Von der Zeitungslektüre bis zur Online-Ausstellung – Informationen über das Projekt
Facetten jüdischen Lebens in Bremen um 1930
Storytelling mit Pageflow
Das „Jüdische Gemeindeblatt“ der Israelitischen Gemeinde Bremen erschien am 1. April 1929 zum ersten Mal. Angeregt durch die Zeitungslektüre haben Studierende sich im Studienjahr 2024/25 anhand verschiedener Orte, Inhalte und Akteur*innen die Lokalgeschichte jüdischen Lebens in Bremen um 1930 erarbeitet. Wie sah der Arbeitsalltag von Auguste Michel als Vorstandsmitglied des Jüdischen Altersheims in der Gröpelinger Heerstraße aus? Was waren die Rezepte von Agnes und Berthold Gröger, nach denen sie in ihrer „Wiener Bäckerei“ im Ostertorsteinweg Hefezöpfe backten?
Der Pageflow Facetten jüdischen Lebens in Bremen um 1930 zeigt Lebenswege und Aktivitäten von Jüdinnen und Juden, die in der ausgehenden Weimarer Republik in der Hansestadt wohnten. Neben persönlichen Aufzeichnungen und historischen Dokumenten umfasst die digitale Ausstellung Fotografien und Filme, die die Studierenden im Staatsarchiv Bremen, im Landesfilmarchiv Bremen und online im Leo Baeck Institute recherchiert haben.





