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Informationen für Lehrende

Liebe Lehrende,

die Prüfungsphase des Wintersemesters hat begonnen. Die Pandemie hat uns auch in diesem Bereich zum Umdenken gezwungen. Die meisten von Ihnen werden Ihre Prüfungen nicht wie gewohnt abhalten können, sondern auf digitale Formate umstellen müssen. Das macht zusätzliche Arbeit, und ich bedanke mich herzlich für Ihre Unterstützung, die Online-Prüfungen jetzt zu ermöglichen. Uns ist bewusst, dass die jetzt notwendig gewordene umfängliche Organisation und Durchführung von Online-Prüfungen Zeit in Anspruch nimmt. Aus diesem Grund wird der Prüfungszeitraum in das Sommersemester 2021 ausgedehnt. Auch die Bearbeitungszeiträume für Abschlussarbeiten werden verlängert. Dies hat der Akademische Senat (AS) in seiner Sitzung am 24. Februar 2021 beschlossen.

Bitte beachten Sie vor allem die folgenden Aspekte:

  • Bei einer Bachelor- beziehungsweise Masterarbeit, deren Bearbeitungszeitraum ganz oder teilweise zwischen dem 16. Dezember 2020 und dem 31. März 2021 liegt oder in diesem Zeitraum beginnt, wird die Abgabefrist um insgesamt drei Monate verlängert. Eine weitere Verlängerung ist auf begründeten individuellen Antrag an den zuständigen Prüfungsausschuss möglich.
     
  • Der Zeitraum für Prüfungen des Wintersemesters 2020/21 wird verlängert. Präsenzprüfungen müssen bis zum 15. Mai 2021 durchgeführt sein.
     
  • Alle nach dem 31. März stattfindenden Prüfungen des Wintersemesters 20/21 und alle gegebenenfalls verlängerten Abgabefristen sollen so terminiert sein, dass die Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse des Wintersemesters bis spätestens zum 15. Juni abgeschlossen ist.
     
  • Die Fachbereiche, in denen zum 30. September 2021 Studiengänge oder Prüfungsordnungen auslaufen, werden gebeten, den betroffenen Studierenden proaktiv Online- Informationsveranstaltungen anzubieten, in denen die Möglichkeiten für einen erfolgreichen Studienabschluss erörtert werden können.

Durch Ihren Einsatz können die Studierenden auch in dieser schwierigen Zeit weiterhin ihre Credit Points erwerben. Hierfür möchte ich Ihnen noch einmal ausdrücklich danken.

Behalten Sie Ihre Zuversicht und bleiben Sie gesund.

Herzliche Grüße
Prof. Dr. Thomas Hoffmeister
Konrektor für Lehre und Studium


FAQs

Bis zum Ende der Vorlesungszeit des Wintersemesters finden Lehrveranstaltungen weiterhin größtenteils in digitaler Form statt. Ab dem 15. Februar 2021 sind Ausnahmen für nicht-digitalisierbare Lehrformate, wie Laborpraktika, auf dem Campus möglich.

Eine Ausnahmeregelung gilt auch für Abschlussarbeiten in Bachelor und Master, die auf räumliche Ressourcen der Universität (Labore etc.) angewiesen sind. Diese Arbeiten sind in Einzelfällen möglich. Kontaktieren Sie für eine Absprache bitte ihre Betreuer*in.

Universitätsleitung und Fachbereiche haben sich darauf verständigt, den Großteil der Prüfungen möglichst digital stattfinden zu lassen. Ab dem 15. Februar 2021 sind Präsenzprüfungen mit Ausnahmegenehmigung durch die Prüfungsausschüsse möglich. Hier und unter den Downloads finden Sie die Hygienmaßnahmen für Präsenzprüfungen.

Weiterhin gilt die Regelung für Abschlussarbeiten in Bachelor und Master, die auf räumliche Ressourcen der Universität (Labore etc.) angewiesen sind. Diese Arbeiten sind weiterhin in Einzelfällen möglich. Kontaktieren Sie für eine Absprache bitte ihre Betreuer*in.

