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Aktuelles

Die Glashalle der Universität Bremen
© Universität Bremen
Corona|

Senat spricht sich für mehr Präsenzlehre im Winter aus

Im Wintersemester will die Universität möglichst viel Präsenzlehre anbieten. Nach einer ausgiebigen Diskussion im Akademischen Senat haben die Mitglieder am 17. Juni folgendes beschlossen: Soweit es die Entwicklung der Pandemie erlaubt, soll die Präsenzlehre Vorrang vor digitaler Lehre haben.

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Mann sitzt lesend vor eine Laptop
© Matej Meza / Universität Bremen
Corona|

Bibliothek und Universität öffnen Lernorte

Ab sofort bietet die Universitätsbibliothek wieder Einzelarbeitsplätze in der Zentrale und im Juridicum an. Ein Besuch zur Literaturrecherche, zum Ausleihen und Kopieren ist bereits seit Anfang Mai wieder möglich. Auch in der Universität sollen zeitnah wieder Lernräume zur Verfügung stehen.

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Blick auf Glashalle mit Boulevard und Fallturm im Hintergrund
© Universität Bremen
Corona|

Wintersemester wird digital und in Präsenzlehre stattfinden

Das Wintersemester 2020/21 wird an den staatlichen Hochschulen in hybrider Form stattfinden. Darauf hat sich das Wissenschaftsressort in Gesprächen mit den Leitungen der Universität Bremen, der Hochschule Bremen, der Hochschule Bremerhaven sowie der Hochschule für Künste verständigt.

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Der leere Universitäts-Boulevard auf Höhe der Mensa.
© Matej Meza/Universität Bremen
Corona| Service| Uni-Allgemein|

Café Central des Studierendenwerks Bremen öffnet wieder

Am 8. Juni 2020 wird das Café Central des Studierendenwerks Bremen wieder geöffnet. Es wird Speisen und Getränke zum Mitnehmen geben. Außerdem öffnet der Servicepoint in der Mensa wieder. Bitte denken Sie an die Einhaltung der üblichen Hygiene- und Abstandsregeln.

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Logo der Universität Bremen.
© Matej Meza/Universität Bremen
Corona|

Geänderte Bewerbungsfristen

Aufgrund der aktuellen Lage haben sich Änderungen für das Aufnahmeverfahren zum Studium im Wintersemester 2020/21 ergeben. Für Studienanfänger*innen aus Deutschland und EU-Ländern gilt ein Bewerbungszeitraum von Anfang Juli bis zum 20. August.

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Absperrbänder in der Bibliothek
© SuUB
Corona|

Staats- und Universitätsbibliothek bietet wieder Service vor Ort an

Studierende können Literatur für das digitale Sommersemester wieder in der Zentrale der SuUB entleihen. Dort sowie im Juridicum können Aufsätze kopiert und gescannt werden. Die Hochschule Bremen und Bremerhaven (ab 11. Mai) und die Hochschule für Künste bieten einen Abholservice an.

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Universität Bremen
© Universität Bremen
Corona|

Hochschulen bereiten schrittweise Wiederaufnahme des Betriebes vor

Die bremischen Hochschulen nehmen ab dem 4. Mai 2020 wieder sukzessiv den Betrieb auf. So können neben der Abnahme von Prüfungen auch Praxisveranstaltungen, die spezielle Labor- und Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen wieder aufgenommen werden.

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Wissenschaflter im Labor
© Gorodenkoff/stock.adobe.com
Corona|

Kompetenznetz "Public Health zu COVID-19"

Das Corona-Virus hält Deutschland und die Welt in Atem. Politikerinnen und Politiker müssen wichtige Entscheidungen treffen. Ein Netzwerk aus rund 20 Fachgesellschaften unter Beteiligung der Universität Bremen soll helfen, die Grundlagen dieser Entscheidungen zu verbessern

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Die Glashalle der Universität Bremen
© Universität Bremen
Corona|

Digitales Sommersemester startet am 20. April

Das Sommersemester 2020 startet am 20. April mit dem Beginn der Vorlesungen. Die Angebote werden überwiegend digital stattfinden. Die Studierenden können sich ab dem 14. April über die digitalen Formate informieren.

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Uni Glashalle
© Universität Bremen
Corona|

Hochschulen im Land Bremen gehen in den Notbetrieb

Die Universität Bremen, die Hochschule Bremen, die Hochschule für Künste sowie die Hochschule Bremerhaven gehen in den Notbetrieb über. Nur noch dringlichste Aufgabenbereiche werden vor Ort aufrechterhalten. Darauf haben sich die Senatorin für Wissenschaft und Häfen und die Rektorate verständigt.

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Bekanntgaben und Beschlüsse des Rektorats während der Corona-Pandemie

Corona-Pandemie: Aufhebung generelles Dienstreise-Verbot

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Erfahrungen zeigen, dass Mobilität zu einer deutlichen Verbreitung des Virus führt. Die bisherige strikte Haltung, keinerlei Dienstreisen angesichts des bestehenden Infektionsrisikos mehr zuzulassen, hat die Leitung der Universität Bremen aufgrund des Rückgangs der Infektionszahlen zum jetzigen Zeitpunkt neu bewertet.

Vor dem Hintergrund der derzeit handhabbar erscheinenden Risiken der Corona-Pandemie heb ich hiermit das generelle Dienstreiseverbot auf.

Unverändert soll die Zahl der Dienstreisen so gering wie möglich gehalten werden. Sind diese unumgänglich und auch nicht durch Video-Konferenzen zu ersetzen, können Dienstreisen wieder durchgeführt werden. Hierbei gilt, dass das Risiko einer Infektion mit dem Corona-Virus grundsätzlich nicht größer sein darf als im Zusammenhang mit Ihrer Arbeit in der Universität Bremen.

