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Projekt LebensWelt-Expert:innen in der InnovationsCommunity Urban Health gestartet

Jana Purnhagen und Prof. Dr. Gabriele Bolte von der Abteilung Sozialepidemiologie erforschen einen partizipativen transdisziplinären Ansatz zur Überwindung von Umsetzungshemmnissen im Kontext von Umweltgerechtigkeit

Zum 01.01.2026 ist das Projekt LebensWelt-Expert:innen als Teil der InnovationsCommunity Urban Health (ICUH) in der Abteilung Sozialepidemiologie des Instituts für Public Health und Pflegeforschung gestartet. In Kooperation mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gesundheit Bochum erprobt das Projekt den Ansatz der LebensWelt-Expert:innen für das Themenfeld Urban Health/ Stadtgesundheit. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen von DATIpilot für drei Jahre gefördert.In den altindustriellen Stadtregionen Ruhrgebiet und Bremen/Bremerhaven soll erforscht werden, wie eine sozial-ökologische Transformation gelingen und gesunde und gerechte Lebensverhältnisse in Städten geschaffen werden können. Besonders altindustriell geprägte und sozial benachteiligte Stadtgebiete stehen vor Herausforderungen wie ungleichen Gesundheitschancen, eingeschränkter sozialer Teilhabe und Belastungen durch schlechtere Umweltqualität. Gleichzeitig bieten diese Quartiere Potenziale für sozial-ökologische Transformationen und verfügen über wertvolle Erfahrungen im Umgang mit sozialen und strukturellen Problemlagen. 

Zentrales Thema der InnovationsCommunity Urban Health ist die Überwindung des „Implementation Gap“, also die Frage, warum Erkenntnisse aus der Wissenschaft und akzeptierte Leitbilder wie das der Nachhaltigkeit, der Umweltgerechtigkeit oder der gesundheitsfördernden Stadtentwicklung in der Praxis oft nicht umgesetzt werden können. Das Projekt LebensWelt-Expert:innen der InnovationsCommunity Urban Health hat zum Ziel, Menschen aus unterschiedlichen Communities mit implizitem Alltagswissen systematisch in Forschung, Praxis und Lehre einzubinden, um kontextspezifische Lösungen für eine gerechte und gesundheitsfördernde Stadtentwicklung zu erlangen. In der Abteilung Sozialepidemiologie des IPP verfolgen Jana Purnhagen und Prof. Dr. Gabriele Bolte den Forschungsschwerpunkt der Entwicklung, Erprobung und Auswertung eines Evaluationskonzepts für Co-Design-Prozesse mit LebensWelt-Expert:innen. 

Weitere Informationen zu den Projekten von ICUH unter: 

https://www.uni-bremen.de/institut-fuer-public-health-und-pflegeforschung/abteilungen-arbeitsgruppen/public-health-forschung/sozialepidemiologie/projekte 

Kontakt:

Prof. Dr. Gabriele Bolte

Institut für Public Health und Pflegeforschung

Abteilung Sozialepidemiologie

E-Mail: gabriele.bolteprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

https://www.uni-bremen.de/institut-fuer-public-health-und-pflegeforschung/abteilungen-arbeitsgruppen/public-health-forschung/sozialepidemiologie

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