014 SC
</p><p>Kontakte knüpfen, neue Märkte erschließen – den Sprung über den großen Teich schaffen? Das Start-up TobyRich hat nun im Rahmen des <span lang="en">German Accelerators</span> dazu Gelegenheit: Aus 80 Bewerbungen wählte die internationale Expertenjury unter anderem das von der Universität Bremen in der Gründungsphase begleitete Unternehmen aus. <br><br>Drei Monate lang erhält das Team nicht nur Büroräume in San Francisco. Ein spezielles Mentoring hilft den Jungunternehmern dabei, nach US-Investoren im Silicon Valley zu suchen und bestehende Verkaufskontakte zu intensivieren: „Für uns als Anbieter von Hardware ist San Francisco der ideale Standort für die Teilnahme am <span lang="en">German Accelerator</span>“, so Ulrich Ditschler, CEO und Gründer der TobyRich <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung" lang="de">GmbH</abbr>. Gemeinsam mit Tobias Dazenko gründete er das auf innovative Smartphone gesteuerte <span lang="en">Gadgets, Appcessories</span> und mobile Steuerungslösungen spezialisierte Unternehmen. Vor acht Jahren entstand die Idee, ein Smartphone gesteuertes Flugzeug zu entwickeln, die nach sechs Jahren Forschung in das Unternehmen mündete. Heute, nach einer zweijährigen Testphase, ist das Smartplane „<span lang="en">Ready for Take-off</span>!“.<br><br>Mit der Nominierung für das Programm „<span lang="en">German Accelerator</span>“ steht ein weiterer wichtiger Schritt bevor: „Von der Teilnahme erhoffen wir uns den letzten Feinschliff an unserer Strategie und den Kontakt zu den weltweit führenden Investoren“, so die Unternehmer.
</p><p><strong>Positive Ergebnisse des aktuellen Gründungsradars</strong></p><p>TobyRich ist nur eines von vielen durch die Universität Bremen betreuten Start-ups. Die Gründungsförderung der Universität Bremen kann auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurückblicken: Im aktuellen Gründungsradar, der Analyse von Hochschulprofilen im Bereich Gründungsförderung, liegt die Universität Bremen erneut unter den Top Ten der großen Hochschulen mit mehr als 15.000 Studierenden. Die Performance konnte im Vergleich zu den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut werden. <br><br>Die Ergebnisse des durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft veröffentlichten Gründungsradars setzen sich aus folgenden Bausteinen zusammen: Die institutionelle Gründungsverankerung stellt die Nachhaltigkeit der Förderung sicher und spiegelt das Gründungsbewusstsein innerhalb der Universität. Der Bereich Gründungssensibilisierung berücksichtigt Breite, Intensität und Qualität der Angebote zur Gründungsförderung. Der dritte Baustein wertet die Gründungsunterstützung und damit das bedarfsgerechte Beratungsangebot der Universität. Schließlich mündet das Engagement der Förderung in den Gründungsaktivitäten, wobei die Anzahl der Gründungen sowie die erfolgreiche Teilnahme an Förderprogrammen wie dem EXIST-Forschungstransfer oder –Gründerstipendium einbezogen werden.<br><br>Die Universität Bremen konnte sich in der Gesamtpunktzahl von 9,6 auf 10,1 Punkte verbessern und liegt damit 1,7 Punkte hinter der erstplatzierten Technischen Universität München.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>BRIDGE Gründungsunterstützung<br>Sarah Thiel<br>Tel.: 0421 218 60343<br>E-Mail: <a href="mailto:sarah.thiel@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sarah.thiel@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Mon, 10 Nov 2014 15:06:00 +0100</pubDate>
                            <title>Politikwissenschaftlerin der Universität Bremen untersucht Sicherheit in Flüchtlingslagern an der Grenze zu Syrien</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/politikwissenschaftlerin-der-universitaet-bremen-untersucht-sicherheit-in-fluechtlingslagern-an-der-grenze-zu-syrien-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 378 / 10. November 2014 KG
</p><p>Welche gesellschaftlichen, sozialen und politischen Veränderungen bringt die massive Ausweitung humanitärer Hilfe in den Ländern des Nahen Ostens mit sich? Wir wirken sich nichtmilitärische Interventionen auf Syrien und seine Nachbarländer aus? Wie strukturiert das Sicherheitsdenken das Verhalten der Helfer aus Nichtregierungsorganisationen (NGOs)? Was tun sie zu ihrem eigenen Schutz und was zum Schutz der Flüchtlinge in den Lagern? Diese außergewöhnlich aktuellen Forschungsfragen stellt sich die Politikwissenschaftlerin Dr. Sophia Hoffmann. Sie hat mit Beginn des Wintersemesters ihre Arbeit am Institut für Interkulturelle und Internationale Studien im Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Bremen aufgenommen. „<span lang="en">Humanitarian Action and Security in the Middle East</span>“ lautet das genaue Thema ihres zweijährigen Projekts.
</p><p>Allein der <abbr title="United Nations High Commissioner for Refugees" lang="en">UNHCR</abbr>, die Flüchtlingsbehörde der Vereinten Nationen, setze im Nahen Osten inzwischen ein jährliches Budget von drei Milliarden Euro um, sagt Hoffmann. Damit wachse dessen politische und gesellschaftliche Kraft. Sowohl diese staatliche Organisation als auch die nichtstaatlichen Hilfsorganisationen müssen sich professionell mit Sicherheitsfragen beschäftigen. Hoffmann will nun herausfinden, wie sich Sicherheitsplanung auf die humanitäre Hilfe auswirkt. Dazu befragt sie im ersten Jahr ihrer Forschung Sicherheitsmanager von Nichtregierungsorganisationen. Welche Konzepte entwickeln sie, welche Sorgen bewegen sie, welche Vorstellungen von Gefahr und Sicherheitsrisiken haben sie und wie schulen sie die Helferinnen und Helfer?. „Ich will sehr viele empirische Daten erheben“, sagt die Wissenschaftlerin. 2015 wird sie dann für eine mehrmonatige Feldforschung nach Jordanien gehen und unter anderen in dem riesigen Flüchtlingslager Zaatari die Situation untersuchen. „Teilnehmendes Beobachten“ wird ihre Methode sein, und sie wird Flüchtlingshelfer in ihrem Alltag begleiten. „Wir brauchen mehr empirisches Wissen, was in den Lagern passiert, da weltweit bereits über fünf Millionen Menschen in humanitären Lagern verwaltet werden“, sagt die unerschrockene junge Frau. Interessant seien in diesem Zusammenhang die Auswirkungen solcher Hilfeleistungen auf Regionen, in denen der Begriff vom Bürger, von Bürgerrechten und von der Nation schwächer ausgeprägt sei als beispielsweise in Europa und den <abbr title="United States of America" lang="en">USA</abbr>.
</p><h3>Zur Person:</h3><p>Die 35-jährige Wissenschaftlerin ist im Rahmen des BREMEN-TRAC Post-Doc Programm an die Universität gekommen. Mit dem von der EU über das Marie-Curie-Stipendium kofinanzierten Programm werden exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland an die Universität Bremen eingeladen. Sophie Hoffmann hat in den vergangenen drei Jahren in Genf gelehrt und geforscht. Sie war Teaching Fellow am englischsprachigen Graduate Institute. Bereits in ihrer Dissertation an der School of Oriental and African Studies der University of London hat sie die Situation irakischer Flüchtlinge in Syrien untersucht. Im Jahr 2008 wurden dort erstmals ein Dutzend internationale humanistische Organisationen ins Land gelassen. Im Rahmen ihrer Forschungsarbeit hat Dr. Hoffmann arabisch gelernt und war von 2005 bis 2011 mehrfach in Damaskus.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Sozialwissenschaften<br>Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIs)<br>Dr. Sophia Hoffmann<br>Tel.: 0163 716 78 25<br>E-Mail: <a href="mailto:sophia.hoffmann@uni-bremen.de">sophia.hoffmann@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 11 Nov 2014 14:11:00 +0100</pubDate>
                            <title>Rosetta-Landung auf Kometenkern: Spurensuche nach dem Ursprung des Lebens</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/rosetta-landung-auf-kometenkern-spurensuche-nach-dem-ursprung-des-lebens-1</link>
                            