Zielgebiet von Dienstreisen

Aktuell können Dienstreisen in folgende Zielgebiete grundsätzlich genehmigt und durchgeführt werden:

  • Dienstreisen innerhalb Deutschlands
  • Dienstreisen in einen Mitgliedstaat der Europäischen Union, nach Island, in das Fürstentum Lichtenstein, nach Norwegen, in die Schweiz oder in das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland

Die Genehmigungsfähigkeit von Dienstreisen gilt in die o. g. Zielgebiete, sofern die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus innerhalb der letzten 7 Tage nicht mehr als 50 Fälle je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner des zu besuchenden Gebietes oder Landes beträgt.
 

Aktuelle Daten zu den Neuinfektionen finden Sie hier:

Weiter ist Voraussetzung für eine Dienstreise, dass keine Einreisebeschränkungen von Deutschland in das jeweilige Land / Gebiet vorliegen und auch eine Rückkehr nach Deutschland oder Bremen ohne Quarantäne und Einreisebeschränkung problemlos möglich ist. Die entsprechenden Informationen hierzu finden Sie auf den Internet-Seiten des Auswärtigen Amtes: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762.

Bitte informieren Sie sich auch über die länderbezogenen Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Kurzfristige Stornierungen von Dienstreisen

Diese o. g. Kriterien für eine Genehmigung von Dienstreisen müssen sowohl in dem Zeitpunkt, in dem die Dienstreise beantragt wird und kurz vor Reiseantritt erfüllt sein. Müssen Sie kurzfristig eine Dienstreise stornieren, weil z. B. die Zahl der Neuinfektionen die o. g. Grenze überschritten hat, so werden die in diesem Zusammenhang ggf. entstehenden Stornierungskosten ausnahmsweise zentral finanziert.

Müssen Sie eine Dienstreise kurzfristig stornieren, so bitte ich, das folgende Verfahren einzuhalten:

  • Bitte schicken Sie nach der kurzfristigen Absage / Stornierung der Dienstreise die Reiseabrechnung wie üblich an die Reisekostenstelle im Dezernat 3.
  • Bitte fügen Sie der Reiseabrechnung Unterlagen / Informationen zur kurzfristigen Stornierung und die Belege der Ausgaben, die Sie im Zusammenhang mit der geplanten Dienstreise bereits hatten, bei.
  • Die Reisekostenstelle ermittelt dann den erstattungsfähigen Kostenanteil und zahlt diesen direkt aus oder schreibt ihn per Umbuchung gut.
  • Bei Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an die Reisekostenstelle der Universität.

Gefährdungsbeurteilung

Ich bitte bei der Dienstreisebeantragung und -genehmigung jeweils zu beachten, dass die Gefährdung durch das Corona-Virus während der Dienstreise grundsätzlich nicht höher als im sonstigen beruflichen Umfeld in der Universität Bremen sein darf. D. h., dass mindestens die generellen Arbeitsschutzstandards der Universität einzuhalten sind. Ich gehe daher davon aus, dass in der Gefährdungsbeurteilung im Zusammenhang mit einer Dienstreise auch die geplanten Schutzmaßnahmen zur Infektionsreduzierung dargelegt werden.

Internationale Risikogebiete

Vorsorglich möchte ich darauf aufmerksam machen, dass Dienstreisen in internationale Risikogebiete, die das Robert-Koch-Institut seit dem 15. Juni 2020 wieder ausweist, nicht möglich sind.

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund!

Dr. Martin Mehrtens
Kanzler

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

heute möchte ich Sie über die Aktualisierung der generellen Arbeitsschutz-Regelungen für die Universität informieren.

Einerseits können Dienstreisen grundsätzlich unter Beachtung der geltenden Sicherheitshinweise und der allgemeinen Infektionsentwicklung wieder genehmigt und durchgeführt werden. Hierzu finden Sie auch jeweils aktuelle Informationen in den FAQ zum Corona Update auf der Homepage der Universität.

Andererseits möchte ich Ihnen mitteilen, dass die Geltungsdauer der generellen Arbeitsschutzstandards im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bis zunächst 31. August 2020 verlängert wird.

Ich bin davon überzeugt, dass diese Maßnahmen zu einer Risikominimierung im laufenden Universitätsbetrieb beitragen und den verantwortungsvollen Umgang in der Universität Bremen fördern.

Ich bitte hierfür um Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung und möchte mich bereits jetzt für Ihr hohes Engagement bedanken.

Ich wünsche Ihnen alles Gute, Gesundheit und weiterhin Zuversicht

Ihr
Martin Mehrtens
Kanzler

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

heute möchte ich Ihnen die generellen Arbeitsschutz-Regelungen für die Universität bekanntgeben. Auch wenn Ihnen möglicherweise Vieles bekannt vorkommt, so verspreche ich mir hiervon, in der Universität Bremen Bedingungen zu schaffen, die das Infektionsrisiko für uns alle möglichst gering halten.

Ich weiß, welche zusätzliche Aufwendungen und Anstrengungen ich mit diesen neuen Regelungen von Ihnen erwarte und hätte sie Ihnen gerne erspart. Mit dem Ziel, weitere Lockerungen für unser Leben zu erreichen, bitte ich um Ihre Unterstützung in der Beachtung und Umsetzung, um den Universitätsbetrieb in Lehre, Forschung, Verwaltung und Betrieb zu sichern.

Gleichwohl werden diese Maßnahmen uns möglicherweise nicht vor künftigen Risiken, die auch zu neuen Einschränkungen führen können, verlässlich schützen. Darauf müssen wir uns gemeinsam auch in der kommenden Zeit einstellen.

Ich bedanke mich für Ihre Unterstützung und wünsche uns allen, dass wir gemeinsam das Infektionsgeschehen weiter mit den von uns initiierten Maßnahmen begrenzen können.

