Dr. Fabienne Pradella (Abteilung für Sozialepidemiologie) und Prof. Melanie Böckmann (Abteilung für Global Health) organisierten gemeinsam mit Dr. Alexandre Pereira Santos (Universität Bonn) vom 9. bis 11. September 2026 ein integriertes Training zum Thema „Place“ in der Global Health Forschung. Das Training wurde von der German Alliance for Global Health Research (GLOHRA) gefördert und brachte 25 Teilnehmende aus unterschiedlichen Fachrichtungen zusammen.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie geographische Daten, Positionalität von Forschenden und Machtverhältnisse beeinflussen, welche Forschungsfragen gestellt werden, wessen Perspektiven berücksichtigt werden und wie Forschungsergebnisse interpretiert und kommuniziert werden. Ein wesentlicher Bestandteil des Trainings war dabei die praktische Arbeit in interdisziplinären Gruppen. Die Teilnehmenden untersuchten Ungleichheiten bei den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in São Paulo und kombinierten dabei georäumliche Daten mit qualitativen Forschungsmethoden, Fotografie und Kunst. Die Verbindung räumlicher Analysen mit qualitativen, partizipativen und weiteren Ansätzen kann zu einem umfassenderen Verständnis davon beitragen, wie Ort, Positionalität und Macht Gesundheit und gesundheitliche Ungleichheiten prägen.
Das Training wurde durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der German Alliance for Global Health Research (GLOHRA) gefördert.
Weitere Informationen zu GLOHRA: https://www.globalhealth.de/


