Zum Hauptinhalt springen

Neuigkeiten

Vortrag von Lars Hornuf an der Singapore Management University

Am Donnerstag, den 06. August wird Professor Dr. Lars Hornuf an der Singapore Management University einen Vortrag zum Thema Fintech and Data Privacy halten. Im Rahmen des Seminars „AI in Finance: Privacy and Data Protection Sectorial Dialogue” wird er dort Inhalte seiner Publikationen vorstellen, in denen er unter anderem mit seinem Koautor Professor Gregor Dorfleitner von der Universität Regensburg die Datenschutzerklärungen von 505 Fintech Unternehmen in Deutschland untersucht hat. Neben Professor Dr. Hornuf werden auch Ross Buckley der University of New South Wales Sydney, David Hardoon der Union Bank of Philippines, Dr. Joseph Lee der Exeter Law School, Dr. Radim Polcak von der Masaryk University sowie Prof. Dr. Beomsoo Kim von der Graduate School of Information der Yonsei University in Seoul vortragen.

Klausureinsicht "Finanzwirtschaft" 29.05.2020, 10:30 Uhr

Die Klausureinsicht für das Modul Finanzwirtschaft findet am Freitag, den 29. Mai statt.

Wenn Sie an der Einsicht teilnehmen möchten, schreiben Sie bis zum 25. Mai eine formlose Mail mit Ihrem Namen und Ihrer Matrikelnummer an Gül Yüksel (guel.yueksel@uni-bremen.de).

 Anmeldungen für den letzten Termin werden gelöscht. Bitte melden Sie sich erneut an.

Um ins Testcenter eingelassen zu werden, benötigen Sie eine Mund-Nasen-Maske. Diese ist für den gesamten Zeitraum im Testcenter zu tragen.

 

Neue Aufsatzpublikation zum Thema "How do banks interact with fintech startups?" in Small Business Economics

Prof. Dr. Lars Hornuf hat in Zusammenarbeit mit Todor Lohwassers und Milan Klus (beide WWU Münster) sowie Prof. Dr. Armin Schwienbacher (Skema Business School) den mittlerweile sechsten Aufsatz in der Fachzeitschrift Small Business Economics veröffentlicht.

Der aktuelle Aufsatz "How do banks interact with fintech startups?" untersucht die zunehmende Verbreitung technologiegetriebener Unternehmen, die Finanzdienstleistungen anbieten (Fintechs). Das Aufkommen der Fintechs hat u.a. zu einem wachsenden Druck auf traditionelle Banken geführt, ihre Kerngeschäftsaktivitäten und -dienstleistungen zu modernisieren. Viele Banken begegnen den Herausforderungen der Digitalisierung, indem sie mit Fintech-Unternehmen zusammenarbeiten, die technologiegetriebene Finanzdienstleistungen und neuartige Servicepakete anbieten. In ihrem aktuellen Aufsatz untersuchen die Autoren, welche Banken häufig mit Fintechs kooperieren, wie intensiv sie dies tun und welche Form der Allianz sie bevorzugen. Anhand eines neuen Datensatzes, der die größten Banken aus Kanada, Frankreich, Deutschland und dem Vereinigten Königreich abdecken, liefern die Autoren detaillierte Belege für die verschiedenen Formen von Allianzen, die in der Praxis auftreten.

Small Business Economics Logo

Sie zeigen, dass Banken mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit Allianzen mit Fintechs eingehen, wenn sie eine klar definierte Digitalisierungsstrategie verfolgen und / oder einen Chief Digital Officer beschäftigen. Darüber hinaus stellen sie im Einklang mit der Theorie unvollständiger Verträge fest, dass Banken häufiger in kleine Fintechs investieren, aber vielfach produktbezogene Kooperationen mit größeren Fintechs aufbauen.

Der Artikel kann hier abgerufen werden.

Neue Studie zu staatlichen Überwachungsmaßnahmen während der Corona Pandemie

Während der aktuellen Corona Krise sind Geschäfte geschlossen, der Handel wurde eingeschränkt und Menschen unterliegen Kontaktverboten. In fast allen westlichen Demokratien schränken Regierungen grundlegende Bürgerrechte ein. In der Krise gelten andere Regeln – auch für den Datenschutz? Derzeit werden staatlichen Maßnahmen zur Nutzung mobiler Daten diskutiert und umgesetzt, ohne vorab für den Fall einer Krise präventiv erörtert worden zu sein. Das Timing dieser Maßnahmen könnte ethisch bedenklich sein, weil sich individuelle Präferenzen und Entscheidungen verändern, wenn Menschen Angst empfinden.