                            <description>Bremer Wissenschaftler an Experiment der Kometensonde beteiligt
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 379 / 11. November 2014 SC
</p><p><br>Vor mehr als zehn Jahren ist die Rosetta-Sonde der europäischen Weltraumorganisation ESA auf Kometenmission geschickt worden. Der Auftrag: Die Entstehungsgeschichte unseres Sonnensystems erforschen und der Frage nach dem Ursprung des Lebens nachgehen. Nun steht der spannendste Moment der Rosetta-Mission unmittelbar bevor. Am 12. November 2014 wird das Landegerät Philae der Rosetta gegen 17 Uhr auf dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko aufsetzen. Wenn alles klappt, wird dies die erste kontrollierte Landung auf dem Kern eines Kometen sein. Auch Wissenschaftler der Uni Bremen fiebern diesem Moment entgegen. Die Chemiker Professor Wolfram Thiemann (Uni Bremen), Professor Uwe Meierhenrich (früher Uni Bremen, heute Uni Nizza) und <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jan Hendrik Bredehöft (Uni Bremen) sind an dem zentralen Experiment des Landegerätes zur Suche nach den molekularen Bausteinen des Lebens auf dem Kometenkern beteiligt. <br><br>Ihr besonderes Interesse richtet sich auf ein Instrument namens COSAC (<span lang="en">Cometary Sampling and Composition Experiment)</span> an Bord der Rosetta-Landeeinheit, welches organische Moleküle in dem Kometeneis suchen und untersuchen wird. Dieses Gerät wurde an der Universität Bremen von den drei Bremer Forschern unter Federführung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Göttingen mitentwickelt. Die Bremer Wissenschaftler zeichnen für den Chiralitäts-Teil des Experimentes verantwortlich. Thiemann und Meierhenrich werden zur Rosetta-Landung in Köln am Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) zugegen sein. Von hier wird die Landung kontrolliert. 
</p><p><strong>COSAC: ein wissenschaftlich einmaliges Gerät</strong></p><p>Das COSAC-Gerät ist wissenschaftlich einmalig, indem neben organischen Molekülen auch deren Chiralität bestimmt werden soll. Diese Eigenschaft der „Händigkeit“ lässt zwischen belebter und unbelebter Materie unterscheiden. Sie dient einem genaueren Verständnis der chemischen Evolution organischer Moleküle, wie sie zum Ursprung des Lebens auf der Erde beigetragen haben. Die Bremer Wissenschaftler benötigen zur Durchführung ihres Experimentes eine erfolgreiche Landung auf dem Kometenkern sowie eine stabile Verankerung der Landeeinheit auf der Oberfläche des Kometenkerns. Am dritten Kometentag nach der Landung (ein Kometentag dauert 12 Stunden) wird das COSAC Experiment erstmals durchgeführt werden und die Suche nach extraterrestrischen organischen Molekülen und deren Chiralität beginnt.
</p><p><strong>Was ist Chiralität?</strong></p><p>Die Chiralität beschreibt ein von Biomolekülen her gut bekanntes Phänomen. Man weiß, dass sich Biomoleküle aus Bausteinen zusammensetzen, die einheitlich entweder ausschließlich rechts- oder ausschließlich linkshändig sind. Beispielsweise sind Eiweiße (Proteine) ausschließlich aus L-Aminosäuren aufgebaut, wohingegen deren Spiegelbilder, die D-Aminosäuren, in Eiweißen keine Verwendung finden. Auf ähnliche Weise nutzen sowohl die Kohlenhydrate wie auch die DNA ausschließlich D-Zucker und haben keine Verwendung für etwaig vorkommende L-Zucker Einheiten. Eine zentrale wissenschaftliche Frage ist nun, wie zu Beginn der biologischen Evolution die rechts-/links-Symmetrie gebrochen werden konnte, um die molekularen Bausteine des Lebens einheitlich entweder in rechts- oder in links-Form generieren zu können. Heute sprechen viele Gründe dafür, dass dieser Symmetriebruch nicht erst auf der frühen Erde, sondern bereits im interstellaren Raum stattfand. In solchem Falle sollten diejenigen Moleküle, die wie Aminosäuren oder Zucker das Phänomen der Händigkeit (griechisch: Chiralität) aufweisen, im Kometenmaterial in rechts- oder links-Form in ungleicher Menge nachgewiesen werden. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie / Chemie<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr> Wolfram Thiemann<br>Tel.: 0421-218-63211<br>E-Mail: <a href="mailto:thiemann@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">thiemann@uni-bremen.de</a><br><br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr> Uwe Meierhenrich<br>Universität Nizza<br>Tel.: +33 (0) 492 076177<br>E-Mail: <a href="mailto:uwe.meierhenrich@unice.fr" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">uwe.meierhenrich@unice.fr</a><br>Twitter: @MhenriU<br><br><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jan Hendrik Bredehöft<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie / Chemie <br>Tel.: 0421-218-63201<br>E-Mail: <a href="mailto:jhbredehoeft@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">jhbredehoeft@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 11 Nov 2014 14:16:00 +0100</pubDate>
                            <title>BMBF fördert neues Verbundprojekt zu Nanomaterialien</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bmbf-foerdert-neues-verbundprojekt-zu-nanomaterialien-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 380 / 11. November 2014 SC
</p><p><br>Designkriterien für nachhaltige Nanomaterialien (DENANA) – so heißt das neue Verbundprojekt, das das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in den kommenden drei Jahren mit über 3,2 Millionen Euro fördert. Koordinatorin ist Professorin Juliane Filser vom Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT) der Universität Bremen. Sie hat in den vergangenen Jahren bereits zwei große Verbundvorhaben zum Thema „Umweltfreundliche Nanomaterialien“ geleitet. Im Fokus stehen diesmal Nanopartikel aus Siliziumdioxid, Cerdioxid und Silber, die unter anderem für Schmierstoffe, in Abgaskatalysatoren, Kosmetika und Poliermitteln eingesetzt werden. Erforscht werden zum einen Langzeitwirkungen der Partikel unter realitätsnahen Bedingungen in der Umwelt, zum anderen deren Verhalten und Wirkung unter kontrollierten Laborbedingungen. Die Forscherinnen und Forscher erhoffen sich so Erkenntnisse über ein frühzeitiges Erkennen langfristiger Effekte. Eine wichtige Frage ist auch die Entwicklung von optimierten Schmierstoffen – optimiert in puncto technischer Eigenschaften und Umweltfreundlichkeit. <br><br>Durch das Ineinandergreifen ganz verschiedener Fragestellungen wollen die an DENANA Beteiligten Kriterien für umweltfreundliche Nanomaterialien ableiten, die möglichst breite Gültigkeit haben. Neben der Universität Bremen, die mit vier Arbeitsgruppen einen großen Anteil der Arbeiten leistet, sind noch neun weitere Partner und fünf assoziierte Partner beteiligt. Zudem leisten zwei Unterauftragnehmer wichtige Beiträge: das ETSS (<span lang="en">Environmental, technical and scientific services</span>) aus der Schweiz ist für die Modellierung des Verbleibs der Materialien in der Umwelt zuständig und das Bremer Unternehmen OHB wird seine für die Raumfahrt entwickelten Modellökosysteme erstmals für Nanomaterialien einsetzen.<br><br>Anfang November fand am <abbr title="Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien" lang="de">UFT</abbr> der Uni Bremen das Kickoff-Treffen des Konsortiums statt. Über 30 Teilnehmende aus Wissenschaft, Industrie und Umweltbehörden einigten sich über Einzelheiten der anstehenden Untersuchungen und stimmten sich über die Vorgehensweise in den ersten Monaten ab. In Kürze werden nähere Informationen zum Projekt auf der Homepage des Projekts<a href="https://www.uni-bremen.de/http://" target="http//nanopartikel.info/projekte/laufende-projekte/denana" title="external-link-new-window"> http://nanopartikel.info/projekte/laufende-projekte/denana</a> zur Verfügung stehen.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT)<br>Prof. Dr. Juliane Filser<br>Tel. 0421 218 63470<br>E-Mail: <a href="mailto:filser@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">filser@uni-bremen.de</a><br><a href="http://nanopartikel.info/projekte/laufende-projekte/denana" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://nanopartikel.info/projekte/laufende-projekte/denana</a> (ist in Kürze verfügbar)</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11907</guid>
                            <pubDate>Tue, 11 Nov 2014 14:52:00 +0100</pubDate>
                            <title>„Das Brennesselhaus“: Ein Einblick in die belarussische Seele</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/das-brennesselhaus-ein-einblick-in-die-belarussische-seele-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 377 / 10. November 2014 RO
</p><p>Belarus – so der Eigenname Weißrusslands – ein Land, in dem das Belarussische als unterdrückte Sprache der Opposition gilt, hat eine in den vergangenen Jahren erstaunlich lebendige Literaturszene hervorgebracht, die mittlerweile auch ihren Weg ins Deutsche findet. Der Minsker Autor Zmicier Vishniou ist am 12. November 2014 mit seinem kürzlich auf Deutsch erschienenen Debüt-Roman "Das Brennesselhaus" in Bremen zu Gast. Er erzählt eine listige Abenteuergeschichte, die teils in Minsk, teils in Berlin spielt, wo der Romanheld im Künstlerhaus “Tacheles” inmitten von Freaks, Performern, Kunsthändlern, Literaturagenten und schrägen Typen landet und versucht, seinen Roman zu schreiben. Um 20 Uhr lesen der Autor und seine Übersetzerin Martina Jakobson in der Villa Ichon aus dem „Brennesselhaus“. Vishniou ist auf Einladung der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen und der Heinrich-Böll-Stiftung Bremen in der Hansestadt. Der Abend bietet Gelegenheit zum Austausch über die gegenwärtige Literatur- und Kunstszene in Belarus. Im Anschluss wird zu einem kleinen Umtrunk geladen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
</p><p><strong>Zum Inhalt des Buches</strong></p><p>Safa Burschtyn, der seit seiner Geburt auf dem elterlichen Sofa die Welt “kopfüber entdeckte und deshalb Schriftsteller wurde”, verdient sich seinen Lebensunterhalt mit dem Malen pseudo- stalinistischer Ölgemälde, bis Seltsames geschieht: Ein Handwerker gräbt einen Tunnel durch seine Wohnung, seine Freundin Natascha entführt ihn in die mythischen Sümpfe der weißrussischen Sprache, die Kaktusmafia lässt den Gemüsegarten der Großeltern zuwuchern, ein gelber Gartenzwerg überwacht Safa gleich einem Angehörigen des Geheimdienstes – ob real oder virtuell, jede dieser Gestalten unternimmt den Versuch, Safa davon abzuhalten, seinen Roman zu schreiben.
</p><p><strong>Zum Autor </strong></p><p>Zmicier Vishniou, geboren 1973, studierte Philologie und Journalistik in Minsk. Er ist in vielen Künsten Zuhause: Autor, Lyriker, Maler und Performancekünstler. Nach seiner Tätigkeit als Lektor und Herausgeber wagte er den Versuch, sich als unabhängiger Verleger jenseits der staatlichen Verlage zu etablieren. Vishniou ist seit den 1990er Jahren einer der prägendsten Autoren in Belarus. Er war Mitbegründer maßgeblicher Vereinigungen wie „Bum-Bam-Lit“ oder „Schmerzwerk“, die in der Literaturlandschaft eine Wiederentdeckung der weißrussischen Sprache auslösten. <br><br>Die Lesung ist eine gemeinsame Veranstaltung der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, der Heinrich-Böll-Stiftung Bremen, des Exil-PEN und des Literaturkontor Bremen.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Forschungsstelle Osteuropa<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ulrike Huhn<br>Telefon: 0421 218-69611<br>E-Mail: <a href="mailto:Ulrike.huhn@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">Ulrike.huhn@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.forschungsstelle.uni-bremen.de<br></a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Tue, 11 Nov 2014 14:57:00 +0100</pubDate>
                            <title>Testplattform zur Erforschung von Cloud Computing im Mobilfunk</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/testplattform-zur-erforschung-von-cloud-computing-im-mobilfunk-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 381 / 11. November 2014 SC
</p><p>Die rasante Steigerung der Datenvolumen im Mobilfunk erfordert neue Konzepte mit vielen kleinen Mobilfunkzellen, deren Funktionalitäten wie beim Smartphone über die Cloud je nach Bedarf zur Verfügung gestellt werden. Das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen (TZI) hat im Rahmen des EU-Forschungsprojekts „ <span lang="en">iJOIN</span>“ eine Testplattform zur Verfügung gestellt, mit der sich das Zusammenspiel von Mobilfunkzellen und Cloud bis ins Detail simulieren lässt.<br><br>Durch die Forderung der Gesellschaft nach sehr datenintensiven Anwendungen müssen zukünftige Mobilfunksysteme ein rasant steigendes Datenvolumen bewältigen und die geforderten Datenraten immer und überall anbieten können. Das lässt sich nur durch die Implementierung vieler kleinerer Mobilfunkzellen, <span lang="en">Small Cells</span>, mit geringer Reichweite auf engstem Raum erreichen - und nicht mehr mit den großen Mobilfunkmasten. Um zudem den Energieverbrauch zu verringern, wird im EU-Projekt iJOIN ein neuartiges Konzept erforscht, bei dem die Funktionalität von kleinen Basisstationen durch den Einsatz einer offenen, auf Cloud-Infrastruktur basierenden IT-Plattform flexibel zentralisiert werden kann. Die Lösung nennt sich <span lang="en">Radio Access Network (RAN) as a Service</span>. „Die Netzfunktionalitäten werden als Service mittels Software über die Cloud umgehend und effizient in Bezug auf Energieverbrauch und Kosten zur Verfügung gestellt, wann und wo auch immer an den jeweiligen Mobilfunkzellen Bedarf nach ihnen entsteht“, erklärt Professor Armin Dekorsy, Leiter der Arbeitsgruppe Nachrichtentechnik am Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Uni Bremen.<br><br>Zur praktischen Evaluierung der inzwischen gefundenen Lösungsansätze hat jetzt die Bremer Arbeitsgruppe Nachrichtentechnik eine leistungsstarke Cloud-Computing-Plattform für das Projektkonsortium zur Verfügung gestellt. Hier kann auf Herz und Nieren getestet werden, welche Funktionalitäten in den Small Cells verbleiben und welche tatsächlich in die Cloud ausgelagert werden können. Die Partner haben die&nbsp; Möglichkeit, sich von außerhalb in die Testumgebung einzuloggen. Diese kooperativen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden von <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Dirk Wübben und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Henning Paul, beide Mitarbeiter der Arbeitsgruppe&nbsp; Nachrichtentechnik, hauptverantwortlich koordiniert und realisiert.<br><br>Das 30-monatige Projekt iJOIN (dahinter verbirgt sich der Projektname <span lang="en">„Interworking and JOINt Design of an Open Access and Backhaul Network Architecture for Small Cells based on Cloud Networks“</span>) ist mit einem Budget von knapp 3,7 Millionen Euro ausgestattet und bringt im Konsortium Netzbetreiber, Infrastruktur- und Endgerätehersteller, Cloud-Betreiber sowie Universitäten zusammen. Es läuft noch bis Mitte 2015. <br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen <br>Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI)<br><abbr title="Professor / Professorin">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Armin Dekorsy<br>Tel. 0421 218 64200<br>E-Mail: <a href="mailto:dekorsy@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">dekorsy@uni-bremen.de</a><br>oder <br>Knut Köstergarten<br>Tel. 0421/3800353 oder 0176/28059267<br><a href="http://www.ict-ijoin.eu/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.ict-ijoin.eu</a>&nbsp; </p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 12 Nov 2014 16:22:00 +0100</pubDate>
                            <title>Für einen besseren Datenschutz in Afrika</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/fuer-einen-besseren-datenschutz-in-afrika-1</link>
                            
                            <description>Humboldt-Stipendiat aus Tansania forscht am Fachbereich Rechtswissenschaft der Uni Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer">Nr.</abbr> 385 / 12. November 2014 RO<br><br>Seit Anfang November forscht <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Alex Makulilo als <span lang="en">Research Fellow</span> der Alexander von Humboldt-Stiftung am Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht (IGMR) im Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Bremen. Aufgrund seiner Verdienste um die rechtswissenschaftliche Aufarbeitung des Datenschutz- und Informationsrechts auf dem afrikanischen Kontinent hat Makulilo als exzellenter Wissenschaftler ein Georg Forster-Forschungsstipendium für Postdoktoranden der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten. Das Stipendium ermöglicht es ihm, in den nächsten zwei Jahren am IGMR an einer Studie zur Umsetzung der Datenschutzgesetzgebung in Afrika zu arbeiten. Unterstützt wird er hierbei von Professor Benedikt Buchner, Direktor des IGMR. 
</p><p>„In meiner Studie geht es mir darum, Datenschutzrechtlern in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft ein besseres Verständnis afrikanischer Datenschutzpraxis zu vermitteln und so die Reform des Datenschutzrechts in Afrika weiter voranzutreiben" erklärt Alex Makulilo. "Die Bremer Universität habe ich als Forschungsstandort vor allem wegen ihres internationalen Rufs, der hervorragenden Forschungsbedingungen und ihrer breit gefächerten Förderung internationaler Kooperationen ausgewählt. Ausschlaggebend waren darüber hinaus auch die guten Kontakte zur Universität, insbesondere zu Benedikt Buchner, der meine Forschung im Datenschutzrecht unterstützt hat."<br><br><strong>Datenschutz im subsaharischen Afrika</strong></p><p>Von 2010 bis 2012 hat Alex Makulilo bereits als DAAD-Stipendiat einen Forschungsaufenthalt am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität absolviert und dort seine Dissertation zu Persönlichkeitsrecht und Datenschutz im subsaharischen Afrika mit „summa cum laude“ abgeschlossen. Zuvor absolvierte er einen Master in Informationsrecht an der Universität Oslo (Norwegen) und einen Bachelor of Laws (Honours) an der Universität Dar es Salaam (Tansania). In seiner Heimatuniversität, der Open University of Tanzania, ist Makulilo als Senior Lecturer tätig. <br><br>Die Alexander von Humboldt-Stiftung fördert Wissenschaftskooperationen zwischen exzellenten ausländischen und deutschen Forscherinnen und Forschern. Mit dem Georg Foster-Forschungsstipendium werden langfristige Aufenthalte hochqualifizierter Wissenschaftler aus Entwicklungs- oder Schwellenländern an deutschen Forschungseinrichtungen gefördert, die einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Herkunftsregion des Gastwissenschaftlers leisten und zum Wissensaustausch zwischen Herkunftsland und Deutschland beitragen.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Rechtswissenschaft<br>Institut für Informations- Gesundheits- und Medizinrecht (IGMR)<br><abbr>Prof. </abbr><abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Benedikt Buchner<br>Tel.: 0421 218 66040<br>E-Mail <a href="mailto:bbuchner@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bbuchner@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.igmr.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">www.igmr.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Thu, 13 Nov 2014 13:42:00 +0100</pubDate>
                            <title>Shakespeares letzter Wille</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/shakespeares-letzter-wille-1</link>
                            
                            <description>Parlement of Foules präsentiert ein englischsprachiges Theaterstück von Vern Thiessen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 382 / 11. November 2014 RO
</p><p>„Meiner Frau hinterlasse ich mein zweitbestes Bett.” So ungefähr steht es im Testament von William Shakespeare – und seitdem wird heiß debattiert und umstritten, ob dies eine Beleidigung oder eine Ehre war. Der kanadische Dramatiker Vern Thiessen hat dies aufgegriffen und seine eigene Interpretation auf die Bühne gebracht. Zum ersten Mal wird darin aus der Perspektive von <span lang="en">Anne Hathaway</span> erzählt, der Frau Shakespeares. Das Stück „<span lang="en">Shakespeares Will</span>“ bringt <span lang="en">The Parlement of Foules</span>, die englischsprachige Theatergruppe der Universität Bremen, jetzt auf die Bühne. Sie werden im Theaterhaus Schnürschuh (Buntentorsteinweg 145) am Dienstag und Mittwoch, 18., 19. November 2014 sowie am Freitag und Samstag, 28. und 29. November 2014, jeweils um 19 Uhr zu sehen sein.
</p><p><span lang="en">Anne Hathaway</span> hat ihren berühmten Ehemann soeben begraben und blickt nun über die Jahre zurück: wie sie William begegnet ist, ihre ersten Nächte, Tage, und Monate zusammen, die wachsende Familie, sein Aufbruch nach London und Einstieg in das Theaterleben, während Frau und Kinder allein in Stratford bleiben, die Gerüchte um seine Liaisons in London, dann der Rückkehr des erfolgreichen Stars nach Stratford, sein Tod… und nun sein Testament, das die ganze Zeit wie eine tickende Bombe ungeöffnet auf ihrem Stuhl liegt: was steht darin?
</p><h3>Die Theatergruppe</h3><p>Die Gruppe „<span lang="en">The Parlement of Foules</span>“ umfasst bei jährlich wechselnder Besetzung rund 20 bis 30 Studierende, hauptsächlich aus dem Studiengang <span lang="en">English-Speaking Cultures</span>. Zweimal pro Jahr realisieren sie unter der Leitung von Michael Claridge ein englischsprachiges Stück mit Aufführungen im Schnürschuh Theater, das auch Bremer Schulen als Unterrichtsergänzung nutzen. Karten für 12 Euro (ermäßigt 8 Euro) können direkt im Theaterhaus reserviert werden, Telefon: 0421-555410. <a href="http://www.schnuerschuh-theater.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.schnuerschuh-theater.de</a></p><p><strong>Weitere Informationen:<br></strong>Universität Bremen<br>Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften<br>Parlement of Foules<br>Michael Claridge<br>Tel.: 0421/218-68181<br>E-Mail: <a href="mailto:claridge@uni-bremen.de">claridge@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.fb10.uni-bremen.de/foules" target="_blank" rel="noreferrer">www.fb10.uni-bremen.de/foules</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
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                            <pubDate>Thu, 13 Nov 2014 13:49:00 +0100</pubDate>
                            <title>globale° - Festival für grenzüberschreitende Literatur</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/globale-festival-fuer-grenzueberschreitende-literatur-1</link>
                            
