Projektdetails

Gesund leben im Quartier – Community Health Nursing als Konzept zur Verbesserung von Copingstrategien bei jüngeren chronisch Erkrankten (Linda Iversen)

Laufzeit: 20.10.2021 - 31.03.2026
Forschungsteam:

Linda Iversen (Promovendin/Projektleitung);

 

Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann;

 

Prof. Dr. phil. habil. Corinna Petersen-Ewert;

 
Projekttyp: Promotionsprojekt

Beschreibung

Die Primärversorgung in Deutschland steht vor großen Herausforderungen: Der demografische Wandel steigert den Bedarf nach Gesundheitsleistungen, zugleich gilt es eine Versorgungskontinuität in jenen Gebieten sicherzustellen, in denen die medizinisch-pflegerische Versorgung nur unzureichend gewährleistet ist.

Im Rahmen der Dissertation wird speziell der Umgang von jüngeren erwachsenen chronisch bzw. langfristig Erkrankten in den Blick genommen. Es wird untersucht, inwiefern sich das Konzept Community Health Nursing (CHN) eignet, um unter Einbezug von Erfahrungen und der Lebensverhältnisse der Erkrankten eine bessere Krankheitsbewältigung („Coping“) mit der chronischen Erkrankung zu erzielen. In einem mehrstufigen Mixed-Method-Design werden zunächst Tätigkeitsfelder von CHNs sondiert, anschließend Copingstrategien der jüngeren Erwachsenen qualitativ analysiert und schließlich die Wirksamkeit der Tätigkeit von CHNs auf das Coping der Patient:innen untersucht. Daraus abgeleitete Implikationen zeigen Ansatzpunkte für die zukünftige CHN-Praxis in Deutschland auf.


Weitere Informationen

Kumulative Dissertation.

Publikationen:

Scoping Review zu Tätigkeitsfelder von Community Health Nurses: https://doi.org/10.1007/s11553-022-00961-1 

Qualitative Interviewstudie zum Coping jüngerer chronisch erkrankter Erwachsener: https://doi.org/10.53964/jmnpr.2023023

Quantitative Teilstudie zur Wirksamkeit von CHN-Interventionen: https://doi.org/10.1007/s16024-025-00427-2 



Aktualisiert von: IPP-Content