Kirsten Hillebrand, Doktorandin am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Finanzdienstleistungen und Finanztechnologie, untersuchte in einer Online Studie mit 1.156 Teilnehmern während des Ausbruchs der Krise in Deutschland, inwiefern die Deutschen Standort-Daten erstens freiwillig preisgeben und zweitens der staatlichen Überwachung aller Bürger zustimmen, um die Ausbreitung des COVID-19 Virus zu kontrollieren. Erste Ergebnisse zeigen, dass (1) Angst, die Bereitschaft, eigene Standort-Daten freiwillig vom Staat überwachen zu lassen, erhöht und (2) Angst die Akzeptanz von staatlicher Überwachung der Standortdaten aller Deutschen direkt und indirekt steigert. Erklärt wird die Zustimmung zur staatlichen Überwachung der Standortdaten damit, dass Angst das generelle Misstrauen in andere Menschen fördert. Weitere Studien zu staatlichen Maßnahmen und der Bereitschaft, Daten zu teilen, sind derzeit in Vorbereitung.

Die Studie kann hier abgerufen werden: papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm

Editorial zum Thema Crowdfunding and Initial Coin Offerings in Small Business Economics

Small Business Economics Logo

Lars Hornuf hat in Zusammenarbeit mit Jörn Block (Universität Trier), Alexander Groh (Lyon Business School), Tom Vanacker (Universiteit Gent) und Silvio Vismara (Università degli Studi di Bergamo) als Guest Editor eine Special Issue betreut und ein Editorial in der Fachzeitschrift Small Business Economics veröffentlicht. Der Artikel "The entrepreneurial finance markets of the future: a comparison of crowdfunding and initial coin offerings" untersucht neue Entwicklungen im Bereich Gründungsfinanzierung, insbesondere zu den Themen Crowdfunding und Initial Coin Offerings.

Im letzten Jahrzehnt haben sind neue Segmente und Akteure im Markt für Gründungsfinanzierungen entwickelt. Die Spielregeln und die Methoden, um eine Finanzierung zu erhalten, haben sich in vielerlei Hinsicht geändert. Das Editorial und die Special Issue in Small Business Economics konzentrieren sich auf Crowdfunding (CF) und Initial Coin Offerings (ICOs), zwei unterschiedliche, aber wichtige Marktsegmente der Finanzierung von Start-up-Unternehmen. Obwohl die beiden Marktsegmente zunächst sehr ähnlich erscheinen, stellen die Autoren wichtige Unterschiede zwischen ihnen fest. Der Vergleich konzentriert sich auf die Stakeholder, Mikrostrukturen, regulatorischen Rahmenbedingungen und die Entwicklung der Märkte. Die Autoren geben zudem einen Ausblick für die zukünftige ICO- und CF-Forschung.

Der Artikel kann hier abgerufen werden.

 

Vortrag von Lars Hornuf an der University of Oxford

Am Freitag den 27. März 2020 stellte Lars Hornuf vom Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Finanzdienstleistungen und Finanztechnologie, das mit seinen Koautoren Milan Klus, Todor Lohwasser und Armin Schwienbacher verfasste Arbeitspapier “How Do Banks Interact with Fintech Startups?” auf einer Konferenz an der Saïd Business School der University of Oxford vor. Die Konferenz zum Thema „Fintech Startups and Incumbent Players: Policy Challenges and Opportunities“ wurde u.a. vom European Banking Institute, der University of Oxford und der Universität Hamburg organisiert und fand erstmalig virtuell statt. Es nahmen rund 60 internationale Wissenschaftler auf Einladung an der Veranstaltung teil. Lars Hornuf hielt am Freitag den ersten von insgesamt sieben Vorträgen zum Thema FinTech.

Logo Oxford Business Law Blog

Das von Lars Hornuf vorgestellte Papier kann auf SSRN kostenlos heruntergeladen werden.