Ich wünsche Ihnen alles Gute, Gesundheit und weiterhin Zuversicht,

Ihr Martin Mehrtens
Kanzler

Liebe Studierende, liebe Mitarbeitende,

die Bundeskanzlerin hat zusammen mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder vorgestern erste Lockerungen der Einschränkungen beschlossen, die seit Wochen unser Leben bestimmen. Einige davon beziehen sich auch auf Universitäten und Hochschulen. Neben der Abnahme von Prüfungen können zukünftig auch Praxisveranstaltungen, die spezielle Labor- beziehungsweise Arbeitsräume an der Hochschule erfordern, unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen im Präsenzbetrieb wiederaufgenommen werden. Bibliotheken und Archive können unter Auflagen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen geöffnet werden.

Diese Entscheidungen haben natürlich auch Auswirkungen auf die Universität Bremen. An der grundsätzlichen Regelung ändert sich vorerst nichts. Die Universität Bremen bleibt im Notbetrieb. Unter strengen Auflagen werden jedoch ab dem 4. Mai sukzessive Möglichkeiten für Lehre und Prüfungen geschaffen, die eine Präsenz auf dem Campus erfordern. Dieser Schritt wird mit der gebotenen Vorsicht umgesetzt, denn der Schutz der Gesundheit bleibt oberste Priorität.  

In der kommenden Woche werden wir uns als Rektorat gemeinsam mit den Dekaninnen und Dekanen beraten, wie wir die neuen Bestimmungen konkret an der Universität Bremen umsetzen. Die Lockerungen werden nicht alle ab dem 4. Mai sofort zur Verfügung stehen können. Wir werden hierfür Zeit benötigen und bitten Sie um die notwendige Geduld. Bereits jetzt lässt sich sagen, dass der Zugang zu den Gebäuden der Universität nicht generell freigegeben wird, sondern auch weiterhin nur stark begrenzt möglich ist. Dabei sind die einschlägigen Abstands- und Hygieneregelungen weiterhin zwingend zu beachten.

Wir wissen, dass diese Zeit für viele von Ihnen mit großen Herausforderungen verbunden ist. Daher setzen wir alles daran, klare und effektive Lösungen für Sie zu erzielen. Unsere obersten Ziele dabei bleiben die Eindämmung der Pandemie und die bestmögliche Gestaltung des Studienbetriebs unter den jeweiligen Gegebenheiten.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung bei der Bewältigung dieser Krise und Ihr Vertrauen in die Universität Bremen. Beste Grüße und gute Gesundheit,

Ihr
Bernd Scholz-Reiter
Rektor

Liebe Lehrende, liebe Studierende,

in den Tagen vor dem Start der digitalen Vorlesungszeit für das Sommersemester informieren wir Sie nun häufig über Neuigkeiten per Mail oder über Beiträge im Bereich Corona-Update auf der Webseite der Universität. Ich halte diesen Weg für elementar wichtig, weil vieles für die kommenden Wochen nicht wirklich planbar und sicher ist. Während ich diese Zeilen schreibe, verhandelt die Kanzlerin mit den Ministerpräsident*innen der Länder über mögliche erste Schritte der Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Wir werden in den kommenden Wochen immer wieder solche Termine erleben, und manche werden auch die Rahmensetzungen für das Lehren und Studieren beeinflussen können.

Bevor ich zum neuesten Eilentscheid des Rektors zu Prüfungen im Sommersemester komme, möchte ich mich als Konrektor für Lehre und Studium erst einmal bei Ihnen allen bedanken: Bei den Lehrenden, die nun seit Wochen mit großem Engagement daran arbeiten, Lehrveranstaltungen zu planen für das kommende Semester, die mit ihren Kolleg*innen darüber diskutieren, wie sie  ihre Vorhaben am besten umsetzen können, und die sich in neue Tools und Software einarbeiten, um auf die Schnelle eine digitales Semester bestreiten zu können. Bei den Studierenden, die sich nun auf ein Semester mit neuen Lern- und Lehrszenarien einlassen (müssen), die mit ihrer Unsicherheit, wie alles weitergeht, umgehen müssen und die sich teilweise Rat suchend an den Rektor oder mich gewandt haben. Ich hoffe, ich habe den Großteil Ihrer Fragen beantworten können.

Nun aber zum Eilentscheid des Rektors zu Prüfungen: Wir wissen momentan nicht, ob wir zum Ende des Semesters Präsenzprüfungen werden durchführen können, und wenn ja, in welcher Form wir dann unter den dann gegebenen Bedingungen werden Prüfungen durchführen können. Sie, liebe Studierende, haben jedoch ein Anrecht darauf zu erfahren, welche Prüfungen auf Sie zukommen. In Prüfungsordnungen sind Prüfungstypen (Modulprüfung, Teilprüfung, Kombinationsprüfung) und Prüfungsformen (z.B. Klausur, Hausarbeit, mündliche Prüfung) festgehalten. Wenn wir keine Präsenzprüfungen durchführen können, müssen wir vielleicht neue Prüfungsformen anwenden wie eine E-Hausarbeit oder eine open-Book-Prüfung, oder statt Klausuren Portfolioprüfungen mit formativen (nicht benoteten) und summativen (benoteten) Elementen, und vielleicht mündliche videobasierte Prüfungen. Um das zu ermöglichen, hat der Rektor den an dieser Stelle verlinkten Eilentscheid beschlossen. Ich hoffe, er wird uns allen helfen – den Lehrenden, die zu prüfenden Kompetenzziele in Prüfungsszenarien abbilden zu können, die unter den jetzigen Rahmenbedingungen möglich sind, und den Studierenden, nicht nur Module zu studieren, sondern auch die Credit Points dafür erwerben zu können. Ihnen allen wünsche ich nun einen guten und gelingenden Start der digitalen Vorlesungszeit.

Ihr Thomas Hoffmeister
Konrektor für Lehre und Studium

Liebe Studierende,

für Sie ergeben sich in Bezug auf die Lern-/Lehrszenarien des kommenden Sommersemesters bestimmt viele Fragen, vielleicht weil einige von Ihnen zurzeit auch gar nicht in Bremen sind, vielleicht, weil Sie Betreuungspflichten haben, bei denen nicht absehbar ist, wann und ob Betreuungsangebote wieder verfügbar sein werden. Im Folgenden daher die wichtigsten Punkte für das kommende Sommersemester, auch wenn vieles im Moment durchaus unsicher ist.

