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Nachwuchswissenschaftlerinnen gründen Regionalgruppe der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde in Bremen

Die Bewerbung um die Einrichtung einer Regionalgruppe der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) auf Initiative Bremer Nachwuchswissenschaftlerinnen war erfolgreich, sodass die Bremer Gruppe ihre Arbeit aufnehmen wird. Mit einer finanziellen Förderung durch die DGO werden die Vernetzungsaktivitäten von Osteuropaforscher*innen unterstützt und Forschungsergebnisse mit der Durchführung von Veranstaltungen gezielt auch der Bremer Öffentlichkeit präsentiert.

Die DGO ist der größte Fachverbund für Osteuropaforschung im deutschsprachigen Raum, dem Wissenschaftler*innen verschiedener gesellschaftswissenschaftlicher Disziplinen angehören. Innerhalb der „Jungen DGO“, der Nachwuchsorganisation innerhalb der DGO, war die Bewerbung zur Einrichtung einer Regionalgruppe in Bremen erfolgreich. Die Initiative ging von Josephine Assmus (Institut für Interkulturelle und Internationale Studien, Universität Bremen), Mareike zum Felde (Forschungsstelle Osteuropa & Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen), Caroline Finkeldey (Bayerische Staatsbibliothek) und Olga Masyutina (Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen) aus.

Die Regionalgruppe Bremen, die von Mareike zum Felde und Caroline Finkeldey geleitet wird, wird sich in regelmäßigen Treffen von DGO-Mitgliedern und Osteuropainteressierten der Diskussion aktueller Entwicklungen im östlichen Europa und gemeinsamen Veranstaltungsaktivitäten widmen.

In unterschiedlichen Veranstaltungsformaten wird sich die Gruppe mit umwelt- und klimapolitischen Themen befassen, die mit Blick auf Osteuropa bisher wenig untersucht und thematisiert wurden. So sind u.a. eine Fotoausstellung zum 35. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl, eine Filmvorführung zum Naturschutz an Flüssen und eine Podiumsdiskussion zu Graswurzel-Aktivist*innen für den Umweltschutz in unterschiedlichen Ländern des östlichen Europas geplant.

Die Regionalgruppe kooperiert eng mit der Forschungsstelle Osteuropa sowie mit der Universität Bremen und plant darüber hinaus, die Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen (z. B. „KlimaWerkStadt Bremen“) sowie mit Einrichtungen in Osteuropa, beispielsweise mit der Higher School of Economics Moskau, zu vertiefen. Interessierte sind herzlich willkommen.

Kontakt: Mareike zum Felde, Email:  jungedgo-bremenprotect me ?!dgo-onlineprotect me ?!.org

Mareike zum Felde