Folge 34
Enqueten untersuchen
Eine politische Wissensgeschichte der Sozialpolitik um 1900
In dieser Folge spreche ich mit Martin Herrnstadt über die Verbindungen von sich formierenden Sozialwissenschaften, Nationalismus und Antisemitismus im späten 19. Jahrhundert. Als Quelle steht ein Text des Sozialstatistikers Gottlieb Schnapper-Arndt von 1888 im Vordergrund, der die Instrumentalisierung vermeintlich sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse im deutschen Kaiserreich kritisierte
Quellen:
Bild: Ausschnitt aus: “Arbeiter vor dem Magistrat”, Johann Peter Hasenclever (1848-50), Öl auf Leinwand 154,5 x 224cm, museum kunst palast (Düsseldorf) (https://prometheus.uni-koeln.de/rack-images/ddorf/r400/dXBsb2FkLTI4MDFmNTBlMTE3YzFkODIxMTEwZjMwMzVkYWRiYjhlM2IwNDYwMjUuanBn?_asd=17724031478ebdb033d4eb08a1a6902f9013b7db8805e1f264)
Gast: Martin Herrnstadt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen. Zudem ist er Initiator und einer der Leiter des internationalen DFG Forschungsnetzwerks Global Cultures of Enquête: Towards a Praxeology of Surveying (17th – 21st Century).




