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Informationen für Lehrende

Studieren an der Uni Bremen während der Pandemie

Konrektor Thomas Hoffmeister im Gespräch

Kein Campusleben, dafür digitale Prüfungen und Einsamkeit vor dem heimischen Bildschirm – durch die Corona-Pandemie sind Studierende und Lehrende momentan besonders belastet.

Professor Thomas Hoffmeister, Konrektor für Lehre und Studium, spricht mit Studentin Nele Schöning über brennende Fragen zu digitaler Lehre, psychischen Belastungen und den Ausblick auf das Sommersemester.

Auf YouTube gibt es die Möglichkeiten direkt zu den Fragen/Themen im Video zu springen.

 


FAQs

Das Sommersemester 2021 wird größtenteils digital durchgeführt werden müssen. Eine Rückkehr zum reinen Präsenzbetrieb kann es im Sommersemester 2021 nicht geben.

Da die Inzidenz in der Stadt Bremen fortgesetzt stabil unter dem Wert von 50 liegt, können ab dem 31. Mai neben den bereits laufenden Laborpraktika und ähnlichen nicht digitalisierbaren Lehrveranstaltungsformen weitere Lehrveranstaltungen wieder in Teilpräsenz stattfinden.

Das Studium im Sommersemester soll aber für alle Studierenden digital studierbar bleiben, ausgenommen die nicht-digitalisierbaren Lehrformate wie Laborpraktika. Die jetzt neu hinzukommenden Präsenzveranstaltungen sollen als zusätzliches Angebot dienen, und die Teilnahme auf dem Campus ist nicht verpflichtend. Dabei kann es sich um Seminare, Übungen sowie Tutorien handeln. Vorlesungen sollen ausschließlich online angeboten werden. Die Entscheidung darüber, ob Lehrveranstaltungen mit Teilkohorten in Präsenz durchgeführt werden, liegt bei Ihnen als Lehrende. 

Sie als Lehrende geben Studierenden in Lehrveranstaltungen in Teilpräsenz über Stud.IP die Möglichkeit, für bestimmte Tage QR-Codes herunterzuladen, die diese dann an den Eingängen der Gebäude, in denen die Lehrveranstaltung stattfindet, am Terminal scannen lassen können und damit Zugang zum Gebäude erhalten (siehe Anleitung zum Gebäudezutritt).

Auch einzelne Prüfungen wie zum Beispiel für die e-General Studies werden wieder in Präsenz angeboten werden können.

Für die neu hinzukommenden Veranstaltungen werden selbstverständlich weiterhin die Maskenpflicht und das Abstandgebot von 1,5 Metern gelten.

Wenn Sie für Ihre Lehrveranstaltung ein Hygienekonzept anfertigen, steht Ihnen Robert Crueger vom Referat für Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz unterstützend zur Seite. Sie erreichen ihn unter cruegerprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de oder telefonisch unter +49 421 218-60130.

Analog zur Laufzeit der Bundesnotbremse sind die allgemeinen Regelungen auf dem Campus weiterhin bis zum 30. Juni 2021 gültig. Das umfasst sowohl die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes als auch den kontrollierten Zugang zu den Gebäuden.

Wenn der Impffortschritt wie erhofft weiter Fahrt aufnimmt und wir keine neue Pandemiewelle bekommen, werden wir versuchen, Lehren und Lernen so umfangreich wie möglich wieder in Präsenz auf dem Campus anzubieten. Für Studierende der stark international ausgerichteten Studiengänge, die nicht nach Deutschland einreisen können, sollen weiterhin digitale Alternativen geschaffen werden.

 

Ab dem 14. Juni 2021 wird vorerst die Maskenpflicht im Freien auf dem Campus aufgehoben. Das Abstandsgebot von 1,5 Metern gilt weiterhin.