  1. Wir starten mit der Lehre ins Sommersemester rein digital.
     
  2. Nicht alle Lernformen, wie z.B. Laborpraktika und Exkursionen lassen sich so umsetzen; daher werden entweder Ersatzformate gefunden oder die entsprechenden Veranstaltungsformen zeitlich verschoben.
     
  3. Die Form des digitalen Lehrens und Lernens wird sich von Modul zu Modul unterscheiden und Sie sollten die Zeit nach Ostern bis zum Start der Vorlesungszeit am 20.04.20 nutzen, um sich über die Form der Lehrangebote in Stud.IP zu erkundigen. Ein Zugang zum Internet mit einer tragfähigen Verbindung sowie ein Computer/Tablet werden für Sie wichtig sein.
     
  4. Es wird zeitunabhängige Lernszenarien geben, wie screencasts, Aufgaben in Stud.IP und ähnliches, und zeitlich gebundene, wie gestreamte Vorlesungen, die auch interaktiv mit Umfragen arbeiten können, oder Web-Seminare, bei denen die Mitarbeit zeitlich in den im Veranstaltungsverzeichnis vorgegebenen Zeitfenstern durchgeführt werden muss.
     
  5. Im Moment ist nicht absehbar, ob und wann im Sommersemester Präsenzangebote für Lern-/Lehrszenarien wieder angeboten werden können. Bei manchen Veranstaltungen, die jetzt digital geplant werden, wird auch eine Rückführung in ein Präsenzformat nicht möglich sein, in anderen Fällen schon. Letztlich wird die jeweils akute Pandemiesituation darüber entscheiden, welche Szenarien möglich sind.
     
  6. Wir werden versuchen, adäquate Prüfungen anzubieten. Dabei wird von den bisher in den Prüfungsordnungen und Modulbeschreibungen benannten Prüfungstypen und -formen abgewichen werden können. Nicht alle Prüfungen werden jedoch ohne Präsenz durchführbar sein und hier gibt es noch große Unsicherheiten, wann und wie solche Präsenzprüfungen durchführbar sein werden. So bald wir hier klarer sehen, werden wir Sie informieren.

Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund
Ihr Thomas Hoffmeister
Konrektor für Lehre und Studium

Liebe Studierende, liebe Lehrende,

Sie haben sich sicherlich schon die ganze Zeit gefragt, wann denn die Vorlesungszeit nun startet. Eigentlich wäre der Starttermin der 14. April gewesen, aber dann wurde seitens der Senatorischen Behörde der Präsenzunterricht bis inklusive 17. April ausgesetzt. Gestern wurde in einer Telefonkonferenz der Staatsräte der Wissenschaftsressorts der Länder beschlossen, bundeseinheitlich das Sommersemester am 20. April mit digitaler Lehre zu starten (https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-hannover-thuemler-das-sommersemester-2020-wird-digital-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200402-99-570642) .

Die Zeit bis dahin werden viele Lehrende, wie ich auch, damit verbringen, ihre digitale Lehre vorzubereiten. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen herzlich bedanken, die sich jetzt mit kurzer Vorlaufzeit damit beschäftigen, für die Studierenden ein Studium mit digitalen Tools möglich zu machen. Wir kaufen derzeit umfänglich Lizenzen für die Web-Konferenz-Software Zoom ein, um auch synchrone Lehrformen wie Seminare oder gestreamte Vorlesungen anbieten zu können, daneben werden aber auch asynchrone Lern-/Lehrszenarien zum Einsatz kommen. Auf den Seiten des ZMML zur virtuellen Lehre (https://www.uni-bremen.de/zmml/lehre-digital/virtuelle-lehre/) können Sie sich nicht nur als Lehrende Anregungen und Tipps zur Umsetzung ihrer digitalen Lern-/Lehrszenarien holen, sondern auch als Studierende können Sie sich ansehen, was für Szenarien vorgeschlagen werden und wie Sie sich auch als Studierende darauf vorbereiten können. Die Woche zwischen dem eigentlichen Vorlesungsstart am 14. April und dem jetzt festgelegten Start am 20. April sollte von Lehrenden wie Studierenden genutzt werden, um sich in unserem Learning Management System Stud.IP über die Lern-/Lehrszenarien auszutauschen und zu klären, auf welche Weise die Veranstaltungen durchgeführt werden.

Ihnen allen eine gute Vorbereitung und demnächst einen guten Start in das digitale Sommersemester 2020!

Ihr Thomas Hoffmeister,
Konrektor für Lehre und Studium

Liebe Bewerber*innen und Studierende,

auf Grundlage der von Bundes- und die Länderregierungen vereinbarten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus wurde die Universität Bremen im Verlauf der vergangenen Woche in den Notbetrieb versetzt. Auch unter diesen Umständen möchten wir Ihnen, erfolgreichen Studienbewerberinnen und -bewerbern, Studieninteressierten und Studierenden, die Immatrikulation, Bewerbung und Rückmeldung für ein Studium an der Universität Bremen ermöglichen.

Mit den folgenden Anpassungen der bisherigen Praxis der Studierendenverwaltung per Eilentscheid, hoffen wir, Ihnen Klarheit und vor allem Erleichterung hinsichtlich Ihrer Sorgen zu verschaffen. Wir wollen für Sie bestmögliche Rahmenbedingungen für Ihr Studium schaffen und mögliche persönliche Nachteile durch die gegenwärtige Situation minimieren. Oberste Priorität hat dabei natürlich der Schutz ihrer Gesundheit sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität.

