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Sommer Semester

Veranstaltungen

Die Vorlesung ist eine Einführung in die Industrieökonomik. Nach der Diskussion einiger grundlegender Theorien und Modelle werden diese dazu verwendet, empirisch beobachtbare Sachverhalte im Zusammenwirken von Märkten und Unternehmen zu erklären. Neben Konzepten der klassischen Industrieökonomik stützt sich die Vorlesung dabei auch auf Erkenntnisse der Verhaltens-, Evolutions- und Institutionenökonomik, mit besonderem Fokus auf die Arbeit Joseph Schumpeters. Ziel des Kurses ist es, den Studierenden eine Grundausstattung an Konzepten zu vermitteln, um die Interaktion zwischen Menschen, Märkten und Firmen besser zu verstehen.

 

Der Kurs untersucht die Volkswirtschaften von Entwicklungs- und Schwellenländern. Ziel des Kurses ist es, Unterschiede im wirtschaftlichen Erfolg und in der wirtschaftlichen Dynamik verschiedener Entwicklungsländer und deren Gründe zu erkennen und zu verstehen, sowie einen Überblick über die verwendeten empirischen Methoden in der Entwicklungsökonomik zu erlangen. Nach einer Einführung in klassische und zeitgenössische Modelle und Theorien der Entwicklungsökonomik und in verschiedene staatliche Entwicklungsstrategien wird der Kurs einen Überblick über die wichtigsten makro- und mikroökonomischen Themen der Entwicklungsökonomik vermitteln, mit einem Fokus auf Industriepolitik und nachholende Entwicklung, internationalen Handel, Bevölkerungswachstum, Ungleichheit, Gesundheit und Bildung, Umweltprobleme, Entwicklungshilfe, sowie die Rolle internationaler Finanzmärkte.

 

Die empirische Forschung in der Entwicklungs- wie auch in der Institutionen- und Transformationsökonomik ist in den letzten Jahren zunehmen durch einen Fokus auf experimentelle Methoden zur Erforschung kausaler Zusammenhänge geprägt. Der auf Englisch unterrichtete Kurs wird sich auf die praktische Anwendung dieser Methoden konzentrieren. Nach einer kurzen theoretischen und methodischen Einführung werden verschiedene Formen von Experimenten anhand von konkreten Forschungspapieren detailliert besprochen. Der Kurs widmet sich dann einer Reihe von häufigen auftauchenden Fragen und Problemen in der experimentellen Forschung, bevor die Studierenden die Möglichkeit haben, ihr eigenes experimentelles Forschungsdesign zu entwickeln und vorzustellen.

 

 

Bei der Lehrveranstaltung handelt es sich um eine anwendungsorientierte Einführung in die Theorie und Methoden zur Analyse strategischer Interaktionen (Spieltheorie). Es werden verschiedene typische Strukturen sozialer Entscheidungsprobleme und ihre Modellierungen vorgestellt (Koordinations-, Nicht-Koordinations-, Anti-Koordinations-Spiele und Soziale Dilemmata), jeweils in strategischer und in sequentieller Form. Die Lösungen zu diesen Entscheidungsproblemen werden in reinen und in gemischten Strategien analysiert. Außerdem wird in das Prozessdenken für unbestimmt oft wiederholte Interaktionen in größeren Populationen eingeführt (evolutionäre Spieltheorie), insbesondere in die Modellierung evolutionärer Prozesse. Schließlich werden klassische Auktions- und Verhandlungsprobleme vorgestellt und auf ihre Funktionsweise analysiert. In der gesamten Veranstaltung werden konventionelle Konzepte der Mainstream-Ökonomie wie Rationalität und Optimalität der Märkte kritisch beurteilt.