Eine Kurzzusammenfassung des Arbeitspapiers wurde kürzlich im Machine Lawyering Blog veröffentlicht. 

Neue Publikation zum Thema FinTech in Deutschland in Frontiers in Artificial Intelligence

Lars Hornuf hat in Zusammenarbeit mit Barbara Brandl von der Goethe Universität Frankfurt einen Beitrag zu „Where Did FinTechs Come From, and Where Do They Go? The Transformation of the Financial Industry in Germany After Digitalization“ in Frontiers in Artificial Intelligence (Artificial Intelligence in Finance) veröffentlicht.

Die Autoren untersuchen in ihrem Beitrag die Digitalisierung von Finanzdienstleistungen sowie neue Akteure in der Finanzbranche. Diese Start-ups übernehmen Aufgaben und Funktionen, die bisher nur Banken vorbehalten waren, wie etwa die Unternehmensfinanzierung, Vermögensverwaltung und Zahlungsdienstleistungen. In ihrem Artikel verfolgen sie den Wandel der Finanzbranche nach der Digitalisierung. Durch die Verwendung von Daten zu FinTech-Gründungen in Deutschland liefern sie erste Belege dafür, dass die unternehmerische Dynamik im FinTech-Sektor weniger von der Technologie als vielmehr vom Bildungshintergrund und den Berufserfahrungen der Gründer bestimmt wird.

Darüber hinaus untersuchen sie die Reaktionen traditioneller Banken auf die Entstehung dieser Start-ups. Im Gegensatz zu anderen aufstrebenden Branchen wie der Biotechnologie zeigt eine Netzwerkanalyse, dass FinTechs hauptsächlich strategische Partnerschaften eingegangen sind und nur wenige Banken eine finanzielle Beteiligung an FinTechs halten. Sie erklären die Zurückhaltung traditioneller Banken, die neuen Möglichkeiten digitalisierter Finanzdienstleistungen mit den Merkmalen der Technologie selbst und der späten Entscheidung der Banken zur Modernisierung ihrer IT-Infrastruktur.

 

Der Artikel kann hier abgerufen werden.

Klausureinsicht "Finanzwirtschaft"

Die Klausureinsicht für das Modul „Finanzwirtschaft“ wird nicht am 23.03.2020 stattfinden! Einen neuen Termin werden wir rechtzeitig bekanntgeben.

Liebe Studierende,

die Klausureinsicht für das Modul „Finanzwirtschaft“ findet am Montag, den 23. März statt.

Wenn Sie an der Einsicht teilnehmen möchten, schreiben Sie mir bitte bis zum 18. März eine formlose Mail mit Ihrem Namen und Ihrer Matrikelnummer (an guel.yueksel@uni-bremen.de). Studierende, die nicht angemeldet sind, werden leider keinen Zugriff auf ihre Klausuren haben. Bitte berücksichtigen Sie, dass die Einsicht unter Klausurbedingungen stattfindet und Sie keine Musterlösungen erhalten werden.

Sollten Sie nicht persönlich teilnehmen können, kann dies gern eine Kommilitonin oder ein Kommilitone stellvertretend für Sie tun – bitte bringen Sie dazu eine Vollmacht und Kopie des Personalausweises zur Einsicht mit. Wenn Sie regulär an der Einsicht teilnehmen, bringen Sie bitte einen Lichtbildausweis sowie ihren Studierendenausweis mit.

Wir wünschen Ihnen eine schöne prüfungsfreie Zeit!

Wir suchen eine studentische Hilfskraft

Die Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Finanzdienstleistungen und Finanztechnologie, untersucht Forschungsfragen zur Digitalisierung der Finanzmärkte und Finanzdienstleistungen, Plattformökonomie und zum Verhalten von Individuen auf diesen Märkten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Themengebieten FinTech und Crowdfunding. In der Forschung kommen empirische und verhaltenswissenschaftliche Methoden zur Anwendung. Neben der Lehre, der wissenschaftlichen Forschung und externen Vorträgen ist die Professur auch in der Politikberatung von Bundesministerien und anderen Institutionen aktiv.

Für die Forschungsprojekte und Verwaltungsaufgaben der Professur wird eine studentische Hilfskraft (5 Stunden die Woche) gesucht.

