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                    <title>Universität Bremen - WilmA - Wirkungen und langfristige Effekte musikalischer Angebote</title>
                    <link>https://www.uni-bremen.de/institut-fuer-musikwissenschaft-und-musikpaedagogik/forschung/musikpaedagogik/abgeschlossene-forschungsprojekte/wilma-wirkungen-und-langfristige-effekte-musikalischer-angebote</link>
                    <description>Projektseite WilmA - Wirkungen und langfristige Effekte musikalischer Angebote</description>
                    <language>de</language>
                    <copyright>Universität Bremen</copyright>
                    <pubDate>Sat, 08 Aug 2026 23:56:44 +0200</pubDate>
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                            <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 23:43:54 +0100</pubDate>
                            <title>Teilprojekt &quot;Kulturelle Teilhabe&quot;</title>
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                            <description>&amp;lt;p&amp;gt;Das an der Universität Bremen durchgeführte Teilprojekt „Kulturelle Teilhabe“ untersucht, inwiefern Kinder, die in der Grundschule am JeKi-Instrumentalunterricht teilgenommen haben, andere Muster kultureller Teilhabe zeigen, als Kinder, die eine solche Förderung nicht erhalten haben.&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;em&amp;gt;„Kulturelle Bildung bedeutet Bildung zur kulturellen Teilhabe. Kulturelle Teilhabe bedeutet Partizipation am künstlerisch kulturellen Geschehen einer Gesellschaft im Besonderen und an ihren Lebens- und Handlungsvollzügen im Allgemeinen.“ &amp;lt;/em&amp;gt;(Ermert 2009). Dabei darf kulturelle Teilhabe nicht nur mit der Wahrnehmung sogenannter hochkultureller Bildungsangebote assoziiert werden, sondern im Gegenteil: Alle aktiven und rezeptiven musikbezogenen Verhaltensweisen stellen Formen musikalischer Teilhabe dar. Dem Projekt liegt ein Verständnis von kultureller Teilhabe (vgl. Bourdieu 1987) als Voraussetzung zu kultureller Bildung sowie als Bestandteil von Allgemeinbildung zu Grunde.&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Teilhabe zu Kunst und Kultur muss zudem mit Chancengerechtigkeit verbunden werden. Denn im Zuge der PISA-Studien wurde deutlich, dass es dem deutschen Bildungssystem nach wie vor nicht gelingt, die durch ungünstige familiäre und soziale Verhältnisse bedingten Disparitäten auszugleichen (PISA 2004). Dies ziehe Bildungsbenachteiligung nach sich mit dem Resultat verschenkter Potenziale.&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Rahmen des Forschungsprozesses werden daher Formen der kulturellen Teilhabe der Jugendlichen sowohl mit qualitativen als auch mit quantitativen Forschungsmethoden untersucht. Auf der quantitativen Seite steht die Erstellung und Validierung eines Fragebogens zur kulturellen Teilhabe im Bereich Musik, der die Beschäftigung Jugendlicher mit Musik und deren Bedingungsfaktoren umfangreich abfragt. Der Fragebogen basiert auf einem theoretischen Modell zur Beschreibung kultureller Teilhabe und deren Muster, das auch externe Einflussfaktoren (sozio-ökonomischer Status, Elternsupport, Migrationshintergrund, etc.) integriert. Diese großflächig angelegten Daten sollen dann mit qualitativ tiefgründigen Daten trianguliert werden: Basierend auf Interviews mit Schülerinnen und Schülern, die in einem theoretischen Sampling ausgewählt werden, und der Analyse von Fotos, auf denen sich die Schüler in musikbezogenen Situationen selbst inszenieren, sollen vertiefende Ergebnisse gewonnen werden.&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die quantitative Untersuchung wird mit ca. 900 Schülerinnen und Schülern in Hamburg und im Ruhrgebiet an zwei Erhebungszeitpunkten in Klasse 6 und 7 durchgeführt. Vorrangig soll sich im Anschluss daran die Auswertung auf eine Beschreibung der vielfältigen Formen und Muster von kultureller Teilhabe der Schülerinnen und Schüler im Bereich Musik, sowie einen Vergleich mit den Daten aus der SIGrun-Studie konzentrieren. Eine besondere Beachtung erhalten hierbei folgende Aspekte: die Einflüsse der Schulform, der jugendlichen Bezugsgruppen und –normen, die wachsenden Möglichkeiten über Zeit- und Geldressourcen zu verfügen und insbesondere mögliche migrantisch geprägte Spezifika der Teilhabemuster. Es wird erwartet, dass die Zusammenhänge zwischen familiären und schulischen Einflüssen in der Grundschulzeit einerseits und den aus Sicht der Sozialisationsforschung beschriebenen Prozessen andererseits dadurch besser verstanden werden können. &amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/h4&amp;gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Projektleitung&amp;lt;/h4&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Prof. Andreas Lehmann-Wermser&amp;lt;/p&amp;gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Wissenschaftliche Mitarbeiterin&amp;lt;/h4&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Valerie Krupp&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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