Fristen im Zusammenhang mit der Immatrikulation neuer Studierender zum Sommersemester 2020 wurden bis zum 30. April pauschal verlängert. Zudem reicht für einzureichende Unterlagen, wie zum Beispiel die Hochschulzugangsberechtigung, eine einfache Kopie anstelle einer Beglaubigung. Besondere Kenntnisse, die als Voraussetzung für die Zulassung zum Studium gelten, sind zwar nach wie vor notwendig, müssen allerdings nicht bis zum 30. April nachgewiesen werden. Falls Sie diese neue Frist nicht einhalten können, haben Sie die Möglichkeit, zum Wintersemester 2020/21 bevorzugt zugelassen zu werden. Auch für Erasmus- und andere Austauschstudierende, Vorbereitungsstudierende sowie Promotionsstudierende konnten wir Regelungen finden.

Trotz der vorerst nicht stattfindenden Präsenzveranstaltungen können wir Sie nicht von der Beitragspflicht für das Semesterticket entbinden. Grundlage dafür ist der Vertrag zwischen den Verkehrsbetrieben und der Studierendenschaft. Es gilt weiterhin die Beitragsordnung. Die Rückmeldung zum Sommersemester 2020 können Sie auch vollziehen, wenn Sie zu erbringende Nachweise bedingt durch Corona-Schutzmaßnahmen nicht vorlegen können.

Auch die Voraussetzungen für die Bewerbung zum Wintersemester 2020/21 wurden den Umständen angepasst. Auf Nachweise von Fähigkeiten wie zum Beispiel Sprachkenntnisse, Praktika und Eignungstests, die aufgrund von Infektionsschutzmaßnahen nicht erbracht werden können, wird teilweise verzichtet oder es werden praktikable Alternativen entwickelt. Die Bewerbungsportale für alle Studiengänge mit einer Bewerbungsfrist zum 15. Juli 2020 öffnen zum 1. Juni 2020.

Die Details zu allen Anpassungen lesen Sie bitte im Entscheid nach. Bei Unklarheiten bezüglich Ihrer eigenen Situation besteht natürlich immer die Möglichkeit uns direkt anzusprechen.

Auch unter diesen erschwerten Bedingungen wünsche ich Ihnen die erfolgreiche Aufnahme und Fortsetzung Ihres Studiums an der Universität Bremen.

Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund
Ihr Thomas Hoffmeister
Konrektor für Lehre und Studium

Liebe Angehörige der Universität Bremen,

ich muss Ihnen heute die traurige Nachricht überbringen, dass Herr Dr. Andreas Hilboll gestern (25. März 2020) an den Folgen einer COVID-19 Infektion in einem Krankenhaus auf Kreta verstorben ist. Unser Mitgefühl gilt insbesondere seiner Familie und seinen Freundinnen und Freunden, aber wir trauern auch mit seinen Arbeitskolleginnen und –kollegen am Institut für Umweltphysik im Fachbereich 1. Andreas Hilboll war als Postdoktorand in der Arbeitsgruppe „Inverse Modellierung des Erdsystems“ von Professor Mihalis Vrekoussis tätig. Eine enge Zusammenarbeit bestand ebenfalls mit dem MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften. Der Tod von Herrn Hilboll ist für uns alle ein schwerer Verlust. Er wird an der Universität Bremen nicht vergessen werden.

Ihr
Bernd Scholz-Reiter
Rektor


Schließung der Universitätsgebäude

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

gestern hat Sie der Rektor darüber informiert, dass die Universität in einen Notbetrieb versetzt wird, der vorerst bis zum 19. April 2020 gilt. Wir sehen hierin die Möglichkeit, die persönlichen Kontakte auf dem Campus noch weiter einzuschränken. Unser gemeinsames Ziel ist es, hiermit zu einer Verringerung der Infektionszahlen beizutragen.

Gerne hätte ich uns allen diesen Schritt erspart, wenn es eine andere Möglichkeit gegeben hätte. Diese existiert aber nicht, so dass wir gemeinsam versuchen müssen, die Universität auch unter den eingeschränkten Bedingungen bestmöglich arbeitsfähig zu erhalten.

Zeitplan für die Schließung

Die Schließung der Gebäude soll zum Ende dieser Woche umgesetzt sein, daher muss sie nach einem engen Zeitplan erfolgen:

Mittwoch                     25.3.2020
Schließung der Gebäude, die vorrangig vom FB 2, FB 5, FB 6, FB 7 und MARUM genutzt werden, namentlich:
NW 2, UFT, Geo I und II, alle MARUM-Gebäude, FVG, GW 1, WiWi 1 und 2

Donnerstag                 26.3.2020
Schließung der Gebäude, die vorrangig vom FB 3, FB 8, FB 10, FB 11, FB 12 sowie der Zentralverwaltung genutzt werden, namentlich:
MZH, Cartesium, Gebäude Grazer Straße, Cognium, GW 2, SFG, VWG, Betriebshof, Energiezentrale

Freitag                        27.03.2020
Schließung der Gebäude im Zentralbereich und der Gebäude, die vorrangig der FB 9 und der FB 4 nutzen, namentlich:
Sportturm, FZ-Gebäude, IW-Gebäude, AIB, ZARM

Für Organisationseinheiten, die nicht explizit genannt sind, gelten die genannten Schließtermine der einzelnen Gebäude selbstverständlich auch.

Detaillierte Informationen zu dem Zugang zu den Gebäuden, zu dem Umgang mit angemieteten Gebäuden, zu betriebsnotwendigem Personal und weiterem entnehmen Sie bitte dem hier verlinkten Dokument.

Anlässlich der Gebäudeschließung haben mich Anfragen erreicht, ob damit auch die Arbeitsverpflichtung entfällt. Dies ist nicht so. Jeder ist weiterhin verpflichtet, seinen Aufgaben so weit nachzukommen, wie es die Situation zulässt. Dies gilt selbstverständlich nicht bei Erholungsurlaub, Erkrankung u. ä.

