Am 11. Juni 2026 hat die WHO/Europa neue Leitlinien für Hitze-Gesundheits-Aktionspläne vorgestellt. Die Vorstellung der neuen Leitlinien fand in Berlin im Rahmen einer gemeinsamen hybriden Pressekonferenz statt, die vom Bundesminister für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz zusammen mit dem WHO-Regionaldirektor für Europa, dem Senator für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege des Landes Berlin sowie einem hochrangigen Vertreter der Generaldirektion Klima der Europäischen Kommission veranstaltet wurde.
Extreme Hitze ist eine dringende und wachsende Bedrohung für die öffentliche Gesundheit, die durch den Klimawandel verursacht und durch Urbanisierung und die Alterung der Bevölkerung verschlimmert wird. Sie führt zu hitzebezogener Morbidität und Mortalität und setzt essentielle Dienste wie Gesundheits- und Sozialversorgung unter Druck. Der europäische Raum der WHO ist die am schnellsten sich erwärmende globale Region mit tiefgreifenden Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden, was die Notwendigkeit von Maßnahmen und die Relevanz der Leitlinien unterstreicht.
Diese zweite Ausgabe der Leitlinien ist weitaus umfassender als die erste Ausgabe aus dem Jahr 2008. Sie präsentiert einen aktualisierten Rahmen für Hitze-Gesundheits-Aktionspläne mit 8 Kernelementen und hebt Schlüsselaktionen und Entscheidungspunkte für Planung, Koordination, Durchführung und Verbesserung hervor.
Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.who.int/europe/publications/i/item/9789289062930
Kontakt:
Prof. Dr. Melanie Böckmann
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