Die Organisation und Durchführung von Online-Prüfungen nimmt Zeit in Anspruch. Aus diesem Grund wird der Prüfungszeitraum in das Sommersemester 2021 ausgedehnt. Auch die Bearbeitungszeiträume für Abschlussarbeiten werden verlängert. Dies hat der Akademische Senat (AS) in seiner Sitzung am 24. Februar 2021 beschlossen. Den Beschluss finden Sie hier und im Downloadbereich.

Für Sie bedeuten die AS-Entscheidungen konkret:

  • Bei einer Bachelor- beziehungsweise Masterarbeit, deren Bearbeitungszeitraum ganz oder teilweise zwischen dem 16. Dezember 2020 und dem 31. März 2021 liegt oder in diesem Zeitraum beginnt, wird die Abgabefrist um insgesamt drei Monate verlängert. Eine weitere Verlängerung ist auf begründeten individuellen Antrag an den zuständigen Prüfungsausschuss möglich.
     
  • Der Zeitraum für Prüfungen des Wintersemesters 2020/21 wird verlängert. Präsenzprüfungen müssen bis zum 15. Mai 2021 durchgeführt, Prüfungsergebnisse bis zum 15. Juni 2021 eingetragen sein.
     
  • Die Anmeldung zu Prüfungen des Sommersemesters 2021 muss bis zum 15. Juli 2021 erfolgen. Das Abmelden von einer Prüfung des Sommersemesters 2021 ist ohne Angabe von Gründen bis zum 15. Juli 2021 möglich.
     
  • Damit für Sie aus verschobenen oder abgesagten Prüfungen des Wintersemesters 2020/21 oder des Sommersemesters 2021 keine Nachteile hinsichtlich einer beginnenden Wiederholungsfrist entstehen, werden zur Schließung der jeweiligen Prüfungsperiode nicht eingetragene Prüfungsergebnisse als „anerkannter Rücktritt“ verbucht.

Bitte kontaktieren Sie Ihre Lehrenden bezüglich Verlängerungen von Bearbeitungsfristen Ihrer Hausarbeiten.

Seit dem 1. Februar 2021 gilt zusätzlich zu den bestehenden Regeln für alle Personen ab einem Alter von 16 Jahren die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske. Für Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 15 Jahren besteht unverändert die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Die Regelung zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske gilt auf Verkehrsflächen (Ein- und Ausgänge, Flure, Treppen, Aufzüge etc.), in Sanitärräumen oder Warteräumen in Gebäuden der Universität sowie auf dem Außengelände der Universität. Als medizinische Gesichtsmaske gilt eine OP-Maske, eine Maske des Standards FFP2 oder vergleichbares.

OP-Masken werden vom Wachdienst in den Gebäudeeingängen der Universität ausgehändigt.

Für die Mitarbeitenden in der Verwaltung, den Fachbereichen und Dekanaten gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske auch am Sitzplatz, sofern das Büro geteilt wird. Dies gilt auch für sämtliche Besprechungen.

Sofern in Büros, die von mehreren Personen genutzt werden, die übrigen Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden (Abstandsregelung, Spuckschutz, regelmäßiges Lüften etc.), ist es möglich, auf das Tragen der Masken zu verzichten, wenn hierüber Einvernehmen zwischen den Beteiligten besteht.
Auch bei Anhörungen in Präsenz (Berufungs- und Bewerbungsverfahren) kann unter den o. g. Voraussetzungen auf die Masken verzichtet werden.

Daneben sieht die aktuell geltende Corona-Verordnung des Landes vor, dass unter folgenden Bedingungen die Maskenpflicht aufgehoben ist:

Es kann sein, dass Sie aufgrund einer medizinischen Indikation oder einer Schwangerschaft keine Maske tragen müssen. Bitte nehmen Sie das Attest immer mit in die Universität, so dass Sie passend auf Nachfragen reagieren und das Attest vorzeigen können, wenn Sie jemand auf Ihre fehlende Maske anspricht.

Gehörlose oder schwerhörige Personen sowie ihre Begleitpersonen sowie im Bedarfsfall Personen, die mit diesen kommunizieren, unterliegen ebenfalls nicht der Maskenpflicht.