Ich bedanke mich schon jetzt für Ihre Unterstützung und wünsche allen für die nächste Zeit Gesundheit und Zuversicht.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Mehrtens
Kanzler

Liebe Studierende,

wie bereits am letzten Freitag angekündigt, hat der Rektor der Universität, Professor Bernd Scholz-Reiter, heute weitreichende Eilentscheidungen getroffen, um Sie, unsere Studierenden, in der Situation der Corona-Krise, in der viele Arbeiten und Prüfungen so nicht weitergeführt werden können, abzusichern. Natürlich sind im Moment die Gesundheit von Ihnen und Maßnahmen, welche die Infektionsketten durchbrechen sollen, das oberste Ziel unseres Vorgehens. Wir sind uns jedoch sehr wohl bewusst, was das für Sie bedeutet. Sie haben mitbekommen, dass wir alle Präsenzprüfungen bis zum 20.04.2020 abgesagt haben. Wir haben nun entschieden, dass Sie damit auch automatisch in unserem Prüfungssystem PABO von der Prüfung abgemeldet sind. Die Prüfenden haben die Möglichkeit, Ihnen alternative Prüfungsverfahren anzubieten.

In den vergangenen Tagen haben Sie uns  viele Fragen zu Hausarbeiten gestellt. Hier haben wir für Sie verschiedene Möglichkeiten geschaffen. Sie können zum Beispiel in Absprache mit ihren Prüferinnen und Prüfern den Bearbeitungszeitraum verlängern. Sie dürfen außerdem von einer Prüfung zurücktreten und sich zu einem Nachholungstermin anmelden, der dem Wintersemester 2019/2020 zugerechnet wird.

Sie haben aber auch die Möglichkeit, sich zu einem regulären Prüfungstermin im Sommersemester anzumelden.

Auch steht es Ihnen frei, die Veranstaltung mit der Hausarbeit im folgenden Wintersemester erneut zu belegen. Für diejenigen, die ihre Hausarbeit beenden können, haben wir die Möglichkeiten der elektronischen Abgabe geschaffen.

Wir sind uns auch bewusst, dass Studierende, die an ihrer Bachelor- oder Masterarbeit arbeiten, stark betroffen sind, sei es, weil praktische Arbeiten nicht mehr durchgeführt werden, sei es, weil die SuUB geschlossen und erforderliche Quellen nicht zu beschaffen sind. Wir haben die Bearbeitungszeiträume pauschal um die Zeit verlängert, für welche die Präsenzlehre an der Universität ausgesetzt worden ist.  Dort werden wir nachsteuern,  wenn die Präsenzlehre durch die Behörde weiter ausgesetzt wird. Sie haben nun auch die Möglichkeit, das Thema der Arbeit bis zum 20.04.2020 zurückzugeben. Dann können Sie an einem von Ihnen bestimmten Termin eine neue Arbeit beginnen, ohne dass Ihnen durch den Rücktritt von der jetzigen Arbeit Nachteile entstanden sind.

Wir hoffen, Ihnen in dieser schwierigen Situation möglichst gute Rahmenbedingungen zu bieten, um ihr Studium erfolgreich fortsetzen zu können, vor allem aber auch Optionen an die Hand zu geben, die für Sie individuell sich ergebende Situation gut meistern zu können.

Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund
Ihr Thomas Hoffmeister
Konrektor für Lehre und Studium


Universität Bremen geht in den Notbetrieb

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,

am gestrigen Sonntag, den 22. März, haben die Bundes- und die Länderregierungen weitreichende Maßnahmen zur Beschränkung sozialer Kontakte vereinbart. Wir nehmen diese Entscheidung ernst und werden die Universität Bremen im Laufe der Woche in den Notbetrieb versetzen. Mit diesem weiteren Schritt wollen wir möglichst frühzeitig verhindern, dass sich das Virus an der Universität ausbreitet.

Was bedeutet der Notbetrieb für uns? Nach den umfangreichen Maßnahmen, die wir in Form des Sonderurlaubs und der Ausweitung der Homeoffice-Regelungen für Mitarbeitende sowie der Absage von Präsenzveranstaltungen und der Aussetzung von Prüfungen und Klausuren mit Präsenzpflicht für Studierende bereits getroffen haben, werden wir jetzt die Präsenz aller Universitätsangehörigen auf dem Campus größtmöglich einschränken. Dafür schließen wir im Laufe der Woche nacheinander alle Gebäude. Die Liste, in welcher Reihenfolge der Schritt erfolgen soll, erarbeiten wir zurzeit. Ab dem Zeitpunkt hat nur noch ein vorher festgelegter Personenkreis an Mitarbeitenden Zutritt zu den Gebäuden. Diese Personen müssen für die Aufrechterhaltung des Betriebes von zwingender Notwendigkeit sein. Die Regelung wird vorerst bis einschließlich 19. April gelten. Detaillierte Informationen über den Ablauf der Schließungen und die damit verbundenen Regelungen erhalten die Mitarbeitendenbaldmöglichst von Herrn Mehrtens, dem Kanzler der Universität.

Wir befinden uns aktuell in der wohl schwierigsten Situation seit Gründung unserer Universität. Mit diesem Schritt wollen wir unserer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung nachkommen und auch auf dem Campus, in unseren Büros und Laboren für eine größtmögliche Beschränkung des persönlichen Kontakts sorgen. Den Betrieb stellen wir aber natürlich nicht ein, sondern arbeiten mit Hochdruck daran, auch im Sommersemester für Sie, liebe Studierende, ausgezeichnete Lehre zu bieten – in digitaler Form. Mein Dank gilt daher allen, die hier die Stellung halten oder im Homeoffice für die Universität arbeiten. Gemeinsam können wir die Herausforderungen der kommenden Wochen meistern. Ich bedanke mich bei allen Mitarbeitenden für Ihren Einsatz und bei Mitarbeitenden und Studierenden für Ihr Verständnis für die angesichts der Situation zu treffenden Maßnahmen.

Beste Grüße und passen Sie alle auf sich auf.

