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Karin Wolf-Ostermann und Emily Mena vom IPP nehmen an der 2. Internationalen Konferenz zu KI in Medizin und Gesundheitsweisen (AiMH 2026) teil

Prof. Karin Wolf-Ostermann hielt einen Vortrag als Keynote Sprecherin zu Chancen, Herausforderungen und zukünftige Ausrichtungen der KI in der Pflege, im begleitenden Symposium stellte Frau Dr. Mena aktuelle Ergebnisse des Forschungsprojekts SAVE & SAFE zur KI-gestützten Sturzprävention vor.

Prof. Karin Wolf-Ostermann und Dr. Emily Mena vom Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) haben vom 23. bis 28.6.2026 die 2. Internationale Konferenz zu KI in Medizin und Gesundheitswesen (AiMH) besucht.  Das vorrangige Ziel der „AiMH’ 2026“ ist es, ein praxisnahes Verständnis dafür zu fördern, wie moderne KI die Medizin und das Gesundheitswesen verbessert. Im Fokus stehen klinisch relevante und evidenzbasierte KI-Lösungen, die Behandlungsergebnisse, Entscheidungsprozesse und die Effizienz der Versorgung steigern.

Prof. Karin Wolf-Ostermann hielt dabei die Keynote zum Thema „Artificial Intelligence in Nursing Care: Opportunities, Challenges, and Future Directions“. Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich derzeit zu einer wichtigen Unterstützung in der Pflege, indem sie Potentiale biete, die Patientensicherheit zu verbessern, die Pflegequalität zu erhöhen und das Pflegepersonal zu entlasten. Aktuelle Forschung zeigt, dass sich der Fokus von theoretischen Ansätzen hin zu praxisnahen und wissenschaftlich belegten Anwendungen verschiebt. Beispiele sind KI-gestützte Systeme zur Sturzprävention und Bewegungsüberwachung, die Risiken frühzeitig erkennen und Pflegekräfte unterstützen. Gleichzeitig bestehen Herausforderungen wie unzureichende Datenqualität, fehlende digitale Infrastruktur, geringe Einbindung von Pflegekräften sowie Datenschutz- und Ethikfragen. 

An die Keynote schloss sich deshalb ein von Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann organisiertes internationales Symposium mit dem Schwerpunkt „Artificial Intelligence in Nursing Care” an, in dem Frau Dr. Emily Mena aktuelle Ergebnisse des bundesweiten Forschungsprojektes SAVE & SAFE mit dem Titel „An AI-Supported Assistive System for Fall Prevention and Nursing Workload Reduction in Acute Geriatric Care“ vorstellte. Ebenfalls vertreten in dem Symposium war Prof. Tanja Schultz vom Cognitive Systems Lab der Universität Bremen mit einem Vortrag zu „AI-driven Services for Care Facilities: Results from a Longitudinal Field Study“.

Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Medizin, Gesundheitswesen, Ingenieurwissenschaften, Technik und Politik fördert die Konferenz den verantwortungsvollen Einsatz von KI. Die „AiMH’ 2026“ bietet ein Forum für aktuelle Entwicklungen gesundheitsbezogener KI – von klinischer Entscheidungsunterstützung und Bildgebung bis hin zu Fernüberwachung und digitalem Gesundheitswesen – mit besonderem Fokus auf Ethik, Rechenschaftspflicht und gesellschaftliche Auswirkungen. Die Konferenz fand gemeinsam mit der „8. Internationalen Konferenz über Fortschritte in der Signalverarbeitung und Künstlichen Intelligenz (ASPAI’ 2026)“ statt und wird von der IFSA, einem seit 1999 bestehenden gemeinnützigen Fachverband, organisiert.

Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann und Dr. Emily Mena auf der AiMH 2026
Aktualisiert von: IPP-Content