Zum Hauptinhalt springen

Detailansicht

Die Solidarność in Bremen - eine Reise ins Ungewisse

Am 12. Dezember 1981 reist eine Delegation der polnischen Gewerkschaft Solidarność nach Bremen. Ihr Ziel: Der Austausch mit westdeutschen Gewerkschaften. Als Wojciech Jaruzelski einen Tag später das Kriegsrecht in Polen ausruft, entwickelt sich die Fahrt nach Bremen zu einer Reise ins Ungewisse

Am 12. Dezember 1981 macht sich eine Delegation der polnischen Gewerkschaft Solidarność auf den Weg nach Bremen. Ihre Aufgabe ist der Austausch mit deutschen Gewerkschaften. Als Wojciech Jaruzelski einen Tag später das Kriegsrecht in Polen ausruft, entwickelt sich die Fahrt nach Bremen zu einer Reise ins Ungewisse. Drei ehemalige Mitglieder der Delegation und eine Aktivistin erinnern sich.

In den vier Interviews schildern die Delegationsmitglieder Adam Dębowski, Kazimierz Kunikowski und Marek Mikołajczuk sowie die damals ebenfalls für die Solidarność tätige Ewa Maria Slaska ihre Erlebnisse. Die Interviews wurden im Rahmen eines Seminars am Institut für Geschichtswissenschaft an der Universität Bremen geführt und transkribiert. Sie werden im Archiv der Forschungsstelle Osteuropa aufbewahrt, wo sie für Forschungszwecke zur Verfügung stehen. In einer gekürzten Fassung werden sie auf der Seite der Bundesstiftung Aufarbeitung im Rahmen des Dossiers zur Solidarność präsentiert und sind ab sofort dort abrufbar.

Am 13.12.2021, um 18 Uhr, präsentieren die Studierenden das Projekt anlässlich der Veranstaltung "Solidarność und die Frauen" im EuropaPunktBremen.

Link zur Veröffentlichung: https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/dossiers/solidarnosc/bremen

Link zur Veranstaltung: https://europa.bremen.de/events/solidarnosc-und-die-frauen/

Solidarnosc heute, Erfolg morgen