Ihr
Bernd Scholz-Reiter
Rektor

Liebe Studierende,

für viele von Ihnen bergen die Zeiten der Corona-Krise nicht nur gesundheitliche Risiken, sondern bringen vor allem große Unsicherheiten, wie Sie mit ihrem Studium weiterkommen. Wir sind uns bewusst, dass die raschen weitergehenden Entscheidungen, über die wir Sie informieren, und die wir in dieser sich hochdynamisch entwickelnden Situation treffen müssen, immer wieder zu neuen Verunsicherungen und offenen Fragen führen. Sie können darauf vertrauen, dass unser Handeln beides im Blick hat, das Potenzial einer weiteren Verbreitung von Sars-CoV-2 zu minimieren, andererseits aber zu ermöglichen, dass sie weiter studieren können.

Gerade in Bezug auf Prüfungen, Abgaben von Hausarbeiten und Bachelor- wie auch Masterarbeiten, ergeben sich für Sie momentan viele Fragen. Das Rektorat wird am nächsten Montag weitreichende Entscheidungen treffen bezüglich der Form der Abgabe von Arbeiten per PDF, dem Umgang mit Abgabefristen, wenn Sie wegen Schließung der Bibliothek oder anderen durch die Verfügung der Senatorischen Behörde begründeten Situationen ihre Arbeit nicht weiterführen können sowie der Verschiebung von Prüfungen, der Abmeldung und Anmeldung zu Prüfungen und alternativen Prüfungsformen sowie dazu, wie verschobene Prüfungen ihre Zurechnung zum Wintersemester 19/20 bewahren.

Diese Entscheidungen sind davon getragen, Ihnen, unseren Studierenden, weitgehende Rechtssicherheit zu geben und sie vor Härten zu bewahren. Die Ergebnisse werden wir am Montag kommunizieren.

Zuletzt möchte ich Sie noch bitten, auf sich und andere achtzugeben, sich an die Empfehlungen des social distancing nur in physischer Form zu halten und die elektronischen Medien zu nutzen, um miteinander im Gespräch zu bleiben. Bitte denken Sie bei Ihrem eigenen Handeln, dass eine weitere massive Verbreitung von CoVid-19 ihre Großelterngeneration ernsthaft gefährdet. Bleiben Sie gesund und informieren Sie sich regelmäßig auf unserer Website.

Ihr Thomas Hoffmeister,
Konrektor für Lehre und Studium,
Universität Bremen

Regelungen zum Home-Office in der Universität Bremen

Liebe Mitarbeiter*innen,

in Abstimmung mit der Senatorin für Wissenschaft und Häfen gelten ab sofort die folgenden Regelungen zum Home-Office u.ä.:

Für Personen, die aufgrund einschlägiger Vorerkrankungen (lt. Robert-Koch-Institut: Grunderkrankungen, unterdrücktes Immunsystem) zu den Risikogruppen gehören, ist die Präsenzpflicht ab sofort aufgehoben und sie dürfen in Heimarbeit arbeiten. Gleiches gilt, für Beschäftigte, die in einem familiären Kontext mit einer Person zusammenleben, die zu den genannten Risikogruppen mit einer einschlägigen Vorerkrankung gehören.

Ich bitte um Information des unmittelbaren Vorgesetzten bzw. der unmittelbaren Vorgesetzten mit kurzer Darlegung der Gründe, weshalb die Präsenzpflicht aufgehoben wird.

Darüber hinaus soll in Abstimmung mit der unmittelbaren Vorgesetzten / dem unmittelbaren Vorgesetzten die Möglichkeit der Heimarbeit weitestgehend genutzt werden. Die abschließende Entscheidung trägt die Dezernatsleitung, Fachbereichsleitung u. ä.

Unabhängig davon sind in Kernbereichen, die für die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes erforderlich sind, Arbeitsteams einzurichten, die zeitlich getrennt abwechselnd tätig werden. Die Abstimmung erfolgt mit den unmittelbaren Vorgesetzten. Die abschließende Entscheidung trägt die Dezernatsleitung, Fachbereichsleitung u. ä.

Der Publikumsverkehr ist auf das unvermeidbare und zwingend notwendige Maß zu reduzieren.

Beste Grüße und bleiben Sie gesund
Martin Mehrtens
Kanzler

Liebe Mitarbeiter*innen, liebe Studierende,

heute möchten wir Sie über den aktuellen Stand sowie den Umgang der Universität Bremen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) informieren.

Um alle möglichen Verdachtsfälle zu erfassen, hat die Universität Bremen ein Meldesystem über die E-Mailadresse corona-schutzprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de eingeführt. Es gibt aktuell zwei positiv getestete Fälle von Mitgliedern der Universität. Bei einer Person sind die Kontaktpersonen bereits identifiziert worden und befinden sich in häuslicher Isolation. Für die zweite Person rekonstruieren wir aktuell die Kontaktkette. Sobald uns die Informationen vorliegen, werden alle betroffenen Personen umgehend in Kenntnis gesetzt. Es tritt mit sofortiger Wirkung eine 14-tägige häusliche Isolation für diese Kontaktpersonen ein. Die Isolation ist mit einem Betretungsverbot des Campus und der Gebäude der Universität Bremen verbunden. Sobald Symptome einer COVID-19 Infektion auftreten, sind diese Personen angehalten, sich telefonisch bei ihren Hausärztinnen und -ärzten zu melden.

Zusätzlich zu den zwei positiv getesteten Fällen befinden sich aktuell 67 Personen in häuslicher Isolation. Dabei handelt es sich sowohl um Personen, die aus Risikogebieten zurückgekehrt sind (etwa aus dem Urlaub), als auch um Universitäts-Mitglieder, die Kontakt der Kategorie 1 zu einer infizierten Person hatten (Informationen zur Kontakt-Systematik des Robert Koch Instituts finden Sie auf dieser Internetseite).

Wir sind uns bewusst, dass die Situation für viele von Ihnen mit Unsicherheit und Ängsten verbunden ist. Daher wollen wir mit transparenter Kommunikation dafür sorgen, dass Sie sich an der Universität Bremen weiterhin sicher fühlen. Wir werden Sie regelmäßig per E-Mail und auf unserer Homepage https://www.uni-bremen.de/coronavirus/ über die aktuelle Lage informieren.