                            <description>Umfangreiches Programm mit Veranstaltungen in Bremen, Bremerhaven und Oldenburg vom 20. – 29. November</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 383 / 12. November 2014 SC
</p><p>Die globale°, ein von der <abbr title="United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization" lang="en">UNESCO</abbr> anerkanntes Literatur- und Kulturfestival, ist ein Festival für grenzüberschreitende Literatur. Es findet in diesem Jahr zum achten Mal statt, mit Lesungen, Workshops und anderen Veranstaltungsformaten zwischen dem 20. und 29. November 2014 in Bremen, Bremerhaven und erstmals auch in Oldenburg. Gemeinsame Veranstalter sind der Verein globale°, die Universität Bremen und Radio Bremen, zusammen mit zahlreichen Partnerinnen und Partner aus Medien, Kultur und Wirtschaft.
</p><p>Für die globale° 2014 konnten international bekannte Autorinnen und Autoren eingeladen werden, deren Texte in diesem Jahr in Deutschland und Frankreich besondere Auszeichnungen erhalten haben (Preis der Leipziger Buchmesse, Adelbert von Chamisso-Preis, <span lang="fr">Prix littéraire de la Porte dorée</span>). Gäste sind auch Autorinnen und Autoren, die als Intellektuelle engagiert und kritisch die politischen Entwicklungen in ihren Ländern begleiten, wie Katja Petrowskaja oder Juri Andruchowytsch (Ukraine) oder Amin Maalouf (Libanon/Naher Osten). Sigrid Löfflers hochaktuelle Reflexion über „Neue Weltliteraturen“ wird dem Publikum ebenso vorgestellt werden wie aktuelle Berlin-Romane und neue Jugendliteratur (Kirsten Boie). Das Festival sucht sein Publikum auch in Stadtteilbibliotheken auf und lädt Schulklassen ein, es beteiligt Studierende an der Durchführung von Veranstaltungen. Die Lesungen, Schreib- und Filmwerkstätten, die von Schriftstellerinnen und Schriftstellern sowie Künstlerinnen und Künstlern ausgerichtet werden, wenden sich insofern nicht nur an das erwachsene städtische Kulturpublikum, sondern ebenso an jugendliche Leserinnen und Leser.
</p><p>Die Universität Bremen sieht gerade in der Verbindung von Kunst, Wissenschaft und Literatur, eine wichtige Möglichkeit über die kulturelle Vielfalt nachzudenken und möchte durch die Beteiligung an diesem Festival einen Beitrag zur Reflexion über Reichtum und Konflikte, die diese Vielfalt für die globalisierte Welt bedeuten, leisten.
</p><p>Im Vorprogramm wird am 20. November 2014 der mehrfach international ausgezeichnete franko-libanesische Autor Amin Maalouf im <span lang="fr">Institut Français</span> auftreten. Die feierliche Eröffnung des Festivals findet am 21. November ebenfalls dort statt. Die Eröffnungsreden werden von Ulrike Hiller, Staaträtin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Integration, Professorin Yasemin Karakaşoĝlu, Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität der Universität Bremen, sowie Guido Schulenburg, Redaktionsleiter beim Nordwestradio, gehalten. Am 22. November findet im Theater Bremen die „Lange Nacht“ mit Konzert, Kino und Disco statt – zu hören sein wird unter anderem von die aus Prag stammenden Kafka-Band.
</p><p>Zwischen dem 23. und 29. November werden pro Tag zum Teil mehrere Veranstaltungen im Rahmen des Festivals angeboten. Die Bremer Abschluss-Veranstaltungen finden am 28. November im Instituto Cervantes statt. In Bremerhaven beschließt eine Lesung im Auswandererhaus am 29. November die diesjährige globale°.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>globale°- Festival für grenzüberschreitende Literatur<br>Am Schwarzen Meer 119, 28205 Bremen
</p><p>Festivalleitung:<br>Prof. Dr. Elisabeth Arend (Universität Bremen)<br>Libuše Cerná (globale°- Festival für grenzüberschreitende Literatur)
</p><p>Organisation:<br>Tobias Pollok, Theresa Mattusch<br>E-Mail: <a href="mailto:info@globale-literaturfestival.net">info@globale-literaturfestival.net</a></p><p><a href="http://www.globale-literaturfestival.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.globale-literaturfestival.de</a><br><a href="http://www.facebook.com/literaturfestival.globale" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/literaturfestival.globale</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 13 Nov 2014 13:55:00 +0100</pubDate>
                            <title>Uni Bremen befragt Besucher der Waterfront</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/uni-bremen-befragt-besucher-der-waterfront-1</link>
                            
                            <description>Wissenschaftliche Untersuchung zur Akzeptanz von Reformen / Uni-Stand befindet sich im Eingangsbereich vom Cinespace-Kino</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 384 / 12. November 2014 SC
</p><p>Öffentliche Projekte kosten Geld, und zwar das Geld der Steuerzahler. Gesellschaftliche Großprojekte haben zahlreiche Finanzierungsaspekte. Wie werden diese von den Bürgerinnen und Bürgern eigentlich wahrgenommen und bewertet? Dieser Frage geht ein Forscherteam des Zentrums für Sozialpolitik der Universität Bremen in der kommenden Woche vom 17 bis 22. November 2014 in einer wissenschaftlichen Befragung von Passanten im Einkaufszentrum Waterfront in Gröpelingen nach. „Wir wollen herausfinden, welche Gerechtigkeitsaspekte bei den Finanzierungslasten öffentlicher Großprojekte in der Bevölkerung eine Rolle spielen“, sagt Projektleiter Professor Stefan Traub. In einer 15-minütigen Befragung sollen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die anonym bleiben, einfache Entscheidungsaufgaben am Computer durchführen. Die gewonnenen Daten und Ergebnisse werden von den Forschern anschließend ausgewertet und sollen helfen, die Akzeptanz und Wirkung von Reformen zu erklären.
</p><p>Als Belohnung für das Mitmachen erhalten die Teilnehmer eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 5 Euro. Zusätzlich haben alle Teilnehmenden die Chance auf einen Lotteriegewinn von bis zu 160 Euro in bar, der bei Gewinn sofort ausgezahlt wird. Professor Stefan Traub und sein Team bauen ihren Stand in der Waterfront gegenüber vom Cinespace Multiplex Kino auf und sind täglich von 10 bis 20 Uhr vor Ort.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Zentrum für Sozialpolitik<br>Ole Kutzschbauch<br>Tel. 0421 218 58583<br>E-Mail: <a href="mailto:ole.kutzschbauch@uni-bremen.de">ole.kutzschbauch@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 13 Nov 2014 13:58:00 +0100</pubDate>
                            <title>Neuer „Wissenschaftsblog Impulse“ der Universität Bremen geht an den Start</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/neuer-wissenschaftsblog-impulse-der-universitaet-bremen-geht-an-den-start-1</link>
                            
                            <description>Bremer Uni-Wissenschaftsblog stellt Forschungsthemen aus allen Fachbereichen vor / laufend neue Beiträge aus Geistes-,Natur- Sozial- und Ingenieurwissenschaften / Kommentare und Fragen von Leserinnen und Lesern erwünscht</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 386 / 13. November 2014 KG
</p><p>Warum setzt sich die nachfolgende Generation aus der ehemaligen DDR nicht mit dem „Unrechtsstaat“ auseinander? Weshalb wird das Ozonloch wieder größer? Wo gerät EU-Asylpolitik an ihre Grenzen? Und welche Rolle spielen neu entdeckte Methanquellen im Südpolarmeer? Diese spannenden Fragen aus aktuellen Forschungsvorhaben stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen jetzt ganz persönlich im Blog „Impulse“ vor.
</p><p>„Mit diesem neuen Angebot tragen wir unsere exzellenten wissenschaftlichen Themen nach außen“, sagt Professor Kurosch Rezwan, Konrektor für Forschung der Universität Bremen. Der Blog reihe sich ein in öffentlichkeitswirksame Formate wie „Exzellenz in 60 Minuten“ oder „Eine Uni für alle“. Wissenschaft präge in wachsendem Maße nahezu alle Bereiche des gesellschaftlichen und persönlichen Lebens. „Es geht uns mit diesen Formaten darum, wissenschaftliche Erkenntnisse und Zusammenhänge in der Öffentlichkeit verständlich darzustellen und den Dialog mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu verstärken. Und vielleicht ergeben sich sogar neue Fragestellungen und damit Impulse für uns, an die wir bisher als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch nie gedacht haben, wer weiß.“
</p><p>Bremen gehört damit bundesweit zu den ersten Universitäten, die mit diesem Format einen umfassenden Einblick in die Forschung aus allen Fachbereichen gewährt. Durch die Kommentarfunktion können Leserinnen und Leser direkt mit den Autoren Kontakt aufnehmen und diskutieren. Die ersten Beiträge haben die Meereswissenschaftlerin und Geologin, Dr. Miriam Römer vom MARUM, der Umweltphysiker Professor Justus Notholt, der Parteienforscher und Politikwissenschaftler Professor Lothar Probst, und der Integrationsforscher Dr. Stefan Luft verfasst. Die Artikel sind mit Fotos, Grafiken und Videos zur Verdeutlichung der Themen versehen. Angeschlossen sind weiterführende Links und Literaturempfehlungen.
</p><p>Lesen Sie, wie Meereswissenschaftlerinnen und Meereswissenschaftler an Bord der Polarstern plötzlich im Echolot eine unerwartete Entdeckung machen, während sie zur subantarktischen Insel Süd-Georgien unterwegs sind. Erfahren Sie, wie es kommt, dass trotz des Montreal-Protokolls wieder mehr ozonabbauende Substanz in der Atmosphäre messbar ist und welche Erklärung es dafür gibt. Gehen Sie der Frage nach, warum der Begriff „Unrechtsstaat“ nicht nur unter Mitgliedern der Linkspartei, sondern auch unter anderen Ostdeutschen Abwehrreaktionen hervorruft. Setzen Sie sich mit der wissenschaftlichen Feststellung auseinander, dass die Diskrepanz zwischen der politischen Programmatik und dem Glaubwürdigkeitsdefizit der EU auf wenigen Gebieten so deutlich wird wie auf dem Gebiet der Migrationspolitik, die bislang wesentlich eine Flüchtlingsabwehrpolitik darstellt.
</p><p>Der Wissenschaftsblog Impulse ist erreichbar unter <a href="http://www.uni-bremen.de/impulse" target="_blank">www.uni-bremen.de/impulse</a></p><p><br><strong>Weitere Informationen: </strong></p><p>Universität Bremen<br>Pressestelle<br>Karla Götz<br>Tel.: 0421 218 60156<br>E-Mail: <a href="mailto:karla.goetz@uni-bremen.de">karla.goetz@uni-bremen.de</a></p><p>Jacqueline Sprindt<br>Tel.: 0421 218 60154<br>E-Mail: <a href="mailto:jacqueline.sprindt@uni-bremen.de">jacqueline.sprindt@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 13 Nov 2014 14:02:00 +0100</pubDate>
                            <title>Der Tod begann in der Schule am Barkhof </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/der-tod-begann-in-der-schule-am-barkhof-1</link>
                            
                            <description>Erinnerung an die Deportation Bremer Juden / Uni Bremen erneuert am 18. November gestohlene Gedenktafel an der Schule am Barkhof</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 387 / 13 November 2014 SC
</p><p>Am 18. November 1941 wurden 440 Juden aus Bremen, Bremerhaven und Verden im Schulhof und in der Turnhalle des Gymnasiums am Barkhof gesammelt und von dort ins Getto nach Minsk deportiert – eine Fahrt in den Tod. Nur sechs überlebten die Deportation. Am 18. November 1997 hat die Universität Bremen als damaliger Nutzer der Schule am Barkhof eine Tafel zum Gedenken an die Deportationen an der Schule angebracht. Im März dieses Jahres ist diese Tafel gestohlen worden. Sie wird am 18. November 2014 im Rahmen einer kleinen Gedenkveranstaltung erneuert. Dabei wird Manfred Schürz, einer der ursprünglichen Initiatoren der Gedenktafel und ehemaliger Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Bremen, an die Vernichtung jüdischer Mitbürger erinnern, die in der Schule am Barkhof begann. Die öffentliche Gedenkveranstaltung findet um 14.30 Uhr vor der Schule am Barkhof statt.
</p><p>Zwischenzeitlich erinnerte eine provisorische Gedenktafel an die Deportationen. Sie war von der Initiative „Putz und Rosen“, die sich um die Instandsetzung beschädigter Mahnmale kümmert, Anfang August angebracht worden.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Pressestelle<br>Eberhard Scholz<br>Tel. 0421 218 60155<br>E-Mail: <a href="mailto:eberhard.scholz@uni-bremen.de">eberhard.scholz@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 13 Nov 2014 14:04:00 +0100</pubDate>
                            <title>Eine Uni für alle: Graphen und atomar dünne Materialien</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/eine-uni-fuer-alle-graphen-und-atomar-duenne-materialien-1</link>
                            