Was Sie mitbringen sollten?

  • Eine hohe Lernbereitschaft
  • Sehr gute Leistungen im Studium
  • Erste Erfahrungen mit Forschungs- und Verwaltungsaufgaben
  • Kenntnisse im Umgang mit Excel und Stata sind hilfreich
  • Spaß an der empirischen Wirtschaftsforschung und der Umsetzung von Experimenten
  • Interesse an der Digitalisierung von Finanzdienstleistungen
Stockphoto, Uncle Sam

Die Professur ist um ein angenehmes Arbeitsklima bemüht. Dabei erhalten studentische Hilfskräfte die Möglichkeit, neue Kenntnisse und Fertigkeiten zu erlernen. 

Sind Sie motiviert und suchen eine Herausforderung neben dem Studium, dann senden Sie bitte Ihre üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Notenliste, Abiturzeugnis) an hornufprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de. Bewerbungen sind laufend möglich und werden nach Eingang berücksichtig. Ich freue mich auf Ihre Bewerbung. 

Bei Fragen können Sie sich jederzeit gerne an mich wenden.

Cover CESifo Working Paper No. 7962

Neues Arbeitspapier zu Initial Coin Offerings, Information Disclosure, and Fraud

Die Forschungsarbeit von Lars Hornuf und Theresa Kück in Zusammenarbeit mit Armin Schwienbacher (SKEMA Business School) über "Initial Coin Offerings, Information Disclosure, and Fraud" ist nun als Arbeitspapier verfügbar. In der Arbeit kommen sie zu den Ergebnissen, dass in einigen Fällen bei ICOs die Offenlegung auf der Plattform Github keine gute Idee ist. Zudem hatte Gary Becker Recht, dass Stehlen nur Sinn macht, wenn es um beträchtliche Geldbeträge geht.

Abstract des Arbeitspapiers:

We study the extent of fraud in initial coin offerings (ICOs), and whether information disclosure prior to the issuance predicts fraud. We document different types of fraud, and that fraudulent ICOs are on average much larger than the sample average. Issuers that disclose their code on GitHub are more likely to be targeted by phishing and hacker activities, which suggests that there are risks related to disclosing the code. Generally, we find it extremely difficult to predict fraud with the information available at the time of issuance. This calls for the need to install a third-party that certifies the quality of the issuers, such as specialized platforms, or the engagement of institutional investors and venture capital funds that can perform a due diligence and thus verify the quality of the project.

Das CESifo Working Paper No. 7962 finden sie hier.

Prof. Hornuf mit Studenten auf der Fintech Week

Bremer Studierende auf der Fintech Week

Bremer Studierende lernen auf der Fintech Week aus erster Hand, was deutsche Fintech Unternehmen in Zukunft planen.

Am Donnerstag den 07.11.2019 haben die fünf besten Studierenden aus dem Fintech Projektmodul von Prof. Dr. Lars Hornuf die Fintech Week in Hamburg besucht. Im Rahmen des Projektmoduls analysieren die Studierenden die Geschäftsmodelle deutscher und internationaler Fintech Unternehmen hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit ihrer Dienstleistungen, Technologie, des Regulierungs- und Marktumfeldes. Viele der Gründerinnen und Gründer waren auf der Fintech Week anwesend, so dass sich die Studierenden direkt über die Stärken und Schwächen der FinTechs informieren konnten. Den Top-Studierenden wurde die Konferenzgebühr von jeweils rund 900,- EUR durch den Veranstalter erlassen. Prof. Dr. Lars Hornuf nahm nach einem kurzen Vortrag an einer Podiumsdiskussion zum Thema “Regulators to the rescue – what fears and interests do regulators have to reconcile?” mit Stefan Krautkrämer (FinTecSystems), Brian Reaves (Factris), Tanja Aschenbeck (Osborne Clarke) und Clas Beese (finletter) teil.

