Projektdetails
(De-)Konstruktion von Geschlecht zur Quantifizierung gesundheitlicher Ungleichheiten (Emily Mena)
Beschreibung
Diese kumulative Dissertation untersucht, wie unbezahlte Sorgearbeit und sozial konstruierte Geschlechterrollen zu gesundheitlichen Ungleichheiten in Deutschland beitragen. Aufbauend auf feministischen Perspektiven von Gleichheit, Differenz und Dekonstruktion entwickelt sie ein konzeptionelles Rahmenmodell, beleuchtet die Operationalisierung von Intersektionalität und Sex/Gender in der quantitativen Gesundheitsforschung und schlägt analytische Strategien vor, darunter einen „Intersectional Gender Score“ auf Basis bevölkerungsbezogener Daten. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung mechanismenbezogener Geschlechtsvariablen und zeigen, wie gender-transformative Gesundheitsberichterstattung zu mehr Chancengleichheit in der Gesundheit beitragen kann.
Weitere Informationen
Dissertationsschrift verfügbar unter:
(De-)Konstruktion von Geschlecht zur Quantifizierung gesundheitlicher Ungleichheiten
Eingebundene Publikationen verfügbar unter:

