Prof. Karin Wolf-Ostermann, Professorin für „Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung“ am IPP der Universität Bremen wurde mit ihrem Projekt ProKIP in der Kategorie Social Sciences & Humanities nominiert. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ProKIP („Prozessentwicklung und -begleitung zum KI-Einsatz in der Pflege) erforschten, wie KI-Lösungen erfolgreich in die Pflegepraxis integriert werden können.
Das Fundament hierfür bildeten theoretische und empirische Erkenntnisse. Parallel dazu entwickelten die Forschenden ein KI-Pflege-Readiness-Assessment. Dabei handelt es sich um ein Bewertungsinstrument, mit dem geprüft wird, wie gut Forschungsprojekte auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Pflege vorbereitet sind. Dabei wurden beispielsweise der Nutzen von KI-Systemen, die Datenqualität sowie ethische Fragen untersucht. Auch partizipative Ansätze wurden geprüft, dabei wurde erforscht, wie Beteiligte, zum Beispiel Pflegekräfte, Patientinnen und Patienten oder Angehörige in die Entwicklung und Nutzung von KI einbezogen werden können. Die Falling Walls Foundation widmet sich dem Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – unter anderem mit Veranstaltungen wie dem Falling Walls Science Summit und Initiativen wie dem Falling Walls Lab. Zu den Partnern der Organisation gehören unter anderem das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, das Museum für Naturkunde Berlin, und der Berliner Senat. Mit den „Science Breakthroughs of the Year“ zeichnet die Stiftung Forschungsergebnisse aus, die das Potenzial haben, ein Fachgebiet grundlegend zu verändern oder Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu liefern.