Prof. Dr. Lars Hornuf at the FinForward conference in Hamburg

On 7th November Prof. Dr. Lars Hornuf will be speaking at the FinForward conference, which is part of the biggest German fintech event: FintechWeek. This year’s conference topic is “Don't Be Afraid Of German Angst”. Lars Hornuf will be talking about “Regulators to the rescue – what fears and interests do regulators have to reconcile?” Topics to be discussed are: What fears specifically drive German regulatory practices? How does this affect the attractiveness of Germany as a market? Is Germany likely to follow the examples of places like London and Lithuania in starting a sandbox for new business models to be tested in? How can we ensure that we fuel European innovation, rather than simply regulating imports from the US and China? Will Libra prompt a harmonisation of international regulations by forcing a joint response from national regulators? For more information see finforward.eu This year five students from his FiRSt teaching project “Financial Technology” will join him in Hamburg.

Vortrag von Prof. Dr. Lars Hornuf beim 2. FinTech Meetup am Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) in München

Am Donnerstag, 24. Oktober 2019, hielt Prof. Dr. Lars Hornuf beim 2. FinTech Meetup einen Vortrag zum Thema „Veränderung der Finanzwelt: Bitcoin, Libra und staatliche Kryptowährungen“. Die Konferenz wurde vom Strascheg Center for Entrepreneurship an der Hochschule München veranstaltet.

2nd Fintech Meetup, SCE

Weitere Referenten waren u.a. Prof. Dr. h.c. Falk F. Strascheg (SCE-Stifter), Prof. Dr. Stefan Mittnik (LMU München), Oliver Fusswinkel (BaFin) und Bert Schuiling (Wirecard). Die Inhalte des Vortrages wurden u.a. in einem Artikel veröffentlicht, der kürzlich im ifo Schnelldienst erschienen ist.

Vortrag von Theresa Kück bei der European Alternative Finance Research Conference zu „Initial Coin Offerings, Information Disclosure, and Fraud“

Am Dienstag, 15. Oktober 2019, hielt Diginomics-Doktorandin Theresa Kück bei der European Alternative Finance Research Conference einen Vortrag zu ihrem Arbeitspapier „Initial Coin Offerings, Information Disclosure, and Fraud“, an dem sie zusammen mit Lars Hornuf (ebenfalls Diginomics) sowie Armin Schwienbacher von der SKEMA Business School arbeitet. Die Konferenz wird vom European Centre for Alternative Finance (ECAF) der Utrecht University veranstaltet. Das Thema der diesjährigen Konferenz war „New forms of alternative finance for Small and Medium sized Enterprises“. Neben Vorträgen zu Initial Coin Offerings wurden auch Paper zu Crowdfunding und FinTech-Themen vorgestellt. 

Sind Richter gegenüber Spekulanten voreingenommen?

Menschen äußern oft negative Gefühle gegenüber Spekulanten, die sich seit der jüngsten Finanzkrise möglicherweise noch verstärkt haben, als Steuergelder zur Rettung von Finanzinstitutionen verwendet wurden. Prof. Dr. Lars Hornuf untersucht gemeinsam mit dem Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Lars Klöhn von der HU Berlin in einem Lab-in-the-Field Experiment, ob Richter negativ gegen Spekulanten eingestellt sind, was sich auf ihre professionelle Entscheidungsfindung auswirken könnte. Sie haben dafür zunächst 123 Anwälte und 247 Jurastudenten in Deutschland befragt, die vorausgesagten, dass die Richter im Experiment eine Voreingenommenheit gegen Spekulanten zeigen werden. Im tatsächlichen Experiment zeigten 185 Richter jedoch keine solche Voreingenommenheit. In einem weiteren Experiment unter 170 professionellen Anwälten fanden sie hingegen einen schwachen Hinweis für eine Voreingenommenheit gegenüber Spekulanten. Die Ergebnisse legen nahe, dass ein unabhängiges Publikum unvoreingenommene Urteile als voreingenommen wahrnimmt. Während die Literatur normalerweise darauf hinweist, dass ein Kommunikationsproblem zwischen Anwälten und Nichtanwälten — d.h. zwischen Richtern und der Öffentlichkeit — besteht, stellen die Autoren fest, dass dieses Problem auch innerhalb der Rechtsgemeinschaft bestehen kann. Die Veröffentlichung zu den Experimenten finden Sie hier.