                            <description>Traditionelle „unifreunde“-Reihe startet mit einem Vortrag von Physik-Professor Tim Wehling über die dünnsten aller dünnen Materialien des Universums / 19. November um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 388 / 13. November 2014 SC
</p><p>Sie sind in jeder Bleistiftmine, ultradünn, zweidimensional und eröffnen neue physikalische Anwendungen. Auf dem Forschungsfeld der ultradünnen zweidimensionalen Festkörper ist Graphen am bekanntesten. Um diesen „Wunderwerkstoff“ geht es beim Start des neuen Durchgangs der Vortragsreihe „Eine Uni für alle“. Professor Tim Wehling aus dem Studiengang Physik der Universität Bremen referiert am Mittwoch, den 19. November 2014, um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft (Sandstr. 4/5) über „Graphen und atomar dünne Materialien: Vom <abbr title="Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire">CERN</abbr> im Bleistift und masselosen Elektronen zu neuen Anwendungen?“ Wehling ist seit Januar 2012 Juniorprofessor am Institut für Theoretische Physik im Fachbereich Physik/Elektrotechnik der Uni Bremen. Die Reihe „Eine Uni für alle“ wird von den „unifreunden“ in Zusammenarbeit mit der Pressestelle der Universität Bremen veranstaltet. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ermöglicht sie interessierten Bürgerinnen und Bürgern Einblicke in die Wissenswerkstatt Universität. Der Eintritt ist frei.
</p><h3>Zum Inhalt des Vortrags:</h3><p>Wie dünn sind die dünnsten Materialen des Universums, kann man sie herstellen und wenn ja, welche Eigenschaften haben Sie? Die Antwort auf diese Fragen liefern Graphen und verwandte Materialien, die nur noch ein oder wenige Atome „dick“ sind, dennoch reißfester als Stahl sein können und das wohl breiteste derzeit bekannte Spektrum elektronischer Eigenschaften in einer Materialklasse realisieren. Graphen, das berühmteste zwei dimensionale Material, ist eine nur eine Atomlage dünne Schicht Kohlenstoff mit einer honigwabenförmigen Anordnung der Atome. Es kommt in jeder Bleistiftmine vor, seine Isolation wurde jedoch lange für unmöglich gehalten, gelang erst 2004 und wurde 2010 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Graphen leitet den elektrischen Strom besser als Kupfer, während einige nahe Verwandte nahezu perfekte Isolatoren sind und andere zwei dimensionale Materialien supraleitend werden können.
</p><p>Professor Tim Wehling gibt in seinem Vortrag eine Einführung in das Thema der zweidimensionalen Materialien und erklärt, wieso sie überhaupt existieren können und wie ihre faszinierenden Eigenschaften zustande kommen. Die Gesetze der Quantenmechanik spielen hierbei eine herausragende Rolle. Sie führen zu seltsamem Verhalten der kleinsten geladenen Teilchen, d.h. der Elektronen, in diesen Materialien. Sie können ihre Masse verlieren und sich wie Teilchen nahe Lichtgeschwindigkeit bewegen – ein Bewegungszustand, den man sonst von großen Teilchenbeschleunigern wie dem <abbr title="Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire">CERN</abbr> her kennt. Die fundamentalen Eigenschaften atomar dünner Materialien und ihre Anwendungen sind Gegenstand großer weltweiter Forschungsanstrengungen. Perspektiven von der Optoelektronik bis zur Luftfahrt und aktuelle Probleme sollen diskutiert werden.
</p><p><strong>Das weitere Vortragsprogramm der Reihe „Eine Uni für alle“ im Wintersemester 2014/15:</strong></p><p>26. November 2014<br>Prof. Julia Lossau (Geographie)<br>Bücher, Vögel, Pioniere: Die Transformation des ehemaligen Flughafens<br>Tempelhof in ein „Zukunftslabor für das urbane Leben im 21. Jahrhundert“
</p><p>17. Dezember 2014<br>Prof. Heinz Rothgang (Zentrum für Sozialpolitik)<br>„Zukunft der Langzeitpflege“
</p><p>14. Januar 2015<br>Prof. Stefanie Averbeck-Lietz (Medienwissenschaften)<br>„Kommunikationsethik im Medienwandel<br>Welche Antworten hat die Kommunikationswissenschaft auf gesellschaftliche Fragen?“
</p><p>28. Januar 2015<br>Dr. Heiko Pleines (Forschungsstelle Osteuropa)<br>„Die Ukraine auf der Suche nach Stabilität“
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Pressestelle<br>Eberhard Scholz<br>Tel. 0421 218 60155<br>E-Mail: <a href="mailto:eberhard.scholz@uni-bremen.de">eberhard.scholz@uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 14 Nov 2014 14:09:00 +0100</pubDate>
                            <title>Im MARUM: MINT-freundliche Schulen ausgezeichnet</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/im-marum-mint-freundliche-schulen-ausgezeichnet-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 389 / 14. November 2014 SC
</p><p>Drei Schulen aus Bremen dürfen sich ab sofort „<abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-freundliche Schule“ nennen. Die Schulen wurden heute für ihre <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) in Bremen ausgezeichnet. Gastgeber der Veranstaltung waren die Universität Bremen mit ihrem Zentrum für Marine Umweltwissenschaften <abbr title="Zentrum für Marine Umweltwissenschaften">MARUM</abbr> und dessen Direktor Professor Michael Schulz.
</p><p>Diese Bremer Schulen wurden von einer Expertenjury ausgewählt: Altes Gymnasium, Gymnasium Horn und St.-Johannis-Schule. Professorin Eva Quante-Brandt, Senatorin für Bildung und Wissenschaft, und Thomas Sattelberger, Vorsitzender der Bildungsinitiative „<abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik" lang="de">MINT</abbr> Zukunft schaffen“, vergaben die Auszeichnung „<abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-freundliche Schule“. Damit hat das Land Bremen jetzt insgesamt 13 Schulen, die das Label tragen und damit gezeigt haben, dass sie sich durch überdurchschnittliches Engagement in der MINT-Bildung hervorheben.
</p><p>Senatorin Eva Quante-Brandt dankte der Initiative „<abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr> Zukunft schaffen“ und allen Beteiligten für ihr Engagement: „Wir zeichnen gemeinsam mit der Initiative „<abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr> Zukunft schaffen“ bereits zum dritten Mal Schulen in Bremen aus. Dass die Veranstaltung in diesem Jahr im <abbr title="Zentrum für Marine Umweltwissenschaften" lang="de">MARUM</abbr> stattfindet, zeigt die gute Zusammenarbeit zwischen der Universität und den Schulen. Die Universität trägt mit ihrem MINT-Angebot über Schülerlabore und Kooperationen zu einer breiten MINT-Förderung bei. Da eine umfassende <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-Bildung nur mit Praxisbezug gelingt, freue ich mich über die vielfältigen Akteure im Land Bremen, die Kooperationen mit Schulen eingehen. Immer mehr Schulen sind auf dem Weg, den <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-Fächern einen besonderen Stellenwert zukommen zu lassen. Damit legen sie den Grundstein für eine erfolgreiche Ausbildung und ein erfolgreiches Studium in diesen Fächern.“
</p><h3>MARUM baut Kooperationen mit Schulen aus</h3><p>Michael Schulz betonte die große Bedeutung von Kooperationen mit Schulen für das MARUM: „Unsere Angebote im <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik" lang="de">MINT</abbr> Bereich ab der dritten Klassenstufe werden seit 2001 kontinuierlich weiter entwickelt und haben bereits zu acht langfristigen Kooperationen geführt. Gegenwärtig erweitert MARUM das Angebot für den vorschulischen Bereich.“
</p><p>Im Anschluss an die Feier im <abbr title="Zentrum für Marine Umweltwissenschaften">MARUM</abbr> luden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-Studiengängen an der Universität Bremen insgesamt 150 Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe in die Forschungsinstitute ein. 13 verschiedene Workshops boten Einblick in aktuelle Forschungs- und Anwendungsgebiete. Die Wissenschaftler führten durch die Institute, zeigten Forschungslabore und gaben die Möglichkeit selbst Experimente durchzuführen. Sie beantworten Fragen wie: Was ist an MINT so interessant und begeisternd? Welche Studienmöglichkeiten gibt es? Welche Arbeitsbereiche eröffnen sich im Anschluss an das Studium?
</p><p>An dem Programm beteiligten sich die <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-Fachbereiche Physik/Elektrotechnik, Biologie/Chemie, Mathematik/Informatik, Geowissenschaften, Produktionstechnik sowie verschiedene Forschungsinstitute und Schülerlabore. Für die <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-Lehrerinnen und Lehrer der beteiligten Schulen wurde eine eigene Arbeitsgruppe angeboten. Hier ging es vor allem um die Stärkung der fachlichen Zusammenarbeit und die weitere Vernetzung zwischen den Schulen und der Universität.
</p><h3>Wie wird man „<abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-freundliche Schule“?</h3><p>Die „<abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-freundlichen Schulen“ werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Auszeichnung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders gefördert. Bundesweite Partner der Initiative „<abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr> Zukunft schaffen“ zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die <abbr title="Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik">MINT</abbr>-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Auszeichnungsprozess.
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Akademie für Weiterbildung<br>Gisela Gründl<br>Tel. 0421 218 61613<br>E-Mail: <a href="mailto:gruendl@uni-bremen.de">gruendl@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 14 Nov 2014 14:17:00 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Gesundheitsbehörde genehmigt Makakenversuche der Uni</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/bremer-gesundheitsbehoerde-genehmigt-makakenversuche-der-uni-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 390 / 14. November 2014 SC
</p><p>Die Bremer Gesundheitsbehörde hat heute den Antrag von Professor Andreas Kreiter und der Universität Bremen zur Fortsetzung von Makakenversuchen offiziell genehmigt. Damit kann der Bremer Neurowissenschaftler im Rahmen des Forschungsprojektes „Raumzeitliche Dynamik kognitiver Prozesse des Säugetiergehirns“ seine international renommierten Arbeiten mit den Makaken weitere drei Jahre fortführen. Ziel der neurowissenschaftlichen Arbeiten ist es, mehr über die Funktionsweise des Gehirns zu erfahren. Im Bremer Projekt geht es darum, die neuronalen Mechanismen, die der Verarbeitung von Information im Gehirn zugrunde liegen, zu verstehen. Dies betrifft insbesondere wichtige kognitive Funktionen wie selektive Aufmerksamkeit, die bei zahlreichen Erkrankungen des Gehirns beeinträchtigt werden. Basierend auf den Grundlagenerkenntnissen und den im Forschungsprozess anfallenden methodischen Entwicklungen wollen Andreas Kreiter und sein Team in Kooperation mit Ingenieuren und Physikern Grundlagen für diagnostische und therapeutische Anwendungen in der Neuromedizin erarbeiten. „In diesen Forschungszusammenhängen gibt es gegenwärtig für die Tierversuche keine Alternativen“, betont Professor Reinhard X. Fischer, der sich im Auftrag des Rektorats der Uni Bremen seit Jahren um das Thema Makakenversuche kümmert. „Besonderes Augenmerk liegt auch weiterhin auf der vorbildlichen Tierhaltung und den Versuchsbedingungen, die den Anforderungen des Tierschutzgesetzes und den RRR-Regeln (Replacement, Reduction, Refinement) entsprechen.“
</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p>Universität Bremen<br>Prof. Dr. Reinhard X. Fischer (Beauftragter des Rektorats für Makakenversuche)<br>Tel. 0421 218 65160<br>E-Mail: <a href="mailto:rfischer@uni-bremen.de">rfischer@uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 20 Nov 2014 11:43:00 +0100</pubDate>
                            <title>„Zehn Jahre Hochschulausbildung für den Elementarbereich: Wo stehen wir heute?“</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/zehn-jahre-hochschulausbildung-fuer-den-elementarbereich-wo-stehen-wir-heute-1</link>
                            
