Dieses Trainingsangebot für Doktorand:innen und Postdocs befasst sich mit Methoden und Theorien zur Konzeptualisierung und Kommunikation von „Ort“ („place“) in der Global-Health-Forschung. Während die zunehmende Verfügbarkeit von Geodaten die technischen Möglichkeiten erweitert hat, wird „Ort“ häufig auf eine bloße Lokalitätsvariable reduziert, wodurch seine sozialen, politischen, ökonomischen, psychologischen und epistemischen Dimensionen außer Acht gelassen werden.
Das Trainingsangebot integriert zwei sich ergänzende Perspektiven auf „Ort“:
- Arbeit mit Geodaten (einschließlich GIS-Konzepte und -Methoden) und
- Kritische Reflexion über Ort, Positionalität, Identität und Macht.
Vorkenntnisse in GIS oder zur Reflexion der eigenen Positionalität als Forscher:in sind nicht erforderlich. Teilnehmende sollten jedoch Interesse daran haben, neue Fähigkeiten zu erlernen und diese in interdisziplinären Teams anzuwenden. Sie werden ermutigt, den Begriff „Ort“ im Kontext ihrer eigenen Forschung zu reflektieren und im Rahmen von Peer-Feedback-Sitzungen darzustellen, wie sie „Ort“ in ihren Projekten berücksichtigen.
Mitglieder von GLOHRA werden bei der Teilnahme bevorzugt berücksichtigt.
Hiergeht es zu weiteren Informationen und zum Bewerbungsformular (Anmeldeschluss: 1. Juni).
This workshop is supported by the German Federal Ministry of Research, Technology and Space (BMBF) as part of the German Alliance for Global Health Research (GLOHRA) https://www.globalhealth.de
Veranstalterinnen:
Dr. Fabienne Pradella (Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP, Abteilung Sozialepidemiologie)
Prof. Dr. Melanie Böckmann (Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP, Abteilung Global Health)
Dr. Alexandre Pereira Santos (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)
Kontakt:
Dr. Fabienne Pradella (Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP, Abteilung Sozialepidemiologie)


