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Deutsch-koreanisches Konsultationsgremium

Im Jahr 2018 hat der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Christian Hirte, zugleich Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Jutta Günther in das Deutsch-Koreanische Konsultationsgremium für Vereinigungsfragen berufen.

Das im Jahr 2010 gegründete Gremium tritt einmal jährlich für mehrere Tage, abwechselnd in Berlin und Seoul, unter dem gemeinsamen Vorsitz des Bundesbeauftragten für die neuen Bundesländer und des Vizeministers des südkoreanischen Ministeriums für Vereinigung zusammen. Gegenstand der Konsultationstreffen sind ausgewählte ökonomische, administrative und gesellschaftliche Themen im Zusammenhang mit Wiedervereinigungsfragen.

Jutta Günther beschäftigt sich in ihrer wissenschaftlichen Arbeit seit über 15 Jahren mit den Effekten der Transformation auf die ostdeutsche Wirtschaft sowie der Förderpolitik der Neuen Länder. Sie bringt ihre wissenschaftliche Expertise zu den ökonomischen Aspekten der deutschen Vereinigung in die Konsultationen ein. Dabei profitiert sie von den wissenschaftlichen Erkenntnisse des von ihr geleiteten Forschungsverbunds "Mod-Block-DDR".

Weitere Mitglieder des Deutsch-Koreanische Konsultationsgremiums sind u.a. Lothar de Maizière (ehem. Ministerpräsident der DDR), Iris Gleicke (ehem. Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Länder), Michael Hollmann (Leiter des Bundesarchivs), Roland Jahn (Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehem. DDR), Karl-Heinz Paqué (Universität Magdeburg), Johannes Ludewig (Vorsitzender des Nationalen Normenkontrollrats, ehem. Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, ehem. Staatssekretär), Horst Teltschik (ehem. Bundeskanzleramt, bis 2008 Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz).

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