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Vertiefungsprojekt

Aspekte zu zukünftigen elektrischen Energieversorgungsnetzen (Specialisation Project: Aspects of future electrical grids)

Kurs / ECTS: 8

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Lerninhalte:
Die fachlichen Inhalte sind projektspezifisch und können daher nicht allgemein beschrieben werden. Projekte haben einen typischen Ablauf und gewisse Metainhalte: Erheblicher Umfang: Das Projekt ist ein herausragender Bestandteil des Studiums. Es nimmt während seiner einsemestrigen Laufzeit knapp ein Drittel der Arbeitszeit der Studierenden in Anspruch (zu einem nicht geringen Maße auch in der vorlesungsfreien Zeit).


• Praktische Relevanz des Themas:
Die Themen der Projekte sollen praktische Relevanz haben und auch über den Tellerrand der reinen Technik hinausblicken. Gegenstand von Projekten sind Analyse, Planung, Gestaltung, Einsatz und Bewertung der betrachteten Systeme und Verfahren. Projekte sollten möglich fachgebietsübergreifend sein; Kontakte zu externen Partnern (andere Studiengänge, Industrie) sind erwünscht.


• Umfassende Bearbeitung des Themas:
Ein Projekt soll möglichst alle Phasen einer (Software-/Verfahrens-) Entwicklung durchlaufen, von einer Anforderungsdefinition/Zielausgestaltung über Entwurf und Implementierung/Realisierung bis zu einer gewissen Auswertung/Qualitätssicherung. Projektverlauf und Ergebnisse werden in einem abschließenden Projektbericht zusammengefasst, zu dem alle Studierenden Beiträge leisten, die in die Projektbewertung einfließen.


• Selbstorganisation:
Die Projekte laufen zu einem wesentlichen Teil selbstorganisiert ab. Zur Projektorganisation wird im allgemeinen eine Koordinationsgruppe aus Studierenden gebildet, die im Laufe des Projekts personell wechselt (i.d.R. rotiert). Die Lehrenden sind eher Projektbetreuer als Projektleiter.


• Teamarbeit:
Das projektorientierte Studium bereitet darauf vor, umfangreiche Problemstellungen aus der beruflichen Praxis in arbeitsteiligen Teams kooperativ zu lösen. Voraussetzung für die Realisierung eines erfolgreichen Projekts ist ein hohes Maß an sozialer Kompetenz bei den traditionell an technischer Kompetenz interessierten Studierenden. Teamfähigkeit erweist sich aus konkreter Kooperation im studentischen Projekt. Aus iesen Gründen sollten Projekte eine gewisse Mindestgröße nicht unterschreiten, damit einerseits die eigentliche Entwicklungsarbeit in Kleingruppen durchgeführt werden kann, und andererseits auch die Abstimmung zwischen Entwicklungsgruppen geübt werden kann. Andererseits sollten Projekte natürlich auch nicht zu groß werden, um noch eine sinnvolle Betreuung zu gewährleisten.

 

Lernergebnisse / Kompetenzen:
Die fachlichen Ziele sind projektspezifisch. Projekte verfolgen über die fachlichen Ziele hinaus eine Reihe von Metazielen:
• gruppenorientiertes Arbeiten in einer großen Gruppe,
• Teamfähigkeit (wobei die Kleingruppen nicht mehr aus Sympathien, sondern aus fachlicher Spezialisierung heraus entstehen),
• wissenschaftlich fundiertes, selbstorganisiertes Arbeiten, welches deutlich über die Bearbeitung von Übungsaufgaben hinausgeht,
• individuelle Vertiefung des Wissens in einem speziellen Gebiet,
• eigenständiges Zielausgestaltung innerhalb des von der betreuenden Arbeitsgruppe vorgegebenen Themengebietes,
• Anwendung bereits erlernter Grundlagen (und Schaffung weiterer, ggf. in begleitenden nichtprojektspezifischen Lehrveranstaltungen).

 

Workloadberechnung:
Das Modul besteht aus 1 Veranstaltung zu 6 SWS:
ein Vertiefungsprojekt:
84 Arbeitsstunden (6 SWS x 14 Wochen)
Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung:
156 Arbeitsstunden
Insgesamt: 240 Arbeitsstunden

 

 

WiSe und SoSe

Prüfungstyp: Modulprüfung

Prüfungsform: Referat. Das erreichte Arbeitsergebnis und die Präsentation des Ergebnisses

Aktualisiert von: Redaktion IAT