Seien Sie versichert, dass wir die Situation jeden Tag mit dem Krisenstab der Universität neu bewerten und alle Entscheidungen treffen, die für die Sicherheit an Ihrem Arbeitsplatz vonnöten sind.

Wir möchten Sie an dieser Stelle aber auch bitten, dass Sie Ihren Teil dazu beitragen, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Waschen Sie sich regelmäßig und ausreichend lange die Hände mit Seife. Halten Sie die Regeln zur Husten- und Nieshygiene ein. Sobald Sie Anzeichen einer COVID-19 Infektion aufweisen, melden Sie sich sofort möglichst telefonisch bei Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin, um das weitere Vorgehen abzuklären. Informieren Sie bitte Ihren direkten Vorgesetzten an der Universität. Kommen Sie nicht mehr an Ihren Arbeitsplatz, bleiben Sie zu Hause. Nur gemeinsam können wir es schaffen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe.
Beste Grüße und bleiben Sie gesund!

Bernd Scholz-Reiter        und        Martin Mehrtens
Rektor                                               Kanzler

Liebe Studierende,

wegen der fortschreitenden Entwicklung der COVID-19-Pandemie setzt die Universität Bremen mit sofortiger Wirkung sämtliche Klausuren und andere Prüfungen mit Präsenzpflicht vor dem 20.04.2020 aus. Die Universität prüft alternative Formate, um den Studierenden den Erwerb der Leistungspunkte (Credit Points) zu ermöglichen.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Thomas Hoffmeister
Konrektor für Lehre und Studium

Liebe Studierende,

der Rundmail vom Freitag konnten Sie entnehmen, dass die Universität Bremen sicherstellen möchte, dass Sie trotz der Corona-bedingten Einschränkungen Prüfungen ablegen können. Damit sollen Ihnen mehrfache Prüfungsvorbereitungen und Studienzeitverlängerungen erspart werden.

Da viele Studierende aktuell und in den kommenden Wochen jedoch in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, wird allen Studierenden ab sofort und bis Ende April der Rücktritt von Prüfungen ohne die Angabe von Gründen ermöglicht. Das heißt:

  • Von angemeldeten Prüfungen in PABO können Sie bis zum Stattfinden der Prüfung ohne Angabe von Gründen zurücktreten. Dies gilt für alle Prüfungsformen. Die Abmeldung erfolgt wie die Anmeldung auch in PABO. Diese Regelung wird derzeit technisch umgesetzt und steht in den nächsten Tagen zur Verfügung.
  • Durch einen Prüfungsrücktritt in PABO wird ein Attest überflüssig, da nach Abmeldung kein Versäumnis mehr eintreten kann.
  • Wenn Sie Prüfungstermine bilateral mit Prüfenden vereinbart haben (Kolloquien, mündliche Prüfungen), informieren Sie die Prüfenden rechtzeitig, d.h. spätestens bis zum Tag der Prüfung per Mail über Ihren Prüfungsrücktritt.

Durch einen Prüfungsrücktritt, wie vorstehend beschrieben, entstehen Ihnen keine Nachteile; die Prüfungsanmeldung wird dadurch zurückgezogen und muss zu einem späteren Zeitpunkt erneut erfolgen.   

Für die stattfindenden Prüfungen bemüht sich die Universität um größtmögliche Hygiene-/Sicherheitsstandards. Dennoch werden zum Teil auch Prüfungen seitens der Universität abgesagt – bitte achten Sie in den kommenden Tagen daher besonders auf Mails der Universität Bremen.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Scholz-Reiter
Rektor

Liebe Mitarbeiter*innen, liebe Studierende,

angesichts der steigenden Infektionszahlen und der weiteren Ausbreitung des Coronavirus auch in Deutschland hat der Bremer Senat Beschlüsse gefasst, die auch auf den Betrieb der Universität Bremen Auswirkungen haben.

Gemeinsam mit den anderen bremischen staatlichen Hochschulen sind wir auch regelmäßig in Abstimmung mit dem Wissenschaftsressort. In der Universität Bremen hat ein Krisenstab die Arbeit aufgenommen. Die Universitätsleitung wird gemeinsam mit dem Krisenstab die notwendigen Entscheidungen treffen, um die Beschlüsse auf Landesebene in der Universität umzusetzen.

Wir werden Sie kontinuierlich informieren. Auch wenn die Dynamik der weiteren Entwicklung nicht abzusehen ist, sollen Ihnen die Informationen zum Universitätsbetrieb so schnell wie möglich zur Verfügung stehen. Dies bedeutet auch, dass die englischen Übersetzungen schnellstmöglich bereitstehen werden.

Aufgrund der bereits geltenden Beschlüsse sagt die Universität hiermit alle Präsenzveranstaltungen bis einschl. 17. April 2020 ab. Prüfungen finden grundsätzlich statt, sofern hierfür zusätzliche Maßnahmen im Sinne des Infektionsschutzes eingehalten werden können.

Der allgemeine Dienstbetrieb wird unverändert fortgesetzt. Die Beschäftigten werden angehalten, persönliche Kontakte im Rahmen der Vorsorge einzuschränken und auf andere Kommunikationsmittel zurückzugreifen. Vorgesetzte werden gebeten, Beschäftigte, die einer Risikogruppe gemäß des Robert Koch-Instituts zugerechnet werden, besonders auf die Schutzmaßnahmen aufmerksam zu machen und gemeinsam Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Ob im Einzelfall vorsorglich „Home-Office“ ermöglicht wird, entscheiden Dekan*innen, Institutsleitungen, Dezernent*innen und andere entsprechende Vorgesetzte für ihren jeweiligen Verantwortungsbereich.

Für Ihre Fragen im Zusammenhang mit dem Thema „Corona“ steht Ihnen ab Montag zudem die folgende zentrale E-Mail-Adresse zur Verfügung: corona-schutzprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Scholz-Reiter
Rektor