Logo "Law, Finance and Technology"

Professor Hornuf trägt beim Law Finance and Technology Lunchtime Workshop an der Universität Hamburg vor

Professor Hornuf wird am Donnerstag, den 5. Dezember 2019, sein aktuelles Papier "Are Equity Crowdfunding Investors Active Investors?" beim LFT Lunchtime Workshop vorstellen. Die Veranstaltung findet von 12.30 bis 13.30 Uhr im WiWi Bunker Room 1083a der Universität Hamburg statt. Die Veranstaltung basiert auf einem aktuellen Arbeitspapier von Professor Hornuf. Das Papier kommt zu folgenden Ergebnissen: "It is often assumed that entrepreneurs retain more control of their venture when they opt for equity crowdfunding as compared to venture capital, notably because crowd investors are passive. We study whether crowd investors are indeed passive by analysing the cash flow and control rights crowd investors receive in equity crowdfunding in Germany where more flexible contracts are offered than in many other countries. We document that in Germany, many of the rights used in venture capital investment contracts are also used in equity crowdfunding contracts. We find that crowd investors are asked to pay higher prices if they receive more cash flow and exit rights consistent with the fact that these rights are valuable to the crowd. However, these rights have no meaningful economic impact since they do not affect campaign outcome the likelihood of securing follow-on funding nor the likelihood of liquidation of the venture. These results are inconsistent with control rights theory that predicts positive impacts and is in contrast with results documented for venture capital contracts. Rather, our results suggest that crowd investors are passive investors whose control rights are ineffective or not exercised.“

Weitere Infos finden Sie hier: https://www.jura.uni-hamburg.de/forschung/institute-forschungsstellen-und-zentren/institut-recht-oekonomik/news-und-events/lft/news-lft/2019-12-05.html.

BreLab, Prüfungsraum der Derivatehändlerprüfung

Zertifizierte Derivatehändlerin

Theresa Kück hat die Prüfung zum "Zertifizierten Derivatehändler (Eurex)" der Deutsche Börse AG erfolgreich abgeschlossen. Die Prüfung wurde dieses Jahr zum ersten Mal an der Universität Bremen angeboten und wurde von sechs Teilnehmern erfolgreich absolviert.

Weitere Informationen können in der Pressemitteilung der Universität Bremen gefunden werden.

 

Call for Papers - 7th Crowdinvesting Symposium

This year’s Crowdinvesting Symposium will take place at the Humboldt University in Berlin / Germany. Researchers in the fields of economics, business administration, innovation and law are encouraged to submit a paper. Several workshops provide scholars with the opportunity to present their research on topics related to the emerging field of FinTech and to get feedback from fellow researchers. As this year’s keynote speaker, we welcome Professor Mingfeng Lin, who is an Associate Professor at the Scheller College of Business – Georgia Institute of Technology. In his keynote speech he will speak about :

Challenges in Crowdfunding & Crowdfunding Research

We cooperate with the guest editors of the special issue on "Digital Technologies and the Changing Entrepreneurial Finance Landscape“ that will appear in Technological Forecasting and Social Change.

Keynote Speech: Mingfeng Lin

We invite submissions on the following fields of research:

  • Blockchain and ICOs
  • Reward-based and equity crowdfunding
  • Social trading and robo advice
  • Personal financial management
  • Innovative forms of entrepreneurial finance

Please send your paper or extended abstract to

crowdinvesting-symposium@uni-bremen.de by September 15, 2019. 

Authors will be informed of the outcome of their submission by September 30, 2019. There is no workshop fee and there will be a conference dinner.

Call for Paper

Wir suchen eine studentische Hilfskraft

Die Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Finanzdienstleistungen und Finanztechnologie, untersucht Forschungsfragen zur Digitalisierung der Finanzmärkte und Finanzdienstleistungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Themengebieten FinTech und Crowdfunding. In der Forschung kommen empirische und experimentelle Methoden zur Anwendung. Neben der Lehre, der wissenschaftlichen Forschung und externen Vorträgen ist die Professur auch in der Politikberatung von Bundesministerien und anderen Institutionen aktiv.

