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Exkursionen

Belgorod Spring School, 23.-29.04.2015

Bericht einer Bremer Teilnehmerin: Belgorod Spring School "Persona Et Verbum"

Bericht einer Bremer Teilnehmerin: Belgorod Spring School "Persona Et Verbum"

Vom 23. bis zum 30. April fand die Sommerschule "Persona Et Verbum" in der Stadt Belgorod statt. Das Hauptthema der Sommerschule war "Indentitätsprobleme in antiken Texten". Es wurden zu dem Thema vormittags Vorträge und Vorlesungen von russischen und deutschen Professoren vorgetragen, sodass russische und deutsche Studenten nicht nur Informationen, sondern auch Einblicke in die Art und Weise der Informationsvermittlung bekommen haben.

In der Spring School ging es nicht nur darum, etwas in den Vorlesungen zu lernen: die deutschen und russischen Studenten hat jeden Nachmittag ein abwechslungsreiches Exkursionsprogramm erwartet. Meistens haben wir Museen besucht, in denen man Kunstwerke von Künstlern und Fotografen aus der Region Belgorod betrachten konnte. Aus Anlass des Feiertages am 9. Mai waren die meisten Exkursionen mit der Kriegsthematik verbunden. Deswegen fand ich die Exkursionen etwas einseitig gestaltet.

Nichtsdestotrotz habe ich sehr viele schöne Einblicke in die Kultur Russlands bekommen: die weltbekannte russische Gastfreundlichkeit (die Küche in unserem Erholungszentrum hat dafür gesorgt, dass man immer satt war (Achtung: viel Fleisch!)), russische Kultur (orthodoxe Kirchen, Denkmäler) sowie auch die Hilfsbereitschaft der russischen Studenten, die trotz der mangelnden Englischkenntnisse sehr kontaktfreudig waren. Was mir persönlich sehr gut gefiel, war, dass alle Teilnehmer in einem Haus gewohnt haben, sodass man jeden Abend etwas zusammen unternehmen konnte, zum Beispiel Werwolf (auf russisch Mafia) spielen oder einfach zusammen Tee trinken und quatschen. Am Ende der Reise hat man nicht nur Zertifikate über die Teilnahme an der Spring School erhalten, sondern, was viel wichtiger ist, neue Freunde gefunden, die wir auf jeden Fall in Bremen mit Freude erwarten.
Anastasija Landau

Aktualisiert von: Björn Scheetz