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Prof. Karin Wolf-Ostermann, Janissa Altona und Buğse Yüceer (IPP) auf dem 23. IAGG-Weltkongress für Gerontologie und Geriatrie – Gut altern in einer globalisierten Welt, Amsterdam

Pflegeforscherinnen vom IPP haben auf der 23. IAGG in Amsterdam ein Symposium organisiert sowie Vorträge und ein Poster zu Pflegeumgebungen für Menschen mit Demenz und zur Rolle hörunterstützender Technologien für die soziale Gesundheit von Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf vorgestellt.

Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann, Janissa Altona und Buğse Yüceer vom Institut für Public Health und Pflegeforschung haben erfolgreich am 23. IAGG-Weltkongress für Gerontologie und Geriatrie in Amsterdam teilgenommen. Dieser wurde von der Dutch Society for Gerontology (NVG-KNOWS), der Netherlands Clinical Geriatrics Society (NVKG) und der Dutch Professional Organisation of Nurse Practitioners in Geriatrics and Gerontology (V&VN-GG) organisiert. Die Konferenz bot ein breites Forum für Beiträge aus verschiedenen Disziplinen und Praxisbereichen, die darauf abzielen, die Lebenssituation, die Gesundheit und das Wohlbefinden älterer Menschen zu verbessern. Prof. Dr. Wolf-Ostermann organisierte ein internationales Symposium zum Thema „Gestaltung für Autonomie und Lebensqualität: Pflegeumgebungen für Menschen mit Demenz aus länderübergreifender Perspektive“. Demenz zählt weltweit zu den bedeutendsten altersbedingten Erkrankungen und stellt nicht nur die Betroffenen und ihre Pflegepersonen, sondern auch die Gesellschaft und die Gesundheitssysteme insgesamt vor Herausforderungen. Um Menschen mit Demenz besser zu unterstützen, werden international innovative Versorgungsumgebungen entwickelt. Diese zielen darauf ab, die Selbstständigkeit zu fördern und den kognitiven Verfall zu verlangsamen, indem die Betroffenen in alltägliche Aktivitäten eingebunden werden. Das Symposium präsentierte vier internationale Perspektiven auf Versorgungsumgebungen für Menschen mit Demenz, die Autonomie und ein aktives Leben fördern. Janissa Altona befasste sich in ihrem Vortrag mit der Frage, wie die Gestaltung der baulichen Umgebung die soziale Gesundheit von Menschen mit Demenz und ihren pflegenden Angehörigen beeinflusst. Die gebaute Nachbarschaftsumwelt wird zunehmend als entscheidender Faktor für das soziale Wohlbefinden von Menschen mit Demenz anerkannt. Diese im Rahmen des deutschen DEN-HB-Projekts durchgeführte Studie untersuchte im Wesentlichen zwei Fragen: (1) Welche Orte in der Nachbarschaft werden von Menschen mit Demenz und ihren pflegenden Angehörigen als positiv oder negativ wahrgenommen, und wie zufrieden sind sie mit der Demenzfreundlichkeit vor Ort? (2) Welche Rolle spielen soziale Aspekte der gebauten Nachbarschaftsumwelt bei der Förderung der sozialen Gesundheit? 

Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Buğse Yüceer präsentierte ein Poster, das die Ergebnisse eines Scoping Reviews zur Rolle hörunterstützender Technologien für die soziale Gesundheit von Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf zusammenfasst. Die Studie zeigte das Potenzial dieser Technologien zur Förderung von Kommunikation, sozialer Teilhabe und Beziehungsqualität auf. Zugleich wurde Stigmatisierung als wiederkehrende Herausforderung bei ihrer Nutzung identifiziert.

Karin Wolf-Ostermann, Janissa Altona und Buğse Yüceer auf der 23. IAGG in Amsterdam
Aktualisiert von: IPP-Content