Für die Forschungsprojekte und Verwaltungsaufgaben der Professur wird mit Beginn des Wintersemesters 2019/2020 eine studentische Hilfskraft (5 Stunden die Woche) gesucht. Was Sie mitbringen sollten:

  • Eine sehr hohe Lernbereitschaft
  • Sehr gute Leistungen im Studium
  • Erste Erfahrungen mit Forschungs- und Verwaltungsaufgaben
  • Kenntnisse im Umgang mit MS Office Anwendungen – insbesondere Excel
  • Spaß an der empirischen Wirtschaftsforschung
  • Organisationsfähigkeit
Aufmerksame Zuhörer in einem Seminarraum.

    Die Professur ist um ein angenehmes Arbeitsklima bemüht. Dabei erhalten studentische Hilfskräfte die Möglichkeit, neue Kenntnisse und Fertigkeiten zu erlernen.

    Sind Sie motiviert und suchen eine Herausforderung neben dem Studium, dann senden Sie bitte Ihre üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Notenliste, Abiturzeugnis) an hornufprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de. Bewerbungen sind laufend möglich und werden nach Eingang berücksichtig.

    Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

     

    Call for Papers - Crowdworking Symposium "Understanding Digital Labor Markets"

    This year the DFG supported research project Crowdsourcing as a New Form of Organizing Labor Relations organizes the first Crowdworking Symposium, which will take place at the University of Bremen / Germany. Researchers in the fields of economics, business administration, information systems, innovation and law are encouraged to submit a paper. Several workshops provide scholars with the opportunity to present their academic research on topics related to the emerging fields of crowdsourcing, crowd work, cloud work, gig work, online freelancing, and other forms of on-demand labor. Presenters will receive valuable feedback from fellow researchers. As this year’s keynote speaker, we welcome Jan Marco Leimeister, who is a professor of information systems and director of the Institute for Information Management at the University of St. Gallen. In his keynote speech, he will talk about:

    Understanding a New Type of Digital Labor: How the Nature of Work Affects Satisfaction and Identification Among Crowd Workers

    Keynote Speech: Jan Marco Leimeister

    We invite submissions related to:
    • Characteristics of crowd workers
    • Platform design and competition
    • Regulation of digital labor markets
    • Online reputation mechanisms
    • Opportunities and risks of digital labor


    Please send your paper or extended abstract to
    crowdworking@uni-bremen.de by May 15, 2019.


    Authors will be informed about the outcome of their submission by May 30, 2019. There is a workshop fee of 100 €, which will cover the conference dinner in a local restaurant on July 4, 2019 as well as beverages and food at the conference venue. We are looking forward to interesting papers and an exciting academic workshop.

    Conference Poster

    Conference Program

    Klausureinsicht "Finanzwirtschaft" am 22.8.2019

    Liebe Studierende,

    die Klausureinsicht für das Modul „Finanzwirtschaft“ findet am Donnerstag, den 22. August statt.

    Wenn Sie an der Einsicht teilnehmen möchten, schreiben Sie mir bitte bis zum 15. August eine formlose Mail mit Ihrem Namen und Ihrer Matrikelnummer (an kihi@uni-bremen.de). Studierende, die nicht angemeldet sind, werden leider keinen Zugriff auf ihre Klausuren haben. Bitte berücksichtigen Sie, dass die Einsicht unter Klausurbedingungen stattfindet und Sie keine Musterlösungen erhalten werden.

    Sollten Sie nicht persönlich teilnehmen können, kann dies gern eine Kommilitonin oder ein Kommilitone stellvertretend für Sie tun – bitte bringen Sie dazu eine Vollmacht und Kopie des Personalausweises zur Einsicht mit. Wenn Sie regulär an der Einsicht teilnehmen, bringen Sie bitte einen Lichtbildausweis sowie ihren Studierendenausweis mit.

    Wir wünschen Ihnen eine schöne prüfungsfreie Zeit!

    Digitale Finanzakteure: Datenschutz trotz DS-GVO weiterhin mangelhaft

    Eine Studie unter Beteiligung des Wirtschaftswissenschaftlers Lars Hornuf von der Universität Bremen hat untersucht, wie es um den Datenschutz bei FinTech-Unternehmen steht. Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Umgang mit Nutzerdaten seit Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) in vielen Fällen aus Sicht der Verbraucher sogar verschlechtert hat. Diese können nach wie vor kaum nachvollziehen, wie ihre Daten verarbeitet werden.