Für die Gebäude der Universität Bremen bleiben die bisherigen Regeln bestehen. Das bedeutet, dass alle Personen ab einem Alter von 16 Jahren verpflichtet sind, eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen. Für Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 15 Jahren besteht unverändert die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Diese Regelung gilt auf Verkehrsflächen (Ein- und Ausgänge, Flure, Treppen, Aufzüge etc.), in Sanitärräumen oder Warteräumen in Gebäuden der Universität. Als medizinische Gesichtsmaske gilt eine OP-Maske, eine Maske des Standards FFP2 oder vergleichbares.

OP-Masken werden vom Wachdienst in den Gebäudeeingängen der Universität ausgehändigt.

Für die Mitarbeitenden in der Verwaltung, den Fachbereichen und Dekanaten gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske auch am Sitzplatz, sofern das Büro geteilt wird. Dies gilt auch für sämtliche Besprechungen.

Die aktuell geltende Corona-Verordnung des Landes vor, setzt unter folgenden Bedingungen die Maskenpflicht aus:

Es kann sein, dass Sie aufgrund einer medizinischen Indikation oder einer Schwangerschaft keine Maske tragen müssen. Bitte nehmen Sie das Attest immer mit in die Universität, so dass Sie passend auf Nachfragen reagieren und das Attest vorzeigen können, wenn Sie jemand auf Ihre fehlende Maske anspricht.

Gehörlose oder schwerhörige Personen sowie ihre Begleitpersonen sowie im Bedarfsfall Personen, die mit diesen kommunizieren, unterliegen ebenfalls nicht der Maskenpflicht.

Empfehlungen zur Tragedauer der unterschiedlichen Masken:

Für die textile Mund-Nasen-Bedeckung gilt nach Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e. V. (DGUV) eine Höchstdauer für das Tragen der Maske von drei Stunden bei leichter Tätigkeit (z.B. Bürotätigkeit).
Für OP-Masken wird eine Tragezeitbegrenzung von zwei Stunden bei mittlerer Tätigkeit (z.B. Tätigkeit im Haushandwerk) empfohlen und kann bei leichter Arbeit auf drei Stunden ausgeweitet werden, sofern noch keine Durchfeuchtung der Maske erfolgt ist. Danach sollte eine Tragepause von 30 Minuten eingehalten werden, wonach die gleiche Tragedauer wie zuvor folgen kann. Bei FFP2-Masken ohne Ausatemventil wird eine Tragedauer von 75 Minuten empfohlen und darauffolgend eine 30-minütige Pause mit maximal fünf Einsätzen pro Arbeitsschicht.

Weitere Hinweise zur Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckungen, medizinischen Gesichtsmasken sowie partikelfiltrierenden Halbmasken finden Sie hier.

Die Sicherheits-und Hygienestandards können Sie sich hier anschauen und herunterladen.

In Abstimmung mit dem Personalrat wird die verabschiedete Videokonferenz-Policy zunächst bis zum Ende des Wintersemesters 2021/2022. Das heißt: in der Lehre kann weiterhin Zoom eingesetzt werden. Es gelten weiterhin die Restriktionen bspw. in Bezug auf Cloud-Speicherung, die wir zentral organisieren können.

Außerdem steht für die Lehre und für studentische Lerngruppen auch das Open Source Produkt BigBlueButton (innerhalb von stud.ip und beim ZfN) zur Verfügung.

Für die vertrauliche Kommunikation stellt die Universität weiterhin StarLeaf bereit.

Wir möchten Sie auch noch einmal auf die Handreichungen des ZMML zur digital gestützten Lehre aufmerksam machen.

Noch ein allgemeiner Hinweis:
Das aus dem Datenschutzrecht abgeleitete Gebot der Datensparsamkeit bedeutet, dass so wenig personenbezogene Daten zu erheben, verarbeiten und zu nutzen sind, wie nur möglich. Bei den Handreichungen finden Sie daher auch Hinweise, wie Sie Zoom möglichst datensparsam einsetzen können.

 


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