Empfehlungen zur Tragedauer der unterschiedlichen Masken:

Für die textile Mund-Nasen-Bedeckung gilt nach Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e. V. (DGUV) eine Höchstdauer für das Tragen der Maske von drei Stunden bei leichter Tätigkeit (z.B. Bürotätigkeit).
Für OP-Masken wird eine Tragezeitbegrenzung von zwei Stunden bei mittlerer Tätigkeit (z.B. Tätigkeit im Haushandwerk) empfohlen und kann bei leichter Arbeit auf drei Stunden ausgeweitet werden, sofern noch keine Durchfeuchtung der Maske erfolgt ist. Danach sollte eine Tragepause von 30 Minuten eingehalten werden, wonach die gleiche Tragedauer wie zuvor folgen kann. Bei FFP2-Masken ohne Ausatemventil wird eine Tragedauer von 75 Minuten empfohlen und darauffolgend eine 30-minütige Pause mit maximal fünf Einsätzen pro Arbeitsschicht.

Weitere Hinweise zur Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckungen, medizinischen Gesichtsmasken sowie partikelfiltrierenden Halbmasken finden Sie hier.

Ja, das hat sie. Die tabellarische Übersicht finden Sie hier.

Auch wenn die Regelungen sehr aufwendig erscheinen, so geht an Sie alle die Bitte, diese Regelungen zum Lüften der jeweils genannten Räume sehr sorgfältig einzuhalten.

Plakate zum Aufhängen können Sie sich hier herunterladen.

Die aktualisierten Sicherheits-und Hygienestandards können Sie sich hier anschauen und herunterladen.

Die Lehre an der Universität Bremen findet weiterhin nur digital statt. Betroffen davon sind auch Lehr-Lern-Szenarien, die vorher bereits in Präsenz stattgefunden haben wie z.B. Labore sowie studentisch buchbare Lernplätzen.

Das Dokument mit den bisher geltenden Hygiene-Regeln auf dem Campus finden Sie hier.

Aktuelle Artikel aus dem Onlinemagazin up2date

Warum hat sich die Universität Bremen für eine Campuslizenz von Zoom entschieden?

Erklärung der Entscheidung durch Chief Digital Officer Professor Andreas Breiter

In der aktuellen Situation hat sich die Universität Bremen nach intensiven Beratungen und Abwägungen von Funktionalität und Datenschutz für eine Campus-Lizenz von Zoom entschieden.

Wir basieren diese Entscheidung auf Empfehlungen externer Gutachter und auch des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Aus deren Sicht gibt es bei der Nutzung des zoom Video-Kommunikations-Services keine grundsätzlichen datenschutzrechtlichen Bedenken. Dennoch wollen wir die Bedingungen nach dem kommenden Semester neu bewerten. Die berichteten Sicherheitslücken verändern sich nahezu jeden Tag und ebenso schnell werden Gegenmaßnahmen ergriffen. Auch das behalten wir kontinuierlich im Auge.

Wir haben andere Alternativen evaluiert und sie werden entweder ausdrücklich von der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit nicht empfohlen (Teams und Office365), oder für große Gruppen und virtuelle Lern-/Lehr-Szenarien ungeeignet. Leider sind auch die Dienste des DFN-Vereins aufgrund der Kapazitätsengpässe für Lehrveranstaltungen nicht sicher nutzbar. Sollte sich hier etwas signifikant verbessern, werden wir das berücksichtigen.

Wichtig ist, dass die Nutzung grundsätzlich freiwillig ist. Das gilt für Lehrende wie Lernende. Die Universität hat über das ZfN (jitsi) und das zmml (BigBlueButton in stud.ip) weitere Dienste zur Verfügung gestellt. Diese können ebenfalls genutzt werden.

Für die didaktische Nutzung von Zoom (oder anderen VC-Systemen) wird es ebenso eine Handreichung geben, wie für die dringend empfohlenen Sicherheitseinstellungen, die jede*r Nutzer*in selbst vornehmen kann.

Ich hoffe, dass erklärt unsere Entscheidung. Wesentlich besser wäre eine deutschland- oder europaweite sichere Cloud-Lösung. Die ist aber derzeit nicht vorhanden.

Prof. Dr. Andreas Breiter
Chief Digital Officer