                            <description>Universität Bremen lädt am 20. November 2014 um 19.00 Uhr zum Fachgespräch „Bildung von Anfang an“ ins Haus der Wissenschaft ein / Impulsreferat und hochkarätige Podiumsdiskussion</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 391 / 17. November 2014 SC
</p><p>In Bremen wie auch im gesamten Bundesgebiet wird der Ruf nach einer akademischen Ausbildung von pädagogischen Fachkräften im Elementarbereich immer lauter. Dies ist nicht erst seit den negativen <abbr title="Programme for International Student Assessment" lang="en">PISA</abbr>-Ergebnissen aus dem Jahr 2000 der Fall. Es lässt sich auch durch den Vergleich mit anderen europäischen Ländern begründen, in denen die im Kindergarten Tätigen bereits seit vielen Jahren erfolgreich an Hochschulen ausgebildet werden. Das Uni-Fachgespräch der Reihe „Bildung von Anfang an“ setzt sich am 20. November 2014 mit der Hochschulausbildung von pädagogischen Fachkräften im Elementarbereich in Deutschland auseinander. In einem Impulsvortrag geht Sabine Leineweber (Fachhochschule Nordwestschweiz) der Frage nach: „Zehn Jahre Hochschulausbildung für den Elementarbereich - wo stehen wir heute?“. Daran anschließend wird eine Podiumsdiskussion aus unterschiedlichen Positionen zu klären versuchen, wie das Potenzial von akademisch ausgebildeten Fachkräften im Elementarbereich in Zukunft gewinnbringend genutzt werden kann. Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Eltern, Fachkräfte in Krippe und Kindergarten, Grundschullehrerinnen und -lehrer sowie Interessierte aus Politik und Wissenschaft, Behörden und Trägern. Der Eintritt ist kostenlos. 
</p><h3>Wer sitzt auf dem Podium?</h3><p>Auf dem Podium diskutieren Fachleute, die den Diskurs um die Akademisierung von Anfang an mitgestaltet haben. Die unterschiedlichen Sichtweisen vertreten: 
</p><p>- <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Hilmar Hoffmann (im Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung für Elementarpädagogik zuständig), <br>- Norbert Hocke (Leiter des Organisationsbereichs Jugendhilfe und Sozialarbeit im Bundesvorstand der GEW), <br>- Sabine Leineweber (Fachhochschule Nordwestschweiz, ehemals Universität Bremen, Forschungsschwerpunkt: Berufseinstieg von ElementarpädagogInnen), <br>- Gisela Koeppel (ehemals Lehrerin an der Fachschule für Sozialpädagogik im Schulzentrum Neustadt und Koordinatorin des Projekts Profis in Kitas II an der Universität Bremen) <br>- Kirsten Hanschen (Landesverband Evangelischer Kindertageseinrichtungen, die an der Modulentwicklung für den Elementarbereich im Bremer Studiengang aus Praxissicht mitgearbeitet hat). 
</p><p>Professorin Ursula Carle (Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Uni Bremen) moderiert die Diskussion und bringt die Fragen, Anliegen, Erfahrungen aus dem Publikum in die Runde ein. 
</p><h3>Zum Hintergrund</h3><p>Bereits vor 30 Jahren entfaltete sich innerhalb der europäischen Union – und seit dem <abbr title="Programme for International Student Assessment" lang="en">PISA</abbr>-Befund der Jahrtausendwende auch in Deutschland – ein breiter gesellschaftlicher und politischer Diskurs über die Angebote im Bereich der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung. Zahlreiche Veränderungen (z. B. Implementation von Bildungsplänen, Einrichtung von Sprachförderprogrammen, Durchführung nationaler Qualitätsinitiativen) kennzeichneten diese Entwicklungsphase. Damit zusammenhängend entspann sich in Deutschland eine Debatte über die notwendige Qualifikation der Fachkräfte in der Frühpädagogik: „Professionalisierung durch Akademisierung“ – so lautete die Devise. In der Folge entstanden zahlreiche Studiengänge für Kindheitspädagogik, Elementarpädagogik usw. an deutschen Fachhochschulen und Universitäten, auch an der Universität Bremen.
</p><h3>Über die Referentin: </h3><p>Sabine Leineweber ist seit 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Professionsentwicklung an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz. Zurzeit arbeitet sie an ihrer Dissertation, die sich inhaltlich mit der Anforderungsbearbeitung und der Professionalisierung im Berufseinstieg von Elementarpädagoginnen und -pädagogen in Bremen auseinandersetzt. Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind die Qualifizierung, die Hochschulausbildung und der Berufseinstieg von Elementar- und Kindheitspädagoginnen und -pädagogen.
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften<br>Arbeitsgebiet Elementar- und Grundschulpädagogik<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Ursula Carle<br>Anika Wittkowski, M. Ed.<br>Tel.: (0421) 218-69228<br>E-Mail: <a href="mailto:wittkowski@uni-bremen.de">wittkowski@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.fruehpaedagogik.uni-bremen.de/fachgespraeche" target="_blank" rel="noreferrer">www.fruehpaedagogik.uni-bremen.de/fachgespraeche</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
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                            <pubDate>Thu, 20 Nov 2014 11:43:00 +0100</pubDate>
                            <title>Erfolgreiche Bremer Türkeiwoche von Universität und Hochschule</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/erfolgreiche-bremer-tuerkeiwoche-von-universitaet-und-hochschule-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 393 / 17. November 2014 SC
</p><p>In der 3. Bremer Türkeiwoche vom 10. bis 16. November 2014 ging es um gesellschaftspolitische Entwicklungen, Wissenschaft und Kultur. Das öffentliche Interesse an der unter der Schirmherrschaft der Bremer Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt stehende und von Uni und Hochschule organsierte Woche war überwältigend. 21 Veranstaltungen beschäftigten sich mit aktuellen Entwicklungen in Politik und Gesellschaft der Türkei. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutierten mit der Bremer Öffentlichkeit über ihre Forschungsergebnisse. Lebendige Einblicke in die aktuelle türkische Kulturszene erlaubten Filme, Lesungen und Konzerte.
</p><p>Besonders groß war das Interesse an den Diskussionen über die Gefährdung der Medienfreiheit und der Frauenrechte in aktuellen politischen Entscheidungen der türkischen Regierung und den dagegen gerichteten zivilgesellschaftlichen Widerstand sozialer Bewegungen in der Türkei. Dabei wurde auch die bereits über 100jährige Tradition der Frauenbewegung in der Türkei ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt.
</p><h3>Überfüllte Lesung der regimekritischen türkischen Autorin Ece Temelkuran</h3><p>Die Themen Frauen, Medien und Demokratie waren auch Gegenstand der Diskussion, die der Autorinnenlesung der international bekannten, regimekritischen türkischen Autorin Ece Temelkuran im Haus der Wissenschaft zu ihrem gerade in Deutsch erschienenen Roman „Was nützt mir die Revolution, wenn ich nicht tanzen kann“ folgte. Temelkurans lebendige Erzählweise und die Verknüpfung von Literatur und politischer Stellungnahme begeisterte das Publikum. 
</p><p>Fragen zum aktuellen Stand der Demokratie in der Türkei standen auch im Mittelpunkt der Veranstaltung am Donnerstagabend im EuropaPunkt. „Wie realistisch ist noch ein EU-Beitritt der Türkei?“ lautete die Frage, über unter anderen die Europaparlament-Abgeordnete Helga Trüpel und Chefredakteur der Türkischen Redaktion der Deutschen Welle, Baha Güngör, mit dem zahlreich erschienen Publikum diskutierten.
</p><p>Mit einem Konzert des Bremer Gitarrenvirtuosen Mehmet Ergin und seinem Partner an der Violine Zoltan Lantos <span lang="en">„Tales from enchanted Gardens“</span> in der Kulturkirche <abbr title="Sankt" lang="de">St.</abbr> Stephani am Samstagabend und einer Filmvorführung am Sonntag von „Takva-Gottesfurcht“ des türkischen Regisseurs Ömer Kiziltan, der 2008 für den Oscar als bester ausländischer Film nominiert war, fand die Woche ihren kulturellen Ausklang.
</p><h3>Fazit der Veranstalter: Das Motto „Wissenschaft bewegt“ ist aufgegangen </h3><p>Das Resümee der diesjährigen Türkeiwoche von Universität und Hochschule Bremen lautet aus Sicht der Konrektorin der Universität Bremen Yasemin Karakaşoğlu, die die Woche dieses Jahr federführend ausgerichtet hat, wie folgt: „Das Motto unserer Türkeiwoche: ´Wissenschaft bewegt: Deutsch-türkische Beziehungen´ ist aufgegangen, neue Kontakte zwischen deutschen und türkischen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen konnten geknüpft, bestehende vertieft werden. Es ist wichtig, dass wir in der aktuellen politischen Lage an der Seite unserer Kolleginnen und Kollegen aus der Türkei wissenschaftliche Kontakte pflegen und unsere Forschungsergebnisse der Gesellschaft zugänglich machen.“
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen / Hochschule Bremen<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Yasemin Karakaşoğlu <br>E-Mail: <a href="mailto:kon3@uni-bremen.de">kon3@uni-bremen.de</a>&nbsp; 
</p><p>Koordinatorin: <br>Nurten Kurnaz<br>E-Mail: <a href="mailto:nurten.kurnaz@vw.uni-bremen.de">nurten.kurnaz@vw.uni-bremen.de</a><br>Tel.: 0421/ 218 60 378<br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 20 Nov 2014 11:43:00 +0100</pubDate>
                            <title>Nordverbund-Universitäten fordern angemessene Beteiligung an den BAföG-Mitteln</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/nordverbund-universitaeten-fordern-angemessene-beteiligung-an-den-bafoeg-mitteln-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 394 / 17. November 2014 SC
</p><p>Die Mitgliedsuniversitäten des Verbundes Norddeutscher Universitäten appellieren eindringlich an ihre jeweiligen Bundesländer, die Mittel, die durch die vollständige Übernahme der <abbr title="Bundesausbildungsförderungsgesetz" lang="de">BAföG</abbr>-Finanzierung in den Ländern freiwerden, den Hochschulen zumindest entsprechend dem Anteil des Studierenden-<abbr title="Bundesausbildungsförderungsgesetz" lang="de">BAföG</abbr> zukommen zu lassen. Insgesamt stehen den Ländern ab 2015 durch die Zusage des Bundes jährlich rund 1,17 Milliarden Euro mehr für die Schulen und Hochschulen zur Verfügung. 
</p><p>Zu dem Verbund Norddeutscher Universitäten haben sich die Universitäten Bremen, Greifswald, Hamburg, Kiel, Lübeck, Oldenburg und Rostock zusammengeschlossen. Assoziiertes Mitglied ist die Universität Groningen. In die Länder des Nordverbundes fließen mit der veränderten Finanzierung je nach der bisherigen <abbr title="Bundesausbildungsförderungsgesetz" lang="de">BAföG</abbr>-Finanzierung zwischen 17 und 110 Millionen Euro. 
</p><p>Die Bundesregierung hat wiederholt betont, dass die freiwerdenden Mittel tatsächlich bei den Schulen und Hochschulen ankommen sollen, und hier insbesondere bei den Hochschulen. Die Mittel sollten zudem nicht nur für den Ausgleich von Defiziten, sondern als zusätzliche Gelder für strukturelle Verbesserungen zur Verfügung stehen, darunter auch für die Schaffung von Stellen, die dem wissenschaftlichen Nachwuchs klare Karriereperspektiven bieten. In Übereinstimmung mit den Zielsetzungen des Bundes fordern die Mitgliedsuniversitäten des Nordverbundes ihre Bundesländer deshalb auf, die freiwerdenden <abbr title="Bundesausbildungsförderungsgesetz" lang="de">BAföG</abbr>-Mittel entsprechend zu verteilen. 
</p><p>Die veränderte <abbr title="Bundesausbildungsförderungsgesetz" lang="de">BAföG</abbr>-Finanzierung schafft Spielräume, nicht nur strukturelle Probleme der Hochschulen anzugehen, sondern auch Maßnahmen zu der gewünschten strukturellen Verbesserung in die Wege zu leiten. Die BAföG-Gelder sollten daher als beständige Zuweisung und nicht als Projektmittel zur Verfügung stehen und keinesfalls mit anderen Landeszuschüssen verrechnet werden. Die zusätzlichen Mittel sind notwendig, damit die Universitäten im Norden im bundesweiten Wettbewerb um gute Studierende, Forschende und Lehrende gegenüber den häufig besser ausgestatteten Universitäten im Süden bestehen können. 
</p><p>Gegenwärtig zeichnet sich ab, dass die Länder sehr unterschiedliche Regelungen treffen wollen. Die Nordverbund-Universitäten fordern ihre Bundesländer auf, sich an den positiven Beispielen zu orientieren. Dazu gehören Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz, in denen die Mittel gänzlich oder in nennenswertem Umfang an die Hochschulen fließen. 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Johanna Eleonore Weber, <br>Sprecherin des Verbundes Norddeutscher Universitäten <br>Rektorin der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald <br>Domstraße 11, 17489 Greifswald <br>Tel. 03834 86-1102 <br>E-Mail: <a href="mailto:rektorin@uni-greifswald.de">rektorin@uni-greifswald.de</a>&nbsp; <br><a href="http://www.uni-nordverbund.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.uni-nordverbund.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 20 Nov 2014 11:43:00 +0100</pubDate>
                            <title>Universität Bremen lädt zu „Ethnografischen Filmtagen“ ein</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/universitaet-bremen-laedt-zu-ethnografischen-filmtagen-ein-1</link>
                            