    Zur Studie

    Zur Pressemitteilung

    Klausureinsicht Modul Finanzwirtschaft

    Donnerstag, 08. März 2018

    Die Klausureinsicht für das Bachelor Modul Finanzwirtschaft findet am Dienstag, den 27. März, in der Wilhelm-Herbst-Straße 5, im Raum 1.14 von 14 bis 17 Uhr statt.

    Studierende, die an der Klausureinsicht teilnehmen möchten, melden dies bitte bis Sonntag, den 25. März in einer formlosen Mail unter Angabe des Namens und der Matrikelnummer an Kirsten Hillebrand (kihi@uni-bremen.de). Der Termin dient in erster Linie der Einsicht, sodass die Klausur nicht inhaltlich besprochen werden wird. ​Bitte bringen Sie einen Lichtbildausweis mit.

    Eine Anmerkung zur Korrektur: Studierende, die in Aufgabe 2 bei beiden Teilaufgaben den Kapitalwert des einfachen Roboters korrekt angegeben haben, erhalten ebenso wie die Studierenden, die den des einfachen und des vielseitigen Roboters korrekt angegeben haben, die volle Punktzahl.

    Neuer Aufsatz zu Crowdinvesting-Kampagnen

    Lars Hornuf, seine aktuelle Doktorandin Eliza Stenzhorn und sein früherer Doktorand Matthias Schmitt haben einen neuen Aufsatz zu Folgefinanzierungen und Ausfallwahrscheinlichkeiten nach einer Crowdinvesting-Kampagne veröffentlicht. Es zeigt sich, dass deutsche Unternehmen nach einer Crowdinvesting-Kampagne eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, durch Business Angels oder Venture Capital Firmen finanziert zu werden. Gleichzeit ist die Ausfallwahrscheinlichkeit hierzulande auch deutlich höher als in Großbritannien. Beeinflusst wird der Unternehmenserfolg vor allem durch die Größe des Gründerteams und weniger durch die Anzahl der beantragten oder bewilligten Patente. Der Aufsatz wurde in der Zeitschrift "Corporate Governance: An International Review" veröffentlicht und kann hier heruntergeladen werden: https://doi.org/10.1111/c

    Eine Person bedient ein Tablet.

    Veranstaltung zu digitalem Wandel

    Am 16. und 17. 11. 2018 fand im Rahmen der Verbundforschungsinitiative „Worlds of Contradiction“ eine Veranstaltung zu Online-Plattformen statt. Auf Einladung von Prof. Benedikt Buchner, Prof. Sebastian Kolbe, Prof. Ursula Rust (FB 6) und Prof. Lars Hornuf (FB 7) diskutierten an der Universität Bremen Forschende gemeinsam mit externen Expert/inn/en und Interessierten in interdisziplinärer Perspektive die Konsequenzen der Plattformökonomie für Arbeit, Wirtschaft und Gesellschaft.  Die Teilnehmenden erhielten durch Referent/inn/en der Universitäten Bielefeld und Paderborn sowie der Leuphana Universität Lüneburg Einblick in laufende Forschungsvorhaben. Deutlich wurde der Bedarf für interdisziplinäre Kooperation von Geistes-, Rechts-, Sozial- und Technikwissenschaften, um angemessene Antworten auf die Herausforderungen des digitalen Wandels zu finden.

    Die Veranstaltung soll ein Einstieg in zukünftige Forschungsinitiativen und -zusammenarbeiten sein.

    KARL, der Ökobot, belegt den zweiten Platz bei CAMPUSiDEEN

    Gestern Abend fand die Preisverleihung der CAMPUSiDEEN 2018 von BRIDGE im Haus Schütting statt: 13 Finalisten, 15.000 Euro und 130 Besucher. Unsere Doktorandin Kirsten Hillebrand und ihr Team schafften es mit ihrem Projekt "KARL, der Ökobot" nicht nur unter die Finalisten, sondern räumten auch den zweiten Platz in der Kategorie Geschäftsideen und damit 1.500 Euro Preisgeld ab. Herzlichen Glückwunsch.

    KARL ist ein Chatbot, der seinen Nutzern hilft, sich im Alltag umweltfreundlicher zu verhalten, indem er ihnen personalisierte Tipps & Infos sendet (www.klimakarl.de@karlundfreunde).