Zum Hauptinhalt springen

BeeVar: Miniaturisiertes Mess- und Sprühsystem zur Behandlung von Bienenvölkern gegen Varroamilben

BeeVar
Stempel EFRE
EFRE
EFRE EU
EFRE EU

Kurzfassung:

Im „BeeVar“ Projekt wird ein System entwickelt, das von Milben befallene Bienen mit einem Behandlungsmittel besprüht. Am Flugloch werden Befall und Bewegung der Biene mit einer Kamera aufgenommen und ausgewertet. Anschließend wird ggf. ein Sprühstoß durch eine Mikrodüse ausgelöst. Das System soll Umgebungsparameter mit einbeziehen, sodass eine gezielte und dosierte Behandlung ermöglicht wird.

Projektbeschreibung:

Das „BeeVar“ Projekt ist eine Kooperation zwischen der Firma Microfab Services GmbH, der Arbeitsgruppe Kognitive Neuroinformatik und dem IMSAS. 

Ziel des Projektes ist es, Bienenvölker von Varroamilben zu befreien, indem einzelne befallene Bienen mit einer geringen Säuremenge besprüht werden. Die Varroamilbe ist eine große Bedrohung für das Überleben von Bienenvölkern in Europa und Nordamerika. Sie schwächt sowohl das Wachstum der Bienenlarven als auch das Immunsystem der erwachsenen Bienen und überträgt Viren. Das im Projekt zu entwickelnde System wird am Flugloch montiert und soll erkennen, ob eine Biene befallen ist und mit welcher Geschwindigkeit sie sich in welche Richtung bewegt. Zudem werden Umgebungsparameter wie Temperatur, Luftfeuchte und aktuelle Säurekonzentration im Bienenstock gemessen. Abhängig von den erfassten Sensordaten wird ein Steuerventil vor einer Mikrodüse geöffnet, um den Sprühstoß auszulösen.

Laufzeit: Jan. 2020 - Dez. 2021

Förderung: PFAU Programm, Land Bremen und EU-EFRE    

 

Kontakt: 

Camilla Konermann ckonermannprotect me ?!imsas.uni-bremenprotect me ?!.de

Sina Reede, sreedeprotect me ?!imsas.uni-bremenprotect me ?!.de

Kai Burdorf (MCB-Transfer),  kburdorfprotect me ?!mcb.uni-bremenprotect me ?!.de

Prof. Michael Vellekoop, mvellekoopprotect me ?!imsas.uni-bremenprotect me ?!.de

 

© Bild: derbienenblog.de/category/bienenkrankheiten/varroamilbe/

Varroamilbe auf dem Rücken einer Biene

 

zurück zu Projekte AG Vellekoop

Aktualisiert von: L. Reichel