                            <description>Fünf Filme aus Deutschland, Belgien, Großbritannien und Italien / Kurzfilme von Studierenden der Kulturwissenschaft / Filmabend mit dem buddhistischen Mönch Professor Itsushi Kawase</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 392 / 17. November 2014 KG
</p><p>Das Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft der Universität Bremen lädt bereits zum dritten Mal zu den „Ethnografischen Filmtagen“ ein. An drei Abenden vom Dienstag, 18. November, bis Donnerstag, 20. November 2014, werden Filme aus Deutschland, Belgien, Großbritannien und Italien gezeigt. Sie sind Studierenden und Lehrenden des Instituts als besonders sehenswert aufgefallen. Die Filme eröffnen neue ethnografische Perspektiven auf das soziale, ökonomische und politische Leben an konkreten Orten der Welt. Am Mittwoch, 19. November, gestaltet der derzeitige Gastprofessor und Filmemacher Itsushi Kawase, Professor für Ethnologie an der <span lang="en">Kyoto University</span> und buddhistischer Mönch aus Japan, den Abend.
</p><p>Die Filmabende beginnen am Dienstag, 18. November, und Mittwoch, 19. November, jeweils um 18.30 Uhr im Großen Hörsaal der Keksdose am Boulevard auf dem Uni-Gelände. Am Donnerstag, 20. November, beginnt der Filmabend um 20 Uhr im Kino City 46 in der Birkenstraße 1. Filmemacher sind anwesend, der Eintritt ist frei. 
</p><h3>Das Programm:</h3><p>Dienstag, 18. November, 18.30 Uhr, Großer Hörsaal, Keksdose: „Vom Hören Sagen“, Deutschland. Wie lebt es sich als Blinder, der niemals die Erfahrung des Sehens machen durfte? Als Mensch, der ohne Sehvermögen auf die Welt kam? Und wie stellen sich diese Menschen Dinge vor? Die Filmemacherin Eibe Maleen Krebs porträtiert in ihrem Film zehn geburtsblinde Menschen und lässt den Zuschauer teilhaben an ihren Gedanken, ihren Wünschen und Erfahrungen. Eibe Maleen Krebs wird anwesend sein und zur Diskussion zur Verfügung stehen. Anschließend ist der preisgekrönte Film „Andere Welt“ von Christa Pfafferot (Deutschland) zu sehen. Der Dokumentarfilm zeigt einen Ort, der sonst verschlossen bleibt: Eine Klinik für Forensische Psychiatrie mit Patientinnen, die als „allgemeingefährlich“ gelten. Unter dem Einfluss einer psychischen Erkrankung haben sie eine Straftat begangen und sind deswegen im Maßregelvollzug untergebracht.
</p><p>Mittwoch, 19. November, 18.30 Uhr, Großer Hörsaal, Keksdose: Kurzfilme von Studierenden der Kunstwissenschaft. Im Anschluss ein Filmabend mit Itsushi Kawase. Er zeigt die Filme „Surya“ von Laurent van Lancker (Belgien) und <span lang="en">„Blackstone Edge“</span> von <span lang="en">Susan Butterworth</span> (Großbritannien). In „Surya“ erschaffen zehn Erzähler aus verschiedenen Kulturen die Geschichte eines namenlosen Helden. Die Odyssee führt mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch Europa und Asien und schwankt zwischen Realität und Imagination. <span lang="en">„Blackstone Edge“</span> ist ein Fels in den Walliser Bergen, umgeben von Moor. Der Film zeigt Menschen und Landschaft als ethnologische Feldstudie. 
</p><p>Donnerstag, 20. November, 20 Uhr, Kino City 46: Gezeigt wird der italienische Film <span lang="en">„Ageroland“</span> von Carlotta Cerquetti. Agerola ist ein kleines Dorf bei Neapel mit paradiesischem Blick auf die Amalfi-Küste. Den Mittelpunkt des Dorfes bildet nicht etwa der Marktplatz, sondern ein Tabakwarengeschäft. Der Inhaber Sabato Cuomo besticht durch seinen Hang zur Ironie, seine philosophischen Monologe und seine Allwissenheit. Die Regisseurin Carlotta Cerquetti hat den Tabakhändler und seine Kunden begleitet und eine Hommage an das Dorf und seine Bewohner geschaffen. Der Dokumentarfilm wurde 2012 mit dem Roberto-Rosselini-Filmpreis ausgezeichnet. Der Protagonist und Co-Autor des Films, Sabato Cuomo, wird anwesend sein.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft<br>Dr. Martina Grimmig<br>Tel.: 0421 218 67644<br>E-Mail: <a href="mailto:grimmig@uni-bremen.de">grimmig@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.kultur.uni-bremen.de/de/aktuelles/nachricht/article//ethnographis-2.html" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.kultur.uni-bremen.de/de/aktuelles/nachricht/article//ethnographis-2.html</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Karla Götz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11922</guid>
                            <pubDate>Thu, 20 Nov 2014 11:43:00 +0100</pubDate>
                            <title>Studierende und Forschende der Universität Bremen können sich für Stipendien an asiatischen Partneruniversitäten bewerben</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studierende-und-forschende-der-universitaet-bremen-koennen-sich-fuer-stipendien-an-asiatischen-partneruniversitaeten-bewerben-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 395 / 17. November 2014 KG
</p><p>Für Studierende und Forschende im Bereich Logistik bietet die Universität jetzt die Chance, an Partneruniversitäten in Asien Erfahrungen zu sammeln. Der Aufenthalt ist in Afghanistan, Bangladesch, Bhutan, Nepal, Pakistan, China, Indien und Thailand möglich. Mit den ERASMUS MUNDUS Mobilitätsprogrammen unterstützt die Europäische Union internationale Kooperationen, die den interdisziplinären und interkulturellen Austausch leben wollen. Die <span lang="en">International Graduate School (IGS) </span>des Forschungsverbundes <span lang="en">LogDynamcis (Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics)</span> ist an drei Projekten bei ERASMUS MUNDUS beteiligt. Dort findet ein reger Austausch mit den jeweiligen asiatischen Partnern statt. Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden, Postdocs, Lehrende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen die Gelegenheit, für eine gewisse Zeit an den beteiligten Universitäten zu studieren oder zu forschen. Finanziert werden Stipendien, eine Versicherung und der Flug. An der Universität Bremen sind die vier Fachbereiche Physik/Elektrotechnik, Mathematik/Informatik, Produktionstechnik und Wirtschaftswissenschaft am Austausch beteiligt. Interessentinnen und Interessenten aus diesen Fachbereichen können sich bis zum 15. Dezember 2014 für ein Stipendium im Rahmen des ERASMUS MUNDUS Projektes <span lang="en">FUSION (Featured Europe and South Asia Mobility Network)</span> bewerben.
</p><p><span lang="en">LogDynamics</span> hat im Rahmen der Projekte bereits 16 Gäste aus Asien begrüßt: Bachelor- und Master-Studierende sowie Promovierende. Seit Anfang September studiert im FUSION-Programm nun die erste Bremer Bachelor-Studentin, Lucy Schott, für ein Semester Produktionstechnik in China an der <span lang="en">Zhongyuan University of Technology</span>. 
</p><h3>Hintergrund:</h3><p>Die <span lang="en">International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS)</span> verfügt&nbsp; über zehn Jahre Erfahrung in der Integration ausländischer Doktorandinnen und Doktoranden. Durch die Kombination von betriebswirtschaftlichen, informationstechnischen und produktionstechnischen Forschungsansätzen forciert die IGS bereits die interdisziplinäre Zusammenarbeit zur Lösung von logistischen Problemstellungen. Die Beteiligung an ERASMUS MUNDUS Austauschprogrammen ermöglichte nun eine Erweiterung der Qualifikationsebenen und die Steigerung der Nachhaltigkeit. So kehrte ein Masterstudent der ersten Stunde in diesem Jahr aus Pakistan zurück, um nun als Doktorand seine Forschung weiter zu führen. Ein entsprechender Effekt in die andere Richtung, nach Asien, steht noch aus.
</p><p>Bewerbungsschluss: 15.12.2014<br>Bewerbungsportal: <a href="http://www.fusion-edu-apply.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.fusion-edu-apply.org</a><br>Weitere Informationen <a href="http://www.erasmusmundus.logdynamics.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.erasmusmundus.logdynamics.de</a><br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS): <br><abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Ingrid Rügge<br>Telefon: +49 (0) 421 218-50139 <br>E-Mail: <a href="mailto:info@IGS.LogDynamics.de">info@IGS.LogDynamics.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 20 Nov 2014 11:43:00 +0100</pubDate>
                            <title>Rosetta-Mission: Nervenkitzel pur für Bremer Forscher</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/rosetta-mission-nervenkitzel-pur-fuer-bremer-forscher-2</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 396 / 17. November 2014 MU
</p><p>Mehr als zehn Jahre war die Rosetta-Sonde unterwegs. Am 12. November 2014 erreichte sie ihr Ziel: den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko, kurz Tschuri. Seitdem hält die Mission nicht nur die Forschungswelt in Atem. Der abgesetzte Lander „Philae“ landete leider nicht so sanft und punktgenau wie geplant. Ob die geplanten Experimente zur Erforschung der Entstehungsgeschichte unseres Sonnensystems durchgeführt werden könnten, war lange unklar. Die Chemiker Professor Wolfram Thiemann (Uni Bremen), Professor Uwe Meierhenrich (früher Uni Bremen, heute Uni Nizza) und <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Jan Hendrik Bredehöft (Uni Bremen) sind an dem zentralen Experiment des Landegerätes zur Suche nach den molekularen Bausteinen des Lebens auf dem Kometenkern beteiligt.
</p><h3>Keine Punktlandung</h3><p>Die Landung und die folgenden Manöver wurden weltweit in allen Medien verfolgt und kommentiert. Kein Wunder: Zum ersten Mal hatte ein Landegerät auf einer Kometenoberfläche weich aufgesetzt. Unter den Jubel mischte sich dann bald die Erkenntnis, dass Philae sich nicht auf der Oberfläche verankern konnte und nicht am geplanten Ort gelandet ist. Dadurch liegt Philae etwas schief in einer Art Spalte.
</p><p>Unter diesen Umständen war es nicht selbstverständlich, dass die Bodenproben für die Bremer Untersuchungen wirklich gewonnen werden konnten. „Der Rückimpuls beim Bohren hätte dazu führen können, dass sich Philae umkippt. Wäre er auf seine Antennen gefallen, hätte kein Datentransfer mehr stattfinden können“, so Wolfram Thiemann und Uwe J. Meierhenrich.
</p><h3>Aufatmen bei den Bremer Forschern</h3><p>Bis Freitagmittag fieberte das Bremer Team. Dann kam die Entscheidung aus Köln: Die Bohrungen werden durchgeführt. Das auf Philae installierte COSAC-Gerät <span lang="en">(Cometary Sampling and Composition Experiment)</span> führte im All gaschromatographische und massenspektrometrische Untersuchungen anhand der gewonnenen Proben durch. Am 14. November, um 23.30 Uhr konnten die Forscher Funkkontakt zum Lander aufbauen und die kompletten Datensätze der Messungen übertragen. Eine Stunde später brach der Kontakt zum Philae völlig ab. Seither gibt es keinen Kontakt mehr. „Was für eine Geschichte.“ jubelt Uwe Meierhenrich. „Augenblicklich arbeiten wir an der Auswertung dieser einzigartigen Daten.“ Die Forscher erhalten durch die Daten des mehr als vier Milliarden Jahre alten Kometen Aufschlüsse auf den Ursprung des Lebens auf der Erde.
</p><p>Somit kann trotz holpriger Landung die Rosetta-Mission als voller Erfolg gewertet werden. Die <abbr title="European Space Agency" lang="en">ESA</abbr> teilte mit, dass alle zehn Experimente durchgeführt werden konnten und für alle wurden Daten übermittelt. Die Auswertung und Beurteilung der Daten werden allerdings einige Zeit in Anspruch nehmen. Mit etwas Glück kann Philae seine Batterien noch einmal aufladen und weitere Untersuchungen durchführen. Doch an diesem Punkt heißt es erst einmal abwarten.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie / Chemie<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Wolfram Thiemann<br>Tel.: 0421-218-63211<br>E-Mail: <a href="mailto:thiemann@uni-bremen.de">thiemann@uni-bremen.de</a></p><p><br>Prof. Uwe Meierhenrich<br>Universität Nizza<br>Tel.: +33 (0) 492 076177<br>E-Mail: <a href="mailto:uwe.meierhenrich@unice.fr">uwe.meierhenrich@unice.fr</a><br>Twitter: @MhenriU<br><br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Jan Hendrik Bredehöft<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Biologie / Chemie <br>Tel.: 0421-218-63201<br>E-Mail: <a href="mailto:jhbredehoeft@uni-bremen.de">jhbredehoeft@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11924</guid>
                            <pubDate>Thu, 20 Nov 2014 11:43:00 +0100</pubDate>
                            <title>Sonderforschungsbereich „Staatlichkeit im Wandel“ beendet Arbeit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/sonderforschungsbereich-staatlichkeit-im-wandel-beendet-arbeit-1</link>
                            
                            <description>Öffentliche Abschlussveranstaltung am 21. November in der Oberen Rathaushalle</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 397 / 18. November 2014 SC
</p><p>Mit zwölf Jahren ist der Sonderforschungsbereich (SFB) „Staatlichkeit im Wandel“ der Universität Bremen über die maximale <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr>-Laufzeit gefördert worden: Damit ist der Bremer <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr> der erste Sonderforschungsbereich mit politikwissenschaftlichem Schwerpunkt, der das geschafft hat. Seit 2003 arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Disziplinen Politikwissenschaft, Soziologie, Rechts-, Wirtschafts- und Kommunikationswissenschaften an der Frage, ob und in welcher Weise sich der klassische Nationalstaat in den vergangenen 30 Jahren unter dem Druck von Globalisierung oder Liberalisierung verändert hat. Die Forscher der Uni Bremen kooperieren mit Kollegen der Jacobs <span lang="en">University</span> Bremen und der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg.
</p><p>Zum Auslaufen des <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr> findet am Freitag, den 21. November 2014 eine große Abschlussveranstaltung im Bremer Rathaus statt. Nach dem Grußwort der Bremer Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt hält Professorin Nicole Deitelhoff (Uni Frankfurt) den Festvortrag mit dem Titel: „Der Stachel des Staates, oder Ick bün al dor! Warum der Niedergang des Staates nur eine Mär der Hasen ist“. Danach gibt es eine Podiumsdiskussion zur Frage „Staat in der Krise?“ Auf dem Podium sitzen neben den Professorinnen Nicole Deitelhoff und Karin Gottschall (Uni Bremen) die Professoren Philipp Genschel (Jacobs <span lang="en">University</span>), Frank Nullmeier und Heinz Rothgang (beide Uni Bremen).
</p><h3>Zu den Forschungsphasen</h3><p>Die Ergebnisse der ersten Forschungsphase (2003–2006) zeigten, dass sich moderne Staatlichkeit in vielerlei Hinsicht wandelt. Die oft zu vernehmende Behauptung vom Zerfall des Staates, gar vom Ende der Politik und von der Übernahme der Macht durch multinationale Konzerne erweist sich jedoch bei näherem Hinsehen als völlig überzogen. Der Staat zieht sich aus der Bereitstellung einiger Dienstleistungen (Post, Telekommunikation, Elektrizität) zurück. Die politische Letztverantwortung verbleibt aber nach wie vor bei ihm.
</p><p>In der zweiten Forschungsphase (2007–2010) ging es dem Sonderforschungsbereich vor allem darum, Ursachen für den beobachteten Wandel zu ergründen. Säkulare Großtrends wie Globalisierung oder Individualisierung wirken im Wesentlichen als Antriebskräfte, die die einzelnen Ausprägungen der staatlichen Reaktionen jedoch selten erklären können. Hier spielen vielmehr institutionelle oder ideelle Weichensteller eine zentrale Rolle.
</p><p>In der im Dezember zu Ende gehenden dritten Phase (2011–2014) wird untersucht, wie diese Veränderungsprozesse sich auf die Bereitstellung von Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit, Wohlfahrt und Legitimation auswirken. Weitere Informationen zum Forschungsprogramm und den Forschungsergebnissen des <abbr title="Sonderforschungsbereich" lang="de">SFB</abbr> „Staatlichkeit im Wandel“ gibt es unter <a href="http://www.sfb597.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.sfb597.uni-bremen.de.</a></p><p><strong>Achtung Redaktionen: </strong>Sie sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung am 21. November ab 18 Uhr in der Oberen Rathaushalle teilzunehmen. Auch Interview- oder Fotowünsche können erfüllt werden.
</p><p>Ansprechpartner:
</p><p>Universität Bremen<br>Sonderforschungsbereich „Staatlichkeit im Wandel“<br>PD <abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Sebastian Haunss<br>Tel: 0421-218-56654<br>E-Mail: <a href="mailto:sebastian.haunss@sfb597.uni-bremen.de">sebastian.haunss@sfb597.uni-bremen.de</a><br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11925</guid>
                            <pubDate>Thu, 20 Nov 2014 11:43:00 +0100</pubDate>
                            <title>Die Öffentlichkeit steht vor neuen Herausforderungen: Überwachung und Privatheit</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/die-oeffentlichkeit-steht-vor-neuen-herausforderungen-ueberwachung-und-privatheit-1</link>
                            
                            <description>Workshop: Multi-Methoden-Designs in transnational und transkulturell vergleichender Forschung am 21./22. November an der Uni Bremen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 398 / 19. November 2014 RO
</p><p>Der Fall NSA macht wie nie zuvor deutlich: Öffentlichkeiten stehen vor neuen Herausforderungen. Digitale Medientechnologien ermöglichen eine Massenüberwachung und machen Technologieunternehmen ebenso wie Bürgerinnen und Bürger auf neue Art und Weise zu zentralen politischen Akteuren. Privatheit wird dabei zu einem bedrohten Gut und zugleich zu einem wachsenden Wirtschaftsfeld. Solche Entwicklungen sind zunehmend auch Gegenstand der Erforschung von politischer Kommunikation im Allgemeinen und Öffentlichkeit im Besonderen. Das ist Thema des internen Evaluationsworkshops „Multi-Methoden-Designs in transnational und transkulturell vergleichender Forschung“, der am 21. und 22. November an der Universität Bremen stattfindet. Ziel ist es, die bisherige Forschung zum Thema Öffentlichkeit mit diesen neuen Herausforderungen zusammenzubringen. Dabei nehmen internationale und Bremer Kommunikations- und Medienwissenschaftler methodische Möglichkeiten und Schwierigkeiten transnational und transkulturell vergleichender Forschung in den Blick. Veranstalter sind der Sonderforschungsbereich 597 ‘Staatlichkeit im Wandel’ und der Forschungsverbund ‘Kommunikative Figurationen’ der Uni Bremen.
</p><p>Der Workshop findet am 21. November von 9.00 bis 18.00 Uhr und am 22. November von 9.00 bis 13.00 Uhr am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) der Universität Bremen, in der Linzer Str. 4 statt. 
</p><p>Weitere Informationen zum Sonderforschungsbereich 597: <a href="http://www.sfb597.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.sfb597.uni-bremen.de</a><br>Weitere Informationen zum Forschungsverbund ‘Kommunikative Figurationen’: <a href="http://www.kommunikative-figurationen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.kommunikative-figurationen.de</a><br><br>Weitere Informationen
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Kulturwissenschaften<br>Johanna Möller<br>Tel.: 0421 218 67660<br>E-Mail <a href="mailto:johanna.moeller@uni-bremen.de">johanna.moeller@uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 20 Nov 2014 11:43:00 +0100</pubDate>
                            <title>Fachbereich Wirtschaftswissenschaft verabschiedet seine Absolventinnen und Absolventen am 28. November im Rathaus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/fachbereich-wirtschaftswissenschaft-verabschiedet-seine-absolventinnen-und-absolventen-am-28-november-im-rathaus-1</link>
                            
                            <description>Beste Promotionen, Master- und Bachelorarbeiten werden prämiert</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 399 / 19. November 2014 RO
</p><p>Studienabschluss und Preisverleihung in festlicher Atmosphäre: 140 frisch gebackene Absolventinnen und Absolventen verabschiedet der Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen am 28. November 2014 ab 16 Uhr in der Oberen Rathaushalle Bremens. Bei der Festveranstaltung werden fünf Master- und Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen mit dem Wolfgang-Ritter-Studienpreis ausgezeichnet. Die Wolfgang-Ritter-Stiftung stellt dafür Geldpreise in Höhe von insgesamt 4.000 Euro zur Verfügung. Zum dritten Mal wird auch der Segnitz-Preis für abgeschlossene Promotionen verliehen. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und wird diesmal auf die drei besten Dissertationen verteilt. Für die festliche Umrahmung sorgen Gudrun Wagner mit der Flöte und Louise Pühn mit der Harfe. 
</p><p><strong>Achtung Redaktionen und Fotoreporter:</strong> Pressevertreter haben die Möglichkeit, vor Beginn der Veranstaltung um 15.30 Uhr, Fotos der Preisträgerinnen und Preisträger aufzunehmen. 
</p><p>Weitere Informationen: 
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Wirtschaftswissenschaft<br>Eva Demir<br>Telefon: 0421 218-66503 <br>E-Mail: <a href="mailto:demir@uni-bremen.de">demir@uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.wiwi.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.wiwi.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Thu, 20 Nov 2014 11:43:00 +0100</pubDate>
                            <title>Kreml zwischen Provokation und Kooperation</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/kreml-zwischen-provokation-und-kooperation-1</link>
                            
