Durch das Projekt “Beyond Pregnancy: Social Inequalities in Heat Exposure during Pregnancy and Impacts on Long-Term Maternal Health” fördert die Zentrale Forschungsförderung (ZF) der Universität Bremen ein neues Projekt, das von Dr. Fabienne Pradella geleitet wird. Das Projekt ist bei Prof. Gabriele Bolte in der Abteilung für Sozialepidemiologie angesiedelt und wird von Prof. Melanie Böckmann, Abteilung Global Health, unterstützt.
Hitze ist ein globales Problem, von dem schwangere Frauen in besonderem Maße betroffen sind. Das Projekt richtet den Blick auf Hitze während der Schwangerschaft in Westafrika, einer Region, die in besonderem Maß von der globalen Erwärmung betroffen ist und zugleich hohe Raten mütterlicher Morbidität aufweist. Im Zentrum des Projekts stehen soziale Ungleichheiten und die Frage, wie diese die Auswirkungen von Hitze auf die mütterliche Gesundheit beeinflussen.
Das Projekt kombiniert quantitative und qualitative Methoden, um über eine reine Quantifizierung gesundheitlicher Risiken durch Hitze in der Schwangerschaft hinauszugehen. Stattdessen sollen diese Risiken im Kontext der Lebensrealitäten und Erfahrungen der betroffenen Frauen eingeordnet werden.
Dr. Fabienne Pradella ist Gesundheitsökonomin und forscht an der Schnittstelle zwischen Epidemiologie und Ökonometrie. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen aus einer Lebensverlaufsperspektive die langfristigen gesundheitlichen Folgen von Ernährungs- und Umweltexpositionen während der Schwangerschaft.
Weitere Informationen: Projektdetails - Universität Bremen
Dr. Fabienne Pradella
E-Mail: pradellaprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de
Telefon: +49 421 218-68827


