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Prüfungsordnung

Die Prüfungsordnungen sind wichtige Orientierungshilfen für das Studium. Sie regeln Studienumfang, -inhalte, -anforderungen und Verfahren für Prüfungen sowie den Studienabschluss. Die Festlegungen sichern, dass ein Studienverlauf nicht beliebig und für alle Studierenden gerecht, d.h. auf der Basis von Chancengleichheit, erfolgen kann.

In zwei Prüfungsordnungen sind diese Regeln für den Masterstudiengang Soziologie und Sozialforschung festgeschrieben:

- im allgemeinen Teil der Master-Prüfungsordnung (AT MPO) der Universität Bremen
- in der fachspezifischen Prüfungsordnung der Studienganges Soziologie und Sozialforschung


Der „Allgemeine Teil der Master-Prüfungsordnung der Universität Bremen“ gilt für alle Master-Studiengänge der Universität Bremen. Weil das Studium in den einzelnen Fächern der Universität teilweise einer unterschiedlichen Logik folgt, können die einzelnen Fächer Besonderheiten in der fachspezifischen Prüfungsordnung regeln. Allerdings gilt immer, dass der allgemeine Teil der Master-Prüfungsordnung der Universität höherrangig ist, was bedeutet, dass die fachspezifischen Prüfungsordnungen dem allgemeinen Teil nicht widersprechen dürfen. Der allgemeine Teil sieht allerdings an vielen Stellen ausdrücklich vor, dass bestimmte Sachverhalte im fachspezifischen Teil geregelt werden müssen oder sollen. Für Studierende gilt also bei Fragen zu den Regeln ihres Studiums zunächst den Allgemeinen Teil der Master-Prüfungsordnung zu lesen. Viele Fragen, z.B. zum Umfang des Studiums, zur Zulassung zu Prüfungen oder zum Umfang der Bachelorarbeit, werden darin bereits beantworten. Für fachspezifische Inhalte ist ein Blick in die fachspezifische Prüfungsordnung unabdingbar. Dort ist z.B. festgeschrieben welche Module dem Pflichtbereich zu geordnet werden oder wie viele CP´s im Wahlbereich zu finden sind.

Unter "Downloads" finden Sie den Allgemeinen Teil der Masterprüfungsordnung der Universität Bremen sowie die aktuell geltende fachspezifische Prüfungsordnung für den Master Soziologie und Sozialforschung.

Seit Januar 2019 steht dem Fachbereich 8 die Plagiatssoftware Plagscan zur Verfügung. Hier finden Sie alle für Sie wichtigen Informationen. Bitte beachten Sie vor allem die damit zusammenhängende neue Einverständniserklärung.

Welche Fachbereiche nutzen die Software?

Im Jahr 2019 steht diese Möglichkeit allen Lehrenden der Pilot-Fachbereiche 4, 7, 8, 10 und 11 zur Verfügung. Die Nutzung der Überprüfungssoftware ist für die Lehrenden keine Pflicht, aber es steht ihnen frei, das Angebot zu nutzen. Dazu ist eine ausdrückliche Einverständniserklärung der Studierenden notwendig. Diese ist gemeinsam mit der Arbeit abzugeben.

Welche Dokumente können überprüft werden?

Alle schriftlich verfassten studentischen Arbeiten sowie Dissertationen können mit der Software überprüft werden – vorausgesetzt, der/die Verfasser*in hat eine entsprechende Einverständniserklärung unterzeichnet. Personenbezogene Informationen der Verfasser*innen (Name, Adresse, Matrikelnr., etc.) werden vor der Überprüfung entfernt.

Was passiert mit den Daten?

Durch ihr Einverständnis zur Speicherung der Arbeit auf den Servern der Universität Bremen können die Studierenden zum Aufbau einer Datenbank beitragen, die es erleichtert, zukünftige Plagiate zu entdecken. Daher werden alle Studierenden gebeten, dieser Speicherung, die ausschließlich zum Zwecke der Plagiatsuche erfolgt, zuzustimmen.
Bei Zustimmung der Studierenden werden die überprüften Arbeiten in der Datenbank gespeichert und stehen dort als Vergleichsdokumente für zukünftige Prüfungen zur Verfügung. Es handelt sich hierbei um einen institutionseigenen Server, auf den nicht von außen zugegriffen werden kann.
Die Zustimmung zur Speicherung auf dem Server kann jederzeit durch Mitteilung an den/die Lehrende*n widerrufen werden.
Alle datenschutzrechtlich Relevanten Aspekte wurden mit der Datenschutzbeauftragten der Universität Bremen geklärt und im Nutzungs- und Datenschutzkonzept festgeschrieben.Weitergehende Informationen sind zudem in der Vereinbarung zum Datenschutz und zur Datensicherheit zwischen der Universität Bremen und der PlagScan GmbH enthalten.
 

Welche Quellen werden für die Überprüfung herangezogen?

Neben der institutionseigenen Datenbank, die wir durch die Nutzung sukzessive aufbauen, berücksichtigt Plagscan die im Internet frei verfügbare und von den Suchmaschinen Yahoo/Bing indizierte Literatur, speziell indizierte wissenschaftliche Inhalte und Open Access Journals. Des Weiteren speist die Datenbank sich aus Dokumenten, die andere Kunden und kooperierende Verlage zur Nutzung freigegeben haben.
 

Wie werden die Ergebnisse der Plagiatsuche genutzt und welche Konsequenzen kann es geben?

Die Lehrenden nutzen die Software i.d.R. nur bei begründeten Verdachtsfällen und sind in der Pflicht, den elektronisch erzeugten Prüfbericht auf Plausibilität zu prüfen, die Ergebnisse in den fachlichen Kontext einzuordnen und mögliche Konsequenzen mit den zuständigen Gremien (Prüfungsausschüsse) abzustimmen. Der Prüfbericht weist auf Verdachtsfälle hin, kategorisiert diese mit einem Ampelsystem und berechnet den Anteil an Plagiatsverdachtsfällen in einem Dokument. Der Bericht ist immer nur ein Anlass für eine genaue Betrachtung durch den Lehrenden.

 

 

Kontakt

Dr. Anne Schröter

Unicom-Gebäude 9, Raum 1080
Mary-Somerville-Str. 9
28359 Bremen
Tel: 0421 218 67308

Mail: aschroeter@uni-bremen.de

Sprechstundentermine über Stud.IP oder per Mail

Weitere Informationen

Sekretariat für Studierende

Bei Fragen rund um den Bewerbungsprozess, das Moin-Portal oder Immatrikulation

Zentrale Studienberatung

Beratung zur Studienorientierung, zum Studienangebot der Universität Bremen, Fach- und/oder Hochschulwechsel