                            <description>Zur Diskussion über die Beziehungen Europas zu Russland lädt die Veranstaltungsreihe „Außenpolitik live – Diplomaten im Dialog“ am 24. November um 18 Uhr ins Haus der Wissenschaft ein
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 400 / 19. November 2014 SC
</p><p>Seit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim stehen die Beziehungen Deutschlands und der Europäischen Union zu Russland auf dem Prüfstand. Trotz der Anfang September geschlossenen Minsker Vereinbarung erkennt Russland die Wahlen in den von prorussischen Separatisten kontrollierten ukrainischen Konfliktgebieten Luhansk und Donezk als legitim an, was das Verhältnis weiter belastet. Nicht zuletzt die jüngsten Äußerungen der deutschen Bundeskanzlerin belegen, wie angespannt die Situation ist. 
</p><p>Die wirtschaftlichen Sanktionen, mit welchen die <abbr title="Europäische Union" lang="de">EU</abbr> auf die anhaltende Destabilisierung der Ukraine durch Russland reagiert, zeigen erste Wirkung. Die russische Ölförderung wurde deutlich gehemmt, der Rubel hat ein Rekordtief erreicht. Alleine die deutschen Exporte nach Russland sind im August dieses Jahres im Vergleich zum Vormonat um 26,3% eingebrochen. Das Vertrauen in Russland ist erschüttert. Was kann Deutschland, was Europa angesichts dieser schwerwiegenden Krise tun? Wie kann der Frieden langfristig gesichert werden? Welche Perspektiven gibt es für die russisch-europäischen Beziehungen? Diese und weitere Fragen diskutiert der deutsche Botschafter in Russland Rüdiger Freiherr von Fritsch und Dr. Heiko Pleines von der Forschungsstelle Osteuropa am Montag, den 24. November 2014 um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft (Sandstr. 4/5). Die Veranstaltung wird von Professorin Susanne Schattenberg (Direktorin der Forschungsstelle Osteuropa) moderiert. Der Eintritt zur öffentlichen Veranstaltung ist frei.
</p><p>Podiumsdiskussion: <br>Russland, Deutschland und Europa – wie weiter? 
</p><p>Rüdiger Freiherr von Fritsch, 1953 geboren, trat 1984 nach seinem Studium der Geschichte und Germanistik ins Auswärtige Amt ein. Nach Posten in Polen, Nairobi, Brüssel und verschiedenen Positionen im Inland ist er seit 2014 Botschafter in Moskau. 
</p><p><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Heiko Pleines ist Russlandexperte und Leiter des Arbeitsbereichs „Politik und Wirtschaft“ der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen.&nbsp; 
</p><p><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Susanne Schattenberg ist Direktorin der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen (Moderation).
</p><p>Die Veranstaltung wird vom Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) in Kooperation mit der Forschungsstelle Osteuropa und dem Haus der Wissenschaft Bremen ausgerichtet. „Außenpolitik live – Diplomaten im Dialog“ ist eine Veranstaltungsreihe des ifa und des Auswärtigen Amts. 
</p><h3>Über das Institut für Auslandsbeziehungen</h3><p>Das ifa engagiert sich weltweit für ein friedliches und bereicherndes Zusammenleben von Menschen und Kulturen. Es fördert den Kunst- und Kulturaustausch in Ausstellungs-, Dialog- und Konferenzprogrammen. Als Kompetenzzentrum der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik vernetzt es Zivilgesellschaft, kulturelle Praxis, Kunst, Medien und Wissenschaft. Es initiiert, moderiert und dokumentiert Diskussionen zu internationalen Kulturbeziehungen. Das ifa ist weltweit vernetzt und setzt auf langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit. Es wird gefördert vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart. 
</p><h3>Über die Forschungsstelle Osteuropa</h3><p>Die Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen ist auf die interdisziplinäre Erforschung der Länder des östlichen Europas in Zeitgeschichte und Gegenwart spezialisiert. Im Mittelpunkt stehen dabei „Dissens und Konsens“ im Spannungsfeld zwischen Opposition, Zivilgesellschaft und Staat. Die Forschungsstelle besitzt ein einzigartiges Archiv zur Opposition im ehemaligen Ostblock; über aktuelle Entwicklungen informiert sie mit den online-Länder-Analysen (<a href="http://www.laender-analysen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.laender-analysen.de</a> ). 
</p><p>Pressekontakt: <br>Carola Wichert, ifa (Institut für Auslandsbeziehungen), Tel. 0711.2225.105, Fax 0711.2264.346, <a href="mailto:presse@ifa.de">presse@ifa.de</a> , <a href="http://www.ifa.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ifa.de</a></p><p>Informationen zu „Außenpolitik live“: <br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Odila Triebel, ifa (Institut für Auslandsbeziehungen), Tel. 0711.2225.146, <a href="mailto:triebel@ifa.de">triebel@ifa.de</a>&nbsp; <br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11928</guid>
                            <pubDate>Thu, 20 Nov 2014 11:43:00 +0100</pubDate>
                            <title>Das ZARM unterstützt junge Forschungsteams aus Ländern, die kein eigenes Raumfahrtprogramm betreiben</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/das-zarm-unterstuetzt-junge-forschungsteams-aus-laendern-die-kein-eigenes-raumfahrtprogramm-betreiben-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 401 / 19. November 2014 SC
</p><p>Für drei Studierende aus Jordanien werden die nächsten zwei Wochen sehr arbeitsintensiv und vor allem spannend. Gestern erst angereist, testen sie im Rahmen des UN-Förderprogramms <span lang="en">DropTES (Drop Tower Experiment Series)</span> ihr Technologie-Experiment im Fallturm Bremen unter Schwerelosigkeit. Das Studierendenteam der <span lang="en">German Jordanian University</span> hatte sich mit einem Versuchsaufbau zur alternativen Energieversorgung von Satelliten im Weltraum beworben und in der Endauswahl im Mai 2014 die Jury aus Vertreterinnen und Vertreter der <span lang="en">UNOOSA (United Nations Office for Outer Space Affairs)</span>, des DLR Raumfahrtmanagements (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) und des ZARM (Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation) einheitlich überzeugt. <br><br>„Es ist für uns selbstverständlich, dass wir internationale Wissenschaftsteams aus Nicht-Raumfahrtländern in jeglicher Form unterstützen, damit auch sie die Gelegenheit erhalten, Experimente unter Weltraumbedingungen vorzunehmen“, erläutert <abbr title="Doktor der Ingenieruwissenschaften" lang="de">Dr.-Ing.</abbr> Thorben Könemann, der das DropTES-Programm seitens des ZARM betreut. Für die Studierenden bedeutet die Teilnahme an DropTES zugleich die einmalige Chance, ein reales Raumfahrtforschungsprojekt durchzuführen und dabei auch internationale Zusammenarbeit zu erleben. <br><br>Nach der Ausarbeitung ihrer Experimentidee, über die Formulierung des Projektantrages und die Entwicklung des Versuchsaufbaus in Jordanien, stehen die Studierenden in ihrer ersten Woche am <abbr title="Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation" lang="de">ZARM</abbr> vor der großen Herausforderung, das Experiment in die Fallkapsel zu integrieren. In der zweiten Woche wird an vier Tagen dann jeweils ein Fallturm-Experiment unter Schwerelosigkeit durchgeführt. Hier muss der Versuchsaufbau seine Funktionsfähigkeit beweisen,&nbsp; bevor abschließend die Auswertung der gewonnen Daten durch die Jungforscher erfolgen kann. Im Fokus steht dabei die Frage der technologischen Machbarkeit ihres Verbesserungsvorschlags zu einer alternativen Stromerzeugung im Weltraum. <br><br>„Die Idee des Teams ist sehr clever und absolut anwendungsbezogen“, so Thorben Könemann. Die alternative Stromerzeugung zwischen z.B. zwei Satelliten, die sich im Magnetfeld der Erde bewegen und mit einem <span lang="en">„Tether“</span> (einem starken Seil) als elektrischen Leiter miteinander verbunden sind, soll durch einen schwingungsmechanischen Aufbau mit speziellem Massendämpfungssystem stabilisiert werden. Damit knüpft der Versuchsaufbau des Studierendenteams an bestehende Forschungsansätze zu sogenannten Tethersystemen an und widmet sich im Kern aktuellen Fragestellungen zu neuen Antriebstechniken für zukünftige Weltraummissionen.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation<br>Ansprechpartnerin für allgemeine Presseanfragen<br>Lucie Patrizia Arndt<br>Tel: 0421 218 57817<br>E-Mail: <a href="mailto:lucie-patrizia.arndt@zarm.uni-bremen.de">lucie-patrizia.arndt@zarm.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.zarm.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.zarm.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 20 Nov 2014 11:43:00 +0100</pubDate>
                            <title>29. November: Physik-Experimentalshow zum Advent für Jung und Alt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/29-november-physik-experimentalshow-zum-advent-fuer-jung-und-alt-1</link>
                            
                            <description>Universität Bremen lädt alle an Technik und Physik Interessierten ein</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 402 / 20. November 2014 RO
</p><p>Wo liegt der Massenmittelpunkt eines Besens? Kann Musik mittels eines Laserstrahls übertragen werden? Spannende Experimente und Phänomene - und ihre physikalischen Erklärungen: Das gibt es am Samstag den 29. November 2014 bei der Physik-Experimentalshow in der Uni Bremen. Uni-Physiker veranstalten diese Experimentalshow traditionell am Samstag vor dem 1. Advent. Eingeladen sind alle diejenigen, die sich für Physik und Technik begeistern, insbesondere Schüler und Jugendliche mit ihren Eltern und Lehrern. Aber auch alle anderen interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen. Veranstaltungsort am 29. November 2014 ist der Hörsaal 1 im Gebäude NW 1 in der Otto-Hahn-Allee 1. Beginn ist um 11 Uhr, Einlass ab 10.40 Uhr. Der Eintritt ist frei. 
</p><p>In der Show werden in kurzer und lockerer Folge physikalische Phänomene aus der Mechanik, Elektrizität und Optik sowie ihr Bezug zum Alltag gezeigt und erklärt. Gezeigt werden die vielen neuen Experimente von den beiden Professoren Hans-Ilja Rückmann (Leiter der physikalischen Praktika und Festkörperphysik) und Justus Notholt (Umweltphysik) sowie von den Mitarbeitern der Physikalischen Praktika der Universität Bremen.
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Hans-Ilja Rückmann<br>Tel. 0421 218 62210<br>E-Mail: <a href="mailto:ir@physik.uni-bremen.de">ir@physik.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.praktikum.physik.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.praktikum.physik.uni-bremen.de</a><br><br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Justus Notholt<br>Tel. 0421 218 62190<br>E-Mail: <a href="mailto:jnotholt@iup.physik.uni-bremen.de">jnotholt@iup.physik.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.fb1.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.fb1.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Anglika Rockel</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11930</guid>
                            <pubDate>Thu, 20 Nov 2014 11:43:00 +0100</pubDate>
                            <title>Flughafen Tempelhof: Zukunftslabor für das urbane Leben im 21. Jahrhundert</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/flughafen-tempelhof-zukunftslabor-fuer-das-urbane-leben-im-21-jahrhundert-1</link>
                            
                            <description>Eine Uni für alle: Vortrag der Geographie-Professorin Julia Lossau über die Transformation des ehemaligen Berliner Flughafens / 26. November um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 403 / 20. November 2014 SC
</p><p>Seit sechs Jahren ist der Berliner Flughafen Tempelhof geschlossen. Was ist in der Zwischenzeit eigentlich aus dem riesigen innerstädtischen Areal geworden? Diese Frage wird in der Vortragsreihe „Eine Uni für alle“ beantwortet. Am 26. November 2014 spricht Julia Lossau, Professorin am Institut für Geographie der Universität Bremen, über das Thema: „Bücher, Vögel, Pioniere: Die Transformation des ehemaligen Flughafens Tempelhof in ein ‚Zukunftslabor für das urbane Leben im 21. Jahrhundert‘“. Lossau ist seit Oktober 2012 Professorin für Humangeographie mit dem Schwerpunkt Stadtgeographie im Fachbereich Sozialwissenschaften der Uni Bremen. 
</p><p>Die Reihe „Eine Uni für alle“ wird von den „unifreunden“ in Zusammenarbeit mit der Pressestelle der Universität Bremen veranstaltet. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ermöglicht sie interessierten Bürgerinnen und Bürgern spannende Einblicke in die Wissenswerkstatt Universität. Der Eintritt ist frei.
</p><h3>Zum Inhalt des Vortrags:</h3><p>Der ehemalige Flughafen Tempelhof im Südosten der Berliner Innenstadt hat eine reiche Geschichte. Die Entstehung des monumentalen Abfertigungsgebäudes nach den Plänen von Ernst Sagebiel in den 1930er Jahren läutete eine neue Ära in der Flughafengeschichte ein. Während der Berlin-Blockade entwickelte sich der Flughafen zu einem wichtigen Schauplatz des Kalten Krieges: Rosinenbomber versorgten die Einwohner von West-Berlin über die so genannte Luftbrücke. Nach dem Beschluss, die drei Berliner Flughäfen durch einen neuen Großflughafen in der Nähe des ehemaligen DDR-Flughafens in Schönefeld (Brandenburg) zu ersetzen, wurde der Flughafen Tempelhof am 30. Oktober 2008 geschlossen. In Vortrag geht Julia Lossau auf die Frage ein, wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt versucht, das riesige innerstädtische Areal in ein „Zukunftslabor für das urbane Leben im 21. Jahrhundert“ zu verwandeln.
</p><p>Das weitere Vortragsprogramm der Reihe „Eine Uni für alle“ im Wintersemester 2014/15:
</p><p>17. Dezember 2014<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Heinz Rothgang (Zentrum für Sozialpolitik) <br>„Zukunft der Langzeitpflege“ 
</p><p>14. Januar 2015<br><abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr> Stefanie Averbeck-Lietz (Medienwissenschaften)<br>„Kommunikationsethik im Medienwandel <br>Welche Antworten hat die Kommunikationswissenschaft auf gesellschaftliche Fragen?“
</p><p>28. Januar 2015<br><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Heiko Pleines (Forschungsstelle Osteuropa)<br>„Die Ukraine auf der Suche nach Stabilität“
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>Pressestelle <br>Eberhard Scholz<br>Tel. 0421 218 60155<br>E-Mail: <a href="mailto:eberhard.scholz@uni-bremen.de">eberhard.scholz@uni-bremen.de</a>&nbsp; <br><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-11931</guid>
                            <pubDate>Thu, 20 Nov 2014 11:43:00 +0100</pubDate>
                            <title>Deutschlandstipendien: Uni Bremen vergibt am 25. November die neuen Stipendien</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/deutschlandstipendien-uni-bremen-vergibt-am-25-november-die-neuen-stipendien-1</link>
                            
                            
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 404 / 24. November 2014 SC
</p><p>Bereits zum vierten Mal vergibt die Universität Bremen die Deutschlandstipendien. 123 begabte und engagierte Studierende der Universität Bremen erhalten seit Oktober 2014 eine monatliche Förderung von 300 Euro. Rund die Hälfte der Stipendiatinnen und Stipendiaten wird erstmalig gefördert. Das Stipendium ist eine besondere Auszeichnung: Die aus weit über 600 Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählten Studierenden haben sich nicht nur durch ausgezeichnete Noten, sondern auch durch soziales und gesellschaftliches Engagement besonders hervorgetan. Am 25. November 2014 wird allen neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten die Stipendien-Urkunde überreicht. Die Feier findet ab 18:30 Uhr im Hörsaal des Uni-Gebäudes <abbr title="Geisteswissenschaften 1" lang="de">GW1</abbr> (gegenüber dem Universum) statt. Nach der Stipendienvergabe haben die Spender, Stipendiatinnen und Stipendiaten die Gelegenheit, sich kennen zu lernen.
</p><p><strong>Achtung Redaktion: </strong>Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen. Auf Wunsch können Interviews mit Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Stipendiengebern und Vertretern der Uni Bremen vermittelt werden. In der Uni-Pressestelle kann auch Bildmaterial der vergangenen Stipendienvergabefeiern anfordert werden. 
</p><p>Mit der Stipendienvergabefeier geht auch die ideelle Begleitförderung für die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Universität Bremen in die zweite Runde. Sie wurde im vergangenen Jahr eingeführt und soll den Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Workshops zu Soft Skills bei der Orientierung in Lebens- und Berufsfragen helfen. Angebote der Stipendiengeber verschaffen Einblicke in Arbeitswelten und wertvolle Netzwerke. „Mit der Begleitförderung wollen wir den Stipendiatinnen und Stipendiaten helfen, ihre eigenen Potenziale und Vernetzungsmöglichkeiten noch stärker zu nutzen“, erläutert Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität an der Universität Bremen.
</p><h3>Was ist das Deutschlandstipendium?</h3><p>Das Deutschlandstipendium sieht vor, dass Studierende eine monatliche Förderung in Höhe von 300 Euro erhalten. Nach dem Prinzip „Die eine Hälfte vom Bund, die andere von Ihnen“ trägt der Bund je 1.800 Euro der Stipendien, wenn die andere Hälfte von privater Seite kommt. Zahlreiche Unternehmen, Institutionen, Stiftungen, Vereine und Privatpersonen aus Bremen und darüber hinaus haben sich in diesem Jahr für die Studierenden der Universität Bremen engagiert. Besonders erfreulich ist, dass viele Spender ihr Stipendium nicht auf ein Jahr begrenzt, sondern ihre Förderzusage für mehrere Jahre gemacht haben. So kann die Universität Bremen Zusagen über 139 Stipendienjahre verzeichnen, was einem privaten Spendenvolumen von gut 250.000 Euro entspricht. Dieselbe Summe fließt damit auch vom Bund zusätzlich nach Bremen. „Besonders bemerkenswert ist, dass auch die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus 2013 zusammengelegt haben, um ebenfalls ein Stipendium im Förderjahr 2014 bereitzustellen“, freut sich Professorin Yasemin Karakaşoğlu. 
</p><h3>Wer hat die Stipendien erhalten? </h3><p>Es erhalten Studierende ein Stipendium, die besondere Begabungen und besonderes Engagement erkennen lassen. Ein Kriterium sind daher die Studienleistungen, bei Studienanfängern die Schulnoten. Bei der Auswahl werden – und dies ist eine Besonderheit der Vergabekriterien an der diversitätssensiblen Universität Bremen – zudem das gesellschaftliche und soziale Engagement, Eigeninitiative und besondere persönliche Umstände, wie zum Beispiel die Betreuung von Kindern oder Familienangehörigen, ein nichtakademischer Familienhintergrund oder ein Migrationshintergrund berücksichtigt. Vergeben werden die Stipendien durch einen Stipendienrat. Ihm gehören sowohl Studierende als auch Professoren und Professorinnen der Universität an. 
</p><p>Von den 123 geförderten Studierenden sind 13 Prozent im ersten Fachsemester. Sie konnten ihr Studium somit gleich mit einem Stipendium beginnen. 38 Prozent studieren im Master. Fast 60 Prozent der Stipendiaten engagieren sich neben dem Studium ehrenamtlich. Über 60 Prozent kommen aus einem sogenannten Nichtakademikerhaushalt, fast 30 Prozent haben einen Migrationshintergrund. „Unser Ziel, junge Menschen zur Aufnahme eines Studiums zu bewegen und die Bürgergesellschaft in der Region weiter zu stärken, konnten wir gut umsetzen“, stellt dazu Yasemin Karakaşoğlu fest.
</p><h3>Wer ist Stipendiengeber?</h3><p>Die Universität bedankt sich bei folgenden Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmen:
</p><p>AOK Bremen/Bremerhaven | Banco Santander | BEGO Bremer Goldschlägerei Wilh. Herbst GmbH &amp; Co. KG | BREBAU GmbH | BREKOM GmbH | Bremer Umweltinstitut GmbH | Bremische Volksbank eG | community bremen e.V. | Conrad Naber Stiftung | Deutsche Telekom AG | Dr. Heinz-Horst Deichmann-Stiftung | Prof. Dr. Rolf Drechsler | Edition Temmen | ENOVA Unternehmensgruppe | Senator a.D. Manfred Fluß | FERCHAU ENGINEERING GmbH | Gerda Weßler Stiftung | GESTRA AG | Hanseatische Waren Handelsgesellschaft mbH &amp; Co. KG | HEC GmbH | Henry Lamotte Services GmbH | hmmh multimediahaus AG | HÖSEL SIEMERKG | i2b idea2business GmbH | Indico-Solutions | International Campus AG | IPSEN LOGISTICS GmbH | KAEFER Isoliertechnik GmbH &amp; Co. KG | Karin und Uwe Hollweg Stiftung | Kellner &amp; Stoll-Stiftung für Klima und Umwelt | Kieserling Stiftung | Monika und Gerd-Rüdiger Kück | Luers-Stiftung | MLP Finanzdienstleistungen AG | Neusta software development | OSB AG | Rector’s Circle | Rotary-Distrikt 1850 Bremen/Weser-Ems | Die Sparkasse Bremen AG | Stiftung der Universität Bremen | Stipendienjahrgang 2013/2014 | Tandler Zahnrad- und Getriebefabrik GmbH &amp; Co. KG | Reiner Thöle | TRECOLAN GmbH | Uwe Heinrich Suhr Stiftung | Wolfgang-Ritter-Stiftung Bremen | 
</p><p>Weitere Informationen:
</p><p>Universität Bremen<br>UniTransfer<br>Unternehmensbeziehungen / Marketing<br>Tel. 0421 218 60333<br>E-Mail: <a href="mailto:derk.schoenfeld@vw.uni-bremen.de">derk.schoenfeld@vw.uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de/deutschlandstipendium" target="_blank">www.uni-bremen.de/deutschlandstipendium</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11932</guid>
                            <pubDate>Thu, 20 Nov 2014 11:43:00 +0100</pubDate>
                            <title>Akademische Abschlussfeier im Fachbereich Physik und Elektrotechnik</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/akademische-abschlussfeier-im-fachbereich-physik-und-elektrotechnik-6</link>
                            
                            <description>Beste Abschlussarbeiten werden durch OHB und Randstadt Professionals honoriert</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><abbr title="Nummer" lang="de">Nr.</abbr> 406 / 25. November 2014 SC
</p><p>Am Freitag, den 28. November 2014 beendet der Fachbereich Physik / Elektrotechnik der Universität Bremen das Studienjahr 2013/14 mit seiner traditionellen Akademischen Abschlussfeier. Dabei werden die Absolventinnen und Absolventen des vergangenen Jahres feierlich verabschiedet. Gleichzeitig gibt es wieder Preise für hervorragende Leistungen und für besonderes studentisches Engagement. Die Feier findet ab 15 Uhr in Hörsaal 1 des Gebäudes <abbr title="Naturwissenschaften 1" lang="de">NW1</abbr> (Otto-Hahn-Allee) statt.<br><br>Im Rahmen dieser Veranstaltung werden auch die OHB-Preise für die besten Studienabschlüsse sowie die beiden Promotionspreise der Fa. Randstad <span lang="en">Professionals</span> für die besten Promotionen in Physik und Elektrotechnik vergeben. Der Fachbereich honoriert damit hervorragende Studienleistungen und will so zum geistigen Wettbewerb anregen. Die Preisverleihung erfolgt gemeinsam durch den Dekan Professor Jens Falta und Marco Fuchs (OHB) sowie Ralf Paulenz (Randstad <span lang="en">Professionals</span>) als Vertreter der unterstützenden Firmen.<br><br>Weitere Informationen:<br><br>Universität Bremen<br>Fachbereich Physik / Elektrotechnik<br>Prof. <abbr title="Professor / Professorin" lang="de">Prof.</abbr><abbr title="Doktor" lang="de">Dr.</abbr> Jens Falta<br>Tel. 0421 218 62244<br>E-Mail: <a href="mailto:dekan@fb1.uni-bremen.de">dekan@fb1.uni-bremen.de</a><br><br></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Eberhard Scholz</author>
                            
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-11933</guid>
                            <pubDate>Tue, 25 Nov 2014 11:43:00 +0100</pubDate>
                            <title>Studierende der Universität Bremen entwickeln ein Gerät zur Messung der Wasserqualität in Entwicklungsländern</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/forschung/studierende-der-universitaet-bremen-entwickeln-ein-geraet-zur-messung-der-wasserqualitaet-in-entwicklungslaendern-1</link>
                            
                            <description>Scipio misst Effekte der Zerstörung von Keimen in PET-Flaschen durch Einwirkung von UV-Strahlung / erster Preis im Wettbewerb COSIMA / Einladung zum internationalen Wettbewerb 2015 in Alaska</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Nr. 407 / 25. November 2014 KG
</p><p>Fünf Studierende der Elektrotechnik der Universität Bremen haben ein Gerät entwickelt, das die Sauberkeit von Trinkwasser messen kann. Das schmale Röhrchen haben sie Scipio (<span lang="en">Scientific Purification Indicator</span>) genannt. Es kann in Ländern in Äquatornähe – in Afrika, Indonesien und Südamerika – wesentlich zur Verbesserung der Trinkwasserqualität beitragen. Für seine Entwicklung ist das studentische Team, das in eigenem Auftrag handelt und forscht, jetzt ausgezeichnet worden. Die Bremer errangen für ihren Prototypen den ersten Preis im größten Studentenwettbewerb im Bereich Mikrosystemtechnik COSIMA (<span lang="en">Competition of Students in Microsystems Applications</span>). Er wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem VDE, dem Verband der Elektrotechnik und Elektronik, ausgelobt. Zehn Teams hatten an der Endrunde teilgenommen.
</p><h3>Idee kam bei Gesprächen im THW</h3><p>Die Idee für Scipio hatte Theodor Hillebrand, Masterstudent der Elektrotechnik im dritten Semester. Bereits im Vorjahr hatte er damit einen zweiten Preis beim Campus-Ideenwettbewerb für Geschäftsideen aus Bremer Hochschulen gewonnen. „Ich bin beim Technischen Hilfswerk engagiert“, sagt Hillebrand. „Da lerne ich viele Leute mit Auslandserfahrungen in Entwicklungsländern kennen.“ Die Helfer propagieren dort eine einfache Methode zur Reinigung von Trinkwasser, genannt SODIS (<span lang="en">Solar Water Desinfection</span>).
</p><h3>Die SODIS-Methode</h3><p>Solare Wasserdesinfektion ist ein einfaches Verfahren zur Desinfektion von Trinkwasser. Verkeimtes Wasser wird in transparente PET-Flaschen gefüllt und mindestens sechs Stunden lang in die pralle Sonne gelegt. In dieser Zeit töten die UV-Strahlen Krankheitskeime ab. Die SODIS-Methode hilft, Durchfälle zu verhindern und rettet so Menschenleben. Dies ist dringend nötig, denn jeden Tag sterben mehr als 4000 Kinder an den Folgen von Durchfallerkrankungen. Bereits mehr als 5 Millionen Menschen reinigen ihr Trinkwasser mit der SODIS-Methode. Die Welt-Gesundheitsorganisation WHO, UNICEF und das Rote Kreuz empfehlen diese Methode als eine Möglichkeit für die Behandlung von Trinkwasser in Entwicklungsländern.
</p><h3>Ein Jahr lang Forschung im Eigenauftrag</h3><p>Doch wann genau ist das Wasser keimfrei? Da setzt Hillebrands Überlegung ein. Er wollte dafür ein spezielles Messgerät entwickeln. Unter seinen Kommilitonen, sie arbeiten alle als Tutoren im Grundlagenlabor Elektrotechnik, gewann er rasch Mitstreiter. Yannick Auth, David Horch, Maike Taddiken und Konstantin Tscherkaschin waren mit Begeisterung dabei. In ihrer Freizeit haben sie fast ein Jahr lang geforscht, bis die notwendigen Bauteile für das Messgerät in ein schmales Röhrchen und damit durch den Flaschenhals passen. Scipio ist autark und wird mit flexiblen Solarzellen aus amorphem Silizium betrieben. Es enthält einen Lagesensor, der das Schütteln und die korrekte Liegeposition der Flasche überwacht. Das zylindrische Gerät misst die Qualität des Wassers sowie Temperatur und Stärke der UV-Strahlung und errechnet die optimale Lagerzeit. Auch das Display haben die Studierenden&nbsp; mit Blick auf die Nutzer gestaltet. „Es zeigt in einfachen Piktogrammen die Ergebnisse der Messungen an“, sagt Maike Taddiken, „auch Kinder und Analphabeten können das verstehen“. Für Anwender vor Ort soll es zehn Dollar kosten, 15 Jahre lang halten und bis 110 Grad Hitze vertragen. Bis zum Sommer 2015 will das Scipio-Team Messreihen durchführen und das Gerät weiter verbessern. Sie sind inzwischen für den iCAN 15, den internationalen <span lang="en">Contest of Applications in Nano-micro Technology</span> nominiert. Er findet am 21. Juni 2015 in Anchorage, Alaska, statt.
</p><h3>Dank an zahlreiche Sponsoren und Unterstützer</h3><p>Für ihre Entwicklung haben die Studierenden im Vorfeld Gespräche mit Hilfsorganisationen, mit einer Biologin, die zur UV-Desinfektion geforscht hat, und mit ihren Professoren geführt. Sie haben insgesamt 25 Unterstützer gewonnen. Ihre Hauptsponsoren sind die Kellner &amp; Stoll Stiftung für Klima und Umwelt, die swb, <